Kinder brauchen Theater - Schott Music

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Kinder brauchen Theater - Schott Music

OPER

Moritz Eggert

Dr. Popels fiese Falle

Eine Kinderoper

Libretto von Andrea Heuser (2001)

Personen: Abu Schabù · höhere Knabenstimme

– Prinzessin Ola Obelli · Mädchensopran

– Vater · jugendlicher (höherer) Bariton

– Mutter · jugendlicher Mezzo – Der

böse Zauberer Dr. Popel/Moritz Eggert ·

Bariton (Opernsänger) – Herr Hauser, Dr. Popels

rechte Hand/der Librettist Anton ·

Schauspielerin („Hosenrolle“) – Fritz, Oberster

Gigant der Absolut Unbezahlbaren Riesen

· tiefere Knabenstimme – Ein singendes

Kellerschloss · tiefere Mädchenstimme – Die

Absolut Unbezahlbaren Riesen · Chor von

Jugendlichen (Alt/Tenor, jeweils mindestens

4) – Ein Gartenzwergkäufer · Sprechrolle –

Nachbarskinder/Gartenzwerge · vierstimmiger

Kinderchor (beliebig viele Kinder, jedoch

mindestens 12) – Trollgomolle · Sprechchor

(beliebig viele Kinder, jedoch mindestens 3;

müssen nicht singen)

Orchester: 5 Blfl. (Diskant, S, A, T, B) · 2

(auch Picc.) · 1 · 1 · Bassklar. · 4 Sax. (S, A, T,

B) · 1 – 1 · 2 · 1 · 1 – P.S. (I: Trgl. · Marimb. ·

Flex. · Peitsche · Tempelbl. · Ratsche – II:

Guiro · Chimes · Röhrengl. · Nietenbeck. ·

gr. Tr. · Vibr. · Bambuspendelrassel – III: gr.

Beck. · Xyl. · Nietenbeck. [zusammen mit II] ·

Vibraslap · Tamt. · Woodblock · 2 Congas ·

Claves) (3 Spieler) – Cemb. · Cel. · Klav. – Str.

(6 · 6 · 4 · 3)

Rockensemble: 2 E-Git. (Rhythmus- und

Leadgit.) · E-Bass · Keyboards (am besten

Hammondorgel oder Heimorgel) · Drumset

Geräuschorchester (mindestens 4 Kinder,

die keine Instrumente spiuelen, aber ein

wenig Noten lesen können): Lotosfl. oder

Nasenfl., schrille Trillerpfeifen, kleine Kurbelglockenspiele,

gr. Blecheimer, hohe

Kochtöpfe/Pfannen, tiefe Kochtöpfe/Pfannen,

Küchenreibe, Autohupe, Fussballtröten,

Aerophone (geriffelte Plastikschläuche),

Bohrmaschine, Hammer, Holzplatte, Donnerblech,

Kette, Kurbelratschen, Mundsirenen,

Mundharmonikas (beliebige Stimmung),

Muhschachteln, Vogelzwitschern,

Entenrufe, Kieselsteine in Behälter, Schaufeln,

Luftballons (die jeweilige Anzahl der

Instrumente hängt von der Anzahl der Kinder

und deren Rollenverteilung ab)

90’

Uraufführung: 14. Juni 2002 Frankfurt/Main ·

Oper Frankfurt

„Laut und schnell sollte Dr. Popel werden,

die Musik sollte Spaß machen, die Handlung

sollte Kinder fordern, also kein harmloses

Märchen sein. Niemand sollte geschont werden,

auch die Macher nicht – Librettistin

und Komponist tauchen im Stück ja selber

auf und kriegen ihr Fett ab. Auch keine Verherrlichung

und Idealisierung der Kinder – es

gibt Momente im Stück, bei denen die Aggression

der Kinder durchaus bedrohliche

Züge annimmt. Kinder sind keine unschuldigen

Engelchen und wollen auch nicht als

solche betrachtet werden.

Ich wollte auch keine kleinen Virtuosen herausstellen,

die mit ihrem eingeübten Etüdenkönnen

auftrumpfen. Daher gibt es im

Stück zum Beispiel ein reines Geräuschor-

100

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