King's Report 2005-02 - Scania

scania.de

King's Report 2005-02 - Scania

ISSN 1618-9760

B 46248

Mit Scania unterwegs

Nr. 2

Juli

2005

Bestellnummer/Edition: 3:22 2005 02

www.scania.de

Erste Hürde

Young European Truck Driver: Die deutschen

Finalisten stehen fest

Seite 6

Trainingslauf

Wie Scania Lkw-Fahrer für den

Job fit macht

Seite 10

Saubere Busse

Die neuen Busmotoren erfüllen

die strengen Abgasnormen

Seite 14


7/04

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Editorial

Liebe Leserinnen

und Leser,

im KING’S REPORT, bei unseren Händlern und

über die Fachpresse haben wir Anfang dieses

Jahres junge Fahrerinnen und Fahrer zu unserem

internationalen Wettbewerb „Young

European Truck Driver“ eingeladen. Die

überaus große Resonanz

hat uns wirklich

sehr gefreut: 1.807 Kandidaten

haben sich um

eine Teilnahme beworben.

Die 80 Fahrer und

Fahrerinnen mit den

meisten richtigen Antworten

bewiesen ihr

fahrerisches Geschick

und ihr theoretisches

Wissen bei den nationalen

Qualifikationsrunden

am Nürburgring.

Viele Kandidaten hatten

ihr Lkw-Know-how

aufgefrischt, bevor sie an den Start gingen.

Die Aufgaben waren durchweg anspruchsvoll,

dennoch war die Stimmung an allen vier

Tagen hervorragend. Die Teilnehmer der Vorrunden

waren von der Veranstaltung begeistert

– das ist gut, denn mit Freude Gelerntes

vergisst man nicht so leicht. Und genau das ist

uns wichtig: Die Teilnehmer sollen beim Wettbewerb

viel lernen, denn gut ausgebildete

Fahrer tragen zur Sicherheit im Straßenverkehr

bei. Doch Scania will nicht nur das

Sicherheitsbewusstsein der jungen Fahrer und

Fahrerinnen fördern, sondern unterstützt mit

dem „Young European Truck Driver“ auch

eine EU-Richtlinie, die Berufskraftfahrer zu

zusätzlichen Fahrtrainings verpflichtet.

Allzeit gute Fahrt und viel Spaß beim Lesen!

Ihr

Erik Ljungberg

Leiter Kommunikation und Marketing

Scania Deutschland

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News

Kurz notiert

Nachrichten aus der Nutzfahrzeugbranche

und dem Unternehmen Scania

Report

Flotte Euro 4-Flotte

Für die Schüttgutspedition Schuster aus dem

Westerwald ist das Beste gerade gut genug

Freundliche Übernahme

Schwere Lasten auf neuen Schultern: Stefan

Möllenbeck tritt in die Fußstapfen seines Vaters

Familienfest

Großfamilie Sturm feierte ihren 200. Scania Lkw

und 25-jähriges Werkstattjubiläum

Rund um den Globus

Fotograf Dan Boman reist in aller Herren Länder,

um Scania Lkw effektvoll abzulichten

Titelthema

Die Vorentscheidung

Bei der nationalen Vorrunde für den Wettbewerb

Young European Truck Driver mussten sich die

jungen Fahrer mächtig ins Zeug legen

Technik

Mehr als fahren

Bei den Trainings von Scania können auch

altgediente Trucker noch etwas lernen

Busse fit für Euro 4 und 5

Die 9-Liter-Busmotoren erreichen über eine

innermotorische Lösung die Abgasnormen

Kundenservice

Auf der Fachmesse transport logistic in München stellte

Scania seine Dienstleistungen vor

Service

Gewinnspiel

Drei Fragen beantworten und tolle Preise gewinnen

King’s Tipps

So steuern Fahrer Scania Lkw sparsam

Truckershop

Attraktive Accessoires für Scania Fans jeden Alters

Editorial / Inhalt 3

IMPRESSUM

KING’S REPORT – mit Scania unterwegs

8. Jahrgang, 2. Ausgabe

ISSN 1618-9760

Herausgeber:

Scania Deutschland GmbH

August-Horch-Str. 10

D-56070 Koblenz

Anschrift:

Redaktion KING’S REPORT

c/o Scania Deutschland GmbH

Sieglinde Michaelis

August-Horch-Str. 10

D-56070 Koblenz

Tel. 02 61 / 8 97 -2 08

Fax 02 61 / 8 97 -4 05

Deutsche Internetadresse:

http://www.scania.de

Realisation:

drivemedia

Agentur für Corporate Publishing der

Verlage

Heinrich Vogel GmbH Fachverlag

Springer Transport GmbH

Neumarkter Straße 18

D-81664 München

Tel. 0 89 / 43 72 - 21 33

Fax 0 89 / 43 72 - 24 77

http://www.drivemedia.de

Redaktion: Annette Keck

Autoren dieser Ausgabe: Kai Kalbitz, Annette

Keck, Richard Kienberger, Christian Ort,

Rocco Swantusch, Manfred Verding

Art Director: Dierk Naumann

Layout & Composings: Arno Krämer

Titelbild: Karel Sefrna

Fotos: Hövelmann & Böckenholt, Autoren,

Martin Heying, Karel Sefrna,

Scania Deutschland, Scania CV AB

Cartoon: Motionless Movie Productions

Druck: F & W Mediencenter, Kienberg

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck und elektronische Verarbeitung nur

mit schriftlicher Zustimmung des Herausgebers.

Für unverlangt eingesandte Text- und Bildbeiträge kann keine Gewähr

übernommen werden.


4 News

Jubiläum in Duisburg

Wettkampf der Maschinisten

D

ie Auslieferung des 5.000sten Scania

Lkw feierte die Gerd Breuer GmbH in

Duisburg. Das Jubiläumsfahrzeug, ein Haubenwagen

T 420, überreichten Jörg Breuer,

Geschäftsführer des Scania Partners, und

Helmut Süring, Gebietsleiter Verkauf bei

Scania Deutschland, dem Inhaber der Spedition

Blüggel u. Sohn, Friedhelm Blüggel.

Für das Duisburger Transportunternehmen

rollen mittlerweile über 100 Scania Lkw

auf den Straßen.

Die Gerd Breuer GmbH betreut ihre Kunden

an den Standorten Duisburg und Wuppertal

und arbeitet mit den Scania Service-

Partnern in Essen, Krefeld, Kaarst und Langenfeld

zusammen. Gerd Breuer leitet mit

seinen Söhnen Mark und Jörg das Familienunternehmen,

das seit Ende der 60er Jahre

Scania Lkw verkauft und über 70 Mitarbeiter

beschäftigt.

nfang Mai lud der Scania Servicepartner

ALandboden Agrodienste Osterwieck zum

ersten Maschinisten-Cup der Feuerwehren

des Landkreises Halberstadt ein. Neben

17 Feuerwehren folgten rund 500 Besucher

der Einladung nach Berßel. Die Vertreter der

Feuerwehr Wülperode kamen am besten mit

den zwei gestellten Aufgaben zurecht und

verwiesen die anderen auf die Plätze. Wie im

Reglement vorgesehen, testeten die Feuerwehren

zuerst ihr theoretisches Wissen, bevor sie

im praktischen Teil eine Fahrübung absolvierten.

Hierzu war ein dem Fahrerwettbewerb

„Young European Truck Driver“ nachempfundener

Geschicklichkeits-Parcours aufgebaut.

Als Lohn der Mühe nahmen die Sieger

den Wanderpokal des Feuerwehrverbands

des Landkreises Halberstadt sowie ein

Präsent des Scania Servicepartners entgegen.

Auch die Zweit- und Drittplatzierten

wurden mit je einem Pokal

und weiteren Sachpreisen bedacht.

Als Teil des Rahmenprogramms stellten

Scania Gera und Scania Hannover je einen

Vorführwagen vom Typ R 420 für Probefahrten

zur Verfügung. Viele der Anwesenden

nutzten diese Möglichkeit und äußerten sich

im Anschluss durchweg positiv zu den Fahreigenschaften

der Scania. Für Begeisterung

sorgten auch Schauvorführungen und Stände

mit Lkw-Zubehör und Feuerlöschgerät verschiedener

Unternehmen. Der nächste Maschinisten-Cup

ist für 2006 im Landkreis

Quedlinburg geplant.

Helmut Süring und Jörg Breuer mit

Spediteur Friedhelm Blüggel (v.l.).

Zeigt her eure Trophäen: Die Gewinner des Maschinisten-

Cups hatten allen Grund, gut gelaunt zu sein.

Grund zur Freude

Klaus Röther, Andy Hannebohm, Margit

Hannebohm, Sylvain Boutron, Bernd

Baader und Yves Hannebohm (v.l.).

eit bereits 35 Jahren zählt die Motoren-

SBaader GmbH in Neustadt zu den Scania

Partnern. Geschäftsführer Bernd und Andrea

Baader leiten den Familienbetrieb in nunmehr

dritter Generation. Sie freuten sich vor kurzem

über die Auslieferung des 3.000sten

Scania Fahrzeugs. Den Scania R 580 übergaben

Bernd Baader und Verkäufer Klaus

Röther der Firma Hannebohm Transport

GmbH aus Böhl-Iggelheim. Deren Inhaber

Yves und Margit Hannebohm nahmen den

künftigen Arbeitsplatz von Fahrer Sylvain

Boutron in Empfang. Das Unternehmen ist

im Gefahrguttransport tätig und seit über

zehn Jahren Kunde von Motoren-Baader.


