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BANKHAUS Schelhammer & Schattera Kapitalanlagegesellschaft m.b.H.

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04.08.2011

Schätzungen mit einer Erhöhung des Strompreises um 4 bis 5 Cent pro Kilowattstunde (Cent/kWh).

Das würde die Stromkosten zum Beispiel für private Haushalte um rund 20 Prozent steigern. Diese

Kraftanstrengung sei für den Klimaschutz und den Atomausstieg jedoch gerechtfertigt und werde sich

langfristig auszahlen.

Stephan Kohler, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung, erklärt dazu: "Der Atomausstieg ist richtig

und machbar, die Energiewende erst recht. Richtig, weil es der Klimaschutz, der Schutz vor

Atomrisiken und der Wandel zu einer postfossilen Weltwirtschaft gebieten; machbar, weil

Deutschland über die dafür nötige Leistungsfähigkeit und Innovationskraft verfügt. Aber diese Wende

wird kein leichtes Manöver, das muss allen klar sein und klar gemacht werden. Die Strom- und

Energieerzeugung wird mit ihren Kraftwerken und Anlagen, Netzen und Speichern näher an die

Menschen rücken, das Landschaftsbild beeinflussen, Fragen über Auswirkungen auf Natur und

Umwelt aufwerfen. Wenn wir die Menschen langfristig für diese Herausforderung gewinnen wollen,

müssen wir die Debatte ehrlich führen und die ganze Tragweite des Wandels samt der Kosten

realistisch benennen."

Die Energie-Agentur weist darauf hin, dass es bei der konsequenten Umsetzung der Energiewende

"durch die Optimierung der Ausbaustrategie und die Ausschöpfung weiterer technischer Fortschritte

zu Kostensenkungen kommen" wird, die man heute noch nicht abschätzen könne. Beim

Stromverbrauch geht sie davon aus, dass eine Senkung um 8 Prozent bis 2020 möglich ist.

Zumindest könne es aber gelingen, den Verbrauch auf dem heutigen Niveau zu stabilisieren.

"Die Energiewende lohnt sich", betont Kohler. "Weltweit streben die Menschen nach Wohlstand,

Komfort und Lebensqualität. Wenn Industrieländer wie Deutschland demonstrieren, wie diese

Bedürfnisse klimaschonend befriedigt werden können, wird das für andere Länder ein Vorbild sein

und den Klimaschutz und die Versorgungssicherheit international voranbringen. Für die deutsche

Wirtschaft ist Klimaschutz der Zukunftsmarkt."

Erneuerbaren Energien weltweit auf der Überholspur

Dank zweistelliger Wachstumsraten haben die Erneuerbaren Energien in 2010 bereits ein Fünftel des

weltweiten Stromverbrauchs geschultert. Das geht aus dem "Globalen Statusbericht zu erneuerbaren

Energien 2011" (Renewables Global Status Report, GSR) hervor, der nun vom Politiknetzwerk REN21

veröffentlicht wurde. In ihm sind neben Regierungen, internationale Organisationen und

Nichtregierungsorganisationen vertreten sowie Vertreter aus der Wirtschaft, dem Finanzsektor und

aus dem Energie-, Umwelt- und Entwicklungsbereich.

Laut dem Bericht erreichten die alternativen Energien im vergangenen Jahr einem globalen Anteil

von rund 16 Prozent am Endenergieverbrauch und von 20 Prozent am Stromverbrauch. Von der

weltweit neu installierten Kapazität zur Energieproduktion in Höhe von 194 Gigawatt (GW) entfiel

2010 die Hälfte auf Erneuerbare Energie. Die globalen Investitionen in regenerative Energien stiegen

2010 um mehr als ein Drittel auf 211 Milliarden US-Dollar an. Politische Ziele und Förderpolitiken für

den Ausbau der Erneuerbaren Energien existieren nunmehr in fast 200 Staaten, meist nach dem

Vorbild des deutschen EEG.

Auch 2010 verzeichnete die Windenergie mit einem Plus von 38 auf 198 GW den größten weltweiten

Zubau, gefolgt von Wasserkraft und Photovoltaik. Die Stromerzeugung aus Sonnenenergie hat sich

laut dem Bericht in 2010 gegenüber 2009 allerdings fast verdoppelt, von 17 auf 40 GW. Allein in

Deutschland seien im vergangenen Jahr mit 7,4 GW mehr Photovoltaik-Leistung installiert worden als

im Jahr 2009 weltweit.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Mag. Gerhard Tometschek

Mitglied der Geschäftsführung

Bankhaus Schelhammer & Schattera

Kapitalanlagegesellschaft m.b.H.

Bräunerstraße 3/2/6, 1010 Wien

Tel: +43-1-53434-2018

Fax: +43-1-53434-8080

gerhard.tometschek[@]schelhammer.at

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