PRO berufsstudien.12.05 - Sekundarstufe I

sek1.phz.ch

PRO berufsstudien.12.05 - Sekundarstufe I

Fachkonzepte für Lehrerinnen- und Lehrerbildung

der Sekundarstufe I

Berufsstudien

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

Herausgeberin: PHZ Luzern

Autor: Herbert Luthiger

Stand: Dezember 2005


;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

Einsicht

Ein Kernproblem für die Berufsstudien lautet: Wie fängt man an,

wenn es keinen Anfang gibt? Wie beginnt man, wenn schon lange

zuvor begonnen wurde? Welchen (kreativen) Startpunkt für die

Berufsstudien findet man, wenn diejenigen, denen man etwas

beibringen soll, bereits junge Erwachsene sind, geprägt von über

15 000 Unterrichtsstunden und positiven und negativen Erfahrungen

mit Schule und somit über eine gewisse didaktische Kompetenz

und über Beobachtungswissen verfügen?

Die PHZ versucht in der Berufsausbildung die eigene Erfahrung eng

mit Vermittlung neuen Wissens und Reflexion zu verbinden. Die

Studierenden stehen ab Studienstart vor einer Klasse und unterrichten.

Im Wechselspiel von Denken und Handeln und in der Kommunikation

mit Kolleginnen und Kollegen, mit Praxislehrpersonen

und mit Dozierenden erarbeiten sich die Studierenden die professionellen

Kompetenzen.

Absicht

Die Berufsstudien

• orientieren sich an wissenschaftsorientierten, berufsfeldbezogenen

Standards (mit Niveaudifferenzierung). Die Studierenden

lernen und entwickeln Handlungskompetenzen, die es ihnen ermöglichen,

in den vielfältigen Situationen in Schule und Unterricht

richtig zu agieren und zu reagieren. Sie absolvieren Praktika in

verschiedenen Klassen, Schultypen und Regionen.

• fördern die Entwicklung eines eigenen Lehrprofils. Die Studierenden

werden durch die Ausbildung herausgefordert, berufspraktische

Erfahrungen und theoretische Erkenntnisse mit den eigenen

Vorstellungen und Zielsetzungen zu verbinden.

• ermöglichen das Erlernen der zentralen Aufgaben einer Lehrperson.

Neben dem eigentlichen Unterrichten von Klassen und

Lerngruppen gehören dazu die weiteren Aufgaben des Amtsauftrags

von Lehrpersonen (Teamarbeit, Elternarbeit usw.).

• stellen nicht mehr eine Schaubühne dar, in der ein «Lehrauftritt»

möglichst musterhaft absolviert wird, sondern sie werden zur

«Lernwerkstatt», in der die Studierenden vielfältige Erfahrungen

machen können und sich Handlungswissen durch Reflexion erarbeiten

können.

• unterstützen auch die reflektierende Zusammenarbeit zwischen

erfahrenen Lehrerinnen und Lehrern und Studierenden in

Unterricht und Schulgestaltung

• bauen auf biografisches Lernen, d.h. die Berufsstudien thematisieren

die Schul- und Lernbiografien der Studierenden und bereiten

auf die spätere Aufgabe einer lebenslangen Weiterbildung vor.

• regen die Studierenden an, die persönliche und berufliche Entwicklung

über alle Semester hinweg zu dokumentieren und damit

ihre Selbstverantwortung für den Aufbau der professionellen

Kompetenzen zu belegen.

• fördern die enge Zusammenarbeit der Dozierenden der PHZ

Luzern und der Praxislehrpersonen in Kooperations- und Praxisschulen

für die Konzeption, die Durchführung, die Auswertung

und die Weiterentwicklung der Ausbildungsangebote.


;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

Die Ausbildung im Fachbereich Berufsstudien

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

an der PHZ Luzern

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Umsetzungskomponenten

Die Berufsstudien erarbeiten verschiedene koordinierende Ausbildungselemente,

die auch die Bildungs- und Sozialwissenschaften

und die verschiedenen Fachdidaktiken in den Zielen und Inhalten

ihrer Module zu berücksichtigen haben.

Lernzyklen

Die Berufsstudien sorgen dafür, dass im Verlauf der Ausbildung

möglichst häufig Lernzyklen realisiert werden, die die Verschränkung

von Denken und Handeln, von Reflexion und Entscheidung erfordern.

Phasen solcher Lernzyklen sind:

• Planung des Einsatzes in der Schule mit Bezügen auf Vorwissen,

gelernte Konzepte und Verfahren,

• Vorbereitung des Einsatzes durch Übungen in der Hochschule,

• selbstverantwortlicher Unterricht und Arbeit mit Schülerinnen und

Schülern,

• Reflexion der Erfahrung mit Hilfe von Orientierungswissen,

• neue Vorsatzbildung für Lernen und Handeln.

Semesterthemen

Die Berufsstudien orientieren sich in ihrer Planung an den so

genannten Semesterthemen, die die Koordination mit den anderen

Studienbereichen sicherstellen. Es sind dies:

1. Semester: «Lernen anregen und Schüler verstehen»

2. Semester: «Lernen begleiten und mit Schülern kommunizieren»

3. Semester: «Lernen und soziale Prozesse diagnostizieren und

adaptiv gestalten»

4. Semester: «Lernen und Klassenleben planen und Schwierigkeiten

bewältigen»

5. Semester: «Lernergebnisse beurteilen und Schüler beraten»

6. Semester: «Eigenständiges Lernen und soziale Verantwortung

fördern»

7. Semester: «Lernarrangements und Schulleben gestalten»

Die Semesterthemen orientieren sich einerseits am Fördern von

«Lernen» für den Bereich «Unterricht» und andererseits am Gestalten

der «Interaktion» zwischen Lehrpersonen und Schülern als Erziehungsaufgabe.

Die Semesterthemen verstehen sich ausformuliert

als Standards, über die angehende Sekundarlehrpersonen verfügen

sollten.

Bausteine

Aus den Semesterthemen werden «Bausteine» abgeleitet. Unter

Bausteinen sind kleinere thematische Ausbildungseinheiten mit

exemplarischem Charakter zu verstehen. Sie gehen von einer konkreten

beruflichen Problem- oder Aufgabenstellung aus, die es im

Rahmen des Unterrichts zu lösen gilt. So genannte U-Bausteine

fokussieren das Lernen (methodisch-didaktische Dimension),

E-Bausteine die Interaktion (pädagogisch-psychologische Dimension).

Jeder Baustein baut eine Handlungskompetenz auf oder entwickelt

sie weiter.

Die Bausteine sind in eigenen «Bausteinheften» für Studierende,

Praxislehrpersonen und kooperierende Fachdozierende beschrieben

und sind somit das zentrale Koordinations- und Informationsinstrument

für alle an der berufspraktischen Ausbildung beteiligten

Personengruppen.

Praxiskontakte

Die Entdeckung unterrichtlicher Komplexität vollzieht sich in unterschiedlichen

Formen von Praxiskontakten:

• Selbstständige Berufspraxis: Die Studierenden haben in ihrer

Berufsausbildung von Anfang an selbstständige Aufgaben im

ausserschulischen und schulischen Erziehungs- und Bildungsbereich

zu übernehmen. So begleiten die Studierenden beispielsweise

während eines Jahres eine Jugendliche oder einen

Jugendlichen, um die individuelle Entwicklung des Denk- und

Lernverhaltens zu erfassen und zu fördern. Oder sie erleben im so

genannten Assistenzpraktikum das Aufgabenfeld einer Lehrperson,

welches über das eigentliche Unterrichten hinausgeht.

• Praxisforschung: Kleine Forschungsvorhaben dienen der distanzierten

Beobachtung der komplexen schulischen Wirklichkeit. Im

Zentrum stehen der Jugendliche und seine Entwicklung im Zusammenhang

mit einer fachdidaktischen, pädagogischen oder entwicklungspsychologischen

Fragestellung. Die Studierenden nehmen

eine aktive, forschende und entwickelnde Haltung ein.

