Discus®/Stroby® WG - Schneckenprofi

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Discus®/Stroby® WG - Schneckenprofi

Kenndaten:

Discus ® /Stroby ® WG

Fungizides

wasserdispergierbares Granulat

Wirkstoff: 500 g/kg Kresoxim-methyl

Gefahrensymbol: Xn, N

Nr. 4331-00

Fungizid gegen Schorf und Echten Mehltau an Kernobst, Echten Mehltau an Kelter- und

Tafeltrauben, Erdbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Tabak, gegen Laubkrankheit

und Spargelrost an Spargel, gegen Echten Mehltau und Sternrußtau an Rosen sowie

gegen Rostpilze an Zierpflanzen. Verhindert die Sporenkeimung und verringert die

Sporulation und sollte deshalb vorbeugend eingesetzt werden. Discus breitet sich - ausgehend

von Wirkstoffdepots - überwiegend auf dem Blatt aus und gelangt so an den

Wirkort. Aufgrund seiner spezifischen Aktivität und der guten Regenbeständigkeit verfügt

Discus über eine hervorragende Wirksamkeit und Pflanzenverträglichkeit.

*) Genehmigung (§18a PflSchG) wird erwartet.

Von der Zulassungsbehörde genehmigte Anwendungsgebiete

Schadorganismus/Zweck

Kulturart/Objekt

Spargelrost (Puccinia asparagi)

Spargel

Laubkrankheit (Stemphylium)

Echter Mehltau

Erdbeere

Colletotrichum-Fruchtfäule

Rot, Schwarze und Weiße Johannisbeere,

Echter Mehltau

Stachelbeere

Echter Mehltau

(Erysiphe cichoracerarum)

Tabak

Rostpilze

Zierpflanzen

Hinweis der Zulassungsbehörde zur Genehmigung: Mögliche Schäden aufgrund mangelnder Wirksamkeit

oder Schäden an den Kulturpflanzen liegen im Verantwortungsbereich des Anwenders.

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen

Schadorganismus/Zweck

Kulturart/Objekt

Schorf, Echter Mehltau

Kernobst

Echter Mehltau (Uncinula necator)

Weinrebe (Tafel - und Keltertrauben)

Echter Mehltau, Sternrußtau

Rosen

Anwendungsflüssigkeiten und deren Reste, Mittel und dessen Reste, entleerte Behältnisse oder

Packungen sowie Reinigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt

auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

(NW468)

Für die Anwendung an Zierpflanzen (Freiland), im Weinbau, an Spargel, Schwarze Johannisbeere, Rote Johannisbeere,

Weiße Johannisbeere und Stachelbeere sowie Erdbeeren gilt:

Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern – ausgenommen

nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächen-

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Discus ® /Stroby ® WG

gewässer – muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14.

Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei

sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten

Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*"

gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen

Mindestabstand zu Oberflächengewässern, § 6 Absatz 2 Satz 2 PflSchG zu beachten (NW605).

Zierpflanzen im Freiland, reduzierte Abstände: 50 % 10 m, 75 % 5 m, 90 % *

Weinbau im Freiland, reduzierte Abstände: 50 % 5 m, 75 % 5 m, 90 % *

Schwarze Johannisbeere, Rote Johannisbeere, Weiße Johannisbeere, Stachelbeere im Freiland,

reduzierte Abstände: 50 % 5 m, 75 % *, 90 % *

Erdbeere im Freiland, reduzierte Abstände: 50 % 5 m, 75 % *, 90 % *

Spargel im Freiland, reduzierte Abstände: 50 % 5 m, 75 % *, 90 % *

Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung

des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern, - ausgenommen nur

gelegentlich Wasser führende, aber einschließlich periodisch Wasser führender Oberflächengewässer

-, eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von

50.000 Euro geahndet werden (NW606):

Zierpflanzen im Freiland _________________________________________________________________ 10 m

