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kompack 03 14

Donauwell investiert - interpack Nachlese - xx-cube aus Vision wird Wirklichkeit - Wasserstoff in der Logistik - Palettenkunst

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INTERPACK

137. 143.

Ausgabe

140. 135.

AUSGABE

3/13

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137.

137.

AUSGABE

AUSGABE

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An&fürsich 4

Meine Meinung

INHALT

Naarn

Abfalllogistik 8

Austropressen

Die Palette - das Kunstobjekt 10

Dient die Palette nur für den Tranport?

ARA 14

Aktuelle Zahlen

Düsseldorf

6

Donauwell

Feier in Schwanenstadt 32

Neues Gebäude und „open house“

Green Packaging Star Award 40

Erste Preisträger 2014

cube XX 42

Eine Vision wird Wirklichkeit

Wellpappe ... 58

... für Bioprodukte

Portugal

16

interpack

50

Unicer

Impressum Cover

Redaktions- und Anzeigenbüro Wien: Landstraßer Hauptstraße 141/3a/5, A -1030 Wien •

Telefon: 01/712 20 36 FAX: 01/712 20 70 • e-mail: kompack@chello.at • homepage: www.kompack.info •

Objekt- und Redaktionsleitung: Harald Eckert • Redaktionelle Mitarbeiter dieser Ausgabe: Petra Schwarz,

Bernd Neumann • Medieninhaber und Herausgeber: Werbeagentur Harald Eckert, Landstraßer Hauptstraße

146/7a/2, A-1030 Wien • Grafik&Gestaltung: Enzo F. A. Krendl • Tel: 01/922 99 44 • e-mail: enzo.

krendl@chello.at • Belichtung und Druck: Druckwerk Stockerau 2000 Stockerau • Einzelpreis: EURO

4,36 Jahresabo Inland: EURO 22,--,Ausland: EURO 30,52- DVR#0578398

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Broschüren, Grafiken und Ablichtungen

übernimmt der Verlag keine Haftung. Mit der Zusendung verzichtet

der Absender im Falle der vollständigen und teilweisen Veröffentlichung auf

jedwedes Honorar oder sonstiges Veröffentlichungsentgeld.

Allclick Austria GmbH

Wiener Straße 100

2511 Pfaffstätten

Tel.: 02252/49 001-0

Fax: 02252/49 001-40

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3 • 2014

3


meineMEINUNG

Neu bei Fromm:

Druckluft

PET-Bandspanner P359

AN&FÜRSICH ...

Fromm hat ein Umreifungsgerät der

neuesten Generation auf den Markt

gebracht – das Modell P359. Dieses

Modell wurde für Hochspannungsumreifung

schwerer Güter entwickelt (z. B.

Stahlindustrie). Das Kunststoffbandumreifungsgerät

(PET-Bänder) ermöglicht in

vielen Bereichen den Umstieg von Stahlauf

Kunststoffband. Es kann manuell

oder halbautomatisch eingesetzt werden

(durch einfaches Drehen der Einstellschraube

kann der Betriebsmodus

geändert werden).

Durch den Einsatz des P359

(19 bis 32mm Breite) sind

erhebliche Einsparungen

beim Verbrauchsmaterial (Band)

möglich. Neben der hohen Schockfestigkeit

des Bandes ist ein weiterer

Vorteil gegenüber dem Stahlband,

dass es auf verzinkten oder

farbig beschichteten Produkten

keine Kratzer gibt. Natürlich ist das

Gerät auch leichter als herkömmliche

Geräte inklusive Stahlband.

PET-Bänder

Die Eigenschaft von diesem Kunststoffband,

Schocks auf die Ladung

mit Dehnung zu absorbieren

(anstatt mit Zugkraft, wie beim

Stahlband), lässt Kunststoffband

im Bereich der Haltekraft über das

Stahlband dominieren. Noch dazu

spricht einfaches Handling bei

Entsorgung oder beim Recycling

gegenwärtig für das Kunststoffband.

Im Vergleich zum Stahlband

bieten Kunststoffbänder außerdem

eine deutlich bessere Elastizität, die

eventuelle Spannungsverluste ausgleicht.

Zusätzlich gibt es Vorteile

in der Arbeitssicherheit, da beim

Öffnen Stahlbänder immer wieder

zurückschnalzen können.

7.000N

Die Fromm P359 ist die neueste Ergänzung

zu der Familie von pneumatisch

angetriebenen Umreifungsgeräten

von Fromm mit einem eleganten

Design, das es wie batteriebetrieben

aussehen läßt. Mit einem

Gewicht von unter 9 Kilogramm,

gehört es zu den Leichtesten seiner

Klasse. Die Spannung kann bis zu

einer maximalen Spannung von

7.000 N eingestellt werden. Mehr

unter: www.zaruba.eu

Die Firma Zaruba zeigt ihre Neuigkeiten

auch während der Holzmesse in

Klagenfurt in Halle 05 - Stand D 05

(04. - 07. September)

Photo: Studio Florian

... gibt es seit einigen Tagen natürlich nur ein Gesprächsthema.

Richtig – König Fußball hat uns wieder in seinen Bann

gezogen – egal ob die Stadien fertig sind und die Organisation

funktioniert - es wird gespielt und, ja – ich gebe es zu, ich habe bis drei

Uhr in der Früh geschaut und den Australiern die Daumen gehalten.

Bei all den schönen Bildern, die da wieder über den TV

flattern und genug Themen zum Diskutieren geben (der

Elfer im ersten Spiel war allerdings nicht zu diskutieren –

höchstens, warum er gegeben wurde) passiert es leicht, dass

andere Themen in der Berichterstattung fast untergehen.

Wäre es normalerweise ein Skandal, dass aus welchen Gründen

auch immer Saubermann Franz Beckenbauer im Zusammenhang

mit Ermittlungen wegen Korruption bei der WM-Vergabe an

Russland und Katar vorübergehend für jede Tätigkeit im Fußball

gesperrt wurde (für 90 Tage) ist dies jetzt gerade ein Mal erwähnt

worden – aber immerhin die Meldung gehört ja auch zum Fußball.

Viel interessanter für mich ist die Meldung aus Japan – ein Land, das

wie Österreich ja für seine hohe Abgabenlast für Unternehmer

bekannt ist. Nachdem in Japan die Wirtschaft schon lange

nicht mehr so floriert wie vor Jahren – was es dem Staat

ermöglichte, trotz hoher Steuern Firmen anzuziehen - ist es um den

ehemaligen Wirtschaftsmotor immer leiser geworden und andere

Länder in dieser Region haben das Zepter in die Hand genommen.

Ende Juni will der japanische Premier jetzt seine jüngsten Pläne

zur Stärkung der Wirtschaft präsentieren. Als zentraler Punkt der

anstehenden Reformen steht die Senkung der Unternehmenssteuern an.

In den kommenden Jahren soll die Abgabenlast für Unternehmen auf

unter 30 Prozent sinken. Dass in Japan nicht alles richtig und rosig ist,

wissen wir – und dass dort 70% der Unternehmen so wenig verdienen,

dass sie gar keine Steuern zahlen auch – aber der Ansatz ist sicher der

richtige, wie auch vor kurzem Dr. Christoph Leitl wieder gesagt hat –

ohne Steuerentlastung wird es in vielen Fällen bald nichts mehr zum

Entlasten geben – und wo bekommt der Staat dann seine Einnahmen her?

Vielleicht könnten wir diesen Ansatz ja auch in Österreich umsetzen,

womit sich der Kreis wieder schließen würde. Immerhin

ist ja Japan bei der Fußball WM - also auch hier ein

Vorbild (vor 10 Jahren hätten wir diesen Gegner nicht ernst

genommen) – und wir wieder beim Thema wären.

Einen schönen Sommer wünscht Ihnen

Ihr Harald Eckert

4 3 • 2014


Quality meets perfection.

Labels and more.

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WELLPAPPE

Donauwell verstärkt Kernkompetenz

Der oberösterreichische Verpackungsspezialist DONAUWELL ist seit

über 30 Jahren für seine hochwertigen Produkte und innovativen Verpackungslösungen

bekannt. Dies zeigt sich auch in der letztjährigen

Auszeichnung mit dem Quality Austria Award für 20 Jahre ISO-9001.

Um weiter für die Zukunft gut gerüstet zu sein, investierte das Unternehmen

in den letzten 4 Jahren mehr als 15 Mio. Euro in die Modernisierung

des Maschinenparks, den Ausbau der Produktions- und

Lagerflächen sowie ein neues EDV- und Logistik-System.

Erst 2010 wurde eine voll ausgestattete

top moderne 3,20

m Inline-Anlage der Firma

BGM samt dazu gehöriger Materiallogistik

angeschafft, um auch

bei großen Losgrößen dem eigenen

hohen Qualitätsanspruch gerecht

werden zu können. Im Zentrum

des letztjährigen Ausbaus steht die

Stärkung der Kernkompetenz im

Bereich der Groß- und Schwerverpackungen

- Österreichs modernste

und größte Inline-Anlage

mit 3 hochwertigen Druckaggregaten,

Doppelslottersystem, Rotostanze

und sämtlichen gängigen

Verschlussarten. Diese ermöglicht

ein Verarbeiten von Wellpappe-

Rohbögen mit einem Format bis zu

5,5 x 2,4 m und bietet mit den Abmessungen

von ca. 60 x 8 m einen

imposanten Anblick.

Produktionshalle

Bedingt durch die Größe der neuen

BGM-Anlage war es notwendig,

eine eigene 1300 m² große Produktionshalle

und eine komplett erneuerte

Materiallogistik zu installieren.

onen können wir noch speziellere

Verpackungslösungen für die individuellen

Anforderungen unserer

Kunden realisieren“, so Geschäftsleiter

Dkfm.(FH) Andreas Lamm,

der das österreichische Unternehvlnr:

Prok. Martin Reisinger (VKL)/ Dkfm.(FH) Andreas Lamm (GL)/

Margit Lumetzberger (LRW)/ Prok. Bernd Wakolbinger (BTL)

„ Diese Investition ist eine klare

Entscheidung für den Standort

Naarn sowie für unsere hoch qualifizierten,

langjährigen MitarbeiterInnen.

Durch die Modernisierung

und weitere technische Innovati-

men in zweiter Generation führt.

Doppelte Leistungsfähigkeit

Die Leistungsfähigkeit der neuen

Maschine ist mit über 5.000 Stück/

Stunde fast doppelt so hoch wie jene

der ausgetauschten Anlage. Um

die großen Volumina logistisch

bewältigen zu können, musste der

Lagerbereich für Fertigware um

1.100 m² erweitert und die Lagerlogistik

automatisiert werden. Zusätzlich

werden gerade eine Farbmischanlage

und ein neues Stanzregal installiert,

um auch die begleitenden

Produktionsprozesse anzupassen.

Ergänzend wurde 2013 das gesamte

EDV-System mit Warenwirtschaft,

Betriebsdatenerfassung und Controlling

auf den neuesten Stand gebracht.

Durch die zielorientierte Kombination

alter Werte mit neuen Methoden

und innovativen Impulsen will

Andreas Lamm die Marktposition

von DONAUWELL weiter ausbauen

und betont: „Wir haben noch einige

Projekte in Arbeit, die wir in

naher Zukunft umsetzen möchten,

um weiterhin flexibel und nachhaltig

mit unseren Kunden, Mitarbeitern

und Partnern gemäß unserem

Leitsatz ‚MIT BEGEISTERUNG

UND SOZIALER KOMPETENZ

MITEINANDER IN EINE ER-

FOLGREICHE ZUKUNFT GE-

HEN‘ können.

Mehr unter: www.donauwell.at

Photos: Christian Hemmelmeir/www.eos-fotografie.at

6 3 • 2014


NEWS

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Produktion Verpackung Kombination

Qualitätskontrolle

der bewährten holmlosen

ENGEL victory-Schließein-

und einfache Automatisierbarkeiten

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Effizienz des von

beim Jahres

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ohne PET KOMPACK:

Kompromisse Strappings

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bedient werden kann.

Schmidt entwickelte Kölln-

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knapp zusammensetzen. über dem

nun liegt der über das Meki-Menue unkompliziert

bedient werden kann.

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eines herkömmlichen

Drittel aller Metalldetektors Deutschen und Das Gerät, das bereits international eigentlich die Zukunft des KOMPACK:

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einmal Preis nur knapp zusammensetzen. über dem eines herkömmlichen

Drittel aller Metalldetektors Deutschen und Das Gerät, das bereits international

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7

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umwelt

Geballte Lösungen für intelligente

Austropressen der Roither Maschinenbau GesmbH, Seewalchen in

Oberösterreich, beweisen tagtäglich in verschiedensten Unternehmen

ihre Leistungsfähigkeit. Dahinter steckt konsequente Entwicklungsarbeit

und ein hoher Grad an Innovation und Kompetenz. Denn erstens

brauchen die unterschiedlichsten Anforderungen in über 40 Ländern

eine reibungslose Technologie. Zweitens brauchen die verschiedenen

Materialien und die zu bewältigenden Volumen jeweils individuelle

Ausrichtungen der Anlagen.

Das Bewältigen und Entsorgen

von Verpackungsmaterial,

stapelbare und

leicht transportierbare Ballen für

eine optimale LKW-Auslastung,

die Verpressung unterschiedlicher

Fraktionen, Einsparung von Energie

und Bindedraht – das sind die

entscheidenden Faktoren für eine

perfekte Abfalllogistik. Austropressen

zeichnet sich hier durch eine

Pressen-Serie aus, die weltweit bei

unterschiedlichsten Bedingungen

Höchstleistungen bringt – kontinuierlich

und reibungslos.

Kanalballenpressen APK –

Kompetenz auf ganzer Linie

Die automatischen Kanalballenpressen

aus dem Hause Austropressen

bewähren sich seit vielen Jahren

in den unterschiedlichsten Einsatzgebieten.

Ob die Verdichtung von

Papier, Karton, Kunststoff-Folien,

PET-Flaschen, Holzsteigen oder

Leichtmüll, das Hauptaugenmerk

aller Austropressen liegt auf hochverdichteten,

perfekt stapelbaren

Ballen, die eine maximale LKW-

Auslastung garantieren.

7 Baugrößen

Für die unterschiedlichen Anforderungen

hinsichtlich Volumen

und Materialien werden die APK-

Modelle in 7 Baugrößen angeboten,

die mit 15 bis zu 135 Tonnen

Pressdruck arbeiten. Damit werden

Pressergebnisse erzielt, die eine

zukunftsorientierte Abfall-Logistik

erst ermöglichen. Die kontinuier-

liche Beschickung der Pressen ist

optional für die Gegebenheiten

wählbar und kann z.B. über Abwurfschächte,

Förderbänder oder

Absauganlagen erfolgen.

Vorteile

Im Betrieb überzeugen die APK-

Modelle durch eine Vielzahl von

Vorteilen, die sowohl ökonomisch

wie auch ökologisch Maßstäbe setzen:

q Das innovative und exklusive

Bindesystem Drillfix 2.0 spart bis

zu 1m Draht pro Abbindung und

damit deutlich Kosten. Mit Hilfe

eines Drahteinlegers oben und unten

wird automatisch ein Freiraum

der Bindeschlitze erreicht. Bei

Überfüllung drückt die Freipresseinrichtung

das überstehende Material

von der Schneidkante weg und

ermöglicht so ein zuverlässiges störungsfreies

Arbeiten der Presse.

q Die optimal dimensionierte Hydraulik,

gepaart mit der selbstregulierenden

Pumpen-Abschaltung

sichert eine hohe Energieeffizienz

und ermöglicht zudem ein Energiesparpotenzial

von bis zu 40 %.

Zwei Pumpen und eine spezielle

Steuerung sorgen für höchste Effizienz.

Bei geringer Füllmenge, bis

zu 180m³, läuft nur eine Hydraulikpumpe.

Wird die Beschickung mit

Abfallmaterial bis zu 360m³ erhöht,

reagiert eine weitere Lichtschranke

und die zweite Pumpe schaltet sich

automatisch zu. So wird die volle

Leistung nur bei Bedarf abgerufen.

q Die Schneidemesser sind perfekt

konzipiert und geformt. Mit ihrem

speziellen Schnittwinkel wird ein

V-Schnitt erreicht. Diese Technik

garantiert ein besonders kraftsparendes

Schneiden aller Materialien.

q Das standardmäßige Schlüsseltransfersystem

sorgt für bestmögliche

Sicherheit. Wartungsund

Servicetüren werden dabei mittels

Schlüsseltransfer mechanisch

überwacht und effizient abgesichert.

Internationale

Großprojekte

Mit diesen Produktvorteilen sind

Austropressen heute weltweit in

über 40 Ländern im Einsatz. Gerade

im Handel und in der Abfallwirtschaft

konnten zahlreiche Großprojekte

erfolgreich umgesetzt werden.

Hier beweisen die APK Kanalballenpressen

eindrucksvoll und zuverlässig,

dass mit langjährigem

Know-how individuelle Kundenanforderungen

hundertprozentig

erfüllt werden.

Praxis

Die REWE International AG aus

dem deutschen Großkonzern RE-

WE Group zählt seit vielen Jahren

zu den Austropressen-Kunden und

setzt an mehreren österreichischen

Zentrallagern APK Kanalballenpressen

ein. Von diesen Zentrallagern

werden Konzernfilialen wie

BILLA, MERKUR, BIPA oder

ADEG beliefert. Die leeren Transport-

und Umverpackungen kommen

in enormen Mengen wieder

zurück. Dieses Verpackungsvolumen

bewältigen derzeit je zwei

APK-E55 im REWE Lager in Inzersdorf

und im neu erbauten Zentrallager

West in Ohlsdorf.

Rossmann

ROSSMANN ist eine der führenden

deutschen Drogeriemarktketten

mit rund 3.000 Dorgeriemärkten

in 6 europäischen Ländern. In

Deutschland werden täglich über

1.800 Filialen mit mehr als 440

LKW aus den Verteilerzentren versorgt.

Die enormen Mengen an Verpackungsmaterial

in den Rossmann-

Verteilerzentren Berlin, Kiel und

Köln verarbeiten jeweils eine zuverlässige

APK-E55 mit der passenden

Fördertechnik.

Australien

Auch in Australien ist Austropressen

erfolgreich aktiv. In den rund

190 Kmart-Märkten in Australien

und Neuseeland, mit über 26.000

Beschäftigten, werden alle Produkte

des täglichen Bedarfs angeboten.

In den Logistikzentren

Sydney, Melbourne und Brisbane

arbeiten je eine APK-E55 unter

Vollleistung.

Deutschland

Austropressen hat seit vielen Jahren

die VEOLIA Umweltservice

GmbH aus Hamburg, auf seiner

Kundenliste. VEOLIA ist eines der

führenden Entsorgungsunternehmen

in Deutschland und weltweit

führend im Bereich Papier-Recycling.

Mit rund 10.000 Mitarbeitern

deutschlandweit und rund

165 Dienstleistungs- und Anlagenstandorten,

davon 60 Sortier- und

Recyclinganlagen, deckt das Unternehmen

alle Bereiche des Abfallmanagements

ab.

Derzeit sind bei zahlreichen Anlagenstandorten

Austropressen

erfolgreich im Einsatz. Drei neue

APK-ES66 und eine neue APK-

ES85 Ballenpresse nehmen noch

im ersten Halbjahr im heurigen

Jahr ihren Betrieb auf.

8 3 • 2014


INTERPACK

Abfalllogistik

IFAT - 2014

Das Leistungsvermögen der Austropressen,

die neuesten Entwicklungen

und Erfahrungswerte konnten

auf der IFAT 2014, in Halle B2

besichtigt werden. Auf einer Fläche

von 60m² präsentierte Ing. Franz

Roither mit seinem Team unter

anderem eine vertikale Ballenpresse

APV300, eine Mehrkammernpresse

APV200/2 sowie eine

vollautomatische APK Kanalballenpresse.

Information, Austausch

und Beratung zum bedeutenden

und zukunftsträchtigen Thema

„Effizientes Abfallmanagement“

waren an den 5 Messetagen im

Fokus. Vom 5. bis 9. Mai 2014

präsentierte sich Austropressen

dem internationalen Fachpublikum

aus 180 Ländern als ein

Unternehmen, das mit ausgeprägtem

Innovationsdenken und

höchsten Qualitätsstandards effektive

Lösungen anbietet und

international unter Beweis stellt.

Mehr unter:

www.austropressen.at

Austropressen

Höchste Qualität, modernste Technologie und

Dauerhaftigkeit – dafür stehen Austropressen

seit über 40 Jahren, in über 40 Ländern der

Erde und so gut wie in jedem Gebiet der

Abfallwirtschaft. Ein dichtes Service- und Vertriebspartner

Netz sorgt zusätzlich für die optimale

Kundenbetreuung und individualisierte

Lösungen vor Ort. Geschäftsführer Ing. Franz

Roither setzt neben der Technik vor allem auf

das persönliche Engagement und österreichische

Qualitätsarbeit: „Unserem guten Ruf tragen

wir immer Rechnung. Ob es sich nun um die

Verdichtung von Papier, Kartonagen, Folien,

Schaumstoffen, PET-Flaschen, Dosen oder

Blechfässern handelt. Die gut durchdachte

Konstruktion und die sorgfältige Herstellung

unserer Pressen – dazu zählen Kanalballenpressen

ebenso wie horizontale oder vertikale

Ballenpressen, Dosen-, Fass- und Müllpressen

sowie Rollenspaltanlagen– finden ausschließlich

in Österreich statt, unter Verwendung

hochwertigster Materialien und ausgewählter

Markenkomponenten.“

3 • 2014

9


logistik

Die Palette - das Kunstobjekt

Die Palette, oder genauer, die Europalette, ist in ihrer genormten Form im

Allgemeinen ein Transportmittel für Waren aller Art. Also ist die Palette nur

für den Transport materieller Dinge geeignet? Klare Antwort – Nein. Sie kann

viel mehr sein – ob als Baumaterial für Kunst oder für ein ganzes Haus oder

für Möbel bis hin zu einer Bühne bei einem Musikfestival. Das Familienunternehmen

Winter beweist aber nicht nur mit diesen Projekten, dass Palette eben

nicht Palette ist.

Um die Idee hinter diesen

außergewöhnlichen Anwendungen

von Paletten

zu verstehen, muss man auch die

Geschichte der Firma kennen. Begonnen

hat alles damit, dass der

gelernte Betriebsschlosser Franz

Winter seinem Vater, der einen

landwirtschaftlichen Gemüseanbau

betrieb, unterstützte. Regelmäßig

wurde die Ware zum Großgrünmarkt

in Wien/Inzersdorf gebracht

und verkauft. Das Geschäft ging

gut aber es trat immer wieder dasselbe

Problem auf. Es gab regelmäßig

zu wenig Paletten um das Gemüse

zu transportieren. Deswegen

begann Franz Winter damit, alte

Paletten zu sammeln und diese anschließend

zu reparieren. Damit

war das eigene Transportproblem

gelöst. Da das gleiche Problem aber

nicht nur diese Firma hatte, sprach

es sich schnell herum, dass es hier

einen gibt, der Paletten wiederherstellen

kann. So kamen automatisch

die ersten Anfragen und als die

Nachfrage nach Palettenreparaturen

stieg, beschloss Franz Winter, das

„Palettenhandwerk“ auf professionelle

Füße zu stellen. 1999 wurde

das Familienunternehmen gegründet,

in dem Palettenreparaturen erledigt

wurden und der Handel mit

Gebrauchtpaletten begonnen. Hatte

die Firma noch mit einem Geschäft

am Hauptplatz von Hof begonnen,

wurde rasch klar,

dass sowohl logistisch

als auch aus Platzgründen

eine Standortverlegung

unumgänglich

war. Nach einen

Gespräch mit dem

Bürgermeister siedelte

sich die Firma

am jetzigen

Betriebsgrundstück

an. Auf

rund 2.000m2

entstand die

erste Fertigungshalle

mit Bürotrakt.

Über

die

d a -

malige

Aussage des

Bürgermeisters

schmunzelt heute

Franz Winter

Franz Winter – „Viel mehr wirst

Du für Deine Paletten ja nicht brauchen!“.

Mittlerweile besteht die Firma

aus 8ha asphaltierter Fläche.

International

Rasch erkannte die Firma, dass ihre

Dienste auch im Ausland gut gebraucht

werden können, so wurde

bereits 2001 in Ungarn eine kft gegründet

und in den Folgejahren kamen

Handelsvertreter in der

Slowakei, Russland

und Polen

dazu,

die

b i s

heute

tätig

sind.

„Die Herstellung

von Paletten

war letztendlich

ein logischer

Schritt

um neben der

Reparatur ein

zweites Standbein

zu haben. Die Produktion

neuer Paletten

gewann zusehends

an Bedeutung.

Dank unserer hohen Qualität konnten

wir schnell zu einem der größten

Produzenten heranwachsen.

Gleichzeitig haben wir die Zeichen

der Zeit erkannt. Um erfolgreich

zu sein, müssen Unternehmen

exportieren, somit ist eine

IPPC Behandlung nach ISPM-15

für eine Holzpalette unerlässlich.

Deswegen haben wir zeitgemäß in

entsprechende Anlagen investiert.

Mittlerweile ist der Betrieb für die

Produktion von EPAL-Paletten lizensiert.

Wir verfügen über CHEP-,

PRS-, ÖBB-, UIC- und EPAL-

Paletten. Dadurch können Firmen

ihre Produkte an jeden Ort dieser

Erde liefern.“ so der Firmeninhaber.

Mittlerweile sind 50 Mitarbeiter

mit der Herstellung und Reparatur

von Euro-Paletten beschäftigt. Sowohl

bei der Erzeugung als auch

bei der Reparatur wird auf hervorragende

Arbeit größten Wert gelegt.

Hier kommt die Qualität ins Spiel.

„Wir produzieren Paletten mit einer

Holzfeuchtigkeit von maximal 11%.

Damit liegen wir noch deutlich unter

dem geforderten Grenzwert von

22%. Selbst bei einer Reparaturpalette

legen wir eigene Maßstäbe an.

Wir waren die ersten, die eine eigene

Reparaturlinie für die Europalette

gebaut haben. Jede zu reparierende

Palette fährt durch diese Linie

und wird generalüberholt.

Rückverfolgbarkeit

Anschließend wird sie - freiwillig

- mit unserer Nummer gekennzeichnet.

So können die Kunden im

Falle einer Reklamation die Palette

sofort zu uns zurückverfolgen. Das

unterscheidet unsere Produkte von

Billigpalettenimporten aus dem

Ausland. Dies ist aber auch wichtig.

Denn nur durch den Qualitätsunterschied

können wir an diesem Standort

überleben. Neben der Möglichkeit

bei uns heute bestellen zu

können und morgen die Lieferung

zu erhalten gewährleisten unsere

Paletten auch einen reibungslosen

Arbeitsablauf bei den belieferten

Eigener Fuhrpark

10 3 • 2014

Die moderne Palettenproduktion


logistik

Der Topliner, in dem mehr

steckt als man sieht

Heidentor

Firmen. Sie müssen bedenken, dass

schon eine schlechte Palette den

Warenfluss lahm legen kann,“ so

der Firmeninhaber.

Firmenverbund

Das Geschäftsfeld wurde mittlerweile

auch erweitert. Durch die

regelmäßige Arbeit mit Holz lag

es auf der Hand, auch im Bereich

Hackgut tätig zu werden. Somit ist

man vom Wald bis zum Heizwerk

tätig (die Firma Hackgut Winter

beliefert im Umkreis sämtliche

Heizwerke) – auch hier wurde

von Beginn weg nichts dem Zufall

überlassen – so besitzt die Firma

die größte Traktorhackmaschine.

Rund 20 Mitarbeiter sind hier tätig.

Doch damit nicht genug. 2010

wurde auch die Paletten Logistik

Winter GmbH gegründet. „Wir sind

das größte österreichische Depot

des Unternehmens CHEP, dem

führenden Anbieter von Mietpaletten

und Mietbehältern. Im Zuge

dieser Zusammenarbeit sind wir

für die Rückholung, Reparatur und

Auslieferung der CHEP-Paletten

zuständig,“ so Winter. In diesem

Bereich sind mittlerweile rund 50

Mitarbeiter beschäftigt. „Ich bin

stolz auf unsere drei Unternehmen

die natürlich eng zusammenarbeiten,

aber jedes für sich gesehen ist

überlebensfähig. Für die Zukunft

trifft sich dies auch ideal, da ich

drei Söhne habe.“ Neben dem Firmenaufbau

und der Verantwortung

für rund 115 Mitarbeiter beschäftigt

sich das Unternehmen auch seit einiger

Zeit mit Sponsoring.

Sponsoring

Nicht zuletzt, da im eigenen Schauraum

der Firma die verschiedensten

Möbelstücke aus den Originalpaletten

zu sehen sind, kamen in diesem

Bereich immer wieder Anfragen.

Gleichzeitig wollte man auch die

Kreativität der eigenen Mitarbeiter

fördern. So kamen Projekte wie

die oben erwähnten zu Stande. So

wurde mit Paletten der Firma Winter

das Designprojekt von Andreas

Claus Schnetzer und Gregor Pils

umgesetzt – Hintergedanke: „Jeder

sechste Mensch weltweit lebt

heute in einem Slum. Aus Paletten

gebaute Häuser sind bestens für das

Upgraden solcher Wohnquartiere

geeignet, da sie von den lokalen

Bewohnern kostengünstig selbst errichtet

werden können.“ Das Haus

wird ab Sommer auch in der „Blauen

Lagune“ zu bewundern sein. Ein

zweites besonderes Projekt war sicher

die Nachbildung des Heidentores

aus 1.500 Paletten. Mit dem

Projekt Porta Pagana 2011 entstand

in Hof am Leithaberge das Gegenstück

zum Original. Gleichzeitig

gibt es mittlerweile immer wieder

Anfragen bezüglich der selbst

entworfenen Palettenmöbel, die

im Schauraum zu bewundern sind.

Wie gesagt – eine Palette kann viel

mehr als ein Transportmittel sein.

Mehr unter: www.euro-paletten.at

In Bogen und auf Rolle erhältlich

Kein Falzbruch

Reduziert Transportund

Lagerkosten

Verbraucht 30 % weniger Klebstoff

ISEGA-Zertizierung

Sehr gute Laufeigenschaften

Schauen Sie unter die Oberäche…

Und Sie werden mehr entdecken als „nur“ bessere

Bedruckbarkeit, Farbwiedergabe und modernste

Verarbeitungstechniken. Dieser Topliner fügt sich

reibungslos in Ihren bestehenden Produktionsablauf

ein, reduziert Kosten und verbessert die Qualität.

Palettenhaus

Weitere Infos: www.sappi.com

oder speciality.paper@sappi.com

3 • 2014

11

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international

„ULIKETT goes international“

In wenigen Wochen feiert ULIKETT das einjährige Jubiläum der Zugehörigkeit

zur oberösterreichischen CTI-Gruppe. Im Sommer letzten Jahres wurde

ULIKETT vom traditionellen Familienunternehmen mit Hauptsitz in Traun

und weltweiten Produktionsstätten übernommen, und seit diesem Zeitpunkt

läuft auch die Internationalisierung bei ULIKETT auf Hochtouren. „Die Übernahme

von ULIKETT ist wie erwartet ein großer Erfolg für die CTI-Gruppe,

und wir können mit Stolz und Zufriedenheit auf das erste Jahr der ULIKETT

im Netzwerk der CTI-Gruppe zurückblicken. Nun soll es auch international

weiter voran gehen“, so Dominik Mindl, Vorstand CTI INVEST AG, zum

Kauf von ULIKETT im letzten Jahr.

Die dabei angesprochene Internationalisierung

bei

ULIKETT wird mittlerweile

stark vorangetrieben.

ULIKETT mit

Vertriebsbüro in Nürnberg-

So konzentriert sich ULIKETT

nicht mehr nur auf den österreichischen

Markt für Selbstklebe-Etiketten

und flexible Verpackungen, sondern

intensiviert nun auch die Aktivitäten

in den Exportmärkten der

Unternehmensgruppe. Vor allem

das Vertriebsbüro in Deutschland

– VIAPPIANI Germany – mit Sitz

in Nürnberg, unterstützt ULIKETT

und deren Kunden im gesamten

Bundesgebiet. „Unser Vertriebsbüro

in Deutschland ermöglicht es

uns, noch näher an unseren Kunden

zu sein, deren tägliche Bedürfnisse

noch besser zu verstehen und noch

schneller auf ihre Wünsche und Anforderungen

reagieren zu können“,

so Geschäftsführer Dr. Oliver Rammerstorfer.

Globale Kunden

von ULIKETT im

Netzwerk der CTI-Gruppe

Aber nicht nur das Vertriebsbüro

in Deutschland soll das Exportgeschäft

ankurbeln. Auch sämtliche

Produktionsstandorte der CTI-

Gruppe – in Italien, Spanien, Kanada,

Kolumbien, Argentinien und

Brasilien – sind in die Exportaktivitäten

eingebunden. Global tätige

Konzerne in den Bereichen der

Lebensmittel-, Getränke- und Konsumgüterindustrie

– die auch zu

den Kunden von ULIKETT zählen

– können so auf weltweiter Ebene

betreut werden. Mehrmals jährlich

tagt hierzu die gesamte Führungsmannschaft

der CTI-Gruppe, um

sowohl Marktaktivitäten als auch

technologische Projekte auf weltweiter

Ebene voranzutreiben.

Wein-Etiketten von

Argentinien bis Österreich

Regelmäßiger Austausch zu technologischen

Entwicklungen, neuen

Druckmaschinen an den einzelnen

Standorten und innovativen Produkten

steht bei ULIKETT und den

internationalen Schwesterbetrieben

im CTI-Netzwerk ebenfalls im

Mittelpunkt. Dabei stellt auch ULI-

KETT das Know-How vor allem im

Offset- und Digitaldruck, aber auch

im Buchdruck und Flexodruck zur

Verfügung. So wurde kürzlich eine

Delegation aus der argentinischen

Niederlassung in Wien empfangen,

um die gewonnenen Erfahrungen

im Offsetdruck mit einer speziellen

Maschinenkonfiguration weiterzugeben.

Auch österreichische Spezialisten

von ULIKETT wurden nach

Südamerika entsandt, um einerseits

dort vorhandenes Know-How in der

Produktion von hochwertigen Weinetiketten

mitzunehmen, anderseits

auch die Expertise von ULIKETT

weiterzugeben.

IML-Etiketten aus Italien

Während ULIKETT vom Wein-Etiketten

Know-How aus Argentinien

profitiert, wird den Kunden in Österreich

auch die Möglichkeit geboten,

In-Mould-Labels von der italienischen

VIAPPIANI zu beziehen.

„Die Vorteile für unsere Kunden liegen

auf der Hand. Wir bieten nicht

nur Selbstklebe-Etiketten und flexible

Verpackungen, sondern können

nun unseren Kunden auch die Technologie

des In-Mould-Labellings

(IML) näherbringen. VIAPPIANI

in Mailand – unser Schwesterbetrieb

in Italien – offeriert IML-Etiketten

und unterstützt auch beim

Know-How Aufbau in dieser für

viele Unternehmen neuen Technologie“,

so ULIKETT-Geschäftsführer

Dr. Oliver Rammerstorfer.

Internationale

Kommunikation

Diese Zusammenarbeit mit den unterschiedlichsten

Ländern ist für die

Mannschaft von ULIKETT ebenfalls

eine Bereicherung. „Unsere

Mitarbeiter schätzen die internationalen

Entwicklungsmöglichkeiten

und auch die Chancen, die sich

damit für jeden einzelnen ergeben“,

so Dominik Mindl, Vorstand der

CTI INVEST AG zur laufenden Internationalisierung

der Gruppe.

CTI Gruppe mit

weltweiten Niederlassungen

Die CTI INVEST AG als globaler

Anbieter in der Verpackungs- und

Etikettenindustrie hat Produktionsstätten

in Kanada (Faltschachtelproduktion),

Spanien (Kappenschachteln

für die Zigarettenindustrie),

Italien (In-Mould-Labels),

Brasilien (Selbstklebe-Etiketten),

Kolumbien (Selbstklebe-Etiketten)

und Argentinien (zwei Standorte/

Weinetiketten). Darüber hinaus

gehört die TANNPAPIER-Gruppe

(Produktion von Mundstücksbelagspapier

für die Zigarettenindustrie)

mit neun Standorten weltweit

ebenfalls zur TRIERENBERG-

Gruppe. Durch den Beitritt der

ULIKETT GmbH eröffneten sich

für die gesamte Gruppe neue Wege

zur intensiveren Bearbeitung des

Etikettenmarktes in Mitteleuropa,

die mittlerweile auch genutzt werden.

Mehr unter: www.ulikett.at

oder www.ctiinvest.com.

12 3 • 2014


INTERPACK

Marinieren leicht gemacht

Scheyer/Vorarlberg bringt mit seiner neuesten Innovation Schwung in den

Markt der Gewürzhersteller: Der Österreichische Verpackungsspezialist

präsentiert zum Start der Grillsaison seinen neuen Marinier-Beutel – ein

Siegelrandbeutel mit öldichtem Druckverschluss, der sämtlichen Komfort

für den Endverbraucher bietet.

Der Beutel besteht aus Hochbarriere-Folien:

Die Vorderseite

ist blickdicht mit Aluminium

hinterlegt, die Rückseite ist

transparent. Im oberen Bereich des

Beutels ist eine Doppel-Laserperforation

platziert, die es ermöglicht,

den Beutel komfortabel und sauber

zu öffnen. Ein spezieller Zipper

wird nach dem Aufreißen sichtbar.

Dieser Zipper schließt vollkommen

dicht und garantiert, dass das

Marinieren im Beutel völlig sauber

abläuft. Aufgrund der Hochbarriere

eignet sich der Beutel für Marinaden

aller Art – egal ob „feurig“ oder

süß.

Sauber und

einfach marinieren

Und so einfach funktioniert’s: Marinier-Beutel

mit Hilfe der Laser-

perforation von Scheyer einfach

und ohne Schere öffnen. Fleisch in

beliebiger Größe hineingeben und

Beutel wieder verschließen. Das

Fleisch etwa eine Stunde in der

Marinade ziehen lassen – und fertig!

Anschließend das marinierte

Fleisch in gewünschter Art zubereiten.

Dichter Druckverschluss

Durch den absolut dichten Druckverschluss

handelt es sich um eine

völlig saubere Art des Marinierens –

keine öligen Hände, kein Auslaufen,

kein dreckiges Geschirr und trotzdem

perfekt mariniertes Fleisch! In

Europa startet die Firma Frutarom

Savory Solution mit der Marke Lucullus

auf den Markt – man(n) darf

gespannt sein und sich auf die Grillsaison

freuen!

Scheyer Verpackungstechnik GmbH

Herstellung und Veredelung von flexiblen Verpackungen.

Schwerpunkt: Lebensmittel, Tiernahrung, Hygiene, Kosmetik

und Pharmaindustrie

Umsatz 2012: 32 Mio Euro

Umsatz 2013: 33,6 Mio Euro

Personalstand: 112 Mitarbeiter

Zertifizierungen: Qualitätsmanagement ISO 9001:2008,

Hygienemanagement BRC-Iop

Referenzen: Ölz, 11er, efef, Rupp, Spar, Rewe, Migros,

Coop, Hilcona, Almi, Wolf Schwandorf, Zaltech, Adler

Scheyer ist ein Traditionsunternehmen im Besitz der

Familie Wiesenegger.

www.scheyer.at

3 • 2014

13


umwelt

ARA übertraf Vorjahresleistung

Das Jahr 2013 war für die Altstoff Recycling Austria AG ein besonderes Jahr:

20 Jahre nach ihrer Gründung konnte die ARA durch weitere Tarifsenkungen

für die Wirtschaft und hohe Sammel- und Verwertungsergebnisse neuerlich

ihre Stärken beweisen. Gleichzeitig wurden mit der Novellierung des Abfallwirtschaftsgesetzes

die Weichen für die Zukunft der Verpackungssammlung in

Österreich neu gestellt.

Die Erfassungsmenge an Verpackungen

erhöhte sich von

2012 auf 2013 leicht um

knapp 1 % auf rund 835.500 t, wobei

62 % aus dem Konsumentenbereich

stammten und 38 % bei Industrie

und Gewerbe anfielen. Einen

Zuwachs gab es bei Metall. Auch

die Menge an Glas- und Leichtverpackungen

stieg ein wenig an, während

bei Papier und Holz leichte

Rückgänge zu verzeichnen waren.

Die Pro-Kopf-Sammelmenge an

Verpackungen und Altpapier lag

mit 117,4 kg im Jahr 2013 auf dem

Vorjahresniveau. Mitverantwortlich

für die guten Sammelergebnisse

war eine weitere Verbesserung der

Infrastruktur im Haushaltsbereich:

Die Zahl der Sammelbehälter wurde

um 4,4 % angehoben. Den ÖsterreicherInnen

stehen heute in

Summe mehr als 1,6 Millionen

Container für die getrennte Verpackungssammlung

zur Verfügung.

Alle Quoten eingehalten

Von der Gesamtleistung konnten

rund 782.800 t dem Recycling zugeführt

werden. Müll, Nichtverpackungen

und plangemäß mitgesammelte

Getränkeverbundkartons

wurden davor aussortiert. 86 %

gingen in die stoffliche Verwertung,

der Rest wurde thermisch oder energetisch

genutzt. Die ARA schließt

mit ihrem Verpackungsrecycling

regionale Stoffkreisläufe und liefert

Rohstoffe für die heimische Industrie:

Mehr als 90 % der Verwertung

erfolgt in Österreich. Die vom Umweltministerium

vorgegebenen Erfassungs-

und Verwertungsquoten

konnten auch 2013 bei allen Packstoffen

eingehalten oder übertroffen

werden.

Abfallvermeidung

Seit 2004 hat die ARA zusätzlich

rund 4 Mio. Euro in die Förderung

von Abfallvermeidung investiert.

So wurde die 2005 von der ARA

initiierte „Förderinitiative Abfallvermeidung“,

die sich in den letzten

Jahren gut etabliert hat, auch 2013

fortgesetzt. Die ARA unterstützt dabei

Projekte in Unternehmen, kommunalen

Dienststellen, Betrieben,

Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen.

Im F&E-Bereich engagiert

sich die ARA als Mit-Initiator und

Industriepartner beim Christian-

Doppler-Labor „Anthropogene

Ressourcen“ an der Technischen

Universität Wien, das sich mit der

Nutzbarkeit von Infrastruktureinrichtungen

und Konsumgütern als

Rohstofflager beschäftigt.

IMAS-Studie

Die Früchte der Arbeit zeigen sich

in einer europaweit richtungsweisenden

Akzeptanz der getrennten

Sammlung unter der Bevölkerung.

Die jüngste IMAS-Studie im Auftrag

der ARA belegte klar: Die Idee

der Mülltrennung finden 94 % der

ÖsterreicherInnen grundsätzlich

gut. 87 % der Bevölkerung geben

der heimischen Verpackungssammlung

ein „sehr gut“ oder „gut“.

Neues Service der ARA

Für ihre mehr als 16.000 Kunden

hat die ARA im vergangenen Geschäftsjahr

ihr Leistungs- und Serviceportfolio

weiter ausgebaut: So

bietet die ARA seit 2013 die Entpflichtung

für den gesamten EU-

Raum an. Kunden können damit

Verpackungen grenzüberschreitend

mit nur einem Partner rechtssicher

entpflichten. Die Lizenztarife werden

bei der ARA als Non-Profit-

Unternehmen im Sinne der Kostenwahrheit

strikt nach dem Aufwand

kalkuliert, den die einzelnen Packstoffe

verursachen. 2013 sanken

sie gegenüber dem Vorjahr in zwei

Schritten. Für 2014 weist die ARA

mit durchschnittlich 121 Euro/Tonne

die niedrigsten Preise seit ihrer

Gründung aus. „Das niedrige Tarifniveau

ist das Ergebnis unserer laufenden

Effizienzsteigerungen und

unserer Non-Profit-Gestion, nach

der wir Zufallsgewinne über Tarifreduktionen

wieder unseren Kunden

zu Gute kommen lassen. Dieses

niedrige Niveau wird jedoch in Zukunft

voraussichtlich nicht zu halten

sein“, sagt ARA Vorstand Werner

Knausz. „Denn durch die Ausweitung

der Produzentenverantwortung

im neuen Abfallwirtschaftsgesetz

entstehen zusätzliche Kosten, die

bislang durch die kommunale Müllgebühr

gedeckt waren. Es ist also

durchaus zu befürchten, dass es ab

2015 – trotz breiteren Wettbewerbs –

nicht zu sinkenden Preisen kommt.“

Novelle

Die Novelle zum Abfallwirtschaftsgesetz

(AWG) im September 2013

war von der ARA lang erwartet

worden. „Wir haben nun endlich

die nötige Klarheit über die wesentlichen

Rahmenbedingungen unserer

künftigen Arbeit und können uns

danach ausrichten.“ Für den viel

diskutierten intensiveren Wettbewerb

fühlt sich Knausz gut gerüstet.

„Wir sind ausgezeichnet aufgestellt.

Und es ist im Grunde keine neue

Situation. Einige unserer Mitbewerber

feiern zwar die Neuregelung als

bahnbrechend. Tatsächlich gibt es

aber seit 1997 Wettbewerb im Gewerbebereich,

und wir kennen diese

Marktrealität sehr gut. Nun haben

wir auch im Haushaltsbereich die

Chance zu beweisen, dass die ARA

das beste Angebot aus Preis, Leistung,

Service und Rechtssicherheit

bietet.“ „In jedem Fall muss das

neue Abfallwirtschaftsgesetz dafür

sorgen, dass sich in Österreich keine

deutschen Verhältnisse entwickeln.“

Knausz spielt damit darauf

an, dass in Deutschland ein funktionierendes

System durch mangelnde

Kontrollen aller Marktteilnehmer

massiv beschädigt wurde. „Die

ARA ist hervorragend positioniert“,

blickt Knausz zuversichtlich in die

Zukunft. „ARA ist hierzulande

gleichbedeutend mit

‚Recycling für Österreich‘.

Dieses Verantwortungsbewusstsein

wissen unsere

Kunden wie auch unsere

Ansprechpartner bei den

Kommunen und Behörden

zu schätzen. Wir verweigern

uns schnellem Profit,

punkten mit Transparenz

und denken langfristig im

Sinne der Wirtschaft, die

ja unsere Eigentümerin

ist.“

Mehr unter: www.ara.at

14 3 • 2014


INTERPACK

HAUBENSTRETCHER OMS IS46– bis 240 Pakete pro Stunde

Der Verpackungsmaschinenhersteller OMS

hat bei der Interpack einen Haubenstretcher

vorgestellt, der bis zu 240 Pakete pro

Stunde verpacken kann. Es handelt sich

dabei um eine Weiterentwicklung des

bewährten Haubenstretchers IS43, die

OMS im letzten Jahrzehnt erfolgreich

am Markt positioniert hat.

OMS bietet dabei mit dem neuen

IS46 folgende Features:

• Rollenwechsel durch neues System

auch bei arbeitender Maschine möglich.

• Alle notwendigen Instandhaltungs- und

Bedienarbeiten auf Bodenniveau.

• Bauhöhe und genereller Platzbedarf

sind gering.

Ing. Josef Riegler Verpackungstechnik

NEUES

PATENTIERTES

SYSTEM

GmbH & Co KG hat als exklusiver

Vertreter in Österreich und anderen

Ländern in CEE bereits in Vergangenheit

große Erfolge mit dem Haubenstretcher

vom OMS erzielt und kann mit

der Weiterentwicklung IS46 sein

Maschinenangebot erweitern.

3 • 2014

15


INTERPACK

Wellpappe

interpack

Das wohl auffallendste „Gemälde“

auf der interpack war am Stand von

Mayr-Melnhof Packaging zu sehen.

Gerlinde Gruber & Christine Stempel

haben aus 1.753 Verpackungen

ein 8x4 Meter Gemälde geschaffen.

Hier Gerlinde Gruber vor Ihrem

Kunstwerk.

Fakten:

2.700 Aussteller

175.000 Besucher aus

120 Ländern

19 Hallen

66% ausländische Besucher

Die Aussteller der interpack

2014 trafen schon von Messebeginn

an auf zahlreiche

hochrangige Besucher aus allen Teilen

der Welt. Bei vielen Unternehmen

war der Ansturm so groß, dass

die Stände mehrfach an ihre Kapazitätsgrenzen

stießen. Interesse, fachliche

Kompetenz der Besucher und

Investitionsbereitschaft seien dieses

Mal noch einmal deutlich höher gewesen

als zur schon hervorragenden

Vorveranstaltung. Als besonders erfreulich

bewerteten zahlreiche Aussteller

die konkreten Geschäftsabschlüsse

und Verkäufe, die zum Teil

völlig spontan erfolgt seien.

„Wir sind mit der Zahl und Qualität

der Besucher auf unserem Stand sehr

zufrieden. Das Interesse an unseren

Technologien, die einen vitalen Beitrag

zu Gesundheit und Ernährung

in der Welt leisten, war enorm. Wir

haben erfreulich viele Kontakte generiert,

darunter zahlreiche Mitglieder

der obersten Führungsebene und

potenzielle Neukunden. Ähnliches

ist von anderen Ausstellern zu vernehmen.

Auch der hohe Anteil internationaler

Besucher und Aussteller

hat uns begeistert – rund 75 Prozent

der ausstellenden Unternehmen haben

ihren Heimathafen außerhalb

Deutschlands.“, sagte Friedbert

Klefenz, Präsident des Ausstellerbeirates

der interpack 2014 und

Vorsitzender des Bereichsvorstands

von Bosch Packaging Technology.

„Die interpack hat in diesem

Jahr ihre weltweit führende Rolle

wieder eindrucksvoll unter Beweis

gestellt. Dieser Erfolg bestätigt

unsere grundsätzliche Philosophie,

die internationale Branche in ihren

jeweiligen Märkten im Vorfeld sehr

gezielt anzusprechen, um sie alle

drei Jahre nach Düsseldorf zu ihrem

wichtigsten Event zu holen“, erläutert

Werner Matthias Dornscheidt,

Vorsitzender der Geschäftsführung

der Messe Düsseldorf.

Bestimmende Themen der interpack

2014 waren Ressourceneffizienz

bei Maschinen und Anlagen wie

auch dem Packmitteleinsatz, Qualität

und Sicherheit, um perfekte und

fälschungssichere Endprodukte zu

garantieren – gerade in sensiblen

Bereichen wie Food/Getränke und

Pharma – sowie Vielfalt und Flexibilität

für ein immer breiteres Angebot

und schnellere Produktzyklen.

Doch die interpack untermauert ihre

Bedeutung nicht nur durch die

Vielzahl an Neuheiten und die Angebotsbreite

ihrer Aussteller, sondern

auch durch innovative Sonderthemen,

wie Bernd Jablonowski,

Director interpack & SAVE FOOD

erläutert: „Für eine Leitmesse reicht

es nicht aus, bloß Ausstellungsfläche

zu vermieten und eine perfekte

Organisationsqualität zu bieten.

Vielmehr müssen Trendthemen

identifiziert, im Konzept verankert

und schließlich konsequent vorangetrieben

werden. Nur so sichert

man sich eine Themenführerschaft

für die Branche. Das ist uns erneut

sehr gut gelungen. Die Konzepte

des Innovationparc Packaging und

der METAL PACKAGING PLA-

ZA sind bei den Zielgruppen eingeschlagen.“

SAVE FOOD Kongress

Ein besonders aufmerksamkeitsstarkes

Thema zur interpack war

SAVE FOOD. Die gleichnamige

Initiative setzt sich unter der Beteiligung

der Partner Welternährungsorganisation

der Vereinten Nationen

(FAO) und Umweltprogramm der

Vereinten Nationen (UNEP) sowie

mehr als 110 Mitgliedern aus der Industrie

gegen Lebensmittelverluste

und -verschwendung ein. Bereits

einen Tag vor Messestart begann

der zweite SAVE FOOD Kongress,

der sich an dem ersten seiner beiden

Schwerpunktthementage an Non

Profit-Organisationen richtete, die

Problemstellungen aus politischen

und gesellschaftlichen Blickwinkeln

beleuchteten. In der zweiten

Hälfte folgte die Vorstellung von

Lösungen und Best Practices aus

der Wirtschaft. Mehr noch als bei

der Auftaktveranstaltung vor drei

Jahren zeigte die Veranstaltung so

eindrücklich, wie das Problem der

globalen Lebensmittelverluste und

-verschwendung über die gesamte

Wertschöpfungskette hinweg bekämpft

werden kann. Die nächste

interpack findet 2017 statt. Mehr

unter: www.interpack.de

16 3 • 2014


interpack

The Right One

Unter dem Motto „KBA: The Right One“ waren erstmals gemeinsam die

Unternehmen der Koenig & Bauer-Gruppe vertreten. Viele Besucher aus dem

In- und Ausland, die bisher nur mit einzelnen Unternehmen des Konzerns zu

tun hatten, waren über die Breite des Angebots erstaunt. Analoge und digitale

Kennzeichnungstechnik von KBA-Metronic, UV-Folien- und Kartendruck von

KBA-MePrint, Mehrfarben-Blechdruck von KBA-MetalPrint, Faltschachtelund

Wellpappendruck von KBA Radebeul, digitaler Dekor- und Industriedruck

von KBA Würzburg, Druck flexibler Verpackungen von KBA-Flexotecnica

und schließlich Glas- und Hohlkörper-Direktdekoration von KBA-Kammann −

die ausgestellten Muster fanden große Beachtung.

nen Doppelkopf-Drucker mit zwei

voneinander unabhängigen Tintenkreisläufen.

Er kann mit einer oder

mit zwei unterschiedlichen Tinten

drucken und farbige Felder oder

andersfarbige Schriften aufbringen.

Sowohl pigmentierte als auch nicht

pigmentierte Tinten lassen sich verwenden.

Mehr unter:

www.kba.com oder

www.kba-metronic.com

Mögliche Kombinationslösungen wurden

mit den Mitarbeitern der KBA-Gesellschaften

diskutiert und viele neue Kontakte

mit Repräsentanten der Verpackungsbranche

aus aller Welt geknüpft.

Ideenaustausch

Der erste gemeinsame Auftritt auf der interpack

belebte zudem den Ideenaustausch zwischen

den beteiligten KBA-Gesellschaften. Nach

der jahrhundertealten Erkenntnis „Das Ganze

ist mehr als die Summe seiner Teile“ will man

künftig mögliche Synergiepotenziale zwischen

den unterschiedlichen Technologien für den

Verpackungsdruck noch stärker nutzen und den

Know-how Transfer zwischen den Standorten

intensivieren. Und eines ist schon heute sicher:

Die Unternehmen der KBA-Gruppe mit dem

Zielmarkt Verpackung wollen auch auf der interpack

2018 wieder gemeinsam mit innovativen

Verpackungslösungen auftreten.

Continous-Ink-Jet-Drucker

Mit dem neuen Continous-Ink-Jet-Drucker alphaJET

duo zeigte der Kennzeichnungsspezialist

KBA-Metronic am Stand eine Lösung für den

mehrzeiligen Kennzeichnungsdruck in verschiedenen

Farben ins Portfolio. Dank seines modularen

Aufbaukonzepts und einer Vielzahl von Eigenschaften

eignet er sich für nahezu jede Branche.

Der neue Doppelkopf-Drucker kann mit

zwei unterschiedlichen Tinten betrieben werden.

Anforderungen

Die Anforderungen an die Kennzeichnungstechnik

werden teils durch die Wünsche der Kunden

und teils durch gesetzliche Vorgaben immer anspruchsvoller.

Bislang fehlte am Markt ein flexibel

nutzbarer Continous-Ink-Jet-Drucker, der

möglichst viele Zeilen drucken und mehrere

Farben aufbringen kann. Der neue alphaJET duo

erweitert die bewährte alphaJET-Familie um ei-

für die

sichere

reise

ihrer

güter.

Ihr Spezialist für

Verpackungen aus

Wellpappe.

www.donauwell.at

pixelkinder

3 • 2014

17


INTERPACK

Neue Möglichkeiten bei Herma

Wer öfter unterschiedlich Produktformate etikettieren muss, wird es sehr zu

schätzen wissen: HERMA hat jetzt ein neues System entwickelt, wie sich die

formatabhängigen Baugruppen eines Etikettierers vollkommen werkzeuglos

und äußerst schnell wechseln lassen. Die Zeitersparnis beträgt bis zu 90

Prozent. Das System, das auf speziellen Steckverbindungen beruht, hat HERMA

bereits zum Patent angemeldet. Zu sehen war es auf der interpack 2014.

Für neue Etikettierer vom Typ

HERMA 400 sind die Wechselformatteile

optional erhältlich.

Aber auch bereits installierte

Etikettierer können problemlos

nachgerüstet werden. „Die Umstellung

auf die neuen Wechselformatteile

ist nach unserer Einschätzung

in vielen Fälle betriebswirtschaftlich

sinnvoll“, sagt Martin Kühl,

Leiter des Herma Geschäftsbereiches

Etikettiermaschinen.. Entsprechende

Umrüstpakete sind seit

der interpack online erhältlich unter

www.herma-components.com. In

dem neuen HERMA Online-Shop

sind darüber hinaus auch Ersatzteile

für Etikettierer und Etikettiermaschinen

rund um die Uhr verfügbar.

Um die Ecke etikettieren

Gezeigt wurde auch eine Lösung

für das Etikettieren um die Ecke.

Diese Lösung eignet sich auch für

kleinere Auflagen und Produkte in

verschiedener Größe. Neu ist auch

die Herma App. Der Siegeszug der

praktischen Apps ist unaufhaltsam

– zunehmend gilt das auch für Industrieanwendungen.

Bereits 2012

präsentierte HERMA als Vorreiter

der Branche eine Lösung, wie sich

Etikettierer via Smartphone und Tablets

einrichten lassen. Nun schafft

der Spezialist für Selbstklebetechnik

die Voraussetzungen für einen

breiten Einsatz der App für die Etikettierer

HERMA 400. Pünktlich

zur Interpack sind alle Modellvarianten

der HERMA 400 Etikettierer

ab der Version Vario standardmäßig

mit einer entsprechenden

Bluetooth-Schnittstelle ausgerüstet.

Damit sind die am meisten nachgefragten

HERMA 400 Etikettierer

App-fähig. Die Schnittstelle hat eine

Reichweite von bis zu 50 Metern.

Über sie und die HERMA App können

die Etikettierer kabellos von

Touchgeräten aus gesteuert werden.

Mit der App können Anwender und

Service-Techniker nicht nur alle

Ein- und Ausgänge der Etikettierer

ansehen und testen sowie Statusinformationen

auslesen.

Die

Etikettierer

lassen

sich auf

diesem

Weg auch konfigurieren. Smartphone

und Tablet fungieren damit

als kabellose Fernbedienungen.

Weltpremiere

Weltpremiere auf der Interpack:

HERMA präsentierte mit dem basic

eine komplett neue Etikettierer-

Baureihe für zuverlässige und wirtschaftliche

Etikettierlösungen „Der

Bedarf an derartigen Etikettierern

wächst derzeit bei unseren Partnern

weltweit. Darum haben wir für diese

Anforderungen eine komplett

neue Lösung entwickelt“, sagt Martin

Kühl. Der neue HERMA basic

ist dafür ausgelegt, verschiedenste

Standardanwendungen sicher und

präzise zu realisieren – zu einem

wirtschaftlichen Anschaffungspreis.

Die Verarbeitungsqualität des neuen

Etikettierers entspricht dabei den

gewohnten HERMA Standards: Der

HER-

MA basic

wird

auf der

gleichen

Linie in

Deizisau

bei

Stuttgart

gefertigt wie die sehr viel leistungsstärkeren

und vielseitigeren HER-

MA 400 Etikettierer. „Die neue Modellreihe

kommt also weiterhin aus

unserem Stammwerk in Deutschland,

ist damit natürlich ‚made in

Germany‘ und trägt die echte DNA

von HERMA in sich“, betont Kühl.

Ein weiterer großer Vorteil: Die Anschlusspunkte

des HERMA basic

sind identisch mit dem HERMA

400. Sollte im Laufe der Zeit eine

wesentlich höhere Performance

und Funktionalität benötigt werden,

kann der HERMA basic problemlos

gegen ein schnelleres und vielseitigeres

Gerät getauscht werden.

Allen Bradley Steuerung

HERMA Etikettieranlagen sind

jetzt auch mit Allen Bradley-Steuerungen

von Rockwell verfügbar.

Zum ersten Mal außerhalb den USA

präsentierte der Selbstklebespezialist

eine entsprechend ausgerüstete

Anlage vom Typ HERMA 362E

für die Zwei-Seiten-Etikettierung

auf der interpack. „In Nordamerika

wurden entsprechende HERMA

Geräte bereits sehr gut aufgenommen.

Wir reagieren damit auf die

wachsende Internationalisierung

unseres Geschäfts. Je nach Region

sind die Präferenzen für eine Steuerung

von Siemens oder von Allen

Bradley unterschiedlich ausgeprägt“,

erläutert Martin Kühl.

Mehr unter:

www.herma-etikettierer.at

18

HERMA präsentierte mit dem basic eine komplett

neue Etikettierer-Baureihe

3 • 2014

Gezeigt wurde auch eine Lösung für das Etikettieren um die Ecke.

Ein praktischer Sicherheitsverschluß.


INTERPACK

Die komplette Verpackungsstraße

Neben einigen kostengünstigen Einsteigermodellen im Bereich der

Umreifungs- und Palettenwicklertechnik war die wichtigste Aussage

des Cyklop-Standes, dass Kunden hier Lösungen für eine komplette

Verpackungsstraße aus einer Hand bekommen. Ist Cyklop oft als der

Umreifungsspezialist bekannt, ist Dank der Entwicklung der letzten

Jahre das Produktportoflio der Firma längst weit über das Umreifen

hinausgewachsen.

In diesem Bereich gibt es seit einiger

Zeit auch kostengünstige Einsteigermodelle.

Die hochwertigen

Geräte für die die Firma seit ihrem

100jährigen Bestehen bekannt ist

können oft mehr als ihre Anwender

benötigen deswegen gibt es jetzt

auch verlässliche Einstiegsgeräte

für einfache Anwendungen.

Wickler

Dank einer eigenen Produktion in

Italien, wo die Entwicklung, Konstruktion

und der Vertrieb von halbund

vollautomatischen Wicklern für

Stretchfolie vorangetrieben wird,

bietet Cyklop auch in diesem Bereich

ein breites Angebotsspektrum

- vom Drehteller über Dreharmwickler

bis hin zum Ringwickler.

Dabei handelt es sich auch um einzigartige

und patentierte Maschinen.

Weiter werden hier eine Reihe

motorisierter Vordehnsysteme der

letzten Generation produziert, dies

ermöglicht den Folienverbrauch sowie

die Verpackungskosten zu senken.

Hierbei wurde besonders auf

eine kompakte Bauweise geachtet

um die Installationszeit zu verkürzen.

Auch die notwendigen Förder-

Cyklop JP Nano LC ermöglicht ...

einfachen und schnellen

Druckwechsel.

systeme für eine Verpackungsstraße

können hier produziert werden.

Produktkennzeichnung

Der erstmals auf der FachPack gezeigten

Cyklop JP NANO LC ist

ein Thermo Ink Jet Drucker basierend

auf der weltweit bewährten

HP-Technologie. Er ist robust, klein

und kompakt. Dadurch kann er fast

überall integriert beziehungsweise

angebaut werden. Mittels der Designersoftware

und der intuitiven

Bedieneroberfläche bietet der kleine

und kompakte Drucker die Möglichkeit,

Schachteln in hochwertiger

Schriftqualität zu signieren. Barcodes

und Logos können mit einer

Auflösung bis 600dpi dargestellt

werden. Und dies auf fast jedem

Material, so auch auf Holz, wo gerade

neue Lennzeichnungsverordnungen

in Kraft getreten sind.

Sicherheitsklebeband

Gezeigt wurde auch eine altbewährte

Verpackungslösung, die

in der letzten Zeit wieder stark an

Bedeutung gewonnen hat. Gerade

wenn es um Originalitätsverschluß

oder Sicherheitsverschlüsse geht.

kommen oft kostenaufwendige

Lösungen zum Einsatz wobei ganz

auf das gute alte Nassklebeband

vergessen wird. Abgesehen davon,

dass das Band bedruckt auch für

Werbebotschaften benutzt werden

kann, hat es auch den Vorteil, sich

nach dem Aufbringen auf Karton

mit diesem umweltfreundlich zu

verbinden und zu einer Einheit zu

verschmelzen. Ein Eindringen in

den Karton ist daher ohne einer

eindeutig optischen Zerstörung

des Bandes und des Kartons nicht

mehr möglich. Zur Aufbringung

der Nassklebebänder gibt es einfache

mechanische Handgeräte

bis hin zu vollautomatischen Anlagen,

bei denen vor allem auf die

Bedienerfreundlichekeit geachtet

wurde. Auch wenn ein Anwender

beim Lesen Probleme haben sollte,

kann er einfachst die gewünschten

Bandlängen einstellen, womit

kein unnötiger Abfall entsteht.

Verpackungsstraße

„Somit bekommt der Anwender

hier wirklich alles aus einer Hand

- von den Fördersystemen über die

verschiedensten Verschlußmöglichkeiten

der einzelnen Verpackungen

bis zur Umreifung oder Wickellösung

für die fertigen Paletten bis hin

zur Beschriftung der Paketstücke.

Wir sind der richtige Ansprechpartner,“

so Ing. Heinz Eggenfellner/

Cyklop Österreich.

Mehr unter:

www.cyklop.at

3 • 2014

19


INTERPACK

Mondi an der interpack

Das internationale Verpackungs- und Papierunternehmen Mondi und der

WWF, eine der größten Umweltschutzorganisationen der Welt, sind im Februar

dieses Jahres eine dreijährige, strategische Partnerschaft zur Verbesserung des

Umweltmanagements in der Verpackungs- und Papierindustrie eingegangen.

Neben Informationen über die innovativen Produkte von Mondi konnten die

Messebesucher in diesem Jahr auch viel über die Partnerschaft erfahren.

Eines der Herzstücke am 400

Quadratmeter großen Stand

von Mondi war eine eindrucksvolle,

5 Meter große, Giraffe

aus Wellpappe. Die Besucher

konnten sich vom ersten Stock des

Messestands aus – auf Augenhöhe

mit der Giraffe – über Mondi und

einige der wichtigsten Themenbereiche

der Zusammenarbeit mit

dem WWF informieren.„Die interpack

bietet eine großartige Gelegenheit,

die wesentlichen Themen

anzusprechen, um die es bei dieser

Partnerschaft geht“,

sagt Rod Taylor,

Direktor des Waldprogramms

des

WWF International.

„Die Partnerschaft soll

letztendlich zeigen, wie

ein Verpackungs- und Pa-pierunternehmen

die Auswirkungen auf

natürliche Ökosysteme, Klima und

Wasser reduzieren kann und warum

dies auch wirtschaftlich vernünftig

ist.“

Nespresso

Passend zu diesem Thema hat Mondi

Coatings einen nachhaltigen und

vollständig recyclebaren Sammelbeutel

für Nespresso entwickelt.

Der innovative Papierbeutel mit ei-

ner Beschichtung aus Sustainex®,

Mondi’s biologisch abbaubarer,

kompostier- und rezyklierbarer Biopolymerlösung,

wurde erstmals

auf der Messe präsentiert. Der neuartige

Beutel wird als Sammeltasche

für das Nespresso Recycling-

Programm auf den Markt gebracht.

Dank des mit Biopolymer beschichteten

FSC Papiers und einem

Verschlussetikett, kann der Beutel

sicher und feuchtigkeitsdicht verschlossen

werden.

Wirtschaftlich

vernünftig handeln

und an natürliche

Öksosysteme denken

Sammelsystem

2009 hat Nespresso

ein Sammel- und

Recyclingsystem für

gebrauchte Aluminiumkapseln

als Teil des Nespresso

Ecolaboration Programmes ins

Leben gerufen, das derzeit über

1.300 Sammelstellen in Österreich

(mit tatkräftiger Unterstützung seitens

der ARA) verfügt, die wiederum

eine Recycling-Kapazität von

84 % ergeben. Laut Angaben des

Unternehmens, verursacht wiederverwertetes

Aluminium nur 5 % der

CO2 Emissionen, die Primäraluminium

zugeordnet werden. Um seinen

Kunden den höchstmöglichen

Komfort zu bieten, hat Nespresso

Österreich Mondi den Auftrag gegeben,

einen maßgeschneiderten

Sammelbeutel zu entwickeln, der

ihre Nachhaltigkeitsprinzipien optimal

widerspiegelt. Innerhalb eines

kurzen Zeitraums, hat Mondi Coatings

die perfekte Lösung hervorgebracht:

ein Beutel aus FSC (Forest

Stewardship Council) zertifizierten

Papier mit einer Sustainex®

Beschichtung. Der Sammelbeutel

wird aus erneuerbaren Rohmaterialien

(bis zu 85 %) hergestellt;

Papier als auch Beschichtung sind

gemäß DIN EN 13432 vollständig

biologisch abbaubar.

ColdSealPack®

Ebenfalls umweltfreundlich ist die

gezeigte Lösung ColdSealPack®..

ColdSealPack® ist eine Kaltsiegel-

Verpackungslösung aus dem Bereich

der funktionellen Beschichtungen

des Unternehmens. Mit dieser

selbstklebenden Verpackungslösung

können Artikel fest eingepackt

werden, ohne dabei Klebeband oder

zusätzlichen Klebstoff zu benötigen.

ColdSealPack® besteht aus ungebleichtem

Kraftpapier, welches mit

einem Kaltsiegelkleber beschichtet

wurde, der bei Raumtemperatur

und unter Druck eine starke Klebeverbindung

mit sich selbst eingeht.

Neben der industriellen Anwen-

dung findet ColdSealPack®auch

Anwendung bei und für den Endkonsumenten:

so kann das Produkt

zum Versenden von Büchern, Zeitschriften,

CD/DVDs, Spielen oder

Spielzeug verwendet werden, da

der Materialaufwand im Vergleich

zu herkömmlichen Verpackungen

durch überflüssige Leerraumfüllung

und somit entfallendes Füllmaterial

reduziert wird.

Neben der Anwendung als Kaltsiegelpapier,

kann ColdSealPack®

auch in Corrugated Board konvertiert

werden, um so beispielsweise

als schnelle Verpackung im

E-Commerce eingesetzt zu werden.

Mondi’s Kaltsiegelverpackungslösung

ist sehr anwenderfreundlich,

weil beim Verpacken Zeit eingespart

werden kann und beim Öffnen

der Verpackung weder Schere

noch Messer notwendig sind. Auch

in punkto Umweltverträglichkeit ist

Mondi’s Kaltsiegelverpackung vorteilhaft:

da die Verpackung komplett

aus Papier besteht, kann die Entsorgung

über die Altpapiersammlung

erfolgen. Der Kaltsiegelklebstoff,,

der in drei Haftfestigkeiten erhältlich

ist und individuellen Kundenwünschen

angepasst werden kann,,

besteht aus natürlichem Latex, der

keine Klebstoffreste auf anderen

Der 3-in-1 pak-(k)it wird als ein flaches Packstück angeliefert,

bestehend aus einem Container, einer fest verbundenen

Palette und separater Abdeckung. Der integrierte Faltkistenring

sorgt dabei zusätzlich für Stabilität – die aufgerichtete

Verpackung kann ein Stapelgewicht von bis zu 900kg tragen.

20 3 • 2014


INTERPACK

Materialien hinterlässt.

pak-(k)it

Die Mondi Wellpappe Ansbach

GmbH präsentierte ihre neue Innovation

einer Großraumverpackung,

den pak-(k)it. Der ökonomische

Wellpappecontainer ist eine

Alternative zu konventionellen

Verpackungen für großvolumige

Ladungen und bietet mit seinem

vorkonfektionierten 3-in-1 Design

wesentliche Erleichterungen in der

Handhabung, vom Lager über das

Verpacken bis zum Versand. Der

3-in-1 pak-(k)it wird als ein flaches

Packstück angeliefert, bestehend

aus einem Container, einer fest

verbundenen Palette und separater

Abdeckung. Der integrierte Faltkistenring

sorgt dabei zusätzlich für

Stabilität – die aufgerichtete Verpackung

kann ein Stapelgewicht von

bis zu 900kg tragen. Das funktionelle

und gebrauchsoptimierte Design

ermöglicht das Verpackungssystem

mit nur einer Gabelstaplerfahrt

aus dem Lager zum Packplatz

zu bringen, an dem der Container

in nur wenigen Sekunden von einer

einzigen Person mühelos aufgerichtet

werden kann – ein wesentlicher

Vorteil bei Verpackungseinheiten

mit Volumina von 0,4m3 bis zu

5m3. Der pak-(k)it ist als Überseeverpackung

konzipiert und mit

nassfester Verklebung ausgestattet.

Der wesentliche Vorteil im Logistkprozess,

verglichen mit Holzkisten

oder Metallgitterboxen, besteht

darin, dass pak-(k)it als Einweg-

Transportcontainer den kostenintensiven,

risikoreichen und zeitintensiven

Rückholprozess erspart.

YBBS® premium board

Mondi zeigte mit YBBS®

premium board einen ungestrichenen

Zellstoffkarton mit 100%

reiner, holzfreier Premium-Qualität

auf Primärfaserbasis für eine

Vielzahl von Verpackungsanwendungen.

YBBS® board wird in Österreich

hergestellt und erfüllt die

höchsten Umwelt- und Lebensmittelsicherheitsstandards,

wobei die

Kartonsorten von hochweiß über

elfenbein bis zu vollflächig durchgefärbt

und Getränkeanwendungen

reichen. Alle Sorten sind ISEGAzertifiziert

und entsprechen somit

den Richtlinien nach BfR XXXVI

für direkten Lebensmittelkontakt.

YBBS® board ermöglicht auch

eine einheitliche Farb- und Druckwiedergabe

bei beidseitig bedruckten

Verpackungsanwendungen.

TouchBag

Als letztes Highlight sei hier noch

Touch Bag erwähnt. Unter dem Slogan

„Take your brand in your hand“

(„Ihre Marke zum Anfassen“) bringt

Mondi den Touch Bag auf den Markt

– einen Industriesack auf Papierbasis

mit einem geprägten Element, wie

etwa einem Logo oder einem anderen

Visual. Das geprägte Element

lenkt nicht nur die Aufmerksamkeit

auf die Marke, sondern verleiht der

Verpackung auch einen emotionalen

Touch und erschwert Produktpiraten

ihr Handwerk.

„Von der Faser

zur Wellpappe“

Bei all den Neuheiten

wurde auch nicht vergessen

auf das bereits zum

siebenten Mal veranstaltete

Mondi Seminar

„Von der Faser zur Wellpappe“

für Anfänger,

Fortgeschrittene und Interessenten

aus der Papierindustrie

hinzuweisen.

Es findet diesmal in

Toruń, Polen, vom 16. bis

18. September 2014 statt.

Dieses Jahr legt der dreitägige

Workshop besonderes

Augenmerk auf die

Zukunft der Wellpappe

und der Herstellung von

Verpackungen.

(www.mondigroup.com/

seminar14)

Mehr über die Neuheiten

der Mondi sehen Sie

auch unter

www.mondigroup.com

Links: ColdSealPack® -

die Kaltsiegelverpackungslösung

unten: „Take your brand

in the hand“ - Touch Bag

macht es möglich

Mondi Coatings hat einen vollständig recyclebaren Sammelbeutel für

Nespresso entwickelt.

3 • 2014

21


INTERPACK

Räumliche Objekterkennung

Gerhard Schubert GmbH stellte neben dem Prototyp der weltweit ersten

Verpackungsmaschine ohne Schaltschrank (KOMPACK berichtete) auf der

interpack auch einen neuen Meilenstein im Bereich der Bilderkennung vor.

Der 3D-Scanner verwirklicht das räumliche Sehen. Diese Innovation steigert

die Leistungsmöglichkeiten der TLM-Verpackungsanlagen sowohl beim Pickund-Place-Vorgang

als auch bei der Qualitätskontrolle. Die Kunden profitieren

von weniger Ausschuss, einer höheren Produktionsleistung und einer besseren

Qualitätskontrolle. Je nach Produkt kann die neue Technologie selbst die

Rohstoffkosten maßgeblich senken.

Der 3D-Scanner wird über

einem Transportband platziert

und ermittelt so die

3-dimensionalen Daten der zu

handhabenden Produkte.

Noch präziser überwachen:

Das Höhenprofil erschließt neue

Kontrollparameter für die Qualitätskontrolle.

Das TLM-Vision-

System kann mit der Information

des 3D-Scanners das Volumen und

– bei gleichmäßiger Produktdichte

–das Gewicht jedes Produkts ermitteln.

Auch für die Stapelhöhe, bzw.

für die Stapellänge bei Hochkant-

Ablage in Schachteln, ist der Soll/

Ist-Abgleich möglich. Denn nach

jedem Ablagevorgang wird die aktuell

erreichte Höhe bzw. Länge

protokolliert und berücksichtigt.

Eine TLM-Anlage mit dem neuen

Scanner kann 3D-Defekte detektieren.

So wird z. B. ein brauner

Sandwichkeks mit brauner Creme

jedoch ohne Deckelteil problemlos

erkannt und ausgeschleust.

Neue Möglichkeiten

für Pick-und-Place

Ein weiterer attraktiver Anwendungsbereich

dieser Innovation ist

die Priorisierung der Produktaufnahme.

Das TLM-Vision-System

stellt zum Beispiel fest, wo sich

überlappende Produkte befinden.

Die ersten Roboter einer Pickerlinie

nehmen bevorzugt die obenliegenden

Produkte auf. Somit können

Produkte, die sich teilweise

überlappen, verarbeitet werden. Im

Ergebnis steigt die Effizienz des

Pick-und-Place-Vorgangs bei niedrigerem

Ausschuss und somit ergibt

sich eine höhere Produktivität. Die

Information über das Volumen und

das Gewicht dient als Grundlage für

einen hochwertigen Gruppiervorgang.

Die Roboter können die einzelne

Produktformation so vervollständigen,

dass sie innerhalb eines

definierten Gewichtsbereichs liegt.

Durch diese Art der Gewichtsoptimierung

kann der Kunden je nach

Anwendung bis zu 
drei Prozent

Rohstoff einsparen, welche er derzeit

überproduziert, um die gesetzlichen

Vorschriften zu erfüllen.

Immer freie Sicht:

Toleranz gegenüber

Bandverschmutzungen

Bei Verwendung des 3D-Scanners

toleriert das Vision System Bandverschmutzungen,

solange sie

unterhalb einer gewissen Höhenschwelle

liegen. Produkte werden

darüber hinaus auch in kontrastarmen

Umgebungen besser als

bisher detektiert. In dieser Weise

erschwerte Bedingungen stellen somit

keinen Hinderungsgrund mehr

für die Bilderkennung dar. Die Werte

für die Verfügbarkeit, Effizienz,

Qualität sowie Produktivität steigen

hierdurch.

Feldtest bestanden

Die erste TLM-Pickerlinie mit

3D-Scanner ging bereits bei einem

Süßwarenhersteller in Belgien in

Betrieb. Bei den Produkten handelt

es sich um Gebäck. Der eingesetzte

3D-Scanner mit einer Länge von

Der Prototyp der weltweit ersten Verpackungsmaschine ohne Schaltschrank. Die Gerhard Schubert GmbH hat diese Innovation auf der interpack 2014

präsentiert. Bei der neuen TLM-Generation gehören die Servoverstärker innerhalb einer dezentralen Steuerungsarchitektur zum TLM-Roboter und benötigen

keinen Schaltschrankplatz mehr. Außerdem wurde die Anzahl der elektronischen Teile erheblich reduziert.TLM-Verpackungsmaschine untergebracht.

Beim Protorypen der neuen Maschinengeneration ist das Fach nahezu leer.. Gerald Schubert, Gesellschafter der Gerhard Schubert GmbH (links) öffnet

die Abdeckung im Kopfteil der Maschine. Hier ist normalerweise der Schaltschrank der TLM-Verpackungsmaschine untergebracht.

22 3 • 2014


INTERPACK

1200 mm verfügt über sieben Zeilenkameras

und sechs Lichtprojektoren

im Abstand von 100 mm. Damit

erreicht er eine Höhenauflösung

von 0,5 mm in einem Messbereich

von 60 mm Höhe. Bei dieser Anwendung

kam es besonders darauf

an, trotz der Krümel und vor allem

der Schokoladenreste auf dem

Transportband die Erkennung der

Produkte sicherzustellen.

Funktionsweise

und Technologie

Die Gerhard Schubert GmbH startete

bereits vor 30 Jahren mit der

Entwicklung der Bildverarbeitung.

Gerhard Schubert wollte, dass seine

Verpackungsroboter sehen lernen.

Mit seinem Forscherteam für die

Bildverarbeitung ist ihm das seinerzeit

gelungen. Seit 1996 setzt

Schubert Liniensensoren für das

Vision-System ein. Das erste Gerät

war ein Durchlichtscanner. Es

folgten der Auflichtscanner und der

Farbauflichtscanner. Diese Scannertypen

werden auch in Zukunft

eingesetzt. Sie arbeiten im Dauerbetrieb

zuverlässig und lassen sich

einfach in Betrieb nehmen. Wie

alle TLM-Systemkomponenten fügen

sie sich in das modulare Maschinenkonzept

des Unternehmens

ein. All diese Eigenschaften bringt

der 3D-Scanner ebenfalls mit. Die

Entwicklung basiert auf dem stereoskopischen

Ansatz, das heißt der

Scanner nimmt von jedem Produkt

zwei Ansichten aus verschiedenen

Sichtwinkeln auf. Das berechnete

Höhenprofil beinhaltet die Höhe

jedes in beiden Ansichten erfassten

Punktes im Raum. Das Transportband

stellt dabei die Null-Höhe dar.

Der Schubert 3D-Scanner ist also

ein Stereo-3D-Scanner.

Lichtmuster

Im Sinne der modularen Bauweise

werden mehrere Farbzeilensensoren

in einem definierten Abstand

nebeneinander angeordnet. Die

Sichtfelder der Farbzeilensensoren

ragen jeweils bis zur optischen

Achse der beiden benachbarten

Sensoren links und rechts heraus.

Jeder physikalische Punkt der Produkte,

aber auch des Transportbands,

der von zwei benachbarten

Sensoren gesehen wird, trägt unmittelbar

zur Erstellung des Höhenprofils

der Szene bei. Aus dem Höhenprofil

rekonstruiert das Vision

System anschließend die 3D-Bilder.

Zwischen jeweils zwei Sensoren

befindet sich ein Lichtprojektor, der

leicht überlappende Lichtstreifen

auf die Sichtfelder beider Sensoren

projiziert. Das Lichtmuster obliegt

einer ausgeklügelten Gesetzmäßigkeit,

die eine eindeutige Zuordnung

der Bildpunkte in den Stereoansichten

ermöglicht. Um in den

Überlappungsbereichen den Projektionswinkel

des Lichtmusters zu

orten, verwendet der 3D-Scanner

abwechselnd zwei verschiedene

Farben (z. B. Rot und Blau). Der

3D-Scanner verfügt zusätzlich

über eine Weißlichtbeleuchtung für

Farbbildaufnahmen. Die Farbbilder

werden aus den Stereoaufnahmen

verzerrungsfrei und ohne Parallaxe

rekonstruiert. Sowohl die farbigen

Lichtstreifen als auch die weiße

Beleuchtung können abwechselnd

ein und ausgeschaltet werden, um

unerwünschte Wechselwirkungen

zu vermeiden.

Mehr unter:

www.gerhard-schubert.de

Schematische Darstellung der Sensoren und Projektoren mit den Überlappungen

der Sichtfelder der Sensoren sowie den Überlappungen der

angestrahlten Bereiche.

Das Lichtmuster

aus dem Gebäck spiegelt die Arbeitsweise des 3D-Scanners wider.

Gerhard Schubert GmbH

Die Gerhard Schubert GmbH ist

ein mittelständisches Familienunternehmen

mit derzeit 900 Mitarbeitern

weltweit. Schubert baut

hochflexible Verpackungs- und Abfüllmaschinen,

sowie Thermoform-,

Füll- und Verschließmaschinen für

Produkte jeglicher Art und Branche.

TLM-Anlagen von Schubert verpacken

jedes Produkt einfach und

übersichtlich. Die Buchstaben TLM

stehen für Top-Loading-Maschine.

Rund um das TLM-Verpackungsmaschinensystem

bietet Schubert

außerdem ein umfangreiches Serviceprogramm.

3 • 2014

23


INTERPACK

Das brillante Weiß

Schon auf der letztjährigen FachPack demonstrierte Sappi, wie ideal

sich seine Spezialpapiere für alle Verpackungsanwendungen zum

Schützen und Umhüllen sowie für alle Druck- und Veredelungstechniken

eignen. Markenartikelunternehmen, die ihren Premiumprodukten im

grafischen und verpackungsseitigem Markt entsprechend Ausdruck und

Wirkung verleihen wollen, verbinden die Sappi Spezialpapiere spontan

als ideales Trägermaterial und Garant für höchste Präzision, Wertigkeit

und Qualitätskonstanz.

Lars Scheidweiler


Als ich vor Jahren die Idee

hatte, unsere Produkte mit

einem hervorragenden Weiß

auch in der Verpackung einzusetzen,

hat mir ein Bekannter gesagt: „Mit

einen Papieren hast Du einen guten

Namen in der graphischen Welt

aber bitte vergiß den Verpackungsbereich.“

erzählt schmunzelnd Lars

Scheidweiler/sappi Product group

manager – rigid packaging während

der interpack „jetzt schauen Sie sich

diese Kartons mit brillanten Druckergebnissen

an und ich weiß, daß

ich recht behalten habe, mein Ziel,

für die Verpackungswelt Lösungen

zu finden, nicht aus den Augen zu

verlieren.“

Qualitätskonstanz

Die hohe Qualitätkonstanz der sappi

Produke wirkt sich auch positiv

auf die Wahrnehmung des Konsumenten

aus, weil sie dem Wert der

Marke sichtbar Nachdruck verleiht

und auf diesem Weg sowohl die

Kundenakzeptanz, den Wiedererkennungswert

und letztlich den

Markenwert selbst steigert. Zu den

bereits letztes Jahr gezeigten Spe-

24 3 • 2014

zialpapierqualitäten gehören der

hochweiße Zellstoffkarton Algro

Design®, der ebenfalls brillantweiße

Topliner Fusion® für Karton-

und Wellpappeanwendungen,

das auf erneuerbaren Rohstoffen

basierende Algro Nature® für flexible

Verpackungen. Ferner die

bekannten Marken Algro® Finesse

und Algro® Primess für flexible

Verpackungen sowie auf Silikon

basierte Trennpapiere für Etiketten.

Werbekampagne für Alfro® Gurad M und Leine®. Die innovativen und recyclefähigen

Barrierepapiere von Sappi liefern einen integrierten, hocheffizienten

und nachhaltigen Barriereschutz von mindestens 15 Monaten gegen

gefährliche Mineralölgemische. Mehr: www.algro-guard-m.com

Interpack

Auf der interpack brachte Sappi Algro

Guard M und Leine Guard M

mit Mineralölbarriere (MOB) auf

den Markt. Diese nachhaltigen und

recycelbaren Verpackungsmaterialien

verhindern, dass Mineralölrückstände

aus Verpackungen, die

aus recyceltem Papier hergestellt

wurden, in Lebensmittel übergehen.

Migrationsprobleme bei Lebensmitteln

werden dadurch verursacht,,

dass Verpackungen unter anderem

aus recycelten Papierfasern bestehen,

die hauptsächlich von Tageszeitungen

stammen. Zeitungsdruckfarbe

sowie zahlreiche kommerzielle

Druckfarben enthalten

jedoch Mineralöl als Lösungsmittel.

Während des Recycling-Prozesses

können aber nur 90 % der Druckfarbe

entfernt werden. Der Rest

verbleibt im Substrat. Wenn die

recycelten Substrate dann für Lebensmittelverpackungen

verwendet

werden, ist es möglich, dass die Mineralölrückstände

vom Karton in

die Lebensmittel übergehen, auch

wenn diese durch einen Innenbeutel

geschützt sind. Vor allem trockene

und fetthaltige Lebensmittel, wie

Reis, Nudeln, Müsli und Schokoladenprodukte,

sind hiervon betroffen.

Die gemeinsam mit BASF und

Eurofins entwickelten innovativen

Papiere für flexible Verpackungen

sind bei der ersten Vorstellung auf

der Fachpack 2013 auf ein äußerst

positives Echo gestoßen. So können

Markenartikelhersteller ihre

aktuellen Faltschachteln, regalfertigen

Verpackungen und Transportbehälter

aus Recycling-Fasern

weiter verwenden. Die darin enthaltenen

Lebensmittel werden durch

Innenbeutel, Tüten und Portionstütchen

aus den MOB-Papiersorten

von Sappi geschützt. Algro Guard

M und Leine Guard M schützen

verpackte Lebensmittel vor Mineralölrückständen,

die aus einem

komplexen Gemisch aus gesättigten

(MOSH) und ungesättigten

Kohlenwasserstoffen (MOAH)

bestehen. Die neue Mineralölbarriere

gewährleistet mindestens 15

Monate lang einen sicheren Schutz

der Lebensmittel. Und da weder

PET noch Aluminium verwendet

werden, stellen sie eine nachhaltige,

umweltfreundliche und kostengünstige

Lösung dar.

Algro® Vitess

Im vergangenen Jahr hat Sappi am

Standort Alfeld seine Papiermaschine

2 (PM) für mehr als 60 Millionen

Euro modernisiert. Mit dieser

Investition hat das Unternehmen

die Voraussetzungen geschaffen,

sein Portfolio für Spezialpapiere

nachhaltig und langfristig zu erweitern.

Mit Algro Vitess wurde nun

ein neues Papier für flexible Verpackungsanwendungen

im Markt eingeführt.

Damit reagiert Sappi Alfeld

auf zunehmende Anfragen aus

dem Markt nach einem brillanten

Papier für höchste Druckansprüche.

Algro Vitess eignet sich sowohl für

den Flexo- als auch für den Tiefdruck.

Bei der Entwicklung dieses

Papieres flossen das Sappi Knowhow

der bestmöglichen Zellstoffzusammensetzung

als auch des optimalen

Strichauftrages sowie die

Erfahrungen der bereits am Markt

etablierten Sorte Algro Finess®,

mit ein. Bedingt durch den neu installierten

Stoffauflauf auf der PM

2 in Alfeld überzeugt Algro Vitess

durch seine außergewöhnliche Formierung

der Papierfasern. Das Ergebnis

ist eine deutlich minimierte

Wolkenbildung. Außerdem besitzt

das Papier eine außergewöhnlich

hohe Bahnstabilität und hat ein sehr

geringes Schrumpfverhalten. Das

Papier kann für vielfältige flexible

Verpackungsanwendungen verwendet

werden, wie etwa bei Trockenprodukten

in der Lebensmittelindustrie,

Süßwaren, Tee und Kaffee

sowie in der Pharma-Industrie.

Erste Ergebnisse aus Pilotprojekten

bestätigen die sehr guten Papiereigenschaften

von Algro Vitess. Insbesondere

überzeugte das Papier

durch die extrem hohe Brillanz und

die erzielten Druckergebnisse.

Fusion

Neu bei Sappi ist auch der neue

Topliner „Fusion“. Das speziell

für Wellpappe entwickelte Produkt

soll die Regalwirkung verstärken,

womit sich Verpackungsanbieter

von ihren Mitbewerbern abheben

können. „Fusion“ bietet sich für ein

breites Spektrum von Märkten an,

das von Herstellern von Wellpappe,

sowie Offset kaschierter Wellpappe

und Displays über die Weiterverarbeiter

von Faltschachteln bis zu


INTERPACK

„Fusion bietet eine Weiße

von 98 % im Vergleich zu

87 % bei

Standardwellpappe.

Damit sind Kunden in der

Lage, Wellpappe mit

einem Weißegrad zu

produzieren, der dem von

glatter Faserpappe

entspricht.

Direkt-Mail-Versendern, Druckveredlern,

Designern, Agenturen und

Lohnverpackern reicht. Der hoch

weiße Topliner basiere ausschließlich

auf gebleichten Primärfasern

und solle so ein makelloses Erscheinungsbild

garantieren können.

Mit seinem geringeren Flächengewicht

ermöglicht es „Fusion“ laut

Sappi den Anwendern, leichtere

Verpackungen zu produzieren. Damit

könnten Kunden das Gesamtgewicht

ihrer Produkte verringern und

damit in die Lage versetzt werden,

die Transport- und Versandkosten

zu senken. Das im Vergleich zu

anderen Toplinern geringere Flächengewicht

von Fusion bedeute

aber nicht, dass in Bezug auf dessen

Einsatzbereich Kompromisse

eingegangen werden müssten. Mit

seinen hohen Festigkeiten könne

es auch für Verpackungen

mit hoher Beanspruchung

eingesetzt werden, so

Sappi. „Fusion“ wird unabhängig

vom Papiergewicht

zu einem einheitlichen

Preis pro Tonne

angeboten.

Kunden und Partner

„Viele unsere Lösungen

werden gemeinsam mit

unsere Kunden und Partnern

entwickelt und in Angriff

genommen – dabei geht es oft

über die reine Papierqualität hinaus

– deswegen ist es für uns auch wichtig

Firmen wie Bobst oder Henkel

als Partner zu haben um für unsere

Kunden die idealen Lösungen zu

finden.“ so Lars Scheidweiler, der

uns zum Schluß noch sein Lebens-

Mit Algro Vitess wurde ein neues Papier für flexible Verpackungsanwendungen

im Markt eingeführt. Damit reagiert Sappi Alfeld auf zunehmende

Anfragen aus nach einem brillanten Papier für höchste Druckansprüche.

Algro Vitess eignet sich sowohl für den Flexo- als auch für den Tiefdruck.

motto verrät:

„Wenn ich aufhöre, einen noch positiveren

Unterschied zu suchen, habe

ich kein Recht mehr, weiterzumachen.“

Mehr unter: www.sappi.com

Die neue Generation

Die Flexibilität steckt im Detail

Lager-, Transportbehälter und Paletten

Optimale Transportsicherheit

– Ideal für KLT‘s

(mit 22 mm Kante)

– für Sonderbehälter

– oder Blisteranwendungen

der Automobilindustrie.

Sprechen Sie uns an.

Wir informieren Sie gerne.

Ihr WERIT Team!

www.werit.eu

WERIT Handels GmbH

Austraße 61 – A-6700 Bludenz

Tel. +43 (0)5552 63315-0 – office@werit.at

3 • 2014

25


INTERPACK

Flexibilität und Vielfalt

Mit der Markteinführung des Hochleistungs-Slicers 908 setzte Weber

Maschinenbau (in Österreich durch die Firma Gramiller vertreten)

Maßstäbe: Pünktlich zur Interpack 2014 präsentierte die Firma eine

neue Slicer-Generation, die nicht nur in Hygiene und Leistungsfähigkeit

die höchsten Anforderungen globaler Märkte erfüllt, sondern ihren

Anwendern weltweit neue Möglichkeiten eröffnet. Ein weiteres

Highlight am Messestand war das Variety Pack System.

Ein wichtiges Qualitätsmerkmal

des Slicer 908 ist seine

leichte und effiziente Reinigung,

der die offene Bauweise zu

Gute kommt. Hohlräume wurden

reduziert, Gehäusegrößen verschlankt,

die Sandwich-Bauweise

eliminiert und durch ein neues

Dichtungskonzept optimiert. Ein

weiteres Plus: Antrieb und Zuführungsstangen

sind komplett frei zugänglich

und die Edelstahl-Motoren

liegen offen. Diese Gestaltung ist

nicht nur wartungsfreundlich und

hilft bei der Gewichtsreduktion der

einzelnen Baugruppen, sondern

entspricht höchsten hygienischen

Standards. Nach der Reinigung ist

der Slicer schnell wieder einsatzbereit.

Kürzere Rüstzeiten durch

innovative Schnellwechselsysteme

sorgen für hohe Flexibilität, durch

die erleichterte Reinigung kann eine

Zeitersparnis von ca. 50 Prozent

erzielt werden. Ein neues Schnellwechselsystem

für die Messer und

Schneidkanten sowie eine deutliche

Gewichts-Reduktion tragen ihren

Teil zur buchstäblichen Verschlankung

der Prozesse bei.

Flexibilität in Schneid- und

Greifsystemen

Seine Schneidgeschwindigkeit

von bis

zu 2.000 Schnitten

pro Minute, der Produktdurchlass

von 200

Millimeter x 620 Millimeter

und die vollautomatische

Zentralbeladung

samt Zuführung

für Produktlängen von

1200 Millimetern, 1600

Millimetern oder sogar

endlos sind die Hauptmerkmale

des Slicers

908. Er verwendet ein

Schneidsystem mit Sichelmesser

und kann

auf Schnittstärken von

0,1 bis 50 Millimeter

eingestellt werden.

Der Schneidkopf mit

26 3 • 2014

bewährter Weber Leerschnitttechnik

und elektronisch einstellbarem

Schneidspalt kann programmgesteuert

horizontal und vertikal zur

Produktführung eingestellt werden.

Optional sind Variogreifer bis vierfach,

ein High-Speed-Interleaver

mit bis zu vier Spuren oder ein spurunabhängiger

Interleaver (zweispurig)

erhältlich.

Präzise

Produktionsergebnisse

Oberste Priorität beim Slicen haben

präzise Schneidergebnisse, und genau

diese werden beim Slicer 908

durch eine optimierte Produktführung

und Portioniereinheit erreicht.

Technische Voraussetzungen dafür

sind u.a. verstärkte Greiferhalter-

Armabstützungen, die für deutlich

reduzierte Vibrationen sorgen, sowie

das versteifte Zuführungsgehäuse,

welches eine hohe Stabilität

der Produktführung schafft, und

durchgehend kleine Übergänge

bei den Bändern der CCU, die einen

sicheren und schonenden Produkttransport

gewährleisten. Zu

guter Letzt gelingt es durch eine

offene Messerschutzhaube, die

Luftverwirbelung zu reduzieren

und eine optimale Ablage zu ermöglichen.

Neues Wartungskonzept

Mit dem neuen Slicer 908 gelingt

es Weber, eine bedeutend höhere

Betriebssicherheit durch ein innovatives

Wartungs-, Nachrüst-, und

Sicherheitskonzept herzustellen.

Optimale Arbeitsabläufe und eine

längere Lebenszeit der funktionalen

Bauteile sorgen unmittelbar

für einen greifbaren Kundennutzen.

Sollte zudem eine Nachrüstung gewünscht

oder erforderlich sein, ist

dies durch die modulare Konstruktion

sowie den getrennten Aufbau

von Elektrik, Pneumatik und Mechanik

leicht möglich.

Variety Pack System

Mit diesem System können mehrere

Sorten unterschiedlicher Produkte

vollautomatisch in einer

Packung kombiniert werden. Das

modulare Baukastensystem kombiniert

mehrere Slicer mit einem

Bandsystem und bietet unterschiedliche

Einlegetechniken. Das

Variety Pack System erfüllt nicht

nur höchste Hygieneanforderungen,

sondern lässt sich auch perfekt an

Der neue Alleskönner Slicer 908 setzt neue Maßstäbe

die individuellen räumlichen Gegebenheiten

des Lebensmittelherstellers

anpassen.

Vielfalt und Hygiene

Wurden früher größere Packungen

eines einzelnen Produkts gekauft,

sind es heute eher kleinere Packungen

mit einer größeren Vielfalt.

Daher erfreuen sich Mehrsortenpackungen

beim Verbraucher

zunehmender Beliebtheit. Auch

Lebensmittelherstellern und -verarbeitern

bietet die Mehrsortenpackung

viele Vorteile. Sie können

sich vom Wettbewerb deutlich

differenzieren, weil sie ein nahezu

unvergleichliches, einzigartiges

Angebot zusammenstellen können.

Beim Verpacken stellt die Mehrsortenpackung

besonders hohe Anforderungen

an die Hygiene. Die

Lösung bietet das Weber Variety

Pack System, mit dem sich kleine

Portionen verschiedener Produkte

vollautomatisch und berührungslos

in einer Packung zusammenfassen

lassen. So macht die Vielfalt den

Genuss zum Erfolg!

Modularer Aufbau

Der große Vorteil des Weber Variety

Pack Systems besteht

darin, dass es kundenspezifisch

aufgebaut werden

kann. Durch Kombination

einzelner Module wird die

Produktionslinie individuell

zusammengestellt, so

dass sich beispielsweise

bereits vorhandene Slicer

problemlos in das System

integrieren lassen. Darüber

hinaus ist die Leistung

skalierbar und die Übergabe

der Packungen kann

an unterschiedlichste Verpackungsmaschinen,

wie

Traysealer oder Tiefziehverpackungsmaschinen,

erfolgen.

Mehr unter:

www.weberweb.com oder

www.gramiller.at


Brand your strap

Das Transportieren von Werbebotschaften mithilfe der Verpackung war bisher

nur über Kartons, Etiketten oder Folien möglich. Die Drucktechnologie HQ

Digital, eine Weltneuheit von TEUFELBERGER, eröffnet dem Kunden nun

unzählige Möglichkeiten, das Umreifungsband individuell zu gestalten und

sich mit dem zusätzlichen Werbenutzen deutlich vom Mitbewerb abzuheben.

Ob Schriftzüge, Logos oder fotorealistische Grafiken– durch den hochqualitativen

Digitaldruck sind der Gestaltung keine Grenzen gesetzt.

Nach umfassenden Marktanalysen

und über einem

Jahr Entwicklungsarbeit

gemeinsam mit einem Partner für

Drucktechnologien, präsentiert

Teufelberger auf der Interpack die

Weltneuheit HQ Digital. Die Technologie

ist ein Quantensprung in der

Bedruckung von Umreifungsbändern,

denn erstmals ist es möglich,

Schriftzüge, Logos, Texte und fotorealistische

Grafiken im 4C-Digitaldruck

auf Umreifungsband zu bannen.

Somit dient das Umreifungsband

neben der Transportsicherung

auch der Promotion, der Identifikation

sowie Sicherheit und Diebstahl-

schutz. Das digitale Druckverfahren

überzeugt mit hoher Druckqualität

und kurzen Rüstzeiten.

HQ Digital

Dadurch ist auch die Produktion

von kleinen Losgrößen und spezifischen

Kundenmustern kein Problem.

Teufelberger unterstützt den

Kunden von der Beratung in der

Auswahl des passenden Druckverfahrens

über Layoutgestaltung und

Musterdruck bis zum fertigen Produkt.

Kreative, die ihr Layout selbst

gestalten möchten, nutzen den Online

Layout-Configurator unter:

www.teufelberger.com

• Promotion - Differenzierung vom

Mitbewerb durch individuelle Gestaltung.

Das Umreifungsband wird

zum Eyecatcher und Marketingtool.

• Identifikation – Individuelle

Kennzeichnung der Waren

• Sicherheit – Schutz vor Diebstahl,

da Umreifungsbänder nicht wieder

verschlossen werden können.

Wir kennzeichnen Ihre Produkte!

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Tel.: +43 (0) 76 73/49 72 . info@bluhmsysteme.at . www.bluhmsysteme.at

3 • 2014 27


INTERPACK

Attraktive Molkereiprodukte

Im Zentrum der Präsentation von ILLIG auf der diesjährigen interpack

stand die neu konzipierte Form-, Füll- und Schließmaschine FSL 48, ausgerichtet

auf die Anforderungen der Lebensmittel- und insbesondere der

Molkereiindustrie. Integriert in die FFS-Anlage ist eine IML(In-mold

Labeling)-Station, mit der die Verkaufsverpackungen direkt beim Thermoformen

brillant dekoriert werden. Realisierbar sind nahezu alle auf Form-,

Füll- und Schließanlagen gängigen Bechergeometrien. Mit dem neu

konzipierten Füller, ausgelegt auf CIP (Cleaning in Place) und SIP

(Sterilisation in Place), ist die FSL 48 für die unterschiedlichsten Hygieneanforderungen

der Lebensmittelindustrie bis hin zur Hygieneklasse IV

nach VDMA (hygienische Abfüllmaschinen) ausrüstbar.

Die Formatfläche des Thermoformers

von 480 mm

x 320 mm ist so ausgelegt,

dass immer ein kompletter Maschinentakt

– beispielsweise 12 Standard-Quarkpackungen

– nach dem

Befüllen, Versiegeln und Ausstanzen

aus dem Packband in einen auf

das Maß einer Europalette abgestimmten

Karton eingesetzt werden

kann. Auslegbar ist die Formatfläche

für Einzel- oder Doppelbecher,

4er- oder 6er-Trays. Erreicht wird

dabei eine Arbeitsgeschwindigkeit

von bis zu 30 Takten pro Minute.

Variabilität

und Individualität

Mit dem mehrspurigen neuen Füller

lassen sich in der FSL 48 u.a. Molkereiprodukte

mit verschiedenen

Geschmacksrichtungen in die zuvor

entsprechend etikettierten Packungen

in einem Maschinenformat

abfüllen. Beispielhaft hierfür füllt

die auf der Interpack vorgeführte

Anlage bei einer 12-fach-Auslegung

vier verschiedene Geschmacksrichtungen

gleichzeitig ab. Je nach

Formatauslegung der ILLIG FSL

48, lassen sich Packungen von einer

über zwei und vier bis zu sechs

verschiedenen Sorten zugleich produzieren

und direkt in eine fürs

Verkaufsregal geeignete Steige verpacken

– ein Ein- und Umsortieren

Die Mehrspurigkeit der FSL 48 ermöglicht das Abfüllen von Produktfamilien,

beispielsweise mit unterschiedlicher Geschmacksrichtung, in individuell

durch IML-Thermoformen dekorierte Packungen.

von Hand ist nicht erforderlich. Die

gesteuerten Bewegungsabläufe der

durchgängig servomotorisch angetriebenen

Anlage führen zu hoher

Laufruhe, wodurch selbst sehr

flüssige Produkte abgefüllt werden

können, ohne dass überschwappendes

Produkt die Siegelränder

der Packungen verschmutzt. Auf

der neuen FSL 48 lassen sich alle

gängigen und für FFS-Linien geeigneten

Folienmaterialien verarbeiten

wie PS, PP, Multilayer-Material

(z. B. PS/EVOH/PE), APET und

sogar Folien aus dem Biopolymer

PLA (Polymilchsäure). Die Hygienestufen

der Maschine reichen dabei

vom Formen mit steriler Luft

über das komplette Abdecken der

Füllstrecke (ebenfalls in CIP/SIP-

Ausführung lieferbar) bis hin zum

Entkeimen der Deckelfolie mit UV-

Bestrahlung oder kompletter Aseptik

im Bereich des Fülltunnels.

IML-Thermoformen

Die in die Formstation der FSL 48

integrierte IML-Einheit arbeitet

mit bedruckten Label-Zuschnitten

aus dem Magazin. Damit eröffnen

sich auf einfache Weise vielfältige

Dekorationsmöglichkeiten: einseitig,

zweiseitig, dreiseitig (z. B. in

U-Form), vier- oder sogar fünfseitig

(einschließlich Bodendekoration

mit z. B. integriertem Barcode).

Da für die IML-Dekoration keine

senkrechten Wände erforderlich

sind, lassen sich problemlos die

unterschiedlichsten Becherformen

mit attraktiven Etiketten in Fotoqualität

dekorieren. Das Einlegen

der Etiketten in das Formwerkzeug

ist ein zusätzlicher Arbeitsgang im

Thermoformprozess. Um dennoch

hohe Produktivität (Taktzahlen)

zu realisieren, erfolgt dieser Vorgang

bei der FSL 48 parallel zum

laufenden Formvorgang. Hierzu

ist das Werkzeugunterteil als Würfel

konstruiert, der bei jedem Takt

um 90 Grad dreht. Eingelegt und

in den Kavitäten fixiert werden die

Etiketten stets in der Position vor

dem Einschwenken in die Formposition.

Unter Kostengesichtspunkten

schneidet das von ILLIG

entwickelte IML-Thermoformen

günstiger ab als beispielsweise das

fürs Dekorieren von Kunststoffverpackungen

ebenfalls genutzte IML-

Spritzgießen. Zum einen sind die

Investitionskosten für Werkzeuge

und die Instandhaltung günstiger

als beim Spritzgießen. Zum anderen

lassen sich thermogeformte

Artikel dünnwandiger und damit

leichter ausführen als spritzgegossene.

Materialverbrauch

und Energieverbrauch

Zu diesem deutlich geringeren Materialverbrauch

kommt auch noch

ein niedrigerer Energiebedarf beim

Verarbeiten hinzu. Wirtschaftliche

Vorteile bietet das IML-Thermoformen

vor allem auch deshalb,

weil hierbei Multikavitätenwerkzeuge

eingesetzt werden können.

Mehr unter: www.illig.de

Karl Schäuble, Geschäftsführer von ILLIG: „Wir liefern heute über 60 Prozent unserer Maschinen und Anlagen in Länder außerhalb Europas.“

28 3 • 2014


FACHPACK NEWS



14 • 2010 2012

17


INTERPACK

Handjet – die nächste Generation

Die Marke Handjet von EBS steht seit 2004 für

universelle mobile Warenkennzeichnung und

begründete ein Drucksegement, das es vorher

praktisch nicht gab. Zur interpack wurde die

Produktfamilie um ein neues Modell ergänzt.

Der EBS-260 ist der große

Bruder des bekannten EBS-

250 Drucksystems und wartet

mit einer Fülle neuer Funktionen

auf. Nicht nur, dass die Beschriftungshöhe

auf 32 Punkte und damit

56 mm angewachsen ist, auch ein

leistungsstarker Mikro Linux Rechner

setzt die aktuelle Bestmarke für

mobile Beschriftungsmöglichkeiten.

Die doppelte Schreibhöhe ermöglicht

auch kompaktere Logos

(z. B.: IPPC Logo). Die engen Punktreihen

stellen bis zu vier Druckzeilen

mit einer einzigen Handbewegung

dar. Mit dem EBS-250 können

praktisch alle Oberflächen (Holz,

Kartonagen, Kunststoffe, Keramik,

Gewebe, Beton ...) beschriftet werden

– möglich wird dies durch den

Einsatz unterschiedlichster Tinten

wie auch Spezialtinten (UV fluoreszierend,

Lebensmittel geeignet,

Betontinte, ...). Neu ist auch die

Funktion Barcodes (vorzugsweise

2D Barcodes). Diese wie auch Texte,

Logos und Piktogramme finden im 2

GB Speicher genug Platz. Die Kommunikation

mit dem Gerät funktioniert

über WiFi, Bluetooth oder

USB. Mehr: www.ebs-inkjet.de oder

auf der Homepage der Vertretung in

Österreich www.onetech.at

WERIT verpackt die Welt

Bei den Besuchern der interpack

lag der diesjährige

Fokus auf Themen wie Ressourceneffizienz,

Qualität und Sicherheit

sowie Innovationen, Vielfalt

und Flexibilität. Das hohe Interesse

für diese Thematiken zeigte

sich auch am Messestand der WE-

RIT Kunststoffwerke. Hier informierte

das Unternehmen über verschiedene

Produktentwicklungen,

die ganz im Zeichen von Ökologie

und Ökonomie stehen. Dies unterstrich

das Unternehmen mit einem

optisch auffälligen Messestand:

beispielsweise IBCs eingebettet

in die Natur rund um das Thema

Reconditionierung oder eine Kuh

und Biene symbolisierten entsprechende

Füllstoffe aus der Lebensmittel-

und Nahrungsmittelbranche.

Die neuen WERIT-Paletten

Auf Rondellen präsentierte WERIT

das bereits 2013 erweiterte Palettenprogramm.

Die Produktvielfalt

erstreckt sich von den bewährten

Hygienepaletten im Europaletten-

oder Halbpalettenmaß bis hin

zu den Regeneratpaletten und den

neuen IKP-Paletten im Industrie-

30 3 • 2014

Was haben Bienen, Kühe und Äpfel mit WERIT Kunststoffwerke gemeinsam?

Vieles - denn „WERIT verpackt die Welt“. Unter diesem Credo stand

der Messeauftritt des Unternehmens auf der „interpack 2014“ in Düsseldorf.

Der Titel thematisierte die Verpackungswelt, in der sich WERIT und

deren Kunden mit IBCs, Paletten und Behältern bewegen. Bilder aus der

Natur oder einer Rennstrecke symbolisierten am Messestand die Füllstoffe

aus Chemie-, Nahrungsmittelindustrie und weiteren Branchen. In diesem

kreativen Umfeld stellte WERIT Produktentwicklungen wie den Vollkunststoff-IBC,

den STERiline und das erweiterte Palettenprogramm vor.

oder Euromaß. Verschiedene Ausführungen

mit kundenspezifischer

Kennzeichnung, mit hoher (22 mm)

oder niedriger Antirutschkante

(7mm), mit Antirutschstopfen oder

Verstärkungen durch Stahlprofile

machen die IKP-Paletten universal

einsetzbar - eine robuste, formstabile

und vielseitige Leichtpalette

aus sortenreinem HDPE.

Die WERIT IBC-Welt

Die neue, optimierte Kombipalette

steht dabei ebenfalls ganz im Zeichen

der Umwelt: Sie besteht aus

einem verzinkten Metalloberboden

und Kunststofffüßen und zeichnet

sich durch Eigenschaften wie

Belastbarkeit, Langlebigkeit und

vieles mehr bei überdurchschnittlich

hoher Leichtigkeit aus. Mit der

Wiederverwertbarkeit agiert WE-

RIT im Sinne der „grünen“ Strategie

und offeriert eine sinnvolle

Erweiterung zu den Holz- und Vollkunststoffpaletten.

Auch Säuren

lassen sich mit WERIT sicher verpacken.

So präsentierte das Unter

nehmen unter anderem den neuen

Vollkunststoff-IBC auf der Messe.

Dieser eignet sich in erster Linie

für Flüssigkeiten wie zum Beispiel

hochaggressive, hochreine Säuren

sowie Laugen und Gemische. Da

der Container komplett aus Kunststoff

gefertigt wird, sind gefährliche

chemische Reaktionen mit

Metallen im Vorfeld ausgeschlossen.

Der Vollkunststoff-IBC besteht

aus einem geblasenen Innen- und

Außenbehälter - angelehnt an die

Techno-Sicherheitstanks aus dem

Heizöl- und Industrietankbereich.

Dabei lieferte die langjährige Erfahrung

von WERIT innerhalb dieser

Produktbereiche wichtige Informationen

und Sicherheitsaspekte

für die Konstruktion des neuen IBC.

Aktive Industrieverpackung

Der STERiline - die erste aktive

Industrieverpackung - rundete das

Bild der WERIT IBC-Welt auf der

interpack ab. Bei diesem IBC sind

die komplette Kontaktfläche des

Innenbehälters sowie die Ventile

und Kunststoffdeckel so ausgeführt,

dass eine Verunreinigung des Füllmediums

durch die meisten Algen,

Bakterien, Pilze und Viren nicht

stattfinden kann bzw. eine automatische

Selbstreinigung erfolgt. Das

Wachstum und die Ausbreitung von

pathogenen und Verderbnis erregenden

Mikroorganismen werden

unterbunden. Ergo: Eine intelligente

und gleichzeitig umweltschonende

Verpackung. Das internationale

Publikum der interpack zeigte

großes Interesse.

Mehr unter: www.werit.eu


INTERPACK

Ishida - komplette Anlagen

Ishida hat die neue Mehrkopfwaagen Serie RV erweitert. Das Modell

CCW-RV-232 hatte seinen ersten öffentlichen Auftritt anlässlich der interpack.

Mit 32 Köpfen ist die Maschine ideal geeignet für anspruchsvolle

Mixanwendungen von bis zu acht Komponenten. Bei der Verarbeitung von

Monoprodukten lässt sich mit Mehrfachauswürfen absolute Hochleistung

erreichen.

Die neue Mehrkopfwaage

CCW-RV-232 kann bis zu

acht verschiedene Komponenten

mischen und in dieselbe

Verpackung abfüllen. Daher ist die

Maschine die richtige Wahl für die

präzise Verwiegung von Produkten

mit hochpreisigen Zutaten wie

Süßwaren, Trockenfrüchten, Nussmischungen,

Cerealien oder auch

Tiefkühlkost. Entsprechend den

Produkteigenschaften sind für jede

Sektion der Waage individuelle

Beschichtungen der Kontaktflächen

erhältlich. Monoprodukte werden

mit einer atemberaubenden Leistung

von bis zu 440 Wiegungen

pro Minute verarbeitet. Die Abfüllung

in eine Hochleistungsverpackungsmaschine

erfolgt dabei über

bis zu acht Auswürfe.

Mittlerer Leistungsbereich

Für den mittleren Leistungsbereich

zeigte Ishida ein sehr wirtschaftliches

und flexibles Verpackungssystem

für Snacks. Wer den Automatisierungsgrad,

die Effizienz und

Profitabilität steigern will, erhält

Flex-Grader

damit eine Verpackungslösung, die

sich schnell amortisiert. Die Anlage

kombiniert eine 10- oder 14-köpfige

Mehrkopfwaage CCW-SE mit

wahlweise einer Schlauchbeutelmaschine

Atlas oder Astro. Die

neue Ishida First Range verpackt

Snacks mit einer Geschwindigkeit

von 85 Beuteln pro Minute (Modell

Atlas) bzw. 70 Beuteln pro Minute

(Modell Astro). Für die effiziente

Verwiegung wird eine Mehrkopfwaage

CCW-SE eingesetzt, die sich

auszeichnet durch hervorragende

Genauigkeit. Ein Wiegesensor im

Verteilteller justiert automatisch

die Produktzufuhr und gewährleistet

eine konstante Belieferung der

Radialrinnen. Schrittschaltmotoren

steuern präzise das Öffnen der

Schalen für konstant hohe Leistung.

Eine Reinigung ist schnell erledigt,

denn alle produktführenden Teile

sind ohne Werkzeug abnehmbar.

Wahlweise ist die Ishida First Range

erhältlich mit einer integrierten

Schlauchbeutelmaschine Atlas oder

Astro. Das Modell Atlas verarbeitet

Kissenbeutel, während das Modell

Astro auch in Seitenfalten- und

Standbodenbeutel verpacken kann.

Beide Varianten verfügen über eine

software-gesteuerte variable Siegelzeit.

Temperatur und Druck der

Siegelbacken erlauben die Verarbeitung

nicht nur von Standardfolien,

sondern auch von metallisierten,

recycelbaren und biologisch

abbaubaren Folien. Gleichzeitig

wurde auch die Highspeed Lösung

in diesem Bereich gezeigt - Mehr

Leistung bei der Snacksverpackung

geht nicht. Das Twin High Speed

Snacks Verpackungssystem kombiniert

die weltweit schnellste Mehrkopfwaage

CCW-RV mit einer

doppelten Schlauchbeutelmaschine

Atlas. Durch die integrierte Funktion

Charge Transfer Control (CTC)

wird die Geschwindigkeit bei der

Abfüllung drastisch gesteigert.

Ultraschall spart Folie

Ishida bietet die erste Ultraschall-

Schlauchbeutelmaschine für

Standardfolien bei Snacks-Verpackungen.

Das Modell Atlas 203-

USS reduziert Kosten und schont

die Umwelt durch signifikante Einsparungen

beim Folien- und Energieverbrauch.

Die Schlauchbeutelmaschine

Atlas 203-USS erledigt

die Versiegelung mit Ultraschall-

Technologie. Über Schallimpulse

werden die Moleküle der Folie aktiviert

und die so erzeugte Hitze bewirkt

zusammen mit dem Druck der

Siegelzangen die Versiegelung der

Beutel. Mit dem Verfahren reduziert

sich die Breite der Siegelnaht

Twin High Speed

Snacks Verpackungssystem

an den Endseiten typischerweise

von 10 mm auf 3 mm und auf der

Rückseite von 13 mm auf 6 mm,

was Folieneinsparungen von 11 %

bedeutet. Die Versiegelung erfolgt

von innen nach außen, um eine stärkere

und homogenere Siegelnaht zu

erzielen. Außerdem spart die Ultraschall-Technologie

mehr als 40 %

Energie im Vergleich zu herkömmlichen

Systemen. Natürlich wurden

auch die neuesten Lösungen im

Bereich der Röntgenprüfsysteme

gezeigt wie das Modell IX-G. Es

arbeitet mit der Dual Energy Technik

und ist daher besonders leistungsstark.

Bei der Kontrolle von

Fleisch- und Geflügelfilets zum

Beispiel lassen sich sogar kleinste

Knochenstücke zuverlässig aufspüren.

Ishida unterstreichte seine Rolle

als Anbieter kompletter schlüsselfertiger

Verpackungsanlagen für

Fleisch, Geflügel und Fisch auch

mit dem neuen Flex-Grader – dieser

kombiniert moderne Wiegetechnik

mit einem modularen Verteilsystem

für ein breites Anwendungsfeld.

Damit können nicht vorverpackte,

stückige und unterschiedlich große

Produkte nach Zahl und Gewicht

portioniert werden.

Mehr unter: www.ishida.de

kurz notiert

Am 8. Mai 2014 wurde der Kaufvertrag zwischen Brigl & Bergmeister (B&B) und Stora-Enso unterzeichnet.

Die B&B Gruppe übernimmt damit 100% der Papierfabrik Uetersen.Die früher unter dem Namen Feldmühle bekannte Papierfabrik mit einer Kapazität

von 240.000 Tonnen pro Jahr produziert auf 2 Papiermaschinen und Streichanlagen einseitig gestrichene Spezialpapiere für Etiketten und flexible

Verpackungen. Außerdem umfasst das Sortiment hochwertige Bilderdruckpapiere und Bilderdruckkartons.

Durch diese Akquisition entsteht ein auf globaler Ebene führender Anbieter eines umfassenden Spezialpapiersortimentes.Die durch den Zusammenschluss

erzielbaren Synergien werden auch dazu beitragen, den Standort Uetersen in Schleswig-Holstein als attraktiven Arbeitgeber zu erhalten.

B&B mit den Fabriken in Niklasdorf (Österreich) und Vevče (Slowenien) wurde 2011 von der Papierhandelsgruppe Roxcel als deren ersten Schritt in die

Industrie übernommen. Seitdem wurde die Gruppe durch den Erwerb der thermischen Reststoffverwertung ENAGES, die den Standort Niklasdorf mit

ökologisch nachhaltiger Energie versorgt, und durch Investitionen zur Qualitätsverbesserung und Kapazitätserweiterung weiter ausgebaut. Die Jahreskapazität

in Niklasdorf beträgt heute 78.000 Tonnen, die in Vevče 120.000 Tonnen Spezialpapiere. Zu den Kunden zählen Druckereien und Verarbeiter, die

überwiegend die Getränke- und Lebensmittelindustrie mit hochwertigen Etiketten und Verpackungen versorgen.

Die Transaktion bedarf noch der Genehmigung der zuständigen Wettbewerbsbehörden. Mehr unter: www.brigl-bergmeister.com

3 • 2014

31


INTERPACK

Die neue Dosengeneration

Keine Kompromisse bei Produkt- und Aromaschutz:

Die Weidenhammer Packaging Group (WPG), Europas

führender Anbieter von Kombidosen, Kombitrommeln

und Kunststoffbehältern, hat eine neue Generation von

besonders dichten Dosen auf den Markt gebracht, in der

auch hochsensible und sauerstoffempfindliche Füllgüter

sicher verpackt werden.

Der Clou an der Peel-off Top-

Kombidose ist ihr spezieller

Metallverschluss, der dem

von handelsüblichen Weißblechdosen

gleicht. Neben ihren hervorragenden

Barriere-Eigenschaften und

der Convenience für den Verbraucher

bietet die Peel-off Top-Kom-

bidose auch Vorteile im Hinblick

auf das Marketing: Die individuell

gestaltbare Rundum-Etikettierung

sorgt für eine verkaufswirksame

Produktpräsentation am Point-of-

Sale. In Italien hat die H. J. Heinz

Company bereits ihre Milchpulver-

Produkte der Marken „Plasmon“

und „Nipiol“ in der Weidenhammer-Lösung

erfolgreich in den

Handel gebracht. Auf der interpack

2014 präsentierte die WPG zudem

nun auch eine Peel-off Top-Kombidose

für Kaffee.

Mehr unter:

www.weidenhammer.de

Verstellbare Seitenführung

Der Logistkprofi DI Lederbauer präsentierte auf der

interpack seine neue zentral schnell verstellbare Seitenführung.

„Einfach am Rad drehen und die Seitenführung

auf die gewünschte Position einstellen“ so der

Geschäftsführer von E-M-M-A.

Damit reagiert die Firma auf

die wichtigsten Kundenwünsche

der heutigen Zeit:

Rüstzeiten minimieren, produktive

Zeiten erhöhen und rascher auf

Kundenaufträge reagieren zu kön-

nen. Mehr über diese einfache aber

wirkungsvolle Lösung sehen Sie

unter: www.e-m-m-a.eu

Einfach am Rad drehen - und

die Seitenführung verstellt sich.

Tanklose Klebstoffauftragssysteme

Es schließt leistungsmäßig

die Lücke zwischen den seit

langem bewährten Schmelzgeräten

der ProBlue-Baureihe und

dem 2013 vorgestellten, gleichfalls

tanklosen Freedom-Auftragssystem.

Während der Messe waren Prototypen

der neuen ProBlue Liberty-

Baureihe, die offiziell voraussichtlich

erst zur Jahresmitte im Markt

eingeführt wird, bereits auf Trayund

Wrap-around-Packern der Firmen

Meurer und Meypack sowie ei-

32 3 • 2014

Weltpremiere feierte auf der diesjährigen Interpack

das Hotmelt-Auftragssystem ProBlue Liberty des USamerikanischen

Klebetechnikspezialisten Nordson, das

über keinen herkömmlichen Tank mehr verfügt und für

End-of-Line-Anwendungen konzipiert ist.

ner Anlage des italienischen Unternehmens

Imball in Betrieb zu sehen.

Das Herzstück des neuen Systems

ist die quasi wie ein Durchlauferhitzer

funktionierende Schmelzsektion.

Mit dieser Innovation wird im

Gegensatz zu einem gewöhnlichen

Tankgerät nur die tatsächlich benötigte

Klebstoffmenge auf Verarbeitungstemperatur

gehalten. Auf

diese Weise werden sowohl der

Energiebedarf sowie auch der Klebstoffverbrauch

deutlich reduziert.

Der Wechsel von älteren Geräteserien

zu dem neuen ProBlue Liberty

ist natürlich problemlos möglich.

Vorteil

Ein wesentlicher Vorteil des Systems

ist seine Geschlossenheit,

durch die Schmutz, Staub und

Ablagerungen ferngehalten werden.

Darüber hinaus bewirkt die

geringere Temperaturbelastung des

Klebstoffs erheblich weniger Vercrackungen.

So werden Verstopfungen

der Filter, Schläuche, Düsen

sowie Auftragsköpfe verhindert.

Von besonderer Bedeutung ist auch

die Erhöhung der Arbeitssicherheit.

Da die Heißleim-Zufuhr nicht mehr

manuell erfolgt, ist nicht nur eine

Überfüllung bzw. ein Verschütten

ausgeschlossen, sondern auch die

Verbrennungsgefahr minimiert.

Mehr unter: www.nordson.at


INTERPACK

Two in one System

„In die Entwicklung der Innovationen, die wir auf der Interpack 2014 vorstellten,

ist unser umfassendes Know-how und der Anspruch auf maximale

Flexibilität eingeflossen. Unser Ziel ist es, unterschiedlichste Hersteller

zu unterstützen, von kleinen Start-up-Unternehmen bis hin zu weltweit

etablierten Großkonzernen. Unsere Gesamtlösungen für die Prozesstechnik

sowie die Primär- und Sekundärverpackung sind als modulare Linien

sowie nahtlos integrierte Systeme verfügbar und erfüllen somit verschiedenste

Verpackungsbedürfnisse“, sagte Martin Tanner, Leiter Produktmanagement

und Marketing des Produktbereiches Confectionery and Food bei

Bosch Packaging Technology.

Die neue Mehrkopfwaage

CCW-RV-232 kann bis zu

acht verschiedene Komponenten

mischen. Der auf kleinere

Produktionschargen und höhere

Flexibilität bei der Sekundärverpackung

ausgelegte CCM 3100

ermöglicht schnelle und werkzeuglose

Formatwechsel zwischen vertikal

(aufrecht stehend) und horizontal

(flach liegend) ausgerichteten

Beuteln. Der Sammelpacker lässt

sich einfach mit vertikalen (VFFS)

und horizontalen (HFFS) Schlauchbeutelmaschinen

kombinieren

und verpackt bis zu 180 Produkte

pro Minute. Er ist geeignet für ein

breites Spektrum an Beutel- und

Kartongrößen sowie Packstilen,

einschließlich RSC (Regular Slotted

Container), HSC (Half Slotted

Container) und allen gängigen verkaufsfertigen

Verpackungsformaten.

Einstiegsmodell

Das VFFS-Einstiegsmodell SVI

2600 von Bosch ist nun auch auf

dem europäischen Markt erhältlich

und ist für verschiedenste Industrien

einsetzbar, einschließlich Süßwaren,

Snacks, Cerealien und weitere

Nahrungsmittel- sowie Non-

Food-Produkte. Die Maschine eignet

sich sowohl für kleine und mittelständische

Unternehmen, die ihre

Verpackungsprozesse automatisieren

möchten, als auch für Großproduzenten,

die eine kostenattraktive

Lösung für die Verarbeitung von

kleinen Mengen suchen oder um

die Vermarktung neuer Produkte

zu testen. Für eine zuverlässige und

effiziente Verpackung ist in der SVI

2600 dieselbe bewährte Technologie

verbaut, die auch bei High-end-

Schlauchbeutelmaschinen zum Einsatz

kommt, beispielsweise servogesteuerte

Quersiegelungsstationen,

Vakuumtransportbänder und Bosch/

Beckhoff-Steuerungen. Die getaktete

Schlauchbeutelmaschine kann

einfach mit bestehenden Anlagen

kombiniert werden und produziert

bis zu 120 Kissen-, Seitenfalt- und

Blockbodenbeutel pro Minute.

Verpacken von Kaffee

Die PME 4161 BN von Bosch ist

eine Paketiermaschine nach VFFS-

Prinzip, die dank ihrer modularen

Bauweise eine einfache Integration

mit anderen Verpackungskomponenten

bietet. Die Maschine ist mit

einer Kopfverschlusseinheit ausgestattet

und zeichnet sich durch

hervorragende Produktschutzeigenschaften

aus. Kaffeehersteller

können auf derselben Verpackungsmaschine

sowohl ganze Bohnen als

auch gemahlenen Kaffee in weichen

oder Vakuum-Brickbeuteln

mit verschiedenen Kopfverschlussoptionen

verpacken. Dies macht

die PME 4561 BN zu einer maßgeschneiderten

Lösung für Kaffeeproduzenten,

die hohen Wert auf Flexibilität

legen. Ein Highlight der Linie

ist der neue Schneckendosierer

FVS in hygienischer Ausführung,

der überaus schnelle Produktwechsel

wie zum Beispiel von entkoffeiniertem

zu koffeinhaltigem Kaffee

ermöglicht. Die Voraussetzung

dafür schafft die verbesserte Reinigungsfähigkeit

des Dosierers, die

Stillstandzeiten auf ein Minimum

reduziert.

Das 
Two-in-one System

Bosch präsentierte auch seine innovative

Biskuit-Verpackungslinie,

die während der Messe live vorgeführt

wurde. Das System ist das

erste seiner Art, das eine schnelle

Umstellung von Slug- auf Stapelverpackung

und umgekehrt mit

derselben Zuführung ermöglicht.

Die auf maximale Flexibilität ausgelegte

Verpackungslinie zeichnet

sich darüber hinaus durch die

schnellste auf dem Markt erhältliche

Änderung der Produktanzahl

pro Packung aus. Das System

produziert von kleineren Verpackungen

für unterwegs bis hin zu

großen Familienpackungen zahlreiche

Verpackungsvarianten und

ermöglicht es Biskuitherstellern damit,

die weltweit unterschiedlichen

Marktbedürfnisse zu erfüllen. Für

eine deutlich gesteigerte Gesamtanlageneffektivität

ist die Linie von

der Produktaustragung über die

Primär- bis hin zur Sekundärverpackung

als ein nahtlos integriertes

System konzipiert.

Flexibilität

Die Biskuitverpackungslinie bietet

Herstellern modernste Produkthandhabung,

Primär- und

Sekundärverpackung. Durch den

Einsatz derselben Zuführung für

Stapel- und Slug-Verpackungen

lassen sich vollständig reproduzierbare

Formatwechsel ohne den

Austausch von Maschinenteilen in

weniger als drei Minuten realisieren.

Zusätzlich kann die Produktanzahl

pro Packung zum Beispiel von

14 auf 8 Biskuits pro Slug oder von

zwei-mal-zwei auf zwei-mal-vier

Stapel in weniger als einer Minute

geändert werden. Dies ermöglicht

es Herstellern, besondere Verkaufsaktionen

in kurzer Zeit bei gleichzeitig

hoher Anlagenverfügbarkeit

umzusetzen. Die Linie eignet sich

zudem für die Verpackung verschiedenster

Biskuitarten und -formen

und bietet mit der, durch die

kurzen Umrüstzeiten erzielten, hohen

Produktivität eine kurze Amortisationszeit.

Produktionsfläche

Als Two-in-One System, das sowohl

Stapel- als auch Slug-Verpackungen

produzieren kann, benötigt die

Biskuit-Verpackungslinie deutlich

weniger Produktionsfläche als zwei

herkömmliche Maschinen für die

beiden Packstile. Hersteller profitieren

daher von geringerem Wartungsaufwand

und Personalbedarf. Die

Biskuit-Verpackungslinie erfüllt mit

modernster Siegeltechnologie alle

Anforderungen der Industrie und

gewährleistet so die Verpackungsintegrität.

Dies stellt sicher, dass Verbraucher

stets die gleiche hohe Qualität

erhalten. Die neu entwickelte

Doppelzuführung sorgt für einen

gleichmäßigen Produktfluss und ermöglicht

eine schonende Zuführung

zur Hochleistungs- Schlauchbeutelmaschine,

die mit einer neuen AHS

(Amplified Heat Sealing) Heiß-Siegelung

ausgestattet ist. Die innovative

Siegeltechnologie arbeitet bei

Foliengeschwindigkeiten von bis zu

80 Metern pro Minute für Slug- und

Stapelverpackungen, fast doppelt so

schnell wie bisherige Technologien.

Mehr unter:

www.boschpackaging.com

Der neue Sammelpacker CCM

3100 von Bosch ist geeignet für ein

breites Spektrum an Beutel- und

Kartongrößen sowie Packstilen

und ermöglicht schnelle und

werkzeuglose Formatwechsel

zwischen vertikal (aufrecht stehend)

und horizontal (flach liegend)

ausgerichteten Beuteln.

3 • 2014

33


INTERPACK

Optima an der interpack

Optima präsentierte auf der Interpack intelligente Prozess- und Verpackungslösungen.

Flexibilität, Höchstleistungen sowie Linienlösungen stehen im Mittelpunkt,

um Anwendern jeweils den bestmöglichen ROI (Return on Investment)

bieten zu können. Mehrere Neuentwicklungen wurden vorgestellt.

Mit einer Maschine sowohl Flaschen

als auch Tuben befüllen und

verschließen – das ist die Flexibilität

eines neuen Moduline Maschinentyps.

Der installierte Roboter

entnimmt die zugeführten Packmittel

aus Kartons und setzt diese in

spezifische Transportpucks ein. Die

Füll- und Verschließmaschine ist

in der ausgestellten Version auf die

Verarbeitung von Shampoo, Duschgel

und Lotionen (Kalt- und Warmabfüllung)

ausgelegt. Mit den zur

Verfügung stehenden Füll- und Verschließtechnologien

lassen sich darüber

hinaus sämtliche kosmetischen

Produkte dosieren. PE- und Laminattuben

werden in einem Formatbereich

bis 60 mm Durchmesser, Glasoder

Kunststoffflaschen bis 100 mm

Durchmesser verarbeitet. Weitere

Abmessungen sind integrierbar. Die

Maschine erreicht eine Ausbringung

bis zu 12.000 Objekte/h, die auch

bei großen Volumina auf hohem Niveau

bleibt. Der Formatwechsel, auch

zwischen Tuben und Flaschen, erfolgt

werkzeuglos. Die Formatwechselzeit

inklusive CIP-Reinigung beträgt

abhängig vom verarbeiteten Produkt

rund 20 Minuten.

OPTIMA CBF

Der neue Hochleistungs-Kartonierer

OPTIMA CBF schließt die

Lücke zwischen Primär- und Sekundärverpackung

im Sinne einer

perfekten Linienintegration. Die

zugeführten Produkte werden innerhalb

des Kartonierers ausgerichtet

und platziert. Auch hier

überzeugt der flexible Aufbau. So

können etwa Produktgruppiervorrichtungen

oder ein zweites Aufrichtemodul

integriert werden. Der

Kartonierer weist Kundenvorteile

wie ein Zuschnitt-Magazin auf, das

beim Formatwechsel als eine Einheit

getauscht wird. Der schonende

Verarbeitungsprozess – fertige Kartons

werden im Puck transportiert

–, der große Formatbereich, die Bedienerergonomie

und die Hygieneeigenschaften

liegen auf höchstem

Niveau.

Optima Consumer

Für Portionspackungen wie Kaffeekapseln

erreicht Optima Consumer

die weltweit führenden Ausbringungen

von bis zu 1.500 Produkte/

min. Die auf der interpack gezeigte

Variante OPTIMA CFL2-8 bietet

mit der individuellen Gewichtserfassung

und Rückmeldung an das

Dosiersystem zudem höchste Füllgenauigkeiten

bei der Verarbeitung

von gemahlenem Kaffee. Die Siegelstation

arbeitet mit Ultraschall.

Innovativ zeigt sich das präsentierte

Transportsystem von Optima.

Mehr unter:

www.optima-packaging-group.de

OPTIMA nonwovens

Innovativ zeigt sich das präsentierte

Transportsystem. Es verknüpft einen

Lineartransport mit dem Prinzip einer

Magnetschwebebahn: Die Vorteile

sind vielfältig. Kassetten, die

aufgereihte Papierhygiene-Produkte

wie zum Beispiel Windeln enthalten,

können aus dem bisher geschlossenen

Stapler-System ausgeschleust

werden. Damit ist beispielsweise eine

Verteilung der Produktstapel auf

verschiedene Verpackungsmaschinen,

die Vernetzung von Maschinen

oder auch eine Ausschleusung zur

Qualitätskontrolle möglich. Neben

dieser neuen Flexibilität erlaubt das

System neue Leistungssteigerungen

insbesondere für kleine Packungsgrößen

und nicht zuletzt eine schonendere

Produktbehandlung. Das

Transportsystem befindet sich in einer

Red Dot-prämierten Maschinenverkleidung

von Optima. Zentrale

Vorteile hier sind der hohe Schallschutz,

ein Design ohne Ecken und

Kanten sowie die klare Visualisierung

des Maschinenzustands.

Mineralölbarriere aus Naturpapier

Am Stand der Firma Starkraft war während der interpack auch die Firma

Schoellershammer vertreten. Die Papierfabrik Schoellershammer stellte bereits

letztes Jahr eine innovative Lösung für das Problem der Mineralölmigration

vor. Es handelt sich um ein Produkt, welches ohne Einsatz von irgendwelchen

Chemikalien eine perfekte Barriere gegenüber Mineralölmigration bietet.

