Offenlegungsbericht 2012 - Sparkasse Donauwörth

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Offenlegungsbericht 2012 - Sparkasse Donauwörth

s Sparkasse

Donauwörth

Offenlegungsbericht

nach § 26a des Kreditwesengesetzes (KWG) i. V. m.

§§ 319 ff. Solvabilitätsverordnung (SolvV)

Stichtag: 31.12.2012


Sparkasse Donauwörth

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Risikomanagement

3 Anwendungsbereich

4 Eigenmittelstruktur

5 Angemessenheit der Eigenmittelausstattung

6 Derivative Adressenausfallrisiko- und Aufrechnungspositionen

7 Adressenausfallrisiko

7.1 Gesamtbetrag der Forderungen nach Forderungsarten

7.2 Forderungsarten nach geografischen Hauptgebieten

7.3 Forderungsarten nach Branchen

7.4 Forderungsarten nach vertraglichen Restlaufzeiten

7.5 Notleidende und in Verzug geratene Kredite

7.5.1 Notleidende und in Verzug geratene Kredite nach Branchen

7.5.2 Notleidende und in Verzug geratene Kredite nach geografischen

Hauptgebieten

7.6 Entwicklung der Risikovorsorge

8 Adressenausfallrisiko Kreditrisiko-Standardansatz

9 Marktrisiken

10 Operationelles Risiko

11 Adressenausfallrisiko Beteiligungen

12 Zinsänderungsrisiken auf Gesamtbankebene

13 Verbriefungen

14 Kreditrisikominderungstechniken

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Sparkasse Donauwörth

1 Einleitung

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat mit dem Regelwerk „Basel II“ internationale

Standards zur angemessenen Eigenkapitalausstattung von Banken definiert. Das Grundkonzept

dieser Eigenkapitalvereinbarung besteht aus drei sich ergänzenden Säulen, welche

das Ziel haben, die Stabilität des nationalen und internationalen Bankensystems besser abzusichern.

Im Rahmen dieses Drei-Säulen-Modells verfolgt die Bankenaufsicht mit der Umsetzung der

3. Baseler Säule in nationales Recht das Ziel, durch das Instrument der Offenlegung von

Informationen zu den Eigenmitteln und Risikopositionen bzw. zum Risikomanagement der

Kreditinstitute die Mechanismen des Kapitalmarktes zur Stärkung der Solidität und der

Sicherheit des Finanzsystems zu nutzen. Die Säule 3 ergänzt die Mindesteigenkapitalanforderungen

der Säule 1 sowie das aufsichtsrechtliche Überprüfungsverfahren der Säule 2.

Nach § 26a Abs. 1 Satz 1 Kreditwesengesetz (KWG) haben Institute regelmäßig Informationen

über ihr(e) Eigenkapitalsituation, eingegangenen Risiken, Risikomessverfahren und

Risikomanagement zu veröffentlichen. Die näheren Anforderungen hierzu sind nach § 10

Abs. 1 Satz 9 Nr. 7 KWG in einer entsprechenden Rechtsverordnung – der Solvabilitätsverordnung

(SolvV) – in den §§ 319 – 337 geregelt.

Die Sparkasse Donauwörth kommt ihren Offenlegungspflichten in Teilen durch den Jahresabschluss

und den Lagebericht, welche jeweils im Bundesanzeiger veröffentlicht werden,

nach. Darüber hinaus enthält dieser Bericht zur Offenlegung die nach der SolvV erforderlichen

Angaben, die nicht schon im Jahresabschluss 2012 oder im Lagebericht 2012 enthalten

sind.

Den quantitativen Angaben zum Adressenausfallrisiko aus Beteiligungen (Kapitel 11) und

zur Risikovorsorge (Kapitel 7.5.1 – 7.6) liegen Bilanzwerte zu Grunde. Diese wurden dem

Jahresabschluss, der am 09.07.2013 festgestellt wurde, entnommen. Alle anderen quantitativen

Angaben beziehen sich auf den Datenbestand, der im Rahmen der bankaufsichtlichen

Meldung zur Eigenkapitalausstattung gemäß SolvV zum Meldestichtag 31. Dezember 2012

verwendet wurde.

