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Zertifizierte Fortbildung

Neues kombiniertes orales

Kontrazeptivum

Die Wirkstoffe Nomegestrol und 17β-Estradiol

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Detaillierte Hinweise zur – kostenlosen – Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung finden Sie auf Seite 50,

in den Fragebogen einlesen können Sie sich auf Seite 51.

Seit kurzem ist ein kombiniertes orales Kontrazeptivum mit einer neuartigen Gestagenkomponente

auf dem Markt, das die Palette der medikamentösen Empfängnisverhütung erweitert.

Das neue Gestagen wird mit dem natürlichen Estrogen 17β-Estradiol kombiniert und ist

als Einphasenpräparat auf dem Markt.

Medizinische Chemie

7β-Estradiol - Molekülstruktur 2d

Nomegestrol - Molekülstruktur 2d

Im Jahr 1961 wurde die erste so genannte „Pille“ zur oralen Kontrazeption auf

dem deutschen Markt zugelassen. Seitdem haben sich die verfügbaren Präparate

stetig weiterentwickelt. Kamen früher noch erheblich höhere Dosen eines Estrogens

bzw. Gestagens zum Einsatz, haben sich die wirksamen Dosen um einiges verringert.

Außerdem wird nach idealen Wirkstoffkombinationen geforscht, um eine sichere Empfängnisverhütung

bei wenigen Nebenwirkungen und geringen kardiovaskulären Risiken

gewährleisten zu können.

Das am häufigsten verwendete Estrogen in oralen Kontrazeptiva ist Ethinylestradiol,

ein synthetisches Derivat des natürlich vorkommenden 17β-Estradiols mit verstärkter

estrogener Wirkung. Als Gestagene stehen eine Vielzahl von Arzneistoffen mit verschiedenen

Wirkungen zur Verfügung. Seit kurzem hat sich die Vielfalt auf dem Markt der

oralen Kontrazeptiva weiter erhöht: Die Pille „Zoely®“ enthält das neuartige Gestagen

Nomegestrol sowie das natürliche Estrogen 17β-Estradiol.

Medizinische Chemie

Als Estrogen-Komponente wird das im menschlichen Körper vorkommende 17β-Estradiol

verwendet. Dieses besitzt im Gegensatz zu Ethinylestradiol keine Ethinylgruppe im

D-Ring, die das synthetische Estrogen gegenüber Oxidationsprozessen stabilisiert. Da

Gestagene den Abbau natürlicher Estrogene durch Oxidation fördern, war diese Ethinylgruppe

bisher nötig, um konstante Estrogenspiegel unter der Kombination mit Gestagenen

zu gewährleisten.

Die Verwendung des natürlichen, aber oxidationsempfindlichen 17β-Estradiols wurde

durch die Kombination mit dem neuen Gestagen Nomegestrol möglich. Nomegestrol

gehört zu den 19-Progesteron-Derivaten (Norpregnane) und liegt als Acetatsalz vor. Es

hat eine längere Halbwertszeit als andere Gestagene. Laut Hersteller stellen sich dadurch

ein konstanter Blutspiegel und damit eine gleichmäßige Wirkung ein. Auch der Abbau

des Estrogens hält sich so in Grenzen.

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P h a r m a z i e Z e r t i f i z i e r t e F o r t b i l d u n g

Gestagen

Wie alle Gestagene verhindert Nomegestrol

das Einnisten der Eizelle in der

Uterusschleimhaut.

Wirkmechanismus

Die gestagene Komponente in oralen Kontrazeptiva verhindert das Einnisten der Eizelle

in die Gebärmutterschleimhaut sowie die Unterdrückung der Ausschüttung des luteinisierenden

Hormons (LH) in der Zyklusmitte. Sie entfaltet dafür hemmende Wirkung auf

die gonadotrope Funktion der Hypophyse, negative Effekte auf den zervikalen Schleim,

die Endometriumrezeptivität sowie die Beweglichkeit der Eileiter, die für den Embryotransport

in die Gebärmutterhöhle erforderlich ist. Einige Gestagene wie Nomegestrol

zeigen zudem eine antiandrogene Wirkung.