• Unterricht: In der Tradition der Lehrerinnen- und Lehrerbildung

steht bei den Praktika die zuerst angeleitete und später zunehmend

selbstständige Planung, Durchführung und Auswertung von

Unterricht.

• Berufspraktische Übungen: In den berufspraktischen Übungen

verbessern die Studierenden zentrale berufsspezifische Kompetenzen

wie Auftrittskompetenz, Kommunikation, Konfliktfähigkeit.

Dabei geht es darum, die Komplexität des Unterrichtsgeschehens

zu reduzieren und einzelne Fertigkeiten wiederholt zu üben. Dafür

braucht es «Proberäume» an der PHZ.


;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

Aufbauprinzip

Ebenso wie das individuelle berufspraktische Lernen der Studierenden

folgt der Ablauf der Berufsstudien in den mit ihnen verbundenen

Schwerpunktsetzungen einem Aufbauprozess:

• 1. Studienjahr (stufenübergreifendes Grundjahr): Erfahren und Entdecken

mit Schwerpunkt Berufseignung und Fächerwahl

• 2. Studienjahr (Hauptstudium): Üben und Leisten mit Schwerpunkt

Fachdidaktik und Lehreraufgaben

• 3.Studienjahr (Hauptstudium): Forschen und Gestalten mit Schwerpunkt

Unterrichtsalltag, Beurteilen und Fördern und Diplomarbeit

• 4. Studienjahr (Hauptstudium): Herausfordern und Bewähren mit

Schwerpunkt System Schule und Abschluss-Standards.

Dem oben genannten Aufbauprinzip lassen sich die Semesterthemen

wie folgt zuordnen:

Komplexität "

Erfahren und Entdecken Üben und Leisten Forschen und Gestalten Herausfordern und Bewähren

Semesterthema 1

Lernen anregen

und Schüler/innen

verstehen

Semesterthema 2

Lernen begleiten

und mit Schüler/-

innen kommunizieren

Semesterthema 3

Lernen und soziale

Prozesse diagnostizieren

und adaptiv

gestalten

Semesterthema 4

Lernen und Klassenleben

planen

und Schwierigkeiten

bewältigen

Semesterthema 5

Lernergebnisse

beurteilen und

Schüler/innen

beraten

Semesterthema 6

Eigenständiges

Lernen und soziale

Verantwortung

fördern

Semesterthema 7

Lernarrangements

und Schulleben

gestalten

Stufenübergreifendes Grundjahr

Hauptstudium

Begleitung

Für die Begleitung der Studierenden arbeiten Dozierende aus den

verschiedenen Wissenschaften der Studienbereiche «Fach&Unterricht»

und «Jugend&Erziehung» sowie Lehrerinnen und Lehrer der Sekundarstufe

I zusammen. Lernen in der Hochschule, Lernen in Kooperationsschulen

und bei Praxislehrerinnen und -lehrern verfolgen ein

gemeinsames Ziel: den Aufbau eines handlungswirksamen Wissens

und einer professionellen Verantwortung der angehenden Lehrpersonen.

Die PHZ Luzern geht vom Prinzip der Kontinuität aus. Sie arbeitet

im ersten und zweiten Ausbildungsjahr mit Kooperationsschulen

zusammen. Die Kooperationsschullehrpersonen übernehmen die

Halbtagespraktika und das Assistenzpraktikum nach dem vierten

Semester. Eine zentrale Begleitfunktion übernimmt die Mentoratsgruppe,

weil sich berufspraktische Kompetenzen nicht lediglich in

Form des individuellen Studiums erwerben lassen. Der Austausch

von Erfahrungen ist für das Praxislernen ein zentrales Element.

Deshalb werden die Studierenden von Beginn des Hauptstudiums an

in Mentoratsgruppen eingeteilt. Die Mentoratsgruppe versteht sich als

Forschungs-, Reflexions- und Entwicklungsgruppe und wird von

einer PHZ-Mentoratsperson und von Schulmentorinnen oder Schulmentoren

geleitet.

