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Inhalt Editorial

Landesverbandstagung 3

BG Kassel 5

- Parlamentarischer Abend

- Stadtbaurat Architekt Christof Nolda

- Landesmitgliederversammlung Hessen

- Geburtstage

- Vorschau

- Fachabend „Monolithisches Bauen”

- Werksbesichtigung Schedetal Folien

- Exkursion aRCHITEKTUR(12)

BG Frankfurt 14

- Editorial / mit Beiträgen von

- Geburtstage, Todesfälle, BDB persönlich

- Exkursion Ordnungsamt Frankfurt

- Baustellenbesichtigung EZB-Neubau

- Exkursion Wohnen am Dom

- BDB im DAM

- Energieberater TU Darmstadt

- Minderwertermittlung bei Gebäuden

- Meckel Architekten

- Bücher

- Ansichtssache

BG Bad Arolsen 12

BG Bad Hersfeld 25

BG Darmstadt-Bergstraße 27

BG Wetterau (Friedberg) 31

BG Gießen-Wetzlar 32

BG Wiesbaden-Idstein 34

BG Gotha-Erfurt 36

BG Sömmerda 37

Fortbildung/Seminare

Probstei Johannesberg 39

Kontakt/Impressum 42

Titelfoto

Treppenhaus Cargohalle Messe

Frankfurt

Foto: Hr. Christoph Kraneburg

BDB direkt Hessen/Thüringen

Landesverbandstagung 2012

Schwerpunkt Landesmitgliederversammlung

von Peter Blaschke

Am 11. und 12.05.2012 fand im schönen Bad

Nauheim die BDB Landesverbandstagung 2012 mit

dem Schwerpunkt der Landesmitgliederversammlung

statt.

Unser Gastgeber war Bezirksgruppe Wetterau.

Im Rahmen des Öffentlichen Teils des Landesverbandstages

am 12.05.2012 hatte BDB Kollegin

Anette Bähr, Mitglied der Bezirksgruppe Darmstadt,

einen Vortrag mit dem Thema „Energiewende nachhaltig

gestalten im interdisziplinären Planungsteam”

gehalten. Eingeleitet und musikalisch untermalt wurde

der Öffentlich Teil von drei jungen Damen, einem Trio

der Musikschule Bad Nauheim. Nach der Begrüßung

und den Grußworten hatte Frau Rohde, eine Journalistin

und Mitglied des Museumsvereins, den Wandel

Bad Nauheims von der Kur zur Gesundheitsstadt in

Wort und Bild dargestellt.

Vorausgegeangen waren am ersten Tag, am 11. Mai, eine Führung durch den Park

zu dem größten geschlossenen Jugendstil-Ensemble Europas, dem Wahrzeichen von

Bad Nauheim, dem Sprudelhof. Eine erweiterte Vorstandssitzung unter Teilnahme der

Bezirksgruppenvorsitzenden und der Landesfachreferate, sowie der Begrüßungsabend

mit einem regionalen „Hessischen Buffett”. An diesem lauen Freitagabend standen die

Kontakte der Kolleginnen, Kollegen und Begleitpersonen untereinander im Mittelpunkt

des geselligen Abends.

Bei der Landesmitgliederversamm lung standen die Wahlen des Landes -

vorsitzenden, der Beisitzer, des Vorstandsmitgliedes für Öffentlichkeitsarbeit, des Treuhänder

für das BDB-Bildungswerk e.V., des Landesstudentensprechers, der Kassenprüfer

und deren Stellvertreter auf der Tagesordnung. Der stellvertretende Landesvorsitzende

und die Schatzmeisterin sind noch bis 2014 gewählt. Desweiteren wählten die

Landesfachreferate in einer der Landesmitglieder-versamm lung unmittelbar vorausgehenden

Sitzung die Landesfachreferenten und deren Stellvertreter.

Die Landesmitgliederversammlung wurde entsprechend den Regularien als Delegiertenversammlung

durchgeführt. Die 31 anwesenden stimmberechtigten

Delegierten entlasteten den Vorstand für das Geschäftsjahr 2011 und 2011 ohne Gegenstimmen

und bestätigten in den Wahlgängen den Landesvorsitzenden Peter

Blaschke und die Beisitzer Andreas Ostermann, Thomas Junge, Dietrich Junkermann

und Frank Ulrich, sowie Thomas Salzmann als Treuhänder für das BDB-Bildungswerk

und Björn Bernshausen als Vorstandmitglied für Öffentlichkeitsarbeit, in ihren Amtern.

Erfreulich ist, dass der Landesverband mit Richard Bill von der BG Frankfurt einen

Landesstudentensprecher wählen konnte. Die bisherigen Kassen-prüfer Bärbel Kupfer

und Gerhard Volk wurden wiedergewählt, als stellvertretende Kasssenpfrüfer wurden

Kollengen König und Pebler neu gewählt.

Von den Landesfachreferaten wurden die Landesfachreferenten Udo Meckel, Reinhard

Präger und Gerhard Volk in ihren Ämtern bestätigt.

Die Kollegen Udo Meckel (stellvertr. Landesvorsitzender, Mitglied der Vertreterversammlung

der Architekten- und Stadtplanerkaammer Hessen, Landesfachreferent Ar-

erweiterte Vorstandssitzung Vorstand

3


Bilder: Rüdiger Gruhl

Kassel

Führungsbeginn mit G. Jung

chiteken) und Thomas Junge (Beisitzer

Landesvorstand, Vorsitzender des Arbeitskreises

NBVO - Nachweisberechtigten-verordnung

der Ingenieurkammer

Hessen, Vorsitzender der Bezirksgruppe

Wiesbaden-Idstein) erhalten anlässlich

der Mitgliederversammlung von dem alten

und neuen Landesvorsitzenden für

ihr ehrenamtliches Engagement und ihre

Verdienste für den BDB die silberne Bundesnadel

verliehen.

Anlässlich der Aussprache im

Rahmen der Jahresmitgliederversammlung

wurde Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit

des Landesvorstandes und der unzureichenden

Pflege der Internetseiten

vorgetragen, aber auch Lob für die ehrenamtliche

Arbeit des Landesvorstandes.

insbesondere des Landesvorsitzenden

ausgesprochen.

Großer Diskussionsbedarf bestand

zum Thema Bildungswerk. Der Landesveband

wird über die AG Zukunft versuchen

Einfluss auf die zukünftige Ausrichtung

des Bildungswerk zu nehmen.

Der Landesvorstand wird eine Zusammenkunft

der für Bildungswerkarbeit zuständigen

Kolleginnen und Kollegen in

den Beziksgruppen zusammen mit dem

Vorstand organisieren.

Die Jahresmitgliederversammlung

wurde von dem Vorsitzenden Blaschke

mit einem herzlichen Dankeschön an die

gastgebende Bezirksgruppe Wetterau

geschlossen.

Begrüßungsabend

4

Stellungnahme des Landesvorstandes

In einer der Landesmitgliederversammlung

vorausgehenden erweiterten

Landesvorstandssitzung hatte sich das

Plenum in Bezug auf die Vorgänge zu

der BDB Bezirksgruppe Frankfurt eindeutig

dahingehend positioniert, dass die

Diskussion nicht mehr weitergeführt werden

soll. Der Landesvorstand wurde beauftragt

gegenüber dem Bundesverband

in Berlin diese Position zu vertreten.

A. Bähr

Dank an H. Rohde

Vorsitzender Blasche ehrt Th. Junge und U.

Meckel

AK Hessen

Befristete

Bescheinigung zur

Bauvorlage -

berechtigung

Die Bescheinigung zur Bauvorlageberechtigung

als Architekt bzw. Innenarchitekt

wird ab dem 1. Juli 2012 jeweils

auf ein Jahr befristet ausgestellt

und steht allen bauvorlagebe rechtig -

ten Mitgliedern ab diesem Zeitpunkt

dann jederzeit im Mitgliederbereich

dieser Website in elektronischer Form

zum download zur Verfügung.

Bitte loggen Sie sich dazu in den

Mitgliederbereich ein, indem Sie Ihren

Benutzernamen und Ihr Passwort eingeben

(liegen Ihnen bereits vor). Im

Mitgliederbereich wählen Sie in der

linken Navigationsleiste unter „Dokumente“

den Button „Bauvorlage“ aus.

Dort können Sie Ihre Bescheinigung

zur Bauvorlageberechtigung aufrufen

und ausdrucken.

Die Bescheinigung zur Bauvorlageberechtigung

liegt als elektronisches

Dokument im PDF-Format vor. Das

PDF ist mit einer qualifizierten elektronischen

Signatur versehen, die einer

handschriftlichen Unterschrift gleichgestellt

ist. Damit ist sichergestellt, dass

das Dokument nicht verändert und

manipuliert werden kann und die AKH

als Verfasser des Dokuments eindeutig

verifizierbar ist.

Ab dem 1. Oktober 2012 verlieren

alle unbefristet ausgestellten Bescheinigungen

zur Bauvorlageberechtigung

ihre Gültigkeit. Sie können deshalb

spätestens ab dem 30.09.2012 nicht

mehr verwendet werden!

Die hessischen Bauaufsichtsbehörden

sind ebenfalls informiert worden,

dass die bisherigen unbefristeten Bescheinigungen

zur Bauvorlageberechtigung

ab dem 1. Oktober 2012 nicht

mehr verwendet werden dürfen.

BDB direkt Hessen/Thüringen


Bilder: Herrmann Heibel

Ingenieurkammer Hessen

Parlamentarischer

Abend der

Ingenieure

Die Ingenieurkammer Hessen hat im

Mai dieses Jahres gemeinsam mit dem

Kuratorium der Hessischen Ingenieurvereinigungen

wieder zum jährlichen Parlamentarischen

Abend in den Hessischen

Landtag eingeladen. Der Dialog von Ingenieuren

mit den Vertretern der hessischen

Landespolitik im Interesse des Berufsstandes

ist für die IngKH und die übrigen

Kuratoriumsmitglieder ein

wichtiger Baustein der inhaltlichen und

kommunikativen Arbeit.

Ziel war es, mit den Parlamentariern

den politischen Dialog zu pflegen und

den Austausch zu intensivieren. Darüber

hinaus wurden in konstruktiven Gesprächen

die Erwartungen und Sorgen des

Berufsstandes der Ingenieure

besprochen und der aktuelle Handlungsbedarf

aufgezeigt.

Der Vizepräsident des Hessischen

Landtages, Lothar Quanz, eröffnete Veranstaltung

und begrüßte die rund 100

Gäste. Er lobte das Engagement der Ingenieure

in Hessen und deren Bereitschaft

zum parlamentarischen Austausch.

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Udo F. Meißner,

Präsident der Ingenieurkammer Hessen,

begrüßte im Namen der Veranstalter

die anwesenden Parlamentarier als Ratgeber

und Förderer des hessischen Ingenieurwesens

sowie die Mitglieder der Ingenieurkammer

und Verbände, die neben

ihrem beruflichen Einsatz das ehrenamtliche

Engagement ausübten. Kammerpräsident

Meißner appellierte an die Gäste,

dass das Land nach wie vor Ingenieurinnen

und Ingenieure dringend braucht.

Ohne Ingenieure kann man die Zukunft

nicht gestalten, denn wir alle leben von

den technischen und naturwissenschaftlichen

Innovationen. Gesellschaft, Umwelt

und Klima erfordern die Förderung von

Wissenschaft, Bildung und Technologie, es

muss in diese Bereiche investiert werden.

Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E. h. Udo F. Meißner im

Gespräch mit Norbert Kartmann

Im Anschluss referierte der neue Präsident

der Bundesingenieurkammer, Dipl.-

Ing. Hans-Ulrich Kammeyer, zum Thema

„Deutsche Ingenieure im europäischen

Wettbewerb“. Er zeigte auf, dass der

große Markt der Europäischen Union größer

und vielfältiger ist als der der USA und

der politisch immer stärker zusammenwächst.

Für Ingenieure bieten sich viele

Chancen und neue Betätigungsfelder.

Hierzu unerlässlich ist es allerdings, einen

berufspolitischen Konsens zu erwirken und

damit verbunden eine konzertierte Berufspolitik

für Ingenieure zu gewährleisten.

Der Vorsitzende des Kuratoriums Hessischer

Ingenieurvereinigungen, Dipl.-

Ing. Jochen Ludewig, informierte danach

über das Programm-Special für den weiteren

Abend: An vier Thementischen

standen Experten aus dem Ingenieurwesen

als Ansprech- und Diskussionspartner

zur Verfügung, um über Themen von

fachlicher, politischer, unternehmerischer

und ordnungspolitischer Bedeutung zu

informieren.

Rund um diese Themen und mit den

dazu formulierten Fragestellungen führten

die Ingenieure den politischen Dialog:

1. Planungsrecht, Bürgerbeteiligung, Genehmigungsverfahren

Welche Risiken ergeben sich aus

langen Genehmigungsverfahren?

(Veränderung der Normen, empfundene

Bürgerbeteiligung)

Wie können Genehmigungsverfahren

beschleunigt werden?

2. Berufsrecht, Honorarrecht, Ingenieurnachwuchs,

Titel Dipl.-Ing.

Welche Marktveränderungen sind

notwendig, um den Beruf es Ingenieurs

interessanter für den Nachwuchs

zu gestalten?

Wie sichern wir die deutsche / hessische

Zukunft unserer Gesellschaft?

3. Nachhaltigkeit, Qualitätssicherung,

ÖPP, Bauen im Bestand, Demografischer

Wandel

Welche Auswirkungen hat der demografische

Wandel?

Nachhaltigkeit und Qualitätssicherung,

Wie kann dies erreicht werden?

Kaufmännischer und wirt schaft licher

Erfolg – Sicherung des Einklangs

v.l.n.r.: Dipl.-Ing. Ingolf Kluge, Dipl.-Ing. Jochen

Ludewig, Dipl.-Ing. Joachim Kilian, Norbert

Kartmann, Bernd Haug und Prof. Dr.-Ing.

Dr.-Ing. E. h. Udo F. Meißner

Kassel

Der Unterschied zwischen billig und

wirtschaftlich.

4. Energie und Versorgung, Umweltschutz,

Gebäudesicherheit, Gesundheitsschutz

Warum sollte jeder Hausanschluß

der Entsorgungseinrichtungen untersucht

werden?

Welche Nachrüstverpflichtung ist finanzierbar?

Energieeinsparung und –modernisierung

- eine Ingenieuraufgabe?

Die intensiven Gespräche mit den

Parlamentariern und die überaus positiven

Rückmeldungen auch aus dem Kreis

der Mitglieder bestärken die IngKH und

das Kuratorium, auch im nächsten Jahr

wieder auf einen solchen gemeinsamen

Erfahrungsaustausch zu setzen.

Rund 100 Teilnehmer führten den Dialog

BDB direkt Hessen/Thüringen 5


Kassel

Gesprächsrund

Stadtbaurat

Architekt Christof

Nolda stellt sich vor

Am Montag, 18. Juni 2012 fand

eine Gesprächsrunde der BDB-Bezirksgruppe

Kassel mit dem seit Januar

2012 amtierenden Kasseler Stadtbaurat

Christof Nolda (GRÜNE) in der Universität

Kassel, statt.

Teilnehmerkreis

Der Einladung folgten neben den

BDB-Bezirkgsgruppenmitgliedern ebenfalls

viele weitere interessierte Gäste, so

dass ein angeregter Austausch möglich

war.

Nach einer Begrüßung durch den 1.

Vorsitzenden Hansjoachim Lehmann

stellte der Moderator der Gesprächsrunde,

Volkhard Franz, Stadtbaurat

Stadtbaurat Nolda einleitend vor.

Begrüßung H. Lehmann

Moderator V. Franz bei der Begrüßung

Stadtbaurat Nolda bedankte sich für

die Einladung und betonte eingangs,

dass ihm der Austausch mit Verbänden

6

und Initiativen wichtig sei und aus diesem

Grund auch mit einer Zusage zu

dieser Veranstaltung nicht zögerte.

Stadtbaurat

Christof Nolda

bei seinen

Ausführungen

Stadtbaurat Nolda gab anschließend

Einblicke in die wichtigsten Aufgabenfelder

und Herausforderungen, die er für

die Stadt Kassel im Bereich der Stadtentwicklung

sieht:

1. Demografischer Wandel:

Aufgrund sich verändernder Bevölkerungsentwicklungen

werden sich Stadt

und Stadtteile wandeln. Hier gilt es

Konzepte zu entwickeln, die aktiv die

Veränderungen aufgreifen.

2. Klimawandel und Klimaschutz:

Um dem Klimawandel nachhaltig begegnen

zu können, wurde durch das

Umwelt- und Gartenamt ein integriertes

Klimaschutzkonzept entwickelt, welches

die Chancen zur Erhöhung der

Lebensqualität und zur nachhaltigen

wirtschaftlichen Entwicklung durch Klimaschutzmaßnahmen

aufzeigt.

3. Ökologisches Gleichgewicht:

Um auch weiterhin die Stadt Kassel als

„grüne“ Stadt erhalten zu können, bedarf

es des städtebaulichen Ausbaus

von ökologischen Alternativen im Straßenverkehr

(ÖPNV, Radwege) aber

auch der Bewahrung der vielen Grünflächen

innerhalb der Stadt Kassel.

4. Sozialer Ausgleich:

Wenngleich es Stadtteile mit Entwicklungspotenzial

gibt, so ist es wichtig,

dass auch weiterhin Wohnraum für

alle EinwohnerInnen bezahlbar bleiben

muss. Stadtbaurat Nolda sieht

hier insbesondere Wohnungsbaugesellschaften

in der Pflicht, weiterhin

gezielt sozial gerechten Wohnraum

anzu bieten und zu schaffen.

Weitere Themen, die auch in der anschließenden

Gesprächsrunde durch die

Anwesenden aufgegriffen wurden,

waren das Verkehrskonzept für die Stadt

Kassel, welches in Auftrag gegeben

wurde, um u.a. Bereiche wie Universität

am HoPla, Friedrich-Ebert-Straße und Innenstadt

zu bewerten und neu zu

planen. Hierbei wurden seitens der Anwesenden

insbesondere Aspekte wie der

Ausbau von Radwegen und die Anbindung

an den ÖPNV angesprochen.

Stadtbaurat Nolda konnte Zusagen treffen,

dass Radwege bei sämtlichen Stra-

ßenbauplanungen zu berücksichtigen

sind. Des Weiteren sollen durch Maßnahmen

wie der Öffnung des Innenstadtrings

anliegende Quartiere einbezogen

werden. Hierzu zählt letztlich auch

der Bau des Grimm-Museums auf dem

Weinberg, der durch die Stadt forciert

wird.

Hinsichtlich der strategischen Ausrichtung

von städtebaulichen Aufgaben,

teilte Stadtbaurat Nolda auf Anfrage mit,

dass der Gestaltungsbeirat auch zukünftig

als wichtiges Gremium beibehalten

werden soll, so dass Entwicklungen auch

durch Externe begleitet und abgestimmt

werden.

Für die Anforderungen an energetische

Sanierungen von denkmalgeschütztem

Wohneigentum vertrat Stadtbaurat

Nolda die Auffassung, dass hier

Denkmalschutz und Bauplanung miteinander

tragfähige Konzepte erarbeiten

sollen, die es Bauherren gestattet,

sowohl individuelle Lösungen umzusetzen

als auch die Bewahrung von historischem

Baubestand ermöglicht.

Weitere Fragen der Anwesenden zielten

auf das aktuelle „Salzmann-Projekt“

und die damit verbundene Neuausrichtung

der Eissporthalle zur Multifunktionshalle

ab, aber auch auf die derzeit problematische

Anbindung des Flughafen

Kassel-Calden. Zu beiden Projekten

konnte Stadtbaurat Nolda keine detaillierten

Auskünfte geben, da die Multifunktionshalle

durch den Investor

geplant und umgesetzt werden soll und

die Verkehrssituation am Flughafen außerhalb

des städtischen Zuständigkeitsbereichs

liegt.

Abschließend dankte der 1. Vorsitzende

Hansjoachim Lehmann Stadtbaurat

Nolda für seine Teilnahme und Ausführungen,

ebenso bei Prof. Volkhard

Franz für die Moderation und bei den

Vorstandsmitgliedern unserer BDB – Bezirksgruppe,

die diese Veranstaltung vorbereitet

hatten.

Dipl.-Ing. (FH) Sven Rottkamp

H. Lehmann bedankt sich bei

Chr. Nolda u. V. Franz sowie den Teilnehmern

BDB direkt Hessen/Thüringen

Bilder: Rüdiger Gruhl


Bilder: Rüdiger Gruhl

Nachlese zur

Landesmitgliederversammlung des LV Hessen

Am 11. + 12. Mai 2012 in Bad Nauheim Tagungsort: Hotel „Dolce“

Von der BDB-Bezirksgruppe Kassel

waren als Delegierte angereist: Sven

Rottkamp, Volkhard Krug, Rüdiger Gruhl

und Hansjoachim Lehmann.

Die nach erfolgter Ankunft im Hotel

am Nachmittag angebotene Führung zu

dem größten, geschlossenen Jugendstil -

Ensemble Europas, gab einen hervorragenden

Eindruck in die „Schätze“ der

Stadt Bad Nauheim.

Beginn der Führung

P. Blaschke begrüßt G. Jung

Erläuterungen vor Ort

Die Entspannung des Nachmittages

erfolgte dann bei dem gemeinsamen

Abendessen mit „Regionalem Buffet“ im

Tagungshotel.

Tagungshotel

Begrüßungsabend

„Nordhessische Runde”

Die öffentliche Veranstaltung am

nächsten Tag stand dann auch unter

dem Motto:

„Energiewende, dem Klimawechsel

begegnen“ - das Jahresmotto unseres

Berufsverbandes für 2012.

Nach dem anschließenden, gemeinsamen

Mittagessen begann die eigentliche

Mitgliederversammlung.

Peter Blaschke wurde als Landesvorsitzender

einstimmig wiedergewählt.

Auch die anderen Vorstandswahlen

ergaben eine Bestätigung der bisherigen

Mandatsträger.

Natürlich blieb auch eine anregende

Diskussion über die Einsetzung der Arbeitsgruppen

und der 3 Foren über die

„Zukunft des BDB“ nicht aus, hierüber

gibt es noch viel zu diskutieren.

Wir erhoffen uns alle, hoffentlich nicht

vergebens, Ergebnisse, die unseren Verband

für die Zukunft wirklich nach vorne

bringen.

Teilnehmerkreis öffentliche Veranstaltung

Delegiertenraum

Kassel

Einzelheiten zum Verlauf dieser Landesmitgliederversammlung

sind in diesem

Heft von unserem 1. Vorsitzenden,

Peter Blaschke, ausführlich beschrieben.

alter u. neuer LV - Vorstand

Kasseler Delegierte: v.l.

Rottkamp, Krug, Gruhl, Lehmann

Hansjoachim Lehmann

BDB direkt Hessen/Thüringen 7


8

Kassel

Geburtstage

16. September 1952 60 Jahre

Dipl.-Ing. Hans-Peter Gröning

An der Wohra 12, 35274 Kirchhain

4. September 1942 70 Jahre

Dipl.-Ing. Friedo Müller

Adlerweg 14 A, 4128 Kassel

30. August 1937 75 Jahre

Dipl.-Ing. Hans Maschita

Sudetenstr. 2, 34270 Schauenburg

14. September 1937 75 Jahre

Dipl.-Ing. Manfred Bröcker

Fliederweg 9, 34125 Kassel

22. August 1922 90 Jahre

Dipl.-Ing. Paul Wollrath

Grillparzerstr. 53 a, 34125 Kassel

Wir gratulieren unseren Kollegen recht

herzlich und wünschen alles Gute, vor

allem Glück und Gesundheit für die

nächsten Jahre.

Vorschau 2012

Im Juli und August sind Ferien

In diesem Jahr werden wir noch 2 Fachseminare

anbieten:

Montag, 10.09.2012

- 19 30 Uhr,

nicht KAZ im KUBA!!

Veranstalter:

BDB - Bildungswerk e.V.

Fachseminar:

Thema: Licht im Spannungsfeld von

Wahrnehmung, Wirkung u. Effizienz

Veranstaltungsort: Wegen einer Ausstellung

im Zusammenhang mit der

dOCUMENTA 13, kann diese Veranstaltung

nicht im KAZ im KuBa stattfinden:

Bei Redaktionsschluss lag der Veranstaltungsort

noch nicht fest.

Er wird rechtzeitig im Internet und per

Mail unseren Mitgliedern mitgeteilt.

Inhalte:

- Effizienter Sehkomfort

- Wahrnehmung von Licht

- Planung und Wirkung von Licht

Vertikale Beleuchtung

Qualitative Lichtplanung

Lichttechnologie

Lichtsteuerung

Leuchtmittel

Referent: Thorsten Munk, Geschäftsführer

ERCO Leuchten GmbH

Dauer der Veranstaltung: ca. 1,5 Std.

anschließend Diskussionsrunde zu

diesen Themen

Montag, 08.10.2012

19 30 Uhr,

im KAZ im KuBa

Veranstalter:

BDB - Bildungswerk e.V.

Thema: Hygiene in Trinkwasserinstallationen

Inhalte:

- Hygienische Aspekte im Neubau u.

Bestand/Sanierung

- Planungsgrundsätze

- Systemlösungen

- Systemauslegungen/Bedeutung der

Normung

- Trinkwasserverordnung 2011 in der

Praxis

Referent: Martin Rissiek

Planungsberater Viega GmbH u. Co. KG

Dauer der Veranstaltung: ca. 1,5 Std.

anschließend Diskussion zu diesen Themen.

Zu unseren Fachseminaren sind Gäste

herzlich willkommen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Jedes Fachseminar wird mit 2 Fortbildungspunkten

der AHK bzw. 2 Unterrichtseinheiten

der Ing. KH bescheinigt.

Für Gäste, die eine Teilnahmebescheinigung

wünschen, müssen wir einen Kostenbeitrag

von 15,00 € erheben.

Um einen besseren, organisatorischen

Ablauf gewährleisten zu können, ist eine

frühzeitige Anmeldung wünschenswert.

Anmeldungen an:

Hansjoachim Lehmann

Tel. 0561 - 82 16 58

Fax: 0561 - 82 73 62 oder unter

info@bdb-kassel.de

Freitag/Samstag,

23./24.11.2012

24. Kasseler BDB - Bautage

Veranstalter:

BDB - Bildungswerk e.V.

Wieder in Kassel-Waldau, im ehe -

maligen Zimmerer-Kompetenz-Zentrum,

jetzt: Bundesbildungszentrum des

Zimmerer -und Ausbaugewerbes -

gem. GmbH

Hierfür hat sich unser neuer Stadtbaurat,

Christof Nolda erfreulicherweise bereit

erklärt, ein paar Begrüßungsworte an

die Teilnehmer zu richten!

Themen und Zeitablauf später in „direkt

4/2012 bzw. auch im Internet.

Freitag, 07. Dezember 2012, 18 00 Uhr

Jahresabschluss

Auch in diesem Jahr werden wir uns wieder

zum traditionellen Gänseessen -

oder, wer keine Gans mag, auch á la

carte - treffen.

Der Jahresabschluss wird dieses Jahr im

Restaurant „Herkules-Terrassen“ stattfinden.

Treffpunkt: Besucherzentrum am Herkules

Wie auch im letzten Jahr, wollen wir mit

einem „heißen“ Getränk den Abend beginnen!

In diesem vorweihnachtlichen Rahmen,

möchten wir dieses Jahr erstmals zu Beginn

des Abends langjährige Mitglieder

unserer BDB-Bezirksgruppe Kassel ehren.

Weitere Informationen zu diesem Abend

folgen im „direkt 4/2012“ und auf unserer

Internetseite.

Wir wünschen uns, wie schon in den

letzten Jahren, wieder eine gute Beteiligung

unserer Mitglieder und deren Partner!

Nächste Vorstandssitzung:

Hansjoachim Lehmann

Dienstag, 11. September 2012, 19 30

Uhr

Ort: Eppo`s Gastro

Damaschkestr. 35

34121 Kassel

Hansjoachim Lehmann

BDB direkt Hessen/Thüringen


Fachabend am 16.04.2012

im KAZ im KUBA

„monolithisches Bauen“

Architekt Peter Blaschke

begrüßt die Teilnehmer

Dipl.-Ing. Michael Brückner von der

Firma Wienerberger war ein Referent der

dieses höchst interessante Thema mit

großem Sachverstand vortrug. Überraschend

groß war die Anzahl der Teilnehmer,

über 30 Personen waren gekommen

um über die Möglichkeiten mit Ziegel

zu bauen zu informieren.

Dipl.-Ing. Michael Brückner Es muss

nicht immer Dämmstoff sein! Ton in Ton:

Ziegel vom Keller bis zum Dach.

Eine Vielzahl von energetischen Mauerwerkskonstruktionen

sind in der Lage

Konformität mit der EnEV 2009 darzustellen.

Die Ziegelindustrie hat sich der

EnEV angenommen und ihren Baustoff

voll auf den Wärmeschutz ausgerichtet,

wobei der Schallschutz nicht zu kurz

kommt. Mit Wandstärken von 30 cm bis

49 cm sowie Systembauteilen, die zur

Minderung von Wärmebrücken beitragen,

kann monolithisch gebaut werden.

Enorm wichtig ist die Planung der technischen

Gebäudeausrüstung, Schlitze und

Durchbrüche sollten in einem frühen

Stadium festgelegt werden, dann ist die

Bauausführung kein Problem.

Nach dem Vortrag wurden die Fragen

zur Thematik kompetent vom Referenten

beantwortet.

Fazit: Ziegel - ein Baustoff der uns

weiterhin an angenehmes und gesundes

Wohnklima beschert.

Architekt Peter Blaschke

bedankt sich bei Michael Brückner

Rüdiger Gruhl

Voll besetztes KAZ

Kassel

BDB direkt Hessen/Thüringen 9


Bilder: Rüdiger Gruhl

Kassel

Fachveranstaltung, Montag, d. 14. Mai 2012

Werksbesichtigung Schedetal Folien GmbH

Für den 14. Mai 2012 hatte die Fa.

SCHEDETAL Folien GmbH unsere Mitglieder

und Freunde unseres Verbandes

zu einer Fachveranstaltung zum Produktionsstandort

in Schedetal/Hann. Münden

eingeladen.

Ziel dieser Veranstaltung war es, Produkte,

Dienstleistungen, Produktionsstätten

und Lösungsvorschläge näher zu

bringen.

Die AGENDA sah 3 Schwerpunkte

vor:

1. Vorstellung Fa. Schedetal - Theoretischer

Teil

2. Besichtigung der Produktion mit praktischer

Verarbeitung

3. Offenes Abschlussgespräch

Der Prokurist, Nils Altmann, ließ es

sich nehmen, den theoretischen Teil der

Veranstaltung und die Begrüßung selbst

vorzunehmen.

Schedetal Folien GmbH ist ein Familienunternehmen,

das seit 1969 Abdichtungssysteme

für die Bauindustrie produziert.

Mit ihrem Hauptsitz in Hann. Münden

ist sie eine der führenden, europäischen

Firmen für die Herstellung und Ver -

Begrüßung und Vorstellung durch Nils Altmann

Beginn des Rundganges

10

legung von über 45 Mill. m² Kunststoffdichtungsbahnen

zur Abdichtung von

Bauwerken.

Nils Altmann stellte u.a. das ökologische

Systemdach, bestehen aus brandlastreduzierten

Dampfbremsen, Schedetal-

Hochleistungsdämmstoffen aus PIR und

der Dachabdichtungsbahn ExtruPol, die

für die Zukunft mit höchsten An -

sprüchen, wie äußere Umwelteinflüsse

ausgerüstet ist, vor.

Beim Neubau, wie auch bei einer Sanierung,

kann das langjährig

aufgebaute Know-how und die individuelle

Beratung schon in der Planungsphase

eines bauwerklichen Vorhabens

zur Verfügung gestellt werden.

So entstehen von Anfang an Lösungen

von zeitlosem Bestand.

Die Dach- u. Dichtungsbahnen, die

Schedetal herstellt, sind frei von PVC, somit

äußerst umweltfreundlich und zu

100 % recycelbar.

Schedetal bietet u.a. auch kleine

Power-Windturbinen für das Dach an.

Sie haben einen kleinen Anlagendurchmesser

mit hoher Effizienz, geringe

Schallemission sowie eine Aerodynamische

Ummantelung mit max. Energieausbeute,

bei einem geringen Gewicht.

Produktionshalle

Prüfung der Schweißnaht

Dem theoretischen Teil der Veranstaltung

folgte die Besichtigung der Produktionshallen.

Zwei Extruderlinien stehen in den Hallen,

die 1,05 m bis zu 2,00 m breite Abdichtungsbahnen

fertigen, die weltweit

versandt werden.

Die Demonstrationen einer Probeverschweißung

beeindruckte durch die Einfachheit

der Verschweißung nur durch

thermisches Verschweißen und einem

geringen Anpressdruck.

Weitere Vorteile u.a.

- Kontrollmöglichkeit durch Schweißraupe

- Keine Gefahr für Verarbeiter durch

gefährliche Dämpfe

- Verschweißung möglich bei extremen

Sommer-/Wintertemperaturen, u.m.

Bei einem kleinen Imbiss wurden

noch weitere offene Gespräche geführt,

sowie entstandene Fragen beantwortet.

Eine gute, fachliche und kollegiale

Veranstaltung.

Patrick Kroker

Hansjoachim Lehmann

Dank von H. Lehmann an

N. Altmann u. P. Kroker

BDB direkt Hessen/Thüringen


Herbstexkursion Bezirksgruppen Bad Arolsen und Kassel

aRCHITEKTOUR(12) 21./22.09.2012

Fahrt nach Wiesbaden und den Rheingau

Programm:

Freitag, 21.Sept. 2012

700h ab Belgischer Platz Bad Arolsen

(nördlicher Bereich des Herkules-

Marktes)

745h ab BAB Rasthaus Kassel-Ost

1045h Fraport Terminal 3 mit Baufachreferat

15 00h Wiesbaden Neroberg mit Technikführung

Nerobergbahn

1730h Best Western Hotel Hansa in

Wiesbaden, Übernachtung mit

Frühstück

19 00h gemeinsames Abendessen im Bereich

Wiesbaden

(nicht in den Fahrtkosten enthalten

Samstag, 22.Sept. 2012

9 30h Rheingaurundfahrt

11 00h Kloster Eberbach

1215h Mittagessen

Klosterschenke

in der

(nicht in den Fahrtkosten enthalten)

1400h Steinbergkeller mit 3 er Weinprobe

BDB direkt Hessen/Thüringen

15 00h Rückfahrt

1800h an Autobahn Rasthaus Kassel-

Ost

19 00h an Belgischer Platz Bad Arolsen

Für die Exkursion können 4 Fortbildungspunkte

der Architekten- und

Stadtplanerkammer Hessen sowie 4 Unterrichtseinheiten

für die Ingenieurkammer

Hessen erworben werden.

Fahrtkosten pro Person

BDB-Mitglied im DZ 140 €

BDB-Mitglied im EZ 155 €

Gast im DZ 155 €

Gast im EZ 170 €

Anmeldung durch Überweisung des

Fahrpreises bis spätestens 20. August

2012, Vermerk „Herbstfahrt 2012“

Teilnehmer der Bezirksgruppe Bad Arolsen

auf des Konto der Sparkasse Waldeck-Frankenberg,

K-Nr.: 01008762,

BLZ 523 500 05.

Teilnehmer der Bezirksgruppe Kassel

auf das Konto der Kasseler Bank, K-Nr.:

0100 400 405, BLZ 520 900 00.

Die Anzahl der Teilnehmer ist begrenzt,

entscheidend ist der Eingang des Fahrpreises

auf dem Bankkonto.

Die Teilnahme erfolgt auf eigene Gefahr.

Als einer der europaweit führenden

Dämmstoffhersteller unterstützen

wir Architekten mit unserem Wissen

und unserer Kompetenz.

So vereinfachen wir die Planung

und Ausführung von Dämmung

mit dem Hochleistungsdämmstoff

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Sie uns ein, wir haben die richtige

Lösung für mehr kreativen Freiraum.

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Bad Arolsen

Vorwort

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

liebe Freunde der Bezirksgruppe Bad

Arolsen!,

wie bereits angekündigt, findet die

diesjährige Herbstexkursion am 21. und

22. September statt. Die Tour wird

wieder gemeinsam mit der Bezirksgruppe

Kassel durchgeführt. Die Organisation

hat diesmal der Vorstand der

Kasseler Kollegen übernommen. Der

Flughafen Frankfurt, Wiesbaden, der

Rheingau und Kloster Eberbach sind die

Ziele dieser Tour. Einzelheiten sind in der

Rubrik der Bezirksgruppe Kassel nachzulesen.

Bitte melden Sie sich rechtzeitig

an, damit Ihr Platz in unserem Bus gesichert

ist.

Bitte schauen Sie auch auf unserer

Homepage im Internet nach, auf der wir

aktuelle Termine frühzeitig mitteilen.

Zwei Wochen vor der Herbstexkursion,

am Freitag, den 7. September, sind

wir Gäste beim Beschlaghersteller FSB in

Brakel. Wir werden um 12 Uhr in Bad

Arolsen starten, um ab 13 Uhr die Produktionsstätte

besichtigen; anschließend

erhalten wir Informationen zu den Produkten.

Vor der Rückfahrt nach Bad

Arolsen werden wir uns bei einem Imbiss

stärken.

Wir würden uns freuen, wenn möglichst

viele Mitglieder und Gäste an unseren

Veranstaltungen teilnehmen.

Vorschau

12

Dietrich Junkermann

Am Freitag, den 7. September, sind wir

Gäste beim Beschlaghersteller FSB in

Brakel. Wir werden um 12 Uhr in Bad

Arolsen starten, um ab 13 Uhr die Produktionsstätte

besichtigen; anschließend

erhalten wir Informationen zu den Produkten

der Firma FSB. Zu dieser Veranstaltung

erhalten Sie rechtzeitig eine Einladung

mit dem endgültigen Programmablauf.

Rückschau

Einbruchschutz –

Sicherheit rund ums Haus

Am 18.04.2012 hielt Volker König von

der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle

von der Polizeidirektion Korbach einen

sehr interessanten Vortrag zum Thema

„Einbruchschutz – Sicherheit rund ums

Haus“. Er legte zunächst anhand von

Daten und Analysen die Situation in unserem

Landkreis dar und ging dann auf

den baulichen Einbruchschutz sowie die

Nachrüstung von Schutzmaßnahmen an

bestehenden Gebäuden ein.

Das alles soll an dieser Stelle nicht wiederholt

werden, zumal uns Volker König

eine Broschüre zum Nachlesen überließ.

Aber einige Punkte sind es doch wert,

hier hervorgehoben zu werden:

Ein Einbrecher sucht sich in aller

Regel sein Ziel bei Privathäusern nicht

danach aus, ob da besonders viel zu

holen sein könnte. Vielmehr geht es

ihm darum, ein Objekt zu finden, bei

dem das Risiko gering ist, entdeckt zu

werden.

Einbrüche im gewerblichen Bereich

finden fast immer im nächtlichen

Dunkel statt.

In der dunklen Jahreszeit werden Privathäuser,

in denen zwischen 16 und

22 Uhr kein Licht brennt, bevorzugt.

Wenn dazu noch die einzige Lichtquelle

das Treppenhaus ist, wirkt das

fast schon wie eine Einladung. Das

gilt auch für tagsüber geschlossene

Rollläden.

Im Sommer ist die bevorzugte Zeit für

einen Einbruch der Vormittag, weil

dann häufig die Bewohner ihr Haus

verlassen haben. Dabei wird oft noch

vorsichtshalber an der Haustür geklingelt.

Öffnet dann doch jemand,

täuscht der Einbrecher einen harmlosen

Sammler oder Verkäufer vor und

erregt so keinerlei Verdacht.

Grundsätzlich kann ein Einbrecher

fast in jedes Haus gelangen, doch

meist gibt er auf, wenn er wenigstens

drei Minuten aufgehalten wird. Das

zu erreichen, sollte stets das Ziel beim

baulichen Einbruchschutz sein.

Außenlicht, das von Bewegungsmeldern

ausgelöst wird, wirkt besonders

abschreckend.

Leitern und sonstige Steighilfen sollten

dem Einbrecher ebenso wenig wie

gekippte Fenster die „Arbeit“ erleichtern.

Bei einem Neubau oder einem Austausch

von Fenstern und Türen ist zu

bedenken, dass jetzt einbruchhemmende

Maßnahmen nur einen Bruchteil

der Kosten einer späteren Nachrüstung

verursachen.

Etwa durch hohe Hecken nicht einsehbare

Grundstücke werden von

Einbrechern bevorzugt.

Und noch ein Rat: Wenn das Haus

eingerüstet wird, nicht vergessen die

Versicherung zu benachrichtigen.

Zum Schluss zeigte uns Herr König,

dem wir auch auf diesem Wege

nochmal ganz herzlich danken möchten,

ein Video, wie in 11 Sekunden eine verschlossene

Tür mit einem einfachen

Schraubenzieher geöffnet wird. Um unseren

Landkreis noch sicherer zu

machen – er gehört immer noch zu den

drei sichersten in Hessen – kommt ein

Mitarbeiter der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle

in Korbach auf Wunsch

gern kostenlos zur persönlichen

Beratung ins Haus.

Hermann Thomas

Besichtigung

Industrieheizkraftwerk

Korbach

der MVV Energiedienstleistungen

Am 23. Mai hatten wir mit 12 Teilnehmern

Gelegenheit, bei Blitz, Donner

und Wolkenbruch das Industrieheizkraftwerk

Korbach zu besichtigen, welches

das Conti-Werk am Standort mit Prozesswärme

versorgt.

Im Reifenwerk Korbach des Continental-Konzerns

werden u.a. jährlich über

11 Mio. Autoreifen hergestellt und entsprechend

groß ist der Bedarf an elektrischer

Energie und Prozessdampf. Im Bestreben,

die CO 2 –Bilanz zu verbessern,

ging von der Conti die Initiative zum Bau

eines mit Ersatzbrennstoff betriebenen

Industrieheizkraftwerkes aus. Als Dienstleister

wurde die MVV-Energie-Gruppe in

Mannheim beauftragt, das Projekt zu

planen, zu errichten und zu betreiben.

Seit Dezember 2008 versorgt sie nach

1,5-jähriger Bauzeit die Produktionsanlagen

der Conti für 15 Jahre mit jährlich

250.000 t Prozessdampf. Außerdem

wird mit einer Dampfturbine Strom für

den Eigenbedarf sowie ein Teil des von

der Conti benötigten Stroms erzeugt. Die

Baukosten liegen bei 30 Mio. Euro.

Durch den Einsatz von Ersatzbrennstoff

als Energieträger werden ca. 17

Millionen Kubikmeter Erdgas, welches

Conti vorher einsetzte, eingespart.

Der Ersatzbrennstoff

Ersatzbrennstoffe, abgekürzt EBS, werden

aus Abfällen gewonnen. Dabei kann

es sich sowohl um feste, flüssige oder

gasförmige Abfälle handeln, die in unterschiedlicher

Aufbereitungstiefe für den jeweiligen

Nutzungszweck bear beitet werden.

Bei dem in Korbach eingesetzten Ersatzbrennstoff

handelt es sich um eine

Mischung aus Hausmüll und Gewerbeabfällen,

der von Vertragsunternehmern aus

Aufbereitungsanlagen im Umkreis von rd.

200 km mit speziellen LKWs nach einem

genau fest gelegten Bedarfsplan angelie-

BDB direkt Hessen/Thüringen


fert wird (insgesamt etwa 75.000 t/a). Zu

den Aufbereitungsschritten des EBS gehören

die Vorsortierung, Grobzerkleinerung,

Siebklassierung, Windsichtung, Metallabscheidung

und Trocknung. Neben emissionsrelevanten

Parametern sind Anforderungen

an den Heizwert und Glührückstand

einzuhalten. Obwohl ihn das deutlich

vom „Input“ der Müllverbrennungsanlagen

unterscheidet, braucht der Betreiber

nichts für den EBS bezahlen. Im

Gegenteil, er erhält für die umweltfreundliche

Beseitigung eines Schadstoffpotentials

über eine Rauchgasreinigung ein Entgelt.

Sowohl von den Lieferanten als auch

vom Betreiber wird die Qualität des EBS

vor seiner Eingabe in den Brennstoffbunker

überwacht.

Der Weg des Brennstoffs

Etwa 12 LKW-Ladungen zu rd. 25 t

werden täglich geliefert und gelangen

videoüberwacht in den doppelwandigen

Vorlagebunker. Von dort fördert ein

Krangreifer vollautomatisch den Brennstoff

in den Brennstoffbunker, der 1000 t

aufnehmen kann, was für 4 Tage Kesselbetrieb

ausreicht. Er verfügt zur

Sicherheit über eine Branderkennung

und eine Feuerlöschanlage. Etwa alle

halbe Stunde „füttert“ der Krangreifer

den Aufgabetrichter des EBS-Kessels mit

5 t Ersatzbrennstoff. Von hier gelangt er

auf den Vorschubrost, der ihn automatisch

durch den Feuerungsraum transportiert.

Durch von unten eingeblasene

Luft steigt die Verbrennungstemperatur

bis 1.200° C. Nach etwa 2 Stunden ist

das Ende des Brennraums erreicht und

das Material vollständig verbrannt. Die

übrigbleibende Schlacke fällt vom Rost

in ein Wasserbad. Von dort wird sie nach

außerhalb zum Rostaschelager gefördert

und anschließend zu einer Aschenverwertung

gebracht, wo sie zu einem Deponiebaustoff

verarbeitet wird. Der

Aschengehalt des Brennstoffs beträgt ca.

25%.

Die Energiegewinnung

Die bis 25 m hochragenden Rauchgaszüge

des EBS-Kessels bestehen aus

Steg-Rohr-Wänden, in denen das durchströmende

Wasser unter 30 bar Druck

erhitzt und in 320°C heißen Dampf umgewandelt

wird. Der größte Teil wird als

Prozessdampf in einer isolierten Leitung

DN 250 der Conti zugeleitet. Aus Überschussdampf

wird in einer Turbine mit

Generator Strom erzeugt, max. 4,1 MW.

Danach hat der Dampf nur noch 70°C

und einen Druck von 0,3 bar. In einem

anschließenden Vakuum-Kondensator

wird er wieder zu Wasser und ebenso

wie das Kondensat von der Conti in den

Kreislauf zurück geführt. Das spart Kosten

für die relativ aufwändige Wasseraufbereitung,

in der dank der Kreislaufführung

nur noch etwa 50.000 m3 Brunnenwasser

jährlich entsalzt werden müssen.

Die Rauchgasreinigung

Die Rauchgasreinigung erfolgt nach

dem Prinzip der Trockenadsorption: Dem

bei der Dampferzeugung im EBS-Kessel

auf etwa 180°C abgekühlten Abgas werden

pulverförmige Substanzen in einem

Wirbelreaktor beigemengt, die unerwünschte

Schadstoffe chemisch umwandeln.

Das Rauchgas wird anschließend

gefiltert und verlässt als Reingas mit einem

Staubgehalt unter 1 mg/m³ über einen

63 m hohen Schornstein die Anlage.

Die Filterstäube werden in einem Silo

gesammelt und 2x wöchentlich von

einem Silofahrzeug zum Ascheverwerter

gebracht, der diese zu einem Bergbauwerkstoff

verarbeitet. Über kontinuierlich

registrierende Messungen wird die Ein-

Bad Arolsen

haltung der strengen Schadstoffgrenzwerte

überwacht. Die Messwerte stehen

der Aufsichtsbehörde jederzeit zur Einsicht

zur Verfügung. Das Kraftwerk schöpft die

meisten Grenzwerte nur zum Bruchteil

aus. Die 7 wichtigsten Tagesmittelwerte

werden im Internet veröffentlicht.

Besonderheiten

Damit auch bei abgeschaltetem EBS-

Kessel der Dampfbedarf der Conti

voll gedeckt werden kann, stehen

zwei gasgefeuerte Hilfskessel, davon

einer wahlweise auch mit Öl beheizbar,

zur Verfügung.

Der EBS-Kessel ist aufgehängt, so

dass die Wärmedehnung von ca. 7

cm beim Aufheizen frei nach unten

erfolgen kann.

Für eine Brandbekämpfung steht ein

250 m3 fassender Wasserbehälter zur

Verfügung. In der Löschzentrale kann

aus Wasser und einem Zusatzmittel

Feuerlöschschaum erzeugt und zu allen

wichtigen Betriebsteilen gefördert

werden. Löschwasser, das mit EBS in

Verbindung gekommen ist, wird aufgefangen

und gesondert entsorgt.

Die Leitwarte des Kraftwerks ist ständig

besetzt, es sind jeweils zwei Mitarbeiter

auf einer Schicht.

Insgesamt sind auf der Anlage 15

Personen beschäftigt. Alle wichtigen

Anlageteile sind videoüberwacht.

Aus dem Brennstoffbunker wird ständig

Luft abgesaugt, um Geruchsbelästigungen

auszuschließen.

Wir möchten uns auch auf diesem

Wege ganz herzlich beim Geschäftsführer

Martin Teckentrup sowie beim Betriebsleiter

Andreas Schuldt-Gerold für

die interessante Führung und die Geduld

bei der Beantwortung unserer vielen Fragen

und die abschließende Bewirtung

bedanken.

Hermann Thomas

BDB direkt Hessen/Thüringen 13


Frankfurt

frankfurt rhein main

14

Liebe Kolleginnen,

liebe Kollegen,

der neue Großflughafen in Berlin wird nun erst im kommenden

Jahr eröffnet werden. Auch wenn man sich schon fast

daran gewöhnt hat, dass Großprojekte mit erheblicher Verzögerung

und in der Regel deutlich über dem ursprünglich

kalkulierten Budgetrahmen beendet werden, so wirft ein solches

in allen Medien präsentes Ereignis immer auch ein

zwielichtiges Licht auf die beteiligten Ingenieurinnen und Ingenieure.

Ohne dass ich in der Lage bin, auch nur annähernd beurteilen

zu können, wer für diese Misere nun die Verantwortung

trägt (die Frage wird wahrscheinlich auch von den unmittelbar

Beteiligten nicht so einfach zu beantworten sein), wird in

solchen Momenten immer wieder die Rolle der Ingenieure

hervor gehoben. Bedauerli-cherweise geschieht das dann

nicht im positiven Sinne, sondern von der Öffentlichkeit wird

hinterfragt, inwieweit nicht die planenden und überwachenden

Ingenieure hätten besser „aufpassen“ können.

Als in Köln das Stadtarchiv in einen einstürzenden U-Bahn-

Schacht rutschte, waren sehr schnell Ingenieure als mögliche

Verursacher im Fokus der öffentlichen Diskussion; als in Bad

Reichenhall das Dach der Eissporthalle einstürzte, wurde sofort

die Rolle der planenden und überwachenden Ingenieure

kritisch beurteilt.

Mir geht es an dieser Stelle gar nicht darum, Ingenieure von

vornherein von Haftung, Schuld und Verantwortung zu entbinden.

Mich stört nur gewaltig, dass das Ergebnis von Ingenieurleistungen

in der Regel nur beim Misserfolg wahrgenommen

wird. Solange eine Brücke befahrbar ist, ein Hochhaus

trotz sehr schlanker Abmessungen nicht nur stehen

bleibt, sondern auch mit Energie versorgt wird und den

neuesten Anforderungen der EnEV wie auch diverser Energieeinspar-Labels

entspricht, eine Ampel und ein

Smartphone einfach nur ihren Dienst tun, der Strom trotz Abschaltung

von Atomkraftwerken wie selbstverständlich aus

der Steckdose kommt, solange bleibt das „ingenium“ der gedanklichen

Leistungen dahinter verborgen.

Hier appelliere ich für mehr Selbstbewusstsein und selbstverständlicherem

Werben in eigener Sache. Das fängt bereits in

der Planungsphase eines neuen Bauvorhabens an, wo

immer häufiger Betriebswirte und andere Sachverwalter der

Budgets die Randbedingungen festklopfen und die Marschrichtung

vorgeben, während Ingenieurinnen und Ingenieure

eher nur als Handlanger und Rechenknechte betrachtet werden.

Ein Stück weit sind wir Ingenieure leider selbst schuld

daran, da wir uns allzu oft genau in diese Rolle drängen lassen,

mit dem zweifelhaften Erfolg, am Ende dann auch noch

für die schlechte Presse gerade stehen zu müssen, wenn die

oftmals allzu optimistischen Vorgaben ingenieurfremder Beteiligter

sich in Luft aufgelöst haben.

Um genau einem solchen Missstand entgegen zu treten und

das Schaffen der Ingenieurinnen und Ingenieure in einem

positiven Licht dastehen zu lassen, dafür ist ein Berufsverband,

wie der BDB, da und dafür engagieren wir uns auch

in Frankfurt.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, arbeiten Sie aber auch

selbst aktiv daran mit, das Bild von uns allen in der Öffentlichkeit

grundsätzlich zu verbessern, das wünscht sich

Ihr

Dipl.-Ing. BDB Ingolf Kluge

mit

Beiträgen

von ...

Uwe Nölke

redaktion frankfurt

Geboren 1953 in Deutschland. Lebt in der

Nähe von Frankfurt.

Freiberuflicher Fotograf, spezialisiert auf

Menschenfotografie, Architekturfotografie und

Bewegtbildkommunikation. Diverse aktuelle

Einzelausstellungen. Zahlreiche Veröffentlichungen

in Magazinen und im Internet.

Andreas Ostermann

1973 in Frankfurt geboren. Studium der

Architektur 1993-1994 an der TH Darmstadt,

Bauingenieurstudium an der FH Frankfurt.

Preisträger Förderpreis des Hessischen Baugewerbes

1998 „preisgünstiger Bauen“ des

Verbandes baugewerbl. Unternehmer Hessen.

Projektleiter bei der Walter Bau AG.

Seit 2006 selbständiger Bauingenieur.

Mitarbeit an folgenden Bauprojekten:

NBS-Frankfurter Kreuz, RHB Cargo-City Süd,

S-Bahn Rodgaustrecken, HBF Mainz, Bürohochhaus

Herriot’s Frankfurt Niederrad,

Revitalisierung Haupthaus KfW.

Mitglied im Landesvorstand BDB-Hessen

Richard Bill

1987 in Frankfurt geboren, allg. Hochschulreife

an der Odenwaldschule, Architekturstudium

an der FH Frankfurt.

Praktika bei Schreinerei Schilling (Frankfurt),

aroma_ID Designstudio (Offenbach), berresheim.architekten

BDA (Frankfurt)

BDB direkt Hessen/Thüringen


Geburtstage

Guy Brilleman 07.08.1927

56, rue Jacquard - F- 69004 Lyon

Roland Hering 12.08.1929

Am Waldfeld 35 65812 Bad Soden 2

Markus Finsterwalder 12.08.1962

Antoniusstrasse 2 - 56736 Kottenheim

Wolfgang Weiss 21.08.1932

Wiener Str. 120-12 - 60599 Frankfurt

Mitra Kouchakian 23.08.1962

Langweidenstraße 11 - 60488 Frankfurt

Horst Schweitzer 25.08.1942

Mauergartenweg 5 - 61206 Wöllstadt

Günter Haass 13.09.1923

Frauenlobstr. 20 a - 60487 Frankfurt

Maria Götzl 15.09.1962

Beethovenstr. 3 - 63755 Alzenau

Hans G. Diehl 15.09.1947

In den Biegen 19 - 60437 Frankfurt

Manfred Kugelmeier 18.09.1947

Robert-Koch-Straße 19 - 63225 Langen

Otto Kleine 18.09.1927

Alt Griesheim 46 - 65933 Frankfurt

Hans Issel 21.09.1921

Fritz-Schubert-Ring 52 60388 Frankfurt

Verstorben

am 31. März 2012

Botho Posse

Architekt BDB

� 4. Juni 1926

Wir werden dem Verstorbenen ein

ehrendes Andenken bewahren.

Verstorben

am 24. Februar 2012

Paul Wagner

Bauingenieur BDB

� 20. April 1924

Wir werden dem Verstorbenen ein

ehrendes Andenken bewahren.

Helmut Dierlamm 27.09.1929

In der Bußecke 15 - 36341 Lauterbach

Ren Bössmann 03.10.1962

Völklinger Weg 53 - 60529 Frankfurt

Johannes Schaetzell 07.10.1919

Schopenhauerstr. 17 - 65191 Wiesbaden

Rainer Glück 09.10.1952

Reichenbuch 10 - 97737 Gemünden

Jürgen Rath 12.10.1952

Dreieichstraße 59 - 60594 Frankfurt

Alfred Schneider-Ludorff 15.10.1913

Kaiser-Fr.-Promenade 57a - 61348 Bad

Homburg v.d.H.

Walter Kramer 16.10.1932

Rendeler Str. 16 - 61118 Bad Vilbel

Georges Brunand 17.10.1930

28, Rue Etienne Rich - F-69003 Lyon

Monika Kroll 18.10.1947

Händelplatz 9a - 63179 Obertshausen

Günter Haupt 26.10.1928

Karlsbaderstr. 13 - 61440 Oberursel

Tilman Lombard 27.10.1942

Teutonenstr. 20 - 65719 Hofheim/Ts.

... und allen weiteren Geburtstags -

kindern herzlichen Glückwunsch!

Neumitglieder

Frankfurt

Dipl.-Ing. Architekt BDB Günter Hügle

Dipl.-Ing. (FH) BDB Boris Hadzi-Nikolov

Studentin BDB Alica Trautmann

Studentin BDB Victoria Johann

Student BDB Patrick Vilan

Dipl.-Ing. BDB

Ingolf Kluge

1. Vorsitzender des BDB-

Frankfurt Rhein Main ist in

seinem Amt als Vizepräsident

der Bundesingenieurkammer

bestätigt

worden.

Die perfekte Kombination aus

Schraubanker und Holzschraube:

MULTI-MONTI ®

-TC

Ideal geeignet zur Fixierung von

Holz bauteilen auf Vollmauerwerk

und Beton

Die MMS-TC ist im Holz versenkbar,

daher reicht nur ein Produkt für

viele Holzdicken

Übertragung hoher Zug- und

Querkräfte ohne zusätzlichen

konstruktiven Aufwand

Kleine Bohrdurchmesser

Kleine Randabstände

Keine Drehmomentkontrolle

Allgemein bauaufsichtlich

zugelassen Z-21.1-1879

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Dr.-Kurt-Steim-Straße 28, D-78713 Schramberg

Telefon: +49 (0)74 22 / 9 89-0, Fax.: +49 (0)74 22 / 9 89-200

E-Mail: info@heco-schrauben.de, Internet: www.heco-schrauben.de

BDB direkt Hessen/Thüringen 15


Frankfurt

Reiseführer

energieeffizientes

Frankfurt

Frankfurts Bürogebäude, Wohn -

häuser und Energieanlagen gehören

zu den energieeffizientesten weltweit.

Mit den Klimatours bietet das Energiereferat

der Stadt Frankfurt bereits

die Möglichkeit diese Gebäude zu

besichtigen. Nun soll dieses Angebot

erweitert werden: Das Energiereferat

möchte einen Reiseführer durch das

energieeffiziente Frankfurt herausgeben.

Der BDB-Frankfurt Rhein Main ist

eingeladen, daran einen Beitrag zu

leisten.

Welches besonders energieeffiziente

Bauwerk haben Sie entworfen, geplant

oder daran mitgearbeitet.

Was sollte in einem Reiseführer

durch das energieeffiziente Frankfurt in

jedem Fall Erwähnung finden?

Das Bauwerk sollte dabei über den

üblichen Standard energieeffizient sein

und bemerkenswerte Innovationen

oder technische Lösungen darstellen.

Gerne schlagen wir Ihr energieeffizientes

Bauwerk zur Vorstellung im

Reiseführer durch das energieeffiziente

Frankfurt vor.

Für alle Rückfragen wenden Sie sich

bitte gerne direkt an die Geschäftstelle

des BDB-Frankfurt Rhein Main.

16

TERMINE

8. November 2012,

Bundeskoordinatorentag 2012

Max-Taut-Aula der Max-Taut-Schule, Berlin

Lichtenberg

www.bundeskoordinatorentag.de

Der Bundeskoordinatorentag ist das

Forum für Qualifizierung, Erfahrungsaustausch

und Fachgespräche für Koordinatoren

und Lehrgangsträger nach

Baustellenverordnung.

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BDB direkt Hessen/Thüringen


Mitgliederversammlung BDB-Frankfurt

Am 28. März diesen Jahres fand die

Mitgliederversammlung des BDB-Frankfurt

statt. Diesmal war als Veranstaltungsort

das Klingspor Museum Offenbach

gewählt worden. Der Mitgliederversammlung

war ein geführter Museumsbesuch

vorausgegangen. Nachfolgend

der Bericht zur Mitgliederversammlung:

Der Vorsitzende der Bezirksgruppe,

Kollege Kluge, begrüßt die anwesenden

Mitglieder und stellt die Beschlussfähigkeit

sowie die fristgerechte Einladung zur

Mitgliederversammlung fest.

Kluge ehrt die Herren Wolfgang

Schmidt und Wolfgang Eisen für deren

50-jährige Mitgliedschaft sowie Peter Sobek

für dessen 40-jährige Mitgliedschaft

im BDB.

Im Anschluss daran erheben sich die

Teilnehmer, um der verstorbenen Mitglieder

des vergangenen Jahres zu gedenken.

Bericht des Vorstands und der

Referenten

Kollege Kluge gibt einen Überblick

über die aktuellen Mitgliederzahlen,

Stand 22.03.2012. Die Entwicklung war

auch im vergangenen Jahr leicht rückläufig,

es gab mehr Austritte als neue

Beitritte. Die Zahl der Studenten beläuft

sich auf nur noch 23 Mitglieder.

Kollege Kluge gibt einen Rückblick

über die Aktivitäten des Vorstands im zurückliegenden

Jahr. So berichtet er über

insgesamt fünf Führungen im Deutschen

Architekturmuseum, über diverse Seminare,

Praxisforen und Veranstaltungen

zu verschiedenen fachbezogenen Themen.

Z.B. einem Seminar zum Gestalten

mit Licht in Frankfurt, einem Seminar

zum barrierefreien Planen und Bauen in

Kooperation mit der FH Frankfurt, einem

Dialog zu energiegewinnender Sanierung

in Hanau sowie ein Praxisforum in

Kooperation mit der Bauaufsicht Frankfurt

über effektive Schritte zur Baugenehmigung.

Ebenso gab es Exkursionen z.B. die

Fahrt nach Hamburg zum LichtAktivHaus

im Mai oder die Jahresabschlussfahrt

nach Iphofen im vergangenen November.

Kollege Kluge weist in diesem Zusammenhang

auf eine bevorstehende Baustellenbesichtigung

der EZB am

Osthafen und stellt weitere spannende

Veranstaltungen in Aussicht.

Kollege Kluge berichtet auch über

BDB-Interne Veranstaltungen wie z.B.

den Baumeistertag 2011 in München. Er

gibt einen Überblick über die behandel-

ten Themen am Baumeistertag sowie die

Gespräche im Nachgang mit dem Präsidium

in Bezug auf die Umbenennung

der Bezirksgruppe Frankfurt in Bezirksgruppe

Frankfurt Rhein-Main. Die vollzogene

Umbenennung und das Thema Eigenständigkeit

der Bezirksgruppe Frankfurt

wurde später mit den Mitgliedern

besprochen.

Bericht des Schatzmeisters

Der 1. Schatzmeister, Kollege Kulbe,

gibt einen Überblick über die finanzielle

Situation der Bezirksgruppe. Das vergangene

Jahr schließt mit einem auskömmlichen

Haushalt ab. Die Kasse

weist für das Geschäftsjahr 2011 einen

Verlustbetrag in Höhe von ca. 1.130

EUR aus. Er informiert die Anwesenden

darüber, dass für den Haushaltsplan

2012 von einem Überschuss ausgegangen

wird.

Kollege Kulbe weist darauf hin, dass

die in der Mitgliederversammlung 2011

bewilligten Mittel in Höhe von 5.000

EUR zur Investition in Fortbildungsveranstaltungen

nicht benötigt wurden. Die

Reserven der Bezirksgruppe blieben

2011 unangetastet. Im Zusammenhang

mit der Haushaltslage wird auf die wichtige

Unterstützung von Sponsoren hingewiesen.

Bericht der Kassenprüfer

Der Kassenprüfer Herr Klute berichtet

über eine ordnungsgemäße Kassen- und

Haushaltsführung des Vorstands. Die

Prüfung der Kassen- und Haushaltsführung

fand am 16.03.2012 statt.

Aussprache zu den Berichten

Kollege Kluge erläutert aus aktuellem

Anlass die Entscheidung des Vorstandes

zur Satzungsänderung und Umbenennung

der Bezirksgruppe Frankfurt in Bezirksgruppe

Frankfurt Rhein-Main e.V.,

der in der Mitgliederversammlung 2011

beschlossenen wurde. Kollege Kluge berichtet

über die darauf folgenden Reaktionen

aus dem Präsidium und anderen

Landesverbänden im vergangene Jahr

und die aufgekommene Diskussion über

die Namensänderung und den vorhandenen

Sonderstatus der Eigenständigkeit

der Bezirksgruppe Frankfurt.

Er berichtet von den geführten Gesprächen

mit dem Präsidium zu diesem

Thema und stellt die Frage der Eigenständigkeit

der Bezirksgruppe Frankfurt

Rhein Main in der Mitgliederversammlung

zur Diskussion.

Die Wortmeldungen einzelner Mitglieder

zu den Erläuterungen des Vorstands

Frankfurt

zeigen eine deutliche Unterstützung der

Vorstandspositionen zur Aufrechterhaltung

der Eigenständigkeit.

Der Verlust der eigenen Geschäftsstelle

und die Umkehr des Mittelflusses

werden als nachteilig für die Bezirksgruppe

angesehen. Die Eigenständigkeit

wird als wirtschaftlich sinnvoll und aus

Tradition erhaltenswert erachtet. Es wird

dem Vorstand für seine geleistete Arbeit

gedankt.

Entlastung des Vorstands

Der Kassenprüfer Klute stellt den Antrag

zur Entlastung des Vorstands.

Bei Enthaltung des Vorstands wird

dieser durch die anwesenden Mitglieder

einstimmig entlastet.

Der Kassenprüfer Klute stellt den Antrag

zur Bewilligung des Haushaltes

2012

Bei Enthaltung des Schatzmeisters

wird dem Haushalt 2012 durch die anwesenden

Mitglieder einstimmig zugestimmt.

Neuwahl des Vorstandes

Neuwahl des Vorstandes (gem. Satzung).

Wahlleitung Herr Oswald

1. Vorsitzenden:

Kandidat: Ingolf Kluge

Gegenkandidat: keiner

Bei Enthaltung des Kandidaten wird der

Wahl durch die anwesenden Mitglieder

einstimmig zugestimmt. Kollege Kluge

nimmt die Wahl an.

2. Vorsitzenden:

Kandidat: Andreas Ostermann

Gegenkandidat: keiner

Bei Enthaltung des Kandidaten wird der

Wahl durch die anwesenden Mitglieder

einstimmig zugestimmt. Kollege Ostermann

nimmt die Wahl an.

1. Schatzmeister:

Kandidat: Carsten Kulbe

Gegenkandidat: keiner

Bei Enthaltung des Kandidaten wird der

Wahl durch die anwesenden Mitglieder

einstimmig zugestimmt. Kollege Kulbe

nimmt die Wahl an.

2. Schatzmeister:

Kandidat: Katharina Müller

Gegenkandidat: keiner

Bei Enthaltung des Kandidaten wird der

Wahl durch die anwesenden Mitglieder

einstimmig zugestimmt. Kollegin Müller

nimmt die Wahl an.

1. Schriftführer:

Kandidat: Bernhard Köppler

Gegenkandidat: keiner

Bei Enthaltung des Kandidaten wird der

Wahl durch die anwesenden Mitglieder

BDB direkt Hessen/Thüringen 17


Frankfurt

einstimmig zugestimmt. Kollege Köppler

nimmt die Wahl an.

2. Schriftführer:

Kandidat: Sandra Bialon

Gegenkandidat: keiner

Bei Enthaltung des Kandidaten wird der

Wahl durch die anwesenden Mitglieder

einstimmig zugestimmt. Kollegin Bialon

nimmt die Wahl an.

Referent für Öffentlichkeitsarbeit:

Kandidat: Björn Bernshausen

Gegenkandidat: keiner

Bei Enthaltung des Kandidaten wird der

Wahl durch die anwesenden Mitglieder

einstimmig zugestimmt. Kollege Bernshausen

nimmt die Wahl an.

Referent für Organisation:

Kandidat: Monika Diefenbach

Gegenkandidat: keiner

Der Wahl von Frau Diefenbach wird

durch die anwesenden Mitglieder einstimmig

zugestimmt.

Die an diesem Abend nicht anwesende

Frau Diefenbach hat im Vorfeld Ihre Bereitschaft

erklärt, im Falle einer Wahl,

das Amt anzunehmen. Einen diesbezüglichen

Brief von ihr las Herr Kluge im

Vorfeld vor.

Der Vorstand bestellt weitere Referenten

Referent für Architekten: Udo Meckel

Referent für Ingenieure: Peter Rode

Studentensprecher: Richard Bill

Kassenprüfer: Klute und Flörchinger

18

v.l.n.r.: Ehrung 40-jährige Mitgliedschaft Hr. Sobek, Ehrung 50-jährige Mitgliedschaft Wolfgang

Schmid, Ehrung 50-jährige Mitgliedschaft Wolfgang Eisen

Anträge

Antrag auf Beitragserhöhung von

170,- auf 190,- ab 2013.

Die Kollegen Kluge und Kulbe erläutern

die Beweggründe für die zur Abstimmung

stehende Beitragserhöhung

und bitten um Zustimmung durch die

anwesenden Mitglieder. Nach Wortbeiträgen

einzelner Mitglieder zu den Erläuterungen

des Vorstands wird über den

Antrag zur Beitragserhöhung abgestimmt.

Die Mitgliederversammlung stimmt

dem Antrag des Vorstands mit einer Gegenstimme

und drei Enthaltungen mehrheitlich

zu.

Verschiedenes

Die Mitglieder regen an, die Entwicklung

der Austritte aus dem nach Be-

kanntgabe der beschlossenen Beitragserhöhung

und nach deren Einführung

genau zu beobachten.

Schlusswort

Kollege Kluge bedankt sich im

Namen des Vorstands für das zahlreiche

Erscheinen der anwesenden Mitglieder

und deren rege Teilnahme an den Diskussionen

und Aussprachen. Zum Abschluss

lädt er alle anwesenden Mitglieder

zu einem gemeinsamen Umtrunk

ein.

Kollege Kluge schließt die Mitgliederversammlung

um 19 50 Uhr.

Sandra Bialon

BDB direkt Hessen/Thüringen


BDB-intern

Bundesstudententreffen Hamburg

Anfang März war es wieder soweit für

unser 1. Bundesstudententreffen in diesem

Jahr. Diesmal in Hamburg. Mit

toller Unterstützung des Hamburger Landesverbandes

konnten wir neben dem

klassischen Sitzungsalltag ein tolles Rahmenprogramm

erleben, bei dem wir einen

sehr interessanten Überblick über

die HafenCity mit einer ausführlichen

Besichtigung der Elbphilharmonie als

Highlight bekommen haben.

Am nächsten Tag nach gemeinsamen

Frühstück begann dann am Samstagmorgen

das Bundesstudententreffen mit

Teilnehmern aus den verschiedensten

Urlaubsgeschichten…

Landesverbänden und Bezirksgruppen.

Die wichtigsten Tagesordnungspunkte

waren das kommende BDB CAMP 2012,

dass dieses Jahr in Baden-Württemberg

stattfinden soll, sowie die Arbeit der verschiedenen

AGs zum Thema Zukunft

BDB und die weitere detaillierte Ausarbeitung

der Studenten-Homepage. Am

letzten Tag gab es noch eine offene Diskussionsrunde

mit Schwerpunkten wie

die BDB-Informationen der Studenten in

der DBZ. Weiter folgten wir der Einladung

der BG Würzburg unser Treffen im

Oktober in Würzburg abzuhalten.

Claas-Erik Johannsen, eine Bauruine und das Kunst.Museum.Sylt

Als PPP-Projekt war in der Gemeinde

Keitum auf Sylt ein Thermalbad mit Wellnessbereich,

Schwimmbad, Artzpraxis,

Ladenzeile und Tourismusinformation

geplant. 13,5 Millionen öffentlicher Gelder

wurden bezahlt und geblieben ist

eine Bauruine am grünen Kliff an der

Wattkante.

Claas-Erik Johannsen ist neben Rainer

Herold, Sven Lappoehn und Dr. Ulrich

Schulte-Wülwer einer der Initiatoren

der Projektgruppe ’Kunst. Museum.

Sylt.’, die sich der nunmehr seit Jahren

vorhandenen Bauruine angenommen

hat. Die Gruppe hat das Angebot von

Mäzenen und den damit verbundenen

Stiftungsgedanken aufgegriffen. Es ist

geplant, ein Kunstmuseum auf dem

Grundstück der Bauruine in Keitum zu

errichten.

Das „Grüne Kliff “ in Keitum ist dabei

ein besonderer Ort an der Wattkante.

Dieser besondere Ort bedarf einer sensiblen

Behandlung in seiner zukünftigen

Ausrichtung.

Besonders ist auch die Topografie des

Tipkenhoog. Die Bebauung des Grundstücks

erfordert, möglichst viel „Landschaft“

für diesen besonderen Ort zurückzugewinnen.

Er sollte für jedermann

öffentlich als ein Ort der Ruhe und Entspannung

zugänglich sein. Ebenso soll

das darauf entstehende Bauwerk die ruhigen,

traditionellen Strukturen des Dorfes

respektieren und der heutigen Zeit

Richard Bill

entsprechend reflektieren (geistig-kulturelles

Pendant unserer Zeit zu St. Severin).

Bei der Planung gilt insbesondere, die

Arena als einen kulturell lebendigen Ort

räumlich in ihrer Nutzung konzeptionell

mit einzubeziehen. Ein maßgeblicher Aspekt

jedoch ist die Zukunftsperspektive

der Gemeinde zur umfassen Dorfentwicklung

in Bezug auf Verkehrs- und Besucherführung.

Bei einer ganzheitlichen

Lösung können Themen wie verkehrsberuhigte

Zone bzw. Fußgängerzone,

(sichtbarere) Anreize für Parken am Ortsrand,

Wegezeit-Information an Ortsrandparkplätzen

oder ein übergreifen -

des Leitsystem bedacht werden. Vertiefende

architektonische Gedanken könnten

durch einen Architekturwettbewerb

aufgezeigt werden.

Es bleibt spannend, ob das Stiftungsprojekt

’Kunst. Museum. Sylt’ in der Gemeinde

Mehrheiten findet und mit dem

Museumsbau ein Gebäudekonzept entstehen

läßt welches die alte Bauruine

bald ablöst.

Übersichten Bebauung

Frankfurt

Teilnehmer Bundesstudententreffen Hamburg

Bauruine Thermalbad

Sylt in der Malerei

BDB direkt Hessen/Thüringen 19


Frankfurt

Besichtigung

Ordnungsamt

Frankfurt

Bei sonnigem Frühlingswetter besuchten

am Freitag, den 20.04.2012, ca.25

BDB-Mitglieder und Gäste des BDB das

Frankfurter Ordnungsamt in der Kleyerstr.

86. In diesem Behördengebäude

befinden sich die Führerscheinstelle, die

Ausländerbehörde, die Stadtpolizei und

eine Tiefgarage für Behördenfahrzeuge.

Gegen 1500 Uhr begrüßte Björn

Bernshausen (Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit

im BDB-Frankfurt Rhein

Main) die anwesenden Teilnehmer und

übergab dann das Wort Architekt Florian

Schlüter (Architektenbüro Meixner Schlüter

Wendt).

Anhand des im Foyer stehenden Modells

erklärte Schlüter in einigen kurzen

Sätzen das Konzept des Gesamtbauwerks

(spiralförmiger Grundriss, etc.). Nach ein

paar Fragen ging die Gruppe über das

Treppenhaus in die 3. Etage. In diesen

Räumen hat die Stadtpolizei ihre Büround

Umkleideräume.

20

BDB-Exkursion

TRIANON - Hochhaus Frankfurt

am Donnerstag, den 19. Juli 2012, um 1700 Uhr veranstaltet der BDB-Frankfurt

eine Besichtigung des TRIANON. Das Hochhaus wird von Daniel Winkler,

Argoneo Real Estate GmbH, vorgestellt.

Bauherr: DEBEKO

Architekt: Novotny Mähner Assoziierte, HPP, Albert Speer & Partner

Bauzeit: 1990-1993

Konstruktion: Stahlbetonskelett, vorgehängte Alu-Glasfassade

BGF: 84.600 qm

Geschosse: 47

Höhe: 186 m

Nutzung: Bankgebäude

die Teilnehmerzahl ist auf max. 25 Personen begrenzt !

Verbindliche Anmeldungen bitte an die Geschäftsstelle unter Tel: 069 - 49 50 500 oder

Telefax: 069 - 49 50 588 oder e-mail: info@bdb-frankfurt.de

Haftungsausschluß: Mit der Durchführung der Exkursion ist keine Haftungsübernahme durch den Veranstalter verbunden

Besonders beeindruckend ist die moderne

Architektur mit guter Akustik und

großen Fensterflächen von der Strasse als

auch vom Innenhof. Die Zimmer türen mit

Oberlichtern ermöglichen Helligkeit auch

für den Flurbereich. Lichtreflektierend ist

auch der Linoleumfussboden mit den hellen

Farben beige bis grau.

Für den Innenausbau waren hochqualifizierte

Fachkräfte der diversen Ausbaugewerke

am Werk wie z.B. Trockenbauer,

Estrichverleger, Linoleumverleger usw.

Gegen 1730 Uhr war die Führung zu

Ende und Kollege Björn Bernshausen verabschiedete

sich bei den Teilnehmern und

bedankte sich bei Architekt Schlüter für die

interessante Führung.

Robert Flörchinger

Abbildungen mit freundlicher Genehmigung der Argoneo Real Estate GmbH

Neulich in der

W e t t e r a u

DARMSTÄDTER KOLLEGE

ISST FRANKFURTER KRANZ

BDB direkt Hessen/Thüringen


Exkursion

Aktuelle Mauerwerksbauten in Frankfurt

Mauerwerk – ein Baustoff mit Tradition

und Zukunft stand ganz im Mittelpunkt

der BDB-Exkursion am Freitag den

27. April 2012. Treffpunkt war um 1400

Uhr die „Große Fischerstraße 10“, um

dort zunächst ein Beispiel für das neue

„Wohnen am Dom“ kennenzulernen. Bei

warmem und sonnigem Wetter begrüßte

das Vorstandsmitglied des BDB Frankfurt

Rhein Main e.V., Dipl.-Ing. (FH) Architektin

Monika Diefenbach, die mehr als 30

Teilnehmer. Es folgten erste Erläuterungen

zu den vor Ort eingesetzten Porothon-Ziegeln:

Die Gebäudehülle besteht

aus einem 49 Zentimeter starken Mauerwerk.

Es ist innen mit Dämmmaterial gefüllt,

so dass auch ohne ein zusätzliches

Wärmedämmverbundsystem nahezu

Passivhausstandard erzielt wird. Dies erklärte

Oliver Rühr. Er, Andreas Hofmann

und Sandra Wouters vom Hersteller Wienerberger

GmbH standen während der

gesamten Veranstaltung als Ansprechpartner

zur Verfügung.

Auf dem Weg in's Haus

Dann präsentierte der Architekt Henry

Hess, Projektleiter bei Prof. Christoph

Mäckler Architekten, den Neubau des

fünfstöckigen Mehrfamilienhauses näher.

Die Architektur nimmt die Bebauung der

50er Jahre auf, trägt dem Wohnen an

einem besonderen Ort Rechnung und

verdichtet die Innenstadt maßvoll. Zwischen

dem Frankfurter Dom und dem

Main gelegen, entsteht auf einer Freifläche

zwischen zwei Wohngebäuden und

auf dem Dach einer bestehenden Tiefgarage

eine Immobilie mit 12 verschieden

großen Wohnungen der ABG Frankfurt

Holding Wohnungsbau- und Beteiligungsgesellschaft

mbH. Besonderheit ist

die Rohbauhöhe von 3,50 Metern pro

Geschoss. Diese soll für ein

angenehmes Raumgefühl sorgen, wie

auch die Versorgung über Fernwärme

sowie eine kontrollierte Wohnraumlüftung

mit Wärmerückgewinnung. Bei der

Besichtigung aller Etagen des bereits fertig

gestellten Rohbaus wurden konstruktive

und gestalterische Aspekte ausführlich

betrachtet. Insbesondere die gut zu

sehenden Wand- und Dachdetails und

deren jeweilige Anschlüsse wurden erörtert.

Gegen 15 30 Uhr ging es mit dem Bus

nach Heddernheim, zu Gebäuden der

Merton Wohnprojekt GmbH. Die Baustelle

in der Sebastian-Kneipp-Strasse

114 bis 116 wird von der Karl König

Bau & Consult GmbH betreut. Kaum angekommen,

begann es zu regnen. Mit

Bauhelmen als Regenschutz machten

aber auch die Vorstellung der neu zu errichtenden

Mehrfamilienhäuser im KfW-

70 Standard / als Energieeffizienzhäuser

70 nach der Energieeinsparverordnung

2009 und der dazugehörige Baustellenrundgang

Spaß. Der Geschäftsführer

des Generalunternehmers Karl König,

Erdem Sükrü, begrüßte die Gruppe. Die

Gebäude der Eigentumswohnanlage mit

20 Einheiten plante das Architekturbüro

Karl Dudler, das durch Franziska Swoboda

vertreten wurde.

Das Ensemble aus zwei Mehrfamilienhäusern

steht am Urselbach am südlichen

Rand des Mertonviertels, unweit

der Hundertwasser-Kita und von Haltestellen

der Linie U2. Die Aufteilung und

Zuschnitte der Wohnungen werden unterschiedlichsten

Ansprüchen gerecht.

Die Grundrisse mit 92 bis 142 barrierefreien

Quadratmeter eignen sich für

junge Familien genau so wie für ältere

Menschen. Die Innenausstattung wird

aus Materialien wie Eiche, Glas und

Feinsteinzeugfliesen bestehen und eine

Fußbodenheizung (mit Erdwärme betreiben)

aufweisen. Auch die Massivbauten

des „Projekt V“ in Heddernheim

befinden sich noch im Rohbau: Über

dem Erdgeschoss wurden gerade die

Wände des ersten Obergeschosses errichtet.

Tino Ansky, Vorführmeister der

Firma Wienerberger, demonstrierte den

Exkursions-Teilnehmern die Verarbeitung

von Planziegelmauerwerk anhand der

vor Ort verwendeten Poroton-Ziegel.

Oliver Rühr ergänzte dazu noch einiges

Wissenswertes zum Mauerwerk, zu der

Dämmung und zu weiteren konstruktiven

Maßnahmen – auch zu den Bauten in

der näheren Umgebung.

Anschließend und bei mittlerweile

wieder strahlendem Sonnenschein fuhr

der Bus zurück zum Römer. Dort lud die

Wienerberger GmbH die Teilnehmer ab

Frankfurt

18 00 Uhr zu einem gemeinsamen

Abendessen in das Restaurant im Haus

am Dom ein. Nach den vielen Eindrücken

des Nachmittags klang die gelungene

Exkursion so mit einem gemütlichen

Beisammensein samt intensiven

Fachgesprächen im „Cucina delle Grazie“

aus.

Der BDB Frankfurt Rhein Main e.V.

bedankt sich nochmals herzlich bei der

Firma Wienerberger für die reibungslose

Zusammenarbeit, das Zustandekommen

der informativen Baustellenbesichtigungen

und für den ebenso angenehmen

wie anregenden Fachaustausch in

Frankfurt. Weiterführende Infos zu Ziegeln

finden sich unter: www.wienerberger.de

Mauerwerk wird geklebt

Sitzt und paßt

Carsten R. Kulbe

Vorführung Mauern

BDB direkt Hessen/Thüringen 21


Frankfurt

Exkursion

Besuch der Europäischen Zentralbank

- Die denkmalgeschützte Großmarkthalle

Bei hochsommerlichen Temperaturen

besuchten am 25.05.2012 um 16 00

Uhr ca.35 BDBler die Baustelle der Europäischen

Zentralbank. Im Baucontainer

versorgte sich jeder Teilnehmer mit

Gummistiefeln, Warnweste und Helm.

York Förster begrüßte die Gruppe und

verteilte jedem Teilnehmer Zugangsausweise.

Im Versammlungsraum wurde

dann von ihm anhand von Bildern das

Bauvorhaben kurz beschrieben.

Die Führung begann dann mit der

denkmalgeschützten ehemaligen Großmarkthalle.

Das 1928 erbaute Gebäude

wurde im 2. Weltkrieg teilzerstört und

wieder rekonstruiert. Im Rahmen der

derzeitigen Baumaßnahme wird es in

enger Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde

restauriert.

Die Klinkerfassade mit den beiden

Kopfbauten wird dabei sorgfältig gereinigt

- die Fugen bis zu 3 cm ausgekratzt.

Die Lagerfugen werden mit einem hellgrauen,

die Stossfugen mit einem dunkelgrauen

Mörtel ausgeführt. Auch die

Fenster werden nach den alten Maßen

wieder eingebaut. Im 1.OG ist der Bau

eines Restaurants vorgesehen. Das Erdgeschoss

wird als Cafeteria genutzt werden.

22

- Der Neubau der Doppeltürme

Besonders beeindruckend ist der

Doppel-Büroturm mit jeweils 43 bzw 45

Stockwerken bei einer maximalen Höhe

von 185 m. Die Gesamtfläche ist ca.

185.000 m². Ein Team von namhaften

Architekten und Ingenieurbüros erstellt

unter Zuhilfenahme modernster Computertechnik

das weltweit hoch interessante

Skelettbauwerk.

Bei der Bauabwicklung des Rohbau

ist ein großer Preisvorteil, daß im Rahmen

der Baustelleneinrichtung eine Betonmischanlage

auf dem Baugelände

untergebracht werden konnte. Jeder Betoniervorgang

kann somit eng getaktet

und terminlich eingehalten werden.

Die Gründung besteht aus Bohrpfählen

ca. 27 m tief. Darüber liegt eine 2 m

starke Bodenplatte. Sämtliche Stützen

des aufgehenden Skeletttragwerks mussten

aufgrund der hohen Genauigkeit

einzeln mit Sonderschalung geschalt

werden. Die Treppenhäuser und Aufzüge

sind für die Aussteifung nicht ausreichend,

sodass noch zusätzliche Diagonalstreben

erforderlich sind. Die Rohbauarbeiten

sind mit 2 Stockwerke im

voraus gegenüber dem Bauzeitenplan,

sodass der Fertigstellungstermin 2013

eingehalten werden kann.

Die Bürotürme des EZB-Neubau

Außerhalb der bestehenden Gebäude

entsteht eine doppelstöckige Tiefgarage

mit je 600 Parkplätze sowie auch Fahrradabstellplätze.

Gegen 18 00 Uhr war die Führung zu

Ende. Herr Dipl. Ing. BDB Ingolf Kluge

bedankte sich bei York Förster für die interessante

Führung und verabschiedet

sich von allen Kollegen.

Vortrag Yorck Förster Vor der alten Großmarkthalle

Übergang zwischen Büroturm

und alter Großmarkthalle

Robert Flörchinger

BDB direkt Hessen/Thüringen


Messen Fair

Cargohalle Messe Frankfurt


Veröffentlichungen in Fachzeitschriften, Zeitungen,

Büchern, Kunst- und Ausstellungskatalogen;

Fotoausstellungen | documentations of fairs, annual

reports and magazines, newspapers, books and

exhibition catalogues; photo exhibitions

Magazin





Bücher Books


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Christoph Kraneburg

Architekturphotographie

freier Photograph,

Schwerpunkt Architektur,

mit Standorten in Köln

und Rhein Main

professional photographer Wohnen Living

specialising on architecture; Ausstellung Exhibition

Büo Gewerbe Office Craft

studio and office near Frankfurt

Sport

Hotel & Restaurant

Verkauf Selling

Architekturmodell

Reportage Coverage

Wein Wine

Werbung Advertising

Kunst Art

Freie Arbeit free works

Verkehr Traffic

Rheinufergarage Mainz

Frankfurt

BDB direkt Hessen/Thüringen 23


Schule Kirche School Church

Kita Frankfurt-Gallus

Kontakt contact Köln Cologne Frankfurt / Rhein-Main

Eifelplatz 5 Südring 58

Mobil +49 (0) 179-3980169 D 50677 Köln D-63500 Seligenstadt

E-Mail info@kraneburg.net +49 (0) 221-3975340


Frankfurt

24

ANSICHTSSACHE - FRANKFURT RHEIN MAIN

Mit einer Fotografie soll ein

Bauwerk, ein Raum, eine Ansicht

vermittelt werden.

So entsteht aus den individuellen

Einzelansichten ein Bild von

Frankfurt Rhein Main

Alte Oper,

Frankfurt

Uwe Nölke,

Kronberg

BDB direkt Hessen/Thüringen


Jahreshaupt -

versammlung 2012

Am Dienstag, den 3. April 2012 um

1800 Uhr fand die Jahreshauptversammlung

der BG Bad Hersfeld in Hotel

am Kurpark in Bad Hersfeld statt.

Die Tagesordnungspunkte waren:

1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden

Dr. Hellmuth Sassenberg

10 Mitglieder waren anwesend, 5

hatten sich entschuldigt.

2. Totenehrung für unseren verstorbenen

Kollegen Manfred Puppich

3. Der 2. Vorsitzende, Dieter Kling, trug

den Geschäftsbericht 2011 vor.

4. Kassenwart Bernd Schmitz trug den

Kassenbericht 2011 vor.

5. Die Kasse wurde durch die Kollegen

Harald Biehl und Hans Wittich geprüft

und die Übereinstimmung der Buchungen

mit den vollständig vorhandenen

Belegen und die Richtigkeit des

ausgewiesenen Kassenstandes bestätigt.

Auf die vorbildliche Kassenführung

wurde besonders hingewiesen.

6. Die Entlastung des Vorstandes

erfolgte einstimmig, bei Enthaltung

des Vorstandes.

7. Folgende Mitglieder wurden für 40

jähriger Mitgliedschaft im BDB

geehrt: Robert Hildebrand und

Gunter Maus.

8. Als Delegierter für die Landesmitgliederversammlung

in Bad Nauheim am

11. und 12. Mai 2012 wurde Dr.

Hellmuth Sassenberg gewählt.

9. Das Jahresprogramm wurde besprochen

und beschlossen (siehe folgend).

Der Vorsitzende beendete die Versammlung

um 19 30 Uhr; mit den hinzukommenden

Ehefrauen klang der Abend

gemütlich mit Essen und Trinken aus.

Jahresprogramm 2012

1. Familiennachmittag mit Kaffee und

Kuchen und anschließendem Essen

am 24.6.2012 um 1430 Uhr in

„Kloppers Brauhaus“ in Ulfen-Sontra,

Hauptstr. 38 (direkt an der B 400 gelegen).

Wie immer sind hierzu Ehefrauen,

Kinder und Enkel willkommen.

2. Besuch des Museums „Wortreich“ in

Bad Hersfeld, Benno-Schilde Platz 1

(Seilerweg ins Navi eingeben) am

12.8.2012 um 1400 Uhr. Anschließend

Essen in Pier 1 (ehemals Bootshaus

Schulze) gegen 17 00 Uhr.

3. Brunch im Hotel am Kurpark entweder

Ende September oder Anfang

Oktober (das Hotel hat noch keinen

Terminplan für diesen Zeitraum).

4. Besuch des Zusemuseums in Hünfeld;

anschließend Besuch des Früchteteppichs

in der alten Kirche in Sagenzell

Ende Oktober.

5. Gänseessen am 11.11. um 11:11

Uhr in der Glimmesmühle

Alle Kollegen und ihre Ehefrauen sind

herzlich eingeladen an den Programmpunkten

teilzunehmen. Über Besuch aus

anderen Bezirksgruppen freuen wir uns.

Während unsere Mitglieder Einladungen

per Post erhalten, bitten wir interessierte

Kollegen von anderen Bezirksgruppen

mit uns Kontakt aufzunehmen.

(Dr. Hellmuth Sassenberg, 36304 Alsfeld,

Tel: 06631919070; Fax

06631919071)

Familiennachmittag

am 24. Juni 2012

Rund zwei Dutzend Personen waren

zum diesjährigen Familiennachmittag in

„Kloppers Brauhaus“ nach Sontra Ulfen

gekommen, wo es deftige Gerichte wie

Grillschinken und Eisbein vom Feinsten

gibt. Im ehemaligen Brauhaus werden

neben verschiedenen Biersorten auch

gute Weine ausgeschenkt.

Kloppers Brauhaus

Der Hausherr ließ es sich nicht nehmen,

unsere Gruppe in den Eiskeller zu

führen. Hier, in einem offiziellen Standesamt

der Stadt Sontra, werden Trauungen

„eiskalt“ durchgeführt. Laut Herrn

Klopper beschleunigen die kühlen Temperaturen

die Heiratswilligkeit der Eheleute,

auf die dann in den ausgedehnten

beheizten Kellern oder in den oberen

Gasträumen Essen und Getränke warten.

Bad Hersfeld

In dem Eiskeller, wo in „Vor-Kühlschrankzeiten“

Eis bis in den Herbst hinein

für das Kühlen des Gerstensaftes

lagerte, ist heute die Probierstube für

Weine, die der Hausherr gerne an seine

Gäste ausschenkt. Die für unsere

Gruppe kostenlose Weinprobe würzte er

mit zahlreichen Anekdoten und Erzählungen

aus seinem Leben als Friseurmeister.

im Weikeller

Deutlich wärmer ging es - trotz Regenwetter

- beim Schmaus zu, hier erfreuten

sich die Teilnehmer am Wiedersehen

mit den Freunden und Bekannten.

Bebra

„Was Sie wollen noch bis Afrika? Da

müssen Sie aber erst mal in Bebra

umsteigen!“

Der Satz von Heinz Erhardt in einem

Film aus den 1950er Jahren ist treffend

für Bebra. Seit im Januar 1849 zum ersten

Mal ein Zug der Hessischen Eisenbahn

von Kassel nach Eisenach in Bebra

hielt, ist der Bahnhof das Herz Bebras

geworden. Und die Grundlage für einen

gewaltigen Anstieg der Einwohner -

zahlen, der Nährboden der Stadt.

BDB direkt Hessen/Thüringen 25


Bad Hersfeld

Bahnhof Bebra Wahrzeichen - der Biber BreitenbacherSeen

Dabei war Bebra in den Anfängen

nur ein ansehnliches Bauerndorf, das

786 an das Kloster St. Lulli in Hersfeld

geschenkt wurde. Beschaulich muss es

damals gewesen sein, denn der Name

Bebra leitet sich von Biberaho ab – Dorf

am Biberfluss (die Fulda).

Bebra war schon immer ein Verkehrsknotenpunkt

gewesen, die alte

Poststraße des Fuldatales kreuzte hier die

Straße nach Eisenach-Halle. Trotzdem

stand Bebra jahrhundertelang im Schatten

von Rotenburg, bis eben die Eisenbahnstrecke

durch Bebra gelegt wurde.

Nun begann der wirtschaftliche Aufschwung.

Gab es 1820 nur knapp

1.000 Einwohner, waren es hundert

Jahre später schon fast 3.000 und im

Jahre 2010 über 14.000.

Um 1900 war Bebra einer der wichtigsten

Eisenbahnknotenpunkte Deutschlands,

ja vielleicht sogar Europas. Der

wichtigste Arbeitgeber war die Reichsbahn.

Doch seit Mitte der 1980er Jahre

verlor Bebra als Eisenbahnknotenpunkt

zunehmend an Bedeutung, was zur

deutlichen Reduzierung des Güterverkehrs

und somit zu weniger Arbeitsplätzen

bei der Deutschen Bahn führte.

Wahrzeichen der Stadt - der Wasserturm

26

Trotzdem schlägt das Herz jedes Eisenbahnliebhabers

höher, wenn er den

Bahnhof besichtigt. Dort steht das Wahrzeichen

der Stadt: der Wasserturm! Er

ist gleichzeitig ein technisches Denkmal

und ein Museum.

Die romantischen Dampflokomotiven

benötigten nämlich riesige Mengen an

Wasser und das wurde auch in Bebra an

einem der 15 Wasserkräne aufgetankt.

Das Wasser musste die 2,5 km entfernte

Fulda liefern. Um die Wasserzufuhr zu

sichern, wurde zunächst ein 1.200 m³

großer Rasenbehälter gebaut. Schon

bald wurde er zu klein und es entstand

1910 der Wasserturm mit einer Stahlkugel,

die weitere 500 m³ aufnahm. Das

war durchaus notwendig, denn 1956

z.B. wurden fast 1.800.000 m³ Fuldawasser

verbraucht.

Fachwerkhäuser am Lindenplatz

Das Industriedenkmal „Wasserturm“

wurde von dem Verein der Eisenbahnfreunde

so hergerichtet, dass die technischen

Einrichtungen für den Besucher

verständlich sind. Im Inneren des Turmes

Das alte Rathaus

wurden Erläuterungstafeln angebracht

und das ebenfalls hier untergebrachte

Eisenbahnmuseum schildert mit vielen

Originalgegenständen die glanzvollen

Zeiten der Dampfloks.

Während der Öffnungszeiten des Museums

verkehren im Viertelstundentakt

Schmalspur-Museumseisenbahnen (Feldbahnen

mit 600 mm Spurweite) auf

einer Strecke rund um das Museum bis

zum 900 m entfernten Haltepunkt. Der

Fuhrpark umfasst sieben verschiedene

Diesellokomotiven, einen Triebwagen,

drei Untertage-Personenwagen, einen

Torfbahnwagen, zwei Kalihunte und einen

Grubenbahn-Rettungswagen.

Vom 1. April bis zum 30.September

ist an jedem 1. Sonntag das Museum

geöffnet. Für Gruppen werden Sonderfahrten

unternommen. (Auskunft:

06623-7964)

10 Millionen werden bis 2014 in den

traditionsreichen Bahnhof fließen, der

eine Runderneuerung zum behindertengerechten

Bahnhof erhalten soll.

An den nahe gelegenen Breitenbacher

Seen kann man sich gut erholen:

Segeln, Schwimmen, Fahrrad fahren

oder einfach Spazierengehen. Die komfortablen

Wohnmobilstellplätze laden

zum Übernachten ein.

Grundlage für diesen Artikel war die Informationsbroschüre

„Willkommen in Bebra“ und die HNA

vom 4.4.2012 und ein Besuch in der freundlichen

Stadt.

BDB direkt Hessen/Thüringen


Geburtstage

Die Bezirksgruppe gratuliert allen Mitgliedern

zu ihren runden Geburtstagen.

Johannes Sailer, 28.08.1977 35 Jahre

Timm Kress,14.10.1977 35 Jahre

Jochen Stahl, 10.10.1972 40 Jahre

Nana Busch, 22.10.1967 45 Jahre

Alfred Ummenhofer, 31.10.1957 55 Jahre

Enrico Hoffmann, 05.10.1952 60 Jahre

Unseren besonderen Glückwünsche gehen

an Dipl.-Ing. Raimund Schöck zu

seinem 80. Geburtstag.

Kollege Schöck war bis 2011 aktiv im

erweiterten Vorstand tätig.

Jubiläen 2012

40 Jahre Mitgliedschaft im BDB

Dipl.-Ing. Lothar Dewald, Groß-Gerau

(01.09.2012)

Neue Mitglieder

Die Bezirksgruppe Darmstadt-Bergstraße

begrüßt Ihre neuen Mitglieder

Dr.-Ing. Neuser und

Kurt Werdecker

Termine

Vorstandssitzung am 11.09.2012 um

19 30 Uhr im Restaurant/ Hotel Rosengarten

Herbstfahrt in den Harz 12.10. -

14.10.2012

Seminar für Jungabsolventen VOB im

Herbst. Weitere Informationen erfolgen

demnächst per E-Mail an unsere Mitglieder

nach der Terminfestlegung-

Vorstandssitzung am 06.11.2012 um

19 30 Uhr im Restaurant/ Hotel Rosengarten

Jahresabschluss des erweiterten Vorstands

am 07.12.2012 oder

14.12.2012. (Genauer Termin und Ort

werden rechtzeitig bekannt gegeben.)

Redaktionsschluß

für Ausgabe 4/2012

05.09.2012

Seminar Basiswissen

zur Bauleitung

Am Freitag, den 09. März 2012 veranstalteten

die BDB Bezirksgruppen

Darmstadt-Bergstraße, Mainz und Wiesbaden-Idstein

ein Seminar zum Thema

Basiswissen Bauleitung.

Das Seminar fand im Hessischen

Staatsarchiv in Darmstadt statt. Als Referent

konnte für diese Veranstaltung

Dipl.-Ing. Jürgen Steineke aus Berlin

gewonnen werden.

Zu Beginn

Dipl.-Ing. J. Steineke

der Veranstaltung

erhielt jeder

Teilnehmer

ein umfangreiches

Skript, in

dem die behandeltenThemen

aufbereitet

waren.

Das Seminar war in vier Blöcke aufgeteilt:

Teil 1: Bauvorbereitung

- Welches sind die grundlegenden

Pflichten des Bauleiters?

- Welche Vollmacht hat der Bauleiter?

- Ist der „verantwortliche Bauleiter i.S.d.

LBO“ eine lohnende Aufgabe?

Teil 2: Bauablauf

- Intensität der Bauleitung – wie oft muss

der Bauleiter auf der Baustelle sein?

- Koordination der Nachunter-nehmer

- Juristische Bedeutung von Vertragsterminen

– wann ist der Unternehmer in

Verzug?

- Bautagebuch und andere Dokumentationspflichten

- Baurundgänge, Zustandsfeststellungen,

Baubesprechungen, Jourfixe

- Umgang mit Bedenken- und Behinderungsmeldungen

Teil 3: Nachträge, Abnahme und

Gewährleistung

Nachtragsprüfung und Verhandlun-gen

bei Nachtragsbegehren

- Was ist die Urkalkulation?

- Wer hat die Änderung der Leistung zu

beschreiben?

- Fehlerhafte Nachtragsprüfung durch

den Architekten – hat der Auftraggeber

einen Schadensersatzanspruch?

Abnahme- und Mängelmanagement

(Qualitätssicherung)

- Was bedeutet förmliche Abnahme?

Teil 4: Abrechnung

Abrechnung beim Bauvertrag

- Wann ist eine Rechnung nicht prüfbar?

Darmstadt-Bergstraße

- Welche Prüfzeiten gibt es für Abschlags-

und Schlussrechnungen

nach VOB/B und BGB?

- Bis wann kann der Auftraggeber zuviel

gezahlten Werklohn beim Unternehmer

zurückfordern?

- Kann der Unternehmer nach der

Schlussrechnungsstellung noch

„Nachträge“ geltend machen?

Der Referent

trug

dem Auditorium

die Inhalte

sehr

anschaulich

vor. Die Teilnehmer

wurden in

den Vortrag BDB-Informationsstand G. Volk

mit einbezogen.

Fragen aus dem Auditorium waren

gewünscht und wurden auch vorgetragen,

so dass sich mitunter eine lebhafte

Diskussion entwickelte.

Blick ins Seminar

Die Veranstaltung war nicht nur informativ,

sondern auch sehr kurzweilig und

interessant gestaltet.

Unser Dank gilt unserem Referenten

Steineke.

Eine Stärkung in

der Pause

Nicht zu

vergessen sei,

dass auch für

das leibliche

Wohl durch

einen örtlichen Caterer bestens gesorgt

abgedeckt wurde.

Als Fazit bleibt nur zu hoffen, dass es

weitere gemeinsame Veranstaltungen

der Bezirksgruppen Darmstadt-Bergstraße,

Mainz und Wiesbaden-Idstein

geben möge.

Uwe Müller

2. Vorsitzender und

stellvertr. Fachreferent

„Architekten“

BDB direkt Hessen/Thüringen 27


Darmstadt-Bergstraße

Jahreshauptversammlung am 27.03.2012

von 1935 Uhr bis 2345 Uhr im Restaurant/Hotel „Rosengarten“ in Darmstadt

Tagesordnung

TOP 1 Eröffnung der Mitgliederversammlung

und Begrüßung durch den 1.

Vorsitzenden

TOP 2 Genehmigung des Protokolls

der Mitgliederversammlung vom

31.03.2011

TOP 3 Bericht des Vorstands:

1. Ehrungen

2. Geschäftsbericht

3. Kassenbericht

TOP 4 Bericht der Kassenprüfer

TOP 5 Entlastung des Vorstands

TOP 6 Wahlen:

Außer dem Amt des Schatzmeisters

wurden alle Positionen

neu gewählt

TOP 7 Rückblick auf Veranstaltungen

in 2011

TOP 8 Veranstaltungsvorschläge für

2012

TOP 9 Landesdelegiertenversammlung

in Bad Nauheim

TOP 10 Diverses und Aussprache

TOP 11 Schlusswort des Vorsitzenden

TOP 1 Eröffnung und Begrüßung

Gerhard Volk eröffnete die Mitgliederversammlung

um 19 35 Uhr und begrüßte

die anwesenden Mitglieder.

Volk teilte mit, dass die Einladungen

zur JHV dieses Jahr erstmals nicht an die

Mitglieder per Post verschickt wurden,

sondern die Einladung im Mitgliedermagazin

BDB direkt“ veröffentlicht wurde

und damit ein für alle Mitglieder zugängiges

Medium gewählt wurde.

Volk bat die anwesenden Mitglieder,

sich von den Plätzen zu erheben und des

am 24.07.2011 verstorbenen Mitglieds

Matthias Mark zu gedenken.

TOP 2 Genehmigung des Proto -

kolls der Mitgliederversammlung

vom 31.03.2011

Das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung

vom 31.03.2011 wurde

einstimmig genehmigt.

TOP 3 Bericht des Vorstands:

1. Ehrungen

Kollege Volk bedankte sich bei der

Sekretärin der Geschäftsstelle Frau

Ingrid Athanassopoulou für die geleistete

Arbeit und überreichte ihr einen Frühlings-blumenstrauß.

Es wurden folgende Mitglieder zur

Ehrung eingeladen:

28

Dipl.-Ing. Arnim Angerer für 25jährige

Mitgliedschaft,

Dipl.-Ing. Volker Gärtner für 25jährige

Mitgliedschaft,

Corinna Süßmann für 25-jährige

Mitgliedschaft und

Dipl.-Ing. Karl Schattenfroh für 40jährige

Mitgliedschaft.

Die Mitglieder konnten an der Jahreshauptversammlung

leider nicht geehrt

werden. Sie erhalten Ihre Urkunden und

Ehrennadeln auf dem Postweg.

2. Geschäftsbericht

Gerhard Volk berichtete über die in

2011 durchgeführten Veranstaltungen:

Am 01. April 2011 fand unsere Veranstaltung

„Neuerungen der HBO

2010“ in Zusammenarbeit mit den Bauaufsichtsämtern

der Stadt Darmstadt und

des Landkreises Darmstadt-Dieburg

statt. Es nahmen 209 Personen teil.

Am 02.06.2011 reisten 4 Delegierte

der BG Darmstadt-Bergstraße zum Baumeister-tag

(BMT) nach München. Durch

die Anträge an die Mitgliederversammlung

zum TOP Beitragserhöhung des

Landesverbandes Hessen und der BG

Darmstadt-Bergstraße wurde beschlossen,

den Mitgliedsbeitrag nur um 20,00

€ auf 190,00 € zu erhöhen und somit

unter der 200 Euro Grenze zu bleiben.

Der nächste Baumeistertag 2013 findet

in NRW statt (Münster).

Die BG besichtigte am 19.08.2011

das Ernst-May-Haus in Frankfurt. Die

Teil-nehmer erhielten Einblicke in den

sozialen Wohnungsbau der 1920er

Jahre in Frankfurt am Main.

Vom 14.10. - 16.10.2011 führte die

Herbstfahrt nach Bremerhaven. Die Teilnehmer

dieser Fahrt genossen das attraktive

Programm (Anm.: siehe BDB direkt

1/2012).

Am 25.10.2011 fand der BDB

Stammtisch in der Brauerei Grohe in

Darmstadt statt.

Den Jahresabschluss 2011 verbrachte

der erweiterte Vorstand im Dippelshof in

Traisa.

Verschiedene Unterstützungen und

Aktivitäten

Auf dem BMT in München hatte die

BG Darmstadt-Bergstraße zugesagt, das

BDB Studentencamp 2011 in Berlin

vom 01.09. - 04.09.2011 zu unterstützen.

Die Studenten des Fachbereichs Architektur

der TU Darmstadt wurden zur

Erstellung von Modellen anlässlich einer

Wanderausstellung zum Thema „Traditioneller

Hausbau“ im deutschen

Sprachraum unterstützt.

Urlich Nabert nahm am

31.01.2012 an der Otto-Bartning-Förderpreisverleihung

teil.

Udo Raabe und Hans Birli hatten

sich bereit erklärt, in der AKH-Arbeitsgruppe,

die sich mit der Änderung des

Architekten- und Stadtplanergesetzes befasst,

mitzuarbeiten.

Im Jahr 2011 fanden 5 erweiterte

Vorstandssitzungen der BG Darmstadt-Bergstraße

statt.

Kollege Volk nahm 2011 an 5 Landesvorstandssitzungen

teil.

2011 wurden erstmals an die Mitglieder

Weihnachtskarten anstelle von

einem Weihnachtsbrief verschickt.

Am 09. März 2012 fand das Seminar

„Basiswissen zur Bauleitung“ statt

(siehe Bericht in dieser Ausgabe).

Die Veranstaltungen DBZ Baukolleg

fanden am 16.05. und 30.05.2011 an

der TU Darmstadt, Fachbereich Architektur

zu den Themen „Klimahaus Bremerhaven

und Grandhotel, Bonn“ statt.

3. Kassenbericht

Der Kassenbericht wurde den Mitgliedern

ausgehändigt. Volkmar Freyer erläuterte

die Ein- und Ausgaben des Kassenberichtes

und den Wirtschaftsplan.

Fragen aus der Versammlung wurden

gleich beantwortet.

TOP 4 Bericht der Kassenprüfer

Die Kassenprüfung erfolgte am

07.03.2012 durch Rolf Hecker und Ulrich

Nabert. Hecker dankte Freyer für

die gute Buchführung, alle Belege waren

vollständig vorhanden und prüfbar. Die

Kassenführung war übersichtlich und

nachvollziehbar.

TOP 5 Entlastung des Vorstands

Hecker beantragte die Entlastung des

Vorstands. Die Entlastung wurde mit 2

Enthaltungen ohne Gegenstimme erteilt.

TOP 6 Wahlen

Alle Positionen außer dem Amt des

Schatzmeister wurden neu gewählt.

Es wurden gewählt:

1. Vorsitzender: Gerhard Volk (6)

2. Vorsitzender: Uwe Müller (7)

Kassenprüfer: Ulrich Nabert (3) und

Rolf Hecker

Stellvertretende Kassenprüfer: Reinhard

Hock (5) und Herr Kurt Werdecker

(8)

BDB direkt Hessen/Thüringen


Beisitzer: Josef Bräuer (2), Rolf Hecker,

Reinhard Hock (5), Sandra Meidel-Weinlein

(9), Ulrich Nabert (3), Udo Raabe,

Volker Seubert (10), Helga Rogler-

Schmidt (1).

Fachreferentin für Architekten: Sandra

Meidel-Weinlein (9) und Uwe Müller

(7) als Stellvertreter

Fachreferent für Ingenieure: Volker

Seubert (10) und Ulrich Nabert (3) als

Stellvertreter

Fachreferent für Unternehmer: Gerhard

Volk (6)

Öffentlichkeitsarbeit: Kurt Werdecker

(8)

Um den Bereich Ausbildung/Hochschule

wird sich Birgit Rode kümmern.

Anita van Bebber hat sich bereit erklärt,

bei den Beiträgen für die „BDB direkt

mitzuarbeiten.

Unsere Homepage wird von Sandra

Meidel-Weinlein (9) betreut.

Arbeitskreis BDB Bildungswerk: Gerhard

Volk (6) und Reinhard Jahn

Delegierte: Gerhard Volk (6), Uwe Müller

(7), Volkmar Freyer (4), Volker

Seubert (10)

Vertreter: Sandra Meidel-Weinlein (9),

Ulrich Nabert (3), Helga Rogler-Schmidt

(1)

TOP 7 Rückblick auf Veranstaltungen

2011

Es wurden Fotos von den Veranstaltungen

im letzten Jahr gezeigt. Die Fotos

wurden von Gerhard Volk, Uwe Müller

kommentiert.

TOP 8 Veranstaltungsvorschläge

2012

Es sollen wieder unterschiedlichste

Veranstaltungen angeboten werden.

TOP 9 Landesdelegiertenversammlung

Kollege Volk teilte mit, dass die Landesmitgliederversammlung

am 11.

und 12.5. in Bad Nauheim stattfindet.

Veranstalter ist der Landesverband mit

der BG Wetterau.

Beim Landesverband sind alle Ämter

außer dem Amt des Schatzmeisters neu

zu wählen.

Die LDV steht unter dem Motto „Energiewende,

dem Klimawandel begegnen“.

Annette Bähr von unserer Bezirksgruppe

wird auf der LMV einen Vortrag

halten.

Volk wies auf die Veranstaltung Mitgliederforum

„Zukunft BDB“ der AG 1

Mehrwertgestaltung und AG 2 Mitgliederbetreuung

am 30.03.2012 in Erfurt

hin. Gerhard Volk nimmt seitens der BG

teil.

TOP 10 Diverses und Aussprache

Kollege Raabe berichtete aus der Arbeitsgruppe

zur Änderung des Hessischen

Architektengesetzes bei der AKH

über Eintragungsvoraussetzungen, Listenführung

und Ahndung von Verstößen

gegen die Berufspflichten.

TOP 11 Schlusswort des Vorsitzenden

Gerhard Volk dankte allen Anwesenden

für die Teilnahme an der Mitgliederversammlung

und beendete die Sitzung

gegen 23 45 Uhr.

Darmstadt-Bergstraße

Bezirksgruppe Darmstadt-Bergstrasse

Organisation

Vorsitzender:

Dipl.-Ing. Gerhard Volk

Geschäftsstelle:

Schepp Allee 57

64295 Darmstadt

Telefon: 06151-782119

Telefax: 06151-971683

Email: kontakt@bdb-darmstadt.de

Leitung der Geschäftsstelle: Ingrid Athanassopoulou.

Die Geschäftsstelle ist jeweils mittwochs

von 14 00 - 17 00 Uhr besetzt.

Funktionen:

Geschäftsführender Vorstand:

Gerhard Volk 1. Vorsitzender

Uwe Müller 2. Vorsitzender

Volkmar Freyer Schatzmeister

Kassenprüfer:

Ulrich Nabert

Rolf Hecker

Stellvertretende Kassenprüfer:

Reinhard Hock

Kurt Werdecker

Beisitzer:

Josef Bräuer

Rolf Hecker

Reinhard Hock

Sandra Meidel-Weinlein

Ulrich Nabert

Udo Raabe

Helga Rogler-Schmidt

Volker Seubert

Fachreferenten Architekten:

Sandra Meidel-Weinlein

Uwe Müller (Stellvertretung)

Fachreferenten Ingenieure:

Volker Seubert

Ulrich Nabert (Stellvertretung)

Fachreferent Unternehmer:

Gerhard Volk

Fachreferent Ausbildung/Hochschule:

Birgit Rode

Fachreferent Öffenlichkeitsarbeit:

Kurt Werdecker

Fachreferentin BDB direkt:

Anita van Bebber

Fachreferent BDB Bildungswerk:

Gerhard Volk

Reinhard Jahn (Stellvertretung)

BDB direkt Hessen/Thüringen 29


Darmstadt-Bergstraße

BDB Exkursion

Harz

vom 12.10.-14.10.2012

Vom 12.10.-14.10.2012 plant die BDB

BG Darmstadt-Bergstraße eine Fahrt in

den Harz. Nachfolgend erhalten Sie die

Programmeinzelheiten:

Freitag, den 12. Oktober 2012

Abfahrt/Treffpunkt: 6 30 Uhr Hauptbahnhof

Westseite Fahrt mit dem Bus.

Wir werden um ca. 1030 Uhr in Goslar,

der ersten Station unserer Reise eintreffen.

Zuerst wollen wir die Gustav-

Adolf-Stabkirche in Goslar Hahnenklee

besuchen.

30

http://www.stabkirche.de

Danach geht es weiter nach Goslar zur

Kaiserpfalz.

http://www.goslar.de/sehenswertes/kaiserliche-baukunst.html

Nach der Führung gehen wir zum Mittagessen

in den „König von Bayern“

(http://www.ratskeller-goslar.de/)

(Selbstzahler).

Danach geht’s unter Tage beim Weltkulturerbe

Rammelsberg - www.rammelsberg.de.

Anschließend verlassen wir Goslar und

fahren in unser Hotel in Wernigerode.

Der Abend soll bei einem gemeinsamen

Abendessen ausklingen. (Selbstzahler)

Samstag, den 13. Oktober 2012

Nach dem Frühstück um ca. 10 00 Uhr

führt unser Weg mit der Schmal -

spurbahn auf den Brocken. Diesen erreichen

wir nach ca. 90 Minuten.

Ein „Brockenhaus” gab es bereits früher

auf dem Brocken. Es war seit 1800

Gastwirtschaft und Herberge wurde aber

1859 durch Feuer zerstört. Die imposante

Form des heutigen Gebäudes als

Kombination aus holzverkleideten Qua-

der und halbrunder Kunststoffkugel bestimmt

maßgeblich die Silhouette des

Berges. Das Brockenhaus hat inhaltlich

und baulich ein neues Gesicht bekommen.

Im Inneren wich das Labyrinth enger

Abhörkammern einer großzügigen

Folge offener Ausstellungsräume. Das

gläserne Foyer lädt zum Besuch des

Hauses ein. Zugleich gibt es Ausblicke in

die Landschaft frei.

Nach einer kleinen Stärkung im

Brockenwirt geht es zurück nach Werni-

gerode – wieder mit der Schmalspurbahn.

Den Abend verbringen wir in Wernigerode

und erkunden die Altstadt und

schließen den Abend mit einem gemeinsamen

Essen (Selbstzahler) ab.

Sonntag, den 14. Oktober 2012:

Den Abschluss bildet am Sonntag eine

Stadtführung in Quedlinburg

Nach einem Mittagessen (Selbstzahler)

geht es um ca. 15 00 Uhr wieder zurück

nach Darmstadt.

Interessenten sind herzlich eingeladen!

Gebühren: 230,00 € p.P. im DZ.

(EZ-Zuschlag 40,00 €)

StudentInnen-Rabatt 50,00 €

In diesem Preis enthalten sind die Kosten

für die Busfahrt, Eintritte, die Fahrt mit

der Brockenschmalspurbahn und Übernachtung

mit Frühstück.

Fortbildungspunkte: 8

Anmeldungen bis zum 19. August

2012 in der Geschäftsstelle der

BDB BG Darmstadt-Bergstraße

Schepp Allee 57, 64295 Darmstadt

Telefon 06151 – 78 21 19

Telefax 06151 – 97 16 83

kontakt@bdb-darmstadt.de

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen

begrenzt!

Wir bitten um Überweisung der Teilnehmergebühr

auf unser Konto bis zum

19.08.2012.

Die Teilnahme ist erst nach Eingang

der Zahlung sichergestellt.

Bankverbindung:

Volksbank Darmstadt/Bergstraße,

Konto.-Nr. 531 8203, BLZ 508 900 00

Als Verwendungszweck geben Sie bitte

an: -Harz-

Machen Sie sich nichts vor!

Bauen Sie monolithisch!

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Ihr Wienerberger Bauberater

Oliver Rühr

BDB direkt Hessen/Thüringen


Geburtstage

Die Bezirksgruppe gratuliert allen Mitgliedern

zu Ihrem Geburtstag:

05.04.1947 65 Jahre

Hans Jürgen Stelz

18.04.1957 55 Jahre

Dieter Wittmann

01.07.1977 35 Jahre

Adrian Roskoni

Neue Mitglieder

Dipl.-Ing. Ina Dietz

Dipl.-Ing. Thomas Fischer

Dipl.-Ing. Lothar Schmidt

Wir begrüßen unsere neuen Mitglieder

in unsere Bezirksgruppe

Am 30. Mai 2012 verstarb

unser langjähriges Mitglied

Vitalius Pebalka

Baumeister

Vorschau

nach kurzer Krankheit

im Alter von 88 Jahren

Vitalius Pebalka war seit dem 4.

April 1955 Mitglied in unserer

Bezirksgruppe. In diesen Jahren

nahm er aktiv an den Monatstreffen

und Jahresfahrten teil.

Wir werden ihm ein ehrendes

Andenken bewahren.

Freitag, 10. August, 1900 Uhr

Grillfest in

Samstag, 8. September

Tagesfahrt nach Kassel zur Docomenta

Redaktionsschluß

für Ausgabe 4/2012

05.09.2012

Rückschau

Landesmitgliederversammlung

in Bad Nauhein

Die Bezirksgruppe Friedberg war

Ausrichter der Landesmitgliederversammlung

L.V. Hessen, die am 11. u.

12. Mai 2012 im Hotel Dolce stattgefunden

hatte.

Nach Ankunft und Begrüßung der

Teilnehmer am Freitag um 1300 Uhr war

um 1330 Uhr ein Fachprogramm über

den Jugendstil in Bad Nauheim und um

1400 Uhr ein Begleitprogramm

„Führung durch die Jugendstilanlage in

Bad Nauheim“ vorgesehen.

Diese beiden Programmpunkte wurden

zusammengelegt, da einige Delegierten

erst später angereist waren.

Mit dem Architekten Gustav Jung,

Vors. des Denkmalvereines in Bad Nauheim,

konnte ein erfahrener Referent gewonnen

werden, der uns die Sprudelhofanlage

erläutern konnte. Besonders beeindruckten

die reich ausgeschmückten

Innenhöfe der einzelnen Badehäuser. In

einem dieser Badehäuser endete die

Führung mit Kaffee und Kuchen.

Um 15.30 – 18.00 Uhr fand eine gemeinsame

Sitzung der Landesreferate

und des erweiterten Landesvorstandes

im Hotel Dolce statt.

Um 19.00 Uhr wurden die Delegierten

und Gäste vom Vorstand der Bezirksgruppe

Wetterau im Spiegelsaal empfangen

und den Damen eine Rose überreicht.

Der Vorsitzender W. Kosmanek

bedankte sich in seiner Begüßungsrede

für die Ausrichtung und Übernahme der

Mitgliederversammlung in Bad

Nauheim. Neben unterhaltsamen Gesprächen

und informative Gespräche

wurde ein Buffet mit Wetterauer Spezialitäten

und Lounge-Musik genossen.

Der öffentlicher Teil am Samstagmorgen

um 1030 Uhr wurde von dem Landesvorsitzenden

Peter Blaschke eröffnet.

Grußworte überbrachte das Magistratsmitglied

Gustav Jung in Vertretung des

Bürgermeisters Häuser.

Frau Rohde, Journalistin und Mitglied

des Museumsvereins, hielt einen Kurzvortrag

über den Wandel von der Kurzur

Gesundheitsstadt Bad Nauheim.

Es folgte der Vortrag von Dipl-Ing.

Annette Bähr.

Tagungslokal

Wetterau (Friedberg)

Untermalt wurde der Öffentliche Teil

durch Musikstücke des Klarinette-Trios

der Musikschule Bad Nauheim.

Begrüßungsabend

Hermann Pebler

BDB direkt Hessen/Thüringen 31


Gießen-Wetzlar

Geburtstage

Wir gratulieren herzlich und wünschen

Glück, Gesundheit und alles Gute für

die Zukunft.

04.04. 65 Jahre

Dipl.-Ing. Jürgen Tischler

Waldstraße 40, 35644 Hohenahr

05.05. 50 Jahre

Dipl.-Ing. Sabine Keck

Römerstraße 7, 35516 Münzenberg

21.05. 85 Jahre

Dipl.-Ing. Eberhard Michalke

Alemannenweg 5. 35578 Wetzlar

12.06. 60 Jahre

Dipl.-Ing. Dieter Sorg

Hofmannstraße 12, 35580 Wetzlar

20.06. 75 Jahre

Dipl.-Ing. Werner Keil

Auf der Zinn 3, 35112 Fronhausen

20.06. 75 Jahre

Dipl.-Ing. Ingomar Weiser

Talstraße 14, 35452 Heuchelheim

28.06. 85 Jahre

Dipl.-Ing. Heinrich F. Ußner

Feldstraße 3, 63667 Nidda

18.08. 60 Jahre

Dipl.-Ing. Günter Engel

Gehrenweg 6, 35415 Pohlheim

29.08. 70 Jahre

Dipl.-Ing. Luise Boczeck

Neue Straße 5, 35396 Giessen

29.08. 80 Jahre

Dipl.-Ing. Heinz Otto Weber

Goethestraße 21, 35453 Fernwald

01.09. 50 Jahre

Dipl.-Ing Christian Böhme

Nordanlage 37, 35390 Giessen

Neue Mitglieder

Wir heißen unsere neuen Mitglieder im

Kollegenkreis willkommen und laden zu

reger Teilnahme an unserem Verbandsleben

ein.

Dipl.-Ing. Achaz Bading

Triebstraße 62, 35398 Giessen

Janine Steinmüller, stud.arch.

Am Zollstock 12, 35415 Pohlheim

32

Monatsversammlungen

Mittwoch, 28. März 2012

Im Rahmen einer Berufsausübung

gibt es immer wieder Themen, die mehr

am Rande stehen, aber dennoch wichtig

sind. Ein solches ist der Versicherungsschutz.

Vor etwa 15 Teilnehmern informierte

uns Herr Mikosch von der Unit

(heute AON).

Das was für die Banken „Basel“ ist, ist

für die Versicherungen „solvency“. Wichtig

sind hier Risikobewusstsein und Risikomanagement,

da hat es auch hier

zahlreiche Änderungen gegeben.

Ein Berufshaftpflichtversicherung ist

für den Architekten existenziell. War in

den 1970er Jahren für eine Deckungssumme

von 50.000,00 DM eine jährliche

Gebühr von 5.000,00 DM im Jahr

üblich, sind diese Beträge im Laufe der

Zeit gefallen. Sie steigen jetzt aber

wieder an, so dass für kleine Architekturbüros

zukünftig etwa 3.000,00 bis

3.500,00 € im Jahr für die Berufshaftpflicht

zu bezahlen sind.

Der Architekt steht an einer ungünstigen

Stelle im Haftungsbereich. Im Rahmen

der gesamtschuldnerischen Haf -

tung wird er immer wieder herangezogen,

was sich letztlich auf die Kosten der

Versicherung auswirkt.

Die Versicherung eines Bauunternehmers

wirkt sich weniger aus, da sie nicht

bei Schlecht-Leistung in Anspruch genommen

werden kann.

Der Baugerichtstag hat diese Problematik

inzwischen erkannt. Er empfiehlt

- ein Anordnungsrecht vorzusehen

- Mängelhaftungspflicht nach Leistungsphase

8

- Abbau der gesamtschuldnerischen

Haftung

Die Schadenstendenzen sind heute wie

folgt einzustufen.

- Es geht fast nur noch um Geld, was

auf die zahlreiche Renditeobjekte zurückzuführen

ist.

- Das schadensträchtige Bauen im Bestand,

heute schon ca. 60 %, nimmt

zu.

- Die Inanspruchnahme erfolgte früher

fast nur bei Schäden, heute aber zunehmend

auch bei Mängeln.

- Folgekosten, z.B. Verzögerungsschäden

bei fehlerhafter Vergabe,

nehmen zu

- Fehlleistungen treten heute besonders

bei Bauüberwachung auf. Planungsfehler

sind nicht so häufig.

Für Bautätigkeiten wird sich auf das

Bauvertragsrecht bezogen. Maßgeblich

hierfür ist das Leistungssoll, nämlich die

Vereinbarung und Beschaffenheit, die

Eignung für die vorausgesetzte Verwendung

und die Eignung für die gewöhnliche

Verwendung (allgemeine Regel der

Technik).

Es ist zu beachten, dass Erfüllungstatbestände

nicht bei der Berufshaftpflicht

versichert sind, z.B. Kostenobergrenzen.

Herr Mikosch behandelte das Thema

umfassend und gab uns diverse Hinweise,

die im weiteren Berufsleben hilfreich

sein werden.

Frank Ulrich

Am Mittwoch, 18. April 2012 fand im

Hugo-von-Ritgen-Haus der Technischen

Hochschule Mittelhessen THM eine Monatsversammlung

zum Thema statt:

Von der Fachhochschule zur Technischen

Hochschule Mittelhessen –

Was ist neu, was ist geblieben beim

Architektur- und Bauingenieur- Studium?

Der Vorsitzende der Bezirksgruppe

Gießen-Wetzlar, Andreas Kraft, konnte

37 Teilnehmer begrüßen und dankte für

die Einladung und die Gelegenheit, den

Fachbereich Bauwesen vorgestellt zu bekommen.

Allgemeine Vorstellung des Fachbereiches

und des Fachbereichprojekts

„Südanlage“ durch Dekan Prof. Dr. Ing.

Joaquin Diaz.

Der Fachbereich Architektur und Bauingenieurwesen

sanierte und gestaltete

das Hugo-von-Ritgen-Haus selbst in Eigenarbeit.

Hierdurch entstanden kostengünstig

neue studentische Arbeitsplätze.

Im Rahmen des Projektes, wurden realitätsbezogene

Übungen und Praktika

durchgeführt. In den neu entstandenen

Räumen war ein hoher Integrationsgrad

der IT umzusetzen. Die Studenten erhielten

eine Anleitung zu selbstständigem

und integrativem Arbeiten. Im Rahmen

des Projektes fand ein sehr enger Dialog

zwischen Studium und Praxis statt.

Gleichzeitig erfolgte eine nachhaltige

Qualitätssicherung.

Prof. Dipl.-Ing. Nikolaus Zieske:

„Entwicklung des Architekturstudiums“

und Prof. Dipl.-Ing. Wolfgang

Moosecker: „Entwicklung des Bauingenieur-studiums“

In den letzten Jahren haben sich THM

und damit auch der Fachbereich Bauwesen

wesentlich gewandelt. Aus der ehemaligen

Ingenieurschule, aus der später

BDB direkt Hessen/Thüringen


die Fachhochschule hervorging, entstand

ein Bildungsinstitut, das im technischen

Bereich bundesweit an vierter Stelle

steht. Studiengänge werden an den 3

Standorten Gießen, Friedberg und Wetzlar

angeboten. Gleichzeitig hat sich Anzahl

der Studiengänge erheblich vergrößert.

Damit einher gegangen sind die

Anpassungen an das Hochschulgesetz,

wie Kooperation mit der Praxis und die

Internationalisierung des Institutes. Im

Rahmen dieser Entwicklung erfolgte die

Integration der Forschung und Weiterbildung

in Kompetenzzentren.

Ein Überblick zeigte, wie die Bildung

von heute, morgen aussehen könnte.

Dabei wurde von Seiten der THM erläutert,

wieso nach deren Ansicht die Diskussion

über die Wiedereinführung des

Diplom-Ingenieurs nicht weiter geführt

werden sollte: Die Wiedereinführung des

auch international anerkannten Abschlusses

könnte nämlich dazu führen,

dass die jetzigen Bachelor- oder Master-

Abschlüsse Gefahr laufen, entwertet zu

werden.

Prof. Dr.-Ing. Jens Minnert: Bericht

über den dualen Studiengang

Neben den üblichen Studiengängen

werden auch Fernstudiengänge und das

„Duale Studium“ angeboten. Dieses bie-

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tet in verschiedenen Fachbereichen die

Möglichkeit, zu einer Ausbildung in einem

Betrieb. Neben einer regulären Berufsausbildung

wird zusätzlich ein komplettes

Studium absolviert. Die dualen

Stu-diengänge schließen mit einem Bachelor

ab. Anfang 2013 werden die ersten

dual Studierenden ihr Studium in

Gießen beenden.

Prof. Dr.-Ing. Jens Minnert: Forschung

im Fachbereich Bauwesen

Zum Abschluss gab uns Prof. Minnert

noch einen Einblick in ein Forschungsprojekt,

in dem vorgespannte Fundamente

für Windenergieanlagen untersucht

wer-den. Dieses Projekt ist eines

von zahlreichen Beispielen, wo Forschung

an der THM in Zusammenarbeit

mit der Wirtschaft unmittelbar in wichtigeProjekte

unse-rer Zeit einfließt.

Kollege Kraft bedankte sich anschließend

für den äußerst interessanten und

informa-tiven Abend. Jeder der noch

weitere Informationen benötigt, ist eingeladen

sich auf der Internetseite der

THM zu informieren.

Michael Lenz

Gießen-Wetzlar

BDB Gießen-Wetzlar

präsentiert sich bei

GUT

Wie bereits im letzten Jahr, war die

Bezirksgruppe Gießen-Wetzlar wieder

bei den „Gießener

Unternehmertagen GUT“ des Fachbereichs

Bauwesen an der Technischen

Hochschule Mittelhessen mit einem

Informationsstadt vertreten.

Bei zahlreichen Gesprächen mit Studenten,

konnte deren Interesse am

BDB geweckt werden.


Wiesbaden-Idstein

Einladung zur

BDB-Fachexkursion

nach Erfurt

vom 12.-14.10.2012

Erfurt, Rendezvous in

der Mitte Deutschlands

Erfurt "... liegt am besten Ort. Da

muss eine Stadt stehen!" So urteilte der

große Reformator Martin Luther im 16.

