stadtblick Ausgabe Juli - Stadt Schwabach

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stadtblick Ausgabe Juli - Stadt Schwabach

AKTUELLES & WISSENSWERTES AUS DER STADT SCHWABACH

Aktuelles & Wissenswertes aus der stadt schwAbacH

sta dtblick

stadtblick | Nr. 5 | 10. März 2010 Auflage 20.000

stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013 Auflage: 20 000

Aus dem Inhalt

Aus dem Inhalt

Das Interview: Stadtbaurat

zum Straßenausbau

Sie mit:

Diskutieren

Einfriedung Schulzentrum

Mitte - ja oder nein? Seite 4

Seite 24

Ausbau Kinderbetreuung

Zukunft des Seite 6

Markgrafenareals

Seite 5

ortung VIII: Kunstbiennale

im Zeichen des Goldes

Hochwasserschutz-

Maßnahmen

Seite 8/9

Seite 8

Baumaßnahmen:

Stadtkirche PICK-Programm und ist da

Lindenstraße

Seite 14 3

Osterausstellung im

Stadtmuseum

Bürgerreise in die Vendée

geplant

Seite 14

Seite 19

Bigband der Bundeswehr

hilft der Stadtkirche

Seite 21

Jung Neue und Chefärzte Alt bald am unter Stadtkrankenhaus

einem Dach

Baumaßnahmen am Jugendzentrum sind in vollem Gange

Ich kann mir das jetzt schon

vorstellen: Jugendliche und

Senioren gemeinsam in Computerkursen.“

Dirk Weinreich,

Leiter des Schwabacher Jugendzentrums,

gerät im gerade frisch

zu sanierenden Jugendzentrum

ins Schwärmen. „Damit schaffen

wir eine neue Qualität für

das Juze“, pflichtet OB Matthias

Thürauf bei. „Es ist großartig,

dass das Jugendzentrum künftig

von Jugendlichen und Senioren

gemeinsam generationsübergreifend

genutzt werden kann.“

tig ist Stegmaier auch, spezielle

Kompetenzen wie die Versorgung

von Schlaganfallpatienten

und die Behandlung von Verdauungs-

und Stoffwechselerkrankungen

am Stadtkrankenhaus

auf hohem Niveau

aufrechtzuerhalten und weiter

zu verbessern.

Modernste Verfahren

Der neue Chefarzt der Anästhesiologie

und Intensivmedizin,

Thomas Ehe, begann seine

Laufbahn in Traunstein und

machte seither in Schweinfurt

Noch viel zu tun gibt es sowohl im Veranstaltungsraum und Erlangen im Station. 1. Stock ... Der

42-jährige Vater von zwei Töchtern

hat in dieser Zeit verschiedenste

Qualifikationen – etwa

in der speziellen anästhesiologischen

Intensivmedizin, in der

Notfallmedizin, als Transfusionsverantwortlicher

oder Leitender

Notarzt – erworben. „Oberste

Priorität hat für mich die größtmögliche

Sicherheit für die Patienten

vor, während und nach

der Operation,“ betont Ehe.

Um dies zu erreichen, werden

im Stadtkrankenhaus an modernen

Narkosearbeitsplätzen

Ein Seit Aufzug 1. März im ist bereits Amt: Im eingebaut. Stadtkrankenhaus haben Dr. Thomas Ehe (li.)

Dazu und Dr. kommt Andreas ein Stegmaier ebenerdiger, (re.) als Chefärzte neu begonnen und wurden

von Oberbürgermeister Haupteingang. Matthias Thürauf begrüßt.

barrierefreier

Stadträte

Z

und Stadtspitze überzeugten

um sich 1. März bei einem 2010 Ortstermin

gleich Anfang zwei Juli neue vor Chefärzte Ort von versität Erlangen-Nürnberg und

haben Medizinischen Klink I der Uni-

den ihren Baufortschritten, Dienst am Stadtkrankenhaus

vor Beginn

war ebenfalls stellvertretender

Schwabach des Innenausbaus. angetreten: Rund In Leiter der gastroenterologi-

1,1 der Millionen Inneren Medizin Euro kostet folgt Dr. die

Sanierung, Andreas Stegmaier die künftig Dr. verschiedenen

Grau nach, Generationen der in den den Ruhe-

Weg

Rolf

schen Abteilung am Bundeswehrzentralkrankenhaus

in Koblenz.

ins stand künftige geht. Neuer Generationenhaus Chefarzt der

ebnen Anästhesiologie soll. Durchgeführt und anästhesiologischen

Sanierung Intensivmedizin vom Schwaba-

wird

wird

die

cher Dr. Thomas Architekturbüro Ehe. Begrüßt Lemke. wurden

... Zusammenarbeit als auch an der Außenfassade. mit Praxen

Ein besonderer Schwerpunkt

im des Wesentlichen dreifachen Familienvaters

die Juze-cha-

die beiden Mediziner an ihrakteristische

liegt auf dem Steintreppe. Gebiet der Gast-

Pro-

Großer rem ersten Veranstaltungsraum

Arbeitstag auch von jektgruppen- roenterologie und (Magen-Darm-

Arbeitsräume

Im Oberbürgermeister

Veranstaltungssaal Matthias im Erdgeschoss

Thürauf. sollen bis zu 199 Personen

Platz finden. Raum für

Bandproben Der 43-jährige ist Stegmaier ebenso vorgesehen

zuletzt wie Leitender Gemeinschaftsräume

Oberarzt der

war

im gastroenterologischen

ersten Stock. Dort ist Klinik auch

Platz am Martha-Maria-Krankenhaus

für Tanzkurse, Workshops

und in Nürnberg, Seminare. Ein zuvor eigens arbeitete noch

einzurichtender

gebürtige Mainzer strapazierfähiger

an der

werden Trakt) mit im endoskopischen Keller untergebracht. Eingriffen

dem sowie Dach der stehen Sonografie. Depots

Unter

und „Die Zusammenarbeit Lagermöglichkeiten der zur Inneren

Abteilung Bereits mit eingebaut den nie-

ist

Verfügung.

eine dergelassenen Belüftungsanlage Haus- und mit Fachärzten

der Region soll

Wärmerückgewinnung.

intensiviert werden,“ formuliert

Bis er eines Ende seiner des ersten Ziele für Quartals seine

2014 Aufgaben soll das in Schwabach. neue Generatio-

Wich-

Tanz-Bodenbelag wird nenhaus eingeweiht werden. Bis

noch eingebaut. Erhalten bleibt dahin stehen noch Innenaus-

sämtliche bauarbeiten gängige auf dem Narkoseverfahren

Die Wände angeboten. müssen verputzt

Programm.

werden, der Fußboden wird in

Ein allen weiteres Stockwerken Ziel benennt neu angelegt. Ehe

hinsichtlich Auch die sanitären der kontinuierlichegen

wie Fort- Toiletten und Weiterbildung

und Waschbe-

Einrichtun-

aller cken werden Mitarbeiter: noch eingebaut. „Ich möchte

ein Arbeiten auf stets aktuellem,

Dann hohem verfügt Niveau das „alte sowohl Juze“ im

Bereich über die Anästhesie notwendige, wie geräumige auch in

der und offene Intensivmedizin Infrastruktur, garantieren.“

Miteinander der Generationen gzu

fördern und zu einem Haus der

um das

Begegnung zu werden.


Seite 2 stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013

sorte:

und 2

hne 3

e: „Unplugged“-Bühne

1. und 2. Stock, Goldener Saal

us 2

he

rkstatt

ogengasse (über Nürnberger Straße)

che Kirche St. Sebald

Tipps für die Wochenenden

Fest im Herzen der Stadt

Bürgerfest vom 26. bis 29. Juli

Jede Menge

Musik,

Kulinarisches

und eine tolle

Atmosphäre

werden

wieder beim

Schwabacher

Bürgerfest geboten,

das der

3

Verkehrsverein

von Frei-

K

tag, 26. Juli,

bis Sonntag,

28. Juli, in

Zusammenarbeit

mit der

Stadt veranstaltet.

äsebude des SV Penzendorf.

ten aus 33 Spanien und der

ränkische 35 Biergarten der

rfes mexikanisches Essen von

Familie Saric. In der Ludwige

Rocco (am Samstag mit ganz

aschine!), das 39 Mönchshof-

. Im 41 Zellerhof gibt es

der Kappadocia: Im Hof des

mit tollem Live-Programm.

rfestgeschehen immer hilfreiche

fe. Auf dem Königsplatz neben

mo. Um die Ecke in der Nürnm

45 Rossini. In der Bachgasse

it einer toskanischen Bar.

tet A. Wuzel in 47 Flannigan‘s

igi Pedace ofenfrische Pizza

euer Leitung: Im Turm

panile hinter dem Altstadthof.

Alle Angaben ohne Gewähr. Platzänderungen vorbehalten.

Das gut gefüllte Programm enthält

musikalisch von Klassik

bis Pop, von Fränkischem bis

zu Latino-Rhythmen fast alles.

Auch für das leibliche Wohl

wird wie immer umfassend gesorgt:

Mit Goldschnitzel Alle freuen sich oder

Weißwurst, Pizza immer oder wieder Crêpes, auf

Bier oder Wein, Waffeln oder

Eis.

Viel Raum zum Feiern

Und überall in der Innenstadt

ist etwas los: In den Höfen, auf

dem Marktplatz, in der Synagoge

und anderen Orten gibt es

Impressum

das Fest der Bürger!

Neu:

Mit Blinki

Herausgeber:

Stadt Schwabach

Königsplatz 1, 91126 Schwabach

Telefon 09122 860-412

pressestelle@schwabach.de

Fotos: Stadt Schwabach, Manuel

Mauer (S.4)

viel Musik. Für die Kinder tritt

ein Clown

26. -

auf

28.

und

juli

sie können

2013

sich die Nase vergolden lassen.

Außerdem werden Ausstellungen,

etwa im Rathaus und in der

Bürgerhaus-Galerie zu sehen

sein. Hier präsentieren sich auch

die Partnerstädte Kalampaka,

Les Sables und Freitag, Kemer 26. Juli sowie 2013

das Patendorf Samstag, Gossas 27. Juli (Fr, 2013 Sa,

So, 10 - 20 Uhr).. Sonntag, 28. Juli 2013

Das Programmheft liegt im Bürgerbüro

im Rathaus und an vielen

öffentlichen Stellen sowie in

Geschäften aus und ist auch im

Internet unter www.schwabach.

de/feste/144539.html zu finden.

Unsere Bitte: Unterstützt das

große Fest – kauft das neue

Bürgerfest-Schmuckstück 2013!

Gestaltung und Redaktion:

Jürgen Ramspeck (V.i.S.d.P.),

Andrea Lorenz, Marion Pufahl,

Julia Wilmer, Stefanie Dlouhy,

Frank Harzbecker

Auflage: ca. 20 000 Exemplare;

Verteilung an alle Haushalte der

Stadt Schwabach; Bezug kostenfrei;

© Stadt Schwabach.

Alle Rechte vorbehalten

illustration und gestaltung: reinhard g. bienert, www.bienert-design.de

Stadtteil-Kärwas starten

In Unterreichenbach und Vogelherd

Zwei Stadtteil-Kärwas gibt es

im Juli zur feiern: Die Vogelherder

Kirchweih findet rund

um das Gemeinschaftshaus vom

12. bis 14. Juli statt. Dort gibt es

unter anderem viel Feines für

den Gaumen, Kirchweihgottesdienst,

Salutschießen der Historischen

Bürgerwehr, Musik und

eine Blumentombola.

Das Baureferat der Stadt Schwabach veranstaltet am

Historischer Umzug

Mittwoch, den 31. Juli

die

2013

„Original

ab 21.30

Alpen-Casanovas“

und die „Dorfrocker“, es

Uhr eine

In Unterreichenbach wird vom

19. bis 22. Juli Kärwa Filmnacht gefeiert. im wird Stadtpark. ein Kirchweihgottesdienst

Das Fest für Jung und Alt garantiert

am Sonntagmorgen gefeiert und

Es wird

vier

der

Tage

Film

buntes Treiben

mit viel Musik und guter terreichenbachs gibt es diesmal

zum 700-jährigen Jubiläum Un-

Stimmung. Es Fasten spielen die „Störzelbacher“

und „Die Union“, schen Umzug am Sonntag.

auf ITALIENISCH

einen besonders großen histori-

gezeigt.

Freiluft-Kino im Stadtpark

Der Eintritt ist frei.

Anzeigen:

Hermann Millizer GmbH

Spitalberg 3, 91126 Schwabach

Silke Billmann, Tel. 09122 9380-35

Marion Baar, Tel. 09122 9380-28

Fax 09122 9380-30; E-Mail

technik@schwabacher-tagblatt.de

Anzeigenschluss: 24.07.2013

Redaktionsschluss: 17.07.2013

H:\DatenOffice\LB9_Verw. extern\9-4-R4\R4\filmnacht\2013\12 - Aushang.doc

Die Open-Air-Filmnacht veranstaltet

am Mittwoch, 31.

