Ausgabe Mai 2007 - Stadt Schwabach

schwabach.de

Ausgabe Mai 2007 - Stadt Schwabach

SCHWABACHER UMWELTZEITUNG

Biomax

Mai 2007

An sämtliche Haushalte

Neu: Tausch- und Verschenkmarkt

Was für den einen nutzlos ist, ausgemustert

wird und schnellstens weg

soll, kann ein anderer vielleicht noch

gut gebrauchen. Schade nur, dass der

eine nichts vom anderen weiß. Um

diese Menschen unkompliziert zusammenzuführen

und den Gedanken

der Abfallvermeidung und der Nachhaltigkeit

Rechnung zu tragen, gibt es

ab 15. Mai den kostenlosen nichtkommerziellen

Schwabacher Internet-

Verschenkmarkt.

Einfach inserieren

Hier können alle Angebote und Gesuche

für Dinge, die getauscht oder

verschenkt werden sollen, rund um

die Uhr und unkompliziert veröffentlicht

werden. Zu jedem Inserat darf

ein Foto eingestellt werden. Inserenten

können Ihre Einträge jederzeit

selbst wieder löschen oder automatisch

nach etwa vier Wochen entfernen

lassen. Wichtig dabei: Die als

Kontaktadresse hinterlegte E-Mail-

Adresse ist im Internet nicht lesbar,

sondern kann von Interessenten nur

über ein Kontaktformular erreicht

werden. Sie brauchen also nicht zu

fürchten, auf Grund eines Inserates

mit unerwünschten Werbe-E-Mails

überschüttet zu werden.

Umwelt und Geldbeutel geschont

Anbieter sparen sich den Weg zum

Auch am Recyclinghof (Am Pointgraben 1, Telefon 5502) wird durch kostenlose Direktanlieferung

oder über die Sperrmüllabholung manches brauchbare Teil günstig zum Verkauf angeboten. Einfach

mal nachfragen, wenn was besonderes benötigt wird.

Recyclinghof oder gar Entsorgungskosten.

Abnehmer kommen günstig an

gebrauchsfähige Gegenstände, die sie

sich sonst vielleicht gar nicht leisten

könnten.

Nebenbei werden Abfälle vermieden,

was der Umwelt zugute kommt. Bei

der Produktion von Gebrauchsgegenständen

werden Wasser, Energie und

Rohstoffe verbraucht. Verantwortungsvoller

Umgang mit Ressourcen

– etwa eine Wieder- und Weiterverwendung

intakter Dinge – schont die

Umwelt, spart Energie und ist damit

aktiver Klimaschutz.

Ab 15. Mai finden Sie die Schwabacher

Verschenkbörse auf den Internetseiten

der Abfallberatung der Stadt

Schwabach unter www.schwabach.de/

umwelt/abfall unter der Rubrik

„Tausch- und Verschenkbörse“.

Durch eine Kooperation mit den

Nachbarstädten Nürnberg, Fürth und

Erlangen können auch die Inserate

der dortigen Verschenkbörsen eingesehen

werden.

Liebe Mitbürgerinnen

und Mitbürger,

Fahrrad fahren hält fit und gesund –

das hat sich zwischenzeitlich herumgesprochen.

Diese Ausgabe des Biomax kann Ihnen

zu diesem Thema gleich mehr

bieten. Gerade richtig für die warme

Jahreszeit kam der neue Radwegeplan

des Stadtplanungsamtes heraus, der

13 vom ADFC Schwabach getestete

Fahrrad-Touren rund um unsere

Stadt enthält.

Radfahrer sind Klimaschützer

Lesen Sie außerdem von der bevorstehenden

Fahrrad-Sternfahrt nach

Erlangen und der BR-Radltour, die

im Sommer wieder mal durch Schwabach

führt und eine große Veranstaltung

für die Stadt werden wird. Fahrradfahren

ist auch ein idealer Beitrag

zum Klimaschutz, ein Thema, das gerade

in aller Munde ist und natürlich

auch im Biomax zur Sprache kommt.

Doch der Biomax bietet wie immer

viel mehr: Informationen zu Umweltschutz,

Abfallvermeidung und

Verwertung, zum Umweltpreis 2007,

zur „Sauberen Stadt“ und zu den Kinderspielplätzen

in Schwabach und deren

Pflege.

13. Oktober: Tag der offenen Tür

Biomax enthält Veranstaltungstipps

und Termine sowie viele Infos zu

städtischen Einrichtungen wie dem

Museum oder der Bibliothek. Auch

finden Sie erste Hinweise zu einem

Tag der offenen Tür, den die Stadt

Schwabach am Samstag, 13. Oktober

2007 durchführen wird. Hier haben

Sie die Möglichkeit, wieder einmal

hinter die Kulissen zu schauen.

Lesen Sie den Biomax mit großer

Aufmerksamkeit und profitieren Sie

davon – in vieler Hinsicht.

Ihr

Hartwig Reimann

Oberbürgermeister

Natürlich unterwegs

Donnerstag, 17. Mai

Naturschutz auf 2 Rädern: Sand – Regnitz

– Erlangen

Treffpunkte:

8:30 Uhr Markgrafensaal (Parkplatz)

8:45 Uhr Limbach (Feuerwehrhaus)

9:00 Uhr Wolkersdorf (Wendeplatz)

Auf dem neuen Radweg der Sandachse

Franken fahren wir, mit interessanten

Infostopps, zuerst nach Fürth. Dort

Treffen wir auf die Nürnberger und

Fürther Radler. Gemeinsame Weiterfahrt

auf dem neuen Regnitzradweg

nach Erlangen zum Regnitzwiesentag.

Auf der „Naturschutz-Bergkirchweih“

erwarten uns, zentrumsnah und auch

für Kinder interessant, vielfältige Mitmachangebote,

Infostände und Verköstigungen.

Rückfahrt mit der Bahn.

Weglänge circa 40 Kilometer.

Wenn es um 8 Uhr regnet, fällt die

Radtour aus. Bei leichtem Nieselregen

mit Aussicht auf Wetterbesserung findet

sie statt, bitte Regenkleidung mitbringen.

Unterwegs kann relativ einfach auf den

Zug umgestiegen werden. Jeder radelt

auf eigene Gefahr. Die Stadt Schwabach

übernimmt keine Haftung für Unfälle.

Sonntag, 20. Mai – 11 bis 12:30 Uhr

Spaziergang über den Standortübungsplatz

Schwabach

Treffpunkt: Eichwasen-West (Haltestelle

der Buslinie 661)

Die Nutzungsgeschichte der Flächen

nördlich des Stadtteils Eichwasen und

ihr heutiger, für den Naturschutz außergewöhnlich

bedeutsamer Zustand

lassen sich nicht voneinander trennen.

Die Schwabacher Naturschutzwacht informiert

bei einer kleinen Wanderung

über frühere und heutige Nutzung sowie

über die seltenen Tier- und Pflanzenarten,

die hier einen Lebensraum

gefunden haben. Weglänge etwa zwei

Kilometer. Auch für Kinder geeignet.

Samstag 9. Juni – 14 bis 15:30 Uhr

Rednitztal: Wiesen, Auwälder und Magerrasen

Treffpunkt: Wolkersdorf (Parkplatz am

Ende des Kellerwegs)

Im Rednitztal bei Wolkersdorf finden

sich viele interessante Biotope: Der

Fluss mit seinem Auwaldband, Sandmagerrasen

und Wässerwiesen mit

jahrhundertealter Tradition. Auf einem

Spaziergang erläutern der Geologe

Martin Sauer (BN / Verein zum Schutz

des Rednitztals) und der Biologe Andreas

Barthel (Landschaftspflegeverband)

die Besonderheiten dieser Landschaft.

Weglänge circa 2,5 Kilometer.

Samstag, 16. Juni – 10 bis 15 Uhr

Aurachtal: Naturkundliche Führung

Treffpunkt für Fahrgemeinschaften:

Bahnhof Schwabach (Parkplatz)

Breitenlohe als Startort der Wanderung

ist nur mit dem Auto erreichbar. Die

Führung auf stillen Wegen durch das

Aurachtal findet bei jeder Witterung

statt. Zum Ausklang ist eine Einkehr in

Kühedorf möglich.

Anmeldung erbeten bei Klaus Müller

vom Landesbund für Vogelschutz in

Nürnberg, Telefon 0911/ 454737, E-

Mail nuernberg@lbv.de.

Samstag, 7. Juli – 10 bis 13 Uhr

Spannende Natur um Oberbaimbach

Treffpunkt: Oberbaimbach (Bushaltestelle)

Naturkundliche Wanderung mit Armin

Roder von der unteren Naturschutzbehörde

der Stadt Schwabach. Ziele sind

seltene Ackerwildkräuter wie der Frauenspiegel,

Magerrasen mit Pechnelke

und Heidenelke sowie Streuobstwiesen.

Besuch eines Bauernkellers auf der Suche

nach Fledermäusen. Weglänge:

circa zwei Kilometer.

Ideal für Kinder. Bitte festes Schuhwerk

und, soweit vorhanden, Taschenlampe

mitbringen.

Samstag, 29. September – 9 bis 16 Uhr

9. Schwabacher Regionalmarkt

Marktplatz und Martin-Luther-Platz

Samstag, 13. Oktober – 15 bis 17 Uhr

125 Jahre Schwabacher Stadtpark –

Von der Viehweide zum Landschaftspark

Treffpunkt: Bahnhofstraße, Ecke Eisentrautstraße

Spaziergang mit dem fachlichen Leiter

der Höheren Naturschutzbehörde,

Klaus Gabriel aus Schwabach.

INHALT

S. 1: Vorwort, Regionale Sperrmüllbörse im Internet, BayernTour Natur 2007,

Glas- und Metallcontainer: besserer Lärmschutz

S. 2: Zugfahrt für Senioren nach Österreich, Die BR-Radltour kommt nach

Schwabach, Umwelt- und Naturschutzpreis: jetzt bewerben, Neue Aufkleber

für Sackgassenschilder, Fahrradstadtplan 2007, Biotonne im Sommer, Tag

der offenen Tür bei der Stadt Schwabach, Abfallwirtschaft und Klimaschutz

S. 3: Amphibienschutzzaun rettet Tiere, 5 Jahre Bürgerbüro, Stadtmuseum feiert

Doppelgeburtstag, Verordnung zu Überschwemmungsgebieten kommt,

Stadtbibliothek wirbt mit vielen Angeboten

S. 4: Öffentliche Spiel- und Bolzplätze, Gemeinsames Ziel: Saubere Stadt, Biotope

in Schwabach: rund um Oberbaimbach, Der Schulwald lädt ein, Termine

und Veranstaltungen, Impressum

Bitte Rücksicht nehmen!

Um 6 Uhr früh, spät abends oder

auch am Sonntag kommt es immer

wieder vor, dass gedankenlose Mitbürger

Flaschen und Weißblechdosen

in die Sammelcontainer einwerfen,

obwohl Schilder deutlich auf die

zulässigen Einwurfzeiten (werktags

von 7 bis 19 Uhr) hinweisen. Ein

großes Ärgernis für die Anwohner.

Bußgeld über Autokennzeichen

Dabei sollte

klar sein, dass

diese Rücksichtslosigkeit

auch mit Bußgeld

geahndet werden

kann. Voraussetzung

dafür ist natürlich eine

entsprechende Zeugenaussage.

Da meist mit dem Auto

angeliefert wird, kann der Störer

über das Kennzeichen in der

Regel schnell ermittelt werden.

Hinweise nimmt das Umweltschutzamt

unter der Telefonnummer 860-

341 entgegen.

Neu: Lärmgeminderte Container

Um Belästigungen der Anwohner

auch während der zulässigen Einwurfzeiten

zu reduzieren, werden in

Schwabach nun vermehrt speziell

lärmgeminderte Container eingesetzt.

Dämmmatten am Boden und

Fallbremsen mindern den Lärmpegel

deutlich. Die Firma Hofmann,

lokaler Vertragspartner des Dualen

Systems

(Grüner

Punkt), rüstet

derzeit Glascontainer

in besonders

betroffenen Wohngebieten

nach und nach

entsprechend um. Aber

aufgepasst: Die neuen Container

sind kein Freibrief für

diejenigen, die meinen zu jeder

Tages- und Nachtzeit ihr Altglas

loswerden zu müssen und so die

Anwohner massiv belästigen! Die

vorgeschriebenen Nutzungszeiten

gelten nach wie vor.


Sonderzug nach Linz

Immer mit gutem Beispiel voran: Senioren fahren umweltbewusst mit der Bahn. Von links nach

rechts: Anneliese Aschenneller (Geschäftsstelle Seniorenbeirat) mit den Vorständen Edith Korn,

Johanna Ittner, Günter Franke und Gernot Schäfer.

Die Stadt Schwabach beteiligt sich

erstmals an den beliebten Sonderzugfahrten

für Seniorinnen und Senioren,

die das Nürnberger Seniorenamt seit

vielen Jahren anbietet. Reisetag ist

Dienstag, 10. Juli. Abfahrt und Rückkunft

ist am Bahnhof Schwabach.

Nach knapp vier Stunden ist das Ziel

erreicht: Linz in Österreich.

Der Weg ist das Ziel

So eine Zugreise beginnt bereits auf

den ersten Kilometern. Während der

Fahrt im Gesellschaftswagen kann

man sich entspannt austauschen; vom

Sehen her kannte man sich vielleicht

schon. Eine Bahnfahrt bietet interessante

Kontaktmöglichkeiten: Man

kann sich im Zug bewegen, im Speisewagen

etwas trinken oder Karten

spielen.

