Rechtsgrundlagen und Leitlinien zur ... - Schule.at

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Rechtsgrundlagen und Leitlinien zur ... - Schule.at

Die formale Gestaltung von Schularbeiten

Die Prüfungsaufgaben sollen übersichtlich gestaltet werden, wobei auch Platz für

eigene Anmerkungen der Schülerinnen und Schüler einzuräumen ist (Zeilenabstand).

Handschriftliche Ausfertigungen und Anmerkungen seitens des Lehrers/der

Lehrerin sind zu unterlassen.

In der Aufgabenstellung ist die maximal zu erreichende Punkteanzahl bei den einzelnen

Aufgabenbereichen anzugeben. Die einzelnen Checkpoints sind aber bei

der Aufgabenstellung nicht auszuweisen.

Die Aufgabenstellung der Schularbeit ist in vervielfältigter Form vorzulegen.

Die Anmerkungen sind im Layout in sachlich-inhaltliche und sprachliche zu trennen.

Bei Arbeitsaufgaben, die eine genau definierte Anzahl von Lösungen verlangen,

ist ein Tabellenraster mit entsprechender Anzahl von Zeilen/Kästchen vorzugeben.

Lösungen außerhalb dieses Rasters sind für die Beurteilung irrelevant.

Korrektur und Beurteilung von Schularbeiten

Bei der Beurteilung ist die Übersetzung mit mindestens 60 %, die Lösung der

Arbeitsaufgaben mit mindestens 30 % zu gewichten. Im Übergang zur Lektürephase

soll die Gewichtung der Arbeitsaufgaben auf 40 % erweitert werden.

Der Beurteilung der Übersetzung sind die Dimensionen Sinnäquivalenz, Lexik,

Morphologie und in zunehmendem Maß Syntax zugrunde zu legen. Ebenso ist

die sprachliche Qualität in der Zielsprache in die Beurteilung einzubeziehen.

Grundsätzlich ist das für die Reifeprüfung entwickelte Korrekturmodell (S.49ff)

anzuwenden 1 . Die Doppelbelegung eines Wortes durch zwei Checkpoint-Typen

ist nach Möglichkeit zu vermeiden.

LB-VO § 7. (8) Aufgabenstellungen und Texte für die Schularbeiten sind

jedem Schüler in vervielfältigter Form vorzulegen.

LB-VO § 16. (1) Für die Beurteilung von Schularbeiten sind folgende fachliche

Aspekte maßgebend: 3. in Latein und Griechisch

a) im Anfangsunterricht

aa) Sinnerfassung,

bb) sprachliche Gestaltung der Übersetzung,

cc) Vokabelkenntnisse,

dd) Beherrschung der Formenlehre,

ee) Beherrschung der Syntax,

ff) Vollständigkeit

1 www.bifie.at

Leistungsbeurteilung in Latein und Griechisch – 33

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