Fotobuch

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Sind Sie, lieber Besucher

unserer Website,

nun neugierig geworden?

Dann kommen Sie mit!

Vielleicht lassen sich

auf einem Rundgang

einige

„Geheimnisse“ lüften.

Sr. Rosalindis führt Sie durch den Außenbereich


Parkanlage


Die Umgebung unseres Altenheims,

in dem derzeit 75 Schulschwestern

leben,

wirkt für uns wie eine Oase, reizvoll

zu jeder Jahreszeit und so

erfrischend wie die Menschen, die

sie genießen.


Breite, barrierefreie Wege ermöglichen auch mit Rollstühlen und Gehhilfen

erholsame Spaziergänge zwischen besonnten Grünflächen und

Schatten spendenden Baumgruppen.


Da kommen uns ja gerade drei rüstige Unternehmungslustige entgegen, sicher unterwegs

zwischen ihren beliebtesten Rastplätzen „Fischteich“ und „Hasenstall“!


Inzwischen sind wir am

Eingang zum Maria-

Theresia-Heim angekommen.

Wir läuten natürlich,

denn sicher wollten

Sie schon lange einmal

„hinter die Kulissen“

schauen.

Eine unserer aufmerksamen

Pförtnerinnen

öffnet uns und heißt

uns freundlich willkommen.


Im Vestibül beeindruckt

ein lebensgroßes, von

den Schwestern sehr

geschätztes Kreuz,

das eine unverkennbar

klösterliche Atmosphäre

bewirkt.


Hohe Fenster geben den Blick frei

auf einen lichten Innenhof, in dem

–jahreszeitlich bedingt – der Brunnen

munter plätschert oder auch das

Osterfeuer lodert.


Auf gleicher Ebene

befindet sich der

Speisesaal, in dem

sich der Großteil

der Schwesterngemeinschaft

zu

den Mahlzeiten

einfindet und dabei

gerne die Gelegenheit

zu zwanglosen

Gesprächen

und zum Austausch

von Informationen

nutzt.


Ob wir da kurz

reinhören können?

Ja, wir haben

Glück: Die Oberin

des Hauses unterhält

sich gerade

mit „hohen Gästen“

aus dem Generalat

in Rom.

Offensichtlich verläuft

der englischdeutsch-bairische

Dialog recht entspannt

und heiter!


Sie fragen, wer all die

Aufgaben bewältigt,

angefangen vom wohltuenden

Ambiente über

den perfekten Service

bis hin zu den zahllosen

anderen Diensten,

die in einem so großen

Haus anfallen?

Jene Schwestern, die

ihren aktiven Apostolatsdienst

beendet

haben,

stellen sich der neuen

Herausforderung, mit

ihren noch vorhandenen

Kräften und Fähigkeiten

die Gemeinschaft

zu unterstützen

und in den verschiedensten

Bereichen

verantwortungsvollen

Einsatz zu leisten.


Im Untergeschoss rattern

z. B. heute - unter fachmännischer

Anleitung

einer für uns unentbehrlichen

Mitarbeiterin - die

Waschmaschinen, und viele

flinke Hände tragen die

„weißen Berge“ sorgfältig

ab, sortieren die Wäsche

zwar nicht nach „Rang“,

aber nach Namen!


Hier haben Knitter und

Falten keinerlei Chancen!

(Im Übrigen stehen wir

aber problemlos dazu!)


Da geht gerade die Türe zur Küche auf!

Im Wärmewagen bringen die Stationsschwestern

das Essen jenen, die nicht

mehr in den Speisesaal kommen können.


Und was steht heute

auf dem Speiseplan?

Salat und Nachspeise

haben wir schon gesehen.

Ein bewährtes „gemischtes“

Team stellt

wohl das Hauptmenü

zusammen.

Sieht nach guter bayerischer

Kost aus und

wird bestimmt köstlich

schmecken.


Gehen wir rasch noch

ein paar Schritte um

die Ecke.

Nicht nur in der Küche

gibt es einen tüchtigen

männlichen Mitarbeiter,

sondern auch in der

Werkstatt treffen wir

auf zwei vielseitig

begabte „männliche

Wesen“, die im und

um das Kloster herum

wichtige Arbeit leisten.

