Ausgabe 26 - Aug. / Sept. 2011 - Senioren Journal
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Ausgabe 26 - Aug. / Sept. 2011 - Senioren Journal
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Schmerzen bei stumpfen Gliedmaßen-<br />
ist. Zu diesen gehören u. a. Waden-<br />
und Zehenkrämpfe, aber auch die länger als 3 Tage anhalten, sollte<br />
lungen, Zerrungen). Bei Beschwerden,<br />
Verspannungen im Nacken-, Schulter- ein Arzt aufgesucht werden.<br />
und Rückenbereich.<br />
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Von Aloe bis Zahn<br />
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Premiere im Schaumburger Land feiert im Herbst die Gesundheits-<br />
und <strong>Senioren</strong>messe VITANALE.<br />
<br />
<br />
In diesem <strong>Journal</strong> wollen wir Ihnen die Vielfalt der VITANALE Angebote<br />
vorstellen, die man am Wochenende 23. – 25. <strong>Sept</strong>ember<br />
<br />
in der Neuen Remise am Schloss Bückeburg erleben kann.<br />
<br />
<br />
Die einheimischen Branchen, Selbsthilfegruppen und Vereine<br />
rund um Gesundheit, Pflege, Wellness, Fitness und Lebensart<br />
bieten der Bevölkerung im Schaumburger Land und in angrenzenden<br />
Landkreisen wunderbare Möglichkeiten, einen gesunden<br />
Start ins Leben zu haben, das persönliche Wohlgefühl in jeder Lebensphase<br />
zu stärken, sich bis in das hohe Alter gesund zu fühlen<br />
und Selbstständigkeit zu bewahren. Die über 50 Aussteller und<br />
Ausstellerinnen werden an ihren Ständen jedoch nicht nur informieren,<br />
sondern ihre Angebote auch praktisch erfahrbar machen.<br />
So gibt es die Möglichkeit zu Verkostungen, Gesundheitsschecks<br />
und Mitmachaktionen geben. Der Messeaufenthalt auf dem über<br />
2000 qm großen Veranstaltungsgelände wird zum unterhaltsamen<br />
Erlebnis für alle Generationen.<br />
Momentan sind 37 Prozent der Deutschen über 50 Jahre alt. Im<br />
Jahr 2050 können es bereits 50 Prozent sein. Das Interesse von<br />
Alt und Jung an Gesundheits-, Pflege- und Älterwerden- Themen<br />
ist deshalb auch so groß wie nie zuvor. „Unsere Gesellschaft<br />
befindet sich im Wandel. Alle wollen alt werden, aber keiner will<br />
eigentlich alt sein“, so Messeveranstalter Matthias Lübker aus<br />
Petershagen. Begleitet wird die Veranstaltung durch ein umfangreiches<br />
Pflege- und gesundheitsspezifisches Fachvortragsprogramm,<br />
das von den Ausstellern, regionalen Gesundheits- und<br />
Pflegeeinrichtungen sowie auch von externen Referenten durchgeführt<br />
wird.<br />
und Restaurant Schäferhof, dessen Ruf von einer guten Küche<br />
weit über Bückeburg hinausgeht, bietet an allen Tagen leckere<br />
und gesunde Speisen zu günstigen Preisen an. Dazu gehört auch<br />
ein Angebot an Kaffee und Kuchen. An den Ständen gibt es dann<br />
die passenden Informationen, wie man sich Kalorien wieder abtrainiert!<br />
Die Vitanale ist eine alkoholfreie Schau, denn Alkohol ist<br />
auch „in Maßen“ insgesamt nicht gesundheitsförderlich. Es gibt<br />
eine große Zahl an kostenlosen Proben und Häppchen. So kann<br />
man sich beispielsweise an der Vital-Bar stärken, Aloe-Produkte<br />
und gesundes Wasser oder vitale Tees verkosten oder Häppchen<br />
gesunden Brotes probieren.<br />
Wer schon jetzt mehr Informationen über die VITANALE erfahren<br />
will, hat die Möglichkeit im Internet unter www.vitanale.de oder<br />
sich telefonisch unter 05702 – 85 708 an das Projektbüro zu wenden.<br />
„Willkommen“ auf der VITANALE sagt das Veranstalterteam<br />
und hofft, dass die Besucher für sich und ihr individuelles Wohlbefinden<br />
Anregungen mitnehmen können.<br />
Öffnungszeiten:<br />
Fr., 23. Sep., bis So, 25. Sep., 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr<br />
Eintrittspreise:<br />
Tageskarte € 5,00<br />
Ermäßigt und für schwer behinderte Menschen (mit Ausweis) € 4,00<br />
3-Tages-Ticket € 10,00<br />
Ermäßigt und für schwer behinderte Menschen (mit Ausweis) € 8,00<br />
Jugendliche bis 15 Jahre und Schulklassen nach Anmeldung frei.<br />
Gegen Einlösung des Coupons erhalten Besucher eine Ermäßigung<br />
von € 2,00. Parkplätze stehen auf der angrenzenden Parkpalette<br />
und im Stadtzentrum ausreichend zur Verfügung.<br />
Gesund und lecker: Verkostungen und kulinarische Angebote.<br />
Wer zur VITANALE kommt, kann natürlich auch damit rechnen,<br />
dass ein vielseitiges kulinarisches Angebot vor Ort ist. Das Hotel<br />
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Als Partner der Vitanale bieten wir<br />
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auf den Eintrittspreis.<br />
Einfach ausschneiden und an der Kasse vorlegen.<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
3
EDITORIAL<br />
Guten Tag, liebe Leserin, lieber Leser!<br />
„Der Winter ist eine Radierung,<br />
der Frühling ein Aquarell, der<br />
Sommer ein Ölgemälde und der<br />
Herbst ein Mosaik aus allem“,<br />
sagte Stanley Horowitz. Schon<br />
wieder Herbst in der Luft. Sonnige<br />
Tage und klare Nächte, auf den<br />
Sommerwiesen liegt Morgentau.<br />
Die Natur verströmt etwas Reines<br />
im <strong>Aug</strong>ust. Auf den Feldern wird<br />
es übersichtlich. Alles reift auf einmal:<br />
Brombeeren, Pflaumen, erste<br />
Birnen und frühe Äpfel. Kräuter lieben das <strong>Aug</strong>ustwetter<br />
und fühlen sich rundherum wohl. Vor dem Herbst lebt in den<br />
Gärten noch einmal das große Dufterlebnis auf. Besonders<br />
betörend ist jetzt der Phlox (der Name kommt aus dem Griechischen<br />
und bedeutet „Flamme“). Noch glühen die Farben.<br />
Die Dahlien leuchten mit Blütenköpfen so groß wie Frühstücksteller.<br />
Doch so wird es nicht bleiben. Das Ende des<br />
Sommers scheint sich zu feiern. Noch wehren wir uns. Und<br />
doch … der Zenit des Sommers ist überschritten<br />
Die Natur prunkt mit Macht, aber man fühlt das Ende des<br />
Sommers in allen Dingen. Bald machen sich die Schwalben<br />
reisefertig. Stunden der Melancholie. Der Sommer kippt, das<br />
Welken beginnt. Der Abschied von der Sommerpracht fällt<br />
uns schwer. Kurt Tucholsky nannte diese Tage zwischen<br />
<strong>Sept</strong>ember und Herbst „fünfte Jahreszeit“. Die Phase, in der<br />
alles ruht. „Wenn die Natur sich niederlegt wie ein ganz altes<br />
Pferd … kein Blatt bewegt sich, es ist ganz still“ – so beschrieb<br />
er es.<br />
Im Kopf summt ein Gedanke: Genug ist nicht genug. Festhalten<br />
will man. Der Sommer soll noch bleiben. Eben war noch<br />
alles prall, hektisch laut, soviel Kraft. Und dann gibt es plötzlich<br />
einen feinen Riss. Man ahnt, dass etwas zu Ende geht und<br />
sucht nach dem Sinn. War es das schon?<br />
Vielleicht findet man am ehesten in den Gärten eine Antwort<br />
– <strong>Sept</strong>ember heißt, auch das Vergängliche zu lieben. Haben<br />
wir das Gefühl, mit der Sonne auch das Leben verpasst zu<br />
haben? Kann ich nicht diese wunderbaren Sommermomente<br />
festhalten? Folge ich der Einladung des Lebens, an seinen<br />
Festen teilzunehmen? Das Leben ereignet sich in Wirklichkeit<br />
in jedem <strong>Aug</strong>enblick. Nicht nur im Sommer. Jeder Tag gibt mir<br />
Licht für Körper und Seele, Boden unter den Füßen, neues<br />
Vertrauen. Freuen Sie sich über jeden neuen Tag und über<br />
das Leben. Das ist die wichtigste Aufgabe, die wir Menschen<br />
haben. Sie können die guten Seiten des Lebens genießen,<br />
glücklich sein, zufrieden und fröhlich. Die Wahl liegt bei uns.<br />
Glück können wir nur empfinden, wenn wir den aktuellen <strong>Aug</strong>enblick<br />
umarmen. Deshalb nehmen Sie noch jeden Sonnenstrahl<br />
des Spätsommers in sich auf. Gehen Sie hinaus in die<br />
Natur (auch wenn eigentlich die Fenster geputzt werden müssen).<br />
Speichern Sie dieses schöne wohlige Gefühl. Fühlen Sie<br />
den Zauber des sich verabschiedenden Sommers. Halten Sie<br />
die Eindrücke in Ihrem Herzen fest als tröstendes Souvenir für<br />
dunkle Tage.<br />
Die gesamte Redaktion und Ihre Annina Pietza<br />
IMPRESSUM<br />
S. D. <strong>Senioren</strong> - Dienstleistungs - GmbH & Co. KG<br />
Sandtrift 81 | 32425 Minden | Tel.: (05 71) 50 92 805<br />
www.senioren-journal.de | Auflage 24.000 Stück<br />
Redaktion:<br />
Chefredakteurin Annina Pietza (AP)<br />
Bernd Böhm (BB)<br />
Sabine Dey (SD)<br />
Nils Meyer (NM) Vi.S.dP<br />
Anzeigenverkauf:<br />
Bernd Böhm - Anzeigenleiter<br />
Tel.: (01 76) 19 99 96 02<br />
Gerd Blumenthal (Gebiet Schaumburg)<br />
Tel.: (01 72) 4 43 93 32<br />
Sonja Vandereike (Gebiet P.W. & B.O.)<br />
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Druck:<br />
CW Niemeyer Druck GmbH<br />
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31789 Hameln<br />
Tel.: 0 51 51 / 82 20 - 0<br />
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Konzept: Lothar Arnhölter<br />
Satz und Gestaltung:<br />
MR-MEDIEN - Die Werbeagentur<br />
Marc Rabe<br />
Tel.: (05 71) 3 85 78 40<br />
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RECHTSHINWEISE: Die S. D. <strong>Senioren</strong> - Dienstleistungs - GmbH & Co. KG übernimmt<br />
keine Garantie und Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der<br />
in dieser Publikation aufgeführten Informationen. Die Urheberrechte der Artikel, Fotos<br />
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GESUNDHEIT<br />
Etwas Wehmut schwingt<br />
immer mit, wenn man<br />
dem Sommer Adieu sagen<br />
muss. Mit jedem Tag<br />
wird es wieder dunkler,<br />
Regen und Sturm halten<br />
Einzug, die Temperaturen<br />
sinken – und manchmal<br />
auch die Stimmung.<br />
Gegen die äußere Kälte<br />
helfen Schal und Mütze.<br />
Aber was wärmt uns innerlich?<br />
Raus ins Freie! Fangen Sie<br />
so viel Licht ein wie möglich.<br />
Bei einem Spaziergang<br />
in den herbstbunten<br />
Wäldern ist die Welt nicht<br />
mehr ganz so grau.<br />
Vollkornprodukte essen!<br />
Brot, Haferflocken und andere<br />
Vollwertspeisen enthalten<br />
einen Vorläufer des<br />
Glückshormons Serotonin.<br />
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Sie sich an den heimischen<br />
Speiseplan. Saisonale<br />
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geerntet werden.<br />
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geerntetes Gemüse und<br />
Obst auch viel intensiver.<br />
Aufs Wundervitamin D setzen!<br />
Das ist eine Hormon-<br />
Vorstufe, die der Körper<br />
schöne Gärten<br />
sind von uns<br />
Die besten<br />
Gesundheits-Tipps<br />
für den Herbst<br />
dringend braucht. Es wird<br />
eigentlich produziert, wenn<br />
die Sonne scheint. Wir können<br />
es aber auch mit der<br />
Nahrung aufnehmen, etwa<br />
durch Fisch, Eier und Pilze.<br />
Rauf aufs Rad! Fahrradfahren<br />
verbindet die Aufnahme<br />
von natürlichem Licht<br />
mit Sport.<br />
Bunte Kleidung tragen!<br />
Leuchtende Farben beleben.<br />
Im Herbst sollte man<br />
sich nicht dem allgemeinen<br />
Schwarz und Grau anpassen,<br />
sondern bunte Kleidung<br />
bevorzugen. Wem<br />
das nicht gefällt, sollte<br />
den Mut zu farbenfrohen<br />
Accessoires haben.<br />
Düfte ins Haus holen! Der<br />
Sommer riecht nach Orangenhainen,<br />
Jasmin und<br />
Blumenwiese. Mit Aromakerzen<br />
oder Duftlampen<br />
können Sie sich diese Illusionen<br />
ins Haus holen.<br />
Erkältungen vorbeugen<br />
durch nährstoffreiches Essen<br />
(Kürbis, Kohl) und viel<br />
Flüssigkeit!<br />
Nähe suchen! Hautkontakt<br />
löst ein Gefühl von Geborgenheit<br />
aus. Darum öfter<br />
mit dem Partner kuscheln,<br />
Freunde umarmen, das<br />
Haustier streicheln.<br />
Musik erleben! Klänge<br />
sind Balsam für die Seele.<br />
Sie gehen vom Ohr<br />
ins Gehirn und aktivieren<br />
dort Bereiche, die für das<br />
Glücksgefühl zuständig<br />
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SENIOREN JOURNAL<br />
5
KULTUR<br />
Kreativität als Frage<br />
Gibt zum Beispiel die Malerei dem Leben im Alter einen Sinn?<br />
Begegnung mit dem Maler<br />
Wolfgang Rammer<br />
Freundschaftliche Bande verbinden<br />
Wolfgang Rammer aus Hille und <strong>Senioren</strong>-<strong>Journal</strong>-Redakteurin<br />
Annina<br />
Pietza. Man kennt sich lange und weiß<br />
viel über das private und berufliche Leben<br />
des Anderen. Doch die Redaktion<br />
vom <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> möchte einmal<br />
das künstlerische Werk des Wolfgang<br />
Rammer betrachten. Auch unter dem<br />
Aspekt, wie Kreativität dem Leben im<br />
Alter einen Sinn geben kann. Ob es<br />
Malen, Modellieren, Musizieren, Bücher<br />
schreiben ist - Schöpferisches<br />
kann den vielleicht ein wenig grau<br />
gewordenen Tagen jenseits der Pensionierung<br />
wunderbare Farbtupfer<br />
verleihen!<br />
Wolfgang Rammer besinnt sich seit<br />
seiner Pensionierung 1991 auf das,<br />
was er einst studiert hat, nämlich<br />
Kunst. Seine Aufgabe als Rektor der<br />
Hiller Grundschule ließ ihm dazu nur<br />
wenig Zeit. Außerdem war der engagierte<br />
Lehrer 25 Jahre lang VHS-<br />
Dozent für Keramikarbeiten und leitete<br />
diverse Kunst-Studienreisen. Als<br />
Mentor hat er in seiner beruflichen<br />
Laufbahn Kollegen für das Lehramt<br />
ausgebildet. Die Kunst musste warten,<br />
denn „Kunst braucht Muße“, sagt<br />
Wolfgang Rammer.<br />
Wie gesagt, nach seiner Pensionierung<br />
widmet sich der heute 83 Jahre<br />
alte Pädagoge wieder verstärkt seinem<br />
Hobby, der Malerei. Sein künstlerisches<br />
Werk umfasst ein breites<br />
Spektrum. Im Sommer bedient er sich<br />
vorwiegend der Impressionen aus der<br />
reichhaltigen Natur. Blumen, Bäume,<br />
Landschaften – der Kreis Minden-<br />
Lübbecke zwischen Wiehengebirge<br />
und Moor mit seinen hübschen<br />
Dörfern und schmucken Häusern<br />
und Kirchen bietet reichlich Motive<br />
für seine gegenständliche Kunst. So<br />
entstehen zauberhafte Blumen- und<br />
Landschaftsbilder.<br />
In der kalten Jahreszeit wird im Atelier<br />
gemalt. Es entstehen vorwiegend abstrakte<br />
Bilder und Ölcollagen. Wenn<br />
man Wolfgang Rammer persönlich<br />
kennt, sieht man seine Malerei unter<br />
einem ganz speziellen Blickwinkel.<br />
Dann sieht man, dass er mit seiner<br />
Kunst einen kleinen Einblick in seine<br />
Persönlichkeit gibt und auch ein Anliegen<br />
vermittelt. „Gerade in der heutigen<br />
Zeit, in der eine Bilderflut durch<br />
Werbung, Fernsehen und Zeitschriften<br />
über die Menschen hereinbricht,<br />
möchte ich Bilder schaffen, die mehr<br />
zeigen als die Alltagsbilder, Bilder<br />
voller Ruhe und auch Kraft “, so Wolfgang<br />
Rammer.<br />
Seine abstrakten Bilder leben von Farben<br />
und Formen, die Annina Pietza als<br />
„rauschhaft“ bezeichnet und den Betrachter<br />
in ihren Bann ziehen. Was ist<br />
das Geheimnis? Wolfgang Rammer:<br />
„Die Brücke zur Abstraktion ist der<br />
Gegensatz. Wie alles im Leben. Dunkel<br />
begegnet hell, nach dem Sommer<br />
6 SENIOREN JOURNAL
KULTUR<br />
Herzlich Willkommen<br />
im Landgasthaus Husterbruch<br />
Zum Husterbruch 10<br />
32469 Petershagen – Neuenknick<br />
Familie Andreas Lausecker<br />
Wolfgang Rammer in seinem Atelier<br />
an der Staffelei<br />
kommt der Winter. Die unterschiedlichen Farbtöne, die verschiedenen<br />
Elemente. Entspannung löst die Spannung ab.<br />
Diese Gegensätze werden von uns Menschen als harmonisch<br />
empfunden. Und diese Harmonie will ich mit meiner<br />
Malerei erreichen und vermitteln“.<br />
Immer an seiner Seite ist seine Frau Gundula („Gundel“).<br />
Er bezeichnet sie als seine Hauptkritikerin. Sie ist aber<br />
auch seine Muse. „Sie kritisiert mich, gibt mir jedoch wertvolle<br />
Anregungen, auf die ich nicht verzichten möchte“, so<br />
Wolfgang Rammer. Gemeinsam besuchen sie liebend gern<br />
Ausstellungen und Museen, nicht nur in Deutschland, auch<br />
im Ausland. Seine Leidenschaft gilt insbesondere den Impressionisten<br />
wie van Gogh, Renoir und Monet. „Dafür fahre<br />
ich sonst wohin“, sagt er. Der Hiller Wolfgang Rammer<br />
tauscht sich regelmäßig mit anderen Künstlern aus und<br />
zeigte seine Werke bereits in vielen Ausstellungen.<br />
Seit dem Jahre 1845 gibt es das wunderschöne Landgasthaus<br />
Husterbruch in Neuenknick. Heute präsentiert sich<br />
das Gasthaus mit einer gemütlichen Gaststube, einem mit<br />
Weinreben bewachsenen Biergarten und mit mehreren<br />
Club- und Gesellschaftsräumen für 20 – 150 Personen. In<br />
dieser gemütlichen Atmosphäre lässt es sich genussvoll<br />
speisen. Planen Sie, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> Leser Ihre Silberne<br />
oder Goldene Hochzeit, den 60., 70. oder sogar 80.<br />
Geburtstag, dann sind Sie hier herzlich willkommen. Wir<br />
verwöhnen Sie mit leckeren regionalen Produkten, frisch<br />
auf Ihren Teller und sorgen uns auch um die Tischdekoration,<br />
Blumen und Musik.<br />
Und für die Festlichkeit zuhause bieten wir Ihnen unseren<br />
Hausservice an: ab 25-150 Personen liefern wir Ihnen<br />
rustikale, gut bürgerliche oder italienische Köstlichkeiten<br />
sowie Käsespezialitäten.<br />
Genießen Sie in unserem gemütlichen Ambiente mit der<br />
Familie, Freunden oder Bekannten einen schönen, unvergesslichen<br />
Abend: unsere reichhaltigen Wild- und Schnitzelbuffets<br />
erwarten Sie jeden Freitag ab 18.30 Uhr. Tischbestellungen<br />
erbeten unter: 05705-647, Fax 473.<br />
Öffnungszeiten Mo, Di, Freitag und Samstag ab 17.oo<br />
Uhr, sonntags ab 10 Uhr.<br />
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Der Kopf raucht, das <strong>Aug</strong>e kann sich nicht satt sehen.<br />
Doch jedes Gespräch und jeder Besuch müssen einmal<br />
zu Ende gehen. „Danke“, sagt das <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>. Vielleicht<br />
können wir mit diesem Bericht das Leben und Wirken<br />
des Menschen und Künstlers Wolfgang Rammer ein wenig<br />
beleuchten. Seine Botschaft an die Leser des <strong>Senioren</strong><br />
<strong>Journal</strong>s ist:<br />
„Ein Hobby im Ruhestand ist wichtig und lohnt sich.<br />
Es ist nie zu spät, damit anzufangen. Kreativität gibt<br />
dem Leben einen besonderen Sinn. Kreativ leben heißt<br />
vital leben. Kreativität macht glücklich!“ AP<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
7
HOBBY<br />
Wandern – Gut gerüstet auf Tour<br />
Alles kommt irgendwann wieder in Mode. Lange galt das<br />
Wandern als spießig. Heute ist es plötzlich „Hip“ wie nie zuvor!<br />
Wann ist Wandern Wandern? Was wäre das Wandern,<br />
wenn es nicht auch einen deutschen Wanderverband gäbe,<br />
der 1883 gegründet wurde. Seine Mitgliedsorganisationen<br />
markieren und betreuen ca. 200.000 km Wanderwege und<br />
haben den Begriff Wandern gerade frisch genormt: „Wandern<br />
ist Gehen in der Landschaft. Dabei handelt es sich<br />
um eine Freizeitaktivität mit unterschiedlich starker körperlicher<br />
Anforderung, die sowohl das mentale wie physische<br />
Wohlbefinden fördert. Charakteristisch für eine Wanderung<br />
sind: Eine Dauer von mehr als einer Stunde, eine entspre-<br />
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Jeden Sonntag begrüßen wir Sie ab 11.30 Uhr auf unserer<br />
kulinarischen Bühne im Siekmeiers Hof zum Familienbuffet<br />
mit „Live Cooking“! Sichern Sie sich die begehrten Plätze<br />
unter 05734-511110, Volmerdingsener Straße 111, 32549<br />
Bad Oeynhausen-Volmerdingsen.<br />
Freuen Sie sich auf frischen „Matjes nach Hausfrauenart“<br />
mit Speckbohnen und Salzkartoffeln. Hausgemachte<br />
Semmelknödel reichen wir zu Pfifferlingen mit<br />
Kräutern, Speck und Zwiebeln verfeinert – genießen<br />
Sie unsere verschiedenen Variationen!<br />
„Ja zur Region“ unter diesem Motto präsentieren wir Ihnen<br />
Köstlichkeiten von regionalen Partnern, so auch die BIO-Kartoffeln<br />
Violetta, Rosmarie und Charlotte. Frisch geerntet erleben<br />
Sie das besondere Geschmackserlebnis! Diese „bunten“<br />
Kartoffeln schmecken intensiver und sind ein farbliches<br />
Highlight auf Ihrem Teller, ob blauer Kartoffelsalat zu Fisch<br />
oder rote Wedges zum saftigen Steak. Bis in den <strong>Sept</strong>ember<br />
werden Gemüse wie Zucchini, Mangold, Zuckermais und<br />
Salate täglich frisch geerntet und in unserer Küche für Sie,<br />
liebe Gäste, als vitaminreiche Beilagen verarbeitet. Für die<br />
Wintermonate hat unser Biobauer Nils Grünkohl und Steckrüben<br />
angebaut, somit können wir auch in dieser Jahreszeit<br />
saisonal kochen. Und in Volmerdingsen wachsen auf dem<br />
Biohof Röthemeier prächtige Gänse heran, sie werden mit<br />
vielen guten Zutaten gefüttert – freuen Sie sich schon jetzt<br />
auf unseren knusprigen Gänsebraten aus der Heimat.<br />
chende Planung, Nutzung<br />
spezifischer Infrastruktur,<br />
eine angepasste<br />
Ausrüstung.“<br />
Wie gesagt, Wandern ist<br />
wieder „in“, dabei wird<br />
getan, als wäre die heilsame<br />
Wirkung des Gehens<br />
etwas Neues. Jeder<br />
Wanderer wird bestätigen,<br />
dass es bei Stress,<br />
Ärger und schlechter<br />
Laune nichts Besseres<br />
gibt, als einen Berg oder<br />
Hügel zu besteigen und<br />
die Welt und die eigenen<br />
Probleme mal wieder aus<br />
völlig anderer Perspektive<br />
zu betrachten. Ganz<br />
abgesehen davon, dass es doch nichts Schöneres gibt, als<br />
mit Freunden gemeinsam zu wandern und danach gemütlich<br />
einzukehren und in den kulinarischen Genüssen der<br />
durchwanderten Region zu schwelgen.<br />
Unabhängig davon wie lange oder anstrengend der Weg<br />
war, bedeutet das Erreichen eines selbst gewählten Wanderzieles,<br />
dass man es geschafft hat. Die Bewältigung des<br />
Weges aus eigener Kraft bei Wind und Wetter und mit all<br />
seinen Schwierigkeiten und Hindernissen sind leicht verständliche<br />
Metaphern für das Leben und haben einen hohen<br />
symbolischen Charakter. Die positive Wirkung des<br />
Wanderns auf Geist und Seele wird noch verstärkt durch<br />
die körperliche Anstrengung, die bessere Durchblutung,<br />
die tiefere Atmung, das Schwitzen. Das Gehen in der Natur<br />
ist ein Fest für die Sinne und zugleich Balsam für die Seele.<br />
Die Sonnenstrahlen, die auf der Haut kitzeln, die kühle<br />
Brise, die übers erhitzte Gesicht streicht, der Schluck kühlen<br />
Quellwassers, Licht, Schatten und Farben – Wandern<br />
vermittelt ein intensives Gefühl des Lebendigseins und der<br />
Lebenslust!<br />
Ungetrübt bleibt der Spaß beim Wandern auch bei schlechtem<br />
Wetter, wenn man dafür entsprechend ausgestattet ist.<br />
Je mehr Sie wandern und je anspruchsvoller die Touren<br />
sind, desto bedeutsamer ist eine qualitativ hochwertige<br />
Ausrüstung. Die wichtigsten Utensilien sind gute Funktionskleidung,<br />
Jacke mit Kapuze, Hose mit Taschen für<br />
Wanderkarte, Portemonnaie und Taschenmesser. Das Allerwichtigste<br />
jedoch ist der perfekt passende Schuh, der<br />
dem Fuß in jedem Gelände Halt gibt, auch bei Nässe. AP<br />
8 SENIOREN JOURNAL
RATGEBER<br />
Barrierefreies Wohnumfeld<br />
Heute schon an morgen denken<br />
Wenn Sie, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>-Leser, Ihre Wohnung umgestalten<br />
wollen und somit eine Renovierung planen, dann<br />
sollten Sie schon an morgen denken. Die Lebenserwartung<br />
steigt ständig. Barrierefreies Wohnen schafft bis ins hohe Alter<br />
Agilität, und Sie sind dann nicht so schnell auf Hilfe angewiesen.<br />
Ein neues Zuhause ohne Stolperkanten, eine bodengleiche<br />
Dusche, eine begehbare Badewanne, rutschhemmende<br />
Fliesen u.v.m. sind zu berücksichtigen. Wir versuchen, Ihnen<br />
Möglichkeiten aufzuzeigen, sich ein Zuhause zu schaffen, das<br />
nicht nur eine Reihe von Bequemlichkeiten, sondern auch ein<br />
Sie so installieren lassen, dass diese auch aus einer Sitzposition<br />
erreichbar sind. Und nun zu den Fliesen: Nasse und feuchte<br />
Fliesen können ein Unfallrisiko darstellen, deshalb müssen Sie<br />
sich beraten lassen und Fliesen austesten. Fliesenfachhändler<br />
bieten Ihnen heute moderne - auch mediterrane - Fliesen an,<br />
die mit einer rutschhemmenden Oberfläche ausgestattet sind.<br />
Wir empfehlen, dass Sie nicht nur Ihr Badezimmer, sondern<br />
auch den Flur, die Küche und Außenbereiche mit Fliesen, die<br />
entsprechende Oberflächeneigenschaften aufweisen, neu verlegen<br />
lassen. Heute können Sie in fast jeder Badausstellung<br />
vorher<br />
nachher<br />
nachher<br />
designorientiertes Wohnen bietet und die Möglichkeit, für den<br />
Schutz der Gesundheit auch Gelder beantragen zu können.<br />
Nicht erst im Alter sind Stufen gefährliche Stolperfallen, 80%<br />
aller Haushaltsunfälle sind Folge eines Ebenenwechsels und<br />
90% aller tödlichen Stürze im Haushalt passieren Menschen,<br />
die älter sind als 65 Jahre! Schon mehr als 4 mm Höhenunterschied<br />
sind Schwachpunkte im Wohnumfeld. Um gefährliche<br />
Stolperfallen zu vermeiden, berät Sie gerne Ihr Fliesenfachbetrieb.<br />
Dieser ist nicht nur fit in Sachen Baurichtlinien, man hat<br />
auch Produktneuheiten parat, damit Sie nicht Ins Straucheln<br />
kommen. Gerade Balkon- und Terrassentüren sind extreme<br />
Gefahrenquellen.<br />
Und passen Sie auch Ihr Badezimmer an: eine bodengleiche<br />
Dusche, dazu ein bequemer Klappsitz, eine begehbare Badewanne<br />
und vor allen Dingen Haltegriffe. Um eine Dusche auch<br />
rollstuhlgerecht zu gestalten, ist eine Mindestgröße von 1,50 x<br />
1,50 m zu berücksichtigen. Sämtliche Bedienelemente sollten<br />
höhenverstellbare Sanitäreinrichtungen ansehen. Gerade im Alter<br />
sind höhere Toiletten ohne großen Umbauaufwand installierbar.<br />
Und nun zu Küchensystemen: warum planen Sie nicht gleich<br />
für Ihre schon lang geplante Küche, die nun endlich realisiert<br />
werden soll, absenkbare Oberschränke, vollständig umschwenkbare<br />
Backofen- und Kühlschranktüren und Ihrem Rücken<br />
angepasste Kochflächen? Ihre Schultern sind entlastet<br />
und Rückenschmerzen werden vermindert.<br />
Bevor Sie sich für eine barrierefreie Wohnung entschließen,<br />
erkundigen Sie sich eingehend nach Zuschüssen. Ihr vorbildliches<br />
Engagement fördert die kfw-Bank mit deren Programm<br />
455. Außerdem fördern Kranken- und Pflegekassen und andere<br />
Kostenträger diese Umbaumaßnahmen bis zu 2.557 Euro.<br />
Aber achten Sie bitte darauf, erst den Kostenvoranschlag einreichen,<br />
denn bereits abgeschlossene oder begonnene Maßnahmen<br />
werden nicht nachträglich bezuschusst. BB<br />
OWL´s größte Bäder- u. Fliesenausstellung<br />
Sonntag Schautag<br />
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SENIOREN JOURNAL<br />
9
GESUNDHEIT<br />
Hallux Valgus oder auch die „O – beinige Großzehe“<br />
einem frühzeitigen Verschleiß, der sogenannten Arthrose, kommen.<br />
In diesem Fall spricht man von einem Hallux rigidus.<br />
Prof. Dr. J. Zeichen<br />
Klinik für<br />
Unfallchirurgie und<br />
Orthopädie im<br />
Johannes Wesling<br />
Klinikum Minden<br />
Hans-Nolte-Str. 1<br />
32429 Minden<br />
Tel.: 0571 / 790-3401<br />
Was ist ein Hallux valgus?<br />
Als Hallux valgus wird die Wölbung der Großzehe zum<br />
Fußaußenrand bezeichnet.<br />
Wie häufig tritt der Hallux valgus auf?<br />
Der Hallux valgus ist die häufigste Zehenfehlstellung beim<br />
Menschen. Er tritt fast immer in Verbindung mit dem Spreizfuß<br />
auf. Frauen sind neunmal häufiger betroffen als Männer.<br />
In Bevölkerungsgruppen die kein Schuhwerk tragen,<br />
tritt der Hallux valgus fast nie auf.<br />
Welche Faktoren beeinflussen die Bildung<br />
des Hallux valgus?<br />
1. Die Vererbung von Vater oder Mutter<br />
2. Ein Ungleichgewicht der Muskelzüge an den Zehen<br />
durch mangelndes Training der Fußmuskulatur<br />
3. Zu enges Schuhwerk<br />
< Abb.: Links: Rechter<br />
normaler Fuß. Rechts:<br />
linker Fuß mit Hallux<br />
valgus<br />
Wie entsteht ein<br />
Hallux valgus?<br />
Im Rahmen der oben beschriebenen<br />
Faktoren tritt<br />
eine chronische Belastung des Großzehenballens auf. Um<br />
diese auszugleichen versucht der Körper, die Gelenkfläche<br />
am Köpfchen des 1. Mittelfußknochens zu vergrößern und<br />
bildet hier knöcherne Anbauten an das Gelenk, die so genannten<br />
Exostosen. Um den Druck der Exostosen, die zum<br />
Beispiel durch das Schuhwerk entstehen, abzumildern,<br />
bildet der Körper einen Schleimbeutel, der aber durch die<br />
dauernde mechanische Belastung häufig zu Entzündungen<br />
neigt. Als Folge der Fehlstellung im Gelenk kann es zu<br />
Abb.: Links: Schemazeichnung Entstehung Hallux valgus.<br />
Rechts: Röntgenbild<br />
Abb.: Hallux rigidus ><br />
Welche Symptome treten<br />
beim Hallux valgus auf?<br />
Es werden vier Ausprägungsgrade<br />
des Hallux valgus<br />
unterschieden, wobei<br />
die Schwere des Ausprägungsgrades<br />
des Hallux<br />
valgus und die Symptome<br />
des Patienten nicht im Zusammenhang<br />
stehen.<br />
Bei Frauen stehen häufig<br />
kosmetische Probleme im Vordergrund. Im Rahmen der<br />
zunehmenden Fehlstellung können Entzündungen des<br />
Schleimbeutels über dem Großzehenballen auftreten, die<br />
sogenannte Bursitis, die im Endzustand zu einem Dauerschmerz<br />
im Großzehengrundgelenk führen. Bei zunehmendem<br />
Verschleiß im Großzehengrundgelenk, der Arthrose,<br />
kann der Abrollvorgang zunehmend schmerzhaft sein.<br />
Welche Therapien gibt es?<br />
Nach der eingehenden Untersuchung des Patienten, mit<br />
Röntgenaufnahmen, erfolgt eine Beratung.<br />
Konservative Maßnahmen:<br />
Mit der konservativen Therapie kann keine Heilung des<br />
Hallux valgus erreicht werden, man kann die Entwicklung<br />
nur verlangsamen. Die konservative Therapie, bei geringem<br />
Ausprägungsgrad, umfasst folgende Therapieansätze:<br />
- Tägliche Durchführung einer Zehen- und Fußgymnastik<br />
- Einlagenverordnung ><br />
10 SENIOREN JOURNAL
GESUNDHEIT<br />
- Tragen geeigneten Schuhwerks. Im Vorfußbereich spitze<br />
oder enge Schuhe sowie hochhackige Schuhe sollten<br />
gemieden werden.<br />
- Orthopädisches Schuhwerk im Ausnahmenfall.<br />
Operative Möglichkeiten:<br />
Ingesamt sind für die operative Behandlung des Hallux valgus<br />
über 200 verschiedene Operationsverfahren beschrieben.<br />
Im Johannes Wesling Klinikum Minden bieten wir<br />
folgende Operationsverfahren an, die individuell mit dem<br />
Patienten besprochen werden:<br />
1. Exostosenabmeißelung mit medialer Kapselraffung<br />
nach Chevron /Austin<br />
2. Operation nach Mc Bride<br />
3. Operation nach SCARF<br />
4. Basisosteotomie des 1. Mittelfußknochens<br />
5. In seltenen Fällen Operation nach Keller-Brandes<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
Abb.: Intraoperatives Bild:<br />
Abtragung Exostose am<br />
1. Mittelfußknochen ><br />
Abb.: Schrauben- oder<br />
Plattenosteosynthese zur<br />
Hallux valgus Korrektur<br />
Ansprechpartner im<br />
Johannes Wesling Klinikum Minden:<br />
Prof. Dr. Johannes Zeichen<br />
Oberarzt Dr. Roland Giers, Oberarzt Ulrich Grünwald<br />
Dr. Patricia Droste<br />
Fußsprechstunde Freitag 09:00 – 11:00 nach telef. Terminvereinbarung:<br />
0571/790-1450<br />
Privatsprechstunde: nach telef. Terminvereinbarung:<br />
0571/790-3401<br />
Patientenforum Fuß im Hörsaal des Johannes Wesling<br />
Klinikum Minden: Donnerstag, 8. Dezember <strong>2011</strong>,<br />
17:00. Anmeldung nicht erforderlich<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
11
GENUSS<br />
…„wissen, wo`s herkommt“ –<br />
Regionale, ländliche Produkte von<br />
verlässlichen Partnern<br />
Täglich gute, gesunde und frische Lebensmittel präsentieren Ihre Partner vor Ort:<br />
die WEZ Märkte - ganz in Ihrer Nähe<br />
Die Frage nach der Herkunft von Produkten bewegt<br />
den Verbraucher heute mehr denn je.<br />
Lebensmittelskandale haben sich in den letzten Jahren<br />
gehäuft, eine Mikrobe namens Ehec/Hus versetzte<br />
jüngst Forscher und Gesundheitsbehörden in Alarmbereitschaft:<br />
der grassierende Erreger kann lebensbedrohliche<br />
Darmentzündungen und Nierenversagen<br />
hervorrufen.<br />
Das damit einhergehende Bedürfnis nach Produkten aus<br />
heimischer, regionaler Erzeugung hat die WEZ zum Anlass<br />
genommen, dass Sie, liebe Leser exklusiv ein Stück Heimat<br />
und Sicherheit frisch auf Ihren Tellern genießen dürfen.<br />
Achten Sie gezielt auf die gekennzeichnete regionale<br />
Ware:<br />
„unser Käse“, „unsere<br />
Tomaten“, „unsere Bio-<br />
Milch“, „unsere Äpfel“,<br />
„unsere Kartoffeln“, „unsere<br />
Eier“ u.v.m., Sie<br />
werden es nicht bereuen<br />
– Sie schmecken den Unterschied!<br />
Die ländlich-ostwestfälischen Betriebe garantieren nicht<br />
nur kurze Transportwege, sondern auch Transparenz bei<br />
der Aufzucht, dem Anbau, der Ernte und stehen somit mit<br />
ihrem Familiennamen für Seriosität und ganzem Herzblut<br />
hinter ihren Produkten.<br />
Und unterstützen Sie diese aufwändige Initiative der WEZ<br />
– Märkte durch Publikation innerhalb der Familie, Freunden<br />
und Bekannten. In jeden Schulranzen Ihrer Enkelkinder<br />
gehört täglich ein Stück frisches, regionales Obst. Gönnen<br />
Sie sich täglich zwei Äpfel, ein altes Sprichwort behauptet,<br />
dass Sie sich somit den Weg zum Arzt sparen!<br />
Heute stellen wir Ihnen, liebe <strong>Senioren</strong><br />
<strong>Journal</strong>-Leser, den Hof Meyer zu Drewer<br />
in Bielefeld-Babenhausen vor.<br />
Siegfried Eberlein, Chef des Drei-Generationen-Betriebes,<br />
baut auf über 6.ooo qm Fläche die köstlichen Tomaten an,<br />
die in den WEZ-Märkten zwölf Stunden später angeboten<br />
werden. Unser Redakteur besuchte das Tomatenparadies<br />
und war mehr als beeindruckt:<br />
Siegfried Eberlein zeigte mir mit Stolz<br />
seine Gewächshäuser, einmalig in Bielefeld<br />
und Umgebung. Er pflanzt im<br />
Frühjahr speziell veredelte Wildtomaten<br />
in seiner heimischen<br />
Erde an. Seine Pflanzen gedeihen<br />
durch Düngung mit altem<br />
Kuhmist und nicht durch den<br />
Einsatz von Substraten! Über<br />
einen 400.000 Liter Regenwasserspeicher,<br />
der mit Mineralien<br />
gedüngt ist, werden die Tomatenstauden<br />
bewässert. Hummeln übernehmen<br />
die natürliche Bestäubung<br />
jeder einzelnen Blüte.<br />
12 SENIOREN JOURNAL
GENUSS<br />
Unter dem Motto: „Nützlinge gegen Schädlinge“ werden<br />
Krankheiten und Befall vorgebeugt. So setzt Siegfried<br />
Eberlein sowohl eine räuberische Wanze ein, die Makrolophus<br />
caliginosus, als auch Schlupfwespen. Diese vernichten<br />
weiße Fliegen und Läuse und deren Brut.<br />
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Gegen Pilzkrankheiten beschränkt er sich auf spezielle<br />
Bioprodukte und nicht auf die „chemische Keule“.<br />
Und so reifen sie heran, die köstlichen Tomaten für die<br />
schnelle Vermarktung in <strong>26</strong> WEZ-Märkten.<br />
Stolz pflückte er eine leuchtend-rote Tomate und reichte<br />
sie mir zum Verzehr, welch ein Genuss - saftig und aromatisch!<br />
Achten Sie, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> – Leser in den WEZ-<br />
Märkten auf diese regionale Besonderheit, die Tomaten mit<br />
der Kennzeichnung: „Unsere Tomaten – WEZ“ und gönnen<br />
Sie sich diese Frische, diese Köstlichkeit, gesund, direkt<br />
vor Ihrer Haustüre mit Liebe und Sorgfalt angebaut. BB<br />
Teil 2 unserer Reihe<br />
„Wissen wo´s herkommt“<br />
in der nächsten <strong>Ausgabe</strong><br />
Frisch aus<br />
Nachbars Garten!<br />
Wissen, wo‘s herkommt!<br />
Achten Sie gezielt auf<br />
regionale, ländliche Produkte<br />
von verlässlichen Partnern!<br />
Jahre<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
13
GESUNDHEIT<br />
Frauen sollten gut auf ihr Herz hören<br />
Wie Sie einem Herzinfarkt vorbeugen und Risiken vermeiden<br />
Unser Herz ist ein Muskel, der wie jeder andere Muskel<br />
unseres Körpers mit Blut und Sauerstoff versorgt werden<br />
muss. Dies geschieht über Blutgefäße, die sogenannten<br />
Herzkranzgefäße. Jede Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße<br />
bezeichnet man als koronare Herzerkrankung.<br />
Dabei blockieren oder verengen Ablagerungen die<br />
Koronararterien. Ähnlich wie bei einer verkalkten Wasserleitung,<br />
durch die das Wasser nicht mehr ausreichend fließen<br />
kann, kann durch Verkalkung in den Koronararterien<br />
das Blut nicht mehr ungehindert transportiert werden. Dadurch<br />
kann das Herz seine Pumpfunktion nicht mehr ausreichend<br />
erfüllen. Es treten Beschwerden auf. Arterienverkalkung<br />
ist kein plötzliches Ereignis, sondern ein Vorgang,<br />
der sich über lange Jahre erstrecken und dem durch einen<br />
gesunden Lebensstil vorgebeugt werden kann.<br />
Sind Herzerkrankungen wirklich typische Männererkrankungen?<br />
Ein Blick in die Statistik zeigt das Gegenteil. Während<br />
die Infarktrate bei Männern kontinuierlich sinkt, steigt<br />
die weibliche – speziell im Alter zwischen 40 und 55. Daher<br />
raten Mediziner Frauen dringend, sich um ihr wichtigstes<br />
Organ zu kümmern. Wir sagen Ihnen, was ihm gut tut, wie<br />
Sie Risiken und Warnsignale erkennen können. Haben<br />
Frauen andere Anzeichen für eine koronare Erkrankung<br />
als Männer? Die Antwort lautet ja. Daher werden die Anzeichen<br />
oftmals sowohl von den Frauen selbst als auch<br />
von manchen Ärzten nicht oder erst spät erkannt.<br />
Warum sind immer mehr Frauen betroffen? Beruflicher<br />
Stress, der krank macht, ist nicht länger eine Domäne der<br />
Männer. Und viele Frauen haben oft noch eine zusätzliche<br />
familiäre Belastung. Sie müssen zum Beispiel die Erziehung<br />
der Kinder oder den Haushalt allein wuppen oder sich<br />
um die gebrechlicher werdenden Eltern kümmern. Typisch<br />
weiblich ist auch, die eigenen Bedürfnisse zurückzustellen<br />
und dabei die Warnsignale des Körpers zu ignorieren.<br />
Ein Herzinfarkt kommt meist nicht aus heiterem Himmel.<br />
Schon in den Wochen davor sendet der Körper Warnsignale.<br />
Symptome bei Frauen:<br />
- Brustkorbenge, manchmal ausstrahlend in den linken<br />
Arm oder in den Magen<br />
- Magenbeschwerden, Übelkeit<br />
- Wirbelsäulenschmerzen<br />
- Starke oft lang anhaltende Atemnot<br />
- Wasseransammlungen in den unteren Gliedmaßen<br />
- Herzstolpern<br />
- Chronische Müdigkeit und Schwäche, Benommenheit,<br />
Schwindel, Konzentrationsstörungen, Schweißausbrüche<br />
Was führt zum Herzschmerz?<br />
- Rauchen<br />
- Übergewicht durch falsche Ernährung<br />
- Hoher Blutdruck<br />
- Ungesunde Blutfettwerte<br />
- Zuckerkrankheit<br />
- Mangelnde Bewegung<br />
<br />
<br />
Frauen haben bis zum Einritt der Wechseljahre ein geringeres<br />
Risiko, koronare Herzerkrankungen zu erleiden,<br />
als Männer. Bis zu diesem Zeitpunkt sind sie durch das<br />
Sexualhormon Östrogen nachweislich geschützt. Mit dem<br />
Beginn der Wechseljahre und dem Rückgang der Östrogenproduktion<br />
ist dieser natürliche Schutz vor Herzerkrankungen<br />
aufgehoben.<br />
Reduzieren Sie Stress und seelische Belastungen! Seelische<br />
Belastungen gehen buchstäblich „zu Herzen“, „es<br />
liegt etwas schwer auf dem Herzen“. Starke Belastungen<br />
psychischer Natur tun unserem Herzen auf Dauer nicht gut.<br />
Stresssituationen ganz zu vermeiden, ist oft nicht möglich.<br />
Aber der positive Umgang mit Stress kann mit verschiedenen<br />
Tricks erlernt werden. Gönnen Sie sich Entspannung.<br />
Ein gutes Gespräch mit einer Freundin, sich fünf Minuten<br />
aufs Sofa legen, in Ihrer Lieblingszeitschrift blättern – und<br />
das alles, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben! Vielleicht<br />
kann Ihnen Bewegung helfen, Stress abzubauen.<br />
Auch genügend Schlaf ist wichtig zur Erholung in Stressphasen.<br />
Was können Sie für ein gesundes Herz tun? Kleine Änderungen<br />
des persönlichen Lebensstils sind der Schlüssel<br />
zu einem gesunden Herzen - und nicht nur dazu. Auch Ihr<br />
Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität werden sich steigern!<br />
Versuchen Sie, alle genannten Risikofaktoren auszuschließen.<br />
Hören Sie auf zu rauchen, reduzieren Sie<br />
Übergewicht, ernähren Sie sich gesund und ausgewogen.<br />
Bewegen Sie sich mehr. Wer täglich ausreichend trinkt in<br />
Form von Wasser, Tee oder verdünnten Fruchtsäften tut<br />
14 SENIOREN JOURNAL
GESUNDHEIT<br />
seinem Körper nur Gutes. Und … ganz wichtig: gehen Sie<br />
regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung!<br />
Wie sieht herzgesunde Ernährung aus? Mit der mediterranen<br />
Küche liegt man richtig. Dazu gehören täglich frisches<br />
Obst, Gemüse und Salat. Den Genuss von tierischen Fetten<br />
sollen Sie reduzieren, dafür Oliven- und Rapsöl verwenden.<br />
Zweimal die Woche sollte man fetten Meeresfisch<br />
wie Thunfisch und Makrele essen. Vollkorn, fettarme<br />
Milchprodukte, Kräuter und Gewürze statt viel Salz<br />
runden die herzgesunde Küche ab.<br />
Wie reagiert man im Ernstfall richtig? Nach spätestens<br />
fünf Minuten sollten Sie den Notarzt rufen<br />
… 112! Warten Sie in der Nacht nicht bis zum<br />
Morgen. Warten Sie am Wochenende nicht bis<br />
Montag! Telefonieren Sie nicht nach Hausarzt,<br />
Freundin oder Nachbarn. Die können Ihnen<br />
nicht helfen. Sie müssen so schnell es geht<br />
ins Krankenhaus. Ihr Herz ist in höchster<br />
Not, denn es bekommt keinen Sauerstoff<br />
mehr. Das verursacht die Schmerzen, die<br />
Übelkeit. Je länger es dauert, umso mehr<br />
Gewebe wird zerstört.<br />
61 % der Frauen glauben immer noch,<br />
dass Herzinfarkte vor allem Männer bedrohen.<br />
Das stimmt nicht. 30 % der betroffenen<br />
Frauen klagen bei einem Herzinfarkt<br />
über untypische Beschwerden.<br />
Frauen müssen in Herzensangelegenheiten<br />
wachsam sein. Achten Sie auf Ihr Herz! AP<br />
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- Solartechnik Bauklempnerei Bauklempnerei<br />
- Isolierungen Fassadenbau<br />
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- Aufdach-Dämmung<br />
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32457 P.W.-Nammen<br />
Mobil 0179 | 4875803<br />
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SENIOREN 32457 P.W.-Neesen JOURNAL<br />
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GESUNDHEIT<br />
Freiheit für schöne Füße<br />
Es ist noch Sommer! Unsere Füße durften aufatmen! Sie<br />
durften ans Licht. Die Saison für geschlossene Schuhe und<br />
Stiefel ist noch nicht da. In den Schuhen ist es oft zu eng,<br />
zu heiß – unsere Füße haben zu wenig Platz und bekommen<br />
nicht genügend Luft. Bitte, lasst uns atmen!<br />
Was müssen unsere Füße alles leisten! Im Laufe unseres<br />
Lebens gehen wir durchschnittlich so weit, dass wir insgesamt<br />
vier Mal um den Erdball kommen würden. Ein Grund<br />
mehr, unsere Füße zu verwöhnen. Unsere Vorfahren bewegten<br />
sich noch größtenteils barfuß auf weichem Untergrund<br />
fort. Wir dagegen gehen hauptsächlich auf hartem<br />
Boden wie Asphalt oder Beton. Für unsere Füße ist das<br />
Schwerstarbeit, denn sie tragen unser ganzes Gewicht.<br />
Für einen gesunden Fuß ist das kein Problem, denn er<br />
ist ein kleines anatomisches Wunder. Doch damit er volle<br />
Leistung bringen kann, braucht er optimale Bedingungen.<br />
Lange Spaziergänge auf weichem Boden stärken unsere<br />
Fußmuskulatur. Natürlich nur, wenn wir dazu die richtigen<br />
Schuhe tragen. Eine Wanderung im Wald oder durch Wiesen<br />
und Felder ist gut für die Seele und für unsere Füße.<br />
Fast 90 % der Frauen finden Schuhe mit höherem Absatz<br />
zwar sehr schön, aber unbequem. Und Ärzte empfehlen,<br />
Schuhe mit Absätzen über vier oder fünf Zentimeter Höhe<br />
nicht den ganzen Tag über zu tragen. Eine Absatzhöhe von<br />
zwei bis drei Zentimetern dagegen ist ideal, denn diese<br />
Höhe entlastet vor allem die Knie. Auch zu flache Schuhe<br />
können zu Beschwerden führen. So kommt es zum Beispiel<br />
zu Schmerzen in den Waden oder im Rücken.<br />
Gut zu Fuß. Ohne sie läuft nichts, aber bei der Pflege kommen<br />
Füße oft zu kurz. Höchste Zeit, das zu ändern. Hier<br />
unsere Tipps für einen starken Auftritt: Gegen trockene<br />
Füße hilft nur konsequente Pflege. Mindestens einmal am<br />
Tag sollten wir unsere Füße eincremen. Viel Feuchtigkeit<br />
liefert der Wirkstoff Urea. Harte Haut an Ballen und Fersen<br />
wird dadurch spürbar zarter. Etwa alle vier Wochen sollten<br />
Sie Ihren Füßen eine große Pflegeeinheit gönnen – vom<br />
Fußbad über das Nägelkürzen und Nagelhautentfernen bis<br />
zum Lackieren:<br />
Zu Beginn stehen ein Fußbad und ein Peeling an. Das<br />
schilfert alte Hautschüppchen ab. Nichts macht die Füße<br />
streichelzarter als ein Peeling. Dazu eignen sich spezielle<br />
Fußpräparate, zum Beispiel mit Meersalz. Sie können aber<br />
auch ein Körperpeeling verwenden. Oder Sie mischen<br />
eine Handvoll Meersalz mit ein<br />
paar Tropfen Olivenöl. Massieren<br />
Sie diese Masse gut auf die angefeuchteten<br />
Füße. An besonders<br />
verhornten Stellen dürfen Sie ruhig<br />
kräftiger rubbeln. Anschließend<br />
die Peeling-Masse lauwarm<br />
abwaschen.<br />
Nun die Feinarbeit, denn jetzt sind<br />
die Nägel schön weich. Zunächst<br />
tragen Sie Nagelhautentferner auf.<br />
Während das einwirkt, widmen Sie<br />
sich den Nägeln. Wir wollen hier<br />
mit einer alten aber falschen Regel<br />
aufräumen: Zehennägel sollten<br />
nicht gerade, sondern ihrem<br />
Wuchs entsprechend spatenförmig<br />
geschnitten werden. Am besten<br />
klappt das mit einer speziellen<br />
Fußnagelschere. Danach die Nä-<br />
16 SENIOREN JOURNAL
GESUNDHEIT<br />
gel feilen, damit die Kanten schön glatt werden. Die Nagelhaut<br />
vorsichtig mit einem Tuch zurückschieben.<br />
Bei einer anschließenden Massage durchblutet das Gewebe<br />
und entspannt. Einen Klecks Creme in den Händen<br />
verreiben. Zunächst über den Spann sanft mit den Händen<br />
zu den Zehenspitzen streichen. Danach die Fußsohle bearbeiten.<br />
Eine Massage von den Zehen bis zu den Ballen<br />
regt an. Für einen entspannenden umgekehrten Effekt vom<br />
Ballen zu den Zehen massieren. Danach die Ferse, die<br />
Fußmitte und den Ballen mit dem Daumen mit kreisenden<br />
Bewegungen bearbeiten. Zum Schluss die Zehen mit viel<br />
Gefühl ganz locker massieren. Eine reichhaltige Kur ist das<br />
beste Mittel gegen trockene Haut. Es gibt spezielle Fußmasken,<br />
die man ein bis zwei Stunden einziehen lässt.<br />
Zum Schluss (für die Damen) noch etwas Lack – und fertig<br />
sind die perfekten Füße! Zuerst einen Unterlack auftragen,<br />
mindestens zehn Minuten härten lassen. Dann kommt der<br />
Farblack auf die Nägel. Nachdem dieser trocken ist, ein<br />
Überlack. Bis alles richtig getrocknet ist, braucht es Geduld.<br />
Sie sollten eine gute halbe Stunde keine Strümpfe<br />
und geschlossene Schuhe tragen.<br />
Das leidige Thema Blasen. Erst scheuert es ein wenig,<br />
dann ist es schon zu spät. Nackte Füße in Sandalen sind<br />
besonders anfällig für Blasen. Die beste Behandlung sind<br />
austrocknende Blasenpflaster aus der Apotheke. Damit<br />
es nicht noch einmal passiert: Füße mit Sheabutter oder<br />
Hirschtalg einfetten, dann gleitet das Leder besser auf der<br />
Haut. Auch gut: Gefährdete Stellen gezielt mit einem Anti-<br />
Blasen-Stift oder transparentem Pflaster schützen.<br />
„Weder Strümpf noch Schuh …“ - auf weichem Untergrund<br />
Mobile Fachfußpflege<br />
Petra Meier<br />
Träger:<br />
Trabalho Servicegesellschaft mbH<br />
Telefon: 05751-9244351<br />
barfuß gehen, entspannt die Seele und trainiert die Füße.<br />
Barfuß laufen ist als aktiver Prozess ein Erlebnis, mit dem<br />
wir uns die Umwelt mit allen Sinnen aneignen. Die Wirkung<br />
des Barfußlaufens beruht auf der Stärkung der Selbstheilungskräfte<br />
des Körpers und ist somit ein einfaches Abhärtungsmittel.<br />
Bei jedem Schritt werden andere Nervenpunkte<br />
angeregt und die Fußsohlen massiert.<br />
Legen Sie ruhig öfter mal die Beine hoch. Das entspannt<br />
und hilft, wenn die Füße abends angeschwollen sind. Ein<br />
Fußbad mit Pfefferminzöl hat den gleichen Effekt. Außerdem<br />
wirkt das Öl gegen zu starkes Schwitzen. Eine<br />
Cremepackung aus Vaseline oder Melkfett macht die Haut<br />
geschmeidig und zart. Einfach über Nacht einwirken lassen.<br />
Was die Füße wollen – im Grunde ist es ganz einfach. Die<br />
Füße haben die gleichen Bedürfnisse wie der gesamte<br />
Mensch. Sie wünschen sich Zuwendung und Pflege, Licht,<br />
Luft und Freiraum! AP<br />
Frühling, Sommer,<br />
Herbst und Winter<br />
Jede Jahreszeit hat ihre<br />
Faszination und Farbe<br />
Unser Team sorgt mit Charme<br />
für eine gemütliche Atmosphäre,<br />
sodass Sie sich auf<br />
Anhieb bei uns wohl fühlen.<br />
Bei Kaffee, Brötchen oder einem<br />
Stück Kuchen präsentieren<br />
die USB-Maschenmoden-<br />
Models in einer Modenschau<br />
unsere aktuelle Kollektion.<br />
Sie werden von den vielen<br />
Kombinationsmöglichkeiten<br />
unserer Mode begeistert sein!<br />
Eine Vielfalt an modischen<br />
Accessoires wie Schmuck und Tücher ergänzen unsere<br />
Kollektion. Hierzu geben wir Ihnen Modetipps und zeigen<br />
Ihnen einige pfiffige Ideen.<br />
Und das bieten wir Ihnen:<br />
- Design, Herstellung und Vertrieb aus einer Hand<br />
- Verkauf ab Fabrik (Wir produzieren in den Größen 38 – 52)<br />
- Kompetente Beratung durch unser Modeteam<br />
- Laufend aktuelle Modelle<br />
- Kostenlose Verpflegung<br />
- Attraktive Kooperationspartner in der Region<br />
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Sie haben Lust und Zeit?<br />
Informieren Sie sich unverbindlich (05772 / 97 13 0) und<br />
melden Sie sich an. Unsere Mitarbeiterin berät Sie gerne<br />
und bucht ihren Wunschtermin.<br />
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SENIOREN JOURNAL<br />
17
Neueröffnung de<br />
in der Technisc<br />
<br />
<br />
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<br />
hat.<br />
Ihr Eindruck auf der Rückseite<br />
Wir wollen mit diesem Sanitätshaus<br />
nicht nur stationär<br />
Dipl. Ing. Elmar Bitter<br />
Betriebsleiter der<br />
des Techn. Orthopädie Sanivita Kataloges<br />
gelegene Patienten, sondern<br />
t nicht ok, Daten kommen neu<br />
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02 917-502 oder E-Mail: niemann@russka.de<br />
„Am 9. Juli wurde der Neubau<br />
der Technischen Orthopädie<br />
und des Sanitätshauses in<br />
der <strong>Aug</strong>uste Viktoria Klinik<br />
hier in Bad Oeynhausen eröffnet.<br />
Auf 1300 m2 können<br />
wir unsere Kunden jetzt in<br />
einem ansprechenden Ambiente<br />
völlig barrierefrei begrüßen<br />
– und das mit bester<br />
Verkehrsanbindung. Vom<br />
Bahnhof aus kann man uns<br />
in knapp 10 Min. zu Fuß erreichen<br />
oder noch einfacher<br />
mit dem Auto direkt bis vor<br />
die Haustür fahren. Unsere<br />
Parkplätze sind extra großzügig<br />
gestaltet worden, da-<br />
S6215 ben wir es uns zur<br />
Als zertifizierter Betrieb ha-<br />
Aufgabe<br />
mit man auch beim Ein- und<br />
Aussteigen genügend Platz<br />
auch Kunden von außerhalb<br />
ansprechen, die jetzt auch<br />
ohne Krankenhausüberweisung<br />
zu uns kommen können.<br />
Bitte überprüfen Unterschrift Sie das Layout und die Daten für Ihren Katalogeindruck.<br />
Unsere Kunden werden sicherlich<br />
überrascht sein, neben<br />
dem bisher bekannten<br />
Hilfsmittelangebot eines klassischen<br />
Sanitätshauses auch<br />
Produkte zu finden, die man<br />
eher in einem Designstudio<br />
erwarten würde – aber wieso<br />
sollten sich Funktionalität<br />
und Optik ausschließen?<br />
gemacht, immer auf dem<br />
neuesten Stand der Technik<br />
zu sein. Dies gilt sowohl für<br />
die Auswahl unserer Produkte<br />
als auch der Schulung unserer<br />
Mitarbeiter. Somit können<br />
wir unseren Kunden in<br />
der Beratung und in der Versorgung<br />
maßgeschneiderte<br />
Lösungen bieten.“<br />
<br />
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18 SENIOREN JOURNAL
s Sanitätshauses<br />
hen Orthopädie<br />
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Wir bieten Ihnen:<br />
- Hilfsmittel für die<br />
häusliche Pflege<br />
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- modische Kompressionsstrümpfe<br />
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Bandagen<br />
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- exklusive Bequem- und<br />
Freizeitschuhe<br />
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maßgefertigte Einlagen<br />
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Brustprothesen<br />
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- Anfertigung von<br />
Hilfsmitteln aller Art<br />
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Individuelle Beratungen<br />
<br />
<br />
<br />
Historie der Technischen Orthopädie<br />
der <strong>Aug</strong>uste Viktoria Klinik<br />
<br />
<br />
<br />
1964 Eröffnung der Orthopädischen Werkstatt durch Chefarzt Dr. Köchling<br />
<br />
1969 An- und Ausbau der Werkstatt zur Technischen Orthopädie<br />
mit zusätzlicher Forschungsabteilung<br />
1980 Günter <br />
Womelsdorf wird als Orthopädiemechanikermeister<br />
neuer Werkstattleiter der Technischen Orthopädie<br />
2007 Nach altersbedingtem Ausscheiden von Hr. Womelsdorf<br />
übernimmt der Orthopädiemechanikermeister und Dipl.-Ing.<br />
Elmar Bitter die Betriebsleitung der Technischen Orthopädie<br />
2008 Eröffnung der 1. Filiale im Johannes Wesling Klinikum Minden.<br />
Gründung der OrthoPartnerOWL, ein Zusammenschluss von<br />
zwei weiteren Leistungsbringern aus der Region zur Ausweitung<br />
der Angebotspalette.<br />
2009 Eröffnung der 2. Filiale im KH Lübbecke. Kooperation mit<br />
dem Wittekindshof. <br />
2010 Einführung der „Mobilen Versorgung“, ein „fahrendes Sanitätshaus“<br />
im Raum Minden Lübbecke zur Versorgung immobiler Patienten im<br />
häuslichen Umfeld.<br />
<br />
<strong>2011</strong> Eröffnung des Neubaus der Technischen Orthopädie im Sanitätshaus<br />
2012 100 Jahre <strong>Aug</strong>uste Viktoria Klinik<br />
2014 50 Jahre Technische Orthopädie <strong>Aug</strong>uste Viktoria Klinik<br />
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SENIOREN JOURNAL<br />
19
RATGEBER<br />
SJ-Redaktion on Tour:<br />
Naturprodukte für natürliche Gesundheit aller<br />
Haustiere und Kürzel´s Neue Apotheke,<br />
info@cdvet.eu · www.cdvet.eu<br />
Kutenhauser Straße 191 veranstalteten einen Beratertag:<br />
Ohne Sorge<br />
die Natur genießen!<br />
Immer häufiger werden nicht nur wir, sondern auch unsere<br />
Lieblinge von Allergien geplagt. Viele Hunde und Katzen<br />
leiden somit an Hautproblemen und Verdauungsstörungen.<br />
Vielfältige Ursachen wie Hygienesprays und Putzmittel, sowohl<br />
Toxine, Insektizide und Düngemittel in der aufgenommenen<br />
Nahrung sind Auslöser von Allergien. Die ganzheitliche<br />
naturheilkundliche Medizin sieht vor allem eine<br />
Überlastung des Stoffwechsels, also der Entgiftungsorgane<br />
Leber und Nieren, als Ursache für die rasante Zunahme<br />
dieser Probleme.<br />
So auch bei Sari, einer dreijährigen West Highland White<br />
Terrier-Hündin, die Apotheker Kürzel und dem Repräsentanten<br />
Rolf Trosbach/cdVet Naturprodukte präsentiert wurde.<br />
Laut Aussage der Besitzerin treten unterschiedlichste<br />
Allergien auf, diese werden seit gut zwei Jahren teils mit<br />
Kortison behandelt, ohne Erfolg.<br />
Rolf Trosbach führte aus, dass es oft zu einer Überbelastung<br />
der Organe, wie es bei heutiger Fütterung kombiniert<br />
mit Umweltfaktoren, kommt. Somit werden sekundäre<br />
Entgiftungsorgane wie Haut, Schleimhaut und Darm aktiviert,<br />
um den Körper von den schädlichen Substanzen zu<br />
befreien. Da diese aber hierfür gar nicht zuständig sind,<br />
führt es dann u.a. zu geröteter, schuppiger, verfärbter Haut<br />
mit Juckreiz. Dazu stumpfes Fell, immer wiederkehrende<br />
Durchfälle und Fehlverdauung mit unangenehmen Blähungen.<br />
Desweiteren tränende, gerötete<br />
<strong>Aug</strong>en, entzündete Ohren und starker<br />
Körpergeruch. Unterbunden wird all dies<br />
durch die schnelle Gabe von Kortison.<br />
Hier wird dem Tierkörper vorgegaukelt,<br />
dass ohne Unwohlsein und Schmerzen<br />
schnell geholfen wird. Nach Abklingen<br />
der Kortisonwirkung melden sich die<br />
Symptome meist stärker denn je zurück.<br />
Hier muss dem Organismus geholfen<br />
werden, dass die dafür vorgesehenen<br />
Organe ihre Funktion wieder aufnehmen<br />
und eine Minimierung schädlicher Stoffe<br />
herbeigeführt wird.<br />
Rolf Trosbach schlug vor, das Kortison<br />
ausschleichen zu lassen und sechs Wochen<br />
cdVet DarmVital mit dem Futter zu<br />
reichen. Sari erreicht somit eine intakte<br />
Darmflora. Brechreiz, Durchfall und<br />
Verdauungsproblemen wird vorgebeugt.<br />
Danach sollte eine Behandlung mit cdVet Toxisan anschließen.<br />
Dieses Ergänzungsfutter hilft der Leber und den<br />
Nieren sich zu entgiften.<br />
Somit sind bei Sari die Voraussetzungen für alle Stoffwechselvorgänge<br />
gegeben, der Zustand an Haut und Fell wird<br />
sich entscheidend verbessern.<br />
In Zusammenarbeit mit Apotheker Kürzel und dem weiteren<br />
Rat des Experten, die auch gerne während und nach der<br />
Anwendung kontaktiert werden können, war die Besitzerin<br />
mehr als überzeugt von dieser Naturprodukte-Beratung für<br />
die natürliche Tiergesundheit ihres Lieblings Sari. BB<br />
<br />
20 SENIOREN JOURNAL<br />
Für natürliche <br />
Tiergesundheit!<br />
Alles Gute für Ihren <br />
Vierbeiner:<br />
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cd Vet - Naturprodukte<br />
info@cdvet.eu · www.cdvet.eu<br />
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Wir beraten Sie gerne <br />
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Gesundheitsfragen Ihres <br />
Sorge<br />
die Natur genießen!<br />
Haustiers!
RATGEBER<br />
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<br />
<br />
Vitamine und Mineralstoffe –<br />
für mehr Wohlbefinden<br />
Für körperliches und seelisches Wohlbefinden sind Essen<br />
und viel Trinken eine wichtige Basis. Ohne regelmäßigen<br />
Nachschub von Nährstoffen wie Vitamine und Mineralstoffe<br />
bleiben Ihre Gesundheit, Vitalität und Fitness auf der<br />
Strecke. Die meisten Vitamine sind essenziell, also lebenswichtig.<br />
Das deutet schon ihr Name an, denn das lateinische<br />
Wort für „Leben“ steckt darin – „vita“.<br />
Die Vitalstoffe sind an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt.<br />
Sie sind unentbehrlich für die Energiegewinnung, für<br />
den Aufbau von Haut und Geweben. Wichtig sind Vitamine<br />
auch für gesunde <strong>Aug</strong>en, Nerven und ein starkes Immunsystem,<br />
also für die Abwehrkräfte. Mineralstoffe und Spurenelemente<br />
sind ebenso für unseren Körper notwendig.<br />
Sie sind Bestandteil von Enzymen.<br />
Jod ist erforderlich für die Bildung von Schilddrüsenhormonen,<br />
Eisen braucht der Körper zur Blutbildung, Fluor für<br />
gesunde Zähne, Selen wirkt als Ra- dikalfänger und<br />
beteiligt sich am Stoffwechsel der Schilddrüse,<br />
Zink ist wichtig zur Stärkung des Immunsystems.<br />
Bei Erkältung, Grippe, einseitiger<br />
Ernährung, bei Einnahme bestimmter<br />
Medikamente, bei Alkoholmissbrauch,<br />
Vegetariern und<br />
Sportlern kann es zu einer<br />
Unterversorgung kommen.<br />
Dann ist es wichtig, durch<br />
eine gezielte Nahrungsergänzung<br />
mit Vitaminpräparaten<br />
entgegenzuwirken.<br />
Vitamintabletten quasi<br />
vorbeugend in rauen<br />
Mengen einzunehmen,<br />
ist nicht sinnvoll,<br />
manchmal sogar<br />
schädlich. Gern<br />
berät Sie Ihre Apotheke,<br />
ganz in Ihrer<br />
Nähe. BB<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
21
Neue Physiotherapiepraxis VITALIS DOMICIL<br />
Umzug PFLEGETEAM DOMICIL<br />
Von der Verwaltung bis zum mobilen Pflegedienst alles unter einem Dach<br />
Die DOMICIL-Gruppe, geführt von Heidrun und<br />
Karl-Friedrich Meyer mit Unterstützung von<br />
Tochter Daniela Bleeker und Sohn Nils Frederic<br />
Meyer, ist ein Familienunternehmen. Neben<br />
den SENIOREN DOMICIL-Niederlassungen in<br />
Minden und Bad Eilsen mit der Möglichkeit der<br />
stationären Pflege gibt es die ambulante Pflege<br />
im häuslichen Bereich. Darüber hinaus wird<br />
die Tagespflege in Heeßen angeboten, eine beliebte<br />
Tageseinrichtung für <strong>Senioren</strong>. Jetzt neu<br />
entstanden ist VITALIS DOMICIL, eine Praxis<br />
für Physiotherapie. In den fünf verschiedenen<br />
Zweigen des Unternehmens steht der Mensch<br />
im Zentrum des Tuns aller 220 Mitarbeiter, denn<br />
die Bewohner der <strong>Senioren</strong>einrichtungen, die<br />
Besucher der Tagespflege und die Patienten<br />
der ambulanten Pflege und der Physiotherapie<br />
sollen mit qualifiziert hochwertiger Arbeit liebevoll<br />
versorgt werden.<br />
Durch den Umzug in neue Räumlichkeiten in<br />
den Anbau direkt am SENIOREN DOMICIL<br />
WESERLAND an der Sandrift sind ab Juli alle<br />
zentralen Funktionen mit ihrem breiten Leis-<br />
tungsspektrum auch an einem zentralen Ort zusammengefasst.<br />
Die Verwaltung findet hier optimale Voraussetzungen<br />
für ihre Arbeit, VITALIS DOMICIL Physiotherapie kann sich<br />
um die Gesunderhaltung ihrer Patienten kümmern, und<br />
das PFLEGETEAM DOMICIL findet jetzt die Anbindung,<br />
die der Betreuung der Patienten zu Hause in den eigenen<br />
vier Wänden dient.<br />
VITALIS DOMICIL<br />
Physiotherapie<br />
Die neuen Praxisräume von VITALIS DOMICIL sind großzügig<br />
bemessen, hell und freundlich, liebevoll bis ins kleinste<br />
Detail gestaltet sowie mit allen modernsten Geräten und<br />
Hilfsmitteln ausgestattet. Hier ist eine wirklich wunderbare<br />
Oase der Gesundheit, der Entspannung und des Wohlbefindens<br />
entstanden.<br />
Unter dem Motto „Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen“<br />
soll Menschen geholfen werden, die in irgendeiner Form<br />
unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen, Bewegungsbeschränkungen,<br />
Schmerzen und Stress- und Verspannungssymptomen<br />
leiden. Der Satz „Der Weg zu uns ist der<br />
Praxis für<br />
individuelle<br />
Physiotherapie<br />
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<br />
22 SENIOREN JOURNAL
Weg zu Ihrer Gesundheit“ richtet sich an Menschen, die aus<br />
der näheren und weiteren Umgebung kommen und Hilfe<br />
suchen sowie ebenfalls an die Bewohner des SENIOREN<br />
DOMICIL WESERLAND, die das Gesundheitsangebot als<br />
komfortable Ergänzung der üblichen Pflegeeinrichtungen<br />
nutzen können.<br />
Die Leitung wurde Evelyn Grannemann übertragen, einer<br />
erfahrenen und fachkundigen Physiotherapeutin. Sie ist<br />
auch Reiki-Meisterin. Mit alternativen Behandlungsverfahren<br />
wie Reiki und Shiatsu kann man bei Burnout-Symptomen<br />
und Stressüberflutung im Alltag und Beruf Entspannung<br />
und Ruhe finden.<br />
PFLEGETEAM DOMICIL<br />
Betreuung Zuhause<br />
Umgezogen von der Gabelsberger Straße in<br />
den Neubau an der Sandtrift ist die Abteilung<br />
PFLEGETEAM DOMICIL. Tag und Nacht in guten<br />
Händen – das Pflegeteam berät kompetent<br />
in allen Fragen rund um die Pflege in häuslicher<br />
Umgebung. Grundsätzlich werden Menschen<br />
jeden Alters gepflegt. Dazu gehört auch der<br />
Bereich der Familienpflege, beginnend mit der<br />
Pflege aufgrund eines Krankheitsbildes bis hin<br />
zur Betreuung von Kindern mit Defiziten. Jederzeit<br />
im Krankheitsfall bereit zu sein, ist die Hilfe<br />
und Entlastung, die das Team mit viel Erfahrung<br />
und Kompetenz übernimmt.<br />
Ein Spezialgebiet ist die Manuelle Therapie bei Schmerzen<br />
und Bewegungseinschränkungen. Das Bewegungsausmaß<br />
soll und kann erweitert werden. Bei Multipler<br />
Sklerose, Nervenverletzungen und Folgeerkankungen<br />
nach einem Schlaganfall werden neurologische Behandlungsformen<br />
angeboten. Ein Thema über das nicht gern<br />
gesprochen wird ist die Beckenbodengymnastik – wirksam<br />
zur Kräftigung des Beckenbodens im fortgeschrittenen Alter<br />
oder nach Operationen zur Verhinderung oder Verbesserung<br />
bei Inkontinenz. Spezielle Übungen können gerade<br />
Männern nach einer Prostataoperation Hilfe bringen.<br />
VITALIS DOMICIL macht auch Hausbesuche und ist zugelassen<br />
für alle Krankenkassen, selbstverständlich auch<br />
für Privatversicherte. Die Einrichtung ist schwellenfrei und<br />
behindertengerecht gestaltet. Die Physiotherapie-Praxis<br />
VITALIS DOMICIL ist geöffnet von Montag bis Freitag von<br />
08:30 Uhr bis 12:00 Uhr und von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr.<br />
Sonstige Termine nach Vereinbarung.<br />
Das Angebot wird abgerundet durch die Urlaubs-<br />
und Verhinderungspflege sowie den<br />
24-Stunden-Notruf, der für den Fall der Fälle<br />
schnelle Hilfe zu jeder Tageszeit sicherstellt.<br />
Ziel für das PFLEGETEAM DOMICIL ist die<br />
optimale Versorgung ihrer Patienten und die<br />
Entlastung der Familienmitglieder. Neben der<br />
medizinischen Behandlungspflege unterstützt<br />
das Pflegeteam pflegende Angehörige beispielsweise<br />
im Rahmen von Informationsveranstaltungen<br />
durch das erfahrene Fachpersonal.<br />
Das PFLEGETEAM DOMICIL ist für diese Art<br />
der Information von den Krankenkassen zugelassen.<br />
Deshalb sind diese Beratungen und<br />
Schulungen kostenlos.<br />
Haben Sie Interesse?<br />
Dann informieren Sie sich doch bitte!<br />
Häusliche<br />
<strong>Senioren</strong>- und<br />
Krankenpflege<br />
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SENIOREN JOURNAL<br />
23
NATUR<br />
Im Herbst den Frühling pflanzen<br />
…Foto CB<br />
Lieben Sie einen blühenden Frühlingsgarten? Dann sollten<br />
Sie, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong> Leser, schon jetzt im Herbst das<br />
richtige Plätzchen in Ihrem Garten aussuchen.<br />
Ihr Fachhändler hält jetzt für Sie ein umfangreiches qualitätskontrolliertes<br />
Blumenzwiebelsortiment bereit: prächtige Tulpen,<br />
leuchtende, großblumige Krokusse, duftende Narzissen,<br />
Lilien, Prachthyazinthen und Riesenzierlauch mit ballgroßen<br />
Blüten. Dazu Neuheiten wie die Narzisse „Red Aria“ oder<br />
„Kaydee“, die XXL Triumph-Tulpen, Seerosen-Tulpen und die<br />
Wühlmäuse vertreibende imposante Kaiserkrone. Die meisten<br />
Arten der Zwiebel- und Knollengewächse sind winterhart<br />
und benötigen lediglich eine Schutzschicht aus Kompost oder<br />
Laub. Die beste Voraussetzung für ein üppiges Wachstum<br />
ist eine sonnige oder halbschattige Stelle, der Boden sollte<br />
durchlässig, humusreich und nicht zu nass sein, damit die<br />
Zwiebeln nicht faulen. Die Pflanztiefe wird aus der Größe der<br />
Zwiebel ermittelt: Größe x 2 = Pflanztiefe.<br />
Ein guter Tipp: Markieren Sie die Pflanzstellen, damit Sie die<br />
Zwiebeln bei der Bodenbearbeitung nicht wieder ausgraben.<br />
Besonders auf Tulpen und Lilien haben es die Nager abgesehen,<br />
deshalb stecken Sie die Zwiebeln in einen Draht- oder<br />
Plastikkorb. Narzissen, Zierlauch und Kaiserkronen schmecken<br />
den Plagegeistern jedoch nicht.<br />
Und nun schnell zum Fachhändler, ein Riesensortiment wartet<br />
auf Sie! Wir wünschen Ihnen im nächsten Frühling eine<br />
Traumblütenpracht! BB<br />
Tipps zum Gartenjahr<br />
<strong>Aug</strong>ust<br />
Wichtig ist jetzt die zweite Düngung Ihrer Balkonkästen.<br />
Die Blühfreude muss jetzt durch Nachdüngen<br />
weiter intensiviert werden. Auch Ihr Rasen benötigt<br />
jetzt schon eine spezielle Herbst-Dünge-Kur,<br />
die ihn auf den Winter vorbereitet. Diese Nährstoffkombination<br />
macht ihn unempfindlicher gegen<br />
pilzliche Winter-Erkrankungen. Hält sich hartnäckig<br />
Unkraut in Ihrem Rasen, so helfen Naturenunkrautfrei-Produkte<br />
aus Ihrem Fachhandel.<br />
<strong>Sept</strong>ember<br />
Zeigen jetzt Rhododendren oder Azaleen Vergilbungen<br />
an den Blättern, ist dies ein Zeichen von<br />
Nährstoffmangel oder ungünstige ph-Werte des<br />
Bodens. Bodenkulturpräparate und Osmocote-<br />
Dünger sorgen für Vitalität durch wichtige Nährstoffe.<br />
Jetzt legt die Rhododendronzikade ihre Eier<br />
an den Blütenknospen ab. Durch diese Verletzungen<br />
tritt die pilzliche Knospenbräune ein und führt<br />
unweigerlich zum Absterben der Blütenknospen<br />
für das Folgejahr. Der Fachhandel hält spezielle<br />
bienenschonende Produkte bereit, lassen Sie sich<br />
individuell beraten. BB<br />
Jetzt aktuell große Auswahl:<br />
Freilandhortensien<br />
Gräser & winterharte Heide<br />
24<br />
SENIOREN JOURNAL
REISEN<br />
Einfach wohlfühlen – natürlich Rügen<br />
Die Seebrücke von Sellin, Kap Arkona, der Nationalpark<br />
von Jasmund, der Rasende Roland – das ist allen von Rügen<br />
bekannt. Flanieren Sie an der Promenade vom Seebad<br />
Binz, erkunden Sie die kilometerlangen Küstenlinien und<br />
den beeindruckenden Baumbestand in den Nationalparks,<br />
das Benedix-Haus sowie das Stadtmuseum.<br />
Atmen Sie tief durch bei einem Spaziergang an Rügens<br />
Stränden: das milde Reizklima und die jodhaltige Luft wirken<br />
wie ein Jungbrunnen, wecken Ihre Lebensgeister und<br />
erzielen den optimalen Gesundheits- und Erholungseffekt.<br />
Besuchen Sie, liebe <strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong>-Leser, Deutschlands<br />
größte Insel und lassen sich in ihren Bann ziehen! BB<br />
Bekannt ist Rügen vor allem wegen seiner sieben Seebäder<br />
und Küsten. Über 60 km feine Sandstrände und eine<br />
landschaftliche Vielfalt: vorspringende Halbinseln, zahlreiche<br />
Meeresbuchten, Naturstrände und über 250 km lange<br />
Radwege. Besuchen Sie die Halbinsel Mönchgut mit den<br />
Zickerschen Bergen, den Heidelandschaften, Salzwiesen<br />
und Ostseebädern, das Seebad Binz mit der über 3 km lange<br />
Strandpromenade und das Kap Arkona, den nördlichsten<br />
Punkt der Insel mit seinen weithin sichtbaren Leuchttürmen.<br />
Sie sehen die Hafenstadt Sassnitz und machen einen Abstecher<br />
zum Hafen mit den Fischerbooten.<br />
Ein weiterer schöner Ausflug führt Sie an den Ort Glowe.<br />
Südwestlich der Verbindungslinie zwischen den beiden<br />
Kaps erstreckt sich die Tromper Wiek, eine traumhaft schöne<br />
Bade- und Segelbucht.<br />
Die „Perle der Insel Rügen“ ist das Ostseebad Sellin. Auf<br />
der Sellinger Seebrücke genießen Sie einen unvergleichlichen<br />
Ausblick auf die Weite des Meeres. Die Rügensche<br />
Kleinbahn der „Rasende Roland“ ist eine dampflokbetriebene<br />
Schmalspureisenbahn, die die bekannten Seebäder miteinander<br />
verbindet. Von Putbus über Binz, Sellin und Baabe<br />
nach Göhren erleben Sie eine Fahrt voller Nostalgie.<br />
Die Nationalparks Jasmund (Kreideküste) und Vorpommersche<br />
Boddenlandschaft bieten Natur pur in über 15.000 ha<br />
Waldgebieten und 570 km Küstenlinie. Für seinen Buchenbestand<br />
verlieh die UNESCO in Juni <strong>2011</strong> dem Nationalpark<br />
Jasmund den Status des Weltnaturerbes.<br />
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SENIOREN JOURNAL 25
GENUSS<br />
Kuchen wie bei Oma<br />
Belegt mit den ersten Äpfeln der Saison<br />
Äpfel, Mandeln, Rosinen und ein dicker Klecks Sahne, so<br />
schmeckt es am besten! Süß und auch ein klein wenig säuerlich<br />
riecht es, wenn der betörende Duft vom Ofen durch<br />
das Haus zieht. Erinnerungen werden wach an den fein<br />
gedeckten Tisch an Sonntagnachmittagen bei der Großmutter.<br />
Im Mittelpunkt der Tafel thronte er zwischen Tellern<br />
und Tassen mit Blümchenmuster auf einer mit Tortenspitze<br />
belegten Tortenplatte: Omas Apfelkuchen.<br />
aux Pommes aus Äpfeln und Nüssen. Sie lässt sich ganz<br />
leicht selbst backen. Frisch schmeckt sie am besten, übrigens<br />
auch als Dessert.<br />
Und welche Sorten eignen sich am besten zum Backen?<br />
Für leckeren Kuchen sollte man Äpfel wählen, die weder<br />
zerfallen noch zu saftig sind, etwa der Boskop, Elstar und<br />
auch Jonagold. Der Boskop, ein Lagerapfel, kann den ganzen<br />
Winter über verarbeitet werden. Alle Apfelspeisen vertragen<br />
einen Spritzer Zitronensaft oder Weißwein. Zucker<br />
und Zimt unterstreichen das fruchtige Aroma zusätzlich.<br />
Aber wir schweifen ab. Jetzt geht es um Großmutters<br />
Apfelkuchen – und hier ist das Rezept:<br />
Er schmeckt bis heute nach Kindheit, denn niemand backte<br />
einen so guten Apfelkuchen wie die Großmutter. Bei gutem<br />
Wetter war der Kaffeetisch auch schon mal im Garten unter<br />
dem hohen Birnbaum gedeckt. So schmeckt der Kuchen<br />
auch nach Im-Garten-Sitzen und nach glücklichen Stunden.<br />
Frisch aus dem Ofen und noch lauwarm, sorgfältig<br />
in gleich große Stücke zerteilt, der versilberte Tortenheber<br />
beförderte den Kuchen auf die Teller, die schon ungeduldig<br />
der Oma entgegen gehalten wurden. Dazu die steif geschlagene<br />
Sahne aus der Kristallschale! Man konnte nicht<br />
mehr warten, das Wasser lief im Mund zusammen!<br />
Ein Apfelkuchen war damals und ist heute nicht einfach ein<br />
Obstkuchen. Sind es die saftigen frischen Früchte des späten<br />
Sommers, die das Gebäck so unwiderstehlich machen<br />
oder die Erinnerungen an unsere Kindheit?<br />
Übrigens: Auch unsere europäischen Nachbarn kennen<br />
tolle Rezepte – von der französischen Tarte bis zum englischen<br />
Apple Pie. Die Franzosen lieben vor allem ihre Tarte<br />
Apfelkuchen auf dem Blech<br />
Zutaten:<br />
1 kg Äpfel, 250 g Butter, 250 g Zucker, 5 Eier<br />
1 PG Vanillezucker, 350 g Mehl, 1 PG Backpulver, 250 g<br />
Puderzucker, Fett für das Blech<br />
Zubereitung:<br />
Butter und Zucker schaumig rühren, nach und nach Eier<br />
und Mehl mit Backpulver zugeben und gut verrühren. Es<br />
muss ein sämiger Rührteig entstehen.<br />
Belag:<br />
Äpfel schälen und in Scheiben schneiden. Die Äpfel unter<br />
den Rührteig heben und auf ein gefettetes Backblech<br />
geben. Bei 200 bis 220 Grad 30 Minuten backen. Puderzucker<br />
mit Wasser mischen und auf den noch heißen<br />
Kuchen streichen. AP<br />
<strong>26</strong> SENIOREN JOURNAL
GENUSS<br />
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Ein köstlicher Menüvorschlag<br />
von Kochkünstlerin<br />
Stefanie Brinkmeier<br />
von Rila erleben<br />
Blätterteigtaschen mit feurigem Schweinefleisch<br />
(für 4 Personen)<br />
1 Pck. TK-Blätterteig (10 Scheiben), 1 Zwiebel, 100 g<br />
Schmand, 400 g Schweinefleisch, etwas JAMBO AFRI-<br />
CA Zulu Fire Spice, 1 TL Olivenöl, 1 Eigelb, 50 g geriebener<br />
Gouda, 1-2 Chilischoten, etwas frisch geschnittener<br />
Schnittlauch<br />
Zubereitung: Blätterteigscheiben nebeneinander legen und<br />
ca. 9 Minuten antauen lassen. Zwiebel fein würfeln und mit<br />
dem Schmand verrühren. Schweinefleisch in kleine Stücke<br />
schneiden und mit dem Zulu Fire Spice von beiden Seiten<br />
würzen.<br />
Öl erhitzen und das Schweinefleisch darin braten. Auf den<br />
Blätterteigscheiben verteilen und jeweils zu einer Tüte geformt<br />
übereinander schlagen. Eigelb verquirlen und Blätterteig<br />
damit bestreichen. Gouda darüber streuen. Im vorgeheizten<br />
Backofen (E-Herd: 225°C/Umluft: 200°C/Gas:<br />
Stufe 4) 10 -12 Minuten backen. Herausnehmen und mit<br />
Chilischoten und Schnittlauch garnieren und sofort servieren!<br />
Rila Feinkost-Importe, Stemwede-Levern<br />
Fruchtige Fleischbällchen mit Cherrrytomaten<br />
(für 4 Personen)<br />
400 g Hackfleisch (halb/halb), ¾ TL Salz, 1 ½ Zwiebeln,<br />
etwas Paniermehl, 1 Ei, 1 Prise Pfeffer, 8 Cherrytomaten,<br />
1 Kopf Lollo Bianco, 8 Schaschlikholzspieße, 1 Flasche<br />
JAMBO AFRICA Montagu Tomato & Peach Chutney (süßes<br />
Tomaten-Pfirsich-Chutney)<br />
Zubereitung: Das Hackfleisch mit dem Salz, den gehackten<br />
Zwiebeln, dem Paniermehl, Ei und Pfeffer vermischen. Anschließend<br />
zu kleinen Bällchen formen und in einer Pfanne<br />
von allen Seiten braun braten. Je ein Hackfleischbällchen<br />
und eine Cherrytomate auf den Holzspieß stecken. Auf einen<br />
Spieß ein Blatt Lollo Bianco legen und dazu das Chutney<br />
reichen.<br />
Rila Feinkost-Importe, Stemwede-Levern<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
27
UNTERWEGS<br />
„Niemann-Cup“ in Evesen<br />
21. Auflage des Traditionsturniers mit 91 Mannschaften<br />
Die Jugendabteilung des VfR Evesen richtete zum 21. Mal<br />
eines der wohl größten Freiluft-Fußballturniere in der Region<br />
aus. In der Zeit vom 2. - 4.Juni <strong>2011</strong> verwandelten sich<br />
die Rasenplätze am Sportzentrum in Evesen zum Mekka<br />
des Schaumburger Nachwuchsfußballs. Angefangenen<br />
bei den jüngsten Nachwuchskickern, den G-Junioren, bis<br />
hinauf zu den E-Junioren, starteten 91 Teams in die jeweiligen<br />
Wettbewerbe.<br />
„Das ist Fußball aus Leidenschaft, die Jungs kommen<br />
hierher, um Spaß zu haben“ erklärte Philipp Niemann, der<br />
Hauptsponsor. Damit wird auch der Veranstalter belohnt,<br />
der in jedem Jahr große Anstrengungen unternimmt, einen<br />
reibungslosen Ablauf der Turniertage zu gewährleisten.<br />
Das Engagement des Sponsors „Schuhhaus Niemann aus<br />
Cammer“ ermöglicht es, dieses attraktive Turnier professionell<br />
zu organisieren, zumal alle Pokale und Sachpreise<br />
gestiftet wurden. Der Inhaber Philipp Niemann hat es sich<br />
auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen, das Turnier live<br />
mitzuerleben und die Sieger auszuzeichnen. Die Sparkasse<br />
Schaumburg stellte für die kleinen Gäste die Hüpfburg,<br />
diese war ein großer Anziehungspunkt. Die rund 1000<br />
Nachwuchskicker haben guten und fairen Jugendfußball<br />
präsentiert, in den insgesamt 189 Spielpaarungen fielen<br />
stolze 769 Tore!<br />
Schon heute freut sich der VfR Evesen auf die Neuauflage<br />
in 2012 mit freundlicher Unterstützung des Schuhhauses<br />
Niemann. BB<br />
U rban exti L<br />
Mode zum Wohlfühlen<br />
Ganzjährig im Sortiment: Blusen, Schlupfform-Hosen,<br />
Röcke, Shirts, Unterwäsche, Schlafanzüge, Nachthemden,<br />
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Tel.: 05741-23 00 67 – Mobil 0175- 6 74 45 50<br />
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1. Platz<br />
J. Schaub, Minden<br />
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2. Platz<br />
W. Zurheide, Stadthagen<br />
3. Platz<br />
A. Rahnke, Espelkamp<br />
WWW.NEONI.DE<br />
28 SENIOREN JOURNAL
INTERVIEW<br />
Mit uns Zuhause in einer komfortablen Pflegewohnung<br />
Altersruhesitz – Betreuung – Pflege<br />
In Bad Eilsen befindet sich das SENIOREN DOMICIL AM<br />
KURPARK. In diesem Altersruhesitz gibt es neben komfortablen<br />
Einzel- und Doppelzimmern auch eine Besonderheit,<br />
nämlich beliebte Pflegewohnungen für ein oder zwei<br />
Personen. SENIOREN JOURNAL führte ein Gespräch mit<br />
Regina Rinne, der Heimleiterin.<br />
SENIOREN JOURNAL: Was macht das Leben reizvoll in<br />
Bad Eilsen und in Ihrer Einrichtung?<br />
Regina Rinne: Die Menschen wohnen in diesem schönen<br />
Kurort mit seinen herrlichen Parkanlagen in einer waldreichen<br />
Landschaft. Der Ort Bad Eilsen bietet viel Interessantes<br />
und Kulturelles. Die Infrastruktur in unmittelbarer<br />
Umgebung der <strong>Senioren</strong>einrichtung ist intakt. Doch der Ort<br />
ist überschaubar. Man fühlt sich hier in kürzester Zeit wohl<br />
und vertraut.<br />
Über die Grundversorgung hinaus steht jedem Bewohner<br />
nach freier Wahl ein Betreuungsangebot für alle Sinne zur<br />
Verfügung. Dazu gehören Bewegungstherapie, Kunsttherapie,<br />
Vorlesungen, Musik und Gesang, Spiele- und Bastelstunden,<br />
frohe Feste, regelmäßige Ausflüge und vieles<br />
mehr. Die Bewohner können ihre eigenen und vertrauten<br />
Möbel mitbringen, ihr Geschirr, ihre Bilder und Teppiche<br />
und alles, an dem das Herz hängt. Es gibt genug Platz,<br />
um die persönlichen Dinge, die einem lieb und teuer sind,<br />
unterzubringen. Es gibt im Haus viele schöne Räume und<br />
Möglichkeiten, Gemeinschaften und Freundschaften zu<br />
pflegen. Dazu gehören der gepflegte Garten und ein Wintergarten.<br />
SENIOREN JOURNAL: Was können wir uns unter einer<br />
Pflegewohnung vorstellen?<br />
SENIOREN JOURNAL: Wie sieht es mit der Beköstigung<br />
aus?<br />
Regina Rinne: Diese Pflegewohnungen in Bad Eilsen sind<br />
weit und breit eine Besonderheit. Eine Zwei-Personen-<br />
Wohnung ist 60 qm groß. Das geräumige Wohnzimmer hat<br />
einen schönen Balkon. Dann gibt es noch Schlafzimmer,<br />
Küchenzeile, Garderobe und ein modernes behindertengerechtes<br />
Bad.<br />
SENIOREN JOURNAL: Wie ist aber der Begriff „Pflegewohnung“<br />
zu verstehen?<br />
Regina Rinne: Unsere Pflegewohnungen sind integriert in<br />
einem Altersruhesitz mit kompletter Pflege und Betreuung.<br />
Unser Anliegen ist familiäre Geborgenheit in einer menschlichen<br />
und freundlichen Umgebung, höchster Komfort und<br />
maximale pflegerische Qualität unter einem Dach vereint.<br />
Die Wohnungen bieten viel Raum für eine individuelle Persönlichkeit.<br />
Liebevolle Pflege erhalten alle Bewohner unserer <strong>Senioren</strong>einrichtung,<br />
also auch die Bewohner der Pflegewohnungen.<br />
Die Pflege dient der Stabilisierung und Verbesserung<br />
des Gesundheitszustandes durch qualifizierte und<br />
hochmotivierte Mitarbeiter. Alle Service- und Betreuungsangebote<br />
gewährleisten ein fein aufeinander abgestimmtes<br />
geselliges und ungebundenes, aber auch geborgenes<br />
Leben. Unser Haus erfüllt alle Kriterien für eine vollstationäre<br />
Pflege. Ziel unserer Arbeit ist, dem Leben des alten<br />
Menschen wieder einen Sinn zu geben und eine größtmögliche<br />
Lebensqualität zu erreichen. Pflege und Betreuung<br />
sollen in erster Linie ganzheitlich verstanden werden.<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
Regina Rinne: Täglich erwarten die Bewohner mindestens<br />
vier schmackhafte und abwechslungsreiche Mahlzeiten.<br />
Alle Speisen werden mit viel Liebe und Sorgfalt unter<br />
Berücksichtigung der individuellen Ernährungsbedürfnisse<br />
hergestellt.<br />
SENIOREN JOURNAL: Sprechen wir über die Kosten einer<br />
Pflegewohnung zum Beispiel für zwei Personen!<br />
Regina Rinne: Die Mehrkosten für eine große Wohnung<br />
(60 qm) für ein Paar sind minimal (ca. 100 Euro im Monat)<br />
gegenüber einem Standardzimmer in einem Pflegeheim.<br />
SENIOREN JOURNAL: Frau Rinne, vielen Dank für das<br />
Gespräch. Es ist interessant zu wissen, was es mit einer<br />
Pflegewohnung auf sich hat.<br />
Regina Rinne: Unser Ziel<br />
ist Lebensqualität im Alter,<br />
liebevolle Pflege, Schutz<br />
und Geborgenheit. Die<br />
Wahl eines Altersruhesitzes<br />
ist ein sensibles Thema.<br />
Vielleicht habe ich<br />
mit meinen Ausführungen<br />
Interesse an einer Pflegewohnung<br />
wecken können.<br />
Jetzt aktuell ist gerade eine<br />
für zwei Personen frei.<br />
29
DIES & DAS<br />
Gesammelte Sprüche<br />
Mitgeteilt von RA Rudolph, KANZLEI<br />
RUDOLPH, Minden, Mitglied der<br />
ARGE Verkehrsrecht im Deutschen<br />
Anwaltverein und Vertragsanwalt<br />
von www. auto-sms.de<br />
Gustav-Radbruch-Str.7<br />
32423 Minden<br />
Tel.: (05 71) 8 53 14<br />
Fax: (05 71) 88 00 76<br />
kanzlei-rudolph@t-online.de<br />
§<br />
Kanzlei<br />
Rudolph<br />
Rechtsanwälte<br />
Im Unglück lernt man sich selbst am besten kennen,<br />
weil man nicht mehr durch Freunde abgelenkt wird.<br />
Wer nichts verändern will, wird auch das<br />
verlieren, was er bewahren möchte.<br />
Gustav Heinemann<br />
Die ersehnte Ruhe in der Freizeit hat ihre Tücken.<br />
Man kann zum Nachdenken kommen.<br />
O. Hassenkamp, deutscher Schriftsteller 1921-1987<br />
Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als<br />
der Pessimist, aber er lebt froher! Charlie Rivel<br />
1 4<br />
5<br />
9<br />
Wenn Männer die Schönheit<br />
einer Frau mehr<br />
schätzen als ihre Intelligenz,<br />
so hat das seinen<br />
Grund darin, dass es auf<br />
Erden mehr Dummköpfe<br />
gibt.<br />
Geizhälse sind die Plage<br />
ihrer Zeitgenossen, aber<br />
das Entzücken ihrer<br />
Erben!<br />
Theodor Fontane<br />
2<br />
2<br />
8<br />
6<br />
4<br />
5<br />
6 2<br />
4 7<br />
9<br />
4<br />
8 3<br />
5<br />
7<br />
2<br />
4<br />
6<br />
3<br />
5 7<br />
7<br />
6<br />
<br />
! '. <br />
'. /<br />
Lösen Sie dieses Sudoku und gewinnen Sie mit<br />
etwas Glück 3x2 Karten für das GOP Varieté.<br />
Bitte senden Sie uns die Lösung an:<br />
<strong>Senioren</strong> <strong>Journal</strong><br />
Sandtrift 81<br />
32425 Minden<br />
<br />
01.2(<br />
Beim letzten Rätsel haben gewonnen:<br />
'!3 4! 5 4! 6!)) 7 #$!)) 5 #*!)) 7 #-!)) <br />
<br />
'! 5 8! 6!)) 7 #*!)) <br />
E. Höra, Burgwedel<br />
! <br />
'. ! #)!)) 7 #*!)) <br />
V. Eiben, Minden<br />
! '. '. /<br />
<br />
'.<br />
! "#<br />
/<br />
$%&%$ ' !( )*+#,$%)#$$-<br />
D. Schlangmann, Petershagen<br />
<br />
Herzlichen Glückwunsch!<br />
01.2(<br />
'!3 4! 5 4! 6!)) 7 #$!)) 5 #*!)) 7 #-!)) <br />
<br />
'! 5 8!<br />
6!)) 7 #*!)) <br />
30 01.2( !<br />
#)!)) SENIOREN 7 #*!)) JOURNAL<br />
<br />
'!3 4! 5 4!<br />
6!)) 7 #$!)) 5 #*!)) 7 #-!))