Den qualitativen Aussagen zum Risikomanagement, zur Angemessenheit des internen Kapitals

sowie den Angaben zu den Beteiligungen (Kapitel 11) liegt ebenfalls der festgestellte

Jahresabschluss zu Grunde. Die anderen qualitativen Angaben – insbesondere zu den Eigenkapitalbestandteilen

– beziehen sich auf den Meldestichtag 31. Dezember 2012.

Auf Grund der kaufmännisch gerundeten Einzelbetragsangaben (in TEUR) in den jeweiligen

Tabellen können zu den Summenpositionen Rundungsdifferenzen auftreten.

2 Risikomanagement

Die Informationen zum Risikomanagement sind im Lagebericht nach § 289 Handelsgesetzbuch

(HGB) unter dem Gliederungspunkt „4. Risikobericht“ in der Rubrik „4.1 Risikomanagement“

offen gelegt.

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Sparkasse Donauwörth

3 Anwendungsbereich

Die Offenlegung erfolgt auf Einzelinstitutsebene. Die Sparkasse Donauwörth ist kein übergeordnetes

Unternehmen einer Institutsgruppe gemäß § 10a KWG und erstellt zudem keinen

handelsrechtlichen Konzernabschluss. Daher erfolgen keine Angaben über Unterschiede

zwischen handelsrechtlicher Konsolidierung und der Zusammenfassung zu einer Institutsgruppe

nach § 10a KWG.

4 Eigenmittelstruktur

Das Kernkapital besteht im Wesentlichen aus der Sicherheitsrücklage in Höhe von 60.297

TEUR.

Darüber hinaus ist ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB über

7.007 TEUR enthalten.

Als Ergänzungskapital werden ausschließlich Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB ausgewiesen.

TEUR

Gesamtbetrag Kernkapital nach § 10 Abs. 2a KWG 65.761

Offene Rücklagen 60.297

Sonderposten für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB 7.007

Summe der Abzugspositionen nach § 10 Abs. 2a Satz 2 KWG vom Kernkapital 1.543

Gesamtbetrag Ergänzungskapital nach § 10 Abs. 2b KWG nach Abzug der Abzugspositionen

gemäß § 10 Abs. 2b Satz 2 KWG und Drittrangmittel nach § 10 Abs. 2c KWG 18.983

nachrichtlich: Summe der Abzugspositionen gemäß § 10 Abs. 2b Satz 2 KWG vom Ergänzungskapital

1.517

nachrichtlich: Summe der Abzugspositionen gemäß § 10 Abs. 6 und 6a KWG 3.034

Gesamtbetrag des modifizierten verfügbaren Eigenkapitals nach § 10 Abs. 1d Satz 1

KWG und der anrechenbaren Drittrangmittel nach § 10 Abs. 2c KWG 84.744

5 Angemessenheit der Eigenmittelausstattung

Die Beurteilung der Angemessenheit des internen Kapitals erfolgt mittels des im Risikobericht

des Lageberichts beschriebenen Risikotragfähigkeitskonzepts.

Die Feststellung der Angemessenheit der gesetzlichen Eigenmittelausstattung der Sparkasse

richtet sich nach den Vorschriften der SolvV.

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Sparkasse Donauwörth

Die Ermittlung der Eigenkapitalanforderungen für die Unterlegung des Adressenausfallrisikos

erfolgt – untergliedert nach KSA-Forderungsklassen – nach der Methodik des Kreditrisiko-Standardansatzes

(KSA).

Für die Berechnung der Kapitalanforderungen aus Marktrisiken werden die aufsichtsrechtlichen

Standardmethoden angewendet.

Der Anrechnungsbetrag für das operationelle Risiko wird mit Hilfe des Basisindikatoransatzes

gemäß den Anforderungen der §§ 270 und 271 SolvV ermittelt.

