Nachweislich wirksam bei Haarausfall - Springer GuP

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Nachweislich wirksam bei Haarausfall - Springer GuP

A NZEIGE/WISSENS- CHECK

Nachweislich wirksam

bei Haarausfall

Haarausfall erfordert eine einfühlsame Beratung und in der Behandlung viel

Geduld. Vor allem Frauen fürchten den Verlust ihres Haares, aber auch Männer

leiden, wenn dieses sich lichtet und an Volumen verliert. Nachweislich wirksame

Hilfe bieten Arzneimittel, wie das einzige in Deutschland zugelassene

Medikament gegen diffusen Haarausfall, Pantovigar ® .

Die Matrixzellen der Haarzwiebeln sind die teilungsaktivsten

Zellen des menschlichen Körpers. Sie produzieren

jeden Tag rund 25 bis 30 Meter neues Kopfhaar.

Zahlreiche äußere und innere Einflüsse können jedoch die

Wachstumsaktivität der Zellen erheblich stören. So können

Hormone, Krankheiten und Diäten, aber auch Medikamente

und Mangelerscheinungen dazu führen, dass deutlich mehr

Haare verloren gehen als dies im Rahmen des Haarerneuerungszyklus

üblich ist.

Während Männer schon in jungen Jahren betroffen sein

können und Hilfe in der Apotheke suchen, ist die typische

Kundin zwischen 40 und 70 Jahre alt.

Für Frauen ist der Leidensdruck besonders

groß, da gesundes, volles Haar

zum weiblichen Schönheitsideal gehört.

Viele Betroffene sind daher stark verunsichert und fragen

sich, was ihnen fehlt und wie bei ihnen der Haarausfall

weiter fortschreitet.

Diagnose Haarausfall

Entscheidend für die Diagnose Haarausfall (Effluvium) ist

der Verlust von mehr als 100 Haaren am Tag. Von Alopezie

Gerade für Frauen ist Haarausfall ein emotional stark belastendes Problem. Sie

sollten wissen, dass sich der Erfolg einer Behandlung erst nach Monaten zeigt.

sprechen Mediziner, wenn sich bereits sichtbar gelichtete Stellen

zeigen. Völlig normal ist jedoch der Verlust von täglich 80

bis 100 Haaren. Dies gehört zum Lebenszyklus der Haare. Er

umfasst drei Phasen: die bis zu sechs Jahre andauernde Anagenphase,

in der das Haar wächst, die Katagenphase (Übergangsphase),

in der es sich in wenigen Wochen von der Haarzwiebel

löst und die mehrmonatige Telogenphase (Ruhephase), die mit

dem Ausfall des Haares endet. Jede gesunde und gut ernährte

Haarzwiebel setzt danach den Haarzyklus mit der Produktion

eines neuen Haares fort.

Zumeist ist eine erbliche Veranlagung oder ein gestörter Haarzyklus

der Grund für einen Haarausfall. Dabei gibt es typische

Muster: Beim erblichen Haarausfall (androgenetische Alopezie)

bilden sich bei Männern zunächst Geheimratsecken, bei Frauen

lichtet sich das Haar im Scheitelbereich. Beim diffusen Haarausfall

(diffuses Effluvium) aufgrund eines gestörten Haarzyklus

ist dagegen mehr oder weniger die gesamte Kopfpartie vom

Haarausfall betroffen.

102 > DAS PTA MAGAZIN --- Ausgabe 10-2013


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TIPP 103

Hilfe bei erblichem Haarausfall

Die Therapie eines Haarausfalls richtet sich nach dem vorliegenden

Problem. So beruht die androgenetische Alopezie

auf einer Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber

Dihydrotestosteron (DHT), einem Metaboliten des Testosterons.

Frauen sind daher meist erst nach dem Einsetzen der

Wechseljahre betroffen.

Werden erste Anzeichen ernst genommen, kann die androgenetische

Alopezie mit lokal anzuwendenden Kopfhautlösungen

wie Pantostin ® gebremst werden. Der Wirkstoff Alfatradiol

hemmt das Enzym 5-alpha-Reduktase und damit die Umwandlung

von Testosteron zu DHT. Pantostin ® ist gut wirksam und

zeichnet sich durch eine gute Verträglichkeit aus.

Haarerneuerungszyklus

versorgende

Gefäße

Wachstumsphase Übergangsphase Ruhephase Wachstumsphase

2 – 6 Jahre 3 – 4 Monate

2 – 6 Jahre

Diffuser Haarausfall: Deutlich erhöhte Anzahl von Haaren in der Ruhephase

Hilfe bei diffusem Haarausfall

Diffuser Haarausfall kann viele Gründe haben. Mögliche Auslöser

sind Infektionen, bestimmte Medikamente, Ernährungsdefizite

und Stress, aber auch hormonelle Veränderungen nach

einer Geburt. Sie alle können zu einer Störung des Haarzyklus

führen und die Anagenphase deutlich verkürzen.

Das einzige zugelassene Arzneimittel zur Behandlung von diffusem

Haarausfall in Deutschland ist Pantovigar ® . Mit einer

Wirkstoffkombination aus der Aminosäure Cystin, den B-Vitaminen

Calciumpantothenat und Thiaminnitrat, Medizinalhefe

und Keratin ermöglicht es eine Therapie, die die Anagenphase

der Haare nachweislich fördert und andererseits die Haarzellen

vor schädlichen Einflüssen schützt.

