Hast Du Lust ? Bist Du ambitioniert - Deutscher Hockey Bund e.V.

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DAS AMTLICHE ORGAN DES DEUTSCHEN HOCKEY-BUNDES Erscheint 40 Mal im Jahr Nr. 10 27. März 2006

hockeyzeit

DIE NEWS

Herren-Nationalmannschaft:

Vorbereitung in Südafrika und

Mönchengladbach

Damen-Nationalmannschaft:

Argentinien war noch zu stark


D

2

DEUTSCHE HERREN IN SÜDAFRIKA

Tibor

Weißenborn

gehörte in

Südafrika

zu den

Haupt-

Leistungsträgern.

Der Wahl-

Holländer

beeindruckte

mit seinen

Tempo-

Vorstößen

über die

rechte

Seite.

Gelungener Start ins WM-Jahr

ie deutsche Herren-Nationalmannschaft ist bei ihrer Testspielserie in Südafrika mit einer makellosen Bilanz

von vier Siegen in vier Partien erfolgreich ins WM-Jahr 2006 gestartet. Bundestrainer Bernhard Peters setzte

insgesamt 31 Akteure ein, darunter auch einige sehr junge Spieler wie den Berliner Martin Häner (17) oder Nürnbergs

Maximilian Müller (18). Ursprünglich waren sogar 33 Akteure nominiert, allerdings mussten Max Weinhold,

Christopher Zeller (beide Münchner SC), Eike Duckwitz (UHC Hamburg), Philipp Zeller (Club an der Alster) sowie

Till Kriwet (Crefelder HTC) aus verletzungsbedingten oder beruflichen Gründen absagen. Die in jedem Spiel neu

zusammen gestellte Mannschaft wirkte nach zwei glatten Auftakterfolgen (3:0 und 4:1) nur im dritten Aufeinandertreffen

mit dem Afrikameister etwas unkonzentriert, als man zwar mit 5:4 siegte, allerdings große Defizite im

Defensivverhalten an den Tag legte. „Insgesamt bin ich mit der Vorstellung der Mannschaft trotzdem sehr zufrieden.

Wir haben gut gearbeitet und sind auf einem guten Weg in Richtung WM“, resümierte Peters, dessen Team

die abschließende Partie mit 3:0 für sich entschied. Neben den Testspielen absolvierte der Weltmeister auch ein

umfangreiches Trainingsprogramm auf der Anlage der Hockey Academy Potchefstroom, die mit zwei neuen Kunstrasenfeldern

inklusive Flutlichtanlage ideale Rahmenbedingungen für die DHB-Equipe bot.

Montag, 06. 03. 2006

Südafrika - Deutschland

1:4 (1:2)

Im ersten Vorbereitungsspiel 2006 auf die

BDO Hockey-Weltmeisterschaft (6. bis 17.

September 2006 im Warsteiner HockeyPark

in Mönchengladbach) schlug das Team von

Bundestrainer Bernhard Peters den ebenfalls

schon für die WM qualifizierten Afrikameister

Südafrika in Potchefstroom mit 4:1 (2:1). Die

Tore für Deutschland erzielten Niklas Meinert,

Oliver Markowsky, Sebastian Draguhn und

Carlos Nevado. Das zwischenzeitliche 1:1 für

die Gastgeber machte Thornton McDade per

Strafecke.

Dem deutschen Team merkte man nicht

an, dass es in Potchefstroom bereits vier Tage

mit jeweils sieben bis acht Stunden harten

Trainings in den Knochen hatte. Die deutsche

Auswahl machte von Beginn an Tempo

und ließ die unsicher wirkenden Gastgeber

kaum zur Entfaltung kommen. „Das war heu-

hockeyzeit

te ein guter Auftakt. Die Mannschaft ist immer

besser ins Spiel gekommen und hat den Südafrikanern

kaum Chancen gelassen. Wir dürfen

den Sieg aber nicht überbewerten, weil

der Gegner heute nicht allzu stark war und

sehr hektisch agiert hat.

„Bereits in der siebten Minute leitete der

überragende Tibor Weißenborn mit einem

schnellen Rechtsangriff die Führung ein. Seine

Flanke landete bei Sebastian Draguhn,

dessen Torschuss ein südafrikanischer Abwehrspieler

auf der Linie nur mit dem Fuß

abwehren konnte. Den fälligen Siebenmeter

verwertete der Neu-Stuttgarter Niklas Meinert

zum 0:1 (7.). Es ging munter weiter mit dem

deutschen Angriffswirbel. Angetrieben von

Kapitän Timo Weß tauchte das deutsche Team

immer wieder vor dem gegnerischen Gehäuse

auf. Carlos Nevado und Oliver Markowsky

scheiterten zweimal am starken gegnerischen

Torwart. Erst um die 20. Minute herum gab

es einen Bruch im deutschen Spiel. Südafrika

kam besser ins Match und erarbeitete sich

zwei Strafecken. Die zweite verwandelte

Thornton McDade zum 1:1 (27.). Doch nun

fingen sich die Peters-Schützlinge wieder. Auch

sie holten mehrere Strafecken heraus. Die dritte

wurde kurz vor dem Halbzeitpfiff zweimal

nach links durchgelegt, wo Oliver Markowsky

eine Lücke nutzte, um zur erneuten Führung

ins lange Eck einzuschießen (35.).

Nach dem Wechsel spielte nur noch ein

Team. Die einzige Chance der Gastgeber vereitelte

Torhüter Christian Schulte in der 68.

Minute, als er einem frei vor ihm auftauchenden

Angreifer geschickt den Winkel verkürzte.

Ansonsten hätte der Weltmeister, bei dem

heute allerdings gerade einmal vier Spieler

des siegreichen Teams von Kuala Lumpur

2002 zum Einsatz kamen, den Sieg noch

deutlicher gestalten können. Nicolas

Emmerling verzog kurz nach der Pause

knapp. Dann war es Sebastian Draguhn, der

einen Torwartfehler – sein Kick geriet zu kurz

– eiskalt für das 1:3 (41.) nutzte. Markowsky

hätte in der 50. Minute, nach Pass des stark

aufspielenden Nürnberger Innenverteidigers

Maximilian Müller, schon erhöhen können,


scheiterte aber am Keeper. Vier Minuten später

wurde eine Strafecke für den bereits geschlagenen

Torwart auf der Linie gerettet.

Flottbeks Philip Witte hatte in der 62. Minute

Pech, als sein Stecher – wieder nach Müller-Pass

– krachend an der Latte landete. So

dauerte es bis zur 64. Minute, bis Weißenborn

erneut nach einem schnellen Antritt über

rechts Nevado in der Mitte bediente. Dessen

ersten Versuch hielt der südafrikanische Torsteher

noch. Den Nachschuss setzte der

UHCer, der erst kurzfristig für den fieberkranken

Oliver Korn ins heutige Aufgebot gerutscht

war, per Schlenzer zum 1:4-Endstandhoch

in die Maschen.

Torschützen: 0:1 Niklas Meinert (7m, 7.), 1:1 Th.

McDade (KE, 27.), 1:2 Oliver Markowsky (KE, 35.),

1:3 † Sebastian Draguhn (41.), 1:4 Carlos Nevado

(64.), Strafecken: Deutschland 6 (1 Tor), Südafrika

2 (1 Tor)

Mittwoch, 08. 03. 2006

Südafrika - Deutschland

0:3 (0:2)

„Wir sind auf einem guten Weg zur Weltmeisterschaft“,

freute sich Bundestrainer

Bernhard Peters. „über weite Strecken haben

wir das Spiel dominiert“, so der Erfolgscoach

nach dem Abpfiff.

Dabei sah es zu Beginn gar nicht nach

einem Kantersieg seiner Schützlinge aus. Das

deutsche Spiel wirkte zerfahren, wohl auch

weil das Team in dieser Zusammensetzung

noch nie zusammengespielt hatte. Dem Weltmeister

unterliefen aber auch viele technische

Fehler. So sorgte ein Fehlpass von Michael

Purps schon in der dritten Minute für Südafrikas

erste Großchance doch Bubolz im

deutschen Tor war hellwach und rettete. Nur

zwei Minuten später musste der Berliner erneut

eingreifen und gleich zwei Möglichkeiten

der Gastgeber vereiteln. Bis zu 20. Minute

dauerte es, ehe die DHB-Auswahl ins Spiel

fand und nun selbst zu Chancen kam. In der

29. Minute sorgte Justus Scharowsky für die

Führung für den Favoriten, als er eine eigentlich

schon vergebene Strafecke verwandelte.

Die verstoppte Herausgabe fand ihren Weg

auf die linke Seite des südafrikanischen

Schusskreises, wo Scharowsky die Kugel mit

der argentinischen Rückhand halbhoch in die

lange Ecke jagte. Nur kurz darauf scheiterte

Michael Purps ebenfalls mit einer

argentinischen Rückhand am starken Schlussmann.

Doch in der 33. Minute legte Deutschland

nach: Mit einem langen Schlenzball fand

Niklas Meinert den Hamburger Moritz Fürste

im gegnerischen Kreis. Der ließ den Ball

nur kurz abtropfen und setzte Sebastian

Draguhn wunderschön in Szene. Der junge

Neusser musste die Kugel nur noch im leeren

Tor unterbringen. Der zweite Durchgang

war dann fest in deutscher Hand. Der Weltmeister

kontrollierte das Spielgeschehen nun

souverän, nur zwei Mal musste Keeper

Bubolz eingreifen. Für die Entscheidung sorg-

te Carlos Nevado in der 53. Minute. Der

Hamburger setzte sich über die Grundlinie

durch und vollendete mit einem eleganten

Heber über den herausstürzenden südafrikanischen

Schlussmann. Deutschland

hatte im Verlauf der zweiten Halbzeit noch

zahlreiche Möglichkeiten den Sieg höher zu

gestalten, doch unter anderem Nevado und

Biederlack scheiterten aus aussichtsreicher

Position. Auch mit der Eckenausbeute konnte

der Weltmeister nicht zufrieden sein: Von

sieben Strafecken fand nur eine verunglückte

Variante im Nachschuss ihren Weg ins Tor.

Torschützen: 0:1 Justus Scharoswky (29.), 0:2

Sebastian Draguhn (33.), 0:3 Carlos Nevado (53.),

Strafecken: Deutschland 7 (kein Tor), Südafrika 1

(kein Tor)

Freitag, 10. 03. 2006

Südafrika - Deutschland

4:5 (2:4) 19:00 in Potchefstroom

Im dritten Aufeinandertreffen innerhalb

von fünf Tagen offenbarte der Weltmeister

ungewohnte Schwächen in der Abwehr.

Gleich vier Treffer gelangen Südafrika gegen

die häufig indisponierte deutsche Hintermannschaft.

Dabei verursachte die deutsche

Abwehr ungewöhnlich viele Strafecken und

machte auch bei deren Abwehr keine sonderlich

gute Figur. Doch auf die Offensive war

Verlass, sie brannte ein wahres Feuerwerk ab

und hätte den Sieg noch deutlicher ausfallen

lassen können. Die Partie fand bei strömendem

Regen statt und begann für die DHB-

Auswahl nicht optmial: Schon nach fünf Minuten

musste Christian Schulte im Tor

erstmals hinter sich greifen. Der Krefelder

hatte die erste südafrikanische Strafecke zwar

noch parieren können, doch die Kugel landete

direkt bei Rausgeber McDade, der nur

DEUTSCHE HERREN IN SÜDAFRIKA

Sebastian

Biederlack

bekam von

Bundestrainer

Bernhard

Peters ein

gutes

Zeugnis

ausgestellt.

Der

Hamburger

nimmt

die

Rolle als

Führungsspieler

im

deutschen

Mittelfeld

immer

besser an.

noch ins leere Tor einzuschieben brauchte.

Deutschland war aber keineswegs geschockt,

sondern zeigte attraktives Angriffshockey.

Schon zwei Minuten später brachte Jan-Marco

Montag einen langen Ball in des Gegners

Kreis, den Oliver Korn im Nachschuss hoch

über den liegenden Torwart in die Maschen

setzte. Nach 20 Minuten war es aber wieder

der Gastgeber, der in Führung ging. Die dritte

Strafecke jagte Mannschaftskapitän Gareth

Carr unhaltbar in den rechten oberen Winkel

– Schulte im Tor war ohne Abwehrchance.

Doch wiederum ließ die Peters-Truppe den

Rückstand nicht lange auf sich sitzen: In der

22. Minute fand ein Flanke von links Carlos

Nevado im südafrikanischen Schusskreis. Der

Hamburger wartet lange und lupfte die Kugel

dann über den herauseilenden Schlussmann

der Südafrikaner. In der 26. Minute

vollendete Justus Scharowsky eine Bilderbuch-Kombination

zur erstmaligen deutschen

Führung. Weißenborn, Scharowsky, Nevado,

Günther und wiederum Scharowsky hießen

die fünf Stationen, die den Südafrikanern eine

Lektion in direktem Passspiel erteilten.

Scharowsky brauchte den Ball letztlich nur

noch ins leere Tor zu schieben. Kurz vor der

Halbzeit baute Deutschland seine Führung

sogar aus. Wiederum Scharowsky setzte sich

über rechts auf der Grundlinie durch und

passte auf den am langen Pfosten wartenden

Philip Witte, der die Kugel mühelos im leeren

Gehäuse unterbrachte. Den Torjubel fast

noch auf den Lippen, fiel Scharowsky dann

aber auch negativ auf: In der Halbzeit sah der

Torschütze wegen Meckerns die Gelbe Karte.

Deutschland begann den zweiten Durchgang

also in Unterzahl und wurde erneut kalt

erwischt. Wieder war es McDade, der die

DHB-Auswahl narrte, als er einen langen Ball

im Kreis noch leicht abfälschte und Tim

Jessulat, der in der Halbzeitpause für Schulte

hockeyzeit 3


DEUTSCHE HERREN IN SÜDAFRIKA

eingewechselt worden war, keine Chance ließ.

Dieses Mal dauerte es länger, bis der Weltmeister

wieder traf. In der 53. Minute konnte

Oliver Korn nur mit einem Schlägerfoul

am Torschuss gehindert werden, für den fälligen

Siebenmeter wurde Tibor Weißenborn

von der Bank aus eingewechselt und verwandelte

sicher zum 5:3. Direkt nach dem Strafstoß

wurde die Partie für etwa zehn Minuten

unterbrochen, zu dem Regen gesellten sich

nun auch Blitz und Donner, die dem Spielfeld

gefährlich nahe kamen. Nach der Unterbrechung

war den Gastgebern der Schlusspunkt

vorbehalten: Die achte und letzte Strafecke

verwandelte Geldenhuys zum 5:4 Endstand.

Torschützen: 1:0 Th. McDade (KE, 5.), 1:1 Oliver

Korn (7.), 2:1 Gareth Carr (KE, 20.), 2:2 Carlos

Nevado (22.), 2:3 Justus Scharowsky (26.), 2:4

Philip Witte (33.), 3:4 Th. McDade (36.), 3:5 T.

Weißenborn (53., 7m), 4:5 P.G. Geldenhuys (KE,

70.). Strafecken: Deutschland 3 (kein Tor), Südafrika

8 (3 Tore)

Samstag, 11. 03. 2006

Südafrika - Deutschland

0:3 (0:0)

Bundestrainer Bernhard Peters freute

sich über die Leistungssteigerung seiner

Schützlinge in der zweiten Halbzeit und die

Tatsache, dass die Mannschaft den Gegner

„trotz der hohen Belastung der letzten Tage

so dominiert hat“. In der Abwehr spielten

mit Michael Purps und Jan-Marco Montag

heute wieder zwei routinierte Akteure in der

Innenverteidigung, so dass der Sieg der

DHB-Auswahl nie gefährdet war. „Nach so

vielen Gegentoren am Freitag war die Konzentration

zudem wieder deutlich höher“,

erklärte Team-Manager Dieter Schürmann.

In der ersten Halbzeit fehlte der deutschen

Mannschaft allerdings die klare Linie im

Spiel. Zwar hatte Carlos Nevado in der ersten

und zweiten Minute gleich zwei Möglichkeiten

zur frühen Führung vorbereitet,

beide Mal verpassten seine Stürmerkollegen

aber. Auf deutscher Seite fand sich im ersten

Durchgang niemand, der das Spiel an

sich reißen konnte, zudem Routinier Björn

Emmerling in der 16. Minute mit einer

Bänderverletzung vom Feld musste, aber

nach gut zehnminütiger Behandlung wieder

eingreifen konnte. In der Halbzeitpause forderte

Bernhard Peters von seiner Mannschaft

den Ball mehr und schneller laufen zu las-

Nur eine Woche nach der Südafrikareise stand

für Deutschlands Hockeyherrn bereits die

nächste WM-Vorbereitungsmaßnahme auf

dem Programm. Bundestrainer Bernhard

Peters hatte zum Zentrallehrgang in den

Warsteiner HockeyPark in Mönchengladbach

gebeten, um den Kader für das Stadion-Einweihungsturnier

über Ostern, mit Argentinien,

Indien und Spanien, zu bestimmen. Durch

das Fehlen der am Europapokal der Pokalsieger

beteiligten Akteure vom Club an der

Alster (Sebastian Biederlack, Philipp Zeller),

HC Bloemendaal (Tibor Weißenborn) und

Club de Campo Madrid (Oliver Markowsky,

Benjamin Weß) ergibt sich für einige jüngere

Akteure die Chance, sich auf internationaler

4

hockeyzeit

sen und das Spiel schneller zu verlagern –

offenbar das richtige Rezept. Schon in der

36. Minute traf Niklas Meinert zum 1:0.

Philip Witte hatte an der rechten Grundlinie

in unmittelbarer Schusskreisnähe einen

Freischlag schnell ausgeführt und flach vor

das Tor gebracht – Meinert vollendete per

Stecher. Vier Minuten später hätte Nevado

auf 2:0 erhöhen können, setzte seinen

Schuss jedoch freistehend über das Gehäuse.

Weitere zwei Minute später aber machte

der Hamburger alles richtig: Die zweite deutsche

Strafecke spielte Justus Scharowsky auf

Nevado, der wiederum per Stecher erhöhte

(42.). In der 55. Minute kam Adriaan Kühn

für Ulrich Bubolz ins Tor, doch der Youngster

musste nicht einen Schuss parieren, zu

sicher stand die Defensive um Montag und

Purps, die Benjamin Wess auf der rechten

Seite stark ergänzte. Für die endgültige Entscheidung

sorgte in der 67. Minute Björn

Emmerling, erneut nach einer Strafecke, herausgeholt

von Moritz Fürste: Emmerling

jagte die Kugel flach rechts ans Brett und

stellte so den 3:0 Endstand her. In der

Schlussminute hätte Montag noch erhöhen

können, doch von Nevado über rechts frei

Kader für das Osterturnier steht

Plattform für den WM-Kader zu empfehlen.

Ein Fragezeichen steht noch hinter Abwehrspieler

Eike Duckwitz (muskuläre Probleme),

der im Falle einer Absage durch den Nürnberger

Maximilian Müller ersetzt würde.

Der Kader fürs Osterturnier in

Mönchengladbach

Bubolz, Ulirich Berliner HC

Schulte, Christian Crefelder HTC

Blasberg, Tim SW Neuss

Braun, Richard Berliner HC

Crone, Philipp Rot-Weiß München

Draguhn, Sebastian Schwarz-Weiß Neuss

Duckwitz, Eike UHC Hamburg

Emmerling, Björn HTC Stgt. Kickers

Auch Justus

Scharowsky

drückt dem

deutschen

Spiel immer

mehr seinen

Stempel auf.

gespielt, schoss der Gladbacher am leeren

Tor vorbei.

Torschützen: 0:1 Niklas Meinert (36.), 0:2 Carlos

Nevado (KE, 42.), 0:3 Björn Emmerling (KE, 67.).

Strafecken: Deutschland 4 (2 Tore), Südafrika 1

(kein Tor)

Matthias Witthaus (in Südafrika wegen

Rückenverletzung noch geschont) ist

nicht erst seit der Absage von Florian Keller

ein wichtiger WM-Hoffnungsträger.

Emmerling, Nicolas HTC Stgt. Kickers

Fürste, Moritz UHC Hamburg

Meinert, Niklas HTC Stgt. Kickers

Montag, Jan-Marco Gladbacher HTC

Nevado, Carlos UHC Hamburg

Scharowsky, Justus Racing Club de France

Weß, Timo Crefelder HTC

Witte, Philip Großflottbeker THGC

Witthaus, Matthias Crefelder HTC

Zeller, Christopher Münchner SC

Auf Abruf

Müller, Maximilian, Nürnberger HTC, ersetzt

evtl. Eike Duckwitz (angeschlagen, Einsatz

entscheidet sich erst kurz vor Turnierbeginn).


Das Team in Südafrika

TW Bubolz, Ulirich Berliner HC

TW Jessulat, Tim HTC Stgt. Kickers

TW Kühn, Adriaan Univ. Complutense

TW Schulte, Christian Crefelder HTC

1. Biederlack, Seb. Club an der Alster

2. Blasberg, Tim Schwarz-Weiß Neuss

3. Braun, Richard Berliner HC

4. Draguhn, SebastianSchwarz-Weiß Neuss

5. Emmerling, Björn HTC Stgt. Kickers

6. Emmerling, Nicolas HTC Stgt. Kickers

7. Fürste, Moritz UHC Hamburg

Nach der Testspielserie in Südafrika und dem

Zentrallehrgang in Mönchengladbach hat die

Herren-Nationalmannschaft den Einstieg ins

WM-Jahr hinter sich gebracht. Für die

hockeyzeit-News zieht Bundestrainer

Bernhard Peters eine erste Bilanz und blickt

in Richtung WM voraus.

Herr Peters, wie fällt Ihr Resümee der Maßnahmen

in Südafrika und Mönchengladbach

aus?

Peters: „Ich bin sehr zufrieden mit der Disziplin

und Konsequenz der Mannschaft. Es

war eine wunderbare Trainingsleistung und

alle haben sich voll reingehängt. Wir sind ein

sehr gutes Stück vorangekommen. Ich bin mir

sicher, dass sich die positiven Auswirkungen

dieser Lehrgänge zu einem späteren Zeitpunkt

zeigen werden.“

Konnten sich bestimmte Akteure besonders

hervorheben?

Peters: „Sebastian Biederlack und Tibor

Weißenborn haben ihre neue Führungsrolle

sehr gut angenommen. Man merkt beiden

deutlich an, dass sie in ihrer Funktion als

DEUTSCHE HERREN IN SÜDAFRIKA/DEUTSCHE DAMEN IN ROSARIO

8. Günther, Maik Münchner SC

9. Häner, Martin Berliner HC

10. Hentschel, Oliver Club an der Alster

11. Korn, Oliver Düsseldorfer HC

12. Markowsky, Oliver De Campo Madrid

13. Meinert, Niklas HTC Stgt. Kickers

14. Menke, Christoph Gladbacher HTC

15. Montag, Jan-Marco. Gladbacher HTC

16. Müller, Maximilian. Nürnberger HTC

17. Nevado, Carlos. UHC Hamburg

Phase der Umstrukturierung

Peters: „Es fehlt noch einiges, um mit Top-

Teams auf Augenhöhe zu sein.“

Führungsspieler weiterkommen und die

Mannschaft als entscheidende Stützen zur

Weltmeisterschaft in Mönchengladbach führen

wollen. Aber auch unsere beiden Torhü-

Noch nicht mehr als „Pflicht erfüllt“

M

Mittwoch, 15. 03. 2006

18. Purps, Michael Dürkheimer HC

19. Ress, Alessio Club an der Alster

20. Scharowsky, Justus Racing Club Paris

21. Sonnenschein, Nico Uhlenhorst Mülheim

22. Wagner, Stephan HTC Stgt. Kickers

23. Weißenborn, Tibor HC Bloemendaal

24. Weß, Benjamin De Campo Madrid

25. Weß, Timo Crefelder HTC

26. Witte, Philip Großflottb. THGC

27. Witthaus, Matthias Crefelder HTC

ter Uli Bubolz und Christian Schulte haben

eine sehr starke und konstante Leistung gezeigt,

so dass es ein enges und offenes Rennen

um die Nummer eins geben wird.“

Wo steht unsere Mannschaft momentan im

Vergleich zu den Top-Nationen?

Peters: „Wir sind immer noch in einer Phase

der Umstrukturierung und müssen momentan

mehr wichtige Spieler ersetzen als unsere

Konkurrenten. Ich hätte mir gewünscht, dass

wir zum jetzigen Zeitpunkt schon etwas weiter

sind, aber aufgrund der Verletzungen von

Philipp Crone, Eike Duckwitz, Matthias

Witthaus, Christopher Zeller und Florian

Keller fehlt uns noch einiges, um mit Topteams

auf Augenhöhe zu sein.

Wer sind die Favoriten auf den WM-Titel?

Peters: Aktuell sehe ich Australien ganz

vorne. Die Mannschaft steht noch vor den

europäischen Spitzenteams aus Holland und

Spanien. Aber bei einem Turnier über fast

zwei Wochen kann viel passieren. Auch wir

wollen natürlich am Ende ganz vorn mitspielen.“

it einem zweiten Platz beim Vier-Nationen-Turnier im argentinischen Rosario kehrte das deutsche Damenteam

ein gutes halbes Jahr vor der Weltmeisterschaft in Madrid (27. September bis 7. Oktober) nach Deutsch

land zurück. Die vier Vergleiche zwischen dem Olympiasieger und Weltmeister Argentinien während des Aufenthalts

in Südamerika fielen allesamt zugunsten des Gastgebers aus. Die Siege gegen die international zweitklassigen

Irland und USA waren das Pflichtprogramm für den Vize-Europameister. Bundestrainer Markus Weise war

nicht unzufrieden mit dem Auftakt direkt nach der Hallenpause, hat seinem Team aber auch aufgezeigt, wo es in

den nächsten Wochen und Monaten hingehen muss.

