2012-04 | Winter: TOP Magazin Dortmund

top.dortmund

Die Themen dieser Ausgabe:
• JUBILÄUM – 125 Jahre Dortmunder Philharmoniker
• C.T.C. – moma-Ratgeber Wolfgang Büser zu Gast im Westfälischen Industrieklub
• LIFESTYLE – Die Soeren-Fashion-Show „Dark Romance“

Ausgabe 4

Winter 2012

23. Jahrgang

5,- €

JUBILÄUM

125 Jahre

Dortmunder

Philharmoniker

C.T.C.

moma-Ratgeber

Wolfgang Büser

zu Gast im

Westfälischen

Industrieklub

Stockholmer Allee 55

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Telefon: 0231-7009955

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LIFESTYLE

Die Soeren-Fashion-Show

„Dark Romance“

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Ausgabe 4

Winter 2012

23. Jahrgang

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125 Jahre

Dortmunder

Philharmoniker

C.T.C.

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Wolfgang Büser

zu Gast im

Westfälischen

Industrieklub

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Die Soeren-Fashion-Show

„Dark Romance“

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Editorial

Liebe Leserinnen und Leser,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und mit der neuen Ausgabe in der Hand

ziehen wir Bilanz. Nie zuvor haben wir so viel positive Resonanz verspürt,

E-Mails und Briefe erhalten und in Gesprächen Komplimente für die jeweiligen

Ausgaben bekommen wie in diesem Jahr. Inhalt und Aufmachung kamen bei

den Lesern so gut an, dass wir den Umfang des Magazins erweitert haben.

Daher möchte ich an dieser Stelle meinem gesamten Team ein großes Lob

aussprechen, insbesondere Marcus Lazzari, der für das Layout des Magazins

verantwortlich ist.

Starke Resonanz gab es jeweils auf das Reisegewinnspiel, welches wir in jeder

Ausgabe in Kooperation mit der Firma tourixma ausgeschrieben haben. Auch

diesmal ist wieder eine fantastische Reise zu gewinnen – also: Mitmachen!

Ein Riesenspaß in mehrfacher Hinsicht war das „Making of “ der C.T.C.-Story

mit Morgenmagazin-Ratgeber Wolfgang Büser. Der in Dortmund geborene

Ratgeber für Rechts- und Verbraucherfragen hat nicht nur einen großen

Schalk im Nacken sondern ist auch begeisterter BVB-Fan. Wie schön, dass

er nach Abendessen und Fotoaufnahmen noch Zeit mitgebracht hatte, den

BVB-Sieg in Amsterdam live mit den anderen Gästen des Westfälischen

Industrieklubs zu bejubeln!

Wir richten Ihr Zuhause und

Ihr Feriendomizil ein.

Komplette Beratung und Planung.

Diese und viele andere spannende und unterhaltsame Geschichten aus

Dortmund und von unseren Nachbarn erwarten Sie in unserer Winterausgabe.

Deshalb jetzt: Viel Spaß beim Lesen!

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TOP 3

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Inhalt

6

10

INHALT

18 30

EVENT

13. TOP Lounge im Spiegelzelt vor dem „U“ 6

8. Kinderlachen-Gala 2012: Nicht aufhören, von einer guten Welt zu träumen 10

ESSEN & TRINKEN

C.heck T.he C.hief: Mit Wolfgang Büser im Westfälischen Industrieklub 14

SPORT

Boxerin Goda Dailydaite :„Ich will die Nr. 1 der Welt sein“ 18

Ein (Golf-)Winter auf Mallorca 28

Signal Iduna Cup 2013 – Das Sportereignis in Dortmund 22

AUTO

A wie Angriff – Die neue A-Klasse! 30

WIRTSCHAFT

Quartier Ruhraue: Leinen los in Herdecke für Ruhrdampfer, Clubhaus und Co. 34

Das DFB Fußballmuseum in Dortmund: „Wir sind Fußball“ 36

Skywalk(er) auf Phönix-West 38

SONDERTEIL WEIHNACHTEN

Top-Geschenke 42

Parfums: „Die Vielfalt ist gewaltig – es gibt unendlich viele Düfte“ 46

Kleine Hommage an die lokale Spirituose 52

SONDERTEIL WINTERSPORT

Die Ski-Revolution: Rocker auf der Piste 48

Skispaß in den Alpen 50

LIFESTYLE

Dark Romance – Das Making of der Søren Fashion-Show 55

Jazawa: Japanische Designerbrillen made in Herdecke 60

Must Haves für den Winter 62

4 TOP


Inhalt

Reisegewinnspiel

48 55 98

134

WINTER 2012

BERATERFORUM UND GESUNDHEIT

Verträge zwischen nahen Angehörigen im Steuerrecht 96

HAGEN

Weihnachtsmarkt in Hagen 2012 102

SCHWERTE

Schwerter Weihnachtsmarkt: Bürger für Bürger 108

Schwerte tanzt 2013 – Das Tanzfestival in Westfalen! 100

RECKLINGHAUSEN

Rettet die Radikalen! 115

Vollkorn für den Vest 116

Auf ein Winterbier zu Boente 117

KULTUR

Dortmunder Philharmoniker: 125 Jahre und kein bisschen leise 128

Dortmunder Konzerthaus: Wo Stars sich die Klinke in die Hand geben 130

Schillers „Kabale und Liebe“: Es kann nicht sein, was nicht sein darf 133

Mussorgskys „Boris Godunow“: Der Wille zur Macht 134

Jule Stynes Musical „Funny Girl“: Rotierende Kulissen und ein quirliger Star 135

Eur-Oper-Gala 2013 136

Just Gospel: Christmas Celebration 140

Rhythmus, bei dem jeder mit muss: STOMP! 141

KOLUMNE

Insa Candrix: Sequins 64

Die TOP-Ohrologen 146

RUBRIKEN

Impressum 66

Tipps und Termine in Dortmund 124

Buch und CD-Rezension 142

TOP 5


TOP

LO NGE

Event

Fotos: Isabella Thiel

IM SPIEGELZELT

VOR DEM „U“

Horst Hanke-Lindemann,

Winnie Appel

Die 13. Top Party Lounge fand im Rahmen des RuhrHOCHDeutsch-Festivals im Spiegelzelt

am Dortmunder „U“ statt. Das TOP Magazin Dortmund freute sich über die

Einladung des Veranstalters Horst Hanke-Lindemann in das über hundert Jahre alte

Theaterzelt und mehr als vierhundert Gäste waren von der Show des bekannten Dortmunder

Kabarettisten Bruno „Günna“ Knust mit seiner „Hartz-Segers-Vegas-Band“

begeistert. Spiegelzeltgastronom Franz-Josef „Bubi“ Leuthold sorgte mit seinem Team

dafür, dass jeder ausreichend mit Leckereien aus seiner Küche verwöhnt wurde. „Ein

toller Abend!“ – das war der Tenor der zahlreichen Rückmeldungen nach diesem Event.

6 TOP


Event

Sybille Rust, Theda Brass, Stefan Rust, Kerstin Brass

Andrea Mertmann, Fethen Cherni

Ulli & Stüdi

Hartz-Vegas-Segers Band

Pascale Ledune

Franz-Josef „Bubi“ Leuthold Dr. Selim al Bazaz Baron Fred von Hahn

Sigrid Schrammek, Elcin Arman

Michael Bickel, Dunja Bickel, Peggy Mainka, Olaf Bickel

TOP 7


Event

Carsten Schmidt, Melanie Schmidt Claudia Kampmann, Ingo Kampmann Waltraud Marx, Ferdinand Marx

Dr. Marc Hansen, Felix Bieber

Conny Rundholz, Stefan Rundholz

Peter Ellermann, Sabine Ellermann

Dr. Marco Krugmann, Anna Krugmann

Dr. Wolfgang Günnewig,

Dr. Manuela Stobbe, Lothar Stobbe

Daniela Jabs, Frank Jabs

Bettina Bieber, Felix Bieber

Hans Komander, Britta Hesselbach-Komander

8 TOP


Event

Dr. Robert Ritschel, Denise Möller, Dr. Ina Ritschel, Dr. Clemens Fricke

Kerstin Brass, Theda Brass, Anke Meininghaus

Bruno Günna Knust

TOP 9


Event

WIR DÜRFEN NICHT AUFHÖREN

VON EINER GUTEN WELT ZU TRÄUMEN

8.KIND-Awards erzielten 168.728 Euro für den guten Zweck – Preisträger Henry Maske,

Wolfram Kons und Jutta Speidel sorgten für Glanz und Glamour in der Westfalenhalle.

Die Preisträger Wolfram Kons, Jutta Speidel und Henry Maske

678 Gäste erlebten bei den 8.KIND-

Awards in der Dortmunder Westfalenhalle

2 eine atemberaubende und sehr

emotionale Gala, wobei die erzielte

Spendensumme von 168.728 Euro nicht

nur bei den beiden Gründern des Vereins

Kinderlachen e.V., Marc

Peine und Christian Vosseler,

für ein Lachen sorgen wird.

Den europäischen „Oscar“

für’s Ehrenamt bekamen in

diesem Jahr Boxlegende Henry

Maske für seine Stiftung „A

place for life“, Schauspielerin

Jutta Speidel für die Gründung

von „Horizont e.V.“, der

sich um junge obdachlose

Mütter kümmert und der RTL-

Spenden marathon in Person

von Wolfram Kons überreicht.

„Mit dieser Unterstützung

können wir einige neue wichtige

Projekte ins Leben rufen,

um vielen schwerkranken Kindern

und hilfsbedürftigen Einrichtungen

in Deutschland helfen zu können“, so

Marc Peine, Vorsitzender des Vereins.

„Dies soll weiterhin nicht nur punktuell,

sondern auch nachhaltig geschehen“.

Die offizielle Begrüßung der Gäste

übernahm der Dortmunder Oberbürgermeister

Ullrich Sierau, der den

Staffelstab an die beiden Moderatoren

Jeannine Michaelsen und Kinderlachen-Schirmherr

Matze Knop übergab.

Das Duo schaffte es, gefühlvolle

Momente und unterhaltsame

Programmpunkte miteinander

zu verbinden. Auktionator Oliver

Pocher sorgte bei einer

Versteigerung für Lachsalven

in der ausverkauften Halle. Die

musikalische Leitung hatte erstmalig

Kinderlachen-Botschafter

Marc Marshall inne. Dabei wurde

er von der Dortmunder Undercover-Crew,

Daniel Gogolla

und den „Fighting Spirits“ aus

Düsseldorf unterstützt.

Text: Stefan Karlisch, Fotos:

Falk Bickel, Falko Wübbecke,

www.goldfuchs-flieger.de

10 TOP


Event

Das ehrenamtliche Team an diesem Abend.

Peter illmann und Gattin

Giovanni Zarella, Jana Ina, Alessandra Pocher

OB Ullrich Sierau mit Ehefrau Barbara

Michael u. Carolin Rummenigge

Der Goldachter

Marc Marshall und Marc Peine

Jeannine Michaelsen und Christian Vosseler

Lothar Sippel, Marina Kielmann, Matze Knop

TOP 11


Event

Dr. Milos und Svetlana Kukoljac

Uwe Bornemeier und Gattin

Jens und Christine Peters

Die Fighting Spirits

Tom Lehel und Begleitung

Katja Burkard

Nika Krosny

12 TOP


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„Mein Sport –

meine Eleganz.“

Anja Monke, Golfprofessional

trägt die Newport Trophy Grand Sport Lady.


Essen und Trinken

C.HECK T.HE C.HIEF

Mit Wolfgang Büser im Westfälischen Industrieklub …

Fotos: Isabella Thiel

14 TOP 14 TOP


Essen und Trinken

Bereits von weitem erkenne ich ihn an seinen schlohweißen Haaren. Er zieht seinen schwarzen Koffer hinter sich her,

kommt aus Kamen mit dem Zug und muss gleich nach dem Essen weiter – nach Köln. Sein Rat ist gefragt. Früh morgens

um sechs heißt es dann: Wir wünschen Ihnen einen guten Morgen, sehr verehrte Zuschauer von ARD und ZDF, hier ist der

moma-Service mit Wolfgang Büser.

Bei der Begrüßung müssen wir beide

lachen, da der fortgeschrittene Morbus

Dupuytren (Streckhemmung der Finger)

unserer rechten Hand einen normalen

Händedruck nicht möglich macht. Wir

steigen die Freitreppe zum Westfälischen

Industrieklub am Alten Markt in Dortmund

empor und werden zunächst von

einer freundlichen Leuchtreklame an der

Wand begrüßt: „Der Westfälische Industrieklub

begrüßt Wolfgang Büser und das

Top Magazin Dortmund!“ Eine sehr nette

Geste, dazu passend dicke weiße Kerzen

auf den breiten Stufen, ausgedacht von

Geschäftsführer Jörg Prüser, der uns

oben angekommen herzlich empfängt.

Wir schreiten durch das riesige Foyer

des Gebäudes aus den fünfziger Jahren

und landen zunächst in einem großen

Gesellschaftsraum, wo uns zwei charmante

Damen Mantel und Koffer abnehmen

und uns dann in ein gemütliches

Kaminzimmer führen und mit einem

Glas Champagner den Abend einleiten.

Herrn Büser entgeht nicht mein neugieriger

Blick auf eine kleine Geschenktüte.

Ohne meine Frage abzuwarten, erklärt

er kurz: „Selbstgebackene Plätzchen von

meiner Frau, aber ich schau erst mal, wie

es hier so läuft.“ Dieser Humor gefällt

mir! Der Mann ist in Dortmund geboren,

wir verstehen uns prächtig!

Anpfiff

Die charmante Bedienung, Farina Siebert

und Jamila Iqbal, die beide ihre Ausbildung

im Freischütz (Gastronomiebetrieb

in Schwerte, den Jörg Prüser ebenfalls

betreibt) mit Auszeichnung und Teilnahme

an den Landesmeisterschaften des

DEHOGA absolviert haben, drängen uns

TOP 15


Essen und Trinken

höflich in das kleine Restaurant, denn

bis zum Anpfiff „AJAX gegen BVB“ sind

es nur noch 90 Minuten und die Menüfolge,

fein säuberlich auf einer Schiefertafel

notiert, verrät mir, dass es noch

viele leckere Sachen für meinen prominenten

Gast und mich zu bestaunen und

zu probieren gibt. Es beginnt mit dem

Amuse geule: Gänseleber auf Steckrüben

mit Kartoffelstroh. Koch Abdul hat sich

schon bei seinem kleinen Starter selbst

übertroffen. Wolfgang Büser, der nach

seiner Aussage daheim von einer hervorragenden

Köchin verwöhnt wird (natürlich

seiner Ehefrau), gerät ins Schwärmen.

Dann wird der erste Gang serviert:

ein Feldsalatmousse mit heißgeräuchertem

Wacholderschinken und Apfelkonfit.

Dazu gibt es einen 2011er Chardonnay

Alto Adige aus dem Hause Alois Lageder.

Halbzeit

Während Wolfgang Büser berichtet, wie

er in der Zeit des deutschen Wirtschaftswunders

seine Ausbildung bei einer großen

Krankenversicherung begann und

schon sehr früh den Lernstuhl mit dem

Lehrstuhl tauschte, präsentieren die beiden

Servicedamen den Hauptgang: Zweierlei

Reh an Preiselbeer-Pfefferjus an Birnen-Kohlgemüse

und Kartoffelroulade.

Dazu gibt es einen 2008er Gaudenz Cabernet

Sauvignon vom Weingut Knipser.

Eine kurze Pause in der Menufolge gibt

Wolfgang Büser mehr Zeit, von seinem

Werdegang zu erzählen. Durch das Recherchieren

von tausenden Gerichtsurteilen

avancierte er zum absoluten Fachmann

in Rechtsfragen. Dieses beweist

er in zahlreichen Fernsehsendungen in

ARD, ZDF und sat1. Für mich persönlich

gehören seine launigen Kommentare im

Frühstücksfernsehen zum Frühstück wie

frische Brötchen und Kaffee.

Im Hintergrund hört man die Mitglieder

des Industrieklubs, die es sich in Sesseln

vor dem Bildschirm bequem gemacht haben.

Ein deutliches Zeichen, dass das

Champions-League-Spiel gleich beginnt.

Gerade rechtzeitig servieren die Damen

das Dessert: Schokoladen-Trüffeltörtchen

von der Valrhona-Kakaobohne und

Pflaumenkompott mit Hilgerings Weihnachtsduft

– dazu einen 2006er Le Grenache

rot Vin de Liquer Costiers de Nimes.

Schlusspfiff

„Was für ein herrliches Essen“ fasst Wolfgang

Büser zusammen und reicht mir

mit breitem Grinsen die mitgebrachte

Geschenktüte. „Mit einem lieben Gruß

von meiner Frau“. Wir gehen zu den anderen

Gästen und lassen uns in zwei

Ein Blick zur Uhr: right in time – Anstoß

Ajax gegen Borussia. Der Chef persönlich

serviert seine Geheimwaffe: Rote

Bete-Meerrettichsuppe mit Salzkuchen-

Speckklößchen. Jörg Prüser nutzt unser

sprachloses Staunen über diesen Leckerbissen,

um uns über den Westfälischen

Industrieclub aufzuklären. Diesen gibt es

schon seit über 90 Jahren, hat über 500

Mitglieder und seine für Veranstaltungen

bis zu 250 Personen hervorragend

geeigneten Räume sind erst kürzlich mit

hohem Aufwand renoviert worden.

16 TOP


Dortmund_Titel_3-12.indd 1 10.09.2012 13:47:06

Essen und Trinken

ZUR

VERSTÄRKUNG

UNSERES

TEAMS

gemütlichen Sesseln neben dem Kamin

nieder. Doch lange währt die Ruhe nicht,

denn der BVB serviert dem fußballbegeisterten

Büser und mir als letzten

Gang an diesem Abend viele Gründe

vor Freude aus dem Sessel zu springen.

Ein Hinweis zum Schluss

Das Restaurant ist zwar nur für Mitglieder

des Westfälischen Industrieklubs

Dortmund oder deren Gäste geöffnet.

Doch der Klub nimmt nach wie

vor gerne neue Mitglieder auf.

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Menu

2011er Chardonnay Alto Adige, DOC, Alois Lageder, Südtirol

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2008er Gaudenz, QbA trocken, Cabernet Sauvignon,

St. Laurent & Dornfelder, Weingut Knipser

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Amuse geule: Gänseleber auf Steckrüben mit Kartoffelstroh

* * * * *

Feldsalatmousse mit heißgeräuchertem

Wacholderschinken und Apfelconfit

* * * * *

Rote Bete-Meerrettichsuppe mit Salzkuchen-Speckklößchen

* * * * *

Zweierlei Reh an Preiselbeer-Pfefferjus

an Birnen-Kohlgemüse und Kartoffelroulade

* * * * *

Schokoladen-Trüffeltörtchen von der Valrhona Kakaobohne

und Pflaumenkompott mit Hilgerings Weihnachtsduft

C. T. C. .

Peter Grossmann

zu Gast im Vetro

Ausgabe 3

Herbst 2012

23. Jahrgang

5,- €

TOP MAGAZIN

in Deutschland

GENUSS AUS

DEM POTT

Geschichten von

Anis bis Zwieback

DORTMUNDER

HERBST

Neun Messen

unter einem Dach

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TOP 17


Sport

„ICH WILL DIE NR. 1 DER WELT SEIN“

Keine andere Dame erreichte hierzulande soviel Aufsehen im Frauenboxen wie Regina Halmich. Doch seit ihrem Karriereende vor

fünf Jahren ist es still geworden in der weiblichen Boxszene. Das könnte sich bald ändern. Denn die Dortmunder Profiboxerin

Goda Dailydaite bringt alles mit, um neuer Star in der WLT Boxszene zu sein.

© Christian Bohnenkamp

Am 29. September trat sie gegen Herausforderin

Irma Balijagic Adler aus

Bosnien an. Vor 1.500 Zuschauern sicherte

sich Goda den Interims-Titel im

Super-Federgewicht, was weitere Titelkämpfe

ermöglicht. In ihrem nächsten

Federgewichtskampf, der im Frühjahr

nächsten Jahres geplant ist, will Goda

gegen Elina Tissen kämpfen und ihr zwei

Weltmeistertitel (GBU und GBC) abnehmen.

Ebenfalls für nächstes Jahr ist ein

weiterer WM-Kampf gegen die dreifache

Weltmeisterin Ramona Kühne im Superfedergewicht

geplant.

Beruf und ambitionierte Ziele

Die beiden anstehenden Kämpfe werden

in der Fachwelt bereits als Mega-Fights

gehandelt. Längst ist die Rede von einer

Renaissance des Frauen-Boxens fünf

Jahre nach dem Rücktritt von Regina

Halmich. Was wiederum den ganz klar

definierten Zielen der Dortmunder Boxerin

aus zweierlei Gründen in die Karten

spielen würde: „Ich will bekannt sein

und Besonderes im Boxsport leisten.

Ich will Weltmeisterin in möglichst vielen

Gewichtsklassen sein und auf diese

Weise Boxgeschichte schreiben,“ sagt

Goda Dailydaite.

Sie ist jung, hübsch, erfolgreich. Goda

Dailydaite ist nach einer langen, siegreichen

Amateurkarriere in nur zwei Jahren

zur Profi-Weltmeisterin im Federgewicht

aufgestiegen. Acht Profi-Kämpfe, davon

zwei durch K.O., reichten der 27jährigen

Dortmunderin mit litauischen Wurzeln

für Platz drei der deutschen Rangliste.

Den ersten großen Wurf im Profiboxen

schaffte sie im April dieses Jahres. In

zehn begeisternden Boxrunden besiegte

Goda die Tschechin Arleta Krausova

und holte sich mit dem Sieg gleich

zwei Weltmeisterschaftstitel (WBF und

WIBF). Zuletzt begeisterte sie in der

Westfalenhalle die Fans des Boxsports.

Die ambitionierten sportlichen Ziele sind

die eine Seite. Der zweite Grund ist durchaus

finanzieller Natur. „Frauen verdienen

im Profiboxsport so gut wie nichts mit

ihren Kämpfen,“ unterstreicht Goda. Viele

Titel steigern den Bekanntheitsgrad

und damit die Chance auf Werbeverträge.

Hauptberuflich ist Goda Daily -

daite, die in Lütgendortmund zu Hause

ist, bei DSW21 beschäftigt. Sie absolviert

dort eine Ausbildung zur Industriekauffrau

und ist hier gerade in der Schlussphase.

Daher steht neben dem täglichen

Training zurzeit so manche Lerneinheit

an. Viel Zeit für Anderes bleibt nicht. Neben

dem acht Stunden-Bürotag trainiert

Goda täglich vier Stunden: Morgens zwei

Stunden Kondition, nach der Arbeit zwei

Stunden Box- und Gerätetraining.

18 TOP


Sport

Beruf und Profiboxen unter einen Hut

bringen, verlangt nach Ehrgeiz, Ausdauer

und Disziplin. Alle diese Eigenschaften

hat Goda verinnerlicht, und sie kommen

nicht von ungefähr. Im zarten Alter von

16 Jahren beginnt Goda mit dem Boxen

im Dortmunder DBS 20/50 e.V. Der traditionsreiche

Boxverein wird ihre zweite

Heimat. Goda ist fasziniert vom Boxen.

Aus ihrem Freizeithobby wird eine handfeste

Amateurlaufbahn. Goda steigt für

über 60 Amateurboxkämpfe in den Ring

und avanciert zu einer technisch versiertesten

Kämpferin. „Ich boxe geradlinig,

stilistisch und technisch anspruchsvoll.

Ich analysiere meine Gegnerinnen, lege

mir eine Strategie zurecht und gehe taktisch

vor,“ erläutert Goda ihren Boxstil.

Daher ist ihr persönliches Idol und Vorbild

der technisch ebenso beschlagene

und bekannte Profiboxer Felix Sturm.

Hartes Training und der Griff

nach den Sternen

Vor zwei Jahren macht Goda Dailydaite

den Schritt in den Profiboxsport – mit

bislang beachtlichen Erfolgen. Goda ist

als Profiboxerin bis dato ungeschlagen.

Großen Anteil daran hat zweifelsohne ihr

Trainer Thorsten Brück und sein knallhartes

Training. Das beginnt für Goda

gut zwölf Wochen vor einem Profikampf.

Dann beginnt die intensive Vorbereitung.

Die beinhaltet gut 700 Kilometer Lauftraining,

unendlich viele Stunden im eigenen

Trainingszentrum an der Stadtgrenze

zu Witten und Bochum sowie

über 120 Sparringsrunden. Für das Sparring

vor einem Wettkampf reisen die beiden

nach Oberhausen, Düsseldorf und

bis nach Hamburg. „Man findet geeignete

Sparrings-Gegnerinnen leider nicht an

jeder Ecke,“ sagt Goda und fügt hinzu:

„Wettkampf-Sparring hat eben eine ganz

andere Dimension als die normalen Testrunden

im normalen Training.“

Vor ihren Weltmeisterschaftskämpfen

gegen Elina Tissen und Ramona Kühne

im nächsten Jahr wird Goda Dailydaite

sich erneut intensiv vorbereiten und die

Messlatte sicher noch höher legen. Denn

beide Fights sieht die Dortmunderin als

Sprungbrett für weitere Ziele. Denn sollte

sie die beiden Hürden im nächsten Jahr

überwinden, stünde ein weiterer Mega-

Fight bereits auf ihrem Plan: ein Kampf

gegen die weltweite Nummer 1, welche

zurzeit Melissa Hernandez aus Puerto

Rico ist. Frauenboxen scheint wieder auf

dem Vormarsch zu sein. Goda Dailydaite

jedenfalls bringt frischen Wind in die

Boxszene und belebt auch die traditionsreiche

Boxstadt Dortmund neu. Ob Goda

ihre Erfolge fortsetzen kann, bleibt abzuwarten.

Wir halten jedenfalls die Daumen.

Text: Jens Büchling

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Sport

DER BLICK DER KOMPONISTIN

Die Fotografin Isabella Thiel – Das Fotografie mehr ist, als das bloße Ablichten einer Person oder Situation, zeigt

die Ausstellungsreihe „jobs ‘n’ sports“ der diplomierten Fotografin eindrucksvoll. Ihre Bilder sind die perfekte Komposition

aus Idee, Motiv, Hintergrund und Licht, der sich der Betrachter kaum entziehen kann.

Text: Lizzard’s, Ariane Kullack

Das Besondere sehen, ein Gespür für

den Menschen, das Motiv entwickeln.

Im richtigen Moment den Auslöser drücken.

Das ist es, was Isabella Thiel nicht

nur perfektioniert hat, sondern was ihre

Arbeiten auszeichnet und zu etwas

Einzigartigem macht – Foto design auf

höchstem Niveau. In ihrer Ausstellungsreihe

„jobs ‘n’ sports“ zeigt Isabella Thiel

Sportarten, Sportler und ihre Sportgeräte

aus einem ganz neuen Blickwinkel –

statisch und doch voller Bewegung.

Die Idee hinter der Ausstellung

„Sport spielt in Dortmund eine große

Rolle. Nicht nur der Fußball zählt zum

wichtigen Freizeitausgleich. Die Dortmunder

und Dortmunderinnen nutzen

die verschiedensten Sportarten als Ausgleich

zum beruflichen Alltag“, so Isabella

Thiel. Sie stellte sich die Fragen:

was macht zum Beispiel ein Staatsanwalt,

eine Sekretärin, eine Grundschullehrerin

oder ein Arzt für eine Sportart

nach der Arbeit? Was steckt hinter oder

besser unter der Robe, dem Kostüm

und dem Kittel? Wie ist die Verbindung

zwischen Job und Sport?

Keine Models, sondern Menschen

Für die Authentizität ihrer Porträt-Reihe

„jobs ‘n’ sports“, arbeitete die Fotografin

ausschließlich mit Menschen aus dem

wahren Leben. Auch wenn die Porträtierten

ihr Hobby, ihre Passion preis gaben,

blieben sie selbst anonym. Der Sport sowie

die Sportgeräte stehen im Fokus der

Fotodesignerin. „jobs ‘n’ sports“ zeigt unter

anderem die Sportarten Golf, Boxen,

Fechten, Badminton, Turnen, Fußball

und Handball. Die Bilder sind in ihrer

stilisierten Form einzigartig und auf das

Wesentliche reduziert.

Wanderausstellung –

Kunst auch in Ihren Räumen

Die Ausstellungsreihe „jobs ‘n’ sports“

ist eine Wanderausstellung, die 2011

zum ersten Mal in Dortmund, in den

Räumlichkeiten von audalis, Gäste begeisterte.

2012 wanderte die Ausstellung

nach Düsseldorf in das Studieninstitut

für Kommunikation. Nun kommt sie zurück

nach Dortmund. Im nächsten Jahr

können sich alle Interessierten darauf

freuen, die Bilder von Isabella Thiel bei

S&E (Stellfeld & Ernst) zu betrachten.

Verlage und Hochschulen sind mittlerweile

auf die ästhetische Portrait-Reihe

der Dortmunder Fotografin aufmerksam

geworden. Der Hochschulsport der Technischen

Universität Dortmund verwendet

einige der Fotografien als Titel im

Programmheft und renommierte Verlage

– Suhrkamp und der Auer Verlag – haben

zudem Bilder aus der Reihe „jobs ‘n’

sports“ als Buchcover eingesetzt.

„jobs“ ist das neue Projekt

Aus der Reihe „jobs ‘n’ sports“ die den

Sport in den Vordergrund gestellt hat

ist nun die neue Fotoreihe „jobs“ entstanden.

Hier rückt Isabella Thiel Berufe

und das Handwerk den Fokus. Einblick in

die ersten Porträts: www.jobsnsports.de

oder www.facebook.com/jobsNsports

Sind Sie das nächste Modell?

Isabella Thiel sucht weitere Modelle, die

sich für die Reihen „jobs“ und „sports“

zur Verfügung stellen. Oder Sie möchten

„jobs ‘n’ sports“ bei sich ausstellen und

Ihren Kunden Kunst und Design präsentieren?

Nehmen Sie unter info@isabellathiel.de

oder 0231 - 135 80 76 Kontakt auf.

20 TOP


Sport

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SIGNAL IDUNA CUP

DAS SPORTEREIGNIS IN DORTMUND

Spitzensport und Unterhaltung pur. Vom 08. bis zum 10. März 2013 gerät die Dortmunder Westfalenhalle beim SIGNAL IDUNA CUP buchstäblich

unter die Hufe. Zwei Aspekte prägen das Internationale Hallenturnier: Die Stärke und Tradition Nordrhein-Westfalens als Standort für

erfolgreiche Pferdezucht und das Patronat des direkt neben den Westfalenhallen ansässigen Unternehmens SIGNAL IDUNA. Die Veranstaltung

ist das Ziel von weltbekannten Reiterinnen und Reitern, denn ein erstklassiges Programm wartet auf die Stars aus Parcours und Viereck.

Spannende Runden werden beim erstmals

in Dortmund ausgetragenen Finale

der KÄRCHER MASTERS LEAGUE gedreht,

schließlich geht es um den Sieg

in der hochdotierten Springsportserie.

Die Dressur wartet mit feinstem Sport

auf: MEGGLE CHAMPIONS zelebriert das

lang ersehnte Finale um Preisgeld und

viel Anerkennung und ist eingebettet

in ein beachtenswertes internationales

Dressurprogramm.

Besten aus 11 Qualifikationen

Das Prinzip der KÄRCHER MASTERS

LEAGUE hat es in sich. Die besten Teilnehmer

aus elf Qualifikationen werden

in Dortmund gegeneinander antreten.

Von Oldenburg bis nach Donaueschingen

reichen die Stationen und die zwei

besten Teilnehmer des KÄRCHER MAS-

TERS LEAGUE Springens am Samstag

und die vier besten Teilnehmer am

Sonntag im Großen Preis haben ihr Ticket

ins Finale sicher. Das bedeutet in

der Praxis – die erfolgreichsten Reiter

der elf internationalen Turniere reiten

beim Großen Preis der Bundesrepublik

um den Sieg der KÄRCHER MASTERS

LEAGUE. Die Gewinner der vergangenen

Jahre waren unter anderem der Mannschaftsweltmeister

Marcus Ehning und

die Mannschaftswelt- und Europameisterin

Janne-Friederike Meyer. Im letzten

Jahr konnte Christian Ahlmann, mehrfacher

Mannschafts-Europameister und

Weltcup-Sieger, diese Prüfung für sich

entscheiden. Zu den Qualifikanten für

das Finale beim SIGNAL IDUNA CUP

2013 zählen unter anderem der vierfache

Olympiasieger und Routinier

Ludger Beer baum und Mannschaftsweltund

Europameister Carsten Otto Nagel,

aber auch Jungspunte wie die erfolgreiche

Amazone Katrin Eckermann und

Johannes Ehning, Sieger beim Großen

Preis des Vienna Masters, haben sich

bereits qualifiziert.

internationale Turnierstationen

Insgesamt zehn sehr attraktive und internationale

Turnierstationen zählen

zur Dressurserie MEGGLE CHAMPI-

ONS in der Saison 2012/2013 und der

Modus ist schlicht und effektiv. Geritten

wird auf höchstem Niveau im Grand

Prix Special oder in der Grand Prix Kür

und nur die drei besten Kandidaten der

22 TOP


Sport

STAGE ENTERTAINMENT TOURING PRODUCTIONS

& TWENTIETH CENTURY FOX

P R ä SENTIEREN

jeweiligen Serienstation können sich für

das Finale der MEGGLE CHAMPIONS

beim SIGNAL IDUNA CUP 2013 empfehlen.

Titelverteidigerin ist die Mannschafts-Silbermedaillengewinnerin

der

Olympischen Spiele 2012 Kristina Sprehe

aus Dinklage. Der Sieg im vergangenen

Jahr war Ihr großer Durchbruch.

Es folgte die Mannschaftssilbermedaille

in London und ein zweiter- und dritter

Platz beim Weltcup in Lyon (FRA) und

Stuttgart. In Dortmund trifft Kristina

Sprehe auf reihenweise hochkarätige

Konkurrenz. Ebenfalls für das Finale

qualifiziert sind beispielsweise: ihre

olympische Team-Kollegin Helen Langehanenberg,

die Mannschafts- und Einzelolympiasiegerin

Charlotte Dujardin

mit Ihrer britischen Mannschaftskollegin

Laura Bechtolsheimer, als auch die

10 fache Österreichische Staatsmeisterin

Victoria Max-Theurer. Das verspricht:

Dressur pur – in der Dortmunder

Westfalenhalle.

So wie der SIGNAL IDUNA CUP ein

Treffpunkt für die Top-Reiter ist, so soll

das internationale Turnier auch eine

Plattform für den nationalen und internationalen

Nachwuchs sein. Der Sparkasse

Dortmund Cup bringt die ganz

jungen Reiterinnen und Reiter aus den

Vereinen der Region in die Westfalenhalle.

Da wird es ohne Zweifel richtig

spannend für die jungen Talente.

Spannende Showeinlagen

Das Programm der Abendveranstaltungen

am Freitag (08.03.13) und am

Samstag (09.03.13) bietet Unterhaltung

pur und ist eine Kombination aus internationalem

Spitzensport und spannenden

Showeinlagen. Die Highlights am

Freitagabend sind unter anderem der

Preis von Nordrhein-Westfalen und der

rasante Wettbewerb Gespannfahrer.

Der Samstagabend endet traditionell

mit einem Mächtigkeitsspringen. Hierbei

ist nicht nur Können, sondern auch

Vertrauen zwischen Pferd und Reiter und

eine große Portion Mut gefragt.

Für gute Unterhaltung abseits des sportlichen

Geschehens sorgen an allen Tagen

über 70 verschiedene Aussteller. Die

Bandbreite reicht von verschiedenen

Dienstleistern über Gastronomen, bis

hin zu Verkaufsständen für die unterschiedlichsten

Artikel. Tickets gibt es

zu den günstigen Vorverkaufspreisen

unter: 0231 / 12 04 666 und natürlich im

Internet unter: www.escon-marketing.de

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TOP 23

Örtliche Durchführung: Veranstaltungszentrum Westfalenhallen GmbH


Sport

EIN GROSSES REITSPORT-EVENT

IST DOCH EIN LECKERLI FÜR DORTMUND

Der Dortmunder Baron Fred von Hahn ist einer der „Macher“ des Signal-Iduna-Cups, der im nächsten Jahr vom 7. bis zum 10.

März in der Dortmunder Westfalenhalle stattfindet und als Dortmunder Reit- und Springturnier eine lange und erfolgreiche Tradition

hat. Das Top-Magazin sprach mit dem „Grandseigneur“ von Hahn über die schwierige Sponsorensuche, den Umbruch im

Reitsport und den gesellschaftlichen Nutzen einer solchen Veranstaltung.

Herr von Hahn, was genau haben Sie

mit dem Signal-Iduna-Cup zu tun?

Ich bin seit einigen Jahren eingebunden

in die Organisation des

Turniers hier vor Ort in Dortmund.

Eine meiner Aufgaben

ist es, Kontakt zu verschiedenen

Sponsoren herzustellen.

Gleichzeitig möchte ich viele

mir bekannte Dortmunder

Familien wieder in die Veranstaltung

integrieren, mit der

Zielsetzung daraus auch gesellschaftliche

Bedeutung

für die Veranstaltung

ableiten zu

können.

Ketzerisch könnte man sagen: „Früher

war eh alles besser“. Warum war das Turnier

einst ein gesellschaftliches Highlight

und ist es jetzt nicht mehr?

Wenn sich die Spirale einmal nach

unten dreht, ist es schwer, die Sache

aufzuhalten. Seitdem sich jedoch die

Firma Escon International um den Signal-Iduna-Cup

kümmert, geht es wieder

richtig nach vorne. Herr Dr. Funke

und sein Team leisten wirklich großartige

Arbeit und die beständigen Bemühungen

der vergangenen Jahre zahlen

sich stetig aus. So konnte beispielsweise

im letzten Jahr Borussia Dortmund

als neuer Partner der Veranstaltung

gewonnen werden und die weitere Zusammenarbeit

wurde bereits von offizieller

Seite bestätigt.

24 TOP


Sport

Wird das Turnier denn in diesem Jahr

aufgewertet?

Ja, es wird deutlich sportlich aufgewertet.

Erstmals findet das Finale

der „Kärcher Masters League Springprüfung“

im Rahmen des Dortmunder

Turniers statt. Dieses wurde bis zum

letzten Jahr in Frankfurt ausgetragen

und ist jetzt nach Dortmund gewechselt.

In dem Hauptspringen geht es um

den „Großen Preis der Bundesrepublik“.

Gleichzeitig findet im Dressurviereck

das Finale der hochdotierten Dressurserie

Meggle Champions statt.

Welche bekannten Reiter sind denn diesmal

dabei?

Die Zielsetzung ist in jedem Fall allen

Beteiligten Spitzensport auf dem

höchsten Niveau zu bieten. Zu den

Qualifikanten für das Finale der Kärcher

Masters League zählen unter

anderem der vierfache Olympiasieger

und Routinier Ludger Beerbaum,

Mannschaftswelt- und Europameister

Carsten Otto Nagel, aber auch Jungspunte

wie die erfolgreiche Amazone

Katrin Eckermann und Johannes

Ehning – Sieger beim Großen Preis

des Vienna Masters – haben sich bereits

qualifiziert. Ob sie tatsächlich in

Dortmund an den Start gehen werden,

wird sich in den kommenden Wochen

zeigen. Es kommen aber auch immer

wieder viele neue junge und durchaus

chancenreiche Reiter dazu.

Nicht nur die Deutsche Mannschaft ist

im Umbruch – der Reitsport auf der

ganzen Welt verändert sich immens.

So haben bei den letzten Großereignissen

Reiter aus den arabischen Staaten

oder aus Asien erstmals Medaillen gewonnen.

Das wäre vor einigen Jahren

noch undenkbar gewesen.

Aber zurück zur Sponsorensuche. Ist es

leicht Sponsoren für ein solches Turnier

zu finden?

Nein, einfaches Sponsoring gibt es in

keinem Bereich mehr. Ob es Kunst ist

oder Sport. Alle drehen an der Kostenschraube.

Das Dortmunder Turnier

wird getragen von einer großen

Anzahl an Firmen, angeführt von der

Signal Iduna Versicherung und der

Meggle Gruppe, die sich in den letzten

Jahren sehr stark engagiert haben.

Daneben gibt es einen Sponsorenpool

aus mittelständischen Unternehmen

und Privatpersonen. Ein wichtiger Bestandteil

für die beständige Zusammenarbeit

zwischen der Veranstaltung

und verschiedenen Unternehmen ist

zudem der Ausstellungsbereich. Über

70 Anbieter präsentieren Produkte

und Dienstleistungen aus diversen Bereichen.

Das wäre früher so nicht vorstellbar

gewesen.

Es wäre also noch ein Plätzchen frei im

Sponsorenpool?

(lacht) Da ist noch jede Menge Platz. Es

kommt ja immer darauf an, wie jemand

werben möchte. Einer plakativ und mit

Bandenwerbung. Ein Anderer möchte

gerne seine Kunden einladen und denen

etwas Schönes gönnen. Stichwort

Hospitality: Sponsoren können im VIP-

Bereich Vierer-, Achter- oder noch größere

Tische buchen, Autogrammstunden

mit den Reitstars und so weiter.

Die Möglichkeiten sind sehr vielseitig.

Ist der Signal-Iduna-Cup gut für die Stadt

Dortmund?

Keine Frage, ein Segen. Ein großes reitsportliches

Event ist doch ein Leckerli

für die Stadt. Aachen etwa kennt man

doch hauptsächlich durch Printen und

durchs Reiten. Früher gab es eine Vielzahl

von sportlichen Veranstaltungen

neben dem BVB in Dortmund, gerade

auch in der Westfalenhalle. Einer der

besten Veranstaltungsorte, die es in

Deutschland gibt. Parkplätze, Infrastruktur,

alles top. Denken Sie doch

mal an die Zeit von vor ein paar Jahren:

was gab es da nicht alles? Sechstagerennen,

Boxen, Derny-Rennen, große

Handball- und Eishockeyveranstaltungen,

alles weg. Die Stadt Dortmund und

die Westfalenhalle müssten sich doch

eigentlich die Finger lecken und so sollten

alle, die in dieser Stadt etwas zu

sagen haben, an diesem Paket mitarbeiten.