Das Produkt ist darüber hinaus

fettdicht und gasdicht,

hat aber eine „offenporige“

Oberfläche, welche aus feinsten

Poren besteht. Diese Neuentwicklung

trägt den Namen Micropack.

Schoellershammer Micropack ist

ein migrationsdichtes Verpackungsmaterial

auf Basis von reinem Zellstoff.

Die hohe Dichte wird bereits

bei niedrigen Flächengewichten

erreicht durch Microfibrillierung

der Zellulose. Das Herstellverfahren

wurde patentrechtlich gesichert.

Die Barrierewirkung erfolgt

ausschließlich durch eine natürliche

Verdichtung, wie sie bei Nanocellulose

bekannt ist. Es wird

außer Retentionsmitteln keinerlei

chemisches Hilfsmittel eingesetzt.

Die Papieroberfläche ist unbehandelt

und somit vollständig offenporig,

aber gasdicht. Wellpappe

34 3 • 2014

mit Micropack Innenlage ist voll

recyclingfähig und macht eine migrationsdichte

Innenverpackung

überflüssig. (Rohstoffe - chlorfrei

gebleichte Zellstoffe (ECF), Flächengewicht:

52 – 102 g/m2)

Anwendungsbereiche

Micropack eignet sich für die Verpackung

von trockenen und fettenden

Lebensmitteln. Mögliche Ver-

packungsformen: kaschiert einseitig

auf Wellpappe beliebiger Dicke,

beliebiger Wellenhöhe und vielfältigen

Außenlagen sowie vollflächig

kaschiert als Kartonage, Blattware

oder Beutel.

Mehr über Micropack erfahren Sie

unter

www.schoellershammer.de

oder bei

www.starkraft.at


INTERPACK

Alles verarbeiten und verpacken

Die Maschinen, die GEA Food Solutions (in Österreich durch die Firma

Gramiller vertreten) auf der interpack präsentierte, sind Beispiele für das Motto

„Wir verarbeiten und verpacken alles“. Zu sehen waren neben einer komplett

konfigurierten Hochgeschwindigkeits-Slicer- und Verpackungslinie zwei weitere

Thermoformer und ein weiterer Slicer von GEA Food Solutions, ein spezieller

GEA Tiromat Thermoformer für Verpackungen im medizinischen Bereich, ein

Traysealer, drei vertikale Schlauchbeutelmaschinen aus der GEA SmartPacker-

Familie sowie zwei GEA Aquarius Maschinen für die Lutscherproduktion.

Alle Maschinen bringen

messbare Vorteile für die

Produktausbeute, Produktivität,

Verfügbarkeit, Qualität,

Flexibilität und Wirtschaftlichkeit

und sind das Resultat

von mehr als 60 Jahren Erfahrung.

Zu den Highlights gehörten

ein intelligentes Auslaufsystem für

die geschwindigkeitsoptimierte

GEA PowerPakSpeed, ein innovativer

Ansatz für die Versiegelung

von PE-Beuteln, der die Stillstandzeiten

bei Einzelschockfrostungs-

Anwendungen drastisch reduziert,

und Verbesserungen bei der Zuckerförderung

in Lutscherproduktionsanlagen,

die dank gehärtetem

Formwerkzeug und gehärteter Folienzuführung

eine noch höhere Produktionsgeschwindigkeit

erreichen

(KOMPACK berichtete). Weitere

Neuigkeiten sind bei den vertikalen

Beutelfüll- und Verschließmaschinen

zu finden, etwa das Ultraschallversiegeln

von dünnen (30 µ) OPP-

Folienbeuteln, intelligente Tools zur

Vermeidung von Bedienerfehlern

und optimale Geschwindigkeiten

unabhängig von der Beutellänge.

Beutelversiegelung

auf GEA SmartPackers

Die Verbesserungen bei der Versiegelung

und Leistung der vertikalen

Form-, Füll- und Verschließmaschinen

der GEA SmartPacker-Familie

beginnen bei der kontinuierlich

arbeitenden und vielseitig einsetzbaren

CX 250. Sie verarbeitet sieben

Beutelformate, von einfachen

Kissenpackungen (bei 250 Beuteln/

Minute) bis zu Doy-Style-Standbeuteln

(bei 100 Beuteln/Minute).

Die Doy-Style-Standbeutel erfreuen

sich besonders bei Supermärkten

großer Beliebtheit, und auf seinem

Stand führte GEA Food Solutions

die Fallbefüllung dieser Standbeutel

aus einer Waage vor. An einer

größeren kontinuierlich arbeitenden

CX 400 wurde demonstriert, dass

Ultraschallversiegelung jetzt auch

bei 30 µ dünnen OPP-Folien möglich

ist. Diese extrem zuverlässige

Verschließtechnik eignet sich ausgezeichnet

für Salate, nicht nur wegen

der 100-prozentigen Unversehrtheit

der Siegelung, sondern auch dank

der enormen Materialeinsparungen.

Die Ultraschallversiegelung spart

sowohl oben als auch unten jeweils

etwa einen Zentimeter an Beutellänge

im Vergleich zur thermischen

Versiegelung, was sich zu erheblichen

Einsparungen beim Folienmaterial

summiert.

Einzelschockfrostungs-

Anwendungen

Auf einer weiteren CX 400 präsentierte

GEA die innovative Versiegelungstechnik

für PE-Folienbeutel

bei Einzelschockfrostungs-Anwendungen

(Individual Quick Frozen,

IQF). Störempfindliche Komponenten,

die zu ungeplanten Unterbrechungen

führen könnten, sind

bei der neuen Konstruktion entfallen,

wodurch die Verfügbarkeit

erheblich verbessert wurde. Diese

Maschine verfügt außerdem über

eine automatische Einstellung der

Backenbewegung, um unabhängig

von der Beutellänge optimale Geschwindigkeiten

zu erreichen. Auch

die Konstruktion des Formwerkzeugs

wurde mit dem Ziel einer

Steigerung der Geschwindigkeit optimiert.

Schließlich wurden bei der

Interpack intelligente Softwaretools

vorgeführt, die Bedienerfehler bei

Formatänderungen und beim

Wechsel von Folienrollen beseitigen

und kontinuierlich die Druckqualität

der Rückverfolgbarkeitsdaten

überwachen, um Retouren zu vermeiden.

Mehr unter:

www.gea.com oder www.gramiller.at

Kostenloser Verpackungsaudit


Die Firma Lachenmeier (in Österreich durch die Firma Ing. Sulger vertreten) bietet

ein kostenloses Verpackungsaudit an – dies beinhaltet: eine Bewertung Ihres

Verpackungsprozesses, eine Auswertung Ihrer derzeitigen Verpackungskosten und

eine Beratung und Empfehlung, wie und wo Verbesserung möglich ist.

Der Verpackungsaudit ermöglicht

es uns, ein Unternehmen

kennen zu lernen und

Ihre spezifischen Anforderungen

und Bedürfnisse zu verstehen. Damit

können wir mögliche Kosteneinsparungen

und Effizienzsteigerungen

aufzeigen.“ so Ing. Sulger

und weiters: „Um den Anforderungen

unserer Kunden nachkommen

zu können, müssen wir ihre bisherige

Verpackungslösung genau analysieren

um heraus zu finden, ob zu

viel Folie eingesetzt wird, ob die

korrekte Stärke gewählt wurde, ob

die Ladung ausreichend stabil ist,

und wo wir ein mögliches Einsparpotenzial

sehen. Mit anderen Worten,

wir möchten herausfinden, ob

Ihre Verpackung auch die optimale

Verpackung ist.“

Less is more

Less is more ist die intelligente Verpackungslösung

von Lachenmeier.

Sie stützt sich auf das optimale

Verhältnis zwischen Funktionalität

und Kosten und ist das Ergebnis der

langjährigen Erfahrung als globaler

Marktführer in Fragen Palettenverpackung.

Less is more ist eine

Frage der Senkung Ihrer Verpackungskosten

ohne Verlust der Ladungsstabilität.

„Seit der Installation

der Lachenmeier-Anlage haben

wir unsere Linie wesentlich effizienter

betreiben können. Die fertigen

Produkte sind stabiler, sehr viel

attraktiver für das Auge und haben

uns Betriebs-und Lohnkosten gespart,

ebenso haben wir die Kosten

pro Palette reduziert“ so Don Wagner,

General Manager, AWP Klingwood,

Mehr über die Lösungen und

das kostenlose Verpackungsaudit:

www.lachenmeier.de

oder www.sulger.at

3 • 2014

35


INTERPACK

Ziel: geringer Platzbedarf

Um die Pharmaunternehmen zu

unterstützen, hat Bluhm Systeme

zusammen mit Partnern einen Lösungsansatz

für ein tamper-evidence-label

entwickelt. Ziel war es,

den zusätzlichen Platzbedarf bei

einer nachträglichen Versiegelung

der Verpackung mit einem Selbstklebeetikett

so gering wie möglich

zu halten. Die Lösung: Integration

eines kompakten Siegeletikettierers

in die vorhandenen Datamatrixinterpack

in Schwanenstadt

Zu den Highlights seitens der

Produkte gehörten unter anderem

Tamper Evidence – eine

kleine Lösung mit großer Wirkung

und der neue Highspeed Legi-

Air 4050.

Tamper Evidence

Mit der 2011 verabschiedeten EU-

Richtlinie 2011/62/EU wurden die

gesetzlichen Rahmenbedingungen

für ein europaweites Sicherheitssystem

zur Verhinderung von Arzneimittelfälschungen

geschaffen. Ein

zentraler Bestandteil, der mittlerweile

auch im Arzneimittelgesetz

36 3 • 2014

Am 12. Juni wurde das neue Betriebsgebäude von Bluhm feierlich mit Kunden

eröffnet. Bei dem „open house“ zeigte die Firma Bluhm auch die wichtigsten

Neuigkeiten der auf der interpack vorgestellten Produkte. Rund 1,5

Millionen Euro wurden in den Aus- und Zubau investiert. Die Familie Bluhm

ließ es sich natürlich nicht nehmen bei diesem Event, während dem auch das

Gebäude eingesegnet wurde, persönlich vor Ort zu sein.

Tamper Evidence

High Speed Lösung

Überreichung des Photos des Teams

vor dem neuen Gebäude mit allen

Unterschriften der Mitarbeiter,

Eckhard Bluhm, Mag. Stefan

Eichlseder (ebenfalls überreicht

wurde sinnbildich für den

gemeinsamen Weg ein Wanderstock)

verankert ist, ist eine eindeutige Sicherheitskennzeichnung

jeder Verpackung

zur datenbankgestützten

Rückverfolgung. Eine gesetzliche

Einführung eines Manipulationsschutzes

(tamper-evidence) steht

noch aus.

Manipulationsschutz

Doch schon jetzt werden in einigen

Ländern zwei Kontrollphilosophien

praktiziert: die vollständige Aggregation

– das heißt jeder Verpackungsschritt

in der Lieferkette ist

rückverfolgbar – sowie die Endto-End-Lösung.

Da bei der Endto-End-Lösung

trotz Serialisierung

jeder einzelnen Verpackung die

Möglichkeit der Manipulation besteht,

bedarf es eines Manipulationsschutzes

der Verpackung.

Stationen

o d e r

Wiegesysteme.

Je

nach Anlage

wird

das Siegeletikett

entweder

nach dem

Wiegevorgang

aufges

p e n -

det, oder

nachdem

ein Tintenstrahldrucker,

zum Beispiel der Markoprint-Serie,

auf die Einzelverpackung

einen serialisierten Datamatrix

aufgedruckt hat. Dies geschieht

mit einem Alpha Etikettenspender,

der beidseitig seitlich ein Siegeletikett

auf die Verpackung aufbringt.

Eine Zwangsführung über

der Laschenöffnung legt das Etikett

schließlich um und versiegelt so die

Verpackung. Anschließend folgt eine

Code- und/oder Siegelkontrolle

durch ein Kamerasystem.

Schon während der interpack wurde

am Stand von Bluhm „scharf geschossen“

(Bild oben) - brachte man

den Laser ins Ziel - wurde ein Apfel

mit „I love Bluhm Systeme“gelasert

- der natürlich mitgenommen werden

konnte - so auch beim open house in

Schwanenstadt (Bild unten)

Highspeed

Eine neue Etikettierlösung für den

Logistikbereich bietet Bluhm Systeme

mit dem Druckspender Legi-

Air Parcelline HS an. HS steht für

Highspeed, denn mit diesem Etikettierer

können unterschiedlich

hohe Kartons im Durchlauf überdurchschnittlich

schnell etikettiert

werden. Indem man hier anders

als sonst üblich, die Betriebsarten

Drucken und Etikettieren entkoppelt

hat, wurde eine Leistungssteigerung

von 100 % erreicht. Taktraten

von 1 Etikett pro Sekunde bzw.

3.600 Produkte pro Stunde sind problemlos

möglich. Je nach Etikettengröße,

Textwechsel und Spendehub

schafft der Etikettierer auch bis

zu 4.800 Etiketten pro Stunde. Für

das Aufbringen der Etiketten kann

zwischen verschiedenen Applikatoren

mit unterschiedlichen Spendehublängen

gewählt werden. Für

maximale Produktivität kann der

Legi-Air Parcelline HS Etikettengroßrollen

mit einem Durchmesser

von 350 mm (bis max. 600 m

Lauflänge) verarbeiten.

Festakt

Beim feierlichen Festakt bedankte

sich auch das österreichische Team

bei der Gründerfamilie mit einem

Bild aller Mitarbeiter für das in den

Standort gesteckte Vertrauen. „Österreich

soll in Zukunft auch vermehrt

die Drehscheibe zu den östlich

angrenzenden Ländern sein“ so

Eckhard Bluhm bei seiner Festrede.

Mehr unter: www.bluhmsysteme.at


INTERPACK

Brauerei Murau:

Regenerative Energie

Zusammen mit der Murauer Stadtwerke Ges.m.b.H. und der Krones AG,

Neutraubling, hat die österreichische Brauerei Murau Geschichte in der Brauereitechnologie

geschrieben. Seit Ende April 2014 produziert die Genossenschaftsbrauerei

mit einem Ausstoß von rund 300.000 Hektolitern ihr Bier zu

100 Prozent mit Wärme aus dem Biomasse-Heizkraftwerk der Murauer Stadtwerke

GmbH. Das bedeutet, es werden in der Brauerei keine fossilen Brennstoffe

mehr zur Bierherstellung verbrannt. Ein Meilenstein.

Und: Es werden bisher nicht

gekannte Energieeinsparmöglichkeiten

im Brauprozess

unter Einsatz von „Niedertemperatur-Prozesswärme“

eröffnet.

Die Wärme in Form von Heißwasser

kommt aus einem von der Murauer

Stadtwerke Ges.m.b.H. im

Jahr 2011 neu gebauten Biomasse-

Heizkraftwerk, welches ausschließlich

mit Holz aus der Region beheizt

wird. Aufgrund der hohen energiepolitischen

Bedeutung dieser Maßnahme

nahm auch Österreichs Landwirtschafts-

und Umweltminister

Andrä Rupprechter an der offiziellen

Eröffnung der „Niedertemperatur-

Brauerei Murau“ im Mai teil.

Hochmoderne

Brau-Technologie

Möglich wurde diese Umstellung

auf regionale, regenerativ erzeugte

und CO2-neutrale Wärmeenergie

insbesondere erst durch den Umbau

des Sudhauses auf das Steinecker

EquiTherm System. Dabei

wird die gesamte Energie, die zum

Maischen benötigt wird, vom Würzekühlprozess

bereitgestellt. Da die

Brauerei den traditionellen Charakter

des vorhandenen Sudhauses

mit seinen Kupferhauben weiter

erhalten wollte, integrierte Krones

die hochmoderne Technik in die

bestehenden Kupfergefäße. Das

komplette Innenleben der Maischegefäße

und der wesentliche Teil der

Würzekocheinrichtung wurden auf

aktuellste Krones-Steinecker Technologie

umgerüstet, ebenso wurde

der bestehende Würzekühler auf

das EquiTherm System erweitert.

Entscheidend für die Funktion der

„Energieschaukel“ des EquiTherm

Systems ist das Zusammenspiel von

Maischegefäß und einer besonders

verlustarmen Energierückgewinnung

zwischen der Kochung und

Kühlung.

Heißwasser statt

Dampf im Sudhaus

In den meisten Brauereien wird

Auf Grund der hohen energiepolitischen Bedeutung nahm auch Österreichs

Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter an der

Einweihung der „Niedertemperatur-Brauerei Murau“ teil. Im Bild v.l.n.r

Landwirtschafts- und Umweltminister Andrä Rupprechter und Ralf Goldbrunner,

designierter Vorstand Anlagen und Komponenten der Krones AG,

zusammen mit den Projektverantwortlichen Ing. Stefan Stadlober, stellv.

Betriebsleiter der Murauer Stadtwerke Ges.m.b.H, Helmut Kammerloher,

Produktentwicklung/Brauereien, Krones AG, Ing. Kurt Woitischek, Direktor

der Murauer Stadtwerke Ges.m.b.H, und Günter Kecht, erster Braumeister

Brauerei Murau.

nach aktuellem Stand der Technik

Dampf mit ca. 130 bis 150 °C eingesetzt

– in der Brauerei Murau lag

in der Vergangenheit die Dampftemperatur

sogar bei 160 °C. Durch

seine diskontinuierliche Wärmeproduktion

sowie hohe Kondensatund

Nachdampfverluste arbeitet

ein Dampfkessel in vielen Brauereien

relativ ineffizient. In Murau

hingegen wird durch Einsatz des

EquiTherm System von nun an das

Bier mit extrem wenig Energie und

auf niedrigstem Temperaturniveau

gebraut. Die höchste benötigte

Temperatur in der „Niedertemperatur-Brauerei

Murau“ ist nur noch

beim Ankochen der Würze erforderlich,

hier kommt die Brauerei

schon bei der Inbetriebnahme mit

heißem Wasser von weniger als

115 °C aus. Die Wärmeübertragung

erfolgt in Murau mittels verlustarmer

Wärmeübergabestation und

einem eigens für die Spitzenlastabdeckung

und Wärmerückgewinnung

des Steinecker EquiTherm

Systems konzipierten Energiespeichers,

der in diesem Fall die

komplette Brauerei mit regenerativer

und rekuperativer Wärme

versorgt. Die Murauer Stadtwerke

Ges.m.b.H unter Leitung von Direktor

Ing. Kurt Woitischek und

seinem Team haben diesen großen

und sehr wichtigen Schritt für die

Region gesetzt, um die gesamte

Wertschöpfung hinsichtlich der Energieversorgung

in der Region zu

belassen und sowohl im Strom- als

auch im Wärmebereich die Energiebereitstellung

durch erneuerbare

Energieträger wie Wasser und Holz

sicherzustellen. Die Brauerei wird

nun zu 100 Prozent mit regenerativ

erzeugtem elektrischem Strom

und Bio-Fernwärme versorgt – lediglich

der Treibstoff für die Bier-

LKWs wird noch fossil abgedeckt.

Der Weg, den die Brauerei unter

dem Vorstandsobmann Johann Lassacher,

dem Geschäftsführer Ing.

Josef Rieberer und den Braumeistern

Günter Kecht und Christoph

Lippert-Pagany dafür gegangen ist,

dürfte in der Braubranche einzigartig

sein: Energie wird nämlich nicht

nur durch die Systemumstellung

der Prozesswärme-Bereitstellung

eingespart, sondern vor allem auch

durch die Senkung der „Prozesswärme-Temperatur“.

Seit langem schon verfolgt die

Brauerei Murau eine Unternehmensphilosophie,

die das Thema

Umweltbewusstsein ins Zentrum

der Produktion stellt. Erklärtes Ziel

ist es, eine CO2-neutrale Brauerei

zu werden. Die Genossenschaftsbrauerei

im obersteirischen Murau

mit über 500jähriger Tradition fühlt

sich der Bioregion und der Energievision

der Klimabündnisgemeinde

Murau verpflichtet, welche bis 2015

energieautark sein will. Auch der in

der Brauerei benötigte elektrische

Strom wird von den Stadtwerken

mit Hilfe von Wasserkraftwerken

erzeugt. Während die Stromversorgung

im Bezirk Murau bereits vollständig

aus der Region erfolgt, ist

nun mit der wärmetechnischen Anbindung

der Brauerei ein wesentlicher

Schritt zur „Energievision

Murau – Ein Bezirk auf dem Weg

in die Energieunabhängigkeit!“, die

bis zum Jahre 2015 vollzogen sein

soll, realisiert worden.

Mehr unter. www.krones.com

3 • 2014

37


VERORDNUNG

Der österreichische Handel ist dabei

In den vergangenen Wochen haben die österreichischen Handelsriesen Informationsschreiben

betreffend Lebensmittel Informationsverordnung (LMIV) an ihre Lieferanten

versandt. Über 3.000 Lieferanten wurden kontaktiert, damit sie digital Artikelstammdaten

für die österreichischen Handelsunternehmen bereitstellen. Diese sieht ab dem

13. Dezember 2014, die verpflichtende Weitergabe bestimmter konsumentenrelevanter

Produktinformationen (z.B. Allergene) auch an Geschäftspartner aus

dem Handel vor. Dies war auch Thema beim GS1 Sync Frühstück am 26. Mai.

GS1 Austria Geschäftsführer

Mag. Gregor Herzog und

EDITEL Geschäftsführer

Mag. Peter Franzmair begrüßten

gemeinsam die Gäste mit einem

Aufruf zur Zusammenarbeit: „Gemeinsam

werden wir die Nuss knacken“.

Denn als zentrale Stammdatenplattform

ermöglicht GS1

Sync mit nur einer Verbindung den

unternehmensübergreifenden Austausch

von vertrauenswürdigen Artikeldaten.

„Der Handel ist von der

Lösung überzeugt“, bestätigt Mag.

Manfred Piller, Bereichsleiter GS1

Standards bei GS1 Austria.

Fakten

Nur noch wenige Monate verbleiben

den österreichischen Lebensmittelhändlern

und der Lebensmittelindustrie,

bis die Lebensmittel-

Informationsverordnung (LMIV) in

vollem Umfang umzusetzen ist. Gemäß

EU-VO 1169/2011 müssen ab

13. Dezember 2014 alle Lebensmittelhersteller

und -händler gewährleisten,

dass dem Endverbraucher

bereits vor dem Kauf alle nach der

LMIV verpflichtenden Angaben zur

Verfügung stehen. Dies gilt sowohl

für die Abgabe von vorverpackten

und unverpackten „losen“ Lebensmitteln

im Lebensmitteleinzelhandel

als auch für die im Fernabsatz

(Onlinehandel) angebotenen Produkte.

Die neue, europaweite Informationspflicht

richtet sich auch

an Gastronomie und Hotellerie, die

ihre Gäste über Zutaten informieren

müssen, die Allergien oder Unverträglichkeiten

auslösen könnten.

Anwenderfreundliche

Lösung

Gemeinsam mit Vertretern aus

Handel und Industrie haben ECR

Austria und die Standardisierungsorganisation

GS1 Austria die GS1

Sync-Artikelstammdatenbank entwickelt.

Diese ermöglicht es dem

gesamten Lebensmittelhandel und

seinen Partner aus der Lebensmittelindustrie,

ihre Daten auf elek-

38 3 • 2014

tronischem Wege strukturiert und

einheitlich auszutauschen. Seit dem

letzten Sommer sind bereits tausende

Produkte und deren Daten in den

Datenpool eingegeben worden.

Weltweites Netzwerk

Die österreichische GS1 Sync-Lösung

ist Teil eines weltweiten Netzwerks

von Stammdatenpools, die

den GS1 Standards für Stammdaten

unterliegen und unter dem Begriff

„Global Data Synchronisation Network“

(GDSN) zusammengefasst

werden. An dieses Netzwerk sind

weltweit fast 25.000 Unternehmen

angeschlossen, die diese Infrastruktur

zum Austausch ihrer Daten

nützen. Mit GS1 Sync haben die

Nutzer den Vorteil, dass relevante

Information zu einem Artikel über

einen einzigen Informationskanal –

GS1 Sync – vom Lieferanten direkt

zum jeweiligen Handelspartner gebracht

wird.

Details

Wegen vieler kleiner Details muss

jedes Produkt genau betrachtet

werden. Das genaue Lesen der Etiketteninformation

ist entscheidend.

„Durch diese sehr intensive Auseinandersetzung

mit der LMIV und

den unterschiedlichsten Produkten

bietet GS1 Austria nicht nur einen

unabhängigen Artikelstammdatenpool,

sondern auch die Erfahrung

aus der Entwicklung und den vielen

praktischen Erlebnissen bei der

ersten Umsetzung und Eingabe der

LMIV-relevanten Daten“, betont

Mag. Manfred Piller, Projektverantwortlicher

für GS1 Sync bei GS1

Austria.

Zusatznutzen

GS1 Sync bietet auch die Möglichkeit,

zusätzliche Daten unabhängig

von der LMIV zu speichern. Auf

diese kann der Handel nach entsprechender

Freigabe durch die

Industrie zugreifen. Diese Informationen

können nun marketingrelevante

Daten für

den Onlinehandel

wie beispielsweise

Bilder oder

Logos und

künftig auch

logistische

Daten wie

Länge,

Breite

und

Höhe

für das

richtige

Warehouse

Management

sein.

Interessensvertretungen

informieren

„Nachdem wir schon von einigen

Mitgliedsunternehmen um unsere

Einschätzung gefragt wurden,

können wir zusammenfassend sagen,

dass die GS1 Sync-Artikelstammdatenbank

aus unserer Sicht

– ohne dies jetzt technisch im Detail

beurteilen zu können – nicht zuletzt

auch aufgrund der von ECR

geleisteten Vorarbeiten durchaus

von Vorteil sein könnte.“, nimmt

Dr. Ernst Klicka, Geschäftsführer

des Markenartikelverbandes, in einer

Aussendung an seine Mitglieder

Stellung. Der Fachverband der

Nahrungs- und Genussmittelindustrie

bläst in seinem Mitgliederanschreiben

in ein ähnliches Horn.

Handel und

Hersteller setzen um

In den vergangenen Wochen hatten

die österreichischen Handelsriesen

Rewe, Metro, MPreis, Pfeiffer und

Markant Informationsschreiben betreffend

LMIV an ihre Lieferanten

versandt. Über 3.000 Lieferanten

wurden kontaktiert, damit sie digital

Artikelstammdaten für die

österreichischen Handelsunternehmen

bereitstellen. Zwar waren die

Anforderungen der EU-Verordnung

bereits seit 2011 bekannt, doch erst

jetzt machen die Händler Druck auf

ihre Lieferanten.

Dr. Wolfgang Hötschl, Geschäftsführer

von Kellys, ist mit der hausintern

schon weit fortgeschrit-

Großes Interesse beim GS1 Sync Frühstück


INTERPACK

Über GS1 Austria

Photos: © GS1/Fotolia, und GS1 Austria/Katharina Schiffl

GS1 Austria stellt ein weltweit eindeutiges Identifikationssystem für Standorte,

Artikel oder Versandeinheiten zur Verfügung. Das System ist die Grundlage

für den elektronischen Geschäftsdatenaustausch und die Standardisierung von

Nachrichten und Geschäftsprozessen zwischen Unternehmen.

GS1 Austria verbindet den Warenfluss mit dem Informationsfluss, Geschäftsprozesse

werden so schneller, günstiger und sicherer. Weltweit hat GS1 in

über 150 Ländern knapp 2 Mio. Mitglieder. Mehr als 5 Mrd. Strichcodes werden

jeden Tag gescannt. GS1 Austria besteht seit 1977 und ist eine neutrale

Non-Profit-Organisation.

Mehr unter: www.gs1.at

tenen Datenerfassung sehr zufrieden: „Dank

GS1 Sync können wir dem Konsumenten ab

Dezember 2014 alle verpflichtenden Angaben

zu den Inhaltsstoffen unserer Produkte jederzeit

zur Verfügung stellen. Für uns ist das eine

große Arbeitserleichterung und deutlich weniger

Aufwand. Der Konsument kann sich, wann

immer notwendig, informieren, was in unseren

Packungen verfügbar ist.“

Mag. Ingrid Heinz, Unternehmenssprecherin

von MPreis, weiß vor allem die dank strenger

Qualitätskontrollen hohe Datenqualität

zu schätzen: „Mit Artikeldaten aus GS1 Sync

machen wir unseren Onlineshop tanteM mit

mehr als 7.000 Produkten fit für die neue Lebensmittelinformationsverordnung

(EU-VO

1169/2011) – bereitgestellt und autorisiert direkt

von unseren Lieferanten.“

Fazit

Händler und Hersteller wollen überzeugend

informieren, Verbraucher suchen gerade beim

elektronischen Einkauf nach vertrauenswürdiger

Produktinformation. Mit GS1 Sync bringt

GS1 Austria alle zusammen.

Mehr unter:

www.gs1.at/gs1sync

WENN

DER

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3 • 2014

39


green star

Green Packaging Star Award

Ziel des Green Packaging Star

Awards ist es, umweltfreundliche

Verpackungen und

Recycling sowie verpackungsrelevante

Verbesserungen betrieblicher

Prozesse in Produktion, Logistik

und Distribution, bei denen Umweltaspekte

im Vordergrund stehen,

ins Rampenlicht rücken. Lesen Sie

hier mehr über die zwei Preisträger:

AD*STAR®

von der Firma Starlinger

Vor dem Projektstart gab es zwei

gängige Verpackungslösungen

für Zement, in Asien und Afrika

den händisch genähten PP Gewebesack

mit Ventil und in Europa

und Amerika den 3 bis 6- lagigen

Papier- Kreuzbodenventilsack. Beide

Zementverpackungen weisen erhebliche

Schwächen auf, einerseits

die schlechte Stapelbarkeit, Nahtfestigkeit

und der geringe Automatisierungsgrad

in der Herstellung von

genähten PP Gewebesäcken, andererseits

den enormen Rohmaterialverbrauch

und die dennoch geringe

Festigkeit des Papiersackes. Idee

und Ziel des Projekts war die Vereinigung

aller Vorteile der bereits

vorhandenen Verpackungslösungen

in einem Konzept- das Resultat: ein

einlagiger, beschichteter, Heißluft

geschweißter, Kreuzbodenventilsack

aus PP Bändchengewebe.

Beschreibung des

umweltfreundlichen Potentials

Sparsamer Rohmaterialverbrauch,

extrem niedrige Bruchrate, Recyclingfähigkeit

bzw. Wiederverwendbarkeit

der Säcke: Umweltvorteile

sind auch wirtschaftliche

Vorteile. Auf Grund der Materialeigenschaften

und des speziellen

Herstellungsverfahrens kann ein

AD*STAR®-Sack 50 kg Zement

bereits ab einem Eigengewicht von

75g verpacken. Ein vergleichbarer

40 3 • 2014

Bereits zum sechsten Mal wird heuer wieder der Green Packaging Star Award

verliehen. Gemeinsam von der easyFairs Deutschland GmbH, dem ofi (Österreichisches

Forschungsinstitut für Chemie und Technik) und KOMPACK

sowie von der ARA - Altstoff Recycling Austria AG (vergibt auch heuer im

Rahmen der Preisverleihung wieder den ARA-Sonderpreis). Die Verleihung

findet wieder während der eaysyFairs Verpackung in Wien am ersten Messeabend

am 24. September statt. Auf Grund der zahlreichen hochkarätigen

Einsendungen im heurigen Jahr beschloß die Jury schon jetzt während der ofi-

Tagung – impackt zwei Lösungen auszuzeichnen. Die Preise wurden von ofi,

KOMPACK und dem Sponsor Esko übergeben.

Dr. Johannes Bergmair/ofi, Gerhard Ploder ESKO Graphics GmbH,

Harald Eckert/KOMPACK, Markus Grabenweger/Starlinger & Co

Gesellschaft m.b.H.

3-lagiger Papiersack wiegt ca. 165g,

ein PE-Foliensack 150g. Der kostenbewusste

Einsatz von Rohmaterial

leistet auch einen wertvollen

Beitrag zur Erhaltung einer sauberen

Umwelt.
Im Vergleich zu herkömmlichen

Papiersäcken reduziert

sich die Sackbruchrate drastisch,

sobald AD*STAR®-Säcke eingesetzt

werden. Das spart nicht nur

Geld: Das Risiko einer Verschmutzung

von Boden und Wasser durch

das Füllgut ist mit AD*STAR®

praktisch null. Das Einsparungspotenzial

an Energie und Material

ist ebenfalls enorm wenn man bedenkt,

dass beim Abfüllen, Fördern,

Palettieren, Stapeln, Verladen und

Transport von herkömmlichen Papiersäcken

mit einer Bruchrate von

ca. 5% gerechnet werden muss.

Konzept:

Gewebe aus Polypropylenbändchen

mit Polypropylenbeschichtung,

verarbeitet zu Kastenbodenventilsäcken

in vielen verschiedenen Größen.

Seit Herbst 2013 wird auch die

kleinste Sackgröße AD*STAR *mini®

mit einem Füllvolumen von 9 l

hergestellt.

Eigenschaften:


l Haltbar und widerstandsfähig


l Schützt den Inhalt vor Feuchtigkeit

und anderen Umwelteinflüssen

l Bruch- und reißfest


l Geringes Eigengewicht


l Luftdurchlässig


l Staubdicht


l Vollautomatische Fertigung


l Geeignet für automatische Abfüllanlagen


l Zu 100 % recycelbar

Anwendungsbereiche:


Verpackung für trockene Schüttgüter

wie Zement, Gips und ähnliche

Baustoffe, Chemikalien, Düngemittel,

Kunststoffgranulate, aber auch

Getreide, Zucker, Reis und Tiernahrung.

Kosten-/Nutzen Verhältnis

Ein Beispiel aus der Praxis:

Durch die Umstellung von Papierauf

AD*STAR®- Säcke konnte ein

tunesisches Zementwerk die Sackbruchrate

von 5% auf 0,25% senken.
Umgerechnet

auf den Bedarf

von ganz Tunesien mit ca. 160 Millionen

Säcken jährlich und einem

Preis von rund € 2,50 für einen 50

kg Sack könnte die Umstellung auf

AD*STAR®-Säcke jährlich etwa

19 Millionen Euro sparen – den

Gegenwert von 8 Millionen Säcken

und rund 380.000 Tonnen Zement.

Mehr unter: www.starlinger.com

Transportverpackung für

Rohre von Smurfit Kappa

Interwell GmbH & Co KG

Ziel war es, 16 hochwertige Rohre

in einer Paletten-Box zu transportieren.

Die Original-Röhren sind

länger als auf den Fotos und haben

auf einer Seite zusätzlich eine Muffe.

Daher ist es notwendig, die Röhren

mit Abstand zu palettieren. Die

bisherige Konstruktion bestand aus

gewickelten Wellpappe- Polstern in

zwei Ausführungen, eine für die unterste

und oberste Lage,
die andere

für die Mittel-Lagen und wurde 3x

verwendet (Foto 1). Diese Teile waren

zu groß für den Transport auf

Euro-Paletten.

