Ausgabe Mai 2007 - Stadt Schwabach

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Ausgabe Mai 2007 - Stadt Schwabach

Sonderzug nach Linz

Immer mit gutem Beispiel voran: Senioren fahren umweltbewusst mit der Bahn. Von links nach

rechts: Anneliese Aschenneller (Geschäftsstelle Seniorenbeirat) mit den Vorständen Edith Korn,

Johanna Ittner, Günter Franke und Gernot Schäfer.

Die Stadt Schwabach beteiligt sich

erstmals an den beliebten Sonderzugfahrten

für Seniorinnen und Senioren,

die das Nürnberger Seniorenamt seit

vielen Jahren anbietet. Reisetag ist

Dienstag, 10. Juli. Abfahrt und Rückkunft

ist am Bahnhof Schwabach.

Nach knapp vier Stunden ist das Ziel

erreicht: Linz in Österreich.

Der Weg ist das Ziel

So eine Zugreise beginnt bereits auf

den ersten Kilometern. Während der

Fahrt im Gesellschaftswagen kann

man sich entspannt austauschen; vom

Sehen her kannte man sich vielleicht

schon. Eine Bahnfahrt bietet interessante

Kontaktmöglichkeiten: Man

kann sich im Zug bewegen, im Speisewagen

etwas trinken oder Karten

spielen.

Am Samstag, 13. Oktober 2007, findet

von 10 bis 17 Uhr unter dem

Motto EinBlick der Tag der Offenen

Tür der Stadt Schwabach statt. Alle

städtischen Verwaltungsgebäude mit

ihren Ämtern und Dienststellen sowie

Einrichtungen wie Aktivspielplatz,

Kindergärten, BürgerBüro, Archiv,

Stadtbibliothek, Musikschule,

Stadtbildstelle, Museum, Feuerwehrhof,

Kläranlage, Bauhof, Stadtgärtnerei,

Wirtschaftsschule und Volkshochschule

geben Einblick in ihre

Arbeit und ihre Räume. Auch Stadt-

Günstiger Preis

Linz, die Landeshauptstadt von Oberösterreich,

auf halbem Wege zwischen

Passau und Wien an der Donau gelegen,

bezaubert mit seiner gepflegten historischen

Altstadt. Im Gesamtpreis

von 64,50 Euro ist eine Stadtrundfahrt

mit kurzen Führungen zu Fuß enthalten

und das Mittagessen im stilvollen

Festsaal des Kaufmännischen Palais.

Der Nachmittag steht zur freien Verfügung.

Reisetermin: Dienstag, 10. Juli 2007,

Abfahrt 6:10 Uhr, Rückkunft 21:45

Uhr, jeweils am Bahnhof in Schwabach.

Eine detaillierte Reisebeschreibung

mit Anmeldeformular kann im

Bürgerbüro des Rathauses oder im Sozialamt,

Bahnhofstraße 6, II. Stock,

Zimmer 39, abgeholt werden.

Biotonne im Sommer

Die 14-tägige

Leerung der

braunen Tonnen

seit Frühjahr

2005 spart

beträchtliche

Abfuhrkosten

und sorgt mit

dafür, dass die

Gebühren stabil

bleiben. In

den Sommermonaten

müssen jedoch einige Spielregeln

beachtet werden, um üble Gerüche,

Maden und Ungeziefer zu vermeiden.

„ Stellen Sie die Biotonne nach Möglichkeit

an einen schattigen, gut belüfteten

Platz.

„ Einige Lagen Zeitungspapier oder

ein bis zwei Eierkartons auf dem

Boden halten die Tonne sauber

und saugen Feuchtigkeit auf. Deshalb

bitte auch gebrauchte Hygienepapiere

wie Taschentücher,

Haushaltstücher und Servietten mit

in die braune Tonne geben. Nasse

Abfälle wie Kaffee- und Teefilter

an der Luft antrocknen lassen.

„ Als Verpackung für Bioabfälle eignet

sich vor allem Zeitungspapier.

Tüten aus Plastik oder Bio-Kunststoff

sind dagegen nicht zugelassen.

Im Einzelhandel können auch Papiertüten

erworben werden, die in

der Bioabfall-Vergärungsanlage mit

verwertet werden.

„ Fleisch und Fisch, vor allem in roher

Form, locken Fliegen an und

führen zur Madenentwicklung.

Diese Abfälle sollten daher besonders

gut verpackt werden.

„ Ist die Biotonne verschmutzt, bitte

mit Wasser reinigen, auch den Behälterrand.

Die Firma Hofmann

aus Büchenbach reinigt Biotonnen

mit einem Hochdruckspülsystem

gegen Entgelt. Infos hierzu erhalten

Sie unter der kostenlosen Telefonnummer

0800 4636266 oder unter

www.hofmann-denkt.de.

2005 und 2006 gab es bezüglich Maden

und Gestank nur wenige Anrufe

bei Abfallberater Matthias Fischer

(Telefon 860-228). Bei einzelnen Anwesen

wurden Maden mit Urgesteinsmehl

bekämpft. In Zusammenarbeit

mit dem Hauseigentümer

oder der Hausverwaltung wurde

durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit

eine bessere Nutzung der Biotonne

erreicht.

Tag der Offenen Tür

krankenhaus, Existenzgründerzentrum

SCHWUNG, GeWo-Bau,

Stadtwerke und Abfallwirtschafts-

GmbH, die als Gesellschaften betrieben

werden, öffnen ihre Türen. Ein

buntes Programm mit Informationen,

Aktionen, Präsentationen und Führungen

zeigt die Bürgernähe und die

Vielfalt des Dienstleistungsangebotes

der Stadt Schwabach. An einem Tag

alles auf einen Blick also! Näheres ist

ab Mitte September im Internet unter

www.schwabach.de und in einem

Programmheft zu finden.

BR-Radltour kommt

1993 kam sie bereits einmal durch

Schwabach – die BR-Radltour. Alle,

die sie erlebt haben, erinnern sich

gerne daran. Am Mittwoch, 1. August

2007 führt der Weg nun wieder

durch unsere Stadt: Circa 1.200

Radlerinnen und Radler kommen

von Nördlingen, übernachten in

Schwabach und ziehen am folgenden

Tag gen Neustadt/Aisch weiter.

Allerdings nicht, ohne am Abend

des 1. August auf dem Marktplatz

an einem großen Fest teilzunehmen.

Auf zwei Bühnen ist ab 18

Uhr Programm mit einer Überraschungsband.

Die Schwabacher Bevölkerung

ist kostenlos dazu eingeladen.

Einen Tag mitradeln

Als „Schwabacher Spezialität“ gibt

es bei der diesjährigen BR-Radltour

die Möglichkeit, die Tour von

Sackgasse

nur für Autos

Es gibt ein neues Verkehrszeichen in

Schwabach: Wie auf dem Bild zu sehen

ist, wurde vor kurzem auf einem

Teil der Sackgassen-Schilder in

Schwabach oberhalb des roten Balkens

ein Aufkleber angebracht. Hier

kann man jetzt bereits an der Einfahrt

erkennen, ob eine Durchfahrmöglichkeit

für Fahrräder und damit

auch eine Durchgangsmöglichkeit für

Fußgänger besteht. Sollte Ihnen ein

Schild bekannt sein, wo dieser Aufkleber

fehlt, teilen Sie dies bitte der

Stadt unter der Telefonnummer 860-

526 mit.

In den meisten Fällen klappt es in

Schwabach: Das Bier in der Mehrwegflasche,

die Bananenschale auf

den Kompost oder in die Biotonne,

die leere Katzenfutterschale aus Alu

in den Gelben Sack. Alles kleine,

aber wichtige Beiträge, damit weniger

Abfall und Restmüll entsteht und

die Müllgebühren bezahlbar bleiben.

Produktion und Transporte wichtig

Ganz nebenbei spart man dabei noch

was: Energie. Denn in allen Produkten

des täglichen Lebens steckt neben

dem eigentlichen Heizwert viel

Produktions- und Transportenergie.

Die Vermeidung und Verwertung

von Abfällen ist also aktiver Klimaschutz.

Über die Biotonne werden Tee- und

Kaffeefilter oder Schalen

von Zitrusfrüchten in der

Biovergärungsanlage unter

anderem in Biogas

umgewandelt. Daraus

entsteht Strom und

Nahwärme für angrenzende

Wohngebiete.

Jahrzehntelang auf der

seit 2005 geschlossenen

Schwabacher Mülldeponie

abgelagerte Bioabfälle

erzeugen Methangas,

dessen Klimaschädlichkeit

heute bekannt ist.

Ein beträchtlicher Teil

davon wird deshalb über

Gasbrunnen erfasst und

Schwabach aus für einen Tag nach

Neustadt/Aisch zu begleiten. Weitere

Infos zur Tour, zum Fest und

zur Möglichkeit der Teilnahme gibt

es rechtzeitig in der Presse und im

städtischen Internet.

Drei detaillierte Pläne und 13 ausführlich

beschriebene Radtouren ab

Schwabach enthält der neue Fahrradstadtplan.

Er wurde vom Stadtplanungsamt

in Zusammenarbeit mit

dem ADFC herausgegeben.

