Modellhafte Ansätze für alters- und alter(n) - Smart Region

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Modellhafte Ansätze für alters- und alter(n) - Smart Region

Modelle des

Gegensteuerns –

betriebliche Erfahrungen

Frankfurt / Oder, den 26.10.05

Alexander Kühl, INSTITUT SÖSTRA, Berlin


Gliederung

) Erfahrungen aus der Modellversuchslandschaft

) Die 10. INNOPUNKT-Kampagne „Mehr Chancen für ältere

Fachkräfte“ im Land Brandenburg – Erkenntnisse der

formativen Evaluation

) Schlussfolgerungen


Rahmenbedingungen

) In den Blickpunkt der Debatte rücken die Zusammenhänge

von demografischen Wandlungsprozessen und

resultierenden künftigen Standortproblemen.

) Sog einander verstärkender Probleme: Abwanderung

leistungsfähiger Bevölkerungsteile / Probleme bei der

Rekrutierung benötigter Fachkräfte.


Regionale Wirtschaftsentwicklung im demografischen

Wandel

) Land Brandenburg reagiert mit einem beabsichtigten

Umsteuern in der Förderpraxis.

) Regionale Kerne (mit branchen- und technologiespezifischen

Clustern) sollen durch Förderung in ihrem Bestand erhalten

und ihre Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden.

) Problem: Verstärkung der Abwärtstendenzen in

strukturschwachen Räumen (Gleichheit der

Lebensverhältnisse nur schwer zu gewährleisten)

) Regionale Bewältigungsstrategien sind noch nicht erarbeitet.


Beispielhaftes Gegensteuern in Brandenburg

) 10. INNOPUNKT-Kampagne der Landes Brandenburg „Mehr

Chancen für ältere Fachkräfte“ (Laufzeit 5/2004 – 4/2006)

) SÖSTRA mit der formativen Evaluation der Kampagne

beauftragt.

) Umsetzungsprojekte werden konzipiert und begleitet.

) Spezifische Probleme dieser strukturschwachen Regionen

werden sichtbar.

) Aufbau von Kontakten zu regionalen Akteuren.


Quelle: Köchling; Deimel 2004 - BMBF-Vorhaben Demografie-Initiative

Quelle: Köchling; Deimel 2004 - BMBF-Vorhaben Demografie-Initiative


Quelle: Köchling 2002 und 2004, S. 52ff


• Perspektivgespräche

alterspezifische Qualifizierung

• Projekteinsätze

• Fachkarrieren

Gesundheitsförderung

Weiterbildung

Personalentwicklung

• Unternehmensleitlinien

• Mitarbeiterbefragungen

• gleitender Berufsaustieg

• flexible Arbeitszeitgestaltung

Arbeitszeitgestaltung

Wissenstransfer

Unternehmenskultur

• Nachfolgeplanung

• Tandems

• gleitender Berufsaustieg

• flexible Arbeitszeitgestaltung


Schlussfolgerungen

) Werden die auf die demografischen Herausforderungen

ausgerichteten, zwingend erforderlichen politischen

Interventionen nicht rechtzeitig konzipiert und implementiert,

droht Brandenburg mittelfristig das Dilemma der

Gleichzeitigkeit von hoher Arbeitslosigkeit einerseits und

Fachkräfte- bzw. Nachwuchskräftemangel andererseits.


Ausblick

) Im Vordergrund steht die Prozesshaftigkeit alternsgerechter

Personalpolitik. Isolierte Einzelmaßnahmen

zeigen kaum nachhaltige Wirkungen.

) Sensibilisierung bleibt weiterhin ein wesentliches Element.

) Unternehmen orientieren sich eher am betrieblichen Beispiel

guter Praxis (Nachahmungseffekt)

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