Juli, ab 21:30 Uhr wieder das

städtische Baureferat. Der Eintritt

zur Filmnacht ist frei.

Dieser Mann hat es

geschafft: Der

schlagfertige Italiener

Dino Fabrizzi lebt in

Nizza

Gezeigt

und

wird die

verkauft

französische

erfolgreich Komödie „Fasten teure auf Autos Italienisch“,

an vermögende

in der der vorgebliche

Kunden.

Italiener Dino, gespielt von Kad

Doch Merad („Willkommen der Schein bei trügt, den

denn Sch`tis“) eigentlich zum Vorzeige-Moslem heißt

Mourad wird.

g

Dino Mourad und ist gar

kein Italiener sondern

Algerier. Sein über die

Druck und Verteilung:

Verlag Nürnberger Presse

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90402 Nürnberg

Jahre mühsam aufgebautes Lügengebilde

droht jäh einzustürzen, als sein herzkranker

Vater ihn bittet, an seiner statt Ramadan zu

Hotline für Probleme bei

feiern. Und so versucht der der Verteilung eigentlich

Nächste Ausgabe: 07.08.2013 09122 0911 2162777

ungläubige Massoud verzweifelt in Rekordzeit

zum Vorzeige-Moslem zu mutieren.

Erscheinungsweise:

monatlich / 10 Ausgaben im Jahr

Hinweis: Beim stadtblick handelt es sich nicht um das Amtsblatt der Stadt Schwabach.

Dieses können Sie per E-Mail oder Post beziehen bzw. im Internet unter www.schwabach.de/verw/amtsblatt sowie an den Aushängetafeln

der Ämtergebäude – z. B. im BürgerBüro, im Meldeamt oder im Baureferat – einsehen.


stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013 Seite 3

Im Blick

In Hochwasserschutz gut investitiert

Bilanz nach dem Starkregen Anfang Juni fällt positiv aus

Ähnlich erschütternde Meldungen,

wie sie Anfang Juni

aus den Hochwasserregionen in

Passau, Deggendorf und Ostdeutschland

durch die Medien

gingen, hätte es in Schwabach

auch ohne den Anfang des Jahres

fertiggestellten Hochwassserschutz

sicher nicht gegeben.

Aber, so Jörg Maier, Projektleiter

bei der Stadtentwässerung,

„hätten wir die Verrohrung

ab der Sparkasse am Siechweiher

nicht im dritten und letzten

Bauabschnitt fertiggestellt,

dann wäre sicherlich die Tiefgarage

dort, wie bereits 2006, wieder

vollgelaufen. Die alte Verrohrung

konnte etwa 100 Liter

Wasser pro Sekunde ableiten, die

neue Überleitung bis zu 500.“

Der Spitzenabfluss bei dieser

Verrohrung lag bei den letzten

Regentagen bei etwa 250 Liter

pro Sekunde.

„20-jähriges“ Hochwasser

Es dürfte sich dabei um ein Ereignis

gehandelt haben, das in

diesem Ausmaß etwa alle 20

Jahre passiert. Der Hochwasserschutz

in Schwabach ist jedoch

für ein 100-jähriges Regenereignis

ausgelegt – somit mussten

die beiden Rückhaltebecken nur

in geringen Mengen die Wassermassen

zurückhalten. Gemeinsam

mit den Fachleuten vom

Wasserwirtschaftsamt Nürnberg

freuten sich die Verantwortlichen

der Stadt über den

gelungenen Hochwasserschutz

für einen Teilbereich der Stadt

„das Geld ist sinnvoll angelegt

worden“, betont Oberbürgermeister

Matthias Thürauf.

Im April 2010 wurde mit dem

Großprojekt begonnen, welches

seitdem etwa 3,5 Millionen

Euro gekostet hat – davon wurden

45 Prozent vom Freistaat

Bayern gefördert. Die Gewässer

in Deutschland werden in

Der Siechweihergraben stürzte nach den starken Regenfällen in die große

Überleitungsverrohrung (Durchmesser 1,40 m) zur Schwabach. Einige

Meter später mündet hier auch der Schützenweihergraben ein.

drei Kategorien eingeteilt: Gewässer

1. Ordnung sind etwa

der Main oder die Rednitz. Zu

Gewässern 2. Ordnung gehört

auch die Schwabach. Für diese

beiden Gewässerarten muss der

Freistaat Bayern den Hochwasserschutz

sicherstellen. Nur für

Gewässer 3. Ordnung – dazu

gehören hier in Schwabach etwa

Siechweihergraben und Schützenweihergraben,

Volkach, Zwiesel

oder Baimbach – ist die Stadt

Schwabach gemäß des Bayerischen

Wassergesetzes für Unterhalt,

Bewirtschaftung und

Hochwasserschutz zuständig.

Stadt bleibt am Ball

Die Stadtentwässerung hat bereits

2010 eine Förderung für

die Untersuchung zum „integralen

Hochwasserschutz“ an der

Zwiesel beantragt – und rechnet

mit einer Genehmigung in

den nächsten zwei Jahren. Ziel

der Stadt ist es, alle Gewässer

3. Ordnung mit „Überschwemmungspotenzial“

zu überplanen

und gegebenenfalls Maßnahmen

einzuleiten, um zum einen

die Bürgerschaft zu schützen

und gleichzeitig einen kleinen

Beitrag für den großen Hochwasserschutz

in Deutschland zu

leisten. „Die Wasserwirtschaft

hat schon seit einiger Zeit erkannt,

dass der bloße Schutz

durch Dämme und Mauern an

den großen Gewässern kein ausreichender

Hochwasserschutz

ist“, so Jörg Maier.

„Rückhaltung in der Fläche

wird angestrebt – das heißt,

dass die Niederschläge möglichst

da zurückgehalten und

‚gepuffert‘ werden sollen, wo sie

Am Auslauf dieser Verrohrung

in die Schwabach kamen große

Wassermassen an.

direkt auftreten – in der Fläche,

im Land, bei den Gewässern 3.

Ordnung.“ So werden Wassermassen

am „Entstehungsort“

zeitlich zurückgehalten, um die

Spitzenabflüsse an den großen

Gewässern zu reduzieren.

Zentral

in der

schönen

Altstadt

gelegen

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Seite 4 stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013

Das Interview

„Ansprüchen von Anliegern und Allgemeinheit genügen“

Stadtbaurat Ricus Kerckhoff über den Straßenausbau in Schwabach

Die Schwabacher Straßen haben

in und außerhalb der

Stadt keinen besonders guten

Ruf. Trotz vieler Bemühungen

der letzten Jahre besteht ein

Grundproblem weiter fort: Sehr

vielen Straßen fehlt die erstmalige

Erschließung, die eigentlich

Voraussetzung jedes neuen

Baugebiets ist. Statt eines vollständigen

Straßenaufbaus (siehe

Grafik) samt Entwässerung

sind etliche Straßen nur „staubfrei“

gemacht. Vergleichbare

Strukturen, die in Schwabach

zum Teil auf die Mitte des letzten

Jahrhunderts zurück gehen,

findet man andernorts kaum.

Mittlerweile versucht die Stadtverwaltung

die „Sünden der

Vergangenheit“ auszumerzen.

Dabei stößt sie oft auf den Widerstand

der Straßenanlieger,

denn diese tragen den Großteil

der Erschließungskosten. Der

stadtblick sprach darüber mit

Stadtbaurat Ricus Kerckhoff.

stadtblick: Herr Kerckhoff,

viele Anwohner glauben, die

Straßen könnten billiger als

nach den Plänen der Stadt gebaut

werden. Sind Sie zu verschwenderisch?

Ricus Kerckhoff: Wenn die

Stadt eine Straße zum ersten

Mal herstellt, muss sie sowohl

den Ansprüchen der Anlieger

genügen, als auch den Ansprüchen

der Allgemeinheit. Das

heißt, dass auch eine Anwohnerstraße

zu einem gewissen

Grad Schwerlastverkehr vertragen

muss, denken Sie nur an

Müllfahrzeuge oder Rettungswagen.

Aber auch Baufahrzeuge

müssen die Straßen befahren

können.

Hierfür ist einerseits eine entsprechende

Tragfähigkeit der

Straße notwendig. Andererseits

muss der Unterbau frostsicher

sein. Dabei haben wir technische

Regelwerke zwingend zu

beachten.

Wir untersuchen den Untergrund

der Straße ausführlich

und stellen Gutachten über den

Fahrbahnaufbau an. Erst dann

planen wir je nach notwendiger

Bauklasse die entsprechende

Ausführung, die den Ansprüchen

der Anlieger und der Allgemeinheit

genügt.

stadtblick: Eine

Bürgerinitiative

hat konkret eine

günstigere Ausbaumethode

vorgeschlagen.

Warum

probieren Sie die

nicht einfach aus?

In Leipzig scheint

das ja zu funktionieren...

Kerckhoff: In Leipzig

hat man eine

Bauweise gewählt,

bei der auf einem

vorhandenen

Untergrund eine

Deckschicht aufgebracht

wurde. Das

kann in den Situationen funktionieren,

wo der Untergrund

ausreichend tragfähig und

frostsicher ist.

Das ist bei den in Schwabach

typischerweise vorhandenen

Untergründen nicht gegeben.

Wir haben in der Regel sandige

Böden mit lehmhaltigen Einschlüssen,

die eine hohe Frostempfindlichkeit

aufweisen. Die

Bauweisen sind deshalb immer

abgestimmt auf den jeweiligen

Untergrund. In manchen Regionen

ist sicherlich auch eine

einfachere Bauweise möglich.

stadtblick: Warum machen wir

es nicht wie in Rednitzhembach?

Dort zahlen die Bürger

gar nichts für den Straßenausbau.

Kerckhoff: In Rednitzhembach

werden sehr viele Deckschichtsanierungen

durchgeführt.

Das heißt: Von bereits

bestehenden und erstmals ausgebauten

Straßen (!) wird eine

Asphaltschicht abgefräst und

neu aufgebracht.

Stadtbaurat Ricus Kerckhoff

Das ist immer dann möglich,

wenn ein technisch ausreichend

hergestellter Aufbau

vorhanden ist. Die Methode

verhindert tiefergehende Schädigungen

der Straße. Genau

dieser Straßenaufbau fehlt in

Schwabach bei den nur staubfrei

gemachten Straßen.

Auch wir führen Deckensanierungen

durch. Übrigens wenden

wir dafür viel mehr Geld

auf als früher, in diesem Jahr

alleine etwa 350.000 Euro. Deckensanierungen

stellen Unterhaltsmaßnahmen

dar, die nicht

auf die Bürger umgelegt werden

müssen.

stadtblick: Sie sprechen vom

Erstausbau. Nun bestehen diese

Straßen aber auch schon seit

vielen Jahren. Warum erfolgt

erst jetzt ein Erstausbau?

Kerckhoff: Im Normalfall wird

eine Straße dann erstmals hergestellt,

wenn ein neues Baugebiet

entsteht. In dem Fall sind

die Erschließungsbeiträge für

die Anlieger in der Regel nachvollziehbar.

In Schwabach haben wir den

Sonderfall, dass aus verschiedenen

Gründen Straßen provisorisch

und nicht ordnungsgemäß

gebaut wurden. Das heißt:

Es fehlen Seitenstreifen, Gehwege,

Straßenentwässerung,

teilweise auch ausreichende

Straßenbeleuchtung. Das holen

wir jetzt zu einem sehr späten

Zeitpunkt nach.

Natürlich rechnen auch viele

Anlieger nicht mehr mit diesen

Kosten. Trotzdem müssen wir

dies aber nach einer gewissen

Zeit durchführen, weil diese

Straßen nur begrenzt haltbare

Provisorien sind. Diese Straßen

sind nur noch mit großem

finanziellen Aufwand zu unterhalten.

stadtblick: Und wieso dürfen

die Bürger denn nicht über die

Art des Ausbaus bestimmen?

Schließlich bezahlen sie ihn

auch.

Kerckhoff: Es ist ein Kompromiss

aus den Bedürfnissen der

Anlieger und den Bedürfnissen

der Allgemeinheit. Die Anlieger

werden ausführlich beteiligt

bei der Straßenplanung,

oft sogar schon vorher beim

Bebauungsplanverfahren. Bei

diesem Beteiligungsverfahren

können Anregungen eingebracht

werden, die wir auch be-


stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013 Seite 5

Kalkulation der Erschließungskosten

Diese Straße ist eindeutig ein Fall für einen ordnungsgemäßen Ausbau.

rücksichtigen. Das ist oft sehr

hilfreich, wenn es um Zufahrten

geht oder um die Ausgestaltung

der Straßenoberfläche.