Jahrhundert. Erstmals erwähnt wurde

Erfurt jedoch schon 742 in einem Brief

an Papst Zacharias. Der Missionsbischof

Bonifatius erkannte die prädestinierte

Lage des Ortes "Erphesfurt" in der

fruchtbaren Gera-Aue und empfahl ihn

der römischen Kirche als Sitz eines Bistums.

Erfurt wurde zum geistlichen Zentrum

Thüringens.

Die bevorzugte Verkehrslage am

Kreuzungspunkt alter deutscher und europäischer

Handelsstraßen, ein früher

und weitreichender Markt- und Handelsverkehr

und das Vorhandensein einer

Königspfalz begünstigten die frühe

Stadtwerdung Erfurts.

Auf über 1260 Jahre bewegte Geschichte

blickt Erfurt heute zurück. Viele

Unverwechselbarkeiten kennzeichnen

die größte thüringische Stadt mit ihrem

Wahrzeichen Dom und Severikirche sowie

einem fast vollständig erhaltenen

mittelalterliche Stadtkern.

Zudem genießt Erfurt eine Reihe infrastruktureller

Vorzüge: Flughafen, ICE-

Anbindung, Autobahnkreuz - viele Wege

führen zum "Rendezvous in der Mitte

Deutschlands".

Erfurt - eine der ältesten Städte Deutschlands.

Erfurt - eine der vielversprechendsten

Städte Deutschlands.

Eine Stadt mit Vergangenheit und Zukunft.

Eine Stadt, in der die Gegenwart in einer

einzigartigen Kulisse pulsiert.

Eine Stadt mit traditionsbewussten und

aufgeschlossenen Menschen.

Eine selbstbewusste und charmante Stadt

mitten im Herzen Deutschlands

und Europas!

34

Pogramm

Dom zu Erfurt und Severikirche alte Synagoge Erfurt

1. Tag

Wir fahren um 730 Uhr in Wiesbaden

Hauptbahnhof, Busbahnsteig 1ab.

Weitere Zusteigemöglichkeiten Bahnhof

Idstein und Busbahnhof

Limburg/Lahn.

Wir kommen um ca. 12 00 Uhr in Erfurt

an und checken im „4- Sterne IBB

Hotel Erfurt“ ein. Das Hotel befindet

sich in unmittelbarer Nähe der Krämerbrücke.

Zu Mittag essen wir im Traditionsgasthaus

„Zur Feuerkugel“.

Danach schließt sich eine Führung

durch die Altstadt an. Vor dem abendlichen

Kabarettbesuch in der „Arche

Waidspeicher“ essen wir im Restaurant

„Zur hohen Lilie“ am Domplatz.

2. Tag

Nach dem Frühstück fahren wir dem

Bus auf das EGA Gelände

Cyriaksburg und besichtigen zunächst

die Gartenaustellung. Wir besteigen die

mit dem Thüringer Ingenieurspreis ausgezeichnete

Aussichtspyramide mit Blick

über das Thüringer Becken. Zum Mittagessen

gehen wir in das Restaurant „Citadelle

Cyriaksburg (Caponniere)“.

Die Alte Synagoge mit dem Erfurter

Judenschatz, die wir anschließend sehen

werden, ist eine ehemalige Synagoge

und mit einem Alter von über 900

Jahren die älteste erhaltene Synagoge

Europas. Eine Holzanalyse ergab, dass

die ältesten Bauteile aus der Zeit um das

Jahr 1094 stammen. Der Großteil des

Bauwerkes stammt aus der Zeit um

1270, als ein repräsentativer Synagogenbau

errichtet wurde.

Am Abend erleben wir eine Fackelführung

in der ursprünglich kurmainzischen,

später preußischen Zitadelle

(auch Festung) Petersberg aus dem 17.

Jahrhundert.

Mit einem Abendessen in dem Aussichtsgasthof

auf dem Petersberg klingt

der Abend aus.

3. Tag

Nach dem Frühstück starten wir zur

Besichtigung des Augustinerkloster mit

dem imposanten Neubau der Bibliothek.

Das Augustinerkloster in Erfurt ist ein

ab 1277 erbautes, ehemaliges Kloster

der Augustiner-Eremiten, in dem Marin

Luther zwischen 1505 und 1512 als

Mönch lebte. Nach der Reformation

ging das Kloster 1525 in den Besitz der

Evangelischen Kirche über. Das Kloster

ist ein anerkanntes Kulturdenkmal nach

dem Denkmalschutzgesetz des Landes

Thüringen.

Nach dem Mittagessen treten wir die

Heimreise über Limburg, Idstein nach

Wiesbaden an.

Reisepreis:

BDB Mitglieder : 210,00 Euro p.P. i. DZ

BDB Mitglieder : 270,00 Euro p.P. i. EZ

Gäste: 250,00 Euro p.P. i. DZ

Gäste: 300,00 Euro p.P. i. EZ

In dem Reisepreis sind enthalten die

Kosten für den Bus sowie 2 Übernachtungen

mit Frühstück im IBB Hotel

Erfurt.

Alle weiteren Kosten, wie Mittagessen,

Abendessen, Eintrittskarten für das Kabarett

und eventuelle Eintrittsgelder sind

von den Reiseteilnehmern vor Ort zu

zahlen.

Mitglieder der Architekten- und Stadtplanerkammer

Hessen können für die

Teilnahme 6 Fortbildungspunkte erhalten.

Anmeldungen bis zum 31. August

2012 an

Dipl.-Ing. Architekt BDB

Christian M. Bartha

Vogelsbergstraße 7

65549 Limburg/Lahn

Tel. 06431/478575

Fax 45843

Email: chbartha@aol.com

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen.

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen

begrenzt.

Wir bitten um Überweisung der Teilnehmergebühr

auf unser Konto vr bank Untertaunus

30 50 06, BLZ 510 917 00 bis

zum 31. August 2012. Als Verwendungszweck

geben Sie bitte an: ERFURT.

Die Teilnahme ist erst nach Eingang

der Zahlung sichergestellt.

BDB direkt Hessen/Thüringen


Einladung zum BDB-Fachvortrag

„Verbundabdichtungen

und Entkopplungssysteme“

am 16. August 2012, 2000 Uhr in Niederseelbach

Termin am Donnerstag, den 16. August 2012, 20.00 Uhr

Dauer ca. 1,50 Stunden, anschließend Diskussion

Ort Lenzenberghalle, Neugasse 12a, Niedernhausen-Niederseelbach

Vortrag Thomas Ziegler, Fa. SOPRO

Inhalte:

Keramik – wie auch Natursteinbeläge bieten eine große Vielfalt an gestalterischen

Möglichkeiten und zeichnen sich besonders durch ihre Langlebigkeit

aus. Häufiges Einsatzgebiet sind dabei das private Badezimmer, wie auch Balkon-

und Terrassenflächen. Heutzutage sind es vielfach Bestandsbauwerke –

oft schon von historischem Alter – die mit Keramik und Naturstein ausgestattet

werden sollen.

Themen:

- Technische Möglichkeiten

- Normative Notwendigkeiten

- Einsatz als Verbundabdichtung und Entkopplungssystem.

Organisatorisches:

Die Teilnahme ist kostenlos; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Veranstaltung ist nach der Fortbildungssatzungen der AKH mit 2 Punkten

und der IngkH mit 2 Unterrichtseinheiten zu bewerten.

Zur Veranstaltung wird eine Teilnehmerliste ausgelegt. Den in der Liste eingetragenen,

anwesenden Personen wird die Teilnahme an der Fortbildungsveranstaltung

bestätigt.

Sie erhalten diese Bestätigung zur Vorlage bei ihrer jeweiligen Kammer; der

Versand dieser Bestätigung erfolgt als Sammelformular (mit den Adreß-Daten

aller Teilnehmer) und nur per Email.

Die Teilnahmebestätigung ist durch die Teilnehmer bei Ihrer jeweiligen

Kammer selbständig einzureichen. Eine Meldung durch den Veranstalter

erfolgt nicht.

Mit der Teilnahme an der Veranstaltung werden die o.g. Randdaten durch die

Teilnehmer anerkannt.

BDB direkt Hessen/Thüringen


Gotha-Erfurt

Geburtstage

Wir wünsche allen Mitgliedern, die

im 3. Quartal diesen Jahres Geburtstag

feiern, alles Gute, viel Gesundheit und

Schaffenskraft.

Ausblick

Barockes Sommerfest

des LV Thüringen und

der BG Gotha-Erfurt

Am 31. August 2012 ab 1600 Uhr

sind alle BDB -Mitglieder des LV Thüringen

sowie deren Partner eingeladen, im

Gothaer Schlosshof unter den Arkaden

zusammen mit Vertretern von Kommunalpolitik

und Wirtschaft über Bauspezifisches

ins Gespräch zu kommen und bei

Musik und gutem Essen ein paar entspannte

Stunden zu verbringen.

Beginnen wird die Veranstaltung mit einer

Besichtigung der Baustelle Herzogliches

Museum Gotha. Es wird 2011/12

grundlegend saniert und ab 2013 zeigt es

wieder die einzigartigen Kunstsammlungen

aus ehemals herzoglichem Besitz:

Ägyptische Mumien, Antiken, Porzellan

aus Meißen und Asien, japanische Lackobjekte,

Plastiken von der Gotik bis zum

Klassizismus, niederländische und altdeutsche

Gemälde wie das „Gothaer Liebespaar“,

die zahlreichen Cranachs sowie

Rubens und Caspar David Friedrichs sind

umwerfende Kunstschätze, die in neuem

Licht präsentiert werden. Zusätzlich ist ein

Raum für Wechselausstellungen des bedeutenden

Kupferstichkabinetts vorgesehen

und eine Sonderausstellungsfläche für

große Ausstellungen der Stiftungsmuseen.

In Schlosshof erwarten uns ab 17 30

Uhr der „Hausherr von Schloss Friedenstein“

und ein sommerliches Büfett mit

Livemusik bis zur Dämmerung.

Es wurden gesondert Einladungen

über die Thüringer Bezirksgruppen versandt.

Die Organisatoren hoffen nun auf

termingerechte und zahlreiche Teilnahmemeldungen.

Wir freuen uns natürlich auch über

liebe Gäste aus der BDB- Familie und

der regionalen Bauwirtschaft.

36

Jahresexkursion

nach Potsdam

Unsere Jahresexkursion wird uns in

diesem Jahr vom 14. bis 16. September

2012 nach Potsdam führen. Geplant

sind neben Stadtführung und Besuch

der Sanierungsbaustelle Kolonnaden

am Neuen Palais im Park Sanssouci

sowie einem Abendausflug über die Havelseen,

auch die Besichtigung der Filmstudios

in Babelsberg.

Digitaler Architekturführer

Thüringen: Bauten

entdecken, markieren

und besuchen

Neuer Online-Routenplaner

animiert zur individuellen Architektour

Erfurt, 4. Juni 2012. Im Vorfeld des „tag

der architektouren 2012“ stellt die Architektenkammer

Thüringen einen

neuen Online-Dienst bereit. Besucher

der Website www.architektenthueringen.de

können im Architekturführer

Thüringen zeitgemäße Architektur

durchstöbern und die favorisierten Objekte

auf eine Merkliste setzen. Der neu

eingerichtete Routenplaner verknüpft

die vermerkten Bauwerke zu einer individuellen

„Architektour“, die der Nutzer

im Anschluss zu Fuß, zu Rad oder motorisiert

verwirklichen kann.

Die Website der Architektenkammer

Thüringen ist Informationsquelle und

Anlaufstelle für alle Bauinteressierten im

Freistaat. Neben den Listen der Mitglieder

und der Büros hält sie auch eine

Datenbank mit rund 1500 von den Büros

eingestellten Projekten bereit. Der

digitale Architekturführer Thüringen unterwww.architekten-thueringen.de/bauherren/architektur/

ist somit die umfassendste

Zusammenstellung für aktuelle

Architektur in Thüringen.

Ob Wohnungsbau oder Schulbau,

Sanierung oder Neubau, Hochbau oder

Landschaftsplanung, Bauen entlang der

Städtekette oder im ländlichen Raum:

Als dynamische Plattform bildet das Angebot

thüringenweit die gesamte Bandbreite

potentieller Bauaufgaben ab –

Am Sonntag ist auf der Rückfahrt eine

Führung durch das Gelände der Heilstätten

Beelitz geplant. Die zwischen

1898 und 1930 von der Landesversicherungsanstalt

Berlin errichteten Arbeiter-

Lungenheilstätten Beelitz-Heilstätten bilden

einen der größten Krankenhauskomplexe

im Berliner Umland. Es ist ein

denkmalgeschütztes Ensemble von 60

Gebäuden auf einer Gesamtfläche von

ca. 200 ha.

Die Einladungen sind versandt. Wir

bitten auch hier kurzfristig um eine verbindliche

Teilnahmemeldung.

Leoni Recke

von 1995 bis heute. Potentielle Bauherren,

Experten und architekturinteressierte

Laien haben hier jederzeit Gelegenheit,

sich über das aktuelle Baugeschehen

in Thüringen zu informieren

und ihren Vorlieben entsprechend eine

Projektschau zu erhalten.

So erlaubt die Detailsuche eine Sortierung

der Projekte nach Planungsaufgaben,

Nutzungen, Fertigstellungsdatum

und regionaler Verteilung (beispielsweise

neue Wohnungsbauten in

Erfurt in 2011). Auch kann der Nutzer

sich die Objekte einzelner „architektouren-Jahrgänge“

anzeigen lassen.

Durch Fotos und Beschreibungen erhalten

Nutzer einen ersten Eindruck

über die gewählten Bauwerke.

Über die Einbindung von „Google

Maps“ lassen sich die Objekte genau

lokalisieren.

Als neuer Service wird dem Gast nun

ein Routenplaner angeboten, mit

dessen Hilfe sich die Objekte der eigenen

Wahl verknüpfen lassen. Der Planer

erleichtert das Zusammenstellen einer

persönlichen Tour, kombiniert maximal

zehn Projekte und zeigt den kürzesten

Weg auf. Der Internetnutzer ist frei in

der Wahl seines Ausgangs- bzw. Zielortes.

Die Online-Datenbank erhebt keinen

Anspruch auf Vollständigkeit oder Abgeschlossenheit,

sondern wächst und

wandelt sich stetig. So bleibt sie Abbild

der lebendigen Architekturlandschaft

Thüringens und regt an, Architektur vor

Ort zu entdecken.

Digitaler Architekturführer Thüringen:

www.architekten-thueringen.de/bauherren/architektur/

Herausgeber: Architektenkammer Thüringen,

Bahnhofstraße 39, 99084 Erfurt

BDB direkt Hessen/Thüringen


Geburtstage

60 Jahre

Dipl.-Ing. Erhard Sack, Sömmerda

Dipl.-Ing. Lothar Siegert, Tunzenhausen

Wir gratulieren unseren Jubilaren und

wünschen Ihm Gesundheit, Erfolg im Berufsleben

sowie Glück in Heim und Familie.

Termine:

06.07.12 Besichtigung Kernkraftwerk

Grafenrheinfeld

31.08.12 BDB-Landessommerfest auf

Schloss Friedensstein

Rückblick

BDB-Stammtisch

mit Landratskandidaten

Harald Henning zur Vergabe-Mittelstandsrichtlinie

Thüringens am 13.03.2012

Es ist ein offenes Geheimnis. Vor anstehenden

Wahlen hat man größere

Chancen, wichtige Politiker mit prall gefüllten

Terminkalendern für einen abendfüllenden

BDB-Stammtisch zu gewinnen.

Unserer Einladung folgte der inzwischen

zum Landrat des LK Sömmerda (CDU)

gewählte Harald Henning. Mit Unterstützung

des Abteilungsleiters für kommunale

Angelegenheiten, Hans- Jürgen Fiebig

erhielten wir fachkundig Auskunft

zum aktuellen und künftig geplanten

Geschehen in unserem Landkreis. Ein

Hauptthema war dabei die Umsetzung

der neuen Verabe-Mittelstandsrichtlinie

Thüringens. Im Mittelpunkt stand natürlich

die Frage der Bevorzugung kleinund

mittelständiger Unternehmen. Die

Aussage dazu war klar. Harald Henning

setzt sich unverkennbar für den Erhalt

und die Weiterentwicklung der gewach-

senen Strukturen ein. Ziel ist es durch vorausschauende

Wirtschaftspolitik und

durch die Schaffung effizienter Infrastrukturen

weiterhin den Nachweis zu

erbringen, dass Großkreise nach dem

Beispiel des Freistaates Sachsens nicht

das Allheilmittel zur Stärkung der öffentlichen

Haushalte darstellen. Da gebietet

es allein schon die Vernunft, die ortsansässigen

Unternehmen in die Aufbauarbeit

mit einzubeziehen. Die Kreisverwaltung

hat auch dieses Jahr wieder die

Zertifizierung zur „Mittestandsfreundlichen

Verwaltung“ erhalten. Das steht

nicht nur für Würdigung als effiziente

Verwaltung sondern auch für Bürgernähe.

Die Bautätigkeit zum Erhalt und

zur Verbesserung der kreiseigenen Strukturen

im Landkreis ist nach wie vor ein

wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen

Haushaltsplanung. Das heißt mit anderen

Worten, es bleibt noch genug Arbeit

für uns erhalten. In gemütlicher Atmosphäre

wurden noch einige aktuelle Angelegenheiten

besprochen. Zum Abschluss

bedankte sich Herr Henning für

die Einladung sowie die guten Gespräche

und erklärte sich dazu bereit, künftige

Einladungen zum BDB- Stammtisch

gern anzunehmen. Wir als BDB bedanken

uns auch für den angenehmen

Abend und wünschen Herrn Henning in

seiner neuen Tätigkeit als Landrat viel

Erfolg.

Besichtigung

Wienerberger

Ziegelwerk Erfurt

am 01.06.2012

Ralph Illing

Die Industrie hat sich schon auf die

EnEV 2012 eingestellt. Mittlerweile setzt

ein kleiner Mittelklassewagen bei durchschnittlicher

Nutzung mehr CO 2 im Jahr

Sömmerda

frei als ein Eigenheim mit 140 m² WF

nach EnEV 2009. So berichtete es uns

Susanne Weichold, Key Account Managerin

im Ziegelwerk Erfurt. Das Werk

liegt direkt am „Roten Berg“ in Erfurt.

Der Rote Berg erhielt seinen Namen vom

Ton, welcher direkt in unmittelbarer

Nähe des Werkes in einer Mächtigkeit

von ca. 14,0 m abgebaut wird. Ungefähr

700.000,00 Tonnen beträgt der

Jahresbedarf. Das Brauchwasser wird

ebenfalls auf dem eigenen Grundstück

gewonnen.

Herr Boide, stellv. Betriebsleiter, führte

uns durch das vollautomatische Werk.

Der Ton wird nach der Förderung in Zuschlagboxen

verbracht. Die Sicherstellung

eines stetigen Nachschubes gehört

zu den wichtigsten Aufgaben des wenigen

Aufsichtpersonals. Je nach Anforderungen

wird der Ton dann mit Magerstoffen

versetzt, zu einer breiförmigen

Masse gerührt und durch eine Strangpresse

gepresst. Danach erfolgen das

Schneiden, das Trocknen und dann das

Brennen im 200 m langen Brennofen.

Zum Schluss wird der übermaßig produzierte

Ziegel noch auf das Sollmaß geschliffen,

auf Paletten gestapelt und verpackt.

Diesen gesamten Prozess überwacht

pro Schicht nur eine einzige Person.

Am gesamten Standort sind 38 Arbeitskräfte

beschäftigt, die in rollender

Schicht arbeiten. Ein wichtiger

Bestandteil ist die Qualitätskontrolle.

Jede Charge wird intern und extern im

Prüflabor geprüft. Genauso vollautomatisch

hergestellt werden noch Ziegelsturze,

die in 9 m Länge produziert und

erst dann konfektioniert werden. Sondersteine

und Rollladenkästen gehören

ebenso mit zum Produktionsprogramm.

Geliefert wird nach ganz Europa.

Im Anschluss an die Werksführung

gab es noch bei Kaffe und Plätzchen einen

theoretischen Informationsteil durch

Frau Weichold. Wir erfuhren von 25 weiteren

Standorten in Deutschland und sahen

in einem Film, wie im Werk Bad

Neustadt bei Coburg die Dämmung (Mi-

BDB direkt Hessen/Thüringen 37


Sömmerda

neralwolle oder Perlite) in die Steine eingebracht

wird. Hier läuft auch alles vollautomatisch.

Mit den neuen Dämmziegeln

erfüllt das einschalige Bauwerk die

Anforderungen an die EnEV 2009 bzw.

voraussichtlich auch die Anforderungen

an die EnEV2012. Neu ist, dass für Fensteröffnungen

Anschlagsteine angeboten

werden. Diese werden einfach an das

aufgehende Mauerwerk der Fensterleibung

geklebt. Da auch die Fenster immer

besser werden, tragen Fensteranschläge

erheblich zur Verbesserung der

Anschlüsse bei.

Interessant war die Vorstellung von

Detaillösungen zur Vermeidung von

Baumängeln. Schäden in Form von waagerechten

Rissen im Bereich der Deckenlagen

und Feuchteschäden treten regelmäßig

bei nichtsachgerechter Ausführung

dieser einschaligen Bauweise auf.

Bauphysiker haben für das

Wienerberger System Detaillösungen

erarbeitet. Diese Ausführungshinweise

sind im Internet unter www.wienerberger.de

veröffentlicht. Ebenso steht ein

Wärmebrückenkatalog und ein Schallschutzkatalog

zum kostenlosen Down -

load bereit. Grundsätzlich liegt man

aber in der Ausführung richtig, wenn

man die Grundsätze, die schon in der

Berufsausbildung gelehrt werden einhält:

- Baumaterial schon bei der Lagerung

und im Einbauzustand stets windfest

regensicher abdecken,

- Die exakte waagerechte Ausrichtung

der ersten Schicht im aufgehenden

Mauerwerk ist entscheidend für die

Qualität der gesamten Wand,

- Stoßfugen müssen knirsch

ausgebildet werden, Lagerfugen sind

vollfugig auszuführen,

- Decken und Wände müssen voneinander

entkoppelt werden,

- Das Mindestüberbindemaß der Steine

ist einzuhalten (40% der Ziegelhöhe),

- Wandenden nach oben müssen stets

abgedeckelt werden.

Weitere Verarbeitungshinweise sind in

den reichhaltig vorhandenen Verarbeitungsrichtlinien

enthalten.

Wir danken Frau Weichold für die

sachkundigen Ausführungen und Herrn

Boide für die Führung und wünschen

dem Werk weiterhin viel Erfolg bei der

Weiterentwicklung und der Vermarktung

ihres Naturproduktes.

38

Ralph Illing

Betriebsbesichtigung

Legehennenanlage

in Kleinneuhausen

am 05.04.2012

Man soll sich ja nicht um ungelegte

Eier kümmern. Was liegt also näher, sich

die Sache mit den Eiern, zumal zum grünen

Donnerstag, einmal genauer anzuschauen.

Kleinneuhausen, ein Dorf inmitten im

Thüringer Becken mit den fruchtbaren

Böden war für Familie Janssen aus Holland

seit 2003 ein neues zu Hause geworden.

Nachdem es auf dem

elterlichen Hof „zu eng“ geworden war,

baute sich Landwirt Martinus Janssen

hier einen eigenen Marktfruchtbetrieb

auf. Neuste Errungenschaft: eine vollautomatische

Legehennenanlage. Die

durch die Hühner zu beheizende Halle

mit den Abmaßen von ca. 85 x 13 m in

Beton-Holzkonstruktion bietet ca.

20.000 Hühnern Platz. Im Gegensatz

zur inzwischen verbotenen Käfighaltung

können sich die Hühner im Stall auf 3

Ebenen frei bewegen. Fütterung, Tränkung

und Dungentfernung erfolgen automatisch

(sofern sich die Hühner an

den dafür vorgesehenen Plätzen aufhalten.

Die Eier müssen die Hühner schon

selber legen. In halb abgedunkelten Bereichen

befinden sich die Legeplätze auf

etwas schiefen Ebenen. Sobald das

Huhn aufsteht, kullert das fertige Ei auf

das Transportband. Ungefähr 270 Eier

im legen die Hühner im Laufe von 18

Monaten. Danach werden sie Suppenhühner.

Die Eier können noch nach

Größe geordnet werden und gehen

dann in den Verkauf (Nudelfirmen benötigen

diese Sortierung nicht). Es gibt

sogar XXL-Eier. Neu war mir auch, dass

Die Teilnehmer

der Besichtigung

bei der Begehung

Eier nicht gewaschen werden dürfen.

Das Wasser würde Poren in der Schale

öffnen und die Haltbarkeit wäre dahin.

Die Halle wurde in traditionell holländischer

Bauweise errichtet (dass das Klinkermauerwerk

auf dem Beton aufgemalt

wurde fällt kaum auf). Damit wollte sich

Familie Janssen etwas Heimat auf den

Hof holen. 700 ha Land gehören zur

Anlage dazu, welches jedoch nicht für

die Futterproduktion genutzt wird. Übrigens

ich kenne jetzt auch das Geheimnis

von braunen und weißen Eiern, ganz

einfach: weißes Huhn =weißes Ei, braunes

Huhn = braunes Ei. Mit dem Futter

lässt sich nur die Farbe der Dotter etwas

beeinflussen (von schwachgelb bis starkgelb).

Nachdem wir uns noch reichlich mit

Eiern, Eierlikör und Nudeln eingedeckt

haben, verabschiedeten wir uns von Familie

Janssen.

Wir danken für die fachkundigen Einblicke,

wo diesmal nicht nur die Bauhülle

von Interesse war und wünschen Familie

Janssen immer fleißige und gesunde

Hühner, dann klappt es auch mit der 2.

Halle.

Ralph Illing

BDB direkt Hessen/Thüringen


E Effizienter Sehkomfort

Vertikale Beleuchtung

Die vertikale Beleuchtung ist

ein charakteris tisches Merkmal

gut gestalteter und ökonomischer

Lichtkonzepte. Für das subjektive

Hellig keitsempfinden ist vertikale Beleuchtung

mit solchen speziellen Wandflutern

ungleich wichtiger als das Licht auf horizontalen

Flächen.

Intelligente Lichtsteuerung

Lichtsteueranlagen wie Light

System DALI dienen sowohl

der Szenografie als auch der

Energieeinsparung – etwa durch die Kopplung

von Lichtszenen an Bewegungsmelder

oder durch tageslichtabhängige Regelung.

Um Lichtkonzepte gemeinsam mit Planern

und Nutzern auf effizienten Sehkomfort

hin zu optimieren, hat ERCO fünf Faktoren

formuliert, die sich gegenseitig verstärken

und in der Praxis zu großen Gewinnen bei

Lichtqualität, Ressourcenschonung und

Wirtschaftlichkeit führen.

Qualitative Lichtplanung

Sorgfältige, wahrnehmungsorientierte

Lichtplanung setzt

Licht gezielt dort ein, wo es

die Bedürfnisse der Nutzer erfüllt: Zum Beispiel

ist dosierte Akzentbeleuchtung meistens

wirkungsvoller als ein einheitlich hohes

Beleuchtungsniveau.

Beleuchtung benötigt Energie. Alle, die

sich mit Beleuchtung beschäftigen – vom

Herstel ler über den Planer bis zum Nutzer –

sollten verantwortungsvoll mit den begrenzten

Ressourcen umgehen. Vor dem Hintergrund

steigender Energiekosten hat die

Architekturbeleuchtung in den letzten Jahren

enorme Fortschritte gemacht und bereits

ein hohes Effizienzniveau erreicht. Effizienter

Sehkomfort heißt für ERCO, sowohl die Energieeffizienz

als auch die Lichtqualität immer

weiter zu steigern – durch innovative technische

und planerische Ansätze.

Wie lässt sich dieser Denkansatz des effizienten

Sehkomforts in die Planungspraxis

integrieren, und welche Einsparungen lassen

sich erreichen? Diese und mehr Fragen beantworten

die ERCO Lichtexperten gerne – im

persönlichen Gespräch, im ERCO Showroom

oder als Referenten bei Vorträgen und Seminaren.

Bitte sprechen Sie uns an unter folgender

Kontaktadresse:

ERCO Leuchten GmbH

Brockhauser Weg 80-82

58507 Lüdenscheid

Germany

Tel.: +49 2351 551 449

Fax: +49 2351 551 490

info.de@erco.com

www.erco.com

Informationen

Effektive Lichttechnik

Leistungsfähige Reflektoren

und Linsensysteme transportieren

das Licht effektiv auf die

Zielfläche. Spezialisierte, differenzierte Lichtwerkzeuge

bieten für die jeweilige Anwendung

optimale Effizienz.

Effiziente Leuchtmittel

Die Leuchtmittelwahl beeinflusst

den Energieverbrauch

unmittelbar. Hier glänzen LEDs,

aber auch Leuchtstofflampen und Halogen-

Metall dampf lampen eignen sich für viele

Einsatzbe reiche.

BDB direkt Hessen/Thüringen 39


Fortbildung/Seminare

Denkmalgerechte

Instandsetzung von

Bauwerken aus

Sichtbeton

Die Verwendung von Beton bzw. Eisen-

oder Stahlbeton begann im Laufe

des 19. Jahrhunderts und als Baustoff

der Moderne setzte er sich nach dem 1.

Weltkrieg immer mehr durch. Entgegen

ursprünglicher Annahmen war und ist

der vergleichsweise neue Verbundbaustoff

nicht unbegrenzt haltbar. Beton, insbesondere

aber Stahlbeton, ist ebenso

wie alle anderen natürlichen und künstlichen

Baustoffe der Alterung ausgesetzt.

Darüber hinaus haben bauliche Mängel

bei der Herstellung von Betonbauwerken

in den letzten Jahrzehnten zu umfangreichen

und teilweise schwerwiegenden

Schäden geführt.

Im Rahmen einer aus vier Einzelveranstaltungen

bestehenden Seminarreihe,

die jeweils donnerstags bzw. freitags bis

samstags von September bis Dezember

2012 stattfinden, wird der aktuelle

Kenntnisstand zur denkmalgerechten Instandsetzung

von Bauwerken aus Sichtbeton

dargestellt. Neben der Vermittlung

von theoretischem Wissen bilden Bestands-

und Zustandsuntersuchungen

von Betonbauteilen und praktische

Übungen zur Konservierung oder Wiederherstellung

von schadhaften Sichtbetonflächen

einen weiteren Schwerpunkt.

Die sowohl aus theoretischen als

auch aus praktischen Inhalten bestehende

neue Seminarreihe richtet sich

gleichermaßen an Architekten/innen,

Tragwerksplaner/innen, Handwerker/innen,

Restauratoren/innen und Denkmalpfleger/innen.

Die Seminareinheiten

sind als komplette Reihe wie auch

einzeln buchbar.

Die Seminareinheit 1 „Einführung

und Grundlagen“ findet von Donnerstag,

13. September bis Samstag, 15.

September statt.

40

Neues Seminarprogramm

2012/2013

zur Fortbildung in

Denkmalpflege und

Altbauerneuerung

Seit drei Jahrzehnten ist die Propstei

Johannesberg Standort für qualitätsvolle,

aktuelle Beratung und Fortbildung in

Denkmalpflege und Altbauerneuerung.

Im Seminarjahr 2012/2013 wird wieder

ein breit gefächertes Spektrum der beruflichen

Fort- und Weiterbildung angeboten.

Handwerker/innen, Architekten

/innen und Ingenieure/innen haben die

Möglichkeit, sich praxisorientiert mit den

Zertifikatslehrgängen „Restaurator /in im

Handwerk“, „Fachkraft für Fenstererhaltung“

oder „Architekt/in bzw. Tragwerksplaner/in

in der Denkmalpflege“ zu

qualifizieren. Neu aufgenommen wur -

den im aktuellen Programm die Seminarreihen

Denkmalgerechte Instandsetzung

von Bauwerken aus Sichtbeton und

Energieberater/in für Baudenkmale. Interdisziplinär

fördert die Propstei Johannesberg

den Dialog zwischen den einzelnen

Arbeitsbereichen in berufsübergreifenden

Tagungen sowie in Praxisund

Fachseminaren.

Die Vorbereitung der Seminare durch

in der Berufspraxis stehender Fachleute

gewährleistet die umfassende Darstellung

aktueller Erkenntnisse und den regen

Erfahrungsaustausch auch über die

Seminarzeit hinaus. Die berufliche Fortbildung

hilft bedeutende Beschäftigungssegmente

im wachsenden Markt der

Denkmalpflege und Altbauerneuerung

zu erschließen.

Als anerkannte Qualifizierungsberatungsstelle

des Landes Hessen können

sich Interessentinnen und Interessenten

telefonisch oder vor Ort in der Propstei

Johannesberg individuell zu den Fortbildungsangeboten

beraten und sich ihre

Möglichkeiten der finanziellen Förderungen

aufzeigen lassen.

Alle Seminare und Serviceangebote

sind im Internet unter www.propstei-johannesberg.de

zu finden.

Das neue Seminarprogramm ist kostenfrei

anzufordern:

Nähere Informationen und

Anmeldung bei der

Propstei Johannesberg gGmbH

Fortbildung in Denkmalpflege und Altbauerneuerung

Propstei Johannesberg

36041 Fulda

Tel.: 0661/941813-0 Fax

0661/941813-15

E-Mail: info@propstei-johannesberg.de

Internet: www.propstei-johannesberg.de

BDB direkt Hessen/Thüringen


Nachhaltig Bauen – Natürlich Dämmen

Ein rundum effizientes Wärmedämmverbundsystem

Das DHD Verputzsystem ist in

einem Zimmereibetrieb entstanden.

Reinhard Doser, selbst Zimmer- und

Maurermeister, verwendet seit 1984

konsequent biologische Bau- und

Dämmstoffe. Mangels passender

Dämmsysteme für die Außenwände

suchte er nach einer Lösung, die ökologisch

und ökonomisch sinnvoll, nachhaltig

und für den Handwerker praktisch ist.

Als Zimmerer mit begrenzten Lagerkapazitäten

wollte er außerdem

vermeiden, dass für verschiedene Anwendungen

auch ebensoviele verschiedene

Produkte eingekauft werden müssen.

Reinhard Doser hatte 1994 die Idee,

dass man Holzweichfaserplatten auch

direkt verputzen könnte. Als Vorreiter auf

diesem Gebiet entwickelte er das DHD

Verputzsystem. In vielen Versuchen und

Laborprüfungen wurde die optimale Abstimmung

von Putzträger, Putz und Armierungsgewebe

erreicht. Sowohl der

mineralische Putz als auch die DHD Fassadenfarbe

sind sehr diffusionsoffen und

ermöglichen so eine tauwasser- und

schimmelfreie Dämmung. Die positiven

physikalischen Eigenschaften von Holz

und Ziegelwänden werden unterstützt.

Bereits 2002 erhielt das System die

bauaufsichtliche Zulassung durch das

deutsche Institut für Bautechnik.

Das DHD Verputzsystem ist seitdem in

Putzmuster

seinen Grundbestandteilen nahezu unverändert

und hat sich tausendfach bewährt.

Im Laufe der Zeit wurden aber

immer wieder neue Zubehörteile und

Hilfsmittel getestet und ausgetauscht, um

den Verarbeitern die Montage so einfach

wie möglich zu gestalten.

Der Handwerker oder Händler benötigt

für das DHD Verputzystem nur wenig

teuren Lagerplatz. Das System kann auf

Massivbau- und Holzwänden gleichermaßen

verwendet werden. Man muss

auch nicht verschiedene Stärken von

Dämmplatten bevorraten. Mit der 50

mm starken Dämmplatte kann durch die

Befestigung mit der stabilisierenden

Montageleiste jede beliebige Dämm -

dicke erzielt werden. Hinter der äußerst

stabilen DHD 50 W Putzträgerplatte wird

eine flexible Dämmung eingebracht, z.B.

aus Holzfasern, Hanf oder Zellulose. Die

flexible Dämmung passt sich den eventuellen

Unebenheiten des Untergrundes

an. Man muss nicht aufwändig ausgleichen

und erhält garantiert eine gleichmäßige

Wärmedämmung. Wählt man

eine Einblasdämmung, wird gleich doppelt

Zeit gespart.

Durch die Kombination der Dämmstoffe

erhält man einen hohen Dämmwert

und eine sehr stabile Außenhülle,

die man mit den DHD Putzen vielfältig

gestalten kann.

Auch die neueste Entwicklung im

Hause Doser, das DHD Hexeck, ist wieder

zum Zwecke der Arbeitserleichterung

entstanden. Mit dem sechzehneckigen

Abstandhalter können acht verschiedene

Abstände bzw. Dämmdicken erreicht

werden. Eine Holzleiste wird mit immer

DHD Hexeck

Informationen

gleich kurzen Dübeln an der bestehenden

Wand befestigt. Die zweite wird mit

dem gewünschten Abstand über die

DHD Hexecken daran festgeschraubt.

Wieder muss nur ein Produkt auf Lager

gelegt werden und nicht acht verschiedene.

Bleiben bei einer Baustelle einige

Abstandhalter übrig, können sie bei

der nächsten einfach wieder verwendet

werden.

Durch das DHD Hexeck wird auch die

gerade Ausrichtung der Fassade erleichtert.

Man kann die innere Holzleiste einfach

an die Wand dübeln und dann die

äußere Leiste gerade ausrichten.

Noch einen weiteren Vorteil bringt der

Abstandhalter mit sich: die Vermeidung

von Wärmebrücken. Der Anteil der Holzständer

in der Dämmung ist geringer

und es gibt keine durchgehenden Befestigungsmittel.

Teure lange Dübel werden

ganz eingespart.

Ein Dämmsystem vom Handwerker

für Handwerker entwickelt. Viele zufriedenen

Kunden wissen es zu schätzen.

A. Doser

Hexeck - Wandaufbau

BDB direkt Hessen/Thüringen 41


Kontakt

Kontakt

Bezirksgruppen Hessen

Kassel

Vorsitzender Architekt BDB

Hansjoachim Lehmann

Geschäftsstelle Habichtswalder Str. 24

34246 Vellmar

Telefon (05 61) 821658

Fax (05 61) 827362

E-Mail hansjoachim-lehmann@gmx.de

Bad Arolsen

Vorsitzender D. Junkermann

Geschäftsstelle Auf der Heide 12

34454 Bad Arolsen

Telefon (0 56 91) 41 70

Fax (0 56 91) 80 51 13

Bad Hersfeld

Vorsitzender Dr. Ing. H. Sassenberg

BGM.-Ramspeck-Str.5

36304 Alsfeld

Telefon (0 66 31) 91 90 70

Fax (0 66 31) 91 90 71

Bad Wildungen

Vorsitzender Dipl.-Ing. Erwin Jedlitschka

Geschäftsstelle Gute Aussicht 25

34621 Frielendorf–Todenh.

Telefon (0 56 84) 7537 - 930333

Fax (0 56 84) 86 61

Darmstadt-Bergstraße

Vorsitzender Dipl. Ing. Gerhard Volk

Geschäftsstelle Schepp Allee 57

64295 Darmstadt

Telefon (06151) 782119

Fax (06151) 971683

E-Mail kontakt@bdb-darmstadt.de

Frankfurt

Vorsitzender Dipl.-Ing. Ingolf Kluge

Geschäftsstelle Rödelheimer Bahnweg 31

60489 Frankfurt

Telefon (0 69) 495 05 00

Fax (0 69) 495 05 88

Friedberg-Wetterau

Vorsitzender Walter Kosmanek

Burgpforte 4

61231 Bad Nauheim

Telefon (0 60 32) 7 31 35

Fax (0 60 32) 7 31 36

Fulda

Vorsitzender Dipl.-Ing. Gerhard Dehler

Thaidener Str. 11-13

36115 Hilders

Telefon (0 66 81) 18 00

Gießen-Wetzlar

Vorsitzender Dipl.-Ing. Andreas Kraft

Ludwig-Schneider-Weg 17

35398 Gießen

Telefon (0641) 96 80-0

Fax (0641) 96 80-400

42

Wiesbaden-Idstein

Vorsitzender Dipl.-Ing. Thomas Junge

Großer Feldbergweg 13

65510 Idstein

Telefon (0 61 26) 47 73

Fax (0 61 26) 5 38 73

Bezirksgruppen Thüringen

Eisenach

Vorsitzender Dipl.-Ing. Gerhard Schneider

Am Ofenstein 15

99817 Eisenach

Telefon (0 36 91) 88 32 24

Fax (0 36 91) 88 32 18

Gotha-Erfurt

Vorsitzender Dipl.-Ing. Roland Adlich

Hauptmarkt 1

99867 Gotha

Telefon (0 36 21) 22 26 00

Fax (0 36 21) 22 25 03

Meiningen

Vorsitzender Dipl.-Ing. Alexander Friedo

Am Kirschberg 8

98617 Rhönblick OT Stedtlingen

Geschäftsstelle Dipl.-Ing. Günter Scholl

Am kurzen Weg 3

98617 Meiningen

Telefon (03693) 43284, Fax 711651

Pößneck

Vorsitzender Dipl.-Ing. Michael Sprigade

Raniser Str. 30

07381 Pößneck

Telefon (0 36 47) 41 29 42

Fax (0 36 47) 44 32 67

Sömmerda-Weimar

Vorsitzender Dipl.-Ing. Ralph Illing

Erlenweg 5

99640 Sömmerda

Telefon (0 36 34) 60 06 72

Landesverband Hessen

Vorsitzender Dipl.-Ing. Peter Blaschke

Geschäftsstelle Ederweg 13

34131 Kassel

Telefon (0561) 34714

Fax (0561) 39872

E-Mail info@bdbhessen.de

Landesverband Thüringen

Dipl.-Ing. Hubert Borchert

Waisenstr. 2

99817 Eisenach

Telefon (0 36 91) 7 14 02

Fax (0 36 91) 21 44 51

ssgborchert@t-online.de

Bundesverband/Geschäftsstelle

Willdenowstr. 6

12203 Berlin

Telefon (0 30) 84 18 97-0

Fax (0 30) 84 18 97-22

Titelbild

Treppenhaus Cargohalle

Messe Frankfurt

Foto: Hr. Christoph Kraneburg

Redaktionsschluß

für Ausgabe 4/2012

05.09.2012

Impressum

Herausgeber:

BDB - Bund Deutscher Baumeister, Architekten

und Ingenieure e.V., Bezirksgruppe Kassel

Habichtswalder Straße 24, 34246 Vellmar,

Tel. (0561) 82 16 58 Fax 82 73 62

Internet: www.bdb-kassel.de

Redaktionsleitung:

Hansjoachim Lehmann, Architekt BDB

Habichtswalder Straße 24, 34246 Vellmar,

Tel. (0561) 821658 Fax 82 73 62

E-Mail: hansjoachim-lehmann@gmx.de

Architekt Rüdiger Gruhl

Sperlingsweg 12, 34253 Lohfelden

Tel. (0561) 51 03 280 Fax 51 03 281

E-Mail: ruediger@architekt-gruhl.de

Verlag:

direkt...verlag – Thomas Müller

Wiesenstraße 17 53909 Zülpich

Tel. (0 22 52) 83 38 73 Fax 83 33 91

Internet: bdb-direkt.de

E-Mail: info@bdb-direkt.de

Satz + Layout:

Concept M., Creativ Team, Zülpich

BDB direkt erscheint alle 3 Monate und wird

allen BDB-Mitgliedern in Hessen und Thüringen

im Rahmen der BDB-Mitgliedschaft ohne Erhebung

einer besonderen Bezugsgebühr zugestellt.

Die Zeitschrift kann auf Anforderung grundsätzlich

nur von BDB-Mitgliedern bezogen werden.

Nachdruck, auch auszugsweise sowie anderweitige

Vervielfältigung nur mit vorheriger Genehmigung

des Herausgebers. Die mit Namen gekennzeichneten

Artikel geben nicht unbedingt die Meinung des

Herausgebers oder der Redaktion wieder.

Für die Rücksendung unverlangt eingesandter Manuskripte/Fotos

wird keine Gewähr übernommen.

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Unter der Produktbezeichnung bam COLOUR produzieren die Bayerischen Asphalt-Mischwerke bereits seit vielen

Jahren farbigen Asphalt für sämtliche Deckschichtarten. Straßenverkehrsfl ächen, Wege und Plätze versieht er mit

allen Vorteilen der Asphaltbauweise für den Nutzer: Dauerhaftigkeit, Standfestigkeit sowie Anpassungs vermögen

an die jeweilige Anforderung. Ein weiteres Plus: bam COLOUR Flächen sind sowohl eben als auch fugenlos, woraus

nicht nur eine optimale Begeh- und Befahrbarkeit, sondern auch deren kostengünstige Pfl ege und Unter haltung wie

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