Strategien zur Verbesserung der Arbeitsorganisation - Schule ...
Strategien zur Verbesserung der Arbeitsorganisation - Schule ...
Strategien zur Verbesserung der Arbeitsorganisation - Schule ...
Verwandeln Sie Ihre PDFs in ePaper und steigern Sie Ihre Umsätze!
Nutzen Sie SEO-optimierte ePaper, starke Backlinks und multimediale Inhalte, um Ihre Produkte professionell zu präsentieren und Ihre Reichweite signifikant zu maximieren.
<strong>Strategien</strong> <strong>zur</strong> <strong>Verbesserung</strong><br />
<strong>der</strong> <strong>Arbeitsorganisation</strong>:<br />
För<strong>der</strong>ung einer<br />
(auch) für das<br />
Kollegium<br />
gesunden <strong>Schule</strong><br />
Dr. Andreas Krause<br />
Arbeits- und Organisationspsychologie<br />
Universität Freiburg
Aber wie schafft man das?<br />
• Zielgruppe des Lehrertags:<br />
Lehrkräfte und Schulleitungen, die<br />
Gesundheitsför<strong>der</strong>ung an ihrer<br />
<strong>Schule</strong> betreiben o<strong>der</strong> initiieren<br />
möchten.<br />
• Empfehlung:<br />
Gesundheitsför<strong>der</strong>ung als Teil <strong>der</strong><br />
<strong>Schule</strong>ntwicklung integrieren.
Arbeitswissenschaftlicher Blickwinkel:<br />
Gesundheitsför<strong>der</strong>ung über Gefährdungsbeurteilungen<br />
<strong>Schule</strong><br />
Schulspezifische<br />
Diagnose- Instrumente<br />
entwickeln<br />
Einbinden in<br />
<strong>Schule</strong>ntwicklung<br />
Betriebe<br />
Mehrjährige<br />
Zusammenarbeit mit<br />
SICK AG:<br />
Aufbau eines<br />
Gesundheitsschutzmanagementsystems<br />
(För<strong>der</strong>ung:<br />
Landesstiftung BW, DFG)<br />
(För<strong>der</strong>ung:<br />
BMBF, SICK)
• „Basiswissen“<br />
Ablaufplan<br />
• Erfahrungsaustausch<br />
• <strong>Arbeitsorganisation</strong> und Gesundheit<br />
• Gestaltungsspielraum nutzen:<br />
Was ist eine aktive <strong>Schule</strong>?<br />
• 7 Schritte <strong>zur</strong> gesunden <strong>Schule</strong><br />
• Beispiele
Wer ist dafür verantwortlich,<br />
dass die Lehrerinnen und Lehrer<br />
einer <strong>Schule</strong> gesund sind?<br />
Wer ist dafür verantwortlich,<br />
psychosoziale Belastungen<br />
an einer <strong>Schule</strong> zu beseitigen?<br />
Haben Sie im Kollegium eine<br />
gemeinsame Meinung darüber,<br />
welche psychosozialen Belastungen<br />
an Ihrer <strong>Schule</strong> bestehen?
Sind Sie an einer<br />
„gesunden <strong>Schule</strong>“ tätig?<br />
Was ist überhaupt eine<br />
„gesunde <strong>Schule</strong>“?<br />
Haben Sie sich im Kollegium<br />
darüber unterhalten (geeinigt?),<br />
wodurch sich Ihre gesunde <strong>Schule</strong><br />
auszeichnen sollte?
Basiswissen
Psychische Belastungen und<br />
Beanspruchungen (vgl. DIN EN ISO 10075-1)<br />
Belastungen<br />
Gesamtheit <strong>der</strong><br />
erfassbaren<br />
äußeren<br />
Einflüsse<br />
(Ursache)<br />
+<br />
+, -<br />
Ressourcen<br />
(Mo<strong>der</strong>ator)<br />
Beanspruchungen<br />
Individuelle<br />
Auswirkungen<br />
auf Menschen<br />
(Wirkung)
Unterscheidung ist wichtig –<br />
auch bei <strong>der</strong> Diagnose.<br />
• Instrumente konzentrieren sich auf<br />
Merkmale <strong>der</strong> Arbeitssituation o<strong>der</strong> auf<br />
Merkmale des Individuums.<br />
Person<br />
(Beanspruchung)<br />
Arbeitssituation<br />
(Belastung)<br />
Am Beispiel von Fragebögen:<br />
– „Wie oft haben Sie Kopfschmerzen?“<br />
– „Am Ende des Arbeitstages fühle ich mich<br />
erledigt“ (MBI)<br />
– „Im Unterricht sind ständig Ermahnungen<br />
notwendig“ (FASS)<br />
– „Müssen Sie Überstunden machen?“<br />
(COPSOQ)
Gesundheit<br />
• Gesundheit ist nicht nur negativ<br />
(als Abwesenheit von Krankheit),<br />
son<strong>der</strong>n auch positiv zu fassen,<br />
z.B. über Handlungsfähigkeit:<br />
– „Gesundheit ist das Ausmaß, in dem<br />
Einzelne o<strong>der</strong> Gruppen in <strong>der</strong> Lage sind,<br />
einerseits ihre Wünsche und Hoffnungen zu<br />
