DMG-informiert 4/2014

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Spannende und bewegendet Missionsberichte aus aller Welt. Unsere Mitarbeiter sind rund um den Globus im Einsatz, damit Menschen Gott begegnen.

informiert

Berichte aus der weltweiten Mission Nr. 4/2014

Dienen

wie Jesus


Thema

Dienen

wie Jesus

Gewissenhaft ...

... arbeitet N. jahrelang als Englischlehrer

in China. Sorgfältig bereitet er seinen

Unterricht vor, fördert die Studenten und

nutzt nebenbei jede Gelegenheit, ihnen

von Jesus zu erzählen. Doch was bringt

sein Einsatz? Er erlebt nur wenig Frucht.

Jahre später begegnet ihm eine

ehemalige Studentin, die inzwischen

Christ geworden ist. Er fragt sie, wie das

gekommen sei. Sie antwortet: „Eines

Abends war ich bei Ihnen zu Besuch.

Zum Abschied begleitete Ihre Frau mich

nach draußen, wo ich mein Fahrrad

abgestellt hatte. Es regnete und mein

Rad war triefnass. Spontan rieb Ihre Frau

meinen Fahrradsattel mit dem Ärmel

ihres Pullovers trocken. Dieses selbstlose

Zeichen hat mich beeindruckt. Es war

der entscheidende Anstoß, über Jesus

nachzudenken.“

Oft sind es solche kleinen, unscheinbaren

Dinge, die großen Symbolcharakter

entfalten.

Verzichtend

Vor 2.000 Jahren ließ Jesus seine

Herrlichkeit im Himmel zurück, kam

als hilfloses Baby auf die Erde. So wurde

Gott Mensch. König Herodes versuchte

ihn umzubringen; die junge Familie

musste schnell nach Ägypten fliehen. Es

folgten Jahre in der Fremde. Dann wuchs

er in einem kleinen Bauerndorf in einer

verachteten Provinz auf, als Sohn eines

einfachen Zimmermanns. Freiwillig ging

er den Weg ans Kreuz. Das Leben von

Jesus ist einzigartig und dient gleichzeitig

als Vorbild für uns Christen, dem wir

folgen sollen (Phil 2,5ff).

In der Missionsgeschichte finden wir

viele Beispiele, wie Missionare auf den

Schutz ihrer Kolonialmacht und die Kraft

westlichen Geldes verzichtet haben.

Einige Herrnhuter Missionare in Suriname

ließen sich sogar in die Sklaverei verkaufen;

anders wären sie den schwarzen

Plantagenarbeitern nicht nahegekommen,

zu denen sie sich gerufen sahen.

Geduldig

Dreißig Jahre wartete Jesus, bis seine

Stunde endlich kam; erst dann begann er

zu predigen. Anfangs erlebte er Interesse,

doch der Widerstand wuchs immer mehr.

Er wurde angefeindet, verachtet und

musste mehrfach ins Ausland flüchten.

Zusammen mit seinen Schülern lebte er

von den Spenden einiger reicher Frauen.

Jesus ging diesen Weg der Niedrigkeit

ganz bewusst. Er zeigte damit, dass es

nicht auf Geld, Kraft, Einfluss und Bildung

ankommt, um die Welt zu verändern.

Sein Vorbild bewegt uns.

Heute werden Missionare in vielen

Ländern abgelehnt, als Spione verdächtigt

oder als Extremisten angefeindet. Sie

haben ihren Beruf aufgeben, Freunde und

Heimat verlassen. Mühsam erlernen sie

die neue Sprache. Dabei bleiben Missverständnisse

nicht aus, manchmal werden

sie zum Gespött der Leute. Mühevoll

passen sie sich der lokalen Lebensweise

an, übernehmen ungewohnte Aufgaben

und kommen den Menschen ganz nahe.

Dabei müssen sie Misserfolge verkraften

– oft hat gerade dieses lebendige Vorbild

mehr Wirkung als ihre scheinbaren

„Erfolge“. Dabei folgen sie dem Beispiel

ihres Herrn.

Vielleicht geht es Ihnen an Ihrem

Arbeitsplatz ja ganz ähnlich. Oder in

Ihrer Familie, im Bekanntenkreis, in

Ihrer Gemeinde. Dann sind Sie in guter

Gesellschaft.

Machtlos

Jesus erlitt damals Hunger und Durst,

Schmerz und Trauer, wie wir heute. Nur

selten machte er von seinen göttlichen

Möglichkeiten Gebrauch. Wenn er ein

Wunder wirkte, dann setzte er dabei

die geringen vorhandenen Mittel ein: ein

paar Krüge Waschwasser oder kleine

getrocknete Fische. Dann sandte er seine

Anhänger ohne Vorrat und Schuhe aus,

wie Schafe unter die Wölfe (Mt 10,16).

Missionare vermeiden die „Macht

eines weißen Gesichts“; sie kommen als

Lernende und bleiben bescheiden. Sie

freuen sich an dem, was Gott vor Ort

bereits gewirkt hat: natürliche Ressourcen,

Fachkenntnis, Lebenserfahrung. Sie

wertschätzen die lokale Kultur, versuchen

die Einheimischen nach Kräften zu

fördern und ihnen früh Verantwortung

zu übertragen. Sie kommen als Diener,

nicht als Besserwisser (Lk 22,27). Sie

bringen auch nicht Christus zu den

Völkern – denn seit der Schöpfung ist

Gott dort bereits am Werk; er offenbart

sich, schenkt Sündenerkenntnis und baut

seine Gemeinde. Es ist seine Mission. So

kommen Missionare in Gottes laufende

Geschichte hinein und „helfen nur“ beim

nächsten Schritt. Darum arbeiten sie in

gespannter Erwartung, und es hält sie

gleichzeitig demütig.

Welche Wirkung diese einfache

Mission haben kann, zeigt ein Beispiel

aus Nordafrika: Wahid ist einheimischer

Mitarbeiter einer christlichen Hilfsorganisation;

Tag für Tag arbeitet er zusammen

mit Entwicklungshelfer Peter. Gemeinsam

besuchen sie Projekte in Dörfern

und helfen der Bevölkerung. Eines Tages

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Geht so miteinander um, wie Christus es euch vorgelebt hat. Obwohl er Gott war … verzichtete er

auf alles und nahm die niedrige Stellung eines Dieners an … und war gehorsam bis zum Tod, indem

er wie ein Verbrecher am Kreuz starb. Deshalb hat Gott ihn in den Himmel gehoben und ihm einen

Namen gegeben, der höher ist als alle anderen Namen. Vor diesem Namen sollen sich die

Knie aller beugen, die im Himmel und auf der Erde und unter der Erde sind. Und zur Ehre

Gottes, des Vaters, werden alle bekennen, dass Jesus Christus Herr ist.

Die Bibel, Philipper 2,5ff

erhalten sie einen Notruf aus einem Dorf

außerhalb ihrer Region; eine Frau liege

im Sterben. Sofort fährt Peter hin, hebt

die Schwerkranke vorsichtig ins Auto und

bringt sie ins Krankenhaus. Drei Wochen

später entscheidet sich Wahid für Jesus;

überwältigt von Peters Liebe für eine

fremde Person. Das möchte Wahid auch

haben …

Unscheinbar

Missionare müssen geduldig warten,

bis eine Dorfgemeinschaft sich ihre

eigene Meinung gebildet hat, statt

schnell Entscheidungen zu erzwingen. Sie

begleiten Einheimische behutsam, damit

diese selbst Probleme erkennen, sich

eigene Ziele setzen, sinnvolle Lösungen

erarbeiten und umsetzen, statt westliche

Problemlösungen aufzudrängen.

Finanzielle Mittel setzen wir nur

sparsam ein, um die Empfänger nicht zu

überfordern. Westliches Geld soll nicht

Eigeninitiative blockieren und den Lernprozess

behindern. Unsere Missionare

suchen nach einheimischen Ausdrucksformen,

die zu den Herzen der Menschen

reden. Sie helfen und lassen sich dabei

auch beschenken, denn Hilfe geschieht

stets in beide Richtungen.

Verachtet

Jesus wurde verachtet, und auch

Missionare erleben oft Ungerechtigkeit:

Nachbarn verbreiten Gerüchte über

sie; ihre Wohnung wird ausgeraubt; die

Geldbörse im Bus gestohlen; Freunde zu

Hause verstehen sie nicht.

Eine Missionarin berichtete von einem

Bischof in Afrika, den Mitarbeiter seiner

Kirche grundlos angriffen und aus dem

Amt drängten. Er wehrte sich nicht,

sondern nahm die Demütigungen klaglos

hin. Zwei Jahre später wurden seine Gegner

wegen Diebstahls aus ihren Ämtern

entfernt, und die Kirchenleitung bat ihn,

wieder Bischof zu werden. Gott half ihm,

ohne dass er für sein Recht gekämpft

hatte. Vertrauen wir Gott so weit?

Demut – im Griechischen heißt dieser

Begriff wörtlich: „Durch den Staub

gehen.“ Dazu haben wir alle auch heute

viel Gelegenheit. Das widerspricht fundamental

unserer menschlichen Natur.

Da wollen wir auf unsere eigenen Rechte

pochen: „Das lasse ich mir nicht bieten!“

„Das habe ich nicht verdient!“ – Wie viel

Bitterkeit, Kränkung, Unversöhnlichkeit,

Rechthaberei und Leidensscheu gibt es

auch unter Christen. Jesus hat eine andere

Grundhaltung gelebt: Er hat seinen

Jüngern die Füße gewaschen, nicht den

Kopf (Joh 13,5).

Arno Backhaus formuliert es so: „Wer

mich beleidigt, das bestimme ich alleine.“

Lasse ich mich von meinen Gefühlen

überwältigen? Oder übergehe ich großzügig

den Fehler meines Nachbarn, ein

unglückliches Wort meiner Kollegin? Wir

sind nicht gezwungen, eine Gemeinheit

mit gleicher Münze heimzuzahlen.

Dienend

Jesus stellte seine eigenen Wünsche

zurück: Nicht mein, sondern dein Wille

geschehe! (Lk 22,42). Er hörte täglich auf

die Stimme Gottes, seines himmlischen

Vaters, und ließ sich von ihm leiten. Er

teilte selbstlos mit Menschen in Not, ja

er liebte sogar seine Feinde. Dabei ging er

bis zum Letzten, „gehorsam bis zum Tod,

indem er wie ein Verbrecher am Kreuz

starb“ (Phil 2,8).

Missionare gehen nicht im eigenen

Auftrag, sondern folgen dem Ruf Gottes

– auch in ein anstrengendes Klima, in eine

zerrissene Gesellschaft und eine unerwartete

Aufgabe. Gottes Herz schlägt für die

Menschen. Darum ist es ein Skandal, dass

auch nach 2.000 Jahren ein Drittel der

Weltbevölkerung immer noch nicht von

Jesus gehört hat.

Wir alle sind gerufen als Gottes Mitarbeiter

– in unserer Nachbarschaft und

weltweit als Partner „unseres“ Missionars.

Im Alltag sollen wir das Evangelium

leben und Gottes Wahrheit über alles

stellen. Dann können wir auch dem Konsumterror

widerstehen. Nicht das Bruttosozialprodukt

muss wachsen, sondern

Gottes neue Welt! Immer noch hungern

viele Mitchristen in Afrika, und unzähligen

Flüchtlingen mangelt es am Nötigsten.

Neulich las ich folgendes Zitat: „Wenn

Sie ein paar Münzen in der Tasche haben,

etwas Essen im Kühlschrank und eine

Matratze für die Nacht, dann gehören Sie

bereits zu den (zehn Prozent) reichsten

Menschen weltweit.“ Jeder von uns ist

reich beschenkt. Als europäische Gemeinden

müssen wir auch Buße tun, dass wir

das Materielle so stark betonen (als lebe

der Mensch vom Brot allein), dass wir

unsere persönliche Unabhängigkeit über

alles lieben (als habe Gott lauter Einzelkinder)

und die Gemeinschaft (zu Hause

und weltweit) vernachlässigen.