Irland – Deutschland

0:2 (0:2)

Die deutschen Hockeydamen gewannen

ihr erstes Feld-Länderspiel im Jahr 2006 gegen

Irland. In Rosario siegte der Olympiasieger

mit 2:0. Dabei fielen die Treffer schon

in den ersten Spielminuten, danach passierte

nicht mehr viel.

Wer als Zuschauer die ersten sechs Minuten

des Spiel verpasst hatte, der konnte an der

Partie nicht mehr recht seinen Spaß finden –

Tore nämlich fielen nicht mehr. Nachdem

Nadine Ernsting-Krienke Deutschland in der

vierten Spielminute mit 1:0 in Führung ge-

bracht hatte, dauerte es nur zwei Minuten bis

Alexandra Kollmar auf 2:0 erhöhte, und damit

auch schon den Endstand herstellte.

Zuvor hatte Deutschland allerdings schon

eine brenzlige Situation überstehen müssen:

Bereit in der zweiten Spielminute war Irland zu

seiner ersten Strafecke gekommen, konnte diese

allerdings nicht verwerten. Zwei weitere Strafecken,

eine für Deutschland, eine für Irland,

wurden noch in der zweiten Halbzeit verhängt,

ohne dass jedoch Zählbares dabei herauskam.

„Irland spielt auf dem gleichen Niveau wie

bei der EM im letzten Jahr“, ordnete Bundestrainer

Markus Weise den Gegner ein. Damals

hatten die Damen von der Insel nur ein Spiel

gegen Europameister Niederlande verloren.

„Wir haben nach unserem glücklichen Start

nicht mehr viel geboten – offensiv kam gar

nichts mehr“, ärgerte sich Weise.

In der zweiten Halbzeit tauchte die deutsche

Mannschaft gerade dreimal im irischen

Schusskreis auf, ansonsten spielte sich viel vor

dem Tor von Barbara Vogel ab, die eine gute

Partie bot. „Es gab große Mängel im technischen

Bereich, auch hat sich die Mannschaft

nach der Führung nicht mehr richtig bemüht“,

war Weise unzufrieden.

Neben Vogel konnten noch Britta von

Livonius, Silke Müller, Marion Rodewald und

Tina Bachmann überzeugen.

Tore im Überblick: 0:1 Nadine Ernsting-Krienke (KE,

4.), 0:2 Alexandra Kollmar (6.). KEs: Irland 2 (0

Tore) / Deutschland 2 (1 Tor).

hockeyzeit 5


6

DEUTSCHE DAMEN IN ROSARIO

Donnerstag, 16. 03. 2006

Argentinien – Deutschland

2:0 (1:0)

Olympiasieger Deutschland konnte im

zweiten Match des Vier-Nationen-Turniers

gegen Weltmeister Argentinien nicht viel

ausrichten. Der Gastgeber dominierte die

Partie und hatte genug Chancen, um das

Ergebnis auch deutlich höher zu gestalten.

„Argentinien ist zum momentanen Zeitpunkt

eine Klasse besser als wir“, erkannte

Bundestrainer Markus Weise an. „Wir haben

uns nach Kräften gewehrt, um besser

gegenhalten zu können, hätten wir aber den

Ball öfter und länger halten und alle am

Limit spielen müssen“, fügte er hinzu.

Argentinien war nach 20 Minuten durch

Luciana Aymar in Führung gegangen,

Claudia Burkart erhöhte in der 48. Minute

auf 2:0. Beste Spielerin auf deutscher Seite

war Torhüterin Yvonne Frank, die viele

Chancen der Südamerikanerinnen zunichte

machte, sowie erneut Silke Müller. Im zweiten

Spiel des Abends besiegten die USA

Irland mit 2:1 (2:0).

Für das letzte Gruppenspiel gegen die

USA wurde nun das Ziel ausgegeben, die

Finalteilnahme zu sichern, um im Endspiel

die Chance zur Revanche gegen den Turnierfavoriten

zu bekommen.

Tore im Überblick: 1:0 Luciana Aymar (20.), 2:0

Claudia Burkart (48.).

Samstag, 18. 03. 2006

USA – Deutschland

1:2 (0:0)

Nach glanzloser erster Halbzeit steigerte

sich das deutsche Team gegen die im Neuaufbau

befindlichen Amerikanerinnen zu einem

letztlich verdienten Sieg. Deutschland

stand damit im Endspiel des Vier-Nationen-

hockeyzeit

Turniers in Rosario. In der ersten Halbzeit

geizten beiden Mannschaften mit Höhepunkten,

zeigten kein attraktives Spiel für die Zuschauer.

Nach dem Wechsel steigerte sich der

Olympiasieger für gut 20 Minuten – das reichte

zur Führung. Natascha Keller sorgte schon

kurz nach der Halbzeitpause per Strafecke für

das 1:0 (39.). In der 45. Minute dann die

erste Strafecke für die USA, die jedoch nichts

einbrachte. Dafür erhöhte Maike Stöckel im

Nachschuss in der 56. Minute auf 2:0, und

sorgte für die Vorentscheidung.

Der Schlusspunkt war gegen eine wieder

nachlassende deutsche Mannschaft den USA

vorbehalten: Sekunden vor der Schlusssirene

wurde den Amerikanerinnen die zweite Strafecke

zugesprochen, und dieses Mal nutzten

die US-Girls die Chance und verkürzten nach

abgelaufener Spielzeit noch auf 1:2.

Deutschland traf damit im Endspiel erneut

auf Weltmeister Argentinien und hatte

die Chance für die 0:2-Niederlage vom zweiten

Spieltag Revanche zu nehmen.

Tore im Überblick: 0:1 Natascha Keller (KE, 39.),

0:2 Maike Stöckel (56.), 1:2 Tiffany Snow (KE, 70.).

KEs: USA 2 (1 Tor) / Deutschland 1 (1 Tor).

Montag, 20. 03. 2006

Die Ballkontrolle

-

hier von

der durchsetzungsstarken

Anke Kühn

vorgemacht

- war in

Argentinien

noch ein

Manko im

Spiel der

deutschen

Damen.

Gegen die

Gastgeberinnen

setzte es in

zwei Testund

zwei

Turnierspielen

insgesamt

vier

Niederlagen.

Finale: Argentinien – Deutschland

2:0 (0:0)

Deutschlands Hockeydamen haben das

Endspiel im Vier-Nationen-Turnier in Rosario

gegen Gastgeber Argentinien verloren.

Der Olympiasieger unterlag dem Weltmeister

wie schon in der Vorrunde mit 0:2. Im

Gegensatz zum Gruppenspiel zeigte sich

die deutsche Mannschaft kämpferischer und

hielt gegen den Turnierfavoriten gut dagegen.

Doch der erste Rückschlag für die

DHB-Auswahl von Bundestrainer Markus

Weise kam schnell: Bereits in der dritten

Minute traf Maria de la Paz Fernandez zum

frühen 1:0 für die Südamerikanerinnen.

Nachdem Deutschlands erste kurze Ecke in

der neunten Minute ungenutzt blieb, war

es Claudia Burkart, die schon im ersten

Spiel gegen Deutschland getroffen hatte,

welche in der 14. Minute nach einer Strafecke

auf 2:0 erhöhte.

Deutschland steckte jedoch nicht auf

Rekord-

Nationalspielerin

Nadine

Ernsting-

Krienke in

Aktion. Der

„Senior“ im

deutschen

Team traf

während des

Turniers in

Rosario

einmal.

Insgesamt

schossen die

Deutschen

vier Tore.


und kam zu Chancen. Die beste wurde dabei

vom Schiedsrichtergespann zunichte gemacht:

Die Unparteiischen erkannten einen verwandelten

Siebenmeter der deutschen Mannschaft

nicht an und verweigerten ihr in der 28. Minute

den wichtigen Anschlusstreffer. Eine weitere

Strafecke in der letzten Minute der ersten

Der Kader in Rosario:

Frank, Yvonne (TW) Rot-Weiss Köln

Vogel, Barbara (TW) Rüsselsheimer RK

Bachmann, Tina Eint. Braunschweig

Ernsting-Krienke, N. Eint. Braunschweig

Haase, Mandy Rüsselsheimer RK

Hoffmann, Eileen Rot-Weiss Köln

Zum frühen Zeitpunkt in der Saison kam das

Turnier in Argentinien für Bundestrainer

Markus Weise und sein Damen-Team. Für die

hockeyzeit-News zieht der Mannheimer eine

erste Bilanz und blickt voraus auf das WM-Jahr.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Abschneiden

in Rosario?

Weise: „Ziel war es, beim Vier-Nationen-Turnier

das Finale gegen Argentinien zu erreichen,

um so oft wie möglich gegen dieses

Klasseteam zu spielen. Das haben wir geschafft.

Durch das sehr intensive Trainingsprogramm

im Vorfeld war klar, dass wir kein

optimales Turnier spielen würden. Dafür war

der Lehrgang zuvor auch zu hart.“

Sie haben viermal knapp gegen

Argentinien verloren...

Weise: „Am Anfang war der Unterschied

allerdings deutlicher. Da hätten wir uns auch

über höhere Niederlagen nicht beschweren

können. Mein Team hat sich Häppchenweise

gesteigert und die Lücke weiter geschlossen.

Mich hat gewundert, dass Argentinien gegen

die USA und Irland auch jeweils nur 2:0 gewonnen

hat, aber die haben gegen uns auch

deutlich mehr Alarm gemacht.“

Ist Argentinien zurzeit das Maß aller Dinge?

Weise: „Das ist für mich ein großer Favorit

auf den WM-Titel. Zwar wurde Cecilia

Rognoni gerade ausgemustert und Ines

Arrondo bekommt in diesem Jahr ein Kind,

steigt erst nach der WM wieder ein. Aber auch

mit den starken jungen Spielerinnen, die jetzt

eingebaut wurden, ist das eine Mannschaft,

die unglaublichen Druck am Schläger hat, viel

Biss und das entsprechende Gerüst aus erfahrenen

Kräften. Allein Luciana Aymar war

in diesem Turnier von niemandem zu halten,

hat gemacht was sie wollte. Und die

Argentinierinnen können personell noch

nachlegen, denn sie haben jetzt sogar noch

ohne Ayelen Stepnik und Soledad Garcia

gespielt, die in der holländischen Liga Punktspiele

hatten. Die Mannschaft hat einfach

alles, um ganz vorn dabei zu sein.“

Wo lagen bei Ihrem Team jetzt noch die

größten Defizite?

Weise: „Die größten Probleme gab es im

Spiel nach vorn, weil noch keine Ballsicherheit

da war. In der Ballkontrolle war

die Fehlquote zu hoch. Insgesamt – aber das

ist kein neues Thema – hemmt uns der Hang

zur Bequemlichkeit. Es gibt diese Tendenz,

Halbzeit konnte Deutschland dann erneut

nicht im argentinischen Gehäuse unterbringen

– ein Tor vor der Halbzeit hätte dem Spiel eventuell

eine andere Wendung gegeben.

So verteidigte Argentinien den Vorsprung

während der zweiten Halbzeit und siegte am

Ende auch verdient. Die Gastgeber ließen

Hoyer, Kerstin Real Polo Barcelona

Keller, Natascha Berliner HC

Kollmar, Alexandra Münchner SC

Kühn, Anke Eintr. Braunschweig

Müller, Julia Harvestehuder THC

Müller, Silke SV Kampong Utrecht

DEUTSCHE DAMEN IN ROSARIO

Den Hang zur Bequemlichkeit bekämpfen

Markus Weise zog ein durchwachsenes

Fazit nach der Südamerika-Reise. Er erwartet

Steigerung beim Zentrallehrgang.

zu früh zufrieden zu sein. Das hat man auch

gegen Irland und die USA gesehen. Wenn wir

mal 2:0 führen, dann wird sofort ein Gang

herausgenommen. Das Gleiche gilt aber auch

in der Einstellung zu Trainingseinheiten. Es

gibt immer wieder Phasen, wo nur ´ abgearbeitet’

wird. Ich will nicht sagen, dass die

Einstellung generell schlecht ist, aber ich habe

auch der Mannschaft gesagt, dass wir in diesem

Bereich noch viel mehr herausholen

könnten. Um aber auch das klar zu sagen:

Insgesamt war das ein guter Saisonauftakt,

auch weil wir gegen Argentinien gesehen

haben, woran wir noch arbeiten müssen.“

dabei noch zwei Strafecken in der 40. und

42. Minute aus.

Tore im Überblick: 1:0 Maria de la Paz Fernandez

(3.), 2:0 Claudia Burkhart (14.). KEs: Argentinien

4 (1 Tor) / Deutschland 2 (0 Tore). 7m: Argentinien

0 / Deutschland 1 (kein Tor)

Rinne, Fanny TSV Mannheim

Rodewald, Marion Rot-Weiss Köln

Scholz, Katharina Münchner SC

Schuermann, Svenja Berliner HC

Stöckel, Maike Rot-Weiss Köln

von Livonius, Britta Berliner HC

Wer hat aus dem erweiterten WM-Kader

denn nun noch gefehlt?