In einem In-vitro-Modell konnten Wissenschaftler nun erstmals

zeigen, dass der spezielle Wirkstoffkomplex Gene positiv

beeinflusst, die bei der Regulation des Haarzyklus eine wichtige

Rolle spielen. 1 Beobachtet wurden ein deutlich erhöhter

Zellstoffwechsel und eine gesteigerte Zellteilung im Vergleich

zu unbehandelten Kontrollen. Als mögliche Wirkmechanis-

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© Pantovigar ®

Trotz einer intensiven Suche gelingt es häufig nicht, die Ursache eines

Haarausfalls zu finden. Falls Medikamente als Auslöser in Betracht kommen

oder die Blutwerte schon länger nicht mehr untersucht wurden,

ist der Gang zum Arzt eine Option. Einige Dermatologen bieten zudem

spezielle Haarsprechstunden an. Adressen von Ärzten und viele weitere

Informationen finden Interessierte unter www.haar-ausfall.com.

men ziehen Experten eine Stimulierung der Haarmatrixzellen,

eine optimierte Nährstoffversorgung sowie antioxidative

Effekte in Betracht.

Klinische Studien und eine Metaanalyse belegen ebenfalls die

Wirksamkeit. In der Metaanalyse bestätigten drei Studien eine

hohe Zufriedenheit der Ärzte mit dem Behandlungsergebnis,

in vier Studien gaben 87 Prozent der Patienten eine gute bis

sehr gute Wirkung an und vier weitere Studien zeigten eine

deutlich gesteigerte Anagenrate gegenüber Placebo, was für

eine Normalisierung des gestörten Haarzyklus spricht. 2

Was Ihre Kunden wissen sollten

Viele Patienten erhoffen sich in der Apotheke zuverlässige

Hilfe und haben oft einen erheblichen Informationsbedarf.

In der Beratung ist vor allem das Aufzeigen von realistischen

Problemlösungen ein wichtiger Schritt, der Vertrauen schafft.

So ist die Enttäuschung oft groß, wenn etwa Shampoos trotz

vollmundiger Wirkversprechen nur scheinbar zu mehr Volumen

führen.

Mit Arzneimitteln sind sowohl der erbliche als auch der diffuse

Haarausfall nachweislich gut behandelbar. Beim erblich

bedingten Haarausfall kann Pantostin ® den Haarausfall stoppen,

da es die Haarwurzeln vor dem schädlichen DHT schützt.

Beim diffusen Haarausfall hilft eine Therapie mit Pantovigar ® .

Wenn möglich, sollte jedoch auch der Auslöser identifiziert

und beseitigt werden.

Ein weiterer und sehr entscheidender Aspekt ist die Behandlungsdauer.

Aufgrund des Lebenszyklus der Haare sollte die

Therapie des diffusen Haarausfalls mindestens drei bis sechs

Monate konsequent durchgeführt werden. Beim androgenetischen

Haarausfall kann mit einer ersten Verbesserung nach

circa sechs bis acht Wochen gerechnet werden. Sobald deutlich

weniger Haare ausfallen, kann die Anwendung der Kopfhautlösung

auf jeden zweiten oder dritten Tag reduziert werden. Der

Behandlungserfolg und damit auch die Kundenzufriedenheit

sind demnach bei beiden Haarausfallformen von der Compliance

der Verbraucher abhängig.

1

Hengl T et al: Posterpräsentation 7th WCHR, 4.-6. Mai 2013, Edinburgh

2

Finner A: Posterpräsentation EHRS 2011 Jerusalem

Pantovigar® Zusammensetzung: 1 Hartkapsel enthält als arzneilich wirksame Bestandteile: Thiaminnitrat 60,00 mg, Calciumpantothenat 60,00 mg, Cystin 20,00 mg, Keratin 20,00 mg, Saccharomyces

cerevisiae-Trockenhefe, inaktiviert 100,00 mg; sonstige Bestandteile: Povidon, mikrokristalline Cellulose, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat, Gelatine, gereinigtes Wasser, Farbstoffe

E 132, E 171, E 172. Anwendungsgebiete: Traditionell angewendet als mild wirkendes Arzneimittel bei diffusem Haarausfall und brüchigen Fingernägeln. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen

einen der Bestandteile. Nebenwirkungen: In seltenen Fällen sind Unverträglichkeitsreaktionen wie Tachykardie, erhöhte Herzfrequenz, vermehrtes Schwitzen, Hautreaktionen mit Jucken und Ausschlag

(auch nesselartig) sowie Magen-Darm-Beschwerden wie Aufstoßen, Übelkeit, Blähungen, Bauchschmerzen und Durchfall beobachtet worden. Außerdem wurde im Zusammenhang mit der Einnahme

von Pantovigar von Schwindelgefühl, Kopfschmerz, Erbrechen, Palpitationen und Erythemen berichtet. Georg Simons GmbH, Eckenheimer Landstraße 100, 60318 Frankfurt.

Pantostin® Wirkstoff: Alfatradiol. Zusammensetzung: 1 ml Pantostin enthält als arzneilich wirksamen Bestandteil Alfatradiol 0,25 mg. Sonstige Bestandteile: Propan-2-ol, Glycerol 85 %, myo-Inositol,

gereinigtes Wasser. Anwendungsgebiete: Zur Steigerung der verminderten Anagenhaarrate bei der leichten androgenetischen Alopezie (hormonell bedingter Haarausfall) bei Männern und Frauen.

Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe. Es liegen keine Erfahrungen bei Personen unter 18, Schwangeren und Stillenden vor. Nebenwirkungen: Aufgrund des Alkoholanteils

kann ein kurzfristiges Brennen, Ausschlag oder Rötung und Juckreiz auf der Kopfhaut auftreten. Während der Anwendungszeit kann die Kopfhaut eher fettiger als trockener werden. Georg Simons

GmbH, Eckenheimer Landstraße 100, 60318 Frankfurt.

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