1/2013 - St. Michael Weingarten

st.michael.weingarten.de

1/2013 - St. Michael Weingarten

Ö kumeneB rief

Gemeinsame Ausgabe

von katholischem Pfarrbrief und evangelischem Gemeindebrief

Weingarten/Baden, Ostern 2013


Editorial

Inhalt

Seite

4 Grußwort

7 Pfingsten? – Ach ja, da war

doch was!

8 Die Konfirmation: persönliche

Bestätigung der Taufe

13 Firmvorbereitung in der kath.

Pfarrgemeinde St. Michael

15 Rückblick einer Firmandin

16 Konfi-Castle: Der Ritterschlag

für Konfis

19 Kirche braucht Stützen

20 Ökumenische Feier der Osternacht

22 Die renovierte Sozialstation

24 Kirchenbücher / Freud und Leid

26 Erstkommunion 2013

28 40 Jahre Altenwerk der

katholischen Pfarrgemeinde

Titel: Gerüst in der katholischen Kirche

Impressum

Seite

32 40 Jahre Altpapiersammlungen

der Katholischen Jugend

Weingarten

34 Informationen und Adressen der

katholischen Pfarrgemeinde

38 Katholische Gottesdienste in der

Osterwoche

39 Konzert: Klassische Liebeslieder

40 Gottesdienste der ev. Gemeinde

42 Konfirmation 2012

43 Liebenzeller Gemeinschaft

44 Aus der CVJM-Arbeit

46 Inserate

47 Irischer Ostersegen

Herausgeber Ev. Kirchengemeinde, Kirchstr. 6, 76356 Weingarten, ekiwei.de

Kath. Pfarrgemeinde, Kirchstr. 1, 76356 Weingarten, st-michael-weingarten.de

Redaktion E. Blauth, H. Daul, B. Fuhrmann, M. »Bobby« Graf, R. Kleiber, J. Olf,

Th. Schaller (verantwortlich), N. Strieder

Redaktionsschluss 11. März 2013. Der ÖkumeneBrief wird zu Ostern 2013 verteilt und ersetzt die

regulären Oster-Ausgaben des evangelischen Gemeindebriefs und des katholischen

Pfarrbriefs. Der nächste Gemeindebrief erscheint im Juni 2013, der

nächste Pfarrbrief im Winter 2013.

Bildnachweis Schaller (1, 5, 19), privat (4, 13), GEP (9, 27), Lother (11), Renner (16, 17, 18),

Beha (20), Bohr (29), Daul (33), Schäfer (39), Graf (44, 45), Osenberg (47)

Anzeigenpreisliste Nr. 2 vom 20. März 2007

Druck Hoch Druck, Königsbach-Stein. Auflage: 4.000

Und jedem Anfang

wohnt ein Zauber inne …

Wie wohlwollend schwärmerisch blicken wir meist zurück auf

diese Zeit unseres Überganges von der behüteten Jugend mit

ihren unbegrenzten Möglichkeiten hin zur alltäglichen begrenzten

Freiheit des Erwachsenseins! In allen Kulturen begleitet ein

Initiationsritus diesen Übergang, und wir Christen feiern mit der

Konfirmation und Firmung die göttliche Zusage und geistige

Wiederbeseelung unseres Lebens.

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Mit dieser Ausgabe des ÖkumeneBriefs wollen wir Ihren Blick auf

die vielen Facetten des Aufbruchs und des Übergangs lenken und

wollen mit dem Titelbild ganz bewusst jene Assoziation wachrufen,

dass jeder, jede Generation, jede Kirche, jede Zeit sich

erneuern muss. Wir sind als Mensch auf dem Weg. Nicht um des

Weges willen, sondern orientiert auf ein Ziel. Dieser immerwährende

Blick auf die richtige Ausrichtung unseres Lebens möge

in uns wach und bewahrt bleiben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

der uns beschützt und der uns hilft zu leben.

(Hermann Hesse)

Lassen sie sich anstecken von der österlichen Kraft des Aufbruchs

und der erquickenden Freude beim Wiederentdecken dieses

Zaubers des täglichen Neuanfangs. Wir wünschen Ihnen

gesegnete Ostertage und viel Freude beim Lesen des

ÖkumeneBriefs.

Die Redaktion

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ökumenisch

Grußwort

Liebe Leserinnen und Leser,

Und wieder halten Sie einen

Oekumenischen Pfarrbrief in der Hand. Alle

Jahre wieder einen Osterbrief. Und wenn

Sie ihn tatsächlich in der Hand halten, heißt das, dass er Sie auch

interessiert. Das freut uns, die Autoren dieses Briefes natürlich.

Denn wir wollen mit diesem Brief Verbindung aufnehmen zu

Ihnen. Das ist der uralte Weg der Christen, die Botschaft Jesu

weiterzugeben. Einer soll es dem andern sagen. „CHRISTOS

ANESTI – Christus ist auferstanden! Habt Ihr es schon gehört?“

Sagen Sie jetzt nicht: „Aber natürlich, ja!“ Vielleicht sollte man

heute eher fragen: „Habt Ihr es noch nicht vergessen?“ Denn

wenn man sich die rauhe Wirklichkeit besieht, dann ist das

Christentum, bezogen auf das öffentliche Interesse, schlecht

aufgestellt. Jeder hat irgendwie davon gehört, weiß sogar noch,

ob er selber getauft ist oder nicht, aber viel mehr ist da nicht.

Trösten Sie sich. Das kommt dem ersten Ostern schon sehr nah.

Auch damals wurde die Botschaft von der Auferstehung mehr

unter der Hand verbreitet. Nur so konnte sie zum Geheimtipp

werden. Und dann, dann brauchte nur noch ein marodes

Gesellschaftssystem zusammenfallen, und schon hat man die

Fühler nach echten Werten ausgestreckt. Ich glaube, da dürfen

wir auch heute hoffen. Aber wir sollten dazu auch noch beten,

dass es, wenn es soweit ist, Christen auch noch gibt.

Frohe Ostern! Und angenehme Lektüre!

Ihr Pfarrer Jürgen Olf

lesen Sie einmal aufmerksam die

Erzählung von den Emmausjüngern,

ein Osterevangelium ganz besonderer Art,

in Lukas 24, 13-35:

Zwei Freunde Jesu sind am Ostermorgen unterwegs von Jerusalem

nach Emmaus. Ja, es war der Ostermorgen! Der Tag, an dem

Jesus auferstanden ist. Aber sie wussten nichts davon. Im Gegenteil!

Todtraurig waren sie, verzweifelt und erschüttert. Ohnmächtig

hatten sie miterleben müssen, wie man ihren Herrn und

Meister zum Tode am Kreuz verurteilt hatte. Die Angehörigen

seines eigenen Volkes hatten ihn nicht verstanden, ja, sie hatten

ihn sogar für einen gefährlichen Gotteslästerer gehalten – und

auch die Staatsgewalt hatte sich als stärker erwiesen, als das

Vertrauen in Gott und die Liebe. Nun war alles zusammengebrochen,

woran sie geglaubt hatten.

Aber es war doch der Ostermorgen! Jesus war doch schon von

den Toten auferstanden! Das Leben hatte doch schon gesiegt!

Niemand brauchte doch mehr daran zu zweifeln, dass die Liebe

Gottes stärker ist als der Tod! Erkennen wir darin nicht auch

unsere eigene Situation? Wir stecken mitten drin in der Verlorenheit,

wir sind unfähig, eine Lösung für unsere persönlichen Probleme

zu sehen, geschweige denn für die brennenden Konflikte

auf unserer Erde. Wir sind verzweifelt, und Gott ist uns sehr fern!

Aber mitten in der Enttäuschung, mitten in Zorn und Resignation,

in Angst und Verzweiflung, da ist das Wunder schon geschehen!

Wir wissen es noch nicht und können es noch nicht spüren, da hat

Gott das Leben schon zum Sieg geführt!

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Grußwort ökumenisch

Pfingsten? – Ach ja, da war doch was!

Ja, so ist es: Gott ist uns immer schon voraus! Wir finden den

lebendigen Gott immer schon in unserem Leben vor – wir sind

immer schon hinein genommen in sein rettendes Handeln in

dieser Welt. Wie das neugeborene Kind, das sich plötzlich im

Leben vorfindet. Staunend entdeckt es: Das Leben ist da! Ich darf

leben! – Eigenartig! Obwohl Gott immer schon da ist, obwohl wir

immer schon das Leben mit seinen unendlichen Möglichkeiten als

Geschenk vorfinden, obwohl wir immer schon aus dem Vollen

schöpfen können, müssen wir uns doch immer wieder auf einen

beschwerlichen Weg machen, genau das zu entdecken und zu

erfahren. Aber das wollen wir auch tun: Uns auf den Weg machen

und wie die Emmausjünger dem auferstandenen Christus

begegnen.