verwirklichen und ihre Bedürfnisse zu<br />
befriedigen, an<strong>der</strong>erseits aber auch ihre<br />
Umwelt meistern o<strong>der</strong> verän<strong>der</strong>n zu können.“<br />
(Ottawa- Charta)<br />
– Gesundheit = (Arbeits- )Alltag aktiv gestalten
Was ist eine gesunde <strong>Schule</strong>?<br />
• Ihr Kollegium sollte sich frühzeitig<br />
darüber verständigen, was sie unter<br />
einer gesunden <strong>Schule</strong> verstehen.<br />
• Daraus ergeben sich<br />
– Ziele für die <strong>Schule</strong>ntwicklung<br />
– Hinweise für die Interpretation von<br />
Analyse-Ergebnissen:<br />
„Schutzziele“
Was ist eine gesunde <strong>Schule</strong>?<br />
Beispiel in Anlehnung an Schumacher (2006)<br />
• Vertrauensvolle und stabile soziale<br />
Beziehungen zwischen den Mitglie<strong>der</strong>n<br />
<strong>der</strong> <strong>Schule</strong><br />
• Gemeinsame und transparente<br />
Überzeugungen, Werte, Regeln und<br />
Ziele <strong>der</strong> Lehrkräfte<br />
• Identifikation <strong>der</strong> Lehrkräfte mit ihrer<br />
<strong>Schule</strong><br />
• Rückzugsmöglichkeiten innerhalb <strong>der</strong><br />
<strong>Schule</strong><br />
• …
Wieso erkranken viele Lehrkräfte?<br />
Arbeitszettel<br />
• Konsens: Der Lehrerberuf ist<br />
psychisch belastend.<br />
• Dissens über die Ursachen.<br />
• Persönliche Vorannahmen klären:<br />
Diese bestimmen, wie eine <strong>Schule</strong><br />
mit dem Thema<br />
Gesundheitsför<strong>der</strong>ung umgeht.
Wieso erkranken viele Lehrkräfte?<br />
Viele konkurrierende Annahmen<br />
• Gesellschaftliche Verän<strong>der</strong>ungen<br />
– Medienkonsum, Anzahl verhaltensauffälliger Schüler<br />
– Fehlende Wertschätzung gegenüber dem Lehrerberuf<br />
• Generelle Merkmale des Lehrerberufs<br />
– Fehlende Belohnung für Engagement („Gratifikationskrise“)<br />
– Nach oben offener Arbeitsauftrag (Fehlende klare Ziele)<br />
• Arbeitssituation an einem „Schultyp“<br />
(z.B. Schulart eines Bundeslandes)<br />
– „Hauptschulen in Ballungszentren haben es schwerer“<br />
– „Möglichkeiten <strong>zur</strong> Altersteilzeit wurden in XY abgeschafft“<br />
• Arbeitssituation an <strong>der</strong> einzelnen <strong>Schule</strong><br />
– Fehlende Erholungspausen in <strong>der</strong> <strong>Schule</strong><br />
– Zahlreiche soziale Konflikte<br />
• Bedeutung <strong>der</strong> „Persönlichkeit“<br />
– Umgang mit Unsicherheit; Erleben von Selbstwirksamkeit<br />
– Lehrer-Typen (z.B. über AVEM)
Wieso erkranken viele Lehrkräfte?<br />
Viele konkurrierende Annahmen<br />
• Gesellschaftliche Verän<strong>der</strong>ungen<br />
• Generelle Merkmale des Lehrerberufs<br />
• Arbeitssituation an einem „Schultyp“<br />
(z.B. Schulart eines Bundeslandes)<br />
• Arbeitssituation an <strong>der</strong> einzelnen <strong>Schule</strong><br />
• Bedeutung <strong>der</strong> „Persönlichkeit“
Wieso erkranken viele Lehrkräfte?<br />
Viele konkurrierende Annahmen<br />
• Gesellschaftliche Verän<strong>der</strong>ungen<br />
• Generelle Merkmale des Lehrerberufs<br />
• Arbeitssituation an einem „Schultyp“<br />
(z.B. Schulart eines Bundeslandes)<br />
• Arbeitssituation an <strong>der</strong> einzelnen <strong>Schule</strong><br />
• Bedeutung <strong>der</strong> „Persönlichkeit“
Arbeitsschutzgesetz § 5 –<br />
Beurteilung <strong>der</strong> Arbeitsbedingungen<br />
(1) Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung <strong>der</strong><br />
für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit<br />
verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche<br />
Maßnahmen des Arbeitsschutzes erfor<strong>der</strong>lich<br />
sind.<br />
...<br />
(3) Eine Gefährdung kann sich insbeson<strong>der</strong>e<br />
ergeben durch<br />
….<br />
4. die Gestaltung von … Arbeitsabläufen und<br />
Arbeitszeit und <strong>der</strong>en Zusammenwirken,<br />
5. un<strong>zur</strong>eichende Qualifikation und<br />
Unterweisung <strong>der</strong> Beschäftigten.