Wenn es aber um die Tragfähigkeit

oder um die Frostsicherheit

geht, müssen die

technischen Regelwerke eingehalten

werden. Eine billige

Straße, die schnell wieder kaputt

geht, hilft niemandem.

stadtblick: Die Anwohner

zahlen bei einem Erstausbau

90 Prozent der Kosten, die

Stadt nur zehn Prozent. Ist das

nicht ungerecht?

Kerckhoff: Diese Regelung gilt

immer bei einer erstmaligen

Herstellung. Diese 90/10-Regelung

resultiert aus der Erschließungsbeitragssatzung,

die auf Bundesrecht basiert

und einheitlich geregelt ist.

Das wird so begründet, dass

die Grundstückseigentümer

den Hauptnutzen vom erstmaligen

Ausbau haben und daher

auch tragen müssen. Die Anlieger

profitieren auch von der

Wertsteigerung eines voll erschlossenen

Grundstücks.

stadtblick: Aber der jetzt zum

Beispiel in der Neidel- und

Seckendorfstraße geplante Ausbau

verursacht viel Abfall, ist

das nicht unökologisch?

Kerckhoff: Es wird „Abfall“

verursacht, das ist richtig. Zum

einen wird Erde ausgehoben,

was völlig unproblematisch ist.

Zum anderen fällt aber auch

Abfall durch das Entfernen der

provisorisch aufgebrachten Asphalt-

und Teerdecke an. Wir

müssen nach jetzigem Stand

davon ausgehen, dass im Provisorium

teerhaltige Materialien

eingebaut wurden, die nur zum

Teil wiederverwendet werden

können...

stadtblick: …aber beim Ausbauvorschlag

der Bürgerinitiative

fiele weniger Abfall an…

Kerckhoff: Auch bei der Variante

der Bürgerinitiative müsste

die Asphaltdecke abgefräst

werden. Der problematische

Abfall aus Asphalt und Teer

würde auch entstehen. Auch

ein Teil des Erdaushubs würde

durch Verlegen von Versorgungsleitungen

für Strom,

Gas und Wasser und auch die

74.000 Euro

Baunebenkosten

Sonstiges

7.000 Euro Grünordnung

30.000 Euro

Grunderwerb

28.000 Euro

Beleuchtung

42.000 Euro

Entwässerung

84.000 Euro

Unterbau

56.000 Euro

Einfassungen, Borde

75.000 Euro

Oberbau Asphalt

14.000 Euro

Baustelleneinrichtung

Stand: Februar 2013

Straßenentwässerung anfallen.

Das ist in diesem Fall unvermeidbar.

stadtblick: Welche Straßen

werden als nächstes ausgebaut?

Kerckhoff: Im Stadtgebiet gibt

es etwa sechzig Straßen, die

nicht erstmalig hergestellt sind.

Wir arbeiten momentan an einer

Prioritätenliste. Ausschlaggebende

Kriterien sind der

Straßenzustand, aber auch der

Kanalzustand und der Zustand

weiterer Versorgungsleitungen

.

stadtblick: Wäre es für die

Bürger nicht besser, wenn sie

schon Jahre im Voraus wüssten,

was auf sie zukommt, um

schon mal Geld zu sparen?

Auf Basis dieser Kalkulation beschloss

der Stadtrat Anfang März

die erstmalige Herstellung der

Neidel- und der Seckendorfstraße

in Unterreichenbach. Sie zeigt

exemplarisch, dass bei Provisorien

oft Entwässerung, Beleuchtung

und Grünflächen fehlen.

Bei der „Leipziger Variante“, die in

Schwabach wegen der Bodenverhältnisse

nicht möglich ist,

würden sich nur die Kosten des

Unterbaus deutlich reduzieren.

Die Erschließungskosten werden

zu 90 Prozent auf die Anlieger

umgelegt, 10 Prozent bezahlt die

Stadt Schwabach. Diese Regelung

basiert auf Bundesrecht. Sie

wird damit begründet, dass Anlieger

von der Wertsteigerung

bei Grundstücken an erstmals

ausgebauten Straßen profitieren.

Übersicht über die Erschließungskosten für die erstmalige Herstellung

Kerckhoff: Wenn diese Prioritätenliste

erstellt ist, werden

wir sie natürlich bekannt machen

und auch den Zeitplan

bekannt geben. So können sich

die Bürger möglichst frühzeitig

einstellen.

stadtblick: Und Bürger, die gerade

kein Geld haben?

Kerckhoff: Zum einen wollen

wir die Maßnahmen möglichst

frühzeitig ankündigen, damit

man auch früh planen kann.

Zum anderen gibt es auch Härtefallregelungen,

sodass Zahlungen

gestundet und sozialverträgliche

Lösungen gefunden

werden können.

stadtblick: Herr Kerckhoff,

Danke für das Interview. g


Seite 6 stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013

Aus dem Stadtrat

Ausbau des Kinderbetreuungsangebots

Großtagespflege und Krippengruppe beschlossen

Das Betreuungsangebot für

Kinder zwischen einem und

drei Jahren wird in Schwabach

weiter ausgebaut. Das beschloss

der Stadtrat in seiner jüngsten

Sitzung. So erhält der Kindergarten

St. Monika in Limbach

eine Kinderkrippengruppe mit

12 Plätzen. Außerdem werden

in der Friedrichstraße so genannte

„Großtagespflegestellen“ mit

30 Plätzen für bis zu 40 Kinder

eingerichtet. Träger der „Kindernester“

wird das Zentrum

für Arbeit und Kultur (ZAK)

e.V. Die Stadtverwaltung wurde

beauftragt, entsprechende

Förderanträge zu stellen und

Haushaltsmittel für 2014 einzuplanen.

Über eine ebenfalls vom Stadtrat

beschlossene Prioritätenliste

sollen ferner in den nächsten

Jahren zwei städtische Kindergärten

und der Kindergarten

Neues Leben in den Drei-S-Werken

Das Areal der ehemaligen

Drei-S-Werke soll zu einem

Wohn- und Mischgebiet werden.

Der Stadtrat hat die Aufstellung

eines entsprechenden

Bebauungsplans beschlossen.

In etwa vier Fünftel des Komplexes

sollen Wohnungen einziehen,

im übrigen Teil sollen

Läden und Büros entstehen.

Mehrgeschossig mit Café

Die ehemalige Nadelfabrik entstand

etwa 1882, seit der Standortaufgabe

2008 liegen die Flächen

brach. Nach dem Konzept

des Eigentümers könnte an der

Nördlichen Ringstraße eine geschlossene

Bebauung mit Café,

Bäckerei oder ein Restaurant

entstehen, zwischen Staedtlerstraße

und Galgengartenstraße

eine mehrgeschossige Blockbebauung

und im Osten eine Rei-

Beim „Rollentausch“ übernahm auch OB Thürauf die Kinderbetreuung.

Unterreichenbach generalsaniert.werden.

Der dringendste

Bedarf wird am Altstadtkindergarten

in der Petzoldstraße gesehen.

Es folgen der Kindergarten

der Evangelisch-Lutherischen

Kirchengemeinde in Unterreichenbach

und der Städtische

Kindergarten in der Konrad-

Das Gelände der Drei-S-Werk von der Nördlichen Ringstraße aus gesehen

henhausbebauung mit Stadthäusern.

Stellplätze sollen in

einer Tiefgarage untergebracht

werden.

Neue Verkehrswege

Die Verkehrswegeführung für

Radfahrer und Fußgänger soll

Adenauer-Straße. Die Sanierung

ist - soweit ausreichend Haushaltsmittel

vorhanden sind - für

die kommenden Jahre vorgesehen.

Bei der Gewichtung wurde

der aktuelle Zustand des Daches,

der Fassade, der Technik,

der Sanitärräume, der Küche

und der Heizung gewertet.

im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens

ebenso überdacht

werden. Auch die Abbiegemöglichkeiten

für Autofahrer

von der Nördlichen Ringstraße

in die Galgengarten- und eventuell

auch in die Stadtlerstraße

kommen auf den Prüfstand.

kurz + knapp

Sportstättenförderung

Der TSV Wolkersdorf 1956

erhält eine Sportstättenförderung

von rund 10.000

Euro. Das hat der Hauptausschuss

beschlossen. Der Verein

plant die Sanierung des

Sportheimdaches, die Erneuerung

der Zuschauer-Reling

sowie eine neue Heizungsanlage

für das Tennisheim.

Helmschule wächst

Die Johannes-Helm-Grundschule

wird zum neuen

Schuljahr weitere Räume des

sogenannten „alten SFZ“

nutzen. Daher beschloss der

Stadtrat, dass aus Gründen

des Brandschutzes temporär

vier Fluchttreppen aufgestellt

werden. Die Erweiterung

ist notwendig, da die

Helmschule 341 Schüler

aufnehmen wird (Schuljahr

2012/13: 323). Damit steigt

die Anzahl der Klassen von

14 auf 15. Im „alten SFZ“

sollen Schüler außerdem mittags

betreut und Übergangsschüler

unterrichtet werden.

Hunde erlaubt

Mit Stadtratsbeschluss vom

Februar wurde im Landschaftspark

Süd das völlige

Hundeverbot angeordnet. In

der Praxis hat sich das nicht

bewährt. Daher hat der Stadtrat

im Juni eine Änderung der

entsprechenden Grünanlagensatzung

beschlossen. Im

Landschaftspark zwischen

Schmauserstraße, Vogelschutzanlage

und der Maisenlach

sind angeleinte Hunde

jetzt wieder erlaubt.

Neuer Container

Die Zwieseltal-Grundschule

in Wolkersdorf braucht im

kommenden Schuljahr übergangsweise

einen weiteren

Container. Wegen eines neu

hinzukommenden Schülers

muss eine dritte 4. Klasse eingerichtet

werden, die ein weiteres

Klassenzimmer nötig

macht.


stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013 Seite 7

Der Stadtrat hat im Juni entschieden,

die Werbe- &

Stadt- Gemeinschaft für weitere

drei Jahre zu unterstützen.

Sie soll bis Ende September

2016 einen jährlichen Beitrag

von 35.000 Euro erhalten. Die

Gemeinschaft sorgt dafür, dass

Handel, Handwerk und Gewerbe

sowie die Attraktivität und

Aufenthaltsqualität in der Stadt

gesteigert werden und Schwabach

regional und überregional

noch bekannter gemacht wird.

Aus dem Stadtrat

Hilfe für Gemeinschaft

WSG erhält jährlich 35.000 Euro

Die über 150 Mitglieder des Vereins

versuchen mit einer Vielfalt

von Aktionen und Veranstaltungen,

die zur Belebung der

Stadt beitragen, wie etwa der

Autoshow, Kinderkirchweih

oder Schwabach trempelt, Besucher

und Kunden anzulocken

und nachhaltig zu binden. Ein

wichtiger Teil der Arbeit besteht

darin, das Image der Stadt zu

verbessern. Als dauerhafte Marketingidee

bietet sich hier vor

allem die Tradition des Goldschlägerhandwerks

an. Auch

das „Schwabacher Goldmobil“

soll Touristen im weiteren Umkreis

locken.

Passantenzählung

Die jährlich stattfindende Passantenzählung,

die das Stadtmanagement

zudem übernimmt,

bildet eine wichtige Grundlage

verschiedenster Überlegungen.

Die Werbe- & Stadt-Gemeinschaft

ist somit ein wichtiger

Partner für viele Belange der

Stadt.


Stadtratstermine

Rohbau erstellt!

Hinweis: Die Stadt Schwabach unterhält seit einiger

Zeit auch eine Facebook-Fanseite. Wer in den

Sozialen Medien unterwegs ist, findet diese unter

www.facebook.com/StadtSchwabach. Der QR-

Code links ermöglicht den schnellen Zugang über

Handy oder Tablet-Computer. Einfach einscannen

und los geht‘s.



Datum/Ort

Montag, 15. Juli, 16 Uhr

Sitzungssaal des Bürgerhauses

Dienstag, 16. Juli, 16 Uhr

Goldener Saal des Rathauses

Dienstag, 23. Juli, 16 Uhr

Sitzungssaal des Bürgerhauses

Donnerstag, 25. Juli, 16 Uhr

Sitzungssaal des Bürgerhauses

Gremium

Planungs- und Bauausschuss

Umweltausschuss

Hauptausschuss

Stadtrat

Meisterlicher Service und Beratung

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Schmuck aus eigener Werkstatt

Trauringe

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Auf dem O‘Brien-Areal in Schwabach entsteht derzeit der zweite

Bauabschnitt mit tollen 2- bis 4-Zimmer-Eigentumswohnungen, teilweise

mit eigenem Hobbyraum oder auch als Penthaus. Die Ausstattung der

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Nordwesten Schwabachs lieben, denn Wege zum Spazierengehen,

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Seite 8 stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013

ortung VIII

Kunstbiennale: Eine Stadt wird zur Galerie

Schwabacher Kunsttage „im Zeichen des Goldes“ vom 10. bis 25. August

Zum achten Mal laden vom

10. bis 25. August die Schwabacher

Kunsttage „im Zeichen

des Goldes“ zu einem attraktiven

Kunstparcours. Alltägliche,

aber auch ungewöhnliche Orte

präsentieren moderne Kunst auf

hohem Niveau. „ortung“, 1999

als regionales Ereignis gestartet,

hat sich mittlerweile zu einem der

wichtigsten Imageträger für die

Stadt entwickelt und zu einem

national anerkannten Kunstevent

etabliert.

Der besondere Charme dieser

16 Tage dauernden Kunstausstellung

liegt in der Präsentation

der Kunstwerke: Denn bei

der ortung verwandeln sich alle

zwei Jahre alltägliche Räume der

Schwabacher Innenstadt in einen

Showroom: Keller, Gewölbe,

Plätze, Grünflächen, Kirchen,

auch „echte“ Galerien und

zuweilen sogar private Speicher

werden gestaltet, verändert und

zu Kunsterlebnisstätten verwandelt.

Die Kunst, egal aus welcher

handwerklichen Technik sie

entstanden ist, muss dabei

immer eine Beziehung zum

Thema „Gold“ haben – die

Schwabacher Tradition des

Blattgoldschlagens soll hier ihren

Niederschlag finden.

2013: Über 30 Kunststationen

Kunstschaffende aus ganz

Deutschland, wie etwa aus

Berlin, Bremen, Hannover,

München, aus der Region, und

auch einige aus Nachbarstaaten

wie Rumänien und Frankreich

waren in diesem Jahr

beim Wettbewerb um einen

Ausstellungsraum dabei. 20 der

besten wurden ausgewählt, darunter

drei Künstlerpaare. Die

Kunstschaffenden haben im

Anschluss ein Konzept für den

ausgewählten Raum entwickelt

und setzen dies vor Ort bis Anfang

August um. Hinzu kommen

Ausstellungen von Gästen,

die den Parcours abrunden und

einige Aktionen, die nur für einen

oder mehrere Tage vor Ort

zu sehen sein werden. Das Ergebnis:

Ein einzigartiger Kunstparcours

durch Schwabach mit

interessanten und spannungsreichen

Ein- und Ausblicken.

Auch für Schwabacher bietet ortung

immer wieder Neues: andere

Orte, vor allem die Kunst und

neue Winkel zum Entdecken.

Neu dabei: Stadtmuseum

Ein neuer Schwerpunkt findet

sich diesmal im Stadtmuseum,

das gleich vier Künstlern Ausstellungsraum

bietet und mit

Goldschlägervorführungen

und vielen Kinderaktionen sowie

Workshops für Erwachsene

das Programm bereichert.

Auch diesmal gilt: Die Stadt alleine

könnte ortung finanziell

nicht bewältigen. Förderer und

Sponsoren wie die Sparkassenstiftung

Roth-Schwabach, die

Stadtwerke Schwabach GmbH,

der Hausmeisterprofi, die Werbe-

und Stadtgemeinschaft, das

Wissenschaftsministerium, der

Bezirk Mittelfranken, die Firmen

Niehoff, HUMA, Ingenieurbüro

Spachmüller, OBI und

Kinderaktionen zur ortung im Stadtmuseum

Bei der letzten ortung bekam die Berlinerin Dana Widawski den mit

5.000 Euro dotierten Schwabacher Kunstpreis.

einige mehr tragen einen finanziellen

Anteil dazu bei, andere,

auch Privatleute, stellen Räume,

Fachwissen und Material.

Der ortung-Flyer liegt ab Mitte

Juli aus. Informationen im Kulturamt,

Telefon 09122 860-305,

kulturamt@schwabach.de www.

schwabach.de/kultur

Samstag, 10.08. + 17.08, 14 – 16 Uhr:

Goldcollagen – „In allen Ecken soll Gold drin stecken“, Bastelaktion für Kinder ab 5 Jahren, ohne Anmeldung

oder Gebühren

Donnerstag, 15.08., 14 – 16 Uhr

„Geocache - Stadtrundgang zum Thema Blattgold in Schwabach“ , für Kinder von 7 bis 13 Jahren,

max. 12 Teilnehmer, nur mit erwachsener Begleitperson, Treffpunkt: Kasse im Stadtmuseum, Ende in

der Schwabacher Innenstadt, Gebühr 5 EUR, Anmeldung unter: stadtmuseum@schwabach.de

Donnerstag, 22.08., 14 – 17 Uhr

Zauberbilder: Kreativaktion mit goldigen Materialien, ohne Anmeldung: Kinder können im Laufe des

Nachmittags jederzeit hinzukommen, ohne Gebühren

Freitag, 23.08., 14 – 17 Uhr

„Licht und Farbe in Bewegung“: Kreatives Gestalten mit Tagesleuchtfarben und Materialien und anschließender

Performance in der Goldbox des Museums bei Schwarzlicht mit der Künstlerin Rita Kriege,

für Kinder ab 8 Jahren. Max. 12 Teilnehmer, Gebühr 5 EUR, Anmeldung unter: stadtmuseum@

schwabach.de

KINDERFÜHRUNGEN

Fr, 16.8., jeweils 14 Uhr und 15 Uhr

„Gold und Blattgold“: Für Kinder ab 7 Jahren (und auch erwachsene Begleitpersonen), Dauer jeweils

ca. 1 Stunde

Eintritt Kinder 2,50 Euro, Begleitperson frei


stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013 Seite 9

Aus den Stadtwerken

Jetzt wieder in die Sonne investieren

Informationsabend am 29. Juli 2013 bei den Stadtwerken

Nun ist es amtlich: Die Bürgerkraftwerke

Schwabach

errichten mit der Agenda 21

Gruppe „Bürgersolaranlagen für

Schwabach & Umgebung“ zwei

neue Fotovoltaik-Anlagen. Interessierte

Bürger können sich über

die Bürgerkraftwerke Schwabach

GmbH an den Anlagen in

Form eines Darlehens beteiligen.

Zwei Dächer für die Sonne

Die neuen PV-Anlagen werden

zum einen auf dem Dach der

Fahrzeughalle im Stadtwerke-

Betriebshof errichtet, zum anderen

auf dem Dach des Adam-

Kraft-Gymnasiums (AKG). Der

Betrieb erfolgt dabei von jeder

Gesellschaft auf eigene Rechnung.

Insgesamt haben die Anlagen

eine Leistung von 330

Kilowatt/peak (kWp); davon

entfallen 100 kWp auf das Dach

des AKG und 230 kWp auf das

Dach der Fahrzeughalle.

Zeichnungen ab 500 Euro

Das Darlehen verspricht eine

feste Verzinsung in Höhe von

2,5 Prozent. „Mit einer geplanten

Laufzeit von zehn Jahren

bieten wir unseren Kunden

eine attraktive Anlageform“,

bestätigt Winfried Klinger, Geschäftsführer

der Stadtwerke

Schwabach. Strom- und/oder

Gaskunden können ab sofort

eine Interessenbekundung abgeben.

Sonnenkraft gibt es bereits

für 500 Euro. „Die Untergrenze

ist bewusst niedrig gewählt

worden, um möglichst vielen

die Teilnahme zu ermöglichen“,

so Ulrich Lell, Geschäftsführer

der Bürgerkraftwerke GmbH,

einer gemeinsamen Tochter der

N-ERGIE Regenerativ GmbH

und der Stadtwerke Schwabach.

Informationsabend Ende Juli

Wie die Bürgerbeteiligung genau

funktioniert, das erfahren

interessierte Bürger bei einem

Infoabend am Montag, 29. Juli

um 19 Uhr im Versammlungsraum

der Stadtwerke Schwabach.

„Wir freuen uns auf eine

rege Teilnahme“, so Klinger.

Geben Sie Ihre Interessenbekundung

per E-Mail an dialog@bksschwabach.de

oder per Telefon

0911 802-58009 ab. Weitere Infos

finden Sie außerdem unter www.

stadtwerke-schwabach.de.

Energiedialog

im Juli

Kaum ein Thema wird so

kontrovers diskutiert wie

die Energiewende. Werden die

Strompreise weiter steigen – und

wenn ja, warum? Welche Herausforderungen

kommen auf

die Netze in Europa zu? Und

welche Maßnahmen werden in

Schwabach bereits umgesetzt,

zum Beispiel in Sachen Elektromobilität?

Um Fragen wie diese

geht es beim zweiten Energiedialog

am Donnerstag, 18. Juli um

18 Uhr in der Kicker Lounge im

Soccer Plaza. Die Veranstaltung

für maximal 40 Personen ist

nach Anmeldung kostenfrei.

Anmeldungen und Infos bis Montag,

15. Juli, per E-Mail unter info@

stadtwerke-schwabach.de oder

per Telefon 09122 936-0.

Aus den Stadtbädern

Volles Programm im Parkbad: Tanz, Sport, Musik und Spaß

Neuer Anmeldeschluss für Spendenschwimmen – Eintritt frei für 75-Jährige

Jetzt noch anmelden zum Spendenschwimmen

im Parkbad!

Der Spaß steht im Vordergrund.

Beim Spendenschwimmen,

das am Samstag, 20. Juli, im

Rahmen des Jubiläumsfestes im

Parkbad stattfindet, sollen die

Teilnehmer reichlich Bahnen

ziehen – schließlich füllt das den

Spendentopf für vier soziale Einrichtungen

in Schwabach. Aber:

„Das Spendenschwimmen ist

eine Jedermann-Veranstaltung,“

so Schwimmmeister Markus

Schieck. „Mitmachen können

alle: Firmen, Schulen, Vereine,

aber auch Einzelschwimmer.“

5 x 15 Minuten Wettkampf

Jeweils zwei Teams mit maximal

fünf Schwimmern treten

gegeneinander an. Jedes Team

hat 15 Minuten Zeit, um so

viele Bahnen wie möglich zu

schwimmen. Gezählt wird pro

Durchgang. Auf die Sieger warten

attraktive Sachpreise. Für

alle gibt`s ein Starterpaket und

eine Ehrenmedaille.

12 Euro Anmeldegebühr

Die Anmeldegebühr wurde angepasst:

Fünfer-Teams zahlen 60

Euro (inklusive Eintritt), Einzelschwimmer

sind mit 12 Euro

dabei. Dabei fließt ein Teil der

Einnahmen in den Spendentopf,

den die Stadtbäder außerdem mit

jetzt 20 Cent pro Bahn aufstocken.

Aufgeteilt wird die Spende

am Ende unter dem Bündnis für

Familie, der Schwabacher Tafel,

dem Schlupfwinkel e. V. und

dem Frauenhaus Anna Wolf.

Festprogramm im Parkbad

Neben dem Spendenschwimmen

erwartet die Besucher beim

Parkbad-Fest ein buntes Programm

für Groß und Klein. So

ist die Groß-Gartenbahn vertreten,

es gibt Musik, Tanz und

einen Olli-Hörauf-Jubiläums-

Cocktail. Außerdem sind beim

Parkbad-Quiz mit verlängertem

Einsendeschluss tolle Preise zu

gewinnen.

9 - 13 Uhr

Fußballturnier (F-Jugend)

10 - 12 Uhr

Schnuppertauchen

11 - 13 Uhr

Live-Musik „Illusion“

13:30 und 16 Uhr

Rettungsdemonstrationen der

Wasserwacht

14 und 17:30 Uhr

Aufführung Tanzschule Bogner

ca. 16:45 Uhr

Tanzvorführung DJK Schwabach

18 - 21 Uhr

Live-Musik „Stoned“

Anmeldungen zum Spendenschwimmen

sind bis Freitag,

12. Juli per E-Mail unter stadtbaeder@stadtwerke-schwabach.

de möglich. Alle Infos unter

www.stadtwerke-schwabach.de!


Seite 10 stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013

Gesundheit im Blick

Organspende schenkt Leben

Stadtkrankenhaus unterstützt AOK-Aktionstag am 15. Juli

bewusst entscheiden – sei es für

oder gegen eine Organspende“,

so Dieter Schwab von der AOK.

Rund 70 Prozent der Deutschen

haben nichts gegen eine Organentnahme

nach ihrem Tod.

Dennoch stehen rund 12.000

Patienten auf der Warteliste,

weil es nicht genügend Spender

gibt.

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Jedes Jahr sterben in Deutschland rund 1 000 Menschen, obwohl ein

neues Organ sie hätte retten können.

Foto: BzgA

Zum Tag der Organspende

veranstaltet die AOK Schwabach

am Montag, 15. Juli, ab 9

Uhr in der Weißenburger Straße

12 einen Aktionstag unter dem

Motto „Organspende schenkt

Leben. Vielleicht einmal Ihr Eigenes“.

