politikwissenschaft - Fachbereich Sozialwissenschaften - Universität ...

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Fakultät Wirtschafts- und

Sozialwissenschaften

STUDIENFÜHRER

BACHELOR OF ARTS

POLITIKWISSENSCHAFT

Department Sozialwissenschaften

TOR ZUR WELT DER WISSENSCHAFT


2 INHALT

Inhalt

I. Informationen und Beratung für Studienanfänger und Studierende . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3

II. Das Institut für Politische Wissenschaft . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .5

II.1. Kleine Geschichte des Instituts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

II.2. Schwerpunkte und Profil des Instituts . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

II.3. Lehrende am Institut . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

III. Bachelorstudiengang Politikwissenschaft (B.A. POL.) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .7

III.1. Politikwissenschaft als Hauptfach . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

III.1.1. Aufbau und Struktur des Studiengangs . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

III.1.2. Praktikum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

III.1.3. Anmeldungs- und Prüfungsorganisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .11

III.2. Politikwissenschaft als Nebenfach. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

III.2.1. Aufbau des Studienganges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

III.2.2. Anmeldungs- und Prüfungsorganisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

III.3. Politikwissenschaft im Wahlbereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

III.3.1. Aufbau des Studienganges . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

III.3.2. Anmeldungs- und Prüfungsorganisation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

III.4. Politikwissenschaft als Teilzeitstudiengang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

IV. Das Department Sozialwissenschaften. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

IV.1. Grundstruktur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

IV.2. Bibliothek . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17

IV.3. PC-Pool . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

IV.4. Assoziierte Institutionen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

V. Zusätzliche Angebote . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19

V.1. Graduiertenausbildung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

V.2. Austauschprogramme . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19

Impressum

Herausgeber: Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg

V.i.S.d.P. Prof. Dr. Friedbert W. Rüb, Vorsitzender des B.A.-Prüfungsausschusses

Redaktion: Daniel Dechandt, Institut für Politische Wissenschaft, Universität Hamburg

Dr. Wolfgang Krischke, Redaktionsbüro Dr. Wolfgang Krischke, Hamburg

Gestaltung: klutegrafikdesign www.klute.se

Druck: Druckerei in St. Pauli

Auflage: 2., vollständig überarbeitete Auflage, Stand: 01.10.2006

Alle Informationen in dieser Broschüre sind nicht rechtsverbindlich und gelten vorbehaltlich der Prüfungsordnung und

der Fachspezifischen Bestimmungen. Änderungen vorbehalten.


VORWORT / INFORMATIONEN UND BERATUNG FÜR STUDIENANFÄNGER UND STUDIERENDE 3

Vorwort des B.A.-Prüfungsausschussvorsitzenden Prof. Dr. Friedbert W. Rüb

Liebe Studierende der Politikwissenschaft,

liebe Studieninteressierte,

wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Bachelor stu diengang

Politikwissenschaft und begrüßen Sie herzlich am Institut

für Politische Wissenschaft der Universität Hamburg! Diese Broschüre

soll Sie über Inhalte, Aufbau und Verlauf unseres Studiengangs

informieren, Ihnen die wichtigsten Fragen beantworten

und beim Einstieg in Ihr Studium eine Hilfe sein!

Im Wintersemester 2006/2007 werden zum zweiten Mal nach

Einführung des politikwissenschaftlichen Bachelorstudien ganges

im Oktober 2005 Studierende zum B.A. Politikwissen schaft

zugelassen – gleichzeitig und erstmalig startet in diesem Semester

auch der Masterstudiengang Politik wis sen schaft.

Das Bachelor-Master-System geht auf die sog. Bologna-Erklärung

zurück, die im Juni 1999 von 29 europäischen Nationen

unterzeichnet wurde, um einen einheitlichen europäischen Hochschulraum

zu schaffen. Deren Kern ist die eu ro pa weite Einführung

von Bachelor- und Masterstudien gängen. Damit wird zum

einen die Anerkennung universitärer Leistungen und Abschlüsse

in Europa und die Mobilität der Studierenden erleichtert, zum

anderen führt der B.A.-Studien gang zu einem ersten berufsbefähigenden

Abschluss – und zwar in kürzerer Zeit als dies bislang

durch die Diplom- und Magisterstudiengän ge möglich war. Anschließend

besteht die Option, das Studium in einem Masterstudiengang

fortzu setzen, wodurch ein weiterführender, stark

wissenschaftlich geprägter und hochqualifizierter Hochschulabschluss

erreicht werden kann. Damit wird der bisherige einheitliche

Hochschulabschluss durch eine gestufte Studienstruktur

abgelöst. Zugleich wird eine veränderte Studienorganisation angestrebt,

welche die jeweiligen Stu diengänge stärker reglementiert,

modular aufbaut und eine verbesserte Betreuungsrelation

zwischen Studierenden und Lehrenden bewirkt.

Diese Broschüre soll Ihnen eine erste Orientierung in Ihrem

neuen Lebensabschnitt an der Universität Hamburg ermöglichen.

Sie kann jedoch nicht die gründliche Kenntnis der Prüfungsordnung

und der sog. Fachspezifischen Bestimmungen ersetzen,

deren Einhaltung für den reibungslosen Ablauf Ihres

Studiums unabdingbar ist. Alle wichtigen Dokumente erhalten

Sie auf der Homepage unseres Instituts, auf der wir auch regelmäßig

aktuelle Hinweise und hilfreiche Informationen für Sie

veröffentlichen (s. Seite 4). Bei Fragen, Anliegen und Problemen

im Rahmen Ihres Studiums wenden Sie sich bitte an die Beratungs-

und Informationsstelle, die unser Institut eigens für alle

Studierenden im B.A.- und M.A-Studiengang Politik wissenschaft

eingereichtet hat (nähere Informationen über das Beratungsangebot

finden Sie auf den Seiten 3-4). Darüber hinaus stehen

Ihnen natürlich auch Ihre Lehrenden und die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter unseres Instituts als Ansprechpartner zur

Ver fügung!

Wir wünschen Ihnen einen guten Start an der Universität Hamburg

und ein Erkenntnis und Freude bringendes, in spi rierendes

sowie erfolgreiches Studium!

Ihr

I. Informationen und Beratung für Studienanfänger und Studierende

Das Department Sozialwissenschaften führt in Kooperation

mit dem Fachschaftsrat zu Beginn eines jeden Wintersemesters

eine Orientierungseinheit (OE) im Fach Politikwissenschaft

durch. Darin werden u.a. in verschiedenen Veranstaltungen

Informationen über die jeweiligen Studiengänge, den Studienaufbau,

die Struktur des Instituts und die Zuständigkeiten

der Lehrenden gegeben. Genaue Termine sowie nähere Hinweise

zu den einzelnen Veranstaltungen werden durch Aushang

und auf der Homepage des Instituts für Politische Wissen

schaft sowie des Fachschaftsrates Sozialwissenschaften

bekannt gegeben (s. Seite 4).

Während des Semesters und auch in der vorlesungsfreien Zeit

bieten die Lehrenden des Instituts für Politische Wissenschaft

in Sprechstunden eine intensive sowie individuelle Stu dienberatung

an, die unbedingt in Anspruch genommen werden

sollte. Die Terminabsprache (ggf. auch über ausgehängte

Sprech stundenlisten) erfolgt über die jeweils zuständigen

Sekretariate (s. Seiten 5 und 6), an die Sie sich zur Kontakt aufnahme

mit den Lehrenden oder auch bei organisatorischen

Fragen im Rahmen von Lehrveranstaltungen wenden können.

Auf Institutsebene ist eine Beratungs- und Informations stel le

für den Bachelorstudiengang Politikwissenschaft eingerichtet

worden, an die Sie sich bei Fragen, Problemen, Informationsund

Beratungsbedarf in Hinblick auf die neuen politikwissenschaftlichen

Studiengänge, ihre Struktur und Prüfungsmo da litäten

(inkl. B.A.-Nebenfach und Wahlbereich) wenden kön nen.

Gleichzeitig ist dies eine Schnittstelle zu den im Studiengang

Lehrenden, dem Prüfungsausschuss und der Prüfungsstelle,

um Ihre Anliegen schnellstmöglich, direkt und im persönlichen

Kontakt bearbeiten zu können.

Beratungs- und Informationsstelle für den

Bachelorstudiengang Politikwissenschaft

Daniel Dechandt

Allende-Platz 1, 20146 Hamburg, Raum 202

Tel.: (0 40) 4 28 38 -21 32, Fax: -35 34

Email: D.Dechandt@sozialwiss.uni-hamburg.de

Sprechzeiten: Mo., 15:00-17:00 Uhr und

Mi., 12:00-14:00 Uhr sowie nach Vereinbarung


4 INFORMATIONEN UND BERATUNG FÜR STUDIENANFÄNGER UND STUDIERENDE

Allgemeine Informationen und Beratungen zu allen Stu diengängen

des Departments Sozialwissenschaften erhalten Sie

von Studierenden im Studierendenzentrum des Departments.

Studierendenzentrum des Departments

Allende-Platz 1, 20146 Hamburg, Raum 144

Tel.: (0 40) 4 28 38 -24 65, Fax: -74 99,

Email: sz05@sozialwiss.uni-hamburg.de

Sprechzeiten: Mo.-Do., 10:00-16:00 Uhr, während der

vorlesungsfreien Zeit: 12:00-14:00 Uhr

Darüber hinaus können Sie sich im Zentrum für Studien beratung

und Psychologische Beratung der Universität Hamburg

sowohl allgemein als auch fachspezifisch über Studien möglichkeiten

an der Universität Hamburg informieren lassen. Sie

erhalten dort sowohl vor als auch während Ihres Studiums

konkrete Unterstützung und Beratung in wesentlichen Fragen

der Studienorganisation.

Zentrum für Studienberatung und Psychologische

Beratung der Universität Hamburg

Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg,

Tel.: (0 40) 4 28 38 -25 22

Email: studienberatung@uni-hamburg.de

www.uni-hamburg.de/studienberatung

Sprechzeiten: Mo.-Mi., 10:00-12:00 u. 14:00-16:00 Uhr,

Do., 14:00-16:00 u. 18:00-19:00 Uhr, in den Semesterferien

abweichende Zeiten.

Im Zentrum für Studierende der Universität Hamburg erhalten

Sie Informationen zu Themen wie Bewerbung um einen

Studienplatz, Zulassung, Immatrikulation, Teilzeitstudium,

Rück meldung, Semesterunterlagen, Urlaubssemester usw. Da

die Zulassungsverfahren für sämtliche B.A.-Studiengänge

zentral über diese Institution abgewickelt werden, ist dies in

solchen Fällen Ihr kompetenter Ansprechpartner.

Informationsquellen, die Sie im Laufe Ihres Studiums häufig

und regelmäßig konsultieren sollten, sind neben den Infor mationen

am Schwarzen Brett im Treppenhaus des 2. Stockwerkes

im „Pferdestall“ (Allende-Platz 1) und den Aushängen an den

Sekretariaten und Büros zum einen der Schaukasten für den

Bachelorstudiengang Politikwissen schaft. Dieser befindet sich

auf dem Flur vor Raum 250 (Allende-Platz 1) und dient in erster

Linie der Veröffentlichung besonders wich tiger Informationen

wie zum Beispiel Anmel defristen für Veranstaltungen

und Prüfungen, Prüfungs ter mine, Prüfungs ergebnisse usw.

Des Weiteren empfiehlt sich ein regelmäßiger Blick auf die

Homepage des Instituts für Politische Wissenschaft, auf der

Sie nicht nur aktuelle Hin weise und eine hilfreiche Zusammenstellung

von „Frequently Asked Questions“ (FAQ) vorfinden,

sondern auch Vorlesungs ver zeich nisse, Studienpläne,

Prü fungsordnungen und Antrags formu lare zum Herunter laden

zur Verfügung stehen.

Wichtige Informationsquellen

- B.A. Politikwissenschaft-Schaukasten

Allende-Platz 1, 2. Stock, vor Raum 250

- Homepage des Instituts für Politische Wissenschaft

www.sozialwiss.uni-hamburg.de/Ipw

- Homepage zum Bachelorstudiengang

Politikwissenschaft

www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Ipw/

Studium/Bachelor

- Homepage des Departments Sozialwissenschaften

www.sozialwiss.uni-hamburg.de

- Homepage des Fachschaftsrates Sozialwissenschaften

www.fsr05.de

Zentrum für Studierende der Universität Hamburg

Edmund-Siemers-Allee 1 (Hauptgebäude), 20146

Hamburg

- Team für Zulassungsangelegenheiten

Sprechzeiten: Mo., Di., Do., 11:00-12:00 Uhr und

Mi., 17:00-18:00 Uhr

- Team für studentische Angelegenheiten

Sprechzeiten: Mo., Di., Do., 9:00-13:00 Uhr und

Mi., 14:00-18:00 Uhr

Weitere Informationen und Ansprechpartner im

Zentrum für Studierende finden Sie über die Homepage

der Universität Hamburg: www.uni-hamburg.de


DAS INSTITUT FÜR POLITISCHE WISSENSCHAFT 5

II. Das Institut für Politische Wissenschaft

II.1. Kleine Geschichte des Instituts

Das Institut für Politische Wissenschaft (IPW) ist eines der

größten politikwissenschaftlichen Institute in der Bundes republik

Deutschland.

