1/2013 - St. Michael Weingarten

st.michael.weingarten.de

1/2013 - St. Michael Weingarten

ökumenisch ökumenisch

Die renovierte Sozialstation

Das passt wunderbar zusammen: Ein Bericht über die ökumenisch

erneuerte Sozialstation im ersten ÖkumeneBrief dieses Jahres!

Mit dem Auslaufen der Amtszeit des letzten Vorstandes wurde

angeregt, die bisherige Partnerschaft der katholischen Pfarrgemeinden

mit dem von den evangelischen Gemeinden getragenen

Verein „Sozialstation Stutensee-Weingarten“ in eine echte

Mitgliedschaft umzuwandeln. Dies erforderte eine Änderung der

Vereinssatzung. Über das Ziel war man sich schnell einig. Die

Details erforderten einige Vorbereitungen. In Gesprächen zwischen

altem Vorstand und den Vertretern aller Kirchengemeinden

beschloss man dann, nicht nur die Vereinsstruktur, sondern auch

den Namen anzupassen. Um die kirchliche Trägerschaft der

Station deutlich herauszustellen, heißt sie in Zukunft offiziell

Kirchliche Sozialstation Stutensee-Weingarten e.V. Diese

Bezeichnung gibt es auch in anderen Orten.

Die neue Organisation sieht seit dem 1. Januar 2013 so aus: Jede

der acht Kirchengemeinden (fünf evangelische und drei katholische)

entsendet je einen Vertreter für 1500 Gemeindeglieder in

die Mitgliederversammlung, also in der Regel zwei Personen;

Vertreter der politischen Gemeinden nehmen beratend teil. Die

Mitgliederversammlung wählt fünf Personen in einen ehrenamtlichen

Aufsichtsrat. Dieser bestellt einen hauptamtlichen

Vorstand, der aus der Geschäftsführung und der Pflegedienstleitung

besteht. Die Funktionen der einzelnen Gremien sind

natürlich in der Vereinssatzung, bzw. der Geschäftsordnung für

den Vorstand im Detail beschrieben.

In der ersten Sitzung der neuen Mitgliederversammlung am

16. Januar wurde die Aufnahme der 3 katholischen Gemeinden

einstimmig beschlossen. Danach wurden die Mitglieder des

Aufsichtsrates gewählt: Weingarten wird mit Anne von den

Driesch (katholisch) und Andreas Menold (evangelisch) vertreten

sein. Als Vorstand wurden dann die bisherige Geschäftsführerin

Margit Seigfriedt und die bisherige Pflegedienstleiterin Sigrid Kopf

bestellt, die nun die Arbeit selbstverantwortlich erledigen werden.

Trotz dieser formalen Änderungen wird sich an den Aufgaben und

der Arbeit der Sozialstation bzw. der Mitarbeiter nichts ändern.

Sie wird weiterhin für alle Einwohner von Weingarten und Stutensee

mit ihren qualifizierten Kräften vor allem ambulante pflegerische

Dienste, hauswirtschaftliche Versorgung, Beratungen, Gesprächskreise,

Betreuungsgruppen und eine vielfältige Demenzarbeit

anbieten. Als kirchliche Organisation ist sie besonders

bemüht, den Menschen in ihrer jeweiligen Ausnahme- oder Notsituation

verständnisvoll und hilfreich beizustehen. Die Sozialstation

arbeitet gemeinnützig, d.h. nicht gewinnorientiert. Um ihr

„diakonisches Profil“ umsetzen, also zusätzlich nötige caritative

und diakonische Leistungen erbringen zu können, unterstützen

die Kirchengemeinden die Station mit einem jährlichen Zuschuss;

dieser wird in der Regel von den Diakonievereinen oder

vergleichbaren Vereinen gezahlt

Wenn Sie weitere Informationen wünschen, können Sie sich auch

im Internet unter www.sozialstation-stutensee-weingarten.de

umsehen und mehr über die Aufgaben und Leistungen erfahren.

Wir wünschen unserer „erneuerten“ Sozialstation weiterhin

engagierte Mitarbeiter, viel Erfolg und Anerkennung für ihre

segensreiche Tätigkeit!

Winfried Brunner

22 23

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine