April 04 - Kindergarten und Schule in Südtirol

schule.suedtirol.it

April 04 - Kindergarten und Schule in Südtirol

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DER

FALLMERAYER

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Editorial

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Inhalt

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X

\#5?


Arb e itsgruppen

$UEHLWVJUXSSH0DWXUDEDOO 0DWXUDUHLVH

In d ie sem Jahr wurde auf Wunsch de r Elte

rn e ine neue Arb eitsgruppe e inge se tzt mit

d em Schwe rpunkt „Maturab all – Maturare i-

se “.

Da e s in d en le tzte n Jahre n imme r wiede r

Unstimmigke iten und Me inung sve rschied

enheite n d ie sb e züg lich gegeben hat, sollte

d ie se s Thema neu üb e rd acht we rde n.

Schüle r, Lehre r, d e r He rr Dire ktor und

Elte rn hab e n Vorschläg e für Richtlinien,

b zw. Vorgab e n ausg earb e ite t, um d e n zukünftig

en Maturanten b e im Vorb e re ite n und

Plane n ihre s Maturab alle s und ihre r Maturare

ise einige Hilfe n anb ie ten zu können.

Einige Zie le , d ie die Arb e itsg ruppe anstre

b te , so z.B. Hilfe stellung vonse iten d e r

Le hrp e rsonen, konnten nur te ilweise re alisie

rt we rde n, da Maturab älle nach wie vor

nicht als Schulve ranstaltunge n ge lte n; d ie

Le hrp e rsonen für Kunst und Le ib e se rziehung

könnte n, we nn rechtzeitig kontaktie rt,

in d ie Dekoration, de n Entwurf d e r Plakate

und d as Einüb en von Tanze inlag e n e ing e-

b unde n we rde n, was te ilwe ise b e re its ge -

schieht.

Es war e in Hauptanliegen d e r AG, dass

auf eine n Maturab all e ine g e schlosse ne Maturare

ise folg en soll und dass d ie se währe

nd de r Schulzeit und in Begle itung von

Le hrp e rsonen d urchg e führt wird . Re iseprog

ramm wie auch Ve rhalte nsrege ln solle n

g emeinsam zwische n Le hrp e rsonen und

Schüle rn ausg earb e ite t we rde n.

Schüle r de r he urig en Maturaklassen hab

e n e ine Checkliste e rste llt, we lche d ie wese

ntliche n Org anisationsp unkte e ine s Maturab

alle s sowie e ine n Ze itp lan b e inhalte n.

Schüle r d e r d ritte n und vie rte n Klasse n, sowie

d e r He rr Dire ktor, Le hre r und Elte rn

hab e n ihre Wünsche und Vorste llunge n hinzug

efüg t. Die se Unte rlag en we rde n allen 4.

Klasse n ausge händ ig t, zusätzlich lie ge n sie

in d e r Schulb ib liothe k zur Einsichtnahme

auf.

Die AG wünscht sich, dass d ie geme insame

Vorb e reitung und Durchführung von

Maturab all und -re ise d ie Klasse ng emeinschaft

stärke n und somit e in b le ib e nde s Ere

ignis fürs Le b e n we rden soll.

)UGLH(OWHUQ+HOHQH+DELFKHU

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,QWHUQH)RUWELOGXQJ]XP7KHPDÄ(VVVW|UXQJHQ³

Am 26.03.04 fand in de r Bib liothek unsere

r Schule e ine gut b esuchte inte rne Fortb

ild ung statt. Einge lade n hatte d e r Koord i-

nator d e r Arb e itsg ruppe Ge sundheit, Dr.

Attilio Alaimo. Die Refe re nten waren Dr.

Klara Vig l, Inte rnistin am Brixne r Kranke n-

haus, Dr. Klara Astne r, Psycholog in, Frau

He rlind e Wie se r, Die ätassistentin und e ine

Ve rtre te rin d e r Se lb sthilfegruppe INFES.

Dr. Vig l e rklärte eing ang s d ie Typ olog ie

d e r Essstörunge n, Anore xie (Mage rsucht),

Bulimie (Fre ss-Kotz-Sucht), Binge Eating

(He iß hunge ranfälle ) und ze ig te d as klinische

Bild und die Ge fährlichkeit die se r Erkrankung

en auf. Die Psycholog in Dr. Klara

Astne r g ing auf die p sychischen Hinte r-

g ründ e e in, d ie zu Störunge n de s Ess-

Ve rhaltens führe n und wie s u. a. darauf hin,

d ass Jug end liche sich b e sond e rs vom ge -

se llschaftlichen Schlankhe itside al und d em

Diäte nwahn b e e influsse n lasse n. Frau He r-

lind e Wie se r, Diätassiste nt, e rzählte von de r

Vorg ang sweise ihre r Ab te ilung im Umg ang

mit Schüle rn und Jugend liche n, d ie unte r

Essstörung en le id en. Die Informationen e r-

g ab en e in allge me ine s Bild de r Essstörung

en, wob e i schon Bekannte s ve rtieft wurde .