Es ist gut für die Hotellerie, für

die Gastronomie und für den Stadttourismus.

Ein internationales Turnier, zu

dem Zuschauer aus ganz Deutschland

und dem benachbarten Ausland kommen

und hier ihr Geld ausgeben, kann

nur gut für die Stadt sein.

Vielen Dank für das Gespräch.

Falk Bickel

TOP 25


Sport

EIN GROSSARTIGER ERFOLG

FÜR DEN LIONSCLUB DORTMUND

Das diesjährige Charity Golfturnier brachte einen Reinerlös von 15.000 Euro

Der Lionsclub Dortmund veranstaltete am 28. September bereits zum vierten Mal seinen Lions Charity Golf Cup im Golfclub

Royal St. Barbara’s in Dortmund-Brackel. Bei sonnigem Wetter wurden um 12 Uhr fast 100 Golfer mit einem Kanonenstart auf

die Runde mit 18 Löchern geschickt. Zahlreiche starke Unterspielungen der Handicaps sorgten für überraschende Ergebnisse in

den Siegerlisten der Brutto- und Nettowertungen.

Die Abendveranstaltung wurde mit der

Ansprache des Vizepräsidenten des Golfclubs

RSB, Herrn Dirk Renkholt eröffnet.

Er stellte in seiner Rede die inzwischen

sehr enge Verbindung des Golfclub Royal

St. Barbara`s mit dem Lionsclub Dortmund

heraus. Dieses Turnier unter dem

Charity Gedanken ist zu einem festen Bestandteil

des Turnierkalenders des Clubs

geworden. Von Seiten des Lionsclub

Dortmund bedankte sich anschließend

der diesjährige Präsident, Herr Professor

Dr. Tido Park beim Golfclub RSB, vor

allem aber bei den Mitspielern und den

Sponsoren unter besonderer Nennung

des Autohauses Ebbinghaus und des

Hotels Pullman, die wiederum beide als

Hauptsponsoren zum überwältigenden

Spendenaufkommen beigetragen haben

.Unterstützung für “Sprichwort“,

„Start mit Stolpern“ und

die Lebenshilfe Dortmund

Das herausragende Abendessen aus der

Küche der über die Grenzen von Dortmund

bekannten Sophie Becker stellte

auch den hungrigen und verwöhnten Magen

der Teilnehmer zufrieden. In diesem

Jahr ist die Diakonie Dortmund-Lünen

Empfänger der Hälfte des Reinerlöses

von 15.000 Euro. Die Geschäftsführerin

der Diakonie, Frau Anne Rabenschlag

bedankte sich herzlichst für die Bereitschaft

des Lionsclubs Dortmund, das

neu geschaffene Projekt „Sprichwort“ zu

unterstützen. Die Einrichtungen „Start

mit Stolpern“ und die Lebenshilfe Dortmund

sind die beiden weiteren Empfänger

aus dem Spendentopf.

Tombola und Versteigerung

brachten zusätzliche Spenden

In der anschließenden Siegerehrung

erhielten die Gewinner der Brutto und

Nettowertungen sowie der Sonderwertungen

wertvolle Sachpreise aus den

Händen von Rainer Beckmann, der im LC

Dortmund für die Organisation verantwortlich

zeichnet. Eine große Tombola

und die Versteigerung von Sonderpreisen

brachten zusätzliche Spenden für

den guten Zweck. Neben den Hauptsponsoren

trugen etwa 30 weitere Sponsoren

aus der Wirtschaft, wie aber auch Arztpraxen,

Anwaltskanzeleien und Dienstleister

sowie einige private Spender und

die teilnehmenden Golfer zum erfolgreichen

Verlauf des Charity Tages bei. Auf

ein Neues in 2013 an gleicher Stelle.

26 TOP


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Sport

EIN (GOLF-)WINTER AUF MALLORCA

Die spanische Mittelmeerinsel lockt in der Nachsaison mit einem der vielfältigsten und hochwertigsten Golf-Angebote Europas.

Und wer clever ist, kann hier sogar richtig günstig einlochen.

Vielfältiges Angebot

Hinsichtlich der spielerischen Herausforderungen

ist das Golfangebot auf Mallorca

extrem vielfältig. So finden sich auf

der Insel dicht bewaldete Parklandkurse

wie Golfpark Puntiró (Palma) oder Golf

Poniente (Calvià), hügelige Anlagen wie

Son Termens (Bunyola) oder Real Golf

Bendinat (Calvià), Plätze mit Meerblick

wie Golf Alcanada (Alcúdia) und Golf Val

d’Or (Felanitx) sowie von der PGA bereits

verifizierte Championchip Courses

wie Golf Son Gual (Palma), Pula Golf (Son

Servera) oder Santa Ponsa I (Calvià).

Natürlich macht Golf spielen auch mit

Regenhaube, in Thermohosen und Wollsocken

Spaß. Aber Hand aufs Herz: Muss

das wirklich sein? Warum nicht lieber im

kurzärmeligen Polo am Abschlag stehen,

bei lockeren 20 Grad, unter strahlend

blauem Himmel, mit traumhaften Ausblick

auf saftig grüne Fairways, knorrige

Olivenbäume und das azurblaue Mittelmeer?

Ein Traum? Keineswegs! Nur zwei

Flugstunden von Deutschland entfernt

liegt das Golfer-Paradies. Es heißt Mallorca

und gilt dank seiner insgesamt 24

Anlagen zu einer der Regionen Europas

mit der höchsten Dichte an Golfplätzen

pro Quadratkilometer. Ein echtes El Dorado

also für die bis zu 150.000 Golfspieler

aus Mittel- und Nordeuropa, die jedes

Jahr auf die Insel reisen, um zwischen

Pollensa und Palma abzuschlagen.

sind – und das Arabella Golfresort mit

den vier Plätzen Son Vida, Son Muntaner,

Son Quint sowie dem Pitch&Putt Course

Son Quint Executive. Zwei Hotels, das

Schlosshotel Son Vida sowie das Arabella

Sheraton, sorgen ganzjährig für regen

Verkehr auf den Fairways. Ähnlich hoch

von Hotelgästen frequentiert sind die

beiden Golfplätze des Marriott-Resorts

Son Antem bei Llucmajor. Ansonsten

profitiert man nur noch im Dorint-Hotel

in Camp de Mar von einer direkt nebenan

liegenden Anlage, Golf de Andratx.

Gleich drei Plätze auf Mallorca zählen

seit Jahren zu den Top 20-Anlagen in

Europa: Es sind der „Porsche-Platz“

Golf de Alcanada im Norden, die Nobelanlage

Golf Son Gual von Deutschlands

Einbaufensterkönig Adam Pamer

bei Palma sowie der Jetset-Platz Golf

de Andratx im Südwesten der Insel.

Natürlich hat so viel Exklusivität und

Qualität auch seinen Preis. Selbst in

der Nachsaison von Dezember bis Ende

Februar liegen die Greenfeepreise

auf den meisten Insel-Plätzen nur selten

unter 90 Euro pro Person.

Golf für Sparfüchse

Doch man kann auch günstig auf Mallorca

Golf spielen. In Pula Golf im Nordosten

der Insel kostet die Runde derzeit

65 Euro, gleiches gilt für die nur wenige

Kilometer entfernte Anlage Golf Son

Mallorcas Hauptstadt und die Gemeinde

Calviá konzentrieren mit insgesamt elf

Golfplätzen das Gros des Angebots auf

der Insel. Hier finden sich auch die beiden

größten Golf-Resorts: Santa Ponsa

mit drei Plätzen – von den zwei allerdings

ausschließlich Mitgliedern vorbehalten

28 TOP


Sport

Servera, die Anfang des Jahres von 9 auf

18 Löchern erweitert wurde. Pula Golf

(www.pulagolf.com) bietet zudem eine

attraktive Winter-Turnierserie für jedermann

an. So finden dort jeden Samstag

und Sonntag Stableford-Turniere statt,

deren Startgeld 50 Euro betragen, inklusive

Büffet und Preisen. Wer an beiden

Wochenendtagen spielt, zahlt sogar nur

80 Euro pro Person.

Bares Geld sparen, lässt sich auch mit

der vor rund zwei Jahren eingeführten

Benefizz Golfcard (www.benefizz-golfcard.com).

Sie kostet 99 Euro pro Jahr

und bietet zahlreiche Greefee-Discounts

auf fast allen Plätzen der Insel. Ähnliche

Discounts bietet die Mallorca Golfcard

(www.mallorca-golfcard.de). Auch sie

kostet 99 Euro und ist noch bis Ende dieses

Jahres gültig.

Golfen zum halben Preis gibt es beim

International Golfclub Mallorca (www.

international-golfclub-mallorca.com).

Die Jahresmitgliedschaft kostet 149 Euro

Wie gut sind Mallorcas Golfplätze?

Wer wissen möchte, in welchem Zustand

sich Greens, Fairways und Serviceeinrichtungen

der Golfclubs aktuell befinden,

kommt nicht daran vorbei, einen Blick auf

die Website www.mallorcagolf.info zu

werden. Dessen Betreiber, der Deutsche

Elmar Schreiber, prüft seit zirka acht Jahren

zusammen mit einem fünfköpfigen,

unabhängig arbeitenden Team Mallorcas

Golfplätze unter derzeit 28 Kriterien auf

Herz und Nieren.

und ermöglicht das Spielen auf dem von

der US-Golflegende Jack Nicklaus designten

Anlage Golfpark Puntiró bei Palma

für eine permanente 50 Prozent-Flatrate.

So kostet das Greenfee für Mitglieder

dort ein volles Jahr lang statt offiziell 89

Euro nur noch 44,50 Euro. Wie gesagt:

Und das alles ohne Regenhaube, Thermohose

und Woll socken.

Text: Andreas John

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Auto

A WIE ANGRIFF

DIE NEUE A-KLASSE!

Der Pulsschlag einer neuen Generation – so bewirbt Mercedes-Benz die neue A-Klasse. Obwohl der Markenname bereits

seit einigen Jahren eingeführt ist, soll es sich um ein komplett neues Fahrzeug handeln. Ob das stimmt oder doch nur

Reklame ist, möchte ich in der Mercedes-Benz Niederlassung Dortmund sowie auf den umliegenden Straßen feststellen.

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Alex Neumann testet die neue A-Klasse

Auto

Als nur sehr unregelmäßige Leserin

von Auto-Zeitschriften gehe ich völlig

unvoreingenommen auf die Suche

nach „meiner“ A-Klasse – und finde sie

zunächst nicht! Schließlich führt mich

ein freundlicher Verkäufer zu einem jupiterroten

A 200 CDI, und ich bin vor

allem eins: überrascht! Damit ist Mercedes-Benz

ein erster Coup gelungen:

optisch erinnert nämlich gar nichts

mehr an das Vorgängermodell! Eine

sportlich-lange Front, breite Schultern

und ein energischer Blick fallen bei einem

Rundgang um das Fahrzeug als

erstes auf. Der Wechsel von konvexen

und konkaven Flächen geben der neuen

A-Klasse ein dynamisches, fast möchte

man sagen, jugendliches Aussehen –

ein Teil der neuen Designstrategie des

Unternehmens, der hier schon mal äußerst

gelungen umgesetzt wurde.

Innere Werte

Auch innen überzeugt die neue A-Klasse.

Die verwendeten Materialien wirken

sehr wertig, das Design ist stimmig und

aus einem Guss. Während beim Vorgänger

an der einen oder anderen Stelle gespart

wurde, erinnert die Ausstattung

der neuen A-Klasse wieder an die hochwertige

Anmutung anderer Baureihen

und zeigt sich des Sterns würdig. Dabei

wirkt sie keineswegs bieder, was böse

Zungen ja von ihrem Vorgängermodell

behaupten. Ganz im Gegenteil.

Schönes Kleid, starker Anzug

Der Rundgang um das Auto macht Lust

aufs Fahren – deswegen geht es jetzt

endlich ab auf die Straße! Der A 200

CDI mit 1,8 l Hubraum und 136 PS läuft

geschmeidig und ruhig, ohne dabei ein

Gefühl von Langeweile zu erzeugen.

Der Direkteinspritzdieselmotor vom

Typ OM 651 wird mittlerweile so universell

wie keiner vorher bei den verschiedenen

Baureihen von Mercedes

eingesetzt und gilt in Sachen Effizienz,

Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit

als vorbildlich.

Auch in Sachen Sicherheit überzeugt

die neue A-Klasse: Neben sieben serienmäßigen

Airbags gibt es Gurtstraffer

und Gurtkraftbegrenzer auch im Fond,

sowie das präventive Insassenschutzsystem

PRE-SAFE und die sogenannte

Aktive Motorhaube für den Fußgängerschutz

und natürlich den automatischen

Mercedes-Notruf. Wichtig für Familien

sind zudem die serienmäßigen ISOFIX-

Kindersitzbefestigungen der äußeren

Fond-Sitze. A propos Familie: Der Kofferraum

fasst 341 Liter – mit umgelegten

Rücksitzen 1157 – und erweist sich damit

als urlaubs- und großeinkaufstauglich.

Fazit

Nach einer knappen Stunde gebe ich

„mein“ Auto nur ungern wieder ab –

und ziehe Bilanz: Die neue A-Klasse ist

NICHT die alte! Tatsächlich ist es Mercedes-Benz

gelungen, unter gleichem

Namen ein vollkommen neues Fahrzeug

zu entwerfen, das den Staub und die

Behäbigkeit des Vorgängers abgeworfen

und durch ein modernes und dynamisches

Design sowie überzeugende

Fahreigenschaften ersetzt hat. Ob sie

den Pulsschlag einer neuen Generation

darstellen wird, wird die Zeit zeigen.

Meinen Puls konnte sie auf jeden Fall

beschleunigen!

Ach, und hier noch ein Nachricht an den

freundlichen Herrn, der der „hilflosen

Dame mit dem abgewürgten Motor“ an

der Ampel ein paar Tipps geben wollte:

Sorry, ich musste Gas geben, grüner wurde

es nicht! Und der abgewürgte Motor

war doch nur die Start-Stop-Funktion!

Fotos: Isabella Thiel

TOP 31


Auto

GANZ IN IHRER NÄHE:

DIE AUTOSTADT ROSIER IN MENDEN

Prämierter Service nur 20 Auto-Minuten vom Ruhrgebiet entfernt

Sie suchen einen Neu- oder Gebrauchtwagen? Dann lohnt der Blick über den Tellerrand des Ruhrgebietes. Denn ganz in der Nähe,

nur 20 Auto-Minuten entfernt und mit sehr guter Anbindung an die A 44, bietet die Autostadt Rosier in Menden alles, was das

Autofahrer-Herz begehrt. Mit geballter Kompetenz und Erfahrung aus mehr als 80 Jahren wartet das Traditionsunternehmen mit

den Premium-Marken Mercedes-Benz, Audi und VW auf. Ob Geschäfts- und Jahreswagen, qualitätsgeprüfte gebrauchte PKW

aller Marken oder Nutzfahrzeuge – die zertifizierten Verkaufsberater von Rosier erfüllen nahezu jeden Kundenwunsch.

Das Angebot in der „Automeile“ von Rosier

ist dabei ebenso groß wie hochwertig,

und das zu fairen Preisen: Ständig

sind in Menden in der Fröndenberger

Straße mehr als 400 Neu- und Gebrauchtfahrzeuge

vor Ort. Insgesamt hat die Automobilhandelsgruppe

sogar rund 1.500

Gebrauchtwagen im Bestand – dauerhaft

und bequem abrufbar im Internet unter

der Adresse www.rosier.de. Besonderes

Plus: Als exklusiver Anbieter der Gebrauchtwagen-Programme

„Junge Sterne“

von Mercedes-Benz, Audi GW:plus

und VW Das Weltauto kann Rosier darüber

hinaus sogar auf das umfangreiche

Fahrzeug-Angebot der Premiumhersteller

zurückgreifen. Die jungen Gebrauchten

sind die besten und langlebigsten

Fahrzeuge der Marken und werden mit

umfangreichen Garantiepaketen angeboten

– und das teils bei beliebiger Wunschausstattung.

Stets im Angebot: gepfegte Gebrauchtwagen.

Prokurist und Centerleiter Frank Ostermann.

Das Angebot und der Service bei Rosier

in Menden sind ausgezeichnet: So zeugen

zahlreiche aktuelle Auszeichnungen der

Hersteller und unabhängiger Fachzeitschriften

von der hohen Kundenzufriedenheit

und der überdurchschnittlich

hohen Arbeitsqualität der Rosier-Mitarbeiter.

Das Fachmagazin „kfz-betrieb“

wählte Rosier 2011 zu den besten zehn

Autohäusern bundesweit. Und mit der

Verleihung des Audi Business-Cup und

des Audi Management-Cup zählt die Autohaus-Gruppe

zu den 25 erfolgreichsten

Audi-Partnern in Deutschland. Weitere

Prämierungen wie der Service-Award,

der Audi Sales Professional Cup für Verkaufsberater

bis hin zu internationalen

Rankings der Autohaus-Gruppe beweisen:

Eine hohe Servicequalität bei Rosier

ist nicht nur eine Floskel, sondern wird

von allen Mitarbeitern gelebt.

Die Fahrt zu Rosier nach Menden lohnt

also in jedem Fall auch vom Ruhrgebiet

aus: Nicht nur die Nähe spricht

dafür. Viele der rund 20 Verkäufer am

Standort haben zuvor in Autohäusern

im Ruhrgebiet gearbeitet, wie Prokurist

und Centerleiter Frank Ostermann und

Audi-Verkaufsberater Uwe Römelt, die

erste Ansprechpartner für die Kunden

aus der Region sind.

Drei Premium-Marken an der Auto-Meile in Menden: Mercedes-Benz, VW und Audi – Herzlich Willkommen bei Rosier.

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+++ News +++ News +++ News +++ News +++

Hilfe für Schnarch-Opfer

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Laut einer aktuellen Studie finden 39 % der

Erwachsenen - in der Mehrzahl Frauen - pro

Nacht etwa 1,5 Stunden weniger Schlaf, wenn

der Partner schnarcht. Das sind 574 Stunden

bzw. fast 23 Tage im Jahr. Der Schlafmangel

durch das laute „Gesäge“ des Partners sorgt

nicht nur für Beziehungsstress, sondern auch

für Konzentrationsschwächen am Tage.

Das ist die schlechte Nachricht. Und hier

kommt die gute.

„Mehr als 75 % der Menschen mit Schnarchproblemen

können wir durch kieferorthopädische

Maßnahmen helfen“, betont Dr.

Clemens Fricke. „Sofern keine Schlafapnoe-

Erkrankung vorliegt, schafft eine sog. TAP-

Schiene vielfach schnell und unkompliziert

Abhilfe.“

Die zierliche Apparatur besteht aus transparenten

Schienen. Sie sorgen dafür, dass Unterkiefer

und Zunge nach vorn verlagert

werden. So kann die Atmung frei und ohne

Geräusche erfolgen. Getragen wird das Antischnarch-Gerät

ausschließlich nachts. Es

wird individuell an die Zahn- und Kieferform

des Patienten angepasst und bedarf nur einer

sehr kurzen Eingewöhungszeit.

Wir beraten Sie gern.

Ein schönes und gesundes

Lächeln öffnet Türen …

Wir bieten alle innovativen Methoden der Kieferorthopädie für

Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

unsichtbare Zahnkorrektur mit

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Wirtschaft

LEINEN LOS IN HERDECKE –

FÜR RUHRDAMPFER, CLUBHAUS UND CO.

Am Nikolaustag ist es soweit. Dann eröffnen

die ersten Geschäfte im neuen Quartier

Ruhraue, das ein gefragtes Einkaufszentrum

für die Region sein will. Wenn

an den Eröffnungstagen der erhoffte Ansturm

ähnlich viele tausend Menschen

zählt wie seinerzeit die Inbetriebnahme

der Thier-Gallerie Dortmund, dann dürften

die frisch eingemieteten Einzelhändler

höchst zufrieden sein. Schließlich

hofft man auf gute Vorweihnachtgeschäfte.

Das bringt Geld in die Kassen und

nach Herdecke, was in der Vergangenheit

offenbar zunehmend etwas zu kurz

kam. „Viele Herdecker erledigen in Dortmund,

Hagen und Wetter ihre Einkäufe.

Mit dem Quartier Ruhraue und den neuen

Geschäften schließen wir hier eine

Lücke. Zudem wollen wir auch Menschen

aus der Region nach Herdecke bewegen.

Davon profitieren die ganze Stadt und die

bestehenden Geschäfte in der Altstadt

gleichermaßen,“ sagt Rudolf Kräling.

Seine Grundstückgesellschaft mbH mit

Firmensitz in Dortmund an der Benninghoferstraße

160 ist Hauptinvestor, Inhaber,

Spiritus Rector und Projektleitung

für das Quartier Ruhraue, das viel mehr

ist als „nur“ eine neue Shoppingmeile.

Das Quartier Ruhraue ist ein vielseitiges

nur 50 Meter vom Ruhrufer und Rad- und

Wanderweg gelegenes Zentrum für hochwertiges

Wohnen, Leben und Arbeiten

mit vielen gesundheitsfördernden Einrichtungen

und hohem Erholungswert.

Während der Einzelhandel den Anfang

macht, werden bis Ende März nächsten

Jahres sukzessive auch Fitness- und

Wellnesseinrichtungen, verschiedene

Arztpraxen, Versicherungsagenturen

und Gastronomiebetriebe sowie weitere

Büro- und Dienstleistungseinrichtungen

ihr Quartier in Herdecke beziehen.

Raum für innovative Konzepte

Insgesamt 30 Millionen Euro hat Firmen-

und Projektchef Kräling in sein

Quartier Ruhraue investiert. Das baut

auf dem ehemaligen Gelände der Firma

Westfalia und einem 18.000 Quadratmeter

großen Areal nur einen Steinwurf

vom Herdecker Stadtzentrum entfernt

auf. Rund 16.950 Quadratmeter

davon werden umbaut mit zurzeit vier

großzügig in U-Form angeordneten,

maximal zwei- bis vierstöckigen Einzelgebäuden.

Die tragen allesamt Eigennamen.

Das Gebäude „Ruhrdampfer“,

dessen markante und originelle Architektur

viele Merkmale eines großen

Schiffs abbildet, gehört beispielsweise

dazu. Hier sind neben Einzelhandel

auch Wohn- und Büroetagen integriert

mit Blick auf die Ruhr. Direkt daneben

steht das „Clubhaus“, in dem das „Cafe

Extrablatt“, eine bekannte deutsche

Bank, Zahnarztklinik, Dentallabor sowie

weitere Büroräume und Wohnungen

untergebracht sind.

Desweiteren entsteht im Eckgebäude

neben dem Clubhaus eine Seniorenresidenz

mit rund 80 Pflegeplätzen, wofür

ein weiterer Investor nochmals über

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Wirtschaft

Gemeint ist kein Ausfugsboot, sondern das „Quartier Ruhraue“. So heißt das völlig neue,

unmittelbar am Ruhrufer in Herdecke gelegene Einkaufs- und Dienstleistungszentrum,

welches in Kürze eröffnet. Das innovative und generationenübergreifende Gesamtkonzept

mit Einzelgebäuden, die allesamt originelle Namen haben, setzt ganz auf Hochwertigkeit

und viel Lebensqualität.

sechs Millionen Euro anlegt. Wiederum

daran reiht sich das Gebäude namens

„Torhaus“ an, wo unter anderem

das „Gesundheitswerk Ruhr“ einziehen

wird. Auf zwei Etagen und über 2.000

Quadratmeter Fläche wird hier ein Zentrum

rund um Gesundheit, Sport und

Wellness etabliert. Nicht nur Mediziner

unterschiedlicher Disziplinen, allen voran

die Orthopäden Dr. Martin Kosub und

Dr. Jörg Thieme als Geschäftsführer des

Gesundheitswerk Ruhr, kümmern sich

demnächst auf höchstem Niveau um alle

Krankheiten und Verletzungen rund um

den Bewegungsapparat. Auch ein Sanitätshaus

und eine Physiotherapie-Praxis

finden sich ab Frühjahr 2013 im Gesundheitswerk

Ruhr. Ein weiteres Highlight

ist der moderne und aufwändige 1.200

Quadratmeter große Fitness- und Wellnessbereich

mit Kinderbetreuung, Sonnenterassen,

Kursräumen sowie mehreren

Saunen.

Komfort und ein Mega-Markt

Von oben und vom Ruhrufer aus betrachtet

markieren die Seniorenresidenz und

das Torhaus die linke Flanke des U-förmigen

Gebäudekomplexes. In dessen Mitte

ist eine allseits barrierefreie Stellfläche

für Autos mit rund 300 Parkplätzen integriert.

Schließlich soll jeder Gang der Besucher

und vor allen auch der Bewohner

der Seniorenresidenz zu allen Geschäften

und Einrichtungen nicht zu einem

Hindernislauf ausufern.

Bereits hier spiegelt sich wider, was

Projektchef Rudolf Kräling ein „architektonisch

generationenübergreifendes

Gesamt konzept“ nennt. Bei allen Baumaßnahmen

für das Quartier Ruhraue

habe man auch demografische Gesellschaftsprozesse

einfließen lassen. Soll

heißen. Hier kommen auch ältere Menschen

problemlos zurecht. Auch der

2.500 Quadratmeter Mega-Edeka-Supermarkt

setzt das Konzept konsequent um.

So sind beispielsweise sämtliche Regale

speziell angeordnet und für alle Seniorinnen

und Senioren gut erreichbar.

Zudem sind alle Gänge vergleichsweise

30 Zentimeter breiter, so dass man mit

dem Rollator problemlos an der Mutter

mit dem Kinderwagen vorbeigehen kann.

Hier ist an alles gedacht. Der Nikolaustag

kann kommen, und wir wünschen zur

Eröffnung alles Gute.

Text: Jens Büchling

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Wirtschaft

„WIR SIND FUSSBALL“

Nach der WM 2014 in Brasilien soll das DFB Fußballmuseum in Dortmund eröffnen. Über dessen Konzepte, Inhalte, Highlights

und Ziele sprachen wir mit Manuel Neukirchner, Geschäftsführer der Stiftung DFB Fußballmuseum GmbH.

Herr Neukirchner, wenn man ihre Vita

betrachtet, haben Sie ihren beruflichen

Werdegang ganz dem Fußball gewidmet.

Was waren ihre bisherigen Stationen?

Während meiner Studienzeit (Anm. der

Red.: Neukirchner ist Literaturwissenschaftler)

habe ich als freier Journalist

gearbeitet, ehe ich 1997 Pressesprecher

von Rot-Weiß Essen wurde. Ein Jahr

später wechselte ich zum Deutschen

Fußball-Bund als persönlicher Referent

von DFB-Präsident Egidius Braun und

später von Nachfolger Gerhard Mayer

Vorfelder. 2001 ging ich zu Borussia

Dortmund, leitete fünf Jahre die Bereiche

Investor Relations und Unternehmenskommunikation.

Danach war ich

Pressechef des Organisationskomitees

der Fußball-WM 2006 in Deutschland

für den Spielort Dortmund. Seit September

2009 bin ich Geschäftsführer der

neu gegründeten Projektentwicklungsgesellschaft

und späteren Betriebsgesellschaft

für das DFB Fußballmuseum.

Ich verantwortete heute die Ressorts

Museologie, Kommunikation, Marketing

sowie gemeinsam mit Geschäftsführer

Michael Keßeler die Bereiche Verwaltung

und Finanzen. Zudem bin ich Sprecher

der Geschäftsführung der Stiftung

DFB-Fußballmuseum gGmbH.

Ein bewegtes Berufsleben, und Sie sind ein

echter DFB-Insider. Was waren die Gründe

für den Standort des ersten offiziellen

DFB-Fußballmuseums?

Das DFB-Präsidium plante seit langem

ein Fußballmuseum. Erstmals konkret

wurde es im Jahr 2000. Anlässlich des

100jährigen DFB-Jubiläums gab es die

viel besuchte Ausstellung ‚Der Ball ist

rund’ im Oberhausener Gasometer. Der

DFB wollte so etwas dauerhaft. Jedoch

gibt’s da eine DFB-Satzung, welche die

Förderung der sportlichen Strukturen

in der breiten Basis vorsieht. Es fehlte

die Zeit und die wirtschaftliche Voraussetzung.

Dann kam die tolle WM 2006,

die dem DFB auch einen wirtschaftlichen

Gewinn bescherte. Jetzt konnte

man investieren. Doch solch ein Museumsprojekt

mit einer Investition von

rund 36 Millionen Euro konnte der DFB

nicht alleine stemmen. Viele Bundesländer

wollten dieses Leuchtturmprojekt.

Das Land NRW hat letztlich mit dem

DFB zusammen das Investment für das

Museum gestemmt.

Und die Gründe für Dortmund?

Zunächst gab’s eine Standortanalyse.

Man kam sehr schnell auf das Ruhrgebiet,

was auch eine politische Dimension

hat. Das Ruhrgebiet ist ein

Ballungsraum mit der größten Bevölkerungsdichte

in Deutschland. Und wenn

Fußball gelebt wird, dann hier. Dortmund

ist als Standort aus betrieblicher

und strategischer Sicht sehr gut. Wir

müssen das Museum kostendeckend

betreiben, haben hier kein Subventionsgeschäft.

Zudem sind wir direkt gegenüber

dem Hauptbahnhof eingebettet

in die Kultur- und Kunstmeile, und: Das

Museum bildet mit der Landesbibliothek

künftig das Tor zur Stadt und zum

Foto: Isabella Thiel

36 TOP


Wirtschaft

So könnte es bald aussehen: Das DFB Fußballmuseum in Dortmund.

Westenhellweg, einer der meistfrequentierten

Einkaufsmeilen überhaupt. Das

sind viele harte Faktoren, die für Dortmund

sprechen. Kurzum, das Museum

könnte keinen besseren Standort haben.

Sie blicken von ihrem Projektbüro im 16

Stock des Harenberg City Centers direkt

auf die Baustelle für das Museum und

können den täglichen Fortschritt beobachten.

Wann haben Sie hier ihre Zelte

aufgeschlagen und in welchen Etappen

gehen Sie die Aufgaben an?

Anfang 2010 haben wir hier im HCC das

Projektbüro für das DFB Fußballmuseum

eröffnet. Wir haben in der Planungsphase

zunächst das Museumskonzept erarbeitet,

das von einer sehr erlebbaren

Szenografie und Dramaturgie geprägt

ist. Wir wollen kein Vitrinenmuseum

sein, sondern das Besuchserlebnis in

den Vordergrund stellen mit sehr viel

Interaktion und medialer Inszenierung.

Gleichzeitig hatten wir einen internationalen

Architektur-Wettbewerb, den

schließlich ein Architekturbüro in Düsseldorf

gewonnen hat. Die haben das

Ausstellungskonzept „Wir sind Fußball“

hervorragend umgesetzt.

Welche wesentlichen Inhalte hat das Wirsind-Fußball-Konzept?

Das Konzept hat eine sehr hohe Medienrelevanz,

welches sich sehr schön

in der Architektur widerspiegelt und den

hohen Erlebnisanspruch zeigt. Es wird

transparente Bespielungen der Seitenwände

geben und eine mediale Fassade

an der Stirnseite des Gebäudes.

Haben Sie sich inspirieren lassen von anderen

Museen in der Welt?

Natürlich haben wir Benchmarking gemacht.

Es gibt vergleichbare Museen,

was die Erlebnisfaktoren anbelangt,

aber es gibt weltweit kein einziges Fußballmuseum

in der Größenordnung des

DFB Museums. Es gibt eine Menge kleiner

Vereinsmuseen. Wir haben eine Gesamtgröße

von fast 7.000 qm Museumsfläche.

Und ich denke auch die Art und

Weise wie wir das Ausstellungskonzept

fahren werden, ist absolut einzigartig.

Das hat es so bisher noch nicht gegeben.

Was werden die Erlebnis-Highlights sein?

Wir haben eine Dramaturgie mit sehr

vielen Inszenierungen entwickelt. So

beginnt der Besucher seinen Museumsrundgang

im zweiten Obergeschoss mit

der so genannten ersten Halbzeit. Dazu

gehören die Themen Nationalmannschaft

und die Welt des nationalen Fußballs.

Dann gelangt man in eine große

Multivisionsshow, die das alles sehr

emotionalisierend zusammenfasst. Von

dort aus gelangt man in die so genannte

Schatzkammer. Dort kann man alle

in den Filmen gesehenen Trophäen erleben.

Dann folgt der Museumsbereich

‚Halbzeitpause’. Dort beschäftigen wir

uns mit den Themen Trainer, Taktik und

Spielsysteme. Von dort geleiten wir den

Besucher in die ‚zweite Halbzeit’ im ersten

Obergeschoss. Dort zeigt sich die

Welt des Vereinsfußballs und die der

Bundesliga. Verwandte Themen wie Medien,

Stadien und Fankulturen werden

präsentiert. Der Ausstellungsrundgang

endet schließlich in der Hall of Fame.

Im Erdgeschoss gibt’s noch einen großen

aktivsportlichen Bereich mit Torwandschießen,

Dribbling-Parcours und

Minispielfeld.

Womit die Museumsinhalte umfassend

vorgestellt sind?

Das war ein kleiner Schnelldurchlauf. Ich

will noch nicht zu viel verraten. Jedenfalls

wird es im Museum auch zahlreiche

Veranstaltungen und Sonderausstellungen

geben. Lassen Sie sich überraschen.

Herr Neukirchner, darauf freuen wir uns.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Jens Büchling

TOP 37


Wirtschaft

SKYWALK(ER) AUF PHÖNIX-WEST

Seit kurzem hat Dortmund eine neue Attraktion. Auf dem „Skywalk“, einem 22 Meter

hohen Erlebnispfad auf Phönix-West, kann man die Hochofenanlage des ehemaligen

Hoesch-Werks besichtigen. Das Ganze wirkt wie im Krieg der Sterne.

Dunkel und mächtig steht die alte Hochofenanlage

da, und es sind nur noch die

Überbleibsel des einst so gigantischen

Stahlwerks auf Phönix-West in Dortmund

Hörde. Mit ein wenig Fantasie erinnert

das Ganze an den Todesplaneten und

den Sternenzerstörer Executor, das persönliche

Raumschiff von Darth Vader in

den Star Wars-Filmen „Krieg der Sterne“

mit dem Jedi-Ritter Luke Skywalker,

mit Prinzessin Leia und den Androiden

R2-D2 und C-3PO.

Die Executor, Pardon, die Hochofenanlage,

wird heute von gleich zwei Dutzend

„Skywalkern“ in Angriff genommen.

Nein, keine Jedi-Ritter aus dem Science-

Fiction-Märchen. Eine Besuchergruppe

der Volkshochschule Dortmund hat sich

vor dem „Skywalk“ auf Phönix-West versammelt.

Der so genannte Höhenpfad ist

seit Mitte des Jahres für die Öffentlichkeit

zugänglich und führt die Besucher

zur mittlerweile denkmalgeschützten

Hochofenanlage des ehemaligen Hoesch-

Stahlwerks. Industriegeschichte hautnah

erleben. Klingt spannend.

Vom Hüttenmann zu Möllerbunker

und Gewindehaus

Treffpunkt und Start jeder Skywalk-Tour

ist am „Hüttenmann“ vor der Phönix-

Halle. Die bekannte Bronzeskulptur von

der Künstlerin Friedel Dornberg aus dem

Jahre 1953 zeigt einen Stahlarbeiter mit

hochgeklapptem Hitzeschutzschild am

Helm und langer Lederschürze. So sah

man hier einst die vielen Hüttenarbeiter

beim Abstich des Hochofens, umgeben

von glühenden und sprühenden Roheisenfunken.

Vom Hüttenmann aus sind

es für die Skywalker und Skywalkerinnen

nur wenige Schritte bis zu einem

der zwei Treppentürme und 99 Stufen,

die hinauf zum Skywalk führen. Oben

angekommen trennen die Besucher 22

schwindelerregende Meter vom Boden.

Der erste Eindruck: beeindruckend.

Der Rundumblick von hier oben ist fantastisch.

Auf der einen Seite schaut man

hinüber zum Phönix-See, sieht die Burg

und Skyline von Hörde. Auf der anderen

Seite fallen Florianturm und BVB-

Stadion direkt ins Auge – und natürlich

die riesige etwa 370 Meter entfernte

Hochofen anlage. Über den Höhenpfad

und auf Metallrosten, die auf alten

Gichtgasleistungen montiert sind, gelangt

man an zwei Aussichtsplattformen

vorbei zunächst zum sogenannten Möllerbunker,

wo einst Eisenerz und Koks

gelagert worden. Über ein weiteres Treppenhaus

gelangt man zum Gewindehaus

und vor dort auf verschiedene Ebenen

und zahlreichen Gängen, die kreuz und

quer durch die Hochofenanlage führen.

Hauptattraktionen des Rundgangs sind

die zwei Hochöfen 5 und 6. Hochofen Nr.

6 ist sogar begehbar. Hier kann man die

enormen Dimensionen und Befüllungstechniken

der Gießanlagen betrachten.

Mächtig interessiert und ebenso begeistert

sind alle Teilnehmer der geführten

Besichtigungstour. Sabine Drax aus Herten

gehört dazu. „Ich bin gebürtige Dortmunderin

und großer Fan von Industriekultur,“

sagt Drax und fügt hinzu: „Mich

hat schon immer alles interessiert, was

mit dem Strukturwandel zu tun hat. Der

Skywalk durfte natürlich nicht fehlen.“

38 TOP


Wirtschaft

Kreul, Projektmanager bei NRW.Urban

und in Personalunion Höhenpfadführer

kennt sich mit der Vergangenheit, Gegenwart

und Zukunft des Geländes bestens

aus. „Die Hochofenanlage ist Kulturerbe

und Wahrzeichen des gesamten Standorts

Phönix-West und soll ebenfalls privatwirtschaftlich

nachgenutzt werden.

Deswegen bereiten wir die Anlage soweit

auf, dass sie für einen Investor interessant

ist,“ so Große-Kreul.

Technologiestandort mit Freizeit-

und Kulturwirtschaft

Betreten und Besichtigen darf man Skywalk

und Hochofenanlage allerdings nur

in Begleitung und im Rahmen geführter

Besichtigungstouren. Die werden zurzeit

noch von der Firma NRW.Urban organisiert.

Das Unternehmen ist für die Aufbereitung

und Vermarktung des Phönix-

West-Areals zuständig. Viele Flächen

hier im Technologiepark sind bereits

an Unternehmen verkauft. Franz Große-

Dazu beitragen soll auch der Skywalk,

der Bestandteil des Vermarktungsobjekts

Hochofenanlage ist. Anfang nächstes

Jahr schon startet NRW.Urban die

internationale Ausschreibung dafür. Interessenten

gebe es bereits jede Menge,

beispielsweise aus den Bereichen Freizeit-

und Kulturwirtschaft. Dann wollen

wir hoffen, dass die ehrwürdige Anlage

nicht wie im Film Krieg der Sterne, von

einem dunklen Imperator eingenommen,

an die dunkle Seite der Macht verfällt.

„Zuschlagskriterium wird nicht sein, wer

am meisten Geld bietet, sondern wie gut,

innovativ und zum Objekt passend das

geplante Nutzungskonzept ist. Dazu gehört

auch, welche Arbeitsplätze geschaffen

werden sollen, und welche Nutzung

innerhalb der Hochofenanlage geplant

ist,“ so Projektleier Groß-Kreul. Klingt

gut – jedenfalls so, als ob die Hochofenanlage

ihren Höhenerlebnispfad behalten

wird für alle Skywalker, und all diejenigen,

die es werden wollen.

Text: Jens Büchling

TOP 39


Weihnachten

Der Dortmunder Partymarathon beginnt

traditionsgemäß schon am 23. Dezember:

Schon seit etlichen Jahren ist der Besuch

bei Dieckmann’s am Vorheiligabend

Pficht. Die „Winnie Appel Band“ sorgt

dafür, dass mit viel Spaß ins Weihnachtsfest

getanzt wird. Am Vormittag des 24.

Dezember trifft „man“ sich auf dem Gänsemarkt.

Bis zwölf Uhr sollte hier jeder

sein Plätzchen an der Bar gefunden haben,

danach wird es richtig voll.

Der Nachmittag und frühe Abend ist für

die Familie reserviert, doch in der Nacht

geht es zu einer der beliebtesten Partys

in Dortmund: Zur Weihnachtsgala, die in

diesem Jahr im Hotel Hilton stattfindet.

(Siehe auch Seiten 92 und 93)

An den Weihnachtstagen

Am 1. und 2. Weihnachtstag gibt es in

und um Dortmund sehr viele Möglichkeiten

zu schlemmen: Im Freischütz kann

man sich von 12 Uhr bis 14 Uhr 30 mit

einem Weihnachtsbüffet zum Preis von

26,90 Euro mit Sektempfang verwöhnen

lassen. Ähnlich der Lennhof: hier gibt

es ein Brunchbüffet von 11 Uhr bis 14

Uhr 30 freuen. Preis 29 Euro pro Person.

Nur am 2. Feiertag ist das Il Gambero

für seine Gäste da. Zusätzlich bietet das

Il Gambero an allen vier Adventssonntagen

ein Advents-Candle-Light-Dinner

mit Piano-Musik, leckeren Menüs und

einer himmlischen Bedienung. Start ist

immer um 18 Uhr. Das Treppchen in Hörde

hat sich etwas einfallen lassen und

seine Menüs an den Festtagen mit weihnachtlichen

Namen versehen. So gibt es

die Menüs Sternschnuppe, Bethlehem

und Christkind’l. Am 2.Weihnachtsfeiertag

gibt es beim Schürmanns im Park

einen wahrhaft festlichen Brunch. Preis

pro Person: nur 21,90 Euro. Bei Rödels

Kochlokal am Phönixsee hat man die

Qual der Wahl zwischen verschiedenen

Menüs: vom Drei-Gänge Menü für 45 Euro

bis zum Acht-Gänge für 79 Euro. Im

Pullmann gibt es ebenfalls einen Weihnachtsbrunch

von 11 bis 14 Uhr zum

Preis von 29 Euro pro Person. Der absolute

Renner in diesem Jahr ist das Wintergrillen

auf der Terrasse des Pullmann.

Im l’Arrivée gibt es an beiden Feiertagen

einen Weihnachsbrunch für 29,90 Euro

pro Person. Exotisch geht es im Soraya

zu, an beiden Weihnachtstagen gibt es

zum Buffet Bauchtanz. Und auch im

Rigoletto und Las Salinas gibt es den

Weihnachtsbrunch, hier für 21,90 Euro.

40 TOP


Weihnachten

Zwischen den Feiertagen empfiehlt

sich das Physikanten-Dinner im Freischütz

am 28.12. Ab 19 Uhr wird gezeigt,

dass Physik witzig wie eine Comedy-

Show und glamourös wie ein Abend im

Varieté sein kann. Kosten: 69 Euro inkl.

Vier-Gang Menü und Begrüßungsdrink.

Zum Jahreswechsel bieten sich viele

Möglichkeiten an. So gibt es im Lennhof

ein luxuriöses Silvester-Büffet im stilvollen

Ambiente. Ab 20 Uhr geht’s los,

danach sorgt ein DJ für Partystimmung.

Der Eintritt kostet 70 Euro inklusive Begrüßungscocktail.

Das Il Gambero bietet

am letzten Tag im Jahr ein köstliches 5

Gang-Menü inklusive Aperitif an. Beginnt

um 19 Uhr, kostet 47,90 Euro.

Der Phoenix-See scheint tiefer zu sein als

gedacht: Silvester kann man im Treppchen

auf der Titanic ins neue Jahr starten.

Ab 18 Uhr 30 erwartet der Captain

seine Gäste zum Begrüßungscocktail.

Um 19 Uhr geht es dann zum 4-Gang-

Captains-Dinner. Ein Menü mit originalen

Bestandteilen von 1912. Ab 21 Uhr

30 gibt der DJ dann richtig Dampf und

bringt die Gäste schwungvoll ins neue

Jahr. Die Tickets kosten 98 Euro inkl.

Begrüßungscocktail, Captains-Dinner,

Tanz und einer kleinen Überraschung.

Auch im alterwürdigem Westfalenpark

lässt sich der Jahreswechsel prima feiern.

Bei der Veranstaltung „Silvester

im Park“, die 2011 schon im Voraus

ausverkauft war. Zum Jahreswechsel

steigt rund um die Buschmühle nicht

nur ein spektakuläres Feuerwerk, sondern

auch eine Party der absoluten Extraklasse

. Im Daddy Blatzheim wartet

für alle House-Freunde ein spektakuläres

Lineup: Super funk aus Frankreich

zählen zu den Top-Stars der French-

House-Szene und können nach Hits wie

„Lucky Star“ bereits auf Millionen verkaufte

Platten und hochgefeierte Gigs

in den angesagtesten Clubs der Welt

zurückblicken. Der Dortmunder DJ und

Produzent Larse feiert zurzeit einen erfolgreichen

Release nach dem anderen

und wird mittlerweile von Top-Clubs in

ganz Europa gebucht. Spätestens seit

seinem Candy Station Remix „Halleluja“

hat er wohl endgültig den Durchbruch

geschafft. Im Seepavilion visa-vis feuert

„der Nachbar“ sein Hit-Feuerwerk

ab, das zwischen Rock, Pop, Hip-Hop

und Party-Classics vor keinem Genre

halt macht und immer für kollektive Euphorie

auf der Tanzfläche sorgt. Wer es

ganz gediegen haben möchte, der bucht

schon ab 19 Uhr das Gala-Dinner im Restaurant

Schürmanns im Park für 79

Euro inkl. Getränke zum Essen und Party-Eintritt.

Das Restaurant befindet sich

praktischerweise direkt unter dem Club.

In „Rödels Kochlokal“, dem neusten

Gourmet-Treff am „Hörder Meer“, gibt

es um 19 Uhr den Silvester-Empfang. Das

Sechs-Gang-Menü inkl. Aperitif und Mitternachtssekt

kostet 79 Euro. Auch das

Pullmann-Hotel bietet ein Silvester menü

für 45 Euro an. In Verbindung mit einer

Übernachtung im Doppelzimmer kostet

das Drei-Gang-Menü 139 Euro (inklusive

Langschläfer-Frühstück an Neujahr).

Das Silvester Gala Acht-Gang Menü im

l’Arrivée Hotel kostet 85 Euro – mit

Champagner um 24 Uhr und Feuerwerk.

Die intensivste Nacht des Jahres, versprechen

die Macher des View. Die DJ’s

Dabruck & Klein locken mit feinster

Housemusic. Als Clubrestaurant bietet

das View natürlich auch kulinarische Ergüsse.

Aller dings limitiert auf 120 Plätze!

Die Silvesterparty im Klubhaus 123, mit

Sektempfang und Buffet, kostet im Vorverkauf

30, an der Abendkasse 40 Euro.

Los geht es um 20 Uhr.

Das Rigoletto und das Las Salinas auf

der Kleppingstraße richten eine gemeinsame

Silvestergala mit Sektempfang,

galak tischem Buffet und DJ aus.

Im Strobels findet zum Jahreswechsel die

schon legendäre Silvester „Wohnzimmer-

Party“ statt. Ganz nach dem Motto „My

home is my Strobels“ ist es den Gästen

nicht nur gestattet, hinter die Kulissen

zu schauen, sie müssen es zwangsläufig,

da Getränke an diesem Abend selber gemacht

werden (das Personal steht den

Gästen aber helfend zur Seite). Auch das

Büffet befindet sich in der Küche, ganz

so, als würde zu Hause bei guten Freunden

gefeiert werden. Die Party startet

um 21 Uhr und kostet 69 Euro.

Der Artikel „Wohin in Dortmund an den

Feiertagen“ endet, wie er begonnen

hat. Mit Winnie Appel, der zur Silvestergala

im Festzelt in Castrop-Rauxel

Livemusik, freche Sprüche und gute

Laune beisteuern wird. Die dritte Auflage

der großen Gala punktet mit einem

exklusivem kaltem Büffet und ausgewählten

Spezialitäten. Ein DJ sorgt für

Stimmung bis in den frühen Morgen.

Eintrittskarten im Vorverkauf: 99 Euro,

an der Abendkasse 119 Euro all inklusive,

für die weiblichen Besucher gibt es

jeweils 30 Euro Rabatt.

Das Top-Magazin wünscht allen Lesern

ein friedliches Weihnachtsfest und einen

guten Rutsch ins Jahr 2013.

TOP 41


Weihnachten

TOP-GESCHENKE

Wir haben mal einen kleinen weihnachtlichen Shopping-Bummel durch Dortmund

gemacht und fantastische Geschenke gefunden. Sicher – einige unserer Vorschläge

sind nur für die Gehaltsklassen Popstar, Fußballprofi, Kieferorthopäde oder Lottojackpotknacker

erschwinglich. Dennoch … Träumen muss erlaubt sein.

HIGH-HEEL STIEFEL „ROSAROT“

Von Valentina Shoes, Dortmund, Rosental 7

BRILLIANT-ARMBAND aus dem Hause Rüschenbeck,

Dortmund, Westenhellweg. 750er Weißgold mit

Brillanten, insgesamt 52,92 Karat 137.500 Euro

WEMPE CHRONOMETERWERKE

Handaufzug Tourbillon. Der Triumph

des Uhrmachers über die Schwerkraft,

79.500 Euro bei Wempe, Dortmund,

Ostenhellweg

CLIVE CHRISTIAN NO. 1

Nimmt man am britischen

Hof nach der Rasur. 100 ml

für 680 €, bei Parfümerie

Wigger, Kaiserstr. Dortmund.

Herr Wigger kann

auch den mit Edelsteinen

besetzten Flacon bestellen,

dann liegt das Parfum

bei etwa 50.000 Euro.

REISETASCHE LOUIS VUITTON SPEEDY 35 MIRROR SILVER

Taschen im Mirror Style sind selten und exklusiv. 12.500 €. Das

Leder ist so glatt, dass man sich fast drin spiegelt. Design: Marc

Jacobs. Galerie Design Couture, Dortmund, Brauhausstr. 1-5

VERBEUGUNG VOR GRACE KELLY Füllfederhalter aus Massivgold, besetzt mit

Diamanten und Rubinen, Montblanc Princesse Grace de Monaco, 89.000 Euro

42 TOP


Weihnachten

Rüdiger Elblein

ES WERDE LICHT und dazu so schön

und stilvoll: Kronleuchter Coco, aus dem

Atelier der niederländischen Designstars

Brand-VanEgmont. Coco ist mit Kristallglas

umwickelt und in verschiedenen

Größen erhältlich. Der Leuchter in der

Ausstellung des Einrichtungshauses Büker

am Westenhellweg (hier abgebildet)

hat einen Durchmesser von 80 cm, eine

Höhe von 95 cm und kostet 6.208 Euro.

Kfz-Sachverständigenbüro

Rüdiger Elblein GmbH

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weniger schöne Kissen setzt! Plaid Missoni

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Liebe Damen, sie möchten noch etwas

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bekommen, wenn nicht schon alle 77

ausverkauft sind: Aston-Martin One-

77, Ein Aston für James Bond. Edel und

exklusiv, aber nicht zu fein. Dieser Aston

ist ein Kraftprotz – ganz so wie der aktuelle

007. Der 7,3-Liter-Zwölfzylinder des

One-77 leistet 760 PS. Damit ist der One-

77 das weltweit stärkste Serienfahrzeug

mit Saugmotor. In knapp drei Sekunden

auf 100 km/h, Spitze 355 km/h, Verkaufspreis

1,8 Millionen Euro.

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EVENT

JUWELIER RÜSCHENBECK

LUD ZUR VIP-STRANDPARTY EIN

EXKLUSIVE VIP-VERANSTALTUNG IN DER BEACHSPORTHALLE IN WITTEN

Highlights der aktuellen

Uhren- und Schmucktrends

Auch in diesem Jahr wurden die Highlights

und aktuellen Trends der großen

Uhrenmarken wie zum Beispiel Rolex,

Patek Philippe, A. Lange & Söhne ebenso

präsentiert, wie die hauseigene Rüschenbeck

Schmuck-Kollektion und

Schmuckmarken wie Chopard, BVL-

GARI, Pomellato, um nur einige zu nennen.

Unter entspannter Atmosphäre

wechselte das eine oder andere Stück

seinen Besitzer.

Im September lud Juwelier Rüschenbeck

wieder zur exklusiven Strandparty

in die Beachsporthalle, Witten ein.

Unter Palmen wurden exotische Getränke

und exquisite Grillspezialitäten

gereicht, während Simone Simon und

Band für das musikalische Ambiente

sorgte. Samba-Tänzerinnen rundeten

das Programm optisch ab. Wer wollte,

konnte sich bei einem besonderen Fotoshooting

auf dem Titelblatt der „Bunten“

wiederfinden.

Wie immer fand die Strandparty einen

großen Anklang bei den 2.800 geladenen

Gästen, sowohl bei den großen, als

auch bei den kleinen Gästen, die von

dem Piratenhüpfboot nicht mehr weg

zu bekommen waren. Erwachsene und

Kinder – alle waren sich einig: „Wir

kommen nächstes Jahr wieder!“

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LIFESTYLE | ANZEIGE

HAIRSTYLE MIT STIL UND ELEGANZ

La Biosthetique Le Salon in Dortmund nach Facelift unter neuer Leitung

Ich liebe es, Frauen zu verändern, ihren Rundumverwöhnprogramm

Typ zu betonen und hervorzuheben“. Die für Haar, Haut und Seele

Erfüllung höchster Ansprüche ist für Sigrid

Schramek oberstes Gebot. Genau beratung ist im LE SALON ein Muss für

Die individuelle, ganzheitliche Kunden-

das wissen ihre Kunden zu schätzen. Vor das anschließende Verwöhnprogramm.

Kurzem hat die erfahrene Friseurmeisterin

den eleganten LA BIOSTHETIQUE Sade

Aromamassage mit ätherischen Ölen

Zum „Warming up“ gibt es eine wohltuenlon

in der pulsierenden Kleppingstraße, oder ein Kopfhautrelaxing mit einer auf

Dortmunds Flaniermeile, übernommen. die individuelle Kopfhautsituation abgestimmten

Lotion. Auch kleine kosmeti-

Die Top-Stylistin hat dort bereits jahrelang

ihre Kunden kreativ verwöhnt. Im sche „Streicheleinheiten“ wie die Makeup

Auffrischung nach der Behandlung

Zuge der Übernahme wurde der Salon einem

ästhetischen „Facelift“ unterzogen oder wohltuende Entspannungsrituale

und strahlt nun in klassischem, modernen

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Weihnachten

„DIE VIELFALT IST GEWALTIG –

ES GIBT UNENDLICH VIELE DÜFTE“

Eigentlich war diese Geschichte geplant nach dem Motto: Bald ist Weihnachten, frage ich doch mal für unsere Leser in einem

Parfümgeschäft nach: „Was ist diese Saison „in“? Welches Parfum muss man in dieser Saison haben?“ Mit solchen Fragen läuft

man allerdings bei Willi Wigger, Inhaber der traditionsreichen Parfumerie Wigger in der Kaiserstraße, wie gegen eine Betonwand.

Lieblingsthema Parfum

Der Siebzigjährige blüht richtig auf,

wenn er von seinem Lieblingsthema Parfum

spricht. Die Augen blitzen, wenn er

erzählt, dass in seinem Laden Düfte existieren,

von denen andere „Drogerien“ in

Dortmund nicht einmal gehört haben.

Und in der Tat, die Parfumerie Wigger

bietet ein ganz anderes Bild als in anderen

Parfümläden mit ihren Werbeträgern

für Massenprodukte. „Zur Zeit machen

die Namen den Erfolg der Parfums aus.

Calvin Klein zum Beispiel wird durch

Werbung so sehr unterstützt, dass das

Parfüm ein Erfolg wird. Presse und Werbung

machen Hits, aber die meisten Hits

führen wir nicht. Und da bin ich auch

stolz drauf. Am liebsten hätte ich Düfte,

die niemand anderes hat.“ Er nimmt wie

zum Beweis einen Flakon aus dem Regal,

sprüht etwas Duft in den Raum und erzählt

dazu, dass dieser Duft von einem

französischen Winzer und Kellermeister

kreiert wurde. Nach dem gleichen Prinzip,

mit dem dieser auch seine teuren

Weine und Cognacs anbaut. Ein würziger,

sehr intensiver Holzduft erfüllt den

Raum. Günstig sind die hier erhältlichen

Düfte nicht. Wigger: „Manche Menschen

geben viel Geld für ein Segelboot aus,

manche für teure Autos oder Schmuck

und so gibt es auch Leute, die sehr viel

Geld für Parfüm ausgeben. In meinen wie

in deren Augen ist Parfüm mit Kunst zu

vergleichen.“

„Falsche Fragen“, lacht Wigger, „Düfte

sollen die Individualität unterstreichen,

wenn alle das gleiche Parfum benutzen

würden, so wäre das sicher kontraproduktiv.“

Und Wigger räumt gleich mit einem

anderen Irrglauben auf: „Dass ein

Parfümeur, auch ein Guter, zu einem Kunden

gehen kann und ihm auf den Kopf

zusagen kann ‚Dieses Parfum passt zu

Ihnen‘, ist Unsinn. Stellen Sie sich zwei

Frauen vor, beide jung, beide 90-60-90,

beide blonde lange Haare, und doch können

sie sehr unterschiedlich sein. Es gibt

also keine Typen für Parfum und ein guter

Berater tastet sich langsam an den

Geschmack des Kunden heran.“

Dufte Geschichten

Immer wieder nimmt Wigger Flacons heraus,

sprüht kurz und erzählt direkt eine

Geschichte dazu: „Dies ist etwas von Kockiran,

einem armenischen Parfumeur,

der für Armani und Narciso Rodriguez

Düfte kreiert.“ Neuer Flacon, neuer

Sprühstoß: „Und hier: Schwarzlose. Aus

Berlin. Ein Duft aus den dreißiger Jahren,

den habe ich selber schon als kleiner

Junge verkauft.“ Nächster Sprühnebel:

„Das ist Farina. Gibt es seit dreihundert

Jahren in Deutschland, in Köln. Die Firma

hat sich über zweihundert Jahre mit 4711

bekriegt. Wurde immer verkauft, aber

nur wenig in Deutschland. Oh hier, riechen

sie mal dieses …“

46 TOP


Weihnachten

Wieder ein Sprühstoß: „Shiro, der neue

Damenduft von dem japanischen Designer

Masaki Matsushima. Shiro ist japanisch

und bedeutet soviel wie weiß, sauber,

rein.“ Und tatsächlich: Ein weicher

weißer Duft erhellt den Raum.

New York als Duft

„Wie Parfumeure denken, wie sie sich

inspirieren lassen, kann man sehr gut an

Laurice Rahmé sehen,“ doziert Wigger,

„eine Französin, die seit zwanzig Jahren

in New York lebt und die Idee hatte, für

jeden Stadtteil einen Duft zu kreieren.

So steht etwa der Duft „Bond No 9 Highline“

für ein Stadtviertel des Big Apple

in dem eine Autobahnbrücke stillgelegt

wurde und sich die Natur Stück für Stück

Land zurückerobert.“ Sprühstoß, und es

riecht tatsächlich nach Landpartie: frisches

Gras und Lavendel. Der Central

Park stand Pate für einen grünen,

frischen Duft, die Wall

Street inspirierte die Parfumeure

zu einem klassischen

Duft für den klassischen

Mann und China

Town war die Wiege

für ein Parfum, dass

verführerischer und

dynamischer nicht sein

könnte. Und so gibt es insgesamt

schon 60 Parfumkompositionen

rund um

das Thema New York.

Während der New

York Fashion Week –

wen wundert‘s – besonders beliebt:

das Parfum „Fashion Avenue“.

Die Bond Street Nummer

9 in New York ist die

Adresse der Geburtsstätte

dieser genialen Parfumkollektion.

Wigger: „Von Bond

No 9 gibt es Damen- und

Herrendüfte, alle liegen so

um 300 Euro.“ Und er verrät,

dass „ein Dortmunder Fußballer

gerne den Gedenkduft

zum 11. September benutzt.“

Klein und exklusiv

Sein Kundenkreis sei relativ klein, aber

exklusiv. Das wirft die Frage auf, was

denn das teuerste Parfum in seinem

Geschäft ist: „Ganz klar, das ist Clive

Christian, ein wirklich königlicher Duft,

denn das britische Königshaus benutzt

ihn. Die teuerste Flasche, die

ich davon hier habe, kostet

800 Euro, ich kann Ihnen

aber den Duft in einer Flasche

mit Edelsteinbesatz bestellen“,

grinst Wigger,

„die kann dann je

nach Ausstattung bis

zu 50.000 Euro kosten.“

Ich lehne dankend ab

und lausche gebannt den

sehr interessanten Ausführungen

des Parfumliebhabers,

als uns eine

hübsche Verkäuferin

telefon schwenkend

unterbricht, was Wigger sofort

augenzwinkernd zu der

Bemerkung veranlasst,

dass bei der Parümerie

Wigger auch die schönsten

Kosmetikerinnen

Dortmunds arbeiten.

Nach dem Telefonat treffen

wir uns vor der Wand

mit den Herrendüften

wieder und das Parfumseminar

geht in die nächste

Runde. Sprühstoß: „Das

ist Bois de Portugal, das

hat schon Napoleon benutzt.“

Sprühstoß: „Churchills Lieblingsduft,

sehr blumig.“ Sprühstoß: „Mike Burley,

mein momentaner Favorit.“ Sprühstoß,

und mir schwinden fast die Sinne …

Nach was …? „Oh, das ist toll“ entfährt

es mir. „Sie haben zwar keine Ahnung“

lacht Wigger, „aber Ihr Geschmack ist

teuer.“ Hört sich fast wie ein Kompliment

an. „Das ist Amouage Lyric, viel

Sexappeal, schwer, Weihrauch, Moschus

und Sandelholz.“

Die Parfumerie Wigger ist Mitglied der

Dortmunder Qualitätsroute“, einem

Bund Dortmunder Fachhändler und in

der Qualitätsgemeinschaft „first in beauty“,

einem Zusammenschluss exklusiver

Parfumerien. Ich verlasse das Geschäft

und stelle fest, dass ich ein bisschen verliebt

bin – in Amouage Lyric.


Text: Falk Bickel

Dortmunds neueR Lounge CLUB

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TOP 47


Wintersport

REVOLUTION:

ROCKER AUF

DER PISTE

© Engadin Samnaun

Hier ist weder von „Bandidos“ noch von „Hells Angels“ die Rede:

„Rocker“ steht in diesem Fall eher für geschmeidige Kurven und ein

Gleiten ohne die Gefahr des Verkantens. Eine zur Mitte hin versetzte

Aufage, im Extremfall hinten wie vorne hochgebogen – so sehen

„Rocker“-Ski aus. Die Experten preisen viele Vorteile. So sind die

Rocker auch in diesem Jahr der Trend dieser Winter-Saison.

48 TOP


Wintersport

schwimmt der Ski auf und kommt so

leichter ins Gleiten“, erklärt Zielinski. Die

aufgebogene Schaufel soll verhindern,

dass die Spitze in den Schnee eintaucht.

Manche „Full Rocker“ seien auch hinten

aufgebogen - man könne theoretisch also

sogar rückwärts fahren.

Piste geht eben nichts über einen klassischen

Riesenslalom- oder Slalom-Ski“,

sagt Zielinski. Deshalb blieben auch alle

Hersteller für Rennski bei der traditionellen

Vorspannung. „Das ist wie ein Formel-1-Wagen.

Mit dem fährt man ja auch

nicht in der Stadt oder auf dem Feldweg.“

Inzwischen hat das Feintuning der erfolgreichen

Rocker-Technologie eine neue

Stufe erreicht. Jeder Hersteller kombiniert

die Vorteile negativer Vorspannung

mit denen klassischer Ski. Folge: Die neuen

Rocker-Ski verschneiden nicht mehr

beim Schwungwechsel, da die Schaufeln

erst beim dynamischen Fahren griffigen

Schneekontakt haben.

Vor 20 Jahren gab es die letzte „Revolution“

im Skisport. Das Carven gab Profis

und Hobby-Skiläufern neuen Schwung.

Nun preisen Hersteller, Verkäufer und

Experten die sogenannten „Rocker“ als

das, was die Pisten dominiert.

„Das ist jetzt das große Thema quer

durch die Industrie“, bestätigt Marius

Zielinski, Verkäufer in der Bergsport/

Skiabteilung bei Decathlon in Dortmund.

Auf den ersten Blick sieht der Laie kaum,

was einen Pisten-Ski mit Rocker von einem

Herkömmlichen unterscheidet. Erst

wenn man den Ski flach hinlegt und die

Augen auf Kantenhöhe bringt, wird der

Unterschied deutlich. Die Schaufel ist

so aufgebogen, dass ein Stück des Skis

leicht vom Boden abgehoben ist. „Der

Kontaktpunkt, wo der Ski auf dem Schnee

aufliegt, ist nach hinten versetzt“, erklärt

Zielinski. Die Rocker liegen also weniger

nah an den Enden auf.

Experten sprechen dann von einer reduzierten

Vorspannung. Sogenannte Full

Rocker ähneln in der Form fast einer Banane

auf dem Rücken. „Im Tiefschnee

Stürze bleiben erspart

Weiterer Vorteil: Der Rocker soll die Gefahr

des Verkantens verringern und dem

Fahrer so Stürze durch kleine Fahrfehler

ersparen. Aber nicht nur Anfänger und

mäßige Fahrer sollen profitieren. „Diese

Technologie bringt für alle Vorteile“,

sagt Zielinski. Fortgeschrittenen Fahrern

soll die andere Seite des Kompromisses

zugute kommen: Beim Aufkanten werde

der Ski in der Mitte durchgedrückt, so

dass 100 Prozent der Kantenlänge zum

Einsatz kommen, erklärt Zielinski. Dadurch

soll sich ein Rocker-Ski auch auf

der Piste sportlich fahren lassen.

Zusätzlich verstärken viele Hersteller

ihre Semi-Rocker mit stabilisierenden

Elementen wie Titanium-Einlagen. Die

Pistentauglichkeit hänge auch von seiner

Breite ab, erklärt der Decathlon-

Mitarbeiter. Und die variiere von 70 bis

120 mm unter der Bindung. Ein „rennsportlicher

Ski“ werde ein Rocker aber

auch dadurch nicht. Besonders bei hohen

Geschwindigkeiten sei er unruhiger

als ein herkömmlicher Ski und beginne

schneller zu flattern. „Auf einer harten

Kaufen oder Leihen?

Eine wichtige Frage, die sich viele Skifahrer

stellen: Lohnt sich der Skikauf überhaupt?

Ein guter Allrounder kostet mit Bindung 350

bis 400 Euro, ein sehr sportlicher Ski 600

bis 700 Euro. Wirtschaftlich ist der Kauf nur

dann sinnvoll, wenn man länger als drei Wochen

im Jahr Ski fährt. Für reine Skiurlauber

lohnt sich das fast nie. Vorteile beim Kauf: Im

Geschäft hat man die freie Wahl, im Verleih

bekommt man nicht immer alle Modelle. Viele

Skifahrer wollen aus Prinzip einen eigenen

Ski fahren, weil sie so mit Ski und Bindung

besonders vertraut werden.

Aber auch der Leih-Ski besitzt Vorteile. Zunächst

muss er nicht ins Skigebiet transportiert

werden. Auch die Einstellung der Bindung

wird bei jedem Verleih neu gemacht. In guten

Verleih-Stationen gibt es zumeist die top-aktuellen

Modelle, die man zudem problemlos

tauschen kann. Wer also die Neuheiten der

Saison durchprobieren möchte, kommt um

einen Verleih kaum herum. Außerdem bleibt

man flexibel, wenn das Wetter umschlägt.

Bei Neuschnee etwa kann man problemlos

seine Rennski zurückgeben und mit einem

Paar Freeridern ins Gelände starten.

TOP 49


Wintersport

© Sepp Mallaun, Serfaus-Fiss-Ladis, Tirol

SKISPASS

IN DEN ALPEN

Österreich – Schweiz – Italien: Das TOP-Magazin hat in den Alpen einige Geheimtipps

gefunden. Die Ski-Dimension Serfaus-Fiss-Ladis, Samnaun in der Silvretta-Arena und

die Ferienregion Kronplatz.

PHÄNOMENAL DIMENSIONAL:

TIROLS SKI-DIMENSION SERFAUS-FISS-LADIS

Dimension ist ein Begriff, der in erster

Linie Größe signalisiert. So möchte

man meinen, dass Tirols Ski-Dimension

Serfaus-Fiss-Ladis eines von vielen

Großraum-Skigebieten ist, dessen Vorzug

in erster Linie in einem gemeinsamen

Skipass liegt. Doch das, was sich

da unter dem Begriff Tirols Ski-Dimension

auf einer Höhe bis knapp unter 3.000

Meter im Oberen Inntal präsentiert, ist

eine Großraum-Bühne des Winters, die

sich vor allem durch die Vielfalt und

die Perfektion des Angebotes von anderen

Regionen unterscheidet. Und auch

die drei Orte tragen das ihre dazu bei,

dass Tirols Ski-Dimension einzigartig

und unverwechselbar ist.

Grenzenlos und sehr gepflegt

Griffig der Grund, samtweiß die Oberfläche

– das ist in kurzen Worten die

Zustandsbeschreibung der Pisten in

Tirols Ski-Dimension. Möglich macht’s

ein an höchsten Standards orientiertes

Pflege-Programm, das die 212 Kilometer

Pisten Tag für Tag, Nacht für Nacht

in Bestform bringt. Um diesen weißen

Traum auch voll auskosten zu können,

schnurren in 1.200 bis 2.820 Meter Seehöhe

insgesamt 70 Beförderungsanlagen,

leistungsstark und von modernstem

Komfort, so dass die berüchtigte

„Liftschlange“ in Tirols Ski-Dimension

keine Chance zur Entwicklung hat.

Nachhilfe bräuchte der Schneegott in

diesem fast bis auf 3.000 Meter Höhe

hinauf reichenden Skigebiet eigentlich

nicht. Dennoch gibt es an allen wesentlichen

Pisten-Punkten Beschneiungsanlagen,

die im Fall der Fälle in

der Lage sind, viele Abfahrtskilometer

mit zusätzlichem Weiß zu versorgen.

Wenn es an Tirols Ski-Dimension

etwas zu bemängeln gäbe, dann wäre

es vielleicht der Name. Er suggeriert

nämlich, dass diese Bühne des Winters

nur für Pistencracks da ist, was

aber so nicht stimmt. Mit unzähligen

Freeride-Hängen und zahlreichen Funparks

werden hier auch die Snowboarder,

Freeskier und die Anhänger des

Winter-Funsports phänomenal dimensional

bedient.

Drei Orte – ein Wintertraum

Wie sehr sich Tirols Ski-Dimension von

den in der Retorte entstandenen Skiarenen

unterscheidet, wird am besten an

den drei Orten der Region sichtbar. Serfaus

ist das ursprüngliche Tiroler Dorf

mit rätoromanischem Einschlag geblieben,

auch dank einer Dorf-U-Bahn, die

den Ort verkehrsberuhigt. An Schönheit

und Ursprünglichkeit steht der benachbarte

Ort Fiss, der bekannten Schwester,

nicht nach. Sieht man die beiden Orte

auf dem Hochplateau über dem Inntal

so nebeneinander, könnte man meinen,

es handle sich um Zwillinge.

WEITERE INFORMATIONEN:

www.serfaus-fiss-ladis.at

50 TOP


Wintersport

RUHIGE SCHWESTER VON ISCHGL: SAMNAUN IN DER SCHWEIZ

Der Weg ins malerische Dorf auf

rund 1.850 m Höhe über dem

Meer inmitten der Dreitausender

der Samnaungruppe lohnt

sich auch für Menschen, die

einfach die grandiose Bergwelt

erleben und genussreiche Tage

verbringen wollen. Im Winter

locken die 238 km Pisten der

Silvretta Arena Samnaun/Ischgl

zum grenzenlosen Wintersportvergnügen.

43 moderne

Beförderungsanlagen lassen

keine Wartezeiten aufkommen,

Schneesicherheit garantiert

schon die Lage der meisten

Pisten über 2.000 m. Der

Samnauner Twinliner, die erste

doppelstöckige Kabinenbahn

weltweit, bringt die Wintersportler

in sechs Minuten ins

Skigebiet, von den ZEGG Hotels

fährt man mit dem hoteleigenen Skibus

kostenlos zur Talstation und zurück. Unter

dem riesigen Pistenangebot finden

Anfänger, Genuss-Skifahrer und Könner

viel Abwechslung von breiten Carvinghängen

bis zu „dunkelschwarzen“ Pisten

mit 70% Gefälle sowie Freeridehänge

und Snowparks. Das

gemeinsame schweizerischösterreichische

Skigebiet hat

gleichsam zwei Vorzeichen: Für

Partystimmung und Après-Ski

bis zum Abwinken ist Ischgl auf

der Tiroler Seite berühmt.

Wer es ruhiger und ursprünglicher

mag, ist im schweizerischen

Samnaun besser aufgehoben

und genießt trotzdem alle

Vorteile des Top-Skigebiets,

wie die hochkarätigen Events

und Konzerte. Alternativen

abseits der Pisten sind Winter-

und Schneeschuh-Wanderungen,

Rodeln auf die zwei Naturrodelbahnen

und ein Natur-

Eislaufplatz.

WEITERE INFORMATIONEN:

www.hotel-silvretta.ch

www.hotelchasamontana.ch

© TVB Kronplatz

KRONPLATZ/SÜDTIROL:

RAUS AUS DEM ZUG, REIN IN DEN SKILIFT

Mit einem umweltfreundlichen Mobilitätskonzept

ist es der Skiregion Kronplatz

gelungen, viele Skifahrer zum Umsteigen

auf die Bahn zu animieren. So wurde das

Skigebiet an das Eisenbahnnetz angeschlossen

und mit einer 7,2 km langen

Piste sowie einer neuen Kabinenbahn zur

Talstation und zum Bahnhof Percha die

Verbindung zur Schiene hergestellt. Am

vorbildlichsten verhalten sich die Gäste,

die mit der Bahn anreisen. Sie profitieren

von einer Kooperation mit der Deutschen

Bahn. Aus ganz Deutschland ist

das Bahnticket nach Bruneck im Pustertal

bereits ab 39,- Euro verfügbar. Kinder

unter 15 Jahren reisen in Begleitung ihrer

Eltern kostenfrei mit! Am An- und Abreisetag

steht ein kostenloser Shuttle bereit,

der die Bahnreisenden zum Hotel oder

Bahnhof bringt. Betriebe, die gut mit öffentlichen

Verkehrsmitteln erreichbar

sind, bieten spezielle Packages an.

Ein täglicher Halbstundentakt bei

der Bahn und die Einführung der Ski-

MobileDolomites-card, mit der man

die öffentlichen und touristischen Verkehrsmittel

preiswert nutzen kann,

dienten der laufenden Verbesserung

des Angebots. Das Wochenticket für alle

öffentlichen Verkehrsmittel und die

Skibusse der Ferienregionen des Pustertales

kostet 6,- Euro, das Kids-Wochen-

Ticket für Kinder von 6 bis 8 Jahren nur

1,- Euro. In der Wintersaison 2012/13

wird zusätzlich ein 2-Tagesticket für 4,-

Euro angeboten. Ziel der Maßnahmen

ist die Reduktion des Autoverkehrs vor

Ort. Viele Gäste lassen gerne ihr Auto

beim Hotel stehen und nutzen lieber

das dichte und gut funktionierende Netz

an öffentlichen Verkehrsmitteln und die

SkiMobileDolomite-Card.

WEITERE INFORMATIONEN:

Hotel Lanerhof im Pustertal

Tel. +39 0474 403133

Fax +39 0474 403240

Montal 42,

39030 St. Lorenzen

lanerhof@winklerhotels.com

www.winklerhotels.com oder

www.kronplatz.com

TOP 51


Weihnachten

KLEINE HOMMAGE AN

DIE LOKALE SPIRITUOSE

Wenn es um alkoholische Getränke und Dortmund geht, hat nicht nur die Bier herstellung

Tradition. Seit Generationen gelangen hier feiner Likör und kräftiger Korn in die Flasche.

„Westenpörter“, „August mit dem Schlips“ und „Privat“ heißen beispielsweise die Tropfen

jener Dortmunder Likörfabrikanten und Kornbrennereien, die wir im Rahmen einer Spirituosenreise

vorstellen wollen. Wir sagen schon mal Prost!

„Es ist ein Brauch von alters her, wer Sorgen

hat, hat auch Likör,“ dichtete einst

Wilhelm Busch in seinem 17-Kapitel umfassenden

Werk „Die fromme Helene“. Ob

W. Busch bei diesem Gedanken Sorgen

oder einen Schwips hatte? Wir wissen es

nicht, meinen aber, dass Likör und andere

Spirituosen eher dem eigenen Genuss

dienen und viel besser zu anderen Anlässen

gut schmecken. Seit Jahrhunderten

jedenfalls werden sie hergestellt, und oftmals

sind es die kleinen, weniger bekannten,

regionalen Tropfen, denen man anstatt

Jägermeister, Bacardi und Co mehr

Aufmerksamkeit schenken sollte.

Doch diese Spirituosenreise beginnt

mit einem Wermutstropfen. Denn von

den vielen Brennereien und Likörherstellern

in Dortmund sind ganze drei

Betriebe übrig geblieben. Neben dem

Weinhaus H. Hilgering gehören noch die

August Krämer Kornbrennerei und die

Brennerei Dinsing zum Reigen der Dortmunder

Spirituosen-Fabrikanten. Auf

geht’s. Die Reise beginnt

im Weinhaus

Hilgering.

Westenpörter,

Weihnachtslikör und Co.

Er ist ausschließlich von Oktober bis Dezember

erhältlich, und er schmeckt eindeutig

nach Weihnachten und Winterzeit.

Ein zweites Schlückchen bestätigt: Weich

schmeckt er und süß, nach Kräutern, frischen

Pflaumen und mit einer zimtigen

Note. Die Rede ist vom „Dortmunder

Weihnachtslikör“, den das Weinhaus Hilgering

in Eigenherstellung und von Hand

abgefüllt alljährlich anbietet.

Ins Leben gerufen hat ihn Weinhauschef

Matthias Hilgering vor sechs Jahren.

„Wir hatten viele Jahre einen eingekauften

Adventslikör im Programm, den die

Dortmunder nicht sonderlich mochten,

und der sich daher schlecht verkaufen

ließ,“ erinnert sich der gelernte Kaufmann

und Destillateur.

Die Likörherstellung, die auf den ersten

Blick relativ simpel klingt, ist – vor allem

wenn es um eine neue Rezeptur geht –

eine aufwendige Angelegenheit. In monatelanger

Kleinarbeit mischt Hilgering

Aromakonzentrate mit Zucker, Wasser

und Alkohol. Er setzt Muster und Proben

an, bis der gewünschte Geschmack für

den neuen und einzigartigen Weihnachtslikör

schließlich gefunden ist. Das Ergebnis

darf sich durchaus gelungen nennen.

Der Weihnachts likör ist echt lecker.

Likör ist eine Kaltherstellung. „Wichtig

dabei ist, dass man sensorisch in der

Lage ist, die richtigen Essenzen zusammenzustellen,“

meint Matthias Hilgering.

Eine Fähigkeit, die sich in der Familie

offenbar vererbt hat. Mit der Likörherstellung

begonnen hat sein Urgroßvater

Johann Heinrich, der seine „Weinkellerei

H. Hilgering“ 1891 in der Rheinischen

Straße eröffnete.

Aus jener Zeit stammt der zweite Hilgering-Likör

aus Eigenherstellung. Der

„Westernpörter“ ist eine Alt-Dortmunder

Kräuter-Spirituose und soll an den Ruf

von Dortmund im Mittelalter als stark befestigte

Stadt erinnern. Die damalige Westenpforte

– heute das Westentor – war seinerzeit

Kernstück der Stadtbefestigung.

Danach ist „Der Westenpörter“ benannt,

der seit nunmehr vier Generationen nach

einem geheimen Familien rezept hergestellt

wird und geschmacklich „nicht zu

süß und nicht zu bitter“ ist. Dritter im

Bunde ist der „Dortmund Spezial“, ein

feinherber Likör mit natürlichen Kräutern,

Pomeranzen und Fruchtauszügen.

Während die Herstellung und der Verkauf

dieser Liköre ein kleines aber feines

Zusatzgeschäft darstellen, ist das Kerngeschäft

der Hilgerings weitgehend bekannt:

Erlesene Weine aus allen Anbaugebieten

der Welt sowie Champagner, Prosecco

und Sekte finden sich neben feinem

Hochprozentigem wie Grappa, Obstbränden,

Kräuterlikören und den besagten

Dortmunder Spezialitäten. Hinzu kommt

eine beachtliche Auswahl von Malt Whiskys

mit Schwerpunkt beim schottischen

Single Malt, die das am oberen Westenhellweg/Ecke

Grafenhofstrasse gelegene

Weinhaus Hilgering vorrätig hält.

52 TOP


Weihnachten

Edle Tropfen, leckere Schokolade

Unweit vom Weinhaus entfernt steht

die zweite Spirituosen-Manu faktur. Die

Brennerei, Likör fabrik und Schokolaterie

Krämer am Schwanenwall 31-35 gehört

ebenfalls zu den alten Dortmunder Unternehmen

und wird in vierter Generation

vom Betriebswirt, Destillateur und Brennermeister

Hans-Hermann Krämer mit

Ehefrau Carmen und Sohn Felix geführt.

Holthausen am Dortmund-Ems-Kanal

hinzu. Eines der ersten Produkte war

der „Medizinal-Bitter“ mit einer Rezeptfahne

am Flaschenhals: „Alle 2 Stunden

einen Esslöffel voll nehmen“, war darauf

zu lesen. Die Kunden bestellten damals

mit eigener Wortkreation: „Giv me enen

vonne August, aber den mit de Schlips“.

So bekam der Krämersche Ur-Likör den

Eigennamen „August mit dem Schlips“.

Heute noch wird der Likör nach 140 Jahre

unveränderter Rezeptur unter Verwendung

erlesener Heilkräuter, Samen und

Wurzeln von Hand angesetzt. Drei weitere

Liköre und ein klassischer Korn bereichern

das Sortiment: Beim „Dortmunder

Tropfen“, der wie alle Krämer-Produkte

in Handarbeit und nach höchstem Reinheitsgebot

hergestellt wird, bilden tropische

Früchte, ausgesuchte Kräuter und

Jamaica-Rum die Grundlage. Hinzu kommen

ein Doppel-Wacholder, der milde

und ebenso würzige Kräuterlikör „Holthauser

Fuchs“ sowie der klare „Dortmunder

Weizenkorn“. Prima wenn es ums Beschenken

geht: Alle Liköre sind in verschiedenen

Flaschengrößen und- designs

mit dem großen Schriftzug „Dortmunder“

darauf und sogar als Borussia-Editionen

und „Meister-Tropfen“ erhältlich.

Um es gleich vorweg zu nehmen: ein

Besuch des Krämer-Betriebs lohnt sich

allemal. Hier taucht man ein in ein Stück

Dortmunder Industriekultur, hier werden

Traditionen bewahrt und ebenso

findet modernes Geschäftsleben statt.

Das wird deutlich, sobald man die vor

ein paar Jahren renovierten Geschäftsräume

betritt, die den Charme eines

Fabrikgebäudes aus Gründerzeiten mit

anspruchsvoller im offenen Loft-Stil

gestal teter Architektur verbindet. Der

Verkaufs- und Produktpräsentationsraum

nennt sich hier „Werkstatt“, wo

man alte Kupferkessel für die in der

Likör herstellung verwendete sogenannte

Mazeration begutachten und viel

Wissenswertes über die Spirituosen-

Herstellungen erfahren kann.

Die begann im Hause Krämer Anno 1863.

