Saisonvorschau 2012/13 - Schauspielhaus Zürich

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Saisonvorschau 2012/13 - Schauspielhaus Zürich

Inhalt

Vorwort

132 120 114 108 104 100 94 71

Premieren 2012/13

Extra / Gastspiel / Tanz

Junges Schauspielhaus

Kartenkauf

Die Abonnements

Service

MitarbeiterInnen

Kontakt

Liebes Publikum,

„Sie wirken so authentisch.“ Dieser Satz gilt heute gemeinhin als Kompliment.

Was heisst „authentisch“? Echt? Wahrhaftig? Und wenn man authentisch

„wirkt“, ist man es dann womöglich gar nicht, sondern spielt es nur vor?

Und wäre es demnach irgendwie moralisch oder sozial wertvoll, echt oder

wahrhaftig zu „scheinen“, ohne es wirklich „sein“ zu müssen?

In Bezug auf die Darstellende Kunst kommt man mit dem Begriff der Authentizität

in Teufels Küche. Ein Schauspieler wirkt genau dann am wahrhaftigsten, wenn

er am besten „spielt“, also etwas vorspiegelt oder sich verstellt. Von ihm

verlangen wir im Grunde die perfekte Lüge, die absolute Unaufrichtigkeit. Wir

wissen, dass seine Kunst genuin mit Verstellung und Verwandlung zu tun hat.

Egal, ob er in einem Laientheater, in der Freien Szene oder im Stadttheater

spielt. Dabei ist es unerheblich, ob er in einem Klassiker, einer Uraufführung

oder einer Romanbearbeitung auftritt. Er muss überzeugen, auch dann, wenn

seine Rolle namenlos ist wie in den Arbeiten von René Pollesch, in denen es

grundsätzlich um den ständigen Wechsel von Identitäten geht, von Geschlechtern,

von sozialen Standpunkten. Genau davon handelt auch „Wie es euch gefällt“

von William Shakespeare, dessen Rosalind die Welt auf den Kopf stellt, weil sie

als Junge genauso attraktiv, beweglich, authentisch scheint wie als Mädchen.

Molières Alceste wiederum, der hysterische Wahrheitssucher, versucht

seine Mitmenschen als blosse Schauspieler zu entlarven und ist blind für den

Umstand, dass er selbst einer ist.

Dass Politiker gute Schauspieler sein müssen, um authentisch zu wirken, ist

eine schlappe Binsenweisheit. Aber auch Kultur-Theoretiker kleiden sich gerne

ins Aufklärungsgewand, lautstark und mit Enttabuisierungsgestus, um ihren

romantischen Markt-Positivismus der Subventionskultur entgegenzuhalten, die

vermeintlich erstarrt und überholt sei und damit als falsch und nicht wahrhaftig

enttarnt werden soll.

Bekanntlich wimmelt es auch im Tierreich von Performancekünstlern. In der

Spinnenforschung zum Beispiel hat man jüngst herausgefunden, dass

ein Wolfsspinnenmännchen, das auf einem Bildschirm einen vermeintlichen

Rivalen bei seinem Begattungs-Stepptanz beobachtet, danach dessen

Tanzschrittrepertoire übernimmt und mit eigenen Ideen anreichert, um den

Konkurrenten auszustechen. Merkwürdig amüsant ist das ja nicht deshalb,

weil einem das Tier durch seine Verstellungskunst weniger authentisch

erscheint, sondern weil die Schauspielerei offensichtlich auch vor Achtbeinern

nicht Halt macht.

Wir freuen uns, dass unsere Schauspielerinnen und Schauspieler, alles

Zweibeiner übrigens, auch in der vierten Spielzeit mit den unterschiedlichsten

Regisseurinnen und Regisseuren arbeiten können, um Ihnen damit die

Möglichkeit zu geben, sowohl über das Gute, Wahre und Schöne, dem wir

ja grundsätzlich misstrauen, als auch über dessen Gegenteil produktiv

nachzudenken.

Ihre Barbara Frey

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Premieren

Zürich

Saison 2012/13

Schauspielhaus

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Pfauen

Schiffbau

Pfauen

Baumeister Solness

Die heilige Johanna

der Schlachthöfe

Wie es euch gefällt

Pünktchen & Anton

Kinder der Sonne

Der Menschenfeind

Die Katze auf dem

heissen Blechdach

Wilhelm Tell Premiere März 2013

Bekenntnisse des

Hochstaplers

Felix Krull

von Friedrich Schiller

Regie Dušan David Pařízek

nach Thomas Mann

Regie Lars-Ole Walburg

Premiere April 2013

SchönesSchweizerische Erstaufführung Mai 2013

von Jon Fosse

Regie Werner Düggelin

von Henrik Ibsen

Regie Barbara Frey

Premiere 13. September 2012

von Bertolt Brecht

Regie Sebastian Baumgarten

Premiere 29. September 2012

von William Shakespeare

Regie Sebastian Nübling

Premiere 27. Oktober 2012

nach Erich Kästner

Regie Philippe Besson

Premiere 18. November 2012

von Maxim Gorki

Regie Daniela Löffner

Premiere 8. Dezember 2012

von Molière

Regie Barbara Frey

Premiere 17. Januar 2013

von Tennessee Williams

Regie Stefan Pucher

Premiere Februar 2013

Genesis

Elektra

Der Bibel erster Teil

Regie Stefan Bachmann

Premiere 14. September 2012

von Sophokles / Hugo von Hofmannsthal

Regie Karin Henkel

Premiere Januar 2013

Messer in Hennen

Der Steppenwolf

Macht es für euch!

Die Geschichte von

Kaspar Hauser

Arm und Reich

von David Harrower

Regie Heike M. Goetze

Premiere 20. September 2012

nach Hermann Hesse

Regie Bastian Kraft

Premiere 3. November 2012

Textfassung von Carola Dürr

Regie Alvis Hermanis

Premiere Februar 2013

von René Pollesch

Regie René Pollesch

Uraufführung Dezember 2012

Ein Theaterprojekt mit neuer Dramatik,

internationalen Gastspielen und

Diskussionsveranstaltungen Mai 2013

Halle

Box

Kammer

Heidis Alptraum

Die Gottesanbeterin

Die Radiofamilie

Ein assoziatives Alpenexperiment in fünf Folgen

Regie Hannes Weiler

Premieren ab 27. September 2012

von Anna Papst

Regie Jörg Schwahlen

Uraufführung März 2013

von Ingeborg Bachmann

Regie Mélanie Huber

Schweizerische Erstaufführung Mai 2013

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Premiere 13. September 2012

Premiere 14. September 2012

Baumeister Solness

Genesis

von Henrik Ibsen

Der Bibel erster Teil

Pfauen

Regie Barbara Frey

Bühne Bettina Meyer

Kostüme Bettina Walter

Baumeister Solness steht auf dem Höhepunkt seiner Karriere, aber glücklich ist

der nach aussen hin so brillante und erfolgreiche Architekt nicht. Zu gross sind

die Bedrohungen durch die aufstrebende jüngere Generation, zu belastet ist

seine Ehe mit Aline. – Vor Jahren ist das Haus des Ehepaars abgebrannt; dieser

Vorfall legte den Grundstein für die Karriere von Solness, der das Grundstück

parzellieren und neu bebauen liess, ist aber auch der Grund für den Tod der

gemeinsamen Kinder und die Depressionen Alines. In die erstarrte, sprachlose

Atmosphäre im Hause Solness platzt die 22-jährige Hilde Wangel. Sie hat

Solness vor zehn Jahren bei der Einweihung eines Kirchturms bewundert und

kommt, um von Solness die Erfüllung eines Versprechens einzufordern, das er

dem Mädchen gegeben hatte. Lang verdrängte Lebenslügen, aber auch

Lebensgeister bahnen sich ihren Weg an die Oberfläche. Berauscht von Hilde

begibt sich Solness auf einen Höhenflug, den er immer weniger ausbalancieren

kann.

Kreatives Schaffen und schuldhafte Zerstörung gehen Hand in Hand in

„Baumeister Solness“ (1892), das Künstler-, Generationen- und Ehedrama in

einem ist. Solness gehört zu Ibsens zutiefst einsamen Figuren: Rücksichtslos

und zerstörerisch, besticht er doch durch seine unbedingte Sehnsucht

nach dem authentischen Ausdruck seiner Wünsche und seines Selbst. Henrik

Ibsen (1828 – 1906) gehört nach William Shakespeare zu den meistgespielten

Dramatikern der Theaterliteratur. Schonungslos genau analysiert er in

seinen Dramen die Doppelmoral hinter den bürgerlichen Fassaden und die

Verunsicherung seiner Figuren im Angesicht sich wandelnder Weltanschauungen.

Regie Stefan Bachmann

Bühne Simeon Meier

Kostüme Annabelle Witt

Musik Max Küng

Die Geschichte eines kleinen, unbedeutenden Stammes, in einem verlassenen

Landstrich irgendwo zwischen dem Mittelmeer und Mesopotamien ansässig,

vor ungefähr 4000 Jahren in der Bronzezeit. Wir erleben die Vertreibung

der ersten Menschen aus dem Garten Eden, den ersten Mord und die erste

Naturkatastrophe. Wir hören von der Geschichte Abrahams, dem Gott

ungezählte Nachkommen verspricht – und den er auffordert, seinen einzigen

Sohn zu opfern. Da ist Jakob, der sich vom Vater das Erstgeburtsrecht

erschwindelt und am Jabbok mit Gott ringt, während Josef, sein Sohn, später

von den Brüdern verstossen und als Sklave nach Ägypten verkauft wird, wo

er Karriere am Hof des Pharaos macht …

Kein anderer Text hat eine grössere und längere Wirkung entfaltet als das erste

Buch Mose, die Genesis. Drei Weltreligionen bekennen sich zu ihm: Judentum,

Islam und die Christenheit. Die Hälfte aller Menschen erkennt in den Geschichten

von Abraham, Jakob und Josef nicht nur die Offenbarung Gottes, sondern auch

die Wurzeln ihrer Kultur.

Die Genesis, die Schöpfungsgeschichte, ist Theater im ursprünglichen Sinn. Ein

Volk erkundet die Beziehung zu seinem Schöpfer, zum Regisseur des grossen

Welttheaters. Noch ist vieles offen, undefiniert, Versuch und Irrtum bestimmen

das Geschick. Es wird probiert und wieder verworfen, doch mit der Zeit

verdeutlichen sich die Regeln, nach denen gelebt, geliebt und gebetet werden

soll – und die grosse Halle im Schiffbau wird zum Schauplatz des grössten

Epos der Weltgeschichte.

Schiffbau/Halle

Barbara Frey ist seit 2009 Intendantin des Schauspielhauses Zürich. In diesen

Jahren inszenierte sie Werke von William Shakespeare, Georg Büchner, Anton

Tschechow, Euripides, Edgar Allan Poe, Marieluise Fleisser, Lukas Bärfuss,

Pierre Carlet de Marivaux und Friedrich Schiller. Nach „John Gabriel Borkman“

(Schauspielhaus Zürich, 2005) ist „Baumeister Solness“ ihre zweite

Auseinandersetzung mit Henrik Ibsen.

Der Regisseur Stefan Bachmann, geboren 1966 in Zürich, hat am Schauspielhaus

Zürich zuletzt das Singspiel „Geri“ aus der Feder von Stephan Eicher und

Martin Suter inszeniert. Zuvor war im Pfauen „Martin Salander“ nach Gottfried

Keller in einer Fassung von Thomas Jonigk zu sehen. Stefan Bachmann

arbeitet regelmässig am Burgtheater Wien; mit der Spielzeit 2013/2014 wird er

Intendant am Schauspiel Köln.

Unterstützt von Swiss Re

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Premiere 20. September 2012

Premieren ab 27. September 2012

Messer in Hennen

Heidis Alptraum

von David Harrower

Ein assoziatives Alpenexperiment in fünf Folgen

Schiffbau/Box

Regie Heike M. Goetze

Bühne Bettina Meyer

Kostüme Inge Gill Klossner, Heike M. Goetze

Choreographie Salome Schneebeli

In einem Dorf, in dem Gerüchte und Aberglauben die Atmosphäre vorgeben, in

einer vagen Zeitlosigkeit: Kein Ort für grosse Fragen, denn die Antworten

stehen fest. Der Pflüger William liebt seine Pferde, bestellt sein Feld und hat

eine junge unschuldige Frau, die noch aus tiefster Seele glaubt: „Es ist Gott, der

alle Dinge in den Kopf tut, und er ist es auch, der sie wieder rausnimmt.“ Für

ihre kindlichen Fragen erfährt sie wenig Verständnis: „Bleib bei dem, was du

weisst. Nicht stehen und gucken. Das Dorf sieht es und redet. Du kennst das

Dorf.“ Man weiss es nicht besser. Oder will man ihr den Blick über den letzten

Acker hinaus nicht zugestehen? Doch die junge Frau begegnet dem Müller

Gilbert Horn, der ihr mit seinem selbstreflektierten Schreiben eine ganz neue

Sicht auf sich und die Welt ermöglicht – der biblische Sündenfall beginnt von

vorn. Ihr früherer Hass auf den Müller, der in der kollektiven Ablehnung auf den

Aussenseiter begründet liegt, verwandelt sich in Faszination und Lust: Ein

Kuss, ein Mord und die Erkenntnis, dass es der Mensch ist, der sich selbst aus

der Unmündigkeit führt und den Dingen ihre Bedeutung gibt. „Ich muss nur die

Namen hineinstossen in das, was da ist, so wie ich mein Messer in den Magen

einer Henne stosse.“

David Harrower, 1966 in Edinburgh geboren, lebt heute in Glasgow. „Messer in

Hennen“ ist sein erstes Theaterstück und wurde 1995 in Edinburgh uraufgeführt.

Die Sprache seiner Figuren ist sowohl Mittel der Gewaltausübung als auch

der Selbstbestimmung. Hinter den scheinbar einfachen, doch zupackend offenen

Sätzen öffnet sich eine philosophische Welt von Ein- und Vieldeutigkeiten, die

die Vertreibung aus dem Paradies des Unwissens vorführt.

Heike M. Goetze, 1978 in Osnabrück geboren, studierte Regie an der

Zürcher Hochschule der Künste. Für ihre Diplominszenierung von Juli Zehs

Text „Spieltrieb“ gewann sie 2008 den Preis der Körber-Stiftung als beste

Nachwuchsregisseurin. Mit ihrer hiesigen Arbeit „Stiller“ nach dem Roman

von Max Frisch wurde sie 2011 zum Festival „Radikal jung“ nach München

eingeladen. In der Spielzeit 2011/12 inszenierte sie am Schauspielhaus

Zürich „Volksvernichtung oder Meine Leber ist sinnlos“ von Werner Schwab.

Konzept Meike Sasse, Hannes Weiler

Regie Hannes Weiler

Bühne Lisa Dässler

Kooperation mit der ZHdK, Departement Darstellende Künste und Film

Das Heidi ist weltberühmt. Heidi ist die Schweiz und die Schweiz ist Heidi.

Heidi ist ein Traum von etwas, das es heute nicht mehr gibt oder so nie

gab. Heidi ist Frohsinn, Idyll und Alpenglühen. Heidi ist aber auch ein leicht

verführbares, psychisch labiles Mädchen, umgeben von zerrütteten

Biographien, Krankheit, Armut und intoleranten Strukturen. Durchbricht man

nämlich das Modell Heidi, kommt Abgründiges zutage: Vom Menschenfeind

Alm-Öhi erzählt man zum Beispiel, er habe sein Erbe verspielt, sei nach

Neapel zum Militär gegangen, dann aber desertiert, weil er jemanden beim

Handel erschlagen habe, um schliesslich mit einem halbwüchsigen Jungen

zurückzukehren: Heidis Vater Tobias. Dieser wird beim Hausbau von einem

Balken erschlagen. Heidis Mutter, die ohnehin manchmal so „eigene Zustände“

hatte, stirbt vor Entsetzen und Leid. Heidi ist ein Problemfall. Heidi ist nix

für Kinder. – Ein Mythos, der danach schreit, neu erzählt zu werden!

Zusammen mit Schauspielstudenten der Zürcher Hochschule der Künste

untersucht Hannes Weiler das Potential des Heidi-Stoffes auf Bruchstellen im

alpinen Mythos. Fünf Wochen lang jeden Donnerstag eine Premiere – in

jeder Folge gibt es neue exklusive Wahrheiten und Unwahrheiten aus Heidis

Welt zu erleben. Ausschank vor, während und nach der Vorstellung.

Hannes Weiler, 1981 in Stuttgart geboren, realisierte nach seinem Studium der

Literaturwissenschaften und Philosophie in Berlin zahlreiche Projekte in der

Freien Szene. Als Regieassistent war er am Deutschen Theater Berlin tätig, wo

er in der Box seine Fassung von Michail Bulgakows Groteske „Teufelei“ auf die

Bühne brachte. 2009 wechselte er ans Schauspielhaus Zürich und assistierte

u.a. Barbara Frey, René Pollesch, Stefan Pucher und Frank Castorf. Als

Regisseur verwirklichte er in der Zeit das Theater-Video-Projekt „Vanina Vanini“

(2010) und seine Adaption von „Rot und Schwarz“ nach dem Roman von

Stendhal (2011). Seit der Spielzeit 2011/2012 ist Hannes Weiler freier Regisseur.