Im Jahr 1951 wurde an der 1919 gegründeten Universität Hamburg

der erste Lehrstuhl für die „Wissenschaft von der Politik“

eingerichtet, den der nach langen Jahren des Exils heimgekehrte

Siegfried Landshut innehatte. 1957 wurde dann das

Seminar für Sozialwissenschaften (seit 2000 Fachbereich Sozialwis

senschaften) gegründet, das sich aus den Fächern Politik

wissenschaft, Soziologie sowie Wirtschafts- und Sozialgeschich

te zusammensetzte.

In den 70er Jahren wurde das Seminar für Sozialwissenschaften

in drei entsprechende Institute aufgegliedert und die bis heute

gültige Struktur des IPW mit insgesamt fünf Teilbereichen

herausgebildet: Regierungslehre der Bundesrepublik Deutschland,

Vergleichende Regierungslehre, Internationale Politik,

Politische Theorien und Ideengeschichte und – als Besonderheit

des IPW – Historische und methodische Grundlagen der

Politikwissenschaft. Diese Struktur bzw. die Aufteilung in Teilbereiche

findet sich in fast allen größeren politikwissenschaft -

lichen Instituten der Bundesrepublik.

Im Rahmen der Universitätsreformen im Jahr 2005 wurde der

bisherige Fachbereich Sozialwissenschaften Bestandteil der

Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und in

Department Sozialwissenschaften umbenannt. Ihm gehören

heute das IPW, das Institut für Soziologie (ISoz), das Institut

für Journalistik und Kommunikationswissenschaften (IJK) sowie

das Institut für Kriminologische Sozialforschung (IKS) an.

Auch das 2004 am Department Sozialwissenschaften gegründete

Centrum für Globalisierung und Governance zielt

darauf ab, insbesondere die Rolle neuer Governancestrukturen

und -mechanismen interdisziplinär zu analysieren (s. auch

Seite 19).

Die Grundausrichtung des IPW findet sich in der modularen

Konstruktion der neuen Studiengänge wieder. Zusätzlich ist

in dem Modul Politische Theorien und Ideengeschichte, zu

dem auch die historischen Grundlagen der Disziplin gehören,

der entsprechende politikwissenschaftliche Teilbereich (s.o.)

aufgehoben. Die methodischen Grundlagen sind in den gemeinsam

mit dem Institut für Soziologie durchgeführten

Methodenmodulen enthalten.

II.3. Lehrende am Institut

Nachfolgend erhalten Sie eine Übersicht über die hauptamtlich

Lehrenden des Instituts für Politische Wissenschaft sowie

über ihre Erreichbarkeit und Sekretariate. Darüber hinaus

lehrt am Institut eine Vielzahl von Privatdozenten und Lehr beauftragten,

die ebenso wie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

auf der Homepage des Instituts mit zusätzlichen Infor

mationen aufgeführt sind. Wegen der noch laufenden

Diplom- und Magisterstudiengänge werden die Lehrenden

hier entlang der fünf Teilbereiche aufgeführt.

Aus Platzgründen wird bei den Telefonnummern nur die

Apparatnummer angegeben (vorweg zu wählen ist: (0 40)

4 28 38 - ...); die Email-Adressen werden ohne die Domain

„sozialwiss.uni-hamburg.de“ angegeben, die zu ergänzen ist.

II.2. Schwerpunkte und Profil des Instituts

Die Gliederung des IPW in die fünf Teilbereiche ist für die

Studienstruktur der auslaufenden Magister- und Diplomstudiengänge

nach wie vor relevant. In den neuen B.A.- und

M.A.-Studiengängen wird diese Aufteilung aufgelöst und

konzentriert sich nun auf zwei Säulen: „Regieren in politischen

Mehrebenensystemen“ und „Regieren in inter- und transnationalen

Institutionen“.

Im Profil des Bachelorstudienganges kommt die Orientierung

des IPW auf Strukturen, Prozesse und Inhalte des Regierens

auf allen Ebenen zum Ausdruck. Insofern konzentrieren sich

die neuen Studiengänge nicht allein auf das europäische

Mehrebenensystem, sondern auch auf Regieren auf lokaler,

regionaler, nationaler sowie trans- und internationaler Ebene

und deren gegenseitige Wechselwirkungen. Damit stellen

sich die neuen Studiengänge in die Tradition des IPW und der

dort Lehrenden, den Regierungsbegriff in all seinen Schattierungen

und Ausprägungen in den Mittelpunkt der politikwissenschaftlichen

Ausbildung und Forschung zu stellen, wie

dies u.a. von Siegfried Landshut, Wilhelm Hennis und später

von Hans-Hermann Hartwich und Joachim Raschke versucht

wurde.

Geschäftsführende Direktorin:

Prof. Dr. Christine Landfried

Stellvertreter:

Prof. Dr. Cord Jakobeit

Geschäftszimmer:

Ulrike Fischer, R. 247, Tel.: -46 95, Fax: -35 34,

u.fischer@...

Vorsitzender des B.A.-Prüfungsausschusses:

Prof. Dr. Friedbert W. Rüb

Vertreter(in):

Dr. Katrin Toens


6 DAS INSTITUT FÜR POLITISCHE WISSENSCHAFT

POLITISCHE THEORIEN U. IDEENGESCHICHTE

Prof. Dr. Michael Th. Greven

R. 206, Tel.: -46 47, greven@...

Sekr.: Karina Korecky/Miguel Rodríguez-Lopez

R. 205, Tel.: -29 60, buero.greven@...

Dr. Katrin Toens (auch Regierungslehre)

R. 204, Tel.: -61 80, ktoens@...

Sekr.: Karina Korecky/Miguel Rodríguez-Lopez (s.o.)

R. 203, Tel.: -21 67, rueb@...

Sekr.: Stefanie Pohl/Marina Rimpo

R. 202, Tel.: -21 32, buero.rueb@...

Karsten Malowitz

R. 244, Tel.: -21 48, karsten.malowitz@...

Sekr.: Karina Korecky/Miguel Rodríguez-Lopez (s.o.)

VERGLEICHENDE REGIERUNGSLEHRE

Prof. Dr. Hans J. Kleinsteuber

R. 248, Tel.: -24 24, hjk@...

Sekr.: Saskia Mestern

R. 255, Tel.: -27 65, mestern@...

Prof. Dr. Christine Landfried

R. 253, Tel.: -46 97, landfried@...

Sekr.: Saskia Mestern (s.o.)

Kolja Raube

R. 251, Tel.: -32 33, raube@...

Sekr.: Saskia Mestern (s.o.)

REGIERUNGSLEHRE DER BRD

Prof. Dr. Katharina Holzinger

R. 201, Tel.: -46 93, holzinger@...

Sekr.: Petra Adolphs

R. 257, Tel.: -35 51, p.adolphs@...

Prof. Dr. Friedbert W. Rüb

R. 203, Tel.: -21 67, rueb@...

Sekr.: Stephanie Pohl/Marina Rimpo

R. 202, Tel.: -21 32, buero.rueb@...

Dr. Sebastian Haunss

R. 242, Tel.: -61 91, haunss@...

Sekr.: Petra Adolphs (s.o.)

Claudia Landwehr

R. 246, Tel.: -40 86, landwehr@...

Sekr.: Petra Adolphs (s.o.)

Thomas Sommerer

R. 403, Tel.: -61 86, sommerer@...

Sekr.: Petra Adolphs (s.o.)

METHODISCHE U. HISTORISCHE GRUNDLAGEN

DER POLITIKWISSENSCHAFT

Prof. Dr. Peter Raschke

R. 243, Tel.: -59 64, p.raschke@...

Sekr.: Ulrike Fischer (s.o.)

Prof. Dr. Peter Reichel

R. 239, Tel.: -32 35, p.reichel@...

Sekr.: Ulrike Fischer (s.o.)

INTERNATIONALE POLITIK

Prof. Dr. Cord Jakobeit

R. 207, Tel.: -31 05,

cord.jakobeit@uni-hamburg.de

Sekr.: Ulrike Fischer

R. 247, Tel.: -46 95, u.fischer@...

CENTRUM F. GLOBALISIERUNG U. GOVERNANCE

Prof. Dr. Christian Martin

R. 404, Tel.: -70 26, christian.martin@...

Sekr.: Ulrike Fischer (s.o.)

N.N.

Dr. Angela Oels

R. 208, Tel.: -46 60, mail@angelaoels.de

Sekr.: Ulrike Fischer (s.o.)

Conrad Burkhard

R. 410, Tel.: -38 25, conradbu@gmx.de

Sekr.: Ulrike Fischer (s.o.)


BACHELORSTUDIENGANG POLITIKWISSENSCHAFT (B.A. POL.) 7

III. Bachelorstudiengang Politikwissenschaft (B.A. Pol.)

III.1. Politikwissenschaft als Hauptfach

Der Bachelorstudiengang Politikwissenschaft (B.A. Pol.) führt

zu einem ersten berufsbefähigenden Abschluss. Gleichzeitig

bietet er eine fachliche und wissenschaftliche Qualifikation

an, die den Übergang in den geplanten Masterstudiengang

nicht nur erleichtert, sondern auch die hierfür notwendigen

wissenschaftlichen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt.

Um diesem Anspruch Rechnung zu tragen, ist der B.A. Politikwissenschaft

im Gegensatz zu vielen sozialwissenschaftlichen

oder interdisziplinär ausgerichteten B.A.-Studiengängen

ein disziplinärer Studiengang mit einem hohen politikwissenschaftlichen

Hauptfachanteil. 1

Dabei werden grundlegende Fachkenntnisse sowie Theorien

und Methoden der Politikwissenschaft, wesentliche Forschungs

ergebnisse und spezielle Kenntnisse und Fähigkeiten

in einzelnen Politikbereichen durch individuelle Schwerpunktbildung

vermittelt. Gleichzeitig werden die Studierenden

zum selbständigen Arbeiten auf theoretischem, empirischem

und praktischem Gebiet befähigt. Sie erwerben die

Kompe tenz, politische und soziale Zusammenhänge des Regierens

auf lokaler, regionaler, nationaler sowie trans- und

internationaler Ebene zu erkennen, Problem- und Frage stellungen

auf der Basis von Fachkenntnissen systematisch zu

be arbeiten sowie politikwissenschaftliche Methoden problem

orientiert anzuwenden. Die Vermittlung berufsqualifizierender

Kompe tenzen (ABK-Bereich) wird durch ein Pflichtpraktikum

ergänzt, so dass die Studierenden ihre im Studium

erworbenen Kenntnisse und Qualifikationen in unterschiedlichen

Berufsfeldern erproben sowie weiterentwickeln können

und ihnen der Über gang ins Berufsleben erleichtert

wird.

Die konsequente Modularisierung des Studienganges auf

Basis der aktuellen wissenschaftlichen und didaktischen Überlegungen

in der Disziplin verbindet eine starke Strukturierung

des Studienangebotes mit frei wählbaren Elementen,

die der individuellen Berufsorientierung bzw. wissenschaftlichen

Neigung der Studierenden entgegenkommt. Im Sinne

dieses Anspruches wurde statt eines festen Nebenfaches ein

Wahlbereich eingeführt, in dem die Studierenden nach individuellem

Bedarf in frei wählbaren Disziplinen Lehrveran staltungen

belegen. Durch die Konzentration auf ein weiteres

Fach bzw. die Kombination verschiedener Disziplinen können

die Studierenden besondere, berufsorientierte Qualifikationen

erwerben.

Da in heutigen Gesellschaften – insbesondere für die Politik

– Kom munikation und Medien eine herausragende Rolle spielen,

ist ein Modul „Politik und Kommunikation“ vorgesehen.

Die ebenso große Bedeutung nationaler und globaler Dynamiken

moderner Volkswirtschaften für politisches Handeln

wird in dem Modul „Politik und Wirtschaft“ berücksichtigt.

Um der gewünschten Zuspitzung des B.A. Politikwissenschaft

auf den Regierungsbegriff Rechnung zu tragen, wurde der

Studiengang pyramidisch angelegt. Während in den ersten

beiden Semestern die Grundlagen und Grundbegriffe der

Politikwissenschaft sowie ihre wichtigsten Theorien und Methoden

erarbeitet und vermittelt werden, findet im zweiten

Studienjahr eine erste Konzentration des politikwissenschaftlichen

Studiums auf den Regierungsbegriff statt. Sie kommt

in den Modulen „Regieren in politischen Mehrebenensystemen“

und „Regieren in internationalen und transnationalen

Institutionen“ zum Ausdruck. Eine weitere Spezialisierung

wird durch die Ausdifferenzierung dieser beiden Themenspektren

in je drei Schwerpunkte im dritten Studienjahr ermöglicht

und durch die dreimonatige Bachelorarbeit zu Ende

geführt. Die vergleichsweise lange Bearbeitungszeit ergibt

sich aus der Anforderung an die Studierenden, einen Gegenstand

gründlich und systematisch zu bearbeiten. In einer

mündlichen Prüfung müssen die Ergebnisse der Arbeit verteidigt

werden.

Diese Kombination einer politikwissenschaftlichen mit einer

individuellen interdisziplinären Schwerpunktsetzung, die eine

starke Berufsbefähigung und solide Methodenausbildung

einschließt, ist unser besonderes Profil gegenüber Bachelorstudiengängen,

die nur einen geringen fachwissenschaftlichen

Anteil haben oder sozialwissenschaftlich bzw. interdisziplinär

orientiert sind.

III.1.1. Aufbau und Struktur des Studiengangs

Systematisch gliedert sich der B.A. Politikwissenschaft vertikal

in drei Säulen: in (i) das Hauptfach Politikwissenschaft, (ii)

allgemeine berufsqualifizierende Kompetenzen (ABK-Bereich)

und (iii) den Wahlbereich; diese sollen einerseits eine hohe

disziplinäre Qualifikation erreichen und andererseits interdisziplinäre

und berufspraxisrelevante Kompetenzen vermitteln.

Mit Ausnahme des Wahlbereiches sind diese Säulen in Module

aufgeteilt. Ein Modul kombiniert Veranstaltungen (im wesentlichen

Vorlesung, Grundkurs, Seminar, Übung), die thematisch

und didaktisch eine Einheit bilden.

Horizontal ist der Studiengang in drei Phasen aufgebaut, die

der angestrebten Vertiefung der Kenntnisse und Fähigkeiten

innerhalb der Säulen Rechnung tragen. Die Phasen (i) Einführungsphase,

(ii) Aufbauphase und (iii) Vertiefungsphase

erstrecken sich jeweils über ein Studienjahr (zwei Semester),

so dass sich insgesamt eine dreijährige Regelstudienzeit ergibt.

Der B.A. Politikwissenschaft beruht auf der laufenden Überprüfung

der Studienleistungen. Dafür sind – systematisch

1 Entsprechend wurde analog zu den B.Sc.-Studiengängen auf ein festes

Nebenfach verzichtet.


8 BACHELORSTUDIENGANG POLITIKWISSENSCHAFT (B.A. POL.)

und einem festgelegten Strukturplan folgend – Prü fungsleistungen

zu erbringen, die einerseits bei erfolgreichem Bestehen

mit einer festen Anzahl von Leistungspunkten kreditiert

werden und für die andererseits Noten vergeben werden.

Bis zum erfolgreichen Abschluss des Studiums sind von

den Studierenden auf diese Weise 180 Leistungspunkte zu erbringen.

2 Entscheidend für den erfolgreichen Abschluss des

Studiums ist, dass alle Module erfolgreich und innerhalb vorgegebener

Fristen gemäß PO B.A. (Prüfungsordnung) und FSB

Pol. (Fachspezifische Bestimmungen) absolviert werden. Der

B.A. Politikwissenschaft sieht mit Ausnahme des Praxismoduls

3 (PM3) keine veranstaltungsübergreifenden Modulprüfungen

vor, sondern sog. Teilprüfungsleistungen, die in den einzel nen

Veranstaltungen erbracht werden müssen. Die Prüfungsleistung

eines Moduls gilt dann als bestanden, wenn die

Teilprüfungsleistung je Veranstaltung innerhalb eines Moduls

erfolgreich absolviert wurde (Informationen zur Prüfungsorganisation:

Kapitel III.1.3., III.2.2., III.3.2.).

Bis zur Anmeldung zur mündlichen Prüfung im Abschlussmodul

müssen die Studierenden selbständig sicherstellen, Prüfungsleistungen

in mindestens drei als englischsprachig ausge wiesenen

Veranstaltungen zu erbringen. Diese Veran stal tungen

können sowohl im politologischen Hauptfach als auch im ABKoder

Wahlbereich belegt werden

Abbildung 1 (s. Seite 10) gibt einen Überblick über die Struktur

des B.A. Politikwissenschaft und ordnet die einzelnen Veranstaltungen

innerhalb der Module spezifischen Fach se mestern

zu. Dieser Studienverlauf wird ausdrücklich empfohlen,

um zusätzliche Semester zu vermeiden und die Regelstudienzeit

einhalten zu können. Dennoch sind individuelle

Abweichungen möglich, wobei jedoch zu beachten ist, dass

nicht alle Veranstaltungstypen jedes Semester angeboten

werden und aufbauende Module teils vorgängige Module

voraussetzen. Einzelheiten sind in der PO B.A. bzw. den FSB

Pol., insbesondere in den Modulbeschreibungen nachzulesen.

Erläuterungen dazu erhalten Sie in dieser Broschüre in den

Kapiteln III.1.3 für den Hauptfachstudiengang und in Kapitel

III.2.2 für den Nebenfachstudiengang.

Die Einführungsphase des B.A. Politikwissenschaft besteht

aus den drei Basismodulen „Grundlagen der Politik wissenschaft“

(BM1), „Politik und Kommunikation“ (BM2) und „Politik

und Wirtschaft“ (BM3), dem Modul „Methoden I“ (MM1) sowie

dem Modul „Schlüsselqualifikationen I“ (PM1) und Schlüsselqualifikationen

II (PM2).

Das BM1 beinhaltet eine Vorlesung, die am Ende des ersten

Semesters mit einer Klausur abgeschlossen wird. Der Grundkurs

erstreckt sich über zwei Semester (je Semester 2 SWS)

und wird durch ein sogenanntes Tutorium begleitet, das von

fortgeschrittenen Studierenden veranstaltet wird und einer

Vor-/Nachbereitung bzw. Vertiefung der im Grundkurs vermittelten

Inhalte dient. Vorlesung und Grundkurs beginnen

jeweils nur im Wintersemester.

Das BM2 wird in Kooperation mit dem Institut für Journalistik

und Kommunikationswissenschaften veranstaltet. Die im

Win tersemester beginnende Vorlesung wird systematisch im

darauf folgenden Sommersemester durch ein Seminar vertieft.

Ähnlich stellt sich auch die Systematik des BM3 dar, das in enger

Zusammenarbeit mit dem Department Wirtschaft und

Politik (ehemals HWP) angeboten wird, wobei die Veranstaltungen

nicht ausschließlich für die Studierenden des B.A.

Politikwissenschaft konzipiert sein werden, sondern zumindest

teils auf das bestehende Lehrangebot der wirtschaftswissenschaftlichen

Studiengänge an der Universität Hamburg

zurückgegriffen werden wird.

Das PM1 des ersten Semesters, bestehend aus dem mathematischen

Propädeutikum und der Übung SPSS 3 , ist die didaktische

Grundlage und vermittelt das grundlegende „Handwerkszeug“

für den Grundkurs des MM1 im zweiten Semester.

Während die Übung SPSS von allen Studierenden regelmäßig

besucht werden muss, kann eine kontinuierliche Teilnahme

am Propädeutikum umgangen werden. Da hier mathematische

Grundlagen vermittelt werden, die möglicherweise

schon in Schule oder Ausbildung erworben wurden, wird bereits

zu Beginn der Veranstaltung eine Klausur geschrieben.

Der Termin liegt am Anfang der Vorlesungszeit und wird im

Vorlesungsverzeichnis, per Aushang bzw. im Internet bekannt

gegeben. Zur Vorbereitung werden von der Dozentin des

Propädeutikums Übungsaufgaben zur Verfügung gestellt, die

rechtzeitig unter http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/

publish/Isoz/hauschild/ abrufbar sein werden. Bei Bestehen

der Klausur ist eine weitere Teilnahme nicht mehr notwendig

(die LP werden dann unmittelbar und komplett angerechnet).

Es steht den Studierenden aber frei, alle oder einzelne Lehreinheiten

des Propädeutikums weiterhin zu besuchen. Am

Ende des Propädeutikums wird eine weitere Klausur stattfinden,

um den Prüfungsnachweis nach Durchlaufen der Veranstaltung

zu erwerben.

Der Grundkurs des MM1 im zweiten Semester wird ebenso

wie der Grundkurs im BM1 durch ein Tutorium begleitet, das

insbesondere auch der Unterstützung bei der Vorbereitung,

Durchführung und Auswertung einer empirischen Erhebung

dient, die im Rahmen der Veranstaltung von den Studierenden

selbständig durchgeführt wird. Aus dem damit verbundenen

hohen Aufwand jenseits der Lehrveranstaltungen (6 SWS) erklärt

sich auch die hohe Zahl der Leistungspunkte. Dieser zusätzliche,

nicht zu unterschätzende Zeitaufwand sollte unbedingt

bei der individuellen Studienplanung berücksichtig

werden.

Neben dem PM1 sind im ABK-Bereich in den ersten beiden

Semestern zwei Übungen im PM2 zu belegen, die der Vermittlung

sogenannter weiterer Schlüsselqualifikationen wie

zum Beispiel Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens,

Präsentationstechniken, Wissenschaftsenglisch etc. dienen.

2 Leistungspunkte (LP, CP/Credit Points) beschreiben einen durchschnittlichen

Zeitaufwand (Arbeitsstunden/workload hours), den die Studierenden benötigen,

um Veranstaltungen erfolgreich zu absolvieren. Dazu gehören

Präsenz-, Selbststudium und Prüfungsaufwand. Etwa 30 Arbeitsstunden

entsprechen einem Leistungspunkt.

3 Bei SPSS handelt es sich um eine professionelle Software zur wissenschaftlichen

Analyse statistischer Daten.


BACHELORSTUDIENGANG POLITIKWISSENSCHAFT (B.A. POL.) 9

Eine Verteilung der beiden Übungen auf zwei Semester ist

unbedingt notwendig, da normalerweise nur ein Übungsthema

pro Semester angeboten wird, die Teilprüfungsleistungen

aber in zwei thematisch unterschiedlichen Übungen

zu erbringen sind.

Bis zum Ende der Einführungsphase sind die Studierenden

verpflichtet, an einer Studienberatung bei einem hauptamtlich

Lehrenden des IPW teilzunehmen. In der Regel findet diese

Studienberatung im Rahmen des Grundkurses im BM1

statt.

Die Aufbauphase besteht aus den drei Aufbaumodulen „Regie

ren in politischen Mehrebenensystemen“ (AM1), „Regieren

in inter- und transnationalen Institutionen“ (AM2) sowie „Po litische

Theorien und Ideengeschichte“ (AM3), dem weiterführenden

Modul „Methoden II“ (MM2) sowie einem weiteren

Praxismodul im ABK-Bereich „Praktikum“ (PM3).

Die Vorlesungen in den Modulen AM1, AM2 und AM3 werden

in der Regel jeweils nur im Wintersemester angeboten, so

dass alle drei Vorlesungen im dritten Semester belegt werden

sollten, um die Aufbaumodule innerhalb des zweiten Studienjahrs

absolvieren zu können. Die Seminare werden jedes Semester

angeboten, so dass die Studierenden hier eigenständig

entscheiden können, welche Aufteilung jeweils sinnvoll

und organisierbar ist.

Das MM2 besteht aus einer Vorlesung, welche die im MM1

vermittelten Kenntnisse vertieft. Bei der Wahl ist zu beachten,

dass die Vorlesung semesterweise entweder zu „statistischen

Analyseverfahren“ oder zur „qualitativen Sozialforschung“ angeboten

wird. Hier entscheidet sich insbesondere durch die

individuelle Schwerpunktsetzung, ob die Vorlesung im dritten

oder vierten Semester absolviert wird.

Im PM2 ist möglichst frühzeitig eine Übung zu besuchen, die

berufspraktische Inhalte zum Gegenstand hat und u.a. auch

vorbereitend auf das Praktikum wirken kann, das studienbegleitend

– sinnvollerweise während des dritten oder vierten

Semesters – zu absolvieren ist. Dieser Zeitraum ist aber nicht

obligatorisch (siehe zum Praktikum auch Kapitel III.1.2).

Die Vertiefungsphase besteht aus drei Vertiefungsmodulen,

die an die Aufbaumodule AM1 und AM2 anschließen, damit

den Fokus des Studiengangs auf „Regieren“ setzen und neben

der Vertiefung gleichzeitig eine Spezialisierung zulassen, sowie

dem Abschlussmodul. Dabei sind die Vertiefungsmodule

„Regieren in politischen Mehrebenensystemen“ (VM1), und

„Regieren in inter- und transnationalen Institutionen“ (VM2)

jeweils in drei Schwerpunkte untergliedert. VM1 beinhaltet

die Schwerpunkte (i) Europäische Integration, (ii) Politikfeldanalyse

und (iii) Strukturen und Prozesse des Regierens.

Zu VM2 gehören die Schwerpunkte (i) Globalisierung und

Global Governance, (ii) Konfliktursachen und -bearbeitung

sowie (iii) Menschenrechte, Demokratie und Entwicklung.

Sowohl in VM1 als auch in VM2 müssen sich die Studierenden

für einen der drei Schwerpunkte je Modul entscheiden und zu

diesem zwei Seminare absolvieren (also in VM1 zum Beispiel

zwei Seminare zum Schwerpunkt „Europäische Integration“

oder zwei Seminare zum Schwerpunkt „Politikfeldanalyse“

usw.; ebenso in VM2).

VM3 beinhaltet keine weiteren eigenständigen Schwerpunkte,

sondern integriert die bereits in VM1 und VM2 vorhandenen.

Im VM3 haben die Studierenden die Möglichkeit, ihren Schwerpunkt

auf unterschiedliche Weise zu setzen und zu vertiefen.

Dazu müssen entweder zwei Seminare zu einem noch nicht

gewählten Schwerpunkt aus VM1 oder VM2 absolviert werden

oder aber zwei Seminare zu zwei noch nicht gewählten

Schwerpunkten aus einem der beiden Vertiefungsmodule (in

beiden Fällen beschränkt sich die Auswahl auf eines der Vertiefungsmodule

VM1 bzw. VM2).

Zu jedem Schwerpunkt werden jedes Semester Lehrveranstaltungen

angeboten. Bei der Studienplanung sollte jedoch

be rücksichtigt werden, dass bis zur Anmeldung zum Abschlussmodul

u.a. das Erreichen von mindestens 18 LP in den

Vertiefungsmodulen vorausgesetzt wird, so dass mindestens

drei Seminare im fünften Semester zu absolvieren sind.

Das Abschlussmodul setzt sich aus der dreimonatigen Bachelorarbeit

sowie einer mündlichen Prüfung zusammen. Insbesondere

bei der Wahl der Seminare im VM3 ist zu berücksichtigen,

dass das Thema der Bachelorarbeit sowie der mündlichen

Prüfung im Zusammenhang mit einem der beiden in den

Vertiefungsmodulen VM1 und VM2 gewählten Schwer punkte

stehen muss oder mit dem im Vertiefungsmo dul VM3 gewählten

Schwerpunkt, sofern in diesem zwei Seminare nachgewiesen

werden können.

Im Wahlbereich können prinzipiell alle an der Universität vertretenen

Fächer studiert werden, wobei darauf geachtet werden

sollte, dass diese in einem sinnvollen Zusammenhang zur

Politikwissenschaft oder der individuellen Berufsorientierung

stehen. Der Wahlbereich folgt keinem vorgegebenen Curri culum

und kann frei zusammengestellt werden. Es können also

auch Veranstaltungen unterschiedlicher Disziplinen, nicht jedoch

der Politikwissenschaft belegt werden. Entscheidend für

den Wahlbereich ist, dass insgesamt 18 Leistungspunkte bis

zum Ende des Studiums zu erbringen sind (wobei 14 LP bereits

bei der Anmeldung zur mündlichen Prüfung im Abschlussmodul

erzielt worden sein müssen). Obwohl eine Bewerbung

für den Wahlbereich im Gegensatz zu Nebenfächern anderer

Studien gänge nicht notwendig bzw. möglich ist, können einzelne

Veranstaltungen für eine bestimmte Gruppe teilnehmerbeschränkt

sein, so dass nicht alle Lehrveranstaltungen

aller Studiengänge im Wahlbereich besucht werden können.

Es empfiehlt sich daher, rechtzeitig vor Semesterbeginn die

Angebote der favorisierten Disziplinen zu sichten und mögliche

Zugangsvoraussetzungen für einzelne Veranstaltungen

in Erfahrung zu bringen. Grundsätzlich ist aber jedes Fach verpflichtet,

ein adäquates Angebot für Wahlbereichsstudierende

bereitzustellen.

III.1.2. Praktikum

Im Rahmen des Praxismoduls 3 müssen alle Studierenden bis

zur Anmeldung zum Abschlussmodul ein mindestens elfwöchiges

Praktikum in Vollzeittätigkeit (oder entsprechend kontinuierlicher

Teilzeittätigkeit) absolvieren (ca. 420 Stunden).

Damit sollen die Studierenden die Möglichkeit erhalten, Einblicke

in die für Politikwissenschaftler einschlägigen Berufs-


10 BACHELORSTUDIENGANG POLITIKWISSENSCHAFT (B.A. POL.)

1342 282 182

Verteilung der 180 Leistungspunkte auf die drei Säulen des Studiengangs

2 Seminare zu einem der

Schwerpunkte des VM1:

- Europäische Integration

- Politikfeldanalyse

- Strukturen und Prozesse

des Regierens

2 Seminare zu einem der

Schwerpunkte des VM2:

- Globalisierung und

Global Governance

- Konfliktursachen und

-bearbeitung

- Menschenrechte, Demokratie

und Entwicklung

- je 1 Seminar zu zwei noch

nicht gewählten Schwerpunkten

aus einem der

beiden Vertiefungsmodule

oder

- 2 Seminare zu einem noch

nicht gewählten Schwerpunkt

aus einem der beiden

Vertiefungsmodule

4

* Die LP des Tutoriums

im BM1 werden dem

ABK-Bereich assozziert.

4 12

4 12

4 12

- 12

5.

6.

Seminar 2 6

Seminar 2 6

Seminar 2 6

Seminar 2 6

Seminar 2 6

Seminar 2 6

Bachelorarbeit - 10

mdl. Prüfung - 2

2 16

SWS LP

SWS LP

SWS LP

SWS LP

VM (Vertiefungsmodul) 1:

Regieren in politischen

Mehrebenensystemen

VM2:

Regieren in inter- u. transnationalen

Institutionen

VM3:

Abschlussmodul:

6 14

6 14

6 14

2 4

4.

Seminar 2 5

Seminar 2 5

Seminar 2 5

Praktikum - 14

Seminar 2 5

Seminar 2 5

Seminar 2 5

Vorlesung

(thematisch 2 4

wechselnd)

Übung 2 2

3.

Vorlesung 2 4

Vorlesung 2 4

Vorlesung 2 4

SWS LP

SWS LP

SWS LP

SWS LP

SWS LP

AM (Aufbaumodul) 1:

Regieren in politischen

Mehrebenensystemen

AM2:

Regieren in inter- u. transnationalen

Institutionen

AM3:

Politische Theorien und

Ideengeschichte

MM2:

Methoden II

PM3:

Praktikum

10 12

4 8

4 8

6 12

4 4

4 4

2.

Grundkurs mit 4 8

Tutorium* 4 (4)

(2semestrig)

Seminar 2 4

Seminar 2 4

Grundkurs mit 4 10

Tutorium 2 2

Übung 2 2 2

Übung SPSS 2 2

1.

Vorlesung 2 4

Vorlesung 2 4

Übung 1 2 2

Vorlesung 2 4

Propädeutikum 2 2

SWS LP

SWS LP

SWS LP

SWS LP

SWS LP

SWS LP

SWS LP

Semester

BM (Basismodul) 1:

Grundlagen der

Politikwissenschaft

BM2:

Politik und

Kommunikation

BM3:

Politik und Wirtschaft

MM (Methodenmodul) 1:

Methoden I

PM (Praxismodul) 1:

Schlüsselqualifikationen I

PM2:

Schlüsselqualifikationen II

HAUPTFACH POLITIKWISSENSCHAFT ABK-BEREICH WAHLBEREICH

Abb. 1: Struktur- und Studienplan des B.A. Politikwissenschaft


BACHELORSTUDIENGANG POLITIKWISSENSCHAFT (B.A. POL.) 11

felder zu bekommen, im Studium erworbene Qualifi kationen

in der Praxis zu erproben, das disziplinäre Wissen durch Erfahrungen

in anderen gesellschaftlichen und institutionellen

Bereichen zu erweitern und Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern

zu knüpfen, um den Übergang ins Berufsleben zu erleichtern.

Es wird ausdrücklich empfohlen, das Vollzeitpraktikum in

Einzel abschnitten zu absolvieren, wobei die einzelnen Abschnitte

mindestens vier Wochen umfassen müssen und bei

unterschiedlichen Arbeitgebern abgeleistet werden sollten.

Einschlägige Berufstätigkeit und Praxiserfahrung können auf

das Praktikum angerechnet werden. Auch kann das Prakti kum

einmalig um sechs Wochen durch den Nachweis eines Auslands

semesters verkürzt werden, wenn dabei mindestens 8 LP

erworben wurden.

Praktikumsbüro

Hans-Joachim Rieckmann

Allende-Platz 1, 20146 Hamburg, Raum 143

Tel.: (0 40) 4 28 38 -39 80, Fax: -45 06

Email: hans-j.rieckmann@uni-hamburg.de

www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Isoz/praktikum

Sprechzeiten: Mo. 11:00-13:00 Uhr und

Do. 11:00-12:00 Uhr sowie nach Vereinbarung

Generell gilt, dass für alle Veranstaltungen in den B.A.-Studiengängen

eine Anmeldung unerlässlich und zwingend notwendig

ist. Dafür wird zum Wintersemester 2006/2007 das

Studien-Infonetz STiNE universitätsweit eingeführt, das für

Studierende, Lehrende und die Verwaltung zahlreiche Funktionen

bereitstellt. Mit der Immatrikulation erhalten alle Studierenden

individuelle Zugangsdaten, mit denen die Veranstaltungsanmeldung

über STiNE vorgenommen werden kann.

Wie das Anmeldeprozedere im Einzelnen organisiert ist, entnehmen

Sie bitte den digitalen und gedruckten Informa tionsmaterialien,

die von der Universität Hamburg, dem Department

Sozialwissenschaften und dem Institut für Poli tische

Wissenschaft bereitgestellt werden. Bitte beachten Sie, dass

eine Anmeldung nur innerhalb bestimmter Fristen möglich

ist, über die auf den genannten Internetseiten informiert

wird. Für Erstsemester gelten in der Regel verlängerte An melde

fristen, so dass eine Anmeldung nicht vor Beginn der Orientierungseinheit

notwendig ist. Auch die Veranstaltungen im

Wahlbereich sind anmeldepflichtig, wobei die Anmelde verfahren

der jeweiligen Institute maßgeblich sind.

STiNE

- Zugang zum STiNE-Portal

www.stine.uni-hamburg.de

- STiNE-Informationen der Universität Hamburg

www.info.stine.uni-hamburg.de

Unter anderem kommen folgende Bereiche für ein Praktikum

in Frage: Planung und Verwaltung in Bund, Ländern und

Ge meinden; Parlamentarische Dienste; Parteien, Fraktionen,

In teressenorganisationen; Privatwirtschaft, insbesondere multi

nationale Unternehmen; Politikberatung; europäische und

in ternationale Dienste und Organisationen; Medien, Öffent -

lichkeitsarbeit; politische Bildung; wissenschaftliche Insti tutionen

und universitäre Einrichtungen (jedoch nicht das Institut,

an dem studiert wird) usw.

Am Ende des Praktikums ist dem Praktikumsbüro des De partments

Sozialwissenschaften ein Praktikumsbericht, der den

Vor gaben der FSB Pol. folgt, und eine Praktikumsbescheinigung

vorzulegen. Neben der Annahme der Prakti kums be scheinigung

und Bewertung des Berichtes als Prüfungsleistung im

PM3 ist das Praktikumsbüro insbesondere auch für die Anerkennung

von Berufs-/Praxistätigkeit bzw. bereits absolvierten

Praktika zuständig. Es informiert außerdem über

An erkennungsmöglichkeiten und berät in sämtlichen praktikumsrelevanten

Angelegenheiten (z.B. Informations materialien,

Adress- und Literaturlisten, Bewerbungstipps, Beratung

über Berufsfelder und -aussichten etc.). Die vom Prakti kumsbüro

ausgestellte Anerkennung über ein erfolgreich absolviertes

Praktikum (inkl. akzeptiertem Bericht) ist von einem

hauptamtlich Lehrenden zu unterschreiben und bei der Prüfungsstelle

einzureichen.

III.1.3. Anmeldungs- und Prüfungsorganisation

- STiNE-Besonderheiten des Departments

Sozialwissenschaften

http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Stine

- STiNE-Besonderheiten des Instituts für Politische

Wissenschaft

www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Ipw/

Studium/STINE

Eine Anmeldung muss sowohl für teilnehmerbegrenzte als

auch für nicht teilnehmerbegrenzte Veranstaltungen erfolgen.

Bei nicht begrenzten Veranstaltungen ist ein Platz mit der

Anmeldung garantiert, bei teilnehmerbegrenzten Veranstaltungen

handelt es sich bei dem Anmeldeverfahren gleichzeitig

um ein Auswahlverfahren, in dem nach bestimmten Kriterien

die Veranstaltungsplätze vergeben werden (Priorität bestimmter

Studiengänge, Quoten, Voraussetzungen etc.) und

über dessen Ergebnis die Studierenden individuell über das

STiNE-Portal benachrichtigt werden. Darüber hinaus werden

die Studierenden bereits im Anmeldevorgang über die jeweiligen

Auswahlkriterien informiert, so dass die Chancen auf

einen Platz absehbarer werden. Da das Anmeldeverfahren in

zwei Phasen eingeteilt ist, besteht auch immer noch die Möglichkeit

auf Restplätze bzw. ggf. zur Anmeldung für nicht teilnehmerbegrenzte

Veranstaltungen im zweiten Verfahren. Insbe

sondere bei teilnehmerbegrenzten Veranstaltungen, die

mehrfach angeboten werden (z.B. BM1-Grundkurse), ist es

möglich, gleichzeitig mehrere Anmeldungswünsche einzugeben

und diese nach Prioritäten zu ordnen.


12 BACHELORSTUDIENGANG POLITIKWISSENSCHAFT (B.A. POL.)

Bei der Studienplanung und Anmeldung ist zu beachten:

1. Bei Veranstaltungen, die sowohl im Winter- als auch im

Sommersemester angeboten werden, sollte immer die

erste Möglichkeit zur Teilnahme wahrgenommen werden,

um Wartezeiten in den folgenden Semestern zu

vermeiden und einen zeitlichen „Puffer“ für möglicherweise

zu wiederholende Lehrveranstaltungen einzubauen.

2. Die erfolgreiche Anmeldung zu einer Veranstaltung gilt

gleichzeitig als Anmeldung zu den entsprechenden (Teil-)

Prüfungen der Lehrveranstaltung.

3. Sofern eine Veranstaltung, zu der eine Anmeldung vorliegt,

nicht weiter besucht wird oder an der (Teil-)

Prüfung nicht teilgenommen wird, ohne dass rechtzeitig

eine Abmeldung stattgefunden hat, gilt diese als

nicht bestanden und wird von der Prüfungsstelle als

Fehlversuch verbucht. Die Fristen für eine rechtzeitige

Abmeldung sind auf den genannten Internetseiten

nachzulesen. Ein Rücktritt von Prüfungen ist ansonsten

nur in besonderen Ausnahmefällen und unter besonderen

Bedingungen möglich, die in der Prüfungsordnung

festgeschrieben sind.

Bei der Studienplanung ist ebenfalls zu berücksichtigen, dass

eine spezifische Modulabfolge einzuhalten ist: Eine Anmeldung

zu den Aufbaumodulen hat zur Voraussetzung, dass das

Basismodul 1 erfolgreich abgeschlossen wurde; ebenso setzt

das Methodenmodul 2 das Bestehen des Methodenmoduls 1

voraus. Für die Anmeldung zu den Vertiefungsmodulen wird

wiederum der Abschluss des jeweils vorgängigen Aufbaumoduls

vorausgesetzt (also AM1 vor VM1 und AM2 vor VM2;

VM1 kann hingegen z.B. bereits besucht werden, wenn AM1,

aber noch nicht AM2 abgeschlossen ist). Die beiden Praxismodule

sind von einer solchen Regelung ausgenommen. Obwohl

in der Regel in fortgeschrittenen Semestern die Prüfungsergebnisse

des vorherigen Semesters zu Beginn der Anmeldefristen

des Folgesemesters noch nicht vorliegen werden,

ist eine Anmeldung für Folgemodule möglich – wenn auch

unter dem Vorbehalt der bestandenen Prüfungen. Für die Anmeldung

zum Abschlussmodul müssen alle Basis-, Aufbau-,

Methoden- und Praxismodule erfolgreich absolviert sowie 18

LP in den Vertiefungsmodulen und 14 LP im Wahlbereich erreicht

worden sein. Die Anmeldung zum Abschlussmodul sollte

zum 14. Februar eines jeden Jahres erfolgen, besonders

dann, wenn ein unmittelbar anschließender Master studiengang

angestrebt wird.

Generell gilt, dass in allen Veranstaltungen Teilprüfungsleistungen

nachgewiesen werden müssen. Neben aktiver sowie

regelmäßiger Teilnahme 4 an den Lehrveranstaltungen ist

die Erbringung von Studienleistungen Voraussetzung für die

Prüfungsteilnahme. Während es sich bei den Studienleistungen

um kleinere, nicht notenrelevante Aufgaben handelt (z.B.

Re cherchen, Rezensionen, Literaturlisten, Kurzreferate, Essays

etc.), ist die Teilprüfungsleistung nach Maßgabe der Lehrenden

an eine der Prüfungsarten Hausarbeit, Klausur, Referat, Projektarbeit,

mündliche Prüfung, laufende Essays bzw. Aufgaben

oder eine Kombination mehrerer Prüfungsarten gebunden.

Einzelheiten bzgl. der zu erbringenden Leistungen sind einerseits

in der PO B.A. und den FSB Pol. festgeschrieben und werden

andererseits durch die Lehrenden zu Beginn der Lehrveranstaltungen

bekannt gegeben. Lediglich in den Tutorien

und der Übung im PM3 müssen keine Teilprüfungsleistungen

erbracht werden, was jedoch kleinere, nicht benotete Aufgaben

(Studienleistungen) zur Leistungskontrolle oder Vertiefung

der Lehrinhalte nach Maßgabe der Dozenten nicht

ausschließt. Die Tutorien sind an die Teilprüfungsleistungen

der Grundkurse gekoppelt, die Übung in PM3 an den im Anschluss

an das Praktikum zu verfassenden Praktikumsbe richt.

Ob die Teilprüfungsleistungen im Wahlbereich benotet sind,

hängt von den Regelungen des jeweiligen Faches ab.

In jeder Veranstaltung werden zwei Prüfungstermine (Klausurtermine,

Abgabetermine für Hausarbeiten etc.) festgelegt,

wobei stets der erste Termin wahrgenommen werden muss.

Der zweite Termin dient lediglich der Wieder holungs prüfung,

sofern die erste Prüfung nicht bestanden wurde. Wird der erste

Termin nicht wahrgenommen, darf an dem Wiederholungstermin

nicht teilgenommen werden. Ausnah men von dieser

Regelung sind in der PO B.A. und den FSB Pol. nachzulesen.

Wird auch die zweite Prüfung (erste Wiederholung) nicht bestanden

oder wurde der erste Termin nicht wahrgenommen,

besteht die Möglichkeit, die Veranstaltung im nächstfolgenden

Angebotsturnus komplett zu wiederholen, wobei es erneut

zwei Prüfungsversuche gibt, jedoch Auflagen durch den

Prüfungsausschuss ausgesprochen werden können. Werden

auch diese nicht bestanden, ist eine Fortsetzung des Studiums

nicht mehr möglich.

Prüfungsstelle / Service-Center für Studierende:

Department Wirtschaft und Politik (ehemals HWP)

Von-Melle-Park 9, 20146 Hamburg

Aufgang A, 1. Stock (Service-Point)

Darüber hinaus ist jedem Studierenden gemäß

Nachname ein/e Sachbearbeiter/in zugeordnet:

A-Brolig: Frau Cordes A114, Tel. -2190

Bromund-Grundig: Frau Jenke A112, Tel. -2102

Grüner-I: Frau v. Süsskind A112, Tel. -6367

J-Lemberg: Frau Abshagen A109, Tel. -5953

Lembke-Reimer: Herr Brockmann A114, Tel. -3642

Reimers-Skok: Frau Johannsen A110, Tel. -2185

Slavov-Z: Frau Sumfleth A110, Tel. -2018

Sprechzeiten:

www.hwp-hamburg.de/3280.shtml

Mo., 10:00-12:15 und 14:00-16:15 Uhr

Di., 10:00-12:15 Uhr

Mi., 14:00-16:15 Uhr

Do., 10:00-12:15 Uhr

4 Regelmäßige Teilnahme liegt dann vor, wenn nicht mehr als 15% der

Veranstaltungen versäumt wurden.


BACHELORSTUDIENGANG POLITIKWISSENSCHAFT (B.A. POL.) 13

Die Ergebnisse der Teilprüfungsleistungen können einerseits

durch die Lehrenden der jeweiligen Veranstaltung individuell

bekannt gegeben werden, andererseits werden sie über das

STiNE-Portal einsehbar sein, das von den Lehrenden direkt

mit den entsprechenden Ergebnissen gespeist werden wird.

Als Schnittstelle zwischen den Lehrenden und der STiNE-Oberfläche

fungiert die sogenannte Prüfungsstelle, deren Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter Ihnen im Service-Center für Studierende

bzw. am Service-Point zur Verfügung stehen. Von

ihnen wird die Prüfungsverwaltung durchgeführt, so dass Sie

hier kompetente Ansprechpartner nicht nur in Sachen Prüfungsverfahren,

sondern auch in Fragen der Studienplanung

finden.

Abb. 2: Ermittlung der Abschlussnote

BM1

Vorlesung

Grundkurs

1fach

2fach

Gewichtung der

Modulnoten im

Hauptfach

Gewichtung der

Lehrveranstal tungsnoten

im Modul

6fach

Gewichtung in der

Gesamtnote

Alle benoteten Prüfungsleistungen des Hauptfaches gehen in

die Abschlussnote ein (die Leistungen des ABK-Bereichs und

im Wahlbereich werden in der Regel nicht benotet; sofern

dennoch eine Benotung stattfindet, bleiben diese Noten unberücksichtigt).

Wie in Abbildung 2 dargestellt, werden zunächst

aus den einzelnen Veranstaltungsnoten Modulnoten

er rechnet, die sich entsprechend der Leistungspunktezahl als

gewichtetes arithmetisches Mittel der benoteten Teilprüfungs

leistungen ergeben. Dieses gilt auch für die Gewichtung

der Noten für die Bachelorarbeit und die mündliche Prüfung

im Abschlussmodul. Werden in einer Veranstaltung mehrere

benotete Prüfungsteile für eine Teilprüfungsleistung erbracht,

wird von den Lehrenden eine Gesamtnote für die

Lehrveranstaltung gebildet. Die Note des Hauptfaches ohne

Abschlussmodul ergibt sich entsprechend der Leistungs punktezahl

als gewichtetes arithmetisches Mittel der Modulnoten.

Um dem Abschlussmodul angemessenes Gewicht zu verleihen,

geht die Note des Abschlussmoduls zu 25 % in die Gesamt

note ein, die des übrigen Hauptfaches zu 75 %. Wird aus

den Teilprüfungsleistungen von Veranstaltungen die Mo dulnote

berechnet, werden ebenso wie bei der Berechnung der

Abschlussnote nur die ersten beiden Dezimalstellen nach

dem Komma ohne Rundung berücksichtigt. Nach einem vorgegebenen

Schema (PO B.A. § 15) können sich sowohl für die

Teilprüfungsleistung einer Veranstaltung als auch für die Prüfungs

leistung eines Moduls immer nur folgende Notenwerte

ergeben: 1,0 / 1,3 / 1,7 / 2,0 / 2,3 / 2,7 / 3,0 / 3,7 / 4,0 / 5,0 (5,0

entspricht dem Ergebnis „nicht bestanden“).

BM2

BM3

MM1

AM1

AM2

AM3

MM2

Vorlesung

Seminar

Vorlesung

Seminar

Grundkurs

Vorlesung

Seminar

Seminar

Vorlesung

Seminar

Seminar

Vorlesung

Seminar

Seminar

Vorlesung

1fach

1fach

1fach

1fach

1fach

4fach

5fach

5fach

4fach

5fach

5fach

4fach

5fach

5fach

1fach

4fach

4fach

5fach

7fach

7fach

7fach

2fach

Hauptfach 75%

III.2. Politikwissenschaft als Nebenfach

Politikwissenschaft als Nebenfach soll die grundlegenden

Fachkenntnisse der Politikwissenschaft einschließlich ihrer

For schungsergebnisse und der wichtigsten Theorien vermitteln.

Dabei erlernen die Studierenden politische und soziale

Zusammenhänge des Regierens auf lokaler, regionaler, nationaler

sowie trans- und internationaler Ebene zu erkennen

und wesentliche politikwissenschaftliche Fragestellungen

mit Hilfe der eigenständigen Anwendung der erworbenen

Kenntnisse problemorientiert zu bearbeiten.

VM1

VM2

VM3

Seminar

Seminar

Seminar

Seminar

Seminar

Seminar

1fach

1fach

1fach

1fach

1fach

1fach

6fach

6fach

6fach

Wie auch im Hauptfachstudiengang findet im zweiten Studien

jahr eine Konzentration des politikwissenschaftlichen

Abschlussmodul

Bachelorarbeit

mdl. Prüfung

5fach

1fach

25%


14 BACHELORSTUDIENGANG POLITIKWISSENSCHAFT (B.A. POL.)

Studiums auf den Regierungsbegriff statt, nämlich in den Modulen

„Regieren in politischen Mehrebenensystemen“ und

„Re gieren in internationalen und transnationalen Institu tionen“.

Im letzten Studienjahr erhalten die Studierenden die

Möglichkeit, einen der ausdifferenzierten Schwerpunkte zu

vertiefen (siehe auch Kapitel III.1.).

III.2.1. Aufbau des Studienganges

Systematisch ist der Nebenfachstudiengang Politikwissenschaft

in drei Phasen aufgebaut, die der angestrebten Vertiefung

der Kenntnisse und Fähigkeiten innerhalb der Disziplin

Rechnung tragen. Die Phasen (i) Einführungsphase, (ii)

Aufbauphase und (iii) Vertiefungsphase, erstrecken sich jeweils

über ein Studienjahr (zwei Semester), wobei die Vertiefungsphase

innerhalb eines Semesters absolviert werden

kann.

Der Nebenfachstudiengang beruht auf der laufenden Überprüfung

der Studienleistungen. Dafür sind von den Studierenden

Prüfungsleistungen zu erbringen, die einerseits bei

erfolgreichem Bestehen mit einer festen Anzahl von LP kreditiert

werden und für die andererseits Noten vergeben werden.

Bis zum erfolgreichen Abschluss des Studiums sind von

den Studierenden auf diese Weise 45 LP zu erbringen. Das

B.A.-Nebenfach Politikwissenschaft sieht keine veranstaltungs

übergreifenden Modulprüfungen vor, sondern sogenann

te Teilprüfungsleistungen, die in den einzelnen Veranstal

tungen erbracht werden müssen. Die Prüfungsleistung

eines Moduls gilt dann als bestanden, wenn alle Teilprü fungsleistungen

in den Veranstaltungen eines Moduls erfolgreich

absolviert wurden.

Abbildung 3 (s.u.) gibt einen Überblick über die Struktur des

Nebenfachstudiengangs und ordnet die einzelnen Veran staltungen

innerhalb der Module spezifischen Fachsemestern zu.

Abb. 3: Struktur- und Studienplan des B.A. Nebenfaches Politikwissenschaft

Beginn des Haupt- und Nebenfaches im Wintersemester.

Bei Beginn des Hauptfaches im Sommersemester beginnt das Nebenfach im Wintersemester.

Semester

Semester

BM (Basismodul) 1:

Grundlagen der

Politikwissenschaft

SWS

LP

W

1.

W

2.

Vorlesung 2 4

S

2.

S

3.

Grundkurs 2 6

mit Tutorium 2 2

6 12

W

3.

W

4.

AM (Aufbaumodul) 1:

Regieren in politischen

Mehrebenensystemen

SWS LP

Vorlesung 2 4

AM2:

Regieren in inter- und transnationalen

Institutionen

SWS LP

Vorlesung 2 4

AM3:

Politische Theorien und

Ideengeschichte

SWS LP

Vorlesung 2 4

S

4.

S

5.

Seminar 2 5

Seminar 2 5

Seminar 2 5

4 9

4 9

4 9

VM (Vertiefungsmodul) 1:

Regieren in politischen

Mehrebenensystemen

VM2:

Regieren in inter- und transnationalen

Institutionen

SWS LP

W

5.

S

6.

W

6.

Seminar

2 6

2 6

aus entweder den Schwerpunkten

des VM1:

- Europäische Integration

- Politikfeldanalyse

- Strukturen und Prozesse des Regierens

oder aus den Schwerpunkten des VM2:

- Globalisierung und Global Governance

- Konfliktursachen und -bearbeitung

- Menschenrechte, Demokratie und

Entwicklung

Leistungspunkte des gesamten Nebenfachcurriculums 45


BACHELORSTUDIENGANG POLITIKWISSENSCHAFT (B.A. POL.) 15

Es ist jedoch möglich und empfehlenswert, die Veranstaltungen

so früh wie möglich zu absolvieren, wobei bei der Studienplanung

eine spezifische Modulabfolge zu beachten ist:

Eine Anmeldung zu den Aufbaumodulen hat zur Vor aussetzung,

dass das Basismodul 1 erfolgreich abgeschlossen

wurde. Für die Anmeldung zu den Vertiefungsmodulen wird

wiederum der Abschluss des jeweils vorgängigen Aufbaumoduls

vorausgesetzt (also AM1, sofern VM1 gewählt wird

und AM2, sofern VM2 absolviert werden soll). Obwohl in der

Regel in fortgeschrittenen Semestern die Prüfungs ergebnisse

des vorherigen Semesters zu Beginn der Anmeldefristen des

Folgesemesters noch nicht vorliegen werden, ist eine Anmeldung

für Folgemodule möglich – wenn auch unter dem Vorbehalt

der bestandenen Prüfungen.

Die Einführungsphase besteht aus dem Basismodul 1 „Grundlagen

der Politikwissenschaft“, das eine Vorlesung und einen

einsemestrigen Grundkurs mit Tutorium beinhaltet. Die Vorlesung

findet nur im Winter-, der Grundkurs im Winter- und

Sommersemester statt.

Die Aufbauphase besteht aus den drei Aufbaumodulen „Regie

ren in politischen Mehrebenensystemen“ (AM1), „Regieren

in inter- und transnationalen Institutionen“ (AM2) und „Politische

Theorien und Ideengeschichte“ (AM3). Die Vor le sungen

in den Modulen AM1, AM2 und AM3 werden jeweils im

Wintersemester angeboten, so dass diese unbedingt im dritten

Semester besucht werden sollten, um die Module innerhalb

des dritten und vierten Semesters absolvieren zu können.

Die Seminare werden jedes Semester angeboten, so dass

hier jeder Studierende eigenständig entscheiden kann, welche

Aufteilung individuell sinnvoll und organisierbar ist.

In der Vertiefungsphase wird eine Spezialisierung dadurch erreicht,

dass zu einem beliebigen Schwerpunkt aus den systematisch

an die Aufbaumodule AM1 und AM2 anschließenden

Vertiefungsmodulen „Regieren in politischen Mehr ebenen systemen“

(VM1) und „Regieren in inter- u. transnationalen Institutionen“

(VM2) ein vertiefendes Seminar absolviert wird.

VM1 beinhaltet die Schwerpunkte (i) europäische Integration,

(ii) Politikfeldanalyse und (iii) Strukturen u. Prozesse des Regierens.

Zu VM2 gehören die Schwerpunkte (i) Globalisierung

und Global Governance, (ii) Konfliktursachen und -bearbeitung

sowie (iii) Menschenrechte, Demokratie und Entwicklung.

Abgesehen von dem speziell für das Nebenfachcurriculum

konzipierten Grundkurs sind alle weiteren Veranstaltungen

aus dem Angebot des Hauptfachstudienganges zu wählen.

Das Standard-Nebenfachcurriculum sieht den Beginn im

Wintersemester vor. Sofern im Hauptfach eine Zulassung zum

Sommersemester stattfindet, wird mit dem Nebenfach erst

im folgenden Wintersemester begonnen. Abbildung 3 verdeutlicht,

dass trotz des um ein Semester verzögerten Nebenfachstarts

die Regelstudienzeit nicht überschritten wird.

III.2.2. Anmeldungs- und Prüfungsorganisation

Generell gilt, dass für alle Veranstaltungen in den B.A.-Studiengängen

eine Anmeldung unerlässlich und zwingend not wendig

ist. Dafür wird zum Wintersemester 2006/2007 das Studien-

Infonetz STiNE universitätsweit eingeführt, das für Stu dierende,

Lehrende und die Verwaltung zahlreiche Funk tionen bereitstellt.

Mit der Immatrikulation erhalten alle Stu dierenden individuelle

Zugangsdaten, mit denen die Veran staltungs anmeldung

über STiNE vorgenommen werden kann. Wie das Anmeldeprozedere

im einzelnen organisiert ist, entnehmen Sie bitte

den digitalen und gedruckten Informa tions materialien, die von

der Universität Hamburg, dem Depart ment Sozialwis sen schaften

und dem Institut für Politische Wissenschaft bereitgestellt

werden. Bitte beachten Sie, dass eine Anmeldung nur innerhalb

bestimmter Fristen möglich ist, über die auf den genannten

Internetseiten informiert wird. Für Erstsemester gelten in

der Regel verlängerte Anmel defristen, so dass eine Anmeldung

nicht vor Beginn der Orien tierungseinheit notwendig ist.

Eine Anmeldung muss sowohl für teilnehmerbegrenzte als auch

für nicht teilnehmerbegrenzte Veranstaltungen erfolgen. Bei

nicht begrenzten Veranstaltungen ist ein Platz mit der An meldung

garantiert, bei teilnehmerbegrenzten Veranstaltungen

handelt es sich bei dem Anmeldeverfahren gleichzeitig um ein

Auswahlverfahren, in dem nach bestimmten Krite rien die Ver anstaltungsplätze

vergeben werden (Priorität be stimm ter Stu diengänge,

Quoten, Voraussetzungen etc.) und über des sen Ergebnis

die Studierenden individuell über das STiNE-Por tal benachrichtigt

werden. Darüber hinaus werden die Stu dierenden bereits im

Anmeldevorgang über die jeweiligen Aus wahlkriterien informiert,

so dass die Chancen auf ei nen Platz absehbarer werden.

Da das Anmeldeverfahren in zwei Pha sen eingeteilt ist, besteht

auch immer noch die Mög lich keit auf Restplätze bzw. ggf. zur

Anmeldung für nicht teilnehmerbegrenzte Veranstaltungen im

zweiten Verfahren. Insbesondere bei teilnehmerbegrenzten Veranstaltungen,

die mehr fach angeboten werden, ist es möglich,

gleichzeitig meh rere Anmeldungswünsche einzugeben und diese

nach Prio ri täten zu ordnen. Bei der Studienplanung und Anmeldung

ist zu beachten:

1. Bei Veranstaltungen, die sowohl im Winter- als auch im

Sommersemester angeboten werden, sollte immer die

erste Möglichkeit zur Teilnahme wahrgenommen werden,

um Wartezeiten in den folgenden Semestern zu vermeiden

und einen zeitlichen „Puffer“ für möglicherweise zu

wiederholende Lehrveranstaltungen einzubauen.

2. Die erfolgreiche Anmeldung zu einer Veranstaltung gilt

gleichzeitig als Anmeldung zu den entsprechenden

(Teil-)Prüfungen der Lehrveranstaltung.

3. Sofern eine Veranstaltung, zu der eine Anmeldung vorliegt,

nicht weiter besucht wird oder an der (Teil-)Prüfung

nicht teilgenommen wird, ohne dass rechtzeitig eine

Abmeldung stattgefunden hat, gilt diese als nicht bestanden

und wird als Fehlversuch verbucht. Die Fristen für eine

rechtzeitige Abmeldung sind auf den genannten Internetseiten

nachzulesen. Ein Rücktritt von Prüfungen ist ansonsten

nur in besonderen Ausnahmefällen und unter

besonderen Bedingungen möglich, die in der Prüfungsordnung

festgeschrieben sind.

Generell gilt, dass in allen Veranstaltungen Teilprüfungs leistungen

nachgewiesen werden müssen. Neben aktiver sowie


16 BACHELORSTUDIENGANG POLITIKWISSENSCHAFT (B.A. POL.)

regelmäßiger Teilnahme 5 an den Lehrveranstaltungen ist die

Erbringung von Studienleistungen Voraussetzung für die Prüfungsteilnahme.

Während es sich bei den Studienleistungen

um kleinere, nicht notenrelevante Aufgaben handelt (z.B.

Recherchen, Rezensionen, Literaturlisten, Kurzreferate, Essays

etc.) ist die Teilprüfungsleistung nach Maßgabe der Lehrenden

an eine der Prüfungsarten Hausarbeit, Klausur, Referat, Projektarbeit,

mündliche Prüfung, laufende Essays bzw. Aufgaben

oder eine Kombination mehrerer Prüfungsarten gebunden.

Einzelheiten bzgl. der zu erbringenden Leistungen sind einerseits

in der PO B.A. und den FSB Pol. festgeschrieben und werden

andererseits durch die Lehrenden zu Beginn der Lehr veranstaltungen

bekannt gegeben. Lediglich in den Tutorien

müs sen keine Teilprüfungsleistungen erbracht werden, was

jedoch kleinere, nicht benotete Aufgaben (Studienleistungen)

zur Leistungskontrolle oder Vertiefung der Lehrinhalte nach

Maßgabe der Dozenten nicht ausschließt.

In jeder Veranstaltung werden zwei Prüfungstermine (Klausurtermine,

Abgabetermine für Hausarbeiten etc.) festgelegt,

wobei stets der erste Termin wahrgenommen werden muss.

Der zweite Termin dient lediglich der Wiederholungsprüfung,

sofern die erste Prüfung nicht bestanden wurde. Wird der erste

Termin nicht wahrgenommen, darf an dem Wiederho lungstermin

nicht teilgenommen werden. Ausnahmen von dieser

Regelung sind in der PO B.A. und den FSB Pol. nachzulesen.

Wird auch die zweite Prüfung (erste Wiederholung) nicht bestanden

oder wurde der erste Termin nicht wahrgenommen,

besteht die Möglichkeit, die Veranstaltung im nächstfolgenden

Angebotsturnus komplett zu wiederholen, wobei es erneut

zwei Prüfungsversuche gibt, jedoch Auflagen durch den

Prüfungsausschuss ausgesprochen werden können. Wer den

auch diese nicht bestanden, ist eine Fortsetzung des Stu diums

im Nebenfach Politikwissenschaft nicht mehr möglich.

Die Ergebnisse der Teilprüfungsleistungen können einerseits

durch die Lehrenden der jeweiligen Veranstaltung individuell

bekannt gegeben werden, andererseits werden sie über das

STiNE-Portal einsehbar sein, das von den Lehrenden direkt

mit den entsprechenden Ergebnissen gespeist werden wird.

Sofern die Bestimmungen des Hauptfaches keine anderen Rege

lungen vorsehen, ergibt sich die Gesamtnote des Nebenfaches

aus dem gemäß der Leistungspunktezahl gewichteten

arithmetischen Mittel der Modulnoten. Ebenso ergeben sich

die Modulnoten entsprechend der Leistungspunktezahl als

ge wichtetes arithmetisches Mittel der benoteten Teilprüfungs

leistungen. Werden in einer Veranstaltung mehrere benotete

Teilprüfungen im Rahmen der Teilprüfungsleistung erbracht,

wird von den Lehrenden eine Gesamtnote gebildet.

III.3. Politikwissenschaft im Wahlbereich

Politikwissenschaft im Wahlbereich soll den Studierenden

anderer Disziplinen die Möglichkeit geben, nach individuellen

Bedürfnissen einen Einblick in das Fach zu bekommen und

entweder den Fokus auf einzelne Aspekte zu legen oder aber

durch den Besuch mehrerer Veranstaltungen einen Gesamtein

druck und Grundkenntnisse der Politikwissenschaft vermittelt

zu bekommen. Voraussetzung für das Studium der

Poli tikwissenschaft im Wahlbereich ist die Immatrikulation in

ei nem Bachelorstudiengang an der Universität Hamburg.

III.3.1. Aufbau des Studienganges

Die Veranstaltungen des Wahlbereiches sind nicht modularisiert.

Den Studierenden steht es frei, aus dem Angebot des

Hauptfachstudiums Vorlesungen zum Besuch auszuwählen

und dort Prüfungsleistungen in der Regel durch eine Abschlussklausur

pro Vorlesung zu erbringen. Seminare, Grundkurse

und Übungen sind für Wahlbereichsstudierende nicht geöffnet.

III.3.2. Anmeldungs- und Prüfungsorganisation

Generell gilt, dass für alle Veranstaltungen in den B.A.-Studiengängen

eine Anmeldung unerlässlich und zwingend notwendig

ist. Dafür wird zum Wintersemester 2006/2007 das

Studien-Infonetz STiNE universitätsweit eingeführt, das für

Studierende, Lehrende und die Verwaltung zahlreiche Funktionen

bereitstellt. Mit der Immatrikulation erhalten alle Studierenden

individuelle Zugangsdaten, mit denen die Veranstaltungsanmeldung

über STiNE vorgenommen werden kann.

Wie das Anmeldeprozedere im einzelnen organisiert ist, entnehmen

Sie bitte den digitalen und gedruckten Informa tionsmaterialien,

die von der Universität Hamburg, dem De partment

Sozialwissenschaften und dem Institut für Politische

Wissenschaft bereitgestellt werden. Bitte beachten Sie, dass

eine Anmeldung nur innerhalb bestimmter Fristen möglich

ist, über die auf den genannten Internetseiten informiert

wird. Für Erstsemester gelten in der Regel verlängerte Anmeldefristen,

so dass eine Anmeldung nicht vor Beginn der Orientierungseinheit

notwendig ist. Da Vorlesungen in der Regel

nicht teilnehmerbegrenzt sind, ist ein Platz durch den Anmeldevorgang

bereits gesichert. Zu beachten ist:

1. Die erfolgreiche Anmeldung zu einer Veranstaltung gilt

gleichzeitig als Anmeldung zu den entsprechenden

(Teil-)Prüfungen der Lehrveranstaltung.

2. Sofern eine Veranstaltung, zu der eine Anmeldung vorliegt,

nicht weiter besucht wird, oder an der (Teil-)Prüfung

nicht teilgenommen wird, ohne dass rechtzeitig eine

Abmeldung stattgefunden hat, gilt diese als nicht bestanden

und wird als Fehlversuch verbucht. Die Fristen für eine

rechtzeitige Abmeldung sind auf den genannten Internetseiten

nachzulesen. Ein Rücktritt von Prüfungen ist ansonsten

nur in besonderen Ausnahmefällen und unter

besonderen Bedingungen möglich, die in der Prüfungsordnung

festgeschrieben sind.

In jeder Veranstaltung werden zwei Prüfungstermine festgelegt,

wobei stets der erste Termin wahrgenommen werden

muss. Der zweite Termin dient lediglich der Wiederho lungs-

5 Regelmäßige Teilnahme liegt dann vor, wenn nicht mehr als 15% der

Veranstaltungen versäumt wurden.


BACHELORSTUDIENGANG POLITIKWISSENSCHAFT (B.A. POL.) / DAS DEPARTMENT SOZIALWISSENSCHAFTEN 17

prüfung, sofern die erste Prüfung nicht bestanden wurde.

Wird der erste Termin nicht wahrgenommen, darf an dem

Wiederholungstermin nicht teilgenommen werden. Ausnahmen

von dieser Regelung sind in der PO B.A. und den FSB Pol.

nachzulesen.

Die Ergebnisse der Teilprüfungsleistungen können einerseits

durch die Lehrenden der jeweiligen Veranstaltung individuell

bekannt gegeben werden, andererseits werden sie über das

STiNE-Portal einsehbar sein, das von den Lehrenden direkt

mit den entsprechenden Ergebnissen gespeist werden wird.

III.4. Politikwissenschaft als Teilzeitstudiengang

Im Teilzeitstudiengang sollen insbesondere berufstätige Studie

rende die Möglichkeit erhalten, den Hauptfach studiengang

B.A. Politikwissenschaft über einen längeren Zeitraum

zu absolvieren, sofern der Status eines Teilzeitstudierenden

durch das Zentrum für Studierende der Universität Hamburg

bestätigt wurde. Maßgeblich für das Curriculum ist, dass während

des Bewilligungszeitraums pro Studienjahr in der Regel

lediglich die Hälfte der in den FSB vorgesehenen Module zu

belegen ist, wobei die vorgesehene Abfolge der Module einzuhalten

ist. In Anlehnung an Abbildung 1 (S. 10) wäre daher das

in Abbildung 4 dargestellte Curriculum für Teilzeitstudierende

denkbar.

Ein Ausgleich der Schwankungen in den Leistungspunkten

von Semester zu Semester kann zum Beispiel durch die freie

Gestaltung des Wahlbereiches oder den Zeitpunkt des Praktikums

erreicht werden. Insbesondere sollte auch geprüft werden,

ob berufspraktische Erfahrungen gemäß Prüfungs ordnung

und FSB Pol. auf das Praktikum angerechnet werden

können.

In besonders begründeten Härtefällen können Teilzeitstu dierende

mit den jeweiligen Studienfachberatern und mit Zustimmung

des Prüfungsausschusses der Curricularbereiche

in dividuelle Studienvereinbarungen treffen, um Beruf, ggf. Familienbetreuung

und Studium miteinander zu vereinbaren.

Abb. 4: Teilzeitstudiengang B.A. Pol.

Sem. Modul LP Sem. Modul LP

1. u. 2. Semester 28 7. u. 8. Semester 34

BM1 16 AM3 14

BM2 8 MM2 4

PM2 4 PM3 16

3. u. 4. Semester 24 9. u. 10. Semester 24

BM3 8 VM1 12

PM1 4 VM2 12

MM1 12

5. u. 6. Semester 28 11. u. 12. Semester 24

AM1 14 VM3 12

AM2 14 Abschlussmodul 12

IV. Das Department Sozialwissenschaften

IV.1. Grundstruktur

Das Department Sozialwissenschaften ist Bestandteil der

2005 neu geschaffenen Fakultät Wirtschafts- und Sozial wissen

schaften, an der zur Zeit insgesamt rund 8.000 Studierende

eingeschrieben sind. Ihr gehören zudem das Department

Wirt schaftswissenschaften und das Department Wirtschaft

und Politik an. Letzteres ist aus der ehemaligen eigenständigen

Hochschule für Wirtschaft und Politik (HWP) hervorgegangen,

die in die neue Fakultät eingegliedert wurde. Durch

das Ham burger Fakultätengesetz wurde die Leitungsebene

der Fakultät gestärkt und die Selbständigkeit der jeweili gen

Institute geschwächt. Die meisten Verwaltungsaufgaben und

zentrale Ent scheidungen in Lehre und Forschung wurden auf

die Fakultäts- oder Departmentsebene (Dekanat, Fakultätsrat,

Depart ments ausschuss) verlagert. Die Institute und damit

auch das IPW sind nun keine eigene Ebene mit einem nach

Gruppen zusammengesetzten Selbstverwaltungsgremium

mehr.

IV.2. Bibliothek

Das Department Sozialwissenschaften hat eine gemeinsame

Bibliothek. Sie befindet sich im 3. Stock des Departments und

ist von Montag bis Freitag von 09:00-20:00 Uhr geöffnet.

Die Bibliothek ist eine Präsenzbibliothek und mit Arbeitsplätzen

ausgestattet. Allerdings können Bücher, jedoch nicht

Lexika, Bibliographien, Loseblattsammlungen und Zeitschriften,

von allen Studierenden übers Wochenende ausgeliehen

werden. Die Wochenendausleihe beginnt Freitag ab 14:00 Uhr.

Die Bücher müssen am folgenden Montag bis 14:00 zurückgegeben

werden. Darüber hinaus steht in der Bibliothek ein

Kopierer zur Verfügung, für den Studierende sogenannte

CopyCards in der Eingangshalle der Staats- und Universitätsbibliothek

erwerben können und die an zahlreichen Kopiergeräten

innerhalb der Universität eingesetzt werden können;

es ist aber auch möglich, Bücher, Zeitschriften etc. kurz zum

Kopieren zu entleihen. Examenskandidaten können Bücher

für eine Woche ausleihen; dafür ist eine besondere Beschei-


18 DAS DEPARTMENT SOZIALWISSENSCHAFTEN

nigung des Betreuers/der Betreuerin der Abschlussarbeit notwendig.

Die Bücher sind unaufgefordert nach sieben Tagen

zurückzugeben.

Zu Beginn jedes Semesters finden Führungen mit Hinweisen

zur Benutzung der Bibliothek statt. Die Termine werden durch

Aushang an der Bibliothek bekannt gegeben. Eine Teilnahme

wird dringend empfohlen, da der souveräne Umgang mit den

Katalogen und Daten ban ken für ein erfolgreiches Stu dium

elementare Voraus set zung ist.

Die Staats- und Universitäts bibliothek (SUB) ist die zentrale

Sammelstelle der bundesdeutschen Bibliotheken für politikwissenschaftliche

Li teratur. Deshalb sollten diese Bestände

neben der Departmentsbibliothek und den weiteren Bibliotheken

unbedingt genutzt werden; dies schließt eine Einführung

in die Kataloge und Datenbanken ein.

Staats- und Universitätsbibliothek

Das komplette Biblio theks system der Universität Hamburg

mit Online katalogen sowie weitere Hamburger

Bibliotheken sind zu finden unter:

www.sub.uni-hamburg.de

IV.3. PC-Pool

Der Fachbereich betreibt einen für alle Hauptfachstudierenden

zugänglichen PC-Pool (CIP-Pool), in dem rund 20 Computer

für Textverarbeitung, Statistik, Internetrecherche, Email-Anwendungen

etc. zur Verfügung stehen.