News 5

Bus-Boom in Schweden

ber eine große Nachfrage nach Bussen

Üfreut sich Scania in Schweden. Seit Jahresbeginn

verkaufte das Unternehmen in seiner

Heimat 283 Stadt- und Überlandbusse.

160 Busse rollen im Dienst der wichtigsten

Busbetreiber Schwedens wie Connex, Busslink

und Buss i Väst. Die übrigen 123 Fahrzeuge

sind Ethanol-betriebene Vorortbusse,

die Stockholms Lokaltrafik (SL), der Betreiber

des öffentlichen Nahverkehrs im Großraum

Stockholm, ausgewählt hat. Wenn bis

Anfang nächsten Jahres die letzten Busse aus

dieser Bestellung ihre Fahrt aufnehmen, wird

die Flotte der Ethanol-betriebenen Busse bei

SL auf 350 Exemplare angewachsen sein.

Damit setzt Stockholm den Kurs hin zu

einem von fossilen Brennstoffen unabhängigen

öffentlichen Nahverkehr fort.

Auf dem Heimatmarkt

zurzeit sehr gefragt:

Busse von Scania.

Kurz notiert

Umgerüstet

Bald rollt der letzte

Scania Hauber vom Band.

Die Motoren-Baader GmbH übergab vor

kurzem ein nagelneues Löschfahrzeug an

den Leiter der Berufsfeuerwehr Ludwigshafen,

Peter Friedrich. Der für den Feuerwehreinsatz

umgerüstete Scania der Baureihe

4 mit einem 300 PS starken Motor

verfügt als erster städtischer Lkw in einer

deutschen Gemeinde überhaupt über einen

Rußpartikelfilter. Er ist das dritte von Motoren-Baader

verkaufte Löschfahrzeug.

Abschied vom Hauber

ime to say goodbye: Im Herbst läuft das

Tletzte Scania T-Modell vom Band. Diese

Entscheidung bedeutet das Ende einer Lkw-

Ära beim schwedischen Hersteller. Den Ausschlag

für den Entschluss, die Produktion des

einstigen Flaggschiffs einzustellen, gab das

gesunkene Käuferinteresse. „Weltweit verkaufte

Scania im vergangenen Jahr weniger

als 1.000 Haubenwagen“ so Scania Vize-

Präsident Gunnar Rustad. Der Grund: „Auf

sämtlichen Märkten geht der Trend eindeutig

in Richtung Frontlenker“, erklärt Gunnar

Rustad, „Längenvorschriften sowie die Anforderungen

an die Produktivität auf einem

stark umkämpften Markt haben fast überall

auf der Welt dazu geführt, dass der Markt für

Haubenwagen stetig kleiner wird.“

Scania bot in den letzten 15 Jahren fast als

einziger Hersteller Hauber an. In den 70er

Jahren war noch rund jeder zweite von

Scania gefertigte Lkw ein Hauber, in den 80er

Jahren nur noch rund ein Viertel. Mitte der

90er Jahre fiel der Wert auf 20 Prozent, im

vergangenen Jahr war von fünfzig produzierten

Lkw lediglich ein einziger ein T-Modell.

Im Fahrzeug mit der charakteristischen langen

Schnauze fühlten sich die Fahrer früher

besonders sicher. Für einen Hauber sprach

auch die Tatsache, dass er einfach zugänglich

für Wartungsarbeiten ist. Beide Argumente

zählen im Zeitalter von modernen, sicheren

Frontlenkern, die mit weniger Wartung auskommen,

nicht mehr. Auch deshalb zeigen

sich heute immer weniger Hauber auf den

Straßen. Mit einer Ausnahme: Nordamerika.

Doch müssen Nostalgiker nicht über den

Teich jetten, um die sympathischen Lkw zu

sehen: Unter www.scania.com ist eine Bildergalerie

mit den Scania Haubenwagen aus den

vergangenen 100 Jahren verfügbar.

Rußpartikelfilter

eingebaut

Die Martin Knirsch Kraftfahrzeuge GmbH

in Karlsruhe hat das erste Kundenfahrzeug

mit einem Rußpartikelfilter nachgerüstet.

Mitte Mai lieferte der Scania Händler den

P94 LB4x2 Tankwagen mit 300 PS seinem

Kunden, der Udo Hofmann GmbH, einer

Esso-Vertretung in Weissach.


6 Titelthema

Olympia für Trucker

Der Startschuss für den Young European Truck Driver 2005 ist gefallen. In den

nationalen Qualifikationsrunden kämpften die Teilnehmer mit schwierigen Aufgaben.

Peter Wranik-Schiefer: „Die Veranstaltung

war prima. Der

Hindernisparcours war

eine ziemliche Herausforderung

und absolut nicht

mit links zu nehmen. “


Titelthema 7

Hochkonzentriert lenkt Peter ein. Erste

Schweißperlen bilden sich auf der Stirn,

obwohl es im Scania gar nicht so heiß

ist. Das erste Tor ging eben noch gut, aber

jetzt schrammt der Reifen des Trailers an der

Pylone entlang. „Verdammt“, flucht Peter

leise, und Fahrertrainer Norbert notiert den

ersten Strafpunkt. Peter Wranik-Schiefer ist

einer von 80 Teilnehmern, welche die nationale

Vorentscheidung des Young European

Truck Driver, des internationalen Fahrerwettbewerbs

von Scania, erreicht haben. In vier

Gruppen à 20 Teilnehmer geht’s jetzt im Fahrsicherheitszentrum

am Nürburgring um die

Qualifikation fürs deutsche Finale. Je drei

Fahrer aus jeder Runde kommen weiter.

Zusammen mit dem Sieger aus dem 2003er-

Wettbewerb, Björn Luginsland, kämpfen die

besten zwölf Teilnehmer am 13. August ebenfalls

im Fahrsicherheitszentrum am Nürburgring

um den Einzug ins Finale in Schweden.

Die erste Hürde hatte Peter ganz gut gemeistert.

„Der Fragebogen, den es zur Qualifikation auszufüllen

gab, hatte es schon in sich“, meint er.

Fragen zur Verkehrssicherheit, zu Scania ganz

allgemein und Praxiswissen, das noch von der

Führerscheinprüfung parat sein sollte ... „Erstaunlicherweise

hatten wir keinen Teilnehmer,

der alle Fragen richtig beantworten konnte“,

meint Erik Ljungberg, Leiter Kommunikation

und Marketing bei Scania Deutschland. „Wir

hatten gedacht, wir müssten aus den insgesamt

1.807 Teilnehmern auslosen. So aber kamen

nur die Kandidaten mit den meisten richtigen

Antworten in die Vorentscheidungen zum deutschen

Finale.“ Waren die Fragen denn so

schwer? „Immerhin ist der Hauptpreis des Europafinales

ein Scania der Baureihe R! Und der

deutsche Sieger bekommt für seine Firma für

ein Jahr kostenlos eine ScanRent Zugmaschine.

Da müssen wir doch auch die Qualifikation

entsprechend hoch aufhängen“, so Ljungberg.


8 Titelthema

Station „Erste Hilfe“

Einfach etwas tun!

Die Ergebnisse beim Wertungspunkt

„Erste Hilfe“ waren durch die Bank

nicht sehr gut. DRK-Rettungsleiter Winfried

Kube macht dafür zwei Ursachen

aus: „Zum einen ist der Ausbildungsstand

derer, die schon

lange einen Führerschein

haben, teilweise recht

schlecht – oft sogar veraltet.

Zum anderen trauen

sich die Leute aus falscher

Angst nicht, Maßnahmen

einzuleiten. Obwohl es

nichts Schlimmeres gibt,

als nichts zu tun!“ Im

konkreten Fall des simulierten

Motorradunfalls erläutert Winfried

Kube noch einmal die richtigen

Schritte:

1. Unfallstelle absichern und Verletzte

aus dem Gefahrenbereich bringen

2. Bei Motorradfahrern Helm abnehmen.

Winfried Kube weist explizit

darauf hin, dass dies früher anders

gelehrt wurde. Inzwischen hat sich

aber gezeigt, dass wesentlich mehr

Leute starben, weil der Helm nicht

abgenommen wurde (nicht erkannte

Verletzungen, Ersticken am Erbrochenen),

als Menschen verletzt wurden

beim Abnehmen des Helmes

3. Atmung kontrollieren und Verletzten

ansprechen

4. Den Verletzten in die stabile Seitenlage

bringen

5. Notruf absetzen, dabei genauen Ort,

Anzahl und Art der Verletzungen

durchgeben

6. Den Verletzten „pflegen“, also ansprechen,

beruhigen, die Atmung erneut

kontrollieren

7. Den Verletzten zudecken

8. Seine Wunden versorgen

In erster Linie geht es beim Wettbewerb um

mehr Verkehrssicherheit. Vor allem junge Lkw-

Fahrer sollen für sicheres und vorausschauendes

Fahren sensibilisiert werden. Daher durften

sich nur diejenigen bewerben, die nicht älter als

35 Jahre sind. Peter Wranik-Schiefer kämpft indes

mit der Tücke des Parcours. „Defensive

Driving“ ist Peters Hürde ins Finale. Die Aufgabe

praxisnah: eine Umleitung, die mit dem Sattelzug

nur schwer zu meistern ist, abgesteckt

mit Pylonen, Stangen und als Krönung noch

mit Rangiermanöver. Als wäre das noch nicht

genug, haben sich die Fahrertrainer von Scania

noch eine Gefahrenbremsung auf rutschigem

Untergrund einfallen lassen. Einfahren mit

30 km/h und vor der Wasserfontäne zum Stehen

kommen. Peter ist nervös, zirkelt den Zug

um die Hütchen, steigt voll in die Eisen – der

Zug steht 15 Meter vor dem Hindernis. Peter

ist erleichtert. Doch die Enttäuschung folgt.