Am Samstag, 13. Oktober 2007, findet

von 10 bis 17 Uhr unter dem

Motto EinBlick der Tag der Offenen

Tür der Stadt Schwabach statt. Alle

städtischen Verwaltungsgebäude mit

ihren Ämtern und Dienststellen sowie

Einrichtungen wie Aktivspielplatz,

Kindergärten, BürgerBüro, Archiv,

Stadtbibliothek, Musikschule,

Stadtbildstelle, Museum, Feuerwehrhof,

Kläranlage, Bauhof, Stadtgärtnerei,

Wirtschaftsschule und Volkshochschule

geben Einblick in ihre

Arbeit und ihre Räume. Auch Stadt-

Günstiger Preis

Linz, die Landeshauptstadt von Oberösterreich,

auf halbem Wege zwischen

Passau und Wien an der Donau gelegen,

bezaubert mit seiner gepflegten historischen

Altstadt. Im Gesamtpreis

von 64,50 Euro ist eine Stadtrundfahrt

mit kurzen Führungen zu Fuß enthalten

und das Mittagessen im stilvollen

Festsaal des Kaufmännischen Palais.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

Reisetermin: Dienstag, 10. Juli 2007,

Abfahrt 6:10 Uhr, Rückkunft 21:45

Uhr, jeweils am Bahnhof in Schwabach.

Eine detaillierte Reisebeschreibung

mit Anmeldeformular kann im

Bürgerbüro des Rathauses oder im Sozialamt,

Bahnhofstraße 6, II. Stock,

Zimmer 39, abgeholt werden.

Biotonne im Sommer

Die 14-tägige

Leerung der

braunen Tonnen

seit Frühjahr

2005 spart

beträchtliche

Abfuhrkosten

und sorgt mit

dafür, dass die

Gebühren stabil

bleiben. In

den Sommermonaten

müssen jedoch einige Spielregeln

beachtet werden, um üble Gerüche,

Maden und Ungeziefer zu vermeiden.

„ Stellen Sie die Biotonne nach Möglichkeit

an einen schattigen, gut belüfteten

Platz.

„ Einige Lagen Zeitungspapier oder

ein bis zwei Eierkartons auf dem

Boden halten die Tonne sauber

und saugen Feuchtigkeit auf. Deshalb

bitte auch gebrauchte Hygienepapiere

wie Taschentücher,

Haushaltstücher und Servietten mit

in die braune Tonne geben. Nasse

Abfälle wie Kaffee- und Teefilter

an der Luft antrocknen lassen.

„ Als Verpackung für Bioabfälle eignet

sich vor allem Zeitungspapier.

Tüten aus Plastik oder Bio-Kunststoff

sind dagegen nicht zugelassen.

Im Einzelhandel können auch Papiertüten

erworben werden, die in

der Bioabfall-Vergärungsanlage mit

verwertet werden.

„ Fleisch und Fisch, vor allem in roher

Form, locken Fliegen an und

führen zur Madenentwicklung.

Diese Abfälle sollten daher besonders

gut verpackt werden.

„ Ist die Biotonne verschmutzt, bitte

mit Wasser reinigen, auch den Behälterrand.

Die Firma Hofmann

aus Büchenbach reinigt Biotonnen

mit einem Hochdruckspülsystem

gegen Entgelt. Infos hierzu erhalten

Sie unter der kostenlosen Telefonnummer

0800 4636266 oder unter

www.hofmann-denkt.de.

2005 und 2006 gab es bezüglich Maden

und Gestank nur wenige Anrufe

bei Abfallberater Matthias Fischer

(Telefon 860-228). Bei einzelnen Anwesen

wurden Maden mit Urgesteinsmehl

bekämpft. In Zusammenarbeit

mit dem Hauseigentümer

oder der Hausverwaltung wurde

durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit

eine bessere Nutzung der Biotonne

erreicht.

Tag der Offenen Tür

krankenhaus, Existenzgründerzentrum

SCHWUNG, GeWo-Bau,

Stadtwerke und Abfallwirtschafts-

GmbH, die als Gesellschaften betrieben

werden, öffnen ihre Türen. Ein

buntes Programm mit Informationen,

Aktionen, Präsentationen und Führungen

zeigt die Bürgernähe und die

Vielfalt des Dienstleistungsangebotes

der Stadt Schwabach. An einem Tag

alles auf einen Blick also! Näheres ist

ab Mitte September im Internet unter

www.schwabach.de und in einem

Programmheft zu finden.

BR-Radltour kommt

1993 kam sie bereits einmal durch

Schwabach – die BR-Radltour. Alle,

die sie erlebt haben, erinnern sich

gerne daran. Am Mittwoch, 1. August

2007 führt der Weg nun wieder

durch unsere Stadt: Circa 1.200

Radlerinnen und Radler kommen

von Nördlingen, übernachten in

Schwabach und ziehen am folgenden

Tag gen Neustadt/Aisch weiter.

Allerdings nicht, ohne am Abend

des 1. August auf dem Marktplatz

an einem großen Fest teilzunehmen.

Auf zwei Bühnen ist ab 18

Uhr Programm mit einer Überraschungsband.

Die Schwabacher Bevölkerung

ist kostenlos dazu eingeladen.

Einen Tag mitradeln

Als „Schwabacher Spezialität“ gibt

es bei der diesjährigen BR-Radltour

die Möglichkeit, die Tour von

Sackgasse

nur für Autos

Es gibt ein neues Verkehrszeichen in

Schwabach: Wie auf dem Bild zu sehen

ist, wurde vor kurzem auf einem

Teil der Sackgassen-Schilder in

Schwabach oberhalb des roten Balkens

ein Aufkleber angebracht. Hier

kann man jetzt bereits an der Einfahrt

erkennen, ob eine Durchfahrmöglichkeit

für Fahrräder und damit

auch eine Durchgangsmöglichkeit für

Fußgänger besteht. Sollte Ihnen ein

Schild bekannt sein, wo dieser Aufkleber

fehlt, teilen Sie dies bitte der

Stadt unter der Telefonnummer 860-

526 mit.

In den meisten Fällen klappt es in

Schwabach: Das Bier in der Mehrwegflasche,

die Bananenschale auf

den Kompost oder in die Biotonne,

die leere Katzenfutterschale aus Alu

in den Gelben Sack. Alles kleine,

aber wichtige Beiträge, damit weniger

Abfall und Restmüll entsteht und

die Müllgebühren bezahlbar bleiben.

Produktion und Transporte wichtig

Ganz nebenbei spart man dabei noch

was: Energie. Denn in allen Produkten

des täglichen Lebens steckt neben

dem eigentlichen Heizwert viel

Produktions- und Transportenergie.

Die Vermeidung und Verwertung

von Abfällen ist also aktiver Klimaschutz.

Über die Biotonne werden Tee- und

Kaffeefilter oder Schalen

von Zitrusfrüchten in der

Biovergärungsanlage unter

anderem in Biogas

umgewandelt. Daraus

entsteht Strom und

Nahwärme für angrenzende

Wohngebiete.

Jahrzehntelang auf der

seit 2005 geschlossenen

Schwabacher Mülldeponie

abgelagerte Bioabfälle

erzeugen Methangas,

dessen Klimaschädlichkeit

heute bekannt ist.

Ein beträchtlicher Teil

davon wird deshalb über

Gasbrunnen erfasst und

Schwabach aus für einen Tag nach

Neustadt/Aisch zu begleiten. Weitere

Infos zur Tour, zum Fest und

zur Möglichkeit der Teilnahme gibt

es rechtzeitig in der Presse und im

städtischen Internet.

Drei detaillierte Pläne und 13 ausführlich

beschriebene Radtouren ab

Schwabach enthält der neue Fahrradstadtplan.

Er wurde vom Stadtplanungsamt

in Zusammenarbeit mit

dem ADFC herausgegeben.

Für 6,50 Euro ist er erhältlich im Bürgerbüro

sowie in örtlichen Buchhandlungen

und Fahrradgeschäften.

in Strom und Wärme umgewandelt.

Blauen Engel beachten

Die grüne Papiertonne kennt jeder.

Richtig sinnvoll ist sie jedoch nur,

wenn man sich beim Einkauf von Papierprodukten

soweit möglich für Recyclingpapier

aus 100 Prozent Altpapier

entscheidet. Dessen Herstellung

erfordert nur etwa die Hälfte der

Energie im Vergleich zu neuem Papier

aus klimaschädlichem Zellstoff,

der meist aus Skandinavien, Brasilien

oder den USA kommt.

Auch für den Inhalt des Gelben

Sackes hat der Gesetzgeber den Verpackungsherstellern

bestimmte Recyclingquoten

vorgeschrieben. Milchund

Safttüten werden wieder in ihre

Ausgangsrohstoffe aufgespalten. Bei

Umweltpreis

Noch bis 25. Mai können Bewerbungen

für den Schwabacher Umwelt-

und Naturschutzpreis 2007 im

Umweltamt eingereicht werden.

Honoriert werden Leistungen zur

Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen,

zur Erhaltung und Verbesserung

von Umweltbedingungen

sowie des Wohnumfeldes, die der

Stadt Schwabach zugute kommen.

Das Preisgeld beträgt insgesamt

4.000 Euro und wird von der Stadt

Schwabach mit Unterstützung der

Stadtwerke Schwabach GmbH und

der Schwabacher-Abfallwirtschafts-

GmbH gestiftet. Die bisherigen

Preisträger sind aus den Bereichen

Landespflege und Landesentwicklung,

Einzelhandel, Handwerk und

Privathaushalten hervorgegangen.

Jeder kann Vorschläge einreichen

Gute Chancen haben auch Gewerbetreibende,

die in ihren Betrieben

zum Beispiel abfallarme oder energiesparende

Verfahren eingeführt

haben. Auch Vereine und Schulen

haben den Schwabacher Umweltund

Naturschutzpreis schon gewonnen

und sind wieder aufgerufen

mitzumachen. Es ist auch möglich,

dass Bewerber für den Preis von

Dritten vorgeschlagen werden.

Neben Name und Anschrift müssen

die Vorschläge eine kurze, aussagekräftige

Beschreibung der auszuzeichnenden

Aktivitäten enthalten.

Zusätzlich Anerkennungsurkunden

Wie in den vergangenen Jahren

können mehrere Bewerber mit entsprechend

aufgeteiltem Preisgeld

prämiert werden. Die Jury freut sich

auf eine große Zahl und Vielfalt

von Vorschlägen. Neben dem eigentlichen

Preis werden auch Anerkennungen

ohne Geldzuwendung

ausgesprochen. Insbesondere Betriebe

sind ausdrücklich aufgerufen,

sich um die Verleihung einer Anerkennungsurkunde

zu bewerben.

Bewerbungen können noch bis 25.

Mai 2007 an die Stadt Schwabach,

Umweltschutzamt, Albrecht-Achilles-Straße

6-8, gerichtet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Thomas

Kranz, Telefon 860-353.

Abfallwirtschaft schützt Klima

Aluminium lassen sich sogar 90 Prozent

der Produktionsenergie einsparen.

Glas schmilzt bei 1.550 Grad

Ähnliches gilt für Altglas, das nach

Farben getrennt beliebig oft wieder

eingeschmolzen werden kann. 30

Prozent Energieeinsparung sind hier

möglich. Klimafreundlich sind auch

Eisenmetalle, die als Stahlschrott

wieder in den Hochofen gelangen.

Über den Schwabacher Recyclinghof

werden viele weitere Abfälle gesammelt,

die für eine klimafreundliche

stoffliche Verwertung geeignet sind.

So zum Beispiel der ganze Elektronikschrott,

der viel Kupfer enthält.

Altholz wird einer speziellen energetischen

Nutzung zugeführt.

Klimaschutz: Abfälle

vermeiden

Nur der nicht verwertbare

Sperrmüll wie alte

Matratzen gelangt zusammen

mit dem Restmüll

aus den schwarzen

Tonnen in die Nürnberger

Müllverbrennungsanlage.

Auch hier wird

Strom und Abwärme gewonnen,

allerdings nur

aus dem Heizwert der

Abfälle. Aktiver Klimaschutz

heißt deshalb:

stoffliche Verwertung

und zu allererst Abfallvermeidung.


Viele Amphibien gerettet

Das Mainbachtal ist

für den Naturschutz

in Schwabach von

herausragender Bedeutung.

Hier finden

sich noch vielfältige

Feuchtlebensräume

vom Moor bis zur

Orchideenwiese. Die

Bestände an Fröschen und Kröten dort

sind die Wichtigsten des Stadtgebietes.

Dass sich die Population dieser bedrohten

Amphibien in den letzten Jahren

nicht nur erhalten, sondern sogar

vergrößern konnte, ist der Ortsgruppe

Rednitzhembach des Bund Naturschutz

(BN) zu verdanken. Seit über

Viele Aktive haben beim neuen, 18.000 Euro teuren Amphibienschutzzaun im Mainbachtal (Hintergrund)

zusammen gewirkt. Von links nach rechts: Jürgen Spahl (Bürgermeister Rednitzhembach),

Rainer Schmitt-Timmermanns (Umweltreferent Stadt Schwabach), Andreas Barthel (Geschäftsführer

Landschaftspflegeverband Schwabach), Horst und Monika Ziegenmeyer (Bund Naturschutz

Rednitzhembach), Almut Churavy (BN Schwabach), Richard Radle (BN Kreisgruppe Roth) und

Armin Roder (Untere Naturschutzbehörde Stadt Schwabach).

20 Jahren sammeln sie die Amphibien

von den Straßen, die den Lebensraum

der Tiere zerschneiden, und retten

diese so vor dem Überfahren. „Weit

über 2000 Kröten und Frösche wurden

in den letzten Jahren durchschnittlich

über die Straßen getragen. Für die freiwilligen

Helfer war das eine echte Belastungsprobe“,

meint Richard Radle

von der Kreisgruppe Roth des BN.

Bauhöfe arbeiten zusammen

Das Sammeln der Frösche und Kröten

wird nun einfacher und effektiver. Im

März wurde in einer Gemeinschaftsaktion

der Gemeinde Rednitzhembach,

der Stadt Schwabach, der BN-Kreisgruppen

Roth und Schwabach mit erheblichen

Fördermitteln der Regierung

von Mittelfranken durch den Landschaftspflegeverband

Schwabach ein

mobiler Amphibienschutzzaun angeschafft.

Die Aufstellung und den Abbau

des Zaunes nach der Laichzeit haben

die Bauhöfe der beiden Kommunen

übernommen. „Hier wurde schnell

und flexibel reagiert“, lobt Andreas

Barthel vom Landschaftspflegeverband

Schwabach die Zusammenarbeit.

„Denn wegen des milden Winters

musste der Zaun heuer besonders früh

aufgestellt werden“.

70 Eimer täglich geleert

Für den Bund Naturschutz war die

Arbeit damit aber noch nicht getan:

denn alle 20 Meter waren entlang des

insgesamt 1400 Meter langen Zaunes

Eimer eingegraben, um die Amphibien

einzufangen. Sechs Wochen lang

mussten die Eimer jeden Morgen kontrolliert

und die Frösche über die

Straße getragen werden. Über 20 ehrenamtliche

Helfer konnte der BN dafür

gewinnen. Die Bilanz der Aktion

kann sich sehen lassen: einige tausend

Frösche, Kröten und Molche konnten

sicher zu ihren Laichplätzen und zurück

zu Ihren Sommerlebensräumen

transportiert werden.

Ehrenamtliche Helfer aus Schwabach

und dem Landkreis Roth haben hier

vorbildlich mit den öffentlichen Verwaltungen

zusammengearbeitet. Alles

in allem ein gelungenes Projekt über

die Gemeindegrenzen hinweg im besten

Sinne der Agenda 21.

5 Jahre BürgerBüro

Mit dem Ziel „Mehr Bürgernähe im

Stadtzentrum“ wurde im damals neu

sanierten Rathaus am 8. April 2002 das

BürgerBüro in Betrieb genommen.

Seither hat es sich zu einem modernen

Servicecenter und zu einer gefragten

Anlaufstelle entwickelt. Aus einer

Hand erhalten dort die Bürgerinnen

und Bürger eine breite Palette an alltäglichen

Dienstleistungen der Stadtverwaltung:

Information, Beratung,

Vermittlung und Aufgabenerledigung

werden an einem Ort geboten.

53 Stunden geöffnet

Außerdem hat das BürgerBüro seit Beginn

großzügige Öffnungszeiten von 53

Stunden in der Woche – mehr als alle

anderen Ämter der Stadtverwaltung.

Zudem ist es barrierefrei zugänglich.

„Damit hat die Stadt Schwabach im

Rahmen der Verwaltungsmodernisierung

einen weiteren wichtigen Schritt

hin zu einem bürgernahen und bürgerfreundlichen

Dienstleistungsunternehmen

vollzogen“, betont Oberbürgermeister

Hartwig Reimann.

Seit der ersten Stunde sind Renate Häberlein,

Brigitte Herberich und Sabine

Wehrer ein Team. Simone Eckstein

kam ein Jahr später dazu. Auf die

Frage, ob sie sich heute wieder dafür

entscheiden würden, antworten alle

vier mit einem klaren „Ja“. Allen sei

der direkte Bürgerkontakt sehr wichtig.

Anregungen immer willkommen

„Unser Ziel für die Zukunft wird es

sein“ so Irene Roth-Szauer, Leiterin des

BürgerBüros, „auch weiterhin Anliegen

und Probleme von Bürgerinnen und

Bürgern sehr schnell, sachkundig und

zur vollen Zufriedenheit zu bearbeiten

und zu lösen.“ Deshalb ist sie für Hinweise,

Anregungen oder auch Kritik

aus der Bürgerschaft dankbar, um möglichst

rasch darauf reagieren zu können.

Außer der Mitwirkung bei städtischen

Großveranstaltungen, wie Goldschlägernacht

und Ortung, beteiligt sich das

BürgerBüro mit einer eigenen Aktion

am „Tag der offenen Tür“ der Stadtverwaltung,

der für den 13. Oktober

2007 geplant ist. So sieht das Team für

diesen Tag einen Verkauf von Fund-

Fahrrädern vor und wird den Erlös

dem städtischen Patenschaftsprojekt

„Gossas“ spenden.

Zum fünfjährigen Jubiläum hat das

BürgerBüro ein Faltblatt mit dem

kompletten Aufgabenkatalog herausgegeben.

Erhältlich ist dieses in publi -

kumsintensiven Ämtern der Stadtverwaltung.

Das BürgerBüro hat montags

bis freitags von 8 bis 18 Uhr und

samstags von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Volldampf zum Geburtstag

Seit 2007 gibt es eine günstige Möglichkeit,

die Stadtbibliothek kennen zu

lernen: 3 Monate lang können Neukunden

die Bibliothek kostenlos testen.

Dann können sie sich entscheiden, ob

sie für nur 3 Euro ein viertel Jahr oder

für nur 8 Euro 12 Monate lang weiterhin

Kunde bleiben wollen.

Was gibt es zu entdecken?

Über 40.000 Bücher, DVDs, CDs, Hörbücher

und Zeitschriften laden ein: Bilderbücher,

Märchen, Abenteuer- und

Liebesgeschichten für Kinder und Jugendliche.

Romane aller Art: spannende,

heitere, fremdsprachige, klassische

und moderne. Sachbücher zu allen

erdenklichen Themen: Freizeit,

Schule und Beruf, Urlaub, Essen und

Trinken, Sport, Geschichte, Natur,

Seit November 2005 ist im Schwabacher

Stadtmuseum die Dauerausstellung

„Eine Zeitreise mit Fleischmann“

geöffnet. Rund 18.000 Besucher besichtigten

bisher die Schau durch 120

Jahre Firmen- und Weltgeschichte mit

Blechspielwaren und Modelleisenbahnen

der fränkischen Traditionsfirma

Gebrüder Fleischmann. Die Medien

berichteten weltweit.

120 Jahre Fleischmann 2007

Jetzt feiert die Firma Fleischmann

ihr 120-jähriges Jubiläum.

Das Unternehmen

wurde 1887 gegründet und

ist nunmehr in der dritten

Generation in Familienbesitz.

Geschäftsführer ist

Horst Fleischmann. Die

Firma zählt zu den international

bedeutendsten Herstellern

von Modelleisenbahnen

der Spurweiten H0, N

«piccolo» und „Magic Train“.

Um die große Detailgenauigkeit

und hohe Qualität der

Modellbahnen zu gewährleisten,

werden alle Arbeitsprozesse in

den eigenen drei Produktionsstätten in

Nürnberg, Heilsbronn und Dinkelsbühl

mit 380 Mitarbeitern durchgeführt.

Umweltfreundliche Abeitsplätze

Fleischmann verkauft seine Produkte

weltweit. Der Exportanteil beträgt über

30 Prozent. Dabei ist die Firma beispielhaft

für ihre Standorttreue und den

Umweltschutz: Alle Produkte werden

in Franken hergestellt und somit Arbeitsplätze

für die Region gesichert. Die

Produktion ist umweltfreundlich, da

2007 wird das Stadtnuseum 50, die Firma Fleischmann 120 Jahre alt.

Kennen Sie Ihre Stadtbibliothek?

lange Liefer- und Transportwege entfallen.

Das wäre anders bei Produktionsstätten

im fernen Osten. Gerade in

Zeiten, wo globaler Klimaschutz immer

wichtiger wird, ist dieser Umstand von

besonderer Bedeutung.

1957 Stadtmuseum gegründet

Nicht ganz so lange, aber immerhin

auch schon ein halbes Jahrhundert,

existiert das Stadtmuseum Schwabach.