Arbeitsschutzgesetz § 4<br />
Maßnahmen (des Arbeitsschutzes)<br />
sind mit dem Ziel zu planen,<br />
Technik, <strong>Arbeitsorganisation</strong>,<br />
sonstige Arbeitsbedingungen,<br />
soziale Beziehungen und<br />
Einfluss <strong>der</strong> Umwelt auf den<br />
Arbeitsplatz sachgerecht zu<br />
verknüpfen.
Ziele (gemäß Arbeitsschutzgesetz)<br />
Die Gefährdungsbeurteilungen dienen insb.<br />
dazu, an <strong>der</strong> einzelnen <strong>Schule</strong><br />
(a) Gefährdungen festzustellen und<br />
(b) Maßnahmen <strong>zur</strong> Beseitigung von<br />
Gefährdungen in die Wege zu leiten.<br />
Zusätzlich werden die Ergebnisse<br />
– auf höherer Ebene ausgewertet<br />
(schulübergreifende Konsequenzen?).<br />
– ggf. auch für individuelle<br />
arbeitsmedizinische Betreuung genutzt.
Unterschied zwischen physischen und<br />
psychosozialen Gefährdungen<br />
• Physische (Unfall-)Gefährdungen können<br />
häufig durch Experten erkannt und beseitigt<br />
werden.<br />
• Eine <strong>Verbesserung</strong> psychosozialer<br />
Gefährdungen setzt voraus, dass sich das<br />
Kollegium und die Schulleitung aktiv<br />
beteiligen:<br />
vor, während und nach <strong>der</strong> Messung.<br />
– Bewusste Entscheidung eines Kollegiums:<br />
„Wir nehmen teil!“<br />
– GB sind kein Fremdkörper<br />
(z.B. Bezug zu pädagogischen Fragen).
Wann macht Arbeit an <strong>Schule</strong>n psychisch krank?<br />
Hierin unterscheiden sich <strong>Schule</strong>n.<br />
erhöht<br />
Wahrscheinlichkeit<br />
psychischer<br />
Erkrankungen
Wann för<strong>der</strong>t Arbeit die Gesundheit an<br />
<strong>Schule</strong>n? Hierin unterscheiden sich <strong>Schule</strong>n.<br />
erhöht<br />
Wahrscheinlichkeit<br />
für<br />
psychische<br />
Gesundheit
Wie schätzen Sie Ihre eigene<br />
<strong>Schule</strong> ein?<br />
Welche Gefährdung ist Ihrer<br />
Meinung nach beson<strong>der</strong>s kritisch?
Wie entstehen psychosoziale Gefährdungen<br />
(die subjektiv als „Stress“ erlebt werden)?<br />
Bedingungen in <strong>der</strong><br />
Arbeit(sumgebung)<br />
Persönliche Voraussetzungen,<br />
Möglichkeiten, Fähigkeiten<br />
„Stress“ ist ein Ungleichgewichtszustand,<br />
<strong>der</strong> als persönlich bedeutsam,<br />
unangenehm und nicht kontrollierbar erlebt wird.
„Qualifikationsprofil“ <strong>der</strong> <strong>Schule</strong><br />
Bislang ging es um Arbeitsbedingungen.<br />
• Ergänzend lohnt sich ein Blick auf<br />
vorhandene Fähigkeiten und<br />
Kompetenzen im Kollegium (nicht auf<br />
„Persönlichkeitsmerkmale“), z.B.:<br />
– Umgang mit Stimme<br />
– Umgang mit schwierigen Schülern<br />
– Einsatz von Unterrichtsmethoden, die<br />
individuelle Schüler- Unterschiede zulassen<br />
(Leistungsinhomogenität) …<br />
Personalentwicklung
Besteht ein<br />
„Qualifikationsprofil“<br />
Ihrer<br />
<strong>Schule</strong>?