Weise: „Inga Matthes hat vor der Reise einen

Belastungstest wegen einer Muskelverletzung

nicht bestanden und ist deshalb

in Deutschland geblieben. Zum bisherigen

erweiterten WM-Kader gehören auf jeden Fall

noch Martina Heinlein, Janine Beermann und

Badri Latif, die ja wieder dazu stößt. Außerdem

die beiden weiteren Keeper Kristina

Reynolds und Karin Blank sowie im Mittelfeld

Tina Schütze und Pia Eidmann.“

Mit Julia Müller ist eine ganz junge

Spielerin für Inga Matthes mitgekommen...

Weise: „Julia hat bei mir erstmal nur auf den

Außenbahnen gespielt, alle sechs Spiele bestritten

und das auch ganz ordentlich gemacht.

Sie hat aber auch gesehen, gerade

gegen Argentinien, wie groß der Unterschied

zwischen U21 und Damen ist. In der Tendenz

sehe ich sie dieses Jahr noch bei den

Juniorinnen, aber wer weiß wie die Saison

verläuft. Das kann nachher ganz schnell plötzlich

anders sein.“

Und nun steht ja schon bald der Zentrallehrgang

an...

Weise: „Da kommen noch deutlich mehr

Spielerinnen auch in den späteren Testspielen

gegen die Niederlande zum Einsatz, da mir ja

die Kölnerinnen wegen des Europapokals der

Pokalsieger sowie Fanny Rinne und Mandy

Haase im zweiten Match wegen Klausuren

fehlen. Ich erwarte vom Team generell, dass

das Technikniveau schon deutlich höher ist als

beim Turnier in Argentinien, in das alle noch

völlig ohne Feldhockey-Vorbereitung gegangen

sind. Wenn das nicht der Fall sein sollte,

müssen wir uns fragen, was falsch läuft.“

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Michaela Scheibe (SW Köln)

Tel: 0163-215 80 72

hockeyzeit 7


8

REGIONALLIGA DAMEN

Essen lässt sich den Aufstieg nicht mehr nehmen

D

er HC Essen hat durch einen hart erkämpften Erfolg über Düsseldorf den Aufstieg in Liga zwei perfekt gemacht,

somit blieben die Siege von Verfolger Neuss gegen Raffelberg und Bonn wertlos. Im Tabellenkeller war

Absteiger Kahlenberg auch in den beiden letzten Partien chancenlos und beendete die Saison ohne einen einzigen

Zähler. Neben dem KHTC muss auch der DSC den bitteren Gang in die Oberliga antreten.

Samstag, 11. 03. 2006

Kahlenberger HTC – SW Neuss

3:14 (2:6)

In der Anfangsphase konnten die

Mülheimerinnen, die in die Hallen-Oberliga

zurückkehren müssen, die Partie offen gestalten.

Vor 40 Zuschauern führten sie in der

Harbecke-Sporthalle sogar zwischenzeitlich

mit 1:0 und 2:1, ehe der Tabellenzweite aus

Neuss aufdrehte und mit einer deutlichen 6:2-

Führung in die Halbzeitpause ging. Auch

nach dem Wechsel machte sich die stärkere

Athletik der Neusserinnen bemerkbar, so dass

die Gäste noch zum erwartet klaren Erfolg

kamen.

Tore: KHTC: A. Hillebrand, Hammelsbrock, Wagner

(je 1 Tor) / SWN: Busse (6), Geyer (3), Steindor

(2), Ritterbach, Laubenstein, Lonnes (je 1 Tor).

KEs: KHTC 1 (0 Tore) / SWN 2 (1 Tor). Z: 40. SR:

Hinsken/Hermeling.

Düsseldorfer HC – Düsseldorfer SC

16:4 (7:2)

Im Düsseldorfer Lokalderby standen die

Vorzeichen für die Gäste von Anfang an ungünstig.

DSC-Trainer Lutz Könnings musste

ohne Torhüterin beim Stadtrivalen antreten.

Caro Wesemeyer musste studienbedingt absagen

und Ersatztorhüterin Barbara Schmidt

stand wegen einer Verletzung nicht zur Verfügung.

„Wir haben uns am Anfang noch gut

gewehrt, doch bei Strafecken wird es ohne

Keeper schwierig. Unser Abstieg stand schon

vor dem Spiel fest, so dass ich meinen Spielerinnen

nur noch mitgegeben habe, dass sie

sich nicht verletzen sollen“, so Könnings.

50. SR: Wagner/Hippler.

Sonntag, 12. 03. 2006

Bonner THV – HC Velbert

5:2 (1:0)

Gleich zu Beginn der Partie erarbeiteten

sich beide Teams viele Torchancen, die jedoch

ungenutzt blieben. Nach einer ausgeglichenen

ersten Halbzeit ging der BTHV mit einer

1:0-Führung in die Pause. Nach dem

Wechsel nutzten die Gastgeberinnen ihre

Chancen konsequenter und führten bis zur

40. Minute mit 3:0. Der HCV hielt dagegen

und kam durch zwei Standardsituationen

noch einmal auf 3:2 heran. Doch zwei herrliche

Konter sicherten dem Tabellenvierten

einen verdienten 5:2-Sieg. „Wir hätten hier

gern noch einen Punkt geholt. Wir konnten

die Großen ab und zu ärgern und haben

hockeyzeit

letztendlich einen sicheren Mittelfeldplatz

erzielt“, zog HCV-Trainer Michael Laschke

trotz der Niederlage ein positives Saisonfazit.

Tore: BTHV: n.b. / HCV: Pottgießer (2). KEs: BTHV

n.b. / HCV 5 (1 Tor). Z: 30. SR: n.b.

Club Raffelberg – HC Essen 99

3:11 (0:5)

Gegen den Tabellenführer der Regionalliga

West, HC Essen 99, kassierte das Team

von CR-Coach Mark Spieker eine deutliche

Heimniederlage. Bereits nach den ersten 30

Spielminuten führten die Gäste mit 5:0. Nach

dem Seitenwechsel verkürzte Inga Stöckel

zwar auf 2:5, doch Lea Brandenburg, Heike

Holthausen, Lina Brammen und Julia Tondorf

ließen keinen Zweifel am ungefährdeten

Auswärtserfolg für Essen aufkeimen. Mit

ihrem dritten Treffer gelang Inga Stöckel nach

einer Strafecke lediglich Ergebniskosmetik.

Tore: CR: Stöckel (3) / HC 99: Tondorf (3), Kriemer

(2), Holthausen (2), Kreuder, Weiß, Brandenburg,

Brammen (je 1 Tor). KEs: CR 10 (2 Tore) / HCE 9

(2 Tore). Z: 70. SR: Rizzo/Schmitz.

Samstag, 18. 03. 2006

HC Essen – Düsseldorfer HC

7:5 (4:3)

Nach einem furiosen Start und einer

schnellen 4:0-Führung bekamen die Essenerinnen

das große Nervenflattern. Düsseldorf

holte Tor um Tor auf und lag sogar zu Beginn

der zweiten Halbzeit mit 5:4 in Front.

Die HCE-Damen, die zur Meisterschaft einen

Sieg benötigten, schafften in der 44. Minute

den Ausgleich. Die erlösenden Siegtore

markierte in den beiden letzten Minuten

Heike Holthausen, die damit zur Matchwinnerin

wurde. „Das war schon eine Superleistung

meiner Mannschaft, weil sie in den

letzten Minuten der Begegnung den Sieg erzwungen

und damit eine glänzende Saison,

mit nur einer Niederlage im ersten Spiel gegen

Neuss, gekrönt hat“, war Trainer Christian

Marquardsen nach dem Abpfiff stolz auf

seine Truppe.

Z: 120. SR: Drost/Reifschläger.

Sonntag, 19. 03. 2006

SW Neuss – Bonner THV

5:4 (1:3)

In der für den Aufstieg nicht mehr relevanten

Partie setzte sich Neuss letztlich verdient

durch. Dabei ging der BTHV früh mit

2:0 in Führung. Die höheren Spielanteile la-

GRUPPE WEST

gen zwar bei Neuss, doch die Gastgeber konnten

ihre Torchancen nicht nutzen. In der 20.

Minute verkürzten sie dennoch auf 1:2, ehe

Bonn durch Hill den alten Abstand wieder

herstellte. In der zweiten Hälfte ließ die Kraft

des BTHV zusehends nach und Neuss kämpfte

sich zum Ausgleich. Bonn ging zwar noch

einmal in Führung, fing sich aber direkt

wieder den Ausgleich ein. Hektik kam noch

einmal auf, als die Schiedsrichter Schwarz-

Weiß Akteurin Laubenstein auf die Strafbank

schickten. Doch Neuss überstand die Unterzahl

unbeschadet und Lina Geyer sorgte kurz

vor Schluss per Ecke für den Sieg.

Tore: SWN: Ritterbach (2), Steins, Steindor, Geyer

(je 1 Tor) / BTHV: Gröll (2), Hill, Unkelbach (je 1).

KEs: SWN 6 (2 Tore) / BTHV 4 (1 Tor). Z: 150. SR:

Kielwein/Caesar.

Düsseldorfer SC – Kahlenberger HTC

9:2 (6:0)

Für beide Mannschaften stand der Abstieg

in die Oberliga schon vor der Partie fest.

Dennoch wollte der DSC sich mit einem Sieg

aus der Regionalliga verabschieden und trat

dementsprechend engagiert auf. Früh wurde

von den Gastgeberinnen eine 4:0-Führung

herausgespielt, die der Tabellensiebte nach der

Pause ausbaute und so seinen zweiten Saisonsieg

landen konnte. „Eigentlich schade. Wenn

wir immer so gespielt hätten, wäre es im

Kampf um den Klassenerhalt vielleicht enger

geworden“, so DSC-Torhüterin Caro

Wesemeyer wehmütig.

40. SR: Tabacki/Mateja.

HC Velbert – Club Raffelberg

5:0

Raffelberg musste wegen Personalsorgen

die Partie gegen Velbert absagen. Die Regionalliga-Begegnung

wurde mit 5:0 für den

HCV gewertet.

RL Damen/Gruppe West

Platz Sp. Tore Pkt.

1. HC Essen 14 120:46 37

2. SW Neuss 14 139:58 36

3. Düsseldorfer HC 14 94:54 26

4. Bonner THV 14 81:56 23

5. HC Velbert 14 69:44 21

6. Club Raffelberg 14 56:76 14

7. Düsseldorfer SC 14 42:138 6

8. Kahlenberger HTC 14 35:164 0


REGIONALLIGA HERREN

GRUPPE WEST

Düsseldorf hatte längeren Atem im Aufstiegskampf

W

as für ein Endspurt in der Regionalliga West: Zunächst verspielte Tabellenführer Düsseldorfer SC durch ein

Unentschieden in Rheydt Position eins, um sich dann am letzten Spieltag im „Finale“ gegen Marienburg doch

noch den Aufstieg in die zweite Liga zu sichern. Lange Gesichter gab es dagegen in Aachen und Moers, wo in der

kommenden Saison wieder Oberliga-Hockey angesagt ist. Da nutzten dem MTV auch die beiden ersten Saisonsiege

nichts mehr.

Samstag, 11. 03. 2006

Club Raffelberg – Moerser TV

8:10 (4:4)

Es war lange ein Spiel auf Messers Schneide,

in dem sich kein Team entscheidend absetzen

konnte. Der Tabellenvierte aus Raffelberg

war zwar die spielbestimmende Mannschaft,

doch der MTV nutzte seine Chancen konsequenter

und erzielte kurz vor dem Schlusspfiff

die spielentscheidenden Treffer zum 10:8-Sieg.

Schon vor der Partie war der Moerser TV abgestiegen,

so dass die Gäste mit dem Auswärtserfolg

wenigstens die rote Laterne an Aachen

abgaben. „Der Sieg vom MTV geht in Ordnung.

Wir haben nie in die Partie gefunden“,

so CR-Trainer Marc Spieker.

Z: 40. SR: Matheja/Deaky.

Marienburger SC – Düsseldorfer HC II

13:7 (7:5)

Der MSC musste das Spiel gegen die

Gäste aus Düsseldorf gewinnen, um seine

Aufstiegsambitionen zu wahren. Der DHC

konnte die erste Halbzeit noch offen gestalten,

ehe die Hausherren ihren Vorsprung auf

sechs Tore ausbauen konnten und verdient

mit 13:7 gewannen. MSC-Spieler Dirk Brüse

avancierte mit zehn Toren zum Matchwinner.

Tore: MSC: Brüse (10), Wedemeyer, Chamier, Bremer

(je 1 Tor) / DHC II: n.b. KEs: n.b. Z: 100. SR:

Busse/Schollmayer.

Rheydter SV - DSC 99

5:5 (2:1)

Der RSV hatte sich schon vorzeitig den

Klassenerhalt gesichert und konnte befreit

aufspielen. In einer kämpferisch geführten

Partie zeigte Rheydt seine beste Saisonleistung

und konnte sich gegen den Tabellenführer

aus Düsseldorf verdient einen Punkt

erkämpfen. Bei den Gastgebern überragten

die erfahrenen Ex-Bundesligaakteure Andy

Bauch und Thomas Krauß.