17β-Estradiol als Komponente in der Pille stabilisiert das Endometrium und verhindert

Durchbruchblutungen. Außerdem wird die Sekretion des follikelstimulierenden

Hormons (FSH) und die Selektion des dominanten Follikels gehemmt.

Klinische Pharmakologie

Ethinylestradiol

Das bisher in oralen Kontrazeptiva

eingesetzte veresterte Estrogen weist

wesentlich stärkere Wirkungen auf die

Leber auf als das nicht veresterte.

Dosierung

Das neue orale Kontrazeptivum wird

ohne Unterbrechung eingenommen.

Pharmakodynamik

Nomegestrol besitzt eine starke antigonadotrope Aktivität sowie eine starke Affinität zum

menschlichen Progesteronrezeptor. Es wirkt zudem progesteronrezeptorvermittelt antiestrogen

und moderat antiandrogen. Gluco- oder mineralocorticoide, Estrogene oder

androgene Effekte wurden nicht nachgewiesen.

Das physiologische Estrogen 17β-Estradiol unterscheidet sich in der Pharmakodynamik

vom synthetischen Derivat Ethinylestradiol unter anderem in seiner hepatischen

Aktivität. Ethinylestradiol hat hierbei eine etwa 500-fach stärkere Wirkung. Es wird

diskutiert, dass diese erhöhte Aktivität für die Nebenwirkungen der oralen Kontrazeption,

wie Veränderungen bei den Gerinnungsfaktoren, im Lipidstoffwechsel und im

Glukosestoffwechsel sowie für die negativen Effekte auf den Blutdruck und die Gefäße

verantwortlich ist.

Pharmakokinetik

Die Kombination aus Nomegestrol und 17β-Estradiol wird oral verabreicht. Die gleichzeitige

Aufnahme von Nahrung beeinflusst die Bioverfügbarkeit beider Wirkstoffe nicht.

Anders als Nomegestrol unterliegt 17β-Estradiol einem ausgeprägten First-Pass-Effekt.

Beide Arzneistoffe liegen im Blut überwiegend gebunden vor – bei Nomegestrol zu 97

bis 98 Prozent an Albumin, bei 17β-Estradiol zu 37 Prozent an das sexualhormonbindende

Globulin und zu 61 Prozent an Albumin.

Es sind sowohl Phase-I- als auch Phase-II-Metabolisierungen an der Biotransformation

der Wirkstoffkombination beteiligt. Involviert in die Phase I-Umwandlung sind

unter anderem die Cytochrom-P450-Enzyme CYP3A4 und CYP3A5 sowie CYP2C19,

CYP2C8, CYP2C9, CYP1A2 und CYP1B1.

Im Gegensatz zu 17β-Estradiol besitzt Nomegestrol eine lange Halbwertszeit von 46

Stunden (17β-Estradiol: 3,6 Stunden).

Dosierung

Anders als die meisten Kontrazeptiva wird die Wirkstoffkombination ohne Unterbrechung,

also kontinuierlich die in einem Blister enthaltenen 28 Tage, eingenommen. Ein Blister

setzt sich aus 24 weißen wirkstoffhaltigen Tabletten (gekennzeichnet mit „ne“), gefolgt

von vier gelben Placebotabletten (gekennzeichnet mit „p“), zusammen. Eine wirkstoffhaltige

Tablette enthält 2,5 mg Nomegestrolacetat sowie 1,5 mg Estradiol-Hemihydrat. Nach

Ende eines Blisters wird am darauffolgenden Tag sofort mit dem nächsten Blister begonnen.

Dieses Vorgehen soll die Compliance bei der Einnahme der Pille erhöhen und entspricht

dem Schema 24 plus vier, welches schon von anderen Kontrazeptiva bekannt ist.

Üblich war bisher meist eine siebentägige Pause, welche sich aus den früher hohen

Dosen an Estrogenen und Gestagenen und deren Eliminationszeit ergab. Die endogene

Estradiolbildung und die Follikelreifung beginnen allerdings schon in der siebentägigen

Pause wieder. Eine kürzere Pillenpause in Kombination mit geringen Hormondosen

ist daher möglich und bedeutet eine verminderte hormonelle Fluktuation und weniger

Hormonentzugssymptome.