Damals gründete August Krämer seine

Likörfabrik am Schwanenwall. Später

kam die bekannte Kornbrennerei in

TOP 53


Weihnachten

Womit das Krämersche Produktsortiment

noch längst nicht erschöpfend

behandelt wäre. Denn an manchen

Tagen kann man von der Werkstatt aus

Carmen Krämer bei der Herstellung ihrer

Dortmunder Schokolade“ beobachten.

Sie vereint zarte Schokolade und

hauseigene Liköre zu den bekannten

Dortmunder Trüffel-Pralinen. Und all

diejenigen, welche die Spezialität des

Hauses noch nicht probiert haben, sollten

dies bald nachholen. Die „Dortmunder

Kohle“ etwa, eine höchst köstliche

Komposition unter anderem aus Zartbitterschokolade,

Karamell, Sahne und

ein paar Tropfen vom „August mit dem

Schlips“, ist gefährlich lecker.

Bauer Dinsings Spezialitäten

Die Reise zur dritten Dortmunder Spirituosen-Manufaktur

führt in den Süden

der Stadt. In der Sauerländer-Straße 29

in Wichlinghofen gelegen betreibt Dirk

Dinsing seine landwirtschaftliche Getreidebrennerei.

Der gelernte Industriekaufmann

ist Landwirt, Viehzüchter und

Kornbrenner in Personalunion. Auf 15

Hektar baut er Weizen zur Alkoholherstellung

an. Rund 20 weitere Hektar dienen

dem Futteranbau für die eigenen 60

Mastbullen.

im Verkauf und in der Verwaltung. Neben

der Landwirtschaft bilden nach wie

vor die Herstellung von reinem Alkohol

sowie die Spirituosen-Produktion das

Kerngeschäft. Insgesamt 20 Likör- und

Kornsorten gehören zu Dinsing’s Produktsortiment.

Dazu gehören Klassiker

wie Doppelweizen, Wacholder und Kümmel-Korn

sowie Apfelkorn und Bessen-

Genever. Hinzu kommen diverse Sahne-

Frucht- und Kräuter-Liköre und ebenso

Wodka mit Feige.

Im November und Dezember gibt’s den

„Advent-Apfel“, einen klassischen Apfelkorn

mit weihnachtlicher Geschmacksnote.

Ein echter Tipp ist auch der Dortmunder

Spezialkräuterlikör namens „Privat“,

der laut Dinsing nach altem Familienrezept

entsteht und seit jeher bei den

Stammkunden in der Region beliebt ist.

Wer eine große Auswahl an regionalen

Korn- und Likörspezialitäten sucht und

dabei den Duft von echtem Bauernhof

erleben möchte, ist hier genau richtig.

Das Fazit unserer Spirituosenreise durch

Dortmund fällt eindeutig aus: Auch Wilhelm

Busch hätten die leckeren Dortmunder

Liköre gemundet, ganz sicher sogar

sorgenfrei. Wir wünschen jedenfalls viel

Spaß beim Reisen mit Verkostung der

Dortmunder Spirituosen-Spezialitäten.

Text: Jens Büchling

Anno 1864 hatte August Dinsing die

„Schnapsidee“, auf dem Hof Dinsing Feingebranntes

herzustellen. Er gründete

damals eine landwirtschaftliche Kornbrennerei,

die Dirk Dinsing in nunmehr

fünfter Generation als Familienbetrieb

betreibt. Unterstützung erhält er von seiner

Mutter Wiltraut im Verkauf und von

seiner Frau Doris bei der Herstellung,

54 TOP


LIFESTYLE

Das Licht erlischt – der Countdown läuft: auf einer überdimensionalen Leinwand entsteht das Bild einer kargen, leblosen

Fels-Landschaft. Zu dramatischen Klängen lösen sich riesige Gesteinsbrocken in Form der Zahlen Zehn bis Null aus dem Massiv,

rasen auf den Betrachter zu, dann eine Explosion, ein kurzer Moment der Stille – und los geht’s: die Søren-Fashion Show „Dark

Romance“ beginnt.


Lifestyle

56 TOP


Lifestyle

DARK ROMANCE –

DAS MAKING OF

Wie entsteht eine Fashion-Show? Art Director Cris Dahm

beantwortet dies am Beispiel der letzten Søren-Kampagne.

> Die 60 Minuten vergehen wie im Flug –

kaum vorstellbar, dass sich die Vorbereitung

dieser geballten Dosis Live-Mode

über ein halbes Jahr erstreckte. Denn

wie im Vorfeld jeder Søren-Fashion

begann „the same procedure as every

show“ für die Macher bereits im März –

mit den zwei grundlegenden Fragen:

„Was machen wir nächstes Mal?“ und

„Wo können wir hin?“.

Die Gestaltung der nächsten Show, im

Søren-Jargon „Fashion-Party“ genannt,

beginnt quasi stets direkt im Anschluss

zum Ende der letzten Show. Da sind die

Eindrücke noch frisch – und das gut

ein Dutzend kreative Köpfe umfassende

Team um Anja und Søren Kloch kann am

besten abwägen, in welchen Bereichen

man sich noch verbessern kann.

Herdecker Fliegerhalle, mitte September

2012: Für die Dauer von

etwas mehr als einer Stunde werden

an diesem Abend rund 1.000

Gäste Zeugen der neuesten Herbst-

und Winter Modetrends für Sie und

Ihn, dargeboten von Profi-Mannequins

und Dressmen, die ihre Outfits

in aufwändigen Choreographien

oder Tanz- und Show-Einlagen präsentieren.

Fashion pur, angetrieben

von passenden Songs, Sounds und

Beats, in Szene gesetzt durch eine

pfiffige Lichtshow.

Bescheidene Anfänge

Begonnen hat alles in viel kleinerem

Rahmen vor gut 15 Jahren – noch ganz

ohne Nebel-Effekte, aufwändiges Licht

und sogar ohne Laufsteg. Doch schon

sehr bald war es mit einer kleinen Location

für maximal 250 Gäste, einer einfachen

Deko, wie etwa bestehend aus ein

paar Teelichtern, einigen Palmen und ein

paar ausgestopften Wildtieren, und mit

Laien-Models war es schon bald nicht

mehr getan.

Was uns zurück zur „same procedure

as every show“ bringt: „Wo können wir

hin?“ – mit der Suche und Wahl einer

geeigneten Location, wenigstens für 1000

Gäste, steht und fällt auch das jeweilig

Show-Motto. Die „Dark Romance“-Show

beispielsweise ließ sich in der Industriebrache

„Fliegerhalle“ in Herdecke perfekt

realisieren – die düstere, seit Jahren

verlassene Werkshalle bildete von sich

aus schon eine passende Kulisse, an der

Deko-technisch nicht mehr so viel herumgebastelt

werden musste.

Doch solche Locations sind rar gesät –

denn es müssen hierzulande ja auch

stets einige Auflagen erfüllt und logistische

Aspekte beachtet werden: wie sieht

es mit Notausgängen aus? Sind ausreichend

Parkmöglichkeiten vorhanden?

Brandschutz? Stromversorgung? Und

so weiter.

Auswahl der Location

Am Søren-Standort Hagen hat das Team

sicher längst alle möglichen Locations

genutzt: darunter waren diverse Autohäuser,

mehrmals das Fitnesscenter

„Färberstraße“, die Stadthalle Hagen

und einige Industriehallen. Mitte der

2005er Jahre wich man daher erstmalig

in „fremde Gefilde“ aus – allein viermal

gastierte die Show in den Fliegerhallen in

Herdecke, dazu gab es „Auswärtsspiele“

in Dortmund, Iserlohn und Lüdenscheid.

Ist die Location erstmal gefunden, können

sich die Team-Mitglieder Gedanken

zum Motto machen und ihre Ideen

vorschlagen. Hängt man die Show vielleicht

an einem aktuellen Hollywood-

Blockbuster oder einem Film-Klassiker

auf? Oder wählt man eher ein freies, zum

jeweils aktuellen Modetrend passendes

Epochen-Thema wie etwa die Sechsziger

oder die Siebziger Jahre? Widmet man

sich thematisch einem „Way Of Life“,

einem Land oder einem beliebten ReiseziEl,

das zum Träumen einlädt? >

TOP 57


Lifestyle

Die Suche nach einem Motto

Thematisch ist man nach allen Seiten offen

– und es spielt keine Rolle, von wem

die zündende Idee stammt und für welchen

Part der Show das Team-Mitglied

eigentlich verantwortlich ist: Klaus aus

Essen und Jürgen aus Iserlohn sind beispielsweise

fast von Beginn an mit von

der Partie und für die Show- und Videotechnik

zuständig. Der eine ist Musiker,

der andere Techniker – beide haben ein

Faible für ferne Länder. Auch schon weit

über zehn Jahre an Bord sind Nicole aus

Hagen und Marc aus Hohenlimburg, erstere

für die Dekoration, letzterer für die

Musik verantwortlich. Dazu kommen Andreas,

Heiko und Torsten von der Licht-

und Ton-Firma sowie die Choreographen

und Models Heike (Gevelsberg), Oliver

(München), Omega (Bielefeld) und Michael

(Köln). Das Team wird komplettiert

von Cris, dem Designer aus Gevelsberg.

Eine bunte Mischung unterschiedlichster

kreativer Geister, die eine Vielfalt

an Ideen garantiert. Die Entscheider

sind natürlich Anja und Søren Kloch.

Steht das Show-Motto, können sich alle

Team-Mitglieder auf ihren „Baustellen“

so richtig austoben. Größe und Form von

Bühne und Laufsteges werden festgelegt,

daneben die Steh- und Sitzplatzmöglichkeiten

skizziert. Und es sind viele weitere

Fragen zu lösen: wo soll die Technik

(Licht/Ton, Video, DJ, Regie) stehen? Wo

können die Models gestylt werden und

sich umziehen? Gibt es ausreichend Toiletten

und Notausgänge? Wo kann innerhalb

der Location die After-Show-Party

stattfinden? Erst wenn all diese und noch

einige weitere Fragen beantwortet sind,

kann und muss die Location amtlich abgenommen

werden, damit alle Aspekte

der Sicherheit geklärt werden können.

Letzter Feinschliff

Ist diese hohe Hürde umschifft, können

sie die Team-Mitglieder den kreativeren

Parts widmen: wie soll die Bühnendeko

aussehen? Welche Musik passt zu welchen

Outfits? Setzen wir eher auf Klassiker,

weil die aktuelle Musik nichts herausragendes

bietet – oder gibt es aktuell

so viele gute Songs, die zur Mode und

zum Motto passen, dass wir hier aus dem

Vollen schöpfen können.

Im Idealfall stehen wenige Tage vor der

Show alle Bausteine fest und können

(Idealfall Nummer zwei) drei Tage vor

der Show in der jeweiligen Location zusammengetragen

werden. Nun beginnt

die für alle Beteiligten stressigste Phase

der Vorbereitung: Aufbau von Technik,

Bars, Deko, Laufsteg, Bühne, Sitzbänken,

Traversen für Licht und Video

und und in der Halle. Die Musik muss

je nach Durchgang gekürzt oder verlängert

werden. Gerne fliegt auch noch einen

Tag vor der Show ein Song aus dem

Show-Soundtrack, weil in letzter Minute

noch ein hervorragendes neues Stück erschienen

ist. Zeit zum Durchatmen bleibt

kaum – nicht selten strömten schon die

ersten Gäste in die Halle, während noch

die Generalprobe lief.

Doch der hohe Aufwand war und ist es

jedes Mal wert – zu begeistert sind die

vielen Besucher von der Show und der

präsentierten Mode selbst, aber auch

vom Drumherum wie etwa der Deko

oder dem Motto. Gäste und Models

können im Anschluss stets auf der After-Show-Party

feiern oder entspannen.

Für die Team-Mitglieder – und hier seien

auch mal die Angestellten der Fa.

Søren Men & Women erwähnt, geht es

mit dem Abbau und dem Abtransport

der Outfits weiter. Das Kreativ-Team

hockt sich meist schon direkt nach

Ablauf der Show zusammen und diskutiert

über die Highlights und kleine

Fehler und Verbesserungsmöglichkeiten.

Nach der Show ist eben gleich vor

der Show. www.soeren-fashion.de

58 TOP


Lifestyle

NEUER HAUPTDARSTELLER

IM THEATER HAGEN VORHANG AUF.

DAS PUBLIKUM APPLAUDIERT, DIE SCHAUSPIELER VER SCHWIN-

DEN VON DER BÜHNE. Abseits von den Brettern, die die Welt bedeuten,

um genau zu sein im Backstagebereich des Stadttheater Hagens, war ein ebenso

großer Trubel, wie sonst im hellen Scheinwerferlicht. Models wurden in die richtigen

Outfits gesteckt, die Friseurin sorgte für den letzten Feinschliff und letztendlich

setzte der Fotograf die Models für das perfekte Foto in das richtige Licht.

Sören Hagen hatte mal wieder eines der

vielen Fotoshootings. Und da dem Søeren-Team

der lokale Bezug sehr wichtig

ist, hatte man sich mit dem Stadttheater

Hagen in Verbindung gesetzt. Denn dieses

gab all das her, was sich das Unternehmen

für dieses Shooting gewünscht

hatte. Die unzähligen Kleider des Theaters,

die Vielzahl an Scheinwerfern und

die endlos vielen Requisiten bildeten das

perfekte Ambiente.

Mit der Auswahl des Standortes für

dieses Shooting war nicht nur Inhaber

Søeren Kloch äußerst zufrieden, auch

Cris Dahm war vollauf begeistert. Der

Art Director und Fotograf kennt aus eigener

Erfahrung die Tücken, die solch

eine Auswahl mit sich bringt. „Es ist oft

nicht leicht eine passende Location zu

finden, die die Mode bildlich unterstützt

aber eben auch nicht zu sehr ablenkt“,

schildert Dahm die Schwierigkeiten.

Aber dank des geschulten Auges von

Ehepaar Søeren und Anja Kloch wurde

auch diese Hürde wieder einmal bravourös

gemeistert. Unterstützt wurde das

Team von Friseurin Vanessa Schütz sowie

von Ute Groll, die für das Make-Up

zuständig war und den Model den letzten

Schliff verpasste.

Der Star des Prospektes ist in diesem

Jahr Sabin Tambrea, der ab 26.12.2012 im

Film Ludwig II. die Hauptrolle spielt und

früher in Hagen bei Sören gearbeitet hat.

TOP 59


Lifestyle

Japanische Designerbrillen made in Herdecke

Brillen gibt es wie Sand am Meer, so dass Sie die Qual der Wahl haben zwischen verschiedenen Formen, Farben und Marken.

Aber wussten Sie, dass es in Herdecke ein Unternehmen gibt, das weltweit exklusiv japanische Designerbrillen vertreibt – Brillen

so filigran wie Papier und so robust wie das Metall eines Samurai-Schwertes?

Designer JOSHI JAZAWA

Die Entwürfe für die Brillen der Jazawa

Origami Design Kollektion stammen

von Jazawa, einem japanischen Designer,

der 1937 in Odawara geboren

worden ist. Sein Vater, der Samurai-

Schwerter für Antiquariate restaurierte,

hätte seinen Sohn gern als Nachfolger

gesehen. Aber Jazawa war und

ist von allem, was kreativ ist, fasziniert.

Deshalb entschied er sich für die Kunst

und entdeckte schnall sein Talent,

Dinge zu designen. Er entwickelte seinen

eigenen Stil, der vom Origami, der

japanischen Papierfaltkunst, geprägt

ist. Diese hatte ihm seine Mutter schon

als Kind beigebracht.

Origami

Origami – das sind Vögel, Blumen,

Fächer oder komplexe geometrische

Figuren gefaltet aus nur einem quadratischen

Blatt Papier. Es gibt unzählige

Modelle, die mit Hilfe von Anleitungen

gefaltet werden können. Dies erfordert

ein wenig Geduld und Disziplin – die Eckpfeiler

der japanischen Kultur und die

Grundtugenden von Jazawa.

Heute lebt Jazawa fernab von der modernen

Welt auf der kleinen Insel Hachijojima,

die im pazifischen Ozean, etwa

300 Kilometer südlich von Tokio, liegt.

Die Ruhe und der Frieden dieser Insel

sind wichtige Voraussetzungen für seine

Kreativität. Regelmäßig schickt er seine

Zeichnungen an renommierte Designstudios,

die seine Entwürfe realisieren.

So entstand auch die Brillenkollektion

Jazawa Origami Design, dessen ersten

Entwürfe über Umwege zufällig bei Holger

Emmerich, dem Geschäftsführer von

Emmerich Exclusivbrillen, einem Handelsunternehmen

für Brillenfassungen

mit Sitz in Herdecke, landeten. Begeistert

griff dieser zu, als er die Chance

erhielt, die Brillen von nun an exklusiv

herzustellen und in der ganzen Welt zu

vertreiben.

Jazawa Origami Design

Die Brillenkollektion Jazawa Origami

Design kombiniert die japanischen

Traditionen mit der filigranen Origami-

Papierfaltkunst und dem kraftvollen

Schmiede-Handwerk. Denn Joshi Jazawa

lässt sein Origami Design direkt in die

Fassungen einfließen, die aus Acetat,

Edelstahl oder Karbon hergestellt werden,

wodurch der Schmiedekunst der

Samurai-Schwertern Tribut gezollt wird.

Die Inspirationen zu seinen Entwürfen

stammen aus der japanischen Kultur wie

etwa die für das im Sommer erschienene

Damenbrillenkonzept „Washi“.

Washi

Washi ist handgeschöpftes, transparentes

Papier und in Deutschland eher als

Japanpapier bekannt. Es wird hauptsächlich

in künstlerischen Bereichen wie der

traditionellen Tuschemalerei benutzt,

eignet sich aber auch zur Herstellung von

Gebrauchsgegenständen, unter anderem

von Fächern und Schirmen. Früher, als

Papier noch rar war, galt es als Glücksbringer,

weshalb noch heute in Asien

Papierornamente an heiligen Stätten aufgehängt

werden. Die Damenbrillen der

„Washi“-Reihe verfügen über so dünne

Bügel wie Papier, in die mit Hilfe eines

Lasers zarte Ornamente gefräst werden.

Es stehen vier Modelle in dezenten bis

modernen Farben mit jeweils drei oder

vier unterschiedlichen Scheibenformen

zur Auswahl.

Kasazuri

Die Kasazuri gehören zu der Rüstung

der japanischen Samurai-Krieger. Sie

haben die Form eines Gürtels, an die

Platten angebracht sind, um die Hüfte

und den Oberschenkel zu schützen. Je

nach steigender Anzahl der Platten han-

Koinobori-Brille

Kasazuri-Brille

60 TOP


Lifestyle

ZEITGEMÄSSE

BRILLENMODE

GMBH

Claus Schölermann

_______________________

Washi-Brille

delt es sich um einen einfachen Soldaten

oder um einen höher rangingen Samurai.

Die Bügel des Männerkonzept Kasazuri

bestehen aus Karbon, das bei einem

Zusammenstoß sehr viel Energie absorbieren

kann ebenso wie die Kasazuri

bei einem Zusammenprall den Krieger

schützten. Zudem hat Karbon die Vorteile,

dass es trotz hoher Festigkeit extrem

leicht ist und nicht rostet.

Koinobori

Koinobori bedeutet auf Japanisch „kleine

Windsäcke“ und sind Karpfen ähnliche

Flaggen, die am traditionellen japanischen

Knabenfest vor den Häusern

Koinobori-Drachen

gehisst werden. Die Brillen des Konzepts

Koinobori reflektieren die Eigenschaften

dieser „japanischen Drachen“: Der Rahmen

ist aus rostfreiem Stahl gefertigt,

aber trotzdem flexibel und sehr leicht.

Inspiriert durch die farbenfrohe Gestaltung

der Koinoboris kombinieren die

Modelle sehr kräftige Farben wie blau,

grün und orange.

Zu beziehen sind die Brillen aus der

Jazawa Origami Kollektion bei ausgewählten

Augenoptikern. Dort können

Sie auch erfahren, ob sich die

Geschichte mit Jazawa so oder so ähnlich

zugetragen hat …

Ihre Augen brauchen unseren

individuellen Service und ein

hohes Qualitätsniveau!

Wir bieten Ihnen:

Augenuntersuchung

Kontaktlinsenanpassung

Änderung der Glasformen

Elektronische Zentriersysteme

Terminvergaben nach Wunsch


Wir als Meisterbetrieb verstehen

unser Handwerk!

Koinobori-Brille

TOP 61

Sie finden uns:

Im Herzen von Herdecke

Wetterstrasse 2 / 58313 Herdecke

Tel 023303047 Fax 023303048

info@optik-wulf.de

www.optik-wulf.de


Lifestyle

MUST HAVES FÜR

TURN OVER

IN WEAR

IN WEAR

Gesehen bei PULL OVER

Gesehen bei Treibgut.eu

Floris van Bommel

Gesehen bei Vogelsang

WOOLRICH

Peak Performance

NOA NOA

Gesehen bei Pauli & friends

Bogner

Tyoulip Sisters

Gesehen bei Ortner

62 TOP

Gesehen bei QUAST


DEN WINTER

Lifestyle

Gesehen bei

Shoes & Bags

Gesehen bei OREIA

CLOSED

Set

Gesehen bei Ortner

Set

Gesehen bei QUAST

Dad Crown

Strenesse Men

Gesehen bei

STRENESSE

GS

TOP 63


Hauptsache–

ein

tolles Team!

Lifestyle | KOLUMNE

Sequins

Oder: Was ziehe ich an den Feiertagen an?

Von Insa Candrix

Bei nahezu allen Anlässen haben es Männer leichter, gut oder festlich angezogen

zu sein. Wenn der Anzug gut sitzt und das Beiwerk stimmt, kann Mann diesen auch

jedes Jahr aufs Neue anziehen, ohne dass sich jemand daran erinnert. Doch bei

Frauen schaut man viel genauer hin und so liegt der Gedanke nah, an den Festtagen

durchaus auch ein bisschen mehr auffallen zu wollen. Der Trend zur Jahresendzeit

lautet: Alles was glitzert und glänzt ist erlaubt.

Besonders edel wirkt das Festtags-

Outfit in Schwarz oder auch in Tönen

wie Bronze, Silber oder Gold. In anderen

Farben, wie etwa Rot oder Türkis,

wirkt Glänzendes nicht wertig genug.

Pailletten sind wieder ganz „in“ und

seit über einem Jahr unter dem Begriff

„Sequins“ überall heiß begehrt.

Je schillernder oder figurbetonter das

Sequin, desto schlichter sollten die

übrigen Kleidungsstücke und Accessoires

sein, denn sonst wirkt der Look

überladen.

Foto: © Lukkien.com

Paillettenoberteile sehen sehr gut

aus zu Jeans, aber bitte ohne Bügelfalte,

also lieber etwas lässiger, dazu

Pumps, Peeptoes, Stiefel, Stiefeletten

oder Hosen im Marlene-Stil, je nach Figur.

Bei längeren Paillettenoberteilen

sehen schmale Hosen perfekt aus.

Hairstyling

Vorhölterstraße 15

44267 Dortmund-Holzen

Telefon: 0 23 04 | 23 88 70

Bei der Wahl von Schmuck und Make

up gilt „Weniger ist mehr“, also auch

hier alles farblich auf das Outfit abstimmen.

Rote Lippen ja, aber das Augen-Make

Up sollte zur Kleidung passen,

Ton in Ton. Wer nicht auf Glanz

und Glamour steht, kann auch umgekehrt

mit ganz schlichten Linien und

puristischen Outfits den Umkehreffekt

erzielen, und dafür mit peppigen Accessoires

aufwerten ...

Der Festtags-Look kann natürlich auch

noch mit schmückendem Fell in Form

von Fellkragen -westen oder -jacken

getoppt werden. Hierbei können wirklich

gut gemachte Fake Furs durchaus

genauso gut aussehen wie ein echter,

politisch korrekter Pelz. Am kuscheligsten

ist weiches Fell, man streichelt

ständig darüber oder man wird gestreichelt

...

64 TOP

Felljacken- und Westen können schnell

auftragen und sind daher eher für

schlankere Frauen mit schmaler Oberweite

geeignet. Für die weiblicheren

Kurven sind Fellkragen und -Schals

idealer.

Der Frisuren-Trend geht ebenfalls in

Richtung Natürlichkeit. Ganz gleich,

ob langes Haar offen getragen oder

zum Zopf gebunden, ob Kurzhaarfrisur

à la Nena, Natürlichkeit ist angesagt,

die Haare sollten in Bewegung sein ...

Und nun viel Freude beim Aussuchen

der Festtagsgarderobe!

Eure Insa


Comic

TOP MAGAZIN DORTMUND

erscheint im Verlag

Winnie Live Media S.L. & Co. KG,

Lindemannstraße 81, 44137 Dortmund

Tel. 0231 - 2222 77 00 · Fax: 0231 - 2222 77 88

www.top-magazin-dortmund.de

E-Mail: w.appel@top-magazin.de

Verleger und Herausgeber: Winfried Appel (ViSdP)

Assistentin der Geschäftsführung: Anke Meininghaus

a.meininghaus@top-magazin.de

Redaktion: Winfried Appel (ViSdP), Falk Bickel (CvD)

Autoren: Winnie Appel, Falk Bickel, Jens Büchling, Reinhard

Alff, Insa Candrix, Martina Lode-Gerke, Sebastian Bartoschek,

Martin Krehl, Bruno Knust, Cris Dahm, Andreas John,

Isabella Thiel (Foto)

Artdirektion: Marcus Lazzari,

roeske + lazzari, Dortmund, www.roeske-lazzari.de

Fashionberatung: Insa Candrix

Druck: Hitzegrad, Auf dem Brümmer 9, 44149 Dortmund

Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt

die Meinung der Redaktion und des Verlages wieder. Für unverlangte

Manuskripte und Fotos übernimmt der Verlag keine

Verantwortung. Sämtliche Termin- und Ortsangaben beruhen

auf Informationen der Veranstalter und sind ohne Gewähr.

Nachdruck von Beiträgen und Fotos, auch auszugsweise, nur

mit vorheriger Genehmigung. Die Urheberrechte der vom TOP

Magazin konzipierten Beiträge, Abbildungen und Anzeigen liegen

beim Verlag. TOP Magazin erscheint viermal pro Jahr. Die

nächste Ausgabe erscheint im März 2013.

TOP MAGAZIN

ist ein eingetragenes Warenzeichen und erscheint in Lizenz

der / verantwortlich für den Titel:

TOP OF THE TOPS & TOP MAGAZIN

International GmbH & Co. Verlags und Lizenz KG

Thomas-Mann-Straße 49 · 53111 Bonn

Telefon (02 28) 96 96-230 · Telefax (02 28) 96 96-242

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Internet: www.top-magazin.de

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foerster@top-magazin.de

Webdesign: Dominik Seeger,

d.seeger@top-magazin.de

Titelfoto: Bildagentur www.fotolia.com Bild-Nr.: 2835589

REINHARD ALFF …

· 1951 geboren in Potsdam, lebt mit seiner Familie

heute in Dortmund.

· Nach einer Ausbildung zum Starkstromelektriker

noch vier Jahre in diesem Beruf. Anschließend

Zeitungsgrafiker und Redakteur.

· Seit 1985 selbstständig als Zeichner.

· Regelmäßige Veröffentlichungen von Karikaturen

und Cartoons in verschiedenen im Printund

Digitalmedien. Unter Anderem: Computer

und Arbeit, Druck und Papier, Bildung Wissenschaft

und Forschung Report, Wirtschaftspolitik

aktuell, Eulenspiegel, Rundblick …

· Cartoon-Bücher sind ebenfalls erschienen

(hauptsächlich im Lappan Verlag). Ein dicker

Comic Strip ist im Bund Verlag erscheinen

(www.allesinbutter.info).

· Zusammenarbeit mit Agenturen. Neben Werbung

auch didaktische Zeichnungen.

www.alffcartoon.de

66 TOP

In Lizenz erscheint TOP MAGAZIN mit der Winteraus

gabe 4/2012 in den Städten und Gebieten:

Aachen, Berlin, Bielefeld, Bodensee, Bonn, Bremen, Chemnitz,

Dortmund, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover,

Karlsruhe/Baden-Baden, Heilbronn, Koblenz, Köln, Leipzig, Luxembourg,

Mainz, München, Münster, Neuss, Niederrhein, Nürnberg,

Osnabrück, Regensburg, Reutlingen, Rhein-Neckar, Ruhr

(Bochum, Bottrop, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim,

Oberhausen), Saarland, Sauerland, Siegen-Wittgenstein, Stuttgart,

Thüringen, Trier, Ulm/Neu-Ulm, Würzburg, Wuppertal.

Insgesamt 39 TOP MAGAZINE mit einer Gesamtauflage

von 468.000 Exemplaren.

Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 31 vom 01.01.2012

TOP TEN

verantwortlich für die Seiten: 67-90

TOP Promotion Verlags & Marketing GmbH

Sonnenstraße 9, 52152 Woffelsbach am See

Telefon 02473-93 70 96 · Fax 02473-93 70 98

top-ten@top-magazin.de · www.top-ten-magazin.de

Geschäftsführung: Thomas Schneider,

Beate Schneider (ViSdP)

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b.schneider@top-magazin.de

Verlagsrepräsentanz: Wolfgang Habedank, Fedra Sayegh

Chefredaktion: Caroline Schiedt, c.schiedt@top-magazin.de

Ressort Uhren und Schmuck: Caroline Schiedt

Redaktion: Silke Frenzel, Beate Schneider, Caroline Schiedt

Fotos: Fotolia

Layout/Gestaltung: Alexander Mack, www.Zweisieben.de,

Kerstin.Vorwalter.editorialdesign, Ulm

Druck: Weiss-Druck GmbH & Co. KG, Monschau

Der TOP TEN-Bogen erscheint mit einer Auflage von 175.000

Exem plaren in den Städten: Berlin, Dortmund, Düsseldorf,

Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, München und

Stuttgart sowie in Aachen.


LIFESTYLE

Brillen Obert mit

drei neuen Kollektionen

Neu im Programm: Die neue Generation an Lesebrillen,

Eco-Umweltbrillen und eine eigene Designreihe

CEO-V

Die neueste Generation Lesebrillen.

CEO-V hat ein einzigartiges Lesebrillen-

Konzept entwickelt, das mit der Kombination

aus Qualität, Design und einfachster

Handhabung neue Maßstäbe

setzt. Im ultraflachen Etui passt sie in

jede Brusttasche. Die Brille verfügt über

ein patentiertes System, mit dem Sie sie

ohne Band oder Kette tragen können.

Mit dem Flexiblen Gummiüberzug kann

die Brille um den Hals gelegt werden,

gehalten durch einen Magnet und ist

dann sofort Einsatzbereit. Gerade nicht

gebraucht, wird sie in einem exklusiven,

ultra-schlanken Etui aufbewahrt.

Eco – Neue Brillen

für Design und Umwelt

Die neue Linie „Eco – Earth Conscious

Optics“ von Modo lässt ihren Träger nicht

nur gut aussehen, sondern gibt ihm auch

noch ein gutes Gefühl. Denn die Designer-

Brillen sind ein Beispiel für Nachhaltigkeit

und werden aus mindestens 95% recyceltem

Plastik und wiederverwertetem,

rostfreien Stahl angefertigt. Mit der Eco-

Linie erfindet Modo die Brille auf nachhaltige

Weise neu und verfolgt obendrauf

noch einen wohltätigen Zweck: Für jede

verkaufte Brille wird in Kooperation mit

Trees for the Future ein Baum gepflanzt

und somit der Umwelt ein Stück an Ressourcen

zurückgegeben. Und die alte Brille

kann man im mitgelieferten Umschlag

für die dritte Welt spenden.

Design OBERT

Außerdem gibt es noch eigene neue

Brillen unter dem Namen Design Obert.

Acetatfassungen, die in Handarbeit

hergestellt werden. Alle Brillen haben

auf dem rechten Bügel die Skyline von

Dortmund innen und außen in dezentem

silber hinterlegt. Weiterhin im Programm

und exklusiv in der Dortmunder

Innenstadt sind die Superdry- und die

Burberry-Kollektionen.

Ob Black Fade oder Rose-Cranberry:

Eco ist die „grünste“ Brille der Welt

und zu 95 % aus recyceltem Material.

Sie finden bei uns außerdem Brillen von

Blac | Boss | Burberry | Chrome Hearts

Dilem | Dior | Faconnable | Fendi | Guess

Gucci | JOOP! | POLO by Ralph Lauren

Persol | Porsche Design | Roberto Cavalli

Superdry | Tag Heuer | und anderen …

TOP 91

Kleppingstraße 24 | 44135 Dortmund

0231-52 56 71 | www.brillen-obert.de


Freizeit

AUS DEM HILTON DORTMUND

WIRD EIN RADISSON BLU

Rezidor wächst mit der Marke Radisson Blu in Deutschland um zwei auf 53 Hotels. In beiden Fällen handelt es sich um bestehende

Hilton-Häuser mit dem schwedischen Unternehmen Pandox als Eigentümerin. Eine letzte große Party wird es unter dem Namen

Hilton noch geben: die Weihnachtsgala 2012.

Frank Ruecker, General Manager

Die Rezidor Hotel Group, eine der am

schnellsten wachsenden Hotelketten der

Welt und Mitglied der Carlson Rezidor

Hotel Group, kündigt zwei neue Radisson

Blu Hotels in Deutschland an. In beiden

Fällen handelt es sich um bereits

bestehende Häuser – das Radisson Blu

Hotel Dortmund mit 190 Zimmern erhält

im Januar 2013 ein neues Branding; das

Radisson Blu Hotel Bremen folgt im

Juni 2013. Die Hotels werden Schritt

für Schritt über einen Zeitraum von 18

Monaten renoviert.

„Wir freuen uns, unsere langfristige

Zusammenarbeit mit unserem Geschäftspartner

Pandox, dem Eigentümer

beider Immobilien, weiter festigen

zu können. Gleichzeitig erweitern wir

unser Portfolio in Deutschland auf 53

Hotels in Betrieb beziehungsweise in

der Entwicklung und unterstreichen

die Bedeutung, die dieser Markt für

uns hat“, sagte Kurt Ritter, Präsident

und CEO von Rezidor.

Signal Iduna Park und

West falenhalle gleich nebenan

Das Radisson Blu Hotel Dortmund befindet

sich im Stadtrandgebiet, in der

Nähe des Fußballstadions Signal Iduna

Park und dem Messe- und Veranstaltungszentrum

Westfalenhallen.

Alle 190 Gästezimmer – darunter fünf

Junior-Suiten – sind mit den für Radisson

Blu charakteristischen Services,

wie beispielsweise kostenlosem High-

Speed-Internetzugang, ausgestattet.

Das First-Class-Hotel verfügt zudem

über Restaurant- und Bar-Outlets, 15

Veranstaltungsräume, die sich über

1.000 m² erstrecken, einen Wellness-

Bereich mit Fitnessstudio, Hallenbad,

Sauna und Solarium sowie Parkplätze.

Frank Ruecker, General Manager des

Radisson Blu: „Berühmt sind wir vor

allem für unser sonntägliches Familienbuffet

mit mobilem Streichelzoo für die

kleinen Gäste – und einem Schlemmerbuffet

inklusive Getränken und Eintritt

in den Westfalenpark für die großen

Gäste.“ Des Weiteren erhalten Buffetgäste

an diesem Tag ermäßigten Eintritt

in den Wellnessbereich des Hotels:

Für fünf Euro kann man die Sauna, das

Dampfbad, den Fitnessbereich und den

größten Hotel-Pool Dortmunds benutzen

und dabei ausgiebig ausspannen.

Aber Ruecker hat noch einen weiteren

Tipp: „Auch unsere beiden Silvester-

Veranstaltungen sind der Hit und wir

haben noch Plätze und Zimmer für den

31.12.2012 frei ... Also im Hilton einschlafen

und im Radisson Blu aufwachen

... was will man mehr?“

92 TOP


Freizeit

Frank Sobczak, Erfinder der erfolgreichen

Partyreihe: „Die besondere

Idee zur Weihnachtsgala basiert auf

der Erfahrung, dass die klassische Zielgruppe

an diesem Tag, im Anschluss an

die feierlichen Momente dieses Tages,

in einem niveauvollem Rahmen unterhalten

werden möchte. Die Veranstaltungsräume

werden mit aufwendiger

Dekoration den feierlichen Rahmen des

Events unterstreichen. Die Exklusivität

wird durch Abendgarderobe unterstrichen.“

Gibt es technische Neuerungen

zu den vergangenen Jahren?

Apropos Party

Die letzte große Veranstaltung unter der

Firmierung Hilton-Hotel findet am 24.12.

statt – Die „Weihnachtsgala 2012“.

Heiligabend, das Familienfest am Ende

des Jahres, Gemütlichkeit den Tag über

bis zum erwartungsvollen Abend. Und

dann der Übergang zur ereignisreichen

Nacht. Schon zum neunzehnten Mal wird,

wie in den Jahren 1994 bis 2011, stilvoll

in Abendgarderobe zur Weihnachtsgala

geladen. Die Party, die in den Jahren

`94 und `95 im Casino-Saal der Spielbank

Hohensyburg gehalten wurde, ist mit bis

zu 800 Besuchern zu einer einmaligen Institution

in Dortmund geworden. In den

Jahren 1996 bis 2001 gastierte die Veranstaltung

schon einige Male im stilvollen

Rahmen des Hilton Dortmund. Von 2002

bis 2006 war die Dannemann VIP Lounge

des Westfalenstadions, heute Signal Iduna

Park, Location einer der beliebtesten

Partys der Stadt. Von 2007 bis 2011 fand

die Weihnachtsgala im Westfälischen Industrieclub

statt. In diesem Jahr gastiert

die Veranstaltung wieder im Hilton.

Sobczak dazu: „Die Tanzfläche wird

durch ein aufwendiges Traversen-System

mit außergewöhnlichen Lichteffekten

ausgeleuchtet. Dabei kommen neueste

kopfbewegte und spiegelabgelenkte

Scheinwerfer zum Einsatz. Zusätzlich

werden wir Video-Projektionsleinwände

von variabler Größe einsetzen. Die in der

Party-Szene bekannten und bewährten

DJs Mr. Robin T., Michael Bowe werden

mit Party-Classics, Soul, Funk & House

für gute Stimmung sorgen. Musik, Dekoration

und Exklusivität bieten bei unseren

Heiligabend-Events eine Einheit und

sorgen für eine entspannte und heitere

Atmosphäre.“

Welche Zielgruppe soll angesprochen

werden? „Zielgruppe unserer Parties

sind vor allem niveauvolle Dortmunder

Partygänger. Durch die Erfolge der vergangenen

Jahre kommen die Besucher

auch aus dem Dortmunder Umland, aus

Bochum, Essen, Lünen, Unna, Hagen,

Schwerte usw. Sie zeichnen sich durch

gepflegte Garderobe und überdurchschnittliche

Kaufkraft aus.“

TOP 93


Freizeit

EIN TOLLER TAG IN MADRID

Es reichte zwar nicht ganz, die „Königlichen“ von Real Madrid zu besiegen, doch nahe dran war

es schon. Und ein Super-Erlebnis war die Reise zum Champions-League Auswärtsspiel sowieso.

Morgens hin – Nachts zurück war die

Devise. Die perfekte Organisation der

„Fanreise“ durch das Best-Reisebüro

half sehr, diese Reise nicht als stressig

zu empfinden. Doch blieb nicht allzu viel

Zeit, die Schönheiten der spanischen

Hauptstadt zu bewundern. Nach der

Landung um 13 Uhr ging es direkt mit

der Metro zum „Sol“, wo schon mittags

die Farben schwarz und gelb deutlich

in der Übermacht waren. Verblüffend,

dass sich so viele Borussen-Fans auf den

Weg nach Madrid gemacht hatten. Es war

ein sehr friedlicher und fröhlicher Nachmittag

in der spanischen Metropole. Der

örtliche Gerstensaft wurde in größeren

Mengen verkostet, aber das ist wohl normal,

wenn Fans aus einer Bierstadt „auf

Tour“ gehen. Außerdem tat das Wetter

sein allerbestes, den Bierkonsum anzutreiben.

Madrid Anfang November,

15 Grad im Schatten, der Himmel blau,

die Sonne brennt. Der spanische Herbst

ist ein bisschen wie ein schöner Tag im

Sommer in Dortmund

18 Uhr, wir beschließen, zum Stadion zu

fahren. Der Bus der Reisegruppe weit

weg, die Metro überfüllt, also ein Taxi.

Manolo, unser Fahrer, begrüßt uns überschwänglich:

„Heja Borussia, zum Stadion,

na klar. Heute gewinnt Borussia

2:1. Ich wünsch euch viel Glück.“ Wir

sehen uns etwas befremdet an, denn

der Mann muss Fußballfan sein, hinter

der Windschutzscheibe liegt eine „AS“,

die spanische Sportzeitschrift, in der in

epischer Breite schon vor dem Spiel über

den BVB berichtet wurde. Doch dann

klärt es sich auf: Manolo ist ein glühender

Anhänger des Lokalrivalen Athletico

Madrid, und die gönnen ihrem verhassten

Kontrahenten gar nichts. Aussteigen,

wegen einiger Madrider „Ultras“ müssen

wir einmal das Stadion umkreisen, bis

wir zum Turm für die Auswärtsanhänger

kommen. In Madrid scheint niemand

mit „Auswärtsanhängern“ gerechnet zu

haben, denn vor dem Tor des Turms spielen

sich befremdliche und beängstigende

Szenen ab. Die örtlichen Ordnungskräfte

geizen nicht mit dem Einsatz ihres

Schlagstockes, um die Schlange vor dem

Tor nicht breiter werden zu lassen, von

hinten wird geschoben. Da fehlte nicht

viel zu einer Massenpanik á la Duisburg.

Dass nichts passierte, außer das viele

Fans im Gedränge beklaut wurden, ist

nur der Besonnenheit der Fans zu verdanken,

die sich gegenseitig beschworen,

sich nicht provozieren zu lassen.

Endlich hinein ins Stadion, ganz nach

oben geklettert und die Borussen angefeuert.

Bis kurz vor Schluss hatte Manolo mit

seiner Prophezeiung recht, und auch das

späte Ausgleichstor tat nicht richtig weh:

Ein toller Tag in Madrid.