Weinbau im Freiland_____________________________________________________________________ 10 m

Spargel im Freiland________________________________________________________________________5 m

Schwarze Johannisbeere, Rote Johannisbeere, Weiße Johannisbeere,

Stachelbeere im Freiland__________________________________________________________________10 m

Erdbeere im Freiland_______________________________________________________________________5 m

Für die Anwendung im Kernobst gilt: Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von

Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch

wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis

"Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in

der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten

Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände

zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen

ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern,

§ 6 Absatz 2 Satz 2 PflSchG zu beachten. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld

bis zu einer Höhe von 50.000Euro geahndet werden (NW607).

reduzierte Abstände: 50 % 20 m, 75 % 15 m, 90 % 5m

Für die Anwendung im Tabak gilt: Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern,

- ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch

wasserführender Oberflächengewässer -, muss mindestens mit unten genanntem Abstand erfolgen.

Dieser Abstand muss nicht eingehalten werden, wenn die Anwendung mit einem Gerät erfolgt, das

in das Verzeichnis “Verlustmindernde Geräte” vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S.

9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Unabhängig davon ist, neben dem gemäß

Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, § 6 Absatz 2

Satz 2 PflSchG zu beachten. Zuwiderhanlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von

50.000 Euro geahndet werden (NW 609): 5 m.

Anwendung

Obstbau

Kernobst

Gegen Schorf _0,0125 %

(62,5 g/ha je 1 m Kronenhöhe) (z.B. Standardanlagen

ca. 3 m: 187,5 g/ha) Anwendung bei Infektionsgefahr

bzw. ab Warndiensthinweis. Max.

3 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr

(Spritzen oder sprühen)

Gegen Echten Mehltau _______________ 0,0125 %

D

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Discus ® /Stroby ® WG

(62,5 g/ha je 1 m Kronenhöhe) (z.B. Standardanlagen

ca. 3 m: 187,5 kg/ha) Anwendung bei Befallsbeginn

bzw. bei Sichtbarwerden der ersten

Symptome. Max. 3 Anwendungen in der Kultur

bzw. je Jahr. (Spritzen oder sprühen)

Discus kann gegen Blatt-, Fruchtschorf und Mehltau

während der gesamten Vegetationsperiode

eingesetzt werden. Die Spritzabstände betragen

in der Regel 7-10 Tage bzw. sind den Empfehlungen

der amtlichen Beratung anzupassen. Der Einsatz

sollte grundsätzlich vorbeugend erfolgen.

Beim Einsatz gegen Apfelschorf müssen Qol-Fungizide

(= Strobilurine wie z.B. Discus) in Kombination

mit einem nicht kreuzresistenten, schorfwirksamen

Fungizid (z.B. Kontaktfungizide wie

Malvin) ausgebracht werden.

Um die Wirkung von Discus langfristig zu sichern,

empfehlen wir maximal 2 Anwendungen

pro Jahr. In Anbaugebieten mit 12 und mehr Fungizidbehandlungen

sind bis zu 3 Discus-Anwendungen

pro Jahr möglich. Dabei sollten nicht

mehr als 2 Applikationen im Block erfolgen. Davor

und danach sind Produkte aus anderen Wirkstoffgruppen

als Strobilurine einzusetzen.

In Anbaugebieten, in denen Wirkungsminderungen

für Strobilurine gegen Apfelschorf nachgewiesen

wurden, empfehlen wir max. 2 Anwendungen

pro Jahr. In diesen Gebieten und bei insgesamt

12 und mehr Fungizidbehandlungen sind

bis zu 3 Discus-Anwendungen pro Jahr möglich.

Aufeinanderfolgende Behandlungen sollten dort

unterbleiben. Bei wiederholten Anwendungen

des Mittels oder von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe

oder solcher mit Kreuzresistenz können

Wirkungsminderungen eintreten oder eingetreten

sein. Um Resistenzbildungen vorzubeugen,

das Mittel möglichst im Wechsel mit Mitteln

anderer Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz

verwenden. Im Zweifel einen Beratungsdienst

hinzuziehen (WW7091).

Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus

wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt.

Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen

Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb

anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen

Wirkstoffen verwenden (WW750).

Erdbeeren

Gegen Echten Mehltau

0,3 kg/ha

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Spritzen als Reihenbehandlung mit Dreiwegegabel.

Anwendung bei Befallsbeginn bzw. bei Sichtbarwerden

der ersten Symptome. Die Spritzabstände

betragen in der Regel 10 - 14 Tage. Max. 3

Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr.

Bei wiederholten Anwendungen des Mittels oder

von Mitteln derselben Wirkstoffgruppe oder solcher

mit Kreuzresistenz können Wirkungsminderungen

eintreten oder eingetreten sein.

Um Resistenzbildungen vorzubeugen, das Mittel

möglichst im Wechsel mit Mitteln anderer

Wirkstoffgruppen ohne Kreuzresistenz verwenden.

Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen

(WW7091).

Für die Anwendung in Kernobst und Erdbeeren

gilt: Die maximale Anzahl der Anwendungen ist

aus wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt.

Ausreichende Bekämpfung ist damit

nicht in allen Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls

deshalb anschließend oder im Wechsel Mittel mit

anderen Wirkstoffen verwenden.

Weiße, Schwarze und Rote Johannisbeeren

sowie Stachelbeeren

Gegen Echte Mehltaupilze

(Colletotrichum spp.)

_0,2 kg/ha

Spritzen oder sprühen. Anwendung bei Befallsgefahr

bzw. nach Warndienstaufruf ab Stadium 31.

Max. 3 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr.

In Abhängigkeit von Kultur, Sorte und dem Anbauverfahren

können Schäden an der zu behandelnden

Kultur nicht ausgeschlossen werden.

Vor einem Mitteleinsatz ist daher die Pflanzenverträglichkeit

unter den betriebsspezifischen

Bedingungen zu prüfen.

Weinbau (Kelter- und Tafeltrauben)

Gegen Echten Mehltau

(Uncinula necator) ________________________0,015 %

Entspricht Basisaufwand:

0,06 kg/ha

Entwicklungsstadium 61

(BBCH - Code)

0,12 kg/ha

Entwicklungsstadium 71

(BBCH - Code)

0,18 kg/ha

Entwicklungsstadium 75

(BBCH - Code)

0,24 kg/ha

Spritzen oder sprühen, Einsatzzeitpunkt: bei

Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.

Max. 3 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr.

In Steillagen jeweils bis zu 25 % höherer Mit-


Discus ® /Stroby ® WG

telaufwand. Die erste Behandlung erfolgt bei

Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.

Weitere Behandlungen folgen in Abständen von

10 – 14 Tagen. Bei hohem Infektionsdruck, starken

Niederschlägen und großem Blattzuwachs

sind die Spritzintervalle zu verkürzen.

Im Interesse des Wirkstoffwechsels zur Vorbeugung

von Resistenzen Produkte mit Wirkstoffen

aus der Gruppe der Strobilurine oder mit gleichem

Wirkungsmechanismus wie Strobilurine

(Produkte auf Famoxadone-Basis) nur max. 3

mal pro Saison einsetzen. Dabei sollten mit diesen

Produkten, unabhängig von einem Einsatz

gegen Oidium oder Peronospora, nicht mehr als

2 Anwendungen in Folge durchgeführt werden.

Für eine optimale Wirkung empfehlen wir

schon die letzte Vorblütenbehandlung mit Discus

durchzuführen. Im Nachblütebereich kann

Discus nach einem Wechsel mit Mitteln aus anderen

Wirkstoffgruppen nochmals eingesetzt

werden. Der Einsatz von Discus sollte

grundsätzlich vorbeugend erfolgen.

Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus

wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt.

Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen

Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb

anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen

Wirkstoffen verwenden. (WW750)

Aus Gründen des Resistenzmanagements das

Mittel (einschließlich anderer Mittel mit gleichem

Wirkstoff, mit einem Wirkstoff aus der

gleichen Wirkstoffgruppe oder mit kreuzresistentem

Wirkstoff) insgesamt nicht häufiger

anwenden als in der Gebrauchsanleitung angegeben.

Im Zweifel einen Beratungsdienst hinzuziehen.

(WW762)

Tabak

Gegen Echten Mehltau

(Erysiphe cichoracearum) ______________ 0,3 kg/ha

Spritzen, Einsatzzeitpunkt bei Befallsbeginn

bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Die Spritzabstände betragen 14 – 21 Tage.

Max. 2 Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr.

Gemüsebau

Spargel (Freiland)

Gegen Laubkrankheit

(Stemphylium) und Spargelrost

(Puccinia asparagi) _______________0,5 kg/ha

Spritzen, Einsatzzeitpunkt: bei Befallsbeginn

bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome.

Abstand 14 bis 21 Tage. Max. 3 Anwendungen

in der Kultur bzw. je Jahr.

Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus

wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt.

Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen

Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb

anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen

Wirkstoffen verwenden.

Zierpflanzenbau

Rosen

Gegen Echten Mehltau (Freiland und

Gewächshaus) _0,03 %

Gegen Sternrußtau (Freiland)__________0,03 %

Pflanzengröße bis 50 cm (Aufwandmenge

Wasser 500 l/ha)

_0,15 kg/ha

Pflanzengröße 50 bis 125 cm (Aufwandmenge

Wasser 750 l/ha)

_0,225 kg/ha

Pflanzengröße über 125 cm (Aufwandmenge

Wasser 1000 l/ha)

_0,3 kg/ha

Spritzen, Einsatzzeitpunkt bei Befallsbeginn

bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome

im Abstand von 8 bis 12 Tagen. Max. 2 Anwendungen

in der Kultur bzw. je Jahr.

Discus sollte an Rosen mit 2 Applikationen in

Folge angewendet werden. Weitere Behandlungen

sollten mit Produkten aus anderen

Wirkstoffklassen erfolgen.

Hinweis zur Dosierung:

1kg Discus entspricht ca. 1,65 l (Volumendosierung)

Verträglichkeit

Es wurde eine große Anzahl von Rosensorten

mit Discus behandelt. Blattschäden wurden

nicht festgestellt. Da jedoch bei der großen

Zahl verschiedener Sorten unterschiedliche

Verträglichkeiten auftreten können, empfiehlt

es sich, vor der Spritzung des gesamten Bestandes

die Empfindlichkeit bei den gegebenen

Wachstumsbedingungen zu prüfen.

Beobachtungszeitraum:

_10 – 12 Tage.

Die bisherigen Erfahrungen haben gezeigt,

dass Discus in der empfohlenen Konzentration

von folgenden Rosensorten gut vertragen wird:

Freiland

Baroness

Carte Blanche

Chicago

Carina

Champagner

Christian

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D


Discus ® /Stroby ® WG

Daniela

Duftwolke

Flamingo

Gloria Dei

Gold Medal

Gruß an Heidelberg

Gabriella

Harmony

Holsteinperle

K.-Hentzel

Kings Ramson

Lilli Marleen

Marlena

M. Meilland

Marbella

Mercedes

Mini Rosa

Mirandy

Mondial

Nina Weibull

Orange Triumph

Papa Meilland

Neues Europa

Prominent

Picadilly

Red Beauty

Red Success

Rendez-Vous

Roter Stern

Samantha

Schwarzwaldmädel Starina

Schneewittchen

Super Star

Sylvia Fie

Virgo

Zwergkönig

Gewächshaus

Carina

Carte Blanche

Christian

Christian Dior

Gala Milana

Madelon

Marina

Preference

Rubino

Vanilla

Livia

Motrea

My Heart

Sonia

Leichte Probleme mit der Selektivität traten

unter Glas nur an der Sorte ”Royale” in niederländischen

Versuchen auf.

Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus

wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt.

Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen

Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb

anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen

Wirkstoffen verwenden (WW750).

Zierpflanzen

Gegen Rostpilze im Freiland oder Gewächshaus

Pflanzengröße bis 50 cm (Aufwandmenge

Wasser: 500 l/ha)

_0,15 kg/ha

Pflanzengröße 50 bis 125 cm (Aufwandmenge

Wasser: 750 l/ha)

_0,225 kg/ha

Pflanzengröße über 125 cm (Aufwandmenge

Wasser: 1000 l/ha)

_0,3 kg/ha

Spritzen, Einsatzzeitpunkt bei Befallsbeginn

bzw. bei Sichtbarwerden der ersten Symptome

im Abstand von 10 bis 14 Tagen. Max. 2 Anwendungen

in der Kultur bzw. je Jahr.

Hinweis

In Abhängigkeit von Kultur, Sorte und dem Anbauverfahren

können Schäden an der zu behandelnden

Kultur nicht ausgeschlossen werden.

Vor einem Mitteleinsatz sollte daher die

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Pflanzenverträglichkeit unter den betriebsspezifischen

Bedingungen geprüft werden.

Die maximale Anzahl der Anwendungen ist aus

wirkstoffspezifischen Gründen eingeschränkt.

Ausreichende Bekämpfung ist damit nicht in allen

Fällen zu erwarten. Gegebenenfalls deshalb

anschließend oder im Wechsel Mittel mit anderen

Wirkstoffen verwenden.

Pflanzenverträglichkeit

Discus ist in der empfohlenen Aufwandmenge

in allen geprüften Apfel-, Birnen-, Reb- und Rosensorten

pflanzenverträglich und berostungsneutral.

Vorsicht ist in Gebieten mit Süßkirschen

geboten, da einige Süßkirschensorten

empfindlich auf Discus reagieren.

Für Johannisbeeren und Stachelbeeren gilt: In

Abhängigkeit von Kultur, Sorte und dem Anbauverfahren

können Schäden an der zu behandelnden

Kultur nicht ausgeschlossen werden.

Vor einem Mitteleinsatz ist daher die

Pflanzenverträglichkeit unter den betriebsspezifischen

Bedingungen zu prüfen.

Anwendungstechnik

Ansetzen der Spritzbrühe

Spritzgerät regelmäßig auf Prüfstand testen!

Discus ohne Verwendung des Siebeinsatzes in

den zu 3/4 mit Wasser gefüllten Behälter langsam

einrieseln lassen. Während der Fahrt und

während des Spritzens Spritzbrühe durch

Rührwerk oder Rücklauf in Bewegung halten.

Nach einer Arbeitspause Spritzbrühe erneut

sorgfältig aufrühren.

Empfohlene Wassermengen:

Obstbau ______________________________________500 l/ha

je 1 m Kronenhöhe

Weinbau:

Basisaufwand _____________________________ 400 l/ha

BBCH61 ___________________________________ 800 l/ha

BBCH71 __________________________________ 1200 l/ha

BBCH75 __________________________________ 1600 l/ha

Zierpflanzen inkl. Rosen:

Pflanzengröße bis 50 cm

_500 l/ha

Pflanzengröße 50 bis 125 cm

_750 l/ha

Pflanzengröße über 125 cm

_1000 l/ha

Erdbeeren

_2000 l/ha

Spargel

_1000-1200 l/ha

Beerenobst (ausgen. Erdbeeren) _1000 l/ha


Discus ® /Stroby ® WG

Tabak

_400-800 l/ha

Mischbarkeit

Discus ist u.a. mischbar mit Delan ® WG 700,

Aktuan ® , Kanemite ®, SC, Kiron ® und Malvin ® .

