LEITFADEN - Der Deutsche Olympische Sportbund

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LEITFADEN - Der Deutsche Olympische Sportbund

1.

Bundesweiter

Frauensportaktionstag

am 5./6. Mai 2007

LEITFADEN

Frauen

tun dem

Sport gut.

Kathi Wilhelm

Sportlerin des Jahres 2006

und Botschafterin des Aktionstages


2

Grußwort der

Bundesministerin Ursula von der Leyen

Die Europäische Union hat 2007 zum „Europäischen Jahr der Chancengleichheit für alle“

erklärt und wird die Vorteile einer umfassenden Chancengleichheit für die europäischen

Gesellschaften verdeutlichen. Ihr geht es um das Recht auf Gleichbehandlung, um gesellschaftliche

Partizipation und gegenseitige Anerkennung unabhängig von Geschlecht,

Herkunft oder Religion. Gesellschaftliche Integration und Chancengleichheit sind auch im

Sport wichtige Werte. Sport steht für Fairness und Toleranz, fördert ein Empowerment bei

Frauen und Mädchen und – nicht zu vergessen – macht uns allen viel Spaß!

Ich freue mich, dass der Deutsche Olympische Sportbund im Rahmen des Europäischen

Jahres seine Werte in dieser Form in die Öffentlichkeit trägt und alle Frauen und Mädchen

einlädt, teilzuhaben.

Als Schirmherrin dieses Tages unterstütze ich den organisierten Sport gerne und bin sicher,

dass dieser 1. Bundesweite Frauensportaktionstag breite Zustimmung und Beachtung finden

wird. Mögen noch weitere folgen!

Ursula von der Leyen

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Grußwort von Ilse Ridder-Melchers

Wir möchten mit dem 1. Bundesweiten Frauensportaktionstag 2007 in Zusammenarbeit

mit unseren Mitgliedsorganisationen möglichst viele sportferne Frauen und Mädchen

ansprechen und für den Sport begeistern. Unser Aktionstag ist ein Beitrag des Sportes

zum EU-Jahr der „Chancengleichheit für alle“ und will auch das Bewusstsein schärfen für

mehr Chancengleichheit, gegen jede Form von Diskriminierung und für gesellschaftliche

und soziale Teilhabe und eine solidarische Gesellschaft.

Lob und Anerkennung verdienen die über 70 Sportvereine, die diesen Aktionstag ausrichten.

Sie machen erlebbar, wie der Sport unser Leben bereichern kann und ich bin

sicher: viele Frauen und Mädchen werden Lust auf mehr bekommen. Wir danken dem

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Deutschen Telekom

für die finanzielle Unterstützung dieses Aktionstages. Wir freuen uns, dass Bundesministerin

Dr. Ursula von der Leyen die Schirmherrschaft des 1. Bundesweiten Aktionstages übernommen

hat.

Wir wünschen allen Vereinen eine breite Resonanz und gutes Gelingen!

Ilse Ridder-Melchers

Vizepräsidentin Frauen und Gleichstellung des DOSB


Inhaltsverzeichnis

Grußworte 2

Ursula von der Leyen, Bundesministerin

Ilse Ridder-Melchers, Vizepräsidentin DOSB

Die Idee 4

Das Ziel

Frauen tun dem Sport gut.

Mädchen und Frauen sind ein Aktivposten

Das Programm 5

Mitmachen

Informieren

Zum Beispiel 6

Frauensportaktionstag in Musterhausen

Das Rahmenprogramm 7

Die Bewirtung

Musik und Unterhaltung

Kinderbetreuung

Die (Sport)-Räume 8

Die Bildung von Netzwerken 8

Die Öffentlichkeitsarbeit 9

Materialien

Pressekonferenz

Pressetexte

Die Checkliste – An alles gedacht? 11

Impressum 12

3


4

Die Idee

Das Ziel

Ziel dieses 1. Bundesweiten Frauensportaktionstages ist es, möglichst viele „sportferne“ Frauen und Mädchen

zu gewinnen und ihnen neue Chancen durch Sport zu eröffnen. Angesprochen werden sollen alle Frauen: ob

jung, alt, geübt oder ungeübt, Einheimische oder Zugewanderte. Besonders auf die Frauen und Mädchen, die

noch nicht Mitglied im Verein sind, soll zugegangen werden, um sie für den aktiven Sport und auch für die

ehrenamtliche Mitarbeit in den Vereinen zu gewinnen.