In der Pfarrgasse 8 im Jahr 1957 gegründet,

befindet sich das Museum

heute in der ehemaligen Kaserne in

deren früheren Stabsgebäude. Das Bibelwort

„Schwerter zu

Pflugscharen“ ist hier

Wirklichkeit geworden.

Am 7. Oktober

findet der Festakt zum

50sten Geburtstag

statt. Am 13. Oktober

ist „Tag der offenen

Tür“ mit Eröffnung

der Sonderausstellung

Schwabach – Perle

Mittelfrankens“. Das

Museum feiert mit seinen

Bürgern und dem

Kooperationspartner

Firma Fleischmann.

Technik und vieles mehr. 40 Zeitungen

und Zeitschriften bieten aktuelle Informationen.

Wie bekomme ich die Sachen?

Kinder und Jugendliche bis 17 Jahren

zahlen keine Ausleihgebühr.

Erwachsene brauchen einen amtlichen

Ausweis zur Anmeldung.

Was die Bibliothek hat, kann man

an Ort und Stelle oder zu Hause

nachschauen: der Katalog ist auch

im Internet zu finden. Dort kann

man sein Konto auch selbst verwalten,

zum Beispiel ausgeliehene

Medien vorbestellen oder Leihfristen

verlängern.

Was tut sich sonst?

Für kleinere Kinder gibt es freitags

um 15 Uhr Vorlesestunden („Lesespaß

mit Hardy Hamster“). An zwei

Internetplätzen kann man kostenlos

surfen (Anmeldung erforderlich!). Im

Bücherflohmarkt warten Bücher zum

Schnäppchenpreis. Für Schulklassen

gibt es Klassenführungen, Bücherkisten

und Bibliotheks-Übernachtungen.

Entspannen und schmökern in der Stadtbibliothek.

Alltag im BürgerBüro.

Überschwemmungsgebiete festlegen

Um Hochwasserschäden in Schwabach

zu minimieren wurden die Gebiete errechnet,

die bei hohen Wasserständen

voraussichtlich überschwemmt werden.

Vom Wasserwirtschaftsamt Nürnberg

wurde nunmehr das Überschwemmungsgebiet

der Schwabach für das gesamte

Stadtgebiet ermittelt.

1732 schlimmstes Hochwasser

Grundlage ist das 100-jähr liche Hochwasser.

Ein solches tritt durchschnittlich

einmal in hundert Jahren auf. Das

bedeutet jedoch nicht, dass bis zum

nächsten 100-jährlichen Hochwasser

ein ganzes Jahrhundert vergehen muss.

Da es sich um einen statistischen Wert

handelt, kann dieses Ereignis innerhalb

von 100 Jahren mehrfach auftreten.

Bibliothek auf Umweltkurs

„Gemeinsam nutzen statt einsam besitzen“

könnte das Motto aller Bibliotheken

sein: Ausleihen statt kaufen

schont die Umwelt; viele Tonnen

Holz, Energie, Wasser und Chemikalien

können eingespart werden! Leihen

entlastet auch den

Geldbeutel: So

preiswert kommt

man sonst nirgends

an „Stoff“.

Die Jahresgebühr

von 8 Euro entspricht

dem Preis

eines Taschenbuches!

Wem ein gekauftes

Buch nicht gefällt,

der kann es –

im Gegensatz zur

Bibliothek – nicht

Das bisher größe registrierte Hochwasser

in Schwabach war im Jahr 1732.

Der damalige Höchstwasserstandspegel

wurde an der Spitalkirche in den Sandstein

eingemeißelt und ist noch heute

sichtbar.

Unterlagen und Pläne einzusehen

Das Überschwemmungsgebiet in

Schwabach ist als Verordnung festzusetzen.

Ein entsprechendes Verfahren

wird im Sommer 2007 durch das Umweltschutzamt

eingeleitet und über

das Amtsblatt bekannt gegeben. Nach

Auslegung der Unterlagen und Pläne

können dann alle Bürgerinnen und

Bürger die genaue Abgrenzung des

Überschwemmungsgebiets einsehen

und Anregungen vorbringen.

einfach zurückgeben. Und: Wer viel

liest oder CDs sammelt, bekommt irgendwann

Probleme mit dem Stauraum.

Wer ausleiht, kann dagegen aufbewahren,

was er wirklich braucht. Das

schafft Platz zu Hause!

Stadtbibliothek, Königsplatz 29a (im

Bürgerhaus hinter der Fürstenherberge

am Marktplatz)

In unmittelbarer Nähe befinden sich

Tiefgaragen (Zufahrt in der Rathausgasse).

Am Königsplatz halten Busse

der Linien 667 und 668.

Telefon: 860-289

Internet: www.schwabach.de/bibliothek

E-Mail: stadtbibliothek@schwabach.de

Öffnungszeiten:

Dienstag 10 – 13 14 – 18

Mittwoch 10 – 13

Donnerstag 10 – 13 14 – 18

Freitag 10 – 13 14 – 18

Samstag 10 – 13


H

Spielen und bolzen erlaubt

Die Stadt Schwabach hält 33 öffentliche

Kinderspielplätze und 22 Jugendspielplätze

im gesamten Stadtgebiet bereit.

Sie befinden sich in der Stadt

selbst und in den Ortsteilen Wolkersdorf,

Dietersdorf, Unterreichenbach,

Limbach, Penzendorf, Schaftnach,

Eichwasen, Vogelherd und Obermainbach.

Der neueste öffentliche Spielplatz befindet sich in der Constance-Link-

Straße in Limbach.

Sa., 12. Mai, 9 bis 19:30 Uhr

Nachhaltige Busreisen: Rieser Dampftage

Nördlingen und mehr

Siehe Programm der Volkshochschule

(VHS), Restplätze unter Tel. 83 95 98

Mi., 16. Mai, 19:30 bis 21 Uhr

Vortrag und Diskussion „Integration

von Muslimen in der EU“

Saal der Alten Synagoge, Synagogengasse

6, Gebührenfrei

Veranstalter: VHS u. Integrationsbeirat

Referenten: Dr. Petra Bendel, Politikwissenschaftlerin

und Geschäftsführerin

des Zentralinstituts für Regionalforschung

der Universität Erlangen-Nürnberg

sowie Holger Schwaiger, Mitarbeiter

des Bundesamtes für Migration und

Flüchtlinge in Nürnberg

Do., 17. Mai

Naturschutz auf 2 Rädern:

Sand – Regnitz – Erlangen

Geführte Radtour nach Erlangen zum

Regnitzwiesentag (40 km)

Treffpunkte:

8:30 Uhr Markgrafensaal (Parkplatz)

8:45 Uhr Limbach (Feuerwehrhaus)

9:00 Uhr Wolkersdorf (Wendeplatz)

So., 20. Mai, 11 bis 12:30 Uhr

Spaziergang über den Standort übungsplatz

Schwabach mit der Naturschutzwacht

Treffpunkt: Eichwasen-West (Haltestelle

der Buslinie 661)

Sa., 9. Juni, 14 bis 15:30 Uhr

Rednitztal: Wiesen, Auwälder und Magerrasen

Spaziergang mit Martin Sauer und Andreas

Barthel

Übersichtsplan kostenlos

Neue Kinderspielplätze sind am Kappelbergsteig

und an der Badener Straße

in Limbach sowie an der Kellerstraße

in Wolkersdorf geplant. Eine Übersicht

mit allen Standorten gibt es im kostenlosen

Kinder- und Jugendstadtplan

Schwabach jung“, der in allen städtischen

Ämtergebäuden ausliegt.