Gesundheitsför<strong>der</strong>ung für das Kollegium<br />
1. Organisationale Ressourcen stärken,<br />
z.B.<br />
– Soziale Unterstützung<br />
– Beteiligung an Entscheidungen<br />
– Entscheidungs- und Zeitspielräume<br />
2. Qualifikationsprofil optimieren, z.B.<br />
– Stimmtraining<br />
– Umgang mit schwierigen Schülern<br />
3. Fehlbelastungen reduzieren, z.B.<br />
– Arbeitsorganisatorische Probleme<br />
– Überfor<strong>der</strong>ungen (z.B. Zeitdruck)<br />
– Soziale Konflikte<br />
– Unterrichtsstörungen
<strong>Schule</strong>n unterscheiden sich.<br />
Beispiel: Unterrichtsstörungen (Kaempf & Krause, 2003)<br />
(Skala von 1 bis 5; M = 3.08; SD = .72)<br />
4<br />
3,5<br />
3<br />
2,5<br />
2<br />
Gym. 1 (SH)<br />
Gym. 2 (SH)<br />
Gym. 3 (BW)<br />
Gym. 4 (BW)<br />
Gym. 5 (BW)<br />
Beruf (HH)<br />
Real 1 (BW)<br />
Real 2 (BW)<br />
Real 3 (BW)<br />
Real 4 (BW)<br />
Real 5 (BW)<br />
Real 6 (BW)<br />
G & H 1 (SH)<br />
G & H 2 (SH)<br />
G & H 3 (SH)<br />
G & H 4 (SH)<br />
Haupt 1 (SH)<br />
Bestandsaufnahme bzw. Ist- Analyse als<br />
Ausgangspunkt für Maßnahmen.
Hier kann jede<br />
<strong>Schule</strong><br />
ansetzen.<br />
Hier bedarf es<br />
radikaler<br />
Än<strong>der</strong>ungen <strong>der</strong><br />
<strong>Arbeitsorganisation</strong><br />
(„Heilige Kühe<br />
schlachten“).<br />
Unterschiede zwischen <strong>Schule</strong>n<br />
• Deutliche Schulunterschiede<br />
(sogar innerhalb <strong>der</strong> Schulart einer<br />
Region)<br />
– Aspekte des sozialen Miteinan<strong>der</strong>s<br />
(Kollegium; Schulleitung; Partizipation;<br />
gemeinsame päd. Vorstellungen; Schüler;<br />
Eltern; Unsicherheit; Anerkennung)<br />
• Geringe Schulunterschiede<br />
– Zeitdruck, fehlende Erholungspausen,<br />
Zeitspielraum zu Hause/ in <strong>der</strong> <strong>Schule</strong>
Ihre Erfahrungsberichte:<br />
Welche Maßnahmen dienten an<br />
Ihrer <strong>Schule</strong> (auch) <strong>zur</strong><br />
Gesundheitsför<strong>der</strong>ung im<br />
Kollegium?<br />
Bitte nutzen Sie ein Mikrophon<br />
(„Name, <strong>Schule</strong> & Maßnahme“).
<strong>Arbeitsorganisation</strong><br />
an <strong>Schule</strong>n<br />
Ausschnitt I aus<br />
„Treibhäuser <strong>der</strong><br />
Zukunft“<br />
(S2-<br />
3: knapp 8 Min)
Was ist <strong>Arbeitsorganisation</strong>?<br />
• System von geltenden Regelungen für<br />
die Steuerung <strong>der</strong> Leistung und des<br />
Verhaltens <strong>der</strong> Organisationsmitglie<strong>der</strong><br />
• Insbeson<strong>der</strong>e geht es um die Klärung,<br />
– welche Aufgaben von welchen<br />
Organisationsmitglie<strong>der</strong>n auf welche Art<br />
und Weise geleistet (Arbeitsteilung) und<br />
– wie die Leistungen verschiedener<br />
Mitglie<strong>der</strong> koordiniert werden sollen<br />
(Koordination).<br />
• Beson<strong>der</strong>heit an <strong>Schule</strong>n:<br />
– Lose gekoppelte Systeme reduzieren den<br />
Koordinationsaufwand.
<strong>Schule</strong>n sind meist<br />
„lose gekoppelte Systeme“
Beson<strong>der</strong>heiten <strong>Arbeitsorganisation</strong> an<br />
<strong>Schule</strong>: loosely coupled system<br />
• Tätigkeiten <strong>der</strong> Lehrkräfte sind wenig<br />
miteinan<strong>der</strong> verkoppelt:<br />
– Autonom bei Unterrichtsgestaltung<br />
• Geringe Steuerbarkeit:<br />
– Geringe unmittelbare Einflussnahme von<br />
Schulleitung und Schulaufsicht auf<br />
Unterrichtsdurchführung<br />
Hohe individuelle Flexibilität –<br />
aber auf gemeinsame Ziele<br />
ausgerichtete <strong>Schule</strong>ntwicklung ist<br />
schwer erreichbar<br />
(ind. Freiheiten aufgeben).
<strong>Arbeitsorganisation</strong> an deutschen <strong>Schule</strong>n:<br />
Ein häufiges Resultat<br />
• Etwa zwischen 8 und 13 Uhr findet <strong>der</strong><br />
Unterricht dicht gedrängt in 45- Minuten- Stunden<br />
statt.<br />
Im Unterricht dominiert <strong>der</strong> fragend- entwickelnde<br />
Unterrichtsstil. Die Lehrkräfte arbeiten<br />
fortlaufend bei hoher Konzentration.<br />
• Zwischen den U- Stunden bleiben nur kurze<br />
Pausen, in denen häufig weitergearbeitet wird<br />
(z.B. Absprachen mit Kolleginnen, Kümmern um<br />
Schülerbelange, Pausenaufsicht).<br />
Es bestehen un<strong>zur</strong>eichende Möglichkeiten zum<br />
Entspannen und Zurückziehen.<br />
• Ermüdung schaukelt sich im Schulvormittag auf<br />
(insb. nach störungsreichen U- Stunden).
<strong>Arbeitsorganisation</strong> an deutschen <strong>Schule</strong>n:<br />
Ein häufiges Resultat II<br />
• Am Ende des Schultages gegen 13.10 Uhr<br />
flüchten die Lehrkräfte erschöpft aus <strong>der</strong> <strong>Schule</strong>.<br />
• Zu Hause besteht endlich hohe individuelle<br />
Zeitsouveränität („Genussarbeit“).<br />
Arbeit und Privatleben sind zu koordinieren.<br />
• Absprachen und Besprechungen in <strong>der</strong> <strong>Schule</strong><br />
werden vorgenommen, sollen sich aber<br />
nachmittags möglichst auf ein Minimum<br />
beschränken.<br />
• An <strong>der</strong> <strong>Schule</strong> selbst bestehen nur<br />
un<strong>zur</strong>eichende Möglichkeiten zum Arbeiten<br />
(z.B. fehlende Computerarbeitsplätze).<br />
Unterrichtsvor- und - nachbereitung erfolgt meist<br />
zu Hause.
Ausschnitt II aus<br />
„Treibhäuser <strong>der</strong><br />
Zukunft“<br />
Bodenseeschule<br />
(S14-<br />
22: 11 Min)
Grundfragen <strong>der</strong> <strong>Arbeitsorganisation</strong> an<br />
je<strong>der</strong> <strong>Schule</strong> (Auswahl)<br />
• Wie gehen wir mit unserer Zeit um?<br />
– Zeitlicher Rhythmus<br />
(Arbeiten, Lernen und Entspannen)<br />
• Wie ist die Zusammenarbeit im Kollegium<br />
formell/ informell organisiert?<br />
– Fächer- / Klassenübergreifende Zusammenarbeit<br />
• Wie gehen wir auf die unterschiedlichen<br />
Bedürfnisse im Kollegium ein – und nutzen<br />
unterschiedliche Kompetenzen?<br />
– Alter<br />
– Vollzeit-/Teilzeit-Lehrkräfte<br />
• Inwiefern erfolgt eine „gerechte“ Verteilung <strong>der</strong><br />
Arbeitsaufgaben im Kollegium?
Grundfragen <strong>der</strong> <strong>Arbeitsorganisation</strong> an<br />
je<strong>der</strong> <strong>Schule</strong> (Auswahl II)<br />
• Wie gehen wir mit Verän<strong>der</strong>ungen um?<br />
– Im Bildungssystem (z.B. Qualitätsmanagement)<br />
– Im direkten Umfeld (z.B. Sprachfertigkeiten <strong>der</strong><br />
Schülerschaft, Unterstützung durch Eltern)<br />
• Wie gehen wir mit auftretenden Schwierigkeiten<br />
(z.B. belastenden Unterricht) um?<br />
• Nutzen wir unsere materiellen und finanziellen<br />
Ressourcen (z.B. Räumlichkeiten) optimal?<br />
– z.B. Bereitstellung von Arbeitsplätzen<br />
• Wie stehen wir zum Thema Ganztagsschule?<br />
• Einsatz neuer Medien, Rituale, Personalauswahl<br />
sowie Integration neuer KollegInnen,<br />
Vertretungsregelung usw.
Die <strong>Arbeitsorganisation</strong><br />
sollte dazu dienen, (Fehl-)<br />
Belastungen zu reduzieren.<br />
Wie geht Ihre <strong>Schule</strong> mit<br />
den bestehenden<br />
Belastungen um?
Bewältigungsstrategien<br />
(aus <strong>der</strong> „Coping-Forschung“)<br />
• Individuelle Bewältigungsstrategien beim<br />
Umgang mit Stress<br />
– Problemzentriert („instrumentell“)<br />
• Ziel, ein Problem zu lösen<br />
(z.B. über aktive Informationssuche)<br />
– Emotionszentriert („palliativ“)<br />
• Ziel, ein Problem zu überstehen, indem die eigenen<br />
Emotionen beeinflusst werden<br />
(z.B. eine bedrohliche Situation verharmlosen o<strong>der</strong><br />
Alkohol trinken)<br />
• Organisationale Bewältigungsstrategien<br />
– Aktiv (Problemzentriert)<br />
– Passiv (z.B. Problemsituation ignorieren)
Aktuelle PISA-Studie unterscheidet<br />
(in Deutschland):<br />
belastete vs. unbelastete <strong>Schule</strong>n<br />
aktive vs. passive <strong>Schule</strong>n
Unterschiede zwischen Bundeslän<strong>der</strong>n<br />
(PISA)
Was machen Sie an Ihrer<br />
<strong>Schule</strong>, um die Gesundheit im<br />
Kollegium zu för<strong>der</strong>n?<br />
Aktive Strategie
Wie groß ist <strong>der</strong><br />
Gestaltungsspielraum an Ihrer <strong>Schule</strong>?<br />
• Unterschiede zwischen „objektivem“ und<br />
subjektiv erlebtem Gestaltungsspielraum<br />
– Bitte gehen Sie die Liste nochmals durch.<br />
„Objektiver“<br />
Gestaltungsspielraum<br />
Genutzter<br />
Gestaltungsspielraum<br />
– Es gibt zwar viele positive Beispiele, aber:<br />
„An unserer <strong>Schule</strong> geht das niemals! Mit<br />
diesem Kollegium? Mit diesen Schülern?“<br />
– Wodurch werden die Spielräume an Ihrer<br />
<strong>Schule</strong> begrenzt?