Frauen tun dem Sport gut.

Beim 1. Bundesweiten Frauensportaktionstag des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) stehen die

Interessen der Mädchen und Frauen im Mittelpunkt. Sie sollen animiert werden, unterschiedliche Sportarten

auszuprobieren, Spaß und die Gemeinschaft im Sportverein zu erleben. Sport fördert nicht nur körperliches

Wohlbefinden und die Gesundheit, sondern stärkt auch die Psyche - etwa durch die Steigerung der eigenen

Leistungsfähigkeit und die Anerkennung durch andere. Soziale Werte wie Fairness und Toleranz werden im

Sport vermittelt. Für ältere Menschen ist Sport oft der Weg zurück aus der Einsamkeit ins gesellschaftliche

Leben. Der Frauensportaktionstag ist ein Beitrag des Sports zum „Europäischen Jahr der Chancengleichheit für

alle“, das von der Europäischen Union für 2007 ausgerufen wurde. Das EU-Jahr soll dazu dienen:

● Menschen ihre Rechte auf Gleichbehandlung und ein Leben ohne Diskriminierung – ungeachtet ihres

Geschlechts, ihrer Rasse oder ethnischen Herkunft, ihrer Religion oder Weltanschauung, ihrer Behinderung,

ihres Alters oder ihrer sexuellen Ausrichtung – bewusster zu machen,

● die Chancengleichheit für alle zu fördern.

Gleichzeitig wird mit dem Aktionstag die im Jahre 2004 gestartete Frauensportkampagne des DSB „Sport tut

Frauen gut – Frauen tun dem Sport gut.“ weiterentwickelt. Diese Kampagne wurde initiiert, um Sportlerinnen

und ehrenamtliche Funktionsträgerinnen zu stärken.

Mädchen und Frauen sind ein Aktivposten

● Knapp zehn (10) Millionen Mädchen und Frauen sind in Sportvereinen organisiert. Das entspricht einem

Mitgliederanteil von ca. 40% im DOSB.

● Frauen suchen und finden im organisierten Sport nicht nur Bewegungserlebnisse, sondern auch gesellschaftliche

Partizipation.

● Sport ermöglicht sinnvolle Freizeitgestaltung, einen gesundheitsorientierten Lebensstil, Gemeinschaftserfahrungen

und die Chance, messbare Leistung zu erbringen.

● Frauen und Mädchen sind heute im Spitzensport erfolgreiche Medaillensammlerinnen.

Trotzdem: Mädchen und Frauen sind im Vergleich zu Jungen und Männern immer noch unterrepräsentiert.

Zum Beispiel:

● Mädchen und Frauen aus benachteiligten sozialen Milieus sind seltener im Verein vertreten.

● Junge Frauen und junge Mütter sind ebenso selten im Sportverein zu finden.

Der Anteil von Migrantinnen im Sportvereinen ist äußerst gering. Das macht eine Studie des BMFSFJ deutlich:

Der Sport spielt, so heißt es da, in der Freizeitgestaltung der jungen Frauen mit Migranten-Hintergrund

keine wichtige Rolle. Nur eine Minderheit zeigt ein großes Sportengagement. Auffallend ist aber, dass sich

insgesamt 45 Prozent der befragten Mädchen mehr Möglichkeiten wünschen, öfter Sport treiben zu können!

● Frauen sind im Sport in allen ehrenamtlichen und hauptberuflichen Führungspositionen - wie auch in anderen

vergleichbaren gesellschaftlichen Bereichen - unterrepräsentiert.


