Castrop-Rauxel - Stadtmagazin

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Castrop-Rauxel - Stadtmagazin

90. Ausgabe Kostenlos zum Mitnehmen

StadtMagazin

Castrop-Rauxel

Mai / Juni 2013

Von Fohlen, Springern und

›Pferdeflüsterern‹

40 Jahre Reitverein Castrop-Rauxel

Straßengeschichte(n)

Die Ickerner Straße

Karrieresprungbrett

Das Stadtmagazin verlost Musical-Workshop

Frühlingsspaziergang

Besuch der Kleingartenanlage

Deininghausen


Editorial 3

Das Stadtmagazin

bei Facebook

Ein Magazin

nur für Sie

Ich bin das A und das O, der Anfang

und das Ziel.

(Offenbarung 22,13 – A und O stehen für Alpha und Omega,

den ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabetes.)

Über zwanzig Grad an einem windgeschützten

Plätzchen haben wir gerade

schon erlebt. Wir haben einen höchst angenehmen

Vorgeschmack auf Frühling,

Sonne und Sommer bekommen.

Ich habe schon den ersten Grillduft

schnuppern dürfen – man kann schließlich

nicht früh genug anfangen – wer

Impressum

Verlag und Redaktion:

Correctum Verlag Erika Killing-Overhoff

Postfach 40 08, 58426 Witten

Nolsenstraße 27, 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 58 98 99-0

Fax 0 23 02 / 58 98 99-9

eMai info@stadtmag.de, www.stadtmag.de

Herausgeber: Correctum Verlag

Redaktion: Erika Killing-Overhoff (verantw.), Antje Dittrich,

Pia Lüddecke, Alexandra Wenzel

Anzeigen:

Mediaberatung/Vertriebsleitung

Axel Sieling (verantw.)

Tel. 0 23 02 / 80 09 43

Mobil 01 63 / 5 83 37 32

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Druck:

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Titelbild:

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geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen vorbehalten. Reproduktionen

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schriftlichen Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandtes

Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen. Namentlich

gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Veröffentlichung

kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

Erika Killing-Overhoff

Verlagsleitung

Antje Dittrich

stellv. Verlagsltg.

weiß, was die Sommermonate so bieten.

Es ist immer wieder erstaunlich, wie das

Wunder des Lebens (nicht nur Sonne und

Schnee) uns begeistert, in den Bann zieht

und uns stumm werden lässt im Angesicht

der Schöpfung. Pflanzen, Tiere,

Menschen. Wir sind entzückt, gebannt

von der Präzision und Perfektion, die wir

selbst nie erreichen können.

Wie gut ist es dann, wenn wir uns klarmachen,

dass wir tatsächlich nur ein kleines

Rad im Getriebe des großen Ganzen sind.

Auch wenn unser eigener Kosmos mit seinen

Freuden, seinem Glück, aber auch mit

den Sorgen und der Trauer recht begrenzt

ist.

Globalisierung gut und schön, aber wir

selbst, unsere Familie und das erweiterte

Umfeld stehen doch immer im Fokus unserer

Aufmerksamkeit. Wir ziehen so

nicht sichtbare Grenzen, die uns eine

Überschaubarkeit gewährleisten. Im

grenzenlosen Raum fühlen wir uns verloren

und hilflos.

Natürlich wagen wir einen Blick über den

Tellerrand hinaus, bekommen täglich die

weltweite Politik vorgeführt, reisen rund

um den Globus, aber die Mitte unseres

© Foto: Petra Bork; pixelio.de

Seins gerät dadurch nicht ins Wanken,

hilft uns aber, Verständnis für andere

Kulturen und Mentalitäten zu entwickeln.

Das ist auch gut und wichtig. Wenn

wir von Katastrophen, Hunger und Arbeitslosigkeit

hören, erweckt das unser

Mitleid. Falls wir jedoch selbst betroffen

sind, ist das eine ganz andere Nummer,

nicht vergleichbar.

Ich lese gerade meinen Text durch und

stelle fest, wie schnell man beim kleinen

Philosophieren ›von Höcksken auf Stöcksken‹

kommt.

Ich beende auch hiermit meine ›Ergüsse‹

und wünsche Ihnen einen genussvollen

Frühling mit all seinem tollen Ambiente.

Herzlichst Ihr

Correctum-Verlag

E. Killing-Overhoff

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Frühlingsspaziergang durch die

Kleingartenanlage Deininghausen 3

3

Inhalt 5

Frühling & Freizeit 9

Von Fohlen, Springern und ›Pferdeflüsterern‹ 13

Straßengeschichte(n): Ickerner Straße 14

Kleine Geschichtsstunde:

Im Gespräch mit Jakob Maas 16

Gesund in Castrop-Rauxel 19

Planen · Bauen · Wohnen 27

Hier wird ausgebildet 34

Junge Familien 38

Mode so süß wie eine Kokospraline 42

16

Kulinarisch: Die Welt is(s)t rund 46

In der Mitte der Stadt 50

Bühnensturm 51

Dies & Das 53

Rätselspaß 54

Hier ist was los: Termine 55

51


6

Frühling und Freizeit

Wo die Magnolie blüht!

Frühlingsspaziergang durch die Kleingartenanlage

Deininghausen

Das leise Rattern eines Rasenmähers, der Duft nach frischen Kräutern

und feuchter Erde, Nachbarn, die sich über den Maschendrahtzaun

hinweg unterhalten, die Harke noch in der Hand, und ja, auch

einige blank geputzte Gartenzwerge, die zwischen bunten Blumenknospen

drollig hervorlugen: In der Kleingartenanlage Deininghausen

ist der Frühling erwacht!

Werner Barthoff (li.) und Joachim Barth

»Nach dem langen Winter blüht und

grünt es vielleicht noch nicht so wie gewohnt,

doch bis Forsythien und Magnolien,

Kirsch- und Apfelbäume ihre volle

Pracht entfalten, ist es jetzt nur noch eine

Frage der Zeit«, so Gartenwart Joachim

Barth. Das wissen auch die Mieter

der 70 Parzellen, viele von ihnen nutzen

den ersten schönen Tag des Jahres, um

ihre Lauben und Beete auf Vordermann

zu bringen. Und wir lassen uns die Gelegenheit

auf einen Frühlingsspaziergang

nicht entgehen!

Kleingärtner beim Fachsimpeln: Werner und Erich

am Bienenhaus

»Eigentlich müssen zwei Drittel der 380

bis 460 Quadratmeter großen Grundstücke

für den Obst- und Gemüseanbau genutzt

werden. Allerdings wird diese Regelung

nicht immer eingehalten: Wir haben

einige langjährige Mitglieder, die aus gesundheitlichen

Gründen etwas kürzer treten

müssen, aber ihre Gärten trotzdem behalten

wollen. Dann drücken wir natürlich

ein Auge zu.«

Die Ärmel hochgekrempelt und los geht’s: Mit seinen 86 Jahren ist Willi immer noch topfit.

Beim Spaziergang ›verliebt‹: Anita und Udo Rattey


Frühling und Freizeit 7

Wolfgang macht ein Päuschen.

ist wie früher, als alle an einem Strang ziehen

mussten. Aber im Großen und Ganzen

sind wir eine nette Gemeinschaft!«

Hotel für Insekten

Einer, dem das emsige Treiben im Grünen

nach wie vor große Freue bereitet, ist Werner

Barthoff, Vorsitzender und Mitbegründer

des Kleingartenvereins Deininghausen

e. V. »In der Erde buddeln, dabei grillen

und ein Bierchen trinken, das ist für mich

der schönste Zeitvertreib und ein wichtiger

Ausgleich zum Alltag!« Er erinnert

sich noch gut an die Anfänge: »Zu Beginn

der 80er-Jahre hatte die Stadt überraschend

eine Ackerfläche an der Nierholzstraße

zur Verfügung gestellt. Zur Aufwertung

des Ortsteils sollte eine grüne Lunge

geschaffen werden. Da sich meine Frau

seit langem ein eigenes Gärtchen wünschte,

haben wie uns sofort für das Projekt engagiert.«

Vom 1. Spatenstich im November 1983 bis

zur Einweihung im Juli 1986 mussten die

Kleingärtner aber noch viel Schweiß und

Herzblut in die Anlage stecken: Sie zogen

den Außenzaun und legten die Versorgungsleitungen

für Strom und Wasser sowie

zusätzliche Drainageleitungen. »Inzwischen

kommen die Pächter nicht mehr

nur aus Deininghausen, sondern auch aus

Dortmund und Umgebung, weshalb der

Zusammenhalt nicht mehr ganz so stark

Ähnlich sehen es auch Anita und Udo Rattey,

seit 1992 Mitglied im KGV. »Früher in

Deninghausen hatten wir keinen Balkon,

da bin ich immer sehnsüchtig hier spazieren

gegangen – es war Liebe auf den ersten

Blick«, verrät Anita Rattey. »Der Aufenthalt

an der frischen Luft, selbst die Gartenarbeit

ist für mich Erholung pur. Inzwischen

wohnen wir in Dortmund, doch

unseren Garten hegen und pflegen wir

nach wie vor.«

Den Lohn ernten die Kleingärtner jeden

Sommer in Form von reichlich Obst und

Gemüse aus eigenem Anbau. »Da weiß

man, was man hat und dass keine Chemie

dran ist«, erklärt Joachim Barth und lächelt:

»Wenn Freunde unseren Salat oder

unsere Tomaten probieren, dann hören

wir regelmäßig: ›Oh, das schmeckt aber

gut!‹

Ihr ökologisches Bewusstsein demonstrieren

die engagierten Gartenfreunde mit einem

Bienenhaus, das derzeit renoviert

wird und zwei Bienenvölker beherbergt.

Im Herzen des grünen

Areals befindet

sich ein Insektenhotel

für Wildbienen

und andere Nützlinge.

Außerdem wurden

ein großer Todholzhaufen

und eine

Trockenmauer angelegt.

Hier finden Igel

und Vögel, Käfer

und Salamander einen

sicheren Unterschlupf.

Veranstaltungstipp:

Sommerfest im KGV Deininghausen:

5.-7.Juli


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Frühling und Freizeit 9

Autohaus REHAG

»Vielfalt, Leidenschaft

und persönlicher Service!«

Ein bekannter Anblick: Autohaus REHAG

mit den markant gelb-weißen Flaggen an

der B 235. Seit 1999 ist der Renault- und

Dacia-Vertragspartner auf dem großzügigen

Terrain mit den – übrigens frisch modernisierten

– Geschäftsräumen in Castrop-Rauxel

ansässig. Das Repertoire

umfasst die volle Spannbreite an Neu- und

Gebrauchtwagen, vom kleinen Cityflitzer

über die großzügige Limousine bis zum

praktischen Transporter. »Selbst den 4,5-

Tonner erhalten Sie bei uns«, berichtet Filialleiter

Frank Ambrozy.

»Unsere Stärke ist aber nicht nur das vielseitige

Angebot. Besonders am Herzen

liegt uns der persönliche Service. Wir kennen

fast jeden Kunden persönlich!«, führt

er aus. Dieser menschliche Draht spiegelt

sich auch in der Crew wieder. Der Großteil

des elfköpfigen Teams ist seit mehr als

zwölf Jahren dabei. Man kennt sich, man

mag sich! »Das spüren auch unsere Kunden,

die neben unserer Auto-Leidenschaft,

dem Know-how und der umfassenden

Werkstatt-Servicepalette gerade diese positive

Atmosphäre schätzen.«

Apropos Leidenschaft: Eine besondere Passion

ist das Angebot von Elektroautos. »Die

heutigen Modelle wie zum Beispiel der

trendige Zweisitzer Twizy, aber auch der

gewerbetaugliche Kangoo ZE sind spritzig,

wendig und bieten Fahrspaß pur. Ganz nebenbei

sind Elektrofahrzeuge nicht nur

umweltfreundlich, sondern mit einem

KWh-Preis von 1,7 Euro pro 100 Kilometer

unschlagbar günstig. Unser Tipp: Machen

Sie doch einfach mal eine Probefahrt!«

Filialleiter Frank Ambrozy (re.) und Betriebsleiter

Andreas Johannes

Autohaus REHAG GmbH

Marsstraße 23a · 44579 Castrop-Rauxel

Te. 0 23 05 / 35 44-0

www.ah-rehag.de


10

Frühling und Freizeit

Radtouren am Emscher-

Radwanderweg

Nicht nur, dass das Umspannwerk Recklinghausen mit dem dort beheimateten

Museum Strom und Leben selbst immer wieder einen

ausgiebigen Besuch wert ist, es ist des Weiteren Veranstalter und

Ausgangspunkt äußerst interessanter Radtouren. Auch im Jahr 2013

werden in Kooperation mit ›Echtnahdran‹ geführte Fahrten entlang

des Emscher-Radweges angeboten.

Maschinenhalle Zweckel, Foto Stiftung Industriedenkmalpflege

und Geschichtskultur 2007

Radwege führen über grüne, weitgehend

autofreie Strecken. Eine Einkehr ist vorgesehen.

1.5.2013: Radtour zum ›Schloss der Arbeit‹

am Tag der Arbeit

Zur Maschinenhalle Zweckel

Die erste Radtour dieses Jahres führt am

1. Mai nach Gladbeck zur Maschinenhalle

Zweckel. Dieses herrschaftliche Gebäude

der ehemaligen preußischen Staatszeche

liegt in einem inzwischen neu gestalteten

kleinen Park im schon ländlichen Norden

von Gladbeck.

In ihrem Innern können noch einige original

erhaltene Maschinen bewundert werden.

Wandmalereien und Fliesen lassen

die alte Pracht der Ausstattung erahnen.

Der Weg führt über grüne, autofreie Wege

und die alte Arbeitersiedlung der Zeche

und im Rundweg zurück. Eine Einkehr ist

vorgesehen.

Das Umspannwerk Recklinghausen ist Ausgangspunkt

der geführten Radtouren.

12.5.2013: Radtour zum internationalen

Museumstag

Die Kokerei Hansa

Ein Industriemuseum der Stiftung Industriedenkmalpflege

ist auch Ziel dieser

Tour: die Kokerei Hansa in Dortmund-

Huckarde. Ihre Entstehung verdankt sie

Rationalisierungsmaßnahmen der 1920er-

Jahre, als sie als zentrale Großkokerei der

Dortmunder Bergbau AG entstand. 1992

stillgelegt, ist sie seit 1995 Denkmal, das

allein die ursprüngliche Anlage zeigt. Spätere

Gebäude wurden abgerissen. Mit einer

Führung über den Erlebnispfad ›Natur

und Technik‹ inklusive dem ›Kohlenturm

mit Panoramablick‹ wird die Kokerei

besichtigt. Die Maschinenhalle mit einem

einmaligen Ensemble von fünf Gaskompressoren

gilt als Juwel der Anlage. Die

Kokerei Hansa: Löschturm;

Foto: © Rainer Klenner, 2004

8.9.2013: Radtour zum Tag des Offenen

Denkmals

Jenseits des Guten und Schönen: Herkules

und Hexenänneken

Der diesjährige Tag des Offenen Denkmals

steht unter dem Motto: ›Jenseits des Guten

und Schönen – unbequeme Denkmäler‹.

Die Radtour verbindet dabei zwei sehr

unterschiedliche Denkmäler unter diesem

Motto: die umstrittene Herkules-Statue

von Lüpertz im Nordsternpark und ein altes

Mahnmal erinnern an die letzte Hexenverbrennung

im Vest Recklinghausen.

Am Herkules besuchen wir seine endlich

eröffnete Aussichtskanzel, genießen den

Rundumblick aufs Ruhrgebiet und besichtigen

das Videokunstzentrum im alten

Förderturm. Die Kapelle zur Erinnerung

an das traurige Schicksal von Anna Spickermann

aus Sutum existiert noch immer

und liegt im Westerholter Wald. Der Weg

führt wie gewohnt durchs Grüne und auch

eine Einkehr ist vorgesehen.

Teilnahmegebühr 8,00 Euro pro Person (zzgl. evtl.

anfallender Eintrittsgelder).

Voranmeldung erbeten unter 0 23 61 / 9 84 22 16

bzw. info@umspannwerk-recklinghausen.de.

Die Touren finden ab einer Teilnehmerzahl von

acht Mitfahrern statt. Übrigens können Fahrräder

– Citybike, Kinderrad, Kompaktrad und sogar

Tandem und Fahrradrikscha! – am Umspannwerk

Recklinghausen gegen Entgelt ausgeliehen werden.

Tipp: Mit einem E-Bike sind auch weniger

trainierte Radler in der Lage, die Touren und ihre

sehenswerten Ausblicke zu genießen.

Buchung mit fünf Tagen Vorlauf unter

www.revierrad.de

Alle Touren dauern zwischen vier und sechs Stunden

und führen weitestgehend über Radwege. Die

Tourenbegleitung übernehmen die erfahrenen

Guides von ›Echtnahdran‹.

Weitere Infos unter

www.umspannwerk-recklinghausen.de.


Frühling und Freizeit 11

Rendezvous auf der Landstraße

Plädoyer für ein freundschaftliches Miteinander

Kaum ziehen die ersten Sommerstrahlen durch unsere Gefilde, heißt es auch sofort ›Cabriodach runter‹,

bzw. ›Helm auf‹. Rendezvous auf der Landstraße – klingt romantisch, ist es aber nicht. Zumindest nicht

immer. Die einen schimpfen auf Motorradfahrer, die in halsbrecherischem Tempo die Kurven schneiden

oder sich rücksichtslos durch den zähfließenden Verkehr auf der Autobahn schlängeln. Die anderen

beschweren sich über bornierte ›Sonntagsfahrer‹, die den schnelleren Zweirädern absichtlich den Weg

versperren und sie durch unberechenbare Aktionen zu riskanten Vollbremsungen oder Ausweichmanövern

zwingen.

Allfrühjährlich steuert der schwelende Konflikt zwischen zwei ungleichen

Gegnern einem schrecklichen Siedepunkt mit vielen Verkehrstoten

und Verletzten entgegen. Das Risiko, mit dem ›Moped‹

zu verunglücken, ist laut ADAC rund viermal höher ist als für

Pkw-Insassen! Dabei könnte bereits eine umsichtige und respektvolle

Fahrweise – von beiden Parts – potenzielle Gefahrensituationen

entschärfen und Kollisionen verhindern!

Doch auch das Equipment selbst sollte für ein gefahrloses Miteinander

gerüstet sein. Wer sein Motorrad aus dem Winterschlaf

weckt, tut gut daran, es zunächst gründlich durchzuchecken oder

es zur Wartung in die Werkstatt zu bringen. Besonderes Augenmerk

gilt zudem der Sicherheitskleidung: Ein verkratztes Visier

kann die Sicht bei Regen- und Nachtfahrten extrem behindern

und gehört ausgetauscht. Da vielen Bikern nach langer Winterpause

die nötige Routine fehlt, raten Verkehrsexperten, zunächst

im Schritttempo einige Brems- und Lenkübungen durchzuführen,

um das Gespür für die Maschine wiederzuerlangen.

Gerade zu Frühjahrsbeginn, wenn Autofahrer sich erst wieder daran

gewöhnen müssen, ›ihr Revier‹ mit Motorrädern zu teilen,

sollten Biker sich besonders vorausschauend verhalten. Vermeiden

Sie es, auf gleicher Höhe mit einem Pkw und somit im toten

Winkel zu fahren, bleiben Sie bremsbereit und setzen Sie nicht

sofort zum Überholen an, wenn Fahrzeuge vor Ihnen die Fahrt

verlangsamen. Halten Sie in Kurven Abstand zum Mittelstreifen.

© Foto: Karl-Heinz Laub; pixelio.de

Erhöhte Aufmerksamkeit ist selbstverständlich auch von den

›Vierrädlern‹ gefragt! Sie neigen dazu, die flotten Flitzer schlichtweg

zu übersehen oder Geschwindigkeiten falsch einzuschätzen.

Tipp: Schauen Sie bei schwierigen Lichtverhältnissen besser zweimal

hin, vergessen Sie niemals den Schulterblick und verzichten

Sie im Zweifel aufs Überholen

oder Abbiegen bei entgegenkommendem

Motorrad!

© Foto: A. Gesing; pixelio.de

Und dann gibt es natürlich

noch einige einfache ›Benimm-

Regeln‹ für rücksichtsvolles

Fahren, die sich alle Verkehrsteilnehmer

zu Herzen nehmen

sollten – egal, ob sie nun auf

zwei oder auf vier Rädern unterwegs

sind: Halten Sie Abstand,

fahren Sie deutlich (mit

gleichmäßiger Geschwindigkeit

und rechtzeitigen Blinkzeichen)

und vor allem passen Sie Ihre

Geschwindigkeit der Verkehrssituation

an. Dann kommen Sie

sicher von A nach B!


12

Frühling und Freizeit · Ratgeber

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Mit dem Rad zur Arbeit

Der Frühling ist endlich da – Zeit, sich wieder einmal an der frischen

Luft zu bewegen! Hierfür startet die AOK das passende Special: Ab

1. Juni heißt es wieder: ›Auto stehen lassen und mit dem Rad zur

Arbeit fahren.‹

Ziel der mittlerweile seit zehn Jahren erfolgreich

laufenden Aktion ist es, Arbeitnehmer

zu mehr Bewegung im Alltag zu

motivieren. »Bereits eine halbe Stunde Bewegung

am Tag«, so AOK-Pressesprecher

Tim Weiß, »steigert die Fitness, stärkt das

Immunsystem und die Muskulatur. Zudem

wird das Risiko gesenkt, an Diabetes oder

Bluthochdruck zu erkranken.«

Die Aktionswochen haben noch einen weiteren positiven

Nebeneffekt: Sie machen sich angesichts

der aktuellen Benzinpreise auch im Geldbeutel

spürbar bemerkbar. Zudem wird die Umwelt geschont,

wenn das Auto in der Garage bleibt. Was

für die Umwelt geleistet und wie viel Emissionen

durch das Radfahren eingespart werden können,

erfahren die Aktionsteilnehmer im Internet mithilfe

eines CO2-Rechners.

Mitmachen können alle Berufstätigen –

nicht nur AOK-Versicherte! Das Aktionskonzept

ist denkbar einfach: Die Teilnehmer

legen in der Zeit vom 1. Juni bis 31.

August 2013 an mindestens 20 Arbeitstagen

den Weg zur Arbeit mit dem Fahrrad

zurück. Teilnehmen können Einzelpersonen

oder Teams aus vier Personen. Die

Gruppen sollten im Aktionszeitraum zusammen

an mindestens 80 Tagen mit dem

Rad fahren – jedes einzelne Teammitglied

an mindestens 10 Tagen. Wer öffentliche

Verkehrsmittel benutzt, kann die Fahrten

bis zur nächsten Haltestelle von Bus oder

Bahn zählen.

Und das Engagement bleibt nicht ohne

Lohn – allen Teilnehmern winken wertvolle,

von Sponsoren gestiftete Preise: darunter

eine Ballonfahrt als Hauptpreis, ein

Erlebniswochenende oder eine Städtetour.

Zusätzlich dazu gibt es viele nützliche Dinge

rund ums Fahrrad.

Nähere Informationen zur Aktion und

Anmeldeunterlagen gibt es in allen

AOK-Kundencentern und unter:

www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de

Anmeldschluss 31. Juli 2013

AOK Kundencenter

Obere Münsterstraße 6 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 9 73 20-0

Von Fohlen, Springern

und ›Pferdeflüsterern‹

40 Jahre Reitverein Castrop-Rauxel

Clementino ist der unangefochtene Star im Stall! Ganz geheurer

scheint ihm die große Aufmerksamkeit allerdings nicht zu sein –

schüchtern schmiegt sich das junge Fohlen an seine Mutter. Der Kleine

weiß es noch nicht, doch unter der liebevollen Obhut des Reitvereins

Castrop-Rauxel erwartet ihn eine glückliche, wenn nicht gar eine

große Zukunft!

Andrea Beermann trainiert.

Der beste Freund des Menschen

»Eigentlich hatten wir eine Clementine erwartet,

der Irrtum wurde erst später entdeckt,

daher mussten wir bei der ›Taufe‹

improvisieren«, lächelt Jutta Vierhaus. Sie

ist die 1. Vorsitzende, Eigentümerin des

Hofes an der Merklinder Straße und nach

eigenen Angaben vom ›Pferdevirus‹ infiziert.

»Was für andere Leute der Hund ist,

ist für uns das Pferd: der beste Freund des

Menschen«, schwärmt sie. Dem kann Marion

Wallach (2. Vorsitzende) nur beipflichten.

Dabei sprang der Funke bei ihr erst

später über. »Wir wohnen gleich nebenan.

Als '99 bei einer Longierstunde mehrere

Tiere ausbüchsten, war ich noch völlig

hysterisch. Doch dann hat es mich auch erwischt!«

Elitärer Gründerkreis

Im Jahr seines 40. Jubiläums blickt der

Club auf eine lange Tradition zurück. Am

22. Mai 1973 aus der Taufe gehoben, war

er der erste Reitverein in Castrop-Rauxel.

So zählten Bankdirektoren, Ärzte und

Steuerberater zum erlesenen Gründerkreis.

Sogar Ex-Bürgermeister Hugo Paulikat

soll der Gruppe eng verbunden gewesen

sein. »Neben den Bauern hatten damals

eben nur die Reichen ein Pferd im

Stall, das ist mittlerweile zum Glück anders«,

erklärt Jutta Vierhaus.

»Wir Pferdenarren haben 'nen Knall«

Inzwischen gehören dem RV rund 125 Mitglieder

an. Auf dem rund 8000 Quadratmeter

großen, idyllisch gelegenen Gelände

haben über 50 Rösser ihr zu Hause. Es

wird gesprungen und dressiert, longiert

und voltigiert. Für professionellen Reitunterricht

stehen vier Schulpferde zur Verfügung.

Darüber hinaus locken die umlie-


Frühling und Freizeit 13

fehlen für die S-Klassen leider die Sponsoren,

aber das Turnier ist noch immer ein

Megaevent mit 1440 Startern.

Den kleinen Clementino interessiert das

alles noch nicht. Doch wer weiß: Vielleicht

wird auch er einmal in die ›Huf-Stapfen‹

der ausgewachsenen Springpferde treten.

Die Herzen seines ›Publikums‹ hat er jedenfalls

schon jetzt im Sturm erobert.

genden Wiesen und Felder zum Ausritt.

»Das Pferd ist ein Lebewesen, kein Fahrrad,

es muss täglich bewegt werden, egal

ob Sonne oder Schnee, Ostern oder Weihnachten«,

so Marion Wallach. Sie schmunzelt:

»Ich gebe zu, wer vor einem Turnier

sonntags morgens um vier Uhr im Stall

auftaucht oder sich die Nacht um die Ohren

schlägt, weil das geliebte Tier krank

ist, der muss schon 'nen Knall haben. Aber

wir machen das gerne – und zwar lebenslang!«

Das heißt: Ehemalige Schul- oder

Turnierpferde werden nicht ›aussortiert‹,

sondern dürfen ihre Rente genießen!

Tipps vom ›Pferdeflüsterer‹

Sanftmütig oder forsch, lammfromm oder

auch ein bisschen bockig: In Charakterfragen

unterscheiden sich die edlen Warmblüter

gar nicht so sehr von uns Menschen.

Einer, der sie alle um den Finger wickelt,

ist ›Pferdeflüsterer‹ Fabian Holzental.

Quasi zwischen Pferden aufgewachsen,

fegte er bereits mit fünf Jahren über die

Stoppelfelder. Gemeinsam mit Andrea

Beermann hat er den Hof in Merklinde

von Jutta Vierhaus gepachtet. Hier bildet

er als Berufsreiter Tiere aus, die sich an

Fabian Holzental beim L-Springen

Sattel und Trense erst noch gewöhnen

müssen, erteilt Reitunterricht und trainiert

eigene Turnierpferde. Was ist sein

Geheimnis? »Man muss sich den Fluchtinstinkt

der Tiere zunutze machen, der

›Chef im Ring‹ sein, aber nicht auf aggressive

Weise, sondern durch Vertrauen aufbauen«,

erklärt er. »Das kann man bis zu

einem gewissen Grad lernen, aber man

muss es auch im Blut haben.«

Prominente Turniergäste

Rund um den 1. Mai veranstaltet der Verein

jedes Jahr ein großes Dressur- und

Springturnier. »Früher, als noch die

schwierigsten Kategorien, das ›S-Springen‹

und die ›S-Dressur‹, zum Programm

gehörten, durften wir viele prominente

Gäste aus dem Ausland begrüßen«, erinnert

sich Jutta Vierhaus, »zum Beispiel

den Holländer Franke Sloothaak und andere

Bereiter von Paul Schockemöhle, die

Amerikanerin Debby Winkler, den Sohn

des großen Fritz Thiedemann sowie Bereiter

und Pferde vom Grönwoldhof, der Heimat

des berühmten Donnerhall.« Heute

Merklinder-Derby

Süß: Clementino im zarten Alter von einem Tag

Großes Dressur- und Springturnier

1., 4. und 5. Mai

www.rv-castrop-rauxel.de

Der Springplatz im Flutlicht


14

Straßengeschichte(n)

Erinnerungen an die ›Dorfstraße‹

Ein Geschäft reiht sich ans nächste, der Marktplatz ist voller Menschen und an seiner Seite schiebt sich

ein nie enden wollender Strom aus PKWs, Lastern, Rollern und Fahrradfahrern über das graue Pflaster:

Die Ickerner Straße ist die zentrale Lebensader ihres Stadtteil. Doch erinnern sich die Bewohner

noch gerne an ihr ›schönes kleines Dorf‹.

vergnügten. Ein vertrauter Anblick war der

des Kartoffelhändlers Wilhelm Mittelberg,

der an Werktagen mit Pferd und Wagen

durch die Gemeinde zog und unter dem

lautstarken Ruf ›Kartoffeln, Kartoffeln‹ seine

Ware feilbot. Hoch zu Ross saßen auch

Noch Anfang des 20. Jahrhunderts prägten

hübsche kleine Fachwerkhäuser, ausladende

Bäume, grüne Hecken und Gärten

das beschauliche Bild entlang der alten

Dorfstraße, die erst ab 1926 Ickerner Straße

hieß. Nach einem Erlass des Großen

Kurfürsten war nämlich jeder Landwirt

beim Neubau eines Bauernhauses zur

Pflanzung von sechs Eichen und sechs

Obstbäumen verpflichtet. Dies geschah

sehr zur Freude der Kinder, die die reifen

Pflaumen, Birnen und Äpfel im Sommer

gern plünderten. Jenseits des gemütlichen

Ortskerns erstreckte sich Ackerland. So

konnte man das Vieh auf den Weiden sehen

und die Bauern mit ihren schweren

Heu- und Erntewagen bei der Arbeit beobachten.

Die alte Dorfstraße war als einzige im Ort

nicht mit schwarzer Asche, sondern mit

richtigen Pflastersteinen gedeckt, da hier

seit 1907 die Straßenbahnlinie entlangrollte.

Automobile bekam man dagegen kaum

je zu Gesicht. Milch-, Bäcker-, Metzger-,

Gemüse- und Bierwagen, ja sogar Krankenwagen

waren mit Pferden bespannt.

Aus diesem Grund hatte man vor dem Gemeindehaus

am Fuße der Dorfstraße eine

eiserne Krippe aufgestellt. Die müden Tiere

konnten sich am Hafer laben, während

sich ihre Kutscher in der Gastwirtschaft

Der Marktplatz um 1959 (Foto Stadtarchiv)

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Straßengeschichte(n) 15

Das Gasthaus Schmidt an der Ickerner Straße im

Jahr 1968. Es wurde 1660 erbaut. Links daneben

befand sich die ehemalige Schmiede. Hier, so heißt

es, ließen sich die Dorfkinder vom Schmiedemeister

Eisenringe machen und durften dabei auch mal

den Blasebalg ziehen, bis die Funken sprühten.

(Foto Stadtarchiv)

Die Ickerner Straße 1959. Links sieht man das Kaufhaus Bohe. (Foto Stadtarchiv)

die mit Schleppsäbeln bewaffneten Ortsgendarmen,

denen insbesondere die Ickerner

Jugend großen Respekt entgegenbrachte:

Erzählungen zur Folge hätte kein junger

Mann unter 16 Jahren auf der Straße zu

rauchen gewagt und auch verliebte Paare

suchten sich zum Küssen lieber ein verschwiegenes

Fleckchen.

Durch die Abteufung der Zechen und den

Zustrom der Arbeiter wurde Ickern immer

größer und lebendiger. In räumlicher Nähe

zu den Bergarbeiterquartieren, die ab

1907 an der Heine- und Ruprechtstraße

entstanden waren, siedelten sich erste Ladengeschäfte,

Gastwirtschaften und

Trinkhallen entlang der Dorfstraße an. Innerhalb

kürzester Zeit wurde der alte

Dorfkern zum pulsierenden Geschäftsviertel.

1921 öffnete eine Filiale des großen

Kaufhauses Bohe in Höhe der heutigen

Hausnummer 43 seine Pforten. Neben

Pfeifen aus der Mengeder Drechslerei von

Wilhelm Bohe, genannt ›Piepen-Willm‹

konnten die Kunden hier Tabak-, Kurz-,

Schreib- und Lederwaren erstehen. Die

Gasthäuser waren in jenen Jahren insbesondere

an den Zahltagen gerammelt voll.

1953 wurde an der Ickerner Straße / Ecke

Heinestraße das große City-Kino eingeweiht.

Der repräsentative, im Herzen des

Ortes gelegene Bau sollte den Wandel

Ickerns vom Dorf zum modernen Stadtteil

symbolisieren.

Historische Quellen:

Stadtarchiv Castrop-Rauxel

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16

Menschen in Ickern

Kleine Geschichtsstunde

Im Gespräch mit einem Ickerner Zeitzeugen

Seine fast neunzig Jahre sieht man Jakob Maas beileibe nicht an.

Doch wenn der Ickerner Heimatforscher zu erzählen beginnt, dann

wird klar: Der Mann hat Dinge erlebt, die die meisten von uns nur

aus Geschichtsbüchern kennen.

an der Horststraße bezog. »Wir besaßen

kein fließend Wasser und nur ein Plumpsklo,

das sich aber wenigstens im Haus befand

– an der Ottostraße hatten wir immer

rüber zum Stall stiefeln müssen. Vor unserer

Tür rumpelte mehrmals täglich laut

pfeifend die Eisenbahn vorbei. Doch das

hat uns nie gestört. Man muss es von der

Warte aus betrachten, was damals möglich

war.«

Wege aus schwarzer Asche

Anfang des 20. Jahrhunderts waren die

meisten Wege in Ickern mit schwarzer

Asche aus dem Kohlekraftwerk gedeckt.

Von einem modern ausgebauten Straßennetz

konnte also noch keine Rede sein.

Und wie stand es mit Autos? Der Hobby-

Historiker lacht: »So etwas besaß höchstens

der Bäcker, um sein Brot zu transportieren.

Zwar wurde der Ort zwischen 1932

und 1938 an die Autobahn angeschlossen.

Ich selbst bekam meinen ersten Wagen

aber erst 1958, einen VW, den ich mir mit

meinem jüngeren Bruder teilte.«

Historisches Straßenverzeichnis

»In nahezu einem Jahrhundert hat sich

vieles verändert, aber meine Heimat ist

mir dadurch nur umso mehr ans Herz gewachsen!«

Um seine Erinnerungen für die

zu Nachwelt zu konservieren, engagiert

sich Jakob Maas seit vielen Jahren in den

Geschichtskreisen Castrop und Ickern.

Nun hat er unter technischer Mithilfe des

Fotografen Peter Berg und mit finanzieller

Unterstützung des Werberings ein

Straßenverzeichnis über Ickern zusammengestellt.

Das 24-Seiten starke Heftchen

enthält neben einer Liste aller 136

Straßen einen historischen Abriss über die

Entwicklung von einer Bauerschaft über

die Blütezeit des Bergbaus bis heute.

Blick von der Kirche 1960

Luxus: Plumpsklo im Haus

Man kann es sich kaum vorstellen: Als Jakob

Maas am 10. August 1923 geboren

wurde, holperten noch Pferdefuhrwerke

durch das Örtchen. »Meine Großeltern waren

aus dem Saargebiet nach Lothringen

umgesiedelt, um dort bei den Klöcknerwerken

zu arbeiten. Nach dem Ersten

Weltkrieg wurden sie ausgewiesen und kamen

1920 nach Ickern, das damals noch

zum Landkreis Dortmund gehörte.« Unterschlupf

fand die Großfamilie zunächst

in einer spartanischen Wohnung in der

Bergbaukolonie an der Ottostraße (ab

1926 Ruprechtstraße), ehe sie ihr Quartier

Vom Dorf in die Welt

Als Junge besuchte Jakob Maas die örtliche

Marktschule, mit 16 absolvierte er eine

Lehre zum Autoschlosser. Dass er trotz

bescheidener Verhältnisse viel reiste und

große Städte jenseits der heimischen Dorfgrenzen

besuchen durfte, war seiner Mitgliedschaft

in der Hitlerjugend zu ›verdanken‹.

»Darüber spricht man heutzutage

nicht gern, aber so war es zu jener Zeit üblich.«

1942 wurde der 19-Jährige eingezogen,

1944 endete der Einsatz in amerikanischer

Kriegsgefangenschaft. »Als ich 1948

zurückkehrte, wollte ich mit Parteien und

Kirche nichts mehr zu tun haben!« Jakob

Maas begann, sich als Funktionär im Fußball-

und Leichtathletikverband Westfalen

zu engagieren. Beruflich folgte er dem Vorbild

des Vaters und wurde Bergmann. »Ich

habe auf Viktor 3/4 als Schachthauer gearbeitet,

in der Röhre, wo die Körbe raufund

runtergingen.«

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Menschen in Ickern 17

Straßen wurden umgetauft

Nach Schließung der Zeche musste eine neue Beschäftigung

her: Die Geschichte, deren Verlauf sich

grob am Schicksal vieler heimischer Straßen nachverfolgen

lässt, wie Jakob Maas für seine jüngste

Arbeit herausfand. So verdrängte die Weimarer Republik

nicht nur den Kaiser von der Bildfläche, sondern

auch jene Straßennamen, die an die ungeliebte

Monarchie erinnerten: Der Kaiserplatz wurde

zum Vinckeplatz, die König- zur Kirchstraße und

Jakob Maas

die Kronprinzen- zur Castroper Straße. Es verwundert

nicht, dass letztere im Nationalsozialismus in

Adolf-Hitler-Straße umgetauft wurde. Heute kennen wir sie als

Lange Straße. Einige Wege in Ickern erinnern an ehemalige Kohleflöze

(z. B. Sonnenschein oder Mausegatt), weitere sind großen

Dichtern (wie Herder oder Klopstock) und Industriepionieren (wie

Klöckner oder von Waldthausen) gewidmet. Und natürlich

dürfen auch die alten Flurbezeichnungen (z.

B. am Beerenbruch, Holzheide) nicht fehlen.

»Geschichte ist wie ein Virus!«

Jakob Maas gehört zu den wenigen Zeitzeugen, die

den Wandel Ickerns von der bäuerlichen Gemeinde

zur Bergbaumetropole noch ›live‹ miterlebt haben.

»Früher konnten wir aus unserem Fenster die Feuerwerke

im Dortmunder Fredenbaumpark sehen,

mittlerweile steht eine Siedlung im Weg. Und das

Berglehrlingsheim ›Meisenhof‹ ist heute eine Justizvollzugsanstalt.«

Inzwischen lebt der Heimatexperte mit seiner

Frau in der Herderstraße, unweit seines Elternhauses. Mit dem

Forschen will der 89-Jährige noch lange weitermachen – neuestes

Projekt ist eine Broschüre über Ickerner Geschäfte. »Geschichte

ist wie ein Virus, wenn Sie einmal damit anfangen, können Sie

nicht mehr aufhören«, schmunzelt er.

Historische Bilder: Stadtarchiv

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Gesundheit · Leben im Alter 19

Screening für Schlaf-Apnoe-Syndrom

Lungenspezialist verstärkt – Innere Medizin am St. Rochus-Hospital

Seit Jahresbeginn ergänzt Oberarzt Thomas Patsis das Team von Chefarzt Dr. Christian Szymanski. Er

hat drei Jahre Erfahrung in einer Lungenfachklinik im Gepäck und wird die umfassende, leitliniengerechte

Betreuung von Lungenpatienten am St. Rochus-Hospital sicherstellen.

In enger Kooperation mit dem assoziierten

Schlaflabor der Pneumologischen Schwerpunktpraxis

des niedergelassenen Kollegen

Dr. Abdoh bietet der Lungenspezialist

die Erstuntersuchung zur Diagnose des

Schlaf-Apnoe-Syndroms an. Dabei handelt

es sich um ein verbreitetes Krankheitsbild,

das oft im Zusammenhang mit Bluthochdruck,

Diabetes oder anderen Stoffwechselstörungen

auftritt. Die betroffenen Patienten

haben Aussetzer beim Atmen im

Schlaf. »Sie sind am nächsten Tag todmüde

und können ihren Alltag nur eingeschränkt

bewältigen«, erklärt Oberarzt

Patsis. »Darüber hinaus haben sie ein erhöhtes

Risiko für kardio-pulmonale Erkrankungen

wie zum Beispiel Herzinfarkt,

Herzschwäche oder Lungenembolie.«

Oberarzt Thomas Patsis

Zur Behandlung von Atemerschöpfungszuständen

kann eine Maskentherapie eingesetzt

werden, die die Atmung unterstützt.

Auch für Patienten mit chronischer

Bronchitis (COPD) kommt diese Behandlung

in Frage, wenn die medikamentöse

Therapie nicht ausreicht. Im St. Rochus-

Hospital erfolgt die Ersteinstellung der

Geräte, die die Patienten anschließend zu

Hause ihrem Bedarf entsprechend – mindestens

sechs Stunden jeden Tag – selbst

bedienen.

Die moderne Pneumologie, so der Fachausdruck

für die Lungenheilkunde, verfügt

über ausgefeilte Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.

Die visuelle Untersuchung

der inneren Oberfläche unseres Atmungsorgans

erfolgt im Rahmen einer

Bronchoskopie. Im Zuge dieser Untersuchung

können Gewebeproben entnommen

werden. Zur genauen Abklärung von Beschwerdeursachen

wird die Lungenspülung

einschließlich der Analyse des

Bronchialsekrets angeboten. Für die Untersuchung

der äußeren Umgebung der

Lunge steht die Methode des inneren Ultraschalls

(Endosonographie) zur Verfügung.

Neben der intensivmedizinischen Behandlung

von Verletzungen der Lunge einschließlich

der Drainierung von Luftansammlungen

im Brustraum hat Oberarzt

Patsis die Betreuung von Patienten mit

primären und sekundären Tumorerkrankungen

der Lunge übernommen. Dazu gehört

die Feststellung des Krankheitsstadiums

einschließlich Punktionen der

luftröhrennahen Lymphknoten. Zur Versorgung

der Tumorpatienten gehört die

Einleitung geeigneter Behandlungsmaßnahmen,

die im Rahmen der Tumorkonferenz

unter Beteiligung von Ärzten aus anderen

Fachgebieten festgelegt werden.

Moderne Beatmungsgeräte sind tragbar und können

mit nach Hause genommen werden.

OA Thomas Patsis

Klinik für Innere Medizin

Tel. 0 23 05 / 2 94-21 01

St. Rochus-Hospital

Glückaufstraße 10 · 44575 Castrop-Rauxel

www.rochus-hospital.de


20

Gesundheit · Leben im Alter

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Vom Bahnbeamten zum

Pflegespezialisten

Als junger Auszubildender hätte sich Ralf Sprave sein heutiges Betätigungsfeld

in der ambulanten Pflege sicher nicht träumen lassen,

startete er doch mit einer Lehre zum Elektromechaniker bei der

Deutschen Bahn ins Berufsleben.

Ein Teil des Sprave-Pflegeteams vor der Zentrale in Castrop-Rauxel.

(Quelle: Ralf Sprave)

Erst sein Zivildienst in der Schreinerwerkstatt

eines großen Hagener Krankenhauses

brachte für ihn die Wende: Bei Reparaturen

auf einer Station traf er seine

spätere Ehefrau, die dort als Krankenschwester

arbeitete. Flugs beendete Ralf

Sprave seine Beamtenlaufbahn bei der

Bahn zugunsten einer Berufsausbildung

zum Krankenpfleger. »Zwei Dinge kristallisierten

sich in dieser Zeit heraus«, berichtet

er. »Ich wollte Menschen helfen und

mein Wissen an andere weitergeben.«

Schon früh erhielt er die Verantwortung

für eine eigene Station und später auch

noch für die Ausbildung der Pflegekräfte.

Doch das war dem engagierten Nachwuchspfleger

nicht genug. So absolvierte

er ein Studium zum ›Lehrer für das Gesundheitswesen‹

in Vollzeitausbildung an

der Akademie für Gesundheitsberufe in

Stuttgart. Es folgten Anstellungen an den

Krankenpflegeschulen in Bruchsal und

Herne, ehe er 1997 gemeinsam mit Ehefrau

Ulrike und drei Pflegekräften den

Schritt in die Selbstständigkeit wagte: Die

›Ambulante Pflege Sprave‹ wurde gegründet.

Heute versorgt ein Team aus 36 teils langjährigen

Mitarbeitern 120 Patienten rund

um die Uhr. Und dem Geschäftsführer

scheinen die Ideen nicht auszugehen,

wenn es darum geht, sich auf die ständig

wachsenden Herausforderungen einzustellen

und neue Standards in Sachen Qualitätsmanagement

sowie Aus- und Weiterbildung

zu setzen. »So haben einige

unserer Mitarbeiterinnen erst kürzlich ihre

Ausbildung zur Wundmanagerin bzw.

Diabetesmanagerin abgeschlossen, was die

Qualität der Pflege und möglicher Inhouse-Schulungen

deutlich hebt sowie Kooperationen

mit niedergelassenen Ärzten ermöglicht,

die diese Qualifikation in der eigen

Praxis nicht vorweisen können«, erzählt

Ralf Sprave. Augenblicklich führen

seine Mitarbeiter eine Kundenumfrage

durch, anhand derer Wünsche und Bedürfnisse

noch besser eingeschätzt werden sollen.

Seit 2005 stellt das Unternehmen jährlich

einen Ausbildungsplatz für den Beruf Altenpflege

zur Verfügung. »Wir bilden hier

im Verbund mit einem Kooperationspartner

vor Ort im dualen System aus. Um den

vielfältigen Anforderungen an eine moderne

Ausbildung gerecht zu werden, haben

wir eine Mitarbeiterin aus den eigenen

Reihen zur Praxisanleiterin weiterqualifiziert.«

Seit drei Jahren findet auf Initiative

von Ralf Sprave der Informationstag zu

den Gesundheitsberufen in Castrop-Rauxel

statt. Mit Unterstützung der Agentur

für Arbeit präsentieren sich dabei rund 40

Ausbildungsbetriebe der Region. Neuester

Coup des Pflegeexperten ist die Idee, mit

seinem ambulanten Pflegeverbund aus

Castrop-Rauxel in den Bachelor-Studiengang

Pflege der Ruhr-Universität Bochum

zu kommen.

Neben der ›Ambulanten Pflege Sprave‹

existiert heute aber auch noch die ›Mein

Pflege Service GmbH‹. Das Ziel dieser von

Ralf Sprave gegründeten Gesellschaft ist

die Vernetzung der ambulanten Pflegedienste

in einer Qualitäts- und Einkaufsgemeinschaft.

Regelmäßig werden Treffen

zu speziellen Themen veranstaltet. »Die

teilnehmenden Betriebe verpflichten sich

als Lizenznehmer auf einen einheitlichen

Markenauftritt und klare Qualitätsrichtlinien,

von fairen Löhnen und Arbeitsverträgen,

auch im Minijobbereich, über die

Ausbildung und Weiterqualifikation der

Mitarbeiter bis hin zur Zertifizierung mit

dem TÜV-Siegel.«

Ralf Sprave

Mein Pflege Service GmbH

Geschäftsführung

Dortmunder Straße 383a

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 9 73 90

www.pflegedienst-sprave.de


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Gesundheit · Leben im Alter 21

Prophylaxe – vom

Milchzahn bis ins

hohe Alter

Gesunde Zähne sind unschätzbar wertvoll. Und genauso

sollten wir auch mit ihnen umgehen. »Eine

regelmäßige zahnärztliche Prophylaxe trägt wesentlich

dazu bei, Zahnschäden und Erkrankungen

durch Karies oder Parodontitis zu vermeiden – und

sich somit den aufwendigen, teuren Zahnersatz zu

sparen«, erklärt Dr. Guido Szostak.

Dent-Net (www.dentnet.de)

ist, sogar ohne

Zuzahlung! »Es gibt

Stellen, die Sie mit der

Zahnbürste nicht erreichen,

doch kaum ein Patient

säubert seine

Zahnzwischenräume

mit Zahnseide.« Bei der

professionellen Zahnreinigung

werden die Zähne

von hartnäckigen

Verfärbungen und Belägen

befreit und anschließend

glatt poliert. Die

Häufigkeit der Maßnahme

ist individuell von

Alter und persönlicher

Verfassung abhängig

und variiert zwischen

ein- und viermal pro

Drs Caroline Szostak und Guido Szostak

Jahr. »Wer regelmäßig

kommt, hat langfristig

gesehen weniger Probleme und geringere Kosten im Vergleich zu

Zahnersatz.«

Gemeinschaftspraxis

Dr. med. dent. Caroline Szostak

Dr. med. dent. Guido Szostak

Castroper Straße 387 · 44627 Herne

Tel. 0 23 23 / 3 93 00 · Kostenfreie Patientenparkplätze!

Der Grundstein für gesunde Zähne wird bereits im frühen Kindesalter

gelegt. Für Säuglinge, die ihre ersten Zähne bekommen, gibt

es weiche Fingerlinge, mit denen die Eltern den Mundraum ihres

Nachwuchses vorsichtig säubern können, später wird dann eine

Weichkopfkinderzahnbürste benutzt. »So haben meine Frau und

ich unsere eigenen Kinder, zwei und fünf Jahre alt, an die Zahnpflege

herangeführt«, verrät der Mediziner.

Nun genießt nicht jedes Kind das Privileg, bei Zahnärzten aufzuwachsen.

Und doch sind regelmäßige Praxisbesuche unverzichtbar

– je eher, desto besser! »Kinder empfinden Behandlungen sehr

unterschiedlich. Doch aus unserer Erfahrung wissen wir, dass diejenigen,

die früh daran gewöhnt werden, in der Regel weniger unsicher

und ängstlich sind.« Aus diesem Grund lädt die Herner Gemeinschaftspraxis

einmal jährlich die Vorschulkinder zweier

benachbarter Kindergärten zum Kennlernbesuch ein.

Dabei können die Kurzen selbst in die Rolle des Zahnarztes

schlüpfen, auf dem Behandlungsstuhl Platz nehmen und auch

mal den Bohrer in die Hand nehmen. Neben Zahnputztraining

und Untersuchungen mit dem coolen ›Karies-Laser‹ steht das

Thema Ernährung auf dem Stundenplan. »Der Verzehr von gesundem

Obst wird natürlich empfohlen, doch die wenigsten wissen,

dass man danach mit dem Zähneputzen lieber eine gewisse

Zeit warten sollte, weil die Säure den Zahnschmelz angreift«, so

der Experte.

Ein wichtiger Baustein im Vorsorgeprogramm der Praxis ist die

professionelle Zahnreinigung, die für alle Altersstufen angeboten

wird – für Patienten, deren Versicherung Mitglied im Netzwerk

© Foto: ® Fotolia

LOGIsch gut abnehmen!

LOGI steht für Abnehmen mit

weniger Kohlenhydraten und mehr Eiweiß.

Wer sich also LOGIsch ernährt, meidet

hohe Blutzucker- und Insulinwerte und fördert

somit den Fettabbau.

Fettarm war gestern, heute ist LOGI:

• LOGI schmeckt und macht satt

• LOGI kommt ohne Kalorienzählen aus

• LOGI funktioniert (bestätigt durch das weltweit

anerkannte Zentrum für evidenzbasierte Medizin)

Einzel- und Gruppenberatung möglich

Kostenbeteiligung durch die meisten Krankenkassen

Sie wollen mit der LOGI-Methode

abnehmen? Rufen Sie mich an!

Dr. med. Sonia Tomaszewski

Ärztin für Allgemeinmedizin,

Ernährungsmedizin

Hangweg 17, 44575 Castrop-Rauxel

Tel.: 02305/96760

E-Mail: tomaszewski@praxishaus.de


22

Gesundheit · Leben im Alter

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»Wir vergrößern uns –

Sprachtherapie jetzt auf 200 qm!«

Sprachtherapie ist ein sehr sensibles

Thema, und Menschen

aller Altersstufen sind auf sie

angewiesen – sei es nach einem

Schlaganfall, bei neurodegenerativen

Erkrankungen wie Parkinson

oder Multipler Sklerose,

bei Sprachentwicklungs-, Redefluss-

und Stimmstörungen

oder bei Beeinträchtigungen

des Hörens und Schluckens.

Um diesen Menschen therapeutische

Hilfe zukommen zu lassen,

eröffnete die Dipl.-Sprachheilpädagogin

Katharina Worm

im Oktober 2009 ihre Praxis

für Sprachtherapie und Logopädie an der

Merklinder Straße 222. »Ein zusätzlicher

ebenerdiger Eingang erlaubt auch Menschen

mit Handicap Zugang zur Praxis.«

Katharina Worm (vorne li.) und ihr Team: von li. Angela

Penava, Robin Gellings, Anke Pieper (vorne

re.), Kim Thoms und Bärbel Zühlke

Die Einrichtung lief seitdem gut an – ihre

Fläche konnte nun auf 200 qm ausgebaut

werden. »Wir arbeiten in einem Team von

insgesamt fünf Sprachtherapeutinnen und

Logopäden/-innen sowie einer Verwaltungsangestellten«,

so die 32-jährige Praxisinhaberin.

Behandelt werden nicht nur

Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Erwachsene,

sondern auch Säuglinge, z. B.

Frühchen oder Kinder mit Syndromen (z.

B. Down-Syndrom). »Unser Angebot umfasst

das gesamte Spektrum der Diagnostik,

Beratung und gezielten Behandlung –

jeweils individuell abgestimmt

auf die Bedürfnisse der Patienten«,

so die erfahrene Sprachtherapeutin.

»Denjenigen, die

die Praxis nicht selbst aufsuchen

können – z. B. infolge eines

Schlaganfalls –, bieten wir

zudem Hausbesuche an.«

Katharina Worm und ihre Mitarbeiter

organisieren auch Elternabende

für Kindergärten

oder Fortbildungen und Workshops

für Pflegeeinrichtungen.

»Bei Fragen zum Thema

Sprachtherapie beraten wir Sie

gerne. Rufen Sie uns doch einfach

an oder kontaktieren Sie uns über das

Kontaktformular unserer Homepage.«

Praxis für Sprachtherapie und

Logopädie Katharina Worm

Merklinder Straße 222

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 638 23 76

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Kleinkinder, Kinder, Jugendliche

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Gesundheit · Leben im Alter 23

Hören und Sehen

Mues & Sternemann unter neuer Leitung

Alte Freunde, neues Glück: Sie kennen sich bereits seit 25 Jahren

aus dem Aufsichtsrat der Dattelner Iga Optic. Nun tritt Ulrich Tönsmann

in die Fußstapfen seines Namensvetters Ulrich Mues: Zum 1.

Januar hat der Bielefelder Augenoptiker- und Hörgeräteakustikermeister

die vier Mues & Sternemann-Fachgeschäfte in Castrop,

Ickern, Habinghorst und Lütgendortmund übernommen.

nach wie vor als Hilfsmittel angesehen,

das nahezu unsichtbar sein soll. Dank moderner

Computertechnik ist hier vieles

möglich. Wir bieten kostenlose Hörtests

und die Option, unterschiedliche Systeme

zu Hause probezutragen und zu vergleichen

– ein Riesenvorteil zur Brille, bei der

man sich vor Ort entscheidet.« Umso wichtiger

ist gerade im Optikbereich eine gute

Beratung. »Unsere Modelle sind so individuell

wie die Menschen, die sie tragen, von

knallbunt über den extravaganten Nerd-

Look bis hin zu klassischen und supereleganten

Designs. Der Trend geht dabei

ganz klar zur Zweitbrille: Sie möchten ja

auch nicht jeden Tag dieselbe Jacke tragen.«

Große Auswahl, faire Preise

Als Mitglied in der Iga Optic eG und der

Hörex-Genossenschaft für Hörgeräteakustik

kann Mues & Sternemann ein breites

Angebot zu günstigen Preisen liefern, da

gute Einkaufskonditionen an die Verbraucher

weitergegeben werden. »Dazu kommt

unsere Stärke als inhabergeführtes Geschäft:

der direkte Draht zum Kunden«, so

Ulrich Tönsmann, der sich in über drei

Monaten gut eingelebt hat. »Ich wurde offen

aufgenommen und fühle mich sehr

wohl in Castrop-Rauxel, einer Stadt, die

übrigens viel grüner ist als erwartet. Ich

hoffe, dass mir die Kunden nach diesem

guten Start auch weiterhin ihr Vertrauen

schenken.«

Von ›Uli‹ an ›Uli‹

Manchmal werden bei einem Bier eben

doch die besten Entscheidungen gefällt.

Ulrich Tönsmann war bereits seit 30 Jahren

mit seinem Fachgeschäft in Hasewinkel

bei Gütersloh selbstständig, als eine gemütliche

Herrenrunde sein Leben

veränderte. »Da hieß es dann plötzlich:

›Uli, du suchst doch einen Nachfolger für

deine Geschäfte‹ und ›wäre das nichts für

dich, Uli?‹«, erinnert sich Uli Tönsmann.

Er nahm die neue Herausforderung an,

zog dafür sogar ins Vest. Uli Mues wird seinen

Kunden dennoch erhalten bleiben und

in Altersteilzeit im Betrieb an der Münsterstraße

tätig sein. Er freut sich, die Leitung

an einen erfahrenen und geschätzten

Kollegen weiterzugeben. »Stellen Sie ihn

ruhig auf die Probe!«

Neu dabei: Hörakustik

»Wir sind ähnliche Typen, ich werde die

Geschäfte auf jeden Fall in seinem Sinne

weiterführen«, erklärt der neue Chef, der

sich auf die Unterstützung des alten

Teams, bestehend aus sieben langjährigen

Mitarbeitern, verlassen kann. Gleichzeitig

will Ulrich Tönsmann neue Akzente setzen,

etwa bei der Außendarstellung, dem

Servicepaket oder den Marken. »Neu dabei

sind Jil Sander, Joop, Fendi und Michael

Kors«, verrät er. Sowohl in der Altstadt

als auch auf der Ickerner Straße wurden

die Filialen komplett umgebaut, modernisiert

und um eine Abteilung für Hörakustik

ergänzt. Wenn alles nach Plan verläuft,

werden im Sommer zwei Auszubildende

für die Berufe Augenoptiker und Hörgeräteakustiker

eingestellt – Bewerbungen

sind willkommen!

Probetragen zu Hause

»Gleitsichtbrillenträger brauchen häufig

auch ein Hörgerät – und dieser Personenkreis

wird immer jünger«, weiß Ulrich

Tönsmann. Allerdings gebe es zwischen

beiden Sparten einen wesentlichen Unterschied:

»Während sich die Brille als Modeaccessoire

etabliert hat, wird das Hörgerät

Mues & Sternemann

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24

Gesundheit · Leben im Alter

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Hilfe für pflegende Angehörige

Kostenloses Angebot – Beratung am Krankenhausbett und zu Hause – Unterricht in Kursen

Die Versorgung eines pflegebedürftigen Menschen erfordert viel Kraft – körperliche und seelische. Wer

sich zu Hause einer solchen Aufgabe gegenübersieht, kann schnell an die Grenzen der eigenen Belastbarkeit

gelangen. Unterstützung bietet das neue Projekt Familiale Pflege der Ev. Krankenhausgemeinschaft

Herne | Castrop-Rauxel. Fünf examinierte Krankenschwestern stehen seit Januar 2013 pflegenden

Angehörigen bereits im Krankenhaus und im Anschluss an die Entlassung mit Rat und Hilfe zur

Seite.

Pflegeberaterinnen-Team wenden. Erste Handgriffe zeigen die

Krankenschwestern bereits am Krankenbett auf der Station, für

individuellere Fragen kommen sie auch ins Haus. Darüber hinaus

bieten die Frauen auch Pflegekurse an, die allen Interessierten

offenstehen.

»Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Probleme bei der Versorgung

eines pflegebedürftigen Angehörigen häufig erst dann

auftreten, wenn der Patient ins häusliche Umfeld zurückgekehrt

ist und das, was im Krankenhaus noch so gut machbar schien, zu

Hause nicht funktioniert«, erklärt Beate Schlüter-Rickert, Pflegedirektorin

der Ev. Krankenhausgemeinschaft. Bis sechs Wochen

nach der Entlassung können sich die Angehörigen an das neue

»Die Angehörigen reagieren durchweg positiv und dankbar auf

das neue Angebot«, stellt Andrea Müller-Hübsch fest, die gemeinsam

mit Birgit Wilmer im EvK Castrop-Rauxel als Pflegeberaterin

tätig ist. Besonders die Hausbesuche treffen auf große Resonanz.