Bei so vielen Dingen,

die repariert oder gepflegt

werden müssen,

besteht jedenfalls

keine Gefahr, als Hausmeister

arbeitslos zu

werden!


Aber jetzt steigen wir höher

hinauf!

In einem der Stationszimmer

treffen wir eine unserer

wichtigsten und jüngsten

(um nicht zu sagen

schönsten!) Gruppe an,

die Neubiberger „angels“!

Ohne unsere Mitarbeiterinnen,

die Krankenschwestern,

Altenpflegerinnen

und –helferinnen

könnte die Einrichtung

nicht bestehen.

Durch deren kontinuierliche

Zusammenarbeit mit

dem Hausarzt erfahren die

hilfs- und pflegebedürftigen

Bewohnerinnen, die

Bettlägerigen und an Demenz

Leidenden wie auch

kurzzeitig Erkrankte Tag

und Nacht kompetente,

aufmerksame Betreuung

und Fürsorge.


In Würde darf jede

Schwester leben und

auf liebevolle Zuwendung

und Begleitung bis

zum Ende ihres Lebens

vertrauen. Niemand

bleibt hier einsam!


Bei der Planung für das

„Maria-Theresia- Altenheim“

kam eine außergewöhnliche

Idee zur Durchführung:

Innerhalb des Klostertrakts,

aber in separater Abteilung,

wurden günstige Wohn- und

Betreuungsmöglichkeiten für

alleinstehende ältere Damen

geschaffen, und wir freuen

uns, dass bis heute dieses

Angebot in kleinem Rahmen

bestehen bleiben konnte.

Jetzt überraschen wir im

gemeinschaftlichen Wohnzimmer

unsere chicken,

charmanten Mitbewohnerinnen,

die uns immer wieder

bestätigen, dass sie sich hier

ausgesprochen wohl fühlen.


Genau so wohl fühlen

sich auch die nicht

mehr tätigen Schwestern

in ihrer Spiel- und

Beschäftigungsgruppe,

zu der sie jeden Nachmittag

von ihren Betreuerinnen

eingeladen

werden.


Wir dürften schon mitspielen,

aber unser

Rundgang lässt noch

kein Ausruhen zu! Es

interessiert Sie bestimmt,

was gerade im

großen Freizeitraum

abgeht: „Fit und flott

durch Bewegung!“

Zwei Schwestern mit

diesbezüglich reicher

Erfahrung bieten wöchentlich

ein abwechslungsreiches

Gymnastikprogramm

an, das

- wie Sie sehen - allen

Teilnehmerinnen riesigen

Spaß macht.


Und wer flitzt da am

Fenster vorbei?

Ein paar ganz Sportliche

„sind mit dem Radl

da“, erobern sich so in

ihrer Freizeit die Umgebung

und tun ihrer

Gesundheit etwas

Gutes.


Letzteres lässt sich

noch auf andere Weise

erreichen, allerdings

wiederum

nur in Neubiberg!

Kommen Sie mit, von

der Türe aus dürfen Sie

einen Blick ins Bewegungsbad

werfen.

Ein belebendes Element!

Gelegentlich erfreuen

sich auch Schulschwestern

anderer Gemeinschaften

dieser hervorragenden

Einrichtung,

um nach Operationen

oder Krankenhausaufenthalten

ihren Gesundheitszustand

zu

stabilisieren.

1975


Bewohnerinnen, die

nicht mehr radeln oder

weit gehen können,

dringend aber zum

Facharzt, in ein Krankenhaus

oder sonst

wohin gebracht werden

müssen, (bei so vielen

Patientinnen keine Seltenheit!)

steht jederzeit

ein Auto mit stadtkundiger

Chauffeurin

zur Verfügung. „Bitte,

einsteigen!“


Halt, lieber Besucher,

Sie dürfen nicht einoder

gar „aussteigen“!

Ich möchte Ihnen doch

noch zeigen, was für

herrliche Dinge entstehen,

wenn unsere

„Ruheschwestern“ zu

den Stricknadeln greifen,

- und das tun sie

sehr professionell und

sehr gerne; denn sich

sinnvoll betätigen und

damit auch noch helfen

zu können, verschafft

jeder noch so betagten

Schwester Freude und

Zufriedenheit, erhöht

die Lebensqualität.