Vertrauensvoll

„Deshalb hat Gott Jesus erhöht und

ihm den Namen gegeben, der über allen

Namen steht“ (Phil 2,9). Er ist der auferstandene

Herr und König. Er lebt auch

in uns und bewirkt, was wir aus eigener

Kraft nicht können. Darum sollen wir ihn

tun lassen, was nur ER tun kann. Wir dürfen

leben, was wir in Christus sind. Das

gibt uns Hoffnung! Wir dürfen Gott vertrauen,

dessen Kraft „in den Schwachen

mächtig“ ist (2.Kor 12,9). Er gebraucht

unbedeutende Kleinigkeiten, um deutliche

Zeichen seiner Liebe zu setzen. Er

offenbart sich in der Welt auch in unserer

Unvollkommenheit. Seine Gerechtigkeit

widerspricht all unseren Vorstellungen:

Im Sterben von Jesus am Kreuz hat er

den gewaltigen Sieg über Sünde, Tod und

Teufel vollbracht. Er gebraucht selbst

unsere schwachen Worte, um in der

Welt Großes zu bewirken. Vertrauen wir

Jesus, der auch Ihre Spende für „Ihren“

Missionar nutzt, um Menschen in dessen

Einsatzland zu segnen.

Er will auch Ihre Worte der Ermutigung

gebrauchen, liebe Leser, um zum Herzen

Ihres Nachbarn zu reden. Als Gottes Mitarbeiter.

Das macht unser Leben reich. Ja,

unser Leben zählt!

Dr. Detlef Blöcher

Missionsleiter

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Europa

Belgien

Berthold und Renate Lamparter

Deutschland

Klaus und Fränzi Libuda

Für Jesus leiden

lohnt sich

Für städtische Mitarbeiter sollte

es eine Ehre sein, die große Prozession

mitzugestalten, sagte man ihm.

Schließlich gehe es um eine besondere

Feier: 600

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Inhalt

EUROPA

ASIEN

AFRIKA

AMERIKA

Veranstaltungen

Kevin sollte als letzter

im Umzug laufen und die

Pferdeäpfel aufsammeln.

Was für eine Erniedrigung.

Wie erwartet erntete er

Spott und Hohn von den

Zuschauern.

Jahre Verehrung der

Marienfigur. Mehr

als 1.000 Mitarbeiter

sollten gemeinsam

„eine große Ode

an Maria“ bringen.

Rund 20.000 Zuschauer

besuchten

die kleine Stadt und

schauten dem Umzug

zu. Doch Kevin, ein junger Mann

aus unserem Hauskreis, hatte seine

Probleme damit.

Kevin ist Angestellter dieser kleinen

Nachbarstadt von Aalst. Bei dieser

wichtigen Feier nicht mitzumachen,

das kam nicht infrage. Seine Vorgesetzten

hätten das niemals zugelassen.

Konnte er solche Marien-Verehrung

unterstützen? Nicht gerade einfach

für einen jungen evangelischen

Christen, der Maria zwar für die

Mutter von Jesus hält, aber nicht für

die Mittlerin zwischen Gott und uns

Menschen, wie die Priester das sehen.

Es kam noch schlimmer: Kevin sollte

als letzter im Umzug laufen und die

Pferdeäpfel aufsammeln. Was für eine

Erniedrigung. Wie erwartet, erntete

er Spott und Hohn von den Zuschauern

am Wegrand. Er fühlte Zorn in

sich aufsteigen. „Am liebsten hätte ich

so manchem von ihnen einen Pferdeapfel

ins Gesicht gedrückt“, erzählte

er uns. „Doch dann dachte ich an

Jesus, der ebenfalls erniedrigt durch

seine Stadt ziehen musste, sein Kreuz

tragend. Nicht,

weil er etwas falsch

gemacht hatte, sondern

weil er unsere

Sünde getragen

hat“, sagte Kevin.

Dieser Gedanke

gab ihm die Kraft

durchzuhalten.

„Ich spürte, dass

ich durch Jesus

Christus wertvoll bin, unabhängig von

den Umständen – dass mein eigentlicher

Wert von ihm kommt. Ich wurde

immer selbstsicherer. Ja, in dieser

Haltung wollte ich meinen Dienst

mit den Pferdeäpfeln tun“, schilderte

er uns seine Gedanken während der

Prozession. Sein Zorn legte sich.

Die Gefühle der Erniedrigung fielen

von ihm ab und machten Platz für eine

unerklärliche innere Ruhe und würdige

Haltung. Nun tat er seinen Dienst

einfach für Jesus, unabhängig von

der äußeren Situation, und erledigte

das Aufräumen der Pferdeäpfel sehr

gewissenhaft. Auch die Zuschauer

bemerkten diese Veränderung: Als er

fünf Stunden später am Endpunkt des

Spektakels eintraf, tat er seine Arbeit

in so würdiger Haltung, dass die Zuschauer

ihm ehrlich applaudierten.

Gott wandelte die Schmach und

Erniedrigung bei der Prozession um in

ein Erlebnis mit Jesus, das Kevin nicht

mehr vergessen wird: „Jesus hat dasselbe

ertragen. Ihm darin zu folgen,

war es wert.“

Die Ev. Kirche in Aalst

Der Weg der

kleinen Schritte

Erinnern Sie sich noch an den Weg, den

Jesus mit Ihnen gegangen ist? Wie lange

es gebraucht hat, bis Sie sich für ihn entschieden

haben? Wie viele Christen sind

auch wir in einem traditionell christlich

geprägten Elternhaus aufgewachsen. Wir

hatten eine Kinderbibel zu Hause und

gingen in den Kindergottesdienst und

Konfirmandenunterricht, wo wir intensiver

die Bibel kennenlernen konnten. Ich

erinnere mich sogar an einen Religionsunterricht

in der Schule, bei dem wirklich

die Bibel das Lehrbuch war …

Trotzdem brauchte ich 17 Jahre, um

zu verstehen, was Glaube bedeutet. 17

Jahre, um endlich ein Leben mit Jesus

zu wagen. Diese Entscheidung war ein

jahrelanger Prozess, an dessen Ende mein

bewusstes Ja stand.

Für die Menschen hier im Nordosten

Deutschlands ist es ein ähnlich langer

Prozess, zumal ihnen die im Westen oft

noch übliche christliche Grundkultur

und Tradition fehlt. Sie hörten weder im

Elternhaus, noch in der Schule von Jesus.

Höchstens, dass es Gott nicht gebe. Eine

persönliche Beziehung mit Jesus zu beginnen,

ist ein langer Weg in eine komplett

neue Welt für die Menschen hier.

Wir möchten gerne, dass sie sich

schneller entscheiden, Frieden mit Gott

bekommen und Gemeinden wachsen.

Aber das geht normalerweise nicht

schnell. Und so stehen wir in der Spannung,

den Menschen die notwendige Zeit

zu lassen oder sie nicht zu bedrängen.

Ihnen die Erfahrung zu gönnen, in kleinen

Schritten Gott zu erfahren, zu verstehen,

zu verarbeiten und zu glauben. Viele kleine

Schritte bringen die Menschen näher

zu Jesus.

Sie benötigen Mut, sich aufzumachen,

um mal in einen Hauskreis hineinzuschauen.

Und Glauben, um sich zu einem

Gespräch zu verabreden und dann auch

zu kommen – weg vom Gewohnten,

Sicheren, hin in die Nähe einer fremden,

noch dazu geistlichen Welt.

Bitte beten Sie für die Menschen

in Mecklenburg-Vorpommern, die

sich irgendwo auf diesem Weg der

kleinen Glaubensschritte befinden.

Und für uns, die wir sie auf diesem

Weg begleiten. Herzlichen Dank

für Ihre Unterstützung dabei im

Gebet und finanziell, unser Herr

segne Sie!

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Niederlande

Felix und Kerstin Henrichs

Schweiz

Günter und Waltraud Kunz

Seemann Francesco

wird Missionar

Seit fünf Jahren besuche ich täglich

Seeleute auf Schiffen im riesigen

Rotterdamer Hafen und erzähle

ihnen von Jesus. Mein Dienst

ist vielschichtig, und jeden

Tag erwartet mich ein neues

Abenteuer. Ich bin Evangelist,

Freund der Seeleute, Seelsorger,

Begleiter, praktischer Helfer,

Hauskreis- und Gemeindegründer

oder Touristenführer, wenn

ich Männer für ein paar Stunden

mit an Land nehme. Dabei

möchte ich Gläubigen helfen,

in ihrer Beziehung zu Jesus zu wachsen.

Die Christen an Bord sind nicht meine

Schüler, sondern vollwertige Mitmissionare.

Und es ist unglaublich, wie Gott durch

sie handelt:

Francesco beispielsweise gehört zur

Mannschaft eines riesigen Containerfrachters.

Das erste Mal traf ich ihn vergangenen

Dezember, als ich seiner Mannschaft

Weihnachtspakete verteilte. Die Seeleute

kommen meist von den Philippinen, aus

Pakistan, Nordafrika und dem Nahen Osten.

Sie führen ein isoliertes Leben, das

während der Zeit im Hafen von harter,

gefährlicher Arbeit und auf See von Langeweile

geprägt ist. Außer ihren Kameraden

an Bord haben sie oft monatelang so

gut wie keine Kontakte.

So freute sich auch Francesco sehr

über mein Weihnachtsgeschenk und lud

mich spontan zu einem philippinischen

Mittagessen ein. Lecker, Reis mit Fisch, da

sagte ich nicht nein. Ich begann, ihm das

Evangelium zu erklären.

Francesco stammt wie die meisten

seiner Kollegen aus katholischem Hintergrund.

Obwohl er sein Leben lang in die

Kirche ging, hatte er die Botschaft von Jesus

noch nicht verstanden. Er freute sich

sehr über die Bibel, die ich ihm schenkte,

und er versprach, auch den Bibelkurs

„Die Brücke“ durchzuarbeiten.

Ein paar Monate später kam ich wieder

auf dieses Schiff. Francesco war begeistert,

als er mich sah. „Setz dich in den

Speisesaal, ich komme dazu, sobald ich

mit der Arbeit fertig bin“, bat er und

rannte strahlend den Gang hinaus. Jeffrey

setzte sich zu mir, ein junger Filipino und

gläubiger Christ aus einer Pfingstgemeinde.

Er hatte mir per E-Mail geschrieben,

dass sie sich auf dem Containerfrachter

inzwischen wöchentlich mit fünf Leuten

Francesco (o.l.) gründete eine

Bibellesegruppe auf seinem Schiff

zum gemeinsamen Bibellesen treffen.

Francesco kam nach getaner Arbeit und

setzte sich zu uns. Gemeinsam genossen

wir das leckere Essen und plauderten.

„Vielen Dank für das Buch, Felix“,

sagte er. „Gott hat dadurch mein Leben

verändert. Ich bin zum Glauben an Jesus

gekommen. Kurz darauf habe ich unsere

Bibelgruppe ins Leben gerufen, die ich

jetzt leite. Wir treffen uns jede Woche.“

„Ohne dass dich ein Missionar dazu

aufgefordert hat?“ fragte ich zurück. „Ja“,

lächelte Francesco. „Das hat mir Gott

selbst aufs Herz gelegt. Ich brauche mehr

Bibeln. Meine habe ich einem Hafenarbeiter

in Japan geschenkt. Er wollte

wissen, wer Jesus ist. Ich habe ihm das

Evangelium erklärt. Hast du auch Bibeln

in Indisch? Ich treffe nämlich in Singapur

indische Hafenarbeiter.“

Als ich später mit Jeffrey wieder allein

bin, bekennt er zögernd: „Ich bin mein

ganzes Leben in einer Gemeinde aufgewachsen,

aber sowas habe ich noch

nie erlebt. Es erstaunt mich, mit welcher

Vollmacht Francesco uns die Bibel

erklärt. Er ist doch noch gar nicht lange

gläubig. Das ist eindeutig das Wirken des

Heiligen Geistes.“ Ich mache ihm Mut:

„Ja, Jeffrey, Jesus will das

auch in dir bewirken.

Wollen wir dafür beten?“

Jeffrey nickt. Nach dem

gemeinsamen Gebet fahre

ich voller Freude nach

Hause.

Ein Stück Himmel

auf Erden

Der Vorstand unserer Gemeinde zog

sich Ende vergangenen Jahres für ein

Wochenende zurück, um gemeinsam mit

dem neuen Pastor über die Vision und

Ziele unserer Gemeinde nachzudenken.

Zeitgleich haben uns Gemeindeglieder

zu Hause durch ein Gebetswochenende

unterstützt. Was dabei herauskam?

Unser neues Motto: „Ein Stück Himmel

auf Erden.“ Im Sinn von Lukas 17,21, wo

Jesus sagt: „Die neue Welt Gottes ist

jetzt schon da – mitten unter euch.“

Unser Pastor begann sofort eine

Predigtreihe darüber: Ein Zuhause

haben – wo auch Gott ist. Wo ich sein

kann, wie ich bin. Das mir Freude für die

Zukunft gibt! Und wir gehen nun daran,

die Ziele konkret auszuformulieren und

dabei die ganze Gemeinde – Jung und Alt

– mit einzubeziehen: Wir wollen, dass

in unserer Stadt Biel Leben verändert

werden. Gemeinsam wollen wir Jesus

besser kennenlernen. Und jeder aus

unserer Gemeinde soll Menschenfischer

aus Begeisterung sein …

Es bildete sich ein Team von 15 Personen,

um mit Kindern der Nachbarschaft

eine christliche Kinderwoche durchzuführen.

Ein voller Erfolg! An zwei Samstagen

luden wir bei herrlichem Wetter mit

einer Hüpfburg dazu ein. Am ersten Tag

kamen 16 Kinder. Die bunte Schar wuchs

täglich, bis schließlich mehr als 40 begeistert

mitspielten und auf die Bibelgeschichten

hörten. Manche kommen jetzt

in die Jungschar unserer Gemeinde. Beim

gemeinsamen Mittagessen am Abschlusssonntag

erreichten wir auch einige der

Eltern.

Wie „ein Stück Himmel auf Erden“

kommt uns außerdem vor, was wir mit

einer jungen Frau gerade erlebt haben,

die seit Herbst den Gottesdienst

besucht. Wir luden sie zum Frühstück

ein, und sie entschied sich beim Kaffee

an dem Vormittag für ein Leben mit

Jesus. Was für eine

Ermutigung. Nun benötigt

sie Gebet und

Begleitung, damit

ihr Glaube fest wird

und sie Jesus immer

tiefer entdecken

kann.

Spaß bei der Kinderwoche

DMG-informiert | 4 | 2014

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Europa

Schweiz

Philipp Rüsch

Raus aus der

christlichen Blase

Philipp Rüsch lud ein zum

Bibellesen ins Starbucks-Café

Bulgarien

Simone Flad

Bulgarischer Missionar

für Smoljan

Vor drei Jahren brach ich

auf: von Hessen nach Wien.

Als DMG-Missionar ging es zu

„Trans World Radio Europa“

(TWR) in die Personalabteilung.

Meine Ziele: Neue Mitarbeiter

gewinnen für die weltweite

christliche Medienarbeit und mit

einer professionellen Personalverwaltung

Kollegen den Rücken freizuhalten.

Wie vielfältig und herausfordernd

diese Aufgaben würden, konnte ich mir

damals noch nicht vorstellen. Bei 60 Mitarbeitern

aus zwölf Ländern gibt es für

den „Personaler“ immer eine spannende

Aufgabe.

Nach eineinhalb Jahren bei TWR in

Wien fiel mir eine Sehnsucht in meinem

Herz auf, irgendetwas fehlte. Mittlerweile

hatte ich mich gut eingelebt und eingearbeitet.

Ich fühlte mich wohl, und die

Arbeit begann Früchte zu tragen. Doch

irgendwie befand ich mich in einem christlichen

Ghetto: christliche Arbeit, christliche

Freundin, christliche Wohngemeinschaft.

Gemeinde, Freunde und Familie,

alles war christlich. Außer der Kassiererin

am Supermarkt und

dem Fahrkartenkontrolleur

hatte ich

kaum Begegnungen

außerhalb christlicher

Kreise.

In der Personalabteilung

erreicht

man nicht unbedingt

Menschen direkt

mit dem Evangelium. Außerdem ist die

Ausrichtung unserer Mission ganz Europa

und nicht Wien im Speziellen. Meine

Sehnsucht wuchs, aus der Blase auszubrechen

und etwas für die Stadt zu tun. Es

dauerte nicht lange, bis die Antwort von

Gott kam. Beim Männer-Gebetsfrühstück

kam ein Bekannter auf mich zu und

fragte, ob ich nicht eine neue „SBUX-

Fellowship-Gruppe“ starten und leiten

wolle. SBUX-Fellowships sind Gruppen,

die sich regelmäßig zum gemeinsamen

Bibellesen in Starbucks-Cafés treffen. Ich

spürte sofort, das ist es …

Hingehen, wo Menschen entspannen,

an einem öffentlichen Ort, der eine

Atmosphäre zwischen Arbeitsplatz

und Wohnzimmer hat. Unaufdringlich

Beim Männer-Gebetsfrühstück

kam ein Bekannter auf mich zu

und fragte, ob ich nicht eine neue

„SBUX-Fellowship-Gruppe“ starten

und leiten wolle. Ich spürte

sofort, das ist es …

einladend sein, die Bibel im Mittelpunkt

und nebenbei guten Tee oder Kaffee

genießen. Genial. Anfang 2013 starteten

Gill, eine Kanadierin, und ich gemeinsam

unsere Gruppe. Wir trafen uns regelmäßig

Mittwochabends. Unsere erste

Themenreihe war: „Meine Identität in

Christus.“

Es war spannend, wer Woche für Woche

erschien. Oft Leute, mit denen wir

überhaupt nicht gerechnet hätten. Immer

wieder kamen Tischnachbarn mit uns ins

Gespräch, die einfach gesehen hatten,

welches Buch auf unserem Tisch lag.

Besonders haben wir uns über einen

freundlichen Mitarbeiter dieser Filiale

gefreut, der uns zunächst Woche für

Woche aus sicherer Distanz beobachtete.

Mit der Zeit kamen

wir ins Gespräch, und

er hat sich regelmäßig

nach Schichtende zu

uns gesellt. Er stellte

viele Fragen über die

Bibel, Glaube und

Jesus. Wir erklärten

ihm manches, nach

und nach fasste er

Vertrauen. Mitte Juni hat er sich für Jesus

entschieden, und ich bete, dass er im

Glauben wächst.

Seit diesem Frühjahr lebe ich in Zürich,

arbeite weiterhin als Missionar bei TWR-

Europa, und leite die Personalabteilung

von unserem Büro in Pfäffikon aus. Aus

anstellungstechnischen Gründen bin ich

nun ERF-Missionar, allerdings weiter als

enger Freund mit der DMG verbunden.

Die Leitung der Fellowship-Gruppe

durfte ich an ein junges Ehepaar abgeben.

Vielleicht wird im nächsten Jahr die erste

Gruppe in Zürich gestartet. Hier gibt es

immerhin auch 20 Filialen

voller Menschen, die vielleicht

noch nie in der Bibel

gelesen haben.

Jahrelang fuhr unser Pastor Grozdan

jeden Monat nach Smoljan, in die Provinzhauptstadt

des Rhodopen-Gebirges.

Die meisten der 30.000 Einwohner sind

Pomaken, bulgarischsprachige Muslime.

Pastor Grozdan hielt dort Seminare über

Leiterschaft, Ethik und andere wichtige

Themen. Es fanden Menschen zu Jesus.

Doch der kleinen Gruppe fehlte ein

Leiter vor Ort. Sie trafen sich nur, wenn

Besuch aus der Hauptstadt kam.

Ivo und Kremi sind ein junges Ehepaar

aus unserer Gemeinde. 2012 legte Gott

ihnen aufs Herz, nach Smoljan zu ziehen,

um die neuen Christen zu unterstützen.

Sie waren Feuer und Flamme. Unser

Pastor bestärkte sie. Bei mir jedoch

überwog Skepsis, denn sie hatten wenig

Erfahrung und eine recht romantische

Vorstellung von Missions- und Gemeindearbeit.

In Gesprächen mit der Gemeindeleitung

verständigten wir uns darauf, dass

sie ein Jahr Vorbereitung bekamen; ein

Praktikum in der Gemeinde mit Begleitung

durch ein Missionarsehepaar und

Kurse an der theologischen Ausbildungsstätte,

wo ich unterrichte. Reichte das?

Ich selbst war durch meine theologische

Ausbildung und bei der DMG deutlich

gründlicher auf meine Aufgabe vorbereitet

worden …

Vor einem Jahr sind Ivo und Kremi mit

ihren zwei kleinen Söhnen nach Smoljan

gezogen. Es ist unglaublich, was in diesen

paar Monaten schon geschehen ist! Ivo

ist wirklich ein Evangelist. Er lässt keine

Gelegenheit aus, von Jesus zu reden.

Die kleine Gruppe Gläubiger hat sich

verdoppelt. Seit Herbst treffen sie sich

sonntags zum Gottesdienst. Ihr Wohnzimmer

wurde zu klein, sodass sie einen

Raum gemietet haben. Wir staunen, wie

Gott durch die zwei Missionare unserer

Gemeinde wirkt.

Natürlich gab es auch Schwierigkeiten:

die Wohnungssuche, die zerbrechliche

Balance zwischen Familie und Gemeinde

… Doch Gott stellt sich zu ihrer

Berufung. Er hat die beiden begabt und

beauftragt und schenkt durch sie schon

Frucht. „Niemand

verachte dich wegen

deiner Jugend“, sagte

Paulus (1.Tim 4,12).

Das gilt auch für Ivo

und Kremi (Bild).

6 DMG-informiert | 4 | 2014


© DMG

06/2014

© DMG

06/2014

Kroatien

Frank und Angelika Bosch

„Na putu –

Nr. 154

Impressum

Unterwegs mit Jesus“

QuIz:

bIbelwIssen testen

Wir leben in der kroatischen Hauptstadt

Zagreb und sind in der Musikmission

tätig. Denn Gott spricht durch Lieder

auf besondere Weise zu den Menschen.

Das erlebten wir erst kürzlich wieder

mit einem Nachbarn. Seit Jahren grüßen

wir uns freundlich, wenn wir uns beim

Spazierengehen mit unseren Hunden

begegnen. Kürzlich schenkten wir seiner

Tochter eine unserer Musik-CDs. Er

hörte sich die christlichen Lieder in Kroatisch,

hauptsächlich Bibelvertonungen,

immer wieder an. Eines Tages lud er uns

ein. „Die Lieder gefallen mir“, sagte er.

Dann ermutigte er uns, eine CD beim Radio

einzureichen: „Es sind doch so schöne

Songs, die sicher viele gerne hören.“

Die kroatische Musik unseres christlichen

Kinderchores und unsere CDs

kommen wirklich gut an, das bestätigen

die Zuschriften von Hörern und Konzertbesuchern:

„Frank, eure Musik ist super!“

„Von Herzen danke für die schöne Hymne

zu unserer Freizeit, die wir so fröhlich

miteinander singen.“ „Ich freue mich so,

wenn ich bei euren Liedern mitsinge.“

Mit dieseM Quiz

kannst du dein Bibelwissen

vergrößern.

Viel Spaß beim Entdecken!

Die bunten

Felder ergeben einen

Grund, warum es

Gott so wichtig ist,

dass du sein Wort

kennst.

Außer vom

verlorenen Schaf

hat Jesus noch von zwei

anderen Verlorenen

erzählt. Du findest alle

drei Geschichten im

Lukas-Evangelium, im 15.

Kapitel.

Die verlorene

M __ __ __ __

(in manchen Übersetzungen

steht ein altes Wort

dafür. Wie würden wir es

heute nennen?)

Der verlorene S __ __ __

Wessen Esel

musste zu sprechen

beginnen, damit der Mann

endlich auf Gott hörte?

(4. Mose 22,24–31)

__ __ __ __ __ __

„Danke. Ihr habt

die besten Songs

der Welt!“ Die

Reaktionen bauen

auf und zeigen, wie

Jesus durch Musik

mit klaren Texten

ins Herz spricht.

In den vergangenen Wochen haben wir

eine neue Musik-CD produziert. Sie trägt

den Titel: „Na putu – Unterwegs.“ Wenn

Kroaten die etwas orientalisch klingenden,

rhythmischen Lieder hören, leuchten

ihre Augen. Diesen Musikstil lieben sie.

Auch die Romas, die wir regelmäßig bei

Freizeiten und Musikfestivals treffen.

Für Sie und

Ihre kroatischen

Nachbarn

1

2

Wie nennt man die zwei Teile der Bibel?

N __ __ __ __ T __ __ __ __ __ __ __ __

A __ __ __ __ T __ __ __ __ __ __ __ __

3

Gott hat oft Rettung in großer Not geschickt.

Wen hat er wofür eingesetzt?

Sintflut (1. Mose 6,9): N __ __ __

Sklaverei in Ägypten (2. Mose 3,9–12): M __ __ __

Feinde Israels aus Midian (Richter 6): G __ __ __ __ __

Riese Goliath (1. Samuel 17,32–51): D __ __ __ __

Für Jona im Meer (Jona 2): großer __ __ __ __ __

Sünde aller Menschen (Römer 3,23+24): __ __ __ __ __

4

Welche Personen in der Bibel haben sich nicht aufhalten

lassen, als sie zu Jesus kommen wollten?

B __ __ __ __ __ __ __ __ (Markus 10,46–52)

Z __ __ __ __ __ __ (Lukas 19,1–6)

Vier Freunde von einem G __ __ __ __ __ __ __ __

(Markus 2,1–12)

5

Jesus hat nicht nur Menschen geheilt, Er hat auch

Tote auferweckt. Von drei Leuten wird es uns in der

Bibel berichtet:

Ein Junge aus der Stadt __ __ __ __ (Lukas 7,11–17)

Die Tochter von __ __ __ __ __ __ (Markus 5,21–43)

__ __ __ __ __ __ __ , Bruder von Maria und Martha

(Johannes 11,37–45)

6

Lösung:

Mission

Mit Jan und Jule unterwegs ...

DMG interpersonal e.V.

Buchenauerhof 2 • D-74889 Sinsheim

Kontakt@DMGint.de • www.DMGint.de

Redaktion: Elke u. Theo Volland,

Bärbel Blaschke • Layout: David Spieth

Grafiken: Ute Haller u.a.

DE und EU: Volksbank Kraichgau

IBAN: DE02 6729 2200 0000 2692 04

BIC: GENODE61WIE

Schweiz: Swiss Post, SMG

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BIC: POFICHBEXXX, Vermerk: DMG

Hallo, liebe Leser!

Schön, dass ihr dabei seid.

kannst du dein Bibelwissen

vergrößern.

Wir hoffen, unser Kinderheft „Abenteuer

Viel Spaß beim Entdecken!

Welt“ von der DMG gefällt euch?! Das ist uns

Die bunten

nämlich wichtig.

Felder ergeben einen

Grund, warum es

Gott so wichtig ist,

Genau! Deshalb möchten wir euch heute

dass du sein Wort

ein paar Fragen stellen, damit unser Kinderheft

genau so wird, wie ihr Leser es

kennst.

mögt.

Wenn Kroaten die etwas orientalisch

klingenden, rhythmischen

Lieder mit biblischen Texten hören,

leuchten ihre Augen. Diesen

Musikstil lieben sie.

NEUE

CD

QuIz:

bIbelwIssen testen

Mit dieseM Quiz

Außer vom

verlorenen Schaf

hat Jesus noch von zwei

anderen Verlorenen

erzählt. Du findest alle

drei Geschichten im

Lukas-Evangelium, im 15.

Kapitel.

Die verlorene

M __ __ __ __

(in manchen Übersetzungen

steht ein altes Wort

dafür. Wie würden wir es

heute nennen?)

Der verlorene S __ __ __

Wie alt bist du?

Was gefällt dir an AbenteuerWelt besonders?

Und was nicht?

Wünschst du mehr Rätsel, Bastelideen und Rezepte?

Oder vielleicht etwas ganz anderes?

Sollen auch deine Freunde AbenteuerWelt lesen?

1

umfrage

Wessen Esel

musste zu sprechen

beginnen, damit der Mann

endlich auf Gott hörte?

(4. Mose 22,24–31)

__ __ __ __ __ __

Schick uns die Antworten auf einer Postkarte, per Brief

(DMG, AbenteuerWelt, Buchenauerhof 2, 74889 Sinsheim),

per E-Mail (EVolland@DMGint.de) oder schreib uns über unsere

Internetseite (www.DMGint.de/Kontakt). Vielen Dank!

Mit deiner Antwort hilfst du uns. Übrigens: Du kannst auch

schreiben, ohne deinen Namen zu nennen.

2

Abenteuer

Die Menschen freuen

sich an unseren Texten aus

der Bibel, beispielsweise Psalm 108.

Andere Songs rütteln auf und ermahnen:

„Lass dich nicht vom Bösen überwinden.“

Dann gibt es Trostlieder wie: „Gott wird

abwischen alle Tränen.“ Das hat Frank für

zwei Kinder unseres Chors geschrieben,

deren Mutter an Krebs gestorben war.

Ein echter Ohrwurm ist die Powerballade

„Vremeplov“ (Zeitmaschine). Die meisten

unserer Titel kann man leicht lernen und

mitsingen.

Diesmal produzierten

wir eine Doppel-

CD; eine mit kroatischen,

die andere mit

deutschen Liedern.

Mein früherer Lehrer

Don Newby kam zum

fünften Mal als Arrangeur

und Produzent zu uns nach Zagreb.

Als erfahrener Komponist, Sänger und

Gitarrist ist er uns eine wertvolle Hilfe.

Don hat maßgeblich zur Qualität beigetragen.

Für Gesang, Geige, Querflöte,

Bass und Kontrabass gewannen wir einige

der besten kroatischen Musikstudenten;

zudem eine bekannte Jazz-Sängerin und

Stjepan Horvat von der Band „Octoberlight“.

Sie haben ohne viel Gage bereitwillig

Zeit und Begabungen investiert. War

AbenteuerWelt –

für Kinder mit Pfiff

Kostenlos alle zwei Monate für die Kindergruppen Ihrer Gemeinde:

Nr. 154

Wie nennt man die zwei Teile der Bibel?

N __ __ __ __ T __ __ __ __ __ __ __ __

A __ __ __ __ T __ __ __ __ __ __ __ __

3

Gott hat oft Rettung in großer Not geschickt.

Wen hat er wofür eingesetzt?

Sintflut (1. Mose 6,9): N __ __ __

Sklaverei in Ägypten (2. Mose 3,9–12): M __ __ __

Feinde Israels aus Midian (Richter 6): G __ __ __ __ __

Riese Goliath (1. Samuel 17,32–51): D __ __ __ __

Für Jona im Meer (Jona 2): großer __ __ __ __ __

Sünde aller Menschen (Römer 3,23+24): __ __ __ __ __

4

Welche Personen in der Bibel haben sich nicht aufhalten

lassen, als sie zu Jesus kommen wollten?

B __ __ __ __ __ __ __ __ (Markus 10,46–52)

Z __ __ __ __ __ __ (Lukas 19,1–6)

Vier Freunde von einem G __ __ __ __ __ __ __ __

(Markus 2,1–12)

5

Jesus hat nicht nur Menschen geheilt, Er hat auch

Tote auferweckt. Von drei Leuten wird es uns in der

Bibel berichtet:

Ein Junge aus der Stadt __ __ __ __ (Lukas 7,11–17)

Die Tochter von __ __ __ __ __ __ (Markus 5,21–43)

__ __ __ __ __ __ __ , Bruder von Maria und Martha

(Johannes 11,37–45)

6

Lösung:

Mission

D e u t s c h l a n D

Bernd und christine Müller

Mit Jan und Jule unterwegs ...

Impressum

DMG interpersonal e.V.

Buchenauerhof 2 • D-74889 Sinsheim

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Redaktion: Elke u. Theo Volland,

Bärbel Blaschke • Layout: David Spieth

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BIC: POFICHBEXXX, Vermerk: DMG

Abenteuer

Hallo, liebe Leser!

Schön, dass ihr dabei seid.

Abenteuer

Unser Kinderblatt „Abenteuer Welt“ (5 bis 13

Jahre) ist etwas Besonderes. Es berichtet kindgerecht,

fröhlich und authentisch über andere Völker,

Kulturen und den Glauben an Jesus. Erlebnisse von

Kindern und Missionaren in aller Welt – spannend,

mit bunten Bildern, Ideen, Rätseln und mehr.

Wir hoffen, unser Kinderheft „Abenteuer

Welt“ von der DMG gefällt euch?! Das ist uns

nämlich wichtig.

Genau! Deshalb möchten wir euch heute

ein paar Fragen stellen, damit unser Kinderheft

genau so wird, wie ihr Leser es mögt.

umfrage

Wie alt bist du?

Was gefällt dir an AbenteuerWelt besonders?

Und was nicht?

Wünschst du mehr Rätsel, Bastelideen und Rezepte?

Oder vielleicht etwas ganz anderes?

Sollen auch deine Freunde AbenteuerWelt lesen?

Kostenlos bestellen: Kontakt@DMGint.de

Tel. 07265 959-147 oder -151

Schick uns die Antworten auf einer Postkarte, per Brief

(DMG, AbenteuerWelt, Buchenauerhof 2, 74889 Sinsheim),

per E-Mail (EVolland@DMGint.de) oder schreib uns über unsere

Internetseite (www.DMGint.de/Kontakt). Vielen Dank!

Mit deiner Antwort hilfst du uns. Übrigens: Du kannst auch

schreiben, ohne deinen Namen zu nennen.

D e u t s c h l a n D

Bernd und christine Müller

Online als PDF lesen:

www.DMGint.de/Abenteuerwelt

das ermutigend! Stolz sind wir auch auf

unsere Kinder Naomi und Samuel (Geige

und Gesang).

Drazen Radman, ein Pastor aus Split,

verwendet die neuen Lieder bereits in

seiner Gemeinde. Frank vertonte auch

Gedichte von ihm, die zu Hits geworden

sind. Auf der deutschen CD singen Don

Newby, Frank und Annika Holweg, deren

gefühlvolle Stimme uns begeistert. Besonders

freut uns die Zusammenarbeit mit

Philipp Libuda, dem Sohn von DMG-Mitarbeitern

in Rostock, der super Akkordeon

spielt. Er hat als Missionarskind in

Russland schon Preise gewonnen. Es war

eine Freude, wie sich die Lieder durch

diese begabten Menschen zu Kunstwerken

entfalteten.

Unsere Arbeit in der Musikmission,

Musicals, Konzerte und die Produktion

kroatischer Lieder und CDs sind

ein missionarisches Projekt, über das

Kroaten mit dem Evangelium erreicht

werden. Das kostet Geld. Sie können uns

mit einer Spende an die DMG unter dem

Stichwort „Musik-CD Bosch P10701“ helfen.

Auch Spenden mit Stichwort „Bosch“

tragen zu unserem Lebensunterhalt

bei, damit wir weiterhin Menschen mit

christlicher Musik in

Kroatisch beschenken

können.

