Internationale Solidarität

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Spiele

Internationale Solidarität

Spiele zum Thema „Eine Welt“:

Was hat mein Handy mit dem Kongo zu tun?

Situation und Regeln des Weltmarktes

Wer ist der Sündenbock?

Markus Pichler

4020 Linz, Kapuzinerstraße 84

Tel.: ++43(0)732/76 10 DW 3631 oder 3641

E-Mail: mensch-arbeit@dioezese-linz.at

KAB und Betriebsseelsorge OÖ

www.mensch-arbeit.at


Internationale

Solidarität

Spiele zum Thema „Eine Welt“

Für Jugendgruppen und Schulklassen (etwa ab einem Alter von

14 Jahren, in abgewandelter Form auch für Erwachsene)

Was hat mein Handy mit dem Kongo zu tun?

Situation und Regeln des Weltmarktes

Wer ist der Sündenbock?

2

Zusammengestellt von Markus Pichler, Jugendleiter Steyr

Was hat mein Handy

mit dem Kongo zu tun?

Hintergrundinformationen sind im Internet unter „coltan, handy“

sowie über den Film „Blood in the mobile“ zu finden.

SPIELMATERIAL

Die Fragen, Antworten und

Gruppennamen

(siehe nächste Seiten)

auf entsprechend große

Kärtchen schreiben.

Zum Einstieg:

– Die jungen Leute dort abholen wo sie sind

– großer Raum oder im Freien – einfache Fragen stellen wie z. B.:

Was hast du heute gefrühstückt? – Jede/r stellt sich in die

Ecke, wo er/sie am ehesten richtig ist. (Auswahlmöglichkeiten

und Ecken müssen vorher definiert werden – z. B.: links oben

nur Kaffee, rechts oben Müsli, links unten gar nichts, rechts

unten Tee oder Saft)

Wie viele SMS hast du heute schon verschickt? 1, 2 bis 3, 4

bis 5, mehr als 5

Mein Handy kann – tel., Foto, Video, Internet ...

Wissen über das Thema spielerisch erarbeiten

Info: Eine kurze Einführung in das Thema – ein altes Handy zum

Zerlegen und Nachschauen, wo denn das Coltan „versteckt“ ist.


Spiel zum Wissen erarbeiten

Bei diesem Spiel kommt es auf Schnelligkeit, Würfelglück und

Auffassungsgabe an.

Im ganzen Haus, Garten (was an Raum zur Verfügung steht)

werden Fragen und Antworten von 1 – 18 (je nach verfügbarer

Zeit) aufgehängt (Fragen siehe Anhang).

Der Spielleiter/die Spielleiterin hat Gruppennamenskärtchen

passend zum Thema (Anhang). Durch Ziehen wird jede/r in eine

Gruppe gelost. Auf ein gemeinsames Zeichen hin müssen sich

die Partner/innen zusammenfinden. Wer am schnellsten seinen/ihre

Partner/in findet, darf zum Spielleiter/zur Spielleiterin

(eine Gruppe nach der anderen), sagt seinen/ihren Gruppennamen,

würfelt auf einem präparierten Würfel (1 bis 3) eine Zahl

und versucht so schnell wie möglich die gewürfelte Frage zu

finden. Nach dem Finden der Frage läuft man zu den Antwortkärtchen

(diese sind ebenfalls im Raum verteilt), versucht dort

die Antwort herauszufinden und sobald man die Antwort weiß,

läuft man zum Spielleiter/zur Spielleiterin. Nach dem diese/r die

richtige Antwort bestätigt hat, würfelt man wieder und schon

geht’s weiter.

Auf einem Spielplan (siehe Checkliste für den Spielleiter/die

Spielleiterin) wird abgehakt, welche Gruppe welche Zahl gewürfelt

hat und eingetragen, welche Frage schon richtig beantwortet

worden ist.

Die Gruppe, die als erste alle erwürfelten Fragen beantwortet

hat, gewinnt. Wenn genügend Zeit vorhanden ist, kann man

bis zum Ende spielen (Programm für die, die fertig sind nicht

vergessen), ansonsten kann man nach der Gewinnergruppe

abbrechen.

3

Anschließend werden alle Fragen kurz durchgegangen, da ja

nicht jede Gruppe jede Frage beantworten musste. So werden

alle auf den gleichen Infostand gebracht.

Abschließend könnte man noch ein kurzes Gespräch darüber

führen,

was das (neu erschlossene) Wissen über Coltan und Handy

mit Solidarität zu tun haben könnte und

welche solidarischen Handlungsmöglichkeiten uns dazu einfallen

oder das Spiel „Sündenbock“ (siehe Seite 8) anschließen.

Ein sehr flottes und intensiv wissensvermittelndes Spiel, das ein

wenig Vorbereitung braucht.