Gemeindediakon Eberhard Blauth

So geht es weiter…

Nachdem wir uns im vergangenen Jahr mit der Taufe und der

Entwicklung von Kindern in den ersten Lebensjahren beschäftigt

haben, wollen wir in diesem Jahr mit der Firmung und der Konfirmation

und dem damit verbundenen Prozess des „Mündigwerdens“

beschäftigen. Erinnern Sie sich noch daran, was in Ihnen

vorging, als Sie zur Firmung oder Konfirmation gingen? Oder was

Ihre Gedanken waren, als Sie Ihr Kind auf demselben Weg beobachten

und begleiten durften? Wir meinen, dass dabei wieder

einiges in Bewegung kommen kann, und es sich deshalb lohnt,

einige Gedanken darauf zu verwenden.

So könnte man am besten umschreiben, was ein katholisch

sozialisiertes Gehirn durchblitzt, wenn es auf Pfingsten angesprochen

wird, und dabei weder ein Turnier noch ein Urlaub in

der Vorsaison gemeint ist. „Pfingsten als kirchliches Fest – ja gibt

es das noch?“ - Ist ja auch verständlich, würde heute mancher

nachchristlicher Zeitgenosse kommentieren; es reicht doch schon,

dass Weihnachten und Ostern mitten in den Ferien liegen. Da darf

man sich nicht wundern.

Zurück zur Geschichte der Firmung. In meiner Jugend war sie das

am wenigsten fassbare Sakrament 1 , ungefähr so persönlich wie

eine Röntgenreihenuntersuchung. Es muss irgendeine Vorbereitung

gegeben haben, und dann füllte man die Kirche in unüberschaubar

großer Zahl, wartete, bis man an die Reihe kam und

interessierte sich allenfalls noch für die Person des Bischofs, der

eigens gekommen war, den 80 bis 100 Jugendlichen die Firmung

zu spenden. Hinterher, so wussten wir, waren wir vollgültig in die

Kirche aufgenommene Christen. Man hatte jetzt die Taufe, durfte

zur Kommunion gehen und war gefirmt. Basta.

Für viele hat das völlig ausgereicht, um erst einmal mit Kirche

nichts mehr zu tun zu haben. Die paar, die noch intensiver ins

Kirchengefüge vernetzt waren, wussten, dass sie jetzt eigentlich

gefordert waren, ihr Christentum selbständig zu verwirklichen,

gestärkt durch den Heiligen Geist, der im Firmsakrament in

1 Als Sakrament bezeichnet man in der christlichen Theologie einen Ritus, der als

sichtbares Zeichen beziehungsweise als sichtbare Handlung eine unsichtbare

Wirklichkeit Gottes vergegenwärtigt und an ihr teilhaben lässt. Das Wort

Sakrament stammt vom kirchenlateinischen Begriff sacramentum „Heilszeichen,

Heilsmittel, Heilsweg, sichtbares Zeichen der verborgenen Heilswirklichkeit“ ab.

Die lateinische Wurzel sacer bedeutet „heilig, unverletzlich“. [Quelle: Wikipedia]

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Pfingsten? – Ach ja, da war doch was! ökumenisch

besonderer Weise vermittelt wird. Aber praktiziert haben sie das

eigentlich auch schon vorher. Firmung, ein spürbarer Einschnitt

ins Leben, das war sie wohl nie, über Einzelschicksale hinaus.

Ursprünglich war sie Teil des Taufrituals, bei der Erwachsenentaufe

in den ersten christlichen Jahrhunderten direkt nach der

Taufe durch Handauflegung und Salbung zur Herabrufung des

Heiligen Geistes am Täufling vollzogen. Später, nachdem sich die

Kindertaufe eingebürgert hatte, wurde ein eigenständiges Sakrament

daraus, mit 12 Jahren den Jugendlichen gespendet. Hintergrund

der Eigenständigkeit dieses Rituals war das Anliegen, dass

zumindest ein Teil der Eingliederung in die Kirche an jedem

Christen von einem Bischof vorgenommen werden sollte. Mit

14 Jahren schließlich wurde man zur Erstkommunion geführt.

Papst Pius X. hat dann, um 1910, das Zulassungsalter zur Erstkommunion

auf ein Mindestalter von 6 Jahren heruntergesetzt.

Nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil 2 hat man das Firmalter

sukzessive in die Altersspanne zwischen 14 und 18 Jahren

heraufgesetzt. Man wollte die Firmung zum Sakrament der

Entscheidung werden lassen. Das ist, bis heute, schöne Theorie

geblieben und trifft eine Generation, die sich mehrheitlich erst

kurz vor 30 zur Ehe entschließen kann, erst recht nicht in ihrer

Lebensbefindlichkeit.

2 Das Zweite Vatikanische Konzil (Vaticanum II) fand vom 11. Oktober 1962 bis

zum 8. Dezember 1965 statt. Es wurde von Papst Johannes XXIII. mit dem Auftrag

zu pastoraler und ökumenischer „instauratio“ (Erneuerung) [der Kirche]

einberufen. – Ein Konzil (lat. concilium „Rat“, „Zusammenkunft“) beziehungsweise

eine Synode (altgr. σύνοδος sýnodos „Zusammenkunft“, „gemeinsamer

Weg“) bezeichnet eine Versammlung, meist in kirchlichen Angelegenheiten.

[Quelle: Wikipedia]

Bleibt als letzte Rettung eine Einordnung der Firmung unter die

anderen Sakramente aus der Perspektive der französischen Gemeindebewegung,

den Equipes vivantes. Dort versteht man die

Sakramente als Rites de passage, als Rituale entlang des Lebensweges

der Christen. Von der Geburt, die Kindheit hindurch, ins

Erwachsensein hinein, an der Schwelle vom Ich zum Wir, in

schwerer Krankheit und beim Eintritt in die besondere Lebensform

des Priestertums, dazu, etappenübergreifend bzw. lebensbegleitend,

das Sakrament der Versöhnung mit Gott und den

Menschen in der Beichte. Aus dieser Sicht sind die Sakramente so

etwas wie Etappen, spirituelle Orte zum Innehalten, Lebensmomente,

an denen etwas „passiert“, das unauslöschliche Folgen

hat, ein Ereignis, aus dem ich als ein anderer, ein Verwandelter

hervorgehe, auf meinem geistlichen Weg Gott ein Stück näher

gekommen. Diese Erfahrung nistet sich allerdings nicht vornehmlich

im Kopf, im Intellekt ein, sondern sie führt eher ein

Leben als „Schläfer“, sie begleitet den Christen und macht sich

erst in besonderen Situationen bemerkbar, in Momenten der

Gefährdung, in Zeiten des Innehaltens, der Rückschau aufs bisherige

Leben, in Zeiten der Liebe. Man erkennt jäh, dass Gott

seine Rolle tatsächlich gespielt hat im eigenen Leben. Dann aber

kann eine solche Erfahrung zur Stärkung werden, in Zeiten der

Angst ebenso wie in Phasen der Suche und der Neuorientierung.

Sakramente machen sich tatsächlich an Orten fest, räumlich wie

zeitlich definierten. Gleichzeitig wird an solchen Orten für mich als

Christ die Begleitung der Gemeinde, der Kirche in besonderer

Weise spürbar. Und das, was ich vom Ritual für mein Leben, für

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Pfingsten? – Ach ja, da war doch was! ökumenisch

Die Konfirmation:

persönliche Bestätigung der Taufe

meinen Glauben bekomme, ist unverdient, ist ein Geschenk, ist

Gnade. Man kann es sich nicht kaufen, sich nicht erarbeiten, aber

es kann einem auch nicht aufgezwungen werden. Man muss es

persönlich wollen. Es geschieht, es erhält seine unauslöschliche

Gültigkeit erst durch das eigene „Ja“. Und es kann einem nicht

mehr genommen werden.

Dies gilt nicht nur für die Firmung, es gilt für alle Sakramente. Hier

geschieht sozusagen subkutan, also unter der Haut, im Unbewussten

so etwas wie eine stille Bindung an die Kirche. Zwar habe ich

mich irgendwann für Kirche entschieden, aber durch die Sakramente

gehöre ich unweigerlich dazu, auch wenn ich ausgetreten

sein sollte. Die unauslöschlichen Merkmale der Sakramente kann

mir keiner nehmen. So gesehen bindet Kirche zwar nicht „fraglos“,

aber durch die sakramentalen Tat-Sachen bindet sie doch in die

Gemeinschaft der „Heiligen“ ein.