Bestellen Sie die neue Doppel-CD in

Kroatisch und Deutsch „Na putu – Unterwegs“

von Frank und Angelika Bosch

bei der DMG (Tel. 07265 959-0, E-Mail:

Kontakt@DMGint.de). Sie ist ideal als

Geschenk für Freunde, Ihre Gemeinde

und kroatische Nachbarn geeignet.

Romakinder

DMG-informiert | 4 | 2014

7


Europa

Russland

Claudia Wendt

Aus Müllplatz wird Oase

Alles begann vor drei Jahren, als ich in

ein Haus zog, das 1945 von deutschen

Kriegsgefangenen erbaut worden ist. Es

steht bereits auf der Abrissliste, deshalb

kümmerte sich die Hausverwaltung nicht

mehr um den Erhalt des Gebäudes. Die

acht Wohnungen gehörten dem Turbinenwerk

in der Nachbarschaft und wurden

an Arbeiterfamilien überschrieben,

doch der Grund und Boden ist weiterhin

im Besitz der Firma. Deshalb bemühten

sich auch die Wohnungseigentümer nicht

besonders um Haus und Hof.

Mit dem Einzug

begann ich, für meine

Nachbarn zu beten.

Die Hälfte von ihnen

hatte Suchtprobleme.

Anfangs ergaben sich

keine so richtigen

Kontakte. Zu Weihnachten beschenkte

ich sie mit Plätzchen und christlichen

Schriften und das ganze Jahr über mit

Einladungen in die Gemeinde.

Die 65-jährige Ludmila war die erste,

mit der ich richtig ins Gespräch kam.

Ich half ihr viel im Alltag, und als sie zum

Jahresende krank wurde, vertieften sich

unsere Gespräche. Sie hungerte nach

Liebe, Vergebung und Frieden. Mit ihrem

süchtigen Sohn, der sie auch schlug, hielt

sie es einfach nicht mehr aus. Anfang

Dezember hat Ludmilla Jesus in ihr Leben

eingeladen. Im Februar starb sie.

Ich betete weiter für die anderen

Nachbarn. Jeden Tag blickte ich auf die

Müllberge im Hof. Überall lagen Flaschen,

Essensreste und Spritzen herum. Abends

Jesus schenkte mir eine

wunderbare Idee: Einfach

mal den ganzen Müll ums

Haus herum aufzuräumen.

Der Flur, vor und nach der Renovierung

konnte ich oft nicht einschlafen, weil

sich vor dem Haus regelmäßig Süchtige

zu Sauf- und Kiffgelagen trafen. Auch

Tagsüber lungerten sie hier herum. Sie

anzusprechen oder gar zu beschimpfen,

damit sie sich einen anderen Ort suchten,

würde nicht viel bringen. Sobald sie

meinen ausländischen Akzent erkannten,

war es vorbei mit der Autorität. Doch

Jesus schenkte mir eine wunderbare Idee:

Einfach mal den ganzen Müll ums Haus

herum aufzuräumen.

Gesagt, getan. Mehr als

30 große Mülltüten kamen

zusammen. Je mehr ich

mein Umfeld mit Gottes

Augen sah, umso besser

verstand ich, dass der

sichtbare Müll nur die Spitze

des Eisberges tiefen seelischen Mülls

war, für den Jesus am Kreuz gestorben

ist. Mein Kreuz ist im Vergleich zu dem

von Jesus leicht: Einfach mal sich die

Hände etwas schmutzig machen, den Ekel

überwinden, mir unkultivierte Kommentare

und das Geschwätz von Betrunkenen

anhören. Und täglich Männern den Korb

geben, weil die im Rausch

oder auch nüchtern

denken, dass sie der ideale

Prinz für mich seien …

Gott hat mir drei Frauen

besonders aufs Herz

gelegt. Eine von ihnen

war peinlich berührt von

meiner Aufräum aktion

und entschloss sich, mit ihrem Mann

(ebenfalls süchtig) zu helfen. Dann fing

ich an, fruchtbare Erde umzugraben und

Radieschen, Möhren und Zierkürbisse

zu pflanzen. Das inspirierte eine weitere

süchtige Frau aus der Nachbarschaft. Sie

säte ebenfalls Blumen und kaufte Steckzwiebeln,

die wir gemeinsam mit einem

Obdachlosen pflanzten.

Daraufhin besprach ich mit den Nachbarn

der ersten Etage meine Idee, den

Hausflur zu renovieren, der bis dahin

grauenhaft aussah. Alle waren begeistert,

und wollten gerne helfen, sagten sie, –

doch fehlte es ihnen permanent an Muße.

Ich kaufte Farbe und legte einfach los und

konnte alle wenigstens finanziell an dem

Projekt teilhaben lassen. Naja, und einmal

angefangen, baute ich aus verschiedenen

Holzabfällen noch einen Kinderspielplatz

mit Bänken, Sandkasten und Tafel, alles

in schön leuchtenden Farben gestrichen.

Nachbar K. sagte zu Nachbarin R.: „Ich

geh jetzt zu dieser verrückten Deutschen,

hol mir bei ihr einen Spaten und

grabe noch einen Mülleimer ein.“

Am 31. Mai und 1. Juni veranstaltete

ich mit unserer Gemeinde ein christliches

Kinderfest in unserem frisch renovierten

Hof – alles war pünktlich fertig. Der

Kommentar meiner süchtigen Nachbarin

R. ermutigte mich besonders. Bis spät

abends hatte ich beim Renovieren mit ihr

über den Glauben gesprochen; mit Eimer

und Pinsel in der Hand. Sie sagte: „Claudia,

ich weiß nicht, woher du die Kraft

genommen hast, aus unserem Müllplatz

so eine Oase zu machen. Du bist wirklich

von Gott gesandt.“

Am Ende kam

sogar noch ein

Kinderspielplatz

dazu

8 DMG-informiert | 4 | 2014


Asien

Mongolei

Mone

Orient

Joel, Jahreseinsatz

Alphakurs

auf Mongolisch

„Ein Konzept, das überall auf der

Welt funktionieren soll? Kann das sein?“

Verblüfft schauten mich die Zuhörer im

Heimatdienst an, wenn ich ihnen von

meiner Arbeit in der Mongolei erzählte.

Es ist schon erstaunlich, dass es den

Alpha-Glaubensgrundkurs in mehr als 160

Ländern weltweit gibt. Natürlich sieht er

nicht immer gleich aus, doch die Grundstruktur

unterscheidet sich nicht groß

und die Botschaft der Bibel ist dieselbe.

2012 habe ich in unserer Gemeinde in

Erdenet zum ersten Mal einen Jugendalphakurs

für künftige Mitarbeiter durchgeführt.

Seither hatten wir zudem ein

Alpha-Sommercamp und zwei Alphakurse

mit 50 Teenagern. Die Begeisterung bei

Teilnehmern und Mitarbeitern ist groß.

Hier die Stimmen junger Mongolen, was

sie bei unseren Kursen erleben:

„Der Alphakurs ist ein tolles Angebot

unserer Gemeinde, bei dem Jugendliche

Gott näher kennenlernen. Doch nicht nur

sie. Gott hat auch mich als Mitarbeiter

enorm verändert. Ich habe wie nie zuvor

erfahren, dass ich mit Jesus in einer Beziehung

leben, ihn spüren und mit ihm reden

kann.“ (Turuu, Student, 20 Jahre)

„Alpha ist für unsere Gemeinde

wichtig. Es gibt kaum andere Angebote

für Teenager. Hier lernen Teens Jesus

kennen und was Glaube bedeutet. Ich bin

Mitarbeiterin, weil es ein interessantes

Konzept ist und ich selbst mehr lerne als

ich den Jugendlichen beibringe. Außerdem

hat es mir geholfen, mich zu öffnen,

mit Teilnehmern zu reden und sie besser

zu verstehen. Ich bin darin gewachsen,

Verantwortung zu übernehmen und eine

zuverlässige Mitarbeiterin zu sein.“ (Zeegii,

Mutter von drei Kindern, 34 Jahre)

„Alpha hat Hand und Fuß. Die Mitarbeiter

bringen sich von Herzen und fröhlich

ein. Der Kurs ist klar strukturiert,

inhaltlich einsichtig und logisch aufgebaut.

Ich habe als Teilnehmer schon viel gelernt

und möchte Mitarbeiter werden. Es

hat mein Leben verändert. Obwohl ich

vorher schon zur Gemeinde ging, begann

ich im Kurs, Gott wirklich zu folgen.“

(Bojnaa, 24

Jahre)

Nun kommt es

auf dich an!

Du bist mit der Schule fertig und

fragst dich, was kommt? Du wagst

erste Schritte, um Verantwortung zu

übernehmen, willst dich selbst richtig

kennenlernen, und mit deinem Ich und

deinen Wünschen die Welt verändern?

Bei mir war es so. Nach der Schule

wollte ich entdecken,

was Gott

von mir will. Was

hat er von Beginn

an in mich und

mein Leben hineingelegt? Also hab ich

mich bei der DMG für einen Jahreseinsatz

beworben (www.kurzeinsätze.

de). Natürlich war diese Entscheidung

nicht einfach. Erstens sich zu trauen,

und dann sich für andere einzusetzen.

Doch Jesus segnet, wenn wir gehen.

Er gab sein Leben für uns, sollten wir

nicht auch unseres ihm geben?

Los ging es in den Nahen Osten

– in eine andere Kultur, eine fremde

Welt. Neue Sprache, neue Sitten und

Gebräuche, alles neu. Bis auf die DMG-

Mitarbeiterfamilie, in der ich mitleben

durfte. Sie gaben mir den Halt, den ich

brauchte, um bei all dem Neuen nicht

umzukippen.

Die Kultur meines Einsatzlandes ist

uralt – in diese Welt ist Jesus seinerzeit

hineingeboren worden, hier lebte

und starb er. Faszinierend! Für mich

erschloss sich einiges aus der Bibel

ganz neu. Hier wird anders geredet,

anders gehandelt, anders gedacht. Man

wird überall herzlich aufgenommen

und ist Teil einer großen Familie. Es

war aufregend. Die Menschen leben

andere Werte; hier und da wird man

auch angelogen und betrogen. Da

ich mit Kindern arbeiten durfte, sah

ich das noch besser, denn sie sind ein

Spiegel ihrer Eltern und der Gesellschaft.

Man erkennt plötzlich, wie

unterschiedlich Jesus uns Menschen

geschaffen hat. Deutschland ist klein

im Vergleich zur Welt.

Ich unterrichtete muslimische

und christliche Kinder an einer

internationalen Schule, das

war nicht immer einfach.

Viel läuft spontan, ohne

jede Struktur. Man

Mit Jesus unterwegs zu

sein ist super. Also nimm

die Chance an.

muss verhandeln,

Barrieren überwinden,

argumentieren, Lügen und

Halbwahrheiten erkennen und sich

manchmal auch durchsetzen. Es gab

Tage, da wollte ich aufgeben. Manchmal

fühlte ich mich alleine und unverstanden.

Doch gerade im Schmerz

habe ich Jesus erlebt. Er kam mir

nahe und hat mich immer

wieder getröstet.

Jesus ließ mich erkennen,

wie schwer es für ihn

damals war, zu uns auf die

Erde zu kommen. Und wieviel Not ich

ihm manchmal mit meinem eigenen Leben,

meinen Fehlern und meinem nicht

immer perfekten Verhalten bereite.

Das hat mir geholfen, den Kindern

zu vergeben und sie trotzdem lieb zu

haben, selbst wenn sie mal unartig

waren. Mit Jesus unterwegs zu sein ist

super, er lässt uns verstehen …

Also nimm die Chance an, zu gehen

und weiterzugeben, was dir schon

gegeben ist; die Liebe von Jesus, seine

Hoffnung, seine Vergebung! Hinaus

wollte ich, um etwas zu verändern.

Zurück komme ich selbst verändert.

Ich will dieses Jahr nicht missen. Du

wirst es bestimmt auch nicht – versprochen!

