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Ausgabe 26 - Aug. / Sept. 2011 - Senioren Journal

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uns auf der Vitanale<br />

in Bückeburg<br />

vom 23. - 25. <strong>Sept</strong>ember ´11<br />

… hier bleiben wir jung!<br />

Kreativität<br />

als Frage<br />

mehr auf Seite 6<br />

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Freiheit für<br />

schöne Füße<br />

mehr auf Seite 16


GESUNDHEIT VON A-Z<br />

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die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren<br />

Arzt oder Apotheker.<br />

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(neuromuskuläre Störungen) verletzungen (Verstauchungen, Prel-<br />

Schmerzen bei stumpfen Gliedmaßen-<br />

ist. Zu diesen gehören u. a. Waden-<br />

und Zehenkrämpfe, aber auch die länger als 3 Tage anhalten, sollte<br />

lungen, Zerrungen). Bei Beschwerden,<br />

Verspannungen im Nacken-, Schulter- ein Arzt aufgesucht werden.<br />

und Rückenbereich.<br />

Wirkstoff: Diclofenac-Natrium<br />

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**LVP = Listenpreis laut Lauertaxe (Stand 11.04.<strong>2011</strong>). | Angebot gültig vom 01.06.-30.06.<strong>2011</strong><br />

Abgabe nur in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht! | Für Druckfehler übernehmen<br />

wir keine Haftung. | Änderun gen vorbehalten. | Abbildungen ähnlich.<br />

Apotheken<br />

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Herderstraße 1 | 31675 Bückeburg<br />

Telefon 05722 3140 | Telefax 05722 27671<br />

shg-herder@avie-apotheke.de | www.avie-apotheke.de/shg-herder<br />

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.30-18.00 Uhr<br />

Samstag 9.00-13.00 Uhr<br />

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Braustraße 2 | 31675 Bückeburg<br />

Telefon 05722 4256 | Telefax 05722 24557<br />

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Öffnungszeiten: Mo., Di., Do., Fr. 8.00-14.00 Uhr und 15.00-18.30 Uhr<br />

Mi. 8.00-13.30 Uhr und 15.00-18.00 Uhr | Sa. 9.00-13.00 Uhr<br />

Daniela Pape und<br />

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TERMINE<br />

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Von Aloe bis Zahn<br />

Die große Vielfalt der Angebote<br />

bei der VITANALE in Bückeburg<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Premiere im Schaumburger Land feiert im Herbst die Gesundheits-<br />

und <strong>Senioren</strong>messe VITANALE.<br />

<br />

<br />

In diesem <strong>Journal</strong> wollen wir Ihnen die Vielfalt der VITANALE Angebote<br />

vorstellen, die man am Wochenende 23. – 25. <strong>Sept</strong>ember<br />

<br />

in der Neuen Remise am Schloss Bückeburg erleben kann.<br />

<br />

<br />

Die einheimischen Branchen, Selbsthilfegruppen und Vereine<br />

rund um Gesundheit, Pflege, Wellness, Fitness und Lebensart<br />

bieten der Bevölkerung im Schaumburger Land und in angrenzenden<br />

Landkreisen wunderbare Möglichkeiten, einen gesunden<br />

Start ins Leben zu haben, das persönliche Wohlgefühl in jeder Lebensphase<br />

zu stärken, sich bis in das hohe Alter gesund zu fühlen<br />

und Selbstständigkeit zu bewahren. Die über 50 Aussteller und<br />

Ausstellerinnen werden an ihren Ständen jedoch nicht nur informieren,<br />

sondern ihre Angebote auch praktisch erfahrbar machen.<br />

So gibt es die Möglichkeit zu Verkostungen, Gesundheitsschecks<br />

und Mitmachaktionen geben. Der Messeaufenthalt auf dem über<br />

2000 qm großen Veranstaltungsgelände wird zum unterhaltsamen<br />

Erlebnis für alle Generationen.<br />

Momentan sind 37 Prozent der Deutschen über 50 Jahre alt. Im<br />

Jahr 2050 können es bereits 50 Prozent sein. Das Interesse von<br />

Alt und Jung an Gesundheits-, Pflege- und Älterwerden- Themen<br />

ist deshalb auch so groß wie nie zuvor. „Unsere Gesellschaft<br />

befindet sich im Wandel. Alle wollen alt werden, aber keiner will<br />

eigentlich alt sein“, so Messeveranstalter Matthias Lübker aus<br />

Petershagen. Begleitet wird die Veranstaltung durch ein umfangreiches<br />

Pflege- und gesundheitsspezifisches Fachvortragsprogramm,<br />

das von den Ausstellern, regionalen Gesundheits- und<br />

Pflegeeinrichtungen sowie auch von externen Referenten durchgeführt<br />

wird.<br />

und Restaurant Schäferhof, dessen Ruf von einer guten Küche<br />

weit über Bückeburg hinausgeht, bietet an allen Tagen leckere<br />

und gesunde Speisen zu günstigen Preisen an. Dazu gehört auch<br />

ein Angebot an Kaffee und Kuchen. An den Ständen gibt es dann<br />

die passenden Informationen, wie man sich Kalorien wieder abtrainiert!<br />

Die Vitanale ist eine alkoholfreie Schau, denn Alkohol ist<br />

auch „in Maßen“ insgesamt nicht gesundheitsförderlich. Es gibt<br />

eine große Zahl an kostenlosen Proben und Häppchen. So kann<br />

man sich beispielsweise an der Vital-Bar stärken, Aloe-Produkte<br />

und gesundes Wasser oder vitale Tees verkosten oder Häppchen<br />

gesunden Brotes probieren.<br />

Wer schon jetzt mehr Informationen über die VITANALE erfahren<br />

will, hat die Möglichkeit im Internet unter www.vitanale.de oder<br />

sich telefonisch unter 05702 – 85 708 an das Projektbüro zu wenden.<br />

„Willkommen“ auf der VITANALE sagt das Veranstalterteam<br />

und hofft, dass die Besucher für sich und ihr individuelles Wohlbefinden<br />

Anregungen mitnehmen können.<br />

Öffnungszeiten:<br />

Fr., 23. Sep., bis So, 25. Sep., 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr<br />

Eintrittspreise:<br />

Tageskarte € 5,00<br />

Ermäßigt und für schwer behinderte Menschen (mit Ausweis) € 4,00<br />

3-Tages-Ticket € 10,00<br />

Ermäßigt und für schwer behinderte Menschen (mit Ausweis) € 8,00<br />

Jugendliche bis 15 Jahre und Schulklassen nach Anmeldung frei.<br />

Gegen Einlösung des Coupons erhalten Besucher eine Ermäßigung<br />

von € 2,00. Parkplätze stehen auf der angrenzenden Parkpalette<br />

und im Stadtzentrum ausreichend zur Verfügung.<br />

Gesund und lecker: Verkostungen und kulinarische Angebote.<br />

Wer zur VITANALE kommt, kann natürlich auch damit rechnen,<br />

dass ein vielseitiges kulinarisches Angebot vor Ort ist. Das Hotel<br />

Mitarbeiter gesucht!<br />

Als Partner der Vitanale bieten wir<br />

mit diesem Coupon<br />

2,00 € Ermäßigung<br />

auf den Eintrittspreis.<br />

Einfach ausschneiden und an der Kasse vorlegen.<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

3


EDITORIAL<br />

Guten Tag, liebe Leserin, lieber Leser!<br />

„Der Winter ist eine Radierung,<br />

der Frühling ein Aquarell, der<br />

Sommer ein Ölgemälde und der<br />

Herbst ein Mosaik aus allem“,<br />

sagte Stanley Horowitz. Schon<br />

wieder Herbst in der Luft. Sonnige<br />

Tage und klare Nächte, auf den<br />

Sommerwiesen liegt Morgentau.<br />

Die Natur verströmt etwas Reines<br />

im <strong>Aug</strong>ust. Auf den Feldern wird<br />

es übersichtlich. Alles reift auf einmal:<br />

Brombeeren, Pflaumen, erste<br />

Birnen und frühe Äpfel. Kräuter lieben das <strong>Aug</strong>ustwetter<br />

und fühlen sich rundherum wohl. Vor dem Herbst lebt in den<br />

Gärten noch einmal das große Dufterlebnis auf. Besonders<br />

betörend ist jetzt der Phlox (der Name kommt aus dem Griechischen<br />

und bedeutet „Flamme“). Noch glühen die Farben.<br />

Die Dahlien leuchten mit Blütenköpfen so groß wie Frühstücksteller.<br />

Doch so wird es nicht bleiben. Das Ende des<br />

Sommers scheint sich zu feiern. Noch wehren wir uns. Und<br />

doch … der Zenit des Sommers ist überschritten<br />

Die Natur prunkt mit Macht, aber man fühlt das Ende des<br />

Sommers in allen Dingen. Bald machen sich die Schwalben<br />

reisefertig. Stunden der Melancholie. Der Sommer kippt, das<br />

Welken beginnt. Der Abschied von der Sommerpracht fällt<br />

uns schwer. Kurt Tucholsky nannte diese Tage zwischen<br />

<strong>Sept</strong>ember und Herbst „fünfte Jahreszeit“. Die Phase, in der<br />

alles ruht. „Wenn die Natur sich niederlegt wie ein ganz altes<br />

Pferd … kein Blatt bewegt sich, es ist ganz still“ – so beschrieb<br />

er es.<br />

Im Kopf summt ein Gedanke: Genug ist nicht genug. Festhalten<br />

will man. Der Sommer soll noch bleiben. Eben war noch<br />

alles prall, hektisch laut, soviel Kraft. Und dann gibt es plötzlich<br />

einen feinen Riss. Man ahnt, dass etwas zu Ende geht und<br />

sucht nach dem Sinn. War es das schon?<br />

Vielleicht findet man am ehesten in den Gärten eine Antwort<br />

– <strong>Sept</strong>ember heißt, auch das Vergängliche zu lieben. Haben<br />

wir das Gefühl, mit der Sonne auch das Leben verpasst zu<br />

haben? Kann ich nicht diese wunderbaren Sommermomente<br />

festhalten? Folge ich der Einladung des Lebens, an seinen<br />

Festen teilzunehmen? Das Leben ereignet sich in Wirklichkeit<br />

in jedem <strong>Aug</strong>enblick. Nicht nur im Sommer. Jeder Tag gibt mir<br />

Licht für Körper und Seele, Boden unter den Füßen, neues<br />

Vertrauen. Freuen Sie sich über jeden neuen Tag und über<br />

das Leben. Das ist die wichtigste Aufgabe, die wir Menschen<br />

haben. Sie können die guten Seiten des Lebens genießen,<br />

glücklich sein, zufrieden und fröhlich. Die Wahl liegt bei uns.<br />

Glück können wir nur empfinden, wenn wir den aktuellen <strong>Aug</strong>enblick<br />

umarmen. Deshalb nehmen Sie noch jeden Sonnenstrahl<br />

des Spätsommers in sich auf. Gehen Sie hinaus in die<br />

Natur (auch wenn eigentlich die Fenster geputzt werden müssen).<br />

Speichern Sie dieses schöne wohlige Gefühl. Fühlen Sie<br />

den Zauber des sich verabschiedenden Sommers. Halten Sie<br />

die Eindrücke in Ihrem Herzen fest als tröstendes Souvenir für<br />

dunkle Tage.<br />

Die gesamte Redaktion und Ihre Annina Pietza<br />

IMPRESSUM<br />

S. D. <strong>Senioren</strong> - Dienstleistungs - GmbH & Co. KG<br />

Sandtrift 81 | 32425 Minden | Tel.: (05 71) 50 92 805<br />

www.senioren-journal.de | Auflage 24.000 Stück<br />

Redaktion:<br />

Chefredakteurin Annina Pietza (AP)<br />

Bernd Böhm (BB)<br />

Sabine Dey (SD)<br />

Nils Meyer (NM) Vi.S.dP<br />

Anzeigenverkauf:<br />

Bernd Böhm - Anzeigenleiter<br />

Tel.: (01 76) 19 99 96 02<br />

Gerd Blumenthal (Gebiet Schaumburg)<br />

Tel.: (01 72) 4 43 93 32<br />

Sonja Vandereike (Gebiet P.W. & B.O.)<br />

Tel.: (01 76) 19 99 96 04<br />

Druck:<br />

CW Niemeyer Druck GmbH<br />

Böcklerstraße 13<br />

31789 Hameln<br />

Tel.: 0 51 51 / 82 20 - 0<br />

www.cwn-druck.de<br />

Konzept: Lothar Arnhölter<br />

Satz und Gestaltung:<br />

MR-MEDIEN - Die Werbeagentur<br />

Marc Rabe<br />

Tel.: (05 71) 3 85 78 40<br />

info@mr-medien.de<br />

www.mr-medien.de<br />

RECHTSHINWEISE: Die S. D. <strong>Senioren</strong> - Dienstleistungs - GmbH & Co. KG übernimmt<br />

keine Garantie und Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der<br />

in dieser Publikation aufgeführten Informationen. Die Urheberrechte der Artikel, Fotos<br />

und Annoncen bleiben beim Verlag.<br />

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Dankerser Straße 169•32423 Minden


GESUNDHEIT<br />

Etwas Wehmut schwingt<br />

immer mit, wenn man<br />

dem Sommer Adieu sagen<br />

muss. Mit jedem Tag<br />

wird es wieder dunkler,<br />

Regen und Sturm halten<br />

Einzug, die Temperaturen<br />

sinken – und manchmal<br />

auch die Stimmung.<br />

Gegen die äußere Kälte<br />

helfen Schal und Mütze.<br />

Aber was wärmt uns innerlich?<br />

Raus ins Freie! Fangen Sie<br />

so viel Licht ein wie möglich.<br />

Bei einem Spaziergang<br />

in den herbstbunten<br />

Wäldern ist die Welt nicht<br />

mehr ganz so grau.<br />

Vollkornprodukte essen!<br />

Brot, Haferflocken und andere<br />

Vollwertspeisen enthalten<br />

einen Vorläufer des<br />

Glückshormons Serotonin.<br />

Zeit für Gemüse! Halten<br />

Sie sich an den heimischen<br />

Speiseplan. Saisonale<br />

Produkte enthalten<br />

die meisten Vitamine und<br />

Nährstoffe, da sie meist<br />

reif von heimischen Anbietern<br />

geerntet werden.<br />

Außerdem schmeckt frisch<br />

geerntetes Gemüse und<br />

Obst auch viel intensiver.<br />

Aufs Wundervitamin D setzen!<br />

Das ist eine Hormon-<br />

Vorstufe, die der Körper<br />

schöne Gärten<br />

sind von uns<br />

Die besten<br />

Gesundheits-Tipps<br />

für den Herbst<br />

dringend braucht. Es wird<br />

eigentlich produziert, wenn<br />

die Sonne scheint. Wir können<br />

es aber auch mit der<br />

Nahrung aufnehmen, etwa<br />

durch Fisch, Eier und Pilze.<br />

Rauf aufs Rad! Fahrradfahren<br />

verbindet die Aufnahme<br />

von natürlichem Licht<br />

mit Sport.<br />

Bunte Kleidung tragen!<br />

Leuchtende Farben beleben.<br />

Im Herbst sollte man<br />

sich nicht dem allgemeinen<br />

Schwarz und Grau anpassen,<br />

sondern bunte Kleidung<br />

bevorzugen. Wem<br />

das nicht gefällt, sollte<br />

den Mut zu farbenfrohen<br />

Accessoires haben.<br />

Düfte ins Haus holen! Der<br />

Sommer riecht nach Orangenhainen,<br />

Jasmin und<br />

Blumenwiese. Mit Aromakerzen<br />

oder Duftlampen<br />

können Sie sich diese Illusionen<br />

ins Haus holen.<br />

Erkältungen vorbeugen<br />

durch nährstoffreiches Essen<br />

(Kürbis, Kohl) und viel<br />

Flüssigkeit!<br />

Nähe suchen! Hautkontakt<br />

löst ein Gefühl von Geborgenheit<br />

aus. Darum öfter<br />

mit dem Partner kuscheln,<br />

Freunde umarmen, das<br />

Haustier streicheln.<br />

Musik erleben! Klänge<br />

sind Balsam für die Seele.<br />

Sie gehen vom Ohr<br />

ins Gehirn und aktivieren<br />

dort Bereiche, die für das<br />

Glücksgefühl zuständig<br />

sind. AP<br />

Lassen Sie uns in Ihren Garten!<br />

Ihr Garten wird sich freuen<br />

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SENIOREN JOURNAL<br />

5


KULTUR<br />

Kreativität als Frage<br />

Gibt zum Beispiel die Malerei dem Leben im Alter einen Sinn?<br />

Begegnung mit dem Maler<br />

Wolfgang Rammer<br />

Freundschaftliche Bande verbinden<br />

Wolfgang Rammer aus Hille und <strong>Senioren</strong>-<strong>Journal</strong>-Redakteurin<br />