Pfauen/Kammer

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Premiere 29. September 2012

Premiere 27. Oktober 2012

Pfauen

Die heilige Johanna

der Schlachthöfe

von Bertolt Brecht

Regie Sebastian Baumgarten

Bühnenbild Thilo Reuther

Kostüme Jana Findeklee, Joki Tewes

Video Stefan Bischoff

Börsenspekulationen prägen das Geschehen an Chicagos Viehbörse. Der

Fleischkönig Pierpont Mauler, der durch Insidertipps die Börse kontrolliert und

dadurch den Markt künstlich zu regulieren vermag, spielt mit dem Gedanken,

sich aus dem „blutigen“ Geschäft zurückzuziehen. Um für seine Anteile einen

angemessenen Preis zu erzielen, will er zunächst aber seinen Konkurrenten

Lennox niederringen – mit fatalen Folgen für die Arbeiter der Fleischfabriken.

Johanna Dark, eine Heilsarmeesoldatin der „Schwarzen Strohhüte“ macht

sich auf, den entlassenen und hungernden Arbeitern zu helfen und wendet

sich schliesslich an Mauler. Dieser will sie von der Schlechtigkeit der Armen

überzeugen – doch Johanna glaubt an das Gute in jedem Menschen und

erkennt in der Armut der Arbeiter den Grund allen Unglücks. Als sich kurze Zeit

später das Blatt an der Börse wieder wendet und Mauler durch Niedriglöhne

seine Monopolstellung am Fleischmarkt zu festigen sucht, bahnt sich ein

Generalstreik der Arbeiter an. Johanna solidarisiert sich mit ihnen – doch sie

vermag die Katastrophe nicht zu verhindern.

Bertolt Brecht schrieb „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ 1929/30 zur Zeit

der Massenarbeitslosigkeit und vor dem Hintergrund der Weltwirtschaftskrise,

wobei ihm Friedrich Schillers „Die Jungfrau von Orléans“ als Vorbild und

Reibungsfläche diente und auch seine intensive Beschäftigung mit Karl Marx’

„Das Kapital“ in seine Überlegungen zum Stück mit einfloss. Der Text wurde

1932 in einer gekürzten Hörspielfassung von Radio Berlin ausgestrahlt, zur

Uraufführung am Schauspielhaus Hamburg kam es aufgrund der politischen

Situation erst 1959, drei Jahre nach Brechts Tod.

Sebastian Baumgarten, 1969 in Ostberlin geboren, stellte sich in der Saison

2010/11 mit Eugène Labiches „Die Affäre Rue de Lourcine“ erstmals am

Schauspielhaus Zürich vor. Seit etlichen Jahren ist er als Grenzgänger zwischen

den grossen Schauspiel- und Opernhäusern unterwegs. Zuletzt inszenierte er

Bizets „Carmen“ an der Komischen Oper Berlin, Sartres „Das Spiel ist aus“

am Staatstheater Stuttgart sowie Schillers „Die Räuber“ am Staatsschauspiel

Dresden.

Wie es euch gefällt

von William Shakespeare

Regie Sebastian Nübling

Bühne und Kostüme Muriel Gerstner

Musik Lars Wittershagen

Am Anfang steht die korrupte Welt des Hofes, am Ende ein Fest der Liebe und

Versöhnung – dazwischen liegt Shakespeares berühmter Wald von Arden,

in dem seine Liebenden, Ziegenmädchen und Hofleute einander verführen und

verschmähen, miteinander philosophieren und streiten, sich selbst verlieren

und wiederfinden. – Herzog Frederick führt ein Regime der Willkür und Gewalt.

Als er seine Nichte Rosalind verbannt, verkleidet sie sich als Mann und flieht

gemeinsam mit Fredericks Tochter Celia in den Wald von Arden. Dort treffen

die beiden auf Orlando, ebenfalls auf der Flucht. Er und Rosalind kennen

sich bereits und sind seit ihrem ersten Treffen unsterblich ineinander verliebt.

Aber statt sich Orlando erkennen zu geben, behält Rosalind im wahrsten

Sinne des Wortes die Hosen an: Als Ganymed beginnt sie ein provozierendes

Spiel mit Orlando, mit dem sie sich erotische Wortgefechte liefert und

zweideutige Rollenspiele inszeniert ...

„Wie es euch gefällt“ (1599) gehört zu den meistgespielten Komödien William

Shakespeares. Alle Themen des grossen Dramatikers sind auf meisterhafte

Weise miteinander verwoben: Mit seiner wohl souveränsten Heldin Rosalind

stellt Shakespeare Fragen nach der Flüchtigkeit menschlicher Identität und

menschlichen Begehrens, den Offenbarungen und Verfehlungen der Liebe und

der Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies. Mit unvergleichlichem Wortwitz

lässt er seine Figuren das Spiel mit den Identitäten spielen, aus dem das

menschliche Leben besteht: „All the world’s a stage, / And all the men and

women merely players“, so der Melancholiker Jacques, der am Ende als

einziger den Wald der Rückkehr an den Hof vorzieht.

Sebastian Nübling, 1960 in Lörrach geboren, inszenierte in den letzten Jahren

u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg,

am jungen theater basel und am Schauspielhaus Zürich. Hier waren von

ihm zuletzt „S A N D“, „Ödipus und seine Kinder“ und „Der Revisor“ zu sehen.

Seine Arbeiten, die oft in Zusammenarbeit mit der Bühnenbildnerin Muriel

Gerstner und dem Musiker Lars Wittershagen entstehen, wurden mehrfach mit

Preisen ausgezeichnet und zum Berliner Theatertreffen eingeladen.

Pfauen

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Premiere 3. November 2012

Premiere 18. November 2012

Der Steppenwolf

Pünktchen & Anton

Schiffbau/Box

nach Hermann Hesse

Regie Bastian Kraft

Bühne Simeon Meier

Kostüme Inga Timm

Musik Arthur Fussy

Der 48-jährige Harry Haller leidet unter der Zerrissenheit seiner Persönlichkeit:

Einerseits sehnt er sich nach kleinbürgerlicher Harmonie und der Sicherheit

gesellschaftlicher Anpassung, deren Begrenztheit er intellektuell verachtet.

Andererseits greifen Hallers zerstörerische und chaotische Anteile immer mehr

Raum, lassen ihn vereinsamen und das Leben zunehmend als sinnlos

begreifen. Er vergleicht sich mit einem heimatlosen Steppenwolf, „ein den

Bürgern überlegenes Genie“, der dem Menschen entgegensteht wie der Geist

dem Trieb. Erschöpft vom vergeblichen Kampf, dem Chaos mit sinnhafter

Erkenntnis zu entwachsen, seine wölfische und seine menschliche Seite zu

vereinigen und eins mit sich zu werden, bewegt er sich am Rande des

Selbstmordes. Schliesslich trifft er auf die Gelegenheitsprostituierte Hermine

und gelangt mit ihr in das „Magische Theater“ ... In einer oszillierenden

Mischung aus Traum, Vision und Phantasie beschreibt Hermann Hesse die

abgründige und radikale Reise seines Alter Egos Harry Haller ins Innere

seines Ichs.

Hermann Hesses 1927 erschienener Roman „Der Steppenwolf“ ist bis heute

ein Weltbestseller. Der Roman zeichnet die seelische Not eines gespaltenen

Menschen, der sich gleichzeitig als Tier und als Geistwesen empfindet.

Die europäische wie die amerikanische Jugendbewegung der 60er-Jahre fand

im „Steppenwolf“ und in seiner Stilisierung des einsamen und verkannten

Künstler-Ichs Identifikationsmuster für ihren Protest gegen das Establishment.

Der Regisseur Bastian Kraft, 1980 in Göppingen geboren, studierte Angewandte

Theaterwissenschaft in Giessen. Er inszenierte u.a. am Deutschen Theater

Berlin, am Schauspielhaus Wien, am Münchner Volkstheater und am Schauspiel

Frankfurt und hat immer wieder Romanadaptionen auf die Bühne gebracht.

So z.B. Franz Kafkas „Amerika“, Helene Hegemanns „Axolotl Roadkill“, Virginia

Woolfs „Orlando“ am Thalia Theater Hamburg oder Oscar Wildes „Das Bildnis

des Dorian Gray“ am Burgtheater Wien. Dem Zürcher Publikum stellt er sich mit

„Der Steppenwolf“ erstmalig vor.

nach Erich Kästner

Familienstück ab 6 Jahren

Regie Philippe Besson

Bühne und Kostüme Henrike Engel

Pünktchen lebt in einer wohlhabenden Familie. Für die Anforderungen des

Alltags wie Essen, Kleidung und Unterhaltung ist immer jemand zur Stelle.

Ihre Eltern sieht sie so gut wie nie, sie sind mit anderem beschäftigt. Kein

Wunder, dass das Mädchen aus dieser Langeweile flüchtet. Das Au-pair-

Mädchen verschafft ihr Zugang zu einer ihr bisher unbekannten Welt. In

zwielichtigem Milieu lernt sie Anton kennen. Für ihn ist diese Welt aber kein

Abenteuer, sondern bitterer Ernst. Seine Mutter ist krank und der Junge

hat den Druck, Ernährer der Familie zu sein, als Herausforderung angenommen.

Pünktchen und Anton leben in verschiedenen Welten. Sie wollen aber

füreinander da sein. Darüber entwickelt sich eine Freundschaft, in der die

Unterschiede zwischen den beiden Kindern erst so richtig aufbrechen.

Beim anderen ist so vieles neu und ungewohnt.

Bevor im Schauspielhaus Zürich Erich Kästners 1931 geschriebene Geschichte

über Freundschaft, Armut, Reichtum und Mut zu sehen ist, wird ein Blick auf

die Nöte, Ängste und Sehnsüchte der Menschen in Zürich geworfen. In Bezug

auf eine Welt mit wachsenden sozialen Ungerechtigkeiten und Widersprüchen

finden die Erfahrungen Eingang in die Geschichte über Beziehungen zwischen

Kindern und deren Eltern und über Verantwortung.

Philippe Besson, 1962 in Berlin geboren, war Oberspielleiter am Theater Ulm,

arbeitete als freier Regisseur, u.a. am Schauspielhaus Zürich, bis er von

1999 bis 2007 die Leitung der Kinder- und Jugendtheatersparte am Hans Otto

Theater Potsdam übernahm. Seitdem gastiert er als Regisseur am Grips

Theater Berlin, am Theater Junge Generation Dresden und am Hans Otto

Theater Potsdam. 2010 inszenierte er im Pfauen „Dornröschen oder Das

Märchen vom Erwachen“ von Katharina Schlender nach den Brüdern Grimm.

Seine Inszenierung „Der Hund mit dem gelben Herzen oder Die Geschichte

vom Gegenteil“ von Jutta Richter ist als Wiederaufnahme aus der letzten

Spielzeit im Januar 2013 in der Matchbox zu sehen.

Unterstützt von der Gesellschaft der Freunde des Schauspielhauses

Pfauen

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Premiere 8. Dezember 2012

Uraufführung Dezember 2012

Kinder der Sonne

Macht es für euch!

von Maxim Gorki

von René Pollesch

Regie Daniela Löffner

Bühne Claudia Kalinski

Kostüme Sabine Thoss

Regie René Pollesch

Bühne Chasper Bertschinger

Kostüme Svenja Gassen

Pfauen

1892. Im Haus des Biochemikers Protassow treffen sich Künstler, Wissenschaftler

und Intellektuelle, um an der Vision einer besseren Zukunft zu arbeiten,

während vor den Türen die Cholera grassiert. Protassow hat für seine

Forschungen sämtliche Ersparnisse aufgebraucht, sein Ziel ist die Erschaffung

eines „glücklichen und edlen Menschen“. Seine Frau Jelena fühlt sich

vernachlässigt und wird von dem Künstler Wagin umworben. Dessen

traumatisierte Schwester Lisa leidet unter Panikattacken und Lebensängsten.

Wiederkehrender Gast ist die wohlhabende Witwe Melanija, die Protassow bis

zur Selbsterniedrigung anbetet, während der Tierarzt Tschepurnoj Lisa

anhimmelt. Das alte Kindermädchen der Familie, Antonowna, lebt noch ganz in

der feudalen Vergangenheit. Schliesslich der Hausmeister Jegor, der seine Frau

verprügelt, exzessiv trinkt und zu Gewaltausbrüchen neigt. Von ihren Affekten,

Sehnsüchten und unfreiwillig komischen Neurosen besessen, existieren

diese „Kinder der Sonne“ abgeschottet von der gesellschaftlichen Realität der

arbeitenden Klasse wie auf einem fernen Stern, in einer längst vergangenen

Zeit, in der jeder Gedanke an eine bessere Welt, an ein sinnerfülltes Leben zum

Hirngespinst verkommen ist.

Maxim Gorki (1868–1936) beschreibt in „Kinder der Sonne“ die Unfähigkeit und

Passivität einer selbsternannten „Intelligenzija“. Er schrieb das Stück 1905 im

Angesicht der ersten Russischen Revolution in der Peter-Paul-Festung, in der er

wegen seiner Teilnahme an Protesten gegen die Militäraktion des „Petersburger

Blutsonntags“ inhaftiert war.

Die Regisseurin Daniela Löffner, 1980 in Freiburg geboren, inszenierte am

Schauspielhaus Zürich „Das Versprechen“ nach dem Roman von Friedrich

Dürrenmatt, „Täter“ von Thomas Jonigk sowie „Im Wald ist man nicht verabredet“

von Anne Nather. Mit ihren Inszenierungen gastierte sie auf mehreren Festivals,

2011 war sie mit ihrer Inszenierung von Hermann Hesses „Demian“ für

den Theaterpreis „Faust“ nominiert. Sie ist Hausregisseurin am Staatstheater

Braunschweig und arbeitet u.a. am Deutschen Theater Berlin und am

Residenztheater in München.

„Die Welt ist vielleicht völlig unbrauchbar geworden für die Menschen. Dieser

Widerspruch, lange leben zu wollen und gleichzeitig intensiv, muss mit dem

Verlust des Gebrauchswerts zu tun haben. Weisst du, du fällst über mich her,

und du kannst mich gar nicht gebrauchen. Und ich denke, die Welt teilt sich

in zwei Lager, die, die sich nehmen, was sie wollen und es krachen lassen,

und das ist der Tod, und die, die es nicht tun. Richtig? Und dann ist die Frage,

heule ich den ganzen Tag, weil du mich verlassen hast oder weil ich dich

einfach nie gebrauchen konnte, weil der Gebrauchswert von dem hier

verschwunden ist, von der Liebe zum Beispiel. Wir haben keinen Zugang zum

Gebrauch. Wenn du nach einem Kuss, den du mir gibst, hinterher noch verliebt

kuckst, das ist das, womit ich nichts anfangen kann. Das ist nicht das Leben,

das ist der Tod. Das ist die unmenschliche Gewalt des Kapitals. Die

Herauspressung des Mehrwertes. Warum ist für viele im Betrieb mehr los als

zu Hause, wo eine Couch wartet, die nicht benutzt werden kann. Und ein

Partner auf der Couch, der auch nicht benutzt werden kann.“ (René Pollesch)

Der Autor und Regisseur René Pollesch, 1962 in Friedberg/Hessen geboren,

arbeitete nach seinem Studium der Angewandten Theaterwissenschaft in

Giessen mit eigenem Ensemble. Von 2001 bis 2007 war er künstlerischer Leiter

des Praters der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, wo u.a. seine Trilogie

„Stadt als Beute“, „Insourcing des Zuhause. Menschen in Scheisshotels“

und „Sex“ entstand. Als Regisseur seiner eigenen Stücke arbeitet er u.a. an

der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, an den Münchner

Kammerspielen, am Burgtheater Wien, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg

und am Schauspielhaus Zürich. Pollesch hat mit seinen Texten und

Inszenierungen eine eigene Theatersprache geschaffen, für die er mehrfach

ausgezeichnet wurde, zuletzt mit dem Else Lasker-Schüler-Dramatikerpreis

(2012). Seine Inszenierungen wurden mehrfach zum Theatertreffen eingeladen,

zuletzt „Kill your Darlings! Streets of Berladelphia“ (2012). Am Schauspielhaus

Zürich waren bisher seine Arbeiten „Calvinismus Klein“ (2009) sowie „Fahrende

Frauen“ (2011) zu sehen.

Schiffbau/Box

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Premiere Januar 2013

Premiere 17. Januar 2013

Elektra

Der Menschenfeind

von Sophokles / Hugo von Hofmannsthal

von Molière

Schiffbau/Halle

Regie Karin Henkel

Rache ist der einzige Gedanke, der die mykenische Königstocher Elektra

am Leben hält. Sie kann nicht verwinden, dass ihre Mutter Klytaimnestra und

deren Liebhaber Aigisthos ihren Vater Agamemnon ermordet und seitdem

die staatliche Macht an sich gerissen haben. Unfähig, alleine gegen das

selbsternannte Herrscherpaar vorzugehen, versucht Elektra ihre Schwester

Chrysothemis als Komplizin zu gewinnen, doch diese lehnt es ab, sich an

den Mordplänen zu beteiligen. So ruhen Elektras Hoffnungen einzig auf ihrem

im Ausland befindlichen Bruder Orest, mit dem sie die gewaltige Rache

schliesslich vollendet.

