Selbsthilfezeitung der Region Rosenheim - Selbsthilfekontaktstelle ...

sekoro.seko.bayern.org

Selbsthilfezeitung der Region Rosenheim - Selbsthilfekontaktstelle ...

Rosenheim

Ausgabe 02/2011

Bewußt

Selbsthilfezeitung der Region Rosenheim

In dieser Ausgabe:

Woche der seelischen Gesundheit

30 Jahre Pfad für Kinder

10 Jahre Donum Vitae in Rosenheim

Organspende „Ja oder nein“

Erweiterung der Fachambulanz in Rosenheim

2011 Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit

Infos der Selbsthilfegruppen


Rosenheim

Ambulant

Betreutes

Wohnen

Ambulant Betreutes Wohnen (AmBeWo)

für psychisch kranke und abhängige Menschen

Unsere Besonderheit ist die individuelle

lebenspraktische Begleitung

Unser Angebot

Wir helfen und unterstützen bei

der Fähigkeit zur Selbstversorgung

der Haushaltsführung

■ den sozialen Beziehungen

■ Aufrechterhaltung der Gesundheit

der Kommunikation

■ beim Wirtschaftsleben

■ beim Umgang mit Geld

der Bildung, der Arbeit und Beschäftigung

der Freizeitgestaltung und Erholung

■ bei der Teilhabe am kulturellen Leben

■ Hilfeplanung und –reflektion

■ Zusammenarbeit mit anderen Diensten und Institutionen

Unser Ziel ist die Übernahme von

Eigenverantwortung

Wir über uns

Das Ambulant Betreute Wohnen (AmBeWo) besteht bereits seit

1994. Unsere langjährigen Mitarbeiter/ -innen, in der Regel

Sozialpädagogen/ -innen, sind Garant für gute Qualität.

Unser Haupthaus befindet sich zentrumsnah in der Austraße

30, 83022 Rosenheim (5 Minuten zur Fußgängerzone). Hier

bieten wir verschiedene Wohnmöglichkeiten an. Es handelt

sich dabei meist um kleine Wohngruppen mit jeweils 3-4

Plätzen. Zudem haben wir mehrere Appartements im

Dachgeschoss des Hauses. Ferner besitzen wir eine

Hausgemeinschaft im Inntal (Brannenburg) mit vier Plätzen und

betreuen 2 weitere Wohngemeinschaften im Zentrum von

Rosenheim.

Das Betreute Einzelwohnen in der eigenen Wohnung ergänzt

unser Angebot.

Damit bieten wir Ihnen eine breite Palette verschiedener Wohnund

Betreuungsmöglichkeiten – sei es in der Stadt oder auf

dem Land, in der eigenen Wohnung, in den Appartements

oder in einer der Wohngruppen.

Nähere Informationen erhalten Sie per mail unter ambewo@diakonie-rosenheim.de oder

unter Tel: 08031 234 15-0. Besuchen Sie auch unsere Hompage: www.diakonie-rosenheim.de.


Inhalt dieser Ausgabe

03

Liebe Leserinnen, Liebe Leser 04

Leitartikel: Woche der seelischen Gesundheit in Rosenheim 05

05

11

SeKoRo Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim Berichte und Artikel

Woche der seelischen Gesundheit 07

Informationsveranstaltung zur Gesundheitsreform 2011 08

Organspende „Ja“ oder „Nein“ 09

Erfolgsmodell Selbsthilfekontaktstelle 10

Ein Drittel mehr Rückenoperationen 10

30 Jahre PFAD FÜR Kinder 11

Gruppenleiterforum im März 12

Gruppenleiterforum im Juni 12

Erfolgreiche Pressearbeit 13

Qualitätsmanagementtag im RoMed Klinikum 14

Referentenpool von Ärztinnen und Ärzten 15

Selbsthilfeförderung durch die gesetzlichen Krankenkassen 15

Erweiterung der Fachambulanz 16

18

24

SeKoRo Infos

Sozialkaufhäuser in der Region Rosenheim 18

Zehn Jahre DONUM VITAE 19

Fortbildung für Selbsthilfegruppen 20

Aktuelle Themenliste der Selbsthilfegruppen 22

2011 Europäisches Jahr der Freiwilligentätigkeit 23

Selbsthilfegruppen Infos

Jahr des Ehrenamts 24

Selbsthilfegruppe Schlaganfallbetroffene 25

Neue Selbsthilfegruppe Organspende 26

Neue Selbsthilfegruppe Postpartale Depression 27

Neue Selbsthilfegruppe Fibromyalgie, Prien 27

Neue Selbsthilfegruppe Allergien 28

Termine 29

Vorschau 30

Impressum 30


Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im Juli 2011 ist es wieder so weit: Dank vieler Unterstützer

erscheint ein aktualisierter Wegweiser zur

Selbsthilfe - mit einer Auflage von 5.000 Stück. Der Wegweiser

wird im Gesundheits- und sozialen Netz in Stadt

und Landkreis Rosenheim verteilt. Er liegt unter anderem

bei den Krankenkassen und bei der SeKoRo zur Mitnahme

aus. Zudem können Sie den Wegweiser auch von unserer

Internetseite www.sekoro.seko-bayern.org downloaden.

Der Wegweiser soll eine Orientierungshilfe auf dem Weg zur

Selbsthilfe sein – für Bürger, Betroffene, Angehörige, aber

auch für medizinisches, pädagogisches, therapeutisches

Fachpersonal und Behörden. 161 Selbsthilfegruppen sind mit

einer detaillierten Darstellung ihrer Arbeit und den

Kontaktdaten aufgeführt. Sie sind in die Rubriken Abhängigkeit

und Sucht, Behinderung, Gesundheit, Psychische

Gesundheit, Soziales und Sonstiges eingeteilt. Innerhalb dieser

Rubriken erfolgt keine Sortierung. Ein Stichwortverzeichnis

hilft Ihnen, sich in den vielfältigen Themen zu orientieren und zu informieren.

Wir stehen Ihnen selbstverständlich mit den aktuellsten Informationen über die

Gruppen zur Verfügung und helfen Ihnen, den Weg zu einer passenden Selbsthilfegruppe

zu finden. Wenn zu Ihrem Thema oder Anliegen keine Gruppe besteht, dann

unterstützen wir Sie gerne bei einer Gruppenneugründung. Allen Suchenden,

Betroffenen und Interessierten wünschen wir einen gelingenden Weg in die Selbsthilfe.

Bei allen Selbsthilfegruppen bedanken wir uns für ihr wichtiges, ehrenamtliches

Engagement und wünschen weiterhin viel Erfolg bei dieser wertvollen Arbeit.

Wir bedanken uns, auch im Namen unserer Selbsthilfegruppen,

bei allen Inserenten und bei der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassenverbände

in Bayern und dem Diakonischen Werk Rosenheim e. V.

für die finanzielle Unterstützung unseres neuen Wegweisers.

Funktioneller Landesverband der

Landwirtschaftlichen Krankenkassen

und Pflegekassen in Bayern

(LdL/LdLP)

Rosenheim

Ihr SeKoRo-Team

Karin Woltman und Melanie Pötz


Woche der seelischen Gesundheit in Rosenheim

05

Erlebnisausstellung GRENZen erLEBEN, Psychoseraum

Der Verein „Hammerbach e.V. – zur Förderung der psychischen

Gesundheit“ hatte sich in diesem Jahr nach seinen

bisherigen erfolgreichen Aktionen (Symposion im Kuko

2007, Filmwoche 2009) ein wirklich großes Projekt vorgenommen.

Tatkräftig unterstützt wurde er in der Durchführung

und Organisation von Mitgliedern der psychosozialen

Arbeitsgemeinschaft (PSAG) Rosenheim.

Anfang April fand in Stadt und Landkreis Rosenheim die

„Woche der seelischen Gesundheit“ statt, die im Sinne des

Vereinszweckes helfen sollte, psychische Erkrankungen zu

entzaubern und vor allem zu entstigmatisieren, berührbar zu

machen und zu enttabuisieren. Ein buntes Angebot unterschiedlichster

Veranstaltungen verschiedenster Organisationen

sprach in dieser Woche insgesamt ca. 2500 bis 3000

Menschen an.

Kernstück der Projektwoche war eine Ausstellung mit dem

Titel „Grenzen erleben“, die der Verein vom SpDi Traunstein,

der sie konzipiert und verwirklicht hat, gemietet hatte. Diese

Erlebnisausstellung über die Themen Depression und

Schizophrenie wurde mit Hilfe von Mitarbeitern verschiedenster

Organisationen fachkundig betreut. Das Schülerund

Studentenzentrum bot uns hierfür freundlicherweise die

Räumlichkeiten an, mit viel unkomplizierter und direkter

Unterstützung.

Die Besucher wurden durch einen Depressionsraum geführt,

in dem durch mechanische, akustische und visuelle

Einwirkungen einzelne Symptome einer Depression induziert

werden sollten. Die Ausweglosigkeit und Freudlosigkeit,

die Emotionsverarmung, die mit dieser Erkrankung einher

gehen können, wurden für einen Moment nur, aber sehr

eindringlich erlebbar gemacht.

Der zweite Raum dieser Ausstellung war dem Thema

„Psychose“ gewidmet. Die Besucher befanden sich in

einem Supermarkt mit Wagen, Regalen, Waren, Kassen und

Personal. Sie sollten einen Einkaufszettel „abarbeiten“ und

wurden währenddessen durch permanente und verwirrende

Stimmen, die durch einen Kopfhörer auf sie einredeten und

durch das Personal, das stumm entweder viel zu nahe kam

oder aber Waren im Wagen abstellte oder herausnahm,

gestört. So sollten die Beeinflussungen und die veränderte

Wahrnehmung psychotischer Menschen bei der Verrichtung

ganz alltäglicher Dinge, die scheinbar unkompliziert sein

könnten, erlebbar gemacht werden.

Diese Ausstellung wurde von gut 1.000 Menschen besucht


und wahrhaftig erlebt. Schon bald nach Bekanntgabe waren

sämtliche Vormittage bis 14 Uhr von Schulklassen ab der

10. Klasse ausgebucht. An den Nachmittagen waren es zumeist

Einzelpersonen oder kleine Gruppen, die sich dieses

Erleben nicht entgehen lassen wollten.

Alle anderen 48 Veranstaltungen sind auf ein wirklich unerwartet

großes Echo gestoßen. Die Palette reichte von Fachvorträgen

zu verschiedensten Themen (z.B. Hirnforschung,

bestimmte Krankheitsbilder), Workshops, Gesprächen und

Gruppenarbeiten, kulturellen Angeboten (z.B. Theaterprojekte,

Bilderausstellung) über die Vorstellung einzelner

Einrichtungen, die in unserer Region Hilfe leisten bis hin zu

geführten, themenzentrierten Diskussionen.

Wir freuen uns sehr über die Resonanz sowohl bei den teilnehmenden

Institutionen, als auch bei zahlreichen Sponsoren,

die uns den Einkauf der Ausstellung erst ermöglicht

haben.

Ganz wesentlich für uns war die Unterstützung durch die

beiden Schirmherren Frau Oberbürgermeisterin Gabriele

Bauer und Herrn Landrat Josef Neiderhell, die uns gezeigt

haben, dass psychische Krankheiten bei uns nicht an den

Rand gedrängt sein sollen, sondern Platz nehmen dürfen in

unserer Mitte, in unserem Erleben, wo seelische Erkrankungen

ja auch tatsächlich stattfinden und fast jeden von

uns in irgendeiner Art und Weise irgendwann einmal fordern,

sei es als unmittelbar betroffener Patient, als Angehöriger,

Freund oder Kollege. Es ist für uns ein wirklicher Ansporn,

wenn politisches Engagement und menschliche Realität

sich in dieser Weise decken.

Wir sind sehr zufrieden, sogar überwältigt von dem

Zuspruch, den die Angebote fanden und wir haben

Verbesserungsideen und auch ganz neue Ideen aus dieser

Woche, die für uns persönlich über ein Jahr Vorlaufzeit

hatte, gewonnen.

Am deutlichsten wurde uns der Erfolg dieser Veranstaltung

durch ein Erlebnis, dass uns eine Dame schilderte, die die Ausstellung

professionell begleitete und das uns sehr nahe ging.

Depressionsraum

Es kamen an einem Nachmittag ein Vater mit seinem Sohn

und wollten den Depressionsraum erleben. Wie sich hinterher

herausstellte, war der Sohn schon seit längerem an einer

Depression erkrankt und beide kamen glücklich und sich

nah aus dem Raum, weil der Sohn endlich das Gefühl hatte,

sein Vater könne jetzt ein wenig nachvollziehen, wie es ihm

in einer Depressionsphase gehe.

Ich möchte noch folgenden Eindrücke anfügen:

Erfahrungen als Ausstellungsbegleiter von „Grenzen

erleben“

Auch wir als Ausstellungsbegleiter haben „Grenzen erlebt“.

Was bleibt bei uns in Erinnerung?

• Die vielen jungen Menschen, die sich für das Thema

„psychische Erkrankung“ interessiert haben, die zuerst

etwas gemischte Gefühle hatten, was in den beiden Räumen

auf sie zukommen wird und dann teilweise sehr berührt

heraus kamen.

• Die Menschen, die erkannt haben, dass jemand in ihrer

Umgebung daran erkrankt ist.

• Alle diejenigen, die sich vor uns als Betroffener geoutet

haben und bestätigt haben, dass es wirklich so ist wie dargestellt

• Der Vater, der mit seinem Sohn aus der Ausstellung kam,

mit dem Wissen, wie es seinem seit 15 Jahren erkrankten

Sohn geht und ihn nun besser verstehen kann, was beide

glücklich machte.

• Die Reinigungskraft einer Einrichtung, die nach dem

Besuch der beiden Räume meinte, dass sie in Zukunft bei

der Arbeit den einen oder anderen Bewohner besser verstehen

kann.

• Zwei Frauen, die jeweils eine Schwester mit Schizophrenie

hatten, und die beim Besuch des Psychoseraumes

nach kurzer Zeit in Tränen ausgebrochen sind, da sie es 10

Minuten nicht ausgehalten hatten und sich bewusst geworden

sind, dass ihre Schwester, dies schon jahrelang aushält.

• Die Mutter, die nach dem Besuch des Depressionsraumes

unter Tränen von ihrem 18-jährigen Sohn, der an starken

Depressionen litt, berichtete, von den Auswirkungen auf

die Familie und vom Stress mit Behörden usw.

• Der junge Mann, der berichtete, was sie in der

Studenten-WG alles veranstalten, um einen schizophrenen

Mitbewohner in der akuten Krise zu helfen.

• Die vielen Menschen, die der Ansicht sind, dass man

diese Räume erlebt haben muss und wie toll es ist, dass

dies im Rahmen dieser Woche möglich war.

• Wie es uns sehr berührt hat und wir noch Tage danach

über unsere Erfahrungen gesprochen haben.

• Wir es trotz eines warmen und anstrengender Tages es

jederzeit wieder machen würden.

Wir möchten uns bei alle bedanken, die uns auf verschiedene

Art geholfen haben, unsere Ideen und das Projekt zu verwirklichen,

die sich und ihre Ideen eingebracht haben, Zeit

und Geld investiert haben, um mit uns ein kleines Stück weiter

zu gehen und zu zeigen, dass seelische Erkrankungen

sichtbarer werden dürfen, verstehbarer werden können und

für viele unter uns lebbar sein müssen.

Simone Gabor, Vorsitzende des Hammerbach e.V.


SeKoRo Berichte und

07

Woche der seelischen Gesundheit in

Rosenheim

Im Rahmen der Woche der seelischen Gesundheit

vom 02.04.2011 bis 10.04.2011 gelang dem Verein

Hammerbach e.V. ein umfangreiches Programm rund

um das Thema „Seelische Gesundheit“.

Beispielsweise referierte für den Bereich Sucht Prof. Dr.

Körkel in der Fachambulanz für Suchterkrankungen vor

hochkarätigem Fachpublikum. Der Kreuzbund e.V. bot

Vorträge an zu den Themen „Suchttherapeutische Aspekte“

und „Hilfe zur Selbsthilfe“ so wie eine Aufzeichnung des

Theaterstückes „Morgen hör´ ich auf“ von und mit Karlheinz

Lemken. Die Erlebnisausstellung GRENZen erLEBEN

ermöglichte es Nichtbetroffenen, Depression und Schizophrenie

erleben zu können. Gepaart mit Informationen über

die Krankheitsbilder können so Vorurteile in der Bevölkerung

gegenüber erkrankten Menschen abgebaut werden. Das

Schulprojekt von BASTA- das Bündnis für psychisch

erkrankte Menschen wurde der Öffentlichkeit vorgestellt,

unter anderem auch von Elfriede Scheuring, Projektleitung

Schule. Elfriede Scheuring ist ebenfalls aktiv in und für die

Selbsthilfegruppe Angehörige psychisch Kranker Rosenheim.

Sie will mit ihrer Arbeit an der Schule der Ausgrenzung

und Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen

(Schwerpunkt auf Schizophrenie) entgegenwirken – durch

Aufklärungsarbeit mit Betroffenen und Profis werden

Berührungsängste abgebaut und Wissen erweitert. Die

Selbsthilfegruppe für Angehörige bietet Austausch mit

Menschen die Gleiches erlebt haben und die Weitergabe

von Informationen und Erfahrungen – so werden die

Angehörigen nicht allein gelassen, in dieser schweren

Situation.

Melanie Pötz, SeKoRo

Team und Besucher der Fachambulanz für Suchterkrankungen

Klaus Voss und Prof. Dr. Körkel

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08

SeKoRo Berichte und

Informationsveranstaltung zur

Gesundheitsreform 2011

Im März veranstaltete das Bündnis für eine solidarische

Gesundheitsversorgung in den Räumen des

ZAK (Zentrum für Arbeit im Klepperpark der Diakonie)

in der Klepperstr. 18, 83026 Rosenheim, einen

interessanten Vortrag zum Thema: „Gesundheitsreform

2011 – Was ändert sich für die Versicherten?“. Die

Referentin Frau Carola Sraier von der UPD (Unabhängige

Patientenberatung Deutschland) München für

Oberbayern informierte umfassend und abwechslungsreich,

über die aktuellen Veränderungen im Gesundheitswesen.

Die Auswirkungen auf jeden Einzelnen

werden sich erst langsam im Geldbeutel bemerkbar

machen. Wo und wie war in der dafür konzipierten

Bilderausstellung deutlich zu sehen. Diese Bilder waren

mehrere Wochen im ZAK zu sehen.

Versicherter auch mit seinem Arzt vereinbaren, dass er für

zusätzliche Leistungen selbst aufkommt – so ist es bereits

üblich.

Weitere Auskünfte zum Thema erhalten Sie im Münchener

Büro der UPD unter 089-189 137 22 oder unter:

www.unabhaengige-patientenberatung.de.

Karin Woltmann, SeKoRo

Besucher der Infoveranstaltung

Mit der Aussage: „Nach der Reform ist vor der Reform“

machte Frau Sraier deutlich, dass einige Reformen zwar seit

1.1.2011 in Kraft sind, die Beteiligten sich aber bisher noch

nicht darüber klar sind, wie sie diese umsetzen werden. Man

wird wohl erst mit der Zeit sehen, ob sich das Gesundheitswesen

damit verbessern oder verschlechtern wird. So

ist es beispielsweise beim sogenannten „Sozialausgleich“,

der aus Steuermitteln finanziert wird, wenn der

Zusatzbeitrag der Kasse zwei Prozent des Bruttoeinkommens

übersteigt. Hier gibt das Bundesversicherungsamt

jährlich einen durchschnittlichen Zusatzbeitrag bekannt, der

völlig fiktiv gewählt ist und sich nicht nach dem tatsächlichen

durchschnittlichen Beitrag richtet. Ist der tatsächliche

Zusatzbeitrag dann höher, muss der Versicherte die

Differenz selbst tragen. Betroffen davon sind z.B. alle

Geringverdiener, Rentner und Arbeitslogengeld II–Empfänger.

Vom bürokratischen Aufwand, der vermutlich unverhältnismäßig

hoch sein wird, ist gar nicht zu reden.

