Flyer Elbbrücke - SPD-Kreistagsfraktion Lüneburg

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Flyer Elbbrücke - SPD-Kreistagsfraktion Lüneburg

Elbbrücke: Ja!

Aber ohne Kostenflut.

Anpacken.

Besser machen.

www.spd-kreis-lueneburg.de


Elbbrücke: Ja!

Aber nur dann, wenn der Kostenanteil des

Landkreises Lüneburg 10 Mio. € nicht übersteigt.

Worum geht es?

Es geht um die geplante Elbbrücke bei Neu Darchau. Ihre Meinung

dazu ist für uns entscheidend.

Am 20. Januar findet zusammen mit der Landtagswahl die erste

Bürgerbefragung im Landkreis Lüneburg statt. Es geht um den Fortgang

der Planungen und den Bau der Elbbrücke bei Neu Darchau.

1993 ist das Amt Neuhaus als einziger rechtselbischer Teil Niedersachsens

nach der Wiedervereinigung in den Landkreis Lüneburg zurückgekehrt.

Zwischen der Gemeinde Amt Neuhaus und dem übrigen Landkreis

Lüneburg gibt es keine Straßenverbindung. Bei Bleckede und bei

Neu Darchau bestehen Fährverbindungen. Die Überfahrt ist kostenpflichtig.

Seit fast 20 Jahren besteht der Wunsch, eine Elbbrücke zu bauen, um

eine verlässlichere Verbindung zwischen Neuhaus und Lüneburg zu

schaffen.

Das Vorhaben wird seitdem intensiv diskutiert. Weitere Informationen

finden Sie auf der Internetseite des Landkreises unter:

www.lueneburg.de/elbbruecke

Dort sind auch der Stimmzettel und das Merkblatt zur Bürgerbefragung

hinterlegt.


SPD: 10 Mio. € Landkreis-Limit

Die Kosten der geplanten Elbbrücke werden zur Zeit auf ca. 45 Mio. €

geschätzt. Vor 2018 ist nicht mit einem Beginn der Bauarbeiten zu

rechnen. Bis zu dieser Zeit werden die Baupreise steigen. Viele Brückenbaumaßnahmen

sind am Ende deutlich teurer geworden als zunächst

geschätzt worden war.

Der Landkreis Lüneburg ist bereit, 10 Mio. € als Eigenanteil zu leisten.

Für einen Landkreis unserer Größenordnung ist das eine sehr hohe

Summe.

Aus Bundesmitteln will das Land Niedersachsen 75 % beisteuern. Mit

eigenem Geld wird das Land weitere 1,3 Mio. € beisteuern und der

Landkreis Lüchow-Dannenberg zahlt 700.000 €.

Steigen die Kosten der Brücke, ist der Landkreis Lüneburg mit einem

Viertel beteiligt. Sollte dieser Eigenanteil über 10 Mio. € hinausgehen,

ist für die SPD im Landkreis Lüneburg die Schmerzgrenze überschritten,

weil andere wichtige Maßnahmen nicht mehr finanziert werden könnten.

Hinzu kommen noch Unterhaltskosten von ca. 450.000 € jährlich.

Anfang 2012 hat der Landkreis Lüneburg mit dem Land einen Zukunftsvertrag

unterzeichnet und sich darin zum Schuldenabbau verpflichtet.

Dies nimmt die SPD im Landkreis Lüneburg sehr ernst.


„Zu Beginn der Planung waren wir bei 22 Mio. €,

jetzt bei 45 Mio. €. Und demnächst? Die Grenze der

Zumutbarkeit ist für den Landkreis erreicht.“

Wolfgang Schureit

„Ich bin für die Brücke, aber nicht um jeden Preis.

10 Mio. € vom Landkreis sind viel Geld. Wir müssen

auch noch andere Landkreisprojekte finanzieren

können. Darum brauchen wir ein Kosten-Limit.“

Manfred Nahrstedt

„Eine Brücke würde die demografischen und wirtschaftlichen

Entwicklungen nicht stoppen oder gar

verhindern können. Wer das glaubt und propagiert,

der irrt und streut den Menschen Sand in die Augen.“

Ulrich Mädge

„Seit der Wiedervereinigung reden wir über die

Brücke. Jetzt muss endlich entschieden werden.“

Andrea Schröder-Ehlers

„10 Mio. € durch den Landkreis sind okay. Das risiko

über 45 Mio. € muss aber das Land oder der Bund

tragen, das ist nur gerecht. Dafür werde ich mich in

Hannover einsetzen.“

Franz-Josef Kamp


Was spricht für die Elbbrücke?

Strukturverbesserung im wirtschaftlich schwachen Amt Neuhaus

Keine Kosten für die Überquerung der Elbe

Keine langen Umwege bei Ausfall der Fähren

Verkehrsverbindung auch nach 23 Uhr

Standortverbesserung für Betriebe

Erleichterung für landwirtschaftliche Transporte

Brücke als Beitrag zur Rückgliederung des Amtes Neuhaus

Im Katastophenfall schnellere Erreichbarkeit

Was spricht gegen die Brücke?

Baukosten können steigen

Mehrkosten müssten bei anderen Projekten im Landkreis

Lüneburg eingespart werden

Brücke im Biospährenreservat Niedersächsische Elbtalaue

Belastung von Mensch und Umwelt

Verkehr würde zunehmen

Fähre Neu Darchau würde Betrieb einstellen

Verlust der Arbeitsplätze auf der Fähre

Brücke belastet Steuerzahler

Hohnstorf

Lauenburg

Boizenburg/Elbe

Kirchgellersen

Bardowick Scharnebeck Bleckede

Adendorf

Reppenstedt

Neetze

Lüneburg

Barendorf Neu Darchau

Neuhaus

Amelinghausen

Melbeck

Dahlenburg

Hitzacker

Dömitz


Liebe Bürgerinnen und Bürger!

Bitte unterstützen Sie uns bei der Bürgerbefragung zur Planung und

dem Bau der Elbbrücke zwischen Darchau und Neu Darchau. Setzen

Sie ein klares Zeichen und stimmen Sie für die Kostenbegrenzung von

10 Mio. € für den Landkreis Lüneburg. Kreuzen Sie deshalb das untere

Kästchen an.

Gerade im Hinblick auf die finanzielle Belastung zukünftiger Generationen

können wir gemeinsam nur so eine nicht absehbare Neuverschuldung

vermeiden.

Frage:

Sollen Planung und Bau der Elbbrücke zwischen

Neu Darchau und Darchau fortgeführt werden?

(Bitte nur ein Kästchen ankreuzen, da der Stimmzettel sonst ungültig ist)

Ja

Nein

Nur dann, wenn der Kostenanteil des Landkreises Lüneburg

10 Millionen € nicht übersteigt

Den Fragebogen zur Bürgerbefragung erhalten Sie bei der Landtagswahl

am 20. Januar in Ihrem Wahllokal.

Über die Briefwahl können Sie nicht an der Bürgerbefragung teilnehmen,

da der Fragebogen nicht in den Briefwahlunterlagen enthalten

ist. Sie haben aber die Möglichkeit, schon vor der Wahl in Ihrem Rathaus

an der Bürgerbefragung teilzunehmen.

Herausgeber: SPD-Unterbezirk Lüneburg

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