Vier Mitarbeiter des

städtischen Bauhofes

haben die Spielplätze

in den letzten Wochen

fit gemacht für

die Saison. So wurde

zum Beispiel der Sand

ausgetauscht. Manche

Spielgeräte wurden im

Bauhof generalüberholt.

Um die Sicherheit,

einen guten Pflegezustand

und um die

Sauberkeit der Schwabacher

Spielplätze

Schwabach umweltaktiv

Termine und Veranstaltungen

Treffpunkt: Wolkersdorf (Parkplatz am

Ende des Kellerwegs)

Sa., 16. Juni, 10 bis 15 Uhr

Aurachtal: Naturkundliche Führung

mit Klaus Müller

Treffpunkt für Fahrgemeinschaften:

Bahnhof Schwabach (Parkplatz)

Sa., 23. Juni, 16 bis 18 Uhr

„Im Frühsommer den heimischen

Heil- und Gewürzkräutern auf der

Spur“ mit Klaus Gabriel und Christa

Rottner

Treffpunkt: Unterreichenbach, Volkachhalle

Gebühr 5 Euro, Anmeldung über VHS

erforderlich

Sa., 7. Juli, 10 bis 13 Uhr

Spannende Natur rund um Oberbaimbach

Naturkundliche Wanderung mit Armin

Roder

Treffpunkt: Oberbaimbach (Bushaltestelle)

Di., 10. Juli

Bahnhof Schwabach

Senioren-Sonderzugfahrt nach Linz

Sa., 14. Juli, 16 bis 18 Uhr

„Im Sommer den heimischen Heilund

Gewürzkräutern auf der Spur“ mit

Klaus Gabriel, Christa Rottner

Treffpunkt: Äußere Rittersbacher /

Ecke Haydnstraße (am Weiher)

Gebühr 5 Euro, Anmeldung über VHS

erforderlich

Mi., 1. August

Die BR-Radltour kommt nach Schwabach

kümmern sich das ganze Jahr über der

städtische Bauhof und die Stadtgärtnerei.

Für jeden Nutzer sollte es selbstverständlich

sein, Spiel- und Bolzplätze

sauber zu halten und dort zum Beispiel

keinen Hundkot zu hinterlassen.

TÜV prüft jährlich

Zwei Schreiner sind überwiegend mit

der Kontrolle, der Wartung und mit

den Instandsetzungen der Spielgeräte

beschäftigt. Zwei mal wöchentlich werden

die Spiel- und Bolzplätze zur Sichtkontrolle

und einmal im Monat zur

Funktionskontrolle aufgesucht. Dazu

kommt einmal jährlich eine gründliche

Überprüfung durch den TÜV.

Weitere Auskünfte erteilt der städtische

Grün- und Freiflächenplaner

Rudiklaus Straub (Telefon 860-532).

Mitteilungen über Mängel an Spielgeräten

und am Zustand der Spielund

Bolzplätze nimmt Uwe Rösslein

im städtischen Bauhof entgegen (Telefon

9396-46).

Auf nach Oberbaimbach

Ober- und Unterbaimbach haben ihren

dörflichen Charakter über die Jahrzehnte

beibehalten. Sie locken Naturfreunde

mit ihrer strukturreichen, noch

wenden kann. In jüngerer Zeit wurden

erfreulicherweise einige neue Obstwiesen

angepflanzt, so dass der Strukturreichtum

auch für die Zukunft gesichert

Im Frühling und Frühsommer ergibt

das einen bunten Rahmen für die hügelige

Landschaft mit ihren Wiesen

und Feldern.

scheint.

Wenn die Obstbäume blühen und der

bäuerlich geprägten Umgebung in den

Nordosten Schwabachs.

Auf den sandigen, unbefestigten Feldwegen

leben eine ganze Reihe gefähr-

ruft sollte sich der Schwabacher Natur-

Wendehals sein gä-gä-gä in die Sonne

Seltene Tiere und Pflanzen

Hier gibt es noch seltene Ackerwildkräuter,

wie den wunderschönen, dunkel

dete Wildbienenarten, die ihre Niströhren

in den offenen Boden graben.

freund aufmachen zu einem Spaziergang

um Ober- und Unterbaimbach.

lila gefärbten Gewöhnlichen Frau-

Sie können in der warmen

enspiegel. Zahlreiche Hecken, Hohlwege,

Jahreszeit sehr schön

magere Wegraine, Bauernkeller,

Quellbereiche und Streuobstbestände

beim Ein- und Ausflug

beobachtet werden.

zwischen Talwiesen und Hangwäldern Bunte Raritäten blühen

bieten einer Vielzahl besonderer Tierund

Pflanzenarten Lebensraum.

Für die Pflanzenwelt besonders

wertvoll sind jedoch

die mageren Raine

Neue Obstwiesen angelegt

In den Bauernkellern finden noch Fledermäuse,

wie das auf der Roten Liste rasen, die Schwabacher

und kleinflächigen Mager-

stehende Mausohr oder auch das Raritäten wie dem Alpen-

Braune Langohr Unterschlupf. Die alten

Obstwiesen beherbergen so typische

Leinblatt, dem Genfer

Günsel, der Pechnelke

und interessante Vögel wie den und dem Großen Klap-

Nördlich von Oberbaimbach auf dem Weg nach Dietersdorf be-

Wendehals, einen Spechtvogel, der seinen

pertopf eine Heimstatt findet sich diese schöne Streuobstwiese mit Totholzstrukturen.

Kopf um 180 Grad nach hinten bieten.

Standort typische Hochstamm-Obstbäume wurden neu

gepflanzt.

Sa., 29. September, 9 bis 16 Uhr

9. Regionalmarkt mit umfangreichem

Rahmenprogramm

Motto 2007: regional & fair

Marktplatz und Martin-Luther-Platz

So., 7. Oktober

Stadtmuseum Schwabach

Festakt zum 50sten Geburtstag

Sa., 13. Oktober, 10 bis 17 Uhr

EinBlick – Tag der offenen Tür der

Stadt Schwabach

Sa., 13. Oktober, 15 bis 17 Uhr

125 Jahre Schwabacher Stadtpark –

Von der Viehweide zum Landschaftspark

Spaziergang mit Klaus Gabriel (im

Rahmen des Tages der Offenen Tür)

Treffpunkt: Bahnhofstraße, Ecke Eisentrautstraße

So., 14. Oktober, 10 bis 17 Uhr

Müllverbrennungsanlage Nürnberg:

Tag der offenen Tür

So., 21. Oktober, 13 bis 18 Uhr

Schwabach trempelt

Kinderprogramm PICK

Freie Plätze gibt es noch bei den folgenden

Veranstaltungen.

Anmeldung über die Kommunale

Jugendarbeit (Telefon 860-368).

