Rundum sorglos - Scania

scania.de

Rundum sorglos - Scania

ISSN 1618-9760

B 46248

Mit Scania unterwegs

Nr. 2

Juli

2006

Bestellnummer/Edition: 3:22 2006 02

www.scania.de

Rundum sorglos

Den Scania Kunden steht ein starker

Dienstleister zur Seite – in jeder Hinsicht

Seite 6

Besitzerstolz

Busunternehmer Hapke steuert

seinen PB am liebsten selbst

Seite 9

Fabelhaftes Logo

Die Geschichte des Greif und

warum er so gut zu Scania passt

Seite 22


„Das Kraftstoff-Einsparkonzept Fuel Economy

von Shell hat uns überzeugt. Mit dem Einsatz

von Hochleistungsschmierstoffen wie

Shell Rimula Ultra 10W-40, Shell Spirax ASX

und Shell Spirax GSX sparen wir bis zu

4% Kraftstoff bei gleichzeitig verlängerten

Ölwechselintervallen.“

Jöbstl Holding GmbH,

GF Christoph Jöbstl

Das erste Motorenöl mit der

Freigabe LDF-2 von Scania

Wir von Shell verstehen, wie wichtig es für Sie als Transportunternehmer ist, Kosten zu

optimieren, technische Ausfälle zu vermeiden und Ihre Fahrzeuge effizient einzusetzen.

Unsere Schmierstoffe können Ihrem Geschäft helfen. Als einer der weltweit führenden

Schmierstoff-Anbieter wissen wir jedoch, dass wir Ihnen mehr als nur qualitativ hochwertige

Produkte bieten müssen: Eine erstklassige technische Unterstützung, ein Gespür

für Details und das Versprechen, Ihnen jeden Tag bestmöglich mit Rat und Tat zur Seite

zu stehen.

Verlangen Sie mehr als gute Produkte. Verlangen Sie Lösungen – mit Shell. Rufen Sie

noch heute unser Customer Service Center unter 0180 5 6324-00 an oder besuchen

Sie uns unter www.shell.de


Editorial

Liebe Leserinnen

und Leser,

Scania hat einen Namen als Hersteller qualitativ

hochwertiger Lkw und Busse. Doch das

Unternehmen bietet außerdem jede Menge Service

und Dienstleistungen rund um seine Fahrzeuge

an – so steht den Scania Kunden ein

zuverlässiger Partner mit

hervorragenden Produkten

zur Seite. Unser

Motto: „Auf Scania

können Sie sich verlassen“.

Das klingt nicht

nur schön, sondern wir

leben es auch jeden Tag

in unseren verschiedenen

Tätigkeitsbereichen –

dafür steht unter anderem

unser Dienstleistungsprogramm

Scania

OptiMile. Auf Scania ist

von Anfang an Verlass.

Die Scania Finance hilft

bei der Finanzierung der Lkw, für die Miete

von Scania Fahrzeugen zeichnet ScanRent verantwortlich.

Mit seinen Reparatur- und Wartungsverträgen

bietet Scania eine fachgerechte

Wartung in Scania Betrieben, und für Notfälle

gibt es die Rufnummer der Scania Assistance –

alle Tage im Jahr sind die Mitarbeiter dort mit

Rat und Tat zur Stelle. Nicht zu vergessen: die

Scania Werkstätten, von denen alle DOS-zertifiziert

sind. So können Sie sich darauf verlassen,

überall den hohen Scania Qualitätsstandard

anzutreffen. Übrigens bauen wir die Servicequalität

unserer Werkstätten kontinuierlich

weiter aus. Schließlich wollen wir, dass Ihre

Lkw und Busse rollen.

In diesem Sinne allzeit gute Fahrt!

Ihr

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News

Kurz notiert

Nachrichten aus der Nutzfahrzeugbranche

und dem Unternehmen Scania

Report

Ein T-Shirt, bitte!

In ausgewählten Scania Niederlassungen können Fans der

Marke jetzt die tollen Scania Truck Gear-Klamotten erstehen

Gutmütiger Riese

Der weiße Scania Irizar PB in 4-Sterne-Ausstattung

ist das neue Flaggschiff von Hapke-Reisen

Praxisnahe Schulung

Mit ihren eigenen Lkw absolvierten die Fahrer

der Firma Stigler ein Scania Training

Vielseitigkeit ist Trumpf

Ein noch breiteres Leistungsspektrum als das

der Spedition Ressle gibt es wohl kaum

Titelthema

Immer zur Stelle

Von Vermietung über Finanzierung bis hin

zum Notdienst: Scania nimmt das Prädikat

„Full-Service-Dienstleister“ wortwörtlich

Starkes Herz

Der Scania R 620 mit seinem V8-Motor lässt

auch gestandene Lkw-Fahrer schwärmen

Tierischer Begleiter

Halb Adler, halb Löwe: Im Logo des King of the

Road prangt mit dem Greif ein Fabelwesen

Editorial / Inhalt 3

Alexander Vlaskamp

Leiter After Sales

Scania Deutschland

11

16

Service

Gewinnspiel

Drei Fragen beantworten und tolle Preise gewinnen

King’s Tipps

Erfolgreich kommunizieren: ein Business-Knigge für Europa

IMPRESSUM

KING’S REPORT – mit Scania unterwegs

9. Jahrgang, 2. Ausgabe

ISSN 1618-9760

Herausgeber:

Scania Deutschland GmbH

Verantwortlich für den Herausgeber:

Erik Ljungberg

Anschrift:

Redaktion KING’S REPORT

c/o Scania Deutschland GmbH

Sieglinde Michaelis

August-Horch-Str. 10

D-56070 Koblenz

Tel. 02 61 / 8 97 -2 08

Fax 02 61 / 8 97 -4 05

Deutsche Internetadresse:

http://www.scania.de

Der KING’S REPORT erscheint viermal jährlich

bei drivemedia, Neumarkter Straße 18,

81664 München

drivemedia

Agentur für Corporate Publishing

des Bereichs B2B Business, Technology,

Transport

Springer Transport Media GmbH

Neumarkter Straße 18

D-81664 München

Tel. 0 89 / 43 72 - 21 53

Fax 0 89 / 43 72 - 24 77

Redaktionelle Leitung: Christian Ort

Redaktion (verantw.): Annette Keck

Autoren dieser Ausgabe: Manuel Eder,

Judith Finke, Jürgen Görgler, Marlis

Heinz, Martin Heying, Annette Keck,

Susanne Löw, Malte von Lüttichau,

Christian Ort

Art Director: Dierk Naumann

Layout & Composings: Arno Krämer

Fotos: Autoren, Volkmar Heinz, Scania

Deutschland, Karel Sefrna

Cartoon: Motionless Movie Productions

Druck: F & W Mediencenter, Holzhauser Feld 2, 83361 Kienberg

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, und elektronische

Verarbeitung nur mit ausdrücklicher Genehmigung von Scania Deutschland.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder übernimmt die Redaktion

keine Haftung.


4 News

Unverkennbar von Scania:

das modische Longsleeve-

Shirt für Damen.

Schickes für

Fahrerinnen

interm Lkw-Lenkrad

Hsitzt oft eine Fahrerin.

Deshalb gibt es im

Trucker Shop von

Scania natürlich

auch Artikel extra für

Frauen. Ganz neu unter

http://truckershop.scania.de: ein weißes

Longsleeve-Shirt mit rotem Logo, ein Poloshirt

in klassischem Schwarz und eine rote

Runder Geburtstag

hr fünzigjähriges Firmenjubiläum feierte die

ISpedition Günter Schramm aus Unterthingau

bei Kempten im Allgäu. Die Geschichte

des langjährigen Scania Kunden begann 1956

mit einem kleinen Fuhrpark, bestehend aus

zwei Lkw und einem Anhänger. Mit der

Übergabe an Sohn Wolfgang 1973 sicherte

Spalier stehen zum Firmenjubiläum:

drei Scania Lkw der Spedition Schramm.

Jacke. Im Internet stehen

auch weitere Artikel für

die modebewusste Scania

Fahrerin. Ein Besuch des

Truckershops im Internet

lohnt sich übrigens auf alle

Fälle, denn dort finden

große und kleine Freunde

des King of the Road viele

schöne Dinge: Pins zum

Anstecken, Plüsch-Elche,

Geldbörsen und Modelltrucks.

Surfen Sie doch mal vorbei und schauen Sie

sich um!

Firmengründer Günter Schramm schon frühzeitig

den Bestand des Unternehmens. Seit

1989 sind Scania Lkw vom Vertragshändler

Alnufa in Marktoberdorf ein fester Bestandteil

des Fuhrparks, aktuell fahren acht Scania

Modelle in der Schramm-Flotte. Zum runden

Jubiläum hat Inhaber Wolfgang Schramm die

Weichen für die Zukunft bereits

gestellt: ein Euro 4 Scania komplettiert

seit 2005 den Fuhrpark, seit

Mai 2004 besitzt das Unternehmen

eine Niederlassung in Ungarn, und

mit Sohn Matthias und Tochter

Alexandra ist die nächste Generation

bereits jetzt fest in das Unternehmen

integriert.

Übrigens konnte Wolfgang Schramm

beim Festakt am 30. April nicht nur

eine positive Unternehmensbilanz

ziehen, sondern auch seine Wahl zum Bürgermeister

von Unterthingau feiern.

Seit Frühjahr neuer Geschäftsführer der

Scania Finance Deutschland: Peter Lindgren.

Scania Finance

unter neuer Führung

eit Mitte März steht Peter Lindgren an

Sder Spitze der Scania Finance Deutschland

GmbH. Der neue Geschäftsführer löst damit

Ulf Egestrand ab, der seit März die Scania

Finance Korea leitet.

Peter Lindgren startete seine Karriere in

Stockholm, wo er zunächst als Administrativer

Direktor und dann als Geschäftsführer

der VW/Audi/Porsche Händler verantwortlich

zeichnete. Im Jahr 1994 wechselte er in die

Geschäftsleitung zu Svenska Volkswagen

Finans, einer der größten Auto-Finanzierungsgesellschaften

in Schweden.

Bei der Scania Finance Deutschland GmbH

wird sich der gebürtige Schwede vor allem

um die Unterstützung der Scania Händler

kümmern, damit diese ihren Kunden konkurrenzfähige

Produkte und Dienstleistungen

anbieten können.

Power für Schwertransporte

cania Kerpen verkaufte vor kurzem den 6.000sten Lkw in

Sseiner Niederlassung Scania Bochum. Das Fahrzeug, ein

R 580, steht nun im Fuhrpark der Firma Kautz. Das Unternehmen

mit Hauptsitz in Dortmund und Niederlassung in Duisburg

entsorgt Stäube, Schlämme und Hüttenreststoffe, so für

die ThyssenKrupp Steel AG. Steinbrucharbeiten mit Baumaschinen

stellen einen zweiten Schwerpunkt der Firma dar, die

2005 ihr 50. Firmenjubiläum feierte. Die Hälfte der Fahrzeuge

in ihrem Lkw-Fuhrpark stammt von Scania. Geschäftsführer

Holger Kautz sagt dazu: „Wir sind einfach zufrieden mit den

Fahrzeugen, und Scania Bochum ist ein vernünftiger Partner.“

Außerdem befinde sich die Kautz-Niederlassung in Duisburg

in der Nähe von Scania Händler Breuer und seiner Werkstatt.

Der neue Scania Lkw übernimmt vornehmlich die Schwertransporte

der firmeneigenen Baumaschinen, wird aber auch

im Schüttgütertransport eingesetzt.

Karl-Heinz Krajewski, Technischer Betriebsleiter von Scania Bochum,

Christian Hottgenroth, Regionaldirektor von Scania Kerpen, Holger

Kautz und Seniorchef Erich Kautz (v.l.).


News 5

Scania zieht WM-Truck

n den Wochen vor der Fußball-WM fieberte

Iganz Deutschland dem Sportereignis entgegen.

Die Stimmung noch etwas anheizen wollte

Hyundai, einer der Hauptsponsoren der

Weltmeisterschaft. Das Unternehmen beteiligte

sich nicht nur an der offiziellen FIFA

WM 2006 TM Tour, sondern schickte zusätzlich

einen Lkw in 22 Städte von Bautzen bis

Zeitz. Die „Hyundai WM Tour 2006“ bot

den Besuchern ein buntes Fan-Programm mit

Gewinnspielen, einem gut gelaunten Moderator

und der Hyundai WM-Flotte. „Wir wollten

die Fans auf ein großartiges Sportereignis

einstimmen“, erklärte Sevilay Gökkaya, Bereichsleiterin

Kommunikation bei Hyundai

Motor Deutschland. Der Lkw, der im WM-

Look durch die Lande fuhr: ein Scania R124

Grün wie der Rasen in den Stadien:

der Scania Showtruck.

mit Topline-Fahrerhaus. Als Show-Truck verfügte

er über ein elektrisches Rolltor an der

linken Fahrzeugseite, eine integrierte Videowand

und Beschallungsanlage, integrierte

Lichttechnik und abgeteilte Regiekabine

inklusive Küche.

Wieso eine Arbeit

machen, die Scania

den Lkw-Fahrern

gerne abnimmt?

Beim Download keine Zeit verlieren

ei Arbeitsbeginn stecken Lkw-Fahrer eine

BKarte in den digitalen Tachografen, der

ihre Lenkzeiten aufzeichnet; Pausen stellt man

manuell ein. Spätestens alle drei Monate müssen

Fahrer die Daten vom Kontrollgerät herunterladen.

Außerdem sind sie verpflichtet, die

Daten ihrer Fahrerkarte spätestens alle 28 Tage

herunterzuladen. Doch dies setzt eigentlich

voraus, sich die nötige Hard- und Software

anzuschaffen. Zudem verursacht das Prozedere

Standzeiten. Genau da setzt ein neuer Service

von Scania an: Der Download kann in einer

Scania Werkstatt erfolgen – und parallel dazu

führen die Mechaniker Wartungsarbeiten am

Fahrzeug durch. So verlieren die Lenkrad-Profis

keine Zeit. Die Daten fließen dann in eine

zentrale Datenbank bei Scania ein. So kann

man sie über das Internet einsehen und auf den

eigenen PC herunterladen. Den Download

führen nicht nur Werkstätten in Deutschland

durch, sondern auch Scania Servicestützpunkte

in weiteren 18 Ländern. Wer die Daten im

Ausland herunterladen lässt, kann darauf

ebenfalls zugreifen. Ein weiterer Vorteil des

Angebots: Man benötigt keinen separaten

Rechner, spart Kosten für die Software und

befreit sich von zusätzlicher Arbeit.

Fahrer sollen sich weiterbilden

erufskraftfahrer müssen voraussichtlich in ein paar Jahren

Bregelmäßig Weiterbildungen absolvieren. Laut einer Meldung

des Bundestags will die Bundesregierung ein Gesetz einführen, das

die Grundqualifikation und die Weiterbildung von Lkw- und Busfahrern

regelt. Damit soll eine Richtlinie des Europäischen Parlaments

in Deutschland umgesetzt werden. Der Gesetzentwurf sieht

vor, dass ab September 2009 Fahrer alle fünf Jahre eine Weiterbildung

von 35 Stunden nachweisen. Dies betrifft rund eine Million

Fahrer. Außerdem hätten rund 70.000 Lkw-Profis jährlich eine

Grundqualifikation zu erbringen.


6Titelthema

Ganze Leistung!

Egal, ob ein Fahrer im Ausland Hilfe braucht, ein Spediteur Scania Lkw mieten

oder finanzieren möchte – auf Scania ist auch als Dienstleister Verlass.

Unterwegs eine Panne?

Scania Assistance vermittelt

schnelle Hilfe im Notfall.


Titelthema 7

Helena Löwens, R&W Koordinatorin bei Scania Deutschland:

„Bei R&W Verträgen ist unseren Kunden

vor allem die Kostensicherheit wichtig “

Bei ScanRent gibt es R&W Verträge inklusive.

Die Zeit drängt: Das Fahrzeug steht auf

dem Pannenstreifen, der Kunde wird

ungeduldig – woher kommt schnelle

Hilfe? Szenenwechsel: Ein guter Kunde möchte

einen Spezialauftrag platzieren, wenn nur

schnell genug das passende Fahrzeug zur Hand

wäre – woher nehmen? Szenenwechsel: Der

Steuerberater rät dringend dazu, die Kreditlinie

der Hausbank nicht weiter zu belasten, trotzdem

stehen neue Anschaffungen ins Haus – was

tun? Drei Szenen, die für eine Vielzahl alltäglicher

Probleme stehen – und doch gibt es für

viele davon die gleiche Lösung: Dienstleistungen

von Scania. Egal ob Scania Assistance,

ScanRent, ScanFinance, ScanLease oder die

Absicherung über Reparatur- und Wartungsverträge:

Mit seinem Fuhrparkmanagement

Scania OptiMile sorgt Scania dafür, dass die

Fahrzeuge dort sind, wo sie hingehören: im

Kundenauftrag auf die Straße.

R&W: All-inclusive

Komfortabel und kalkulierbar: Über ein

Drittel aller Scania Neufahrzeugkunden in

Deutschland legen auch bei ihrem Scania

Fahrzeug Wert drauf. Die Rede ist von Reparatur-

und Wartungsverträgen, kurz R&W

Verträgen. Helena Löwens, R&W Koordinatorin

bei Scania Deutschland: „Unseren Kunden

ist Kostensicherheit wichtig: Gegen eine

feste monatliche Rate bietet Scania fachgerechte

Wartung und gesetzliche Prüfungen in

der Werkstatt des Scania Partners.“ Dazu

Glasklare Rechnung

chon seit 20 Jahren setzt Walter Gott, Ge-

der Max Jansen Tiefkühllogistik

Sschäftsführer

aus Wuppertal, auf Reparatur- und Wartungsverträge

für seinen Fuhrpark. „Wir waren mit die ersten

der Branche, die diese Dienstleistung genutzt haben“,

erzählt Geschäftsführer Gott. Mit 120 Mitarbeitern

und einem Fuhrpark von 28 Lkw liefert

er aus den eigenen Logistikzentren in Wuppertal,

Nürnberg und Passau tiefgefrorene Lebensmittel an

seine Handelskunden aus. „Schon bei der Anschaffungsentscheidung

sind die Wartungskosten ein entscheidendes

Kriterium. Mit R&W Verträgen liegen

diese von Anfang an auf dem Tisch. Darüber hinaus sind die Kosten

während der Laufzeit konstant und kalkulierbar“, unterstreicht

Walter Gott. Und schließlich seien die R&W Verträge auch die

beste Erinnerung daran, immer die Wartungsintervalle einzuhalten:

„So sind alle Fahrzeuge immer top gewartet und wir haben kaum

Ausfallzeiten.“

Gut gekühlt: Walter Gott setzt Scania Lkw ein.

Max Jansen Tiefkühllogistik

Westring 351

42329 Wuppertal

Tel.: 02 02 / 7 69 20 10


8Titelthema

Markus Schwiedessen, Manager Scania

Assistance Central Europe: „Mit

Scania Assistance erhalten

unsere Kunden rund um die

Uhr schnelle Hilfe “

kommen verschleißbedingte Reparaturen – bei

denen natürlich nur Scania Originalteile zum

Einsatz kommen. „So hat der Kunde den Kopf

frei und kann sich auf sein eigentliches Geschäft

konzentrieren“, ergänzt Löwens.

Dreimal bequemer

Seit Anfang des Jahres haben Kunden die Wahl

zwischen drei verschiedenen Leistungspaketen.

„Mit der neuen Untergliederung des Angebots

kommen wir der großen Nachfrage entgegen“,

so Löwens. „R&W Verträge werden quer

durch alle Betriebsgrößen und Transportaufgaben

von Holztransporten bis zum Fernverkehr

nachgefragt. Jetzt kann jeder Kunde wie

in einem Baukasten die für ihn optimale Leistung

abrufen.“ Beim R&W Sorglos-Paket bleiben

kaum noch Wünsche offen: Neben den

klassischen Leistungen wie Wartungs- und

Verschleißreparaturen und den gesetzlichen

Prüfungen sind auch Fahrertrainings und Abschleppservice

im Paket enthalten. Eine Mobilitätsgarantie

verspricht, das Fahrzeug innerhalb

von 24 Stunden wieder auf die Straße zu

bringen. R&W Komplett ist genauso ausgestattet,

verzichtet aber auf Fahrertraining und

Fahrsicherheitstraining. R&W Basic ist die

Einstiegsvariante mit allen Wartungsarbeiten

und verschleißbedingten Reparaturen. Und

noch eine Neuerung: Für alle Leistungspakete

kann sich der Kunde nun entscheiden, ob er

Immer flexibel

lexibilität ist für uns das A und O“: Hermann Drees-

Chef von Dreesmann Transporte in Weener

Fmann,

bringt mit seinen acht Mitarbeitern und acht Scania Lkw

Seecontainer von Norddeutschland auf die Straßen in ganz

Europa. Häufig greifen er und seine Frau Doris, Mitinhaberin

der Spedition, im Tagesgeschäft auch auf ScanRent zurück:

„Vor allem die Kurzzeitmiete hilft uns, Auftragsspitzen

zu bewältigen. Wir stocken in solchen Fällen unseren Fuhrpark

mit ScanRent um ein bis zwei Lkw auf“, so Doris

Dreesmann. Innerhalb weniger Stunden stehen die zusätzlichen

Fahrzeuge über Scania in Bremen oder Hamburg

bereit. Auch mit anderen Scania Dienstleistungen haben

die Unternehmer schon gute Erfahrungen gemacht: Einige ihrer

Fahrzeuge finanzieren sie über Scania Finance, und auch der Notdienst

Scania Assistance hat ihren Fahrern schon weitergeholfen –

allerdings sehr selten, wie Doris Dreesmann betont: „Wir haben

einen jungen Scania Fuhrpark und hatten bisher noch überhaupt

keine größeren Probleme mit den Fahrzeugen.“

die Leistungen für Deutschland, Westeuropa

oder Gesamteuropa benötigt. So passt sich der

R&W Vertrag dem individuellen Einsatzgebiet

und den Transportaufgaben besser an.

Scania Assistance:

Und Hilfe ist unterwegs

Und wenn es doch einmal hart auf hart

kommt, hilft Scania Assistance weiter: Rund

um die Uhr und 365 Tage im Jahr haben die

Mitarbeiter der Notrufzentrale von Scania

Assistance ein offenes Ohr für Pannen und

sonstige böse Überraschungen im In- und Ausland.

„Wir wollen die Fahrzeuge am Laufen

halten“, sagt Markus Schwiedessen, Manager

Scania Assistance Central Europe. „Unsere

Kunden stehen unter enormem Zeitdruck, die

Konkurrenz ist hart: Wir tragen dazu bei,

Standzeiten und Reparaturkosten so niedrig

wie möglich zu halten.“ Seit der Gründung

vor rund zehn Jahren habe die Organisation

die „Downtime“ – also die Zeit des Nutzungsausfalls

der Fahrzeuge – um rund 50 Prozent

von 10,5 auf rund fünf Stunden reduziert,

rechnet er vor. Der Manager weiter: „Wo immer

sie sich auch befinden, können sie rund

um die Uhr mit einem einzigen Anruf effektive

Unterstützung erhalten. Sei es um den Kontakt

zur nächsten Scania Werkstatt herzustellen,

einen Reifenschaden zu beheben oder das

Schwört auf ScanRent: Doris Dreesmann.

Hermann Dreesmann

Transporte

Graf-Edzard-Str. 2

26826 Weener

Tel. 0 49 51 / 9 18 10

Fahrzeug zu bergen.“ Die 20 Mitarbeiter in

der Zentrale in Koblenz sind von jedem Winkel

Europas aus zu erreichen. „Zusammen mit

unserem Servicenetz von rund 1.000 Werkstätten

in ganz Europa sind wir eine schlagkräftige

Organisation“, so Schwiedessen. Kaum ein

Mitbewerber biete ähnlich qualitativ hochwertige

Vermittlungs- und Beratungsdienste an,

die zudem auch noch kostenlos seien, betont

Schwiedessen. Dazu gehört im Übrigen auch

die Zusicherung der Kundenbonität, denn

schnelle Hilfe funktioniert oft nur bei entsprechender

Bonität bzw. bei prompter Bezahlung:

Daher hat Scania Deutschland in über zehn

Jahren Notfallhilfe schon über 350.000-mal

Zahlungsgarantien gegeben.

Hohe Servicequalität

in ganz Europa

Erster Ansprechpartner für alle Servicefragen

ist eine der rund 1.000 Scania Werkstätten in

ganz Europa. Die Mitarbeiter dort kümmern

sich nicht nur um die regelmäßige Wartung

der Scania Fahrzeuge, sondern erfüllen auch

die Leistungen aus Reparatur- und Wartungsverträgen

und stehen im Rahmen des Notdienstes

Scania Assistance mit Rat und Tat

bereit. Besonders achtet Scania dabei auf die

Ausbildung des Service-Personals: Innerhalb

der deutschen Scania Organisation werden daher

jährliche rund 5.000 Mann-Tage in die Fortund

Ausbildung des Werkstattpersonals investiert.

Zu gut ausgebildetem Personal kommen

mit Scania Parts qualitativ hochwertige Ersatzteile

sowie Dienstleistungen wie Scania

Glasreparaturservice oder der Klimacheck, die

für Sicherheit und Komfort an Bord sorgen.

ScanRent: Schnelle Lösung

Konzentration auf das Wesentliche: bei Scania

nimmt man diesen Anspruch auch jenseits der

Fahrzeugtechnik besonders ernst: Auf den

Fuhrpark übertragen steht für diese Philosophie

ScanRent. Georg Welters, Koordinator

für Mietfahrzeuge und Gebrauchtwagen in der

Scania Zentrale in Koblenz erzählt: „Wir haben

ScanRent 1998 in der klassischen Variante

als Kurzzeitmiete entwickelt. Wir wollten damit

unseren Kunden eine Lösung anbieten, mit

der wir ihnen im Fall eines überraschenden

Auftrags oder zur Überbrückung von Ausfallzeiten

schnell weiterhelfen.“ Die Kurzzeitmiete

sei aber auch bei Kunden gefragt, die Scania

Fahrzeuge vor einer Kaufentscheidung nur intensiv

testen möchten oder die mit einem ungewöhnlichen

Spezialauftrag eine Nische abdecken

wollen. Die schnelle Zusatzkapazität

steht für einzelne Tage, Wochen oder bis zu 12

Monate bereit. „Der Clou an der Mietlösung

ist der Fixpreis: Steuer, Versicherung, Mobilitätsgarantie,

Reparatur und Wartung – alles

schon dabei!“, betont Georg Welters.

Die Fahrzeuge der Mietwagen-Flotte rollen

neutral weiß und nur mit dem diskreten


Titelthema 9

Schriftzug ScanRent auf den Hof. Die Vermietung

erfolgt direkt über die Scania Händler im

ganzen Bundesgebiet. „So sind wir überall

dort, wo wir gebraucht werden“, beschreibt

Welters das Konzept. Alle Mietfahrzeuge

seien in der Regel nagelneu oder nur wenige

Monate alt, unterstreicht Welters. Und er

ergänzt eine weitere Besonderheit: „Scania

Fahrzeuge kann man exklusiv nur bei Scania

mieten.“ Aktuell fahren in der Vermietflotte

mehr als 1.000 Fahrzeuge. Einige der Vorteile

der klassischen Kurzzeitmiete stecken auch

hinter der Idee der Langzeitmiete. Auch hier

sind auf Wunsch Reparaturen, Wartungsarbeiten,

gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen oder

eine 24-Stunden-Mobilitätsgarantie schon

inklusive. Georg Welters nennt aber wichtige

Unterschiede: „Die Kurzzeitmiete kann schnell

beendet werden – etwa wenn der Auftrag

Georg Welters, Koordinator für Mietfahrzeuge und Gebrauchtwagen

Scania Fahrzeuge kann man exklusiv nur

bei Scania mieten. “

früher erledigt ist oder plötzlich kein Bedarf

mehr besteht.“ Bei einer Langzeitmiete dagegen

bestellt der Kunde immer ein fabrikneues

Fahrzeug: Hier kommen die längerfristigen

Finanzierungsinstrumente Leasing oder

Mietkauf von Scania Finance Deutschland

zum Einsatz.

Scania Finance:

Individuelle Paketlösung

Mit rund 43 Prozent Marktanteil finanziert

Scania Finance schon heute fast jeden zweiten

verkauften Scania Lkw in Deutschland.

Robert Anthony, Vertriebsleiter bei der Scania

Finance Deutschland GmbH: „Wir haben als

Finanzdienstleister des Herstellers im Vergleich

mit unabhängigen Finanzierern in einigen

Bereichen die Nase vorn: Wir kennen das

Transportgeschäft sehr genau. Andererseits

können wir die Situation unserer Kunden sehr

gut einschätzen: Daher konzentrieren wir uns

nicht nur auf die harten Fakten, auch die persönliche

Gesamtsituation des Unternehmers

fließt mit ein.“ Schon bei seinem Start als

Vertriebsleiter im Januar 2006 hat sich Robert

Anthony die Intensivierung der Kundenbetreuung

vorgenommen: Heute kümmern sich ein

eigener Außendienst mit sieben Mitarbeitern

und ein 12-köpfiges Team in der Zentrale in

Koblenz direkt um die Kunden.

Leasing oder Mietkauf

„Die Entscheidung zwischen den Varianten

Leasing oder Mietkauf hängt in erster Linie

von der bilanziellen und steuerlichen Situation

ab“, erklärt Anthony. Die Variante ScanLease

biete sich an, wenn der Unternehmer sein Eigenkapital

weniger stark im Fuhrpark binden

möchte, so Anthony. Vor allem wegen der

schärferen Kreditauflagen im Rahmen von Basel

II sieht er einen Trend zum Leasing: „Leasing

ist bilanzneutral – das heißt Scania als

Leasinggeber ist der Eigentümer und bilanziert

das Fahrzeug. Die monatlichen Raten macht

der Kunde als Betriebsausgaben voll steuerlich

geltend. Das schont die Eigenkapitalquote des

Unternehmens.“ Auch das Ende der Leasing-

Laufzeit bleibt variabel: Das Fahrzeug geht

– je nach Leasing-Variante – entweder zurück

an den Leasinggeber Scania oder bleibt zur

weiteren Nutzung beim Kunden.

Mietkauf ist die Alternative zum klassischen

Leasing: Auch hier gelten alle Vorteile wie die

feste Laufzeit oder die vorauskalkulierbaren

Raten. Anders als beim Leasing schreibt der

Kunde das Fahrzeug in seiner Bilanz selbst ab.

Hohe Dienstleistungsqualität

Robert Anthony, Vertriebsleiter bei der Scania Finance Deutschland GmbH:

„Als Finanzdienstleister des Herstellers kennen

wir unsere Kunden und das Transportgeschäft und

bieten daher maßgeschneiderte Finanzdienstleistungen


Nach dem Ende der Laufzeit gehört der Lkw

automatisch dem Kunden. „Die Variante

Mietkauf kommt etwas seltener zum Einsatz“,

analysiert Anthony: 2005 wurden 35 Prozent

aller über Scania Finance Deutschland abgewickelten

Neugeschäfte als Mietkauf nachgefragt,

der Rest mit anderen Vertragsformen

wie Leasing.

Mix der Möglichkeiten

ehmen Sie nur als Beispiel letzten Freitag: Es ist

N18.30 Uhr und eines unserer Fahrzeuge hat

einen Schaden – mit Hilfe unseres Scania Händlers

vor Ort war der Lkw um 21 Uhr wieder flott.“

Peter Lorenz, Inhaber der Lorenz GmbH schätzt den

schnellen und unkomplizierten Service bei Scania:

„Bei den Anschaffungspreisen sind die Mitbewerber

heute nicht mehr so weit auseinander – dann geben

Angebot und die Qualität der gebotenen Dienstleistungen

den Ausschlag“, betont er. Besonders gute

Erfahrungen macht der Chef von 30 Mitarbeitern

mit dem Scania Service und dem Scania Notdienst

Scania Assistance: „Im Grunde geht das immer ratz-fatz. Ich habe

bei Scania noch nie gehört, dass die Werkstatt keine Zeit für mich

hat oder ein Ersatzteil nicht da ist oder ich solle erst am nächsten

Tag kommen.“ Schon mehrmals konnte er sich auf ScanRent verlassen,

um Fahrzeuge kurzfristig anzumieten: „Beim Frühjahrshochwasser

waren die Schifffahrtswege gesperrt und wir mussten der

Ware entgegenfahren – das geht nur, wenn man bei Vollauslastung

schnell und unkompliziert die Kapazität erweitern kann“.

Aus seiner Erfahrung kommt oft auch eine

Mischung beider Varianten zum Einsatz:

„Häufig empfiehlt es sich, längerfristig genutzte

Objekte wie Auflieger und Anhänger mit

Mietkauf in die eigene Bilanz zu nehmen und

die häufiger gewechselten Zugeinheiten als

Leasing.“ Und ein weiteres Ziel liegt Anthony

am Herzen: „Wir wollen auch im Gebrauchtwagen-Bereich

bessere Finanzierungsmöglichkeiten

bieten. Kunden entscheiden sich hier

noch schneller und erwarten spontane Zusagen.

Gerade bei der Gebrauchtwagen-Finanzierung

wird sich daher noch einiges bewegen“,

verspricht Anthony. Wie seine Kollegen der

anderen Dienstleistungs-Sparten von Scania

entwickeln auch er und sein Team immer

bessere Angebote für die Kunden, damit sie

ihre Transportaufgaben schnell und problemlos

lösen können.

Lorenz GmbH

In den Grüben 14

76751 Jockgrim

Tel.: 07 21 / 95 11 20


10 Report

Shoppingtour

bei Scania

Cap, T-Shirt, Hemd oder Jeans – was soll’s sein?

Scania Fan Thomas Burkhardsmaier (li.) lässt sich gerne von Markus Schwab beraten.

SCANIA TRUCK GEAR

Gute Fahrt! Nach dem Einkaufs-Zwischenstopp

geht’s weiter nach Süditalien.

Mit Jeans, einem sportlichen T-Shirt und

darüber schickem Hemd bekleidet,

begrüßt eine Schaufensterpuppe die

Besucher an der Tür. Ein paar Schritte weiter

hinten in der Eingangshalle von Scania München/Unterschleißheim

steht – wie in einem

Bekleidungsgeschäft – ein Kleiderständer mit

Hosen, Hemden und Jacken. Scania ist vor

kurzem unter die Modemacher gegangen, und

das Ergebnis hängt seit Mai in Deutschland in

den meisten Niederlassungen. So auch in Unterschleißheim,

wo Markus Schwab nun nicht nur

als Lagerleiter tätig ist, sondern seit neuestem

seine Kunden bei der Auswahl der Scania Klamotten

und der richtigen Größe berät. „Ein

Job, in den ich noch reinwachsen muss“, meint

er. Doch macht er seine Sache schon richtig gut.

Sein Kunde Thomas Burkhardsmaier, ein selbst

fahrender Unternehmer, der seit 20 Jahren

Scania Lkw fährt, ist eben aus Hitzhofen bei

Ingolstadt aufgebrochen und eigentlich auf dem

Weg nach Neapel. Aber da endlich der Frühsommer

Einzug gehalten hat, braucht er noch

ein T-Shirt und eine Hose. Zuerst liebäugelt er

noch mit der „Power Weste“, doch da fehlt ihm

etwas: „Ich will schon das Scania Logo sehen.

Es kann gern dezent sein, aber muss auf alle

Fälle sichtbar sein!“, erklärt der Scania Fan, der

sich als einer der ersten überhaupt den Greif auf

den Oberarm hat tätowieren lassen. Seine beiden

Söhne hat er auch schon oft mit Scania

Sachen beschenkt, ihnen Stoff-Elche, T-Shirts,

Mützen oder Anhänger mitgebracht. Jetzt

schaut er sich ein marineblaues Poloshirt an,

entscheidet sich aber doch für das hellblaue

T-Shirt „Wind“ – natürlich mit Scania Schriftzug

auf der Brust. Markus Schwab zeigt seinem

Kunden noch Handschuhe und Sonnenbrille,

die mit anderen Sachen der Truck Gear Kollektion

in einer Vitrine auf Käufer warten. „Gleich

am ersten Tag habe ich etwas aus der neuen

Kollektion verkauft, ein Langarmshirt und zwei

‘Griffin’ Caps“, erzählt Schwab, „das Angebot

wird von den Kunden mit großem Interesse

angenommen.“ Ihm persönlich gefallen die Klamotten

auch gut. Nicht nur Kollegen haben

schon fleißig zugelangt: „Ich habe auch schon

zwei Sachen gekauft“, gibt er schmunzelnd zu.

„Ich schaue immer, ob ich alles vorrätig habe,

und zwar immer von jeder Größe zwei bis drei


Report 11

Scania Fahrer Uwe Dercks

(l.) und Rolf Stopinski

gefällt der Greif auf den

neuen Shirts der Scania

Truck Gear-Kollektion.

Stück.“ Er gibt Thomas Burkhardsmaier das

Shirt in der passenden Größe und zeigt ihm

noch die Denim Jeans. Der ist von beidem sehr

angetan. Markus Schwab lacht: „Ich weiß

doch, was dir gefällt.“ Schließlich kennen sich

die beiden schon lange genug. Burkhardsmaier

zahlt die beiden Sachen, und bevor Markus

Schwab ihn zu seinem gelben R 470 begleitet,

trinken sie noch einen Kaffee zusammen.

Verkaufserfolg von Anfang an

Auch Rolf Stopinski kennt „seine“ Trucker

genau. Seit über 30 Jahren arbeitet der Verkäufer

bei Scania Händler Gerd Breuer in

Duisburg. „Ich bin von Anfang an dabei“, erzählt

er lächelnd. Seit einer knappen Woche

betreut Stopinski nun auch den Scania Truck

Gear Shop, der sich direkt im Eingangsbereich

des Betriebes befindet. Neben dem funktional-

eleganten Kleiderständer zieht ein großes Plakat

die Aufmerksamkeit auf sich, eine Sitzgruppe

lädt zum Verweilen ein. Rolf Stopinski

erzählt: „Es ist ja nicht neu, dass wir den Fahrern

Kleidung verkaufen – T-Shirts hatten wir

immer schon, und die verkaufen sich gut. Auch

die Shirts der neuen Kollektion haben sich einige

Fahrer bereits gekauft. Dabei haben wir

den Shop erst seit ein paar Tagen.“

Ein T-Shirt – genau das möchte Uwe Dercks

sich kaufen. Interessiert betrachtet der 44-jährige

Fahrer eines R 500 das Angebot. Besonders

das T-Shirt „Earth“ und die Langarmshirts

„Heavy“ und „Contrast“ haben es ihm angetan.

Das einzige Scania-Kleidungsstück, das

er zur Zeit regelmäßig trägt, ist seine Betriebsjacke.

Nun, mit der Truck Gear Kollektion

könnte das anders werden. „ Die Sachen sind

nicht schlecht“, urteilt er „ und die Preise sind

auch in Ordnung.“ Die Männer geraten ins

Fachsimpeln über die Praktikabilität und das

Aussehen der Kleidungsstücke.

Während Dercks eher für T-Shirts in gedeckten

Farben schwärmt, soll es für Stopinski

schon etwas mit Kragen sein. Ihm gefallen die

Poloshirts recht gut. Nicht zuletzt aufgrund

des Greifs, der auf den meisten Shirts abgebildet

ist: „Dezent, aber er ist da.“ Einig sind

sich die Männer bei der schwarzen Denim-Jeans

– die finden sie beide gut .„Hier ist wirklich

für jeden Geschmack etwas dabei“, freuen

sie sich.

Marc Breuer, einer der beiden Geschäftsführer

der Gerd Breuer GmbH orakelt: „Ich denke

schon, das sich die Kollektion gut verkaufen

wird. Scania fahren hat für viele Trucker

Kultcharakter. Die kaufen sich das bestimmt.“

Lächelnd fügt er hinzu, dass in seinem Schrank

bereits ein funkelnagelneuer Scania Truck Gear-

Parka auf den nächsten Winter wartet.

Gewinnspiel

Die Namen der Gewinner aus dem King’s Report 1/06 lauten:

Forstunternehmen Jens Bähr, Unterkoskau 60, 07922 Tanna

Fred Voigt, Everlingweg 2D, 22119 Hamburg

Alexander Mück, Schwarzer Weg 16, 27612 Steinstedt

Heinrich Bauer & Söhne, Intern. Spedition – Möbeltransporte,

Maischbachstraße 13, 75179 Pforzheim,

Zimmermann Transporte GmbH, Hohenklingenstraße 14, 75438 Knittlingen


Diesmal zu gewinnen: fünf Truckmodelle „R 620 V8“. Viel Glück!

Achtung: Einsendeschluss

ist der 31. 07. 2006.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Wer’s weiß, gewinnt!

Ein Traumtruck für jeden Sammler: die

R 620 V8 Eurokoffer-Sattelzugmaschine

von Herpa in limitierter Auflage.

KING’S REPORT verlost unter allen richtigen

Einsendungen fünf dieser Lkw-Modelle.

Und so geht’s:

Beantworten Sie die drei Fragen rechts!

Den Coupon mit den richtigen Antworten

stecken Sie einfach in ein Kuvert (Absender

nicht vergessen!) und senden ihn bis zum

31. Juli 2006 an:

Scania Deutschland GmbH

KING’S REPORT

Stichwort „Gewinnspiel“

August-Horch-Straße 10

D-56070 Koblenz

1. Wie viele Tage im Jahr ist

Scania Assistance für die

Kunden da?

2. Welches Thema steht bei der

Scania Fahrerschulung im

Vordergrund?

3. In welchem Jahr wurde der

Greif als offizielles Scania Logo

beim Patentamt eingetragen?


12 Report

Unternehmer

Ralf Hapke hat

den Kauf des

PB nicht bereut.

Technik

und Ausstattung

sind vom

Feinsten, am

Steuer fühlt er

sich wohl.

Messe-Begegnung

Auf der IAA 2004 sah Busunternehmer Ralf Hapke den damals neuen

Scania Irizar PB. Jetzt chauffiert er mit dem Blickfang glückliche Reisegäste.

Eines Tages kam Ralf Hapke mit strahlenden

Augen nach Hause. Er kam von der

IAA Nutzfahrzeuge, wo er gemeinsam

mit Sohn Kevin auf der Suche nach einem

komfortablen und zugleich auffälligen Reisebus

gewesen war. Dort hatten sich die beiden

sofort „verknallt“ – in den perlmuttfarbenen

PB von Scania, einen 12,92 m langen Dreiachser

in 4-Sterne-Ausstattung.

Es folgten Monate der Suche nach eventuellen

Alternativen und sogar schlaflose Nächte.

Schließlich ist so ein Kauf nicht nur Herzenssache,

sondern muss auch sorgfältig kalkuliert

werden. Doch als der Hamburger Scania

Händler dann just den Messebus im Angebot

hatte und Ehefrau Bärbel die Begeisterung

teilte, machte Hapke Nägel mit Köpfen. Am

16. März dieses Jahres erfolgte die Zulassung,

und der PB war neues Flaggschiff von Hapke-

Reisen in Geesthacht. Das Familienunternehmen

verfügt über einen soliden Kundenstamm.

Das Interesse an den Schnuppertouren

durch Hamburg war so groß, dass der Scania

PB fünfmal hintereinander diese Einführungsrunde

absolvieren musste. Das freute den

47-jährigen Busunternehmer natürlich sehr.

Ralf Hapke, der bei der Bundeswehr die Ausbildung

zum Fahrlehrer absolvierte, arbeitete

zunächst bei Opel, dann gründete er eine

Fahrschule. Über den Pkw-Führerschein hinaus

werden seit 1996 Ausbildungen für den

Lkw angeboten, seit 2000 auch für Omnibusse.

Schnell reifte die Idee, den eigenen Fahrschulbus

stärker auszulasten, Hapke entschied

sich für die Unternehmerprüfung im Busreisegewerbe.