Fahrertrainer Norbert Zapf notiert trotzdem

Strafpunkte, weil Peter statt der vorgeschriebenen

30 km/h nur 21 km/h auf dem Tacho hatte.

„Das macht’s natürlich leichter, die Zielbremsung

zu schaffen“, so Norbert, „Weil’s den

anderen gegenüber unfair wäre,

die die vorgeschriebene Geschwindigkeit

fahren, gibt’s eben Strafpunkte!“

Noch ist Peter nicht erlöst. Ein

Durchfahrverbot für Lkw, ein verstecktes

Stoppschild und ein Abbiege-Gebot

meistert er souverän.

Dann geht’s ans Rückwärtsrangieren.

Die Schweißperlen auf Peters

Stirn sind mehr geworden. Bloß

nicht in den Rasen kommen, nur

keine Pylone umfahren und dann

auch noch auf 30 Zentimeter an

die Heckbegrenzung heranfahren.

Was Peter im Alltag ohne Problem bewältigt,

dauert in der Wettbewerbssituation länger. Vier

Züge, dann steht der Sattel endlich richtig, und

Peter hat die Prüfung gemeistert.

„Trotzdem habe ich ein gutes Gefühl“, meint

Peter. „Meinen Kollegen ist es kaum besser ergangen,

ist ’ne wirklich knifflige Sache.“ Aber

von Erlösung keine Spur. Kaum hat sich Peter

Florian Graner: „Seit zwei Jahren

fahre ich einen Hängerzug.

Das war

eine Umstellung,

einen

Sattelzug zu

steuern. Trotzdem bin ich in

der Endausscheidung. “

Eine enge Passage beim

Parcours „Defensive Driving“.

etwas erholt, winkt Fahrertrainer Roger

Fürschbach. Ökonomisches Fahren steht auf

dem Programm. Ein kleiner Rundkurs durch

die Dörfer rund um die Müllenbach-Schleife.

„Und denk dran“, mahnt Roger, „halt dich an

die Straßenverkehrsordnung!“ Dann folgt eine

kurze Einweisung ins Fahrzeug und los geht’s.

Vorsichtig fährt Peter den voll beladenen Zug

durch enge Dorfstraßen, hat stets ein Auge auf

dem Tacho, um ja nicht zu schnell zu werden.

Einen kleinen Ausrutscher leistet

er sich dennoch. Als die Bebauung

im letzten Dorf endet, lässt er den

Zug leicht bergab rollen, um den

Schwung zu nutzen. „Leider hast

du, wie die meisten deiner Kollegen,

übersehen, dass das Ortsende

erst 200 Meter weiter kam“, erklärt

ihm Roger und notiert 50

Strafsekunden für 10 km/h Geschwindigkeitsüberschreitung.

Zurück am Fahrsicherheitszentrum,

ist Peter erst mal erlöst und

gönnt sich eine Tasse Kaffee. Derweil

bemüht sich Marco Prehn an

der Station „Absatteln, wenden im Wendehammer

und anschließendes Aufsatteln“, möglichst

alles richtig zu machen. Noch in der Einführung

hatte Instrukteur Jörg Ebert erklärt:

„Wir machen das nach den Vorschriften der Berufsgenossenschaft

– so wie ihr das eigentlich

jeden Tag machen sollt.“ Marco ist fit. Von der

Prüfstellung der Feststellbremse über Unterleg-


Titelthema 9

keile vor und hinter der Achse bis hin zur

Warntafel, er macht alles richtig. Auch die Reihenfolge

beim Abkuppeln stimmt. Elektroleitungen,

rote Luftleitung, gelbe Luftleitung – alles

korrekt. Fahrertrainer Eberhard Klein meint

noch: „Die Reihenfolge, wie beim Bund gelernt

– schwarz, rot, gold (gelb)!“, doch dann trifft

auch Marco der Prüfungsstress. Im Bestreben,

alles bestens zu machen, lenkt er im Wendehammer

zu früh ein. Statt in fünf Zügen zu wenden,

werden es sechs, sieben, acht ... Die Zeit

läuft, irgendwann winkt der Fahrertrainer ab.

Auch wenn Marco anschließend wieder vorbildhaft

aufsattelt, bei dieser Übung bleibt er ohne

Punkte.

Trotz Prüfungssituation bleibt Alexandra Gutheil,

eine von sieben Frauen, die sich für die

Vorrunden qualifiziert haben, ganz cool. Die

junge Kraftverkehrsmeisterin erledigt die Aufgabe

souverän. Im normalen Leben fährt sie

Holz auf einem MAN. Übrigens sind gut zwei

Drittel Teilnehmer beim Young European

Truck Driver nicht mit einem Scania unterwegs.

Dass sie auch die Scania spezifischen Fragen

draufhaben, spricht für gute Vorbereitung.

Dass Alexandra nicht nur in der

Praxis gut ist, zeigt sich am Ende

des Tages. Trotz Studium der Wirtschaftswissenschaften

an der Fernuni

hatte sie noch genügend Zeit,

sich so gut vorzubereiten, dass sie

die besten Ergebnisse in der Theorie

abliefert. Entsprechend groß ist

die Enttäuschung, dass sie es dennoch

nicht in die Top-Drei dieses

Ausscheidungstages schafft.

Eine echte Herausforderung für alle

Teilnehmer ist die Station „Erste

Hilfe“. Winfried Kube, Rettungsleiter

beim Deutschen Roten Kreuz

(DRK) in Dillenburg, hat mit seinen

Kollegen einen Motorrad-Unfall

simuliert. Die Aufgabe der

Sascha Linne: „Meine Frau hat

gerade den BCE-Führerschein

gemacht und

ich hab mit

ihr gebüffelt.

Sonst wäre

ich in der Theorie noch

schlechter gewesen. So hat’s

immerhin noch zum dritten

Platz gereicht. “

Teilnehmer: die Motorradfahrerin richtig versorgen

und alle nötigen Maßnahmen zur Rettung

einleiten. „Die Unfallstelle ist bereits abgesichert,

Sie kommen jetzt hinzu und müssen alles

Weitere einleiten“, erklärt Kube Michael

Beyer, Lkw-Fahrer bei der Spedition Sturm in

Kaarst. Völlig richtig, spricht Michael erst einmal

die Verletzte an. Dann setzt er

einen Notruf ab. Bei den weiteren

Schritten herrscht dann doch

große Unsicherheit. Helm abnehmen

oder nicht? Verletzte in die

stabile Seitenlage bringen? Michael

ist unsicher. „Am Ende mache

ich noch etwas falsch, dann ist es

doch besser, ich warte, bis der

Notarzt kommt?“ Wieder mal ist

DRK-Mitarbeiter Winfried Kube

nicht wirklich zufrieden: „Die Defizite

im Bereich der ersten Hilfe

sind groß. Wir hätten an unserer

Station 100 Punkte zu vergeben

gehabt. Der Beste hatte heute 52,

das ist nicht besonders gut. Alle

Verkehrsteilnehmer müssten sich

mehr um ihre Fortbildung kümmern“.

Michael ist nach der „Ersten Hilfe“ nicht mehr

so zuversichtlich. „Es ärgert einen, dass man

einmal Gelerntes nicht mehr umsetzen kann.

Hier galt es, den vorgeschriebenen Abstand

zu den Radfahrern einzuhalten.

Da muss ich wohl noch etwas an mir arbeiten.“

Hoffnungen auf den Sieg hat er sich sowieso nie

gemacht – sagt er zumindest. „Dabei sein ist alles.

Ist doch schon mal schön, unter mehr als

1.800 Leuten in die Qualifikationsrunden gekommen

zu sein. Und gelernt habe ich heute in

jedem Fall ’ne ganze Menge.“

Trotz des kleinen Dämpfers geht Michael mit

seinem Bruder Markus, der es ebenfalls in die Finalausscheidungen

geschafft hat, mit ein wenig

Resthoffnung zur Bekanntgabe der Ergebnisse.

Erik Ljungberg macht’s spannend. Er ruft die

Teilnehmer von hinten auf. Nur noch fünf Fahrer,

die ihr Ergebnis noch nicht kennen. Drei davon

sind im Finale dabei – und Michael sitzt unter

ihnen. Dann geht’s ganz schnell: „Im Finale

sind Sascha Linne, Florian Graner und ... Michael

Beyer!“ Es dauert ein paar Sekunden, bis Michael

begreift. Dann reckt sich die geballte Faust

nach oben. Die Mühe hat sich gelohnt. Michael

nimmt nicht nur jede Menge Wissen mit nach

Hause. Er fährt als einer der zwölf Teilnehmer

erneut zum Nürburgring. Dort wartet eine neue

Herausforderung auf ihn und das Flugticket zum

Europafinale – wenn er denn der Beste ist.

KING’S REPORT: Hast du zu irgendeinem Zeitpunkt

gedacht, dass du bei den Finalisten bist?

Michael Beyer: Nein! Damit habe ich nie gerechnet

– oder vielleicht doch, insgeheim ...

KR: Bei welcher Aufgabe, denkst du, warst du

besonders gut?

Beyer: Nachdem ich mich jetzt so umgehört

habe, wie die einzelnen Teilnehmer die Wertungen

abschlossen, habe ich mich wohl auf dem

Parcours „Defensive Driving“ und beim ökonomischen

Fahren ganz gut angestellt.