Auch die nächste Generation des BVB spielt in der Champions-League. Die U19 von Borussia

Dortmund bietet den großen Klubs in der NextGen Series – der Champions League für Nachwuchs-Teams

- die Stirn. In den drei Heimspielen der Gruppenphase blieb das Team von Trainer

Sascha Eickel unbesiegt. Die Borussen-Talente holten unter Anderem ein 1:1 gegen das favorisierte

Inter Mailand. Lars Ricken, Nachwuchskoordinator des BVB, war natürlich interessierter

Beobachter. Neben ihm Tim Stienemann, Reservetorwart der U19. Seine Mannschaftskollegen

rufen ihn „Welpe“. Einerseits verständlich, denn mit seinen 16 Jahren ist er zwei Jahre jünger

als ein Großteil der Mannschaft, andererseits befremdlich, denn mit knapp zwei Metern Körpergröße

und einer Statur wie ein Kleiderschrank passt der Spitzname nicht so recht.

94 TOP


Freizeit

ALLER ANFANG

Ein Fotobuch, das Jugendlichen Mut macht!

20 deutsche Prominente erzählen ihre persönliche Geschichte für einen guten Zweck im ersten Fotobuch von

Fußball-Profi Christoph Metzelder. Es trägt den Titel „Aller Anfang“ und dreht sich um den Beginn großer

Karrieren von Persönlichkeiten aus den Bereichen Musik, Film und natürlich dem Sport.

Auf 256 Seiten erzählen u. a. Modeschöpfer

Michel Michalsky, Schauspieler

Ralf Richter, Handball-Legende

Stefan Kretzschmar, Regisseur Sönke

Wortmann, Comedian Bastian

Pastewka, Musiker Klaus Meine ihre eigene

Geschichte. Auch Christoph Metzelder

selbst ist Teil des Bildbandes

und erzählt von den ersten Fußstapfen

in seine Karriere als Fußball-Profi.

Der Erlös des Fotobuchs geht an die

Christoph Metzelder Stiftung. Diese

hat ihren Sitz in Düsseldorf und setzt

sich vor allem für benachteiligte Jugendliche

ein, Schwerpunkte des sozialen

Engagements sind Bildungs- und

Ausbildungsprojekte, sowie die Bekämpfung

von Kinderarmut.

Das Stiftungsteam hat sich das Ziel gesetzt

Kinder und Jugendliche auf ihrem

schulischen und persönlichen Lebensweg

zu begleiten. „Für sie soll das Buch

ein Zeichen sein, dass wir alle mal klein

angefangen haben. Jeder hat seine ganz

persönliche Geschichte, die auch mit

Rückschlägen verbunden war“, erklärt

Christoph Metzelder, „Die Beispiele aus

dem Buch können Jugendliche ermutigen,

ihren Weg zu gehen und die eigenen

Ziele nie aus den Augen zu verlieren.“

Wer also noch keine Idee für ein Weihnachtsgeschenk

hat, nicht weiß was

er zum anstehenden Firmenjubiläum

oder zum Geburtstag der Liebsten

verschenken soll, hat spätestens jetzt

einen Einfall. Ein Geschenk, das doppelte

Freude bereitet: auf Seiten des

Beschenkten und auf Seiten der Christoph

Metzelder Stiftung, denn mit dem

Erlös können weitere soziale Projekte

realisiert werden.

„Aller Anfang“ kostet 79,95 Euro und

ist im Onlineshop der Stiftung unter

www.metzelder-stiftung.de/shop/

erhältlich.

Im Leben kommt man immer wieder an

den Punkt, an dem Entscheidungen für

die persönliche Zukunft getroffen werden

müssen. Viele Kinder und Jugendliche

sind in solchen Situationen auf sich

alleine gestellt, mut- und hilflos. Neben

unserer deutschlandweiten Arbeit in

vielen Projekten der Kinder- und Jugendarbeit,

möchten wir jungen Menschen nun

mit einem einzigartigen Fotoband Mut

machen, sie motivieren und inspirieren,

ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren.

TOP 95


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VERTRÄGE ZWISCHEN NAHEN

ANGEHÖRIGEN IM STEUERRECHT

In zahlreichen Situationen werden zwischen Angehörigen Verträge geschlossen. Nachfolgend möchten wir

einen kurzen Überblick über die Voraussetzungen für die steuerliche Anerkennung dieser Verträge geben.

„Es steht Angehörigen grundsätzlich

frei, ihre Rechtsverhältnisse untereinander

so zu gestalten, dass sie für sie

steuerlich möglichst günstig sind. Das

Vereinbarte muss jedoch in jedem

Einzelfall und während der gesamten

Vertragsdauer nach Inhalt und Durchführung

dem entsprechen, was fremde

Dritte bei der Gestaltung eines entsprechenden

Vertragsverhältnisses

üblicherweise vereinbaren würden“

(BMF v. 23.12.2010 - IV C 6).

Wenn sich fremde Personen als Vertragspartner

gegenüberstehen, wird davon

ausgegangen, dass der Vertragsschluss

auf einem natürlichen Widerstreit der

Interessen beruht. Verträge unter nahen

Angehörigen sind dagegen vielfach nicht

von wirtschaftlichen, sondern eher von

familiären Überlegungen bestimmt. Hier

unterstellt das Steuerrecht grundsätzlich

einen Interessen-gleichklang, der dazu

ausgenutzt werden könnte, die Steuerlast

durch den Abschluss von Verträgen zu

senken, deren Inhalt niemals ernsthaft

gewollt und umgesetzt wird.

Begriff des nahen Angehörigen

Der Begriff „naher Angehöriger“ ist

nicht gesetzlich definiert. Er umfasst

Ehegatten, Eltern, Großeltern, Kinder,

Enkel, Geschwister, Schwiegereltern,

Schwiegerkinder, und auch Personen,

die in einem sog. eheähnlichen Verhältnis

zusammenleben.

Minderjährige Kinder müssen bei Vertragsabschlüssen

mit einem Elternteil

durch einen Ergänzungspfleger vertreten

sein. Wird ein minderjähriges Kind

als Gesellschafter in eine Personengesellschaft

(OHG, KG) aufgenommen oder

wird eine stille Beteiligung eines minderjährigen

Kindes sowie eine Unterbeteiligung

an einem Gesellschaftsanteil vereinbart,

ist sogar eine vormundschaftsgerichtliche

Genehmigung erforderlich.

Begriffsabgrenzung:

Einen ähnlicher Begriff verwendet

das Steuerrecht im Hinblick auf

Rechtsgeschäfte von Kapitalgesellschaften

mit „nahestehenden Personen“.

Hierbei handelt es sich um natürliche

oder juristische Personen,

mit denen Beteiligungsverhältnisse

bestehen, und ebenfalls deren Angehörige.

Für diese Rechtsgeschäfte

werden für die steuerliche Anerkennung

vergleichbare Maßstäbe

angelegt wie für Rechtsgeschäfte

zwischen nahen Angehörigen.

Fremdüblichkeit

Das Vereinbarte muss vor Beginn des

Leistungsaustausches klar und ernsthaft

gewollt sein und zivilrechtlich

wirksam vereinbart werden. Leistung

und Gegenleistung müssen dem unter

Fremden üblichen entsprechen. Die

vereinbarte Leistung muss tatsächlich

geleistet werden, ebenso die vereinbarte

Gegenleistung. Dabei trägt der

Steuerpflichtige die Beweislast für die

Erfüllung der Voraussetzungen.

Einzelfälle Darlehensverträge

Vergleichsmaßstab für den Fremdvergleich

sind die Vertragsgestaltungen,

die zwischen Darlehensnehmern und

Kreditinstituten üblich sind. Das setzt

insbesondere voraus, dass eine Vereinbarung

über die Laufzeit und über Art

und Zeit der Rückzahlung des Darlehens

getroffen worden ist, die Zinsen zu den

Fälligkeitszeitpunkten entrichtet werden

und der Rückzahlungsanspruch ausreichend

besichert ist.

Eine ausreichende Besicherung liegt

bei Hingabe banküblicher Sicherheiten

vor. Dazu gehören vornehmlich die

dingliche Absicherung durch Hypothek

oder Grundschuld. Außerdem kommen

alle anderen Sicherheiten (z.B. Bürgschaften),

die für das entsprechende

Darlehen banküblich sind, in Betracht.

Das aus dem Fremdvergleich abgeleitete

generelle Erfordernis einer ausreichenden

Besicherung wird durch einen

konkreten Fremdvergleich im jeweiligen

Einzelfall überlagert (BFH-Urteil

vom 12. Mai 2009).

Der Fremdvergleich ist auch durchzuführen,

wenn Vereinbarungen nicht unmittelbar

zwischen Angehörigen getroffen

werden, sondern zwischen einer Personengesellschaft

und Angehörigen der

Gesellschafter, wenn die Gesellschafter,

mit deren Angehörigen die Vereinbarungen

getroffen wurden, die Gesellschaft

beherrschen.

Ein Darlehensvertrag zwischen volljährigen,

voneinander wirtschaftlich

unabhängigen Angehörigen kann ausnahmsweise

steuerrechtlich bereits

anerkannt werden, wenn er zwar nicht

in allen Punkten dem zwischen Fremden

Üblichen entspricht, aber die

Darlehensmittel, die aus Anlass der

Herstellung oder Anschaffung von

Vermögensgegenständen gewährt werden

(z. B. Bau- oder Anschaffungsdar-

96 TOP


Beraterforum | Anzeige

STEUERN

lehen), ansonsten bei einem fremden

Dritten hätten aufgenommen werden

müssen. Entscheidend ist, dass die getroffenen

Vereinbarungen tatsächlich

vollzogen werden, insbesondere die

Darlehenszinsen regelmäßig gezahlt

werden. Die Modalitäten der Darlehenstilgung

und die Besicherung brauchen

Die Regelungen für Mietverträge zwischen

nahen Angehörigen haben sich

ab 2012 zu Gunsten der Steuerpflichtigen

vereinfacht. Ein verbilligte Vermietung

an Angehörige ist möglich, sofern

die vereinbarte (und tatsächlich gezahlte)

Kaltmiete mindestens 66 % der

ortsüblichen Miete beträgt. Die Werbungskosten

Arbeitsverträge

Der Fremdvergleich wird durch einen

betriebsinternen Vergleich mit den

Arbeits löhnen fremder Arbeitnehmern

ermittelt. Falls entsprechende Leistungen

auch anderen Arbeitnehmern

gewährt werden, sind auch Versorgungsleistungen,

Heirats- und Geburts-

bleiben in diesem Fall zu beihilfen, Weihnachtsgratifikationen

in diesen Fällen nicht geprüft zu werden.

(BMF Gewerbesteuer

v. 23.12.2010 - IV C 6) 100% abzugsfähig.

und Tantiemeleistungen an die im Betrieb

Zwar handelt es sich beim Betrieb einer solchen Photovoltaikanlage

um einen Gewerbebetrieb, der

Bei kleineren Anlagen gibt es im

angestellten

Einzelfall die

Angehörigen

Möglichkeit,

als Betriebsausgaben

abziehbar.

Mietverträge

Unterschreitet

vom Grundsatz auf den Ausweis der Umsatzsteuer bei der Einspeisevergütung

zu verzichten. Das kann immer dann der Fall sein,

die Kaltmiete 66% der

Zu einer

her

klaren

auch

und

gewerbesteuerpflichtig

eindeutigen Vereinbarung

gehört

ist, für natürliche

ortsüblichen

Personen

Miete, ist eine Aufteilung

gibt es bei

die

der

Bestimmung

Gewerbesteuer

der

allerdings

zur in

einen

einen

auf

entgeltlichen

den Gewinn

wenn die vom örtlichen Energieversorger gezahlte Vergütung

regelmäßig unter 17.500 € pro Jahr liegt. Der Energie-

und unentgeltlichen

Die erforderliche tatsächliche Durchführung

des Ehegatten-Arbeitsverhält-

Nutzung überlassenen

anzuwendenden

Mietsache

Freibetrag

und

von 24.500 €.

Teil

Das

vorzunehmen

bedeutet,

und damit nur

die Höhe der

in den

zu entrichtenden

meisten Fällen dürfte

Miete.

die Gewerbesteuer

ein anteiliger

kein versorger wird dann keine Umsatzsteuer an den Betreiber

Werbungskostenabzug nisses liegt nur vor, wenn Lohnsteuer

Thema sein.

auszahlen, dem gegenüber ist der Betreiber dann jedoch

Grundsätzlich gehört auch eine Vereinbarung

über die Nebenkosten zu den

halten werden und der Arbeitnehmerzulässig.

und Sozialversicherungsbeiträge einbe-

nicht zum Vorsteuerabzug berechtigt, d. h. insbesondere

Umsatzsteuer

die bei Erwerb und Installation der Anlage anfallende, hohe

Regelungen, die im Mietvertrag üblicherweise

enthalten sind.

die Kaltmiete weniger als 56% der ortsmer

– über die Lohnzahlungen frei ver-

Bis 2011 galt folgende Regelung: Betrug Ehe gatte – wie ein fremder Arbeitneh-

Im Sinne der Umsatzsteuer ist der Betreiber einer Photovoltaikanlage

als Unternehmer anzusehen, da er eine gewerb-

werden.

Umsatzsteuer kann nicht vom Finanzamt zurückgefordert

üblichen Miete, war eine Aufteilung in fügen kann.

liche Tätigkeit selbständig ausübt. Dies kann als Vorteil

Die Mietsache muss tatsächlich vom einen entgeltlichen und unentgeltlichen

erachtet werden. Insbesondere bei der Anschaffung und Installation

einer Photovoltaikanlage werden auf die zu zah-

Diese Ausführungen sollen einen Überblick über die steu-

Mieter genutzt werden und die vereinbarte

Miete muss tatsächlich fließen. teiliger Werbungskostenabzug zulässig. ten-Arbeitsverhältnisses steht es nicht

Teil vorzunehmen und damit nur ein an-

Dem tatsächlichen Vollzug des Ehegatlenden

Entgelte hohe Umsatzsteuerbeträge berechnet. erliche Behandlung einer Photovoltaikanlage verschaffen,

Wenn der Vermieter dem Mieter das Betrug die Miete zwar mehr als 56%, jedoch

weniger als 75% der ortsüblichen Ehegatten zugängliches Konto (Oderentgegen,

dass der Lohn auf ein beiden

sie können jedoch keinesfalls das individuelle Beratungsgespräch

mit Ihrem Steuerberater ersetzen.

Geld für die jeweilige Miete im Vorhinein

zur Verfügung stellt oder wenn Miete, war eine Überschussprognose Konto) überwiesen wird.

Diese werden grundsätzlich vom Finanzamt erstattet. Dem

gegenüber ist die vom Energieversorger ebenfalls an den

er die Miete nach Eingang auf seinem über einen Zeitraum von 30 Jahren zu

Betreiber der Anlage ausgezahlte Umsatzsteuer regelmäßig

an das Finanzamt abzuführen, wobei auch hier die zum

Gerne helfen wir Ihnen bei Fragen zu diesem Thema. ◆

Konto alsbald wieder an den Mieter erstellen. War diese Überschussprognose

negativ, war die Vermietung in einen möglichst allgemeinverständlicher

Dieser Beitrag soll das Thema in

zurückzahlt, liegt keine tatsächliche

Beispiel im Rahmen einer Wartung an einen Unternehmer

Durchführung des Vertrages, sondern entgeltlichen und einen unentgeltlichen Sprache darstellen und ersetzt keinesfalls

das Gespräch mit Ihrem

gezahlte Umsatzsteuer (Vorsteuer) wiederum gekürzt werden

kann.

eine steuerlich unbeachtliche Scheinhandlung

vor.

ligen Werbungskostenabzugs.

steuerlichen

Teil aufzuteilen mit der Folge des antei-

Berater!

SOZIETÄT HAASE + PFORR

STEUERBERATER

Info: Peter Pforr

Sozietät Haase + Pforr | Steuerberater

Dipl.-Finw. Thomas Haase | Peter Pforr

Hauptsitz der Sozietät

Schwanenwall 23

44135 Dortmund

Telefon: (0231) 557047-0

Telefax: (0231) 557047-77

Zweigniederlassung

Heidbrache 27

58097 Hagen

Telefon: (0231) 557047-80

Telefax: (0231) 557047-88

E-Mail: info@shp-steuerberatung.de | Web: www.shp-steuerberatung.de

Tätigkeitsschwerpunkte:

Beratung sowie Erstellung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen

für alle Gesellschaftsformen, Unternehmensumwandlung,

Ärzte- und Apothekenberatung, Vereinsbesteuerung / Gemeinnützigkeit,

Betriebswirtschaftliche Beratung/Erfolgs- und Liquiditätsplanung,

Existenzgründung, Erstellung von Finanz- und Lohnbuchhaltungen,

Baulohn

Foto: Isabella Thiel

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Reise

HOTEL & SPA LARIMAR****S

Wellness & Geborgenheit mit Luxus von 2 Thermen

Reisegewinnspiel

Hotel & Spa Larimar****S in

Stegersbach Wellness & Geborgenheit

mit Luxus von 2 Thermen

Das Thermenhotel Larimar zählt nicht

nur zu den schönsten Häusern in Stegersbach,

sondern zu den führenden Wellnesshotels

Österreichs. Das Hotel liegt

im Osten Österreichs, gerade mal 75 km

von Graz und 120 km von Wien entfernt.

Moderne Architektur und Wohlfühlambiente

auf höchstem Niveau zeichnen

das 4 Sterne Superior Hotel aus. Der

4000m² große Spa- und Wellnessbereich

beinhaltet auch die Larimar Therme mit

Saunawelt. Die Zimmer und Suiten sind

nach den 4 Elementen eingerichtet. Energie

und Lebenskraft tankt man auch zu

Tisch: das Hotel trägt die Grüne Haube,

eine besonderen Auszeichnung für Natur-

und Gourmetküche.

Ayurveda –

Das Wissen vom Leben

Ayurveda mit den indischen Meistern

im Larimar von 29. Oktober 2012 bis 24.

April 2013: Mit verwöhnenden Ayurveda-Behandlungen

und täglichem Kalari

Yoga begleiten die Meister die Gäste des

Larimar wieder durch den Winter.

mehr als nur guten wein trinken

Burgenländische Weinkultur erleben die

Gäste im Hotel & Spa Larimar****S. Erleben

und genießen Sie im Weinmuseum

und im Weinarchiv, in zahlreichen Kellervierteln

und in der Larimar Vinothek

die wunderbaren Tropfen dieser Gegend.

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Top-Magazin-Wolfs-Dez-12-RZ.indd 1 09.11.12 10:17

Reise

GEWINNSPIEL

Unter allen Teilnehmern verlosen wir

für zwei Personen eine unvergessliche

Woche, 6 Übernachtungen mit

„ZeitSchenker“

erweiterter Halbpension im Hotel &

Spa Larimar****S in Stegersbach.

Der Gutschein ist nicht übertragbar,

nicht bar auszahlbar. An- und Abreise

gehen zu Lasten des Gewinners. Einlösbar

zu verfügbaren Terminen. Der

Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner

wird schriftlich informiert und

im TOP-Magazin veröffentlicht, seine

Adresse zur Abwicklung elektronisch

gespeichert. Eine Weitergabe der Teilnehmeradressen

findet nicht statt.

Mitmachen und Gewinnen

Wenn auch Sie an unserem Gewinnspiel

teilnehmen möchten, dann schreiben

Sie uns einfach eine Email an:

dortmund@top-magazin.de.

Teilnahmeschluss ist der 31.01.2013.

INFOKASTEN

Hotel & Spa Larimar****S

Panoramaweg 2, A-7551 Stegersbach

Tel: +43 (0) 3326 55 100

www.larimarhotel.at

TOP 99


Schwerte

SCHWERTE TANZT 2013 –

DAS TANZFESTIVAL IN WESTFALEN!

Fünf Tanzfächen, 22 Workshops und Gala mit Live-Band und Show

Das große Highlight für alle Tanzbegeisterten kommt wieder: Schwerte tanzt! Workshops – Gala – Genuss. Vom 1. bis 3. Februar

2013 laden die Tanzschule Thiele und die Rohrmeisterei zum größten Tanzfestival in Westfalen ein. Besucher können hier mit

den besten Tänzern, Trainern und Choreografen Deutschlands auf einem Parkett stehen.

Neben dem großen Workshop-Tag mit

vielen neuen Figuren, Tipps und Tricks

der Tanzprofis dürfen sich die Tänzer

schon jetzt auf die glamouröse Gala mit

Live-Band, Showprogramm und vielen

Überraschungen freuen. Genießen mit

allen Sinnen: Das ist auch beim Tanzfestival

2013 das Motto einer einzigartigen

Veranstaltung der Tanzschule Thiele und

der Rohrmeisterei.

Discofox-Nacht und

ZUMBAthon® feiern Premiere

Das Angebot wird im kommenden Jahr

nochmals erweitert. Die Discofox-Nacht

mit den deutschen Meistern wird am Freitagabend

das Tanzfestival eröffnen. Auf

dem Programm steht zunächst ein Workshop

mit einer Dreh- und Wickel figur für

fortgeschrittene Tänzer. Ein Workshop

mit den Grundelementen des Discofox für

alle Anfänger läuft parallel dazu auf einer

weiteren Tanzfläche. Damit wird es 2013

erstmals ein Angebot für Tanz neulinge

geben. Im Anschluss an den 60minütgen

Workshop legt ein DJ in Halle 2 jede Menge

Tanzmusik auf. Vom Evergreen bis zu

den neuesten Chart-Hits wird für jeden

Geschmack etwas dabei sein.

In Halle 3 lautet das Motto: „Schwitzen

für den guten Zweck“. Ein dreistündiger

ZUMBAthon ® wird am Freitagabend

zahlreiche Tänzer auf die mehr

als 500qm große Tanzfläche locken. Auf

drei Bühnen werden 5 Trainer die beliebtesten

und neuesten ZUMBA ® -Hits

präsentieren. Der Reinerlös des ZUM-

BAthon ® wird an das Projekt „Gegen

Kinderarmut in Schwerte“ gespendet.

Tanzen mit den Stars –

Workshops bei Spitzentrainern

Die sympathische Profitänzerin, mehrfache

deutsche Meisterin und TV-

Jurorin („Let’s Dance“ und Supertalent,

RTL) Motsi Mabuse wird mit ihrem

neuen Tanzpartner Yevgen Voznyuk

in der Ruhrstadt zu Gast sein und den

Besuchern die Lateintänze näher bringen.

Auch der ADTV-Trendscout und

TV-Tanzlehrer (Fernsehgarten, ZDF)

Markus Schöffl wird den Besuchern

Tipps und Tricks aus erster Hand geben.

Neben Walzer und Quickstep wird

der Choreograf von internationalen

Größen wie Black Eyed Peas oder Lionel

Richie auch neuste Tanztrends mit

nach Schwerte bringen. „Tango Nuevo“

und „New Foxtrott“ wird er praxisnah

und unterhaltsam unterrichten.

100 TOP


Schwerte

Weiterhin sind die internationalen Trainer

und Choreografen im Tango-Argentino

Ricardo „El Holandes“ und Dona

Piedra zu Gast. Die deutschen Meister

im Discofox Juliane Gloßner und Klaus

Lustig werden mit spannenden Kombinationen

im Discofox begeistern. Vizeweltmeister

Dennis Straub und Weltmeister

Timo Bartel werden mit ihren Hip Hop

Workshops in Halle 4 ein attraktives Programm

für Jugendliche anbieten.

Gala mit Live-Band und 5-Tänze-

Show mit Motsi Mabuse

Am Abend sorgt die Live-Band „Glory

Nights“ für den richtigen Rhythmus zum

Tanzen. Die Gala-Band sorgte bereits

beim letzten Tanzfestival mit einem

ausgewählten, internationalen Repertoire

und brilliantem Sound für ein volles

Parkett. Auf mehreren Tanzflächen

darf auch im kommende Jahr wieder

das Tanzbein geschwungen werden. Neben

hauseigenen Formationen der Tanzschule

Thiele wird die deutsche Meisterin

Motsi Mabuse mit ihrem Tanzpartner

Yevgen Voznyuk ihre 5-Tänze-Show

Latein präsentieren. Auch die JamStylez

Crew wird mit einer neuen Show im Programm

der Gala zu sehen sein. Weitere

Gäste werden für einen abwechslungsreichen

und besonderen Abend sorgen.

Gourmetteller bringt kulinarische

Köstlichkeiten auf den Tisch

Genießen mit allen Sinnen: Dies beinhaltet

bei „Schwerte tanzt“ nicht nur die

Freude an Musik und Rhythmus, sondern

auch eine Vielzahl kulinarischer

Köstlichkeiten. Sorgfältig stellt das

Rohrmeisterei-Team um Küchenchef

Manfred Kobinger erstmals einen Gourmeteller

für die Gala-Gäste zusammen.

Das Anstellen an Speisenständen entfällt,

denn der Gourmetteller bringt

Köstlichkeiten wie die Rose von gebeiztem

Lachs und Lachs-Tatar
oder die

Roastbeef-Roulade mit Apfel-Meerrettich,

sowie weitere Leckereien direkt

auf den Tisch. Für 13 Euro können die

Besucher den Gourmetteller ganz bequem

mitbestellen und während der

Gala genießen.

BKK VDN-Kindertanztag

mit den Hip Hop Weltmeistern

Am Sonntag sind dann schließlich die

„kleinen“ Tänzer an der Reihe. Vizeweltmeister

Dennis Straub und Weltmeister

Timo Bartel werden in einem

90minütigen Workshop für die sechsbis

neunjährigen und die zehn- bis

13jährigen Tänzer neueste Choreografien

mit nach Schwerte bringen. Im Anschluss

an die Workshops präsentieren

die Kinder ihre erlernten Schritte

auf der großen Bühne. Dazu sind dann

natürlich alle Eltern, Großeltern und

Freunde eingeladen.

Karten für das Tanzfestival gibt es in

der Tanzschule Thiele. Oder online

unter: www.schwerte-tanzt.de

Gastronomie-Bereich

Motsi Mabuse (RTL) wird im Februar als einer der Top-Acts beim Tanzfestival erwartet

TOP 101


Schwerte

WEIHNACHTSMARKT IN HAGEN 2012

Auch 2012, nunmehr bereits zum 45. Mal, werden mehr als 80 fantasievoll geschmückte Stände und Fahrgeschäfte die Hagener

City in ein leuchtendes Weihnachtsdorf verwandeln.

Der größte Weihnachtsmarkt in Südwestfalen,

der 2012 vom 22. November bis 23.

Dezember seine Pforten geöffnet haben

wird, zieht jährlich über eine Million Besucher

an: Mit leckeren kulinarischen

Angeboten, ausgesuchter Handwerkskunst

sowie einem großen Märchenwald

und zahlreichen Fahrgeschäften,

die Kinderherzen höher schlagen lassen.

Blickfang Riesenrad

Blickfang wird auch in diesem Jahr

wieder das 50 Meter hohe Riesenrad

auf dem Friedrich-Ebert-Platz sein, mit

dem sich der vorweihnachtliche Lichterglanz

wunderbar von oben betrachten

lässt. Auch wieder dabei: eine 35 m

lange Weihnachtsrutsche in der Fußgängerzone.

Natürlich werden auch die in

nah und fern beliebten traditionellen

Aktionen der Schausteller nicht fehlen:

Der Nikolaus kommt am 6. Dezember zu

Besuch, darüber hinaus wird ein weihnachtliches

Feuerwerk am 14. Dezember

den Volkspark erstrahlen lassen. Ein

ökumenischer Dankgottesdienst bietet

am 22. Dezember Gelegenheit zu innerer

Einkehr und stillem Gebet. In der

festlich illuminierten Konzertmuschel

im Volkspark ist jeweils mittwochs bis

sonntags eines der größten vorweihnachtlichen

Kulturprogramme in ganz

Nordrhein-Westfalen live zu erleben.

Bummelpass & Weihnachtspass

Zwei ganz spezielle Hagener Angebote

runden das Weihnachtsmarktvergnügen

ab: Der klassische Bummelpass gewährt

Kindern und Jugendlichen eine 60-prozentige

Ermäßigung auf zahlreiche Fahrgeschäfte

und an vielen Weihnachtsständen.

Dieser kostet 10 Euro (bei einem

Wert von 25 Euro). Neben dem Bummelpass

gibt es dieses Jahr erstmals auch

einen Weihnachtspass, der sich speziell

an Erwachsene richtet. Der Weihnachtspass

gewährt neben einer Freifahrt auf

dem Riesenrad Gutscheine für Imbiss-

und Warenangebote und ist an allen

Ständen auf dem Weihnachtsmarkt gültig.

Daneben enthält dieser Pass bei einem

Preis von 10 Euro (Gegenwert 17

Euro) ein ÖPNV-Ticket der Preisstufe A

für eine An- und Abreise zum und vom

Hagener Weihnachtsmarkt. Bummelpass

und Weihnachtspass sind in der HAGENinfo

(Körnerstraße 27, Tel. 02331-80 999

50) sowie auf dem Weihnachtsmarkt am

Baby-Flug (Volkspark) und dem Kinderkarussell

Alexius (Hohenzollernstraße)

erhältlich.

Noch ein Tipp zum Abschluss: Empfehlenswert

ist auch ein Besuch der kleinen

und gemütlichen Weihnachtsmärkte in

den Hagener Stadtteilen. Nähere Informationen

über alle Weihnachtsmärkte sowie

die kulturellen Angebote finden sich auf

den Internet-Seiten der Stadt Hagen unter

www.weihnachtsmarkt.hagen.de

Text: Peter Mook

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Schwerte

KEIN STRESS MIT STRASS

So ist das mit einer Marktlücke, wenn man sie entdeckt hat: Sie erfordert volles Engagement. Melanie Bußmann ist von Haus aus

eine sehr ruhige, stets gelassene junge Frau. Ihr Hobby ist für andere Zeitgenossen eine unerträgliche Fummelei; was Melanie

Bußmann anfangs machte, um sich zu entspannen, würde andere total aufregen. Die Schwerterin klebt Stunden um Stunden

sehr geduldig wundervolle Motive aus winzigen, nicht mal stecknadelkopfgroßen Strass-Steinchen – mit so großem Erfolg, dass

sie das inzwischen hauptberufich tun muss.

sich, die beiden reinrassigen Irischen

Wolfshunde imponieren mit einem gewaltigen

Stockmaß. Bußmanns sind

wahre Hundefreunde, Melanie Bußmann

hat so ziemlich alle Hunderassen nach

Fotos „in Strass gelegt“. Erstes Model

war „Dana“. Gern werden auch Portraits

nach eingereichten Fotografien gemacht,

in der Regel aber aus einem der im Internet

(www.strass-sk.de) hinterlegten

rund 200 Standard-Motiven. „Ich kenne

alle Rassen,“ sagt Melanie Bußmann inzwischen.

Melanie Bußmann und ihr Mann Stephan mit dem Prunkstück aus dem Angebot,

dem Strass-Pfau. Stolze 16 Stunden Arbeit stecken in diesem Bild.

„Jetzt kann ich nicht mehr anders, an

irgendeinem Punkt war die Nachfrage so

gigantisch, dass ich fast rund um die Uhr

legen und kleben musste,“ lacht Melanie

Bußmann. Als Töchterchen Vivien (7)

noch ganz klein war, stellte sie ihre ersten

Strass-Motive bei ebay ins Internet.

„Und dann ging’s los,“ schnell meldete

sich eine Händlerin, die mit Hundezucht-

Accessoires auf allen möglichen Messen

und Märkten vertreten war und Melanie

Bußmanns Motive ausstellen und verkaufen

wollte. Denn das liebste Motiv

der Schwerterin sind Hunde.

Glitzernde Hunde-Portraits

Gleich drei treue Vierbeiner begrüßen

den Besucher an der Haustür, am lautesten

ist der kleine Dackel. Aber „Dana“

und „Gwen“ geben selten Laute von

Mit Hilfe eines speziellen Computerprogramms

kann sie eingescannte Motive

quasi „nachzeichnen“, und zwar in Pixelähnlichen

kleinen Punkten. Das Bild wird

ausgedruckt und unter Lupe und Lampe

mit den winzigen farbig-glitzernden

Steinchen belegt. Darauf kommt die Folie.

Den genauen Hergang mag sich Melanie

Bußmann nicht enlocken lassen –

fest steht, es ist weniger Zauberei als

mühsame Tüftelei.

Die ganze Familie hilft

Der Kunde oder die Kundin bekommt

eine mit Strass-Perlen beklebte Folie, die

auf Textilien aufgebügelt werden kann.

Bußmanns bieten neben Hunden auch

Millionen winziger, in Facetten geschliffener Strass-Steinchen werden von Melanie Bußmann geduldig verarbeitet.

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Schwerte

Das Neueste aus dem Hause Bußmann ist mit Strass besetzter Modeschmuck.

andere Tiermotive oder sogar Kinder-

Portraits an, Schriftzüge für Vereinsmannschaften,

Logos für Firmen. Alle

Motive werden auf die gleiche, mühsame

Art und Weise am vergleichsweise

kleinen Schreibtisch im Bußmannschen

Arbeitszimmer hergestellt. Mit einer Pinzette

oder speziellen Stiften, Steinchen

für Steinchen. „Ein Hundeportraits dauert

wenigstens zwei Stunden“, erklärt die

Künstlerin. Wenn die besagte Händlerin

dann für ihren Messe-Auftritt ordert,

sind Nachtschichten angesagt: „Und die

ganze Familie hilft, mein Bruder, dessen

Freundin, die Eltern, alle übernehmen

dann mal einen kleinen Teil.“ Wird das

Prunkstück, der schillernde große Vorzeige-Pfau

geordert, muss mit 16 Stunden

reiner Arbeitszeit gerechnet werden.

Zu einem Renner scheint sich ein Autoaufkleber

zu entwickeln; da kann das

Motiv ganz leicht auf dem Autolack aufgebracht

werden.

Bußmanns Online-Katalog ist nun mal

weltweit einsehbar, also kommen Aufträge

auch aus aller Welt. Österreich, Dänemark,

Spanien, aber auch schon ein

Edelweiß-Motiv für jemanden in Hongkong

oder ein Dackel für Brasilien. Wenn

ihre Händlerin eine Messe in Dortmund

besetzt, freuen sich Bußmanns – dann

erst kommen sie mit ihren Kunden persönlich

in Kontakt. Sonst wird alles per

Post abgewickelt. Prominentester Kunde

ist der Auswanderer Roland Bartsch aus

der TV-Serie auf VOX – „da haben wir

unsere Motive im Fernsehen anschauen

können, das war toll.“

Markenware Made in Germany

Gute Qualität verkauft sich gut: „Bei

uns bekommen die Kunden Markenware

aus Deutschland, kein billiges chinesisches

Industrie-Zeug und nichts aus

Kinderarbeit oder Ausbeutung.“ Naja,

ein bisschen Ausbeutung ihrer eigenen

Person räumt Melanie Bußmann schon

ein. Bußmanns haben die Marke „Strass-

SK“ beim Patentamt schützen lassen. Seit

2009 gibt es Bußmanns Strass-Arbeiten;

die Steinchen kommen aus Korea, aus

Belgien oder als Swarowski-Kristalle aus

Österreich. Das hat dann seinen Preis,

der Kunde hält aber ein handwerklichgefertigtes

Unikat in Händen. „Reklamationen

gab es bislang keine einzige, dabei

würde ich Reparaturen ja ausführen. Das

war bisher aber nie nötig.“ Nur zu heiß

waschen, so Melanie Bußmann, sollte

man ihre Kreationen nicht.

Im Regal neben dem Schreibtisch liegen

die neuesten Werke aus Melanie Bußmanns

Händen: Es ist Modeschmuck, individuelle

bestückt mit Strass. Wenn die

Nachfrage danach eben so groß wird wie

nach den Bügel-Motiven, dann wird sich

Melanie Bußmann nach einer Angestellten

umschauen müssen. In ihren 17-Stunden-Arbeitstag

passt dann nichts mehr.

Fotos: Manuela Schwerte

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Schwerte

SCHWERTER WEIHNACHTSMARKT:

BÜRGER FÜR BÜRGER

Nach über drei Jahrzehnten ist bei den meisten privaten Erfolgsmodellen die Luft raus. Nicht so beim Schwerter Weihnachtsmarkt

„Bürger für Bürger“, den gibt es am kommenden Wochenende zum sage und schreibe 31. Mal in der Hansestadt an der Ruhr.

Und wie jedes Jahr, so hat der kuschelige Adventsspaß am idyllischen Wuckenhof auch wieder Neuerungen, die den Markt noch

spannender und unterhaltsamer machen. Kaum vorstellbar...

Wenn man die Leute hinterm Tresen kennt, weil's Schwerter Nachbarn, Freunde oder ArbeitskollegInnen

sind, dann macht solch ein Weihnachtsmarkt viel mehr Spaß.

Und doch ist es so: „Wir lassen uns jedes

Jahr ein weiteres Alleinstellungsmerkmal

einfallen, dass uns von all‘

den Kommerz- und Fress-Märkten in

der Umgebung abhebt“, sagt Sabine

Hermann. Sie ist zwar städtische Angestellte,

den Weihnachtsmarkt aber

organisiert sie mit einem „bis in die

Haarspitzen engagierten Team“ rein

privat und ehrenamtlich.

Natürlich hilft die Stadt Schwerte wo sie

kann – schließlich ist die alljährliche bunte

Budenstadt mitten in der Schwerter

Altstadt, einen Steinwurf vom berühmten

schiefen St. Viktor-Kirchturm, dem

Markt und dem alten Rathaus entfernt,

ein wahres Aushängeschild.

Verkauf für caritative Zwecke

„Sagen Sie mir einen Markt, wo es keine

Bratwurst und keine Pommes gibt, dafür

aber so etwas Leckeres wie frische Bratäpfel

oder deftigen Grünkohl mit Mettwurst“,

Sabine Hermann streicht gern

die Vorzüge des längst traditionellen

Schwerter Weihnachtsmarktes heraus.

„Wir haben 70 Prozent Kunsthandwerk

und Schwerter Spezialitäten wie Senf

oder Seife, aber nur 30 Prozent Speisen

und Getränke. Hier kennen die meisten

Menschen vor den Theken diejenigen,

die dahinter stehen und verkaufen.“ Verkaufen

übrigens für einen guten Zweck:

Die vergangenen 30 Märkte brachten einen

Spendenerlös in Höhe von 576 221

Euro. Das Geld wird jedes Jahr treu auf

etliche caritativ-tätige Empfänger in

Schwerte aufgeteilt. Die Standbetreiber

bestimmen selbst, an wen ihr Erlös gehen

soll. Inzwischen machen auch Fördervereine

von Kindertagesstätten mit,

die behalten ihren Erlös gleich für sich.

Seit acht Jahren leitet Sabine Hermann

das Organisations-Team für den Markt:

„Als mein Sohn in die DRK-Kita Gänsewinkel

kam und ich in den Förderverein

ging, stand ich prompt das erste

Mal auf dem Markt hinter der Theke.

Das ist 13 Jahre her.“ Seit dem ist für

Sabine Hermann nach dem Markt immer

sofort auch vor dem Markt. >

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Schwerte

Leckeres für die Kleinen

Zu den Neuerungen in diesem Jahr: Den

Organisatoren war aufgefallen, dass das

speziell-adventliche und bodenständige

kulinarische Angebot auf dem Markt

am Wuckenhof nicht wirklich auch bei

Kindern das Wasser im Mund zusammen

laufen lässt. „Die Kleinen tun sich

mit Grünkohl oder Kräutersteaks im

Brötchen schwer, deshalb haben die

Rotarier, die das erste Mal dabei sein

werden, sich kindgerechte Hotdogs mit

Bockwürstchen sowie kalte und warme

Kindergetränke einfallen lassen.“ Die

Mitglieder des Rotary Clubs werden

mit Vertretern aus der italienischen

Partnerstadt Schwertes, aus Cava die

Tirreni, auf dem Markt vertreten sein.

Die Italiener locken mit mediterranen

Leckereien. Diesmal leider nicht dabei

sind die Franzosen aus Béthune, dafür

aber umso engagierter die Freunde aus

dem englischen Hastings.

Noch mehr Neues:

Die „Kulturbeauftragte“ Conny Kloß

hat dafür gesorgt, dass eine neue Bühne

auf dem Wuckenhof bespielt werden

kann. An beiden Markttagen wird

durchgängig von 13 bis 18 Uhr ein kulturelles

Kinderprogramm im DRK-Hort

im Gebäude der Musikschule stattfindet.

Unter anderem werden die Kleinen

mit live gesungenen Musical-Melodien

aus dem Märchen vom Dornröschen

unterhalten.

Nahezu alle Schwerter Chöre werden

auftreten, auch der bekannte Sänger

Gunter Gerke mit seiner Schwerter Operettenbühne;

sogar ein Gospelchor wird

zur Unterhaltung der Besucher aufgeboten.

Die auch schon traditionell über

den Markt wandernden „Dixie Friends“

werden abends für Stimmung sorgen.

Zurück zum Anfang: Entstanden ist der

Weihnachtsmarkt Bürger für Bürger

tatsächlich am Rande einer Geburtstagsparty,

quasi als Schnapsidee. Man

wollte mal etwas anderes haben als

die ewigen weihnachtlichen Fress-Meilen.

Der erste Markt fand mit immerhin

schon 22 Buden ganz kurzfristig

auf dem Kleinen Markt am CityCenter

statt, erst seit 2005 werden die Besucherströme

zum Wuckenhof gelockt.

Text: Martin Krehl

Die „Dixie Friends“ sorgen vor allem in den Abendstunden

beim Markt am Wuckenhof für fröhliche Stimmung.

Infos

• Der Schwerter Weihnachtsmarkt „Bürger

für Bürger“ findet immer am ersten

Advent-Wochenende statt.

• Die Buden öffnen diesmal am Samstag,

1. Dezember, von 10 bis 20 Uhr, und am

Sonntag, 2. Dezember, von 11 bis 19 Uhr.

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Unna

MORD AM HELLWEG –

GESTORBEN WIRD IMMER

Höhepunkte von Europas größtem Festival für Kriminalliteratur

„We will kill you again“ versprach das

Krimifestival „Mord am Hellweg“, das im

September in Unna zum sechsten Mal

an den Start ging – unter anderem ließ

Helene Thursten bei der Eröffnung in

der Tanzschule Kochtokrax wieder ihre

Kommissarin Irene Huss ermitteln und

Schauspieler Peter Lohmeyer las aus Viveca

Stens „Die Toten von Sandhamn“.