Das Programm

Der Frauensportaktionstag soll generell breit angelegt sein und alle Frauen und Mädchen ansprechen. Vielfältige

Angebote zum Mitmachen und Zuschauen, die sich an bestimmte Alters- oder Zielgruppen wenden, sollten im

Programm entsprechend gekennzeichnet sein. Neben den Standardangeboten, die Vereine in ihrer spezifischen

Fachsportart anbieten, gibt es eine breite Palette an aktuellen Trends in den Bereichen Bewegung, Aus- und

Fortbildung und Wellness, die für Mädchen und Frauen interessant sein können. Die Veranstalter sollten bei der

Gestaltung in Mitmach- und Informationsangebote unterscheiden und das Alter der Zielgruppe kenntlich machen

oder eine Leistungskategorisierung vornehmen (z.B. für Anfängerinnen, für Fortgeschrittene, etc.).

Mitmachen

● Tanz: Ballett, Flamenco, Bauchtanz, Jazzdance, Aerobic, Oriental Dance, Salsa, Hip Hop, Streetdance

● Muskelaufbau: „Bauch-Beine-Po“, Tai-Bo, Kickboxen, Pilates

● Rückschlagspiele: Tischtennis, Tennis, Badminton

● Ballspiele: Mädchenfußball, Beach-Volleyball, Boule

● Kampfsport: Selbstverteidigung für unterschiedliche Altersgruppen, Stockkampf, WenDo

● Ausdauersportarten: Orientierungslauf, Fahrrad-Rallye, Nordic-Walking, Klettern, Spinning, Fitnessgymnastik

● Gesundheitsangebote: Krebsnachsorge, Herzsport, Sport bei Asthma, Sport für Diabetikerinnen, Angebote für

Mollige, Beckenbodengymnastik, Rückenschule

● Meditatives: Qi Gong, Yoga, Feldenkrais, Sensual-Fighting

● Im Wasser: Aquafitness, Aquajogging, Aquaball,

Deutsches Sportabzeichen

● Wohlfühlprogramme, Entspannungstechniken, Massagen

Informieren

● Vorträge zum Thema: Frauen in Führungspositionen in Politik und Gesellschaft

● Informationsangebote: „Fit in die Wechseljahre“ oder „Gesunde Ernährung“ oder

● Beratung zu verschiedenen Themenbereichen: „Wie bekommt mein Kind einen Kita-Platz?“

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Zum Beispiel

1. Bundesweiter Frauensportaktionstag

am 5. Mai 2007 beim „SV Musterhausen e.V.“

Das Programm

Uhrzeit Aktion

9:00 Frauenflohmarkt

Fitness-Frühstücks-Büfett mit Prominenten

11:00 Kursangebot: Selbstbehauptung / Selbstverteidigung

Mitmachen Zuhören Genießen

12:00 Tai Chi Der SV Musterhausen stellt sich vor Schnuppermassage

13:00 Flamenco Brustlife: Krebsvorsorge in Kooperation Pilates –

(mit Live-Gitarrist) mit einer Krankenkasse Eine kleine Einführung

14:00 Nordic Walking Fit in die Wechseljahre Schwangerengymnastik

15:00 KickBoxFun Yoga

16:00 Einradfahren So wichtig ist Ernährung Optiwell-Wohlfühlprogramm

17:00 Bauchtanz Traumreise

Info-Stände

Farb- und Stilberatung

Ernährungsberatung der Landfrauen

Mobile Massage

Krankenkasse

Ganztägige Kinderbetreuung

Großes Gewinnspiel


Das Rahmenprogramm

Die Attraktivität der Veranstaltung wird durch das Rahmenprogramm erheblich gesteigert.

Die Bewirtung

● Stellen Sie für die Bewirtung einen separaten Bereich zur Verfügung, der auch die Möglichkeit bietet,

Ausstellungsstände, Büchertische, etc. zu platzieren.

● „Heute bleibt die Küche kalt“: Bieten Sie den Teilnehmerinnen und Besucherinnen in Zusammenarbeit mit

Vereinsmitgliedern die Gelegenheit zum geselligen Beisammensein an, z.B. im Rahmen eines Vollwertbuffets.

● Laden Sie zu einem Frauenfrühstück ein.

● Gesunde Ernährung in Theorie und Praxis für Kinder und Erwachsene sollte bei jedem Frauensportaktionstag im

Programm zu finden sein. In Kooperation mit den Landfrauen, Reformhäusern oder Krankenkassen lässt sich

Zauberhaftes für den kleinen oder größeren Hunger schaffen.

● Außerdem: Ein kleiner Gesundheitscheck als Serviceangebot der örtlichen Krankenkasse wird sicher von den

Teilnehmerinnen und Gästen gerne angenommen.

Musik und Unterhaltung

Eine Moderatorin sollte durch die Veranstaltung führen und immer wieder auf einzelne Programmpunkte hinweisen.

Wer keine Musikanlage zur Verfügung hat, kann sich diese Geräte bei professionellen Anbietern ausleihen und von

ihnen aufbauen lassen. Bei öffentlichen Veranstaltungen müssen u.U. GEMA-Gebühren entrichtet werden (Auskunft

erteilt Ihr Landessportbund).

● Show: Laden Sie prominente Sportlerinnen und Sportgruppen ein, die ihre sportlichen Leistungen präsentieren.

● Aktionen für Kinder: Bieten Sie Bewegungsangebote die Spaß machen, Kinderturnclub, Schwimmen lernen aber

auch kleine Spiele, ein Malwettbewerb, Clownerien und vieles mehr. Die Angebote werden unter Anleitung und

Animation, evtl. im Zusammenhang mit sportlichen Aufgaben (Geschicklichkeitsparcours) durchgeführt.

● Expertinnen stehen Rede und Antwort: Laden Sie Vertreterinnen des öffentlichen Lebens (Bürgermeisterin,

Sportlerin, etc.) ein und organisieren Sie Diskussionen zu sportrelevanten und frauenpolitischen Themen. Bereichern

Sie Ihr Programm für das Publikum mit interessanten Aktionen mit Prominenten aus Politik und Sport.

● Führen Sie Messen zu folgenden Themen durch: Ernährung, Mode, Schmuck, Farb- und Stilberatung.

● Werben Sie mit einem Frauenflohmarkt.

Kinderbetreuung

Eine Kinderbetreuung während des ganzen Frauensportaktionstages ist wichtig, um auch junge Mütter mit kleinen

Kindern anzusprechen. Bei der Vorbereitung von sportlichen oder außersportlichen Angeboten sollten Sie sich am

Alter der Kinder orientieren.

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(Sport)-Räume

Die Programmgestaltung ist maßgeblich abhängig von den örtlichen und räumlichen Voraussetzungen. Für

die Durchführung eines „Frauensportaktionstages“ bieten sich an:

● Sportplätze / Sporthallen / Gymnastikräume

● Schulen / Sportschulen / Schulzentren

● Schulhöfe / Pausenhöfe / Pausenhallen

● Schwimmbäder

Außerdem sind nutzbar:

● Bürgerhäuser

● Dorfgemeinschaftshäuser

● Altentagesstätten und Altenheime (für dezentrale Angebote)

Bei der Auswahl der Örtlichkeiten sollte folgendes beachtet werden:

● Die Erreichbarkeit: möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

● Ausreichende Parkmöglichkeiten.

● Wichtig: Klare Trennung von Vorführprogrammen und Mitmachangeboten, bei denen Zuschauerinnen und

Zuschauer nicht erwünscht sind, bzw. auch stören könnten.

● Fotografen erhalten ohne Zustimmung der TeilnehmerInnen keinen Zugang zu den Mitmachangeboten.

● Je nach Weitläufigkeit der Räumlichkeit bzw. des Geländes sollten die OrganisatorInnen mit Funkgeräten

ausgestattet werden.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, ein „Veranstaltungsbüro“ einzurichten, das mit orts- und programmkundigen

MitarbeiterInnen besetzt ist. Denkbar ist auch ein mobiles Team, das den BesucherInnen bei Orientierungsproblemen

hilft und gegebenenfalls den Workshop-LeiterInnen bei Problemen zur Seite steht. Das Gesamtprogramm,

Lagepläne für das Veranstaltungsgelände, TeilnehmerInnenlisten sowie weiteres Info-Material sollten

hier bereitgehalten werden.

Bieten Sie einen „öffentlichen Raum“ an, in dem sich Gäste aufhalten können. Damit gestaltet sich zum Beispiel

das Bringen oder Abholen von Kindern oder Teilnehmerinnen durch Väter bzw. Partner problemlos. Auch können

dort Gespräche mit Gästen und Sponsoren geführt werden.

Tipp: Führen Sie vor Veranstaltungsbeginn und nach Veranstaltungsende Ortsbegehungen durch, um Schäden

zu registrieren.

Die Bildung von Netzwerken

Werben Sie eine Schirmfrau, z.B. die Bürgermeisterin. Sprechen Sie Abgeordnete des Bundestages/Landtages/

der Kommune an. Die kommunalen Frauenbeauftragten haben in der Regel gute Kontakte zu der örtlichen

Presse. Nutzen Sie diese Möglichkeit für die Öffentlichkeitsarbeit und informieren Sie die Frauenbeauftragen

vor Ort über den Aktionstag. Die Kooperation mit Frauenverbänden, kommunalen Gleichstellungsstellen und

Wohlfahrtsverbänden, Ausländerbeiräten oder Ausländerbeauftragten ist eine Bereicherung für den Verein.

Durch die Einbindung ist die Ansprache „sportferner“ Frauen leichter. Gleichstellungsbeauftragte können Flyer

an Schulen verteilen und Mädchen einladen. Migrantinnen können z.B. über die Ausländerbeiräte oder ihre

Netzwerke angesprochen werden, Ältere über Wohlfahrtsverbände, usw.


Öffentlichkeitsarbeit

Nutzen Sie die Chance des Aktionstages, die Angebotspalette Ihres Vereins umfassend darzustellen und für den Verein

zu werben: legen Sie ein Informationsblatt des Vereins (Angebote, Gebühren, Aufnahmeantrag, usw.) aus. Nutzen

Sie neue Medien und platzieren Sie aktuelle Informationen im Internet. Um Mitglieder zu gewinnen, sollten auch

Interessen und Wünsche der Teilnehmerinnen erfragt werden (Fragebögen zu Sportwünschen und zur Zufriedenheit,

Anschriftenlisten von denjenigen, die mehr über den Verein erfahren wollen).

Pressekonferenz

Materialien

Der DOSB stellt den örtlichen Ausrichtern diesen Leitfaden, sowie

Plakate und Flyer für den Frauensportaktionstag zur Verfügung.

Plakate und Flyer können über einen entsprechenden Online-

Zugang (www.frauensportaktionstag.de), der jedem Ausrichter

mitgeteilt wird und für einen festgelegten Zeitraum zur Verfügung

steht, in einem vorgegebenen Layout, mit einem individuellen

Eindruck gestaltet werden.

Die Druckerzeugnisse werden vom örtlichen Ausrichter ca. vier

Wochen vor der Veranstaltung in Vereinen, Sporthallen, Institutionen,

Rathaus, Schulen, öffentlichen Einrichtungen, öffentlichen

Verkehrsmitteln, Geschäften, Arztpraxen, etc. verteilt.

Ankündigungen in der Lokalpresse, in Stadtteilzeitungen und im

Lokalfunk sind in regelmäßigen Abständen vor der Veranstaltung

unabdingbar.

● Zirka eine Woche vor der Veranstaltung sollten Sie eine Pressekonferenz bzw. ein Pressegespräch einberufen.

Achten Sie bei der Festlegung des Termins der Pressekonferenz auf den Redaktionsschluss der verschiedenen

Zeitungen.

● Halten Sie zur Pressekonferenz eine Pressemappe bereit, in der das Plakat, ein Flyer mit dem Programm sowie gegebenenfalls

Informationen zur Situation des Sports für Frauen vor Ort und in Ihrem Verein enthalten sind.

● Statten Sie den Raum mit Plakaten für die Pressekonferenz aus, da insbesondere die Stadtteilzeitungen gerne Fotos

veröffentlichen.

● Binden Sie eine Schirmfrau / Schirmfrauen (Bürgermeisterin, Abgeordnete) in die Pressearbeit ein.

● Erläutern Sie als Veranstalter die örtliche Situation von Frauen im Sport und stellen ihr Programm vor.