„Unseren ersten Reisekatalog erstellten

wir auf dem Fotokopierer“, erzählt

er schmunzelnd. Mögliche Kunden wurden

spontan angeschrieben, sämtliche Touren


Report 13

Im Detail

Beratung und exzellenter Service

Für die Fahrzeugübergabe in der Hamburger Scania Niederlassung nahmen sich Türk

Wandt, Mitarbeiter im After Sales-Bereich bei Scania Deutschland, und Verkäufer

Marco Hegenbarth-Ludwig einen vollen Tag Zeit. Ralf Hapke war angenehm überrascht,

denn er hatte diesen Vorgang auch schon in nur einer Stunde erlebt. „Wie die

Leute sich um ihre Kunden kümmern, kann ich nur als positiv beschreiben.“ Ausstattung,

Technik und Bedienung des Busses wurden ihm bis ins Detail erläutert, kleine

Mängel umgehend abgestellt. Ein Wartungsvertrag inklusive Garantie für den Antriebsstrang

ist Bestandteil des Kaufvertrages und hält den eigenen Aufwand gering.

Stadtromantik und elegantes Design im

Kontrast. Das über 1.000-jährige Saarburg

ist ein beliebtes Ziel für die Bustouristik.

erstaunlich schnell gebucht. Bereits zur Saison

2002 stand ein Programm mit 18 Reisen und

diversen Tagesfahrten. Der Kundenkreis

wuchs kontinuierlich, entsprechend auch das

Angebot. Ein nagelneuer 4-Sterne-Bus rechnete

sich daher schnell. Darüber hinaus ergänzt

seit 2004 ein erfahrener Disponent das

Hapke-Team. Schließlich reichten die vorhandenen

Räumlichkeiten nicht mehr aus, das

eigene Ladenlokal im Stadtzentrum sowie eine

Wagenhalle mit mobiler Waschanlage waren

weitere Maßnahmen. Derzeit zählt das Team

sieben feste Mitarbeiter, bei Bedarf kommen

zwei erfahrene Aushilfsfahrer hinzu.

Clubs oder Vereine sind besonders wichtige

Kunden, unabhängig davon, ob Hapke-Reisen

als Veranstalter oder im Mietverkehr ins Geschäft

kommt. Gerne fährt Hapke zum Beispiel

den „Verschwisterungsverein“ der Stadt

Geesthacht. Im ständigen Wechsel stehen hier

Ausflüge nach Plaiser bei Paris, Hoogezand in

den Niederlanden oder ins lettische Kuldiga

an, internationale Treffen mit viel Spaß und

zufriedenen Reisegästen. Kompetent geholfen

wird auch kleinen Clubs, die per Bus reisen

wollen, jedoch nicht über die nötige Gruppenstärke

verfügen. Eine Beratung zwecks Destination

und Programm führt meist dazu, dass

auch andere Kunden für diese Tour geworben

werden können und damit die Pro-Kopf-Preise

auf ein günstiges Niveau rutschen. Ebenso

von Bedeutung sind für Hapke Leserreisen

oder Firmenevents. Auch dafür erstellt er zielgruppengerechte

Sonderprogramme.

Schiff ahoi!

Ob das von der Kapazität her größte Passagierschiff

der Welt, die Freedom of the Seas,

oder das längste, die Queen Mary 2 – viele

Kunden von Hapke-Reisen kennen sie. Denn

sobald die amtlichen Listen das Einlaufen

berühmter Ozeanriesen in Hamburg oder Kiel

ankündigen, chartert das Busunternehmen selber

ein Ausflugsschiff. Ein „wenig“ kleiner,

aber immerhin groß genug für Gruppen. Per

Bus geht’s in den Hafen, um von Bord der

weißen Flotte aus die einlaufenden Kreuzfahrtschiffe

zu begrüßen. Derlei Spontanangebote

nehmen die Kunden gerne an. Überhaupt

hat man es mit der See: Fischbüfett in Heiligenhafen,

Besichtigung der Meyerwerft oder

Matjestage in Glücksstadt sind beliebte Tagesfahrten.

Bewährte Klassiker wie die Toskana,

Dresden und Prag oder kulinarische Erlebnisreisen

stehen als feste Säulen im Reiseprogramm.

Neu aufgenommen hat Hapke Kurreisen

nach Tschechien. Nicht überall üblich:

Bei Mehrtagesfahrten lässt Hapke-Reisen

seine Gäste grundsätzlich per Chauffeur-Service

abholen, um ihnen ein stundenlanges

„Einsammeln“ zu ersparen.

Eine der ersten Reisen mit dem neuen Scania

Bus ging in die reizvolle Region Saar-Lor-Lux

mit Abstechern nach Mettlach, Saarburg,

Luxemburg und Metz. Als Veranstalter hatte

Siegfried Räder, ein alter Freund aus Bundeswehrzeiten,

den PB angemietet. Die Mitreisenden

zeigten sich von Laufruhe, Sitzkomfort

und dem auffälligen Design des Superhochdeckers

angetan. Ralf Hapkes Eindruck nach

den ersten Touren? „Das Cockpit samt Bedienung

ist gut, die automatische Opticruise-

Schaltung hilfreich – besonders während der

Stadtfahrten. Dass zum Anfahren gekuppelt

werden muss, sehe ich als Vorteil beim Rangieren

an, ebenso zahlt sich hier die mitlenkende

dritte Achse aus.“ Mit 420 PS sei der 25-Tonner

außerdem gut motorisiert, fügt er hinzu.

Ralf Hapke ist vollauf zufrieden: „Bereits

unser erster 4-Sterne-Bus machte sich durch

wachsende Nachfrage bezahlt, jetzt ist es

genauso. Die außergewöhnliche Schönheit

dieses Fahrzeugs, die Bequemlichkeit für die

Reisegäste und der gute Eindruck des Scania

Betriebes in Hamburg waren kaufentscheidend

– bisher wurden wir nicht enttäuscht.“

Warten auf die Reisegruppe: Ein Kollege kommt herüber, weil er neugierig ist. Nicht ohne Stolz

erläutert ihm Ralf Hapke die Ausstattung seines neuen Flaggschiffs.


14 Report

Sparmaßnahmen

Sprit sparen ist nicht schwer, wenn man ein paar Kniffe kennt. Die Lkw-Fahrer

der Firma Stigler Transporte erfuhren das bei einer Scania Schulung.

Die Fahrer wissen es, die Chefs wissen es

und die Fahrtrainer wissen es natürlich

auch: Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Es ist schwer, eingeschliffene Verhaltensmuster

zu verändern, die sich in jahrelanger

Routine ausgebildet haben. Wer sie ändern

will, braucht dafür die richtigen Argumente.

Die hatten Scania Trainer Eberhard Klein,

Thomas Graß und Norbert Zapf in Furth im

Wald dabei. Hier bei der Stigler Transport

GmbH traten im Frühjahr 36 gestandene Fahrer

zur Schulung an. Ihr persönlicher Fahrstil

kam auf den Prüfstand. Daran etwas zu

ändern ist nicht einfach. Denn die Fahrer

müssen das Gelernte später bewusst umsetzen,

während – um nur ein Beispiel zu nennen –

das „Schalten nach Gehör“ zu einem automatisierten

Vorgang geworden ist.

Das Ziel der Fahrerschulung von ScanDrive

lässt sich im Grunde mit zwei Worten umreißen:

mehr Wirtschaftlichkeit. Dahinter verbirgt

sich natürlich in erster Linie der Treibstoffverbrauch,

der aufgrund einer optimierten

Fahrweise zum Teil signifikant sinkt. Aber

auch Verschleiß und Schadenshäufigkeit der

Lkw lassen sich durch konsequentes Schulen

des Fahrpersonals senken. Von den positiven

Effekten des Scania Fahrertrainings ist auch

das Management der Spedition Stigler überzeugt.

Das Unternehmen arbeitet im Bereich

Fahrzeugtransporte und beschäftigt derzeit

rund 120 Fahrer. Knapp 40 Mitarbeiter

durchliefen das Schulungsprogramm vor

einigen Jahren bereits in Ingolstadt/Siegenburg.

An diesem Standort offeriert Scania

permanent Schulungen auf werkseigenen

Fahrzeugen.

Diesmal allerdings wählte Geschäftsführer

Herbert Drost die andere Variante: Die Scania

Trainer kamen an den Standort der Spedition

Stigler und schulten die Fahrer auf „ihren“

Trucks, was gerade aufgrund der Besonderheiten

eines Fahrzeugtransporters noch mehr Praxisnähe

garantiert. Am eigentlichen Ablauf

des Trainings ändert sich nichts, wenn die

Scania Spezialisten wie bei Stigler zum Hausbesuch

antreten: Die Kursteilnehmer versammeln

sich zuerst in einem Besprechungsraum

und werden mit dem Ablauf sowie den Regeln

– zum Beispiel der strikten Einhaltung einer

Maximalgeschwindigkeit – vertraut gemacht.

Anschließend absolvieren die Lkw-Fahrer mit

ihrem Trainer eine erste Testrunde: Der Fahrer

soll dabei „wie gewohnt“ fahren, der Scania

Trainer sitzt schweigend auf dem Beifahrersitz,

macht sich Notizen und bedient an vorher

festgelegten Kontrollpunkten seine Stoppuhr

sowie das Verbrauchsmessgerät.

Norbert Zapf erläuterte, wie die Trainer den

Fahrstil eines Kursteilnehmers bewerten: Der

Voll konzentriert: Lkw-Fahrer

Stefan Giesecke zeigt, was er

von den Trainern gelernt hat.

Im Detail

Scania OptiMile

ScanDrive

Scania bietet seit vielen

Jahren Trainingsangebote

für Fahrer. Das

Dienstleistungspaket

OptiMile ScanDrive

gliedert sich in drei

Bereiche. Bei der Fahrerinformation

wird den Teilnehmern theoretisches

und praktisches Wissen über ihren

Scania Lkw vermittelt. Bei der Fahrerschulung

steht das Thema „Wirtschaftliches

Fahren“ im Mittelpunkt. Außerdem

bietet Scania ein Fahrsicherheitstraining

an, bei dem das richtige Verhalten

im Extremfall geschult wird.

Im vergangenen Jahr erfreuten sich die

Programme bei Fahrern und Unternehmern

großer Beliebtheit. Die Fahrerinformation

besuchten 100 Prozent mehr

Teilnehmer als noch im Jahr davor, die

Teilnehmerzahlen bei den Fahrertrainings

stiegen um über 70 Prozent.


Report 15

Von den insgesamt 120 Stigler-Fahrern nahmen 36 am Fahrertraining teil. Aufgrund der großen

Teilnehmerzahl traten die Lkw-Profis die Schulung in Gruppen mit zwölf Leuten an drei Tagen an.

Trainer begutachtet den Umgang mit dem

Fahrzeug, registriert Zeitgewinn und Zeitverlust.

Er beobachtet, wann und wie ein Fahrer

Schaltvorgänge ausführt und wie er auf unterschiedliche

Verkehrssituationen reagiert.