Die Palette der Fragen ist breit und reicht von einer

Beseitigung von Stolperfallen, um Stürze zu vermeiden, bis hin

zur Anleitung in der Versorgung von Ernährungssonden, die

durch die Bauchdecke gelegt sind.

Andrea Müller-Hübsch

Birgit Wilmer

Die Ev. Krankenhausgemeinschaft hat seit Jahren die Situation

pflegender Angehöriger im Blick. Regelmäßig stattfindende Aktionstage

bieten praktische Tipps für die Versorgung Bettlägeriger

zu Hause. »Wir fühlen uns auch nach der Entlassung unserer Patienten

für ihre Versorgung verantwortlich und möchten ihnen

und ihren Angehörigen den Übergang ins häusliche Umfeld erleichtern«,

betont Geschäftsführer Heinz-Werner Bitter.

Unsere Angebote:

• Stationäre Pflege

• spezielle Betreuungsangebote für Menschen mit

Demenz und Pflegekonzepte für schwerstkranke

und sterbende Menschen

• Probewohnen

• Kurzzeitpflege

• Beratung in Fragen der Pflege & Betreuung

• Offener Mittagstisch / Café

• Kulturelle Angebote

Haus am Ginsterweg

Ginsterweg 31

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 02305.92340-0

Fax 02305.92340-15

E-Mail: hag@johanneswerk.de

Das für Herne und Castrop-Rauxel neue Projekt wurde von der

Universität Bielefeld 2006 ins Leben gerufen und seitdem wissenschaftlich

begleitet. »Die AOK NORDWEST unterstützt das Projekt,

indem sie die Kosten für die Schulung des Krankenhauspersonals,

alle Beratungsangebote und Pflegetrainings der Patienten

sowie ihrer Angehörigen übernimmt«, sagt AOK-Niederlassungsleiter

Wilfried Menke. Das kostenlose Angebot steht allen Interessierten

unabhängig von ihrer Krankenkassenzugehörigkeit zur

Verfügung.

Pflegeberaterinnen EvK Castrop-Rauxel:

Andrea Müller-Hübsch · Tel. 0 23 05 / 102-29 75

a.mueller-huebsch@evk-castrop-rauxel.de

Birgit Wilmer · Tel. 0 23 05 / 102-29 76

b.wilmer@evk-castrop-rauxel.de


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Gesundheit · Leben im Alter 25

Leben wie zu Hause!

Haus am Ginsterweg lädt zum Tag der offenen Tür

Der Umzug ins Altenheim, für viele Senioren eine unangenehme Perspektive.

Um die Hemmschwelle zu senken und Ängste abzubauen,

lädt das Haus am Ginsterweg am 22. Mai zum Tag der offenen Tür.

»Wir freuen uns über jede Rückmeldung«

»Ältere Menschen und ihre Angehörigen,

die bislang noch keinen Kontakt zu Altenpflegeeinrichtungen

hatten, können einen

Blick hinter die Kulissen werfen und sich

unverbindlich informieren«, erläutern

Lars Rosner (Hausleitung) und Melanie

Kozera (Sozialdienst). Neben Fachvorträgen,

Beratungen und Thementischen rund

ums Altwerden sind Führungen durch

Haus und Garten geplant. Wer möchte,

kann sogar den warmen Mittagstisch testen.

»Wir tun alles Menschenmögliche, damit

Sie sich bei uns wie zu Hause fühlen,

und freuen uns über jede Rückmeldung,

egal ob positiv oder kritisch!«

Schwerpunkt Palliativund

Schwerstpflege

Einen Schwerpunkt der Veranstaltung bildet

der Bereich der Palliativ- und

Schwerstpflege. Da die meisten Menschen

so lange wie möglich in ihrem vertrauten

Umfeld bleiben möchten, kommen sie

statistisch gesehen immer später in eine

Pflegeeinrichtung. »Unsere Senioren sind

zwischen 50 und 100 Jahre alt – die langjährigste

Bewohnerin lebt bereits seit den

70ern hier. Und jede Altersgruppe hat ihre

unterschiedlichen Bedürfnisse, auf die wir

uns einstellen.«

Grenzerfahrung im

Alterssimulationsanzug

Weitere Schlagworte des Tages sind Ernährung,

Hilfsmittel, die Finanzierung des

Heimplatzes oder auch der Umgang mit

Demenz: »Davon hat jeder schon mal gehört,

aber die wenigsten wissen Bescheid«,

so Melanie Kozera. »Was bedeutet die Erkrankung

konkret? Kann ich dement und

gleichzeitig glücklich sein?« Ein Alterssimulationsanzug

ermöglicht es den jüngeren

Besuchern, die körperliche Schwerfälligkeit

im hohen Alter am eigenen Leibe

nachzuempfinden. »So können Sie einiges

von dem begreifen, das betagte Menschen

täglich erfahren, und auch die Barrieren

erkennen, denen sie im Alltag ausgesetzt

sind«, erklärt Lars Rosner.

Beginn eines neuen Lebensabschnitts

Viele Senioren entschließen sich spät für

einen Umzug ins Heim, wenn die Notsituation

bereits gegeben ist. Wer jedoch

rechtzeitig vorsorgt und sich mit seinem

neuen Umfeld vertraut macht, kann den

neuen Lebensabschnitt ohne Angst beginnen.

»Und anders als beispielsweise in einem

Krankenhaus liegt unser Fokus – neben

der Pflegefachlichkeit – ganz klar auf

der Lebensqualität!« Ein wichtiges Stichwort

lautet Privatsphäre: Im Haus am

Ginsterweg verfügt jeder Bewohner über

einen eigenen Briefkasten und erhält einen

eigenen Zimmerschlüssel. Wer möchte,

kann sein neues Heim mit eigenen Möbeln,

Bildern und Andenken wohnlich

einrichten. Jahreszeitliche und persönliche

Feste wie Geburtstage haben ebenfalls

einen hohen Stellenwert.

Gemeinsam alt werden

Spiel- und Handarbeitsgruppen, Sitzgymnastik,

Gedächtnistraining oder gemeinsames

Waffelnbacken halten nicht nur Körper

und Geist fit, sondern bieten auch die

Möglichkeit, sich auszutauschen, neue

Kontakte zu knüpfen. »Auf diesem Wege

sind hier schon viele Freundschaften, ja

sogar Liebschaften entstanden«, lächelt

Lars Rosner. Melanie Kozera ergänzt:

»Partner wohnen auf Wunsch im selben

Zimmer – bei Bedarf schieben wir gerne

die Betten zum ›Ehebett‹ zusammen. Es

gibt viele Möglichkeiten, Beziehungen zu

erhalten. Und die Nähe zu einem vertrauten

Menschen ist gerade im hohen Alter

ganz wichtig.«

Haus am Ginsterweg

Ginsterweg 31

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 9 23 40-0

Tag der offenen Tür

22. Mai, 11–17 Uhr


26

• Grabmale

• Rasenreihengrab-Kombinationen

• Grablaternen • Grabvasen

• Einfassungen

• Reparaturen

• Bildhauerarbeiten

Mein PflegeService GmbH

Dortmunder Str. 383a

44577 Castrop-Rauxel

Tel: 0 23 05 / 97 39 22

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Wohnen und Pflege

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und Kurzzeitpflege

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und individuelle Betreuung

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Planen · Bauen · Wohnen 27

Endlich Sonne, blauer Himmel

und blühende Natur ...

... wären da nur nicht diese ›Trittbrettfahrer‹. So wichtig Mücken,

Bienen und Wespen für ein funktionierendes Ökosystem sind, in den

eigenen vier Wänden möchten wir sie ungern begrüßen. Kai-Uwe Jecker

weiß, wie die unliebsamen Besucher ferngehalten werden können.

»Ich habe hier mit den Systemen der Firma Neher in den letzten

17 Jahren hervorragende Erfahrungen gemacht und helfe auch

Ihnen gern bei der Planung und Montage des richtigen Insektenschutzes.«

Klassiker

Ob Holz-, Kunststoff- oder Aluminiumfenster,

ob Rollladen,

Klappladen, Jalousette oder

Einbruchgitter – der Neher-

Spannrahmen lässt sich in über

100 Einbauvarianten einfach

und zumeist ohne Bohren anbringen.

»Durch das attraktive,

zeitlose Design fügt er sich harmonisch

in das Gesamtbild Ihres

Hauses ein und wird mit

dem neuen witterungsbeständigen, reißfesten

Transpatec-Gewebe zum nahezu

unsichtbaren Fliegengitter – bei deutlich

höherem Licht- und Luftdurchlass

als mit einem Standardgewebe«,

erläutert der Profi.

Flexibel

Wenn Sie Ihre Fenster oder

Terrassentüren häufig öffnen

und schließen, sind die Neher-

Drehrahmen die ideale Wahl.

»Sie punkten durch ihren flexiblen

Einbau zum Öffnen nach

innen oder außen, durch hohe

Stabilität trotz geringer Einbautiefe sowie

durch enorme Passgenauigkeit und Langlebigkeit.«

Eine praktische und ebenfalls

robuste Alternative bietet die Neher-Pendeltür.

Praktisch für Hunde- und Katzenfreunde:

Sie lässt sich leicht in beide Richtungen

öffnen – auch von unseren

vierbeinigen Gefährten.

Viele weitere intelligente Insektenschutzsysteme

sowie Rollos und Lichtschutzabdeckungen

finden sich in der Ausstellung

der Firma Jecker in Herne. »Machen Sie

einfach einen Termin aus, dann können

wir Sie individuell und persönlich beraten.«

Kai Uwe Jecker

Tel. 0 23 23 / 96 16 02

www.jecker.info

Sie haben den Balkon –

wir haben die Ideen!

Vorgepflanzte Musterkästen, die Ihrem

Balkon optisch auf die Sprünge helfen.

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Planen · Bauen · Wohnen 29

Werkstoff ohne Grenzen: Edelstahl

Von modernen Balkonanlagen über Sichtschutze und Treppengeländer bis hin zur originellen Skulptur

für den Garten: Edelstahl zählt zu den ästhetischsten, dauerhaftesten und vielseitigsten Werkstoffen

überhaupt. Eine wichtige Funktion erfüllt das exklusive Material auch im Bereich schwellenfreien Bauens:

Rampen, aber auch Sanitärinstallationen oder Bettgestelle aus Edelstahl und Aluminium gehören

in behindertengerecht gestalteten Häusern längst zum Standard.

»Der große Vorteil solcher Konstruktionen:

Sie sind – anders als Anlagen aus herkömmlichem

Stahl und Beton – ständig

veränderbar, können je nach Bedarf verlängert,

erweitert oder wieder entfernt

werden«, erklärt Metallbaumeister und

Schweißerfachmann Andreas Bösche. »Dazu

garantieren sie eine erhöhte Sicherheit

über Jahrzehnte hinweg: Edelstahl rostet

nicht, ist absolut wetterfest, 100-prozentig

wartungsfrei und lebenslang haltbar!«

Seit nunmehr 18 Jahren ist sein Betrieb

mit Sitz im Gewerbegebiet am Westring

ein kompetenter und kreativer Partner in

Sachen Edelstahlverarbeitung. Auf 2.000

Quadratmetern Werksfläche arbeiten 14

technische Mitarbeiter, davon fünf Auszubildende,

sowie zwei Bürokräfte an der

Umsetzung der Kundenwünsche. »Und

diese sind so vielfältig wie unsere Gestaltungsmöglichkeiten«,

so Andreas Bösche.

»Neben dem individuellen Anspruch und

Geschmack unserer Auftraggeber spielen

natürlich auch die örtlichen Gegebenheiten

eine Rolle. Dank einer breiten Palette

an Oberflächenbearbeitungen, Farben und

Formen können wir maßgeschneiderte Lösungen

für jeden noch so außergewöhnlichen

Bedarf anbieten.«

Rein optisch überzeugt das edle Material

ebenfalls auf ganzer Linie: Egal ob Altoder

Neubau, Reihenhaus oder freistehende

Villa, modern oder rustikal: Edelstahl

fügt sich stilsicher in jede Umgebung, ja

verleiht dieser noch den letzten Schliff,

zum Beispiel in Form eines glänzenden,

geschwungenen Treppengeländers oder eines

schicken Balkons mit modernem Glaseinsatz.

»Gerade im Bereich des barrierefreien

Wohnens wird dieser ästhetische

Aspekt immer wichtiger«, weiß Andreas

Bösche. »Zu meinen Kunden gehören Menschen,

die auf einen Rollstuhl oder einen

Rollator angewiesen sind, aber auch solche,

die einfach nur für die Zukunft vorsorgen

möchten und denen Komfort ein

wichtiges Anliegen ist. Sie alle wollen auf

ein attraktives Umfeld nicht verzichten!«

Bei der Fertigung von Handläufen und Geländern

wird Edelstahl wegen seiner guten

hygienischen Eigenschaften schon lange

bevorzugt eingesetzt. Auch Vordächer,

Mülltonnenverkleidungen, einbruchsichere

Fenstergitter, Lichtschachtabdeckungen,

Rammschutze für Türen und Wände,

ja sogar Blumenkübel oder Firmenschilder,

Briefkästen oder Wasserspeier lassen

sich aus dem formschönen, robusten und

pflegeleichten Werkstoff herstellen, zuweilen

in Verbindung mit Sonderwerkstoffen

wie Aluminium oder Kupfer, Glas oder

Holz. Neben vielen Privatkunden vertrauen

auch zahlreiche Unternehmen oder

Krankenhäuser auf das Know-how des Betriebs.

Andreas Bösche: »Es gibt eigentlich nichts,

was es nicht gibt! Lassen Sie Ihrer Fantasie

freien Lauf, wir erstellen das Produkt

nach Ihren individuellen Wünschen in unserer

Werkstatt!«

Andreas O. Bösche

Meisterbetrieb für

Edelstahlverarbeitung

Westring 223c

44579 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 18 66 4

www.edelstahl.boeschhe.de


30

• Treppen • Geländer • Blechverarbeitung

• Strahlarbeiten

• Vordachanlagen • Lampen / Briefkästen

• Schweißverfahren für Sonderstähle

• Verkauf von Edelstahlmaterialien und Zubehör

– auch in Kleinstmengen

Westring 223c · 44579 Castrop-Rauxel

Telefon 0 23 05 – 1 86 64 · www.edelstahl-boesche.de


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Planen · Bauen · Wohnen 31

HFM-Scheffer – Zaun-, Tür- und Toranlagen

Ideen aus Stein

und Draht

Gabionen sind nicht nur ein absoluter Hingucker,

die mit Steinen gefüllten Metallkörbe bieten eine

interessante Lärm- und Sichtschutzalternative zu

herkömmlichen Mauern und Zäunen. »Dabei sind

sie äußerst umweltfreundlich und überzeugen

durch eine hohe Stabilität und Widerstandsfähigkeit.

Eine ansehnliche, naturnahe Lösung für den

Garten«, erläutert Jörg Haller, Geschäftsführer der

Firma HFM-Scheffer.

Seit über 30 Jahren ist das Unternehmen ein kompetenter Ansprechpartner

für den Verkauf und die Montage von Zaun-, Türund

Toranlagen. Neben den modernen Highlights – elektrisch betriebene

Systeme, Schmuckzäune mit individuellen Zierelementen

etc. – werden neuerdings auch klassische Gabionenzäune als

Sicht- und Lärmschutz angeboten.

Sie sind als fertig geschweißte Stahlkörbe oder Steinwandsysteme

in unterschiedlichen Größen erhältlich und fügen sich optisch perfekt

in die Landschaft ein. Das Füllmaterial wird in der Regel

Blickfang: Stahlkorb mit beleuchteten Glasbruchsteinen

beim örtlichen Steinhändler erworben. »Hier gibt es tausende Sorten,

die sich in Farbe und Form unterscheiden, von einfachem

Granit oder Kalkstein bis hin zu bunten Glasbruchsteinen«, weiß

Jörg Haller. »Besondere Akzente können durch Lichtschläuche

gesetzt werden.«

Wussten Sie, dass Gabionen (ital.

gabbione = Käfig) bereits im Mittelalter

eingesetzt wurden? Damals zumeist

aus Weiden geflochten, wird

heute jedoch verzinkter Stahl verwendet

– eine wesentlich langlebigere,

stabilere und widerstandsfähigere

Variante.

HFM-Scheffer e. Kfr.

Zaun-, Tür- und Toranlagen

Rheinstr. 7–9

Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 7 90 01

www.hfm-scheffer.de

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Demnächst im Erinpark

Erneuern, gestalten, instand setzen – seit 1996 Credo des Castrop-Rauxeler

Malerfachbetriebs Heiko Wilken! »Ob privat oder

gewerblich, innen oder außen – wir ermöglichen Ihnen individuelles

Raumdesign!«, so Malermeister Heiko Wilken. »Wählen Sie

aus einer umfangreichen Palette an Tapeten, Farben und Bodenbelägen.

Wir beraten Sie gern!«

Achtung: Der Malerfachbetrieb zieht um in den Erinpark! »Im

Erdgeschoss wird unser Werkstattbereich platziert«, so der Malermeister.

»Umfangreiche Beratungs- und Ausstellungsflächen sowie

das Malerbüro inklusive

Besprechungsraum werden in

der ersten Etage entstehen.

Wir freuen uns, Sie bald in unseren

neuen Räumen begrüßen

zu dürfen!«

Malerbetrieb Heiko Wilken

Westheide 14a

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 54 32 23

www.malerbetrieb-wilken.de


32 Planen · Bauen · Wohnen

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www.tischler-bialas.de

Lieben Sie Holz auch so wie wir? Der Geruch der

Oberfläche, die verschiedenen Farben und Ma-serungen

unterschiedlicher Holzarten – und vor allem die

Vielseitigkeit machen es zu einem faszinierenden

Werkstoff. Es gibt kaum einen Bereich des Hauses

und des täglichen Lebens, in dem Holz keine Rolle

spielt.

TISCHLERHANDWERK, das ist die Liebe zum Material,

der Spaß am Beruf, die Kreativität im Entwurf und

das Können in der Fertigung. An diesen für uns wesentlichen

Eigenschaften eines Tischlers lässt sich

auch die Qualität messen, mit der man sein Handwerk

ausübt. Darüber hinaus ist uns die enge Zusammenarbeit

untereinander und mit unseren Kunden sehr

wichtig.

Wir planen mit Ihnen gemeinsam und entwerfen für

Sie gerne Möbel für Ihren ganz persönlichen Anspruch.

Wer sich für ein Produkt aus unserer Tischlerei entscheidet,

entscheidet sich für ein echtes, natürliches

Stück Individualität, dass für seine ganz persönlichen

Ansprüche und Wünsche maßgefertigt wird.

Material-Mix mit Glas, Stein und Metall, verschiedene

Oberflächen und Lackierungen ergeben unbegrenzte

Möglichkeiten.

Innenausbau ist Vermittlungs- und übersetzungsorgan,

Schnittpunkt zwischen handwerklicher Fähigkeit

und Darstellung der jeweiligen Kunden.

Die Tischlerei aloys bialas ist Ihr Partner mit Verantwortung,

Vertrauen und Vielseitigkeit. Die Entwicklung,

die Fertigung und die Betreuung der Produktion

erfolgen aus einer jahrelangen Erfahrung in den Bereichen

Ladenbau, Büro und Labor- ausbauten,

Bankeinrichtungen sowie im privaten Möbel und Innenausbau.

Fordern Sie uns heraus! Ihrer Phantasie sind keine

Grenzen gesetzt. Mit uns ist (fast) alles möglich!

Industriestraße 6 | 44577 Castrop-Rauxel | Tel. 02367 546 | Fax 02367 438 | bialas@t-online.de


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Planen · Bauen · Wohnen 33

Ausgemistet. Wohin mit dem Gerümpel?

Es liegt in der Natur des Menschen, dass uns im Frühling die Lust packt, gründlich klar Schiff zu machen:

Alte Möbel werden aussortiert, Bäder saniert, Fliesen erneuert, Bäume gefällt und Hecken geschnitten.

Doch – wohin mit dem Gerümpel? Eine unkomplizierte, kostengünstige und umweltfreundliche

Lösung bietet die Castrop-Rauxeler P.B.-Abbruch GmbH.

Als Spezialist für Abbruchtechnik, Metallverwertung,

Transporte und Erdbauarbeiten

übernimmt die Firma die fachgerechte

Entsorgung von Bauschutt, Garten- und

Renovierungsabfällen für Unternehmen

und Privatkunden, zum Beispiel nach Sanierungen

oder Haushaltsauflösungen.

»Seit unserem Umzug zum Deininghauser

Weg im Jahr 2005 haben wir 350.000 Tonnen

Material aufbereitet und vermarktet«,

erklärt Geschäftsführer Peter Bogdanski.

Auf dem 40.000 Quadratmeter großen Industriegelände

in Castrop-Rauxel

befinden

sich neben einem

Schrottplatz auch

mehrere moderne

Aufbereitungsanlagen.

Hier werden

Rohstoffe wie Erde,

Steine, Metall oder

Holz sauber voneinander

getrennt und

für die Weiterverarbeitung

vorbereitet.

»Ein sinnvolles Beispiel

für Recycling!«

Seit der Firmenkomplex durch die neue

Klöcknerstraße noch besser an die Autobahn

42 angeschlossen ist, finden immer

mehr Privatleute mit ihren Hängern den

Weg zur P.B.-Abbruch GmbH, vor allem da

die Annahmestelle auch samstags von 8

bis 13 Uhr geöffnet hat. Wer nicht selbst

vorfahren kann oder größere Mengen

transportieren muss, nutzt den Abholdienst

des Unternehmens. »Inzwischen

sind 450 Container und vier 18-Tonnen-

Lkw von uns in einem Umkreis von 30 Kilometern

Luftlinie im Umlauf«, verrät Peter

Bogdanski.

P.B.-Abbruch GmbH

Deininghauser Weg 81

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 54 88 40


34

Ausbildung

Wenn ich mal groß bin ...

... werde ich Pilot, Zugführer, Model, Tierärztin,

Müllwagenfahrer. Erstaunlich, vergleicht

man die Top-Ten von Kinderträumen

mit Aufstellungen des Statistischen

Bundesamtes über die beliebtesten Berufe,

so ist eine Schnittmenge quasi gar nicht

vorhanden. Noch mehr erstaunt es, dass

von den derzeit rund 350 anerkannten

Ausbildungsberufen nur ein Bruchteil bei

Schulabgängern bekannt ist und von daher

für den weiteren Lebensweg erst gar

nicht in Erwägung gezogen wird.

Ausbildung bei ray facility management

Eine ›saubere‹ Sache

»Das Spektrum professionellen Gebäudemanagements

gestaltet sich äußerst vielseitig«,

betont Denis Krämer, Sprecher der

bundesweit agierenden ray facility management

group. »Ob infrastrukturelles,

wie z. B. Gebäudereinigung, Hausmeisterdienste

oder Catering, technisches, z. B.

Industriewartung, oder kaufmännisches

Gebäudemanagement, z. B. Objektbuchhaltung

– mit unseren maßgeschneiderten

Gebäudedienstleistungskonzepten können

Immobiliennutzer und -eigentümer nachhaltig

entlastet werden.«

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Gebäudereinigung ist nicht gleich Gebäudereinigung: Denn je nach

Gewerbe – ob Bürokomplex, Autohaus, Brauerei, Flughafen oder

Krankenhaus – müssen behördliche Auflagen befolgt und individuelle

Anforderungen berücksichtigt werden. Gefordert ist somit ein

ganzheitlich geschultes Reinigungsteam, das sich mit verschiedenen

branchenspezifischen Profilen auskennt.

Derzeit beschäftigt das seit den 1970er-

Jahren bestehende Familienunternehmen

ca. 3.200 Mitarbeiter, und junge, engagierte

Nachwuchskräfte sind immer willkommen!

»Auch in diesem Jahr haben wir wieder

Ausbildungsplätze im Bereich der

Glas- und Gebäudereinigung zu vergeben«,

so Denis Krämer. »Mindestvoraussetzung:

eine abgeschlossene Schulausbildung!«

Geboten werden im Gegenzug abwechslungsreiche

Aufgabengebiete mit

vielseitigen Entwicklungsmöglichkeiten in

einer zukunftsorientierten Branche. »Zudem

garantieren wir finanzielle Absicherung:

Von unserem jährlichen Umsatz –

immerhin bis zu 40 Millionen Euro – profitieren

auch unsere Auszubildenden. Für

uns eine klassische ›Win-Win-Situation‹«,

unterstreicht der Unternehmenssprecher.

»Schließlich sind die Auszubildenden von

heute unsere Fach- und Führungskräfte

von morgen!«

Für das besondere Bemühen in Sachen

Nachwuchsförderung wurde ray bereits

mehrfach von der Handwerkskammer ausgezeichnet.

www.ray.de


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Unternehmen 35

Taxi war gestern – heute ist City-Car!

Service ist für Rolf Kotecki kein hohler Begriff. Für seine Kunden setzt der Unternehmer nicht nur seine

rund 60 Fahrzeuge, sondern auch alle Hebel in Bewegung – bei Tag und Nacht.

In über 35 Jahren hat sich die 1976 gegründete

Firma auf Behindertenfahrten,

Flughafentransfers, Ausflugs- und Fernfahrten

spezialisiert. Seit Jahressbeginn

wird die Kotecki-Flotte nun durch spezielle

City-Cars ergänzt. Diese schicken Mietwagen

in elegantem Weiß warten nicht an

den üblichen Taxihaltestellen auf ihre

Fahrgäste, sondern können ausschließlich

per Anruf gebucht werden und stellen eine

ebenso preiswerte wie komfortable Alternative

zu herkömmlichen Taxen dar. »Weil

wir nicht an den Taxitarif gebunden sind,

können wir regelmäßige Fahrten oder weite

Strecken zu günstigen Festpreisen anbieten«,

so Rolf Kotecki.

Personenbeförderung ist für ihn und sein

rund 100-köpfiges Team mehr als der reine

Trip von A nach B. »Häufig sind wir

Chauffeur, Kumpel und Seelsorger in einem!«

Da werde dann auch schon mal

Trost gespendet, Rat erteilt, diskutiert, zusammen

gelacht oder eine Kiste Wasser

aus dem Supermarkt mitgebracht. »Einige

meiner älteren Kunden,

die nicht mehr

ganz so fit auf den Beinen

sind, haben keine

Angehörigen in der Nähe,

dann springen wir

im Notfall natürlich

ein!« Erst diese Woche,

berichtet Rolf Kotecki,

habe er selbst einen guten

alten Stammkunden

zur Beerdigung seiner

Frau begleitet. »Der

betreffende Herr wollte

den Sarg vor der Bestattung

unbedingt noch

einmal sehen und war

auf sich allein gestellt völlig überfordert.

Also habe ich alles stehen und liegen lassen,

ihn zur Trauerhallte gefahren und dafür

gesorgt, dass er sich in Ruhe von seiner

Frau verabschieden konnte. Am

nächsten Tag war ich sogar bei der Trauerfeier

dabei. Diese Zeit nehme ich mir!«

Kotecki GmbH

Personenbeförderung

Westring 223

44579 Castrop-Rauxel

Kostenlose Service-Nr.:

08 00 / 3 31 44 44

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Wege aus dem Steuerdschungel

Das deutsche Steuerrecht – ein Buch mit sieben Siegeln! Undurchschaubar und unverständlich kommt

es für viele daher. Nur die wenigsten haben wirklich Einblick. Und doch: Richtig gehandhabt, eröffnet

es Möglichkeiten zur Kosten- und Ausgabensenkung. Einkommensteuererklärung und Co. verlieren so

ihren Schrecken. Fachleute auf diesem Gebiet und kompetente Ansprechpartner sind Angelika Steppuhn

und Dennis Kreiskorte, beide seit Januar 2012 Partner der SKP Steppuhn & Kreiskorte Steuerberater-Partnerschaft.

»Wir bieten unseren Mandanten das

gesamte Spektrum steuerrechtlicher Finanzplanung

und -optimierung«, so die Finanzexperten.

»Ob Einzelunternehmen,

Personen- und Kapitalgesellschaft oder

Privatperson – wir erstellen für Sie sowohl

Ihre private Steuererklärung als auch alle

betrieblichen Steuererklärungen, wir

kümmern uns um Ihre Finanz- und Lohnbuchhaltung

sowie Ihre laufenden Jahresabschlüsse.

Ob betriebswirtschaftliche

Beratung, Erbschaft- und Schenkungssteuerplanung

oder Steuergestaltungsberatung

– kein Problem, wir stehen Ihnen

zur Seite!« Auch Existenzgründern greift

die Kanzlei von Angelika Steppuhn und

Dennis Kreiskorte helfend unter die Arme.

Dennis Kreiskorte: »Als zugelassener KfW-

Gründungscoach begleite ich angehende

Jungunternehmer und Freiberufler auf ihrem

Weg in die Selbstständigkeit – von der

Gründungsidee bis zur Existenzfestigung.«

Transparenz und Kundenorientiertheit –

für Angelika Steppuhn und Dennis Kreiskorte

das A und O: »Uns ist wichtig, für

unsere Mandanten so präsent wie möglich

zu sein – mitunter auch außerhalb unserer

üblichen Bürozeiten. Wir wollen das

Gefühl vermitteln, bei uns gut aufgehoben

und umfassend beraten zu sein. Individuell,

zeit- und praxisnah gehen wir daher

auf Ihre steuerrechtlichen Belange ein.

Vereinbaren Sie doch einfach einen kostenlosen

Ersttermin – auch für Sie finden

wir konstruktive Lösungsansätze!«

SKP Steppuhn & Kreiskorte

Steuerberater-Partnerschaft

Bahnhofstraße 34 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 35 84 90

www.skp-cr.de


36

Unternehmen

Nebenjob, Minijob, Zeitarbeit

Der Job fürs Leben ist ein Auslaufmodell. Mittlerweile gehören Minijobs, Jobsharing, Zeitarbeit oder

Teilzeitjobs zum Alltag vieler Arbeitnehmer. Flexibilität ist dabei von Arbeitgebern und Beschäftigten

gleichermaßen erwünscht: Firmen können durch befristete Arbeitsverhältnisse leichter auf Krisen reagieren;

Arbeitnehmer möchten Zeit für Fortbildung, Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen.

Doch wie genau unterscheiden sich die diversen

Arbeitszeitmodelle und worauf sollte

bei den einzelnen Verträgen geachtet

werden? Der Ratgeber ›Arbeit auf Zeit‹ der

Verbraucherzentrale NRW stellt die verschiedenen

Arbeitsverhältnisse rund um

Teilzeit, Leiharbeit und Minijob vor. Er

zeigt auf, welche Rechte und Pflichten Arbeitgeber

und Arbeitnehmer mit einem

Vertragsabschluss eingehen. Das Buch informiert

zudem darüber, wann befristete

Arbeitsverhältnisse zulässig sind, in welchen

Fällen der Arbeitgeber den Wunsch

nach Arbeitszeitverkürzung ablehnen

kann oder welcher Urlaubsanspruch bei

einer Arbeit auf Abruf besteht. Tipps, wie

sich Arbeitnehmer gegen vertragswidriges

Verhalten des Arbeitgebers wehren können,

sowie zahlreiche Musterbriefe machen

das Buch zu einem wertvollen Begleiter

im Arbeitsleben.

