Stand 31.12.2010 - Freiwillige Feuerwehr Straßkirchen

ff.strasskirchen.de

Stand 31.12.2010 - Freiwillige Feuerwehr Straßkirchen

Jahresbericht Jahresbericht 2010 2010

Aktive

Neues Löschfahrzeug

Vorstand Hermann Engl und

Kommandant Josef Thoma freuen

sich über das neue Fahrzeug

LF 20/16, Bürgermeister Horst

Wipplinger gratulierte zum neuen

Fahrzeug.

Aktive

Frau aus Salzweg wird

vermisst

Die Polizei hatte nach einer

ausgedehnten Öffentlichkeitsfahndung

verschiedene Hinweise

erhalten und mit Feuerwehr

und Freiwilligen noch einmal eine

Suchaktion gestartet.

Jugendfeuerwehr

Feuerwehrjugend im Zeltlager

in Oberösterreich

Erstmals fand das jährliche

Zeltlager der Jugendfeuerwehr

unter der Leitung der neuen Jugendwartin

Marion Mindl statt.

Verein

125 Jahre Feuerwehr

Mit einem unvergesslichen

Fest feierte die Freiwillige Feuerwehr

Straßkirchen ihre Gründung

vor 125 Jahren. Über 1000 Teilnehmer

bildeten einen rund 800

m langen Zug durch das festlich

geschmückte Dorf.

FF Straßkirchen


Impressum - Jahresbericht 2010

Herausgeber: Freiwillige Feuerwehr Straßkirchen

Fischhauser Straße 2a

94121 Salzweg

Verantwortlich: Kommandant Christian Nestler

Konzeption & Design: Michael Schuster

Redaktion: Stefan Bauer


FREIWILLIGE

FEUERWEHR

STRASSKIRCHEN

Freiwillige Feuerwehr Straßkirchen

Jahresbericht 2010


Vorwort

Kommandant - Christian Nestler

Liebe Feuerwehrkameradinnen,

liebe Feuerwehrkameraden,

2010 war ein ereignisreiches

Feuerwehrjahr. Im

Vordergrund stand unser

Gründungsfest und die

Beschaffung unseres neuen

Feuerwehrfahrzeuges.

Als ich am 10. Juli 2010

zum Kommandanten gewählt

wurde, durfte ich

eine intakte Feuerwehr

übernehmen, dafür möchte

ich mich heute bei der

ehemaligen Führung bedanken

- ohne Sie wäre

unsere Feuerwehr nicht

das, was sie heute ist.

Wenn wir unser Feuerwehrhaus

oder unseren

Allgemeines | Vorwort

Fahrzeugbestand anschauen,

wissen wir, was

meine Vorgänger geleistet

haben. Auch unsere Jugendgruppe

ist ein Vorzeigeobjekt,

um die uns manche

Feuerwehr beneidet.

Zur Wahl zum 1. Kommandanten

möchte ich

mich nachträglich bei der

kompletten Mannschaft für

das mir entgegengebrachte

Vertrauen bedanken.

Mit der neuen Führung

wünsche ich mir eine gute

Zusammenarbeit in der

Zukunft.

2. Vorstand - Max Gruber

Liebe Feuerwehrkameradinnen,

liebe Feuerwehrkameraden,

heute blicken wir auf ein

arbeitsreiches Vereinsjahr

2010 zurück. In diesem

Jahr fanden viele Veranstaltungen

des Vereins

statt, erwähnenswert vor

allem unser 125-jähriges

Fest. Abgeschlossen wurde

das Jahr mit unserer

traditionellen Christbaumversteigerung.

Obwohl ich schon längere

Zeit in der Vorstandschaft

tätig bin, wurde

mein Aufgabengebiet

2010 geändert. Ich musste

seit 10. Juli 2010 die Geschäfte

des 1. Vorstands

Mit kameradschaftlichen Grüßen, Mit kameradschaftlichen Grüßen,

Christian Nestler, 1. Kdt. Max Gruber, 2. Vorstand

übernehmen, die für mich

völlig neu waren, aber ich

habe mich dieser Herausforderung

gerne gestellt.

Ich glaube, sagen zu

dürfen, dass wir das zurückliegende

Jahr gut über

die Runden gebracht haben.

Nochmals ein herzliches

„Vergelt´s Gott“ an

alle Helfer.

Auf diesem Wege möchte

ich mich auch bei allen

Vereinsmitgliedern und

der Vorstandschaft für die

gute Zusammenarbeit bedanken.

5


Mitglieder (Stand 31.12.2010)