Die Einnahme der Tabletten sollte täglich ungefähr zur gleichen Zeit erfolgen, und

der normale Einnahmezeitpunkt um nicht mehr als zwölf Stunden überschritten wer-

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den, um die Wirksamkeit zu garantieren. Wurde die Einnahme einer weißen Pille um

mehr als zwölf Stunden verschoben oder ganz vergessen, kann unter Umständen der

Konzeptionsschutz eingeschränkt sein.

Dies ist abhängig vom Zeitpunkt dieses Ereignisses: Wurde die Pille innerhalb der

ersten sieben Tage des Pillenzyklus vergessen, ist für die nächsten sieben Tage eine zusätzliche

Verhütungsmethode angezeigt. Die Einnahme der zuletzt vergessenen weißen

Tablette sollte nachgeholt werden, auch wenn dies bedeutet, dass gleichzeitig zwei Tabletten

einzunehmen sind. Eine Schwangerschaft ist möglich, wenn in den vorhergegangenen

sieben Tagen Geschlechtsverkehr stattgefunden hat. Wurde die Einnahmevorschrift

in den Tagen acht bis 17 verletzt, ist auch hier die Einnahme der Pille nachzuholen und

die Einnahme wie gewohnt fortzusetzen. War die Anwendung in den sieben Tagen vor

dem Vergessen fehlerfrei und wurde nur eine Pille vergessen, muss keine zusätzliche

Verhütungsmethode verwendet werden. Wurde die Pilleneinnahme in den Tagen 18 bis

24 vernachlässigt, stehen zwei Optionen zur Verfügung, um die Konzeptionsschutz weiterhin

zu gewährleisten – vorausgesetzt, in den sieben Tagen vor der ersten vergessenen

Tablette wurden alle Tabletten korrekt eingenommen:

- Die vergessene Pilleneinnahme wird nachgeholt und die Einnahme der weißen wirkstoffhaltigen

Tabletten wie gewohnt fortgeführt. Die vier wirkstofflosen Tabletten werden

allerdings verworfen, und es wird sofort die nächste Blisterpackung begonnen.

- Die Einnahme der wirkstoffhaltigen Tabletten wird abgebrochen. Die Placebotabletten

müssen sofort bis zu vier Tage lang eingenommen werden – einschließlich des Tages,

an dem die Pille vergessen wurde. Danach wird normal mit einer neuen Blisterpackung

begonnen.

Konzeptionsschutz

Wird die Einnahme einer oder gar

mehrerer Tabletten vergessen, kann

dadurch der Konzeptionsschutz

erheblich eingeschränkt sein.

Die immer wieder betonte kontinuierliche und korrekte Einnahme von sieben wirkstoffhaltigen

Tabletten am Stück ist nötig, um die Hypothalamus-Hypophysen-Ovar-

Achse erfolgreich zu unterdrücken und damit einen Empfängnisschutz zu garantieren.

Nebenwirkungen

In den ersten Monaten nach Beginn der Einnahme kann es zu Spottings (leichten Durchbruchsblutungen)

oder Zwischenblutungen kommen, welche sich später reduzieren sollten.

Zu den sehr häufigen Nebenwirkungen des neuen kombinierten oralen Kontrazeptivums

gehören Akne sowie anormale Abbruchblutungen. Häufig treten Übelkeit,

Gewichtszunahme, Brust-/Unterleibsschmerzen sowie Kopfschmerzen und verlängerte

Monatsblutungen auf. Es kann zudem häufig zu depressiven Verstimmungen, verminderter

Libido und Stimmungsschwankungen kommen.

Es sollte beachtet werden, dass die Anwendung des Arzneimittels die Ergebnisse bestimmter

Labortests beeinflussen kann. Dazu zählen Untersuchungen der Leber-, Schilddrüsen-,

Nebennieren- und Nierenfunktion. Auch Gerinnungs- und Fibrinolyseparameter

können verändert sein. Bisher befanden sich diese Veränderungen jedoch innerhalb

des Normbereichs.

Gegenanzeigen

Da bisher noch keine epidemiologischen Daten für orale kombinierte Kontrazeptiva mit

17β-Estradiol vorliegen, gelten die Gegenanzeigen für ethinylestradiolhaltige Kontrazeptiva

auch bei der vorliegenden Pille.

Dazu gehört beispielsweise die Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe oder einen

der sonstigen Bestandteile. Auch bei bestehenden oder vorausgegangenen venösen oder

arteriellen Thrombosen, Prodromen einer Thrombose (z. B. transitorische ischämische

Attacke, Angina pectoris) oder dem Vorliegen eines schwerwiegenden Risikofaktors

oder mehrerer Risikofaktoren (einschließlich erblicher oder erworbener Prädisposition)

für eine venöse oder eine arterielle Thrombose darf das neue Kontrazeptivum nicht

eingenommen werden. Dies ergibt sich aus dem erhöhten Risiko für das Auftreten von

venösen Thromboembolien unter oraler Kontrazeption. Weitere Ausschlusskriterien

sind ein bestehender oder vorausgegangener Schlaganfall, Migräne mit fokalen neurologischen

Symptomen in der Anamnese, Diabetes mellitus mit Gefäßveränderungen,

schwere Hypertonie sowie schwere Dyslipoproteinämie und bestehende oder vorausgegangene

Pankreatitis in Verbindung mit schwerer Hypertriglyzeridämie. Bekannte oder

Nebenwirkungen

Die unerwünschten Wirkungen unter

dem neuen Kontrazeptivum ähneln

denen anderer kontrazeptiver

Kombinationspräparate.

Gegenanzeigen

Bisher liegen noch keine ausreichenden

Daten für das neue Medikament vor, so

dass die Kontraindikationen der anderen

kombinierten Kontrazeptiva gelten.

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P h a r m a z i e Z e r t i f i z i e r t e F o r t b i l d u n g

vermutete sexualhormonabhängige maligne Tumoren sowie Lebertumore und bestehende

oder vorausgegangene schwere Lebererkrankungen mit entgleisten Leberfunktionswerten

stellen neben nicht abgeklärten vaginalen Blutungen weitere Gegenanzeigen dar.

Wechselwirkungen

Aufgrund der Metabolisierung über

CYP450-Enzyme ist mit zahlreichen

Interaktionen zu rechnen.

Schwangerschaft

Das neue Kontrazeptivum darf während

einer Schwangerschaft nicht eingesetzt

werden. Auch in der Stillzeit werden

orale Kontrazeptiva nicht empfohlen.

Wechselwirkungen

Aufgrund des ausgeprägten oxidativen Metabolismus mithilfe der Cytochrom-P450-

Enzyme ist mit einigen pharmakokinetischen Interaktionen mit anderen Arzneistoffen

zu rechnen. Bei einer Induktion dieser Enzyme kann es zu Durchbruchblutungen bis

zum Versagen des Konzeptionsschutzes kommen. Zu den Induktoren gehören unter

anderem die Arzneistoffe Phenytoin, Phenobarbital, Primidon, Bosentan, Carbamazepin,

Rifampicin, HIV-Protease-Inhibitoren sowie johanniskrauthaltige Zubereitungen.

Muss eines dieser Arzneimittel kurzzeitig angewendet werden, wird in dieser Zeit sowie

den folgenden 28 Tagen eine Begleitkontrazeption (beispielweise Kondome) empfohlen.

Schwangerschaft und Stillzeit

Die Kombination aus Nomegestrol und 17β-Estradiol wird angewendet, um eine Schwangerschaft

zu verhindern. Dennoch kann es aufgrund von Anwendungsfehlern oder Wechselwirkungen

zu einer Schwangerschaft kommen. In diesem Fall muss das Medikament

sofort abgesetzt werden, da es während einer Schwangerschaft nicht eingesetzt werden

darf. Aus Tierversuchen ist eine gewisse Reproduktionstoxizität bekannt. Dennoch sind

bisher negative Auswirkungen der Wirkstoffkombination auf den Fötus oder das Neugeborene

nicht bekannt. Kombinierte Kontrazeptiva, die Ethinylestradiol enthalten, zeigen

zudem in epidemiologischen Untersuchungen kein Risiko für Missbildungen oder teratogene

Wirkungen bei versehentlicher Einnahme in der Frühschwangerschaft.

Obwohl die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen, sind bisher keine Schädigungen

des Säuglings durch das Stillen der Mutter während der Einnahme oraler Kontrazeptiva

bekannt. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass die Menge der Muttermilch reduziert

und die Zusammensetzung der Milch verändert sein können. Aus diesen Gründen

wird die Verhütung mittels oraler Kontrazeptiva während der Stillzeit nicht empfohlen.

Familienplanung

Neben der Verhütung von Schwangerschaften

ist die Empfängnisverhütung

auch ein wichtiges Instrument zur

Familienplanung.

Klinik

Die Empfängnisverhütung stellt in der heutigen Gesellschaft ein wichtiges Instrument zur

Verhinderung von Schwangerschaften, aber auch für eine individuelle Familienplanung

dar. Neben der oralen hormonellen Verhütung der Frau stehen eine Vielzahl anderer

Verhütungsmethoden zur Verfügung. Dazu zählen folgende Methoden, wobei die Zahlen

in Klammern den Pearl-Index angeben:

- Kondom (2-15)

- Spirale (Hormonspirale: 0,2; Kupferspirale: 0,3-0,9)

- Sterilisation der Frau (0,5)

- Sterilisation des Mannes (0,15)

- Vaginalring (0,4-0,6)

- Dreimonatsspritze (0,3-1,4)

- Hormonimplantat (0,08)

- Messen der Aufwachtemperatur (0,8-3)

- Zykluscomputer (0,5-3)

- Coitus interruptus (4-27)

- Kalendermethode (25)

Nicht jede Art der Empfängnisverhütung ist für jede Frau geeignet. So stellt beispielsweise

bei Frauen mit unregelmäßigem Zyklus oder unregelmäßiger Arbeitszeit die natürliche

Verhütung mit Hilfe der Temperatur-Messmethode oder eines Zykluscomputers

keine sichere Alternative dar.

Umfragen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ergaben, dass für Frauen

bei Verhütungsmaßnahmen vor allem Sicherheit und Zuverlässigkeit, einfache Anwendung,

geringe Nebenwirkungen und gute Verträglichkeit im Vordergrund stehen.

Die Sicherheit der Empfängnisverhütung wird mit dem sogenannten Pearl Index (PI)

angegeben. Dieser zeigt an, wie viele Schwangerschaften trotz des kontrazeptiven Verl.

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Z e r t i f i z i e r t e F o r t b i l d u n g P h a r m a z i e

fahrens pro 100 Frauenjahre oder 1200 Anwendungsmonate aufgetreten sind. Je geringer

dieser Wert ist, desto sicherer ist die jeweilige Verhütungsmethode.

Die orale Kontrazeption wird mit einem Pearl Index von 0,1 bis 0,9 angegeben. Ausschlaggebend

für diese im Vergleich zu anderen hormonellen Methoden hohen Wert bei

oralen Präparaten sind unter anderem Anwendungsfehler („Pille“ vergessen) oder Wechselwirkungen

mit anderen Medikamenten. Dennoch sind orale hormonale Kontrazeptiva

aufgrund ihrer leichten Anwendung die am häufigsten benutzten Verhütungsmittel in

Deutschland. Dies ist eine Ursache für die stetige Weiterentwicklung und Optimierung

der kontrazeptiven Methoden. Die Tendenzen gehen dabei hin zu neuen Applikationsformen

hormonaler Kontrazeptiva (beispielsweise Hormonpflaster), zur Verkürzung der

pillenfreien Zeit bei oralen Präparaten, zur Verbesserung der Compliance sowie zur Optimierung

der Gestagen- und Estrogenkomponente, um Nebenwirkungen zu verringern.

Diskutiert wird unter anderem immer wieder über das Risiko von venösen Thromboembolien

unter der Einnahme von oralen Kontrazeptiva. 2011 gab es beispielsweise Warnungen

für drospirenonhaltige kombinierte orale Kontrazeptiva, da diese vermehrt mit

thromboembolischen Ereignissen bei Frauen in Zusammenhang gebracht worden. Im

Gegensatz zu den ersten Bewertungen der europäischen Arzneimittelagentur EMA stellte

man nun fest, dass das Risiko venöser thromboembolischer Ereignisse unter drospirenonhaltigen

Präparaten höher ist als unter levonorgestrelhaltigen Arzneimitteln. Zusätzlich

muss bedacht werden, dass Rauchen das Risiko für ein thromboembolisches Ereignis

um das ca. 8,8-Fache erhöht, wenn gleichzeitig orale Kontrazeptiva verwendet werden.

Da das Thromboembolierisiko des neuen oralen Kontrazeptivums mit Nomegestrol

noch nicht abschließend bekannt ist, ist eine Einordnung des Risikos im Vergleich zu

schon auf dem Markt etablierten Hormonpräparaten nicht möglich. Dennoch beurteilt

die europäische Arzneimittelbehörde EMA das Sicherheitsprofil des neuen Medikaments

negativer als das des drospirenonhaltigen Vergleichskontrazeptivums. Besonders bei Risikopatienten

sollte die Verordnung daher zurückhaltend erfolgen. Eine Zulassung auf dem

US-amerikanischen Markt steht noch aus, da die dortige Zulassungsbehörde die Markteinführung

schon zweimal abgelehnt hat – vermutlich aufgrund von Sicherheitsbedenken.

Pearl Index

Der Pearl-Index des neuen Kontrazeptivums

liegt zwischen 0,1 und 0,9.

Thromboembolierisiko

Das Risiko für eine Thrombose oder

Embolie unter dem neuen Kontrazeptivum

ist noch nicht abschließend

geklärt. Eine US-Zulassung liegt noch

nicht vor.

Klinische Pharmazie

Die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit der Nomegestrol-Estradiol-Kombination wurde

in zwei randomisierten, nicht verblindeten, vergleichenden Studien in Europa und

den USA untersucht. Dabei erhielten mehr als 3200 Frauen über einen Zeitraum von bis

zu 13 aufeinanderfolgenden Zyklen das neue Kontrazeptivum und wurden mit mehr als

1000 Frauen, die eine Drospirenon-Ethinylestradiol-Kombination einnahmen, verglichen.

In der Verum-Gruppe berichteten 15,4 Prozent der Frauen über Akne (versus 7,9 Prozent

in der Vergleichsgruppe), 8,6 Prozent über Gewichtszunahme (versus 5,7 Prozent

in der Vergleichsgruppe) und 10,5 Prozent über anormale Abbruchblutungen (überwiegend

Ausbleiben der Abbruchblutung – versus 0,5 Prozent in der Vergleichsgruppe).

Als primärer Endpunkt war die Rate der Schwangerschaften pro 100 Frauenjahre

(Pearl Index) in der prädefinierten Subgruppe der 18- bis 35-jährigen Frauen definiert.

Die neue Nomegestrol-Estradiol-Kombination erreichte einen Pearl-Index von 0,38 in

der europäischen und 1,16 in der amerikanischen Studie. Ursachen für diese erheblichen

Abweichungen sind bisher nicht bekannt.

Die Zahl der Studienabbrüche war unter der neuen Kombination höher als in der Vergleichsgruppe.

Untersuchungen an Jugendlichen unter 18 Jahren wurden nicht durchgeführt,

weshalb keine Zulassung für diese Alterskategorie besteht.

Korrespondierende Autorin: Dr. Sophie Kolbe | Institut für Klinische Pharmakologie |

Medizinische Fakultät | Technische Universität Dresden | Kontakt: sophie.kolbe1@mailbox.tu-dresden.de

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CME-Fragebogen

Wirkstoffe Beitragstitel Nomegestrol und 17β-Estradiol

Warum Welche kann nichtinvasive 17β-Estradiol Modalität als estrogene kann Aufschluss

Wirkstoff-Kombination auf das Vorhandensein verwendet früher KHK- werden? Kardio-MRTUntersuchung tivums am schlechter sinnvollsten ist als die einem des drospirenonhaltigen Kalziumscoring profitieren? Vergleichs-

Komponente Bei welchem in der Patienten kann Es wird anhand vermutet, einer dass das Welcher Sicherheitsprofil Patient würde des am neuen ehesten Kontrazep-

von

neuen

Stadien Es ist nicht geben oxidationsempfindlich.

und bietet zudem eine die weitere Therapie bestimmt kontrazeptivums. werden? ☐ 82 Jahre, männlich, atypische Brustschmerzen

hohe prognostische Aussagekraft?

Nomegestrol hat eine längere Halbwertszeit als andere

☐ 60-jährige

Gestagene.

Patientin mit Thromboembolien akutem Myokardinfarkt

des Arzneimittels dar. ☐ 65 Jahre, weiblich, linksthorakale Schmer-

stellen keine schwerwiegende Nebenwirkung

☐ Fahrradergometrie

Die Ethinylgruppe stabilisiert das Estrogen.

☐ Ruhe-EKG

☐ 35-jähriger Patient ohne Beschwerden, zen, hohe Prätestwahrscheinlichkeit

☐Es Kalziumscoring

ist eine synthetische Variante des natürlichen Estrogens.

aber mit hohem Risikoprofil Was ist bei der Dosierung ☐des 27 neuen Jahre, Arzneimittels männlich, atypische zu beachten? Brustschmerzen,

keine Risikofaktoren

☐Das MR-Late-Enhancement

Gestagen blockiert die Oxidationsprozesse. ☐ 70-jähriger Patient mit folgendem Ergebnis

der Koronarangiographie:

Das Schema 24 plus vier besagt, dass die Pille 24 Tage eingenommen

und anschließend

☐ Stressecho

verschlossene

rechte Kranzarterie,

termediäres KHKRisiko

vier


Tage

52 Jahre,

pausiert

männlich,

wird.

asymptomatisch, in-

Welche Wirkung entfaltet Nomegestrol?

Die Pille kann unbedenklich jederzeit einen Tag vergessen

Wie Es wirkt viele estrogen. Zeilen sollte ein Multi-Slice-CT höhergradige RIVA-Stenose und mittelgradige

Stenose des RCX

kontrolle bei Zustand nach RIVA-Stenting

☐ 55 Jahre, männlich, geplante Verlaufs-

werden.

(MSCT) im klinischen Gebrauch mind. besitzen,

um eine ausreichende und robuste ☐ Beschwerdefreier Patient mit Zustand

Es entfaltet mineralocorticoide Effekte.

Die Pille kann auch von Jugendlichen unter 18 Jahren eingenommen

werden.

Es wirkt androgen.

Bildqualität zu erreichen?

nach Stentimplantation vor 7 Mon. Welche Untersuchung könnte am ehesten

☐Es 2besitzt eine gonadotrope Aktivität.

Die Einnahme muss immer zusammen mit Nahrung erfolgen.

☐ 65-jähriger Patient, der mit Brustschmerz in zur Therapieentscheidung bei Patienten mit

☐Es 4hemmt die Tubenmotilität.

die Notaufnahme kommt, Die dort Pille ein wird normales

EKG, aber leicht erhöhtes Troponin zeigt ☐ cCTA

kontinuierlich intermediären 28 Tage ohne Koronarstenosen Pause eingenommen. beitragen?

☐ 16

Welche ☐ 64 Aussage zur Pharmakokinetik des neuen Kontrazeptivums Welche Aussage über die ☐klinischen Fahrradergometrie

Studien zum neuen Arzneimittel

ist trifft unter zu? opti-

☐ Echokardiographie

stimmt ☐ 128nicht?

Mit welcher Strahlendosis

Beide Arzneistoffe liegen im Blut überwiegend gebunden malen Bedingungen vor. und Die unter klinischen Verwendung

von Strahlung reduzierenden

Die Rate der Studienabbrecher ☐ MRT-Koronarangiographie

war höher als in der Vergleichs-

Studien waren ☐ MRT-Perfusion

verblindet.

Was

Nahrungsaufnahme

ist die besondere

beeinflusst

Stärke der

die

koronaren

CT-Angiographie?

Techniken bei einer kardialen CT-Angio-

Resorption nicht.

Nomegestrol unterliegt einem ausgeprägten First-Pass-Effekt.

gruppe.

☐ Sie ist besonders für Patienten mit hohen

Herzfrequenzen

graphie zu rechnen?