Do., 28. Juni, 16 bis 18 Uhr

Bau einer Pflanzenpresse

Do., 12. Juli, 16 bis 18 Uhr

Naturdetektive auf Spurensuche

Do., 26. Juli, 16 bis 18 Uhr

Heufiguren kreativ binden

Schadstoffsammlung Umweltmobil

16. Juni (Samstag)

27. Juli (Freitag)

14. September (Freitag)

26. Oktober (Freitag)

08. Dezember (Samstag)

Schwabacher Umwelt-Tipps

Gelbe Säcke bequem nachbestellen

Anfang 2007 erfolgte letztmalig eine

Grundverteilung von Gelben Säcken

in Schwabach. Jede 12er Rolle enthält

jetzt eine eingelegte, rote Bestellkarte

für den Mehrbedarf. Diese ausfüllen

(Name, Straße, Hausnummer) und

einfach an dem zur Abfuhr bereitgestellten

Gelben Sack befestigen. Die

Nachlieferung erfolgt direkt am Abfuhrtag

durch das Sammelpersonal

über Briefkastenzustellung. Insbesondere

Neubürger können Gelbe Säcke

auch weiterhin bei folgenden Stellen

selbst abholen: Recyclinghof (Am

Pointgraben 1), BürgerBüro (Rathaus,

Erdgeschoss) und Umweltschutzamt

(Albrecht-Achilles-Str. 6-8, 3. Stock).

Biobrotbox für alle Erstklässler

Rechtzeitig zum Schulanfang werden

auch in diesem Jahr am 21. September

wieder kostenlose „Biobrotboxen“

an alle Erstklässler in Schwabach und

der Region verteilt. Die stabilen Brotboxen

sind gefüllt mit gesunden Lebensmitteln

aus biologischem Anbau.

Alu in den Gelben Sack

Seit Januar 2007 werden auch in

Schwabach Verpackungen aus Aluminium

über den Gelben Sack verwertet.

Dessen Aufdruck wurde entsprechend

geändert. Rein sollen insbesondere

Alufolie, Aufreißdeckel

von Milchprodukten, Tuben, Alu-

Aufreißkonserven, Teelichter, Cremeund

Spraydosen aus Alu sowie

Schraubverschlüsse von Einwegflaschen.

Bitte beachten: Alu ist nicht

magnetisch, Weißblech schon. Leere

Kondensmilch- oder Sauerkrautdosen

Schulwald offen für alle

Können Sie oder Ihre Kinder weiter

springen als ein Frosch? Diese Vergleichsmöglichkeit

haben Sie jetzt im

Schwabacher Schulwald in der Brünst

nahe dem Stadtteil Eichwasen.

Dort hat die Jugendgruppe „Wildnis

AG“ des Bund Naturschutz Schwabach

eine Idee von Stadtförster Thomas

Knotz umgesetzt und eine

Sprunganlage gestaltet. Vögel, Hasen

oder Rehe wurden entworfen und in

große Holzbretter gefräst, die auf

Baumstämme montiert wurden. Nun

können alle Besucher des Schulwaldes

ihr Sprungvermögen mit dem von heimischen

Waldtieren vergleichen.

Bodenprofile und Schautafeln

Im Rahmen der lokalen Agenda 21

wurden für Schulkinder, aber auch für

alle Besucher, in den letzten Jahren

viele Angebote entwickelt, die den Lebensraum

Wald erkunden lassen. Ne-

bitte nicht in den Gelben Sack, sondern

in den roten Metallcontainer

werfen. Sonstige Aluabfälle wie Fahrradteile,

Nummernschilder von Fahrzeugen

oder Alugeschirr können am

Recyclinghof abgegeben werden.

Broschüre zum Baumlehrpfad

Anlässlich der Pflanzung des Baumes

2007 (Waldkiefer) wurde die über den

Lehrpfad informierende Broschüre ergänzt

und überarbeitet. Sie informiert

anschaulich über die Ökologie und

Bedeutung der verschieden Bäume

und möchte die Schwabacher Bürger

zum Besuch des Lehrpfades einladen.

Die Broschüre kann kostenlos über

das Internet (www. schwabach.de/

agenda/) herunter geladen oder im

Umweltschutzamt bezogen werden.

Recyclinghof am 6. Juni zu

Wegen Straßenbauarbeiten am Pointgraben

ist der städtische Recyclinghof

am Mittwoch, 6. Juni geschlossen.

Für diesen Tag können auch keine

Sperrmülltermine vereinbart werden.

Jetzt kompostieren

Auch 2007 fördert die Stadt die Eigenkompostierung

der Bio- und Gartenabfälle.

2006 gingen im Umweltschutzamt

59 Anträge ein, wo rauf Zuschüsse

in Höhe von insgesamt 1.500

Euro ausbezahlt wurden. Pro Komposter

wird 50 Prozent des Kaufpreises,

maximal 40 Euro erstattet. Nach

fünf Jahren ist ein erneuter Antrag

zulässig. Förderanträge sind erhältlich

im Umweltschutzamt, am Recyclinghof,

im BürgerBüro oder als

Download unter www.schwabach.de/

umwelt/abfall/02103.html.

ben dem Weitspringen können Kinder

und Erwachsene auf dem Fühlpfad die

unterschiedlichen Materialien des Waldes

erspüren oder mit dem Baumtelefon

kommunizieren. Als nächstes größeres

Projekt ist die Anlage von Bodenprofilen

geplant. Schautafeln sollen

über die Ökologie und Bedeutung der

heimischen Böden informieren.

Führungen für Gruppen

Die Einrichtungen des Schulwaldes

können alle Schwabacher Bürgerinnen

und Bürger besuchen. Gruppen, die

den Schulwald unter fachkundiger Führung

besuchen möchten, können sich

an das Agenda 21-Büro der Stadt (Tel.

860-353) wenden zwecks Terminvereinbarung.

Auch der Schwabacher Bund

Naturschutz bietet Führungen an.

Aktuelle Informationen zum Schulwald

können Sie auch im Internet unter

www.schwabach.de/agenda/ einsehen.

Die Kindergruppe des Bund Naturschutz Schwabach hat vor kurzem kontrolliert, ob ihre Sprunganlage

im Schulwald in der Brünst noch intakt ist.

Impressum

Herausgeber: Stadt Schwabach, Umweltschutzamt, Albrecht-Achilles-Straße 6 - 8,

91126 Schwabach, http://www.schwabach.de, Telefon 09122 860-228

Verantwortlich i.S.d.P.: Rainer Schmitt-Timmermanns, Umweltreferent

Redaktion: Matthias Fischer

Redaktionelle Mitarbeit: Andreas Barthel, Stefan Ficht, Peter Först,

Günter Franke, Franz Grau, Roland Gräfensteiner, Sandra Hoffmann-Rivero,

Thomas Kranz, Armin Roder, Irene Roth-Szauer, Jürgen Söllner,

Barbara Steinhauser, Rudiklaus Straub

Erscheinungsweise: halbjährlich – Nächste Ausgabe: Dezember 2007

Satz, Grafikdesign und Druck: H. Millizer, Schwabach

Papier: Recyclingpapier aus 100 % Altpapier, 80 g/m 2 – Auflage: 20.000

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