Aktive Mitglieder Jugendfeuerwehr

1 Angerer Christian 41 Mauerer Robert 1 Biebl Sonja

2 Angerer Helmut 42 Meisinger Josef 2 Engl Christoph

3 Angerer Johann 43 Meisinger Peter 3 Fettinger Daniel

4 Aschenbrenner Günter 44 Meisinger Verena 4 Gruber Florian

5 Bauer Stefan 45 Mindl Josef 5 Köppl Josef

6 Berger Josef 46 Mindl Marion 6 Köppl Kilian

7 Böck Alois 47 Mindl Peter 7 Meisinger Florian

8 Engl Hermann 48 Mindl Thomas 8 Nestler Stefan

9 Friedl Gerhard 49 Moosbauer Manuela 9 Pratsch Mario

10 Friedl Karl 50 Nestler Christian 10 Ranzinger Markus

11 Friedl Wolfgang 51 Nigl Christina 11 Reitberger Lukas

12 Giermindl Josef 52 Nigl Daniel 12 Rosenberger Eva

13 Greiner Georg 53 Nigl Josef 13 Schreiner Stefan

14 Gruber Max 54 Nigl Max 14 Stampfl Tobias

15 Grubmüller Christian 55 Nigl Maximilian 15 Wolf Johannes

16 Hackl Lisa 56 Puffer Johann

17 Haidn Ludwig 57 Ranzinger Alois

18 Juhass Roman 58 Ranzinger Josef jun.

19 Kasberger Manuel 59 Ranzinger Konrad

20 Knon Andreas 60 Reitberger Johann

Passive Mitglieder

21 Knon Christoph 61 Risinger Sebastian

22 Knon Florian 62 Rodler Johann 1 Grubmüller Robert

23 Knon Josef 63 Sartor Christopher 2 Zechmann Josef

24 Knon Josef 64 Saxinger Manfred

25 Knon Kathrin 65 Schneider Stefan

26 Knon Max 66 Schreiner Stefan

27 Köppl Maximilian 67 Schröger Andreas

28 Kornexl Simon 68 Schuster Michael

29 Kornexl Werner 69 Schwabengruber Fritz

30 Kornexl Wilfried 70 Sterl Josef

31 Krenn Benjamin 71 Sterl Markus

32 Küblböck Alexander 72 Straub Tobias

33 Küblböck Karl 73 Thoma Josef

34 Lang Michael 74 Waldbauer Stefanie

35 Lippl Matthias jun. 75 Wimmer Martin jun.

36 Löw Otto 76 Wolf Karl

37 Maier Alfred 77 Wolf Stefan

38 Matheis Johann jun. 78 Zillner Martin

39 Matheis Werner 79 Zillner Maximilian

40 Mauerer Eva

6

Allgemeines | Mitgliederliste


Ehrenmitglieder Fördernde Mitglieder

1 Angerer Georg 1 Atzinger Hermann 42 Mauerer Johann

2 Draxinger Josef 2 Auer Karl 43 Mauerer Josef

3 Eichinger Johann 3 Berger Manuel 44 Mittermeier Peter

4 Giermindl Max 4 Berger Stephanie 45 Neiß Max

5 Grebacher Josef 5 Böhm Christian 46 Niedermeyer-Schreck Vera

6 Grubmüller Georg 6 Brückner Peter 47 Öller Otto

7 Grubmüller Josef 7 Brummer Franz 48 Plankl Thomas

8 Heindl Alfons 8 Dichtl Hermann 49 Plöchinger Friedrich

9 Heindl Michael 9 Dumm Bernhard 50 Poxrucker Christian

10 Heisl Josef sen. 10 Ehrenthaler Andreas 51 Poxrucker Josef

11 Holler Georg 11 Engl Herbert 52 Prager Georg

12 Ketzinger Georg 12 Firnys Peter 53 Prager Max

13 Klinger Matthias 13 Fischer Matyas 54 Proyer Anton

14 Küblböck Max 14 Frank Robert 55 Raith Bernhard

15 Lichtenauer Josef 15 Gadringer Josef 56 Ranzinger Martin jun.

16 Moritz Rudolf 16 Gibis Rudolf 57 Reitberger Matthias

17 Radlsbeck Erich 17 Gottschalk Daniel 58 Rosenberger Marcus

18 Ranzinger Josef 18 Gruber Josef jun. 59 Rühlow Günther

19 Ranzinger Martin 19 Grünberger Michael 60 Schiermeier Alois jun.

20 Schiermeier Alois 20 Hartl Adolf 61 Schmiedbauer Heinz

21 Stemp Johann 21 Heindl Gerhard 62 Schmutzer Georg

22 Stockbauer Matthias 22 Heisl Josef jun. 63 Schwarz Hermann

23 Waldbauer Xaver 23 Hermann Wolfgang 64 Spieleder Walter

24 Winkler Max 24 Höcherl Alfons 65 Steurer Thomas

25 Holler Manfred 66 Stiepani Wolfgang

26 Homm Wolfgang 67 Stockinger Klaus

Waldbauer Maria 27 Jäger Erwin 68 Stulich Christian

28 Juhass Armin 69 Thoma Bernd

29 Juhass Josef 70 Thoma Herbert

30 Kilian Wido 71 Wagner Bruno

31 Kinateder Heinz 72 Wagner Franz

32 Kneidinger Raimund 73 Wagner Reinhold

33 Knon Erich 74 Waldbauer Franz

34 Kornexl Eva-Maria 75 Waldbauer Martin

35 Lichtenauer Josef jun. 76 Waldbauer Robert

36 Lippl Matthias sen. 77 Wallner Michael

37 Luksch Ottmar 78 Weggartner Thomas

38 Maier Anton 79 Winklhofer Wolfgang

39 Matheis Johann 80 Wipplinger Horst

40 Matheis Konrad 81 Zechmann Robert

41 Matheis Manfred

Allgemeines | Mitgliederliste

7


Terminplan 2010

Januar

02.01.10 Christbaumversteigerung FF Oberdiendorf

02.01.10 Christbaumversteigerung DJK Straßkirchen

05.01.10 Christbaumversteigerung FF Salzweg

07.01.10 6. Ausschusssitzung

13.01.10 Besprechung Jahresbedarf für Gde.-Haushalt, Salzweg

14.01.10 Besprechung wegen Festschrift im Gerätehaus

16.01.10 Patenbitten FF Salzweg

16.01.10 Beginn Truppmann-Lehrgang, Fürstenstein

18.01.10 7. Ausschusssitzung

23.01.10 Feuerwehrball im Gemeindesaal

29.01.10 Übung, Unterricht UVV

Februar

02.02.10 Besprechung mit Brauerei Hacklberg wegen Zeltvertrag

02.02.10 Besprechung wegen Fahrzeugbeschriftung (Putz, Passau)

07.02.10 90. Geburtstag Puffer Johann

08.02.10 Besprechung mit Schiermeier Katrin als Fahnenbegleiterin

13.02.10 Feuerwehrball Oberdiendorf

13.02.10 Beginn Truppführer-Lehrgang, Eging a. S.

15.02.10 Atemschutzleistungsabzeichen in Österreich

19.02.10 Starkbieranstich Gutsbräu

19.02.10 Besprechung mit Schiller Ramona als Fahnenbegleiterin

22.02.10 Besprechung mit Herrn Weggartner wegen Festgottesdienst

23.02.10 8. Ausschusssitzung

26.02.10 Starkbieranstich Gasthaus Koller

März

01.03.10 Jugendübung mit Pressevertreterin (PNP Fr. Holzschuher)

05.03.10 Fackelwanderung der Jugendfeuerwehr, anschl. „Zum Henschei“

06.03.10 Beginn Funklehrgang

06.03.10 Beginn Maschinisten-Lehrgang, Haselbach

08.03.10 Begehung Fa. Groß, Gewerbegebiet Ebenäcker

09.03.10 Besprechung im Pfarrbüro wegen Festgottesdienst

10.03.10 Weitere Besprechung wegen Festschrift

13.03.10 Starkbieranstich Gasthaus Giermindl „Zum Henschei“

14.03.10 Umtauschaktion Uniformen und Neubestellung im Gerätehaus

22.03.10 Infoabend Jugendfeuerwehr

25.03.10 Weitere Besprechung wegen Festschrift

25.03.10 Kdt.-Dienst- und KFV-Verbands-Versammlung, Ruhstorf

26.03.10 Übung/Begehung Casino, Straßkirchen-Nord

30.03.10 Dienstbesprechung KBM-Breich 4.2, Thoma, GH Koller, Straßkirchen

April

06.04.10 Pizza-Essen der Jugendfeuerwehr im Gerätehaus

07.04.10 Einkleiden „neu aufgenommener Jugendlicher“ im Gerätehaus

11.04.10 Wallfahrt nach Altötting

11.04.10 Weitere Besprechung wegen Festschrift

14.04.10 9. Ausschusssitzung

16.04.10 Übung Fam. Ranzinger, Willhartsberg

18.04.10 Fototermin für Festschrift

22.04.10 Schnapsprobe für Gastgeschenk

27.04.10 Rohbauabnahme LF 20/16 bei Fa. Ziegler, Giengen a. d. Brenz

28.04.10 Besprechung wegen Fahrzeugbeschriftung (Nitsch, Ortenburg)

30.04.10 Vorführung HiCAFS in der Hauptwache Passau

8

Allgemeines | Terminplan


Mai

02.05.10 Besprechung wegen Fahrzeugbeschr. (Ledermüller, Fürstenzell)

04.05.10 10. Ausschusssitzung

06.05.10 Besprechung im Pfarrbüro wegen Festgottesdienst

07.05.10 Weitere Besprechung „Fahrzeugbeschriftung“ mit Fa. Ledermüller

08.05.10 Gemeinde-Gemeinschaftsübung, Ausrichter FF Salzweg

17.05.10 11. Ausschusssitzung

19.05.10 Besprechung mit DJK wegen Festzelt (Auf- und Abbau)

21.05.10 Weitere Besprechung „Fahrzeugbeschriftung“ mit Fa. Ledermüller

23.05.10 Einweihung der neuen Ortsmitte in Straßkirchen

24.05.10 Beerdigung, förderndes Mitglied Nigl Johann

25.05.10 Foto-Termin „Neue Jugend“ bei Greulich

25.05.10 Jugendübung/-vorbereitung für „Deutsche Jugendleistungsspange“

26.05.10 Aufstellung Festzelt mit DJK

29.05.10 Maibaumsteigen der FF Oberilzmühle

30.05.10 Fahrzeugweihe der FF Oberilzmühle

31.05.10 Termin/Besprechung im Casino wegen BMZ (Brandmeldeanlage)

31.05.10 12. Ausschusssitzung

Juni

01.06.10 Funkübung, Ausrichter FFHötzdorf

02.06.10 Abholung des neuen LF 20/16 (Ziegler) in Giengen a. d. Brenz

05.06.10 Abholung der Gastgeschenke (Schnapsfl aschen)

06.06.10 Termin bei Unser Radio (Werbung für Fest)

06.06.10 Beteiligung an der Fronleichnamsprozession (Prangerfest)

07.06.10 Marschierausbildung Jugendfeuerwehr

08.06.10 „Vorgespräch Filmen“ mit Hr. Stampfl

08.06.10 13. Ausschusssitzung

10.06.10 Diverse/abschließende Vorbereitungen zum Fest

11-13.06.10 125-jähriges Gründungsfest

14.06.10 Zeltabbau mit DJK

17.06.10 Fahrzeugabnahme LF 20/16 durch KBI A. Fischl

18.06.10 Fahrersicherheitstraining

18.06.10 Geräteübung/Einweisung am neuen LF 20/16 (Maschinisten)

20.06.10 Beteiligung am Säumerzug in Salzweg

25.06.10 Geräteübung/Einweisung am neuen LF 20/16 (Alle Mitglieder)

27.06.10 Beteiligung am 125-jähriges Gründungsfest FF Büchlberg

28.06.10 Vorführung Film zum Gründungsfest im Gerätehaus

Juli

01.07.10 Besprechung im Gerätehaus wegen Generalversammlung

06.07.10 14. Ausschusssitzung

07.07.10 Krankenbesuch Grubmüller Robert

08.07.10 Atemschutzstrecke Vilshofen

10.07.10 Generalversammlung mit Neuwahlen

16.07.10 Übung Trend-Stone, Gewerbegebiet Ebenäcker

17.07.10 Abnahme „Deutsche Jugendleistungsspange“ in Gegenbach

18.07.10 Beteiligung am 125-jähriges Gründungsfest FF Grubweg

19.07.10 Foto-Termin „Neue Jugend“ bei Greulich

24.07.10 Beteiligung am Feuerwehrfest in Salzweg

25.07.10 Besichtigung Zeltplatz, Gleinkersee, Österreich

August

09.08.10 1. Ausschusssitzung

11.08.10 Termin Casino, Aufschaltung BMZ (Brandmeldeanlage)

21.08.10 Gemeinschaftsübung, Ausrichter FF-Schwieging

20.-22.08.10 Zeltlager, Gleinkersee, Österreich der Jugendfeuerwehr

Allgemeines | Terminplan

9


September

06.09.10 Termin mit Redaktion der Florentine im Gerätehaus

09.09.10 FF Neukirchen a. I. in Straßkirchen zur Fahrzeugbesichtigung

11.09.10 Helferfest/Grillfest, 125-jähriges Gründungsfest, im Gerätehaus

21.09.10 2. Ausschusssitzung

22.09.10 Jugendübung (KBM-Bereich 4.2), Ausrichter FF Salzweg

24.09.10 Parkplatzeinweisung, Bock auf Rock, Gewerbegebiet

25.09.10 Übernahme der Bewirtung, Tag der offenen Tür, Trend-Stone

25.09.10 Parkplatzeinweisung, Bock auf Rock, Gewerbegebiet

26.09.10 Beteiligung am Pfarrfest

28.09.10 Besprechung im Gerätehaus Salzweg „Vermisste Frau Thomas“

29.09.10 Beerdigung Wagner Ferdinand

Oktober

03.10.10 Entscheidung Zeltkauf der Jugendfeuerwehr

05.10.10 KBM-Dienstbesprechung (Bereich 4.2)

11.10.10 Atemschutzstrecke Vilshofen

16.10.10 Wissenstest (kpl. KBI-Bereich 4) in Straßkirchen

19.10.10 Beteiligung am Gedenkgottesdienst für die vermisste Frau Thomas

20.10.10 Beteiligung am Seminar Kassenführung in Eging am See

26.10.10 Neuwahl KBR, Neukirchen v. W.

29.10.10 3. Ausschusssitzung

30.10.10 Geburtstagsfeier Koller-Wirtin Christine Schmiedbauer

November

04.-07.11.10 Bürgerschießen

06.11.10 Abholung der Zelte der Jugendfeuerwehr, Angelroda (Thüringen)

14.11.10 Heldengedenktag

21.11.10 Maria Hilf, Passau als Dank für „erfolgreiches, unfallfreies Fest“

23.11.10 Probe-Aufbau der neuen Zelte der JFW im Gerätehaus

Dezember

04.12.10 Weihnachtsfeier im Gemeindesaal

12.12.10 Jugendweihnachtsfeier im Gerätehaus

14.12.10 4. Ausschusssitzung

22.12.10 Herbstbasar der Grundschule Strasskirchen

24.12.10 Verteilung Friedenslicht durch Jugendfeuerwehr

26.12.10 Christbaumversteigerung

29.12.10 Urkunden-Überreichung bei Moritz Rudi

30.12.10 Christbaumversteigerung der FF-Oberilzmühle

31.12.10 Beerdigung Irlesberger Fritz

10

Allgemeines | Terminplan


Wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder

Allgemeines | Verstorbene Mitglieder

Ihr habt gelebt für eure Lieben,

all Müh und Arbeit war für sie,

nun ruhet ihr in Gottes Frieden,

in unseren Herzen sterbt ihr nie.

Johann Nigl

aus Franklbach

der am 24.05.2010 im Alter von 80 Jahren im Herrn verschieden ist.

Lege alles still in Gottes Hände,

das Glück, den Schmerz,

den Anfang und das Ende.

Ferdinand Wagner

aus Witzersdorf

der am 26.09.2010 im Alter von 83 Jahren im Herrn verschieden ist.

Gott, Vater im Himmel,

wir haben ihn geliebt –

nun empfehlen wir ihn

deiner Liebe.

Fritz Irlesberger

aus Straßkirchen

der am 28.12.2010 im Alter von 68 Jahren im Herrn verschieden ist.

Du hast uns viel bedeutet im Leben –

Möge Gott Dir ewigen Frieden schenken.

Johann Puffer

aus Koglhof

der am 28.12.2010 im Alter von 90 Jahren im Herrn verschieden ist.

Wenn die Füße zu müde sind,

noch Wege zu geh´n,

die Gedanken zu schwach,

die Welt zu versteh´n,

wenn das Alter geworden

zur Last und zum Leid,

spricht der Herr unser Gott:

„Komm zu mir, es ist Zeit!“

11


Feuerwehr

als

gemeindliche

Einrichtung


Einsätze 2010

14

BR = Brand, THL = Technische Hilfeleistung, FA = Fehlalarm, SiWa = Sicherheitswache

Nr. Datum Alarmzeit Einsatzart Einsatzort Mann Einsatz-Std. Gesamt-Std.

15 3 45

B 12 - Höhe Steinbruch

LKW in Leitplanke, Absicherung

1 03.01.2010 23.19 Uhr THL

21 3 63

Salzweg - Leitenfeld

kleinerer Waldbrand / brennende Holzhütte

2 01.05.2010 00:49 Uhr BR

3 2,5 7,5

Gstöttmühle

Straßenreinigung

3 15.05.2010 10:30 Uhr THL

6 4 24

Sportplatz Straßkirchen

Prangerfest

4 03.06.2010 18:00 Uhr THL

2 4 8

Sportplatz Straßkirchen

Prangerfest

5 03.06.2010 21:00 Uhr Si-Wa

10 1 10

Straßkirchen - Gewerbegebiet Ebenäcker

Fenster Groß - Fehlalarm BMA

6 18.06.2010 04:52 Uhr FA

16 1 16

Straßkirchen - Gewerbegebiet Ebenäcker

Fenster Groß - Fehlalarm BMA

7 19.06.2010 16:31 Uhr FA

14 1 14

Straßkirchen - Gewerbegebiet Ebenäcker

Fenster Groß - Fehlalarm BMA

8 03.07.2010 20:50 Uhr FA

5 1,5 7,5

Salzweg - Passauerstraße

Zimmerbrand (Kühlschrank), Lüfter erforderlich

9 19.07.2010 06:43 Uhr BR

2 1,5 3

Straßkirchen - Eisweg

Wespennest entfernt

10 03.08.2010 18:00 Uhr THL

8 2,5 20

B 12 - Hutthurm, bei Kringell

Straßenreinigung (Zucker-Melasse ausgelaufen)

11 11.08.2010 17:08 Uhr THL

15 1 15

Straßkirchen - Gewerbegebiet Ebenäcker

Fenster Groß - Fehlalarm BMA

12 01.09.2010 01:47 Uhr FA

Aktive | Einsatzstatistik 2010


Nr. Datum Alarmzeit Einsatzart Einsatzort Mann Einsatz-Std. Gesamt-Std.

8 7,5 60

Salzweg - Angl

Personensuche - Fr. Thomas

13 13.09.2010 11:27 Uhr THL

9 1 9

Straßkirchen - Gewerbegebiet Nord

Fa. Kaiser - Fehlarlarm BMA

14 16.09.2010 09:01 Uhr FA

14 3,5 49

Salzweg - Angl

Personensuche - Fr. Thomas

15 18.09.2010 08:45 Uhr THL

Aktive | Einsatzstatistik 2010

6 4 24

Straßkirchen - Gewerbepark

Bock auf Rock

16 24.09.2010 18:00 Uhr Si-Wa

6 3,5 21

Straßkirchen - Gewerbepark

Bock auf Rock

17 25.09.2010 18:00 Uhr Si-Wa

9 3 27

Straßkirchen - Götzendorferstr.

Höhe Kindergarten - Ölspur

18 28.09.2010 00:07 Uhr THL

5 2,5 12,5

Straßkirchen - Ortskern

Straßenabsicherung bei Martinszug

19 11.11.2010 17:00 Uhr THL

22 1 22

Straßkirchen - Frankldorfer Straße

Ursprgl. Meldung: Zimmerbrand bei Moosbauer

20 05.12.2010 11:21 Uhr FA

2008

Brände

2009

THL

Sicherheitswachen

2010

15

Fehlalarme

0 10 20 30 40 50


Einsatzberichte

PNP-Artikel zur Vermisstensuche in Salzweg am 13. und 18.09.2010

Frau aus Salzweg wird vermisst

Salzweg. Seit Sonntag- Eine Nachfrage bei Ver- dabei auch Spürhunde

abend wird eine 81-jährige wandten und Bekannten eingesetzt.

Frau aus Salzweg ver- sowie im Klinikum oder Die Beschreibung der

misst.

ähnlichen Einrichtungen Frau: Sie ist zirka 1,60

Die Rentnerin hat ihr blieb ergebnislos. Eine Meter groß und schlank.

Haus in Salzweg verlas- groß angelegte Suchakti- Sie hat kurze graue Haare

sen und ist zu Fuß unteron im Umkreis von Salz- und eine Brille. Bekleidet

wegs. In der Nacht zum weg wurde gestartet, bei ist sie vermutlich mit ei-

Montag verständigten die der auch ein Polizeihubnem blauen Kostüm. Die

Angehörigen die Polizeischrauber eingesetzt wur- Polizeiinspektion Passau

inspektion Passau, weil de. Vormittags suchten bittet um Hinweise unter

die 81-Jährige nicht mehr dann Polizei- und Feuer- Tel. 0851/9511-0 oder der

nach Hause gekommen wehrkräfte nach der Frau. Notrufnummer 110.

ist.

Unter anderem wurden

Rentnerin weiter abgängig

Frau aus Salzweg seit

12.09. vermisst.

Eine 81-jährige Frau

aus Salzweg im Landkreis

Passau gilt weiter

als vermisst. Wie berichtet

wurde am vergangenen

Wochenende erneut nach

der Frau in Waldgebieten

im Umfeld des Wohnhau-

16

ses gesucht, aber ohne

Erfolg. Die Polizei hatte

nach einer ausgedehnten

Öffentlichkeitsfahndung

verschiedene Hinweise

erhalten und mit Feuerwehr

und Freiwilligen noch

einmal eine Suchaktion

gestartet. Bereits nach ihrem

Verschwinden am 12.

September waren Hubschrauber

und Suchhunde

im Einsatz. Die rüstige

81-jährige war von einem

Spaziergang nicht mehr

zurückgekommen. Nach

wie vor bittet die Polizei

um Hinweise. Die Rentnerin

ist ca. 160 cm groß, hat

eine schlanke Figur, kur-

Bericht vom Dienstag, 9. November 2010 – Quelle: www.polizei.bayern.de

81-jährige Vermisste tot aufgefunden

Salzweg (Lkr. Passau). reich des Kinsinger Ba- Vermissten gesucht. Un-

Am gestrigen Montag ches ausfi ndig machen. terstützt wurde die Polizei

wurde erneut nach der Der Auffi ndeort ist von dabei von verschiedenen

81-jährigen Frau gesucht. Personen relativ schlecht Feuerwehren und Ret-

Gegen 14.45 Uhr machten einsehbar. In diesem Betungsdiensten, aber auch

die Einsatzkräfte dann die reich befi nden sich Wie- die Bevölkerung beteiligte

traurige Entdeckung. sen und Felder. Seit dem sich an der Suche. Auch

Ein Leichensuchhund Tag des Verschwindens Leichensuchhunde der

der Polizei konnte die am Sonntag, 12.09.2010 Polizei aus Oberbayern

Frau zwischen der Bun- wurde mehrfach intensiv und der Oberpfalz unterdesstraße

12 und dem unter Hinzuziehung von stützten die Passauer Ein-

Ortsteil Kronawitten, Ge- Polizeihubschraubern und satzkräfte.meinde

Salzweg im Be- Diensthunden nach der Zur Klärung der To-

Bericht vom Mittwoch, 10. November 2010 – Quelle: www.unserradio.de

Salzweg: Vermisste 81-Jährige ist tot

Eine erneute Suche einsehbaren Bereich zwies heißt - „anatomisch fest-

nach einer vermissten schen der B12 und dem stellbare Todesursache“

Rentnerin aus Salzweg Salzweger Ortsteil Kro- diagnostiziert werden.

bei Passau hat jetzt traunawitten. Die Staatsan- Eine Gewalteinwirkung

rige Gewissheit gebracht. waltschaft Passau hat zur scheidet laut Obduktion

Ein Leichenhund der Klärung der genauen To- auch aus. Die 81 Jahre

Polizei entdeckte die tote desursache die Obduktion alte Frau war seit Mitte

81-Jährige in dieser Wo- der Leiche angeordnet. September verschwunche

in einem schlecht Dabei konnte keine - wie den. Mehrere Suchaktio-

ze graue Haare und trägt

wahrscheinlich eine Brille.

Sie könnte mit einer grauen

Hose bekleidet gewesen

sein.

desursache ordnete die

Staatsanwaltschaft Passau

eine Obduktion der

Leiche an. Diese fand

heute im Rechtsmedizinischen

Institut in München

statt. Dabei konnte keine

anatomisch feststellbare

Todesursache diagnostiziert

werden. Eine Gewalteinwirkung

Dritter scheidet

dem Untersuchungsergebnis

zu Folge aus.

nen mit Hubschraubern

und Hunden durch Polizei,

Feuerwehren, Rettungsdienste

und auch Bürger

waren stets ohne Erfolg

geblieben.

Aktive | Einsatzberichte


Fahrzeugbestand

Fahrzeugart Baujahr

Aktive | Fahrzeugbestand

Km-Stand

31.12.2009

Km-Stand

31.12.2010

gefahrene Kilometer

TSF 1997 11833 12926 1093

TLF 16/25 1985 21409 21622 213

LF 20/16 2010 0 1215 1215

Anh. P250 2008 ---------- ----------- -----------

Sollfahrleistung mtl. ca. 80 km = jährliche Fahrleistung ca. 1000 km

Die Jahres-Fahrleistung

von ca. 960 Km wurde

bei allen Fahrzeugen (mit

Ausnahme des verkauften

TLF) erreicht.

Nach 25 Jahren und

432 Einsätzen bzw. Bewegungen

wurde das TLF

16/25 „Paul Ludwig“ außer

Dienst gestellt.

gez.

Christian Nestler 1. Kdt.

17


Fahrzeugverkauf TLF 16/25 – „Straßkirchen 21/1“

Unser TLF leistete bis

zuletzt gute Dienste (gesamt

21.622 km, 148 Betriebsstunden

der Kreiselpumpe).