Die Lieferung der Zuschnitte erfolgte

auf teuren Spezial-Paletten.
Der

Kunde war außerdem mit

der alten Konstruktion nicht ganz

zufrieden, weil die Auflageflächen

relativ schmal waren und sich da-


TITELSTORY

INTERNATIONAL

Green Star


durch ziemlich leicht verschoben.

kommen immer dann zum Einsatz,

wenn Hohlkörper, sprich Flaschen,

Mit der neu entwickelten Konstruktion

(Foto 2 + 3) ergaben sich meh-

Eimer, Kanister, Tuben etc. mit einem

Etikett versehen werden sollen.

Die beiden Etikettenspender

rere Vorteile:

l optimal für die Anlieferung auf

sind dabei ein Teil einer Gesamtanlage

wie bspw. hier des Seriene-

einer Euro-Palette

l handlicher Zuschnitt, ist viel

tikettiers.

schneller aufgebaut

Das eigentliche Aufbringen des

l Nur 1 Teil im Lager, auf Standard-Palette

Etiketts läuft im sogenannten Wipe-

On Verfahren, das heißt das Etikett

l Durch die breitere Konstruktion

selber steht ein paar Millimeter an

konnte auf die 3. Unterstützung in

der Spendekante vor und wird von

der 
Mitte verzichtet werden (am

dem vorbeieilenden Produkt mitgenommen,

quasi „aufgewischt“.

Foto nicht dargestellt)

l Trotzdem bessere Stabilität der

Im Anschluss an dieses „Mitnehmen“

erfolgt

gestapelten Rohre

oftmals

durch

eine

4

Drehbewegung

des Produktes, damit sich

statt 
3

Auflageflächen

das Etikett rundum an das Produkt

FAZIT

anschmiegt.

Vorher: 6x Teil 1 + 9x Teil 2 =

28,5m2 Wellpappe pro Verpackungseinheit

MEHRERE ETIKETTEN GLEICHZEITIG

Mit diesem Verfahren können sogar

mehrere

Nachher: 32x

Etiketten

= 14,0m2

gleichzeitig

Wellpappe

pro

aufgebracht

Verpackungseinheit

werden. Zum Beispiel

Entsprechende

erhält eine Spülmittelflasche

Einsparung an Co2-

auf

Emissionen.

der Vorder- und Rückseite jeweils

Kosten-/Nutzenein

unterschiedliches

Verhältnis

Etikett. Der

Über

Alpha

50%

V40

Einsparung

kann in seinem

an Wellpappe

Controller

bis

für

zu

den

30

Kunden.

Etikettenparameter

Mehr unter:

abspeichern,

beim Alpha 86 liegt

www.smurfitkappa.at

eine

der Stärken darin, dass Etiketten bis

zu einer Breite von 300 mm aufgespendet

werden können.

und erreicht beim

Einzeilendruck

Geschwindigkeiten

bis zu 7,28 m

pro Sekunde. Der

robuste, vergossene

Druckkopf reguliert

die Strahl-

CHARGEN- UND MHD-KENN-

ZEICHNUNG PER INKJET

Mittlerweile benötigen alle Produkte

ein Haltbarkeitsdatum und Informationen

über die Produktcharge. geschwindigkeit

Ein weiteres Produkt in dem

Kabelschutz

Um auch diese Aufgabe schnell und Viskosität

Werner Winter eine 20jährige Erfahrung

hat, zeigt die Firma H-T-

und problemlos erledigen zu können,

kommt bei Abacus ein InkJet- automatischer An-

W auf ihrem Gemeinschaftsstand

perfekt mit voll-

Codierer Linx 4900 zum Einsatz. passung der Tropfenbildung.

Das

ma PMA – dem Spezialisten im

mit ihrer langjährigen Partnerfir-

Hierzu nochmals Mehmet Kaptan:

„Für unsere Haltbarkeits- und abgerundete Edelstahlgehäuse

mit

Die zum ABB-Konzern gehörende

Bereich der Kabelschutztechnik.

Chargenkennzeichnung waren wir

auf der Suche nach einem einfach IP 55-Schutz (optional

mit IP 65)

rem optimalen Kabelschutz in allen


Schweizer Firma bieten unter ande-

zu bedienenden aber trotzdem leistungsstarken

und zuverlässigen Codiersystem.

Siegfried Pühringer, Entwicklungsleiter für den sauberen Smurfit Kappa

vor Abrieb und Durchscheuern ist

eignet sich auch

Automatisations-Bereichen. Schutz

Der Linx 4900 Interwell, erfüllt diese Dr. Johannes Aufgaben

voll und Hofer ganz! SK Ein Interwell, neuer Text Harald bensmittelindus-

Eckert/KOMPACK,

höhte Beweglichkeit und eine sehr

Bergmair/ofi, Einsatz in der Manfred Le-

ebenso gewährleistet wie eine er-

ist mit wenigen Gerhard Handgriffen Ploder angelegt,

meist nutzen wir aber die Au-

Pharma- und Kosmetikbranche. Um wickelt, und Reinigungsroutinen produziert und vertreibt vollauto-

ESKO trie Graphics sowie GmbH in der

lange Lebensdauer. Seit 1975 enttomatikfunktionen

des Linx 4900, dem Bediener das Leben so einfach die matisch PMA ab. AG Nur Kabelschutzsysteme

einen Knopfdruck

bei dem sich die Chargennummer wie möglich zu gestalten, bringt der – von mehr höchster muss der Qualität. Bediener Zur zum Abrundunerabend

präsentiert nicht machen. Werner Alles Winter andere

Fei-

als julianisches

GREEN

Datum vollautomatisch

weiterschreibt. Noch

Linx 4900 außerdem eine ganze

PACKAGINGH

einfacher Reihe zusätzlicher Automatismen geht auch von Rundstecker ganz alleine. der Firma Gomota

AG auch während während der der Smart FachPack in Wien

17

geht es kaum!“ Der 2-Zeilendrucker

ist für die Beschriftung unter-

Tinte oder Solvent benötigt; beim – FachPack: Halle A – Stand Halle 0802. 1, Stand 141 oder 8

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mit. Der Codierer zeigt an, wenn er Mehr

Ausschalten laufen nötige Spül- Mehr unter unter www.bluhmsysteme.at

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logistik

cube XX

Neben der Automatisierungslösung STILL iGoEasy (KOMPACK berichtete

darüber), die während der CeMAT in der Kategorie „Automated Guided Vehicles“

mit dem begehrten International Forklift Truck of the Year Award (IFOY

Award) ausgezeichnet wurde, konnten Besucher erstmals das Konzeptfahrzeug

cubeXX am STILL Pavillon live in Aktion erleben. Das Multifunktionsfahrzeug

wurde auf Basis der Megatrends der Logistik entwickelt und bereits 2011

als Konzeptstudie vorgestellt.

Mit seiner Wandelbarkeit

ist er Teil des gemeinsamen

Forschungsprojekts

„Hub2Move“ mit dem

Fraunhofer-Institut für Materialfluss

und Logistik IML im Rahmen

des vom Bundesministerium

für Bildung und Forschung

geförderten EffizienzCluster

LogistikRuhr.

Vollautomatisierte Lager sind

heute ziemlich unflexibel und

wenig wandlungsfähig, denn

ändern sich Prozesse oder Waren,

müssen in aufwendigen

Planungen neue Lösungen gefunden

sowie unter Umständen

alte Anlagen/-teile abgebaut

und neue Systeme installiert

und in Betrieb genommen werden.

Aus diesem Grund setzen

Unternehmen mit wenig planbarem

oder stark volatilem Geschäft

notgedrungen auf viel

Personal und konventionelle

Regale oder Blocklager, um

Kapazitätsschwankungen oder

Änderungen in der Artikel- oder

Auftragsstruktur abfedern zu

können.

Der Hub der Zukunft

Handhabungs-, Förder- und

Lagertechnik im Hub sollen in

wenigen Tagen an neue Anforderungen

anpassbar sein, ein

kompletter Hub auch an einem

neuen Standort innerhalb weniger

Wochen lauffähig werden.

Im Projekt »Hub2Move«

arbeiten die STILL GmbH und

das Fraunhofer-Institut für Materialfluss

und Logistik IML

gemeinsam mit vier weiteren

Industriepartnern an diesem

Hub der Zukunft. Im Vordergrund

standen zunächst die

Anforderungen an ein solches

Umschlagszentrum. Dazu

besuchten und analysierten

die Forscher

logistische Hubs

und entwickelten daraufhin

die Ansprüche

an diese wandlungsfähige

Technologie. In den

nächsten Monaten arbeiten die

Projektpartner intensiv an konkreten

Fragestellungen, z. B. zur

Dezentralisierung von Fördertechnik,

zur IT-Unterstützung

oder zum Transportauftragsmanagement

und zur Verkehrsregelung.

Wichtige Elemente der

technologischen Entwicklung

im Projekt sind zudem zellulare

Transportsysteme und

autonome Fahrzeuge, die die

Hauptaufgabe des Förderns in

verschiedenen Ausprägungen

mit anforderungsgerechter

Funktionalität und reduzierter

Komplexität realisieren sollen.

Die Hamburger STILL GmbH,

führender Anbieter für maßgefertigte

innerbetriebliche Logistiklösungen

weltweit, beteiligt

sich mit ihrer Konzeptstudie

cubeXX an dem Forschungsprojekt

und zeigt auf der Ce-

MAT 2014 bereits erste Ergebnisse:

Ein funktionsfähiger Prototyp,

der im Einsatz seine

Wandlungsfähigkeit

beweist.

„Die Logistik der

Zukunft muss

sich immer

schneller an sich stets

wandelnde Anforderungen

anpassen. Dafür müssen nicht

zuletzt unsere logistischen

Netzwerke sowie Distributionszentren

und ihre technische

Ausstattung so wandlungsfähig

werden, dass sie innerhalb

kürzester Zeit neue Aufgaben

übernehmen oder sogar ihren

Standort wechseln können. Ein

solches flexibles System ist

der cubeXX, er zeigt wie anpassungsfähig

Flurförderzeuge

in der Zukunft sein werden“,

betont Prof. Dr. Michael ten

Hompel, geschäftsführender Institutsleiter

des Fraunhofer-Instituts

für Materialfluss und Lo-

Der Hub der

Zukunft – ein

umzugsfähiges

Umschlagszentrum

gistik IML. Denn der cubeXX

vereint sechs Fahrzeuge in

einem: Routenzug, Niederhubwagen,

Gegengewichtstapler,

Hochhubwagen, Doppelstockfahrzeug

und Kommissionierer.

Bereits auf der letzten Ce-

MAT 2011 hat ein Modell des

cubeXX für viel Aufsehen gesorgt.

Mit dem nun pünktlich

zur Messe fertiggestellten Konzeptfahrzeug

beweist STILL

einmal mehr Innovationskraft

und zeigt, was mit heutigen

Technologien, insbesondere in

der Sensorik, bereits möglich

ist. Dabei kann der elektrisch

angetriebene cubeXX sowohl

als mobiler autonomer Roboter

wie auch als manuell bedienter

Stapler oder Schlepper genutzt

werden.

Nachfrage

nach Flexibilität

„Die Nachfrage unserer Kunden

nach Flexibilität steigt stark an.

Die Möglichkeit, ein Fahrzeug

einfach autonom in Betrieb zu

nehmen oder aber manuell zu

betreiben, birgt enormes Optimierungspotential.

Flexibilität

und Wandlungsfähigkeit wird

zukünftig zur Schlüsselfähigkeit

von Unternehmen“, ist

Bert-Jan Knoef, Vorsitzender

der STILL-Geschäftsführung

überzeugt.

Wandlungsfähigkeit

Es geht um die Wandlungsfähigkeit

der Systeme, das schafft

STILL heute schon mit den iGo

Lösungen voll- und halbautomatisch.

Der cubeXX stellt eine

Durch die Six in One-Funktionen hat der Anwender jederzeit das

optimale Gerät für die jeweilige Aufgabe zur Hand.

42 3 • 2014

Zum vollwertigen Doppelstockfahrzeug wird der cubeXX indem die

Gabelzinken ausgeklappt und die Laststützen ausgefahren werden.


logistik

konsequente Entwicklung dar,

die auch diesem Trend gerecht

wird. Diese flexible Automatisierung

und die Maschine

zu Maschine Kommunikation

beim Einsatz als autonomes f

ahrerloses Transportfahrzeug

(FTS) entspricht auch dem

Konzept von Industrie 4.0. Auf

der CeMAT zeigt STILL den

cubeXX im halbautomatisierten

Betrieb. Dabei kann der Nutzer

ihn über eine Fernbedienung

oder aber per iPad ansteuern

und die Gabeln ausklappen, die

Laststützen, den Hubmast oder

die Fahrerkabine ausfahren, die

Routenzug-Funktion nutzen

oder das zusätzliche Heckgewicht

andocken. Trotz der vielen

Funktionen ist das Gerät

extrem kompakt gebaut. Wie

bei einem Multifunktionstool

in Taschenmesserform wird nur

das aktuell benötigte Werkzeug

ausgefahren. Die benötigte Energie

liefert eine leicht zugängliche

Lithium-Ionen-Batterie,

die im Vergleich zu herkömmlichen

Blei-Säure-Batterien aufgrund

ihres geringeren Einbauraumes

bei gleichem nutzbarem

Energieinhalt, mit Zwischenladungen

genug Energie für einen

ganztägigen Einsatz des Fahrzeugs

bereit hält. Hinzu kommt,

dass sich die Lithium-Ionen-

Batterie wesentlich schneller

wieder aufladen lässt. Die Antriebseinheit

stammt aus dem

Serienfahrzeug zur Horizontalkommissionierung

CX und hat

sich bereits vielfach bewährt.

Photos: STILL GmbH

Teleskopmast aus Carbon

Ein Novum ist der aus dem High

Tech Werkstoff Carbon gefertigte

Teleskopmast. Er hat zwei

wesentliche Vorteile: zum einen

ist durch sein geringes Gewicht

auch weniger Masse im Heckgewicht

nötig und zum anderen

hält er Dauerbelastungen besser

stand, da er sich nicht verformt.

Um die seitliche Verfahrbarkeit

des cubeXX, auch mit ausgefahrenen

Laststützen z.B. bei einer

Palettenübergabe zu gewährleisten,

verfügen die Laststützen

vorne anstatt eines Rades über

eine Kugel. Damit wird ein hervorragendes

Wendeverhalten

um die Vorderachse erzielt und

90 oder 180°-Wendungen sowie

komplette Drehungen um die

eigene Achse werden zum Kinderspiel.

Beleuchtungskonzept

Das LED-Beleuchtungskonzept

richtet sich nach höchsten ergonomischen

und sicherheitstechnischen

Erkenntnissen. So

ist der cubeXX mit vier Tagfahrleuchten

auf der Lastseite,

Suchscheinwerfern, seitlichen

Leuchten sowie auf der Antriebsseite

mit Scheinwerfern,

Rücklicht und ebenfalls Tagfahrlichtlampen

ausgestattet.

Dabei können die Lampen in

Abhängigkeit von der Fahrtrichtung

und Funktion sowohl

rot (Rückwährtsfahrt), hellrot

(Bremslicht) als auch weiß (Vorwährtsfahrt)

leuchten. Das hier

realisierte T-Frame Design soll

zukünftig auf alle Fahrzeuggenerationen

übertragen werden.

Der neue LTX-Schlepper ist das

erste Serienfahrzeug mit diesem

neuen Beleuchtungskonzept

und T-Frame Design. Zur Anzeige

eines vollautomatischen

Einsatzes gibt es im Dach des

cubeXX zudem noch eine fest

installierte Lichtquelle, die ein

pulsierendes blaues Licht im

Kreis um den rotierenden Laser

abgibt.

iPad

Ebenfalls auf der Lastseite befindet

sich der Kommunikationsbildschirm,

der die aktuellen

Funktionen, wie Fahrrichtung,

Hubzustand (Mast fährt hochrunter),

Fahrmodus (manuell,

automatisch), cubeXX-Modus

(Hochhub, Niederhub, Routenzug

etc.), Batterieladezustand

und Ortung im Lager anzeigt.

Diese Ansicht findet sich ebenfalls

auf dem iPad wieder und

sorgt so für eine intuitive Bedienung

aus der Ferne.

Für die automatische Palettenaufnahme

hat STILL eine Kamera

installiert, die mit dem

Gabelträger verfährt

und die Daten

über W-LAN

an andere autonome

Fahrzeuge,

Auch der RX 60-60/-80 war zu sehen:Die Elektrostapler

der Baureihe RX 60-60/-80 sind abgasfreie Kraftpakete. Sie

sind besonders leistungsstark und zugleich extrem kompakt

und wendig. Das Flaggschiff, der RX 60-80/900, hebt in

Arbeitsgangbreiten von nur 4999 mm bis zu acht Tonnen

bei einem Lastschwerpunkt von 900 mm. Emissionsfrei

präsentieren sich die starken Elektrostapler sowohl im Innen-

als auch im Außenbereich als höchst effiziente Transportlösung

– selbst in feuchten und staubigen

Umgebungen. Für eine hohe Umschlagleistung

sorgt neben der feinfühligen Steuerung auch

die maximale Fahrgeschwindigkeit von bis zu

17 km/h. 

Egal ob in Speditionen oder in produzierenden

Branchen, egal ob beim Handling

schwerer Lasten oder bei der schnellen Beund

Entladung von LKWs: Hohe Performance,

präzise Hydraulik und eine durchdachte

Fahrzeugergonomie machen die stärksten RX-

60-Modelle zu unschlagbaren Lagerhelfern.

IFOY - Award Gewinner besticht

durch die einfache Bedienbarkeit

Mitarbeiter über das iPad oder

das Warehouse Management

System weitergibt. Ein sicherer

Automatikbetrieb wird durch

die elektrisch angebundene Personenschutzanlage

nach vorne

und hinten sowie die lastseitig

hinten links und rechts installierten

manuellen Notausschalter

gewährleistet. Die Fahrzeugsteuerung

wird über einen

CAN-Bus geregelt mit Schnittstellen

zu Lenkungen, Antrieb

und Hubgerüst. So steuert die

Einheit unter anderem die Drehzahlsynchronisierung

aller Antriebe,

die Wandelbarkeit der

Fahrzeugkonfigurationen, die

geregelte Hubhöhenanfahrt sowie

die Kabinenposition.

Mehr unter: www.still.at

Der cubeXX kann mit seinen

Laststützen einen sicheren

Stand gewährleisten und übernimmt

mit seinem ausfahrbaren

Mast problemlos die Aufgaben

eines Hochhubwagens.

3 • 2014

43


logistik

Wasserstoff in der Logistik

In der Intralogistikbranche, dem weltweit größten Markt für

Elektroantriebe, ist die Produktivität beim Einsatz rein

batterieelektrischer Gabelstapler und Lagertechnikgeräte

insbesondere im Mehrschichtbetrieb oft limitiert. Ausschlaggebend

dafür ist der Aufwand für die bei hohen Energieumsätzen

erforderlichen Batteriewechsel aber auch die

beschränkte Lebensdauer der Batterien, sowie deren relativ

hoher Wartungsaufwand.

Deswegen gibt es immer wieder

alternative Tests. Ein

Beispiel dafür ist E-LOG-

Biofleet – gemeinsam starteten

Fronius, Linde Material Handling,

HyCentA Research, Joanneum

Research, OMV und DB Schenker

2012 einen Dauertest, der jetzt

abgeschlossen wurde. Die erste Indoor-Wasserstofftankstelle-Europas

wurde dafür bei DB Schenker in

Hörsching in Betrieb genommen.

Ein Brennstofzellen-Range-Extender

als Antrieb für Flurförderzeuge

ersetzt den Batteriewechsel

durch eine Betankung mit Wasserstoff

in wenigen Minuten. Konstante,

hohe Leistungsfähigkeit des

Range-Extender Antriebs, geringerer

Wartungsaufwand sowie Flächeneinsparungen

für das Laden

von sonst erforderlichen Wechselbatterien

sind Motivationsfaktoren

für den Einsatz dieser Technologie.

Energiezelle

Zum Einsatz kommt hier eine Energiezelle

von Fronius. Im Rahmen

des Projektes wird eine Energiezelle

HyLOG Fleet mit 2,6 kW

Dauerleistung und 11kW Spitze

eingesetzt. Das innovative Range-

Extender Konzept kombiniert eine

PEM Brennstoffzelle mit High-Power

Lithium-Akkumulator (Die Lithium

Batterie deckt die Spitzen ab

– die Brennstoffzellen sind für den

Antrieb und das Laden der Batterien

zuständig). Der 26l Drucktank für

Wasserstoff bis 350bar ermöglicht

die Betankung in weniger als 3 Mi-

nuten bei äquivalenter Reichweite

mit dem reinen Batterieantrieb. Vor

Ort zeigen sich die Mitarbeiter, die

seit 2012 mit den Flurförderfahrzeugen

von Linde Material Handling

fahren, von der Verlässlichkeit

und dem einfachen Handling positiv

überzeugt. Die Umsetzbarkeit

des Systems wurde bei dem mit

Mitteln des Klima- und Energiefonds

im Rahmen der Programms

„Technologische Leuchttürme der

Elektromobilität“ geförderten Projektes

bewiesen. Die schnellere

Aufladbarkeit und längere Haltbarkeit

des Systems im Vergleich mit

herkömmlichen Systemen wurde

bewiesen.

Projekt

Der im E-Log-BioFleet Projekt

entwickelte Lösungsansatz ist das

HyLOG-Fleet-System von Fronius,

das die Batterie ersetzt und in

Zusammenarbeit mit Linde Material

Handling für den Einsatz

in Lagertechnikgeräten entwickelt

wurde. Es besteht aus PEM-

Brennstoffzelle als Range-Extender,

einem Lithium-Ionen-Akku und

einem Wasserstoffdrucktank. Um

die Feldprobung am Speditionsterminal

von DB Schenker in Hörsching

mit 10 Niederhubwagen

durchzuführen, wurde die Wasserstoffinfrastruktur

von der OMV in

die Betriebsabläufe des Terminals

eingebunden. Es wurde in Europa

die erste Indoor-Tankanlage in der

Halle installiert und ein dezentraler

Wasserstoffreformer, der Methan

aus Biogas zu Wasserstoff reformiert,

direkt an die Halle angebaut.

Kosten

Die Untersuchungen ergaben neben

der Umsetzbarkeit auch die Kostensituation.

Ab einer Flotte von rund

50 Fahrzeugen und bei einer günstigen

Versorgungslage an Wasserstoff

(in Deutschland wird gerade

an einem Wasserstofftankstellennetz

gearbeitet) sowie einem Dreischicht-Betrieb

ist die Lösung auch

wirtschaftlich sinnvoll. Warum in

Europa allerdings bisher so wenige

Fahrzeuge in diesem Bereich im

Einsatz sind, hat leider auch mit der

Gesetzgebung zu tun. Während in

Amerika alte Batterien einfach mit

Brennstoffzellen ausgetauscht werden

können, wiehert in Europa der

EU-Amtsschimmel - jede Änderung

muss extra abgesegnet werden.

Fazit

Die technische Funktionalität ist

gewährleistet und die Mitarbeiter,

die mit der neuen Lösung arbeiten,

sind positiv überrascht. Die schnelle

Ladbarkeit, längere Betriebsdauer

sowie der geringere Platzbedarf

(kein Lager für Austauschbatterien)

sowie der nichtvorhandene Leistungsabfall

sprechen für E-LOG-

Biofleet. Noch ist das Problem der

Preis – ohne Förderung (die es

allerdings noch gibt) ist es kaum

Wasserstoffreformer, der Methan

aus Biogas zu Wasserstoff reformiert

wirtschaftlich umsetzbar. Wie sagte

aber ein Mitarbeiter von Fronius

so passend dazu: „ Manche unserer

Schweißtechniken wurden

zum Start nicht ein Mal ernsthaft

belächelt – heute sind sie „state of

the art“ mit der Entwicklung dieses

praxistauglichen Energiezellenkonzeptes

ist Fronius wieder in einer

Vorreiterrolle – wenn hier aber erst

einige Kunden und die Politik aufgesprungen

sind, ist auch die wirtschaftliche

Umsetzung keine Utopie

mehr. Auch dass DB Schenker

die Green Logistics forcieren und

unsere Lösung dank der guten Erfahrungen

im größeren Stile langfristig

umsetzen will ist ein Anreiz

für mich, daran weiterzuarbeiten.“

Zukunft

Zurzeit wird am gleichen Thema

mit verschiedensten Lösungsansätzen

gearbeitet. Auch Still und Mulag

arbeiten an einer Umsetzung

ebenso wie Toyota und Crown an

einer weiteren Lösung. Welche Lösung

sich auch immer durchsetzen

mag – klar ist, dass wir an diesen

zukunftsträchtigen, umweltfreundlichen

Lösungen nicht vorbeikommen

werden – und dass es manchmal

schwer verständlich ist, dass

Gesetzgeber es umweltfreundlichen

Anwendern in Europa effektiv

schwer machen, dies auch zu bleiben

- während in Amerika, wo das

Thema Umwelt bei weitem nicht

44 3 • 2014


INTERPACK

Die erste

Wasserstoff-Indoor-Tankanlage Europas

Kunden, internationale Presse und die Teilnehmer der Langzeitstudie (Fronius, Linde Material Handling,

HyCentA Research, Joanneum Research, OMV und DB Schenker ) waren bei der Präsentation vertreten.

so groß geschrieben wird wie bei

uns, die Techniken längst umgesetzt

werden können (In Amerika laufen

mit der beschriebenen Lösung

derzeit rund 5.000 Fachzeuge in

Europa 75). „Nichtdestotrotz kann

es Dank der unterschiedlichsten

Förderungen auch jetzt schon eine

wirtschaftliche interessante Lösung

in Europa sein – um durch den Paragraphendschungel

zu finden und

zu sehen wie die Anschlussmöglichkeiten

an ein Netz sind empfehlen

wir den Kunden, sich bei ihren

Logistikpartnern schlau zu machen,

welche Lösungen es für ihr Unternehmen

gibt.“ so die Experten von

HyCentA Research und Joanneum

research einstimmig. Mehr unter

www.linde-mh.at, www.fronius.at

FEINE ETIKETTEN

3 • 2014

45


logistik

Agieren, wo reagieren zu spät wäre

Ein gleichförmig bewegter Körper behält seinen Bewegungszustand bei,

sofern keine Kraft auf ihn einwirkt. Je größer die Masse des bewegten Körpers

ist, desto schwerer ist es, diesen zu bremsen. Obwohl vielen Unternehmern

diese Grundproblematik der Ladungssicherung klar sein dürfte, ist

das Thema selbst oftmals nur eine lästige Notwendigkeit, die primär Zeit

sowie Geld kostet und in der Praxis entsprechend halbherzig gelebt wird.

Die Folge daraus sind wiederkehrende Bilder von schweren LKW-Unfällen

samt am Unfallort großflächig verteilter Ladung.

Dass nicht immer erst

etwas passieren muss,

bevor etwas geschieht,

beweist die ALPLA Werke Alwin

Lehner GmbH & Co KG

mit Sitz in Hard. Dort hat sich

im Jahr 2011 Erwin Gstöttenbauer,

Bereichsleiter für die konzernweite

Transportlogistik beim Vorarlberger

Unternehmen, des Themas Ladungssicherheit

angenommen und

begonnen, intern den Status quo zu

erheben. Dabei hat sich herausgestellt,

dass innerhalb des Konzerns

keine einheitlichen Standards oder

Richtlinien existierten und die einzelnen

Betriebe bisher ausschließlich

nach eigenem Ermessen vorgegangen

waren.

Die Problematik

„Ladungssicherheit ist in Mitteleuropa

mittlerweile ein großes Thema.

Die Kontrollen werden immer

strenger und auch die Verantwortlichkeiten

wurden erweitert. Früher

hat man dem Spediteur die Behälter

übergeben und der Rest lag in seiner

Verantwortung. Heute ist jeder

am Verladeprozess Beteiligte auch

für die gesetzeskonforme Ladungssicherung

mitverantwortlich und

damit natürlich haftbar. Abgesehen

davon geht es uns um die Sicherheit

der Fahrer und aller anderen Verkehrsteilnehmer“,

begründet Erwin

Gstöttenbauer seinen Fokus auf

das Thema. Nach einigen Gesprächen

in Deutschland mit Vertretern

der Berufsgenossenschaft Verkehr

und den zuständigen Experten der

Exekutive erhärtete sich jedoch

der Verdacht, dass die Auslegung

und Handhabung der gesetzlichen

Bestimmungen (siehe Infokasten)

mitunter recht unterschiedlich sein

können. Damit schien also die positive

Bewertung einer konkreten

Ladungssicherungsmaßnahme dem

Zufall überlassen zu sein.

Das Ziel

Um Klarheit zu schaffen und jegliches

Auslegungsrisiko zu vermeiden,

entschied man, einheitliche

und konzernweite Standards für

die Ladungssicherung von Komplettladungen

(FTL = full truck

load) zu erstellen sowie diese auf

Basis der gesetzlich vorgegebenen

EU-Richtlinien zertifizieren zu

lassen. Konkret strebte man daher

ein DEKRA-Zertifikat für Verladeund

Sicherungsvarianten für den

Transport von Ladeeinheiten auf

Straßenfahrzeugen an, um damit

eine generelle Gesetzeskonformität

(nach DIN 12642, DIN EN 12195-1

sowie VDI 2700) zu erlangen.

Der Weg

Anfang 2012 starteten die Testreihen

bei DEKRA mit der bei AL-

PLA hauptsächlich eingesetzten

Gitterbox. Entsprechend den EU-

Richtlinien sollten bei diesen dynamischen

Fahrtests - jeder Test

wurde 3-mal je Geschwindigkeit

und Anforderung durchgeführt -

folgende Beschleunigungswerte

mindestens erreicht werden:

• 0,8 g - Bremsverzögerung

in Längsrichtung - vorwärts

• 0,5 g - Bremsverzögerung

in Längsrichtung - rückwärts

• 0,5 g - Querbeschleunigung

Die Erreichung der Werte wurde

mittels am Fahrzeug angebrachter

Sensoren gemessen.

Praxis

In der Praxis bedeutete dies, dass

bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten

(25, 30, 35 km/h) sowie nach

bestimmten Fahrmanövern (geradeaus,

rückwärts, 180°-Kurve, S-Kurve)

Vollbremsungen durchgeführt

wurden. Nach jedem Test überprüfte

man den Zustand der Ladung

und des verwendeten Fahrzeugs.

„Obwohl bei den Gitterboxen jede

zweite Reihe gegurtet war, trat

ein Ziehharmonikaeffekt auf, der

dazu führte, dass die Behälter von

der letzten Reihe beginnend bis

zur ersten Reihe kippten. In einem

Fall war der Druck auf die Stirnwand

so groß, dass sich diese etwa

20 cm nach vorne neigte und nicht

mehr in die ursprüngliche Position

zurückging. Des Weiteren sprang

aufgrund der enormen Wucht das

Planengestell aus der Verankerung“,

beschreibt Erwin Gstöttenbauer das

ernüchternde Ergebnis der ersten

Tests. Der wesentliche Grund für

die massiven Bewegungen lag in

der Beschaffenheit der Gitterbox:

Durch die Gitterkonstruktion bleibt

nach der Lkw-Verladung zwischen

den Boxen rund 2 cm und mehr

Platz, die Füße haben eine geringe

Auflagefläche und stehen weit nach

innen. Aufbauend auf den ersten

Erkenntnissen wurde die Ladungssicherung

sukzessive um zusätzliche

Maßnahmen erweitert, bis

die Ladung entsprechend gesichert

war. Schlussendlich bedeutete dies:

reihenweise gegurtete Gitterboxen,

einen Kreuzgurt jeweils in der ersten

und letzten Reihe, eine Antirutschmatte

unter jedem Fuß sowie

drei Spannbretter oder Sperrbalken

als rückwärtige Ladungssicherung.

Der zeitliche Mehraufwand für

diese Maßnahmen wird mit durchschnittlich

40 Minuten beziffert.

Die Alternative

Wenig zufrieden mit dem Ergebnis

und auf der Suche nach Alternativen

stieß man auf die Kunststoffbehälter

der Type „Magnum Optimum“

von Schoeller Allibert und

beschloss in Kooperation mit dem

Hersteller eine zweite Testreihe mit

diesen vergleichbar großen Boxen

vorzunehmen. Dabei schnitt der

Kunststoffbehälter überraschend

gut ab: Aufgrund der glatten Wände,

der großen Fußflächen und der

sehr kompakten Stapelfähigkeit

entsteht ein sehr einheitlicher Ladungsblock,

der kaum Bewegung

zulässt. Daher waren laut DEKRA

für die Magnum Optimum letztlich

keine Spanngurte, sondern nur

Antirutschmatten und Spannbretter

oder Sperrbalken erforderlich.

Der zweite Versuch

Um die Erfahrung reicher, dass die

notwendige Ladungssicherung von

der Art des gewählten Ladungsträgers

abhängt, und davon ausgehend,

dass auch die Type (Code L vs. XL)

des Fahrzeugs zu unterschiedlichen

Richtig gesichert: reihenweise gegurtete Gitterboxen

46 3 • 2014

Einfacher zu sichern: der Kunststoffbehälter „Magnum Optimum“


Bahnbrechende Lösung bei der Rollenetikettierung

ETIKETTEN logistik CEMAT

Unzureichend gesichert:

CeMAT Kippgefahr 2014: in engen Der Kurven Markt treibt Innovationen

Auf

Der

der

FMCG

weltweit

(fast moving

führenden

consumer

Messe für

goods

Intralogistik,

– schnelldrehende

Produkte)-Markt

CeMAT, wünschen immer mehr

ler derzeit ganz oben auf der Agenda

präsentieren Unternehmen

entwickelt

die neuesten

sich

Trends

äußerst

und Innovationen

den Blick ins Lager vom iPad aus.“ steht, sind die alternativen Antriebe

Ergebnissen schnell führen rund

in einem wird, um die beschloss sich

Themen

stark wandelnden

Lagern, Verpacken

Umfeld.

und

Heute

neue, positioniert deutlich Einer

Kommissionieren.

und Energiespeicher. „Welche der

man eine sich praxisorientierte

Intralogistik

der

Brigl

größten

& Bergmeister

Einflussfaktoren

mit dem

auf

im

die Energie- und Umweltthemen

derzeit sich in der Erforschung befindlichen

Alternativen sich eines

Marktvergleich Testreihe zurzeit mit niedrigsten dem und TÜV sicherlich

CO2-Ausstoß

auch für

und

die

einem

kommenden Dass die Intralogistik eine der innovativsten

Branchen überhaupt ist, Tages am Markt durchsetzen werden,

Nord durchzuführen. Jahre

hervorragenden

ist der Treiber Im „Carbon Zuge E-Commerce. dieses

Gutachtens Anforderungen

Footprint“,

Denn

sprich

die gestiegenen

einer perfekten

Ökobilanz wurden im hinsichtlich Juli der 2013 B&B-Produkte,

kleinerer Stückzahlen

als weltweit

bei

einer

kürzeren

das glaubt Dr. Christoph Beumer, kann man heute noch nicht abschließend

sagen“, erklärt Dr. Klaus-Diet-

sämtliche, der für führenden

Lieferzeiten ALPLA relevante Hersteller

und maximaler Ladungsträgenigen

für Etiketten-

Verfügbarkeit

und flexible

beschleu-

Geschäftsführender Gesellschafter

Verpackungspapiere.

