Kursbericht Saisonstart - beim Schneesport Mittelland ...

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Kursbericht Saisonstart - beim Schneesport Mittelland ...

Chef TG BOSV SSM

Skilanglauf + Biathlon

Toni Burn

Tellenfeldstrasse 6

3714 Frutigen

079 635 11 23

tburn@bluewin.ch

Start der Langläufer mit grossem Aufwand.

Stunde um Stunde, Kilometer um Kilometer trainieren die Langlaüfer, um im Winter möglichst schnell die Berge

hoch zusprinten und auf der andere Seite mit übersäuerten Beinen den Hügel hinunter zu sausen. Dabei werden

unzählige Liter Sauerstoff in die Lunge gepumpt und mehr oder weniger ökonomisch zu den Muskelzellen

transportiert. Seit dem Trainingslager anfangs Mai sind die Berner, Basler und teils Friburger Langlaüfer dabei

einen Rekord der Trainingstunden aufzustellen. Nicht weniger als 18 Kinder schafften anfangs April die Selektion in

das Sichtungskader, weitere Acht Jugendliche konnten sich für das Anschlusskader empfehlen. Gerade 2 Damen

und 7 Herren schafften den Cut in die höchste Kaderstufe. Somit sind 35 Athleten aus der Sparte Langlauf und

Biathlon in der TG BOSV SSM erfasst. Von den Langläufern wird ein hohes Pensum an Trainingstunden erwartet,

durchschnittlich absolviert ein Leistungskader Athlet 650 skilanglaufspezifische Trainingstunden, ein Sportler im

Anschlusskader deren 550 und nach Alter abgestuft die jüngsten zwischen 400 und 500 Stunden. Zusätzlich

werden noch zahlreiche Stunden aufgewendet für die Regeneration und den Ausgleichsport.

Die ersten Skistunden konnten bereits auf der Engstligenalp durchgeführt werden. Beim ersten Trainingskurs auf

der Engstligenalp herrschten noch ausgezeichnete Schneeverhältnisse. Mit dem Mountainbike fuhren die Athleten

von Frutigen ins Unter Birg nach Adelboden. Nach der kurzen Bergfahrt begann das Techniktraining für die Saison

13/14.

Ob Halle oder Draussen, der Laufschule wird vermehrt Beachtung gewidmet. Grundlage für jede Sportart bildet

eine gute Bewegungskontrolle oder im Fachjargon die koordinative Fähigkeit. Besonders in der klassischen

Technik wird ein kurzer präziser Fussabdruck verlangt, dieser erfolgt innerhalb weniger hundertstel Sekunden.


Jeder kennt wohl das beklemmende Gefühl einer mangelhaften Traktionskontrolle, da hilft auch kein PS starker

Motor wenn bei der Wahl der Pneu gespart wurde.

Kontinituät, Abwechslung und Motivation, eine nicht ganz einfache Aufgabe diese Komponenten zu vereinbaren,

führen zum Saisonziel. In der Saisonvorbereitung werden intensive Trainingseinheiten auf der gleichen Strecke

durchgeführt, somit kann die Leistungsentwicklung überwacht werden. Lange Einheiten werden aber sehr gerne

auf neuen und abwechslungsreichen Strecken durchgeführt. Von Frutigen über den Niesenberg hinunter nach

Wimmis und zurück nach Frutigen. Von Frutigen dem sagenhaften Spiessenweg entlang nach Adelboden oder der

Kander entlang hinauf nach Kandersteg und über die Höh zur Teilnahme am Sommer Cup der Biathleten bilden

die Abwechslung zum Rollski und Techniktraining in der Talsohle.

180 Klimmzüge als Zwischenziele festgelegt.

Zum Aufwärmen 180 Liegestütz in der Vor und Rückwärts Variante. Als Dessert wartet wohl die grössere Aufgabe

für das Sichtungskader. Ziel ist es bis ende Oktober dass jedes einzelne Kadermitglied der Sichtungsgruppe 10

Barrenstütz, Liegestütz Vor und Rückwärts sowie die gleiche Anzahl Klimmzüge erreicht, also je 180 für das

Sichtungskader. Aber auch jede Trainingstunde zählt zu der neuen Dimension, nicht weniger als 18`350

spezifischeTrainingsstunden werden für das ganze Team geplant. Nicht gezählt werden die Stunden für Stretching,

Regeneration oder Präzisionschiessen der Biathleten. Wir haben auf jeder Stufe Zugpferde um grosse Ziele zu

erreichen.

Alle Kader absolvierten bereits 3 Konditionskurse, nur selten bot sich die Gelegenheit sich abzukühlen meist kam

das kühlende Nass direkt von Oben.

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