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LAND & Forst • Nr. 11 • 15. März 2012 Verlagssonderseiten 111

Im Deckzentrum ist Platz für eine Gruppe plus 26 Reserveplätze

für Jungsauen, Umrauscher oder Schlachtsauen.

lierung, nach außen verkleidet

wurde mit Fassadenblech.

Das Dach – eine Nagelbrettbinderkonstruktion

– ist mit

Trapezblech eingedeckt. Familie

Rengstorf arbeitet im

Sauenstall im Drei-Wochen-

Rhythmus, sprich mit sieben

Gruppen. Im Abferkelbereich

können zwei Gruppen aufgestallt

werden, hier sind es 2 x 60

Abferkelplätze in zwei Abteilen

mit gerader Aufstallung.

Abferkelstall ad-libitum

Im Deckzentrum ist Platz für

eine Gruppe plus 26 Reserveplätze

für Jungsauen, Umrauscher

oder Schlachtsauen.

Zwei Buchten für Sucheber

komplettieren diesen Bereich.

Die Sauen bleiben im Deckzentrum

nur bis zum 4. Tag

nach Belegung, danach geht es

in den Wartestall. Hier stehen

280 Plätze in einem Großabteil

zur Verfügung. Geplant ist,

so Andreas Rengstorf, dass neben

der Jungsauengruppe drei

Konditionsgruppen gebildet

werden, die unterschiedlich

gefüttert werden können.

Eine Besonderheit im Stall

bezüglich der Fütterung: in

allen Bereichen wird per Spotmix-Multiphasenfütterung

gefüttert. Diese eher aus dem

Ferkelaufzuchtbereich bekannte

Technik verteilt das Futter

trocken mittels Luftstrom zum

Trog. Hier wird das Futter mit

Wasser vermischt und flüssig

vorgelegt.

Ein Sensor erlaubt im Abferkelstall

eine individuelle Fütterung,

die eine optimale Versorgung

jeder Sau ermöglicht. Im

Warte- und Deckbereich erfolgt

eine gruppenweise Fütterung.

Die Lagerung des Futtermittels

erfolgt in fünf Trevira-Innensilos

mit zusammen 42 t Lagerkapazität.

Zur Reduzierung der laufenden

Energiekosten wurde

im neuen Stall ein Wärmetauscher

installiert. Die Zuluft

gelangt über den Giebel in einen

zentralen Zuluftkanal und

von hier über Rieselkanäle in

die Abteile. Abgeführt wird

die Abluft unterflur über einen

zentralen Abluftkanal. Im

Wärmetauscher erfolgt dann

der Wärmeübergang von der

Abluft zur Zuluft. Außer einem

Aufheizen der Abferkelabteile

vor der Neubelegung per Gaskanone

und der Ferkelnestheizung

dürften so keine Heizkosten

anfallen.

Christa Diekmann-Lenartz

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