Annina<br />

Pietza. Man kennt sich lange und weiß<br />

viel über das private und berufliche Leben<br />

des Anderen. Doch die Redaktion<br />

vom <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> möchte einmal<br />

das künstlerische Werk des Wolfgang<br />

Rammer betrachten. Auch unter dem<br />

Aspekt, wie Kreativität dem Leben im<br />

Alter einen Sinn geben kann. Ob es<br />

Malen, Modellieren, Musizieren, Bücher<br />

schreiben ist - Schöpferisches<br />

kann den vielleicht ein wenig grau<br />

gewordenen Tagen jenseits der Pensionierung<br />

wunderbare Farbtupfer<br />

verleihen!<br />

Wolfgang Rammer besinnt sich seit<br />

seiner Pensionierung 1991 auf das,<br />

was er einst studiert hat, nämlich<br />

Kunst. Seine Aufgabe als Rektor der<br />

Hiller Grundschule ließ ihm dazu nur<br />

wenig Zeit. Außerdem war der engagierte<br />

Lehrer 25 Jahre lang VHS-<br />

Dozent für Keramikarbeiten und leitete<br />

diverse Kunst-Studienreisen. Als<br />

Mentor hat er in seiner beruflichen<br />

Laufbahn Kollegen für das Lehramt<br />

ausgebildet. Die Kunst musste warten,<br />

denn „Kunst braucht Muße“, sagt<br />

Wolfgang Rammer.<br />

Wie gesagt, nach seiner Pensionierung<br />

widmet sich der heute 83 Jahre<br />

alte Pädagoge wieder verstärkt seinem<br />

Hobby, der Malerei. Sein künstlerisches<br />

Werk umfasst ein breites<br />

Spektrum. Im Sommer bedient er sich<br />

vorwiegend der Impressionen aus der<br />

reichhaltigen Natur. Blumen, Bäume,<br />

Landschaften – der Kreis Minden-<br />

Lübbecke zwischen Wiehengebirge<br />

und Moor mit seinen hübschen<br />

Dörfern und schmucken Häusern<br />

und Kirchen bietet reichlich Motive<br />

für seine gegenständliche Kunst. So<br />

entstehen zauberhafte Blumen- und<br />

Landschaftsbilder.<br />

In der kalten Jahreszeit wird im Atelier<br />

gemalt. Es entstehen vorwiegend abstrakte<br />

Bilder und Ölcollagen. Wenn<br />

man Wolfgang Rammer persönlich<br />

kennt, sieht man seine Malerei unter<br />

einem ganz speziellen Blickwinkel.<br />

Dann sieht man, dass er mit seiner<br />

Kunst einen kleinen Einblick in seine<br />

Persönlichkeit gibt und auch ein Anliegen<br />

vermittelt. „Gerade in der heutigen<br />

Zeit, in der eine Bilderflut durch<br />

Werbung, Fernsehen und Zeitschriften<br />

über die Menschen hereinbricht,<br />

möchte ich Bilder schaffen, die mehr<br />

zeigen als die Alltagsbilder, Bilder<br />

voller Ruhe und auch Kraft “, so Wolfgang<br />

Rammer.<br />

Seine abstrakten Bilder leben von Farben<br />

und Formen, die Annina Pietza als<br />

„rauschhaft“ bezeichnet und den Betrachter<br />

in ihren Bann ziehen. Was ist<br />

das Geheimnis? Wolfgang Rammer:<br />

„Die Brücke zur Abstraktion ist der<br />

Gegensatz. Wie alles im Leben. Dunkel<br />

begegnet hell, nach dem Sommer<br />

6 SENIOREN JOURNAL


KULTUR<br />

Herzlich Willkommen<br />

im Landgasthaus Husterbruch<br />

Zum Husterbruch 10<br />

32469 Petershagen – Neuenknick<br />

Familie Andreas Lausecker<br />

Wolfgang Rammer in seinem Atelier<br />

an der Staffelei<br />

kommt der Winter. Die unterschiedlichen Farbtöne, die verschiedenen<br />

Elemente. Entspannung löst die Spannung ab.<br />

Diese Gegensätze werden von uns Menschen als harmonisch<br />

empfunden. Und diese Harmonie will ich mit meiner<br />

Malerei erreichen und vermitteln“.<br />

Immer an seiner Seite ist seine Frau Gundula („Gundel“).<br />

Er bezeichnet sie als seine Hauptkritikerin. Sie ist aber<br />

auch seine Muse. „Sie kritisiert mich, gibt mir jedoch wertvolle<br />

Anregungen, auf die ich nicht verzichten möchte“, so<br />

Wolfgang Rammer. Gemeinsam besuchen sie liebend gern<br />

Ausstellungen und Museen, nicht nur in Deutschland, auch<br />

im Ausland. Seine Leidenschaft gilt insbesondere den Impressionisten<br />

wie van Gogh, Renoir und Monet. „Dafür fahre<br />

ich sonst wohin“, sagt er. Der Hiller Wolfgang Rammer<br />

tauscht sich regelmäßig mit anderen Künstlern aus und<br />

zeigte seine Werke bereits in vielen Ausstellungen.<br />

Seit dem Jahre 1845 gibt es das wunderschöne Landgasthaus<br />

Husterbruch in Neuenknick. Heute präsentiert sich<br />

das Gasthaus mit einer gemütlichen Gaststube, einem mit<br />

Weinreben bewachsenen Biergarten und mit mehreren<br />

Club- und Gesellschaftsräumen für 20 – 150 Personen. In<br />

dieser gemütlichen Atmosphäre lässt es sich genussvoll<br />

speisen. Planen Sie, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> Leser Ihre Silberne<br />

oder Goldene Hochzeit, den 60., 70. oder sogar 80.<br />

Geburtstag, dann sind Sie hier herzlich willkommen. Wir<br />

verwöhnen Sie mit leckeren regionalen Produkten, frisch<br />

auf Ihren Teller und sorgen uns auch um die Tischdekoration,<br />

Blumen und Musik.<br />

Und für die Festlichkeit zuhause bieten wir Ihnen unseren<br />

Hausservice an: ab 25-150 Personen liefern wir Ihnen<br />

rustikale, gut bürgerliche oder italienische Köstlichkeiten<br />

sowie Käsespezialitäten.<br />

Genießen Sie in unserem gemütlichen Ambiente mit der<br />

Familie, Freunden oder Bekannten einen schönen, unvergesslichen<br />

Abend: unsere reichhaltigen Wild- und Schnitzelbuffets<br />

erwarten Sie jeden Freitag ab 18.30 Uhr. Tischbestellungen<br />

erbeten unter: 05705-647, Fax 473.<br />

Öffnungszeiten Mo, Di, Freitag und Samstag ab 17.oo<br />

Uhr, sonntags ab 10 Uhr.<br />

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Der Kopf raucht, das <strong>Aug</strong>e kann sich nicht satt sehen.<br />

Doch jedes Gespräch und jeder Besuch müssen einmal<br />

zu Ende gehen. „Danke“, sagt das <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>. Vielleicht<br />

können wir mit diesem Bericht das Leben und Wirken<br />

des Menschen und Künstlers Wolfgang Rammer ein wenig<br />

beleuchten. Seine Botschaft an die Leser des <strong>Senioren</strong><br />

<strong>Journal</strong>s ist:<br />

„Ein Hobby im Ruhestand ist wichtig und lohnt sich.<br />

Es ist nie zu spät, damit anzufangen. Kreativität gibt<br />

dem Leben einen besonderen Sinn. Kreativ leben heißt<br />

vital leben. Kreativität macht glücklich!“ AP<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

7


HOBBY<br />

Wandern – Gut gerüstet auf Tour<br />

Alles kommt irgendwann wieder in Mode. Lange galt das<br />

Wandern als spießig. Heute ist es plötzlich „Hip“ wie nie zuvor!<br />

Wann ist Wandern Wandern? Was wäre das Wandern,<br />

wenn es nicht auch einen deutschen Wanderverband gäbe,<br />

der 1883 gegründet wurde. Seine Mitgliedsorganisationen<br />

markieren und betreuen ca. 200.000 km Wanderwege und<br />

haben den Begriff Wandern gerade frisch genormt: „Wandern<br />

ist Gehen in der Landschaft. Dabei handelt es sich<br />

um eine Freizeitaktivität mit unterschiedlich starker körperlicher<br />

Anforderung, die sowohl das mentale wie physische<br />

Wohlbefinden fördert. Charakteristisch für eine Wanderung<br />

sind: Eine Dauer von mehr als einer Stunde, eine entspre-<br />

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Jeden Sonntag begrüßen wir Sie ab 11.30 Uhr auf unserer<br />

kulinarischen Bühne im Siekmeiers Hof zum Familienbuffet<br />

mit „Live Cooking“! Sichern Sie sich die begehrten Plätze<br />

unter 05734-511110, Volmerdingsener Straße 111, 32549<br />

Bad Oeynhausen-Volmerdingsen.<br />

Freuen Sie sich auf frischen „Matjes nach Hausfrauenart“<br />

mit Speckbohnen und Salzkartoffeln. Hausgemachte<br />

Semmelknödel reichen wir zu Pfifferlingen mit<br />

Kräutern, Speck und Zwiebeln verfeinert – genießen<br />

Sie unsere verschiedenen Variationen!<br />

„Ja zur Region“ unter diesem Motto präsentieren wir Ihnen<br />

Köstlichkeiten von regionalen Partnern, so auch die BIO-Kartoffeln<br />

Violetta, Rosmarie und Charlotte. Frisch geerntet erleben<br />

Sie das besondere Geschmackserlebnis! Diese „bunten“<br />

Kartoffeln schmecken intensiver und sind ein farbliches<br />

Highlight auf Ihrem Teller, ob blauer Kartoffelsalat zu Fisch<br />

oder rote Wedges zum saftigen Steak. Bis in den <strong>Sept</strong>ember<br />

werden Gemüse wie Zucchini, Mangold, Zuckermais und<br />

Salate täglich frisch geerntet und in unserer Küche für Sie,<br />

liebe Gäste, als vitaminreiche Beilagen verarbeitet. Für die<br />

Wintermonate hat unser Biobauer Nils Grünkohl und Steckrüben<br />

angebaut, somit können wir auch in dieser Jahreszeit<br />

saisonal kochen. Und in Volmerdingsen wachsen auf dem<br />

Biohof Röthemeier prächtige Gänse heran, sie werden mit<br />

vielen guten Zutaten gefüttert – freuen Sie sich schon jetzt<br />

auf unseren knusprigen Gänsebraten aus der Heimat.<br />

chende Planung, Nutzung<br />

spezifischer Infrastruktur,<br />

eine angepasste<br />

Ausrüstung.“<br />

Wie gesagt, Wandern ist<br />

wieder „in“, dabei wird<br />

getan, als wäre die heilsame<br />

Wirkung des Gehens<br />

etwas Neues. Jeder<br />

Wanderer wird bestätigen,<br />

dass es bei Stress,<br />

Ärger und schlechter<br />

Laune nichts Besseres<br />

gibt, als einen Berg oder<br />

Hügel zu besteigen und<br />

die Welt und die eigenen<br />

Probleme mal wieder aus<br />

völlig anderer Perspektive<br />

zu betrachten. Ganz<br />

abgesehen davon, dass es doch nichts Schöneres gibt, als<br />

mit Freunden gemeinsam zu wandern und danach gemütlich<br />

einzukehren und in den kulinarischen Genüssen der<br />

durchwanderten Region zu schwelgen.<br />

Unabhängig davon wie lange oder anstrengend der Weg<br />

war, bedeutet das Erreichen eines selbst gewählten Wanderzieles,<br />

dass man es geschafft hat. Die Bewältigung des<br />

Weges aus eigener Kraft bei Wind und Wetter und mit all<br />

seinen Schwierigkeiten und Hindernissen sind leicht verständliche<br />

Metaphern für das Leben und haben einen hohen<br />

symbolischen Charakter. Die positive Wirkung des<br />

Wanderns auf Geist und Seele wird noch verstärkt durch<br />

die körperliche Anstrengung, die bessere Durchblutung,<br />

die tiefere Atmung, das Schwitzen. Das Gehen in der Natur<br />

ist ein Fest für die Sinne und zugleich Balsam für die Seele.<br />

Die Sonnenstrahlen, die auf der Haut kitzeln, die kühle<br />

Brise, die übers erhitzte Gesicht streicht, der Schluck kühlen<br />

Quellwassers, Licht, Schatten und Farben – Wandern<br />

vermittelt ein intensives Gefühl des Lebendigseins und der<br />

Lebenslust!<br />

Ungetrübt bleibt der Spaß beim Wandern auch bei schlechtem<br />

Wetter, wenn man dafür entsprechend ausgestattet ist.<br />

Je mehr Sie wandern und je anspruchsvoller die Touren<br />

sind, desto bedeutsamer ist eine qualitativ hochwertige<br />

Ausrüstung. Die wichtigsten Utensilien sind gute Funktionskleidung,<br />

Jacke mit Kapuze, Hose mit Taschen für<br />

Wanderkarte, Portemonnaie und Taschenmesser. Das Allerwichtigste<br />

jedoch ist der perfekt passende Schuh, der<br />

dem Fuß in jedem Gelände Halt gibt, auch bei Nässe. AP<br />

8 SENIOREN JOURNAL


RATGEBER<br />

Barrierefreies Wohnumfeld<br />

Heute schon an morgen denken<br />

Wenn Sie, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>-Leser, Ihre Wohnung umgestalten<br />

wollen und somit eine Renovierung planen, dann<br />

sollten Sie schon an morgen denken. Die Lebenserwartung<br />

steigt ständig. Barrierefreies Wohnen schafft bis ins hohe Alter<br />

Agilität, und Sie sind dann nicht so schnell auf Hilfe angewiesen.<br />

Ein neues Zuhause ohne Stolperkanten, eine bodengleiche<br />

Dusche, eine begehbare Badewanne, rutschhemmende<br />

Fliesen u.v.m. sind zu berücksichtigen. Wir versuchen, Ihnen<br />

Möglichkeiten aufzuzeigen, sich ein Zuhause zu schaffen, das<br />

nicht nur eine Reihe von Bequemlichkeiten, sondern auch ein<br />

Sie so installieren lassen, dass diese auch aus einer Sitzposition<br />

erreichbar sind. Und nun zu den Fliesen: Nasse und feuchte<br />

Fliesen können ein Unfallrisiko darstellen, deshalb müssen Sie<br />

sich beraten lassen und Fliesen austesten. Fliesenfachhändler<br />

bieten Ihnen heute moderne - auch mediterrane - Fliesen an,<br />

die mit einer rutschhemmenden Oberfläche ausgestattet sind.<br />

Wir empfehlen, dass Sie nicht nur Ihr Badezimmer, sondern<br />

auch den Flur, die Küche und Außenbereiche mit Fliesen, die<br />

entsprechende Oberflächeneigenschaften aufweisen, neu verlegen<br />

lassen. Heute können Sie in fast jeder Badausstellung<br />

vorher<br />

nachher<br />

nachher<br />

designorientiertes Wohnen bietet und die Möglichkeit, für den<br />

Schutz der Gesundheit auch Gelder beantragen zu können.<br />

Nicht erst im Alter sind Stufen gefährliche Stolperfallen, 80%<br />

aller Haushaltsunfälle sind Folge eines Ebenenwechsels und<br />

90% aller tödlichen Stürze im Haushalt passieren Menschen,<br />

die älter sind als 65 Jahre! Schon mehr als 4 mm Höhenunterschied<br />

sind Schwachpunkte im Wohnumfeld. Um gefährliche<br />

Stolperfallen zu vermeiden, berät Sie gerne Ihr Fliesenfachbetrieb.<br />

Dieser ist nicht nur fit in Sachen Baurichtlinien, man hat<br />

auch Produktneuheiten parat, damit Sie nicht Ins Straucheln<br />

kommen. Gerade Balkon- und Terrassentüren sind extreme<br />

Gefahrenquellen.<br />

Und passen Sie auch Ihr Badezimmer an: eine bodengleiche<br />

Dusche, dazu ein bequemer Klappsitz, eine begehbare Badewanne<br />

und vor allen Dingen Haltegriffe. Um eine Dusche auch<br />

rollstuhlgerecht zu gestalten, ist eine Mindestgröße von 1,50 x<br />

1,50 m zu berücksichtigen. Sämtliche Bedienelemente sollten<br />

höhenverstellbare Sanitäreinrichtungen ansehen. Gerade im Alter<br />

sind höhere Toiletten ohne großen Umbauaufwand installierbar.<br />

Und nun zu Küchensystemen: warum planen Sie nicht gleich<br />

für Ihre schon lang geplante Küche, die nun endlich realisiert<br />

werden soll, absenkbare Oberschränke, vollständig umschwenkbare<br />

Backofen- und Kühlschranktüren und Ihrem Rücken<br />

angepasste Kochflächen? Ihre Schultern sind entlastet<br />

und Rückenschmerzen werden vermindert.<br />

Bevor Sie sich für eine barrierefreie Wohnung entschließen,<br />

erkundigen Sie sich eingehend nach Zuschüssen. Ihr vorbildliches<br />

Engagement fördert die kfw-Bank mit deren Programm<br />

455. Außerdem fördern Kranken- und Pflegekassen und andere<br />

Kostenträger diese Umbaumaßnahmen bis zu 2.557 Euro.<br />

Aber achten Sie bitte darauf, erst den Kostenvoranschlag einreichen,<br />

denn bereits abgeschlossene oder begonnene Maßnahmen<br />

werden nicht nachträglich bezuschusst. BB<br />

OWL´s größte Bäder- u. Fliesenausstellung<br />

Sonntag Schautag<br />

MEIN NEUES BAD<br />

am besten von ...<br />

von 13 - 17 Uhr<br />

Keine Beratung, kein Verkauf<br />

HSH Pockrandt GmbH<br />

Alte Sandtrift 35, Minden<br />

Tel. 05 71 / 82 81 20<br />

www.hshpockrandt.de<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

9


GESUNDHEIT<br />

Hallux Valgus oder auch die „O – beinige Großzehe“<br />

einem frühzeitigen Verschleiß, der sogenannten Arthrose, kommen.<br />

In diesem Fall spricht man von einem Hallux rigidus.<br />

Prof. Dr. J. Zeichen<br />

Klinik für<br />

Unfallchirurgie und<br />

Orthopädie im<br />

Johannes Wesling<br />

Klinikum Minden<br />

Hans-Nolte-Str. 1<br />

32429 Minden<br />

Tel.: 0571 / 790-3401<br />

Was ist ein Hallux valgus?<br />

Als Hallux valgus wird die Wölbung der Großzehe zum<br />

Fußaußenrand bezeichnet.<br />

Wie häufig tritt der Hallux valgus auf?<br />

Der Hallux valgus ist die häufigste Zehenfehlstellung beim<br />

Menschen. Er tritt fast immer in Verbindung mit dem Spreizfuß<br />

auf. Frauen sind neunmal häufiger betroffen als Männer.<br />

In Bevölkerungsgruppen die kein Schuhwerk tragen,<br />

tritt der Hallux valgus fast nie auf.<br />

Welche Faktoren beeinflussen die Bildung<br />

des Hallux valgus?<br />

1. Die Vererbung von Vater oder Mutter<br />

2. Ein Ungleichgewicht der Muskelzüge an den Zehen<br />

durch mangelndes Training der Fußmuskulatur<br />

3. Zu enges Schuhwerk<br />

< Abb.: Links: Rechter<br />

normaler Fuß. Rechts:<br />

linker Fuß mit Hallux<br />

valgus<br />

Wie entsteht ein<br />

Hallux valgus?<br />

Im Rahmen der oben beschriebenen<br />

Faktoren tritt<br />

eine chronische Belastung des Großzehenballens auf. Um<br />

diese auszugleichen versucht der Körper, die Gelenkfläche<br />

am Köpfchen des 1. Mittelfußknochens zu vergrößern und<br />

bildet hier knöcherne Anbauten an das Gelenk, die so genannten<br />

Exostosen. Um den Druck der Exostosen, die zum<br />

Beispiel durch das Schuhwerk entstehen, abzumildern,<br />

bildet der Körper einen Schleimbeutel, der aber durch die<br />

dauernde mechanische Belastung häufig zu Entzündungen<br />

neigt. Als Folge der Fehlstellung im Gelenk kann es zu<br />

Abb.: Links: Schemazeichnung Entstehung Hallux valgus.<br />

Rechts: Röntgenbild<br />

Abb.: Hallux rigidus ><br />

Welche Symptome treten<br />

beim Hallux valgus auf?<br />

Es werden vier Ausprägungsgrade<br />

des Hallux valgus<br />

unterschieden, wobei<br />

die Schwere des Ausprägungsgrades<br />

des Hallux<br />

valgus und die Symptome<br />

des Patienten nicht im Zusammenhang<br />

stehen.<br />

Bei Frauen stehen häufig<br />

kosmetische Probleme im Vordergrund. Im Rahmen der<br />

zunehmenden Fehlstellung können Entzündungen des<br />

Schleimbeutels über dem Großzehenballen auftreten, die<br />

sogenannte Bursitis, die im Endzustand zu einem Dauerschmerz<br />

im Großzehengrundgelenk führen. Bei zunehmendem<br />

Verschleiß im Großzehengrundgelenk, der Arthrose,<br />

kann der Abrollvorgang zunehmend schmerzhaft sein.<br />

Welche Therapien gibt es?<br />

Nach der eingehenden Untersuchung des Patienten, mit<br />

Röntgenaufnahmen, erfolgt eine Beratung.<br />

Konservative Maßnahmen:<br />

Mit der konservativen Therapie kann keine Heilung des<br />

Hallux valgus erreicht werden, man kann die Entwicklung<br />

nur verlangsamen. Die konservative Therapie, bei geringem<br />

Ausprägungsgrad, umfasst folgende Therapieansätze:<br />

- Tägliche Durchführung einer Zehen- und Fußgymnastik<br />

- Einlagenverordnung ><br />

10 SENIOREN JOURNAL


GESUNDHEIT<br />

- Tragen geeigneten Schuhwerks. Im Vorfußbereich spitze<br />

oder enge Schuhe sowie hochhackige Schuhe sollten<br />

gemieden werden.<br />

- Orthopädisches Schuhwerk im Ausnahmenfall.<br />

Operative Möglichkeiten:<br />

Ingesamt sind für die operative Behandlung des Hallux valgus<br />

über 200 verschiedene Operationsverfahren beschrieben.<br />

Im Johannes Wesling Klinikum Minden bieten wir<br />

folgende Operationsverfahren an, die individuell mit dem<br />

Patienten besprochen werden:<br />

1. Exostosenabmeißelung mit medialer Kapselraffung<br />

nach Chevron /Austin<br />

2. Operation nach Mc Bride<br />

3. Operation nach SCARF<br />

4. Basisosteotomie des 1. Mittelfußknochens<br />

5. In seltenen Fällen Operation nach Keller-Brandes<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Abb.: Intraoperatives Bild:<br />

Abtragung Exostose am<br />

1. Mittelfußknochen ><br />

Abb.: Schrauben- oder<br />

Plattenosteosynthese zur<br />

Hallux valgus Korrektur<br />

Ansprechpartner im<br />

Johannes Wesling Klinikum Minden:<br />

Prof. Dr. Johannes Zeichen<br />

Oberarzt Dr. Roland Giers, Oberarzt Ulrich Grünwald<br />

Dr. Patricia Droste<br />

Fußsprechstunde Freitag 09:00 – 11:00 nach telef. Terminvereinbarung:<br />

0571/790-1450<br />

Privatsprechstunde: nach telef. Terminvereinbarung:<br />

0571/790-3401<br />

Patientenforum Fuß im Hörsaal des Johannes Wesling<br />

Klinikum Minden: Donnerstag, 8. Dezember <strong>2011</strong>,<br />

17:00. Anmeldung nicht erforderlich<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

11


GENUSS<br />

…„wissen, wo`s herkommt“ –<br />

Regionale, ländliche Produkte von<br />

verlässlichen Partnern<br />

Täglich gute, gesunde und frische Lebensmittel präsentieren Ihre Partner vor Ort:<br />

die WEZ Märkte - ganz in Ihrer Nähe<br />

Die Frage nach der Herkunft von Produkten bewegt<br />

den Verbraucher heute mehr denn je.<br />

Lebensmittelskandale haben sich in den letzten Jahren<br />

gehäuft, eine Mikrobe namens Ehec/Hus versetzte<br />

jüngst Forscher und Gesundheitsbehörden in Alarmbereitschaft:<br />

der grassierende Erreger kann lebensbedrohliche<br />

Darmentzündungen und Nierenversagen<br />

hervorrufen.<br />

Das damit einhergehende Bedürfnis nach Produkten aus<br />

heimischer, regionaler Erzeugung hat die WEZ zum Anlass<br />

genommen, dass Sie, liebe Leser exklusiv ein Stück Heimat<br />

und Sicherheit frisch auf Ihren Tellern genießen dürfen.<br />

Achten Sie gezielt auf die gekennzeichnete regionale<br />

Ware:<br />

„unser Käse“, „unsere<br />

Tomaten“, „unsere Bio-<br />

Milch“, „unsere Äpfel“,<br />

„unsere Kartoffeln“, „unsere<br />

Eier“ u.v.m., Sie<br />

werden es nicht bereuen<br />

– Sie schmecken den Unterschied!<br />

Die ländlich-ostwestfälischen Betriebe garantieren nicht<br />

nur kurze Transportwege, sondern auch Transparenz bei<br />

der Aufzucht, dem Anbau, der Ernte und stehen somit mit<br />

ihrem Familiennamen für Seriosität und ganzem Herzblut<br />

hinter ihren Produkten.<br />

Und unterstützen Sie diese aufwändige Initiative der WEZ<br />

– Märkte durch Publikation innerhalb der Familie, Freunden<br />

und Bekannten. In jeden Schulranzen Ihrer Enkelkinder<br />

gehört täglich ein Stück frisches, regionales Obst. Gönnen<br />

Sie sich täglich zwei Äpfel, ein altes Sprichwort behauptet,<br />

dass Sie sich somit den Weg zum Arzt sparen!<br />

Heute stellen wir Ihnen, liebe <strong>Senioren</strong><br />

<strong>Journal</strong>-Leser, den Hof Meyer zu Drewer<br />

in Bielefeld-Babenhausen vor.<br />

Siegfried Eberlein, Chef des Drei-Generationen-Betriebes,<br />

baut auf über 6.ooo qm Fläche die köstlichen Tomaten an,<br />

die in den WEZ-Märkten zwölf Stunden später angeboten<br />

werden. Unser Redakteur besuchte das Tomatenparadies<br />

und war mehr als beeindruckt:<br />

Siegfried Eberlein zeigte mir mit Stolz<br />

seine Gewächshäuser, einmalig in Bielefeld<br />

und Umgebung. Er pflanzt im<br />

Frühjahr speziell veredelte Wildtomaten<br />

in seiner heimischen<br />

Erde an. Seine Pflanzen gedeihen<br />

durch Düngung mit altem<br />

Kuhmist und nicht durch den<br />

Einsatz von Substraten! Über<br />

einen 400.000 Liter Regenwasserspeicher,<br />

der mit Mineralien<br />

gedüngt ist, werden die Tomatenstauden<br />

bewässert. Hummeln übernehmen<br />

die natürliche Bestäubung<br />

jeder einzelnen Blüte.<br />

12 SENIOREN JOURNAL


GENUSS<br />

Unter dem Motto: „Nützlinge gegen Schädlinge“ werden<br />

Krankheiten und Befall vorgebeugt. So setzt Siegfried<br />

Eberlein sowohl eine räuberische Wanze ein, die Makrolophus<br />

caliginosus, als auch Schlupfwespen. Diese vernichten<br />

weiße Fliegen und Läuse und deren Brut.<br />

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Gegen Pilzkrankheiten beschränkt er sich auf spezielle<br />

Bioprodukte und nicht auf die „chemische Keule“.<br />

Und so reifen sie heran, die köstlichen Tomaten für die<br />

schnelle Vermarktung in <strong>26</strong> WEZ-Märkten.<br />

Stolz pflückte er eine leuchtend-rote Tomate und reichte<br />

sie mir zum Verzehr, welch ein Genuss - saftig und aromatisch!<br />

Achten Sie, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> – Leser in den WEZ-<br />

Märkten auf diese regionale Besonderheit, die Tomaten mit<br />

der Kennzeichnung: „Unsere Tomaten – WEZ“ und gönnen<br />

Sie sich diese Frische, diese Köstlichkeit, gesund, direkt<br />

vor Ihrer Haustüre mit Liebe und Sorgfalt angebaut. BB<br />

Teil 2 unserer Reihe<br />

„Wissen wo´s herkommt“<br />

in der nächsten <strong>Ausgabe</strong><br />

Frisch aus<br />

Nachbars Garten!<br />

Wissen, wo‘s herkommt!<br />

Achten Sie gezielt auf<br />

regionale, ländliche Produkte<br />

von verlässlichen Partnern!<br />

Jahre<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

13


GESUNDHEIT<br />

Frauen sollten gut auf ihr Herz hören<br />

Wie Sie einem Herzinfarkt vorbeugen und Risiken vermeiden<br />

Unser Herz ist ein Muskel, der wie jeder andere Muskel<br />

unseres Körpers mit Blut und Sauerstoff versorgt werden<br />

muss. Dies geschieht über Blutgefäße, die sogenannten<br />

Herzkranzgefäße. Jede Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße<br />

bezeichnet man als koronare Herzerkrankung.<br />

Dabei blockieren oder verengen Ablagerungen die<br />

Koronararterien. Ähnlich wie bei einer verkalkten Wasserleitung,<br />

durch die das Wasser nicht mehr ausreichend fließen<br />

kann, kann durch Verkalkung in den Koronararterien<br />

das Blut nicht mehr ungehindert transportiert werden. Dadurch<br />

kann das Herz seine Pumpfunktion nicht mehr ausreichend<br />

erfüllen. Es treten Beschwerden auf. Arterienverkalkung<br />

ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein Vorgang,<br />

der sich über lange Jahre erstrecken und dem durch einen<br />

gesunden Lebensstil vorgebeugt werden kann.<br />

Sind Herzerkrankungen wirklich typische Männererkrankungen?<br />

Ein Blick in die Statistik zeigt das Gegenteil. Während<br />

die Infarktrate bei Männern kontinuierlich sinkt, steigt<br />

die weibliche – speziell im Alter zwischen 40 und 55. Daher<br />

raten Mediziner Frauen dringend, sich um ihr wichtigstes<br />

Organ zu kümmern. Wir sagen Ihnen, was ihm gut tut, wie<br />

Sie Risiken und Warnsignale erkennen können. Haben<br />

Frauen andere Anzeichen für eine koronare Erkrankung<br />

als Männer? Die Antwort lautet ja. Daher werden die Anzeichen<br />

oftmals sowohl von den Frauen selbst als auch<br />

von manchen Ärzten nicht oder erst spät erkannt.<br />

Warum sind immer mehr Frauen betroffen? Beruflicher<br />

Stress, der krank macht, ist nicht länger eine Domäne der<br />

Männer. Und viele Frauen haben oft noch eine zusätzliche<br />

familiäre Belastung. Sie müssen zum Beispiel die Erziehung<br />

der Kinder oder den Haushalt allein wuppen oder sich<br />

um die gebrechlicher werdenden Eltern kümmern. Typisch<br />

weiblich ist auch, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen<br />

und dabei die Warnsignale des Körpers zu ignorieren.<br />

Ein Herzinfarkt kommt meist nicht aus heiterem Himmel.<br />

Schon in den Wochen davor sendet der Körper Warnsignale.<br />

Symptome bei Frauen:<br />

- Brustkorbenge, manchmal ausstrahlend in den linken<br />

Arm oder in den Magen<br />

- Magenbeschwerden, Übelkeit<br />

- Wirbelsäulenschmerzen<br />

- Starke oft lang anhaltende Atemnot<br />

- Wasseransammlungen in den unteren Gliedmaßen<br />

- Herzstolpern<br />

- Chronische Müdigkeit und Schwäche, Benommenheit,<br />

Schwindel, Konzentrationsstörungen, Schweißausbrüche<br />

Was führt zum Herzschmerz?<br />

- Rauchen<br />

- Übergewicht durch falsche Ernährung<br />

- Hoher Blutdruck<br />

- Ungesunde Blutfettwerte<br />

- Zuckerkrankheit<br />

- Mangelnde Bewegung<br />

<br />

<br />

Frauen haben bis zum Einritt der Wechseljahre ein geringeres<br />

Risiko, koronare Herzerkrankungen zu erleiden,<br />

als Männer. Bis zu diesem Zeitpunkt sind sie durch das<br />

Sexualhormon Östrogen nachweislich geschützt. Mit dem<br />

Beginn der Wechseljahre und dem Rückgang der Östrogenproduktion<br />

ist dieser natürliche Schutz vor Herzerkrankungen<br />

aufgehoben.<br />

Reduzieren Sie Stress und seelische Belastungen! Seelische<br />

Belastungen gehen buchstäblich „zu Herzen“, „es<br />

liegt etwas schwer auf dem Herzen“. Starke Belastungen<br />

psychischer Natur tun unserem Herzen auf Dauer nicht gut.<br />

Stresssituationen ganz zu vermeiden, ist oft nicht möglich.<br />

Aber der positive Umgang mit Stress kann mit verschiedenen<br />

Tricks erlernt werden. Gönnen Sie sich Entspannung.<br />

Ein gutes Gespräch mit einer Freundin, sich fünf Minuten<br />

aufs Sofa legen, in Ihrer Lieblingszeitschrift blättern – und<br />

das alles, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben! Vielleicht<br />