– auch Gitterboxen, die Nachfrage Kunststoffbehälter,

Oktabiner, Big Bags,

nach effizienteren Logistiksystemen

den und

und Vorsitzender der Geschäftsführung

von Beumer. Die völlige Jungheinrich. Erwin Gstöttenbauer, „Allerdings Corporate sehen wir

er Rosenbach, Vorstand Technik bei

Auch bei der Standparty gab es eine gute Stimmung

UFertigware m und großen einer fehlerfreien Kommissionierung.

Mischladungen

Herausforderungen


hersteller Brigl & Bergmeister

Vernetzung von verschiedenen hier Logistics eine Manager Tendenz bei zur ALPLA, Lithium-Ionen-Technik.“

hat sich des Themas

getestet. Dieses

im Bereich

Mal setzte

der

sich

Papier- eine Bravourleistung gelungen.

iese Anforderungen sind mit Verkettung von Prozessen

technischen

Etiketten

Gstöttenbauer

und

selbst

flexiblen

hinter

Verpackungspapiere

das boxen

Mit

sind

nur 55

lediglich

Gramm

reihenweise

ist NiklaPET

Schon

Einheiten,

jetzt vormerken:

Produkten,

Von 19 03 - 21 03

Auch

2014

Matthias Ladungs-Klugsicherheit

Internationale angenommen.

Unternehmens-

weiteren, teilweise konträren Mehr Automatisierung und damit Standorten bedeutet dies und seither, intern, bei

Steuer der Testfahrzeuge

von Morgen

und

Rechnung

sicherte

zu gurten,

WEB

die

55

ursprünglich

das Leichtgewicht

findet

Menschen

wieder

etwa,

die

in

Etikettenkonferenz

Leiter

Zielen wie Lagerdichte, Tiefkühlumgebung,

Leistungsthematik und Zu-

Prozesse sind für den Stuttgarter kön-

gerade Aufklärungsarbeit erst auf dem zu Vormarsch leisten. und In sicher, dass die verschärfte Abgas-

eine noch engere Verkettung vorgeschriebenen

der vielen den Frächtern anderen und Wirtschaftszweigen

den Speditionen

zu

auch

tragen,

großteils

verstärkt

die Ladungen

B&B unter den

Antirutschmatten

Etikettenpapieren.

Bad Hofgastein

kommunikation erwin.gstoettenbauer@alpla.com

statt

bei Still, ist sich

sukzessive

eigenhändig.

seine

„Die

Anstrengungen

geplanten Konzernrichtlinienen

weggelassen

Speziell für die

werden.

Etikettierung

von der

griff in Einklang zu bringen“, erklärt Systemanbieter Viastore Systems Bei der mit Schulungen dem Schlagwort und praxisorientierten

„Industrie 4.0“ gesetzgebung dungssicherungsvorgaben und die damit stellt aufwändige

Implementierung Abgasnachbehandlung der Richtlinien dafür

die

im Bereich der

mussten

Innovation.

möglichst

Auf

Verwendung eines

Rolle

LKW

entwickelt,

Harrie Swinkels, Geschäftsführer ein aktueller Trend der „Code Branche. L“ versehen, Workshops sei werden hier bereits die Richtlinien Realität:

der

praxistauglich

„drinktec 2013“

sein, daher

präsentierte

wollte

sorgt

sind zusätzliche

das neue NiklaPET

Sicherungen,

WEB

von SSI Schäfer Giebelstadt. „Mit „Zudem werden immer mehr Prozesse

durch eine einzige Antirutsch-

Software- und natürlich Waren hilfreich, kommunizieren dass der Verant-

eigen-

„aber weiter ich hin bin zu alternativen guter Dinge, Antrieben dass wir

wie Intelligente erklärt und vorgezeigt Maschinen, - da Bauteile ist es sorgen eine gewisse werden, Herausforderung dass sich die Trends dar,

B&B

ich jeden

die bahnbrechende

Schritt auch persönlich

Lösung 55

das

für

Unterlegen

eine deutliche

von

Gewichtsreduktion,

Produkten wie unserer neuen ‚3Dfür

ausführen“,

die Rollenetikettierung,

begründet der Logistikdimatten,

vorzunehmen.

ohne Abstriche

Eine

in der

Matrix Solution‘ erreichen wir nicht Suite integriert. Zum Beispiel reicht rückwärtige

Ladungssicherung

ständig wortliche miteinander dafür diese und Maßnahmen steuern so entwickeln. auch diese demnächst „Die Nachfrage überzeugt nach haben

werden“, und Elektro-Staplern, blickt Erwin Gstötten-

aber

den

Experte

neuen

sein

Kundenbesonderes

und

Engagement.

Konsumentenerwartungen

Funktionalität zu haben. Neben

nur eine sehr hohe Leistung bei optimaler

Raumdichte, sondern bilden platz des Kunden, darin eingebun-

ist Wege einigen selbst. Standorten „Das schafft in Ländern schlanke mit auch bauer nach optimistisch Li-Ionen-Batterien in die Zukunft. und

unser viad@t bis an den Montage-

mittels einen schon Großteil zigfach durchgeführt ihrer Aufgaben hat. und In Hybridentspricht

den

Spannbretter

Mehrwerten

oder

wie

Sperrbalken

kurze biologische

und zudem umweltfreundlich ist.

im Normalfall

Abbauzeiten,

bei allen

Recyclingfähigkeit

auch die hohen Anforderungen hinsichtlich

einer Sequenzierung und tage- und Transport-Abläufe in der gesamten Wertschöpfungskette“, unserer Ansicht nach weiter steiden

sind etwa auch Kitting-, Varianten Mon-

und weniger effiziente restriktiven, Prozesse nationalen entlang der La- Brennstoffzellenantrieben

Mehr unter: www.schoellerallibert.at werden

Das Ergebnis

erforderlich.

und ökologische Nachhaltigkeit

bietet NiklaPET WEB 55 StVO enetikettierung (Deutschland), gefahren § 22 „Ladung“: Etiketten- und flexiblen Verpaweit

führende Hersteller von

Tatsächlich Umstieg leicht war gemacht das Ergebnis der

Skalierbarkeit in einem System ab.“ Fertigung“, sagt Viastore-Pressesprecher

Matthias Schweizer. „Die

Mehr sehen Sie während der

sagt Beumer.

gen“, sagt Klug. 14

Mit

zweiten

NiklaPET

Testreihe

WEB

wesentlich

55 Gramm ist

erfreulicher:

den Die besonderen Umsetzung Vorteil, dass es auf werden (1) kann. Die Ladung einschließlich 7 ckungspapieren Geräte zur Ladungssicherung

sehen Sie unter:

Eine der größten Herausforderungen

dem innovativen

Vorausgesetzt

Etikettenpapierman

hat

den

Das

gleichen

Zertifikat

Anlagen

des TÜV

wie

Nord

die Foli-

ist

Mehr sowie über Ladeeinrichtungen B&B einem der welt-sind so www.brigl-bergmeister.com

für die Supply Chain werde künftig Software-Anwendungen für Mobile

seit Devices August sind 2013 aus die unserer gültige Sicht Vor-

Ein dass Thema, sie das selbst in der bei Branche Vollbremsung der zum oder 23. Mai plötzlicher 2014 in Hannover Ausweich-

Flurförderzeughersteller

CeMAT zu verstauen in Hannover und vom zu 19. sichern, bis

die einen Kombination LKW gemäß von DIN Filialbelieferungen

und XL“ E-Commerce im Einsatz, sein. müssen ein gabe weiterer für die konzerninternen Trend - die Kunden Richt-

Stapler- bewegung und Flurförderzeugherstel-

nicht verrutschen, umfallen, oder unter hin- www.cemat.de und herrollen,

EN 12642

„Code

die Kunststoffbehälter überhaupt linien zur Ladungssicherung bei herabfallen oder vermeidbaren Lärm erzeugen können. Dabei

sind die anerkannten Regeln der Technik zu nicht gesichert werden. Die Gitter-

ALPLA. Für Erwin Gstöttenbauer

beachten.

„D

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Ukraine

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47 15


international

Lagerleitsystem & 3D-Visualisierung

Die Firma Lercher Werkzeugbau GmbH ist ein namhafter österreichischer

Hersteller von Kunststoffspritzteilen und Werkzeugen. Das Familienunternehmen

erweiterte den bestehenden Standort in Klaus (AT/Vbg.) um Produktionshallen

sowie ein automatisches Hochregalpalettenlager auf Basis der

Kanallagertechnologie (Shuttle). Im Lager des Werkzeugspezialisten ist das

METALAG Lagerleitsystem seit kurzem erfolgreich in Betrieb. Die Software

der Firma Metasyst umfasst ein Warehouse Management System samt

Materialflussrechner inklusive 3D-Lager- und Anlagenvisualisierung.

In schnelllebigen Zeiten wie

heute, können sich Familienunternehmen

vermehrt durch

Kontinuität, persönlichen Kontakt

und Eingehen auf individuelle Fragestellungen

profilieren. So beauftragte

das Familienunternehmen

Lercher das Familienunternehmen

Metasyst im August 2013 mit

einem vollständigen Lagermanagementsystem,

das soeben zeitgerecht

fertiggestellt und in Betrieb genommen

wurde. Die installierte Lagersoftware

von Metasyst beinhaltet

neben dem Lagermanagement die

Materialflusssteuerung für das

Regalbediengerät, Shuttle-Lager

und die Fördertechnik, sowie eine

Schnittstelle zur (SPS-)Steuerung

von LTW, dem Lieferanten der Lager-

und Fördertechnik. Die Besonderheit:

auch eine 3D-Lager- und

Anlagenvisualisierung ist Teil des

Pakets. Die vorangegangene Projektplanung

stammt von Gutweniger

Logistik aus Wolfurt.

Einlagerungsstrategie

für spezielle Bedürfnisse

Nach Abschluss der Warenidentifizierung

ermittelt der Lagerleitrechner

den günstigsten Lagerort,

Lagerbereich sowie die optimale

Einlagerstrategie. Bei unterschiedlichen

Ladungsträgertypen (Euro-,

Industrie-, Einmal- und Werkzeugpaletten),

verschiedenen Kanaltiefen

und hohen Gewichten von

einzelnen Paletten (bis zu 2000kg)

ist dies von besonderer Relevanz.

Dazu werden die verschiedenen

Höhen, Tiefen und eben Gewichte

der Paletten bei der Lagerplatzvergabe

herangezogen und zu einer optimalen

Lagerdichte berücksichtigt.

Ansonsten erfolgt die Lagerorganisation

dynamisch.

3D-Anlagenvisualisierung

schafft Übersicht

Der Lagerspiegel dient der 3D-Visualisierung

des Hochregallagers.

Die Anlagenvisualisierung hat vor

allem die Aufgabe, dem Disponenten

einen schnellen Überblick

sowie Kontrolle über den Auftragsstand,

Füllgrad und Anlagenzu-

stand zu geben. Transaktionsdaten

(wie beispielsweise Auftrags-,

Produktions- bzw. Bestellnummer,

Tournummer, Artikelnummer,

Chargennummer, Menge, Gebinde-

bzw. Palettentyp) werden beim

Anklicken angezeigt und können,

je nach Berechtigung, bearbeitet

bzw. geändert werden. Von der Anlagenübersicht

bestehen Verzweigungen

in andere Anzeigemenüs

oder in Operator-Menüs (Auslagerung,

Umlagerung). Die einzelnen

Aufträge werden dem Disponenten

übersichtlich und in verschiedenfarbigen

Darstellungen angezeigt.

Außerdem ist es möglich, durch die

einzelnen Lagerebenen zu blättern

und deren Belegung anzusehen.

Statusmeldungen (frei, belegt, etc.)

sind ebenfalls durch farbliche Abgrenzung

klar abgebildet. Absolute

und prozentuale Angaben über die

Auslastung des Lagers können jeweils

zeitaktuell ausgewertet werden.

Mehr unter:

www.metasyst.at

Sektion nach Gewicht Sektion nach Ebene und Artikelgruppen Selektion nach Artikelgruppen

Prinzhorn Gruppe legt Grundstein

Die Prinzhorn Holding baut

damit ihre Präsenz in Ungarn

aus: In den letzten

20 Jahren wurden rund EUR 600

Mio. in Auf- und Ausbau der ungarischen

Produktionsstätten der

Gruppe investiert. Mit mehr als

1.100 Mitarbeiter-Innen und einem

48 3 • 2014

Mit einer feierlichen Grundsteinlegung gemeinsam mit dem ungarischen

Premierminister Viktor Orbán startet die Prinzhorn Gruppe heute die Bauarbeiten

für ein neues Kraft-Wärme-Kraftwerk am Standort ihrer ungarischen

Papierfabrik in Dunaújváros, ca. 70 km südlich von Budapest. Die Investition

in der Höhe von EUR 150 Mio. Euro soll der Prinzhorn-Tochter Hamburger

Hungária, einem der führenden Papierproduzenten Europas, höchste Energieeffizienz

und eine signifikante Reduktion der in Ungarn vergleichsweise

hohen Energiekosten ermöglichen.

Jahresumsatz von rund EUR 400

Mio. ist die Prinzhorn Gruppe das

wichtigste Unternehmen in der ungarischen

Papier- und Packaging-

Industrie. Cord Prinzhorn, CEO

der Prinzhorn Holding zur Großinvestition

in Ungarn: “Unsere Wettbewerbsfähigkeit

in Europa hängt

ganz massiv von Energielösungen

mit hoher Effizienz und niedrigen

Kosten ab. Ungarn ist für uns ein

wichtiger Markt, da wir wesentliche

Teile der ungarischen Industrie und

Landwirtschaft mit Verpackungsmaterialien

beliefern. Unsere Kunden

schätzen die ökologischen

Vorteile unserer Produkte aus Recyclingpapier

ebenso wie unsere hervorragende

Verarbeitungsqualität

bei Druck und maßgeschneiderten

Verpackungslösungen.“ Mehr unter:

www.prinzhorn-holding.com


INTERPACK

BrauBeviale 2014

Aktuelle Getränketrends orientieren sich an

Konsumentenforderungen wie gesunde Ernährung,

Wellness, Natürlichkeit und Qualität.

Auch die jeweilige Verpackung gehört zu einem

erfolgreichen Getränkekonzept. Die BrauBeviale

ist die in diesem Jahr wichtigste Investitionsgütermesse

für die Getränkewirtschaft, doch auch

sie ist letztlich vom Endprodukt beeinflusst.

Sie findet vom 11. bis 13. November

in Nürnberg statt und

präsentiert sich im neuen Outfit:

Die rund 1.300 Aussteller und

ca. 33.000 Fachbesucher können

sich auf ein komplett überarbeitetes

Messekonzept sowie Rahmenprogramm

freuen. Mittelstand

und Global Player profitieren vom

umfassenden Angebot rund um

Rohstoffe, Technologien, Logistik

und Marketingideen, aber auch internationale

Getränketrends stehen

im Fokus.

Wandel

„Nichts ist so beständig wie der Wandel.“

Dieses antike Zitat umreißt die

derzeitigen Entwicklungen der weltweiten

Getränketrends gelungen.

Zahlreichen global tätigen Getränkeherstellern

steht eine wachsende

Schar an kleinen und innovativen

Unternehmen gegenüber, die eigenständige

Ideen

umsetzen

und

vermarkten.

Das

kommt an, wie der in den USA und

weltweit wachsende Trend der kreativen

Bierkultur demonstriert. „Kreative

Bierkultur“ ist auch das Trendthema

der diesjährigen BrauBeviale,

die mit zahlreichen Veranstaltungen

und Aktionen diese weltweite Bewegung

nach Franken – in die Heimat

des Bieres – holt. Globaler Getränkekonsum

steigt kontinuierlich

Getränkekonsum steigt

Wurden 2008 knapp 240 Liter pro

Kopf an Getränken konsumiert, waren

es 2013 bereits etwa 265. Größte

Wachstumstreiber sind die alkoholfreien

Getränke wie abgefülltes

Wasser (2008: 23; 2013: 29), heißer

Tee (2008: 54; 2013: 58) sowie

Milch und Milchgetränke (2008: 37;

2013: 40). Am liebsten wird bei den

alkoholfreien Getränken weltweit

heißer Tee getrunken, gefolgt von

Milch und Milchgetränken, kohlensäurehaltigen

Erfrischungsgetränken,

Wasser, Bier, Kaffee und

Spirituosen. (Quelle:Canadean/GB)

Neue Kreationen

Neue Kreationen halten die Märkte

in Bewegung: Ob innovative alkoholfreie

Malzgetränke, mit Beta-

Glucan angereicherte Fruchtsaftgetränke,

die angeblich eine positive

Wirkung auf die Herzgesundheit

haben, neue Ingwer-Getränkekreationen

oder mit Hilfe der lila Süßkartoffel

pink gefärbte Getränke

– der Phantasie sind kaum Grenzen

gesetzt und der Verbraucher entscheidet

schnell über Erfolg oder

Misserfolg der Produkte. Für alle

Getränkesegmente gilt: Produkt und

Verpackung sollten stets eine Einheit

bilden, damit die Kommunikation

mit dem Verbraucher am Point

of Sales stimmt. Gerade Getränkeverpackungen

s i n d

hochinnovativ.

Die Verpackung

einer afrikanischen Biermarke

beispielsweise soll Qualität,

Innovation und Kreativität gleichzeitig

vermitteln. Das Bier kommt

nun in einer zu 100 Prozent recycelbaren

Dosenflasche, die in Afrika

das erste Gebinde dieser Art ist, auf

den Markt. Mit Tradition und Innovation

spielt beispielsweise auch ein

Kornbrand, der in Erinnerung an die

Zeiten der Prohibition in Einmach-

Gläsern angeboten wird. Um innovative

Verpackungen dreht es sich

auch auf der Messe: Im BrauBeviale

Forum laden – getragen von

renommierten Branchenpartnern

– Präsentationen, Diskussionsrunden

oder Vorträge zu den Themen

Getränkeverpackungsdesign, Verpackungsinnovationen

und PET Recycling

zum Verweilen, Zuhören oder

Mitreden ein.

Mehr unter: www.braubeviale.de

3 • 2014

49


getränkewirtschaft

Historisch größte Investition in Abfüll-

In Portugal ist Unicer das absatz- und umsatzstärkste Getränkeunternehmen.

Die Aktivitäten von Unicer erstrecken sich von der Bierherstellung über die

Produktion von alkoholfreien Getränken bis hin zur Weinbereitung. Wobei der

klare Fokus auf Bier und kohlensäurehaltiges Wasser gerichtet ist. Erst

kürzlich fiel im Unternehmen die Entscheidung, Brauaktivitäten an einem

Standort zu zentralisieren. Die Braustätte in Santarém wurde geschlossen,

gleichzeitig starteten in der im nahe Porto gelegenen Leca do Balio

angesiedelten Brauerei die Ausbau-Aktivitäten. Alles in allem wurden hierfür

100 Millionen Euro bereitgestellt.

Carlos César Morais Teixeira,

COO Unicer: „Damit unternehmen

wir derzeit eine

der bedeutendsten Investitionen

innerhalb Portugals. Das kommt

unserem Land und seinen Bewohnern

gerade in der momentanen

Krisensituation sehr zugute. Für

eine Zentralisierung der Aktivitäten

an unserem Standort Leca do Balio

entschieden wir uns vor allem

deshalb, weil hier eine

gute Anbindung an

den Hafen Portos

besteht. Als exportorientierte

Brauerei

verschiffen wir etwa

11.000 Container jährlich

und sind der größte

Nutzer

des Hafenbereichs. Die Vision für

unsere Braustätte in Leca do Balio

lautet, dass sie künftig als eine

der modernsten und effizientesten

weltweit agiert.“ Im Rahmen der

Modernisierung, Effizienzsteigerung

und Erweiterung des Standorts

stand unter anderem auch die

Investition in neue Abfüll- und

Verpackungstechnik an. Insgesamt

orderte Unicer zwei Turnkey-Glas-

Linien, davon eine Einweg- und

„11.000 Container

werden jährlich

exportiert“

eine Mehrweg-Anlage sowie als

Ersatzinvestition für vorhandene

Linien drei Füller für Glasflaschen,

drei Keg-Reinigungs- und Füllsysteme

und einen Pasteur. José Pinto,

Betriebsleiter Unicer: „Wir trafen

ganz bewusst die Entscheidung,

mit nur einem Unternehmen und

hier mit KHS als Partner unseres

Vertrauens zusammenzuarbeiten.

Das war auch

im Nachhinein gesehen

die richtige Wahl. Darüber

sind wir sehr

froh, denn schließlich

handelt es sich für

uns um ein Projekt zur aktiven

Zukunftssicherung, das wir in

einem solchen Umfang wohl kaum

nochmals realisieren werden.“ Ergänzt

Joao Marcelo Guimaraes,

Projektmanager Unicer: „Von der

Planung bis zur Inbetriebnahme

unserer neuen Linien und Maschinen

vergingen gerade einmal 15

Monate. Dieses knappe Zeitfenster

konnten wir nur deshalb einhalten,

weil unser motiviertes Team

mit KHS hervorragend zusammenarbeitete.“

„Auf einen Nenner

gebracht hat unsere Mannschaft

gemeinsam mit KHS und mit der

Unterstützung von Carlsberg eine

wahre Meisterleistung abgeliefert“,

meint dazu Teixeira.

Rang eins

1890 gegründet, feiert Unicer im

Jahr 2015 sein 125-jähriges Bestehen.

Teixeira: „Wir planen

hier Großes und bereiten unsere

125-Jahr-Feier schon jetzt vor.

Schließlich bedeutet unser Jubiläum,

dass wir als innovatives Unternehmen

auch mit Tradition und

einem von der portugiesischen

Bevölkerung über die Jahrhunderte

hinweg entgegengebrachtem

Vertrauen punkten.“ Heute hält die

portugiesische Gruppe VIACER

56 Prozent, die Carlsberg Gruppe

44 Prozent der Unicer-Anteile.

Bedeutende Eckpunkte in der Historie

waren für Unicer die Jahre

1977, 1990, 2001 und 2006. 1977

fand der Zusammenschluss der bereits

in den Jahren 1972 und 1973

verstaatlichten Brauereien CUFP,

Copeja und Imperial statt. Aus ihnen

ging Unicer – Uniao Cervejeira

E. P. hervor. 1990 kam es zur Privatisierung

des Unternehmens. 2001

wurde die Strategie von Unicer geändert.

Die ehemals mehrheitlich

auf den Brauereibetrieb und das

Wassergeschäft fokussierte Gruppe

erfuhr die Umbenennung in Unicer

Bebidas, SA, diversifizierte und

erwarb zu weiteren alkoholfreien

Getränkebetrieben auch Weingüter

und Kaffeehersteller. 2006 fiel die

Entscheidung zur Restrukturierung

und einer Rückbesinnung auf die

Kernkompetenzen. Damit einher

ging die Veräußerung einiger Unternehmensteile.

Teixeira: „Unsere

erneute Konzentration auf das

Brauerei- und Wassergeschäft hat

uns seither zu sehr guten Erfolgen

geführt.“

So ist Unicer in Portugal heute sowohl

die Nummer eins im Bier- als

auch im Wassermarkt. Im Jahr 2013

setzte das Unternehmen ca. 3,8

Millionen Hektoliter Bier, um die

1,7 Millionen Hektoliter Wasser,

etwa 315.000 Hektoliter sonstige

alkoholfreie Getränke und knapp

6,5 Millionen Liter Wein ab. Im

Wassermarkt beträgt der derzeitige

Unicer-Marktanteil 28 Prozent. Betrachtet

man allein das Segment

kohlensäurehaltiges Wasser, liegt

Unicer mit der Marke Pedras bei 53

Prozent Marktanteil. Am Biermarkt

hält Unicer den 49-prozentigen

Marktanteil, dicht gefolgt von Centralcer

mit 48 Prozent.

49 Liter pro Kopf

Ist der portugiesische Bierkonsum

auch rückläufig und reduzierte sich

in den vergangenen zehn Jahren der

jährliche Pro-Kopf-Konsum von

Von der Planung bis zur Inbetriebnahme von zwei KHS-Turnkey-Linien,

drei KHS-Füllsystemen für Glasflaschen, drei KHS-Keg-Reinigungs- und

Füllsystemen und einem KHS-Pasteur vergingen gerade einmal 15 Monate.

50 3 • 2014

Die KHS-Doppelend-Flaschenreinigungsmaschine Innoclean DM

für die KHS-Turnkey-Mehrweg-Glasanlage ist mit Energiesparträgern

und Triple-i-drive-System ausgestattet.


getränkewirtschaft

und Verpackungstechnik bei Unicer

über 60 Liter auf 49 Liter, konnte

Unicer Bierabsätze innerhalb Portugals

seit 2006 dennoch auf einem

Stand von 2,2 Millionen Hektoliter

pro Jahr halten. Dazu kommen

jährliche Exporte von zurzeit zwei

Millionen Hektoliter.

Exportschwerpunkt

Unicer ist mit seinen Bieren in Portugal

flächendeckend vertreten, mit

85 Prozent Marktanteil jedoch besonders

stark in der Region um Porto

sowie an der Algarve mit 56 Prozent.

Bedeutendster Markt außerhalb

Portugals ist Angola. Etwa 1,1

Millionen Hektoliter Bier distribuierte

Unicer 2013 in die ehemalige

portugiesische Kolonie. Weiteres

Wachstum wird dort auch aufgrund

des jährlich um ca. 10 Prozent steigenden

Pro-Kopf-Konsums erwartet.

Teixeira: „Unsere besonderen

Erfolge in Angola veranlassten uns,

bereits Mitte 2000 über die Errichtung

einer Brauerei vor Ort nachzudenken.

Vor zwei Jahren erwarben

wir das hierfür notwendige Land

und holten Genehmigungen ein.

In Kürze starten wir mit dem Bau

der ersten Unicer-Braustätte außerhalb

Portugals, die Ende 2015 fertig

gestellt sein soll.“ In Afrika ist

Mosambik ein weiterer Fokusmarkt

von Unicer. Ausgehend von bislang

geringen Umsätzen wird in diesem

ebenfalls rasant wachsenden Biermarkt

in fünf Jahren mit einem Verkauf

von 20 Millionen Liter Bier

pro Jahr kalkuliert. Zudem von steigendem

Interesse: Saudi-Arabien.

Den dortigen Marktforderungen

entsprechend liefert Unicer in diese

Region ausschließlich alkoholfreies

Bier mit 0,0 Prozent Alkohol.

Weltweit präsent

Unicer ist auch in Brasilien sehr aktiv.

Teixeira: „Brasilien zählt zu den

größten und am stärksten wachsenden

Biermärkten weltweit. Davon

möchten wir profitieren und so lassen

wir unsere speziell an den brasilianischen

Geschmack angepassten

Biermarken hier seit kurzem in Lizenz

brauen und sprechen damit vor

allem die portugiesische Bevölkerung

Brasiliens an.“ Das klare Ziel

in Brasilien lautet, sich von einem

momentanen jährlichen Absatz

über 100.000 Liter in drei Jahren

auf 10 Millionen Liter zu steigern.

Im Vergleich dazu: In europäische

Länder liefert Unicer gerade einmal

28 Millionen Liter und erwartet für

die nächsten Jahre ein gleich bleibendes

Niveau. Insgesamt gesehen

distribuiert Unicer seine Biere in

mehr als 50 Länder weltweit und

ist vor allem dort besonders stark

vertreten, wo sich portugiesische

Communities gebildet haben.

Super Bock ist der Renner

Sowohl in Portugal als auch weltweit

ist der Renner unter den

Unicer-Biermarken die Marke Super

Bock. Super Bock gibt es in

den Varianten „Original“, „Classic“,

„Stout“, „Abadia Gourmet“,

„Green“ und „Alcohol Free“. Allein

mit Super Bock realisiert Unicer 84

Prozent seines gesamten Bierabsatzes.

Einen Großteil davon hält

nach wie vor Super Bock Original.

Das etablierte Lager ist aufgrund

seiner Qualität und eines damit

verbundenen hervorragenden Geschmackserlebnisses

sehr beliebt.

Pinto beschreibt es als kräftig, malzig-fruchtig

und gleichzeitig hopfenbetont.

Mittlerweile 35 Medaillen

vom Internationalen Institut für

Qualitätsselektionen, Monde Selection,

darunter 33 in Gold unterstreichen

das. Weitere zwölf Prozent des

Bierabsatzes gehen auf das Konto

der ältesten Biermarke im portugiesischen

Markt, dem Pils Cristal.

Mit der Super Premium-Marke

Carlsberg werden etwa drei Prozent

des Gesamtabsatzes erzielt. Verbleibende

zwei Prozent vereint die

Marke Cheers auf sich, zu der neben

alkoholfreiem Bier auch Biermischgetränke

in unterschiedlichen

Geschmacksrichtungen zählen.

Image Marketing

Besonderes Image-Marketing betreibt

Unicer ausschließlich für die

Marke Super Bock. Ob Konzert

(Super Rock) oder Sportveranstaltung

(Sponsor FC Porto und Sporting

Lissabon) – Super Bock ist mit

von der Partie. „Das trägt dazu bei,

dass Super Bock als sympathische

Marke mit Premium-Charakter

wahrgenommen wird, die gleichzeitig

mit jedermann Kontakt aufnimmt“,

meint dazu Teixeira.

Trend

Konsumiert werden Unicer-Biermarken

sowohl in Portugal als

auch weltweit besonders gerne aus

Kleinflaschen. Mehr als 50 Prozent

aller Füllungen betreffen zurzeit die

0,2- und 0,25-l-Glasflasche. Zum

Kleinflaschen-Trend gesellt sich

mit dem Ringpull-Verschluss ein

weiterer. Teixeira: „Noch vor zwei,

drei Jahren füllten wir vor allem

0,33-l-Glasflaschen ab und verschlossen

sie mehrheitlich mit dem

klassischen Kronkorken. Dann ent-

Bei Unicer ist man sich einig, dass es sich bei KHS um einen „Hersteller

allerbester Fülltechnik“ handelt. Mit dem Innofill Glass DRS-ZMS

erfüllte KHS alle Unicer-Wünsche an ein Füllsystem.

Die Flaschenausstattung übernimmt die Etikettiermaschine Innoket SE,

eine modular aufgebaute Etikettiermaschine, die an neue Anforderungen

zügig angepasst werden kann.

3 • 2014

51


deckten die Konsumenten ihre Vorliebe

für die Kleingebinde, die gut

in der Hand liegen, sich durch den

Ringpull-Verschluss schnell öffnen

lassen und so überall mit dabei sein

können. Insbesondere in Angola

und Brasilien aber auch zunehmend

in Portugal werden Kleinflaschen

in Bars und Restaurants gerne auch

in mit Eis befüllten Eimern serviert.

Auch in Zukunft gehen wir von einer

weiter steigenden Nachfrage nach

0,2- und 0,25-l-Glasflaschen aus.“

Zwei Turnkey-Linien

So ist es keine Überraschung, dass

die zwei neuen KHS-Turnkey-

Glaslinien für Unicer, bei denen

es sich um eine Einweg- und eine

Seit etwa drei Jahren werden

Kleinflaschen mit Ringpull-

Verschluss in Portugal und den

bedeutendsten Exportmärkten

von Unicer zunehmend populär.

Bereits mehr als 50 Prozent

aller Füllungen gehen derzeit

auf das Konto von 0,2- und

0,25-l-Glasflaschen.

Mehrweg-Anlage handelt, vorwiegend

für die Abfüllung und Verpackung

von Kleingebinden gedacht

sind. Ihre Leistung beträgt bezogen

auf die 0,2- und 0,25-l-Glasflasche

jeweils bis zu 60.000 Flaschen/h.

Ausgelegt sind beide Linien auf

eine Verarbeitung von unterschiedlichen

Flaschenvarianten, um für

eventuelle künftige Verbraucherwünsche

bestens gerüstet zu sein.

Zu den Turnkey-Linien lieferte

KHS zwei Füller und einen Doppelstockpasteur

für eine bestehende

Mehrweg-Glasanlage mit einer Leistung

von bis zu 88.000 Flaschen/h

(bezogen auf die 0,33-l-Flasche),

einen Rinser-Füller-Block für eine

vorhandene Einweg-Glaslinie mit

einer Leistung von bis zu 50.000

Flaschen/h (ebenfalls bezogen auf

die 0,33-l-Flasche) und drei Innokeg

Transomat 5/1 DUO, die in

eine bereits im Betrieb befindliche

Keg-Linie mit eingebunden wurden

und bis zu 540 Kegs/h befüllen.

Allerbeste Fülltechnik

Pinto: „Von Beginn an war für uns

ganz klar, dass wir das Gesamtprojekt

Abfüll- und Verpackungstechnik

gemeinsam mit einem einzigen

Lieferanten abwickeln möchten.

Die Entscheidung für KHS trafen

wir auch deshalb, weil wir mit der

Marke KHS allerbeste Fülltechnik

verbinden und es gerade die

Fülltechnik ist, die stimmen muss,

um die Qualität des Bieres in der

Flasche und im Keg über eine lange

Zeit hinweg zu gewährleisten.

Natürlich hatten wir die Absicht,

in das im Markt modernste KHS-

Füllsystem zur Abfüllung von

Bier in Glasflaschen und somit in

den Innofill Glass DRS-ZMS zu

investieren. Dieses Füllsystem begutachteten

wir vor einer finalen

Entscheidung bei Brauereien, die

es bereits einsetzen. Die Resonanz

unserer Gesprächspartner vor Ort

war ausschließlich positiv. Bei Referenzbesuchen

von Interessenten

äußern wir uns heute über unsere

fünf Innofill Glass DRS-ZMS übrigens

ganz genauso begeistert.“

Hygienic Design

Ein wesentliches Merkmal des

Innofill Glass DRS-ZMS ist seine

konsequente Gestaltung gemäß

Hygienic Design. Pluspunkte wie

die im Vergleich zu bisherigen Lösungen

gesteigerte Abfüllqualität,

die erhöhte Anlagenverfügbarkeit

durch kurze Reinigungszeiten sowie

reduzierte Wartungs-, Energie-,

Wasser- und Reinigungsmittelkosten

kommen dazu. Der Innofill

Glass DRS-ZMS ist in offener Bauweise

ohne Ecken und Kanten konstruiert

und bietet mit Rundungen

oder Schrägen einen zügigen Ablauf

von Flüssigkeiten. Statt konventionellem

Füllervortisch verbindet

ein Flaschentransfergestell

die Sterne sowie die Verschließermodule

über flanschlos ausgeführte

Rohrkonstruktionen. Sie sind nach

außen über hygienisch gestaltete

Dichtungssysteme gesichert und

mit Servo- oder Direktantrieben

ausgestattet. Getriebe und Kupplungen

sind folglich nicht nötig.

Daraus ergeben sich geringe Wartungskosten

und ein niedriger Energieverbrauch.

Die Leichtbauweise

von Hubzylindertisch und Rohrringkessel

reduziert innerhalb des

Systems notwendige Antriebskräfte.