Das Besondere an der Firmung ist hierbei in der Tat, unabhängig

vom Alter und der Einordnung der jeweiligen kirchlichen Epoche,

dass es als Adressaten den heranwachsenden Christen anspricht,

und ihn als erwachsenen Christen entlässt. Und religionsmündig

kann man bekanntermaßen schon sehr früh sein, wie sich das bei

unseren älteren Brüdern und Schwestern im Glauben in der Bar

Mizwa 3 zeigt.

Pfarrer Jürgen Olf

3 Bar Mizwa (hebräisch: רב ‏,הוצמ Sohn der Pflicht), für Mädchen Bat Mizwa bezeichnet

im Judentum die religiöse Mündigkeit. Knaben erreichen sie im Alter

von dreizehn Jahren, Mädchen im Alter von zwölf Jahren. Bar und Bat Mitzwa

bezeichnet sowohl den Status als auch den Tag und die Feier, an dem die

Religionsmündigkeit eintritt. [Quelle: Wikipedia]

Konfirmandenunterricht ist nachgeholter

Taufunterricht. Denn die Entscheidung zur

Taufe haben in der Regel die Eltern getroffen,

als der Konfirmand ein Säugling war. Stellvertretend

für ihr Kind haben sie das Taufbegehren

ausgesprochen und das Kind taufen

lassen. Dabei haben sie vor Gott und der Gemeinde

das Versprechen abgegeben, gemeinsam

mit den Paten das Kind im Geiste Jesu zu

erziehen und es zur Gemeinde hinzuführen.

Die Gemeinde unterstützt die Eltern dabei – in

den Kindertagesstätten, im Kindergottesdienst

und in der Jungschar, im Religionsunterricht

und in Familiengottesdiensten.

Jetzt, mit 14 Jahren, wenn der Jugendliche religionsmündig ist, soll

er seinen Glauben selbst verantworten. Im Konfirmandenunterricht

lernt er, den Glauben der Kirche mit dem eigenen Leben in

Beziehung zu bringen. Im Konfirmationsgottesdienst bekennt sich

der Jugendliche öffentlich zu Gott. Für seine erklärte Absicht, sein

Leben im Vertrauen auf Gott und seine Zusage zu gestalten, empfängt

er den Segen Gottes und wird gestärkt durch die Fürbitte

der Gemeinde. Ab jetzt können die Konfirmierten Pate werden

und ein kleines Menschlein aus dem Verwandten- oder Freundeskreis

im Glauben begleiten.

Früher war die Konfirmation – wie die Firmung auf katholischer

Seite – Rite de Passage und bezeichnete den Übergang von der

Schule in die Lehre. Auch äußerlich wurde das Erwachsen-Werden

sichtbar: Die Hosen der Jungs wurden länger, die Haare der

Mädels kürzer.

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Die Konfirmation: persönliche Bestätigung der Taufe ökumenisch

Firmvorbereitung in der

katholischen Pfarrgemeinde St. Michael

Heute gehen die Konfirmierten noch mindestens zwei weitere

Jahre in die Schule. Überlegungen, die Konfirmation erst mit 16 zu

feiern, sind bisher noch immer wieder gescheitert. In anderen

Landeskirchen gibt es Modelle, den Unterricht bereits in der

Grundschule beginnen zu lassen und nach zweijähriger Pause

dann im 8. Schuljahr wieder aufzunehmen.

Als Rites de Passage ziehen sich die Konfirmationsjubiläen durch

das weitere Leben: Nach 25 Jahren ist man um die 40, Lebensmitte,

Halbzeit. Man hat schon einige Lebenserfahrung gesammelt,

noch ist alles möglich. Vielleicht ist der Nachwuchs gerade

Konfirmand, und man entdeckt auch für sich selbst den Glauben,

die Gemeinde am Ort für das eigene Leben noch einmal neu. Nach

50 Jahren hat man die Berufsphase hinter und den Ruhestand vor

sich – jedenfalls bisher. Die Feier der Goldenen Konfirmation

bietet die Möglichkeit zum dankbaren Rückblick und den Segen

für diesen neuen Lebensabschnitt. Die weiteren Jubiläen nach 60,

70 oder gar 75 Jahren nach der Einsegnung machen deutlich, dass

jeder weitere Tag Leben ein Geschenk ist, denn die statistische

Lebenserwartung ist erreicht. Für das 60-jährige Jubiläum stimmt

das heute auch nicht mehr. Ob die höhere Lebenserwartung und

der spätere Eintritt in den Ruhestand der Diskussion um ein

höheres Konfirmationsalter neue Nahrung geben?

Anders als die Firmung ist die Konfirmation kein Sakrament. Da

nach biblischem Zeugnis die Taufe mit der Gabe des Heiligen

Geistes verbunden ist, bedarf es keiner späteren Ergänzung. Allerdings

ist die persönliche Bestätigung der Taufe bei der Konfirmation

Voraussetzung dafür, ein kirchliches Amt übernehmen zu

können, wie eben das Patenamt.

Pfarrerin Bettina Fuhrmann

Kompakt, intensiv und hoffentlich mit nachhaltiger Wirkung

Firmvorbereitung heißt ein Vierteljahr Begegnung und Auseinandersetzung

mit religiösen Inhalten sowie Themen zur

Stärkung des eigenen Bewusstseins – einfach ein weiteres Stück

„Erwachsen werden“. Für die einen Jugendlichen eine Bestärkung

und Bestätigung ihres Glaubens- und Lebensweges, für die anderen

eine Herausforderung, „Neuland“ (die Erstkommunion ist

lange vorbei) und Geduldsprobe.

43 Jugendliche entschlossen sich 2012 unter dem symbolträchtigen

Motto „Gott du bist da – ich auch“ diesen Weg zu

gehen und sich selbst bezüglich ihres Glaubens zu überprüfen.

Domkapitular Stephan Ocker (†2013)

im Gespräch mit den Jugendlichen vor der Firmspendung

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Firmvorbereitung in der katholischen Pfarrgemeinde St. Michael ökumenisch

Firmvorbereitung in Weingarten bedeutet konkret die Teilnahme

an den Sonntagsgottesdiensten, sechs Firmtreffs in kleinen Gruppen

mit Firmkatecheten, fünf Sonntagsgespräche mit Pfarrer Olf,

ein Beichtgespräch und die Beteiligung an einem sozialen Einsatz

in Form eines Altennachmittags im Haus Edelberg. „Ganz schön

viel – muss ich da überall hin?“, denkt sich der eine oder andere

Jugendliche und tut sich damit etwas schwer.

Aber ist die freiwillige Entscheidung, diesen Schritt in die religiöse

Mündigkeit zu gehen, nicht ein paar Gedanken zu der Sache an

sich und der Position im eigenen Leben wert? Heißt „Dabei sein“

nicht auch physisch anwesend sein, mitdenken und sich engagieren?

Die Tatsache, dass eine Entscheidung, die man für sein Leben

trifft („Ich lasse mich firmen“) auch mit allen Konsequenzen zu

Ende geführt werden sollte, strengte an. Viele Jugendliche ließ das

Vierteljahr wachsen, einige mussten diese Konsequenz etwas

widerwillig lernen, dennoch: keiner gab auf.

Die 2012 eingeführte Firmkarte, in der alle Aktivitäten aufgeführt

und abgezeichnet werden, sollte diesen Weg erleichtern und das

Ziel deutlich vor Augen führen. Eine gute Entscheidung aus Sicht

des Vorbereitungsteams: größere Ernsthaftigkeit, klare Zielsetzung,

ein sichtbarer Weg. Von den meisten Firmanden wurde dies

auch so gesehen und ließ im einen und anderen Fall sogar eine Art

Wettbewerb um die meisten Unterschriften entstehen. Es gab

aber auch andere Stimmen: Von einigen Jugendlichen wurde die

Karte als Kontrolle und Verlust von Eigenständigkeit empfunden –

konnte man doch die Jahre davor zumindest die Sonntagsgottesdienste

eigenständig reduzieren.

Alle zwei Jahre finden sich also acht bis zehn Katechetinnen und

Katecheten zusammen, die sich der nicht leichten und dennoch

bereichernden Aufgabe stellen, Jugendliche auf dem Weg zur

Firmung zu begleiten. Was zeichnet solch einen Katecheten / eine

Katechetin aus? Es handelt sich um eine Person, die fest in ihrem

Glauben steht, von der Sache „Firmung“ überzeugt ist, Vorbild

sein kann und will, den Jugendlichen zugewandt ist und ein große

Portion an Engagement, Zeit und Geduld für junge Menschen

investiert. In einigen Teamsitzungen wuchs das Team 2012 unter

Leitung von Pfarrer Olf zusammen. Gegenseitige Unterstützung

und Kreativität in der Umsetzung der Ideen sowie eine hohe

Einsatzbereitschaft für die Sache zeichneten das Team 2012 aus

und machten die Vorbereitung aus Katechetensicht erfolgreich.

Wir freuen uns schon auf das Team 2014.

Inge Steimer, Firmkatechetin 2012

Rückblick einer Firmandin

Als eine der 43 Jugendlichen, die 2012 in Weingarten die Firmung

gespendet bekamen, kann ich sagen, dass die Vorbereitungszeit

und die Firmung an sich ein voller Erfolg waren. Besonders gerne

erinnere ich mich an den sozialen Einsatz im Seniorenzentrum

„Haus Edelberg“, bei dem wir Firmanden hautnah erleben konnten,

dass sich Kirche nicht nur im Gottesdienst, sondern draußen

im Leben abspielt. Und die glücklichen Gesichter der Senioren

waren die Mühe und die Arbeit wert. Leider gab es auch einige

Schwierigkeiten wie lange Wartezeiten vor der Beichte, Probleme,

die Firmgruppenstunden in den stressigen Alltag zu integrieren

und teils unmotivierte Firmanden. Aber alles in allem lief die

Firmvorbereitung sehr gut und organisiert und wurde von einem

schönen Gottesdienst mit toller Musik und einem sehr sympathischen

Firmspender gekrönt.

Chiara Breiner

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ökumenisch

Konfi-Castle: Der Ritterschlag für Konfis

Konfirmandenunterricht: meistens wie Schule, deshalb voll

laaaangweilig. – Konfi-Castle: Ganz anders, irgendwie voll cool!

Das Konfirmandenleben macht Spaß, wenn sich 45 Konfirmanden

und 11 Jugendmitarbeiter des CVJM und EC zur Freizeit im Schloss

in Unteröwisheim treffen. Zusammen mit der Konfigruppe aus

Spöck erwarteten uns vom 22. bis 25. Februar 2013 kreative

Aktionen, gelebte Gemeinschaft und persönliche Erfahrungen

mit Gott.

In den vier Wochen nach dem Konfi-Castle werden wir –

aufbauend auf den vielen neuen gemeinsamen Erlebnissen und

Erfahrungen – den Konfirmandenunterricht in Form eines

Glaubensseminars für Jugendliche gestalten. Wir sind gespannt

auf diese Zeit und freuen uns darauf.

Steffen Renner

Und so haben Konfirmanden das Konfi-Castle erlebt:

Die Power-Hour [biblische Einheiten im Plenum] haben mir sehr

gut gefallen, weil wir tolle biblische Geschichten von Kai [Anm. d.

Red.: Kai Günter, CVJM Landesjugendreferent] erzählt bekommen

haben, die nicht so altmodisch rüberkamen. Die Konfiband war

super. Wie sie die Lieder als Band mit Instrumenten begleitet

haben, fand ich voll cool. Und die Lieder waren auch voll gut! Es

hat richtig Spaß gemacht zu singen. Wir haben auf dem Konfi-

Castle viel über Gott nachgedacht, was wir früher nicht so

gemacht haben. Wir fühlen uns mehr mit Gott verbunden und

wissen, dass er jeden so liebt wie er ist.

Lena, Klara und Sarina

Die Workshops, die ich ausgewählt habe, waren toll. Die Mitarbeiter

haben sich viel Mühe gemacht. Ich habe an einem Nachmittag

Armbänder gestaltet. Am anderen Nachmittag habe ich

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Konfi-Castle: Der Ritterschlag für Konfis ökumenisch

Kirche braucht Stützen

beim Workshop „Beauty for girls“ mitgemacht, was mir viel Spaß

gemacht hat und voll entspannend war. Und beim Workshop

„alkoholfreie Cocktails“ war ich auch dabei. Sie waren lecker und

es war einfach schön. Ich habe in verschiedenen Themen des

Glaubens eine andere und bessere Sichtweise bekommen.

Marlene

Ich fand den „Stomp“-Workshop cool. Wir haben mit Jan auf

irgendwelchen Alltagsgegenständen Musik gemacht, das war echt

cool. Wir haben viel über Jesus erfahren, und was er für Taten

getan hat, die mich zum Nachdenken gebracht haben. Ich brauche

keine Angst vor dem Tod zu haben, weil es ein Leben nach dem

Tod gibt.

Patrick, Simon und Noah

Ein Baugerüst, so intensiv, dass man von Kirche fast nichts mehr

sieht. Nur ein Gerüst und dennoch unerwartet schön. Ich hätte

nicht gedacht, dass mich so etwas faszinieren würde. Gerüste

braucht man, dringend. Doch wünscht man sie sich auch wieder

weg, je schneller, je lieber. Aber es gibt auch Gerüste, die kriegt

man nicht los, an Domen zum Beispiel. Denn Dome, Basiliken und

Kathedralen werden immer irgendwo Baustellen haben. Irgendwo

wird immer Putz bröckeln, Stein zerbröseln, Fugen werden klaffen

und die Figuren leiden unter dem Zahn der Zeit. Da brauchen

Gerüste mehr Zeit. Und Menschen auch, bis sie einwilligen, mit

dem Gerüst zu leben. Es braucht Zeit, zu erkennen, dass die Kirche

immer eine Baustelle bleiben wird, dass es zu ihrer Eigenart gehört,

jeder neuen Generation Aufgaben zu stellen und selbst zur

Aufgabe zu werden. Es braucht Zeit, bis sich die Erkenntnis klärt,

dass ein Gerüst auch ein Hinweis dafür ist, dass dort, wo es steht,

gearbeitet wird. Gerüste sind Strukturen, und jede Art von Leben

braucht eine Struktur. Und Gerüste bieten die Gelegenheit, einem

Bauwerk auf den Leib zu rücken, sich ihm anzunähern an Stellen,

die sonst unerreichbar bleiben.

So gesehen sind Gerüste etwas Wunderbares. Sie ermöglichen

neue Erkenntnisse, Sicherheit in der Theorie und konkrete Umsetzung,

wo sie erforderlich ist. Und das Tollste ist, sie verschwinden

wieder, wenn man sie nicht mehr braucht, und sie werden

dann von keinem vermisst. Und alle bestaunen den Glanz der

Architektur, den es ohne Gerüste nicht gäbe. Christen sollten sich

das ins Stammbuch schreiben. Übrigens, ein wichtiger Leitsatz in

der katholischen Kirche lautet: Ecclesia semper reformanda –

Kirche muss sich immer erneuern. Wohl wahr.

Jürgen Olf

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ökumenisch ökumenisch

Ökumenische Feier der Osternacht

Ziemlich genau ein Jahr lang eine Kirche miteinander zu teilen, das

erfordert auch eine gute Abstimmung der Termine, die ja oft

schon sehr viel früher festgelegt waren und jetzt einer Synchronisierung

bedürfen. Ein Termin, der Jahr für Jahr unverändert ansteht,

ist der Termin der Osternacht. Die Osternacht ist in der

Katholischen Kirche sozusagen die Mutter aller Liturgien. Sie

unterliegt einem festgefügten Ritual. Sie ist aus zwei Teilen

zusammengesetzt: der Vigilfeier als erstem Teil (mit Feuerweihe,

dem Wortgottesdienst mit den 5 Schriftlesungen und dem Osterhalleluja,

und der Wasserweihe mit oder ohne Tauffeier)

und der Eucharistiefeier als zweitem

Teil. Inzwischen kann die Osternacht auch

wieder als reine Vigilfeier gefeiert

werden, wenn die Umstände

anderes nicht zulassen. Hieraus

entwickelte sich bei uns die Idee,

die Osternacht in diesem Jahr

einmal gemeinsam zu feiern. Natürlich

wird dies liturgische Kompromisse

erfordern, aber es wird eine

Vigilfeier mit ganz eigener Atmosphäre

werden, auf die sich alle

Interessierten freuen dürfen. So

ergibt sich für uns die Chance, aus

einer Notsituation heraus ein einmaliges,

aber sicher nachhaltiges

Zeichen der Einheit in dieser Nacht

der Nächte zu setzen.

Pfarrer Jürgen Olf

Wir haben Gottesdienstbesucher gefragt, was sie über die

ökumenische Feier der Osternacht denken. Hier sind einige ihrer

spontanen Antworten:

„Die Ökumene ist in vielen Sachen zu einseitig. Finde ich gut,

dass die Osternacht zusammen gefeiert wird.“

(Martin Osenberg)

„Prima, endlich ist es soweit, dass wir die Auferstehung Jesu

Christi gemeinsam feiern können!“ (anonym)

„Ich finde es auch gut, wenn wir jetzt schon zusammen

Gottesdienst im gleichen Gotteshaus feiern.“ (Frau Kärcher)

„Ich finde ökumenische Gottesdienste immer schön, das sollte

man meiner Meinung nach ausweiten. Ich freue mich, dass die

Osternacht gemeinsam ist.“ (Bernd Breitenstein)

„Also mich hat immer schon gestört, dass wir gemeinsam

draußen angefangen und uns dann getrennt haben, um getrennt

weiter zu feiern. Das finde ich jetzt gut so.“ (Frau Brunner)

Osternacht? – Da geh ich nicht hin! Viel zu spät! (anonym)

Anmerkung der Redaktion:

Zugegeben, die Antworten sind ziemlich evangelisch geprägt und

sicher nicht repräsentativ. – Haben Sie eine eigene Meinung zur

Ökumenischen Osternacht? Dann schreiben Sie uns!

