King's Report 2007-01 - Scania

scania.de

King's Report 2007-01 - Scania

ISSN 1618-9760

B 46248

Mit Scania unterwegs

Nr. 1

April

2007

Bestellnummer/Edition: 3:22 2007 01

www.scania.de

Die Bauherren

Dank des modularen Systems fertigt Scania

maßgeschneiderte Baufahrzeuge

Seite 6

Gut kombiniert

Scania OmniLink mit Low Entry:

stark im Stadtverkehr

Seite 20

Greif verpflichtet

Traditionell markenbewusst:

Scania im Porträt

Seite 22


„Das Kraftstoff-Einsparkonzept Fuel Economy

von Shell hat uns überzeugt. Mit dem Einsatz

von Hochleistungsschmierstoffen wie

Shell Rimula Ultra 10W-40, Shell Spirax ASX

und Shell Spirax GSX sparen wir bis zu

4% Kraftstoff bei gleichzeitig verlängerten

Ölwechselintervallen.“

Jöbstl Holding GmbH,

GF Christoph Jöbstl

Das erste Motorenöl mit der

Freigabe LDF-2 von Scania

Wir von Shell verstehen, wie wichtig es für Sie als Transportunternehmer ist, Kosten zu

optimieren, technische Ausfälle zu vermeiden und Ihre Fahrzeuge effizient einzusetzen.

Unsere Schmierstoffe können Ihrem Geschäft helfen. Als einer der weltweit führenden

Schmierstoff-Anbieter wissen wir jedoch, dass wir Ihnen mehr als nur qualitativ hochwertige

Produkte bieten müssen: Eine erstklassige technische Unterstützung, ein Gespür

für Details und das Versprechen, Ihnen jeden Tag bestmöglich mit Rat und Tat zur Seite

zu stehen.

Verlangen Sie mehr als gute Produkte. Verlangen Sie Lösungen – mit Shell. Rufen Sie

noch heute unser Customer Service Center unter 0180 5 6324-00 an oder besuchen

Sie uns unter www.shell.de


Editorial

Liebe Leserinnen

und Leser,

Scania ist einer der führenden Anbieter

schwerer Nutzfahrzeuge weltweit. Diese Position

hat sich das Unternehmen hart erarbeitet:

Seit Firmenstart präsentiert Scania immer wieder

technische Innovationen. Das Resultat:

ein positives Image bei den Kunden, über das

wir uns natürlich sehr

freuen. Manchem

mag vielleicht nicht

bekannt sein, dass

Scania nicht nur

schwere Lkw und

Busse baut, sondern

auch Industrie- und

Schiffsmotoren. Die

Motoren von Scania

kommen also generell

dort zum Einsatz, wo

Zuverlässigkeit und

Wirtschaftlichkeit

gefordert sind. Ganz

vorne mit dabei ist Scania auch bei den Baufahrzeugen.

Besuchen Sie uns doch auf der

Fachmesse Bauma in München! Sie werden

sehen, welche Vorteile die modulare Bauweise

von Scania auch in diesem Segment hat.

In Kürze startet der Fahrerwettbewerb

„Young European Truck Driver“ 2007. Junge

Fahrerinnen und Fahrer stellen in 27 Ländern

ihr Können und Wissen unter Beweis. Mario

Müller erreichte 2005 den 1. Platz im deutschen

Finale. Auf Seite 14 stimmt er uns auf

den Wettbewerb ein.

Viel Spaß beim Lesen des KING’S REPORT!

Ihr

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News

Kurz notiert

Nachrichten aus der Nutzfahrzeugbranche

und dem Unternehmen Scania

Report

Flexibler geht’s nicht

Kurz- oder Langzeitmiete, Full-Service inklusive:

ScanRent bietet Top-Lkw deutschlandweit

Vertrauen ist besser

Den Mitarbeitern Verantwortung übertragen – der

Schlüssel zum Erfolg der Spedition Hübenthal

Noch wenige Wochen

Ende Mai startet der Scania Fahrerwettbewerb –

der beste deutsche Fahrer 2005 gibt Tipps

Fundgrube für Fans

Im Trucker Shop können sich Scania Begeisterte

mit schönen und praktischen Artikeln eindecken

Titelthema

Stark auf der Baustelle

Robust, zuverlässig, geländetauglich: Scania

Baufahrzeuge halten ganz schön was aus.

Auf der Bauma in München sind sie zu sehen

Auf der Schulbank

Auch Lenkradprofis mit langjähriger Erfahrung

lernen bei Spritspar-Schulungen noch dazu

Idealbesetzung

Im Stadt- und Überlandverkehr setzt bayer-reisen

OmniLink Busse mit stufenlosem Einstieg ein

Editorial / Inhalt 3

Starke Marke

Hinter den Lkw mit dem Greif steht ein erfolgreiches

Unternehmen, das viel mehr als Sattelzugmaschinen baut

Johan P Schlyter

Geschäftsführer

Scania Deutschland Österreich

13

18

Service

Gewinnspiel

Drei Fragen beantworten und tolle Preise gewinnen

King’s Tipps

Die neuen Lenk- und Ruhezeiten – das ist zu beachten

IMPRESSUM

KING’S REPORT – mit Scania unterwegs

10. Jahrgang, 1. Ausgabe

ISSN 1618-9760

Herausgeber:

Scania Deutschland GmbH

Verantwortlich für den Herausgeber:

Mikael Lundqvist

Anschrift:

Redaktion KING’S REPORT

c/o Scania Deutschland GmbH

Sieglinde Michaelis

August-Horch-Str. 10

D-56070 Koblenz

Tel. 02 61 / 8 97 -2 08

Fax 02 61 / 8 97 -4 05

Deutsche Internetadresse:

http://www.scania.de

Der KING’S REPORT erscheint viermal jährlich

bei drivemedia, Neumarkter Straße 18,

81673 München

Verlag:

drivemedia

Agentur der Verlage

Auto Business Verlag, GWV Fachverlage

und Verlag Heinrich Vogel

Neumarkter Straße 18

Springer Transport Media GmbH

D-81673 München

Tel. 0 89 / 43 72 - 22 67

Fax 0 89 / 43 72 - 24 77

Redaktionelle Leitung: Christian Ort, Patrick

Neumann (stlv.)

Redaktion, Projektleitung: Annette Keck

Autoren dieser Ausgabe: Jan Burgdorf,

Manuel Eder, Jürgen Görgler, Martin

Heying, Annette Keck, Peter Kinninger,

Iryna Schwab

Art Director: Dierk Naumann

Layout & Composings: Arno Krämer

Projektkoordination: Frank Schneider,

Annette Keck

Anzeigen: Gabriele Staab,

Tel. 0 61 38 / 94 10 41

Fotos: Autoren, Scania Deutschland, Scania

CV AB

Cartoon: Motionless Movie Productions

Druck: F & W Mediencenter, Holzhauser Feld 2, 83361 Kienberg

Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, auch auszugsweise, und elektronische

Verarbeitung nur mit ausdrücklicher Genehmigung von Scania Deutschland.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Bilder übernimmt die Redaktion

keine Haftung.


4 News

Jubiläums-Fahrzeug für treuen Kunden

Regionaldirektor Jürgen Jungen, Peter Rosner von Rosner Logistik

und Verkäufer Udo Barkey (v.l.) bei der Fahrzeugübergabe.

nfang des Jahres hat Scania Münster den

A100. Lkw an die Rosner Logistik GmbH

verkauft. Regionaldirektor Jürgen Jungen

und Verkäufer Udo Barkey übergaben ihn

seinem Besitzer. Peter Rosner, der Inhaber der

Rosner Logistik, hat aber nicht nur dieses

Fahrzeug bestellt. Neun weitere Scania R 380

mit Euro 5-Motoren gehören zu dem Paket,

das er von Scania übernommen hat. Damit

stehen 100 Lkw mit dem Greif im Rosner-

Fuhrpark, der insgesamt 450 Einheiten umfasst.

„Wir haben uns für Scania als zweite

Marke entschieden, weil die Lkw kostengünstig

in Anschaffung und Verbrauch und die

Folgekosten relativ niedrig sind“, so Rosner.

„Außerdem“ fügt er hinzu, „fühlen sich unsere

Fahrer in den Kabinen sehr wohl, sie loben

die ausgezeichneten Platzverhältnisse.“

Mit den in der Unternehmensfarbe mittelblau

lackierten Lkw transportiert Rosner Emballagen,

Dämmstoffe, weiße Ware und Kunststoffartikel.

Viele seiner Kunden stammen

auch aus dem Automotive-Bereich. Das

Unternehmen ist auf Großvolumen-Transporte

spezialisiert und hat eine Niederlassung in

Polen, eine in der Slowakei und zwei in

Tschechien.

Zusammenarbeit

mit Hino

cania hat mit dem japanischen Lkw-

SHersteller Hino ein Vertriebsabkommen

abgeschlossen. Ab diesem Frühjahr

verkauft die zur Toyota-Gruppe gehörende

Marke ihre Mittelklasse-Lkw

auch über das Händlernetz von Scania

in Südkorea. „Durch unsere Kooperation

mit Hino können wir auch mittelschwere

Lkw anbieten, die sparsam,

technisch hochwertig und umweltschonend

sind“, so Sangwon Lee, Managing

Director von Scania Korea.

Scania und Hino arbeiten seit März

2002 zusammen. Seit 2003 vertreibt

Hino Zugmaschinen von Scania in

Japan. Beide Unternehmen sehen für die

Zukunft noch weitere Möglichkeiten

der Kooperation.

Zwei neue Scania Niederlassungen

cania Deutschland investiert in sein Ser-

Zwei Betriebe empfangen ihre

Svicenetz:

Kunden ab August 2007 in neuen Gebäuden.

Scania Stuttgart, ein Händlerbetrieb, der

sowohl Verkauf als auch Service anbietet,

zieht von Weilimdorf nach Möglingen um

und heißt künftig Scania Stuttgart/Möglingen.

Der Betrieb mit einer modernen Werkstatt

liegt dann verkehrsgünstig nahe der

A 81, kurz nach der Ausfahrt Ludwigsburg

Süd. Den Neubau führt hier als Generalunternehmer

Ten Brinke aus Bochholt aus, Planung

sowie Erstellung erfolgen durch das

Stuttgarter Architekturbüro Michaelsen und

Hermet.

Die Niederlassung Scania Fulda, die zu

Scania Frankfurt/Offenbach gehört, bekommt

ebenfalls eine neue Adresse: Sie wird in

Eichenzell zu finden sein und auf Scania

Fulda/Eichenzell umfirmiert. Fahrer werden

das Gebäude von der A 66 aus sehen können.

Um es zu erreichen, folgen sie zukünftig einfach

der Beschilderung nach Eichenzell. Für

Planung und Erstellung an diesem Gebäude

arbeitet Scania mit der concon GmbH aus

Potsdam zusammen.

Noch befinden sich in Stuttgart/Möglingen

(oben) und Fulda/Eichenzell Baustellen.


News 5

Studie belegt Kundenzufriedenheit

D

as freut die Mitarbeiter der Scania Service-Stützpunkte: Scania Kunden sind mit dem

Service der Marke zufrieden. Zu diesem Resultat kommt eine Studie, welche die

Dekra Consulting GmbH durchgeführt hat. 490 Fuhrparkhalter haben sich daran beteiligt.

Die Kunden bewerteten die Servicequalität von sieben Nutzfahrzeugmarken. Ihre

Meinung: Scania bietet den besten Service! Gute Bewertungen bekam Scania unter anderem

bei der Qualität der Reparaturen, der Freundlichkeit der Mitarbeiter und der termingerechten

Abwicklung. Mit 28 Prozent war die Differenz zwischen Scania und dem

schlechtesten Mitbewerber durchaus deutlich. Die Befragung „Kundenzufriedenheit After

Sales Nutzfahrzeuge“ fand im vergangenen Sommer mittels eines Fragebogens statt. Die

Dekra-Studie belegt außerdem einmal mehr, wie wichtig der Service für die Transportunternehmer

ist. So gaben über 50 Prozent der Befragten an, für sie seien Service und Produkt

gleich wichtig. Mehr als 20 Prozent stuften den Service sogar als wichtiger ein.

Gefragte

Serviceangebote

ie Serviceangebote von Scania kommen

Drichtig gut an! So waren im vergangenen

Jahr rund 70 Prozent aller verkauften

Scania Lkw der Scania Serviceorganisation

anvertraut, rund 40 Prozent aller Kunden

haben 2006 einen R&W-Vertrag abgeschlossen

und rund 30 Prozent sich für

einen Antriebsstrang-Reparaturvertrag

entschieden. Dazu passt ein Ergebnis der

Dekra-Umfrage zur Servicequalität (siehe

Nachricht links): Rund 80 Prozent der

befragten Scania Kunden bezeichneten sich

als „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“.

Modellversuch mit Transportgiganten

wei Fahrzeuge mit Scania Zugmaschinen

Znehmen in Nordrhein-Westfalen an einem

Modellversuch mit EuroCombis teil. Diese

bis zu 25,25 Meter langen Lkw dürfen nur

auf ausgewählten Strecken fahren. In Nordrhein-Westfalen

ist ihr zulässiges

Gesamtgewicht auf 40 Tonnen

begrenzt. Ähnliche Tests mit überlangen

Lkw führen zurzeit Niedersachsen

und die Niederlande durch.

Am Pilotprojekt in NRW nehmen

zwei Kunden von Scania Händler

Gerd Breuer in Duisburg teil: die

Heinz Korff GmbH aus Straelen und

die WLS GmbH Warenhandel+Logistik+Service.

Korff setzt den Lkw zum

Transport von Gemüse zwischen

Straelen und Hamm ein. WLS transportiert

mit ihrem Scania R 420 Lebensmittel zwischen

Duisburg und Neu Wulmstorf. Der

Versuch ist zunächst bis 31. Dezember 2007

befristet.

Kurz notiert

Importeur mit

dem besten Image

Scania hat von den Importeuren schwerer

Lkw das beste Image. Beim „Image Ranking

2007“ der Fachzeitschrift Verkehrs-

Rundschau sicherte sich der Hersteller

den 3. Platz. Mit einem Wert von 735 von

1.000 erreichbaren Punkten liegt Scania

nur knapp hinter Mercedes-Benz (777)

und MAN (747). Bei der Produktqualität

folgte Scania sogar direkt auf Mercedes-

Benz. Das Image-Ranking gibt ein Meinungsbild

zum Ansehen von Anbietern

von Lkw, Produkten und Dienstleistungen

wieder. Zur Erstellung der Studie hat das

Marktforschungsinstitut TSN Emnid

240 Führungskräfte befragt.

Die extralange Fahrzeugkombination

von WLS (links) und

der Scania R 500 der

Korff GmbH (oben).

Vorschau 2007

Dieses Jahr stellt Scania einige spannende

Neuerungen im Busbereich vor. Zuerst

präsentiert sich ein neuer Scania Intercity

Bus, ein neuer Gelenkbus folgt ihm.

Zuletzt kommt ein 9-Liter-Motor für

Linienbusse auf den Markt, welcher der

Euro 5-Norm entspricht.


6 Titelthema

Schwere Jungs

Auf der Bauma 2007 in München demonstriert Scania, welche

Möglichkeiten das Modulsystem auch bei Baufahrzeugen bietet.

Der schafft was weg: ein

Scania 8x4 Kipper mit 470 PS

aus der R-Baureihe.


Titelthema 7

Das raffinierte Baukastensystem ermöglicht auch ganz besondere Fahrzeuge. So kann Scania auf die Bedürfnisse seiner Kunden individuell eingehen.

Hier ein Scania P 340 4x4 mit CrewCab für den außergewöhnlichen Einsatz im Braunkohle-Tagebau bei der RWE Power in Nordrhein-Westfalen.

Scania Baufahrzeuge bewähren sich Tag

für Tag unter oft extremen Einsatzbedingungen

und sind deshalb für ihre Zuverlässigkeit

und robuste Konstruktion bekannt.

Zu ihren Stärken zählen außerdem Agilität

und Geländetauglichkeit, ergonomisch gestaltete

Fahrerplätze, hohe Fahrleistungen und

Ladekapazitäten. Nicht zu vergessen der niedrige

Kraftstoffverbrauch, die lange Lebensdauer

und der hohe Wiederverkaufswert.

Kunden in der Bauwirtschaft schätzen das

trotz der robusten Bauweise vergleichsweise

geringe Fahrzeuggewicht besonders. Das technisch

mögliche Gesamt- und Lastzuggewicht

liegt oft deutlich über den gesetzlich zulässigen

Werten. Dadurch ergeben sich wiederum

großzügige Sicherheitsreserven, die letztlich

Lebensdauer und Verfügbarkeit der Fahrzeuge

erhöhen.

Maßgeschneiderte Fahrzeuge

Die Modellpalette von Scania für Baufahrzeuge

umfasst zwei-, drei-, vier- und fünfachsige

Sattelzugmaschinen und Fahrgestelle mit und

ohne Allradantrieb. Das mit einem Baukasten

vergleichbare Modulkonzept, das Scania vor

mehr als 50 Jahren einführte, ist der Schlüssel

Den Scania R 340 4x4 setzt die RWE Power für den Personentransport ein.

zur kundenspezifischen Fertigung. Das System

beinhaltet unter anderem eine Vielzahl an Motor-,

Getriebe-, Achs- und Fahrerhausvarianten.

Für die unterschiedlichsten Anforderungen

im Gelände werden zudem gewichtsoptimierte

Rahmen und Fahrgestelle in verschiede-

nen Stärken und Fahrgestellhöhen angeboten.

Ausstattungsdetails wie der hohe Lufteinlass

und Auspuff oder die einsatzspezifische Unterbringung

von Anbauteilen wie Tanks und

Druckluftbehältern verraten die Handschrift

erfahrener Konstrukteure.


8 Titelthema

Aus diesem breiten Spektrum lassen sich Baufahrzeuge

exakt nach Kundenwunsch und Einsatzkriterien

zusammenstellen. So können

Bau- und Transportunternehmer Fahrzeuge

nach Maß bestellen, die den jeweiligen Einsatzbedingungen

absolut gerecht werden.

Die Bandbreite verfügbarer Aufbauten reicht

vom Kipper über Betonmischer bis hin zu Ladekränen

und Kranaufbauten für die Forstwirtschaft.

Da beim Basisfahrzeug jeweils erprobte

und bewährte Standardkomponenten

miteinander kombiniert werden, erhält der

Kunde ein Fahrzeug nach Maß, das zugleich

extrem zuverlässig ist.

So lässt sich beispielsweise ein gewichtsoptimierter

6x4-Kipper mit einem 9,5-mm-Rahmen,

mit einfach übersetztem Doppelachsaggregat

und mit Luft- oder Blattfederung ausstatten.

Ein Heavy Duty 6x4-Kipper dagegen

baut auf dem stärksten Rahmen mit seitlichen

Verstärkungen, stabiler Mehrblattfederung

und dem stärksten Doppelachsaggregat mit

Außenplaneten auf.

Baustellen-Sattelzugmaschinen für Gesamtgewichte

von 18 bis 150 Tonnen gibt es in den

Ausführungen 4x2, 4x4, 6x2 und 6x4. Die

4x4-Sattelschlepper werden mit Motoren bis

309 kW/420 PS und einem 12-Gang-Getriebe

angeboten.

Scania Fahrgestelle mit zwei (4x2, 4x4), drei

(6x2, 6x4, 6x6) oder vier Achsen (8x2 und

8x4) decken die gesamte Bandbreite an Baustellenanwendungen

ab. Allradfahrgestelle

sind mit Motoren bis 309 kW (420 PS) und

12-Gang-Getriebe erhältlich.

Das Modulsystem ist schließlich auch Garant

für die hohe Verfügbarkeit von Scania Fahrzeugen.

