Zeitschrift des Chorverbandes der Pfalz Nr. 1/2010 - ChorPfalz online

chorpfalz.de

Zeitschrift des Chorverbandes der Pfalz Nr. 1/2010 - ChorPfalz online

Zeitschrift des Chorverbandes der Pfalz Nr. 1/2010

ChorPfalz

■ Faszination Chor

Zum 150-jährigen Jubiläum des CVdP

das gesamte Festprogramm vom

28. - 30. Mai 2010 in Kaiserslautern

■ Vereinsrecht aktuell

Fristverlängerung für die nötigen

Satzungsänderungen der Vereine –

Haftungserleichterungen für Vorstand

P 21615

Januar/Februar 2010

Bezugspreis 1,60 EUR

Foto: © Marco Barnebeck/pixelio.de


Seite 2 ChorPfalz Januar/Februar 2010

Wo wende ich mich hin – aktuell

Thema

Ambulante Stimmbildung, FELIX

und was damit zusammenhängt

Begegnungs- und Begutachtungskonzerte

Beiträge, finanzielle Angelegenheiten

ChorAkademie (organisatorisch),

OBE [Online-Bestands-Erhebung]

und OVERSO, Seminare Qualifizierung

von Chorsängern und für

Vereinsführungskräfte

Chorjugend der Pfalz, Internet-Seiten

des Chorverbandes der Pfalz (www.

chorverband-der-pfalz.de) und der

Chorjugend (www.chorjugend-derpfalz.de)

ChorPfalz – Redaktion

ChorPfalz – Verlag, u.a. Abo, Anzeigen,

Nachrufe, Versand

ChorPfalz – Veröffentlichungen von

Vereinsberichten

Chorverband der Pfalz (CVdP) – Allgemeines

& alle anderen Fragen, u.a.

Anträge auf Förderung aus Mitteln der

„Glücksspirale“, GEMA-Anfragen usw.

Deutscher Chorverband (DCV)

Haftpflichtversicherung & Rechtsschutz

des Deutschen Chorverbandes

Musikalische Fragen allgemein, u.a.

ChorAkademie (musikalisch), Chorleiterseminar

Rechtsberatung für Vereine, telefonisch

oder per eMail (kostenlos)

zuständig

Vizepräsidentin Gudrun Scherrer, Am Rauhen Weg 9, 67722 Winnweiler,

Tel. (06302) 31 79, Fax (06302) 98 33 55, scherrer-winnweiler@t-online.de

Stellv. Verbandschorleiter Jürgen Schumacher, Erlenweg 16, 67269

Grünstadt, Tel./Fax (06359) 86 07 04, JSchumacherChor@aol.com

Schatzmeister Eberhard Schwenck, Am weißen Haus 21a, 67435

Neustadt, Tel. (06321) 6 89 26 Fax (06321) 6 67 74, tschwenck@

t-online.de

Vizepräsident Werner Mattern, Neckarstraße 31, 67117 Limburgerhof,

Tel. (06236) 46 13 74, mattern_werner@t-online.de

Chorjugend-Vorsitzende Inge Vonnieda, Hauptstraße 81, 67482 Freimersheim,

Tel. (06347) 60 80 714 + 61 24, Fax (06347) 60 80 715 + 91

85 00, inge.vonnieda@t-online.de, www.pfaelzer-chorjugend.de

Gerd Nöther c/o Rechtsanwälte Kleeberger & Nöther, Habsburger

Allee 45b, 76767 Hagenbach, Tel. privat (06341) 89 77 13,

chorpfalz@gmx.de, gerd.noether@gmx.de

chorpfalz@chorverband-der-pfalz.de

Edition Omega Wolfgang Layer, Eschweg 12, 27308 Otersen, Tel.

(04238) 94 36 41, Fax (04238) 94 36 13

Info@edition-omega.de, www.edition omega.de

Pressereferenten / Pressereferentinnen der Kreis-Chorverbände (Adressen

im CVdP-Jahrbuch oder bei den Kreischorverbänden erfragen)

Geschäftsstelle des Chorverbandes der Pfalz, Am Turnplatz 7, 76879

Essingen, Tel. (06347) 98 28 34 + 98 28 37, Fax (06347) 98 28 77,

pfaelzischer-saengerbund@t-online.de, www.chorverband-der

-pfalz.de

Verbandsgeschäftsstelle des Deutschen Chorverbandes, Eichendorffstraße

18, 10115 Berlin, Tel. (030) 847 10 890, Fax(030) 847 10 899,

info@deutscher-chorverband.de, www.deutscher-chorverband.de

ARAG Allgemeine Versicherungs-AG, Abt. Sport-Betrieb, ARAG-Platz

1, 40472 Düsseldorf, Tel. Vertrag (0211) 9 63 38 34, Tel. Schaden

(0211) 9 63 33 53, Fax Allgemein (0211) 9 63 36 26, duesseldorf@

arag-sport.de, Gruppenversicherungsvertrag Nr. SpV 1022831

Verbandschorleiter Bernhard Hassler

Auf dem Blaul 18, 66978 Clausen, Tel. (06333) 95 57 35 + 22 66,

Fax (06333) 95 57 36, bernhard.hassler@t-online.de

Rechtsanwalt Gerd Nöther, Tel. (07273) 91 99 34

gerd.noether@gmx.de

Impressum

Die ChorPfalz ist die Zeitschrift des Chorverbandes

der Pfalz und erscheint alle zwei

Monate mit sechs Ausgaben im Jahr.

ISSN-Nr. 0031-6678

Gedruckte Auflage: 4.500

Verkaufte Auflage: 4.300

Herausgeber:

Chorverband der Pfalz

im Deutschen Chorverband e.V.

Geschäftsstelle: Am Turnplatz 7

76879 Essingen

Fon 06347-982834 und 982837

Fax 06347-982877

E-Mail:

pfaelzischer-saengerbund@t-online.de

Internet: www.chorverband-der-pfalz.de

Verlag und Anzeigen:

Edition Omega Wolfgang Layer

Eschweg 12, 27308 Otersen

Fon 04238-943641

Fax 04238-943613

E-Mail: info@edition-omega.de /

anzeigen@edition-omega.de

Internet: www.edition-omega.de

Druck:

Kugler-Druck

Obere Gießwiesen 34

78247 Hilzingen

Redaktion:

Gerd Nöther

c/o Rechtsanwälte Kleeberger & Nöther,

Habsburger Allee 45 b

76767 Hagenbach

Fon privat 06341-897713

E-Mail: chorpfalz@gmx.de

gerd.noether@gmx.de

chorpfalz@chorverband-der-pfalz.de

Hinweise:

Beiträge für den allgemeinen redaktionellen

Teil sind an die Redaktion, Berichte von

Vereinen sind nach Möglichkeit über

die Kreispressereferenten des jeweiligen

Sängerkreises zu senden.

Für Anzeigen und Nachrufe ist der Verlag

zuständig; Vorgaben und Preise der Nachrufe

siehe ChorPfalz Nr. 3/2004, Seite 35.

Abo-Bestellungen oder Änderungen der Versandadressen

sind ebenfalls an den Verlag zu

richten. Die Kündigung oder eine Reduzierung

von Pflichtexemplaren durch Vereine ist

nicht möglich, da der Bezug der ChorPfalz

durch die dem Chorverband der Pfalz

angehörigen Vereine eine satzungsgemäße

Mitgliedsverpflichtung ist, die aus der

Vereinszugehörigkeit zum Chorverband der

Pfalz resultiert; diesbezügliche Fragen sind

mit dem Chorverband der Pfalz (und weder

mit dem Verlag noch mit der Redaktion)

zu klären. Die Kündigung von Einzel-Abos

privater Personen erfolgt gegenüber dem

Verlag mit einer Frist von sechs Wochen zum

Jahresende. Der Abdruck einzelner Artikel

- auch auszugsweise - ist ohne schriftliche

Zustimmung der Redaktion nicht gestattet.

Redaktionsschluss

für die Ausgabe März/April 2010

ist der 20. Februar 2010


Präsident Doppler zum

Thema Überalterung der

Vereine

Unter der Überschrift „Chöre

sterben nicht“ äußerte sich Präsident

Doppler in einem „Rheinpfalz“-Interview

mit Sonja Roth-

Scherrer zum angeblichen Chorsterben

und zur Überalterung der

Vereine. Nachfolgend Auszüge

aus dem Gespräch:

Nach 120 Jahren streicht die

Queichheimer Liedertafel die Fahne.

In Landau haben sich Bäckersänger,

Liedertafel und Eintracht

zusammengeschlossen, der Traditionschor

in Wollmesheim hat

mit Siebeldingen fusioniert. Immer

mehr Chöre geben auf, weil sie

überaltert sind, andere schließen

sich zusammen, um weiterhin

mehrstimmig singen zu können.

Warum fehlt ausgerechnet den

traditionsreichen Vereinen der

Nachwuchs?

Zunächst ist diese Zustandsbeschreibung

zwar richtig, sie galt

aber zu allen Zeiten in den vergangenen

200 Jahren, seit das

Chorwesen gerade in Deutschland

eine so große Dichte erreicht hat.

Es gab immer Chöre, die sich

zu Chorgemeinschaften zusammenschlossen

oder aufgeben

mussten. Möglicherweise ist die

Zahl augenblicklich höher, da die

musikalischen Vorstellungen und

das gemeinschaftliche Miteinander

in einem Verein von jungen Leuten

und langjährig aktiven Sängerinnen

und Sängern wesentlich

weiter auseinanderliegen als in

früheren Zeiten.

Chöre mit jungen Sängern bevorzugen

moderne Literatur oder Gospels.

Stirbt mit den traditionellen Chören

das Deutsche Volkslied und damit

ein Stück deutsches Kulturgut?

Keinesfalls, da auch junge Menschen

angerührt werden können

von Liedern, die im Volkston bekannt

sind, aber in einem zeitgemäßen

Satz richtig Spaß machen

können. Gerade bei internationalen

Begegnungen spüren auch unsere

jungen Leute, dass Volkslieder ein

Stück die Herzen öffnen können,

wenn sie mit Respekt vorgetragen

werden. („Rheinpfalz“-Pfälzer

Tageblatt am 15.01.2010)

02 Wo wende ich mich hin - aktuell

Unser Foto zur Jahreszeit: „Prosit Neujahr“

Inhaltsverzeichnis 1/2010

03 Inhaltsverzeichnis zur ChorPfalz 1/2010

04 Chorverbandstag des CVdP - Tagesordnung

04 Faszination Chor - 150 Jahre Chorverband der Pfalz

Das Festprogramm in Kaiserslautern vom 28. - 30. Mai 2010

08 Grußworte zum 150-jährigen Jubiläum des SVdP

09 Die Workshopleiter beim CVdP-Jubiläum - Workshop 1

Kaiserslauterer Gaststätten, geöffnet über die Jubiläumstage

10 Spielstätten beim Jubiläum in Kaiserslautern

12 Noch einmal Ehrenamtspauschale - Jetzt Frist verlängert

13 Haftungserleichterungen für den Vereinsvorstand

14 Südpfalzlerchen zum 15-jährigen Bestehen in Südafrika

15 Europäisches Jugend Musical Festival 2010

16 Die Sängerkreise berichten

Bad Bergzabern, Blies, Brücken

17 Frankenthal-Grünstadt

18 Germersheim

20 Glan-Lauter, Kaiserslautern

21 Kirchheimbolanden

22 Landau - Südliche Weinstraße

23 Ludwigshafen

24 Neustadt

25 Nordpfalz

26 Pirmasens

27 Speyer

28 Zweibrücken

29 Danke - Unser Chorverband hat ihnen viel zu verdanken

30 Anzeigen

32 Termine - Veranstaltungen - Anschriften

Unser Titelbild: Der renommierte Kinderchor „Pfälzer Weinkehlchen“

feierte vergangenes Jahr sein 60-jähriges Bestehen.

ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 3

Seminar „Gehör und

Stimme“ in Mutterstadt

Die Dozenten Bernhard Hassler ...

... und Jürgen Schumacher ...

... mit den Seminarteilnehmern

(Fotos: Werner Mattern)

pixelio.de / Gerd Altmann

Foto: ©


Seite 4 ChorPfalz Januar/Februar 2010

Chorverbandstag des Chorverbandes der Pfalz

I. Öffentlicher Teil

1. a) Musikalische Eröffnung

durch den MGV Essingen

b) Begrüßung

c) Grußworte

d) Totenehrung

2. Jahresberichte, Rückblick auf das Jahr

2009 und Ausblick auf 2010

mit dem Schwerpunkt „Faszination

Chor – 150 Jahre CVdP“ in Kaiserslautern

a) Präsident

b) Verbandschorleiter

c) Vorsitzende der Chorjugend

d) Schatzmeister

e) Rechnungsprüfer

3. Aussprache

4. Entlastung des Präsidiums

am 17. April 2010 in der Dalberghalle

in Essingen, Am Turnplatz 10

Beginn: 13.30 Uhr

Die Dalberghalle am Turnplatz 10 in Essingen

Tagesordnung

5. Festlegung des Bundesbeitrags 2011

6. Wahl von drei Rechnungsprüfern

7. Satzungsänderung

8. Anträge

9. Verschiedenes

10. Musikalischer Abschluss durch den

Kinderchor „Die Zaubertöne“ Essingen

II. Nichtöffentlicher Teil

1. Sachstandsbericht durch Herrn Uffeln

2. Verschiedenes

Anträge zum Chorverbandstag sind

schriftlich bis 25. Februar 2010 bei der

Geschäftstelle des Chorverbandes der

Pfalz, Am Turnplatz 7, 76879 Essingen,

einzureichen.


ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 5

Faszination Chor

28. – 30. Mai 2010

150 Jahre Chorverband der Pfalz

1860-2010

Kaiserslautern


Seite 6 ChorPfalz Januar/Februar 2010


ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 7


Seite 8 ChorPfalz Januar/Februar 2010

Grußworte zum 150-jährigen Jubiläum des Chorverbandes der Pfalz

Dr. Klaus Weichel

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Sängerinnen und Sänger,

Musik ist ein wichtiger Teil der

Kultur und der persönlichen

Note einer Stadt. Sie verbindet

Menschen und macht das Leben

bunter und lebenswerter.

Aus diesem Grund ist mir die

Förderung von kulturellen, insbesondere

von musikalischen

Aktivitäten, ein echtes Anliegen

und als Oberbürgermeister der

Stadt Kaiserslautern freue ich

mich ganz besonders, dass unsere

Stadt Veranstaltungsort für die

150-Jahr-Feier des Chorverbandes

der Pfalz sein wird.

Vor 150 Jahren ist der Chorverband

der Pfalz als damaliger

Pfälzischer Sängerbund in Kaiserslautern

gegründet worden.

Mit einem großen pfälzischen

Sängerfest begann das, was bis

heute eine kulturelle Gemeinschaftsaufgabe

erfüllt und die

Kunst und Kultur in unserem

schönen Pfälzer Land fördert. Im

Vordergrund der Arbeit der über

600 Mitgliedsvereine der Pfalz

steht die Pflege des ureigensten

Instruments des Menschen - der

Stimme - und es geht um das

Erleben von Gemeinschaft. Besonders

erfreulich ist die aktive

Jugendarbeit, die geleistet wird.

Seit den 60er Jahren sorgen

Jugendreferentinnen und -referenten

dafür, die musikalischen

und organisatorischen Interessen

der Jugendlichen und Kinder in

ihren Chören zu realisieren. Für

ihr wichtiges Engagement sei

allen Mitgliedern, Förderern und

Verantwortlichen ein herzlicher

Dank ausgesprochen.

Ich hoffe, dass sich der Chorverband

der Pfalz auch zukünftig der

Pflege weltlicher und geistlicher

Chormusik aller Stilepochen

widmet und junge Menschen für

unsere Chorgemeinschaften begeistern

kann. Ich freue mich auf

die dreitägigen Feierlichkeiten

zum Jubiläum in unserer Stadt

und wünsche mir, Sie alle dort

begrüßen zu dürfen.

Ihr

Dr. Klaus Weichel

Oberbürgermeister der Stadt

Kaiserslautern

Hartmut Doppler

„Blicke nicht klagend in die

Vergangenheit, sie kehrt nicht

zurück.

Klug und weise verbessere die

Gegenwart, sie ist dein.

Schreite vorwärts, um der nebligen

Zukunft furchtlos und mit

tapferem Herzen zu begegnen.“

(Samuel Longfellow)

Liebe Mitglieder, Freunde und

Förderer des Chorverbandes der

Pfalz!

An der Schwelle des Jahres 2010

grüße ich Sie alle sehr herzlich

und wünsche Ihnen und Ihren Familien

ein gutes und erfolgreiches

neues Jahr, vor allem Gesundheit

und Wohlergehen.

Das vor uns liegende Jahr steht

für uns Chorsängerinnen und

Chorsänger ganz im Zeichen des

150-jährigen Jubiläums unseres

Chorverbandes der Pfalz. Was

1860 mit der Gründung des Pfälzischen

Sängerbundes in Kaiserslautern

begann, wurde zu einer

großartigen Erfolgsgeschichte.

Noch heute als Landesverband

des Deutschen Chorverbandes

in seinen ursprünglichen bayerischen

Grenzen einschließlich

des Bliestales des Saarlandes

tätig, zeigt sich der Chorverband

der Pfalz, so heißen wir seit der

Entscheidung des Sängertages

am 2. April 2006, als eine höchst

lebendige, musikalisch breit gefächert

arbeitende und innovativ

für neue Ideen aufgeschlossene

Gemeinschaft. Rund 25.000 Kinder,

Jugendliche, Frauen und

Männer in 600 Vereinen singen

in mehr als 800 Kinder-, Jugend-,

Projekt-, Ad-hoc-, Gospel-, Rock-

und Pop-, Frauen-, Männer- und

Gemischten Chören. Sie werden

von mehr als 75.000 fördernden

Mitgliedern unterstützt. Diese

Gemeinschaft wurde zu einer

großartigen Bürgerbewegung,

deren Grundlagen der Chorgesang

als kultureller Aufgabe und die

Pflege der Gemeinschaft über alle

Generationen hinweg sind. Tradition

und Fortschritt sind hierbei

zwei Seiten einer Medaille.

Unser Blick in unserem Jubiläumsjahr

zum 150-jährigen

Bestehen des Chorsingens in

unserer Pfalz richtet sich auf das

letzte Wochenende im Mai 2010.

Vom 28. bis 30. Mai wollen wir

in unserer Gründungsstadt und

offiziellem juristischen Sitz Kaiserslautern

unseren Geburtstag

unter dem Motto „Faszination

Chor – 150 Jahre Chorverband

der Pfalz – Chortage in Kaiserslautern“

stimmgewaltig und stimmig,

lebensfroh und freundschaftlich,

offen und tolerant miteinander

feiern. Präsidium, Musikausschuss,

Gesamtausschuss und

Beirat haben ein interessantes

Programm entworfen, in dem für

jede Chorgruppe eine Mitwirkungsmöglichkeit

besteht, das für

einzelne Sängerinnen und Sänger

ein Angebot in unterschiedlichen

Workshops macht, das großen

Raum für Begegnungen läßt, das

alle bei den offenen Singen zum

Mittun einlädt, das mit einem

Chorwettbewerb auch die Leistungsstärke

einzelner Chorverei-

nigungen aufzeigen möchte.

Ich rufe alle unsere Vereine mit

ihren Chören zur Teilnahme in

Kaiserslautern auf, entweder als

aktiv Mitwirkende im vielfältigen

Programm oder als begeisterungsfähige

Zuhörerinnen und Zuhörer.

Lassen Sie uns von Kaiserslautern

das Signal aussenden, dass unser

Chorverband zwar 150 Jahre alt

wird, aber mit seinen Sängerinnen

und Sänger über alle Generationen

150 Jahre jung geblieben ist.

Dieses Jahr muss es heißen: „Auf

nach Kaiserslautern!“ Wenn auch

der 31.12. 2009 aus organisatorischen

Gründen als Anmeldeschluss

genannt wurde, so weisen

wir niemanden als Mitwirkenden

oder Besucher ab, der sich noch

bis Ende Februar anmeldet.

Meine herzliche Einladung geht

natürlich auch an alle musik- und

chorbegeisterten Mitbürgerinnen

und Mitbürger in der Pfalz und

darüber hinaus. Wir laden Sie

gleichermaßen herzlich nach Kaiserslautern

ein. Feiern Sie mit uns,

genießen Sie ein eindrucksvolles

Gemeinschaftserlebnis, lassen

Sie sich von unserer schönen

Chormusik erfreuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Doppler

Präsident des Chorverbandes

der Pfalz

Irene Poller

1860 Faszination Chor 2010

- Unter diesem Motto steht die

Stadt Kaiserslautern am letzten

Maiwochende 2010. Der Chorverband

der Pfalz feiert an dem

Gründungsort des ehemaligen

Pfälzischen Sängerbundes sein

150-jähriges Jubiläum. Mit vielen


Events wird sich unsere Stadt ganz

im Zeichen des Chorgesanges bewegen.

Chöre aus dem gesamten

Bereich des Chorverbandes Pfalz

werden an diesem Wochenende in

Kaiserslautern zu Gast sein!

Wir vom Kreischorverband Kaiserslautern

wollen an diesen drei

Tagen für alle Sängerinnen und

Sänger ein guter Gastgeber sein.

Und ich kann Ihnen schon jetzt

versprechen, es wird ein Super-

Wochenende, mit vielen musikalischen

Angeboten. Kommen

Sie zu uns nach Kaiserslautern,

ganz „Lautern“ freut sich auf die

musikalischen Gäste aus Nah

und Fern.

Willkommen in Kaiserslautern

2010!!

Irene Poller

Vorsitzende des Kreischorverbandes

Kaiserslautern

Workshop 1

Singen mit

Kindern

Das Singen mit kleinen Kindern

und ihren Familien ist eine wunderbare

Angelegenheit. Man

vertreibt sich und den Kleinen

sinnvoll, fröhlich und spaßig die

Zeit mit Quatsch-, Tanz-, und

Gestenliedern sowie Fingerspielen.

Mit Aufwach-, Schlaf-,

Wickel- und Waschliedern baut

man in den Alltag Rituale ein, die

Sicherheit und Struktur geben.

Man lernt und lehrt jahreszeitlich

passendes Liedgut und schafft

dadurch gemeinsames Repertoire,

was die Kinder und ihre Familien

zusammenschweißt und was eine

große Nähe und Geborgenheit

erzeugt. Viel herzliches Lachen

ist garantiert bei all diesen ersten

musikalischen Aktivitäten!

Sandra Stahlheber aus Heidelberg,

hat erfolgreich an der Musikhochschule

in Mannheim Gesang und

Elementare Musikpädagogik studiert

und ist nun leidenschaftlich

als Sängerin und Dozentin für

Gesang und Elementare Musik

tätig. Außerdem ist sie Mutter,

so dass in diesem Workshop ganz

gewiss viele beruflich und privat

intensiv gemachte Erfahrungen

weitergegeben werden. (Bernhard

Haßler)

Die Workshop-Leiter beim CVdP-Jubiläum

Bernhard Hassler Michael H. Kuhn Angelika Rübel

Sandra Stahlheber

Paulaner am Altenhof Am Altenhof 8

Urban Vital Am Altenhof 12-14

Pfälzer Hof Fruchthallstraße 15

Callas Fruchthallstraße 2

Visione Cafe-Bistro-Restaurant Gaustraße 1

Zum Landsknecht Glaserstraße 5

Simpel Klosterstraße 1-5

Bierbrezel Lutrinastraße 2-4

Asia Spezialitäten-Rest. Lutrinastraße 2-4

Cafe Extrablatt Marktstraße 26

Alte Münz Mühlstraße 4

Hofbräuhaus Mühlstraße 19

Storchenturm Münchstraße 12

La Piazza Schillerplatz 1

L‘Arcata Schillerplatz 3-5

ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 9

Matthias Stoffel Karl Zepnik

Kaiserslauterer Gaststätten, die über

die Jubiläumstage geöffnet haben

Uwe‘s Tomate Schillerplatz 4

Cafe-BarRosso Schillerplatz 9

Spinnrädel Schillerstraße 1

Mythos von Delphi St.-Martins-Platz 1

Hannen-Faß St.-Martins-Platz 1

St. Martin St.-Martins-Platz 4

Restaurant Firenze Steinstraße 11

Sukiyaki Steinstraße 11-13

Zur Burg Steinstraße 18

Phuket Steinstraße 24/26

La Bruschetta Steinstraße 29-31

Rossini Steinstraße 45

Brauhaus am Markt Stiftsplatz 2-3

twenty-one Willy-Brandt-Platz 1


Seite 10 ChorPfalz Januar/Februar 2010

Spielstätten beim Jubiläum in Kaiserslautern

19 Spielstätten wird es beim Jubiläumsfest des Chorverbands

der Pfalz vom 28. - 30. Mai 2010 in Kaiserslautern

geben. Ihre ChorPfalz präsentiert sie Ihnen nachfolgend

auf einzelnen Schildern zusammen mit Bildern aus der

Innenstadt Kaiserslauterns, vom Stadion und - begonnen

mit der Jubiläumsstadt aus der Vogelperspektive.


ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 11


Seite 12 ChorPfalz Januar/Februar 2010

Noch einmal Ehrenamtspauschale.

Jetzt wurde die Frist verlängert.

In der ChorPfalz-Ausgabe 5/09

hatten wir auf Seite 102 unter

der Überschrift „Ehrenamtspauschale:

Es ist fünf vor zwölf“

über die satzungsmäßigen Voraussetzungen

der Zahlung dieser

Ehrenamtspauschale berichtet

und dabei darauf hingewiesen,

dass das Bundesministerium

der Finanzen im Rundschreiben

vom 22.04.2009 den Vereinen

zur Korrektur ihrer Satzungen

eine Frist bis 31.12.2009 eingeräumt

hat. Nunmehr wurde mit

neuerlichem Rundschreiben vom

14.10.2009 diese Frist auf den

31.12.2010 verlängert. Weil das

BMF-Schreiben für unsere Vereine

wichtig ist, veröffentlichen

wir nachstehend den genauen

Wortlaut des Rundschreibens.

(genö)

Nach den Feststellungen der Finanzverwaltung

haben gemeinnützige

Vereine die Einführung

des neuen Steuerfreibetrags

für Einnahmen aus nebenberuflichen

Tätigkeiten im Dienst

oder Auftrag einer steuerbegünstigten

Körperschaft oder

einer Körperschaft des öffentlichen

Rechts zur Förderung

steuerbegünstigter Zwecke

in Höhe von 500 Euro im Jahr

durch das Gesetz zur weiteren

Stärkung des bürgerschaftlichen

Engagements vom 10.

Oktober 2007 (vgl. § 3 Nummer

26a des Einkommensteuergesetzes

- EStG) zum Anlass

genommen, pauschale Tätigkeitsvergütungen

an Mitglieder

des Vorstands zu zahlen.

Im Einvernehmen mit den obersten

Finanzbehörden der Länder

gilt dazu Folgendes:

Nach dem gesetzlichen Regelstatut

des BGB hat ein Vorstandsmitglied

Anspruch auf

Auslagenersatz (§§ 27, 670 BGB).

Die Zahlung von pauschalen

Vergütungen für Arbeits- oder

Zeitaufwand (Tätigkeitsvergütungen)

an den Vorstand ist nur

dann zulässig, wenn dies durch

bzw. aufgrund einer Satzungsregelung

ausdrücklich zugelassen

ist. Ein Verein, der nicht

ausdrücklich die Bezahlung des

Vorstands regelt und der dennoch

Tätigkeitsvergütungen an

Mitglieder des Vorstands zahlt,

verstößt gegen das Gebot der

Selbstlosigkeit. Die regelmäßig

in den Satzungen enthaltene

Aussage: „Es darf keine Person

… durch unverhältnismäßig

hohe Vergütungen begünstigt

werden“ (vgl. Anlage 1 zu § 60

AO; dort § 4 der Mustersatzung)

ist keine satzungsmäßige

Zulassung

von Tätigkeitsvergütungen

an Vorstandsmitglieder.

Eine Vergütung ist

auch dann anzunehmen,

wenn sie

nach der Auszahlung

an den Verein

zurückgespendet

oder durch Verzicht

auf die Auszahlung

eines entstandenenVergütungsanspruchs

an den

Verein gespendet

wird.

Der Ersatz tatsächlich entstandener

Auslagen (z. B. Büromaterial,

Telefon- und Fahrtkosten) ist

auch ohne entsprechende Regelung

in der Satzung zulässig. Der

Einzelnachweis der Auslagen ist

nicht erforderlich, wenn pauschale

Zahlungen den tatsächlichen

Aufwand offensichtlich

nicht übersteigen; dies gilt nicht,

wenn durch die pauschalen

Zahlungen auch Arbeits- oder

Zeitaufwand abgedeckt werden

soll. Die Zahlungen dürfen nicht

unangemessen hoch sein (§ 55

Absatz 1 Nummer 3 AO).

Falls ein gemeinnütziger Verein

bis zu dem Datum dieses

Schreibens ohne ausdrückliche

Erlaubnis dafür in seiner Satzung

bereits Tätigkeitsvergütungen

gezahlt hat, sind daraus unter

den folgenden Voraussetzungen

keine für die Gemeinnützigkeit

des Vereins schädlichen Folgerungen

zu ziehen:

1. Die Zahlungen dürfen nicht

unangemessen hoch gewesen

sein (§ 55 Absatz 1 Nummer 3

AO).

2. Die Mitgliederversammlung

beschließt bis zum 31. Dezember

2010 eine Satzungsänderung, die

Tätigkeitsvergütungen zulässt. An

die Stelle einer Satzungsänderung

kann ein Beschluss des Vorstands

treten, künftig auf Tätigkeitsvergütungen

zu verzichten.

Dieses Schreiben ersetzt meine

Schreiben vom 22. April 2009

- IV C 4 - S 2121/07/0010 -

(nicht im BStBl veröffentlicht)

und vom 9. März 2009 - IV C 4

- S 2121/07/0010 - (BStBl I Seite

445) und Nummer 8 meines

Schreibens vom 25. November

2008 - IV C 4 - S 2121/07/0010

- (BStBl I Seite 985). Dieses

Schreiben wird im Bundessteuerblatt

Teil I veröffentlicht.

Vorschlag für eine einfache

Satzungsformulierung:

Vereinsämter werden grundsätzlich

ehrenamtlich ausgeübt.

Der Vorstand kann aber

bei Bedarf eine Vergütung nach

Maßgabe einer Aufwandsentschädigung

im Sinne des § 3

Nr. 26a EStG beschließen.

Eine Kombination mit dem üblichen

Gemeinnützigkeitspassus

wäre wie folgt denkbar:

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich

und unmittelbar

gemeinnützige Zwecke im Sinne

des Abschnitts ‚Steuerbegünstigte

Zwecke‘ der §§ 51 ff der

Abgabenordnung in der jeweils

geltenden Fassung und nicht in

erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke. Der Verein ist selbstlos

tätig. Mittel des Vereins dürfen

nur für die satzungsmäßigen

Zwecke verwendet werden. Es

darf keine Person durch Ausgaben,

die den Zwecken des

Vereins fremd sind, oder durch

unverhältnismäßig hohe Vergütungen

begünstigt werden.

(2) Die Mitglieder des Vorstands

üben ihr Amt ehrenamtlich

aus. Für die ehrenamtliche

Tätigkeit kann eine angemessene

Aufwandsentschädigung

nach Maßgabe der steuerlichen

Grundsätze (Ehrenamtspauschale

im Sinne des § 3 Nr. 26a

EStG) bezahlt werden. Die Höhe

dieser Aufwandsentschädigung

wird durch den Vorstand festgelegt.“

(Gerd Nöther)


Der Deutsche Bundestag hat

Anfang Juli 2009 eine Gesetzesänderung

zur Erleichterung der

bisher geltenden Haftungslage

der Vereinsvorstände beschlossen,

die mittlerweile durch den

Bundesrat bestätigt wurde und

im Herbst 2009 in Kraft getreten

ist.

Neuer § 31a BGB:

§ 31a Haftung von Vorstandsmitgliedern

(1) Ein Vorstand, der unentgeltlich

tätig ist oder für seine Tätigkeit

eine Vergütung erhält, die 500

Euro jährlich nicht übersteigt,

haftet dem Verein für einen in

Wahrnehmung seiner Vorstandspflichten

verursachten Schaden

nur bei Vorliegen von Vorsatz oder

grober Fahrlässigkeit. Satz 1 gilt

auch für die Haftung gegenüber

den Mitgliedern des Vereins.

(2) Ist ein Vorstand nach Absatz 1

Satz 1 einem anderen zum Ersatz

eines in Wahrnehmung seiner

Vorstandspflichten verursachten

Schadens verpflichtet, so kann

er von dem Verein die Befreiung

von der Verbindlichkeit verlangen.

Satz 1 gilt nicht, wenn der

Schaden vorsätzlich oder grob

fahrlässig verursacht wurde.

Bislang haftete ein Vorstand oder

Vorstandsmitglied für eine von

ihm zu vertretende Pflichtverletzung,

wenn sie zu einem Schaden

beim Verein oder bei einem

Dritten führte, uneingeschränkt

und - selbst bei leichter Fahrlässigkeit

- ggfls. auch mit seinem

Privatvermögen (§ 27 Abs. 3, 664

ff., 280 Abs. 1 BGB).

Der neue § 31a BGB differenziert

zwischen der Haftung des

Vereinsvorstandes gegenüber

dem Verein im Rahmen der sog.

Innenhaftung (Absatz 1) und

der Haftung des Vorstandes im

Verhältnis zu Dritten, der sog.

Außenhaftung (Absatz 2).

Die Haftungsbegrenzung nach

Absatz 1 und der Freistellungsanspruch

nach Absatz 2 gelten

für alle unentgeltlich tätigen

pixelio.de / Gerd Altmann

Haftungserleichterungen

für den Vereinsvorstand

Foto: ©

Vorstandsmitglieder. Das sind alle

Vorstandsmitglieder, die keine

Vergütung erhalten. Vergütungen

sind alle Geld- oder Sachleistungen

sowie die Gewährung

geldwerter Vorteile, mit der die

Arbeit des Vorstandes für den Verein

abgegolten werden soll. Kein

Entgelt sind die Leistungen des

Vereins an das Vorstandsmitglied,

die nicht als Vergütung anzusehen

sind, beispielsweise der Ersatz

nachgewiesener Aufwendungen.

Außerdem soll § 31a BGB auch

für Vorstandsmitglieder gelten,

die eine nur geringfügige Vergütung

erhalten. Die Wertgrenze

von 500 EUR orientiert sich an

dem Steuerfreibetrag in § 3 Nr.

26a EStG, welcher mit dem Gesetz

zur weiteren Stärkung des

bürgerschaftlichen Engagements

rückwirkend zum 1. Januar 2007

eingeführt worden war.

Entgegen den Vorschlägen des

Bundesrats, die Haftungsbegrenzung

auch auf die Verletzung

der Pflicht zur Abführung von

Sozialversicherungsbeiträgen

nach § 28e SGB IV und der

steuerlichen Pflichten nach § 34

AO zu erstecken, wurden diese

Empfehlungen unter Hinweis

auf die Rechtsprechung kein

geltendes Recht.

Vorstandsmitglieder eines Vereins

haften für die Nichtabführung

von Sozialversicherungsbeiträgen,

die ein Verein zu zahlen hat,

ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 13

nur nach § 823 Abs. 2 BGB i.V.m.

§ 266a StGB. Voraussetzung ist

zumindest bedingt vorsätzliches

Handeln des Vorstandsmitglieds.

Bereits nach geltendem Recht

wird die Haftung des einzelnen

Vorstandsmitglieds nach § 823

Abs. 2 BGB i.V.m. § 266a StGB

durch eine interne Aufgabenverteilung

des Vorstands begrenzt.

Wird auf Grund einer solchen

Aufgabenverteilung die Erfüllung

der Pflichten des Vorstands

nach § 28e Abs. 1 Satz 1 SGB IV

einem Vorstandsmitglied oder

mehreren Vorstandsmitgliedern

übertragen, vermindert dies die

Verantwortlichkeit der anderen

Vorstandsmitglieder. Die anderen

Vorstandsmitglieder treffen

dann „nur noch“ Überwachungspflichten.

Selbst müssen sie sich

um die Erfüllung der Pflichten

nach § 28e SGB IV nur dann kümmern,

wenn Anhaltspunkte dafür

bestehen, dass die Erfüllung der

dem Verein obliegenden Pflichten

durch die dafür zuständigen

Vorstandsmitglieder nicht mehr

gewährleistet ist (BGH-Urteil

vom 15. Oktober 1996, Az. VI

ZR 329/95, in: NJW 1997, 130,

132). Dieses ist insbesondere in

wirtschaftlichen Krisenzeiten des

Vereins der Fall.

Dasselbe gilt für die steuerrechtliche

Haftung nach § 69 AO. Auch

hier haften die Vorstandsmitglieder

eines Vereins nur, wenn sie die

steuerrechtlichen Pflichten des

Vereins, zu deren Erfüllung sie

nach § 34 AO verpflichtet sind,

vorsätzlich oder grob fahrlässig

verletzt haben. Wie bei der Haftung

für nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge

kann die

Verantwortlichkeit einzelner Vorstandsmitglieder

schon nach geltendem

Recht grundsätzlich durch

eine vorweg schriftlich getroffene

eindeutige Geschäftsverteilung

begrenzt werden (BFH-Urteil vom

23. Juni 1998, Az. VII R 4/98, in:

NJW 1998, 3373, 3375). Auch hier

treffen den Gesamtvorstand, insbesondere

in der wirtschaflichen

Krise des Vereins, Überwachungspflichten

(vgl. BFH-Urteil vom 13.

März 2003, Az. VII R 46/02, in:

NJW-RR 2003, 1117).

Die Bundesregierung hatte argumentiert,

dass der Grundsatz der

Gesamtverantwortung bestehe

und nicht nur die Interessen der

einzelnen ehrenamtlich tätigen

Vereinsvorstandsmitglieder zu berücksichtigen

seien, sondern auch

diejenigen der Gläubiger. Insbesondere

könne eine Freizeichnung

der übrigen Vorstandsmitglieder

in Fällen, in denen insolvente

oder mittellose Strohmänner als

Vorstandsmitglieder in Betracht

gezogen und mit den Aufgaben

der Erfüllung steuerlicher Pflichten

beauftragt würden, nicht Sinn

und Zweck einer Haftungsnorm

sein. Besondere Vorsicht bleibt

also nach wie vor in wirtschaftlichen

Krisenzeiten des Vereins

geboten: Hier treffen den Gesamtvorstand

– trotz möglicher,

vorweg schriftlich getroffener

eindeutiger Ressortverteilung

– angesichts des erhöhten Risikos

der Nichtabführung von Sozialversicherungsbeiträgen

(BGH-

Urteil vom 15. Oktober 1996, Az.

VI ZR 329/95 [oder 319/95?], in:

NJW 1997, 130, 132) und Steuern

(vgl. BFH-Urteil vom 13. März

2003, Az. VII R 46/02, in: NJW-RR

2003, 1117) unverändert besondere

Überwachungspflichten.

Der Rechtsprechung wird es überlassen

bleiben zu klären, wie die

Vorstandshaftung im Lichte des

(neuen) § 31a BGB beurteilt wird,

vor allem aber, den Umfang der „besomderen

Überwachungspflichten“

zu regeln. (Gerd Nöther)


Seite 14 ChorPfalz Januar/Februar 2010

Der Kinder- und Jugendchor Herxheim

schaut nunmehr auf 15 Jahre

seines Bestehens zurück. Zwei

große Ereignisse begleiten das

kleine Jubiläum. Da war zum einen

der Besuch des Weltjugendchors

am 30. Juli 2009 (die ChorPfalz

berichtete) und dies war über die

Herbstferien vergangenen Jahres

eine 18-tägige Konzertreise durch

Südafrika mit Konzerten in Heidelberg

(südlich von Johannisburg), im

Auditorium des Drakensberge Boys

Choir in Winterton, in der Chapel

von Michaelhouse (beide in der

Provinz Kwazulu-Natal), im Auditorium

der Mandela-Universität in

Port Elizabeth und im Hugo Lambrechts

Auditorium in Kapstadt. Alle

Konzerte waren auch mit Chorbegegnungen

verbunden; so mit

dem Ekurhulene Children’s Choir,

dem Drakensberge Boys Choir, dem

Chapel Choir in Michaelhouse, dem

Eastern Cape Children’s Choir und

dem Tygerberg Children’s Choir.

Die Südpfalzlerchen waren darüber

hinaus musikalisch aktiv mit einem

Schulkonzert in der Primary School

Nottingham Road, einer staatlichen

Schule mit ausschließlich schwarzen

Schülern, einem Konzert im

Der Kinder- und Jugendchor Südpfalzlerchen aus Herxheim auf Konzertreise in Südafrika

Südpfalzlerchen zum 15-jährigen Bestehen in Südafrika

Seniorenstift von Heidelberg und

einer Gottesdienstgestaltung für

die deutsche Gemeinde in Kapstadt.

Ein Trommelworkshop, ein

Marimbaworkshop und schließlich

ein Workshop mit Jacob Sidumo

komplettierten die musikalischen

Aktivitäten der Südpfalzlerchen.

Neben all diesen musikalischen

Aktivitäten blieb aber doch auch

noch Zeit, die Schönheiten des

Landes und die Big Five in deren

natürlichen Umgebung bei

Gamedrives zu erleben. Die Reise

der Südpfalzlerchen war vom

Goetheinstitut und vom Förderverein

Südpfalzlerchen finanziell

unterstützt worden. (K.E.)

kurz

notiert

Michael Jung 60 Jahre alt

Michael Jung, Schriftführer im

Präsidium des Chorverbandes der

Pfalz, feierte am 1. Januar dieses

Jahres seinen 60. Geburtstag. In

dieses Amt, das er jetzt 15 Jahre

umsichtig und fleißig versieht,

wurde der damals 44-Jährige auf

dem Sängertag am 24. April 1994

in der Germersheimer Stadthalle

gewählt. Michael Jung singt

seit 1980 im MGV Harthausen,

dessen 2. Vorsitzender er von

1984 bis 1987 war. 10 Jahre,

von 1988 bis 2008, hatte er

anschließend das Amt des ersten

Vorsitzenden inne. In diese Zeit

fiel in Harthausen die Gründung

zweier vereinsangehöriger Chöre,

nämlich eines Frauenchors (1990)

und des jungen RockPop-Chors

„Mixed Generation“ (1998), in

dem Michael Jung seit Gründung

bis 2008 sang - wenn schon

mixed Generation, dann muss

wohl auch einer um die fünfzig

dabei sein. Sein Ausflug in den 70er

Jahren zum 2. Vorsitzenden des

Harthausener Pfälzerwaldvereins

war zwar nicht von demselben

Erfolg gekrönt wie seine Funktion

als Sitzungspräsident bei der

heimischen Prunksitzung, denn da

kann er seinen Humor bei weitem

besser zur Geltung bringen, ein

Humor, der auch beim Verfassen

umfangreicher Sitzungsprotokolle

im Chorverband nicht von Nachteil

ist. Und ihm verdanken wir

auch die Umbenennung unserer

Verbandszeitschrift, die früher ja

„Pfälzer Sänger“ hieß: „ChorPfalz

schlug Michael Jung im Präsidium

als neuen Namen vor, weil es zu

schade sei, diese Bezeichnung nur

einmal für das Neustadter Fest im

Jahre 2002 zu verwenden - recht

hat(te) er. In diesem Sinne, lieber

Michael: Ad multos annos! (Gerd

Nöther)

Chorverband NRW startet

neue Literatur-Datenbank

Wem die Bedienung der großen

Notensuchmaschinen zu

umständlich ist, für den gibt es

jetzt eine einfache Literatur-Datenbank

vom Chorverband Nordrhein-Westfalen

im Internet:

Unter http://literatur.cvnrw.de

wird eine Datenbank angeboten,

die auf der Suche nach Chor-

Kompositionen kinderleicht zu

bedienen ist. Leider sind nur

5.252 Literatur-Datensätze eingepflegt

- aber die Datenbank

steht ja erst am Anfang ihrer vielversprechenden

Karriere. (genö)


Vom 8. – 13. Oktober 2010 wird

im südpfälzischen Herxheim zum

vierten Mal das Europäische

Jugend Musical Festival stattfinden.

Es werden wieder ca. 400

jugendliche Akteure erwartet.

Bis zu acht Ensembles können

zugelassen werden. Eingeladen

sind Kinder- und Jugendchöre

sowie Jugendensembles, die sich

mit dem Musical beschäftigen

und beim Festival mit einer Produktion

bzw. Ausschnitten daraus

aufwarten können. Auf der abschließenden

Musical-Gala wird

der Deutsche Jugend Musical

Preis in verschiedenen Kategorien

verliehen. Jeden Abend gehen

zwei Produktionen über die Bühne

und tagsüber laufen die Workshops

rund ums Thema Musical.

(Tanz, Choreografie, Sologesang,

Regie, Arrangement, Schminken,

Ausbildungsberatung, etc.) Diese

sind offen für alle Teilnehmer.

Dozenten für die Workshops sind

renommierte Fachleute aus ganz

Deutschland. An den Workshops

teilnehmen können aber auch

Chorleiter und Musikpädagogen,

die sich auf diesem Gebiet Tipps

und Anregungen holen wollen. Die

Gastgeber sorgen für Unterkunft

und Verpflegung für die Dauer des

Aufenthaltes und garantieren spannende

Tage. Die Schirmherrschaft

hat erneut Ministerpräsident Kurt

Beck übernommen. Anmeldeschluss

ist der 31. März 2010.

Weitere Informationen, genaue

Ausschreibung, Teilnahmebedingungen

und Anmeldeformulare

unter www.ejmf.eu oder bei Dr.

Klaus Eichenlaub, Am Herrenweg

20, 76863 Herxheim, Tel. 07276-

6189, e-Mail: klaus.eichenlaub@

singasongworld.de (K.E.)