„Wir wollen mit diesem Tag

dazu beitragen, dass sich zukünftig

noch mehr Menschen

Chefarzt im Pressegespräch

Die AOK hat für alle Interessierten

ein buntes Programm zusammengestellt.

Unter anderem

ist um 11 Uhr ein Pressegespräch

mit Prof. Dr. med. Thomas Horbach

und Repräsentanten der

AOK geplant.

Weitere Infos unter Telefon 09122

184-122.

Nicht auf den Kopf gefallen

Fahrradhelme fungieren bei Stürzen wie ein Blitzableiter

Sichere Fahrradhelme gibt es laut ADAC bereits für 20 Euro

Nur etwas mehr als die Hälfte

der Kinder unter zehn

Jahren trägt Statistiken zufolge

einen Fahrradhelm. „Erschreckend“,

findet Dr. med. Johannes

Gusinde, Facharzt für Orthopädie

und Unfallchirurgie

sowie für Kinderorthopädie und

Leiter dieser Abteilung am Stadtkrankenhaus.

Studien zeigen: Ein Helm kann

das Risiko einer schweren Hirn-

verletzung um nahezu die Hälfte

senken. Ein Fahrradhelm, so

Dr. Gusinde, federe den Sturz ab

und leite die auf den Kopf einwirkende

Energie durch die vergrößerte

Aufprallfläche wie ein

Blitzableiter weiter. „Der Fahrradhelm

gehört bei Kindern zur

Grundausstattung.“

Kontrolle im Krankenhaus

Ein Sturz auf den Kopf kann

dramatisch enden: Platzwun-

Foto: pixelio.de/ Paul-Georg Meister

Dr. Johannes Gusinde

den, Prellungen, Hirnblutungen,

Schädelbasisbrüche und

Verletzungen der Halswirbel.

„Auch Gehirnerschütterungen

sind nicht zu unterschätzen“, so

Dr. Gusinde. „Nach einem Sturz

gehört jedes Kind zur Überwachung

ins Krankenhaus.“ Blutungen

im Schädelinneren sind

nicht immer sofort zu erkennen.

Auch Verletzungen an Wirbelsäule

oder Rückenmark müssen

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stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013 Seite 11

Kultur im Blick

Nachwuchsautoren gefragt

Noch bis 4. Oktober bewerben

Alle Textarten, auch experimentelle

Formen sind willkommen

beim Schreibwettbewerb,

der auch in diesem Jahr

im Rahmen der Schwabacher

Literaturtage „LesArt“ ausgeschrieben

wird.

arbeiten oder zur Schule gehen.

Mit dem „LesArt-Nachwuchspreis

der Bürgerstiftung Unser

Schwabach“ werden junge Literaturtalente

gefördert. Der

diesjährige Preis steht unter dem

Thema „(Un)Glück“. g

Integration

Internationale Feier

Kulturbasar am Samstag, 13. Juli

Zu seinem großen und farbenprächtigen

Kulturbazar

lädt der Integrationsbeirat am

Samstag, 13. Juli, wieder auf

den Marktplatz ein. Von 13 Uhr

bis 21 Uhr stehen Musik, Tanz

Tanzeinlagen. Beiratsmitglied

Rezarta Reimann moderiert das

abwechslungsreiche Programm.

Oberbürgermeister Matthias

Thürauf wird gegen 14 Uhr mit

Aysegül Pirti, der Vorsitzenden

Mitmachen können Autorinnen

und Autoren von 14 bis 30 Jahren,

die in Schwabach wohnen,

Die Wettbewerbsbeiträge mit

Stichwort „LesArt-Nachwuchspreis

2013“ an: hanne.hofherr@

schwabach.de. Einsendeschluss

ist der 4. Oktober. Näheres zu

den Teilnahmebedingungen

unter: www.schwabach.de

Bunt und fröhlich geht es beim Kulturbasar immer zu.

und Folklore sowie kulinarische

Spezialitäten auf dem

Programm. Viele Nationen

präsentieren sich auf der großen

Bühne in landestypischen

Trachten und mit attraktiven

des Integrationsbeirates, ein

Grußwort sprechen. Für musikalische

Unterhaltung sorgen

die Lehrerhausmusik, internationale

Tanzgruppen und Ethnojazz

aus Italien.


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Seite 12 stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013

Veranstaltungskalender 10. Juli – 6. August 2013

Mittwoch, 10. Juli

19:30 Uhr

Spitalkirche

Spitalberg

Donnerstag, 11. Juli bis Sonntag, 14. Juli

20 Uhr

Bürgerhaus

Königsplatz 33 a

Samstag, 13. Juli

09:30 Uhr

Bahnhof Schwabach

13 Uhr

Königsplatz

15 Uhr

Wasserberg/Treffpunkt am

Wanderparkplatz

15 Uhr

Marionettenbühne

Wittelsbacherstraße 1

Sonntag, 14. Juli

11 Uhr

Marionettenbühne

Wittelsbacherstraße 1

19:30 Uhr

Markgrafensaal

Ludwigstraße 16

Dienstag, 16. Juli

15 Uhr

Café am Wehr, Limbacher Str. 12 g

Donnerstag, 18. Juli

10 Uhr

Liebenstadt Parkplatz

15 Uhr

Marionettenbühne

Wittelsbacherstraße 1

19 Uhr

Atelier Clemens Heinl

Ziegelstraße 35

Freitag, 19. Juli

17 Uhr

Stadtpark, Lindenstraße

Samstag, 20. Juli

07:30 Uhr

Parkbad, Angerstraße 10

Schwabacher Musiktage II

Vocal Appearance: Messen -

Motetten - Madrigale

Jedermann Festspiel-Klassiker:

Vom Leben und Sterben

des reichen Mannes - Theatrum

Mundi

Leichtwanderung

Zur Jakobuskapelle

Kulturbasar

Italienisch-/bulgarische/irische

Folkloretanzgruppen und Musikgruppen

Energetischer Spaziergang:

beim Spazierengehen Energie

tanken und bei sich selbst

ankommen

Peter und der Wolf

Kindertheater für alle

Altersstufen

Dornröschen

Kindertheater für alle

Altersstufen

Schwabacher Musiktage III

Highlights aus bekannten

Oratorien zum Mitsingen und

Hören

Schwabach liest

Lesung mit Daniel Carinsson

Wanderung

Von Heideck zum Schlossberg

Der kleine Wassermann

Kindertheater für alle

Altersstufen

Atelierbesuch bei Bildhauer

Clemens Heinl

Griechische Sommernacht

Rembetiko & Sirtaki & Blues

Jubiläumsfest

75 Jahre Parkbad

Sonntag, 21. Juli

18 Uhr

Markgrafensaal, Ludwigstraße 16

19 Uhr

Stadtpark, Lindenstraße

21 Uhr

Kath. Pfarrkirche St. Sebald

Dienstag, 23. Juli

17 Uhr

Café am Wehr, Limbacher Str. 12 g

Freitag, 26. Juli

19:30 Uhr

Alte Synagoge

Synagogengasse 6

Freitag, 26. Juli bis Sonntag, 28. Juli

Näheres dazu auf Seite 2 Bürgerfest

Rund um den Marktplatz

Samstag, 27. Juli

15 Uhr

Marionettenbühne

Wittelsbacherstraße 1

Sonntag, 28. Juli

09:45 Uhr

Bahnhof Schwabach

11 Uhr

Marionettenbühne

Wittelsbacherstraße 1

11 Uhr

Bürgerhaus

Königsplatz 33 a

18 Uhr

Franzosenkirche, Boxlohe

Mittwoch, 31. Juli

21:30 Uhr

Stadtpark

Samstag, 3. August

09:20 Uhr

Bahnhof Schwabach

19 Uhr

Stadtpark

Dienstag, 6. August

11 Uhr

Marionettenbühne

Wittelsbacherstraße 1

5 Jahre Modellklasse Musik –

Jubiläumskonzert

Classic-Classics & Pop-Classics

Nacht der Lichter

mit Musik aus Taizé

Schwabach liest

Lesung mit Norbert Sternmut

Heitere Klassik mit dem

Esterhazy-Quartett

Pauli und Paulinchen

Kindertheater für alle

Altersstufen

Familienwanderung

Barfuss – Wonnen - Weg

Pinocchio

Kindertheater für alle

Altersstufen

Matinee zum Bürgerfest

Musik und mehr bei Kerzenschein,

Schwabacher Streichquartett

Festmusik vom Feinsten

Zum Schwabacher Bürgerfest

Sommernachtskino im Stadtpark

Fasten auf Italienisch

Familienwanderung

Von Egloffstein zum Wildgehege

Hundshaupten

Saitenwirbel open air

Gitarren open air des Vereins

Saitenwirbel

„Zwerg Nase“

Klassisches Märchen von Wilhelm

Hauff


stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013 Seite 13

Führungen

Samstag, 3. August

10, 14, 16 Uhr

Stadtmuseum, Museumstr. 1

Sonntag, 16. und 21. Juli

15 Uhr

Stadtmuseum, Museumstr. 1

Samstag, 22. und 27. Juli

15 Uhr

Franzosenkirche Boxlohe

Jeden Samstag (bis 12. Oktober)

16 Uhr

Tourismusbüro, Königsplatz 1

Jeden Sonntag (bis 13. Oktober)

14 Uhr

Tourismusbüro, Königsplatz 1

Führung in der Goldschläger-

Vorführwerkstatt

Führung zum Kennenlernen

Höhepunkte des Stadtmuseums

Geschichte der Hugenotten

und ein Blick in die Felsenkeller

Von Nadlern, Goldschlägern

und Brauern, Stadtführung

Schwabach zum Kennenlernen

Stadtführung

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Öffnungszeiten: Mo - Fr 8:00 - 19:00 Uhr und nach Vereinbarung

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Seite 14 stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013

Lesen? Ab in den Club!

Stadtbibliothek lädt ein

Sommer im AKI

Der

Sommerferienleseclub

geht in die dritte Runde:

Die Stadtbibliothek beteiligt

sich auch in diesem Jahr vom

26. Juli bis 14. September daran.

Eingeladen sind alle Kinder,

die vor den Ferien die 5. bis 8.

Klasse besucht haben. Wer sich

beteiligen möchte, bekommt in

der Stadtbibliothek einen kostenlosen

Clubausweis ausgestellt.

Dieser berechtigt die extra

für den Sommerferien-Leseclub

angeschafften Bücher exklusiv

auszuleihen. Es wurden viele

brandneue Titel gekauft. Für

jedes gelesene Buch können die

Leseratten eine Bewertungskarte

ausfüllen. Jede Karte ist

zugleich ein Los. Bei der Abschlussveranstaltung

am 20.

September werden in der Stadtbibliothek

dann Preise verlost.

Hauptgewinn: zwei Eintrittskarten

in die Bavaria-Filmstadt

in München. Jede und jeder, die

bzw. der mindestens drei Bücher

gelesen und bewertet hat,

bekommt eine Urkunde. Interessierte

können sich ab sofort in

der Stadtbibliothek den kostenlosen

Ausweis abholen

Infos: Stadtbibliothek, Königsplatz

29 a, Telefon 09122 860-289,

www.schwabach.de/bibliothek.

(Öffnungszeiten Di, Do, Fr 10 – 18

Uhr, Mi und Sa 10 – 13 Uhr. Montags

geschlossen)

PICK-Ferienprogramm ist da

Über 80 Kurse von Malen bis Skiken

Bald ist es soweit: Der letzte

Schulgong erklingt und es

geht ab in die Sommerferien!

Doch was tun mit so viel freier

Zeit? – Das PICK-Sommerferienprogramm

hilft euch, die

Ferien nach euren eigenen Vorstellungen

zu gestalten. Viele

tolle Aktionen, Sportangebote

und Ausflüge warten darauf entdeckt

und gebucht zu werden.

Das Programm für junge Leute

in Schwabach

Auch in diesem Jahr können

Kinder von sechs bis 13

Jahren in den Sommerferien

wieder auf dem Aktivspielplatz

(AKI) an der Wasserstraße spielen,

bauen oder basteln. Es erwarten

euch viele spannende,

tolle Angebote.


Spielmobil ist da

Das Spielmobil des Stadtjugendrings

macht im Juli in

Limbach Station: Es steht am

Wochenende vom 21. und 22.

Juli zwischen 13:30 Uhr und

17:30 Uhr im Garten des Gemeindehauses

Gethsemanekirche.

In den Sommerferien hat

das Mobil seinen ersten Einsatz

im Eichwasen. Es steht von

Dienstag bis Donnerstag, 6. bis

Sommerferien-Öffnungszeiten:

Mi, 31.07. – Fr, 02.08.; Mo, 05.08. –

Fr, 09.08.; Mo, 02.09. – Fr, 06.09.,

jeweils von 13:45 Uhr – 17:45

Uhr; Am Freitag, 19.7., Mittwoch,

24.7. bis Freitag, 26.7., Montag,

12.8., bis Freitag, 30.8. ist der AKI

geschlossen.

8. August, am Spielplatz an der

Joseph-Fensterer-Straße, ebenfalls

von 13:30 Uhr bis 17:30

Uhr.

Spielkleidung nötig

Das Spielmobil ist ein offenes

Angebot, das heißt, jedes Kind

ab sechs Jahren kann kostenlos

mitmachen. Spielk- und Badekleidung

mitbringen!.

Der erste Anmeldetag ist am

Samstag, 20. Juli von 08:30 Uhr

bis 11:30 Uhr in der Kommunalen

Jugendarbeit, EG 06, Sozialrathaus,

Bahnhofstraße 6. Das

PICK-Heft Impressum findet ihr an euren

Herausgeber: Stadt Schwabach

Schulen, Amt im für Jugend Bürgerbüro und Soziales im Rathaus,

in

Kommunale Jugendarbeit

Bahnhofstr.

der Stadtbibliothek,

6

bei

91126 Schwabach

Tel. 09122 860-368

der Kommunalen www.schwabach.de/kiju/ Jugendarbeit

Redaktion: Markus Felßner, Ursula Gran

oder auf dem Aktivspielplatz.

Satz: Ursula Gran

Druck: Druckerei Martini, Schwabach

Auflage: 4.000

Stand: 06/2012

Ferienprogramm

2013

Kommunale Jugendarbeit


stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013 Seite 15

Sparen mit Schwabach-Pass

Nur 1 Euro Eintritt für das Parkbad

Der Schwabach-Pass berechtigt

Kinder und Jugendliche

zwischen 0 und 18 Jahren dazu,

dass etwa VHS-Gebühren, Eintritt

in das Stadtmuseum oder

die Hälfte der Kursgebühren

für das PICK-Programm von

der Stadt übernommen werden.

Voraussetzung: Die Kinder und

Jugendlichen oder ein in ihrem

Haushalt lebender Elternteil

muss Anspruch auf Leistungen

zur Sicherung des Lebensunterhalts,

auf Arbeitslosengeld II

oder Sozialgeld, Wohngeld oder

Kinderzuschlag haben.

Mit dem Schwabach-Pass zahlen

die Berechtigten zudem nur

einen Euro Eintritt ins Parkbad.

Auch für den Elementarbereich

der städtischen Musikschule

werden für Kinder mit Schwabach-Pass

die Gebühren übernommen.


Beantragen können Berechtigte

den Pass beim Amt für Jugend

und Soziales, Bahnhofstraße 6,

Zimmer 2.07, Telefon 09122 860-

366. Vorgelegt werden muss der

Bewilligungsbescheid über den

Leistungsbezug.

.

Giftige und umweltschädliche

Abfälle sammelt die

Stadt am Freitag, 26. Juli, wieder

kostenlos ein. Beim Schadstoffmobil

können Sondermüll von

Schwabacher Privathaushalten

sowie vergleichbare Abfälle

aus Schwabacher Gewerbeund

Dienstleistungsbetrieben

in haushaltsüblichen Kleinmengen

abgegeben werden.

Haltestellen

Das Umweltmobil steht an folgenden

Standorten:

Aus der Verwaltung

Schädliche Abfälle abgeben

Umweltmobil hält am 26. Juli

g 13:30 bis 14:30 Uhr, Penzendorf,

Rennweg

g 15:30 bis 17 Uhr, Realschule

(Waikersreuther Straße)

In Zweifelsfällen informiert

die Abfallberatung gerne unter

Telefon 09122 860-228, welche

Stoffe und giftigen Abfälle

beim Umweltmobil abgegeben

werden können. Auch im Internet

sind unter www.schwabach.

de/umwelt/abfall/01468.html

entsprechende Informationen

zu finden.


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Seite 16 stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013

GEWOBAU

Top im Vergleich

Jahresbilanz der GEWOBAU Schwabach

Die Jahresbilanz der GEWO-

BAU 2012 fällt positiv aus,

die Wohnbaugesellschaft ist als

Vermieter in Schwabach weiter

höchst attraktiv.

Mieten unterm Durchschnitt

„Unser Wohnungsbestand ist

seit Jahren stabil“, erklärt Geschäftsführer

Harald Bergmann.

„Gleichzeitig liegen

die Mieten für unsere aktuell

1.244 Wohnungen weiterhin

Spende für die Flutopfer

Mitarbeiter verzichten auf Betriebsausflug

Lieber Menschen in Not helfen

statt sich ein paar Stunden

vergnügen: Angesichts der

Schäden, welche die Flut in weiten

Teilen Bayerns hinterlassen

hat, haben die Mitarbeiter der

GEWOBAU in diesem Jahr

einhellig auf ihren alljährlichen

Betriebsausflug verzichtet.

3.500 Euro für das DRK

Der eingesparte Betrag von

3.000 Euro wurde ebenso wie

ein zusätzlicher betrieblicher

Sachverständigenbüro

Immobilien

Bewertung – Gutachten – Beratung

Heinz Rauh

Diplom-Sachverständiger (DIA)

Für die Bewertung von bebauten und unbebauten

Grundstücken, Mieten und Pachten

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unter dem Durchschnitt.“

In der Tat unterschreitet die

durchschnittliche Miete bei der

GEWOBAU laut Schwabacher

Mietspiegel das Niveau für vergleichbaren

Bestand um fast

einen Euro pro Quadratmeter.

Auch in Sachen Betriebskosten

schneidet die GEWOBAU

sehr gut ab: Sie liegt pro Quadratmeter

fast ein Fünftel unter

dem Betriebskostenspiegel des

Bayerischen Mieterbundes.

Anteil von 500 Euro an das

Deutsche Rote Kreuz (DRK)

gespendet.

Engagement der Mitarbeiter

„Die Initiative ging dabei von

unserem Hausmeister André

Födisch aus“, freut sich Geschäftsführer

Harald Bergmann.

„Ein weiterer GEWO-

BAU-Kollege, Harald Bräu, war

sogar als Helfer mit dem Technischen

Hilfswerk in Passau

und Deggendorf vor Ort.“

Aus der Verwaltung

Verkehrswacht ehrt Fahrer

Für untadeliges Verhalten - Bewerben!

Kraftfahrerinnen und Kraftfahrer,

die sich im Straßenverkehr

bewährt haben

und auch weiterhin durch umsichtiges,

rücksichtsvolles und

hilfsbereites Verhalten im Straßenverkehr

anderen Verkehrsteilnehmern

Vorbild sein wollen,

werden von der Deutschen

Verkehrswacht ausgezeichnet.

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Schwabacher Tagblatt

Ehrung am 18. Oktober

Die Auszeichnung erfolgt für

10, 20, 25, 30, 40 und 50 Jahre

Fahrzeit ohne Fehl und Tadel.

Voraussetzung: Zum Zeitpunkt

der Antragstellung darf

man nicht wegen einer Verletzung

von Straßenverkehrsvorschriften

bestraft worden

sein oder eine Eintragung im

Verkehrszentralregister beim

Kraftfahrt-Bundesamt haben.

Die Auszeichnung muss bei der

örtlichen Verkehrswacht beantragt

werden. Die Ehrung durch

die Verkehrswacht Schwabach ist

für den 18. Oktober geplant.

Alle notwendigen Unterlagen

dafür gibt es bei der Verkehrswacht

Schwabach e. V., Geschäftsstelle

Friedrich-Ebert-

Straße 23. Ansprechpartner hier

ist der Leiter des Ordnungsamtes,

Michael Schoplocher, Telefon

09122 860-358, E-Mail: wahlamt@schwabach.de.

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stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013 Seite 17

Gleichstellung

Lieber gleichberechtigt als später!

Doppeltes Jubiläum: 25 Jahre Gleichstellungsstelle, 20 Jahre Frauenkommission

Männer und Frauen sind

gleichberechtigt. Der Staat

fördert die tatsächliche Durchsetzung

der Gleichberechtigung

von Frauen und Männern und

wirkt auf die Beseitigung bestehender

Nachteile hin.“ So steht

es im Grundgesetz.

Um diesen Gleichheitsgrundsatz

zu fördern, hat der Stadtrat

1989, also vor fast 25 Jahren, die

Stelle einer Gleichstellungsbeauftragten

bei der Stadt geschaffen.

1993 wurde dann die Frauenkommission

als städtischer

Beirat ins Leben gerufen, der

die Zusammenarbeit zwischen

Stadtrat, Verwaltung und vielen

in Frauenfragen erfahrenen

Gruppen und Verbänden fördert.

Den neuen Flyer der Frauenkommission

gibt es bei der

Gleichstellungsstelle.

Doppeltes Jubiläum

Heuer kann ein doppeltes Jubiläum

gefeiert werden. Zu diesem

Anlass lädt die Frauenkommission

die Bürgerinnen und

Bürger zu einer abendlichen

Stadtführung am Donnerstag,

1. August, ab 19 Uhr ein. Dabei

erfahren sie einiges vom Wirken

der Frauenkommission in

Schwabach. Stationen sind etwa

der Apothekersgarten, das Altes

DG (Frauengefängnis), die

Boxlohe oder die Wöhrwiese.

von links: Johanna Zerer, Gertrud Neumann, Sabine Reek-Rade - drei

Generationen Gleichstellungsbeauftragte im Gespräch

Der Treffpunkt ist vor dem Rathaus.

Rückblick

„Es waren spannende Jahre

mit vielen Herausforderungen,

Fortschritten, aber auch Rückschritten,

interessanten Begegnungen,

Auseinandersetzungen,

vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen“,

berichten Gertrud

Neumann und Johanna Zerer,

die ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten

ihrer Nachfolgerin

Sabine Reek-Rade. „Es

war eine Zeit, in der ein enormer

Wandel stattgefunden hat, nicht

nur in der Technik, sondern

auch in den Lebensrealitäten

von Frauen und Männern. So

manches hat sich seither positiv

entwickelt.“ Gemeinsam stellen

sie fest: Die Mühe der vergangenen

25 Jahre hat sich gelohnt,

Frauen können in vielen Arbeitsbereichen,

die früher Männern

vorbehalten waren, selbstbewusst

auftreten, Frauen- und

Familienpolitik sind Themen,

die in Politik und Wirtschaft

angekommen sind.

Frauen in Führungsetagen

Aus der alltäglichen Erfahrung

wissen Reek-Rade und ihre Mitstreiterinnen

aber auch, dass

echte Chancengleichheit noch

nicht besteht: Frauen in Führungsetagen

haben noch immer

Exotinnen-Status, Väter, die

sich mehr Zeit für ihre Kinder

nehmen wollen, treffen auch

heute noch oft auf Unverständnis

bei Vorgesetzten. Männer

sind in sozialen Berufen nur selten

anzutreffen.

Die bessere Vereinbarung von

Familie und Beruf, der Ausbau

der Kinderbetreuung und die

Armutsprävention, mehr Lohngerechtigkeit,

die Anpassung

der Rentengesetzgebung an

weibliche Biografien sowie die

Ächtung jeder Form von Gewalt

sind noch immer aktuelle

Themen der Gleichstellungsarbeit.

Wichtige Anlaufstelle

Die Gleichstellungsbeauftragte

ist deshalb noch immer eine

wichtige Anlaufstelle, die Bürgerinnen

und Bürger der Stadt

Schwabach sowie die Beschäftigten

der Stadtverwaltung berät,

mit hilfreichen Broschüren

informiert, Netzwerke knüpft

und Informationsveranstaltungen

anbietet. Alle Gespräche

und Informationen werden vertraulich

behandelt.


Kontakt: Sabine Reek-Rade, Rathaus,

Königsplatz 1, Telefon 09122

860-279, E-Mail: sabine.reek-rade@

schwabach.de, Internet: www.

schwabach.de/gleichstellung.

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Seite 18 stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013

Aus dem Stadtrat

Bauprojekte kommen gut voran

Zeitpläne können eingehalten werden

Die Stadtverwaltung hat in

den vergangenen Monaten

einige Bauprojekte auf den Weg

gebracht. Hier eine Übersicht

über den aktuellen Stand:

Dreifachturnhalle

Die Dreifachturnhalle am

Schulzentrum Nord liegt derzeit

im Zeitplan, die Fortschritte

im Untergeschoss sind deutlich

sichtbar. So wurden Wände

und Decke des Geräteraums

sowie des Lüftungsraums bereits

fertiggestellt. Die Außenwände

sind fertig betoniert,

Schalungsarbeiten und Betonage

der Innenwände im Bereich

der Umkleideräume folgen.

Christian-Maar-Schule

Wegen steigendet Klassenzahlen

wird die Christian-Maar-

Schule erweitert. Im Rahmen

des laufenden Vergabeverfahrens

für die Planungsleistungen

sind drei Teilnehmer in

der engeren Wahl. Die Ergebnisse

werden Ende Juli im

Stadtrat vorgestellt.