KR: Wo lief’s weniger gut?

Beyer: Bei der „Ersten Hilfe“ habe ich sicher

keine Glanzleistung gezeigt. Und das Wenden

in fünf Zügen war bei mir mehr ein Wenden in

15 Zügen.

KR: Wie hast du vom Young European Truck

Driver erfahren?

Beyer: Wir fahren bei uns in der Spedition

Sturm Scania Lkw und bekommen auch den

KING’S REPORT. Dazu waren ja Presseberichte

in den einschlägigen Fachzeitschriften. Also

hab ich den Fragebogen angefordert, ausgefüllt

und es hat ja auch geklappt.

KR: Was hat dein Chef dazu gesagt?

Beyer: Also, erst war er nicht so begeistert, weil

ich Urlaub nehmen musste. Aber jetzt hoffe ich

natürlich, dass er schon ein wenig stolz darauf

ist, einen der Finalisten in der Firma zu haben.

KR: Schon mal Gedanken gemacht, was passiert,

wenn du den Scania für ein Jahr oder sogar

den Hauptpreis beim Europafinale gewinnst?

Beyer: Nee, ehrlich nicht. Die Sache am

Nürburgring im August geh ich ganz lockerflockig

an, das hat mir heute in der Vorrunde

auch geholfen. Wenn’s klappt, ist’s gut, und

wenn nicht, gilt nach wie vor, was ich heute

schon mal während der Veranstaltung gesagt

habe. Wir nehmen jede Menge Wissen mit nach

Hause, hatten viel Spaß, das bringt mir was,

auch ohne den Hauptpreis zu gewinnen.


10 Technik

Nicht für die Schule...

... für das Leben lernen wir: Selbst erfahrene Trucker drücken bei Scania noch

die Schulbank, um zu erfahren, wie man den Lkw Sprit sparend bewegt.

Steigende Kraftstoffpreise, hohe Verkehrsdichte

– und die Kosten klettern nach

oben. Doch gut geschulte Fahrer können

richtig Geld sparen helfen. Und Scania trägt

dazu bei. In halbtägigen Kursen liefert die

Scania Fahrerinformation Grundlagen, um

mit seinem Lkw bestens umzugehen – ergänzt

um Tipps zur Energie sparenden Fahrweise.

Stufe zwei der Angebote von Scania für Fahrer

ist das Fahrertraining, ein Tageskurs mit

Theorie und Praxis zum Thema „Energie sparendes

Fahren“. Stufe drei: das Fahrsicherheitstraining

auf dem Sachsenring.

Die ersten Schritte in Richtung Fahrertraining

unternahmen 1972 Scania Partner Martin

Knirsch in Karlsruhe und Erich Steil von

Scania Deutschland. Am Anfang stand die

Idee, Fahrer im Umgang mit den Scania Lkw

zu schulen. Bald hielten sie die ersten Kurse

ab; Scania baute die Schulungen seit dieser

Zeit konsequent weiter aus.

Scania Neulingen und denen, die Erlerntes auffrischen

wollen, bietet die Scania Fahrerinformation

eine kompakte Schulung an: Innerhalb

eines halben Tages erfahren Gruppen ab

20 Personen alle Besonderheiten der Fahrzeuge

des schwedischen Herstellers. Auf dem

Lehrplan stehen unter anderem die

ideale Bedienung der Lkw, der

Einsatz der Zusatzbremssysteme

und wie die

unterschiedlichen Schaltungen funktionieren.

Tipps zum Sprit sparenden Fahren gibt es

auch mit auf den Weg. Das Scania Team kann

auf 41 ausgewählte so genannte Energiesparstrecken

in ganz Deutschland zurückgreifen.

Außerdem stehen Routen zur Verfügung,

wenn Kunden auf den eigenen Lkw in ihrer

Region das Training absolvieren möchten.

Wer die Energie sparende Fahrweise perfektionieren

möchte, dem sei das Fahrertraining

ans Herz gelegt. In den Tageskursen erfährt

man alle notwendige Theorie, um den Lkw

virtuos und sparsam zu beherrschen, und setzt

das Erlernte auch in die Praxis um.

Klaus Serafin koordiniert das Fahrertraining.

Zusammen mit seinem Kollegen Eberhard

Klein tourt er mit zwei neuen Scania durch

die Republik und fährt Scania Partner, Servicepartner

und Kunden an. Die fahrenden

Klassenzimmer sind zwei Highline-Fahrzeuge

mit 420 und 470 PS. An Stelle der Betten verfügen

die Lkw über eine zusätzliche Sitzbank

mit Gurten. Damit können pro Fahrzeug

jeweils vier Fahrer am Training teilnehmen.

Schulungen auf firmeneigenen Fahrzeugen

übernehmen die Fahrertrainer Jörg Ebert und

Roger Fürschbach mit ihrem Team. Je nach

Ausstattungsstand der Lkw nutzen sie dabei

die installierten Bordcomputer oder bringen

eigene Messtechnik mit. Der Ablauf der Schulungen

ist identisch. Zu Beginn legen die Fahrer

eine vorher festgelegte Runde zurück; der

persönliche Verbrauchswert wird notiert.

Messbarer Erfolg

Nach der Schulung „Energie sparendes Fahren“

und dem Mittagessen geht’s auf die zweite

Runde. Das Erfolgserlebnis stellt sich

schnell ein: Mit dem Erlernten lässt sich bei

nahezu gleicher oder sogar bei höherer

Durchschnittsgeschwindigkeit deutlich Kraftstoff

sparen. Egal ob Schulung mit Fahrzeugen

von Scania oder dem eigenen Truck: Der

Erfolg ist messbar, der Spaßfaktor hoch. Wie

Praxiserfahrungen belegen, liegt das Potenzial

der möglichen Kraftstoffersparnis oft bei rund

zehn Prozent. Über 17.000 Fahrer und Kunden

haben bisher die verschiedenen Seminare

insgesamt absolviert. Alleine im vergangenen

Jahr haben

über 1.000 Fah-

Das Fahrertrainer-Team von Scania Deutschland: Jörg

Ebert, Roger Fürschbach, Eberhard Klein, Norbert Zapf,

Franco Pezella, Klaus Serafin und Marco Deißmann (v.l.).


Technik 11

rer am Training teilgenommen. So die Fahrer

der Spediton Kirn in Egenhausen, die nach

dem Seminar zwischen zwei und neun Liter

weniger Durchschnittsverbrauch erzielten.

Wer schon alle Tricks beim Dieselsparen beherrscht,

kann sein Fahrkönnen beim Fahrsicherheitstraining

am Sachsenring verbessern.

Beim zweitägigen Kurs werden Extremsituationen

geübt. Plötzlich auftauchende Wasserfontänen

simulieren Hindernisse, die es gilt, „berührungslos“

zu umfahren, ohne den Zug in eine

fahrphysikalisch kritische Situation zu bringen.

Praxisrelevante Übungen für den Winter sind

Bremsmanöver auf Streckenteilen mit unterschiedlichem

Fahrbahnbelag. Selbstverständlich

vermitteln die Trainer auch Basiswissen wie

richtiges Bremsen und Lenken. Auch am Sachsenring

kommt der Spaß nicht zu kurz. Dynamische

Gruppenerlebnisse sowie motivierte

und versierte Ausbilder sind bei Scania der

Schlüssel für erfolgreiches Lernen. Ein Rahmenprogramm

sorgt für Auflockerung. Wenn

wir schon ein Leben lang lernen müssen, soll

es doch wenigstens Spaß machen.

Bei einer Übung trainieren die Fahrer das

Ausweichen auf nassem Untergrund.

Weitere Informationen

Der Weg zum Fahrertraining

Auskünfte über Fahrerinformation, Fahrertraining und Fahrsicherheitstraining im

Internet unter www.scania.de/Dienstleistungen. Dort gibt es die Broschüre „Scania

Fahrerinformation – Gehen Sie auf Spar- und Sicherheitskurs“ zum Herunterladen.

Zusätzliche Informationen bei Fahrertrainer Klaus Serafin, Telefon: 02 61/8 97-2 15;

E-Mail: klaus.serafin@scania.de.

Auch die Scania Service-Stützpunkte können über die Scania Fahrerinformation

Auskunft geben. Teilweise finden dort auch Fahrerinformationen und Fahrertrainings

statt.

Gewinnspiel

Unter allen richtigen Einsendungen haben wir die Gewinner

aus dem KING’S REPORT 1/05 ermittelt. Über ein Lkw-Modell

des Truck of the Year 2005 freuen sich:

Harry Bennert, Dorotheenstraße 78, 24340 Eckernförde

Thorsten Müller, Katharinenstraße 35 A, 53721 Siegburg

Michael Brolle, Dorfstraße 46, 58675 Hemer

Holger Buck, BayWa AG, Kohlstetter Straße 9, 7229 Engstingen

Florian Prinzler, Daimlerstraße 14, 74252 Massenbachhausen

Diesmal zu gewinnen: 10 Modelle Tanksattelzug „Ölfeld“. Viel Glück!


Wer’s weiß, gewinnt!

Der Scania T 470 4x2 mit vollverchromtem

Tankauflieger von Herpa ist eine Zierde für

jede Modellsammlung!

KING’S REPORT verlost unter allen richtigen

Einsendungen zehn dieser Modelltrucks mit

orange-metallic lackierter Zugmaschine.

Beantworten Sie die drei Fragen rechts!