Die Familie als Mikrokosmos politischer Systeme und Spiegel der hierarchischen

Sozialgesellschaft: Der „Elektra“-Stoff von Sophokles (496 – 406 v. Chr.)

ist zeitlos und hat Dichter wie Eugene O’Neill, Gerhart Hauptmann und Jean

Giraudoux zur Bearbeitung inspiriert, wobei die Version Hugo von Hofmannsthals

(und die Vertonung seines Theaterstücks durch Richard Strauss) sicher

eine der bedeutendsten ist. Im Zentrum seiner „Elektra“ stehen Trauer und

Schmerz der Titelheldin, die – von ihrer Umwelt isoliert – traumatisiert

um die Ermordung ihres Vaters kreist. Der Autor war sich bewusst, dass sein

Bild der Antike vornehmlich Projektionscharakter hatte. 1928 schrieb er in

einem Brief: „Das Verhältnis meiner Elektra zur Sophokleischen Gestaltung

des Stoffes ist ein sehr freies. (...) Mir sind diese antiken Gestalten ewige

Gefässe, in die immer neue Dichtergenerationen einen neuen seelischen

Inhalt füllen.“ An Elektras persönlichem Schicksal und ihrer psychologischen

Schädigung vergegenwärtigen sich Fragen der menschlichen Zivilisation

insgesamt: Gibt es ein menschliches Recht auf Rache? Kann das Recht, die

Gerichtsbarkeit, wirklich Recht schaffen? Und ist der Mensch der Moderne

über Analyse bzw. Psychologie fassbar oder ist er unfähig, seinen eigenen

Idealen von Feingeistigkeit und sozialem Miteinander gerecht zu werden?

Karin Henkel, geboren 1970 in Köln, debütierte 1995 am Burgtheater Wien mit

Schillers „Kabale und Liebe“. Drei ihrer Arbeiten wurden zum Berliner

Theatertreffen eingeladen: Anton Tschechows „Platonow“ (Staatstheater

Stuttgart) und „Der Kirschgarten“ (Schauspiel Köln) sowie Shakespeares

„Macbeth“ (Münchner Kammerspiele). Am Schauspielhaus Zürich inszenierte

Karin Henkel zuletzt „Geschichten aus dem Wiener Wald“ von Ödön von

Horváth. Ausserdem waren „Viel Lärm um nichts“ von William Shakespeare

sowie „Alkestis“ von Euripides von ihr zu sehen.

Regie Barbara Frey

Bühne Bettina Meyer

Kostüme Esther Geremus

Falsche Anteilnahme, geheuchelte Gefühle, gelogenes Lob – der

Menschenfeind Alceste hasst die Umgangsformen der oberen Zehntausend,

denen er angehört. Zielgerichtet, schonungslos und wirkungsbewusst macht er

sich unbeliebt bei Freund und Feind, wenn nur das, was er sagt und tut, der

Wahrheit dient. Alcestes moralische und erzieherische Ansprüche sind hoch

und so ist er ein Aussenseiter inmitten derer, welche die Kunst der Diplomatie

und Lüge perfekt und routiniert beherrschen, weil genau diese ihr Überleben

garantiert. In seinem Kopf konstruiert sich Alceste eine Welt, in der nur

lebensberechtigt ist, wer weder Verstellung noch Eitelkeit kennt und das sind

genau genommen nur zwei: nämlich er selbst und die schöne Célimène, die er

liebt und von der er, der Menschenverächter und -verbesserer, sich allzu

bereitwillig korrumpieren lässt. Sein Traum von einer bedingungslos ehrlichen

Welt ohne Kompromisse muss unerfüllt bleiben und entlarvt Alceste in seinen

überzogenen Ansprüchen als masslos, lächerlich und unglaublich komisch.

Die philosophisch zeitlose Frage, wie viel Wahrheit zumutbar bzw. erträglich

ist und ob die Lüge nicht Makel, sondern wesenhafter und vitaler Bestandteil

des gesellschaftlichen Lebens ist, wird bei Molière zum Stoff für eine Komödie.

Molière selbst spielte 1666 bei der Uraufführung von „Le misanthrope“ im Pariser

Palais Royal die Rolle des Alceste. Angesichts des starren Hofzeremoniells der

damaligen Zeit, in dem jedem seine Rolle zugewiesen war und Individualität

wenig Raum hatte, ist Alcestes bzw. Molières Forderung nach bedingungsloser

Offenheit mutig zu nennen.

Für die Regisseurin Barbara Frey stellt „Der Menschenfeind“ die erste

Auseinandersetzung mit dem 1622 geborenen Autor Molière dar. Seine

Charakterkomödien (u.a. „Tartuffe“, „Der eingebildete Kranke“, „Der Geizige“,

„Die Schule der Frauen“) sind von den internationalen Theaterspielplänen

nicht wegzudenken.

Unterstützt von Credit Suisse

Pfauen

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Premiere Februar 2013

Premiere Februar 2013

Die Geschichte von

Kaspar Hauser

Die Katze auf dem

heissen Blechdach

Textfassung von Carola Dürr

von Tennessee Williams

Schiffbau/Box

Regie und Bühne Alvis Hermanis

Kostüme Eva Dessecker

Musik Jekabs Nimanis

Als am Pfingstmontag des Jahres 1828 in Nürnberg ein unbekannter, unbeholfen

gehender, etwa 17-jähriger Knabe auftaucht, der sich kaum verständlich machen

kann, ahnt noch niemand, dass damit einer der geheimnisvollsten und bis

heute sagenumwobensten Kriminalfälle seinen Anfang nimmt. Mühsam malt er,

der Unbehauste, von dem keiner weiss, woher er kommt, den Namen „Kaspar

Hauser“ auf ein Blatt Papier – ein Name, der ab diesem Moment für jenen

jahrelang einsam eingekerkerten Jungen steht, der ohne gesellschaftliche

Anbindung bei Brot und Wasser aufwächst und erst in Freiheit wieder sprachliche

und handwerkliche Fähigkeiten erlangt. Als er fünf Jahre später an den Folgen

eines auf ihn verübten Attentats stirbt, nehmen die Spekulationen über seine

Herkunft kein Ende und dauern bis heute an. Kaspar Hauser – ein badischer

Erbprinz, der aus dem Weg geräumt werden musste (eine Theorie, die heute

allerdings widerlegt scheint)? Oder doch ein Betrüger und Hochstapler, der alle

Welt hinters Licht geführt hat? Die Sprachlosigkeit des Findlings, seine

Identitätsfindung, sein schrittweises Ankommen in der Zivilisation – kaum eine

andere historische Gestalt hat nicht nur Wissenschaftler und Kriminalisten,

sondern auch Musiker, bildende Künstler und Dichter – u.a. Georg Trakl, Paul

Verlaine, Peter Handke – fasziniert. Nun widmet sich der lettische Regisseur

Alvis Hermanis dem Phänomen Kaspar Hauser in einem Theaterabend.

Alvis Hermanis, 1965 in Riga geboren, leitet seit 1997 das Neue Theater Riga,

ein zeitgenössisches Repertoiretheater. Seit einigen Jahren inszeniert er auch

ausserhalb Lettlands, u.a. bei den Salzburger Festspielen, am Burgtheater

Wien, an den Münchner Kammerspielen und an der Schaubühne Berlin. Viele

seiner Inszenierungen werden auf internationalen Festivals gezeigt. 2010 erhielt

er den Nestroy-Theaterpreis für die beste Regie, seine Wiener Inszenierung

„Platonow“ wurde zum Theatertreffen 2012 nach Berlin eingeladen. Am

Schauspielhaus Zürich inszenierte er „Brennende Finsternis“, „Väter“ und

zuletzt „Der Idiot. Anfang des Romans“ (2008).

Regie Stefan Pucher

Bühne Barbara Ehnes

Niemand will Big Daddy, das schwerreiche und unheilbar krebskranke

Familienoberhaupt, über seinen bevorstehenden Tod informieren und doch

spekulieren fast alle darauf, ihn schon bald zu beerben. Anlässlich seines

Geburtstages sind angereist: Brick und Maggie, Gooper und Mae. Big Daddys

Sohn Brick ist ein Trinker und seit dem Tod seines homosexuellen Freundes

Skipper von seiner Ehefrau Maggie abgestossen. Doch sie besteht eisern auf

ihrer Liebe, die sie mit einer Schwangerschaft krönen will. Bricks Bruder

Gooper, trotz seines unterwürfigen Gehorsams vom Vater ungeliebt, eröffnet

schliesslich mit seiner Frau Mae und ihren Kindern, den „halslosen Ungeheuern“,

den Kampf um das Erbe, in dessen Rahmen die Familiengemeinschaft sich

als das entlarvt, was sie ist: eine Ansammlung von einsamen und verlogenen

Menschen.

„Cat on a Hot Tin Roof“ wurde 1955 in New York von Elia Kazan uraufgeführt

und gehört bis heute zu den berühmtesten Werken Tennessee Williams’

(1911–1983), der für das Stück mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet wurde.

Der gleichnamige Film mit Elizabeth Taylor und Paul Newman von 1958 war

einer der grössten Kassenschlager seiner Zeit. „Der Vogel, den ich im

Netz dieses Stückes fangen möchte“, sagte Williams selbst, „ist nicht die

Lösung eines psychologischen Problems eines Einzelnen. Ich möchte den

Wahrheitsgehalt von Erlebnissen innerhalb einer Gruppe von Menschen

darstellen, jenes flackernde, umwölkte, schwer zu fassende – aber fieberhaft

mit Spannung geladene – Zusammenspiel lebendiger Wesen in der Gewitterwolke

einer gemeinsamen Krise.“

Stefan Pucher, 1965 in Giessen geboren, erarbeitete verschiedene Performance-

Projekte, so am TAT in Frankfurt am Main und mit der britischen Gruppe „Gob

Squad“. Er inszenierte u.a. am Theater Basel, am Deutschen Schauspielhaus

Hamburg, an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin, an den

Münchner Kammerspielen und am Schauspielhaus Zürich, wo er von 2000 bis

2004 unter Christoph Marthaler Hausregisseur war. Am Schauspielhaus Zürich

brachte Pucher 2010 „Tod eines Handlungsreisenden“ von Arthur Miller,

das 2011 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde, und in der Spielzeit

2011/12 „Endspiel“ von Samuel Beckett zur Premiere.

Pfauen

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Premiere März 2013

Uraufführung März 2013

Wilhelm Tell

Die Gottesanbeterin

von Friedrich Schiller

von Anna Papst

Pfauen

Regie und Bühne Dušan David Pařízek

Kostüme Kamila Polívková

Musik Roman Zach

Lebenshilfe wird gross geschrieben in Schillers Schauspiel aus dem Jahr 1804:

Der brave Mann denkt an sich selbst zuletzt; der kluge Mann baut vor; der

Starke ist am mächtigsten allein; dem Friedlichen gewährt man gern den Frieden;

ein jeder lebe still bei sich daheim; früh übt sich, wer ein Meister werden will;

die Axt im Haus erspart den Zimmermann; wer gar zu viel bedenkt, wird wenig

leisten; es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen

Nachbarn nicht gefällt.

Hinter der Sprachkulisse der guten Vorsätze wird sich allerdings nichts

geschenkt in der Innerschweiz. Die ausländische Ordnungsmacht findet beim

Bergvolk keine Akzeptanz und ihre Übergriffe werden von den Einheimischen

mit gleicher Münze erwidert. Einem Burgvogt wird beim Bade der Kopf

gespalten, weil er Ungebührliches von der Frau des Axtmörders verlangt haben

soll; einem Buben, der im Auftrag des Reichsvogts zwei Ochsen abziehen will,

werden die Finger gebrochen; und als der Reichsvogt von einem zweifachen

Familienvater verlangt, frisches Obst vom Kopf seines Sohnes zu schiessen,

fasst der Schütze den folgenreichen Entschluss, den Vogt umzubringen. In einer

hohlen Gasse geschieht dies schliesslich. Der eigenbrötlerische Jäger Wilhelm

Tell, der von sich sagen kann „Mir fehlt der Arm, wenn mir die Waffe fehlt“,

erschiesst seinen mächtigen Gegenspieler Gessler und wird als Freiheitsheld

und Landesretter gefeiert.

Rütlischwur und Apfelschuss dienen Schiller dazu, das Recht auf Tyrannenmord

zu diskutieren. Am mittelalterlichen Beispiel will das Drama zeigen, unter

welchen Umständen das Recht auf Freiheit höher einzuschätzen sei als das

Recht auf Leben und wann als „letztes Mittel“ das Schwert sprechen dürfe:

„Wenn der Gedrückte nirgends Recht kann finden, / Wenn unerträglich wird die

Last …“. Schillers ideologisches Schauspiel hat sich nicht nur als eines der

populärsten Dramen der Deutschen Klassik erwiesen, es ist auch selbst nicht

gefeit vor ideologisch-populistischer Vereinnahmung.

Dušan David Pařízek hat im Pfauen zuletzt Dramen von Goethe („Faust 1–3“)

und Kleist („Das Käthchen von Heilbronn“) inszeniert. Das Werk Friedrich

Schillers ist ihm nicht zuletzt durch Regiearbeiten am Schauspiel Köln

(„Die Räuber“) und am Deutschen Schauspielhaus Hamburg („Kabale und

Liebe“) vertraut.

Regie Jörg Schwahlen

Rita, eine junge Lehrerin, kämpft mit den üblichen Schwierigkeiten ihres Berufs:

Renitente Schüler, die sie provozieren, beleidigen und sich keinen Deut für

Bildung interessieren. Erfahrene Kollegen raten ihr, Disziplin und Ordnung

durchzusetzen und den Lehrplan zu erfüllen. Aber damit will Rita sich nicht

zufriedengeben. Es geht ihr um mehr. Sie hat keinen Beruf, sondern eine

Berufung. Denn sie hat Gott gesehen und seine Stimme gehört. Rita hat

Antworten auf die ewigen Fragen, woher wir kommen und welcher Sinn im

Leben zu finden ist. Und sie hat die Gabe, die Herzen der Menschen zu

erreichen. Rita heilt Kranke, tröstet Verzweifelte und öffnet Blinden die Augen.

Mit ihrer wachsenden Gemeinde lebt sie wie die ersten Christen in

Gütergemeinschaft; man teilt, was man hat und lebt ein Leben jenseits der

bürgerlichen Normen. Doch wird Rita immer mehr von ihren Visionen bedrängt.

Sie isst kaum, schläft selten – schliesslich kann sie ihren Alltag nicht mehr

bewältigen und muss ihre Arbeit in der Schule aufgeben. Die Ärzte sagen ihr,

sie sei krank. Was sie als göttliche Offenbarung betrachte, seien in Wahrheit

nur die Folgen einer psychischen Störung. Mit Hilfe von Medikamenten würden

diese Visionen verschwinden – damit aber auch das Göttliche, der Sinn, den

Rita im Leben gefunden hat. Wofür soll sich ein Mensch entscheiden: Für die

Tiefe der Erfahrung oder die Lebenstauglichkeit?

Anna Papst, 1984 in Zürich geboren, studierte Regie an der Zürcher

Hochschule der Künste. Ihr erstes Stück „Die Schläferinnen“ über die

Entwicklung zweier junger Frauen zu Selbstmordattentäterinnen wurde in

ihrer eigenen Regie am Theater Neumarkt uraufgeführt. Ihr Stück

„Die Gottesanbeterin“ ist ein Auftragswerk des Schauspielhauses Zürich.

Jörg Schwahlen, 1980 in Freiburg geboren, studierte Soziale Arbeit- und

Theaterpädagogik. Von 2006 bis 2009 war er Regieassistent am Jungen

Schauspielhaus Düsseldorf, dort entstanden auch seine ersten Inszenierungen –

„Aussetzer“ (2009) und „Ehrensache“ (2011) von Lutz Hübner. Anschliessend

wechselte er als Regieassistent ans Schauspielhaus Zürich. 2011 inszenierte

Schwahlen die Uraufführung von Lutz Hübners „Held Baltus“ am Grips Theater

Berlin und wurde damit zu den Mülheimer Theatertagen 2012 eingeladen.

Seine Inszenierung von „Faust. Wie viel Böses braucht ein Mensch?“ feierte im

Januar 2012 am Dschungel Wien Premiere.

Pfauen/Kammer

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Premiere April 2013

Premiere Mai 2013

Bekenntnisse des

Hochstaplers Felix Krull

Arm und Reich

Ein Theaterprojekt mit neuer Dramatik, internationalen Gastspielen

und Diskussionsveranstaltungen

Pfauen

nach dem Roman von Thomas Mann

Regie Lars-Ole Walburg

Bühne Robert Schweer

Felix – der Glückliche –, Sohn eines bankrotten Sektfabrikanten aus dem

Rheingau, der sich schon im Kinderwagen als Kaiser verehren lässt, löst

sich von seinem Elternhaus, um den Reichen, Schönen und Mächtigen genau

das vorzuspielen, was diese in ihm sehen wollen. Durch einen sorgsam

einstudierten epileptischen Anfall umgeht er den Wehrdienst und findet sich

schliesslich in Paris als Angestellter in einem grossen Hotel wieder, wo

er spielend die Damenwelt verführt. Das entscheidende Ereignis in Krulls

Leben schliesslich ist sein Existenztausch mit dem von Enterbung bedrohten

luxemburgischen Adligen Marquis de Venosta, mit dessen Papieren und

Vermögen versehen er eine Weltreise unternimmt ...

Mit „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ gelangen Thomas Mann

hinreissend amoralische Memoiren eines gerissenen Kriminellen und

Phantasten, der die gute Gesellschaft mit Leichtigkeit um den Finger wickelt

und sich so seinen Weg nach oben bahnt. Die Bekenntnisse, die 1954 als

„Der Memoiren erster Teil“ unvollendet erschienen, sind gleichermassen

Parodie auf den deutschen Bildungs- und Entwicklungsroman (insbesondere

auf Goethes „Dichtung und Wahrheit“) wie klassischer Schelmenroman.

