Kinder brauchen Theater - Schott Music

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Kinder brauchen Theater - Schott Music

KINDERKONZERT

Der Josa mit der Zauberfiedel ist ein schönes

Stück für Kinder- und Jugendkonzerte und

bietet für Kinder und Jugendliche aller Altersstufen

darüber hinaus reizvolle Möglichkeiten

der szenischen Umsetzung (beispielsweise

durch Schattenspiel, Puppenspiel oder

Pantomime). Wenn ein technisch sehr versierter

Sologeiger zur Verfügung steht, ist

auch eine Aufführung mit Schulorchester

möglich.

Wilfried Hiller

Der Geigenseppel

Ein Melodram für Marionetten nach

Wilhelm Busch (1999)

Texteinrichtung und Dramaturgie von

Elisabet Woska

Personen: Erzähler – Geigenseppel · singender

Schauspieler (Tenor)

Orchester: 1 (auch Picc.) · 0 · 1 · 1 – 0 · 0 · 0 ·

0 – S. (kl. Tr. · gr. Tr. · kl. Bongo · hohes

Beck. · Trgl. · Zimb. · 3 Rototoms · 1 Paar

Messinglöffel · Metallratsche · Woodblock ·

Metall-Guiro · Xyl. · Kuhglockenspiel)(1

Spieler) – Cel. (auch präp. Klav. und Spielzeugklavier)

· Zither – Solovioline – Str. (6 · 5 ·

4 · 3 · 1)

60‘

Uraufführung: 4. Juni 2000 Hannover ·

EXPO 2000, Deutscher Pavillon, Düsseldorfer

Marionettentheater · 12. Oktober 2000

Düsseldorf, Düsseldorfer Marionettentheater

Auf einer Kirchweih schaut der Geigenseppel

ein wenig zu tief ins Glas und fällt in einen

tiefen Schlaf. Er träumt, dass er ein berühmter

Geiger geworden sei. Damen der

hohen Gesellschaft haben ihn um ein Konzert

gebeten, bei dem Franz Liszt ihn persönlich

am Klavier begleitet. Als Lohn erhält

er einen großen Beutel Gold und das Versprechen

zu einem Stelldichein. Am nächsten

Morgen erwacht er aus seinem Rausch

und muss feststellen, dass die schönen Träume

sich in ihr Gegenteil verkehrt haben: Der

Beutel mit Gold hat sich in eine tote Katze

und einen Pferdefuß verwandelt und die

schöne Dame, die ihn zum Rendez-vous geladen

hatte, entpuppt sich als uraltes Weib,

das ihn keifend an sein Treueversprechen erinnert.

Der Geigenseppel macht sich rasch

aus dem Staub. „Da sieht nun jeder wohl

ganz klar, dass hier der Teufel im Spiele war.

Drum hüte dich!“, so lautet die abschließende

Moral.

Elisabet Woska und Wilfried Hiller verarbeiten

in Der Geigenseppel nicht nur Wilhelm

Buschs um 1860 entstandenes Gedicht Der

Geigenseppel. Eine kleine Historie in Reimen

für die reifere Jugend zur Warnung und Belehrung,

den alten Sündern zur Buße und Bekehrung,

sondern lassen auch vertraute Figuren

aus anderen Geschichten von Busch mitspielen:

Max und Moritz, Ursel und ihre Kuh, die

fromme Helene und der Junggeselle Tobias

Knopp treten in kurzen Szenen auf. Der Geigenseppel

wird so zu einem klingenden Portrait

von Wilhelm Buschs literarischem

Schaffen.

Konzipiert als Stück für Marionetten, eignet

sich Der Geigenseppel auch hervorragend für

Kinder- und Jugendkonzerte und für Schulprojekte

aller Altersstufen im Bereich Pantomime,

Figurenspiel oder Schattentheater.

Der Orchesterpart kann von spieltechnisch

Kinder brauchen Theater 2012 · www.schott-music.com

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