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94. Ausgabe Kostenlos zum Mitnehmen

StadtMagazin

Castrop-Rauxel

Dez. 2013 / Jan. 2014

Weihnachtsmärchen beim WLT

Brüder Löwenherz

Leih-Omas im Einsatz

Die Widumer Straße

Besatzer, Bauern, junge Burschen

›Späßchen in der Grube‹

Stadtmagazin verlost Tickets

für Geierabend


Inhalt 3

Weihnachtszauber 6

6

Straßengeschichte(n): die Widumer Straße 16

Junge Familien 18

Leih-Omas im Einsatz 19

Neue Energien 23

Gesundes Castrop-Rauxel 27

Kulinarisch 35

Kala Christougenna! 38

Buchtipps aus der Redaktion 39

Schnee-Elfen im Revier 41

Wenn nichts mehr normal ist 42

Dies + Das 44

Rätselspaß 46

Termine: Hier ist was los! 47

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47


Editorial 5

Das Stadtmagazin

bei Facebook

Und der Engel sprach zu ihm: »Binde deinen

Gürtel um, und zieh deine Sandalen an,

nimm deinen Mantel, und folge mir!«

Apostelgeschichte 12,8

Verlag und Redaktion:

Correctum Verlag Erika Killing-Overhoff

Postfach 40 08, 58426 Witten

Nolsenstraße 27, 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 58 98 99-0

Fax 0 23 02 / 58 98 99-9

eMai info@stadtmag.de, www.stadtmag.de

Herausgeber: Correctum Verlag

Ein Magazin

nur für Sie

Redaktion: Erika Killing-Overhoff (verantw.), Antje Dittrich,

Pia Lüddecke, Alexandra Wenzel

Anzeigen:

Mediaberatung/Vertriebsleitung

Axel Sieling (verantw.)

Tel. 0 23 02 / 80 09 43

Mobil 01 63 / 5 83 37 32

eMail axelsieling@stadtmag.de

(gültige Anzeigenpreisliste 2008)

Satz und Layout:

Selisky Design

Stahlbaustraße 8,

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 3 58 0325

eMail info@selisky.de, www.selisky.de

Druck:

Paffrath Print & Medien GmbH

www.paffrath-druck.de

Impressum

Titelbild:

Brüder Löwenherz, Foto Volker Beushausen

Alle in dieser Zeitschrift erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen vorbehalten. Reproduktionen

jeder Art, auch der vom Verlag gestalteten Anzeigen, bedürfen der

schriftlichen Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandtes

Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen. Namentlich

gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Veröffentlichung

kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

Weihnachten ist nicht zuletzt die Zeit der

Engel. Es gibt sie aus Wachs, Tüll, Ton,

Metall und noch so mancherlei. Wie ist es

aber, einem leibhaftigen Engel zu begegnen?

Ich hatte am Wochenende Besuch. Wir

sprachen über dies und das, Gott und die

Welt, wie wir so schön sagen. Irgendwann

kamen wir zu einer Geschichte, die ein

Freund während seiner Studienzeit erlebt

und die sein Leben nachhaltig beeinflusst

hat. Friedhelm erzählt: »Ich saß in meiner

kleinen Studentenbude an meinem

Schreibtisch. Es war recht kalt draußen,

und ich fühlte mich in meinem muckelig

warmen Zimmer recht wohl. Plötzlich

wurde ich unruhig. So sehr, wie ich es

nicht kannte und nie zuvor erlebt hatte.

Ich weiß nicht warum, aber es zog mich

raus aus dem Haus. Ich konnte mich

überhaupt nicht dagegen wehren. Ich

ging durch den Garten, hinüber auf das

Grundstück des Nachbarn, wo ich noch

nie vorher war, ich kannte die Leute auch

nicht, denn ich war erst vor kurzer Zeit

nach Berlin gekommen. Auf diesem

Grundstück befand sich ein Teich, er zog

mich quasi magisch an. Dort sah ich etwas

aufgeblähtes Blaues schwimmen, einen

Anorak. Ohne zu überlegen, zog ich

ihn mitsamt einem kleinen vierjährigen

Jungen heraus, der nach kurzen Wiederbelebungsmaßnahmen

wieder zu sich

kam. Mit einer kleinen Unterkühlung

wurde er in ein Krankenhaus geschafft

Erika Killing-Overhoff

Verlagsleitung

und hat alles nach kurzer Zeit wohl überstanden.«

Friedhelm lächelt: »Die Eltern

haben mich immer als ›unseren Engel‹

bezeichnet.« Zur Hochzeit des kleinen

Jungen, der inzwischen ein ausgewachsener

Mann ist, wurde Friedhelm als Ehrengast

eingeladen, denn ohne ihn hätte

diese Hochzeit schließlich nicht stattfinden

können.

Wir saßen still um den Tisch herum und

waren sehr beeindruckt. Auf meine Frage,

wie ihn dieses Ereignis nun so nachhaltig

beeindruckt habe, antwortete

Friedhelm, inzwischen 69 Jahre alt und

viele Male als Zahnarzt ehrenamtlich in

Entwicklungsländern tätig: »Ich weiß definitiv,

dass es etwas gibt, das unendlich

viel größer ist als wir. Ich fühle mich geführt

und begleitet – was auch immer das

ist, Gott, Engel? Auf jeden Fall etwas, das

wir nicht mit dem Verstand, nur mit dem

Herzen wahrnehmen können.«

Ich wünsche Ihnen in dieser Gewissheit

und in diesem Sinn ein wunderschönes

Weihnachtsfest und ein zufriedenes, erfolgreiches

2014.

Correctum-Verlag

E. Killing-Overhoff

Antje Dittrich

stellv. Verlagsltg.

Wir wissen, was gespielt wird

Münsterstr. 13 · 44575 Castrop-Rauxel · Telefon (0 23 05) 2 26 59 · Fax (0 23 05) 4 35 77


6

Weihnachten

Rustikale Gemütlichkeit mit Punsch und Bratwurst.

Weihnachten im Zelt

Schlemmen, lachen, grooven

In der Castroper Altstadt herrscht Weihnachtsstimmung. Das liegt nicht nur an den Lichtern und Tannenbäumen,

die in diesen Tagen viele Fassaden und Geschäftseingänge zieren. Ein Duft nach Bratwurst

und Glühwein liegt in der Luft – und dabei ist es gerade einmal zehn Uhr am Vormittag! Doch in der rustikalen

Weihnachtsscheune auf dem Lambertusplatz wird schon fleißig gebrutzelt: Mettwurst, Grillschinken,

Grünkohl, Nackensteak … Zum Nachtisch vielleicht einen Kakao gegen die Kälte? Gleich nebenan

liegt der Marktplatz dagegen noch im Winterschlaf. Das Adventszelt öffnet in der Woche erst

nachmittags seine Pforten. Dann aber geben die Gastronomen Vollgas. Dazu lockt eine buntes Programm

mit Live-Musik, Comedy. Hier trifft man vielleicht nicht den Weihnachtsmann, dafür aber viele

andere lustige und unterhaltsame Gestalten!

Es weihnachtet in

der Altstadt.

Brutzeln und Brunchen

Allerlei Leckereien der westfälischen und

italienischen Küche zaubern die Köche der

Lokale ›Martins‹ und ›Tante Amanda‹ für

ihre Gäste im beheizten Adventszelt. Wochentags

startet das große Gebrutzel ab 17

Uhr, an den Wochenenden bereits ab 10

Uhr. Die Speisenkarte reicht von Currywurst

und Krustenbraten bis hin zu Parmaschinken

und Pizza. Alle Gerichte gibt

es auch zum Mitnehmen. Tipp für alle, die

ihr Familientreffen auf den Altstadtmarkt

verlegen wollen: An drei Adventssonntagen

(1., 15. und 22.12.) wird außerdem ein

gemütliches Brunchbuffet im Zelt angeboten.

Tischreservierungen sind sinnvoll!

Kleinkunst statt Schokolade

Ab ins Zelt! Vom 1. bis 23. Dezember öffnet

sich jeden Abend Punkt 19.30 ein ›Türchen‹

des Satirischen Adventskalenders.

Statt Schokolade bekommen wir Kleinkunst

– was zwar nicht unbedingt kalorienärmer

ist, wenn man sich dabei den einen

oder anderen Eierpunsch genehmigt,

doch immerhin werden gleichzeitig die

Lachmuskeln trainiert. Welcher Kabarettist

wann auftritt, ist bekanntlich ein

streng gehütetes Geheimnis. Doch so viel

ist sicher: Sämtliche Teilnehmer gehören

zur ersten Liga der Spaßmacherszene.

Lassen Sie sich überraschen!

Weitere Infos zum Programm im Zelt:

www.ab-ins-zelt.de

Warum Weihnachten?

Heiter und nachdenklich, bedeutsam und

unterhaltsam, bunt und besinnlich: So ist

Weihnachten bei ›Go-In‹. Am Sonntag den

22.12. lädt die Christliche Gemeinde aus

Merklinde zum Bürgergottesdienst ›WHY-

Nachten?‹ ins kulinarische Zelt. Das Programm

aus Musik- und Wortbeiträgen soll

die ganze Familie begeistern, zum Mitmachen

und Mitdenken anregen. »Erfahren

Sie das Beste für Ihr Leben.« Man darf gespannt

sein.

›WHY-Nachten?‹, 22.12., 15.30 Uhr, Zelt


Weihnachten 7

Feuchtfröhliches ›Klassentreffen‹

Ein Termin, den sich kein Castrop-Rauxeler

entgehen lässt: Am 24.12. ab 12.30

Uhr hat seit vielen Jahren der große Frühschoppen

im Zelt Tradition. Hier treffen

sich alte Freunde und ehemalige Klassenkameraden,

werden Erinnerungen geteilt,

frühere Missverständnisse bei einem Bier

ausgeräumt und neue freundschaftliche

Bande geknüpft. Alle haben sich lieb, ist ja

schließlich Weihnachten!

Frühschoppen, 24. 12., ab 12.30 Uhr, Zelt

Verbot biologischer Kampfstoffe fallen sollte.

Und: Wie könnte es aussehen, wenn

man den Begriff ›Fest der Liebe‹ einmal

wörtlich nimmt?

Der Kabarettist schöpft aus seinem reichhaltigen

Erfahrungsschatz nach vier Jahrzehnten

als Weihnachtsgeschädigter. Auch

ein singender Weihnachtsbaum steht mit

auf der Bühne!

Frank Goosen · ›Krippenblues

Weihnachtsgeschichten‹

17.12., 20 Uhr, Stadthalle

Die Brüder Löwenherz‹, Kindertheater ab

6, Stadthalle

19.+20.12., je

9 + 11.30 Uhr

11.01., 11.30 Uhr

Frank Goosen hat den ›Krippenblues‹.

Krippenblues

Weihnachten = drei Tage am Ende des

Jahres, an denen viel gesungen, gefroren

und gegessen wird? Schön wär’s.

Weihnachten ist mittlerweile die fünfte

Jahreszeit, die parallel zu drei anderen

läuft: im Spätsommer tauchen die ersten

Lebkuchengebirge in den Supermärkten

auf und bald darauf starren uns Schokoladenweihnachtsmänner

an, die auch nichts

anderes sind als die umgeschmolzenen

Osterhasen, die im Frühjahr nicht verkauft

wurden.

In seinem Programm ›Krippenblues – die

volle Wahrheit über Weihnachten‹ wirft

Frank Goosen einen spöttisch-satirischen

Blick auf das Klingeln der Glöckchen und

der Kassen. Er beschäftigt sich mit Lichtertreppchen

in Wohnzimmerfenstern, beaufsichtigt

eine Bastelstunde voller Kinder

und erklärt das Schmücken des Weihnachtsbaumes

zur ›Männersache‹. Das

Fest im Schoße der Familie ist ebenso Thema

wie die Frage, ob Rosenkohl als Beilage

zu den Weihnachtsrouladen unter das

© Foto: Philipp Wente

Kleine Helden im Land großer Abenteuer: ›Die Brüder

Löwenherz‹.

Löwenherz

Ein sehr lebendiges Märchen, das mit dem

Tod beginnt: Der kleine Krümel ist so

schwer erkrankt, dass er fürchtet, bald

sterben zu müssen. Da erzählt ihm sein

großer Bruder Jonathan vom sagenumwobenen

Land Nangijala, in das man nach

dem Tod gelangt und in dem jeden Tag ein

neues Abenteuer wartet.

Wie es das Schicksal will, bricht im Hause

der Familie Löwe kurze Zeit später ein

Feuer aus und beide Jungen gelangen nach

Nangijala. Erst Jonathan, der den kleinen

Bruder durch einen beherzten Sprung aus

dem Fenster gerettet hat, dann Krümel.

In Nangijala werden zunächst alle Wünsche

wahr. Doch bald schon muss Jonathan

sich auf den Weg ins Heckenrosental

machen, um den Menschen dort gegen den

Tyrannen Tengil beizustehen, der mit Hilfe

des Drachen Katla über das Land

herrscht. Krümel bleibt zunächst allein

zurück, nimmt dann aber all seinen Mut

zusammen, um Jonathan zur Hilfe zu eilen.

Gemeinsam stellen sich die tapferen

Brüder den Gefahren. Am Ende ist es der

kleine Karl ›Krümel‹ Löwenherz, der seinen

großen Bruder Jonathan rettet.

Das Westfälische Landestheater bringt

das Kinderbuch der schwedischen Schriftstellerin

Astrid Lindgren auf die Bühne.

Eine spannende und ergreifende Geschichte

über Leben und Tod, richtige und

falsche Entscheidungen, Mut und

Menschlichkeit.

© Foto: Volker Beushausen

»Ruhrpott schöner als in Echt«

Wenn alle Geschenke ausgepackt wurden

und sich der Weihnachtstrubel seinem Ende

zuneigt, ist das Fest im Zelt noch lange

nicht vorbei. Am 26., 27. und 28. Dezember

um je 19 Uhr erobern Bruno ›Günna‹

Knust und seine Hartz-Vegas-Segers-Band

die Bühne. Ihre Show thematisiert, was Sie

schon immer über das Ruhrgebiet wissen

wollten, sich aber nie zu fragen trauten,

»inklusive Ruhrpott schöner als in Echt«.

Dabei wird reinstes, rausgeröntgtes, klares,

verfeinertes, tiefergelegtes Hochdeutsch

gesprochen, ohne vorgehaltene

Hand. Auch Wiederholungstäter kommen

auf ihre Kosten: Günnas Weihnachtsabend

präsentiert sich in ständig neuem Gewand,

mit wechselnden Kostümen, Songs und Geschichten,

gewohnt heimatnah, voller

Wortwitz und Ruhrpotthits.

Bruno ›Günna‹ Knust und die Hartz-Vegas-

Segers-Band

26., 27., 28.12., je 19 Uhr, Zelt

Groove im Zelt

Zwischen den

Feiertagen stürmen

Winnie Appel

und Paa‘pa

Re das Adventszelt.

Mit seiner

unverkennbaren Stimme und seinen Entertainerqualitäten

brachte der Sänger

und Keyboarder Winnie Appel schon große

Hallen zum ›Grooven‹. Der Dortmunder

Percussionist Paa‘pa Re trommelte bereits,

bevor er laufen konnte. Zusammen ergeben

die beiden ein unschlagbares Duo, das

auch bei der großen Silvestergala am 31.

Dezember für bombastische Stimmung

sorgen wird.

Winnie Appel & Paa‘pa Re live

29., 30.12., je 19 Uhr + 31.12., 19.30, Zelt


8

Geschenketipp

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Warm und kuschelig

Wenn es draußen friert, mögen wir es drinnen

warm und gemütlich. Eine herzallerliebste

Variante der guten alten Wärmeflasche

sind die duftenden Wärmestofftiere,

gesichtet bei ›TausendSchönes‹.

Die Inhaberinnen Marion Bömer (li.) und Nicole

Vergin mit ›Warmies‹

Spezialisiert hat sich das kleine Geschäft

eigentlich auf neuwertige Secondhand-Mode

für Kinder. Die ›Warmies‹ sind hier eine

schöne Ergänzung, vom Knuddelschaf für

Babys über fröhliche Frösche, gestreifte

Häschen und weihnachtliche Elche bis hin

zum Trostpflasterteddy, gefüllt mit natürlichen

Hirsekörnern, Kräutern oder Lavendel.

»Einfach für 90 Sekunden in die Mikrowelle

oder für zehn Minuten in den Backofen

stecken«, erklärt Nicole Vergin. »Danach

verströmen die Tiere 90 Minuten lang ihr

beruhigendes Aroma, lindern Verspannungen

und helfen beim Einschlummern.«

Frisch aus der Gefriertruhe können die

›Warmies‹ auch ein Kühlkissen ersetzen.

Bei kalten Füßen empfehlen sich die flauschigen

Wärmespender als Pantoffeln!

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Weihnachten 9

40. Bescherung im Wichernhaus

»Das ist für uns alle

ein Stück Weihnachten!«

Heiligabend, das Fest der Liebe, wenn die Familie bei Kerzenschein zusammenkommt, Geschenke ausgepackt

werden und es im ganzen Haus nach Braten duftet … Eine märchenhafte Vorstellung, doch die

Realität sieht oft anders aus. Tatsächlich sind viele Menschen an Weihnachten allein oder verfügen nicht

über die Mittel, ihre Lieben zu beschenken, geschweige denn ihnen ein opulentes Mahl aufzutischen. Für

sie alle gibt es die Weihnachtsfeier im Wichernhaus. Am 24. Dezember 2013 findet das Fest für Bedürftige

und Alleinstehende zum 40. Mal statt.

»Zum Jubiläum wollen wir jeden Gast mit einer besonderen Gabe

überraschen«, verrät Mitorganisatorin Ute Pfahlburger, die wie

ihre Schwester Annegret Söding seit 1990 zum ehrenamtlichen

Helferkreis gehört. Darüber hinaus dürfen sich die Teilnehmer

auf die traditionellen Programmpunkte freuen. Kaffee und Kuchen

gehören genauso dazu wie ein warmes Abendessen, Gespräche

und Weihnachtslieder, präsentiert von der Jugendmusikschule

Recklinghausen – Mitsingen erwünscht! Die passenden Worte

zum Fest wird Pastor Martin Hensel finden. Und natürlich darf

auch ein Auftritt des Weihnachtsmannes nicht fehlen.

152 Besucher kamen im vergangenen Jahr – so viele wie noch nie.

Obdachlose sind ebenso willkommen wie alleinstehende Senioren

oder bedürftige Familien mit Kindern. »Wir möchten allen Menschen,

die am Heiligabend sonst vielleicht einsam wären, ein paar

fröhliche Stunden bescheren«, erzählt Christian Beisenherz, der

schon im Alter von sechs Monaten bei der ersten Feier dabei war.

Sein Vater, Bürgermeister Johannes Beisenherz, hatte das Projekt

damals mit ins Leben gerufen. »Die Freude, das Wiedersehen

– das ist für uns alle ein Stück Weihnachten!«

© Foto: Christian Beisenherz

Tipp: Wer keine Möglichkeit hat, selbstständig zum Wichernhaus

zu kommen (z. B. aufgrund einer Gehbehinderung), kann sich bei

der Familie Süper (Tel. 0 23 05 / 2 38 05) oder der Familie Beisenherz

(Tel. 0 23 05 / 6 30 78) melden. Nach Veranstaltungsende

bringt ein Bus von Zeretzke alle Gäste auf Wunsch kostenfrei

nach Hause.

Weihnachtsfeier für Bedürftige und Alleinstehende

24.12., 15–20 Uhr, Wichernhaus / Brückenweg 30

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

© Foto: Christian Beisenherz


10

Weihnachten

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Weihnachtsüberraschung

Fleißige ›Gartenzwerge‹ im Einsatz

Rasenmähen? Ach nö, nicht schon wieder. Wo bleiben die fleißigen Wichtel, wenn man sie mal braucht?

Patrick Krukenmeier

mit Mähroboter

Dank des Herstellers

Husqvarna können

geplagte Hobbygärtner

aufatmen.

Die Firma hat eine

exklusive Serie elektrischer

Mähroboter

auf den Markt gebracht.

Die cleveren

Flitzer bearbeiten

Grundstücke von bis

zu 5.000 Quadratmetern

völlig selbstständig

– und sie beschweren

sich nie!

»Wer den Liebsten

zu Weihnachten mit

einem Mähroboter

überrascht, schenkt

damit nicht einfach

nur ein Werkzeug, sondern auch wertvolle

Zeit, die gemeinsam verbracht werden

kann«, rät Werkzeugprofi Patrick Krukenmeier.

In der Regel mähen die kabellosen elektrischen

Roboter den Garten zwei- bis dreimal

pro Woche, genauer gesagt sie ›mulchen‹:

Der Rasenschnitt ist so fein, dass er

als Dünger liegen bleiben kann. Nach getaner

Arbeit kehren die lautlosen kleinen

Helfer zur Ladestation zurück und warten

dort auf ihren nächsten Einsatz. Dieser

kann dank der flexiblen Programmierung

auch nachts oder bei Abwesenheit der

Hausherren stattfinden. »Zum Schutz gegen

Diebstahl sind die Modelle von

Husqvarna Alarm- und Pincode gesichert.

Sie können aus dem Urlaub kommen und

sich über frisch gemähten Rasen freuen!«

Als Experte vor Ort übernimmt die Firma

Krukenmeier den Komplettservice inklusive

der Installation von Kabeln und Ladestation.

»Der Wartungsaufwand ist sehr

gering, es entstehen keine Benzinkosten,

und die Sorge über den Verbleib des Rasenschnitts

entfällt. Bei guter Pflege liegt

die Lebenserwartung bei rund 15 Jahren«,

nennt Patrick Krukenmeier weitere Vorteile.

Er hat sich selbst einen Mähroboter

für zu Hause angeschafft. »Perfekt gemähter

Rasen bei minimalem Aufwand: Superpraktisch!«

Tipp für den Winter: Wer seine Gartengeräte

vor dem ›Einmotten‹ durchchecken

lässt, kann im nächsten Frühjahr direkt

durchstarten. Im Hinblick auf die schneereiche

Zeit und dem laut Meteorologen bevorstehenden

harten Winter empfiehlt es

sich insbesondere, auch die Schneeräumgeräte

zur Wartung in die Werkstatt zu

bringen, sich vor dem Schneefall bereits

um Neuanschaffungen zu kümmern und

die eigenen Streusalzvorräte zu prüfen.

Werkzeughandel und -schleiferei

Krukenmeier

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DIE TANZSCHULE, DIE SPASS MACHT

Neue Kurse

ab 10. Januar 2014

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50 Jahre Tanzschule Schmidt-Hutten

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Weihnachten 11

Große Erwartungen

So machen Geschenke Spaß!

Die kindliche Vorfreude auf Weihnachten ist riesig, Wunschzettel

werden mit Bedacht ausgefüllt. Wird das ersehnte Geschenk dann

tatsächlich ausgepackt, gibt es kein Halten mehr. Hingegen führen

falsche oder fehlende, aber auch zu viele Gaben nicht selten zu Frust

unterm Weihnachtsbaum. Aber welche Mengen sind angemessen?

Wie finde ich das richtige Präsent? Was tun bei enttäuschten Erwartungen?

Lesen Sie unsere Tipps für eine rundum gelungene Bescherung!

Wunschzettel schreiben

Geschenke müssen nicht ›sinnvoll‹ sein,

sondern sollen in erster Linie Spaß machen.

Gebrauchsgegenstände wie Socken,

Unterwäsche, Schulsachen und Zahnbürste

haben unterm Christbaum nichts zu suchen

– es sein denn, sie wurden vom Kind

ausdrücklich erbeten. Aufschluss gibt ein

Wunschzettel, der so früh wie möglich ›eingereicht‹

werden sollte. So vermeiden Sie

Stress und können reagieren, wenn ein Artikel

im Geschäft vergriffen ist. Neben modernen

Elektro-Produkten wie Spielkonsole,

MP3-Player oder Smartphone stehen

die alten Klassiker hoch im Kurs: Musikinstrumente,

Inliner, Lego und Playmobil,

Carrera-Bahnen und Barbiepuppen … Das

klassische Spielzeug hat, nebenbei bemerkt,

noch einen pädagogischen Wert: Es

fördert Neugier und Kreativität, trainiert

die Feinmotorik und animiert zu Rollenspielen.

Aber auch elektronische Waren wie

Playstation oder iPod sollten nicht von

vornherein verteufelt werden. Voraussetzung

ist, dass das Kind verantwortungsvoll

mit ihnen umgehen kann.

Finanziellen Rahmen abstecken

Was darf/sollte der Spaß kosten? Da die

Budgets von Familie zu Familie variieren,

lässt sich diese Frage pauschal nicht beantworten.

Auf der sicheren Seite ist man mit

einer Gabe, die sich das Kind vom eigenen

Taschengeld nicht leisten kann. Allerdings

ist der Wunschzettel kein Bestellschein.

Wer seine Sprösslinge mit teuren Geschenken

überhäuft, weckt immer größere Erwartungen,

die irgendwann nicht mehr erfüllt

werden können. Manchmal ist

weniger eben mehr. Auch ein ›Wettschenken‹

mit Tanten, Onkeln und Großeltern

zur Sicherung des Hausfriedens sollte unbedingt

vermieden werden. Hier hilft es,

im Vorfeld einen finanziellen Rahmen abzustimmen

und die Verwandten bei der Gelegenheit

über die aktuellen Vorlieben der

Kids zu informieren. Vielleicht können sie

ja einen Punkt vom Wunschzettel übernehmen,

für den es im elterlichen Portemonnaie

nicht mehr gereicht hat.

Überraschung sichern

Achtung: Es gibt keinen größeren Frevel,

als den lieben Kleinen die Überraschung zu

verderben. Forscher fanden heraus, dass

sich Kinder am allermeisten über unerwartete

Geschenke freuen, während die Euphorie

über vorhersehbare Präsente eher

mäßig ausfällt. Noch schlimmer kommt es,

wenn das versprochene Geschenk kleiner

oder nicht ganz genau so ist wie erhofft. In

diesem Fall ist Enttäuschung vorprogrammiert.

Tipp: Wer sich verplappert, sollte zum

Hauptgeschenk die eine oder andere unerwartete

Beigabe hinzufügen. Mit offenen

Augen und Ohren können Sie ab sofort

Ideen sammeln, ohne dass Ihr Kind etwas

ahnt. Am Heiligabend ist der Überraschungseffekt

dann gesichert.

Flops umtauschen

Bunte Päckchen unter einer festlich geschmückten,

beleuchteten Tanne sind ein

verlockender Anblick. Nehmen Sie sich

Zeit beim Auspacken! Wer hektisch ein Paket

nach dem anderen aufreißt, verdirbt

sich und anderen den Spaß. Lassen Sie die

Geschenke wirken! Natürlich gibt es selbst

bei präzisester Planung keine Garantie für

ein weihnachtliches Freudenfeuerwerk.

Hat man tatsächlich einmal ›danebengegriffen‹,

lässt sich Begeisterung nicht erzwingen.

Bieten Sie Ihrem Kind an, das

Geschenk umzutauschen bzw. gemeinsam

etwas anderes auszusuchen.

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Paradiesisch … verwöhnen lassen!

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Wenige ist manchmal mehr! Zu viele Geschenke

können Kinder auch überfordern!


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die Sie 90 Minuten lang kostenlos

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* Der Parkschein wird Ihnen

bei Ihren Einkäufen in der Passage vergütet.


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Weihnachten 13

Eine Aera geht zu Ende

Zum 01.01.2014 – nach mehr als 23 Jahren – löst sich die Werbegemeinschaft des Einkaufszentrums am

Widumer Platz auf. Wir sprachen mit dem Vorsitzenden Eberhard Mikus und seiner Stellvertreterin Valentina

Biletzke.

Im September 1990 wurde das Einkaufszentrum

am Widumer Platz feierlich eröffnet.

Und von Beginn an hat die Werbegemeinschaft

die Geschicke des neuen

Wirtschaftsstandortes in der Castroper

Altstadt begleitet und entscheidend mitgeprägt.

»Wir haben uns für das freie Parken

eingesetzt und noch heute sind die ersten

90 Minuten kostenlos. Auch Errungenschaften

wie das behindertengerechte WC,

der Babywickelplatz oder die Behinderten-,

Frauen- sowie Mutter-und-Kindparkplätze

sind auf unser Engagement zurückzuführen«,

berichtet Eberhard Mikus, der

seit der ersten Stunde den Vorsitz der Werbegemeinschaft

innehat.

»Daneben haben wir dem Sicherheitsbedürfnis

unserer Kunden Rechnung getragen

und ab 1996 / 1997 den Wachdienst

mitfinanziert. Genauso haben wir für eine

stimmungsvolle Atmosphäre gesorgt. Und

die weihnachtliche Illumination, die durch

die Werbegemeinschaft damals bestellt

wurde, sieht nach wie vor gut aus. Vor allem

aber war es uns ein großes Anliegen,

das Einkaufszentrum mit Leben zu füllen

und zu einem attraktiven Anziehungspunkt

werden zu lassen, z. B. mit unseren

Oster- und Weihnachtsevents. Dafür haben

wir so einige Künstler wie Ibo oder

Frank Zander nach Castrop geholt! Auch

Veranstaltungen wie unsere Tannenbaumschmückaktionen,

an denen sich zahlreiche

Kindergärten mit viel Freude beteiligten,

waren uns wichtig. Im Laufe der

Jahre konnten wir übrigens mithilfe unserer

Event-Erlöse insgesamt ca. 110.000

Euro an soziale Einrichtungen vor Ort

spenden.«

Eine Veranstaltungsreihe, an der er besonders

hing, war der alljährliche Brückenpunsch,

bei dem sich Bürger und Vertreter

aus Wirtschaft und Politik zum zwanglosen

Gespräch, Austausch und Miteinander

trafen. »Eine Herzenssache! Es tut mir

schon leid, dass wir nicht mehr über die

dafür nötigen finanziellen Mittel bzw. die

Planungssicherheit verfügen.«

Faktoren, die zu dieser Entwicklung führten,

gab es seiner Ansicht so einige. »Werbegemeinschaften

haben es heutzutage zunehmend

schwer, ein grundsätzlicher

Trend, nicht nur bei uns.« So finden sich

immer weniger inhabergeführte Unternehmen,

dafür steigt die Anzahl der Filialgeschäfte,

die eigene Werbestrategien

verfolgen und kaum Bezug zum Wirtschaftsstandort

haben bzw. suchen und

sich einbringen. Wie auch im

Einkaufszentrum am Widumer

Platz. Waren ursprünglich

alle Pächter per Mietvertrag

verpflichtet, der Werbegemeinschaft

beizutreten, wurde später

bei wichtigen Ankermietern

wie C&A oder Kaufland

auf diese Bedingung verzichtet,

ebenso bei ›kleineren‹ Neumietern

in der jüngeren Vergangenheit.

»Von den

ursprünglichen 25 Mitgliedern

sind infolgedessen nur noch

fünf Unternehmen Mitglieder

der Werbegemeinschaft, davon

lediglich drei zahlende. Auf

dieser wirtschaftlichen Basis

lässt sich nicht arbeiten!«

Die allgemeine Einstellung

mancher Castrop-Rauxeler zu

ihrer Stadt bereitet ihm ebenfalls

Kummer. »Wir haben keine

schlechte Altstadt hier, aber

diese ›Woanders ist alles besser‹-Mentalität

ist leider nicht

förderlich.« Eine nicht unerhebliche

Erschwernis liegt in seinen Augen

in den Eigentümerwechseln seit 2010.

»Teilweise wussten wir gar nicht, wer als

offizieller Vermieter zuständig ist und

konnten keinen Kontakt herstellen. Ohne

eine funktionierende Kommunikation

aber ist das Wirken einer Werbegemeinschaft

nicht möglich.«

So wird nun also zu Beginn des neuen Jahres

die Werbegemeinschaft aufgelöst. »Verbleibende

Kassenbestände werden ein

Jahr lang für eventuelle noch anfallende

Steuerzahlungen vorgehalten und etwaige

Restbeträge nach der vollständigen steuerlichen

Abwicklung sozialen Einrichtungen

gespendet«, so Eberhard Mikus. »Für

uns bedeutet die Auflösung der Werbegemeinschaft

einen Abschied mit Wehmut,

dennoch sehen wir hier die einzig mögliche

Vorgehensweise. Dem Einkaufszentrum

fühlen wir uns aber nach wie vor verbunden

und wünschen allen ansässigen

Unternehmern viel Glück und alles Gute!«


14

Weihnachten

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Advent bei Schnettelker

Der Advent ist die Zeit der Vorfreude. Staunende Blicke in festlich

beleuchtete Schaufenster gehören genauso dazu wie platt gedrückte

Nasen und erwartungsvolles Magenkribbeln: Womit wird uns das

Christkind in diesem Jahr überraschen? Ist der Baukasten wirklich

so toll, wie er hinter dem Glas aussieht? Bei Schnettelker darf nicht

nur geguckt, sondern auch vieles ausprobiert werden.

Sprechender Globus

Mitarbeiter geben individuelle Tipps

»Die Kids wissen meist genau, wo sie die

›coolen‹ Sachen finden«, lächelt Susanne

Kirchhoff, stellvertretende Geschäftsführerin

des Fachgeschäfts, das im Mai sein

150. Jubiläum feiert. Auch so manches Elternteil

dürfte sich hier in die eigene Kindheit

zurückversetzt fühlen. Hinter jeder

Ecke warten neue, aufregende Dinge, von

sprechenden Monstern und flauschigen

Kuscheltieren über ferngesteuerte Helikopter

bis hin zu spannenden Gesellschaftsspielen

für die ganze Familie. Doch

weil am 24. Dezember nun mal nicht alles

unter dem Weihnachtsbaum landen kann,

helfen die Mitarbeiter mit individuellen

Ratschlägen bei der Geschenkauswahl.

Alte Klassiker

»Wir kennen nicht nur die Besonderheiten

der verschiedenen Produkte, sondern auch

die Vorlieben unserer Kunden«, erzählt

Susanne Kirchhoff. »Wer früher mit seinen

Kindern zu uns kam, sucht heute vielleicht

ein passendes Präsent für seine Enkel.«

Übrigens erleben die Mitarbeiter immer

wieder, dass Spiele, die schon ›damals‹ gefragt

waren, auch die junge Generation begeistern:

Alte Klassiker wie die Carrera-

Bahn, Lego und Playmobil, süße

Babypuppen oder auch Plüschtiere von

Steiff kommen wohl nie aus der Mode und

haben in vielen Familien Tradition. »Das

erste Stofftier muss für viele Eltern von

Steiff sein.«

Neu: ›Glubschis‹ und Sorgenfresser

Susanne Kirchhof präsentiert uns ein paar

kuschelige Wesen, die im Winter 2013 in

keinem Kinderzimmer mehr fehlen dürfen.

Sie nennen sich ›Glubschis‹ und brauchen

uns mit ihren riesigen runden Augen

nur kurz anzuschauen, damit es uns warm

ums Herz wird. »Darauf fahren sie alle ab,

nicht nur die Kleinen«, schmunzelt die

Verkäuferin. »Hauptsache, es ist bunt und

glitzert.« Ein freundlicher Gesell ›der alten

Schule‹ ist dagegen der Sorgenfresser:

»Die Kinder können aufschreiben, was sie

bedrückt, den Zettel ins Maul des Sorgenfressers

stecken, und – schwups – sind die

Sorgen verschwunden.«

Testflug im Geschäft

Für kleine Kämpfer mit großem Herzen

empfiehlt sich die liebevoll kreierte Serie

rund um den kleine Ritter Vincelot. Vom

Susanne Kirchhoff mit ›Glubschi‹ und Sorgenfresser

bebilderten Frühstücksbrettchen über

Schild und Schwert (aus Moosgummi) bis

hin zum roten Kuscheldrachen ist alles dabei,

was man braucht, um Abenteuer zu

erleben. Ältere Sprösslinge ab 15 (sowie

deren Väter) erfreuen sich an den ferngesteuerten

Zimmerhubschraubern. »Mit etwas

Geschick lassen sich tolle Kunststücke

vorführen«, weiß Susanne Kirchhoff, die

ihre Helikopter selbst im Geschäft auf

Testflug geschickt hat.

Spielerisch die Welt entdecken

Überaus lehrreich ist das audiodigitale

Lernsystem tiptoi (ab vier Jahren), das von

Ravensburger für verschiedenste Bücher

und Spiele entwickelt wurde. Zentraler Bestandteil

ist ein Stift, der mit intelligenter

Software passend zum jeweiligen Thema

aufgeladen werden kann. »Tippt man damit

auf ein Bild, erklingen die entsprechenden

Geräusche oder Texte«, erläutert

Susanne Kirchhoff. »Beispielsweise erzählt

uns ein Sprecher von Kiro, dem kleinen

Elefanten, und seinem Leben in der Savanne.

So können die Kids spielerisch die

Welt entdecken. Fast alle Kinder finden

das unheimlich spannend und behalten

viel mehr, als man glaubt.«

Spielwaren Schnettelker

Münsterstraße 13 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 2 26 59


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Weihnachten 15

Hautnah

Anziehend schön für Sie und Ihn

Kuschelig, romantisch, verführerisch, bequem, elegant – in dem breiten Repertoire der Wäschemodenboutique

›Hautnah‹ finden sich Dessous, Nacht- und Bademode bekannter und ausgefallener Labels für

jeden Geschmack und Anlass. Die perfekte – und, nebenbei bemerkt, ausgesprochen geschmackvoll gestaltete

– Fundgrube für die Suche nach einem besonders persönlichen Weihnachtsgeschenk.

Jessica Ferrigno: »Fachgerechte und individuelle

Beratung steht bei uns an erster Stelle. Dabei sollen

Sie sich völlig ungezwungen fühlen. Stöbern Sie

in unserem Geschäft nach Herzenslust!«

»Gerade Mode, die hautnah getragen wird,

muss durch Material, Passform, Tragekomfort

und Qualität punkten«, betont

Jessica Ferrigno. »Aus diesem Grund bieten

wir ausschließlich Marken an, von denen

wir voll und ganz überzeugt sind.« Darunter

renommierte Hersteller wie Anita,

Hajo, Rosa Faia, Sunflair und Triumph,

aber auch persönliche Neuentdeckungen

wie die finnische Firma Nanso, die mit tollen

pfiffigen Schnitten und Designs überrascht.

Nachthemden, Schlafanzüge, Bademäntel,

Homewear, exquisite Dessous sowie Wäsche

mit Wohlfühlfaktor – in der ein wenig

zurückgelegenen Lingerie können die

Kunden nach Herzenslust stöbern und ihre

modischen Highlights für die schönste

Zeit des Tages entdecken. Und natürlich

auch für die schönste Zeit des Jahres! Das

ganze Jahr über findet sich eine große

Auswahl an Bikinis, Badeanzügen (von

Größe 34 bis 56!) und -hosen mit den passenden

Pendants – Badeschuhe, Tücher,

Tuniken und Strandkleider – für den kommenden

Strandurlaub. »Frech und stylish,

aber auch ganz klassisch und eher zurückhaltend!«

Das Besondere: ›Hautnah‹ zeigt,

dass Bademode auch in größeren Größen

schick, aufregend und ausgesprochen trendy

sein kann.

»Das gilt auch für unsere Dessous«, erklärt

Jessica Ferrigno. »Seit Neuestem wird unsere

Kollektion durch PrimaDonna ergänzt,

eine traumhaft schöne Lingerie-Linie

für größere Cups, die sowohl attraktiv

als auch bequem ist – bis einschließlich

I-Cup!«

Hautnah · Anziehend Schön

Wittener Straße 40

44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 9 23 22 25


16

Straßengeschichte(n)

Die Widumer Straße

Besatzer, Bauern, junge Burschen

Auf den Dächern gurrten die Tauben, im Stall konnte man die

Schweine grunzen, die Ziege meckern und die Hühner gackern hören.

An kalten Tagen quoll Rauch aus den Schornsteinen in den klaren

Himmel empor. Die Kinder spielten dann dick eingepackt vor

den Häusern. Manchmal wurden die kräftigeren Burschen ›herangepfiffen‹,

um der Mutter bei der Wäsche oder den Bauern beim Entladen

ihrer Karren zu helfen. So oder so ähnlich könnte ein ganz normaler

Tag im Bereich rund um den mittelalterlichen Widumhof

ausgesehen haben.

Der Begriff ›Widum‹ bezeichnete im mittelalterlichen

Sprachgebrauch ein Kirchengut

mit den dazugehörigen Gebäuden,

Ställen und Scheunen.

Widumhof um 800 entstanden

Als Zubringer zu diesem historisch bedeutsamen

Hof blickt die Widumer Straße auf

eine lange und bewegte Vergangenheit zurück.

Auch wenn sie ihre amtliche ›Taufe‹

durch die Gemeindevertretung erst 1876

erhielt, dürfte ihr Name im Volksmund

schon lange vorher existiert haben. Der

Begriff ›Widum‹ bezeichnete im mittelalterlichen

Sprachgebrauch ein Kirchengut

mit den dazugehörigen Wohngebäuden,

Ställen und Scheunen. Ein solches war in

Castrop um 800 im Zusammenhang mit

der Errichtung der ersten Kapelle beim

karolingischen Reichshof entstanden, welcher

Kaiser Karl dem Großen als Stützpunkt

gegen die heidnischen Sachsen diente.

Nach den Bauarbeiten im März 1959 rollte die Straßenbahn

durch die Widumer Straße. 1965 wurden

die Gleise wieder entfernt.

Nachwächter holte Torschlüssel beim

Bürgermeister ab

Der vom Ortspfarrer verwaltete Widumhof

erfüllte nicht nur bäuerliche Zwecke, sondern

war auch von enormer wirtschaftlicher

Bedeutung, da hier die Naturalabgaben

der Bevölkerung in Empfang

genommen wurden. Als sich Castrop im

15. Jahrhundert zu einer mit Wall und

Graben gesicherten ›Freiheit‹ entwickelte,

installierte man drei Tore: an der Wittener

Straße das Ostentor (bekannt als Brennertor),

an der Münsterstraße das Nordentor

(im Volksmund Muffentor) und nahe des

alten Pfarrhofes in der Widumer Straße

das Widumer Tor. Hier wohnte der Nachtwächter

der Stadt, dessen Aufgabe es war,

die Durchlässe ab- bzw. aufzuschließen,

wobei er die Schlüssel abends und morgens

beim Bürgermeister abzuholen hatte.

»Kein Spülklosett und keine Badewanne«

Als die Phase der Naturalwirtschaft durch

die Geldwirtschaft abgelöst wurde, verlor

der Widumhof nach und nach seine landwirtschaftliche

Bedeutung. Dennoch gab

es auf dem Gelände – neben dem mehrgeschossigen,

verwinkelten Wohnhaus –

noch bis ins frühe 20. Jahrhundert diverse

Kreuzung Widumer Straße / Lönsstraße 1967. Damals (bis 1974) wurde noch ein Teil der Münsterstraße

(vom Markt bis zur Lönsstraße) der Widumer Straße zugeordnet.

So sah die Straße im September 1971 aus.

(Foto: Klaus Michael Lehmann)


Straßengeschichte(n) 17

Heute spielen Kinder auf dem Grundstück des ehemaligen Widumhofes.

Viehunterkünfte und Vorratsscheunen, die

sich um den Hofplatz gruppierten, dessen

zentrales Element ein Brunnen mit Wasserpumpe

war. »Dort kannte man noch bis

in meine Zeit kein Schwimmbecken, noch

nicht einmal ein Badezimmer Es gab kein

Spülklosett, nur ein ›kleines Häuschen‹

mit Fäkaliengruppe, die in Abständen mit

dem ›Jaucheschepper‹ geleert wurde«, erinnerte

sich Zeitzeuge August Dirksen der

1895 mit seinen Eltern und fünf Geschwistern

nach einem Hochwasser in den leerstehenden

Bau gezogen war und hier 30

glückliche Jahre verbracht hat. (›Kultur

und Heimat‹, 1973)

Wunderwelt zwischen Kartoffelsäcken

Aus seinen nostalgischen Erzählungen

wissen wir, dass das schwarz-weiße Fachwerkhaus

an zwei Seiten mit wildem Wein

bewachsen war. Die Trauben schmeckten

im Herbst nicht nur den Vögeln, auch die

Kinder aus der Nachbarschaft naschten

von den süßen Früchten. Einen imposanten

Anblick bot die schwere Eingangstür

aus Eichenholz mit ihrem faustdicken

Messinggriff: Der dazugehörige Schlüssel

soll so lang und dick gewesen sein wie ein

Schlagstock. Im Erdgeschoss war zu jener

Zeit eine Bibliothek untergebracht, oben

befand sich das Fotoatelier des Kaplans

Wortmann, welcher sich durch das Küchenfenster

Zugang zu verschaffen pflegte.

Die Burschen liebten die benachbarte

Scheune, wo Heu, Brennholz und Berge

von Kartoffelsäcken lagerten, eine »Wunderwelt«

mit tausend dunklen Nischen

und Winkeln. August Dirksen hat nach

seinem Auszug nie wieder einen Fuß auf

den Hof gesetzt. »Im Herzen und in der

Vorstellung aber blieb er mir immer gegenwärtig.«

Tor zur Moderne

Das Marcel-Callo-Haus

Elfhundert Jahre nach seiner Gründung,

1956, wurde der Widumhof abgerissen und

ein wichtiges Kapitel Stadtgeschichte damit

für immer geschlossen. Doch das Gelände

lebt weiter! Zunächst dienten die

neu errichteten Flachbauten an der Widumer

Straße 19 als Treffpunkt für die Mitglieder

der St. Lambertus-Gemeinde. 1986

entstand auf dem historischen Grund die

offene Kinder- und Jugendfreizeitstätte,

die wir seit 1992 als ›Marcel-Callo-Haus‹

kennen.

Historische Quellen und Fotos:

Stadtarchiv

Die Widumer Straße im Dezember 2013

September 1971; Foto Klaus Michael Lehmann


18

Junge Familien


Junge Familien 19

Leih-Omas im Einsatz

›Backe, backe Kuchen …‹ Mit großen Augen verfolgen Christian und Hannan das ›Unterhaltungsprogramm‹

von Leih-Oma Roswitta. Mit knapp einem Jahr können sie die Bedeutung der Reime noch nicht

erfassen, aber die Melodie gefällt, soviel ist klar. »Ich habe mir vorgenommen, dass die beiden akzentfrei

Deutsch sprechen können, wenn sie in die Schule kommen«, erklärt die 70-Jährige, und ihre Augen

leuchten dabei fast ebenso wie die der Zwillinge.

Seit April ist Roswitta Sibilski als eine von vier ehrenamtlichen

Leih-Omas in Castrop-Rauxel im Einsatz. Das Projekt wurde

durch ›Die Ehrensache – Vermittlungsstelle für bürgerschaftliches

Engagement‹ der Caritas ins Leben gerufen und soll in Zukunft

noch weiter ausgebaut werden. Aktuell besuchen sechs weitere

Teilnehmerinnen die 16-stündige Schulung, um dann

ebenfalls an Familien vermittelt werden zu können.

»Das kostenfreie generationenübergreifende Angebot richtet sich

an alle Eltern mit Unterstützungsbedarf«, erläutern Caritas-Sozialarbeiterin

Silvia Engemann und Kristin Weckermann vom

Team ›Ehrensache‹. »Dabei spielt es keine Rolle, ob die leiblichen

Großeltern selbst noch berufstätig, nicht greifbar oder schon verstorben

sind bzw. ob sich die Kinder im Säuglings- oder Grundschulalter

befinden.« Die Leih-Oma macht alles das, was eine

›echte‹ Oma machen würde: Sie besucht die Familie, spielt mit

dem Nachwuchs, liest vor, steht der Mutter mit vertrauensvollem

Rat zur Seite oder begleitet zur Not auch schon mal den Gang

zum Kinderarzt.

»Windelnwechseln und Haushaltstätigkeiten gehören allerdings

nicht zu den Aufgaben unserer Ehrenamtlichen«, stellt Kristin

Weckermann klar. »Vielmehr geht es darum, Zeit zu schenken und

einen Teil seines Lebens in der Familie zu verbringen.« So sieht

es auch Roswitta Sibilski. Die Rentnerin hat zwar mehrere leibliche

Enkelkinder. »Aber ab einem gewissen Alter sind die Freunde

nun mal interessanter als die Oma«, erzählt sie lächelnd. »Ich

wollte meine Zeit weiterhin mit Kindern verbringen und dazu etwas

Sinnvolles tun. Als ich vom Caritas-Projekt in der Zeitung

las, wusste ich: Das ist es!«

Um festzustellen, ob

›die Chemie stimmt‹,

fand das Kennlerntreffen

mit dem kurdischen

Ehepaar Baker

im Beisein von Silvia

Engemann statt. Doch

die Unterstützung der

Sozialarbeiterin wurde

kaum benötigt. Roswitta

Sibilski fühlte

sich in ihrer neuen Patenfamilie

von Anfang

an pudelwohl. »Der

Empfang war überaus

herzlich. Ich hatte ein

Fotoalbum mit Bildern

meiner eigenen Enkel

mitgebracht. Da war

das Eis sofort gebrochen.«

Roswitta Sibilski (mi.) mit Caritas-Sozialarbeiterin

Silvia Engemann (re.) und Kristin Weckermann

vom Team ›Ehrensache‹

Alle Beteiligten freuen

sich über den Erfolg

der Initiative: »Das

Projekt läuft erst seit

einigen Monaten, aber

unsere Leih-Omas sind

schon voll in die Familien

eingebunden, wurden

zu Geburtstagen eingeladen, haben Einschulungsfeiern besucht

und die Verwandtschaft kennengelernt.« Leih-Opas würde

das Team ›Ehrensache‹ ebenfalls gern vermitteln. Bis jetzt haben

sich noch keine interessierten Herren bei der Caritas gemeldet.

»Aber ich weiß, dass einige ihre Ehefrauen bei Besuchen begleitet

haben – und so viel Spaß mit dem Nachwuchs hatten, dass sie gar

nicht mehr wegwollten«, verrät Silvia Engemann mit einem

Schmunzeln.

Eine gute Voraussetzung für die langfristig angelegte Patenschaft:

Idealerweise begleiten die Leih-Omas ihre Enkelkinder von der

Wiege bis zum Abi. Roswitta Sibilski betrachtet das als Selbstverständlichkeit:

»Um aus dem ›kleinen Prinzen‹ zu zitieren: Du bist

zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht

hast. Und meine vier sind mir schon jetzt ans Herz gewachsen.«

Leih-Oma im Einsatz mit Mama Italia Baker und den Zwillingen Christian und

Hannan

Caritasverband für die

Stadt Castrop-Rauxel e.V.

Lambertusplatz 16 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 9 23 55 37 · Fax 0 23 05 / 9 23 55 40

www.caritas-castrop-rauxel.de


20

Junge Familien

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Lichtblicke am Autohimmel

Tiemeyer macht Familien mobil

Unterstützung für die Wattenscheider Tafel und den VfL-Bochum, fleißige Azubis in der Castrop-Rauxeler

Kita, Adventsbescherung für die Aktion ›Lichtblicke‹ und, und, und … Auch im vergangenen Jahr

führte die Tiemeyer Gruppe ihr soziales Engagement mit vielen Aktionen fort. »Der Einsatz für Hilfsbedürftige

und regionale Projekte liegt uns genauso am Herzen wie die sehr persönliche Betreuung unserer

Kunden in den Niederlassungen vor Ort, und das wird sich 2014 nicht ändern«, verspricht Betriebsleiter

Antonino Russo.

Grillfestes in der Kita gefeiert – die Einnahmen kamen selbstverständlich

auch dem Kindergarten zugute.«

Einsatz in der Kita: Tiemeyer-Serviceleiter Ingolf Andresen (re.) und Castrop-

Rauxler Azubis, hier mit Kita-Leiterin Miriam Leidag-Tietze, Kindergartenkindern

und Reinhard Pauli vom Caritas-Vorstand (Foto: WAZ)

Bescherung für Kinder in Not

Tiemeyer – der Name ist seit 60 Jahren ein Begriff im Ruhrgebiet,

nicht nur, wenn es um die Marken Volkswagen, Volkswagen

Nutzfahrzeuge und Audi geht. Zuletzt freuten sich sozial benachteiligte

Kinder und ihre Familien über die ›Adventsbescherung‹

durch den Autohändler. Für jeden gebrauchten Volkswagen, der

zwischen dem 28. November und dem 6. Dezember in einer der

teilnehmenden Filialen in Castrop-Rauxel, Herne, Marl und Recklinghausen

den Besitzer wechselte, spendete die Unternehmensgruppe

50 Euro an die Aktion Lichtblicke. So ist einigen Familien

jetzt doch noch ein beschauliches Weihnachtsfest vergönnt.

Azubis krempeln Ärmel hoch

Im September wurde der Spielplatz der interaktiven Kindertagesstätte

Oskarstraße in Castrop-Rauxel neu gestaltet. »Wir haben

nicht nur den Sand und neue Spielgeräte gestiftet, sondern auch

unsere Azubis in den Einsatz geschickt«, erzählt Antonino Russo.

Neben fünf Bobbycars wurden ein Bagger und eine ›Tankstelle‹

installiert. »Den erfolgreichen Abschluss des Projektes haben wir

Ende September mit allen Beteiligten im Rahmen eines großen

Praktisch: der Golf Plus

Neu 2014: Golf Sportsvan

Heißer Tipp für Familien: Voraussichtlich im Mai rollt der neue

Golf Sportsvan auf den Markt. Der Nachfolger des Golf Plus überrascht

mit schnittiger Form und noch mehr Komfort. »Schon der

Golf Plus war dank seiner Vorzüge – rückenfreundliche Sitzhöhe,

enorme Kopf- und Beinfreiheit, viel Stauraum – nicht nur für ältere

Herrschaften, sondern auch für Sportler oder kinderreiche

Familien interessant«, so Antonino Russo. Als Familienvater weiß

er, was beim Ausflug in den Kofferraum passen muss. »Buggy oder

Sportgeräte lassen sich prima unterbringen.« Einziges Manko:

Der Golf Plus gibt eine relativ kantige Figur ab. Hier punktet der

neue Sportsvan, der breiter und dynamischer daherkommt und

Funktionalität mit sportlichem Design kombiniert.

Früh übt sich! (Foto: WAZ)

Sicher und erschwinglich

In Sicherheitsfragen spielt die moderne Familienkutsche ebenfalls

ganz vorne mit. »Eltern machen sich heutzutage mehr Gedanken

um die Sicherheit ihrer Passagiere«, erzählt der Betriebsleiter.

»Früher wurde aufs Anschnallen kaum geachtet. Seitenund

Kopfairbags, Bremsautomatik etc. kannte man nicht – aber

die Autos waren damals eben auch noch nicht so schnell. Heute

gehören solche Ausstattungen bei Volkswagen zum Standard oder

können als Extras dazugebucht werden.« Und zu guter Letzt soll

der ›Neue‹ natürlich auch noch erschwinglich sein. »Die Kids sind

schließlich teuer genug«, schmunzelt

Antonino Russo. »Wir bei Tiemeyer

bieten Ihnen daher supergünstige

Zinskonditionen ab einer 0,9-Prozent-Finanzierung.«

Tiemeyer GmbH

Herner Straße 79

44575 Castrop-Rauxel

Tel. 23 05 / 9 23 35 23

www.tiemeyer.de


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Junges Castrop-Rauxel 21

All for Vest Future 3 – erfolgreiche

Spendenaktion geht weiter

Sparkasse Vest unterstützt wieder die besten Jugendprojekte – auch in Castrop-Rauxel

Nichts ist unmöglich: Selbst vor der Veltins

Arena auf Schalke wird für das eigene

Projekt geworben.

Bereits im dritten Jahr lässt

die Sparkasse Vest Recklinghausen

unter dem Motto ›Sparen

und Spenden‹ die Bürgerinnen

und Bürger im

gesamten Vest online und offline

über die Verteilung von

Spendengeldern abstimmen.

Im letzten Jahr waren 88 Jugendprojekte

und über 30.000

Abstimmende an der Aktion

beteiligt. Einer der glücklichen

Gewinner war das Ernst-Barlach-Gymnasium.

Die Schülerinnen

und Schüler durften

sich über 4.000 Euro für einen

geplanten Klettergarten und

Sitzgelegenheiten auf dem bisher

recht unbebauten Schulhof freuen. Um möglichst viele Stimmen

zu bekommen, rührten die Schüler selbst kräftig die Werbetrommel.

Und genau so funktioniert es.

Mitmachen kann jeder! Alle Jugend- und Schulprojekte im Vest

sind aufgerufen, sich mit Bildern und einer kurzen Textbeschreibung

auf der ›Fanpage‹ der Sparkasse Vest vorzustellen und sich

bis zum Aktionsende am 30. April 2014 um eine Spende zu bewerben.

Abgestimmt wird über Facebook oder alternativ für Kunden

der Sparkasse Vest über Abstimmungsflyer, die in den jeweiligen

Geschäftsstellen der Sparkasse erhältlich sind.

Glückliche Gewinner aus Castrop-Rauxel: Im ersten Jahr der Aktion durften

sich die beiden Fußballvereine SV Yeni Genclikspor 1990 und FC Frohlinde 1949

sowie das Kulturzentrum Agora über eine größere Spende freuen.

Das Geld aus dem Spendentopf kommt aus der jährlichen ›Sparen

und Spenden‹-Aktion der Sparkasse Vest. Für je 1.000 Euro Anlagebetrag,

die bis zum 31. Dezember 2013 bei der Sparkasse Vest

angelegt und somit gespart werden, spendet die Sparkasse einen

Euro für richtungsweisende Zukunftsprojekte für die Jugend im

Vest. Auf diese Weise sind im letzten Jahr weit über 100.000 Euro

an Jugendprojekte verteilt worden.

Die genauen Teilnahmebedingungen erhalten Sie in den Geschäftsstellen

der Sparkasse Vest oder unter

apps.facebook.com/all-for-vest-future.

BUCHtipp

In der Nacht · Helga Bansch

Wendebilderbuch · 14,90 Euro

Manchmal schnarcht ein Eisbär in der

Hundehütte ... Für die einen ist er im

hohen Gras, für die anderen im Nest

und für einige im Bett – der ideale

Schlafplatz. Wenn es Nacht wird, legen

sich fast alle schlafen, auf ganz individuelle und eigene Weise,

Abend für Abend. Doch was wäre, wenn alles einmal anders ist?

In diesem Wendebilderbuch wird die ganze Nacht im wahrsten

Sinn des Wortes ›auf den Kopf‹ gestellt. Dabei entsteht ein anregendes

Spiel von Richtig und Falsch, das Lust macht, sich gemeinsam

weitere ›Verkehrtheiten‹ auszudenken. Und dabei wimmeln

die Bilder von Helga Bansch nur so von Details und kleinen Nebengeschichten

– denn: Wenn es Nacht wird, schlafen bei Weitem

nicht alle, und auch der Mond ruht sich wahrlich nicht aus.

Ein ganz schön verdrehtes Gute-Nacht-Wendebilderbuch für Kinder

ab zwei Jahren

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Neue und erneuerbare Energie

23

Aufbruch in die Zukunft

Die Sonne soll Experten zufolge noch rund

500 Millionen Jahre scheinen, auf den

Wind ist ebenfalls Verlass, und das Wasservorkommen

unserer Erde beläuft sich auf

unvorstellbare 1,5 Milliarden Kubikkilometer.

Für uns Menschen ergeben sich daraus

schier unerschöpfliche Energiequellen.

Anders als die fossilen Brennstoffe (Erdgas,

Öl, Kohle) stehen die erneuerbaren

Energien unbegrenzt zur Verfügung. Neben

Solar-, Wind- und Wasserkraft spielen

Bioenergie und Geothermie (Erdwärme)

eine immer bedeutendere Rolle. Kritiker

mögen den berechtigten Einwand vorbringen,

dass die modernen Technologien noch

lange nicht für jedermann erschwinglich

seien. Langfristig gesehen führt an ihrer

breiten Nutzung dennoch kein Weg vorbei.

Clever kombiniert sollen sie in Zukunft die

Umwelt schonen und uns zuverlässig mit

Strom, Wärme und Kraftstoff versorgen.

Tipp: Mit dem neuen PV-Rechner der Energie-

AgenturNRW können Sie ganz schnell und einfach

überschlagen, ob eine Photovoltaik-Anlage auf Ihrem

Dach eine lohnende Investition ist. Auf der

Homepage des EUV Stadtbetriebs – www.euvstadtbetrieb.de

– finden Sie den entsprechenden

Link.

Sonne

Mithilfe der Solartechnologie kann das

grenzenlose Potenzial der Sonne zur umweltgerechten

Erzeugung von Strom (Photovoltaik)

und Wärme (Solarthermie)

nutzbar gemacht werden. Fördermaßnahmen

der Bundesregierung sowie das Erneuerbare-Energien-Gesetz

(EEG) von

2000 haben den Ausbau von Fotovoltaik-

Anlagen auf Deutschlands Dächern in der

Vergangenheit vorangetrieben. Wie effizient

eine Solaranlage arbeitet, hängt

nicht nur vom jeweiligen technischen System,

sondern auch von den individuellen

Standortbedingungen ab.

Wind

Schon unsere Vorfahren nutzten die Kraft

des Windes zum Betrieb von Getreidemühlen

und Wasserpumpen. Moderne Windkraftanlagen

sind allerdings wesentlich effizienter.

1990 wurden in Deutschland die

ersten kommerziellen Windräder errichtet.

Mittlerweile gibt es bei uns 23.030 solcher

Anlagen, die mit rund 40 Prozent den

größten Teil des regenerativ erzeugten

Stroms produzieren.

Wasser

Das nasse Element stellt weltweit die am

häufigsten genutzte alternative Energiequelle

dar. Mühlen, Sägen und Pumpen

werden von den Menschen schon seit vielen

Jahrhunderten mit Wasser betrieben.

Aktuell existieren in Deutschland rund

7.500 Wasserkraftanlagen mit einer Gesamtleistung

von rund 4,8 Gigawatt. Gegen

einen weiteren Ausbau der Wasserkraft

sprechen vor allem Argumente des

Naturschutzes. Eine Chance sehen Experten

hingegen in der Modernisierung der

bestehenden, teils über 50 Jahre alten Anlagen.

Bioenergie und Erdwärme

Bei der Wärmegewinnung ist die Bioenergie

die wichtigste und älteste Säule: Schon

die Höhlenmenschen wärmten sich am

Holzfeuer. Neben festen Brennstoffen wie

z. B. Pellets kommen heutzutage flüssige

und gasförmige Stoffe (Biogas, Biodiesel

etc.) zum Einsatz. Sie alle gelten als klimaneutral:

Beim Verbrennen der Biomasse

wird nur so viel Kohlendioxyd freigesetzt,

wie die Pflanze durch Photosynthese aufgenommen

hat.

Beachtung schenken wir meist nur der

Sonne am Himmel, doch auch unter unseren

Füßen steht eine Energiequelle jederzeit

und unbegrenzt zur Verfügung. In

Mitteleuropa nimmt die Temperatur in

der Erde um etwa drei Grad Celsius pro

100 Meter Tiefe zu. Die Geothermie nutzt

diese im Grundwasser oder im Erdinneren

gespeicherte Wärme. Über Wärmepumpen

gelangt sie aus unterschiedlichen Tiefen

von bis zu 5.000 Metern in die Haushalte.

Hier wird sie nicht nur zur Heizung, sondern

teils auch zur Kühlung von Gebäuden

verwendet, wobei man überschüssige

Wärme für den Winter aufspart.

Die Castrop-Rauxeler Bürger verbrauchen im

Durchschnitt 110 l Wasser pro Person am Tag für

Waschen, Zähneputzen, Duschen, Kochen, Spülen

und Trinken und liegen damit unterhalb des bundesdeutschen

Durchschnitts von 130 l. Wie viel

Wasser Sie am Tag verbrauchen, können Sie übrigens

auf der Gelsenwasser-Homepage berechnen

lassen: www.gelsenwasser.de


24

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Neue und erneuerbare Energie 25

Stadtwerke für Castrop-Rauxel

Alte Werte – Neue Energien

Seit dem 7. Dezember hat Castrop-Rauxel nun offiziell seine eigenen Stadtwerke. »Es ist eine Liebesheirat

und ein Meilenstein für die Zukunftsfähigkeit dieser Stadt«, betonte Bürgermeister Johannes Beisehnherz

auf der feierlichen Eröffnung des Kundenbüros an der Lönsstraße.

Beziehung mit Tradition

Bislang gehörte Castrop-Rauxel mit seinen

ca. 75.000 Einwohnern zu den wenigen

Städten im Ruhrgebiet, die keine Stadtwerke

besaßen. Die Stadtspitze und der Rat der

Stadt starteten daher vor drei Jahren ein

Verfahren, um einen strategischen Partner

für die zukünftigen Stadtwerke auszuwählen.

Die Gelsenwasser AG konnte mit ihrem

Angebotskonzept überzeugen, so dass

der Stadtrat beschloss, die Stadtwerke Castrop-Rauxel

GmbH gemeinsam mit der Gelsenwasser

AG zu gründen, ein Unternehmen

mit einer engen Verbindung zur

Europastadt. Schließlich wurde der Wasserund

Energieversorger Gelsenwasser 1887

hier in Castrop aus der Taufe gehoben. Die

Stadt wird 50,1 Prozent der Anteile halten,

der Wasser- und Energieversorger aus Gelsenkirchen

49,9 Prozent.

Regenerative Energien gewinnen,

fördern und nutzen

»Ziel der Stadtwerke ist es, den lokalen

Preise

CASGas

Grundpreis 11,90 Euro/Monat brutto

Arbeitspreis: 6,55 Cent/kWh brutto

CASStrom

Grundpreis 6,95 Euro/Monat brutto

Arbeitspreis: 27,48 Cent/kWh brutto

Für jeden zehnten Vertrag spenden die Stadtwerke

100 Euro an eine lokale soziale Initiative, Institution

oder einen Verein.

Energiemarkt aktiv mitzugestalten und

Projekte zur Gewinnung, Förderung und

Nutzung regenerativer Energien sowie zur

Effizienzsteigerung der Energie- und Wärmeversorgung

in Castrop-Rauxel zu entwickeln«,

erläutert Volkan Karagece,

Geschäftsführer der Stadtwerke Castrop-

Rauxel. Hierzu soll Ökostrom aus 100 Prozent

Wasserkraft und Erdgas vertrieben

werden, ebenso sollen Projekte zur Gewinnung

und Vermarktung regenerativer

Energien entwickelt werden.

»Persönliche Beratung ist uns wichtig«

An sechs Tagen in der Woche stehen die

Stadtwerke im Kundenbüro in der Castroper

Altstadt beratend zur Verfügung. Das

Unternehmen will sich als bürgernah, fair

und zuverlässig einprägen. Der Lokalbezug

soll es den Bürgern ermöglichen, sich

mit dem Unternehmen zu identifizieren.

»Persönliche Beratung ist uns wichtig«,

betont der Vertriebsleiter Hans-Willi Payk

und weist außerdem auf den fairen, transparenten

Preis hin, der einen Vergleich

mit dem Grundversorger nicht zu scheuen

braucht. Ein besonderes Bonbon: Beim

Wechsel zu den neuen Stadtwerken winkt

ein einmaliger Neukunden-Bonus über 50

Euro pro Vertrag. Als besonderen Service

können sich im Kundebüro übrigens auch

alle Wasserkunden der Gelsenwasser AG

beraten lassen.

Bei der Eröffnung: v. li. Volkan Karagece (Geschäftsführer

Stadtwerke Castrop-Rauxel), Thilo

Augustin (Gelsenwasser) Hans-Willi Payk (Vertriebsleiter),

Dr.-Ing. Dirk Waider (Vorstand Gelsenwasser),

Michael Werner (EUV) und Bürgermeister

Johannes Beisenherz

Kundenbüro

Lönsstraße 12

44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 94 77 11

Öffnungszeiten:

Mo–Fr 10-18 Uhr

Sa 10–13 Uhr

Service-Hotline: 08 00 / 1 99 99 33

(Mo–So 7–22 Uhr)

www.swcas.de

Nachgefragt

Was muss man beim Wechsel des Energieversorgers tun?

1) Mit dem Auftrag zur Lieferung werden

die Stadtwerke Castrop-Rauxel bevollmächtigt,

den bestehenden Liefervertrag

beim bisherigen Anbieter zu kündigen.

2) Zeitgleich erfolgt durch die Stadtwerke

beim Netzbetreiber die Anmeldung zur

Belieferung.

3) Sofern keine besonderen Lieferzeiträume

mit dem bisherigen Anbieter vereinbart

wurden, besteht eine Kündigungsfrist

des Liefervertrages von 14 Tagen.

4) Bei einem Eingang des Auftrags zur Lieferung

bis zum zehnten Tag eines Monats

kann die Belieferung zum Beginn des

Nachfolgemonats aufgenommen werden.

5) Der Kunde muss auf Hinweis der Stadtwerke

lediglich den Zählerstand zum

Monatsende ablesen und mitteilen.

6) Im Anschluss daran erhält der Kunde

eine Vertragsbestätigung mit Angabe

der Vertragsdaten sowie des monatlichen

Abschlagsbetrag mit den Fälligkeitsterminen.


26

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Gesundheit · Leben im Alter 27

Haferkur macht schlank und gesund

Fettleber, ein reines ›Alkoholiker‹-Problem? Mitnichten. Auch falsche Ernährung belastet die Organe.

»Wird die Energie nicht durch körperliche Aktivität verbrannt, lagert sich das Fett an Stellen ein, die

nicht dafür vorgesehen sind«, weiß Ernährungsmedizinerin Dr. Sonia Tomaszewski.

Ganz oben auf der ›roten Liste‹ stehen

›Kohlenhydratbomben‹ wie zuckerhaltige

Limonaden, Smoothies und helle Backwaren

– Lebensmittel, zu denen viele von uns

täglich greifen. Inzwischen leiden rund 70

Prozent der übergewichtigen Erwachsenen,

bis zu 40 Prozent der übergewichtigen Kinder

sowie 15 Prozent aller schlanken Menschen

an der ›Volkskrankheit‹ Fettleber, die

u. a. als Ursache für Diabetes sowie Herz-

Kreislauf-Erkrankungen entlarvt wurde.

Medikamentöse Therapien gibt es nicht.

Gute Erfahrungen wurden dagegen mit

Fastenkuren auf Grundlage von Haferballaststoffen

gemacht. »Noch heute empfiehlt

man Typ-2-Diabetikern sogenannte

›Hafertage‹ zur Entgiftung und Stabilisierung

der Blutzuckerwerte«, erzählt Dr. Sonia

Tomaszewski. »Ausgehend davon haben

LOGI-Erfinder Prof. Nicolai Worm

und Dr. Hardy Walle ein äußerst effektives

Fastenkonzept entwickelt, welches von

den Krankenkassen bezuschusst wird.«

Zentrales Element ist ein angenehm

schmeckender Eiweißdrink, der die besten

Wirkstoffe aus den Haferflocken mit weiteren

hochwertigen Substanzen kombiniert

und 14 Tage lang dreimal täglich mit Salat,

Rohkost oder gedünstetem Gemüse ergänzt

wird. »Erfolge sind schnell und dauerhaft

spürbar: Durch die Entfettung von

Leber, Bauchspeicheldrüse und Nieren

können Diabetiker ihr Insulin reduzieren,

überflüssige Pfunde schwinden, sie fühlen

sich frischer und fitter.«

Die Castrop-Rauxeler Ärztin gehört zu den

wenigen qualifizierten Fachkräften, die

den supergesunden Powerdrink in Form

einer begleiteten Kur anbieten dürfen.

»Natürlich ist es wichtig, die frisch entfettete

Leber im Anschluss nicht gleich

wieder ›anzufüttern‹. Hier greift das Ernährungsprogramm

nach LOGI: kohlenhydratarme,

eiweiß- und ballaststoffreiche

Kost mit viel Fisch, Gemüse, Salaten und

hochwertigen Pflanzenölen.

Dr. Sonia Tomaszewski

Hangweg 17 · 44575 Castrop-Rauxel

www.logisch-gesund-essen.de

Tel. 0 23 054 / 9 67 60

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Weihnachten ohne Reue

Die Vorweihnachts- und Weihnachtszeit

ist mit Sicherheit die schwierigste

Phase des Jahres, was das Gewicht betrifft.

Denn all die Leckereien, die jetzt

in die Läden und auf den Tisch kommen,

können schnell zu ungewünschtem

›Hüftgold‹ führen. Doch das muss

nicht zwangsläufig so sein, wie AOK-

Ernährungsberaterin Gisela Zarembik

erläutert. »Wichtig ist«, so die Expertin,

»dass die Nascherei nicht ausufert.«

Denn Plätzchen, Schokolade,

Nüsse und Co. sind nicht zum Sattessen

gedacht und sollten als genussvolles

Extra betrachtet werden. Die Diplom-Oecotrophologin

empfiehlt, sich

mit einer gesunden Mischkost aus Gemüse,

Kartoffeln, Nudeln, Reis, Fisch

und wenig Fleisch satt zu essen: »Wer

satt ist, hat auch nicht so ein starkes Verlangen

nach Süßem.«

Als Alternative zu Schokolade und Co. sollte

man auch auf Obst zurückgreifen. Clementinen

oder Ananas z. B. sind ebenfalls

süß, haben kaum Kalorien, dafür aber jede

Menge Vitamine. Und wenn es doch mal eine

Weihnachtsnascherei sein soll, dann am

© Foto: Katharina Wieland Müller / Pixelio.de

besten Gebäck mit Vollkornmehl. »Und

beim Weihnachtsessen muss es auch nicht

unbedingt die fettreiche Ente oder Gans

sein«, meint Gisela Zarembik. Mit Fischen

wie Zander, Dorade, Steinbeißer oder auch

mit Wild lassen sich außergewöhnliche,

aber kalorienarme Menüs zaubern.

Damit sich der Winterspeck gar nicht erst

festsetzen kann, ist auch Bewegung in jeder

Form empfehlenswert. Hochleistungstraining

ist dabei nicht notwendig.

Ausgedehnte Spaziergänge, Radfahren,

Schwimmen oder ein Besuch

im Fitnessstudio reichen durchaus

aus. Positive Nebeneffekte: Man fühlt

sich rundherum wohler, und der gefürchtete

Winterblues bleibt aus. Und

falls trotz aller guten Vorsätze die

Waage im Januar etwas mehr anzeigt,

können Sie gezielt und ohne zu hungern

den zusätzlichen Pfunden den

Kampf ansagen. Angebote zur Unterstützung

finden sich unter

www.aok.de/nw oder im neuen ›bleib

gesund‹-Kursprogramm, das in allen

Kundencentern ausliegt.

Weitere Informationen zum Thema:

www.aok.de/nw

AOK Kundencenter

Obere Münsterstraße 6 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 9 73 20-0


28

LOGIsch gut abnehmen!

LOGI steht für Abnehmen mit

weniger Kohlenhydraten und mehr Eiweiß.

Wer sich also LOGIsch ernährt, meidet

hohe Blutzucker- und Insulinwerte und fördert

somit den Fettabbau.

Unsere Angebote:

• Stationäre Pflege

• spezielle Betreuungsangebote für Menschen mit

Demenz und Pflegekonzepte für schwerstkranke

und sterbende Menschen

• Probewohnen

• Kurzzeitpflege

• Beratung in Fragen der Pflege & Betreuung

• Offener Mittagstisch / Café

• Kulturelle Angebote

Haus am Ginsterweg

Ginsterweg 31

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 02305.92340-0

Fax 02305.92340-15

E-Mail: hag@johanneswerk.de

Fettarm war gestern, heute ist LOGI:

• LOGI schmeckt und macht satt

• LOGI kommt ohne Kalorienzählen aus

• LOGI funktioniert (bestätigt durch das weltweit

anerkannte Zentrum für evidenzbasierte Medizin)

Einzel- und Gruppenberatung möglich

Kostenbeteiligung durch die meisten Krankenkassen

Sie wollen mit der LOGI-Methode

abnehmen? Rufen Sie mich an!

Dr. med. Sonia Tomaszewski

Ärztin für Allgemeinmedizin,

Ernährungsmedizin

Hangweg 17, 44575 Castrop-Rauxel

Tel.: 02305/96760

E-Mail: tomaszewski@praxishaus.de

Internet: www.logisch-gesund-essen.de

Qualifizierte

häusliche

Senioren- und

Krankenpflege

seit 20 Jahren in Ickern

von Menschen – für Menschen

Hannelore Michels

Ickerner Straße 56

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Telefon (0 23 05) 8 09 00

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Mo–Fr 8.00–12.30 Uhr

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Gerne sind wir auch außerhalb

dieser Zeiten nach vorheriger

Terminabsprache für Sie da.