Tore: RSV: Bauch (2), Krauß, Steindor, Korres (je 1

Tor) / DSC 99: Bewig (2), Müller (2), Kaltenbrunn.

KEs: RSV 3 (1 Tor) / DSC 7 (3 Tore). Z:150. SR:

Holthausen/Menke.

Sonntag, 12. 03. 2006

Uhlenhorst Mülheim II– Aachener HTC

19:7 (9:2)

Die Gäste aus Aachen standen schon vor

der Begegnung als Absteiger fest, die „Uhlen“

wollten ihren dritten Platz verteidigen. In

einem fairen letzten Saisonspiel waren die

Mülheimer dem AHTC in jeder Phase überlegen.

Uhlenhorst wollte sich mit einem Torfestival

vom treuen Publikum verabschieden

und bot den 80 Zuschauern eine unterhaltsame

Partie mit zahlreichen Torszenen.

Letztendlich gewannen die Gastgeber auch

in der Höhe verdient mit 19:7.

Der Ex-GHTCer Andy Bauch trifft hier für Rheydt zum zwischenzeitlichen 3:2 gegen

den DSC 99.

Tore: Mülheim: Rohrbach (6), Kamphaus (4),

Weimann (3), Vollenbroich (3), Drewitz (2),

Marxen / AHTC: Spurmann (2), Kollmann (2),

Schulte (2), Eiden. KEs: Mülheim 8 (3 Tore) / AHTC

1 (0). Z: 80. SR: Bahn/Albiez.

Sonntag, 19. 03. 2006

Moerser TV – Rheydter SV

10:5 (7:4)

Am Abschlussspieltag der Hallensaison

2005/2006 fuhr der MTV gegen Rheydt den

zweiten Sieg in Serie ein. Gegen das Team

aus Mönchengladbach, das sich als Sechster

vor dem Abstieg gerettet hat, setzten sich die

Moerser in einem selten hochklassigen Spiel

deutlich mit 10:5 durch. Trotz des Heimerfolges

konnten die Schwarz-gelben den bitteren

Gang in die Oberliga nicht vermeiden.

Tore: MTV: Szutarski (4), Marcel Werth (3), Manuel

Werth, Oberreich, Glienke (je 1 Tor). RSV: n.b. KEs:

MTV n.b. / RSV n.b. Z: 60. SR: Friebe/Kögler.

Düsseldorfer HC II – Uhlenh. Mülheim II

6:12 (3:6)

Der DHC musste mit nur sechs Spielern

gegen die Gäste aus Mülheim antreten. Der

Großteil der Mannschaft trainierte bereits für

die Feldsaison mit den ersten Herren.

Mülheim dagegen trat in kompletter Besetzung

an und zeigte auch das größere Engagement.

Trotz der Niederlage war DHC-

Spielertrainer Volker Fried mit der Saisonleistung

zufrieden: „Mit dem heutigen Notkader

haben wir uns ganz passabel geschlagen.

Insgesamt bin ich mit der Saison sehr

zufrieden, da wir uns den Klassenerhalt früh

gesichert haben. Wir konnten trotz unserer

Personalsorgen mit allen Mannschaften sehr

gut mithalten.“

Tore: DHC II: Roos (2), Fried (2), Schielbock (2) /

UM II: n.b. KEs: n.b. Z: 30. SR: Deaky/Hinsken.

Aachener HTC - Club Raffelberg

7:12 (3:6)

Beide Mannschaften wollten den Zuschauern

ein unterhaltsames letztes Saisonspiel

bieten. Aachen trat größtenteils mit Akteuren

der zweiten Mannschaft an, um diesen

ein Dankeschön für die Unterstützung

im Training zu gewähren. Beide Mannschaften

spielten aggressive Manndeckung, wobei

es den Gästen aus Raffelberg besser gelang,

ihre Chancen konsequent zu nutzen. Die bedeutungslose

Partie wurde über die gesamte

Spielzeit sehr fair geführt, am Ende war der

CR einfach eine Klasse besser als die Gastgeber.

Tore: AHTC: Gröning (3), Spurmann, Schulte ,

Lankenau, Heymanns (je 1 Tor) / CR: n.b. KEs: n.b.

Z: 30. SR: Ehrenberg/Busse.

Düsseldorfer SC - Marienburger SC

11:7 (5:2)

Im „Aufstiegsfinale“ scheiterten die Gäste

aus Köln an ihren eigenen Nerven. Ein

Punkt hätte der Mannschaft von MSC-Trai-

RL Herren/Gruppe West

Platz Sp. Tore Pkt.

1. Düsseldorfer SC 14 137: 75 35

2. Marienburger SC 14 158:100 33

3. Uhlenh.Mülheim II 14 119:112 24

4. Club Raffelberg 14 111: 97 22

5. Düsseldorfer HC II 14 109:129 19

6. Rheydter SV 14 83:104 15

7. Moerser TV 14 100:143 7

8. Aachener HTC 14 85:142 6

hockeyzeit

9

Foto: Quednau


REGIONALLIGA HERREN/TABELLEN

ner Darek Musialowski gereicht, um in die

zweite Bundesliga aufzusteigen. Angetrieben

von 300 Zuschauern in eigener Halle erwischten

aber die Hausherren den besseren Start und

gingen früh mit 1:0 in Führung. Marienburg

hielt dagegen und nutzte seine ersten beiden

Strafecken zum zwischenzeitlichen 1:2. Doch

leichte Fehler im Spielaufbau der Kölner brachten

den DSC zurück ins Spiel führten zu einem

komfortablen 5:2-Vorsprung. Dirk Brüse scheiterte

kurz nach dem Wechsel per Strafecke am

Westdeutschland

OL Damen Gr.A

11.03. Düsseldorfer SC II - GW Wuppertal

3:7, 12.03. DSD Düsseldorf - BW Köln

2:6, THC Hürth - RTHC Leverkusen II 3:8,

Bonner THV II - RW Köln II 4:2, 13.03.

RW Köln II - DSD Düsseldorf 8:2, 18.03.

Düsseldorfer SC II - Bonner THV II 10:4,

RTHC Leverkusen II - DSD Düsseldorf 2:2,

RW Köln II - THC Hürth 3:4, BW Köln -

GW Wuppertal 4:1.

1. GW Wuppertal 14 77:34 37

2. BW Köln 14 52:42 25

3. Düsseldorfer SC II 14 65:70 22

4. Bonner THV II 14 42:40 21

5. RW Köln II 14 43:45 19

6. DSD Düsseldorf 14 49:54 17

7. RTHC Leverkusen II 14 48:54 16

8. THC Hürth 14 36:83 4

OL Damen Gr.B

10.03. BW Köln II - Uhlenh. Mülheim 5:7,

11.03. Eintr. Dortmund - BW Köln II 1:1,

12.03. Uhlenh. Mülheim - RTHC

Leverkusen III 10:1, TV Jahn Oelde -

Buerscher HC 14:0, ETuF Essen II - Moerser

TV 6:4, 18.03. Moerser TV - Eintr. Dortmund

6:3, Buerscher HC - Uhlenh.

Mülheim 1:21, RTHC Leverkusen III - ETuF

Essen II 5:4, BW Köln II - TV Jahn Oelde

7:6.

1. Uhlenh. Mülheim 14 132: 28 42

2. RTHC Leverkusen III14 106: 58 30

3. TV Jahn Oelde 14 97: 82 22

4. ETuF Essen II 14 59: 80 22

5. Moerser TV 14 86: 63 21

6. Eintr. Dortmund 14 46: 72 13

7. BW Köln II 14 49: 81 10

8. Buerscher HC 14 34:145 3

OL Herren Gr.A

11.03. Marienburger SC II - BW Köln II

12:15, SW Neuss II - RW Berg.-Gladbach

5:20, 12.03. SW Bonn - RW Köln II 9:11,

Crefelder HTC II - Gladbacher HTC II

8:13, 16.03. BW Köln II - SW Bonn 7:10,

18.03. Gladbacher HTC II - SW Bonn

8:10, RW Berg.-Gladbach - Marienburger

SC II 22:5, RW Köln II - SW Neuss II 12:7,

BW Köln II - Crefelder HTC II 12:9.

1. RW Berg.-Gladbach 14 182:108 34

2.RW Köln II 14 172:120 32

3.BW Köln II 14 148:129 28

4. SW Neuss II 14 126:127 23

5.SW Bonn 14 112:120 17

6. Gladbacher HTC II 14 126:159 13

7. Crefelder HTC II 14 113:137 12

8. Marienburger SC II 14 88:167 4

OL Herren Gr.B

11.03. Kahlenberger HTC - Oberhausener

THC 7:2, TV Jahn Oelde - THC Münster

10

hockeyzeit

gegnerischen Pfosten, und der DSC erzielte im

Gegenzug das vorentscheidende 6:3. Die

Düsseldorfer nutzten die Schwächephase der

Gäste eiskalt aus und zogen auf 9:3 davon.

Zehn Minuten vor dem Ende wechselten die

Marienburger ihren Torhüter für einen weiteren

Feldspieler aus, was den MSC noch auf

10:6 heran kommen ließ. Vier Minuten vor

dem Ende wurde dem DHC noch ein Siebenmeter

zugesprochen, der zum viel umjubelten

11:7-Endstand verwandelt werden konnte

8:6, Uhlenh. Mülheim III - HC Velbert 8:7,

12.03. ETG Wuppertal - HC Essen 6:13,

17.03. HC Velbert - ETG Wuppertal 11:7,

18.03. HC Essen - Kahlenberger HTC 7:4,

THC Münster - Uhlenh. Mülheim III 6:9,

Oberhausener THC - TV Jahn Oelde 8:9.

1. HC Essen 14 119: 72 39

2. Kahlenberger HTC 14 100: 99 25

3. HC Velbert 14 114:102 22

4. ETG Wuppertal 14 100: 85 21

5. Uhlenh. Mülh. III 14 95:106 20

6. TV Jahn Oelde 14 101:115 17

7. THC Münster 14 97:104 15

8. Oberhausener THC 14 54: 97 3

1.VL Damen Gr.A:

11.03. Marienburger SC - RW Berg.-

Gladbach 9:5, 12.03. Düsseldorfer HC II -

SW Köln II 8:3, ETG Wuppertal II -

Aachener HTC 5:0 (Aachen nicht angetreten),

19.03. Aachener HTC - Bonner THV

III 4:1, SW Köln II - Marienburger SC 2:6,

26.03. RW Berg.-Gladbach - ETG

Wuppertal II

1.VL Damen Gr.B:

06.03. Rheydter SV - GWR Büderich 1:1,

09.03. Crefelder SV - Düsseldorfer HC III

1:6, 11.03. THC Mettmann - ETG

Wuppertal 7:19, 12.03. Rheydter SV - THC

Mettmann 2:2, ETG Wuppertal - SW Neuss

II 10:6, 14.03. Crefelder HTC II - GWR

Büderich 6:5, 16.03. GWR Büderich -

Düsseldorfer HC III 1:3, 17.03. THC

Mettmann - Crefelder HTC II 3:13,

19.03.GWR Büderich - ETG Wuppertal

3:12, THC Mettmann - Crefelder SV 6:5,

Düsseldorfer HC III - Rheydter SV 6:3,

24.03. SW Neuss II - Rheydter SV

1.VL Damen Gr.C:

11.03. HC Velbert II - Club Raffelberg II

4:6, ETB SW Essen - Kahlenberger HTC II

11:0, 12.03. HC Essen II - HTC Kupferdreh

9:7, Uhlenh. Mülheim II - MSV

Duisburg 4:3, 18.03. HTC Kupferdreh -

ETB SW Essen 5:10, MSV Duisburg - HC

Velbert II 3:1, 19.03. Club Raffelberg II -

HC Essen II 6:4.

1.VL Damen Gr.D:

11.03. VfB Hüls - Bielefelder TG 2:7, 12.03.

Eintr. Dortmund II - THC Münster 1:13,

RHTC Rheine - TuS Iserlohn 5:0 (Iserlohn

nicht angetreten), Osnabrücker THC -

Soester HC 12:5, 18.03. THC Münster -

VfB Hüls 7:3, 19.03. Soester HC - Eintr.

Dortmund II 12:3, TuS Iserlohn -

Osnabrücker THC 5:4, 24.03. Bielefelder

TG - RHTC Rheine

1.VL Herren Gr.A:

11.03. Aachener HTC II - RW Berg.-

Gladbach II 7:7, SW Troisdorf - Rheydter

SV II 15:8, 12.03. SW Köln II -

Düsseldorfer SC II 12:7, THC Hürth -

Bonner THV II 6:7, 18.03. Bonner THV II

und den Düsseldorfern den verdienten Aufstieg

in die 2. Hallenbundesliga bescherte.