Zu Beginn der Adventszeit

veranstalten wir

nämlich jedes Jahr

einen umfangreichen

Bazar, bei dem das

kunstvoll Gefertigte,

Köstlichkeiten aus der

Klosterküche und viele

Kostbarkeiten aus den

„klösterlichen Handarbeitswerkstätten“

angeboten

werden.

Der Erlös der verkauften

Gegenstände

kommt unseren Missionsstationen

zugute.


Aber nicht nur dieses Ereignis

lässt die Herzen

höher schlagen; denn

Feste und Feiern nehmen

in der Gemeinschaft einen

zentralen Platz ein.

Sie bilden echte Glanz- und

Höhepunkte im Leben der

Heiminsassinnen.

Bei einem reichen

Potential an musikalischen

und

schauspielerischen

Talenten fehlt es

auch nicht an

kreativen Ideen

und phantasievollen

Darbietungen.

Da werden alle

Register gezogen!


Und was heckt diese

Gruppe hier in der

Bibliothek aus?

Ach ja, der alljährliche

Gemeinschaftsausflug

steht an!

Noch ein „Großereignis“,

das penibel geplant

wird.

Geht es in die Berge

oder an einen See?

Egal, die finden sicherlich

wieder ein lohnenswertes

Ziel.

Die Schwestern sind

übrigens gemeinsamen

Gedankenaustausch

gewöhnt; denn regelmäßig

treffen sich in

jedem Stockwerk die

Kleingruppen, um sich

mit biblischen oder

ordensinternen Themen

auseinanderzusetzen,

sich auszutauschen, zu

beraten oder auch nur

in gemütlicher Runde

zu feiern.


Ich hoffe, der Rundgang

hat Sie nicht zu

sehr ermüdet; denn

nun gilt unser letzter

Besuch, dem, der bei

uns die ERSTE Stelle

einnimmt.

Die Kapelle bildet deshalb das Zentrum des Hauses, die spirituelle

Kraftquelle für unser gesamtes Ordensleben und Wirken.

Als geistliche Gemeinschaft versammeln wir uns hier täglich zum

liturgischen Stundengebet, zur Eucharistiefeier und zum gemeinsamen

Rosenkranzgebet.


Spezifisch für dieses

Heim: Den ganzen Tag

über verweilen Schwestern

zur stillen Anbetung

des Herrn in der

Monstranz.

Insbesondere jene

Schwestern, die nicht

mehr in den Arbeitsprozess

eingebunden sind,

nehmen dieses Angebot

gerne und verantwortungsvoll

als ihren

Dienst wahr, halten

somit die Waagschalen

im Gleichgewicht.

Denn auch im Altenheim

bleibt der allen

Orden gemeinsame

Tagesrhythmus von

„Gebet und Arbeit“

bestehen.


Ehe wir Sie nun verabschieden,

bewundern

Sie doch noch das

phantastische Panorama,

- an Föntagen

besonders faszinierend,

- das sich jeder

Schwester von ihrem

Balkon aus bietet:

Bis zum Horizont weitet

sich der Blick, nur

begrenzt von der gesamten

bayerischen

Alpenkette.

Hier oben stehen,

gleichsam über den Dingen,

über dem Alltagsgeschehen,

dem Himmel ganz nahe,

das vermittelt Freiheit

und Trost zugleich.

Wem fallen da nicht die

Worte des Psalmisten

oder die Komposition

von Mendelssohn-

Bartholdy ein ?

„Hebe deine Augen

auf zu den Bergen von

welchen dir Hilfe, …

kommt!“


Haben alte, kranke Schwestern noch Visionen?

Ja, wenn sie von ihrem Bett aus in das milde,

bezaubernde Abendlicht schauen

sehnen sie sich in gläubigem Wissen einem

Licht entgegen, das keinen Abend kennt, ein

Licht, in dem sie Gott schauen dürfen.


Herzlichen Dank für

Ihren Besuch und Ihr

Interesse an unserem

Maria Theresia Heim.

Wir alle wünschen

Ihnen Gottes treue

Begleitung auf Ihrem

weiteren Lebensweg!

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