Joel unterrichtete

an

einer christlichen

Schule im

Orient

Komm mit:

www.kurzeinsätze.de

DMG-informiert | 4 | 2014

9


Afrika

Mosambik

Angelika Maader / Inge Michel

Mosambik

NEU: Verena Schafroth

Wie Jesus die

Menschen ermutigt

„Irmã (Schwester) Angelika, Irmã Inga

seid ihr zu Hause?“ Die kräftige Stimme

von Pastor A., mit dem wir seit Jahren

zusammenarbeiten, erkannten wir sofort.

Heute stand er wie ein Schuljunge vor

dem Haus und blickte uns mit großen

Augen an, als ob er Angst hatte, dass ihn

jemand beobachtet. Was war los? Sonst

besuchte er uns doch ohne Furcht. Was

hatte er auf dem Herzen? Nach einem

langen Gespräch, wie das in Mosambik

üblich ist, rückte er endlich mit seinem

Wunsch heraus.

Pastor A. ist ein einfacher Mann, der

nur die dritte Klasse absolviert hat. Das

geistliche Leben seiner Kirche jedoch

liegt ihm am Herzen. Die jährliche Hauptversammlung

stand vor der Tür, und er

wollte eine Bibelarbeit halten.

Wir saßen lange mit ihm

zusammen und halfen ihm Schritt

für Schritt, seine Gedanken zu

ordnen und passende Bibelverse

zu finden.

Wir bestärkten ihn sehr. Stockend bat

er um Hilfe. Was solle er sagen? Was war

wichtig? Und wo fände er die Bibelstellen

dazu? Jetzt war klar, weshalb er sich vor

dem Haus umgesehen hatte. Er wollte

nicht, dass jemand mitbekam, dass er sich

Hilfe holte.

Wir saßen lange zusammen und halfen

ihm Schritt für Schritt, Gedanken zu

ordnen und mit passenden Bibelversen.

Wir wollten ihm nicht den Eindruck

vermitteln, dass er Nachhilfe bekam,

sondern ließen ihn bewusst selbst reden

und eigene Gedanken formulieren. Nach

Stunden verließ er froh unser Haus.

Der Tag der Hauptversammlung rückte

näher. Stolz stand Pastor A. vor der Gemeinde

und begann mit der Bibelarbeit:

„Ich dachte mir … Gott hat mir gezeigt …

Das habe ich gelesen …“ Und so weiter.

Am Ende bekam er viel Lob für die tolle

Bibelarbeit. Auch wir dankten Gott; denn

manche, die bisher auf ihn herabgeschaut

hatten, staunten über seine Worte.

Gottes Fußspuren

nach Afrika

Es ist interessant, Gottes Fußspuren

im eigenen Leben zu entdecken – sein

gnädiges Handeln und Vorbereiten auf die

Zukunft. Als jüngste von drei Schwestern

bin ich ohne Vater aufgewachsen. Er kam

bei einem Unfall ums Leben als ich vier

Jahre alt war. Mit drei kleinen Kindern

war bei uns das Geld meist knapp. Ich

kann mich an ein Jahr erinnern, in dem

ich als Teenagermädchen nur eine Hose

hatte, das hat genervt. Heute sehe ich es

anders. Gott hat mich schon früh auf den

Dienst im Busch Afrikas vorbereitet, wo

man oft nur wenig hat.

Meine Familie war katholisch, doch ich

habe Gott mit 14 Jahren in einer evangelischen

Jugendgruppe persönlich kennengelernt

und mich bei einem Jugendgottesdienst

für Jesus entschieden – ganz

klassisch. Schon als Teenager bewegten

und begeisterten mich Geschichten von

Missionaren tief, und ich konnte mir

nichts anderes für mein Leben vorstellen.

Gott gab mir bereits jung eine große

Liebe zu seinem Wort und zu allem was

mit Theologie zu tun hat. Niemand war

überrascht als ich mit 18 Jahren meine

erste Predigt hielt.

Mit 20, nach einer Ausbildung zur

Fremdsprachenkorrespondentin, studierte

ich in England Theologie. Drei Jahre

später saß ich zum ersten Mal in einer

Rundhütte im Südsudan, hörte Afrikanern

zu, die vom Bürgerkrieg erzählten,

und tauschte mich mit Pastoren aus. Drei

Jahre diente ich Gott im Südsudan als Dozentin

für Theologie, für diese prägende

Zeit bin ich dankbar.

Anfangs gab es manche kritische

Stimme, die sich – vielleicht zu Recht –

fragte, wie eine 23-jährige in ein Bürgerkriegsland

gehen kann. Immer, wenn ich

mich dies auch selbst gefragt habe, hat

Gott mich beim Bibellesen zu Philipper 2

zurückgeführt. Gott verlangt nichts von

mir, was er nicht selbst bereit war zu

geben und zu tun. Dies gibt mir weiterhin

das Vertrauen, ihm trotz mancher

Schwachheit mutig zu folgen – was auch

kommen mag.

2011 kam ich nach zehn Jahren Ausland

nach Deutschland zurück, um meinen

Doktor in Internationaler Theologischer

Ausbildung an der Akademie für Weltmission

zu machen. Da sich die Kursphase

nun dem Ende zuneigt, bereite ich mich

auf meinen nächsten Lebensabschnitt

vor. Ich werde als DMG-Mitarbeiterin in

Mosambik in einer kleinen Stadt namens

Pemba am Bible-College Pastoren ausbilden.

Für die Gemeinden vor Ort und um

Menschen für Jesus zu erreichen. Es gibt

dort schon viele Christen. Doch sie wissen

oft wenig von Gott und seiner Kraft,

Leben zu verändern, Ängste zu bändigen,

und konkret Befreiung von dämonischen

Bindungen zu schenken.

Es gibt nichts Besseres, um Veränderung

anzustoßen, als Gemeindeleiter,

die ihr verändertes Leben in ihre Gemeinden

tragen. So kann das lebendige

Wort Gottes Wurzeln schlagen. Zuvor

werde ich einige Monate in Portugal die

Sprache studieren (Mosambik war früher

eine portugiesische Kolonie). Ich freue

mich, wenn Sie mich auf diesem neuen

Lebensweg im Gebet und durch Spenden

begleiten.

Drei Jahre später saß ich zum ersten Mal in einer Rundhütte

im Südsudan, hörte Afrikanern zu, die vom Bürgerkrieg

erzählten, und tauschte mich mit Pastoren aus.

10 DMG-informiert | 4 | 2014


DMG-informiert | 4 | 2014

11


Afrika

Elfenbeinküste

Christina Buß, Jahreseinsatz

Ich packe in

meinen Koffer …

Die Reise beginnt, ich packe meinen

Koffer und nehme mit: Zehn Monate

Zeit. Den Mut, mein altes Leben zu

verlassen und Neues zu entdecken.

Hoffnung, im neuen Land innerlich zur

Ruhe zu kommen. Vorfreude auf neue

Freunde. Ein gebrochenes Herz. Einen

Reisepass, der das einzige ist, was mir

sagt, wer ich bin. Und mein Rückflugticket.

Nach der Ankunft staune ich über die

andere Welt, Sprache, das interessante

Essen, die Kleidung. Ich bekomme sogar

einen neuen afrikanischen Namen, Awa

Tiéfigué Christina Konaté (Weiße Frau

Christina) und eine afrikanische Familie.

Selbst das Wetter und die Sterne in der

Nacht sehen anders aus.

Dann holt mich der afrikanische Alltag

ein, mit mancher Freude, aber auch

Trauer. Da liegt im Bettchen plötzlich ein

neues Baby. Ich frage die Waisenheimmama:

„Wo ist sie?“ Sie blickt mich

traurig an und sagt: „Das andere Kind

hat es nicht geschafft.“ Stundenlang hatte

ich das kleine Mädchen gehalten, gewaschen

und ihr immer wieder zugeflüstert,

dass sie kämpfen soll. Sie hat den Kampf

verloren …

Oder ein Unfall: Menschen rennen zum

Transporter, der völlig überladen war und

sich überschlagen hat. Wir suchen den

Fahrer. Überall liegen Baumwollballen

und Teile des Fahrzeugs herum. Ein paar

Männer ziehen den

jungen, leblosen Körper

aus dem Graben.

Wie angewurzelt

stehe ich davor und

schreie laut zu Gott.

Dann fängt der Mann

an, sich zu bewegen,

und sie bringen ihn ins Krankenhaus.

Manchmal wache ich nachts auf, weil in

meinem Kopf die Frage schwirrt: Hat er

es geschafft?

Ich sitze neben der Großmutter meiner

Gastfamilie. Sie ist alt, ihr Gesicht vom

Leben gezeichnet. Jeden Tag sitzt sie auf

dem kleinen Markt und verkauft Gewürze.

Sie lächelt und ist glücklich. Diese

Frau hat zwölf Kinder zur Welt gebracht.

Meine Gastmutter ging nie zur

Schule, sie kann weder lesen

noch schreiben. Sie ist einer der

liebevollsten Menschen, der mir

je begegnet ist.

Nur drei von ihnen haben überlebt

und sind erwachsen geworden. Meine

Gastmutter selbst ging nie zur Schule,

sie kann weder lesen noch schreiben. Als

Kind war sie Hausmädchen eines reichen

Mannes, später

arbeitete sie auf

einer Kakaoplantage.

Sie ist einer

der liebevollsten

Menschen, der mir

je begegnet ist.

Ich sehe auch

Menschen, die verbittert sind. Es gibt hier

viel Leid, Tod, Armut und Hunger. Kinder

müssen von klein auf hart arbeiten und

verbringen Tag für Tag auf dem Feld

ihrer Eltern. Ich sehe Menschen, die pure

Lebensfreude ausstrahlen, Dankbarkeit,

Geduld und Ruhe. Ich besuche Schulen,

die jetzt, nach dem Krieg, wieder geöffnet

sind – die Schüler hoffen auf Großes.

Nach zehn Monaten rückt die Abreise

näher und ich packe meinen Koffer. Viele

Christina (19 Jahre) will

wieder zurück nach Afrika

Erinnerungen reisen mit, auch unbeantwortete

Fragen. Aber das Schönste ist

der innere Friede. Dass es gut ist, dass

nicht jede Frage eine Antwort hat. Mein

Herz ist wieder gesund, neu, gefüllt mit

Gottes Liebe für dieses Land und seine

Menschen. Dazu die Vorfreude auf die

Lieben zu Hause. Und die Angst, dass

sie mich nicht mehr wiedererkennen

könnten.

Am Flughafen kommt mir meine Gastfamilie

in den Sinn, ihre liebevolle Art,

das gemeinsame Lachen und voneinander

Lernen. Ich lasse mein Herz hier, weil ich

weiß, dass es sonst in tausend Stücke zerbrechen

würde, wenn ich gehe. Ich kann

die Welt nicht verändern. Ich kann nur

geben, was ich habe, mein Lächeln, eine

Umarmung, und den Menschen zuhören.

Damit kann man viele kleine Welten

anderer Menschen verändern. So wie du,

Gott, mein Herz verändert hast. Jetzt

weiß ich, wer ich bin: dein geliebtes Kind.

Afrika, ich komme wieder!

12 DMG-informiert | 4 | 2014


Malawi

Andrea und Hans-Jörg Richter

Südafrika

Winfried und Dr. Hildegard Steiner

Körperlich schwach

und doch voll Kraft

Es war ein anstrengender Tag. In Naotcha,

einem Vorort von Blantyre, wo ich in

der Betreuung von Aidskranken mithelfe,

hatten wir unser monatliches Patiententreffen,

danach eine Besprechung mit den

Frauen des Seifenprojektes und zu guter

Letzt das Treffen mit freiwilligen Helfern

aus der dortigen christlichen Gemeinde.

Die Wochen zuvor war in der Betreuung

der Patienten nicht alles gut gelaufen.

Manches hatte mich frustriert. Am Abend

fragte ich mich müde und geschafft, was

für einen Sinn meine Mitarbeit überhaupt

noch machte. Als ich diesen trüben Gedanken

nachhing, erinnerte mich Gott an

ein schönes Erlebnis am Morgen, das ich

völlig aus dem Blick verloren hatte.

Eine aidskranke Patientin, der es immer

wieder sehr schlecht geht, erzählte der

Gruppe von ihrem Glauben. Über Ostern

hatte sie einen Krankheitsschub. Sie

dankte Gott, der ihr wieder aufgeholfen

hat, und las uns Psalm 103,2 vor: „Lobe

den Herrn meine Seele und vergiss nicht,

was er dir Gutes getan hat.“

Da stand sie nun, körperlich schwach

und doch voll Kraft. Ihre Botschaft hat

mich berührt. Andere in ihrer Lage würden

klagen: Herr, warum bin ich krank?

Warum musste mein Mann früh sterben?

Warum ist auch mein Sohn erkrankt?

Jesus, warum bin ich immer wieder so

schwach? Doch kein Wort davon.

Sie dankte Gott, dass er ihr immer

weiterhilft und sie am Leben erhalten

hat, wo so viele um sie her sterben. Sie

dankte, dass sie in unserem Programm

sein darf und Hilfe erfährt. Ihr Fazit war:

„Gott, der sich so gut um mich kümmert,

hat einen Plan mit meinem Leben; dass

ich Menschen, die ihn noch nicht kennen,

die Frohe Botschaft weitergebe.“

Staunend hörte ich ihr zu und freute

mich. Gott baut seine Gemeinde. Anders

als wir denken, oft verborgen und in

Schwachheit. Davon sah ich etwas an diesem

Morgen. Deshalb machen wir weiter,

in dem Wissen, dass allen Enttäuschungen

und Frust zum Trotz Gott Wunder tut.

Immer wieder

von unten anfangen

„Halbgötter in Weiß“ werden Ärzte

manchmal genannt. In Deutschland

genießen Ärzte hohes Ansehen. Es gab

erstaunte Reaktionen, als wir vor 30 Jahren

in die Mission gingen und Hildegard

ihren Beruf nicht offiziell in einer Klinik

anwenden wollte. Kein Arzthonorar,

sondern von Spenden leben? Das haben

manche Leute nicht verstanden. Doch

wir sehen uns nicht

als Bettler, sondern

als Teil eines weltweiten

Teams in der

Arbeit an Gottes

Gemeinde.

In Malawi mussten

wir erstmal die Sprache lernen. Unvergesslich

bleibt, wie uns eine alte Frau

damals auslachte: „Ihr seid doch Weiße.

Weiße sind so gut und wissen so viel –

aber ihr könnt ja nichtmal unsere Sprache.

Sogar unsere Kinder können das!“

Doch später sah man auch in Malawi

manchmal Halbgötter in uns.

Durch unser Ausharren, direkt mit

den Menschen leben, Schwierigkeiten

durchstehen, und den Einsatz von Geduld

und Liebe erkannten einige, dass wir ganz

normale Menschen sind, die eine besondere

Botschaft haben. Die jahrelange

Mühe lohnte sich, wenn Hildegard unter

Frauen saß und ihnen Hoffnung durch die

Bibel bringen konnte. 22 Jahre arbeiteten

wir in Malawi und durften

vielen Gottes Wort und

Hilfe bringen. Wir fühlten

uns gut eingearbeitet und zu

Hause im Dorf, hatten eine

Identität, waren bekannt und

kannten uns aus.

Dann wurden wir nach

Südafrika berufen, nach Kapstadt,

in die Großstadt. „Naja,

dachten wir, da haben wir

schon gelebt, das sollte nicht

schwierig sein.“ Es kam anders.

Wieder mussten wir von

ganz unten anfangen, neue

Die jahrelange Mühe lohnte sich,

wenn Hildegard unter Frauen saß

und ihnen Hoffnung durch die

Bibel bringen konnte.

Leute kennenlernen und diese uns. Mitte

Fünfzig und wieder von vorne beginnen?

Für manche war das nicht nachvollziehbar.

Wer sind schon die Steiners, was

können sie, was nicht?

„Habt ihr euren Hausrat schon

ausgepackt?“ wurden wir gefragt. Nein,

wir hatten gar keinen. In Malawi hatten

wir alles verschenkt und verkauft. Wie

Kinder mussten wir

vieles neu lernen:

Welchen Knopf

drückt man am

Automaten im Parkhaus?

Wo wirft man

einen Brief ein? Wie

besucht man hier Freunde? Macht man

vorher einen Termin aus, ruft an oder

kommt einfach spontan wie in Malawi?

Obwohl wir als Weiße hier äußerlich

nicht auffallen, sind wir doch anders als

unsere Nachbarn.

Als kürzlich ein Nachbar starb, bat

seine Familie mich, die Trauerandacht zu

halten. Danach kam ein anderer Nachbar

auf mich zu und meinte: „Wie kann

man Gott finden? Wie macht man das?“

Solche Erlebnisse zeigen uns, dass der

Weg sich lohnt. Das gibt mehr Freude

und inneren Frieden als Geld, Macht und

Ruhm es je könnten. Es geht nicht darum,

was wir tun und ob wir angesehen sind,

sondern wer wir in Christus sind.

Andrea

Richter

hilft aidskranken

Frauen

Neubeginn: Vom

Busch in die Stadt

DMG-informiert | 4 | 2014

13


Afrika

Kenia

Anna Kloninger

Kenia

Walter und Christel Gschwandtner

Mut, mitten in

Leid und Terror

Beschneidung von

Mädchen ist Sünde

Für zwei Geschwister, einen Jungen

und ein Mädchen aus dem Dorf Log-Logo

im Norden Kenias, rückt ein besonderes

Fest näher: der Tag ihrer Beschneidung.

Die Eltern haben ein großes Essen für sie

und ihre Gäste vorbereitet. In der Woche

davor müssen die Kinder keine Arbeit

verrichten. Sie werden umhegt, gepflegt

und bedient, bekommen reichlich und

das Beste zu essen, was sich die Familie

leisten kann. Zur Feier müssen sie Kühe

durchs Dorf treiben. Jeder von ihnen

sucht sich ein Tier aus und greift es an

den Hörnern, um Stärke und Mut zu

beweisen …

Kenia, ein Land vieler Kulturen. Nach

dem Gesetz ist die Beschneidung von

Frauen längst strafbar. Doch interessiert

das hier im Norden des Landes nur

wenige. Ausgerechnet Weihnachten ist

für Mädchen und junge Frauen eine Zeit

der Furcht, Schmerzen und Tränen. Dann

werden die meisten Beschneidungen

durchgeführt; weil die Weihnachtsferien

lang genug sind, damit die Wunde wieder

heilt und sie nach den Ferien wieder fit

für die Schule sind. So können die Familien

vor Lehrern und Beamten verbergen,

was passiert ist.

An Schulen und in Gemeinden komme

ich viel mit Mädchen und jungen Frauen

ins Gespräch, manchmal können wir

auch offen über das Thema Beschneidung

reden. Kurz vor Weihnachten hatte ich

in einer Mädchenschule eine Stunde über

Jüngerschaft. Dem gläubigen Lehrer war

es wichtig, dass ich seine Schülerinnen so

kurz vor dem möglichen Übergriff noch

einmal eindringlich davor warne. Also

habe ich die Mädchen mit klaren Worten

gebeten, sich nicht dazu überreden zu

lassen.

Ich bete sehr, dass Gott ihren Vätern

die Augen und Herzen öffnet, damit sie

erkennen, was sie ihren Töchtern antun.

Die Folgen der weiblichen Genitalverstümmelung

sind verheerend, psychisch

wie emotional. Die betroffenen jungen

Frauen sind verletzt an Leib und Seele

und gezeichnet fürs Leben. Viele sterben

bei der Geburt ihres ersten Kindes

oder sie verlieren ihr Baby als Folge der

Beschneidung. Die medizinische Versorgung

in unserer Region ist noch wenig

ausgebaut, sodass Hilfe für sie oft zu spät

kommt.

Es gibt einzelne Frauen, die nicht beschnitten

sind. Aber spätestens vor der

Hochzeit unterziehen sich die meisten

doch dem schmerzhaften Ritus – sie

halten dem Druck der Gesellschaft

einfach nicht stand. Man glaubt, dass nur

Beschnittene heiratsfähig sind.

Christinnen wissen, dass die Beschneidung

von Mädchen Sünde ist. Sie würden

ihre Töchter und andere gerne davor

bewahren – doch ihnen sind die Hände

gebunden. Viele Männer verstehen ihre

Frauen nicht, wenn sie sich gegen diese

Tradition auflehnen. Sie strafen sie mit

Schlägen oder lassen ihre Töchter dann

einfach heimlich beschneiden. Leider

halten auch ältere Frauen stark an dieser

Tradition fest. Sie führen die Beschneidung

an Mädchen praktisch aus, obwohl

es verboten ist.

Besonders betroffen macht mich, wieviele

kenianische Christen und Pastoren

die Beschneidung von Mädchen befürworten.

Es ist entsetzlich, was Sünde,

Unwissenheit und Unglaube anrichten.

Bitte beten sie, dass Gott uns hilft, Christen

allen Alters anhand der Bibel deutlich

zu machen, dass diese Art Verletzung

von Mädchen und Frauen Sünde ist.

Damit nicht so viele junge Kenianerinnen

körperlich und seelisch verwundet ins

Erwachsenenleben starten.

Es bewegt uns, mit welchem

Mut unsere Freunde und Partner

in Kenia, Nigeria und anderen

Spannungsgebieten Afrikas inmitten

von entsetzlichen Tragödien

und Terroranschlägen ihren

leidenden Glaubensgeschwistern

zur Seite stehen. Manche weigern

sich über Jahre, in weniger

bedrohte Gebiete umzuziehen.

Sie vertrauen Jesus täglich für

ihre Bewahrung und seine Hilfe.

Pastor Shaba in Nigeria beispielsweise

reist oft direkt nach

einem Anschlag auf eine Kirche

zu den betroffenen Christen und

ermutigt sie persönlich durch

Gottes Wort. Einmal predigte

er am Sonntag danach in den

verkohlten Überbleibseln einer

niedergebrannten Kirche.

Auch der Dienst unserer

Kollegen rund um Garissa im

Nordosten Kenias ist vorbildlich,

wo viele Pastoren und afrikanische

Missionare über Jahre

hinweg durch Terror akte islamistischer

Extremisten aus Somalia

bedroht und manche auch zum

Opfer geworden sind. Keiner der

Überlebenden hat seinen Posten

gewechselt, sie sind weiter mitten

im Gefahrengebiet.

Anfang Mai hielt ich ein Seminar

in der Küstenmetropole

Mombasa. Wenige Stunden nach

der Veranstaltung schreckten

zwei Explosionen die Stadt auf.

Kenianische Kollegen meldeten

sich bei mir, besorgt um meine

Sicherheit. Ich war weit weg

von den Handgranaten, die in

einen Bus geworfen worden sind.

Doch ihre fürsorglichen Anrufe

machten mich dankbar.

Das ließ mich nicht mehr

los. Wo ist Jesus in all diesen

schrecklichen Attentaten, die oft

Dutzende in den Tod reißen und

Hunderte verletzt zurücklassen?

Hält er sich da vorsichtshalber

raus? Überlässt Jesus das Feld

den Attentätern? Oder ist er

selbst mitten drin in all dem Leid,

in aller Bedrohung? Überlasse

ich meine Glaubensgeschwister

in diesen schrecklichen Erfah-

14 DMG-informiert | 4 | 2014


Amerika

Mexiko

Susanne und Eleazar Harbich de Tello

„Kann Jesus mich

wirklich verändern?“

rungen einfach sich selbst und ihrem

Schicksal? Oder engagiere ich mich

zumindest im Gebet für sie?

Als ich tags darauf mit dem Bummelzug

die 25 Stunden nach Nairobi

zurückfuhr, entstand folgendes

Gedicht:

Mittendrin

Bomben, Terror, Explosion,

mittendrin der Gottessohn,

unverändert, Licht in Licht:

„Fürchtet euch nicht.“

Fragen, Klagen, Maskeraden,

Mord und Krieg als Gottestaten?

