Die Hera-Split-Platte nach Schenk von Albrecht Schenk Mit ... - Spitta

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Die Hera-Split-Platte nach Schenk von Albrecht Schenk Mit ... - Spitta

Die Hera-Split-Platte nach Schenk

von Albrecht Schenk

Mit dem Hera-Split-System nach Schenk ist es möglich, Pin- und Meister-Studien und Situationsmodelle in

höchster reproduzierbarer Qualität herzustellen.

Die durchdachte und sichere Anwendung hilft Fehler zu vermeiden, so daß teure Nacharbeiten entfallen.

Zehn Gründe sprechen für das Hera-Split-System:

1. Einfachste und fehlerfreie Anwendung.

2. Es ist für alle Abformmethoden anwendbar.

3. Erstellung aller Pin- und Meistermodelle mit Split-cast in einem Arbeitsgang.

4. Kein Trimmen des Sockels und Säubern - daher keine Wasseraufnahme mehr möglich.

5. Deutliche Materialersparnis - ca. 140 g Gips pro Modell.

6. Schnelle Verfügbarkeit.

7. Sehr stabile Ausführung - Sockel- bzw. Artikulationsgips können nicht auf die Platte

einwirken.

8. Reproduzierbare Top-Qualität.

9. Fast unbegrenzte Lebensdauer.

10. Amortisation schon nach der 10. Verwendung.

Die Hera-Split-Platte besteht aus einer hochfesten, eloxierten Alu-Legierung. Eine perfekte Plazierung des

gepinten Zahnkranzes ist ohne Probleme möglich, da die Führungsleisten negativ eingearbeitet sind. Zur

Splitkontrolle ist der Magnet herausnehmbar.

Abb. 1: Negativ eingearbeitete Führungsleisten und herausnehmbarer Magnet zur Splitkontrolle.

Auf der Rückseite der Hera-Split-Platte verlaufen zwei horizontale Führungsleisten für die

Torsionssicherung. Die Retentionsgebiete liegen sicht- und erreichbar gegenüber. Somit ist eine Kontrolle

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eim Einsetzen in den Artikulator gewährleistet.

Abb. 2: Artikulationsseite der Hera-Split-Platte mit Torsionssicherung und Retentionen.

Das Basisteil besteht ebenfalls aus einer hochfesten, eloxierten Aluminiumlegierung. Die elastische

Ringmanschette wird auf die Hera-Split-Platte adoptiert und dann ins Basisteil gesetzt. Der spaltfreie Sitz

ermöglicht einen stufenlosen Übergang Modellsockel - Splitplatte. Am Boden des Basisteils befindet sich

eine Entformungshilfe.

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Abb. 3 u. 4: Das komplette Hera-Split-System.

Das Hera-Split-System ist für alle Abformmaterialien geeignet. Wie bisher werden die Zahnkränze mit einem

Klasse IV Superhartgips ausgegossen. Das Aushärten des Gipses - mit dem Sockel nach oben - benötigt

mindestens 45 Minuten. Präparationen und Restzähne werden vor dem Trimmen und allen nachfolgenden

Arbeiten mit einem selbsthärtenden Klarsicht-Silikon wasserdicht geschützt.

Der getrimmte Zahnkranz kann nun gebohrt und mit Pins versehen werden. Die Höhe der Manschette ist auf

die gängigsten Längen der Pins abgestimmt, z. B. Jet-Pin nach Langner, SAM-Pin usw. Sonderhöhen sind auf

Wunsch lieferbar.

Abb. 5: Alle gängigen Pinsysteme können verwendet werden, dabei sind Sonderhöhen der Gummimanschette

möglich.

Mit Vaseline oder Silikonspray wird die Gummimanschette beidseitig dünn benetzt und um die

Hera-Split-Platte adaptiert. Die Platte wird anschließend ins Basisteil gelegt und das Haftplättchen als

Gegenstück für den Magneten aufgesetzt.

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Abb. 6: Der Arbeitsaufwand zum Sockeln ist denkbar gering. Vor Wasseraufnahme und mechanischer

Belastung der Präparationen und Restzähne schützt das Klarsicht-Silikon, das bereits vor dem Trimmen

aufgetragen wurde.

Der Sockel besteht aus einem Superhartgips der Klasse IV oder vergleichbaren Fließgipsen der neuesten

Generation. Das Herasplitsystem ist auf 90 g Gips ausgelegt.

Nach 45 min. kann der Zahnkranz abgehoben und den bekannten weiteren Arbeitsschritten zugeführt werden.

Alle zeitaufwendigen Arbeiten wie Trimmen des Sockels, Säubern usw. entfallen. Eine erneute

Wasseraufnahme ist daher ausgeschlossen.

Die superglatte Gipsoberfäche sowie die "Schatten" der Pins sind markante Qualitätsmerkmale des

Hera-Split-Systems. Mit einer stirnschneidenden Fräse im "Handbetrieb" lassen sich die Pinkanäle öffnen.

Abb. 7: Die Eröffnung der Pinkanäle./Schmutz-resistent durch positiven Splitcast.

Durch eine extrem niedrige Bauhöhe ist das Hera-Split- System in allen gängigen Artikulatoren ohne

Probleme rasch und sicher zu montieren.

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Um die Hera-Split-Platte vom Artikulationsgips zu lösen, wird der Gips mit einem Gipsmesser exakt

zwischen Unterkante der Platte und der Retentionsnut angeschnitten. Mit einer leichten Hebelbewegung

erfolgt das Lösen. Ein kurzes Bad im Ultraschall vervollständigt die Reinigung.

Abb. 8: Eine neue Generation der Modellherstellung ist entstanden.

In jedem Grundset, bestehend aus einem Basisteil und der Ringmanschette, sowie zwei Hera-Split-Platten mit

herausnehmbaren Magneten und Haftplättchen, befindet sich ein Arbeitsvideo das Schritt für Schritt jeden

Arbeitsschritt erläutert.

Zusammenfassung

Das Hera-Split-System ist rasch und effizient nachvollziehbar. Reproduzierbare Qualität verhindert ein

Einschleichen von Fehlern. Die Wertigkeit der zahntechnischen Arbeit wird gesteigert, vor allem bei der

Neukundengewinnung, denn das Modell ist die Visitenkarte eines Labors.

Korrespondenzadresse:

Albrecht Schenk GmbH

Albrecht Schenk

Almenweg 33

73550 Waldstetten

Auf Wunsch ist eine Rentabilitätsprognose bei der Firma Heraeus Edelmetalle oder bei Dental-Schenk direkt erhältlich.

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