Schulmentorinnen und -mentoren sind Praxislehrpersonen mit einem

speziellen Auftrag. Sie werden in die Vor- und Nachbereitung der

Seminare am Mittwochnachmittag eingesetzt. Im dritten und vierten

Ausbildungsjahr verbringen die Studierenden die Praktika an

einer Praktikumsschule im Raum der Zentralschweiz. Praxislehrpersonen

übernehmen, unabhängig von Kooperationsschulen,

einzelne Praxiseinsätze und werden pro Einsatz angestellt.


;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

Die Ausbildungsbereiche und der Studienverlauf

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

Die Berufsstudien umfassen drei Ausbildungsbereiche:

• Berufspraktische Ausbildung: Das Kernstück der Berufsstudien

bildet die «berufspraktische Ausbildung». Dieser Ausbildungsteil

umfasst 20 bis 25 % der gesamten Ausbildungszeit. Die «berufspraktische

Ausbildung» organisiert die Praktika und ihre Vor- und

Nachbereitung.

• Lebenskunde/Aufgabe als Klassenlehrperson: Wirksames Lernen

braucht Lehrpersonen, die das Klassen- und Schulleben gestalten

können. Das «Fach Lebenskunde und Einsatz als Klassenlehrperson»

ist für alle Studierenden obligatorisch. Es erarbeitet die

Kompetenzen, die für die Gestaltung eines fairen, freundlichen

und lernförderlichen Klassenklimas notwendig sind und es führt

in den Aufgabenbereich einer Klassenlehrerin bzw. eines

Klassenlehrers ein. Damit verbunden wird die Unterrichtsberechtigung

für das Fach «Lebenskunde» erworben.

• Fallarbeit: In der Fallarbeit erarbeiten sich die Studierenden Kompetenzen

zur kriteriengeleiteten Analyse von Unterricht und zur Erfassung

von Tiefenstrukturen unterrichtlichen Handelns. Darüber

hinaus soll die Hinwendung zur Arbeit mit Fällen helfen, Unterrichtsprozesse

in ihrer Komplexität und Alltagsnähe sichtbar und

dem Nachdenken über die Qualität von Lehrerhandeln zugänglich

zu machen.

Berufspraktische Ausbildung

(Praxisgefässe)

Stufenübergreifendes Grundjahr

1. Studienjahr 1. Semester

Halbtagespraktikum 1

Begleitseminar 1 «Praxisbegleitung»

Hauptstudium

1. Zwischensemester

2. Studienjahr 3. Semester

Kontaktpraktikum Nachbarstufe

Einführungspraktikum

2. Semester

Halbtagespraktikum 2

Begleitseminar 2 «Praxisbegleitung»

Fachdidakt. Halbtagespraktikum 1

Begleitseminar 3

«Praxisbegleitung» und Fachateliers

3. Zwischensemester

4. Semester

Fachdidakt. Halbtagespraktikum 2

Begleitseminar 4

«Praxisbegleitung» und Fachateliers

4. Zwischensemester

Assistenzpraktikum

Lebenskunde, Aufgabe

als Klassenlehrperson

Persönlichkeit und Gemeinschaft

(Blockkurs)

Fallarbeit

Einzelförderung

Einzelförderung

3. Studienjahr

5. Semester

Berufswahl und Wirtschaft

5. Zwischensemester

Fachdidaktisches Profilpraktikum

6. Semester

Sexualiät und Aids

6. Zwischensemester Unterricht beobachten und analysieren

4. Studienjahr

7. Semester

Halbtagespraktikum 3

7. Zwischensemester

Stellvertretungspraktikum

8. Semester

Diplompraktikum

Fallrekonstruktion


;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

Kurzbeschreibung der Praktika

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

(berufspraktische Ausbildung):

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

Stufenübergreifendes Grundjahr

1. Studienjahr 1. Semester

Halbtagespraktikum 1

(1 Halbtag/Woche an einer

Kooperationsschule)

Begleitseminar 1

«Praxisbegleitung»

1. Zwischensemester

Kontaktpraktikum Nachbarstufe

(einwöchiges Einzelpraktikum)