kann Ihnen Bewegung helfen, Stress abzubauen.<br />

Auch genügend Schlaf ist wichtig zur Erholung in Stressphasen.<br />

Was können Sie für ein gesundes Herz tun? Kleine Änderungen<br />

des persönlichen Lebensstils sind der Schlüssel<br />

zu einem gesunden Herzen - und nicht nur dazu. Auch Ihr<br />

Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität werden sich steigern!<br />

Versuchen Sie, alle genannten Risikofaktoren auszuschließen.<br />

Hören Sie auf zu rauchen, reduzieren Sie<br />

Übergewicht, ernähren Sie sich gesund und ausgewogen.<br />

Bewegen Sie sich mehr. Wer täglich ausreichend trinkt in<br />

Form von Wasser, Tee oder verdünnten Fruchtsäften tut<br />

14 SENIOREN JOURNAL


GESUNDHEIT<br />

seinem Körper nur Gutes. Und … ganz wichtig: gehen Sie<br />

regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung!<br />

Wie sieht herzgesunde Ernährung aus? Mit der mediterranen<br />

Küche liegt man richtig. Dazu gehören täglich frisches<br />

Obst, Gemüse und Salat. Den Genuss von tierischen Fetten<br />

sollen Sie reduzieren, dafür Oliven- und Rapsöl verwenden.<br />

Zweimal die Woche sollte man fetten Meeresfisch<br />

wie Thunfisch und Makrele essen. Vollkorn, fettarme<br />

Milchprodukte, Kräuter und Gewürze statt viel Salz<br />

runden die herzgesunde Küche ab.<br />

Wie reagiert man im Ernstfall richtig? Nach spätestens<br />

fünf Minuten sollten Sie den Notarzt rufen<br />

… 112! Warten Sie in der Nacht nicht bis zum<br />

Morgen. Warten Sie am Wochenende nicht bis<br />

Montag! Telefonieren Sie nicht nach Hausarzt,<br />

Freundin oder Nachbarn. Die können Ihnen<br />

nicht helfen. Sie müssen so schnell es geht<br />

ins Krankenhaus. Ihr Herz ist in höchster<br />

Not, denn es bekommt keinen Sauerstoff<br />

mehr. Das verursacht die Schmerzen, die<br />

Übelkeit. Je länger es dauert, umso mehr<br />

Gewebe wird zerstört.<br />

61 % der Frauen glauben immer noch,<br />

dass Herzinfarkte vor allem Männer bedrohen.<br />

Das stimmt nicht. 30 % der betroffenen<br />

Frauen klagen bei einem Herzinfarkt<br />

über untypische Beschwerden.<br />

Frauen müssen in Herzensangelegenheiten<br />

wachsam sein. Achten Sie auf Ihr Herz! AP<br />

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32457 P.W.-Nammen<br />

Mobil 0179 | 4875803<br />

Büro: Karlstraße 2<br />

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SENIOREN 32457 P.W.-Neesen JOURNAL<br />

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GESUNDHEIT<br />

Freiheit für schöne Füße<br />

Es ist noch Sommer! Unsere Füße durften aufatmen! Sie<br />

durften ans Licht. Die Saison für geschlossene Schuhe und<br />

Stiefel ist noch nicht da. In den Schuhen ist es oft zu eng,<br />

zu heiß – unsere Füße haben zu wenig Platz und bekommen<br />

nicht genügend Luft. Bitte, lasst uns atmen!<br />

Was müssen unsere Füße alles leisten! Im Laufe unseres<br />

Lebens gehen wir durchschnittlich so weit, dass wir insgesamt<br />

vier Mal um den Erdball kommen würden. Ein Grund<br />

mehr, unsere Füße zu verwöhnen. Unsere Vorfahren bewegten<br />

sich noch größtenteils barfuß auf weichem Untergrund<br />

fort. Wir dagegen gehen hauptsächlich auf hartem<br />

Boden wie Asphalt oder Beton. Für unsere Füße ist das<br />

Schwerstarbeit, denn sie tragen unser ganzes Gewicht.<br />

Für einen gesunden Fuß ist das kein Problem, denn er<br />

ist ein kleines anatomisches Wunder. Doch damit er volle<br />

Leistung bringen kann, braucht er optimale Bedingungen.<br />

Lange Spaziergänge auf weichem Boden stärken unsere<br />

Fußmuskulatur. Natürlich nur, wenn wir dazu die richtigen<br />

Schuhe tragen. Eine Wanderung im Wald oder durch Wiesen<br />

und Felder ist gut für die Seele und für unsere Füße.<br />

Fast 90 % der Frauen finden Schuhe mit höherem Absatz<br />

zwar sehr schön, aber unbequem. Und Ärzte empfehlen,<br />

Schuhe mit Absätzen über vier oder fünf Zentimeter Höhe<br />

nicht den ganzen Tag über zu tragen. Eine Absatzhöhe von<br />

zwei bis drei Zentimetern dagegen ist ideal, denn diese<br />

Höhe entlastet vor allem die Knie. Auch zu flache Schuhe<br />

können zu Beschwerden führen. So kommt es zum Beispiel<br />

zu Schmerzen in den Waden oder im Rücken.<br />

Gut zu Fuß. Ohne sie läuft nichts, aber bei der Pflege kommen<br />

Füße oft zu kurz. Höchste Zeit, das zu ändern. Hier<br />

unsere Tipps für einen starken Auftritt: Gegen trockene<br />

Füße hilft nur konsequente Pflege. Mindestens einmal am<br />

Tag sollten wir unsere Füße eincremen. Viel Feuchtigkeit<br />

liefert der Wirkstoff Urea. Harte Haut an Ballen und Fersen<br />

wird dadurch spürbar zarter. Etwa alle vier Wochen sollten<br />

Sie Ihren Füßen eine große Pflegeeinheit gönnen – vom<br />

Fußbad über das Nägelkürzen und Nagelhautentfernen bis<br />

zum Lackieren:<br />

Zu Beginn stehen ein Fußbad und ein Peeling an. Das<br />

schilfert alte Hautschüppchen ab. Nichts macht die Füße<br />

streichelzarter als ein Peeling. Dazu eignen sich spezielle<br />

Fußpräparate, zum Beispiel mit Meersalz. Sie können aber<br />

auch ein Körperpeeling verwenden. Oder Sie mischen<br />

eine Handvoll Meersalz mit ein<br />

paar Tropfen Olivenöl. Massieren<br />

Sie diese Masse gut auf die angefeuchteten<br />

Füße. An besonders<br />

verhornten Stellen dürfen Sie ruhig<br />

kräftiger rubbeln. Anschließend<br />

die Peeling-Masse lauwarm<br />

abwaschen.<br />

Nun die Feinarbeit, denn jetzt sind<br />

die Nägel schön weich. Zunächst<br />

tragen Sie Nagelhautentferner auf.<br />

Während das einwirkt, widmen Sie<br />

sich den Nägeln. Wir wollen hier<br />

mit einer alten aber falschen Regel<br />

aufräumen: Zehennägel sollten<br />

nicht gerade, sondern ihrem<br />

Wuchs entsprechend spatenförmig<br />

geschnitten werden. Am besten<br />

klappt das mit einer speziellen<br />

Fußnagelschere. Danach die Nä-<br />

16 SENIOREN JOURNAL


GESUNDHEIT<br />

gel feilen, damit die Kanten schön glatt werden. Die Nagelhaut<br />

vorsichtig mit einem Tuch zurückschieben.<br />

Bei einer anschließenden Massage durchblutet das Gewebe<br />

und entspannt. Einen Klecks Creme in den Händen<br />

verreiben. Zunächst über den Spann sanft mit den Händen<br />

zu den Zehenspitzen streichen. Danach die Fußsohle bearbeiten.<br />

Eine Massage von den Zehen bis zu den Ballen<br />

regt an. Für einen entspannenden umgekehrten Effekt vom<br />

Ballen zu den Zehen massieren. Danach die Ferse, die<br />

Fußmitte und den Ballen mit dem Daumen mit kreisenden<br />

Bewegungen bearbeiten. Zum Schluss die Zehen mit viel<br />

Gefühl ganz locker massieren. Eine reichhaltige Kur ist das<br />

beste Mittel gegen trockene Haut. Es gibt spezielle Fußmasken,<br />

die man ein bis zwei Stunden einziehen lässt.<br />

Zum Schluss (für die Damen) noch etwas Lack – und fertig<br />

sind die perfekten Füße! Zuerst einen Unterlack auftragen,<br />

mindestens zehn Minuten härten lassen. Dann kommt der<br />

Farblack auf die Nägel. Nachdem dieser trocken ist, ein<br />

Überlack. Bis alles richtig getrocknet ist, braucht es Geduld.<br />

Sie sollten eine gute halbe Stunde keine Strümpfe<br />

und geschlossene Schuhe tragen.<br />

Das leidige Thema Blasen. Erst scheuert es ein wenig,<br />

dann ist es schon zu spät. Nackte Füße in Sandalen sind<br />

besonders anfällig für Blasen. Die beste Behandlung sind<br />

austrocknende Blasenpflaster aus der Apotheke. Damit<br />

es nicht noch einmal passiert: Füße mit Sheabutter oder<br />

Hirschtalg einfetten, dann gleitet das Leder besser auf der<br />

Haut. Auch gut: Gefährdete Stellen gezielt mit einem Anti-<br />

Blasen-Stift oder transparentem Pflaster schützen.<br />

„Weder Strümpf noch Schuh …“ - auf weichem Untergrund<br />

Mobile Fachfußpflege<br />

Petra Meier<br />

Träger:<br />

Trabalho Servicegesellschaft mbH<br />

Telefon: 05751-9244351<br />

barfuß gehen, entspannt die Seele und trainiert die Füße.<br />

Barfuß laufen ist als aktiver Prozess ein Erlebnis, mit dem<br />

wir uns die Umwelt mit allen Sinnen aneignen. Die Wirkung<br />

des Barfußlaufens beruht auf der Stärkung der Selbstheilungskräfte<br />

des Körpers und ist somit ein einfaches Abhärtungsmittel.<br />

Bei jedem Schritt werden andere Nervenpunkte<br />

angeregt und die Fußsohlen massiert.<br />

Legen Sie ruhig öfter mal die Beine hoch. Das entspannt<br />

und hilft, wenn die Füße abends angeschwollen sind. Ein<br />

Fußbad mit Pfefferminzöl hat den gleichen Effekt. Außerdem<br />

wirkt das Öl gegen zu starkes Schwitzen. Eine<br />

Cremepackung aus Vaseline oder Melkfett macht die Haut<br />

geschmeidig und zart. Einfach über Nacht einwirken lassen.<br />

Was die Füße wollen – im Grunde ist es ganz einfach. Die<br />

Füße haben die gleichen Bedürfnisse wie der gesamte<br />

Mensch. Sie wünschen sich Zuwendung und Pflege, Licht,<br />

Luft und Freiraum! AP<br />

Frühling, Sommer,<br />

Herbst und Winter<br />

Jede Jahreszeit hat ihre<br />

Faszination und Farbe<br />

Unser Team sorgt mit Charme<br />

für eine gemütliche Atmosphäre,<br />

sodass Sie sich auf<br />

Anhieb bei uns wohl fühlen.<br />

Bei Kaffee, Brötchen oder einem<br />

Stück Kuchen präsentieren<br />

die USB-Maschenmoden-<br />

Models in einer Modenschau<br />

unsere aktuelle Kollektion.<br />

Sie werden von den vielen<br />

Kombinationsmöglichkeiten<br />

unserer Mode begeistert sein!<br />

Eine Vielfalt an modischen<br />

Accessoires wie Schmuck und Tücher ergänzen unsere<br />

Kollektion. Hierzu geben wir Ihnen Modetipps und zeigen<br />

Ihnen einige pfiffige Ideen.<br />

Und das bieten wir Ihnen:<br />

- Design, Herstellung und Vertrieb aus einer Hand<br />

- Verkauf ab Fabrik (Wir produzieren in den Größen 38 – 52)<br />

- Kompetente Beratung durch unser Modeteam<br />

- Laufend aktuelle Modelle<br />

- Kostenlose Verpflegung<br />

- Attraktive Kooperationspartner in der Region<br />

- USB-Maschenmoden Buskostenzuschuss<br />

Sie haben Lust und Zeit?<br />

Informieren Sie sich unverbindlich (05772 / 97 13 0) und<br />

melden Sie sich an. Unsere Mitarbeiterin berät Sie gerne<br />

und bucht ihren Wunschtermin.<br />

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SENIOREN JOURNAL<br />

17


Neueröffnung de<br />

in der Technisc<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

hat.<br />

Ihr Eindruck auf der Rückseite<br />

Wir wollen mit diesem Sanitätshaus<br />

nicht nur stationär<br />

Dipl. Ing. Elmar Bitter<br />

Betriebsleiter der<br />

des Techn. Orthopädie Sanivita Kataloges<br />

gelegene Patienten, sondern<br />

t nicht ok, Daten kommen neu<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

02 917-502 oder E-Mail: niemann@russka.de<br />

„Am 9. Juli wurde der Neubau<br />

der Technischen Orthopädie<br />

und des Sanitätshauses in<br />

der <strong>Aug</strong>uste Viktoria Klinik<br />

hier in Bad Oeynhausen eröffnet.<br />

Auf 1300 m2 können<br />

wir unsere Kunden jetzt in<br />

einem ansprechenden Ambiente<br />

völlig barrierefrei begrüßen<br />

– und das mit bester<br />

Verkehrsanbindung. Vom<br />

Bahnhof aus kann man uns<br />

in knapp 10 Min. zu Fuß erreichen<br />

oder noch einfacher<br />

mit dem Auto direkt bis vor<br />

die Haustür fahren. Unsere<br />

Parkplätze sind extra großzügig<br />

gestaltet worden, da-<br />

S6215 ben wir es uns zur<br />

Als zertifizierter Betrieb ha-<br />

Aufgabe<br />

mit man auch beim Ein- und<br />

Aussteigen genügend Platz<br />

auch Kunden von außerhalb<br />

ansprechen, die jetzt auch<br />

ohne Krankenhausüberweisung<br />

zu uns kommen können.<br />

Bitte überprüfen Unterschrift Sie das Layout und die Daten für Ihren Katalogeindruck.<br />