Als eine Art Mogelpackung kann die sogenannte „Kostenerstattung“

betrachtet werden, die Versicherte explizit bei

einigen Kassen wählen können. So wird diese als vermeintliche

„Freiheit“ des Patienten proklamiert, wenn sie sich

dafür entschieden haben. Konkret heißt das, sie gehen zum

Arzt und bekommen für die erbrachten Leistungen eine (private)

Rechnung. Diese können sie dann bei ihrer Kasse einreichen,

wobei die Kasse nur die medizinisch notwendigen

Posten erstattet und nur zu dem im Leistungskatalog angegebenen

Preis. Die Mehrkosten und den vermeintlichen

Privatstatus muss der Versicherte selber tragen und zusätzlich

den Verwaltungsaufwand der Kasse (max. 5%). Da

bleibt die Frage, wozu soll er sich dann für eine Kostenerstattung

entscheiden? Der Patient kann als gesetzlich

Bündnispartner für eine solidarische

Gesundheitsversorgung:

Rosenheim


SeKoRo Berichte und

09

Organspende „Ja“ oder „Nein“

Entscheidung soll jeder treffen

In Deutschland warten jährlich mehr als 12.000

Menschen auf ein Spenderorgan - etwa ein Viertel

von ihnen vergeblich. Es ist ein Kampf gegen die

Zeit, denn für viele kommt Hilfe zu spät. Jedes Jahr sterben

bundesweit ca. 1000 Patienten während der Wartezeit.

Experten und Politiker machen die mehr als 13

Jahre alte Zustimmungsregelung für die Misere verantwortlich.

Danach muss jeder, der Organe spenden will,

das schon zu Lebzeiten mit einem Spenderausweis

dokumentieren, aber die Wenigsten haben einen solchen

Ausweis. Auch die Verwandten lehnen eine Organentnahme

im Moment der Todesnachricht häufig ab.

Die Politik sucht nun endlich nach Wegen, die Spendenbereitschaft

zu erhöhen. Im Gespräch steht derzeit, dass

jeder Bürger gefragt wird, ob er nach seinem Tod Organe

spenden möchte, das heißt jeder soll eine Entscheidung

treffen. Diese wird dann in einem wichtigen Dokument z. B.

dem Personalausweis, Führerschein oder der Krankenversicherungskarte

festgehalten. Zur Entscheidung verpflichtet

soll allerdings niemand werden.

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) sprach sich

gegen eine andere Regelung aus, die so genannte "Widerspruchslösung“,

die besagt, dass jeder automatisch

Spender ist, es sei denn, er widerspricht zu Lebzeiten ausdrücklich:

„Ich bin ein Gegner dieser Widerspruchslösung,

weil sie letztlich auf die Faulheit der Menschen setzt“, fügte

Bahr hinzu: „Wir sollten mehr für Werbung tun, für

Akzeptanz, Aufklärung. Ich glaube, dann würden wir auch

die Spendenbereitschaft deutlich erhöhen.“ Unions-

Fraktionschef Volker Kauder meint: „Bis Ende des Jahres,

so meine Prognose, wird der Bundestag das Transplantationsgesetz

neu gefasst haben.“

Für alle, die auf ein Spenderorgan warten ist es eine sehr

positive Entwicklung, dass das Thema derzeit wieder verstärkt

in der Öffentlichkeit diskutiert wird und bald mit einer

gesetzlichen Regelung zu rechnen ist.

Karin Woltmann, SeKoRo

www.tagesschau.de

Rosenheim

Diakonische

Dienste

Rosenheim

GmbH

Ambulanter Pflegedienst

und soziale

Dienstleistungen

Wir bieten:

■ fachlich qualifizierte häusliche Alten- und Krankenpflege

■ Pflegeberatung- und Pflegebesuche

■ Hauswirtschaftliche Dienste, Umzugshilfen,

Wohnungsauflösungen

■ Soziale Beratung, Wohnberatung

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Auf Ihren Anruf freuen wir uns

Innstraße 72

83022 Rosenheim

Tel.: +49 (0)8031 21 99 85

Fax: +49 (0)8031 21 99 45

E-Mail: info@diakonie-rosenheim.de

www.diakonie-rosenheim.de


10

SeKoRo Berichte und

„Traditionen bewahren-Zukunft gestalten:

Erfolgsmodell Selbsthilfekontaktstelle

Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft

Selbsthilfegruppen e.V. (DAG-SHG) in Düsseldorf

Ende Mai

Schirmherrin der dreitägigen Konferenz für Fachkräfte aus

Selbsthilfekontaktstellen und - Unterstützungseinrichtungen

war die Gesundheitsministerin des Landes Nordrhein-

Westfalen Barbara Steffens (Bündnis 90/Die Grünen).

Die Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und

Alter des Landes Nordrhein-Westfalen, Barbara Steffens

(Bündnis 90/Die Grünen), eröffnete die Jahrestagung. Unter

dem Motto „Tradition bewahren – Zukunft gestalten“ diskutierten

gut 140 Fachleute drei Tage lang über veränderte

gesellschaftliche Anforderungen an die professionelle

Selbsthilfeunterstützung in Selbsthilfekontaktstellen. In

einem Impulsreferat hat der Dipl. Pädagoge Dr. Holger Preiß

(Würzburg) zu Beginn der Veranstaltung seine Studie zur

gesundheitsbezogenen virtuellen Selbsthilfe vorgestellt.

Unter dem Titel „Online-Selbsthilfe – Ausverkauf von

Solidarität? Bedrohung für Selbsthilfegruppen?“ ging es

dabei um die Chancen virtueller Selbsthilfe für kranke

Menschen und ihre Angehörigen. Nachfolgend lesen Sie die

Zusammenfassung:

In der virtuellen Selbsthilfe (VS) – Selbsthilfe über das Internet

– geht es um die computervermittelte Kommunikation in

der Selbsthilfe im Gegensatz zur Face to Face Selbsthilfegruppe.

Ein Drittel mehr

Rückenoperationen

– viele aber unnötig

oder erfolglos

Insgesamt 761 Menschen aus Stadt und Landkreis

Rosenheim legten sich 2009 wegen eines Rückenleidens

unters Messer.

Die virtuelle Selbsthilfe:

• Chat Rooms – hier findet gleichzeitige Kommunikation statt,

• Mailinglisten – hier ist ein einloggen (anmelden) notwendig,

• Web-Foren – agieren über Themenlisten – Input – Antwort.

Ziel ist hier die wechselseitige Unterstützung auf der Basis

gleicher Betroffenheit. Der VS wird oft vorgeworfen, dass

der persönliche Kontakt, der in der Gruppe stattfindet,

fehlt (entpersönlichte Solidarität) und sie sei somit nur ein

schwacher Ersatz für eine Face to Face Gruppe.

Dr. Holger Preiß sprach auch über die verschiedenen Nutzer:

• Menschen wechseln vor Ort von SHG zur VS

• Menschen nutzen beides parallel

• Menschen gehen weiterhin ausschließlich in die Selbsthilfegruppe

vor Ort

• Menschen nutzen nur Selbsthilfe im Netz

• Menschen finden über VS Kontakt zu SHG vor Ort

Fazit:

• VS ist Selbsthilfe,

• VS ist keine geringer wertige Form von Selbsthilfe

• Virtuelle Selbsthilfe bietet Selbsthilfe für Menschen, die

nicht an Face to Face Selbsthilfe teilnehmen würden

• VS sollte in vergleichbarer Weise gefördert werden wie

Face to Face Selbsthilfe

• Wir müssen VS und Face to Face – beides als Formen der

Selbsthilfe begreifen.

Die VS ist kaum eine Bedrohung für die Selbsthilfe vor Ort,

eher eine Erweiterung und Bereicherung – Menschen finden

über die virtuelle Selbsthilfe den Weg zu Gruppen. Neue

Medien – neue Wege!

Marie-Therese Roozen, Leiterin Selbsthilfekontaktstelle BGL

Das sind 31,7 Prozent mehr als noch vier Jahre zuvor, so die

Techniker Krankenkasse (TK). „Darunter fallen auch

Bandscheibenoperationen, von denen 80 Prozent unnötig

sind oder nicht den Erfolg haben, den sie versprechen“, sagt

Christian Bredl, Leiter der TK in Bayern. Patienten sollten

sich laut Bredl vor einer geplanten Operation an Bandscheibe

oder Wirbelsäule deshalb eine professionelle zweite

Meinung einholen. „Jeder Versicherte hat das Recht auf

freie Arztwahl und kann jederzeit einen zweiten Mediziner

aufsuchen“, so Bredl. Die TK geht davon aus, dass sich in

Bayern jährlich über 100 Millionen Euro aufgrund von unnötiger

Rückenoperationen einsparen ließen.

www.tk.de/lv-bayern

Bild: www.tk.de/tk/fotos


SeKoRo Berichte und

11

30 Jahre PFAD FÜR Kinder

Die Ortsgruppe der Pflege- und Adoptivfamilien

in Stadt und Landkreis Rosenheims e.V. feierte

im Mai ihr 30-jähriges Bestehen. Zahlreiche

Gratulanten versammelten sich trotz Dauerregens im

Bildungs- und Pfarrzentrum in Rosenheim.

Von Dagmar Trautner, Vorsitzende des PFAD und Frau Setz,

stellvertretende Vorsitzende, wurden die Gäste mit einem

Gläschen Sekt und einem Lebkuchenherz herzlich begrüßt.

Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer gratulierte der Gruppe

zum 30-jährigen Bestehen, würdigte das Engagement der

Gruppe und wünschte für die Zukunft viel Kraft. Der

Stellvertreter des Landrats, Josef Huber (CSU) beglückwünschte

die PFAD-Gruppe ebenfalls und nahm Bezug auf

die Politik, welche hinsichtlich der Altersversorgung von

Pflegeeltern gefordert sei. Zudem betonte er die Rolle des

Jugendamtes, welche hinsichtlich der Regularien die

Pflegeeltern unterstützt und fachlich begleitet.

Nach diesen Grußworten bedankt sich Dagmar Trautner bei

ihren Mitarbeitern und Mitgliedern und ganz besonders

bei Herrn Krüger, dem Mitbegründer des PFAD. Damals –

vor 30 Jahren haben sich 4 Pflegeeltern im Wohnzimmer

getroffen, um gemeinsame Fragen / Probleme zu erörtern -

Fragen / Probleme einer besonderen Elternschaft, die über

die Anforderungen an „normale“ Eltern weit hinausgehen

und alleine nicht zu meistern wären. Heidi Kirsch, Dipl.-

Psychologin, begleitet die Gruppe schon seit Beginn. Heidi

Kirsch hat auch nochmal ausführlich den langen Prozess

von einer „Wohnzimmer“- Gruppe bis zu einer Gruppe mit

eigener Identifikation und Zielvorstellungen beschrieben –

einer heute selbstbewussten Gruppe mit fachlichem

Hintergrund, die Ihre Ziele auch bei den Ämtern vertritt –

eine Gruppe, die heute ein stabiler Ansprechpartner und

begleitende Freundesgruppe ist. Heidi Kirsch ging auch

noch ausführlich auf die großen Anforderungen an

Pflegeeltern ein und was der PFAD ihnen geben kann:

Wissenschaftliche Fakten aus Psychologie und Pädagogik,

Unterstützung, Geborgenheit, Wertschätzung, Verständnis,

Reflektionsmöglichkeit im geschützten Rahmen, Verbesserung

von Kommunikation und Konfliktfähigkeit, Toleranz

und Anerkennung für andere Werte.

Fr. Trautner, Frau Setz, Berta Tange

Fr. Setz, Hr. Krüger

Zwischen den Wortbeiträgen haben Karin und Julian den

musikalischen Rahmen mit Saxophon und Klarinette gestaltet,

eine Tanzeinlage gab es von den Tanzmäusen und „Die

Neurosenheimer“ rundeten schließlich das Programm ab.

Wir wünschen allen Mitgliedern des PFAD und allen Pflegeund

Adoptivfamilien an dieser Stelle weiterhin viel Geduld,

Kraft und Erfolg für diese wertvolle Arbeit.

Die Tanzmäuse

des TSG Inntal

Melanie Pötz, SeKoRo

Karin und Julian


12

SeKoRo Berichte und

Gruppenleiterforum im März

Im März trafen sich fünf Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen

zum regen Austausch.

Die Veranstaltung war so interessant, dass weder eine

Pause nötig war, noch die geplanten zwei Stunden annähernd

ausgereicht haben. Über das persönliche

Kennenlernen hinaus erfuhren die Teilnehmer auch einiges

von den gruppenspezifischen Themen. Es wurde der

Wunsch geäußert, diese Treffen öfters und auch in größerem

Rahmen einzurichten. Bei entsprechendem Interesse werden

wir dies gerne unterstützen. Bitte melden Sie sich bei

der Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim - SeKoRo.

Melanie Pötz, SeKoRo

Teilnehmer des GL-Forums im März

Gruppenleiterforum im Juni

Betriebsführung St. Leonhardsquelle

An einem herrlichen Junitag trafen sich 12 Selbsthilfeaktive

an der Leonhardskapelle, Leonhardspfunzen.

Aufgrund des Unwetters der vergangenen Woche war die

übliche Zufahrt über Hofau nicht möglich. Nach einer kleinen

„Erkundungs“-fahrt haben wir schließlich doch die

Privatstraße der St. Leonhardsquelle gefunden und sind

über Haidbichl noch zeitig am Ziel angekommen. Auf den

geplanten Erkundungs-Spaziergang haben wir aus Vorsicht

verzichtet. Im Schatten der Leonhardskappelle fand bereits

ein anregender Austausch der TeilnehmerInnen statt. Frank

Mösel, Produktionsleister der St. Leonhardsquelle, gesellte

sich dazu und begann die Betriebsführung mit der „sagenhaften“

Entdeckung des Heilwassers und der Geschichte

des Unternehmens. Die Produktion konnte anschließend

von einer Empore im Hauptgebäude der St. Leonhardsquelle

beobachtet werden. Frank Mösel erklärte die

einzelnen Arbeitsschritte, von der Anlieferung der extra

gefertigten Flaschen bis zur Palette bestückt mit zahlreichen

Kästen, jeweils mit sechs 1-Liter-Flaschen St. Leonhardsquelle.

Abschließend beantwortete Produktionsleiter

Mösel noch zahlreiche Fragen der interessierten Teilnehmer.

Das gemütliche Beisammensein und ein reger Austausch

im Gasthof zur Post in Prutting rundete das

Gruppenleiterforum ab.

Austausch vor der Leonhardskapelle

Melanie Pötz, SeKoRo

Produktionsleiter Frank Mösel beantwortet Fragen

im Anschluss der Führung


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Erfolgreiche Pressearbeit

Wie läuft‘s beim OVB?

Im April trafen sich 16 Betroffene aus 14 verschiedenen

Selbsthilfegruppen beim Oberbayerischen

Volksblatt (OVB) in Rosenheim, um Einblicke in eine

erfolgreiche Pressearbeit für die eigene Gruppe zu

gewinnen.

Diakonieverein

Prien

Ökumenische Sozialstation

Prien am Chiemsee

Unter dem Motto „Wie läuft‘s beim OVB?“ veranstaltete die

Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim - SeKoRo mit der

Referentin und OVB-Redakteurin Sigrid Maria Knothe diese

Fortbildung für Selbsthilfegruppen. Neben den Erkenntnissen,

wie ein guter Pressebericht und ein Foto aussehen sollte,

konnten die Teilnehmer auch ihre vielen Fragen von der

OVB-Fachfrau beantworten lassen. Zukünftig wissen alle

„Co-Redakteure“ worauf sie achten müssen und werden

ihre Ankündigungen nun entsprechend verfassen, um die

Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, ihre Beiträge im OVB lesen

zu können.

Ein herzliches Dankeschön an Frau Knothe für ihre Mühe

und das OVB für die Gastfreundschaft.

Karin Woltmann, SeKoRo

Frau Knothe erläutert Beispiele aus der aktuellen Zeitung.

Pflege&Hilfe

bei Ihnen zuhause

Die Ökumenische Sozialstation Prien ist eine Einrichtung

des Diakonievereins Prien und der Caritas.





Wir versorgen Sie so lange wie möglich zuhause mit

aktivierender, ganzheitlicher und nachhaltiger Pflege.

Wir stellen Ihre medizinische Versorgung sicher,

vermeiden den Heimaufenthalt und entlasten Ihre

Angehörigen.

Wir kommen zu Ihnen nach Hause mehrmals täglich,

am Wochenende und an Feiertagen.

Wir betreuen Ihre pflegebedürftigen Angehörigen,

wenn Familienmitglieder im Urlaub oder verhindert

sind.

Die Kosten für die häusliche Kranken- und Altenpflege

werden in den meisten Fällen von den Kranken- und

Pflegekassen übernommen. Alle unsere Dienste können

Sie natürlich auch privat in Anspruch nehmen.

Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Weitere Auskünfte

erteilt Ihnen gerne unsere Pflegedienstleitung.

Ökumenische Sozialstation Prien

Schulstraße 3

83209 Prien am Chiemsee

Telefon: 08051-688 60


14

SeKoRo Berichte und

Qualitätsmanagementtag im RoMed Klinikum Rosenheim

Die RoMed Kliniken haben sich „Qualität“ groß auf

die Fahnen geschrieben. Um diesen hohen Ansprüchen

gerecht zu werden, veranstaltet das

Klinikum bereits seit Jahren für Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter aber auch für Patienten und Besucher jährlich

einen Qualitätsmanagementtag.

Ziel ist es, allen Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, sich

im Laufe eines Tages über Neuerungen zu informieren, notwendige

wiederkehrende Einweisungen in medizin-technische

Geräte mitzumachen und sich gegenseitig auszutauschen.

„Der QM-Tag ist wie ein Jahrmarkt und eine

Austauschbörse“, berichtet die Qualitätsmanagement-

Leiterin der RoMed Kliniken, Reinhilde Spies. „Besonders

am Herzen lag uns, dass wir Vertreter der regionalen

Selbsthilfegruppen wieder gewinnen konnten, mit denen wir

das ganze Jahr über in kooperativer Weise zusammenarbeiten.

Die Selbsthilfegruppen sind eine wichtige Interessensvertretung

für schwer erkrankte Menschen und daher auch

für die Klinikmitarbeiter von besonderem Interesse. „Am

QM-Tag gibt es viele Gelegenheiten sich auszutauschen

und das ein oder andere in der Zusammenarbeit zu optimieren“,

weiß Reinhilde Spies.

Besucher im RoMed Klinikum Rosenheim am Qualitätsmanagementtag

RoMed Kliniken, Rosenheim

v.l.: Herbert Bernert (Selbsthilfegruppe Deutsche ILCO e.V.),

Günther Pfaffeneder (Geschäftsführer der RoMed Kliniken),

Prof. Roland Lippmann (Selbsthilfegruppe Prostatakrebs

Rosenheim e.V.) im Gespräch

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sind kostenfrei !

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SeKoRo Berichte und

15

Referentenpool von Ärztinnen und Ärzten

für Selbsthilfegruppen in Bayern

Suchen Sie einen Referenten für einen Gruppenabend?

Die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) will neue

Formen der Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Psychotherapeuten

und Selbsthilfegruppen etablieren und hält für

Sie eine ständig aktualisierte Liste von Vortragsthemen in

bestimmten Regionen Bayerns bereit. Sollte das passende

Vortragsthema in Ihrer Region noch nicht vorhanden sein,

kann die Suche nach einem Referenten eine gewisse Zeit in

Anspruch nehmen. Die Referenten sind in der Regel bereit,

Vorträge und Beratungen ohne Honorar anzubieten. In

Ausnahmefällen (z.B. lange Anreisezeit des Referenten) können

Sonderregelungen zur Honorierung vereinbart werden.

Die Vorträge und Beratungen sind themen- und fachbezogen,

auf Werbung für die eigene Praxis oder bestimmte

Pharma-Produkte wird verzichtet. Unter folgendem Link

können Sie das Anfrageformular abrufen und erfahren mehr

zum Thema: www.kvb.de/de/patienten/selbsthilfe.

Melanie Pötz, SeKoRo

Selbsthilfeförderung durch die gesetzlichen

Krankenkassen in Bayern 2010

Die Fördergemeinschaft der gesetzlichen Krankenkassenverbände

in Bayern hat im Jahr 2010

die Selbsthilfe mit über 3,9 Mio. Euro unterstützt.

Darüber hinaus haben einzelne Krankenkassen ihre kassenindividuellen

Geld- und Sachleistungen der Selbsthilfe

zur Verfügung gestellt.

Die Verteilung der Fördermittel fiel deutlich zugunsten der

Selbsthilfegruppen vor Ort aus, deren Anteil an der Gesamtförderung

56 Prozent erreichte. Die Landesorganisationen

bekamen 14 und die Selbsthilfekontaktstellen 30 Prozent

der Fördermittel.

In Eurobeträgen sieht die Selbsthilfeförderung 2010 folgendermaßen

aus: Rund 2000 bayerische Selbsthilfegruppen

wurden insgesamt mit 2,2 Mio. Euro gefördert. Dies ist eine

Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 32 Prozent. Damit

erhielt eine Gruppe durchschnittlich 1.100 Euro. Im Jahr

2009 waren es gut 900 Euro. 26 Selbsthilfekontaktstellen

und Selbsthilfeunterstützungseinrichtungen erhielten insgesamt

mehr als 1,2 Mio. Euro. Die Selbsthilfekontaktstelle

Rosenheim - SeKoRo erhielt in 2010 58.000,- Euro Fördergelder.