Zu einer möglichen Fortsetzung von Felix Krulls Lebensweg äusserte sich

der 79-jährige Thomas Mann: „Wie, wenn der Roman weit offen stehen

bliebe? Es wäre kein Unglück meiner Meinung nach.“

Lars-Ole Walburg, 1965 in Rostock geboren, war ab 1998 als Chefdramaturg und

fester Regisseur am Theater Basel, von 2003 bis 2006 als Schauspieldirektor.

Er arbeitete als freier Regisseur u.a. an den Münchner Kammerspielen und am

Burgtheater Wien, bevor er 2009 Intendant am Schauspiel Hannover wurde.

Am Schauspielhaus Zürich inszenierte er Dürrenmatts „Die Panne“ sowie zuletzt

die Uraufführung von „Zwanzigtausend Seiten“ von Lukas Bärfuss.

Unterstützt von der Stiftung Corymbo

Konzept Lukas Bärfuss, Katja Hagedorn, Bettina Meyer

Regie Barbara Frey, Heike M. Goetze, Sebastian Nübling

Raum Bettina Meyer

Die Wahrnehmung, dass die Schere zwischen Arm und Reich in der Schweiz,

aber auch im internationalen Zusammenhang immer weiter aufgeht und die

soziale Ungleichheit unsere Gesellschaften vor eines der zentralen Probleme

der Zukunft stellt, ist schon fast zu einem Gemeinplatz geworden: Zürich, so

das Ergebnis jüngster Studien, ist die teuerste Stadt der Welt, gleichzeitig

gilt jede siebte Person in der Schweiz als armutsgefährdet. In Europa gehen

ganze Länder und mit ihnen menschliche Existenzen bankrott, während

andere an der Eurokrise immer reicher werden. Auch nach 250 000 Jahren

Zivilisationsgeschichte gibt es kaum eine Frage, die das menschliche

Zusammenleben mehr bestimmt als jene nach der Verteilung des Wohlstands.

Die ältesten Mythen kreisen um das Verhältnis von Macht und Ohnmacht,

um die Frage nach dem Wert des Glücks und wonach es sich im Leben zu

streben lohnt. Jenseits der Frage nach den Mechanismen der Umverteilung

berührt die Definition von Wohlstand aber auch die spirituelle Situation

des Menschen. In einer Welt, die Gott abgeschafft und den Kampf um das

Glück ganz ins Diesseits verlagert hat, wird die Frage nach einer gerechten

Ordnung drängender.

Drei Autoren schreiben Theaterstücke für das Schauspielhaus Zürich und

denken über das Verhältnis von Arm und Reich nach. Was ist ein reiches Leben,

wo beginnt die materielle, wo die geistige Armut? Worauf muss der Einzelne

verzichten, damit es seinem Nächsten besser geht? Wie ordnen wir unser

Zusammenleben, damit alle genug, niemand zu wenig oder zu viel besitzt? Zu

sehen sind drei Uraufführungen an einem Abend und in einem Raum, inszeniert

von Barbara Frey, Heike M. Goetze und Sebastian Nübling. Die Sichtweise

der deutschsprachigen Theaterschaffenden wird ergänzt durch internationale

Gastspiele. Wie sehen die Perspektiven griechischer, portugiesischer oder

russischer Theatermacher auf das Verhältnis von Arm und Reich aus, wie reiben

sie sich an den Überlegungen der deutschsprachigen Künstler? In Vorträgen

und Diskussionsveranstaltungen von und mit Philosophen, Ökonomen

und anderen Denkern werden die entstehenden Fragen theoretisch verfolgt.

Schiffbau/Box

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Schweizerische Erstaufführung Mai 2013

Schweizerische Erstaufführung Mai 2013

Schönes

Die Radiofamilie

von Jon Fosse

von Ingeborg Bachmann

Pfauen

Regie Werner Düggelin

Bühne Raimund Bauer

Sommerfrische am Fjord. Geir, Musiklehrer in der Stadt, macht dieses Jahr

Familienurlaub in seiner alten Heimat an der Küste. Er trifft einen Jugendfreund

wieder – Leif, mit dem er früher in einer Band gespielt hat. Für Geir ein Anlass,

zurückzudenken, wie unbeschwert damals alles war und wie anders die Dinge

sich entwickelt haben, obwohl er heute recht zufrieden ist. Und Geirs Frau

beginnt mit Leif heimlich eine Affäre – zum einen, weil es in dieser Einöde

sonst nicht viel zu tun gibt, zum anderen aber auch, weil Leif sie daran erinnert,

wie sie ihren Mann kennenlernte, wie lustig diese erste Zeit gemeinsam war

und wie eingefahren ihre Ehe mittlerweile ist. Parallel dazu bandelt ihre Tochter

mit einem Dorfjungen an. Unerfüllte Träume spiegeln sich in neuer Hoffnung,

intensiviert durch die schöne Landschaft, die die Gefühle endgültig verwirrt.

Jon Fosse, geboren 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund, lebt in

Bergen. Er gehört zu den meistgespielten europäischen Dramatikern. Seine

Stücke sind leise, unaufdringliche Texte, wortkarg und scheinbar ereignislos –

und doch passiert, jenseits der Grenze des Sagbaren, viel mit seinen Figuren.

Seine Sprache kommt mit einem Minimum an Vokabular aus, ist aufs

Notwendigste reduziert und zugleich hochmusikalisch. Wiederholungen und

beklemmende Pausen der Verlegenheit, des in sich Hineinhorchens bestimmen

den Ton und lassen die Sprache zum reimlosen Gedicht werden.

Werner Düggelin, 1929 im schwyzerischen Siebnen geboren, war einer der

ersten deutschsprachigen Regisseure, die u.a. Stücke von Samuel Beckett,

Eugène Ionesco und Albert Camus in deutscher Sprache inszenierten.

Von 1968 bis 1975 war Düggelin Künstlerischer Direktor des Theater Basel,

seitdem arbeitet er als freier Regisseur. In der Spielzeit 2010/11 inszenierte

er Ben Jonsons „Volpone“, wofür Düggelin 2010 der Nestroy-Preis für die

beste deutschsprachige Aufführung verliehen wurde. In der Spielzeit 2011/12

inszenierte Düggelin „Das Glas Wasser“ von Eugène Scribe. „Schönes“ ist

seine erste Begegnung mit Jon Fosse.

Regie Mélanie Huber

Bühne Nadia Schrader

Kostüme Ramona Müller

Die Florianis, eine Modellfamilie, die – bürgerlich und verschroben – Einblick

in das Alltagsleben der Mittelschicht im Nachkriegsösterreich bietet: Hans

Floriani, Oberlandesgerichtsrat, korrekt, pflichtbewusst und anständig, sieht

sich als tonangebendes Familienoberhaupt, wird jedoch von seinen Kindern

Helli und Wolferl um den Finger gewickelt. „Ich bin eine komische Figur in

meiner Familie“, beklagt er sich bei seiner scharfsinnigen Frau Vilma. Sie,

Generalstocher, „also ein bisserl etwas Höheres“ und für ein Hausfrauendasein

viel zu intelligent, ist in dieser Frage nicht gewillt, dem Herrn Gemahl zu

widersprechen. Dessen Antagonist, der Halbbruder Guido, war Nazi und einer

der ersten, die sich nach dem Krieg von der nationalsozialistischen Ideologie

distanzierten. Ein Phantast, der seinen Lebensunterhalt mit einer Hühnerfarm

verdient, während seine Frau Liesl ihren Mann meist erfolgreich daran hindert,

seine absurden Geschäftsideen umzusetzen. – Es ist eine typische Familie,

die imstande ist, das kleine und grosse Geschehen der Zeit mit einem Anflug

von Ironie widerzuspiegeln.

Ingeborg Bachmann (1926–1973), freie Schriftstellerin, Mitglied der „Gruppe 47“,

lebte in München, Zürich und Rom. Mit ihren Gedichten, Hörspielen, Libretti,

Essays und dem Romanzyklus „Todesarten“ zählt sie zu den bedeutenden

Autorinnen des 20. Jahrhunderts. Bachmann verfasste zwischen Februar 1952

und Juli 1953, während sie für den amerikanischen Besatzungssender Rot-

Weiss-Rot in Wien arbeitete, Skripte für die Radioseifenoper „Die Radiofamilie“.

Elf Folgen schrieb sie alleine, vier weitere in Zusammenarbeit mit zwei

Kollegen. Lange galten die von ihr verfassten Skripte als verloren, bis man sie

Ende der 90er-Jahre im Nachlass eines Sender-Kollegen wiederentdeckte.

Mélanie Huber, 1981 in Zürich geboren, studierte Filmregie und Drehbuch an der

Zürcher Hochschule der Künste. In ihrer Abschlussarbeit „Zwischen 2 und 6“

untersucht sie die Berührungspunkte zwischen Theater und Film und den Raum

dazwischen. Von 2009 bis 2011 war sie als Regieassistentin am Schauspielhaus

Zürich tätig, wo sie „Dunkel lockende Welt“ von Händl Klaus inszenierte.

In der Spielzeit 2011/12 realisierte sie „Kleist in Thun“ von Robert Walser am

Theater Stadelhofen.

Pfauen/Kammer

93

92


Extra

Extra

Fantastische Fahrten

Ein Lesezyklus von und mit Werner Morlang und Schauspielern des Ensembles

Während der Tourismus mit Attraktionen prahlt, die wie ein faules Ei dem

andern gleichen, bietet jedes Buch eine Terra incognita.

Die gesamte Literatur hat mit Reisen zu tun. Der Leser ist in seine Lektüre

vertieft und gelangt unversehens in Bereiche, die er gerade so noch nie

wahrgenommen hat. Je ruhiger die Umgebung, desto eher ist der lesewillige

Kopf bereit, in Fahrt zu kommen und die nötige zerebrale Beweglichkeit

aufzubringen.

Gastspiel

2012/13

Der griechische Satiriker Lukian trägt uns auf Adler- und Geierflügeln durch

den Weltraum, während wir bei Jules Verne an einer Expedition ins Erdinnere

teilnehmen. Der reiselustige Gulliver von Jonathan Swift macht uns mit

dem Relativitätsprinzip bekannt, indem er bei den Zwergen als urinierender

Feuerlöscher fungiert, um in der Folge missvergnügt die Brustwarzen der

Riesinnen zu schmücken. Wer möchte nicht dank des von Kurd Lasswitz

ausgeheckten Apparätchens den Mikrokosmos einer Seifenblase erkunden,

sofern er vor deren Platzen mit heiler Haut davonkommt? Oder die Gespräche

abgeschiedener Geistesgrössen belauschen, die Fritz Mauthner in seinem

Elysium versammelt? Selbst das sesshafte „Gehirntier“ Arno Schmidts kann

nicht umhin, immer wieder in fantastische Regionen abzutauchen.

Werner Morlangs literarische Streifzüge sind längst Kult. Wer eine der begehrten

Karten will, muss sich jeweils beeilen. Nach „Die erotische Kammer“, „Série

Noire“ und „Nachtmahrabtei“ darf man sich jetzt auf die vierte Expedition in die

weiten Gefilde der Weltliteratur freuen. Natürlich spätabends – und wie immer

ausgerüstet mit einem Glas edlen Hochprozentigem!

Kammer

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Tanz


Extra

Gastspiel 23. – 25. Januar 2013

Nachdenken über

unsere Zeit

Le Retour

Die Heimkehr

von Harold Pinter

Pfauen

Kammer

Reden, Diskussionen und Streitgespräche

Konzept Lukas Bärfuss

Das Theater ist ein Ort der Begegnung und der Auseinandersetzung. Es steht

in der Welt und in der Gegenwart; Theater befragt die Gesellschaft und wird von

dieser befragt: Es ist Spiegel, Verstärker und Echoraum unserer Widersprüche,

Konflikte, Hoffnungen und Utopien.

Nach der vielbeachteten Redenreihe „Warten auf die Revolution“, in deren

Rahmen eminente Stimmen wie Jeremy Rifkin, Saskia Sassen und Hans Küng

über den Wandel unserer Welt nachdachten; nach den politischen

Streitgesprächen „Wer hat das Sagen?“, bei denen streitbare Köpfe wie

Jean-Claude Juncker oder Christoph Blocher über das Verhältnis zwischen

Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft debattierten, wird das Schauspielhaus

Zürich auch in dieser Saison aktuelle gesellschaftspolitische Debatten

aufnehmen und sich in Diskussionen einmischen. Ein Ort, an dem kluge Köpfe

über brennende Fragen unserer Zeit nachdenken. Öffentlich und unmittelbar.

Im Austausch mit dem Publikum. Widersprüchlich, kontrovers und lebendig.

Weisse Flecken

Eine Gesprächsreihe über Grenzen

präsentiert von Lukas Bärfuss

Seit drei Jahren wird die Kammer im Pfauen einmal im Monat zum Grenzgebiet.

Das Sichere schwankt, das Gewisse wird brüchig und hinter dem Bekannten

tauchen unerforschte Gebiete auf. Im Gespräch mit seinen Gästen erkundet der

Schriftsteller Lukas Bärfuss die Grenzen unseres Wissens und des Bewusstseins –

in der ganzen Vielfalt des Lebens. So wurden zuletzt die unbewussten Affekte

im Sport und in der schweizerischen Europapolitik untersucht. Es gab

Gelegenheit, die verborgenen Mechanismen der Korruption zu studieren. Man

durfte in den grössten Dimensionen denken und den Rand des Universums

begehen. Während im Gespräch über die Gefahren und die Chancen der

Nanotechnologie der Weg hinab zu den kleinsten Teilchen der dinglichen

Welt ging.

Und die Reise geht weiter, auch in dieser Spielzeit. Überraschend, erhellend

und jenseits der Trampelpfade des alltäglichen Denkens. Für alle, die sich

nicht zufrieden geben mit einfachen Antworten. Und für jene, die das Fragen

nicht verlernt haben und neugierig geblieben sind. Denn Weisse Flecken gibt

es überall: in Politik, Wissenschaft und Kultur.

Regie Luc Bondy

Mit Bruno Ganz, Emmanuelle Seigner

In Koproduktion mit dem Théâtre de l’Odéon Paris

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Vier Männer in einer symbiotischen Wohngemeinschaft in einem verwahrlosten

Haus: Max, pensionierter Fleischermeister und verwitwet, zwei seiner drei

Söhne – Lenny, ein adretter Zuhälter, und Joey, der auf eine Zukunft als Boxer

hofft – sowie sein Bruder Sam, ein vermutlich homosexueller Privatchauffeur.

In diesem frauenlosen Haushalt zankt man sich um Trivialitäten, schlägt und

verträgt sich – man lebt eine Durchschnittsexistenz. Die unerwartete Heimkehr

von Max’ dritten Sohn, dem Philosophiedozenten Teddy, und seiner Frau Ruth

bringt das rüde Männergespann in Aufruhr. Dem unverhohlenen Begehren

und der sexuellen Aggressivität der Männer kann Teddy trotz seiner geistigen

Überlegenheit nichts entgegensetzen. Das Männer-Quartett plant, Ruth zur

Aufbesserung ihrer schmalen Haushaltskasse auf den Strich zu schicken –

obwohl über das ehemalige Aktmodell wie über eine Ware verfügt wird, scheint

diese nicht abgeneigt zu sein, in diesem Haus zu bleiben …

Bei allem Realismus entsteht eine irritierende, mitunter surreale Atmosphäre

der Rätselhaftigkeit, die „Die Heimkehr“ (1965) zu einem der erfolgreichsten

Stücke Harold Pinters machte. Seine aus dem Alltag geholten Banalitäten sind

in ihrer Wiederkehr und in ihrer Verflechtung streng komponiert und geben

seinen naturalistisch gezeichneten Menschen einen Zug ins Stilisierte – von

aussen geführte, zwanghafte Bewegungen von Marionetten.

Um den richtigen Umgang mit der Pinter’schen Kammermusik zu finden, hat

Luc Bondy eine neue Übersetzung bei Philippe Djian in Auftrag gegeben – einem

Meister, der den ganzen Spannungsbogen der Dialektik beherrscht – und

ein hervorragendes Ensemble zusammengestellt. Bruno Ganz spielt zum ersten

Mal eine Rolle auf Französisch.

Luc Bondy, 1948 in Zürich geboren, absolvierte eine Pantomimen-Ausbildung

an der Schule von Jacques Lecoq in Paris. Von 1974 bis 1976 war er

Hausregisseur am Schauspiel Frankfurt, danach arbeitete er vorwiegend im

Team von Peter Stein in Berlin und Köln. Von 1985 bis 1988 war er Mitglied

der Direktion an der Berliner Schaubühne. Für seine Inszenierungen wurde

Bondy mehrfach ausgezeichnet. 1997 wurde er Schauspieldirektor der Wiener

Festwochen und ist seit 2002 Intendant des Festivals, im März 2012 hat er

ausserdem die Leitung des Théâtre de l’Odéon Paris übernommen.