Mauerfall 1989 – Chancen

für den Thüringer Sängerbund

2009 - Es war das Jahr mit dem

20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls,

der unser Leben und auch

die Bedingungen unserer Chorarbeit

so nachhaltig veränderte.

Diese neuen Bedingungen waren

und sind gleichzeitig großartige

Chance und harte Herausforderung

mit Informations- und Reisefreiheit,

Weltoffenheit, Finanzierungsmöglichkeiten

und Fi-

ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 15

Europäisches Jugend Musical Festival 2010

nanzierungsproblemen und einer

so nicht gekannten stilistischen

Vielfalt. Im Rückblick sollten wir

denen danken, die uns damals bei

der Neuorientierung in der komplizierten

Phase des Übergangs

sehr geholfen haben. Das betrifft

vor allem den damaligen Pfälzischen

Sängerbund mit seinem

engagierten Präsidenten Hartmut

Doppler. Schon am 11. März 1990

war ich Gast eines Sängertages in

Speyer, konnte zu den Delegierten

sprechen und erhielt eine tolle

Aufnahme und viele wichtige

Anregungen. Später gaben uns

die Sängerinnen und Sänger des

Pfälzischen Sängerbundes eine

finanzielle Spende, die uns ganz

wesentlich bei der Lösung unserer

Aufgaben half. Wichtig und wohl

für die gesamte Arbeit des damaligen

Deutschen Sängerbundes

vorbildlich war die dann folgende

Zusammenarbeit mit der gegenseitigen

Vorstellung wichtiger

Chorliteratur und jeweiligen Konzerten

in Zweibrücken und Jena.

(Christoph Berger, der Präsident

des Thüringer Sängerbundes, in

„Thüringen singt“)

Die neue Literatur-Datenbank vom Chorverband NRW - siehe Bericht S. 12


Seite 16 ChorPfalz Januar/Februar 2010

Bad Bergzabern

Kreispressereferent:

Fritz Limbacher

Am Rosenberg 30

76831 Billigheim-Ingenheim

Tel. (06349) 8296

lif-urs@web.de

Konzert in Schweighofen

Der Gesangverein Niederotterbach

und der Kirchenchor Schweighofen

hatten zum Gemeinschaftskonzert

in die katholische St.-

Laurentius-Kirche eingeladen

und dazu mit der Gesangsgruppe

„Palatina vocalis“ und dem Bläserensemble

„Südpfalz Brass“

musikalische Gäste und Mitstreiter

gebeten.

Achim Knoll an der Orgel startete

mit einem gewaltigen „Lobet

den Herren“ in das Programm

und erwies sich auch im weiteren

Verlauf mit Daquins „Le

Coucou“ , einem melodiösen,

an Rokokomusik erinnerndes

Orgelzwischenspiel, als virtuoser

Könner. Danach sangen alle am

Konzert beteiligten Chöre, eine

beeindruckende Sängerschar,

im Gegengesang von Empore

und Chor Maierhofers „Singt ein

Willkommen“. Mit „Gott hat mir

längst einen Engel gesandt“ von

Gabriel oder mit Don Besigs „A

choral benediction“ präsentierte

sich der Kirchenchor Schweighofen

in sehr guter Verfassung

und zeigte sich sicher in den

Stimmen; mit Einfühlungsvermögen

und ausgewogener Dynamik

entstand so schöner Chorklang.

Auch die Singgemeinschaft und

die SingFonie Niederotterbach

gestalteten in der Folge mit

Grohes „Jerusalem, Dir will ich

singen“, dem bekannten Spiritual

„Swing Low“, oder Hanne Hallers

„Für alle“ gelungenen, rhythmisch

und dynamisch angemessenen

Chorgesang, wobei die Ensembles

auch im Klatschrhythmus und in

einer gewissermaßen gestischen

Choreographie das Gesungene

mitgestalteten.

Hier, wie in der weiteren Programmfolge

zeigten sich Fritz

Reinhardt am Klavier, der Gitarrist

Michael Hutzel, sowie Sebastian

Kusenbach am Schlagzeug als

sensible, zurückhaltend agieren-

de, jedoch stets musikalisch präsente

Instrumentalbegleiter. Will

man aus einem in jeder Phase

ausgezeichneten Gemeinschaftskonzert

einen Chor herausheben,

so ist die „Palatina vocalis“,

ein Vokalensemble, das einem

vergessen lässt, dass hier keine

Profis auftreten, sondern Männer

und Frauen, die in hohem Maße

leistungsorientiert und auch

leistungsbereit Chormusik von

besonderer Qualität erklingen

lassen. In klarer Intonation, in

Rhythmus, Dynamik und Tempi

auf den Punkt gesungen, erklangen

so Dowlands „Come again“,

Rutters „A Gaelic Blessing“ oder

Roger Emersons „You raise me

up“. Bemerkenswert auch der

instrumentale Konzertbeitrag der

sechs Mitglieder der „Südpfalz

Brass“ mit Buxtehudes „Fanfare

und Chorus“ oder Händels „Marche“,

wobei jeder sein Instrument

in souveräner Technik sicher

beherrschte und es auch gelang,

im harmonischen Zusammenspiel

die verschiedenen Instrumente zu

einem wohltuenden Gesamtklang

zu vereinen.

Als Solisten gefielen der Bass

Leonhard Lamb mit Cesar Francks

„Panis angelicus“ , der Tenor

Ferdinand Scherrer mit Stephan

Adams „Jerusalem“, sowie

die natürliche Stimme Melanie

Gütermanns beim spanisch gesungenen

„Te Quiero“ der Sing-

Fonie. Am Konzertende dankte

ein begeistertes Publikum mit

stehendem Applaus für das musikalische

Geschenk eines tollen

Konzertabends, dessen Gesamtleitung

in den erfahrenen Händen

von Peter Kusenbach lag. (lif)

Benefizkonzert in Rechtenbach

Unter dem Motto „Klassiker

trifft Ballade“ veranstalteten der

Gesangverein Eintracht Rechtenbach

und der Südpfälzer

Männerchor ein Benefizkonzert

zu Gunsten der beiden Kirchengemeinden.

Der imposante gemischte

Chor aus Rechtenbach

mit seinen 55 Sängerinnen und

Sängern gefiel unter dem augenfällig

engagierten Dirigat Thomas

Kästners, das seinen Chor mitriss,

da in allen Stimmen gut besetzt,

mit massivem Chorklang, wie

etwa bei Steinfelds „Höre mein

Rufen“, bei Bob Dylans „Blowing

in the wind“ oder dem Traditional

„Oh, happy day“.

Noch überzeugender gerieten

die sensibleren Gestaltungen von

Maierhofers sehr eingängiger

Melodie „Liebe ist unendlich“

oder das lyrische „Für alle“ von

Hanne Haller. Auch der von

Thomas Kästner ins Leben gerufene

Südpfälzer Männerchor

stellte sich mit Scharfs „An einem

schönen Tag“, dem russischen

Gebet „Tebe Poem“ von Riffel,

Schuberts „Abendfrieden“ und

dem südamerikanischen „Donna

Maria“ im Rumba-Rhythmus,

durchaus angemessen nuanciert

in Dynamik und Tempo, als starker

Klangkörper vor.

Als kongenialer Instrumentalpartner

erwiesen sich einmal

mehr Clemens Kuhn und die

Mitglieder der Band „Hard to

handle“. Mit Vangelis bekannter

Filmmusik „Conquest of paradise“,

Andrea Jürgens‘ „Eleni“

und einigen Zugaben endete ein

Konzert, dessen Gesamtleitung

in den Händen von Thomas Kästner

lag und das die Zuhörer am

Schluss mit stehenden Ovationen

bedachten. (lif)

Ehrungen unserer Jubilare

60 Jahre: Cuntz, Otto (Rechtenbach)

- 50 Jahre: Leonhard,

Klaus (Ingenheim) - Scheib,

Günther (Ingenheim) - 40 Jahre:

Cuntz, Gertrud (Rechtenbach)

- Pfalzgraf, Werner (Ingenheim)

- Schnörringer, Christa (Rechtenbach)

- 25 Chorleitungsjahre:

Kästner, Thomas (Mühlhofen)

Blies

Kreispressereferent:

Thomas Zäh

Allmendsweg 6

66440 Blieskastel (Neualtheim)

Tel. (06844) 1645

thomas_zaeh@yahoo.de

Ehrungen unserer Jubilare

60 Jahre: Angne, Richard (Webenheim)

- 50 Jahre: Feuerstein,

Hubert (Bierbach) - Montag,

Walter (Peppenkum) - 40 Jahre:

Kuntz, Wolfgang (Webenheim)

Brücken

Kreispressereferentin:

Therese Feuchtner

Hauptstraße 12

66907 Glan-Münchweiler

Tel. (06383) 998653

th.feuchtner@gmx.de

Jubiläumskonzert Femmes

Vocales

Der Frauenchor Femmes Vocales

aus Quirnbach feierte sein 10jähriges

Bestehen im Bürgerhaus

in Quirnbach. Die Sängerinnen

suchten aus einer Liste die besten

Lieder ihrer fünf Konzerte aus und

zauberten daraus eine Chartshow

mit den Plätzen 1 bis 3. Zunächst

eröffnete die 1. Vorsitzende Ulla

Grosklos mit viel Witz und Charme

den Abend, in dem sie die fünf

Konzerte aufzählte und die Sängerinnen

entsprechend dieser

Konzerte gekleidet die Bühne

betraten. Neben dem Chor waren

jeweils Gäste auf die Couch geladen,

die mit kleinen Anekdoten

zu den einzelnen Konzerten das

Publikum erheiterten. So wurden

aus dem ersten Konzert 1998

„Kino, Kino“ „Somewhere over

the raibow“, „The Rose“ und „I

will follow him“ gewählt. Auf

der Couch konnte Ulla Grosklos

Walter Gutendorf begrüßen. Als

Überraschungsgast sang Lothar

Gutendorf mit dem Chor gemeinsam

„Goodby Jonny“ von Hans

Albers. Die Plätze 1 bis 3 belegten

im Konzert „Unbeschreiblich

weiblich“ die Titel „Eternal flame“,

„I will survive“ und „Tears in

heaven“. Hierzu wurde Mathias

Stoffel auf die Couch gebeten ,

wo er mit sehr kurzen Worten

„aus dem Nähkästchen plauderte“.

Aus dem Kirchenkonzert „Singt

und spielt dem Herrn“ wurden

die Lieder „Siahamba“, „Für die

Schönheit dieser Welt“ und „From

a Distance“ ausgewählt. Pfarrerin

Ilse Gutt-Müller brachte die Zeit

dieses Konzerts dem Publikum

ein wenig näher. In dieser Kategorie

gab es noch ein viertes

Lied „Gottes Welt“, dessen Text

von Ulrike Becker und die Musik

von Matthias Stoffel eigens für

den Chor komponiert wurde. Als

Überraschungsgast sang Jessica

Schöfer mit dem Chor zusammen


„Oh happy day“. „Sigismund“

alias Jörg Mehlem brachte die

„Bar zum Krokodil“ wieder ins

Gedächtnis. Aus diesem Konzert

wurden nominiert „Schöner Gigolo“,

„Wenn ich vergnügt bin“

und „Ain‘t he sweet“. Bei diesem

Lied wurden besonders die Frauen

durch die Bildpräsentation mit

einigen schönen Männern in

die richtige Stimmung versetzt.

„Lulu“ (Christiane Owen) beschenkte

den Chor mit dem Lied

„Haben sie schon mal im Dunkeln

geküsst“. Das Fünziger-Jahre-

Konzert „Souvenirs, Souvenirs“

wurde repräsentiert durch die

Lieder „Seemann“, ein Bademedley,

und „Sway“ sowie Jens Ludwig

auf der Couch. Jürgen Christmann

versetzte das Publikum mit

seinem „King Creole“ in die Zeit

von Elvis Presley. Während seines

Auftritts zog sich der Chor in

Windeseile um und betrat in seiner

obligatorischen Chorkleidung,

schwarz mit gelbem Schal, erneut

die Bühne. Ulla Grosklos stellte

jede einzelne Sängerin nach

Eintrittsdatum vor. Jetzt zeigte

der Chor seine Vielseitigkeit mit

dem neuen Repertoire, darunter

auch zwei Erstaufführungen. Mit

„Fields of Gold“, „Rhythm of Life“,

„Don`t stop me know“, „You raise

me up“ (Solosänger Tim Ludwig)

und „You`ll never walk alone“.

Als besonderes Zuckerstückchen

schnitt Chorleiterin Angelika

Rübel den Auftritt ihres Chores

in der Fernsehsendung „Sonntagstour“

zusammen und der

Chor sang simultan, während der

Filmausschnitt lief. Musikalisch

unterstützt wurde der Chor von

Matthias Stoffel am Klavier, Peter

Rothley am Schlagzeug und von

Thorsten Reichert am Bass. Ins

rechte Licht setzte Daniel Rübel

die Frauen und Jens Ludwig

bediente den Computer für die

Bildpräsentation, die von Therese

Feuchtner zusammengestellt

wurde. Angelika Rübel, Dirigentin

der Femmes Vocales, beschenkte

jede Sängerin mit einer Rose als

Dankeschön für die letzten 10

Jahre. Mit „We are the World“

verabschiedeten sich der Chor und

die Überraschungsgäste von ihrem

Publikum und dieses bedankte

sich mit Standing Ovations.

Traditionelles Herbstkonzert

in Rehweiler

Das traditionelle Herbstkonzert

des Gesangverein Liederkranz

Rehweiler fand am 7.

November vergangenen Jahres

im vollbesetzten Dorfgemeinschaftshaus

in Rehweiler statt.

Das rund zweistündige Programm

war auf hohem Niveau

und setzte bleibende Akzente.

Der gemischte Chor, stimmlich

unterstützt durch den Jungen

Chor, begrüßte die Zuhörer mit

„Mona Lisa“, ein Satz von Hans

Brehmer. Weiterhin bot er „Rot

sind die Rosen“ und „Aber Dich,

gibt’s nur einmal für mich“ dar.

Die Chöre standen unter der

Leitung von Winfried Stoffel.

Vsevolot Starko versetzte die

Zuhörer ins Träumen und begeisterte

das Publikum: Der erstklas-

sige Violonist aus Schönenberg

verzauberte das Publikum mit

„Thais Meditation“, „Ungarischer

Tanz Nr. 5“, „Czardas“ und der

„Toselli-Serenate“. Er durfte die

Bühne nicht ohne eine Zugabe

verlassen. Als Sopranistin konnten

die Gastgeber Elena Laborenz

engagieren. Sie überzeugte

mit dem „Vilja-Lied“ aus der

Operette „Die Lustige Witwe“,

„Ariette“ aus der „Fledermaus“,

„Strahlender Mond“ aus der

ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 17

Operette „Der Vetter aus Dingsda“,

„Du sollst der Kaiser meiner

Seele sein“ und “Meine Lippen,

die küssen so heiß“. Auch sie

erntete für ihre künstlerische

Darbietung großen Applaus. Der

Männerchor aus Steinwenden-

Weltersbach unter der Leitung

von Werner Lill stellte sich als

sehr gute Wahl heraus. „Zeit ist

ein Geschenk“, „Ave Maria der

Berge“ und dem „Trinklied“ aus

„La Traviata“ waren Kostproben

im ersten Teil des Konzertes.

Nach der Pause verabschiedete

sich der Männerchor mit „Blauer

Mond“, „Das Ave Maria No

Morro“ und „Halleluja, sing ein

Lied“. Die Klavierbegleitung des

MGV Steinwenden-Weltersbach

hatte Margit Jarr übernommen.

Der Junge Chor erklärte gesanglich,

wie sie zu den Männern

stehen. Mit „Männer mag man

eben“ brachten sie die Zuhörer

zum Schmunzeln. Dem folgte

„Remember this one“, „One

moment in Time“ und „I will

follow him“, bei dem Petra Weißenauer

aus Glan-Münchweiler

perfekt solistisch einsetzte.

Einfühlsam und gekonnt wurde

der gemischte und auch der

Junge Chor sowie Violinist und

Sopranistin von Hans Brehmer

am Klavier begleitet.

Durch das Programm führte Marion

Stoffel. (Therese Feuchtner)

Ehrungen unserer Jubilare

70 Jahre: Lambrecht, Karl (Elschbach)

- 60 Jahre: Biehl, Lothar

(Langenbach) - Brose, Alfred

(Konken) - Fauss, Karl (Gries)

- Jung, Hanne (Gries) - Jung,

Winfried (Gries) - Kaiser, Edmund

(Konken) - Schenkel, Hans (Konken)

- Steinmann, Julius (Konken)

- Weiss, Werner (Gries) - 50

Jahre: Fell, Lothar (Gries) - Frank,

Elfriede (Langenbach) - Müller,

Blondine (Langenbach) - 40

Jahre: Becker, Roland (Brücken)

- Jung, Manfred (Gries) - Kurz,

Luise (Brücken) - Müller, Werner

(Brücken) - Stuppi, Marianne

(Schönenberg) - 30 Chorleitungsjahre:

Wagner, Michael

(Altenkirchen)

Die Schumacherchöre aus Eisenberg, Grünstadt/Kindenheim, Heßheim und Mutterstadt standen im Mittelpunkt des

geistlichen Konzerts für Männerchöre, das der Kreischorverband Frankenthal-Grünstadt veranstaltete.

Frankenthal-

Grünstadt

Kreispressereferent:

Heinrich Schacky

Sonnenstraße 2 a

67227 Frankenthal

Tel. (06233) 4 24 30

heinrich.schacky@o2online.de

Geistliches Konzert für

Männerchöre

Unter der musikalischen Leitung

von Jürgen Schumacher ver-


Seite 18 ChorPfalz Januar/Februar 2010

wirklichte der Kreischorverband

mit den Schumacherchören aus

Eisenberg, Grünstadt/Kindenheim,

Heßheim und Mutterstadt,

unterstützt von den Blechbläsern

Splendid Brass unter Egbert Lewarck,

ein Kirchenkonzert in vier

verschiedenen Kirchen. Da der

Männerchor mit ca. 100 Sängern

und der musikalische Leiter einen

besonderen Leckerbissen versprachen,

ist es kein Wunder, das

alle Konzerte ausverkauft waren.

Belohnt wurden die Zuhörer

dann mit einem Programm, das

dem Anspruch auch voll gerecht

wurde. Die Deutsche Messe von

Schubert stand im Mittelpunkt,

aber auch die Chorsätze wie u.a.

„Lobe den Herrn der Welt” von

Trapp und „Lobe den Herrn” von

C. Stein waren ein Ohrenschmaus.

Das Ergebnis war viel Applaus der

Zuhörer und eine Zugabe als Dank

für den Beifall.

140 Jahre MGV Kirchheim

„Frischer Wind in der Chormusik”

war der Titel des Konzerts zum

Jubiläum. Den Besuchern wurde

schnell klar, warum dieses Motto

gewählt wurde. Mit voller Begeisterung

sangen die Chöre die mit

ihnen einstudierten Sätze. Erfreulich

konnte man feststellen, dass

die Freude beim und am Singen

sich direkt auf die Gäste übertrug.

Dabei waren bei den Frauen G.F.

Händel genau so gekonnt wie

„Hail holy queen” aus Sisters Act.

Auch der Männerchor strahlte

mit seinen Beiträgen, wie „Trilogie

der Marina” oder „Zauber der

Musik”. Da konnte der Gastchor

aus Asselheim nicht nachstehen.

Ergebnis war: Die Chorleiterinnen

Karla Kronenberger und Marina

Ciepieniak sowie Chorleiter Alwin

Dinges haben verstanden, Freude

und Begeisterung in die Chöre zu

bringen, die bei den Vorträgen auf

das Publikum übersprangen.

Konzert in Hettenleidelheim

In der gut besuchten Festhalle

brachte der Sängerbund Frohsinn

Hettenleidelheim „Gern gesungen

- gern gehört” dem Publikum

zu Gehör. Der Kinderchor unter

Leitung von Lena Kern sang vom

Herbst und vom Papagei. Der

Hettenleidelheimer Frauenchor

konnte schon ein kleines Jubiläum

feiern: Fünf Jahre besteht der Chor

inzwischen. Der Männerchor und

der Frauenchor konnten mit dem,

was sie bei ihrer Chorleiterin Claudia

Zorn-Vonhof gelernt haben,

überzeugen und das Publikum

begeistern. Es war ein schöner

Abend für die vielen Gäste.

Isenach-Chöre füllen

Gotteshaus

Mit einem guten Programm stellten

sich alle Chöre der Isenach-

Gruppe beim Gemeinschaftskonzert

in Flomersheim vor. Die

Chöre waren gut vorbereitet

und übermittelten mit Freude

eine besondere Werbung für den

Chorgesang. Karla Kronenberger

hat das Programm zusammengestellt

und hatte die Unterstützung

der Chorleiter Erik Meßmer,

Rigobert Völpel, Martin Karpinski,

Horst Haub, Oswald Frey und der

Chorleiterin Claudia Zorn-Vonhof.

Jan Gelbach (Fagott), Stefanie

Blum (Gesang) und Lena Wüst

(Klavier und Orgel) ergänzten

den herrlichen Chorgesang. Lena

Karpinski führte gekonnt durch

das Programm. Die Zuhörer in der

überfüllten Kirche bedankten sich

beim Organisator und den Mitwirkenden

und sangen stehend nach

den Klängen der Orgel „Großer

Gott wir loben Dich”. Eine Spende

konnte dem Förderverein dieser

Kirche übergeben werden.

Liederabend in Dirmstein

Der Liederkranz 1847 Dirmstein

hatte zu seinem Liederabend die

Chöre der Chorvereinigung Pfaffenwiesbach

und den GV 1907

Bissersheim zu Gast. Veranstalter

und Gäste freuten sich über die

gelungene Veranstaltung.

Konzerte im Advent

Der Liederkranz 1840 Frankenthal

eröffnete den Reigen am 1. Advent

in der Zwölf-Apostel-Kirche

mit seinem „Festlichen Adventskonzert“.

Eine Weihnachtskantate

präsentierte am 12. Dezember der

Liederkranz 1847 Beindersheim.

Bund Freundschaft Flomersheim

hatte 20. Dezember in der Thomas-Morus-Kirche

sein Weihnachtskonzert

und auch der GV

1881/1882 Mörsch konnte in der

Heilig-Kreuz-Kirche mit „Bald ist

Weihnachten” die vielen Gäste

erfreuen. (HSY)

Ehrungen unserer Jubilare

60 Jahre: Bauer, Ludwig (Roxheim)

- Heitmann, Lothar (Hertlingshausen)

- Holatschek, Tiberius

(Hertlingshausen) - Mersinger,

Hubertus (Kirchheim) - Pollicini,

Erwin (Roxheim) - Volkmann,

Relinda (Hertlingshausen) - Walter,

Bringfried (Roxheim) - Zindel,

Anni (Bockenheim) - 50 Jahre:

Bohne, Karl Josef (Frankenthal) -

Diehl, Klaus (Kirchheim) - Förster,

heinz (Roxheim) - Karl, Friedrich

(Kirchheim) - Kranz, Paul

(Kirchheim) - Mühlmichel, Karl-

Heinz (Kirchheim) - Müller, Jakob

(Beindersheim) - Wingertzahn,

Horst (Hertlingshausen) - Wolf,

Klaus (Hertlingshausen) - 40

Jahre: Armbrust, Adolf (Carlsberg)

- Bauer, Karl-Heinz (Roxheim)

- Böll, Ruth (Bockenheim) - Fallner,

Karl (Kirchheim) - Griebel,

Marga (Bockenheim) - Hack,

Hiltrud (Hertlingshausen) - Kirsch,

Werner (Beindersheim) - Massar,

Theo (Heßheim) - Noll, Waltraud

(Hertlinghausen) - Rahn, Willi

(Herlingshausen) - Schulz, Udo

(Beindersheim) - Trutzel, Klaus

Albert (Roxheim) - Winkler, Erhard

(Grünstadt) - Zorn, Werner

(Sausenheim)

Germersheim

Kreispressereferentin:

Michaela Benner

Kirchwiese 2c

76770 Hatzenbühl

Tel. (07275) 43 35

M.Benner1@web.de

Ein bunter Melodienstrauß

zum 60. Bestehen des Sängerkreises

Germersheim

Die Gruppe Rhein veranstaltete als

letzte Gruppe des Sängerkreises

ihr Konzert in der Konzerthalle

Wörth. Am Melodienstrauß beteiligten

sich verschiedene Chöre.

Unter der Leitung von Chorleiterin

Eva-Maria Roth eröffneten der

Kinderchor Very Young Voices

mit der „Pipi Langstrumpf“ das

Programm. Danach kamen unter

der Leitung von Nina Schromm die

Jugendchöre „ODE 2 Music“ und

„Young Voices“, beide aus Hagenbach,

auf die Bühne. Weiter ging

es mit dem Projektchor „Mimogaja

Leta“ aus Rheinzabern, der unter

der Leitung von Olga Sartisson

russische Melodien erklingen ließ.

Die Eintracht Hagenbach folgte

gleich danach; deren Chorleiter

Xaver Reichling dirigierte den

Männerchor. Der Frohsinn Hagenbach

und die Friends of Happiness

unter der Leitung von Sabine

Deutsch erfreuten das Publikum.

Weiter im Programm ging es mit

der Sängervereinigung Neuburg,

deren Leitung Peter Bollheimer

hatte. Der Liederkranz Hagenbach

schickte seinen Frauenchor Sinfonia

unter dessen Chorleiterin Petra

Weiss-Wagenblatt zum Gratulieren

auf die Bühne. Als letzter Chor

kam Chorleiter Georg Hepp mit

seinem Männerchor Liederkranz

Hagenbach. Einzelne Chorbeiträge

wurden am Klavier von Matthias

Wöschler begleitet. Sängerkreisvorsitzender

Hans Hofmann bedankte

sich bei allen beteiligten

Chören für ihr Kommen und beim

„Rhein“-Gruppenvorsitzenden

Karlheinz Bär für die Ausrichtung

des gelungenen Chorkonzertes.

(Michaela Benner)

Erstes Konzert der Happy

Voices

Die vor gut zwei Jahren gegründete

Chorgruppe Happy Voices (frohe

Stimmen) des Gesangvereins

Frohsinn Zeiskam veranstaltete

am 8. November ihr erstes „Konzert

junger Chöre“. Unter dem

Motto „Im Rhythmus der Zeit”

präsentierten die Happy Voices

zusammen mit drei Gastchören

frisch, fröhlich, peppig, klang- und

gefühlvoll ihre Chorstücke mit

vielen bekannten Melodien. In

der mit über 600 Gästen voll besetzten

Zeiskamer Fuchsbachhalle

wussten alle vier Chöre ihr Publikum

zu begeistern. Schon dem

ersten Chor Next Generation aus

Eggenstein gelang es, die Zuhörer

mit seinen vielseitigen, a cappella

gesungenen Stücken mitzureißen

und zum Mitklatschen zu

animieren. Canto Allegro, der

von Sandra Kammann geleitete

moderne Chor des Gesangvereins

Liederkranz Zeiskam, konnte sein

Publikum mit seinem Programm,


das von afrikanischen Traditionals

(mit Trommelbegleitung) bis hin

zu Melodien von John Lennon

reichte, vollauf begeistern. Der mit

ca. 60 Mitgliedern zahlenmäßig

größte Chor des Abends, Da Capo

aus Schifferstadt, überzeugte

mit schwungvollen, dynamisch

vorgetragenen Stücken wie „Big

City Beat“ und Titeln von Eric

Clapton, Bryan Adams und den

Beach Boys.

Als Happy Voices schließlich als

letzter Chor des Abends die Bühne

betraten, war das Publikum schon

längst in Hochstimmung. Mit

Liedern wie „We are the world”

von Michael Jackson, „From a

distance“ von Bette Midler und

„I get around“ von den Beach

Boys, vor allem aber mit den

deutschsprachigen Titeln wie

„Solang‘ man Träume noch leben

kann” von der Münchner Freiheit

und mehreren Liedern aus dem

Musical „Phantom der Oper”,

gelang es den Happy Voices, einen

weiteren Glanzpunkt des Abends

zu setzen.

Viele der dargebrachten Lieder

dieses Abends wurden vom Publikum

mit begeistertem Applaus

quittiert, und keiner der Chöre

durfte ohne eine Zugabe die Bühne

verlassen. Als zum Schluss der

Veranstaltung alle vier Chöre die

Bühne betraten und das von Hanne

Haller geschriebene und von

der Gruppe Wind interpretierte

Lied „Für alle” mächtig zu Gehör

brachten, kam bei den Zuhörern

endgültig das Gänsehaut-Feeling

pur auf. Nach diesem gelungenen

Finale feierte das Publikum die

Chöre mit Standing Ovations.

(Ralf Humbert)

Konzert in Hatzenbühl zum

110-jährigen Bestehen des

Gesangvereins Lyra

Mit einem stimmungsvollen

Chor-Konzert rund um Schlager

und Evergreens sangen sich

die Lyra Voices in die Herzen

ihrer Zuhörer. Anlass war das

110-jährige Bestehen des Gesangverein

Lyra Hatzenbühl. Das

Dorfgemeinschaftshaus war bis

auf den letzten Platz besetzt, und

die Vorsitzende Tanja Eichenlaub

sprach von einer großen Wertschätzung

dem Chor gegenüber,

da so viele Freunde der Chormusik

gekommen waren. Die Gäste

spendeten begeisterten Applaus

bei den gut ausgesuchten

Liedvorträgen, die von Hauke

Lemberg am Klavier begleitet

wurden. Aufgelockert wurde der

Abend durch die Instrumentalgruppe,

die mit Mandoline und

Gitarre die Gäste unterhielt. Ein

kleiner Leckerbissen waren die

Liedvorträge der Vocalgruppe

Quintissimo, die mit ihren Songs

wunderbar an die Comedian

Harmonists erinnerten. Auch

hier stand das Motto „Schlager

und Evergreens“ im Mittelpunkt.

Die Gesamtleitung des Konzertes

lag in den Händen von Chorleiter

Xaver Reichling.

Ein Programmpunkt des Konzertes

waren Ehrungen von

langjährigen Mitgliedern. So

wurde für 25 Jahre aktives Singen

Walter Kimmel mit einer

ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 19

Urkunde und der Ehrennadel des

Chorverbandes ausgezeichnet.

Karl-Heinz Schnorr, Kassier des

GV Lyra bekam für 25 Jahre aktive

Tätigkeit in der Vorstandschaft

den Ehrenbrief des Chorverbandes

der Pfalz überreicht. Es wurden

für 60 Jahre Mitgliedschaft zahlreiche

ehemalige Sänger geehrt,

darunter auch das Ehrenmitglied

des Chorverbandes, Eugen

Wünstel. Die Ehrungen nahm

der Vorsitzende des Sängerkreises

Germersheim, Hans Hofmann, vor.

(Tanja Eichenlaub)

Ehrungen unserer Jubilare

70 Jahre: Knoblauch, Hermann

(Wörth) - 60 Jahre: Baumann,

Wilhelm (Rülzheim) - Bischoff,

Herbert (Kandel) - Dübon, Erhard

(Kandel) - Eberle, Erwin (Hagenbach)

- Ehnes, Ludwig (Hördt)

- Feldmann, Karl (Hagenbach)

- Gaab, Heinz (Ottersheim) - Gander,

Karl (Kandel) - Geiger, Erhard

(Hördt) - Keppel, Ernst (Kandel)

- Kerth, Heinz (Minderslachen)

- Kröper, Erwin (Ottersheim)

- Leicht, Günther (Wörth) - Leonhart,

Ernst (Kandel) - Roth, Werner

(Kandel) - Scherrer, Xaver (Hagenbach)

- Schmuck, Alois (Wörth)

- Seelinger, Walter (Hördt) - Stubenrauch,

Heinrich (Sondernheim)

- Wiebelt, Hermann (Hagenbach)

- Wilhelm, Ägidius (Wörth) - 50

Jahre: Degitz, Rudolf (Neuburg)

- Hitzelberger, Günter (Wörth)

- Huber, Franz (Hördt) - Seelinger,

Walter (Hördt) - Winter,

Bild oben: „Im Rhythmus der Zeit“ war das Motto des ersten Konzerts der Chorgruppe Happy Voices im GV Frohsinn

Zeiskam. - Bild unten: Der Männerchor Bedesbach im Kreisverband Glan-Lauter beim Weinlesefest in Neustadt

Franz (Hagenbach) - Winter,

Helmut (Hagenbach) - 40 Jahre:

Beck, Otto (Wörth) - Heid, Hans

(Leimersheim) - Wolf, Heinrich

(Leimersheim) - Hilsendegen,

Franz (Ottersheim) - Knöll, Walter

(Hagenbach) - Mertz, Bernhard

(Maximiliansau) - Scheid, Robert

(Neuburg) - Starck, Marianne

(Rülzheim) - Weiler, Heidi (Hördt)


Seite 20 ChorPfalz Januar/Februar 2010

Glan-Lauter

Kreispressereferent:

Edgar Neubrech

Hohlstraße 8

67759 Nußbach

Tel. (06364) 6 50

edgar@neubrech-nussbach.de

Ehrungen unserer Jubilare

60 Jahre: Becker, Luise (Oberweiler-Tiefenbach)

- Jung,Erwin

(Wolfstein) - Maue, Mechthild

(Nußbach) - May, Helga (Becherbach)

- May, Karl (Becherbach)

- Nagel, Walter (Becherbach)

- Wildanger, Edmund (Nußbach)

- 50 Jahre: Risch, Manfred (Homberg)

- 40 Jahre: Christmann, Rudi

(Oberweiler-Tiefenbach) - Gauch,

Egon (Homberg) - Kettering, Ingrid

(Oberweiler-Tiefenbach) - Kling,

Winfried (Oberweiler-Tiefenbach)

- Korb, Elsbeth (Ulmet) - Moser,

Werner (Homberg) - Ochßner,

Renate (Oberweiler-Tiefenbach)

- Schmidt, Hannelore (Ulmet)

Kaiserslautern

Kreispressereferent:

Dr. Ulrich Diemer

Schorlenberger Straße 26

67677 Enkenbach-Alsenborn

Tel. (06303) 12 44

ulrich.diemer@t-online.de

Neue Revue des Gesangvereins

Alsenborn

Wieder einmal hat Klaus Kronibus

es geschafft, mit den Aktiven des

Gesangvereins Alsenborn und

seinem Akkordeonorchester das

Publikum mit einer neuen Revue

zu begeistern. Er entwarf das Konzept,

sein Sohn Harald studierte

als Chorleiter den musikalischen

Part mit seinen Sängerinnen und

Sängern ein und begleitete sie

am Klavier. Unter dem Motto „Die

Männer sind alle Ver(s)(b)recher“

wurden diesmal die Schwächen

des starken Geschlechts in allen

Facetten beleuchtet.

Zum Motto schreibt Kronibus unter

anderem: „Bekanntlich gibt es

nicht den Typ Mann schlechthin,

sondern die Spezies Mann in allen

Varianten, den Macho, den Trottel,

den Sieger, den Pantoffelhelden,

den Sonnyboy oder den Ganoven.

Mancher tolle Hecht unter uns

Barszene aus der neuen Revue des Gesangvereins Alsenborn (Foto: Dr. Ulrich Diemer)

Männern wird sich im Spiegel

dieses Kaleidoskops in seiner eigenen

Charakterrolle wiederfinden

und sich mit seinen Stärken und

Schwächen einzuordnen wissen.

Die Damen werden sich darüber

freuen und sich vergnügt die

Hände reiben.“ Sie taten es, und

nicht nur die Damen!

Jede der Szenen stand wie immer

unter einem eigenen Motto. So

begann alles in der Szene „Anno

Dazumal“, bei der vergangene

Zeiten betrachtet wurden. Dann

wurde in „Zwischenmenschliches“

der Ehealltag beleuchtet.

Unter dem Motto „Männer sind

Schweine“ stand der Beitrag

des Akkordeonensembles. Auch

sie machten sich, umrahmt von

dem Titel „Männer“ von Herbert

Grönemeyer, Gedanken zum starken

Geschlecht. Dabei bewiesen

sie, dass sie nicht nur Akkordeon

spielen, sonder auch singen und

tanzen können. Wie immer fehlte

natürlich auch eine Barszene

„Zur Domina“ nicht. Die leichten

Damen einer Bar kündeten in

zahlreichen Solobeiträgen von

ihren mehr oder weniger guten

Erfahrungen mit dem anderen

Geschlecht. Aber auch männliche

Solisten kamen nicht zu kurz:

So brach einer die Herzen der

stolzesten Frauen, ein anderer

mischt mit dem Rap „He-man,

dubble bubble ...“ die Damen

auf. Am Ende der Szene kam

man dann zum gemeinsamen

versöhnlichen Schluss: „Wir sind

alle kleine Sünderlein“. Das Finale

begann mit einem Männerballett

zum „Kriminal-Tango“. Es folgten

Gestalten wie der Schiebermax,

der schöne Sigismund oder der

Theo, der aufgefordert wurde mit

nach Lodtz zu fahren, aber mehr

Interesse an seiner Schnapsflasche

als an der Fahrt zeigte.

Den Schlusspunkt bildetet die

Erkenntnis: „Ein Mann muss nicht

immer schön sein!“

Drei ausverkaufte Vorstellungen

und drei zusätzliche im März

2011 zeigen, dass mit diesem

Ansatz der Geschmack des Publikums

getroffen wurde. Damit soll

keineswegs gesagt werden, dass

das klassische Chorkonzert tot ist.

Nein, keineswegs ist dies der Fall.

Aber warum sollte ein Chor nicht

einmal versuchen, neue Wege zu

gehen, um neues Publikum und

auch neue Aktive anzusprechen.

Brechen Sie mal aus aus dem

alltäglichen Trottund probieren

Sie etwas Neues. Es wird allen

Beteiligten mit Sicherheit großen

Spaß machen. Neben etwas

Mut zum Neuen brauchen Sie

nur eines (und darum wird der

Gesangverein Alsenborn zu Recht

beneidet): Einen Mann mit den

Ideen eines Klaus Kronibus und

seinem Händchen dafür, welchem

der chorischen Laien er welchen

Part auf den Leib schneidern

kann. (Dr. Ulrich Diemer)

Musikverein Kaiserslautern

wird 170 – und ist

noch sooo jung!

Der Musikverein Kaiserslautern

von 1840 feiert im Jahre 2010 sein

170-jähriges Vereinsjubiläum, u.a.

mit diesen Veranstaltungen:

- Disney for Kids

Disney for Kids ist ein Liedermix

aus den schönsten und

bekanntesten Disney-Filmen

und wird von dem Musicalchor

des Musikvereins, „Ulli and the

Hot Tunes“, dargeboten. Dieses

Konzert findet am Sonntag,

den 9. Mai 2010, um 15 Uhr

in der Fruchthalle der Stadt

Kaiserslautern statt.

Eintrittskarten sind im Vorverkauf

in der Tourist-Information,

Fruchthallstraße 14,

Tel. 0631 365-2316. erhältlich

- Open Air Geburtstagsparty

Die Open Air Geburtstagsparty

findet am Sonntag, den 4. Juli

2010, am Bremerhof mit dem

Konzert- und Musicalchor

des Musikvereins und der Big

Band des Ritterberggymnasiums

statt. Das Programm

besteht aus Swing und

Musical.


Alle Veranstaltungen stehen unter

der Leitung von Ulrich Nolte, der

auch Chordirektor des Pfalztheaters

ist. Kontaktadressen: Monika

Rahm info@musikverein-kaiserslautern.de,

Andreas Werle

andreas.werle@googlemail.com.

(Vereinsmitteilung)

Ehrungen unserer Jubilare

60 Jahre: Bossung, Robert

(Ramstein) - Fischer, Helmut

(Hütschenhausen) - Groß, Hartwig

(Erlenbach) - Heitzmann,

Paul (Schopp) - Jung, Gerhard

(Hütschenhausen) - Jung, Kurt

(Lambsborn) - Jutzi, Walter

(Fischbach) - Kiefer, Anni (Lambsborn)

- Kurz, Richard (Hütschenhausen)

- Mai, Willi (Erzenhausen)

- Munzinger, Ruth (Miesau)

- Reidenbach, Karl (Erlenbach) -

Schmitt, Heiner (Miesau) - Wagner,

Erich (Miesau) - Wannemacher,

Liesel (Miesau) - Wirth, Kurt

(Erzenhausen) - Zäuner, Heinrich

(Otterbach) - 50 Jahre: Busch,

Günther (Stelzenberg) - Epp,

Heinrich (Kindsbach) - Federau,

Konrad (Hütschenhausen) - Heil,

Theo (Wiesenthalerhof) - Henrich,

Oswald (Erlenbach) - Huber,

Klaus (Stelzenberg) - Junker, Inge

(Katzweiler) - Krück, Anneliese

(Miesau) - Layes, Johannes (Otterbach)

- Lettermann, Hiltrud

(Katzweiler) - Mayenfels, Willi

(Otterbach) - Mayer, Wilhelm

(Alsenborn) - Reffelmann, Willi

(Rodenbach) - Reh, Willibald

(Stelzenberg) - Schießer, Agatha

(Hütschenhausen) - Schygula,

Konrad (Erlenbach) - Weickenmeier,

Manfred (Alsenborn) - 40

Jahre: Cherdron, Philipp (Drehenthalerhof)

- Höhn, Gerhard

(Wiesenthalerhof) - Lang, Lothar

(Steinwenden-Weltersbach) -

Petry, Annerose (Miesau) - Roller,

Klaus (Kaiserslautern) - Stoll,

Karlheinz (Hohenecken) - Stolz,

Günter (Obermohr) - 60 Chorleitungsjahre:

Aulenbacher, Karl

(Kaiserslautern) - 50 Chorleitungsjahre:

Zinkgraf, Otto (Kaiserslautern)

- 40 Chorleitungsjahre:

Kraus, Franz (Bann)

Bild rechts: Der Musikverein Kaiserslautern,

gegründet anno 1840, wird

170 Jahre – und ist noch sooo jung!

Kirchheimbolanden

Kreispressereferent:

Herbert Schwammel

Herrwiese 9

67304 Zellertal

Tel. (06355) 2000

herbert.schwammel@t-online.de

Herbstkonzert des

Jakob-Scheller-Chors

Einselthum

„Wenn auch die Jahre enteilen“

lautete das diesjährige Motto

des Jakob-Scheller-Chors 1847

Einselthum zum Herbstkonzert.

Mit den Worten „Schöne Lieder

sind ein kostbares Gut und wer

dieses Gut hegt und pflegt, der

besitzt einen Brunnen, aus dem

er allezeit, Frohsinn, Lebensfreude

und frischen Mut schöpfen

kann“, begrüßte der Vorsitzende

Johannes Burgey die Gastvereine

aus Kalkofen, Marienthal, Dreisen

und Oberflörsheim. Durch das

ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 21

Programm führte Heiner Haas.

Nach dem Allegro aus Josef

Haydns Klavierserenade in Es-Dur,

am Piano gekonnt dargeboten von

dem jungen Talent Florian Jurzitza,

gab sich der Jakob-Scheller-Chor

unter der bewährten Leitung von

Gudrun Scherrer, die auch für die

Gesamtleitung des Abends verantwortlich

war, mit „Vivat musica“

und „Fröhlich klingen uns‘re

Lieder“ die Ehre. Mit dem „Weinfest“

wurde dann die herbstliche

Stimmung verbreitet. Der am

weitesten angereiste Chor war der

GV Kalkofen mit seiner Dirigentin

Ursula Mergenthaler. Mit der

„Europahymne“, der „Rose“ und

dem Lied „Mich trägt mein Traum“

(mit Gitarrenbegleitung) hatten

die Kalkofener gutes Liedgut ausgewählt.

Der Gesangverein 1882

Marienhal unter der Leitung von

Achim Thorn war als Frauen- und

gemischter Chor vertreten. Mit

würdevoller Inbrunst gestalteten

sie das „Vater unser“, ebenso mit

feierlichem Ernst, die „Abendruhe“

von Mozart; die „Glocken von Isolabella“

ließen sie hell und klar von

den Bergen bis ins Tal erklingen.

Dass auch die Jugend nicht zu

kurz kam, zeigte das Flötentrio aus

Kalkofen (Viktoria Becker, Laura

Jung und Ann-Katrin Spieker), das

mit seiner Darbietung einen guten

Eindruck hinterließ. Der gemischte

Chor 1862 Dreisen mit seiner Dirigentin

Alena Gahn träumte bei

seinen Liedern von der Kinderzeit

und spannte den Bogen bis hin zu

des Sommers letzter Rose. Bei der

unendlichen Liebe und dass man

sich im Leben Zeit nehmen solle,

zeigte der gut aufgelegte Chor

seine ganze Ausdruckskraft. Die

Gemarkungsnachbargemeinde

Ober-Flörsheim war mit dem

Frauen- und Männerchor vertreten:

Der Frauenchor unter der

Leitung von Silvia Peter trug mit

beweglicher Innerlichkeit und gut


Seite 22 ChorPfalz Januar/Februar 2010

artikuliert seine Lieder vor wie

„Morgen muss ich fort von hier“

und „Kein schöner Land“, ebenso

die „Wahre Freundschaft“, die niemals

wanken darf; gewaltig dagegen

die schönen Männerstimmen

mit dem Dirigenten H. Tauber, der

ein Prost auf den harmonischen

Klang mit dem Weinlied „Freunde

lasst uns trinken“ aussprach.

Einer der Höhepunkte war die

solistische Einlage von Gudrun

Scherrer mit ihrer warmen Sopranstimme

und dem italienischen

Bergsteigerlied „Signore

della Cime“, begleitet von Florian

Jurzitza am Piano. Den Schlusspunkt

setzte der Jakob-Scheller-

Chor mit dem „Schifferlied“ und

dem Spiritual „I am sailing“, was

noch einmal tosenden Applaus

auslöste, bevor der Chor und alle

im Saal „Ade zur guten Nacht“

anstimmten. (Friedel Bürcky)

Kirchenkonzert in Göllheim

Ein glückliches Händchen bei der

Auswahl seiner Konzertpartner

hatte der Gesangverein Göllheim,

der gemeinsam mit Solisten und

dem katholischen Kirchenchor

Göllheim-Ottersheim zu einem

geistlichen Konzert in die Pfarrkirche

St. Nepomuk eingeladen

hatte.

