Unser armer Staat

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Unser armer Staat

Unser armer Staat

Unser Staat hat`s wirklich schwer.

Wo kriegt er soviel Steuern her?

Alle hochgeschossnen Banken

Kommen nach und nach ins Wanken,

Wackeln auf der ganzen Welt:

„Lieber Staat, ach, gib uns Geld!“

Das ist alles ganz verdreht,

Überlegung kommt zu spät.

Statt Kredite zu vergeben,

Wollen sie nun nehmen, nehmen.

Schon kommt die Immobilienseite.

Auch Opel schreit laut: “Ich bin pleite!“

Auf Opel will man nicht verzichten,

Arbeitsplätze nicht vernichten.

Der Staat hat dabei auch Interesse,

Liest dafür mal eine Messe.

Das Leben ist schon so sehr teuer,

Die Besteuerung ungeheuer.

Die Arbeitsamen sind empört:

„Das ist mehr, als sich gehört!“

Gehen streikend auf die Straße:

„Gebt uns Geld nach rechtem Maße!“

Den Arbeitscheuen ist´s egal:

„Es bleibt ja alles sozial!“

Sie kriegen Geld – doch wo denn her?

Ungerührt – sie wollen mehr.

Und was ist mit den wirklich Armen?

Derer muss man sich erbarmen .

Da gibt es viele Organisationen.

Diese sollen sich auch lohnen.

Sie haben immer große Taschen.

Vieles geht da durch die Maschen.

Der Steuerzahler ist verdrossen –

Zu viel in den Wind geschossen.

Unser Grundgesetz war gut,

Vor 60 Jahren gab es Mut.

Doch was ist denn jetzt damit?

Hat´s denn noch den rechten Tritt?

Als es durch die Zeiten schritt,

War die Welt bald eine andere,

Auch denkt mancher: “Wie unterwandere

Ich denn diese „Heil´g Kuh?“


Viel Probleme hat Karlsruh´.

Sind die Artikel recht im Fluss,

Oder Missbrauch ein Genuss?

Artikel 5 mit Absatz eins:

Gilt der noch voll? So mancher meint´s.

Artikel 16, Absatz zwei –

Damit ist´s doch längst vorbei!

Was heißt „verfolgt“ um Politik?

Wirtschaftsflucht hat längst den Sieg.

Zu viele woll´n nach Deutschland geh´n

Zum besten Sozialsystem.

Man wünscht sich einen Volksentscheid,

Viele sind dazu bereit.

Doch macht dies keinen Sinn.

Wo ist das Deutsche Volk denn hin?

Das Volk, das das Gesetz sich gab –

Die meisten ruhen längst im Grab.

Die Folgenden sind vielfach dumm,

Trampeln töricht darauf rum.

Ohne Ahnung war´n die Väter,

Von diesem ganz verdrehten „Später“!

Will man endlich überlegen,

Wie man kommt zu Geld und Segen,

Ist man ja wohl doch gehalten,

Muss Bundesgliedrung neu gestalten.

Der Parlamente gibt es zu viele,

Damit kommt man nicht zum Ziele.

So viele sind doch viel zu teuer

Mit Parteien ungeheuer,

Die für Steuergelder streiten

Und doch Unmut nur verbreiten,

Rechts und Links sind zu entbehren,

Die woll´n unsern Staat nicht ehren,

Wollen Putsch und nur Radau,

Solchen Leuten niemand trau´:

Da könnt´man viele Gelder sparen

Und würd´entschieden besser fahren

Als so dumme Sprüche klopfen,

Die Putzfrau´n sollten Löcher stopfen.

Da könnt´man Steuern noch ergattern.

Wieviel sollte da wohl flattern?

Grübelt mal in tiefer Nacht,

Wie den Bund gesund man macht!

Das BGG hat viel bereit.

Denkt mal nach, ´s ist höchste Zeit.

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