Vorausschauendes Fahren

„Zusammengenommen“, so Zapf, „ergibt das

ein Charakterbild eines Fahrers.“ Dieses bildet,

nach einem zwischengeschalteten Theorieblock,

die Basis für die zweite Schulungsfahrt.

Bei der begnügen sich die Scania Spezialisten

auf dem Beifahrersitz nicht mit der Rolle

des stillen Beobachters. Auch in Furth im

Wald: Eberhard Klein, Thomas Graß und

Norbert Zapf monierten unnötige Schaltvorgänge,

ermahnten zu vorausschauendem Fahren

und Ausnutzen der Bewegungsenergie. Immer

wieder ging es darum, das vorher gepaukte

Wissen um die spezielle Motorencharakteristik

in die Praxis umzusetzen, vor allem also

um das Fahren in einem Drehzahlbereich, der

sich günstig auf den Treibstoffverbrauch auswirkt.

Sinkt der nach einer Fahrerschulung

nur um einen halben Liter pro 100 Kilometer,

lässt sich daraus – bei einer jährlichen Fahrleistung

von 150.000 km – bei den derzeitigen

Dieselpreisen eine Einsparung von annähernd

900 Euro errechnen. Hochgerechnet auf einen

Fuhrpark, ergibt das eine stolze Summe.

Nach der Schulung meinte Geschäftsführer

Herbert Drost: „Ich erhoffe mir von der Schulung

einen nachhaltigen Effekt und bin überzeugt,

dass die Fortbildung auch für die Fahrer

positive Aspekte nach sich zieht.“ Und das

ist sehr wahrscheinlich: Denn bei der Spedition

Stigler existiert ein Prämiensystem, das Erreichen

der Zielwerte wird mit finanziellen

Anreizen belohnt.

Kurzporträt

Firma Stigler

Herbert Drost,

der Geschäftsführer.

Die Stigler Transport

GmbH wurde 1975 in

Dingolfing gegründet und

startete mit einem Autotransporter.

Nach einer Zwischenstation

in Michelsneukirchen bezog die Spedition

2001 ein neues Domizil in Furth im

Wald mit Gleisanschluss und großzügig

dimensionierten Lagerflächen. Stigler

gehört seit kurzem zur international

agierenden Tradisa-Gruppe und ist an

fünf weiteren Standorten in Tschechien,

Rumänien, Mazedonien, der Türkei und

Spanien vertreten. Die eigene Flotte

umfasst 105 Autotransporter, von den

145 Mitarbeitern sind 120 Lkw-Fahrer.

Sprit sparen: Jeder Fahrer trug in eine Karte

die Ergebnisse vor und nach der Schulung ein.

Einmal ist keinmal

Eberhard Klein übergab nach dem Kurs Iris Weiss ihren neuen Lkw.

er einmal ein Fahrertraining bei Scania absolviert hat, weiß,

Wdass es sich lohnt. Deshalb buchen Transportunternehmen oft

nach einiger Zeit erneut eine Schulung. So auch die Menath Transporte

GmbH mit Sitz in Deisslingen, die mit Spezialfahrzeugen

Baustoffe transportiert. Anfang des Jahres hatten Menath-Fahrer

zum sechsten Mal Gelegenheit, ihr Wissen rund ums spritsparende

Fahren aufzufrischen oder zu erweitern. Schulungsleiter Eberhard

Klein beschränkte sich natürlich nicht auf den Theorie-Unterricht.

Im praktischen Teil fuhren die Lkw-Profis mit dem Schulungsfahrzeug,

einem Scania R 420, zweimal eine festgelegte Strecke. Das

erste Mal absolvierten sie die Runde in ihrem eigenen Fahrstil.

Das zweite Mal jedoch hielten sie sich genau an die Anweisungen

des Trainers – mit begeisternden Spritersparnissen! Den Teilnehmern

gelang es, auf 100 Kilometer zwischen 1,0 und 5,4 Liter

Diesel weniger als früher zu verbrauchen. „Was das in der heutigen

Zeit der gigantischen Dieselpreise heißt, kann sich jeder vorstellen!“,

sagte Jürgen Stern, der Verantwortliche für Fuhrpark und

Fahrpersonal, begeistert. Vorstellen ist die eine Sache, aber knallhart

rechnen eine andere. Eberhard Klein zeigte: Bei einer durchschnittlichen

Entfernung von 600 Kilometern pro Tag und Lkw

erfolgt eine mittlere Ersparnis von ca. 12 Litern. Hochgerechnet

auf eine Flotte von 150 Fahrzeugen: 1.800 Liter am Tag! Gut für

den Geldbeutel, aber auch für die Umwelt.


16 Tipps

Schweden kompakt: Der korrekte Gang zum Butterbrotbüffet

chweden gelten als ruhige, bescheidene, geduldige und zuverlässige

SZeitgenossen. Und angenehme Geschäftspartner. Vor wichtigen

Verhandlungen oder einer Geschäftsreise in den skandinavischen Norden

sollte man sich allerdings mit einigen Besonderheiten der schwedischen

Kinderstube in „Sverige“ befassen. Tipps gibt der Ratgeber

„Business-Etikette in Europa“ (siehe Artikel unten).

Andernfalls wundert sich der ein oder andere vielleicht bereits, wenn

er mit seinem schwedischen Geschäftspartner einen

Termin vereinbart: 060703 – so könnte die Anfrage

lauten, gemeint ist damit der 3. Juli 2006 und nicht

etwa ein rätselhafter Code für geheime Transaktionen.

Das nächste Fettnäpfchen droht bei Unpünktlichkeit,

die Schweden nicht selten übel nehmen. Auch an sich

gern geübter Small Talk, vor allem über alle Themen,

die Laune machen wie Sport, Natur, Kultur und Urlaub,

mag in so einem Fall das Klima nicht mehr verbessern.

Bevor man seinen Gesprächspartner zu Gesicht bekommt,

kann es durchaus passieren, dass man eine

Wartenummer ziehen muss, denn diesen Brauch üben

Schweden nicht nur in Apotheken und der Post, sondern

teilweise auch in Büros aus. Während sich in

Deutschland dann der Manager mit „Maier“ vorstellt,

wird man in Schweden „Erik Svensson“ oder gleich

„Erik“ kennen lernen. Außerdem üblich neben der

Vorstellung mit Vornamen: Alle Mitarbeiter duzen

sich. Doch so locker die Atmosphäre auch werden mag

unter den Schweden, die im Übrigen nicht zwei Wörter

reden wollen, wenn eines genügt: Vermeiden Sie Fragen

nach privatem Familienleben und heikle Themen

und punkten Sie vielmehr durch die Kenntnis berühmter

Schweden wie Alfred Nobel oder Astrid Lindgren.

Sollte man es zu einer Einladung in ein schwedisches

Zuhause schaffen: Schuhe ausziehen ist beim Betreten des Hauses ein

Muss! Und während Herr Maier in Frankreich beim Fünf-Gänge-Menü

und den drei Besteckvariationen ins Schwitzen kommt, muss er sich in

Schweden beim „smörgåsbord“ konzentrieren: Das „Butterbrotbüffett“

mit Fleisch, Fisch, Salaten, Obst und Käse besucht man sechs

Mal, jeweils wird ein neuer Teller genommen und nach bestimmten

Regeln beladen ... tun Sie es Ihrem schwedischen Vordermann gleich!

Sprechen Sie schwedisch?

God dag!

Hejdå!

Ha det så bra!

= Guten Tag!

= Auf Wiedersehen!

= Ich wünsche Ihnen eine gute

Zeit!

Tack så mycket! = Vielen Dank!

Varsågod! = Bitte!

Knigge im Business-Outfit

nter den 15 wichtigsten Handelspartnern von

UDeutschland liegen 13 Länder in Europa – also

in unmittelbarer Nachbarschaft. Doch das bedeutet

noch lange nicht, dass das europäische Business-Parkett

keine Risiken für Ausrutscher birgt,

sei es mit einer zu informellen Begrüßung oder

der falschen Anrede. Der Ratgeber „Business-

Etikette in Europa“ bereitet auf Termine mit

Geschäftspartnern anderer Länder vor. Aus mehr

als 250 Interviews mit Managern haben die Autoren hilfreiche

Details zu landesüblichen Small-Talk-Themen, Gesten oder auch

Outfit-Fragen zusammengetragen – damit eine erfolgreiche Zusammenarbeit

mit Niederländern, Tschechen und anderen nicht an diesen

Kleinigkeiten scheitert. So belesen verhandelt es sich jenseits

der Landesgrenzen sicherer. Und erfolgreicher, denn oft führt ein

Kultur-Fauxpas zu einem unerwünschten Geschäftsausgang.

Gerhard Uhl, Elke Uhl-Vetter: Business-Etikette in Europa.

Gabler Verlag 2004, Preis: 38 Euro.


ES IST MEHR ALS SEIN JOB.

ES IST SEINE LEIDENSCHAFT.

Alles im Top-Zustand, sämtliche LKW ständig einsatzbereit, lange Lebensdauer der Motoren

und hohe Wirtschaftlichkeit des gesamten Fuhrparks – das sind Ihre und unsere Ansprüche.

Deshalb hat Castrol jetzt ein hochmodernes Motorenöl entwickelt, das die Spezifikationen

ACEA E4, E6 und E7 in einem Produkt erfüllt – Castrol Enduron Low SAPS 10W-40.

Ursprünglich für den Einsatz in Euro 4 Motoren vorgesehen, ist dieser Schmierstoff sowohl für

Euro 3 als auch bereits für Euro 5 Triebwerke hervorragend geeignet. Selbst so unterschiedliche

Abgasnachbehandlungssysteme wie EGR, SCR oder DPF arbeiten damit gleichermaßen

effizient und zuverlässig. Wenn Sie für Ihren LKW mehr wollen als irgendein Öl, fragen Sie

uns nach Castrol Enduron Low SAPS 10W-40.

Weitere Infos erhalten Sie unter: D: 040/75 197-6571, A: 0800/001772, CH: 0800/800 456

oder Sie besuchen uns im Internet: www.castrol.com


18 Report

Hut ab!

Das Speditionsunternehmen Ludwig Ressle agiert in jedem seiner

vielen verschiedenen Tätigkeitsfelder hochprofessionell.

Königsblaue Flotte: Die Scania

R 420 Lkw erweitern die

Entsorgungsflotte von Ressle.

Im Jahr 1803 befand sich der französische

Feldherr Napoleon auf dem Gipfel seiner

Macht. Im gleichen Jahr wurde die Spedition

Ludwig Ressle gegründet. Sie kann also

auf eine lange Firmengeschichte zurückblicken,

zu deren Beginn sie Transporte zwischen

Süddeutschland und Norditalien übernahm.

Heute steht in Schongau ein moderner Speditions-

und Logistikbetrieb, der mit viel Knowhow

und leistungsstarken technischen Einrichtungen

ein breites Leistungsspektrum für Industrie

und Handel anbietet: Vom Stück- und

Sammelguttransport über Containerdienste

und Gefahrguttransporte bis hin zu Lagerung

und Kommissionierung ist so gut wie alles zu

haben. So transportiert das Unternehmen

Ladungen innerhalb Deutschlands, aber auch

nach Frankreich, Italien, Österreich, in die

Schweiz und in die Beneluxländer. Mit Kleintransportern

fährt Ressle in diesen Ländern

und in Großbritannien auch Kurierdienste.