Ne u ware n die Informatione n zur Se lb sthilfe

g ruppe INFES; e ine Ve rtre te rin e rläute rte

d ie Hilfe stellunge n, d ie sie Essge störten

g e b en. Weite rs lie ß sie inte re ssie rte n Le h-

re rn eine kle ine , anspre chend e Broschüre

mit dem Namen „Lollipop “ zukommen, die

für Jug end liche und Erwachse ne ausge arb

e itet word en ist, Allge me ine s zu den Essstörunge

n und vor alle m Kontaktad re ssen

e nthält. We r d as Prob lem im Unte rricht the -

matisie re n möchte , kann d ie se Büchle in b e i

Young +Dire ct auch in Klasse nstärke anford

e rn.

Die Teilne hme r an d iese m Kurs waren

sich nach e ine r kurzen Diskussion e inig ,

d ass Lehre r und Schule we nig unte rne hmen

können, um Essstörung en vorzub eug e n o-

d e r um sie zu e rkennen, doch könnten sie

Schüle r und Elte rn b e i de r Einhaltung de r

The rap ie unte rstütze n.

3URI0DUJRW'RUIPDQQ

Seit e 2

April 2004


(LQHEOXWLJH$QJHOHJHQKHLW

Shake sp e are

26.03.04:

Eine ze r-

s c h u n d e n e

Ge stalt

schwe b t

kop füb e r von

d e r De cke ,

e in ab g e -

hackte r Kop f

b e sud e lt d e n

Bod e n mit

Blut und e in

üb e rd ime nsionale

s

Rauchfass ne -

b e lt d ie Bühne n e in.

Die s alle s kann man im Land e sthe ate r

Innsb ruck b e i e ine r Insze nie rung von

Shake sp e are s „ Richard III.“ e rle b e n. Wie

man e s von Shake sp e are g e wohnt ist, strotzt

d as Stück vor Intrig e n und Mord e n. Nur e i-

nig e n Fig ure n ist e s ve rg önnt, d as End e d e s

Stücke s mitzue rle b e n.

Auf se ine m We g zum Thron b ring t

Richard all se ine männliche n Ve rwand te n,

se ine Ehe frau, d e re n e he malig e n Mann und

Schwie g e rvate r e r e b e nfalls auf d e m Ge -

wisse n hat, und all je ne d ie ihn ve rrate n,

um. Doch kurz nachd e m e r se in Zie l e r-

re icht hat und König ist, ve rlie rt e r d ie Ü-

b e rsicht und wird von se ine m Rivale n He n-

r y VII. i m Ka m p f e r s t o c h e n .

De m Stück mang e lt e s also nicht an

Grausamke it und d e r Re g isse ur g ab sich

re d lich Mühe , sie unve rhohle n d arzuste lle n.

Im Laufe d e r Aufführung me hre n sich d ie

Blutlache n auf d e r Bühne und e in Wasse r-

loch öffne t sich, in d as Le iche n und Be -

we isstücke b e que m e ntsorg t we rd e n könne

n. Harte Musikse que nze n unte rstütze n

d ie insze nie rte Brutalität und rütte ln auß e r-

d e m d ie Zuschaue r re g e lmäß ig aus ihrer

g e b annte n Erstarrung . De nn trotz d e r lang

e n Daue r d e s Stücke s g e ling t e s d e n

Schausp ie le rn, d ie Aufme rksamke it d e s

Pub likums an d as Ge sche he n auf d e r Bühne

zu fe sse ln.

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0DWXUDQWHQ

Es ist nun schon e inig e Ze it he r,

d ass sich Stud e nt/ inne n (fre ud ig e s

Wie d e rse he n mit Ex-Maturante n/

inne n unse re r Schule ) ve rschie d e -

ne r Stud ie nzwe ig e und –orte zu e i-

ne m Infonachmittag in unse re r

Schule e infand e n. Inte re ssie rte Maturante

n/ inne n und Vie rtklässle r/

inne n konnte n Informatione n e inhole

n und sich mit Frag e n an d ie je -

we ilig e n Stud e nte n/ inne n we nd e n.