Pfauen

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Gastspiel 6./7. Dezember 2012

Gastspiel 2012/13

gefaltet

Das Himbeerreich

Schiffbau/Halle

Ein choreographisches Konzert

von Sasha Waltz und Mark Andre

mit Musik von Wolfgang Amadeus Mozart

Regie und Choreographie Sasha Waltz

Komposition Mark Andre

Bühne Thomas Schenk

Kostüme Beate Borrmann

Tanz Sasha Waltz & Guests

Das choreographische Konzert „gefaltet“ von Sasha Waltz und Mark

Andre eröffnete im Januar 2012 die Mozartwoche in Salzburg. Es ist die

erste Zusammenarbeit des französischen Komponisten und der deutschen

Choreographin. Mit acht Tänzern und vier Solisten erforschen sie die

Wechselwirkungen von Klassischer und Neuer Musik, von Klang, Bewegung

und Stille. Das musikalische Experimentierfeld bilden ausgewählte Werke

von Wolfgang Amadeus Mozart und Kompositionen von Mark Andre.

Eine „Faltung“ bezeichnet in der elektronischen Musik ein Verfahren, das

über akustische Impulse akustische Antworten erzeugt. Sasha Waltz und

Mark Andre erweitern dieses Prinzip für „gefaltet“ zu einem Dialog zwischen

Tänzern und Musikern. Die Impulse und Resonanzen ihrer Körper im Raum

entfalten und verdichten Zwischenräume und Schwellen, Leere und Distanz.

Sasha Waltz & Guests wurde 1993 von Sasha Waltz und Jochen Sandig

gegründet, bisherige Wirkungsstätten der Compagnie in Berlin waren die

Sophiensæle, die Schaubühne am Lehniner Platz und seit 2006 das

interdisziplinäre Produktions- und Ausbildungszentrum Radialsystem V.

Mit „gefaltet“ kommt Sasha Waltz & Guests bereits zum vierten Mal

nach Zürich. Die international renommierten Musiker Carolin Widmann

(Violine), Guy Ben-Ziony (Viola), Nicolas Altstaedt (Violoncello) und

Alexander Lonquich (Klavier) wirken als Solisten bei „gefaltet“ mit. Es

tanzen Edivaldo Ernesto, Todd McQuade, Virgis Poudziunas, Sasa Queliz,

Zaratiana Randrianantenaina und Yael Schnell sowie erstmals in

einer Choreographie von Sasha Waltz Saju Hari und Judith Sánchez Ruíz.

Ein Dokumentartheater von Andres Veiel

Regie Andres Veiel

Bühne Julia Kaschlinski

Gastspiel einer Koproduktion des Staatstheaters Stuttgart und des

Deutschen Theaters Berlin

Was denken Vorstandsvorsitzende und Investmentbanker in Deutschland und

weltweit über die Zukunft des internationalen Finanzsystems? Wie beurteilen

sie das eigene Handeln und das der Regierungen? Wie konnte es dazu

kommen, dass einige wenige leitende Mitarbeiter – weltweit vielleicht ein paar

Tausend – den Kapitalismus durch die massenhafte Vernichtung von Kapital –

dessen, was es zu vermehren gilt – ad absurdum führten?

Andres Veiel hat in einer umfangreichen Recherche ehemalige und noch

aktive Akteure der Finanzwelt befragt. Aus den Lebensgeschichten und den

Berichten der Banker entsteht eine faszinierende Innenansicht jener Prozesse

und Mechanismen, die unsere Gesellschaft und unser alltägliches Leben

bestimmen.

Andres Veiel, 1959 in Stuttgart, studierte zunächst in Berlin Psychologie,

Ethnologie und Publizistik bevor er eine Regie- und Dramaturgieausbildung

absolvierte. Veiel arbeitet seit 1988 an eigenen Drehbüchern, Kinofilmen

und zeitweise eigenen Theaterstücken und Inszenierungen. Er nimmt

Lehraufträge an verschiedenen Filmhochschulen und Universitäten wahr, u.a.

der FU Berlin, der Universität Zürich, Johannesburg und Neu Delhi. Veiels

kritisch-analytischer Blick prägt seine Arbeiten, angefangen bei seinen

Dokumentarfilmen wie „Black Box BRD“ bis hin zu seinem jüngsten Spielfilm

„Wer wenn nicht wir“. „Die Spielwütigen“ erhielt 2004 den Publikumspreis

der 54. Internationalen Filmfestspiele Berlin, eine Nominierung zum

Europäischen Filmpreis 2004 sowie den Preis der Deutschen Filmkritik. Mit

der Inszenierung von „Der Kick“ gelang ihm zudem ein Meisterwerk des

dokumentarischen Theaters, das zum Berliner Theatertreffen eingeladen und

auf Gastspielen weltweit gezeigt wurde.

Schauspielhaus

Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests in Koproduktion mit der

Stiftung Mozarteum Salzburg, dem Théâtre Royal de La Monnaie Brüssel

und Berliner Festspiele / MaerzMusik.

Unterstützt von der Radial Stiftung. Made in Radialsystem ®

Sasha Waltz & Guests wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds

und der Kulturverwaltung des Landes Berlin.

99

98


Junges

Liebes Publikum,

Saison 2012/13

Hochdruckgebiet – garantiert.

Keine Angst, weder sind wir zu Wetterfröschen mutiert noch haben wir in

einem Schnellkurs Meteorologie studiert. Unser Kerngeschäft ist das Theater,

die Theaterkunst und die Kunst des Zuschauens.

Nichtsdestotrotz behaupten wir: Hochdruckgebiet – garantiert.

Ziel einer Wettervorhersage ist die Prognose der Atmosphäre zu einer

bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort. Ähnlich wie die Bauern in früheren

Zeiten aus Wetterlagen Vorhersagen auf kommende Ereignisse zu treffen

versuchten, leiten wir aus dem vergangenen und dem aktuellen Zustand

unserer Welt in all ihren Zusammenhängen Vorstellungen über die Zukunft ab.

Indem Prognosen eine Wahrscheinlichkeit anzeigen, helfen sie dem Menschen,

Entscheidungen zu treffen, geben Sinn und Orientierung für Handlungsimpulse.

Zürich

Schauspiel

Die Spielzeit 2012/13 am Jungen Schauspielhaus steht ganz im Zeichen

gesellschaftlicher, zwischenmenschlicher, politischer, philosophischer und

emotionaler Hochdruckgebiete. Mit einer Bearbeitung von Janne Tellers

Roman „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ stellen wir Fragen nach Sinn und

Bedeutung: Worauf kommt es im Leben an? Wo liegen die Grenzen der

Toleranz? Was soll ich auf dieser Welt? Gibt es in unserer vernetzten und

unübersichtlichen Welt mit ihren kulturellen Unterschieden noch verbindliche

Werte?

Weitere Hochdruckzonen, mit denen wir uns beschäftigen, sind

Familienwohnungen, Freizeitoasen, Schulhöfe – Schauplätze der Erziehung,

des Erwachsenwerdens und -seins. Für die Vorweihnachtszeit prognostizieren

wir einen Wärmeeinbruch. Im traditionellen Weihnachtssalon überraschen

wir täglich mit musikalischen und literarischen Kostbarkeiten. Im Frühling sind

mit „Blickfelder 2013“ internationale Luftmassenverschiebungen zu erwarten.

Im Rahmen der „Mehr als Zuschauen“-Angebote laden wir Kinder,

Jugendliche und Erwachsene ein, sich forschend, spielend oder schreibend

in Hochdruckgebiete zu begeben – im Schauspielhaus Zürich, aber auch in

anderen Zürcher Kulturinstitutionen und Schulhäusern.

Genauere Informationen zu den einzelnen Stücken und Angeboten können

Sie ab Ende Juni der Homepage www.junges.schauspielhaus.ch und ab

Mitte September 2012 der regelmässig erscheinenden Saisonvorschau des

Jungen Schauspielhauses entnehmen.

Ein Hochdruckgebiet verheisst erfahrungsgemäss schönes Wetter.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen und uns eine spannende

neue Spielzeit und freuen uns auf Ihre Neugier und Ihr Interesse.

Ihre Petra Fischer

Junges Schauspielhaus Zürich

101

Haus


Kartenkauf

Preise

102


Kartenkauf und Preise

Sitzplan im Pfauen

Theaterkasse

Die Theaterkasse befindet sich im Pfauen

an der Rämistrasse 34.

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 11–19 Uhr

Tel +41 (0)44 258 77 77

Fax +41 (0)44 259 77 77

theaterkasse@schauspielhaus.ch

www.schauspielhaus.ch

Während der Theaterferien vom 2. Juli bis

15. August 2012 bleibt die Theaterkasse geschlossen.

Online-Kartenbestellung

Auf www.schauspielhaus.ch können Sie Ihre

Theaterkarten sitzplatzgenau buchen, mit Kreditkarte

oder Postcard bezahlen und bequem zu Hause

ausdrucken.

Karten per Post

Gerne schicken wir Ihnen Ihre Karten gegen eine

Gebühr von 3 Franken zu. Der Postversand ist bis

zu 5 Tage vor dem gewünschten Vorstellungstermin

möglich.

Vorverkauf

Der Vorverkauf beginnt am 15. des Vormonats. Der

Vorverkauf für unsere AbonnentInnen und die

Theaterfreunde beginnt zwei Tage vor dem freien

Verkauf, jeweils am 13. des Monats.

Fällt der 13. bzw. 15. eines Monats auf einen Sonnoder

Feiertag, verschiebt sich der Vorverkaufsbeginn

auf den nächsten Werktag.

Abendkasse

Die Abendkassen im Pfauen und im Schiffbau

sind 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet.

Für Kammer- und Matchbox-Vorstellungen öffnet

die Abendkasse jeweils erst ½ Stunde vor

Vorstellungsbeginn. Wir bitten Sie um Verständnis,

dass wir an der Abendkasse keine Karten für

andere Vorstellungsabende verkaufen können.

An unserer Theaterkasse können Sie mit EC-Direkt

(Maestro), Postcard, Visa, MasterCard oder American

Express bezahlen. Gekaufte Karten können leider

nicht zurückgenommen werden. Rabatte sind nicht

kumulierbar.

Weitere Vorverkaufsstellen

Jelmoli AG, Jecklin Musikhaus, Musik Hug,

Migros City, Eventticketschalter Zürich Hauptbahnhof,

Winterthur Tourismus

Pfauen Tagespreis/ermässigt Premiere/ermässigt

1. Kat. 108.–/ 74.– 123.–/ 84.–

2. Kat. 89.–/ 57.– 99.–/ 64.–

3. Kat. 68.–/ 40.– 77.–/ 45.–

4. Kat. 46.–/ 23.– 52.–/ 28.–

5. Kat. 20.–/ 10.– 25.–/ 15.–

Kinderstück 30.–/20.–/10.– 30.–

Pfauen/Kammer 30.–/ 20.– 30.–

Schiffbau/Halle

1. Kategorie 70.–/ 50.– 90.–

2. Kategorie 50.–/ 30.– 70.–

Schiffbau/Box 48.–/ 24.– 68.–

Theatermontag

(alle Spielstätten) 30.– bis 10.–

Die Preise für die Spielstätte Schiffbau/Matchbox

und für Sonderveranstaltungen finden Sie im

Monatsspielplan.

Bühne

Parkett

Links Reihe 1 018 017016015014013 012 011 010 009008 007 006 005 004 003 002 001 Reihe 1 Rechts

2

020 021 022 023 024 025 026 027 028 029 030031 032 033 034 035 036 037 038 039 040 2

3

064 063 062 061 060 059 058 057 056 055 054 053052 051 050 049 048 047 046 045 044 043 3

4

067 068 069 070 071 072 073 074 075 076 077 078 079 080 081 082 083 084 085 086 087 088 089 4

5

117 116 115 114 113 112 111 110 109 108 107 106 105 104103 102 101 100 099 098 097 096 095 094 093 092 5

6

120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 6

7

176 175 174 173 172 171 170 169 168 167 166 165 164 163 162161 160 159 158 157 156 155 154 153 152 151 150 149 7

8

179 180 181 182 183 184 185 186 187 188 189 190 191 192 193194 195 196 197 198 199 200 201 202 203 204 205 206 207 8

9

239 238237 236 235 234 233 232 231 230 229 228 227 226 225 224223 222 221 220 219 218 217 216 215 214 213 212 211 210 9

10

242243244245246 247 248249250 251 252253254255256257258259260261 262263264265266267268269270 271 272 10

11

306305304303302 301 300299298297296295294293292 291 290289288287286285284283282281 280279278 277276 275 11

Loge 2

578 12 R 315 316 317 318 319 320321 322 323 324 325 R 12 553 Loge 9

Loge 2

577 13 347 346 345 344 343 342 341 340339 338 337 336 335 334 13 552 Loge 9

Loge 2

576 14 350 351 352 353 354 355 356 357358 359 360 361 362 363 364 14 551 Loge 9

Loge 3

572 15 382 381 380 379 378 377 376 375 374 373 372 371 370 369 368 367 15 547 Loge 8

Loge 3

571 16 385 386 387 388 389 390 391 392 393394 395 396 397 398 399 400 401 16 546 Loge 8

Loge 3

570 17 421 420 419 418 417 416 415 414 413 412 411 410 409 408 407 406 405 404 17 545 Loge 8

Loge 4 18

566 423 424 425 426 427 428 429 430 431 432433 434 435 436 437 438 439 440 441 18 541 Loge 7

Loge 4 19

565 460 459 458 457 456 455 454 453 452 451 450 449 448 447 446 445 444 443 19 540 Loge 7

Loge 4

564 20 463 464 465 466 467 468 469 470 471 472 473 474 475 476 477 20 539 Loge 7

Loge 5

560 21 494 493 492 491 490 489 488 487 486485 484 483 482 481 480 479 21

Loge 5

559 22 496 497 498 499 500 501 502 503 504505 506 507 508 509 510 511 512 22

Loge 5 23

558 531 530 529 528 527 526 525 524 523 522521 520 519 518 517 516 515 514 23

Loge 5

557

Balkon

Reihe 1

582583584 585 586 587 588 589 590 591 592 593 594 595 596 597 598 599 600 Reihe 1

2

619 618 617 616 615 614 613 612 611 610 609608 607 606 605 604 603 602 2

3

621 622 623 624 625 626 627 628 629 630 631 632 633 634 635 636 637 638 639 3

4

659 658 657 656 655 654 653 652 651 650 649648 647 646 645 644 643 642 641 640 4

5

661 662 663 664 665 666 667 668 669 670 671 672 673 674 675 676 677 678 679 5

6

700 699 698 697 696 695 694 693 692 691 690689 688 687 686 685 684 683 682 681 6

7

701 702 703 704 705 706 707 708 709 710 711 712 713 714 715 716 717 718 719 720 721 7

8

740 739 738 737 736 735 734 733 732 731 730 729 728 727 726 725 724 723 8

Weitere Sitzpläne: Die Spielorte Halle und Box

im Schiffbau werden flexibel bestuhlt. Sie finden

die aktuellen Saalpläne für diese Spielorte immer

ab dem 15. des Vormonats im Webshop auf

www.schauspielhaus.ch.

9

743 744 745 746 747 748749 750 751 752 753 754 755 756 757 758 759 9 R = Rollstuhlplätze

105

104


für Erwachsene

Preisvorteile

für SchülerInnen und Studierende

Abonnements

Die Theater-Abos

Sie schätzen es, Ihre Theaterbesuche frühzeitig zu

planen, sich nicht vor jedem Besuch um Karten

bemühen zu müssen und alle von Ihnen gewählten

Stücke auf Ihrem Wunschplatz geniessen zu können?

Dann ist ein Theater-Abo für Sie ideal – detaillierte

Informationen zu den verschiedenen Abos finden

Sie ab Seite 108.

Sie möchten flexibel bleiben, die Vorstellungen

des Schauspielhauses aber dennoch mit deutlichem

Preisvorteil besuchen? Alle Informationen zum

Halbtax-, General- und Wahl-Abo finden Sie auf

Seite 109.

Der Theatermontag

Montags kostet jeder Platz in allen Spielstätten des

Schauspielhauses nur 30 Franken und im Pfauen in

der 5. Kategorie sogar nur 15 Franken. Ausgenommen

sind Veranstaltungen, die im Monatsspielplan speziell

gekennzeichnet sind. Der Theatermontag wird

unterstützt von Migros-Kulturprozent.

Die Carte Blanche

Mit der Carte Blanche besuchen Sie alle

Sonntagabend-Vorstellungen des Schauspielhauses

zum halben Preis. Ausgenommen sind Veranstaltungen,

die im Monatsspielplan speziell gekennzeichnet sind.

Ihre persönliche Carte Blanche erhalten Sie gratis zum

Abo des Tages-Anzeigers. Wir bitten Sie, die Carte

Blanche sowohl beim Kartenkauf als auch beim Einlass

in den Zuschauerraum vorzuweisen.

Weitere Ermässigungen

Für Erwerbslose (Kulturlegi) sowie EmpfängerInnen

von Sozialhilfe- und IV-Leistungen gelten die

ermässigten Preise.

AHV-BezügerInnen erhalten 50% Rabatt für alle

Vorstellungen am Sonntagnachmittag.

Gruppentarife

Gruppen ab 10 Personen erhalten 10% Rabatt,

Gruppen ab 20 Personen 15% Rabatt auf den

Tagespreis.

Last-Minute-Karten

Lust auf 3. Reihe Parkett zum Kinopreis? 10 Minuten

vor Vorstellungsbeginn zahlen Legi-BesitzerInnen für

alle Plätze nur 20 Franken.

Um Verzögerungen beim Vorstellungsbeginn zu

vermeiden, bitten wir Sie, die Last-Minute-Karten bar

zu bezahlen. Reservierungen für Last-Minute-Karten

sind nicht möglich.