Denn es erleichtert die Teileversorgung

und die Betreuung der Flotten durch die

Scania Werkstätten, in denen qualifizierte

Mechaniker bereitstehen.

Antrieb aus dem eigenen Haus

Baufahrzeuge von Scania sind wahlweise mit

Reihenfünfzylinder-, Reihensechszylinderoder

V8-Motoren lieferbar. Diese decken ein

Leistungsspektrum von 169 kW/230 PS bis

456 kW/620 PS ab. Alle Komponenten des

Antriebsstrangs sind Eigenentwicklungen und

werden von Scania gefertigt.

Auch das Motorenprogramm des Herstellers

basiert auf dem Modulkonzept und auf einem

einzigen Brennraumkonzept. Je nach Spezifikation

erfüllen die sehr wirtschaftlichen Motoren

die gesetzlichen Vorgaben der Euro 4-

oder Euro 5-Norm. Die Euro 4- und Euro 5-

Motoren sind mit Scania EGR (Exhaust Gas

Recirculation, also Abgasrückführung ohne

Additivzusatz) oder Scania SCR (Selective Catalytic

Reduction, also Abgasnachbehandlung)

ausgerüstet.

• Das Leistungsspektrum der 9-Liter-Fünfzylinder-Motoren

(Euro 4) reicht von

169 kW/230 PS und 1.050 Nm bis

228 kW/310 PS und 1.550 Nm.

• Die Sechszylinder-Motoren (Euro 4 und

Euro 5) mit 11 beziehungsweise 12 Litern

Hubraum decken das Spektrum von

250 kW/340 PS und 1.600 Nm bis hin zu

353 kW/480 PS und 2.250 Nm ab.

• Die 16-Liter-V8-Motoren (Euro 4 und

Euro 5) leisten zwischen 368 kW/500 PS und

456 kW/620 PS und liefern ein Drehmoment

von 2.400 Nm bis 3.000 Nm.

Auch die Getriebe in Scania Lkw basieren auf

einem Modulsystem, bei dem sich einzelne

Sektionen miteinander kombinieren lassen,

um für jede Aufgabe die optimale Lösung bieten

zu können. Die 8+1- und 12+2-Getriebe

sind mit Kriechgängen ausgestattet. Das Overdrive-Getriebe

ist in einer Version lieferbar, bei

der die Drehzahl bei Marschgeschwindigkeit

begrenzt ist. Dieses Getriebe kommt auch mit

dem Drehmoment von 3.000 Nm zurecht, das

der stärkste Scania Motor, ein V8 mit 620 PS,

bereitstellt. Der hohe Gleichteile-Anteil vereinfacht

auch bei den Räderwerken die Wartung,

Reparatur und Teileversorgung.

Alle Getriebe lassen sich auf Wunsch mit

einem Scania Retarder kombinieren. Scania

Opticruise, die optionale automatisierte Schaltung,

bleibt den 12-Gang-Getrieben vorbehal-


Titelthema 9

ten. Dessen manuellen Modus, aber auch das

Kupplungspedal schätzen Fahrer besonders

auf Baustellen und weichem Untergrund.

Die angetriebenen Einzelachsen sind mit Differenzialsperren

ausgerüstet, Doppelachsaggregate

haben zusätzlich eine Sperre zwischen

den Achsen. Die gelenkten Nachlaufachsen

der Drei- und Vierachser tragen wesentlich

zum guten Handling der Fahrzeuge bei.

Gute Stube in XXL

In der Schweiz unterwegs: Scania R 470 10x4 mit Kranaufbau.

Die Baufahrzeuge von Scania sind entweder

mit einem hohen oder niedrig montierten

Frontlenkerfahrerhaus in verschiedenen Längen

(P und R) mit und ohne Schlafplatz sowie

in verschiedenen Dachhöhen lieferbar.

Wer zusätzliche Fahrgäste an Bord nehmen

will, ist mit der Mannschaftskabine Crew-Cab

mit maximal fünf Sitzplätzen gut beraten.

Die hohen und geräumigeren R-Fahrerhäuser

haben einen nahezu ebenen Boden, der den

Durchstieg erleichtert. Vorteil der Ausführung

P ist der niedrige Einstieg für komfortables

Ein- und Aussteigen sowie das maximale

Platzangebot für den Aufbau. Das P-Fahrerhaus

gibt es für Lkw mit Motoren bis

309 kW/420 PS, die R-Version ist mit allen

Motoren kombinierbar.

Die Innenausstattung ist mit den verschiedenen

Staufächern und Ablagen auf die besonderen

Einsatzbedingungen in der Baubranche abgestimmt.

Auch die breit gefächerte Palette

von Sonderausstattungen berücksichtigt natürlich

den Einsatz unter schwierigen Bedingungen.

So sind auf Wunsch Extras wie die Luftfederung,

die Antriebsschlupfregelung (Traktionskontrolle),

ein hoher Lufteinlass, ein vertikaler

Auspuff, ein spezieller vorderer Unterfahrschutz,

Stoßfänger mit mittiger Zug- und

Abschleppvorrichtung sowie Schutzgitter für

die Scheinwerfer und flexible Trittstufen

lieferbar.

Kompetenter Service

Scania bietet auch für Baufahrzeuge ein umfassendes

Dienstleistungs- und Serviceangebot.

Es beinhaltet neben dem Werkstattservice

auch Finanzdienstleistungen, Versicherungen,

ein funktionierendes Störfallmanagement

sowie eine zuverlässige Teileversorgung. Der

Vorteil für den Kunden: Er hat bei allen Werkstattdienstleistungen

mit Scania nur einen einzigen

Ansprechpartner. Scania liefert den Kunden

in Deutschland nach Wunsch komplette

Fahrzeuge, zum Beispiel Baufahrzeuge mit

Aufbau von Meiller. Damit gewährleistet

Scania auch die Verfügbarkeit von Aufbaukomponenten

und betreut das komplette

Fahrzeug über sein Servicenetz.

Die Bauma in München

Scania auf dem

Branchentreff

Die internationale Messe der Bau- und

Bergbauindustrie Bauma in München

findet dieses Jahr vom 23. bis 29. April

statt. Auf über 500.000 m 2 stellen

3.000 Unternehmen aus 48 Staaten ihre

Produkte vor. Scania präsentiert auf

Stand 116 in Halle B4 und auf der

Freifläche seine leistungsstarken Lösungen

für die Baubranche.


10 Report

Ein King für alle Fälle

ScanRent bietet auch kurzfristig Lkw für jeden Einsatz zur Miete an.

Spediteure sind heutzutage extrem gefordert

und müssen stets flexibel sein und immer

zuverlässig. Doch wie umgehen mit Laderaumknappheit,

kurzfristigen Fahrzeugausfällen

und schwierigen Spezialaufträgen? Wer nicht

viel Kapital in einer Flotte binden möchte oder

kann, für den gibt es eine hervorragende Lösung:

die Kurzzeit- oder Langzeitmiete von

Fahrzeugen. Mit ScanRent bietet Scania einen

kundenorientierten Mietservice: Unternehmer

können bei allen Scania Partnern in Deutschland

Fahrzeuge anmieten, und zwar nicht nur

Sattelzugmaschinen, sondern auch Fahrgestelle

mit Wechselbrücken, Absetz- und Abrollkipper.

Einen Scania zur Miete gibt es nur von Scania

selbst. Das hat ganz klare Vorteile – zum Beispiel

die Qualität der Fahrzeuge: Sie sind optimal

gewartet und auf dem neuesten Stand.

Claus-Dieter Klentze, Chef der Merkur-Spedition

in Sonsbeck, bestätigt dies: „Wir fahren

Schwertransporte und machen Anlagenbau.

Zum Herbst hin haben wir stets Spitzen abzudecken.

Bei Scania bekomme ich dafür junge

Fahrzeuge in einwandfreiem Zustand.“ Und

dazu noch unbürokratisch mit allen Garantien

und Leistungen, für die der Name Scania steht.

„Bei ScanRent habe ich noch nie einen

,alten Hut’ bekommen, die Fahrzeuge sind

immer top in Ordnung!


Claus-Dieter Klentze

Inhaber der Merkur-Spedition

in Sonsbeck

Die Merkur-Spedition hat weltweit

einen Namen als Spezial-Transporteur

und Anlagenlogistiker. Mit

20 Lkw transportiert Merkur vor

allem Windkraft-Anlagen.


Report 11

„Hier wird der Servicegedanke

großgeschrieben, Scania versteht

unser Geschäft!


Geschäftsführer Matthias Wilhelm,

Prokuristin Anita Hartmann und

Prokurist Achim Borchers

Heinrich Hartmann GmbH, Koblenz

Die 1833 gegründete Firma ist mit

der Planung, Organisation und Durchführung

logistischer Herausforderungen

beschäftigt.

Der Kunde kalkuliert je nach Mietdauer mit

einem Fixpreis. Scania übernimmt für ihn den

Full-Service. Das heißt Steuer, Versicherung,

Mobilitätsgarantie, Reparatur, Wartung und

Verschleiß sind mit dem Mietpreis abgedeckt.

Diesen Vorteil nutzt auch die Heinrich Hartmann

GmbH in Koblenz. Hartmann beschäftigt

200 Fahrer im Schichtbetrieb für Terminfracht.

Kurzfristige Fahrzeuganforderungen kann der

Markt aber fast gar nicht decken: „Subunternehmer

lassen sich oft nicht so schnell generieren,

wie wir sie brauchen. Mit ScanRent fangen

wir das ab, einen Fahrer nehmen wir aus unserem

Pool. Außerdem sind die Mietraten lukrativ“,

erklärt Geschäftsführer Matthias Wilhelm.