Einführungspraktikum

(dreiwöchiges Zweierpraktikum)

2. Semester

Halbtagespraktikum 2

(1 Halbtag/Woche an einer

Kooperationsschule)

Begleitseminar 2

«Praxisbegleitung»

Das Halbtagespraktikum wird am Mittwochvormittag in Zweierteams an den Kooperationsschulen

durchgeführt (Stammklassen). Sie ermöglichen den Studierenden eine zeitlich

begrenzte Auseinandersetzung mit einem Ausschnitt der Unterrichtsrealität auf der Sekundarstufe

I. Zudem findet ein Stufenwechsel statt und die Studierenden verbringen ca. drei bis vier

Halbtage bei der Praxisklasse einer anderen Stufe in der Kooperationsschule.

Die Begleitseminare des stufenübergreifenden Grundjahres sind halbtägige Veranstaltungen

und finden in der Regel am gleichen Tag wie die Halbtagespraktika statt (Mittwochnachmittag).

Sie bilden eine Brückenfunktion zwischen dem Lehrangebot der PHZ Luzern und der Volksschulpraxis

und finden in den Mentoratsgruppen statt. Die Studierenden werten ihre (Unterrichts-)

Erfahrungen unmittelbar aus und bereiten sich auf den nächsten Unterrichtseinsatz vor.

Alle Studierenden hospitieren und unterrichten in einem einwöchigen Praktikum auf der Nachbarstufe.

Sie erhalten einen Einblick in die spezifischen pädagogischen Herausforderungen der

Nachbarstufe und nehmen die Unterschiede im Handeln der Lehrperson und die spezifischen,

entwicklungspsychologischen Möglichkeiten für das Lernen auf dieser Stufe wahr.

Die Studierenden verbringen zu zweit das dreiwöchige Praktikum an der Stammklasse der

Kooperationsschule. Sie erhalten Gelegenheit, über eine längere Phase in ihr zukünftiges

Berufsfeld Einblick zu nehmen. Sie planen und führen zusammenhängenden Unterricht über

drei Wochen hinweg durch und vertiefen und erweitern die im ersten Semester erworbenen

Grund- und Unterrichtskompetenzen.

Im zweiten Semester finden die Halbtagespraktika jeweils an der gewählten Stufe bzw.

in der Stammklasse der Kooperationsschule statt.

Die Arbeit aus dem ersten Semester wird weitergeführt: Gestaltung von Reflexionselementen,

Inputs zu den Bausteinen, Unterstützung bei der Unterrichtsvorbereitung der Studierenden.

Hauptstudium

2. Studienjahr 3. Semester

Fachdidaktisches

Halbtagespraktikum 1

Begleitseminar 3

«Praxisbegleitung» und

Fachateliers

3. Zwischensemester

4. Semester

Fachdidaktisches

Halbtagespraktikum 2

Begleitseminar 4

«Praxisbegleitung» und

Fachateliers

4. Zwischensemester

Assistenzpraktikum

(zweiwöchiges Schulhausprojekt)

In der Regel sind die Studierenden zu zweit während sechs Wochen bei einer Praxislehrperson

in einem Fach schulpraktisch tätig (hospitieren und unterrichten). Anschliessend wechseln sie

für weitere sechs Wochen die Praxislehrperson und das Fach.

Das fachdidaktische Halbtagespraktikum findet am Mittwochvormittag an den Kooperationsschulen

statt.

Die Begleitseminare zu den fachdidaktischen Halbtagespraktika haben einen allgemeinen Teil

(Praxisbegleitung) und einen fachspezifischen (Fachateliers). Im allgemeinen Teil werten die

Studierenden gemeinsam mit ihrer PHZ-Mentoratsperson und einer Schulmentoratsperson

die Unterrichtserfahrungen aus und bearbeiten Probleme der Klassenführung und der Didaktik.

In den Fachateliers werden die Studierenden gezielt von Fachdozierenden und Schulfachmentoratspersonen

bei der Vorbereitung von Fachunterricht unterstützt.