Mit dem „Abendfrieden“ eröffnete

der Gastgeberchor unter der Leitung

von Roland Peters - er führte

auch mit einer informativen Moderation

durchs Programm - das

Konzert. Sehr hörenswert auch das

Lied „Zwölf Räuber“, bei dem Heinz

Fuhrmann den Solopart übernahm.

Gut gefielen Werner Puhlmann

(Tenor) und Wolf-Dietrich Fritsch

(Bass), die vier Lieder im Duett

sangen. Dabei wurden sie sehr

einfühlsam von Julia Fuhrmann am

E-Piano begleitet. Zwischen den

Beiträgen der Gäste waren jeweils

im gesamten Konzertverlauf die

Göllheimer Sänger an der Reihe,

die sich sehr gut auf ihr Kirchenkonzert

vorbereitet hatten. Klar,

dass die Gäste eine Bereicherung

darstellten, aber auch wenn sich

der Chor nur auf seine eigene

Leistungsfähigkeit verlassen hätte,

wäre schon ein beeindruckendes

Konzert entstanden. Beim Lied

„Abendglocken“ war es Bernd

Baumgärtner, der den Solopart

übernahm. Großes Volumen und

gewaltige Kraft zeichneten die

Stimmen von Margarethe Czarnekka

und Slawomir Czarnecki aus. Ihr

Duett „Panis Angelicus“ (wiederum

begleitet von Julia Fuhrmann)

dürfte einen der absoluten Höhepunkte

des Abends darstellen.

Auch solistisch konnten die beiden

Sänger jeweils mit mehreren

Vorträgen das Publikum restlos

überzeugen, wobei das „Agnus

Dei“ aus Mozarts Krönungsmesse,

das Margarethe Czarnecka sang,

auch einen der Glanzpunkte des

Abends bildete. Abgerundet wurde

der Kreis der Akteure im Altarraum

von den Sängern der katholischen

Kirchenchores, quasi die Hausherren

in St. Nepomuk; der Chor

begeisterte mit „Abendfeier“ und

„Ave maris stella“.

Der Abend war für die Göllheimer

Sänger und ihre Partner ein

voller Erfolg, sicher auch für die

„Donnersberger Initiative für Menschen

in Not“, die den Erlös der

Zuhörerspenden für eine Göllheimer

Familie erhalten hat. (Jörg

Schifferstein)

Ehrungen unserer Jubilare

60 Jahre: Heuberger, Otto (Albisheim)

- Schneider, Kurt (Albisheim)

- 50 Jahre: Bielfeldt,

Klaus (Albisheim) - Brandmeyer,

Willi (Albisheim) - Fuchs, Wilfried

(Ilbesheim) - Gottschall, Hartmut

(Ilbesheim) - Hoffmann, Ewald

(Marnheim) - Odermann, Willi

(Marnheim) - Walldorf, Karl-Heinz

(Ilbesheim) - 40 Jahre: Kaufhold,

Walter (Dreisen) - 30 Chorleitungsjahre:

Rauch, Ria (Marnheim)

- 25 Chorleitungsjahre:

Gahn, Alena (Dreisen)

Landau-Südliche

Weinstraße

Kreispressereferentin:

Irene Koller

Wiesenstraße 27

67482 Altdorf

Tel. (06327) 26 03

koller.i@web.de

120 Jahre MGV Lyra Lustadt:

Jubiläumskonzert

Der Lyra-Männerchor hatte 2009

gleich zwei Gründe zum Feiern:

Zum einen kann er auf 120

Jahre chormusikalische Arbeit

zurückblicken, zum anderen steht

Chorleiter Peter Herberger der

Formation bereits seit 30 Jahren

vor. Was lag da näher, als Musikfreunde

zu einem Jubiläumskonzert

einzuladen? Der Erfolg

der Veranstaltung im herbstlich

dekorierten Sängerheim gab dem

Verein Recht.

Zu Beginn des Konzertes demonstrierte

der Männerchor eindrucksvoll,

dass er hinsichtlich seiner

Gesangsqualität noch lange nicht

zum alten Eisen zählt - und dies,

obwohl die Aktivenzahl mittlerweile

auf 19 gesunken ist. In Beiträgen

wie „Taigaträume“, „Kalinka“ und

„Die zwölf Räuber“ spielten die

Akteure ihre große gesangliche

Erfahrung aus. Mit Operetten- und

Musicalauszügen gratulierte der

Frauenchor. Mit gewohnt guter

Intonation brachten die Sängerinnen

unter anderem „Memory“,

„Ich hätt‘ getanzt heut Nacht“ und

„Don‘t cry for me Argentina“ zu Gehör.

Viel Applaus erhielt der Kleine

Chor, der mit Titeln wie „Spanish

Eyes“ oder „Amazing Grace“ wieder

einmal mehr zu überzeugen

wusste. Auch der Gemischte Chor

traf mit Werken wie „Oklahoma“

und „Cabaret“ den Geschmack

der Zuhörer. Wohlklingende Soli

von Doris Rickert, Lothar Schmitt

und Chorleiter Peter Herberger

sorgten immer wieder für Abwechslung.

Die beiden jüngsten

Chormitglieder, Celina Hellmann

und Naomi Voss, begeisterten

mit einem Duett. Der Pianist des

Abends, Bernhard Hauck, ist für

die Lyra stets ein zuverlässiger

Begleiter. Die Jubiläumsveranstaltung

war der Beweis dafür, dass

die Lustadter Lyra-Chöre auch

weiterhin Konzerte mit vielfältiger

Chorliteratur ohne fremde Hilfe

durchführen können.

Gruppenversammlung der

Hainbachgruppe

Großes Lob für die Chöre der

Hainbachgruppe gab es bei der

Gruppenversammlung in der

Sängerhalle des MGV Liederkranz

Lustadt vom Vorsitzenden Kurt

Gamber. Einige Vereine und Chöre

hätten sogar mit mehreren chormusikalischen

Veranstaltungen

ihre Leistungsstärke und Freude

am Chorgesang demonstriert,

so Gamber. Die Sängerinnen

und Sänger der Traditionschöre

seien meist schon im gereifteren

Alter, hätten aber immer wieder

bewiesen, dass gute musikalische

Leistungen möglich seien, betonte

Gruppenchorleiterin Maria Lisiecki.

Eine Entwicklung, die immer

größere Kreise ziehe, sei die Chorarbeit

für bestimmte Projekte.

Lisiecki forderte die Chöre und

ihre Chorleiter auf, „Kostbarkeiten

traditioneller Chorliteratur“

aus den Archiven zu holen und

auch den A-cappella-Gesang zu

pflegen. Die Aktivitäten der Kinderchöre

lobte Jugendreferentin

Ulrike Rauwolf: „Sie nehmen ihre

Arbeit sehr ernst. Lassen Sie uns

auch weiterhin unsere Kinderchöre

unterstützen und somit die

Basis des Chorgesangs stärken“.

(Timo Nagel/Irene Koller)

Ehrungen unserer Jubilare

60 Jahre: Adam, Eugen (Herxheim)

- Anselmann, Rudi (Hainfeld)

- Bantz, Helmut (Queichheim)

- Becker, Werner (Lustadt)

- Borell, Adolf (Hainfeld) - Henge,

Walter (Zeiskam) - Humbert,

Helmut (Zeiskam) - Humbert,

Kurt (Zeiskam) - Kessler, Eugen

(Wollmesheim) - Koch, Bruno

(Hainfeld) - Mentzel, Klaus (Lustadt)

- Metz, Walter (Insheim)

- Vogel, Otto (Freisbach) - 50

Jahre: Anlag, Werner (Böchingen)

- Barthel, Manfred (Wollmesheim)

- Gamber, Karl (Lustadt)

- Glinsböchel, Werner (Weyher)

- Jung, Kurt (Albersweiler) - Kost,

Hermann (Böchingen) - Lehr,

Hermann (Lustadt) - Schädler,

Paul (Maikammer) - Schramm,

Egon (Insheim) - 40 Jahre: Braun,

Adolf (Maikammer) - Cia, Anneliese

(Dimbach) - Funck, Theo

(Dimbach) - Heft, Heinz (Dimbach)

- Jacob, Harald (Maikammer)

- Keyser, Werner (Dimbach) - Riefler,

Walter (Queichheim) - Rung,

Rudi (Albersweiler) - Schantz,

Irma (Dimbach) - Seibel, Gerlinde

(Dimbach) - Seibel, Helga (Dimbach)

- Seibel, Irma (Dimbach)

- Seibert, Herbert (Dimbach)

- Vollmer, Marita (Zeiskam) -

Weidmann, Walter (Maikammer)

- Weiß, Werner (Walsheim) - 30

Chorleitungsjahre: Herberger,

Peter (Lustadt)


Ludwigshafen

Kreispressereferent:

Werner Bernhardt

Dürkheimer Straße 140

67227 Frankenthal

Tel. (06233) 53769

werner.bernhardt@gmx.de

Kreischorverband Ludwigshafen:

Seminar für

Chorsängerinnen mit

geistl. Abschlusskonzert

Der Kreischorverband Ludwigshafen

veranstaltete am 28. November

2009 im Palatinum in Mutterstadt

ein ganztägiges Seminar für Chorsängerinnen.

180 Sängerinnen

aus dem Chorverband nahmen

an diesem Seminar teil. Um 10.00

Uhr begann unter der Leitung von

Kreischorleiter Wolfgang Sieber

mit vier qualifizierten Stimmbildnerinnen

das Seminar mit den

Themen „Moderne, überwiegend

englischsprachige Chorliteratur“,

„Stimmbildung in kleinen Gruppen“

und „Einüben leichter und

mittelschwerer geistlicher Frauenchorliteratur“.

Es wurden zwei

Seminarchöre gebildet, die am

Abend beim „Konzert zum Advent“

teilnahmen. Folgende Lieder wurden

eigens dafür eingeübt:

Seminarchor Frauenchor: „Groß

ist der Herr, mein Gott“ (Wolfgang

Sieber), „Hebe deine Au-

ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 23

gen auf“ (Felix Mendelssohn

Bartholdy), „Gloria“ (Wolfgang

Sieber), „Gebet“ (Wolfgang Sieber),

Psalm 42 „Wie der Hirsch

schreit nach frischem Wasser“

(Wolfgang Sieber), „Adoramus

te“ (Jerry Estes/Arr. Wolfgang

Sieber), „Ave Maria“ (Johann Sebastian

Bach/Präludium, Charles

Gounod/Melodie, Satz: Wolfgang

Sieber) - Seminarchor

Moderner Frauenchor: „Dona

nobis pacem“ (Wolfgang Sieber),

Spiritual „Soon and very soon”

(Arr. Wolfgang Sieber), Gospel

„Shepherd of my soul” (Arr.

Wolfgang Sieber), Gospel „Give

Glory to God” (Arr. Wolfgang

Sieber), „Sanna Sannanina“/aus

Afrika (Arr. Wolfgang Sieber),

„Wasma ajelile“/aus Ghana (Arr.

Wolfgang Sieber), „I love you,

Lord” (L.Klein, E.Thomas, Bearb.

Wolfgang Sieber), „He is exalted”

(Twila Paris, Bearb. Wolfgang

Sieber), „Le there be Peace on

Earth” (Wolfgang Sieber)

Um 20.00 Uhr begann das Konzert

in der vollbesetzten Katholischen

Kirche St.Medardus in

Mutterstadt. Bei diesem Konzert

wirkten mit der Frauenchor des

MGV Frohsinn Mutterstadt (Leitung:

Jürgen Schumacher), der

Frauenchor evangelischer Singkreis

Schauernheim (Leitung:

Wolfgang Sieber) und die beiden

Seminarchöre (Leitung: Wolfgang

Sieber). (Werner Bernhardt)

Adventskonzert der

Altriper Rheinfinken

Am 13. Dezember 2009 haben

die Altriper Rheinfinken zu einem

weihnachtlichen Konzert unter

der Gesamtleitung von Christiane

Schmidt und mit Klavierbegleitung

von Susanne Roth-Schmidt

in die Prot. Kirche eingeladen.

Zahlreiche Besucher haben sich

an diesem 3. Adventsonntag

eingefunden. „Transeamus usque

Bethlehem“, gesungen vom Jugendchor,

eröffnete den Reigen

der musikalischen Darbietungen.

Mit großer Begeisterung trug der

Vorchor drei Lieder vor. Danach

präsentierten die „Rheinfinken-

Girls“ die Messe „Body and Soul“

von L. Maierhofer, begleitet von

Eliana Schmidt mit der Violine.

In viele Engel verwandelt, zeigte

der Hauptchor das kleine Singspiel

„Großer Stern, was nun?“

von P. Schindler. Der Stern von

Bethlehem (dargestellt von Johanna

Schuhmacher) ist auf die

Erde gefallen und wurde von den

Schutzengeln wieder zum Himmel

geleitet. Eine Bereicherung des

Programms waren die Solobeiträge

von Carolin Stöckl (Tenorhorn),

Diana Fürwitt (Gesang)

und Marina Schneider (Oboe).

In feierlichem Rahmen konnte

der 2. Vorsitzender Schuhmacher

elf Vereinsmitglieder für ihre

langjährige Treue ehren. Erstmals

wurden die neu gestalteten Me-

Das Adventskonzert der Altriper Rheinfinken unter der Leitung von Christiane Schmidt


Seite 24 ChorPfalz Januar/Februar 2010

daillen verliehen, und zwar für 5

Jahre an Max und Maja Frisch,

Eliana Schmidt, Marina Schneider,

Carolin Stöckl, Svenja Wagner

und Cindy Walenta sowie für 10

Jahre an Kerstin Köstler, Lukas und

Markus Schuhmacher und Martin

Benfer. Christiane Schmidt erhielt

für 5 Jahre Chorleitung ebenfalls

eine Auszeichnung. Besonderer

Dank galt der „Seele“ des Vereins,

Helga Schmidt (1. Vorsitzende).

Den gelungenen Abschluss des

Konzertes übernahm der Jugendchor

mit „Joy to the world“. (Beate

Faller-Stöckl)

Ehrungen unserer Jubilare

70 Jahre: Nutzenberger, Ludwig

(Mutterstadt) - 60 Jahre: Baumann,

Klaus (Maxdorf) - Berger,

Xaver (Maxdorf) - Butz, Günter

(Mundenheim) - Defren, Gerhard

(Mutterstadt) - Freudenberger,

Hans (Mutterstadt) - Fußer, Theo

(Mutterstadt) - Herget, Willi

(Mutterstadt) - Kraut, Willi (Ruchheim)

- Kreutzenberger, Walter

(Maxdorf) - Marnet, Alfred (Maxdorf)

- Marnet, Wilfried (Maxdorf)

- Metzger, Willi (Mutterstadt)

- Ruff, Klaus (Mutterstadt) - Schäfer,

Walter (Mundenheim) - Stahl,

Alois (Mutterstadt) - Steinmetz,

Kurt (Mundenheim) - Zech, Paul

(Fußgönheim) - Zeller, Hermann

(Mutterstadt) - Ziemer, Robert

(Ludwigshafen) - Zimmermann,

Raimund (Maxdorf) - 50 Jahre:

Bauernschmitt, Rudi (Ruchheim)

- Becker, Roland (Mutterstadt)

- Deuschel, Hans (Mutterstadt)

- Fischer, Karl (Rheingönheim) -

Frey, Otto (Mutterstadt) - Günter,

Anne (Maxdorf) - Hirschbiel, Pius

(Maxdorf) - Hock, Jürgen (Altrip)

- Huber, Norbert (Maxdorf) -

Kopp, Richard (Fußgönheim)

- Löckel, Hans-Jürgen (Altrip)

- Sauer, Rudolf (Ludwigshafen)

- Schmetzer, Ludwig (Mutterstadt)

- Schwiderke, Gustav (Ludwigshafen)

- Wilhelmi, Willibald

(Oggersheim) - 40 Jahre: Acker,

Bernd (Mundenheim) - Feurich,

Helmut (Ludwigshafen) - Fink,

Hans (Maxdorf) - Keck, Arnold

(Mutterstadt) - Kiefer, Georg

(Maxdorf) - Klemm, Josef (Mutterstadt)

- Lang, Robert (Altrip)

- Miedl, Josef (Ludwigshafen)

- Rebholz, Josef (Rheingönheim)

- Schuster, Georg (Mutterstadt)

- Thisling, Gerlinde (Mundenheim)

- Volbon, Günter (Ruchheim)

- Zickgraf, Karl-Heinz (Rheingönheim)

- 25 Chorleitungsjahre:

Zeiß, Friedrich (Maudach) - 20

Chorleitungsjahre: Marx, Alexander

(Ludwigshafen)

Neustadt

Kreispressereferent:

Hubert Eckel

Franz-Kugler-Straße 32

67435 Neustadt

Tel. (06321) 6 84 98

60 Jahre Pfälzer Weinkehlchen:

Ältester Kinderchor

der Pfalz

Als Hans Moster, Lehrer an der

Neustadter Ostschule, im Frühjahr

1949 einen Kinderchor gründete,

konnte er noch nicht ahnen, welch‘

gutes Werk ihm da gelungen war.

Am 20. April 1949 wurde der Chor

offiziell gegründet, und schon

am 4. September 1949 sang der

Chor im Saalbau beim Deutschen

Weinlesefest. Sowohl Zuhörer als

auch die Presse waren voll des

Lobes über diesen Chor. Durch ihr

Auftreten bei allen süd- und südwestdeutschen

Rundfunksendern

und durch ihre überaus erfolgreichen

Konzerte in Heidelberg,

Ludwigshafen, Weinheim, Köln,

München, Oberammergau und

vielen anderen Orten, bekamen

sie schon bald den ehrenhaften

Beinamen „singende Botschafter

der Pfalz“.

Bereits 1950 führte das Ehepaar

Moster das Sommerferienlager

ein, das seitdem zu einer festen

und sehr wichtigen Einrichtung

wurde. Im Jahr 1965 sang der

Chor auf dem Schiff „Loreley“

beim Staatsbesuch des englischen

Königspaares. 1964 wurde das 1.

Weinkehlchenhaus an der Festplatzstraße

bezogen. Hans Moster

leitete den Chor bis 1980, also 31

Jahre, und machte diesen in ganz

Deutschland bekannt.

Von 1980 bis 1982 leitete Dieter

Schuster den Chor und übergab

ihn dann dem Dirigenten Peter

Jansen. Der Höhepunkt unter

Jansens Leitung war das Singen

auf dem Lachener Flugplatz beim

Empfang des amerikanischen

Präsident Ronald Reagan. 1986

übernahm Hansjürgen Hoffmann

die Leitung des Kinderchores. Es

begann nun eine Ära, die vermutlich

leider nie mehr zu erreichen

sein wird. 1988 war ein erster

ganz großer Höhepunkt, als der

Chor, der auf die inzwischen stattliche

Zahl von über 70 Kindern angewachsen

war, bei der Eröffnung

der Fußball-EM mit ins Stadion

einziehen durfte und somit von

rund 300 Millionen Fernsehzu-

Sie sind der älteste Kinderchor der Pfalz - die Pfälzer Weinkehlchen

schauern zu sehen und zu hören

war. Es begann nun eine ganze

Serie von großen Auslandsreisen,

unter anderem nach Moskau mit

Auftritten auf dem Roten Platz.

Es folgten Reisen nach Irland,

Paris, Lincoln oder London. Vier

Fernsehsendungen bei ARD, ZDF,

SWR 3 und RTL waren weitere

Höhepunkte. Mittlerweile war

der Chor 1991 auf 90 Kinder

angewachsen. Natürlich wurde

das alljährliche sehr wichtige Ferienlager

immer durchgeführt. Hier

erwarb sich neben vielen Helfern,

vor allem die Ehefrau des Dirigenten,

Maria Hoffmann, große

Verdienste. Es würde einfach zu

weit führen, alle Auftritte in den

10 Jahren Hansjürgen Hoffmann

aufzuführen, aber drei absolute

Höhepunkte waren: zunächst

sechs Fernsehauftritte mit Günter

Wewel; die Reise nach China, wo

der Chor in der Partnerstadt von

Neustadt Konzerte vor mehreren

tausend Menschen gab und an

der Chinesischen Mauer sang; ein

weiterer Höhepunkt waren mehrere

Konzerte mit einem Weltstar,

der Sopranistin Caballe Montserrat.

Leider beendete Hansjürgen

Hoffmann seine Dirigententätigkeit

im Jahre 1997.

Hans Utech war der Neue. Unter

seiner Leitung war vor allem die

Feier zum 50jährigen der Weinkehlchen

im Saalbau. Am 5. Juni


1999 sang der Chor mit Utech

beim WM-Spiel Deutschland

– Luxemburg. Seit 2005 stehen

die Weinkehlchen unter der Leitung

des Ehepaares Dörr. Über

das Jubiläumsjahr 2009 wird es

einen eigenen Bericht geben.

(Hubert Eckel)

Ehrungen unserer Jubilare

60 Jahre: Diehl, Albert (Weisenheim

am Berg) - Doll, Ernst (Forst)

- Eschmann, Josef (Forst) - Fischer,

Otmar (Weisenheim am Berg) -

Jochum, Herbert (Bad Dürkheim)

- Kirsch, Kurt (Haßloch) - Litzel,

Emil (Haßloch) - Lucas, Edmund

(Forst) - Scharfenberger, Heinrich

(Hambach) - 50 Jahre: Baro, Horst

(Erpolzheim) - Bormke, Klaus

(Königsbach) - Brucker, Friedrich

(Frankeneck) - Fiene, Bernd (Ruppertsberg)

- Lang, Klaus (Haßloch)

- Nebl, Karl (Bad Dürkheim) -

Postel, Hans (Haßloch) - Schäffer,

Peter (Hambach) - Schmidt, Ingrid

(Elmstein) - Vorstoffel, Gerhard

(Elmstein) - 40 Jahre: Junger,

Gisela (Elmstein) - Klein, Traudel

(Rödersheim) - Kobel, Roland

(Elmstein) - Leithmann, Edelbert

(Hambach) - Reber, Rudolf (Haßloch)

- Schmitt, Adolf (Rödersheim)

- Stergert, Uta (Elmstein)

- Trump, Wolfgang (Weisenheim

am Berg) - Wagner, Günter (Königsbach)

- 25 Chorleitungsjahre:

Doll, Christian (Neustadt) - 20

Chorleitungsjahre: Schmidt, Dorina

(Esthal)

Nordpfalz

Kreispressereferent:

Torsten Schlemmer

Inselstraße 10

67822 Waldgrehweiler

Tel. (06364) 17 51 07

torstenschlemmer@web.de

Von „Casablanca“ bis zur

„feschen Lola”

Der Junge Chor des Gesangvereins

Dielkirchen (musikalische

Leitung: Christa Franken-Feldner

/ choreographische Leitung:

Hilde Schneider) lud Anfang

November 2009 seine Gäste zu

einer Nacht der Filmmusik ein.

Die örtliche Turnhalle wurde zum

Kino, während der kurzen Pause

gab es Popkorn. Musikalisch

erinnerten die Sänger/innen das

Publikum an bekannte Filmtitel

aus verschiedenen Jahrzehnten:

„Ein Freund, ein guter Freund“,

„What a wonderful world“, „Morgens

um Sieben ...“, „Wir machen

Musik“, „Que sera“ und „As time

goes by“. Außergewöhnlich und

sehr gekonnt wurden zwei Songs

als Rap dargeboten, nämlich

„Spiel’s noch einmal, Sam“ und

„Allways look on the bright side

of life“ - sogar auf pfälzisch. Zu

jedem Titel wurden die Gäste

zuvor über die Hintergründe

zur Musik informiert. Sehr gut

ergänzt wurde der Chor Dielkirchen

durch die Showtanzgruppe

„Stardust“ aus Rockenhausen,

die mit Ihrem neuesten Tanz in

geschmackvollen Outfits das Publikum

begeisterten. Nach einer

kurzen Pause zog der Frauenchor

Femme Fatale aus Kerzenheim die

Zuhörer in seinen Bann, ebenfalls

mit ausgewählter Filmmusik. Bekleidet

mit Smoking und Zylinder,

musikalisch sehr fein abgestimmt

und perfekt inszeniert wurden

die Lieder der Gruppe mit viel

Applaus honoriert: „New York,

New York“, „Cabaret“, „Ich bin

die fesche Lola“, um nur einige

Titel zu nennen. Die Chorleiterin

Anke Janetzka gab eine gekonnte

Stepptanz-Einlage.

Nach dem sehr gelungen Konzert,

feierten die Sänger/innen zusammen

mit den begeisterten Gästen

ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 25

eine ausgelassene Party bei stimmungsvoller

Tanzmusik.

„Licht aus! Spot an!“ -

Die 70er-Jahre-Show

Mitte November lud der Chor

Flower-Power-ROK des Gesangvereins

1862 Rockenhausen unter

dem Motto „Licht aus! Spot an!“

zu einer rund zweistündigen

70er-Jahre-Show in die VTR-Halle

Rockenhausen ein.

Mit Hits, Schlagern, träumerischen

Melodien, Rock- und Popsongs

aus den schrillen 70ern, von einen

„ABBA“-Medley, über „Moviestar“,

„Sailing“, „One way wind“, „Paloma

Blanca“, „Sun of Jamaica“

und „Mexico“ bis hin zu dem

„Jungen mit der Mundharmonika“

wurden die Gäste in die Zeit ihrer

Jugend zurück versetzt. Doch es

handelte sich nicht nur um eine

Gesangsveranstaltung mit besonderem

Ohrenschmaus, sondern

um eine Musiktheater-Show mit

Bühnenbild, Choreographie und

Schauspiel in extravaganter Optik.

Die Show, die neun Monate lang

unter Leitung von Anke Janetzka

geprobt wurde, begleitete Harald

Kronibus am Klavier. Nähere Infos

zum Chor, sind online unter www.

gvk-rockenhausen.de zu finden.

„Dampflokstory“ zum

30-jährigen Jubiläum

Am 2. Mai 2010 feiert der Kinderchor

Hochstein ab 14.30 Uhr

seinen 30. Geburtstag. Der Kinderchor

wurde 1980 unter dem

damaligen Vorsitzenden Philipp

Unkrich gegründet und seitdem

von Hildegunde Becker geleitet.

Bereits zur ersten Singstunde

kamen 33 interessierte Kinder aus

Hochstein und Umgebung. Der

Kinderchor wurde schnell bekannt.

Highlights waren die Jubiläumskonzerte

und die Aufführung des

Kindermusicals „Dampflokstory“

Zu einer 70er-Jahre-Show lud der Chor Flower-Power-ROK des Gesangvereins 1862 Rockenhausen ein.

in Köln. Im Jahr 2000 veranstaltete

der Verein ein internationales

Kinder- und Jugendchorfestival,

bei dem der Kinderchor den ersten

Platz beim Leistungssingen

erreichen konnte. Im gleichen

Jahr wirkte der Kinderchor bei

der Erstellung der CD „Weihnacht

2000“ mit. Anschließend wurde

die erste eigene CD „Komm‘ mit

ins Land der Lieder“ aufgenommen.

Im Jahr 2005 brachte der

Kinderchor zusammen mit der

Gesangvereinskapelle Rockenhausen

das Musical „Freude“ auf

die Bühnen der Nordpfalz. Im Jubiläumskonzert

2010 wird erneut

die „Dampflokstory“ aufgeführt.

(Torsten Schlemmer)

Ehrungen unserer Jubilare

60 Jahre: Frenger, Edwin (Dörnbach)

- Graf, Ernst (Höringen)

- Thiel, Günter (Dörnbach) -

Wolf, Kurt (Höringen) - 50 Jahre:

Grimm, Bernd (Gundersweiler) -

Klein, Roland (Dörnbach) - Leder-


Seite 26 ChorPfalz Januar/Februar 2010

le, Otto (Ruppertsecken) - Schläfer,

Manfred (Würzweiler) - 40

Jahre: Graf, Norbert (Würzweiler)

- Nast, Manfred (Münchweiler)

- Schwarz, Fritz (Winnweiler)

- Stollhof, Arno (Ruppertsecken)

- Sünder, Kurt (Winnweiler) - 40

Chorleitungsjahre: Obenauer,

Gerhard (Neuhemsbach)

Pirmasens

Kreispressereferent:

Helmut Fraunholz

Sonnenstraße 13

66981 Münchweiler/Rodalb

Tel. (06395) 81 28

skrps-helmut.fraunholz@

kabelmail.de

TonArt Münchweiler:

Ein Chor stellt sich vor

In der voll besetzten Protestantischen

Kirche in Münchweiler

gab der ehemals Neue Chor, der

sich heute TonArt nennt, am 4.

Oktober 2009 sein Konzertdebüt.

Es wurde ein Programm geboten,

welches in alle Richtungen

vielseitig und bunt war: Aus verschiedenen

Zeiten, Stilrichtungen,

in unterschiedlichen Sprachen

und in immer wieder wechselnder

Besetzung wurde präsentiert, was

der Chor mit seinen beiden jungen

Chorleitern Sebastian Beckmann

und Tobias Schlosser seit Monaten

einstudiert hat.

Mit dem südafrikanischen Begrüßungslied

„Molweni“ hießen

die fast dreißig Sängerinnen und

Sänger das gespannt wartende

Publikum willkommen. Nach

kurzen Einleitungsworten der Dirigenten

entspann sich ein musikalischer

Bogen unter dem blauen

Himmelsgewölbe der frisch renovierten,

hellen Münchweilerer Kirche,

der die Zuhörerschaft in den

Bann zog. Am Anfang erklangen

zwei zeitgenössische Liebeslieder

mit klangvollen solistischen Parts,

nach einer schwungvollen Bourrée

in der Besetzung Klavier, Flöte

und Gitarre schlossen sich zwei

geistliche Chorstücke an. Das

Taizé-Lied „Bless The Lord“ interpretierten

Chor und Instrumentalisten

mehrfach hintereinander

in stets wechselndem Ausdruck:

von andächtig-verhalten bis hin

zu jubelnd-volltönend. Fremdsprachlich

wurde es dann mit

einem schwedischen Volkslied und

einer französischen Filmmusik aus

dem Kinoerfolg „Die Kinder des

Monsieur Mathieu“. Stets führten

die Chorsänger ihr Publikum in

die Thematik der Lieder ein, was

dankbar angenommen wurde.

Nach dem hymnischen „Adiemus“

und einem weiteren Instrumentalstück

für zwei Klaviere ging es

mit verschiedenen deutschen Liedern

a cappella weiter. Dem wehmütigen

Wise-Guys-Stück „Wir

hatten eine gute Zeit“ folgte das

bekannte Volkslied „Die Gedanken

sind frei“ in sehr textbezogener

Ausdrucksweise. Nach einem

plattdeutschen Volkslied, dem von

einem fünfköpfigen chorinternen

Ensemble vorgetragenen „Come

again“ von John Dowland und

Enyas „Only Time“, führte die

Liedfolge zu einem noch gesteigerten

Ende. Mit den beliebten

„Irischen Segenswünschen“ und

einem musikalischen Feuerwerk

in Gestalt des Stückes „Hail Holy

Queen“ aus dem Film „Sister Act“

beschloss TonArt sein Programm.

(Dietrich Heilwig)

„Ein Stern geht auf“ - Motto

des Adventskonzerts in

der Lutherkirche

Weihnachten steht vor der Tür

und mit großartigen Chören aus

der Region sorgte der Sängerkreis

Pirmasens mit einem Adventskonzert

in der Lutherkirche in

Pirmasens für eine gelungene Einstimmung.

Die Chorgemeinschaft

Windsberg/Karl-Sieber-Chor unter

der Leitung von Karl Sieber bildete

den Abschluss dieses Konzertes

mit „Agnus Dei“ und „Kyrie“ aus

der Messe Nummer Fünf von

Charles Gounod. Mit diesen Stücken

war die ganze Klangfülle der

Männerstimmen gefordert und sie

verfehlte ihre Wirkung nicht: Das

Publikum schien wie verzaubert.

Mit einer ungemein farbenreichen

und vielschichtigen Darbietung

des 23. Psalms von Franz Schubert

fand das Konzert einen weiteren

Höhepunkt an diesem Abend.

Doch auch die anderen Chöre

gaben einen herausragenden

Einblick in ihr Können, was sicher

nicht nur daran lag, dass es sich

bei diesem Konzert um die letzte

Veranstaltung der diesjährigen

Gutachtersingen im Sängerkreis

handelte. Jürgen Schumacher und

Michael Hilschmann saßen mit

gespitzten Ohren auf der Empore

und bewerteten die dargebrachte

Leistung in einer Kirche, deren

Akustik wie gemacht zu sein

scheint für Chorkonzerte. Der

Männergesangverein Burgal-

ben unter Leitung von Matthias

Schwinzer war mit dem Männer-

und Frauenchor gleich zweimal

vertreten. Die Männer intonierten

„Herrgott send‘ uns deinen Sohn“

(Melodie und Satz von Gerd

Song), das klassische Adventslied

„O Heiland reiß die Himmel auf“

(Satz: Walter Rein), das Friedrich

Spee während des 30-jährigen

Krieges geschrieben hat, und

den tschechischen Choral „Trommellied“

(Satz: Wolfgang Lüderitz).

Der Frauenchor überzeugte

mit dem „Adventsruf“ (Musik:

Josef Michel) und „Es ist für uns

eine Zeit angekommen“ (Satz:

Wolfram Buchenberg), das aus

der deutschsprachigen Schweiz

stammt, und endete mit dem Lied

nach „Wir warten auf das Licht“

(Musik: Klaus Heizmann). Der

Männerchor des MGV Merzalben

unter der Leitung von Edith

Burkhard brachte „Advent“ von

Hermann Brucker, das bekannte

Weihnachtslied „Christbaum“ vom

Peter Cornelius im Satz von Gus

Anton und „Zündet die Lichter der

Freude an“ von Dieter Frommelt.

TonArt Münchweiler ist der Name eines neuen Chores, der in der dortigen Protestantischen Kirche debutierte.

Besonders bemerkenswert war

die „Weihnachtsmotette“ von

Friedrich Silcher, die der MGV

Höheinöd mit seinem gemischten

Chor unter der Leitung von Peter


Antes zu Gehör brachte. Diese

Motette gehört wohl zu dem

bekanntesten und meistgesungenen

Weihnachtswerken Friedrich

Silchers. Der Chor sang zu

Beginn seines Auftritts das Lied

„Freude der Hirten“ (Satz: Manfred

Bühler), mit dem Lied „Ein

Wunder ist geschehn“ (Musik:

Robert Pappert) schloss der Chor

seinen Liedvortrag ab. Für einen

besonderen Ohrenschmaus sorgte

die Organistin und Gruppenchorleiterin

der Pirminiusgruppe Ingrid

Regel-Habeck mit „Nun komm,

der Heiden Heiland“ von J.S. Bach

und dem „Magnifikat“ von César

Franck. Die Presbyterin Melanie

Schantz las kleinere, nachdenkliche

Geschichten, und die Zuhörer

spendeten zum Abschluss

dieses Adventskonzertes reichlich

Applaus. (Helmut Fraunholz)

Ehrungen unserer Jubilare

70 Jahre: Träger, Ottmar (Fischbach)

- 60 Jahre: Allgeier, Gerd

(Herschberg) - Arzt, Heinz (Herschberg)

- Bohl, Albert (Herschberg)

- Breiner, Werner (Fischbach)

- Buchmann, Horst (Waldfischbach-Burgalben)

- Burkhart,

Otmar (Bruchweiler-Bärenbach)

- Däuber, Kurt (Waldfischbach-

Burgalben) - Frank, Pirmin (Heltersberg)

- Fritzinger, Ruprecht

(Heltersberg) - Gerhardt, Fritz

(Herschberg) - Glass, Rheinhold

(Herschberg) - Heigl, Hans (Heltersberg)

- Kippenberger, Fritz

(Rodalben) - Mattil, Waldemar

(Waldfischbach-Burgalben) -

Maul, Hans (Fischbach) - Oberer,

Rudi (Winzeln) - Petry, Hubert

(Waldfischbach-Burgalben) -

Schmitt, Werner (Pirmasens)

- Schneider, Erwin (Herschberg)

- Schneider, Hans (Herschberg)

- Schütz, Werner (Rodalben) -

Sema, Paul (Herschberg) - Stoffel,

Hans (Herschberg) - Vogt, Werner

(Erlenbrunn) - Walk, Kunibert

(Heltersberg) - 50 Jahre: Kiefer,

Gerd (Herschberg) - Kiefer, Karl

(Herschberg) - Schneider, Manfred

(Winzeln) - Seibel, Gerold

(Hauenstein) - Sema, Hermann

(Herschberg) - Wagner, Heinz

(Herschberg) - 40 Jahre: Burkhart,

Paul (Bruchweiler-Bärenbach)

- Dauenhauer, Elmar (Erfweiler)

- Hüther, Stefan (Winzeln) - Koch,

Richard (Dahn) - Nagel, Manfred

(Herschberg) - Rutschmann, Peter

(Dahn) - Steinbach, Kurt (Winzeln)

- Stoffel, Gustav (Herschberg)

Speyer

Kreispressereferentin:

Gerlinde Bosl

Maximilianstraße 27

67459 Böhl-Iggelheim

Tel. (06324) 7 60 82

gerlinde.bosl@freenet.de

Herbstversammlung

Wie jedes Jahr im November

traf sich die Vorstandschaft mit

den zugehörigen Vereinen des

Sängerkreises Speyer, um über

Verflossenes zu resümieren und

Weichen für Künftiges zu stellen.

Im Domizil des GV Liederkranz

Iggelheim begrüßte Vorsitzender

Erich Armbrüster viele Vereinsvertreter

und leitete wie stets

eine harmonische und ersprießliche

Sitzung. Aus der Vielzahl

der Aktivitäten hob er das im

März dieses Jahres durchgeführte

Vizechorleiterseminar auf Kreisebene

hervor, womit dem Wunsch

der Sängerschaft Rechnung

getragen wurde. Der Lehrgang

für im Verhinderungsfalle des

Chorleiters einspringende Ko-

Dirigenten im Vereinsheim des

MGV Klein-Schifferstadt wurde

von Kreischorleiter Andreas Sold

geleitet, wobei dieser auf kollegiale

Unterstützung von Hansjürgen

Hoffmann, Bernd Camin

und Peter Imhof rechnen konnte.

Die 21 Anwärter erhielten jeweils

eine die erfolgreiche Teilnahme

bestätigende Urkunde. Eine von

den Absolventen musikalisch

gestaltete Feier beendete das

Seminar. Mit Dank, Glückwunsch

und Anerkennung honorierte

Erich Armbrüster die erbrachten

Leistungen auch in der Herbstversammlung.

Anläßlich des 40jährigen

Bestehens des Rhein-

Pfalz-Kreises lud Landrat Werner

Schröter zu einem im Schlosshof

Fußgönheim veranstalteten Konzert

zeitgenössischer Prägung

ein. Auch der Sängerkeis Speyer

entsandte mit den Sunshine-Singers

Waldsee und dem Modern

Chor „Sandy Lane“ der Sängervereinigung

Iggelheim hierzu

ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 27

musikalische Botschafter. „In

unseren Chören wird tagtäglich

Engagement, Teamgeist, Gemeinschaft,

Disziplin, Leistungsbereitschaft,

Verantwortung

und Zuverlässigkeit realisiert“,

betonte der Vorsitzende. Fortfahrend

erklärte er, dass Chöre

nicht nur den Mitgliedern in den

Vereinen dienten, sondern auch

ganz entschieden der Gesellschaft.

Erziehung und Bildung,

Basis- und Breitenarbeit seien in

erheblichem Umfang auf deren

Flagge geschrieben. Der Sängerkreis

Speyer sei in der glücklichen

Lage, dass bisher kein Verein den

Chorbetrieb wegen Mangel an

Aktiven habe einstellen müssen.

Es würden immer wieder praktikable

Ideen geboren, die dem

Chorgesang neue Wege ebneten

und einen optimistischen Blick in

die Zukunft einräumten.

Am letzten Maiwochenende 2010

feiert der Chorverband Pfalz in

Kaiserslautern mit über 40 Veranstaltungen

das 150-jährige

Bestehen. Den Chören des Sängerkreises

Speyer stehen vielfältige

Möglichkeiten ins Haus, sich in

dessen Programm einzubringen.

Die Chorgemeinschaften in Speyer

und dem Umland haben jedoch

auch einen eigenen wichtigen

Termin. Wird doch der Sängerkreis

Speyer anno 2010 60 Jahre

alt. Einen Markstein in die lange,

ereignisreiche Vereinsgeschichte

setzend, findet am Sonntag,

dem 9. Oktober 2010, 17 Uhr, in

der Speyerer Gedächtniskirche

unter Mitwirkung der Chöre ein

ökumenischer Dankgottesdienst

statt. Die musikalische Leitung

obliegt Kreischorleiter Andreas

Sold. Nach seinen Informationen

sind die Vorbereitungen bis auf

einige organisatorische Verrichtungen

unter Dach und Fach. Als

Nahziel stand das soziale Singen

in den Krankenhäusern und Altenheimen

in Speyer und auch

dem Umland im Vordergrund. Seit

über 30 Jahren bringen die Chöre

kurz vor Weihnachten mit ihren

Liedern Freude und festlichen

Glanz zu Menschen, die alt, krank

und einsam sind. Kerstin Keppler,

stellvertretende Sängerkeisvorsitzende,

ist bei dieser Aktion

federführend.

MGV Concordia Schifferstadt:

Facettenreiches

Chor- und Solistenkonzert

Als Frau Musica zum Chor- und

Solistenkonzert „Chorlleluja“ des

MGV Concordia Schifferstadt in

die Aula des Paul-von-Denis-

Schulzentrums einlud, trug sie

eine Robe, deren Farben nicht

schöner und schillernder hätten

sein können. Jeder Titel bekam

seinen eigenen Tupfer ab und

fügte sich im reich kolorierten

Wechselspiel denn doch zu einem

harmonischen Ganzen.

Als Auftakt ließ eine illustrative

Udo-Jürgens-Klavier-Parade aufhorchen,

gefolgt von zwei vom

Männerchor gesungenen Hits

des berühmten Entertainers. Den

Männerstimmen war auch das

anschließende mit viel Sentiment

ausgestattete Chorlied „Warum

bist du gekommen, wenn du doch

schon wieder gehst“ anvertraut.

Die Elton-John-Ballade „Kann es

wirklich Liebe sein“, der feurige

Spanien-Import „Valencia“ und

das nicht minder zündende, mit

dem Frauenchor vorgetragene

„La Cucaracha“ zählten gleich

dem mit- und hinreißenden Gefangenenchor

aus der Verdi-Oper

„Nabucco“ zum vom Männerchor

gestalteten ersten Konzertteil.

Andreas Sold ließ in seinem Dirigat

alle Concordia-Chortugenden

aufblühen.

An Sangeseifer und -freude stand

der den zweiten Programm-Abschnitt

bestreitende Frauenchor

den Männern in nichts nach. Die

Titelauswahl erwies, gepaart mit

dem sauberen, stimmlich ausgewogenen

und wohlnuancierten

Klangbild, als höchst publikumswirksam.

Ob die in bunter Transparenz

dahingleitende Barcarole

aus „Hoffmanns Erzählungen“

von Jaques Offenbach, Otto Grolls

„Halleluja“, das leichtfüßige „Vive

l’amour“ oder das heitere Gedanken

entzündende Chorlied

„Es strahlt die Welt“ - dieses

Repertoire gewährleistete genussreiches

Zuhören. Tiefgang stellte

sich bei dem gospelverwandten

„Heaven is a Wonderful Place“

ein, wobei der Frauenchor frei

nach Bibel singend erzählte, welch

wundervoller Ort der Himmel sei.

Auch der Bitte um Kraft (You


Seite 28 ChorPfalz Januar/Februar 2010

Rise Me Up) im Arrangement

der sicher und subtil waltenden

Chorleiterin Marie Roukos verliehen

die Chordamen Aus- und

Nachdruck. Als Solisten konnten

der Tenor Dietrich Pauli und

der Bariton Wolfgang Raschke

gewonnen werden. Sie brachten

ihren wohltimbrierten, gepflegten

und mit der Materie vertrauten

Gesang in die Chorszenen ein und

verliehen, ob kampfbereit oder

verhalten-tiefschürfend, dem Torero

à la Bizet oder dem betenden

Wolfram aus der Wagner-Oper

„Tannhäuser“ Gehalt und Gestalt.

Auch das Pianisten-Trio ist zu

loben: Galina Hrytsyuk und Marin

Giollma gaben dem Konzert

instrumentales Rückgrat. Theodor

Pantsios hatte sich als bravourös

dargebotenes Solostück Chopins

militante Polonaise A-Dur Opus

40 ausgesucht. Das mitwirkende

Streichensemble erfrischte mit

Mozartschen Jagdszenen und

zauberte mit den zerbrechlich zarten

Kreislerschen Walzermelodien

„Schön Rosmarin“ und „Liebesleid

und Liebesfreud“ Kaffeehaus-Atmosphäre

in den Konzertsaal.

Gesangverein Liedertafel

Dudenhofen

Stehende Ovationen und Rufe

nach Zugaben waren der Dank

der begeisterten Zuhörer an die

Solisten und die Chöre beim

Kirchenkonzert der Liedertafel

1903 Dudenhofen in der vollbesetzten

katholischen Pfarrkirche

St. Gangolf in Dudenhofen, das

unter dem Motto „Klänge der

Freude“ stand. Männer- und

Frauenstimmen formierten sich

zum gemischten Chor, um die

mottogleiche Komposition nach

Edward Elgar und „Lob den

Herrn der Welt“ nach Henry

Purcell zu Gehör zu bringen. Als

stolze Gemeinschaftsleistung

des Chordoppels erwies sich

der moderne Hymnus „Jerusalem“,

seinem Ursprung nach

ein englisches Weihnachtslied

mit Namen „The Holy City“, das

Stephen Adams in Töne setzte.