Die Wehr rückte

sogar im Juni noch zu den

Einsätzen (zwei Fehlalarme

bei „Fenster Groß“ am

18./19.06.) mit 3 Fahrzeugen

aus – das TLF war

also auch noch mit von der

Partie.

Die letzte Fahrt – eine

Überführungsfahrt vom

Feuerwehrhaus zum „Zwischenlager“,

die Lagerhalle

von Matthias Klinger

– wurde durch den scheidenden

Kommandanten

18

Josef Thoma persönlich

durchgeführt. Hier wartete

das TLF – abgemeldet und

ohne feuerwehrtechnische

Beladung – nur noch auf

seine Abholung.

Der Käufer (Jürgen

Schwartz Feuerwehrtechnik,

47661 Issum) holte

letztlich am 19.10.2010

unser Fahrzeug in Straßkirchen

ab. Über einen

weiteren Händler (Auto

Brunnbauer, Bischofsmais)

ging das Fahrzeug

dann in den Export und

wird somit seine letzten

Dienste in Rumänien leisten.

Technische Daten des Fahrzeugs:

Fahrzeug: Mercedes 1222 AF

Aufbau: Ludwig

Fahrzeugtyp: Tanklöschfahrzeug TLF 16/25

Funkrufname: Straßkirchen 21/1

Baujahr: 1985

Leistung: 159 kW / 220 PS

Zul. Gesamtgewicht: 12.000 kg

Wassertank: 2.500 Liter

Kreiselpumpe: mind. 1.600 l bei 8 bar

Aktive | Fahrzeugverkauf TLF 16/25


Indienststellung LF 20/16 – „Straßkirchen 40/1“

Technische Daten des neuen Fahrzeugs:

Fahrzeug: Mercedes Atego 1529

Aufbau: Ziegler

Fahrzeugtyp: Löschgruppenfahrzeug LF 20/16

Funkrufname: Straßkirchen 40/1

Baujahr: 2010

Leistung: 210 kW / 286 PS

Zul. Gesamtgewicht: 14.500 kg

Wassertank: 2.400 Liter

Kreiselpumpe: mind. 2.000 l bei 10 bar

Aktive | Indienststellung LF 20/16

19


Übungen

Übungsplan 20�0 Freiw. Feuerwehr: Straßkirchen Gemeinde: Salzweg

Nr.

20

Datum

Uhrzeit

Art der Übung: techn./Alarm/Schul/Atem-

schutz/ Objektübung usw.

-ohne Übungen in der Brandschutzwoche

1 ������.0�.����������9.�0 ����������������������� ������������������������������������������������������������������������������

2 ���0�.�0 19.30 �������������������������������������� ����������������������������

Ort der Übung: Hausnr./Adresse/dorf/Straße/

Betrieb/Raum/Anlage/Objekt

usw.

3 ����������������������������������������������������������������������������������������������������������������������������

4 ������.0�.�0 �������9.30 ����������������������������������������������������������������������������������reffpunkt Gerätehaus

5 ������.0�.�0 19.30 ��������������������������������������������������������������������������������������������

6 ��.��.�0 19.30 �����������������������������������������������������������������������������������������������������

7 ������.0�.�0��������9.30 ���������������������������� ������������������������������������������������������������������

8 2�.0�.�0 19.30����������������������������������������������������������������������������������������

9 ������.��.�0 19.30 �������������������������������������������������������������������� �����������������������

10��� ��.��.�0��������9.30 ����������������������������������������������������������������������������������������������

11 ������������ 19.30 ���������������������������������������������������������������������������������������������������

12 ������������� 19.30 ���������������������� ���������������������������������������������������������������������

Straßkirchen 28.01.20�� Tel.: 08505/����

Ort, Datum (Unterschrift des Kommandanten)

Raum für weitere Mitteilungen: Die Teilnahme an den Übungen sollte als Pflichtaufgabe gesehen werden.

Telefon Gerätehaus:

Telefax Gerätehaus:

08505/4592

Begehung der Firma Groß im Gewerbegebiet Straßkirchen West am 08.03.2010

Am 8. März wurde die

neue Produktionshalle der

„Groß GmbH“ im Rahmen

einer Begehung besichtigt.

Fensterbau Groß fertigt

und liefert hochwertige

Qualitätsprodukte aus

Holz, Kunststoff und Holz-

Aluminium individuell nach

Kundenbedürfnissen. Im

neuen Gewerbegebiet

Ebenäcker (Straßkirchen)

werden auf einer Grundfl

äche von 30.000m² und

4.300m² Produktionsfl äche

Kunststoff-Fenster mit

modernsten Fertigungsanlagen

produziert, gearbeitet

wird derzeit im Zwei-

Schicht-Betrieb.

Kommandant Thoma

war es ein großes Anliegen,

dass sich alle Teilnehmer

intensiv mit der

eingebauten Brandmeldeanlage

befassten – um

diese im Ernstfall gekonnt

bedienen zu können. Im

Jahr 2010 musste unsere

Wehr bereits vier Mal zu

Fehlalarmen zur Fa. Groß

Rückgabe an KBI

ausrücken (18.06., 19.06.,

03.07. sowie am 01.09.).

Aktive | Übungsplan und Übungsberichte


Begehung des „BIG CASH CASINOS“ im Gewerbegebiet Straßkirchen Nord am 26.03.2010

Am 26. März wurde das

neue „BIG CASH CASI-

NO, Am Gewerbepark

9“ an der B 12, Ausfahrt

Straßkirchen Nord im Rahmen

einer weiteren Begehung

besichtigt. Sämtliche

Räume und Etagen wurden

durch den Inhaber

gezeigt. Das Casino hat

täglich 23 Stunden geöffnet.

Ein Personen-Aufzug

im Gebäude (bis dato einzigartig

im Schutzbereich

der Wehr) könnte unter

Umständen im Einsatzfall

zu „neuen Herausforde-

Geräteübung/Einweisung am neuen LF 20/16 am 25.06.2010

Alle aktiven Mitglieder

sowie ein Teil der Jugendgruppen

ließen sich abwechselnd

– eingeteilt in

3 Gruppen – intensiv am

neuen Fahrzeug schulen.

Die erste Gruppe erhielt

Infos zum Fahrgestell,

Führerhaus mit Mannschaftskabine

sowie aller

verladenen Gerätschaften.

Eine weitere Gruppe

wurde eingehend auf die

neue Heckkreiselpumpe

eingewiesen. Die 3. und

letzte Gruppe wurde am

Notstromaggregat und

Lichtmast geschult.

Aktive | Übungsberichte

rungen“ führen. Im Objekt

ist des Weiteren eine mo-

derne Brandmeldeanlage

verbaut – alle teilnehmen-

den Kameraden wurden

eingewiesen.

21


Lehrgänge und Fortbildungen

Gruppenführer-Lehrgang vom 15. - 19.06.2009 an der Staatl. Feuerwehrschule in Regensburg

- Werner Kornexl

(Eintrag wurde im Jahresbericht 2009 vergessen)

Truppmannlehrgang in Fürstenstein vom 16.01. – 30.01.2010

- Johannes Wolf

- Florian Gruber

- Kilian Köppl

Truppführerlehrgang in Eging a. S. vom 13.02. – 27.02.2010

- Christopher Sartor

- Lisa Hackl

- Simon Kornexl

- Andreas Knon

- Maximilian Köppl

Funklehrgang in der Oberilzmühle vom 06.03. – 13.03.2010

- Mario Pratsch

- Eva Mauerer

Maschinistenlehrgang in Haselbach vom 06.03. – 13.03.2010

- Thomas Mindl

- Andreas Schröger

Fahrersicherheitstraining in Haselbach am 18.06.2010 (Teilnahme mit TSF)

- Maximilian Zillner

- Stefan Schneider

Truppmannlehrgang in Fürstenstein vom 16. - 30.01.2010

Gruppenfoto: Florian Gruber, Kilian Köppl und Johannes Wolf nahmen 2010 auch am Truppmann-Lehrgang in Fürstenstein teil.

22

Aktive | Lehrgänge und Fortbildungen


Pressebericht zum Maschinistenlehrgang in Haselbach vom 13. - 27.02.2010

Moderne Technik muss bedient werden können

Haselbach. Die beste

Technik nützt nichts, wenn

sie nicht bedient werden

kann – das gilt auch für die

Feuerwehren. Umso wichtiger

ist eine gute Ausbildung

der Maschinisten, so

der Tenor der Landkreis-

Feuerwehrführungskräfte

zum Abschluss des 23.

Maschinistenlehrgangs in

Haselbach.

An drei Samstagen wurden

29 Männer der Feuerwehren

Haselbach, Hutthurm,

Aicha vorm Wald,

Nammering, Oberilzmühle,

Straßkirchen, Kirch-

berg vorm Wald, Eging,

München, Fürstenstein

und Büchl von KBM Josef

Thoma und weiteren

acht Ausbildern geschult.

Es ging um Motorenkunde

und kraftbetriebene

Aggregate und Geräte,

Straßenverkehrsrecht und

Unfallverhütung. Das Gelernte

mussten die Lehrgangsteilnehmer

in einem

50 Fragen umfassenden,

theoretischen Wissenstest

beweisen. Im praktischen

Prüfungsteil musste

Löschwasser über eine

lange Schlauchstrecke

Gruppenfoto: Thomas Mindl und Andreas Schröger nahmen 2010 auch am Maschinisten-Lehrgang teil.

Truppführerlehrgang in Eging am See vom 13. - 27.02.2010

zu den Strahlrohren gebracht

werden, wobei man

von einem fl ießenden Gewässer

ansaugte und die

Zahl der benötigten Verstärkerpumpen

ermittelte.

Erschwerend kam hinzu,

dass von den Ausbildern

eingebaute Fehler gefunden

werden mussten.

Bei der Abschlussbesprechung

lobte Lehrgangsleiter

Thoma Disziplin,

kameradschaftlichen

Umgang der Feuerwehrler

und das hervorragende

Prüfungsergebnis.

KBI Alois Fischl appel-

Christopher Sartor, Lisa Hackl, Simon Kornexl, Andreas Knon und Maximilian Köppl nahmen am TF-Lehrgang in Eging teil.

Aktive | Lehrgänge und Fortbildungen

lierte an die neuen Maschinisten,

das Erlernte in

vielen praktischen Übungen

zu vertiefen.

Und Hans Höller, 3.

Bürgermeister aus Tiefenbach

und Kommandant

der Feuerwehr Haselbach,

betonte, dass durch die

Standortausbildung in Haselbach

gegenüber einer

Maschinistenausbildung

an der Feuerwehrschule in

Regensburg die Kommunen

um die 25 000 Euro

sparen würden.

23


Atemschutz

Atemschutzträger (Stand: 31.12.2010)

1 Angerer Christian 6 Meisinger Josef 11 Schuster Michael

2 Bauer Stefan 7 Meisinger Peter 12 Sterl Josef

3 Friedl Karl 8 Mindl Thomas 13 Wimmer Martin jun.

4 Knon Christoph 9 Ranzinger Konrad 14 Wolf Stefan

5 Matheis Werner 10 Schröger Andreas

Chemikalienschutzanzugträger (Stand: 31.12.2010)

1 Bauer Stefan 2 Meisinger Peter 3 Ranzinger Konrad

4 Schuster Michael

Einsätze unter Atemschutz

01.05.2010 Salzweg – Leitenfeld, kleinerer Waldbrand / brennende Holzhütte

Atemschutz- und CSA-Übungen

15.02.2010 Atemschutzleistungsabzeichen in Österreich

16.04.2010 Einsatzübung bei Fam. Ranzinger jun.

08.07.2010 Atemschutzübungsstrecke, Vilshofen

11.10.2010 Atemschutzübungsstrecke, Vilshofen

Für die geleisteten Stunden

der Atemschutz- und

CSA-Träger im vergangenen

Jahr möchte ich mich

24

sehr herzlich bedanken.

Für das Jahr 2011 bitte ich

wieder um rege Teilnahme

an den Schulungen und

Übungen. Theoretisches

Wissen, sicherer Umgang

mit der Technik sowie körperliche

Fitness sind im

Einsatz lebenswichtig.

Atemschutzbeauftragter

Thomas Mindl

Aktive | Atemschutz


Veranstaltungen

Abholung des neuen LF 20/16 (Ziegler, Giengen a. d. Brenz) und Ankunft in Straßkirchen

Eine Abordnung unserer Wehr holte das neue Fahrzeug in Giengen a. d. Brenz ab, v. l. Thomas Mindl, 2. Vorstand Max Gruber, Helmut Angerer, Peter Meisinger, Kassier

Christian Nestler, Jugendwart Stefan Bauer und bereits im Fahrzeug Kommandant Josef Thoma.

Das neue Löschgruppenfahrzeug kurz vor der Ankunft am Gerätehaus.

Vorstand Hermann Engl (Mitte) und Kommandant Josef Thoma (rechts) freuen sich

über das neue Fahrzeug LF 20/16, Bürgermeister Horst Wipplinger (links) gratulierte

zum neuen Fahrzeug.

Aktive | Abholung und Ankunnft des neuen LF 20/16

Für das leibliche Wohl sorgte Grillmeister Werner Kornexl mit Stefanie Waldbauer.

Natürlich aber warteten vor allem die Mitglieder, Freunde und Gönner der Straßkirchner

Wehr auf die Ankunft des LF 20/16. Musikalisch umrahmt von der Blaskapelle

Büchlberg wurde dann im Gerätehaus ordentlich gefeiert.

25


Jugend

-

Feuerwehr


Gruppenfoto beim Zeltlager am Gleinkersee

v. l. Jugendwart Marion Mindl, Jugendhelfer Stefan Bauer, Lukas Reitberger, Simon Kornexl, Markus Ranzinger, Andreas Knon, Stefan Nestler, Florian Gruber, Daniel Fettinger,

Christoph Engl, Tobias Stampfl , Patrick Klug, Florian Meisinger, Kathrin Knon, Maximilian Köppl, Lisa Hackl, Johannes Wolf, Jugendhelfer Konrad Ranzinger und Jugendhelfer

Werner Kornexl

Jugendgruppe 2010

Mitglieder der

Jugendgruppe

(Stand: 31.12.2010):

Sonja Biebl

Christoph Engl

Daniel Fettinger

Florian Gruber

Josef Köppl

Kilian Köppl

Florian Meisinger

Stefan Nestler

Mario Pratsch

Markus Ranzinger

Lukas Reitberger

Eva Rosenberger

Stefan Schreiner

Tobias Stampfl

Johannes Wolf

28

Es wurden unter Leitung von Jugendleiterin Marion Mindl sowie Jugendwart Stefan

Bauer (bis 10.07. - Generalversammlung) und unter Mithilfe von Werner Kornexl und

Lisa Hackl theoretische und praktische Übungen im durchschnittlichen Rhythmus von

14 Tagen durchgeführt. Die Jugendfeuerwehr beteiligte sich außerdem auch an Schulungen

und Übungen der aktiven Mannschaft.

Christoph Engl

Florian Meisinger

Daniel Fettinger

Lukas Reitberger

Durch einen Infoabend für interessierte Jugendliche des Schutzbereichs konnten wir auch 2010 weitere Mitglieder in die Jugendfeuerwehr

aufnehmen. Patrick Klug ist bereits wieder ausgetreten. Stefan Schreiner stieß im Laufe des Jahres erst hinzu.