Im Sommersemester sind die Studierenden jeweils während sechs Wochen im ihrem dritten

und vierten Studienfach schulpraktisch tätig. Somit werden die Studierenden am Ende des

zweiten Studienjahres in jedem der vier Studienfächer während sechs Wochen Unterrichtserfahrungen

gesammelt haben.

Am Nachmittag wird die Arbeit in den Begleitseminarien «Praxisbegleitung» und «Fachateliers»

für das dritte und vierte Fach weitergeführt.

ImAssistenzpraktikum erfahren und erproben die Studierenden die Aufgaben einer Lehrperson,

die über den Unterrichtsauftrag hinausgehen. Das Praktikum ergänzt damit Praxiserfahrungen

der ersten beiden Jahren, die sich auf die Unterrichtsarbeit (Vorbereiten, Lektion halten, Nachbereiten)

konzentrierten.


;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

3. Studienjahr 5. Semester

5. Zwischensemester

Fachdidaktisches Profilpraktikum

(fünfwöchiges Einzelpraktikum)

Beim fünfwöchigen Einzelpraktikum steht die unterrichtsbezogene Auseinandersetzung mit

einzelnen Fächern im Zentrum: Es werden vor allem Elemente geübt, die in den kurzen Unterrichtssequenzen

der Halbtagespraktika nicht angewendet werden konnten. Die fachdidaktische

Akzentuierung umfasst die Auseinandersetzung mit der Besonderheit eines Faches und der

didaktischen Transformation der Inhalte auf die Sekundarstufe I sowie das Einüben fachbezogener

Lehrmethoden und Lehrformen.

6. Semester

6. Zwischensemester

4. Studienjahr 7. Semester

Halbtagespraktikum 3

7. Zwischensemester

Stellvertretungspraktikum

(fünfwöchiges Einzelpraktikum)

8. Zwischensemester

Diplompraktikum

(dreiwöchiges Einzelpraktikum)

Die Studierenden lernen die Klassen kennen, an denen sie ihr Diplompraktikum absolvieren

werden. Durch eine frühzeitige Einarbeitung am betreffenden Praktikumsort können sich die

Studierenden optimal auf das Diplompraktikum vorbereiten.

Das Stellvertretungspraktikum findet im Zwischensemester des vierten Ausbildungsjahres

statt. Die Studierenden erleben zeitlich begrenzte «Echtsituationen» während drei Wochen

ohne Anwesenheit einer Lehrperson. Sie erleben das erste Mal die Herausforderung der selbstständigen

Klassenführung in ihren vielen Facetten. Die Erfahrungen, die sie mit dieser Situation

machen, werden nach dem Praktikum an der PHZ Luzern zusammen mit Dozierenden der Berufseinführung

im Hinblick auf den Berufseintritt reflektiert.

Das Diplompraktikum bildet den Abschluss der berufspraktischen Ausbildung. Beim dreiwöchigen

Einzelpraktikum werden die Abschlussstandards erprobt und die Lehrbefähigung

in einer Diplomlektion mit anschliessendem Kolloquium gesichert. Mit diesem Praktikum

dokumentieren die Studierenden ihre Lehrbefähigung. Es ist Bestandteil des Diploms.

Praxispass

Ein Praxispass soll gewährleisten, dass jeder Student bzw. jede Studentin die Vielfalt der Sekundarstufe I kennen gelernt hat,

d. h. die Studierenden erwerben sich bis zum Abschluss des Studiums schulpraktische Erfahrungen

• in ihren vier Fächern,

• auf allen Klassenstufen 7 bis 9 der Sekundarstufe I,

• im Umgang mit Schülerinnen und Schülern der verschiedenen Schultypen der Sekundarstufe I (A–C, Real, Sek, Progymnasium,

Integrativ, Orientierungsschule …),

• in Bezug auf regionale und kantonale Besonderheiten.


;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;;

yyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyy

PHZ Luzern

Museggstrasse 22, CH-6004 Luzern

Telefon 041 228 71 11, Telefax 041 228 79 18

info@luzern.phz.ch, www.luzern.phz.ch

902928

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine