Download - Bundesverband Seniorentanz eV

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Mitgliederzeitschrift des Bundesverbandes Seniorentanz e.V. Ausgabe 01/2013

Senioren

Bund-Länder-Tagung 2012

Wen kann Seniorentanz begeistern? Seite 4

Zertifikatserwerber 2012

Wir gratulieren zum Zertifikat! Seite 11

In dieser Ausgabe:

4 Seiten

Praxisteil

© bernhard pixler -pixelio.de


2 Inhaltsverzeichnis

INHALT

Editorial

von Renate Scheidt 3

Intern

Wen kann Seniorentanz begeistern? 4

Die Bund-Länder-Tagung in Vallendar

Kent’s Waltz beim Galaball des DTV 6

Deutscher Tanzsportverband (DTV) feiert in Berlin

Aufbaulehrgang A I mit Humor 7

In Bielefeld trafen sich 17 TanzleiterInnen

Versuchs doch mal mit Leistungsfreude! 8

12 Tänzerinnen wurden Seniorentanzleiterinnen

Erfolgreiche Lehrprobe in Goslar 9

Zwölf Frauen aus sieben Bundesländern tanzten

Ergänzungen/Änderungen zum Tanzkalender 10

Zertifikate 2012 11

Wir gratulieren zum bestandenen Zertifikat

Landesverbände

20 Jahre Tanzgruppe Burghausen 12

Gründerin Herzlinde Posern blickt zurück

Unbekannte Tänze ausprobiert 12

Überraschung im Adelheidisstift: „So viele gekommen!“

Schwerpunkt Tanzen im Sitzen 13

Sonder-Arbeitskreis in Bonn lud zum Aktionstag ein

Arbeitskreise in den Landesverbänden 14

Veranstaltungen der Landesverbände 15

Was ist mit der Gema? 15

Vergütungsfreiheit für Fortbildungsveranstaltung

Seniorentanz auf der Rehacare 16

TiS-AK NRW-West auf internationaler Fachmesse

Abschied von einer Kollegin 21

Barbara Westphal hat den Tanzkreis 20 Jahre geleitet

Wir brauchen offene TiS-Gruppen 21

Die Gründung ist gar nicht so schwierig

Praxis

Stundenbild „Im Neujahrskonzert“ 17

Das tut gut! 18

Tanzbeschreibung für Tanzen im Sitzen

Begrüßungstanz im Sitzen 19

Tanzbeschreibung für Tanzen im Sitzen

Ungarisches Feuer 20

Tanzbeschreibung für Tanzen im Sitzen

Seminare

In Peine die Lizenz verlängert 22

Fortbildungs-Seminar „Komm und tanz“

Eine moderne Bildungseinrichtung 23

Bildung und Erholung im Pappenheimer Altmühltal

Tanzen und Singen in Banzkow 24

TanzleiterInnen aus Mecklenburg-Vorpommern

Seminare und Freizeiten 24

Veranstaltungen

Tanzfreizeit fröhlicher Senioren 25

Gubener Seniorinnen trafen sich im Rittergut

Bürgermeister bringt ein Geschenk mit 25

Seit 25 Jahren wird das Tanzfest im Rheingau gefeiert

Durch Tanzen jung bleiben 26

Tanzkreis „Frohes Alter“ feierte in Eisenberg

Ein Tanzfest zum Jubiläum 27

Vor 20 Jahren startete Pappenheimer Tanzszene

Prüfung für 68 TänzerInnen 27

DTSA-Abnahme in Bottrop eine Großveranstaltung

25 Jahre sind noch nicht genug! 28

Besonderes Fest für den Tanzkreis Radevormwald

15 Jahre Tanzkreis Leinach 29

Lerne tanzen, sonst wissen die Engel nichts...

20 Jahre Seniorentanz in Mühlen 29

Freude und Fröhlichkeit ganz oben auf der Liste

Jubiläumsfeier in Ludwigslust 30

Tanzgruppe besteht seit 20 Jahren

Gelungenes Tanzfest in Minden 30

Stellvertretende Bürgermeisterin ließ sich informieren

Tanzfest zum 15-jährigen Bestehen 31

Scheinfelder Seniorentanzgruppe lud Freunde ein

Interessantes

Das Leben mit der Pechkrankheit 32

Buch von Gerhard Schumann: Diagnose Parkinson

Finanzielle Sicherheit für alle Fälle 33

Seminarversicherung für BVST-Veranstaltungen

In Kiew tanzt die „3. Generation“ 34

50-jährige Städtepartnerschaft Kiew-Leipzig

Kontakt

Adressen 35

Landesverbände / Bundesvorstand

Redaktions- und Anzeigenschluss

für die Ausgabe 2/2013 ist der 07. Februar 2013. Einsendungen an die Geschäftsstelle Bremen. Einsendeschluss für Seminare,

Tanzfreizeiten, Arbeitskreis-Termine und Termine des Tanzkalenders ist der 14. Februar 2013. Einsendungen an die Geschäftsstelle Bremen.

Senioren tanzen 01/2013


Editorial 3

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

begrüßen Sie mit mir zusammen das neue Jahr 2013. Uns allen wünsche ich, dass es ein gutes neues Jahr mit

vielen Lichtblicken werden möge! Guter Brauch ist, das neue Jahr mit einem Neujahrskonzert zu begrüßen. Ich

bin mir sicher, dass Tanzleiter/innen in einer der kommenden Tanzstunden für Tanzen im Sitzen zu einem Neujahrskonzert

einladen werden, denn im Praxisteil dieser Ausgabe ist das Stundenbild für die offene Altenarbeit

zu finden.

Mit dem Jahreswechsel verbunden ist ein Rückblick, den ich nutzen möchte, um mich bei den vielen Mitgliedern

herzlich zu bedanken, die ihr Wissen, ihre Kompetenzen und ihre Zeit uneigennützig in die Aufgaben des Verbandes

eingebracht haben. Erfolgreich sich für den Verband zu engagieren, dieser Wunsch ist bei vielen zu spüren

und sehr erfreulich. So auch beim neugewählten Bundesvorstand. Er konnte auf der gemeinsamen Tagung

vom Bundesvorstand zusammen mit den Landesvorsitzenden und deren Stellvertreter/innen bereits über viel

Neues berichten, das er angestoßen hat. (Seite 4)

Zu den Feierlichkeiten rund um „100 Jahre Tanzsport in Deutschland“ gehörte ein festlicher Gala-Ball des Deutschen

Tanzsportverbandes (DTV) in Berlin. Der Tanzsport in Deutschland wurde mit all seinen Facetten hervorragend

präsentiert. Zu den Aktiven gehörten 20 Seniorentänzerinnen aus Berlin/Brandenburg. Winfried Schimmel

war in die Vorbereitungen mit eingebunden und demonstrierte mit den Tänzerinnen einen gut durchdachten

Auftritt. Den Besuchern der DTV-Gala wurde eindrucksvoll vor Augen geführt, dass Tanzen keine Altersgrenzen

kennt, und dass der BVST mit der Vorstellung eines Kontratanzes zur großen Familie des Tanzsports gehört. Ein

aufregendes Erlebnis für die Mitglieder vom Landesverband Berlin/Brandenburg. Nach ihrem Auftritt waren alle

zufrieden und voller Stolz im Foyer des Hotels anzutreffen. Der Bundesvorstand bedankt sich bei den Teilnehmerinnen

und bei Winfried Schimmel für dieses besondere Engagement noch einmal sehr herzlich.

Zum Schluss möchte ich nicht versäumen, unsere neuen Mitglieder im Verband herzlich willkommen zu heißen.

Freuen Sie sich auf die neuen Aufgaben als Seniorentanzleiter/in bzw. als Tanzleiter/in für Tanzen im Sitzen,

oder als Tänzer/innen in den jeweiligen Gruppen. Tanzen in Gemeinschaft bereichert unser Leben vielfältig.

Auch die Teilnahme am Tanzgeschehen ist erfreulich wohltuend. Ihnen allen wünsche ich im Verlauf des Jahres

anregende und erlebnisreiche Tanzstunden

Ihre

Senioren tanzen 01/2013


4 Intern

Wen kann Seniorentanz begeistern?

Die Bund-Länder-Tagung in Vallendar diskutierte neue Werbestrategien

Alle Länderrepräsentant/innen waren aufgefordert, sechs interessante Fragen mit Hinweisen und weiteren Ideen zu beantworten.

Keine leichte Aufgabe, die es kurzerhand zu erledigen galt.

Ein guter Brauch ist, dass sich der

Bundesvorstand mit den Landesvorsitzenden

und deren Stellvertreter/

innen jährlich einmal zum Austausch

trifft. Im Oktober des letzten

Jahres war es wieder soweit, dass der

neu zusammengesetzte Bundesvorstand

die bisherigen und die acht

neugewählten Landesvorsitzenden

und deren Stellvertreter/innen in

Vallendar begrüßen konnte. Die persönliche

Vorstellung wurde sogleich

mit den Berichten aus den Ländern

verbunden. Es wurde deutlich, dass

die Neugewählten teilweise vor

Amtsübernahme Einblick in die vielfältigen

Aufgaben ihrer neuen Funktion

erhalten hatten, dass aber auch

vieles einfach „neu“ war, worüber es

zu berichten galt.

Die Mitglieder des neugewählten

Bundesvorstandes haben sich

Schwerpunkte für ihre Arbeit ausgewählt,

um die Vorstandsarbeit

erfolgreich gestalten zu können und

auch um einen überschaubaren

Aufgabenbereich abzudecken. Ursula

Wohnhaas ist für die Ausbildung

zuständig, zu der auch der Arbeitsplatz

von Susanne Tams, unserer pädagogischen

Mitarbeiterin, gehört.

Walburga Wetzel deckt das weite

Feld der Finanzen ab und kümmert

sich im Rahmen eines Projektes um

die TiS-Weiterbildungstänze 2013.

Liane Amthor ist für Protokolle zuständig

und wird sich den notwendigen

Änderungen der Ausbildung

von Tanzleiter/innen für Tanzen im

Sitzen widmen. Eine herausfordernde

Aufgabe im Bereich der inneren

Organisation hat Udo Bernshausen

übernommen. Sein Ziel ist, im technischen

Bereich eine Arbeitsentlastung

für die ehrenamtlich Tätigen

in den Landesverbänden zu ermöglichen

und auch für eine Entlastung

der Geschäftsstellen-Mitarbeiterinnen

zu sorgen. Ihm zur Seite steht

ein vom Vorstand berufener Beirat,

der sich unterstützend mit den verschiedenen

Aufgaben befasst. Auch

Allen Mitgliedern des Bundesvorstandes war es möglich an der Tagung teilzunehmen.

Es sind (v.l.) Udo Bernshausen, Ursula Wohnhaas, Renate Scheidt, Walburga Wetzel

und Liane Amthor

Senioren tanzen 01/2013


Intern 5

die Internetpräsenz des BVST zu

verbessern, ist ein Anliegen. Für alle

Maßnahmen gilt es, den notwendigen

finanziellen Rahmen abzustecken

und die Aufwendungen hierfür

gegebenenfalls über zwei oder drei

Jahre zu verteilen.

Renate Scheidt als Bundesvorsitzende

ist für die vielfältigen Aufgaben

der Verbandsführung zuständig.

Zu ihren Aufgabenfeldern gehören

die Koordination der einzelnen Arbeitsgebiete,

der Anstoß von Ideen,

Projekten und neuen Aufgaben, ein

offenes Ohr für unsere Mitglieder

und MitarbeiterInnen, die Kontakte

zu anderen Verbänden und Organisationen

sowie die Repräsentanz

des Bundesverbandes nach innen

und außen.

Auf der Bundesversammlung ist

eine neue Ehrenordnung beschlossen

worden, die für alle in der Umsetzung

noch Fragen aufwirft. Der

Bundesvorstand hatte bereits auf

der Bundesversammlung signalisiert,

den Landesverbänden weitere

Hilfestellung bei dieser Tagung

aufzuzeigen, was auch an Hand

von Beispielen geschehen ist. Die

Landesverbände werden mit den

damit verbundenen Aufgaben weiterhin

nicht allein gelassen, denn

Udo Bernshausen steht als erster

Ansprechpartner auch zukünftig zur

Verfügung.

Um die Tagungsteilnehmer für Öffentlichkeitsarbeit

und Werbung

zu begeistern, hatte der Bundesvorstand

sich als Vorbereitung auf

das Thema besondere Aufhänger

gesucht. Deutschlandweite Länder-

Slogans wurden verteilt, die von renommierten

Werbeagenturen für

die jeweiligen Landesregierungen

ersonnen wurden und von den Bürgern

oder Institutionen nun auch

verwandt werden können. Werbeanzeigen

der unterschiedlichsten

Art wurden vorgestellt. Auffallend

waren die Wortspiele, die angesprochenen

Zielgruppen, das Wecken

positiver Gefühle, das überzeugend

vermittelte Angebot sowie das Hervorheben

der Wohlfühlmomente.

Sich einmal Werbung bewusst anzuschauen,

sich zu fragen, womit

soll ich hier angesprochen werden,

ist interessant und aufschlussreich,

auch für unsere Öffentlichkeitsarbeit.

Werbestrategen haben das

Image und die Zielgruppe vor Augen

und der Bundesvorstand hatte es zu

diesem Zeitpunkt auch. In kleinen

Gruppen hatten sich die Teilnehmer/innen

mit folgenden Fragen

zu befassen: 1. Wer ist für uns ein

„älterer Mensch“? An wen wenden

wir uns? 2. Wen kann Seniorentanz

begeistern? Und wen eher nicht? 3.

Was kann (nur) der Seniorentanz?

4. Worauf würden Sie achten und

was kann man tun, um eine Gruppe

lebendig zu halten? 5. Beim Tanzen

fühle ich mich … 6. Seniorentanz ist

ein gemeinsames Erleben, zu den

Erlebnissen gehören …. Zu allen Fragen

gab es hilfreiche Antworten,

Anregungen und Kommentare. Mit

dem Ergebnis hat sich der Bundesvorstand

auf einer der kommenden

Sitzungen zu befassen.

Die Gedanken über Image und Zielgruppe

endeten mit einer deutlichen

Übereinstimmung, dass die

Senioren unsere Zielgruppe sind.

Der Name „Seniorentanz“ ist zutreffend,

ist unser Markenzeichen

und muss es bleiben. Meist wird

für Werbung der Begriff „Geselliges

Tanzen“ benutzt. Für Außenstehende

ist nicht erkennbar, dass es sich

dabei im Wesentlichen um Singles

und vornehmlich um Frauen handelt.

Da uns das Thema seit vielen

Jahren begleitet, war ein Anliegen

des Bundesvorstandes, für die Werbung

einen treffenderen Begriff zu

suchen. Das Sammeln von spontanen

Einfällen in diesem Kreis neuer

Landesvorstände und dem neuen

Bundesvorstand wurde dafür als

besonders geeignet empfunden.

Wir wollen eine offene, breite Diskussion

in Gang setzen, die sich auf

allen Ebenen fortsetzen soll, um das

Thema möglichst zu einem überzeugenden

Schlusspunkt zu führen. Erste

Vorschläge wurden bei dieser Tagung

zusammengetragen. Weitere

dürfen gern an den Bundesvorstand

geschickt werden.

Informiert wurde über das Vereinsmodell

des BVST, mit dem aufgezeigt

wird, welches Leitbild, welche

Rahmenbedingungen, welchen

Auftrag unsere Satzung enthält

und welche Aufgaben zum Wohle

unserer Mitglieder sich aus der Verantwortung

seitens des Bundesvorstandes,

der Ausbildungsreferenten,

der Arbeitskreise und der Seniorentanzleiter/innen

sowie Tanzleiter/

innen für Tanzen im Sitzen ergeben.

Zu den weiteren Themen der Tagung

gehörte ein Bericht über die

Schatzmeister/innen-Tagung. Erste

Ausführungen gab es zu der Frage

„Welche finanziellen Vorteile können

sich für angehende Tanzleiterinnen

bei einer selbständigen Tätigkeit

ergeben?“ Es ist notwendig,

hierfür noch weitere Informationen

einzuholen. Auf einzuhaltende

Datenschutzbestimmungen und

Fotorechte wurde aufmerksam gemacht.

Für interessierte Gruppen

wurde aufgezeigt, wie das Deutsche

Tanzsportabzeichen erlangt

werden kann. Während der Tagung

wurden viele Fragen gesammelt, die

der Bundesvorstand zum Abschluss

umfassend beantwortete. Nicht

nur bemerkenswert, nein, selbstverständlich

ist, dass trotz intensivem

Tagungsprogramm am späten

Abend zu tanzen nicht versäumt

wurde. Zum Schluss dieses arbeitsreichen

Treffens sprach Annelies

Merker im Auftrag aller Vertreter/

innen der Landesverbände dem Bundesvorstand

für die sehr gute inhaltliche

und methodische Gestaltung

der Tagung einen anerkennenden

Dank aus. Besondere Erwähnung

fand die gute Atmosphäre während

der Tagung, die aufgeschlossene

Haltung des Vorstandes gegenüber

neuen Ideen oder auch kritischen

Bemerkungen, sowie die Durchlässigkeit

von Aufgabenbereichen vom

Bundesvorstand bis hin zu den Arbeitskreisen.

Renate Scheidt

Senioren tanzen 01/2013


Kent’s Waltz beim Galaball des DTV

Deutscher Tanzsportverband (DTV) feiert: 100 Jahre Tanzsport in Deutschland

Erleichtert, glücklich und voller Stolz blicken die 20 Tänzerinnen nach ihrem Auftritt in

die Kamera. Foto: © Horst Riehl

Irgendwann im August wurde ich

gefragt, ob ich mit zum Galaball

des DTV in Berlin komme und auch

mittanze, wir würden einen Tanz

vorführen. Ich habe gar nicht erst

überlegt und „ja klar“ gesagt. Allerdings

wusste ich da noch nicht, worauf

ich mich einlasse. Das ging wohl

den meisten von uns so. Ich dachte

zunächst, wir stellen uns mal beim

Berliner Landesverband des Deutschen

Tanzsportverbandes vor oder

etwas ähnliches, wir würden den

Duke of Kent’s Waltz tanzen. Zu diesem

Zeitpunkt fand ich ihn nicht so

toll und habe das auch kundgetan.

Unsere Landesvorsitzende meinte

allerdings, dass das der Wunsch des

Bundesvorstandes sei. Da wurde ich

dann schon etwas stutzig.

Es stellte sich heraus, dass es um eine

Galaveranstaltung des DTV (Deutscher

Tanzsportverband) zum Thema

100 Jahre Tanzsport in Deutschland

ging und der BVST mit einem Tanz

vertreten war. Der LV Berlin-Brandenburg

durfte tanzen. Da traten

Weltmeister, Europameister und

Landesmeister auf – und wir dazwischen.

Da wurde mir schon komisch

zumute. Dafür leuchtete mir jetzt

auch ein, dass es sinnvoll war, einen

Tanz zu wählen, den die anderen

Sparten gar nicht und deshalb auch

nicht ungleich besser tanzen.

Wir waren 20 Tänzerinnen, verstreut

aus den Ländern Berlin und Brandenburg,

die sonst nicht regelmäßig

zusammen tanzen. Glücklicherweise

hatten wir auf dem letzten Tanzfest

des Landesverbandes den Duke of

Kent im Programm, so dass wir ihn

alle schon einmal geübt hatten und

nicht erst noch lernen mussten. Auf

dem Tanzleitertreffen haben wir 20

dann erstmals richtig zusammen

getanzt – der erste Versuch war auch

alles andere als perfekt. Wir haben

dann geübt, da sah es schon besser

aus. Wir mussten auch noch die Frage

entscheiden, was wir anziehen

sollen. Wir sollten einfarbige Röcke

tragen. Da musste sich die eine oder

andere erst noch einen Rock borgen,

weil sie ja eigentlich nur Hosen trägt.

Meine Tanzgruppen waren wirklich

sehr nett und haben den Duke of

Kent die verbleibenden vier Wochen

mit mir, ohne zu murren, jede Stunde

getanzt. Danke dafür! Inzwischen

mögen wir den Tanz sogar ganz gern.

Apropos The Duke of Kent’s Waltz:

Der Tanz stammt zwar aus 1801, aber

er ist noch lebendig. In Großbritannien

wird er aktiv getanzt, teilweise

sogar in historischen Kostümen. Man

kann sich das im Internet ansehen.

Irgendwann kam der große Tag. Wir

trafen uns im „Mannschaftshotel“

und konnten dort noch ein paar Stunden

üben. Dann hieß es warten, warten,

warten. Wir haben uns die Zeit

vertrieben und die CD der Weiterbildung

17 rauf und runter getanzt. Das

half uns über das Lampenfieber hinweg.

Irgendwann ging es mit dem

Bus ins „Veranstaltungshotel“ Maritim

im Stadtzentrum. Und wieder

warten, warten, warten…. Auf dem

Flur übten die Gardetänzerinnen, 50

bis 60 Jahre jünger als wir. Die waren

richtig, richtig gut und einfach süß in

ihren Kostümen.

Dann waren wir endlich an der Reihe.

Wir haben unser Bestes gegeben,

ganz ordentlich getanzt und auch

Beifall bekommen. Eine Dame um

die 50 sprach unsere Landesvorsitzende

an und meinte, sie habe jetzt

keine Angst mehr vorm Älterwerden,

nachdem sie uns gesehen hat. Das ist

doch schon mal etwas.

Trotzdem waren wir heilfroh, dass

wir es ohne größere Pannen geschafft

hatten, schließlich sind wir

„normale“ Leute, Tanzleiter und Tänzerinnen

aus Berlin und Brandenburg,

nicht mal eine Tanzgruppe und

schon gar keine Berufstänzer oder

Europa- oder Weltmeister. Wir haben

aber auch gelernt, was wir in Zukunft

doch noch besser machen könnten.

Für mich war es eine ganz neue Erfahrung,

bei solch einer hochkarätigen

Veranstaltung auf und hinter

der Bühne mit dabei zu sein. Eine

Gelegenheit, die man sicher nicht oft

im Leben bekommt. Für die meisten

Zuschauer im Saal und wohl auch für

den Moderator war es dafür der erste

Berührungspunkt mit dem Seniorentanz.

Es wird hoffentlich nicht der

letzte bleiben.

Dr. Marion Schmohl

Senioren tanzen 01/2013


Intern 7

Steltner in diesen vier Tagen vermittelten,

bedeutete viel mehr und

war Wissen in höchster Qualität,

das uns auf unserem Weg zur Tanzleiterin/zum

Tanzleiter viel weiter

gebracht hat. Danke!

Wolfgang Herzog

Foto: © Wolfgang Kuhn

Aufbaulehrgang A I mit Humor

In Bielefeld trafen sich 17 TanzleiterInnen für die

dritte Ausbildungsstufe

Vom 1. bis 4. November trafen sich

im Tanzclub Linon Bielefeld 17 erwartungsfrohe

Seminarteilnehmer,

um mit dem A I ihre dritte Ausbildungsstufe

zur Tanzleiterin bzw.

zum Tanzleiter zu absolvieren. Anja

Riechert-Karadamur und Barbara

Steltner sorgten mit ihrer großen Erfahrung,

aber auch mit Gelassenheit

und Humor dafür, dass dieser Lehrgang

zum großen Erfolg wurde.

Der Lehrgang begann mit einem

fröhlichen Wiedersehen. Etliche der

TeilnehmerInnen kannten sich bereits

aus dem Basislehrgang im Mai

letzten Jahres in Bielefeld, obwohl

wir aus immerhin sechs Bundesländern

angereist waren. Als wir in

großer Runde im Saal zusammen

saßen, galten unsere ersten Blicke

dem Ausbildungsplan. Neue Tänze,

Didaktik, psychosoziale Aspekte,

Rechtsfragen – wir waren uns sicher,

dass diese vier Tage ein volles

Programm bieten würden. Aber jeder,

der unsere beiden Referentinnen

bereits kannte, wusste auch,

dass sie uns so manche Beklemmung

vor der Theorie oder vor der

ersten eigenen Tanzansage sicher

nehmen würden.

Gleich von Beginn an waren wir

wieder die harmonische Gruppe, in

der sich die TeilnehmerInnen mit

ihrer Freude am Seniorentanz beteiligten

und neben dem umfangreichen

Lehrstoff Spaß miteinander

hatten. Tanzwiederholungen aus

dem Basiskurs, neue Tänze vom

Kleinen Figaro bis zur Amerikanischen

Promenade – das Tanzen bestimmte

selbstverständlich einen

großen Teil dieser vier Tage. Aber

auch Tanzansagen, Gruppenarbeiten,

Gedankenaustausch in den

Unterrichtseinheiten und Pausen

zeugten von der Lebendigkeit unseres

Lehrganges. Wie baue ich eine

eigene Gruppe auf, wie organisiere

ich ein interessantes Stundenbild

für meine Gruppe, Tänze im Sitzen

– abwechslungsreicher konnte das

Programm nicht sein. Die Tage waren

lang und mancher hing abends

etwas in den Seilen. Das Tagesprogramm

hallte in jedem von uns

nach und im Übernachtungsquartier

wurde so mancher Sprechtext

gleich noch schriftlich festgehalten.

Am nächsten Morgen begannen

wir, frisch gestärkt und erwartungsvoll,

wieder mit den einfallsreichen

Lockerungsübungen unserer beiden

Referentinnen. Die vielen Tagesordnungspunkte

am Flipchart

kündigten indessen einen weiteren,

inhaltsreichen Lehrgangstag an.

Am Ende dieser vier Tage hielten

wir die Lehrgangsbescheinigungen

als wichtigen Nachweis in unseren

Händen. Was uns jedoch Anja

Riechert-Karadamur und Barbara

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Senioren tanzen 01/2013


8 Intern

Versuchs doch mal mit Leistungsfreude!

12 Tänzerinnen wurden in Bad Waldsee zu Seniorentanzleiterinnen ausgebildet

Die Referentinnen Karin Schmid

und Renate Tappe, ein eingespieltes

Team, begleiteten uns durch die

Prüfungsphase von drei Tagen. Mit

einem Spruch von Karl-Heinz Söhler

wurden wir auf eine Sichtweise positiv

zur Prüfungssituation eingestellt:

„Ein Mensch verspürte Leistungsdruck

und gab sogleich sich einen

Ruck. Damit er keine Kraft vergeude,

versuchte er’s mit Leistungsfreude

– wodurch im Nu, wie wunderbar,

derselbe Mensch ein andrer war.“

Mal sehen!

Den ersten Tag verbrachten wir mit

dem Erstellen von Tanzstunden-Bildern.

Die langen ausführlichen Besprechungen

der Entwürfe und deren

Optimierung gingen bis spät in

den Abend hinein. An diesem Abend

hatte jeder von jedem viele Ideen gesammelt

und viele Einsichten dazu

gewonnen. Über diesen Lernzuwachs

in konzentrierter ruhiger Atmosphäre

waren alle sehr zufrieden.

Durch die gelungene Kommunikation

mit viel Empathie und Wertschätzung

waren wir zu einer Gemeinschaft

geworden. Zum Schluss

der Runde kam Spannung auf: Jeder

durfte einen verschlossenen Briefumschlag

ziehen, in dem sich der

Name des Tanzes befand, der am

Nach drei Tagen konnten diese Frauen ihre bestandene Prüfung

als Tanzleiterinnen feiern. Foto: © Anna Böhme

nächsten Tag angesagt werden sollte.

Auf dem Umschlag waren der

Zeitpunkt der Tanzansage und die

Angabe der Tanzreihenfolge festgelegt.

Den Inhalt sollten wir jedoch

erst am anderen Tag erfahren.

Auch wir hatten hochgesteckte Ziele.

Der Prüfungsduft für den nächsten

Tag lag in der Luft und bei einem

kleinen Glas Rotwein oder einem

Glas Bier meinten wir: „Damit er

keine Kraft vergeude, versuchte er’s

mit Leistungsfreude!“ und meinten,

dass wir doch noch unsere Tänze

im Sitzen durchgehen könnten.

Karin Schmid und Renate Tappe

arbeiteten noch lange: Sie bewerteten

unsere Tanzstundenbilder

und unsere schriftlichen methodischen

Tanz-Ausarbeitungen. Zudem

mussten sie für uns noch die Tänze

im Sitzen für den nächsten Tag zuordnen.

Am Samstag trafen die Tanzgruppen

aus der Umgebung ein: Am

Vormittag die Tanzgruppe aus Bad

Waldsee und am Nachmittag kamen

noch Tanzgruppen aus der

näheren Umgebung dazu. Die Tänzerinnen

waren, wie wir alle, leicht

angespannt in froher Erwartung.

Alle gaben sich viel Mühe und wir

hatten uns sehr gut vorbereitet. Das

entworfene Tanz-Arrangement, das

sich aus der Auswahl und der Abfolge

mit der Steigerung der Tänze

ergab, machte sichtbar viel Freude

und war sehr abwechslungsreich.

Letztendlich war es ein großes

Herbstfest mit Prüfungsgeschmack,

den man vor lauter Originalität der

Tänze immer wieder vergaß. Tänze

im Sitzen mit Herbstblättern, Kastanien,

Kastagnetten, bunten Tüchern

und kreativen Hand- und Fußkombinationen

im Rhythmus der Musik,

ließen die Besucher und Prüflinge in

eine beseelte Welt eintauchen.

Es war nicht nur ein Herbstfest, sondern

auch, wie es der Zufall so will,

ein Geburtstagsfest: Referentin Karin

Schmid hatte Geburtstag. Ihr

größter Wunsch war, dass wir alle

die Prüfung gut bestehen und dass

die Tanzansage bei jeder gut gelinge.

So war es dann auch. Dieser erste

große Wunsch ging in Erfüllung. Die

anderen guten Wünsche, besungen

in einem Lied von uns, sollen für Karin

Schmid auch in Erfüllung gehen.

Am Ende, kurz vor 18 Uhr, tanzten

alle Anwesende im Raum zusammen

einen langsamen Walzer – eine

große Freude lag im Raum: „Wodurch

im Nu, wie wunderbar, derselbe

Mensch ein andrer war!“ Auch

an diesem Abend traf sich die Prüfungsgruppe,

um die Tanzansagen

einzeln zu besprechen. Zuvor sollte

jeder zu seiner Tanzansage eine eigene

Stellungnahme abgeben. Das

Miteinander ergab eine Stärkung

und gegenseitige Zusage. Eine Fülle

von Erfahrungen wurde gesammelt

und eingeordnet. Ein großes Repertoire

von Methoden wurde vor uns

aufgefaltet und alle profitierten

sehr bei wertschätzenden Äußerungen.

Unsere Beine trugen uns noch

in die „Gute Stube“. Doch die Referentinnen

arbeiteten weiter: Sie

erstellten die Protokolle und Bewertungen

in den Prüfungsbögen.

Wir waren mit den beiden Referen-

Senioren tanzen 01/2013


Intern 9

tinnen sehr zufrieden und jeder war

glücklich, dass er sich zur Prüfung

angemeldet hatte. Beide Referentinnen

waren in ihren Ansagen klar

und strukturiert und ermöglichten

eine Prüfungssituation mit Freude

und Zuversicht, glaubten an die

Fähigkeiten ihrer Prüflinge und

gaben ihnen ihre Eigenständigkeit

und Verantwortung für ihre Aufgaben

und schufen so eine absolut

geglückte Lernkultur. Sie nahmen

die Ressourcen der Teilnehmer auf

und ließen sie ihre Kompetenzen

erfahren, die sie eigenständig erweitern

konnten. Zusätzlich trugen die

schönen Räumlichkeiten, die wohlschmeckenden

Mahlzeiten und die

freundliche Ansprache des Hauses

zum Entspannen und bei ein paar

wenigen sogar zur Erholung bei.

Am Sonntag startete die große Frage-Runde

mit Demonstrationen und

Erklärungen im Stuhlkreis. Darauf

folgte die Einzelberatung mit den

Referentinnen Karin Schmid und Renate

Tappe im Lesezimmer. Es wurde

Rückblick und Ausblick gehalten

und jeder kam strahlend mit dem

Zertifikat aus der Beratung. Zu guter

Letzt luden uns die Referentinnen

zum Sekt ein. Es war die Krönung der

Prüfungstage. Ein herzliches Dankeschön

den beiden Referentinnen

für ihr fachkundiges und liebevolles

Begleiten. Karin Schmid und Renate

Tappe wünschen wir viel Freude

und gute Begegnungen beim Tanzen

und bei der Tanzvermittlung

Ursula Anna Böhme

Erfolgreiche Lehrprobe in Goslar

Zwölf Frauen tanzten alles rauf und runter

Die Tanzleiterinnen mit den Referentinnen(v. o. / v. l.): Susanne Tams,

Nina Pivovarova, Heide Arnemann, Gabriele Gronemeyer, Bärbel Lampret,

Olga Bespalov, Agnes Zeckel, Karin Drexler, Doris Koenen, Ulrike Reppe,

Tanja Murosov, Lonja Reinfelder, Petra Freund.

Zwölf Frauen aus sieben Bundesländern

reisten im September nach

Goslar ins Haus am Steinberg, um

sich dort der Lehrprobe zu stellen.

Für einige von uns war es ein freudiges

Wiedersehen, denn wir hatten

bereits Anfang März den A II hier zusammen

absolviert. Es war fast so,

als wären wir gar nicht weggewesen.

Nun sollte es aber ernst werden und

die Stunde der Prüfung rutschte immer

näher.

Unser Leitungsteam, Susanne Tams

und Gabriele Gronemeyer, beruhigten

uns, wo und wie sie nur konnten

und gaben uns Kraft und Mut. Sie erklärten

uns den Ablauf noch einmal

ganz in Ruhe und lauschten geduldig

jeder Frage, um diese genau so

ruhig und geduldig zu beantworten

An dieser Stelle: „Vielen Dank für alles“

an das Leitungsteam. Dann der

erste Akt: Jeder zog sein Stundenbild

und stellte es vor. Die erste Hürde

war dann auch schon geschafft.

Nach einer endlosen Nacht war es

soweit: Umschlag ziehen – und hier

und da ein kleines „Juhu“, entweder

weil man seinen Wunschtanz

gezogen hatte, oder wegen des ausgewählten

Tanzes im Sitzen. Nun

stieg die Spannung – da kam auch

schon die Gastgruppe – dann ging

es los. Jeder war der Reihe nach dran,

Tanz auf der Fläche – Tanz im Sitzen

– Tanz im Sitzen – Tanz auf der Fläche

u.s.w. Die Gastgruppe, für die

diese Lehrprobe auch das erste Mal

war, war sehr diszipliniert und nett

und tanzte geduldig all das, was wir

ansagten. Mit einem gemeinsamen

„Blues Korso“ endete die praktische

Prüfung. Nach und nach zog Entspannung

ein und am späten Nachmittag

war alles vorbei. Während

wir wieder nacheinander zum Gespräch

in die „Einzelzelle“ mussten,

lenkten sich die übrigen mit Tanzen

ab. Dann wieder hier und da ein

„Juhu – Bestanden!!!“ Vor dem

Mittagessen bekamen wir dann die

heißersehnten Zertifikate und am

Ende war fast alles gut. Wir konnten

uns das Essen schmecken lassen,

welches im Haus am Steinberg

wirklich lecker ist. Und nach der

großen „Abschiedszeremonie“ sind

wir wieder nach Hause gefahren

und zwar nach Schleswig Holstein,

Brandenburg, Berlin, Niedersachsen,

Nordrhein-Westfalen, Sachsen

oder Bayern.

Karin Drexler

Senioren tanzen 01/2013


10 Intern

Ergänzungen und Änderungen zum Tanzkalender 2012

Verbandliche

Kompakt-Weiterbildungen

mit Tanzansage (24 LE)

Berichtigung:

05.08. (Beginn 11.00 Uhr) - 07.08.2013

Ort: 66822 Lebach,

Schönstatt Zentrum Lebach

Leitung: A. Brunberg, H. Burk

Geänderte Lehrgangsgebühr: 263,00 EUR

(o. ÜN mit Verpflegung); 343,00 EUR (bei

ÜN/VP im EZ)

Weiterbildungsfähige

Seminare ohne Tanzansage

Gesellschaftstanz in geselliger Form (20 LE)

15.02. - 17.02.2013

Begegnen Sie einer Sammlung von geselligen

Tanzformen aus den Bereichen Standard-

und Lateintänzen. Diverse Block- und

Line-Tänze ergänzen das Thema.

Ort: 35325 Mücke, Flensunger Hof e.V.

Leitung: Heike Burk

Anmeldung: Brigitte Metzger, Lochweg 9,

35305 Grünberg, E-Mail: brigitte.metzger@

online.de

Musizieren mit rhythmischen Instrumenten

in Ergänzung zum TiS und Seniorentanz

(10 LE)

01.03. (14.30 Uhr) - 02.03.2013 (13.00 Uhr)

Einfache und anspruchsvolle Musiziersätze

zur Klang- und Koordinationserfahrung

nach der Musik aus der Broschüre „Tänze im

Sitzen/WB 14“.

Ort: 38640 Goslar, Haus am Steinberg

Leitung und Info: Sylvia Moneke, Tel.

05529/8176, E-Mail: moneke.sylvia@online.de

Anmeldung: Haus am Steinberg, Zeppelinstr.

1, 38640 Goslar, Tel. 05321/7588-0, info@

hausamsteinberg.de

Kontratänze, alt und neu (6 LE)

09.03.2013 von 10.00 - 15.30 Uhr

Tänze aus Broschüre „Kontratänze 2004“

und neu choreografierte flotte Tänze zur CD

VKJK 0426. Seminar findet in Kooperation

mit dem Turnkreis Peine statt.

Ort: 31224 Peine, Sporthalle der Pestalozzischule

Leitung und Info: Walburga Wetzel, Tel.

05171/15112

Anmeldung: Turnkreis Peine, Michaela Link,

Eulenring 47, 31224 Peine, Tel. 05171/18888,

E-Mail: m-linklink@web.de

Tanze mit mir in den Morgen - Tänze im

Sitzen zu beliebten Schlagern (15 LE)

16.03. (10.00 Uhr) - 17.03.2013 (15.00 Uhr)

Melodien wie „La Paloma“ und „Eviva Espania“

laden ein zum Singen und Mitmachen

und fördern so die geistige und körperliche

Beweglichkeit.

Ort: 95680 Bad Alexandersbad, Ev. Bildungsu.

Tagungszentrum Alexandersbad

Leitung: Dagmar Stadelmeyer

Anmeldung: Ev. Bildungs- u. Tagungszentrum

Alexandersbad, Marktgrafenstr. 34,

95680 Bad Alexandersbad, Tel. 09232/99390,

E-Mail: info@ebz-alexandersbad.de

Fortbildung für Arbeitskreisteams,

Tanzleiterinnen und Interessierte (7 LE)

04.05.2013 von 10.00 - 17.00 Uhr

Tänze früherer Weiterbildung werden vorgestellt;

die Methodik der Einführung und

die Tanzbeschreibungen besprochen.

Ort: 66822 Lebach, Schönstatt-Zentrum e.V.

Leitung: Heike Burk

Anmeldung: LV SaarLorLux Jutta Brauers,

Max-Braun-Str. 36, 66123 Saarbrücken,

Tel. 0681/9544144, E-Mail: saarlorlux@

seniorentanz.de

Round Dance (6 LE)

25.05.2013 von 10.30 - 16.30 Uhr

Angeboten werden Rounds und Round-

Mixer. Ansage in Deutsch. Vorkenntnisse

erwünscht.

Ort: 23564 Lübeck, Tanzclub Hanseatic

Leitung: Petra Ahrens

Anmeldung: Petra Ahrens, Holsteiner Str. 10,

22941 Bargteheide, Tel. 04532/21936, E-Mail:

p-ahrens@gmx.net

Einfach tanzen mit TEM 4 (8 LE)

20.07.2013 von 9.00 - 16.00 Uhr

Sie lernen Tänze der TEM 4 kennen und erhalten

methodische Tipps zur Tanzvermittelung.

Broschüre TEM 4 bitte mitbringen.

Ort: 88348 Bad Saulgau, Kath. Gemeindehaus

Leitung und Anmeldung: Angela Neher,

Kaspar-Koler-Weg 12, 88348 Bad Saulgau, Tel.

07581/6364, E-Mail: angela.neher@web.de

Berichtigung:

Tänze, die uns bewegen (20 LE)

23.08. (15.00 Uhr) - 25.08.2013 (13.00 Uhr)

Auch in Holland, England, Dänemark tanzen

Senioren. Wir tanzen unsere Lieblingstänze

aus dem Repertoire unserer Nachbarn.

Ort: 48161 Münster, Haus Mariengrund

Leitung: C. Raschke, G. Riede

Anmeldung: Haus Mariengrund, Nünningweg

133, 48161 Münster, Tel. 0251/871120, geänderte

E-Mail: info@haus-mariengrund.de

Tanztage in Mücke (20 LE)

23.09. - 25.09.2013

Ein buntes Tanzprogramm: Tänze des ISDC

Finnland 2013, (fast) vergessene Schätze vergangener

WBs und Wiederholung der aktuellen

WB-Tänze 2013.

Ort: 35325 Mücke, Freizeitdorf Flensunger

Hof e.V.

Leitung: Gisela Floß, Helga Schewe

Anmeldung: Gisela Floß, Mühlwiesenstr. 17,

34270 Schauenburg, Fax 05601/504941,

E-Mail: gisela.floss@t-online.de

Fortbildung für Arbeitskreisteams, Tanzleiter/innen

und Interessierte (7 LE)

05.10.2013 von 10.00 - 17.00 Uhr

Tänze früherer Weiterbildung werden vorgestellt;

die Methodik der Einführung und

die Tanzbeschreibungen besprochen.

Ort: 66822 Lebach, Schönstatt-Zentrum e.V.

Leitung: N.N.

Anmeldung: LV SaarLorLux Jutta Brauers,

Max-Braun-Str. 36, 66123 Saarbrücken,

Tel. 0681/9544144, E-Mail: saarlorlux@

seniorentanz.de

Rhythmik im Seniorentanz (16 LE)

11.10. - 13.10.2013

Den eigenen Rhythmus spüren. Komplexe

Tänze leichter ansagen. Methodische Reihen

anhand ausgewählter Weiterbildungstänze

erfahren.

Ort: 02625 Bautzen, Bischof-Benno-Haus

Leitung: Silke Trzinka

Anmeldung: Frau Branauer, Bischof-Benno-

Haus, Schmochtitz Nr. 1, 02625 Bautzen, Tel.

0341/35935220, E-Mail: info@benno-haus.de

Berichtigung:

Einfach tanzen (20 LE)

11.10. - 13.10.2013

... und Spaß an Bewegung haben. Von Gasse

bis Square, von meditativ bis rockig. CD

Tanz einfach mit 4 u. Broschüren der „S“ CDs

(Dansen voor Ouderen).

Ort: 48161 Münster, Haus Mariengrund

Leitung: C. Raschke, I. Stephan

Anmeldung: Haus Mariengrund, Nünningweg

133, 48161 Münster, Tel. 0251/871120, geänderte

E-Mail: info@haus-mariengrund.de

Gesellschaftstanz in geselliger Form + MEHR

(20 LE)

18.10. (Beginn 15.00 Uhr) - 20.10.2013 (Ende

14.00 Uhr)

Begegnen Sie einer Sammlung von geselligen

Tanzformen aus den Bereichen Standard-

und Lateintänzen. Diverse Block- und

Line-Tänze ergänzen das Thema.

Ort: 37308 Heilbad Heiligenstadt, Jugendund

Erwachsenenbildungs-Haus „Marcel

Callo“

Leitung: Heike Burk

Anmeldung: LV Seniorentanz Thüringen,

Bachgasse 1, 07629 Hermsdorf,

Tel. 036601/41051, E-Mail: seniorentanzthueringen@web.de

Senioren tanzen 01/2013


Intern 11

Rhythmik im Seniorentanz ( 16 LE)

08.11. - 10.11.2013

Den eigenen Rhythmus spüren. Komplexe

Tänze leichter ansagen. Methodische Reihen

anhand ausgewählter Weiterbildungstänze

erfahren.

Ort: 02625 Bautzen, Bischof-Benno-Haus

Leitung: Silke Trzinka

Anmeldung: Frau Branauer, Bischof-Benno-

Haus, Schmochtitz Nr. 1, 02625 Bautzen, Tel.

0341/35935220, E-Mail: info@benno-haus.de

Grundlehrgang

für Tanzen im Sitzen

Geänderter Termin: 14.09. - 15.09.2013 (statt

15.09. - 16.09.2013) und 28.09. - 29.09.2013

Ort: 53115 Bonn-Kessenich, Margarete Grundmann

Haus

Lehrgangsgebühr: 377,00 EUR (o. ÜN/VP)

Leitung: G. Riede, B. Steltner

Anmeldung: Susanne Biermann, Entenfangstr.

30 h, 50389 Wesseling, Tel. 02232/507061,

Fax 03212/1049104, E-Mail: nordrheinwestfalen@seniorentanz.de

Berichtigung:

30.10. - 03.11.2013

Ort: 37308 Heilbad Heiligenstadt, Marcel-

Callo-Haus

Leitung: L. Amthor, V. Herlitz

Anmeldung: Marcel-Callo-Haus, Lindenallee

21, 37308 Heilbad Heiligenstadt, Tel.

03606/6670, Fax 03606/667400, geänderte

E-Mail: Info.Anfragen@mch-heiligenstadt.de

Aufbaulehrgang

für Tanzen im Sitzen

06.11. - 08.11.2013 und 29.11.-30.11.2013

Ort: 80331 München, Ev. Bildungswerk München

e.V.

Leitung: V. Herlitz, D. Stadelmeyer

Anmeldung: ebw München, Herzog-Wilh.-

Str. 24, 80331 München, Tel. 089/5525800,

Fax 089/5501940, E-Mail: service@ebwmuenchen.de

Zertifikate 2012

Wir gratulieren zum bestandenen Zertifikat.

Ausbildung zur/zum SeniorentanzleiterIn

Baden-

Württemberg

Bellem, Regine

Böhme, Ursula Anna

Lang, Elke

Mahler, Annelise

Rief, Maria

Steinmetz, Waltraud

Wiget, Christine

Zutterkirch, Jutta

Bayern

Albig, Ingeborg

Albrecht, Elisabeth

Bindczeck, Jutta

Felixberger, Marianne

Gubo, Gonda

Horn, Erna

Indefrey, Doris

Maibaum, Beate

Müller, Ingeborg

Rachor-Dülk, Brigitte

Reinfelder, Lonja

Baden-

Württemberg

Boehm-Feger, Christa

Eppelsheimer, Barbara

Sigmund, Renate

Spaughton, Inge

Wende, Tanja

Bayern

Bappert, Hiltrud

Scharpf, Karin

Terpeluk, Ludmilla

Wolf, Gudrun

Berlin-Brandenburg

Raake-Heiermann, Erika

Hamburg

Hofmann, Margret

Hessen

Hadley, Doris

Hupfeld, Magda

Vetter, Marion

Wehrfritz, Inge

Berlin-Brandenburg

Murasov, Tanja

Pawlisch, Sonja

Mecklenburg-

Vorpommern

Rose, Renate

Niedersachsen

Arnemann, Heide

Günther, Ilona

Mohme, Ursula

Mützky, Gesche

Scheele, Katrin

Nordrhein-

Westfalen

Bennink, Karin

Bespalov, Olga

Engeländer, Gerburg

Schneider, Roswitha

Scholz, Urte

Umbach, Ute

Weber, Laura

Werner, Traute

Niedersachsen

Euhus, Sabine

Freerks, Marion

Hüsers-Obenhaus, Hildegard

Koschut, Elisabeth

Kunte, Barbara

Robin, Marita

Schade, Hedwig

Schedwill, Ursula

Schellenberger, Nicole

Schnieders, Maria

Schweer, Sabine

Nordrhein-

Westfalen

Arnold, Anna Maria

Döbling, Heike

Garnschröder, Monika

Gerke-Plath, Claudia

Koenen, Doris

Lampret, Bärbel

Schacker, Anna-Bernadette

Schweers, Nikolina

Rheinland-Pfalz

Jörger-Karn, Regina

Rühl, Ingrid

Wack, Doris

Wijesingha, Helga

Sachsen

Drexler, Karin

Illing, Cornelia

Pivovarova, Nina

Reppe, Ulrike

Schädlich, Kerstin

Zeckel, Agnes

Schleswig-Holstein

Freund, Petra

Ausbildung zur/zum TanzleiterIn für Tanzen im Sitzen

Nierhoff, Gabriele

Nöhlen, Jürgen

Schröter, Gerda Maria

Stollenwerk, Gerda

van Schagen, Angelika

Zweigart, Brigitte

Rheinland-Pfalz

Urban, Brigitte

Sachsen

Reppe, Ulrike

Schleswig-Holstein

Doden, Dr. Erika

von Lingen, Friederike

Senioren tanzen 01/2013


12 Landesverbände

20 Jahre Tanzgruppe Burghausen

Die Gründerin Herzlinde Posern blickt bei der Jubiläumsfeier zurück

Am 28. März konnte unsere Tanzgruppe

das Jubiläum zum 20-jährigen

Bestehen feiern. Zwanzig Jahre

scheinen gar nicht so lang zu sein,

aber sie enthalten viele, viele Tänze

und schaffen einen großen Zusammenhalt

und so feierten wir voll

Begeisterung zusammen mit vielen

Gästen.

Gegründet wurde die Gruppe von

Herzlinde Posern. Sie war Übungsleiterin

in der Herzsportgruppe

beim SV Wacker in Burghausen. Als

sie gefragt wurde, ob sie auch eine

Seniorentanzgruppe leiten wolle,

sagte sie spontan zu. Bei ihrer Rede

blickte sie stolz auf ihre siebzehnjährige

Tätigkeit als Leiterin zurück

und auf die vielen Vorführungen:

im Altenheim, bei den Seniorentagen

der Stadt Burghausen, der Landesgartenschau,

der Einweihung einer

Sporthalle beim SV Wacker, der

Hochzeit unserer zweiten Tanzleiterin,

der goldenen Hochzeit einer

Tänzerin. Außerdem tanzten wir

auch mit einer Seniorentanzgruppe

im nahegelegenen Simbach.

Zur Zeit sind wir achtzehn Seniorinnen,

vier haben die 80 überschritten

und die jüngste ist vierundsechzig

Jahre alt. Unseren Gästen

zeigten wir einen Kreis-, Block- und

Gassentanz und auch der Square

klappte prima! Wen wundert es,

wir hatten ja schließlich mit unserer

derzeitigen Tanzleiterin Ulla

Lang gründlich geübt. Danach ließen

auch die Ehemaligen Kaffee

und Kuchen stehen, um zu probieren,

ob das Tanzen noch geht. Auch

die Vorstandsmitglieder des SV-

Wacker machten mit. Schwungvolle

„Senioren“-Tänze können auch

junge Sportler begeistern!

Sibyl Pabe

Unbekannte Tänze ausprobiert

Freudige Überraschung im Adelheidisstift: „So viele sind gekommen!“

„Oh, wir müssen noch Stühle holen,“

freute sich die umsichtige Inge Schäfer,

Leiterin des Tagespflege-Hauses

im Adelheidisstift in Bonn Vilich.

Zum Treffen des Arbeitskreises „Tanzen

im Sitzen NRW-West“ am 27. Oktober

in dieser Einrichtung öffnete

sich kurz vor Beginn immer wieder

die Tür und Interessierte strömten

ins Warme. Da hatten doch sicher

die Arbeitskreisleiterinnen von Bonn

und Köln und der Landesvorstand

werbend ihre Hände im Spiel?

26 Tänzerinnen und Tänzer saßen

schließlich in der Runde, tauschten

sich aus und erprobten neue und

alte Tänze. Die Grundlage dieses

Treffens waren die neuen Tänze

der Broschüre „Bel Ami“ und „Schlager

nach 1945“ mitsamt einem der

Stundenbilder (Eine Reise in den Süden),

die bei der Weiterbildung des

AK-Leitertreffens „Tänze im Sitzen“

in Goslar erarbeitet wurden. Susanne

Biermann begeisterte mit einigen

pfiffigen und anspruchsvollen

Tänzen zur Musik von Günter Noris,

eher für die offene Altenarbeit oder

neugierige Tanzgruppen der Fläche.

Etwas ruhiger und zum Mitsingen

sind die Choreografien der CD

„Schlager nach 1945“, herausgegeben

vom Tageszentrum am Geiersberg.

Immer wieder spannend und

für alle Teilnehmenden lehrreich ist

es, unbekanntere Tänze gemeinsam

zu erarbeiten und auszuprobieren,

vielleicht sogar anhand eines neu

ausgedachten Stundenbildes (Gesundheit

und Krankheit). Was gibt

es da nicht alles in den Broschüren,

an das man sich noch nicht heran

getraut hat! „Ein Arbeitskreis ist

zum Arbeiten gedacht“, ermunterte

Susanne Biermann fröhlich. Wie

schön, dass so viele, auch aus den

umliegenden AKs der Fläche, diese

Auffassung teilen und schließlich

bestätigten, so viel Neues mitzunehmen

und so viel gelacht zu haben.

H. Jenet

Tanz & Freizeit

Kurhaus Bad Bocklet 02.04. - 09.04.2013

Nähe Bad Kissingen und 21.10. - 28.10.2013

Immer wieder Wangerooge!

Haus Meeresstern 25.08. - 08.09.2013

Für Wangerooge bitte bald anmelden.

Inge Feistner, Piusstraße 16, 59821 Arnsberg

Telefon 0 29 31 / 93 94 66, Telefax 0 29 31 / 93 94 99

Senioren tanzen 01/2013


Landesverbände 13

Schwerpunkt Tanzen im Sitzen

Sonder-Arbeitskreis in Bonn lud zum Aktionstag ein

Erst wurde mit viel Engagement im Sitzen getanzt...

In NRW gibt es drei Arbeitskreise

Tanzen im Sitzen, deren Einzugsgebiete

bzw. „Versorgungsflächen“

sehr groß sind. Doch leider reichen

die Mitgliederzahlen nicht aus,

weitere AK-TiS zu gründen. Deswegen

unterstützen immer mehr

Flächen-Arbeitskreise die Interessen

der TiS-AK, indem sie Angebote mit

Schwerpunkt Tanzen im Sitzen machen.

Auf der einen Seite möchten

wir natürlich unseren Mitgliedern

immer wieder die Vielfalt unseres

TiS-Repertoires vor Augen führen,

auf der anderen Seite aber auch unbedingt

neue Interessierte ansprechen,

informieren und eventuell für

eine TiS-Ausbildung gewinnen.

Unserer Einladung zum Sonder-AK

mit Schwerpunkt Tanzen im Sitzen

waren 18 Damen gefolgt. Acht Seniorentanzleiterinnen

des Bonner Arbeitskreises

wagten das Abenteuer,

einen AK-Tag mit Tänzen im Sitzen

zu verbringen. Die übrigen zehn

Damen kannten Tanzen im Sitzen

kaum oder gar nicht. Ihr Interesse

war durch Schnupperaktionen in

Altenheimen, durch die Presse oder

durch andere Hinweise (wir hatten

unterschiedlichste Institutionen

angemailt) geweckt worden. Eine

interessante Mischung von Tänzerinnen,

für die ein vielfältiges Programm

erforderlich war:

So gab es neben Tänzen aller Kategorien

und unterschiedlicher

Schwierigkeitsstufen auch Tänze

am Stuhl, bewegte Lieder, ein komplettes

Stundenbild, eine Gruppenarbeit,

die die Notwendigkeit einer

Ausbildung erhellen sollte, eine

kurze Info-Einheit, und natürlich

viel Austausch, Spaß und Gelächter.

Das Interesse an einer Ausbildung

war nicht nur bei den „Neuen“ vorhanden,

auch unter den Seniorentanzleiterinnen

gab es diesbezügliche

Überlegungen. Kontakte zu

Tanzleiterinnen mit sogenannten

offenen TiS-Gruppen wurden weitergegeben

und jetzt heißt es, den

Kontakt nicht abreißen zu lassen.

Ein Netzwerk über Email-Kontakt

ermöglicht es, schnell zu informieren,

wenn z.B. neue offene TiS-

Gruppen gegründet werden oder

man erfährt, in welchen Heimen

HospitantInnen in TiS-Gruppen

gern gesehen sind. Wir sind gespannt,

welche der Damen wir im

nächsten AK TiS wiedersehen und

als neue Mitglieder in unserem Verband

begrüßen dürfen.

Birgit Rudolf

...dann ging es an die Gruppenarbeit zum Thema „Ausbildung“. Fotos: © Christa Franken

Senioren tanzen 01/2013


14 Landesverbände

Arbeitskreise in den Landesverbänden

(weitere Termine unter der Rubrik Veranstaltungen der Landesverbände)

Baden-Württemberg

Pforzheim

23.03. und 12.10.2013

von 10.00 - 16.00 Uhr

Ort: Martin-Luther-Gemeindehaus, Birkenfeld

Leitung und Anmeldung: (geänderte Anschrift)

Dorothee Le Maire, Friedrichstr. 14,

76344 Eggenstein-Leopoldshafen, Tel. 0157 844

94957

Stuttgart

Terminänderung: 05.10.2013 (statt 19.10.2013)

von 10.00 - 16.00 Uhr

Ort: Altes Feuerwehrhaus Süd, Möhringer Str.

56, 70199 Stuttgart

Leitung und Anmeldung: Gabi Hilscher,

Vaihinger Landstr. 54, 70195 Stuttgart, Tel.

0711/691733, E-Mail: gabihilscher@gmx.de

Bayern

Bayreuth

Terminänderung: 22.06.2013 (statt 15.06.2013)

von 9.30 - 15.00 Uhr

Ort: Bayreuth, Brunnenstr. 14

Leitung und Anmeldung: Erika Richter,

Frankenwaldstr. 98, 95448 Bayreuth, Tel.

0921/98283, E-Mail: Erika-Richter@gmx.de

Bremen

Bremen

Terminänderung: 23.03.2013 (statt 09.03.2013)

von 10.00 - 15.00 Uhr

Ort: Ev. Trinitatisgemeinde, Gemeindezentrum

Blockdiek, Günther-Hafemann-Str. 44,

28327 Bremen

Leitung und Anmeldung: Christiane Raschke

und Team, Tel. 0421/407750

Hessen

Bensheim

16.03., 22.06. und 21.09.2013

von 9.30 - 16.00 Uhr

Ort: Kath. Pfarrgemeinde Heilig Kreuz, Weserstr.

3, 64525 Bensheim-Auerbach

Leitung und Anmeldung: Gisela Herma,

Elbestr. 44, 64347 Griesheim, Tel. 06155/5341,

E-Mail: gisela.herma@web.de

Bibra-Platz 14 a, 36037 Fulda

Leitung und Anmeldung: Irmtraud Zander,

Eduard-Stieler-Ring 1, 36100 Petersberg, Tel.

0661/65417, E-Mail: irmtraud.zander@t-online.de

Fulda

Terminänderung: 08.06.2013 (statt

07.06.2013) und 09.11.2013 (statt 08.11.2013)

von 9.30 - 15.30 Uhr

Ort: Ev. Zentrum, Haus Oranien, Heinrich-von-

Mecklenburg-

Vorpommern

Rostock

26.01., 20.04., 31.08. und 26.10.2013

von 9.30 - 14.00 Uhr

Ort: Mehrgenerationenhaus Rostock Lütten

Klein, Danziger Str. 45 d

Schwerin

23.02., 25.05., 07.09. und 09.11.2013

von 10.00 - 15.00 Uhr

Ort: Gemeindehaus der Versöhnungsgemeinde

in Schwerin-Lankow, Ahornstr. 2 a, 19057

Schwerin

Teterow

19.01., 25.05. und 26.10.2013

von 10.00 - 15.00 Uhr

Ort: Familienbildungsstätte Teterow, Niels-

Stensen-Str. 25, 17166 Teterow

08.03. - 10.03.2013

Ort: Caritas Mecklenburg e.V., Familienferienstätte

St. Ursula, Ribnitzer Str. 1, 18181 Graal-

Müritz

TIS Mecklenburg-Vorpommern

02.02., 06.04., 14.09. und 16.11.2013

von 10.00 - 14.00 Uhr

Ort: Seniorenheim Bad Doberan, Thünenstr. 24 a,

18209 Bad Doberan

Nordrhein-Westfalen

Aachen

Terminänderung: 04.05.2013 (statt 27.04.2013)

Ort: Restaurant Ruza, Wilhelmstr. 50, 52070

Aachen

Leitung: Gabriele Riede, Zur Lohmühle 9, 41844

Wegberg, Tel. 02434/5025

Bonn

02.03.2013 von 10.00 - 15.30 Uhr

zusammen mit AK Sauerland Süd

Ort: Alten- und Jugendzentrum Bernberg,

Dümmlinghauser Str. 41, 51647 Stadt Gummersbach

Leitung: AK-Teams Bonn und Sauerland Süd

Anmeldung: Marlies Dittmann, Gartenstr. 27,

57258 Freudenberg, Tel. 02734/1673, E-Mail:

MarlDittmann@aol.com

Bottrop

Terminänderung: 07.09.2013 (statt 17.09.2013)

von 9.30 - 13.30 Uhr

Ort: Freizeithaus Revierpark Vonderort, Bottroper

Str. 322, 46117 Oberhausen

23.11.2013 geänderte Zeit: 9.30 - 16.00 Uhr

(statt 9.30 - 13.30 Uhr)

ISDC Tänze 2013

Referentin: Edith Borgmann

Ort: Freizeithaus Revierpark Vonderort, Bottroper

Str. 322, 46117 Oberhausen

Anmeldung: E-Mail: baerbel.traeder@web.de

Minden

09.03., 08.06., 21.09. und 09.11.2013

Ort: Gemeindezentrum der St. Thomaskirche,

Schwabenring 63, 32427 Minden

Leitung: Ilona Lubenow, Friedrichsstr. 7, 32312

Lübbecke, Tel. 05741/2399757, E-Mail: lubenow.

ilona@gmx.net

Paderborn-Sauerland

16.03. und 16.11.2013 von 9.30 - 14.30 Uhr

Ort: Kulturwerkstatt Paderborn, Bahnhofstr.

64, 33100 Paderborn

08.06. und 07.09.2013 von 9.30 - 14.30 Uhr

Ort: Ev. Gemeindezentrum Brilon, Kreuziger

Mauer 2, 59923 Brilon

Leitung: Veronika Körner, Rutsche 13 a, 59939

Olsberg, Tel. 02962/4070, E-Mail: veronikakoerner

@freenet.de

Recklinghausen

16.02.2013 von 9.30 - 14.30 Uhr

Ort: Tanzsportzentrum VTG Grün Gold Recklinghausen,

Karlstr. 75, 45661 Recklinghausen

08.06. und 23.11.2013 von 9.30 - 14.30 Uhr

Ort: VHS „Die Insel“ (im Marler Stern), Bergstr.

230, 45768 Marl

Sauerland Süd

16.03., 08.06., 07.09. und 16.11.2013

von 9.30 - 15.30 Uhr

Ort: Kolpinghaus Olpe, Kolpingstr. 14, 57462

Olpe

Leitung: Marlies Dittmann, Gartenstr. 27,

57258 Freudenberg, Tel. 02734/1673, E-Mail:

MarlDittmann@aol.com

02.03.2013 von 10.00 - 15.30 Uhr

zusammen mit AK Bonn

Ort: Alten- und Jugendzentrum Bernberg,

Dümmlinghauser Str. 41, 51647 Stadt Gummersbach

Senioren tanzen 01/2013


Landesverbände 15

Leitung: AK-Teams Bonn und Sauerland Süd

Anmeldung: Marlies Dittmann, Gartenstr. 27,

57258 Freudenberg, Tel. 02734/1673, E-Mail:

MarlDittmann@aol.com

Südl. Münsterland

Terminänderung: 16.02.2013 (statt 19.02.2013)

von 10.00 - 15.00 Uhr

Ort: Anna-Katharinenstift, Weddern 14, 48249

Dülmen-Karthaus

Leitung: Maria Wansing, An der Wette 23,

48249 Dülmen, Tel. 02594/7303, E-Mail:

mwansing@web.de

Wanne

23.02., 23.03., 01.06. und 16.11.2013

von 9.30 - 13.30 Uhr

Ort: Altenbegegnungsstätte Flora Marzina,

Hauptstr. 360, 44649 Herne

Leitung: Birgit Herzberg, Tel. 0234/701911, E-

Mail: tanzen1961@googlemail.com

Wesel

12.01., 11.05., 28.09. und 09.11.2013

Ort: Gemeindehaus Gnadenkirche, Wackenbrucher

Str. 80, 46485 Wesel

Leitung: Gerlinde Klein-Bong, Kurt-Tietze-Str.

13, 46325 Borken, Tel. 02861/903600, E-Mail:

gerlindebong@yahoo.de

Rheinland-Pfalz

Pfalz-Süd

Terminänderung: 13.04.2013 (statt 06.04.2013)

von 9.00 - 15.00 Uhr

Ort: Haus Bethesda, 76829 Landau

Leitung und Anmeldung: Karin Schäffler-

Frey, Maxburgstr. 17, 76877 Offenbach, Tel.

06348/7976

Schleswig-Holstein

Kiel

16.2., 08.06. und 19.10.2013

von 9.30 - 14.00 Uhr

Ort: Michaelis-Gemeinde, Schleswiger-Str. 57,

Kiel

Leitung: Ute Schultz, Metzstr. 11, 24116 Kiel, Tel.

0431/2107473, E-Mail: ute.schultz@hotmail.de

Veranstaltungen der Landesverbände

Auskünfte und Anmeldungen, sofern keine anderen Angaben, bitte direkt an den entsprechenden Landesverband.

Bayern

06.04.2013 von 9.30 - 17.00 Uhr

Lehrprobenvorbereitung

Ort: Julius-Schieder-Haus, Pirckheimer Str. 16,

90408 Nürnberg

Leitung u. Anmeldung: Dagmar Stadelmeyer,

Tel. 0911/21530207, E-Mail: d-st@gmx.net

Nordrhein-Westfalen

Zusatztermin: 13. April 2013

Kontratänze und Squares

mit Heiner Fischle, für Mitglieder des BVST

Ort: Tanzsportzentrum VTG Grün Gold Recklinghausen,

Karlstr. 75, 45659 Recklinghausen;

Kosten: 18,00 EUR

Referent: Heiner Fischle

Anmeldung: Barbara Schulze,

Tel. 02324-594752, E-Mail: barschu@gmx.de

Hessen

22.11. - 24.11.2013

Adventsstimmung in Mücke

Gemeinsam wollen wir Ideen für Adventsfeiern

mit Ihren Gruppen sammeln, kleine Geschenke

und Tischdekorationen sowie Sterne

und Lichterketten in Origami-Falttechnik herstellen,

schöne Tänze zu weihnachtlicher Musik

tanzen und uns auf besinnliche Stunden

freuen.

Ort: Freizeitdorf Flensunger Hof, 35325 Mücke

Kosten: 140,00 EUR für BVST-Mitglieder plus

Materialkosten nach Verbrauch

Referentin: Gerlinde Fiedler und Gisela Floß

Anmeldung: Gisela Floß, Mühlwiesenstr. 17,

34270 Schauenburg, Fax 05601/504941, E-Mail:

gisela.floss@t-online.de

Was ist mit der Gema?

Wie sieht es aus, wenn man einen

Sonder-Arbeitskreis mit Schwerpunkt

Tanzen im Sitzen anbietet,

der gleichzeitig als Info-Veranstaltung

genutzt werden soll? Hier darf

man mit vielen Nicht-Mitgliedern

rechnen, womit man nicht mehr unter

die BVST-Gemapauschale fällt.

Man meldet die Veranstaltung vorher

an. Um eine Vergütungsfreiheit

zu erlangen, beruft man sich auf

den § 52 Urheberrechtsgesetz:

„…..Unsere Veranstaltung ist kostenlos

( Wir fordern keine Teilnehmergebühren

), dient nicht dem Erwerbszweck

des Veranstalters ( der

BVST ist gemeinnützig ), wir als AK-

Leiterinnen arbeiten ehrenamtlich.

Der Kreis der Teilnehmer ist abgegrenzt,

da für die Veranstaltung

eine Anmeldung erforderlich ist.

Die Veranstaltung verfolgt definitiv

eine soziale und auch erzieherische

Zweckbestimmung, nämlich

Menschen für eine der sinnvollsten

und förderlichsten Formen der Altenarbeit

zu interessieren und eine

der besten Ausbildungsmöglichkeiten

anzubieten. Der BVST e.V.

ist Mitglied im paritätischen Bildungswerk

und per definitionem

altenarbeitsorientiert. Somit würde

ich die Veranstaltung durchaus als

Angebot der Alten- und Wohlfahrtspflege

bezeichnen….“ Fazit: Für den

Bonner Sonder-AK „Infoveranstaltung

TiS“ wurden keine Gema-Gebühren

erhoben.

Susanne Biermann

Senioren tanzen 01/2013


16 Landesverbände

Seniorentanz auf der Rehacare

TiS-AK NRW-West präsentierte sich auf der internationalen Fachmesse

Dass Tanzen im Sitzen großen Spaß machen kann, wurde auf der Fachmesse in Düsseldorf demonstriert.

Fotos: © Hanna Jenet

Leuchtend orange ist die Aktionsfläche

der Halle 7 a, wenn die internationale

Fachmesse Rehacare

in Düsseldorf ihre Tore öffnet und

die zahlreichen Gruppen des Behindertensport

Nordrhein dort im

15-Minutentakt mit großem Enthusiasmus

ihr Können darbieten. Dem

Arbeitskreis Tanzen im Sitzen NRW-

West gelang es, an allen vier Tagen

der Rehacare vom 10. bis 13. Oktober

zwei Auftrittstermine pro Veranstaltungstag

im Nonstop-Bühnenprogramm

zu erhalten.

Auch unter dem Dachverband der

Bundesarbeits-Gemeinschaft der

Seniorenorganisationen (BAGSO)

begeisterten die Tänzerinnen und

Tänzer in der Halle der Selbsthilfe-

Organisationen. Unter dem großen

Logo des BVST drehten und wiegten

sie sich zu rhythmischen und mitreißenden

Melodien, begleitet vom

Klatschen der Zuschauenden.

Exakte Tanzansagen zeigten den

Besuchern der Messe, wie das Erlernen

in den Tanzstunden geübt

wird. Bei den Tänzen im Sitzen eroberten

sich auch die Zuschauer

die Stühle. Wer keinen fand, tanzte

von den Zuschauerrängen mit. So

waren dann auch Handgeräte blitzschnell

überall verteilt. Eine pfiffige

Düsseldorfer Tanzgruppe probte

und zeigte selbst Rollatoren-Tänze

für die Rollator-Firma Topro.

Interesse für den Seniorentanz und

Tanzen im Sitzen zeigten etliche

Selbsthilfegruppen und Therapeutinnen

aus dem Reha-Klinikbereich.

Privatpersonen in Rollstühlen erkundigten

sich nach Tanzgruppen

in ihrem jeweiligen Wohnumfeld.

Wünschenswert wäre mehr Beteiligung

bei der Organisation, damit

unabhängig voneinander in den

unterschiedlichen Hallen getanzt

werden könnte.

H. Jenet

Anleiten, auffordern, motivieren - hier ist voller Tanzleiterinnen-Einsatz gefordert.

Für Brigitte Roos kein Problem...

Senioren tanzen 01/2013


PRAXISTEIL

zum Abheften.

Stundenbild „Im Neujahrskonzert“

Zielgruppe offene Altenarbeit - 60 Minuten

Editorial Praxis 17

Gestaltung der Mitte:

festliches Tuch, z.B. roter Panneesamt, darauf 2 Sektgläser, 1 Piccolo,

Luftschlangen; wenn vorhanden: Orchesterinstrument(e)

Begrüßen:

1. TiS „Begrüßungstanz im Sitzen“, CD Tem 1, Nr. 16;

TB: Praxisteil S. 19

Erwärmen:

2. TiS „Das tut gut!“, CD TiS 3, Nr. 17; TB: Praxisteil S. 18

Hinführung zum Thema:

a) Text 1 von Annette Soete: Praxisteil S.17

b) Hinweis auf das berühmte Neujahrskonzert der Wiener

Philharmoniker: Wir füllen unsere Zeit heute mit einem „Neujahrskonzertbesuch“.

Lockern, Kräftigen, Schwingen, Erheitern:

3. TiS „Im Konzert“, CD TiS 3, Nr. 14, Broschüre S. 14

dazu Text 2 „Annen-Polka“, Praxisteil S. 17

Hinweis:

- Teil A als Dirigierbewegung denken (z.B. beide Hände: ganzes

Orchester, re: Impuls zu den Celli, li: Impuls zu den Geigen) - Teil

B + C: nach Bekannten Ausschau halten, sie grüßen

- Teil D: sich ein Pizzicato der Geigen (Zupfen der Saiten) vorstellen)

4. TiS „Das Orchester“, CD Tem 1, Nr. 7

a) Gedächtnistrainig: Welche Instrumente spielen in einem Orchester

mit, welche nicht?

ggf. Infos zu Instrumenten und Instrumentengruppen (Holz-,

Blechbläser, Saiteninstrumente, …)

b) Wie spielt man die Orchesterinstrumente? Pantomimische

Bewegungen überlegen

c) 1. Mal tanzen: TL gibt eine Instrumentenbewegung vor, TN

nehmen sie auf (Hinweis: Bewegungswechsel nach 8 Takten,

Musik ermöglicht 14 Instrumente)

d) 2. Mal tanzen: TN geben der Reihe nach eine Bewegung vor,

die alle aufnehmen (Hinweis: Jeder bleibt bei dem von ihm gewählten

Instrument, auch wenn schon drei andere vor ihm dasselbe

hatten – es gibt von jedem Instrument immer mehrere im

Orchester! - TL gibt Einsatz zum Wechseln)

Bei mehr als 14 TN den Tanz ein drittes Mal tanzen, ggf. zur Abwechslung

zur Musik CD TiS 1, Nr. 18 (10 Instrumente möglich)

5. TiS „Ungarisches Feuer“, Musik: Johannes Brahms, Ungarische

Rhapsodie Nr. 5, TB: Praxisteil S. 20

a) Musik einmal ganz anhören; Aufgabe: bei „langsamer“

Musik 1 Tuch heben, bei „schneller“ wieder senken

b) Tanz erarbeiten und tanzen

6. TiS „Neujahrsgruß“ (Morgengruß), CD Tem 1, Nr. 9, Broschüre S. 27

7. TiS „Zum Neuen Jahr“, CD WB 13, Nr. 6, TB in ST 4/2006, S. 17

Reserve:

TiS „Winterzeit“, CD TiS 3, Nr. 8, Broschüre S. 46 (Wir kommen

aus dem Konzert – es hat geschneit!) TiS „Beschwingter Heimweg“,

CD TiS 2, Nr. 12, dazu TB: Broschüre Tem 1 i.S. S. 26 (ohne

Tücher)

Gabriele Gronemeyer

Text 1

Um die Zeit ist ein Geheimnis. Bei allem Gleichmaß des Verrinnens

hat sie doch etwas sehr Persönliches, Unverwechselbares.

Die Zeit ist immer deine Zeit und meine Zeit. Das macht sie

unverwechselbar. Meine Zeit kannst du nicht haben. Ich kann

dir etwas davon schenken, so wie du mir. Du kannst mir etwas

davon stehlen, so wie ich dir. Aber meine Zeit bleibt immer meine

Zeit und deine Zeit bleibt immer deine Zeit. Wir gehören zusammen,

meine Zeit und ich. Sie ist mir anvertraut. Ich beherrsche

sie nicht, aber ich kann sie nutzen. Was ich aus meiner Zeit

mache, liegt an mir.

aus Soete, Annette,

Das kleine Buch der Zeit / tvd Verlag Düsseldorf

Text 2

Genau zehn Jahre nach der Uraufführung der „Beliebten Annen-Polka“,

op. 137 seines Vaters am 2. August 1842 schrieb der

etwa 26-jährige Musikdirektor Johann Strauß „Sohn“ ebenfalls

eine „Annen-Polka“. Das war nichts Ungewöhnliches: Das Annenfest

am 26. Juli war das beliebteste Sommerfest im volkstümlichen

Wiener Leben, und es gab kaum einen Komponisten

jener Epoche, der für diesen Tag keine Widmung geschrieben

hätte. Dennoch war es für den Sohn keine leichte Aufgabe, den

Wettstreit mit seinem Vater gerade mit einer „Annen-Polka“ zu

bestehen. Johann Strauß wählte für seine „Annen-Polka“ ein

spektakuläres Fest im Wiener Prater. Der junge Musikdirektor

lud in einer ganzen Serie von Ankündigungen alle Annerln, Ninas

oder Nanetterln – und natürlich auch deren Freundinnen,

Ehemänner oder Verehrer – für den 24. Juli 1852 in den Prater

zum „Waldmusikfest“ ein. Es wurde ein grandioses Fest und ein

voller Erfolg für den Komponisten. Laut Theater-Zeitung vom

28. Juli 1852 gefiel seine „Annen-Polka wegen ihrer reizenden

und zum Tanze ermunternden Motive so sehr, dass sie oftmals

zur Wiederholung verlangt wurde“.

aus einem Beiheft der Marco Polo-Edition

„J. Strauß, Jr.“ (gekürzt)

Senioren tanzen 01/2013


18 Praxis

PRAXISTEIL

zum Abheften.

das TuT guT!

das das TuT TuT guT! guT!

Tanzform: Gabriele Gronemeyer

musik: Tanzform: CD Gabriele Gabriele 4498, Gronemeyer TiS 3, Titel Nr. 17

musik: musik: Melodie: CD CD 4498, 4498, Mittwochswalzer

TiS TiS 3, Titel 3, Titel Nr. Nr. 17 17

Takt: Melodie: 3/4. Vorspiel: Mittwochswalzer

8 Takte

Takt: Takt: 3/4. 3/4. Vorspiel: 8 Takte 8 Takte

Takt a1: haltung

Takt Takt aufrichten a1: a1: haltung

1-4 Oberkörper aufrichten

langsam locker lassen, dabei ausatmen

5-8 1-4 1-4 Oberkörper wieder langsam langsam aufrichten, locker locker lassen, dabei lassen, dabei einatmen dabei ausatmen

9-16 5-8 5-8 wie Oberkörper A1 Takt wieder 1-8 wieder aufrichten, dabei dabei einatmen

9-16 9-16 wie wie A1 A1 Takt Takt 1-8 1-8

a2: Kopf drehen

1-4 a2: Kopf a2: Kopf nach Kopf drehen

drehen

5-8 1-4 1-4 Kopf Kopf zur nach nach Mitte re drehen

drehen drehen

9-12 5-8 5-8 Kopf Kopf nach zur zur Mitte li Mitte drehen drehen drehen

13-16 9-12 9-12 Kopf Kopf zur nach nach Mitte li drehen li drehen drehen

13-16 13-16 Kopf Kopf zur zur Mitte Mitte drehen drehen

B1: schultern heben und senken

1-4 beide Schultern 2 mal heben und senken

B1: B1: schultern heben heben und und senken senken

5-8 1-4 1-4 re beide Schulter beide Schultern 2 mal 2 heben mal 2 mal heben und heben senken und und senken senken

9-12 5-8 5-8 li re Schulter re Schulter 2 mal mal 2 mal heben heben heben und und und senken senken

13-16 9-12 9-12 wie li Schulter li B1 Schulter Takt 2 mal 1-4 2 mal heben heben und und senken senken

13-16 13-16 wie wie B1 B1 Takt Takt 1-4 1-4

a3: schultern kreisen

1-4 beide Schultern 1 mal rückwärts kreisen

a3: a3: schultern kreisen kreisen

5-8 1-4 1-4 re beide Schulter beide Schultern 1 mal 1 rückwärts mal 1 mal rückwärts kreisen kreisen kreisen

9-12 5-8 5-8 re li Schulter re Schulter 1 mal mal 1 mal rückwärts kreisen kreisen

13-16 9-12 9-12 li wie Schulter li A3 Schulter Takt 1 mal 1-4 1 mal rückwärts kreisen kreisen

13-16 13-16 wie wie A3 A3 Takt Takt 1-4 1-4

Takt c1: hände schließen und Finger spreizen; achten

Takt Takt 1 re c1: Hand c1: hände hände zur schließen Faust schließen, und und Finger gleichzeitig Finger spreizen; Finger achten der achten li

1 1 Hand re Hand re spreizen Hand zur zur Faust Faust schließen, gleichzeitig Finger Finger der der li li

2 wie Hand Hand C1 spreizen Takt spreizen 1, gegengleich

3-8 2 2 wie 3-mal wie C1 wie C1 Takt C1 Takt 1, Takt gegengleich 1, 1-2

9-16 3-8 3-8 mit 3-mal 3-mal beiden wie wie C1 Händen C1 Takt Takt 1-2 parallel 1-2 kleine liegende Achten

9-16 9-16 schwingen mit mit beiden beiden Händen Händen parallel parallel kleine kleine liegende liegende Achten Achten

schwingen

c2: ellenbogen zurück

beide c2: c2: ellenbogen Arme in Brusthöhe zurück zurück anwinkeln,

beide Fingerspitzen beide Arme Arme in treffen Brusthöhe in sich anwinkeln,

der Mitte

1-4 beide Fingerspitzen Ellenbogen treffen treffen 2 mal sich nach sich in der außen in der Mitte Mitte und wieder zurück

1-4 1-4 führen beide beide Ellenbogen 2 mal 2 mal nach nach außen außen und und wieder wieder zurück zurück

5-8 führen wie führen C2 Takt 1-4, re Ellenbogen

9-12 5-8 5-8 wie wie C2 C2 Takt Takt 1-4, 1-4, li re Ellenbogen re 13-16 9-12 9-12 wie wie C2 C2 Takt Takt 1-4, 1-4, li Ellenbogen li 13-16 13-16 wie wie C2 C2 Takt Takt 1-4 1-4

d1: oberkörper drehen

Hände so falten, dass vor dem Körper ein kleiner

d1: d1: oberkörper drehen drehen

Hände so falten, dass vor dem Körper ein kleiner

Armkreis entsteht entsteht

Hände Armkreis so falten, entsteht dass vor dem Körper ein kleiner

1-4 re Arm zieht den Oberkörper leicht nach re

1-4 5-8 1-4 re li Arm Arm re Arm zieht zieht zieht den den den Oberkörper zur leicht Mitte leicht nach nach re re

9-16 5-8 5-8 wie li Arm li D1 Arm zieht Takt zieht den 1-8, den Oberkörper gegengleich

zur zur Mitte Mitte

9-16 9-16 wie wie D1 D1 Takt Takt 1-8, 1-8, gegengleich

d2: Becken kreisen; schunkeln

1-2 Becken d2: d2: Becken Becken in kleinem kreisen; kreisen; Halbkreis schunkeln

gU von li nach re kreisen

3-4 1-2 1-2 Becken Becken in kleinem kleinem Halbkreis iU gU von gU von von re li nach li nach li re kreisen

kreisen

5-8 3-4 3-4 wie Becken Becken D2 Takt in kleinem 1-4 kleinem Halbkreis iU von iU von re nach re nach li kreisen li kreisen

9-20 5-8 5-8 Hände wie wie D2 vor D2 Takt dem Takt 1-4 Körper 1-4 falten und 6 mal nach re und li

9-20 9-20 Hände schunkeln Hände vor vor dem dem Körper Körper falten falten und und 6 mal 6 mal nach nach re und re und li li

schunkeln

Senioren tanzen 01/2013


PRAXISTEIL

zum Abheften.

Praxis 19

Takt zwischenspiel

1-4 gefaltete Hände 2 mal vor und zurück schwingen

a4: „Ball drücken“

1-4 2-mal beide Hände seitlich vom Körper nach unten

drücken und lösen

5-8 wie A4 Takt 1-4, re Hand

9-12 wie A4 Takt 1-4, li Hand

13-16 wie A4 Takt 1-4

a5: diagonale

1-4 re Ellenbogen 2 mal zum li angehobenen Knie und

zurück führen

5-8 wie A5 Takt 1-4, gegengleich

9-16 wie A5 Takt 1-8

B2: Beine

1-2 re Bein vor und zurück schwingen

3-4 re Fußspitze tippt neben li, absetzen

5-8 wie B2 Takt 1-4, li Bein

9-16 wie B2 Takt 1-8

a6: Füße

1-8 re und li Fußspitze im Wechsel heben und senken

9-12 beide Fußspitzen 2 mal nach außen und wieder zur

Mitte drehen

13-18 beide Fersen 3 mal nach außen und wieder zur Mitte

drehen

hinweis: Die Großbuchstaben A, B, C, … beziehen sich auf die

musikalischen Teile; sie tragen verschiedene Nummern,

da sie verschiedenen Bewegungen beinhalten.

Begrüßungstanz im sitzen

Tanzform: Christine Vogt

Beschreibung: Bundesverband Seniorentanz e.V. ©

musik: CD 4499, Tanzt einfach mit, Titel Nr. 16

melodie: Tritsch Tratsch Polka

Takt: 2/4, Vorspiel: 4 Takte

Folge: A B A B A Schluss

Takt a

wie geht`s, wie steht`s

1 mit re Hand nach rechts grüßen

2 mit li Hand nach li grüßen

schon lange nicht geseh`n.

3-4 4 Schritte am Platz

was ist - denn in - der zwischenzeit gescheh`n?

5-8 wie Takt 1-4

9-16 wie Takt 1-8

B

heute feiern wir wiederseh`n.

1-2 Finger nacheinander auf den Daumen tippen,

Zeigefinger beginnt

3-4 wie B Takt 1-2, kleiner Finger beginnt

das ist schön, das ist schön,

5-6 2-mal in die Hände klatschen und 1-mal in die

Nachbarhände (oder auf eigene Knie)

7-8 wie B Takt 5-6

lassen sie alles lieg`n und steh`n,

9-12 wie B Takt 1-4

denn wir feiern heute unser wiederseh`n.

13-16 wie B Takt 5-8

schluss

durchfassen und nach re und li wiegen

Senioren tanzen 01/2013


ollen

ßt neben li

t neben re

20 Praxis

5

el

reit, dass man es

PRAXISTEIL

zum Abheften.

ungarisches Feuer

Tanzform: Gabriele Gronemeyer

musik: Brahms, Ungarische Rhapsodie Nr. 5

Takt: 4/4, in Teil C auch 2/4. Kein Vorspiel

ungarisches

handgerät: Auf

Feuer

jedem Knie liegt ein Tuch so bereit, dass man es

ungarisches schnell fassen Feuer kann.

Folge: A A B B C D A B B Schluss

Tanzform: Gabriele Gronemeyer

musik:

Tanzform:

Brahms,

Gabriele

Ungarische

Gronemeyer

Rhapsodie Nr. 5

Takt:

musik: Takt Zz

4/4, in

Brahms, a

Teil

(ohne

C

Tücher) Ungarische

auch 2/4. Kein

Rhapsodie

Vorspiel

Nr. 5

handgerät:

Takt: 1-4

Auf jedem

4/4, 16 Schr in

Knie

Teil am C Platz

liegt

auch

ein

2/4.

Tuch

Kein

so

Vorspiel

bereit, dass man es

handgerät: 5 1-2

schnell

Auf re Fuß

fassen

jedem tippt

kann.

Knie seitw liegt nach ein re Tuch und schließt so bereit, neben dass li man es

Folge:

3-4

A A

schnell li

B

Fuß

B C

tippt

D

fassen

A

seitw

B B

kann.

Schluss

nach li und schließt neben re

Folge: A A B B C D A B B Schluss

6 wie A Takt 5

7-8 4 mal Unterarme vorw umeinander rollen

Takt Zz a (ohne Tücher)

1-4

Takt Zz

16 Schr

a (ohne

am Platz

Tücher)

1-4 16 B (ohne Schr am Tücher) Platz

5 1-2 re Fuß tippt seitw nach re und schließt neben li

3-4

5 1 1-2

li Fuß re

tippt

Fuß Ferse tippt vorw

seitw

seitw aufsetzen

nach

nach

li und

re und

schließt

und re schließt Fuß neben

neben

neben li anstellen

re

li

6 3-4

wie A li

Takt

Fuß Ferse tippt vorw

5

seitw aufsetzen nach li und li schließt Fuß neben neben re anstellen re

2-4

7-8

6

4 mal

wie 3-mal

Unterarme

A wie Takt B 5 Takt 1

vorw umeinander rollen

7-8 4 mal Unterarme vorw umeinander rollen

5 (langsame Musik:)

re Hand beschreibt in Kopfhöhe einen Bogen von der

B (ohne Tücher)

Mitte

1 1-2 re Ferse

B (ohne nach

vorw

Tücher) außen, als ob ein Vorhang geöffnet wird, die

aufsetzen und re Fuß neben li anstellen

3-4

1 1-2 Augen

li Ferse

re Ferse „schauen,

vorw

vorw

aufsetzen

aufsetzen was hinter

und li

und dem

Fuß

re

neben

Fuß Vorhang neben

re anstellen

li ist“ anstellen

2-4

6 3-4

3-mal

wie li

wie

Ferse B

B

Takt vorw

Takt

5,

1

aufsetzen li Hand und li Fuß neben re anstellen

5

2-4

(langsame

3-mal

Musik:)

wie B Takt 1

5 (langsame Musik:)

7 (schnelle Musik:)

1 klatschen

2-4 Pause

re Hand beschreibt in Kopfhöhe einen Bogen von der

Mitte

re

nach

Hand

außen,

beschreibt

als ob

in

ein

Kopfhöhe

Vorhang

einen

geöffnet

Bogen

wird,

von

die

der

8

Augen

Mitte 3-mal

„schauen,

nach mit beiden außen,

was hinter

Händen als ob

dem

ein auf Vorhang

Vorhang

die Knie geöffnet

ist“

patschen wird, die kkl

Augen „schauen, was hinter dem Vorhang ist“

6 wie B Takt 5, li Hand

7

6

(schnelle

wie B

Musik:)

Takt 5, li Hand

7

1 klatschen

(schnelle Musik:)

Bei der Wiederholung von B in Takt 8 beim letzten

Patschen mit jeder Hand ein Tuch aufnehmen.

2-4 Pause

1 klatschen

8

2-4

3-mal

Pause

mit beiden Händen auf die Knie patschen kkl

8 3-mal mit beiden Händen auf die Knie patschen kkl

Bei der Wiederholung von B in Takt 8 beim letzten

Patschen mit jeder Hand ein Tuch aufnehmen.

Bei der Wiederholung von B in Takt 8 beim letzten

Patschen mit jeder Hand ein Tuch aufnehmen.

Takt c (mit Tüchern)

(scheinbar schnelle Musik:)

1 (4/4) Tücher im Wechsel vor dem Körper auf und ab führen

2 (2/4) wie C Takt 1

3-8 3-mal wie C Takt 1-2

d (mit Tüchern)

(scheinbar langsame Musik:)

1 1-2 re Hand schräg re aufwärts führen

3-4 re Hand zurück führen

2 wie D Takt 1, linke Hand

(scheinbar schnelle Musik:)

3 1-2 re Hand schneller kleiner senkrechter Kreis iU

3-4 wie D Takt 3, linke Hand gU

4-12 3-mal wie D Takt 1-3

Takt c (mit Tüchern)

(scheinbar schnelle Musik:)

1 (4/4) Tücher im Wechsel vor dem Körper auf und ab führen

2 (2/4) wie C Takt 1

3-8 3-mal wie C Takt 1-2

Takt c (mit Tüchern)

Takt

(scheinbar

c d (mit

schnelle Tüchern)

Musik:)

1 (4/4) Tücher (scheinbar

im Wechsel

schnelle langsame

vor dem Musik:)

Körper auf und ab führen

2 (2/4)

1 (4/4)

wie C

Tücher

Takt 1

im Wechsel vor dem Körper auf und ab führen

3-8 3-mal wie C Takt 1-2

1 1-2 re Hand schräg re aufwärts führen

2 (2/4) 3-4 wie re Hand C Takt zurück 1 führen

3-8 2 3-mal wie D wie Takt C 1, Takt linke 1-2 Hand

(scheinbar schnelle Musik:)

d (mit Tüchern)

3 1-2

(scheinbar

d re (mit Hand

langsame

Tüchern) schneller

Musik:)

kleiner senkrechter Kreis iU

3-4

1 1-2 re Hand

(scheinbar wie D Takt

schräg

langsame 3, linke Hand

re aufwärts

Musik:) gU

führen

4-12 3-mal wie D Takt 1-3

3-4

1 1-2

re Hand

re Hand

zurück

schräg

führen

re aufwärts führen

2

3-4

wie D

re

Takt

Hand

1,

zurück

linke Hand

führen

2 wie D Takt 1, linke Hand

Nach dem letzten Mal Tücher wieder ablegen.

(scheinbar schnelle Musik:)

3 1-2 re Hand

(scheinbar

schneller

schnelle

kleiner

Musik:)

senkrechter Kreis iU

3-4

3 1-2

wie D

re

Takt

Hand

3,

schneller

linke Hand

kleiner

gU

senkrechter Kreis iU

4-12 3-mal wie D Takt 1-3

schluss

1. akkord Schr mit re

2. akkord Schr mit li

3. akkord klatschen

3-4 wie D Takt 3, linke Hand gU

4-12 3-mal wie D Takt 1-3

Nach dem letzten Mal Tücher wieder ablegen.

Nach dem letzten Mal Tücher wieder ablegen.

schluss

1. akkord Schr

schluss

mit re

2. akkord

1. akkord

Schr

Schr

mit li

mit re

3. akkord

2. akkord

klatschen

Schr mit li

Vereinfachung:

a, B, c Bewegungen - wo möglich - in halbem Tempo

ausführen

3. d Takt akkord 3 klatschen 1 langsamer Kreis mit beiden Händen gleichzeitig

Vereinfachung:

Vereinfachung:

a, B, c Bewegungen - wo möglich - in halbem Tempo

a, B, c Bewegungen - wo möglich - in halbem Tempo

ausführen

d Takt 3 1 langsamer

ausführen

Kreis mit beiden Händen gleichzeitig

d Takt 3 1 langsamer Kreis mit beiden Händen gleichzeitig

Senioren tanzen 01/2013


Landesverbände 21

Abschied von einer Kollegin

Barbara Westphal hat den Tanzkreis in Dreieich

20 Jahre lang geleitet

Am 5. September 2012 verstarb nach

kurzer Krankheit Barbara Westphal,

eine „Institution des Seniorentanzes“

in Südhessen. Ihren Tanzkreis in

Dreieich, den sie über 20 Jahre, bis zu

ihrem 75. Geburtstag, geleitet hatte,

übernahm ich im Herbst 2010.

Vorher – es war mein letztes Ausbildungsjahr

vor dem Zertifikat – hatte

ich ein Jahr lang in dieser Gruppe

hospitiert. Ab dem Winter 2010/11

nahm Barbara – „Guten Tag, ich bin

die Neue!“ – wieder an der Gruppe

teil. Die drei Jahre mit meiner außergewöhnlichen

Kollegin Barbara

waren mit das Beste in meiner bisherigen

Seniorentanzzeit“!

Kollegial, freundlich zugewandt,

fähig zu positiver Kritik, schwesterlich

und gleichzeitig eine Dame mit

Stil, Geist und Esprit, das war Barbara

Westphal für mich und andere.

Sie engagierte sich fast 40 Jahre in

der Seniorenarbeit ihrer Heimatgemeinde,

seit 1984 im Seniorentanz.

In den 90er Jahren entstand durch

ihre Initiative das Südhessische Seniorentanzfestival.

Als Mitglied des

Offenbacher Arbeitskreises war Barbara

Westphal eine sehr geschätzte

Ansprechpartnerin für uns alle, bekannt

für originelle Ideen und Tanzansagen

vom „Fußballfan“ bis zum

„Ministerpräsidenten“. Wir sind Barbara

dankbar für alle Anregungen,

Impulse und Highlights, die sie uns

mit feinem Humor immer wieder

bescherte. Für mich war und ist diese

großartige Kollegin ein Geschenk,

ein Vorbild und ein Ansporn, der immer

weiter in mir wirken wird.

Angelika Sachse

Wir brauchen offene TiS-Gruppen

Die Gründung ist gar nicht so schwierig / Mehr TanzleiterInnen erforderlich?

Erfreulicherweise steigt die Anfrage

nach offenen TiS-Gruppen enorm

– leider können der Landesverband

und Arbeitskreise nicht immer Gruppen

vermitteln. Tanz im Sitzen wird

oft in Seniorenheimen angeboten,

die keine Außenstehenden zulassen.

„Offene Gruppen“ oder „Gruppen

für mobile Menschen“ existieren zu

wenig – und/oder sind dem Landesverband

nicht bekannt. Es scheint zu

wenig Tanzleiter zu geben, die eine

solche Gruppe leiten können und

möchten – dabei macht gerade dort

das Tanzen im Sitzen besonders viel

Freude: Die Teilnehmer sind hochmotiviert

und anspruchsvollere Tänze

sind oft möglich.

Menschen, die gerne auf den Füßen

getanzt haben und durch eine Hüft-,

Knie- oder Augen- Operation dazu

nicht mehr in der Lage sind, suchen

nach gleichwertigem, ihrer Situation

angepasstem Ersatz. Hinzu kommen

die zahlreichen Personen, die

bei verschiedenen Organisationen

an einem Gruppennachmittag Tänze

im Sitzen kennenlernen und diese

begeistert mittanzen. Wie bei Tanzgruppen

auf der Fläche, so bleibt es

auch bei offenen TiS-Gruppen zumeist

schwierig, sie ‚aus dem Nichts’

zu gründen. Werbung, Motivation

und ‚Beharrlichkeit’ von TanzleiterInnen

und interessierten TänzerInnen

sowie auch das berühmte

Quäntchen Glück sind erforderlich.

Nicht zu vergessen sind natürlich

auch die Fragen nach Räumen, Träger

und Honorarabsprachen. Beim

Arbeitstreffen aller 23 AK-Teams in

NRW im Herbst 2012 haben wir uns

unter anderem auch darüber ausgetauscht.

Suche nach einem Träger: Kirchengemeinden,

Seniorenvereinigungen

der Stadt (z.B. AWO), Mehrgenerationenhäuser

wären denkbar. Suche

nach einem Raum: Wenn man Glück

hat, sind denkbar Schulen, Gemeindehäuser,

Vereinslokale, Tanzschulen,

oder auch Räume in einem Café

oder Lokal gegen Verzehrgarantie

(z. B. Kaffeetrinken). Werbung und

Öffentlichkeitsarbeit: Persönlicher

Kontakt, z. B. über den Seniorenbeirat

oder einen Hausarzt (!), Kontakte

zu ambulanten Pflegediensten, Zeitungsartikel

bei Stadtteilzeitungen,

Mitmachaktionen bei Seniorenveranstaltungen

in Kirchengemeinden,

Schnupperangebote z. B. bei Frauenhilfen,

Hausfrauenbund, Dorfgemeinschaften.

Und dann geht`s los! Ein wichtiger

Tipp: In ‚kleinen Portionen’ anbieten

(und abrechnen) – Kurse für maximal

2-3 Monate (jeweils zwischen

den Ferien), niemals denken: „Die

können das schon alle“, und berücksichtigen,

dass manche Interessierte

denken, sie möchten sich nicht so

lange binden. Die Mund-zu-Mund-

Werbung von Teilnehmern, denen

es in der Gruppe gefällt, ist die beste

Werbung. Die Auswahl der Tänze

des Bundesverbandes ist mittlerweile

so groß, dass für jedes Klientel

etwas dabei ist: Bewegte Lieder,

Schlager nach 1945, Bel Ami sowie

die Tänze am Stuhl sind zur Zeit „die

Renner“, aber auch TiS 1-3, TiS nach

den Musiken der WB 6 und 14

Barbara Schulze, Bärbel Traeder,

Daniela Böckmann

Senioren tanzen 01/2013


22 Inhaltsverzeichniss

Seminare

In Peine die Lizenz verlängert

Fortbildungs-Seminar „Komm und tanz“ für Tanz- und Übungsleiter/innen

Zertifikate und Lizenzen wurden beim Fortbildungs-Seminar in Peine verlängert.

Foto: © Walburga Wetzel

Am 6. Oktober fand in der Pestalozzi-

Sporthalle in Peine ein Seminar zur

Fortbildung von Tanz- und Übungsleiter/innen

statt. Geleitet wurde es

von Walburga Wetzel, die eine Kooperation

mit dem Turnkreis Peine

(Niedersächsischer Turnerbund) und

dem BVST eingegangen ist. Diese

Fortbildung „Komm und tanz“ war

für Tanzleiter/innen zur Verlängerung

des Zertifikates und gleichzeitig

für Übungsleiter/innen zur Verlängerung

der Lizenz gedacht.

Angemeldet hatten sich 34 Teilnehmer/innen

aus dem gesamten

Gebiet Niedersachsen, sogar aus

Nordrhein-Westfalen. Tatsächlich

haben dann 29 Frauen und ein

Mann daran teilgenommen. Für

dieses Seminar erhielten die Teilnehmer

8 LE und zusätzlich noch die

Tanzbroschüre „Komm und tanz“.

Es wurde von 10.00 bis 17.00 Uhr

(mit Selbstverpflegung) getanzt. Der

Kostenbeitrag dafür betrug 15 EUR

inkl. Broschüre. So konnten alle an

diesem Tag an- und abreisen. Übernachtungskosten

wurden gespart.

Walburga Wetzel stellte einige Tänze

der Broschüre vor und zu der Musik

auch noch selbst choreografierte.

So wurde aus dem „Bauernmadl“

der Tanz „Bauer mit zwei Madls“ in

der Triolettaufstellung. Zum Cha-

Cha-Flair choreografierte sie einen

Round-Cha-Cha. Für andere Tänze

wurden z. B. alternative, moderne

Musikvorschläge gemacht. Jeder

Tanz wurde gemeinsam durchgesprochen,

wobei Vereinfachungen

erkannt und umgesetzt wurden. In

der Gruppenarbeit wurde der Tanz

„Walzerkanon“ erarbeitet. Dieser

Tanz hatte den Teilnehmern sehr

viel Spaß gemacht. Das nächste Seminar

„Kontratänze – alt und neu“

findet am 9. März 2013 wieder in

Peine statt. Dafür werden 6 LE anerkannt.

Informationen für andere

Landesverbände über die Kooperation

mit einem Turnkreis gibt Walburga

Wetzel, Telefon 051 71-1 51 12.

Walburga Wetzel

Herzlich Willkommen!

Unser im romantischen Bad Sooden-Allendorf gelegenes Hotel freut sich auf Ihren Besuch.

Das Hotel liegt ruhig und zentral im Kurviertel von Bad Sooden-Allendorf, bis zu dem Kurpark und

der Fußgängerzone gehen Sie 1-2 Minuten. Die Werrataltherme u. Saline erreichen Sie in 4 Min.

Es verfügt über 1 Cafeterrasse, 2 Liegewiese, 1 Bierstube, 1 Lift und eigene Parkplätze.

Alle Zimmer sind mit Dusche, WC, Radio,

Telefon, TV , Föhn und größtenteils mit

Balkon ausgestattet. Unser Restaurant

fasst 120 Personen und bietet regionale

gutbürgerliche Küche.

Wir haben täglich für Sie geöffnet

und freuen uns auf Ihren Besuch.

Hotel Martina ***

Besitzer: W. Gukerle & H. Mansbart

Westerburgstr. 1, 37242 Bad Sooden-Allendorf

Telefon: 0 56 52 - 95 2 90, Fax:05652-2732

e-Mail: hotel-martina@t-online.de

Internet: www.hotel-martina.de

Senioren tanzen 01/2013


Seminare 23

Eine moderne Bildungseinrichtung

Bildung und Erholung im Herzen des Pappenheimer Altmühltals

Das Evangelische Bildungs- und Tagungszentrum Pappenheim hat nicht nur ländliche Atmosphäre zu bieten,

zum Beispiel auch eine Sauna- und Kneippanlage.

Das anfänglich als Jugendheim der

Evangelischen Landjugend in Bayern

(ELJ) konzipierte Haus nahm 1958

seine Bildungsarbeit auf. In den fünf

Jahrzehnten seines Bestehens entwickelte

es sich zu einer modernen Bildungseinrichtung

mit einem vielfältigen

Seminarangebot für Menschen

jeden Alters im ländlichen Raum.

Wir bieten Platz für 170 Gäste. Für

die pädagogische Arbeit stehen 22

Tagungs- und Gruppenräume in

unterschiedlicher Ausstattung zur

Verfügung. Seniorentanzgruppen

buchen gerne unseren Saal mit Parkettboden.

Unsere Küche achtet auf

die Verwendung regionaler und

saisonaler Lebensmittel, auch Produkte

aus fairem Handel und biologischer

Erzeugung stehen auf dem

Speiseplan.

Das Leben im Blick

Unser Leitbild drückt es aus: Wir haben

das Leben im Blick. Mit unseren

Seminaren und Veranstaltungen

wollen wir für viele Lebensbereiche

Unterstützung anbieten und

die Möglichkeit geben, Kompetenzen

zu erweitern. Darüber hinaus

stehen wir auch für Gruppen aus

unterschiedlichen Bereichen als Tagungszentrum

zur Verfügung.

Lernen im Grünen

Das Bildungs- und Tagungszentrum

liegt am Rande des Luftkurorts

Pappenheim inmitten der

eindrucksvollen Landschaft des Naturparks

Altmühltal. Für Sport, Erholung

und Freizeit bieten wir zahlreiche

Möglichkeiten: Entspannen

Sie sich nach einem Seminartag in

unserer Sauna- und Kneippanlage

oder nutzen Sie unseren Bierkeller

zum gemütlichen Beisammensein.

In der nahe gelegenen Weidenkirche

können Sie zur Ruhe kommen

und sich von der besonderen Atmosphäre

inspirieren lassen. Gerne

beraten wir Sie über die vielfältigen

Möglichkeiten, die unser Haus für

Ihre Freizeitgestaltung bereithält.

Tanzen verbindet Menschen

Im Bildungs- und Tagungszentrum

finden Tanzleiterinnen und Tanzleiter

ein breites Fortbildungsangebot.

Wir freuen uns über eine enge

Zusammenarbeit mit dem Landesverband

Bayern im Bundesverband

Seniorentanz e. V. Sie sind herzlich

eingeladen, das Evangelische Bildungs-

und Tagungszentrum und

uns kennenzulernen. Wir freuen

uns auf Ihren Besuch!

Evangelisches Bildungsund

Tagungszentrum

Stadtparkstraße 8-17

91788 Pappenheim

Telefon 09143 604 0,

Fax 09143 604 50,

E-Mail: seminare@elj.de

www.lvhs-pappenheim.de

Senioren tanzen 01/2013


24 Seminare

Tanzen und Singen in Banzkow

Seminare für TanzleiterInnen und Mitglieder aus Mecklenburg-Vorpommern

Bereits zum 7. Mal in Folge trafen

sich in zwei Seminaren jeweils 27

TanzleiterInnen bzw. Mitglieder aus

ganz Mecklenburg-Vorpommern

für drei Tage zum Tanzen im Trend-

Hotel in Banzkow. Unter der erfahrenen

Leitung von Inge von Zahn,

Referentin des Bundesverbandes

Seniorentanz (BVST), lernten wir

die neuen Tänze aus der „Weiterbildung

2012“ kennen. Die Tänze wurden

von unserer Referentin zum Teil

mit sehr anschaulichen und auch

lustigen Geschichten unterlegt.

So wurde beispielsweise der „Bus

Stop“ an der Bushaltestelle getanzt.

Zunächst muss man der großen

Pfütze an der Bushaltestelle ausweichen

(zu Beginn rückwärtsgehen),

dann schaut man, ob der Bus

kommt (seitwärts rechts und links –

Takt 3-4) und weil es noch etwas

dauert, bis der Bus kommt, muss

man sich die Füße wärmen (Takt

5-6). Zum Schluss überlegt man

dann, ob man wirklich einsteigt,

oder lieber nicht (Takt 7-8). Es wurde

viel gelacht und fleißig getanzt.

Die angenehme Atmosphäre des

Hotels und das sehr gute Essen taten

ihr Übriges, dass wir uns wieder

einmal rundum wohlfühlten. Die

Abende waren mit Gitarrenklängen,

fröhlichen Singstimmen und

tänzerischen Einlagen gefüllt. Es

war ein vertrautes und austauschreiches

Zusammentreffen, bei dem

u. a. die TanzleiterInnen wieder viele

Ideen und Anregungen für ihre

Gruppen mitnehmen konnten.

Dana Schestag

Seminare und Freizeiten

Auf den Inhalt und die Ausführung der unter der Rubrik ‚Seminare‘ und ‚Tanzfreizeiten‘ veröffentlichten Veranstaltungen hat der

Bundesverband keinen Einfluss. Dafür sind ausschließlich die Leiterinnen und Leiter dieser Seminare und Freizeiten verantwortlich.

Seminare

04.03. - 08.03.2013

31547 Rehburg-Loccum, Ev. HVHS Loccum

Fortbildung Tanz-Freude-Gesundheit.

Diese Fortbildung erarbeitet die neuesten Tänze

des BVST.

Leitung: Rica Bachmann-Schütt

Anmeldung und Info: Evangelische Heimvolkshochschule

Loccum, Hormannshausen 6-8,

31547 Rehburg-Loccum, Tel. 05766/96090, Fax

05766/960944, E-Mail: info@hvhs-loccum.de

08.04. - 12.04.2013

31547 Rehburg-Loccum, Ev. HVHS Loccum

Bewegung und Klang.

Verbindung von Tanzen und Flöten mobilisiert

die musischen Kräfte in uns.

Leitung: Helga Kuck und Regina Peters

Anmeldung und Info: Evangelische Heimvolkshochschule

Loccum, Hormannshausen 6-8,

31547 Rehburg-Loccum, Tel. 05766/96090, Fax

05766/960944, E-Mail: info@hvhs-loccum.de

26.04. - 28.04.2013

13503 Berlin-Schulzendorf,

Gästehaus der Polizeikaserne

Hilde Huyras-Tänze

Ein Querschnitt durch die Gesellschaftstanzchoreographien

in geselliger Form

Leitung und Info: Jacqueline Huyras, Tel.

06806/ 480884, E-Mail: Jacqueline.Huyras@

web.de

Anmeldung (Mo.-Fr. 9-14 Uhr): Jutta Seelig,

Gästehaus, Ruppiner Chaussée 268, 13503 Berlin,

Tel. 030/4318964

03.06. - 06.06.2013

31547 Rehburg-Loccum, Ev. HVHS Loccum

Gedächtnistraining und Tanz.

Der Tanz sieht den Menschen als Einheit von

Körper, Seele und Geist.

Leitung: Ursula Schumacher, Christine Werner

Anmeldung und Info: Evangelische Heimvolkshochschule

Loccum, Hormannshausen 6-8,

31547 Rehburg-Loccum, Tel. 05766/96090, Fax

05766/960944, E-Mail: info@hvhs-loccum.de

17.06. - 21.06.2013

31547 Rehburg-Loccum, Ev. HVHS Loccum

Tanzfreizeit in Loccum.

Freude an der Bewegung im Tanz, fit werden,

fit bleiben, Freude an Musik.

Leitung: Helga Rust

Anmeldung und Info: Evangelische Heimvolkshochschule

Loccum, Hormannshausen 6-8,

31547 Rehburg-Loccum, Tel. 05766/96090, Fax

05766/960944, E-Mail: info@hvhs-loccum.de

11.10. - 13.10.2013

79117 Freiburg-Littenweiler, Waldhof e.V.,

Akademie für Weiterbildung

Hilde Huyras-Tänze

Ein Querschnitt durch die Gesellschaftstanzchoreographien

in geselliger Form

Leitung: Jacqueline Huyras

Anmeldung: Waldhof e.V., Im Waldhof 16, 79117

Freiburg, Tel. 0761/67134, E-Mail: anmeldung@

waldhof-freiburg.de

Freizeiten

Tanz und Erholung – Teilnehmer je nach Ausschreibung.

Bei Anfragen bitte adressierten

und frankierten Umschlag beifügen.

02.04. - 09.04.2013 und 21.10. - 28.10.2013

97708 Bad Bocklet, Kurhaus Bad Bocklet

Tanzfreizeit mit gemischtem

Tanzprogramm.

Alle, die Lust haben zu tanzen, sind herzlich

willkommen.

Leitung: Inge Feistner

Anmeldung: Kurhaus Bad Bocklet, Kurhausstr.

2, 97708 Bad Bocklet, Tel. 09708/770

Senioren tanzen 01/2013


Veranstaltungen Editorial 25

Tanzfreizeit fröhlicher Senioren

Gubener Seniorinnen trafen sich im Limbacher Rittergut

Gegen uns hätten die piekfeinen

Ritter und Damen alt ausgesehen:

Bereits zum 3. Male legten wir Gubener

Seniorentänzerinnen eine

flotte Sohle aufs altehrwürdige Parkett

des Limbacher Rittergutes. Statt

eintöniger Schreittänze übten wir

Apat-Apat, Star thru Polka, El Paso

City und Begegnungswalzer.

Das Training startete gleich nach

dem Frühstück: Neue Tänze wurden

eingeübt, bekannte aufgefrischt

und intensiv geübt. Auch der

Spaß kam nicht zu kurz, denn oft

genug wollten unsere Füße einfach

nicht dem Kopf aufs Wort folgen.

Unsere Tanzleiterin, Renate Scheel,

hatte wie immer viel vor und unsere

Standard-Reaktion „Den Tanz

kennen wir nicht“ oder „Haben wir

noch N I E getanzt“ war bald Schnee

von gestern. Bis zum Abend waren

uns einige neue (und vermeintlich

neue) Kreistänze, Rounds und

Blocktänze prima vertraut. Wir waren

überrascht, wie gut alles nach

kurzer Übungsphase wieder abrufbar

war. Abends trafen wir uns

dann in gemütlicher Runde, sangen

Lieder, erzählten Geschichten und

getanzt wurde auch.

Ganz herzlich möchten wir Tanzfrauen

uns für diese sehr gelungene,

intensive und trotzdem erholsame

Zeit bei Renate Scheel für die

Leitung und bei Elke Wegener für

die Organisation bedanken. Wir

freuen uns schon auf das nächste

Mal!

Margitta Bednarek

Bürgermeister bringt ein Geschenk mit

Seit 25 Jahren wird das Tanzfest im Rheingau gefeiert

Zum 25. Mal trafen sich Seniorentänzer

und Tänzerinnen zum jährlich

stattfindenden Tanzfest im Rheingau.

Seit 1997 findet dies in Folge

im herrlich großen Bürgerhaus-Saal

in Kiedrich statt, großzügig von der

Gemeinde zur Verfügung gestellt.

Die GEMA-Gebühr übernimmt der

Rheingau-Taunus-Kreis; so können

alle Teilnehmer/innen einen eintrittsfreien

Nachmittag erleben.

Zahlreiche Gruppen aus der näheren

und weiteren Umgebung sind

gern gesehene Gäste. Es war ein

fröhlicher Nachmittag mit Paar-,

Block-, Kontra- und Gassen-Tänzen.

Auch ein Tanz im Sitzen durfte

nicht fehlen. Bürgermeister Winfried

Steinmacher, der sich nicht

lange nötigen ließ zum Mittanzen,

hat ein besonderes Jubiläumsgeschenk

gemacht. Er hat alle Teilnehmer/innen

(es waren 157) für 2013

eingeladen, unter seiner Führung

die berühmte Valentinusbasilika

kennenzulernen, im Anschluss gibt

es ein besonderes Tröpfchen aus

dem „Weinberg der Ehe“. Das Tanzfest

findet immer am 1. Montag im

Oktober statt. Sehr gut passte die

Ausstellung „Bewegung in den Alltag

bringen – das macht Sinn“, die

von der hessischen Arbeitsgemeinschaft

für Gesundheitserziehung

zur Verfügung gestellt wurde. Nach

18 Tänzen gingen alle beschwingt

nach Hause, mit dem Versprechen,

im nächsten Jahr wiederzukommen.

Erika Schmelzer

Die Tanzfläche im Bürgerhaus-Saal reichte gerade für die über 150 Tänzerinnen

und Tänzer.

Senioren tanzen 01/2013


26 Veranstaltungen

Durch Tanzen jung bleiben

Tanzkreis „Frohes Alter“ feierte in Eisenberg das „20-Jährige“

Die Begeisterung der Tänzerinnen war nicht zu übersehen, bei der Polonaise und beim anschließenden „Anfangstanz“.

Tanzen erhält jung – das konnte

man in der Stadthalle bestätigt sehen.

15 Gruppen mit rund 120 Teilnehmern

waren der Einladung gefolgt,

um 20 Jahre Seniorentanz in

Eisenberg gemeinsam zu feiern. Mit

Blumen und Geschenken würdigten

viele der anwesenden Tanzleiterinnen

das Engagement von Regina

von Thaler, welche den Seniorentanzkreis

„Frohes Alter“ in Eisenberg

aufbaute.

Eröffnet wurde das Tanzfest mit

einer großen Polonaise und dem

gemeinsamen ‚Anfangstanz’. Es

folgten Vorführungen einzelner

Tanzgruppen und Mitmachtänze

wie Walzer, Rumba und Polka.

Block- und Sitztänze rundeten das

vielseitige Programm ab. Für den

guten Ton sorgte DJ Oliver. Mit dem

gefühlvollen Kreistanz „Amazing

Grace“ ging die Festveranstaltung

zu Ende. Gut vorbereitet hatten die

Mitglieder der Eisenberger Tanzgruppe

die Pausenversorgung mit

selbstgebackenem Kuchen, belegten

Broten, Kaffee sowie kalten

Getränken, und aus dem Samowar

schenkte Monika von Thaler den

Tee aus. Dafür gebührt allen ein besonderes

Lob. Die weiteste Anreise

hatten die Tanzgruppen aus Erfurt,

Gotha, Tabarz und Wiehe. Aus Zeulenroda

angereist war Tanzleiterin

Marie-Elisabeth Warmuth. „Solche

Treffen von verschiedenen Tanzkreisen

fördern das Zusammengehörigkeitsgefühl

und schaffen

neue Kontakte“, stellte sie heraus.

Wichtig findet sie auch, dass jeder

allein kommen kann, in die Gruppe

integriert wird und dabei Freude

und Spaß nicht zu kurz kommen.

Insgesamt hat ihr das Tanzfest gut

gefallen – schließlich hält Tanzen

jung.

Joachim Brauer

Dass Seniorentanz Freude bereitet, ist diesen Tänzerinnen deutlich anzusehen.

Fotos: © Joachim Brauer

Senioren tanzen 01/2013


Veranstaltungen 27

Ein Tanzfest zum Jubiläum

Vor 20 Jahren initiierte Antonie Rahn die Pappenheimer Tanzszene

Vor 20 Jahren hat Antonie Rahn

die Pappenheimer (Fortbildungs-)

Tanzszene ins Leben gerufen. Die

erste Fortbildungsveranstaltung

vervielfältigte sich im Laufe der

Zeit zu einem abwechslungsreichen

Seniorentanzprogramm. In zwei

Jahrzehnten entwickelte sich eine

sehr gute Zusammenarbeit mit dem

Landesverband Bayern im Seniorentanz.

In der Landvolkshochschule finden

nicht nur Ausbildungs-Lehrgänge,

Zertifikatstage und Weiterbildungen

statt – auch der Vorstand des

Landesverbandes trifft sich hier mit

den Arbeitskreisleiterinnen seit vielen

Jahren zur Jahrestagung.

Dass Pappenheim für viele Tanzbegeisterte,

Tanzleiterinnen und

Tanzleiter eine Tanzheimat geworden

ist, verdankt die Bildungseinrichtung

dem großen Engagement

von Antonie Rahn. Um die Arbeitskreisleiterin

für Tanzen im Sitzen

(München) zu würdigen, wurde ein

großes Tanzfest in der Landvolkshochschule

veranstaltet. Gerhard

Schleier, Leiter der Landvolkshochschule

und LVHS-Bildungsreferentin

Gabriele Siegel hoben die Leistung

von Antonie Rahn hervor, die

der Bildungseinrichtung auch weiterhin

als kompetente Fachreferentin

bei vielen Fortbildungsveranstaltungen

zur Verfügung stehen

wird.

Christine Hennings

Prüfung für 68 TänzerInnen

DTSA-Abnahme in Bottrop war eine richtige Großveranstaltung

Viele Zuschauer kamen und waren von den Tanzvorführungen fasziniert.

Unsere erste DTSA-Abnahme im Arbeitskreis

Bottrop war direkt eine

Großveranstaltung: 68 TänzerInnen

stellten sich der Prüfung – und vorab

gesagt: Alle haben bestanden.

Im Vorfeld waren fünf Tänze ausgewählt

worden: Fröhlicher Kreis, Trias,

Fridolin, Gentle On My Mind und

Texas Stern, von denen die Tanzkreise

drei nach ihrer Wahl eingeübt

hatten.

Sieben Tanzleiterinnen mit TeilnehmerInnen

aus elf Tanzkreisen tanzten

in sechs Gruppen. Jede Gruppe

zog mit der Fanfare vom 20th Century

Fox ein – aber auch so war die

Aufmerksamkeit aller Zuschauer

sicher. Der Prüfer Ralf Bäumer fand

für alle lobende Worte: die gute Haltung,

das Rhythmusgefühl, die gute

Arbeit der Tanzleiterinnen, die stabile

Leistung, der gezeigte Spaß …

Und das ist wahr: Obwohl kurz vorher

nicht mehr geübt werden konnte

und es bei einigen doch Unsicherheit

gab – hier hat alles geklappt.

Wir Tanzleiterinnen sind alle sehr

stolz auf unsere TeilnehmerInnen!

Sicher ist auch die Altersstruktur

interessant: 17 Teilnehmerinnen mit

50-59 Jahren, 24 mit 60-69, 20 mit

70-79 und 7 über 80 Jahre. Und nach

der Prüfung wurde gefeiert – natürlich

mit Tanzen: Maine Mixer, Amerikanische

Promenade, Lord of the

Dance, Apat, Apat, Zeig es mit den

Händen – und alle waren dabei. Die

allgemeine Freude über den schönen

Nachmittag zeigte, dass sich

der große Aufwand gelohnt hat. Es

wird im nächsten Jahr sicher einen

neuen Termin geben.

Bärbel Traeder

Senioren tanzen 01/2013


28 Veranstaltungen

25 Jahre sind noch nicht genug!

Gaby Heyder organisierte besonderes Fest für den Tanzkreis Radevormwald

Jedes Jubiläum ist ein Ereignis, und

wer so ein Fest organisiert, der fragt

sich bang: „Klappt auch alles?“

Gaby Heyder hat es mit Bravour

geschafft, ihr Tanzkreisjubiläum in

Radevormwald zum 25-jährigen Bestehen

zu einem besonderen Fest zu

gestalten.

Zum Jubiläum wurde natürlich fleißig getanzt.

Glückwünsche der ganz besonderen Art

wurden den Gastgebern in Radevormwald

überbracht.

Es gab nicht nur ein riesiges Kuchenbüffet,

das Gaby Heyder mit

ihren Tänzerinnen bestückt hatte,

sondern ein Programm, das sehr abwechslungsreich

war. Beginnend

mit einer Polonaise, ging es weiter

mit Mitmachtänzen, bei denen

auch die Geschäftsführerin und der

Kassenwart des TSV Schwarz-Weiß

Radevormwald mit Begeisterung

mittanzten. Die Vorführung von

Tänzen übernahm die Line-Dance

Gruppe „Maverick“. Die Gäste hielt

es natürlich nicht auf ihren Stühlen,

sie wollten auch mitmachen,

denn Zugucken ist nichts für Tänzerinnen

und Tänzer des BVST. Danke

Gaby, es war ein schönes gelungenes

Fest.

Gisela Brückner

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Veranstaltungen 29

15 Jahre Tanzkreis Leinach

„Lerne tanzen, sonst wissen die Engel im Himmel nichts mit dir anzufangen“

Der Tanzkreis der Pfarrgemeinde

Leinach feierte ein besonderes Jubiläum.

Seit fünfzehn Jahren tanzen

wir miteinander. Es macht uns Freude

und hält uns beweglich. Wir, das

sind sechzehn bis zwanzig tanzfreudige

und gesellige Gemeindemitglieder,

die sich 14-tägig zusammenfinden.

Der besondere Anlass wurde

im „Bildungshaus Benediktushöhe“

in Retzbach festlich gewürdigt. Wir

wurden dort verwöhnt, doch das

war noch längst nicht alles.

Nach der Begrüßung von Magda

Schelbert wurde getanzt und die

passenden Geschichten wurden

dazu erzählt. Wir erinnerten uns

auch an den vom Heiligen Augustinus

überlieferten Text: „Lerne

tanzen, sonst wissen die Engel im

Himmel nichts mit dir anzufangen“.

Tänze der Anfangszeit wurden ausgekramt.

Auch das Erinnerungsvermögen

wurde dabei auf die Probe

gestellt: „Wisst ihr noch, wie‘s damals

war?“ Erich Krieger richtete

ebenfalls besondere Dank- und Lobesworte

an die Gruppe. Mit einem

bewegenden Wortgottesdienst, den

uns Herbert Lasch gehalten hat und

bei dem wir auch unserer Verstorbenen

gedachten, beschlossen wir

das Fest. Alles in allem war es ein

gelungener Tag mit viel Spaß und

Freude. Frisch aufgetankt kehrten

wir wieder nach Leinach zurück und

freuen uns schon auf den nächsten

Seniorentanz.

Magda Schelbert

20 Jahre Seniorentanz in Mühlen

Freude und Fröhlichkeit stehen ganz oben auf der Liste

Hurra, wir sind die erste von drei

Seniorentanzgruppen unter Leitung

von Wilma Hövemann, die 20

Jahre geschafft hat. Wie haben wir

das gemacht? – Wöchentlich treffen

wir uns zu eineinhalb Stunden Seniorentanz

und -gymnastik. Freude

und Fröhlichkeit stehen ganz oben

auf unserer Liste. Jeder

Einzelne wird so angenommen,

wie er ist und

nach seinem Leistungsvermögen

gefördert und

gefordert. Dabei herausgekommen

ist eine gute,

durchtrainierte und fröhliche

Tanzgruppe.

Noch drei der damals 16

Gründungsmitglieder

sind aktiv dabei. Gerne

bringen wir uns in die

Dorf- und Stadtgemeinschaft

Mühlen ein. Wir

tanzen bei Dorf- und

Stadtfesten, Pfarrfesten,

in Senioreneinrichtungen,

bei Weihnachtsfeiern,

Geburtstagen, Goldenen-

und Diamanten

Hochzeiten und natürlich

bei eigenen Festen.

Der Höhepunkt des Jahres ist ein

gemeinsames Frühlingsfest für

alle Tanzgruppen. Mit einem guten

Essen und vielen gemeinsamen

Tänzen vergeht der Abend viel zu

schnell. Auch zum „Klönen“ bleibt

in den Übungsstunden genügend

Zeit. An unserem Festtag, bei einer

reichlichen Kaffeetafel mit selbstgebackenem

Kuchen und vielen

Tänzen ging es fröhlich und beschwingt

zu. Jetzt haben wir uns als

nächstes Ziel 30 Jahre Seniorentanz

und -gymnastik gesetzt.

Wilma Hövelmann

Stolz präsentiert sich die Seniorentanzgruppe Mühlen im 20. Jahr ihres Bestehens.

Senioren tanzen 01/2013


30 Veranstaltungen

Jubiläumsfeier in Ludwigslust

Tanzgruppe besteht seit 20 Jahren / „Tanzen hilft Körper, Seele und Geist“

Mit einem fröhlichen Fest feierte

kürzlich die Seniorentanzgruppe in

der mecklenburgischen Kleinstadt

Ludwigslust ihr 20-jähriges Bestehen.

Einige der Tänzerinnen der

ersten Stunde tanzen noch immer

in dem Kreis, andere mussten altershalber

aufhören, waren der Einladung

aber gern gefolgt. So fanden

sich 30 Damen zum Feiern zusammen.

Nach dem Rückblick der Tanzleiterin

unter dem Motto „Seniorentanzen

– dass Du´s weißt, hilft Körper,

Seele und Geist“ dankten die Tänzerinnen

ihrer Leiterin mit Gedichten,

Blumen und Geschenken. Auch

durch Grußbotschaften der Gäste,

wie der Landesvorsitzenden Dana

Schestag, der Leiterin der Volkshochschule

Ludwigslust, Sylvia Voll,

und anderer befreundeter Tanzleiterinnen,

wie z. B. Erika Brockmann

aus Lübeck, kam zum Ausdruck, wie

wichtig der Seniorentanz für ältere

Menschen ist, weil körperliche

und geistige Beweglichkeit, Freude

und Geselligkeit durch das Tanzen

vermittelt werden. Nachdem sich

alle beim festlichen Mittagessen

gestärkt hatten, erklang die Musik

zum gemeinsamen Tanzen vieler

immer wieder gern getanzter Tänze.

Besonders auch die ehemaligen

Tänzerinnen hatten viel Freude

daran, sich zu der bekannten Musik

zu bewegen, z. B. beim „Radetzki-Marsch“,

der „Sonatina“, beim

„Winterspaziergang“, der „Star thru

Polka“ oder der „Ballerina“, u. a. m.

Am Nachmittag lud das Fahrgastschiff

„Elisa“ uns zu einer zweistündigen

Fahrt auf der Elbe ein,

die uns an schönen Landschaften

in Mecklenburg, Brandenburg und

Niedersachsen vorbeiführte. Bei

Kaffee und Kuchen und anregenden

Gesprächen verging die Zeit

wie im Fluge. Natürlich kam auch

das Singen nicht zu kurz und ein

Volkslied nach dem anderen wurde

angestimmt. Glücklich und zufrieden

traten wir in guter Stimmung

die Heimreise an. Dieser schöne Tag

wird uns allen noch lange in guter

Erinnerung bleiben.

Ursula Leubert

Gelungenes Tanzfest in Minden

Stellvertretende Bürgermeisterin Helga Berg ließ sich gründlich informieren

Über 100 Tänzerinnen in Aktion – da brauchte es schon die Halle der Weserlandklinik.

Am 27. Oktober trafen sich 106 Tänzerinnen

aus den Tanzkreisen Lübbecke,

Minden, Pr. Oldendorf, Petershagen,

Porta Westfalica, Herford,

Bünde, Bad Oeynhausen, Rahden -

und auch Tanzinteressierte, die noch

zu keinem Arbeitskreis gehören - zu

einem gemeinsamen Tanzfest in der

Weserlandklinik Bad Hopfenberg.

Die stellvertretende Bürgermeisterin

der Stadt Petershagen, Helga

Berg, informierte sich über die Ziele

des Seniorentanzes und ließ sich

gern in ein paar Tänze einweisen.

Zu Beginn des Tanzfestes wurde

eine klassische große Polonaise nach

Operettenmärschen zum Einstimmen

auf das Fest getanzt. Danach

folgten diverse Tänze nach unterschiedlichen

Rhythmen und Formationen.

Zur kurzweiligen Unterhaltung

der Tänzerinnen führte Scarlet

Defoe zwei Teile des Flamenco Sevillana

sowie eine eigene Improvisation

„Czardas von Vittorio Monti“,

gespielt von David Garrett, vor. Auch

ein reichhaltiger Gaumenschmaus

mit Kaffee und Kuchen kam nicht

zu kurz. Die Veranstaltung schloss

mit einem gemeinsamen Abschlusskreistanz

und entließ ihre Teilnehmer

mit viel Lob und Dank für den

gelungenen Nachmittag. Eine Teilnehmerin:

„Der Nachmittag war

wirklich sehr gelungen. Die großzügigen

Räumlichkeiten, die Bühne

mit den Blumen und den Roll-Ups

als Werbeplakat für den Seniorentanz,

die netten Sprüchlein (das Lächeln,

was Du aussendest, kehrt zu

Dir zurück) und Steinchen (mit Smily)

auf dem Platz, das Programm - alles

rund und wunderbar.“

Ilona Lubenow

Senioren tanzen 01/2013


Veranstaltungen 31

Tanzfest zum 15-jährigen Bestehen

Scheinfelder Seniorentanzgruppe „Tanzen ab Lebensmitte“ lud Freunde ein

Viele Gäste kamen zum Fest in Scheinfeld, wo das 15-jährige Bestehen der Seniorentanzgruppe gefeiert wurde.

Foto: © Ute Kemp

Im Oktober feierte unsere Seniorentanzgruppe

„Tanzen ab Lebensmitte“

ihr 15-jähriges Bestehen mit

einem großen Tanzfest mit 70 Tanzbegeisterten

von nah und fern in der

TSV-Halle in Scheinfeld. Es nahmen

Tanzgruppen aus Ansbach, Würzburg,

Uttenreuth, Aub, Baldersheim,

Kitzingen, Ochsenfurt und sogar aus

Zwickau teil. Die Mitglieder unserer

Tanzgruppe hatten die TSV Halle

festlich geschmückt und ein reichhaltiges

Kuchenbüffet für die Tanzpause

vorbereitet.

Der Nachmittag wurde mit einer

Polonaise eröffnet, danach stellten

die einzelnen Tanzgruppenleiterinnen

ihre Tänze vor, die eifrig im großen

Kreis begeistert nachgetanzt

wurden. Der 2. Bürgermeister Klaus

Luckert sowie Hildegard Schlez in

ihrer Eigenschaft als Abteilungsleiterin

sprachen Grußworte und

beglückwünschten unsere Tanzleiterin

Christa Gräf zu diesem stolzen

Jubiläum, denn Tanzen macht

nicht nur Spaß, sondern ist eine

der schönsten Formen, Geist und

Körper fit zu halten. Auch wir Mitglieder

bedankten uns bei unserer

Tanzleiterin mit einem dicken Blumenstrauß.

Geehrt wurden einige Mitglieder,

die von Anfang an mit der Gruppe

jeden Dienstagabend ihr Tanzbein

schwingen. Es wurde ein fröhlicher

Nachmittag und wir freuten uns

besonders, dass auch unser 1. Bürgermeister

noch kurz vorbeischaute

und eine Runde mit uns tanzte.

Da die Zwickauer Gruppe im Kloster

Schwarzenberg übernachtete,

saß man noch am Abend in feuchtfröhlicher

Runde im Klosterkeller

zusammen und am nächsten Tag

zeigten wir den Zwickauern noch

die Schönheiten unserer Heimat.

Mit viel Hallo wurde die Gruppe

dann am Nachmittag mit Versprechungen

auf ein Wiedersehen verabschiedet.

So wurde unser Jubiläumstanzfest

zu einem vollen Erfolg.

Wir möchten diese Gelegenheit

noch dazu benutzen, um andere

Tanzinteressenten einzuladen, bei

uns mitzumachen. Näheres kann

jederzeit bei Christa Gräf erfragt

werden: Tel.: 091 62-70 06.

Ute Kemp

Senioren tanzen 01/2013


32 Interessantes

Das Leben mit der Pechkrankheit

Ein Buch von Fotokünstler Gerhard Schumann:

Diagnose Morbus Parkinson Körper, Seele und Geist“

INFO

Magic-Verlag

ISBN-10: 3-936935-54-8

Preis: 15,90 EUR

Den Schauspieler Michael J. Fox erwischte

es mit 30, Muhammad Ali

ein paar Jahre später, und Gerhard

Schumann war mit 42 dran: Die Diagnose

„Parkinson“ kommt unerwartet,

ist niederschmetternd und

krempelt das ganze Leben um. Wie

der aus München stammende frühere

Vertriebsprofi und heutige Fotokünstler

Schumann die schwere

Anfangsphase meisterte, hat er in

seinem Buch „Parkinson - Leben mit

der Pechkrankheit“ festgehalten. Er

will damit Menschen in ähnlicher

Situation Mut machen und allen

anderen einen Einblick in ein Leben

ermöglichen, das ihnen hoffentlich

erspart bleibt.

Dass man sich mit der Krankheit

durchaus arrangieren kann, verdeutlicht

Schumann mit dem

saloppen „Parki“, wie er seinen

fortwährenden Begleiter noch

am Diagnosetag nennt. Von einer

„Pechkrankheit“ spricht er, weil die

Ursachen dieser Nervenschädigung

unbekannt sind und es ausgerechnet

ihn traf, der als Raucher eher

anderes erwartet hätte. Die „Schüttelkrankheit“

kennt man erst seit

gut 200 Jahren: Ein Zittern und Zucken

einzelner Glieder ist meist das

erste Anzeichen – hervorgerufen

durch Körperzellen, sie sich reihenweise

für immer verabschieden.

Parkinson ist weit verbreitet: Schätzungsweise

400.000 Menschen

leiden allein in Deutschland daran.

Meist tritt die Krankheit erst jenseits

des 50-sten Lebensjahres zutage,

wie sich bei Papst Johannes

Paul II, Theodore Roosevelt, Mao

Tse-tung oder Prinz Claus der Niederlande

zeigte.

Schumann bekommt Medikamente,

die den Lauf der Krankheit hinauszögern.

Beginnt eine Therapie,

um seinen Körper auf Trapp zu

halten. Regt seinen Geist an. Seine

Devise lautet: Lass nichts unversucht!

Eine Herausforderung ist der

ständige Wandel der Krankheit. Der

Familienvater beschreibt in seinem

Buch die Höhen und Tiefen, die Parkinson

körperlich wie seelisch mit

sich bringt. Interessant sind auch

die unerwarteten Erfahrungen

anderer Patienten, die Schumann

weitergibt und die das Bild dieser

Krankheit umso vielschichtiger machen.

In seinem Werk lässt er kein

Thema aus, auch nicht die teils

heiklen Nebenwirkungen der Medikamente,

auf die sich insbesondere

Angehörige einstellen müssen.

Ein roter Faden im Buch ist die Beschreibung

der vielen Veränderungen,

die sich in allen Bereichen einstellen.

Insofern ist sein Werk eine

wertvolle Lektüre: Infos aus erster

Hand für Menschen mit ähnlichem

Pech. Mehr dazu findet sich auf der

Webseite des Verlags unter www.

magicbuchverlag.de im Internet.

Magic-Verlag

Der Bundesvorstand

informiert:

Der Aufwandersatz

für Fahrtkosten wird ab 01. Januar

2013 von bisher 0,20 EUR

auf 0,30 EUR/pro km erhöht.

Dieser Beschluss ist einvernehmlich

mit den Vertreter/

innen der Landesvorstände

auf der Bund-Länder-Tagung

getroffen worden und für alle

Ebenen des Verbandes gültig.

Berichtigung

Tanzkalender 2013

Auf Seite 9 unter „Verbandliche

Kompakt-Weiterbildungen mit

Tanzansage (24 LE)“ ist für die

Veranstaltung vom 05. 08. bis

07. 08. 2013 in Lebach eine korrigierte

Lehrgangsgebühr aufgeführt.

Sie beträgt 263,00 EUR

(o. ÜN mit Verpflegung) und

343,00 EUR (bei ÜN / VP im EZ).

Homepage

Landesverband NRW

Der Landesvorstand NRW hat

sich in Absprache mit dem Bundesvorstand

für eine eigene

Web-Seite entschieden, die unter

www.seniorentanz-nrw.de

eingerichtet ist. Für Mitglieder

und Interessierte sind dort vielfältige

Hinweise zu finden.

Renate Scheidt

Senioren tanzen 01/2013


Interessantes Seminare 33

Finanzielle Sicherheit für alle Fälle

Eine Seminarversicherung für Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen des BVST

Für unsere Lehrgangsveranstaltungen

gelten Teilnahmebedingungen,

die von jeder/m Teilnehmer/in anzuerkennen

sind. Die Bedingungen

sind in einem Formular aufgeführt,

das für jede Veranstaltung unterschrieben

an die Geschäftsstelle oder

an den veranstaltenden Landesverband

zurückzusenden ist.

Im Fall einer Absage bis zu 43 Tagen

vor dem Veranstaltungstermin fallen

keine Kosten an. Danach werden

gestaffelte Stornogebühren fällig.

In dem Absagezeitraum von sechs

Tagen vor der Veranstaltung bis

zum Beginn und bei Nichterscheinen

bzw. anteiliger Nichtteilnahme

ist die volle Lehrgangsgebühr zu

zahlen. Damit sind im Grunde die

Bedingungen für die Teilnahme

an Aus- und Weiterbildungslehrgängen

sowie Seminaren des BVST

bekannt und geregelt. (Sollte einmal

die Notwendigkeit eintreten,

dass für eine Veranstaltung andere

Stornobedingungen erforderlich

werden, so werden die Teilnehmer/

innen darüber informiert.)

Bei einer kurzfristigen Nichtteilnahme

am Lehrgang bzw. Seminar

werden dem BVST seitens der betroffenen

Teilnehmer/innen immer

wieder einmal verständliche Gründe

für das Versäumen angeführt. Gemäß

den vereinbarten Teilnahmebedingungen

ist für die Bezahlung

der Lehrgangs-/Seminargebühr

bzw. für Ansprüche auf Ersatzteilnahme

eine rechtlich einwandfreie

Grundlage geschaffen. Für den Bundesvorstand

(BV) ist es immer eine

schwierige, unbefriedigende Aufgabe,

sich für oder gegen die/den

Antragsteller/in zu entscheiden.

Aufgabe des BVs ist, sich satzungsgemäß

für die Belange aller seiner

Mitglieder einzusetzen und dabei

auch die finanziellen Bedingungen

des Verbandes zu berücksichtigen.

Der BV kann gut nachvollziehen,

dass Teilnehmer/innen sich gegen

einen eventuellen Lehrgangs- oder

Seminarausfall oder -abbruch aus

schwerwiegenden Gründen absichern

wollen. Dies ist auch der

Grund dafür, dass der BV sich mit

diesem Thema beschäftigt hat. Mit

einer Seminarausfallversicherung,

die einen Rücktritt, einen Abbruch

und einen Verspätungsschutz beinhaltet,

ist ein finanzieller Verlust

zu mindern. Der BV gibt nun eine

Empfehlung für ein Verfahren mit

der Europäischen Reiseversicherung

AG (ERV), 81669 München, Rosenheimer

Straße 116.

Eine unverbindliche Beispielrechnung:

(weitere Infos zu den Tarifen siehe ERV-Homepage)

197,00 EUR Lehrgangs-/Seminargebühr einschl. Lehrgangsmaterial

130,00 EUR Unterkunft/Verpflegung

150,00 EUR Reisekosten

477,00 EUR Gesamtkosten ergeben eine Versicherungsgebühr in

Höhe von 16,00 EUR, die vom Teilnehmer direkt an die

ERV zu zahlen ist.

Bei einer notwendigen Inanspruchnahme ergibt sich:

95,40 EUR Selbstbehalt: 20 % des erstattungsfähigen Schadens

381,60 EUR Erstattungssumme der ERV

Bei Seminar-Gesamtkosten (einschl. Reisekosten) bis zur Höhe von:€

150,00 EUR / 250,00 EUR / 500,00 EUR / 750,00 EUR / 1.000,00 EUR

betragen die Versicherungsprämien je Person :

6,00 EUR / 9,00 EUR / 16,00 EUR / 24,00 EUR / 29,00 EUR (Stand 23.10.2012)

Der BVST erhält keine Provision

und gibt auch keine verbindlichen

Auskünfte zu den Versicherungsbedingungen.

Für Interessenten

werden unter Telefon +49 (0) 89

41 66-17 67 Fragen beantwortet. Im

Internet sind unter http://www.

reiseversicherung.de/de/versicherung/eintrittskarten-seminare/

seminarversicherung.html die Versicherungsbedingungen

der ERV

aufgeführt. Es ist auch möglich, eine

Versicherung online abzuschließen.

Zu beachten ist, dass nur die Person

bzw. die Organisation, die den

Lehrgang bzw. das Seminar bezahlt,

Versicherungsnehmer sein kann (da

sonst kein Geschädigter). Im Schadensfall

ist eine Selbstbeteiligung

von 20 % der Schadenshöhe, mindestens

€ 25,00 EUR pro Person zu

tragen.

Für den Fall einer notwendigen Inanspruchnahme

können Betroffene

den Ausfall und die Schadensersatzansprüche

bei der Versicherung anmelden.

Dafür erhalten Teilnehmer/

innen bei Bedarf und nach erfolgter

Bezahlung der Lehrgangs- bzw.

Seminargebühr eine Bestätigung

vom BVST. Hierzu ist Frau Morick in

unserer Geschäftsstelle unter verband@seniorentanz.de

oder Telefon

04 21-44 11 80 zu kontaktieren.

Der Versicherung sind die im Versicherungsschein

geforderten Unterlagen

einzureichen, einschließlich

der Bestätigung, der Rechnung und

des Zahlungsnachweises. Zu beachten

ist, dass sich der BVST an der

weiteren Abwicklung, insbesondere

an der Prüfung der Plausibilität

der Versicherungsgründe zwischen

dem Versicherungsnehmer und der

Versicherung nicht beteiligen kann.

Selbstverständlich bleibt es jeder/m

Lehrgangs- und Seminarteilnehmer/in

selbst überlassen, sich für

einen Versicherungsschutz zu entscheiden

oder nicht.

Renate Scheidt

Senioren tanzen 01/2013


34 Interessantes

In Kiew tanzt die „3. Generation“

Treffen aus Anlass der 50-jährigen Städtepartnerschaft Kiew-Leipzig

Karin Drexler, Verein der Freunde

des Seniorentanzes Sachsen, betreut

seit 2011 das Projekt „50 Jahre Städtepartnerschaft

Leipzig-Kiew/Kiew-

Leipzig“. In diesem Zusammenhang

weilten wir – Karin Drexler und

Winfried Schimmel, Landesverband

Sachsen im Bundesverband Seniorentanz

– mit einer Delegation unter

der Schirmherrschaft des Leipziger

Vereins Ukraine Kontakt vom 28.

August bis 2. September in der Partnerstadt

Kiew.

Bei zahlreichen Begegnungen mit

Vertretern der Kommune und Verantwortlichen

der Kultur wurden

Möglichkeiten für eine weitere

Zusammenarbeit auf kultureller

Ebene zwischen dem Euroclub in

Kiew und den Leipziger Vereinen

Ukraine Kontakt sowie Freunde des

Seniorentanzes Sachsen erörtert.

Ein Höhepunkt war das Treffen mit

Laienkünstlern des Euroclubs am

29. August. Dabei begeisterten uns

im wahrsten Sinne des Wortes Kinder,

Jugendliche und Menschen der

„3. Generation“ (Bezeichnung für

Senioren in der Ukraine) mit ihren

künstlerischen Darbietungen der

unterschiedlichsten Genres.

Im Anschluss leitete Winfried

Schimmel, Ausbildungsreferent des

BVST, einen Workshop, an dem 27

Tänzerinnen und ein Tänzer einer

Tanzgruppe der „3. Generation“

mit großem Interesse teilnahmen.

Getanzt wurden Tänze des BVST

aus dem Heft „Tanzt einfach mit 2“.

Dass unsere Seniorentänze in der

Ukraine gut ankommen, konnten

wir an der Freude der Tanzenden

erkennen, mit der sie uns Tänze

aus der Broschüre „Tanzt einfach

mit“ zeigten. Die Übergabe dieses

Materials erfolgte bereits 2011 im

Rahmen der Begegnungen zum

50-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaften

Leipzig-Kiew/Kiew-Leipzig.

Für das kommende Jahr

ist bereits ein weiterer Workshop in

Kiew geplant.

Winfried Schimmel

Impressum

Herausgeber und Redaktion

Bundesverband Seniorentanz e.V.

Hemmstr. 202, 28215 Bremen

Renate Scheidt (v.i.S.d.P.)

Tel.: 0421/441180

Fax: 0421/4986217

verband@seniorentanz.de

www.seniorentanz.de

Druck

Teamdruck GmbH

28844 Weyhe/Bremen

Beim Tanzen vergessen alle ihre unterschiedliche nationale Herkunft,

Tanzen verbindet.

Nachdruck nur mit Genehmigung

der Redaktion. Für unverlangt

eingesandte Manuskripte und für

Druckfehler wird keine Haftung

übernommen.

Senioren tanzen 01/2013


KONTAKT

Kontakt 35

Vorsitzende der Landesverbände BVST

Baden-Württemberg

Claudia Bronner

Narzissenstr. 11, 72160 Horb

Tel.: 07486/96163

baden-wuerttemberg@seniorentanz.de

Hessen

Gisela Floß

Mühlwiesenstr. 17, 34270 Schauenburg

Tel.: 05601/1712

hessen@seniorentanz.de

SaarLorLux

Jutta Brauers

Max-Braun-Str. 36, 66123 Saarbrücken

Tel.: 0681/9544144

saarlorlux@seniorentanz.de

Bayern

Dagmar Stadelmeyer

Forsthofstr. 6 a, 90461 Nürnberg

Tel.: 0911/21530207

bayern@seniorentanz.de

Mecklenburg-Vorpommern

Dana Schestag

John-Brinckman-Str. 1, 18299 Laage

Tel.: 038459/66091

mecklenburg-vorpommern@seniorentanz.de

Sachsen

Winfried Schimmel

Lessingstr. 7, 04109 Leipzig

Tel.:0341/9602118

sachsen@seniorentanz.de

Berlin-Brandenburg

Gertraud Matthaei

Kaiserdamm 84, 14057 Berlin

Tel.: 030/3026187

berlin-brandenburg@seniorentanz.de

Niedersachsen

Sabine Blume

Kiebitzweg 76, 30880 Laatzen

Tel.: 0511/822082

niedersachsen@seniorentanz.de

Sachsen-Anhalt

Sieglinde Saar

Begonienstr. 11, 06122 Halle (Saale)

Tel.: 0345/8042193

sachsen-anhalt@seniorentanz.de

Bremen

Udo Bernshausen

Prinzhornsheide 4, 27619 Schiffdorf-Wehdel

Tel.: 04749/1256

bremen@seniorentanz.de

Nordrhein-Westfalen

Susanne Biermann

Entenfangstr. 30 h, 50389 Wesseling

Tel.: 02232/507061

nordrhein-westfalen@seniorentanz.de

Schleswig-Holstein

Klaus Herrmann

Mittelweg 1 b, 24885 Sieverstedt

Tel.: 04638/8992509

schleswig-holstein@seniorentanz.de

Hamburg

Petra Knemeyer-Gaede

Estedeich 2 b, 21635 Jork

Tel.: 04162/5443

hamburg@seniorentanz.de

Rheinland-Pfalz

Heike Burk

Adolf-Ludwig-Ring 64, 66955 Pirmasens

Tel.: 06331/46911

rheinland-pfalz@seniorentanz.de

Thüringen

Annelies Merker

Bachgasse 1, 07629 Hermsdorf

Tel.: 036601/41051

thueringen@seniorentanz.de

Bundesvorstand BVST

Bundesvorsitzende

Renate Scheidt

An der Gete 69, 28211 Bremen

Telefon: 0421/3808800

scheidt@seniorentanz.de

Stellvertr. Bundesvorsitzende

Ursula Wohnhaas

Obere Str. 17, 88430 Rot a. d. Rot

Telefon: 08395/2450

wohnhaas@seniorentanz.de

Bundesschatzmeisterin

Walburga Wetzel

Duttenstedter Str. 78, 31224 Peine

Telefon: 05171/15112

wetzel@seniorentanz.de

Vorstandsmitglied

Liane Amthor

Straße der Einheit 37

99947 Bad Langensalza

Telefon: 03603/815670

amthor@seniorentanz.de

Vorstandsmitglied

Udo Bernshausen

Prinzhornsheide 4,

27619 Schiffd.-Wehdel

Telefon: 04749/1256

bernshausen@seniorentanz.de

Geschäftsstelle

Bundesverband Seniorentanz e.V.

Geschäftsführerin: Petra Morick

Hemmstr. 202, 28215 Bremen

Tel.: 0421/441180

Fax: 0421/4986217

verband@seniorentanz.de

www.seniorentanz.de

Geschäftszeiten:

Mo – Do: 8.30 – 12.00 Uhr

Freitags geschlossen

Konten des BVST e.V.:

Sparkasse Bremen

BLZ: 290 501 01, Konto: 12324380

Postbank Essen

BLZ: 360 100 43, Konto: 291 665 438

Senioren tanzen 01/2013


Bundesverband Seniorentanz e.V. · Hemmstraße 202 · 28215 Bremen

Postvertriebsstück H 7834 · Deutsche Post AG · Entgelt bezahlt

Ein Angebot für

unsere Mitglieder

Praktischer „Magnet-Sticker“

mit dem Logo des Bundesverbandes

Seniorentanz e.V.

Einen BVST-Sticker zum ‚Stecken‘ haben bereits alle unsere Mitglieder erhalten, neue Mitglieder

bekommen ihn zusammen mit dem Begrüßungsschreiben. Durch das Tragen dieses besonderen

Erkennungszeichens zeigen Sie Ihre persönliche Verbundenheit zum BVST und werben gleichzeitig

für unseren Verband. Die abgebildete limitierte Extraanfertigung ist mit einem kleinen

Magneten versehen und besonders zum Anbringen auf empfindlichen Kleidungsstücken geeignet.

Diesen Magnetsticker finden Sie nicht im Online-Shop. Er kann ausschließlich von unseren

Mitgliedern zum Preis von 4,00 EUR /Stück telefonisch, per Fax oder E-Mail in unserer

Geschäftsstelle bestellt werden. Beachten Sie bitte, dass nicht ausgeschlossen werden kann, dass

das Tragen dieses Magnetstickers bei Personen mit Herzschrittmachern Fehlfunktionen auslösen

könnte.

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