Stephan Zier bestritt die Tenorsoli.

Zwar wurde Zier als Mainzer

Hofsänger populär, er ist jedoch

weit mehr als das. Seine Stimme

erreicht lupenrein beachtliche

Höhen und besitzt das Feeling

eines ausgesprochen lyrischen

Tenors. Sein Repertoire umfasst

viele Rollen, in die er geradezu

hineinschlüpft und in ehrlichem

Empfinden wiedergibt. Die beim

Dudenhofener Konzert zelebrierte

Arie „Selig sind die Verfolgung

leiden“ aus der Kienzl-Oper

„Der Evangelimann“ war dafür

beispielhaft. Der gemischte

Liedertafel-Chor half ihm klangschön,

eine der acht Seligkeiten

aus der Bergpredigt zum „Hit“

werden zu lassen. Die von Zier

vorgetragene apokalyptische

Verheißung „Und am Morgen

des Jüngsten Tages“ ging unter

die Haut. Das im Duett mit der

Dudenhofener Sopransolistin

Silvia Körner poesievoll und mit

bitterer Süße vorgetragene Lyric

„Die Rose“ avancierte mit zum

Höhepunkt des Konzertabends.

Körner sang sauber und stilvoll

Händel und Haydn, steigerte

jedoch ihre bewiesene Sangeskunst

zu César Francks „Panis

Angelicus“. Es klang silbern,

voller Süße und zarter Transparenz,

wie es dem besungenen

Engelsbrot entspricht. Das Konzertprogramm

beinhaltete als

weitere Besonderheit das vom

Frauenchor gesungene zeitgenössische,

sich dem Wortsinn

andachtsvoll beugende „Ave

Maria“ des Pfälzer Komponisten

Hermann J. Settelmeyer. En bloc

und auf alle Mitwirkenden verteilt

folgte man den wundervoll

arrangierten Titeln von Manfred

Bühler im Trend unserer Zeit,

die von Licht, Liebe, Lilien und

Frieden sprachen und dabei

Traditionals wie News zu bieten

hatten. Aus der Programmfülle

herausgegriffen sei der Vortrag

des Männerchors „Carmen

Vespertinum“. Zu diesem idyllischen

Abendlied gesellte sich

schließlich das „Amen“ (John

O’Brien-Docker), das Stefan

Zier einen weiteren Glanzpunkt

einbrachte. Der unermüdliche

Bernd Camin begleitete am

Klavier. Dirigent Gerhard Nussbaum

hielt die Regiefäden in

erprobten, geschickten Händen,

fügte die Programmfolge nach

künstlerischen Gesichtspunkten

und hatte das feste Ziel vor Au-

gen, Männer- wie Frauenchor

zur absoluten Vortragsreife und

das Publikum zu einem selten

schönen Klangerlebnis zu führen.

(Gerlinde Bosl)

Ehrungen unserer Jubilare

70 Jahre: Ulm, Katherina (Mechtersheim)

- 60 Jahre: Ackermann,

Ludwig (Waldsee) - Gerdon, Leo

(Waldsee) - Hoffelder, Jakob

(Mechtersheim) - Huwe, Anton

(Mechtersheim) - Keller, Heinz

(Waldsee) - Kochner, Karl-Heinz

(Waldsee) - Mattern, Josef (Schifferstadt)

- Schmid, Paul (Waldsee)

- Schwäger, Rudi (Waldsee)

- Schwehm, Kuno (Schifferstadt)

- 50 Jahre: Christ, Emil (Schifferstadt)

- Claus, Werner (Waldsee)

- Fouquet, Josef (Schifferstadt)

- Gelder, Werner (Schifferstadt)

- Imo, Fritz (Iggelheim) - Kochner,

Klaus (Waldsee) - Magin, Hans

(Schifferstadt) - Schmitt, Karl-

Heinz (Iggelheim) - Schreiner,

Georg (Berghausen) - Stern, Siegbert

(Mechtersheim) - Strubel,

Kurt (Schifferstadt) - 40 Jahre:

Derst, Hedwig (Mechtersheim)

- Derst, Josef (Mechtersheim) -

Hartmann, Bernhard (Iggelheim)

- Leifheit, Jürgen (Otterstadt)

- Maurer, Theo (Schifferstadt)

- Sprengling, Wolfgang (Mechtersheim)

Zweibrücken

Kreispressereferentin:

Christine Gölzer

Galgenbergstraße 29

66482 Zweibrücken

Tel. (06332) 4 51 29

Ehrungen unserer Jubilare

60 Jahre: Klein, Walter (Winterbach-Niederhausen)

- Wolf,

Artur (Hengstbach) - 50 Jahre:

Bäsel, Horst (Käshofen) -

Lambing, Gottfried (Käshofen)

- Preiml, Siegfried (Contwig)

- Wirth, Hans-Jürgen (Contwig)

- 40 Jahre: Jetzschmann, Lothar

(Contwig) - Mayer, Wolfgang

(Contwig) - Vollmar, Anni (Käshofen)

- Vollmar, Edwin (Käshofen)

- Vollmar, Renate (Käshofen)

- 30 Chorleitungsjahre: Schäfer,

Erika (Käshofen) - 20 Chorleitungsjahre:

Ketterer, Franz

(Winterbach)

Quintenzirkeluhr

in vielen Farben und

Ausführungen. Auch mit

Ihrem eigenen Logo!

Wir gestalten Ihre Wanduhr

nach Ihren ganz persönlichen

Wünschen.

Beispiel:

Musikschuluhr Bad Vilbel.

Ab 100 Stück Modell

„Classic“ mit eigenem

Logo, ohne Aufpreis.

Kleinere Stückzahlen

sind natürlich möglich.

Fragen Sie nach unseren

Staffelpreisen.

Modell

„Classic“

Quarz 24,90 �

Funk 37,90 �

Viele weitere Modelle unter:

www.Quintenzirkeluhr.de

Weitere Geschenke rund um

den Quintenzirkel unter:

www.UvdS-Design.com

Neue Str. 26 | 61118 Bad Vilbel

Tel. 06101 33302

info@uvds-design.com


Danke

Unser Chorverband hat ihnen viel zu

verdanken. So werden wir ihnen stets

ein ehrendes Andenken bewahren.

Der Südwestpfälzer Kinderchor und der GCH des MGV „Harmonie

Münchweiler trauern um Sängerinnen und Sänger, die uns in den

vergangenen Monaten auf immer verlassen haben.

Stefanie Stuppy Jahrgang 1990

Agnes Kirsch Jahrgang 1929

Carola Gaberdan Jahrgang 1959

Alois Schwinzer Jahrgang 1931

Bei den Verstorbenen hatte das Singen im Chor sowie die

Chormusik einen hohen Stellenwert.

Mit großer Betroffenheit nahmen wir am Grabe und in

Gottesdiensten mit Liedern und Gebeten Abschied von

Menschen, die wir nie vergessen werden.

Unser tiefstes Mitgefühl möchten wir auch den

Angehörigen entgegenbringen.

Für den MGV 1996 Harmonie Münchweiler an der Rodalb

Der Vorstand

Wolfgang Idler

USA Spezialist mit mehr als 10 Jahren Erfahrung

Stipendien für Ihre Ensemble Mitglieder

Hilfe bei Fundraising und Sponsoring

Freie Fahrt für Ensemble-Leiter

ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 29

Manfred Walzer

* 22.09.1938

V 26.05.2009

Der MGV trauert um seinen

aktiven Sängerkameraden. Mehr

als 52 Jahre war er dem Chorgesang

treu verbunden. Seit 1991

hat Manfred bei uns im Chor

gesungen und hat unseren Chorklang

durch seine wunderbare

Tenorstimme aufgewertet. Unser

Chor hat einen treuen pflichtbewussten

Sänger verloren.

Er wird uns immer in guter Erinnerung

bleiben.

Männergesangverein

Rimschweiler e.V.

Tonangebend

bei konzertreisen in die usa

Gratisbroschüre unter www.encoretours.de

encore tours | Baunscheidtstr. 11 | 53113 Bonn

Tel. + 49 (0)228. 957 30 -15 | Fax + 49 (0)228. 957 30 -18

info@encoretours.de | www.encoretours.de

Quintenzirkeluhr

in vielen Farben und

Ausführungen.

Auch mit

Ihrem

eigenen

Logo!

Beispiel:

Musikschuluhr

Bad Vilbel.

Fragen

Sie nach

unseren

Staffelpreisen.

Modell

„Classic“

Quarz 24,90 �

Funk 37,90 �

www.Quintenzirkeluhr.de

Weitere Geschenke rund um

den Quintenzirkel unter:

www.UvdS-Design.com

Neue Str. 26 | 61118 Bad Vilbel

Tel. 06101 33302

info@uvds-design.com


Seite 30 ChorPfalz Januar/Februar 2010

Vom Minnesang

zur Popakademie

Musikkultur in

Baden-Württemberg

16.4. – 12.9.2010

Schloss Karlsruhe

Info-Tel: 0721 926 2828

www.musikkultur-bw.de


Starke Partner der Pfalz

für alle Finanzfragen.

Die Sparkassen der Pfalz und die Versicherungskammer Bayern sind Partner in

allen Versicherungsfragen sowie in Sachen Sicherheit und Finanzen. Auch im

kulturellen Bereich machen wir uns gemeinsam stark für die Pfalz. Gut, dass sich

unsere Kompetenzen ergänzen und wir uns auch in der Region für die Region

engagieren. Wenn Sie mit unserem gemeinsamen Heißluftballon die schöne

Landschaft der Pfalz genießen wollen: www.dollyair.de

☎ 0 62 33/3 60 20 oder 01 70/90 07 79 19 www.sparkasse.de

Die Quintenzirkeluhr

in vielen Farben und Ausführungen.

Auch mit Ihrem eigenen Logo!

Wir gestalten Ihnen eine Wanduhr nach

Ihren ganz persönlichen Wünschen.

Beispiel: Musikschuluhr

Bad Vilbel.

Ab 100 Stück Modell

„Classic“ mit eigenem

Logo, ohne Aufpreis.

Kleinere Stückzahlen

sind natürlich möglich.

Fragen Sie nach unseren

Staffelpreisen.

Modell „Classic“

Quarzuhr 24,90 �

Funkuhr 37,90 �

www.Quintenzirkeluhr.de

Weitere Geschenke rund um den

Quintenzirkel finden Sie unter:

www.UvdS-Design.com

info@uvds-design.com | Tel. 06101 33302

Neue Straße 26 | 61118 Bad Vilbel

ChorPfalz Januar/Februar 2010 Seite 31

Exclusiv für Musikfreunde

Prospekt

Prospekt

anfordern

anfordern

Finkenstr. 49 75217 Birkenfeld

Tel.: 0 72 31-47 12 12 Fax: 47 12 90

E.mail: info@sieglinde-schmid.de

www.sieglinde-schmid.de

Qualität aus Erfahrung

seit 1886

original - historisch - echt

Uniformfabrik Negele

Uniformfabrik Negele

Reutlinger

Reutlinger

Straße

Str. 58

58

72072 Tübingen

Telefon Fon 07071/9179-6 07071-91796

Telefax Fax 07071/917988

07071-917988

Originaltracht

Originaltracht

Hist.

Hist.

Uniformen

Uniformen

Hist. Hist. Kostüme Kostüme

Landknechte

Vereinskleidung

www.negele.de

info@negele.de


Chorverband der Pfalz

5.-7. Februar 2010

45. Chorleiterseminar 2010

1. Arbeitsphase

Waldfischbach, Maria Rosenberg

16.-18. April 2010

45. Chorleiterseminar 2010

2. Arbeitsphase

Waldfischbach, Maria Rosenberg

17. April 2010, 13.30 Uhr

Chorverbandstag des

Chorverbandes der Pfalz

Essingen, Dalberghalle

Die Sehnsucht nach dem Frühjahr (hier auf dem Gelände der Gartenschau in Kaiserslautern) wird größer.

Faszination Chor

28. – 30. Mai 2010

150 Jahre Chorverband der Pfalz 1860 - 2010

Kaiserslautern

11.-13. Juni 2010

45. Chorleiterseminar 2010

3. Arbeitsphase

Waldfischbach, Maria Rosenberg

15.-20. August 2010

45. Chorleiterseminar 2010

Studienwoche mit dem

Saarländischen Chorverband

Ottweiler, Landesakademie für

musisch-kulturelle Bildung

3.-5. September 2010

45. Chorleiterseminar 2010

4. Arbeitsphase

Waldfischbach, Maria Rosenberg

24./25. September 2010

45. Chorleiterseminar 2010

Prüfungstage

Waldfischbach, Maria Rosenberg

Kreischorverbände

Frankenthal-Grünstadt

14. März 2010, 14.30 Uhr

Kreis-Chorverbandstag

mit Neuwahlen

Heßheim, Bürgerhaus

Ludwigshafen

6. März 2010, 14.30 Uhr

Kreissängertag

Ludwigshafen-Mundenheim

Pfarrzentrum, Pfarrer-Krebs-Straße

Pirmasens

7. März 2010, 14.00 Uhr

Kreisversammlung

Busenberg, Drachenfelshalle

Anschriften

Geschäftsstelle

des Chorverbandes der Pfalz

Am Turnplatz 7, 76879 Essingen

Tel. (06347) 98 28 34 + 98 28 37

Fax (06347) 98 28 77

pfaelzischer-saengerbund@t-online.de

Bundeschormeister

Bernhard Hassler

Auf dem Blaul 18, 66978 Clausen

Tel. (06333) 95 57 35 oder 22 66

Fax (06333) 95 57 36

bernhard.hassler@t-online.de

Chorjugend-Vorsitzende

Inge Vonnieda

Hauptstraße 81, 67482 Freimersheim

Tel. (06347) 60 80 714 + 61 24

Fax (06347) 60 80 715 + 91 85 00

inge.vonnieda@t-online.de

ChorPfalz-Redaktion

Neue eMail-Adressen:

chorpfalz@gmx.de

gerd.noether@gmx.de

chorpfalz@chorverband-der-pfalz.de

(pfaelzer.saenger@t-online.de ist ungültig)

CVdP im Internet

Chorverband der Pfalz

www.chorverband-der-pfalz.de

CVdP-Chorjugend

www.chorjugend-der-pfalz.de

Termine kurzfristig

und aktuell

oder Terminsänderungen

immer unter

www.chorverband-der-pfalz.de

pixelio.de / R_by _R

Terminplaner - Foto: ©


Zeitschrift des Chorverbandes der Pfalz Nr. 2/2010

ChorPfalz

■ Chorverbandstag in Essingen

Jahresberichte, Anträge, Satzungsänderung

und das komplette Programm

vom 17. April 2010 in der Dalberghalle

■ Der Chor für die „Sonntags-Tour“

Ausschreibung und Anmeldung für

die Mitwirkung im „Sonntags-Chor“

von SWR-Fernsehen und SWR 4

P 21615

März/April 2010

Bezugspreis 1,60 EUR

Foto: © Marco Barnebeck/pixelio.de


Seite 34 ChorPfalz März/April 2010

Wo wende ich mich hin – aktuell

Thema

Ambulante Stimmbildung, FELIX

und was damit zusammenhängt

Begegnungs- und Begutachtungskonzerte

Beiträge, finanzielle Angelegenheiten

ChorAkademie (organisatorisch),

OBE [Online-Bestands-Erhebung]

und OVERSO, Seminare Qualifizierung

von Chorsängern und für

Vereinsführungskräfte

Chorjugend der Pfalz, Internet-Seiten

des Chorverbandes der Pfalz (www.

chorverband-der-pfalz.de) und der

Chorjugend (www.chorjugend-derpfalz.de)

ChorPfalz – Redaktion

ChorPfalz – Verlag, u.a. Abo, Anzeigen,

Nachrufe, Versand

ChorPfalz – Veröffentlichungen von

Vereinsberichten

Chorverband der Pfalz (CVdP) – Allgemeines

& alle anderen Fragen, u.a.

Anträge auf Förderung aus Mitteln der

„Glücksspirale“, GEMA-Anfragen usw.

Deutscher Chorverband (DCV)

Haftpflichtversicherung & Rechtsschutz

des Deutschen Chorverbandes

Musikalische Fragen allgemein, u.a.

ChorAkademie (musikalisch), Chorleiterseminar

Rechtsberatung für Vereine, telefonisch

oder per eMail (kostenlos)

zuständig

Vizepräsidentin Gudrun Scherrer, Am Rauhen Weg 9, 67722 Winnweiler,

Tel. (06302) 31 79, Fax (06302) 98 33 55, scherrer-winnweiler@t-online.de

Stellv. Verbandschorleiter Jürgen Schumacher, Erlenweg 16, 67269

Grünstadt, Tel./Fax (06359) 86 07 04, JSchumacherChor@aol.com

Schatzmeister Eberhard Schwenck, Am weißen Haus 21a, 67435

Neustadt, Tel. (06321) 6 89 26 Fax (06321) 6 67 74, tschwenck@

t-online.de

Vizepräsident Werner Mattern, Neckarstraße 31, 67117 Limburgerhof,

Tel. (06236) 46 13 74, mattern_werner@t-online.de

Chorjugend-Vorsitzende Inge Vonnieda, Hauptstraße 81, 67482 Freimersheim,

Tel. (06347) 60 80 714 + 61 24, Fax (06347) 60 80 715 + 91

85 00, inge.vonnieda@t-online.de, www.pfaelzer-chorjugend.de

Gerd Nöther c/o Rechtsanwälte Kleeberger & Nöther, Habsburger

Allee 45b, 76767 Hagenbach, Tel. privat (06341) 89 77 13,

chorpfalz@gmx.de, gerd.noether@gmx.de

chorpfalz@chorverband-der-pfalz.de

Edition Omega Wolfgang Layer, Eschweg 12, 27308 Otersen, Tel.

(04238) 94 36 41, Fax (04238) 94 36 13

Info@edition-omega.de, www.edition omega.de

Pressereferenten / Pressereferentinnen der Kreis-Chorverbände (Adressen

im CVdP-Jahrbuch oder bei den Kreischorverbänden erfragen)

Geschäftsstelle des Chorverbandes der Pfalz, Am Turnplatz 7, 76879

Essingen, Tel. (06347) 98 28 34 + 98 28 37, Fax (06347) 98 28 77,

pfaelzischer-saengerbund@t-online.de, www.chorverband-der

-pfalz.de

Verbandsgeschäftsstelle des Deutschen Chorverbandes, Eichendorffstraße

18, 10115 Berlin, Tel. (030) 847 10 890, Fax(030) 847 10 899,

info@deutscher-chorverband.de, www.deutscher-chorverband.de

ARAG Allgemeine Versicherungs-AG, Abt. Sport-Betrieb, ARAG-Platz

1, 40472 Düsseldorf, Tel. Vertrag (0211) 9 63 38 34, Tel. Schaden

(0211) 9 63 33 53, Fax Allgemein (0211) 9 63 36 26, duesseldorf@

arag-sport.de, Gruppenversicherungsvertrag Nr. SpV 1022831

Verbandschorleiter Bernhard Hassler

Auf dem Blaul 18, 66978 Clausen, Tel. (06333) 95 57 35 + 22 66,

Fax (06333) 95 57 36, bernhard.hassler@t-online.de

Rechtsanwalt Gerd Nöther, Tel. (07273) 91 99 34

gerd.noether@gmx.de

Impressum

Die ChorPfalz ist die Zeitschrift des Chorverbandes

der Pfalz und erscheint alle zwei

Monate mit sechs Ausgaben im Jahr.

ISSN-Nr. 0031-6678

Gedruckte Auflage: 4.500

Verkaufte Auflage: 4.300

Herausgeber:

Chorverband der Pfalz

im Deutschen Chorverband e.V.

Geschäftsstelle: Am Turnplatz 7

76879 Essingen

Fon 06347-982834 und 982837

Fax 06347-982877

E-Mail:

pfaelzischer-saengerbund@t-online.de

Internet: www.chorverband-der-pfalz.de

Verlag und Anzeigen:

Edition Omega Wolfgang Layer

Eschweg 12, 27308 Otersen

Fon 04238-943641

Fax 04238-943613

E-Mail: info@edition-omega.de /

anzeigen@edition-omega.de

Internet: www.edition-omega.de

Druck:

Kugler-Druck

Obere Gießwiesen 34

78247 Hilzingen

Redaktion:

Gerd Nöther

c/o Rechtsanwälte Kleeberger & Nöther,

Habsburger Allee 45 b

76767 Hagenbach

Fon privat 06341-897713

E-Mail: chorpfalz@gmx.de

gerd.noether@gmx.de

chorpfalz@chorverband-der-pfalz.de

Hinweise:

Beiträge für den allgemeinen redaktionellen

Teil sind an die Redaktion, Berichte von

Vereinen sind nach Möglichkeit über

die Kreispressereferenten des jeweiligen

Sängerkreises zu senden.

Für Anzeigen und Nachrufe ist der Verlag

zuständig; Vorgaben und Preise der Nachrufe

siehe ChorPfalz Nr. 3/2004, Seite 35.

Abo-Bestellungen oder Änderungen der Versandadressen

sind ebenfalls an den Verlag zu

richten. Die Kündigung oder eine Reduzierung

von Pflichtexemplaren durch Vereine ist

nicht möglich, da der Bezug der ChorPfalz

durch die dem Chorverband der Pfalz

angehörigen Vereine eine satzungsgemäße

Mitgliedsverpflichtung ist, die aus der

Vereinszugehörigkeit zum Chorverband der

Pfalz resultiert; diesbezügliche Fragen sind

mit dem Chorverband der Pfalz (und weder

mit dem Verlag noch mit der Redaktion)

zu klären. Die Kündigung von Einzel-Abos

privater Personen erfolgt gegenüber dem

Verlag mit einer Frist von sechs Wochen zum

Jahresende. Der Abdruck einzelner Artikel

- auch auszugsweise - ist ohne schriftliche

Zustimmung der Redaktion nicht gestattet.

Redaktionsschluss

für die Ausgabe Mai/Juni 2010

ist der 20. April 2010


Faszination Chor

150 Jahre Chorverband

der Pfalz 1860 - 2010

Mehr als 100 Chöre haben sich

bereits angemeldet. Jetzt braucht

es vor allem Besucherinnen und

Besucher, begeisterte Freunde der

Chormusik, die nach Kaiserslautern

kommen und den mitwirkenden

Chören zuhören.

Das Präsidium lädt alle unsere

Mitglieder in den Vereinen sehr

herzlich ein. Darunter verstehen

wir nicht nur die aktiven Sängerinnen

und Sänger und deren

Angehörige, sondern auch die

fördernden Mitglieder unserer

Vereine und deren Angehörige.

Diesem großen Personenkreis

bieten wir einen kostenfreien

Eintritt an. Dies läuft so ab,

dass jeder Sänger, jede Sängerin,

aber auch jedes fördernde

Mitglied bei seinem Heimatverein

sein Interesse für sich

und seine Angehörigen zur

Teilnahme in Kaiserslautern

anzeigt. Jeder Verein meldet

dann bis 20. April 2010 bei

unserer Geschäftsstelle an,

wieviel Personen des Vereins

nach Kaiserslautern fahren

wollen. Für die genannte Zahl

erhält der Verein jeweils kostenfrei

die Festbücher von der

Druckerei direkt zugeschickt.

Bestellungen von Festbüchern

an die Geschäftsstelle nach dem

20. April werden nicht mehr

zugeschickt, sie müssen dann in

Kaiserslautern in der Fruchthalle

abgeholt werden. Das Festbuch

gewährt zu allen Veranstaltungen

in Kaiserslautern freien Eintritt,

lediglich für das Eröffnungskonzert

am Freitagabend „The Armed

Man“ müssen noch Platzkarten

zusätzlich zum Festbuch bestellt

werden, die natürlich für unsere

aktive und fördernde Mitgliedschaft

ebenso kostenfrei sind.

Wegen der Platzkarten ist eine

konkrete Anmeldung für das

Freitagabendkonzert über den

Verein an die Geschäftsstelle in

Essingen notwendig.

Unser Aufruf: Kommen Sie nach

Kaiserslautern! Sie werden es

nicht bereuen.

Unser Pfalz-Foto: Die Klosterruine Limburg bei Bad Dürkheim

Inhaltsverzeichnis 2/2010

ChorPfalz März/April 2010 Seite 35

34 Wo wende ich mich hin - aktuell

35 Inhaltsverzeichnis zur ChorPfalz 1/2010

36 Chorverbandstag des CVdP - Tagesordnung

37 Anträge an den Chorverbandstag des CVdP und Satzungsänderungen

41 Jahresberichte 2009

Geschäftsbericht des Präsidenten und der Geschäftsstelle für 2009

44 Bericht des Verbandschorleiters des CVdP

45 Ich. Meine Stimme. Meine Gesundheit

46 Ausschreibung und Anmeldung für die Mitwirkung im „SonntagsChor“ des SWR

48 Neuigkeiten aus dem Sängermuseum Feuchtwangen:

Franz Schuberts Autograph „Auflösung“

49 Die Sängerkreise berichten:

Blies, Frankenthal-Grünstadt

50 Germersheim, Landau - Südliche Weinstraße

51 Pirmasens

52 Speyer

53 Kurz notiert

Gut gemeint - und doch daneben gegriffen: Nochmals Michael Jung

54 Danke - Unser Chorverband hat ihnen viel zu verdanken

55 Anzeigen

56 Termine - Veranstaltungen - Anschriften

Unser Titelbild: Der Kinder- und Jugendchor „Südpfalzlerchen“ Herxheim während seines Aufenthalts

in Südafrika.

Foto: © pixelio/Bernd Matheis


Seite 36 ChorPfalz März/April 2010

Chorverbandstag des Chorverbandes der Pfalz

I. Öffentlicher Teil

1. Musikalische Eröffnung durch den

MGV Essingen, Leitung: Xaver Reichling

Muß i denn zum Städtele hinaus

(Satz: Rudi Kühn)

Begrüßung

Maria Lassu (Bepi De Marzi)

Totenehrung

Selig sind die Toten (Anton Mohr)

Grußworte

2. Jahresberichte, Rückblick auf das Jahr 2009

und Ausblick auf 2010 mit dem Schwerpunkt

„Faszination Chor – 150 Jahre CVdP“

in Kaiserslautern

a) Präsident

b) Verbandschorleiter

c) Vorsitzende der Chorjugend

d) Schatzmeister

e) Rechnungsprüfer

am 17. April 2010 in der Dalberghalle

in Essingen, Am Turnplatz 10

Beginn: 13.30 Uhr

Die Dalberghalle am Turnplatz 10 in Essingen

Tagesordnung

3. Aussprache

4. Entlastung des Präsidiums

5. Festlegung des Bundesbeitrags 2011

6. Wahl von drei Rechnungsprüfern

7. Satzungsänderung

8. Anträge

9. Verschiedenes

10. Musikalischer Abschluss durch den

Kinderchor „Die Zaubertöne“ Essingen

Leitung: Christina Huber

Immer wieder kommt ein neuer Frühling

(Rolf Zuckowski)

Schläft ein Lied in allen Dingen (Max Frey)

II. Nichtöffentlicher Teil

1. Sachstandsbericht durch Herrn Uffeln

2. Verschiedenes

Foto: genö


§ 1 Name und Zweck

(1) Der Chorverband der Pfalz

(CVdP) im Deutschen Chorverband

(DCV) e.V. ist die Vereinigung von

Gesangvereinen und sonstigen

Chorgruppen – im folgenden „Vereine“

genannt – in der Pfalz, deren

Randgebieten und im Bliestal des

Saarlandes.

(2) Er ist Nachfolger des 1860

in Kaiserslautern gegründeten

Pfälzischen Sängerbundes.

(3) Der Chorverband der Pfalz mit

Sitz in Kaiserslautern, eingetragen

im Vereinsregister des Amtsgerichts

Kaiserslautern, verfolgt

ausschließlich und unmittelbar

gemeinnützige Zwecke im Sinne

des Abschnitts „Steuerbegünstigte

Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck und Inhalt der Arbeit (Vereinszweck)

des Chorverbandes der

Pfalz ist die Förderung von Kunst

und Kultur. Der Satzungszweck

wird insbesondere durch die Pflege

und Erhaltung des Liedgutes

und des Chorgesangs als wichtige

kulturelle Gemeinschaftsaufgabe

nach den Richtlinien des DCV-

Kulturprogramms verwirklicht.

(4) Der Chorverband der Pfalz

ist politisch und konfessionell

neutral.

(5) Er ist selbstlos tätig; er verfolgt

nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche

Zwecke.

(6) Mittel des Chorverbandes der

Pfalz dürfen nur für die satzungs-

gemäßen Zwecke verwendet

werden.

(7) Es darf keine Person durch

Ausgaben, die dem Zweck der

Körperschaft fremd sind, oder

durch unverhältnismäßig hohe

Vergütungen begünstigt werden.

(8) Ehrenamtlich Tätige haben

einen Anspruch auf Ersatz der

ihnen in Zusammenhang mit

ihrer Tätigkeit für den Chorverband

der Pfalzentstandenen

Aufwendungen. Dieser Anspruch

besteht nur im Rahmen

der geltenden steuerrechtlichen

Bestimmungen sowie der Beschlüsse

der Organe des Chorverbandes

der Pfalz.

§ 2 Mitgliedschaft und

Gliederung

(1) Mitglied des Chorverbandes

der Pfalz im DCV können die

im Bundesbereich bestehenden

Vereine werden, sofern sie den in

§ 1 angegebenen Zweck verfolgen.

Über den Aufnahmeantrag

entscheidet das Präsidium des

Chorverbandes der Pfalz. Wird

der Aufnahmeantrag eines Vereins

abgelehnt, kann der betroffene

Verein binnen vier Wochen nach

Zustellung des ablehnenden Beschlusses

gegen die Ablehnung

der Aufnahme Berufung an den

Chorverbandstag einlegen, worauf

der antragstellende Verein hinzuweisen

ist. Der Chorverbandstag

entscheidet endgültig.

(2) Der Chorverband der Pfalz

ChorPfalz März/April 2010 Seite 37

1. Antrag an den Chorverbandstag am 17.04.2010 in Essingen

Der Chorverbandstag möge die neu gefasste Satzung beschließen. Die Änderungen bzw. Ergänzungen im Vergleich zur bisher geltenden

Satzung sind der besseren Übersicht wegen hier fett-kursiv gesetzt und unterstrichen (§ 1 Abs. 8, § 6 Abs. 3 Buchstabe f, § 9 Abs. 9, §

9a, § 13 Abs. 3, § 13a, Schlusssatz nach § 16). Diese optisch-grafischen Darstellungen entfallen nach erfolgter Beschlussfassung.

Für den Gesamtausschuss des CVdP

gez. Hartmut Doppler, Präsident

Chorverband der Pfalz

Satzung

gliedert sich in Kreischorverbände.

Veränderungen bedürfen

der Zustimmung des Beirats. Die

Kreischorverbände können sich in

Chorgruppen untergliedern. Die

Satzungen der Kreischorverbände

müssen im Wesentlichen mit der

Satzung des Chorverbandes der

Pfalz übereinstimmen.

(3) Der Austritt aus dem Chorverband

der Pfalz ist nur zum Schluss

eines Geschäftsjahres möglich. Er

ist dem Präsidium drei Monate

vorher schriftlich zu erklären. Mit

dem Ausscheiden verliert der Verein

alle Rechte, die sich aus seiner

Zugehörigkeit zum Chorverband

der Pfalz ergeben.

(4) Mitglieder, die ihre aus dieser

Satzung sich ergebenden

Verpflichtungen gegenüber dem

Chorverband der Pfalz nicht erfüllen

oder die durch ihr Verhalten

das Ansehen des Chorverbandes

schädigen, können durch Beschluss

des Gesamtausschusses

aus dem Chorverband der Pfalz

ausgeschlossen werden.

Gehört ein Mitglied des betroffenen

Vereins dem Gesamtausschuss

an, hat es bei dieser Entscheidung

kein Stimmrecht. Dem

Verein ist vor der Entscheidung

des Gesamtausschusses von der

Einleitung des Ausschlussverfahrens

schriftlich Nachricht und

Gelegenheit zu geben, sich zu

den Vorwürfen in angemessener

Frist zu erklären. Der den Ausschluss

verfügende Beschluss des

Gesamtausschusses ist schriftlich

niederzulegen, zu begründen und

dem betroffenen Verein durch

Einschreibebrief mitzuteilen. Dabei

ist darauf hinzuweisen, dass

gegen den Beschluss binnen vier

Wochen nach Bekanntmachung

Berufung an den Chorverbandstag

möglich ist. Die Berufung

hat aufschiebende Wirkung. Der

Chorverbandstag entscheidet

endgültig.

§ 3 Ehrenmitglieder

und Ehrenpräsident

(1) Personen, die sich in besonderer

Weise um den Chorverband

der Pfalz verdient gemacht haben,

können auf Vorschlag des

Präsidiums durch Beschluss des

Chorverbandstages zu Ehrenmitgliedern

des Chorverbandes der

Pfalz ernannt werden.

(2) Ein Präsident des Chorverbandes

der Pfalz, der sich in

besonderer Weise um diesen

Chorverband verdient gemacht

hat, kann auf Vorschlag des Präsidiums

durch Beschluss des

Chorverbandstages zum Ehrenpräsidenten

des Chorverbandes

der Pfalz ernannt werden.

§ 4 Rechte und Pflichten

der Mitglieder

(1) Die Mitglieder genießen alle

Vorteile, die der Chorverband der

Pfalz zur Förderung der Verbandsziele

erwirkt. Sie sind berechtigt,

die Verbandseinrichtungen zu

nutzen und an den Verbandsveranstaltungen

teilzunehmen.


Seite 38 ChorPfalz März/April 2010

(2) Sie haben Stimmrecht auf dem

Chorverbandstag und können für

die Tagesordnung des Chorverbandstages

oder zur Beratung im

Gesamtausschuss, im Beirat und

im Präsidium Anträge stellen.

(3) Die Vereine sind verpflichtet,

die Ziele des Chorverbandes der

Pfalz zu fördern, dessen Beschlüsse

zu befolgen, die Zugehörigkeit

zum Chorverband der Pfalz durch

Wort und Tat zu bezeugen, seine

Unternehmungen zu unterstützen

und die Teilnahme ihrer Mitglieder

an Einrichtungen oder Veranstaltungen

des Chorverbandes der

Pfalz sicherzustellen. Sie haben

die Pflicht, ihre Vereinssatzungen

mit den wesentlichen Bestimmungen

der Satzung des Chorverbandes

der Pfalz in Einklang

zu bringen und zu halten.

(4) Die Mitglieder sind zur Zahlung

eines Jahresbeitrages an

den Chorverband der Pfalz verpflichtet.

Der Beitrag und sonstige

Leistungen an den Chorverband

der Pfalz und den Deutschen

Chorverband sind auf erste Anforderung,

spätestens bis zum 30.

April eines jeden Geschäftsjahres,

zu entrichten.

§ 5 Organe

Die Organe des Chorverbandes der

Pfalz sind:

1. Der Chorverbandstag

2. Der Gesamtausschuss

3. Der Beirat

4. Das Präsidium

§ 6 Der Chorverbandstag

(1) Der Chorverbandstag ist die

Hauptversammlung des Chorverbandes

der Pfalz, an dem die

Vertreter der Vereine und die Mitglieder

des Gesamtausschusses

stimmberechtigt teilnehmen.

(2) Jeder einzelne Verein entsendet

bei einer Mitgliederzahl bis zu

50 singenden Mitgliedern einen

Vertreter, bei einer Mitgliederzahl

von 51 bis 100 singenden Mitglie-

dern zwei Vertreter und für jede

weitere, wenn auch nur angefangene

Zahl von 50 singenden Mitgliedern

einen weiteren Vertreter

zum Chorverbandstag.

(3) Der Chorverbandstag hat folgende

Aufgaben:

a) Feststellung, Änderung und

Auslegung der Satzung;

b) Wahl der Mitglieder des

Präsidiums, hiervon sind

ausgenommen der Verbandschorleiter,

der stellvertretende

Verbandschorleiter,

der Vorsitzende der Chorjugend

der Pfalz und der

Redakteur der Verbandszeitschrift;

c) Genehmigung des vom

Präsidium zu erstattenden

jährlichen Tätigkeits- und

Rechenschaftsberichtes;

d) Entlastung des Präsidiums;

e) Festsetzung des Verbandsbeitrages

für das darauffolgende

Geschäftsjahr;

f) Wahl von drei Rechnungsprüfern

für das neue Geschäftsjahr;

g) Bestimmung von Zeit und

Ort eines Verbandschorfestes;

h) Entscheidung über die Berufung

eines Vereins gegen

die Nichtaufnahme

oder eines Mitgliedes gegen

den Ausschluss;

i) Erledigung der Anträge;

j) Beschluss über die Auflösung

des Chorverbandes

der Pfalz.

(4) Der Chorverbandstag ist mindestens

einmal im Laufe eines

Geschäftsjahres durch den Präsidenten

einzuberufen, im übrigen

dann, wenn ein Drittel der Mitglieder

des Präsidiums, der Mitglieder

des Gesamtausschusses

oder der Mitglieder des Chorverbandes

der Pfalz es schriftlich und

begründet beantragt. Die Einla-

dung zum Chorverbandstag mit

Tagesordnung ist spätestens vier

Wochen vor dem festgesetzten

Termin in der Verbandszeitschrift

oder in anderer schriftlicher Form

bekanntzugeben. Anträge sind bis

31. 12. für den im darauf folgenden

Jahr festgelegten Chorverbandstag

schriftlich und begründet

bei der Verbandsgeschäftsstelle

einzureichen. Die Anträge zum

Chorverbandstag sind in ihrem

Wortlaut als Anhang zur Einladung

zum Chorverbandstag in der

Verbandszeitschrift zu veröffentlichen.

Über den Chorverbandstag

ist eine Niederschrift in Kurzform

zu fertigen, die alle gefassten

Beschlüsse enthalten muss. Sie ist

vom Versammlungsleiter und dem

Schriftführer zu unterzeichnen

und in der Verbandszeitschrift zu

veröffentlichen.

(5) Der Chorverbandstag wird vom

Präsidenten oder einem Vizepräsidenten

des Chorverbandes der

Pfalz geleitet. Soweit die Satzung

Abweichungen nicht vorsieht,

beschließt der Chorverbandstag

mit einfacher Stimmenmehrheit

der in der Versammlung anwesenden

stimmberechtigten Vertreter.

Stimmengleichheit gilt als

Ablehnung. Der Chorverbandstag

ist beschlussfähig ohne Rücksicht

auf die Zahl der anwesenden

Vertreter.

§ 7 Der Gesamtausschuss

(1) Der Gesamtausschuss besteht

aus

(a) dem Präsidium,

(b) den Vorsitzenden der

Kreischorverbände oder

ihren Stellvertretern,

(c) dem Musikbeirat.

(2) Vorsitzender des Gesamtausschusses

ist der Präsident,

im Verhinderungsfalle einer der

Vizepräsidenten

(3) Der Gesamtausschuss wählt

den Musikausschuss und setzt

etwa erforderliche Unterausschüsse

(Finanz-, Presse-, Festausschuss

usw.) ein. Er bespricht

und genehmigt den Bericht des

Präsidiums und die Jahresrechnung;

er berät die Tagesordnung

des Chorverbandstages und bereitet

die Verbandschorfeste vor.

(4) Der Gesamtausschuss ist

mindestens einmal jährlich vom

Präsidenten zu einer ordentlichen

Sitzung einzuberufen.

Ort, Zeit und Tagesordnung sind

zwei Wochen vorher schriftlich

bekanntzugeben. Er ist beschlussfähig,

wenn mindestens die Hälfte

der Mitglieder anwesend ist. Die

Beschlüsse werden mit einfacher

Mehrheit gefasst. Stimmengleichheit

gilt als Ablehnung.

(5) Der Gesamtausschuss muss

einberufen werden, wenn ein

Drittel der Mitglieder es schriftlich

unter Angabe der Gründe

beim Präsidenten beantragt. Er

ist alsdann binnen zwei Wochen

einzuberufen.

§ 8 Der Beirat

(1) Der Beirat besteht aus

a) dem Präsidium,

b) den Vorsitzenden der

Kreischorverbände.

(2) Vorsitzender des Beirats ist der

Präsident, im Verhinderungsfall

einer der Vizepräsidenten.

(3) Der Beirat berät alle Fragen

organisatorischer Art und erledigt

die ihm vom Gesamtausschuss

oder vom Chorverbandstag übertragenen

Aufgaben. Er entscheidet

endgültig, soweit ihm das

vom Gesamtausschuss bzw. vom

Chorverbandstag aufgetragen

wird. Er genehmigt den Jahresvoranschlag

und entscheidet über die

Aufteilung des Verbandsgebietes

in Kreischorverbände.

(4) Der Beirat ist mindestens

einmal jährlich vom Präsidenten

zu einer ordentlichen Sitzung

einzuberufen. Ort, Zeit und Tagesordnung

sind spätestens zwei

Wochen vorher schriftlich bekanntzugeben.

Er ist beschlussfähig,

wenn mindestens die Hälfte

der Mitglieder anwesend ist. Die

Beschlüsse werden mit einfacher

Mehrheit gefasst. Stimmengleich-


heit gilt als Ablehnung.

(5) Der Beirat muss einberufen

werden, wenn ein Drittel seiner

Mitglieder es schriftlich unter Angabe

der Gründe beim Präsidenten

beantragt. Er ist alsdann binnen

zwei Wochen einzuberufen.

§ 9 Das Präsidium

(1) Das Präsidium besteht aus

a) dem geschäftsführenden

Präsidium,

b) den weiteren Mitgliedern

des Präsidiums.

Dem geschäftsführenden Präsidium

gehören an:

1. der Präsident,

2. drei Vizepräsidenten,

3. der Schatzmeister,

4. der Schriftführer,

5. der Verbandschorleiter.

Dem Gesamtpräsidium gehören

an:

1. das geschäftsführende

Präsidium,

2. der stellvertretende Verbandschorleiter,

3. der Vorsitzende der

Chorjugend der Pfalz

4. der Referent für Öffentlichkeitsarbeit,

5. drei Beisitzer,

6. der Redakteur der Verbandszeitschrift,

soweit

dieser nicht in anderer

Eigenschaft bereits dem

Präsidium angehört.

Eine der Positionen im Gesamtpräsidium

muss von einem weiblichen

Mitglied besetzt sein.

(2) Das Präsidium übernimmt im

Innenverhältnis die Geschäftsführung.

Es bestimmt Ort, Zeit und

Tagesordnung für die Sitzungen

des Gesamtausschusses und des

Beirats sowie Zeit und Ort der

Chorverbandstage, es berichtet

vor den dafür zuständigen Organen

des Chorverbandes der

Pfalz über seine Tätigkeit, verwaltet

die Verbandsfinanzen, legt

Rechnung über Einnahmen und

Ausgaben, führt das Verzeichnis

der verbandsangehörigen Vereine

und der Kreischorverbände

und nimmt die Verbandsbeiträge

sowie sonstige dem Chorverband

der Pfalz zufließenden Mittel in

Empfang. Außerdem beruft es

den Redakteur der Verbandszeitschrift,

(3) Das Präsidium ist beschlussfähig,

wenn in einer vom Präsidenten

einberufenen und allen

Präsidiumsmitgliedern bekanntgegebenen

Sitzung wenigstens die

Hälfte der Präsidiumsmitglieder

anwesend ist. Die Beschlüsse

werden mit einfacher Mehrheit

gefasst. Stimmengleichheit gilt

als Ablehnung.

(4) Der Präsident hat das Recht

zur Teilnahme an der Arbeit aller

Ausschüsse und Unterausschüsse.

Das Präsidium hat das Recht, in

alle vom Gesamtausschuss eingesetzten

Unterausschüsse ein oder

mehrere Mitglied(er) zur Mitarbeit

abzuordnen.

(5) Im Falle einer Verhinderung

des Präsidenten obliegen dessen

Rechte und Pflichten dem von ihm

bestimmten Vizepräsidenten.

(6) Die Amtsdauer des Präsidiums

beträgt drei Jahre. Die Mitglieder

des Präsidiums bleiben bis zur

Berufung oder Wahl eines Nachfolgers

im Amt. Wiederwahl ist

zulässig.

(7) Scheiden Mitglieder des Präsidiums

während ihrer Amtszeit

aus, so wählt das Präsidium die

Ersatzmitglieder für den Rest

der Amtsdauer der Ausgeschiedenen.

(8) Vorstand im Sinne des §

26 BGB sind der Präsident, die

drei Vizepräsidenten, der Bundesschatzmeister,

der Bundesschriftführer

und der Verbandschorleiter

(geschäftsführendes

Präsidium). Jeder von Ihnen ist

allein vertretungsberechtigt. Die

Befugnis des geschäftsführenden

Präsidiums, den Chorverband

der Pfalz Dritten gegenüber zu

vertreten, werden durch die

Bestimmungen dieser Satzung

nicht eingeschränkt.

ChorPfalz März/April 2010 Seite 39

(9) Es gilt das Vier-Augen-

Prinzip: Zwei Mitglieder des

geschäftsführenden Präsidiums

vertreten den Chorverband

der Pfalz gemeinschaftlich im

Rechtsverkehr. Zahlungsgeschäfte

erfolgen gleichfalls

nach dem Vier-Augen-Prinzip.

Der Schatzmeister kann eine

Zahlung nur vornehmen, wenn

der Präsident oder ein weiteres

Mitglied des geschäftsführenden

Präsidiums eine schriftliche

Zustimmung geben.

§ 9a Aufgabenverteilung im Geschäftsführenden

Präsidium

Die Mitglieder des Geschäftsführenden

Präsidiums sind

gesetzliche Vertreter des Chorverbandes

der Pfalz gem. § 26

BGB. Die Aufgabenverteilung

ist wie folgt:

1. Präsident

Erledigung aller Aufgaben, die

ihm nach dieser Satzung zugewiesen

sind. Leitung, Führung

und Überwachung der Aufgabenerledigung

der Präsidiumsmitglieder

und der Vertreter der

Untergliederungen. Repräsentant

des Verbandes gegenüber

natürlichen und juristischen

Personen des öffentlichen und

privaten Rechts.

2. Vizepräsidenten

Das Präsidium beschließt die

Zuteilung der Aufgaben an die

Vizepräsidenten.

3. Schatzmeister

Erledigung sämtlicher steuerlicher,sozialversicherungsrechtlicher

und weiterer gesetzlicher

Pflichten im Bereich

Finanzen, Buchführung und

Finanzbuchhaltung. Erstellung

und Abgabe von Steuererklärungen

und Meldungen

zur Sozialversicherung soweit

erforderlich.

4. Schriftführer

Protokollführung in den Sitzungen

der Gremien des Chor-

verbandes der Pfalz

5. Verbandschorleiter

Förderung, Pflege, Entwicklung

und Weiterentwicklung

der musikalisch-künstlerischen

Arbeit des Chorverbandes

der Pfalz, Vorsitzender

des Musikausschusses und

des Musikbeirates, Leiter der

Chorleiteraus- und fortbildungsseminare

§ 10 Der Musikausschuss

(1) Der Musikausschuss des Chorverbandes

der Pfalz besteht aus

dem Verbandschorleiter, dessen

Stellvertreter und in der Regel

fünf weiteren Musikfachleuten,

die vom Gesamtausschuss gewählt

werden.

(2) Der Ausschuss wird vom Verbandschorleiter

einberufen und

von diesem, im Verhinderungsfall

von seinem Stellvertreter,

geleitet.

(3) Die Arbeit des Musikausschusses

gilt der Förderung des

musikalischen Lebens im Chorverband

der Pfalz und der Beratung

des Präsidiums und des

Gesamtausschusses in allen musikalischen

Belangen. Er bereitet

in Zusammenarbeit mit dem

Musikbeirat die Planungen und

Veranstaltungen des Chorverbandes

der Pfalz vor.

(4) Der Präsident des Chorverbandes

der Pfalz oder der von ihm

bestellte Vertreter haben Sitz und

Stimme im Musikausschuss.

§ 11 Der Musikbeirat

(1) Der Musikbeirat besteht aus

den Mitgliedern des Musikausschusses,

den Kreischorleitern und

dem Präsidenten oder einem von

ihm bestellten Vertreter.

(2) Der Musikbeirat wird nach

Bedarf, mindestens aber einmal

jährlich durch den Verbandschorleiter

einberufen und von

ihm oder seinem Stellvertreter

geleitet.


Seite 40 ChorPfalz März/April 2010

(3) Der Musikbeirat berät das

Präsidium und den Gesamtausschuss

in allen musikalischen

Fragen. Er koordiniert die für

die einzelnen Kreischorverbände

erforderlichen gemeinsamen

Maßnahmen zur Förderung des

Chorwesens.

§ 12 Die Chorjugend

der Pfalz

(1) Die Chorjugend der Pfalz e.

V. ist die Jugendorganisation des

Chorverbandes der Pfalz.

(2) Zweck, Aufgaben und Organisation

der Chorjugend der Pfalz

sind in einer Jugendordnung

festgelegt.

(3) Die Chorjugend der Pfalz ist

verantwortlich für die jugendpflegerische

Arbeit im Chorverband

der Pfalz.

(4) Der Chorjugend-Vorstand, die

Jugendvorsitzenden oder Jugendreferenten

der Kreischorverbände

bilden den Jugendbeirat.

(5) Bei wesentlichen Beschlüssen

muss Übereinstimmung mit dem

Chorverband der Pfalz vorliegen.

(6) Der Präsident des Chorverbandes

der Pfalz hat Sitz und

Stimme im Jugendbeirat und beim

Chorjugendtag.

§ 13 Verwaltung

(1) Das Geschäftsjahr ist das

Kalenderjahr.

(2) Die entstehenden Vermögenswerte

des Chorverbandes der

Pfalz dürfen, soweit sie nicht zur

Verwaltung benötigt werden, nur

für Zwecke der Musik- und Kulturpflege

im Sinne der Gemeinnützigkeit

verwendet werden.

(3) Die zweimonatlich erscheinende

Verbandszeitschrift ist das

amtliche Verkündungsorgan des

Chorverbandes der Pfalz. Jeder

Verein ist zu einem zahlenmäßig

angemessenen Bezug verpflichtet.

Das Nähere regelt der Chorverbandstag.

(4) Die Tätigkeiten sämtlicher

Präsidiums-, Ausschuss- und

Beiratsmitglieder ist grundsätzlich

ehrenamtlich, doch werden

Auslagen oder Aufwandsentschädigungen

nach Festsetzung

durch das Präsidium gemäß den

Beschlüssen vergütet.

(5) Für die Geschäftsstelle des

Chorverbandes der Pfalz wird

jährlich ein Betrag ausgeworfen,

der zur Bestreitung der Kosten bestimmt

ist und dessen Höhe vom

Präsidium festgesetzt wird.

(6) Erfüllungsort und Gerichtsstand

ist der Sitz des Chorverbandes

der Pfalz.

§ 13a Rechnungsprüfung

(1) Der Chorverbandstag wählt

aus dem Kreis der Delegierten

drei Rechnungsprüfer. Diese

sollen in Buchführungs- und

Geschäftsaufzeichnungsfragen

erfahren sein. Die Rechnungsprüfer

können insgesamt dreimal

wiedergewählt werden.

(2) Aufgabe der Rechnungsprüfer

ist die Prüfung der Finanzbuchhaltung

und Finanzverwaltung

sowie der Kassen des

Verbandes. Die Rechnungsprüfer

sind zur umfassenden

Prüfung der Kassen und des

Belegwesens in sachlicher und

rechnerischer Hinsicht berechtigt

und verpflichtet. Die

Rechnungsprüfer können auf

wirtschaftlichem Gebiet beratend

tätig sein. Die Festlegung

der Zahl der Prüfungen liegt

im pflichtgemäßen Ermessen

der Rechnungsprüfer. Dies gilt

auch für sogenannte „Ad hoc-

Prüfungen“.

(3) Den Rechnungsprüfern

ist vom Präsidium umfassend

Einsicht in die zur Prüfung begehrten

Unterlagen zu gewähren.

Auskünfte sind ihnen zu

erteilen. Die Vorlage von Unterlagen

sowie Auskünfte können

nicht verweigert werden.

(4) Die Rechnungsprüfer erstatten

dem Chorverbandstag

schriftlich Bericht über das

Ergebnis ihrer Prüfhandlungen

und empfehlen diesem ggf.

in ihrem Prüfungsbericht die

Entlastung des Präsidiums. Der

Prüfbericht der Rechnungsprüfer

ist dem Präsidium spätestens

acht Wochen vor dem Termin

des Chorverbandstages vorzulegen.

Der Prüfbericht muss

einheitlich sein, er darf keine

abweichenden Meinungen von

Rechnungsprüfern enthalten.

§ 14 Geschäftsordnung

(1) Zur Durchführung des Chorverbandstages,

der Sitzungen

des Gesamtausschusses, des

Beirats und des Präsidiums kann

eine Geschäftsordnung erlassen

werden. Diese ist vom Gesamtausschuss

zu beschließen.

(2) Die Geschäftsordnung gilt

als Ergänzung der Satzung. Vorschriften

der Satzung gehen

denen einer Geschäftsordnung in

jedem Falle vor.

§ 15 Schlussvorschriften

(1) Änderungen der Satzung

müssen vom Chorverbandstag

mit zwei Drittel Mehrheit der

anwesenden Stimmberechtigten

beschlossen werden.

(2) Die Auflösung des Chorverbandes

der Pfalz oder sein Zusammenschluss

mit einem anderen

Chorverband im DCV kann nur ein

Chorverbandstag, der lediglich zu

diesem Zweck einberufen worden

ist und auf dem mindestens drei

Viertel der stimmberechtigten

Mitglieder aus dem Verbandsbereich

vertreten sind, mit zwei

Drittel Mehrheit der anwesenden

Stimmberechtigten beschließen.

Wird Beschlussunfähigkeit festgestellt,

dann ist binnen vier Wochen

der Chorverbandstag erneut einzuberufen.

Dieser Chorverbandstag

ist dann ohne Beschränkung

beschlussfähig.

(3) Bei Auflösung des Chorverbandes

der Pfalz oder bei Wegfall

seines bisherigen Zweckes ist

das Vermögen zu steuerbegünstigten

Zwecken zu verwenden.

Entsprechende Beschlüsse des

Chorverbandstages über die künftige

Verwendung des Vermögens

dürfen erst nach Einwilligung des

Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 16 Gleichstellungsklausel

Werden Ämter und Titel von

einer Frau erworben und werden

Funktionen von Frauen ausgeübt,

so gelten Titel, Amts- und

Funktionsbezeichnungen in ihrer

weiblichen Form.

Vorstehende Satzung hat der

Chorverbandstag am 17. April

2010 in Essingen beschlossen.

2. Antrag an den

Chorverbandstag

am 17. 04. 2010 in

Essingen

Antragsteller: MGV Volkschor Kandel,

Vorsitzender Ernst Rassenfoß,

Birkenstr. 11, 76870 Kandel

Eingang: 06. 12. 2009

Antrag

Zustellung der Verbandszeitschrift

„ChorPfalz

Wir stellen den Antrag, die Verbandszeitschrift

„ChorPfalz“ künftig

so rechtzeitig zu verschicken,

dass diese Anfang des ersten

Monats des Ausgabedatums bei

den Mitgliedschören eintrifft.

Begründung

Seit wir in 2009 mehr Exemplare

der „ChorPfalz“ beziehen,

trifft diese immer verspätet ein.

Heute z.B., Anfang Dezember,

erhalte ich die Ausgabe November/Dezember

2009. Dass

die Ausgabe September/Oktober

durch eine Panne verspätet kam,

kann passieren und ist einmal zu

akzeptieren. Dauernde verspätete

Lieferungen jedoch nicht.

Teilweise enthält die „ChorPfalz

Termine, die dann nicht oder

nur erschwert einzuhalten sind.

Interessante Informationen

erhalten wir verspätet.


Mit dem obigen Zitat habe ich

mein Grußwort in der ersten

Ausgabe der ChorPfalz an der

Schwelle zu unserem Jubiläumsjahr

„150 Jahre Chorverband

der Pfalz“ überschrieben. Ich

setze es bewusst auch über den

Jahresbericht 2009, weil er all

das treffend ausdrückt, was unsere

Arbeit ausmacht. Das Gute

aus der Vergangenheit soll tragen

und anspornen, das weniger Gute

sei Anlass zum Nachdenken und

zum Verbessern der Gegenwart,

um die Zukunft beherzt und

furchtlos, positiv gestimmt und

überzeugt anzugehen. Das abgelaufene

Jahr 2009 war natürlich

geprägt von den Vorbereitungen

für unser großes Jubiläumsfest

im Jahr 2010 „150 Jahre Chorverband

der Pfalz“. Mit der Landauer

Grafikerin Bärbel Kurz haben

wir ein neues Logo geschaffen,

das für die nächste Zeit unser

Erkennungszeichen sein soll. Die

Achtelnote mit dem Schriftzug

„Chorverband der Pfalz“ will

deutlich machen, dass wir ein

musikalischer Verband sind,

dass wir bewegt und beweglich

unsere Aufgaben angehen und

zielorientiert umsetzen. Darauf

baute auch unsere grafische

Darstellung des Jubiläumslogos

mit seiner Farbgestaltung auf.

Die Ausschreibung in der Ausgabe

5 der ChorPfalz war ein

erstes ansprechendes Ergebnis.

Der Werbeflyer für die Tage der

Chormusik in Kaiserslautern vom

28. – 30. Mai 2010 „Faszination

Chor – 150 Jahre Chorverband

der Pfalz“ nahm dies ebenfalls

sehr gelungen auf und soll zum

Besuch unserer Großveranstaltung

einladen.

Unser Musikgremium unter Leitung

von Verbandschorleiter

Bernhard Hassler hat ein mehr

als ansprechendes Programm

ausgearbeitet, das musikalische

Vielfalt und unterschiedlichste

Veranstaltungsformen aufweist,

das ein außergewöhnliches Wochenende

erwarten lässt. Mehr

als 100 Chöre haben sich bereits

angemeldet. Das macht uns

froh und beweist auch, dass

unser Angebot richtig ist und

die Inhalte gut gewählt wurden.

Jetzt braucht es aber auch noch

Besucherinnen und Besucher,

begeisterte Freunde der Chormusik,

die nach Kaiserslautern

kommen und den mitwirkenden

Chören zuhören. Das Präsidium

lädt alle unsere Mitglieder in

den Vereinen sehr herzlich ein.

Darunter verstehen wir nicht

nur die aktiven Sängerinnen und

Sänger und deren Angehörige,

sondern auch die fördernden

Mitglieder unserer Vereine und

deren Angehörige.

ChorPfalz März/April 2010 Seite 41

Jahresberichte 2009

Geschäftsbericht des Präsidenten und der Geschäftsstelle für 2009

„Blicke nicht klagend in die Vergangenheit, sie kehrt nicht zurück.

Klug und weise verbessere die Gegenwart, sie ist dein.

Schreite vorwärts, um der nebligen Zukunft

furchtlos und mit tapferem Herzen zu begegnen.“

(Samuel Longfellow)

1. Chorverbandstage in Waldfischbach-Burgalben

und Kaiserslautern

Die Veranstaltungshalle „Schuhfabrik“

in Waldfischbach-Burgalben

war der Tagungsort für den

letztjährigen ordentlichen Verbandstag

im Sängerkreis Pirmasens.

Mit einem ansprechenden

musikalischen Programm umrahmten

verschiedene Kreischöre

die Jahrestagung. Dank sei hier

vor allem Herrn Kreisvorsitzenden

Helmut Fraunholz und seinen

Getreuen aus dem Kreisvorstand

sowie vor allem aus dem MGV

1911 Burgalben gesagt, die aufmerksame

und überaus freundliche

Gastgeber waren.

Einer der Hauptpunkte in diesem

Jahr war die Neuwahl des

Präsidiums für die nächsten drei

Jahre. Alle Amtsinhaber haben

sich der Wiederwahl gestellt und

wurden von den Delegierten mit

einem neuen Mandat versehen.

Die Arbeit im und für den Verband

werden ehrenamtlich geleistet, bis

hin zur Betreuung der Geschäftsstelle

in Essingen, in der es keinen

hauptamtlich angestellten Mitarbeiter

gibt - deutschlandweit

sehr selten anzutreffen. Nach

den üblichen vereinsrechtlichen

Regularien hatte die Musik das

Wort. Mit einer begeistert angenommenen

ChorWerkstatt

„Die Registerprobe“ und einem

gemeinsamen Darbieten des Mozartstückes

„Abendempfindung“

in einem Satz von Siegfried Strohbach

endete ein harmonischer

Chorverbandstag.

Erstmals in unserer Geschichte

wurde zu einem außerordentlichen

Chorverbandstag nach

Kaiserslautern im August eingela-

Diesem großen Personenkreis bieten wir einen kostenfreien Eintritt an. Dies

läuft so ab, dass jeder Sänger, jede Sängerin aber auch jedes fördernde Mitglied

bei seinem Heimatverein sein Interesse für sich und seine Angehörigen

zur Teilnahme in Kaiserslautern anzeigt. Jeder Verein meldet dann bis 20.

April 2010 bei unserer Geschäftsstelle an, wieviel Personen des Vereins nach

Kaiserslautern fahren wollen. Für die genannte Zahl erhält der Verein jeweils

kostenfrei die Festbücher von der Druckerei direkt zugeschickt.

Bestellungen von Festbüchern an die Geschäftsstelle nach dem 20. April

werden nicht mehr zugeschickt, sie müssen dann in Kaiserslautern in der

Fruchthalle abgeholt werden. Das Festbuch gewährt zu allen Veranstaltungen

in Kaiserslautern freien Eintritt, lediglich für das Eröffnungskonzert am

Freitagabend „The Armed Man“ müssen noch Platzkarten zusätzlich zum

Festbuch bestellt werden, die natürlich für unsere aktive und fördernde

Mitgliedschaft ebenso kostenfrei sind. Wegen der Platzkarten ist eine konkrete

Anmeldung für das Freitagabendkonzert ü b e r d e n V e r e i n an

die Geschäftsstelle in Essingen notwendig.

Unser Aufruf: Kommen Sie nach Kaiserslautern! Sie werden es nicht bereuen.


Seite 42 ChorPfalz März/April 2010

den. Dort wurde über die aktuelle

Finanzsituation berichtet und ein

Haushaltsplan für das Chorverbandsjubiläum

verabschiedet.

2. Jugendarbeit – Landesmusikrat

– Deutscher Chorverband

Unsere Chorjugend der Pfalz,

selbstständiger eingetragener

Verein unter dem Dach des Erwachsenenverbandes,

ist zuständig

für die Betreuung der

Kinder- und Jugendchöre und

macht darüber hinaus Angebote

zum Mitmachen in den verschiedensten

Veranstaltungen. Die

beiden großartigen Konzerte mit

der Friedensmesse „The Armed

Man“ haben uns dazu gebracht,

eine Wiederholung dieses Projekts

als Eröffnungskonzert für unser

Chorverbandsjubiläum in Kaiserslautern

vorzusehen.

Der Landesmusikrat Rheinland-

Pfalz bündelt als Dachorganisation

alle Kräfte, die mit Musik

im Land zu tun haben, seien

sie Profis oder Amateure. Unser

Chorverband gehört als Mitglied

dem LMR an. Neben vielen weiteren

Themen gehört es auch

zu den Aufgaben des LMR, die

Landesausscheidung für den

Deutschen Chorwettbewerb 2010

zu organisieren. Diese Verpflichtung

stand 2009 wieder an. Um

die Landesausscheidung etwas

aus ihrem Dornröschenschlaf zu

erwecken und sie nicht mehr nur

eine Randerscheinung im Musikbetrieb

sein zu lassen, wurde

vom 18. – 20. September 2009 in

Bingen erstmals ein „Festival der

Stimmen“ durchgeführt. Eingebettet

in diese Großveranstaltung

war die Landesausscheidung zum

Chorwettbewerb. Zugleich sollte

das Festival auch ein Schaufenster

für einen lebendigen und

nach wie vor breit aufgestellten

Chorgesang in Rheinland-Pfalz

in den weltlichen und kirchlichen

Chorverbänden sein. Das ist gelungen.

Bei der Landesausscheidung haben

sich aus unserem Verband für den

deutschen Chorwettbewerb die

Pfälzische Kurrende Neustadt, der

Kinder- und Jugendchor „Juventus

Vocalis“ Dannstadt und im Rahmen

der Option der Kinder- und

Jugendchor „Südpfalzlerchen“

Herxheim qualifiziert. Herzlichen

Glückwunsch!

In das Festival in Bingen war

auch unsere jährliche ChorGala

eingebettet, die in vorzüglicher

Weise von den Chören „Chorlight“

Rodalben und „Young Voices“

Donsieders in Chorgemeinschaft,

dem MGV Liederkranz Offenbach/

Queich und dem Kinder- und

Jugendchor „Juventus Vocalis“

Dannstadt gestaltet wurde. Herzlichen

Dank den Interpreten.

Dank der drei großen Musikverbände

im Land, Landesmusikverband,

Chorverband Rheinland-

Pfalz und unserem Chorverband

der Pfalz, ist es nach langer und

zäher Verhandlungszeit gelungen,

dass die Musikkultur des Landes

als Empfänger von Mitteln aus

der GlücksSpirale berücksichtigt

wurde. Natürlich nutzen wir die

Möglichkeit, außergewöhnliche

und nicht alltägliche musikalische

Projekte unserer Vereine

und Sängerkreise zu fördern

oder selbst anzubieten. Mehr als

20.000 € waren die Förderanträge

2009 wert, die wir bedenken

konnten. Die Anträge können auf

der Homepage unseres Verbandes

eingesehen und heruntergeladen

werden.

Der Deutsche Chorverband und

die Deutsche Chorjugend sind

seit 1. 9. 2009 in Berlin vereint

unter einem Dach. Augenblicklich

ist Präsident Scherf immer noch

dabei, ein Deutsches Zentrum

für die Laienmusik in Berlin zu

verwirklichen. Es sieht aber eher

danach aus, dass es zu keiner

großen Lösung kommen wird,

da der Deutsche Musikrat und

weitere Verbände der deutschen

Laienmusik sich nicht für diesen

Projekt erwärmen können und

auch staatliche Zuwendungen

sehr schwer zu erreichen sind.

In Heilbronn tagte im Mai die

Delegiertenversammlung des

DCV, in deren Mittelpunkt die

Neuwahlen für die nächsten vier

Jahre anstanden. Präsident Dr.

Scherf stellte sich der Wiederwahl

und wurde mit großer Mehrheit

gewählt. Auch der Unterzeichner

wurde als einer von vier Vizepräsidenten

wiedergewählt, ein Amt,

das er bereits 16 Jahre inne hat.

Mit den acht Jahren als Schriftführer

gehört der Präsident des

Chorverbandes der Pfalz damit

seit 25 Jahren dem DSB- bzw.

DCV-Präsidium an.

Zwei wichtige Termine des DCV

sind zu nennen: Der zu einer

Messe erweiterte Chorleiterkongress

wird als „chor.com“ vom

22. – 25. 09. 2011 in Dortmund

stattfinden und vom 7. – 10. 06.

2012 feiert der Deutsche Chorverband

in Frankfurt/Main mit einem

großen Chorfest sein 150-jähriges

Jubiläum.

3. Vereinsjubiläen und sonstige

Verpflichtungen

Die Urkunden des Deutschen

Chorverbandes für 150, 125, und

100 Jahre Bestehenszeit und die

des Chorverbandes der Pfalz für

50- und 25-jährige Vereinsjubiläen

wurden durch Mitglieder

des Präsidiums oder des Gesamtausschusses

zu den folgenden

Vereinsgeburtstagen überreicht:

Jubiläum Zahl der Vereine

150 Jahrfeier 8 Vereine

125 Jahrfeier 5 Vereine

100 Jahrfeier 5 Vereine

50 Jahrfeier 3 Vereine

25 Jahrfeier 2 Vereine

Die 23 offiziellen Verpflichtungen

wurden wahrgenommen von

Person Veranstaltungen

Präsident 9

Vizepräsident Gareis 3

Vizepräsidentin Scherrer 5

Vizepräsident Mattern 1

Kreisvorsitzender Schacky 1

Präsidiumsmitglied Heim 1

Schriftführer Jung 2

Präsidiumsbeisitzer Fernau 1

Der Präsident war natürlich wie

jedes Jahr zu einer Vielzahl an

weiteren „nichtrunden“ Jubiläen,

zu Kreischorverbandsta-

gen, zu Konzerten und sonstigen

Chorveranstaltungen von

Vereinen, Sängergruppen und

Kreischorverbänden anwesend.

Dazu kommen weitere Termine zu

politischen Gesprächen in Mainz,

zur Vorbereitung verschiedener

Veranstaltungen, zur Eröffnung

von Tagungen und Seminaren,

Kontakte mit Pressevertretern

und Gesprächsrunden in der Geschäftsstelle.

4. Ehrungen von Sängerinnen,

Sängern, Chorleitern und Chorleiterinnen

– Verleihung des Ehrentellers

und des Ehrenbriefes

Im Jahr 2009 standen Anträge von

302 Vereinen zur Bearbeitung an.

Es wurden mit Nadeln/Broschen

und Urkunden ausgezeichnet:

Singejahre Sänger/innen

70 9

60 243

50 213

40 211

25 381

Chorleiterinnen und Chorleiter

wurden wie folgt mit Nadel/Broschen

und Urkunden geehrt:

Chorleitungs- Chorleiter/

jahre /innen

60 1

50 1

40 3

30 7

25 10

20 7

5. Verleihung der ZELTER-PLA-

KETTE in Simmern

Am Sonntag, 21. Juni 2009 war

der Chorverband Rheinland-

Pfalz Ausrichter der zentralen

Feierstunde für Rheinland-Pfalz

zur Verleihung der vom Herrn

Bundespräsidenten gestifteten

ZELTER- und PRO MUSICA-PLA-

KETTE für Chöre und Musikgruppen

mit einer mindestens 100jährigen

aktiven Bestehenszeit.

In der Hunsrückhalle bot der

gastgebende Chorverband ein


feines musikalisches Programm.

Kulturministerin Doris Ahnen

überreichte die Plaketten an 18

Chöre und zwei Orchester. In

ihrer Ansprache ließ sie keinen

Zweifel daran, welche wichtige

Rolle die Chöre und Orchester

in unserer Gesellschaft spielten

und sicherte die Unterstützung

der Landesregierung zu. Aus

unserem Chorverband wurden

die nachfolgenden acht Vereine

ausgezeichnet:

MGV Homberg 1909

(Sängerkreis Glan-Lauter)

MGV „Deutsches Lied“ Hördt

(Sängerkreis Germersheim)

Gesangverein „Eintracht“

Kapsweyer (Sängerkreis Germersheim)

MGV „Eintracht“ 1903 Pfeffelbach

(Sängerkreis Brücken)

Gesangverein „Liederkranz“ Rodalben

(Sängerkreis Pirmasens)

Kulturgemeinschaft Schellweiler

(Sängerkreis Brücken)

Sängervereinigung 1909 Wahnwegen

(Sängerkreis Brücken)

Chorgemeinschaft Windsberg

(Sängerkreis Pirmasens)

6. Sitzungen, Seminare, Geschäftsstelle

Zur Vorbereitung und Durchführung

der vielfältigen Aufgaben

sind regelmäßige Sitzungen

der Gremien des Chorverbandes

notwendig. Präsidium und Musikausschuss,

Beirat und Gesamtausschuss,

Jugendbeirat

und Vorstand der Chorjugend

tagten, berieten Beschlussvorlagen,

diskutierten neue Ideen

und Überlegungen und trafen

letztendlich die notwendigen

Entscheidungen. Dafür wurde

ausnahmslos im Ehrenamt viel

Zeit aufgewendet, nicht wenige

Kilometer gefahren, manches

Telefongespräch geführt, viele

eMail- und Faxsendungen verschickt

und Briefe geschrieben.

Im Rahmen einer Klausurtagung

2008 wurde vereinbart,

als Hilfe für unsere Vereine bei

der Aktivenwerbung einen Flyer

herzustellen und diesen kostenfrei

den Vereinen zur Verfügung

Zu Punkt 4:

Ehrungen von Sängerinnen, Sängern, Chorleitern und Chorleiterinnen

– Verleihung des Ehrentellers und des Ehrenbriefes

Insgesamt wurden durch den Deutschen Chorverband und den

Chorverband der Pfalz 1086 Ehrungen ausgesprochen. Für 25 und

mehr Jahre Tätigkeit im Ehrenamt als 1. Vorsitzende/r wurden

2009 mit dem EHRENTELLER ausgezeichnet:

Bernd Frohnhöfer (Schallodenbach)

Alfons Lorenz (Eußerthal)

Albert Wolf (Kuhardt)

Norbert Messer (Sausenheim)

Hans Pöhler (Kaiserslautern)

Franz Schollenberger (Ludwigshafen)

Mit dem EHRENBRIEF des Chorverbandes der Pfalz wurden

für 25 und mehr Jahre ehrenamtlicher Mitarbeit als Mitglied

eines Vorstandes eines Vereins, einer Sängergruppe oder eines

Kreischorverbandes nachfolgende Persönlichkeiten geehrt:

Pia Stauter (Schallodenbach)

Ernst Friedmann (Kapsweyer)

Werner Peschel (Battweiler)

Herbert Veit (Battweiler)

Werner Lauer (Battweiler)

Walter Häußler (Battweiler)

Emmi Balzer (Schönenberg)

Fritz Strasburger (Lettweiler)

Hans Gittelmann

(Gauersheim)

Paul Nussbaum (Krickenbach)

Horst Bißbort (Windsberg)

Emil Persch (Winzeln)

Hubert Petry (Waldfischbach)

Hans Donauer (Wolfstein)

zu stellen. Mit Hilfe unserer

Grafikerin, Frau Kurz, wurde ein

gutes Werbemittel geschaffen,

das zwischenzeitlich in großer

Zahl an die Vereine nach Anfrage

ging. Flyer können nach

wie vor in der Geschäftsstelle

geordert werden. Von unserer

Internetseite kann ein Einlegeblatt

heruntergeladen werden,

um darauf die individuellen

Angaben des einzelnen Vereins

machen zu können.

Gut angenommen wurden die

Aus-, Fort- und Weiterbildungsseminare

für Chorleitung und

zur Qualifizierung von Sängerinnen

und Sänger. Auf diesem

Feld hat der Verband wirklich

ChorPfalz März/April 2010 Seite 43

Hermann Sema (Herschberg)

Dieter Palm (Herschberg)

Klaus Bohl (Herschberg)

Manfred Gross (Erzenhausen)

Volker Neckel (KL-Erlenbach)

Frieder Wirok (KL-Erlenbach)

Edwin Walter (Schifferstadt)

Reinhold Ledig (Hohenecken)

Günther Burkhart (Bruchweiler)

Karl-Heinz Schnorr (Hatzenbühl)

Gisela Gimber (Merzalben)

Alois Keller (Erfweiler)

Kurt Lied (Dansenberg)

Friedrich de Hooge (Dansenberg)

Karl Höschele (Kaiserslautern)

Allen Geehrten noch einmal Glückwunsch,

Dank und Anerkennung!

auch Neues geschaffen, was

eine gute Resonanz findet.

Die Geschäftsstelle war auch

2009 unser Dienstleistungszentrum,

wo immer noch ausnahmslos

ehrenamtlich gearbeitet wird.

Hier tagen die Gremien und Arbeitsgruppen.

Wir sind nach wie

vor noch einer der ganz wenigen

Landesverbände im deutschen

Chorverband, der keine hauptamtlichen

Kräfte beschäftigt.

Hier danke ich unserem Vizepräsident

Werner Mattern sehr

herzlich für seinen Einsatz bei

der Organisation vor allem der

vielen Seminare. Mein Dank gilt

auch seiner Frau Katherina, die

ihn bei der Durchführung vor Ort

regelmäßig aktiv unterstützt.

Einen gleichermaßen guten Job

machen auch Verbandschorleiter

Bernhard Hassler, sein Stellvertreter

Jürgen Schumacher und

unser Schatzmeister Eberhard

Schwenck. Nicht vergessen

möchte ich den beispielhaften

Einsatz unserer Vizepräsidentin

Gudrun Scherrer für die fleißige

Bearbeitung des Themas „Felix“.

Sie steht als „Joker“ immer auch

bereit, wenn es gilt, kurzfristige

Termine wahrzunehmen. Nicht

vergessen werden darf unser

Schriftführer Michael Jung, der

zeitnah und präzise die Protokolle

unserer Sitzungen und

Versammlungen liefert.

7. Mitgliederzahlen des CVdP

2009

- Sängerkreise 16

- Vereinsorte 468

- Vereine 583

- Männerchöre 289

- Frauenchöre 92

- Gemischte Chöre 295

- Jugendchöre 47

- Kinder- /Jugendchöre 15

- Kinderchöre 76

- Instrumental- und

Tanzgruppen 11

- Gesamtzahl der

Chöre und Gruppen 825

- Sängerinnen und

Sänger 20.589

- Aktive in Tanz-/

Instrumentalgruppen 279

- Kinder und

Jugendliche 2.479

- Singende Mitglieder 23.406

- Fördernde Mitglieder 56.338

- Mitglieder insgesamt 79.744

Wichtiger Termin,

nicht vergessen!

Bitte melden Sie bis zum 20.

April bei der Geschäftsstelle an,

wieviel Personen Ihres Vereins

nach Kaiserslautern fahren

wollen. Siehe auch S. 35 !


Seite 44 ChorPfalz März/April 2010

8. Jahresrechnung 2009

EINNAHMEN EUR

Mitgliedsbeiträge 107.738,36

Zuwendungen GlücksSpirale 140.722,63

Zuschuss Land Rheinland-Pfalz 46.000,00

Jahrbuch, Neue Chorzeit, Unfallversicherung,

GEMA 50.703,55

Vermögensverwaltung 3.346,57

Kulturarbeit/Seminare Erstattung von

Teilnehmern 5.590,00

Sonstige Vergütungen/Chorleiterförderung/

Spenden 2.440,00

SUMME DER EINNAHMEN 356.541,29

AUSGABEN EUR

Mitgliedsbeiträge an den DCV 38.931,40

Mitgliedsbeiträge an die Chorjugend 1.586,65

Zuschuss an die Chorjugend 12.000,00

Zuschüsse und Zuwendungen 17.995,00

Tagungen und Sitzungen 13.191,53

Verwaltung 36.575,07

Neue Chorzeit, Versicherungen, GEMA 50.817,90

Verwaltung 23.967,25

Kulturarbeit/Seminare 19.064,23

Sonstige Kulturarbeit/ChorGala/

Gutachtersingen/Chorfest 2010 5.004,12

Nadeln, Urkunden, sonstige Ausgaben 3.768,10

SUMME DER AUSGABEN 199.721,72

Jahresergebnis 2009 156.819,57

Saldovortrag Finanzkonten am 01. 01. 2009 137.366,84

Saldovortrag zum 31. 12. 2009/01.01.2010 294.186,41

9. Herzlichen Dank

sage ich im Rückblick auf das

Jahr 2009 allen Sängerinnen und

Sängern, allen Vereinsführungskräften,

den Chorleiterinnen

und Chorleitern, den Inhabern

von Funktionsämtern auf allen

Ebenen unseres Verbandes für

ihren wichtigen und anerkennenswerten

Einsatz. Ich danke

allen Präsidiumsmitgliedern für

die gute Zusammenarbeit und

für die erfolgreiche Bewältigung

der übernommenen Aufgaben.

Unser Dank gebührt dem Musikausschuss,

den Vorsitzenden

der Kreischorverbände und den

Kreischorleitern für das konstruktive

Miteinander. Unser Dank

gilt dem Vorstand der Chorjugend

mit Inge Vonnieda an der

Spitze, den Sachverständigen

bei den Gutachtersingen, den

Dozentinnen und Dozenten des

Chorleiterseminars, den Kreispressereferenten

und unserem

Redakteur der ChorPfalz, Gerd

Nöther, sowie den Verlagsleitern

Dagmar Schnödt und Wolfgang

Layer für unsere schöne und inhaltsreiche

Zeitschrift ChorPfalz.

Ich danke der Landesregierung

Rheinland-Pfalz und speziell

dem Kulturministerium für die

Unterstützung.

Wir dürfen mit Zufriedenheit auf

das Jahr 2009 blicken. Lassen Sie

uns in großer Gemeinsamkeit und

mit Vertrauen, mit Freude und

Mut die Herausforderung des

Jahres 2010 mit der Feier unseres

150. Verbandsgeburtstages in

Kaiserslautern annehmen und

bestehen.

Hartmut Doppler

Präsident des Chorverbandes der

Pfalz

Bericht des Verbandschorleiters

für das Jahr 2009

Liebe Sängerinnen, Sänger, Vorsitzende,

Kolleginnen und Kollegen,

das Jahr 2009 hatte neben den

Vorbereitungen auf die Chortage

„FASZINATION CHOR in Kaiserslautern

- 150 Jahre Chorverband

der Pfalz“ auf Verbandsebene viele

musikalischen Aktivitäten.

B) Burgalben): 44. Chorleiterseminar 2009

(Bildungshaus Chorleiterprüfung Maria C oder D Rosenberg/

bestanden.

Waldfischbach-Burgalben):

Mit guten bis hervorragenden Abschlussnoten

haben 8 Teilnehmer

die enorm Chorleiterprüfung wichtig sein können. C oder D

bestanden.

C) Seminar für Chorleiter

im September (Bürgerhaus, Münchweiler

an der Rodalb):

Dozentin Anette Postel zeigte

anhand der Lichtenbergtechnik,

dass gerade für uns Chorleiter/

innen richtiger Stimmansatz

und die daraus entstehende

Klangentfaltung enorm wichtig

sein können.

D) Qualifizierungsseminare

an verschiedenen Orten der

Kreischorverbände:

Singen nach Noten, Gehör und

Stimme, Stimmbildung im Chor,

Die eigene Stimme, Kleine Musik-

lehre, Chormusik im Wandel der

Zeit, Chor in Bewegung.

Diese Seminarreihe für Sängerinnen

und Sänger kam bei vielen

Chormitgliedern sehr gut an. Sie

dient mittlerweile als hervorragendes

Beispiel einer mehr als

notwendigen Fördermaßnahme

für unsere Chöre.

Bericht des Verbandschorleiters für 2009 E) Festival der Chorstimmen

A) Gutachterveranstaltungen (Kulturhaus in Bingen am Rhein):

(Gutachter- Liebe Sängerinnen, und Begegnungskon-

Sänger, Vorsitzende, Kolleginnen Die „ChorGala“ und Kollegen, am 19. Septemzerte

das Jahr der 2009 Region hatte V): neben den Vorbereitungen ber auf in die Bingen Chortage stand „FASZINATION exempla-

Konzerte CHOR in Kaiserslautern in Bad-Bergzabern,

- 150 Jahre Chorverband risch dafür, der Pfalz“ dass auf der Verbandsebene CVdP seine

viele musikalischen Aktivitäten.

Zweibrücken und Pirmasens er- musikalische Arbeit und die

schienen A) Gutachterveranstaltungen wie Lichtblicke. (Gutachter- Die und Ergebnisse Begegnungskonzerte daraus der weit Region über V): die

Konzerte in Bad-Bergzabern, Zweibrücken und Pirmasens erschienen wie

Teilnehmerchöre präsentierten Verbandsgrenzen hinaus vorzei-

Lichtblicke. Die Teilnehmerchöre präsentierten sich sehr gut vorbereitet.

sich sehr gut vorbereitet. gen kann.

Sängerkreis

Bad

Bergzabern

Pirmasens

Zweibrücken

Ergebnis

Veranstaltungen

angeboten/durchgeführt

Vereine Chöre

Teilnahme

Verteilung

0 / 0 20 39 2 0

7 / 5

4x Begutachtung

5 / 2

1x Begutachtung

61 86 36 36 PS / 2 BZ

27 34 13 12 ZW / 1 PS

12 / 7 108 159 51 32 %

B) 44. Chorleiterseminar 2009 (Bildungshaus Maria Rosenberg/Waldfischbach-

G) Landeschorwettbewerb

(Bingen):

Die Teilnahme der Chöre unseres

Verbandes kann als Erfolg bezeichnet

werden:

Wer beim Landeschorwettbewerb

antritt, ist immer ein Gewinner.

Mit guten bis hervorragenden Abschlussnoten haben 8 Teilnehmer die

C) Seminar für Chorleiter im September (Bürgerhaus, Münchweiler an der Rodalb):

Dozentin Anette Postel zeigte anhand der Lichtenbergtechnik, dass gerade für uns

Chorleiter/innen richtiger Stimmansatz und die daraus entstehende Klangentfaltung

D) Qualifizierungsseminare an verschiedenen Orten der Kreischorverbände:

Singen nach Noten, Gehör und Stimme, Stimmbildung im Chor, Die eigene Stimme,

Kleine Musiklehre, Chormusik im Wandel der Zeit, Chor in Bewegung.

Diese Seminarreihe für Sängerinnen und Sänger kam bei vielen Chormitgliedern

sehr gut an. Sie dient mittlerweile als hervorragendes Beispiel einer mehr als

notwendigen Fördermaßnahme für unsere Chöre.

E) Festival der Chorstimmen (Kulturhaus in Bingen am Rhein):

Die Chöre, die nach Dortmund

zum DCW weitergeleitet worden

sind:

• Pfälzische Kurrende, Preisträger

in der Kategorie Frauenchöre bis

40 Mitwirkende

• Kinder- und Jugendchor Juventus

Vocalis, Preisträger in der

Kategorie Kinderchöre gleiche

Stimmen.

• Kinder und Jugendchor Südpfalzlerchen

Herxheim (Option)

H) Planung 2010

Natürlich geht unsere Planung

auch schon weit in das Jahr 2010.


Deshalb hier ein paar Ausblicke:

• 30. & 31. Januar: Chorleiterforum

2010 (Heinrich-Pesch-Haus

in Ludwigshafen am Rhein)

• 28.-30. Mai: 150 Jahre CVdP,

Chortage mit über 100 gemeldeten

Chören zu „FASZINATION

CHOR“ in Kaiserslautern (www.

pfaelzischer-saengerbund.de)

• Chorleiterausbildung 45. Chorleiterseminar

(Januar, April, Juni

& September in Waldfischbach-

Burgalben)

• 11. September: Chorleiterfortbildung

(Tagesseminar: Literatur

u. Kostproben) in Bürgerhaus

Münchweiler an der Rodalb

• Qualifizierungsseminare für

Sängerinnen und Sänger (in den

Kreischorverbänden an unterschiedlichen

Orten)

• Stimmbildungseinheiten (Mitgliedsvereine)

• Sonntagschor des SWR, Fernsehen

(2010/2011)

• ChorGala des CVdP 2011

Viele dieser Punkte könnten ohne

die Unterstützung musikbegeisterter

Menschen nicht erfüllt

werden.

Ich bedanke mich bei allen Kolleginnen

und Kollegen für die

sehr gute Zusammenarbeit und

wünsche uns allen erfolgreiche

Chortage bei „FASZINATION

CHOR - 150 Jahre Chorverband

der Pfalz“.

Bernhard Haßler

Verbandschorleiter des CVdP

Humor im Chor

Was ist paradox?

Wenn ein Tenor Bass erstaunt

ist, daß ein Sopran Alt wird.

Was ist der Unterschied zwischen

einem Sopran und

einem Klavier? Etwa 1/8 Ton!

Lieber keine Stimme als total

heiser.

Wie viele Sinfonien hat Beethoven

geschrieben?

Vier - die Dritte, die Fünfte, die

Sechste und die Neunte.

Um zu zeigen, wie Singen der

Gesundheit nutzt, sollten wir

uns kurz überlegen, welche Bereiche

im Körper für das Singen

vonnöten sind. Im Wesentlichen

sind dies drei Bereiche: die Atmung,

der Stimmapparat und

der Vokaltrakt mit der Gesichtsmuskulatur.

Letztendlich ist

am Singen jedoch der gesamte

Körper unaufhörlich beteiligt.

Spüren Sie es am besten nach.

Unsere Stimme - ein

Kraftakt

Für eine gesunde und klare

Stimme ist vor allem die richtige

Atmung unerlässlich. Hierbei

sind eine Vielzahl von Muskel

beteiligt, die teilweise nicht

direkt aktiv kontrollierbar sind,

wie zum Beispiel die Zwischenrippenmuskulatur.

Wesentlicher

Bestandteil der kräftigen und

gesunden Stimme ist die Tiefatmung.

Hierbei wird spürbar

das Zwerchfell aktiviert, dessen

Bewegung sich auf den gesamten

Organtrakt auswirkt.

Chor statt Fitnessstudio

Durch die erhöhte Atem- und

Muskelaktivität kommt das

Herz-Kreislauf-System in

Schwung, der Körper wird besser

mit Sauerstoff versorgt, man

ChorPfalz März/April 2010 Seite 45

Ich. Meine Stimme. Meine Gesundheit

Foto: www.aboutpixel.de

fühlt sich fitter. Wie Forscher

des Instituts für Musikpädagogik

an der Universität in

Frankfurt herausfanden, erhöht

sich dabei auch die Anzahl der

Immunglobuline, wodurch das

Immunsystem gestärkt wird.

Diese Wirkung konnte allerdings

nur bei aktivem Musizieren

nachgewiesen werden, beim

passiven Musikgenuss tritt

der Effekt nicht ein. Auch der

Anstieg von Glückshormonen,

wie Serotonin, Noradrenalin und

auch Oxytocin wurde wissenschaftlich

nachgewiesen.

Körper und Geist als untrennbare

Einheit

Durch die Verbindung von Text

und Musik erlangen Kinder, die

singen, eine stärker ausgeprägte

Sprachkompetenz. Durch das

regelmäßige Üben verbessert

sich die Konzentrationsfähigkeit

und die Lernkompetenz. Auch

auf die Nervosität und das

Selbstwertgefühl hat das Singen

und Auftreten mit dem Gelernten

einen positiven Einfluss.

Neben den körperlichen Vorteilen

birgt das Singen auch

psychologische Gesundheitsfaktoren.

Musik ist emotionstragend

und fördernd. Musik,

und hier vor allem das aktive

Musizieren, hilft gegen Depressionen

und Müdigkeit. Das Singen

ruhiger Musik verlangsamt

die Atmung und führt zu einer

Entspannungswirkung.

Singen ist ein Spiegelbild unserer

Seele. Wer singt, gibt

viel von sich preis. Dies kann

beängstigend wirken, aber sehr

befreiend sein, wenn der Schritt

getan wird. Schon das morgendliche

Singen unter der Dusche

befreit auf natürliche Weise von

Anspannung und Nervosität.

Wer singt, lebt gesünder, so

Wolfram Seidner, emeritierter

Professor an der Charité in

Berlin. Um das Glückgefühl des

Singens zu erhalten, gehen SängerInnen

bewusster mit ihrem

Körper um.

Und nun alle gemeinsam

Nicht zuletzt hat Singen, so es

denn in Gemeinschaft - beispielsweise

im Chor – stattfindet,

eine soziale Funktion.

Singen verbindet die Menschen

und schafft das Gefühl von

Zusammengehörigkeit und Geborgenheit.

Diese wirken wieder

zurück auf den einzelnen Menschen

und schaffen körperliches

und psychisches Wohlbehagen.

Johannes Pfeffer


Seite 46 ChorPfalz März/April 2010

Ausschreibung und Anmeldung

für die Mitwirkung im »SonntagsChor«

Der »Chorverband Rheinland-Pfalz

e.V.«, der »Chorverband der Pfalz

e.V.« und das SWR Fernsehen gründen

den »SonntagsChor«.