Schad e war nur, d ass zahlre iche n

von ihne n, mit d e re n Komme n e i-

g e ntlich g e re chne t wurd e , nicht e r-

schie ne n. Folg lich ware n e inze lne

Stud ie nb e re iche nicht ve rtre te n

und inte re ssie rte Schüle r stand e n

d a, wie „ b ste llt und ne t oukoult“ .

Doch alle s in alle m kann man d ie -

se n Info-Nachmittag d urchaus g uthe

iß e n, zumal e inig e Schüle r/ inne n

Antworte n auf ihre Frag e n und

Zwe ife l b e züg lich ihre r Stud e nte n-

zukunft e rhalte n hab e n.

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Be richte

(VWKHU6HHEDFKHU$

April 2004

Seit e 3


Be richte

Ne apel im Feb ruar

Die 3 A (und 2 AS) b e suchte n vom 19.-

23.2.04 Sorre nt, Ne ap e l, Pomp e i und A-

malfi. Im Hinte rg rund , in we ite r Fe rne ,

d ie Inse l Cap ri, d e re n Be such d e m We t-

te r zum Op fe r fie j klm ln*op4lq r st pVm u vowMm xEy l…


In Praha nichts Neue s – e ine Re -

portage von und mit kulturb ewusste

n junge n Le ute n

Die Krüg e sche p p e rn zusamme n. De r

Schlachtruf: „ Praha, d ay thre e “ , kling t

nicht me hr so e up horisch wie noch vor

zwe i Tag e n. Ich b licke in d ie Rund e : Aug

e nring e schmücke n müd e Ge sichte r.

„ Awian schlofn war ne t le tz“ , me int e i-

ne r. Ke ine r antworte t, Einze lne nicke n

nur schwach. Alle wisse n, d ass schlafe n

nicht d rin ist. Es ist zu früh, d ie Ob rig ke it

e rlaub t e s nicht. Eine Rund e Kaffe wird

b e ste llt, schwarz und e ke lhaft, Cap p uccino

g ib t e s nicht. Naja, Aug e n zu und

d urch. Nur Hung e r ist ke in Prob le m,

schon e he r d ie Ve rd auung . The orie n

wurd e n aufg e ste llt, d ass Se mme lknöd e l

sich im Mag e n auf e in Vie lfache s ihre s

Volume ns ausd e hne n, d ie Mag e nwand

sich solang e schme rzhaft we ite t, b is Bie r

auf d e n Knöd e l trifft und d ie se r sich in

e ine n komp rimie rte n Klump e n ve rwand

e lt, d e r d ann ab rup t se ine Re ise in Richtung

Ausg ang antritt. Eb e nd ie s sche int

g e rad e d e m Kame rad e n ne b e n mir passie

rt zu se in: Er ste ht auf b e we g t sich ohne

e in Wort zu sag e n se ltsam starrb e inig

in Richtung Toile tte , fäng t d ann an zu laufe

n. Die je nig e n, d e re n Kop f nicht auf

d e m Tre se n lie g t b licke n ihm mitle id ig

nach, sie wisse n: d as tsche chische Klop

ap ie r re iß t tie fe Wund e n. Je mand

se ufzt:“ So ähnlich muase s im Vie tnamkriag

g we d n se in.“

Ha, d as Bild g e fällt: Wir als üb e rmüd e -

te vom schle chte n Esse n g e p lag te Sold a-

te n, d ie zwar tag e lang ke ine n e ig e ntliche

n Fe ind kontakt me hr hatte n, ab e r mit

d e m sad istische n Vorg e se tzte n e ine n

Kle inkrie g austrag e n, d e r d ie Moral d e r

Trup p e ze rmürb t.

Wie aufs Stichwort e rsche int Erwähnte

r in d e r Tür:„ Auf, auf, ke ine Müd ig ke it

vorschütze n. Schlafe n könnt ihr in d e r

Nacht, we nn d ie and e re n Klasse n ausg e -

he n.“ Einig e Kame rad e n b e g inne n zu

winse ln („ Se hn sie nicht, d ass wir le i-

d e n“ ), and e re ve rsuche n stand haft zu

b le ib e n. Nur d ie De se rte ure , d ie sich

le tzte Nacht in d ie Be tte n g e flüchte t hab

e n sche ine n halb we g s fit.