Den Coupon mit den richtigen Antworten

stecken Sie einfach in ein Kuvert (Absender

nicht vergessen!) und senden ihn bis zum

31. August 2005 an:

Scania Deutschland GmbH

KING’S REPORT

Stichwort „Gewinnspiel“

August-Horch-Straße 10

D-56070 Koblenz

1. Was ist der internationale

Hauptpreis des Scania Fahrerwettbewerbs

Young European

Truck Driver?

Achtung: Einsendeschluss

ist der 31. August 2005.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

2. Wie viele Euro 4-Lkw von

Scania fahren in der Flotte

der Blasius Schuster GmbH?

3. In welcher Stadt fand die

transport logistic 2005

statt?


12 Report

Moderne Bergsteiger

Locker meistern die Lkw der Schuster-Brüder die Steigungen des Westerwalds – und

Beim Bewegen eines Kraftfahrzeugs spielen

nicht nur sachliche Aspekte eine

Rolle. So interessieren sich Fahrer meist

für andere Eigenschaften eines Triebwerks als

nüchtern kalkulierende Unternehmer, für die

Verbrauchswerte, Serviceintervalle oder die

Zuverlässigkeit entscheidende Kriterien darstellen.

Die Profis am Steuer wiederum beurteilen

bei „ihrem“ Truck eher das Verhalten

in der täglichen Praxis: Wie meistert das voll

beladene Arbeitstier im Vergleich zum Lkw

der Kollegen die Kasseler Berge – um nur ein

bekanntes Beispiel zu nennen.

Sonntag kurz vor Mitternacht, ein Speditionshof

in Limburg an der Lahn, etwa zwei Kilometer

entfernt von der viel befahrenen Autobahn

A3. Mustergültig geparkt stehen dreißig

Scania Sattelzüge auf dem asphaltierten Areal

in einem Gewerbegebiet. Die dunkelblauen

Fahrzeuge mit mittelhohem Haus haben fast

ausnahmslos Kempf Kippmulden-Trailer aufgesattelt.

Als ein Pkw in den Hof einbiegt,

streift der Lichtkegel des Fahrzeugs kurz über

die Kabinen. Euro 4 steht in großen Lettern

über Fahrer- und Beifahrertür: Es ist eine der

größten Flotten in Deutschland, die schon

jetzt durchgängig mit Motoren ausgestattet

ist, die der ab Oktober kommenden Jahres

gültigen Umweltnorm genügen.

Dunkelblaue Flotte

Die Fahrzeuge gehören der Blasius Schuster

GmbH, deren Zentrale sich nicht weit entfernt

im Westerwaldstädtchen Gehlert befindet.

Das Transportunternehmen mit Sitz in

Limburg und Frankfurt wurde 1949 von Blasius

Schuster gegründet. Die Firma hat sich

von Anfang an auf Transporte in Verbindung

mit Baustoffhandel spezialisiert und bietet

ihre Dienste für Sanierung, Entsorgung und

speziell Schüttguttransporte an. Die heutigen

Geschäftsführer Peter und Paul Schuster sind

die Söhne von Blasius Schuster.

Im vergangenen Jahr hat man sich bei Schuster

entschlossen, den Fuhrpark auf einen

Schlag um 30 neue Scania Sattelzugmaschinen

aufzustocken, die nach Euro 4 zertifiziert

sind. Im Februar dieses Jahres übergab der

Händler Scania Koblenz die bestellten Fahrzeuge

dem Kunden. Mit der Erweiterung der

Flotte reagiert das Unternehmen vor allem auf

das in letzter Zeit erheblich gestiegene Ladungsaufkommen

und die Tatsache, dass ein

Subunternehmer seinen Betrieb aus Altersgründen

aufgegeben hat. Unisono erklären die

beiden Geschäftsführer, eine Vielzahl von

Gründen habe die Entscheidung, die neuen

Trucks mit den umweltfreundlichen Triebwerken

auszustatten, beeinflusst: „Gerade als zertifizierter

Entsorgungsfachbetrieb sehen wir es

als Verpflichtung gegenüber kommenden

Generationen an, auf die jeweils modernste


Report 13

Weder bei Tag noch bei Nacht zu übersehen:

Das Herz dieses Scania Lkw schlägt bereits

im Euro 4-Takt.

Ruhe vor dem

Schüttgut-Sturm:

Die Flotte wartet

auf ihren Einsatz.

den Entsorgungsalltag.

verfügbare Technik zu setzen.“ Und das sei

nun einmal Euro 4.

Zudem sprächen die bei der Maut realisierbaren

Einsparungen für die Anschaffung dieser

Fahrzeuge. Einen weiteren Pluspunkt sehen

die Transportunternehmer aus dem Westerwald

in der Methode, mit der Scania die in

rund eineinhalb Jahren verbindlichen Grenzwerte

erreicht, die eine Reduktion des Partikelausstoßes

um rund achtzig Prozent und

eine Verringerung der Stickoxidemission um

dreißig Prozent vorschreiben. Nämlich mit

dem Scania eigenen Motorenkonzept EGR,

das technisch ausgereift ist und ohne Zusätze

oder Partikelfilter auskommt sowie gewöhnlichen

Dieselkraftstoff verträgt.

Wolfgang Frank, der Fuhrparkleiter der

Transportfirma, hat selber viele Jahre als

Lkw-Fahrer gearbeitet. Er ergänzt: Seiner

Meinung nach sei das Konzept von Scania

„das Beste auf dem Markt, und vor allem die

Gerade als Entsorger vertrauen die Brüder

Paul und Peter Schuster (v.l.) auf die modernste

Motorentechnik.

Fahrzeuge mit dem 420 PS-Motor bieten ein

hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis“.

Diese Konfiguration sei deshalb erste Wahl,

wenn im bestehenden Fuhrpark Lastwagen ersetzt

werden müssten. Die durchschnittlichen

Verbrauchswerte sieht der Fuhrparkmanager

ebenfalls positiv: Sie liegen zwischen 38 und

42 Litern – je nach der Art des Einsatzes. Für

Schüttguttransport sei das ein sehr guter Wert,

meint Frank, zumal der Leerkilometeranteil in

der Firma dank ausgeklügelter Rundläufe gering

gehalten werde. Sind die Fahrzeuge erst

einmal beladen, müssen die Motoren rasch

Farbe bekennen: Volle Ausladung mit 40 Tonnen

Gesamtgewicht ist bei der Blasius Schuster

GmbH Standard. Zudem müssen die Fahrer

im Westerwald mit einer anspruchsvollen

Topographie zurechtkommen. Eine Herausforderung

für den Chauffeur. Die Brüder

Schuster wollten deshalb ihren Fahrern Tipps

und Kniffe zum sparsamen Bewegen der

neuen Fahrzeuge mit an die Hand geben und

ließen die meisten ihrer Fahrer bei Scania

extra für die Euro 4-Lkw schulen. Mit einem

tollen Ergebnis: Jeder Fahrer sparte bei dem

Kurs durchschnittlich fünf Liter Kraftstoff.

Kräftiges Triebwerk

Doch wie fällt das Urteil der Fahrer aus, die

in der Nacht von Sonntag auf Montag nach

und nach auf den Hof kommen, ihre Utensilien

aus den Privat-Pkw in die geräumigen

Lastwagenkabinen umladen und die ersten

Aufträge der neuen Woche studieren?

„Der Motor ist eine Sensation. Der hat Leistung

satt und unheimlich viel Zugkraft für

eine 420er-Maschine“, urteilt einer der Schuster-Fahrer,

der schon einige zehntausend Kilometer

mit dem neuen Euro 4 Scania unterwegs

war. Ein Kollege stößt in dasselbe Horn

und meint, vor allem in der hügeligen Topographie

rund um den Standort Limburg spielten

die Triebwerke ihre Stärken immer wieder

aus: „An den heftigeren Steigungen muss man

vielleicht einmal einen halben Gang zurückschalten,

aber das ist dann schon alles.“

Offenkundig haben die Fahrer viel Spaß mit

ihren Euro 4-Lastwagen. Und auch wenn es

auf den ersten Blick nicht so aussehen mag,

könnte das durchaus ein gutes Argument sein,

das die Kaufentscheidung von Peter und Paul

Schuster bestätigt: Denn ein Fahrer, der sich

am Steuer seines Trucks wohl fühlt, ist mit

Sicherheit in vielerlei Hinsicht ein Pluspunkt

für ein Transportunternehmen – und welcher

Arbeitgeber wünscht sich das nicht?


14 Technik

Saubermänner

Die neuen Busmotoren nutzen Abgasrückführung, um Euro 4 und Euro 5 zu

erfüllen. Stadt- und Überlandbusse von Scania sind damit gerüstet.

Wo lässt sich moderne Technik besser

präsentieren als in Rom? Schließlich

ist die „Ewige Stadt“ nicht nur durch

ihren antiken Charme bekannt, sondern auch

für ihr Verkehrschaos. Rom war dieses Jahr

die Bühne für den Kongress der internationalen

Organisation für öffentliche Verkehrsbetriebe

UITP. Bei dieser Veranstaltung hat

Scania seine neuen 9-Liter-Busmotoren mit

EGR – Exhaust Gas Recirculation, also Abgasrückführung

– für Euro 4 und Euro 5 vorgestellt.