50 Landesorganisationen der Selbsthilfe konnten mit

fast 0,5 Mio. Euro gefördert werden.

Irena Tezak

Selbsthilfekoordination Bayern

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Eine Übersicht unserer Anzeigenpreise

und Größen sowie das Verbreitungsgebiet

finden sie unter

www.sekoro.seko-bayern.org

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Tel: 08031 - 23 511 45


16

SeKoRo Berichte und

Erweiterung der

Fachambulanz für Suchterkrankungen

v.l.: Kaie Tamm Bereichsleitung der Fachambulanz für Suchterkrankungen,

Klaus Voss Geschäftsbereichsleiter Soziale Dienste Diakonisches Werk Rosenheim,

Josef Huber, Stellvertretender Landrat

Anlässlich der Eröffnung neu dazu gemieteter

Räumlichkeiten in der Kufsteiner Straße 55 in

Rosenheim trafen sich im April die zentralen Entscheidungsträger

der Suchtkrankenhilfe in der Fachambulanz

für Suchterkrankungen.

Peter Selensky, der Vorstandsvorsitzende des Diakonischen

Werks Rosenheim, referierte über die momentane Lage der

Suchtkrankenhilfe in der Versorgungsregion Rosenheim und

über Neuentwicklungen in der Fachambulanz. Im letzten

Jahr war die Besetzung und Weiterentwicklung des Präventionsbereichs

besonders wichtig gewesen. „Gerade auf die

Prävention und die psychosoziale Beratung werden wir

unsere Schwerpunkte setzen und die Region in gewohnt

hoher Qualität versorgen“, so Peter Selensky. Zu dem neuen

Angebot wird ab Mai die Verkehrstherapie gehören. „Die

wissenschaftliche Evaluation und letztendlich die erfolgversprechende

Quote von über 94 % waren nach einer unabhängigen

Studie zufolge die Grundlage für die Entscheidung,

zukünftig die Vorbereitung zur Wiedererlangung des

Führerscheins gemeinsam mit der Impuls GmbH durchzuführen.

Die anschließenden feierlichen Grußworte des stellvertretenden

Landrates Josef Huber und des 2. Bürgermeisters

der Stadt Anton Heindl, beschrieben die sehr gute Integration

der Fachambulanz in Stadt und Landkreis Rosenheim.

Besonders erfreulich sind die große Verbundenheit und vor

allem die weiterhin in Aussicht gestellte finanzielle und ideelle

Unterstützung durch Landkreis und Stadt Rosenheim.

Klaus Voss, Geschäftsbereichsleiter der Suchtkrankenhilfe

und Sozialen Dienste im Diakonischen Werk Rosenheim,

bedankte sich bei Stadt und Landkreis für diese positive

Zusage und sagte: „Die Fachambulanz soll auch zukünftig

eine zentrale Anlaufstelle für Menschen, Organisationen und

interessierte Bürger rund um das Thema Sucht und


SeKoRo Berichte und

17

Prävention in der Region bieten“.

Anschließend segnete Pfarrer Rother in einem feierlichen

Akt die neuen Räumlichkeiten.

Nach der Vorstellung des Teams mit den jeweiligen Arbeitsschwerpunkten

konnten sich die verschiedenen Vertreter

aus den Institutionen und der Politik bei einem Rundgang

durch die Fachambulanz ein Bild von der therapeutischen

Arbeit machen. Nach einer kleinen Stärkung gab es für alle

Besucher die Möglichkeit verschiedene Vorträge, wie

„ambulante Wege aus der Sucht“, „Glücksspielsucht - Gibt

es einen Ausweg?“ zu hören, an den Workshops „Kunsttherapie

in der Suchtbehandlung“, „Ich teste FreD!“ und

„Autogenes Training“ teilzunehmen und sich über die neuen

Angebote Verkehrstherapie und Suchtprävention in Betrieben

zu informieren.

Rosenheim

Fachambulanz

für Suchterkrankungen

Kufsteiner Str. 55

83022 Rosenheim

Tel.: 08031 356 28-0

Fax: 08031 356 28-16

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Hilfe!

Die Fachambulanz ist unbürokratisch unter 08031-356 28 14

zu erreichen.

Weitere Infos unter www.diakonie-rosenheim.de.

Kaie Tamm,

Bereichsleitung Fachambulanz für Suchterkrankungen

■ Beratung

■ Vermittlung in stationäre oder ambulante Therapie

■ Ambulante Entwöhnungsbehandlung und Nachsorge

■ Hilfe bei Führerscheinproblemen

■ Psychosoziale Begleitung Substituierter

■ Angebote für alkohol- und drogenauffällige Jugendliche

■ Beratung bei pathologischem Glücksspiel

■ Beratung bei Essstörung

■ Vermittlung in Selbsthilfegruppen

Tel.: 08031/356 280 www.diakonie-rosenheim.de

v.l.: Joachim Kundmüller, Tagklinik Rosenheim,

Helmut Surén, Selbsthilfegruppe Kreuzbund,

Hans Werner Paul, Chefarzt Suchtmedizin im Inn-Salzach-Klinikum,

Marlene Mareis Verwaltung, Fachambulanz

Orientierungsgruppen der Fachambulanz

Rosenheim – Fachambulanz

Dienstag 18:00 Uhr (für verkehrsauffällige Fahrer –

Alkohol/Drogen/Punkte)

Dienstag 18.00 Uhr

Mittwoch 18.00 Uhr

Donnerstag 10.00 Uhr

Donnerstag 18.00 Uhr (für Jugendliche und junge

Erwachsene bis 25 Jahre) Kufsteiner Str. 55, 2. Stock

Rosenheim – RoMed Klinikum

Mittwoch 12.30 Uhr, Pettenkoferstr. 10, Haus 4, 1. Stock

Wasserburg – Fachambulanz

Montag 18.00 Uhr, Schmidzeile 14

Donnerstag 13:00, RoMed Klinikum Wasserburg, Raum U31

Bad Aibling – RoMed Klinikum

Dienstag 18.00 Uhr, Harthauser Str. 6

Prien – RoMed Klinikum

Donnerstag 18.00, Harrasser Str. 61

Kostenlos und ohne Voranmeldung


18

SeKoRo

Sozialkaufhäuser in der Region Rosenheim

Neben dem Sozialkaufhaus im Klepperpark in

Rosenheim, das seit über zehn Jahren besteht,

hat im Januar 2010 auch in Wasserburg ein

Sozialkaufhaus in den renovierten Räumen der ehemaligen

Limonadenfabrik Scharlach eröffnet. Die dritte Einkaufsmöglichkeit

dieser Art öffnete Anfang dieses

Jahres seine Tore in Bruckmühl.

An allen drei Standorten werden neben Möbeln auch

Haushaltsartikel, Elektrogeräte, Kleidung und Bücher angeboten.

Einkaufen kann im Sozialkaufhaus grundsätzlich jeder. Hier

können sich wirtschaftlich schwächere Kunden günstig einrichten,

es kommen aber auch Schnäppchenjäger und

Raritätensammler auf ihre Kosten.

Die Sozialkaufhäuser beziehen gut erhaltene gebrauchte

Möbel und Hausrat aus Spenden von Bürgern. Sperrige

Gegenstände können auch vor Ort abgeholt werden.

Die Sozialkaufhäuser beschränken sich jedoch nicht rein auf

den Handel von Waren: Menschen, die lange arbeitslos

waren, und Menschen mit chronisch psychischen

Beeinträchtigungen finden hier eine Beschäftigung und

auch Qualifizierung – welche idealerweise in eine Beschäftigung

auf dem ersten Arbeitsmarkt führen kann.

Ziel der Eröffnung des dritten Sozialkaufhauses war sowohl

das Einkaufsangebot wie auch die Beschäftigungsmöglichkeiten

sinnvoll und wohnortnah zu ergänzen.

Adressen und Öffnungszeiten:

Sozialkaufhaus Rosenheim

Klepperstr. 18

83026 Rosenheim

Tel.: 08031 – 28 19 0

Mo-Fr 8.00 – 18.00 Uhr

Sa 8.00 – 13.00 Uhr

Sozialkaufhaus Wasserburg

Rosenheimer Straße 8

83512 Wasserburg

Tel.: 08071 – 922 5969

Mo-Fr 9.00 – 18.00 Uhr

Mi 9.00 – 13.00 Uhr, Samstag geschlossen

Sozialkaufhaus Bruckmühl

Am Eichpold 8-10

83052 Bruckmühl

Tel.: 08062 – 7 25 14 45

Mo-Fr 09.00 – 17.00

Mi 09.00 – 13.00, Samstag geschlossen

Wenn Sie die Sozialkaufhäuser unterstützen wollen, freuen

diese sich immer über Sachspenden. „Schaffen Sie Platz

und tun Sie Gutes“ so der Werbespruch auf einem der

Transporter der Diakonie, mit denen Waren abgeholt und

geliefert werden.

Günther Stranzinger, Diakonisches Werk Rosenheim


Acht Sozialpädagoginnen und vier Verwaltungsfachkräfte sind von DONUM VITAE Rosenheim

Zehn Jahre DONUM VITAE Rosenheim

Die staatlich anerkannte Beratungsstelle für

Schwangerschaftsfragen, Donum Vitae, feierte

Anfang April ihr zehnjähriges Bestehen. Seit

1999 sind deutschlandweit Donum Vitae-Vereine entstanden,

als Reaktion auf die Forderung der katholischen

Kirche, dass sich die katholischen Beratungsstellen

- in Rosenheim der Sozialdienst katholischer

Frauen (SkF) - aus der Schwangerenkonfliktberatung

zurückziehen müssen.

Damals sind „80 % der Belegschaft von katholischen Beratungsstellen

zu Donum Vitae gewechselt mit unsicheren

finanziellen Aussichten“, so der Stellvertretender Vorsitzende

des Bundesverbandes Donum Vitae, Dr. Olaf Tyllack.

Dieser hebt besonders den „Vater Staat“ hervor, mit dessen

Unterstützung bundesweit in den letzten zehn Jahren 200

Standorte für die „Mutter-Kind-Verantwortung“ geschaffen

werden konnten. Der Name „Donum Vitea“ (Geschenk des

Lebens) stand ebenso für die christlichen Werte und den Erhalt

des ungeborenen Lebens, wie die qualifizierte Beratung

der Mitarbeiterinnen, mit deren Hilfe sich Perspektiven für

schwangere Frauen entwickelten, damit sie sich für ihr Kind

entscheiden konnten.