Der Ratgeber kostet 11,90 Euro und ist in

der örtlichen Beratungsstelle der

Verbraucherzentrale NRW erhältlich.

Beratungsstelle Castrop-Rauxel

Mühlengasse 4 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 17 10

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Richtig versichert im Gewerbe

Was tun, wenn ein Unternehmen

führungslos oder durch

Pflegebedürftigkeit des Chefs

vor existenzielle Probleme gestellt

wird? Was, wenn ein

Feuer- oder Leitungswasserschaden

das Betriebsgeschehen

vorübergehend unterbricht

und erhebliche

Ertragsausfälle drohen? Diese

Beispiele zeigen, wie wichtig

es für Unternehmen ist, sich

abzusichern – so umfassend

wie nötig, so gut wie möglich.

ERGO-Versicherungsfachmann

Artur Stoffer nimmt

sich der Belange Gewerbetreibender

an. »Besonders

DEHOGA-Verbandsmitgliedern

und Mitgliedern im

Bund der Steuerzahler stehe

ich in allen Fragen mit Rat

und Tat zur Seite«, so der

Versicherungsfachmann.

»Sie benötigen rechtliche

Unterstützung, Beratung in

Sachen Unfallschutz, privater

und gesetzlicher Krankenversicherung,

Inventarabsicherung

und Co.? Kein Problem: Gemeinsam finden

wir eine Lösung – gerade auch im

Schadensfall, wenn Hilfe am nötigsten ist!

Ich lasse Sie nicht allein.«

ERGO-Gebietsvertretung

Artur Stoffer

Friedrichstraße 40

44581 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 699 18 03

Mobil 01 72 / 2 31 53 51

www.artur.stoffer.ergo.de


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Unternehmen 37

BÜRO FRITZ

Alles aus einer Hand

Von der Büroklammer über Tinte und Toner bis zur kompletten Ausstattung

von Büro- und Schulungsräumen – seit mehr als 35 Jahren

ist Büro Fritz ein kompetenter Partner in Sachen Bürotechnik, Büromöbel

und Bürobedarf. Die Klientel reicht vom Freiberufler bis

zum mittelständischen Unternehmen, vom Handwerksbetrieb bis

zur Universität – wie die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen.

Bereits seit ihrer Gründung im Jahr 1992

ist die Westfälische Hochschule Gelsenkirchen

Kunde der Manfred Fritz GmbH. Ehrensache,

dass Geschäftsführer Bernd Potrifke

sich auch um eine Anfrage

kümmerte, die mit dem bisherigen Geschäft

wenig zu tun hatte: »Die Hochschule

suchte nach einem großen Touchscreen-

Monitor, der intuitiv und vor allem

bedienbar ist. Als SHARP Fachhandelspartner

im Bereicht Kopiersysteme wusste

ich, dass der Hersteller passende Geräte

im Sortiment hat.«

Einfach bedient, ruckzuck vernetzt: der SHARP Touchscreen-Monitor

Geschäftsführer Bernd Potrifke

Damit die Interessenten einen Eindruck

von den 70-Zoll Monitoren gewinnen

konnten, orderte Bernd Potrifke kurzerhand

ein Demo-Gerät und präsentierte

dies gemeinsam mit Vertretern der Firma

SHARP vor rund 30 Professoren und

Hochschulmitarbeitern. »Im Anschluss

konnten die Teilnehmer die Geräte selbst

ausprobieren – das kam ganz offensichtlich

gut an!« Der Büroring Fachhändler bekam

den Zuschlag für die Ausschreibung

und wickelte das Projekt komplett aus einer

Hand ab: »Wir haben die Lieferung sowie

die Installation und EDV-Anbindung

übernommen, ebenso wie eine anschließende

Schulung für die Mitarbeiter der

Hochschule.« Die Monitore kommen seitdem

im Veranstaltungszentrum der neugegründeten

Talentakademie der Hochschule

sowie im Fachbereich Versorgung

und Entsorgung zum Einsatz. Mittlerweile

sind die Monitore auch bei einigen Castrop-Rauxeler

Firmen im Einsatz.

Das Portfolio der Manfred Fritz GmbH umfasst die

Bereiche Bürotechnik, -möblierung und -bedarf

nebst eigener Werkstatt samt EDV und ist im

Laufe der Zeit um das Spektrum ›Medientechnik‹

erweitert worden. Als ›redoffice‹-Partner bietet

das Unternehmen zudem die Möglichkeit, bequem

und günstig über den Onlineshop zu ordern.

Bernd Potrifke: »Aber auch für außergewöhnliche

Anforderungen unserer Kunden haben wir immer

ein offenes Ohr und finden sicher eine Lösung!«

Zum Komplettservice von BÜRO FRITZ gehört neben

Lieferung, Installation und EDV-Anbindung

auch eine anschließende Schulung.

BÜRO FRITZ

Moderne Bürosysteme

Manfred Fritz GmbH

Tel. 0 23 05 / 1 47 76

Tel. 0 23 05 / 3 42 10

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38

Junge Familien

Taff Kids

»Wir können nicht jeden retten, aber viele auffangen, die sonst untergehen«

Liebeskummer, Stress mit den nervigen Eltern oder Ärger über die Drei minus in Mathe – so manches,

was mir damals, mit 15, wie ein kleiner Weltuntergang erschien, darf aus objektiver Sicht wohl eher als

Problemchen bezeichnet werden. Andere Kinder haben weniger Glück: Ihre Geschichten handeln von

Vernachlässigung, Gewalt im Elternhaus, früher Schwangerschaft, Drogenmissbrauch und Schulabbruch.

Solche Schicksale, die man aus einer behüteten Perspektive heraus kaum begreifen kann, sind

heute noch genauso brandaktuell wie vor zwanzig Jahren. Um betroffenen Kindern und Jugendlichen

zu helfen, sie auf ihrem Weg zu begleiten und präventiv aufzubauen, wurde an der Castrop-Rauxeler

Schillerschule die Initiative ›Taff Kids‹ ins Leben gerufen.

Jacqueline Turek und Taff-Kids beim Schulprojekt

›Unsere Schule soll schöner werden‹

Uwe Weber im Trainingsraum

Falsches Klischee vom Hauptschüler mit

dem Messer in der Tasche

»Das Klischee vom schwarzhaarigen

Hauptschüler mit dem Messer in der Tasche

ist absoluter Unsinn, ich habe in fünf

Jahren noch nie eine gefährliche Schlägerei

erlebt«, räumt Diplom-Sozialpädagoge

Uwe Weber zuerst einmal mit einem typischen

Vorurteil auf. »Im Gegenteil, viele

unserer Kids halten sich trotz widriger

Umstände tapfer.« Seit 2008 bildet er gemeinsam

mit den Erzieherinnen Bibi Bons

und Jacqueline Turek das Team der ›Taff

Kids‹. »Im Auftrag des Jugendamtes und

in enger Kooperation mit den Lehrern

kümmern wir uns um Kinder und Jugendliche,

die aufgrund familiärer oder schulischer

Probleme auffällig oder sogar straffällig

geworden sind. Aber natürlich können

auch alle anderen Schüler in Not zu

uns kommen!«

Spiele und Gespräche

Im Erdgeschoss der Schillerschule hat die

Gruppe einen eigenen Betreuungsraum,

dessen Tür von 7.30 bis 16 Uhr für sämtliche

Schülerinnen und Schüler offen

steht. Hier können sie relaxen, quatschen

und spielen, was vor allem bei schlechtem

Wetter gerne genutzt wird. »Dann tummeln

sich in den Pausen schon mal bis zu

70 Kids auf engstem Raum«, lächelt Uwe

Weber. »Gerade der unverfängliche Austausch

und die gemeinsamen Spiele bieten

eine schöne Möglichkeit, Vertrauen aufzubauen«,

weiß Jacqueline Turek. »Dabei

werden natürlich nicht nur ernste Themen

besprochen, man bekommt auch viel Schönes

und Spannendes aus dem Leben der

Jugendlichen mit.« Bibi Bons bestätigt:

»Bei 18 verschiedenen Nationen reicht der

Gesprächsstoff von Religion, Esskultur

und Festen bis hin zu Mode, Fußball und

Haustieren. Meist geht es fröhlich zu. Aber

die Kids merken, dass wir sie ernst nehmen

und respektieren. Bei Problemen

kommen sie dann oft von ganz alleine auf

uns zu.«

Im Trainingsraum werden Gehirnmuskeln

trainiert

Bei Bedarf führt das erfahrene Trio Gespräche

mit den Familien oder vermittelt

den Kontakt zu Behörden und Hilfseinrichtungen.

»Allerdings gehen unsere Aufgaben

weit über das Spektrum der klassischen

Sozialarbeit hinaus: Wir

unterstützen in den Klassen, begleiten

Ausflüge und Freizeiten, organisieren individuelle

Lernförderungen, Projekte und

AGs, Bewerbungs- und Verhaltenstrainings.«

Im sogenannten ›Trainingsraum‹

werden nicht die Oberarm-, sondern vielmehr

die Gehirnmuskeln trainiert. »Schüler,

die im Unterricht nicht mehr tragbar

sind, können aus der Klasse genommen

und zu mir geschickt werden«, erläutert

Uwe Weber. »Gemeinsam wird dann eine

Lösung erarbeitet: Was war los? Und was

können wir tun, damit eine Rückkehr in

den Unterricht möglich ist?«

Uwe Weber, Jaqueline Turek und Bibi Bons (v.li.)

Praxis-Klasse im BoGi’s

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mitarbeit

in der P-Klasse der Schillerschule, die

im Jugendzentrum BoGi’s untergebracht

ist. »P steht nicht etwa für Problem, sondern

für Praxis«, erklärt Bibi Bons.

»Schulmüde Schüler, die nicht willens oder

in der Lage sind, ihre Ausbildung an der

Hauptschule fortzusetzen, werden im Bo-

Gi’s bei reduzierter Stundenzahl und erhöhtem

Praxisanteil unterrichtet. Neben

Deutsch und Mathe stehen dann zum Beispiel

Metall- und Holzbearbeitung, Kochen,

Theater oder Töpfern auf dem Stundenplan.«

Ziel sei die Rückführung in die

Schule oder ans Berufskolleg – und damit

eine Zukunftsperspektive jenseits von

Hartz IV.« Dies werde nicht immer, aber,

insbesondere durch viel persönliches Engagement,

immer häufiger erreicht. Sie

strahlt: »Nach einem erfolgreichen Prak-


Junge Familien 39

tikum gehe ich zur Belohnung mit

meinen Kindern essen oder zum

Bowlen!«

Positive Entwicklung über Jahre

begleiten

Ihre Kollegin Jacqueline Turek betreut

seit der sechsten Klasse einen

Jungen, der früher ein regelmäßiger

Gast im Trainingsraum war und

kaum Einsicht zeigte. »Dank individueller

Förderung und vielen Gesprächen

macht er jetzt seinen Realschulabschluss.

Diese positive

Entwicklung über Jahre zu begleiten,

ist für mich der schönste

Lohn!« Uwe Weber ergänzt: »Jedes

Kind, jede Familiensituation ist anders,

daher gibt es selbst nach 20

oder 40 Jahren Berufserfahrung

kein Erfolgsrezept. Wir können

nicht jeden retten, aber viele auffangen,

die sonst untergehen!«

Bibi Bons und ein Schüler

in der Praxisklasse

Mathe Kings & Mathe Queens

Das Berühren der Figüren mit den Pfoten ist verboten? Nein, im Gegenteil: Anfassen

ausdrücklich erwünscht! Allerdings handelt es sich auch nicht um Bilder oder Skulpturen,

die demnächst im Zuge einer Ausstellung im oberen Rathausfoyer Thema sind.

Vielmehr geht es um Mathematik. Und die ist übrigens alles andere als dröger Stoff.

Mathe für junge Kinder … ist Rhythmus,

Musik, Tanz, steckt in Blumen, Früchten

und Bäumen, im Tag und in der Nacht, in

der Sonne und den Sternen, in den Jahreszeiten

und im ganzen Universum ...

Die erste mathematische Aktionsausstellung

entführt Kinder von vier bis acht Jahren

und ihre erwachsenen Begleiter, aber

auch Lehrer und Erzieher auf eine Entdeckungsreise

in das Land der Mathematik,

in dem junge Kinder mit Lust und Neugier

eine Brücke vom Land des Konkreten –

das kindliche Denken in Bildern – in das

Land des Abstrakten – das Denken in

Symbolen – bauen und dabei staunend und

spielerisch der wunderbaren Wissenschaft

Mathematik begegnen.

Der Bau einer sicheren Brücke und jedes

Brückenpfeilers hat drei Phasen: In der

ersten Phase wird mit sinnlichen und lustvollen

Erlebnissen in der kindlichen Alltagswelt

gebaut, in der zweiten Phase

kommen gelegentlich Zeichen und Symbole,

die zum Beispiel ›Zahlen‹ heißen, hinzu,

und in der dritten

Phase sind die

Symbole und Zeichen

Besitz des Kindes,

sie sind ihm

vertraut, und es

geht selbstverständlich

mit ihnen um.

06.–31.05.

Mathe Kings & Mathe Queens

Oberes Rathausfoyer

Öffnungszeiten Mo–Do 8.30–16 Uhr;

Fr 8.30–13 Uhr

Anmeldung bei Melanie Heine (VHS)

Tel. 0 23 05 / 106 26 40

Wir wissen, was gespielt wird

Münsterstr. 13 · 44575 Castrop-Rauxel · Telefon (0 23 05) 2 26 59 · Fax (0 23 05) 4 35 77


40

Junge Familien

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Trendy, funktionell und ergonomisch

Mit dem Wechsel auf eine weiterführende

Schule wächst nicht nur das Lernpensum,

sondern auch das Gewicht, das Jugendliche

mit sich herumtragen müssen. Klassische

Schultornister reichen für die Vielzahl

der Bücher, Ordner und Hefte meist

nicht mehr aus. Viele entscheiden sich daher

für trendige Schulrucksäcke mit großzügigem

Stauraum und ergonomischem

Tragekomfort.

»Jung, bunt, frech und funktionell, zudem

ausreichend verstärkt, atmungsaktiv und

höhenverstellbar passen sich die großräumigen

Schulrucksäcke von Satch by Ergobag,

Fredy oder 4You den Gegebenheiten

ihrer Träger an«, so Simone Sandforth,

Mitarbeiterin des Castrop-Rauxeler Bürospezialisten

Lach. »Sie entlasten Schultern

und Rücken nachhaltig – eine echte Alternative

zum Standardschulranzen! Kommen

Sie doch einfach vorbei. Wir beraten

Sie gern bei einer Anprobe!«

Schreibwaren Lach

Münsterstraße 1a

44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 242 42

www.buero-spezialist.de

SPIELtipp

aus dem Spielwarengeschäft

Schnettelker

Bendit

Logikspiel aus der Reihe SmartGames

von Jumbo

Alter 7+ · 16,99 Euro

Weise denken und nicht schwarz ärgern!