Irrsinn! Fluch! – Mein Heiland spricht:

„Fürchte dich nicht.“

Schöpfer, Sieger, Überwinder,

Guter Hirte deiner Kinder.

Schenk‘, eh uns die Hoffnung bricht:

„Fürchtet euch nicht.“

Klarheit, Friede, mutig hoffen,

steht dem Schwachen täglich offen.

Komm und nimm! Vergiss es nicht:

„Fürchte dich nicht.“

Bomben, Terror, Aggression,

mittendrin der Gottessohn.

Er, der Herr, verlässt dich nicht!

Drum fürchte dich nicht.

Unsere Gemeinde „Esperanza en

Cristo“ (Hoffnung durch Jesus) im

Armenviertel Los Olivos, Mexiko-

Stadt, wächst. Wir freuen uns über

Menschen, die neues Leben gefunden

haben. Einer ist der 22-jährige Alan

Faour Maldonado. Er möchte Ihnen

erzählen, wie Gott sein Leben verändert

hat:

„Alles begann vor drei Jahren mit einem,

wie ich dachte ‚perfekten Leben’.

Ich hatte alles, was sich ein Jugendlicher

wünschen kann: eine

eigene Wohnung in

der Nähe meiner

Freundin, einen guten

Job und Freiheit.

Es schien perfekt.

Mir war egal, wie

ich meine Mutter

weinend in der Haustür hatte stehen

lassen, um meinen ‚Flug in die Freiheit’

zu beginnen. Nur mein Ego und meine

Zukunftspläne zählten, die sich allesamt

um meine Freundin drehten.

Dann ging es abwärts. Mein fieser

Charakter und meine Unreife zerstörten

die Beziehung. Ich wurde aggressiv

und verlor am Ende alles: die Freundin,

meine Arbeit, Wohnung und Familie.

Ich suchte andere Freunde. Sie übten

schlechten Einfluss auf mich aus und

hätten mich fast zum Verbrecher gemacht.

Wenn ich mich nicht von ihnen

getrennt hätte, wäre ich heute tot

oder im Gefängnis.

Dann lud eine Bekannte mich in ihre

christliche Jugendgruppe ein. Zuerst

wollte ich nicht, ging aber dann doch

hin. Vom ersten Abend kam ich mit

drei Fragen nach Hause:

Kann Gott meinen Hass in

Liebe umwandeln? Kann

Gott mich, den schlimmsten

Sünder, wirklich verändern?

Kann er mein Herz

wieder schlagen lassen?

Eine Woche später bekam

ich die Antwort.

„Kann Gott mich,

den schlimmsten Sünder,

wirklich verändern?

Kann er mein Herz wieder

schlagen lassen?“

Gott gebrauchte zwei Personen,

um mein Herz zu berühren; die erste

erklärte mir seinen Heilsplan, und die

zweite sagte mir die wunderbarste

Wahrheit zu: ‚Gott liebt dich!’ Als ich

Jesus mein Leben anvertraute, hat er

meine innere Leere mit seiner Liebe,

Frieden und echter Freude gefüllt. Jetzt

bin ich ein neuer Mensch.

Ich besuche einen Jüngerschaftskurs

in der Gemeinde. Von früheren

Freunden werde ich täglich ausgelacht

und habe innere Kämpfe. Aber ich

bin sicher, dass Jesus

mein Erlöser ist und in

meinem Herzen lebt.

Es ist vier Monate her,

dass ich Jesus kennengelernt

habe. Nun

bereite ich mich auf

meine Taufe vor. Ich

danke Gott für unsere Gemeinde und

Jugendgruppe. Seine Liebe, Gnade und

Barmherzigkeit begleite euch, geliebte

Geschwister im Glauben!“

Soweit Alans Bericht. Dankbar sind

wir zudem für Pastor López mit seiner

Frau Raquel, die unsere Gemeinde

übernommen haben. Mitte August

werden wir als Familie für ein Jahr

nach Deutschland in den Reisedienst

kommen und stellen Ihnen gerne

unser neues Missionsprojekt bei den

Tarahumara-Indianern in Chihuahua,

Mexiko, vor! Laden Sie uns über die

DMG-Adresse ein, wir freuen uns auf

die Begegnung mit Ihnen.

Alans Herz

schlägt nun

für Jesus

Walter Gschwandtner, Mai 2014

DMG-informiert | 4 | 2014

15


F

Amerika

Ecuador

Iris Rauscher

Spannendes auf der

DMG-Internetseite

Name des Ko

Mit den Nachbarn

Glauben teilen

Seit zwölf Jahren wohne ich in einem

„Conjunto“, einer typischen Wohnsiedlung

unserer Stadt. Hinter Mauern und

schwarzen Garagentoren verbirgt sich die

Nachbarschaft – von außen abgeschottet

und anonym – aber drinnen herrlich grün

mit vielen Bäumen.

Mit den zwölf Parteien unseres Blocks

habe ich eine gute Nachbarschaft aufgebaut,

zu manchen verbindet mich eine

Freundschaft. Sie wissen längst, dass ich

Christin bin und als Missionarin im Land

lebe.

Seit ein paar Monaten habe ich eine

neue Nachbarin, Gaby, die sehr aktiv in

ihrer katholischen Kirche ist. Gemeinsam

beschlossen wir, einen Bibelkreis mit

unseren Nachbarn zu starten. Seither

treffen wir uns einmal die Woche bei ihr

und beschäftigen uns mit dem Thema

Gebet. Dazu gibt es Arbeitsmaterial der

katholischen Kirche, Tonbandvorträge,

Anleitung zu Meditation und Musik. Feste

Gebete und Texte begleiten uns auf die

Minute genau geplant durch die Abende.

Das alles ist nicht unbedingt mein Stil,

aber ich freue mich riesig über die Gelegenheit,

über meine Liebe zu Jesus reden

zu können. Doch ich komme in dieser

Gruppe auch an meine Grenzen. Ihr

Gottesbild unterscheidet sich sehr von

meiner Prägung und meinem Verständnis.

Wir lesen den gleichen Bibeltext und

kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen,

das kann frustrieren. Ich sehe Jesus

als Herrn, Heiland, Schöpfer und wiederkommenden

König. Meine Nachbarn

kennen Jesus als leidenden und demütigen

Knecht. Ja, das ist Jesus auch, aber noch

viel mehr.

Noch kann ich in der Gruppe nichts

infrage und kaum Fragen stellen. Ein Gespräch,

wie ich es aus Bibelkreisen kenne,

ist nicht erwünscht. Aber ich kann sagen,

was mir Jesus durch diesen Text gesagt

hat. Mehr nicht, aber auch nicht weniger.

Die traditionellen Gebetshaltungen, Meditationen

und aufgezeichneten

Vorträgen

kosten mich Kraft. Für

meinen Geschmack ist

vieles zu abstrakt, theoretisch

und kommt

eher aus der Tradition

als aus der Bibel. Trotzdem möchte ich

meine Nachbarn verstehen, um wirklich

mit ihnen ins Gespräch zu kommen.

Denn hier habe ich die einzigartige

Gelegenheit auch

meinen Glauben

mit ihnen zu

teilen. Sie haben

mich wirklich in

ihrer Mitte aufgenommen,

dieses

Privileg möchte ich nicht verscherzen.

Das Beste ist: Meine Nachbarn lesen in

der Bibel, jeden Tag einen bestimmten

Meine Nachbarn lesen in der

Bibel, jeden Tag einen bestimmten

Abschnitt. Ich bin sicher, der

Heilige Geist ist an der Arbeit.

www.DMGint.de/nachrichten.html

Brasilien: Tore für Gottes Mannschaft

Über die christlichen Kinderwochen rund um die WM

Uganda: Erstmals Abendmahl gefeiert

Simon und Carina Gruber berichten aus der Pioniermission bei den Karamojong

Westbank: Zeichen der Versöhnung

Während im Heiligen Land Gewalt und Hass eskalieren, bringen Johnny und

Marlene Shahwan Kindern Versöhnung nahe

Abschnitt. Ich bin sicher, der Heilige

Geist ist an der Arbeit. Deshalb halte ich

durch. Vielleicht werden mich Mathilde,

Sandra, Diego, Gaby, Vanessa, Maria Ines

und Anita eines Tages verstehen, dass es

nicht um das Einüben von Techniken für

Gebete und Meditationen geht, sondern

um eine lebendige Liebesbeziehung

zu Jesus. Bitte beten Sie

für meine Nachbarn.

Konto-Nr. de

Bitte geben

Spendenbe

Freundesn

vorhanden

Namen un

16 DMG-informiert | 4 | 2014


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Schriftleitung: Dr. Detlef Blöcher

Redaktion: Theo Volland

Layout: David Spieth

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in in andere EU-/EWR-

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für Ihre Gemeinde und Freunde:

Herbstmissionsfest

Herzliche Einladung

am 28. September 2014

Sinsheim-Buchenauerhof

28. September 2014, ab 10 Uhr

Parallel:

TeenTREFF

Thema:

ab 12.30 Uhr

Missionare live

Kirsten Giese, brasilien

Gottes Liebe in Kinderherzen säen

inge Michel, Mosambik

Evangelium zwischen

Buschtrommel und Smartphone

Kathleen Quellmalz, tansania

Was aus einem

Straßenkind werden kann

stefan Henger, senegal

Hollywood in Afrika –

Film und Mission

césar palomino parada, spanien

Hoffnung in der Krise

Matthias Knödler, deutschland

Migranten mit Gottes

Liebe beschenken

Kinder, Kinder ...

Kurzeinsätze – mega bereichernd

Kurzeinsatzteam

Johannes und astrid Janzen, thailand

Im Spannungsfeld von

arm, reich, krank, gesund

renate Hornung, Kenia

Lokichogio: 35 Jahre

mein Ende der Welt

bernd Müller, deutschland

Gemeindebau in

entchristlichter Umgebung

Missionarskinder aus

aller Welt berichten

Programm:

Herbstmissionsfest

10.00 Uhr

Gottesdienst

Thema: Kinder? Kinder!

Predigt: Pfr. i. E. Günther Beck

28. September 2014 • 74889 Sinsheim-Buchenauerhof

12.00 Uhr

MissionsaUsstellUnG,

MittaGessen, Gebet

13.45 Uhr

special

Lobpreis für und mit Kindern

15.00 Uhr

plenUM

Thema: Kinder? Segen!

Ansprache: Dr. Detlef Blöcher (Missionsleiter)

Musik:

DMG-Musikgruppe

sowie Frank und David

Bosch (Kroatien)

Infos:

www.DMGint.de/hmf

Veranstaltungen

01.08.2014, 20 Uhr: Gebet für die Welt – Tansania

Buchenauerhof, Tel. 07265 959-0

17.08.2014, 10 Uhr: Gebetssonntag – Amerika

Buchenauerhof, Tel. 07265 959-0

05.09.2014, 20 Uhr: Gebet für die Welt – Senegal

Buchenauerhof, Tel. 07265 959-0

06.–07.09.2014: Missionswochenende

35232 Buchenau, Tel. 06466 339

13.–14.09.2014: Missionswochenende

38442 Wolfsburg, Tel. 05362 62621

20.–21.09.2014: Missionswochenende

06110 Halle, Tel. 03475 716888

28.09.2014, ab 10 Uhr: Herbstmissionsfest

Buchenauerhof, Tel. 07265 959-0

siehe oben

17.–23.08.2014

Bibelheim Bethanien, 76307 Karlsbad-Langensteinbach

Auszeit

mit Inhalt

Ein neues Konzept für

Erholungssuchende, die

gerne auch ihren Geist

nähren. Leitung: Günther

Beck (DMG-Öffentlichkeitsarbeit)

und Team

Anmeldung

und Information:

Tel. 09841 6819860

www.auszeit-mit-inhalt.de

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