Doch ScanRent kann noch mehr. Nicht wenige

schätzen vor allem die hohe Flexibilität von

ScanRent. Der Berliner Norman Bauer leitet mit

bauer-concept eines der führenden Eventlogistik-Unternehmen

in Deutschland. Von der Konzertbühne

bis zu TV-Shows und Messen, für

„Bei ScanRent habe ich kurze Wege. Wir brauchen

eine überdurchschnittliche Verfügbarkeit von Fahrzeugen

Scania macht’s möglich.


alles hat er das nötige Equipment in seinen

Lkw. Für ihn ist Flexibilität eben nicht nur ein

Schlagwort, es ist die Grundlage seiner Arbeit:

„Mit ScanRent habe ich innerhalb kürzester

Zeit das Fahrzeug, das ich benötige, schnell und

zuverlässig. Auch in der Mietdauer geht Scania

auf uns ein, denn die weiß ich oft selbst nicht

im Vorhinein.“ Die Dichte von 26 Vermietstationen

in Deutschland ist dabei sehr hilfreich.

Auch kurzfristig einsetzbar

Ein weiterer Kunde ist die Transmec DeBortoli

Group mit Sitz unter anderem in Wülfrath.

Medienlogistik bildet hier einen der Transportbereiche

– auch eine zeitsensible Branche, wie

der Technische Leiter Peter Frenkler weiß: „Bei

uns ist alles ‚in-time’, deswegen schätze ich

ScanRent. Ich kann kurzfristig Fahrzeuge einsetzen,

je nachdem, ob mein Kunde Überkapazitäten

bewältigen muss oder mir ein Fahrzeug ausfällt.

Außerdem kann ich im Trailerbereich über

Langzeitmieten Risiken mit Neukunden-Verträgen

abfedern.“ Ähnlich verfährt auch Ingo Stimmer

von Stimmer-Transporte: „Spitzen abfangen

ist das eine, aber ebenso wichtig ist für mich die

Möglichkeit, mit ScanRent Neuverträge auszutesten.

Läuft das Ganze, kaufe ich das Fahrzeug

aus dem Vertrag raus.“ Für Stimmer eine wichtige

Entscheidungsgrundlage, denn so kennt er

Peter Frenkler,

Technischer Leiter bei der

Transmec De Bortoli Group

Deutschland, Wülfrath

Der Wülfrather Standort

der internationalen Spedition

ist unter anderem im

Bereich Medienlogistik für

namhafte Verlage tätig.

das Fahrzeug bereits. Die Langzeitmiete bietet

überdies kalkulierbare monatliche Kosten. Ab

zwölf Monaten Laufzeit steht hier Risikoabfederung

mehr im Vordergrund als schnelle Verfügbarkeit.

Die ist aber dennoch gegeben. Bei über

800 im Einsatz befindlichen Mietfahrzeugen

kein Wunder. Von der Sattelzugmaschine über

Fahrgestelle mit Wechselbrücken, Abroll- und

Absetzkippern ist schon jetzt alles verfügbar.

Georg Welters, Koordinator für Mietfahrzeuge

und Gebrauchtwagen bei Scania Deutschland,

will den Service noch weiter ausbauen. So sind

auch Spezialaufbauten wie Kühlfahrzeuge vielleicht

bald im ScanRent Fuhrpark. Ingo Stimmer

würden das begrüßen: „Dann hätte ich alles

aus einer zuverlässigen Hand“, so der Spediteur,

der viel für die Lebensmittelbranche fährt.

Und noch etwas zieht sich wie ein roter Faden

durch die Kundenbewertung von ScanRent: der

außergewöhnliche Servicegedanke bei Scania.

Denn egal, welches Anliegen ein Kunde hat – er

findet immer ein offenes Ohr bei Scania. Und

darauf legen die Transportprofis ganz besonders

großen Wert.

„Wenn wir patzen, hören Sie das am Abend in den

Nachrichten. Dank der hohen Flexibilität von ScanRent

sind wir allerdings bestens gerüstet.


Norman Bauer

Inhaber der bauer-concept

GmbH, Berlin

bauer-concept ist Allrounder

im Veranstaltungsbereich.

Vom Catering über

Show-Technik bis zur

Event-Logistik ist das Unternehmen

weltweit gefragt.

„Bei Scania sind alle gleich, egal ob

kleiner Unternehmer oder große Spedition.

Das merke ich auch bei ScanRent.


Ingo Stimmer

Inhaber von Stimmer-Transporte

in Masburg

Stimmer-Transporte fährt deutschlandweit

überwiegend Lebensmittel

und Holz für die Möbelindustrie.


12 Report

Ein starkes Team:

Kerstin und Stefan Hübenthal

(rechts) mit Mitarbeitern

Wie der Vater ...

Stefan Hübenthal war mit seinem Vater schon als Kind oft „auf Achse“. Heute

leitet der 35-Jährige das Unternehmen – mit der richtigen Einstellung.

Damals, in den 70er Jahren, fuhr Jürgen

Hübenthal interkontinentale Transporte.

Vom kleinen St. Katharinen aus, oberhalb

von Linz am Rhein gelegen, bis nach Vorderasien:

Türkei, Iran und Irak. Interessante Aufträge,

die eine besondere Umsicht erforderten. Doch

es gab auch andere Routen, meist von der

Schweiz bis nach Dänemark. Solide Alltagsarbeit

für langjährige Partner – über 28 Jahre

lang, zuletzt mit fünf Lkw und vier Angestellten,

war Hübenthal Unternehmer. Derweil

absolvierte Sohn Stefan eine Ausbildung zum

Automechaniker und war bei einer Motoreninstandsetzung

beschäftigt. Ein Job, den er gerne

machte, ihm aber auch die Freiheit ließ, Transporte

zu fahren und seinem Vater zu helfen.

2001 entschloss sich Jürgen Hübenthal, Nägel

mit Köpfen zu machen: Die junge Generation

sollte ran! Nun fuhr er für den Sohn statt umgekehrt.

Der hatte sich das nötige Rüstzeug längst

erworben und immer wieder die Ratschläge seines

Vaters befolgt. Dazu gehörte auch, dass seine

Firma Stefan Hübenthal Internationale

Transporte solide geführt wird, mit enger Bindung

ans Personal. „Eine Firma steht oder fällt

durch ihre Mitarbeiter“, weiß Stefan Hübenthal.

Deshalb freut es ihn, „Jupp und Jüppchen“

oder „Don Rainer“ im Team zu haben – alte

Hasen, die schon für den Vater gefahren sind.

Vertrauen zahlt sich aus

„Wenn du hier deine Arbeit tust, hast du ein

gutes Leben“, meldet sich einer der Fahrer zu

Wort. „Wir haben alles an Bord, was wir brauchen,

einschließlich eines Kühlschranks“, spielt

ein anderer darauf an, dass nicht jeder Chef so

viel Verständnis für seine Fahrer hat. Man sitzt

im Wohnzimmer beisammen, die Planung für

die Woche steht an, eventuelle Probleme sollen

erörtert werden. Schließlich muss der Chef wissen,

was läuft. Grundsätzlich setzt er großes

Vertrauen in seine Truppe, die auf zwölf feste

Mitarbeiter gewachsen ist, einschließlich der Dependance

in Flensburg. Dort sitzt „Werner“ mit

zwei weiteren Kollegen nahe am dänischen Auftraggeber

Schenker und Freja. Alle Fahrer arbeiten

weitgehend selbständig, wozu auch Pflege,

Wartung und TÜV-Termine der ihnen anvertrauten

Fahrzeuge gehören. Die sind penibel

sauber gehalten, weshalb niemand ins Fahrerhaus

gelassen wird, ohne die Schuhe auszuziehen.

„Was übrigens auch für den Chef gilt“,

schmunzelt ein Kollege. Zwölf Trucks rollen für

Hübenthal, zehn davon sind Scania. Die Fahrer

transportieren Stückgüter, Teil- und Komplett-

Scania Verkäufer Axel Mallon (l.) und Stefan

Hübenthal vor dem neuen R 500.


Report 13

Herzliche Atmosphäre: Im Wohnzimmer wird geplant, diskutiert – und auch viel gelacht.

ladungen aller Art. Jeder Fahrer ist sich seiner

Verantwortung bewusst und nimmt sich Zeit

zur Kontrolle der Ladungssicherung, wenn er

komplette Auflieger übernimmt.

Neuzugang in Rot

Die einzige Frau in dieser Männerrunde: Kerstin

Hübenthal. Sie mag die Truckerszene, regelt den

kaufmännischen Part in der Firma und fährt

auch gerne mit, wenn ihr Mann am Steuer sitzt.

Vorausgesetzt, die Großeltern können auf Jannik,

sechs Jahre, und Lars, acht Jahre alt, auf-

passen. Die beiden waren schon mit ihrem Opa

„auf großer Fahrt“ wie einst ihr Vater …

Stefan Hübenthal ist zufrieden und setzt auf gesundes

Wachstum. So investiert er nur in Neufahrzeuge,

wenn er sicher ist, sie auch langfristig

einsetzen zu können. Wie der nagelneue, rot

lackierte R 500, dem zehnten Scania von insgesamt

zwölf Lkw, den Verkäufer Axel Mallon

von Scania Koblenz vor kurzem auslieferte. Der

kennt die Branche gut und berät entsprechend.

So konnte er für die Firma Hübenthal stets ein

maßgeschneidertes Paket schnüren, inklusive

passender Konditionen von Scania Finance.

Achtung:

Einsendeschluss

ist der 30. 04. 2007.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Gewinnspiel

Die Namen der Gewinner aus dem King’s Report 4/06 lauten:

Frank Hammann, Fuhrbetrieb, Hauptstraße 32, 21755 Hechthausen

Helga Kothe, Bornkampsweg 15, 22926 Ahrensburg

Peter Sierau, Ernst-Barlach-Ring 48, 22946 Trittau

Zentgraf Transport, Henrik Zentgraf, Dielhof 2, 36396 Steinau-Ürzell

Spedition Thomas, Wilhelm-Elfes-Straße 45, 41065 Mönchengladbach

Stefan Beznec, Holzwiese 4, 57645 Nister

Philipp Kübler, Niedenbach 39, 72229 Rohrdorf

Karl-Josef Hacker, Bergstraße 2, 84163 Marklkofen

Transporte Geigl, Hubert Geigl, Blumenstraße 20a, 93128 Regenstauf


Moritz Schindler, Steiger Straße 20, 93142 Maxhütte

Diesmal zu gewinnen:

zehn Scania Decken.

Viel Glück!

Wer’s weiß, gewinnt!

Die schwarze Scania Fleecedecke mit dem

Logo in Grau sieht nicht nur schön aus,

sondern hält auch schön warm.

KING’S REPORT verlost unter allen richtigen

Einsendungen zehn Decken.

Und so geht’s:

Beantworten Sie die drei Fragen rechts!

Den Coupon mit den richtigen Antworten

stecken Sie einfach in ein Kuvert (Absender

nicht vergessen!) und senden ihn bis zum

30. April 2007 an:

Scania Deutschland GmbH

KING’S REPORT

Stichwort „Gewinnspiel“

August-Horch-Straße 10

D-56070 Koblenz

1. In welcher Stadt zeigt Scania

auf einer Fachmesse seine

starken Baufahrzeuge?

2. Aus wie vielen Ländern

kommen die Teilnehmer des

Young European Truck Driver?

3. Wie heißt der Präsident und

CEO von Scania?


14 Report

Der Countdown läuft

Bald fällt der Startschuss für den internationalen

Fahrerwettbewerb „Young European Truck Driver“.

Interview

Ein Jahr vor der Fußball-Europameisterschaft

treten junge Leute aus 27 Ländern

Europas in einem Wettkampf gegeneinander

an, der nicht so bekannt sein mag wie

die EM, aber ebenfalls äußerst spannend. Nur

noch rund sieben Wochen, dann starten die

deutschen Vorrunden für den „Young European

Truck Driver“, einem Wettbewerb, bei

dem es um die Beantwortung der Frage geht:

Wer ist der beste junge Lkw-Fahrer oder die

beste junge Lkw-Fahrerin Europas?

Titelaspiranten müssen eine ganze Reihe an

praktischen und theoretischen Tests absolvieren.

Voraussetzung: Ein Teilnehmer darf nicht

älter als 35 Jahre alt sein. Für Mario Müller,

Jahrgang 1972, die letzte Gelegenheit, dabei

zu sein. Er errang beim Fahrerwettbewerb

2005 zwar den 1. Platz im deutschen Finale,

möchte es aber in diesem Jahr noch einmal

wissen: „Ich werde mich natürlich anstrengen“,

sagt er. Und vielleicht kommt er diesmal

sogar noch weiter?

KING’S REPORT hat den selbstfahrenden Unternehmer

Mario Müller aus Burbach zu seinen

Eindrücken beim Fahrerwettbewerb vor zwei

Jahren befragt.

King’s Report: Beim diesjährigen „Young European

Truck Driver“ sind Sie wieder am Start ...

Mario Müller: Ja, ich habe meine Anmeldung auf

der IAA abgegeben. Ich nehme die Herausforderung

noch einmal an!

KR: Wie haben Sie sich das letzte Mal auf den

Wettbewerb vorbereitet?

Müller: Für die Vorrunde habe ich nur die stabile

Seitenlage geübt – was sich dann auch ausgezahlt

hat. Vor dem Finale habe ich von einem

Bekannten aktuelle Fahrschul-Unterlagen erhalten

und damit mein Theoriewissen aufgefrischt.

KR: Was hat Ihnen am Young European Truck

Driver besonders gefallen?

Müller: Eigentlich alles! Die ganze Veranstaltung

auf dem Nürburgring und die Stimmung im

Team. Das europäische Finale in Schweden war

super, mit den Kollegen aus den verschiedenen

Ländern, die Betreuung durch Scania – ich habe

alles sehr genossen. Und dort das erste Mal in

meinem Leben Elch gegessen!

Der zeitliche Ablauf

Termine

Vorrunden 21. bis 24. Mai Nürburgring

Deutsches Finale 7. Juli Nürburgring

Europafinale 21. bis 22. September Södertälje, Schweden

KR: Als Preis konnten Sie sich dann über ein Jahr

ScanRent freuen ...

Müller: Der Lkw von ScanRent kam gerade richtig,

weil ich mich im Juli selbstständig gemacht

hatte. Mit dem Fahrzeug transportiere ich für

Supermärkte Lebensmittel innerhalb Deutschlands,

aber auch nach Österreich, in die Beneluxländer

und nach Großbritannien.

KR: Wie können sich Teilnehmer auf den Wettbewerb

vorbereiten?

Müller: Einen richtigen Tipp habe ich nicht. Das

Schwierige am Young European Truck Driver

ist, dass man in allem fit sein muss – Theorie

und Praxis, nicht zu vergessen die Erste Hilfe.

KR: Vielen Dank für das Gespräch!


Report 15

Scania als

Lifestyle

Fans der Marke finden im Truckershop alles, was

Für den Shop verantwortlich: Tanja Vetter.

das Herz für zu Hause und unterwegs begehrt.

Echte Scania Fans wollen ihre Begeisterung

für den King of the Road auch zeigen.

Da reicht es nicht, einen Scania zu

fahren, mindestens ein T-Shirt mit dem Greif

muss her. Weil das Scania bekannt war, gründete

die Firma 2001 ihren Truckershop.

Dabei achtet der Hersteller wie bei seinen

Hauptprodukten auf hohe Qualität und ein

geschmackvolles Design. Die Palette ist so

breit gefächert, dass sich die Lenkradprofis

den Besuch im Einkaufscenter fast sparen

können. Die Auswahl reicht von Bekleidung,

einem Fußball über Tischdecken und natürlich

Truckmodelle bis zu Scania Biergläsern.

„Am besten kommen unsere T-Shirts mit der

großen Scania Aufschrift oder dem V8-Logo

an“, verrät Tanja Vetter, Koordinatorin des

Truckershops. Seit mehr als einem Jahr betreut

die dynamische junge Frau den Shop. Die

Strategie des Shops umfasst nicht nur die Erneuerung

und noch attraktivere Gestaltung

des Angebots, sondern auch die Erweiterung

der Zielgruppe: Frauentextilien sind neu auf

dem Scania Markt. Denn die Welt der Trucker

liegt im Wandel, immer öfter treffen wir auch

Frauen hinterm Steuer, und immer mehr Damen

gefallen die Scania Fan Artikel.

Um stets den Wünschen der Lkw-Fahrer nachzugehen,

gehört es zur Richtlinie, die Kunden

bei der Artikelgestaltung mitentscheiden zu

lassen. So werden die Lenkradprofis regelmäßig

von Scania Mitarbeitern nach ihren

Vorstellungen gefragt. So bekommt Scania

Sportlich und

funktional:

Fleece-Jacke

für Damen.

authentische Impulse. „Zur IAA 2006 haben

wir den Truckershop grundlegend überarbeitet

und auf Wünsche unserer Kunden abgestimmt:

neues Layout, neues Shopsystem, neues

Sortiment. Besonders die weiblichen Fans

waren begeistert“, erzählt Tanja Vetter.

Sehr gute Qualität muss sein

Dazu erhält das Team des Shops fast täglich

Anregungen per E-Mail oder durch Umfragen.

Shopmitarbeiter werten die Vorschläge aus

und prüfen sie auf ihre Umsetzbarkeit. Auf die

erfolgreichen Vorschläge wartet ein langer

Produktionsweg. Er beginnt mit der Auswahl

der Lieferanten. Diese müssen das passende

Konzept besitzen und den hohen

Anforderungen an Qualität und Komfort

gerecht werden. Dann wird das

Design entwickelt und Muster werden

erstellt. Doch damit liegt das

neue Produkt noch nicht im Laden.

Fast ein halbes Jahr vergeht

bis dahin, denn Scania testet seine

Artikel, bevor eine Produktion

gestartet wird. Im Internet

Shop, per Telefon oder per

Fax kann man das ganze Sortiment

bestellen. Zahlreiche

Scania Händler führen eine

Auswahl des Sortiments

in einer Vitrine.

Übrigens: Die

tollen Kleidungsstücke

und Accessoires

der Scania eigenen

Kollektion Truck Gear

gibt es natürlich auch im

Shop. Also unbedingt bald

beim Händler reinschauen –

oder einfach im Internet

den Shop ansurfen unter

http://truckershop.scania.de!

Mit Schriftzug und

Logo: Die Scania

Biergläser sind

spülmaschinenfest.

Elch und Greif:

Kinderrucksack und

Gürtel für Herren.


16 Report

Schmuckes Trainingsgerät:

Die Fahrer von Terstappen

fuhren den Firmen-Lkw.

Sieben Liter weniger verbraucht: Trainer Peter Jackel bespricht nach der zweiten Testfahrt mit Willy Bolz von WLS das Ergebnis.

Profis lernen fahren

Spritsparen bekommt bei Spediteuren zunehmend einen höheren Stellenwert.

Wie es geht, können Lkw-Fahrer bei einer ScanDrive-Fahrerschulung erfahren.

Die Lkw-Maut sowie horrend steigende

Dieselpreise lasten zunehmend auf den

Transportunternehmen. Eine Besserung

der Lage ist erst einmal nicht in Sicht.

Bei Scania tut man allerdings einiges, um der

Kundschaft unter die Arme zu greifen. So helfen

die modernen Scania Motoren mit Euro 4-

oder Euro 5-Einstufung kräftig mit, bei der

Autobahnmaut mit jedem Kilometer bares

Geld einzusparen.

Was aber tun, um die Spritkosten zu senken?

Schließlich sind sie für rund 38 Prozent der

Betriebskosten eines Lkw verantwortlich. Diese

Frage stellte man sich beim Warenhandel

und Logistik-Service (WLS) und bei der Wilhelm

Terstappen KG Kraftverkehr. Die Antwort

liefert Scania OptiMile. Bereits seit mehreren

Jahren werden unter dem Namen

ScanDrive unter anderem Schulungen für wirtschaftliches

Fahren angeboten. Also schickten

die Unternehmen einige ihrer Chauffeure zum

Scania Stützpunkt nach Kaarst. Dort stand ein

Scania R 480 Highline als „fahrendes Klassenzimmer“

zur Verfügung. Um noch praxisgemäßer

geschult zu werden, hatten die meisten

Fahrer aber ihre eigenen Lkw mitgebracht.

„Wirtschaftliches Fahren ist gar nicht so

schwer“, erklärten die Trainer Klaus Serafin,

Roger Fürschbach und Peter Jackel zum Anfang

der Schulung, „wer ein paar Kniffe kennt

und parallel dazu die Technik des Lkw richtig

einzusetzen weiß, der kann schnell einige Liter

sparen.“ Genau diese Kniffe wollte auch Willy

Bolz kennen lernen. Der Duisburger ist für das

Unternehmen WLS unterwegs und beliefert

Filialen der Fast-Food-Kette McDonald’s.

„Nach Jahren auf dem Bock hat jeder Angewohnheiten

entwickelt, die zur Routine geworden

sind, sich aber eventuell negativ auf

den Verbrauch auswirken können“, erklärt er.

Roger Fürschbach spricht mit Dirk Freudenberg

von Terstappen die Fahrstrecke durch.


Report 17

Und genau auf diese Angewohnheiten haben

es die Trainer auf der ersten Runde über die

Teststrecke abgesehen. Auf dieser muss Bolz

seinen Scania R 380 genauso lenken, schalten,

beschleunigen und abbremsen, wie er es tagtäglich

tut. Trainer Peter Jackel sitzt dabei auf

dem Beifahrersitz und beobachtet den Um-

Fahrerschulungen bei Scania

Drei zur Auswahl

Scania bietet mit dem Dienstleistungspaket

OptiMile bereits seit mehreren

Jahren drei verschiedene Schulungsbereiche

für Lkw-Fahrer an.

Im Bereich Fahrerinformation geht es

um theoretisches Wissen rund um die

Besonderheiten der Scania Lkw.

Beim Fahrertraining steht das Thema

„wirtschaftliches Fahren“ im Vordergrund.

Darüber hinaus wird ein zweitägiges

Fahrsicherheitstraining angeboten, bei

dem das richtige Verhalten in brenzligen

Situationen geschult wird.

Weitere Informationen im Internet unter

www.scania.de/fahrerinformation oder

bei Ihrem Scania Partner.

gang seines „Schülers“ mit dem Fahrzeug genau,

sagt aber noch nichts. Stattdessen macht

er sich Notizen und liest das vorher eingebaute

Verbrauchsmessgerät oder die Stoppuhr ab.

Beim anschließenden theoretischen Teil des

Tages stehen neben physikalischen Grundlagen

die speziellen Charakteristiken der Scania

Motoren auf dem Programm. Wie hoch sind

eigentlich die Fahrwiderstände eines Sattelzugs

und ab welcher Drehzahl leistet ein moderner

Motor das nötige Drehmoment, um 40 Tonnen

zügig in Bewegung zu setzen? Dabei ging

es Trainer Roger Fürschbach vor allem darum,

eine neue Sichtweise bei den Fahrern für ihre

Lkw zu wecken. Schließlich wusste kaum einer

der Teilnehmer, dass ein Auflieger nach einem

engen Wendemanöver bis zu 20 Kilometer

brauchen kann, bis alle Achsen wieder gerade

laufen. Auch das erhöht den Verbrauch.

Umsetzung in die Praxis

Dann heißt es, das neu erlernte Wissen sofort

in die Praxis umzusetzen. Alle fahren die Teststrecke

noch einmal. Dieses Mal aber geben

die Trainer Tipps, ermahnen zu einer vorausschauenden

Fahrweise, dem Ausnutzen der

Bewegungsenergie und monieren unnötige

Schaltvorgänge. „Beim Anfahren mit nur ganz

wenig Gas einkuppeln und den Motor lediglich

bis 900 Touren ziehen. Danach sofort

hochschalten“, ermuntert Trainer Peter Jackel

zum drehzahlschonenden Fahren. Nicht nur

für Willy Bolz ist das eine neue Erfahrung.

Einige Tipps ...

... zum Dieselsparen:

Hohe Drehzahlen vermeiden und nur

dort einsetzen, wo es unbedingt erforderlich

ist.

Den Motor „ziehen lassen“, indem das

hohe Drehmoment ausgenutzt wird.

Beim Beschleunigen bereits bei

1.300 Umdrehungen hochschalten,

ab dem 4. Gang groß jeden Gang

einzeln durchschalten und keinen mehr

überspringen.

Anfahren grundsätzlich im ersten

Gang groß. Bei 900 Touren sofort

hochschalten.

Das Drehzahlniveau so weit absenken

wie möglich. Bei einer Ortsdurchfahrt

mit 50 km/h den Lkw im zwölften

Gang mit 900 Touren ziehen lassen.

Das Rollvermögen des Zuges ausnutzen

– ein 40-Tonner rollt aus 80 km/h

noch bis zu vier Kilometer weit. Vor

roten Ampeln oder Abbiegevorgängen

frühzeitig den Fuß vom Gas nehmen.

Bei Bergfahren unter Volllast die

Drehzahl unter 1.500 Umdrehungen

halten.

Immer auf den korrekten Luftdruck

der Reifen achten.

Beim Abbiegen und Wenden immer

den ganzen verfügbaren Raum ausnutzen,

um Rollwiderstand und Reifenabrieb

zu minimieren.

Das Ergebnis am Ende seiner Testrunde

spricht dann für sich: Trotz annähernd gleicher

Durchschnittsgeschwindigkeit war er

rund sieben Liter sparsamer unterwegs. Bolz

ist begeistert: „Es ist wirklich erstaunlich, was

man alles rausholen kann, wenn man sich etwas

darauf konzentriert.“ Dass es schwierig

ist, während jeder Verkehrssituation und Tageszeit

solch gute Ergebnisse zu erzielen, ist

auch den Trainern klar. Schließlich ist niemand

am Ende eines Arbeitstages so konzentriert

wie zu Beginn. Aber Peter Jackel rechnet

vor: Sinkt nach der Fahrerschulung der Verbrauch

nur um zwei Liter, so lassen sich – bei

einer täglichen Fahrleistung von 500 Kilometern

– zehn Liter pro Tag einsparen. Hochgerechnet

auf einen ganzen Fuhrpark, ergibt sich

eine ansehnliche Summe.

Und das ist nicht nur gut für die überlastete

Treibstoffkasse der Speditionen. Der Lkw produziert

einen geringeren Schadstoffausstoß.

Eine vorausschauende Fahrweise verringert

den Verschleiß und die Wartungskosten, dazu

steigt die Verkehrssicherheit. Wen wundert

es da, dass im vergangenen Jahr an den

328 Kursen zum wirtschaftlichen Fahren

1.173 Fahrer teilgenommen haben?


18 Tipps

Schnäppchen entlang

der Autobahn

ahrer im Fernverkehr verbringen ihre Ruhezei-

häufig unterwegs und müssen versuchen,

Ften

diese Stunden trotzdem möglichst angenehm und

entspannt zu gestalten. Für Pausen entlang der

deutschen Verkehrsadern gibt es eine Rabattkarte,

mit der die Kunden bei über 250 Unternehmen an

den Autobahnen Sofort-Rabatte erhalten.

Die Autobahn-Rabattkarte kostet 9,90 Euro und

ist zwei Jahre gültig, also vom 1. Januar 2007 bis

zum 31. Dezember 2008. Wer sie an den teilnehmenden

Auto- und Rasthöfen oder Restaurants

vorzeigt, bekommt Vergünstigungen von zehn bis

20 Prozent. Außerdem können die Besitzer der

Karte bis zu 20 Prozent billiger in vielen Hotels

übernachten. Zu den Rabatt-Partnern gehören

auch Freizeitparks und Sealife Center.

Weitere Informationen und Bestellung im Internet

unter www.autobahnrabattkarte.de.

Gewinnen Sie eine von zehn Rabatt-Karten!

Schicken Sie bis zum 30. April eine Postkarte an:

Springer Transport Media GmbH, drivemedia,

Redaktion KING’S REPORT, Neumarkter Str. 18,

81673 München. Stichwort: „Autobahn-Rabatt-

Karte“. Das Los entscheidet.

Regenerationsphasen sind wichtig, um gute Arbeit leisten zu können.

Wer viel arbeitet, soll auch viel ruhen

b April gelten neue EU-Regelungen für Lenk- und Ruhezeiten. Die Sozialvor-

in der Verordnung EG Nr. 561/2006 des Europäischen Parlaments

Aschriften

und des EU-Rates sollen die Arbeitszeiten der Berufskraftfahrer deutlich verbessern.

KING’S REPORT sagt Ihnen, was Sie beachten müssen:

Die Karte kostet

9,90 Euro und

ist zwei Jahre

lang gültig.

Lenkzeiten

Ruhezeiten










Ununterbrochene Lenkzeit: maximal 4 Stunden

Die tägliche Lenkzeit darf neun Stunden nicht überschreiten; zweimal

pro Woche sind auch zehn Stunden erlaubt

Pro Woche sind höchstens 56 Stunden am Steuer erlaubt

Die Zwei-Wochen-Lenkzeit darf maximal 90 Stunden betragen

Eine wöchentliche Ruhezeit hat nach spätestens 6 Tages-Lenkzeiten

zu erfolgen

Nach vier Stunden mindestens 45 Minuten Pause einlegen; Aufteilungsmöglichkeit:

zuerst 15 Minuten, dann 30 Minuten

Die tägliche Ruhezeit beträgt mindestens neun Stunden

Die reguläre Ruhezeit beträgt elf Stunden oder 3 + 9 Stunden;

bei Mehrfahrerbetrieb gelten 9 innerhalb von 30 Stunden

Innerhalb von zwei aufeinanderfolgenden Wochen muss der Fahrer

mindestens 45 Stunden pausieren; diese Zeit kann auf 24 Stunden

verkürzt werden, wenn als Ausgleich die gesamte restliche Ruhezeit

(9 Stunden) vor Ende der dritten Woche zusammenhängend genommen

wird.


