Gleiche Rechte füR alle? - Stadtarchiv Mannheim - Stadt Mannheim

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Gleiche Rechte füR alle? - Stadtarchiv Mannheim - Stadt Mannheim

200 Jahre jüdische Religionsgemeinschaft in Baden 200 Jahre jüdische Religionsgemeinschaft in Baden

Gleiche Rechte für alle?

7. November bis 28. November 2010

Gleiche Rechte

für alle?

Ausstellungsort

Jüdisches Gemeindezentrum

Mannheim

F 3, Rabbiner–Grünewald–Platz

68159 Mannheim

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag und Sonntag

14.00 – 17.00 Uhr

Samstag geschlossen

Öffentliche Führungen

Mittwoch 17. November 2010,

15.00 Uhr

Vereinbarung von Führungen

für Gruppen und Schulklassen

Tel. 0 6 21 / 15 39 74

Der Eintritt in die Ausstellung ist frei.

Begleitpublikation

Gleiche Rechte für alle? 200 Jahre jüdische Religionsgemeinschaft

in Baden. Herausgegeben vom Landesarchiv Baden-Württemberg.

Bearbeitet von Uri R. Kaufmann zusammen mit Rainer Brüning.

184 Seiten, reich bebildert. Ostfildern: Jan Thorbecke Verlag 2009.

EUR 19,80.

Eine Ausstellung im

Jüdischen Gemeindezentrum Mannheim

7. November bis 28. November 2010


Das Jahr 1809 bildet eine wichtige Zäsur

in der Geschichte der Juden in Baden.

Das junge Großherzogtum erkannte als

erster Staat in Deutschland die jüdische

Religionsgemeinschaft auf Dauer an.

Der „Oberrat der Israeliten Badens“

wurde geschaffen.

Die Wanderausstellung des Landesarchivs

Baden-Württemberg greift das 200-jährige

Jubiläum der „Israelitischen Religionsgemeinschaft

Baden“ auf und zeichnet in

einem großen Bogen die Geschichte der

Juden in diesem Raum vom Mittelalter

bis in die Gegenwart nach. Innen- und

Außensichten wechseln einander ab. Es

ist die Rede von angesehenen jüdischen

Hoflieferanten, Textilhändlern und Kaufleuten,

aber auch von gering geachteten

Hausierern und Betteljuden.

Die Ausstellung schildert in vielen Facetten

die badisch-jüdische Geschichte.

Zahlreiche Dokumente und Exponate

aus dem In- und Ausland verdeutlichen,

welchen Beitrag die jüdische Bevölkerung

zur Entwicklung Badens vor allem im

19. Jahrhundert leistete. Die Ausstellung

dokumentiert den langen Kampf um die

bürgerliche Gleichstellung dieser religiösen

Minderheit – auch und gerade gegen

antisemitische Angriffe und Diffamierungen.

Die Zerstörung rechtsstaatlicher

Ordnungen im Nationalsozialismus, die

Verfolgung und Ermordung jüdischer

Bürger stellt die Frage nach Verantwortung

und Widerstand. Die Schilderung

des jüdischen Lebens in der Gegenwart

berichtet vom mühsamen „Aufbau nach

dem Untergang“.

Die Stadt Mannheim, die Jüdische Gemeinde Mannheim und

das Landesarchiv Baden-Württemberg laden Sie, Ihre Familie

und Freunde zur

Eröffnung der Ausstellung

am Sonntag, 7. November 2010, 11.00 Uhr

ins Jüdische Gemeindezentrum Mannheim herzlich ein.

Begrüßung

Schoschana Maitek-Drzevitzky

Erste Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mannheim

Grußwort

Vertreter der Stadt Mannheim

Dr. Wolfgang Zimmermann

Landesarchiv Baden-Württemberg

– Generallandesarchiv Karlsruhe –

Einführung in die Ausstellung

Dr. Uri Kaufmann

Dossenheim

Dr. Rainer Brüning

Landesarchiv Baden-Württemberg

– Generallandesarchiv Karlsruhe –

Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt durch

Nelli Berditchevskaia, Geige

Julia Chifrina, Klavier.

Im Anschluss besteht bei einem kleinen Empfang die

Möglichkeit zu Gespräch und Begegnung.

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