Bei welchen Patienten ist die MRT-Koronarangiographie

eine Alternative zur Herzka-

17β-Estradiol besitzt eine

geeignet.

Halbwertszeit von 3,6


Stunden.

Es wurde gegen eine Levonorgestrel-Ethinylestradiol-Kombination

getestet.

< 1 mSV

☐Es Sie finden sollte sowohl v.a. bei Phase geringen I- als auch Stentdurchmessern

als Verlaufskontrolle verwandt ☐ 6–10 mSV

☐ Patienten zur Stentevaluierung

Phase-II-Metabolisierungen

☐ 1–6 mSVw

theteruntersuchung bzw. zur cCTA?

statt.

Mehr als 6000 Frauen wurden in die Studien eingeschlossen.

Der primäre Endpunkt war das Auftreten von Thromboembolien.

werden.

☐ 10–16 mSV

☐ Patienten mit Verdacht auf Koronar-

Mit ☐welchen Sie hat eine Nebenwirkungen hohe Sensitivität ist zum bei der Ausschluss

einer KHK. zu rechnen? Sie kann auch ohne

Welcher Faktor kann zur ☐Unwirksamkeit Patienten mit des akutem neuen Koronarsyndrom

Kontrazepti-

Einnahme ☐ 16–30 des neuen mShV

anomalien

Kontrazeptivums

Akne Kontrastmittel durchgeführt werden. Mithilfe welcher Methode vums lassen führen? sich auch ☐ Patienten, die aufgrund kardialer Dekompensation

Einnahmezeitpunktes nicht einer Herzkatheterunter-

um vier

☐Gewichtsabnahme

Sie hat im Durchschnitt eine Strahlungsdosis

< 1 mSV.

diagnostizieren? Stunden.

suchung unterzogen werden können

kleinste subendokardiale Überschreitung Myokardinfarkte des normalen

Bronchospasmus

☐ CT

die gleichzeitige Einnahme ☐ Patienten von Johanniskrautpräparaten

mit STEMI

periphere Durchblutungsstörungen

Wann ist mit keiner Einschränkung der ☐ MRT-Perfusion vergessen einer mit „p“ gekennzeichneten Tablette des neuen

Bildqualität

QT-Zeit-Verlängerung

bei der CT-Koronarangiographie

zu rechnen?

☐ Ergometrie

die gleichzeitige Einnahme auf springermedizin.de/eakademie von Milchprodukten verfügbar.

☐ MRT-Late-Enhancement Präparats

Diese zertifizierte Fortbildung ist 12 Monate

Welche ☐ Patienten Verhütungsmaßnahme mit Zustand nach zählt Stentimplantationen

nicht zu den ☐sichersten

Echokardiographie

Dort erfahren Sie auch den genauen Teilnahmeschluss.

die gleichzeitige Verwendung

Methoden?

eines

Nach Ablauf

Kondoms

des Zertifizierungszeitraums

können Sie diese Fortbildung und den

☐Vaginalring

Patienten mit hoher Koronarkalklast

Welche Aussage trifft der Fragebogen Pearl Index? weitere 24 Monate nutzen.

☐Coitus Patienten interruptus mit Arrhythmien

☐Sterilisation

Patienten mit best. Bradykardie

Anzahl der Schwangerschaften pro Frauenjahr oder zwölf

Anwendungsmonate

☐ Adipöse Patienten

Hormonspirale

Zeitpunkt bis zur ersten Schwangerschaft

Hormonimplantat

Anzahl der Schwangerschaften pro 100 Frauenjahre oder 1200

Anwendungsmonate

Welche Aussage über das Thromboserisiko des neuen Kontrazeptivums

ist falsch?

Das Thromboserisiko ist noch nicht abschließend geklärt.

Thrombosen in der Anamnese stellen eine Gegenanzeige dar.

Bei Vorliegen einer Angina-pectoris-Erkrankung sollte das

Arzneimittel nicht eingenommen werden.

Anzahl der Geschlechtsakte bis zum Eintreten der Schwangerschaft

Anzahl der Anwendungen bis zum Eintreten der Schwangerschaft

Magazin Master Springer

7

apotheke+marketing 12.2012 51

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