Tod in der Oper

Biologisch ist das „again“ natürlich nicht

ganz richtig, da man ja bekanntlich nur

einmal lebt ... Im erweiterten Sinne dennoch

wahr, wenn man René Kollo heißt:

Der Tenor, der neben dem grünen Hügel

in Bayreuth so ziemlich alle bedeutenden

Opernbühnen der Welt erobert hat,

ist „in seinem zweiten Leben“ unter die

Kriminalautoren gegangen. Bereits im

letzten Jahr erschien sein Roman „Die

Morde des kleinen Tannhäuser“ (wir

berichteten), aus dem die Besucher des

schnuckligen kleinen Theaters an der

Volme in Hagen einige Kapitel zu hören

bekamen.

Für die zum Festival erschienene Anthologie

„Kalendarium des Todes“ hat Kollo,

der seine Charaktere auch beim Lesen

fast so gut zur Geltung bringt wie einst

auf der Opernbühne, die Geschichte

„Große Oper Hagen“ verfasst, die einen

aktuellen Hintergrund hat: Der heutige

Opernbetrieb sei desaströs, so erläuterte

Kollo, die Gelder so knapp, dass junge

Sänger oft nicht mehr vom Singen leben

könnten und oft nur noch für die einzelnen

Rollen engagiert würden.

Ein Problem, das der Tenor seiner Geschichte

auch hat: Ivo Kraic ist am Theater

Hagen für den „Siegfried“ in Wagners

„Götterdämmerung“ verpflichtet; als er

schließlich gemäß Libretto auf der Bühne

erstochen wird, ist der Sänger wirklich

tot: Die Spitze des Speers ist in seinen

Rücken eingedrungen, die Darsteller

fassungslos. Mord oder Selbstmord – das

ist hier die Frage ...

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Unna

„Ich nehme ja auch

kein Buch mit in die Oper“

Musikalisch geht es auch in Donna Leons

neuem Roman „Himmlische Juwelen“ zu:

Venedig, nach Aussage Donna Leons eine

der sichersten Städte Europas („Man

wird vielleicht einmal ausgeraubt oder

das Haus, aber um sein Leben muss man

nicht fürchten“) ist ohne Guido Brunetti

auch ganz nett. Im Oktober las die Wahl-

Venezianerin im Hilpert-Theater in Lünen

aus diesem neuen Roman und auch aus

dem letzten „Brunetti“. Das Haus war bis

auf den letzten Platz besetzt, andächtig

lauschte man der sympathischen Autorin,

die bekennt, dass sie ihr Leben nie

geplant habe. „Zwanzig Bände Brunetti

– das hätte ich nie gedacht,“ erklärt sie.

Auf die Frage, wie sie Brunetti geschaffen

habe, antwortet sie ganz schlicht: „Ich

wusste, dass, wenn ich ein Buch schreibe,

ich viel Zeit mit dem Protagonisten

verbringen muss, also machte ich ihn

sympathisch und intelligent.“ Dass sie

das Thema eines Buches nicht vorher

plane, nimmt man ihr kaum ab angesichts

der Stimmigkeit der Handlung, erst wenn

sie schreibe, bemerke sie, „aha, das Buch

ist über ...“

In den „Himmlischen Juwelen“ geht es um

das Erbe des Barockkomponisten Agostino

Steffani, das eine Musikwissenschaftlerin

in Augenschein nehmen soll, weil

sich dort angeblich ein Schatz verberge,

um den zwei Cousins und späte Nachfahren

des Komponisten sich streiten; auch

privat hört die Autorin gern Musik und

hat zwei kleine Bücher mit CD herausgegeben

– doch auf die Frage, ob sie beim

Schreiben auch Musik höre, antwortet

Donna Leon mit einem entschiedenen

„Nein“. Schließlich nehme sie ja auch kein

Buch mit in die Oper.

Das „Kalendarium des Todes – Mord am

Hellweg VI“, herausgegeben von H.P. Karr,

Herbert Knorr & Sigrun Krauß, ist im Dortmunder

grafit-Verlag erschienen. 351 Seiten,

11,00 €.

„Knacki“ für einen Abend

An ungewöhnlichem Ort fand die Lesung

der Thriller-Autorin Joy Fielding statt:

Angesichts der Vorankündigung hatte

man sich die Sicherheitsmaßnahmen

schlimmer vorgestellt, doch ein beklemmendes

Gefühl war es allemal, als sich

hinter den Besuchern die Tore der Justizvollzugsanstalt

Gelsenkirchen schlossen

und sie nach dem Prinzip einer Schleuse

herein- und – nach einigem Warten, weil

die Gefangenen, die an der Veranstaltung

teilgenommen hatten, erst wieder weggesperrt

werden mussten – wieder herausgelassen

wurden. „Das Herz des Bösen“,

der neue Thriller von Joy Fielding, schien

gut an diesen Ort zu passen, obwohl die

Verantwortlichen die Sporthalle, wo die

Lesung stattfand, recht nett hergerichtet

hatten. Sie selbst sei auch schon mal im

Gefängnis gewesen, in Toronto und in Florida,

aber natürlich nur für Recherchen.

An ihren Geschichten interessiere sie vor

allem, warum ein Täter eine Tat begangen

habe, weniger, was er getan habe. Deshalb

erfährt der Leser auch häufig recht

früh, wer der Täter ist. Mutter-Tochter-

Konflikte seien ihr wichtig – so auch in

dem neuen Roman. Zwar versuche sie,

davon wegzukommen, „aber das Thema

kommt immer wieder zu mir zurück.“ Auf

die Frage, wie sie ihre Charaktere gestalte,

antwortet sie, dass sie die Hauptfiguren

schon vorher kenne, während des

Schreibens kämen Nebenfiguren hinzu,

aber manchmal entwickle sich eine Nebenfigur

auch zu einem Protagonisten.

Bis zum 10. November mussten sich die

für den Europäischen Preis für Kriminalliteratur,

unter Hartgesottenen auch

„Ripper-Award“ genannt, nominierten

Autoren Fred Vargas, Veit Heinichen und

Petros Markaris gedulden, dann war nach

einem langen Abend mit einem Lesemarathon

mit Ausschnitten aus den neuen

Werken aller drei Autoren klar: „The winner

is ... Fred Vargas“. Die französische

Autorin wurde damit als Nachfolgerin

von Henning Mankell und Hakan Nesser,

die vor ihr den Preis erhalten hatte, zur

wichtigsten Krimi-Schriftstellerin Europas

gekürt. Den mit 11.111 Euro dotierten

Preis will die im Hauptberuf als Wissenschaftlerin

tätige Autorin, die eigentlich

Frédérique Audoin-Rouzeau heißt, mit ihren

beiden Mit-Nominierten teilen.

Text: Martina Lode-Gerke

Fotos: Indra Janorschke (Kollo),

Regine Mosimann (Leon)

TOP 113


FREIZEIT

SUPERSTAR SID ÜBERGLÜCKLICH

NACH GELUNGENEM AUFTAKT

Exklusives Publikum feiert glamouröse Gala-Vorstellung der Family-Arena-Show ICE AGE LIVE! –

Megastar Sid und seine Freunde brillieren in brandneuem Live-Abenteuer

Mit Standing Ovations, begeistertem

Applaus und strahlenden Kinderaugen

hat ICE AGE LIVE! vor einigen Tagen

erfolgreiche Gala-Premiere im Düsseldorfer

ISS Dome gefeiert. In exklusivem

Rahmen hat die brandneue Live-

Arena-Show prominente Gäste, Fans,

Presse und Partner beeindruckt, zum

Schmunzeln gebracht und fasziniert.

ICE AGE LIVE! EIN MAMMUTIGES ABEN-

TEUER ist wegweisendes Family-Entertainment.

Die Show besticht durch eine

atemberaubende Kulisse, außergewöhnlichen

Eiskunstlauf, unterhaltsamer Musik,

(Luft-)Akrobatik und allen bekannten

und neuen Ice Age Charakteren. Die

Show bietet den Zuschauern ein atemberaubendes

Abenteuer mit einer ganz

neuen Geschichte, inspiriert von den

ersten drei Filmen mit den höchsten

Einspielzahlen in der Geschichte der

Animationsfilme. Zum erfolgreichen

Tournee-Start führten wir ein ebenso

exklusives wie nicht ganz ernst gemeintes

Interview mit Promi-Faultier Sid.

Sid, Du bist seit über zehn Jahren das

erfolgreichste Faultier weltweit. Vier

Blockbuster, diverse DVD Releases von

Ice Age und nun noch eine eigene Mega-

Eiszeit-Live-Show, wie kann man mit so

viel Ruhm umgehen? Hebt man da nicht

irgendwann ab?

(Überlegt) Hhm, doch, irgendwie schon.

Ich fühl mich schon ganz leicht. Vielleicht

habe ich aber auch nur ein paar

Kilo abgenommen.

Vom Film-Business hast Du jetzt also den

Schritt ins Live Entertainment gewagt. Worum

genau geht es bei Deiner Show „Ice

Age Live! Ein mammutiges Abenteuer“?

Das ist eine richtig große Sache. Manni,

Diego und Scrat sind auch dabei. Und

Peaches, die wird sogar entführt.

Das klingt spannend und nach einem ganz

neuen Abenteuer für die Herde?

Ja, wir machen eine große Wanderung,

um Peaches zu retten. Dabei müssen wir

gegen böse Riesen-Vögel kämpfen, über

rutschige Eisberge klettern und treffen

auch alte Freunde.

Kommen wir zum nächsten Abenteuer: Du

bist das erste Mal in Deutschland. Worauf

freust Du Dich am meisten?

Auf meine Fans und Freunde und natürlich

auf meine große ICE AGE LIVE! Tour

durch sooo viele deutsche Städte.

Waren Manni, Diego und Scrat sofort

interessiert, auch live auf der Bühne zu

stehen oder brauchte es dafür ein wenig

Überredungskunst?

Nein, nein, für Kunst haben die nichts

übrig, obwohl Peaches immer ganz tolle

Bilder malt. Wir sind natürlich immer alle

zusammen unterwegs. Wir sind doch

eine Herde und passen aufeinander auf.

Euch kennen wir ja schon aus den Ice

Age Filmen. Werden den Zuschauern denn

auch neue Charaktere begegnen?

Ja, zum Beispiel diese fiesen Riesen-

Vögel Shadow, Chaos, Duke und Thorn.

Vor denen habe ich etwas Angst, das

sage ich denen aber nicht.

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Vest | Recklinghausen

RETTET DIE RADIKALEN!

Recklinghäuser Designerin sucht Komplizen für praktische Monster

Um zu verstehen, wie es zur Insel der

freien Radikalen kam und was dies überhaupt

ist, blicken wird drei Jahre zurück.

Rezession in Deutschland. Kaum Jobs für

Berufsanfänger im Ruhrgebiet. Die heute

29jährige Diplom-Designerin wurde nach

dem Studienabschluss nicht gerade mit

Jobofferten überhäuft, weswegen sie erst

einmal in die Niederlande wechselt.

Als sie dann, am 16. Mai 2010, ein vierblättriges

Kleeblatt beim Joggen findet,

ist das für sie so etwas wie ein Zeichen.

Zweierlei Entschlüsse fallen: sie kommt

zurück nach Recklinghausen und sie

lässt sich auf das Wagnis einer Selbstständigkeit

ein.

Freie Radikale,

ihre Insel und Komplizen

Bereits während des Studiums war

Pilic schon klar, dass sie gerne Geschenkartikel

designen würde. Und

auch die konkreten Produktideen waren

seit Jahren im Kopf gereift. Nach

einem Existenzgründungsseminar und

viel Unterstützung von Freunden und

Familie, waren sie dann auf einmal da:

die freien Radikale.

Pilic erklärt: „Man hört doch immer wieder

von der Kosmetikindustrie, wie böse

und schlimm die sind, und was die nicht

alles altern lassen und zerstören – und

ich wollte den free radicals eine Zuflucht

bieten.“ Und so schuf sie augenzwinkernd

eine imaginäre Inselwelt im Internet.

Unter www.das-bisschen-bunt.de

wohnen angeblich die freien Radi kale –

hinter denen sich in der profanen Realität

Kirschkernkissen in Monsterform

verbergen und suchen nach Komplizen,

weniger fantasievoll auch „Käufer“ genannt,

die die kleinen Wesen finanziell

unterstützen und dafür bei sich aufnehmen,

sprich: kaufen.

Designpreis und Erdtöne

Das Ganze hört sich nicht nur ungewohnt

an. Es ist sogar preisgekrönt.

Für ihre Verbindung von Produkt, Design

und Hintergrundgeschichte – alles

aus eigener Feder und Schneiderei –

bekam Natali Pilic im letzten Jahr den

Preis als kreativste Jungunternehmerin

im Ruhrgebiet vom european centre

for creative economy (ecce), einem

Kreativinstitut im Dortmunder U.

Inselleben gibt’s nicht umsonst

Noch eine Besonderheit untermauert,

wieso die Designerin Sympathie weckt.

Während viele Hersteller immer billiger

in Preis und Qualität in totalitäteren

Staaten wie China produzieren lassen,

war für Pilic völlig klar, dass dies für ihre

kleinen Monster nicht infrage kommt.

Und so werden sie in den Recklinghäuser

Werkstätten der Diakonie gefertigt.

Jedes Monster ist dadurch ein kleines

Unikat. Ein besonderer Geschenkartikel,

der vor allem von Frauen geschätzt wird.

Die Herstellung eines einzigen Radikalen

dauert dabei anderthalb Stunden Handarbeit.

Pilic freut neben den kurzen Wegen

für Änderungsideen und Kontrolle

vor allem eins: „Es ist bewegend zu sehen,

wie die Werkstattmitarbeiter so viel

Spaß an den kleinen Monstern haben.“

Text, Foto: Sebastian Bartoschek

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Vest | Recklinghausen

VOLLKORN FÜR DEN VEST

Jeder isst Brot. Aber nur wenige machen sich wohl so viele Gedanken darüber wie Bäcker. Und die Recklinghäuser Bäcker

haben sich besonders viele Gedanken gemacht. Ergebnis: das VestKorn – ein schmackhaftes Markenbrot, das allerhöchsten

Ansprüchen genügt – und diese sogar übertrifft.

Text, Foto: Sebastian Bartoschek

Viele Zutaten,

zwei Meister, ein Brot

Uwe Oddey (57) und Michael Martin (52)

sind keine Bäcker-Neulinge. Innungs-

Obermeister Martin ist seit 22 Jahren

selbstständig tätig, sein Stellvertreter

Oddey sogar sechs Jahre länger. Beide

verband eine Idee: ein Brot herstellen,

das mehr ist. Das ein regionales Produkt

ist. Das eine Marke ist. Das im ganzen

Innungsbereich gekauft werden kann. So

entstand das VestKorn.

Der Stolz ist kaum überhörbar, wenn

die beiden darüber sprechen, dass ihr

Brot seit Oktober von allen 36 Innungs-

Bäckern geführt werden kann. Und was

ist da alles drin? Martin lässt sich nicht

lange bitten: Grober Rogen- und Sojaschrot,

Natursauerteig, Sesam, Dinkel,

Leinsaat, Kürbis- und Sonnenblumenkerne,

Haselnüsse, Salz und Wasser. Ganz

schön viel? Ja, oder wie Martin selbst

sagt: „Mehr Zutaten kann man in ein Brot

nicht reinpacken.“

Preisgekrönt statt Billigpreis

Kann man schon, sollte man aber nicht.

Denn viele Billigbrote enthalten allerlei

Unfug, der im VestKorn vermieden wurde.

Fertigmehle, Konservierungsmittel

oder künstliche Zusatzstoffe dürfen

nicht in das Premium-Brot. Dazu kommt,

dass es auch für Menschen mit Laktoseintoleranz

geeignet ist – immerhin jeder

sechste Deutsche.

Alles Gründe für das „Institut für die

Qualitätssicherung von Backwaren“

das VestKorn mit einem „sehr gut“ zu

bewerten. „Dabei haben wir 100 Punkte

erhalten – mehr war nicht möglich,“ berichtet

Oddey. Natürlich gibt es solch ein

Brot nicht zu Discounter-Preisen, aber

die bisherige Erfahrung zeigt den beiden

Bäckern, dass Kunden für Qualität eben

doch etwas mehr zu zahlen bereit sind.

Außerdem weiß Martin: „Das VestKorn

hält sich problemlos eine Woche, das

Billigbrot ist nach drei, vier Tagen eigentlich

ungenießbar.“

Handarbeit mit Bestand

Während Discounter mit vier Buchstaben

in einer einzige Backfabrik ca. 3000

Tonnen Brot am Tag verarbeiten, geht

es beim VestKorn deutlich gemütlicher

zu. Denn was lange währt, wird gutes

Brot. Mit einer Backzeit von zwei Stunden

und wöchentlich 100 Laiben. Die

fertigen Brote sind kompakt, geradezu

massiv und ziemlich sättigend. Und lecker.

Und gesund.

Da freut es zu hören, dass das VestKorn

kein saisonales Strohfeuer ist, sondern

sich langfristig im Sortiment der Bäckerinnungsbetriebe

etablieren soll. Ist das

alles nicht zuviel Aufhebens um ein Brot?

Noch mal Martin: „Ernährung ist einfach

das Wichtigste im Leben. Warum sich

mit schlechtem Brot zufrieden geben?“

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Vest | Recklinghausen

AUF EIN WINTERBIER

ZU BOENTE

Auch in dieser Wintersaison hat sich die Recklinghäuser Traditionsbrauerei Boente

einiges einfallen lassen, um in der dunklen Jahreszeit Akzente zu setzen. Neben einer

historischen Gastronomie-Stadtführung und einem jazzigen Heiligabend darf man sich

auf eins besonders freuen: das schwarze Winterbier.

Text, Foto: Sebastian Bartoschek

Winter im Vest

Was tun im Winter in der Vestmetropole?

„Recklinghausen leuchtet“ ist seit

Ende Oktober vorbei. Der hiesige Weihnachtsmarkt

kann im Ruhrgebietsvergleich

kaum punkten. Bis zu den Ruhrfestspielen

ist es noch ein halbes Jahr,

und bis zur Fertigstellung der Arkaden

vergehen auch noch einige Jahre. Umso

schöner, dass einige Recklinghäuser

Betriebe dagegen halten – so auch

Suberg’s Boente.

Zwar ist es nach wie vor gewöhnungsbedürftig,

ein fehlerhaft gesetztes Apostroph

im Logo der Traditionsbrauerei

zu sehen. Doch das Konzept, das seit

Herbst 2011 dahinter steht, geht auf:

musikalische Jazz-Events, Recklinghäuser

Lokalverbundenheit, ergänzt um

jahreszeitliche Veranstaltungen und

Spezialitäten.

Goldener Eimer, Muschelhaus

und Dornröschen

Dieser Linie bleibt man bei Boente auch

in der Winterzeit 2012 treu. Dabei haben

sich binnen eines Jahres die historischen

Stadtführungen zum Renner entwickelt.

Die Gilde der Recklinghäuser Stadtführer

beleuchtet dabei die Altstadtgeschichte,

und erläutert, was es mit dem „Muschelhaus“,

dem „Goldenen Eimer“ oder

„Dornröschen“ auf sich hat.

Dort wird dann neben einem Brauteller

der Abend mit Bier abgerundet. Wer an

der Führung am 12. Dezember teil nehmen

will, sollte sich sputen und schnell

reservieren.

WeihnachtsJazz

Eigentlich spricht nichts dagegen, das

weihnachtliche Hochfest im Kreis seiner

Familie zu verbringen. Doch immer mehr

Menschen zieht es vor und nach dem traditionellen

Weihnachtsessen hinaus. Ein

möglicher Anlaufpunkt: der Weihnachtsfrühschoppen

bei Boente. Dabei setzt

Boente mit The Joy of Swing am Heiligabend

klar auf Jazz. Gaststar Engelbert

Wrobel, mit langjähriger Erfahrung in

Sachen Weihnachts-Jazz durch die „Kölsche

Weihnacht“, soll auf die Festtage

einstimmen. Dabei setzt sich der ambitionierte

Jazzer das Ziel, die Musik der

30er und 40er Jahre zu erhalten und auch

jüngeren Menschen nahe zu bringen. So

sie denn den Weg zu Boente finden.

Ein schwarzer Tropfen

Sind Stadtführung und BoenteJazz einzelne

Höhepunkte der Wintersaison, gibt

es ein Highlight die ganze dunkle Jahreszeit

hindurch: das Winterbier. Selbst gebraut

und seit 31. Oktober im Ausschank

setzt es die Reihe der selbstgebrauten

Saisonbiere fort.

Mit einem Alkoholgehalt von 4,9 % ist

das schwarze, untergärige, leicht gehopfte

Winterbier alkoholreicher als

andere Biere und schmeckt vollmundig

und malzbetont. Und so wird auch in

der Vestmetropole die Kälte erträglicher

und das Weihnachtsfest beschwingter.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Sowohl während der Führung,

bei der es an jedem der fünf Stadttore

etwas zu trinken gibt, als auch bei der

schlussendlichen Einkehr bei Boente.

TOP 117


Gastro-Guide

AQUA

Bar · Restaurant

Unser Team bereitet mit Leidenschaft und Handwerkskunst italienische Spezialitäten im

zeitgemäßen Stil zu. Die Küche entspricht dem außergewöhnlichen Design des Restaurants:

hier findet man einen kulinarischen Mix aus Modernität und Tradition – Made in Italy. Mit

frischen Produkten wird beste Arbeit geleistet. Die Speisekarte birgt Überraschungen und

Innovation durch Authentizität. Unser Anspruch ist es, ein gastronomisches Highlight zu

schaffen, das dem Maßstab einer internationalen Metropole gerecht wird.!

Rosemeyerstraße 14 · 44139 Dortmund · Telefon: (0231) 91 29 53 70 · www.aqua-dortmund.com

Öffnungszeiten: Mo-Sa 11 – 23 Uhr, Küche: 12 – 22 Uhr

DIECKMANN’S

Restaurant · Bar · Hotel · Catering

Für Feinschmecker, die es gerne lässig haben, ist DIECKMANN’S ein Paradies. Für die

schönste Art des Ausgehens vereint das alte Bruchsteinhaus Bistro, Bar, Restaurant mit

Wintergarten (Raucherbereich) und ein gemütliches Kaminzimmer. Neben Brunch (sonntags)

und Pasta-Buffet (montags) genießt man hier eine frische, mediterran inspirierte Küche.

Dazu labt man sich an den ausgesuchten Weinen, sonnt sich im idyllischen Biergarten und

tanzt auf coolen Partys.

Wittbräucker Straße 980 · 44265 Dortmund · Telefon: (02 31) 774 94 40 · www.dieckmanns.de

Küchenzeiten: Mo-So 11.00 Uhr – Ende offen

DIMBERGER

Restaurant · Bar

Das Dimberger bietet täglichen Mittagstisch ab 11.00 Uhr sowie nachmittags frische Waffeln,

Kaffee und Kuchen. Sonntags erwartet man Sie von 11.00 - 14.30 Uhr zum Brunch für 18,50 Euro

inklusive Kaffee, Säfte und einem Glas Sekt. Es gibt einen Raucherbereich und eine wunderschöne

Terrasse. Freuen Sie sich auf eine exquisite Küche.

Hohle Eiche 5 · 44229 Dortmund · Telefon: (0231) 477 48 34 · Fax: (0231) 477 48 35

E-Mail: info@dimberger-restaurant.de · www.dimberger-restaurant.de

Öffnungszeiten: Täglich ab 11.00 Uhr und Sonntag Brunch 11.00 – 14.30 Uhr

HOHOFFS 800°

American Steakhaus

Nehmen Sie Platz an unserer langen Tafel und genießen Sie anregende Stunden im

stilvollen und behaglichen Ambiente des HOHOFFS 800°. Nicht nur räumlich, auch

kulinarisch erwartet Sie Besonderes: Der speziell für die Steak-Zubereitung entwickelte

und von uns aus den USA importierte Southbend-Ofen karamellisiert das Fleisch

bei 800° C und garantiert außergewöhnlichen Genuß – bodenständig und qualitativ

auf höchstem Niveau.

Deusener Straße 215 · 44369 Dortmund-Deusen · Telefon: (02 31) 92 69 96 05 · www.hohoffs.de

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag ab 17 Uhr · Samstag ab 16 Uhr · Sonntag ab 13 Uhr

LAS SALINAS

Tapas Bar

Der wohl berühmteste Strand Ibizas stand Pate bei der Namensfindung der spanischen

Tapas-Bar, die inzwischen seit 12 Jahren in der Fußgängerzone der Kleppingstraße eine

feste Größe ist. In einem typisch spanischen, von Fliesen und Keramik geprägten Ambiente

verbindet sich spanische Esskultur mit Lebensfreude und cooler Musik. Alioli meets House-

Sound. Total angesagt ist die immer mittwochs stattfindende Gambas-Aktion.

Kleppingstraße 9 - 11 · 44135 Dortmund · Telefon: (0231) 150 44 31

Öffnungszeiten: täglich ab 10.00 Uhr · Sonntag ab 14.00 Uhr

118 TOP


Gastro-Guide

DIANA’S – Feine Deutsche KücheRestaurant

Das Restaurant „Dianas“ versteht sich als Ihr Domizil mit Charme und Niveau. Vorzügliche

Spezialitäten aus deutschen Landen bereichern die Speisekarte ebenso wie Menüs aus

der Kreativküche unseres Meisterkochs. Beliebte Klassiker als auch Gerichte mit jungen

Einflüssen finden sich auf der Speisekarte wieder. Großen Wert wird auf Frische und hohe

Qualität gelegt. Essen versteht man hier als Erlebnis wie zum Beispiel: Unser schon legendäres

10-Gänge-Menu (immer mittwochs) für 29,50 €.

Münsterstraße 206 · 44534 Lünen · Telefon: (0 23 06) 910 37 62 · Fax: (0 23 06) 910 37 76 · www.dianas-luenen.de

Küchenzeiten: Di-Sa ab 17.00 Uhr, So ab 12.00 Uhr, Montag Ruhetag

VETRO

Restaurant · Lounge · Bar

An der Stadtkrone Ost begrüßt Sie das Vetro Team mit guter Cucina Italiana und internationalen

Spezialitäten in elegant-lässiger Look and Feel Architektur. Mit Herz und Leidenschaft

wird hier das Beste aus Küche und Keller serviert – egal ob zum Business-Lunch,

Candlelight-Dinner oder After-Work-Drink an der Bar. Im Sommer laden zwei Terrassen zum

Verweilen ein. Im Herbst werden Sie mit Specials rund ums Genießen verführt. Zu finden

ist das Vetro gleich hinter dem ADAC an der B1 – und mehr als nur einen Besuch wert.

Stockholmer Allee 55, 44269 Dortmund, Telefon 0231-7009955, www.vetro-dortmund.de

Öffnungszeiten: täglich 11 Uhr bis 24 Uhr, Küche bis 22 Uhr

RIGOLETTO

Restaurant · Bar · Lounge

Vielfältigkeit und Wandel dominieren das italienisch geprägte Gastronomiekonzept. Die

junge, kreative, mediterrane Küche wird ergänzt durch ein reichhaltiges Frühstücksbuffet,

Business Lunch und einer Auswahl hausgemachter Kuchen und Süßspeisen. Das sonntägliche

Brunch, das italienische Buffet – jeweils montags – wie auch die Veranstaltung „Kochen

mit Gästen“ sind weitere feste Bestandteile im Rigoletto. Absoluten Kultstatus genießt

mittlerweile die jeweils am ersten Samstag des Monats stattfindende Party „Rigoletto tanzt“.

Kleppingstraße 9 - 11 · 44135 Dortmund · Telefon: (0231) 150 44 31

Öffnungszeiten: täglich ab 08.30 Uhr · Sonntag ab 09.00 Uhr

KYOTO

Japanisches Restaurant

Moderne Japanische Esskunst auf hohem Niveau präsentiert in einer freundlichen Umgebung

mitten in der City. Kunstvoll arrangierte Sushi-Variationen, zarte Sashimi oder feinwürzige

Tepan-Yaki-Gerichte treffen auf eine außergewöhnlich harmonisch-kulinarische

Komposition aus Ost und West.

Rosental 9 · 44135 Dortmund

Telefon: (0231) 589 8400 · www.kyoto-dortmund.de

Öffnungszeiten: Mo-Do 12.00 – 15.00 Uhr und 17.30 – 23.00 Uhr · Fr 12.00 – 15.00 Uhr und 17.30 – 24.00 Uhr

Sa 12.00 – 24.00 Uhr · Sonntag Ruhetag

BOCCONCINO

Italienisches Restaurant · Pizzeria

Ein bezauberndes Ristorante mit einem gemütlichen Ambiente und seit April 2012 steht das

Bocconcino in der Lindemannstraße 77 unter neuer Leitung von 2 erfahrenen Fachmännern

der Branche: Lucio und Michele, bekannt aus der Dortmunder und Hagener Gastronomie-Szene.

Angeboten werden leckere Pasta-Spezialitäten, frischer Fisch aber ebenso

die klassische Steinofenpizza. Mittags gibt es Hauptgerichte bereits ab 5,80 € und Mittagsmenues

ab 9,80 €, ein schneller Service für die Mittagspause sind hier ebenso garantiert.

Lindemannstraße 77 · Ecke Wittekindstraße · 44137 Dortmund · Telefon: (0231) 950 39 57

www.bocconcino-dortmund.de · Öffnungszeiten: So-Do 12:00 – 24:00 Uhr, Fr-Sa 12:00 – 02:00 Uhr

TOP 119


Gastro-Guide

ZUM ALTEN MARKT

Westfälisches Gasthaus

Herzlich Willkommen im Gasthaus Zum Alten Markt. Mitten in der City auf dem Alten Markt

verwöhnen wir Sie mit einem frisch gezapften Thier Pils und Köstlichkeiten der Region, wie

z. B. dem Original Dortmunder Salzkuchen oder leckerem Pfefferpotthast. Für Ihre Arrangements

mit Gästen aus der Familie, dem Freundeskreis und dem Geschäftsleben finden

Sie bei uns einen urigen und stilvollen Rahmen.

Markt 3 · 44137 Dortmund · Telefon: (0231) 57 22 17 · Fax: (0231) 586 13 20

E-Mail: info@altermarkt-dortmund.de · www.altermarkt-dortmund.de

Öffnungszeiten: Mo-Do 10.00 – 01.00 Uhr · Fr-Sa 10.00 – 03.00 Uhr · So 11.00 – 23.00 Uhr

HAUS LEDENDECKERLandgasthaus

Hier findet der Gast eine vielseitige, traditionelle Küche mit den besten Spezialitäten aus

der Region. Ob knackige Salate, saftige Steaks oder die Schnitzel, die reichhaltige Speisekarte

erfreut jedes Schlemmerherz. Besonderen Wert wird auf saisonale Spezialitäten von

Erzeugern aus der Umgebung gelegt. Das Landgasthaus arrangiert Feierlichkeiten mit bis

zu 500 Personen.

Inh.: Heinrich Ledendecker · Kreisstraße 30 · 44267 Dortmund-Höchsten

Telefon: (0 23 04) 88 26 · Fax: (0 23 04) 800 10 · www.haus-ledendecker.de · Montag Ruhetag

Di und Sa 12.00 – 14.30 Uhr und 16.00 – 01.00 Uhr · Mi-Fr 16.00 – 01.00 Uhr · So 10.30 – 24.00 Uhr

TANTE AMANDA

Restaurant · Biergarten

Auf der Speisekarte finden Liebhaber der soliden Hausmannskost ihr Leibgericht ebenso

wie Freunde ausgefallenen Geschmacks. Großen Wert legt Franz-Josef Leuthold auf die

saisonale Küche. Knackige Salate, Spargel, Pfifferlinge und Wild begleiten die Gäste lukullisch

durch die Jahreszeiten. Im Sommer ist der idyllische Biergarten Treffpunkt für alle.

Gehobener Catering-Service komplettiert das Angebot.

Mosselde 149 · 44357 Dortmund

Fon: (0231) 37 22 30 · Fax: (0231) 37 22 01 · www.tante-amanda.de

Restaurant: Mo-So 12.00 – 24.00 Uhr · Biergarten: Mo-Sa 14.00 – 24.00 Uhr · So 11.00 – 24.00 Uhr

ALTES GASTHAUS GRUBEGasthaus

Das alte Gasthaus Grube ist eine der ältesten familienbetriebenen Gaststätten Dortmunds,

das sich mit gepflegter Gastlichkeit in gediegener Atmosphäre einen guten Namen gemacht

hat. Sie finden Räumlichkeiten verschiedener Größe (10 bis 200 Personen) für Veranstaltungen

aller Art. Ein idyllischer Biergarten, eine Bundeskegelbahnen und ein professioneller

Partyservice ergänzen das Angebot.

Wambeler Hellweg 131 · 44143 Dortmund · Telefon: (0231) 59 73 04 · Fax: (0231) 514256

E-Mail: restaurant@altes-gasthaus-grube.de · www.altes-gasthaus-grube.de

Öffnungszeiten: Küche geöffnet von Mo-So 11.30 – 14.30 Uhr und 17.30 – 23.00 Uhr · Dienstag Ruhetag

DER LENNHOF

Hotel · Restaurant · Bar

Wir präsentieren eine frische, kreative Küche mit saisonal wechselnden Angeboten. Ob

Business Lunch oder Dinner for two – im Lennhof sind Sie immer gut aufgehoben. Sie finden

bei uns Tagungsräume verschiedenster Größe. Verbringen Sie den schönsten Tag Ihres

Lebens in romantischer Atmosphäre. Eine gemütliche Sommer- und Winterterrasse und ein

perfektes Catering ergänzen unser Angebot.

Menglinghauser Straße 20 · 44227 Dortmund · Telefon: (0231) 758 19 0 · Fax: (0231) 758 19 60

E-Mail: info@der-lennhof.de · www.der-lennhof.de

Öffnungszeiten: ganztags · Küche: 12.00 – 14.30 Uhr, 18.00 – 22.30 Uhr · Bar 12.00 – 23.00 Uhr

120 TOP


EVENT

La Promessa – das Versprechen

KELLNERN FÜR DEN

GUTEN ZWECK

Das RTL-Spendenmarathon Charity-Dinner.

Exklusive Brautmode

Dortmund

Um den RTL-Spendenmarathon zu unterstützen,

gab es im Dortmunder Restaurant

bocconcino ein ganz spezielles

Rezept: Der gute Zweck traf auf leckere

Genüsse. Nach einem exklusiven Welcome-Drink

folgte eine exquisites Drei-

Gänge-Menü. Im Preis enthalten war ein

Verwöhnprogramm für die Gäste: Sänger

und Entertainer Peter Grimberg bot

eine bunte Bühnenshow zwischen den

einzelnen Gängen.

Der besondere Clou: Serviert wurde

das leckere Essen von drei Fernsehund

Bühnenstars. Sandra Owoc, bekannt

aus der Fernsehserie „Mieten,

Kaufen, Wohnen“ half gerne mit. Und

auch Tom Barcal, ein Schauspieler, der

in Fernsehserien wie Kobra 11, Tatort,

Wilsberg und Lindenstraße, aber auch

in Kinofilmen vor der Kamera stand, bediente

für den guten Zwecke gerne die

Gäste. Bekannt wurde Tom Barcal in erster

Linie durch die Rolle Marc („Keule“)

Schneider in der RTL-Serie „Alles was

zählt“. Im Januar 2013 ist er in der Kino-

Premiere von „Ausgelöscht“ zu sehen.

Und last but not least unterstützte eine

zauberhafte Zauberin das Serviceteam

des bocconcino. „Lady Amila“, bekannt

durch die Pro7 Sendung „The next Uri

Geller“, legte nicht nur gekonnt Gedecke

vor, sie entführte nach dem Essen die

Gäste mit Tisch-Zaubereien ins Reich

der Illusionen. Für sportliche Höhepunkte

sorgte ein Ballartist aus den Reihen

der United Freestyler. Michael Nolting,

besser bekannt als DJ Mino, Resident

im Oberhausener Club „Adiamo“, sorgte

für eine sehr relaxte Atmosphäre und

verzichtete, genau wie alle übrigen Mitwirkenden

des Abends, zu Gunsten des

RTL-Spendenmarathons auf seine Gage.

Der RTL-Spendenmarathon ist eine seit dem

26. November 1996 jährlich stattfindende

24-Stunden-Spendenshow des privaten

Fernsehsenders RTL. Es handelt sich um

die längste Benefiz-Sendung im deutschen

Fernsehen. Die Sendung wird seit

ihrem Start von Wolfram Kons moderiert,

der gleichzeitig auch Charity Gesamtleiter

von RTL ist. Sämtliche Erlöse fließen in die

gemeinnützige Stiftung „RTL - Wir helfen

Kindern“. Bei Beginn der Sendung und in

den Werbepausen werden immer wieder

die unterstützten Projekte, ihre prominenten

ehrenamtlichen Projektpaten und der

Spendenzwischenstand vorgestellt.

TOP 121

Vor der Hochzeit gibt es nichts Aufregenderes als

die Auswahl des einzig richtigen Brautkleides!

Genießen Sie diesen Moment in einer entspannten

Atmosphäre und im schönen Ambiente unserer

Villa mit ihren großzügigen Salons und Ankleideräumen.

Damit Sie aus unserem Angebot der renommiertesten

Brautmodendesigner Ihr Traumkleid

aussuchen können, stellen wir uns ganz und

mit all unserer Erfahrung auf Ihre Wünsche und

Vorstellungen ein. Gewinnen Sie einen Eindruck

auf unserer Website: www.la-promessa.de. Wir

freuen uns, wenn Sie vor Ihrem Besuch einen

Beratungstermin mit uns vereinbaren.

Bettina Nette und Katja May

Villa Westfalendamm 172 44141 Dortmund

Telefon 02 31/52 52 43 Fax 02 31/496 30 73

info@la-promessa.de www.la-promessa.de

Öffnungszeiten:

Mo.–Sa. 10.00–18.00 Uhr

Termine auch außerhalb der Öffnungszeiten


S

THE CROWN OF RUSSIAN BALLET

chwanensee

Beliebtester Ballettklassiker aller Zeiten

Verlosung

Wir verlosen 10 x 2 Karten für

Schwanensee. Bitte senden Sie uns

bis zum 12. Dezember eine E-Mail

an top-gewinn@top-magazin.de

mit dem Begriff „schwanensee“

im Betreff.

Das

Russische Nationalballett

aus Moskau tanzt

SchwAnenSee

Erleben Sie „schwanensee“, den beliebten

Ballettklassiker, mit der berührenden

Musik von Peter I. Tschaikowski, mitreißenden

Tänzen, märchenhafter Handlung und

einer opulenten Ausstattung. Das russische

nationalballett aus Moskau, mit Star-

Solisten des Bolschoi-Balletts Moskau, feiert

weltweite Erfolge. Gründer und künstlerischer

Direktor Sergei Radchenko war erster Solist

des Bolschoi-Balletts Moskau und jahrelanger

Bühnenpartner der berühmten Primaballerina

Maja Plissezkaja.

Zu Recht schreibt die Kritik:

„Diese Top-Tänzer mit einer lächelnden Eleganz, einer

leidenschaftlichen Lust am körperlichen Ausdruck, hinterlassen

einen starken, mit Bravos belohnten Eindruck.“ (Die Welt)

„Ballett auf allerhöchstem Niveau – eine perfekte und

anrührende Aufführung.“ (Frankfurter Allgemeine)

2. Jan. 2013, Mi. 20 Uhr, Westfalenhalle 2

Tickets u. a. Ruhr Nachrichten Service Center,

Tel. 90 59 59 59

Die Geschichte:

Die Schwanenprinzessin ist mit einem

bösen Zauber belegt: Sie kann nur nachts

wenige Stunden menschliche Gestalt annehmen,

und nur wahre Liebe kann sie

erlösen. Prinz Siegfried verliebt sich in die

schöne Odette und schwört ewige Treue.

Der hinterhältige Magier Rotbart wittert

seine Chance und lässt seine Tochter Odile in

Gestalt von Odette auf dem Schloss erscheinen.

Der Prinz wird getäuscht und bricht sein

Treueversprechen …

erleben Sie eine welt voller Schönheit

und eleganz!

Weitere Veranstaltungen und Informationen

finden Sie unter: highlight-concerts.com

Highlight Concerts GmbH

zauberhaft - hingebungsvoll - beeindruckend


IT’S NOT FITNESS.

IT’S LIFE!

20 m Außenpool

(beheizt, incl. großer Chill-Out Area)

Über 60 Kurse

(incl. Yoga, Thai Chi, Zumba, Aqua-Fit, u.v.m.)

Wellness und Sauna

(Kelosauna, Dampfsauna, Wellnessbereich, u.v.m.)

Top Geräte und große Trainingsfläche

(auf über 1.000 m 2 alles was das Fitness-Herz begehrt)

InBody ® Trainingsprogramm

(individuell abgestimmt samt InBody ® Analyse)

Kulinarisches im Bistro

(leckeres und Gesundes, incl. legendärem Sushi-Tag)

Die Bescherung wird dieses Jahr vorgezogen!

Am 09.12. findet unsere Weihnachtsfeier statt – neben

tollen Aktionen und attraktiven Angeboten schenken wir jedem

an diesem Tag ein freies Probetraining und bei Vertragsabschluss

die Bearbeitungsgebühr. Und falls Du noch nicht alle Geschenke

beisammen hast: Wir haben tolle Gutscheine für Massagen, 10er Karten,

und vieles mehr – also worauf wartest Du?

turnhalle die fitnesslounge GmbH · Hacheneyer Kirchweg 150 · 44265 Dortmund

Telefon: 0231/4764-8888 · www.dieturnhalle.com


Termine präsentiert von

01.12.

2012

Kulinarische Lesung

Siemen Rühaak

Die lieb gewonnene, zur Tradition

gereifte Winterlesung Siemen Rühaaks

läutet in diesem Jahr die Weihnachtszeit

im HCC ein. Im unbeschwerten Beisammensein,

mit Geschichten, Gedichten

und bei wunderbaren Gerichten wird

er uns auf sinnliche Art und Weise den

Beginn der dunklen Jahreszeit erhellen.