Der DOSB begleitet die Frauensportaktionstage öffentlichkeitswirksam im Rahmen der Möglichkeiten auf Bundes- und

Landesebene. Aktuelle Informationen und Downloads bietet die Seite www.frauensportaktionstag.de.

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Pressetexte

Hier noch einige Details für die

Erstellung von Pressetexten:

Die Redaktionen legen Wert auf druckreife

Beiträge, die mit ihrer äußeren Form journalistischen

Ansprüchen genügen und mit ihrem Inhalt

keine besondere Bearbeitung benötigen. Schreibgerät

ist der PC: weißes DIN-A4-Schreibmaschinenpapier

- 11/2-zeiliger Abstand - breiterer Rand links

- geschrieben wird als Fließtext, also ohne Trennvorschläge

- Grundlage für die Rechtschreibung ist

der Duden - leicht verständlicher übersichtlicher

Satzbau - keine Fremdwörter, sofern sie nicht

gebräuchlich sind - keine Spezial- und Fachausdrücke,

die Redakteure und Leser nicht verstehen -

keine Abkürzungen - Eigennamen einmal ausschreiben

und Abkürzung in Klammern vermerken, um

sie anschließend zu verwenden.

Grundsatz:

● So lang wie nötig – so kurz wie möglich.

Die sechs „W`s“ bilden das Informationsgerüst:

● Wer (macht) Was, Wann, Wo, Warum und Wie?

Sie sind nicht immer alle gleichzeitig erforderlich.

● Diejenigen „W`s“ (Wer, Was, Wann, Wo), die für

die knappe Information gebraucht werden, dürfen

in keinem Manuskript fehlen.

● Sie stehen am Anfang des Textes. Kein Redakteur

streicht sie.


Die Checkliste – An alles gedacht?

Maßnahmen Termin Erledigt/Datum

Teilnahme am Vorbereitungstreffen des DOSB 3 Monate vorher

Online-Erstellung von Materialien

Bestellung der benötigten Werbe- und

Organisationsunterlagen beim DOSB

Feinplanung der Veranstaltung

Ansprache von ÜbungsleiterInnen und HelferInnen

Festlegung des Gerätebedarfs

HelferInnen-Treffen mit Einweisung 4 Wochen vorher

Verteilung von Plakaten und Flyern

Überprüfung des Etatplanes

Regelmäßige Pressemeldungen, Berichte

Absprache bzgl. der Verpflegung von

TeilnehmerInnen und HelferInnen

Zusammenstellung der benötigten Geräte

Kennzeichnung der Anfahrtswege und

Parkplätze am Tag vorher

Herrichten des Veranstaltungsortes

Transparente, Hinweise, Stand, Toiletten

Abschlussbesprechung

Überprüfen aller Einrichtungen und Installationen vor Beginn der Veranstaltung

HelferInnen nehmen Plätze ein

Empfang und Begrüßung der Ehrengäste,

MedienvertreterInnen und TeilnehmerInnen

Ausgabe von Teilnahmekarten, etc. während der Veranstaltung

Ansprache, Werbung, Motivation

Abwicklung des Rahmenprogrammes

Säuberung des Veranstaltungsgeländes nach der Veranstaltung

Rückgabe von entliehenen Materialien

Veranstaltungsberichte (incl. Fotos) an die

Presse und an den DOSB

Analyse der Veranstaltung

Schlussabrechnung

Helferparty

Abschlussbericht/Dokumentation an den DOSB

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Frauen

tun dem

Sport gut.

Impressum

Herausgeber: Deutscher Olympischer Sportbund

Redaktion: Christoph Menne

www.sportlogistik.de

Konzeption: OPTIDRUCK, Verlags- und

Produktionsgesellschaft mbH

Kohlenstraße 36, 44795 Bochum

Fotos: picture-alliance/dpa

Auflage: 500 /2007

www.frauensportaktionstag.de

Der 1. Bundesweite Frauensportaktionstag des DOSB findet im Rahmen des „Europäischen Jahres der Chancengleichheit

für alle 2007“ statt und wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und

der Deutschen Telekom gefördert.

2007 – Europäisches Jahr

der Chancengleichheit für alle

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