Der Theatermontag

Montags kostet für Legi-BesitzerInnen jeder

Platz in allen Spielstätten des Schauspielhauses

nur 20 Franken und im Pfauen in der 5. Kategorie

sogar nur 10 Franken. Ausgenommen sind

Veranstaltungen, die im Monatsspielplan speziell

gekennzeichnet sind. Der Theatermontag wird

unterstützt von Migros-Kulturprozent.

Die Theater-Abos

Sämtliche Theater-Abos gibt es auch zum Legi-Preis –

detaillierte Informationen zu den verschiedenen Abos

finden Sie ab Seite 108.

Auch flexible Angebote wie Halbtax-, General- oder

Wahl-Abo gibt’s zum Legi-Preis – mehr dazu auf

Seite 109.

Junges Schauspielhaus Zürich

SchülerInnen und Studierende profitieren bei allen

Veranstaltungen des Jungen Schauspielhauses von

besonders attraktiven Preisen. Das aktuelle Programm

finden Sie unter www.junges.schauspielhaus.ch oder

im Monatsspielplan.

• Bitte zeigen Sie Ihre Legi beim Einlass in den

Zuschauerraum.

• Sämtliche Angebote gelten für Legi-InhaberInnen

bis 30 Jahre.

• Bitte beachten Sie, dass Rabatte nicht

kumulierbar sind.

Neu! Mit der Legi können Sie auch ermässigte

Premierenkarten für den Pfauen im Vorverkauf

reservieren.

• Bitte beachten Sie, dass Rabatte nicht

kumulierbar sind.

Service

106


Die Vorteile auf einen Blick

Die flexiblen Abonnements

Die Klassiker

Die Flexiblen

Das General-Abo Schauspielhaus Zürich

Das 10er-Wahl-Abo

Festplatz-Abos – die perfekte Verbindung von Tradition

und Service (Details siehe Seiten 110 bis 112):

• Wunschplatz: Sie suchen sich Ihren Lieblingsplatz

aus und wir reservieren Ihnen diesen für alle

Vorstellungen in Ihrem Abo.

• Planung: Sie können sämtliche Theaterbesuche bis

Februar 2013 fest einplanen.

• Preisvorteil: Sie bezahlen bis zu 20% weniger als die

ZuschauerInnen ohne Abonnement.

• Vorkaufsrecht: Als AbonnentIn können Sie sich auch

für besonders begehrte Vorstellungen, die nicht

Teil Ihres Abos sind, die besten Plätze sichern: Mit

einem Festplatz-Abo haben Sie ein Vorkaufsrecht

und beziehen zusätzliche Karten günstiger.

• Sicherheit: Sie besitzen bereits ein Abo? Dann

ist Ihnen Ihr Platz auch in der Spielzeit 2012/13

sicher, da sich Ihr Abo am 31. Mai jeden Jahres

automatisch erneuert. Wenn Sie eine Änderung

wünschen, können Sie sich jederzeit an das Team

der Theaterkasse wenden, das Sie gerne berät.

Neu! Mehr Flexibilität: Ab sofort können Sie bei allen

Festplatz-Abos zwei Termine kostenlos umtauschen.

Ob General-, Halbtax- oder Wahl-Abo – die neuen

Flexiblen sind nicht nur preislich attraktiv (Details

siehe Seite 109):

• Freie Stückwahl: Ob Pfauen oder Schiffbau,

Klassiker, Uraufführung oder Podiumsdiskussion –

mit den flexiblen Abos können Sie sich Ihren

Wunsch-Spielplan selbst zusammenstellen.

• Freie Terminwahl: Sie entscheiden frei, wann Sie

uns besuchen möchten.

• Freie Platzwahl: Hinten links, vorne rechts oder

1. Reihe Mitte, sie können jedes Mal neu Ihren

Wunschplatz wählen.

• Vorkaufsrecht: Sie können Ihre Karten vor dem

offiziellen Vorverkaufsstart reservieren und sich

somit immer die besten Plätze sichern.

• Rabatt auf Zusatzkarten: Sie möchten jemanden

einladen, der kein Abo hat? Auf Begleitkarten

erhalten Sie 10% Rabatt.

Ein Jahr lang freier Eintritt, so oft Sie wollen! Mit einem

General-Abo besuchen Sie alle Vorstellungen im

Pfauen und Schiffbau kostenlos.* Es ist 1 Jahr lang

gültig und nicht übertragbar.

Ihre weiteren Abo-Vorteile

• Sie können Ihre Karten vor dem offiziellen

Vorverkaufsstart reservieren.

• Begleitkarten erhalten Sie mit 10% Rabatt.

• Sie erhalten die Monatsspielpläne kostenlos per Post.

Preise

Single-GA 890.–

Legi-GA 450.–

Paar-GA 1500.–

Das Halbtax-Abo Schauspielhaus

Zürich

Ein Jahr lang zum halben Preis, so oft Sie wollen! Mit

dem Halbtax-Abo besuchen Sie alle Vorstellungen

im Pfauen und im Schiffbau zum halben Preis.** Das

Halbtax-Abo ist 1 Jahr lang gültig und nicht übertragbar.

Ihr Wahl-Abo besteht aus 10 Gutscheinen, die Sie für

jede Vorstellung Ihrer Wahl einlösen können. Die

Gutscheine sind übertragbar, Sie können diese also

auch verschenken oder pro Vorstellung mehrere

Gutscheine einlösen.***

Ihre weiteren Abo-Vorteile

• Sie können Ihre Karten vor dem offiziellen

Vorverkaufsstart reservieren.

• Sie profitieren von einem beträchtlichen Preisvorteil

gegenüber Einzelkarten.

• Begleitkarten erhalten Sie mit 10% Rabatt.

• Sie erhalten die Monatsspielpläne kostenlos per Post.

Neu! Das Wahl-Abo ist nicht mehr an die laufende

Spielzeit gebunden, sondern ab sofort während eines

ganzen Jahres gültig.

Preise/Legi-Preise

1. Kategorie 930.–/ 640.–

2. Kategorie 770.–/ 490.–

3. Kategorie 590.–/ 350.–

4. Kategorie 390.–/ 190.–

5. Kategorie 180.–/ 90.–

Neu! Beim 5er-Abo können wir Ihnen beim Kauf bereits

3 statt 2 verbindliche Termine bekanntgeben.

Ihre weiteren Abo-Vorteile

• Sie können Ihre Karten vor dem offiziellen

Vorverkaufsstart reservieren.

• Begleitkarten erhalten Sie mit 10% Rabatt.

• Sie erhalten die Monatsspielpläne kostenlos per Post.

Preise

Halbtax-Abo 190.–

Halbtax-Abo Legi 95.–

* GA-Abo: Ausgenommen sind Premieren und im

Monatsspielplan speziell gekennzeichnete Veranstaltungen.

** Halbtax-Abo: Ausgenommen sind Premieren, der

Theatermontag und im Monatsspielplan speziell

gekennzeichnete Veranstaltungen.

*** 10er-Wahl-Abo: Ausgenommen sind im Monatsspielplan

speziell gekennzeichnete Veranstaltungen.

Beim Besuch einer Premiere bezahlen Sie einen

Premierenaufpreis.

109

108


Die klassischen Abonnements

Die klassischen Abonnements

Das 5er-Abo

Das 8er-Abo

Mit dem 5er-Abo können Sie Ihren Theaterbesuch

frühzeitig planen und alle Stücke auf Ihrem Wunschplatz

geniessen.

Neu! Sie können zwei Termine pro Spielzeit kostenlos

umbuchen.*

Neu! Beim Kauf können wir Ihnen bereits drei statt wie

bis anhin zwei Vorstellungstermine bekanntgeben.

Ihre weiteren Abo-Vorteile

• Sie profitieren von einem beträchtlichen Preisvorteil

gegenüber Einzelkarten.

• Sie können zusätzliche Karten vor dem offiziellen

Vorverkauf reservieren und erhalten 10% Rabatt.

• Sie erhalten die Monatsspielpläne kostenlos per Post.

Dienstag Abo 5A

Baumeister Solness • Wie es euch gefällt • Kinder

der Sonne • Die Katze auf dem heissen Blechdach •

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

25. September

04. Dezember

08. Januar

Dienstag Abo 5B

Die heilige Johanna der Schlachthöfe • Wie es euch

gefällt • Der Menschenfeind • Wilhelm Tell • Schönes

02. Oktober

11. Dezember

29. Januar

Mittwoch Abo 5A

Baumeister Solness • Wie es euch gefällt • Kinder

der Sonne • Die Katze auf dem heissen Blechdach •

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

19. September

31. Oktober

16. Januar

Mittwoch Abo 5B

Die heilige Johanna der Schlachthöfe • Wie es euch

gefällt • Der Menschenfeind • Wilhelm Tell • Schönes

10. Oktober

12. Dezember

30. Januar

Donnerstag Abo 5A

Baumeister Solness • Wie es euch gefällt • Kinder

der Sonne • Die Katze auf dem heissen Blechdach •

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

20. September

13. Dezember

03. Januar

Donnerstag Abo 5B

Die heilige Johanna der Schlachthöfe • Wie es euch

gefällt • Der Menschenfeind • Wilhelm Tell • Schönes

11. Oktober

20. Dezember

07. Februar

Freitag Abo 5A

Baumeister Solness • Wie es euch gefällt • Kinder

der Sonne • Die Katze auf dem heissen Blechdach •

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

21. September

30. November

11. Januar

Freitag Abo 5B

Die heilige Johanna der Schlachthöfe • Wie es euch

gefällt • Der Menschenfeind • Wilhelm Tell • Schönes

02. November

14. Dezember

01. Februar

Die Daten für die zweite Spielzeithälfte geben wir

Ihnen im Dezember 2012 bekannt.

Preise/Legi-Preise

1. Kategorie 465.–/ 320.–

2. Kategorie 385.–/ 245.–

3. Kategorie 295.–/ 175.–

4. Kategorie 195.–/ 95.–

5. Kategorie 90.–/ 45.–

* Der Umtausch ist bis spätestens 1 Tag vor der Vorstellung

möglich. Ab der dritten Terminänderung fällt eine Gebühr

von 10 Franken an. Da Ihr Abo übertragbar ist, können Sie

Ihren Abo-Platz auch verschenken.

Wie bis anhin sind Umbuchungen auf Stücke, die nicht

in Ihrem Abo enthalten sind, nicht möglich.

Mit dem 8er-Abo können Sie Ihren Theaterbesuch

frühzeitig planen und alle Stücke auf Ihrem Wunschplatz

geniessen.

Neu! Sie können zwei Termine pro Spielzeit kostenlos

umbuchen.*

Ihre weiteren Abo-Vorteile

• Sie profitieren von einem beträchtlichen Preisvorteil

gegenüber Einzelkarten.

• Sie können zusätzliche Karten vor dem offiziellen

Vorverkauf reservieren und erhalten 10% Rabatt.

• Sie erhalten die Monatsspielpläne kostenlos per Post.

Dienstag Abo A

Baumeister Solness • Die heilige Johanna der

Schlachthöfe • Wie es euch gefällt • Kinder der Sonne •

Der Menschenfeind • Die Katze auf dem heissen

Blechdach • Wilhelm Tell • Bekenntnisse des

Hochstaplers Felix Krull

25. September

23. Oktober

04. Dezember

08. Januar

Dienstag Abo B

Baumeister Solness • Die heilige Johanna der

Schlachthöfe • Wie es euch gefällt • Der

Menschenfeind • Die Katze auf dem heissen

Blechdach • Wilhelm Tell • Bekenntnisse des

Hochstaplers Felix Krull • Schönes

02. Oktober

13. November

11. Dezember

29. Januar

Mittwoch Abo A

Baumeister Solness • Die heilige Johanna der

Schlachthöfe • Wie es euch gefällt • Kinder der Sonne •

Der Menschenfeind • Die Katze auf dem heissen

Blechdach • Wilhelm Tell • Bekenntnisse des

Hochstaplers Felix Krull

19. September

31. Oktober

05. Dezember

16. Januar

Mittwoch Abo B

Baumeister Solness • Die heilige Johanna der

Schlachthöfe • Wie es euch gefällt • Der

Menschenfeind • Die Katze auf dem heissen

Blechdach • Wilhelm Tell • Bekenntnisse des

Hochstaplers Felix Krull • Schönes

10. Oktober

07. November

12. Dezember

30. Januar

Donnerstag Abo A

Baumeister Solness • Die heilige Johanna der

Schlachthöfe • Wie es euch gefällt • Kinder der Sonne •

Der Menschenfeind • Die Katze auf dem heissen

Blechdach • Wilhelm Tell • Bekenntnisse des

Hochstaplers Felix Krull

20. September

08. November

13. Dezember

03. Januar

Donnerstag Abo B

Baumeister Solness • Die heilige Johanna der

Schlachthöfe • Wie es euch gefällt • Der

Menschenfeind • Die Katze auf dem heissen

Blechdach • Wilhelm Tell • Bekenntnisse des

Hochstaplers Felix Krull • Schönes

11. Oktober

15. November

20. Dezember

07. Februar

Freitag Abo A

Baumeister Solness • Die heilige Johanna der

Schlachthöfe • Wie es euch gefällt • Kinder der Sonne •

Der Menschenfeind • Die Katze auf dem heissen

Blechdach • Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull •

Schönes

21. September

19. Oktober

30. November

11. Januar

Freitag Abo B

Baumeister Solness • Die heilige Johanna der

Schlachthöfe • Wie es euch gefällt • Kinder der Sonne •

Der Menschenfeind • Wilhelm Tell • Bekenntnisse des

Hochstaplers Felix Krull • Schönes

28. September

02. November

14. Dezember

01. Februar

Sonntag Abo A

Baumeister Solness • Die heilige Johanna der

Schlachthöfe • Wie es euch gefällt • Kinder der Sonne •

Der Menschenfeind • Die Katze auf dem heissen

Blechdach • Wilhelm Tell • Schönes

16. September

07. Oktober

04. November

13. Januar

Sonntag Abo B

Baumeister Solness • Die heilige Johanna der

Schlachthöfe • Wie es euch gefällt • Kinder der Sonne •

Der Menschenfeind • Die Katze auf dem heissen

Blechdach • Wilhelm Tell • Schönes

23. September

14. Oktober

11. November

20. Januar

Die Daten für die zweite Spielzeithälfte geben wir

Ihnen im Dezember 2012 bekannt.

Preise/Legi-Preise

1. Kategorie 720.–/ 488.–

2. Kategorie 584.–/ 376.–

3. Kategorie 448.–/ 264.–

4. Kategorie 304.–/ 152.–

5. Kategorie 144.–/ 72.–

* Der Umtausch ist bis spätestens 1 Tag vor der Vorstellung

möglich. Ab der dritten Terminänderung fällt eine Gebühr

von 10 Franken an. Da Ihr Abo übertragbar ist, können Sie

Ihren Abo-Platz auch verschenken.

Wie bis anhin sind Umbuchungen auf Stücke, die nicht

in Ihrem Abo enthalten sind, nicht möglich.

111

110


Die klassischen Abonnements

Die klassischen Abonnements

Das Schiffbau-Abo

Mit dem Schiffbau-Abo können Sie Ihren Theaterbesuch

frühzeitig planen und sehen beide Neuinszenierungen

in der Halle und drei ausgewählte Stücke in der Box.

Neu! Sie können zwei Termine pro Spielzeit kostenlos

umbuchen.*

Neu! Beim Kauf können wir Ihnen bereits drei statt wie

bis anhin zwei Vorstellungstermine bekanntgeben.

Neu! Tram 4 und die Busse 33 und 72 halten direkt vor

dem Theater (Haltestelle „Schiffbau“).

Ihre weiteren Abo-Vorteile

• Sie profitieren von einem beträchtlichen Preisvorteil

gegenüber Einzelkarten.

• Sie können zusätzliche Karten vor dem offiziellen

Vorverkauf reservieren und erhalten 10% Rabatt.

• Sie erhalten die Monatsspielpläne kostenlos per Post.

Stücke und Termine

Genesis. Der Bibel erster Teil (Halle) • Der Steppenwolf

(Box) • Macht es für euch! (Box) • Elektra (Halle) •

Die Geschichte von Kaspar Hauser (Box)

18. September

06. November

27. Dezember

Die Daten für die zweite Spielzeithälfte geben wir

Ihnen im Dezember 2012 bekannt.

Preise

Schiffbau-Abo 234.–

Schiffbau-Abo Legi 120.–

* Der Umtausch ist bis spätestens 1 Tag vor der Vorstellung

möglich. Ab der dritten Terminänderung fällt eine Gebühr

von 10 Franken an. Da Ihr Abo übertragbar ist, können Sie

Ihren Abo-Platz auch verschenken.

Wie bis anhin sind Umbuchungen auf Stücke, die nicht

in Ihrem Abo enthalten sind, nicht möglich.

Das Premieren-Abo

Mit dem Premieren-Abo sitzen Sie bei allen Pfauen-

Premieren auf Ihrem Lieblingsplatz. Am Büchertisch

im Pfauenfoyer liegt jeweils ein druckfrisches

Programmheft für Sie bereit. Sollten Sie einen Termin

nicht wahrnehmen können, buchen wir Ihren Abo-Platz

gerne kostenlos auf ein anderes Vorstellungsdatum

der gleichen Inszenierung um. Da das Premieren-Abo

übertragbar ist, können Sie Ihren Abo-Platz auch

verschenken. Der Umtausch ist bis spätestens 1 Tag

vor der Premiere möglich. Zusätzliche Karten können

Sie vor dem offiziellen Vorverkauf reservieren und Sie

erhalten 10% Rabatt. Die Monatsspielpläne schicken

wir Ihnen kostenlos per Post zu.