Gründungsmitglied und Leiterin von Donum Vitea Rosenheim,

Karola Specht-Garnreiter, berichtete den zahlreichen und

renommierten Gästen von der Beratungsleistung: In zehn

Jahren waren dies 4465 Schwangerenberatungen, 2735

v.l.: Margareta Lippert, Daniela Ludwig, Gabi Bauer, Karola Specht-

Garnreiter, Christa Stewens

Beratungen von Schwangeren in Konfliktsituationen und

3339 Frauen wurden nach der Geburt ihres Kindes beraten.

Der hohe Anteil an Männern, sei es als Partner oder als

Alleinerziehende, ist mit 2590 besonders erfreulich.

Bayern hat deutschlandweit die niedrigste Abtreibungsrate,

so Christa Stewens, die ehemalige Sozialministerin und Beirätin

von Donum Vitea Bayern. Sie führt das auf die wertgebundene,

christliche Betreuung durch die 18 Donum Vitae-

Beratungsstellen zurück.

Christa Stewens, die selbst sechs Kinder und 22 Enkelkinder

hat, forderte in ihrem Festvortag „Familie: wirklich GROSS

geschrieben!?!“ den Ausbau von Krippen, Kitas, Ganztagsschulen

oder das Angebot von Tagesmüttern. Sie kritisierte

die Streichung des Erziehungsgeldes für ALG-II-Empfängerinnen

und betonte, dass gerade diese jungen Frauen jeden

Cent für sich und ihr Kind benötigen. Auch die Einstellung

der Gesellschaft zu Familien mit mehr als zwei bis drei Kindern

sei oft negativ und Mütter ernten oft Bedauern oder

Unverständnis bei einer großen Kinderzahl.

Kinderfreundlichkeit ließe sich nicht durch politische Vorgaben

erzwingen, sie muss sich im Kopf der Menschen entwickeln

so Daniela Ludwig, Bundestagsabgeordnete und

stellvertretende Vorsitzende von Donum Vitae Bayern in

ihrem Schlusswort.

Karin Woltmann, SeKoRo

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WALDGARTEN

A

BAD FEILNBACH

Fortbildung für

Selbsthilfegruppen

SeKoRo besucht Nachbarlandkreise

Interessante Informationen rund um das Thema

„Rechtliche Fragen in Selbsthilfegruppen“ erarbeitete

die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim - SeKoRo

mit den Teilnehmern von Selbsthilfegruppen aus den

Nachbarkontaktstellen Bad Tölz, Traunstein, Mühldorf

und Weilheim.

Diese Fortbildung war ein Angebot für alle Selbsthilfeaktiven

der jeweiligen Regionen, die sich für die rechtlichen Aspekte

ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit interessierten.

NATUR

BESTATTUNGen

D-83209 Prien am Chiemsee

Beilhackstrasse 9a

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Landratsamt Weilheim

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wählen:

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Gemeinschaftsbaum ein

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Felsen en Wiese

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Erd-, Feuer-, See-, Luft-, Diamant- und Natur-Bestattungen

Erledigung sämtlicher Formalitäten im Sterbefall

Überführungen und Bestattungen im In- und Ausland

Große Auswahl an Särgen, Urnen und Ausstattungen

Verabschiedungssaal, Trauerredner

Bestattungsvorsorgeberatung und Sterbegeldversicherungen

Traueranzeigen, Trauerdrucksachen und Sterbebilder

Landratsamt Bad Tölz


SeKoRo

21

Klink Roseneck Prien,

SHG aus Rosenheim und Traunstein

Thematisiert wurden die Einführung und Einordnung der

Selbsthilfegruppen in einen rechtlichen Rahmen, Versicherungen

für Selbsthilfegruppen, Beratungssituationen, Öffentlichkeitsarbeit,

Geldangelegenheiten und Wissenswertes

über das Presserecht.

Mehrgenerationenhaus Mühldorf

Die Teilnehmer konnten ihre individuellen Fragen zum

Thema einbringen und auch gemeinsam diskutieren. Die

teilnehmenden Selbsthilfegruppenvertreter nahmen hilfreiche

Antworten und Hinweise für ihre weitere Gruppenarbeit

mit. Trotz des nüchternen Themas waren die vier Veranstaltungen

für alle eine lebhafte, gewinnbringende und erfolgreiche

Fortbildung.

Karin Woltmann, SeKoRo

Lesetipp:

Menschen mit Down-Syndrom - eXXXtra-begabte Botschafter der LIEBE:

Das Down-Syndrom aus spiritueller Sicht.

„Warum habe ich ein Kind mit Down-Syndrom?“ Diese Frage beschäftigt Eltern in der ersten Zeit

nach der Geburt ihres Kindes mit Down-Syndrom am meisten. Mit diesem sehr persönlichen Buch

möchte ich (m)einen Beitrag leisten zum besseren Verständnis des Phänomens Down-

Syndrom/Trisomie 21 in unserer Gesellschaft. Das Thema „Behinderung“ sowie die ganzheitliche

Integration der Menschen mit Behinderung bzw. der anders Begabten ist noch immer mit vielen

Vorbehalten, Vorurteilen, Hemmungen, Ängsten, Unwissenheit behaftet. Daher möchte ich einerseits

meine Erfahrungen und Erkenntnisse als Mensch und Mutter einer erwachsenen Tochter mit Down-

Syndrom werdenden oder gerade gewordenen Eltern, Therapeuten, Wegbegleitern und Interessenten

zur Verfügung stellen. Andererseits gebe ich meine persönlichen Einsichten in den spirituellen

Hintergrund, den ich als Therapeutin und Mediatorin zwischen der SeelenWelt und der MenschenWelt

erhalten habe, wieder und weiter. Wir sind geistig-spirituelle und materiell-menschliche Wesen, Seele und Mensch gleichzeitig. Jeder

Mensch, auch die Andersbegabten und Menschen mit Down-Syndrom, will seine besondere Aufgabe für die Entwicklung der

Menschheit, für die Erweiterung unseres Bewusstseins erfüllen. Mit meinen Ausführungen möchte ich Antworten geben, den

Blickwinkel verändern helfen und unseren einzigartigen Kindern ihren berechtigten Platz in unserem irdischen Leben sichern als

eXXXtra-begabte Botschafter der LIEBE. Wilma Mergen

Neuerscheinung 2011 Buch Paperback 60 Seiten ISBN 978-3-00-033943-1, 12 € Auch als E- und Audiobook erhältlich


22

SeKoRo

Aktuelle Themenliste der Selbsthilfegruppen

in Stadt und Landkreis Rosenheim

Abhängigkeit und Sucht

Anonyme Alkoholiker (AA)

Angehörige und Freunde von Alkoholikern (Al-Anon)

Erwachsene Kinder von Alkoholikern (Al-Anon)

Alkohol-Abstinenz

Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit

Alkoholauffällige KraftfahrerInnen

Anonyme Coabhängige (CoDA)

Eltern von Drogengefährdeten u. –abhängigen Jugendlichen

Suchtkranke und Angehörige (Kreuzbund e.V.)

Suchthilfe (Rosenheimer Suchthilfe e.V.)

Behinderung

Autismus

Behinderten- und Versehrtensport

Blinde und Sehbehinderte

Handicap-Aktivgruppen (Caritas)

Down Syndrom

Handicap e.V., Leben mit

Hörgeschädigte

Körperbehinderte

Narkolepsie

Gesundheit

Adipositas

ADHS

Allergie- und umweltkrankes Kind

Allergie

Arthrose

Borreliose

Brustkrebs

Darmkrebs, künstl. Darmausgang und künstl. Harnableitung

Diabetes

Dialysepatienten

Fibromyalgie

Gynäkologische und onkologische Erkrankungen

Kontinenz

Krebs

Marfan, Regionalgruppe Südbayern

Migräne

Morbus Bechterew

Morbus Crohn

Morbus Wilson

Multiple Sklerose - MS

Neurofibromatose

Organspende

Osteoporose

Parkinson

Prostatakrebs

Restless Legs - Unruhige Beine

Rheuma

Sauerstofflangzeittherapie - LOT

Schlafapnoe

Schlaganfallbetroffene

Syringomyelie

Tinnitus

Psychische Gesundheit

Angehörige Demenzerkrankter

Angehörige um Suizid

Angehörige und Freunde psychisch Kranker

Angehörige von Borderlineerkrankten

Angehörige, Pflegende

Depression

Depression, Schwangerschafts-

Essstörungen

Messies, Chaos und Sammelsucht

Psychosomatik

Transidentität

Trauer

Verwaiste Eltern

Soziale und sonstige Themen

Adoptierte und Pflegekinder, Pfad für Kinder

Adoptiv- und Pflegefamilien, Pfad für Kinder

Arbeitslosenselbsthilfe

Familiengruppe, Pfad für Kinder

Kindesentfremdung PAS

Männergruppe

Trennung/ Scheidung

Zusammen sind wir stark, Juntos

Sind Sie von einem der Themen betroffen und haben

Interesse sich mit Anderen auszutauschen, dann melden Sie

sich bitte bei der SeKoRo unter Tel. 08031 – 23 511 45 oder

per E-Mail: selbsthilfekontaktstelle@diakonie-rosenheim.de.

Wir vermitteln gerne den Kontakt zur Gruppe.

Es gibt noch keine Selbsthilfegruppe für Ihr Anliegen, Thema,

Ihre Krankheit…?

Die SeKoRo hilft Ihnen gerne bei einer Gruppengründung.

Aufgaben der Selbsthilfekontaktstelle:

• Wir informieren und beraten kostenfrei rund um das

Thema Selbsthilfe.

• Wir vermitteln Interessierte an bestehende Selbsthilfegruppen

oder an entsprechende Beratungsstellen.

• Wir unterstützen bei der Gründung von Selbsthilfegruppen.

• Wir informieren über die Selbsthilfebewegung in Stadtund

Landkreis Rosenheim, über landes- und bundesweite

Ansprechpartner sowie über Selbsthilfeverbände.

• Wir organisieren Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen

sowie Selbsthilfegruppen-Gesamttreffen.

• Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit.

• Wir kooperieren mit anderen Organisationen, die ebenfalls

Selbsthilfe unterstützen.


SeKoRo

23

2011 Europäisches

Jahr der

Freiwilligentätigkeit

Von der Europäischen Union wurde beschlossen

das Jahr 2011 zum „Jahr der Europäischen

Freiwilligentätigkeit“ auszurufen.