Kapitalanforderungen

Eigenkapitalanforderung

Kreditrisiko

in TEUR

Standardansatz (ohne Verbriefungen)

- Zentralregierungen ---

- Regionalregierungen und örtliche Gebietskörperschaften

0

- Sonstige öffentliche Stellen 155

- Multilaterale Entwicklungsbanken ---

- Internationale Organisationen ---

- Institute 202

- Von Kreditinstituten emittierte gedeckte

Schuldverschreibungen 399

- Unternehmen 17.848

- Mengengeschäft 22.564

- Durch Immobilien besicherte Positionen ---

- Investmentanteile 910

- Sonstige Positionen 481

- Überfällige Positionen 412

Verbriefungen

Verbriefungen im Standardansatz ---

Risiken aus Beteiligungswerten

Beteiligungswerte im Standardansatz 1.275

Marktrisiken

Fremdwährungs- und Rohwarenrisiken 231

Operationelle Risiken

Operationelle Risiken gemäß Basisindikatoransatz 4.140

Eigenmittelanforderung insgesamt 48.617

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Kapitalquoten

Zum 31.12.2012 ergaben sich für die Sparkasse eine Gesamtkapitalquote von 13,94 % und

eine Kernkapitalquote von 10,82 %.

6 Derivative Adressenausfallrisiko- und Aufrechnungspositionen

Die Sparkasse hat zum Geschäftsschluss am 31.12.2012 Derivate in geringem Umfang im

Einsatz. Das derivative Adressenausfallrisiko liegt unter 1 ‰ der KSA-Bemessungsgrundlage

vor Berücksichtigung von Kreditrisikominderungstechniken. Wir beurteilen die daraus

resultierenden Risiken als nicht wesentlich im Sinne von § 26a Abs. 2 Nr. 1 KWG; daher erfolgen

keine weiteren qualitativen und quantitativen Angaben.

Die Derivate dienen der Deckung von Aktienkursschwankungen sowie der Steuerung der

Zinsänderungsrisiken auf Gesamtbankebene.

Von außerbilanziellen Aufrechnungsvereinbarungen („Netting“) wird derzeit kein Gebrauch

gemacht.

7 Adressenausfallrisiko

Die nachfolgenden Übersichten enthalten den Gesamtbetrag der Forderungen, jeweils aufgeschlüsselt

nach Forderungsarten.

Die bilanziellen und außerbilanziellen Geschäfte werden jeweils mit ihrer SolvV-Bemessungsgrundlage

vor Kreditrisikominderung gemäß § 49 Abs. 2 SolvV ausgewiesen; der Ansatz

von Derivaten erfolgt zu den jeweiligen Kreditäquivalenzbeträgen.

Die Sparkasse verfügt über Steuerungsinstrumente, um frühzeitig Adressenausfallrisiken

bei Kreditengagements erkennen, steuern und bewerten zu können und im Jahresabschluss

durch entsprechende Risikovorsorgen in Form von Einzelwertberichtigungen bzw. Rückstellungen

mit Wertberichtigungscharakter abzuschirmen. Die Kreditengagements werden regelmäßig

dahingehend überprüft, inwiefern ein Risikovorsorgebedarf besteht. Soweit Informationen

vorliegen, die auf eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse hinweisen,

erfolgt eine außerordentliche Überprüfung. Die im Einzelfall zu bildende Risikovorsorge

orientiert sich an der Wahrscheinlichkeit, mit welcher der Kreditnehmer seinen vertraglichen

Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Basis hierfür ist die Beurteilung

der wirtschaftlichen Verhältnisse und das Zahlungsverhalten des Kunden. Darüber hinaus

erfolgt eine Bewertung der Sicherheiten mit ihrem wahrscheinlichen Realisationswert, um

einschätzen zu können, welche Zahlungen nach dem Eintritt von Leistungsstörungen noch

zu erwarten sind.