Zur Nutzung dieser Einrichtungen ist eine Kennung Voraussetzung,

die bei den Mitarbeitern des Pools beantragt werden

kann. Notwendig dafür ist eine Nutzerkennung, die alle

Studierenden beim Regionalen Rechenzentrum erhalten können

und den Mitarbeitern des PC-Pools in Kopie überlassen

müssen. Bei Fragen und Problemen werden die Studierenden

durch die Mitarbeiter des PC-Pools unterstützt.

IV.4. Assoziierte Institutionen

Das IPW ist mit einer ganzen Reihe von Institutionen assoziiert,

deren Mitarbeiter regelmäßig Lehraufträge am Institut

wahrnehmen und deren Forschungsergebnisse in die Lehre

und Ausbildung eingehen. Dies ermöglicht dem IPW eine

Vielfalt in den Lehrangeboten, die andere politikwissenschaftliche

Institute nicht erbringen können.

Erwähnenswert sind die Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung

(AKUF) und die Forschungsstelle Kriege, Rüstung

und Entwicklung (FKRE), die dem IPW angegliedert sind. Die

AKUF/FKRE hat es sich zur Aufgabe gemacht, das weltweite

Kriegsgeschehen zu beobachten und zu analysieren. Es erfolgt

eine laufende Erfassung und Typologisierung von Kriegen

und bewaffneten Konflikten, die Analyse dieser Trends

und auf dieser Basis der Versuch, die Kriegsursachen theoretisch

zu erfassen.

Die Arbeitsstelle Medien und Kommunikation in der Sedanstraße

wurde 1987 von Hans J. Kleinsteuber gegründet. Sie

bildet den Rahmen für eine Reihe von Forschungsprojekten,

die sich mit Problem- und Fragestellungen der sozialwissenschaftlichen

Medienforschung, insbesondere der nationalen

und internationalen Medienpolitik, beschäftigen.

Daneben existieren als außeruniversitäre Institutionen das

GIGA German Institute of Global and Area Studies/Leibniz-

Institut für Globale und Regionale Studien (bis 2005: Deutsches

Übersee-Institut), das das Institut für Afrika-Kunde, das

Institut für Asien-Kunde, das Institut für Iberoamerika-Kunde,

das Deutsche Orient-Institut und das Institut für Allgemeine

Überseeforschung umfasst. Darüber hinaus beschäftigt sich

das Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik

(IFSH) mit der Zivilisierung von Konflikten und betreibt eine

international ausgerichtete, auf politiknahe Beratung und

Problemlösung abstellende Forschung. Das Hans-Bredow-

Institut für Medienforschung untersucht und erforscht aktuelle

Entwicklungen in den verschiedensten, insbesondere

neueren Medien.

Informationen, Kontaktadressen usw. sind über die Inter netseiten

der jeweiligen Institute problemlos erhältlich.

PC-Pool des Departments:

Allende-Platz 1, 20146 Hamburg, R. 238

Öffnungszeiten: Mo.-Fr., 9:00-20:00 Uhr

Ist der Raum durch Kurse belegt, kann in R. 234 gearbeitet

werden.

Regionales Rechenzentrum:

Schlüterstraße 70, 20146 Hamburg

Öffnungszeiten: Mo.-Fr., 10:00-17:00 Uhr

STiNE

- Zugang zum STiNE-Portal

www.stine.uni-hamburg.de

- STiNE-Informationen der Universität Hamburg

www.info.stine.uni-hamburg.de

- STiNE-Besonderheiten des Departments

Sozialwissenschaften

http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Stine

- STiNE-Besonderheiten des Instituts für Politische

Wissenschaft

www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Ipw/

Studium/STINE


ZUSÄTZLICHE ANGEBOTE 19

V. Zusätzliche Angebote

V.1. Graduiertenausbildung

Ab dem Wintersemester 2006/2007 bietet das IPW auch einen

eigenen politikwissenschaftlichen Masterstudiengang an.

Der Master studiengang Politikwissenschaft führt zu ei nem

zweiten berufsqualifizierenden Abschluss, vermittelt ver tiefte,

spezialisierte Fachkennt nisse auf dem Gebiet der Poli tik wissenschaft

und qualifiziert die Absolventen zum selbständigen

wissenschaftlichen Arbeiten. Er verbindet in seiner Konzeption

eine disziplinäre Forschungsorientierung mit der Vermittlung

von vertieftem Fachwissen, wissenschaftlichen Fähigkeiten sowie

berufsorientierten Kompetenzen. Ziel des Studienganges

ist es, die Studierenden für die Berufstätigkeit in Wissenschaft,

Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft auf lokaler, regionaler,

nationaler sowie trans- und internationaler Ebene zu qualifizieren.

Daher soll durch den Studiengang ein fundiertes Wissen

sowie dessen reflektierte, problemorientierte und methodisch

abgesicherte Anwendung vermittelt werden, was die Stu dierenden

zu einer eigenverantwortlichen beruflichen Tätigkeit

befähigt.

Im Sinne der bewährten Tradition des Instituts für Politische

Wissenschaft der Universität Hamburg stellt der Master studiengang

den Begriff des Regierens in seinen Mittelpunkt und

konzentriert sich in seiner Konzeption auf Strukturen, Prozesse

und Inhalte des Regierens auf allen Ebenen (von der lokalen bis

hin zur trans- und internationalen Ebene). Aus druck dieser Ausrichtung

ist die modulare Konstruktion des Studiengangs, in

dem die Studierenden die Aneignung und kritische Beurteilung

politikwissenschaftlicher Theorien, Me thoden und Forschungsergebnisse

erlernen und die Kom petenz zum selbständigen

wissenschaftlichen, erkenntnisgeleiteten und konzeptionellanalytischen

Arbeiten erwerben. Der Fokus liegt dabei insbesondere

auf einzelnen Politik bereichen, in denen durch individuelle

Schwerpunktbildung komplexe Problem- und Fragestellungen

des Regierens theoretisch, empirisch und praxisorientiert

bearbeitet werden.

Informationen zu Doktorandenprogrammen sind über die

Ver waltung des Departments Sozialwissenschaften erhältlich.

Des Weiteren wurde am Department Sozialwissenschaf ten das

Centrum für Globalisierung und Governance (CGG) eingerichtet,

dessen Ziel es ist, das Verständnis über die Pro zesse und die

Wirkungen der Globalisierung zu erhöhen und zur Weiter entwicklung

des Stands der empirischen For schung und des theoretischen

und methodologischen Rah mens zur Analyse des

Zusammenwirkens von Globalisierung und Go ver nance beizutragen.

Neben verschiedenen Aktivi täten in der Forschung

plant das CGG auch die Einrichtung eines Dok torandenstudiums.

Die Spezialisierungsmöglich keit im B.A. und im M.A.

Politikwissenschaft auf Regieren in inter- und transnationalen

Institutionen bereitet auf dieses Dok to ran denprogramm vor.

V.2. Austauschprogramme

Das Institut für Politische Wissenschaft unterhält zur Zeit direkte

Austauschbeziehungen über sogenannte Erasmus-Stipendien

zu Universitäten in Bordeaux, Paris-Nanterre, Brüssel,

Madrid, Florenz, Siena, Turin, Urbino, Wien, Warschau, Lódz und

Växjö. Mit englischen Universitäten steht das Institut in Verhandlungen,

um diese in das Erasmusprogramm aufzunehmen.

Mit Fördergeldern der EU werden diese Studien aufenthalte

an europäischen Hochschulen bei einer Dauer von drei

bis höchstens zwölf Monaten unterstützt.

Stipendien erhalten Studierende, die ein bestimmtes selbstgewähltes

Projekt verfolgen und zu Recherchezwecken, zum

Sprach erwerb, für Interviews und Praktika, zum Besuch besonders

spezialisierter Seminare und Institute eine interna tionale

Hochschule besuchen wollen. Solche Projekte können sich aus

Hausarbeiten oder Abschlussarbeiten ergeben, aber auch als

Fortführung von Seminarthemen und Arbeits ge mein schaften

gedacht sein. Die Unterbringung am Zielort erfolgt in der Regel

in einem Studentenwohnheim der jeweiligen Universitätsstadt.

Aufgrund der sehr strukturierten Studienorganisation der

B.A.-Studiengänge und fester Bewerbungsfristen sollten sich

Interessierte schon zu Beginn ihres Studiums mit den Möglichkeiten

der Austauschprogramme vertraut machen und diese

in ihre Studienplanung einbeziehen. Sofern während des

Auslandsaufenthaltes Prüfungsleistungen erbracht werden,

kön nen diese selbstverständlich auf den Hamburger Ba che lorstudiengang

angerechnet werden, sofern die Min dest anforderungen

gemäß Prüfungsordnung und FSB Pol. erfüllt werden.

Der Prüfungsausschuss wird bei der Anerken nung der

Prüfungsleistungen selbstverständlich berücksichtigen, dass

das IPW seinen Studierenden einen Auslands aufenthalt ausdrücklich

empfiehlt. Nähere Informationen zu den Pro grammen,

Partneruniversitäten, Bewerbungsfristen bzw. -modalitäten

usw. sind unter anderem über den Erasmus be auftragten des

Instituts für Politische Wissenschaft erhältlich. Auf Faku l tätsebene

informieren auch die Mitarbeiter des Ser vice-Centers für

Studierende über unterschiedliche Optio nen, einen Auslandsaufenthalt

zu realisieren.

Erasmusbeauftragter des IPW:

Oktay Yaldiz

Allende-Platz 1, 20146 Hamburg, R. 244

Tel.: (0 40) 4 28 38 -21 48

oktay_yaldiz@msn.com

Darüber hinaus bietet das Akademische Auslandsamt der Universität

Hamburg (Abteilung Internationales) weitere In for mationen

zu Möglichkeiten, Bedingungen und Förde rungs instrumenten

eines Auslandsstudiums sowie Beratung bei konkreten

Vorhaben an. Dort sind auch Studienführer für ca. 40

Länder sowie die Broschüre des Deutschen Akademischen

Austauschdienstes (DAAD) „Studium, Forschung und Lehre im

Ausland. Förderungsmöglichkeiten für Deutsche“ erhältlich,

die einen Überblick über nahezu sämtliche Förde rungs möglichkeiten

vermittelt (siehe auch www.daad.de). Jenseits der

angebotenen Austauschprogramme sollte nicht vergessen

wer den, dass ein Auslandsaufenthalt immer auch unabhängig

davon aus eigener Initiative und durch selbständige Um setzung

realisiert werden kann. Die Lehrenden und Mit arbeiter der entsprechenden

Einrichtungen auf Instituts-, Depart ments- und

Universitätsebene werden Sie bei Ihren Pla nungen gern unterstützen.


Fakultät Wirtschafts- und

Sozialwissenschaften

DEPARTMENT SOZIALWISSENSCHAFTEN

PC-Pool (CIP-Pool, Arbeitsplätze für Studierende): Allende-Platz 1, Raum 238, Mo.-Fr. 9-20 h

Studierendenzentrum: Raum 144, Mo.-Do. 10-16 h, Tel.: 42838-2465

Praktikumsbüro: Raum 143, Mo. 11-13 h, Do. 11-12 h, Tel.: 42838-3980

Fachbibliothek: Raum 324, Mo.-Fr. 9-20 h, Tel: 42838-3550

Fachschaft:

Tel.: 42838-6110, Infos: http://www.fsr05.de

Prüfungsstelle (Service-Center für Studierende): Von-Melle-Park 9, Aufgang A, I. Stock

Beratungs- und Informationsstelle für den

Bachelorstudiengang Politikwissenschaft:

Raum 202, Sprechzeiten: Mo., 15-17 Uhr und Mi., 12-14 Uhr

INSTITUT FÜR POLITISCHE WISSENSCHAFT

Allende-Platz 1 („Pferdestall“), D-20146 Hamburg

Tel. 040-42838-4695, Fax 040-42838-3534

http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/Ipw

Department

Erziehungswissenschaften

Von-Melle-Park 8

VMP 8

Hallerstraße

HALLERSTR.

U-Bahn

Regionales Rechenzentrum

RRZ

Schlüterstraße 10

Department

Sozialwissenschaften

Allende Platz 1

AP 1

Grindelhof

„Philosophenturm“

Von-Melle-Park 6

VMP 6

AudiMax

Department Wirtschaft

und Politik

(ehemals HWP)

Von-Melle-Park 9

VMP 9

Rentzelstraße

Metrobus

4 / 5

Grindelallee

Von-

Melle-

Park

Schlüterstraße

Staats- und Universitätsbibliothek

Carl von Ossietzky

Stabi

Rothenbaumchaussee

An der Verbindungsbahn

Edmund-Siemers-Allee

Fernsehturm

Congress

Centrum

Uni-Hauptgebäude

Edmund-Siemers-Allee 1

ESA 1

Department

Wirtschaftswissenschaften

Von-Melle-Park 5

VMP 5

DAMMTOR

Fernbahn/S-Bahn

Uni-Hauptgebäude

West-Flügel

Edmund-Siemers-Allee 1

ESA 1

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