Viel mehr als Transporteure

Ein Schwerpunkt liegt in der Recyclingbranche,

für die das Unternehmen als Entsorgungsfachbetrieb

nach DIN EN ISO 9002

zertifiziert wurde. Gerade hier hat es in jüngster

Zeit viel Bewegung gegeben. Allein vergangenes

Jahr wurden fünf neue Abrollkipper

zugelassen, vor kurzem kam ein sechster

hinzu. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge

auf Basis des Scania R 420 Fahrgestells mit

Aufbauten der Firma Gergen aus dem saarländischen

St. Ingbert. Die Wahl erklärt Fuhrpark-

und Technikleiter Wolfgang Jenninger

so: „Wir haben uns für Scania entschieden,

weil die Kombination stimmt und zu unserem

Aufgabenbereich optimal passt: stabiles Auto,

wirtschaftlicher Verbrauch und relativ geringe

Ausfallzeiten.“ Im gleichen Atemzug nennt er

noch weitere Vorteile der Lkw: Die lenk- und

liftbare Nachlaufachse und die Opticruise-

Schaltung. Geschäftsführer Ludwig Ressle junior

fügt hinzu: „Übrigens sind das nicht die

einzigen Fahrzeuge mit dem Greif in unserem

40 Fahrzeuge umfassenden Fuhrpark. Eine

Sattelzugmaschine und ein Gliederzug ergänzen

die Scania Flotte.“ Die Entsorgungsfahrzeuge

bringen Altpapier aus den Regionen

Frankfurt, Mannheim, Stuttgart, Ulm, Nürn-


Report 19

berg und München zur Papiermühle. Und

weil die Schongauer mehr als nur Transporteure

sind und jeden ihrer Aufgabenbereiche

höchst professionell angehen, haben sie die

Lagerung und Logistik ausgebaut sowie in

eine moderne Waschanlage für Industriebehälter

und Pendelverpackungen investiert.

Mit ein Grund für die Zufriedenheit der Spediteure

und ihrer Partner: der Händler Alnufa

mit Niederlassungen in Augsburg und Marktoberdorf.

Dort hat Ressle die Scania Fahrzeuge

geleast. Verkaufsleiter Manfred Zingler berichtet:

„Das Leasen der neuen Fahrzeuge war

die beste Lösung für die Spedition Ludwig

Ressle, da nicht unnötig Kapital gebunden

wurde und der Fuhrpark regelmäßig erneuert

werden kann.“ Da zeigt sich wieder einmal,

was Unternehmern so wichtig ist: Qualität,

Zuverlässigkeit und individuelle Lösungen aus

einer Hand. Und mitten im Kooperationsspiel:

der Greif im Recycling-Dienst.

Hat schon über 200 Jahre Firmengeschichte geschrieben: die Spedition Ludwig Ressle.

Geschäftsführer

Ludwig

Ressle junior.


20 Report

V8 für immer g ute La

An V8-Aktionstagen begeisterten die Scania Lkw ihre Fans und Testfahrer.

Bordsteinkante auch ums Geld. Nicht nur von

den Anschaffungskosten ist die Rede, auch

von akzeptablen Werkstattpreisen und hohem

Wiederverkaufswert. „Wir machen uns nichts

vor – nicht alle werden morgen kaufen“, kommentiert

Wolfgang Otto, der Verwaltungsund

Verkaufsleiter, die allgemeine Euphorie.

„Aber wer ernten will, muss säen, und wir

Kurzporträt

Liebe auf den ersten Start: der selbst fahrende Unternehmer Steffen Poley mit dem Scania R 620.

Steffen Poley sitzt vergnügt hinter dem

Lenkrad und treibt den Scania R 620

mit einer Ladung Betonklötze mühelos

eine Anhöhe hinauf. „Das Fahrerhaus sieht

toll aus – wie das Cockpit eines Piloten. Doch

das Wichtigste ist das starke Herz da unten.

Wahnsinn!“

Gesang und Rostbratwurst

Aber der Schwärmer muss am Ende der etwa

halbstündigen Runde durch die Hügellandschaft

des Unstruttales wieder aussteigen. Die

anderen Fahrer warten schon ungeduldig am

Straßenrand. Und so mischt sich Poley, der mit

einem V8 von 500 PS für nächstes Jahr liebäugelt,

wieder unter das fröhlich feiernde Volk

auf dem Gelände des Fahrzeugzentrums

Laucha. Anlass für Countrydance, Gesang

und Jagdhorn-Blasen, für Rostbratwurst, Bier

und Obsttorte ist der „Tag der offenen Tür“.

Und Anlass für diesen wiederum die Aktionswoche

unter dem Zeichen des V8. Lkw aller

drei Motorisierungen haben vor dem Fahrzeugzentrum

Aufstellung genommen und sind,

sofern nicht gerade unterwegs, immer dicht

umlagert. Jedes Detail wird begutachtet und –

wenn die Runde schon absolviert ist – jede

durchlebte Fahrsituation ausgewertet.

Natürlich geht es bei der Fachsimpelei an der

Das Fahrzeugzentrum

Laucha

Der Leipziger Diplomingenieur Harald

Herfurth gründete das Fahrzeugzentrum

vor 15 Jahren. Über Baufahrzeuge ist er

in die Branche gekommen. Das Unternehmen

ist seit der ersten Stunde schon

Geschäftspartner von Scania. Im Jahr

1994 holte sich Herfurth den aus Duisburg

stammenden Wolfgang Otto als

Verwaltungs- und Verkaufsleiter an seine

Seite. Derzeit beschäftigt der Betrieb in

Werkstatt und Verkauf 17 Mitarbeiter.

Die aktuelle Kundenkartei umfasst

130 Transportunternehmen, vorwiegend

aus dem Südosten Sachsen-Anhalts und

dem Nordosten Thüringens, die von

einem bis zu einem Dutzend Scania

Fahrzeuge im Fuhrpark haben.

Notfalls in die Knie und bücken: Die Besucher

schauten die ausgestellten Lkw ganz genau an.

Geschäftsführer Harald

Herfurth und Verkaufsleiter

Wolfgang Otto (v.l.).


Report 21

une

Bei Scania

Frankfurt/

Offenbach

sorgte abends

die hessische

Band Melibokus

für einen

gelungenen

Ausklang.

müssen unserer Kundschaft natürlich zeigen,

was wir zu bieten haben.“

Wieder kehrt ein Fahrzeug zurück, am Steuer

sitzt Stefan Fritzsch aus Leipzig. Er gehört zu

den wenigen, die sich weder mit Scania Krawatte

noch mit V8-Sticker dekoriert haben

und die das Motorengeräusch des anfahrenden

Riesen auch nicht als Handy-Klingelton

bei sich tragen. Doch auch er ist Scania Fan.

Und hegt feste Kaufabsichten: „Das Feeling

des V8, das ist schwer in Worte zu fassen:

Sound, Sitzposition, Fahrgefühl … Mit dem

hat man fünf Tage pro Woche gute Laune.

Und das werde ich mir gönnen.“

Auf Kolben und Welle geprüft

Der Preis für das schnellste Wenden in fünf

Zügen ging an Karl Dittrich (r.) aus Gemünden.

Eine V8-Aktion fand auch in Offenbach bei

Frankfurt am Main statt. Fünf Tage lang

konnten Fahrer und Unternehmer die gesamte

V8-Flotte auf Kolben und Welle prüfen. Beeindruckende

Motorleistung, satter Sound und

die exzellente Ausstattung der schwedischen

Edelkabinen überzeugten auch hier die anwesenden

Fahrer: „Ich fahre einen V8, den Vorgänger“,

erzählt Tomas Filipovic, „der hier ist

noch mal ein Sprung nach vorn. Der Sound

und die hervorragende Fahrerhaus-Ergonomie

haben mich total begeistert.“ Zusammen mit

Schlosser Uwe Heissler möchte Filipovic seinen

Chef bei Schuldes Transporte aus Alsbach

unbedingt zum Kauf eines neuen V8 raten.

Geballte Power: Mit

V8-Lkw lud Scania

in Offenbach zum

Probefahren ein.

Heissler sieht dabei nur ein Problem: „Was

bleibt denn da für mich noch zu tun, wenn Lkw

in dieser Qualität angeschafft werden?“ Fahrer

Hans-Peter Oster aus Butzbach findet den Truck

„einfach perfekt“ und lobt die Möglichkeit die

Züge vor Ort zu testen. „Kraft ohne Ende“

attestiert auch Norbert Höttges von Höttges

Transporte den Fahrzeugen und fügt strahlend

hinzu „der V8, der macht einfach Spaß.“ Spaß

gabs auch nach den Probefahrten, auf der „V8

Power Party“, wo sich Regionaldirektor Klas

Dalberg mit seinem Team und 300 Gästen über

eine rundum gelungene V8-Aktion freute.

Auftakt der Veranstaltung war das berüchtigte

„Wenden in fünf Zügen“. Scania Fahrertrainer

Jörg Ebert, der solche Herausforderungen

auch beim Young European Truck Driver-

Wettbewerb leitete, erklärt: „Fünf Züge hat

jeder Fahrer, um in dem markierten Viereck

zu wenden, jeder weitere Zug bedeutet Strafzeiten“.

Für Karl Ditterich aus Gemünden

kein Problem. „Wir fahren Holz“, erklärt der

Eigentümer von Ditterich Holz aus Gemünden

am Main, „da sind enge Räume an der Tagesordnung.“

Ein 100 Euro Gutschein ist der

Lohn für so viel Können. Positiv aufgefallen

ist Dittrich der „Tote Winkel“-Spiegel: „Der

ist eine echte Hilfe und so angebracht, dass er

nicht stört“, freut sich der Transport-Profi.

Ebenfalls Grund zur Freude hatten die beiden

Gewinner der anschließenden Verlosung: Die

Firma Bridgestone überreichte Juri Ressler von

TÜB Kellner aus Welkes einen Reifen-Gutschein

im Wert von 500 Euro, Axel Bockelmann von

Ursula Faber Transporte aus Mömbris konnte

einen LCD Flachbildschirm mit nach Hause

nehmen. Bestens finanziert, sozusagen: Der

Preis wurde von der Scania Finance Deutschland

mitgesponsort.

Während das Team von Scania Frankfurt/

Offenbach sich beim Barbecue-Buffet glänzend

mit den Gästen unterhielt, war der

kernige V8-Sound in die rockigen Klänge der

hessischen Band Melibokus übergegangen.

Für manchen V8-Liebhaber kein echter Ersatz,

aber für eine gelungene Feier allemal das

Beste.


22 Report

Fabelhaftes Logo

Ob Tierfreund oder nicht: Jeder Scania Fahrer nimmt ihn mit auf Tour, denn

stolz ziert der Greif – ein Fabelwesen – die Front aller Fahrzeuge aus dem Hause

Scania. Die Geschichte eines majestätischen Firmenlogos.

Im Internet

Greif schnell zu!