Unsere Kunden werden sicherlich<br />

überrascht sein, neben<br />

dem bisher bekannten<br />

Hilfsmittelangebot eines klassischen<br />

Sanitätshauses auch<br />

Produkte zu finden, die man<br />

eher in einem Designstudio<br />

erwarten würde – aber wieso<br />

sollten sich Funktionalität<br />

und Optik ausschließen?<br />

gemacht, immer auf dem<br />

neuesten Stand der Technik<br />

zu sein. Dies gilt sowohl für<br />

die Auswahl unserer Produkte<br />

als auch der Schulung unserer<br />

Mitarbeiter. Somit können<br />

wir unseren Kunden in<br />

der Beratung und in der Versorgung<br />

maßgeschneiderte<br />

Lösungen bieten.“<br />

<br />

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<br />

18 SENIOREN JOURNAL


s Sanitätshauses<br />

hen Orthopädie<br />

<br />

<br />

<br />

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<br />

<br />

Wir bieten Ihnen:<br />

- Hilfsmittel für die<br />

häusliche Pflege<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

- modische Kompressionsstrümpfe<br />

-<br />

Bandagen<br />

<br />

<br />

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<br />

- exklusive Bequem- und<br />

Freizeitschuhe<br />

-<br />

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maßgefertigte Einlagen<br />

<br />

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<br />

Brustprothesen<br />

<br />

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- Anfertigung von<br />

Hilfsmitteln aller Art<br />

-<br />

<br />

<br />

Individuelle Beratungen<br />

<br />

<br />

<br />

Historie der Technischen Orthopädie<br />

der <strong>Aug</strong>uste Viktoria Klinik<br />

<br />

<br />

<br />

1964 Eröffnung der Orthopädischen Werkstatt durch Chefarzt Dr. Köchling<br />

<br />

1969 An- und Ausbau der Werkstatt zur Technischen Orthopädie<br />

mit zusätzlicher Forschungsabteilung<br />

1980 Günter <br />

Womelsdorf wird als Orthopädiemechanikermeister<br />

neuer Werkstattleiter der Technischen Orthopädie<br />

2007 Nach altersbedingtem Ausscheiden von Hr. Womelsdorf<br />

übernimmt der Orthopädiemechanikermeister und Dipl.-Ing.<br />

Elmar Bitter die Betriebsleitung der Technischen Orthopädie<br />

2008 Eröffnung der 1. Filiale im Johannes Wesling Klinikum Minden.<br />

Gründung der OrthoPartnerOWL, ein Zusammenschluss von<br />

zwei weiteren Leistungsbringern aus der Region zur Ausweitung<br />

der Angebotspalette.<br />

2009 Eröffnung der 2. Filiale im KH Lübbecke. Kooperation mit<br />

dem Wittekindshof. <br />

2010 Einführung der „Mobilen Versorgung“, ein „fahrendes Sanitätshaus“<br />

im Raum Minden Lübbecke zur Versorgung immobiler Patienten im<br />

häuslichen Umfeld.<br />

<br />

<strong>2011</strong> Eröffnung des Neubaus der Technischen Orthopädie im Sanitätshaus<br />

2012 100 Jahre <strong>Aug</strong>uste Viktoria Klinik<br />

2014 50 Jahre Technische Orthopädie <strong>Aug</strong>uste Viktoria Klinik<br />

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SENIOREN JOURNAL<br />

19


RATGEBER<br />

SJ-Redaktion on Tour:<br />

Naturprodukte für natürliche Gesundheit aller<br />

Haustiere und Kürzel´s Neue Apotheke,<br />

info@cdvet.eu · www.cdvet.eu<br />

Kutenhauser Straße 191 veranstalteten einen Beratertag:<br />

Ohne Sorge<br />

die Natur genießen!<br />

Immer häufiger werden nicht nur wir, sondern auch unsere<br />

Lieblinge von Allergien geplagt. Viele Hunde und Katzen<br />

leiden somit an Hautproblemen und Verdauungsstörungen.<br />

Vielfältige Ursachen wie Hygienesprays und Putzmittel, sowohl<br />

Toxine, Insektizide und Düngemittel in der aufgenommenen<br />

Nahrung sind Auslöser von Allergien. Die ganzheitliche<br />

naturheilkundliche Medizin sieht vor allem eine<br />

Überlastung des Stoffwechsels, also der Entgiftungsorgane<br />

Leber und Nieren, als Ursache für die rasante Zunahme<br />

dieser Probleme.<br />

So auch bei Sari, einer dreijährigen West Highland White<br />

Terrier-Hündin, die Apotheker Kürzel und dem Repräsentanten<br />

Rolf Trosbach/cdVet Naturprodukte präsentiert wurde.<br />

Laut Aussage der Besitzerin treten unterschiedlichste<br />

Allergien auf, diese werden seit gut zwei Jahren teils mit<br />

Kortison behandelt, ohne Erfolg.<br />

Rolf Trosbach führte aus, dass es oft zu einer Überbelastung<br />

der Organe, wie es bei heutiger Fütterung kombiniert<br />

mit Umweltfaktoren, kommt. Somit werden sekundäre<br />

Entgiftungsorgane wie Haut, Schleimhaut und Darm aktiviert,<br />

um den Körper von den schädlichen Substanzen zu<br />

befreien. Da diese aber hierfür gar nicht zuständig sind,<br />

führt es dann u.a. zu geröteter, schuppiger, verfärbter Haut<br />

mit Juckreiz. Dazu stumpfes Fell, immer wiederkehrende<br />

Durchfälle und Fehlverdauung mit unangenehmen Blähungen.<br />

Desweiteren tränende, gerötete<br />

<strong>Aug</strong>en, entzündete Ohren und starker<br />

Körpergeruch. Unterbunden wird all dies<br />

durch die schnelle Gabe von Kortison.<br />

Hier wird dem Tierkörper vorgegaukelt,<br />

dass ohne Unwohlsein und Schmerzen<br />

schnell geholfen wird. Nach Abklingen<br />

der Kortisonwirkung melden sich die<br />

Symptome meist stärker denn je zurück.<br />

Hier muss dem Organismus geholfen<br />

werden, dass die dafür vorgesehenen<br />

Organe ihre Funktion wieder aufnehmen<br />

und eine Minimierung schädlicher Stoffe<br />

herbeigeführt wird.<br />

Rolf Trosbach schlug vor, das Kortison<br />

ausschleichen zu lassen und sechs Wochen<br />

cdVet DarmVital mit dem Futter zu<br />

reichen. Sari erreicht somit eine intakte<br />

Darmflora. Brechreiz, Durchfall und<br />

Verdauungsproblemen wird vorgebeugt.<br />

Danach sollte eine Behandlung mit cdVet Toxisan anschließen.<br />

Dieses Ergänzungsfutter hilft der Leber und den<br />

Nieren sich zu entgiften.<br />

Somit sind bei Sari die Voraussetzungen für alle Stoffwechselvorgänge<br />

gegeben, der Zustand an Haut und Fell wird<br />

sich entscheidend verbessern.<br />

In Zusammenarbeit mit Apotheker Kürzel und dem weiteren<br />

Rat des Experten, die auch gerne während und nach der<br />

Anwendung kontaktiert werden können, war die Besitzerin<br />

mehr als überzeugt von dieser Naturprodukte-Beratung für<br />

die natürliche Tiergesundheit ihres Lieblings Sari. BB<br />

<br />

20 SENIOREN JOURNAL<br />

Für natürliche <br />

Tiergesundheit!<br />

Alles Gute für Ihren <br />

Vierbeiner:<br />

<br />

cd Vet - Naturprodukte<br />

info@cdvet.eu · www.cdvet.eu<br />

<br />

Wir beraten Sie gerne <br />

zu allen Ohne Ernährungsund<br />

Gesundheitsfragen Ihres <br />

Sorge<br />

die Natur genießen!<br />

Haustiers!


RATGEBER<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Vitamine und Mineralstoffe –<br />

für mehr Wohlbefinden<br />

Für körperliches und seelisches Wohlbefinden sind Essen<br />

und viel Trinken eine wichtige Basis. Ohne regelmäßigen<br />

Nachschub von Nährstoffen wie Vitamine und Mineralstoffe<br />

bleiben Ihre Gesundheit, Vitalität und Fitness auf der<br />

Strecke. Die meisten Vitamine sind essenziell, also lebenswichtig.<br />

Das deutet schon ihr Name an, denn das lateinische<br />

Wort für „Leben“ steckt darin – „vita“.<br />

Die Vitalstoffe sind an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt.<br />

Sie sind unentbehrlich für die Energiegewinnung, für<br />

den Aufbau von Haut und Geweben. Wichtig sind Vitamine<br />

auch für gesunde <strong>Aug</strong>en, Nerven und ein starkes Immunsystem,<br />

also für die Abwehrkräfte. Mineralstoffe und Spurenelemente<br />

sind ebenso für unseren Körper notwendig.<br />

Sie sind Bestandteil von Enzymen.<br />

Jod ist erforderlich für die Bildung von Schilddrüsenhormonen,<br />

Eisen braucht der Körper zur Blutbildung, Fluor für<br />

gesunde Zähne, Selen wirkt als Ra- dikalfänger und<br />

beteiligt sich am Stoffwechsel der Schilddrüse,<br />

Zink ist wichtig zur Stärkung des Immunsystems.<br />

Bei Erkältung, Grippe, einseitiger<br />

Ernährung, bei Einnahme bestimmter<br />

Medikamente, bei Alkoholmissbrauch,<br />

Vegetariern und<br />

Sportlern kann es zu einer<br />

Unterversorgung kommen.<br />

Dann ist es wichtig, durch<br />

eine gezielte Nahrungsergänzung<br />

mit Vitaminpräparaten<br />

entgegenzuwirken.<br />

Vitamintabletten quasi<br />

vorbeugend in rauen<br />

Mengen einzunehmen,<br />

ist nicht sinnvoll,<br />

manchmal sogar<br />

schädlich. Gern<br />

berät Sie Ihre Apotheke,<br />

ganz in Ihrer<br />

Nähe. BB<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

21


Neue Physiotherapiepraxis VITALIS DOMICIL<br />

Umzug PFLEGETEAM DOMICIL<br />

Von der Verwaltung bis zum mobilen Pflegedienst alles unter einem Dach<br />

Die DOMICIL-Gruppe, geführt von Heidrun und<br />

Karl-Friedrich Meyer mit Unterstützung von<br />

Tochter Daniela Bleeker und Sohn Nils Frederic<br />

Meyer, ist ein Familienunternehmen. Neben<br />

den SENIOREN DOMICIL-Niederlassungen in<br />

Minden und Bad Eilsen mit der Möglichkeit der<br />

stationären Pflege gibt es die ambulante Pflege<br />

im häuslichen Bereich. Darüber hinaus wird<br />

die Tagespflege in Heeßen angeboten, eine beliebte<br />

Tageseinrichtung für <strong>Senioren</strong>. Jetzt neu<br />

entstanden ist VITALIS DOMICIL, eine Praxis<br />

für Physiotherapie. In den fünf verschiedenen<br />

Zweigen des Unternehmens steht der Mensch<br />

im Zentrum des Tuns aller 220 Mitarbeiter, denn<br />

die Bewohner der <strong>Senioren</strong>einrichtungen, die<br />

Besucher der Tagespflege und die Patienten<br />

der ambulanten Pflege und der Physiotherapie<br />

sollen mit qualifiziert hochwertiger Arbeit liebevoll<br />

versorgt werden.<br />

Durch den Umzug in neue Räumlichkeiten in<br />

den Anbau direkt am SENIOREN DOMICIL<br />

WESERLAND an der Sandrift sind ab Juli alle<br />

zentralen Funktionen mit ihrem breiten Leis-<br />

tungsspektrum auch an einem zentralen Ort zusammengefasst.<br />

Die Verwaltung findet hier optimale Voraussetzungen<br />

für ihre Arbeit, VITALIS DOMICIL Physiotherapie kann sich<br />

um die Gesunderhaltung ihrer Patienten kümmern, und<br />

das PFLEGETEAM DOMICIL findet jetzt die Anbindung,<br />

die der Betreuung der Patienten zu Hause in den eigenen<br />

vier Wänden dient.<br />

VITALIS DOMICIL<br />

Physiotherapie<br />

Die neuen Praxisräume von VITALIS DOMICIL sind großzügig<br />

bemessen, hell und freundlich, liebevoll bis ins kleinste<br />

Detail gestaltet sowie mit allen modernsten Geräten und<br />

Hilfsmitteln ausgestattet. Hier ist eine wirklich wunderbare<br />

Oase der Gesundheit, der Entspannung und des Wohlbefindens<br />

entstanden.<br />

Unter dem Motto „Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen“<br />

soll Menschen geholfen werden, die in irgendeiner Form<br />

unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Bewegungsbeschränkungen,<br />

Schmerzen und Stress- und Verspannungssymptomen<br />

leiden. Der Satz „Der Weg zu uns ist der<br />

Praxis für<br />

individuelle<br />

Physiotherapie<br />

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22 SENIOREN JOURNAL


Weg zu Ihrer Gesundheit“ richtet sich an Menschen, die aus<br />

der näheren und weiteren Umgebung kommen und Hilfe<br />

suchen sowie ebenfalls an die Bewohner des SENIOREN<br />

DOMICIL WESERLAND, die das Gesundheitsangebot als<br />

komfortable Ergänzung der üblichen Pflegeeinrichtungen<br />

nutzen können.<br />

Die Leitung wurde Evelyn Grannemann übertragen, einer<br />

erfahrenen und fachkundigen Physiotherapeutin. Sie ist<br />

auch Reiki-Meisterin. Mit alternativen Behandlungsverfahren<br />

wie Reiki und Shiatsu kann man bei Burnout-Symptomen<br />

und Stressüberflutung im Alltag und Beruf Entspannung<br />

und Ruhe finden.<br />

PFLEGETEAM DOMICIL<br />

Betreuung Zuhause<br />

Umgezogen von der Gabelsberger Straße in<br />

den Neubau an der Sandtrift ist die Abteilung<br />

PFLEGETEAM DOMICIL. Tag und Nacht in guten<br />

Händen – das Pflegeteam berät kompetent<br />

in allen Fragen rund um die Pflege in häuslicher<br />

Umgebung. Grundsätzlich werden Menschen<br />

jeden Alters gepflegt. Dazu gehört auch der<br />

Bereich der Familienpflege, beginnend mit der<br />

Pflege aufgrund eines Krankheitsbildes bis hin<br />

zur Betreuung von Kindern mit Defiziten. Jederzeit<br />

im Krankheitsfall bereit zu sein, ist die Hilfe<br />

und Entlastung, die das Team mit viel Erfahrung<br />

und Kompetenz übernimmt.<br />

Ein Spezialgebiet ist die Manuelle Therapie bei Schmerzen<br />

und Bewegungseinschränkungen. Das Bewegungsausmaß<br />

soll und kann erweitert werden. Bei Multipler<br />

Sklerose, Nervenverletzungen und Folgeerkankungen<br />

nach einem Schlaganfall werden neurologische Behandlungsformen<br />

angeboten. Ein Thema über das nicht gern<br />

gesprochen wird ist die Beckenbodengymnastik – wirksam<br />

zur Kräftigung des Beckenbodens im fortgeschrittenen Alter<br />

oder nach Operationen zur Verhinderung oder Verbesserung<br />

bei Inkontinenz. Spezielle Übungen können gerade<br />

Männern nach einer Prostataoperation Hilfe bringen.<br />

VITALIS DOMICIL macht auch Hausbesuche und ist zugelassen<br />

für alle Krankenkassen, selbstverständlich auch<br />

für Privatversicherte. Die Einrichtung ist schwellenfrei und<br />

behindertengerecht gestaltet. Die Physiotherapie-Praxis<br />

VITALIS DOMICIL ist geöffnet von Montag bis Freitag von<br />

08:30 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr.<br />

Sonstige Termine nach Vereinbarung.<br />

Das Angebot wird abgerundet durch die Urlaubs-<br />

und Verhinderungspflege sowie den<br />

24-Stunden-Notruf, der für den Fall der Fälle<br />

schnelle Hilfe zu jeder Tageszeit sicherstellt.<br />

Ziel für das PFLEGETEAM DOMICIL ist die<br />

optimale Versorgung ihrer Patienten und die<br />

Entlastung der Familienmitglieder. Neben der<br />

medizinischen Behandlungspflege unterstützt<br />

das Pflegeteam pflegende Angehörige beispielsweise<br />

im Rahmen von Informationsveranstaltungen<br />

durch das erfahrene Fachpersonal.<br />

Das PFLEGETEAM DOMICIL ist für diese Art<br />

der Information von den Krankenkassen zugelassen.<br />

Deshalb sind diese Beratungen und<br />

Schulungen kostenlos.<br />

Haben Sie Interesse?<br />

Dann informieren Sie sich doch bitte!<br />

Häusliche<br />

<strong>Senioren</strong>- und<br />

Krankenpflege<br />

<br />

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SENIOREN JOURNAL<br />

23


NATUR<br />

Im Herbst den Frühling pflanzen<br />

…Foto CB<br />

Lieben Sie einen blühenden Frühlingsgarten? Dann sollten<br />

Sie, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> Leser, schon jetzt im Herbst das<br />

richtige Plätzchen in Ihrem Garten aussuchen.<br />

Ihr Fachhändler hält jetzt für Sie ein umfangreiches qualitätskontrolliertes<br />

Blumenzwiebelsortiment bereit: prächtige Tulpen,<br />

leuchtende, großblumige Krokusse, duftende Narzissen,<br />

Lilien, Prachthyazinthen und Riesenzierlauch mit ballgroßen<br />

Blüten. Dazu Neuheiten wie die Narzisse „Red Aria“ oder<br />

„Kaydee“, die XXL Triumph-Tulpen, Seerosen-Tulpen und die<br />

Wühlmäuse vertreibende imposante Kaiserkrone. Die meisten<br />

Arten der Zwiebel- und Knollengewächse sind winterhart<br />

und benötigen lediglich eine Schutzschicht aus Kompost oder<br />

Laub. Die beste Voraussetzung für ein üppiges Wachstum<br />

ist eine sonnige oder halbschattige Stelle, der Boden sollte<br />

durchlässig, humusreich und nicht zu nass sein, damit die<br />

Zwiebeln nicht faulen. Die Pflanztiefe wird aus der Größe der<br />

Zwiebel ermittelt: Größe x 2 = Pflanztiefe.<br />

Ein guter Tipp: Markieren Sie die Pflanzstellen, damit Sie die<br />

Zwiebeln bei der Bodenbearbeitung nicht wieder ausgraben.<br />

Besonders auf Tulpen und Lilien haben es die Nager abgesehen,<br />

deshalb stecken Sie die Zwiebeln in einen Draht- oder<br />

Plastikkorb. Narzissen, Zierlauch und Kaiserkronen schmecken<br />

den Plagegeistern jedoch nicht.<br />

Und nun schnell zum Fachhändler, ein Riesensortiment wartet<br />

auf Sie! Wir wünschen Ihnen im nächsten Frühling eine<br />

Traumblütenpracht! BB<br />

Tipps zum Gartenjahr<br />

<strong>Aug</strong>ust<br />

Wichtig ist jetzt die zweite Düngung Ihrer Balkonkästen.<br />

Die Blühfreude muss jetzt durch Nachdüngen<br />

weiter intensiviert werden. Auch Ihr Rasen benötigt<br />

jetzt schon eine spezielle Herbst-Dünge-Kur,<br />

die ihn auf den Winter vorbereitet. Diese Nährstoffkombination<br />

macht ihn unempfindlicher gegen<br />

pilzliche Winter-Erkrankungen. Hält sich hartnäckig<br />

Unkraut in Ihrem Rasen, so helfen Naturenunkrautfrei-Produkte<br />

aus Ihrem Fachhandel.<br />

<strong>Sept</strong>ember<br />

Zeigen jetzt Rhododendren oder Azaleen Vergilbungen<br />

an den Blättern, ist dies ein Zeichen von<br />

Nährstoffmangel oder ungünstige ph-Werte des<br />

Bodens. Bodenkulturpräparate und Osmocote-<br />

Dünger sorgen für Vitalität durch wichtige Nährstoffe.<br />

Jetzt legt die Rhododendronzikade ihre Eier<br />

an den Blütenknospen ab. Durch diese Verletzungen<br />

tritt die pilzliche Knospenbräune ein und führt<br />

unweigerlich zum Absterben der Blütenknospen<br />

für das Folgejahr. Der Fachhandel hält spezielle<br />

bienenschonende Produkte bereit, lassen Sie sich<br />

individuell beraten. BB<br />

Jetzt aktuell große Auswahl:<br />

Freilandhortensien<br />

Gräser & winterharte Heide<br />

24<br />

SENIOREN JOURNAL


REISEN<br />

Einfach wohlfühlen – natürlich Rügen<br />

Die Seebrücke von Sellin, Kap Arkona, der Nationalpark<br />

von Jasmund, der Rasende Roland – das ist allen von Rügen<br />

bekannt. Flanieren Sie an der Promenade vom Seebad<br />

Binz, erkunden Sie die kilometerlangen Küstenlinien und<br />

den beeindruckenden Baumbestand in den Nationalparks,<br />

das Benedix-Haus sowie das Stadtmuseum.<br />

Atmen Sie tief durch bei einem Spaziergang an Rügens<br />

Stränden: das milde Reizklima und die jodhaltige Luft wirken<br />

wie ein Jungbrunnen, wecken Ihre Lebensgeister und<br />

erzielen den optimalen Gesundheits- und Erholungseffekt.<br />

Besuchen Sie, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>-Leser, Deutschlands<br />

größte Insel und lassen sich in ihren Bann ziehen! BB<br />

Bekannt ist Rügen vor allem wegen seiner sieben Seebäder<br />

und Küsten. Über 60 km feine Sandstrände und eine<br />

landschaftliche Vielfalt: vorspringende Halbinseln, zahlreiche<br />

Meeresbuchten, Naturstrände und über 250 km lange<br />

Radwege. Besuchen Sie die Halbinsel Mönchgut mit den<br />

Zickerschen Bergen, den Heidelandschaften, Salzwiesen<br />

und Ostseebädern, das Seebad Binz mit der über 3 km lange<br />

Strandpromenade und das Kap Arkona, den nördlichsten<br />

Punkt der Insel mit seinen weithin sichtbaren Leuchttürmen.<br />

Sie sehen die Hafenstadt Sassnitz und machen einen Abstecher<br />

zum Hafen mit den Fischerbooten.<br />

Ein weiterer schöner Ausflug führt Sie an den Ort Glowe.<br />

Südwestlich der Verbindungslinie zwischen den beiden<br />

Kaps erstreckt sich die Tromper Wiek, eine traumhaft schöne<br />

Bade- und Segelbucht.<br />

Die „Perle der Insel Rügen“ ist das Ostseebad Sellin. Auf<br />

der Sellinger Seebrücke genießen Sie einen unvergleichlichen<br />

Ausblick auf die Weite des Meeres. Die Rügensche<br />

Kleinbahn der „Rasende Roland“ ist eine dampflokbetriebene<br />

Schmalspureisenbahn, die die bekannten Seebäder miteinander<br />

verbindet. Von Putbus über Binz, Sellin und Baabe<br />

nach Göhren erleben Sie eine Fahrt voller Nostalgie.<br />

Die Nationalparks Jasmund (Kreideküste) und Vorpommersche<br />

Boddenlandschaft bieten Natur pur in über 15.000 ha<br />

Waldgebieten und 570 km Küstenlinie. Für seinen Buchenbestand<br />

verlieh die UNESCO in Juni <strong>2011</strong> dem Nationalpark<br />

Jasmund den Status des Weltnaturerbes.<br />

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SENIOREN JOURNAL 25


GENUSS<br />

Kuchen wie bei Oma<br />

Belegt mit den ersten Äpfeln der Saison<br />

Äpfel, Mandeln, Rosinen und ein dicker Klecks Sahne, so<br />

schmeckt es am besten! Süß und auch ein klein wenig säuerlich<br />

riecht es, wenn der betörende Duft vom Ofen durch<br />

das Haus zieht. Erinnerungen werden wach an den fein<br />

gedeckten Tisch an Sonntagnachmittagen bei der Großmutter.<br />

Im Mittelpunkt der Tafel thronte er zwischen Tellern<br />

und Tassen mit Blümchenmuster auf einer mit Tortenspitze<br />

belegten Tortenplatte: Omas Apfelkuchen.<br />

aux Pommes aus Äpfeln und Nüssen. Sie lässt sich ganz<br />

leicht selbst backen. Frisch schmeckt sie am besten, übrigens<br />

auch als Dessert.<br />

Und welche Sorten eignen sich am besten zum Backen?<br />

Für leckeren Kuchen sollte man Äpfel wählen, die weder<br />

zerfallen noch zu saftig sind, etwa der Boskop, Elstar und<br />

auch Jonagold. Der Boskop, ein Lagerapfel, kann den ganzen<br />

Winter über verarbeitet werden. Alle Apfelspeisen vertragen<br />

einen Spritzer Zitronensaft oder Weißwein. Zucker<br />

und Zimt unterstreichen das fruchtige Aroma zusätzlich.<br />

Aber wir schweifen ab. Jetzt geht es um Großmutters<br />

Apfelkuchen – und hier ist das Rezept:<br />

Er schmeckt bis heute nach Kindheit, denn niemand backte<br />

einen so guten Apfelkuchen wie die Großmutter. Bei gutem<br />

Wetter war der Kaffeetisch auch schon mal im Garten unter<br />

dem hohen Birnbaum gedeckt. So schmeckt der Kuchen<br />

auch nach Im-Garten-Sitzen und nach glücklichen Stunden.<br />

Frisch aus dem Ofen und noch lauwarm, sorgfältig<br />

in gleich große Stücke zerteilt, der versilberte Tortenheber<br />

beförderte den Kuchen auf die Teller, die schon ungeduldig<br />

der Oma entgegen gehalten wurden. Dazu die steif geschlagene<br />

Sahne aus der Kristallschale! Man konnte nicht<br />

mehr warten, das Wasser lief im Mund zusammen!<br />

Ein Apfelkuchen war damals und ist heute nicht einfach ein<br />

Obstkuchen. Sind es die saftigen frischen Früchte des späten<br />

Sommers, die das Gebäck so unwiderstehlich machen<br />

oder die Erinnerungen an unsere Kindheit?<br />

Übrigens: Auch unsere europäischen Nachbarn kennen<br />

tolle Rezepte – von der französischen Tarte bis zum englischen<br />

Apple Pie. Die Franzosen lieben vor allem ihre Tarte<br />

Apfelkuchen auf dem Blech<br />

Zutaten:<br />

1 kg Äpfel, 250 g Butter, 250 g Zucker, 5 Eier<br />

1 PG Vanillezucker, 350 g Mehl, 1 PG Backpulver, 250 g<br />

Puderzucker, Fett für das Blech<br />

Zubereitung:<br />

Butter und Zucker schaumig rühren, nach und nach Eier<br />

und Mehl mit Backpulver zugeben und gut verrühren. Es<br />

muss ein sämiger Rührteig entstehen.<br />

Belag:<br />

Äpfel schälen und in Scheiben schneiden. Die Äpfel unter<br />

den Rührteig heben und auf ein gefettetes Backblech<br />

geben. Bei 200 bis 220 Grad 30 Minuten backen. Puderzucker<br />

mit Wasser mischen und auf den noch heißen<br />

Kuchen streichen. AP<br />

<strong>26</strong> SENIOREN JOURNAL


GENUSS<br />

ANZEIGE<br />

Ein köstlicher Menüvorschlag<br />

von Kochkünstlerin<br />

Stefanie Brinkmeier<br />

von Rila erleben<br />

Blätterteigtaschen mit feurigem Schweinefleisch<br />

(für 4 Personen)<br />

1 Pck. TK-Blätterteig (10 Scheiben), 1 Zwiebel, 100 g<br />

Schmand, 400 g Schweinefleisch, etwas JAMBO AFRI-<br />

CA Zulu Fire Spice, 1 TL Olivenöl, 1 Eigelb, 50 g geriebener<br />

Gouda, 1-2 Chilischoten, etwas frisch geschnittener<br />

Schnittlauch<br />

Zubereitung: Blätterteigscheiben nebeneinander legen und<br />

ca. 9 Minuten antauen lassen. Zwiebel fein würfeln und mit<br />

dem Schmand verrühren. Schweinefleisch in kleine Stücke<br />

schneiden und mit dem Zulu Fire Spice von beiden Seiten<br />

würzen.<br />

Öl erhitzen und das Schweinefleisch darin braten. Auf den<br />

Blätterteigscheiben verteilen und jeweils zu einer Tüte geformt<br />

übereinander schlagen. Eigelb verquirlen und Blätterteig<br />

damit bestreichen. Gouda darüber streuen. Im vorgeheizten<br />

Backofen (E-Herd: 225°C/Umluft: 200°C/Gas:<br />

Stufe 4) 10 -12 Minuten backen. Herausnehmen und mit<br />

Chilischoten und Schnittlauch garnieren und sofort servieren!<br />

Rila Feinkost-Importe, Stemwede-Levern<br />

Fruchtige Fleischbällchen mit Cherrrytomaten<br />

(für 4 Personen)<br />

400 g Hackfleisch (halb/halb), ¾ TL Salz, 1 ½ Zwiebeln,<br />

etwas Paniermehl, 1 Ei, 1 Prise Pfeffer, 8 Cherrytomaten,<br />

1 Kopf Lollo Bianco, 8 Schaschlikholzspieße, 1 Flasche<br />

JAMBO AFRICA Montagu Tomato & Peach Chutney (süßes<br />

Tomaten-Pfirsich-Chutney)<br />

Zubereitung: Das Hackfleisch mit dem Salz, den gehackten<br />

Zwiebeln, dem Paniermehl, Ei und Pfeffer vermischen. Anschließend<br />

zu kleinen Bällchen formen und in einer Pfanne<br />

von allen Seiten braun braten. Je ein Hackfleischbällchen<br />

und eine Cherrytomate auf den Holzspieß stecken. Auf einen<br />

Spieß ein Blatt Lollo Bianco legen und dazu das Chutney<br />

reichen.<br />

Rila Feinkost-Importe, Stemwede-Levern<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

27


UNTERWEGS<br />

„Niemann-Cup“ in Evesen<br />

21. Auflage des Traditionsturniers mit 91 Mannschaften<br />

Die Jugendabteilung des VfR Evesen richtete zum 21. Mal<br />

eines der wohl größten Freiluft-Fußballturniere in der Region<br />

aus. In der Zeit vom 2. - 4.Juni <strong>2011</strong> verwandelten sich<br />

die Rasenplätze am Sportzentrum in Evesen zum Mekka<br />

des Schaumburger Nachwuchsfußballs. Angefangenen<br />

bei den jüngsten Nachwuchskickern, den G-Junioren, bis<br />

hinauf zu den E-Junioren, starteten 91 Teams in die jeweiligen<br />

Wettbewerbe.<br />

„Das ist Fußball aus Leidenschaft, die Jungs kommen<br />

hierher, um Spaß zu haben“ erklärte Philipp Niemann, der<br />

Hauptsponsor. Damit wird auch der Veranstalter belohnt,<br />

der in jedem Jahr große Anstrengungen unternimmt, einen<br />

reibungslosen Ablauf der Turniertage zu gewährleisten.<br />

Das Engagement des Sponsors „Schuhhaus Niemann aus<br />

Cammer“ ermöglicht es, dieses attraktive Turnier professionell<br />

zu organisieren, zumal alle Pokale und Sachpreise<br />

gestiftet wurden. Der Inhaber Philipp Niemann hat es sich<br />

auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, das Turnier live<br />

mitzuerleben und die Sieger auszuzeichnen. Die Sparkasse<br />

Schaumburg stellte für die kleinen Gäste die Hüpfburg,<br />

diese war ein großer Anziehungspunkt. Die rund 1000<br />

Nachwuchskicker haben guten und fairen Jugendfußball<br />

präsentiert, in den insgesamt 189 Spielpaarungen fielen<br />

stolze 769 Tore!<br />

Schon heute freut sich der VfR Evesen auf die Neuauflage<br />

in 2012 mit freundlicher Unterstützung des Schuhhauses<br />

Niemann. BB<br />

U rban exti L<br />

Mode zum Wohlfühlen<br />

Ganzjährig im Sortiment: Blusen, Schlupfform-Hosen,<br />

Röcke, Shirts, Unterwäsche, Schlafanzüge, Nachthemden,<br />

Hausschuhe, Pullover, Westen, Jacken und Regenjacken.<br />

Tel.: 05741-23 00 67 – Mobil 0175- 6 74 45 50<br />

E-Mail: urbantextil@web.de<br />

1. Platz<br />

J. Schaub, Minden<br />

FOTOWETTBEWERB<br />

2. Platz<br />

W. Zurheide, Stadthagen<br />

3. Platz<br />

A. Rahnke, Espelkamp<br />

WWW.NEONI.DE<br />

28 SENIOREN JOURNAL


INTERVIEW<br />

Mit uns Zuhause in einer komfortablen Pflegewohnung<br />

Altersruhesitz – Betreuung – Pflege<br />

In Bad Eilsen befindet sich das SENIOREN DOMICIL AM<br />

KURPARK. In diesem Altersruhesitz gibt es neben komfortablen<br />

Einzel- und Doppelzimmern auch eine Besonderheit,<br />

nämlich beliebte Pflegewohnungen für ein oder zwei<br />

Personen. SENIOREN JOURNAL führte ein Gespräch mit<br />

Regina Rinne, der Heimleiterin.<br />

SENIOREN JOURNAL: Was macht das Leben reizvoll in<br />

Bad Eilsen und in Ihrer Einrichtung?<br />

Regina Rinne: Die Menschen wohnen in diesem schönen<br />

Kurort mit seinen herrlichen Parkanlagen in einer waldreichen<br />

Landschaft. Der Ort Bad Eilsen bietet viel Interessantes<br />

und Kulturelles. Die Infrastruktur in unmittelbarer<br />

Umgebung der <strong>Senioren</strong>einrichtung ist intakt. Doch der Ort<br />

ist überschaubar. Man fühlt sich hier in kürzester Zeit wohl<br />

und vertraut.<br />

Über die Grundversorgung hinaus steht jedem Bewohner<br />

nach freier Wahl ein Betreuungsangebot für alle Sinne zur<br />

Verfügung. Dazu gehören Bewegungstherapie, Kunsttherapie,<br />

Vorlesungen, Musik und Gesang, Spiele- und Bastelstunden,<br />

frohe Feste, regelmäßige Ausflüge und vieles<br />

mehr. Die Bewohner können ihre eigenen und vertrauten<br />

Möbel mitbringen, ihr Geschirr, ihre Bilder und Teppiche<br />

und alles, an dem das Herz hängt. Es gibt genug Platz,<br />

um die persönlichen Dinge, die einem lieb und teuer sind,<br />

unterzubringen. Es gibt im Haus viele schöne Räume und<br />

Möglichkeiten, Gemeinschaften und Freundschaften zu<br />

pflegen. Dazu gehören der gepflegte Garten und ein Wintergarten.<br />

SENIOREN JOURNAL: Was können wir uns unter einer<br />

Pflegewohnung vorstellen?<br />

SENIOREN JOURNAL: Wie sieht es mit der Beköstigung<br />

aus?<br />

Regina Rinne: Diese Pflegewohnungen in Bad Eilsen sind<br />

weit und breit eine Besonderheit. Eine Zwei-Personen-<br />

Wohnung ist 60 qm groß. Das geräumige Wohnzimmer hat<br />

einen schönen Balkon. Dann gibt es noch Schlafzimmer,<br />

Küchenzeile, Garderobe und ein modernes behindertengerechtes<br />

Bad.<br />

SENIOREN JOURNAL: Wie ist aber der Begriff „Pflegewohnung“<br />

zu verstehen?<br />

Regina Rinne: Unsere Pflegewohnungen sind integriert in<br />

einem Altersruhesitz mit kompletter Pflege und Betreuung.<br />

Unser Anliegen ist familiäre Geborgenheit in einer menschlichen<br />

und freundlichen Umgebung, höchster Komfort und<br />

maximale pflegerische Qualität unter einem Dach vereint.<br />

Die Wohnungen bieten viel Raum für eine individuelle Persönlichkeit.<br />

Liebevolle Pflege erhalten alle Bewohner unserer <strong>Senioren</strong>einrichtung,<br />

also auch die Bewohner der Pflegewohnungen.<br />

Die Pflege dient der Stabilisierung und Verbesserung<br />

des Gesundheitszustandes durch qualifizierte und<br />

hochmotivierte Mitarbeiter. Alle Service- und Betreuungsangebote<br />

gewährleisten ein fein aufeinander abgestimmtes<br />

geselliges und ungebundenes, aber auch geborgenes<br />

Leben. Unser Haus erfüllt alle Kriterien für eine vollstationäre<br />

Pflege. Ziel unserer Arbeit ist, dem Leben des alten<br />

Menschen wieder einen Sinn zu geben und eine größtmögliche<br />

Lebensqualität zu erreichen. Pflege und Betreuung<br />

sollen in erster Linie ganzheitlich verstanden werden.<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

Regina Rinne: Täglich erwarten die Bewohner mindestens<br />

vier schmackhafte und abwechslungsreiche Mahlzeiten.<br />

Alle Speisen werden mit viel Liebe und Sorgfalt unter<br />

Berücksichtigung der individuellen Ernährungsbedürfnisse<br />

hergestellt.<br />

SENIOREN JOURNAL: Sprechen wir über die Kosten einer<br />

Pflegewohnung zum Beispiel für zwei Personen!<br />

Regina Rinne: Die Mehrkosten für eine große Wohnung<br />

(60 qm) für ein Paar sind minimal (ca. 100 Euro im Monat)<br />

gegenüber einem Standardzimmer in einem Pflegeheim.<br />

SENIOREN JOURNAL: Frau Rinne, vielen Dank für das<br />

Gespräch. Es ist interessant zu wissen, was es mit einer<br />

Pflegewohnung auf sich hat.<br />

Regina Rinne: Unser Ziel<br />

ist Lebensqualität im Alter,<br />

liebevolle Pflege, Schutz<br />

und Geborgenheit. Die<br />

Wahl eines Altersruhesitzes<br />

ist ein sensibles Thema.<br />

Vielleicht habe ich<br />

mit meinen Ausführungen<br />

Interesse an einer Pflegewohnung<br />

wecken können.<br />

Jetzt aktuell ist gerade eine<br />

für zwei Personen frei.<br />

29


DIES & DAS<br />

Gesammelte Sprüche<br />

Mitgeteilt von RA Rudolph, KANZLEI<br />

RUDOLPH, Minden, Mitglied der<br />

ARGE Verkehrsrecht im Deutschen<br />

Anwaltverein und Vertragsanwalt<br />

von www. auto-sms.de<br />

Gustav-Radbruch-Str.7<br />

32423 Minden<br />

Tel.: (05 71) 8 53 14<br />

Fax: (05 71) 88 00 76<br />

kanzlei-rudolph@t-online.de<br />

§<br />

Kanzlei<br />

Rudolph<br />

Rechtsanwälte<br />

Im Unglück lernt man sich selbst am besten kennen,<br />

weil man nicht mehr durch Freunde abgelenkt wird.<br />

Wer nichts verändern will, wird auch das<br />

verlieren, was er bewahren möchte.<br />

Gustav Heinemann<br />

Die ersehnte Ruhe in der Freizeit hat ihre Tücken.<br />

Man kann zum Nachdenken kommen.<br />

O. Hassenkamp, deutscher Schriftsteller 1921-1987<br />

Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als<br />

der Pessimist, aber er lebt froher! Charlie Rivel<br />

1 4<br />

5<br />

9<br />

Wenn Männer die Schönheit<br />

einer Frau mehr<br />

schätzen als ihre Intelligenz,<br />

so hat das seinen<br />

Grund darin, dass es auf<br />

Erden mehr Dummköpfe<br />

gibt.<br />

Geizhälse sind die Plage<br />

ihrer Zeitgenossen, aber<br />

das Entzücken ihrer<br />

Erben!<br />

Theodor Fontane<br />

2<br />

2<br />

8<br />

6<br />

4<br />

5<br />

6 2<br />

4 7<br />

9<br />

4<br />

8 3<br />

5<br />

7<br />

2<br />

4<br />

6<br />

3<br />

5 7<br />

7<br />

6<br />

<br />

! '. <br />

'. /<br />

Lösen Sie dieses Sudoku und gewinnen Sie mit<br />

etwas Glück 3x2 Karten für das GOP Varieté.<br />

Bitte senden Sie uns die Lösung an:<br />

<strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong><br />

Sandtrift 81<br />

32425 Minden<br />

<br />

01.2(<br />

Beim letzten Rätsel haben gewonnen:<br />

'!3 4! 5 4! 6!)) 7 #$!)) 5 #*!)) 7 #-!)) <br />

<br />

'! 5 8! 6!)) 7 #*!)) <br />

E. Höra, Burgwedel<br />

! <br />

'. ! #)!)) 7 #*!)) <br />

V. Eiben, Minden<br />

! '. '. /<br />

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'.<br />

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/<br />

$%&%$ ' !( )*+#,$%)#$$-<br />

D. Schlangmann, Petershagen<br />

<br />

Herzlichen Glückwunsch!<br />

01.2(<br />

'!3 4! 5 4! 6!)) 7 #$!)) 5 #*!)) 7 #-!)) <br />

<br />

'! 5 8!<br />

6!)) 7 #*!)) <br />

30 01.2( !<br />

#)!)) SENIOREN 7 #*!)) JOURNAL<br />

<br />

'!3 4! 5 4!<br />

6!)) 7 #$!)) 5 #*!)) 7 #-!))


Bauvorhaben:<br />

Datum:<br />

Maßstab:<br />

Entwurfsverfasser:<br />

GESCHÄFTLICHES<br />

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Aussenanlagengestaltung<br />