Bauvorhaben:<br />
Datum:<br />
Maßstab:<br />
Entwurfsverfasser:<br />
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13.46 m²<br />
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13.64 m²<br />
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Wohndiele<br />
21.94 m²<br />
Flur<br />
7.04 m²<br />
Bad<br />
11.31 m²<br />
VWI<br />
VWI<br />
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17.85 m²<br />
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4.23 m²<br />
Whg. 1 / 3<br />
139.27 m² Whg. 2 / 4<br />
120.15 m²<br />
Eingang<br />
Aufzug<br />
Garderobe<br />
4.11 m²<br />
Gäste-WC<br />
4.02 m²<br />
VWI<br />
Wohndiele<br />
13.09 m²<br />
Schlafen<br />
14.50 m²<br />
Ankleide<br />
8.04 m²<br />
Flur<br />
4.38 m²<br />
VWI<br />
Abst.<br />
2.03 m²<br />
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11.46 m²<br />
VWI<br />
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- Die Gesamtfläche beinhaltet die Wohn- und<br />
Nutzfläche der Wohnung (ohne Balkon).<br />
- Bei den Flächenangaben in den Räumen ist<br />
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SENIOREN JOURNAL<br />
31
BÜCHER<br />
Die Tochter des<br />
Leuchtturmmeisters<br />
Bei Restaurierungsarbeiten<br />
am Leuchtturm von Hammeskär,<br />
einer kleinen Insel<br />
vor Göteborg, wird eine eingemauerte<br />
Leiche gefunden.<br />
Wer es ist, ist schnell<br />
geklärt. Doch es gibt einige<br />
Ungereimtheiten. So soll<br />
dieser Tote eigentlich vor<br />
vielen Jahren bei einem<br />
Bootsunfall ums Leben gekommen<br />
sein, doch offenbar<br />
wurde er vergiftet. Ein in der<br />
Nähe gefundener Ehering,<br />
der dem Toten gehört haben<br />
soll, wirkt nagelneu. Karin<br />
Adler von der Kriminalpolizei<br />
Göteborg ist irritiert. Als<br />
klar wird, dass dieser Mord<br />
so lange zurückliegt, dass<br />
er längst verjährt ist, ist sie<br />
nicht bereit, die Akte einfach<br />
zu schließen. Da sie sich<br />
ohnehin gerade von ihrem<br />
Lebensgefährten getrennt<br />
hat und erstmal auf ihrem<br />
alten Kutter wohnen will,<br />
macht sie vor Marstrand<br />
fest, dem Ort, zu dem Ham-<br />
meskär gehört. Sie versucht<br />
mehr über die ansässigen<br />
Familien und ihre Geschichte<br />
heraus zu bekommen.<br />
Dann wird ein toter Taucher<br />
geborgen. Zufall? Oder hat<br />
dessen Ermordung mit dem<br />
Fund der eingemauerten<br />
Leiche zu tun? Was haben<br />
einige Bewohner der Insel<br />
zu verbergen?<br />
Das fesselnde Debüt der<br />
schwedischen Autorin<br />
kommt ohne grausige Details<br />
und besonders brutale<br />
Szenen aus. Es lässt auf<br />
weitere spannende Krimis<br />
mit der sympathischen Ermittlerin<br />
hoffen.<br />
„Die Tochter des Leuchtturmmeisters“<br />
von Ann Rosman,<br />
Aufbau-Verlag Berlin,<br />
349 Seiten, 19,95 Euro<br />
Denn das Glück ist<br />
eine Reise<br />
Schon lange träumen der<br />
83-jährige Georges und<br />
sein langjähriger Freund<br />
Charles davon, einmal auf<br />
der Tour de France quer<br />
durch Frankreich zu reisen.<br />
Doch seit einem Herzinfarkt<br />
Die Buchvorstellungen werden<br />
Ihnen präsentiert von der<br />
Mindener Stadtbibliothek<br />
vor einigen Jahren wird<br />
George von seiner Tochter<br />
sorgsam behütet, so dass<br />
sein Traum bisher unerfüllt<br />
bleiben musste. Nun ist die<br />
Tochter für mehrere Wochen<br />
zu einer Trekkingtour<br />
in die peruanischen Berge<br />
aufgebrochen, und die beiden<br />
Männer können ihren<br />
Plan endlich verwirklichen.<br />
Doch kurz vor ihrem Start<br />
meldet sich Charles Enkelin<br />
Adèle aus London. Sie hat<br />
den Auftrag, sich um ihren<br />
Opa zu kümmern und ihn<br />
regelmäßig anzurufen. Sie<br />
kommt den beiden schnell<br />
auf die Schliche, erklärt<br />
sich aber bereit, ihre Mutter<br />
nicht zu informieren, wenn<br />
ihr Opa sich jeden Abend<br />
per SMS bei ihr meldet, so<br />
dass sie weiß, dass es ihm<br />
gut geht. Charles muss sich<br />
erst mit dem neumodischen<br />
Handy vertraut machen,<br />
doch dann genießt er es,<br />
sich allabendlich mit seiner<br />
Enkelin auszutauchen. Eine<br />
neue, intensive Beziehung<br />
entwickelt sich zwischen<br />
den beiden.<br />
Ein zauberhaftes Buch über<br />
Frankreich, das Glück des<br />
Reisens und das Glück,<br />
Freunde und Familie zu haben.<br />
„Denn das Glück ist eine<br />
Reise“ von Caroline Vermalle,<br />
Bastei Lübbe Verlag Köln,<br />
224 Seiten, 10,00 Euro<br />
Dekorationen aus<br />
dem eigenen Garten<br />
selbst gemacht<br />
Das Arbeiten mit den Händen,<br />
sei es beim Ausschneiden von<br />
Papierfiguren, beim Einpflanzen<br />
eines Rosenstocks oder<br />
beim Binden eines schönen<br />
Blumenstraußes kann viel<br />
Freude machen, entspannen<br />
und der Seele gut tun. Die<br />
Autorin ist sogar überzeugt<br />
davon, dass Dekorieren, vor<br />
allem mit Material aus der Natur,<br />
glücklich machen kann.<br />
Von ihren vielen Deko-Ideen<br />
hat sie in diesem Buch die<br />
50 schönsten zusammengestellt.<br />
Schönes für Zuhause,<br />
wie Bilderrahmen, Tür- und<br />
Fensterschmuck, Kerzenhalter,<br />
Windlichter oder Lampions.<br />
Schönes für Gäste, mit<br />
ausgefallenen Serviettenringen<br />
aus Kräutern, Einladungund<br />
Menükarten und Tischdekorationen<br />
aus Blüten und<br />
Zweigen. Und Kleinigkeiten<br />
zum Verschenken, wie Bucheinbände,<br />
Schachteln oder<br />
Duftsäckchen.<br />
Alles stellt sie aus Naturmaterialien<br />
her, die im Garten<br />
oder bei einem Spaziergang<br />
gesammelt werden können.<br />
Es gibt Material-Listen und<br />
genaue Anleitungen mit stimmungsvollen<br />
Fotos. Viele der<br />
Ideen sind leicht umsetzbar<br />
und erfordern keine große<br />
Geschicklichkeit und sind<br />
trotzdem sehr wirkungsvoll.<br />
„Dekorationen aus dem<br />
Garten selbst gemacht“<br />
von Daniela Luginsland,<br />
BLV München, 127 Seiten,<br />
14,95 Euro<br />
Alle Bücher auch zum Ausleihen!<br />
Königswall 99 | 32423 Minden<br />
32 SENIOREN JOURNAL
Sonnenblume –<br />
Die Sonnenkönigin und ihre Untertanen<br />
Sie ist nicht nur wunderschön. Sie fördert auch das Wohlergehen<br />
der Menschen wie keine andere Blume. Und sie<br />
ernährt tausend kleine Untertanen.<br />
Sie ist so schön. Das kann man gar nicht beschreiben. Eine<br />
Sonnenblume ist ein Meisterwerk der Schöpfung. Kein<br />
Wunder, dass manche Maler gar nicht genug davon bekommen<br />
konnten und sie immerzu und immer wieder malten.<br />
Bei jedem Licht. Beim Aufblühen und beim Vergehen.<br />
Ihre Schönheit ist ein Wunder. Die Kerne sind in Spiralen<br />
angeordnet, die sich nach rechts und nach links drehen.<br />
Mathematiker haben festgestellt, dass dieses Verhältnis<br />
den Regeln des Goldenen Schnitts entspricht. Proportionen<br />
des Goldenen Schnitts finden sich in der Akropolis<br />
von Athen genauso wie im Dom von Florenz, in Bildern von<br />
Leonardo da Vinci und Raffael. Dieses ermöglicht es den<br />
Sonnenblumen, viele Kerne auf engem Raum unterzubringen.<br />
Ihre Gute-Laune-Wirkung ist auch ein Wunder. Im Sommer<br />
1888 malt Vincent van Gogh gegen den Wahnsinn an, der<br />
dabei ist, von ihm Besitz zu ergreifen. Und was malt er?<br />
Sonnenblumen. Ein Zufall? Neurologen fanden heraus:<br />
Der Farbton Chromgelb, den auch van Gogh<br />
verwendete, wirkt auf das Gehirn stimmungsaufhellend<br />
– wie moderne Psychopharmaka.<br />
Einen ähnlichen Effekt stellen Experten auch<br />
beim Anblick von realen Sonnenblumen fest.<br />
Das Wunder der Lebensenergie: Sonnenblumenöl<br />
ist das beliebteste Öl in Deutschland.<br />
Der Grund: Keine anderen Blumen<br />
strotzen mehr vor Energie. Zu den Inhaltsstoffen<br />
der Sonnenblumenkerne<br />
gehören über 90 Prozent ungesättigte<br />
Fettsäuern, die Vitamine A, B, D, E, F<br />
und K, Karotin, Kalzium, Jod und Magnesium.<br />
Das Wunder der ewigen Jugend. Wie<br />
kann es sein, fragten sich die Wissenschaftler<br />
eines Kosmetikkonzerns,<br />
dass ein so dünnes Gebilde wie der<br />
Stängel der Sonnenblume, mühelos<br />
eine derart große Blüte trägt? Nach<br />
eingehender Analyse kamen sie<br />
zu dem Ergebnis: Sonnenblumenstängel<br />
enthalten Auxine. Das sind<br />
Substanzen, die ihnen besondere<br />
Festigkeit und Stabilität verleihen –<br />
und die nun in einer Creme gegen<br />
die Erschlaffung des dünnen Halsgewebes<br />
ihren Dienst leisten.<br />
Die Architektur der Blumen – auch<br />
ein Wunder! Sie haben keine einzige<br />
Muskelfaser. Trotzdem drehen sie<br />
ihre Köpfe jeden Tag, um der Sonne<br />
zu folgen. Raffiniert: die Pflanze<br />
verändert die Länge ihres Stängels.<br />
Millimeter für Millimeter<br />
schiebt sie ihren Kopf nachts<br />
NATUR<br />
auf der Westseite in die Höhe, bis er nach Osten klappt,<br />
um am Morgen die Sonne zu begrüßen. Tagsüber ist es<br />
umgekehrt. So kann die Blume bis zu 15 % mehr Energie<br />
aufnehmen als „starrköpfige“ Blumen – einer der tollsten<br />
Tricks im Pflanzenreich.<br />
Das Gesundheitswunder! Keine andere Blume sorgt besser<br />
für unsere Gesundheit. Das Öl der Kerne stärkt Herz<br />
und Kreislauf, sorgt für starke Knochen und dient der Vorbeugung<br />
gegen Zahnfleischbluten und Parodontose. Naturmediziner<br />
nutzen die Inhaltsstoffe der Blüten für die Herstellung<br />
von Erkältungstees. Neue Erkenntnisse deuten<br />
darauf hin, dass Vitamin E vermutlich vor Prostatakrebs<br />
schützen kann.<br />
Das Wunder der Exklusivität – Sonnenblumen achten sehr<br />
genau darauf, wen sie als Untertan in ihr Reich lassen.<br />
Denn sie können nicht nur mehr als acht Meter hoch werden<br />
(sie gehören zu den größten Blumengewächsen der<br />
Welt). Ihre Stängel und die grünen Blätter sind mit winzigen<br />
Giftstacheln übersät – zur Verteidigung gegen Blattläuse.<br />
Ein Tier, dass ihre Blüte erreichen will, muss fliegen können.<br />
Das Wunder der tausend Blüten. Was wir<br />
als einzige große Blume wahrnehmen, ist<br />
in Wahrheit ein Meer aus Blüten. Die gelben<br />
Blätter bilden lediglich einen Schutzwall<br />
für bis zu 2.000 winzige Röhrenblüten.<br />
Aus Platzmangel entfalten<br />
diese Winzlinge nacheinander ihre<br />
Pacht. Dadurch blühen Sonnenblumen<br />
sehr lange und bieten Insekten<br />
beinahe den ganzen Sommer über<br />
Nektar und Pollen. Prall gefüllt mit<br />
der Energie des Sommers sichern<br />
Sonneblumenkerne das Überleben<br />
jeder Vogelarten, die im<br />
Winter nicht nach Afrika fliegen.<br />
Da Insekten im Herbst rarer werden,<br />
sind Samen die wichtigste<br />
Nahrungsquelle. Eine einzige<br />
vertrocknete Sonnenblume im<br />
Garten macht deshalb Dutzende<br />
Vögel glücklich – auch ein<br />
Wunder!<br />
Das Wunder des großen Herzens!<br />
Die Röhrenblüten im<br />
Korb der Sonnenblume sind<br />
nur wenige Millimeter tief. Deshalb<br />
ist ihr Nektar nicht nur<br />
Schmetterlingen mit ihren langen<br />
Saugrüsseln zugänglich.<br />
Auch auf der Speisekarte von<br />
Hummeln, Bienen und Tausenden<br />
weiterer Insektenarten<br />
stehen Sonnenblumen ganz oben.<br />
Eine Königin mit großem Herzen<br />
für alle kleinen Tiere! AP<br />
SENIOREN JOURNAL<br />
33
RUBRIK TERMINE<br />
Medi-cen Akademie<br />
im Medizinischen Zentrum<br />
am Klinikum<br />
32457 Porta Westfalica, Flurweg 13<br />
8. <strong>Sept</strong>ember <strong>2011</strong>, 19.00 Uhr – 20.30 Uhr<br />
Krebsvorsorge – was kann ich tun?<br />
Dr. med. Enno Moorahrend, Onkologe<br />
Teilnahmen sind kostenlos – wir freuen uns<br />
auf Ihren Besuch!<br />
vormerken:<br />
6. Oktober <strong>2011</strong>, 19.00 Uhr – 20.30 Uhr<br />
Leben mit Demenz<br />
Dr. med. Vera Schrader, Neurologin<br />
Heldina Witulski, Sprachtherapeutin<br />
--------------------------------------------------------<br />
Klinik für Unfallchirurgie<br />
und Orthopädie<br />
Johannes Wesling Klinikum<br />
Minden<br />
13.09.<strong>2011</strong>, 17.00 Uhr, Hörsaal<br />
Thema: „Knie“<br />
08.12.<strong>2011</strong>, 17.00 Uhr, Hörsaal<br />
Thema: „Fuß“<br />
ll · artistisch · humorvoll · spektakulär<br />
Jeden zweiten Monat<br />
ein neues atemberaubendes Programm<br />
5. & 6. <strong>Aug</strong>ust, ab 13 Uhr:<br />
Eröffnung der afrikanischen Gartenlandschaft.<br />
Eintritt frei!<br />
12. <strong>Aug</strong>ust:<br />
Hopfen, Malz & Gerste. Bierverkostung mit Biersommelier<br />
Guido Grote. Um Reservierung wird gebeten.<br />
19. <strong>Aug</strong>ust:<br />
Griechischer Abend mit Live-Musik und griechischem<br />
Buffet. Um Reservierung wird gebeten.<br />
2. <strong>Sept</strong>ember:<br />
Spanischer Sommerabend mit Live-Musik der Band<br />
„Trio Tropical“. Um Reservierung wird gebeten.<br />
8. <strong>Sept</strong>ember:<br />
Großes Piratenbuffet für alle frisch gebackenen<br />
Erstklässler. I-Männchen frei. Um Reservierung wird<br />
gebeten.<br />
17. <strong>Sept</strong>ember, ab 19 Uhr:<br />
Irischer Abend mit irischer Folklore Musik und typisch<br />
irischen Gerichten. Um Reservierung wird gebeten.<br />
<strong>26</strong>. <strong>Sept</strong>ember, 19 Uhr:<br />
Kochkurs „Regionale Küche“.<br />
Um Reservierung wird gebeten.<br />
30. <strong>Sept</strong>ember, 19 Uhr:<br />
„Spanien ruft“ Wiedereröffnung unserer Tapas-Bar<br />
„Cafayate“ nach der Sommerpause mit Musik und<br />
Tapas-Buffet.<br />
Euro.<br />
mit<br />
9 Euro!<br />
ieté-Theater im Kaiserpalais Bad Oeynhausen<br />
en 8 · Tickethotline: (0 57 31) 74 48-0 · variete.de<br />
Ein bewegendes Programm im GOP Kaiserpalais<br />
Die prickelnde Show voller artistischer<br />
Höhepunkte – „WILD BOYS“<br />
ungezähmte „Mannpower“ auf der<br />
Bühne. 2. Sep. bis 6. Nov. <strong>2011</strong><br />
Ticket- und Gutschein-Hotline:<br />
05731-74480<br />
WDR 2 Lachen Live-Mehr-Tour<br />
mit Maria Grund-Scholer u. René Steinberg zu Gast im<br />
GOP Kaiserpalais am 18.10.11 um 20.00 Uhr<br />
7. Petershäger Informationstage „PIT<br />
<strong>2011</strong>“ vom 16.-18. <strong>Sept</strong>ember<br />
Unter dem Motto PIT-informativ, PIT sportiv,<br />
PIT kreativ auf über 8.300 qm präsentiert sich<br />
die heimische Wirtschaft.<br />
34<br />
SENIOREN JOURNAL
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