Über Wertberichtigungen, Rückstellungen mit Wertberichtigungscharakter und Direktabschreibungen

wird jeweils kompetenzgerecht per Beschluss entschieden. Es erfolgt eine

regelmäßige Überprüfung der Angemessenheit der jeweiligen Risikovorsorge und – falls

erforderlich – eine entsprechende Anpassung. Bei nachhaltiger Verbesserung der wirtschaftlichen

Verhältnisse des Kreditnehmers, die eine Kapitaldienstfähigkeit erkennen lassen

oder bei einer zweifelsfreien Kreditrückführung aus vorhandenen Sicherheiten, erfolgt

eine Auflösung der Risikovorsorge. Die Erfassung, Fortschreibung und Auflösung der Risikovorsorgen

erfolgt in einem zentralen System.

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Sparkasse Donauwörth

Die Berechnungsweisen sowie die Prozesse zur Genehmigung der Risikovorsorgen sind in

Arbeitsanweisungen geregelt.

Für latente Ausfallrisiken bildet die Sparkasse Pauschalwertberichtigungen.

Darüber hinaus bestehen Vorsorgereserven für allgemeine Bankrisiken nach § 340f HGB.

7.1 Gesamtbetrag der Forderungen nach Forderungsarten

Da die Beträge am Offenlegungsstichtag wesentlich von den Durchschnittsbeträgen abweichen,

erfolgt eine ergänzende Darstellung der Durchschnittsbeträge.

Gesamtbetrag der

Forderungen nach

Forderungsarten

Gesamtbetrag der

Forderungen

Durchschnittlicher

Gesamtbetrag der

Forderungen

Kredite, Zusagen und

andere nichtderivati-

Derivative

Wertpapiere

ve außerbilanzielle

Instrumente

Aktiva

Betrag in TEUR Betrag in TEUR Betrag in TEUR

880.794 242.726 103

879.097 235.029 190

7.2 Forderungsarten nach geografischen Hauptgebieten

Kredite, Zusagen und

Geografische Hauptgebietve

außerbilanzielle

Instrumente

andere nichtderivati-

Derivative

Wertpapiere

Aktiva

Betrag in TEUR Betrag in TEUR Betrag in TEUR

Deutschland 879.450 223.462 103

EWR (ohne Deutschland)

375 19.265 ---

Sonstige 969 --- ---

Summe 880.794 242.726 103

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7.3 Forderungsarten nach Branchen

Branche

Kredite, Zusagen

und

andere nichtderivative

außerbilanzielle

Aktiva

Wertpapiere

Derivative

Instrumente

Betrag in TEUR Betrag in TEUR Betrag in TEUR

Banken 73.757 231.217 100

Investmentfonds (inkl.

Geldmarktfonds)

--- 11.380 ---

Öffentliche Haushalte 39.151 129 ---

Privatpersonen 368.912 --- 3

Unternehmen und wirtschaftlich

selbständige

Privatpersonen

Davon:

341.466 --- ---

Land- und Forstwirtschaft,

Fischerei und

Aquakultur

--- --- ---

Energie- und Wasserversorgung,

Entsorgung,

Bergbau und

Gewinnung von Steinen

und Erden

28.874 --- ---

Verarbeitendes Gewerbe

55.897 --- ---

Baugewerbe 33.857 --- ---

Handel, Instandhaltung

und Reparatur

von Kraftfahrzeugen

60.958 --- ---

Verkehr und Lagerei,

Nachrichtenübermittlung

5.557 --- ---

Finanz- und Versicherungsdienstleistungen

20.175 --- ---

Grundstücks- und Wohnungswesen

58.528 --- ---

Sonstiges Dienstleistungsgewerbe

77.619 --- ---

Organisationen ohne

Erwebszweck

4.379 --- ---

Sonstige Positionen 53.129 --- ---

Gesamt 880.794 242.726 103

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7.4 Forderungsarten nach vertraglichen Restlaufzeiten

Kredite, Zusagen und

Restlaufzeiten

andere nichtderivative-außerbilanzielle

Instrumente

Derivative

Wertpapiere

Aktiva

Betrag in TEUR Betrag in TEUR Betrag in TEUR

< 1 Jahr 277.852 66.303 3

1 Jahr bis 5 Jahre 103.559 165.044 25

> 5 Jahre bis unbefristet

499.383 11.380 75

Summe 880.794 242.726 103

7.5 Notleidende und in Verzug geratene Kredite

Definitionen „notleidend“ und „in Verzug“ im Sinne der Rechnungslegung

Als „notleidend“ definiert die Sparkasse für den Offenlegungsbericht alle Forderungen,

für die eine Einzelwertberichtigung bzw. eine Rückstellung mit Wertberichtigungscharakter

gebildet wurde oder Zinskorrekturposten vorhanden sind.

