Löhne und Preise in der Stadt Salzburg

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Löhne und Preise in der Stadt Salzburg

Die Tabellen 7 - 9 beziehen sich nur auf die Stadt Salzburg und bringen eine

Aufgliederung der Versicherungspflichtigen nach Wirtschaftsabteilungen, Lohn^

stufen und Geschlecht. Diese 3 Tabellen umfassen je 1 Stichtag ^ Tabelle 7:1973.

Tabelle 8: 1978, Tabelle 9: 1982. Zweck dieser Tabellen ist es vor allem, einkomme

nsmäßige und geschlechtsspezifische Unterschiede -zwischen den einzelnen

Wirtschaftsabteilungen aufzuzeigen. Die Abteilung "Land- und Forstwirtschaft"

ist der Vollständigkeit halber zwar mit angeführt, wird aber wegen der geringen

Besetzung und wegen einer größeren versicherungsmäßigen Maßnahme im Jahre 1974

nicht in den Vergleich mit einbezogen.

Bezogen auf den Stichtag Juli 1982 (Tabelle 9) erscheinen nach ha. Meinung folgende

Fakten bemerkenswert: 23,9% aller Versicherungspflichtigen bezogen ein

monatliches versicherungspflichtiges Einkommen bis ca. S 8,000.-. Innerhalb der

Wirtschaftsabteilungen "Energie- und Wasserversorgung" und " Bauwesen " waren

die analogen Prozentanteile am geringsten (7,2% bzw. 11,4%), r- innerhalb der

Wirtschaftsabteilungen "Beherbergungs- und Gaststättenwesen" und " Handel und

Lagerung" am höchsten (37,3% bzw. 28,9%).

Der Anteil aller Versicherungspflichtigen in den beiden höchsten Lohnstufengruppen

(über S 18.000.- monatlich) betrug 17,0%. Überragender Spitzenreiter

war hiebei die Wirtschaftsabteilung "Energie- und Wasserversorgung" mit 54,7%,

mit großem Abstand gefolgt von der Abteilung "Geld- und Kreditwesen, Privatversicherung,

Wirtschaftsdienste" mit 22,4%, Den niedersten Anteil an den Einkommen

von über S 18.000.- weist die Wirtschaftsabteilung "Beherbergungs- und

Gaststättenwesen" mit 8,8% auf, gefolgt von den beiden Abteilungen "Persönliche,

soziale und öffentliche Dienste, Haushaltungen" (11,6%) und "Verkehr- und Nachrichtenübermittlung"

(11,9%).

Die Tabellen 10 - 12 stellen den erstmaligen Versuch des Amtes dar, das Durchschnittseinkommen

für die in der Stadt Salzburg bei der Gebietskrankenkasse

Versicherten zu errechnen und dem Durchschnittseinkommen der im Land Salzburg

und in ganz Österreich Versicherte! gegenüberzustellen. Als Basis für die Höhe

der Einkommen diente das bei der Gebietskrankenkasse verwendet e/ Versicherungspflichtige

Einkommen. Von den 3 im konkreten Fall zur Auswahl stehenden Mittelwerten

(häufigster Wert, Zentralwert und arithmetisches Mittel) wurde trotz

einiger Schwierigkeiten beim Berechnungsvorgang die Methode des gewogenen arithmetischen

Mittels gewählt. Die Schwierigkeiten bei der Berechnung lagen darin,

daß die Angaben über das Einkommen nur in Form von Lohnstufengruppen vorliegen

und daß die jeweils höchste Lohnstufengruppe nach oben offen ist.

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