Objektbeschreibung/Lage:<br />

Das hochwertige Objekt mit nur 6 Wohnungen wird auf<br />

einem großzügigen Grundstück in Minden-Königstor errichtet.<br />

Das Grundstück liegt geschützt in 2. Reihe (Sackgasse).<br />

Alle Wohnungen sind ohne Stufen zu erreichen und verfügen<br />

über einen attraktiven, großzügigen Balkon mit Süd-/<br />

Westausrichtung. Für Ihr Auto können Sie einen Tiefgaragenplatz<br />

oder einen Stellplatz erwerben.<br />

Ausstattung:<br />

Schallschutztrennwände<br />

Rauchmelder in Wohn- und Schlafräumen<br />

Elektrische Rollläden<br />

Sicherheitsglas in EG<br />

Schall- und Wärmeschutzverglasung (k=0,9 W/m²k)<br />

Innentüren mit Echtholzfurnier<br />

Sicherheits-Wohnungstüren mit Mehrfachverriegelung<br />

Balkonbrüstung mit Glaselement<br />

Hochwertige Sanitärausstattung<br />

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<br />

Balkon<br />

<strong>26</strong>.02 m² x 0.5 = 13.01 m²<br />

Balkon<br />

<strong>26</strong>.02 m² x 0.5 = 13.01 m²<br />

Küche<br />

13.46 m²<br />

Balkon<br />

6.79 m² x 0.5<br />

= 3.40 m²<br />

Wohnen<br />

29.41 m²<br />

Küche<br />

11.71 m²<br />

VWI<br />

Abst.<br />

3.31 m²<br />

Gäste-WC<br />

4.03 m²<br />

16 Stg.<br />

18,5/<strong>26</strong><br />

Wohnen / Essen<br />

30.86 m²<br />

Kind<br />

14.20 m²<br />

Kind 2<br />

13.64 m²<br />

Kind 1<br />

14.80 m²<br />

Wohndiele<br />

21.94 m²<br />

Flur<br />

7.04 m²<br />

Bad<br />

11.31 m²<br />

VWI<br />

VWI<br />

Schlafen<br />

17.85 m²<br />

Garderobe<br />

4.23 m²<br />

Whg. 1 / 3<br />

139.27 m² Whg. 2 / 4<br />

120.15 m²<br />

Eingang<br />

Aufzug<br />

Garderobe<br />

4.11 m²<br />

Gäste-WC<br />

4.02 m²<br />

VWI<br />

Wohndiele<br />

13.09 m²<br />

Schlafen<br />

14.50 m²<br />

Ankleide<br />

8.04 m²<br />

Flur<br />

4.38 m²<br />

VWI<br />

Abst.<br />

2.03 m²<br />

Bad<br />

11.46 m²<br />

VWI<br />

<br />

<br />

<br />

<br />

Grundriss Erd- / Obergeschoss<br />

Hinweise:<br />

- Die Gesamtfläche beinhaltet die Wohn- und<br />

Nutzfläche der Wohnung (ohne Balkon).<br />

- Bei den Flächenangaben in den Räumen ist<br />

bereits ein Putzabzug von 3 % berücksichtigt.<br />

Portastr. 73, 32457 Porta Westfalica<br />

Telefon 0571 / 888 333 888<br />

www.vb-immocenter.de<br />

info@vb-immocenter.de<br />

B a u k u n s t<br />

Gesellschaft für Planungs -u.<br />

Ingenieurleistungen<br />

mbH<br />

Am Zollamt 21 b<br />

32312 Lübbecke<br />

Tel: 05741/301517<br />

Fax: 05741/301529<br />

Neubau einer Stadtvilla<br />

Goethestraße - Minden<br />

19.04.2010 1 : 100<br />

UvZ<br />

GRUNDRISS EG/OG<br />

<br />

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<br />

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<br />

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<br />

<br />

<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

31


BÜCHER<br />

Die Tochter des<br />

Leuchtturmmeisters<br />

Bei Restaurierungsarbeiten<br />

am Leuchtturm von Hammeskär,<br />

einer kleinen Insel<br />

vor Göteborg, wird eine eingemauerte<br />

Leiche gefunden.<br />

Wer es ist, ist schnell<br />

geklärt. Doch es gibt einige<br />

Ungereimtheiten. So soll<br />

dieser Tote eigentlich vor<br />

vielen Jahren bei einem<br />

Bootsunfall ums Leben gekommen<br />

sein, doch offenbar<br />

wurde er vergiftet. Ein in der<br />

Nähe gefundener Ehering,<br />

der dem Toten gehört haben<br />

soll, wirkt nagelneu. Karin<br />

Adler von der Kriminalpolizei<br />

Göteborg ist irritiert. Als<br />

klar wird, dass dieser Mord<br />

so lange zurückliegt, dass<br />

er längst verjährt ist, ist sie<br />

nicht bereit, die Akte einfach<br />

zu schließen. Da sie sich<br />

ohnehin gerade von ihrem<br />

Lebensgefährten getrennt<br />

hat und erstmal auf ihrem<br />

alten Kutter wohnen will,<br />

macht sie vor Marstrand<br />

fest, dem Ort, zu dem Ham-<br />

meskär gehört. Sie versucht<br />

mehr über die ansässigen<br />

Familien und ihre Geschichte<br />

heraus zu bekommen.<br />

Dann wird ein toter Taucher<br />

geborgen. Zufall? Oder hat<br />

dessen Ermordung mit dem<br />

Fund der eingemauerten<br />

Leiche zu tun? Was haben<br />

einige Bewohner der Insel<br />

zu verbergen?<br />

Das fesselnde Debüt der<br />

schwedischen Autorin<br />

kommt ohne grausige Details<br />

und besonders brutale<br />

Szenen aus. Es lässt auf<br />

weitere spannende Krimis<br />

mit der sympathischen Ermittlerin<br />

hoffen.<br />

„Die Tochter des Leuchtturmmeisters“<br />

von Ann Rosman,<br />

Aufbau-Verlag Berlin,<br />

349 Seiten, 19,95 Euro<br />

Denn das Glück ist<br />

eine Reise<br />

Schon lange träumen der<br />

83-jährige Georges und<br />

sein langjähriger Freund<br />

Charles davon, einmal auf<br />

der Tour de France quer<br />

durch Frankreich zu reisen.<br />

Doch seit einem Herzinfarkt<br />

Die Buchvorstellungen werden<br />

Ihnen präsentiert von der<br />

Mindener Stadtbibliothek<br />

vor einigen Jahren wird<br />

George von seiner Tochter<br />

sorgsam behütet, so dass<br />

sein Traum bisher unerfüllt<br />

bleiben musste. Nun ist die<br />

Tochter für mehrere Wochen<br />

zu einer Trekkingtour<br />

in die peruanischen Berge<br />

aufgebrochen, und die beiden<br />

Männer können ihren<br />

Plan endlich verwirklichen.<br />

Doch kurz vor ihrem Start<br />

meldet sich Charles Enkelin<br />

Adèle aus London. Sie hat<br />

den Auftrag, sich um ihren<br />

Opa zu kümmern und ihn<br />

regelmäßig anzurufen. Sie<br />

kommt den beiden schnell<br />

auf die Schliche, erklärt<br />

sich aber bereit, ihre Mutter<br />

nicht zu informieren, wenn<br />

ihr Opa sich jeden Abend<br />

per SMS bei ihr meldet, so<br />

dass sie weiß, dass es ihm<br />

gut geht. Charles muss sich<br />

erst mit dem neumodischen<br />

Handy vertraut machen,<br />

doch dann genießt er es,<br />

sich allabendlich mit seiner<br />

Enkelin auszutauchen. Eine<br />

neue, intensive Beziehung<br />

entwickelt sich zwischen<br />

den beiden.<br />

Ein zauberhaftes Buch über<br />

Frankreich, das Glück des<br />

Reisens und das Glück,<br />

Freunde und Familie zu haben.<br />

„Denn das Glück ist eine<br />

Reise“ von Caroline Vermalle,<br />

Bastei Lübbe Verlag Köln,<br />

224 Seiten, 10,00 Euro<br />

Dekorationen aus<br />

dem eigenen Garten<br />

selbst gemacht<br />

Das Arbeiten mit den Händen,<br />

sei es beim Ausschneiden von<br />

Papierfiguren, beim Einpflanzen<br />

eines Rosenstocks oder<br />

beim Binden eines schönen<br />

Blumenstraußes kann viel<br />

Freude machen, entspannen<br />

und der Seele gut tun. Die<br />

Autorin ist sogar überzeugt<br />

davon, dass Dekorieren, vor<br />

allem mit Material aus der Natur,<br />

glücklich machen kann.<br />

Von ihren vielen Deko-Ideen<br />

hat sie in diesem Buch die<br />

50 schönsten zusammengestellt.<br />

Schönes für Zuhause,<br />

wie Bilderrahmen, Tür- und<br />

Fensterschmuck, Kerzenhalter,<br />

Windlichter oder Lampions.<br />

Schönes für Gäste, mit<br />

ausgefallenen Serviettenringen<br />

aus Kräutern, Einladungund<br />

Menükarten und Tischdekorationen<br />

aus Blüten und<br />

Zweigen. Und Kleinigkeiten<br />

zum Verschenken, wie Bucheinbände,<br />

Schachteln oder<br />

Duftsäckchen.<br />

Alles stellt sie aus Naturmaterialien<br />

her, die im Garten<br />

oder bei einem Spaziergang<br />

gesammelt werden können.<br />

Es gibt Material-Listen und<br />

genaue Anleitungen mit stimmungsvollen<br />

Fotos. Viele der<br />

Ideen sind leicht umsetzbar<br />

und erfordern keine große<br />

Geschicklichkeit und sind<br />

trotzdem sehr wirkungsvoll.<br />

„Dekorationen aus dem<br />

Garten selbst gemacht“<br />

von Daniela Luginsland,<br />

BLV München, 127 Seiten,<br />

14,95 Euro<br />

Alle Bücher auch zum Ausleihen!<br />

Königswall 99 | 32423 Minden<br />

32 SENIOREN JOURNAL


Sonnenblume –<br />

Die Sonnenkönigin und ihre Untertanen<br />

Sie ist nicht nur wunderschön. Sie fördert auch das Wohlergehen<br />

der Menschen wie keine andere Blume. Und sie<br />

ernährt tausend kleine Untertanen.<br />

Sie ist so schön. Das kann man gar nicht beschreiben. Eine<br />

Sonnenblume ist ein Meisterwerk der Schöpfung. Kein<br />

Wunder, dass manche Maler gar nicht genug davon bekommen<br />

konnten und sie immerzu und immer wieder malten.<br />

Bei jedem Licht. Beim Aufblühen und beim Vergehen.<br />

Ihre Schönheit ist ein Wunder. Die Kerne sind in Spiralen<br />

angeordnet, die sich nach rechts und nach links drehen.<br />

Mathematiker haben festgestellt, dass dieses Verhältnis<br />

den Regeln des Goldenen Schnitts entspricht. Proportionen<br />

des Goldenen Schnitts finden sich in der Akropolis<br />

von Athen genauso wie im Dom von Florenz, in Bildern von<br />

Leonardo da Vinci und Raffael. Dieses ermöglicht es den<br />

Sonnenblumen, viele Kerne auf engem Raum unterzubringen.<br />

Ihre Gute-Laune-Wirkung ist auch ein Wunder. Im Sommer<br />

1888 malt Vincent van Gogh gegen den Wahnsinn an, der<br />

dabei ist, von ihm Besitz zu ergreifen. Und was malt er?<br />

Sonnenblumen. Ein Zufall? Neurologen fanden heraus:<br />

Der Farbton Chromgelb, den auch van Gogh<br />

verwendete, wirkt auf das Gehirn stimmungsaufhellend<br />

– wie moderne Psychopharmaka.<br />

Einen ähnlichen Effekt stellen Experten auch<br />

beim Anblick von realen Sonnenblumen fest.<br />

Das Wunder der Lebensenergie: Sonnenblumenöl<br />

ist das beliebteste Öl in Deutschland.<br />

Der Grund: Keine anderen Blumen<br />

strotzen mehr vor Energie. Zu den Inhaltsstoffen<br />

der Sonnenblumenkerne<br />

gehören über 90 Prozent ungesättigte<br />

Fettsäuern, die Vitamine A, B, D, E, F<br />

und K, Karotin, Kalzium, Jod und Magnesium.<br />

Das Wunder der ewigen Jugend. Wie<br />

kann es sein, fragten sich die Wissenschaftler<br />

eines Kosmetikkonzerns,<br />

dass ein so dünnes Gebilde wie der<br />

Stängel der Sonnenblume, mühelos<br />

eine derart große Blüte trägt? Nach<br />

eingehender Analyse kamen sie<br />

zu dem Ergebnis: Sonnenblumenstängel<br />

enthalten Auxine. Das sind<br />

Substanzen, die ihnen besondere<br />

Festigkeit und Stabilität verleihen –<br />

und die nun in einer Creme gegen<br />

die Erschlaffung des dünnen Halsgewebes<br />

ihren Dienst leisten.<br />

Die Architektur der Blumen – auch<br />

ein Wunder! Sie haben keine einzige<br />

Muskelfaser. Trotzdem drehen sie<br />

ihre Köpfe jeden Tag, um der Sonne<br />

zu folgen. Raffiniert: die Pflanze<br />

verändert die Länge ihres Stängels.<br />

Millimeter für Millimeter<br />

schiebt sie ihren Kopf nachts<br />

NATUR<br />

auf der Westseite in die Höhe, bis er nach Osten klappt,<br />

um am Morgen die Sonne zu begrüßen. Tagsüber ist es<br />

umgekehrt. So kann die Blume bis zu 15 % mehr Energie<br />

aufnehmen als „starrköpfige“ Blumen – einer der tollsten<br />

Tricks im Pflanzenreich.<br />

Das Gesundheitswunder! Keine andere Blume sorgt besser<br />

für unsere Gesundheit. Das Öl der Kerne stärkt Herz<br />

und Kreislauf, sorgt für starke Knochen und dient der Vorbeugung<br />

gegen Zahnfleischbluten und Parodontose. Naturmediziner<br />

nutzen die Inhaltsstoffe der Blüten für die Herstellung<br />

von Erkältungstees. Neue Erkenntnisse deuten<br />

darauf hin, dass Vitamin E vermutlich vor Prostatakrebs<br />

schützen kann.<br />

Das Wunder der Exklusivität – Sonnenblumen achten sehr<br />

genau darauf, wen sie als Untertan in ihr Reich lassen.<br />

Denn sie können nicht nur mehr als acht Meter hoch werden<br />

(sie gehören zu den größten Blumengewächsen der<br />

Welt). Ihre Stängel und die grünen Blätter sind mit winzigen<br />

Giftstacheln übersät – zur Verteidigung gegen Blattläuse.<br />

Ein Tier, dass ihre Blüte erreichen will, muss fliegen können.<br />

Das Wunder der tausend Blüten. Was wir<br />

als einzige große Blume wahrnehmen, ist<br />

in Wahrheit ein Meer aus Blüten. Die gelben<br />

Blätter bilden lediglich einen Schutzwall<br />

für bis zu 2.000 winzige Röhrenblüten.<br />

Aus Platzmangel entfalten<br />

diese Winzlinge nacheinander ihre<br />

Pacht. Dadurch blühen Sonnenblumen<br />

sehr lange und bieten Insekten<br />

beinahe den ganzen Sommer über<br />

Nektar und Pollen. Prall gefüllt mit<br />

der Energie des Sommers sichern<br />

Sonneblumenkerne das Überleben<br />

jeder Vogelarten, die im<br />

Winter nicht nach Afrika fliegen.<br />

Da Insekten im Herbst rarer werden,<br />

sind Samen die wichtigste<br />

Nahrungsquelle. Eine einzige<br />

vertrocknete Sonnenblume im<br />

Garten macht deshalb Dutzende<br />

Vögel glücklich – auch ein<br />

Wunder!<br />

Das Wunder des großen Herzens!<br />

Die Röhrenblüten im<br />

Korb der Sonnenblume sind<br />

nur wenige Millimeter tief. Deshalb<br />

ist ihr Nektar nicht nur<br />

Schmetterlingen mit ihren langen<br />

Saugrüsseln zugänglich.<br />

Auch auf der Speisekarte von<br />

Hummeln, Bienen und Tausenden<br />

weiterer Insektenarten<br />

stehen Sonnenblumen ganz oben.<br />

Eine Königin mit großem Herzen<br />

für alle kleinen Tiere! AP<br />

SENIOREN JOURNAL<br />

33


RUBRIK TERMINE<br />

Medi-cen Akademie<br />

im Medizinischen Zentrum<br />

am Klinikum<br />

32457 Porta Westfalica, Flurweg 13<br />

8. <strong>Sept</strong>ember <strong>2011</strong>, 19.00 Uhr – 20.30 Uhr<br />

Krebsvorsorge – was kann ich tun?<br />

Dr. med. Enno Moorahrend, Onkologe<br />

Teilnahmen sind kostenlos – wir freuen uns<br />

auf Ihren Besuch!<br />

vormerken:<br />

6. Oktober <strong>2011</strong>, 19.00 Uhr – 20.30 Uhr<br />

Leben mit Demenz<br />

Dr. med. Vera Schrader, Neurologin<br />

Heldina Witulski, Sprachtherapeutin<br />

--------------------------------------------------------<br />

Klinik für Unfallchirurgie<br />

und Orthopädie<br />

Johannes Wesling Klinikum<br />

Minden<br />

13.09.<strong>2011</strong>, 17.00 Uhr, Hörsaal<br />

Thema: „Knie“<br />

08.12.<strong>2011</strong>, 17.00 Uhr, Hörsaal<br />

Thema: „Fuß“<br />

ll · artistisch · humorvoll · spektakulär<br />

Jeden zweiten Monat<br />

ein neues atemberaubendes Programm<br />

5. & 6. <strong>Aug</strong>ust, ab 13 Uhr:<br />

Eröffnung der afrikanischen Gartenlandschaft.<br />

Eintritt frei!<br />

12. <strong>Aug</strong>ust:<br />

Hopfen, Malz & Gerste. Bierverkostung mit Biersommelier<br />

Guido Grote. Um Reservierung wird gebeten.<br />

19. <strong>Aug</strong>ust:<br />

Griechischer Abend mit Live-Musik und griechischem<br />

Buffet. Um Reservierung wird gebeten.<br />

2. <strong>Sept</strong>ember:<br />

Spanischer Sommerabend mit Live-Musik der Band<br />

„Trio Tropical“. Um Reservierung wird gebeten.<br />

8. <strong>Sept</strong>ember:<br />

Großes Piratenbuffet für alle frisch gebackenen<br />

Erstklässler. I-Männchen frei. Um Reservierung wird<br />

gebeten.<br />

17. <strong>Sept</strong>ember, ab 19 Uhr:<br />

Irischer Abend mit irischer Folklore Musik und typisch<br />

irischen Gerichten. Um Reservierung wird gebeten.<br />

<strong>26</strong>. <strong>Sept</strong>ember, 19 Uhr:<br />

Kochkurs „Regionale Küche“.<br />

Um Reservierung wird gebeten.<br />

30. <strong>Sept</strong>ember, 19 Uhr:<br />

„Spanien ruft“ Wiedereröffnung unserer Tapas-Bar<br />

„Cafayate“ nach der Sommerpause mit Musik und<br />

Tapas-Buffet.<br />

Euro.<br />

mit<br />

9 Euro!<br />

ieté-Theater im Kaiserpalais Bad Oeynhausen<br />

en 8 · Tickethotline: (0 57 31) 74 48-0 · variete.de<br />

Ein bewegendes Programm im GOP Kaiserpalais<br />

Die prickelnde Show voller artistischer<br />

Höhepunkte – „WILD BOYS“<br />

ungezähmte „Mannpower“ auf der<br />

Bühne. 2. Sep. bis 6. Nov. <strong>2011</strong><br />

Ticket- und Gutschein-Hotline:<br />

05731-74480<br />

WDR 2 Lachen Live-Mehr-Tour<br />

mit Maria Grund-Scholer u. René Steinberg zu Gast im<br />

GOP Kaiserpalais am 18.10.11 um 20.00 Uhr<br />

7. Petershäger Informationstage „PIT<br />

<strong>2011</strong>“ vom 16.-18. <strong>Sept</strong>ember<br />

Unter dem Motto PIT-informativ, PIT sportiv,<br />

PIT kreativ auf über 8.300 qm präsentiert sich<br />

die heimische Wirtschaft.<br />

34<br />

SENIOREN JOURNAL


Tolles Ambiente für Alle:<br />

EDEKA ist Vorreiter für „Generationenfreundliches Einkaufen“<br />

• Fachkundiges Personal, das bei Fragen schnell hilft.<br />

• Ein bequemer Bestell-, Hol- und Bringdienst.<br />

• Einladende Ruhezonen sowie leichtläufige Einkaufswagen,<br />

breitere Gänge zwischen den Regalen und Kassen.<br />

• Und bei Bedarf hilft Ihnen sogar ein Einkaufs-Begleiter.<br />

All das sind nur einige der Annehmlichkeiten, die Ihren<br />

Einkauf bei EDEKA zum schönen Erlebnis machen.<br />

Schön ist, dass dafür immer mehr EDEKA-Märkte mit<br />

dem Zertifikat „Generationenfreundliches Einkaufen“<br />

ausgezeichnet werden. Übrigens ist EDEKA damit Vorreiter<br />

in der Einzelhandelsbranche. Unser Tipp: Überzeugen<br />

Sie sich selbst und nutzen Sie bei der Gelegenheit<br />

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Feststell-Hebel zum Aufstehen.<br />

Durch den federleichten<br />

patentierten Gleitmechanismus<br />

werden bis<br />

zu 20 Muskelgruppen<br />

aktiv trainiert<br />

und somit das Beweglichkeitsgefühl<br />

enorm gesteigert<br />

Funktionsmöbel für <strong>Senioren</strong><br />

Der exklusive Ruhegleiter<br />

„Berlin“ mit<br />

variablem Einstieg<br />

durch 360 Grad Drehteller<br />

und stufenloser<br />

verstellbarer Rückenlehne.<br />

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Durch eine Fernbedienung<br />

können Sie eine entspannte<br />

Rücken- und Fußteilverstellung<br />

einstellen. Weiterhin<br />

wird das Aufstehen unterstützt.<br />

Dieser Aufsteh-<br />

Sessel wurde entwickelt für<br />

Menschen mit Handicaps<br />

oder Beeinträchtigungen<br />

und hat eine besonders<br />

weiche Federung. Angeboten<br />

wird er in allen gängigen<br />

Holztönen und Bezugsfarben.

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