Eine Forderung wird im Offenlegungsbericht dann als „in Verzug“ ausgewiesen, wenn der

zu Grunde liegende Zahlungsanspruch mehr als 90 aufeinanderfolgende Kalendertage mit

einem Betrag von 100,00 Euro oder mehr überfällig ist und nicht schon als „notleidend“ gilt.

Im Rahmen der bankaufsichtlichen Meldungen zur Eigenkapitalausstattung gemäß SolvV

wendet die Sparkasse für Zwecke der Ermittlung des Eigenkapitalbedarfs für die KSA-

Forderungsklasse „Überfällige Positionen“ die kontobezogene Ausfalldefinition gemäß

§ 25 Absatz 16 SolvV an.

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Sparkasse Donauwörth

7.5.1 Notleidende und in Verzug geratene Kredite nach Branchen

Branche

Gesamtinanspruchnahme aus

notleidenden Krediten

Bestand EWB (inkl. Zinskorrekturposten)

Bestand Rückstellungen (mit

Wertberichtigungscharakter)

Nettozuführung / -auflösung von

EWB bzw. Rückstellungen*)

Direktabschreibungen / Eingänge

auf abgeschriebene Forderungen

*) **)

Kredite in Verzug

Banken

Investmentfonds (inkl.

Geldmarktfonds)

Öffentliche Haushalte

Privatpersonen

Unternehmen und wirtschaftlich

selbständige

Privatpersonen

Davon:

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR

--- --- --- --- -220 ---

--- --- --- --- --- ---

--- --- --- --- --- ---

821 513 --- -35 99 1.058

5.235 3.414 45 -1.977 618 1.625

Land- und Forstwirtschaft,

Fischerei und

Aquakultur

Energie- und Wasserversorgung,

Entsorgung,

Bergbau und

Gewinnung von Steinen

und Erden

Verarbeitendes Gewerbe

Baugewerbe

Handel, Instandhaltung

und Reparatur

von Kraftfahrzeugen

Verkehr und Lagerei,

Nachrichtenübermittlung

Finanz- und Versicherungsdienstleistungen

934 465 --- -68 --- 368

297 297 --- -105 --- ---

1.562 956 --- -81 --- 94

--- --- --- -85 -2 296

1.276 1.127 --- -290 0 542

--- --- --- --- -5 ---

--- --- --- --- 619 ---

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Sparkasse Donauwörth

Grundstücks- und Wohnungswesen

Sonstiges Dienstleistungsgewerbe

Organisationen ohne

Erwebszweck

Sonstige Positionen

817 262 --- -1.586 0 83

349 307 45 237 6 241

--- --- --- --- --- ---

--- --- --- --- --- 29

Gesamt 6.056 3.927 45 -2.012 497 2.711

*) negatives Vorzeichen bei Überhang Auflösung / Verbrauch von Einzelwertberichtigungen

bzw. Rückstellungen mit Wertberichtigungscharakter sowie bei Überhang der Eingänge auf

abgeschriebene Forderungen

**) inkl. Zuschreibungen bzw. Abschreibungen auf Beteiligungen

7.5.2 Notleidende und in Verzug geratene Kredite nach geografischen Hauptgebieten

Geografische

Hauptgebiete

Gesamtinanspruchnahme aus

notleidenden Krediten

Bestand EWB (inkl. Zinskorrekturposten)

Bestand Rückstellungen (mit

Wertberichtigungscharakter)

Nettozuführung / -auflösung von

EWB bzw. Rückstellungen*)

Direktabschreibungen / Eingänge

auf abgeschriebene Forderungen

*) **)

Kredite in Verzug

Deutschland

EWR (ohne

Deutschland)

Sonstige

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR

6.056 3.927 45 -2.012 497 2.700

--- --- --- --- --- 11

--- --- --- --- 0 ---

Summe 6.056 3.927 45 -2.012 497 2.711

*) negatives Vorzeichen bei Überhang Auflösung / Verbrauch von Einzelwertberichtigungen

bzw. Rückstellungen mit Wertberichtigungscharakter sowie bei Überhang der Eingänge auf

abgeschriebene Forderungen

**) inkl. Zuschreibungen bzw. Abschreibungen auf Beteiligungen

Der Bestand der Pauschalwertberichtigungen kann nicht nach Branchen aufgegliedert werden.

Er beträgt zum Offenlegungsstichtag insgesamt 167 TEUR.

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Sparkasse Donauwörth

7.6 Entwicklung der Risikovorsorge

Anfangsbestand

der Periode

Fortschreibung

der Periode

Auflösung

Verbrauch

Wechselkursbedingte

und sonstige

Veränderungen

Endbestand

der Periode

TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR

EWB 5.939 344 2.019 337 --- 3.927

Rückstellungen

(mit Wertberichtigungscharakter)

--- 45 --- --- --- 45

PWB 163 4 --- --- --- 167

Summe 6.102 393 2.019 337 --- 4.139

8 Adressenausfallrisiko Kreditrisiko-Standardansatz

Nachfolgende Übersicht enthält eine Aufstellung der bonitätsbeurteilungsbezogenen Forderungskategorien

und KSA-Forderungsklassen, für welche von der Sparkasse jeweils Ratingagenturen

nominiert wurden.

Forderungskategorie Forderungsklasse Ratingagentur

Staaten

Banken

Zentralregierungen

Regionalregierungen

Sonstige Öffentliche Stellen

Institute

Von Kreditinstituten emittierte

gedeckte Schuldverschreibungen

Multilaterale Entwicklungsbanken

Moody’s Investors Service

Standard & Poor’s Rating

Services

Moody’s Investors Service

Standard & Poor’s Rating

Services

Unternehmen Unternehmen Moody’s Investors Service

Standard & Poor’s Rating

Services

Investmentanteile Investmentanteile Moody’s Investors Service

Standard & Poor’s Rating

Services

Verbriefungen Verbriefungen Moody’s Investors Service

Standard & Poor’s Rating

Services

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Sparkasse Donauwörth

Die Ermittlung der Eigenkapitalanforderungen erfolgt für diese Forderungsklassen auf

Grundlage der Bonitätsbeurteilungen (externe Ratings) der durch die Sparkasse nominierten

Ratingagenturen. Für die Forderungsklassen „Institute“ und „Gedeckte Schuldverschreibungen“

kommt das Rating des Sitzstaates gemäß § 31 SolvV zur Anwendung.

Grundsätzlich wird jeder Emission – falls vorhanden – deren externes Rating (Emissionsrating)

zugeordnet. Existiert für eine Forderung kein Emissionsrating, so wird geprüft, inwiefern

das Rating anderer Emissionen des Schuldners gemäß § 45 SolvV auf die Forderung

übertragen werden kann. Ist dies nicht möglich, wird – sofern vorhanden – auf ein externes

Rating (Emittentenrating) des Schuldners abgestellt.

In den übrigen Fällen werden die Forderungen im Rahmen der Ermittlung der jeweiligen

Eigenkapitalanforderungen mit den pauschalen Anrechnungssätzen gemäß den §§ 26 – 39

SolvV berücksichtigt. Die beschriebene Verfahrensweise wird programmtechnisch unterstützt.

Nachfolgende Tabelle beinhaltet die jeweilige Summe der KSA-Positionswerte, welche den

angegebenen Risikogewichtsbändern zugeordnet sind. Dabei erfolgt die Darstellung der

KSA-Positionswerte vor und nach Einbeziehung von Kreditrisikominderungseffekten aus

vorhandenen Sicherheiten.