Stücke und Termine

Baumeister Solness • Die heilige Johanna der

Schlachthöfe • Wie es euch gefällt • Kinder der Sonne •

Der Menschenfeind • Die Katze auf dem heissen

Blechdach • Wilhelm Tell • Bekenntnisse des

Hochstaplers Felix Krull • Schönes

13. September

29. September

27. Oktober

08. Dezember

17. Januar

Die Premieren-Daten für Februar bis Mai 2013 geben

wir Ihnen im Dezember 2012 bekannt.

Preise/Legi-Preise

1. Kategorie 1350.–/ 675.–

2. Kategorie 1098.–/ 549.–

3. Kategorie 828.–/ 414.–

4. Kategorie 576.–/ 288.–

5. Kategorie 315.–/ 158.–

Das Migros-Abo

Mit dem preislich besonders attraktiven Migros-Abo

geniessen Sie 8 Stücke im Pfauen und erhalten

einen Gutschein im Wert von 60 Franken für einen

Vorstellungsbesuch Ihrer Wahl im Schiffbau. Bitte

beachten Sie: Migros-Abo-Plätze können nicht auf

andere Daten und Produktionen umgetauscht werden.

Ihre weiteren Abo-Vorteile

• Sie können zusätzliche Karten vor dem offiziellen

Vorverkauf reservieren und erhalten 10% Rabatt.

• Sie erhalten die Monatsspielpläne kostenlos per Post.

• Sie profitieren von einer Einführung ins Stück durch

den Dramaturgen der Produktion.

Stücke und Termine

Baumeister Solness • Wie es euch gefällt • Kinder der

Sonne • Der Menschenfeind • Die Katze auf dem

heissen Blechdach • Wilhelm Tell • Bekenntnisse des

Hochstaplers Felix Krull • Schönes

12. Oktober

10. November

19. Dezember

26. Januar

Die Daten für die zweite Spielzeithälfte geben wir

Ihnen im Dezember 2012 bekannt.

Preise/Legi-Preise

1. Kategorie 624.–/ 424.–

2. Kategorie 520.–/ 328.–

3. Kategorie 384.–/ 224.–

4. Kategorie 264.–/ 132.–

5. Kategorie 128.–/ 64.–

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Service

Adresse Pfauen

Pfauen und Kammer:

Rämistrasse 34, 8001 Zürich

Adresse Schiffbau

Halle, Box und Matchbox:

Schiffbaustrasse 4, 8005 Zürich

Anfahrt

Pfauen: Tram Nr. 3, 5, 8, 9 oder Bus Nr. 31

bis Haltestelle Kunsthaus.

Schiffbau: Neu! Tram 4, Bus 33 und 72 halten direkt

vor dem Theater (Haltestelle „Schiffbau“).

Tram 13 und 17 bis Escher-Wyss-Platz, die S-Bahn

bis Bahnhof Hardbrücke.

Parkmöglichkeiten

Pfauen: Parkhaus Hohe Promenade, Rämistrasse 22a

Schiffbau: Parkhaus Pfingstweidstrasse 1 oder

öffentliche Parkplätze unter der Hardbrücke.

Eine beschränkte Anzahl Parkplätze steht in der

Schiffbau-Tiefgarage an der Giessereistrasse zur

Verfügung (Zufahrt über Turbinenplatz).

Taxiservice

Die Foyermitarbeiter nehmen Ihre Taxibestellung gerne

vor der Vorstellung oder in der Pause entgegen.

Hörhilfen

Der Pfauen und der Schiffbau sind mit einer

Verstärkeranlage ausgerüstet. Die Hörbügel (mit oder

ohne Induktionsschleife) lassen sich individuell auf

die gewünschte Hörstärke einstellen und können

(gegen Depot) kostenlos am Büchertisch bezogen

werden.

Mit dem Rollstuhl ins Theater

Gerne reservieren wir einen Rollstuhlplatz für Sie.

Ein Anruf an der Theaterkasse genügt.

Tel +41(0)44 258 77 77

Gastronomie

Vor Vorstellungsbeginn und in der Pause bedienen

wir Sie gerne an unseren Foyer-Bars.

Restaurant „LaSalle“ im Schiffbau:

Es werden hauptsächlich Gerichte aus der

französischen und italienischen Küche serviert.

Tischreservierung: Tel +41 (0)44 258 70 71

www.lasalle-restaurant.ch

Übernachtungsmöglichkeiten

Infos zu Hotelunterkünften finden Sie im Internet

unter www.hotels.ch und www.zuerich.ch.

Die Accor Hotels „Novotel“, „Ibis“ und „Etap“

befinden sich in unmittelbarer Nähe des Schiffbaus

(www.accorhotels.com). In der Nachbarschaft

des Pfauen befinden sich das Hotel „Florhof“

(www.florhof.ch) sowie das „Claridge Hotel Tiefenau“

(www.claridge.ch).

Programmheft-Abo

Mit dem Programmheft-Abo erhalten Sie die

Programmhefte zu allen Inszenierungen Ihres

jeweiligen Abonnements im Voraus nach

Hause geschickt. Programmheft-Abos sind zu

folgenden Abos erhältlich:

5er-Abo 40.–

8er-Abo 64.–

Schiffbau-Abo 40.–

Premieren-AbonnentInnen erhalten Ihr Programmheft

kostenlos vor der Vorstellung am Büchertisch im

Pfauen-Foyer.

Geschenkgutscheine

Schenken Sie einen Theaterbesuch!

Geschenkgutscheine über einen frei wählbaren

Betrag hält die Theaterkasse für Sie bereit. Oder

bestellen Sie gleich online im Webshop unter

www.schauspielhaus.ch

Blick hinter die Kulissen

Regelmässig finden öffentliche Führungen im

Schiffbau statt. Die aktuellen Daten finden Sie unter

www.schauspielhaus.ch oder im Monatsspielplan.

Gruppen ab 10 Personen bieten wir private

Führungen im Pfauen und im Schiffbau an.

Kontakt: isabel.zimmermann@schauspielhaus.ch

oder Tel +41(0)44 258 72 74

Theater und Schule

LehrerInnen können für ihre Schulklassen Karten

zu besonders günstigen Konditionen bestellen:

• Für Schulen der Stadt Zürich unter

Büro für Schulkultur, Tel +41 (0)44 413 87 36

• Für Schulen im Kanton Zürich unter

www.schuleundkultur.ch

Ihr Event im Schiffbau oder im Pfauen

Der Schiffbau verfügt nicht nur über einen

aussergewöhnlichen Charme, sondern bietet auch

ein exklusives Ambiente für Ihre Veranstaltung im

grossen oder kleinen Rahmen. Im traditionsreichen

Pfauen lassen sich Veranstaltungen sowohl im

grossen Theatersaal wie auch in der Kammer oder

im Foyer realisieren.

Kontakt: ron.lux@schauspielhaus.ch,

Tel +41(0)44 258 72 04 oder +41(0)79 368 67 89

Ihr Herz schlägt für

die Kunst – unseres

für Ihre Gesundheit.

Künstler sind Meister ihres Fachs. Ihre Werke sind einzigartig, perfekt arrangiert und bis

ins Detail durchdacht. Auch wir arbeiten so: Denn dank modernster Medizin, qua li fizierter

Fachkräfte, persönlicher Pflege und Liebe zum Detail zählen unsere Kliniken zu den Besten.

Einziger Unterschied: Bei uns stehen nicht die Akteure im Rampenlicht, sondern Sie.

Klinik Hirslanden, Witellikerstrasse 40, 8032 Zürich, T 044 387 21 11

Klinik Im Park, Seestrasse 220, 8027 Zürich, T 044 209 21 11, www.hirslanden.ch

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134204_175x267_d_K_sw_HIR_Kunst 1 02.04.12 11:41

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leS aMiS Du

Als Partner stehen wir dem Schauspielhaus Zürich

tatkräftig zur Seite.

Mehr Kultur für Zürich.

Die credit Suisse ist langjähriger Partner

des Schauspielhauses Zürich.

Grosse Auftritte sind ohne starke Partner im Hintergrund nicht denkbar.

Deshalb unter stützen wir das Schauspielhaus Zürich und andere ausgewählte

Kultur institutionen. Erfahren Sie mehr über unser kulturelles Engagement

unter www.swissre.com/sponsoring

credit-suisse.com/sponsoring

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MitarbeiterInnen

Weiterbildung für alle

an der Universität Zürich

Betriebs-/Finanzwissenschaften

Executive MBA

MAS/DAS Finance

MAS Real Estate

CAS Corporate Finance

CAS Grundlagen der Unternehmensführung

CAS Investments and Derivatives

CAS Risk Management for Banking and Finance

CAS Valuation and Taxes

| Kurse

Behavioral Finance

Grundlagen der Immobilienbewertung

Immobilien Portfolio- und Assetmanagement

Kollektive Immobilienanlagen

Microfinance

Socially Responsible Investments

Urban Management

Geistes-/Sozialwissenschaften

MAS/DAS/CAS Angewandte Liturgik

MAS/DAS/CAS Applied Ethics

MAS/DAS/CAS Applied History

MAS/DAS/CAS Spiritualität

CAS Biomedical Ethics

CAS Forschen in den Sozialwissenschaften

| Kurse

Ethical Leadership

Ethics and Finance

Evaluationen planen und durchführen

Klimaethik

Migrationsethik

Wissenschaft und Weisheit

Rechtswissenschaften

LL.M. International TaxLaw

LL.M. Internationales Wirtschaftsrecht

CAS Arbeitsrecht

CAS Banken-, Kapitalmarkt- und Versicherungsrecht

CAS Erbrecht

CAS Europarecht

CAS Immaterialgüter- und Wettbewerbsrecht

CAS Internationales Vertragsrecht/Schiedsgerichtsbarkeit

| Kurse

Rechtsetzungslehre

Gesundheit, Medizin, Psychologie

MAS/DAS Forensische Wissenschaften

MAS Kognitive Verhaltenstherapie Kinder/Jugendliche

MAS Kognitive Verhaltenstherapie und Verhaltensmedizin

MAS Parodontologie

MAS/CAS Psychotraumatologie

MAS Schulpsychologie

Master of Public Health

DAS Kognitiv-verhaltenstherapeutische Supervision

DAS Neuropsychologie

CAS Clinical Trial Management

CAS Epidemiologie und Biostatistik

CAS Ethnobotanik und Ethnomedizin

CAS Gerontologie heute

CAS Gerontopsychologie

CAS Gesundheitsförderung und Prävention

CAS Gesundheitssysteme

CAS Philosophie für Fachleute aus Medizin/Psychotherapie

CAS Psychosomatische und Psychosoziale Medizin

Sprache, Kultur, Kommunikation

Executive Master in Art Market Studies

Executive Master in Arts Administration

CAS Psycholog. Gesprächsführung für NichtpsychologInnen

CAS Sprachdidaktik Arabisch/Chinesisch/Japanisch

| Kurse

Die Welt der Erzählung

Gespräche unter dem Mikroskop

Gesundheitskommunikation

Gute Texte –schlechte Texte

Kommunizieren in Non-Profit-Organisationen

Politische Kommunikation

Rhetorik –Theorie und Praxis

Sprachgeschichte aktuell

Thinking at the edge

Wissenschaft kommunizieren

Universität Zürich

Weiterbildung

Hirschengraben 84

8001 Zürich

044 634 29 67

wbinfo@wb.uzh.ch

www.weiterbildung.uzh.ch

Vollständiges Angebot unter:

www.weiterbildung.uzh.ch

Kontakt

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Leitung

Kunst

406 Theaterschaffende in rund 80 unterschiedlichen

Berufen machen für Sie das ganze Theater …

Intendanz

Barbara Frey, Intendantin

Johanna Grilj, Referentin der Intendantin

Aylin Leysieffer, Assistentin der Intendantin

Geschäftsleitung

Barbara Frey, Intendantin

Andrea Schwieter, Chefdramaturgin/stv. Intendantin

Peter Hüttenmoser, Verwaltungsdirektor

Tom Till, Künstlerischer Betriebsdirektor/

stv. Verwaltungsdirektor

Dirk Wauschkuhn, Technischer Direktor

Kathrin Gartmann, Leiterin Kommunikation

Bettina Meyer, Ausstattungsleiterin

Petra Fischer, Leiterin Junges Schauspielhaus

Sponsoring & Fundraising

Barbara Higgs, Leiterin

NN, Assistenz

Dramaturgie

Andrea Schwieter, Chefdramaturgin/stv. Intendantin

Lukas Bärfuss, Schriftsteller/Dramaturg

Katja Hagedorn, Dramaturgin

Thomas Jonigk, Schriftsteller/Dramaturg

Karolin Trachte, Dramaturgieassistentin

Eva-Maria Krainz, Mitarbeiterin Dramaturgie

Roland Koberg, Gastdramaturg

Meike Sasse, Gastdramaturgin

Barbara Sommer, Gastdramaturgin

Künstlerisches Betriebsbüro

Tom Till, Künstlerischer Betriebsdirektor/

stv. Verwaltungsdirektor

Walther Schorn, Disponent

Anne Rotter, Sonderveranstaltungen und Gastspiele

Sabine Vernik, Betriebsbüro

Marianne Korn, Mitarbeiterin und Archiv

Ron Lux, Eventmanagement

Junges Schauspielhaus

Petra Fischer, Leiterin/Dramaturgin

Enrico Beeler, Regisseur/stv. Leiter

NN, Produktionsleitung/Medienarbeit

Milena Müller, Theaterpädagogin

Caroline Ringeisen, Theaterpädagogin

Christina Bolzon, Regieassistentin

Kommunikation

Kathrin Gartmann, Leiterin Kommunikation

Flurina Ribi Forster, Marketing

Sonja Grolimund, Assistentin Marketing

Sebastian Steinle, Medien/Webmaster

NN, Grafik

Tanja Dorendorf, Fotografin

Matthias Horn, Fotograf

Toni Suter, Fotograf

Schauspiel/Ensemble

Christian Baumbach

Jan Bluthardt

Ludwig Boettger

Gottfried Breitfuss

Klaus Brömmelmeier

Carolin Conrad

Jean-Pierre Cornu

Fritz Fenne

Patrick Güldenberg

Lukas Holzhausen

Sarah Hostettler

Robert Hunger-Bühler

Yvon Jansen

Julia Kreusch

Franziska Machens

Michael Maertens

Miriam Maertens

Sean McDonagh

Isabelle Menke

Fabian Müller

Michael Neuenschwander

Nicolas Rosat

Markus Scheumann

Siggi Schwientek

Friederike Wagner

Susanne-Marie Wrage

Milian Zerzawy

Jirka Zett

Schauspieler/Gäste

Robert Baranowski

Nicolas Batthyany

Gábor Biedermann

Matthias Bundschuh

Judith Cuénod

Anna-Katharina Diener

Ursula Doll

Iris Erdmann

Silvia Fenz

Bruno Ganz

Maria Happel

Nina Hoss

Gerrit Jansen

Roland Kenda

Simon Kirsch

Oliver Krättli

Joachim Meyerhoff

Johann Adam Oest

Anna Schinz

Katharina Schüttler

Edgar Selge

Frank Seppeler

Maria Sparing

Emmanuelle Seigner

Franziska Walser

Peter Zimmermann

Regie

Stefan Bachmann

Sebastian Baumgarten

Enrico Beeler

Philippe Besson

Luc Bondy

Werner Düggelin

Barbara Frey

Heike M. Goetze

Ruedi Häusermann

Karin Henkel

Alvis Hermanis

Mélanie Huber

Bastian Kraft

Daniel Kuschewski

Daniela Löffner

Sebastian Nübling

Dušan David Pařízek

René Pollesch

Stefan Pucher

Jörg Schwahlen

Andres Veiel

Lars-Ole Walburg

Sasha Waltz

Hannes Weiler

Bühne und Kostüme

Raimund Bauer

Chasper Bertschinger

Beate Borrmann

Lisa Dässler

Eva Dessecker

Barbara Ehnes

Henrike Engel

Jana Findeklee

Svenja Gassen

Esther Geremus

Muriel Gerstner

Heike M. Goetze

Alvis Hermanis

Claudia Kalinski

Inge Gill Klossner

Julia Kaschlinski

Cornelia Koch

Simeon Meier

Bettina Meyer

Ramona Müller

Bettina Munzer

Dušan David Pařízek

Kamila Polívková

Thilo Reuther

Thomas Schenk

Nadia Schrader

Robert Schweer

Joki Tewes

Inga Timm

Sabine Thoss

Marc Totzke

Thomas Unthan

Gesine Völlm

Bettina Walter

Penelope Wehrli

Annabelle Witt

Karoline Young

Musik

Nicolas Dauwalder

Arthur Fussy

Max Küng

Jekabs Nimanis

Thomas Rabenschlag

Lars Wittershagen

Roman Zach

Videodesign

Stefan Bischoff

Christoph Menzi

Andi A. Müller

Ruth Stofer

Bert Zander

Regieassistenz

Sophia Bodamer

Marco Dahinden

Margrit Sengebusch

Kateryna Sokolova

David Koch (Gast)

Bühnenbildassistenz

Prisca Baumann

Michela Flück

Barbara Pfyffer (Gast)

Kostümassistenz

Lisa Dässler

Ramona Müller

Reto Keiser

Yassu Yabara (Gast)