ES IST MEHR ALS SEIN JOB.

ES IST SEINE LEIDENSCHAFT.

Alles im Top-Zustand, sämtliche LKW ständig einsatzbereit, lange Lebensdauer der Motoren

und hohe Wirtschaftlichkeit des gesamten Fuhrparks – das sind Ihre und unsere Ansprüche.

Deshalb hat Castrol jetzt ein hochmodernes Motorenöl entwickelt, das die Spezifikationen

ACEA E4, E6 und E7 in einem Produkt erfüllt – Castrol Enduron Low SAPS 10W-40.

Ursprünglich für den Einsatz in Euro 4 Motoren vorgesehen, ist dieser Schmierstoff sowohl für

Euro 3 als auch bereits für Euro 5 Triebwerke hervorragend geeignet. Selbst so unterschiedliche

Abgasnachbehandlungssysteme wie EGR, SCR oder DPF arbeiten damit gleichermaßen

effizient und zuverlässig. Wenn Sie für Ihren LKW mehr wollen als irgendein Öl, fragen Sie

uns nach Castrol Enduron Low SAPS 10W-40.

Weitere Infos erhalten Sie unter: D: 040/75 197-6571, A: 0800/001772, CH: 0800/800 456

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20 Report

Ideales Konzept

Low-Entry-Busse verzeichnen in Deutschland eine wachsende Nachfrage. Das

Unternehmen bayer-reisen setzt diese Lösung jetzt auch bei Gelenkbussen ein.

Freundliches Gesicht:

Der 18-Meter-Bus in der

Altstadt von Biberach.


Report 21

Busfahrer Suleyman Kadagan ist von seinem

neuen Arbeitsplatz angetan und lobt das

Fahrverhalten des Gelenkzuges.

Mit 63 Sitz- und 92 Stehplätzen ist genug Kapazität für die Fahrgäste in der Region vorhanden.

Es ist Mittagszeit im schwäbischen Biberach

und der Wochenmarkt neigt sich dem

Ende zu. Die Omnibusse sind gut besetzt:

Die Fahrgäste sind meist Frauen, die vom Einkaufen

heimfahren, jedoch auch Schüler, die

bereits ihre letzte Unterrichtsstunde absolviert

haben. Viel Kapazität ist um diese Tageszeit

gefragt, genau wie morgens, wenn ganze Heerscharen

junger Leute ihre Schulen ansteuern.

Deshalb setzt das Busunternehmen bayer-reisen,

das in der Region Überland- und Stadtverkehre

betreibt, hier auch Gelenkzüge ein. Zwei davon

sind neu und unterscheiden sich durch ihre

Konstruktion von den anderen 18-Meter-Riesen:

Es sind Low-Entry-Varianten des Typs

Scania OmniLink, bei denen der Vorderwagen

einen niedrigen Boden und stufenlose Einstiege

(= Low-Entry) hat, der Hinterwagen dagegen

nur über Stufen erreichbar ist.

In Skandinavien beliebt

Vor allem in Skandinavien ist diese Bauweise

sehr beliebt. Sie verbindet die Vorteile des Niederflurkonzepts

– Stichwort barrierefreier Zutritt

– mit unkomplizierter Technik. So steht für

die Antriebskomponenten im Hochbodenbereich

mehr Raum zur Verfügung als bei durchgehend

niederflurig ausgelegten Bussen, wodurch

sie besser zugänglich und damit wartungsfreundlicher

sind. Das bestätigt auch Eckhard

Werner, einer der Geschäftsführer bei bayer-reisen.

„Wenn wir Reparaturen an unseren

Vollniederflurbussen durchführen, sind die Arbeiten

wegen der eng verbauten Technik sehr

aufwändig. Deshalb haben wir uns entschlossen,

für die Linie nur noch Low-Entry-Busse anzuschaffen.

Zudem haben die Fahrgäste dieses

Konzept gut angenommen, wie unsere Erfahrungen

mit den OmniLink-Solobussen zeigen,

die wir seit 2004 in Betrieb haben. Selbst ältere

Personen setzen sich gerne in den Hochbodenbereich,

da sie dort die bessere Aussicht genießen

können.“

Also bilden die Stufen im Bus nicht die Grenze

zwischen Alt und Jung – wie vielfach behauptet?

Auf der Linie 3, mit der wir vom Biberacher

Busbahnhof aus im Gelenkbus den Stadtkern

durchqueren, ist die Platzbelegung tatsächlich

gemischt – mit leichter Tendenz der älteren Senioren

zum Niederflurbereich. Lediglich die Lieblingsplätze

der Jugendlichen – auf dem Drehgelenk

und der letzten Sitzreihe – befinden sich

fest in deren Hand. Suleyman Kadagan, seit fünf

Jahren begeisterter Busfahrer und fast so lange

bei der Firma bayer-reisen beschäftigt, steuert

den neuen Gelenkbus sehr gerne: „Er lässt sich

angenehm fahren und das Bremsenmanagement

funktioniert auch im Wintereinsatz sehr gut“,

berichtet er. Der geräuscharme Betrieb und ein

günstiger Verbrauch sind weitere Pluspunkte,

erzählt der freundliche Buspilot.

Scania bietet seine OmniLink-Busse in fünf Längenvarianten

von 12 bis 18 Meter an, die in den

drei Leistungsstufen mit 169 kW/230 PS,

198 kW/270 PS und 228 kW/310 PS verfügbar

sind. Die neuen 9-l-Motoren halten die Euro 4-

Norm durch Abgasrückführung (Scania EGR)

ein und benötigen daher weder Additive noch

Zusatztanks.

Die Statistik vom Verband Deutscher Verkehrsunternehmen

(VDV) führt 37.742 Stadt- und

Überlandbusse auf, die 2005 eingesetzt wurden.

Darunter 7.091 Gelenkbusse, zum größten Teil

in Niederflurbauweise (5.565).

Neue Bestellung

Low-Entry-Versionen von Scania hatte es in

dieser Kategorie in Deutschland noch nicht gegeben.

Das ist jetzt anders – und bei bayer-reisen

ist man sehr zufrieden, sowohl mit den Fahrzeugen

als auch mit dem Service. Somit entschied

sich das Ehinger Unternehmen, noch für diesen

März einen dritten Low-Entry-Gelenkzug zu

bestellen.

Das Angebot

Flächendeckend

bayer-reisen betreibt seine Linienverkehre

von den Standorten Ehingen (Zentrale),

Biberach und Schnürpflingen aus.

Jährlich werden über drei Millionen

Fahrgäste auf den Stadt- und Überlandrouten

befördert. Darüber hinaus bietet

das Unternehmen, in dem 230 Mitarbeiter

beschäftigt sind, ein umfangreiches

bustouristisches Programm an. Weitere

Informationen im Internet unter:

www.bayer-reisen.de.


22 Report

Drei Prachtstücke von Scania:

R 620 4x2 mit Topline-Fahrerhaus,

R 560 6x2 Highline und

R 500 4x2 Highline.

Aller Laster Anfang

In über 100 Jahren Unternehmenshistorie hat Scania Geschichte geschrieben –

und präsentiert sich heute als einer der rentabelsten Lkw-Hersteller.

Der erste Scania schulterte 1,5 Tonnen und

leistete 12 PS. Der wichtigste Konkurrent

damals vor rund hundert Jahren bewegte

eine Tonne mit 5 bis 6 km/h – und das mit nur

einem PS und ohne Tankstopp: Für Pferdegespanne

war nur ein wenig Heu nötig. Den

Unternehmensphilosophie

Dauerhafter Wert

„Für uns bei Scania ist

die Schöpfung von

dauerhaftem Wert für

Kunden, Angestellte

und unsere Investoren

immer das wichtigste

Ziel gewesen. Wir

können dieses Ziel

erreichen, weil wir uns

bei allem, was wir

tun, immer auf unsere

Kunden konzentrieren

und jeder einzelne Mitarbeiter sich dem

Erfolg seiner Marke verschrieben hat.“

Leif Östling, Präsident und CEO Scania

Siegeszug der Kraftfahrzeuge konnte niemand

aufhalten. Die beiden Unternehmen Vabis und

Scania glaubten an die moderne Technik: 1911

zu Scania-Vabis fusioniert, folgten Ingenieurleistungen

wie das 4-Gang-Getriebe 1920 oder serienmäßige

kugelgelagerte Räder im Jahr 1923.

Im Jahr 1936 folgte der erste Dieselmotor mit

sechs Zylindern und 120 PS.

Baukasten-System

Schon früh setzte Scania auf ein hohes Innovationstempo:

Nicht zuletzt deshalb gehört das Unternehmen

heute zu den führenden Anbietern

schwerer Lkw weltweit. In den 60er Jahren arbeiteten

die Scania Ingenieure daran, die Motorleistung

zu steigern und die Drehzahlen zu reduzieren,

um Spritverbrauch und Lärmentwicklung

zu drosseln – der Beginn des Scania Konzepts

der niedrigen Drehzahlen. Zehn Jahre

später verpassten die Techniker dem Fahrgestell

einen kräftigen Rahmen, verstärkten das Getriebe

und ergänzten leistungsfähige Bremsen. Dies

war die wichtigste Voraussetzung, um die Kapazitäten

der Lkw über die bis dahin üblichen

20 Tonnen hinaus zu steigern.

Welchen Weg die Entwickler in wenigen Jahrzehnten

zurücklegten, zeigt der legendäre

Scania-Vabis V8 Turbodiesel, der Anfang der

70er Jahre mit 14 Litern Hubraum und 350 PS

zu den stärksten Triebwerken überhaupt zählte.

Auch hier sorgte die Philosophie der niedrigen

Drehzahlen für Genügsamkeit an der Zapfsäule.

Einen V8 von Scania zu fahren war eine Auszeichnung

– man fühlte sich damit wie ein

„King of the Road“. In den 80er Jahren waren

Just-in-time-Lieferung und punktgenaue Fahrpläne

der Fuhrunternehmen neue Herausforderungen.