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Gesundheit · Leben im Alter 29

Hightech gegen Sodbrennen

Evk-Chefarzt Dr. Henning G. Schulz bannt quälende Magensäfte durch LINX und EndoStim

Wer unter Sodbrennen leidet, sieht die Weihnachtszeit unter kulinarischen Aspekten mit großer Skepsis

nahen: Geben die Betroffenen Verlockungen wie Gänsebraten, Schokolade, Torte oder Wein nach,

haben sie mit unangenehmen Folgen zu kämpfen, die ihnen den Genuss gründlich verleiden. Am Evangelischen

Krankenhaus Castrop-Rauxel bietet Dr. Henning G. Schulz, Chefarzt der Klinik für Chirurgie,

gleich zwei moderne Verfahren an, die dauerhafte Abhilfe für Patienten mit Sodbrennen bedeuten:

Das Magnetperlenband LINX und der Schrittmacher EndoStim.

Magnetperlenband LINX

Hinter dem Begriff LINX verbirgt sich eine

kleine flexible Kette aus Titan-Perlen

mit Magnetkern. Diese wird im Rahmen

eines etwa 30-minütigen minimalinvasiven

Eingriffs um den geschwächten

Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre

gelegt, der für den Reflux, d. h.

den Rückfluss von beißender Magensäure

verantwortlich ist. Die Kette verbleibt im

Körper und verursacht keine Beschwerden,

da sie auf jede Schluckbewegung reagiert

und sich entsprechend anpasst.

Schrittmacher EndoStim

Das zweite Verfahren, EndoStim, hat die

Funktion eines Schrittmachers, der den

Schließmuskel durch schwache elektrische

Impulse stimuliert. Die Impulse stärken den

Muskel gezielt, so dass seine Ventilfunktion

wieder normalisiert wird und keine Säure

mehr aus dem Magen in die Speiseröhre zurückfließen

kann. Hierfür setzt Dr. Henning

G. Schulz während eines rund 40-minütigen

Eingriffs per Schlüssellochchirurgie zwei

feine Elektroden zwischen Speiseröhre und

Mageneingang ein. Der Impulsgeber selbst,

d. h. der Schrittmacher, wird in der Bauchdecke

unter der Haut implantiert.

Beide Verfahren haben zur Folge, dass Betroffene,

die jahrelang auf die Einnahme

von Säureblockern angewiesen waren, keine

Medikamente mehr benötigen. Darüber

hinaus geben ihnen beide Eingriffe die

Chance, wieder alles essen zu können, was

ihnen schmeckt. Dr. Schulz: »Für die meisten

bedeutet das ein großes Stück zurückgewonnener

Lebensqualität, nicht jeden

Bissen vom Weihnachtsbraten mit einem

unerträglichen Brennen in Hals und Speiseröhre

bezahlen zu müssen.«

Evk-Chefarzt Dr. Henning G. Schulz

EvK Castrop-Rauxel

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

Tel. 0 23 05 / 1 02 22 31

www.sodbrennen.net

www.evk-castrop-rauxel.de


30

Gesundheit · Leben im Alter

»Lach, und die Welt lacht mit dir ...

... wein, und du weinst allein.« Dieses Zitat

verdanken wir dem wunderbaren Charles

Chaplin. Ob er aber wohl wusste, dass uns

das Lächeln angeboren ist? Selbst Menschen,

die von Geburt an blind sind, lächeln

als Ausdruck von Glück und Freude.

Daneben gibt es es aber auch das so genannte

soziale Lächeln, das wir bereits als

Säugling von Gesichtern wichtiger Bezugspersonen

kennen und intuitiv nachzuahmen

versuchen. Übrigens lassen wir uns

durch ein falsches Lächeln selten täuschen.

Ein echtes Lächeln lässt das ganze

Gesicht erstrahlen und spiegelt sich auch

in der Augenpartie wieder.

© Foto: Julia Chulia; pixelio.de

Sleeping Beauty

Der Blick in den Spiegel ist nach einer langen Nacht nicht unbedingt

erfreulich: Augenringe, blasser Teint, trockene Haut … Hier

hilft keine Schminke der Welt. Was uns fehlt, ist der berühmte

›Schönheitsschlaf‹.

Bei Nacht schaltet

der Körper in den

›Stand by Modus‹:

Atmung und Puls

verlangsamen sich,

die Körpertemperatur

sinkt, die

Muskeln entspannen

sich. Gleichzeitig arbeitet

unser Immunsystem

auf Hochtouren.

Energiereserven

werden aufgetankt,

Stoffwechselprodukte

abgebaut, neue

›Schlafende Schönheit‹, Johann Baptist Reiter

Hautzellen gebildet. Und als wäre das noch nicht genug, verarbeitet

unser Gehirn im Traum die Erlebnisse des Tages. Ein besseres

Entspannungsprogramm gibt es nicht.

Doch Vorsicht: Auch zu viel Schlaf kann krank machen. Erwachsene

ruhen durchschnittlich sieben bis acht Stunden, wobei die

optimale Dauer ganz individuell variiert.

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Gesundheit · Leben im Alter 31

Maßhalten sichert die Gesundheit

Zuckersüße Weihnachtszeit

Pfefferkuchen, Spritzgebäck und Christstollen – wie jedes Jahr um diese Zeit locken zuckersüße Versuchungen.

Doch wer kann dem heutzutage noch guten Gewissens nachgeben, wenn an allen Ecken mahnende

Zeigefinger auf überschüssige Pfunde und Risiken für die Gesundheit verweisen? Davon sollte sich

niemand die Weihnachtszeit vermiesen lassen, meinen die Chefärzte Dr. Christian Szymanski und Dr.

Hinrich Böhner vom St. Rochus-Hospital. Sie empfehlen: »Genießen Sie in Maßen, und sorgen Sie für

einen angemessenen Ausgleich!«

Die Kunst des gesunden Lebens verlangt

weder Askese noch Abstinenz, vielmehr einen

vernünftigen und bewussten Umgang

mit dem Körper. »Und das kann jeder für

sich selber leisten«, betont der Internist

und Diabetologe Dr. Szymanski. »Das Problem

ist allerdings, dass die Menschen gerade

zur Weihnachtszeit häufig das Gefühl

für das rechte Maß verlieren, und das

kann unter Umständen Folgen haben. Typisch

ist zum Beispiel die Zuckerkrankheit,

die sich, gefördert durch jahrelange

ungesunde Ernährung und fehlende Bewegung,

langsam und oft unbemerkt entwickelt.

Wer das nicht im Auge hat, riskiert

auf Dauer in der Tat schwere Schädigungen

von Augen, Hirn, Herz, Nieren und

Blutgefäßen.«

»In der Klinik werden wir Ärzte mit den

Konsequenzen konfrontiert: Schlaganfall,

Herzinfarkt, Nierenversagen oder Beinverlust«,

zählt der Gefäßchirurg Dr. Böhner

auf und stellt beispielhaft heraus, dass von

den bis zu 30.000 Patienten, denen jährlich

in Deutschland ein Bein an Ober- oder Unterschenkel

amputiert werden muss, drei

Viertel Diabetiker sind. Dem liegt eine lange

Krankheitsgeschichte zugrunde. Was

mit einem jahrelang überhöhten Zuckerspiegel

beginnt, der Gefäße und Nerven

schädigt, endet zum Beispiel mit Wunden,

die nicht rechtzeitig bemerkt und unterschätzt

werden. Diese infizieren sich häufig

und können zu offenen Beinen führen.

Dr. Hinrich Böhner (li.) und Dr. Christian Szymanski

»Im St. Rochus-Hospital behandeln wir in

erster Linie Menschen, die einen nach

oben oder unten entgleisten Zuckerspiegel

haben oder die akut unter den schweren

Komplikationen durch die Folgeerkrankungen

leiden«, berichtet Dr. Szymanski.

»Die Patienten werden immer interdisziplinär

von verschiedenen Fachärzten behandelt

und durch ein speziell qualifiziertes

Diabetes-Team betreut.« »Wir sind

aber auch darauf eingestellt, dass Patienten

mit einer anderen Erkrankung zu uns

kommen und Diabetes nur als Begleiterkrankung

mitbringen«, ergänzt Dr. Böhner.

»Bei der Behandlung im OP oder auf

der Intensivstation muss das in geeigneter

Weise berücksichtigt werden.«

Diese sowie Patienten, bei denen Diabetes

im Rahmen eines Krankenhausaufenthaltes

zufällig zum ersten Mal entdeckt wurde,

werden auf Wunsch durch das Diabetes-Team

begleitet. »Dabei geht es immer

darum, die persönlichen Umstände zu besprechen,

den Patienten zu informieren

und mit ihm gemeinsam individuell und

angemessen auf die Risiken der Zuckerkrankheit

zu reagieren«, erklärt der Diabetologe

Dr. Szymanski.

St. Rochus-Hospital

Glückaufstraße 10

44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 29 40

www.rochus-hospital.de

CA Dr. Christian Szymanski

Klinik für Innere Medizin

Tel. 0 23 05 / 2 94 21 01

CA Dr. Hinrich Böhner

Klinik für Allgemein- und Gefäßchirurgie

Tel. 0 23 05 / 2 94 22 01


32

Mode · Style · Beauty

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Friseurteam Sylke Laudwein

Kreativität, Know-how

und jede Menge gute Laune

Vor sieben Jahren eröffnete Sylke Laudwein ihr Haarstudio an der Römerstraße. Eine Adresse, die sich

in Castrop-Rauxel schnell etabliert hat. Insbesondere wissen die Kundinnen und Kunden den Mix aus

fachlichem Know-how und Kreativität in entspannter Gute-Laune-Atmosphäre zu schätzen. »Das Spektrum

unserer Kundschaft ist breit gefächert: alters- und typenmäßig. Und die meisten kommen auf

Empfehlung«, erzählt Sylke Laudwein.

Regelmäßig besuchen sie und ihre zwölf

Mitarbeiterinnen Seminare und Fortbildungen

und sind daher auf dem neuesten

Stand bezüglich aktueller Trends und

Techniken. Was ist zurzeit angesagt,

möchten wir wissen. »Die Stylings sind

enorm facettenreich: Erlaubt ist quasi alles,

was gefällt! Uns liegt insbesondere am

Herzen, dass die Frisur zum Typ passt. Da

kann es schon einmal vorkommen, dass

sich jemand in eine bestimmte Frisur verliebt,

die nicht mit Ausstrahlung und Gesichtsform

harmoniert oder sich aufgrund

der Haarstruktur nicht eins zu eins umsetzen

lässt. Unser Ziel ist dann, das individuell

optimale Ergebnis zu zaubern.«

Mit Erfolg! »Viele wissen ganz genau, was

sie wollen, besser gesagt, was sie auf keinen

Fall wollen, andere aber lehnen sich

vertrauensvoll zurück und sagen: ›Mach

mal!‹ Und auch dabei spielen die richtige

Einschätzung und das Einfühlungsvermögen

eine große Rolle: wie mutig und experimentierfreudig

der Kunde ist oder ob er

möglichst keine große Veränderung vornehmen

möchte.« Eine letzte Frage: Was

ist das Schönste am Beruf? »Ganz klar: die

Kreativität, die vielen sympathischen Kunden

– man kennt sich mittlerweile! – und

vor allem mein tolles Team!« »Und die tolle

Chefin!«, klingt es gleich unisono von

den Mitarbeiterinnen.

Friseurteam Sylke Laudwein

Römerstraße 11 · 44579 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 9 67 64 42

www.friseur-laudwein.de

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Mode · Style · Beauty 33

›Mädchen‹ für alles

›MB Schuh- und Taschengeschäft‹ steht auf dem Schild an der Ickerner Straße 54. Gleichzeitig vereint

der kleine Laden aber auch eine Schusterei, einen Schlüsseldienst, eine Messerschleiferei und eine Hermes-Annahmestelle

unter seinem Dach.

Bereits Ende 2012 haben sich Moniques Schuhgeschäft und der

benachbarte Schuh- und Schlüsseldienst von Dirk Brolowski zusammengeschlossen.

»Flächenmäßig haben wir uns verkleinert,

dafür bieten wir umso mehr Service – in Ickern sind wir quasi das

›Mädchen‹ für alles«, lächelt der Geschäftsführer.

Allein die Schuhauswahl ist viel größer, als der erste Eindruck

suggeriert. Über das Internet haben die Brolowskis Zugriff auf je

40 Marken im Damen- und Herrenbereich sowie Kinderschuhe,

darunter renommierte Hersteller wie HH, Tamaris, Caprice,

Meindl oder Waldläufer. »Unsere Kunden können ihre Bestellung

online aufgeben und die Schuhe dann im Geschäft anprobieren.

Wir beraten bei Fragen wie Material oder Absatzhöhe. Wenn der

Schuh nicht passt oder nicht gefällt, bekommen Sie Ihr Geld zurück,

und wir übernehmen die Ware.«

Lederschuhe von Rohde und Dessy werden ab 2014 ins feste Sortiment

übernommen. Dazu kommen Pflegemittel, teils handgemachte

Taschen und Portemonnaies, Gürtel, Modeschmuck und

Schlüsselanhänger. In der Werkstatt werden nicht nur Schuhe besohlt

und Schlüssel nachgemacht, sondern auch Messer geschleift

und Stempel angefertigt.

Ganz neu im Regal stehen die beliebten Produkte von ›Partylights‹,

die in vielen Haushalten im Rahmen von sogenannten

Kerzenpartys (ähnlich der bekannten Tupperpartys) verkauft

werden: aromatische Duftkerzen, bunte Teelichter und formschöne

Kerzenständer. »Die Brenndauer der Partylights ist bis zu viermal

so lang wie die handelsüblicher Kerzen, zudem verursachen

die Düfte keine Kopfschmerzen«, weiß Dirk Brolowski.

Im März nächsten Jahres feiern er und seine Frau Monique ihr

fünfjähriges Geschäftsjubiläum in Ickern. Darüber hinaus freut

sich Dirk Brolowski über die 20-jährige Selbstständigkeit. Eine

Woche lang wird es im MB Schuh- und Taschengeschäft dann viele

tolle Angebote geben – nicht nur in der Sparte Schuhe oder Taschen!

Dirk Brolowski

MB Schuh- und Taschengeschäft

Ickerner Straße 54 · 44581 Castrop-Rauxel · Tel. 0 23 05 / 9 47 56 07

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34

Kulinarisches

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Steakhaus ›Ambiente‹

So schmeckt Argentinien

Saftiges grünes Gras, frische Luft und viel Bewegung auf weiten,

schier endlosen Weiden: In Argentinien grasen die Rinder das ganze

Jahr über unter freiem Himmel. Ihr Fleisch gilt als absolute Delikatesse

und wird daher in Steakhäusern der ganzen Welt angeboten.

Eines hat nun seine Pforten in Castrop-Rauxel geöffnet.

Im Steakhaus ›Ambiente‹ ist der Name

Programm: Statt rustikaler Saloon-Atmosphäre

erwartet uns ein helles, freundliches

Ambiente mit Stil. »Das große Haus

an der Herner Straße hatten wir schon

lange im Visier, jetzt hat es endlich geklappt«,

freuen sich die Inhaber Claudia

und Semin. Zuvor waren sie sieben Jahre

lang mit einer Gastronomie in Herne ansässig

gewesen. Die Räumlichkeiten des

schicken, neuen Restaurants bieten mehr

Platz für insgesamt 70 Gäste und können

auch für Weihnachtsfeiern oder andere besondere

Anlässe gemietet werden.

Die Speisenkarte umfasst eine breite Auswahl

internationaler Klassiker von Pasta

und Salaten über das traditionelle Schnitzel

bis Cevapcici. Alles wird nach Möglichkeit

aus frischen saisonalen Produkten zubereitet.

Das Hauptaugenmerk gilt natürlich

den Steaks, die frisch vom Grill in

allen Variationen serviert werden: original

argentinisches Rumpsteak, zartes Filetsteak,

saftiges T-Bone-Steak und, und,

und. »Unser Fleisch stammt ausschließlich

von glücklichen Rindern aus Argentinien,

Australien und Irland – das schmeckt

man!«, erklärt Claudia. »Darüber hinaus

ist unsere erfahrene Köchin eine absolute

Spezialistin in Sachen Steak: Wenn Sie es

medium bestellen, bekommen Sie es medium!«

Ambiente

Restaurant Steakhaus

Herner Straße 56 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 6 98 99 75

www.restaurant-ambiente.eu

Festliche Genüsse

Lecker soll es sein, vielleicht sogar etwas ganz Besonderes – dabei aber möglichst gut vorzubereiten und

stressfrei auf den Tisch zu bringen. Wir schlagen Ihnen heute ein Rezept vor, das am Heiligabend, am

ersten und am zweiten Weihnachtstag, aber auch zu Silvester hervorragend mundet.

Hirschgulasch

(für vier Personen)

1 kg Gulasch vom Hirsch

3 Zwiebeln

1 Glas Wildfond

3 Esslöffel Preisselbeeren

aus dem Glas

200 ml Rotwein

5 Wacholderbeeren

1 Becher süße Sahne

Rapsöl oder Butterschmalz

Salz und Pfeffer

Das Fleisch waschen, trockentupfen und

herzhaft pfeffern. Butterschmalz oder Öl

in der Pfanne erhitzen und das Gulasch

bei hoher Hitze kräftig anbraten.

Tipp: nicht zu viel Fleisch auf einmal,

sonst verliert es an Saft – also lieber in

mehreren Portionen anbraten und zur Seite

stellen.

Zum Schluss die klein geschnittenen Zwiebeln

im Fett glasig dünsten und zusammen

mit den Wachholderbeeren und dem

Fleisch in einem Schmortopf geben. Wildfond,

Rotwein sowie einen Schuss Sahne

zufügen und bei geschlossenem Deckel eine

knappe Stunde sanft schmoren.

Tipp: Je besser der Rotwein, umso besser

der Geschmack!

© Foto: fotolia

Die Preisselbeeren und die restliche Sahne

hinzufügen und mit Salz und Pfeffer

abschmecken. Evtl. die Sauce mit etwas

Mehlbutter binden. Dazu schmecken Klöße

und Rotkohl.

Übrigens: Verlängert mit einem guten Liter

Gemüsebrühe schmeckt das Ganze

auch hervorragend als Mitternachtssüppchen

zu Silvester.

Apfelgratin – die etwas andere Beilage

4 große Äpfel (z. B. Elstar)

1 Becher Crème fraîche

etwas Zitronensaft

Kerngehäuse der Äpfel ausstechen, die Äpfel

schälen und in nicht zu dünne Scheiben

schneiden. Ziegelförmig in einer Auflaufform

schichten und mit Zitronensaft beträufeln.

Die Crème fraîche darüber verteilen

und im Ofen bei 180° ca. 20 Minuten

überbacken.


Kulinarisches 35

Serviettenknödel

200 g Brötchen vom Vortag

1/2 Liter Milch

4 Ei(er)

1–2 EL Mehl

1 Bund Petersilie

50 g Butter, flüssig

Salz, Pfeffer und Muskat

Die Brötchen in kleine Würfel schneiden.

Die Eier mit der Milch verquirlen und

über die Brötchenwürfel geben. Kleingehackte

Petersilie sowie die zerlassene Butter

und Gewürze hinzufügen und alle Zutaten

sorgfältig vermengen. Es soll eine

gut durchtränkte, aber nicht flüssige Masse

entstehen. Etwas ruhen lassen und anschließend

ein feuchtes Geschirrtuch geben.