Das innermotorische Konzept der

Emissionsvermeidung, das Scania bereits in

ihren Euro 4-Lkw einsetzt, wird damit konsequent

auf die Bus-Sparte ausgeweitet. Lieferbar

sind die neuen Busmotoren für Euro 4 für

alle Busse der Omni-Baureihe ab November

2005, für Euro 5 (inklusive Partikelfilter) in

2006. „Scania sieht eindeutig den Vorteil,

dass Stadtbusse auch künftig nur mit Diesel

betankt werden und zugleich die Schadstoffgrenzwerte

unter allen Einsatzbedingungen

konsequent einhalten können“, fasst Group

Vice President Hasse Johansson, Leiter Forschung

und Entwicklung, die Pluspunkte von

EGR zusammen. Alternativ zur Abgasnachbehandlung

mit Additiven biete Scania mit seinem

patentierten System der Abgasrückführung

nun auch für Busse eine innovative und

wirtschaftliche Lösung zur Erfüllung der

Abgasnormen Euro 4 und Euro 5.

EGR funktioniert dabei recht simpel: Der

Motor greift die Emissionen direkt am Entstehungsort

an. Ein EGR-Kühler kühlt die

Abgase, bevor sie in den Motor zurückgeleitet

werden. Dies senkt die Verbrennungstemperatur

und reduziert die Bildung von Stickoxiden

(NO x ). Das Prinzip der Abgasrückführung

bedarf keinerlei zusätzlicher Isoliermaßnahmen,

wie es bei einer Harnstofflösung nötig

ist. Somit entstehen keine zusätzlichen Kosten

für den Bus-Käufer. Und auch an der Tankstelle

ändert sich für ihn nichts: Er betankt

wie gewohnt den Bus mit Dieselkraftstoff.

Und wie macht sich der 9-Liter-Busmotor in

der Praxis? Durch sein hohes Drehmoment

beschleunigt er bei niedrigen Drehzahlen dynamisch

und garantiert eine hervorragende

Elastizität der Busse. Der sparsame Kraftstoffverbrauch

– seit jeher charakteristisch für

Scania Motoren – zeichnet die neuen Modelle

ebenso aus wie die gewohnt souveränen Fahreigenschaften.

Scania war in Europa das erste

Unternehmen, das für Lkw Euro 4-Motoren

mit EGR einführte. Bislang haben in Europa

mehr als 2.000 dieser Scania Trucks einen

Käufer gefunden. In Nordamerika liefern

Lkw-Hersteller pro Jahr ungefähr 300.000

Lkw mit EGR aus.

Summa summarum bieten die neuen Busmotoren

einen Mix aus zuverlässiger und

bewährter Technologie, hervorragenden

Fahreigenschaften und vorbildlichem Kraftstoffverbrauch,

ohne die Schadstoffnormen zu

überschreiten. Ein weiterer Clou: Das EGR-

Verfahren funktioniert unter allen Einsatzbedingungen

– egal ob im innerstädtischen

Stop-and-go-Verkehr oder im Fernreiseverkehr

auf der Autobahn.

Die neuen 9-Liter-Euro 4-

Motoren mit Scania EGR ...

... sind ab November

für Busse des öffentlichen

Nahverkehrs

lieferbar.


Technik 15

Blickfang auf dem Scania

Messestand: der weiße

ScanRent mit Euro 4-Motor.

Was darf’s sein?

Auf der Fachmesse transport logistic hatten die Scania Mitarbeiter

zu allen Kundenbedürfnissen passende Dienstleistungen parat.

Die Verkaufsmannschaft von Scania

Deutschland hatte in München viel zu

tun. Während der Fachmesse transport

logistic vom 31. Mai bis 3. Juni schauten viele

Fuhrparkleiter und Geschäftsführer am Stand

vorbei, um mit den Scania Mitarbeitern über

die von dem Lkw-Hersteller angebotenen

Dienstleistungen zu sprechen. Denn auf der

Messe für Logistik, Telematik und Verkehr

zeigte der Lkw-Hersteller, dass er nicht nur in

Sachen Fahrzeuge und Motorentechnologie

den Kunden einiges zu bieten hat. Das Unternehmen

präsentierte hier vor allem sein

Vermietungsprogramm ScanRent und die

Fahrtrainings von OptiMile ScanDrive.

„Das Mietgeschäft ist ein aktuelles Thema auf

dem deutschen Markt, und Scania ist dafür

sehr gut aufgestellt“, so Peter Hornig, Leiter

Verkauf Lkw bei Scania Deutschland. „Scan-

Rent bietet an 26 Vermietstationen in ganz

Deutschland Fahrzeuge zur Kurzzeit- oder

Langzeitmiete an, und zwar Sattelzugmaschinen,

Fahrgestelle mit Wechselbrücken und

Abroll- oder Absetzkipper. Damit können

Kunden im Bedarfsfall schnell und unkompliziert

entsprechende Kapazitäten schaffen.“

Bei OptiMile ScanDrive können sowohl junge

als auch erfahrene Lkw-Fahrer noch etwas

lernen. In Theoriekursen oder in Praxisseminaren

vermitteln die Fahrertrainer, wie man

den Scania Lkw optimal steuert und Kraftstoff

sparend fährt und wie man als Fahrer in

kritischen Situationen richtig reagiert. Doch

Scania konnte in München noch viel mehr

anbieten. Viele Kunden wollten auch über

Telematik sprechen. In dem auf der Messe

ausgestellten Lkw der Baureihe R konnten

sich die Standbesucher das Bordsystem Scania

Interactor 600 genauer ansehen.

Ein Scania Motor der Euro 4-Generation und

Informationen darüber, wie Scania mit einer

innermotorischen Lösung die Abgasnorm

erfüllt, fehlten auf dem Stand natürlich nicht.

Denn Scania erfüllt mit EGR die Vorschriften

für Partikelemissionen bis zum Jahr 2009.

Die Themenfülle kam bei den Kunden gut an.

Michael Mair, Einkauf/Logistik bei Porextherm

Dämmstoffe GmbH Kempten urteilte:

„Der Stand ist wirklich sehr großzügig ausgestattet.

Ich arbeite im Bereich Einkauf und

Logistik; hier kann ich die andere Seite, das

Praktische, näher kennenlernen.“

Schont die Umwelt: Der Scania Euro 4-Motor

überzeugt durch reduzierte Partikelemissionen.


16 Report

Generation Sohn

Verantwortung übertragen: Transportprofi Ferdinand Möllenbeck übergibt

sein erfolgreiches Schwerlast-Unternehmen Schritt für Schritt an den Filius.

Manches sagt sich so leicht. Zum Beispiel

dieser Satz: „Vor ungefähr eineinhalb

Jahren habe ich eingesehen, dass ich

Verantwortung abgeben muss.“ Ferdinand

Möllenbeck sagt das am Ende des Gesprächs

– und man spürt, dass ihn das Thema immer

noch bewegt. Flapsige Bemerkungen fallen

ihm dazu ein und einige Binsenweisheiten, die

nur an der Oberfläche kratzen. Bei Ferdinand

Möllenbeck geht es um den Generationswechsel

in einem florierenden Transportbetrieb.

Doch das Muster findet sich in ähnlicher

Form in jeder Branche, wenn es darum geht,

das mit viel Arbeit aufgebaute Lebenswerk

der nächsten Generation anzuvertrauen. Möllenbeck,

64 Jahre alt, ist ein Transportunternehmer

mit Leib und Seele. Abgegeben hat er

die Verantwortung für den praktischen

Bereich an seinen Sohn Stefan, 34 Jahre jung

und nun Geschäftsführer von zwei Speditionen

mit Sitz in Dinslaken. Verwaltung und

Fuhrpark widmet sich der Senior noch selbst.

Zu Beginn dieses Jahres konnten Vater und

Sohn groß feiern. Alle kamen sie zum Tag der

Schwerlast-Profi Ferdinand Möllenbeck hat

seinen Betrieb teilweise an seinen Sohn Stefan

übergeben und kümmert sich jetzt „nur noch“

um Verwaltung und Fuhrpark.

Das kann sich sehen lassen:

Frachten bis zu einer Länge

von 22,50 Meter schafft

dieser Scania mit Tieflader.


Report 17

Hat sich der Verantwortung gestellt:

Speditions-Erbe Stefan Möllenbeck.

In den 80er Jahren spezialisierte sich der Vater Ferdinand Möllenbeck auf den Schwerlast-Verkehr.

Heute bringen die grünen Hövelmann-Lkw schwere Frachten wie selbst fahrende Rübenholer.

offenen Tür, sämtliche Mitarbeiter und natürlich

auch die Kunden. Rund 250 Leute feierten

mit Möllenbeck senior und junior das

100-jährige Firmenjubiläum.

Wer sich mit Möllenbeck und seinen Unternehmen

beschäftigt, sollte sich diese drei

Namen merken: Möllenbeck, Hövelmann und

Böckenholt. Im Flur des Bürogebäudes von

Möllenbecks Unternehmen hängen zwei historische

Schwarz-Weiß-Fotos, auf denen ein

Mann neben seinem Laster posiert. „Spedition

Möllenbeck“ steht auf der Tür der Lkw, doch

mit dieser Spedition hat Ferdinand Möllenbeck

allenfalls am Rande zu tun. Es ist die

Firma seines Vaters, und es könnte also gut

sein, dass ihm die Leidenschaft für schwere

Nutzfahrzeuge mit in die Wiege gelegt wurde.

Solider Werdegang

Das Unternehmen des Vaters wurde zunächst

von einem Bruder fortgeführt, Ferdinand

Möllenbeck selbst absolvierte andernorts Ausbildungen

zum Kfz- und Speditionskaufmann.