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ökumenisch ökumenisch

Die renovierte Sozialstation

Das passt wunderbar zusammen: Ein Bericht über die ökumenisch

erneuerte Sozialstation im ersten ÖkumeneBrief dieses Jahres!

Mit dem Auslaufen der Amtszeit des letzten Vorstandes wurde

angeregt, die bisherige Partnerschaft der katholischen Pfarrgemeinden

mit dem von den evangelischen Gemeinden getragenen

Verein „Sozialstation Stutensee-Weingarten“ in eine echte

Mitgliedschaft umzuwandeln. Dies erforderte eine Änderung der

Vereinssatzung. Über das Ziel war man sich schnell einig. Die

Details erforderten einige Vorbereitungen. In Gesprächen zwischen

altem Vorstand und den Vertretern aller Kirchengemeinden

beschloss man dann, nicht nur die Vereinsstruktur, sondern auch

den Namen anzupassen. Um die kirchliche Trägerschaft der

Station deutlich herauszustellen, heißt sie in Zukunft offiziell

Kirchliche Sozialstation Stutensee-Weingarten e.V. Diese

Bezeichnung gibt es auch in anderen Orten.

Die neue Organisation sieht seit dem 1. Januar 2013 so aus: Jede

der acht Kirchengemeinden (fünf evangelische und drei katholische)

entsendet je einen Vertreter für 1500 Gemeindeglieder in

die Mitgliederversammlung, also in der Regel zwei Personen;

Vertreter der politischen Gemeinden nehmen beratend teil. Die

Mitgliederversammlung wählt fünf Personen in einen ehrenamtlichen

Aufsichtsrat. Dieser bestellt einen hauptamtlichen

Vorstand, der aus der Geschäftsführung und der Pflegedienstleitung

besteht. Die Funktionen der einzelnen Gremien sind

natürlich in der Vereinssatzung, bzw. der Geschäftsordnung für

den Vorstand im Detail beschrieben.

In der ersten Sitzung der neuen Mitgliederversammlung am

16. Januar wurde die Aufnahme der 3 katholischen Gemeinden

einstimmig beschlossen. Danach wurden die Mitglieder des

Aufsichtsrates gewählt: Weingarten wird mit Anne von den

Driesch (katholisch) und Andreas Menold (evangelisch) vertreten

sein. Als Vorstand wurden dann die bisherige Geschäftsführerin

Margit Seigfriedt und die bisherige Pflegedienstleiterin Sigrid Kopf

bestellt, die nun die Arbeit selbstverantwortlich erledigen werden.

Trotz dieser formalen Änderungen wird sich an den Aufgaben und

der Arbeit der Sozialstation bzw. der Mitarbeiter nichts ändern.

Sie wird weiterhin für alle Einwohner von Weingarten und Stutensee

mit ihren qualifizierten Kräften vor allem ambulante pflegerische

Dienste, hauswirtschaftliche Versorgung, Beratungen, Gesprächskreise,

Betreuungsgruppen und eine vielfältige Demenzarbeit

anbieten. Als kirchliche Organisation ist sie besonders

bemüht, den Menschen in ihrer jeweiligen Ausnahme- oder Notsituation

verständnisvoll und hilfreich beizustehen. Die Sozialstation

arbeitet gemeinnützig, d.h. nicht gewinnorientiert. Um ihr

„diakonisches Profil“ umsetzen, also zusätzlich nötige caritative

und diakonische Leistungen erbringen zu können, unterstützen

die Kirchengemeinden die Station mit einem jährlichen Zuschuss;

dieser wird in der Regel von den Diakonievereinen oder

vergleichbaren Vereinen gezahlt

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, können Sie sich auch

im Internet unter www.sozialstation-stutensee-weingarten.de

umsehen und mehr über die Aufgaben und Leistungen erfahren.

Wir wünschen unserer „erneuerten“ Sozialstation weiterhin

engagierte Mitarbeiter, viel Erfolg und Anerkennung für ihre

segensreiche Tätigkeit!

Winfried Brunner

22 23


evangelisch katholisch

Aus den Kirchenbüchern

der evangelischen Kirchengemeinde

Freud und Leid

in der katholischen Pfarrgemeinde

Aus Gründen des Datenschutzes werden in der Internetausgabe

keine personenbezogenen Daten veröffentlicht.

Eine vollständige elektronische Ausgabe (PDF) kann per E-Mail an den

Webmaster (webmaster@ekiwei.de) angefordert werden.

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katholisch katholisch

Erstkommunion 2013 Unsere Erstkommunionkinder 2013

Ostern, da denken wir Katholiken auch schon an die Erstkommunion.

Die wird am Ende der Osteroktav gefeiert, also an dem

Sonntag, an dem in den frühen Jahrhunderten die in der Osternacht

Getauften ihr Taufgewand wieder abgelegt hatten. Dieser

Umstand verhalf dem 1. Sonntag nach Ostern zu seinem Namen:

Sonntag der weißen Gewänder.

Also auch in dieser Angelegenheit „immer die gleiche Prozedur.“

33 Kinder sind es in diesem Jahr. Die Form der Vorbereitung ist die

gleiche wie im vergangenen Jahr. Die Kinder treffen sich jeden

Mittwoch um halb fünf, einmal zur Gruppenstunde, einmal zum

Werkstattgottesdienst – das heißt, wir feiern im kleinen Kreis rund

um den Altar. Die Kinder, und ihre Eltern, soweit sie können, erleben

liturgisches Geschehen hautnah. Dazu kommt die regelmäßige

Teilnahme am Sonntagsgottesdienst und die aktive Beteiligung

an den Ereignissen des Kirchenjahres: Advent, Weihnachten,

Karwoche, Ostern, Fronleichnam, Pfingsten, Maria im Mai, die

Gemeindewallfahrt im Herbst. Ein Kirchenjahr lang Kirche und

Gemeinde kennen lernen, das gilt für die Kinder und ihre Familien.

Und für die Eltern sollen Elternabende die nötige Software liefern.

Und weil das alles in gute Atmosphäre zu erleben ist, bin ich guter

Dinge, dass diese Zeit der Vorbereitung trotz der üblichen

Schwind-Sucht danach eine Nachhaltigkeit der eigenen Art

bewirkt, im Zeitmaß von Gottes Uhren, die bekanntlich anders

gehen.

Die diesjährige Vorbereitung steht unter dem Leitmotiv

Jesus Christus unsere Sonne.

Und hier sind die Namen der Kinder dieses Jahres:

Aus Gründen des Datenschutzes werden in der Internetausgabe

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Eine vollständige elektronische Ausgabe (PDF) kann per E-Mail an den

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Pfarrer Jürgen Olf

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katholisch katholisch

40 Jahre Altenwerk der katholischen

Pfarrgemeinde St. Michael Weingarten

Wir blicken zurück, so war der Altennachmittag am

9. Januar 2013 überschrieben. Mechthild Zimmer, im Altenwerk

aktiv seit seiner Gründung, gab einen interessanten Rückblick auf

die vergangenen 40 Jahre. Hier ein Auszug aus ihrem Vortrag:

Warum und wie fing alles an? In den 1970iger Jahren gab es in

unserer Pfarrgemeinde für die ältere Generation im Dezember

einen adventlichen Nachmittag, organisiert von den Vorstandsfrauen

des Elisabethen-Vereins und Helferinnen aus der Frauengemeinschaft.

Den besinnlichen Teil übernahm der Pfarrer. Es

wurden Adventslieder gesungen, es gab Kaffee und Kuchen und

viel Zeit zum Gespräch. Das Angebot wurde gerne angenommen,

und 100 -120 Besucher waren jedes Mal anwesend. Es kam allmählich

der Wunsch auf, auch im Laufe des Jahres solche Treffen

für die ältere Generation zu veranstalten. Frau Theresia Frank,

damals Vorsitzende der Frauengemeinschaft, nahm diesen

Wunsch auf, fand bei Herrn Pfarrer Lerchenmüller sofort Unterstützung,

suchte sich ein paar Helferinnen und am 10. Januar

1973 wurde zum ersten Mal zu einem Altennachmittag eingeladen.