Johannes Kalpers, Moderator der

SWR-Fernsehsendung »Sonntags-

Tour«, sucht mit den Chorverbänden

in Rheinland-Pfalz Menschen ab

14 Jahren, die Spaß und Freude am

Singen haben. Der »SonntagsChor«

wird im Jahr 2011 bei Veranstaltungen

und in der SWR-Fernsehsendung

»SonntagsTour« auftreten.

Meine Bewerbung

Bitte schicken Sie uns die ausgefüllte Bewerbung – wir nehmen dann Kontakt mit Ihnen auf.

Name:

Vorname:

Straße/Hausnr.:

Postleitzahl/Ort:

Telefonnr./mobil:

E-Mail:

Alter:

Beruf: (freiwillig)

Keine Chor-Erfahrung

weitere musikalische Erfahrungen (z.B. Band, Gruppe, Instrument, usw.):

Was singen Sie am Liebsten?

Weltmusik, Folklore

Pop, Jazz, Rock

Evergreens

Show, Musical

Romantik, moderne Volkslieder

Kommen Sie im Oktober 2010 zum

Tages-Workshop!

Zeigen Sie, was in Ihnen steckt und

lassen Sie uns Ihre Freude am Singen

spüren! Üben Sie mit prominenten

Chormusikern vielfältige und aktuelle

Chormusik. Qualifizieren Sie sich

für das große Chor-Wochenende im

November und proben Sie für ein

großes Abschlusskonzert. Am Ende

lädt Johannes Kalpers die 50 bes-

ten Sängerinnen und Sänger in den

»SonntagsChor« ein.

��������

����

Und so läuft das Projekt ab:

200 Bewerber werden zum eintägigen

Workshop im Oktober eingeladen.

Am Ende des Tages kommen

100 Sängerinnen und Sänger weiter.

Diese 100 treffen sich im November

zum Chor-Wochenende. Nach dem

großen Abschlusskonzert entscheidet

sich, wer Mitglied im »Sonntags-

Chor« wird. Die Auswahl wird durch

eine Jury erfolgen.

Chor-Erfahrung:

Projektchor

Chorverein

junger Chor

Frauenchor

Männerchor

gemischter Chor

Kirchenchor

Stimmlage:

Sopran

Alt

Tenor

Bass

Das Anmeldeformular finden interessierte Sängerinnen

und Sänger auf der Webseite des Chorverbandes im

Bereich »Service –>Dokumente zum Download«.


Ich wähle folgenden Tages-Workshop:

ChorPfalz März/April 2010 Seite 47

2. Oktober 2010 (Beginn 9.30 Uhr; Ende 16.30 Uhr) 9. Oktober 2010 (Beginn 9.30 Uhr; Ende 16.30 Uhr)

Kulturhalle Rheinböllen Bürgerhaus Münchweiler an der Rodalb

Schulstraße Hanauerstr. 4

55494 Rheinböllen 66981 Münchweiler an der Rodalb

Bitte nur einen Workshop ankreuzen!

Die Teilnahme am Tages-Workshop ist kostenfrei (inkl. Mittagessen, Imbiss und Kaffee am Nachmittag).

Die Reisekosten müssen selbst übernommen werden.

WICHTIG! Wenn ich weiterkomme, nehme ich verbindlich am Chor-Wochenende mit Abschlusskonzert teil:

12. – 14. November 2010

Jugendgästehaus Trier

An der Jugendherberge 4

54292 Trier

www.DieJugendherbergen.de

Die Teilnahme am Chor-Wochenende ist kostenfrei. Voraussetzung dafür ist die Unterbringung im Doppelzimmer oder

Mehrbettzimmer im modernen Jugendgästehaus Trier. Für Essen und Trinken ist gesorgt. Die Reisekosten müssen selbst

übernommen werden.

Datenschutzerklärung:

Ich bin damit einverstanden, dass der SWR, der Chorverband der Pfalz e.V. und der Chorverband Rheinland-Pfalz e.V.

meine Daten nur zum Zwecke der Gründung des »SonntagsChors« speichern, bzw. diese der in diesem Zusammenhang

erforderlichen Kontaktaufnahme verarbeiten und nutzen.

Datenschutzgemäß behandeln der SWR und die Chorverbände die Daten vertraulich und geben sie nicht an Dritte

weiter. Die Daten werden nach Abschluss des Projekts gelöscht.

Ich erkläre mich mit Filmaufnahmen des SWR während des gesamten Projekts einverstanden.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Einsendeschluss: 1. August 2010 / Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an:

Südwestrundfunk

Funkhaus Mainz

Stichwort »SonntagsChor«

Postfach 3740

55027 Mainz

Mit meiner Unterschrift erkläre ich mich mit meiner Teilnahme am Chor-Wochenende im November einverstanden,

sofern ich nach dem Tagesworkshop im Oktober dazu eingeladen werde.

Ort, Datum Unterschrift

Bei Minderjährigen bitte die Unterschrift des Erziehungsberechtigten.

��������

����

Anreise: Freitag, 12.11.2010 bis 17.00 Uhr

Abreise: Sonntag, 14.11.2010 gegen 17.00 Uhr


Seite 48 ChorPfalz März/April 2010

Neuigkeiten aus dem Sängermuseum

Franz Schuberts Autograph „Auflösung“

Franz Schuberts Name hat in

Chorkreisen einen guten Klang.

Ein ganzes Sängerbundesfest

huldigte ihm: Das war 1928 in

Wien. Friedrich List, der Präsident

des Deutschen Sängerbundes,

rief damals aus: „Scheuen wir

uns nicht zu bekennen, dass die

Romantik in den Schöpfungen

Schuberts auch heute noch

nach hundert Jahren in unseren

Seelen mitschwingt und uns

immer wieder aufs neue in ihren

Bann zieht.“

Die Faszination ist geblieben.

Eine jener Schöpfungen, den

Sologesang „Auflösung“ verwahrt

das Feuchtwanger Sängermuseum

im Original. Schubert

komponierte das Lied im

März 1824. Der Text stammt

von Johann Mayrhofer. Dichter

und Tonkünstler verband eine

Freundschaft, die aber seit einiger

Zeit an Innigkeit verloren

hatte. Ist es also ein Zufall, dass

drei der vier Mayrhoferschen

Gedichte, die Franz Schubert

jetzt vertonte, sich zur Nacht

hinwenden? Wer weiß es?

Der einfühlsame Blick auf die

autographe Reinschrift gewährt

uns immerhin ein Stück jener

Romantik zu erschauen, die

Franz Schubert im meisterlichen

Verbund von Dichtung, Gesang

und Begleitung, eingefangen

hat. Er lässt aber auch anderes

erahnen: den Eifer eines jungen,

genialen Komponisten, seine

Freude an Plänen, die auf ihre

Verwirklichung drangen, seinen

Trotz gegen die Krankheit, doch

gleichso den Wunsch nach Stille,

um sich auf sich selbst besinnen

zu können.

Wir entziffern:

Verbirg dich, Sonne,

denn die Gluthen der Wonne

versengen mein Gebein;

verstummet Töne,

Frühlings-Schöne

flüchte dich

und laß mich allein!

1828, Franz Schubert war gestorben,

gelangte das Autograph

wohl zu seinem Bruder

Ferdinand, der den Nachlass des

außergewöhnlichen Verwandten

verwaltete. Am 29. November

1829 überließ er es vermutlich

dem Verlag Diabelli & Co., der es

als Stichvorlage nutzte.

Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts

besaß es Ida Conrat

in Wien. Das könnte die Frau

von Hugo Conrat gewesen sein,

Johannes Brahms´ Freund, der

ungarische Volkslieder in deutsche

Verse setzte und damit

Textvorlagen für Brahmsche

Kompositionen schuf. 1929 gehörte

das Manuskript zu Stefan

Zweigs Sammlung. Der berühmte

österreichische Schriftsteller

erwarb über Jahrzehnte Handschreiben

bekannter Menschen.

1934, nach der nationalsozialistischen

Machtübernahme

in Deutschland, emigrierte der

jüdische Autor zunächst nach

Großbritannien und später nach

Brasilien, wo er 1942 in den

Freitod ging. Beim Betrachten

des Autographs dringt die Tragik

seines Lebens ins Bewusstsein,

dass vorzeitig erlosch, weil

menschliche Vermessenheit sich

zu unvorstellbaren Zivilisationsbrüchen

hinreißen ließ.

Vor seiner Ausreise hatte Stefan

Zweig Teile seiner Sammlung,

darunter wohl auch „Auflösung“,

an das Antiquariat Hinterberger

in Wien übergeben. Am 28. November

1940 zählte das Kleinod

dann zu den Versteigerungsstücken

des Berliner Antiquariats

J. A. Stargardt, das sich auf den

Autographenhandel spezialisiert

hatte. Es fand nun seinen Platz im

Bestand des Nürnberger Sängermuseums.

Die Handschrift entkam

dem Bombenhagel des Zweiten

Weltkriegs und gelangte endlich

1997 ins Sängermuseum Feuchtwangen,

wo sie Wissenschaftlern

immer noch Gelegenheit bietet,

ihren biographisch-werkgeschichtlichen

Forschungskonsens

zu Franz Schubert zu bestätigen

oder neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Günter Ziesemer

Auf Schumanns Spuren

Das Sängermuseum in

Feuchtwangen zeigt von

März bis Oktober d. J. seine

Sonderausstellung „Schumann-Spuren“

aus dem Jahre

2006 noch einmal. Zwei

Gründe gaben dafür den

Ausschlag: der 200. Geburtstag

des Namensgebers am 8.

Juni und der Zuspruch bei der

ersten Präsentation.

Zu den Exponaten gehören

Originalbriefe von der Hand

des Musikers sowie von Mitgliedern

seiner Familie. Des

weiteren sind natürlich SchumannscheChorkompositionen

und andere seiner Vokalwerke

zu sehen, einige als

Kopie der Autographen, auf

jeden Fall aber als Abdruck

aus dem 19. Jahrhundert.

Sängermuseum

Am Spittel 2 – 6

91555 Feuchtwangen

Tel.: 09852 / 4833

Fax: 09852 / 3961

E-Mail: info@saengermuseum.de

Internet: www.saengermuseum.de

Öffnungszeiten:

mittwochs bis sonntags 10

bis 12 und 14 bis 17 Uhr

(oder nach Vereinbarung)


Blies

Kreispressereferent:

Thomas Zäh

Allmendsweg 6

66440 Blieskastel (Neualtheim)

Tel. (06844) 1645

thomas_zaeh@yahoo.de

Blockflötenquartett MGV

Niedergailbach: Rückblick

2009

Mit 20 Auftritten war das Jahr

2009 für das Flötenensemble

ein arbeitsreiches, aber auch ein

erfolgreiches Jahr. Auftritte in

Zweibrücken, Hornbach, Landstuhl,

Bexbach, Blieskastel und

weiteren Orten im Sängerkreis

Blies zu den verschiedensten

weltlichen und kirchlichen Anlässen

zeugen vom Engagement

der Spielerinnen und Spieler

unter der Leiterin Anne Detzler.

Vom 16. – 21. Oktober fand im

Haus der Kolpingfamilie Rohrbach/Saar

in Falkenstein die

jährliche Schulungswoche statt,

ein Ereignis, das von Elisabeth

Oberinger wieder sehr umsichtig

organisiert wurde und von den

Spielern sehr geschätzt wird.

Von den 12 Mitgliedern waren

11 gekommen, und es wurde

täglich 4 ½ Stunden geprobt.

Neben alter Musik standen Stücke

für Advent und Weihnachten

auf dem Programm. In diesem

Jahr wagte sich das Ensemble

an die „Pastorale“ von Arcangelo

Corelli – mit 11 Leuten drei Solo-

und vier Ensemblestimmen zu

besetzen, geht gerade so auf!

Aber auch Basteln, Handarbeit,

Spielen, Malen oder Lesen kamen

in der freien Zeit nicht zu

kurz. (Anne Detzler)

Frankenthal-

Grünstadt

Kreispressereferent:

Heinrich Schacky

Sonnenstraße 2 a

67227 Frankenthal

Tel. (06233) 4 24 30

heinrich.schacky@o2online.de

Kreischorverband Frankenthal-Grünstadt

Wie stärken wir unsere Chöre?

Wenn wir uns über die Zukunft

der Chöre Gedanken machen,

sehen wir, dass etwas geändert

werden muss. Welcher Verein

geht da welchen Weg? Beim

GV Concordia Laumersheim war

der Traditionschor nicht mehr

singfähig. Neue Aktive waren für

diesen Chor nicht zu bekommen,

da haben sich ein paar junge

Leute zusammengefunden und

mit ihrem neuen Chorleiter

Alwin Dinges den Chor „Sing

and Swing” gegründet. Chorleiter

und Vorstand haben es

vorzüglich verstanden, jüngere

Sängerinnen und Sänger für diesen

Chor zu begeistern. Ein voller

Erfolg für den Chorgesang! Ähnlich

hat es auch die Liedertafel

Weisenheim versucht. Sie haben

zu ihren beiden Chören noch

einen Jungen Chor gegründet,

um den Mitgliedern, die etwas

Modernes singen wollen, die

Gelegenheit dazu zu gegeben.

Der Chor „Modern Music” singt

bereits 10 Jahre und hat mit

Horst Haub einen guten Leiter.

- Der GMV Volkschor Lambsheim

hat einen Projektchor gegründet.

Hier können Interessierte kommen,

ohne dem Verein beizutreten.

Chorleiter Klaus Matejcek

probt modernere Projekte für

einen Auftritt und überzeugt

seine Sängerinnen, dass doch

einige dann dem Verein beitreten

und so ein Erfolg für die

Sängerschar sind. - Martin Karpinski

gibt einigen Sängerinnen

und Sängern die Chance, als Vokalensemble

des GV 1881/1882

Mörsch aufzutreten. Hier geht

der Gesang auch in sakrale Mu-

ChorPfalz März/April 2010 Seite 49

sik und das noch mit besonderen

Gewändern (Foto). Bewegung im

Chor, Farbe und natürlich guten

Gesang bietet diese Gruppe.

Eine Werbung für den Chor und

Verein. - Claudia Zorn-Vonhof

hat dem MGV 1900 Eintracht

Weisenheim einen Frauenchor”

zugedacht. Auch hier zuerst

ein Projektchor – aber er wird

schon! - Erich Trafoir gibt nicht

auf, dem Sängerbund Frohsinn

Hettenleidelheim neben dem

erfolgreich eingeführten Frauenchor,

der bereits fünf Jahre

besteht, einen Kinderchor zu

erhalten. Das ist eine besonders

schwere Aufgabe. Wir wünschen

ihm dazu viel Erfolg. - Um

kleineren Chören auch die Möglichkeit

zu geben, an größeren

Konzerten mitzuwirken, ist der

Zusammenschluss von Chören

richtig. Jürgen Schumacher mit

seinem Männerchorprojekt bei

Das Vokalensemble Mörsch im wallendem Outfit

den vier Kirchenkonzerten in

Eisenberg, Heßheim Grünstadt

und Mutterstadt und die Isenachgruppe

bei ihrem Konzert in

der Kirche in Flomersheim waren

für jeden Teilnehmer ein Erfolgserlebnis.

Wichtig auch, beide

Projekte fanden Begeisterung bei

den vielen Zuhörern. (HSY)

Neuer Männerchor im

Kreischorverband

Der 1. Frankenthaler Männerchor

– die kulturelle Notwendigkeit:

Gegründet im Jahr 2003 vereint

der Chor eine Truppe gestandener

Rockmusiker, denen

die Sangesfreude aus allen

Knopflöchern strahlt. Mit Jahrhunderten

geballter Bühnenerfahrung

begeistern sie Jung und

Alt. Senioren genießen die Rockmusik

von AC/DC und Queen im

Sphärenklang echter Bässe und

Tenöre. Gleichermaßen lernt ein

jüngeres Publikum die altbewährte

Männerchor-Literatur

schätzen. Erst der ungeahnt

rockmusikalische Nachdruck

macht aus Bette Middlers „Rose“

das jugendlichste aller Männerchorklangtraumerlebnisse.

In geradezu hymnenhafter Leidenschaft

lassen die Sänger

ihre Pfälzer Heimat hoch leben,

wenn sie das unvergleichliche

Pfalzlied“, den „Anonyme Giddarischde“

oder den neu getexteten

„Wanderer im Pfälzer

Wald“ anstimmen. Mit dem

musikalischen Brückenschlag

zwischen den Generationen

versteht der 1. Frankenthaler

Männerchor 03 sein eigenes

Schaffen als Ausdruck reiner Lebensfreude

– und als kulturelle

Notwendigkeit. Hoch lebe die

Pfalz! (Vereinsbericht)

Kurz notiert

Der Gesang- und MV Volkschor

Lambsheim ist ab sofort

in Internet unter www.gmvlambsheim.de

zu finden, der 1.

Frankenthaler Männerchor 03

unter www.maennerchor.info

Der MGV Altleiningen hat im

Januar 2010 seinen Chorbetrieb

eingestellt.


Seite 50 ChorPfalz März/April 2010

Germersheim

Kreispressereferentin:

Michaela Benner

Kirchwiese 2c

76770 Hatzenbühl

Tel. (07275) 43 35

M.Benner1@web.de

Kinderchor-Adventskonzert

des Sängerkreises

Das letzte Konzert im Jubiläumsjahr

des SK Germersheim

gestalteten vier Kinder- und

Jugendchöre: Die „Froschkönige“,

„Voices of Joy“ und „No

Name“ - alle aus Jockgrim - und

die „Queichtalbären“ aus Ottersheim

sangen sich mit weihnachtlichen

Liedern in der Kirche

Heilig Kreuz in Herxheim-Hayna

in die Herzen der Zuhörer.

Die „Froschkönige“ mit ihrer

neuen Leiterin Eva-Maria Roth

eröffneten das Konzert. „Nur“

neun Mädchen stark, gab als

nächster Chor „No Name“ unter

der Leitung von Irina Landes sein

Bestes. Eine absolut muntere

Gruppe waren die „Queichtalbären“

aus Ottersheim mit ihrer

Leiterin Isabell Dawo. Den Abschluss

des Konzertes bildeten

„Voices of Joy“. Deren Dirigentin

Martina Preuß übernahm auch

die Leitung des gemeinsamen

Schlussliedes „Wir sagen euch

an den lieben Advent“.

In vergangenen Jahr feierte der

Sängerkreis seinen 60. Geburtstag,

wie dessen Vorsitzender

Hans Hofmann berichtete. Das

Konzert mit den Kinder- und

Jugendchören - insgesamt gibt

es 14 davon im Sängerkreis

– war nach drei Konzerten mit

Erwachsenenchöre das vierte

Jubiläumskonzert.

Das diesjährige Konzert wurde

maßgeblich von Andrea

Baumstark organisiert. Sie ist

die Vorsitzende der Chorgruppe

Bienwald, die neben der

Gruppe „Maupai-Loy“ und der

„Rhein-Gruppe“ zum SK zählt.

Den Reinerlös des Konzertes

konnten die kleinen Sänger der

Kirchengemeinde übergeben.

(Michaela Benner)

Fasching in Büchelberg – von und mit „Crazy people“

Landau-Südliche

Weinstraße

Kreispressereferentin:

Irene Koller

Wiesenstraße 27

67482 Altdorf

Tel. (06327) 26 03

koller.i@web.de

Kreissängertag 2010 von

MGV Einigkeit Lingenfeld

ausgerichtet

Traditionell am zweiten Sonntag

eines neuen Jahres findet

der Kreissängertag des Sängerkreises

Landau-Südliche

Weinstraße statt, so auch am

Sonntag, 10. Januar, im Sängerheim

des MGV Einigkeit

Lingenfeld, der Gastgeber war

und mit dieser Veranstaltung

sein 100-jähriges Bestehen

einläutete. Unter Leitung von

Elke Heid und Hermann- Josef

Settelmeyer übernahmen der

Frauenchor und der Männerchor

die musikalische Eröffnung. Die

Vorsitzende der Einigkeit Lingenfeld,

Margit Noll- Bennet,

und Kreisvorsitzender Kurt Gamber

begrüßten die Delegierten

aus 45 der insgesamt 75 Vereine

im Sängerkreis, die trotz Schnee

und Eiseskälte den Weg nach

Lingenfeld gefunden hatten,

auch Persönlichkeiten aus der

Politik und dem Chorverband.

In ihren Grußworten thematisierten

die Ehrengäste insbesondere

das Ehrenamt und

die starke Gemeinschaft der

Vereine.

Kurt Gamber erinnerte in seinem

Jahresrückblick an herausragende

Veranstaltungen bei

Jubiläen, die in neun Vereinen

gefeiert werden konnten, auch

über besondere Aktivitäten,

mit denen die Vereine auf sich

aufmerksam machten. Dass die

Vereine im Sängerkreis nach

wie vor in der Lage sind, das

kulturelle und gesellschaftliche

Leben in ihren Gemeinden mitzugestalten,

davon konnten

sich der Vorsitzende und die

Mitglieder des Kreisvorstandes

beim Besuch zahlreicher Jubiläumsveranstaltungen,

Konzerte

und Liederabende überzeugen.

Hier wurde ein barrierefreier Optimismus

aufgezeigt, der in der

heute medienbestimmten Zeit

dem Chorgesang von Aktiven

und Zuhörern entgegengebracht

wird. Die Darbietung erlesener

Werke der Musikliteratur und

vielerorts gepflegter Chorgesang

seien stets oberstes Gebot bei

Auftritten in der Öffentlichkeit

gewesen, auch der Wille

der Aktiven, außergewöhnliche

Vorbereitungen mitzutragen,

so Gamber, der insgesamt eine

positive Bilanz zog.

Kreischorleiterin Ellen Hagenbuch

lenkte die Aufmerksamkeit

der Anwesenden auf Chorleiterfortbildungen

und Seminare für

Sängerinnen und Sänger, die

vom Sängerkreis regelmäßig

angeboten werden und dem

Chorgesang neue Impulse mit

auf den Weg geben sollen. Ju-

gendreferent Friedrich Kuschka

berichtete über die Tätigkeiten

und Auftritte der dem Sängerkreis

gemeldeten 13 aktiven

Kinder- und Jugendchöre und

fünf Projektchöre. Er wies besonders

auch auf das Workshop-Wochenende

„Festival für

Kinderstimmen“ vom 29. bis 30.

Oktober in Münchweiler a. d.

Rodalb hin. Nach Abhandlung

weiterer Regularien, wie der

Bericht des Schatzmeisters

Theo Allmann, und der Wahl der

neuen Kassenprüfer Else Borger

und Hubert Märdian, motivierte

Hartmut Doppler, Präsident des

Chorverbandes der Pfalz, zur

Teilnahme an der 150-Jahr-Feier

des Chorverbandes in Kaiserslautern,

vom 28. bis 30. Mai.

Diese Veranstaltung sollte nicht

nur „stimmgewaltig“ präsentiert

werden, sondern auch aufmerksam

machen auf die landesweite

Musikkultur.

Begutachtungs- und Begegnungskonzerte

im

Sängerkreis

Die Termine und nähere Informationen

zu den Konzerten

sind den Kreisvereinen bereits

zugegangen.

Gruppe Trifels: Begegnungskonzert

am 20. März 2010

im Dorfgemeinschaftshaus in

Oberschlettenbach

Hainbachgruppe: Konzert mit

Begutachtung/Begegnungskonzert

am 12. September

2010 in der Dalberghalle in

Essingen

Gruppe Kleine Kalmit: Begegnungskonzert

am 7. November

2010 im Dorfgemeinschaftshaus

in Arzheim

Rietburggruppe: Begegnungskonzert

am 20. November 2010

in der protestantischen Kirche

in Edenkoben

Die Gruppe Queich hat keinen

eigenen Termin festgelegt.

Ihre Chöre werden sich an den

Konzerten der anderen Gruppen

beteiligen. (Irene Koller)

Bundesverdienstkreuz für

Ellen Hagenbuch

„Seit über 40 Jahren sind Sie

sowohl haupt- als auch ehrenamtlich

als Organistin und


Chorleiterin tätig. In dieser Eigenschaft

haben Sie zahlreiche

Benefizkonzerte organisiert

und pflegen gute Kontakte zu

Chorleiterinnen und Chorleitern

weit über die Landesgrenzen

hinweg.“ Mit diesen Worten

überreichte Ministerpräsident

Kurt Beck bei einer Feierstunde

in Mainz am 22. Februar Ellen

Hagenbuch aus Roschbach

das Bundesverdienstkreuz am

Bande.

Hagenbuch habe in Speyer ein

Orgel- und Chorleiterstudium

absolviert. Eine Dirigentenausbildung

beim Pfälzischen

Sängerbund und eine Weiterbildung

bei der Bundesakademie

für musikalische Jugendbildung

Trossingen in Baden-Württemberg

hätten sich daran

angeschlossen. Seitdem sei sie

unter anderem Organistin in der

Katholischen Kirche ihrer Heimatgemeinde

Roschbach und

Chorleiterin in über 15 Chören

der Region. Auch im Pfälzischen

Sängerbund sei Hagenbuch

engagiert. Hier sei sie zunächst

als Frauenreferentin und stellvertretende

Kreischorleiterin

tätig gewesen, ehe sie 2008 zur

Kreischorleiterin für den Bereich

Landau/Südliche Weinstraße

geworden sei. „Im Rahmen ihrer

Benefiztätigkeiten sind auch

Ihre Konzerte für die Flutopfer

der Tsunami-Katastrophe

und für die deutsche Herzstiftung

in Erinnerung geblieben.

Weiterhin veranstalteten Sie

Konzerte für das rheinlandpfälzische

Partnerland Ruanda

und sammelten mit einem russischen

Kinderchor Spenden für

Tschernobyl“, würdigte Beck ihr

ehrenamtliches Engagement.

Der Ministerpräsident erinnerte

zudem an die von Ellen Hagenbuch

organisierten Konzerte für

die Opfer der Flutkatastrophe

in Sachsen. Hier konnten über

4.000 Euro der von der Flut besonders

betroffenen Gemeinde

Weesenstein bei Dresden übermittelt

werden. (Staatskanzlei/

www.rheinland-pfalz.de)

ChorPfalz März/April 2010 Seite 51

Pirmasens

Kreispressereferent:

Helmut Fraunholz

Sonnenstraße 13

66981 Münchweiler/Rodalb

Tel. (06395) 81 28

skrps-helmut.fraunholz@

kabelmail.de

Gruppenveranstaltungstermine

Moosalbgruppe

16. /17. April 2010: Liederabend

GV Schauerberg (55-jähriges

Jubiläum)

09. Mai 2010: Matinee GV

Gemütlichkeit Heltersberg -

Frauenchor

26. Oktober 2010: Konzert GV

Heltersberg (20-jähriges Jubiläum

Frauenchor)

05. Dezember 2010: Adventssingen

der Moosalbgruppe in

der ev. Kirche Waldfischbach-

Burgalben (GV Heltersberg

- Frauen- und Männerchor, GV

Liederkranz Waldfischbach, GV

Schmalenberg, Chorgemeinschaft

Harsberg/Schauerberg)

Weihnachtliches Konzert des MGV Frohsinn Speyer

Schwarzbachgruppe

28. November 2010: Ausrichter

des Adventskonzert des

Sängerkreises Pirmasens in der

Lutherkirche in Pirmasens

Wieslautergruppe

17. April 2010: GV Erfweiler

- Frühlingskonzert in der Sängerhalle

17. April 2010: MGV Hinterweidenthal

mit den Turnerlerchen

- Frühlingkonzert

18. April 2010: MC Ruppertsweiler

- Frühlingkonzert in dem

Sängersaal

24. April 2010: GV Lug - Frühlingskonzert

in der Gemeindehalle

25. April 2010: MC Bundenthal

- Kirchenkonzert in der Pfarrkirche

Bundenthal

15. Mai 2010: MGV Busenberg

- Drachenfelsserenade

30. Mai 2010: Schubertmesse

der Wieslautergruppe in Wissembourg/Elsass

10./11. September 2010: Gruppenkonzert

in der Sängerhalle des

GV Erfweiler (Helmut Fraunholz)


Seite 52 ChorPfalz März/April 2010

Speyer

Kreispressereferentin:

Gerlinde Bosl

Maximilianstraße 27

67459 Böhl-Iggelheim

Tel. (06324) 7 60 82

gerlinde.bosl@freenet.de

Zu einem wunderbaren weihnachtlich-festlichen

Konzert hatte

der gemischte Chor und der

Männerchor des MGV Frohsinn

Speyer in die Dreifaltigkeitskirche

Speyer eingeladen. Die Speyerer

Chöre hatten Verstärkung in

den Chören des GV Flora Mannheim

Käfertal gefunden, so dass

stimmgewaltig, jedoch sehr dynamisch

und nuanciert, festliche

Weihnachtssätze erklangen. Ein

Instrumentalensemble begleitete

gekonnt die Chormusik, und

die Solistin Natalia Maiorowa

vom Nationaltheater Mannheim

setzte musikalische Glanzpunkte.

Geleitet wurde die Veranstaltung

musikalisch vom Chorleiter Peter

Imhof, der hier wiederum seine

glückliche Hand bei der Zusammenstellung

der weihnachtlichen

Musikstücke zeigte und zudem

aktiv seine Musiker am Piano

begleitete.

Den Anfang machte der Männerchor

mit Silchers Hymnus, der

den Stimmenklang des traditionellen

Männerchores in Szene

setzte. Im Mittelpunkt standen die

weihnachtlichen Kantanten „Der

Tag, der ist so freudenreich“ und

„Denn uns ist ein Kind geboren“

von Lüderitz. Hier durften alle

Beteiligten ihr Können zeigen. Im

Wechsel mit den Solisten und dem

Instrumentalensemble erklangen

weihnachtlich vertraute, aber

auch festlich kraftvolle Musikstücke.

Die Gesamtchorsätze kamen

stimmgewaltig und glanzvoll

daher, sei es das „Tollite hostias“

(Schnabel), das „Transeamus

usque Bethlehem“ (Saint Saens)

oder das „Lob den Herrn der Welt“

(nach Purcell).

Natalia Maiorowa brillierte mit

Mendelssohns „Sei stille dem

Herrn“ und Saint Saens „Expectans“.

Beide Stücke passten wunderbar

zu ihrer ausdrucksstarken

Altstimme. Barock ging es beim

Musikensemble zu, die das Konzert

in B-Dur für Flöte und Oboe

(Telemann) und Concerto grosso

Opus 3 Nr. 12 von Manfredini

darbrachten. Bläser und Streicher

klangen harmonisch zusammen.

Den Beteiligten konnte man die

Freude und die Begeisterung an

diesem Konzert anmerken. Der

Funke der Weihnacht sprang

mit Leichtigkeit auf die Zuhörer

über, so dass winterliche Temperaturen

und Schneefall durchaus

als stimmig empfunden wurden.

(Gerlinde Bosl)

„Mixed Generation“ Harthausen

in Fahrt

Auf CD gebannt wurde das jüngste

Konzert der „Mixed Generation“,

moderne Chorgruppe des MGV

1911 Harthausen, so dass man die

hochkarätige Veranstaltung in der

Heilsbruckhalle nicht nur live erleben

durfte, sondern per Musikkonserve

immer wieder nachvollziehen

kann. Die bei der Gründung

geweckte Mitmach-Begeisterung

und Freude am gemeinsamen

Singen hat sich der Chor bis zur

Stunde bewahrt und lockt mit

seinem stets reizvollen Repertoire

und unverwechselbaren Sound

scharenweise die Besucher an.

Obgleich der altersgemischten,

jedoch zu jungen Stimmen neigenden

Sängerschar Rock und

Rhythmus nicht fremd ist, pflegt

sie nicht minder Musiken der

milderen Zonen. In den Gesängen

pulsiert Leben, verströmt Feeling,

und sie kleiden das

Klangbild in Transparenz, wohldosierte

Dynamik und stimmliche

Ausgewogenheit. Von all diesen

Sangestugenden profitierte das

mit „Time to celebrate“ betitelte

MG-Konzert, dessen Chor- und

Gesamtleitung Viola S. Hoffmann

innehatte. Sie führte Sängerinnen

und Sänger zum mit Beifallsstürmen

honorierten Erfolg. Das von

sweet bis hot vielfarbig angestrahlte

Repertoire enthielt unter

anderen Programm-Highlights

wie „Con te partiro“, „Could I have

this kiss forever” oder Abba- und

Dancing-Queen-Hits. „Everything

I do”, den A-cappella-Song „I still

haven’t found what I’m looking

for” und Hanne Hallers Himmel

und Erde anrührende, bibelabgeleitete

Version „Er hat seinen

Engeln befohlen”.

Jahreshauptversammlung

2010

„Mit der Musik sollen viele Men-

Die „Mixed Generation“ Harthausen in Fahrt

schen erreicht und verzaubert

werden. Wir geben diesen mit

dem Erlebnis des Singens Wärme,

Nähe und auch ein Stück Liebe“.

So umriß Vorsitzender Erich

Armbrüster bei der im Domizil des

MGV Heiligenstein anberaumten

Jahreshauptversammlung des

Sängerkreises Speyer dessen

Anliegen und Aufgabenstellung

Wie ernst es die zugehörigen

Vereine und Chorgruppen mit

ihrem Auftrag nehmen, dokumentierte

Armbrüster sowohl

im Rück- als auch Vorausblick

mit einem stattlichen Veranstaltungsreigen.

Er lobte das ehrenamtliche

Engagement der vielen

Mitglieder, ohne deren Einsatz

das Vereinsleben ärmer und kälter

wäre, so auch die intensive

Jugend- und Nachwuchsarbeit.

Der Sängerkreis Speyer beuge sich

dem Wandel der Chorstruktur, zur

Tradition moderne Strömungen

einfließen zu lassen. So hätten

die Neugründungen von Kinder-,

Frauen- und Modernen Chören

die Sängerzahl nicht nur verstärkt,

sondern auch verjüngt.

Diese Veränderung spiegle die

Gesellschaft wider, weshalb es

auch für den Sängerkreis Speyer

das Gebot der Stunde sei, jüngeren

und älteren Menschen eine


sinnvolle Freizeitbeschäftigung

in den verschiedenen Chorgruppen

zu bieten. Die Ausführungen

Armbrüsters würdigten die im

Berichtsjahr verliehenen Ehrungen

und Auszeichnungen

und enthielten nicht zuletzt den

Hinweis auf das 60-jährige Bestehen

des Sängerkreises Speyer

in 2010 und dessen Höhepunkt,

den ökumenischen Dankgottesdienst

am Samstag, dem 9. Oktober,

um 17 Uhr in der Speyerer

Gedächtniskirche. Der mit der

musikalischen Leitung betraute

Kreischorleiter Andreas Sold zog

eine vielversprechende Bilanz

der vorbereitenden Maßnahmen

zum Jubiläumskonzert unter Beteiligung

aller Chorgruppen. Die

Gründung des Chorverbandes der

Pfalz vor 150 Jahren hat Wurzeln

in Speyer. Der hier wohnhaft gewesene

Ludwig Heydenreich rief

mit dem in Iggelheim geborenen

und in Zweibrücken wirkenden

Königlichen Professor der Musik

Jakob Heinrich Lützel 1860 diese

zukunftsträchtige Einrichtung

ins Leben. Eine große Feier steht

drum ins Haus. Erich Armbrüster

informierte, dass bei dem vom 28.

bis 30. Mai 2010 in Kaiserslautern

anstehenden Jubiläum auch

für die Chöre des Sängerkreises

Speyer vielfältige Möglichkeiten

bestünden, sich in das weitgefächerte

Programm einzubinden.

Der Schriftführer des Pfälzischen

Chorverbandes, Michael Jung aus

Harthausen, malte den Ablauf des

besagten Festwochenendes in den

buntesten Farben und versprach

ein musikalisches Erlebnis per

excellence. Die stellvertretende

Sängerkreis-Vorsitzende Kerstin

Keppler resümierte über das

Weihnachtssingen 2009 der einzelnen

Chorgruppen in den Krankenhäusern

und Seniorenheimen

in Speyer und dem Umland. Geschäftsführer

Gerhard Saur wartete

mit einer zufriedenstellenden

Bilanz des Jahres 2009 auf. Die

Revisoren attestierten tadellose

Buchführung, weshalb der Entlastungserteilung

nichts im Wege

stand. Saur erfreute außerdem

mit beachtlichen statistischen

Zahlen: 1.710 singende, 3.859

fördernde und 5.569 Mitglieder

insgesamt. (Gerlinde Bosl)

kurz

notiert

Deutscher Jugendkammerchor:

Neustart mit

neuem Leiter

Der Deutsche Jugendkammerchor

(DJKC) hat einen neuen

Leiter. Robert Göstl (Jahrgang

1969) leitet seit Jahresbeginn

das Auswahl-Ensemble der

Deutschen Chorjugend. Er hatte

in Regensburg und Würzburg

studiert und wurde 2008 als

Professor an die Hochschule für

Musik und Tanz Köln berufen,

wo er Chorleitung und Singen

mit Kindern unterrichtete. Zuvor

war er Leiter der Grundschule der

Regensburger Domspatzen und

Lehrbeauftragter an verschiedenen

Hochschulen. Der DJKC

wurde 1999 gegründet, um jungen

Sängerinnen und Sängern die

Möglichkeit zur musikalischen

Förderung auf hohem Niveau zu

bieten und gleichzeitig Impulse

für leistungsorientierte Jugendchöre

in Deutschland zu geben.

Gesucht werden jetzt begeisterte

und engagierte Chorsängerinnen

und -sänger zwischen 16 und 27

Jahren mit überdurchschnittlich

guter Stimme, musikalischer

Vorbildung und Chorerfahrung.

Termine und weitere Informationen

erhalten Interessenten

bei der Deutschen Chorjugend

(Tel. 030 / 847 10 89-50) und im

Internet unter www.deutscherjugendkammerchor.de.

Bachelor of music:

sing & move

Singen und Bewegen sind die

ursprünglichsten Formen von

Musik. Besonders im Elementarbereich

an Musikschulen kommt

ihnen ein wichtiger Stellenwert

zu. Aus diesem Grund hat die

Staatliche Hochschule für Musik

Trossingen einen achtsemestrigen

Bachelorstudiengang

konzipiert. Das Studium qualifiziert

die Studierenden für bewegungsbezogene

Kinder- und

ChorPfalz März/April 2010 Seite 53

Jugendchorleitung. Außerdem

sollen die Absolventinnen und

Absolventen dazu beitragen, das

Klassenmusizieren mit der Singstimme

professionell weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen:

www.mh-trossingen.de/

music&movement oder auf der

Homepage des Chorverbandes

der Pfalz. E-Mail-Adresse:

rhythmik@mh-trossingen.de.

Kultursommer 2010:

„Über Grenzen“

Der Kultursommer 2010 steht

unter dem Motto „Über Grenzen“

- einem sehr assoziativen und

vielschichtigen Motto. Es können

politische oder kulturelle Grenzen

im Mittelpunkt der Kulturprojekte

stehen oder auch Grenzüberschreitungen

unterschiedlichster

Art. Ob sichtbare historische

Grenzen wie der römische Limes

und der Westwall oder die erfreulicherweise

immer weniger sichtbaren

Grenzen zu unseren europäischen

Nachbarn, ob Grenzen

von Mundarten und ehemaligen

politischen Zugehörigkeiten oder

die Grenzen zwischen verschiedenen

Kulturen, Nationalitäten

und Mentalitäten innerhalb und

außerhalb unseres Landes - oder

auch die Frage eines konstruktiven

Miteinanders: „Über Grenzen“ will

dazu anregen, Ländergrenzen zu

überschreiten und Grenzen im

Kopf abzubauen. Die offizielle

Kultursommer-Eröffnung findet

in diesem Jahr am zweiten Mai-

Wochenende in Idar-Oberstein

statt. Das große Kulturfest für

die ganze Familie - mit Theater,

Straßentheater und Musik und

vielem mehr - bietet alljährlich bei

freiem Eintritt viel Spaß und Unterhaltung

und einen Einblick in

die Vielfalt des Kultursommers.

Gut gemeint - und doch

daneben gegriffen: Nochmals

Michael Jung

Ich besitze ein kleines, einige

Jahrzehnte altes, in Leder gebundenes

Notizbuch, in welchem

handschriftlich die Geburtstage

all meiner Lieben sorgfältig

vermerkt sind. Beispielsweise

steht ganz in der Nähe des

Geburtstages meines Sohnes:

1. Januar 1950 Geb. Michael

Jung, Schriftführer des Chorverbandes

der Pfalz. Und weil

ich permanent ein schlechtes

Gewissen verspürte, dass ich

dessen 50. Geburtstag an einem

bestimmten 01.01. übersehen

hatte und er dadurch nicht in

unserer ChorPfalz mit Beginn des

Greisenalters gewürdigt wurde,

nahm ich mir vor, dass mir dies

bei seinem 60. Geburtsjubiläum

nicht passieren sollte. Als der

denkwürdige 1. Januar 2010

gerade herum war - man gratuliert

ja nicht im Voraus, auch

nicht in der ChorPfalz -, machte

ich mich sofort daran, um eine

angemessene Würdigung zu verfassen.

Die Eloge war fertig und

wurde in der ChorPfalz 1/2010,

Seite 14, veröffentlicht. Zufrieden

las ich mehrfach den Text,

klopfte mir auf die Schulter, und

dachte in meiner angeborenen

Bescheidenheit: „Whow, haste

echt super geschrieben, tolle

Formulierung!“ Ich war ja sowas

von stolz, tja, - bis bei mir am

18. Februar eine Mail eintraf, die

folgendermaßen schloss: „Also

- vielen Dank für deinen Bericht.

Ich werde ihn 2015 lesen, wenn

ich tatsächlich sechzig werde ...

*g* Schöne Grüße Michael, geb.

01.01.1955“.

Jetzt sitze ich da, völlig zerknirscht,

streue mir Asche aufs Haupt

(gestern war ja Aschermittwoch,

da sind noch ein paar Reste übrig)

und murmle gebetsmühlenartig

vor mich hin: Sorry, Michael, sorry!

Mein hübsches Notizbuch mit den

Geburtstagen habe ich übrigens

weggeworfen. Aber wenigstens

kann ich mir im Jahre 2015 wohl

Arbeit ersparen: Da muss ich ja

nur noch auf die Veröffentlichung

von 2010 verweisen, oder nicht?

(Gerd Nöther)


Seite 54 ChorPfalz März/April 2010

Danke

Unser Chorverband hat ihnen viel zu

verdanken. So werden wir ihnen stets

ein ehrendes Andenken bewahren.

Reiner Fell

* 26.11.1941

V 11.01.2010

Der Gem. Chor MGV Sand

trauert um sein längjähriges

Mitglied, aktiven Sänger und

gewissenhaften Notenwart

Reiner Fell, der für alle plötzlich

und unerwartet viel zu

früh verstorben ist. Mit Grabgesang

und einer Kranzniederlegung

verabschiedeten sich

die Sänger von Ihrem Freund

und dankten Ihm für sein jahrzehntelanges

Engagement.

Seine Leistungen, langjährige

Hilfe, sein Wirken im Verein

und seine über 50 Jahre

dauernde aktive Sängerzeit

werden uns nie vergessen lassen,

welch ein lebenslustiger

Mensch, humorvoller Freund

und Kamerad er für uns war.

Sein Spruch auf der Todesanzeige

sagt vieles zu seiner

Person aus:

“Denkt an mich und seid nicht

traurig, sondern erzählt von

mir und traut Euch ruhig zu

lachen.“

So möchten wir auch getreu

seiner Dankesanzeige handeln.

“Es gibt im Leben für alles eine

Zeit. Eine Zeit der Freude, der

Stille, der Trauer und eine Zeit der

dankbaren Erinnerung.“

Wir sind dankbar, dass er bei uns

war und werden uns gern an ihn

erinnern.

Gemischter Chor

MGV 1899

Sand e.V.

Rudi Gebhard

* 25.08.1931

V 05.11.2009

Ein treues Sängerherz hat aufgehört

zu schlagen.

Wir trauern um einen Freund

und Sängerkameraden, der

fast 50 Jahre lang mit Herzblut

eine tragende Säule unseres

Vereins war.

Durch seine freundliche Art,

seine Treue zum Chorgesang

und seine wunderbaren Soloeinlagen

„Die Legende von

den 12 Räubern“ wird er uns

unvergessen bleiben.

Männergesangverein

Rimschweiler e.V.

Die meisten suchen irgend etwas,

wir suchen ganz konkret Stimmen.

Sie haben natürlich völlig Recht.

Stimmen sucht eigentlich jeder,

zumindest jeder Chor.

Am besten wird es sein, wenn ich

mich erst einmal vorstelle. Ich

bin seit 25 Jahren in verschiedenen

Ensembles als Chorleiter

tätig u,.a. als Leiter des Landauer

Vokalensembles Sing-A-Pur,

ehemals des Ad Hoc Chors Billigheim-Ingenheim

u.a.

Ich möchte nun gemeinsam

mit meinem Co-Chorleiter von

Sing-A-Pur, Benno Burkhart, ein

kleines Vocalensemble wiederbeleben

bzw. neu gründen, das

aus 4-8 Sänger besteht, das sich

Chorliteratur aus dem Bereich

Pop, Jazz aber auch anderem,

was Spaß macht (Renaissance?

Nonsense? Experimentelles?,

einem schönen trad. Chorlied?)

widmet, ähnlich dem Programmquerschnitt

von Sing-A-Pur.

Wir suchen konkret zwei bis drei

Frauenstimmen, Alt und Sopran,

aber auch Männerstimmen (v.a.

einen tiefen Bass), mit einem

Wort: wir suchen Stimmen,

die Spaß an so was hätten. An

was? Ziel ist es, ein homogenes

Vocal-Ensemble zu bilden, das

Vokalstücke (darunter auch

Eigenarrangements) in einer

Homogenität und Klarheit zu

erarbeiten bereit ist, wie es

eben nur in kleinen Formationen

möglich ist.

Das Ganze muss nicht King-

Singers-Niveau haben :-))) - also

keine Angst! Aber sicherlich sollte

ein homogenes ausgewogenes

Klangniveau und überzeugende

stilistisch sichere Darbietung Ziel

sein, alles ist schließlich immer

noch im (wenn auch gehobenen)

Laienbereich angesiedelt.