Josef Köppl

Stefan Schreiner

Jugendfeuerwehr | Jugendgruppe


Termine der Jugendfeuerwehr im Jahr 2010

Neben den zahlreichen Übungen, Aus- und Fortbildungen, die die Jugendgruppe absolvierte, nahm die Jugendfeuerwehr

an folgenden erwähnenswerten Terminen teil:

16.01.10 Beginn Truppmann-Lehrgang

Teilnehmer: Johannes Wolf, Florian Gruber, Kilian Köppl

13.02.10 Beginn Truppführer-Lehrgang

Teilnehmer: Christopher Sartor, Lisa Hackl, Simon Kornexl, Andreas Knon, Maximilian Köppl

01.03.10 Jugendübung mit Pressevertreterin (PNP Fr. Holzschuher)

05.03.10 Fackelwanderung der Jugendfeuerwehr, anschl. „Zum Henschei“

06.03.10 Beginn Funklehrgang

Teilnehmer: Mario Pratsch

22.03.10 Infoabend Jugendfeuerwehr

Aufnahme: Christopher Engl, Daniel Fettinger, Josef Köppl, Florian Meisinger,

Lukas Reitberger, Patrick Klug

06.04.10 Pizza-Essen der Jugendfeuerwehr im Gerätehaus

07.04.10 Einkleiden „neu aufgenommener Jugendlicher“ im Gerätehaus

18.04.10 Fototermin für Festschrift

25.05.10 Foto-Termin „Neue Jugend“ bei Greulich

25.05.10 Jugendübung/-vorbereitung für „Deutsche Jugendleistungsspange“

07.06.10 Marschierausbildung Jugendfeuerwehr

11-13.06.10 Mithilfe beim 125-jähriges Gründungsfest

17.07.10 Abnahme „Deutsche Jugendleistungsspange“ in Gegenbach

Teilnehmer: Sonja Biebl, Florian Gruber, Tobias Stampfl , Kilian Köppl, Maximilian Köppl,

Stefan Nestler, Markus Ranzinger, Eva Rosenberger, Johannes Wolf

19.07.10 Foto-Termin „Neue Jugend“ bei Greulich

25.07.10 Besichtigung Zeltplatz, Gleinkersee, Österreich

20.-22.08.10 Zeltlager, Gleinkersee, Österreich der Jugendfeuerwehr

22.09.10 Jugendübung (KBM-Bereich 4.2), Ausrichter FF Salzweg

03.10.10 Entscheidung Zeltkauf der Jugendfeuerwehr

16.10.10 Wissenstest (kpl. KBI-Bereich 4) in Straßkirchen

Teilnehmer: Komplette Jugendgruppe

06.11.10 Abholung der Zelte der Jugendfeuerwehr, Angelroda (Thüringen)

23.11.10 Probe-Aufbau der neuen Zelte der JFW im Gerätehaus

12.12.10 Jugendweihnachtsfeier im Gerätehaus

24.12.10 Verteilung Friedenslicht durch Jugendfeuerwehr

Auch im Jahr 2010 war

die Jugendfeuerwehr wieder

sehr aktiv. Nicht nur

bei der theoretischen und

praktischen Ausbildung

wurde viel Zeit investiert,

auch bei der Freizeitgestaltung

brachten wir für

die Jugend wieder viel voran.

Das Jahr startete wieder

mit den Vorbereitungen

für die Lehrgänge, erfolgreich

absolvierten so die

Jugendlichen den Truppmann-,

Truppführer- und

Sprechfunk-Lehrgang.

Im März wurde eine Fackelwanderung

über die

Straßkirchner Dörfer

Jugendwartin

Marion Mindl

Jugendfeuerwehr | Termine Jugendgruppe

durchgeführt – der gemütliche

Ausklang fand dann

abschließend im Gasthaus

„Zum Henschei“ statt.

Am 10. Juli stand nun

auch die Neuwahl des

Jugendwarts an. So übernahm

ich, Marion Mindl,

die Funktion von Stefan

Bauer, der nach wie vor

als Unterstützung sowie

für viele weitere Fragen

zur Verfügung steht.

Viel Zeit wurde auch

in die Vorbereitung zur

„Deutschen Jugendleistungsspange“

investiert,

die Abnahme fand dann

am 17. Juli in Gegenbach

statt.

Ein besonderes Highlight

war mit Sicherheit im

Jahrs 2010 das Wochenende

am Gleinkersee in

Österreich. Zelten, Lagerfeuer,

Grillen, Baden, Tretboot

fahren, Klettern im

Hochseilgarten und Wandern

standen hier auf der

Tagesordnung. Hier konnte

jeder Teamgeist, Kameradschaft

und Zusammenhalt

beweisen.

Erfreulich war es, dass

wir durch einen Infoabend

7 neue Mitglieder aufnehmen

konnten. Leider traten

im Gegenzug auch zwei

Jugendliche von der Jugendgruppe

aus – andere

Interessen standen bei

den Jugendlichen mehr

im Vordergrund. Zudem

konnten aber vier weitere

aus der Jugendfeuerwehr

in die aktive Mannschaft

übernommen werden.

Abgeschlossen wurde

das Jahr mit der Jugendweihnachtsfeier

im Dezember

sowie der traditionellen

Friedenslichtaktion.

All diese Aktivitäten

und Ausbildungen wären

jedoch nicht ohne die

zahlreiche Unterstützung

meiner Helfer möglich gewesen

– „herzlichen Dank“

dafür.

29


PNP-Artikel zum Besuch von Fr. Holzschuher (PNP) am 01.03.2010 bei unserer Jugendfeuerwehr

Früh übt sich: Im Landkreis gibt es 1459 Nachwuchs-Feuerwehrler

Entgegen dem Landestrend halten die Jugendfeuerwehren ihre Mitgliedszahlen - Aufnahme mit zwölf

beziehungsweise 14 Jahren möglich

Von Caroline Holzschuher

Fürstenzell/Straßkirchen.

Die Faszination des

roten Feuerwehrautos ist

ungebrochen: Auch letztes

Jahr traten mehr als

400 Jugendliche (davon

90 Mädchen) den 153

Jugendgruppen der Feuerwehren

im Landkreis

Passau bei, während anderorts

bereits der Geburtenrückgang

durchschlägt.

Die Buben und Mädchen

zwischen zwölf und 17

Jahren lernen bei den Jugendfeuerwehren,

wie sie

im Ernstfall Menschen helfen

können.

Löschen, bergen, retten

- die Aufgaben der Feuerwehr

sind vielfältig - und

damit auch die Lernprogramme

für die landkreisweit

1459 Nachwuchskräfte.

Die Jugendfeuerwehr

Fürstenzell etwa kommt

zwei Mal im Monat zusammen

- die PNP hat sie im

Gerätehaus besucht.

„Denkt an den Frosch“,

sagt Jugendwart Alois

Kapsreiter und 14 Buben

und das eine Mädchen in

blauen Hosen und orangeblauen

Jacken folgen ihm

wie Musterschüler. „Raus

aus dem Teich, über die

Straße drüber und wieder

rein. Fertig ist der Rettungsknoten“,

erklärt der

38-Jährige und demonstriert

es an Samuel. Sofort

probieren es die Jugendlichen

selbst: Schlaufe

legen, Seil durchziehen,

Ende wieder darüber legen

und so weiter. Bei

manchen klappt es sofort,

andere brauchen die Tipps

der Kameraden.

„Es gibt Jugendliche,

deren Wissensstand noch

am Boden ist, und welche,

die zwei, drei Jahre

dabei sind und das alles

schon können“, erklärt

Kapsreiter. Daran muss

er denken, damit Wieder-

30

holungen nicht zu Gähn-

Stunden werden.

Retten mit Dreieckstuch,

Liege oder Stuhl -

die angewandte Theorie

der Menschenrettung ist

wichtig: Sowohl im jährlichen

Wissenstest der

Landkreis-Feuerwehren

als auch bei den Leistungswettbewerben.

Der

Ausbildungsweg ist lang,

und geht auch noch nach

dem Wechsel in den aktiven

Dienst mit 18 Jahren

weiter.

Langwierig ja, langweilig

nein: „Es gibt immer wieder

Werkzeuge, die man

noch nie gesehen hat“,

erklärt Christoph Sprödhuber

mit funkelnden Augen.

Seit letzten Sommer

ist der Zwölfjährige dabei.

Die Drehleiter gefällt ihm,

weil man ganz Fürstenzell

von oben sehen kann.

„Aber das Theoretische für

die Tests taugt mir nicht.“

Trotzdem: Die Faszination

für Technik und Helfen

bleibt. Geweckt wurde sie

bei ihm durch einen Klassenausfl

ug zur Feuerwehr

Ortenburg. Andere kamen

über ihre Firmgruppe dazu

oder über Opa, Vater oder

Onkel, die Aktive sind.

Noch eine andere Wahl

der Mitglieder-Werbung

verfolgt man in Straßkirchen:

Hier schreibt die

Feuerwehr jedes Jahr

mögliche Nachwuchskandidaten

an und lädt sie

ein, beizutreten. Mindestalter

ist hier jedoch nicht

zwölf Jahre wie in Fürstenzell,

sondern 14 Jahre.

Landkreisweit sind beide

Modelle gängig. „Wir haben

uns für das höhere

Einstiegsalter entschieden,

weil die Aufgaben der

Feuerwehr sehr komplex

sind und teilweise auch

kraftaufwendig“, erklärt

Straßkirchens Jugendbeauftragter

Stefan Bauer.

Und das kann Jung-

Feuerwehrfrau Lisa Hackl

bestätigen. „Rettungsspreizer

zum Beispiel sind

echt schwer, da braucht

man schon Hilfe“, so die

17-Jährige. „Aber ansonsten

kann man als Frau gut

mithalten.“ Seit ihrem 16.

Geburtstag übt sie auch

mit den Aktiven und fährt

mit zu Unfällen oder Bränden

- genauso wie ihre

männlichen Kameraden.

„Mit Blaulicht auf Einsatz

und dann nicht aussteigen

dürfen, das ist schon bitter“,

erzählt sie. Aber Sinn

macht das Begleiten trotzdem:

Die Nachwuchskräfte

sollen die Abläufe im

Ernstfall kennen und daran

herangeführt werden, was

auf sie zukommen kann.

Genauso wichtig ist aber

die „klassische“ Jugendarbeit:

So wird zuerst das

richtige und schnelle Löschen

für das Leistungsabzeichen

geübt, bevor

die Wasserschlacht mit

der kleinen Kübelpumpe

beginnt. Darüber hinaus

zeigt sich die Kameradschaft

auch abseits des

Gerätehauses: Zeltlager,

Fackelwanderungen und

Schwimmbad-Besuche.

Trotzdem werden nicht

alle dabei bleiben. „Oft

zwingen Ausbildung, Studium

oder Job die jungen

Leute zum Gehen. Manchmal

sind auch Freund

oder Freundin wichtiger“,

weiß der Straßkirchner

Jugendwart. Anders bei

Lisa: Sie wird mit Volljährigkeit

zu den Aktiven

wechseln. Möglich ist dies

in Straßkirchen erst seit

2004, davor war die Feuerwehr

eine reine Männerdomäne.

Doch dann

kamen die Frauen dazu.

Und in der Jugendfeuerwehr

stellen die Mädchen

schon ein Drittel der Mitglieder.

Damit liegen sie

im Landkreis-Schnitt. „Die

Aussicht, Menschen zu

retten, ist das Tollste an

der Feuerwehr - neben der

Gemeinschaft“, wirbt Lisa

um Nachfolger.

Auch Löschen will geübt sein, wissen

Lisa Hackl und Johannes Wolf.

Jugendfeuerwehr | Werbungsaktion


Fotos zur Fackelwanderung am 05.03.2010

PNP-Artikel zum Infoabend der Jugendgruppe am 22.03.2010

Sechs Neue verstärken die Feuerwehr

Von Josef Heisl

Straßkirchen. Die 14

Angehörigen der Jugendgruppe

haben Zuwachs

bekommen. Gleich sechs

Neue haben sich angemeldet

und wollen Feuerwehrmann

werden. „Damit

hat die Jugend einen

noch nie da gewesenen

Höchststand erreicht“,

freut sich Jugendwart Stefan

Bauer (li.). Dies sei

sicherlich auch Ausfl uss

einer jährlichen Werbeaktion,

bei der alle Vierzehn-

jährigen angeschrieben

werden. Für Patrick Klug,

einem der Neuen, zählt

neben dem interessanten

Aufgabengebiet auch die

Kameradschaft und das

Freizeitangebot. „Da rührt

sich etwas, man kann

gemeinsam etwas unternehmen“,

meint er bereits

gut informiert. Ein Anderer

nennt ganz cool als Ziel

einmal Vorstand der Wehr

zu werden.

„Bei dieser großen Jugendgruppe

braucht der

Jugendfeuerwehr | Fackelwanderung und Infoabend der Jugendgruppe

Jugendwart auch Unterstützung“,

meint Kommandant

KBM Josef Thoma

(5.v.li.) und freut sich

über die Helfer Marion

Mindl (4.v.re.) und Werner

Kornexl (2.v.re.).

Nachdem bereits eine

Einweisung in Theorie

und Fahrzeugkunde

erfolgt war, fuhren die

Jungen vom Fototermin

gleich nach Koglhof zu ihrer

ersten Spritzenübung.

Vorstand Hermann Engl

(3.v.li.) meinte voller Freu-

de über diesen Zulauf, das

sei die Zukunft des Vereins.

Diesem steht vom 11.

bis 13. Juni das 125-jährige

Gründungsjubiläum ins

Haus, am 11. Juni mit den

von Funk und Fernsehen

bekannten „Wellküren“.

Sie waren stolz auf ihr

neues Feuerwehr-Outfi t,

v.li. Christoph Engl, Daniel

Fettinger, Florian Meisinger,

Patrick Klug und Lukas

Reitberger, nicht auf

dem Bild Josef Köppl.

31


PNP-Artikel zur Abnahme der Jugendleistungsspange am 17.07.2010

Unter höchster Spannung schnell und genau arbeiten

300 Nachwuchsfeuerwehrler aus dem Landkreis kämpfen in Gegenbach um Jugendleistungsspange

Von Peter Reischl

Breitenberg. Können,

Schnelligkeit, Ausdauer

und Wissen waren gefordert:

300 Nachwuchsfeuerwehrler

aus dem

gesamten Landkreis haben

in Gegenbach um

die Deutsche Jugendleistungsspange

als höchste

Auszeichnung für Feuerwehrdienstanwärtergekämpft.

Alle Teilnehmerinnen

und Teilnehmer bestanden

bei schweißtreibenden

Temperaturen die Prüfung.

Gefordert wurden von

den 15- bis 18-jährigen

Anwärtern: Auslegen einer

120 Meter langen

C-Schlauchleitung als

Schnelligkeitsübung, Vortragen

eines Löschangriffs

ohne Wasserabgabe, Ku-

32

gelstoßen mit der 5-Kilo

Kugel für männliche und

4-Kilo Kugel für weibliche

Teilnehmer, Staffellauf

über 1500 Meter in Gruppen

von je neun Personen,

Beantworten von

feuerwehrtechnischen

Fragen sowie solcher im

gesellschaftlichen Leben.

Obwohl einige sowohl im

Praktischen wie auch in

der Theorie mächtig ins

Schwitzen gekommen

sind, gelohnt haben sich

die Anstrengungen für

alle. Ausgetragen wurde

derWettbewerb, andem

sich 300 Feuerwehrdienstanwärter

beteiligten, am

Sportplatz der DJK in Gegenbach

und an der Dreihiasl-Straße.

Ausrichter

waren der Landkreis Passau

zusammen mit dem

Kreisfeuerwehrverband

und der Feuerwehr Gegenbach.

Die Gesamtorganisation

oblag Kreisund

Bezirksjugendwart Robert

Anzenberger. Für die Verpfl

egung und Organisation

der Gerätschaften sorgte

die Feuerwehr Gegenbach.

Den Bereich Erste

Hilfe deckte die BRK-Kolonne

Breitenberg ab.

Schirmherr und Bürgermeister

Helmut Rührl

nannte die Jungfeuerwehrler

eine „tolle Truppe“,

die mit Engagement

und Disziplin die Jugendspange

erworben haben.