In der Union sind Millionen von Bürgern ehrenamtlich tätig.

Menschen aus allen Altersschichten leisten einen positiven

Beitrag für die Gemeinschaft. Sie verbringen einen Teil ihrer

Freizeit in Organisationen der Zivilgesellschaft, in Krankenhäusern,

Altenheimen, Schulen, Sportvereinen, Jugendclubs,

in kirchlichen Einrichtungen usw. Die Europäische

Kommission sieht die Freiwilligentätigkeit als gelebte Bürgerbeteiligung,

die gemeinsame europäische Werte, wie

z.B. sozialen Zusammenhalt stärkt.

Freiwilliges Engagement bietet jedem Einzelnen auch die

Chance, etwas hinzuzulernen, seine Fähigkeiten einzusetzen

und zu stärken, neue Kompetenzen zu erwerben und

letztlich sogar seine Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt zu

verbessern.

Freiwilliges Engagement spielt in ganz unterschiedlichen

Bereichen wie Bildung, Jugend, Kultur, Sport, Umwelt,

Gesundheit, Sozialwesen etc. eine maßgebliche Rolle.

Durch das Europäische Jahr 2011 erhalten die Mitgliedstaaten,

lokale und regionale Behörden, sowie die Zivilgesellschaft,

Unterstützung bei der Umsetzung folgender

Ziele:

• Schaffung günstiger Rahmenbedingungen für Freiwilligentätigkeit

in der EU

• Stärkung der Freiwilligenorganisationen und Verbesserung

der Qualität von Freiwilligentätigkeit, Anerkennung

von Freiwilligentätigkeit, Sensibilisierung

für den Wert und die Bedeutung von Freiwilligentätigkeiten.

Bürger, die sich in Rosenheim freiwillig engagieren möchten

und sich für die vielen unterschiedlichen, bereits laufenden

Projekte interessieren oder Projekte mit eigenen Ideen initiieren

wollen, können sich mit den Freiwilligenagenturen

(FWA) der Stadt Rosenheim in Verbindung setzen und sich

direkt an die drei Freiwilligenagenturen NORD/ OST und

WEST wenden.

FWA Nord

Marianne Guggenbichler

Lessingstr. 77

83024 Rosenheim

Tel.: 08031-400 9849

mg@freiwillige-rosenheim.de

FWA Ost

Andrea Dörries

Happinger Straße 98

83026 Rosenheim

Tel.: 08031-237 575

ad@freiwillige-rosenheim.de

FWA West

Judith Klinger

Oberwöhrstr. 76

83026 Rosenheim

Tel.: 08031-237272

jk@freiwillige-rosenheim.de

Marianne Guggenbichler, FWA Nord

Die Kommission erwartet vom Europäischen Jahr der

Freiwilligentätigkeit, dass mehr Menschen sich ehrenamtlich

engagieren und dass das Bewusstsein für den Mehrwert

dieser gesteigert wird. Bürgern, die wenig über diese

Tätigkeiten wissen, sollen damit vertraut gemacht und

ermuntert werden, sich vielleicht eines Tages ebenfalls freiwillig

zu engagieren.

Und schließlich sollen die Freiwilligen dank des Europäischen

Jahres auch mehr Anerkennung finden.

Infostand der Freiwilligenagenturen Rosenheim


24

Selbsthilfegruppen

Zum europäischen Jahr des Ehrenamts

Engagement in Selbsthilfegruppen:

SHG Schlaganfallbetroffene Kiefersfelden

Im März 1996 hatte ich als 31-jährige alleinerziehende

Mutter von zwei Kindern einen Schlaganfall. Nach der Akutversorgung

im Krankenhaus und Rehabilitation in einer

Reha-Klinik kam ich auf den Gedanken, eine Selbsthilfegruppe

zu gründen. Schließlich wusste ich aus eigener

Erfahrung was es bedeutet, plötzlich und unerwartet mit

einer völlig neuen Lebenssituation weitgehend alleine fertig

werden zu müssen. Es war mir ein Anliegen, Anderen bei

dieser einschneidenden Lebenserfahrung Unterstützung

und Hilfe zu geben.

Das erste Treffen der Gruppe fand im Alpenpark Zentrum für

Pflege- und Rehabilitation in Kiefersfelden mit drei Schlaganfallbetroffene

statt. Schon nach einem Jahr hatte unsere

Gruppe zehn Mitglieder. Wir trafen uns auch öfter mit unseren

Tiroler Nachbarn aus Kirchbichl und Brixlegg. Auch ein

Münchner Ehepaar schloss sich unserer Gruppe an.

Nach den langjährigen Treffen im Alpenpark hat die Gruppe

beschlossen, die monatlichen Treffen in der Öffentlichkeit,

also in einem Lokal abzuhalten. Gegenwärtig umfasst die

Gruppe 22 Mitglieder.

Der Besuch der Ritterfestspiele und des Herbstfestes in

Rosenheim sind traditionelle Termine im Jahresplan der

Gruppe neben den monatlichen Treffen. Dazu kommen

jedes Jahr verschiedene andere Ausflugsziele.

Die Selbsthilfegruppe ist stets offen für neue Mitglieder und

Interessierte. Wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme.

Auch die Angehörigen von Schlaganfallbetroffenen sind

immer willkommen und erbeten.

Wir wollen die Betroffenen und ihren pflegenden Angehörigen,

u.a. durch gemeinsame Gespräche, Mut machen,

Selbsthilfegruppe im Schwarzwald auf der Dorotheenhütte


Selbsthilfegruppen

25

Auf einen Blick:

Gruppe: Schlaganfallbetroffene

Kiefersfelden

Kontakt: Claudia Huber

08033–8424

c-hub@gmx.de

Kontakt: Marianne Rolff

08033-8190

Treffpunkt: Wechselnd lt. Jahresplan

auf Anfrage

14.30 Uhr,

1. Montag im Monat

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wieder an die Öffentlichkeit zu gehen. Sie sollen nicht im

Glauben leben, von der Gesellschaft vergessen oder ausgeschlossen

zu sein. Bei Schwierigkeiten mit Krankenkassen

und Versorgungsämtern wollen wir helfen bzw. klärend vermitteln.

Deren Angestellte sowie sogar Ärzte haben

Probleme, sich in die Psyche eines Betroffenen hineinzuversetzen.

Deshalb war es höchste Zeit, dass sich die

Betroffenen in der Öffentlichkeit zeigen und auf ihre

Probleme aufmerksam machen. Wir wollen nicht klagen

oder jammern. Wir kennen unsere Krankheit am besten und

müssen uns daher selbst ermuntern, wieder in ein aktives

Leben zurückzufinden. Das geht nicht ohne Hilfe, zu der wir

die kommunalen Ebenen, staatlichen Behörden, Krankenkassen

und die Gesellschaft auffordern möchten.

Claudia Huber,

SHG Schlaganfall Kiefersfelden

und Behindertenbeauftragte der Gemeinde Kiefersfelden

Besichtigung der Confiserie Dengel, Rott am Inn


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Rosenheim

Selbsthilfegruppen

Auf einen Blick:

Gruppe: Arbeitsgruppe Organspende e.V.

Kontakt: Sandra Steinbacher

08669-900795

a-g-o@a-g-o.de

www.a-g-o.de

Luise Steinbacher

08669-5116

Treffpunkt: Auf Anfrage

jeden 2. Sonntag im Monat,

wechselnde Unternehmungen

Haus Sebastian

Soziotherapeutische

Facheinrichtung

Für wen sind wir da?

Wir unterstützen chronisch alkohlabhängige Menschen

auf dem Weg in eine trockene Zukunft.

Sie wollen Ihr Leben verändern – wie könnte

dies passieren?

■ Kontaktaufnahme

■ Abklärung

■ Lösungsvision

■ Integration

Was können wir Ihnen anbieten?

■ Integration

■ Psychiatrische Begleitung

■ Rückfallprophylaxe

■ Aktive Freizeitgestaltung

■ Entwicklung von nachhaltigen Lösungsansätzen

Was könnte nach dem Aufenthalt sein?

Suchtmittelfreies Leben mit Eigenverantwortung und

Selbstständigkeit

Gerne informieren wir Sie unverbindlich oder erstellen mit Ihnen

einen individuellen Behandlungsplan nach Ihren Bedürfnissen.

Neue Gruppe:

Organspende

Die Gruppe Organspende stellt sich vor:

Wir betreuen Wartepatienten und deren Angehörige sowie die

Hinterbliebenen von Organspendern, indem wir sie von der

Richtigkeit ihrer Entscheidung „pro Organspende“ bestärken

und dadurch ihre Zweifel lindern helfen. Wir halten Vorträge in

verschiedenen Institutionen.

Die Selbsthilfe unsere psychosoziale Arbeit soll die medizinische

Versorgung ergänzen und ein lebenswertes Leben mit

der Behinderung ermöglichen. In unserer Regionalgruppe soll

der Erfahrungsaustausch untereinander helfen, eigene

Probleme besser zu bewältigen. Gemeinsame Ausflüge,

Grillnachmittage und Weihnachtsfeiern werden regelmäßig

angeboten.

Die Gruppe ist offen für Betroffene, Angehörige und

Interessierte.

Wie können Sie uns erreichen?

Diakonisches Werk Rosenheim e.V.

Soziotherapeutische Facheinrichtung Haus Sebastian

Sonnenweg 28

83088 Kiefersfelden

www.haus-sebastian.com

mail: klaus.voss@diakonie-rosenheim.de

Fon: +49(0)8033-69890

www.diakonie-rosenheim.de


Selbsthilfegruppen

27

Neue Gruppe:

Postpartale Depression

(PPD)

Die Gruppe Postpartale Depression stellt sich vor:

Die postpartale Depression (Wochenbettdepression) ist eine

Stoffwechselerkrankung, die Botenstoffe im Gehirn dem

Körper nicht mehr optimal zur Verfügung stellt. Ob Traurigkeit,

Energielosigkeit, Aggressionen, Ängste, Ablehnung der Kinder

– es gibt vielfältige Auswirkungen – lernen Sie in der Gruppe,

sich aus dem Teufelskreis heraus zu bewegen.

Es gibt Hilfe!

Auf einen Blick:

Gruppe: Postpartale Depression (PPD)

Kontakt: Cornelia Schiller

08036-67 40 137

0170-826 29 53

ppdepression@yahoo.de

Treffpunkt: Donum Vitae

Aventinstr. 2

83022 Rosenheim

10 Uhr

Jeden 1. Freitag im Monat

Die Gruppe ist offen für Betroffene und Angehörige.