Die Medienzuführung geschieht

beim Innofill Glass DRS-ZMS über

hygienische Scherengelenke, die

bei einer Höhenverstellung des Füllers

keine mikrobiologischen Angriffspunkte

bieten. Die Füllventile

sind kompakt und leicht montierbar

gestaltet. Es kommt ein Kompaktventilknoten

zum Einsatz, bei dem

die Armaturen gezielt in die Höhe

gebaut sind und der gegenüber dem

klassischen Ventilknoten ca. 50

Prozent an Aufstellplatz spart.

Ruhige Füllung

Der Innofill Glass DRS-ZMS arbeitet

mit Füllhöhensonde. Dreifaches

Evakuieren und zweifache

CO2-Spülung gehen hier dem Vorspannprozess

mit Inertgas voraus.

Nach dem Vorspannen öffnet sich

das Flüssigkeitsventil und leitet das

Produkt über einen Drallkörper an

die Flascheninnenwand. Durch die

Schnellfüllphase im unkritischen,

zylindrischen Teil der Flaschen

werden hohe Füllventilleistungen

erreicht. Im Bereich des engen

Flaschenhalses findet zur präzisen

Füllhöhenmessung die durch ein

Sondensignal eingeleitete langsame

Füllphase statt. Ein Sondenimpuls

schließt das Flüssigkeitsventil präzise

auf Füllhöhenniveau. Vor- und

Restentlastung folgen. Die druckgeregelte

Entlastung geschieht

schaumarm. Der Füllprozess verläuft

drehzahlunabhängig. Selbst

während des Füllprozesses ist die

Füllphasenvorgabe und somit die

Füllhöhe für alle Ventile zentral

verstellbar. Der Drallkörper zur

Filmbildung an der Flaschenwand

wurde beim Innofill Glass DRS-

ZMS durch Modifikationen bei

Anzahl und Form der Flügel strömungstechnisch

weiter optimiert.

Das ermöglicht eine sehr ruhige

Füllung und sorgt für die nochmals

minimierte Sauerstoffaufnahme

im Produkt. Pinto: „Ich kann

nur immer wieder betonen, wie

glücklich wir mit unseren neuen

KHS-Füllern sind. Sie arbeiten bei

geringster Sauerstoffaufnahme und

stellen daher einen wesentlichen

Baustein unseres Qualitätskonzepts

dar. Gleichzeitig tragen sie unserer

Nachhaltigkeitsstrategie Rechnung,

verhelfen sie uns doch dazu, deutlich

Energie-, Wasser- und Reinigungsmittel

einzusparen.“

Nachhaltiges Agieren

Guimaraes ergänzt: „Aus Gründen

der Nachhaltigkeit entschieden wir

uns bei allen neu georderten Glasflaschen-Füllsystemen

auch für den

Einsatz der Vakuumpumpe KHS

Eco+ für die Vorevakuierung. Sie

sorgt im Vergleich zur klassischen

Wasserringpumpe für eine Wassereinsparung

von fast 100 Prozent.

Da die Vakuumpumpe KHS Eco+

durch exakte Frequenzregelung

stets in ihrem optimalen Betriebspunkt

läuft, lässt sich mit ihr auch

ein vergleichsweise deutlich reduzierter

Stromverbrauch erreichen.

Zudem benötigen wir aufgrund des

hier verwendeten Rohr-in-Rohr-

Systems, in dem Bier als Kühlme-

Sowohl für die Einbringung der befüllten Flaschen in die Wrap-Aroundals

auch in die Shrinkverpackung prädestiniert:

der Wrap-Around-ShrinkPacker Innopack Kisters WSP Advanced.


getränkewirtschaft

dium dient, kein herkömmliches

Kühlmittel mehr. Diese Lösung ist

von KHS meiner Meinung nach

ebenfalls bis ins Detail durchdacht.“

3 Innokeg Transomat 5/1 DUO

Äußerst zufrieden zeigt man sich

bei Unicer auch mit den neu georderten

drei Innokeg Transomat 5/1

DUO, die innerhalb der Keg-Linie

neben dem Reinigungs- und Sterilisationsvorgang

die Befüllung

der Kegs vornehmen. Pinto:

„Wir registrieren hier

die hervorragende

Reinigungswirkung,

die durch die Anwendung

des Verfahrens der

pulsierenden Spritzung

gegeben ist. Zudem überzeugt

uns das DFC (Direct Flow

Control)-Füllverfahren, ist die Füllgeschwindigkeit

hier doch zu jedem

Zeitpunkt kontrolliert und der

Sauerstoff- und Gaseintrag in das

Produkt – genauso wie bei unserem

Innofill Glass DRS-ZMS – gleichzeitig

minimiert. Auch hier sind wir

der Meinung: besser geht’s nicht.“

Gesamtkonzept

Gleichermaßen begeistert sind Pinto

und Guimaraes auch von den

weiteren KHS-Maschinen. In der

Turnkey-Einweg-Linie handelt

es sich hierbei um den Abräumer

Innopal ASN, den dem Innofill

Glass DRS-ZMS vorgeschalteten

Einkanalrinser Innoclean EM, der

alternativ mit Luft oder Wasser

betrieben werden kann, sowie den

nachgeschalteten Kronkorken- und

Ringpull-Verschließer, den Doppelstock-Pasteur

Innopas PII SC,

die Etikettiermaschine Innoket SE,

den Wraparound-Shrinkpacker Innopack

Kisters WSP Advanced und

den Palettierer Innopal PB1HS mit

Roboter-Gruppierung. Eine durchgängige

KHS-Gesamtlösung.

In der Turnkey-Mehrweg-Linie, die

so gestaltet ist, dass sie sich durch

Zusatzinvestitionen künftig auch

für die Verarbeitung von Einweg-

Glasflaschen verwenden lässt, sind

zu dem mit dem Innofill Glass

DRS-ZMS geblockten Kronkorkenverschließer,

ein Ent- und ein

Bepalettierer Innopal RS3, ein Einund

ein Auspacker Innopack PPZ,

der Sortierroboter Innopal RK, der

Kastenwascher Innoclean KW, die

Flaschenreinigungsmaschine Innoclean

DM sowie der Doppelstock-

Pasteur Innopas PII SC integriert.

Inspektionssysteme

In beide Turnkey-Anlagen sind intelligente

KHS-Inspektionssysteme

integriert. Darunter das Füller-Managementsystem

Innocheck FMS,

die Füllhöhenkontrolle Innocheck

FHC, die Deckelschiefsitzkontrolle

Innocheck CCI, die Leergutkasteninspektion

Innocheck LGKI (für

die Turnkey-Mehrweg-Linie zur

Identifizierung von unterschiedlichen

Flaschen- und Kastenvarianten

„Ziel bis 2020: eine

Verdoppelung der

Umsatzzahlen“

mit dem Ziel der entsprechenden

Weiterleitung

auf die für sie jeweils

vorgesehenen Transportwege),

die Vollgutkasteninspektion

Innocheck VKK

(ebenfalls für die Turnkey-

Mehrweg-Linie). Hinterlegt ist die

notwendige Software für die unterschiedlichen

Inspektionen zentral

in der Steuereinheit Innocheck

CUB. Sie lässt sich an gewünschte

individuelle Standards einfach anpassen.

Ebenso flexibel gestaltet

sich auch die Hardware. Stößt ein

Rechnermodul der Steuereinheit an

seine Leistungsgrenzen, genügt es

beispielsweise, das CUB-Terminal

zu öffnen und dort ein weiteres Modul

zu integrieren.

Optimales Zusammenspiel

Pinto: „Was für uns neben der hervorragenden

Qualität jeder einzelnen

Maschine zählt, ist selbstverständlich

auch das optimale Zusammenspiel

aller Komponenten. Das

ist mit unserer neuen KHS-Technik

in jeder Hinsicht gegeben und liegt

sicherlich auch an dem unserer

Meinung nach sehr guten Anlagenlayout.“

Geprüft wurde das Zusammenspiel

aller Maschinen innerhalb

der Turnkey-Linien durch eine dem

Auftrag vorangehenden Anlagensimulation.

Guimaraes: „Wir teilten

KHS mit, welche Anlageneffizienz

wir uns wünschen. KHS simulierte

für uns den Anlagenlauf und zeigte

uns dabei detailliert auf, welche

Parameter für die geforderte Anlageneffizienz

von unserer Seite aus

einzuhalten wären.“

Simulationsprojekt

Generell steht am Anfang jedes

Simulationsprojekts die exakte

Zieldefinition. Es folgt – wie auch

bei Unicer – die Eingabe globaler

Daten wie z. B. Behälter- und Gebindeabmessungen

in das Simulationssystem.

Danach werden

die Maschinen- und Anlagenteile

innerhalb des Layouts abgebildet.

Hierbei erlaubt eine umfangreiche

Datenbank eine schnelle und systematische

Arbeitsweise. So enthal-

Oben: In der Mehrweg-Anlage agiert der Innopack PPZ

sowohl als Ein- als auch als Auspacker.

Unten: Im Rahmen des Gesamtprojekts lieferte KHS unter

anderem auch mehr als 1.000 Meter an Transporteuren.

3 • 2014

53


getränkewirtschaft

ten sämtliche Maschinenmodelle

Standardbetriebsparameter und

spezifische Kennwerte wie z. B.

das Eigenstörverhalten. Das Anlagen-Simulationssystem

Innosim

visualisiert den am Anlagenlayout

orientierten Lauf der Linie bis ins

letzte Detail. Innerhalb weniger

Minuten lässt sich hier beispielsweise

ein mehrtägiger Schichtbetrieb

abbilden. Innosim bietet auch

die Möglichkeit, bei erkannten

Schwachstellen zügig korrigierend

einzugreifen. Scheint ein häufiger

Maschinenstopp beispielsweise

mit einer zu geringen Puffergröße

zusammenzuhängen, lässt sich der

Puffer im System entsprechend

ausweiten und die Simulation kann

unter neuen Bedingungen stattfinden.

Ebenso ist im Simulationsmodell

ein Austausch von Maschinen

machbar. Beispiel: Zeigt sich der

Palettierer zum Beispiel permanent

überlastet, kann die Einplatz-Maschine

beispielsweise durch eine

Zweiplatz-Maschine ersetzt werden.

Online in Echtzeit

Pinto: „Die KHS-Experten in Dortmund

simulierten und wir in Leca

do Balio betrachteten die Simulationsergebnisse

Online in Echtzeit.

Um ein Gefühl für unsere künftigen

Linien zu bekommen, spielten

wir dabei mit Daten und Fakten. So

ließen wir uns beispielsweise die

Auswirkungen auf das Verhalten

der Linie bei unterschiedlichem

Anteil von Fremdflaschen- und

Fremdkastenanteilen anzeigen. Das

vermittelte den Bedienern schon

im Vorfeld einen Eindruck darüber,

welche Auswirkungen Änderungen

der Rahmenbedingungen auf die

Abfüll- und Verpackungstechnik

haben und machte sie mit „fit für

die Linien“.“

Ein weiterer wesentlicher Aspekt,

der heute zu einer hohen Effizienz

der KHS-Anlagen mit beiträgt, ist,

dass KHS schon vor Einbringung

der neuen technischen Lösungen

in den Betrieb mit Schulungen

der Bediener startete. Zu diesem

Zeitpunkt fanden Trainingseinheiten

sowohl vor Ort als auch in

KHS-Werken statt. Beim Aufbau

von Maschinen und Anlagen halfen

Unicer-Mitarbeiter tatkräftig

mit und erwarben weiteres umfassendes

Know-how zu den neuen

technischen Lösungen.

Hielten bei dem größten Projekt in der Unicer-Geschichte die Fäden in den

Händen (v. li. n. re.): Joao Marcelo A. Guimaraes, Projektmanager Unicer;

Carlos César Morais Teixeira, COO Unicer; Edgar Petsche, Director

Market Zone Europe, KHS GmbH; José Pinto, Betriebsleiter Unicer.

Anlageneffizienz

Guimaraes: „Nicht zuletzt haben

wir es unseren motivierten Bedienern

zu verdanken, dass wir auf

eine noch höhere Anlagenleistung

kommen, als sie uns von KHS im

Vorfeld zugesagt wurde. So nahmen

wir beide KHS-Turnkey-Anlagen

mit einer Effizienz von deutlich

mehr als 90 Prozent ab. Das ist in

der Tat eine reife Leistung.“ Ergänzt

Pinto: „Von hoher Bedeutung

war es für uns auch, dass wir trotz

des Austauschs von Maschinen in

bestehenden Anlagen und der Einbringung

unserer neuen Turnkey-

Linien unseren Kunden gegenüber

bei Aufrechterhaltung unseres hervorragenden

Services stets lieferfähig

bleiben konnten. Das war auch

deshalb so perfekt machbar, weil

KHS vorgegebene Termine strikt

einhielt und in dem von uns gewünschten

Zeitfenster, das von der

Planung bis hin zur Inbetriebnahme

mit 15 Monaten angesetzt war, alles

umgesetzt werden konnte.“

Richtung Wachstum

Teixeira: „Mit insgesamt fünf Füllund

Verschließsystemen, davon

zwei mit einem zusätzlichen Rinser

ausgestattet, zwei Etikettiermaschinen,

drei Packern, drei Palettierern,

zwei Abräumern, drei Pasteuren,

einem Kastenwascher, sechs Keg-

Reinigungs- und Füll-Linien, umfassender

Inspektionstechnik und

mehr als 1.000 Metern an Transporteuren

haben wir mit KHS das bislang

größte Projekt in der Unicer-

Geschichte im Bereich Abfüll- und

Verpackungstechnik realisiert. Mit

dieser Investition sind wir unserem

Ziel, weiteres Wachstum zu generieren

und Leca do Balio zu einem

Brauerei-Standort auszubauen, der

in Hinblick auf die Bierqualität, die

Anlageneffizienz, den Service und

die Berücksichtigung nachhaltiger

Aspekte bei der Produktion weltweit

führend ist, einen wesentlichen

Schritt näher gekommen.“

Zukunft

Auch künftig hat Unicer Großes

vor. Teixeira: „Für die Zukunft

können wir es uns durchaus vorstellen,

weltweit noch mehr Unicer-

Braustätten zu etablieren. Generell

lautet unser Ziel, den Umsatz bis

2020 auf ca. 1.000 Millionen Euro

zu verdoppeln.“

Autoren:

Frank Schneidermann Verkauf

Portugal, KHS GmbH,

Bad Kreuznach,

Tel.: +49/6 71/8 52-22 66, und

Kai Jusek KHS-Vertretung

Portugal, Pedro de Sintra,

Tel.: +3 51/2 19 24 82-23

Mehr unter: www.khs.com

54 3 • 2014

Ein starkes Team: Unicer und KHS

praktizierten von der Planung bis

zur Inbetriebnahme von KHS-

Turnkey-Linien und weiteren

KHS-Maschinen für bestehende

Anlagen alles in partnerschaftlicher

Zusammenarbeit und mit dem von

Unicer gewünschten Ergebnis.


INTERPACK

Etikette mit Innenstanzung

Für kreativ veredelte Etiketten mit hochwertigem

Druck und ihre flexiblen Verpackungslösungen

ist die Firma Carina ja bekannt und auch schon

öfters ausgezeichnet worden. Vor kurzem

bekamen aber einige Kunden der Firma eine

Flaschenpost, die es im wahrsten Sinne in sich

hatte – denn darin war beschrieben, wie die

Flaschenpost veredelt wurde.

Innenstanzung heißt das Zauberwort.

Ob Aussparungen an unterschiedlichen

Stellen oder beeindruckende

Effekte mit faszinierender

Tiefenwirkung, Innenstanzungen

eröffnen ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten

und lassen Produkte im

täglichen Wettbewerb glänzen.

„Von Wein über Duschgel bis hin zum

Kaffee, integrieren Sie Ihre Produktdetails

direkt in das Verpackungsdesign!

So werden die Kunden Ihr Produkt

mit ganz neuen Augen sehen“ so

die Beschreibung in der Flaschenpost.

Mehr unter: www.carini.at

Die Flaschenpost (rechts außen) und einige Muster beweisen die vielen Einsatzmöglichkeiten der Innenstanzungen.

Die Box mit idealen Maßen

Die Firma Pawel hat eine neue Verpackungslösung auf den

Markt gebracht - die PAWEL-UNIVERSAL-TRANSPORT-BOX

2.0 die durch ihre optimalen Maße für die Nutzung im

Container- und LKW-Versand ideal geeignet ist.

3-welliger Schwerwellpappe produziert

werden.

Mehr unter: www.pawel.at

Mit den Außenmaßen: 1150 x

800 x 800mm und Innenmaßen:

1115 x 765 x 650mm

ergibt sich in einem Standardcontainer

eine 100%e Flächenausleistung:


In einem 40 ́ Standardcontainer haben

60 Boxen Platz, in einen 40 ́

High Cube Container passen exakt

90 Boxen. In einem LKW-Sattelzug

haben 105 Boxen Platz 
(35 pro Lage,

3 Lagen hoch). „Das intelligente

Box-Konstruktionssystem sorgt generell

für eine enorme Stabilität. Bei

extremen Stapelbelastungen kann die

Box mittels fixierbaren Holzstaffeln

zusätzlich verstärkt werden. Diese

Fakten machen unsere Box absolut

einzigartig!“ so Mag. Pawel.

Praktisch wie ein Schuhlöffel

Die Box wird schon beim Aufsetzen

mit der Palette fixiert, damit gibt es

kein lästiges Verrutschen. Es gibt

auch keine störenden Deckellaschen

beim Ein-
und Auspacken durch

eine integrierte Fixierung. Zum Unterschied

anderer Boxensysteme ist

die Pawel-Universal-Transport-Box

2.0 von 4 Seiten befahrbar.Es gibt

auch kaum Probleme bei Punktbelastungen

des Bodens.
 Die Stapelbelastung

wird optimal auf die

Längskanten des unteren Kartons

übertragen. Zudem entstehen keine

Probleme beim Stehen auf nassem

Boden. Sie ist hitzebehandelt und

gekennzeichnet, gemäß den internationalen

ISPM15 Vorschriften, und

somit weltweit einsetzbar.

Andere Formate

Last but not least:
 Das System kann

jederzeit auf andere Formate umgelegt

werden und/ oder auch aus

FAKTEN

l Ideale Maße für Container und LKW

l kein lästiges Verrutschen auf

der Palette

l keine Probleme beim Stapeln

l keine störenden Laschen beim

Ein- und Auspacken

l keine Probleme auf nassem Boden

l 4-seitig befahrbar
weltweit einsetzbar

3 • 2014

55


t

Neues Ab Büro September 2014 bei

Resch an den Start

An Abend der offenen Tür, am 11. Juni hatten Kunden

die Gelegenheit,

SPAR

die neuen

in

Büroräumlichkeiten

Betrieb

der

Mit Resch competence in packaging und Resch distribution

LANICO & consulting auf sind Christa der und METPACK

Günter Resch

25. Firmenjubiläum anzustoßen.

Firma barcotec zu besichtigen und auch auf das

(„So richtig seit der interpack“ so Günter Resch), LANICO im Dienste präsentiert

bei der

Die neue Anschrift: Lainzer Straße 2, 1130 Wien.

der Verpackung unterwegs. Günter Resch: „ Wir wollen

Mehr unter: www.barcotec.at

mit unseren Partnern die Verantwortung für ganze

Linien (von der Planung bis zur Ausführung) übernehmen diesjährigen METund

vor Ort mit eigenen Technikern (immer in enger PACK in Essen

Zusammenrbeit mit den Partnerfirmen) die Kunden (Deutschland)

Auch für ein kleineres Distributionslager ist Pick-it-Easy

betreuen. Ein Mitarbeiter mit Erfahrung in der Linienplanung

und Projektabwicklung konnte bereits

Newtec im Kommissionierung, Verbund an der interpack eine sinnvolle Variante, um die Per-

Move ,ein semi-automatisches System von KNAPP zur

einen hocheffizienten

Can Former

gewonnen werden. Zu den Partnerfirmen zählen zur Zeit: Erstmals mit formance der Haver zu & Boecker erhöhen. Gruppe, Ab September zu der die 2014 Firma wird seit Pick-it-

Fuji-Packaging www.fuji-packaging.de, Beck-Packautomaten,

aus seiner CF Se-geraumerie. Die LANICO aus. NEWTEC speziellen BAG PALLETIZING Ausprägung ist ein für Spezialist die Kommissionierung für automatische des

Zeit Easy gehört, Move stellte bei SPAR die Firma in Maria Newtec Saal auf (Österreich) der interpack in einer

www.beck-packautomaten.de, Automated packging

www.autobag.de, Inno-tech www.innotech-gmbh.com, CF 411 ist ein Palettiersysteme Trockensortiments und Lösungen am eingesetzt. Ende der industriellen Die Station Prozesskette.

Die Maschinenfabrik bestehende regionale der HAVER-Gruppe Distributionslager ist auf Verpackungs- integriert. Die

wird in das

ILPRA www.ilpra.com und YAMATO Mehrkopfwaagen hocheffizientes

www.yamatoscale.com.

und Wägetechnik Versorgung spezialisiert. erfolgt Sie manuell entwickelt, über produziert die bereits und vorhandenen

und vielseitiges System zur Herstellung runder Dosen im mittleren

ver

Mehr unter: www.resch.eu.com und in der nächsten Ausgabe. treibt Systeme Stapler. und Anlagen Diese holen für das die Abfüllen Paletten und vom Aufbereiten Hochregallager, von das

und hohen Geschwindigkeitsbereich. Sie hat einen großen Verarbeitungsbereich

von 73 bis 200 Millimetern Durchmesser,

Schüttgütern als jeglicher Zwischenlager Art. Zum nach Produktspektrum dem Wareneingang gehören dient. Pack- Die Integration

für erfolgt pulverförmige im laufendem und granulierte Lagerbetrieb. Schüttgüter,

und Verladeanlagen

sehr schnelle Formatwechsel und eine hohe Leistung

Packmaschinen

Mehr

für

unter:

die Abfüllung

www.knapp.com

von Lebensmitteln und Tiernahrung

von bis zu 300 Dosen pro Minute vereint.

sowie Füllstationen und ganze Abfülllinien für flüssige und pastöse

Mehr auf der MetPack in

Produkte. „Somit paßt Newtec bestens zur Abrundung des Produktportfolios

der Gruppe“ so Ing. Sulger – der österreichische Vertreter

Halle 3, Stand H10 oder

unter www.lancio.de

der Firma – mehr unter: www.newtecbag.com oder unter www.sulger.at

Neuer Präsident bei Austropapier

pack&weg Besserer Stand, eröffnet handlicheres zweite Filiale Design, tropffreies

Dosieren: Greiner Packaging Internati-

Alfred Heinzel wurde Anfang Juni vom Vorstand der

Austropapier, Vereinigung der Österreichischen Papierindustrie,

Name zum ändert neuen Präsidenten sich der ...

siebenten und einem Wiener anerkannten Gemeindebezirk Verschlusshersteller

die zweite

Stolz onal eröffnete hat gemeinsam im Mai Erdal mit Güclüerler Breitsamer im + Ulrich

Der

Papierindustrie gewählt.

Filiale die von Verpackung pack&weg. „ Unser modifiziert. Service umfasst Dabei wurde

... die Produktion bleibt. Am BVL-Logistik Dialog in

Er folgt in dieser Funktion

die im unterschiedlichsten Sinne der Umwelt Versanddienstleistungenpackungsgewicht

Paketversand national reduziert. und interna-

Breitsamer-Ho-

auch das Gesamt-Ver-

der Pyramide

Wolfgang

feierte

Pfarl

Schoeller

nach, der

Allibert

7

ein besonderes

Jubiläum. Jahre lang 40 die Jahre österreichische

Produktion in Österreich.

tional, nigprodukte Sperrgutversand, in den Expresspakete neuen 350 und bzw. 500

Auch wenn Papierindustrie sich der Firmenwortlaut national und des öfteren geändert

international hat – Heinrich vertreten Puzelik, hat. Perstorp&Heinrich

2013 im Palettierung Handel. der Waren für unsere Kunden vor-

Gramm auch Inhalt Palettenversand fassenden PET-Flaschen bei dem wir auch sind die seit Januar

Puzelik, Mit PPS Alfred Perstorp Heinzel, Plastic CEO Systems, der Arca Systems,

Schoeller Heinzel-Gruppe, Arca Systems tritt nun und ein jetzt Schoeller

mit pack&weg! auch für Kunden mit geringerem

Mehr unter: nehmen. www.greiner-gpi.com

Günstig Paket zu versenden ist

Allibert weiterer die Produktion profilierter ist Unternehmer

geblieben. Stolz wurde

Versandaufkommen oder sporadischem Versand

auch noch an die eine Spitze Original-Konsum-Kiste der Interessenvertretung

aus der den Papierindustrie. ersten Jahren Im des Unterneh-

Versand führen wir in Zusammenarbeit mit

am Stand

möglich. Den nationalen und internationalen

der Firma

mens am Juli Stand 1947 der in der Firma Obersteiermark

präsentiert

Neues renommierten Hochregallager

Dienstleistern

Mehr unter:

geboren,

www.schoellerallibert.com

wuchs er in Kärnten

Pünktlich und nach wie nur DHL, acht GLS Monaten oder UPS Realisierungszeit hat Swisslog

auf, absolvierte die HTL Mödling

dem schweizerischen durch. Das Logistikdienstleister Besondere Silser Logistics Solutions

als Ingenieur für Maschinenbau,

studierte in München und

Kombination aus Paket-

AG zu Jahresbeginn an pack&weg! ein neues, ist die von Grund auf modernisiertes automatisches

Hochregallager übergeben.

diplomierte als Betriebswirt.

versand, Verpackungen

Nach Jahren als Planungstechniker

für Motoren

durch Swisslog vollständig online bestellen umgebaute und

Herzstück des

in

Logistikcenters

Wien kaufen oder

ist das

und Turbinen in München begann er 1974 seine Manager- Hochregallager. und

Verpackungsservice, Es erstreckt sich über bei

Unternehmerlaufbahn in den Papierfabriken Ortmann und Laakirchen,

die seinem Onkel Wilfried Heinzel bis 1988 gehörten. (13 Regaletagen). wir für Die Sie besondere verpacken An-

oder

90 Meter Länge dem und Sie 30 entscheiden, Meter Höhe ob

Nach Verkauf an SCA wurde er Vorstand der SCA Graphic forderung Paper

und später CEO der PWA und der SCA-Sparte Hygiene. schnell und langsam kaufen drehende, und Ihre Produkte palet-

selbst, noch in un-

bestand Sie vor darin, Ort die nicht Verpackungen nur für

Im Jahr 2001 kehrte Heinzel von Schweden nach Österreich tierte Waren eine serem effiziente Packbereich, Materilaflusslösung

zu finden, unseren sondern Filialen gleichzeitig in Wien dutzende Formate und

verpacken. Sie finden in

zurück und entwickelte hier seine eigene Unternehmensgruppe,

die heute Produktion (in Pöls, Laakirchen und Kunda in Est-unterschiedlichland), Handel, Großhandel und Papierrecycling umfasst. Er hält lagern. schen In Rekordzeit und unterschiedlichsten von 8 Füllmaterialien

Ausführungen Palettentypen von Versandkartons, zu

Versandta-

mehrere Aufsichtsratsmandate in österreichischen Unternehmen.

Über seine neue Aufgabe bei Austropapier meinte er: „Man oder Bio-Chips. Für gewerbliche Kunden steht

wie Luftpolsterfolie, Einschlagpapier, Packseide

Monaten ist es dem Projektteam

kann nie genug Interessenvertretung haben, Austropapier wird

gelungen

ein eigener

genau

Online-Shop

diese

für Verpackungen mit

sich optimal für die Bedürfnisse unserer Branche einsetzen.“

Nettopreisen Vorgabe umzusetzen.

zur Verfügung.“ so der Geschäftsführer

www.swisslog.com

- mehr unter: Mehr unter: www.packundweg.at

Mehr unter: www.austropapier.at

38 56 2•2014 3 • 2014

Neue Convenience

für Honigliebhaber


INTERPACK

3 • 2014

57


wellpappe

Wellpappe für Bioprodukte

Neben den Fragen der Wirtschaftlichkeit

rücken die Umwelteigenschaften

von Verpackungen

immer mehr ins Zentrum

des öffentlichen wie unternehmerischen

Interesses. Und so steigt auch

die Nachfrage nach Verpackungen

aus Wellpappe. Dieses Wachstum

vollzieht sich umweltschonend, denn

einerseits besteht Wellpappe aus

nachwachsenden Rohstoffen aus

nachhaltiger Forstwirtschaft, andererseits

wächst bei der Herstellung von

Wellpappe-Rohpapieren der Anteil an

Altpapier durch permanente Verbesserungen

beim Papierrecycling.

Kaskadische Nutzung

„Durch die kaskadische Nutzung

des Rohstoffs Holz, Zellstoff oder

Recycling-Papier erreichen wir in

der Herstellung von Wellpappe-Rohpapieren

sowohl ökologische wie

ökonomische Vorteile!“ Gemeint ist

damit etwa eine geringere Belastung

der Umwelt, Einsparungen von Treibhausgasen

(CO2), sowie geringere

Kosten und eine höhere Wertschöpfung.

Denn bei der Kaskadennutzung

wird der Rohstoff so lange wie möglich

im Wirtschaftssystem genutzt.

„Wellpappe kann mindestens zehn

Mal wiederverwendet werden“, so

Marte. Besonders im Handel werden

papierbasierte Verpackungen sortenrein

erfasst und vom Altpapierentsorger

abgeholt. Vom Entsorger wandern

sie zurück in die Papierherstellung,

der Stoffkreislauf papierbasierter Produkte

schließt sich damit wieder.

Wellpappe auf dem Weg zur

klimaneutralen Verpackung

Rund 80 Prozent der Wellpappe-

Rohpapiere bestehen in Österreich

aus Recyclingmaterial. Den Rest machen

Frischfasern aus, die aus Bruchund

Durchforstungsholz nachhaltig

bewirtschafteter Wälder gewonnen

werden. „Der Altpapierkreislauf hat

sich bewährt und genießt breite Akzeptanz

bei Handel, Industrie und

Bevölkerung“, so Marte. Wellpappe-

58 3 • 2014

„Das Bewusstsein für den Wert der Kreislaufwirtschaft stärken und

damit das Recyclingprinzip fördern“. Mit diesem Ziel gründeten die

Wellpappeverbände aus Österreich, Deutschland und der Schweiz

Ende 2012 das Forum Ökologisch Verpacken (FÖV). „Die moderne

Verpackung muss heute qualitativ hochwertig, umweltverträglich und

recyclingfähig sein“, betont Mag. Hubert Marte, Sprecher des Forum

Wellpappe Austria. „Nur gemeinsam können Hersteller und Händler

diese komplexe Aufgabe lösen“.

Verpackungen werden in Österreich

zu 98,8 Prozent recycelt - das ist absoluter

Weltrekord und für viele andere

Werkstoffe wie zum Beispiel

Kunststoff eine unerreichbare Zahl.

Wellpappe könnte so zur ersten klimaneutralen

Verpackung werden,

bestätigt auch Dr. Jörg Sommer, Vorstand

der Deutschen Umweltstiftung.

Er zählt zu einem Kreis von Experten

aus Handel, Industrie und NGO‘s,

die sich unter dem Dach der Initiative

Forum Ökologisch Verpacken (FÖV)

regelmäßig über Zukunftsfragen zum

Thema Verpackung austauschen.

Hohe Qualität

von Lebensmitteln

Wellpappe-Verpackungen sorgen dafür,

dass der Konsument ein großes

Toni Hubmann, Mag. Hubert Marte und Hubert Donhauser

Angebot an frischen Lebensmitteln

vorfindet, die sicher, qualitativ hochwertig

und hygienisch in die Regale

des Handels gelangen. Als ökologische

Transportverpackung leistet

die Wellpappe einen wesentlichen

Beitrag in der gesamten Lieferkette.

„Etwa 35 Prozent unserer Verpackungen

gehen in den Lebensmittelbereich

und werden anschließend

wieder recycelt. Das bedeutet: Jeder

dritte Quadratmeter Wellpappe wird

für den Transport von Milch, Joghurt,

Schokolade, Obst und Gemüse eingesetzt“.

Auf die Frage nach alternativen

Verpackungslösungen meint

Marte: „Es gibt Kunststoffverpackungen,

diese sind aber wesentlich

aufwändiger und lassen hinsichtlich

der Nachhaltigkeit einige wesentliche

Fragen offen.“ Für Toni Hubmann,

Eigentümer und Geschäftsführer

von Toni‘s Freilandeiern, hat

Nachhaltigkeit viele Aspekte: „Unsere

Lebensmittel sind kostbar. Damit

sie frisch und heil beim Konsumenten

ankommen, müssen wir sie

gut verpacken. Dafür verwenden wir

auch Wellpappe. Diese Verpackung

ist nachhaltig und kann immer wieder

verwendet und erneuert werden.

Schließlich wächst es ja auch in unseren

Hühnergärten als Flucht- und

Schattenspender nach, das Holz - die

Bäume. Damit können wir nicht nur

unseren Freilandhühnern das Leben

verschönern, sondern auch CO2 einsparen

und binden.“

Absatzplus - steigende Kosten

Die österreichische Konjunktur

nimmt langsam aber beständig Fahrt

auf. Auch der Absatz von Wellpappe

entwickelte sich im Jahresverlauf

zunehmend positiv. So stieg der

Wellpappe-Inlandsmarkt (Inlandslieferungen

und Import) in Österreich

gegenüber 2012 mengenmäßig um

4,3 Prozentpunkte an. In absoluten

Zahlen ausgedrückt sind das 382.181

Tonnen gegenüber 366.536 im Jahr

2012. „Gesamt betrachtet hat sich die

österreichische Wellpappe-Industrie

im Jahr 2013 auf hohem Niveau gut

gehalten“, so Forum Wellpappe Austria-Sprecher

Hubert Marte. Für 2014

rechnet er mit einem Mengenwachstum

und einem Absatzplus von 1,8

bis 2,0 Prozent.

Wellpappe kreativ

Die Wellpappe-Industrie beschäftigt

derzeit in Österreich 1.769 Mitarbeiter

und rund 80 Lehrlinge. Die Berufe

sind vielfältig und attraktiv. Neben

VerpackungstechnikerInnen werden

laufend MechatronikerInnen, MechanikerInnen,

ElektrikerInnen und

Industriekaufmänner und -frauen gesucht.

Wie kreativ die Lehrlinge der

Wellpappe-Industrie in Österreich

sind, beweisen sie jedes Jahr bei ihrem

bereits traditionellen Lehrlingswettbewerb

am Wolfgangsee. Im

Jahr 2013 sprangen die wagemutigen

Lehrlinge aus einer Weltraumkapsel

aus Wellpappe. „Heuer veranstalten

wir die ‚Wellpappe-Ritterspiele‘ mit

Wettkämpfen von Boot zu Boot“,

freut sich Hubert Donhauser vom

Forum Wellpappe Austria und Verkaufsleiter

von Dunapack Mosburger.

Mehr unter:: www.wellpappe.at


INTERPACK

3 • 2014

59


INTERPACK

60 3 • 2014

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