Auch Landrat Franz Meyer

und Kreisbrandrat Josef

Ascher würdigten die Leistungen

und die gute Vorbereitung

durch die einzelnen

Jugendwarte. Nach

der Verleihung der Abzeichen

durch Landratsstell-

vertreter Josef Federhofer

traten die Jugendgruppen

stolz die Heimreise an.

Die teilnehmenden Feuerwehrenwaren:Thurnreuth,

Eidenberg, Oberneureuth,

Ederlsdorf 1,

Neukirchen a. Inn, Ederlsdorf

2, Prag, München,

Hutthurm, Alkofen, Hauzenberg,

Straßkirchen,

Gegenbach, Untergriesbach,

Lämmersdorf, Gottsdorf,

Schaibing, Pocking,

Schönerting, Schwanhamm,

Aunkirchen,

Denkhof, Schwarzhöring,

Windorf, Rathsmannsdorf,

Jahrdorf, Ortenburg,

Raßberg, Wotzdorf, Neuburg

am Inn, Hartkirchen,

Indling, Wenig, Kellberg,

Bergham, St. Salvator,

Reisbach, Rainding, Sonnen,

Kasberg und Breitenberg.

Die Teilnehmer mit Ihren Ausbildern nach erfolgreich absolvierter Prüfung:

stehend v. l. Kdt. Christian Nestler, Jugendwart Marion Mindl, Eva Rosenberger, Sonja Biebl, Maximilian Köppl, Stefan Nestler, Johannes Wolf, Jugendhelfer Werner Kornexl

und Stefan Bauer, kniend v. l. Markus Ranzinger, Tobias Stampfl , Florian Gruber, Kilian Köppl

Jugendfeuerwehr | Jugendleistungsspange


PNP-Artikel zum Zeltlager vom 20. - 22.08.2010 am Gleinkersee in Roßleiten bei Windischgarsten

Feuerwehrjugend im Zeltlager in Oberösterreich

Von Josef Heisl

Straßkirchen. Erstmals

fand das jährliche

Zeltlager der Jugendfeuerwehr

unter der Leitung

der neuen Jugendwartin

Marion Mindl (steh. li.)

statt. Am Gleinkersee in

Roßleiten bei Windischgarsten

konnte sich der

Jugendfeuerwehr | Jugendzeltlager

Nachwuchs bei einem

tollen Programm neben

der Kameradschaftspfl ege

auch sportlich betätigen.

So gab es eine recht anspruchsvolleBergwanderung

mit deftiger Brotzeit

auf einer Alm und natürlich

Klettern im Wald-Hochseilgarten

(Foto) direkt am

See. Am Abend wurde am

Lagerfeuer gegrillt, tagsüber

konnte man Fußball

spielen, schwimmen oder

mit den Tretbooten fahren.

Die Betreuung lag traditionell

noch zusätzlich in

den Händen des bisherigen

Jugendwartes Stefan

Bauer (steh. 2. v.li.), von

Konrad Ranzinger (steh.

5.v.li.) und Werner Kornexl

(steh. 3.v.re.), dem bewährten

Grillmeister. Sie

sorgten auch dafür, dass

alle nach den drei Tagen

mit viel Action wieder gesund

nach Hause kamen.

33


PNP-Artikel zur Wissenstestabnahme in Straßkirchen am 16.10.2010

Gespannt warteten die vielen jungen Feuerwehrangehörigen auf ihre wohlverdienten Urkunden und Abzeichen. Die Führungskräfte und die Bewerter (v.li.) KBI Alois Fischl,

Bürgermeister Horst Wipplinger, KBR Josef Ascher, Kreisjugendwart Robert Anzenberger, KBM Josef Thoma, Doris Riedl, Heinz Vogl, Albert Reiss, Hans Höller, Franz Eder,

Georg Stelzer und Stefan Bauer freuten sich über die guten Ergebnisse.

Kreisbrandrat lobt FW-Jugend: „Wir hoffen auf euch, wir bauen auf euch“!

Über 200 stellen sich dem Wissenstest – Kreisjugendwart Robert Anzenberger: hervorragende Ergebnisse

Von Josef Heisl

Straßkirchen. Mit der

Jugend sind die Feuerwehren

im KBI-Bereich

sehr gut aufgestellt. Dieses

Fazit zog Kreisbrandinspektor

(KBI) Alois

Fischl anlässlich des diesjährigen

Wissenstests für

224 Angehörige seiner

Jugendfeuerwehren. Auch

Kreis- und Bezirksjugendwart

Robert Anzenberger

lobte den Nachwuchs, den

er als die Zukunft des Feuerwehrwesensbezeichnete.

Ausgezeichnet waren

die Bedingungen, welche

die FF Straßkirchen zur

Verfügung stellte. Das sah

auch der Kreisjugendwart

so, der die Gesamtleitung

der Mammutveranstaltung

hatte. „Die Logistik ist hier

vorbildlich und auch die

Versorgung klappte bestens“,

so Anzenberger.

Alle Jahre wieder kommen

die Nachwuchskräfte an

einem Feuerwehrstandort

zusammen und zeigen

was sie gelernt haben. Anfang

des Jahres bekommen

die Wehren die Themenbereiche

und dann

wird fl eißig gelernt und

geübt. „Heuer haben wir

den praktischen Teil weggelassen

und nur schriftlich

geprüft, erklärt der Jugendwart.

Die Ergebnisse

seien hervorragend.

34

Dabei gab es vier verschiedeneSchwierigkeitsgrade,

der Lohn war

ein bronzenes, silbernes

oder goldenes Abzeichen

oder eine Urkunde. Zehn

Bewerter korrigierten die

Arbeiten der 12 bis 18-jährigen

Prüfl inge, die Fragebögen

ausfüllen mussten.

Dabei galt es die verschiedenen

Feuerlöscher und

deren Einsatzmöglichen

ebenso zu wissen wie die

Varianten der Verbrennung,

die Bekämpfung

von Flüssigkeitsbränden,

Arten von Kleinlöschgeräten

oder welche brennbaren

Stoffe bestimmten

Brandklassen zugeordnet

werden. Wer weiß schon

was eine Feuerpatsche

ist, welche Gefahren bei

einem Schwelbrand bestehen,

wenn man Fenster

oder Türen öffnet oder

wozu eine Löschdecke besonders

geeignet ist, die

Mädel und Burschen von

der Jugendwehr mussten

das alles können.

Seine Verbundenheit mit

dem Nachwuchs zeigte

auch Kreisbrandrat (KBR)

Josef Ascher. In seiner

Ansprache bei der Abzeichenverleihung

machte

er deutlich, dass die Führungskräfte

im Landkreis

stolz auf ihren Nachwuchs

sind. Dieser sei die Zukunft,

wenn die Jungwehr-

ler mit 18 Jahren in den

aktiven Dienst übernommen

werden. Ascher bedauerte,

dass es immer

schwieriger werde, Posten

in den Feuerwehren

zu besetzen. Den Jungen

rief er zu: „Wir hoffen auf

euch, wir bauen auf euch,

ihr müsst in unsere Fußstapfen

treten“, und bat

sie, so weiter zu machen.

Salzwegs Bürgermeister

Horst Wipplinger lobte

den Wissenstest als die

Grundausbildung für jeden

aktiven Feuerwehrangehörigen.

Er dankte

den Jugendwarten in den

Feuerwehr-Vereinen, die

in der Jugendarbeit als

Vorbilder voran gingen.

Kreisjugendwart Anzenberger

wies abschließend

darauf hin, dass jetzt noch

genügend Aktive zur Verfügung

stünden. Er nehme

aber die Jungen in die

Pfl icht bei der Gestaltung

der Zukunft des Feuerwehrwesens.

KBI Alois Fischl betonte

den guten Zulauf bei den

Jugendwehren in seinem

Bereich. „Das hängt auch

mit der überaus aktiven

Arbeit der Jugendwarte

zusammen“, betonte

Fischl. Hier gelte es auch

einmal ein großes Lob an

die Feuerwehr-Vereine

auszusprechen, die sehr

viel Geld in die Jugendarbeit

investierten. Und

darüber hinaus leisteten

sie noch große Beiträge

bei Beschaffungen. In 31

Feuerwehren habe er rund

1800 Aktive, davon immerhin

etwa 300 aus der

Jugendwehr, die älter als

16 Jahre sind. Jede Wehr

habe derzeit auch eine

Jugendgruppe! Man habe

den Slogan ausgegeben,

dass jeder Jungwehrler

vor seinen Übertritt zu

den Aktiven wieder einen

Nachfolger anwerben solle.

Der KBI freute sich besonders

darüber, mit welcher

Begeisterung die

über 200 jungen Leute

diesen Wissenstest absolviert

hatten und wie stolz

sie die Abzeichen entgegen

nahmen.

Jugendfeuerwehr | Wissenstest


Johannes Wolf von der Straßkirchner Wehr bekam von Kreis- und Bezirksjugendwart

Robert Anzenberger sein Abzeichen überreicht, es gratulierten (v.li) Bürgermeister

Horst Wipplinger, KBI Alois Fischl und KBR Josef Ascher.

PNP-Artikel zur Friedenslichtaktion am 24.12 2010

Feuerwehrjugend bringt das Friedenslicht

Von Josef Heisl

Straßkirchen. Die Mitglieder

der Jugendfeuerwehr

bringen auch heuer

wieder das Friedenslicht

ins Haus. Neu ist, dass

alle drei Wehren der Gemeinde

diese Aktion tragen.

So werden am Heiligen

Abend gegen 11 Uhr

Jugendfeuerwehr | Friedenslichtaktion

die Mitglieder der Jugendfeuerwehren

von Oberilzmühle,

Salzweg und

Straßkirchen in der Pfarrkirche

St. Ägidius aus den

Händen von KBM Josef

Thoma und Pfarrer BGR

Arpad Szabo das Licht

aus Bethlehem übergeben

bekommen. Dann geht es

Friedenslicht erreichte alle Dörfer und Weiler

Gemeinsame Aktion der drei Jugendfeuerwehren – Pfarrer Arpad Szabo segnete das Licht

Straßkirchen. Erstmals

in der Tradition des

Friedenslichtes wurde die

Flamme nach der Ankunft

aus dem fernen Bethlehem

zentral von allen

Jugendfeuerwehren der

GemeindeSalzweg in der

Pfarrkirche St. Ägidius

übernommen. Pfarrer Arpad

Szabo (8.v.li.) sprach

ein Gebet, in dem er die

Friedensbotschaft dieses

Lichtes aus der Geburtsgrotte

Jesu herausstellte.

Dann sandte er die jungen

Leute, angeführt von ih-

ren Jugendleitern Marion

Mindl (2.v.li.), FF Straßkirchen,

Sabine Kainz (re.),

FF Salzweg und Stefan

Wipplinger (9. v.li.), FF

Oberilzmühle, hinaus in

die Dörfer und Weiler, wo

sie vor allem Alte, Gebrechliche

und Einsame

am Heiligen Abend mit

dem Licht erfreuen sollten.

Die Flamme wurde von

KBM Josef Thoma (5.v.li.)

in Breitenberg an der

Grenze abgeholt und nach

Straßkirchen gebracht.

Zu dieser kurzen Andacht

Die Jugendfeuerwehr brachte das Friedenslicht in alle Dörfer und Weiler, hier an

Mindl Hedi in Witzersdorf

Gruppenfoto der Straßkirchner Jugendgruppe nach erfolgreich abgelegtem Wissenstest.

hinaus in die Dörfer und

Weiler, wo man besonders

Alten und Gebrechlichen

dieses Zeichen des Friedens

ins Haus bringen

wird. Geleitet wird die Aktion

von den drei Jugendwarten

der Feuerwehren.

Das Friedenslicht kann

aber auch ab 11.15 Uhr in

hatten sich auch 1. Kommandant

Christian Nestler

(li.) und 2. Vorstand Max

den Pfarrkirchen St. Ägidius

und St. Rupert abgeholt

werden. Wer den Service

der Feuerwehrjugend in

Anspruch nehmen will,

kann sich von 12 bis 14

Uhr über Tel. 08505-4592

anmelden.

Gruber (6.v.li.) eingefunden.

Abschließend wurde das Friedenslicht aus Bethlehem an Bürgermeister Horst

Wipplinger übergeben.

35


Feuerwehr

als

Verein


PNP-Artikel zum Patenbitten bei der FF Salzweg am 16.01.2010

Straßkirchner Feuerwehr musste sich Patenschaft der Salzweger erst verdienen

Humorvolle Hürden waren zu überwinden – jetzt hilft die Nachbarwehr beim 125-Jährigen

Beim „Scheitlknien“ waren guter Dinge v. li. Vorstand Hermann Engl, Kommandant KBM Josef Thoma, 2. Kommandant Christian

Angerer und 2. Vorstand Max Gruber.

von Josef Heisl

Straßkirchen Im Juni

feiert die Freiwillige Feuerwehr

Straßkirchen ihr

125-jähriges Gründungsjubiläum.

Dafür wurde jetzt

die FF Salzweg gebeten,

die Patenschaft zu übernehmen.

Die musste sich

die fast vierzigköpfi ge Abordnung

aus dem Nachbarort

dann aber sauer

verdienen.

Bereits vor dem Feuerwehrhaus

wurden die

Straßkirchner, die mit allen

Führungskräften, der

gesamten Vorstandschaft,

Ehrenvorstand Xaver

Waldbauer und Ehrenkommandant

Josef Sterl,

der Fahnenmutter Maria

Waldbauer und Schirmherr

Bürgermeister Horst

Wipplinger angerückt waren,

mit einer C-Schlauch-

Spirale empfangen. Alle

mussten sich durch das

Labyrinth kämpfen, an

dem die Salzweger Feuerwehrkameraden

Spalier

standen und genüsslich

zusahen. Dann ging es unter

schmissigen Weisen,

gespielt von der vielseitigen

Musikerin Christina

Ranzinger, zu den nächsten

Prüfungen. Patenkommandant

Rupert Weidin-

38

ger begrüßte besonders

launig die Gäste und

meinte man wolle gerne

die Patenschaft übernehmen.

„Die müsst ihr euch

aber sauer verdienen und

die Mannschaft muss sich

auch dafür würdig erweisen“,

betonte er.

Jetzt galt es für die Gäste

vier Aufgaben zu lösen,

die viel Geschicklichkeit

und Können erforderten.

So war ein rohes Ei mit

dem Rettungsspreizer von

einem Pylon auf einen

weiteren umzusetzen, was

die Straßkirchner ebenso

mit Bravour erledigten wie

das anschließende vorsichtige

Durchschieben

eines Eies durch einen B-

Schlauch. Ganz vorsichtig

ging man zu Werke um ja

das vermeintlich rohe Ei

nicht zu zerdrücken. Am

Ende stellte sich das Ei

aber als gekocht heraus

und musste gegessen

werden. Natürlich durfte

neben den weiteren Aufgaben

auch das übliche

„Scheitlknien“ nicht fehlen.

Die Salzweger hatten

dafür besonders kantige

Holzscheite ausgesucht

und Vorstand Max Knon

forderte der Gästeführung

auch noch ein „Vater Unser“

ab. Als die Führungskräfte

so auf den Scheiten

knieten forderten gar eigene

Wehrmänner noch eine

Zugabe für die Chefs.

Nach all den Prüfungen

war die Patenschaft besiegelt,

welche die Salzweger

auch schon beim Hundertjährigen

übernommen hatten.

Kommandant KBM

Josef Thoma bat zum

Schluss noch um kräftige

Unterstützung bei der

Vorbereitung und Durchführung

des Jubelfestes.

Auch Bürgermeister Horst

Wipplinger strahlte ob dieser

wunderbaren Kameradschaft

seiner Wehren.

