scania bewegt 2012-02

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scania bewegt 2012-02

Die Scania Kehrmaschine reinigt unter anderem Straßen an Baustellenausfahrten (großes Bild

und oben links). Dazu nutzt sie nicht nur rotierende Bürsten, sondern auch einen Hochdruck-

Wasserstrahl (Mitte). Gesteuert wird die Reinigung über ein Bedienelement im Cockpit (unten links).

Sauber bleiben

Straßen zu kehren ist bei Weitem nicht nur eine kommunale Aufgabe. Auch Bauunternehmen sind verpflichtet, die

Ausfahrten an ihren Baustellen sauber zu halten. Die Faber-Gruppe nutzt ihre Scania Kehrmaschine aber auch, um

abgefräste Straßen für den neuen Asphalteinbau vorzubereiten. Text: Martin Häußermann; Fotos: Martin Heying

Wenn Sie wollen, versetzen wir

Berge für Sie“, verspricht Faber-

Bau auf seiner Homepage. In der

Tat ist die Faber-Gruppe in Alzey

ein höchst vielseitiger Betrieb

innerhalb der Baubranche. Das 1909 gegründete

Traditionsunternehmen, das heute zum französischen

Baukonzern Eiffage gehört, bietet im

Bereich Hoch-, Tief- und Straßenbau sowie Wassertechnik

seine Leistungen als Generalunternehmer

an. Straßenbau reicht bei Faber vom einfachen

Radweg bis zur sechsspurigen Autobahn.

Zur Expertise der Baufachleute gehören auch

Dienstleistungen wie das fachgerechte Abfräsen

von Straßenbelägen, was das Tochterunternehmen

Albert Beitz GmbH durchführt.

Dazu nutzt Beitz eine der größten Straßenfräsen

Europas. Alleine allerdings ist diese gigantische

Maschine nutzlos. Sie fährt immer im

Verband mit einem Kipper, der das abgetragene

Fräsgut aufnimmt, und einer Kehrmaschine.

Diese reinigt mit Hochdruck-Wasserstrahl und

rotierenden Bürsten die abgefräste Fläche vom

verbleibenden Fräsgut sowie von Staub und

bereitet sie so für den neuen Asphalteinbau vor.

Diese Kehrmaschine ist ein von Motoren Baader

gelieferter Scania P 320 mit einem Aufbau von

Brock, der für seine Arbeit 3.000 Liter Frisch- und

Schmutzwasser bunkert.

Die Gründe für die Beschaffung des

Scania, der im Umkreis von rund 150 Kilometern

auch die Zufahrten von Faber-Baustellen

reinigt, nennt der Leiter Maschinentechnik

(MTA) Markus Kasper: „Wir hatten schon vorher

einen Scania und waren mit dem sehr zufrieden.

Außerdem fährt der P 320 nicht nur gut vorwärts,

sondern auch ziemlich schnell rückwärts. Das ist

ein wichtiges Argument, besonders, wenn wir auf

einspurigen Fahrbahnen arbeiten.“ Den positiven

Eindruck kann Udo Brandt, Fahrer und Maschinist

bei Beitz, nur bestätigen: „An dem P 320

gefällt mir die Motorleistung, der geringe Spritverbrauch

und die einfache und übersichtliche

Bedienung.“

Fahrer und Maschinist Udo Brandt ist mit

seinem neuen Scania hochzufrieden.

8 SCANIA BEWEGT • 2.2012 www.scania.de

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