Harenberg City-Center, Königswall 21,

44137 Dortmund, 19:00 Uhr

Rock, Pop, Funk & Soul

01.12.

44 & more

2012 Die Party ab 40!

domicil, Hansastr. 7-11, 44137 Dortmund, 21 Uhr

09.12.

2012

12.12.

2012

Comedy: Willkommen

bei Günna

In seinem zweiten Soloprogramm

fühlt Bruno „Günna“ Knust

dem Volksgeist auf den Zahn – wie immer

brandaktuell. Günna setzt seine Lieblingsthemen

gekonnt wie kein Zweiter in

Szene: Warum sich die Ruhrpott-Männer

mit dem Älterwerden so schwer tun, wie

man sich vor zu viel Arbeit schützt und

warum der BVB in der Tabelle am Ende

immer einen Platz vor Schalke steht... Unterm

Strich gewohnter Spaßfaktor mit erhöhter

Nettolachzeit, ganz einfach Ruhrpott-Kabarett

voll aus dem Leben.

Theater Olpketal, Olpketalstr. 90, 44229 Dortmund,

Auch 13.12. und 17.12.

01.12.

2012

Kabarett: Anka Zink „Sexy

ist was anderes“

Cabaret Queue, Hermannstr. 74

44263 Dortmund, 20:00 Uhr

01.12.

2012

Musikcomedy

Die Tony Mono Worldtour

Tony Mono ist Erfolg gewohnt.

Aber er hat Charakter. „Ich werde nie

vergessen, wo ich herkomme... Von ganz

oben!!“ Fritz-Henßler-Haus, Geschwister-

Scholl-Str. 33-37, 44135 Dortmund

01.12.

2012

Kabarett

Gerd Dudenhöffer spielt

Heinz Becker „Sackgasse“

Diesmal plakatiert der Kabarettist die intellektuellen

Hohlräume, ja die Denkblockade

des stoischen Kleinbürgers, schon

mit dem Programmtitel. Sackgasse. Vor

einer Betonwand platziert, stellt sich der

Becker Heinz seinem Publikum. Er trägt

mal wieder kleinkariert und Mief unter

der Batschkapp und damit übrigens eine

Kopfbedeckung, die seit über dreißig

Jahren als Markenzeichen par excellence

funktioniert.

Theater Fletch Bizzel, Humboldtstr. 45,

44137 Dortmund, 20:00 Uhr

01.12.

2012

FAVORITEN 2012

Raimund Hoghe „Favorits“

Raimund Hoghe, wesentlicher

Protagonist der europäischen Tanzszene,

blickt auf zwei Jahrzehnte choreografischen

Schaffens zurück – Anlass für

„Favorits“. Die Performance gibt einen

Einblick in sein Werk, seinen Arbeitsprozess,

seine Stücke, die in Fragmenten

auftauchen.

theater im depot, Immermannstr. 29,

44147 Dortmund, 20:00 Uhr

02.12.

2012

Comedy

Fischer & Jung Ensemble

„Der Messias“

Björn Jung & Angelo Enghausenmicaela

bringen ihre schrill, skurrile Weihnachtscomedy

„Der Messias“ höchst unterhaltsam

auf die Bühne! Sie werden als Theo

und Bernhard die Geschichte des Messias

bis einschließlich zur Geburt nacherzählen.

Sie haben sich viel vorgenommen,

denn aus Kostengründen konnten

weder andere Schauspieler noch Tiere

engagiert werden und so schlüpfen sie

in jegliche Rollen selbst, wie Maria und

Josef, Herodes, Hirten, Gott, Gabriel, Kamele,

Schafe und und und.

Theater Fletch Bizzel, Humboldtstr. 45

44137 Dortmund, 18:00 Uhr

03.12.

2012

Adventskonzert

Dresdner Kreuzchor

St. Reinoldi,Ostenhellweg 2,

44135 Dortmund, 19:30 Uhr

Musik-Kabarett

04.12.

Drei Weihnachtsmänner

2012 für ein Halleluja

Hansa Theater Hörde, Eckardtstr. 4a,

44263 Dortmund, 19:30 Uhr

04.12.

2012

UEFA Champions League

Borussia Dortmund gegen

Manchester City

Signal Iduna Park, Strobelallee 50,

44139 Dortmund, 20:45 Uhr

04.12.

2012

Comedy: Tirzah Haase

„Danke für die Einladung!“

Was doch alles passieren kann,

wenn man von Freunden oder Bekannten

zum Essen eingeladen wird! Hat die

Gastgeberin auch gut überlegt, wen sie

zusammen einlädt? Hoffentlich weiß sie,

in welcher Beziehung A und B zueinander

stehen. Wenn nicht, wird leicht aus

Small-Talk ein ausgewachsener Streit.

Ob auch der Hund die Gäste mag? Oder

muss man sie am Ende schnellstens vor

ihm in Sicherheit bringen? Wer wird die

Tischnachbarin von wem? Birgt die Auswahl

der Speisen ungeahnte Gefahren?

Wissen alle geladenen Gäste, wie man

einen Hummer zerlegt? Oder besteht die

Gefahr, dass Teile des Panzers quer über

den Tisch fliegen?

Café Blickpunkt, Limbecker Str. 17

44388 Dortmund, 19:00 Uhr

05.12.

2012

Jubiläums-Konzert

50. Jazz-Session –

Open Stage!

Jazz-Session-Open Stage mit der Möglichkeit

für Musiker ihr Instrument mitzubringen

und an einer Session teilzunehmen.

Interessierte Musiker können

Kontakt zu Norbert Heckendorf aufnehmen

(Telefon 0176-20458995).

Ratskeller Aplerbeck, Aplerbecker Marktplatz

21, 44287 Dortmund, 19:00 Uhr

124 TOP


Termine präsentiert von

05.12.

2012

22.12.

2012

Comedy

Schmackes, Günna

und Kasalla

Schoten, Sprüchskes, Schenkelklopfer –

locker aussem Ärmel und immer voll aussem

Leben. Bruno „Günna“ Knust lässt

22 Jahre Immer–Volle-Hütte im Theater

Olpketal Revue passieren. Er mixt eine

persönliche Auswahl lieb gewonnener

Klassiker mit neuen und allerneuesten

Günnareien aus der täglich frischen Gagschmiede.

Zum Start in die neue Spielzeit

präsentiert Knust mit „Schmackes, Günna

und Kasalla“ eine Show für Kenner,

Liebhaber und Ruhrpott-Novizen.

Theater Olpketal, Olpketalstr. 90, 44229 Dortmund,

19:30 Uhr, auch 8.12., 10.12., 11.12.,

18.12., 19.12. und 22.12.

06.12.

2012

Cabaret + Chanson

Jan Josef Liefers & Oblivion

In seinem Programm „Soundtrack

meiner Kindheit“ spielt Jan Josef

Liefers mit seiner Band Oblivion die Musik

seiner Jugend in der DDR. Er verbindet

seine Songauswahl mit unterhaltsamen

und sehr persönlichen Einblicken in

den Alltag eines jungen Menschen im Osten,

der versucht, seinen Weg zu gehen,

ohne sich dabei allzu sehr zu verbiegen.

Konzerthaus Dortmund, Brückstr. 21

44135 Dortmund, 20:00 Uhr

Weihnachtliche Gala-Revue

07.12.

Hier wird nicht geengelt!

2012 DEW21 Kundenzentrum,

Ostwall 51, 44135 Dortmund, 19:30 Uhr

09.12.

2012

café balou Tangosalón

19:30 – 20:00 Uhr Schnupperkurs,

Eintritt: frei, 20:00 bis 24:00

Uhr Tangosalón, Eintritt: 4 Euro

balou e.V. – Kulturzentrum, Oberdorfstr. 23,

44309 Dortmund

09.12.

2012

12.12.

2012

Kabarett

Lioba Albus

„Single Bells“

Das Fest der Liebe naht und kein Opfer in

der Nähe, dass sich freiwillig lieben lassen

will? Alles schläft, einsam wacht…

Einsamkeit ist kein Grund, sich zwischen

Lametta an den Weihnachtsbaum zu

hängen… nicht jedenfalls, solange es

die (un)heilige Mia (Mittelkötter) gibt –

die sauerländische Mutter Theresa, die

die Menschen an ihr großes herz nimmt

und großzügig alles vereint, was nie zusammengehören

wollte! Single Bells – ein

kabarettistischer Streifzug durch die Untiefen

weihnachtlicher Weihemomente.

Prall wie das Leben, böse wie die Welt

und vor allem eins: saukomisch!

Cabaret Queue, Hermannstr. 74

44263 Dortmund, 20:00 Uhr

12.12.

2012

Vorweihnachtliche

Ketzereien – Der Weihnachtsmann

im Elchtest

in Versen, Szenen und Erzählungen mit

Kriszti Kiss und Dieter Treeck, Das freche

Bühnenprogramm mit dem Titel „Der

Weihnachtsmann im Elchtest“ spiegelt

den ganz normalen Wahnsinn der Vorweihnachtszeit.

Dabei steht auch der

rotberockte Weihnachtsbote auf dem

Prüfstand. Er muss sich immer wieder in

einer Welt bewähren, in der kaum noch

Platz ist für Geheimnisse und in der seine

Existenz ständig bedroht ist durch Versandhauskataloge

und Internet.

Café Froschkönig, Mengeder Str. 707,

44359 Dortmund, 19:30 Uhr

12.12.

2012

Comedy

Heinz Gröning „Verschollen

im Weihnachtsstollen“

Heiterer Tiefgang und brüllend komischen

Unsinn zum Thema Weihnachten.

Kein Auge bleibt trocken, wenn der unglaubliche

Heinz in seiner unnachahmlich

herzergreifenden Art Weihnachtsgedichte

vorträgt.

Schauburg Dortmund, Brückstr. 66

44135 Dortmund, 20:00 Uhr

12.12.

2012

Comedy

Matze Knop „Platzhirsche“

An Matze Knop kommt man einfach

nicht vorbei. An ihm oder besser

gesagt an einer seiner zahlreichen Parodien

von Jürgen „Kloppo“ Klopp über

Niki Lauda, Jogi Löw, Felix Magath, den

„Lodda“ und Kaiser Franz Beckenbauer

bis hin zu Dieter Bohlen und, und,

und. Nun hat man endlich die Chance,

alle an einem Abend live zu sehen! Mit

„Platzhirsche – Männer, Machos, Muttersöhnchen“

greift Matze Knop in Stand-

Up-Manier tagesaktuelle Themen auf

und lässt auf der Bühne die Grenzen zwischen

Parodie und Original verschwimmen.

Nicht umsonst eilt ihm der Ruf des

besten deutschen Parodisten voraus!

Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr. 50-58,

44147 Dortmund, 20:00 Uhr

12.12.

2012

Comedy

Dr. Eckart von Hirschhausen

Liebesbeweise

Liebe geht durch den Magen, aber was

wird aus der Liebe, wenn sie durch den

Magen durch ist? Sie geht ins Blut! Liebesbeweise

sind meistens sehr peinlich

und bewirken das Gegenteil. Höchste

Zeit, dass sich Hirschhausen der Sache

annimmt, damit es auch bei aller Liebe

was zu lachen gibt. Wer die Logik der

Hormone kennt, hat nicht weniger vom

Leben, sondern mehr.

Konzerthaus Dortmund, Brückstr. 21

44135 Dortmund, 20:00 Uhr

TOP 125


Termine präsentiert von

13.12.

2012

Ensemble Fletch Bizzel

„Drei Männer im Schnee“

Wenn ein Millionär sich in den

Kopf setzt, als „armer Mann“ verkleidet

die Menschen wirklich kennenzulernen,

erlebt er einige Überraschungen: Da wimmelt

es plötzlich von falschen Identitäten

und Namen. Und die Missverständnisse

überkugeln sich. Theater Fletch Bizzel, Humboldtstr.

45, 44137 Dortmund, 20:00 Uhr

15.12.

2012

16.12.

2012

Theater

„Angriffe auf Anne“

von Martin Crimp

16 Szenarien für das Theater. Nach einem

Theatertext des britischen Autors

Martin Crimp aus dem Jahr 1997

Wichern – Kultur- und Tagungszentrum

Stollenstr. 36, 44145 Dortmund, 19:30 Uhr

15.12.

2012

Hans Werner Olm

„Mir nach, ich folge!“

Dietrich-Keuning-Haus, Leopoldstr.

50-58, 44147 Dortmund, 20:00 Uhr

22.12.

2012

Telök und Sanftenschneider:

In der Weihnachtsmetzgerei

Ein X-Mas-Comedy-Shop der

ganz speziellen Art. Mit den Comedy-

Fachverkäufern DER TELÖK, beinharte

Blutgrätscher auf dem Feld absurder

Komik und mit dem womanizer Helmut

Sanftenschneider, genialer Musiker und

begnadeter Moderator. Gemeinsam bilden

sie ein Fleischermeister-Triumvirat,

um in der Weihnachtsmetzgerei eine Gag-

Schlachtplatte aufzufahren. Cabaret Queue,

Hermannstr. 74, 44263 Dortmund, 20 Uhr

23.12.

2012

Konzertante Party

Winnie Appel & Band

Dieckmann’s, Wittbräucker Str. 980,

44265 Dortmund, 20:00 Uhr

15.12.

2012

Bluegrass Jamboree 2012

Im Dezember 2012 gastiert die

Bluegrass Jamboree erneut als

„Festival of Bluegrass and Americana

Music“ im domicil – mit neuem Programm

und neuen Künstlern.Die spannendsten

Entwicklungen finden zur Zeit

abseits der Ursprungsregionen im Südosten

der USA statt. Auf die gleiche Weise

wie Bill Monroe mit seiner Band in den

späten 40er Jahren aus Blues, Jazz, Irish

und Scottish Folk sowie Gospel und Spirituals

in Kentucky die „Arme-Leute Musik“

Bluegrass erfand, erneuert sich die

Musik Generation für Generation: Jede

trägt die Fackel ein Stück weiter, neugierig

in neue Nischen leuchtend.

domicil, Hansastr. 7-11, 44137 Dortmund, 20 Uhr

15.12.

2012

Revue: My Way –

Frank Sinatra Revue

In jetzt über 100 Bühnenvorstellungen

und Open-Air Auftritten singt und

spielt Rudi Strothmüller Frankies legendäre

Welthits und die Szenen, die Jost

Krüger für ihn und die Schauspielerin

und Sängerin Sabine Murza schrieb.

Hansa Theater Hörde, Eckardtstr. 4a

44263 Dortmund, 19:30 Uhr, Auch 3.2.2013

18.12.

2012

31.12.

2012

Tanz

Ballet Revolución

Eine Tanzrevolution und

-evolution zugleich, die sämtliche Zuschauer

aus den Sitzen reißt.

Konzerthaus Dortmund, Brückstr. 21,

44135 Dortmund, 20:00 Uhr

22.12.

2012

Just Gospel:

Christmas Celebration

Gospel. Muss man erleben.

Nicht einfach eine Musikrichtung, sondern

eine zeitgemäße Lebenseinstellung,

die ihren verbalen Ausdruck in Rhythmen,

Melodien und Harmonien aus dem

Schatz der Vergangenheit und Gegenwart

sucht und findet. Das musikalische

Gewand wird sich weiter verändern- so,

wie das Leben immer weiter geht. Kraftvoll.

Dynamisch. Stimmen live, echt und

direkt – ohne doppelten Boden.

St. Marien-Kirche, Kleppingstr. 5,

44135 Dortmund, 20:00 Uhr

24.12.

2012

19. Weihnachtsgala –

Das Original

Heilig Abend wird wieder das gespielt,

was jeder vermisst! DJ Michael

Bowe legt House, Party-Classics, RnB/

Soul und natürlich „Last Christmas“ bis

in die frühen Morgenstunden auf. Einlass

ausnahmslos in Abendgarderobe! Special

Offer des Hotels: Übernachtung mit

Frühstück 55,00 Euro und ganztägliche

Wellnessbenutzung.

Hilton Dortmund, An der Buschmühle 1

44139 Dortmund, 22:30 Uhr

Konzert

28.12.

Pee Wee Bluesgang

2012 Musiktheater Piano, Lütgendortmunder

Str. 43, 44388 Dortmund, 19:00 Uhr

11.01.

2013

Prinzenball des Dortmunder

Prinzenpaares Dirk II. & Eva I.

Mit Tanz, Livemusik, verschiedenen

Stargästen und großer Tombola.

Goldsaal der Westfalenhallen

Strobelallee 45, 44139 Dortmund, 19:00 Uhr

126 TOP


Termine präsentiert von

AUSGEWÄHLTE VERANSTALTUNGEN IN DEN WESTFALENHALLEN VON DEZEMBER 2012 BIS 15. MÄRZ 2013:

01.12.2012

42. Dortmunder

Amateurfunkmarkt

01.12.2012

Sudberg’s Ü30 Party

07.12.2012

In Extremo

08. – 09.12.2012

Apassionata

09.12.2012

Cinderella – Das märchenhafte

Popmusical

14.12.2012

Sascha Grammel

16.12.2012

Stille Nacht – Eine musikalische

Weihnachtsgeschichte

20.12.2012

Silbermond

21.12.2012

AIDA Night of the Proms 2012

26. – 27.12.2012

Die Toten Hosen

27. – 30.12.2012

Voca People

29.12.2012

Onlineprinters-CUP 2012

31.12.2012

Liebesperlen

02.01.2013

Schwanensee

04.01.2013

TUI Feuerwerk der Turnkunst

05. – 06.01.2013

Deutsche Brieftauben-Ausstellung

und

Europa Schau – Internationale

Fachmesse

des Brieftaubensports

11. – 13.01.2013

ADAC Supercross 2013

15.01.2013

Das Phantom der Oper

16. – 17.01.2013

BEST OF EVENTS INTERNATI-

ONAL

Fachmesse für Wirtschaftskommunikation

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& Kongress (nur

für Fachbesucher)

19. – 20.01.2013

Brille & Co – Die Augenoptik Fachmesse

(nur für Fachbesucher)

19. – 20.01.2013

Hochzeitstage · Informieren ·

Anprobieren · Kaufen auf den

schönsten Hochzeitsmessen

Deutschlands

25. – 27.01.2013

ICE AGE LIVE!

29.01. – 03.02.2013

JAGD & HUND – Internationale

Fachmesse für Jagd & Angelfischerei

30.01.2013

Rhythm of the Dance

31.01.2013

Dieter Nuhr

01.02.2013

Militär- und Blasmusikparade

02.02.2013

Paul Kalkbrenner

08. – 09.02.2013

Mario Barth

14.02.2012

Martin Rütter

15. – 16.02.2013

PUR Tour 2013

16.02.2013

Sissi – Musical

16. – 18.02.2013

Wäsche und mehr…

Lingerie Ordermesse (nur für Fachbesucher)

17.02.2013

Westfälische Münz- & Sammler-

Börse

Münzen, Medaillen, Orden, Papiergeld,

Sammler-Literatur, Postkarten

17.02.2013

Ladyfashion –

2nd Hand Modemarkt

Von Frau zu Frau – Mode, Schuhe,

Accessoires, Kinder- & Babybekleidung

20. – 21.02.2013

MAINTENANCE Dortmund

Industrieplattform für Instandhaltung

22. – 24.02.2013

Ecco Indoor Trail

28.02.2013

All you need ist love! – Beatles

Musical

28.02.2013

Seeed

28.02. – 03.03.2013

MOTORRÄDER

Internationale Motorrad-Ausstellung

02.03.2013

Massachusettes –

Das BEE GEES Musical

02.03.2013

Moses Pelham & Band

07. – 10.03.2013

Internationales Reitturnier

SIGNAL IDUNA CUP

12.03.2013

Die Nacht der Musicals

13. – 17.03.2013

CREATIVA – Europas größte

Messe für kreatives Gestalten

13. – 17.03.2013

LandGarten.kreativ

Der Martkplatz für Gartenkultur

und ländliche Lebensart

13. – 17.03.2013

PerlenExpo – Der europäische

Treffpunkt für Hersteller, Designer

und Perlenbegeisterte

14.03.2013

Joe Bonamassa

TOP 127


Kultur

125 JAHRE UND KEIN BISSCHEN LEISE

DIE DORTMUNDER PHILHARMONIKER FEIERN JUBILÄUM

Mit Strauss’ „Zarathustra“ op. 30 gönnten

die Dortmunder Philharmoni ker unter

der Leitung ihres General musikdirektors

Jac van Steen am Tag der Deutschen

Einheit sich und den Zuschauern einen

monumentalen Auftakt in die Jubiläumssaison;

aber auch kammermusikalische

Passagen wurden feinnervig ausmusiziert

und Konzertmeisterin Shinkyung

Kim hatte ausreichend Gelegenheit zu

einem Solo. Ein wunderschönes „Ständchen“

brachte Pianist Ronald Brautigam

den Philharmonikern mit Mozarts Konzert

für Klavier und Orchester B-Dur (KV

595): Perlende Läufe bestimmten den

Kopfsatz, poetisch gelang der Mittelsatz,

lebendig das Finale. Ein wenig irritiert

waren die Zuschauer von der Rede des

Oberbürgermeisters, der sich nicht nur

ein wenig „hölzern“ benahm und Loblieder

auf den Generalmusik direktor sang,

dessen Vertrag nicht verlängert wurde.

Das Orchester blickt nun auf eine 125-jährige

Geschichte zurück: Hervorgegangen

ist es aus dem Orchesterverein, der sich

1846 von der als Löbkeschen Gesellschaft

gegründeten Kapelle von Franz

Giesenkirchen abspaltete. Am 6. Oktober

des Jahres 1887, das die Philharmoniker

als ihr Gründungsjahr betrachten,

war es dann so weit: Georg Hüttner, der

dem Orchester bis zu seinem Tode 1919

vorstand, wurde zum Diri genten gewählt

und gab an diesem Tag seinen Einstand

– gerade einmal 35 bis 40 Musiker waren

es damals. Zunächst gaben die Musiker

nur sonntags und mittwochs volkstümliche

Konzerte, freitags Sinfoniekonzerte.

Von der Hüttnerschen Kapelle zu

den Dortmunder Philharmonikern

Der ursprüngliche „Dortmunder Orchesterverein“

wurde 1893 zur „Hüttnerschen

Kapelle“, 1897 dann zum Philharmonischen

Orchester. Erst in der Spielzeit

2004 05 erhielten die Dortmunder Philharmoniker

ihren heutigen Namen. Im

ersten Viertel des letzten Jahrhunderts

erwarb die Stadt Dortmund das Orchester,

das zunächst privat geführt wurde,

um dann unter der Aufsicht des Rates

der Stadt weitergeführt zu werden. 1904

wurde das Stadttheater am Hiltropwall

mit Wagners „Tannhäuser“ eröffnet, und

seit dieser Zeit wurde das Orchester regelmäßig

zu Opern- und Operettenaufführungen

herangezogen.

Auf Georg Hüttner folgte Wilhelm Sieben

als Dirigent, der das Orchester

auch durch die Jahre des ersten und

zweiten Weltkriegs führte und ein Jahr

vor seinem Eintritt in den Ruhestand

das neue Stadttheater am Hiltropwall,

das im Zweiten Weltkrieg zerstört worden

war, mit eröffnete.

128 TOP


Kultur

Die „Ära Schüchter“

Bedeutende Dirigenten folgten, Wilhelm

Schüchter etwa, dessen Charisma dergestalt

war, dass man noch heute von

der „Ära Schüchter“ spricht: Unter seiner

Leitung wurde die Zahl der Musiker

nach Ratsbeschluss von 76 auf 96 erhöht,

was eine Höherstufung des Orchesters

zu einem A-Orchester mit sich brachte.

Ihm folgte Marek Janowski, der gemeinsam

mit Generalintendant Paul Hager eine

Inszenierung von Wagners „Ring“ auf

die Beine stellte: eine Herausforderung

auch für jedes große Haus. Hans Wallat

übernahm gleich zwei Mal – zunächst

von 1980 bis 1985 und dann noch einmal

von 2001 bis 2002, nachdem Anton Marik

frühzeitig Dortmund verlassen hatte

– den Dirigentenstab. Und aufgrund der

ungewöhnlich produktiven Zusammenarbeit

ernannten die Philharmoniker Wallat

schließlich zu ihrem Ehrendirigenten.

Stars zum Jubiläum

Der Amerikaner Arthur Fagen wird als

der Generalmusikdirektor in die Geschichte

eingehen, der bei der Eröffnung

des Konzerthauses am 13. September

2002 die dritte Sinfonie von Mahler dirigierte

– mit Violetta Urmana als Solistin.

Ihm folgte der „große Blonde“ aus

den Niederlanden, Jac van Steen, der

leider mit der Jubiläumsspielzeit seine

letzte Spielzeit in Dortmund hat, und es

geschafft hat, seine Musikfreunde, „die

weltweit als Stargäste auf internationalen

Bühnen gefeiert werden, für Dortmund

zu gewinnen“, darunter unter anderem

die Geigerin Janine Jansen, die mit Szymanowskis

erstem Konzert für Violine

und Orchester das erste Philharmonische

Konzert bestritt, „Orgelhexe“ Iveta

Apkalna, die beim dritten Philharmonischen

Konzert im November mit Francis

Poulencs Konzert für Orgel, Streicher

und Pauke zu hören war, oder aber die

den Dortmundern bestens bekannte Mezzosopranistin

Jane Henschel, die beim

fünften, der im letzten Jahr ermordeten

Konzertkritikerin Dr. Sonja Müller-Eisold

gewidmeten Philharmonischen Konzert

unter der Leitung von Anton Marik mit

Wagners „Wesendonck.Liedern“ zu hören

sein wird. Ein weiters „Leckerchen“

ist mit Sicherheit das letzte Philharmonische

Konzert im Juli: Dann wird Isabelle

Faust, die beim Einstiegskonzert Jac van

Steens in Dortmund Beethovens Violinkonzert

spielte, Brittens Konzert für Violine

und Orchester op. 15 gemeinsam mit

den Dortmunder Philharmonikern und

Jac van Steen bestreiten.

Text: Martina Lode-Gerke

Fotos (Quelle): Theater Dortmund

TOP 129


Kultur

WO STARS SICH DIE KLINKE

IN DIE HAND GEBEN Marc Minkowski, Sunnyi Melles,

Frank Peter Zimmermann und Esa-Pekka Salonen im Konzerthaus

Wie lange die stehenden Ovationen gedauert haben, konnte man im Nachhinein nicht mehr sagen: Zur Saisoneröffnung spielte das

City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung von Andris Nelsons Mahlers „Auferstehungssinfonie“ – ein gigantisches

Werk, das ebensolche Interpreten fand, die mit viel „Biss“ und ungeheurem Einfühlungsvermögen für die ruhigeren Passagen spielten.

Fast zerbrechlich wirkten da die Pizzicato-Passagen im zweiten Satz, monumental hingegen das Finale, bei dem auch der CBSO

Chorus zum Einsatz kam: Gänsehautfaktor hatten da vor allem die leisen Passagen. Als Solistinnen fungierten die hervorragende

Sopranistin Lucy Crowe und die japanische Mezzosopranistin Mihoko Fujimura, die mit angenehm warmem Ton interpretierte.

Eher selten hört man Griegs Schauspielmusik

op. 23 zu Ibsens „Peer Gynth“: Im

Oktober kam sie mit Luxusbesetzung an

die Brückstraße: Das Mahler Chamber

Orchestra musizierte unter der Leitung

von Marc Minkowski temporeich und

äußerst präzise, der Estnische Philharmonische

Kammerchor ist ein homogener,

differenziert agierender Klangkörper

und verfügt über gute Solostimmen,

wie der Auftritt der drei Sennerinnen

bewies. Die Solopartien waren ebenfalls

gut besetzt mit Mezzosopranistin Marianne

Beate Kielland, Bariton Johannes

Weisser und allen voran Mari Erikmoen,

die mit silbrigem Sopran eine anrührende

Solveig gestaltete. Der eigentliche

Star jedoch war unbestritten Sunnyi

Melles: Was diese Schauspielerin, die

nacheinander Peer Gyths Mutter, das

Mädchen im grünen Kleid, den Trollkönig

(mit schweizerischem Akzent) und

viele andere Figuren gestaltete, an unterschiedlichen

Stimmlagen und Tönen

drauf hat, ist fast unbegreiflich. An ihrer

Seite verblasste ein wenig Tilo Werner

als Peer Gynth.

Immer wieder richtet das Konzerthaus

auch das Augenmerk auf die Werke von

Komponisten, die nicht unbedingt Publikumslieblinge

sind. Oder doch?

Zumindest waren die Konzerte der „Alban-Berg-Zeitinsel“

mit dem Philharmonia

Orchestra unter der Leitung von

Esa-Pekka Salonen Ende Oktober sehr

gut besucht. Am 30. Oktober brachte der

Duisburger Geiger Frank Peter Zimmermann

den Hörern Bergs Violinkonzert

„Dem Andenken eines Engels“ näher. Unspektakulär

tritt Zimmermann auf, um

so größer ist die Wirkung seines Spiels:

das rasche, ausladende Vibrato, die im

ersten Satz dennoch fahle Tongebung.

Im zweiten Teil dann Mahlers neunte Sinfonie

mit kräftigen Akzenten im ersten

Satz das, aber auch durchaus „hemdsärmeligen

Passagen“ – purer Genuss.

Angela Denoke war die vielumjubelte

Marie in Bergs „Wozzeck“, auch Johan

Reuter als innerlich zerrissener Wozzeck

beeindruckte. Hochkarätig besetzt auch

die kleineren Rollen: Hubert Francis als

Tambourmajor, Joshua Ellicott als Andris

und andere.

Text: Martina Lode-Gerke

Fotos: Saisoneröffnung: Pascal Rest,

Berg-Zeitinsel: Petra Coddington

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Kultur

Der Mensch – mit allen Schattenseiten

Menschenbilder im Expressionismus: eine kleine aber feine Ausstellung

Heinrich Schelhasse (1896-1977), Kabarettszene, 1920 © Nachfahren

August Macke (1887-1914), Märchen (Sindelsdorf),

1911 © Gustav-Lübcke-Museum Hamm

Emil Nolde (1867-1956), Spanisches Zigeunermädchen,

1921 © Stiftung Seebüll Ada und Emil Nolde

Hermann Stenner (1891-1914), Verspottung

Christi, 1913 © Gustav-Lübcke-Museum Hamm

„Ecce homo“ – „Sieh, ein Mensch“ diese

Worte entstammen dem Evangelium des

Johannes, Kapitel 19, Vers 5. Mit diesem

Ausdruck der Hochachtung erklärte der

römische Statthalter von Judäa, Pontius

Pilatus (26-36 n. Chr.) den gegen Jesus

aufgebrachten Leuten, dass seiner Meinung

nach der mit einer Dornenkrone

als „König der Juden“ verhöhnte Jesus

sich keines Vergehens schuldig gemacht

habe ... Viele Jahrhunderte später bediente

sich Friedrich Nietzsche dieses

Zitats in einem Gedicht (aus dem Zyklus

„Dem unbekannten Gott“) und in seiner

gleichnamigen Selbstdarstellung, in der

der Philosoph rückblickend Deutungen

seiner philosophischen Schriften gibt

und sich selbst und seine Erkenntnisse

als schicksalhafte Ereignisse von weltbewegender

Größe präsentiert ...

Den Menschen in der Vielfalt seiner Wesens-,

Begehrens- und Geisteszüge zu erkennen

und sich damit auseinanderzusetzen,

war auch ein Anliegen der Künstler

des Expressionismus, allen voran der

bildenden. Eine Ausstellung im Hammer

Hermann Stenner (1891-1914), Chinesische Szene,

1913 © Gustav-Lübcke-Museum Hamm

Gustav-Lübke-Museum ist den Künstlern

dieser Zeit gewidmet: Eine Auswahl mit

über 120 Werken (Gemälden, Plastiken,

Zeichnungen, etc.) zum großen Teil aus

eigenem Bestand, zum Teil aber auch

Leihgaben, richten das Auge des Betrachters

auf die Befindlichkeiten der

Menschen im ersten Viertel des 20.

Jahrhunderts: Enttäuscht sind sie nach

dem Krieg, wie Lithografien Max Beckmanns

aus der Mappe „Berliner Reise“

(im Besitz des Museums) eindrucksvoll

belegen, aber auch „aufmüpfig: Für sein

Aquarell (von 1922) „Professor Freud

gewidmet“ aus der Mappe „Ecce homo“

musste sich der Künstler George Grosz

vor Gericht verantworten. Vorwurf: Verbreitung

pornografischer Schriften. Zu

sehen: im Vordergrund ein gut bürgerlich

gekleideter Herr, im Mittel- und Hintergrund

diverse „Damen“ und er selbst

in eindeutiger Pose ... Das freudsche „Es“

lässt grüßen ...

Es ist ein Anliegen der Ausstellung, den

Expressionisten bzw. das Menschenbild

dieser Epoche in allen Facetten

zu zeigen: als „Gourmet“ (wobei damit

durchaus alle leiblichen Freuden gemeint

sind), als Gefühlsmenschen, dem

es auf familiäre und freundschaftliche

Beziehungen ankommt, aber auch als

politisches Wesen: Beispielhaft hierfür

ist Käthe Kollwitz‘ Holzschnitt „Gedenkblatt

für Karl Liebknecht“, das durchaus

sehr plakativ die Gefühle der Menschen

damals widerspiegelt, die sich um den

Leichnam des ermordeten Politikers und

Begründers der KPD scharten.

Die Ausstellung in Hamm ist nicht groß,

bietet aber einen großen Facettenreichtum

und gibt ein Gefühl für die Epoche

des Expressionismus, für den unter

anderem der Dichter Georg Trakl literarisch

einstand. Dabei sind nicht nur

die großen Meister der Epoche wie August

Macke, Emil Nolde oder eben Max

Beckmann zu sehen, sondern auch viele

Künstler aus der zweiten Reihe, Willi Geiger

etwa, Adolf de Haer oder Heinrich

Schelhasse, die es durchaus wert sind,

entdeckt zu werden.

Text: Martina Lode-Gerke

Gustav-Lübke-Museum

Die Ausstellung ist bis zum 24. März 2013 zu

sehen:: Di.-Sa. 10-17 Uhr, So. 10-18 Uhr, Eintritt

5 € (erm. 3 €), Kinder unter 6 Jahren frei.

Neue Bahnhofstraße 9, 59065 Hamm.

www.hamm.de/gustav-luebke-museum

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Kultur

Es kann nicht sein, was nicht sein darf

Schillers „Kabale und Liebe“ im Schauspielhaus

Bereits am 24. 9. 1782 foh Friedrich Schiller aus dem Machtbereich des Herzogs Karl Eugen von Württemberg – ein Motiv, das

sich in seinem dritten Schauspiel nach den „Räubern“ und dem „Fiesko“ wiederfindet: „Kabale und Liebe“ handelt von der Liebe

zweier junger Menschen unterschiedlichen Standes, die an der strengen Trennung der Klassen scheitert und die überlegen, aus

dem Machtbereich des Fürsten zu fiehen.

Ein europäisches Stück

Der französische Regisseur Jean-Claude

Berutti, für den es sich dabei um

ein europäisches Stück handelt, darauf

verweise bereits der Titel, der die Weltanschauungen

zweier sehr unterschiedlicher

Philosophen beinhalte: Macchiavelli

für „Kabale“ und Rousseau für die

Liebe, stellt in Dortmund das bürgerliche

Trauerspiel in zeitgemäßer, sehr beeindruckender,

dichter Weise auf die Bühne.

Schon die in drei Boxen geteilte Bühne

(Rudy Sabounghi) weist auf die strikte

Trennung der Klassen hin: Links steht

das Haus des Stadtmusikanten, in der

Mitte das Präsidenten-Domizil, rechts

das Haus der Favoritin des Fürsten, Lady

Milford. Je nach Bedarf wird die entsprechende

Box nach vorn gefahren, was

die häufigen Szenenwechsel beschleunigt

– lediglich die teilweise aggressive

Musik ist gewöhnungsbedürftig, dient

aber wohl dazu, die Geräusche der sich

verschiebenden Kulissen zu übertönen.

Spielball der Interessen

Die Schauspieler sind ihrem Stand gemäß

gekleidet (Kostüme: Colette Huchard),

und so, wie es heutigem Standard

einschlägiger TV-Vorabendserien

entspricht, was durchaus nicht negativ

ins Gewicht fällt. Bettina Lieder ist eine

anrührende, mädchenhafte Luise, der

man die erste und leider unglückliche

Liebe sofort abnimmt. Sie muss von ihren

„Mitstreitern“ einiges ertragen, wird

von dem einen oder anderen häufiger

mal am Kragen gepackt oder hin- und

hergeschleift – ein Spielball der Interessen,

ausgeliefert. Auch die männlichen

Protagonisten schenken sich nichts und

wälzen sich prügelnd auf dem Bühnenboden:

ihr Geliebter Ferdinand (Christoph

Jöde), bis zur Selbstausgabe in sie

verliebt, aber schlussendlich kraftlos

gegenüber seinem Vater, ihr Vater (Andreas

Beck), der seine Tochter nicht als

„Metze“ eines höher Gestellten sehen

will, Präsident von Walter (Axel Holst)

als eine schneidige Persönlichkeit, die

sich aber ihres „wackligen“ Thrones

bewusst ist und die eigenen Interessen

gnadenlos in den Vordergrund stellt.

Und nicht zuletzt der Haussekretär des

Präsidenten Wurm, von Uwe Rohbeck

schmeichelleckerisch, stets auf den eigenen

Vorteil bedacht mit komischen

Momenten dargestellt. Friederike Tiefenbacher

bleibt als stotternde Mutter

Luises entsprechend der Rolle eher passiv,

Caroline Hanke gestaltet Lady Milford

als eine standesbewusste Person,

aber innerlich zerrissen.

Eine wunderbare, sehr sehenswerte

Aufführung, die das Publikum bei der

Premiere teilweise mit stehenden Ovationen

feierte.

Text: Martina Lode-Gerke

Fotos: Birgit Hupfeld

TOP 133


Kultur

DER WILLE ZUR MACHT

Mussorgskys „Boris Godunow“ treibt zur Zeit sein Unwesen auf der Opernbühne

Mussorgskys 1874 im St.-Petersburger Mariinsky-Theater uraufgeführte Oper „Boris Godunow“ ist auf den Spielplänen

deutscher Opernhäuser eher selten – zu düster wahrscheinlich das Sujet um den im Jahr 1586 zum Stellvertreter des regierungsunfähigen

Zaren Fjodor I. Iwanowitsch avancierten und fast ohne dynastische Legitimation 1598 zum Zaren gewählten

russischen Herrscher.

Die Dortmunder Aufführung bedient sich

der Originalsprache – eine Tendenz, die

heutige ebenso unvermeidlich wie fragwürdig

scheint. Wer kann schon Russisch?

Wenn dann noch – zumindest in

den ersten Sitzreihen eine Beleuchtung

hinzukommt, die zeitweise das Lesen der

Übertitel – die übrigens nicht alles korrekt

übersetzen – fast unmöglich machen,

ist das Verständnis doch arg getrübt.

Schuld und Macht

Die Bühne von Stefan Hagemeier ist

durch graue (Beton?)Wände nach allen

Seiten hin eng begrenzt; im Hintergrund

prangt eine rote Schrift an der Mauer

„wina i blastj“ (Schuld und Macht), die

unmissverständlich den Tenor der Handlung

markiert. Lediglich kleine Details

dienen der Markierung des Handlungsortes.

Ein paar goldglänzende Ikonen

oder sonstiger Prunk, den man mit der

Zarenzeit eigentlich verbindet: Fehlanzeige!

Ein wenig langweilig ist das über drei

Stunden dann schon.

Die Regie von Katharina Thoma indes

macht einiges wett: Stringent ist die Personenführung,

großartig die bewegenden

und bewegten Szenen mit dem von Granville

Walker bestens einstudierten Chor.

Die Dortmunder Philharmoniker begleiten

unter der Leitung von Generalmusikdirektor

Jac van Steen sehr differenziert,

loten die Klangfarben Mussorgskys sorgfältig

aus.

Differenzierte Klangfarben

Dimitry Ivaschenko ist ein stimmlich sehr

präsenter Boris, der die Zerrissenheit und

Unsicherheit dieser Figur sehr glaubhaft

darstellt. Ileana Mateescu spielt einen

schlaksigen, noch unreifen Zarewitsch,

der auf einem großen Tisch mit einer

dreidimensionalen Landkarte des russischen

Reiches spielen und dabei auch

mal flugs ein paar Gebäude verschieben

darf. Bei der Premiere musste die Rolle

allerdings von Hanna Larissa Naujoks

von der Seitenbühne aus gesungen werden,

was aber kein Problem darstellte.

Christian Sist zeigt sich als Mönch Pimen

bestens disponiert, Hannes Brock ist ein

herrlich intriganter, aalglatter Fürst Schuiskij,

Tamara Weimerich eine liebevolle,

zarte Zarentochter Xenia. Der großartige

chinesische Bass Wen Wei Zhang wertet

die kleine Rolle des entlaufenen Mönchs

Warlaam durch seine gewaltige, stets präsente

Stimme gehörig auf.

Irina Bartels hat die Darsteller in eher

schmucklose Alltagskleidung gehüllt,

die das ganze Geschehen ein wenig in

die Gegenwart rückt, ohne dass ausdrücklich

Parallelen zu aktuellen politischen

Zuständen gezogen würden.

Lediglich Mantel und Zarenkrone sind

recht prächtig gestaltet – und tatsächlich

zu groß für Boris.

Text: Martina Lode-Gerke

Fotos: Thomas M. Jauk

134 TOP


Kultur

ROTIERENDE KULISSEN

UND EIN QUIRLIGER STAR

Jule Stynes Musical „Funny Girl“ im Opernhaus

Es war eine Produktion mit Hindernissen: Sie zog sich über vier Jahre hin und die Premiere

musste fünf Mal verschoben werden. Doch die Kritiker überschlugen sich nach der

Uraufführung am 26. März 1964 im Winter Garden Theatre in New York vor Begeisterung;

Barbara Streisand, die bis zu diesem Zeitpunkt noch wenig Bühnenerfahrung hatte, wurde

durch Stynes Musical bald berühmter als die echte Fanny Brice.