Interessenten bzw. Interessentinnen

sollten Spaß an einer

sängerischen Herausforderung

haben (z.B. im Bereich Jazz) , was

allein schon deshalb nötig ist,

dass jede Stimme nur ein- bis

zweifach besetzt ist. Selbstverständlich

wollen wir, wenn

sich das Ensemble musikalisch

zusammen gefunden hat, auch

Programme erarbeiten, und dies

der Öffentlichkeit darbieten.

Als Voraussetzungen wären zu

nennen:

- Chorerfahrung

- rhythmische Sicherheit,

so dass man auch Jazzrhythmen

übersteht (wird aber alles

auch gemeinsam erarbeitet)

- sichere Intonation

- eine einigermaßen tragende

Stimme

- Lust am Singen

Sicheres Vom-Blatt-Singen ist

nicht Voraussetzung

Das Vorhaben sollte als Angebot

an besonders sichere Sängerinnen

und Sänger gesehen werden, die

sich vielleicht mitunter mit herkömmlicher

Chorliteratur etwas

unterfordert fühlen, Lust an einer

neuen musikalischen Herausforderung

im Vokalbereich haben,

zusätzlich zum Stammchor ?

Wir haben vor, wöchentlich zu

proben (außerhalb der Schulferien).

Ausnahmen kann und wird

es immer geben. Da müsste man

drüber reden. Jemand, der/die

genau so etwas schon länger

sucht und sich stimmlich dazu in

der Lage fühlt, sollte uns in jedem

Fall auch dann ansprechen, wenn

es vielleicht mit einem wöchentlichen

Probeturnus nicht immer

klappt. Man kann über alles

reden. Ein Probetag ist noch nicht

festgelegt, sicher nicht Dienstag,

weil da Sing-A-Pur probt.

Natürlich gibt es Schnuppergelegenheit

und selbstverständlich

würde man mit ganz einfachen

Stücken einsteigen, um sich aufeinander

einzustellen, um sich

dann auch mal an was Komplexeres

zu wagen. Homogenität

und Spaß stehen aber ganz im Vordergrund

vor dem falschen Ehrgeiz,

schwierigste Stücke bewältigen zu

wollen. Vieles ergibt sich auch erst

beim Zusammensingen und sich

aufeinander Einstellen.

Interessenten melden sich unverbindlich

bei mir.

E-Mail: martin.rothe@gmx.de

Handy: 0176 - 77398796


Starke Partner der Pfalz

für alle Finanzfragen.

Die Sparkassen der Pfalz und die Versicherungskammer Bayern sind Partner in

allen Versicherungsfragen sowie in Sachen Sicherheit und Finanzen. Auch im

kulturellen Bereich machen wir uns gemeinsam stark für die Pfalz. Gut, dass sich

unsere Kompetenzen ergänzen und wir uns auch in der Region für die Region

engagieren. Wenn Sie mit unserem gemeinsamen Heißluftballon die schöne

Landschaft der Pfalz genießen wollen: www.dollyair.de

☎ 0 62 33/3 60 20 oder 01 70/90 07 79 19 www.sparkasse.de

Tagungsstätte Herrenberg

Am Stadtrand einer der schönsten

�����������������������������������

��������������������������������������

�������������������������������

����������������������������������

Tagungshotel:

� ������������������������

� ����������������������������������

� ���������������������������������

unterschiedlichen Kategorien

� Eigenes Tagungsprogramm

� ������������������������������������������������������

ChorPfalz, Pfalz

Tagungsstätte Herrenberg/VCH-Hotel

������������������������������������������

�������������������������������������������������

��������������������������������

Ihr Wunschkonzert:

Anspruchsvolle und individuelle

Transkriptionen und Bearbeitungen

��������� �����������

www.TonAtelier-Taktgefuehl.de

Schwäbische Sängerzeitung

ChorPfalz März/April 2010 Seite 55

Exclusiv für Musikfreunde

Prospekt

Prospekt

anfordern

anfordern

Finkenstr. 49 75217 Birkenfeld

Tel.: 0 72 31-47 12 12 Fax: 47 12 90

E.mail: info@sieglinde-schmid.de

www.sieglinde-schmid.de

Qualität aus Erfahrung

seit 1886

original - historisch - echt

Uniformfabrik Negele

Uniformfabrik Negele

Reutlinger

Reutlinger

Straße

Str. 58

58

72072 Tübingen

Telefon Fon 07071/9179-6 07071-91796

Telefax Fax 07071/917988

07071-917988

Originaltracht

Originaltracht

Hist.

Hist.

Uniformen

Uniformen

Hist. Hist. Kostüme Kostüme

Landknechte

Vereinskleidung

www.negele.de

info@negele.de


Chorverband der Pfalz

16.-18. April 2010

45. Chorleiterseminar 2010

2. Arbeitsphase

Waldfischbach, Maria Rosenberg

17. April 2010, 13.30 Uhr

Chorverbandstag des

Chorverbandes der Pfalz

Essingen, Dalberghalle

11.-13. Juni 2010

45. Chorleiterseminar 2010

3. Arbeitsphase

Waldfischbach, Maria Rosenberg

Die Sehnsucht nach dem Frühjahr (hier auf dem Gelände der Gartenschau in Kaiserslautern) wird größer.

Faszination Chor

28. – 30. Mai 2010

150 Jahre Chorverband der Pfalz 1860 - 2010

Kaiserslautern

15.-20. August 2010

45. Chorleiterseminar 2010

Studienwoche mit dem

Saarländischen Chorverband

Ottweiler, Landesakademie für

musisch-kulturelle Bildung

3.-5. September 2010

45. Chorleiterseminar 2010

4. Arbeitsphase

Waldfischbach, Maria Rosenberg

11. September 2010

10.00 – ca. 16.30 Uhr

Chorleiterfortbildung: Chorliteratur

mit Kostproben

Münchweiler a.d. Rodalb, Bürgerhaus

24./25. September 2010

45. Chorleiterseminar 2010

Prüfungstage

Waldfischbach, Maria Rosenberg

Heimatmusikanten in

SWR4 RP, 18.05-20.00 Uhr

11. April 2010

Südpfalzlerchen Herxheim

2. Mai 2010

Frauenchor Singkreis Schauernheim

13. Juni 2010

Pfälzische Kurrende Neustadt

Anschriften

CVdP im Internet

Chorverband der Pfalz

www.chorverband-der-pfalz.de

CVdP-Chorjugend

www.chorjugend-der-pfalz.de

Termine kurzfristig

und aktuell

oder Terminsänderungen

immer unter

www.chorverband-der-pfalz.de

Geschäftsstelle

des Chorverbandes der Pfalz

Am Turnplatz 7, 76879 Essingen

Tel. (06347) 98 28 34 + 98 28 37

Fax (06347) 98 28 77

pfaelzischer-saengerbund@t-online.de

Bundeschormeister

Bernhard Hassler

Auf dem Blaul 18, 66978 Clausen

Tel. (06333) 95 57 35 oder 22 66

Fax (06333) 95 57 36

bernhard.hassler@t-online.de

Chorjugend-Vorsitzende

Inge Vonnieda

Hauptstraße 81, 67482 Freimersheim

Tel. (06347) 60 80 714 + 61 24

Fax (06347) 60 80 715 + 91 85 00

inge.vonnieda@t-online.de

ChorPfalz-Redaktion

Neue eMail-Adressen:

chorpfalz@gmx.de

gerd.noether@gmx.de

chorpfalz@chorverband-der-pfalz.de

(pfaelzer.saenger@t-online.de ist ungültig)

pixelio.de / R_by _R

Terminplaner - Foto: ©


ChorPfalz Mai/Juni · Nr. 3/2010

Zeitschrift des Chorverbandes der Pfalz

Chor

Was für ein Verband!

Festakt, Festkonzert, über 100

Auftritte im Freien, im Saal,

beim Wettbewerb…

150 Jahre CVdP –

das Heft zum Fest

Deswegen späteres Erscheinen

ChorPfalz 4/2010 folgt pünktlich

am 1. August

Pfalz Pfalz

Welch ein Fest!

Über 10 000 Besucher

erlebten drei tolleTage

und zwei heiße Nächte.

P 21615 · 1,60 EUR

Chorverband

der Pfalz

Foto: Stadtverwaltung Kasiserslautern


ChorPfalz 3/2010

Chorgemeinschaft

der GMChöre

der Sängergruppe

Schorlenberg (Ltg.:

Peter Baadte)

58

Liebe Leserinnen und Leser der ChorPfalz,

liebe Akteure beim 150. Jubiläum des CVdP,

»Faszination Chor« – die Tage

der Chormusik in Kaiserslautern

vom 28. – 30. Mai haben neuen

Schwung ins Chorleben der Pfalz

gebracht. Das bestätigten schon

kurz nach den Jubiläumsfeierlichkeiten

»150 Jahre Chorverband

der Pfalz« viele Besucherinnen

und Besucher, Sängerinnen und

Sänger. Es war ein Fest, wie es

schöner nicht hätte sein können.

Ein Fest, das die Chorfamilie der

Pfalz in all ihren Facetten präsentiert

hat.

Der Schwung, von dem ich

gesprochen habe, war auch Belohnung

für die Organisatoren des

Festes und ihre Helfer, die bis an

den Rand ihrer physischen Möglichkeiten

gegangen waren – im

Präsidium und im Kreisverband

vor Ort.

Dass sich so etwas auch in der

Zeitschrift des CVdP niederschlagen

muss, war uns von Anfang

an klar. An dieser Stelle geht ein

ganz besonderer Dank an eine

Frau, die für das neue optische

Erscheinungsbild des Chorverbandes

Wesentliches beigetragen hat.

Es ist die Grafikerin Bärbel Kurz

aus Landau, die das aktuelle Logo

des CVdP kreierte, die Flyer und

Kurze Pause vom

Workshop: Bärbel

Kurz aus Landau

Plakate, Festbuch und Chronikumschlag

gestaltete.

Bärbel Kurz wurde von uns

beauftragt, in Zukunft auch die

ChorPfalz grafisch auf den neuesten

Stand zu bringen. Sie hat

das Layout Ihrer Chorzeitschrift

entworfen, das Ihnen vorliegt –

modern, ansprechend und einheitlich

mit der neuen CI (corporate

identity = Erscheinungsbild) des

Verbandes verknüpft.

Innerhalb eines Monats ein

neues Layout zu entwerfen und

eine komplette Chorfestausgabe

mit Bildern aus Kaiserslautern zu

erstellen, war eine Aufgabe, die zur

Verzögerung bei der Auslieferung

der Ausgabe 3 geführt hat. Wir

bitten dafür um Verständnis und

dürfen Ihnen versprechen, dass

Ihre ChorPfalz in Zukunft wieder

pünktlich zu Beginn der geradzahligen

Monate erscheinen wird.

Genau gesagt müsste sie diesmal

»Ausgabe zum Jubiläum« heißen.

Wir haben sie einfach Jubiläumsausgabe

genannt.

Alle Sängerinnen und Sängern,

die sich in diesem Heft bildlich

nicht wiederfinden, möchten wir

trösten mit dem Hinweis: 10 Fotografen

und mindestens 100 Seiten

wären nötig gewesen, um all die

gelungenen Veranstaltungen und

Personen abzubilden, die »Faszination

Chor« zu bieten hatte.

Ihr

Wolfgang Layer

Verleger der ChorPfalz

Impressum

Die ChorPfalz ist die Zeitschrift des Chorverbandes

der Pfalz und erscheint alle zwei Monate mit

sechs Ausgaben im Jahr.

ISSN-Nr. 0031-6678

Gedruckte Auflage: 4 500

Verkaufte Auflage: 4 300

Herausgeber:

Chorverband der Pfalz

im Deutschen Chorverband e.V.

Geschäftsstelle: Am Turnplatz 7

76879 Essingen

Fon 0 63 47– 98 28 34 und 98 28 37

Fax 0 63 47–98 28 77

E-Mail: pfaelzischer-saengerbund@t-online.de

Internet: www.chorverband-der-pfalz.de

Verlag und Anzeigen:

Edition Omega Wolfgang Layer

Eschweg 12, 27308 Otersen

Fon 0 42 38 – 94 36 42

Fax 0 42 38 – 94 36 13

Mobil 01 72 – 44 85 389

E-Mail: info@edition-omega.de /

anzeigen@edition-omega.de

Internet: www.edition-omega.de

Druck:

printhoch3

Obere Gießwiesen 34

78247 Hilzingen

Redaktion:

Gerd Nöther,

Heinrich-Jakob-Fried-Straße 15, 76829 Landau

Tel. 0 63 41– 89 77 13

eMail: gerd.noether@gmx.de oder

chorpfalz@gmx.de

Layout/Grafik:

Bärbel Kurz

Spitalmühlweg 8b, 76829 Landau

Tel. 0 63 41– 14 44 33

eMail: baerbelkurz@web.de

Hinweise:

Beiträge für den allgemeinen redaktionellen Teil

sind an die Redaktion, Berichte von Vereinen sind

nach Möglichkeit über die Kreispressereferenten

des jeweiligen Sängerkreises zu senden.

Für Anzeigen und Nachrufe ist der Verlag zuständig;

Vorgaben und Preise der Nachrufe siehe

ChorPfalz Nr. 3/2004, Seite 35.

Abo-Bestellungen oder Änderungen der

Versandadressen sind ebenfalls an den Verlag zu

richten. Die Kündigung oder eine Reduzierung

von Pflichtexemplaren durch Vereine ist nicht

möglich, da der Bezug der ChorPfalz durch die

dem Chorverband der Pfalz angehörigen Vereine

eine satzungsgemäße Mitgliedsverpflichtung ist,

die aus der Vereinszugehörigkeit zum Chorverband

der Pfalz resultiert; diesbezügliche Fragen

sind mit dem Chorverband der Pfalz (und weder

mit dem Verlag noch mit der Redaktion) zu

klären. Die Kündigung von Einzel-Abos privater

Personen erfolgt gegenüber dem Verlag mit einer

Frist von sechs Wochen zum Jahresende. Der

Abdruck einzelner Artikel – auch auszugsweise –

ist ohne schriftliche Zustimmung der Redaktion

nicht gestattet.

Redaktionsschluss

für die Ausgabe September/Oktober 2010

ist der 20. August 2010


2

Sehr geehrter Herr Doppler,

sehr geehrter Herr Mattern,

sehr geehrter Herr Hassler,

stellvertretend für alle aktiven Sängerinnen und

Sänger des Volkschor Hochspeyer e.V. und des

Jungen Chors S(w)inging Generation Volkschor

Hochspeyer möchte ich mich namentlich bei

Ihnen für die hervorragende Organisation anl.

des Chorjubiläums in Kaiserslautern bedanken.

Ich selbst und eine Vielzahl unserer Sängerinnen

und Sänger besuchten einige Veranstaltungen

(offene Chorbühne Stiftsplatz, Gospelkonzert

des Gospelchors Lingenfeld, Nacht der

Jungen Chöre, Chorwettbewerb in der kleinen

Kirche, Volksparkbühne, Workshop Frauenpop

im Frauenrock, etc.) und waren von den Darbietungen,

aber auch besonders von der perfekten

Organisation, begeistert.

Für eine tolle Veranstaltung, die einem jeden

Sänger oder einer jeden Sängerin gezeigt hat,

dass Chorgesang lebt und vor allem Spaß macht,

und für eine tolle Organisation im Hintergrund

gebührt Ihnen aus meiner Sicht Dank und

Anerkennung. Das muss einfach mal gesagt bzw.

»geschrieben« werden!

Auch für die prompte Antwort auf meine Anfrage

wegen der Festbücher/Programmbücher,

Ihnen Herr Doppler, nochmals herzlichen Dank.

Ihnen allen einen schönen Tag

und eine schöne Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Dominic Jonas

–1. Vorsitzender Volkschor Hochspeyer e.V.–

Über 1000 Besucher beim Abschlusskonzert auf der Offenen

Chorbühne an der Stiftskirche

Inhaltsverzeichnis 3/2010

Jubiläumsausgabe Mai/Juni

Magnet für

zahlreiche Chorfreunde

– das

Volksparkkonzert

am Sonntagmorgen

Viele Prominente

beim Eröffnungskonzert

der

Offenen Chorbühne

an der

Stiftskirche,

darunter der

Ministerpräsident

von Rheinland-

Pfalz, Kurt Beck

Ein Wort in eigener Sache 58

Inhalt, Stimmen zum Fest 59

Eröffnung, Festkonzert, Festakt 60

Rückblick von Jürgen Steinmann – Offene Chorbühne 63

Workshops, Sonderkonzerte 66

Die lange Chornacht 69

Gottesdienste 70

Offener Chorwettbewerb 72

FELIX und die Kleinsten 75

Abschlussveranstaltung 76


Vom Pfälzischen Sängerbund

zum Chorverband der Pfalz

inen Chorverband in Deutschland, der seine Geschichdlich,

so umfassend und detailgenau aufbereitet hat

horverband der Pfalz (CVdP). Gerd Nöther, dem dieund

aller Anerkennung würdige Leistung zu verdaneiß

als Verbandshistoriker sehr wohl, dass nicht nur die

nien für die laienmusikalische und mit ihr die »soziale

sschreibung« von Bedeutung sind, sondern jede Ver-

, jedes Konzert, jede Fortbildung, jeder Wettbewerb,

andstagung, jedes Chorfest, jede Zelter-Feier etc. –

r Sängeralltag.

im November 1999 erschienenen umfangreichen »Gees

Pfälzischen Sängerbundes« (1088 Seiten) hat der

e Pressereferent des CVdP jetzt die letzten 10 Jahre

at als Verbandschronist nahezu täglich zu Papier ges

ansonsten allzu schnell vergessen würde. Und er hat

äge um weitere Daten und Fakten aus der Geschichte

en und des Deutschen Chorverbandes ergänzt – zus

19. Jahrhundert. Ein umfangreicher Bildteil rundet die

b.

nd, der seine Geschichte kennt und achtet, wird auch

greiche Wege in die Zukunft fi nden.

Edition Omega Wolfgang Layer

ISBN 978-3-934148-29-1

ChorPfalz 3/2010

150 Jahre Chorverband der Pfalz – die Eröffnung

Buchvorstellung »Die Geschichte des Chorverbandes

der Pfalz – 2. Teil 1999 bis 2010«

60

G. Nöther Chronik des Chorverbandes der Pfalz 1999 – 2010

Die »Chronik des

CVdP 1999–2010«

kann für 10 €

(zzgl. Versandkosten)

in der

Geschäftsstelle des

Chorverbands in

Essingen bestellt

werden.

150 Jahre

Chorverband

der Pfalz 1860 – 2010

Gerd Nöther

Chronik

des Chorverbandes der Pfalz

1999 – 2010

Fortführung

der »Geschichte des Pfälzischen Sängerbundes«

Mit der Präsentation seiner

Chronik der vergangenen 10 Jahre

eröffnete der Chorverband die

150-Jahr-Feier. »Das Buch ist eine

unglaublich reiche Quelle für alle,

die etwas über den Chorverband

wissen wollen«, würdigte CVdP-

Präsident Hartmut Doppler die

Leistung seines Verbandspressereferenten

Gerd Nöther, der aus

gesundheitlichen Gründen leider

nicht anwesend sein konnte. Und

Prof. Dr. Friedhelm Brusniak

von der Universität Würzburg

– Deutschlands Chorhistoriker

Nr. 1 – hob in seiner einführenden

Laudatio den wissenschaftlichen

Wert der Chronik für die landeskundliche

Musikforschung hervor,

ferner die Bedeutung, die der

Chorverband der Pfalz im Laufe

seiner 150-jährigen Geschichte im

Deutschen Chorverband besaß.

Umrahmt wurde die Feierstunde

vom Vokalensemble

»a cappeller« (Ltg.: Heiner Klein)

aus Kappeln, das sich genüsslich

durchs Repertoire der Comedian

Harmonists sang.

Präsident Hartmut Doppler blättert im

gewichtigen Band I der Chronik

von 1999

Die ersten Töne des Jubiläums kamen

vom Vokalensemble »a cappeller«

Prof. Dr. Brusniak ist ein begeisterter

Verfechter der Laienmusik


1

2 3

Festkonzert

The Armed Man – A Mass for Peace

(Karl Jenkins, *1944)

Die Friedensmesse von Karl Jenkins

war ein würdiger Auftakt vor

einem bewegten Publikum. In der

Musik spiegeln sich die Epochen

der kriegerischen Vergangenheit

Europas wider. Mittelalterliche

Gregorianik taucht ebenso auf wie

die Vokalpolyphonie der Renaissance,

Fanfaren, Marschmusik,

Folklore oder der Gebetsruf des

Muezzin. Das Nebeneinander

von alten und neuen Musikstilen

macht den großen Reiz dieses

Werkes.

Ein einhelliges Lob ging an alle

Mitwirkenden: den Projektchor der

Chorjugend des CVdP, die Süddeutschen

Kammersolisten, Christiane

Schmidt (Sopran), Barbara

R. Grabowski (Alt), Thomas Jakobs

(Tenor), Michael Marz (Bass), Johannes

Wingerter (Knabensopran).

Die Gesamtleitung hatte Steffen

Utech.

Jubiläumsausgabe Mai/Juni

Und über allem die Friedenstaube

1– Johannes

Wingerters Solo

gehörte zu den

bewegendsten

Momenten der

Messe

2– »Allahu

akbar – Gott ist

groß« – der Aufruf

des Muezzin

zum Gebet

3– Mit einer

außergewöhnlichen

Leistung

demonstrierte

der Projektchor

die Qualität der

Chorjugendarbeit

im CVdP

61


ChorPfalz 3/2010

Wenn einfach alles stimmt

Festakt »150 Jahre Chorverband der Pfalz« im

Deutschorden-Saal der Kreissparkasse Kaiserslautern

Der Südwestpfälzer-Kinderchor

unter Christoph

Haßler ausnahmsweise

im

Sitzen, weil viel

Body-Percussion

(Körperinstrumente)

zum

Einsatz kamen

62

Einen Festakt mit einem Kinderchor

zu beginnen, noch dazu

mit zeitgenössischer Chorliteratur,

das kann man sich wohl nur beim

Chorverband der Pfalz leisten.

Denn was der Südwestpfälzer-

Kinderchor unter Leitung von

Vater und Sohn – Bernhard und

Christoph Haßler – am Samstagmorgen

boten, war einfach umwerfend.

Das war keine »leichte«

Musik, keine »Kindermusik« von

Jürgen Golle, Thomas Jennefelt

und Wolfram Buchenberg. Es

war »jugendgerechte Musik« wie

einst die Kinderszenen von Robert

Schumann. Wer seine Chorjugend

so überzeugend an neue Musik

Der Südwestpfälzer-Kinderchor,

Leitung Bernhard

Haßler

heranführt, macht einen erstklassigen

Job, würde man im Berufsleben

sagen. Und der Chor? Ein

internationales Aushängeschild für

den CVdP – eines von vielen.

Wenn dann auch noch der

prominenteste Gast, Ministerpräsident

Kurt Beck, begeistert Beifall

klatscht und anschließend in seiner

Ansprache den Chorverband der

Pfalz als vorbildlich und einen der

ganz wichtigen Kulturträger des

eigenen Bundeslandes preist, dann

stimmt einfach alles. Die Chemie

zwischen Politik und Chorverband,

und die Qualität der Chorarbeit.

Ins gleiche Horn stieß Kaiserslauterns

Kulturbürgermeisterin

Dr. Susanne Wimmer-Leonhardt,

die stellvertretend für den im

Ausland weilenden OB Dr. Klaus

Weichel die Grüße der Stadt überbrachte.

Präsident Hartmut Doppler,

dem dieses seit Jahrzehnten zu

verdanken ist, konnte ein illustres

Publikum mit hohen Vertretern

aus Politik und Kultur begrüßen.

Natürlich erhielt Ministerpräsident

Beck die neue Chronik des

Chorverbands als Geschenk.

CVdP-Präsident

Hartmut Doppler

in seiner Begrüßungsansprache

Der Ministerpräsident

von

Rheinland-Pfalz,

Kurt Beck, war

voll des Lobes

über die 150-jährige

Geschichte

des Verbandes


150 Jahre Chorverband der Pfalz

Ein Rückblick in vier Schritten

von Jürgen Steinmann

1 Die Planung

Penibel vorbereitet war das

Jubiläum 150 Jahre Chorverband.

Den Grundstein legten die

Männer und Frauen um Präsident

Hartmut Doppler, indem sie

2006 wiederholt eine zeitgemäße

Namensgebung auf die Tagesordnung

setzten und zur mehrheitlichen

Abstimmung brachten. Vom

Pfälzischen Sängerbund nahm

man Abschied und nannte sich

fürderhin Chorverband der Pfalz

(CVdP). Frischen Wind in den

Blätterwald hatte zuvor schon die

»Chorpfalz« gebracht. Bunt und

lebendig wie eine Illustrierte und

dennoch informativ, wies sie weit

im Vorfeld auf das Großereignis

hin. Mit den letzten Ausgaben und

einer minutiösen Ablaufliste machte

sie Chorfreunde, Sänger und

Interessenten dann so richtig heiß.

Eine Mammutaufgabe bildete für

das Präsidium die tatsächliche

Durchführung. Räumlichkeiten,

Bühnen, Lautsprecher mussten

geordert, Ver- und Entsorgung auf

den Weg gebracht werden. Ordner

und fleißige Helfer galt es auszusuchen.

Vorverkaufsstellen mussten

eingerichtet werden. Termine

mit Persönlichkeiten aus Politik

und Kultur mussten abgestimmt,

Presse, Rundfunk und Fernsehen

informiert werden. Großleinwände,

Plakate und Programme – 9 000

an der Zahl – stimmten dann

rechtzeitig vor Beginn das Festival

»Faszination Chor« ein.

2 Das Angebot

Wie ein Marathonlauf mutete das

Programmheft an. Aus über 60

Veranstaltungen galt es, das sich

Genehme auszusuchen. Nicht

wenige Musikfreunde schnupperten

Zeit übergreifend in mehrere

Konzerte hinein. Eine Friedensmesse,

ein ökumenischer Gottesdienst,

die Gottesdienste aller

Kirchen wurden mit Chören und

Chorgruppen bestückt. Wie ein

Konzert konzipiert, gestaltet und

verfeinert wird, ließ sich in Workshops

erfahren. Singen mit Kindern

und Familie, Männersingen

im Mittelalter, Frauenpop –(im)-

Frauenrock, Sing –(im)- Swing,

Volkslied up to date und die Wettbewerbskategorien

Weltmusik/

Folklore, Jazz/Pop/Rock, Show/

Musical, Romantik und Volksliedsatz

deckten die ganze Palette

bis zur ultramodernen chormusikalischen

Arbeit ab. Sonderkonzerte

wie »Liebeslieder made

in Germany« und die »Nacht der

jungen Chöre« sprachen spezielle

Gruppen an. Im 30-minütigen

Wechsel sorgten Chöre für Nahtlosunterhaltung.

Weit mehr als nur

ein Leitfaden war das Festbuch.

Mit einem geschichtlichen Überblick,

Hintergrundinformationen

zu Literaturauswahl, Dirigenten,

Sängern und Chören ist es wert, in

die Heimbibliothek aufgenommen

zu werden.

»Uli and the Hot

Tunes« – der

Musicalchor des

Musikvereins

Kaiserslautern

(Leitung: Ulrich

Nolte) umrahmte

die Eröffnung der

Chorbühne mit

zwei Musicalmedleys

Jubiläumsausgabe Mai/Juni

Hartmut Doppler

gibt den Startschuss

für die

Offene Chorbühne

an der Stiftskirche

Ministerpräsident

Kurt Beck fühlt

sich immer schon

dort besonders

wohl, wo

gesungen wird.

Nicht umsonst

hat er für seine

Unterstützung

des Chor-wesens

eine der höchsten

Auszeichnung des

CVdP erhalten,

die Philipp-

Mohler-Medaille

in Silber

63


ChorPfalz 3/2010

So viele Chöre

(von außen) hat

die Stiftskirche

wahrscheinlich

noch nie gehört

Rechts: Alle Blicke

in der Fußgängerzone

gingen Richtung

Chorbühne

hin

64

3 Die Durchführung

Einer der renommiertesten

Musikhistoriker, der Würzburger

Professor Friedhelm Brusniak,

stellte am Freitag, 28. Mai, im

Foyer der Fruchthalle (Kaiserslauterns

guter Stube) Gerd Nöthers

zweiten Teil der Geschichte des

Chorverbandes vor. Ausverkauft

war das anschließende Festkonzert

»The armed man«, ein Projekt

der Chorjugend mit Solisten und

den Süddeutschen Kammersolisten

unter der Leitung von Steffen

Utech. Zum Festakt am Samstag,

29. Mai, sprach Ministerpräsident

Kurt Beck. Er hob den Stellenwert

der Musik für jeden einzelnen,

für die Mitmenschen und das Gemeinschaftsgefüge

hervor. Nicht

zu singen, »wäre eine Sünde«. An

die Adresse der politisch Verantwortlichen

gerichtet, mahnte

Hartmut Doppler, damit schon

im Kindes- und Schulalter zu

beginnen. »Wer als Kind aktiv

mit Musik in Berührung kommt,

profitiert davon ein Leben lang«.

Während die Workshop-Arbeiten

schon Samstag Vormittag begannen,

präsentierten sich andere

auf offener Chorbühne vor der

An Zuhörern

und Zuschauern

mangelte es beim

Jubiläumsfest nie

Stiftskirche. Musical-Highlights,

Volksliedsätze, Marsch und Schlager,

Gospels und Folklore – alles

war vertreten. Sonderkonzerte des

weltweit ausgezeichneten Frauenchors

»ex-semble« Münchweiler,

dem Chorleiterchor Pfalz, dem

Schubertchor Kaiserslautern, dem

Projektchor des Kreischorverbandes

Germersheim und dem

bühnenerfahrenen Gospelchor

Lingenfeld und ein Volksparkkonzert

als Auftakt für die gleichnamige

Kaiserslauterer Kulturreihe

bereicherten die Angebotsvielfalt.

Sogar die Nachtschwärmerkonzerte

waren hoch begehrt. Angelika

Rübels themenverpackte Präsentation

deutscher Liebeslieder

einschließlich malendem Künstler

beispielsweise stießen ebenso wie

die Konzerte geistlicher und weltlicher

Prägung noch bis zur späten

Stunde auf Interesse. Als rhythmisch

pulsierendes Klangbecken

erwiesen sich die sonntäglichen

Abschlusspräsentationen auf der

Chorbühne und die Wettbewerbsvorstellungen

in der Fruchthalle.

Von einer hochkarätigen Jury

wurden die besten Teilnehmer

abschließend gekürt.

4 Die Resonanz

Dass das Chorfestival 2010 gefiel,

bewiesen auch die Einfälle am

Rande. Noch voll der Freude

über ihren ersten Preis formierte

sich der Kinder- und Jugendchor

»Südpfalzlerchen« Herxheim um

Klaus Eichenlaub mitten in der

Fußgängerzone. Ihr ansteckender

Gesang ließ viele Passanten spontan

verweilen. »Ein Mekka für

Musikliebhaber«, »Kaiserslautern

sing und klingt«, »Epochen Europas

stilistisch gespiegelt« titelte die

RHEINPFALZ. (jst)

Nachtrag

Wer es, Unkenrufen zum Trotz,

schon immer wusste, sah sich

bestätigt: der Chorgesang lebt

und ist, wenn er denn gegensteuert,

keinesfalls dem Untergang

geweiht. Recht behalten haben insoweit

Friedhelm Brusniak, wenn

er betont »Wir gestalten Kultur«

oder Verbandspräsident Hartmut

Doppler, der »Chorgesang immer

im Wandel begriffen sieht«. Mit

der dreitägigen Veranstaltung

»Faszination Chor« hat Doppler

die Laienchorbewegung in ein

leistungs- und qualitätsfähiges

Licht gerückt. Das neugierig

machende Motto mit seinen

abwechslungsreichen Angeboten

interessierte über 10 000 Besucher.

Nicht nur Sängerinnen und Sänger

ließen sich vom außergewöhnlichen

Flair der Präsentationen

und Veranstaltungsorte anziehen.

Auch viele Marktbesucher, Kauflustige

und nicht aktive Musikfreunde

nahmen die Gelegenheit

wahr, stehen zu bleiben, zuzuhören

oder mit zu singen. Unbeachtet

der Stimmen, die Männerchören,

Gesangvereinen schlechthin,

das »Aus« reden, setzt Doppler

auf die nie verklingende Stimme,

die gemeinsam erst zur Geltung

kommt. Frühzeitig hat er die

Weichen in die richtige Richtung

gestellt. Seine Erfahrungen 2010

sollte der Chorverband der Pfalz

schnellstens an seine Mitglieder

weitergeben. (jst)


1 2

3 4

5 6 7

7

Jubiläumsausgabe Mai/Juni

1– Der Frauenchor

»ex-semble«,

Leitung: Christoph

Haßler

2– Der Chor 2000

Kaiserslautern,

Leitung Barbara

Ikas

3– Männerchorleidenschaft

gemeinsam und

einzeln – der Limburg-Männerchor

2000, Leitung:

Lothar Messmer

4– Bühnenregisseur

und

Moderator vieler

Chorauftritte:

Hansjürgen Hoffmann

5– aufmerksam

6– leidenschaftlich

7– souverän

8– Der KreischorverbandKaiserslautern

hatte für

Samstagabend

mehrere große

Chorprojekte aus

bis zu 6 Einzelchörenzusammengestellt.

In unserem

Bild ist die

Chorgemeinschaft

der Männerchöre

der Sängergruppe

Schorlenberg zu

sehen mit dem GV

Alsenborn, MGV

Baalborn, GV

Enkenbach, MGV

Hochspeyer und

MGV Mehlingen

65


ChorPfalz 3/2010

Die Workshops

1– Sandra Stahlheber,

Spezialistin

für das Singen

mit Kindern und

Familie, lässt die

Zuhörer singen

2– Michael H.

Kuhn – gespannt

bis unter die

Lippen

3– Auch wenn

der Workshop von

Michael H. Kuhn

Gospel statt Swing

bot, waren doch

alle Teilnehmer

voller Freude

4– »Männersingen

im Mittelalter«

nannte sich

der Workshop

II mit Bernhard

Haßler

5– Authentisch

und voller Power:

Angelika Rübel

66

1

2

3

2

4

5

Hallo Herr Hassler!

Welch tolle Veranstaltungen!! Leider konnte

man ja nur einen Bruchteil des tollen Programms

wirklich sehen. Ich habe beim Workshop von

Herrn Kuhn mitgemacht und mir den Gospelchor

Lingenfeld angesehen. Außerdem war ich

in der Alten Eintracht und habe das Programm

zum Liebesleben genossen.

Zum Workshop: So etwas sollte noch viel öfter

angeboten werden – meine Chorsängerinnen

und Chorsänger waren restlos begeistert – ich

übrigens auch!!

Die Konzerte waren toll und selbst mein Mann,

der leider nicht sehr viel mit Musik zu tun hat,

war total begeistert. Ich hätte mir am liebsten

noch viel mehr angesehen, aber ich hatte eine

harte Woche mit einigen Events in der Schule und

konnte mich nicht zu mehr aufraffen...sei’ s drum.

Vielen Dank für die tolle Organisation, das

tolle Angebot, den kostenlosen Eintritt und –

ich denke, die Begeisterung hat nicht nur mich

angesteckt!!

Liebe Grüße von Andrea Opielka


2 Der Workshop war echt toll und das ganze Fest

1

habt ihr echt toll gemacht.

Es hat sich gelohnt, denke ich !!!

Sonja Mildner

Chorleiterin, Lehrerin für Klavier/Gesang/

Event/-Gospelmanagement

3 4

5

2

Jubiläumsausgabe Mai/Juni

1– Karl Zepnik

bewies, dass auch

Volkslieder updatefähig

sind

2– Frauenpop

– (im) – Frauenrock:

so nannte

sich Angelika

Rübels Workshop

3– Pianist

Matthias Stoffel

schrieb die

Arrangements für

Angelika Rübels

Frauenpoprocksongs

4– Eine Lanze für

das Singen in der

Familie, das auch

CVdP-Präsident

Hartmut Doppler

am Herzen liegt

5– Kurze Zeit

nach dem Ende

der Workshops

war es dann soweit:

Präsentation

der Ergebnisse in

der Fruchthalle

67


ChorPfalz 3/2010

Sonderkonzerte – weltlich

»Unser schönes

Land« hieß der

Zyklus des 92jährigenKomponisten

Friedrich

Milde für

Männerchor und

Klavier, dessen

Musik die Akteure

auch emotional

ansprach, wie

man sieht

Bei diesem Konzert

einen freien

Platz zu finden,

war schwer –

der Gospelchor

Lingenfeld (Ltg.:

Meinhard Emling)

ist in seiner Sparte

das Maß aller

Dinge im CVdP

68

Die Fruchthalle, Kaiserslauterns

»gute Stube«, war neben der Offenen

Chorbühne der Mittelpunkt

für Chormusik, die begeistert hat.

Sie bot z.B. bei den Sonderkonzerten

die Möglichkeit, besonders

anspruchsvolle Programm in

einer gepflegten Konzertatmosphäre

vorzutragen. Bitte haben

Sie Verständnis dafür, dass wir

immer nur einen kleinen Teil der

vielen Mitwirkenden in unserer

»Faszination Chor«-Ausgabe der

ChorPfalz präsentieren können.

»ex-semble«

unter der Leitung

von Christoph

Haßler – einer der

Leuchttürme des

CVdP

Harald Kronibus

hat aus den

Chorleiter(inne)n

seines Chorleiterchores

einen

anspruchsvollen

Klangkörper

geschmiedet

Musik der Klassik

und Romantik

standen auf dem

Programm des

Schubertchors

Kaiserslautern

unter Leitung von

Jutta Jochum


Die lange Chornacht

Eine Nacht ohne Ende, aber mit

weltlicher und geistlicher Chormusik

vom Feinsten. Genau so

muss sich ein moderner Chorverband

präsentieren.

Mit dem Gospelchor Lingenfeld

(Ltg.: Meinhard Emling)

begann die Chornacht in der

Fruchthalle.

Achim Baas mit »Chorlight« des

GV »Männerquartett Rodalben«

und den »Young Voices« des GV

»Fröhlichkeit Donsieders« – erst

einzeln, dann mit beiden Chören

zusammen. Stimmungsmacher

waren u. a. der »Zahnarzt«-Song

und »Let the sunshine in« aus

dem Musical »Hair«.

Keinen Einlass mehr fand man

ab 21.30 Uhr in der »Alten

Eintracht«, wo das Nachtschwärmerkonzert

I über die Bühne ging.

»Liebeslieder – made in Germany«.

Acht Chöre und eine Combo

unter Leitung von Angelika Rübel

zauberten Schmusestimmung in

den Saal.

Der Junge Chor

Hochstein (Ltg.:

Sonja Walther)

Jubiläumsausgabe Mai/Juni

69


ChorPfalz 3/2010

Kirchenkonzerte und Gottesdienste

Samstagmittag,

und die Stiftskirche

war voll!

70

Der Gesangverein

Neuhemsbach

(Ltg.: Hartmut

Weisbrod) besang

die Sitftskirche »von

innen« mit dem

Oratorium »Die

Erschaffung der

Welt« von Bert Ruf

Bischof Dr.

Karl-Heinz

Wiesemann,

Kirchenpräsident

Christian Schad

und Pfarrer

Norbert Kaiser

(v. l.) zelebrierten

den ökumenischenFestgottesdienst

am

Samstagabend in

St. Martin

Musikalisch umrahmt

wurde der

Festgottesdienst

von der Schola

aus Workshop II,

Leitung Bernhard

Haßler

Auch die Bischöfe

erhielten von

CVdP-Präsident

Hartmut Doppler

eine Chronik als

Geschenk


Für Nachtschwärmer am Samstagabend

gab es nicht nur weltliche,

sondern auch geistliche Musik,

z.B. mit dem GCH Siegelbach

(Ltg.: Tobias Markutzik, links)

und Steffen Utechs Chor »Perpetuum

Cantabile« aus Duttweiler

(unten).

Jubiläumsausgabe Mai/Juni

Ein Sonntagmorgengottesdienst

soll für alle anderen stehen – es

war der Gottesdienst in der

Maria- Schutz-Kirche, bei dem

das Chorprojekt des KCV Neustadt

an der Weinstraße alle Farben

der Chormusik bot und von

einem exzellenten Blasorchester

(Gesamtleitung: Winfried Grünebaum)

sowie an der Orgel von

Dorina Schmidt begleitet wurde.

71


ChorPfalz 3/2010

Offener Chorwettbewerb – die Ergebnisse

72

Weltmusik / Folklore

Chorisma, Insheim mit gutem Erfolg teilgenommen

Rheinland-Pfalz International Choir, (K) mit gutem Erfolg teilgenommen

Kaiserslautern

Jazz / Pop / Rock

Sunshine Singers, Waldsee mit Erfolg teilgenommen

«Flower Power Rock« des GV Rockenhausen mit gutem Erfolg teilgenommen

Rock Chor »On Air« mit gutem Erfolg teilgenommen

Projektchor des GV und Musikvereins mit gutem Erfolg teilgenommen

»Volkschor«, Lambsheim

Cantilena, Frankeneck (K, BP) mit sehr gutem Erfolg teilgenommen

Show / Musical

Femmes Fatales, Kerzenheim mit gutem Erfolg teilgenommen

Young Voices des GV »Fröhlichkeit«, Donsieders mit sehr gutem Erfolg teilgenommen

Kinder- und Jugendchor »Südpfalzlerchen«, (K) mit hervorragendem Erfolg teilgenommen

Herxheim

Junges Vokalensemble, Kaiserslautern (K, BP) mit hervorragendem Erfolg teilgenommen

Volkslied / Romantik (IV)

Frauenchor Kreimbach-Kaulbach mit Erfolg teilgenommen

MGV Essingen mit Erfolg teilgenommen

GV Liederkranz Schaidt mit Erfolg teilgenommen

GV Männerchor Wörth mit gutem Erfolg teilgenommen

Frauensingkreis Altdorf mit gutem Erfolg teilgenommen

MGV Hochspeyer mit gutem Erfolg teilgenommen

»Junger Chor« Hochstein mit gutem Erfolg teilgenommen

»Perpetuum Cantabile« Duttweiler mit sehr gutem Erfolg teilgenommen

Kammerchor »Concerto Cantabile« mit sehr gutem Erfolg teilgenommen

Frauenchor »ex-semble« Münchweiler (K, VL) mit hervorragendem Erfolg teilgenommen

an der Rodalb

K = Kategoriesieger (ab 20 Punkte)

BP = Beste Bühnenpräsentation (ab 20 Punkte)

VL = Beste Volksliedpräsentation (ab 20 Punkte)


1

2 3

4 5

6

Jubiläumsausgabe Mai/Juni

1– Femmes

Fatales aus Kerzenheim

sangen

in der Kategorie

Show/Musical

2– Kinder- und

Jugendchor

»Südpfalzlerchen«

beim Sonntagvormittagkonzert

im

Volkspark

3– In Deutschland

das Maß

aller Dinge in

Sachen Frauenchor:

ex-semble

unter der Leitung

von Christoph

Haßler

4– Kategoriesieger

in der Kategorie

Show/Musical:

der Kinder- und

Jugendchor »Südpfalzlerchen«

5– Der Kinder-

und Jugendchor

»Südpfalzlerchen«

hatte beim

Chorfest volles

Programm

6– Perfekt,

präzise und voll

konzentriert –

der Kinder- und

Jugendchor »Südpfalzlerchen«

73


ChorPfalz 3/2010

1– »The winner

is…« – Preisvergabe

bei der

Abschlussveranstaltung

2– Kinder- und

Jugendchor »Südpfalzlerchen«

bei

der Abschlussveranstaltung

3– Ende gut, alles

gut – die Preisträger

konnten bei

der Abschlussveranstaltung

noch

einmal so richtig

beweisen, warum

sie ihren Preis zu

Recht erhalten

hatten, z.B.

ex-semble

4– Eine singende

Streetgang – das

Junge VokalensembleKaiserslautern

5– ex-semble bei

der Abschlussveranstaltung

des

Chorfestes

6– Junges

Vokalensemble

Kaiserslautern

7– Kategoriesieger

und beste Bühnenpräsentation

in der Kategorie

Show/Musical:

das Junge

Vokalensemble

Kaiserslautern

74

1 2

3 4

5 6

7


»For the Kids« – die Kleinsten im Chorverband

Eine Veranstaltung der Chorjugend

Veronika Bertsch und Martin

Falk führten mit dem Seminarchor

des Kinderchorseminar 2010

der Chorjugend das Kindermusical

»Die unglaubliche Reise mit

der Zeitmaschine« auf.

CVdP-Vizepräsidentin Gudrun

Scherrer (FELIX-Beauftragte des

CVdP) fühlte sich unter den vielen

Kinder der KITAs St. Elisabeth

in Kindsbach und »Mäuseburg«

in Fischbach bei der Felixverleihung

des CV Kaiserslautern

besonders wohl.

Jubiläumsausgabe Mai/Juni

75


ChorPfalz 3/2010

Ende gut, alles bestens –

die Schlussfeier

76

Am Sonntag, 30. Mai, um 16 Uhr

begann der letzte Akt des Chorfestes.

Und er hätte nicht viel später

beginnen dürfen, denn mit dem

Ende des Jubiläums »150 Jahre

Chorverband der Pfalz« änderte

sich das Wetter in Kaiserslautern

schlagartig. Einmal durften die

Zuschauer ihre Regenschirme

kurz aufspannen (damit man sie

nicht ganz umsonst mitgenommen

hatte).