Es folgen: Vorschläge für Gruppennamen (bei mehr Gruppen

noch ergänzen), Fragen zum Spiel, Antworten, Checkliste für

den Spielleiter/die Spielleiterin


Namenskärtchen zum Losen der Teams (je 2 Mal):

Handy

Handy

Ladegerät

Ladegerät

Akku

Akku

SMS

SMS

Chat

Chat

... ...

Fragen zum Spiel:

4

1) Was ist Coltan?

2) Wofür wird Coltan verwendet?

3) In welchen Ländern wird Coltan abgebaut?

4) Welches Werkzeug verwendeten die Bergbauarbeiter im

Kongo und wieviel verdienen die Menschen durchschnittlich

in diesem Land?

5) Warum stieg vor einigen Jahren der Preis für Coltan um über

1000 %?

6) Wer muss jetzt in den Minen arbeiten?

7) Gibt es wirksame Kontrollen, um zu garantieren, dass

Europa kein Coltan verwendet, an dem Leute gestorben

oder ausgebeutet werden?

8) Wie wird Coltan illegal nach Europa gebracht?

9) Was wollte Australien mit dem Schließen des größten

Coltan-Bergwerkes erreichen?

10) Gab China dem Druck Australiens nach?

11) Wer hat den meisten Gewinn – die Bergarbeiter – die Geschäftsleute

im Kongo – die Europäischen Geschäftsleute?

12) Warum unterstützt die Kanadische Regierung die Minengesellschaften

so stark?

13) Was führte die Weltbank ein?

14) Was ist Tantal?

15) Was sind Antonow Flieger?

16) Beim Flug Kongo–Europa wird Coltan transportiert. Was

wird beim Zurückfliegen mitgenommen?

17) Woher stammt der Name Tantal?

18) Wie lange werden die Reserven voraussichtlich noch

reichen?


Antworten:

1 Unter dem Begriff Coltan werden Mineralkonzentrate bezeichnet,

die hohe Konzentrationen der Elemente Tantal und Niob aufweisen.

Coltan ist der wichtigste Tantal-Rohstoff, ein seltenes Metall, das vor

allem in der Elektronikindustrie als Bestandteil von Kondensatoren mit

hohen Kapazitäten nachgefragt ist.

2 Coltan – in Form von feinem Pulver dient zur Herstellung von

Handys, Personalcomputern, CD-Playern und Spielkonsolen.

3 Die größten Bergbauproduzenten von Coltan sind Australien (ca.

60 %), Brasilien (ca. 20 %) und Kanada (ca. 5 %). Die afrikanischen

Länder (Kongo, Mosambik, Äthiopien und Ruanda) spielen in solchen

Statistiken keine Rolle. – Durch das Einfuhrverbot in westliche Länder

werden diese Rohstoffe hauptsächlich illegal gehandelt.

4 Vor einigen Jahren schien für die Menschen im Kongo ein Märchen

wahr zu werden. Sie brauchten nur eine Schaufel und ein paar Säcke

und schon konnten sie kiloweise Reichtum aus dem Boden holen. Sie

bekamen ein Vermögen für den schwarzen Sand. Bis zu 2.000 Dollar

im Monat sollen einzelne Schürfer verdient haben – und das in einem

Land, in dem das durchschnittliche Jahreseinkommen laut Weltbank

bei 80 Dollar liegt.

5

5 Dass es Coltan im Kongo gibt, war schon lange bekannt. Doch auf

einmal wurden enorm hohe Preise bezahlt. Im Jahr 1999 gab es für

500 Gramm 30 Dollar, 3 Jahre später waren es schon 380 Dollar. Die

weltweite Nachfrage nach Handys war gewaltig, ebenso nach Computern

und Spielkonsolen und für all diese Geräte kauften die internationalen

Konzerne Coltan aus Kongo, denn dort gibt es die größten

Vorkommen der Welt.

6 Gegen Ende 2001 sind die Preise für Coltan schnell und tief – wie

die Aktien an der Börse – gefallen. Am Markt ist der Handel mit dem

Rohstoff weiterhin ein gutes Geschäft – Grund dafür – den Schürfern

wird so gut wie nichts mehr bezahlt oder es sind Kriegsgefangene oder

Häftlinge, die bei Zwangsarbeit in den Minen schuften.

7 Der Kampf um die Bodenschätze, die den Kongo reich machen

– die Miliz, die dort kämpft finanziert sich über den Verkauf von Rohstoffen

wie Coltan, das von der Handy-Industrie gebraucht wird. Aus

diesem Grund lässt sich der Krieg im Kongo nicht alleine als afrikanischer

Konflikt beschreiben, in ihm blitzt auch die tödliche Falle der

Globalisierung auf, weil der Weltmarkt nach all diesen Stoffen schreit,

ob nun Blut dran klebt oder nicht. Es fehlen wirksame Kontrollen. Das

Interesse sie aufzubauen, ist in den Reihen der Industrienationen

gering.


8 Statt Coltan hat man die Lieferungen mit Zinn deklariert – in den

für Coltan üblichen Mengen würde es aber bei Zinn keinen Sinn machen

und nicht rentabel sein – es fehlen Kontrollen. In den Aufzeichnungen

des Exportregisters findet sich auch kein Eintrag – es wird nachts

transportiert.

9 Die größte Tantalmine der Welt, Wodgina in Australien, bis dahin

30 % der Weltproduktion, schließt. Grund dafür war der Kostendruck

seitens der Industrie. Dies machte Coltan aus dem Kongo wieder interessant

– da es dort weder Gesundheits-, Sicherheits-, Umwelt- und Arbeitsbedingungskontrollen

gibt. Australien wollte eine Preiserhöhung

von 80 % erreichen, um alle Auflagen (Umwelt, Sicherheit) erfüllen zu

können – die Schließung sollte als Druckmittel dienen.

6

10 Durch die Schließung der australischen Mine und das nicht erreichen

einer Preiserhöhung, stellte sich Australien selber an den Rand

und den Kongo wieder in den Mittelpunkt. Produzenten in China und

anderen westlichen Ländern gaben dem Druck aus Australien nicht

nach, sondern stellten ihre Produktion auf Rohstoffe aus Afrika um.

11 Die Rohstoffe werden von kleinen Schürfern aus dem Boden

geholt, lokale Geschäftsleute kaufen diesen zu unverschämt günstigen

Preisen und verkaufen an westliche Makler – die den wirklichen

Gewinn einstreichen. Diese nutzen ihre Kanäle nach Afrika, um Coltan

nach Europa und Waffen beim Rückflug in die Kriegsgebiete zu befördern.

Also wird doppelt verdient. Meistens wird dabei über Schein- oder

Tochterfirmen agiert. Durch komplizierte Finanzkonstruktionen in

sogenannten Steuerparadiesen schützt sie dort das Bankgeheimnis.

12 Die kanadische Regierung unterstützt ihre Minengesellschaften

um nahezu jeden Preis. Sie behaupten damit im öffentlichen Interesse

zu handeln, schließlich ist die private Alters- und Pensionsvorsorge

an die Kurse an der Börse im Minensektor gekoppelt. Trotz Hinweise

auf Ungereimtheiten und Missbrauch wurden bislang keine Minen kontrolliert.

13 Auf Initiative der Weltbank führten die Erzeugerstaaten in den

letzten Jahren Bergbaugesetze mit günstigeren Konditionen für

Privatunternehmen ein. Begründet wurde dies damit, dass die Wirtschaft

der überschuldeten Länder frischen Wind durch internationale

Konkurrenz brauche. Der übermäßige Konsum auf der Nordseite der

Welt begünstigt so eine Politik, die den Ansturm auf die Rohstoffe und

die damit verbundenen Kriege legitimiert.

14 Tantal ist ein seltenes und extrem hitze- und säurewiderstandsfähiges

Edelmetall, das im Kongo in Form von Colombo-Tantalit – kurz

Coltan genannt – abgebaut wird.


15 Das meist illegal abgebaute Coltan wird in sogenannten Antonow-

Fliegern (das sind große Transportflugzeuge) in weiterverarbeitende

Länder geflogen. Lange Zeit waren es Swiss Air und Sabena aus Europa,

die solche Flüge unternahmen.

16 Auf dem Rückweg transportierten die Antonow-Flieger häufig Waffen

für die ruandische und ugandische Armee. Diese finanzierten diese

totbringenden Lieferungen mit dem Gewinn aus dem Coltan Geschäft.

17 Tantal ist eine Ableitung des Namens des griechischen Gottes

Tantalus, der in der Unterwelt zu ewigem Leiden verdammt ist.

18 Nach derzeitigem Stand reichen die Coltan-Vorräte noch ca. 20

Jahre. Es wird schon fieberhaft nach Ersatzrohstoffen bzw. nach weiteren

Lagerstätten gesucht. Bisher ohne Erfolg.

Checkliste für den Spielleiter/die Spielleiterin:

7

Handy

Ladegerät

Akku

SMS

Chat

...

...

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18


Situation und Regeln des

Weltmarktes kennenlernen

Einstieg:

Je nach Zeitressourcen und technischen Mitteln Einspielung

von Szenen aus „Blood in the Mobile“ – div. kurze Dokus findet

man auch auf YouTube.

Weltmarktspiel

Probleme der Entwicklungsländer kennenlernen

Ab 15 Spieler/innen (in Abwandlung mit weniger), 1 Stunde

Spieldauer, ½ – 1 Stunde Auswertung

8

Vorbereitung:

Per Zufallsprinzip werden drei Gruppen gebildet. Zwei Gruppen

spielen sogenannte „Entwicklungsländer“, die Dritte das Industrieland.

Der Spielleiter/die Spielleiterin vertritt die Weltbank.

Entwicklungsland 1 erhält:

6 Stück Karton (mind. A2) und 1 Lineal

Entwicklungsland 2 erhält:

6 Stück Karton und 1 Bleistift

Industrieland erhält:

6 Bleistifte, 6 Scheren, 6 Tuben Klebstoff und 6 Lineale

Damit soll ausgedrückt werden: Entwicklungsländer haben viele

Rohstoffe, aber nicht genug technische Ausrüstung, Knowhow.

Industrieländer haben viel technische Ausrüstung und Knowhow,

aber oft nicht die benötigten Rohstoffe (z. B. Erze, Erdöl).

Ablauf:

Jedes Land hat die Aufgabe ein Handelszentrum zu schaffen,

das aus Kartonwürfeln bestehen soll, die 10 x 10 x 10 cm groß

sind. Bewertet werden die Anzahl und die Qualität der Würfel.

Gehandelt werden darf nur unter folgenden Bedingungen:

SPIELMATERIAL

12 Stk. Kartons (mind. A2)

7 Stk. Lineale

7 Stk. Bleistifte

6 Stk. Scheren

6 Stk. Tuben Klebstoff

1. Es darf nur über die Weltbank gehandelt werden. In einem

von den Ländern abgetrennten Raum (oder einer Ecke) steht

die Spielleitung und zu ihr müssen sich Landesvertreter/innen

begeben.

2. Jedes Land wählt sich eine/n Händler/in aus, der/die mit der

Weltbank bzw. den anderen Ländern verhandelt.

3. Folgende Gesetze regeln den Austausch:

1 Bleistift gegen 2 Kartons

1 Schere gegen 3 Kartons


1 Tube Klebstoff gegen 6 Kartons

1 Lineal gegen 2 Kartons

4. Nach 45 Min. können die Industrieländer die Gesetze ändern

(wie auch in der Realität: Die Industrieländer bestimmten

den Preis für Rohstoffe usw.)

5. Die Spielleitung achtet auf die Einhaltung der Gesetze.

6. Nach 45 Min. Spielzeit bekommt jedes Land für jeden Kartonwürfel

eine Rippe Schokolade oder ähnliches (eventuell etwas

was man besser aufheben kann oder auch die Zutaten

fürs gemeinsame Kochen). Jede/r Händler/in bekommt eine

private Rippe ausbezahlt.

Nach ca. 60 Minuten wird das Spiel abgebrochen und ausgewertet.

Es gibt auch die Spielvariante die Preisbildung nicht

vorzugeben, sondern der Verhandlung der Spieler/innen zu

überlassen.

9


10

MATERIAL

Karten mit den Rollen

Eine Karte mit dem

Sündenbock

“Sündenbock“

Nur in Kombination mit oben genannten Modulen sinnvoll.

Alle sitzen im Kreis – jede/r bekommt eine Rolle zugeteilt (z. B.

Vertreter einer Bank – handelt mit Aktien einer Bergbaufirma,

Betreiber eines Handy-Shops ...).

Der Spielleiter/die Spielleiterin gibt einem/einer in der Runde

eine Karte mit dem Ziegenbock (= Sündenbock). Diese/r muss

nun argumentieren, warum er/sie nicht schuld ist an dem

Problem (z. B. dass Menschen zu unwürdigsten Bedingungen in

Bergwerken arbeiten müssen) ist und versucht die Karte weiterzugeben,

indem er/sie jemand anderen „beschuldigt“, einen viel

größeren Teil der „Schuld“ zu tragen ...

Das geht so lange in der Runde, bis man merkt, es wird immer

jemand anderen geben, auf den ich ein Problem abwälzen kann.

Solange niemand anfängt, auch bei sich zu suchen und etwas

verändert, solange wird sich nichts ändern.

Bildnachweis:

Rainer Sturm / pixelio.de

Rolle für „Schwarzen Peter“

1) Vertreter der Firma Nokia

2) Bergbauarbeiter

3) Kongolesisches Militär

4) Präsident der Republik Kongo

5) Pilot eines Antonow Fliegers

6) Filialleiter der Firma Hartlauer

7) Chef der Firma Orange

8) Europäische Waffenfirma

9) Chinesische Bergbaufirma – Besitzer der Mienen in Kongo

10) Geschäftsmann – Vertrag – jedes Jahr einen neuen Laptop

und ein neues Handy

11) Vertreter der Weltbank

12) Europäische Flughafenkontrolle

13) Bill Gates – Microsoft – Computersoftware

14) Vertreter einer großen Bank – handelt mit Aktien von

Bergbaufirmen


Sündenbock

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