Wir schle p p e n uns we ite r, vor uns

ve rschwimmt die Schönhe it Prag s. Eine r

d e n and e re n stütze nd ve rsuche n wir d e n

Anführe r von d e r g rausame n Stickig ke it

d e r Muse e n fe rnzuhalte n, mit Erfolg .

Ne ue r Samme lp unkt ist d ie Jan-Palach-

Ge d e nkstätte auf d e m We nze lsp latz, wo

wir auf d ie B- Kompanie tre ffe n solle n.

Ich ne hme mir he imlich vor, mich d ort

als le tzte n Auswe g aus Prote st se lb st in

Brand zu ste cke n. Doch b is d ahin ist e s

e in we ite r We g und vie le Se he nswürd ig -

ke ite n lie g e n, wie Ste ine , auf ihm. Irg

e nd wo soll irg e nd je mand üb e r Kafka

re fe rie re n. Ich höre ihn nur ve rständ nislos

„ Kaffa?“ murme ln. De r Vortrag b le ib t

wohl an d e r Be g le itp e rson häng e n und

ich schalte ab .

Als ich d as Be wusstse in wie d e re rlang

e , sitze ich in e ine r and e re n Bar, ne b e n

mir und unte r mir me ine Kame rad e n, d e r

Krie g ford e rt se ine Op fe r, ab e r d ie Ve r-

luste sind ve rschme rzb ar. „ Hab e n wir

g e sie g t?“ , frag e ich. „ Jo mir te rffn d ie

ne g stn fümp f Stund n in do Disco tonzn!“

„ Sup a“ , me ine ich und kip p e vom Stuhl.

'DQLHO:XQGHUHU$

Seit e 4

April 2004


„Wio hot enk do Keil gf olln?“

7URW] HLQLJHU 9HUVSlWXQJ HUVFKLHQ DXFK KHXHU ZLHGHU GDV 7UDGLWLRQVEODWW DQ XQVHUHU

6FKXOH'HU.HLO2EHVGLH.HLOOHVHUVW|UWHGDVVHUDP$SULODQVWDWWDP8QVLQQLJHQ

'RQQHUVWDJHUVFKLHQXQGZDVGLHVPDOEHVRQGHUVJHIDOOHQRGHUVFKRFNLHUWKDWZROOWHQ

ZLUZLVVHQ9RQ7RELDV:LOGXQG0DUNXV.LUFKHU

Umfrage

„ Log isch hab e ich de n Ke il ge kauft.“ , p rahlt 0LFKDHO%DXPJDUWQHU (3A). „ Ich fand ihn

b ärig , wie imme r. Am b e sten ge fie le n mir d ie Le hre rp rofile . . . d as vom Putz

(schmunze lt).“

„ Ich hab e de n Ke il ge lese n, ja, ja. alle rd ing s nur e inmal.“ ,

g e ste ht 3URI.DPPHUHU. „ Er ist nicht b e sonde rs g ehaltvoll,

sodass e inmal le sen ohne we ite rs ge nügt. Was d ie Mäng e l

sind ? Jo, Mai. Sag e n wir’s e inmal schön fe ie rlich: Die Autore

n leide n se it Jahre n unte r e ine m Sachzwang . Sie müsse n

unb eding t die Tradition aufrechte rhalten. Die sen Eind ruck

hat man von Jahr zu Jahr imme r mehr.“

Auch 0LFKDHO6D[O(3AG) hat de n Ke il ge kauft. „ Wie e r mir ge falle n hat? Ein

p aar Sachen waren g anz witzig , d ie S - Klässle r hab e n ab ge loost. Log isch ware

n die Ge we rb e ob e rschüle r wiede r e inmal weitaus d ie b e ste n. De r Keil de s

le tzte n Jahre s hat mir nicht b e sse r ge fallen, ob wohl d ie smal nicht se hr vie l d ran

war, am Ke il. Es war e in DIN-A-irge nd was.“

„ Ja, ich hab e d en Ke il ge kauft. Das war nicht me in e rste r Ke il. Zuvor hab e ich auch

schon zwei ge le se n. Am b e sten ge fie len mir die lustig en Sache n, wie die Dialog e