Er warb um eine zahlreiche

Teilnahme am Fest,

das vom 11. bis 13. Juni

stattfi ndet und bei dem als

Stargäste am ersten Tag

die von Funk und Fernsehen

bekannten „Wellküren“

auftreten werden.

Der Vorverkauf wird demnächst

eröffnet.

Durch diese „Hohle Gasse“ der Salzweger müssen sie kommen, in der Spirale v.li.

Bürgermeister Horst Wipplinger, Fahnenmutter Maria Waldbauer, 2. Kommandant

Christian Angerer, Kommandant Josef Thoma und Salzwegs Kommandant Rupert

Weidinger. Den Leiterwagen mit dem Freibier zogen die Jungwehrler v.li. Simon

Kornexl und Florian Gruber.

Verein | Patenbitten


PNP-Artikel zur Wallfahrt am 11.04.2010

Feuerwehr auf Wallfahrt nach Altötting

von Josef Heisl

Straßkirchen Der

Freiwilligen Feuerwehr

Straßkirchen steht heuer

ein großes Jubiläum ins

Haus. Der Verein feiert

sein 125-jähriges Gründungsfest.

Damit alles

glatt geht, wurde jetzt eine

Wallfahrt zum Marienheiligtum

in Altötting durchgeführt.

Gleichzeitig wurde

der dortige Stiftsprobst

Günther Mandl (Bildmitte)

höchstpersönlich zu

diesem Großereignis am

11., 12. und 13. Juni eingeladen.

Mandl, der über

20 Jahre in Straßkirchen

wirkte und ein ausgewiesener

Förderer der Feuerwehr

war, sagte begeistert

zu, ließ aber offen, ob er

schon zum Musikkabarett

mit den „Wellküren“ am

11. Juni kommen würde.

Vorstand Hermann Engl

(re.) und Jugendleiter Ste-

Verein | Wallfahrt

fan Bauer (li.) führten mit

Kommandant KBM Josef

Thoma (re. neben Mandl)

die große Delegation der

Feuerwehrfamilie an, bei

der natürlich auch Bürger-

meister und Schirmherr

Horst Wipplinger (9.v.li.)

nicht fehlen durfte.

39


PNP-Artikel zum 125-jährigen Gründungsfest vom 11. - 13.06.2010

Weg des Festzuges beim Feuerwehrfest

Von Josef Heisl

Straßkirchen. Beim

125-jährigen Jubiläumsfest

bewegen sich morgen

Sonntag zwei Festzüge

durch den Ort. Der Kirchzug

beginnt um 09.30 Uhr

am Sportgelände und bewegt

sich über den Koglring,

die Bayerwaldstraße,

vorbei am Gutsbräu und

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Von Josef Heisl

Straßkirchen . Die FF

Straßkirchen kann auf eine

wechselvolle Geschichte

mit 125 Jahren Dienst am

Nächsten zurückblicken.

Als am 4. Oktober 1885

vierundvierzig Männer, an

der Spitze der Brauereiund

Gutsbesitzer Carl

Hellmannsberger, die

Wehr gründeten befand

man sich in guter Gesellschaft.

In der zweiten Hälfte

des 19. Jahrhunderts

Die „Wellküren“

40

Festprogramm

wurden nämlich in der Region

viele Wehren gegründet.

Generationen von

Feuerwehrleuten und vor

allem Führungskräften

sorgten dafür, dass die

Feuerwehr zwei Weltkriege

überdauerte und heute

ganz exzellent da steht.

Mit einer Jugendgruppe

von 20 Mädel und Burschen

ist auch für die nähere

Zukunft bestens vorgesorgt.

Auch technisch

steht die Wehr hervorra-

Freitag, 11. Juni 2010

20 Uhr Musik-Kabarett im Festzelt mit den von Funk und

Fernsehen bekannten „Wellkürren“

Einlass 18 Uhr

Samstag, 12. Juni 2010

13 Uhr traditionelles Preisschafkopfen der

Jungen Union Salzweg-Straßkirchen im Festzelt

18 Uhr Ehrung verdienter Feuerwehrkameraden

am Kriegerdenkmal auf der Scheibe mit

Weihe des neuen LF 20/16

20 Uhr zünftiger Unterhaltungsabend mit der

Trachtenkappelle Straßkirchen im Festzelt

Sonntag, 16. Juni 2010

10 Uhr Festgottesdieensst auf dem Sportgelände

anschließend Fesstzug durch Straßkirchen

mit Festausklang im Zelt

Wir gratulieren zum 125-jährigen Jubiläum

und wünschen bei allen Einsätzen

eine glückliche Hand!

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der Turnhalle wieder zum

Sportgelände zurück, wo

ab 10 Uhr ein Feldgottesdienst

stattfi ndet. Im Anschluss

daran stellen sich

die vielen Feuerwehren

und Vereine mit den Musikkapellen

zum Großen

Festzug durch den Ort auf.

Der Weg führt Richtung

Turnhalle, Bayerwaldstra-

Die Vorstandschaft, der Schirmherr und die Fahnenmutter.

gend da. Man ist sowohl

für technische Hilfeleistungen

als auch für Brände

gerüstet. Ein neues Löschfahrzeug

LF 20/16, das im

Zuge des Festes geweiht

und in Dienst gestellt wird,

ersetzt das bisherige in die

Jahre gekommene Tanklöschfahrzeug.

Die Geschichte des Feuer-

löschwesens und insbesondere

der FF Straßkirchen

wurde in einer umfangreichen

Festschrift

dokumentiert. Diese beinhaltet

neben vielen interessanten

Bildern auch die

Geschichte von Straßkirchen

in Kurzform. Das

Büchlein kann für 3 Euro

bei der FF Straßkirchen

Wir gratulieren zum 125-jährigen Jubiläum!

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ße, die Frankldorfer Straße

bis zum Bauernhof Holler.

Dort wendet der Zug,

geht über die Frankldorfer

Straße und den Koglring

wieder zurück zum Sportgelände

wo mit einem Mittagessen

und einem gemütlichen

Beisammensein

das Jubiläumsfest ausklingt.

Die FF Straßkirchen

und bei allen Festveranstaltungen

gekauft werden.

Für das dreitägige Fest haben

sich die Verantwortlichen

einen echten Kracher

geangelt. Am Freitag kommen

ab 20 Uhr erstmals

die „Wellküren“ nach

Straßkirchen. Die Töchter

aus der berühmten Musikund

Kabarettfamilie Well,

die Burschen treten unter

dem Markennamen „Biermösl

Blosn“ auf, bringen

Musikkabarett vom Feinsten.

Wer also fetzigen Humor,

hintergründige Texte

und flotte Musik liebt, für

den sind die von Funk und

Fernsehen bekannten drei

Damen mit ihrem Programm

„Beste Schwestern“

die richtige Adresse.

Mit dem traditionellen

Preisschafkopfen der Jungen

Union Salzweg/Straßkirchen

beginnt der Samstag.

Um 12 Uhr ist Einschreibung,

ab 13 Uhr wird

gespielt. Um 19 Uhr wird

es auf der „Scheibe“ vor

der Kirche feierlich. In einem

Festakt wird der Toten

gedacht, Ehrenzeichen

werden vergeben und das

neue LF 20/16 wird geweiht.

Anschließend ist

Festzeltbetrieb mit der

Trachtenkapelle Straßkirchen.

Der Sonntag steht ganz im

Wir gratulieren

zum

125-jährigen

Jubiläum!

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So präsentierte sich die FF Straßkirchen mit Ihrem Kollektiv in der Passauer Neuen Presse.

bittet um rege Teilnahme,

um Befl aggung der Häuser

und um Freihalten der

Zugwege von geparkten

Fahrzeugen. Der Festakt

mit Totenehrung, Ehrenzeichenverleihung

und

Fahrzeugweihe heute

Samstag beginnt um 19

Uhr auf der Scheibe, Aufstellung

ist um 18.30 Uhr.

Zeichen eines Festgottesdienstes

mit anschließendem

Festzug aller Feuerwehren

und Ortsvereine.

Um 10 Uhr beginnt der

Festgottesdienst auf dem

Rasensportplatz, gegen

11.30 Uhr stellen sich die

Teilnehmer am Festzug

auf, der anschließend

durch Straßkirchen zieht.

Nach einem gemeinsamen

Mittagessen im Festzelt

klingen die Jubiläumstage

mit der Festkapelle gemütlich

aus.

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Verein | 125-jähriges Gründungsfest


Vor 125 Jahren gegründet: Feuerwehr feiert Jubiläum

Großes Fest am kommenden Wochenende − Informative Festschrift übergeben

Am Freitag sind die „Wellküren“ zu Gast

Straßkirchen. Auf eine

wechselvolle Geschichte

mit 125 Jahren Dienst

am Nächsten kann die

Feuerwehr Straßkirchen

zurückblicken. Dieses Jubiläum

wird am kommendenWochenende

vom 11.

bis 13. Juni groß gefeiert.

Zeitgleich erhält auch das

neue Einsatzfahrzeug LF

20/16 die kirchliche Weihe.

Eine informative Festschrift

zeigt die Geschichte

des Feuerlöschwesens,

der Wehr und des Ortes

Straßkirchen auf.

Die Jubiläumswehr wurde

am 4. Oktober 1885 von

Brauerei- und Gutsbesitzer

Carl Hellmannsberger

und 43 Gleichgesinnten

gegründet. Hellmannsberger

stellte das Gros der

Wehrmänner aus seinem

Betrieb und wurde auch

der erste Vorstand. Man

befand sich damals in guter

Gesellschaft, weil in

der zweiten Hälfte des 19.

Jahrhunderts in der Region

die Wehren geradezu

aus dem Boden schossen.

Generationen von Feuerwehrleuten

und vor

allem Führungskräften

sorgten bis heute dafür,

dass die Feuerwehr Straß-

Verein | 125-jähriges Gründungsfest

kirchen zwei Weltkriege

überdauerte und aktuell

einen hohen Ausbildungsund

Ausrüstungsstand

hat. Nach dem Zweiten

Weltkrieg, als das Land

darnieder lag und viele

Männer nicht mehr aus

dem Krieg zurückkehrten,

war es Johann Girmindl

aus Stolzesberg, der die

Wehr wieder aufbaute und

ihr von 1945 bis 1957 als

Kommandant vorstand.

Nun wurden Zug um

Zug Geräte und Fahrzeuge

beschafft, an Stelle des

Spritzenhauses von 1928

ein Feuerwehrhaus im

Ortszentrum 1968 gebaut

und im Jahre 1994 eine

Jugendgruppe gegründet.

Heute gehören dieser 20

Mädel und Burschen an,

so dass für die Zukunft

bestens vorgesorgt ist.

Weil das Gerätehaus langsam

zu klein geworden

war, begann man 2001

mit der Planung des jetzigen

Feuerwehrhauses.

Am 13. Juli 2003 wurde

der Bau in verkehrsgünstiger

Lage eingeweiht. Alle

diese Maßnahmen wurden

in enger Kooperation

mit der Gemeinde, deren

Pfl ichtaufgabe das Feu-

Die ersten Exemplare der Festschrift überreichte Druckereichef Peter Mindl (von

links) an Vorstand Hermann Engl, Kommandant Kreisbrandmeister Josef Thoma und

das Redaktionsteam Konrad Ranzinger, Stefan Bauer und Josef Heisl.

erwehrwesen ist, umgesetzt.

Herausragend war

dabei die jeweilige Eigenleistung

der Wehr. Auch

an den Kosten des jetzigen

„Flaggschiffes“, dem

Einsatzfahrzeug LF 20/16,

hat sich die Feuerwehr

Straßkirchen wieder erheblich

beteiligt. So ist die

Wehr für alle Herausforderungen

gerüstet, ob technische

Hilfeleistung oder

Brände. Die Geschichte

des Feuerlöschwesens

und insbesondere der

Feuerwehr Straßkirchen

hat Josef Heisl in einer

umfangreichen Festschrift

dokumentiert. Dabei ging

der Autor auch auf wesentliche

Punkte der Geschichte

von Straßkirchen

ein. Neben diesen Informationen

wurden vom Redaktionsteam,

dem noch

Stefan Bauer und Konrad

Ranzinger angehörten,

auch viele interessante

historische und aktuelle

Bilder zusammengestellt.

Das Büchlein, das auch

von vielen Werbepartnern

mit getragen wird, kann

für drei Euro bei der Feuerwehr

Straßkirchen und

während des Festes bei

allen Veranstaltungen ge-

kauft werden.

Für das Fest, bei dem

Bürgermeister Horst

Wipplinger Schirmherr ist,

haben sich die Verantwortlichen

einen echten Kracher

geangelt. Am Freitag

kommen ab 20 Uhr erstmals

die „Wellküren“ mit

ihrem neuen Programm

„Beste Schwestern“ nach

Straßkirchen. Mit dem

traditionellen Preisschafkopfen

der Jungen Union

Salzweg/Straßkirchen,

Einschreibung um 12 Uhr,

Spielbeginn um 13 Uhr,

beginnt der Samstag. Um

19 Uhr folgt auf der Scheibe

ein Festakt mit Totenehrung,Ehrenzeichenverleihung

und der Weihe des

neuen LF 20/16. Anschließend

ist Festzeltbetrieb

mit der Trachtenkapelle

Straßkirchen.

Am Sonntag folgt um 10

Uhr der Festgottesdienst

auf dem Rasensportplatz

mit anschließendem Festzug

aller Feuerwehren

und Ortsvereine durch

Straßkirchen. Nach einem

gemeinsamen Mittagessen

im Festzelt klingen

die Jubiläumstage mit der

Festkapelle gemütlich aus.

Die Feuerwehr Straßkirchen im Jahr 1905: Schon damals engagierten sich zahlreiche

Bürger ehrenamtlich in der Brandbekämpfung. Eines der zahlreichen Fotos, die in

der Festschrift zum 125-jährigen Jubiläum die Geschichte der Wehr dokumentieren.

41


Feuerwehr im Jubiläums-Einsatz

Verein feierte 125-jähriges Bestehen - 800 Meter langer Festzug

Neues Einsatzfahrzeug LF 20/16 in Dienst gestellt

Von Josef Heisl

Straßkirchen. Mit einem

unvergesslichen Fest

hat die Freiwillige Feuerwehr

Straßkirchen ihre

Gründung vor 125 Jahren

gefeiert. Über 1000 Teilnehmer

bildeten einen

rund 800 Meter langen

Zug durch das festlich geschmückte

Dorf. Die Wehr

hatte aber auch einen weiteren

Grund zur Freude,

es wurde nämlich ein neues

Löschgruppenfahrzeug

LF 20/16 geweiht und in

Dienst gestellt.

Nach einem schwungvollen

Abend mit Musikkabarett

der renommierten

„Wellküren“ waren die

Straßkirchner so richtig auf

das Feiern eingestimmt.

Doch die Verantwortlichen

bangten um das schöne

Wetter, das sich plötzlich

verzogen hatte. Trotz einiger

Regentropfen konnten

im beeindruckenden

Ambiente des neu gestalteten

Kirchenvorplatzes

Scheibe die Totenehrung

und die Verleihung der

Ehrenzeichen durchgeführt

werden. Schon dabei

gab es höchstes Lob von

kirchlicher Seite sowie von

den Führungskräften und

Landrat Franz Meyer.

Meyer ließ es sich auch

nicht nehmen, die Ehrenzeichen

den verdienten

Wehrmännern selbst anzustecken.

Geehrt wurden

für 25 Jahre aktiven

Feuerwehrdienst in der

Der ganze Stolz der Wehr: das neue Löschgruppenfahrzeug. Die Jubelwehr im rund 800 Meter langen Festzug.

42

Wehr Robert Grubmüller,

Gerhard Friedl, Werner

Matheis, Christian Nestler

und Karl Wolf. Sie alle

hätten sich darüber hinaus

für den Verein verdient

gemacht. Eine besondere

Auszeichnung erfuhr Fahnenmutter

Maria Waldbauer.

25 Jahre lang habe

sie das soziale Gefüge im

Verein zusammen gehalten

und ihren Dienst mit

viel Herzblut versehen,

betonte Laudator KBI Alois

Fischl und überreichte die

Feuerwehr-Ehrenbrosche

des Kreisfeuerwehrverbandes,

dem er vorsteht.

Von der Nachbarwehr

aus Oberilzmühle wurden

zwei Urgesteine geehrt,

die sich in 40 Jahren aktivem

Dienst auch in Führungsfunktionen

bewährt

haben. So war Manfred

Schenk 28 Jahre 2. Kommandant,

führte 23 Jahre

den Atemschutz und war

auch als Ausbilder aktiv.

Max Lorenz führte die

Wehr 25 Jahre lang als 1.

Kommandant und stellte

sich als überörtlicher Ausbilder

im Maschinenkurs

und als Schiedsrichter zur

Verfügung. Die Laudatoren

waren Hermann Engl,

Vorstand der Feuerwehr

Straßkirchen, und Helmut

Lorenz, 1. Kommandant

der Feuerwehr Oberilzmühle.

Ganz offensichtlich unter

die Haut ging den Anwesenden

der Rückblick

auf die toten Kameraden.

Besonders gedacht wurde

der Führungskräfte, die in

den letzten 25 Jahren verstorben

sind. Das waren

Johann Girmindl, Josef

Fürst, Josef Knon, Matthias

Klinger, Alois Koller

und Josef Meisinger sowie

Bürgermeister Georg

Knon.

Landrat Franz Meyer bezeichnete

die Feuerwehr

als „früheste, lebendigste

und mutigste Bürgerinitiative“.

Die Feuerwehren

seien die Samariter der

heutigen Zeit, sie seien

Menschen, die zupacken

und helfen. „Wir brauchen

Ihren Mut, ihre Tatkraft,

ihre Einsatz- und Hilfsbereitschaft“,

schloss Meyer

und dankte für die hervorragende

Jugendarbeit.

Pfarrer BGR Arpad Szabo

weihte das neue Einsatzfahrzeug

LF 20/16.

„Das Fahrzeug soll helfen,

die zerstörerische Gewalt

des Feuers zu bändigen“,

betonte der Pfarrer und

rief auch den Segen auf

die herab, die mit dem

Fahrzeug zum Helfen unterwegs

sein werden.

Bürgermeister Horst

Wipplinger wies auf die

Herausforderungen durch

neu angesiedelte Betriebe

hin. Damit müsse auch

die Ausrüstung Schritt halten.

Kommandant KBM

Josef Thoma stellte das

LF 20/16 kurz vor. 240

000 Euro habe das Ein-

satzfahrzeug gekostet.

Bezirk, Landkreis und die

Wehr hätten Zuschüsse

gegeben, der Hauptanteil

sei aber durch die Gemeinde

geleistet worden,

weshalb er sich beim Gemeinderat

und dem Bürgermeister

bedankte. Das

Fahrzeug entspreche genau

den Wünschen der

Einsatzkräfte und füge

sich bestens in den Fahrzeugbestand

der drei Gemeindewehren

ein, von

denen Straßkirchen den

Schwerpunkt „löschen“

abdecke.

Am Sonntag stand dann

der Festgottesdienst auf

dem Sportplatz, musikalisch

umrahmt von der

Feuerwehrkapelle Hötzdorf,

im Mittelpunkt. Über

50 Fahnenabordnungen

und die Goldhaubenfrauen

boten ein buntes Bild.

Weit über 1000 Menschen

waren dabei, als Pfarrer

Arpad Szabo in seiner

bemerkenswerten Predigt

auf die Risiken des Feuerwehrdienstes

einging und

das hohe Ansehen des

Feuerwehrdienstes beim

Bürger ansprach. „Es ist

ein ganz und gar unverzichtbarer

Dienst“, schloss

er.

Kommandant Josef Thoma

begrüßte unter den

vielen Führungskräften

besonders den weitgereistesten

Gast, Feuerwehrleutnant

Nikos Tzimas

aus Griechenland, und

Verein | 125-jähriges Gründungsfest


die Freinberger Wehr aus

Österreich. Vizelandrat

Josef Federhofer lobte

die gewaltige Leistung der

Jubelwehr, die in den 125

Jahren erbracht wurde.

Schirmherr Horst Wipplinger

erinnerte an die

vielen Menschen, welche

die Feuerwehrarbeit über

die Jahrzehnte mitgeprägt

haben. Die Nachwuchsarbeit

der Wehr sei vorbildlich.

KBR Josef Ascher

wünschte weiterhin viel

Einsatzerfolg, lobte die Jugendarbeit

und bat, dass

alle so weitermachen sollten.

Eindrucksvoll war der

Auftritt der Fahnenmutter

Maria Waldbauer. Sie bezeichnete

die Fahne als

Symbol des Zusammenhaltes

und der Hilfsbereitschaft.

In einer launigen

Rede wies der Kommandant

der Patenwehr aus

Salzweg, Rupert Weidinger,

auf die Anfänge des

Feuerwehrwesens in der

Verein | 125-jähriges Gründungsfest

Bei der Ehrung: (v.l.) Vorstand Hermann Engl, Karl Wolf, Gerhard Friedl und Werner Matheis, Schirmherr Horst Wipplinger,

Kommandant Josef Thoma, Fahnenmutter Maria Waldbauer, Max Lorenz, Manfred Schenk, Landrat Franz Meyer, Vorstand Josef

Bieringer, KBI Alois Fischl, Christian Nestler und Kommandant Helmut Lorenz.

Gemeinde hin. „Mit den

Straßkirchnern haben wir

ein unbandig guat’s Zamarbeiten“,

schloss Weidinger.

Anschließend zog

ein über 800 Meter langer

Festzug mit vier Musikka-

pellen durch den Ort. Viele

Zuschauer standen an der

Strecke und applaudierten

ihren Vereinen sowie den

schmissigen Klängen der

Feuerwehrkapelle Hötzdorf,

der Trachtenkapelle

Straßkirchen, der Blaskapelle

St. Rupert aus Salzweg

und der Büchlberger

Blaskapelle. Im Festzelt

endeten dann drei, nicht

nur für die Feuerwehren,

unvergessliche Tage.

43

Freitag, 11. Juni 2010


Samstag, 12. Juni 2010

44

Verein | 125-jähriges Gründungsfest


Verein | 125-jähriges Gründungsfest

45

Sonntag, 13. Juni 2010


PNP-Artikel zur Generalversammlung am 10.07.2010

Freiwillige Feuerwehr fand keinen ersten Vorstand – große Zäsur bei der Führung

Max Gruber führt kommissarisch – eindrucksvoller Jahresrückblick – Georg Angerer Ehrenmitglied

von Josef Heisl

Straßkirchen Bei der FF

Straßkirchen gab es eine

einschneidende Zäsur

was die künftig Führung

anbelangt. Das Ergebnis

der Neuwahlen brachte

eine starke Verjüngung

der Führungsmannschaft.

Christian Nestler führt als

1. Kommandant die Aktiven,

2. Vorstand Max Gruber

steht kommissarisch

an der Vereinsspitze. Zum

Bedauern aller fand sich

kein 1. Vorstand.

Nach einem Totengedenken,

vor allem für

Matthias Nigl und Ehrenmitglied

Johann Angerer,

lud zunächst Jagdpächter

Georg Grubmüller zu einem

Rehragout ein. Trotz

WM-Spiel und Badewetter

war im Gemeindesaal

eine starke Beteiligung

zu verzeichnen, denn es

galt eine weitgehend neue

Führung zu wählen. Die

Generalversammlung war

wegen des 125-jährigen

Gründungsjubiläums um

rund vier Monate hinausgeschoben

worden.

Vorstand Hermann Engl,

der aus gesundheitlichen

Gründen seinen Rücktritt

erklärt hatte, zog sowohl

eine letzte, sehr positive

Jahres- als auch Amtszeitbilanz.

Feuerwehrball, Florianifest,

die Vorbereitung

und Durchführung des

Jubiläumsfestes sowie die

Beteiligung an vielen Veranstaltungen

und runden

Geburtstagen, darunter

dem 90. Des ältesten Mit-

46

glieds Josef Grebacher,

hätten die Vereinsführung

gefordert und die Kameradschaft

gefestigt. Als

letzte Amtshandlung händigte

er Georg Angerer

die Urkunde zur Ehrenmitgliedschaft

aus. Sein Vize

Max Gruber übernahm die

Verabschiedung der Fahnenbegleiterinnen

Carina

Küblböck und Eva Sterl.

Auch Kommandant

Josef Thoma erstattete

seinen letzten Rechenschaftsbericht.

Wieder

habe man eine Reihe

junger Leute aufnehmen

können, sodass der

Nachwuchs gesichert sei.

Bei 20 Einsätzen, darunter

drei Brände, elf technischen

Hilfeleistungen

und einigen Sicherheitswachen

hätte sich die

Wehr bewährt. Bei den

12 Pfl ichtübungen sei die

Beteiligung durchschnittlich

gewesen. „Die neu

eingeführten Montagsübungen

haben gut eingeschlagen“,

stellte der

Kreisbrandmeister (KBM)

fest. Durch einige externe

Lehrgänge, wie dem Maschinistenlehrgang

und

der Erlangung des THL-

Leistungsabzeichens sei

die Professionalität weiter

gesteigert worden.

Das 125-jährige Gründungsjubiläum

sei hervorragend

über die Bühne

gegangen, wofür Thoma

allen Helferinnen und Helfern

herzlich dankte. Eine

Besonderheit sei die Teilnahme

eines Feuerwehr-

kollegen aus Griechenland

gewesen. „Am 28. August

sehen wir uns beim Dank-

Grillen beim Feuerwehrhaus“,

lud er alle ein. Sein

Ausscheiden als 1. Kommandant

begründete er

mit der Unvereinbarkeit

dieses Amtes mit seinen

Aufgaben als KBM. Den

Neuen sagte er seine uneingeschränkteUnterstützung

zu.

Für Jugendwart Stefan

Bauer galt es ebenso Abschied

zu nehmen. Sein

letzter Bericht zeugte von

vielen Aktivitäten im geselligen

Bereich aber insbesondere

von Schulungen,

Übungen und Vorbereitungen

der Jungen auf den

aktiven Dienst. Dabei wurde

deutlich, dass jeweils

bestens geschulte Kameraden

bei den Aktiven

ankamen. Heute habe die

Jugendwehr 17 Mitglieder.

„Nach sechs Jahren ist es

Zeit, die Verantwortung

abzugeben“, so Bauer.

Atemschutzwart Thomas

Mindl zog Bilanz

über einige Übungen und

zwei Atemschutzeinsätze.

Schriftführer Konrad

Ranzinger, der sich nach

12 Jahren ebenfalls verabschiedete,

stellte in

seinem Bericht die positive

Entwicklung der Wehr

heraus. Kassier Christian

Nestler, künftig 1. Kommandant,

legte geordnete

Finanzen vor, die

insbesondere durch das

Jubiläumsfest aufgebessert

wurden. Der Kassen-

prüfungsbericht von Max

Winkler, der ebenfalls ausscheidet,

führte zu einer

einstimmigen Entlastung.

Angesichts dieser großen

Veränderungen

sprach Kreisbrandrat

(KBR) Josef Ascher von

einer sehr bedeutenden

Versammlung. Dabei kämen

die Leistungen der

Wehr etwas zu kurz. Er

dankte für die Einsatzbereitschaft

und den Willen

zur Weiterbildung. Mit

dem Gefahrgutkonzept

erhielten auch kleinere

Wehren spezielle Aufträge.

„Miteinander sind wir

stärker und nur so haben

wir eine gute Zukunft“,

schloss Ascher und dankte

allen Ausscheidenden.

Den Neuen sagte er

die volle Unterstützung

zu. Bürgermeister Horst

Wipplinger versicherte

der Feuerwehr, dass sie

auch in Zukunft einen

hohen Stellenwert habe.

Sein großer Dank gelte

den Aktiven und vor allem

den aus ihren Ämtern ausscheidenden

bisherigen

Verantwortungsträgern.

Diese bedankten sich ihrerseits

für die große Unterstützung

ihrer Arbeit.

Ergebnis der Neuwahlen:

1. Kommandant

Christian Nestler, 2. Kommandant

Max Zillner jun.,

1. Vorstand nicht besetzt,

2. Vorstand Max Gruber,

Schriftführer Stefanie

Waldbauer, 1. Kassier Stefan

Schneider, 2. Kassier

Josef Knon, Jugendwart

Marion Mindl, Vereinsausschuss

Johann Puffer,

Werner Kornexl, Karl Wolf

und Eva Mauerer, Gerätewart

Christian Angerer,

Atemschutzwart Thomas

Mindl, 1. Fahnenjunker

Christoph Knon, 2. Fahnenjunker

Simon Kornexl,

Kassenprüfer Matthias

Klinger und Josef Mindl.

Verein | Generalversammlung


PNP-Artikel zum Dankesessen am 11.09.2010

Feuerwehr sagt nach dem Jubiläum danke

von Josef Heisl

Straßkirchen. Die Freiwillige

Feuerwehr feierte

im Juni ihr 125-jähriges

Gründungsjubiläum. Während

der drei Festtage und

in den Tagen davor und

danach waren viele Männer

und Frauen mit großem

zeitlichem Aufwand

ehrenamtlich für ihre Wehr

im Einsatz. Dafür gab es

jetzt eine Einladung zu

einem recht großzügigen

Dankessen. Der amtierende

2. Vorstand Max

Gruber legte in seiner Ansprache

Wert darauf, dass

der Dank allen Helferinnen

und Helfern gebühre,

auch denen, die nicht

zum Dankessen kommen

konnten. Um niemanden

zu vergessen, bzw. hervorzuheben

verzichtete er

auf die Nennung von Namen.

Das Fest sei ein Gemeinschaftswerk

von Extraklasse

gewesen, meinte

Verein | Dankesessen

Gruber. Auch der mittlerweile

auf eigenen Wunsch

ausgeschiedene 1. Vorstand

Hermann Engl und

Kommandant KBM Josef

Thoma, die beide das Fest

verantwortlich abgewickelt

hatten, zeigten sich sehr

zufrieden vom Verlauf

und dem Ergebnis des

Jubiläums. Am reichhaltigen

Buffet der Metzgerei

Rosenstingl mussten sich

auch Bürgermeister und

Schirmherr Horst Wipplinger

(2.v.re.), Ehrenkommandant

Josef Sterl

(3.v.re.) und Ehrenvorstand

Xaver Waldbauer

(4.v.re.) artig in die Warteschlange

einreihen. Beim

anschließenden Kaffee

und Kuchengedeck der

Feuerwehrfrauen wurde

bis in die Nacht hinein gefeiert

und Kameradschaft

gepfl egt. Für die Musik

sorgte Christina Ranzinger

auf ihrer Steirischen.

47


PNP-Artikel zur Weihnachtsfeier am 04.12.2010

Feuerwehr ehrt langjährige Mitglieder-Johann Puffer 73 Jahre dabei

Robert Grubmüller 40 Jahre Aktiver – am 26. Dezember Christbaumversteigerung

von Josef Heisl

Straßkirchen In festlichem

Rahmen ehrte die

Führung der Freiwilligen

Feuerwehr Straßkirchen

eine Reihe von Mitgliedern

für langjährige Treue. Robert

Grubmüller erhielt das

Ehrenzeichen in Gold für

40 Jahre aktiven Dienst.

Für die Jugendfeuerwehrler

gab es die Abzeichen

aus dem Wissenstest.

Nach einem Rorate

für die verstorbenen Mitglieder

begrüßte 2. Vorstand

Max Gruber die

überwältigend große Zahl

von Wehrmännern und-

Frauen mit einem Gedicht

über das „Innehalten“ in

48

der staden Zeit. Er erinnerte

noch einmal an den

Stress beim 125-jährigen

Gründungsfest und lobte

die engagierte Fahnenmutter

Maria Waldbauer.

Auch die leistete dann

einen Beitrag zum festlichen

Ablauf. Kommandant

Christian Nestler rief anschließend

eine Reihe von

Jugendwehrlern auf, die

beim Wissenstest Gold,

Silber oder Bronze erreicht

hatten.

„Ein besonderes Vorbild

für die Jungen sind

Männer wie Robert Grubmüller“,

fuhr der Kommandant

fort und überreichte

diesem das Ehrenzeichen

Bürgermeister Horst Wipplinger (li.) steckt Robert Grubmüller (re.) das Ehrenzeichen

in Gold an, v.li. KBM Josef Thoma und Max Gruber.

in Gold, des Bayerischen

Feuerwehrverbandes.

Kreisbrandmeister Josef

Thoma, vor Jahresfrist

noch Kommandant

der Straßkirchner Wehr,

meinte dazu, dem Geehrten

gebühre Dank und

Anerkennung für seinen

langen Dienst am Nächsten.

Wenn man die große

Zahl von Mädeln und Burschen

der Jugendwehr

sehe, dann brauche man

auch keine Sorge für die

Zukunft haben. Auch Bürgermeister

Horst Wipplinger

lobte die hervorragende

Jugendarbeit. Aber

auch die Durchführung

des Jubiläumsfestes habe

gezeigt, was der Verein

leisten könne. Wipplinger

dankte für die großen Eigenleistungen,beispielsweise

beim Bau des Feuerwehrhauses

und bei der

Beschaffung von Fahrzeugen

und Gerät. „Ich bin

stolz auf diese großartige

Wehr“, schloss der Bürgermeister.

Max Gruber übergab

dann die Ehrenurkunden

für langjährige Mitgliedschaft

und damit Treue

zum Feuerwehrverein.

Für 50 Jahre wurden geehrt

Ehrenvorstand Xaver

Waldbauer, Josef

Draxinger, Josef Grubmüller,

Rudi Moritz, Martin

Ranzinger sen., Alois

Schiermeier, Johann

Stemp, Max Winkler und

Matthias Stockbauer. Für

60 Jahre: Johann Eichinger,

Max Girmindl, Josef

Grebacher sen., Michael

Heindl, Georg Ketzinger,

Max Küblböck und Josef

Ranzinger. 73 Jahre bei

der Feuerwehr ist Johann

Puffer, der wegen einer

Erkrankung die Ehrung

nicht persönlich entgegen

nehmen konnte.

Die Feier wurde in würdiger

Form musikalisch

umrahmt vom „Straßkirchner

Dreigsang“ mit Bärbel

Neumüller, Daniela Schreiner

und Bärbel Eder, an

der Zither Annette Michetschläger

und Pia Neumüller

auf der Knopfharmonie.

Jetzt freuen sich alle

auf die Friedenslichtaktion

der Jugendwehr am 24.

Dezember ab 12 Uhr und

die Christbaumversteigerung

am 26. Dezember im

Gemeindesaal.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden von den Führungskräften und Bürgermeister Horst Wipplinger (li.) geehrt, sitz.v.li. Max Girmindl, Johann Eichinger, Georg Ketzinger,

Xaver Waldbauer, Martin Ranzinger sen. und Michael Heindl, (steh.v.li.) 1. Kommandant Christian Nestler, 2. Vorstand Max Gruber, Alois Schiermeier, Josef Grubmüller, Max

Winkler, Johann Stemp, 2. Kommandant Maximilian Zillner und KBM Josef Thoma.

Verein | Weihnachtsfeier


PNP-Artikel zur Christbaumversteigerung am 26.12.2010

Ein Brauch, bei dem es nur Gewinner gibt

Christbaumversteigerung in Straßkirchen - Wundertüten, Brotzeiten und eine Krippe unter dem Hammer

von Sabine Süß

Straßkirchen Wer der

Bedienung winkt, für den

kennt Josef Heisl keine

Gnade: „17 Euro sind

geboten“, ruft er und der

Durstige zuckt zusammen.

„18 Euro, 19, 20“ - Schlag

auf Schlag geht’s weiter.

Glück gehabt: Die Wundertüte

geht an jemand

anderen. Der Durstige hat

die wichtigste Regel bei

der Christbaumversteigerung

verstanden: „Nur

dann die Hand heben,

wenn ihr auch wirklich steigern

wollt“, erklärt Heisl.

Er ist seit acht Jahren als

Versteigerer im Einsatz

und kennt die Arbeit, die

hinter der Organisation einer

solchen Veranstaltung

steckt, die in der Regel

zwischen Weihnachten

und dem Dreikönigstag

abgehalten wird. Ein Blick

hinter die Kulissen.

Stephanitag, 19.30 Uhr:

Max Gruber, der zweite

Vorsitzende der Feuerwehr

Straßkirchen, Kommandant

Christian Nestler

und ihr Team stehen vor

der Bühne im Gemeindesaal.

Über 50 Waren und

gut 20 „Wundertüten“ sind

dort aufgebaut. „Unsere

Geschäftsleute und Gönner

des Vereins haben

fl eißig gespendet“, freut

Verein | Christbaumversteigerung

sich Gruber. Vier Wochen

zuvor waren er und seine

Vorstandskameraden im

Ort unterwegs gewesen

und hatten um Spenden

für die Christbaumversteigerung

gebeten. „Jeder

hat etwas gegeben - denn

die Leute wissen, dass

das Geld komplett für die

Ausstattung der Feuerwehr

verwendet wird“,

sagt er, während er dabei

hilft, die letzten Wundertüten

zu packen. „Da drin

sind viele kleinere Waren

- vom Auto-Enteiser bis

zur Zange“, erklärt Gruber.

Ab einem Euro werden die

Tüten später angeboten

- doch keine geht unter

zehn Euro weg.

19.45 Uhr: Josef Heisl

trägt ein großes Glas

Wasser auf die Bühne.

Sind die Salbeibonbons

da? „Die brauch’ ich, falls

später da oben die Stimme

versagt“, meint er und

zwinkert gut gelaunt. „Da

oben“, das heißt auf der

Bühne, hinter all den dargebotenen

Waren. Dort

strahlen die Scheinwerfer

besonders hell und es ist

kein Wunder, dass Heisl

viel zu trinken braucht.

Schließlich muss er dafür

sorgen, dass alles - von

der selbst gebauten Krippe

bis zum Kinderkleid

- an den Mann kommt.

Dabei ist es gar nicht so

einfach, den Überblick zu

behalten. Immerhin sitzen

rund 130 Leute im

Saal, mal hebt dort einer

die Hand, mal bietet am

anderen Ende einer mit.

Doch Heisl hat Erfahrung,

unterstützt seit Jahren

die Feuerwehr sowie den

Veteranen- und Reservistenverein,

die sich jährlich

bei der Ausrichtung der

Christbaumversteigerung

abwechseln.

19.55 Uhr: Josef Heisl

schwört seine „Austräger“

ein: „Heut’ müsst ihr

schnell sein, wenn ihr die

Waren zu den Bietern

bringt und kassiert.“ Denn

die Tische stehen eng beieinander

und Verzögerungen

darf es nicht geben.

Peter Meisinger, Johann

Puffer, Thomas Mindl und

Maximilian Zillner postieren

sich schon mal vor der

Bühne.

Dann geht’s endlich

los - mit einem gemeinsam

gesungenen „Stille

Nacht“. „Schließlich ist

immer noch Weihnachten“,

sagt Max Gruber zur

Begrüßung. Und schon

steht Josef Heisl auf der

Bühne, hält eine Flasche

„Hochprozentigen“ hoch.

Fünf Euro, sechs Euro,

sieben Euro - jetzt wird

gesteigert, was das Zeug

hält. Schließlich will jeder

etwas mit nach Hause

nehmen. Und manchmal

kommt’s auf den wahren

Wert der Ware gar nicht

an. Etwa, als die SchwiegingerFeuerwehrkameraden

dem Straßkirchner

Stefan Bauer seine

Brotzeitplatte so gar nicht

gönnen wollen. Überhaupt

sind die Brotzeiten heiß

begehrt: Geräuchertes,

Presssack und Brezen -

keiner der voll gepackten

Teller geht unter 20 Euro

weg, bei der Schweinshaxn

geht’s gar bis über

30 Euro hinauf. Da hat

der frühere 1. Vorsitzende

Hermann Engl viel zu

tun. Er richtet im Hintergrund

die Platten her, mit

dem Geräucherten, das er

selbst eingesurt und Josef

Ranzinger jun. für die Feuerwehr

geräuchert hat.

Josef Heisl hat währenddessen

viel zu tun da oben

auf der Bühne: Es geht

um ein Tragerl Bier und

die Hände sausen nur so

in die Höhe. Doch nicht

nur Ess- und Trinkbares

ist begehrt. Auch die Wundertüten

fi nden ihre Abnehmer.

Und das Auspacken

und „Wundern“ ist da

schon der halbe Spaß: So

sind alle Tischnachbarn

neugierig, als Josef Knon

sein Überraschungspaket

durchstöbert. 17 Euro hat

er dafür bezahlt „und dabei

noch 20 Euro verdient“,

meint er lachend und stellt

Enteiser, einen Rauchmelder,

einen Kalender, Werkzeug

und weitere Kleinigkeiten

auf den Tisch.

Ein Schnäppchen - doch

darum geht’s gar nicht in

erster Linie. Viel wichtiger

ist der Spaß, den das Steigern

und Überbotenwerden,

das Weiterbieten und

Zuschlagbekommen machen.

Das sieht auch Eva

49


Friedl so, auf deren Tisch

schon einige frisch gesteigerte

Schätze liegen. Und

es geht weiter: Für elf Euro

geht eine Wundertüte in

ihren Besitz über. Dominosteine,

Lebkuchen und andere

Leckereien kommen

da zum Vorschein - „und

der Asti Cinzano Rose allein

war das Geld schon

Artikel zur Ehrung langjähriger Mitgliedschaft am 29.12.2010

Rudi Moritz - 50 Jahre bei der Feuerwehr - Gratulation

Aus gesundheitlichen

Gründen konnte Rudi

Moritz die Ehrung für

„50-jährige Mitgliedschaft“

auf der Weihnachtsfeier

nicht persönlich entgegen

nehmen (andere Ehrungen

– siehe Bericht von

der Weihnachtsfeier). So

fuhr am 29.12. eine kleine

Abordnung der Wehr zu

Rudi Moritz nach Hause

und übergab die Urkunde.

Rudi war lange Zeit in der

Vorstandschaft der Wehr

tätig und auch beim damaligen

Kauf des mittlerweile

ausrangierten TLF 16/25

beteiligt.

Geburtstage

07.02.10 90. Geburtstag Puffer Johann

Fortbildungen auf Vereinsebene

50

wert“, freut sie sich. Auch

die wirklich großen Dinge

erzielen einen guten Preis:

Auf 205 Euro wird die

selbst gebaute Krippe hinauf

gesteigert, bevor sie

in Hans Reitbergers Besitz

übergeht.

Ja, die Austräger haben

viel zu tun und auch Josef

Heisl ist froh über die ge-

So was kann man immer brauchen: Batterien, Enteiser, ein Rauchmelder und viel

Werkzeug packt Josef Knon (v.r.) aus seinem Paket aus, Georg Holler, Alois Matheis

und Arthur Aulinger schauen gespannt zu. Foto: sas-medien

legentlichen Pausen, die

ihm Zeit zum Verschnaufen

geben. Für die Feuerwehrkameraden

aber

geht’s auch da weiter.

Denn die Frauen haben 22

Torten gespendet, die in

der Pause verlost werden.

Manfred Bauer, einer der

beiden vom „Sojzweger

Zwoagsang“, spielt Weih-

nachtslieder und andere

Melodien, die Steigerer

zeigen sich gegenseitig

ihre Errungenschaften

und überhaupt amüsieren

sich alle prächtig. Einer

der Hauptgründe, warum

sie die Christbaumversteigerung

besuchen - denn

gute Unterhaltung ist dabei

immer geboten.

Die Urkunde zur Ehrung übergaben: v. l. Ehrenkommandant Josef Sterl, 2. Vorstand Max Gruber, 1. Vorstand a. D. Hermann Engl

sowie 1. Kommandant Christian Nestler

Seminar „Vereinsbesteuerung und Kassenführung“ in Eging a. S.

- Kassier Stefan Schneider

- Josef Mindl

Gar nicht so einfach, den Überblick zu behalten: Im voll besetzten Saal gehen laufend

die Hände nach oben – und auch die „Austräger“ dürfen mitbieten. Foto: sasmedien

Verein | Ehrung und Geburtstage


Inhaltsverzeichnis

2 Impressum - Jahresbericht 2010

5 Vorwort

6 Mitglieder

8 Terminplan 2010

11 Wir gedenken unserer verstorbenen Mitglieder

Feuerwehr als gemeindliche Einrichtung

14 Einsätze 2010

16 PNP-Artikel zur Vermisstensuche in Salzweg am 13. und 18.09.2010

17 Fahrzeugbestand

Übungen

20 Übungsplan

20 Begehung der Firma Groß im Gewerbegebiet Straßkirchen West am 08.03.2010

21 Begehung des „BIG CASH CASINOS“ im Gewerbegebiet Straßkirchen Nord am 26.03.2010

21 Geräteübung/Einweisung am neuen LF 20/16 am 25.06.2010

Lehrgänge und Fortbildungen

22 Teilnehmerübersicht Lehrgänge und Fortbildungen

Atemschutz

24 Atemschutz

Veranstaltungen

25 Abholung des neuen LF 20/16 (Ziegler, Giengen a. d. Brenz) und Ankunft in Straßkirchen

Jugendfeuerwehr

28 Jugendgruppe 2010

29 Termine der Jugendfeuerwehr im Jahr 2010

30 PNP-Artikel zum Besuch von Fr. Holzschuher (PNP) am 01.03.2010 bei unserer Jugendfeuerwehr

31 Fotos zur Fackelwanderung am 05.03.2010

31 PNP-Artikel zum Infoabend der Jugendgruppe am 22.03.2010

32 PNP-Artikel zur Abnahme der Jugendleistungsspange am 17.07.2010

33 PNP-Artikel zum Zeltlager vom 20. - 22.08.2010 am Gleinkersee in Roßleiten bei Windischgarsten

34 PNP-Artikel zur Wissenstestabnahme in Straßkirchen am 16.10.2010

35 PNP-Artikel zur Friedenslichtaktion am 24.12 2010

Feuerwehr als Verein

38 PNP-Artikel zum Patenbitten bei der FF Salzweg am 16.01.2010

39 PNP-Artikel zur Wallfahrt am 11.04.2010

40 PNP-Artikel zum 125-jährigen Gründungsfest vom 11. - 13.06.2010

42 Neues Einsatzfahrzeug LF 20/16 in Dienst gestellt

46 PNP-Artikel zur Generalversammlung am 10.07.2010

47 PNP-Artikel zum Dankesessen am 11.09.2010

48 PNP-Artikel zur Weihnachtsfeier am 04.12.2010

49 PNP-Artikel zur Christbaumversteigerung am 26.12.2010

50 Artikel zur Ehrung langjähriger Mitgliedschaft am 29.12.2010

50 Geburtstage

50 Fortbildungen auf Vereinsebene

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