Eine dicke Rolle formen und die

Enden zubinden. Über einen Holzlöffel in

einen großen Topf mit gesalzenem kochendem

Wasser hängen. Eine Dreiviertelstunde

köcheln lassen. Knödel in Scheiben

schneiden.

Tipp: Auch der Serviettenknödel lässt sich

bereits am Vortag zubereiten. Die Scheiben

dann nur noch in ausgelassener Butter

anbraten.

© Foto: Takeaway wikimedia

R ESTAURANT P IZZERIA

Wir wünschen unseren Gästen ein frohes Weihnachtsfest

und ein glückliches Neues Jahr!

Obere Münsterstr. 2 · Castrop-Rauxel · Tel. (02305) 3 48 48

Öffnungszeiten: Di-Sa 12–15 Uhr und 17.30–23 Uhr

So 12–22 Uhr · Montag Ruhetag

Frische saisonale Küche mit westfälischen Akzenten

Ob in unserem Restaurant, in unserer Festscheune oder

durch unser Catering – lassen Sie sich von uns verwöhnen!

Gut Mausbeck

Kornweg 36 · 44805 Bochum · info@mausbeck.de · www.mausbeck

Tel. 02 34 / 97 61 67 00 · Öffnungszeiten täglich ab 11 Uhr · Dienstag Ruhetag

Griechisches Spezialitäten-Restaurant

Wir danken unseren Gästen für ihre Treue und

wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und ein

gesundes, erfolgreiches Jahr 2014.

Bladenhorster Straße 26

44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 1 44 05

Öffnungszeiten:

Täglich 17.00 - 24.00 Uhr

Sonn- und Feiertags 12.00 - 15.00 Uhr und 17.00 - 24.00 Uhr

Samstags von 17 - 24 Uhr

Kein Ruhetag


36

Kulinarisches

Wir laden Sie

herzlich ein zu

Weihnachtlesung

& Weihnachtsmenü

mit Karsten Speck!

Freitag · 20.12. · ab 18.30 Uhr

im Arcadia Hotel Schloss Goldschmieding.

›Lesung & Menü‹

66 Euro inclusive Kartenvorverkauf

im

Arcadia Hotel Schloss Goldschmieding

Dortmunder Str. 55 - 44575 Castrop-Rauxel

Tel: (+49) 2305 301 0

E-Mail: info.goldschmieding@ahmm.de

www.Arcadia-Hotel.de

Ein guter Start – Neujahrsbrunch

Der beste Start ins neue Jahr ist immer

noch ein leckeres spätes Frühstück! Mit

der ganzen Familie, mit Freunden oder romantisch

zu zweit. Wir haben für Sie und

Ihre Lieben einige Rezepte zusammengestellt,

bei denen jeder auf seine Kosten

kommt, ob großer oder kleiner Hunger.

Natürlich wird niemand erwarten, dass

Sie nach einer durchfeierten Nacht ein riesiges

Brunchbuffet auf den Tisch zaubern.

Konzentrieren Sie sich lieber auf ausgewählte

Highlights: Der Duft nach gebratenem

Frühstücksspeck beispielsweise wird

selbst hartnäckige Schlafmützen aus den

Federn locken. Familienangehörigen oder

Gästen mit einem empfindlichen Magen

sollte zu den deftigen Leckerbissen immer

auch ausreichend Brot gereicht werden.

Ebenso wichtig sind Getränke wie magenfreundliche

Tees, Wasser oder Saftschorle,

die den Flüssigkeitshaushalt ausgleichen.

Fetter Fisch enthält viele Mineralstoffe

und gilt als Geheimwaffe gegen Brummschädel.

Frische (Obst-) Salate lassen sich

eventuell schon am Vortag zubereiten und

sorgen für den nötigen Vitaminkick. Lassen

Sie sich von unseren Rezeptideen inspirieren!

›Weitermachen, wo man abends aufgehört

hat‹: Bier-Walnuss-Brot

350 g Dinkelmehl

75 g Roggenvollkornmehl

75 g Walnusskerne

0,25 Tl Trockenhefe

2 Tl Salz

150 ml helles Bier

Mehl zum Bearbeiten

Öl zum Einfetten

Walnüsse grob hacken, mit Mehl, Trockenhefe

und Salz in eine Schüssel geben. 200

ml lauwarmes Wasser und das Bier dazugeben,

den Teig mit einem Rührlöffel

schnell glatt rühren. Mit Klarsichtfolie abdecken

und bei Zimmertemperatur 18

Stunden gehen lassen.

Den weichen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche

mit bemehlten Händen vorsichtig

kneten.

© Foto: Rainer Sturm; pixelio.de

Backpapier in eine runde Backform (24 cm

Durchmesser) legen und den Teig draufgeben.

Klarsichtfolie auf einer Seite mit Öl

bestreichen und den Teig mit der geölten

Folienseite nach unten abdecken. Bei Zimmertemperatur

weitere zwei Stunden gehen

lassen.

Einen gusseisernen Bräter mit Deckel (24

cm Durchmesser) auf einem Rost auf die

unterste Schiene in den Ofen stellen. Auf

250 Grad vorheizen. Folie vom Teig nehmen.

Den Teig mit einem scharfen Messer

kreuzweise einschneiden und mit dem

Backpapier in den heißen Bräter setzen.

Zugedeckt 30 Minuten backen, dann den

Deckel vom Bräter nehmen und das Brot

weitere 15 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter

abkühlen lassen.

Besonderer Brotaufstrich:

Orangen-Vanille-Butter

125 g Butter

1 Orange (unbehandelt)

1 Vanilleschote

Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank

nehmen, damit sie weich ist. Mit der abgeriebenen

Orangenschale und dem Saft der

Orange verrühren. Die Vanilleschote der

Länge nach aufschneiden, das Mark herauskratzen

und zugeben. Köstlich!

Deftiges Katerfrühstück:

English Breakfast im Glas (4 Portionen)

4 Einkochgläser (500 ml Inhalt

mit Deckel)

1 kl. Dose Baked Beans in Tomatensauce

1 kl. Dose gestückelte Tomaten

250 g Champignons

1 Zwiebel

8 Scheiben Bacon

Öl zum Braten

4 Eier

1 Tl süßes Paprikapulver

Apfelessig

Salz, Pfeffer

Schnittlauch

Tomaten und Bohnen in einem Topf kurz

aufkochen. Mit Paprikapulver, Salz, Pfeffer

und Essig abschmecken. In die Gläser

geben.

Champignons putzen und vierteln. Zwiebel

würfeln. Bei starker Hitze circa fünf

Minuten anbraten. Baconscheiben kurz

anbraten. Beides in die Gläser verteilen.

Eier einzeln aufschlagen und vorsichtig

obenauf gleiten lassen. Deckel schließen

(ohne Klammern) und im Backofen bei

200 Grad ca. zwölf Minuten garen lassen.

Schnittlauch hacken. Vor dem Servieren

die Eier leicht salzen, pfeffern und mit

Schnittlauch bestreuen. Dazu schmeckt

Toastbrot!


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Freizeit · Sport 37

50 Jahre Tanzschule

Sonntags bei ›Hutten‹

»Ist am Sonntag ›Hutten‹?« Diese Frage trieb junge Castrop-Rauxeler

schon in den 60ern um. Zehntausende haben hier ihre ersten

schwungvollen Schritte aufs Parkett gelegt. In diesem Jahr feiert die

Tanzschule ihr rundes Jubiläum mit einer tollen Rabatt-Aktion: Die

ersten 50 Personen, die sich für einen Kurs der Stufe eins anmelden

(Start 10. Januar 2014), zahlen nur 50 Euro!

Kompetenz

rund ums Bett

1960 zog Manfred Schmidt-Hutten aus

Berlin-Pankow ins Ruhrgebiet, 1963 übernahm

er die Tanzschule Diel in der Castroper

Altstadt. »Die Diels waren eine uralte

Tanzdynastie, so wie die Schmidt-Huttens

in Berlin«, erzählt Frank Schmidt-Hutten,

selbst ein ›Spätzünder‹. »Meine Eltern haben

Berufliches und Privates immer getrennt,

daher hatte ich als kleiner Junge

auf der Tanzfläche nichts zu suchen und

habe das Tanzen erst wie allgemein üblich

mit 15 gelernt.«

Nach dem Abitur ging es erst einmal für

zwei Jahre zur Bundeswehr. »Aber ich

merkte schnell, dass mir etwas fehlte, also

war klar, wie meine Zukunft aussehen

würde.« Seit 1995 ist der geprüfte ADTV-

Tanzlehrer Inhaber des Betriebes an der

Oberen Münsterstraße. »Ob auf dem Abiball,

der Hochzeit oder der Betriebsfeier:

Klassische Tänze wie der Wiener Walzer

oder Foxtrott liegen wieder stark im

Trend. Und viele, die ihre Jugend bei uns

verbracht haben, schicken heute ihre Kinder.«

Auch bei den älteren Generationen

steigt das Interesse. Frank Schmidt-Hutten

schmunzelt: »Häufig schenkt der eine

Ehepartner dem anderen einen Gutschein

– und danach wollen beide mehr.« Einzelpersonen

sind ebenfalls herzlich willkommen.

Bei Frauen- oder Männerüberschuss

(ja, so etwas hat es schon gegeben!) stehen

ausreichend HospitantInnen zur Verfügung.

Im Herbst lud Frank Schmidt-Hutten anlässlich

des Jubiläums zum Ehemaligentreffen,

dem ›Hutten-Revival‹, einem großen

Wiedersehen mit fast 100 Gästen. Zu

fortgeschrittener Stunde wurde natürlich

auch getanzt. »Die Teilnehmer haben sich

erinnert, wie viel Spaß sie damals hatten

und dass es unbedingt an der Zeit ist, einst

Gelerntes wieder aufzufrischen.«

Tanzschule

Schmidt-Hutten

Obere Münsterstraße 26

44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 1 37 16

www.schmidt-hutten.de

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38

Das Portrait

Kala Christougenna!

Ende der 50er-, Anfang der 60er-Jahre im Wirtschaftswunderland Deutschland: Es geht bergauf, die

Schlote qualmen, die Vespas rennen, der Käfer rollt und rollt und rollt. Und während die Bundesdeutschen

›La Paloma‹ pfeifen und bei Freddy Quinns ›Gitarre und das Meer‹ von südlichen Gefilden träumen,

kommen parallel junge Männer aus Italien, aus der Türkei und aus Griechenland ins kalte, rußgeschwärzte

Ruhrgebiet. Wie auch Ioannis Papadopoulos aus der nordgriechischen Stadt Edessa.

»Ich war einfach zu faul«, erzählt er mit

seinem sympathischen Augenzwinkern.

»Stattdessen wollte ich Geld verdienen –

für ein Mofa oder ein Auto, das war mein

Traum! Und dann schnell wieder nach

Hause.« Eine Schaufel und etwas Kohle –

so waren seine Vorstellungen vom Bergbau.

Ein Bild, das schnell von der Realität

geradegerückt wurde. Genauso wie seine

Pläne, nach kurzer Zeit nach Griechenland

zurückzukehren.

Ioannis Papadopoulos blieb. Auch wenn er

nicht studierte, faul war der blitzgescheite

junge Mann nun wahrlich nicht. Die Arbeit

ging ihm von der Hand, daneben engagierte

er sich früh in der Gewerkschaft

Bergbau, wurde Betriebsrat – zuerst auf

Victor 3/4 und später auf der Kokerei Hansa.

Peu à peu wurde das Gastland zur neuen

Heimat, auch wenn er erst nach 25 Jahren

bewusst den Rückkehrgedanken

aufgeben sollte. Mittlerweile brachte er

sich in der griechischen Gemeinde Castrop-Rauxel

ein, deren 1. Vorsitzender er

heute ist, ebenso wie in der Agora.

schlichter, als es heute ist – aber ist das

nicht überall so? Ansonsten ist das griechische

Weihnachten eigentlich wie das

deutsche Weihnachten: Abends gehen wir

in die Kirche, und anschließend, so gegen

Mitternacht, treffen wir uns mit allen Verwandten,

essen, trinken, reden und freuen

uns, dass wir zusammen sind.« Wir

wünschen Ihnen ein frohes Weihnachtsfest,

Herr Papadopoulos – Kala Christougenna!

›Menschen in Not‹

Seit 30 Jahren unterstützen Stifter Alfons Lakenberg

und sein Team gemeinsam mit Partnern und

Förderern behinderte und verarmte Menschen in

Osteuropa und Deutschland. Dabei sind Ostrumänien

und Ostukraine der zentrale Schwerpunk der

Stiftungsarbeit. Daneben wird die zunehmende

Not im eigenen Land nicht außer Acht gelassen:

Auch hier vor Ort wird Menschen geholfen.

www.stiftung-min.de

19 Jahre alt war er, als es ihn 1961 gemeinsam

mit seinem Bruder nach Castrop-Rauxel

verschlug. Studieren sollten die beiden

hier, das war der große Wunsch seiner

Mutter, die ihren Söhnen eine bessere Zukunft

wünschte. Statt im Hörsaal landete

Ioannis auf der Zeche ›Graf von Schwerin‹.

Die Bürgerstiftung AGORA wurde 2007 von engagierten

Bürgern, insbesondere mit Unterstützung

der Griechischen Gemeinde, der evangelischen

Kirche und Unternehmen der Region gegründet.

Ziele:

· Förderung der Verständigung im Rahmen des interkulturellen

Zusammenlebens zwischen allen

hier lebenden Menschen

· Förderung und Unterstützung von Maßnahmen

zur Integration von Menschen mit Migrationshintergrund

· Förderung von Bildung, Erziehung und Wissenschaft

· Förderung der Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe

· Förderung des Sports, insbesondere im Bereich

des Breiten- und Nachwuchssports

· Förderung von Kunst und Kultur

· Förderung von Umwelt- sowie Naturschutz und

Landschaftspflege

· Förderung des interreligiösen Dialogs

www.buergerstiftung-agora.de

Ioannis Papadopoulos ist ein Mensch, der

sich stark macht für seine Mitmenschen,

sei es im Bürgerausschuss, im Integrationsrat,

im Verein ›Heimat und Kultur

e.V.‹, in der Bürgerstiftung Agora und

durch Letztere seit Kurzem sogar wieder

für seine Geburtsstadt. »Seit Anfang des

Jahres unterstützen wir in Kooperation

mit ›Menschen in Not‹ einen Verein für

Krebskranke in Edessa. Wir helfen da, wo

Hilfe benötigt wird – ganz konkret mit

praktischen Mitteln wie Rollstühlen, Rollatoren

oder Infusionsständern. Das Schöne

ist, dass wir durch einen alten Schulfreund

von mir einen Ansprechpartner vor

Ort haben, der zuverlässig ist, nicht nur

redet, sondern anpackt und handelt.« Inzwischen

geht jeden Monat ein Lkw auf

Tour nach Griechenland.

52 Jahre in Deutschland – feiert Ioannis

Papadopoulos eigentlich griechische oder

deutsche Weihnacht? »Ach, so groß ist der

Unterschied gar nicht. Früher in Griechenland,

war es schon etwas anders. Wir

gingen als Kinder von Haus zu Haus, haben

gesungen und bekamen Süßigkeiten

und Plätzchen. Insgesamt war es viel


Kultur 39

BUCHtipps

aus der Redaktion

Andreas Knuf

Ruhe, ihr Quälgeister

arkana

224 Seiten · 14,99 Euro

Nach seinem erfolgreichen

Buch ›Ruhe da

oben‹ zeigt Andreas

Knuf den Weg zu einem

heilsamen Umgang mit

unseren Gefühlen. Unsere

Gefühle können wie

Quälgeister sein: Wir sind süchtig nach

den schönen, wie Freude und Ausgelassenheit,

und drücken die unangenehmen –

Traurigkeit oder Angst – am liebsten weg.

Doch weder das Wegdrücken noch das

Rauslassen bringen Erlösung. Einzig hilfreich

ist ein anderer Weg: der Weg der

Achtsamkeit.

Achtsam mit Gefühlen umzugehen bedeutet,

wahrzunehmen und sich ganz zu öffnen

für das, was ist. Es heißt, die Gefühle

kommen zu lassen, sie zu fühlen und sie

wieder gehen zu lassen – ohne zu bewerten

oder verändern zu wollen. Der Gewinn:

Wir fühlen uns lebendiger und entspannter.

Wir werden offener für das, was

uns begegnet, und mutiger, weil wir uns

nicht mehr vor unserer inneren Welt

fürchten. Dieses Buch zeigt auf, wie das

gelingen kann.

Ernst Pöppek &

Beatrice Wagner

Dummheit

Riemann Verlag

351 Seiten · 17,99 Euro

In Zeiten der rasanten

Zunahme von Informationen

gewinnt der einzelne

Mensch nicht etwa

an Wissen, sondern

verliert es dramatisch. Intuitives Wissen,

die Fähigkeit zur Selbstkontrolle, das Wissen

um das menschliche Maß, Handlungswissen

– was über Generationen überlebenswichtig

war, werfen wir zugunsten

von ›immer mehr‹ und ›immer schneller‹

über Bord.

In sieben Exkursen veranschaulichen

Ernst Pöppel und Beatrice Wagner, warum

wir in so vielen Bereichen so wenig

wissen, und plädieren für die Intelligenz

der Langsamkeit, der Pausen, des Unperfekten.

Anhand von prägnanten Beispielen

entlarven sie größenwahnsinnige

Projekte, aber auch individuelle Dummheiten.

Die Dummheit ist nicht zu vermeiden,

sie gehört zu unserem biologischen

Erbe. Ihre Fallen zu kennen, kann aber

helfen.

Matthias Stolz & Ole

Häntzschel

Männer und Frauen

Knaur

160 Seiten · 18,00 Euro

Wohin reisen Frauen

am liebsten, wohin

Männer? Zu welcher

Mordwaffe greift sie

am ehesten, welche zieht er vor?

Wie wären die Bundestagswahlen seit

1954 ausgegangen, wenn nur Männer oder

nur Frauen abgestimmt hätten? Welches

sind seine und ihre größten Lügen beim

Online-Dating?

Die Macher der Deutschlandkarte, Matthias

Stolz und Ole Häntzschel, haben ungewöhnliche

statistische Daten und Fakten

zusammengestellt und diese in kreativen

Infografiken über die grundverschiedenen

(und manchmal verblüffend ähnlichen) Welten

von Mann und Frau aufbereitet. Perfekter

Small-Talk-Stoff für die nächste Party.

Werner Bartens

Glückliche Kinder

Droemer

336 Seiten · 19,99 Euro

Dr. med. Werner Bartens,

renommierter Wissenschaftsjournalist

der

›Süddeutschen Zeitung‹,

ist selbst fünffacher

Vater und kennt

die Unsicherheiten, mit denen sich besorgte

Eltern unter Druck setzen. Und gerade

dadurch verhalten sich viele falsch.

Werner Bartens gibt einen leichtverständlichen

Überblick über neueste Forschungsergebnisse

aus unterschiedlichen Disziplinen.

Er trägt zusammen, was Kinder zu

starken, an Körper, Seele und Geist gesunden

Menschen heranreifen lässt, die in der

Lage sind, jahrzehntelang den Stürmen des

Lebens zu trotzen. Robustheit gegenüber

Stress, psychischen und körperlichen Erkrankungen,

eine optimistische Grundeinstellung

und Lebensfreude wurzeln sehr

oft in einer glücklichen Kindheit. Nach den

Bestsellern ›Körperglück‹ und ›Glücksmedizin‹

wendet sich Werner Bartens den

›Glücklichen Kindern‹ und ihren Eltern zu.

Martin Wehrle

Bin ich hier der Depp?

Mosaik

400 Seiten · 14,99 Euro

Überlastung, angehäufte

Überstunden und keine

Chance, sie jemals

abzubauen – muss ich

mir das wirklich gefallen

lassen? Das fragen

sich Millionen Mitarbeiter jeden Tag aufs

Neue. Der Karriereberater und Bestsellerautor

Martin Wehrle kennt den Wahnsinn

in deutschen Firmen. Er zeigt auf, mit welchen

Tricks Mitarbeiter ausgebeutet werden.

Warum gibt es keinen Feierabend

mehr? Warum beschleunigt Multitasking

die Burn-out-Quote, aber nicht die Arbeit?

Martin Wehrle weist Wege aus dem Hamsterrad.

Der Arbeitnehmer erfährt unter

anderem, wie er Grenzen um sein Privatleben

ziehen kann. Nie wieder Depp sein

und auf in ein selbstbestimmtes, glückliches

Berufsleben!

Boyd Morrison

Die Roswell

Verschwörung

Goldmann

416 Seiten · 9,99 Euro

Roswell: Schauplatz

der größten Verschwörung

der amerikanischen

Geschichte. Und

Ausgangspunkt einer

tödlichen Jagd nach der Wahrheit.

Roswell 1947: Seit dem vermeintlichen

Ufo-Absturz ranken sich zahllose Legenden

und Verschwörungstheorien um die

kleine Stadt in New Mexiko. Fay Turia hat

das Flugobjekt als kleines Mädchen gesehen

– und nicht nur das, sie konnte auch

eines der Wrackteile an sich nehmen. Dieses

mysteriöse Artefakt droht ihr 60 Jahre

später zum Verhängnis zu werden, denn

eine russische Söldnertruppe hat die brisante

Spur aufgenommen. In letzter Sekunde

gelingt es Tyler Locke, die alte Dame

in Sicherheit zu bringen, doch dies ist

erst der Anfang einer rasanten Verfolgungsjagd

um Leben und Tod.

Scott Pratt

In böser Absicht

Goldmann

416 Seiten · 8,99 Euro

Desillusioniert von seinem

Job, beschließt

Strafverteidiger Joe Dillard,

auf die Seite der

›Guten‹ zu wechseln. In

der Nacht vor seinem

ersten Arbeitstag bei der

Staatsanwaltschaft im ländlichen Tennessee

wird er von seinem neuen Boss zu einem

Tatort beordert. Eine vierköpfige Familie

ist auf bestialische Weise ermordet

worden. Die Täter, die der satanistischen

Szene zugerechnet werden, sind bald gefasst,

doch sie scheinen jemanden zu

schützen, von dem eine noch viel größere

Gefahr ausgeht.

Tom Wood

Blood Target

Goldmann

440 Seiten · 9,99 Euro

Victor, ein brillanter Auftragskiller im

Dienst der CIA, steht vor seinem bisher ge-


40

Kultur

fährlichsten Einsatz: Bei

einem kürzlich ermordeten

Berufskollegen

Victors fand man Hinweise

auf dessen bevorstehendes

Treffen mit

einem mysteriösen

Schweizer. Victor soll

nun in die Rolle des Getöteten

schlüpfen und

herausfinden, um was für einen Job es dabei

gehen sollte. Nach Rom beordert, trifft

Victor dort auf eine ganze Gruppe von Killern,

die offensichtlich auf einen spektakulären

Einsatz vorbereitet wird. Niemand

darf erfahren, dass Victor für die CIA arbeitet

– doch das ist nicht sein einziges

Problem. Als er herausfindet, was in Rom

geplant wird, läuft es selbst ihm eiskalt

den Rücken hinunter.

James Craig

Letzte Rache

Goldmann

384 Seiten · 9,99 Euro

Die politische Aktivisitin

Alice Mills wird in ihrem

Apartment nahe

des British Museums

tot aufgefunden. Als Inspector

John Carlyle

den Fall übernimmt, glaubt er zunächst

an eine schnelle Lösung: Alles deutet

darauf hin, dass Alice’ Mann Henry der

Täter ist, auch wenn er sich weigert zu gestehen.

Doch als Carlyle schließlich eine

Verbindung zu Morden aus den 1970er-

Jahren entdeckt, merkt er, dass er in ein

Wespennest gestochen hat – denn mit einem

Mal werden ihm bei seinen Ermittlungen

von ganz oben Steine in den Weg

gelegt.

Wolf Schreiner

Bußpredigt

Goldmann

384 Seiten · 8,99 Euro

Baltasar Senner, katholischer

Pfarrer und

Spürnase mit göttlichem

Beistand, wird

von irdischen Sorgen

geplagt: Der Dachstuhl

der Gemeindekirche ist marode und

der Klingelbeutel nur spärlich gefüllt. Hilfe

naht in Gestalt eines alten Freundes,

der die Pfarrgemeinde mit einem großzügigen

Geldbetrag bedenkt. Doch die Freude

über das himmlische Geschenk währt

nur kurz, denn der Wohltäter wird tot auf

einer Parkbank gefunden, in der Brust eine

Art Eiszapfen aus Glas. Hochwürden

sieht es als seine heilige Pflicht an, den

Mord aufzuklären, und macht sich mit seinen

Ermittlungen schnell Feinde.

Aleanor Prescott

Alice Browns Gespür für

die Liebe

Goldmann

512 Seiten · 8,99 Euro

Alice Brown hat ein besonderes

Talent dafür,

die richtigen Leute miteinander

zu verkuppeln.

Sie selbst ist die

graue Maus in der Londoner Dating-Agentur

›Table for Two‹, von ihrer herrischen

Chefin verachtet, von ihren Kolleginnen

weitgehend ignoriert. Doch unbeirrt ist sie

im Auftrag ihrer Klienten auf der Suche

nach dem Liebesglück. Ihr jüngster Fall ist

wahrlich nicht einfach: Workaholic Kate

will den perfekten Mann und hat dabei

sehr klare Vorstellungen. Leider fände sie

sogar an George Clooney etwas auszusetzen

und würde Johnny Depp einen Korb

geben. Da ist von Alice ganzer Einsatz gefordert.

Doch was ist eigentlich mit ihr

selbst? Kann Alice vielleicht auch für sich

die große Liebe finden?

Micaela Jary

Das Bild der

Erinnerung

Goldmann

416 Seiten · 9,99 Euro

Einem Münchner

Auktionshaus wird ein

Bild des berühmten

impressionistischen

Malers Leo Reichenstein angeboten.

Die junge Kunsthistorikerin Anna Falkenberg

hat Zweifel an der Echtheit des Gemäldes.

Ihre Nachforschungen führen sie

zur Galerie Richardson in London. Der attraktive

Oliver Richardson, der die Galerie

leitet, rät Anna, sich an seinen Großvater

Henry zu wenden, einem Reichenstein-Experten,

der in Cornwall lebt. Oliver begleitet

Anna auf ihrer Reise, und die beiden kommen

sich rasch näher. Doch als Anna mit

Henrys Großvater spricht, ist sie zutiefst irritiert.

Denn die Geschichte des Bildes führt

in das besetzte Berlin der Nachkriegszeit

zurück und scheint eng mit ihrer eigenen

Geschichte verbunden zu sein.

Margaret Dilloway

Die Liebe zu Rosen

mit Dornen

Goldmann

448 Seiten · 8,99 Euro

Die 36-jährige Lehrerin

Galilee Garner führt

ein zurückgezogenes

und streng organisiertes

Leben. Am wohlsten

fühlt sie sich in ihrem Garten, wo sie

Rosen züchtet und hofft, eines Tages mit

der Kreation einer eigenen Sorte einen

Preis zu erringen. Doch dann brechen

plötzlich zwei Menschen in ihr Leben ein,

die ihren geregelten Alltag aus dem Tritt

bringen: der neue Chemielehrer George

Morton und ihre pubertierende Nichte Riley,

die bei Gal einzieht. Die verschlossene

Gal muss sich ganz neuen Herausforderungen

stellen – und womöglich einige

Dornen ablegen, wenn sie sich selbst und

andere nicht verletzen will.


Kultur 41

Schnee-Elfen im Revier

Eine Flunkerlegende von Jule Springwald

In einem kleinen alten Fachwerkhaus in der Nähe von Dingen lebte eine Mutter mit ihren Kindern

schon mehrere Jahre allein. Der Vater der Kinder war als Zimmermann auf die Walz gegangen, wie das

früher so üblich war, und aus irgendeinem Grund hatte er den Weg nach Hause noch nicht gefunden.

Nun war das keine Seltenheit, dass die Zimmerleute so lange auf

der Wanderschaft waren. Wenn sie ihren Gesellenbrief in der Tasche

hatten, mussten sie noch Erfahrungen in anderen Betrieben

sammeln, damit sie zu Hause eine gute Anstellung bekamen.

Meistens waren es aber Junggesellen, die nicht Frau und Kinder

alleine lassen mussten.

Nun war die Frau von jeher gewohnt, im Haus und Garten mit anzufassen,

und auch die Kinder halfen der Mutter sehr. Trotzdem

war es durch das Fehlen des Mannes nicht leicht, die Kinder großzuziehen

und das Heim in Ordnung zu halten. An manchen Tagen

war sie nahe daran zu verzweifeln. Als sie wieder am Weihnachtsabend

alleine dasaßen und die Kinder die Geschenke, einen selbst

gestrickten Pullover und ein handgefertigtes Spielzeug für jeden,

auspackten, nahm sie sich vor, den Rat ihrer besten Freundin zu

befolgen. Die hatte ihr nämlich erzählt, dass in der Heiligen Nacht

die Schnee-Elfen an den Siepenquellen im Dorf Rauxel tanzten,

und wenn ein ehrlicher Mensch einen Herzenswunsch hätte, diesen

aufschreiben und den Zettel um Mitternacht in die Siepenquellen

werfen würde, würden sie ihn im neuen Jahr erfüllen.

Die Frau nahm also ihren ganzen Mut zusammen und ging mit

dem Zettel in der Tasche los in Richtung Dorf Rauxel. Darauf

stand: »Ich möchte nicht einen Tag des neuen Jahres ohne meinen

Liebsten, den Vater meiner Kinder, verbringen.« Es war kalt, und

der Weg war beschwerlich. Die Frosthexe hatte den Boden steinhart

gefroren, und der Holztroll hatte im Wald die Dornenäste in

den Weg gelegt. Das Gehen fiel ihr immer schwerer, je länger der

Gang dauerte. Als sie zum Rieperberg kam, auf dem die Quellen

entsprangen, war sie schon völlig erschöpft. Sie stolperte und fiel

hin, dabei fiel der Zettel aus ihrer Tasche, ohne dass sie es merkte.

Sie kam zu der Quelle, in die sie ihn werfen wollte und griff in

ihre Tasche. Verzweifelt suchte sie in der anderen Tasche, aber

sie konnte den Zettel nicht finden.

Betrübt machte sie sich auf den Heimweg. Unterwegs hörte sie

das Grölen des Trolls und das hämische Kichern der Hexe. Den

Rest des Weges rannte sie und war froh, als sie in die Stube kam

und die Kinder ruhig in ihren Betten lagen. Sie nahm sich vor,

nichts zu erzählen und nie wieder so einen törichten Rat zu befolgen.

Aber sie hatte die Rechnung ohne die Schnee-Elfen gemacht.

Hinter den Bäumen hatten sie die Frau beobachtet, die unterwegs

zu den Quellen war. Sie wussten, dass nur ein sehr verzweifelter

Mensch diese Strapaze auf sich nehmen würde. Als sie sahen, wie

der Wunschzettel aus der Tasche auf den Boden fiel, nahmen sie

ihn an sich.

Am Silvesterabend saß die Frau am Herd und erzählte ihren Kindern,

was für ein Mensch ihr Vater sei, groß, stark, arbeitsam und

ehrlich, und dass er – so Gott wolle – bald heimkehren werde, obwohl

sie selbst kaum noch an diese Heimkehr glaubte. Heimlich

dachte sie aber immer noch an den Wunschzettel, den sie zu den

Schnee-Elfen hatte tragen wollen.

Als Mitternacht vorbei war, wollte sie zu Bett gehen, aber da

klopfte es plötzlich an ihre Tür. Sie fragte, wer da sei, und eine

vertraute Stimme antwortete: »Dein Liebster, der deine Nachricht

bekommen hat und nicht einen Tag des neuen Jahres ohne dich

verbringen will.« Und er reichte ihr ihren Zettel durch den Türspalt,

den die Schnee-Elfen ihm gebracht hatten.

So hatte die Freundin doch recht behalten mit ihrem Rat, und

lange saß die Familie noch am Herd und erzählte von den vergangenen

Jahren. Der fleißige Zimmermann hatte allerlei Geschenke

dabei aus fernen Gegenden, Nürnberger Lebkuchen, Bocksbeutel,

Früchtebrot und Seidentücher und einen großen Beutel

mit Talern. Das allerschönste Geschenk für die Familie aber war,

dass der Herzenswunsch in Erfüllung gegangen war.


42

Menschen in Castrop-Rauxel

Wenn nichts mehr normal ist

Vor einem Jahr spendete Dirk Bittner seiner Frau Susanne eine Niere. Wir sprachen mit den beiden und

möchten uns schon an dieser Stelle für die Offenheit und das Vertrauen bedanken, das sie uns mit dem

Erzählen ihrer Geschichte schenkten.

Susanne Bittner stand mitten im Leben.

Groß, stark, tatkräftig, positiv, fröhlich,

energisch, temperamentvoll. Eine Elfe war

sie nie, aber fühlte sich wohl in ihrer Haut:

attraktiv und selbstsicher. Gut, da waren

in der Kindheit ein paar Phasen, in denen

es ihr nicht richtig gut ging. Auch während

der ersten Schwangerschaft und nach der

Geburt gab es Probleme. »Es kam zu einer

Niereninsuffizienz. Aber die Niere wurde

punktiert, ich bekam Tabletten, und dann

war eigentlich auch wieder alles im grünen

Bereich.« Das Leben ging weiter. Eine

neue Liebe, eine weitere Schwangerschaft,

Hochzeit, ein Job, der ihr Spaß machte –

alles gut. »Nicht ganz«, erzählt sie. »Als

ich mit Nele schwanger war, hatte ich wieder

große Beschwerden: Wasser im Körper,

im Herzen und in der Lunge. Auch nach

der Geburt. Ich war ständig müde, hatte

Nasenbluten – irgendetwas stimmte

nicht.« Die Ärzte waren rat- und hilflos,

behandelten Susanne auf Burn-Out-Syndrom.

Ohne Erfolg. Schließlich im Juli

2011, es war das Wochenende nach Neles

drittem Geburtstag, ging gar nichts mehr.

»Ich spürte instinktiv, wenn du jetzt nicht

sofort reagierst, war’s das!«

Dirk weiß es noch wie heute: »Sie rief mich

auf der Arbeit an und sagte: ›Du musst sofort

nach Hause kommen, ich muss ins

Krankenhaus.‹ Ab ins Herner Marienhospital,

Susanne wurde untersucht, musste

über Nacht bleiben. Als ich am nächsten

Morgen wiederkam, lag Susanne auf der

Intensivstation und meinte nur: ›So sieht’s

aus!‹«

Und so sah es aus: »Beide Nieren waren

platt – unwiderruflich. Als Ursache wurde

eine verschleppte Virusinfektion in der

Kindheit vermutet, die die Organe nachhaltig

beschädigt hatte. Wäre ich nicht ins

Krankenhaus gegangen, hätte ich keine 24

Stunden mehr gehabt, sagten die Ärzte damals«,

erinnert sich Susanne Bittner. Fest

stand, einen normalen Alltag würde sie nie

wieder führen können. Zwei Optionen gab

es: Ein Leben lang Dialyse oder eine Organspende.

»Ich hab sofort gesagt: Ich

mach das!«, so Dirk. »Das war eine klare

Sache!« Für seine Frau war es keine klare

Sache. »Ich hatte Angst, dass Dirk etwas

passieren könnte. Wie hätte ich das Nele

erklären sollen? Ich wollte auch nicht mein

Leben lang in jemandes Schuld stehen.

Was ist, wenn wir uns trennen, was, wenn

wir uns ›an die Köppe kriegen‹? Ich bin

schon sehr impulsiv!« Also entschied sich

Susanne zunächst einmal für die Dialyse,

genauer gesagt für eine sogenannte

Bauchfelldialyse, die sie selbst zu Hause

durchführen konnte.

Blutaustausch quasi im Schlaf – das klingt

zu schön, um wahr zu sein. War es auch

nicht. »Am Anfang kam ich ganz gut zurecht.

Doch irgendwann stieß ich an meine

Grenzen. Ich durfte nicht baden, durfte

nicht schwimmen. Siebenmal am Tag

musste die Austauschflüssigkeit gewechselt

werden, immer penibelst genau und

steril. Mittlerweile war es schon so, dass

Nele mir ganz selbstverständlich zur Hand

ging. Für sie war die Dialyse das Gleiche

wie für andere Kinder Aufräumen, Basteln

oder beim Tischdecken helfen. Sie kannte

jeden einzelnen Schritt, wusste genau, wo

die Einweghandschuhe waren, und reichte

sie mir von selbst an. Das fand ich auf der

einen Seite zwar rührend, andererseits hat

es mir auch zu schaffen gemacht. Dann die

Wohnung: voller Geräte, Schläuche, Desinfektionsmittel

und Pakete mit dem erforderlichen

Zubehör. Ich hatte ständig die

Krankheit vor Augen, ich war nicht mehr

ich.« Schließlich stand doch wieder das

Thema Organspende im Raum. Und nach

wie vor war es für Dirk eine Selbstverständlichkeit,

seine Niere zu spenden. Susanne

nahm sein Angebot an. »Wir haben

es besprochen: zweimal, für und wider,

ganz ruhig, nur unter uns. Und wir waren

uns sicher.«

Nun ist eine Organtransplantation kein

Eingriff, der mal eben so gemacht ist. Vor

allem dann nicht, wenn ein erhöhtes Risiko

besteht. Dirk hat Blutgruppe A, Susanne

Blutgruppe 0. Durch die Geburt des gemeinsamen

Kindes hatte ihr Blut

Antikörper gebildet, die ein Organ von

Dirk angreifen und abstoßen würden.

Glücklicherweise können heute über eine

Plasmapherese die Antikörper direkt vor

der Operation aus dem Blut des Empfängers

entfernt werden, so dass die Chancen

für eine erfolgreiche Transplantation mit

78 Prozent recht gut stehen. Dazu kam allerdings,

dass die Ärzte Susanne aufgrund

ihres Gewichts nicht operieren wollten. Eine

strenge Diät parallel zur Dialyse war allerdings

kaum durchführbar und hätte

auch zu viel Zeit erfordert. Die einzige Alternative:

eine Magenverkleinerung, die

im Mai 2012 durchgeführt wurde. »Ein

krasser Eingriff, der wieder alles verändert


Menschen in Castrop-Rauxel 43

hat. Von heute auf morgen war ich nur

noch in der Lage, Häppchen zu mir zu

nehmen. Zunächst fand ich es sogar toll.

Auch wenn ich mich in meinem Körper

durchaus wohlfühlte, gegen ein paar

Pfund weniger hatte ich nichts einzuwenden.

Doch dabei blieb es nicht. Ich konnte

mir fast dabei zusehen, wie ich immer dünner

wurde.« Das Positive: Nur sechs Monate

später hatte Susanne das für die Operation

erforderliche Gewicht.

Auch für Dirk war es keine leichte Zeit. Eine

kranke Frau, ein kleines Kind, Haushalt,

berufliche Unzufriedenheit, finanzielle

Nöte durch den Wegfall von

Susannes Gehalt, das Gefühl, ihr nicht helfen

zu können. Daneben zig medizinische

Checks, die bestätigen sollten, dass er als

Spender geeignet war. Schließlich das Absolvieren

eines psychologischen Tests und

ein Gespräch mit der Ethikkommission:

Immerhin musste gewährleistet sein, dass

er seine Entscheidung zur Organsspende

aus freien Stücken im Bewusstsein sämtlicher

möglicher Konsequenzen traf. »Ich

kam nicht ein einziges Mal ins Grübeln.

Als ich gefragt wurde, warum ich das machen

würde, sagte ich: ›Wir haben uns für

uns (!) entschieden!‹ Und als es hieß: ›Sie

wissen, dass jeder Eingriff ein Risiko darstellt,

bei dem Ihnen etwas passieren

kann?‹, antwortete ich: ›Dann ist das eben

so!‹«

Nur wenige Wochen vor der OP hatte er

ein Bewerbungsgespräch. »Mir war klar,

dass ich meinen zukünftigen Arbeitgeber

über die Transplantation informieren würde,

schließlich bedeutet dies, dass ich für

einige Wochen ausfalle. Er sollte Bescheid

wissen, das fand ich nur fair.« Die Reaktion

war ebenso fair: »Melden Sie sich einfach

nach der OP. Wir halten die Stelle auf

jeden Fall für Sie frei!«

Am 16. Oktober 2012 war es dann so weit.

Dirks Niere wurde Susannes Niere. Der

Eingriff verlief komplikationslos, eine Woche

teilten die zwei ein Krankenzimmer.

Während Dirk schnell wieder auf den Beinen

war, ging es Susanne hingegen

schlecht. »Richtig schlecht! Ich war insgesamt

neun Wochen im Krankenhaus und

habe total abgebaut. Konnte nicht mal allein

laufen und habe noch weitere zehn Kilogramm

abgenommen. Das war ein richtiger

Schock. Ich hatte angenommen, wenn

ich aus dem Krankenhaus komme, kann

ich Bäume ausreißen. Schließlich war ich

immer schon ein kleiner Kämpfer und

dachte, das mach’ ich mit links. Nix!«

Auch zu Hause sollte es nicht einfacher

werden. Die Niere wollte nicht, wie sie sollte

– Susannes Werte waren und blieben

schlecht. Dazu kamen

Depressionen und entsprechende

Medikamente.

Gleichzeitig

der Wunsch, Nele eine

ganz normale Mutter

zu sein, Dirk eine

ganz normale Partnerin.

Aber nichts war

normal. »Ich war körperlich

zu kaum etwas

fähig und nur verzweifelt.

Ich erkannte

mich nicht mehr. Mittlerweile

war ich bei einem

Gewicht von unter

50 kg angekommen – bei einer Größe

von 1,73! Jeder zufällige Blick in den Spiegel

ein Graus. Noch schlimmer: die Blicke

anderer Menschen. Und gerade deren Reaktionen

machen mich ungeheuer wütend.

Ich hatte und habe das Gefühl, ich werde

nur noch entweder auf meine Krankheit

oder eine angebliche Magersucht reduziert.

Was für eine Ironie! Dabei beschäftige

ich mich fast nur damit, wie ich was machen

kann, um wieder zuzunehmen.«

Auch Dirk hat sein Päckchen zu tragen.

»Ich hatte die Erwartung, dass die Niere

funktioniert. Hoffte, dass es ihr, dass es

uns wieder besser geht. Und dass es wieder

mehr Normalität gibt. Das geschah

aber nicht. Susanne schafft vieles nicht,

ganz einfache Sachen wie z. B. mal eben

den Korb Wäsche die Treppe hochzubringen.

Sie hat jedoch Probleme damit, es zuzugeben

und um Hilfe zu bitten. Das

musste ich erst erkennen lernen, und sie

musste lernen, es auszusprechen. In einer

solchen Situation kommt es schon zu Tiefpunkten,

da hat es richtig Stress gegeben.«

Beide wissen um die Nöte des anderen,

beide können manche Reaktionen nachvollziehen

und verstehen – und doch kommen

sie immer wieder an ihre Grenzen.

Aber sie halten zusammen, gehen den Weg

gemeinsam, Schrittchen für Schrittchen.

»Unsere Beziehung ist stresserprobt. Bis

jetzt haben wir alles geschafft, warum sollen

wir das jetzt nicht auch schaffen?«,

sagt Susanne. Würde sie sich wieder für eine

Transplantation entscheiden? »Ich

weiß es nicht. Aus heutiger Sicht würde

ich den Weg nicht wieder gehen. Andererseits,

wenn ich wieder vor der Situation

stünde …«

Wie geht es den beiden heute, ein gutes

Jahr nach dem Eingriff? »Ich muss nachts

öfter raus«, erzählt Dirk mit einem kleinen

Schmunzeln. »Und bin etwas eher

müde. Aber ich habe nach wie vor einen

Organspendeausweis.« »Ich nehme mein

Leben an, auch die Löcher«, betont Susanne.

»Und bis jetzt habe ich auch immer die

Kraft gefunden, wieder rauszukrabbeln.

Ich weiß, ich werde immer kämpfen müssen,

aber ich lebe mit meiner Krankheit

und nicht für sie.« Und was macht Nele?

»Natürlich hat Nele es nicht so leicht wie

andere Kinder. Aber von uns dreien nimmt

sie die Situation am selbstverständlichsten

an. Wenn sie z. B. gefragt wird: ›Was hat

denn deine Mutter?‹, dann sagt sie ganz

klar und bestimmt und völlig problemlos:

›Meine Mutter hat drei Nieren!‹«

Zwei Tage vor unserem letzten Gespräch

bekam Susanne das Resultat des kürzlich

durchgeführten regelmäßigen Nierenchecks.

»Meine Werte sind positiver als erwartet,

und die Nierenfunktion hat sich

von 30 auf 56 Prozent verbessert«, berichtet

sie mit vorsichtigem Lächeln, aber

strahlend leuchtenden Augen. Wir drücken

die Daumen, dass es weiter vorangeht,

und wünschen Susanne und Dirk

Bittner viel Kraft und alles Gute.

Organspende schenkt Leben

Dirk Bittner hat ihn, der Kölner ›Tatort‹-Kommissar

Klaus J. Behrend hat ihn, Gewichtheber

Matthias Steiner auch. Für viele Menschen allerdings

ist die Entscheidung für einen Organspendeausweis

mit großer Unsicherheit und

Ängsten gekoppelt. Auf der u.g. Seite finden sich

viele wichtige Informationen über das Thema

Organspende. Vielleicht werfen Sie ja mal einen

ersten Blick.

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Die Springmäuse auf Heldensuche

Dies & Das 45

»Ich bin kein Tag für eine Nacht«

Helden gesucht!

Die Welt steckt voller Helden – man muss sie nur erkennen. Die

Springmäuse rücken sie ins Rampenlicht: Menschen mit Charakter,

die sich mit Herz und Leidenschaft für ihre Familien, ihren

Job einsetzen und nicht zuletzt auch großes Engagement für ihre

Stadt und ihre Region beweisen.

Zum 30. Bühnenjubiläum widmet sich das Improvisationstheater

den wahren Helden und Heldinnen des Alltags, die – bescheiden

wie sie sind – oft gar nicht merken, welche Heldentaten sie, abgesehen

von ihrer Steuererklärung, noch so vollbringen. Gemeinsam

mit ihrem Publikum suchen die Darsteller nach dem gewissen

Etwas, dem Heldenhaften, das sich in jedem Einheimischen,

Zugezogenen und auch mitgebrachten Anverwandten dritten Grades

verbergen kann. Suchen Sie mit oder lassen Sie sich finden!

›Helden gesucht!‹ · Improvisationstheater Springmaus

4.1., 20 Uhr, Stadthalle

Ob Kneipengespräch (»Passauf!«)

oder privatradiölisches

Moderatorengewäsch,

Fachvorträge mit ihren

fremdsprachlichen Fallgruben,

pubertärer Jugendslang

oder unschuldiges

Babygeblubber – in diesem

Programm befasst sich Jochen

Malmsheimer mit seinem

Lieblingsthema: der

deutschen Sprache.

Gesprochen wird ja immer

mehr, häufig sogar mit Anlass!

Allerdings wissen offenbar

die wenigsten Sprecher,

was da eigentlich mit

Jochen Malmsheimer

und in ihnen geschieht. Höchste Eisenbahn also, das Sprechen

einmal genauer zu analysieren und einige exemplarische Situationen

unter die Lupe zu nehmen. Dieser Aufgabe widmet sich

der wortgewandte Kabarettist am 22. Februar in der Castrop-Rauxeler

Stadthalle.

Jochen Malmsheimer

›Ich bin kein Tag für eine Nacht oder: Ein Abend in Holz‹

22.02., 20 Uhr, Stadthalle

Roadmovie über Freundschaft und Freiheit

Letzter Schultag vor den großen Ferien,

zwei Achtklässler, ein klappriges, geknacktes

Auto und eine Reise ohne Karte und

Kompass.

Maik Klingenberg wird den Sommer wohl

wieder alleine am Pool der elterlichen Villa

verbringen. Doch dann kreuzt Tschick

auf, der neue Mitschüler Andrej Tschichatschow,

ein Musterbeispiel der Integration. Er ist unterwegs

auf dem Weg in die Walachei, um seine Familie zu besuchen. Die

beiden Jungs fahren einfach los, durch Orte irgendwo im Nirgendwo,

bevölkert von seltsamen Menschen, wie den Risi-Pisi essenden

Friedmanns oder der verdreckten Isa. Eine Heldenreise durch die

sommerliche deutsche Provinz, mit dem Wind im Rücken und

dem Geruch von Abenteuer in der Nase. Ein literarisches Roadmovie

über eine ungewöhnlich Freundschaft, die erste Liebe und

grenzenlose Freiheit eines Sommers; voll Wehmut, weil er nicht

ewig dauern kann.

Das neue Jugendstück (ab 13 Jahren) des WLT basiert auf einem

Roman von Wolfgang Herrndorf. Der im August verstorbene Autor,

Maler und Illustrator galt als Experte für intelligente und zugleich

lustige Geschichten. ›Tschick‹ wurde mehrfach ausgezeichnet

und in 16 Sprachen übersetzt.

›Tschick‹ · Jugendstück nach Wolfgang Herrndorf

Termine im WLT-Studio:

08.2., 20 Uhr · 12.2., 11+20 Uhr · 15.2., 20 Uhr · 16.2., 18 Uhr

28.2., 20 Uhr · 01.3., 20 Uhr · 08.3., 20 Uhr · 09.3., 18 Uhr

20.3., 9+11.30 Uhr · 21.3., 9+11.30 Uhr


46

Rätselspaß

Sudoku

einfach

schwierig

6 8 9

8 6 5 1

4 3 8

7 4 1 3

5 3 4

8 5 2

7 3 9

5 9 2 7

2 7 4

Bilden Sie aus folgenden Buchstaben

ein Wort:

R R M

D T A

O O E

Auflösung aus Ausgabe 93:

INGENIEUR

8 7

3 7 5

2 6 8

1 2 3

7 4 6

3 9 7 5

6 5 1

3 1 9

2 7

Schmunzelecke

Sagt der Pessimist: »Schlimmer geht es nicht!«

Darauf der Optimist: »Doch!«

5 9 7 3 6 8 4 1 2

3 6 2 4 1 7 8 5 9

4 8 1 9 2 5 6 3 7

1 5 6 7 3 4 2 9 8

7 2 8 6 9 1 3 4 5

9 3 4 5 8 2 7 6 1

2 3 4 1 7 9 5 8 6

6 7 9 8 5 3 1 2 4

8 1 5 2 4 6 9 7 3

Sudoku einfach

Auflösung aus Ausgabe 93

5 7 3 2 1 4 9 6 8

4 8 2 9 6 5 3 1 7

6 1 9 7 8 3 5 2 4

7 3 8 1 2 9 6 4 5

9 4 5 8 3 6 1 7 2

2 6 1 4 5 7 8 9 3

8 5 7 6 9 2 4 3 1

1 2 6 3 4 8 7 5 9

3 9 4 5 7 1 2 8 6

Sudoku schwierig

Auflösung aus Ausgabe 93

Mann beim Arzt: »Herr Doktor, bitte helfen Sie mir. Ständig zittern

meine Hände.«

Fragt der Arzt: »Trinken Sie viel?«

Darauf der Patient: »Nein, das meiste verschütte ich!«

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An Board eines Riesen-Jets feiert die Besatzung froh und munter.

Nach dem siebten Scotch sagt der Pilot: »So, nun muss ich mal langsam

aufhören. Ich habe unten am Flughafen mein Auto stehen.«

Winterurlaub. Zwei Männer, die jeweils ein Gipsbein haben, begegnen

sich. Fragt der eine: »Abfahrtslauf?« Antwortet der andere:

»Barhocker.«

PREISrätsel

Schreiben Sie Ihre Lösungen auf eine Postkarte (mit Ihrem Absender

und Ihrer Telefonnummer) und senden Sie diese bis zum 7. Februar

2014 an den

Correctum Verlag,

Postfach 40 08, 58426 Witten

oder per E-Mail an info@stadtmag.de

Sollte mehr als eine richtige Lösung eingehen, entscheidet das Los.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle

MitbürgerInnen, ausgenommen MitarbeiterInnen des Verlages und

deren Angehörige.

Rätselfragen

1. Zu wessen Aufgaben gehörte es ab dem 15. Jahrhundert u.a. das

Widumer Tor auf- und abzuschließen?

2. Wie viel Wasser verbrauchen Castrop-Rauxeler im Durchschnitt

pro Tag?

3. Wie heißt die Leih-Oma von Christian und Hannan?

Gewonnen

Unser letztes Preisrätsel gewann Barbara Pott.

Ihr Preis geht ihr per Post zu.


Termine & Veranstaltungen 47

14.12., 20 Uhr Stadthalle

Wilfried Schmickler: ›Ich weiß es doch auch nicht‹

14.12., 20 Uhr WLT-Studio

›Mario und der Zauberer‹ · Von Thomas Mann

17.01., 9 Uhr WLT-Studio

›Effi Briest‹ · Nach Theodor Fontane

24.01., 20 Uhr Stadthalle

Richard O’Brien’s The Rocky Horror Show

14./15.12., 17 Uhr Agora

›Prometheus‹: Winterliches TheaterFeuerspektakel

Premiere

16./17.12., 11 + 20 Uhr WLT-Studio

›Mario und der Zauberer‹ · Von Thomas Mann

17.12., 20 Uhr Stadthalle

Frank Goosen: Krippenblues

19.+20.12., je

☺ 9 + 11.30 Uhr

Stadthalle

Die Brüder Löwenherz‹ · Kindertheater

31.12., 20 Uhr Stadthalle

Silvesterball 2013

04.01., 20 Uhr Stadthalle

Improvisationstheater Springmaus

›Helden gesucht‹

05.01., 11–16 Uhr Europahalle

Modellspielzeugmarkt

07.01., 20 Uhr WLT-Studio

Loriots gesammelte Werke

Von Vicco von Bülow

09./10./11.01., 20 Uhr WLT-Studio

›Mario und der Zauberer‹ · Von Thomas Mann

11.01., 11.30 Uhr Stadthalle

Die Brüder Löwenherz‹

13.01., 11 + 20 Uhr WLT-Studio

›Mario und der Zauberer‹ · Von Thomas Mann

15./16.01., 9 + 11.30 Uhr WLT-Studio

☺ ›Alk. Außer Kontrolle‹ · Ab 13 Jahren

26.01., 15 Uhr Stadthalle

☺ Volker Rosin: ›Alle Kinder tanzen!‹

31.01., 20 Uhr WLT-Studio

›Call Shop‹ · Interkulturelles Stück

Premiere

3. Geierabend ...

Zum Lachen in die Grube

WISSEN · SEMINARE

☺ = Tipps für Kids und Familien

06.02., 19 Uhr Café Residenz

›Gern hab ich die Frau’n geküsst‹

Große Liebeslieder

08.02., 20 Uhr WLT-Studio

12.02., 11 + 20 Uhr

15.02., 20 Uhr

16.02., 18 Uhr

☺ ›Tschik‹ · Jugendstück

16.01., 18.30 Uhr Bürgerhaus (VHS)

›Altersrente – Wer? Wann? Wie(viel)?‹

Vortrag

28.01., 19 Uhr Bürgerhaus (VHS)

›Uns’re Fahne ist die neue Zeit ...‹

Hitler-Jugend in Castrop-Rauxel 1932–1945

09.02., 11 Uhr Bürgerhaus (VHS)

›Das Stillleben im Allgemeinen und das flämische

Stillleben im Besonderen‹ · Vortrag

Ihr Stadtmagazin liegt bei allen

unseren Anzeigenkunden und vielen

öffentlichen Stellen für Sie bereit!

Olle Kamellen werfen andere – die Geier

schleudern dem Publikum Pointe um Pointe

um die Ohren! Am 9. Januar startet die

anarchische Gegenveranstaltung zum Karneval

auf Zeche Zollern II/IV.

Von Januar bis März lädt das 13-köpfige

Ensemble an 38 Abenden zum ›Späßchen

in der Grube‹. Das verspricht drei Stunden

beste Unterhaltung: bissige Satire und

mitreißende Musik, Karnevalsklamauk

und jede Menge Ruhrpott-Humor. Verstärkung

bekommt der Geierabend durch den

Kabarettisten Murat Kay.

Steilvorlagen lieferte das Jahr 2013 en

masse: »Die Extravaganzen des Bischof

Tebartz-van Elst oder die Machenschaften

der NSA sind für uns natürlich ein gefundenes

Fressen«, so Regisseur Günter Rückert.

In der Politik ließen sich die Geier

vom Raucherschutzgesetz inspirieren, in

den Medien vom Sozial-Voyeurismus im

Trash-TV. Die Zuschauer dürfen außerdem

gespannt sein auf die Ruhrpott-Version

von Ravels ›Bolero‹, a cappella dargeboten

in einer überfüllten Bochumer U-Bahn.

Wir verlosen für den 16. Februar 2014 2 x 2

Karten! Einfach eine E-Mail bis zum 10. Januar

2014 mit dem Betreff ›Geierabend‹ an

info@stadtmag.de senden!

Termine Geierabend

im LWL Industriemuseum, Zeche Zollern

II/IV Dortmund

09.–12.01. · 17.–19.01. · 23.–26.01. · 29.01.–

02.02. · 05.–09.02.

12.–16.02. · 19.–23.02. · 26.02.–04.03.

Beginn: 19.30 Uhr (So 18.30 Uhr)

www.geierabend.de

Das nächste Stadtmagazin erscheint Ende Februar. Redaktionsschluss ist am 12.02.2014.

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