Wie groß ist <strong>der</strong><br />
Gestaltungsspielraum an Ihrer <strong>Schule</strong>?<br />
• Individueller versus kollektiver<br />
Gestaltungsspielraum<br />
– Wenn eine <strong>Schule</strong> gemeinsame<br />
Vorstellungen entwickelt, ist einiges<br />
(nicht alles!) zu bewegen.<br />
„Je<strong>der</strong> macht<br />
was er will“<br />
„Es ist eher ein<br />
Nebeneinan<strong>der</strong><br />
– als ein<br />
Miteinan<strong>der</strong>.“<br />
„Wir ziehen<br />
an einem Strang.“<br />
„Wir tragen<br />
uns gegenseitig.“
Beispiele für Einzelmaßnahmen I<br />
• Verbesserte Ernährungsangebote/ Einrichtung<br />
einer Cafeteria/ Bereitstellen von gesunden<br />
Getränken im Lehrerzimmer<br />
• Stärkung einer Feedbackkultur (durch Einführung<br />
von kollegialer Beratung o<strong>der</strong> Hospitation)<br />
• Teamentwicklung;<br />
För<strong>der</strong>ung von Teamstrukturen und sozialer<br />
Kompetenzen im Kollegium<br />
• Orte und Gelegenheiten zum Austausch schaffen<br />
– z.B. „angenehmes Lehrerzimmer“ und zudem<br />
Nutzungsregeln aufstellen<br />
– Regelmäßige Besprechungen (jour fixe)<br />
• Protokolle einführen bei Besprechungen<br />
(um Reibungsverluste zu vermeiden)
Beispiele für Einzelmaßnahmen II<br />
• Entwicklung gemeinsamer pädagogischer<br />
Vorstellungen (Schulprogramm; als<br />
Grundlage für Personalauswahl etc.)<br />
• Entscheidungsstrukturen optimieren: z.B.<br />
stärkere Einbindung des Kollegiums<br />
• Personalentwicklung:<br />
– Stimmtraining<br />
– Kompetenzen im Umgang mit schwierigen<br />
Schülern<br />
– Mentoring: Begleitung <strong>der</strong> Berufsanfänger<br />
– Mo<strong>der</strong>ationstraining (für effiziente<br />
Besprechungen)<br />
– Passende „Pädagogische Tage“ durchführen
Beispiele für Einzelmaßnahmen III<br />
• Checklisten entwickeln, etwa Empfehlungen<br />
zum Umgang mit Korrekturbelastungen<br />
• Pädagogische Konzepte:<br />
– Projekt <strong>zur</strong> Einglie<strong>der</strong>ung von MigrantInnen in<br />
<strong>der</strong> <strong>Schule</strong><br />
– Verän<strong>der</strong>ung <strong>der</strong> Unterrichtsmethoden<br />
(z.B. offener Unterricht, Wochenplanarbeit,<br />
Tandemunterricht, Entspannungsübungen)<br />
– „Gewaltfreie <strong>Schule</strong>“<br />
– „Bewegte <strong>Schule</strong>“<br />
– Schulhofgestaltung<br />
(Schüler können sich austoben)<br />
– Pädagogische Maßnahme <strong>zur</strong> Senkung des<br />
Lärmpegels<br />
– Einbindung von Eltern (z.B. über Verträge)
Beispiele für Einzelmaßnahmen IV<br />
• „Trainingsraum“<br />
– Störende Schüler verlassen den<br />
Klassenraum während des Unterrichts<br />
und werden in einem speziellen Raum<br />
betreut.<br />
• Feste Sitzordnung im Lehrerzimmer<br />
auflösen<br />
• Geschlossenes Auftreten bei<br />
Veranstaltungen mit Eltern
Beispiele für Einzelmaßnahmen V<br />
• „Rauchfreie <strong>Schule</strong>“<br />
• Gesundheit(-sför<strong>der</strong>ung) als fester<br />
Bestandteil<br />
– im Schulprogramm<br />
– bei <strong>der</strong> Selbstevaluation<br />
• Gezielte Entlastung älterer Kolleginnen<br />
und Kollegen<br />
• „Wissensmanagement“ (z.B. Nutzen eines<br />
Intranets; Materialaustausch)<br />
• Arbeitsplätze einrichten<br />
• Erholungsraum/ Rückzugsmöglichkeiten<br />
• Lehrkräfte haben festen Raum (statt<br />
festen Klassenzimmern für Schüler)
7 Schritte auf dem Weg zu einer<br />
gesunden <strong>Schule</strong><br />
Aktive Strategie
1. Gesundheit – ein gemeinsames Thema<br />
eines Kollegiums?<br />
• Zu Beginn sollte die Entscheidung<br />
eines Kollegiums und <strong>der</strong><br />
Schulleitung stehen, sich mit dem<br />
Thema (Lehrer-)Gesundheit<br />
ernsthaft zu beschäftigen.<br />
• Achtung:<br />
– passive Erwartungshaltung?<br />
– Gesundheit als individuelles Thema,<br />
Krankheit als individuelles Problem?<br />
• Führungsaufgabe „Gesundheit“!?
2. Beteiligung des Kollegiums<br />
• Bei psychosozialen Belastungen ist<br />
die Beteiligung <strong>der</strong> Beschäftigten<br />
notwendig.<br />
– z.B. gegenseitige soziale<br />
Unterstützung för<strong>der</strong>n<br />
• Breite Teile des Kollegiums sollten<br />
Gesundheitsför<strong>der</strong>ung aktiv<br />
unterstützen.<br />
– Einsatz- und<br />
Verän<strong>der</strong>ungsbereitschaft?
3. Interne Strukturen schaffen<br />
• Steuergruppe, z.B.<br />
– Gesundheitszirkel o<strong>der</strong><br />
Arbeitsschutzausschuss<br />
– Schulleitung übernimmt Verantwortung<br />
• Auftrag vom gesamten Kollegium<br />
• Zu beachten:<br />
– Verän<strong>der</strong>ungen nach Prinzipien des<br />
Projektmanagements anstreben (OE)<br />
– Zu Beginn: Bestandsaufnahme<br />
(Was läuft bereits?)
4. Ziele klären (Schutzziele)<br />
• Steuergruppe för<strong>der</strong>t Klärung, welche<br />
Ziele mit dem „Projekt Lehrergesundheit“<br />
verfolgt werden sollen.<br />
• Idealerweise auch Klärung:<br />
„Was ist für uns eine gesunde <strong>Schule</strong>?“<br />
z.B.<br />
– Vertrauensvolle und stabile soziale<br />
Beziehungen zwischen den Mitglie<strong>der</strong>n <strong>der</strong><br />
<strong>Schule</strong><br />
– …
5. Analyse<br />
• Auswahl und Einsatz geeigneter<br />
Analyseinstrumente <strong>zur</strong><br />
schulspezifischen Unterstützung<br />
(„Organisationsdiagnose“,<br />
„Gefährdungsbeurteilung“)<br />
– Was machen Sie selbst?<br />
– An welchen Stellen externe Unterstützung?<br />
• Einigung an <strong>der</strong> <strong>Schule</strong> erreichen:<br />
Welche psychosozialen Gefährdungen<br />
bestehen bei uns an <strong>der</strong> <strong>Schule</strong>?
Zu 5. Analyse<br />
• Reicht die erste „Grobanalyse“<br />
(meist über Fragebogen) aus?<br />
• Ggf. Feinanalyse anschließen<br />
– Gruppendiskussion/ Workshop<br />
(z.B. über Studientag)<br />
– Situationsanalyse über externe<br />
Beratung (z.B. bei Mobbing)<br />
– Schallpegelmessungen<br />
– Unterrichtsanalysen<br />
(z.B. mit RHIA-Unterricht)
6. Maßnahmen<br />
• Maßnahmen ableiten<br />
– Was machen Sie selbst?<br />
– An welchen Stellen externe Unterstützung?<br />
Gezielte For<strong>der</strong>ungen stellen<br />
– Abgleich mit laufenden Aktivitäten an <strong>der</strong><br />
<strong>Schule</strong><br />
• Maßnahmen dokumentieren<br />
• Schulinterne Öffentlichkeitsarbeit<br />
7. Wirksamkeitskontrolle<br />
– Erwünschte Verän<strong>der</strong>ungen?