Distinguierter Gentleman

Nun quirlt der einstige Star der Ziegfeld-

Revuen über Dortmunds Opernbühne,

ebenfalls mit großem Erfolg. Gefeiert

wurde bei der Premiere von Stynes Musical

„Funny Girl“ im Oktober vor allem

Hauptdarstellerin Katharine Mehrling,

die als wahres Energiebündel über die

Bühne fegt und recht glaubhaft die Zerrissenheit

der Figur, die sich schlussendlich

zwischen Erfolg und Liebe entscheiden

muss, darstellt (Regie Stefan Huber).

Hin und wieder läuft die Sängerin, die

sich stimmlich nicht schont, ein wenig

Gefahr, des Guten zu viel zu tun und die

Figur zu überzeichnen. Manchmal wäre

da weniger sicherlich mehr. Ihr zur

Seite hat Bernhard Bettermann (einem

breiteren Publikum sicher bekannt unter

anderem aus diversen Tatort-Folgen

und als Dt. Stein in der Serie „In aller

Freundschaft“) da als Nick Arnstein wenig

Chancen, sich zu profilieren, bleibt

mit seiner distinguierten Eleganz eher

ein wenig steif.

Hervorragend ist wie immer Hannes

Brock, in diesem Fall als Florenz Ziegfeld

jr., und auch Johanna Schoppa zeigt

sich als mütterlich-besorgte Mrs. Brice

wandlungsfähig.

Philharmoniker „plus“

Die Dortmunder Philharmoniker, aufgestockt

durch Gäste wie den Bass isten

Bernd Zinsius, Schlagzeuger Stefan

Schott und Trompeter Axel Riesenweber,

haben unter der musikalischen Leitung

von Jürgen Grimm, der auch die Premiere

dirigierte und mit Philipp Armbruster

alterniert, sichtlich Spaß an den für sie

doch eher ungewöhnlichen Klängen und

präsentieren sich bestens aufgelegt und

motiviert, musizieren mitreißend.

Hübsch ist das Bühnenbild von

Harald B. Thor, das aus praktischen

Versatzstücken besteht und variabel

ist. Man macht sich erst gar nicht die

Mühe, dem Zuschauer seine Illusionen

zu lassen, sondern die Bühnenarbeiter

verschieben die Kulissen vor deren

Augen. Warum auch nicht – es ist

schließlich alles nur Theater. Für optische

Abwechslung sorgen die Tanzeinlagen

(Choreografie Danny Costello),

wenn man sich hier auch mehr Präzision,

insbesondere bei den Step-Einlagen

gewünscht hätte. Hingehen lohnt

sich, auch wenn‘s laut wird!

Text: Martina Lode-Gerke

Fotos: Thomas M. Jauk

TOP 135


Kultur

EUR-OPER-GALA 2013

© Björn Hickmann

MITGLIEDSCHAFT: Für schnell Entschlossene bieten die Theater- und Konzertfreunde ein Willkommensgeschenk: Die ersten zehn neuen

Mitglieder, die sich bis zum 31.12.2012 für die Kategorie „Fortissimo“ anmelden erhalten jeweils zwei Karten für den Opernball 2014. Einzige

Bedingung: Man muss am Tag des Opernballs, also am 1. März 2014 noch ungekündigtes Mitglied sein. Gehen mehr als 10 Anmeldungen

beim TOP-Magazin ein, entscheidet das Los. Der Mitgliedsbeitrag für ein Einzelmitglied „Fortissimo“ beträgt 100 Euro im Jahr. Die Partnermitgliedschaft

kostet 150 Euro im Jahr. Weitere Infos unter: www.theaterundkonzertfreunde.de | www.facebook.com/tuk.dortmund

136 TOP


Kultur

Von der Etsch bis an die Themse, von der Donau an den Tejo:

Die Theater-und Konzertfreunde sind seit 1965 Mittler zwischen

Publikum und Kultur-“Machern“

© WR Vahlensieck

„Unser Anliegen ist es, möglichst viele

Menschen an die interessante und reiche

Kultur Dortmunds zu binden,“ so Professor

Dr. Michael Hoffmann Vorsitzender

der Theater- und Konzertfreunde. Dieses

Ziel verfolgt der Verein nun schon seit

fast fünfzig Jahren: Am 5. Januar 1965

gründeten Bürger und Unternehmen den

„Verein zur Förderung der Städtischen

Bühnen Dortmund e. V.“, um das neue

Opernhaus unter der Leitung von Wilhelm

Schüchter zu unterstützen.

Seitdem erweiterten die Theater- und

Konzertfreunde ihre Aktivitäten deutlich,

und im Jahr 1990 gab sich der

Verein den Namen „Theater- und Konzertfreunde

Dortmund e. V.“: Mit einer

Vielzahl von Veranstaltungen und Kulturreisen

rund um die Welt ergänzen

die Theater- und Konzertfreunde das

Angebot der Region. Beliebt ist nicht

nur die Reihe „Zu Gast bei ...“ im Opernfoyer,

bei der die Besucher die Gelegenheit

haben, Mitglieder des Ensembles

einmal von einer anderen Seite zu erleben.

Glanzvolle Höhepunkte sind die

Opernbälle und Galas. Der Dortmunder

Opernball, der in enger Zusammenarbeit

mit dem Theater ausgerichtet wird,

kann auf eine lange Tradition verweisen,

Weltstars zieren die Liste der Stargäste:

René Kollo, Agnes Baltsa, Peter

Seiffert, Mirella Freni, Jonas Kaufmann

und zuletzt im Juni 2012 Anja Harteros.

Bajazzo „trommelt“ für Spenden

Anfang der 80er Jahre wurde der Bajazzo

zum Vereinsemblem. Diesem Bild

entsprechend „trommelt“ der Verein

stets um Spenden für den Erhalt und

die Förderung von Kunst und Kultur in

der Region. Die Theater- und Konzertfreunde

haben seit Gründung des Vereins

alle Sparten des Theaters und das

Konzerthaus mit rund sechs Millionen

€ unterstützt. Ohne diese Mittel könnten

viele Veranstaltungen nicht oder

nicht so reichhaltig dem Dortmunder

Publikum angeboten werden. Ein gutes

Beispiel hierfür ist die von den Theaterund

Konzertfreunden initiierte und sehr

beliebte Konzertreihe „Wiener Klassik“.

Seit 1984 vergibt der Verein den Förderpreis

„Bajazzo“ an begabte, jüngere

Künstler, die im Dortmunder Kulturleben

auf sich aufmerksam gemacht haben.

Im Herbst 2013 wird der „Bajazzo“ erstmals

im Konzerthaus Dortmund in einer

Festveranstaltung an Künstlerinnen und

Künstler vergeben. Ein weiteres Anliegen

des Vereins ist es, junge Menschen an

das Schauspiel, die Oper und das Konzerthaus

heranzuführen. Daher stehen

Kinder- und Jugendtheater und Junge

Oper stets im Fokus der Förderung.

Der Verein hat etwa 1.400 Mitglieder und

gehört damit zu den größten Vereinen

dieser Art in Deutschland. >

TOP 137


Kultur

PREISAUSSCHREIBEN

Die Theater- und Konzertfreunde verlosen

3 x 2 Karten für die „Eur-Oper-Gala 2013“

1. Wie heißt der Verlobte von Fiordiligi aus

„Cosí fan tutte“. (letzter Buchstabe)

2. Wie heißt der Vogelfänger aus Mozarts

„Zauberflöte“? (erster Buchstabe)

3. Wie heißt die Gattin Philipp der II. von

Spanien in Verdis „Don Carlos“? (erster

Buchstabe)

4. Wie heißt der 1. Jägerbursche aus Webers

„Freischütz“? (letzter Buchstabe)

Schicken Sie das Lösungswort bis zum

31.1. 2013 an top-gewinn@top-magazin.de

© Esther Michel

Stargast bei der Eur-Oper-Gala 2013: die

Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann.

Nur auf diesem starken Fundament einer

Unterstützung durch weite Kreise

der Bevölkerung kann sich der Verein

für ein reichhaltiges kulturelles Leben

in unserer Region einsetzen. „Bürgerschaftliches

Engagement ist in diesen

Zeiten gefragt, in denen die öffentlichen

Mittel für die Kultur knapp bemessen

sind. Daher ist es wichtig, dass möglichst

viele Menschen die Arbeit der

Theater- und Konzertfreunde unterstützen,

zum Beispiel durch eine Mitgliedschaft,“

erklärt der Vorsitzende Michael

Hoffmann, der sich über jedes neue

Mitglied freut, das er begrüßen kann.

Operngala 2013

Neben dem glanzvollen Opernball ist

die Operngala ein weiterer Höhepunkt

der Theater- und Konzertfreunde. Die

von den Theater- und Konzertfreunden

veranstaltete „Eur-Oper-Gala 2013“ entführt

die Besucher am 22. März 2013 in

verschiedene Regionen Europas. Denn:

Musiker waren und sind Kosmopoliten.

Mozart, der halb Europa bereiste,

Rossini, der seinen Wohnsitz zeitweise

nach Paris verlegte, Haydn und Händel,

die in London einige ihrer größten Werke

schufen ... Musik kennt eben keine

(politischen) Grenzen.

Intendant als „Reiseleiter“

Ab 19 Uhr erwartet „Reiseleiter“ Jens

Daniel Herzog die Reisenden im Konzerthaus

Dortmund. Charmante Mitreisende

wird die Schweizer Sopranistin

Regula Mühlemann sein, die Stargast

dieser Veranstaltung ist. Gemeinsam

mit Eleonore Marguerre (Sopran), Lucian

Krasznec (Tenor), Christian Sist

138 TOP

(Bass) vom Theater Dortmund und dem

Amadeus Kammerorchester unter der

Leitung von Felix Reimann werden die

Besucher die Reise in Italien antreten,

wo Rossinis „Il Turco in Italia“ (Ouvertüre

und Arie der Fiorilla „Non si da follia

maggiore) sie erwartet sowie die freche

Kammerzofe Despina aus Mozarts

„Cosí fan tutte“ mit der Arie „Una donna

di quindici anni (Regula Mühlemann).

So war’s 2011: Volles Haus, volles Programm.

© Björn Hickmann

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden

der Theater- und Konzertfreunde

Professor Dr. Michael Hoffmann

erfolgt ein kleiner Sprung über den

Kanal nach England zu Händels „Rinaldo“

und Regula Mühlemann mit der

Arie „Lascia ch‘io pianga“. In Spanien

begegnen die Besucher dann Carmen

in François Bornes „Carmen-Fantasie“

mit dem Amadeus Kammerorchester.

Ebenso ist hier ein Treffen mit Philipp

II. (Christian Sist) vorgesehen, der sich

beklagen wird „Ella giammai m’amo“

(Verdi, Don Carlos). Ein paar Kilometer

weiter entfernt, in Sevilla, beklagt

dann eine andere Adlige ihre unglückliche

Liebe: Eleonore Marguerre singt

die Arie der Gräfin aus Mozarts „Figaro“

„Porgi amor“. Ins fröhliche Paris zu

der nicht ganz so fröhlichen „Traviata“

(Verdi) führen Eleonore Marguerre und

Lucian Krasznec mit dem Duett „Croce

e Delizia“ (Verdi).

Nach Deutschland gelangen die Besucher

dann im zweiten Teil, wo Ännchen

in Webers „Freischütz“ auf den „schlanken

Burschen“ wartet und Marguerite

in Gounods „Faust“ sich in der „Juwelen-Arie“

über das Geschmeide freut,

das Faust ihr zugedacht hat. Ein kurzer

Ausflug nach Österreich beendet dann

das Programm mit Walzern von Lanner

und Strauß. Ausklingen lassen können

die Besucherinnen und Besucher den

Abend im Foyer mit musikalischen und

gastronomischen Köstlichkeiten.

Text: Martina Lode-Gerke

KARTEN UND ADRESSEN

Mitglieder: 25,00 € bis 39,00 €

Nicht-Mitglieder: 32,00 bis 48,00 €

DO-Pass: 9,00 €

Die Theater- und Konzertfreunde spenden

für bedürftige, kulturinteressierte

Menschen über die Kulturloge Ruhr

(www.kulturloge-ruhr.de) 20 Karten.

Konzerthaus Dortmund

Tel.: 0231-22 69 62 00

www.konzerthaus-dortmund.de

Theater- und Konzertfreunde

Tel.: 0231-135 23 35/36

mail@theaterundkonzertfreunde.de


ESSEN UND TRINKEN | ANZEIGE

WEINE ZUM STAUNEN

Vom Qualitätswein bis Grand Cru: die METRO Weinabteilung

Mit über 1.700 Artikeln im Sekt-, Wein- und Spirituosenbereich ist die Weinabteilung im METRO Cash & Carry-Großmarkt Dortmund-

Oespel die erste Anlaufstelle in der Region. Ob Gastronom, Wiederverkäufer oder für den privaten Genuss – für jeden ist etwas dabei.

Foto: Isabella Thiel

Damit sich Kunden in dieser Vielfalt optimal

zurechtfinden, stehen im Großmarkt

zwei ausgebildete Weinfachberater bereit.

Die beiden Experten, Herr Christoph

Göbel und Herr Daniele Minonne geben

individuelle Tipps für jeden Bedarf. Regelmäßige

Degustationen vervollständigen

das Profil. Auf Wunsch helfen sie

Gastronomen auch gerne vor Ort in ihrem

Betrieb dabei, Weine und Speisekarte

passend aufeinander abzustimmen

und anschließend auch das Service-Personal

mit dem neuen Weinangebot zu

schulen. Beide Weinfachberater sind mit

dem international anerkannten WSET ® -

Zertifikat ausgezeichnet.

In allen METRO-Großmärkten erwartet

Gewerbetreibende eine umfangreiche

Auswahl an hochwertigen Weinen, die

sie sowohl direkt vor Ort als auch über

den Belieferungsservice beziehen können.

Rebsorten von französischen, spanische

und italienischen Winzern sind

ebenso vertreten wie Weine aus Neuseeland,

Südafrika und vielen anderen

Anbaugebieten weltweit. Auch limitierte

Abfüllungen gehören zum Sortiment.

Die stärkere Nachfrage nach regionalen

Produkten spiegelt sich ebenso in der

Auswahl der Sorten wider. So stammt

über die Hälfte aller bei METRO Cash &

Carry erhältlichen Weine aus Deutschland.

Mit exklusiven Artikeln rundet der

Großhandelsprofi sein Angebot ab – zum

Beispiel mit dem Chateau Petrus, der im

Weinhumidor in verschiedenen Jahrgängen

verfügbar ist.

Für Gastronomen, die ihrem Restaurant

eine besonders individuelle Note verleihen

möchten, gibt es zudem zusätzlich

ein exklusives Bestellsortiment: Dieses

umfasst rund 400 Premiumweine, Sektund

Champagnersorten, die ausschließlich

auf Bestellung erhältlich sind. Dass

das Unternehmen sich eng an den Bedürfnissen

der Gewerbetreibenden orientiert,

unterstreichen innovative Gebindeformate:

So sind bei METRO Cash &

Carry beispielsweise ausgesuchte Premiumweine

in der Bag-In-Box erhältlich.

Der Wein im Schlauch wird in 2,25, 5 und

10 Litern angeboten. Darin halten die Getränke

noch bis zu zwei Monate nach Anbruch

– ideal für Wirte, die ihren Gästen

offene Weine servieren möchten, dabei

aber nicht auf Qualität verzichten wollen.

METRO Dortmund-Oespel

Borussiastraße 101, 44149 Dortmund

Weinfachberater: Herr Christoph

Göbel, Herr Daniele Minonne

Telefon: 0231-9656 476

Weinfachberater.018@metro-cc.de

TOP 139


Kultur

JUST GOSPEL:

CHRISTMAS CELEBRATION

Gospel. Muss man erleben. Nicht einfach eine Musikrichtung, sondern eine Lebenseinstellung, die ihren verbalen Ausdruck in

Rhythmen, Melodien und Harmonien aus dem Schatz der Vergangenheit und Gegenwart sucht und findet. Das musikalische Gewand

wird sich weiter verändern – so, wie das Leben. Kraftvoll. Dynamisch. Stimmen live, echt und direkt – ohne doppelten Boden.

Das Besondere an Just Gospel: Die Zusammensetzung

macht’s und lässt aufhorchen.

Keine zusammen gewürfelte

Show-Truppe, sondern Vollblut-Musiker

mit schwarzer und weißer Hautfarbe

treten auf Augenhöhe an. Zwei Familien

und deren musikalische Freunde singen

zusammen als Chor, singen als Solisten.

Man spürt, die Freundschaft und geistliche

Einstellung sind echt. Ob in Memphis,

Tennessee (USA) oder in unterschiedlichen

Gemeinden in Deutschland – alle

gehören einer Kirchengemeinde an, arbeiten

dort mit und empfinden sich als

Geschwister. Berührend ist das, was die

kräftigen Stimmen zu einem Gewand

aus Klang, Emotion und Lebensfreude

weben. Inspirierend die Achtsamkeit,

mit der man auf der Bühne und davor

miteinander umgeht. Hoffnung weckend,

dass durch die Moderation in deutscher

Sprache die Freude und der Zweifel – laut

und leise – seinen Ausdruck findet und

man sich die Zuversicht zu singt, um sich

gegenseitig Mut zu machen.

Unter der musikalischen Leitung des

Musiker-Ehepaares Christiane und

Hauke Hartmann und dem Tasten-Virtuosen

Toney Rhodes bleibt die Gruppe

stilistisch vielseitig. Klassiker wie Joy

to the world, Winter Wonderland oder

Gloria in excelsis deo werden in gospeligem

Gewand geboten, so dass die

altehrwürdigen Wände wackeln. Fürs

Herz sind fantastische Soul-Balladen

im Programm, wie Jesus is Love oder

GEWINNSPIEL

Wir verlosen für beide Konzerte in Dortmund

und Recklinghausen jeweils 3 x 2

Eintrittskarten. Bitte eine E-Mail mit dem

Kennwort „Gospel“ und der Stadt, für die

Sie die Karten gewinnen möchten, bis

zum 11.12. an die Adresse top-gewinn@

top-magazin.de schicken.

Who would imagine a king. In Grown up

Christmas List werden auf unnachahmliche

Weise Herzens-Wünsche eines aufmerksamen

Zeitgenossen genannt, der

den Himmel auf Erden zu denken wagt.

Eine Selbstverständlichkeit: Songs zum

Mitsingen wie Amazing Grace, Go Tell It

oder Down By The Riverside und andere

musikalische Leckerbissen, auf die man

neugierig sein darf.

Termine

Die internationale Gospelformation

JUST GOSPEL wird mit dem Programm

„Christmas Celebration“ am

• 14.12.2012 in der Christuskirche

in Recklinghausen und am

• 22.12.2012 in der Marienkirche in

Dortmund gastieren.

Das Konzert beginnt jeweils um 20 Uhr,

Einlass ist ab 19 Uhr.

140 TOP


Kultur

RHYTHMUS, BEI DEM

JEDER MIT MUSS: STOMP!

Über 15 Millionen kleine und große Menschen auf allen Kontinenten sind bereits in den STOMP Kosmos eingetaucht. Gleich

welcher Sprache, Herkunft oder Weltanschauung haben sie sich von der hohen Kunst des Fingerschnipsens, Besenschwingens

und Mülltonnenschepperns in fantastische Klangwelten entführen lassen.

Nun ist das furioseste, originellste und

witzigste Rhythmusspektakel der Erde

zurück und sorgt für staunende Augen,

klingelnde Ohren und erschöpfte Lachmuskeln.

An sprühender Energie und

Genialität ist das, was Anfang der neunziger

Jahre mit Händen, Füßen und ein

paar Besen begann, von keiner anderen

Bühnen-Performance der Erde zu

überbieten.

STOMP ist laut, STOMP ist leise, STOMP

ist „so frisch und überschwänglich, als

ob es erst gestern Premiere gehabt hätte“,

so die New York Times. Denn tief in

ihrem Herzen ist die unerreichte Klangperformance

ein höchst lebendiges Etwas,

das sich beständig fortentwickelt.

Allein schon die umwerfend eigenwilligen

STOMP Charaktere machen jede

einzelne Aufführung zu einem neuen und

unwiederbringlichen Erlebnis.

Die Show steht niemals still

Doch auch die Show selbst steht niemals

still. Sie hüpft, springt, rutscht und

hämmert sich im wahrsten

Sinne ihren

Weg nach vorn

durch immer

neuen Klangwerkstoff.

Erst

zuletzt haben

Luke Cresswell

und Steve McNicholas,

die beiden

STOMP-Erfinder,

ihrer Kreativität in

Las Vegas freien Lauf gelassen. Mit

„Stomp Out Loud“ haben sie dort

ein gewaltiges Geräuschkungfu

inszeniert und dabei dem

STOMP-Arsenal einige neue

„Instrumente“ hinzugefügt.

Riesenhafte, perkussiv bearbeitete

LKW-Schläuche,

herrlich scheppernde Farbbüchsen

und kurzerhand zu

schnarrenden Perkussionsinstrumenten

umfunktionierte Recyclingbehälter

fanden ihren Weg von dort zurück zu

STOMP, der Keimzelle ihres künstlerischen

Universums. Doch

neben dem Quell all dessen

was „stompt“ beherbergt

dieser faszinierende

Kosmos noch so einiges

mehr: einen Oscar-nominierten

Kurzfilm,

aufsehenerregende

Leinwandprojekte,

unverkennbare Soundtracks

und die sinfonische

Bühnenkomposition

„Pandemonium – The

Lost and Found Orchestra“.

STOMP ist ein

weltweites Phänomen

Seit inzwischen 20 Jahren und seiner

Entdeckung 1991 auf dem Edinburgh

Festival Fringe fasziniert STOMP

ein weltweites Publikum. Aus der New

Yorker Theaterszene ist der vorzügliche,

wild wummernde

und rauschhaft

raschel nde Spaß ebenfalls seit über 15

Jahren nicht wegzudenken. Seit beinahe

zehn Spielzeiten ist er einer der Kassenmagneten

im Londoner West End. Auch

der Olivier Award machte vor ihm nicht

Halt und Manhattan benannte die

8th Street in „Stomp Avenue“

um. Mittlerweile

sind über 100 „stompende“

Klangwerker

in fünf Compagnien

weltweit

auf Tournee. Fast

50 Länder auf 5

Kontinenten haben

sie bereits

erobert. STOMP

ist wahrlich ein weltweites

Phänomen. Und

2013 endlich wieder in

Dortmund zu sehen –

„fresher, faster, funnier“!

STOMP: im Konzerthaus

Dortmund – vom 2. bis

zum 6. Januar.

TOP 141


Rezension

LEKTÜRE ZWISCHEN

DEN JAHREN

Unsere Buchtipps für gemütliche Stunden

Er hat viel zu tun, der arme

Bruno: Nicht nur, dass im

kleinen Städtchen St. Dénis

im französischen Périgord

ein französisch-spanisches

Gipfeltreffen stattfindet, für

dessen Sicherheit der Chef

de Police mit verantwortlich

ist: Wird doch in einer archäologischen

Ausgrabungsstätte

in seinem Zuständigkeitsbereich

eine Leiche gefunden –

die aber zu jung ist, um als

archäologisch zu gelten.

Und dann sind da auch noch

die Anschläge militanter Tierschützer,

die den Bauern in

der Gegend – allesamt gute

Freunde des Polizisten – das

Leben schwer machen …

Ein weiterer spannend-amüsanter

Krimi des schottischen

Autors Martin Walker, der mit

Bruno (eigentlich Bénoit) Corrèges

eine sympathische Figur

geschaffen hat.

Martin Walker, Delikatessen,

Der vierte Fall für Bruno,

Chef de police, Diogenes, gebunden,

401 Seiten, 22,90 €.

Privatdetektiv Otto Kuhala

bekommt von einem bekannten

Anwalt den Auftrag,

nach dessen verschwundener

Gattin zu suchen.

Er findet sie – allerdings tot

und übel zugerichtet. Doch

es soll nicht die einzige Leiche

bleiben: Auch den von

Kuhala nicht gerade geschätzten

Kollegen Sakari

Antikainen ereilt ein nicht

gerade gewaltloser Tod.

Obwohl die Polizei im finnischen

Städtchen Jyväskylä

nicht erbaut davon ist, macht

Kuhala sich auf die Suche ...

Sehr spannender Krimi mit

überraschenden Wendungen,

vom dürftigen Titel

sollte man sich nicht irritieren

lassen!

Markku Ropponen,

Tote Finnen tanzen keinen

Tango, Piper, 363 S., 9,99 €.

Köln im Zeitalter des Barock:

Alena ist verheiratet

mit einem ungeliebten und

gewalttätigen Mann. Als sie

ein Kind bekommt, das weiße

Haare und rote Augen

hat, ist für ihren Gatten klar:

Da war der Teufel im Spiel.

Er verstößt Alena, die ihr

Kind fortan vor der Kirche

verstecken muss. Sie findet

eine Stelle als Magd im

Haus der Aussätzigen vor

den Toren der Stadt. Als sie

die Missstände in dieser Institution

anprangert, bringt

sie damit sich und ihr Kind

in tödliche Gefahr ...

Einer von vielen historischen

Romanen, doch

durchaus lesenswert.

Gabriele Breuer

Die Magd und das Teufelskind,

Ullstein Taschenbuch,

443 Seiten, 9, 99 €.

Ein alter Mann, der berichtet,

er habe am Nord-Ostseekanal

flackernde Lichter

im Wasser gesehen, wird als

„Spinner“ abgetan. Als er

kurz darauf tot aufgefunden

wird und eine weitere Leiche

auftaucht, schaltet sich

Ermittlerin Olga Island ein.

In ihrer Dienststelle nicht

gerade vom Chef unterstützt,

nimmt sich die

Hochschwangere eine Auszeit

und ermittelt auf eigene

Faust – getarnt als Urlauberin

„schnüffelt“ sie auf dem

Gut des steinreichen Ökobauern

und Unternehmers

Dr. Theodor von Tüx, und

bringt sich selbst und ihr

ungeborenes Kind in tödliche

Gefahr ...

Kirstin Warschau

Kanalfeuer. Ein Fall für Olga

Island, Piper, Taschenbuch,

313 Seiten, 9,99 €.

Text: Martina Lode-Gerke, Cover: Das Copyright liegt bei den jeweiligen Verlagen.

142 TOP


Rezension

LEBKUCHEN FÜR DIE OHREN

Unsere aktuellen CD-Tipps

Die Neueinspielung von Bizets „Carmen“ mit den Berliner Philharmonikern unter

Simon Rattle ist temporeich und knistert vor Spannung. Jonas Kaufmann verleiht

dem männlichen Protagonisten Don José in der Höhe strahlenden tenoralen

Glanz, in der Mittellage besticht er durch virile baritonale Färbung.

Magdalena Kozená ist eine verführerische, bisweilen recht laszive Carmen, die ab

und zu zugunsten des Ausdrucks auf rein ästhetische Stimmführung verzichtet.

Als Michaela glänzt Genia Kühmeier mit lyrischem Sopran, selbstherrlich und

stimmgewaltig kommt Kostas Smoriginas als Stierkämpfer Escamillo herüber. Lediglich

die französische Aussprache, vor allem in den Dialogen, lässt an wenigen

Stellen Wünsche offen.

Georges Bizet, Carmen, EMI classics, 2 CDs, 5 099944 028527

Fünf Countertenöre auf einen Schlag – das hat man nicht oft:

Leonardo Vincis (nicht zu verwechseln mit dem fast gleichnamigen Schöpfer der

„Mona Lisa“) „Artaserse“ liegt in einer neuen Einspielung vor: Mit dem unvergleichlichen

Philippe Jaroussky in der Titelrolle des legendären Perserfürsten,

dem nicht weniger brillanten Max Emanuel Cencic als dessen Schwester Mandane,

sowie Franco Fagioli als Arbace, Valer Barna-Sabadus als Semira und Yuriy

Mynenko als Megabise.

Zu diesem „Fest“ der Countertenöre liefern das Concerto Köln und der Chor der

„Radiotelevisione svizzera Lugano“ unter der Leitung von Diego Fasolis einen brillanten

Klangteppich.

Leonardo Vinci, Artaserse, Concerto Köln, Diego Fasolis,

Virgin Classics 5 0999 6028692 5

„Very british“ ist die Neueinspielung „Kings & Queens“ mit Werken von Händel

und Purcell: Echoklassik-Preisträgerin Alison Balsom glänzt hier mit ungemein

brillantem Klang auf der Naturtrompete.

Nicht allein die Virtuosität der Solistin, die farbenreich von „The English Concert“

unter der Leitung von Trevor Pinnock begleitet wird, begeistert, sondern auch das

unglaubliche Einfühlungsvermögen, mit dem sie etwa die Suite aus Purcells „King

Arthur“ arrangiert hat. Unbedingt hörenswert!

Purcell, Händel, Kings & Queens

Alison Balsom, Naturtrompete, The English Concert,

Trevor Pinnock, EMI classics, 5 099931 930925.

In der Reihe „The Collector‘s Edition“ sind nunmehr sechs CDs mit Werken von

Holst erschienen, unter anderem eine klanggewaltige Einspielung der „Planeten“

mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Sir Adrian Boult

aus dem Jahr 1978 und der orientalischen Suite „Beni Mora“, entstanden 1908

während eines Urlaubs in Algerien, mit dem BBC Symphony Orchestra unter der

Leitung von Sir Malcolm Sargent aus dem Jahr 1956: eine Sammlung mit allesamt

hervorragenden Einspielungen, die auch weniger bekannte Stücke des englischen

Komponisten enthalten.

Gustav Holst, The Collector‘s Edition, u.a. Die Planeten, A Somerset Rhapsody,

Suites for Military Band, EMI classics, 6 CDs, 5 099944 047122

Text: Martina Lode-Gerke, Cover: Das Copyright liegt bei den CD-Produzenten.

TOP 143


KULTUR

FÜRSTLICHE KLÄNGE

ZUR WEIHNACHT

Schon immer war es der Traum von Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe eine eigene CD aufzunehmen. Dies gelang dem talentierten

Amateurmusiker und Pianisten nun erstmalig in Zusammenarbeit mit einer der vielseitigsten Sängerinnen Deutschlands,

Friederike Krum. Zusammen haben sie traditionelle Weihnachtslieder aufgenommen und lassen nun Klassiker wie „Kling Glöckchen“,

„Vom Himmel hoch“ oder „Stille Nacht“ in neuem Klang ertönen.

„Friederikes Stimme ist unglaublich vielseitig

und mit ihrer beeindruckenden

Präsenz und ihrem Charme gelingt es

ihr, binnen von Sekunden alle Zuhörer

in ihren Bann zu ziehen. Für mich ist es

eine große Ehre, als Amateur-Musiker

mit einer Sängerin solchen Kalibers musizieren

zu dürfen“, so der Fürst, der die

von ihr eingesungenen Weihnachtslieder

mit einfühlsamen Klavierimprovisationen,

die er im Studio einspielte, unterstreicht.

„Seine Gabe alles zu improvisieren

und selbst einer klassischen Sängerin

wie mir mit Gefühl und Stil blind

zu folgen, ist fantastisch“, sagte die

Sängerin, die in diesem Jahr sogar Teil

der Eröffnung der Olympischen Spiele

in London war. Beide lernten sich bei

einem Dinner des Grafen von Bismarck

kennen und entdeckten durch Zufall die

Harmonie ihrer musikalischen Stile.

Erlöse für den guten Zweck

Der Erlös der Weihnachts-CD kommt

zwei Charity-Organisationen zu Gute:

Dem Friedensprojekt „Hadassah International“

und der Deutschen Gesellschaft

für internationale Hilfe „Interhelp“. Die

CD ist ab sofort für 12,95 Euro im Shop

von Schloss Bückeburg und online unter:

www.landpartie-shop.de oder www.fuerst-schaumburg.de

erhältlich. Außerdem

werden die Tracks bei Amazon und

i-Tunes zum Download angeboten.

144 TOP

Theater Courage · Goethestraße 67 · 45130 Essen

SAMSTAG · 2. MÄRZ 2013 · 20 Uhr

Karten: 0201-79 14 66 · www.theatercourage.de


News

GEWINNER

Freudestrahlend nahm der Uhrmachermeister

Thomas Griesenbrock bei uns

in der Redaktion seinen Preis aus dem

Reisegewinnspiel, welches das Top-

Magazin zusammen mit der Firma tourixma

veranstaltet, entgegen. Eine Reise

für eine Woche ins Aparthotel „Am

Westerstrand“ in Kühlungsborn.

Der Mann aus Welver kann sich auf

eine unvergessliche Erholungs-Woche

mit Begleitung an der Ostsee freuen.

Auf die Frage, wen er denn mitnimmt,

kommt die Antwort postwendend:

„Meine Frau! Ich habe noch nie was gewonnen,

da ich sehr viel Glück in der

Liebe habe. Ich bin seit 28 Jahren verheiratet,

und das sehr glücklich.“

Sie möchten auch gewinnen?

Dann nehmen Sie doch auch an unserem

Reisegewinnspiel teil: Auf den

Seiten 98-99 geht es diesmal um eine

Woche im Thermenhotel Larimar. Das

Vier-Sterne-Superior-Haus zählt nicht

nur zu den schönsten Häusern in Stegersbach,

sondern zu den führenden

Wellnesshotels Österreichs. Das Hotel

liegt im Osten des Landes, 75 km von

Graz und 120 km von Wien entfernt.

VORSCHAU

In der nächsten Ausgabe:

„DORTMUND-BREWERY“ SCHENKTE GERSTENSAFT

Dortmund ist in aller Munde. In Brasilien

seit einiger Zeit sogar als frisch auch eine Flasche „Dortmund-Pils“, die

und anderen Werbeartikeln natürlich

gezapftes Bier. Nahe São Paulo gibt bereits einen Platz in einer der Rathausvitrinen

gefunden hat.

es nämlich die „Dortmund-Brewery“,

in der Brauereichef Marcel Longo neben

Dortmund-Pils auch Dortmund- auch einige Dinge mit auf den Rückflug

Birgit Jörder gab Patrick Sternal

Schwarzbier und Dortmund-Weißbier nach Brasilien, die bald im Gastronomiebereich

der Dortmund-Brewery zu

produziert. Die Stadt Dortmund hat

die Brauerei immer wieder unterstützt, sehen sein werden. So unter anderem

zum Beispiel bei der Nutzung des Stadtwappens

als Logo, mit Fotos aus dem ne vom Stadtarchiv erstellte Replik des

ein Dortmunder Flügelnashorn und ei-

Stadtarchiv oder Pressearbeit hier vor ersten Dortmunder Brauprivilegs aus

Ort. Als Dankeschön gab es nun kleine

Geschenke, die Patrick Sternal, ge-

Bierfreunde dürfen sich eventuell

dem Jahr 1296.

bürtiger Dortmunder, der in Brasilien bald freuen. Denn vielleicht, so deutete

arbeitet, ins Rathaus brachte und Bürgermeisterin

Birgit Jörder übergab. Da-

Bier auch irgendwann mal in Dortmun-

der Gast aus Südamerika an, werde das

runter befand sich neben Bierdeckeln der Geschäften zu kaufen sein.

> Garten

> Bio-Food

> Kreuzfahrten

TOP 145


Kolumne

DIE TOP-OHROLOGEN:

Günna und Winnie haun sich aufs Ohr

Winnie: Hallo Günna, wo bisse ...?

Günna: Im Tonstudio, wir nehmen gerade als Hörbuch Grimms-

Märchen in leicht verruhrpöttelter Version auf ...

Winnie: Wie kommt man denn auf sowat?

Günna: Einmal iss 2013 dat Grimm-Jahr und zum andern hamm

wir Dortmunder in jüngster Vergangenheit ja auch viele märchenhafte

Geschichten erleben dürfen. Da springt dich sonn

Thema schomma an ...

Winnie: Meinze die erfolgreiche NeverEndingStory von unsern

schwarzgelben Märchenprinzen ...

Günna: Jau. Abba auch die Flaschengeister im Rathaus die uns

Wiederholungswahl und verwunschene Haushaltslöcher eingebrockt

hamm ...

Winnie: Jetz sind wir schon bei Lügenmärchen ...

Günna: Klar. Bei Märchen iss die Bandbreite schon extrem und

leider sind nicht alle so sexy und von Erfolg gekrönt wie die

vonne Pöhler-Prinzen aus Dortmund

Winnie: Klaptt dat denn doch noch mittem Titel-Triple odda

kann da jetz nur noch die gute Fee helfen ...

Günna: Im Märchen iss alles möglich wenne dran glaubs. Selbst

dat sonn wütend feuerspuckender Drache aus Bavaria noch einen

vorn Latz bekommt odda denk nur ma an die tolle Geschichte

von Hase und Igel ...

Winnie: Hand aum Herz. Wirds wat odda nich?

Günna: Hömma, ich bin kein Orakelkucker. Abba Platz 2 und 3

wär für mich auch o.k. solange die blauweisse Werksmannschaft

eines russischen Gasanbieters ganz hier aus der Nähe nich inne

Tabelle vor uns steht ...

Winnie: Wo die Stadt wegen knapper Kohle sowieso die Festivitäten

inne Stadt runterdampft wärn die bestimmt froh wenn

sie sonne große Feier einsparen könnten ...

Günna: Ich wär ehrlich gesacht auch nich hingegangen. Meisterfeiern

sind mir einfach zu oft...

Winnie: Hahahaha ... Sieg im Pokal und Champions-League hätten

wir da als Ersatz noch im Angebot ...

Günna: Jau. In der Reihenfolge bitte. Da hätt ich nix gegen...

Winnie: Als Wunsch fürs neue Jahr wär dat nich schlecht ...

Günna: Wünsche fürs neue Jahr sind besser als gute Vorsätze ...

Winnie: Habbich auch schon von gehört. Meistens hält ja der

Kater länger als die Vorsätze...

Günna: Wat hass du dir denn vorgenommen für 2013?

Winnie: Wieder mehr wollen zu können und weniger müssen

zu müssen ...

Günna: Hört sich gut an. Könnt ich unterschreiben. Machste

eigentlich auch Weihnachtspost?

Winnie: Ja sicher. Find ich besser als so unpersönlich mit SMS

die Handys glühen zu lassen ...

Günna: Advent. Advent. Dat Handy brennt. Erst der Akku dann

die Tasten. Und am Schluß der ganze Kasten ...

Winnie: Bei weiße Weihnachten könnte man dat Dingen ja mit

Schnee löschen ...

Günna: Abba nur wenn man die Zeit dafür hat. Ich wär eher

damit beschäftigt meinem Zweijährigen beizubringen: Gelber

Schnee iss Bäääh!

Winnie: Hahaha. Frohes Fest und guten Rutsch. Abba wir sehn

uns ja sicher vorher noch. Ende der Durchsage ...

Günna: Jau, mach fettich ...

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LIFESTYLE

DIE STILVOLLE ART DES WOHNENS

Das Einrichtungshaus Büker repräsentiert eine der renommierten Adressen in Dortmund, wenn es um hochwertiges

Mobiliar, anspruchsvolles Design und das stilvolle Einrichten von Wohn-, Büro- und Geschäftsräumen geht. In diesem

Jahr blickt das Unternehmen auf 120 Jahre Tradition. Ein Blick zurück nach vorn.

Jedes Unternehmen hat seine ganz eigene

Geschichte. Die des Einrichtungshauses

Büker beginnt 1882 mit einer Möbelmanufaktur

am Rande der Dortmunder

Innenstadt. Seit Anfang der 60iger Jahre

ist das Einrichtungshaus am oberen Westenhellweg

ansässig und wird heute in

dritter Generation von Frank Büker und

Monika Graf geführt.

Mitten im Herzen der Dortmunder City

präsentiert sich auf insgesamt sieben

Etagen und 2.500 m² eine Ausstellung,

die das Spektrum internationaler Möbelkollektionen

und Einrichtungsideen abbildet.

Ob puristisch, avantgardistisch,

zeitlos und klassisch modern – neben so

renommierten Möbel marken wie COR,

Minotti und Team7 finden sich im Einrichtungshaus

Büker auch Namen wie

Scholtissek, Piure und Walter Knoll, um

nur einige zu nennen. Bereichert wird

das Sortiment mit Accessoires, darunter

textile Dekorationen, Geschirr, Gläser sowie

ausgefallene Leuchten, Teppiche und

Kunstgegenstände. Eine weitere Niederlassung

führt das Einrichtungshaus Büker

in Dortmund- Dorstfeld. Hier ist ein

Naturholzstudio mit rund 800 Quadratmetern

Ausstellungsfläche eingerichtet.

Neben dem Verkauf der ganz auf Behaglichkeit

und Individualität ausgerichteten

Möbelkollektionen kümmern sich

insgesamt 14 Mitarbeiter um die Wünsche

der Kunden. Neben den über Generationen

hinweg aufgebauten Kompetenzen

unterstützen auch computerbasierte

Gestaltungsprogramme die Erstellung individueller

Raumkonzepte, die funktional

und exakt auf die Einrichtungswünsche

der Kunden zugeschnitten sind. Dabei

genießt nicht nur Qualität, sondern

auch der gute persönlichen Kontakt zu

den Kunden und umfassende Beratung

allerhöchste Priorität.

Dabei geht das Einrichtungshaus Büker

stets mit dem Zeitgeist. Der Besuch international

wichtiger Möbelmessen spielt

hierfür eine wesentliche Rolle. Hier zeigen

sich die Trends und Ideen von Morgen,

die neuen Designs und innovativen

Kollektionen, die das Einrichtungshaus

Büker zur Verschönerung und Bereicherung

der Wohn-, Büro- und Geschäftsräumen

seiner Kunden nutzt.


LIFESTYLE

POWELL | die Quintessenz des modernen Sofas

Einladend, raffiniert und gleichzeitig informell: ein Sitzsystem mit feststehenden und kombinier baren

Sitzen, die dem natürlichen Bedürfnis nach Entspannung entgegen kommen. Die subtile Ausgewogenheit

der Proportionen, die handwerklich wertvolle Verarbeitung – alle Details von Powell entsprechen dem

Stil, der heute die Identität der Marke MINOTTI ausmacht.

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