Le hre r-Schüle r. Nicht so g ut ge fallen hab e n mir d ie Be schreib ung en

üb e r d ie Schüle r, d a sie oft zu lang waren, ab e r man hat auch nicht

imme r alle g ekannt. Ist auch nicht we ite r schlecht.“ , me int 6DQGUD

„ Das Titelb latt hat mir üb e rhaup t nicht g e falle n.“ , b e mäng elt

,UHQH*UR‰UXEDWVFKHU(4A), „ ab e r sonst war’s g anz lustig.“

„ De r Ke il se lb st war schon g ut, e r ist nur e twas sp ät e rschiene n.“ ,

kritisie rt (YHO\Q5LHU(4A). „ Das ne ue Format ist fe ine r. Inhaltlich

ist e r lustig . Alle rd ing s hat uns Prof. Reie r d arauf hing e wie sen,

d ass in seine m Profil die ständige Wiederholung von „ e b e n“

nicht stimmt, d a e r sich d ie se e b e n ab g ewöhnt hab e . Das hätte n

d ie Maturante n nur ab ge schrie b e n.“

„ Ja, g ekauft hab e ich d en Ke il schon.“ , e rtappen wir auch 3URI

:DOGQHU. „ Doch, e r hat mir b e sse r g efalle n als im Vorjahr, auch fand ich ve rschiede ne

Sache n g anz inte re ssant, nicht alle s. Einig e Lehre rp rofile sind witzig und auch inte re s-

sant, z.B. das von Me inhard Mair, e inige ab e r ware n b anal, wo man einfach nur ve rsucht

April 2004

Seit e 5


:LUVLQG/DQGHVXQG5HJLRQDOPHLVWHULP+DQGEDOO

Sport

Be re its b e i d e n e rste n Qualifikationssp

ie le n ze ig te sich e ine g e wisse sp ie le -

rische Üb e rle g e nhe it d e r Hand b allmannschaft

d e s Re alg ymnasiums Brixe

n. Die Sp ie le r um Kap itän Dominik

Dorfmann se tzte n zwar nicht all ihr Könne

n mit d e m rund en Le d e r e in, ab e r

fürs Finale um d e n Land e sme iste r re ichte

e s alle mal.

Die g e g ne rische Mannschaft d e r HOB

Me ran konnte d ann im Finale we nig e ntg

e g e nse tze n und d as Re alg ymnasium

Brixe n e ntschie d d e n Land e sme iste rtite l

e ind e utig für sich.

Am 19.04.2004 g ing e s d ann zur Re g i-

onalme iste rschaft, d ie g le ichze itig Qualifikation

für d ie inte rre g ionale n Tre ffe n

war. Ein Te il unse re r Mannschaft war

ve rle tzt od e r krank (Gute Be sse rung für

Manue l und Wolfg ang ) und so musste n

wir mit e ine r zahle nmäß ig schwäche re n

Mannschaft d ie Fahrt nach Me zzocorona

antre te n. Die Ang st stand unse re n Sp ie -

le rn b uchstäb lich ins Ge sicht g e schrie -

b e n, d e nn d ie Trie ntne r Mannschafte n

g e lte n als se hr kämp fe risch… b e sond

e rs was d e n Körp e re insatz b e trifft. Erfre

uliche rwe ise e rwie s sich d ie d ie sjährig

e Mannschaft als re cht umg äng lich

und schlie ß lich konnte n d ie Brixne r d as

Sp ie l mit 54:9 für sich e ntschie d e n. Gratulation!!!

Auf d ie se m We g wünsche n wir ALLES

GUTE für d ie Inte rre g ionalme iste rschafte

n am 7. Mai.

3URI*QWKHU0HUDQHU

7XUQHQ%XEHQ/DQGHVPHLVWHU0lGFKHQXQJOFNOLFK=ZHLWH

Auch he ue r hab e n wir mit e i-

ne r se lb st zusamme ng e ste llte n

Chore og rap hie und mit vie l Op -

timismus an d e n Land e sme iste r-

schafte n im Kunstturne n te ilg e -

nomme n. Am Tag d e r Entsche i-

d ung ve rhalf uns je d och we d e r

unse r Maskottche n noch d ie moralisch-p

sychische Unte rstützung

unse re r Profe ssorin Monika

Urthale r zum Sie g . De nn trotz

unse re s fe hle rlose n Auftritts und

d e r Zustimmung d e s Pub likums

musste n wir aus uns nicht e rklärte

n Gründ e n d e n e rste n Platz an

d ie Me rane r Gastg e b e r ab tre te n

(c’e st la vie ).

'LH7XUQHULQQHQ

Unse re Bub e nmannschaft

sie g te souve rän und fährt zur Italie

nme iste rschaft. Nähe re s in

d e r nächste n Ausg ab e .

Das waren unsere acht Teilnehmer bei der Landesmeisterschaft

im Kunstturnen in Meran: Kerschbaumer Gabriel, Wild Nicoletta,

Peintner Stefan, Seeber Katharina, Plaikner Christian, Gamper

Magdalena, Niederstätter Christof und Brenninger Sara.

