Fallada, Hans - Kleiner Mann - was nun ... - School-Scout

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Fallada, Hans - Kleiner Mann - was nun? - Inhaltserläuterung

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Thema: -

Inhaltserläuterung

TMD:

Kurzvorstellung des Materials:

Das vorliegende Dokument ist eine ausführliche und

detaillierte inhaltliche Erläuterung aller Kapitel aus Hans

Übersicht über die Teile

Information zum Dokument

Einleitung und Vorbemerkungen

Ausführliche Inhaltserläuterung aller Kapitel

Textgrundlage: Fallada, Hans: Kleiner Mann was nun? 56.

Aufl. Rowohlt Tb: Reinbek bei Hamburg 2005.

Ca. 30 Seiten

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Einleitung und Vorbemerkungen

Greifswald, verstorben am 5. Februar 1947 in Berlin, eigentlicher Name: Rudolf Wilhelm Friedrich

Ditzen) geschrieben. Der Roman ist dem Genre der Gesellschaftsstudie zuzuordnen und widmet

mitgeprägt bzw. einem weiteren Publikum zugänglich gemacht.

ten erfasst, die verharrt man

im Klassensystem sich zwischen der Arbeiterklasse und dem (Klein-) Bürgertum wiederfinden.

Der Roman stellt das Milieu, das Klima dieser Klasse während der Notzeit der Weltwirtschaftskrise

in der Endzeit der Weimarer Republik zu Beginn der 1930er-Jahre. Es lässt sich sagen, dass die

Gesellschaftsstudie allgemein die Situation der Arbeitslosen und speziell die Lage der Angestellten

schildert.

Die Situation ist allgemein von dem Gefühl der Boden- und Perspektivlosigkeit bestimmt. Die

Menschen sehen sich dem neuen Phänomen der Massengesellschaft gegenüber, was die

Allgegenwärtigkeit dieser Tristesse richtet sich das kleinbürgerliche Ehepaar Pinneberg, bestehend

Diese Kleinfamilie wird von der Idee der Flucht vor der Realität in eine Traumwelt getragen. Der

Roman setzt sich mit mehreren Spannungsfeldern auseinander, neben dem schon angeführten

Problem des sich entwurzelt fühlenden Kleinbürger, sei an dieser Stelle schon auf den Kontrast von

Kleinstadt und dem damaligen Inbegriff einer Metropole oder Großstadt, nämlich Berlin,

hingewiesen.

Der Roman umfasst einen Zeitraum von 26 Monaten. Er beginnt Mitte Juli eines nicht näher

bestimmten Jahres, Ende der 1920er-Jahre, genau um 16:05 Uhr (vgl. S. 12) und endet zwei Jahre

darauf im November (vgl. S. 380). Die erzählte Zeit übersteigt die Erzählzeit also um ein

Vielfaches. Es lassen sich drei wesentliche Handlungsorte identifizieren, nämlich die Kleinstädte

Platz und Ducherow zu Beginn, die Metropole Berlin sowie am Ende eine Siedlung am Stadtrand

Berlins.

Die Erzählsituation wird durch große Teile direkter Rede bestimmt, die an manchen Stellen durch

die Einschaltung von Kommentaren und Erläuterungen seitens eines auktorialen Erzählers

unterbrochen wird. Diese Struktur, dieses Zurücknehmen des auktorialen Erzählers bildet ein

typisches Kennzeichen der Neuen Sachlichkeit. Schaltet sich der auktoriale Erzähler ein, so lässt

sich seine Erzählerhaltung als weitestgehend neutral bezeichnen, jedoch wirkt er teilweise leicht

affirmativ zu Gunsten der Hauptfiguren. Dennoch ist seine Haltung grundlegend von einer

beobachtenden Distanz geprägt. Er verfügt sowohl über eine Außen- als auch Innensicht. Was den

Standort des Erzählers angeht, so befindet er sich in der Nahperspektive.

Bei der Darbietungsform handelt es sich um einen Erzählerbericht, in den die direkte Rede der

Figuren eingeflochten ist. Wägt man das Verhältnis von eigentlichem Erzählerbericht und

Figurenbericht ab, so wird an sich ein Erzählerbericht eingewoben in eine Figurenrede. Der

Schwerpunkt auf der Figurenrede verstärkt den Eindruck von Authentizität, Natürlichkeit und

Dokumentarischem. Auch die Art und Weise der Darstellung entspricht damit den Prinzipien der

Neuen Sachlichkeit.

I. Vorspiel

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