Brandschutz am WEG

Die Brandschutzmaßnahmen

am Wolfram-von-Eschenbach-

Drei Baumaßnahmen von vielen: Die Bürgerhaus-Sanierung (großes Foto) ist mittlerweile abgeschlossen, am

Schulzentrum Nord (kl. Foto oben) geht es voran, bei der Christian-Maar-Schule hat die Planung begonnen.

Gymnasium werden wie geplant

umgesetzt. Nach Durchführung

der Schreiner-, Elektroinstallations-

und Heizungsinstallationsarbeiten

wird der dritte

und letzte Bauabschnitt in den

Sommerferien abgeschlossen.

Nach Schäden an der Fassade,

musste die Front des Bürgerhauses

saniert werden. Die Arbeiten

sind seit Ende Juni im

Wesentlichen abgeschlossen.

Die Sandsteinsockel und Fenster

werden noch überarbeitet.

Abriss des Geflügelhofs

Im Rahmen der Arbeiten am

Gewerbepark West werden Teile

des ehemaligen Geflügelhofs

an der Nördlinger Straße zurückgebaut.

Der Rückbau liegt

gut im Zeitplan.

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stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013 Seite 19

Aus den Partnerstädten

Bürgerreise in die Vendée

Festival für Partnerstädte

Das

Partnerschaftskomitee

Schwabach-Les Sables

d`Olonne organisiert derzeit

eine Busreise in die Partnerstadt

in der Vendée. Anlass ist

ein großes Festival für deutschfranzösische

Partnergemeinden,

das am 26. Oktober in La Roche

s/Yon, der Bezirkshauptstadt

der Vendée, stattfindet. Dabei

gibt es ein buntes Programm

mit Vorträgen, Konferenzen

und Darbietungen sowie einem

abendlichen Soirée-Diner von

etwa 20 deutsch-französischen

Komitées. Es werden eine Reihe

Flagge zeigen für die Freundschaft können Reisende

in Les Sables d´Olonne.

von Regionalständen, etwa aus

Franken, Oberbayern, dem Allgäu,

aus Berlin oder dem Rheinland,

vertreten sein. Auch das

Schwabacher Partnerschaftskomitée

wird sich gemeinsam

mit Les Sables dort präsentieren

und mit Musik und heimischen

Produkten sowie Informationen

seine Visitenkarte abgeben.

Geplant ist eine Busreise von

Freitag, 25.Oktober, bis Donnerstag,

31. Oktober – einschließlich

einem Konzertabend

der mitreisenden Musiker

Peter Levay und Stefanie Stiegelmaier

sowie Ausflügen in die

Region.

Es können etwa 15 bis 20 Personen

kostenfrei in Gastfamilien

untergebracht werden, weitere

Mitfahrende sollen in einem

Hotel untergebracht werden.

Die Vermittlung in die Gastfamilien

erfolgt nach Eingang der

Anmeldungen. Kosten für die

Hotelübernachtung: 69 Euro/

Doppelzimmer incl. Frühstück

oder 53 Euro/Einzelzimmer.

Die Busfahrt kostet 125 Euro

pro Person, weitere Beträge,

etwa für Eintrittsgeld, werden

vor Ort eingesammelt. Für die

Verpflegung müssen die Mitreisenden

selbst sorgen, gemeinsame

Abendessen sind vorgesehen.

Mindestens 40

Die Fahrt mit

einem Reisebus

wird nur bei

ausreichender

A n me l deza h l

durchgeführt

(40 Personen).

Es stehen maximal

50 Plätze

zur Verfügung.

Kommt keine

Busreise zustande,

wird eine

individuelle Anreise

per PKW oder Bahn organisiert.

Eine Schwabacher Delegation

wird in jedem Falle nach

Les Sables/La Roche reisen.

Anmeldung

Der Komitée-Vorsitzende Robert

van Loosen (Telefon 09122

932781; rvanloosen@web.de)

bittet um verbindliche Anmeldungen

(Angeben: Name,

Anzahl, Alter, Email/Kontakt)

bis zum 1. August. Nach der Bestätigung

der Busreise wird eine

Anzahlung von 100 Euro fällig

(Kontoinformationen werden

dann mitgeteilt). g

Weitere Informationen über

die Partnerschaft sowie die Anmeldung

finden sich auf www.

schwabach-lessables.de.


30 Jahre















Wo?

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Seite 20 stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013

Zukunftskonferenz

1000 Stühle für Schwabach

Spender und Stuhl-Paten gesucht

Sich einfach hinsetzen und einen

Blick auf ein Fleckchen

Schwabach genießen: Die Projektgruppe

„1 000 Stühle für

Schwabach“, die sich im Rahmen

der Zukunftskonferenz gegründet

hat, will dafür sorgen,

dass es bald mehr Sitzgelegenheiten

in der Goldschlägerstadt

gibt, die dies ermöglichen.

Start in Wolkersdorf

Gruppensprecher und Baureferent

Ricus Kerckhoff: „Es ist

geplant, markante Punkte in

Schwabach mit mobilen Stühlen

oder Bänken auszustatten.“

Zunächst wird dies auf dem

Baustellen

Bunte Stühle auf dem Marktplatz

Wolkersdorfer Dorfplatz getestet,

der derzeit umgestaltet wird.

Die Projektgruppe sucht noch

Spender, die Stühle stiften, oder

Sponsoren, die die Anschaffung

von Sitzgelegenheiten finanziell

unterstützen.


Aus der Verwaltung

Lärm und Dreck vermeiden

Wer verwertbare Abfälle

in dafür aufgestellte

Sammelcontainer wirft, sollte

Rücksicht auf Anwohnende

nehmen. Das Einwerfen leerer

Flaschen und Gläser oder die

Anlieferung von Abfällen mit

dem Auto verursacht Lärm. Laut

Abfallsatzung der Stadt gilt deshalb:

Einwurf nur werktags von

7 Uhr bis 19 Uhr, keinesfalls an

Sonn- und Feiertagen. Wer sich

nicht an diese Regeln hält und

beim Umweltschutzamt (Telefon

09122 860-341) angezeigt wird,

muss mit einem Bußgeldverfahren

rechnen.

An den Wertstoffinseln ist das

Ablagern von Verpackungen,

Baustellenabfällen, Sperrmüll

oder gar Restmüll verboten.

Übergroße Metallkanister und

Flaschen sowie Flachglas müssen

zum Recyclinghof gebracht

werden. Trotz regelmäßiger Leerungen

kann es vorkommen,

dass ein Container überfüllt ist.

Dann sollten die Abfälle bei

einem anderen Standort eingeworfen

werden. Altglas vor den

Containern kann für Kinder

oder Radfahrer gefährlich werden.

Wenn der Verursacher der

Ablagerung ermittelt wird, leitet

das Umweltschutzamt ein Bußgeldverfahren

ein. Dazu kommen

die Entsorgungskosten des Mülls

durch die Stadt: 102 Euro pro angefangenem

Kubikmeter.

Gasleitung in der Nördlichen Ringstraße wird verlegt

Mit erheblichen Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen

Vor dem Brückenbau an der

Landsknechtsbrücke wird

zwischen der Brücke und der

Kreuzung Nürnberger Straße/

Galgengartenstraße in der

Nördlichen Ringstraße eine

Gasleitung neu verlegt. Mit der

Baumaßnahme wurde am 8. Juli

begonnen, sie wird „unter Verkehr“

in drei Bauabschnitten

durchgeführt.

Bauabschnitt I

Der erste Bauabschnitt liegt

bis zum 19. Juli zwischen der

Landsknechtsbrücke und der

Parkplatz-Ausfahrt „Alter Feuerwehrhof“.

Hier werden die

Arbeiten – bei aufrecht erhaltenem

Verkehr – mit einer mobilen

Ampel halbseitig durchgeführt.

Da die beiden Haltestellen

„Neutorstraße“ für die Dauer

des Bauabschnitts I nicht angefahren

werden können, müssen

diese in Richtung Staedtlerstraße

auf Höhe Nördliche Ringstraße

12 verlegt werden.

Der Einmündungsbereich Limbacher

Straße/Nördlichen Ringstraße

wird bis 19. Juli für den

Verkehr gesperrt. Um den Anliegerverkehr

in der Limbacher

Straße zwischen Nördliche

Ringstraße und Nadlerstraße

aufrecht zu erhalten, wird hier die

Einbahnstraßenregelung aufgehoben.

Die Zufahrt zum „Leben am

Wehr“ sowie zum Ärztehaus in

der Limbacher Straße ist während

der Sperrung nur über die

Staedtler- und Nadlerstraße

möglich.

Bauabschnitt II

Der zweite Bauabschnitt erfolgt

zwischen Limbacher Straße und

Staedtlerstraße vom 22. Juli bis

zum 2. August. Hier werden die

Arbeiten mittels halbseitiger

Straßensperrung durchgeführt.

Der Verkehr in Fahrtrichtung

stadteinwärts ist möglich.

Stadtauswärts wird der Verkehr

über die Limbacher Straße und

Fürther Straße umgeleitet.

Der Linienverkehr wird für

diesen Bauabschnitt aufrechterhalten.

Mit Verzögerungen

ist jedoch zu rechnen. Die Haltestelle

„Neutorstraße“ stadtauswärts

wird für die Dauer

des Bauabschnitts II in die

Nördliche Ringstraße zwischen

Landsknechtsbrücke und Limbacher

Straße verlegt.

Bauabschnitt III

Der dritte Bauabschnitt wird

vom 5. bis 16. August zwischen

Staedtlerstraße/Galgengartenstraße

und Nördliche Ringstraße

(Nürnberger Torplatz)

durchgeführt. Dafür wird ein

Teilbereich der Kreuzung für

den Gesamtverkehr gesperrt.

In Fahrtrichtung stadteinwärts

wird der Verkehr über die Nürnberger

Straße, Fürther Straße,

Penzendorfer Straße bzw.

Fürther Straße, Staedtlerstraße

zur Nördlichen Ringstraße umgeleitet.

Stadtauswärts erfolgt

die Umleitung über Limbacher

Straße und Fürther Straße zur

Nürnberger Straße. Alternativ

kann auch über die Penzendorfer

Straße zur Fürther Straße

gefahren werden.

Aufgrund der Sperrung können

die betroffenen Haltstellen

Nord nach derzeitigem Stand

nicht angefahren werden. Fahrgäste

werden gebeten die Informationen

in den Bussen und an

den Haltestellen zu beachten.

Weitere Informationen im Internet:

www.stadtwerke-schwabach.de/stadtverkehr/news

sowie unter www.vgn.de/fahrplanaenderungen


stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013 Seite 21

Wohnen nah am Menschen

Generation 55plus

Seniorenrat: Vorstand neu

Der Seniorenrat der Stadt hat eine neue Vorsitzende. Altbürgermeisterin

und Stadträtin Rosy Stengel (3.v.r.) wurde als Vertreterin der Familienund

Altenhilfe von der Delegiertenversammlung für drei Jahre in dieses

Amt gewählt. Nach 15 Jahren Amtszeit hatte Günter Franke (2.v.r.) auf

eine weitere Kandidatur verzichtet. OB Matthias Thürauf (M.) dankte

dem 77-jährigen, der das Amt seit 1998 innehatte, für sein Engagement.

Besonders hob er Frankes „Hartnäckigkeit in der Sache“ hervor.

Viele wichtige Themen seien so in der Interessensvertretung der älteren

Menschen angestoßen worden. Auch Richard Gelenius, Johanna Ittner,

Edith Korn (v.l.n.r.) gehören dem Gremium an. Rechtsreferent Knut Engelbrecht

(re.) gratulierte den Neu- und Wiedergewählten ebenfalls.

Termine für Seniorinnen und Senioren

Der Seniorenrat und die Seniorenarbeit der Stadt geben monatlich

eine Zusammenfassung der in Schwabach stattfindenden

Veranstaltungen für Seniorinnen und Senioren heraus. Diese findet

sich zum Herunterladen unter: www.schwabach.de/sozial/senioren/index.html

oder kann im Büro der Seniorenarbeit, Bahnhofstraße

6, als Ausdruck mitgenommen werden.

Bürgerengagement

Trödeln für Flutopfer

Marianne Lachmann sammelt Waren

Anfang Juni haben die Bilder

von der Hochwasserkatastrophe

in Deutschland aufgerüttelt.

Oberbürgermeister

Matthias Thürauf rief die Schwabacherinnen

und Schwabacher

auf, für die Betroffenen zu

spenden.

Diesem Aufruf kommt auch

Stadträtin Marianne Lachmann

nun mit einem Trödelverkauf

nach: Durch den Verkauf gebrauchter

Waren will sie einen

beträchtlichen Erlös erzielen,

den sie Ende August an OB

Thürauf überreichen möchte.

Das HUMA-Einkaufszentrum

im Falbenholz hat Lachmann

zu diesem Zweck einen Lagerraum

kostenlos zur Verfügung

gestellt. Gleichzeitig bietet das

Center-Management an, jeweils

am Freitag, 12. Juli, 19. Juli und

2. August, in der Zeit von 14

bis 18 Uhr die Spenden entgegenzunehmen.

Außerdem hat

Center-Managerin Iris Stiller

an die Geschäfte in der HUMA

appelliert, Neuwaren für diesen

Zweck zur Verfügung zu stellen.

Sie plant auch, die angelieferten

Waren im August gleich in der

HUMA weiterverkaufen zu lassen.

Ein entsprechender Termin

wird noch bekannt gegeben.

Schützenhilfe für Stadtkirche

Bigband der Bundeswehr in Schwabach

Mit einem Benefizkonzert

gastiert die Big Band der

Bundeswehr am 17. September

in Schwabach. Der Erlös ist bestimmt

für die Sanierung der

wertvollen Kapitelsbibliothek in

der Stadtkirche, für die Ausstattung

des Offenen Jugendtreffs

St. Markus und für die Einrichtung

eines Wasserspielplatzes

am Aktivspielplatz Goldnagel.

Der Vorverkauf für die Karten

hat bereits begonnen.

Die Big Band der Bundeswehr

Als kommunales Unternehmen sind wir in allen Bereichen der Wohnungswirtschaft

tätig. Wir verstehen uns als Ihr kompetenter Ansprechpartner,

wenn Sie

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Telefon 09122 / 92 59-0 · Fax 09122 / 1 51 18

E-Mail: gewobau@gewobau-schwabach.de

www.gewobau-schwabach.de

Für den Auftritt der weltweit

bekannten Band hat sich der

Initiativkreis „Dir werd ich helfen“

mit dem Lions Hilfswerk

zusammengetan und lädt am

Dienstag, 17. September, um 20

Uhr zu einem Konzert mit der

Big Band der Bundeswehr in die

Hans-Hocheder-Halle ein. Als

Gaststar wird die afrikanische

Sängerin Bwalya auftreten.

Seit ihrer Gründung 1971 hat

die Big Band der Bundeswehr

bereits mehr als 16 Millionen

Euro für wohltätige Zwecke

eingespielt. Jeder der 26 Profi-

Musiker ist meist auf mehr als

einem Instrument ein exzellenter

Solist.


Eintrittspreise: Für Jugendliche,

Schüler, Studenten, Soldaten 15

Euro, für Erwachsene 25 Euro.

Kartenvorverkauf im Bürgerbüro

im Rathaus, bei Herrenmoden

Fetzer, Königstraße 19, beim

Schwabacher Tagblatt, Spitalberg

3, und im Evangelischen

Haus, Wittelsbacherstraße 4


Seite 22 stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013

Aus der Verwaltung

Wohnraum gesucht

Für weitere Asylbewerber

Für die Unterbringung von

Asylbewerbern sucht die

Stadt Wohnraum. Denn derzeit

steigt die Zahl der Flüchtlinge

in Bayern und Mittelfranken

wieder an und die Situation in

der zentralen Aufnahmestelle in

Zirndorf verschärft sich. Trotz

einer erheblichen Erweiterung

der Aufnahmekapazitäten dort,

ist diese in der Einrichtung bereits

wieder erschöpft.

OB am Telefon

Die nächste Telefonsprechstunde

mit Oberbürgermeister

Matthias Thürauf findet am

Montag, 5. August, zwischen

16 und 17 Uhr statt.

Bitte der Regierung

Zwar wird voraussichtlich im

Juli die geplante staatliche Gemeinschaftsunterkunft

im Stadtteil

Schwarzach in Betrieb gehen.

Trotzdem hat die Regierung

von Mittelfranken die

Stadt Schwabach dringend gebeten,

weitere Unterbringungsmöglichkeiten

für Flüchtlinge

zu schaffen.

Möblierung erwünscht

Die Stadt sucht daher einfache,

leerstehende Wohnungen, eventuell

sogar mit entsprechender

Möblierung. Die Erstattung der

Miete erfolgt zuverlässig durch

die Stadt. Bürgerinnen und Bürger

können sich beim Amt für

Jugend und Soziales, Telefon

09122 860-275 melden.

Sie können Ideen und Wünsche,

aber auch Kritik und Beschwerden

mit dem OB persönlich

unter Telefon 09122

860-450 besprechen.

Interkommunales

IZ-Büro nun in Schwabach

Zusammenarbeit neu strukturiert

Am 1. Juli hat die Stadt

Schwabach die Geschäftsführung

der Interkommunalen

Zusammenarbeit (IZ) übernommen.

Die Leitung des IZ-

Büros wird der derzeitige Chef

des Bürgermeister- und Presseamtes

in Schwabach, Johann

Reichert, übernehmen.

Johann Reichert wird im IZ-Büro

von Corinna Eck unterstützt.

Neu strukturiert wurde die

Organisation der Interkommunalen

Zusammenarbeit in der

Städteachse Nürnberg, Fürth,

Erlangen, Schwabach. Ziel dabei

war es, die Zusammenarbeit

weiterzuentwickeln und kontinuierlich

fortzuführen. Dabei

sollen auch die Prozesse in den

einzelnen Verwaltungen, die

für die Kooperation nötig sind,

verbessert werden. So wird etwa

die Nachbarschaftskonferenz

(NKS), welche aus den vier

Oberbürgermeistern der Städteachse

und deren Referenten

besteht, künftig zum zentralen

Gremium der IZ. Die bisherige

IZ-Lenkungsgruppe als Entscheidungsgremium

für sämtliche

IZ-Projekte wird deshalb

in die NKS integriert. Das bisherige

Koordinationsteam – bestehend

aus je einem oder einer

IZ-Koordinator oder -Koordinatorin

aus jeder Stadt – bleibt

erhalten.

Die 144. Sitzung der Nachbarschaftskonferenz

im Juni war

die letzte Sitzung unter Geschäftsführung

der Stadt Nürnberg.

Die vier Oberbürgermeister

dankten dem Projektleiter

der interkommunalen Zusammenarbeit,

Olaf Klumpp-Leonhardt,

für seine Arbeit. g

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stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013 Seite 23

Herzlichen Glückwunsch

Zum Geburtstag

Die Stadt Schwabach gratuliert allen Jubilaren herzlich!

1. Juli Dora Veeh 90

1. Juli Susanne Willomitzer 90

6. Juli Hermina Arnhold 85

6. Juli Wilfried Lorenz 80

6. Juli Michael Schrödel 80

7. Juli Margarethe Pohl 90

8. Juli Manfred Gehrmann 80

9. Juli Hermine Kasberger 80

10. Juli Erna Schreiber 80

17. Juli Herta Goller 100

17. Juli Sandor Sarvari 85

19. Juli Hermine Paul 100

31. Juli Gisela Thoma 80

Zur Geburt

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1 silberner Damenring, 2 goldene Damenringe

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Wer sich nach Fundsachen erkundigen möchte, ruft Telefon

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Seite 24 stadtblick | Nr. 39 | 10. Juli 2013

Blick ins Amt

Bunt statt grün: Bienen brauchen Blumen

Stadtgärtnerei schult Mitarbeitende, um Bienensterben vorzubeugen

Es gibt über 500 Wildbienenarten,

von denen etliche

vom Aussterben bedroht sind.

Und auch die hiesigen Honigbienen

finden immer weniger

Nektar in der Landschaft.“

Thomas Mulzer, Leiter der

Stadtgärtnerei, hat sich über

das alarmierende Bienensterben

informiert und schult seit einiger

Zeit seine Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter von Bauhof,

Stadtförsterei und -gärtnerei,

die mit Mäharbeiten betraut

sind, in Sachen Bienenschutz.

Natur & Umwelt

Diesen Steppensalbei hat die Stadtgärtnerei in der Pfarrgasse gesetzt -

zur Freude der Bienen.

Etappenweise mähen

Denn intensiv genutzte Felder

und dauerhaft gemähte

Wiesen lassen keinen Raum

für Pollen spendende Blumen.

Wissenschaftler aber machen

auch den Pollenmangel für das

Bienensterben verantwortlich.

Deshalb mäht etwa das Baubetriebsamt

Wiesen und Straßenmittelstreifen

nicht mehr

in Gänze, sondern in Etappen.

„Erst, wenn wieder genügend

Blumen auf dem gemähten Teil

nachgewachsen sind, wird auf

der zweiten Hälfte geschnitten,“

erläutert Mulzer.

Außerdem achten die Gärtner

bei der Gestaltung etwa

von Straßengrün darauf, dass

ausreichend blühende Blumen

wachsen. Diese Vorgehensweise

hat den Schwabachern beispielsweise

im letzten Sommer an der

Rother Straße wochenlang den

Anblick von bunt blühenden

Mittelstreifen beschert. Deshalb

wird die Aussaat von einjährigen

Blumenmischungen nun

auch in der Nördlinger Straße

fortgesetzt. „Wir pflanzen auch

zunehmend blühende mehrjährige

Stauden“, erklärt Mulzer

Umweltschutz beginnt vor der eigenen Tür

Pflanzenschutzmittel dürfen

nur auf landwirtschaftlich,

gärtnerisch oder forstwirtschaftlich

genutzten Flächen eingesetzt

werden. Darauf weist das

Fachzentrum für Pflanzenbau

beim Amt für Ernährung,

Landwirtschaft und Forsten in

Ansbach hin. Jede andere Anwendung,

etwa auf Gehsteigen

oder versiegelten Hofflächen, ist

ein Verstoß und kann mit hohen

Bußgeldern bestraft werden.

Auf solchen und ähnlichen Flächen

ist die Anwendung von

Pflanzenschutzmitteln grundsätzlich

und mit dem Wirkstoff

Glyphosat im Speziellen verboten.

Gleiches gilt auch, wenn die

Fläche mit Kies, Splitt, Platten

oder ähnlichem befestigt ist und

über Abläufe entwässert wird.

Gewässer schützen

Denn auch von befestigten Flächen

werden Pflanzenschutzmittel

bei Regenschauern abgespült

und gelangen über den

Gully oder ähnliche Abflüsse

in die Kanalisation und damit

trotz Kläranlage in den Wasserkreislauf.

So gefährden sie die-

Umwelt, die Gewässer und auch

unser Trinkwasser.

Der Gesetzgeber räumt dem

Schutz der Gewässer vor Pflanzenschutzmitteln

höchste Priorität

ein und hat daher im

Pflanzenschutzgesetz für deren

Anwendung strenge gesetzli-

che Regelungen erlassen. Ein

gesetzwidriger Einsatz wird als

Ordnungswidrigkeit mit empfindlichen

Geldbußen von bis

zu 50.000 Euro geahndet.

Gefährliche Hausmittelchen

Übrigens:Auch der Einsatz diverser

„Hausmittelchen“ zur

Unkrautentfernung - wie Essigsäure,

Salz, Haushaltsreiniger

sowie auch Pflanzenschutzmittel,

die mit „biologisch abbaubar“

gekennzeichnet sind - ist

auf Wegen und Plätzen rund

ums Haus ebenfalls untersagt.

das Konzept der Stadtgärtnerei.

„Das sieht schöner aus als die

herkömmlichen Bodendecker -

aber vor allem wächst die Blütenpracht

von Jahr zu Jahr.“

Kleiner Flug-Radius

Einige Mitarbeiter von Mulzer

sind Nebenerwerbs-Landwirte.

Daher stellt er in einem Vortrag

für sie auch dar, dass Ackerwildkräuter

eine positive Wirkung

auf Qualität und die Gesundheit

der Kulturpflanzen und auf

das Bodenleben haben. „Der

Vortrag stößt auf großes Interesse“,

freut sich der Stadtgärtner.

„Viele wissen zum Beispiel

nicht, dass manche Wildbienen

nur einen Flugradius von 100

Metern haben und in diesem

Umkreis dann auch Nahrung

finden müssen.“

g

Weitere Infos unter www.bluehende-landschaften.de

Trinkwasser in Deutschland besitzt

eine hervorragende Qualität.

Damit dies so bleibt, ist

ein konsequenter Schutz notwendig.

Nur dann können die

Wasserwerke ohne hohen technischen

Aufwand aus Flüssen,

Seen und Grundwasser bestes

Trinkwasser gewinnen.

Wer eine Spritze im Garten eingesetzt

hat, sollte dringend darauf

achten, dass Restmengen

nicht in die Kanalisation gelangen.

Für die Bekämpfung von

Unkräutern und Ungräsern auf

befestigten Flächen stehen zahlreiche

mechanische und thermische

Geräte zur Verfügung. g

Weitere Informationen dazu

gibt es im Internet unter www.

wasser-und-pflanzenschutz.de

oder im gärtnerischen Fachhandel

oder Baumarkt.

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