„Wir haben taktische Fehler gemacht, sind mit

dem rutschigen Boden nicht zu recht gekommen

und bis auf Olaf Maack hat keiner seine

Normalform erreicht“, ärgerte sich MSC-Kapitän

Simon Stark über die vergebene Aufstiegschance.

Tore: DSC: n.b. / MSC: Brüse (4), Maack (2), Stark.

KEs: DSC 8 (2 Tore) / MSC 5 (2). 7m: DSC 2 (2) /

MSC 0 (0). Z:300. SR: F. Blasch/Göntgen.

RL Damen/Gruppe Ost

- Aachener HTC II 13:2, Düsseldorfer SC II

- SW Troisdorf 5:6, 19.03. Rheydter SV II -

THC Hürth 12:6, RW Berg.-Gladbach II -

SW Köln II 4:7.

1.VL Herren Gr.B:

12.03. DSD Düsseldorf - TuSpo Richrath

7:7, Crefelder SV - Rheydter SV III 8:8,

Düsseldorfer HC IV - GW Wuppertal 4:13,

14.03. RTHC Leverkusen II - THC Mettmann

12:7, 19.03. Düsseldorfer HC IV -

RTHC Leverkusen II 4:12, Rheydter SV III

- DSD Düsseldorf 3:14, THC Mettmann -

Crefelder SV 7:6, TuSpo Richrath - GW

Wuppertal 3:8.

1.VL Herren Gr.D:

11.03. Club Raffelberg II - Moerser TV II

10:9, 12.03. Preußen Duisburg - MSV

Duisburg 5:9, HC Essen II - HTC Kupferdreh

7:4, ETuF Essen II - HC Velbert II 16:0,

18.03. HTC Kupferdreh - Club Raffelberg

II 7:6, MSV Duisburg - ETuF Essen II 6:12,

19.03. Moerser TV II - Preußen Duisburg

6:9, HC Velbert II - HC Essen II 3:6.

1.VL Herren Gr.D:

11.03. VfB Hüls - Bielefelder TG 7:7, ETB SW

Essen - Buerscher HC 5:0 (Buer nicht angetreten),

Eintr. Dortmund II - Dortmunder HG

4:10, 12.03. RHTC Rheine - TuS Iserlohn 7:6,

18.03. Dortmunder HG - ETB SW Essen 4:12,

19.03. TuS Iserlohn - Eintr. Dortmund II 7:6,

Bielefelder TG - RHTC Rheine 9:2, Buerscher

HC - VfB Hüls 6:9.

„Cup of Glory“

Inoffizielle deutsche Hallen-Meisterschaft der

zweiten Mannschaften vom 17. bis 19. März

beim Club an der Alster

Platzierungen

Damen RL Damen/Gruppe West

1. Berliner HC

2. Münchner SC

3. Der Club an der Alster

4. Eintracht Braunschweig

5. Harvestehuder THC

6. Großflottbeker THGC

7. Uhlenhorster HC

8. Rüsselsheimer RK

9. Club an der Alster

10. Klipper THC

Herren

1. RW Köln

2. Der Club a. d. Alster

3. Großflottbeker THGC

4. Berliner HC

5. Harvestehuder THC

6. Münchner SC

7. HC Heidelberg

8. Uhlenhorster HC

9. SC Frankfurt 80

10. BW Berlin


Berlin/Brandenburg

1.VL Damen:

12.03. TC Blau-Weiss II - SV Blau-Gelb

Berlin 3:9, Mariendorfer HC II - Zehlendorf

88 III 3:2, TuS Lichterfelde III - HC Königs

Wusterhausen 6:1, SC Charlottenburg II -

Spandauer HTC 3:4.

1.VL Herren:

12.03. Zehlendorf 88 III - SV Blau-Gelb

Berlin 0:3 (Z 88 abgesagt), SV Bau-Union

Berlin - Potsdamer SU II 4:5, Köpenicker

HU - Berliner HC III (Wertung - Spiel ausgefallen),

Zehlendorf 88 II - SV Berliner

Bären 6:3, Zehlendorfer Wespen III - HC

Argo Berlin 5:7, 19.03. Berliner SV 92 -

Spandauer HTC 6:16, CfL 65 Berlin - SG

Rot. Prenzl. Berg 5:4, 26.03.Zehlend. Wespen

III - SG Rot. Prenzl. Berg Spiel ausgefallen,

HC Argo Berlin - CfL 65 Berlin.

9

Rheinland-Pfalz/Saar

OL Herren

12.03. TG Frankenthal III - TSG Kaiserslautern

3:19 (1:9), 1. HC Kaiserslautern -

Dürkheimer HC III 4:24 (0:4), VfL Bad

Kreuznach - Kreuznacher HC 7:11 (3:2),

19.03. TG Frankenthal III - Kreuznacher

HC 11:7 (3:4), TSG Kaiserslautern - TG

Worms 12:5 (6:4), Dürkheimer HC III -

VfL Bad Kreuznach 10:8 (6:5), TSG Idar-

Oberstein - 1. HC Kaiserslautern 12:8 (8:3).

1. Dürkheimer HC III 14 212:100 39

2. VfL Bad Kreuznach 14 113:75 28

3. Kreuznacher HC 14 132:102 25

4. TSG Kaiserslautern 14 130:95 22

5. TSG Idar-Oberstein 14 107:125 19

6. TG Frankenthal III 14 109:145 15

7. TG Worms 14 110:133 13

8. 1. HC Kaiserslautern 14 66:204 3

TABELLEN

1.VL Damen:

12.03. VfL Bad Kreuznach II - TFC

Ludwigshafen 4:11 (2:5), 19.03. TG

Frankenthal II - TFC Ludwigshafen 2:18

(1:6), VfL Bad Kreuznach II - TG Worms

3:6 (1:3).

1.VL Herren:

12.03. VfR Grünstadt - TSV Schott Mainz II

7:18 (3:6), VfL Bad Kreuznach II - TV Alzey

II 8:9 (4:6), 18.03. Saar 05 Saarbrücken -

TSG Kaiserslautern II 9:7 (5:3), 19.03. TSG

Kaiserslautern II - TG Worms II 10:4 (5:0),

TV Alzey II - Saar 05 Saarbrücken 10:7 (4:3),

TSV Schott Mainz II - VfL Bad Kreuznach II

9:5 (3:2), Grün-Weiß Mayen - VfR Grünstadt

5:0 (abgesagt durch VfR Grünstadt).

Alle Top-Teams zum Rückrundenstart im Einsatz

Am 8. April fällt der Startschuss zur Rückrunde

der Herren-Bundesliga, und gleich zu

Beginn sind alle Topteams im Einsatz. Besondere

Spannung verspricht die Spitzenpartie

zwischen Krefeld und Titelverteidiger

Stuttgart, der mit Neuzugang Niklas Meinert

(Club de Campo Madrid) seine imposante

Serie aus dem Herbst – die Schwaben sind

mit sieben Siegen und zwei Remis die einzige

noch ungeschlagene Mannschaft der Liga

- ausbauen will. Sollten die Kickers beim

CHTC und auch Sonntag in Mönchengladbach

(erstmals mit Weltmeister Clemens

Arnold im Tor) punkten, wäre das schon die

halbe Miete in Richtung Endrunden Qualifikation.

Aber auch der Tabellendritte Krefeld

gehört zu den heißen Anwärtern auf das Final

Four-Turnier in Mönchengladbach Ende

Juni. Die Seidenstädter werden mit Sicherheit

alles daran setzen, durch einen Heimsieg

näher an die Schwaben heran zu rücken.

Auf einen Ausrutscher des Ligaprimus hofft

auch der Club an der Alster. Die Mahn-

Schützlinge sind gegen die Berliner Teams

BHC und Wespen klarer Favorit, zumal sie

aufgrund des eine Woche später stattfindenden

Europapokals der Pokalsieger in Reading

bereits richtig gut „im Saft“ stehen. Allerdings

ist gerade dem BHC in der Feldrückrunde

einiges zuzutrauen. Dass die Mannschaft von

Trainer Helmut Schröder mittlerweile auch

den „Großen“ mehr als nur Paroli bieten

kann, bewies sie erst vor wenigen Wochen

bei der Hallenendrunde mit dem Halbfinalsieg

über Alster. Das Hamburg-Gastspiel der

Hauptstadt-Clubs, wird abgerundet durch die

Auftritte beim Harvestehuder THC. Diese

Partien dürften einen deutlichen Fingerzeig

geben, wohin die Reise der in Play-off-Lauerstellung

liegenden Mannschaften in dieser

Saison noch geht. Harvestehude gilt nach

dem Abgang der argentinischen Junioren-

Nationalspieler Vila und Rossi nicht unbedingt

als heißer Kandidat auf einen der ersten

vier Plätze. Bei den Wespen hofft man

auch im Frühjahr auf die Treffsicherheit von

Goalgetter Florian Keller (bislang 19 Tore).

Mit viel Selbstvertrauen wird der frisch gebackene

Hallenchampion aus München in die

Rückserie starten. Nur zwei Zähler beträgt

der Rückstand von Zeller und Co auf Rang

vier, und den wollen die Bayern möglichst

gleich am ersten Wochenende in Gladbach

und Krefeld wettmachen.

Die restlichen vier Teams der hockeyliga

(UHC Hamburg, Rüsselsheim, Großflottbek,

Neuss) greifen erst am 22. April wieder ins

Geschehen ein. Dann stehen unter anderem

die brisanten Kellerduelle Neuss gegen

Der Tabellenzweite

Club

an der Alster

startet gegen

den erstarktenHauptstadt-Club

Berliner HC

in die Restsaison.

Dann

könnte es

wieder zum

Zweikampf

zwischen

Florian

Pawlitzki (l.)

und Max

Landshut

kommen.

Flottbek und Rüsselsheim gegen UHC auf

dem Programm. Am selben Wochenende geht

es auch für die Damen wieder los, die ihren

Meister in diesem Jahr am 1. und 2. Juli in

Köln ermitteln werden.

Die nächsten Begegnungen

8. April 2006

Club an der Alster - Berliner HC

Gladbacher HTC – Münchner SC

Crefelder HTC – Stuttgarter Kickers

Harvestehuder THC – Zehlend. Wespen

9. April 2006

Harvestehuder THC – Berliner HC

Gladbacher HTC – Stuttgarter Kickers

Crefelder HTC – Münchner SC

Club an der Alster – Zehlendorfer Wespen

hockeyzeit

11


12

hockeyzeit


Doppel-Triumph für Australien

Mit einem doppelten Triumph für Gastgeber

Australien sind am Wochenende in

Melbourne die Hockey-Wettbewerbe der 18.

Commonwealth Games zu Ende gegangen.

Bei den Herren verteidigte der Olympiasie-

Herren-Ergebnisse

17.03.2006

Indien - Malaysia 1:1 (0:1)

Neuseeland - England 3:4 (1:2)

Trinidad & Tobago- Südafrika 1:6 (0:5)

Australien - Schottland 5:1 (3:1)

18.03.2006

Neuseeland - Kanada 4:1 (2:1)

Pakistan - Indien 4:1 (1:1)

Trinidad - Malaysia 0:8 (0:5)

Schottland - England 1:3 (1:1)

19.03.2006

Kanada - Australien 1:5 (0:3)

Pakistan - Südafrika 1:1 (0:0)

20.03.2006

Indien - Trinidad & Tobago 10:1 (4:1)

Neuseeland - Schottland 5:0 (1:0)

21.03.2006

Malaysia - Südafrika 2:1 (0:1)

Australien - England 5:1 (2:0)

Trinidad - Pakistan 1:7 (1:6)

Kanada - Schottland 0:2 (0:1)

22.03.2006

Indien - Südafrika 2:0 (1:0)

Der KKH-Herz-Kreis-Lauf 2006, eine der

größten Präventionskampagnen in Deutschland,

startet am 28. März in Berlin mit einem

Benefiz-Lauf. Die Kaufmännische Krankenkasse

hat zu ihrer Auftaktveranstaltung im

Sony-Center am Potsdamer Platz Persönlichkeiten

aus Politik, Wirtschaft, Sport und Kultur

eingeladen, darunter neben Christian

Schenk (Zehnkampf), Peter Schlickenrieder

(Langlauf), Eberhard Gienger (Turnen),

Kathrin Boron (Rudern), sowie Ex-Fußball-

Nationalspieler Klaus Fischer auch Hockey-

Olympiasiegerin Julia Zwehl.

über 70.000 Menschen konnte die Kaufmännische

im vergangenen Jahr bundesweit mit

den von ihr veranstalteten Volksläufen anspre-

ger seinen Titel eindrucksvoll. Durch Tore von

Liam de Young (KE, 18.), Luke Doerner (KE,

56.) und Welt-Hockeyspieler Jamie Dwyer

(60.) wurde Rekord-Weltmeister Pakistan im

Endspiel deutlich mit 3:0 besiegt. Eine Über-

Pakistan - Malaysia 6:5 (4:2)

Kanada - England 1:5 (0:2)

Australien - Neuseeland 5:2 (0:0)

24.03.2006

9. Pl. Kanada - Trinidad & Tobago 2:0 (2:0)

1. Hf. Australien - Malaysia 6:0 (1:0)

5. Pl. Indien - Neuseeland 1:2 n.V. (1:1; 0:1)

2. Hf. Pakistan - England 2:1 n.V. (1:1; 0:0)

7. Pl. Südafrika - Schottland 1:2 (0:1)

26.03.2006

3. Pl. Malaysia - England 2:0 (1:0)

Finale Australien - Pakistan 3:0 (1:0)

Endstand Herren

1. Australien

2. Pakistan

3. Malaysia

4. England

5. Neuseeland

6. Indien

7. Schottland

8. Südafrika

9. Kanada

10. Trinidad & Tobago

Australiens

Herren

gewannen im

Endspiel der

Commonwealth

Games

3:0 gegen

Pakistan.