Sprechtraining

Jürgen Wollweber

Statisterie

Rudolf K. Rath, Leiter

Inspizienz

Aleksandar Sascha Dinevski

Michael Durrer

Ralf Fuhrmann

Dagmar Renfer

Soufflage

János Stefan Buchwardt

Rita von Horváth

Susi Saussenthaler

Geebi Seifert

121

120


Administration

Technik

Peter Hüttenmoser, Verwaltungsdirektor

Tom Till, Künstlerischer Betriebsdirektor/

stv. Verwaltungsdirektor

Anna Vollenweider, Administration und

Sonderveranstaltungen

Manuela Lenz, Controlling

Stefan Bachmann, Buchhaltung

Rudolf K. Rath, Hauptkasse

Harry Kulmitzer, Lohnadministration

Juan Cifuentes, Interne Dienste

NN, Auszubildende/r

Personal

Yvonne Kunz, Personalleitung

NN, Assistenz

Theaterkasse

Jörg Wegenaer, Leiter

Monica Perletti, stv. Leiterin

Roland Hüttner

Jasmine Johnston

Uwe Lammersdorf

Christa Müller

Davide Pellandini

Ilona Steiger

NN

Empfang Schiffbau & Pfauen

Robert Zähringer, Leiter

Isabel Zimmermann, stv. Leiterin

Carina Divéky

Yvonne Fischbacher

Andrea Fischer

Aldo Keist

Gabriella Muratori

Rita Planzer

Doris Vogel

Foy er Schiffbau & Pfauen

Robert Zähringer, Leiter

Isabel Zimmermann, stv. Leiterin

Rafael Adame, Abenddienst

Said Aniba, Abenddienst

Reto Bass, Abenddienst

Manuela Fuchs, Abenddienst

Franziska Beeli

Salomé Bigler

Norina Binkert

Mathias Bürki

Madlaina Degen

Lorenzo Demenga

Mara Diop

Margot Früh

Gerda Geser

Luca Hajnoczky

Anna Harff

Charlotte Hoes

Nico Hofer

Roman Hunziker

Dimitra Ioannidis

Melanie Jovanovski

Selina Kyburz

Jael Lendi

Sarah Marinucci

Mirka Meier-Sledz

Annina Meyer

Rita Planzer

Gun-Britt Puppato

Elias Reichert

Delphine Renfer

Margarete Trott

Graziella Turelli

Maxine van Eerd

Patrick B. Yogarajan

Giaccomo Zanchetta

Informatik (mit dem Opernhaus Zürich)

Theodor Scherrer, Leiter

Andy Gut, System-Administrator

Raphael König, IT-Support

Wolfgang Theewen, IT-Support und Ticketsystem

Manuela Leu, Helpdesk/Support

NN, Helpdesk/Support

Cristina Scagnoli, Informatikassistentin

Luca Sommer, Auszubildender

Dirk Wauschkuhn, Technischer Direktor

Paul Lehner, stv. Technischer Direktor

Jens Lorenzen, Technische Assistenz

Irène Morell Tschenett, Sekretariat

Technische Direktion

Dominik Schluep, Veranstaltungsmeister

Albert Brägger, Konstrukteur

Martin Caflisch, Konstrukteur

Maya Harrison, Konstrukteurin

Bühnentechnik

Ralf Kranzmann, Leiter Bühnentechnik

Angelo Rosenfelder, Co-Leiter Bühnentechnik

Alex Barmettler, Bühnenmeister

Florin Dora, Bühnenmeister

Daniel Lötscher, Bühnenmeister

Ruedi Schuler, Bühnenmeister

Räthus Veraguth, Bühnenmeister

Bronijc Cipolli, Vorarbeiter

Noëmi Germann, Vorarbeiterin

Constantino Martinez, Vorarbeiter

Lorenz Storrer, Vorarbeiter

Johann Strauss, Vorarbeiter

Anton Tomic, Vorarbeiter

Jan Gremminger, Systemtechniker

Beat Dind, Maschinist

Thomas Germann, Maschinist

Boris Kerin, Maschinist

Etienne Porret, Maschinist

Dominik Binggeli, Möbler

Mauro Del Duca, Möbler

Kaspar Reumer, Möbler

Martina Breuer, Möblerin

Rolf Schiesser, Chauffeur

Daniel Beck, Lagerlogistiker

Bruno Bigger

Mario Brack

Philipp Coebergh

Paul Dorn

Walter Dünner

Andreas Ecknauer

Rolf Fauser

Bruno Flammer

Volker Jaussi

Riki Jerjen

Hans Kothgassner

Jan Kriesi

Gianluca Sani

Jean-Pierre Schawalder

Daniel Treichler

Jem White

Ben White

Beleuchtung

Rainer Küng, Leiter

Michel Güntert, stv. Leiter

Sascha Haenschke, Assistent Leitung Beleuchtung

Frank Bittermann, Beleuchtungsmeister

Ginster Eheberg, Beleuchtungsmeisterin

Markus Keusch, Beleuchtungsmeister

Gerhard Patzelt, Beleuchtungsmeister

Jérôme Bueche, Stellwerk

Mutja Nils Engel, Stellwerk

Rouven Keller, Stellwerk

Adrian Meyer, Stellwerk

Alexander Oberlis, Stellwerk

Carsten Schmidt, Stellwerk

Peter Häusler, Vorarbeiter

Christoph Kunz, Vorarbeiter

Matthias Bokor

Franz Eheberg

Richi Fischer

Adrian Fry

Philippe Hofstetter

Daniel Leuenberger

Silvio Nagele

Leentje Ramm

Manuel Spycher

Rasmus Stahel

Benjamin Wenger

Ton/Video

Jens Zimmer, Leiter

Christoph Finé Renfer, stv. Leiter

Katrin Brändli

Nicolas Dauwalder

Paul Hug

Markus Keller

Fabian Kubelik

Andi A. Müller

Matthias Müller

Joaquin Rivas

Thomas Schneider

Ruth Stofer

Renata Vonarburg

Holger Wendt

Re quisite

René Kümpel, Leiter

Marianne Boos, stv. Leiterin

Jarek Awgulewicz

Rock Battaglia

Doris Berger

Urs Bruderer

Seraina Heinz

Daniel Läuchli

Randolf Matthies

Peter Polin

Sonja Tezacki

NN, Auszubildende/r

Maske

Erich Müller, Leiter

Judith Janser Ruckstuhl, stv. Leiterin

Doris Göpfert

Winnie Heinz

Dana Hesse

Katharina Kroll

Claudia Palopoli

Julia Schmincke

Alexandra Scherrer

Carla Alarcon, Auszubildende

Satomi Rüegsegger, Auszubildende

Malsaal

Thomas Unseld, Leiter

Hans Keller, stv. Leiter

Annette Erismann

Ursina Klemenz

Oskar Rindlisbacher

Flurina Trachsel

Christine Rippmann, Theaterplastikerin

Varinia Oberholzer, Auszubildende

123

122


Technik

Gesellschaft der Freunde des Schauspielhauses

Schlosserei

Guido Brunner, Leiter

Hanspeter Stutz, stv. Leiter

Norbert Franke

Fritz Spiess

Schreinerei

Ivano Tiziani, Leiter

Daniel Härri, stv. Leiter

Lars Bachmann

David Coradi

Andy Hohl

Claude Kaiser

Mirjam Kuhn

Martin Leuenberger

NN, Auszubildende/r

Tapeziererei

Michel Jenny, Leiter

Christian Mauerhofer

Mario Steiner

Kostümleitung

Katharina Schmid

Damenschneiderei

NN, Gewandmeister

Brigitta White, stv. Leiterin

Marion Kaspar

Karin Metzler

Karin Siegrist Okocha

Kantine Pfauen

Rosmarie Schmid

Edward Schmid

Martina Beerli

Patrick Imhof (Foyer-Bar)

Stefan Peterer

Dario Pollice

Flavia Rüegg (Foyer-Bar)

Benjamin Schmid

Kantine Schiffbau

Peter Wyss

Mit der Gesellschaft der Freunde des

Schauspielhauses erleben Sie exklusive

Theatermomente vor und hinter der Bühne.

Als Mitglied feiern Sie mit den Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern des Schauspielhauses regelmässig

ein grosses gemeinsames Fest.

Sie sind dabei, wenn die Freunde des

Schauspielhauses für besondere Verdienste auf

und hinter der Bühne jährlich „Die Goldene

Maske“ verleihen.

Sie profitieren von einer Vielzahl weiterer

Veranstaltungen wie Führungen durch das Haus,

Theaterreisen, Gesprächen mit Künstlerinnen

und Künstlern und anderem mehr.

Und: Für Mitglieder der Gesellschaft der Freunde

beginnt der Vorverkauf 2 Tage vor dem regulären

Start – also jeweils am 13. des Monats.

Zudem erhalten Sie an der Theaterkasse einen Rabatt

von 20% auf alle Karten. Ausgenommen sind Premieren,

Silvestervorstellungen und im Monatsspielplan speziell

gekennzeichnete Veranstaltungen sowie Vorstellungen

am Theatermontag.

Interessiert?

Gerne senden wir Ihnen unser Programm

für die Spielzeit 2012/2013 zu.

Kontakt

Gesellschaft der Freunde

des Schauspielhauses

Irene Beerli, Geschäftsstelle

Zeltweg 5

8032 Zürich

Tel +41 (0)79 646 99 52

freunde@schauspielhaus.ch

Herrenschneiderei

Anita Lang, Gewandmeisterin

Andres Eggimann, stv. Leiter

Maurizio Bello

Raphael Leuthold

Dechen Minder

Christian Tritscher

NN, Auszubildende/r

Ankleidedienst

Sandra Caviezel, Vorarbeiterin

Elisabeth Brunner, stv. Vorarbeiterin

Eva Allemann

Simone Choffat

Esther Elsässer

Zora García

Nicole Jaggi

Reni Lindauer Wey

Catherine Zimmermann

Technischer Hausdienst

Dieter Fenner, Leiter

Hugo Wey, stv. Leiter

Heiko Hornung

Niko Meier

Roger Siegrist

Hansueli Tischhauser

Markus Tschaggelar

Fabio Sousa, Auszubildender

Reinigungsdienst

Räto Jost, Vorarbeiter

Ana Maria Bianco

Goretti Carneiro da Silva

Ulrich Geissbühler

Rosa Lima Oliveira Lima

Olinda Maria Montalvao Fernandes

125

124


Verwaltungsrat

Wir danken für die Unterstützung

Bruno Bonati, Präsident

Dr. Brigitte von der Crone, Vizepräsidentin

Prof. Dr. Ursula Amrein

Victor Gähwiler

Anne Keller Dubach

Thomas E. Kern

Norbert Müller

Ruedi Schuler

Dr. Fritz Wehrli

Unsere Vorstellungen werden ermöglicht dank der

Subventionen der Stadt Zürich, des Kantons Zürich,

den Beiträgen der Mitglieder-Kantone der

interkantonalen Kulturlastenvereinbarung (ILV) Luzern,

Uri, Schwyz, Zug und Aargau sowie den Kantonen

Nidwalden und Obwalden, der Unterstützung des

Kantons Zug sowie der folgenden Partner, Stiftungen

und Sponsoren:

Partner

Credit Suisse

Swiss Re

Migros-Kulturprozent

Stiftungen und Sponsoren

Baugarten Stiftung Zürich

Georg und Bertha Schwyzer-Winiker-Stiftung

Pro Helvetia

Stiftung Corymbo

Ars Rhenia Stiftung

Gesellschaft der Freunde des Schauspielhauses

Hans Imholz Stiftung

Landis & Gyr Stiftung

Zürcher Theaterverein

HOCHSPANNUNG

Vor der

Aufführung

Medienpartner

Keystone

Tamedia AG

Offizielle Ausstatter

Arctic Paper Schweiz AG

Beldona AG

Glen Fahrn GmbH

Lyreco Switzerland AG

Optiker Zwicker

Shiseido AG

ist Freitag.

Kooperationen

Arthouse Commercio Movie AG

Buchhandlung im Volkshaus

Falke AG

Kino Xenix Zürich

Kino Riffraff Zürich

Kunsthaus Zürich

WoZ

Schul- und Sportdepartement Stadt Zürich

Bildungsdirektion Kanton Zürich

Unser Dank gilt auch allen Gönnerinnen und Gönnern,

die nicht genannt werden möchten.

Für alle, die Fisch lieben:

Restaurant Le Poisson | Claridenstrasse 30 | 8022 Zürich

Tel. 044 286 22 22 | facebook.com/hotelglaernischhof | lepoisson.ch

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Sie sehen 1 Prozent Theaterkultur,

präsentiert vom Migros-Kulturprozent.

Dies ist nur ein kleiner Teil einer Bühne. Und die Theaterförderung

wiederum ist nur ein Engagement von ganz vielen in den Bereichen Kultur,

Gesellschaft, Bildung, Freizeit und Wirtschaft. Die ganze Welt des

Migros-Kulturprozent entdecken Sie auf www.migros-kulturprozent.ch

BRILLEN FÜR IHR WAHRES ICH.

Optiker Zwicker beim Paradeplatz

Poststrasse 1, Zürich, www.optikerzwicker.ch

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Impressum

Herausgegeben von der

Schauspielhaus Zürich AG

Zeltweg 5

8032 Zürich

Saison 2012/13

Intendanz Barbara Frey

Redaktion Dramaturgie

Redaktion Serviceteil Marketing

Auflage 30 000 Exemplare

Druck Speck Print AG, Baar

Verpackungsfolie Plastipac Zürich AG, Obfelden

Konzeption und Gestaltung velvet.ch / Daniel Peter

Das Ensemble wurde fotografiert von Florian Kalotay

(Seiten 1 bis 66).

© Die Urheberrechte liegen bei den jeweiligen Autoren

und/oder deren Vertretern.

Partner des Schauspielhauses Zürich

Art

Worker

Das Making-off des Munken-Papiers

Gerth Johansson ist einer der vielen Artworker in der Papierfabrik Munkedal.

Seine Aufgabe ist es, sicherzustellen, dass Sie für Ihr eigenes Artwork das beste

Design-Papier aus Schweden erhalten. Seit 1976 ist er in der Papierfabrik

beschäftigt. Wahrscheinlich weiss Gerth besser als viele andere, wie die

Munken Papiere ein Graphic-Design aufwerten können – übrigens, Sie halten eines

davon in Ihren Händen. Erfahren Sie mehr auf www.arcticpaper.com/ch/Munken

Arctic Paper mit den Munken-Papieren ist seit 2008 offizieller

Ausstatter des Schauspielhaus Zürich.

Arctic PAPer Schweiz AG,

technoPArkStrASSe 1, 8005 zürich

tel. 044 274 80 82 FAx 044 274 80 89

inFo-ch@ArcticPAPer.com

www.arcticpaper.com

Alle munken Standard-Papiere sind FScund

PEFC-zertifiziert erhältlich.

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Kontakt

Theaterkasse

Tel +41 (0)44 258 77 77

Fax +41 (0)44 259 77 77

theaterkasse@schauspielhaus.ch

Zentrale

Tel +41 (0)44 258 70 70

Fax +41 (0)44 259 70 70

Postadresse

Schauspielhaus Zürich AG

Zeltweg 5

8032 Zürich

Adressen Spielorte

Pfauen, Rämistrasse 34, 8001 Zürich

Schiffbau, Schiffbaustrasse 4, 8005 Zürich

Intendanz

Johanna Grilj

Referentin der Intendantin

Tel +41 (0)44 258 75 01

Fax +41 (0)44 259 75 01

johanna.grilj@schauspielhaus.ch

Aylin Leysieffer

Assistentin der Intendantin

Tel +41 (0)44 258 75 03

Fax +41 (0)44 259 75 03

aylin.leysieffer@schauspielhaus.ch

Sponsoring & Fundraising

Barbara Higgs

Leitung Sponsoring & Fundraising

Tel +41 (0)44 258 72 07

Fax +41 (0)44 259 72 07

barbara.higgs@schauspielhaus.ch

Kommunikation

Kathrin Gartmann

Leitung Kommunikation

Tel +41 (0)44 258 72 39

Fax +41 (0)44 259 72 39

kathrin.gartmann@schauspielhaus.ch

Administration

Anna Vollenweider

Administration und Sonderveranstaltungen

Tel +41 (0)44 258 72 01

Fax +41 (0)44 259 72 01

anna.vollenweider@schauspielhaus.ch

Künstlerisches Betriebsbüro

Sabine Vernik

Tel +41 (0)44 258 75 13

Fax +41 (0)44 259 75 13

kbb@schauspielhaus.ch

Technische Direktion

Irène Morell Tschenett

Tel +41 (0)44 258 71 09

Fax +41 (0)44 259 71 09

irene.morell@schauspielhaus.ch

Dramaturgie

Eva-Maria Krainz

Tel +41 (0)44 258 75 02

Fax +41 (0)44 259 75 02

eva.maria.krainz@schauspielhaus.ch

Junges Schauspielhaus

Tel +41 (0)44 258 75 18

Fax +41 (0)44 259 75 18

junges@schauspielhaus.ch

Events im Pfauen und im Schiffbau

Ron Lux

Tel +41 (0)44 258 72 04

Nat +41 (0)79 368 67 89

Fax +41 (0)44 259 72 04

ron.lux@schauspielhaus.ch

Personal

Yvonne Kunz

Tel +41 (0)44 258 72 40

Fax +41 (0)44 259 72 40

yvonne.kunz@schauspielhaus.ch

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