7. Und weiter geht es…<br />
(„Managementsystem“ nach Resch, 2003)<br />
„Gesundheits-Check“ bei neuen Maßnahmen an <strong>der</strong> <strong>Schule</strong>
Erfolgsfaktor: „Kein Fremdkörper!“<br />
• Gesundheitsför<strong>der</strong>ung mit<br />
pädagogischer<br />
<strong>Schule</strong>ntwicklung verknüpfen<br />
– Aktuell: Qualitätsmanagement/<br />
Selbstevaluation
Beispielablauf für kleinere <strong>Schule</strong>n: „Problemlöse-<br />
Workshop“ (Kollegium bis max. 25 LehrerInnen)<br />
1. Verantwortlichkeit klären (SL)<br />
2. Kollegium informieren<br />
3. Eintägiger Workshop des gesamten Kollegiums<br />
(mit externer Mo<strong>der</strong>ation)<br />
– Einstiegsrunde<br />
– Systematische Bestandsaufnahme:<br />
Relevante Aspekte <strong>der</strong> Arbeitssituation erläutern;<br />
Lehrkräfte „punkten“ an vorbereiteten Pinnwänden<br />
unabhängig voneinan<strong>der</strong><br />
(Fehlbelastungen sowie Ressourcen)<br />
– Auswahl <strong>der</strong> wichtigsten Themen<br />
– Lösungssuche; Maßnahmenplanung<br />
4. Verantwortliche sorgen für fortlaufendes<br />
Projektmanagement (z.B. Dokumentation)
Beispielprojekt an einer Gesamtschule<br />
(Kollegium besteht aus etwa 100 LehrerInnen)<br />
1. Projektlenkungsgruppe bilden<br />
(hier: mit Externen); Ziele festlegen<br />
2. Informationsveranstaltung<br />
3. Bestandsaufnahme<br />
– Schriftliche Befragung des Gesamtkollegiums<br />
– 20 mündliche Einzelinterviews<br />
– Arbeitsanalysen (8 Unterrichtsanalysen und<br />
8 Analysen außerhalb des Unterrichts)<br />
4. Rückmeldung <strong>der</strong> Ergebnisse an das<br />
Gesamtkollegium<br />
5. Themenspezifische Workshops „Beliebigkeit“<br />
und „Belastungen im Unterricht“<br />
(Maßnahmen ableiten)<br />
6. Ergebnisse und Maßnahmen dokumentieren
RHIA-Unterricht: Beispiel Rückmeldung<br />
Lärm in einer Unterrichtsstunde<br />
4<br />
Einstufung <strong>der</strong> Lautstärke<br />
3<br />
2<br />
1<br />
0<br />
0 30 60 90 120 150 180 210 240 270 300<br />
Dauer <strong>der</strong> Unterrichtsstunde (Einheiten von 10 Sekunden)
Unterstützung bei Messung: Kooperationsmodell<br />
<strong>Schule</strong>/ Betrieb – Wissenschaft (Externes Institut)<br />
2. Durchführung MAB<br />
<strong>Schule</strong><br />
1. Bereitstellung Materialien<br />
(online FB, FB sets)<br />
4. Datenanalyse<br />
Externes<br />
Institut<br />
TN<br />
1<br />
TN<br />
2<br />
TN<br />
3<br />
3. Fragebögen bzw.<br />
online- Daten<br />
5. Vergleich mit Referenzdaten<br />
Aufnahme Daten in Datenbank<br />
7. <strong>Verbesserung</strong>smaßnahmen<br />
Datenbank:<br />
berufsgruppenspezifische<br />
Profile und Referenzwerte<br />
6. Bericht + CD
Fazit<br />
• Die Lehrertätigkeit ist psychisch belastend.<br />
• Die potenziellen psychosozialen Belastungen und<br />
Ressourcen an <strong>Schule</strong>n sind bekannt.<br />
• <strong>Schule</strong>n unterscheiden sich – also muss eine<br />
schulspezifische Diagnose erfolgen.<br />
• Gemeinsame, aktive Strategie des Kollegiums<br />
<strong>zur</strong> Gesundheitsför<strong>der</strong>ung<br />
– GF als Teil <strong>der</strong> päd. <strong>Schule</strong>ntwicklung<br />
– Zu Beginn: Bewusste Entscheidung im Kollegium.<br />
– prüfen: externe Unterstützung notwendig?<br />
Projekt Lehrergesundheit (ADD)/ AG „Berufszufriedenheit & Gesundheit“ (IFB)<br />
• Mittelfristig gilt es, in allen Bundeslän<strong>der</strong>n<br />
Arbeitsschutzmanagementsysteme aufzubauen<br />
(Gesundheitsför<strong>der</strong>ung als Führungsaufgabe)
Was machen Sie, wenn Sie morgen<br />
wie<strong>der</strong> <strong>zur</strong>ück in Ihrer <strong>Schule</strong> sind?<br />
Gibt es Wege, Gesundheit als Teil<br />
Ihrer Schulkultur zu integrieren?
Kooperationsmöglichkeiten mit uns<br />
- Auswahl aktueller Untersuchungen -<br />
• Belastende Unterrichtssituationen:<br />
Einsatz von <strong>Strategien</strong> zum Umgang mit<br />
den hohen emotionalen Anfor<strong>der</strong>ungen<br />
• Was zeichnet ältere Lehrkräfte aus?<br />
Wie können <strong>Schule</strong>n Altersunterschiede<br />
im Kollegium nutzen?<br />
• Wovon hängt das Belastungsniveau im<br />
Unterricht ab?<br />
– Videogestützte Analysen, z.B.<br />
Unterrichtsmethoden o<strong>der</strong> Klassengröße<br />
andreas.krause@psychologie.uni-freiburg.de