Im Rahmen der bankaufsichtlichen Meldungen zur Eigenkapitalausstattung gemäß SolvV

verzichtet die Sparkasse – mit Ausnahme einer Kreditnehmersubstitution im Rahmen einer

Konsortialkreditgewährung – auf den Einsatz von Kreditrisikominderungstechniken.

Gesamtsumme der ausstehenden Forderungsbeträge

Risikogewicht in

vor Kreditrisikominderung nach Kreditrisikominderung

%

TEUR

TEUR

0 277.867 278.467

10 49.848 49.848

20 13.030 13.030

35 --- ---

50 --- ---

70 --- ---

75 376.059 376.059

90 --- ---

100 259.072 258.472

115 --- ---

150 3.314 3.314

> 150 bzw.

Kapitalabzug

--- ---

Gesamt 979.190 979.190

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Sparkasse Donauwörth

9 Marktrisiken

Für die Ermittlung von Marktpreisrisiken im Sinne der SolvV verwendet die Sparkasse derzeit

keine eigenen internen Risikomodelle. Zur Anwendung kommen hier die aufsichtsrechtlichen

Standardverfahren.

Nachfolgende Tabelle stellt die Marktrisiken, die gemäß SolvV mit Eigenmitteln zu unterlegen

sind, dar:

Anrechnungs- bzw. Teilanrechnungsbeträge

zum Marktrisiko gem. § 330 SolvV

TEUR

Fremdwährungspositionen

Währungsgesamtposition gem. § 294 SolvV 231

Rohwarenpositionen

Rohwarenposition gem. § 296 SolvV ---

Optionspositionen

Anrechnungsbetrag für das Gammafaktorrisiko

(§ 309 SolvV)

Anrechnungsbetrag für das Vegafaktorrisiko (§

310 SolvV)

---

---

Andere Marktrisikopositionen

Andere Marktrisikopositionen (§ 312 SolvV) ---

10 Operationelles Risiko

Zur Bestimmung des bankaufsichtlichen Anrechnungsbetrages für das operationelle Risiko

nutzt die Sparkasse den Basisindikatoransatz gemäß den §§ 270 und 271 SolvV.

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Sparkasse Donauwörth

11 Adressenausfallrisiko Beteiligungen

Die Beteiligungen der Sparkasse wurden auf Grund langfristiger strategischer Überlegungen

eingegangen, um u. a. den Verbund der Sparkassen-Finanzgruppe zu stärken und die

Zusammenarbeit mit einzelnen Institutionen in der Region zu ermöglichen. Sie dienen letztlich

der Erfüllung des öffentlichen Auftrages durch den Gesetzgeber sowie der Förderung

des Sparkassenwesens. Eine Gewinnerzielungsabsicht steht somit nicht im Vordergrund.

Die hier ausgewiesenen Positionen entsprechen der Zuordnung zur KSA-Forderungsklasse

„Beteiligungen“ gemäß § 37 SolvV. Die Beteiligungen werden nach rechnungslegungsspezifischen

Kriterien gemäß den Vorschriften des HGB bewertet.

Bei den Beteiligungspositionen werden die Bilanzwerte, die beizulegenden Zeitwerte und

– sofern vorhanden – die Börsenwerte ausgewiesen. Der beizulegende Zeitwert bei börsennotierten

Beteiligungen ergibt sich aus dem Schlusskurs zum Offenlegungsstichtag.

Da bei einigen Beteiligungen keine Anzeichen für einen Wertberichtigungsbedarf bestanden

und in Folge dessen auf die Ermittlung beizulegender Zeitwerte nach den Bewertungsmassstäben

des HGB verzichtet wurde, wird bei diesen in der Spalte „beizulegender Zeitwert“

der Bilanzwert (6.990 TEUR) angesetzt.

Bilanzwert beizulegender Börsenwert

Zeitwert

TEUR TEUR TEUR

Funktionsbeteiligungen

börsennotiert --- --- ---

andere 7.950 7.950 ---

Strategische Beteiligungen

börsennotiert --- --- ---

andere 9.242 9.242 ---

Kapitalbeteiligungen

börsennotiert 467 500 500

andere 375 375 ---

Summe 18.033 18.066 500

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Sparkasse Donauwörth

Realisierte und unrealisierte Gewinne / Verluste aus Beteiligungsinstrumenten

Latente Neubewertungsgewinne / -verluste

Realisierter Gewinn /

Davon im Kern- und

Verlust aus Verkauf /

Ergänzungskapital

Insgesamt

Abwicklung

berücksichtigte

Beträge

TEUR TEUR TEUR

Gesamt 12 --- ---

12 Zinsänderungsrisiken auf Gesamtbankebene

Die Zinsänderungsrisiken der Sparkasse ergeben sich im Zusammenhang mit Handelsgeschäften

und auf Gesamtbankebene aus der Fristentransformation. Risiken resultieren für

die Sparkasse aus dem Ansteigen, Absinken oder Drehen der Zinsstrukturkurve.

Für variable Produkte wie Spar- und Sichteinlagen mit unbestimmter Zins- und / oder Kapitalbindung

werden für die Steuerung des Zinsänderungsrisikos mittels eines Modells gleitender

Durchschnitte Ablauffiktionen ermittelt. Dabei werden kurzfristige Volumensschwankungen

über entsprechende Anteile kurzfristiger Zinssätze an den Mischungsverhältnissen

berücksichtigt. Vorzeitige Kreditrückzahlungen werden nicht berücksichtigt, da

die hieraus resultierenden Zinsschäden der Sparkasse regelmäßig ausgeglichen werden.

Die Messung des periodenorientierten Zinsänderungsrisikos erfolgt vierteljährlich.

Im Standardrisikoszenario wird ein über Nacht wirksam werdender Zinsanstieg um 1% und

im Stressszenario ein Anstieg von 3,32 % für Monatsgelder, 2,36 % für 3-Jahresgelder und

2,13 % für 10-Jahresgelder simuliert, der sich jeweils sofort und in vollem Umfang in den

Konditionen der Geschäfte niederschlägt und für die Dauer eines Jahres in die Zukunft gerechnet

wird.

Risikoszenarien

Auswirkungen auf den Zinsüberschuss

Rückgang

Zuwachs

TEUR

TEUR

Standardrisikoszenario 577 ---

Stressszenario 2.030 ---

13 Verbriefungen

Die Sparkasse war zum 31.12.2012 nicht in der Forderungsklasse "Verbriefungen" investiert.

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Sparkasse Donauwörth

14 Kreditrisikominderungstechniken

Für Zwecke der SolvV werden – mit Ausnahme einer Kreditnehmersubstitution im Rahmen

einer Konsortialkreditgewährung – keine finanziellen Sicherheiten, Garantien und Kreditderivate

zur Kreditrisikominderung angesetzt.

Für die einzelnen Forderungsklassen ergeben sich folgende Gesamtbeträge an gesicherten

Positionswerten:

Forderungsklasse

Finanzielle Sicherheiten

TEUR

Garantien und

Kreditderivate

TEUR

Zentralregierungen --- ---

Regionalregierungen und örtliche Gebietskörperschaften

--- ---

Sonstige öffentliche Stellen --- ---

Multilaterale Entwicklungsbanken --- ---

Internationale Organisationen --- ---

Institute --- ---

Von KI emittierte gedeckte Schuldverschreibungen --- ---

Unternehmen --- 600

Mengengeschäft --- ---

Durch Immobilien besicherte Positionen --- ---

Investmentanteile --- ---

Beteiligungen --- ---

Verbriefungen --- ---

Sonstige Positionen --- ---

Überfällige Positionen --- ---

Summe --- 600

Von bilanzwirksamen und außerbilanziellen Aufrechnungsvereinbarungen („Netting“) wird

derzeit kein Gebrauch gemacht.

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