Bei Tankmischungen grundsätzlich zusätzlich

die Gebrauchsanleitung der betroffenen Produkte

beachten!

Wartezeit

Kernobst

_35 Tage

Weinrebe

(Keltertrauben, Tafeltrauben)

_35 Tage

Rosen, Zierpflanzen (Freiland und

Gewächshaus)

_ohne Bedeutung (N)

Erdbeere ______________________________________7 Tage

Spargel: die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen

und/oder die Vegetationszeit

abgedeckt, die zwischen vorgesehener Anwendung

und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt

bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen

ist nicht erforderlich.

Johannisbeere, Stachelbeere

_14 Tage

Tabak _______________________________________ 10 Tage

Umweltverhalten

Bienen

Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die

Zulassung festgelegten Aufwandmenge bzw.

Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge

nicht vorgesehen ist, als nicht bienengefährlich

eingestuft (B4). (NB6641)

Nützlinge

Das Mittel wird als nichtschädigend für Populationen

der Art Aleochara bilineata (Kurzflügelkäfer)

eingestuft (NN160). Das Mittel wird als

nichtschädigend für Populationen der Art Coccinella

septempunctata (Siebenpunkt-Marienkäfer)

eingestuft (NN161). Das Mittel wird als

nichtschädigend für Populationen der Art Poecilus

cupreus (Laufkäfer) eingestuft (NN165). Das

Mittel wird als nichtschädigend für Populationen

der Art Trichogramma cacoeciae (Erzwespe)

eingestuft (NN180). Das Mittel wird als

schwachschädigend für Populationen der Art

Typhlodromus pyri (Raubmilbe) eingestuft

(NN234). Das Mittel wird als schwachschädigend

für Populationen der Art Aphidius rhopalosiphi

(Brackwespe) eingestuft (NN2842).

Fische

Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.

(NW264)

Algen

Das Mittel ist giftig für Algen. (NW262)

Gewässer/Grundwasser

Wasserschutzgebietsauflage

_ keine

Beachten Sie die Anwendungsbestimmungen

zum Gewässerschutz (siehe gesonderten Abschnitt

am Anfang).

Hinweise für den sicheren Umgang

Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und

Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.

(SP001)

Anwenderschutz

Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden.

Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden

führen. (SB001)

SPo5: Wiederbetreten der behandelten Fläche

erst nach Abtrocknung des Spritzbelages

(EO005-1). SPo 5: Vor dem Wiederbetreten ist

das Gewächshaus gründlich zu lüften (EO005-2).

Beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel Universal-Schutzhandschuhe

(Pflanzenschutz), Standardschutzanzug

(Pflanzenschutz) und festes

Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen

(SS110,SS210). Bei Ausbringung/Handhabung

des anwendungsfertigen Mittels Standardschutzanzug

(Pflanzenschutz) und festes Schuhwerk (z.

B. Gummistiefel) tragen. (SS220)

Kennzeichnung GefStoffV

Verdacht auf krebserzeugende Wirkung – R40.

Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern

längerfristig schädliche Wirkungen haben

– R50/53. Darf nicht in die Hände von Kindern

gelangen – S2. Von Nahrungsmitteln, Getränken

und Futtermitteln fernhalten – S13.

Abfälle und Behälter müssen in gesicherter

Weise beseitigt werden – S35. Bei der Arbeit

geeignete Schutzkleidung und Schutzhandschuhe

tragen – S36/37. Bei Verschlucken sofort

ärztlichen Rat einholen und Verpackung

oder Etikett vorzeigen. – S46

Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt

geeigneten Behälter verwenden. – S57

Abpackung

300 g Dose

(Orig.-Karton 20 x 300 g) _Art.-Nr. 3223

1,5 kg Dose

(Orig.-Karton 10 x 1,5 kg) _Art.-Nr. 3225

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