Neue Gruppe:

Fibromyalgie –

jetzt auch in Prien!

Die Gruppe Fibromyalgie stellt sich vor:

Das FM-Syndrom ist eine schwere chronische, nicht heilbare

Schmerzerkrankung mit wechselnder Lokalisation in Muskeln,

Sehnen und Gelenken. Es ist weiterhin charakterisiert durch

Begleitsymptome wie z:B. Müdigkeit, Schlafstörungen,

Morgensteifigkeit, Konzentrations- und Antriebsschwäche,

Wetterfühligkeit, Schwellungen von Händen, Füßen und

Gesicht und vielen weiteren Symptomen. Unsere Gruppentreffen

sollen helfen, mehr über die Krankheit zu erfahren bzw.

aufzuklären und gemeinsam den Weg zur Erhaltung oder

Verbesserung der Funktionsfähigkeit im Alltag und damit der

Lebensqualität sowie die Minderung und/oder Linderung der

Beschwerden zu gehen. Die Gruppe ist offen für Betroffene

und Angehörige.

Auf einen Blick:

Gruppe: Fibromyalgie – Prien

Kontakt: Beate Jambor

08051 – 96 29 58

beajambor@t-online.de

www.fms-prien.beepworld.de

Treffpunkt: auf Anfrage

Jeden 2. Dienstag im Monat,

18.00 Uhr

Vielleicht können Sie helfen? Wir suchen noch einen

kostenfreien Raum, wo sich unsere Gruppe jeden 2. Dienstag

im Monat ab 18 Uhr treffen kann.


28

Selbsthilfegruppen

Neue Gruppe:

Allergien

Die Gruppe Allergien stellt sich vor:

Viele Krankheitsbilder wie z.B. Allergien, Depressionen,

Magen-/ Gelenk- / Muskelschmerzen, Hautprobleme und

Geruchs- / Geschmacksstörungen begründen sich häufig auf

falscher Ernährung, falscher Lebensweise oder auch auf

Medikamenteneinnahme.

Wir treffen uns zum Erfahrungsaustausch – wir lernen voneinander

und wir finden miteinander neue Lösungswege für die

eigene Problematik. Wir machen uns Mut zur Selbsthilfe und

motivieren uns gegenseitig zum Durchhalten.

Auf einen Blick:

Gruppe: Allergien – Ernährung, Umgebung,

Medikamente, Lebensweise

Kontakt: S. Marliese

0177-140 28 84

rsa.ro@arcor.de

Treffpunkt: Auf Anfrage

Wir bieten gemeinsame Aktivitäten an, z.B. Vorträge von

Fachleuten und gemeinsame Lebensmitteleinkäufe.

Die Gruppe ist offen für Betroffene, Angehörige, Interessierte.

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SeKoRo

29

Einladung an alle Selbsthilfegruppen zur Fortbildung:

„Falsch verstanden – Kommunikationsstörungen in Selbsthilfegruppen“

am Samstag, den 08. Oktober 2011, von 10.00 bis 12.30 Uhr bei der SeKoRo,

Klepperstr. 18, 1 OG, Raum 12, 83026 Rosenheim

Bei dieser Fortbildung geht es um kommunikative Missverständnisse bei der Arbeit in Selbsthilfegruppen und deren Klärung.

Die Referentin Alexandra Nettelnstroth (Dipl.-Pädagogin) vom Selbsthilfezentrum Mühldorf behandelt folgende Themen:

Was ist Kommunikation?

Was sind Kommunikationsstörungen und wie entstehen sie?

Anhand von Beispielen aus der Praxis der Selbsthilfegruppen wird erarbeitet, wie man Kommunikationsstörungen in der

Gruppe verhindert oder beseitigt. Um besser planen zu können bitten wir Sie um Ihre Anmeldung bis spätestens zum

05.10.2011. Weitere Infos bei der SeKoRo.

Alles zuviel: Wenn Alltag süchtig macht

Selbsthilfe und Suchthilfe zeigen Wege aus der Verhaltenssucht

Bayernweiter Fachtag für Professionelle aus dem Selbsthilfe- und Suchtbereich, Betroffene, Angehörige und Interessierte

am Freitag, den 16. September 2011, von 10:00 bis 16.15 Uhr im Haus Eckstein, Burgstraße 1-3, 90403 Nürnberg

Bitte melden Sie sich für den Fachtag über die Internetseite: www.seko-bayern.de an.

Dort steht ein Online-Anmeldeformular zur Verfügung. Anmeldeschluss: Montag, 5. September 2011.

Sie erhalten nach Ihrer Anmeldung eine Anmeldebestätigung (bevorzugt per E-Mail) mit einer Wegbeschreibung

und weiteren Infos zum Tag.

Lesetipp:

Die rechtssichere Homepage:

Was Sie beachten müssen, bevor Sie Ihre Homepage online stellen von Christina Klein

Kurzbeschreibung

Sie möchten eine eigene Homepage gestalten? Die Vorteile einer Präsenz im Internet liegen auf der Hand: Sind Sie z. B. Inhaber einer

Firma, können Sie Ihre Produkte auch international einer riesigen Zahl von potenziellen Kunden anbieten; und als Privatmann können

Sie die ganze Welt an Ihrem Hobby oder den Aktivitäten Ihrer Familien teilhaben lassen. Sie sollten aber unbedingt darauf achten, dass

Sie bei Ihrer Webseite alle gesetzlichen Vorschriften einhalten, um unnötige Streitigkeiten, Ärger und eventuelle Strafen zu vermeiden.

Und Risiken gibt es viele. Bereits bei der Namenswahl für Ihre Webseite - egal ob geschäftlich oder privat - geht es los: Welchen

Namen dürfen Sie überhaupt benutzen? Wo wird er registriert? Muss ich meinen registrierten Namen unter Umständen wieder abgeben?

Kann ich ihn als Marke schützen? Wer im Internet Waren oder Dienstleistungen anbietet, muss eine Vielzahl von Vorschriften

beachten: von Namens- und Persönlichkeitsrechten Dritter über Urheber-, Wettbewerbs- und Strafrecht bis hin zu den relativ neuen

Gesetzen über Tele- und Mediendienste.

Die Zahl der rechtlichen Fallen ist groß, und nur zu schnell ist man in eine hineingetappt. Wie kann man sich da schon im Vorfeld absichern

und schützen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen liefert dieser Ratgeber für Unternehmer und Privatleute. Christina

Klein zeigt sachlich präzise, doch gleichzeitig für Laien verständlich auf, was man beachten muss, bevor man seine Homepage online

stellt.

Die angesprochenen Themen reichen dabei vom Namensrecht und der Registrierung der Domain bis hin zu den Regelungen über die

Haftung für eigene Inhalte und Links auf andere Webseiten. Zu allen Punkten bekommt der Leser praxisbewährte Tipps - wertvolle

Informationen, leicht verständlich aufbereitet.

Taschenbuch: 36 Seiten, Verlag: Verlag Interna GmbH, ISBN-10: 9783937887609, ISBN-13: 978-3937887609


30

Impressum

Ausgabe 2/2011

Erscheinungsweise: dreimal jährlich

Redaktionsschluss: 15.02./ 15.06./ 15.10.2011

Erscheinung:

März/Juli/November

Herausgeber:

SeKoRo

Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim

Klepperstraße 18

83026 Rosenheim

Telefon: 08031 23 511-45

Fax: 08031 23 511-41

E-Mail:

selbsthilfekontaktstelle@diakonie-rosenheim.de

Internet:

www.sekoro.seko-bayern.org

Redaktionsverantwortung: Peter Selensky, Vorstand Diakonisches Werk Rosenheim e.V.

Redaktionelle Mitarbeit: Karin Woltmann, Melanie Pötz

Anzeigen:

Eva Kannengießer, eva.kannengiesser@diakonie-rosenheim.de

Redaktionelle Genehmigung: V.i.S.d.P.: Peter Selensky,

Vorstand Diakonisches Werk Rosenheim e.V.

Karikaturen:

„Hennes“ Biedermann, Dipl. Psychologe,

Das Redaktionsteam:

Träger:

Karikaturist, Texter und Vers-Schmied

Anne Born, Karin Woltmann, Melanie Pötz

Diakonisches Werk des

Evangelisch-Lutherischen

und ehrenamtliche Mitarbeiter

Dekanatsbezirks Rosenheim e.V.

Geschäftsstelle und Verwaltung

Innstr. 72

83022 Rosenheim

Telefon: 08031 3009 – 1030

Fax: 80831 3009 – 1049

E-Mail: info@diakonie-rosenheim.de

Internet: www.diakonie-rosenheim.de

Gestaltung:

freistil grafik&design, münchen

Titelfoto:

Karin Woltmann

Druck:

Auflage 01/2011: 2.000 Stück, Din A4, teilfarbig, Druckerei Vetterling

Anzeigenpreise: Es gilt die Anzeigenpreisliste 2011

Namentlich gekennzeichnete Beiträge werden von Autoren bzw. Gruppen selbst verantwortet und geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion wieder.

Die Redaktion behält sich grundsätzlich die Veröffentlichung und/oder Kürzung eingereichter Artikel vor. Für unverlangt eingereichte Manuskripte und Fotos

wird keine Gewähr übernommen. Ein Nachdruck kann nur mit Genehmigung der Redaktion erfolgen. Für die Inhalte der Internetseiten, auf die hingewiesen

wird, übernehmen wir keine Haftung. Für den Inhalt der Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Informationen zum Thema Selbsthilfe im Internet:

Regional: Bayern: Bund:

www.sekoro.seko-bayern.org www.seko-bayern.de www.dag-shg.de

Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim - SeKoRo Selbsthilfekoordination Bayern Deutsche Arbeitsgemeinschaft

Selbsthilfegruppen e.V.

www.nakos.de

Rosenheim

SeKoRo

Selbsthilfekontaktstelle

Rosenheim

Nationale Kontakt- und

Informationsstelle zur Anregung und

Unterstützung von Selbsthilfegruppen

(Einrichtung der DAG SHG e.V.)

Lesen sie in der nächsten Ausgabe:

Falsch verstanden – Kommunikationsstörungen in Selbsthilfegruppen

Wir berichten über die Fortbildung.

Bayernweiter Fachtag für Professionelle aus dem Selbsthilfe- und Suchtbereich

Lesen Sie über den Fachtag.

10-jähriges Jubiläum der Selbsthilfegruppe für Betroffene nach Suizid eines Angehörigen

Infos und Interessantes über das Jubiläum.


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