Auch die

australischen

Damen, die

Hockeyroos“,

konnten am

Ende jubeln,

setzten sich

mit 1:0 gegen

das Überraschungsteam

aus

Indien durch.

Präventionslauf mit Julia Zwehl

chen. Die Kampagne soll alle Altersgruppen

anregen, für ein gesundes Leben in Bewegung

zu bleiben. In diesem Jahr finden in neun

deutschen Städten Volksläufe statt. Die

Präventionskampagne verfolgt einen doppelt

guten Zweck. Die Teilnehmer der Läufe tun

etwas für ihre Gesundheit und die Reinerlöse

der Startgelder, Versteigerungen und Verlosungen

kommen „Ein Herz für Kinder“

zugute. Beim 2. KKH-Herz-Kreis-LAUF 2005

waren es über 100.000 Euro, die für den

guten Zweck gesammelt wurden.

Termin des Benefiz-Auftakts: Dienstag, 28.

März 2006, 12.00-14.00 Uhr, im Innenhof

des Sony-Centers am Potsdamer Platz, Berlin.

BUNTES

raschung gelang Malaysia, das – nach zuletzt

sehr dürftigen internationalen Ergebnissen –

durch einen 2:0-Sieg über England die Bronzemedaille

gewann. Einen enttäuschenden

sechsten Rang erreichte der bereits für die

BDO Weltmeisterschaft in Mönchengladbach

qualifizierte Asienmeister Indien. Die ebenfalls

schon qualifizierten Südafrikaner wurden

sogar nur Achter.

Der Sieg der australischen Damen im Endspiel

gegen Titelverteidiger Indien fiel deutlich

knapper aus als erwartet. Erst ein spätes Tor

von Kapitänin Nikki Hudson (62.) sorgte für

den 1:0-Sieg der „Hockeyroos“. Für die Inderinnen,

die beim Qualifier in Rom demnächst

um ein Ticket für die WM Ende September in

Madrid kämpfen müssen, war es ein großer

Erfolg, noch vor Top-Teams wie England oder

Neuseeland zu stehen. Enttäuschend war auch

hier sicher das Abschneiden der bereits für die

Weltmeisterschaft qualifizierten Südafrikanerinnen

nur auch Rang sieben.

Damen-Ergebnisse

16.03.2006

Barbados - Kanada 0:4 (0:1)

Malaysia - Nigeria 4:0 (1:0)

Neuseeland - Schottland 2:1 (1:0)

Australien - Indien 4:2 (2:2)

17.03.2006

Kanada - England 0:5 (0:2)

Nigeria - Südafrika 1:4 (0:2)

Barbados - Neuseeland 0:11 (0:4)

Australien - Malaysia 8:0 (4:0)

18.03.2006

England - Schottland 5:0 (2:0)

Südafrika - Indien 2:2 (2:1)

19.03.2006

Nigeria - Australien 0:11 (0:7)

Kanada - Neuseeland 0:3 (0:1)

20.03.2006

Malaysia - Südafrika 2:1 (1:0)

Indien - Nigeria 8:0 (5:0)

England - Barbados 10:0 (3:0)

Kanada - Schottland 1:2 (1:1)

21.03.2006

Australien - Südafrika 3:0 (1:0)

England - Neuseeland 0:4 (0:1)

Schottland - Barbados 8:0 (3:0)

Malaysia - Indien 1:6 (0:4)

23.03.2006

9. Pl. Nigeria - Barbados 1:4 (1:1)

1. Hf. Australien - England 3:0 (1:0)

5. Pl. Malaysia- Schottland 0:3 (0:3)

2. Hf. Neuseeland - Indien 0:1 (0:0)

7. Pl. Kanada - Südafrika 2:5 (0:2)

25.03.2006

3. Pl. England - Neuseeland 3:1 n.7m.

(0:0; 0:0)

Finale Australien - Indien 1:0 (0:0)

Endstand Damen

1. Australien

2. Indien

3. England

4. Neuseeland

5. Schottland

6. Malaysia

7. Südafrika

8. Kanada

9. Barbados

10. Nigeria

hockeyzeit

13


BUNTES

Neuer Cheftrainer an der Mintarder Straße

Der Kahlenberger HTC hat in der Hockeyabteilung

wieder einen Jugend-Cheftrainer.

Ulf Granser ist ab dem 1. April für die Nachwuchsarbeit

an der Mintarder Straße zuständig.

Dadurch erhoffen sich die KHTC-Verantwortlichen

einen Zuwachs an jungen

Hoffnungsträgern, eine Verbesserung der

Trainingsqualität und einen Stopp des Trends,

dass leistungsstarke Jugendliche den Verein

verlassen. Ulf Granser spielte in der Zeit von

1998 bis 2001 für den HTC Uhlenhorst in

der Bundesliga. 1998 erreichte er mit dem

HTCU-Team im Europapokal-Wettbewerb

der Landesmeister den dritten Platz. Als Profi

wechselte er 2001 für eine Saison zum italienischen

Erstligisten HC Novara. Nun zählt

er zum Aufgebot des Oberhausener THC. In

Der Deutsche Hockey-Bund sucht baldmöglichst eine/n

als Vollzeitkraft.

hockeyzeit

Steuerfachangestellter/in

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen

• die Finanzbuchhaltung mit Kreditoren- und Debitorenbuchhaltung

• die Gehaltsbuchhaltung

• die Durchführung sämtlich anfallender finanziellen Geschäftsvorfälle

• die Mitwirkung bei der Erstellung der Jahresabschlüsse in Kooperation

mit dem Steuerberater

• die Erstellung von Umsatzsteuer-Voranmeldungen und weiterer

Anzeigen

• die Kontenabstimmung sowie Vornahme der vorbereitenden Abschlussbuchungen

• die Betreuung der Anlagebuchhaltung sowie die Koordination der

Jahresabschlussarbeiten

• die Mitarbeit bei der Erstellung von Verwendungsnachweisen

Wir erwarten

• eine qualifizierte kaufmännische Ausbildung, idealerweise als

Steuerfachgehilfe/Steuerfachgehilfin (wahlweise: eine Fortbildung

zum/zur Bilanzbuchhalter/in, ggf. eine betriebswirtschaftliche

Zusatzqualifikation)

• nachweisliche Erfahrung in der EDV-gestützten Buchhaltung

(DATEV o.ä. )

• (umfassende) Kenntnisse im Steuer- und Sozialversicherungsrecht

• Teamfähigkeit, Kommunikationsstärke und Belastbarkeit

• wünschenswert sind Erfahrungen im Rechnungswesen von

Nonprofit-Organisationen (incl. Zuwendungsrecht).

Wir bieten eine fordernde Aufgabe mit hoher Eigenverantwortung.

Ihre aussagefähige Bewerbung mit Angabe zur Gehaltsvorstellung

richten Sie bitte bis spätestens zum 15. April 2006 an den Deutschen

Hockey-Bund, Am Hockeypark 1, 41179 Mönchengladbach oder

info@deutscher-hockey-bund.de

14

der Jugend wurde Ulf Granser mit Uhlenhorst

fünf Mal Deutscher Meister, vier Mal Vizemeister.

Erfahrung als Trainer sammelte der

26-Jährige in der HTCU-Jugendabteilung,

beim Oberhausener THC und beim THC

Mettmann. Studiert hat der Mülheimer Sport

und Wirtschaftswissenschaften an der Universität

Bochum. Da er als Jugendleiter zusätzlich

zum Hockey sehr viele Sportarten –

zum Beispiel Reiten, Tennis, Basketball, Volleyball,

Leichtathletik, Kanupolo und

Drachenbootfahren – ausprobiert hat, kennt

er sich im Sport generell sehr gut aus. Die C-

Trainerlizenz des Deutschen Hockey-Bundes

möchte er noch in diesem Jahr erwerben.

Granser wird das männliche B-Jugendteam

und die Superminis selbst trainieren. Die

Ulf Granser ist der neue Jugend-Cheftrainer

der Hockeyabteilung des Kahlenberger

HTC.

übrigen Kahlenberger Nachwuchsmannschaften

haben ihre eigenen Trainer, die

allerdings vom Chefcoach instruiert werden.

„Ich möchte alle Trainer und Mannschaften

auf eine gemeinsame taktische Marschroute

bringen. Jeder in der Jugendabteilung soll

wissen, wie gespielt werden soll“, sagt

Granser, der ergänzt: „Es erleichtert meine

Aufgabe, dass ich fast alle Jugendtrainer gut

kenne.“ Ulf Granser hat ja auch mal beim

KHTC gespielt. Als Sechsjähriger begann an

der Mintarder Straße seine steile Karriere.

Und nun ist er wieder zu Hause.

Aufgekauft

Industri Kapital, eine europäische Private

Equity Gesellschaft, hat eine Vereinbarung

über den Erwerb der Sport Group,

einen Anbieter für Sportbeläge im Außenbereich,

unterzeichnet.

Sport Group verfügt über drei Produktfelder:

Kunstrasen, Leichtathletikbahnen

und Spielplätze. Sport Group ist Marktführer

in Deutschland und verfügt in

Europa über eine starke Position innerhalb

ihres Marktsegments. Im Geschäftsjahr

2005 erzielte die Gruppe mit über

550 Mitarbeitern einen Umsatz von 130

Millionen Euro. Das Unternehmen profitiert

von einer starken Marktposition vor

allem in Deutschland sowie in weiten

Teilen Europas.

Das Hauptprodukt der Sport Group ist

der Marken-Kunstrasen „Polytan“. Er findet

Verwendung auf Plätzen für eine Reihe

unterschiedlicher Sportarten, beispielsweise

Fußball, Tennis und Hockey.

Foto: RuhrText


BUNTES

Geplante Spielordnungsänderungen im Jahre 06

Auf dem Bundestag des DHB 2005 wurde

durch Änderung der DHB-Satzung ein neuer

Spielordnungsausschuss (SOA) eingeführt,

der zuständig ist für Änderungen der Spielordnung

(SPO) des DHB; hiervon ausgenommen

sind lediglich die Bestimmungen über

die Anzahl und die Aufteilung der Bundesligen

sowie die Anzahl der beteiligten Mannschaften,

welche weiterhin in der Zuständigkeit

des Bundestages verbleiben. Dieser Ausschuss

hat sich auf seiner letzten Sitzung am

10./11. Februar in Mönchengladbach mit

möglichen Änderungen der SPO DHB befasst

und einige Beschlüsse gefasst, die noch

in den Text der SPO eingearbeitet werden

müssen und dann nach Bestätigung durch das

Präsidium offiziell veröffentlicht werden, um

dann zum festgelegten Termin, spätestens

zum 1. August 2006, Gültigkeit zu erlangen.

Im Vorgriff auf diese offizielle Veröffentlichung

und unter dem Vorbehalt der Bestätigung

durch das Präsidium soll die Hockeyfamilie

hiermit bereits frühzeitig über geplante Änderungen

informiert werden.

Spielerabstellung für Eichen- und Silberschild

(ß 9 Abs. 1 Buchst. c)

Bei beiden Wettkämpfen handelt es sich um

Herausforderungswettbewerbe, die in-zwischen

an Bedeutung verloren haben und nur

noch sehr selten ausgespielt werden. Es sind

keine offiziellen Meisterschaftsspiele mehr.

Dennoch müssen die Vereine bisher dafür

Spieler abstellen und können nicht gezwungen

werden, am betreffenden Wochenende

Meisterschaftsspiele ohne die abgestellten

Spieler auszutragen, so dass Verlegungen dieser

Spiele notwendig werden. Diese Pflicht

zur Abstellung soll entfallen, so dass Meisterschaftsspiele

nicht mehr verlegt werden

müssen.

7-Meter-Schießen (ß 24 Abs.5)

Bei der Durchführung des 7m-Schießens werden

die nationalen den internationalen Bestimmungen

angepasst. Es darf also in Zukunft

auch der Torwart als Schütze eingesetzt

werden, und ab dem 2. Durchgang gibt es

keine vorher festgelegte Reihenfolge der

Schützen mehr.