Es gibt Freunde des Hauses Scania, denen die Tätowierung des Markenzeichens zu weit geht. Dennoch wollen sie ihre Leidenschaft

für die Fahrzeuge des schwedischen Lkw-Herstellers zeigen. Ihnen sei die Adresse http://truckershop.scania.de im Internet empfohlen.

Hier führen wenige Klicks zu einer breiten Auswahl an Artikeln mit dem berühmten Logo – vom Hosenträger über Uhren, Tischdecken,

Stofftiere und Rucksäcke bis hin zu Modell-Bausätzen.

Ein besonderes Highlight für Sammler: die Kollektion einer Pin-Sammlung für 25,75 Euro. Die neun Pins aus verschiedenen Zeiten

mit historischen Logos und Schriftzügen (Scania, Scania-Vabis, Saab-Scania), teilweise verarbeitet in aufwändiger Emailletechnik,

lassen das Herz wahrer Scania Fans beim Öffnen der Metalldose höher schlagen. Beweisen Sie denselben Weitblick wie der Greif

und schlagen Sie bei dieser limitierten Sammlung zu!


Report 23

1901 1906 1911 1954

Seit Beginn ein König: Eine Krone trug der Greif schon immer – ansonsten veränderte sich das Logo von Scania im Laufe der Zeit aber ziemlich.

Er war immer da. Viele sah er im Laufe

der Zeit kommen und gehen, doch er

blieb. Der Greif, das Markenzeichen von

Scania seit über hundert Jahren, trat seinen

offiziellen Dienst im Jahr 1901 mit einem

Eintrag im schwedischen Patentamt (PRV) an,

damals noch in Begleitung des Scania Schriftzugs.

Seither mauserte sich das Geschöpf – halb

Adler, halb Löwe – in zahlreichen Zyklen,

seinen Charakter behielt er immer bei. Mut,

Stärke, Würde und Weitblick assoziiert man

automatisch mit dem majestätischen Logo.

Eigenschaften, die sich wohl jedes Unternehmen

gerne auf die Fahne schreibt.

Ellipse und Fabeltier

Der Greif verweist ebenso wie der Firmenname

auf die ursprüngliche Herkunft des Unternehmens:

Malmö. Die Hauptstadt der südschwedischen

Region Skåne trägt seit dem

15. Jahrhundert das Fabeltier im Stadtwappen.

Malmö ist der Gründungsort von Scania

– was übrigens nichts anderes bedeutet als der

Name der Region auf Lateinisch.

Auf historischen Streifzügen in der Welt der

Markenzeichen von Scania begegnet der interessierte

Historiker Anfang des 20. Jahrhunderts

jedoch noch einem weiteren Logo: einer

Ellipsenform, die die Buchstaben VABIS umschließt.

Das ist die Abkürzung für die 1891

gegründete Firma Vagnfabriksaktiebolaget i

Södertelge, mit der Scania 1911 fusionierte.

Viele Jahre lebten Greif und Ellipse friedlich

und in sich jeweils wandelnden Ausführungen

nebeneinander. Der nächste Meilenstein der

Firmengeschichte von Scania im Jahr 1969 –

die Fusion von Scania-Vabis mit Saab zur

Saab-Scania AB – bedeutete nach einer

„Durststrecke“, in der Firmenlogos vorübergehend

aus der Mode gekommen waren, die

stetige Rückkehr des Greif: Er prangte auf

Motorhauben neu produzierter Trucks, für die

Fahrzeuge aus alten Zeiten Modell standen.

Die Spitze der Corporate Identity erreichte der

mythische Greif schließlich 1984 als offizielles

Firmenlogo – ohne die einstige Konkurrenz.

Und zur Feier der erneuten Unabhängigkeit

frischte Scania den Look seines Greifs im Jahr

1995 noch einmal auf.

Spätestens seit damals wurde der Greif Kult.

Und das gilt heute nach wie vor. Mehr noch:

Besonders große Scania Fans werden sich ihr

Leben lang nicht mehr von dem berühmten

Maskottchen trennen, es vielmehr ständig bei

sich tragen. Wie das geht? Thomas Burkhardsmaier

(41), Scania Fahrer seit über 20 Jahren,

ließ sich vor mehr als zehn Jahren gemeinsam

mit drei Freunden den Greif auf den linken

Oberarm tätowieren. „Wir stehen 110 Prozent

und mehr zu Scania!“, erklärt der Hardcore-

Fan. Sich Pigmente in Greifform und -farbe

unter die Haut injizieren zu lassen, war damals

eine spontane Aktion von Burkhardsmaier

und den anderen Scania Anhängern. Viele

Fans sind mittlerweile ihrem Beispiel gefolgt.

Was heutzutage unter die Haut gestochen

wird, wurde vor Tausenden Jahren gemeißelt.

Die Heimat eines Fabelwesens wissenschaftlich

fundiert zuzuordnen fällt verständlicherweise

schwer. Dennoch, so glauben Historiker,

kommt der Greif wohl aus dem orientalischen

Raum. Abbildungen an persischen und babylonischen

Pforten und Wänden sprechen für

diese Theorie. In der Antike war er ein Symbol

für Klugheit. Während die Menschen im Mittelalter

noch an die tatsächliche Existenz des

„Bestiums“ glaubten, verbannten die Gebrüder

Grimm im 18. Jahrhundert den Greif an

den wahren Ort seiner Bestimmung. In der

Grimm’schen Märchenwelt begegnet der Leser

gleich mehrmals dem gefiederten Raubtier.

Wer den Greif im Jahr 2006 antreffen will,

kann aber auch nach Verlassen des Scania

Fahrerhauses in diesen Genuss kommen – und

zwar, ohne dafür eigens zum Märchenbuch

greifen zu müssen (siehe Kasten Seite 20).

Schenkt man der Fabellehre Glauben, erreicht

der Greif ein Alter von 60 Jahren. Und weil

das Logo von Scania dieses Jahr schon seinen

105. Geburtstag feiert, bleibt als Moral von

der Geschichte: Auch der weise Volksmund

irrt zuweilen.

Wahre Fans scheuen keine Schmerzen und

lassen sich den Greif eintätowieren.

Im Jahr 1962 hieß das Unternehmen

noch Scania Vabis: der L56 Tipper.


Report 23

1901 1906 1911 1954

Seit Beginn ein König: Eine Krone trug der Greif schon immer – ansonsten veränderte sich das Logo von Scania im Laufe der Zeit aber ziemlich.

Er war immer da. Viele sah er im Laufe

der Zeit kommen und gehen, doch er

blieb. Der Greif, das Markenzeichen von

Scania seit über hundert Jahren, trat seinen

offiziellen Dienst im Jahr 1901 mit einem

Eintrag im schwedischen Patentamt (PRV) an,

damals noch in Begleitung des Scania Schriftzugs.

Seither mauserte sich das Geschöpf – halb

Adler, halb Löwe – in zahlreichen Zyklen,

seinen Charakter behielt er immer bei. Mut,

Stärke, Würde und Weitblick assoziiert man

automatisch mit dem majestätischen Logo.

Eigenschaften, die sich wohl jedes Unternehmen

gerne auf die Fahne schreibt.

Ellipse und Fabeltier

Der Greif verweist ebenso wie der Firmenname

auf die ursprüngliche Herkunft des Unternehmens:

Malmö. Die Hauptstadt der südschwedischen

Region Skåne trägt seit dem

15. Jahrhundert das Fabeltier im Stadtwappen.

Malmö ist der Gründungsort von Scania

– was übrigens nichts anderes bedeutet als der

Name der Region auf Lateinisch.

Auf historischen Streifzügen in der Welt der

Markenzeichen von Scania begegnet der interessierte

Historiker Anfang des 20. Jahrhunderts

jedoch noch einem weiteren Logo: einer

Ellipsenform, die die Buchstaben VABIS umschließt.

Das ist die Abkürzung für die 1891

gegründete Firma Vagnfabriksaktiebolaget i

Södertelge, mit der Scania 1911 fusionierte.

Viele Jahre lebten Greif und Ellipse friedlich

und in sich jeweils wandelnden Ausführungen

nebeneinander. Der nächste Meilenstein der

Firmengeschichte von Scania im Jahr 1969 –

die Fusion von Scania-Vabis mit Saab zur

Saab-Scania AB – bedeutete nach einer

„Durststrecke“, in der Firmenlogos vorübergehend

aus der Mode gekommen waren, die

stetige Rückkehr des Greif: Er prangte auf

Motorhauben neu produzierter Trucks, für die

Fahrzeuge aus alten Zeiten Modell standen.

Die Spitze der Corporate Identity erreichte der

mythische Greif schließlich 1984 als offizielles

Firmenlogo – ohne die einstige Konkurrenz.

Und zur Feier der erneuten Unabhängigkeit

frischte Scania den Look seines Greifs im Jahr

1995 noch einmal auf.

Spätestens seit damals wurde der Greif Kult.

Und das gilt heute nach wie vor. Mehr noch:

Besonders große Scania Fans werden sich ihr

Leben lang nicht mehr von dem berühmten

Maskottchen trennen, es vielmehr ständig bei

sich tragen. Wie das geht? Thomas Burkhardsmaier

(41), Scania Fahrer seit über 20 Jahren,

ließ sich vor mehr als zehn Jahren gemeinsam

mit drei Freunden den Greif auf den linken

Oberarm tätowieren. „Wir stehen 110 Prozent

und mehr zu Scania!“, erklärt der Hardcore-

Fan. Sich Pigmente in Greifform und -farbe

unter die Haut injizieren zu lassen, war damals

eine spontane Aktion von Burkhardsmaier

und den anderen Scania Anhängern. Viele

Fans sind mittlerweile ihrem Beispiel gefolgt.

Was heutzutage unter die Haut gestochen

wird, wurde vor Tausenden Jahren gemeißelt.

Die Heimat eines Fabelwesens wissenschaftlich

fundiert zuzuordnen fällt verständlicherweise

schwer. Dennoch, so glauben Historiker,

kommt der Greif wohl aus dem orientalischen

Raum. Abbildungen an persischen und babylonischen

Pforten und Wänden sprechen für

diese Theorie. In der Antike war er ein Symbol

für Klugheit. Während die Menschen im Mittelalter

noch an die tatsächliche Existenz des

„Bestiums“ glaubten, verbannten die Gebrüder

Grimm im 18. Jahrhundert den Greif an

den wahren Ort seiner Bestimmung. In der

Grimm’schen Märchenwelt begegnet der Leser

gleich mehrmals dem gefiederten Raubtier.

Wer den Greif im Jahr 2006 antreffen will,

kann aber auch nach Verlassen des Scania

Fahrerhauses in diesen Genuss kommen – und

zwar, ohne dafür eigens zum Märchenbuch

greifen zu müssen (siehe Kasten Seite 20).

Schenkt man der Fabellehre Glauben, erreicht

der Greif ein Alter von 60 Jahren. Und weil

das Logo von Scania dieses Jahr schon seinen

105. Geburtstag feiert, bleibt als Moral von

der Geschichte: Auch der weise Volksmund

irrt zuweilen.

Wahre Fans scheuen keine Schmerzen und

lassen sich den Greif eintätowieren.

Im Jahr 1962 hieß das Unternehmen

noch Scania Vabis: der L56 Tipper.

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