Trotz überlegener Leistung verpassten unsere Mädchen den

Landesmeistertitel nur knapp und brennen auf Revanche im nächsten

Jahr.

Seit e 6

April 2004


'RSSHOVLHJLP6FKDFK

Gle ich d op p e lt räumte n d ie b e id e n Mannschafte n

d e s RG Brixe n b e i d e r Schach-Land e sme iste rschaft in

St. Ulrich am 25.3.04 ab : Danie l Bre nning e r, Arno Cimad

om, Thomas Kofle r und Hanne s Pichle r (alle 4A)

sie g te n in d e r Grup p e „ Juniore n“ , Manue l Se none r

(5A), Filip p o Schue n und Danie l Vikole r (4B) sowie

Christian Plaikne r und Thomas Wie se r (3B) wurd e n

Erste in d e r Klasse „ Jug e nd “ . Das nächste Zie l he iß t

je tzt Pe saro, wo am 23. Mai we ite rg e kämp ft – und

hoffe ntlich: we ite rg e sie g t – wird . (Foto: Prof. M. Putz)

Sport

:HLWHUH(UJHEQLVVH

4XL]Å3ROLWLVFKH%LOGXQJ´

He rvorrag e nd e Ergeb nisse e rzie lte n

Schüle r unse re r Schule im Land e swe ttb e -

we rb zur p olitische n Bild ung . 6WHSKDQ

.DVVODWWHU%sie g te , d e r d ritte Platz

g ing an Michae l Prad e r , e b e nfalls 5 B.

Be id e sind für d e n Ge samttirole r We ttb e -

we rb qualifizie rt.

0DWKHPDWLNRO\PSLDGH

Eine Be stätig ung g länze nd e r Erg e b nisse

d e s Vorjahre s schaffte *LXOLR0XVVQHU

aus d e r 5 B b e i d e r Land e saussche id ung

d e r Mathe matikolymp iad e (Kate g orie

Trie nnium). Er schaffte d e n 2. Platz in d e r

Ge samtwe rtung , Pe te r Stad le r (5 B) e r-

g änzte d e n Erfolg d urch se ine n 4. Platz. In

d e n Räng e n 12-18 sche ine n vie r we ite re

Te ilne hme r aus d e m Re alg ymnasium Brixe

n auf. Im Bie nnium ware n d ie Erg e b nisse

e in 7. Platz (Patrick Kalte nhause r 2 AT) und

e in 11. Platz (Ale xand e r Le chne r , 2 A).

)UHPGVSUDFKHQZHWWEHZHUE

De r am 1. Ap ril in Brixe n ausg e trag e ne

Fre md sprache nwe ttb e we rb b rachte auch

Sab ine Mahlkne cht, e ine r Schüle rin d e s RG

Brixe n, e ine schöne Erfahrung . Die Brixne -

rin e rre ichte schlie ß lich e x ae quo mit Ruth

Kag e r vom Hum. Gymnasium Boze n d e n

fünfte n Ge samtrang , womit d ie b e id e n als

b e ste Süd tirole r g e we rte t wurd e n.

Vie le Profe ssore n an unse re r Schule hab

e n e inig e Stund e n re se rvie rt, um aktue lle Ere ig -

nisse in d e n Klasse n zu d iskutie re n. Dass d ie s

nicht imme r mög lich ist, hat schon mehre re Profe

ssore n ve rzwe ife ln lasse n. Am schwe rste n

wie g t d as g e ne re lle De sinte re sse d e r Schüle r an

we ltp olitische n The matike n, we lche s te ilwe ise

e xtre me Auswüchse e rre icht hat (s. Komp le me n-

tärkontraste ). Vor alle m in d e n Fäche rn Philosop

hie und Ge schichte könnte n d urch Diskussion

d e r Inhalte inte re ssante Ve rg le iche mit d e n Entwicklung

e n unse re r turb ule nte n Ze it ang e ste llt

we rd e n, mit d e m Zie l, d e n Schüle rn so vie l als

mög lich an p olitische m We itb lick mitzug e b e n.

We g von Lokalp atriotismus und Kirchturmp olitik,

hin zu e ine r ne uhumanistisch-d e mokratisch g e -

p räg te n We lt. Eine Utop ie ? Die Förd e rung von

sozialp olitische r Komp e te nz muss für e in wisse n-

schaftliche s Gymnasium g rund le g e nd se in, zumal

d e n Schüle rn in eb e n g enau d e n ob en e rwähnten

Fäche rn (Philosop hie und Ge schichte ) e ine Unme

ng e an Wisse n mitg e g e b e n wird , üb e r d as

vie le sich ab e r nur ob e rflächliche Ge d anke n mache

n. Klar, p olitische s De sinte re sse kann man

nicht auf 1-2-3 auslösche n und in Inte re sse umwand

e ln. Ab e r Diskussione n in d e n Klasse n, e vtl.

mit Be we rtung (he ikle r Punkt), würd e n d e n Einze

lne n d azu zwing e n, Inhalte zu e rke nne n, b e -

d e nke n, b e we rte n und sich se lb st zu p ositionie -

re n. Und d as d azu notwe nd ig e Wisse n ist ja schon

d urch d e n Unte rricht vorhand e n!

Auß e rhalb d e r Schule wird e in solche r

„ De b attie rclub “ in Eng lisch ang e b ote n. Dre i Flie -

g e n mit e ine r Klap p e : d as e ig e ne Eng lisch aufb

e sse rn, ne ue Le ute ke nne n le rnen und sozialp o-

litische Inhalte d iskutie re n. Ge b e n Sie ’s zu, kling t

d och zie mlich out. Wie d as d e utsche Parlame nt in

d e n 20e rn, e ine „ Schwatzb ud e “ . Doch hie r lie g t

e in wichtig e r Faktor für unse re Zukunft.

0LFKDHO3UDGHU%

Le se rb rief

April 2004

Seit e 7


Le se rb rief

Ä9RQ]ZHLHUOHLbQJVWHQ³RGHUÄ%UDXFKHQZLUHLQHQHXH.HLO7UDGLWLRQ"³

Nicht e inmal b e im Ve rkauf g ab s he ue r d ie

g e wohnte n Grob he ite n und Ke ile . De nn d ie Maturant/

inne n ware n d ie smal nicht zum Ke ile n

ausg e zog e n. Vie lme hr zur „ ruhmre iche n Rache

“ . „ Rache ist so süß “ , hab e n sie wohl g e -

d acht, und „ Rache b raucht… Ze it“ . Währe nd

fünf Jahre vie le n Dichte rn für ihr Ge samtwe rk

ausre ichte n, war für d as Op us „ Die ruhmre iche n

Räche r“ me hr Ze it nötig . Am Re alg ymnasium

kam e s nach 50 Jahre n e rstmals zum Bruch alte

hrwürd ig e r Trad ition. Statt als Lachnumme r im

Fasching e rschie n d ie e rste Numme r d e r

„ Ruhmre iche n Räche r“ als Ap rilsche rz. Dazu

g e hörte in d ie se m Jahr auch, d ass b is zur Druckle

g ung le d ig lich d ie Schüle r/ inne n d e n g e naue

n „ Rache p lan“ kannte n. Aus Ang st vor Ze nsur,

wie d ie e ine n b e haup te n, aus Ze itmang e l, wie

aus and e re n Kre ise n ve rlaute t. So wuchse n in

d e r Woche vor d e m Ersche inung sd atum d ie

Äng ste auf b e id e n Se ite n. Bang te n d ie Schüle r/

inne n um ihre Me inung sfre ihe it, we tte rte n g e -

g e n Ze nsur und Be vormund ung , so ware n e s auf

Le hre r/ inne nse ite Be fürchtung e n um den gute n

Ruf d e r Schule und d e s Pe rsonals. Dab e i ste llte

sich b ald he raus, d ass nichts unb e g ründ e te r

war als d ie se b e id e n Äng ste . We r sich nämlich

d urch alle Porträts d urchg e arb e ite t hat, we iß

nun zwar fast alle s üb e r d as Fre ize itve rhalte n

d e r Schüle r/ inne n. Und e r e rfährt d arüb e r hinaus,

dass auch der Mathe matik-Kolle g e manchmal

in Erklärung snot ist od e r d ass d ie jung e

Eng lisch-Le hre rin mit lustig e n Ve rsp re che rn

e rhe ite rt und d ie Late inlehre rin wie d e r mal mit

d e n schlimmste n Macke n ausg e statte t ist. De n-

noch b e ste ht für Katastrop he nalarm kaum Ursache

. Und d ie Ze nsurtätig ke it d e r Le hre rschaft

wird sich auch we ite rhin ausschlie ß lich aufs Note

ng e b e n b e schränken. Was alle rd ing s e ine

g ute Trad ition se it vie le n Jahre n ist, nämlich d ie

Einsichtnahme d e s Che fs als Qualitätskontrolle

und inte rne Ab sp rache , sollte b e i d e n komme n-

d e n Maturante ng e ne ratione n wie d e r g e lte n.