Allerdings verspürte er „schon immer den

Drang, selbständig zu sein“. Nach vielen

Ansätzen und Schwierigkeiten erhielt Möllenbeck

im Jahr 1971 die Chance, Verantwortung

zu übernehmen. Die Spedition Hövelmann,

gegründet im Januar 1905 in Duisburg-Walsum,

stand zum Verkauf. Ein kleiner

und feiner Transportbetrieb mit vier Fahrzeugen,

dessen Besitzer keinen Nachfolger hatte.

Am 1. Juli sollte die Transaktion wirksam

werden, doch dann kam etwas dazwischen,

und das Geschäft verzögerte sich um eine

Woche. Am 8. Juli 1971 sah sich Ferdinand

Möllenbeck schließlich am Ziel – er war Chef

in seiner eigenen Firma. Und genau an diesem

Tag kam auch sein Sohn Stefan auf die Welt.

Der Jungunternehmer betrieb zunächst die

Geschäfte des Vorgängers weiter, doch „dann

habe ich mir eine Marktnische gesucht. Weil

mir schon damals klar war, dass eine ganz

normale Spedition irgendwann nicht mehr

lukrativ sein würde“, erzählt Möllenbeck.

1985 kaufte er den ersten Tieflader für seine

Spedition Hövelmann und baute den Betrieb

in der Folgezeit konsequent zum Schwerlast-

Spezialisten um. Vor zehn Jahren kam dann

der dritte Name mit ins Spiel. Da stand die

Spedition Böckenholt, auch ein Unternehmen,

das sich auf außergewöhnlich schwere oder

große Frachten spezialisiert hatte, zum Verkauf.

Der Grund: strukturelle Schwierigkeiten,

die Möllenbeck beseitigen konnte. Möllenbeck

führte also die Betriebe als getrennte

Gesellschaften weiter – mit dem Namen

Hövelmann auf der grünen und dem Namen

Böckenholt auf der gelben Fahrzeugflotte.

So weit, so gut. Doch wer Kinder hat, will das

Beste für sie. Und das ist manchmal nicht einfach

zu erreichen. Stefan Möllenbecks berufliche

Zukunft bereitete seinem Vater zunächst

einiges Kopfzerbrechen. Möllenbeck senior

wollte eingedenk seiner Erfahrungen dem

Filius den Blick über den eigenen Tellerrand

ermöglichen. Sprich: Stefan sollte eine solide

Ausbildung in einem anderen Unternehmen

erhalten, ehe er bei den familieneigenen Firmen

Hövelmann und Böckenholt zu arbeiten

begann.

Pakt auf Gegenseitigkeit

Jedoch fand sich niemand, der Stefan Möllenbeck

beschäftigt hätte: „Wir haben ihn nicht

untergebracht“, erinnert sich der Vater. Ganz

einfach: In der überschaubaren Schwerlast-

Branche hatten die Kollegen Angst davor, Firmeninterna

preiszugeben. Schließlich stand

Möllenbeck eines Tages mit Frau und vier

Kindern vor der Haustür eines Transportunternehmers

im Schwäbischen. Dessen Fahrzeugflotte

und Kundenstamm waren glücklicherweise

ein wenig anders gestrickt, so dass

man sich handelseinig wurde: „Ich habe meinem

Kollegen mein Ehrenwort gegeben, dass

Stefan kein Firmengeheimnis mitnimmt, und

so war es auch.“ Vereinbart wurde ein fairer

Pakt auf Gegenseitigkeit. Ferdinand Möllenbeck

versprach, bei Bedarf Kinder des schwäbischen

Unternehmers im eigenen Betrieb auszubilden.

Jetzt, zwölf Jahre später, löst er sein

Versprechen ein – die Tochter des Kollegen

absolviert gerade ihre Lehrjahre in Dinslaken.

Und wer weiß – vielleicht ruft ja irgendwann

in den nächsten Jahren ein Unternehmer aus

dem Schwäbischen bei Ferdinand Möllenbeck

an und fragt, wie das denn so ist, wenn man

Verantwortung an die nächste Generation

abgibt.


18 Tipps

Klaus Serafin und

Eberhard Klein (v.l.)

geben ihr Wissen gerne an

ihre „Schüler“ weiter.

Sparsam fahren

eniger Emissionen und gleichzeitig spar-

Diese Eigenschaften verbinden

Wsam:

Motoren von Scania. Bei gleich bleibender

Durchschnittsgeschwindigkeit kann man bis

zu 10 Prozent Kraftstoff sparen. „Allerdings

sollten die Fahrer ein paar Tipps beherzigen“,

so Klaus Serafin, Fahrertrainer bei Scania

Deutschland. „Will der Chauffeur eines Lkw

von Scania sein Fahrzeug Diesel sparend

bewegen, sollte er keinenfalls mit Bleifuß

unterwegs sein! Denn durch die Turbocompound-Technik lässt sich zum Beispiel

der Euro 4-Motor auch mit niedriger Drehzahl flott bewegen, ohne unterm Strich

an Geschwindigkeit zu verlieren.“

Außerdem gilt:

höhere Drehzahl nur einsetzen, wo es unbedingt nötig ist.

für den Teillastbereich ausschließlich das hohe Drehmoment des Motors nutzen

und „ziehen lassen“. Beim Beschleunigen in der Ebene bereits bei 1.300 Umdrehungen

hochschalten; ab dem 4. Gang groß keinen Gang mehr überspringen.

Drehzahlniveau so weit absenken wie möglich. Verläuft die Strecke in der Ebene,

sind zum Beispiel Ortsdurchfahrten bei 50 km/h im 12. Gang mit 800 Touren

problemlos möglich. Auch auf der Landstraße mit 60 bis 70 km/h bietet der

Motor genügend Drehmomentreserven, um im höchsten Gang zügig unterwegs

zu sein.

Nutzen Sie das Rollvermögen, wo immer möglich. Bei Autobahnausfahrten, beim

Rollen an eine rote Ampel oder vor dem Abbiegen frühzeitig Fuß vom Gas. Der

Zug rollt lange, ohne wesentlich an Geschwindigkeit zu verlieren.

Bei Volllast am Berg sollte sich die Drehzahl unter 1.500 Umdrehungen

einpendeln.

Durchschnittlich 1.000 Fahrer im Jahr schult Klaus Serafin zusammen mit seinem

Team in Praxiskursen. Seine Kollegen Eberhard Klein, Jörg Ebert, Roger Fürschbach,

Marco Deißmann und Norbert Zapf führen die Trainings nicht nur mit den

hauseigenen Schulungsfahrzeugen durch, sondern auf Wunsch auch gerne auf den

Lkw der Kunden. Dass sie dabei einen guten Job machen, zeigt jedesmal das Feedback

ihrer „Schüler“, die oft darüber staunen, wie sehr sie den Spritverbrauch

reduzieren können.

Nachgeschlagen

erwirrende Fachwörter im Vertrag? Auf der Website

Vvon Scania www.scania.de finden Sie nach einem

Klick auf „Dienstleistungen“, „Scania Finance“ und

„Lexikon“ Erklärungen für Fachbegriffe aus der Finanzierungswelt.

Was versteht man zum Beispiel unter

Abschreibung?

Abschreibungszeit = Gegenstände des Anlagevermögens

unterliegen der verbrauchsbedingten (technischen),

wirtschaftlichen und zeitlich bedingten Abnutzung; sie

können nur während einer bestimmten Dauer eingesetzt

werden. Abschreibungszeiten sind in der amtlichen AfA-

Tabelle durch den Bundesfinanzminister verbindlich festgelegt.

Lineare Abschreibung = Absetzung erfolgt in gleich

bleibenden Jahresbeträgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen

Nutzungsdauer für das Wirtschaftsgut im

jeweiligen Wirtschaftszweig.

Degressive Abschreibung = Für bewegliche Wirtschaftsgüter

des Anlagevermögens kann die Afa gemäß

§ 7 EStG seit 1981 mit max. 30 Prozent geltend

gemacht werden, jedoch nur bis zum Dreifachen des

linearen Afa-Satzes; also 30 Prozent degressive Afa nur

für Wirtschaftsgüter mit einer betriebsgewöhnlichen

Nutzungsdauer (BGN) bis zu 10 Jahren.


Mit Shell Rimula bleiben Sie an der Spitze.

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20 Report

Familiensache

Hans Sturm und seine Geschwister haben sich als Transportprofis einen Namen

gemacht. Im Mai feierte ihre Werkstatt in Kaarst 25-jähriges Jubiläum.

Werkstatt oder Partylocation? Heute

schraubt oder schweißt niemand in

der großen Halle an Lkw herum.

Denn es ist der 21. Mai, die Werkhalle von

Scania Servicepartner Sturm GmbH & Co.

KG hat sich in einen Festsaal mit Getränkestand

und Essensbuffet verwandelt, und von

einer Tribüne heizt eine Band den Gästen mit

Hits aus den 70ern und 80ern ein. Schließlich

gilt es in Kaarst bei Düsseldorf 25 Jahre

Scania Servicepartner zu feiern. Viele Kunden

und Bekannte der Familie Sturm schauen vorbei

und plaudern mit Werkstattleiter Franz-

Josef Sturm oder dessen Brüdern Günter und

Hans Sturm, dem Geschäftsführer. Der

67-Jährige strahlt zufrieden an diesem Tag.

Eben hat er einen neuen R 470 von Gerd

Breuer, dem Geschäftsführer des Scania Partners

Gerd Breuer GmbH, entgegengenommen.

Es ist bereits der zweihundertste Scania Lkw,

der im Fuhrpark der Unternehmensgruppe der

Familie Sturm steht.

Nicht zu stoppen

Weit ist Hans Sturm gekommen in den vergangenen

Jahren. Doch der Anfang war schwer:

Als 22-Jähriger hatte er sich in den Kopf gesetzt,

einen eigenen Lkw zu kaufen. Selbständig

wollte er sein. Das Problem: Er hatte kein

Geld. Die Großfamilie war mit sechs Kindern

nicht auf Rosen gebettet. Alle Banken lehnten

einen Kredit ohne Bürgschaft ab. Sogar das

Fahrrad, mit dem er von Kaarst nach Düsseldorf

geradelt war, gehörte nicht ihm. „Mein

Chef macht das nicht“, stellte die Sekretärin

von Makler Braun klar, ließ Hans Sturm aber

vorsprechen. Erst nach dem dritten Besuch

vermittelte der Makler, der gute Beziehungen

hatte, den Kredit für den ersten Lkw. Zu Hause

empfing Vater Michael seinen Sohn und den

Krupp Mustang so: „Wenn das gut geht, Junge,

klappt das mit dem zweiten und dritten

auch.“ Die erste Fuhre kutschierte der frisch

gebackene selbst fahrende Unternehmer Hans


Report 21

Als Modell für die Vitrine und in Echt: Verkäufer Michael Kuckelkorn (l.) und Gerd Breuer (r.)

übergeben den R 470 an die Brüder Günter, Hans und Franz-Josef Sturm (Mitte v.l.).

Scania Schmuckstücke:

An diesen Haubern

hängen die Brüder

Sturm ganz besonders.

Sturm von der Mineralmühle Neuss zum Rotterdamer

Hafen. 300 Mark gab es damals für

den Transport der 20 Tonnen Zinksulfat. So

also sah der Anfang des niederrheinischen Familienbetriebs

– heute die Hans Sturm Internationale

Spedition – aus. 1969 und 1970

gründeten auch die Brüder von Hans Sturm,

Günter und Franz-Josef, ihre eigenen Unternehmen.

Bis heute arbeiten sie eng zusammen.

Für die Finanzen der Sturm-Gruppe ist seit

1977 eine der Sturm-Schwestern, Ehrentraud

Beyer, verantwortlich. Zu der Unternehmensgruppe

gehören die Sturm GmbH & Co. KG

und die Speditionen von Günter und Franz-Josef,

aber auch die Lagerhaus Sturm KG, Viersen,

Sped.- u. Lagerhausges. Sturm oHG,

Glauchau/Chemnitz und die Klucke Transport

GmbH, Berlin. Zurzeit sind rund 140 Mitarbeiter

beschäftigt. Hans Sturm wacht in Personalunion

als Geschäftsführer über die Geschicke

der Sturm GmbH und der Gruppe.

Sich treu geblieben

Die Firmen der Kaarster haben über die Jahre

kontinuierlich zugelegt. Trotzdem ist die Hans

Sturm Internationale Spedition aber ein mittelständiges

Familienunternehmen geblieben.

Und bodenständig. Wie die Menschen, die dahinter

stehen. Keiner der drei Brüder hat seine

Wurzeln vergessen und die Erfahrungen, die

die ersten Berufsjahre als Lkw-Fahrer brachten.

„Die Sturms sind absolut verlässliche

Partner. Unsere Beziehung zeichnet sich durch

gegenseitiges Vertrauen aus. Sie heben sich

wohltuend von dem Gebaren mancher Manager

großer Unternehmen ab“, so Gerd Breuer.

Der Hauptsitz der Hans Sturm Internationale

Spedition ist in Kaarst; der Betriebshof wurde

nach Viersen verlegt. Niederlassungen bestehen

in Glauchau und Berlin. Den Fuhrpark

bildet eine reine Scania Flotte von 70 Lkw –

größtenteils Sattelzüge. Vor dreißig Jahren haben

die Sturms ihren ersten Scania getestet.

„Wir hatten ja nur Gutes gehört. Technik und

Wirtschaftlichkeit waren ausschlaggebend“,

begründet Hans Sturm die damalige Entscheidung

für die Nordlichter. Eines der letzten

Prunkstücke kam im August 2004 dazu: der

Scania R 500 Topline.

Hinters Lenkrad setzen sich die Sturm-Brüder

nunmehr selten. Wenn, dann aus Freude am

Fahren. Oder im Urlaub. Hans hat als Chef

wenig Zeit, Günter kümmert sich um Lager

und Technik, Franz-Josef betreut die Werkstatt.

Aber die Fahrtradition der Familie lebt

weiter: Michael Beyer, der 30-jährige Sohn

von Ehrentraud Beyer hat die zweite Vorrunde

für den „Young European Truck Driver“ gewonnen

und fährt im August zum nationalen

Finale. Und danach vielleicht nach Schweden?

Ganz sicher hat er aber den Drang „on the

road“ im Blut. Wie seine Verwandten.

Treffen der Generationen: die Großfamilie

Sturm vor ihrem zweihundertsten Lkw aus der

schwedischen Königsschmiede.

Kurzerhand zum Festsaal umfunktioniert: Die

Werkhalle der Sturm GmbH mit Partygästen.


22 Report

Auf Bildfang

Ein Gespräch mit dem Scania Fotografen Dan Boman

Zwei fest angestellte Fotografen reisen für

Scania um den Globus, um den King of

the Road standesgemäß abzulichten.

Dan Boman ist einer von ihnen. Zu seinen

Aufgaben gehören auch die Fotoshootings für

Broschüren, Foto-CDs – und auch den Scania

Wandkalender, der für dieses Jahr in einer

Auflage weltweit von rund 145.000 Stück

erschienen ist. Dem KING’S REPORT gab Dan

Boman Einblicke in seine Arbeit.

KING’S REPORT: Mögen Sie Ihren Job?

Dan Boman: (lacht) Ja, das tue ich.

KR: Warum?

Boman: Weil kein Tag wie der andere ist. An

einem Tag bin ich in Lateinamerika und fotografiere

Lkw, am nächsten in Södertälje, sitze

am Schreibtisch und plane eine Fotosession.

KR: Was ist so faszinierend daran, Lastwagen

zu fotografieren?

Boman: Es ist einfach interessant zu versuchen,

einen Lastwagen auf einem Foto gut aussehen

zu lassen. Ein Lkw ist ein großes Fahrzeug,

und es ist schwierig, ihn auf einem Bild zur

Geltung zu bringen.

KR: Was ist das Schlimmste, das Ihnen bisher

bei der Arbeit passiert ist?

Boman: Regen (lacht), nein ... Bislang ist mir

nichts wirklich Schlimmes passiert. Vor zwei

Jahren sollten wir Aufnahmen im Hafen von

Santos in Brasilien machen. Als wir ankamen,

wurde uns nicht erlaubt zu fotografieren. Und

im Hintergrund sollte ein Boot zu sehen sein,

das aber war bereits ausgelaufen. Wir mussten

ohne Bilder wieder abreisen. Später auf dieser

Reise gelang es uns, die Fotos zu machen.

KR: Sie reisen viel. Was ist der exotischste Ort,

an dem Sie für Scania gewesen sind?

Boman: Australien – die Reise dauerte fast vier

Wochen. Wir waren in Melbourne, Brisbane,

Alice Springs und in der Mitte, beim Ayers

Rock. Wir folgten einer Touristengruppe. Die

Gruppe verwendete eine Art Mischung aus

Scania Lkw und Bus – ein speziell für den Offroad-Einsatz

und schlechte Straßen gebautes

Fahrzeug. Wir folgten der Gruppe ein paar

Tage lang und gelangten schließlich in das rote

Zentrum in der Mitte Australiens. Das hat

wirklich Spaß gemacht. Und tolle Bilder bekamen

wir auch.

KR: Die aufregendste Erfahrung bei der Arbeit?

Boman: Schwer zu sagen ... Die Reise nach Australien,

denke ich. Ich war auch an wunderschönen

Orten in Lateinamerika. Vor zwei

Jahren reisten wir in den nördlichen Teil Argentiniens,

in das „Tal der sieben Farben“ mit

schönen Bergen in sieben Farben – von Grün

bis Rot, Grau und Blau, fernab jeder Zivilisation.

Ein wirklich schöner Ort.

KR: Was ist das Schwierigste an Ihrer Arbeit?

Boman: Die Planung und die Logistik können

sehr aufwändig sein, besonders für den Kalender.

Manchmal ist es schwierig, alles rechtzeitig

fertig zu bekommen. Ich fotografiere ja

nicht alles selbst. Und manchmal geht es mit

den freiberuflichen Fotografen und Distributoren

hektisch zu. Wenn ich im Freien Fotos mache,

kann das Wetter ein Problem sein oder

der Lkw ist zu groß, um ihn an einen bestimmten

Ort zu bringen.

KR: Was ist Ihr Traumprojekt?

Boman: Bei Scania der Kalender. Wir sind permanent

auf der Suche nach neuen Ideen, um

ihn jedes Jahr noch schöner und attraktiver zu

machen. Da ich sehr gerne koche, ist ein privates

Traumprojekt von mir ein Kochbuch.

Und zwar die Gerichte kochen und dann fotografieren

– alles in Eigenregie.

KR: Danke für das Interview!

Der Scania

Wall Calender

2005: Ein Lkw

des deutschen

Kunden Kast &

Schlecht war

das Motiv im

Januar.

In Szene gesetzt: Auf

Dan Bomans Bildern

machen schwere Lkw

eine sehr gute Figur.


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