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3. Jahresrückblick

2011

Im Jahr 2011 haben wir unser 20jähriges Bestehen gefeiert. Wir konnten viele

Glückwünsche und auch Spenden zum Jubiläum in Empfang nehmen. Auch Bekannte,

Mitstreiter der Jugendhilfe, Klienten und Institutionen kamen, um sich bei uns für unsere

Kinderschutzarbeit zu bedanken. In Zeiten von Leistungsdruck, Individualisierung und

Stress eine angenehme Sache - kostenfrei und trotzdem oder eben für uns Menschen so

wertvoll.

Die Kluft zwischen Arm und Reich ist leider auch 2011 nicht geringer geworden und

unsere Tätigkeit hier vor Ort oder auch kreisweit hat an Bedeutung nicht nachgelassen.

Wir setzten gemäß unserem Leitbild die Rechte der Kinder um und versuchten präventive

und sekundäre Hilfen anzubieten, um Familien in besonderen Lebenssituationen zu

entlasten oder zu stärken. Da die Prognosen nicht besser wurden, haben wir also auch

2011 unsere Arbeit mit Beharrlichkeit fortgesetzt.

Schwierig ist aber eher das Wie? Konnten wir Anfang 2000 viele Angebote locker neben

10 festangestellten MitarbeiterInnen mit noch ca. 5 zusätzlichen Beschäftigten aus

Maßnahmen der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters bewältigen, sind es 2011 jeweils

noch eine unterstützende Kraft für je ein halbes Jahr gewesen. Das bedeutet in der

Praxis, dass gute Projekte, wie das Spielmobil, nur noch mit großer Kraftanstrengung zu

halten sind. Auch merken wir, dass der Wunsch nach Beschäftigung im Ehrenamt

weniger wird. Das mag viele Gründe haben, ist aber für einen kleinen Verein nicht

unwesentlich.

Ich möchte an dieser Stelle aber nicht klagen und mich natürlich um so mehr bei den

vielen Ehrenamtlichen bedanken, die treu und mit Engagement unser Familienzentrum

stärken und auch in diesem Jahr einige Veranstaltungen erst zum Gelingen gebracht

haben. Mein Dank gilt besonders unseren MitarbeiterInnen und unserem Vorstand, die

wirklich mit Freude und viel Zeitaufwand in diesem Jahr mitgeholfen haben, um keines

unserer Angebote loszulassen.

Erfolgreich sind für mich die Zahlen in den Ferienprojekten. Eigentlich ist es paradox,

aber mit weniger Personal und qualitativ pädagogisch anspruchsvollen Konzepten

schafften wir ein Mehr an Besucherzahlen.

Auf Grund von nicht mehr üppigen Haushalten der öffentlichen Hand sind wir immer

mehr gezwungen, die Drittmittelbeschaffung zu steigern. So haben wir dieses Jahr fast

10 zusätzliche Anträge geschrieben, um die geforderten Sachmittel und Honorarkosten

aufzubringen. Es ist sehr angenehm, dass man bei einer ordentlichen Recherche immer

wieder Stiftungen und andere Möglichkeiten findet.

Im Anhang dieses Jahresberichtes habe ich Ihnen eine Übersicht zusammengestellt, in

der Sie auf einen Blick alle Aktivitäten erfassen können.

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