Frau Frank hatte ein kleines Programm vorbereitet, Pfarrer

Michael Lerchenmüller sagte sein Kommen zu, die Helferinnen

richteten den Saal, Kaffee und Kuchen standen bereit. Es kamen

mehr als 100 Besucherinnen und Besucher, die möglichst bald

wiederkommen wollten. Der Pfarrer und Frau Frank waren sich

einig: wir machen weiter! Das katholische Altenwerk war geboren,

übrigens für lange Zeit das einzige regelmäßige Angebot für Senioren

in Weingarten.

In einer PowerPoint-

Präsentation ließen Mechthild

Zimmer (links) und Marlies

Leifeld (rechts) 40 Jahre

Altenwerk Revue passieren

Das Altenwerk bekam eine feste Struktur. Frau Theresia Frank

wurde Vorsitzende, Pfarrer Lerchenmüller Präses, Frau Fanny

Weida übernahm die Kasse und der Helferkreis die übrigen Aufgaben.

Aus den Besucherreihen

wurden für den Helferkreis

Männer gewonnen, die morgens

beim Herrichten des Saales

und abends beim Aufräumen

halfen. Für Gehbehinderte

und für Besucher aus der Waldbrücke

wurde ein Fahrdienst

eingerichtet. Von Oktober bis

April war jetzt an jedem zweiten

Mittwoch im Monat Altennachmittag.

Das Programm war

auf die Jahreszeit abgestimmt.

Advent, Fastnacht und Fastenzeit

waren feste Bestandteile, ansonsten gab es Dia-Vorträge oder

Filme zu sehen. Die Kindergärten waren oft anwesend, ebenso der

Grundschulchor und auch die Jugendgruppen mit kleinen Theaterstücken.

Auf Pfarrer Michael Lerchenmüller folgte 1974 Pfarrer Bruno Hill.

Er engagierte sich von Anfang an für das Altenwerk und hat bis zu

seiner Versetzung im Jahr 1989 viele Impulse gegeben. Advent,

Fastnacht und Fastenzeit wurden von ihm mitgestaltet Auch seine

Nachfolger, Pfarrer Bender und Pfarrer Margeth, fanden immer

Zeit für die Programmgestaltung in der Advents- und Fastenzeit.

Seit 1994 verbringt Pfarrer Jürgen Olf den Nachmittag im Advent

mit uns.

Ab 1980 bot Frau Clara Bipp, eine vitale Seniorin, montags einen

Seniorentreff an mit einer kleinen Wanderung oder bei schlechtem

Wetter einem „Schwätzle“ in der Pfarrstube. Daraus entstand

28 29


40 Jahre Altenwerk der katholischen Pfarrgemeinde St. Michael Weingarten katholisch

dann 1989 die Seniorengymnastik, die seit damals von Ruth Gretz

geleitet wird und sich weiterhin großer Beliebtheit erfreut. Bald

gab es auch die Ausflüge im Mai und September in die nähere

oder weitere Umgebung, organisiert von Frau Frank, später von

Herrn Ziegelmeyer und anschließend bis heute von Herrn Thome,

der immer wieder interessante und sehenswerte Orte ausfindig

macht. Als Frau Frank 1982 aus familiären Gründen ihre Tätigkeit

beim Altenwerk aufgeben musste, übernahm Frau Clara Bipp auch

noch vorübergehend die Leitung der Altennachmittage. 1983 ging

Ludwig Ziegelmeyer als Lehrer in Pension. Zum Glück für das Altenwerk

konnte Herr Pfarrer Hill ihn für dessen Leitung gewinnen.

Seine Erzählungen, Filmvorführungen und Auftritte an Fastnacht

sind noch in guter Erinnerung.

Als Herr Ziegelmeyer 1986 schwer erkrankte und durch eine Kehlkopfoperation

seine Stimme verlor, erklärte Theresia Frank, die

dem Altenwerk immer noch eng verbunden war, ihm, wie sie es

nannte, ihre Stimme zu leihen. Herr Ziegelmeyer behielt die Leitung

und die Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen klappte

prima.

1988 ging wieder ein Lehrer in Pension, Heinz Thome. Er war bereit,

weiterhin im Team mitzuarbeiten. Seitdem haben wir Klavierbegleitung

für die gemeinsam gesungenen Lieder, und jeden

Monat erscheint ein Bericht in der Turmberg-Rundschau über

unsere Altennachmittage. 1993 musste Herr Ziegelmeyer krankheitsbedingt

aufhören. Zum Glück konnte Frau Frank wieder mehr

Zeit investieren, und Herr Thome übernahm organisatorische

Aufgaben.

Im Oktober 2001 verstarb Frau Frank nach kurzer, schwerer

Krankheit. Auch Herr Thome war gesundheitlich angeschlagen.

Das Programm für das nächste Halbjahr war aber Gott sei Dank

schon vorbereitet. Doch wie sollte es weitergehen? Nachdem es

Herrn Thome wieder besser ging, übernahm er die organisatorische

Leitung, während Marlies Leifeld, die sich zur Mitarbeit bereit

erklärte, ist seit Januar 2002 für die Durchführung der Altennachmittage

verantwortlich. Auch der Helferkreis ist bis heute gut

organisiert. Bisher haben wir immer wieder Frauen und Männer

gefunden, die im Helferkreis mitarbeiten, wenn jemand altersoder

krankheitsbedingt ausscheidet.

Jährlich vor den Sommerferien wird das neue Programm aus den

Vorschlägen von Heinz Thome, Mechthild Zimmer und Marlies

Leifeld erarbeitet und festgelegt. Wir wünschen uns, dass die

Zusammenarbeit noch recht lange so gut klappt und zu gegebener

Zeit auch wieder geeignete Nachfolgerinnen und Nachfolger

gefunden werden können.

Marlies Leifeld

Zu unserem nächsten Altennachmittag um 14:30 Uhr im

katholischen Gemeindezentrum, Schillerstraße 4, laden wir

herzlich ein:

Mittwoch, 10. April 2013: Alt-Weingartener Originale

Referent: Klaus Geggus, Bürger- und Heimatverein Weingarten

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katholisch

40 Jahre Altpapiersammlungen der

Katholischen Jugend Weingarten

Wir, die Katholische Jugend in Weingarten, dürfen stolz zurückblicken

auf 40 Jahre Altpapiersammlungen. Aus diesem Anlass

nutzen wir die Gelegenheit, Ihnen einige Daten, Zahlen und

Fakten unserer Erfolgsgeschichte zu präsentieren:

Die erste Sammlung fand am 3. März 1973 durch die Jugendgruppe

St. Michael unter der Leitung von Bruno Grünwedel statt.

Im Einsatz waren 17 Jugendliche mit zwei Traktoren und Anhänger.

Das erste Ergebnis konnte sich sehen lassen: Die Jugendlichen

durften 11 Tonnen Altpapier in einem Güterwagen am

Bahnhof verladen. Was 1973 seinen Anfang nahm, wurde in den

kommenden Jahren mit großem Engagement durch die Jugendlichen

weitergeführt. Die folgenden Zahlen sprechen für sich und

dokumentieren die erfolgreiche und großartige Bilanz der Katholischen

Jugend in Weingarten:

Von 1973 bis 1985 wurde das Altpapier in 216 Güterwagen mit

jeweils 15 Tonnen am Bahnhof verladen. Vom 3. März 1973 bis

12. Januar 2013 wurden 155 Altpapiersammlungen durchgeführt.

Das bedeutet, dass ca. 5.900 Tonnen Altpapier bzw. ca. 33.000

Kubikmeter in Güterwagen/Container verladen wurden. Ein

Rekordergebnis brachte dabei die Sammlung im Frühjahr 1991 mit

83,5 Tonnen Altpapier. Wenn man bedenkt, dass das Altpapier

zunächst von ca. 50 Helfern im Ort eingesammelt, auf Transportfahrzeuge

verladen und schließlich auf dem Festplatz in die Container

gesetzt werden mussten, dann wurden allein bei dieser

Sammelaktion über 160 Tonnen Altpapier „umgesetzt“. Vom März

1973 bis März 2001 wurden alle Altpapiersammlungen von Weingartener

Firmen und Familien durch die Bereitstellung von Fahrzeugen

unterstützt. So waren regelmäßig bis zu acht LKW, Transporter

und Traktoren mit Anhänger im Einsatz. Im März 2001

wurde das „Bring-System“ bei der Sammlung mit großem Erfolg

eingeführt. Ein Rekordergebnis lieferte dabei das Jahr 2008, als

246 Tonnen Altpapier von den Bürgern und Bürgerinnen Weingartens

auf dem Festplatz angeliefert wurden. Einen kleinen

Wermutstropfen durch entsprechende Mindermengen bei den

Sammelaktionen der Katholischen Jugend gab es gegen Ende 2008

durch die Einführung der „Schlauen Blauen Tonne“ und einer

zusätzlichen grauen Wertstofftonne durch den Landkreis Karlsruhe.