Scania meisterte diese mit der Modulbauweise,

die nun nicht nur auf Motoren und

Achsen beschränkt blieb, sondern auch auf

Rahmen und Fahrerhäuser erweitert wurde.

Die 90er Jahre erlebten schließlich den Einzug

der Fahrzeugelektronik. Gleichzeitig folgten

neue Aggregate mit der Turbocompound-Technologie,

die mit einer nachgeschalteten Turbine

Energie nutzt, die sonst durch den Auspuff verloren

geht. 1991 leistete der 14-Liter-V8 ganze

500 PS und bewältigte ein Lastzuggewicht von

60 Tonnen.

Bis heute ist diese rationelle Modulbauweise das

Erfolgsrezept von Scania, um mit einer überschaubaren

Anzahl von Bausteinen einen große

Variantenvielfalt bieten zu können. Mit einer

Palette von Motoren, Fahrgestellklassen und

Fahrerhausmodellen passt sich so das Fahrzeug

der Transportaufgabe an. Gleichzeitig können

die Konstrukteure in kurzer Zeit Neuentwick-


Report 23

Scanias erster Protoyp, der „Yellow peril", vor dem

Haupteingang der Scania Fabrik in Malmö 1901.

Ein Blick in die Maschinenfertigung von

Scania-Vabis in Södertälje 1944.

lungen auf der Grundlage vorhandener Module

umsetzen: Auch wenn große Modellwechsel in

langen Intervallen erfolgen, steht die technische

Fortentwicklung nie still. Am deutlichsten lässt

sich die eindrucksvolle Entwicklung der Qualität

am Reparatur- und Wartungsbedarf ablesen:

Waren 1967 für Fernverkehrs-Lkw noch

95 Stunden Reparatur pro Jahr fällig, halbiert

sich dieser Wert 30 Jahre später nahezu auf

48 Stunden.

Schwarze Zahlen seit 1932

1932 schrieb Scania zum letzten Mal rote Zahlen:

Leif Östling, Präsident und CEO von Scania

will mit dieser Tradition auch heute nicht brechen.

Ins Jahr 2007 startet Scania mit einem Rekordergebnis

aus 2006 im Rücken: Der Vorsteuergewinn

stieg um 28 Prozent auf 8,7 Mrd. Kronen

(947 Mio. Euro), der Umsatz kletterte um

12 Prozent auf 70,7 Mrd. Kronen. Mit über

65.000 Lkw und Bussen produzierten die

32.000 Scania Mitarbeiter rund 12 Prozent

mehr Fahrzeuge als ein Jahr zuvor. Für das

nächste Jahr freuen sich Analysten besonders

über die prall gefüllten Auftragsbücher bei den

Lkw-Bestellungen. Scania hat damit als einer der

rentabelsten Lkw-Hersteller der Welt gute Voraussetzungen,

um auch weiterhin so erfolgreich

zu arbeiten wie bisher. Auf den Lorbeeren ausruhen

will sich Leif Östling jedoch nicht: Bis

2010 will er 100.000 Fahrzeuge jährlich produzieren.

Schon heute glänzt die durchschnittliche

Jahresleistung von sechs Fahrzeugen pro Jahr

und Mitarbeiter im Branchenvergleich. Bis 2010

soll diese Kennzahl auf zehn Fahrzeuge pro Jahr

und Mitarbeiter klettern. Leif Östling: „Kunden

schätzen Scania wegen der Zuverlässigkeit,

Sparsamkeit und dem hohen Wiederverkaufswert

der Fahrzeuge. Das umfassende Händlerund

Servicenetzwerk von Scania sorgt dafür, die

maximale Verfügbarkeit der Fuhrparks zu gewährleisten.“

Die Hauptaktionäre des Traditionsunternehmens,

die großen Einfluss haben,

sind die beiden Großaktionäre VW und die

Der Start des Scania GPRT-Programms in den 1980er Jahren war ein wichtiger Meilenstein.

Holding der schwedischen Industriellenfamilie

Wallenberg. Aber auch die Kunden sind eine

eingeschworene Familie: Für Fuhrunternehmer

sind Verlässlichkeit, schneller Service, kalkulierbare

Kosten und die maximale Verfügbarkeit

ihres Fuhrparks unverzichtbare Geschäftsgrundlage.

Und für Fahrer ist ihr Scania Arbeits- und

Lebensraum zugleich. Johan P Schlyter, Geschäftsführer

von Scania Deutschland Öster-

reich, hat sich für 2007 vorgenommen, Scania

noch stärker als fahrernahe Marke zu präsentieren.

Wichtiges Beispiel hierfür ist der Fahrerwettbewerb,

der in Europa unter dem Namen

Young European Truck Driver bekannt ist, aber

auch auf anderen Kontinenten ausgetragen

wird. Nach seinem großen Erfolg 2005 mit

weltweit rund 30.000 Teilnehmern wird er

auch 2007 wieder aufgelegt.

Viel mehr als Lkw

Geschäftsbereiche von Scania weltweit

Mit 59 Prozent ist der

Bereich Lkw das mit

Abstand wichtigste

Geschäftsfeld von

Scania, gefolgt vom

Service mit 19 Prozent,

Bussen mit 10 Prozent,

dem Gebrauchtfahrzeuggeschäft

(7 Prozent)

und den Industrie- und

Marinemotoren (1 Prozent).

Daneben spielen

Finanzdienstleistungen

eine immer wichtigere

Rolle.

Verschiedenes 4%

Gebrauchtfahrzeuge

7%

Service 19%

Industrie- und

Marinemotoren 1%

Busse 10%

Lkw 59%


Report 23

Scanias erster Protoyp, der „Yellow peril", vor dem

Haupteingang der Scania Fabrik in Malmö 1901.

Ein Blick in die Maschinenfertigung von

Scania-Vabis in Södertälje 1944.

lungen auf der Grundlage vorhandener Module

umsetzen: Auch wenn große Modellwechsel in

langen Intervallen erfolgen, steht die technische

Fortentwicklung nie still. Am deutlichsten lässt

sich die eindrucksvolle Entwicklung der Qualität

am Reparatur- und Wartungsbedarf ablesen:

Waren 1967 für Fernverkehrs-Lkw noch

95 Stunden Reparatur pro Jahr fällig, halbiert

sich dieser Wert 30 Jahre später nahezu auf

48 Stunden.

Schwarze Zahlen seit 1932

1932 schrieb Scania zum letzten Mal rote Zahlen:

Leif Östling, Präsident und CEO von Scania

will mit dieser Tradition auch heute nicht brechen.

Ins Jahr 2007 startet Scania mit einem Rekordergebnis

aus 2006 im Rücken: Der Vorsteuergewinn

stieg um 28 Prozent auf 8,7 Mrd. Kronen

(947 Mio. Euro), der Umsatz kletterte um

12 Prozent auf 70,7 Mrd. Kronen. Mit über

65.000 Lkw und Bussen produzierten die

32.000 Scania Mitarbeiter rund 12 Prozent

mehr Fahrzeuge als ein Jahr zuvor. Für das

nächste Jahr freuen sich Analysten besonders

über die prall gefüllten Auftragsbücher bei den

Lkw-Bestellungen. Scania hat damit als einer der

rentabelsten Lkw-Hersteller der Welt gute Voraussetzungen,

um auch weiterhin so erfolgreich

zu arbeiten wie bisher. Auf den Lorbeeren ausruhen

will sich Leif Östling jedoch nicht: Bis

2010 will er 100.000 Fahrzeuge jährlich produzieren.

Schon heute glänzt die durchschnittliche

Jahresleistung von sechs Fahrzeugen pro Jahr

und Mitarbeiter im Branchenvergleich. Bis 2010

soll diese Kennzahl auf zehn Fahrzeuge pro Jahr

und Mitarbeiter klettern. Leif Östling: „Kunden

schätzen Scania wegen der Zuverlässigkeit,

Sparsamkeit und dem hohen Wiederverkaufswert

der Fahrzeuge. Das umfassende Händlerund

Servicenetzwerk von Scania sorgt dafür, die

maximale Verfügbarkeit der Fuhrparks zu gewährleisten.“

Die Hauptaktionäre des Traditionsunternehmens,

die großen Einfluss haben,

sind die beiden Großaktionäre VW und die

Der Start des Scania GPRT-Programms in den 1980er Jahren war ein wichtiger Meilenstein.

Holding der schwedischen Industriellenfamilie

Wallenberg. Aber auch die Kunden sind eine

eingeschworene Familie: Für Fuhrunternehmer

sind Verlässlichkeit, schneller Service, kalkulierbare

Kosten und die maximale Verfügbarkeit

ihres Fuhrparks unverzichtbare Geschäftsgrundlage.

Und für Fahrer ist ihr Scania Arbeits- und

Lebensraum zugleich. Johan P Schlyter, Geschäftsführer

von Scania Deutschland Öster-

reich, hat sich für 2007 vorgenommen, Scania

noch stärker als fahrernahe Marke zu präsentieren.

Wichtiges Beispiel hierfür ist der Fahrerwettbewerb,

der in Europa unter dem Namen

Young European Truck Driver bekannt ist, aber

auch auf anderen Kontinenten ausgetragen

wird. Nach seinem großen Erfolg 2005 mit

weltweit rund 30.000 Teilnehmern wird er

auch 2007 wieder aufgelegt.

Viel mehr als Lkw

Geschäftsbereiche von Scania weltweit

Mit 59 Prozent ist der

Bereich Lkw das mit

Abstand wichtigste

Geschäftsfeld von

Scania, gefolgt vom

Service mit 19 Prozent,

Bussen mit 10 Prozent,

dem Gebrauchtfahrzeuggeschäft

(7 Prozent)

und den Industrie- und

Marinemotoren (1 Prozent).

Daneben spielen

Finanzdienstleistungen

eine immer wichtigere

Rolle.

Verschiedenes 4%

Gebrauchtfahrzeuge

7%

Service 19%

Industrie- und

Marinemotoren 1%

Busse 10%

Lkw 59%

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