Verlängerung von Spielen im Feld- und

Hallenhockey (ß 24 Abs. 3 und 4)

Im Feldhockey wird ein Spiel im Bedarfsfall

um 2 x 7,5 Minuten verlängert, im Hallenhockey

dagegen um 2 x 10 Minuten bei einer

Spieldauer von 2 x 30 Minuten. Diese

unterschiedliche Dauer der Verlängerung

passt nicht logisch zur Spieldauer im Feld von

2 x 35 Minuten und in der Halle von 2 x 30

Minuten. Es wird bei der genannten Spieldauer

eine einheitliche Dauer der Verlängerung

von 2 x 7,5 Minuten auf dem Feld und

in der Halle geben. Spiele in der Halle von

kürzerer Dauer werden wie bisher um 2 x 5

Minuten verlängert.

Kennzeichnung der Mannschaftsführer

(ß 27 Abs. 3)

Nach den Bestimmungen der SPO DHB

müssen die Mannschaftsführer eine Armbinde

tragen. Nach den Hockeyregeln kann dieses

eine deutlich erkennbare Armbinde oder

etwas Vergleichbares am Oberarm oder an

der Schulter sein. Hier werden in die SPO

DHB die Bestimmungen der Hockeyregeln

übernommen.

Mannschaftsbänke (ß 28 Abs. 5)

Die SPO DHB fordert derzeit, dass im Feldhockey

die Mannschaften zwingend die

Mannschaftsbank besetzen müssen, die ihrem

Tor bei Spielbeginn am nächsten ist. Da die

Regeln ohnehin fordern, dass der Spielerwechsel

in einem Raum von 3 m beiderseits

der Mittellinie geschehen muss, macht diese

Bestimmung eigentlich keinen Sinn, da es egal

ist, auf welcher Bank die Spieler sitzen.

Erfahrungsgemäß besetzen die Mannschaften

vor dem Einspielen mit ihrem gesamten Gepäck

eine der beiden Bänke und müssen

dann, wenn kurz vor Spielbeginn die Seitenwahl

erfolgt, oftmals die Bänke wechseln. Ziel

der Änderung ist es, den Mannschaften zu

überlassen, welche Bank sie besetzen. Die

derzeitige Regelung soll nur noch gelten,

wenn es wider Erwarten zu keiner Einigung

kommt.

Ergebnismeldung (ß 31 Abs. 8)

Die Ergebnisse von Meisterschaftsspielen

müssen derzeit telefonisch oder per Fax gemeldet

werden. Dieses soll in Zukunft auch

per E-Mail möglich sein.

Regelverstoß/Tatsachenentscheidung (ß

51 Abs.1)

Ein Einspruch gegen die Wertung eines Meisterschaftsspiels

ist u.a. nur statthaft bei einem

Regelverstoß der Schiedsrichter/Zeitnehmer.

Da es oftmals zu Missverständnissen hinsichtlich

der Abgrenzung Regelverstoß/Tatsachenentscheidung

kommt, wird besonders herausgestellt,

dass Einsprüche gegen Tatsachen-

Gerke neuer Klipper-Trainer

Die Hockey-Abteilung des Klipper THC hat

ihre Führungspositionen im Trainerstab neu

besetzt. Benjamin Laub, der im Herbst eigentlich

als Trainer der Bundesliga-Damen eingesetzt

worden war, geht nach Südafrika und

nimmt sich dort eine Auszeit vom Hockeysport.

Danach wird der Hamburger in einem

anderen Club einen neuen Job annehmen.

Der Klub hat nun den früheren Nationalspieler

Björn Gerke als neuen Coach für das

Damenteam verpflichtet, das zurzeit in der

1. Bundesliga auf dem letzten Tabellenplatz

steht. Gerke, der im Hauptberuf Rechtsanwalt

ist, hatte bis zur letzten Hallensaison

noch aktiv bei den Klipper-Herren gespielt

und war zuletzt als Co-Trainer von Laub bei

den Herren präsent. Auch diese Lücke wird

geschlossen, denn nun übernimmt der langjährige

Damentrainer Markku Slawyk die Betreuung

der Regionalliga-Herren. So bleibe

ihm genügend Zeit, sich auf seinen Job als

Sportdirektor zu konzentrieren, sagte Slawyk,

der verstärkt auch die Nachwuchs-Koordination

des Clubs vorantreiben soll.

entscheidungen nicht statthaft sind.

Bestimmungen des DHB für Kleinfeldhockey

(Anhang 1)

Die derzeitigen Bestimmungen für Kleinfeldhockey

sollen nur noch verpflichtend sein für

Schulhockeywettbewerbe, nicht aber für Wettbewerbe

der Verbände auf dem Kleinfeld. Die

Verbände werden in ß 4 Abs. 5 die Ermächtigung

erhalten, für Kleinfeldspiele eigene Bestimmungen

zu erlassen.

über folgende mögliche Änderungen der SPO

DHB ist im SOA in Einzelheiten noch nicht

endgültig entschieden worden.

Zuständigkeiten des Turnierausschusses

(ß 3 Abs. 3)

Turnierausschüsse werden aus bis zu drei

Mitgliedern bestehen, darunter ein Mitglied

als Vorsitzender und Turnierleiter mit

disziplinaren Rechten zur Aufrechterhaltung

eines ordnungsgemäßen und sportlich-fairen

Ablaufs des Turniers auch während der

Durchführung eines Spiels (vergleichbar

den Rechten eines Turnierdirektors bei internationalen

Wettbewerben) und ein Mitglied

als Schiedsrichterbeauftragter für alle

Schiedsrichterbelange während des Turniers.

Spielsperre nach 3. gelber Karte (ß 23)

Es gibt überlegungen, wieder eine Spielsperre

nach der 3., evtl. auch nach der 5.,7. usw.

Karte innerhalb einer Saison einzuführen,

aber anders als früher gezählt nur innerhalb

einer Spielklasse, so dass nur ein Staffelleiter

betroffen und damit die Bearbeitung sehr einfach

ist. Es gibt sicher Gründe für und gegen

eine solche Spielsperre. Der SOA möchte daher

vor einer Entscheidung noch andere DHB-

Ausschüsse (Bundesligaausschuss, Jugendausschuss,

Kommission für Schiedsrichter und

Regelfragen) anhören sowie die Meinungen

der Sportwarte der Landeshockeyverbände

einholen, die hiermit gebeten werden, sich

dazu zu äußern.

Ich weise nochmals darauf hin, dass es sich

hier derzeit um Planungen handelt, die noch

in den Text der SPO DHB eingearbeitet, durch

den SOA endgültig beschlossen und durch

das Präsidium bestätigt werden müssen.

Ernsthafte und konkrete Gedanken und Anregungen

zur Weiterentwicklung unserer

Spielordnung sind immer willkommen.

Frank Selzer, Vorsitzender des SOA

WHV-Bekanntmachung

Aus gesundheitlichen Gründen ist es mir

für unabsehbare Zeit nicht möglich, das

WHV-Bildungsreferat zu führen. Ebenfalls

ist die WHV-Vereinshilfeseite vorübergehend

geschlossen.

Für grundsätzliche Fragen steht der Vizepräsident

für „Breitensport und Vereinsentwicklung“

Norbert Zimmermanns zu

Verfügung (Telefon: 0221-949 81 918,

mail@norbertzimmermanns.de).

Gunolf Bach

WHV-Bildungsreferat

hockeyzeit 15


16

BUNTES

WESTDEUTSCHER

HOCKEY-VERBAND,

BEZIRKSTAG WESTFALEN

Der Bezirkstag Westfalen fand am 11.

März in Bielefeld statt. Nach den Wahlen

setzt sich der neue Bezirksausschuss wie

folgt zusammen: Vorsitzender: Ronald

Kuhn, Herne (Wiederwahl); stellv. Vorsitzender/Jugendwart:

Jens Kriegel, Datteln

(Wiederwahl); Schiedsrichterwart: Phillip

Lutterbeck, Oelde (Wiederwahl); stellv.

Jugendwartin: Claudia Aßkamp, Münster

(Wiederwahl). Referent: Eugen Zielinski,

Gelsenkirchen.

Ronald Kuhn,

Vorsitzender Bezirksausschuss Westfalen

Leserbrief

Der HC Lindenau Grünau Leipzig bedankt

sich bei den Mannschaften der Regionalliga

Ost für die Glückwünsche zum Aufstieg unserer

1. Herren in die 2. Bundesliga und für

die Glückwünsche zum Klassenerhalt unserer

1. Damen. Wir bedanken uns bei allen

Mannschaften für eine faire Saison und auch

bei den Schiedsrichtern. Außerdem möchten

wir uns an dieser Stelle bei denjenigen

Schiedsrichtern der Regionalliga Ost entschuldigen,

die in der Endphase der Saison

eine überreaktion unseres Betreuerstabes im

Spielprotokoll vermerken mussten.

Chris Elste

Sportkoordinator HC Lindenau

Offiziell

Der HC Velbert hat seine 2. Herrenmannschaft

vom laufenden Spielbetrieb der Feldsaison

2005/2006 aus der 2. Verbandsliga

Gruppe B zurückgezogen. Alle ausgetragenen

oder nicht ausgetragenen Meisterschaftsspiele

werden gemäß ß 26 Abs. 1 SPO DHB nicht

gewertet.

Christian Siebrecht

Vizepräsident Sport

IMPRESSUM

Amtliches Organ des Deutschen Hockey-Bundes E.V.

Theresienhöhe, 50354 Hürth

hockeyzeit

OFFIZIELLES

Verantwortlicher Verlag: SportsWork Verlags-, Kommunikationsund„Event

GmbH Behrensallee 7, 25421 Pinneberg,

Telefon 04101–590 488/489/499, Fax 04101–590 481,

E-Mail: info@sportswork.de

Redaktion: Chefredakteur Christoph Plass (verantwortlich),

Stellvertreter Jörg Schonhardt, Mitarbeiter Benjamin Greve, Svenja

Smiatek, Doreen Mechsner, Max-Morten Borgmann

Satz/Grafik/Layout/Anzeigenbetreuung:

Olaf Schirle, Martina Willrodt

Abo-Verwaltung: Cyrille van Thiel

Fotos: Ariane Scholz

Vertrieb: AWU, Kleine Bahnhofstraße 6, 22525 Hamburg

Druck: Waschek Druck GmbH, Theodorstraße 41 Q

22761 Hamburg

Bankverbindung

VR Bank Pinneberg eG (BLZ 221 914 05), Konto 785 955 40

WESTDEUTSCHER HOCKEY-VERBAND E.V. –

FRIEDRICH-ALFRED-STR. 25 - 47055 DUISBURG

GESCHÄFTSSTELLE

EINLADUNG ZUM ORDENTLICHEN VERBANDSTAG 2006

Datum: Samstag, 6. Mai 2006, Uhrzeit: 10.00 Uhr,

Ort: Warsteiner Hockeypark, Am Hockeypark 1, 41179 Mönchengladbach

Tagesordnung

TOP 1 Begrüßung

TOP 2 Ehrungen

TOP 3 “LottoSpezial – für mich und meinen Verein“

TOP 4 Prüfung der Vollmachten, Feststellung der Stimmen

TOP 5 Berichte des Präsidiums und der Leiter der Ausschüsse

TOP 6 Bericht der Kassenprüfer

TOP 7 Entlastung des Präsidiums

TOP 8 Wahlen der Mitglieder des Präsidiums auf die Dauer von zwei Jahren:

Präsident, Vizepräsident Sport, Vizepräsident Breitensport/Vereinshilfe,

zwei Kassenprüfer und zwei Ersatzkassenprüfer

TOP 9 Festsetzung des Verbandsbeitrages und Verabschiedung des Etats

TOP 10 Anträge

TOP 11 WM 2006 in Mönchengladbach

TOP 12 Festsetzung des Tagungsortes für den nächsten Verbandstag

TOP 13 Verschiedenes

Anträge sind bis spätestens 07. April 2006 schriftlich an die WHV-Geschäftsstelle

zu richten.

Abonnementspreis im Postvertrieb

Jährlich inkl. Versandkosten: EUR 112,00 (inkl. 7% Mehrwertsteuer)

Bestellung schriftlich bei SportsWork. Das Abonnement verlängert

sich automatisch, wenn eine Änderung nicht mit einer Frist von

drei Monaten zum 31.12. schriftlich SportsWork mitgeteilt wird.„Bei

höherer Gewalt besteht kein Anspruch auf Lieferung oder

Rückzahlung des Bezugsgeldes. Für unverlangt eingesandte

Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen.„Die

Redaktion behält sich das Recht vor, Leserbriefe zu kürzen.

Urheberrechte

Das Magazin, alle enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind

urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung, die nicht ausdrücklich

vom Urhebergesetz zugelassen ist, bedarf der vorherigen

Zustimmung des Verlages. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen,

Übersetzungen, Mikroverfilmungen, die Einspeicherung und

Verarbeitung in Datensystemen.

Gerichtsstand: Pinneberg

Mit freundlichen Grüßen

WESTDEUTSCHER HOCKEY-VERBAND e.V.

Walther Lonnes

Titelfoto: Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft der Herren

(hier Carlos Nevado) befindet sich in der Vorbereitung auf die

Weltmeisterschaft 2006. Beim Lehrgang in Südafrika gab es in den

Spielen gegen den Gastgeber viele Tore zu bejubeln.

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