Viel Prominenz aus der Politik

und Kulturszene war gekommen,

aus Europaparlament, Bundestag,

Landtag und von den Verbänden

der Laienmusik. Das Bläserquintett

»Südpfalz Brass« (Ltg.: Peter

Kusenbach) lieferte die feierliche

Eröffnungsmusik. CVdP-Präsident

Hartmut Doppler und Verbands-

chorleiter Bernhard Haßler gaben

die Ergebnisse des Offenen Chorwettbewerbs

bekannt, gratulierten,

überreichten Urkunden, die Siegerensembles

gaben eine Kostprobe

ihres Könnens und – sicher

das eindruckvollste Erlebnis für

viele – man sang gemeinsam: »Die

Gedanken sind frei«, »Wohlauf in

Gottes schöne Welt« und abschließend

die Nationalhymne. Der

Kulturstaatssekretär des Landes

Rheinland-Pfalz, Walter Schumacher,

ließ sich in seiner Ansprache

von der Begeisterung hinreißen

und besaß genügend Augenmaß,

alle Aktiven und alle Zuschauer

rechtzeitig vor dem großen Regen

nach Hause zu lassen. Ein fröhliche,

eine würdige, eine gelungene

Schlussfeier.

2 chapeau: das war eine klasse

veranstaltung am wochenende.

glückwunsch und

anerkennung. ich habe selbst

früher landes-musikschultage

organisiert und weiß wovon

ich rede.

herzlichen dank auch nochmal,

dass wir »rock-voices«

als newcomer mitmachen

durften.

herzliche grüße

andreas dodt


2 Nochmal herzlichen Glückwunsch für die

gelungene Veranstaltung. Das hat richtig Spaß

gemacht.

Mit freundlichen Grüßen

im Auftrag

Karin Hoffmann

Rheinland-Pfalz International Choir

2 Meine herzlichsten Glückwünsche für die ganze

Veranstaltung. Es war ein super Wochenende!

Vielen Dank für Ihre Bemühung.

Herzliche Grüße

Irene Scheidt

Frauenchor Kreimbach-Kaulbach e.V.

2

Hallo Herr Hassler!

wir gratulieren dem Chorverband

zu einem erfolgreichen

und interessanten

Wochenende! Es hat uns allen

wirklich Spaß gemacht, dabei

zu sein.

Beste Grüße,

Maike Kraus

Gesangverein 1883 Hochstein

Jubiläumsausgabe Mai/Juni

77


ChorPfalz 3/2010

78

n

Danke

Unser Chorverband hat ihnen viel zu

verdanken. So werden wir ihnen stets ein

ehrendes Andenken bewahren.

Horst Schirrmann

> 1. Juni 2010

»In dankbarer Erinnerung gedenken wir unseres Sängers u. Ehrenmitglieds

Horst Schirrmann, der im Alter von 70 Jahren am 1.6.2010 verstorben

ist. Er war von 1990 – 1994 Ausschussmitglied im Verein. Für 40 Jahre

verdienstvoller Mitarbeit im Chor wurde ihm 1996 vom Pfälzischen

Sängerbund die goldene Ehrennadel überreicht.

Mit Liedvorträgen und Kranzniederlegung am Grab nahm der Gesangverein

Abschied. Wir werden Herrn Schirrmann ein ehrendes Andenken

bewahren.

Gesangverein Männerchor Liederkranz 1858 Freisbach e.V.«

Exclusiv für Musikfreunde

Prospekt

Prospekt

anfordern

anfordern

Finkenstr. 49 75217 Birkenfeld

Tel.: 0 72 31-47 12 12 Fax: 47 12 90

E.mail: info@sieglinde-schmid.de

www.sieglinde-schmid.de

Singen – Tanzen – Schauspiel

Freizeitschule und

Zentrum für Darstellende Kunst

Qualität aus Erfahrung

seit 1886

original - historisch - echt

Uniformfabrik Negele

Uniformfabrik Negele

Reutlinger

Reutlinger

Straße

Str. 58

58

72072 Tübingen

Telefon Fon 07071/9179-6 07071-91796

Telefax Fax 07071/917988

07071-917988

Originaltracht

Originaltracht

Hist.

Hist.

Uniformen

Uniformen

Hist. Hist. Kostüme Kostüme

Landknechte

Vereinskleidung

Neu in

Speyer!

Professionelle

Bühnenausbildung

www.negele.de

info@negele.de

www.buehnefrei.org


Starke Partner der Pfalz

für alle Finanzfragen.

Die Sparkassen der Pfalz und die Versicherungskammer Bayern sind Partner in

allen Versicherungsfragen sowie in Sachen Sicherheit und Finanzen. Auch im

kulturellen Bereich machen wir uns gemeinsam stark für die Pfalz. Gut, dass sich

unsere Kompetenzen ergänzen und wir uns auch in der Region für die Region

engagieren. Wenn Sie mit unserem gemeinsamen Heißluftballon die schöne

Landschaft der Pfalz genießen wollen: www.dollyair.de

☎ 0 62 33/3 60 20 oder 01 70/90 07 79 19 www.sparkasse.de

Jubiläumsausgabe Mai/Juni

Tagungsstätte Herrenberg

Am Stadtrand einer der schönsten

�����������������������������������

��������������������������������������

�������������������������������

����������������������������������

Tagungshotel:

� ������������������������

� ����������������������������������

� ���������������������������������

unterschiedlichen Kategorien

� Eigenes Tagungsprogramm

� ������������������������������������������������������

Tagungsstätte Herrenberg/VCH-Hotel

������������������������������������������

�������������������������������������������������

��������������������������������


Zum Jubiläum

»150 Jahre Chorverband der Pfalz«

Die ChorPfalz-Quarzuhr

Eine Chorpfalz-Quarzuhr kostet 34 Euro (inkl. MwSt. zzgl. Versand

von 4,80 Euro).

Ab 55 Euro pro Bestellung ist die Lieferung versandkostenfrei

innerhalb Deutschlands an (also schon ab der 2. Uhr).

ab 10 Uhren kostet eine Uhr 29 Euro (inkl. MwSt. und Versand)

ab 30 Uhren kostet eine Uhr 28 Euro (inkl. MwSt. und Versand)

ab 50 Uhren kostet eine Uhr 27 Euro (inkl. MwSt. und Versand)

Dies entspricht dem Preis unseres Standard-Modells Classic.

Ihre Bestellung

UvdS-Design

Neue Straße 26

61118 Bad Vilbel

GERMANY

Das Jubiläumsgeschenk

für Ihre Jubilare

und für Sie selbst.

Tel. +49 (0) 61 01– 3 33 02

Fax +49 (0) 61 01– 5 58 58 54

Mobil +49 (0) 170 – 4 88 64 37

info@uvds-design.com

www.uvds-design.com


ChorPfalz Juli/August · Nr. 4/2010

Zeitschrift des Chorverbandes der Pfalz

Chor

Noch ein Jubiläum im CVdP

Der Pfälzer Sängerspruch wird

25 Jahre alt. Uraufführung im

Beisein von H. Kohl

Pfalz Pfalz

Freizeitschule

für Singen, Tanzen

und Schauspiel

öffnet in Speyer

P 21615 · 1,60 EUR

Juli/August 2010

Chorverband

der Pfalz

1

Foto: Dr. Klaus Eichenlaub


ChorPfalz 4/2010

Wo wende ich mich hin?

Thema zuständig

82

Ambulante Stimmbildung, FELIX

und was damit zusammenhängt

Begegnungs- und Begutachtungskonzerte

Vizepräsidentin Gudrun Scherrer,

Am Rauhen Weg 9, 67722 Winnweiler,

Tel. (06302) 31 78, Fax (06302) 98 33 55,

scherrer-winnweiler@t-online.de

Stellv. Verbandschorleiter Jürgen Schumacher,

Erlenweg 16, 67269 Grünstadt, Tel./Fax

(06321) 86 07 04, JSchumacherChor@aol.com

Beiträge, finanzielle Angelegenheiten Schatzmeister Eberhard Schwenck,

Am weißen Haus 21a, 67435 Neustadt,

Tel. (06321) 6 89 26, Fax (06321) 6 67 74,

tschwenck@t-online.de

ChorAkademie (organisatorisch),

OVERSO [OnlineVereinsOrganisation],

Seminare Qualifizierung

von Chorsängern/-sängerinnen und

Seminare für Vereinsführungskräfte

Chorjugend der Pfalz, Webmasterin

für die Internetseiten des Chorverbandes

der Pfalz (www.chorverbandder-pfalz.de)

und der Chorjugend

(www.chorjugend-der-pfalz.de)

ChorPfalz – Redaktion

Übersendung von Manuskripten,

Bildern, Grafiken nur per eMail

ChorPfalz –Verlag, zuständig u. a.

für Abo-Adressen, Versand, Anzeigen

und Nachrufe

Chorverband der Pfalz (CVdP) –

Alles, was mit dem Chorverband zu

tun hat, aber auch GEMA, Anträge

auf Förderung aus Mitteln der

Glücksspirale usw.

Vizepräsident Werner Mattern,

Neckarstraße 31, 67117 Limburgerhof,

Tel. (06236) 46 13 74, mattern_werner@tonline.de

Chorjugend-Vorsitzende Inge Vonnieda,

Hauptstraße 81, 67482 Freimersheim, Tel.

(06347) 60 80 714 + 61 24, Fax (06347) 60 80

715 + 91 85 00, inge.vonnieda@t-online.de,

i.vonnieda@chorverband-der-pfalz.de

Gerd Nöther, Heinrich-Jakob-Fried-Straße 15,

76829 Landau, Tel. (06341) 89 77 13,

chorpfalz@gmx.de

Edition Omega (Wolfgang Layer), Eschweg 12,

27308 Kirchlinteln-Otersen, Tel. (04238)

94 36 41, Fax (04238) 94 36 13, info@editionomega.de

(www.edition-omega.de)

Geschäftsstelle des Chorverbandes der Pfalz,

Am Turnplatz 7, 76879 Essingen, Tel. (06347)

98 28 34 + 98 28 37, Fax (06347) 98 28 77,

pfaelzischer-saengerbund@t-online.de (www.

chorverband-der-pfalz.de)

Deutscher Chorverband (DCV) Verbandsgeschäftsstelle, Eichdorffstraße 18,

10115 Berlin, Tel. (030) 847 10 980, Fax (030)

847 10 899, info@deutscher-chorverband.de

(www.deutscher-chorverband.de)

Haftpflichtversicherung, Rechtsschutz

des Deutschen Chorverbandes

Musikalische Fragen, Chor-Akademie

(musikalisch), Chorleiterseminar u. a.

ARAG Allgemeine Versicherung AG, Abt.

Sport-Betrieb, Gruppen-Versicherungsvertrag

Nr. SpV 1022832, ARAG-Platz 1, 40472

Düsseldorf, Tel. Vertrag (0211) 9 63 38 34,

Tel. Schaden (0211) 9 63 33 53, Fax Allgemein

(0211) 9 63 36 26, duesseldorf@arag-sport.de

Verbandschorleiter Bernhard Haßler,

Auf dem Blaul 18, 66978 Clausen, Tel.

(06333) 95 57 35 + 22 66, Fax (06333) 95 57 36,

bernhard.hassler@t-online.de

Impressum

Die ChorPfalz ist die Zeitschrift des Chorverbandes

der Pfalz und erscheint alle zwei Monate

mit sechs Ausgaben im Jahr.

ISSN-Nr. 0031-6678

Gedruckte Auflage: 4 500

Verkaufte Auflage: 4 300

Herausgeber:

Chorverband der Pfalz

im Deutschen Chorverband e.V.

Geschäftsstelle: Am Turnplatz 7

76879 Essingen

Fon 0 63 47– 98 28 34 und 98 28 37

Fax 0 63 47–98 28 77

E-Mail: pfaelzischer-saengerbund@t-online.de

Internet: www.chorverband-der-pfalz.de

Verlag und Anzeigen:

Edition Omega Wolfgang Layer

Eschweg 12, 27308 Otersen

Fon 0 42 38 – 94 36 42

Fax 0 42 38 – 94 36 13

Mobil 01 72 – 44 85 389

E-Mail: info@edition-omega.de /

anzeigen@edition-omega.de

Internet: www.edition-omega.de

Druck:

Todt Druck + Medien GmbH + Co. KG

Rudolf-Diesel-Str. 1

78048 Villingen-Schwenningen

Redaktion:

Gerd Nöther,

Heinrich-Jakob-Fried-Straße 15, 76829 Landau

Tel. 0 63 41– 89 77 13

eMail: gerd.noether@gmx.de oder

chorpfalz@gmx.de

Layout/Grafik:

Bärbel Kurz

Spitalmühlweg 8b, 76829 Landau

Tel. 0 63 41– 14 44 33

eMail: baerbelkurz@web.de

Hinweise:

Beiträge für den allgemeinen redaktionellen Teil

sind an die Redaktion, Berichte von Vereinen

sind nach Möglichkeit über die Kreispressereferenten

des jeweiligen Sängerkreises zu senden.

Für Anzeigen und Nachrufe ist der Verlag zuständig;

Vorgaben und Preise der Nachrufe siehe

ChorPfalz Nr. 3/2004, Seite 35.

Abo-Bestellungen oder Änderungen der

Versandadressen sind ebenfalls an den Verlag zu

richten. Die Kündigung oder eine Reduzierung

von Pflichtexemplaren durch Vereine ist nicht

möglich, da der Bezug der ChorPfalz durch

die dem Chorverband der Pfalz angehörigen

Vereine eine satzungsgemäße Mitgliedsverpflichtung

ist, die aus der Vereinszugehörigkeit

zum Chorverband der Pfalz resultiert; diesbezügliche

Fragen sind mit dem Chorverband

der Pfalz (und weder mit dem Verlag noch mit

der Redaktion) zu klären. Die Kündigung von

Einzel-Abos privater Personen erfolgt gegenüber

dem Verlag mit einer Frist von sechs Wochen

zum Jahresende. Der Abdruck einzelner Artikel

– auch auszugsweise – ist ohne schriftliche

Zustimmung der Redaktion nicht gestattet.

Redaktionsschluss

für die Ausgabe September/Oktober 2010

ist der 20. August 2010.


Unser Pfalz-Foto: Sommer im Wasgau

Inhaltsverzeichnis 4/2010

Wo wende ich mich hin? Themen – Personen 82

Inhaltsverzeichnis 4/2010

Neues verbandsübergreifendes Projekt in Aussicht

Pfalz-Foto: Sommer im Wasgau

83

Noch ein runder Geburtstag:

Der Pfälzer Sängerspruch wird 25 Jahre alt

84

Der Tenor Johannes Kalpers ist Moderator

der SWR-Fernsehsendung »SonntagsTour«

86

Rheinland-Pfälzische Chöre triumphieren beim

8. Deutschen Chorwettbewerb

87

Südpfalzlerchen Kategoriesieger beim Deutschen

Chorwettbewerb

88

Fortbildungsveranstaltungen 89

Freizeitschule für Darstellende Kunst

öffnet in Speyer ihre Pforten

90

Gospelchor Lingenfeld konzertierte in München 91

Das Sommergedicht: »Mondnacht« (Joseph von Eichendorff) 92

Chorleben intern

– Bad Bergzabern, Blies, Brücken

93

– Frankenthal-Grünstadt, Germersheim, Glan-Lauter 95

– Kaiserslautern 96

– Landau, Südliche Weinstraße 97

– Ludwigshafen, Neustadt 98

– Nordpfalz, Pirmasens 99

– Speyer 100

– Zweibrücken, Bäcker-Sängerbund 101

Termine, Veranstaltungen 104

Neues verbandsübergreifendes

Projekt in Aussicht

Juli/August 2010

Zu einem ersten Gespräch über ein gemeinsames

Pilotprojekt zwischen dem Chorverband der Pfalz

und seinen Kreischorverbänden Ludwigshafen,

Frankenthal-Grünstadt und Speyer einerseits und

der Musikschule Rhein-Pfalz-Kreis sowie dem

Reginalverband AMJ andererseits trafen sich die

CVdP-Vizepräsidenten Werner Mattern und Gudrun

Scherrer sowie Verbandschorleiter Bernhard Haßler

mit dem Leiter der Musikschule Christoph Utz und

dem AMJ-Vertreter Markus Braun. Das Ziel ist es, für

Musiklehrer, Chorleiter und Kindergärtnerinnen, die

in den Bereichen Kindergärten, Grundschulen und

Kinderchören arbeiten, im Frühjahr 2011 ein Workshop

durchzuführen. Weitere Projekte sollen sich

daran anschließen. Auf dem Foto – von links nach

rechts – C. Utz, M. Braun, G. Scherrer und B. Hassler.

Die ChorPfalz wird weiter berichten

(Bericht und Foto: Werner Mattern)

Zum Titelbild: Große Freude bei den Südpfalzlerchen Herxheim über das Abschneiden beim Deutschen Chorwettbewerb

83

Foto: © Udo Drews/Pixelio.de


ChorPfalz 4/2010

Noch ein runder Geburtstag:

Der Pfälzer Sängerspruch wird 25 Jahre alt

84

Rechtzeitig zur 125-Jahr-Feier

hat der Pressewart des Pfälzischen

Sängerbundes, Gerd

Nöther, Wörth, einen neuen

Pfälzer Sängerspruch getextet

und auch vertont: ›Grüne Reben,

dunkle Wälder, hohe Berge, weite

Felder, gold’ne Sonne, gold’ner

Wein. Hoch lebe die Pfalz am

Rhein!‹ Dieser neue Sängerspruch

wird erstmals während

des offiziellen Festaktes am

10. November 1985 im Saalbau

in Neustadt/Wstr. in Wort und

Ton zu hören sein.« schrieb Emil

Strauß in seiner 1985 erschienenen

Festschrift »125 Jahre Pfälzischer

Sängerbund 1860–1985«.

Und Walter Weidmann, ehemaliger

Präsident des Deutschen

Sängerbundes und damals

Ehrenmitglied des pfälzischen

Chorverbandes, stellte seinerzeit

als Besucher des Festaktes aktuell

fest: »Der Chor der Chorleiter,

diesmal unter Klaus Kiefer,

ersang mit der Uraufführung

des Pfälzer Sängerspruches sich

selbst und dem Komponisten

Gerd Nöther Zustimmung und

Sympathie. Möge dieses symbolhafte,

einprägsame Geschenk des

Festtages bald die Herzen aller

Pfälzer Sänger gewinnen!« Weidmanns

Wunsch ist in Erfüllung

gegangen – die Pfälzer Sängerinnen

und Sänger haben »ihren«

Sängerspruch in den 25 Jahren

seines Bestehens angenommen.

Erinnern wir uns:

»Wir haben einen neuen ›Pfälzer

Sängerspruch‹«, jubelte der

damalige Bundeschormeister Klaus

Kiefer aus Landau-Godramstein in

der »PFÄLZER-SÄNGER«-Sonderausgabe

»125 Jahre Pfälzischer

Sängerbund – Das Jubiläumsjahr

1985« vom Juli/August 1986. Und

weiter schrieb Klaus Kiefer:

»Die Uraufführung fand

inzwischen beim Festakt aus

Anlaß unseres 125-jährigen am

10. November 1985 in Neustadt im

Beisein unseres Bundeskanzlers Dr.

Helmut Kohl, unseres Kultusministers

Dr. Georg Gölter, des Präsidenten

des Deutschen Sängerbundes,

Alfred Engelmann, und einiger

Präsidenten der Sängerbünde

aus der Bundesrepublik statt, vor

einem Publikum von über 1 400

Vertretern aus dem politischen,

kirchlichen und kulturellen Leben

der Pfalz. Zum ersten Mal erklang

unser Spruch, dargeboten durch

den Chorleiter-Chor des Pfälzischen

Sängerbundes unter Leitung

des Bundeschormeisters.

Unser früherer Wahlspruch –

1928 vom damaligen Bundeschormeister

Christian Ott getextet und

vertont – brachte zum Ausdruck,

daß die Pfalz und die Pfälzer sich

treu zu Volk und Reich bekannten.

War doch damals das Verhältnis

zu unseren europäischen Nachbarn

alles andere als gut.

Nun, seit dieser Zeit sind über

57 Jahre ins Land gegangen, mit

schlimmen und guten Tagen. Heute

grenzen wir uns nicht mehr ab,

wir sehen vielmehr auch in der

Musik eine gemeinsames Europa

mit gemeinsamen, grenzüberwindenden

Kulturgütern. So war es

also längst überfällig, einen neuen

Sängerspruch zu finden, einen

Spruch, der unsere Heimat in ihrer

Schönheit und ihrem Reichtum

besingt, der aber auch die Liebe

zur Pfalz zum Ausdruck bringt.

Den Anstoß hierzu gab ich 1984

auf dem Sängertag in Pirmasens.

In einem zweijährigen Wettbewerb

wurde unter 25 Texten und danach

unter 35 Kompositionen der Spruch

gefunden. Die Auswahl – sowohl

der Texte als auch der Kompositionen

– war neutral, d. h., außer

dem Bundeschormeister kannte

niemand die Namen der Verfasser.

Es war ein langer, aufwendiger

Prozeß, aber ich glaube, daß der

Aufwand sich gelohnt hat.

Derjenige, der Worte, Weise und

Satz in gelungener Einheit erdach-


te, war unser PSB-Pressereferent

und Schriftleiter des ›PFÄLZER

SÄNGER‹, Gerd Nöther. Wer die

Geschichte unseres Bundes kennt,

weiß, daß der Name Nöther in den

letzten Jahrzehnten schon immer

für Engagement und Liebe zum

Chorgesang bürgte. Gerd Nöthers

Vater, Willi Nöther, hat nach

dem Kriege bis in unsere Tage in

verschiedenen Positionen unserem

Bund gedient, der Sohn Gerd, selbst

auch Chorleiter, ist schon einige

Jahre ein fleißiger, liebenswerter

Mitstreiter für unsere Sängersache.

Wir beglückwünschen Gerd

Nöther zu seinem Erfolg. Allen, den

Dichtern und Komponisten, die sich

am Wettbewerb beteiligten, danke

ich hier von Herzen. An uns allen,

liebe Sangesfreunde, liegt es nun,

den neuen Sängerspruch mit Leben

zu erfüllen.

Bei dieser Gelegenheit darf ich

auch dem Hause Hornberger, der

Verlagsdruckerei des ›PFÄLZER

SÄNGER‹, ganz herzlich dafür

danken, daß sich die Geschäftsführer

Marlies und Gerd Hornberger

sowie Volker Wagner in freundschaftlicher

Weise bereit erklärt haben,

den neuen Sängerspruch in der

erforderlichen Auflage zu drucken

und zur Verfügung zu stellen. Der

Sängerspruch muß nun geübt und

– vor allem – gesungen werden, daß

er in Ohr und Herz eindringe! Es

gibt drei Fassungen: Männerchor,

gemischter Chor und zu gleichen

Stimmen. Das Lied kann auch von

allen Stimmgruppen gemeinsam

gesungen werden. Wenn wir Pfälzer

irgendwo als Sänger auftreten, wird

man allenthalben hören: ›Grüne

Reben, dunkle Wälder, hohe Berge,

weite Felder, gold’ne Sonne, gold’ner

Wein: Hoch lebe die Pfalz, hoch lebe

die Pfalz am Rhein!‹

Und der zwischenzeitlich

verstorbene Gruppenchorleiter der

SG Trifels im Sängerkreis Landau-

Südliche Weinstraße, Karl-Heinz

Albrecht, hat für den »Pfälzer

Sänger« im Juli/August 1990 eine

kleine Geschichte der Sängersprüche

im Pfälzischen Sängerbund

zusammengestellt:

»Mit Sängersprüchen hat es

seine eigene Bewandtnis: Sie sind

ein Kind ihrer Zeit, spiegeln daher

oft auch den Zeitgeist wider, in

dem sie entstanden sind, und sie

sind daher oft auch nur kurzlebig,

auch wenn sie – wie es manchmal

scheint – für die Ewigkeit getextet

und komponiert werden sollten.

Sängersprüche sind daher den ei-

nen ein Graus, erinnern sie doch an

Weinseligkeit und Zeltatmosphäre,

für andere hingegen zählen sie zu

den erhebenden Höhepunkten organisierten

Sängerlebens und lassen

das Herz höher schlagen, wenn aus

Hunderten von Kehlen mit dem

Sängerspruch eine Veranstaltung

eröffnet wird.

So kann der jetzt 130 Jahre alte

Pfälzische Sängerbund auf eine Reihe

auf eine Reihe von Sängersprüchen

zurückblicken, die als Kinder

ihrer Zeit nicht mehr in unsere

Gegenwart passen und daher den

Weg alles Irdischen gegangen sind.

Die früheren Sängersprüche –

dabei war der erste, im Jahre 1896

entstandene Sängerspruch – von

Adam Hoffmann aus Speyer getextet

und von Karl August Krauß

aus Speyer komponiert – von

seinem Text her weder Ausdruck

des damals übersteigerten Nationalgefühls,

noch in seiner Aussage

schwülstig oder überheblich. Er

spiegelt einfach und schlicht das

Heimatgefühl wider: ›Fröhlicher

Sang, feuriger Wein! Hoch, du

sonnige Pfalz am Rhein!‹

Ein anderer, im Jahre 1922

entstandener Sängerspruch war von

Wilhelm Daniel aus Mundenheim

getextet und von Ruland Ayßlinger

aus Aalen komponiert worden. Er

war zwar nur der Sängerspruch des

Speyergau-Sängerbundes, wurde

aber weit über den Speyergau

hinaus in der gesamten Vorderpfalz

gesungen. Vereinzelt ist er da und

dort heute noch zu hören. Lag es

an dem zu national und vaterländisch

gefärbten Inhalt, daß er nicht

zum Wahlspruch des Pfälzischen

Sängerbundes erhoben wurde?

Sein Text ›Vom Rheine bis zur

stolzen Haardt, erhalt’ uns Gott die

deutsche Art, das frohe Lied, den

sonnigen Wein: Hoch Pfälzer Land

am deutschen Rhein!‹ ist heute

noch vielen Sängern in Erinnerung.

Der Pfälzische Sängerbund

zog es auf jeden Fall vor, den im

Jahre 1928 von Bundeschormeister

Christian Ott aus Zweibrücken

geschaffenen Sängerspruch zum

Bundeswahlspruch zu erheben. Der

Text ›Treu dem Lied in Freud’ und

Leid, Pfalz am Rhein, gut deutsch

allzeit!‹ war weithin bekannt und

schmückte so manche Sängerfahne,

jedoch scheiterten alle Versuche,

diesen Sängerspruch in späterer

Zeit wieder aufleben zu lassen.

Man entschied sich vielmehr im

Jahre 1937 für einen aus unserer

heutigen Sicht völlig indiskutablen

Spruch, den ›Bundesführer‹ Fritz

Kipp aus Neukirchen-Mehlingen

getextet und Bundeschorleiter Karl

Gödtel aus Kaiserslautern vertont

hatte: ›Vom Rheine bis zur treuen

Saar, der Westmark Lied deutsch

immerdar!‹ Er verschwand im

wahrsten Sinne des Wortes sang-

und klanglos nach dem Ende der

nationalsozialistischen Diktatur.

War es nur Zufall, daß der

Pfälzische Sängerbund nach seiner

Wiedergründung im Jahre 1949 fast

vier Jahrzehnte auf einen eigenen

Bundesspruch verzichtete? Viele

Chöre wichen in dieser Zeit auf

den Sängerspruch des Deutschen

Sängerbundes aus, der allerdings

wegen seines Textes nicht ungeteilte

Zustimmung fand: ›Grüß Gott mit

hellem Klang, Heil deutschem Wort

und Sang!‹

Der neue Sängerspruch – Im

Jahre 1984 gab der damalige Bundeschormeister

Klaus Kiefer aus

Landau-Godramstein die Anregung,

in Form eines Wettbewerbs

zu einem neuen Sängerspruch

zu kommen. Anlaß zu diesem

Wettbewerb sollte das 125-jährige

Jubiläum des Pfälzischen Sängerbundes

im Jahre 1985 sein. Die

Autoren wurden aufgerufen, einen

zeitgemäßen und die Pfalz besingenden

Vierzeiler zu finden. Das

Echo auf diesen Aufruf war größer,

als erwartet werden konnte. Von

12 Autoren gingen 25 Texte ein.

Aus diesen 25 Beiträgen wählte das

Präsidium unter Beachtung der

Anonymität fünf Vierzeiler aus.

Sie wurden im Bundesorgan des

PSB, dem ›PFÄLZER SÄNGER‹,

zur Vertonung ausgeschrieben. Am

zweiten Teil dieses anonymen Wettbewerbs

nahmen 13 Komponisten

teil, die insgesamt 35 Chorsätze für

Männerchor, gemischten Chor und

Frauenchor abgaben. Im August

1985 bewerteten Präsidium und

Musikausschuß diese Chorsätze, die

vom Chorleiterchor des Pfälzischen

Sängerbundes vorgetragen wurden.

Die Wahl fiel auf den Sängerspruch

von Bundespressereferent

Gerd Nöther, der sowohl den Text

als auch den Chorsatz geschaffen

hatte. Worte und Musik sind

bewußt einfach und einprägsam gehalten,

vermeiden jedes Pathos und

stellen den Heimatgedanken in den

Vordergrund: ›Grüne Reben, dunkle

Wälder, hohe Berge, weite Felder,

gold’ne Sonne, gold’ner Wein: Hoch

lebe die Pfalz am Rhein!‹

Der neue Sängerspruch, der im

›PFÄLZER SÄNGER‹ veröffentlicht

Juli/August 2010

85


ChorPfalz 4/2010

86

und allen Mitgliedschören zugestellt

wurde, konnte bei der Jubiläumsveranstaltung

des Pfälzischen

Sängerbundes im November 1985

– vorgetragen vom Chorleiterchor

im Saalbau in Neustadt – bei seiner

Uraufführung großen Anklang

finden. In der Folgezeit wurde

der neue Sängerspruch von vielen

Chören angenommen und bei den

verschiedensten Gelegenheiten

gerne gesungen.«

Die gelungenste Darstellung der

pfälzischen Landschaften auf der

Grundlage des Sängerspruchs hat

Bundeschormeister Karl Sieber im

Rahmen seiner Moderation bei der

Chorfeier des Pfälzischen Sängerbundes

anläßlich des österreichischen

Schubert-Chorfestes am

9. Mai 1997 in Wien gegeben:

»Der Pfälzer Sängerspruch

beschreibt kurz und prägnant die

Landschaften unserer Heimat:

›Grüne Reben, dunkle Wälder, hohe

Berge, weite Felder.‹ Die grünen

Reben bestimmen das Bild der Vorderpfalz.

Wie ein wogendes Meer

erstrecken sich die Weinberge von

den Vorhügeln des Pfälzer Waldes

bis in die Ebene hinein, wo sie dann

in eine fruchtbare Gartenlandschaft

übergehen, die sich bis zum Rhein

erstreckt. Dunkle Wälder bilden

das Zentrum der Pfalz. Mächtige

Eichen und knorrige Kiefern

dehnen sich zum größten deutschen

Waldgebiet, dem Pfälzerwald, aus.

Diese ›grüne Lunge‹ bietet den

Wanderern Pausen der Besinnung.

Das Blätterdach bildet das grüne

Zelt und schirmt den Erholungssuchenden

von draußen ab, wo

nach Eichendorff ›stets betrogen die

geschäft’ge Welt saust‹. Hohe Berge

bestimmen das Landschaftsbild im

Norden der Pfalz. Umrankt von

Sagen und Mythen prägt der Donnersberg

das Nordpfälzer Bergland.

Auf seinem mächtigen Höhenrücken

suchten die Kelten hinter

einem gewaltigen Ringwall Schutz

vor ihren Feinden. Die Germanen

weihten den Berg dem Gott Donar

und machten ihn damit zum ›Pfälzischen

Olymp‹. Die weiten Felder

erstrecken sich im Westen der Pfalz

bis zur französischen Grenze. In

dieser Region leben stolze Bauern,

die sich auch im Zeitalter der

Zum Thema »SonntagsChor«:

»Chorgesang verbindet die Menschen« –

Mit Johannes Kalpers im Interview

Tenor Johannes Kalpers, der Moderator der SWR-Fernsehsendung

»SonntagsTour« (Foto: SWR)

Musik ist sein Leben und was

ihn besonders auszeichnet, ist

seine Vielseitigkeit. Johannes

Kalpers ist ein Tenor, der klassische

Partien mit der gleichen Hingabe

präsentiert wie Volkslieder oder

Popsongs. »Für mich zählt nur die

Qualität.« Die ChorPfalz hat mit

ihm über sein neuestes Chorprojekt

gesprochen.

Was ist das Besondere am »SonntagsChor«?

Er bietet sowohl den Vereinschorsängern

als auch ambitionierten

Sängerinnen und Sängern, die

nicht im Chor singen, die Möglichkeit,

auf hohem Niveau Chorgesang

mitzugestalten und zu erleben. Sie

alle werden ein neues Repertoire

von Pop und Musical, Weltmusik

und Romantik bis Evergreens und

Jazz erlernen und mit hervorragenden

Coaches arbeiten. Und

Traktoren noch mit der Pferdezucht

beschäftigen. Die Westpfalz, früher

ewiges Aufmarschgebiet in den

deutsch-französischen Kriegen, ist

seit der Aussöhnung mit Frankreich

durch die offene Grenze in den Mittelpunkt

Europas gerückt. Die Pfalz

ist jedoch mehr als diese vier Landschaften.

Sie wird geprägt durch

die Menschen, die hier wohnen

und arbeiten, die sich hier gesellig

zusammenfinden und sich miteinander

verbunden fühlen, weil sie

pfälzisch miteinander reden.«

Nun denn, lieber Sängerspruch –

auf die nächsten 25 Jahre!

Auf der Internet-Seite des

Chorverbandes der Pfalz (»www.

chorverband-der-pfalz.de«) finden

Sie unter »Infomaterial« den Sängerspruch

in Notenfassungen für

Männer-, Frauen-/Kinder- und als

Gemischten Chor zum Ausdrucken

und Kopieren sowie als mp3-Datei

zum Anhören oder Download die

Ur-Aufführung des Chorleiterchors

am 10. November 1985 im Neustadter

Saalbau (genö)

ganz bestimmt viele interessante

Menschen kennen lernen!

Was zeichnet das Projekt »SonntagsChor«

im Vergleich zu anderen

Chorprojekten aus? Worin genau

liegt der – neudeutsch – »Benefit«

für die teilnehmenden Sängerinnen

und Sänger?

Das SonntagsChor-Projekt ist ein

außergewöhnliches Projekt, das

der SWR in Zusammenarbeit mit

dem Chorverband RP und dem

Chorverband der Pfalz ausrichtet;

das ist meines Wissens das

erste Mal, dass ein solches Projekt

gemeinsam durchgeführt wird.

Spannend ist, dass hier sowohl

Chorsängerinnen und Chorsänger

angesprochen werden, die bereits

in einem Chor singen, aber auch

Sängerinnen und Sänger, die aus

welchen Gründen auch immer,

nicht die Möglichkeit haben, in

Fortsetzung Seite 92, Mitte


Rheinland-Pfälzische Chöre triumphieren

beim 8. Deutschen Chorwettbewerb

Beim 8. Deutschen Chorwettbewerb

konnten sich sieben von

13 qualifizierten Laienchören

aus Rheinland-Pfalz einen Preis

ersingen. Vier dieser Chöre gingen

als Sieger aus ihren Kategorien

hervor. Rheinland-Pfalz ist somit

nach Bayern das Bundesland mit

den meisten Preisträgern bei dem

diesjährigen Bundeswettbewerb.

Mehr als 5 000 Chorsängerinnen

und Chorsänger haben sich zum

8. Deutschen Chorwettbewerb

zwischen dem 12. und 15. Mai in

Dortmund eingefunden, um sich

dort in 15 Kategorien der hochkarätig

besetzten Jurys zu stellen.

Alle 132 teilnehmenden Chöre

hatten bereits bei ihren Landeswettbewerben

in ihrer jeweiligen

Kategorie gewonnen und sich

somit für den Bundeswettbewerb

qualifiziert. So konnten sich auch

insgesamt 13 rheinland-pfälzische

Chöre bei dem vom Landesmusikrat

Rheinland-Pfalz ausgerichteten

Landes-Chorwettbewerb

im September 2009 in Bingen für

Dortmund qualifizieren.

Aus dem Bereich des Chorverbandes

der Pfalz gab es folgende

Ergebnisse:

B.1 Frauenchöre – 16 bis 40

Mitwirkende: Pfälzische Kurrende

Neustadt/Wstr., Leitung Carola

Bischoff, 23,0 Punkte, mit hervorragendem

Erfolg teilgenommen,

1. Preis

Juli/August 2010

Die Südpfalzlerchen aus Herxheim

fiebern dem Auftritt entgegen

F.1 Kinderchöre – gleiche Stimmen,

bis 16 Jahre: Kinder- und

Jugendchor »Südpfalzlerchen«

Herxheim, Leitung Klaus Eichenlaub,

21,6 Punkte, mit sehr gutem

Erfolg teilgenommen, 2. Preis

F.1 Kinderchöre – gleiche Stimmen,

bis 16 Jahre: Kinder- und

Jugendchor Juventus Vocalis, Leitung

Judith Janzen, 21,0 Punkte,

mit sehr gutem Erfolg teilgenommen,

3. Preis (LMR/genö)

87


ChorPfalz 4/2010

Südpfalzlerchen: Kategoriesieger

beim Deutschen Chorwettbewerb

Große Freude beim Kinder- und

Jugendchor Herxheim, »Südpfalzlerchen«

und seinem Chorleiter

Dr. Klaus Eichenlaub. Beim

8. Deutschen Chorwettbewerb

in Dortmund überzeugten sie

die Jury mit ihrem Wettbewerbsprogramm,

erreichten in ihrer

Kategorie »Gleichstimmige Kinderchöre«

die höchste Punktzahl,

wurden mit dem Prädikat »mit

sehr gutem Erfolg teilgenommen«,

einem 2. Preis und einem Preisgeld

von 2000 Euro ausgezeichnet und

waren »Sieger« in ihrer Kategorie.

Die Südpfalzlerchen waren beim

88

Wettbewerb als letzte an der Reihe

und konnten sich keinen Eindruck

von der Leistung der Mitkonkurrenten

verschaffen. Um so größer

war die Überraschung und der

Jubel bei der Bekanntgabe der

Ergebnisse. Für die Südpfalzlerchen

ist das Jahr 2010 nach dem

Erreichen des Golddiploms beim

Concorso Corale im italienischen

Riva del Garda zum erfolgreichsten

Jahr der 16-jährigen Chorgeschichte

geworden. Die Südpfalzlerchen

feierten ihren tollen Erfolg

mit dem Besuch des Musicals

Starlight Express in Bochum. Auf

der Heimreise machten sie einen

Stopp in Limburg an der Lahn, wo

sie im Hohen Dom zusammen mit

dem Domorganisten ein kleines

Konzert gaben. Der Förderverein

Die Südpfalzlerchen bei ihrem Wettbewerbsvortrag

der Südpfalzlerchen organisierte

einen grandiosen Empfang für die

»Sieger beim Deutschen Chorwettbewerb«.

Im Namen der Ortsgemeinde

sprach die Beigeordnete

ein Grußwort und brachte dabei

den Stolz der Gemeinde und seiner

Bürger über die tolle Leistung der

Südpfalzlerchen zum Ausdruck

(K.E.)


Fortbildungsveranstaltungen

Chorleiterfortbildung

im Chorverband der Pfalz

Tagesseminar:

Chorliteratur mit Kostproben

Samstag, 11. September 2010

10.00 – ca.16.30 Uhr

im Bürgerhaus

Münchweiler an der Rodalb

Der Kurs informiert ChorleiterInnen über

Chorliteratur für FCH, MCH und GCH.

Die von Bernhard Haßler und Jürgen Schumacher

besprochene Chorliteratur wird live von

den Chören

Frauenchor »ex-semble« Münchweiler

Ltg.: Christoph Haßler

Männerchor »Frohsinn« Hermersberg

Ltg.: Wolfgang Sieber

Gem. Chor »HasslerChor« Münchweiler

Ltg.: Bernhard Haßler

vorgetragen.

Ein Seminarbeitrag wird nicht erhoben.

Anmeldung mit Formular per Post oder Fax

bis spätestens

01. September 2010 an:

Chorverband der Pfalz

Am Turnplatz 7 · 76879 Essingen,

Fax: 0 63 47 – 98 28 77

Anmeldung

Tagesseminar:

Juli/August 2010

Chorliteratur mit Kostproben

am 11.9. 2010 im Bürgerhaus

Münchweiler an der Rodalb

Name, Vorname:

Straße, Hausnummer:

PLZ, Ort:

Chorleiter in:

Tel:

Fax:

E-Mail:

Datum/Unterschrift:

Diese Veranstaltung wird durch das Land Rheinland-Pfalz

und durch Wettspielerlöse der GlücksSpirale –

Lotto Rheinland-Pfalz finanziell gefördert.

89


ChorPfalz 4/2010

90

Kleine Musiklehre IV

Tagesseminar der Seminarreihe

»Qualifizierung für Chorsänger«

am Samstag, 20.11.2010, 10.00 – 17.00 Uhr

Neue Pforte, 67112 Mutterstadt,

Ludwigshafener Straße 4

Freizeitschule für Darstellende Kunst hat ihre Pforten geöffnet

Mach mehr aus deiner Stimme –

Bühne frei!« Mit diesem Leitspruch

wirbt ein Team hoch qualifizierter

Künstler und Pädagogen für ein

Konzept der Theaterschulung,

welches in seiner Form wohl

einzigartig in der Metropolregion

Rhein-Neckar ist. Unter der

Leitung von Judith Janzen, mehrfach

ausgezeichnete Opernsängerin,

Leiterin des renommierten

Kinder- und Jugendchors »Juventus

Vocalis« und Vorstandsmitglied

im Bundesverband Deutscher

Gesangspädagogen, werden mit

einem Dozententeam Kindern aller

Altersgruppen die darstellenden

Künste beigebracht.

Die umfassende und detaillierte

Ausbildung beginnt hier schon im

frühen Kindesalter: Bereits ab vier

bis sechs Jahren können sich junge

Interessenten zur »MiniBühne«

anmelden. Heranwachsende von 7

bis 19 Jahren können ihre Talente

in der Gruppe der »Hauptbühne«,

Referent: Bernhard Haßler

Inhalte: Grundbegriffe der Notenschrift, Dreiklänge,

Tonarten, des Metrums, Taktes und Rhythmus.

Im Mittelpunkt steht musikalisches Basiswissen, das

gleichzeitig kurzweilig in die Praxis des Chorgesangs

umgesetzt wird.

Seminarbeitrag (inkl. Mittagessen und Kaffee):

15 Euro für Teilnehmer aus CVdP-Chören,

andere Teilnehmer 25 Euro.

Anmeldung bis spätestens 13.11. 2010 an:

Chorverband der Pfalz

Am Turnplatz 7, 76879 Essingen,

Tel: 0 63 47– 98 28 34, Fax: 0 63 47– 98 28 77

info@chorverband-der-pfalz.de

Diese Veranstaltung wird durch das Land Rheinland-Pfalz und durch Wettspielerlöse

der GlücksSpirale – Lotto Rheinland-Pfalz finanziell gefördert.

dem Schwerpunkt der Schule,

fördern. Jeder Schüler wird hierbei

unter Anleitung und Betreuung der

Pädagogen zu wichtigen Aspekten

wie z. B. Atemtechnik, Gesangstechnik,

Bühnenpräsentation,

Schauspiel, Improvisation und Tanz

geschult. Auf der »MaxiBühne«

finden sich junge Erwachsene von

18 bis ca. 24

Jahren wieder.

Sie stellt auch

ein Angebot an

solche Schüler

dar, welche den

Wunsch hegen,

den Beruf des

Schauspielers

oder Musical-

Darstellers zu

erlernen.

Seit dem 24.

April 2010 hat

die Freizeitschule

in den Räumlichkeiten

der

Anmeldung – Bitte deutlich schreiben!

Speyerer Stadtjugendkapelle in der

Wittelsbacherstraße ihre Pforten

geöffnet. Weitere Informationen

zum Konzept und zu den erfahrenen

Pädagogen finden sich auf der

Homepage, die seit kurzem unter

der Adresse www.buehnefrei.org

erkundet werden kann (Martin

Hanisch)

Singen – Tanzen – Schauspiel

Freizeitschule und

Zentrum für Darstellende Kunst

Seminar »Kleine Musiklehre IV«

20.11.2010 in Mutterstadt

Name, Vorname:

Straße, Hausnummer:

PLZ, Ort:

Tel: Fax:

E-Mail:

Geburtsdatum: Stimmlage:

Verein/Chor:

Mitglied im CVdP: Ja O Nein O

(Datum und Unterschrift,

bei Minderjährigen gesetzlicher Vertreter)

Neu in

Speyer!

Professionelle

Bühnenausbildung

www.buehnefrei.org

Anzeige_Buehnefrei-1.indd 1 29.03.10 11:24


Gospelchor Lingenfeld

konzertierte in München

Damit ihr Hoffnung habt« war

das Motto des 2. Ökumenischen

Kirchentags in München, an dem

auch 65 Mitglieder des Gospelchors

Lingenfeld unter der

Leitung von Meinhard Emling

teilnahmen. Die Hoffnung auf

gutes Wetter wurde leider nicht

erfüllt, wohl aber die Hoffnung

auf zwei schöne Konzerte.

Am Freitagabend hatte der

Chor die Ehre, ein eigenes

Konzert auf der Hauptbühne am

Münchener Stachus geben zu

dürfen. Sankt Petrus war gnädig

und ließ die Akteure und ca. 2000

Zuhörer nicht im Regen stehen.

Die Stimmung hätte trotz der Kälte

nicht besser sein können. Auch

das Konzert am Samstagmorgen

im Stadtteil Hasenbergl war überraschend

gut besucht. Obwohl die

Evangeliumskirche nicht leicht

zu finden war und der Vormittag

als Termin für ein Gospelkonzert

nicht gerade selbstverständlich

ist, war der große Kirchenraum

gefüllt und die Besucher ließen

sich begeistert mitreißen.

»Ihr habt uns mit eurem Konzert

auf dem ÖKT in München

eine Kirchentags-Sternstunde

serviert. Es war ein Highlight!

Solche fantastischen Stimmen, so

eine ungeheure Ausstrahlung und