Für 6,50 Euro ist er erhältlich im Bürgerbüro

sowie in örtlichen Buchhandlungen

und Fahrradgeschäften.

in Strom und Wärme umgewandelt.

Blauen Engel beachten

Die grüne Papiertonne kennt jeder.

Richtig sinnvoll ist sie jedoch nur,

wenn man sich beim Einkauf von Papierprodukten

soweit möglich für Recyclingpapier

aus 100 Prozent Altpapier

entscheidet. Dessen Herstellung

erfordert nur etwa die Hälfte der

Energie im Vergleich zu neuem Papier

aus klimaschädlichem Zellstoff,

der meist aus Skandinavien, Brasilien

oder den USA kommt.

Auch für den Inhalt des Gelben

Sackes hat der Gesetzgeber den Verpackungsherstellern

bestimmte Recyclingquoten

vorgeschrieben. Milchund

Safttüten werden wieder in ihre

Ausgangsrohstoffe aufgespalten. Bei

Umweltpreis

Noch bis 25. Mai können Bewerbungen

für den Schwabacher Umwelt-

und Naturschutzpreis 2007 im

Umweltamt eingereicht werden.

Honoriert werden Leistungen zur

Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen,

zur Erhaltung und Verbesserung

von Umweltbedingungen

sowie des Wohnumfeldes, die der

Stadt Schwabach zugute kommen.

Das Preisgeld beträgt insgesamt

4.000 Euro und wird von der Stadt

Schwabach mit Unterstützung der

Stadtwerke Schwabach GmbH und

der Schwabacher-Abfallwirtschafts-

GmbH gestiftet. Die bisherigen

Preisträger sind aus den Bereichen

Landespflege und Landesentwicklung,

Einzelhandel, Handwerk und

Privathaushalten hervorgegangen.

Jeder kann Vorschläge einreichen

Gute Chancen haben auch Gewerbetreibende,

die in ihren Betrieben

zum Beispiel abfallarme oder energiesparende

Verfahren eingeführt

haben. Auch Vereine und Schulen

haben den Schwabacher Umweltund

Naturschutzpreis schon gewonnen

und sind wieder aufgerufen

mitzumachen. Es ist auch möglich,

dass Bewerber für den Preis von

Dritten vorgeschlagen werden.

Neben Name und Anschrift müssen

die Vorschläge eine kurze, aussagekräftige

Beschreibung der auszuzeichnenden

Aktivitäten enthalten.

Zusätzlich Anerkennungsurkunden

Wie in den vergangenen Jahren

können mehrere Bewerber mit entsprechend

aufgeteiltem Preisgeld

prämiert werden. Die Jury freut sich

auf eine große Zahl und Vielfalt

von Vorschlägen. Neben dem eigentlichen

Preis werden auch Anerkennungen

ohne Geldzuwendung

ausgesprochen. Insbesondere Betriebe

sind ausdrücklich aufgerufen,

sich um die Verleihung einer Anerkennungsurkunde

zu bewerben.

Bewerbungen können noch bis 25.

Mai 2007 an die Stadt Schwabach,

Umweltschutzamt, Albrecht-Achilles-Straße

6-8, gerichtet werden.

Weitere Auskünfte erteilt Thomas

Kranz, Telefon 860-353.

Abfallwirtschaft schützt Klima

Aluminium lassen sich sogar 90 Prozent

der Produktionsenergie einsparen.

Glas schmilzt bei 1.550 Grad

Ähnliches gilt für Altglas, das nach

Farben getrennt beliebig oft wieder

eingeschmolzen werden kann. 30

Prozent Energieeinsparung sind hier

möglich. Klimafreundlich sind auch

Eisenmetalle, die als Stahlschrott

wieder in den Hochofen gelangen.

Über den Schwabacher Recyclinghof

werden viele weitere Abfälle gesammelt,

die für eine klimafreundliche

stoffliche Verwertung geeignet sind.

So zum Beispiel der ganze Elektronikschrott,

der viel Kupfer enthält.

Altholz wird einer speziellen energetischen

Nutzung zugeführt.

Klimaschutz: Abfälle

vermeiden

Nur der nicht verwertbare

Sperrmüll wie alte

Matratzen gelangt zusammen

mit dem Restmüll

aus den schwarzen

Tonnen in die Nürnberger

Müllverbrennungsanlage.

Auch hier wird

Strom und Abwärme gewonnen,

allerdings nur

aus dem Heizwert der

Abfälle. Aktiver Klimaschutz

heißt deshalb:

stoffliche Verwertung

und zu allererst Abfallvermeidung.

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