Dadurch reduzierte sich die Menge des gesammelten

Altpapiers auf 102 Tonnen.

Ein Dankeschön...

• an die Abnehmerfirma Weinbrecht für über 25 Jahre und

and die Nachfolgefirma Kühl in Karlsruhe für seit nunmehr

15 Jahre gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit, und

• an die Gemeinde Weingarten, die für die Altpapiersammlungen

seit 1985 den Festplatz zur Verfügung stellt.

Ein Wunsch an Sie alle: Bleiben Sie uns treu und unterstützen Sie

weiterhin unsere Jugendarbeit, denn ...

… wir sammeln weiterhin Ihr Altpapier ein!

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katholisch katholisch

Informationen und Adressen

der katholischen Pfarrgemeinde

Pfarramt

Kirchstr. 1, Telefon 2229, Fax 4985

Pfarrer Jürgen Olf

Sprechzeiten nach den Gottesdiensten und nach Vereinbarung

E-Mail: weingarten-michael@t-online.de

Pfarrbüro: Anna-Maria Beha

Sprechzeiten:

Dienstag, Mittwoch und Freitag jeweils 8:00 bis 12:00 Uhr

Dienstag 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Montag und Donnerstag geschlossen

E-Mail: pfarrbuero@st-michael-weingarten.de

Konto Nr. 30208005, BLZ 66061724, Volksbank Weingarten-Walzbachtal

Pfarrgemeinderat

Vorsitzender: Norbert Strieder, Ricarda-Huch-Str. 12, Tel. 55247

Mesner/Hausmeister

Konrad Spohrer, Jöhlinger Str. 96, Tel. 1347

Kath. Gemeindezentrum (GZ)

Schillerstraße 4, Tel. 2909

Ausschüsse des Pfarrgemeinderats

Liturgie-Ausschuss

Kontakt: Renate Grimm, Im Brügel 11, Tel. 4735

Ausschuss für Ökumene

Kontakt: M. Hollweck-Flinspach, Durlacher Str. 1, Tel. 5327

Ausschuss für Katechese

Kontakt: Heidrun Strieder, Ricarda-Huch-Str. 12, Tel. 55247

Informationsausschuss

Kontakt: Hubert Daul, Bahnhofstraße 127, Tel. 2776

Ausschuss Caritas und Soziales

Kontakt: Martina Lopp, Burgstraße 13, Tel. 3635

Ausschuss Kirchenrenovation

Kontakt: Bruno Grünwedel, Uhlandstraße 6, Tel. 8535

Förderverein

zur Erhaltung der Pfarrkirche St. Michael e.V.

Vorsitzende: Ursula Seiderer, Im Herrschaftsbruch 33, Tel. 2260

Kindergärten

St. Elisabeth: Schillerstraße 4, Leiterin Birgit Campanella, Tel. 3376

St. Franziskus: Kanalstraße 65, Leiterin Irene Fuchsen, Tel. 5377

St. Michael: Wiesenstraße 43, Leiterin Bettina Schlimm, Tel. 2644

Bücherei

KöB = Katholische öffentliche Bücherei

Ausleihe im GZ, Schillerstr. 4: Sonntag 11:00 bis 11:45 Uhr

Dienstag 15:30 bis 17:00 Uhr

Donnerstag 18:00 bis 19:30 Uhr

Kontakt: Barbara Leifeld, Kantstraße 4, Tel. 8177

Kolpingfamilie

www.weingarten-karlsruhe.kf.kolping.de

E-Mail: kolping-weingarten@web.de

Kontakt: Harald Wagner, Gartenstraße 27, Tel. 5015

Elisabethenverein e.V.

Kontakt: Georg Busch, Im Herrschaftsbruch 30, Tel. 609111

Ökum. Hospizgruppe Walzbachtal/Weingarten

Kontakt: Claudia Rommel, Tel. 07203/922577 (kath. Pfarramt Jöhlingen)

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katholisch katholisch/evangelisch

Religiöse Kinderstunde

Für Kinder von 3 bis 8 Jahren sonntags um 10:00 Uhr im Haus „Pabst“,

Kirchstraße 4. Kontakt: Sandra Keller, Dresdner Ring 20, Tel. 608172

Schola

Scholaproben: siehe Pfarrblatt

Kontakt: Konrad Limbach, Silvanerweg 5, E-mail: konrad.limbach@gmx.de

Ministranten

Kontakt: Luisa von den Driesch, Tel. 1320; Mirjam Kaulisch, Tel. 722320;

Felix Knopf, Tel. 706195,; Daniel Schlotter, Tel. 5041.

E-Mail: ministranten@st-michael-weingarten.de

Jugend (KJG)

Kontakt: Anna-Maria Blauth, Hebelstraße 9, Tel. 722044 und

Jennifer Werner, Mühlberger Str. 5, Tel. 2590

www.kjg-weingarten.de, E-Mail: leiterrunde@kjg-weingarten.de

Charisma

Kontakt: Franz Nikolaus, Elsterweg 3, Tel. 8901

Bibelkreis

Kontakt: Sieglinde Hugle, Schillerstraße 10, Tel. 706663

Kirchliche Sozialstation Stutensee-Weingarten

Bahnhofstraße 11, 76297 Stutensee, Tel. 07244/94111

Frauengemeinschaft

Jeden Dienstag um 19.00 Uhr Gymnastik im GZ. Jeden letzten Mittwoch im

Monat um 14.30 Uhr Frauenkreis im GZ. Kontakt:

Sonja Weiß, Eulenweg 2, Tel. 706523, Brigitta Bohr, Schillerstr. 38, Tel. 8689

Altenwerk

Altennachmittage jeden 2. Mittwoch im Monat, 14:30 Uhr

Jeweils am 1. und 3. Mittwoch im Monat Seniorengymnastik im GZ

Kontakt: Heinz Thome, Burgstraße 45, Tel. 8572

Kirchenchor

Chorproben jeden Mittwoch um 19:45 Uhr im GZ, Schillerstr. 4

Kontakt: Jürgen Olf, Kirchstr. 1, Tel. 2229

Gruppen der ev. Kirchengemeinde

Die Gruppen der evangelischen Kirchengemeinde finden Sie

im Internet unter www.ekiwei.de (Menüpunkt Angebote).

Kontakt: Ev. Pfarramt, Kirchstr. 6, Telefon 607367-0, Fax -21.

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katholisch Konzert

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten

in der Heiligen Woche und über Ostern

Palmsonntag, 24. März

8:30 Uhr Palmweihe am »Alten Friedhof«

Prozession zur Kirche

9:15 Uhr Eröffnung der Kar-Liturgie

19:00 Uhr Bußfeier

Karmittwoch, 27. März

Keine Trauermette

Gründonnerstag, 28. März

20:30 Uhr Abendmahlsfeier (zusammen mit den

Erstkommunikanten).

Anschließend Gebetswache vor der

Eucharistie in der Kirche.

Karsamstag, 30. März

Karfreitag, 29. März

22:00 Uhr Osterfeuer;

Ökumenische Feier der Osternacht

(Zentralfeier unseres Glaubens)

mit Taufen

10:00 Uhr Kinderkreuzweg im Gemeindezentrum

15:00 Uhr Karfreitagsliturgie

19:00 Uhr Trauermette

Ostersonntag, 31. März

9:15 Uhr Hochheiliges Osterfest

(Feierliches Hochamt)

19:00 Uhr Feierliche Ostervesper

Ostermontag, 1. April

9:15 Uhr Heilige Messe

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evangelisch evangelisch

Gottesdienste

der evangelischen Kirchengemeinde

Palmsonntag 24.03.2013 10:30 Uhr Gottesdienst mit den Konfirmanden

Montag 25.03.2013 19:00 Uhr Passionsandacht

Dienstag 26.03.2013 19:00 Uhr Passionsandacht

Mittwoch 27.03.2013 19:00 Uhr Passionsandacht

Gründonnerstag 28.03.2013 19:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst

Karfreitag 29.03.2013 10:30 Uhr Gesamtgottesdienst

Karsamstag 30.03.2013 22:00 Uhr Ökumenische Feier der Osternacht

mit Taufen

Ostern 31.03.2013 7:30 Uhr Auferstehungsfeier mit dem

Posaunenchor auf dem Friedhof

11:00 Uhr Familiengottesdienst

Ostermontag 01.04.2013 10:30 Uhr Gottesdienst mit Taufen

Quasimodogeniti 07.04.2013 9:30 Uhr Regio-Gottesdienst in Wössingen

11:45 Uhr Zwergengottesdienst

Miseric. Domini 14.04.2013 9:30 Uhr Jubelkonfirmation Gesamtgottesd.

mit dem Kirchen- und Posaunenchor

Jubilate 21.04.2013 11:00 Uhr Ak´zente-Gottesdienst im

Gemeindehaus

Samstag 27.04.2013 17:00 Uhr Gesamtgottesdienst zur Konfirmation

Kantate 28.04.2013 10:00 Uhr Konfirmation/Einsegnungsgottesd.

Samstag 04.05.2013 17:00 Uhr Gesamtgottesdienst zur Konfirmation

Rogate 05.05.2013 10.00 Uhr Konfirmation/Einsegnungsgottesd.

Himmelfahrt 09.05.2013 10.30 Uhr Regio-Gottesdienst

Exaudi 12.05.2013 10:30 Uhr Gottesdienst mit Taufen

Pfingsten 19.05.2013 10:30 Uhr Gesamtgottesdienst

Pfingstmontag 20.05.2013 10:30 Uhr Ökumenischer Gottesdienst

Trinitatis 26.05.2013 11:00 Uhr Familiengottesdienst

1. So. nach Trin. 02.06.2013 10:30 Uhr Gottesdienst mit Taufen

2. So. nach Trin. 09.06.2013 10:30 Uhr Gesamtgottesdienst

3. So. nach Trin. 16.06 2013 10:30 Uhr Gottesdienst

11:45 Uhr Zwergengottesdienst

Alle Gottesdienste ohne Ortsangabe finden in der evangelischen Kirche statt.

Bitte beachten Sie auch die aktuellen Ankündigungen in Turmberg-Rundschau und

Weingartener Woche und im Internet (www.ekiwei.de).

Gottesdienste im Seniorenzentrum „Haus Edelberg“

Jeden Donnerstag um 15:45 Uhr im Andachtsraum des Seniorenzentrums.

Gestaltung der Gottesdienste abwechselnd durch die

katholische und die evangelische Gemeinde.

Kindergottesdienst „Regenbogen“,

sonntags parallel zum Hauptgottesdienst

Der Kindergottesdienst arbeitet projektbezogen im Gemeindehaus.

Die Termine entnehmen Sie bitte der Turmberg-Rundschau oder der

Weingartener Woche.

Kontakt: Waltraud Graf, Telefon 3744

Taufsonntage 2013

1. April 12. Mai

2. Juni 21. Juli

1. September 13. Oktober

3. November 01. Dezember

Bürostunden des Pfarramts

Kirchstr. 6, Telefon 607367-0, Fax 607367-21

Dienstag bis Freitag 9 - 12 Uhr,

Dienstag und Donnerstag 14 - 17 Uhr

Montag kein Publikumsverkehr

40 41


evangelisch

Konfirmation 2013

evangelisch

Liebenzeller Gemeinschaft

Aufgrund der erfreulich großen Anzahl von Konfirmandinnen und

Konfirmanden werden auch in diesem Jahr zwei Konfirmationsgottesdienste

gefeiert:

am 28. April und am 5. Mai 2013.

Am Abend vorher, also am 27. April und am 4. Mai 2013, feiern

die Konfirmanden mit ihren Angehörigen das Abendmahl. Diese

Gottesdienste gestalten die Konfirmandinnen und Konfirmanden

unter Anleitung des Teams selbst. Die ganze Gemeinde ist dazu

herzlich eingeladen!

Pfarrerin Bettina Fuhrmann

Unsere Konfirmand/innen

Aus Gründen des Datenschutzes werden in der Internetausgabe

keine personenbezogenen Daten veröffentlicht.

Eine vollständige elektronische Ausgabe (PDF) kann per E-Mail an den

Webmaster (webmaster@ekiwei.de) angefordert werden.

Das erste große Ereignis in diesem Jahr, die Beteiligung an

ProChrist 2013 im März, liegt bereits hinter uns

(www.prochrist.org/projekte/prochrist-das-event/prochrist-2013),

aber es warten noch weitere Vorhaben auf uns:

FrauenFeierabend: Inzwischen kann diese Veranstaltung auf

10 Jahre zurückblicken – ein Anlass, für dieses Jahr ganz besondere

Themen ins Programm zu nehmen. Bereits im März erlebte

der Wohlfühlabend „Weißt du nicht wie schön du bist!“ nach 2010

auf vielfachen Wunsch hin eine Wiederauflage. Am 15. Mai wird

Ute Wabersich aus Graben-Neudorf mit dem Thema „Nimm sein

Bild in dein Herz“ den Blick auf das Rembrandt-Gemälde „Die

Rückkehr des verlorenen Sohnes“ richten. Am 4. Juli kommt

Bianca Bleier zu einem Vortrags- und Leseabend nach Weingarten.

Und am 22. Oktober gibt schließlich Schwester Beate Rösch einen

Einblick in die japanische Kultur, die sie durch ihre mehrjährige

Arbeit dort intensiv kennen lernen konnte.

EC-Jugendarbeit: Ostern werden unsere EC-Mitarbeiter auf dem

Dobel verbringen. Dort findet der Mitarbeiter-Kongress „paX an“

des SWDEC (Südwestdeutscher Jugendverband Entschieden für

Christus) statt. Bereits vor drei Jahren brachten diese gemeinsamen

Tage viele neue Ideen und Umsetzungsmöglichkeiten für

unsere Jugendarbeit. Das Köpfle-Rennen erfährt übrigens in diesem

Jahr schon die 5. Auflage, nämlich am Samstag, den 4.Mai!

Unseren Zusammenhalt als Gemeinde werden wir auch in diesem

Jahr wieder mit einer Gemeindefreizeit stärken, die vom 26. bis

28. April auf dem Dobel stattfinden wird.

Matthias Enderle

42 43


evangelisch

evangelisch

Aus der CVJM-Arbeit

Mitarbeiterdank

Als kleines Dankeschön für die vielen

fleißigen Mitarbeiter lud der CVJM

Anfang des Jahres zu einem Bowling-

Nachmittag ein. Am 27. Januar trafen

sich über dreißig Kegelfreunde zu

einem sportlichen Nachmittag im LAGO-Bowlingcenter in Karlsruhe.

Unsere Mitarbeiter schoben nicht nur eine ruhige Kugel – da

war manch heißer

Wettkampf um

den Sieg entbrannt.

Zum Abschluss

des Tages

spielten wir dann

noch eine Runde

Tischkicker, an

dem wirklich alle

teilnehmen

konnten.

Jahreshauptversammlung am 8. Februar 2013

über verschiedene Tätigkeiten des Vorstands im vergangenen

Jahr. Im Anschluss an die Berichte und nach der Entlastung des

Vorstands bedankte sich Bernd Breitenstein im Namen aller

Mitglieder des CVJM beim Vorstand für die im letzten Jahr

geleistete Arbeit. Bei den anschließenden Vorstandswahlen

wurden der erste Vorsitzende und der Kassier wiedergewählt. Der

neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Tobias Blatz

2. Vorsitzende: Anette Osenberg

Kassier:

Rainer Siegrist

Schriftführer: Michael Graf

Beisitzer: Brigitte Breitenstein, Annika Ritter, Erich

Völker, Andreas Völker, Christopher Graf

Von den Freizeitaktivitäten des vergangenen Jahres berichteten

die einzelnen Verantwortlichen. zum Beispiel über die alljährliche

Wanderung der Männer am letzten Wochenende vor den

Sommerferien, die dieses Mal nach Edenkoben ging. Zum

Abschluss der Versammlung gab es einem Ausblick auf die

geplanten Aktivitäten. Weitere Informationen finden Sie auf der

Homepage des CVJM Weingarten (www.cvjm-weingarten.de).

Am 8. Februar fand die Jahreshauptversammlung im a-Keller statt.

Nach einem geistigen Impuls wurde von den Sprechern der verschiedenen

Gruppen von Aktionen und deren Arbeit berichtet.

Steffen Renner berichtete von seinen vielfältigen Aufgaben hier in

Weingarten und ganz besonders von der Aktion mit der Gruppe

„Ithemba“, die im November für drei Tage in Weingarten zu Gast

war. Den Ausführungen des Kassiers war zu entnehmen, dass der

Verein finanziell solide aufgestellt ist. Der Vorsitzende berichtete

44 45


ökumenisch

Irischer Ostersegen

Christus ist auferstanden:

Möge sein Friede uns begleiten,

seine Liebe uns beflügeln und

seine Freude uns anrühren.

Christus ist auferstanden:

In diesem Glauben bewahre uns

der allmächtige Gott.

Martin Osenberg

Das Kreuz steht auf dem

alten Friedhof in Weingarten

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