Eine Ze itung b raucht vor Druckle g ung auch d e n

„ Se g e n“ d e s Che fre d akteurs. Ein we ite re r Vorte

il d ab e i: auch Le hre r/ inne n od e r d e r Direktor

se lb st könnte n Be iträg e lie fe rn, auch g anz ohne

Rache g e lüste .

Hab e n sich he ue r d ie Maturante n schon zu

zwe i Trad itionsb rüche n mutig b e kannt, so wäre

schön, sie würd e n sich zu eine m dritte n durchring

e n: Wie wärs, we nn eure Ze itung in Zukunft

auch noch and ere The men e nthie lte als fast ausschlie

ß lich Schüle r- und Le hre rp orträts?

3URI%DUEDUD)XFKV

Komme ntar

.ROOHNWLYHV'HVLQWHUHVVH

Achtung Virus! Nach Eb ola, SARS und d e r

Vog e lg rip p e wurd e nun an unse rer Schule e in

ne ue r Virus e ntd e ckt. Er g re ift in unse re r Schule

wild um sich und Exp erte n sind d er Ansicht,

d ass schon 99 % d e r Schüle rschaft infizie rt wurd

e n. Ja, g e nau! Nicht d as Schulp e rsonal od e r

unse re Se kre tärinne n, ne in, wir! Doch wie äuß

e rt sich d ie Krankhe it? We nn d u d ich je tzt g e -

rad e im Unte rricht b e find e st und d ie s lie st ist e s

schon zu sp ät für d ich! Währe nd d ie Re stliche n

sich aktiv (?) am Schulalltag b e te ilig e n, ve r-

b ring st d u d e ine Ze it d amit, e ine n me hr od er

mind e r sinnvolle n Artikel zu le se n. Auch d u

wurd e st von d e r „ Influe nza me ne fre g itis“

(=“ inte re ssie rt mi jo ne t!“ ) e rfasst. Ab e r wir

könne n d ich b e ruhig e n, d e nn ansche inend

ste hst d u nicht alle in auf we ite r Flur. Vie le n, um

nicht zu sag e n „ zu vie le n“ , g e ht e s ähnlich wie

d ir. Die se s Prob le m ist ab e r nur b e d ing t auf

d e n Unte rricht auszule g e n, d e nn schlie ß lich

kratzte n d e ine Note n, auß e r d ir und d e ine n Elte

rn, sonst nie mand en. Das Prob le m lie g t g anz

woand e rs: imme r wie d e r wird kritisie rt, d ass

an unse re r Schule nichts vorang e ht. Doch was

trag e n wir g anz e hrlich zur Arb e it und zu e iner

.RPSOHPHQWlUNRQWUDVWH

Ve rb e sse rung d e s Schulwe se ns b e i? We nig ,

b is g ar nichts! Es b e g innt b e i d e n Arb e itsg rup -

p e n, g e ht üb e r Ve ranstaltung e n (Filmab e nd ,

Schulchor, Monatsrätse l, ...) b is hin zum Schüle

rrat. Ab e r was ist los mit uns?! Sind wir alle

b loß faul od e r woran sche ite rt d ie aktive Be te i-

lig ung an The me n, d ie uns e ig e ntlich alle ang e -

he n? Die se s zwang hafte „ i will nix tian“ schad e t

d och nur uns Schüle rn. We nn wir e inmal am

Drücke r wären e twas zu ve ränd e rn me ld e t sich

d och g latt... nie mand ! ...od e r hast GX d ich für

e ine Arb e itsg rup p e g e me ld e t?

Was sich je tzt anhört wie e ine Moralp re d ig t

unse re r Elte rn, e ntsp richt le id e r d e r Wahrhe it.

Auch we nn unse re Professore n nur te ilwe ise

mit g ute m Be isp ie l vorang e he n, wäre n ge nüg

e nd Ang e b ote vorhand en, d ie ab e r kaum g e -

nutzt we rd e n. Die se Kritik kommt je tzt e twas

sp ät, ab e r vie lle icht g ib t’s nächste s Jahr e inig e

d ie sich wirklich e in He rz fasse n und z.B. an d e r

Schulze itung mitarb e ite n. Wir hätte n d a e in

p aar Ste lle n fre i...


PI*)L[ )R[L

Seit e 8

Februar 2004

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