60 Aufgaben in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen

gilt es zu lösen – so ist langer

Denk- und Knobelspaß garantiert. Pro

Aufgabe ist ein Muster vorgegeben, welches

es nun aus den sechs Kugelketten zu

legen gilt. Die Kugelketten sind jeweils auf

Vorder- und Rückseite zweifarbig. Zudem

können sie flexibel formverändert werden,

indem man sie an den Gelenken knickt.

Tricky: Beim Legen des vorgegebenen

Musters darf kein Glied der Kugelketten

über das Spielfeld hinausragen, bzw. es

darf keine Lücke entstehen.

Wer über eine gute räumliche Vorstellungskraft

verfügt, hat bei ›Bendit‹ schnell

die Nase vorne – alle anderen trainieren

spielend. Durch das praktische, kleine Format

eignet sich das Spiel auch für das Logiktraining

zwischendurch sowie auf Reisen

– allein, zu zweit und im Rudel!

CDtipp

aus der Redaktion

Messerlillis wilde Töchter

Messerlillis Piratentöchter

auf großer Fahrt: Pine, Elli

und Wanda bekommen zum

Geburtstag ein Piratenschiff

geschenkt! Klar, dass die

drei ihrer Mutter Messerlilli

beweisen wollen, was für gute

Piratinnen sie sind. Doch

dann kommt ihnen Kapitän

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Antonio in die Quere, der mit seinen Jungs

auf Schatzsuche ist. Und die haben nichts

Besseres zu tun, als den Mädchen einen

Streich nach dem anderen zu spielen!

Schnell sind sich die Schwestern einig: Sie

werden Antonios Bande den Schatz abluchsen

– so sicher, wie auf Ebbe Flut folgt!

Eine aufregende Abenteuergeschichte

für kleine Freibeuterinnen

ab neun Jahren.

Messerlillis wilde Töchter

Audio-CD;

Spieldauer ca. 150 Min.

audio media verlag

12,99 Euro

Seid ihr alle da?

Termintipp: Das Kasperle

kommt nach Castrop-Rauxel

und entführt Groß und

Klein in seine herrliche

Fantasiewelt. Vom 23. bis

zum 26. Mai gastiert das

Aschaffenburger Kasperle

mit seinem Puppentheater

auf der Wiesenfläche neben

der Europahalle.

23.–26.05.2013

Vorstellungen:

Donnerstag 16 Uhr

(Kindertag)

Freitag 16 Uhr (Familientag

– Erwachsene zahlen

Kinderpreise)

Samstag 16 Uhr

Sonntag 11 Uhr


Junge Familien 41

Prinzessin Blubberbauch

Was passiert, wenn im Allesleckerland auf einmal eine Prinzessin auf die Welt kommt, die von all den

leckeren Speisen andauernd pupsen muss? Das gesamte Königreich steht Kopf und die kleine Prinzessin

wird kurzerhand auf den Namen Prinzessin Blubberbauch getauft. Zum Glück gibt es den Erfinder

Herrn Schlaumeyer Soistsleichter, der neben einer knatternden Pupsmaschine auch noch allerhand andere

verrückte Ideen hat. Ob er wohl der kleinen Prinzessin helfen kann?

verdauen. In einer solchen Situation war

es, dass ich mich selbst als ›Prinzessin

Blubberbauch‹ bezeichnete und im gleichen

Moment dachte: Moment mal, das ist

ein Super-Titel für eine ›Bauchgeschichte‹.

Fazit: Ich machte die ganze Nacht kein Auge

zu, immer wieder ging mir der Titel

durch den Kopf, bis ich mich schließlich

um drei Uhr in der Früh im Wohnzimmer

an den Laptop setzte und die Rahmenhandlung

konzipierte – dann konnte ich

schlafen!

Von Anfang an war aber klar, dass ich keine

Geschichte schreiben wollte mit der

Aussage: Das darf man essen, das nicht! Es

gibt Menschen, die keine Schokolade vertragen,

andere brauchen aber ihre tägliche

Ration Süßigkeiten! Mein Ziel ist es, dass

wir individuell gucken, was wir bzw. was

unsere Kinder vertragen. Oftmals sind es

ganz andere Dinge, die uns auf den Magen

schlagen und dafür sorgen, dass uns bestimmte

Lebensmittel in bestimmten Situationen

nicht gut tun. Und das muss jeder

für sich persönlich herausfinden.«

Schon bei der Inhaltsangabe des Kindermärchens

›Prinzessin Blubberbauch‹

merkt man sofort: Dieses Buch stammt

von jemandem mit viel Fantasie und noch

mehr Humor. Lustig geht’s zu in der Geschichte,

so dass man ganz oft ganz laut lachen

muss. Dahinter steckt aber ein Thema,

das bei vielen kleinen Menschen eine

große Rolle spielt: Nahrungsmittelunverträglichkeiten

und ihre Folgen. Wir sprachen

mit der Autorin, der Bochumer Komikerin,

Klinikclownin und Logopädin

Fritzi Bender über die Hintergründe von

Prinzessin Blubberbauch.

»Das Buch hat auf jeden Fall autobiografische

Züge. Ich musste auch immer schauen:

Was vertrag ich, was vertrag ich nicht.

Allerdings handelte es sich bei mir nie um

eine eindeutig zuzuordnende Ursache wie

zum Beispiel Laktoseintoleranz. Vielmehr

spielen bei mir auf jeden Fall emotionale

Faktoren eine Rolle. Fest steht, dass der

Bauch eines unserer wichtigsten psychischen

Organe ist. Es gibt Tage, an denen

kann ich alles problemlos essen, an

anderen hingegen spielt mein Organismus

nicht mit. Wenn der Bauch anderweitig beschäftig

ist, kann er halt nicht mehr so gut

Fritzi Bender:

›Prinzessin Blubberbauch‹

Bobo-Verlag · 14,50 Euro


42

Modetrends

Mode so süß wie eine Kokospraline

Nicht ganz ernstzunehmende Gedanken über ein äußerst ernstes Thema

Grazile, in fließendes Weiß gehüllte Schönheiten kannte man bislang vor allem aus der Werbung einer

Kokos-ummantelten Praline ›ganz ohne Schokolade‹. Es sind Szenen, die Sehnsüchte (nach Sommer,

Sonne und Süßem) wecken und auch ein bisschen neidisch machen: Wer würde nicht gern den ganzen

Tag naschen und dabei so sexy ausschauen wie Mrs. Perfect aus dem Werbespot? Doch jetzt haben wir

die Chance. Der neue Sommertrend 2013 bringt den Traum in Weiß aus der türkisen Südseekulisse auf

die Straßen des echten Lebens! Aber geht das auch in Konfektionsgröße 42? Sind weiße Pumps jetzt Top

oder Flop? Und wie bekommt man Rotweinflecken aus einem weißen Kleid?

Ganz in Weiß

Der Blick in die Boutiquen beweist: In diesem

Jahr dürfen sich nicht nur Models,

Bräute und Zuhälter in die Farbe der Unschuld

kleiden. Vom romantisch verträumten

Sommerkleid über hochgeschlossene

Blusen und transparente Tops bis hin zur

coolen Lederweste ist alles dabei. Absolut

trendy, wird mir verraten, sei der sogenannte

›Total Look‹ in purem, strahlendem Weiß.

Ich probiere an und stelle drei Dinge fest:

Erstens ist weißer Leinenstoff nicht für kräftige

Oberschenkel gemacht. Zweitens sollte

›total‹ besser auch die Dessous mit einschließen.

Drittens erinnert mein Spiegelbild irgendwie

an eine Mischung aus Yeti und

Weißwurst. Also schnell wieder raus aus den

›trendy‹ Klamotten. Ein modisches Evergreen,

mit dem ich mich schon eher anfreunden

kann, ist dagegen die schlichte weiße

Bluse – kombiniert mit grauem oder jeansblauem

Blazer und Shorts ergibt sich ein

ganz annehmbares Frühlingsoutfit für alle

Gelegenheiten von Bar bis Büro. Zugegeben,

ein geschmeidiger Südseetraum sieht anders

aus, aber wenigstens fühle ich mich wohl!

Weiße High Heels: Top oder Flop?

Wo man hinschaut, schreiten Models in weißem

Schuhwerk über den Laufsteg: Plateausandalen,

Pumps, kniehohe Stiefel, ja sogar

waschechte Cowboy-Boots … Aber ist dieser

›Ganz in Weiß‹ made by Hebbeding –

Trend auch alltagstauglich? Ja, sagen Fashion-Experten,

aber nur wenn sie im Som-

gesehen bei ›Die Boutique‹

Hohe Straße 9 · Dattel · Tel. 0 23 63 / 56 16 91

mer zu gebräunter Haut, ohne Strumpfhosen

und mit einem dezenten Restoutfit getragen werden! Dazu

kommt, dass weiße Schuhe stets blitzeblank geputzt sein müssen.

Damit bin ich persönlich schon mal raus aus der Nummer …

Hausmittel gegen Rotweinflecken

Ausblick: Ich sitze in meinem Korb unter Palmen, genieße den

Sonnenuntergang über dem Meer und die bewundernden Blicke

der Surfer, die zu dieser späten Stunde noch unterwegs sind. In

meinem neuen weißen Sommerkleid bin ich die Schönste am ganzen

Strand! Zufrieden hebe ich das Glas – da ist es geschehen: Ein

fetter Tropfen Rotwein schwappt über den Rand auf mein teures

Outfit! Ich greife mir das Glas meines Tischnachbarn und schütte

eine Ladung Weißwein hinterher: Das zieht die rote Farbe aus

dem Stoff und ist schonender als die Salz-Methode.


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Modetrends 43

Hautnah: ›Anziehend schön‹

Zugegeben, Castrops neueste Lingerie liegt schon ein klein wenig versteckt. Aber als wir den Eingang

an der Seite des neuen Ärztezentrums in der Wittener Straße durchschreiten, ist die Überraschung umso

größer. Edles Holz kombiniert mit frischem Weiß und zartem Grün – die Wäsche- und Bademodenboutique

›Hautnah‹ ist einfach bezaubernd. Allerdings möchte das Team um Britta und Volker Kallinowski

nicht allein mit Interieur und Ambiente überzeugen, diese sollen lediglich den Rahmen für die

inneren Werte geben – und davon gibt es einige!

Dessous von Cup AA bis I

»Wir bieten Wäschemode für Sie und Ihn

mit Chic und Tragekomfort – Qualität vom

günstigen bis gehobenen Preissegment«,

erläutert Jessica Ferrigno. »Dabei legen

wir besonderen Wert auf die persönliche

Beratung.« Und die ist wichtiger, als man

meint. Hätten Sie gewusst, dass nahezu jede

zweite Frau eine falsche BH-Größe

trägt? Dabei sollte gerade dieses Kleidungsstück

perfekt sitzen, um attraktiv,

bequem, angenehm, formend, entlastend

oder stützend zu wirken. »Unsere Linien

z. B. von Anita, Rosa Faia, Triumph oder

Sassa bieten Modelle für jede Figur – von

Cup AA bis I!«, erklärt Waltraud Zembold.

»Und sollte Ihr Lieblings-BH wider Erwarten

nicht in Ihrer Größe dabei sein, so ist

er innerhalb kürzester Zeit bestellt und geliefert,

versprochen! Nicht zuletzt dieser

Service zeichnet uns als Fachgeschäft

aus.«

Perfekt gestylt für Strandund

Pyjamaparty

Das gilt natürlich ebenso für Badeanzug,

Bikini & Co. Ganz gleich, ob eine schlanke

Taille betont oder das ein oder andere

Pfündchen kaschiert werden soll, auch die

Bademodenkollektionen von Anita, Amoena,

Sunflair und Rosa Faia in den Größen

34 bis 56 bringen die Unternehmensdevise

›Anziehend schön‹ auf den Punkt. Dazu

passend gibt es natürlich auch Strandkleid,

Tunika, Tasche und Schläppchen.

Seit fast 60 Jahren steht das Sanitätshaus Frick in

der Oberen Münsterstraße für Gesundheit und

Wohlbefinden. Jetzt, in der zweiten Niederlassung

›Hautnah‹ werden die Prioritäten ein klein wenig

anders gesetzt. »2010 haben wir innerhalb eines

Workshops eruiert, welche Wünsche unsere Kunden

haben, was vielleicht verändert werden könnte

oder aber so bleiben sollte, wie es ist«, erzählt

Volker Kallinowski. »Es stellte sich schnell heraus,

dass die Kundinnen sich vor allem im Bereich

›Brustversorgung‹ eine angenehmere, nicht ganz

so medizinisch-technische Umgebung wünschen –

weniger Sanitätshaus, dafür mehr Boutique-Charakter.

Dem sind wir mit ›Hautnah – anziehend

schön‹ gern gerecht geworden.«

Nebenbei bemerkt: In puncto Beratung und Fachkompetenz

wurden Sanitätshaus Frick vor zwei

Jahren durchweg Bestnoten erteilt. Da versteht es

sich, dass diese Qualität auch im neuen Geschäft

beibehalten wird.

Und wer hätte gedacht, dass aufregende

Muster und strahlende Farben auch für

gemütliche Fernsehabende angesagt sind?

»Besonders innovativ sind die Kreationen

des finnischen Homewear-Designers Nanso

– eine richtig pfiffige Sache! Dabei sind

die Hausanzüge und Nachthemden aus

Naturfasern nicht nur herrlich kuschelig,

Die neue Bademode macht Lust auf Sommer.

Wohlfühlambiente auf 130 qm mit großzügigen Umkleidekabinen

sondern zudem äußerst pflegeleicht.« Aber

auch diejenigen, die eher eine klassische

Form- und Farbgebung bevorzugen, werden

hier oder bei den weiteren Marken wie

Hajo oder Pill garantiert fündig – Herren

wie Damen! Übrigens: Sollten Ärmel, Hosenbeine

oder das Nachthemd etwas zu

lang sein – kein Problem! Hautnah bietet

auch noch einen kostenlosen Änderungsservice

an.

Besondere Beratung

für brustoperierte Frauen

Daneben liegt Volker Kallinowski und seinen

Mitarbeiterinnen aber eine Klientel

ausgesprochen am Herzen. »Gerade Frauen,

die eine Brustoperation hinter sich haben,

legen großen Wert auf schöne, hochwertige

Wäsche. Bei uns können Sie sich

in diskreter Wohlfühlatmosphäre im separaten

Raum ausgiebig beraten lassen und

ganz in Ruhe stöbern und anprobieren.«

Hautnah – anziehend schön

Wittener Straße 40 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 92 32 20


44

Modetrends

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Brillenphantasien im Vintage-Look

Lieber Großvater,

ich schreibe Dir diese Zeilen, um Dir zu sagen, dass ich mein Versprechen eingehalten habe, Dein Andenken

durch das zu ehren, was ich in meiner Kindheit am engsten mit Dir verbunden habe: Deine alte Brille,

die Dich immer begleitet hat und die Du immer wieder hast reparieren lassen. Mit den Kowalski-Brillen

möchte ich meine Freude an gut gemachten Dingen zum Ausdruck bringen und den Stolz darauf,

eine Brille für anspruchsvolle, unabhängige und einzigartige Menschen entworfen zu haben – so wie Du

es warst!

Briefbotschaften wie diese, in denen ein

Enkel seinem Großvater eine eigene Brillenlinie

widmet, sind nostalgische Beigabe

einer neuartigen Brillenkollektion, die von

Petra Hagemann in ihrem Optikfachgeschäft

angeboten wird: authentische Vintage-Brillen

von Kowalski, erhältlich in

acht unterschiedlichen Ausführungen und

vielen trendigen Farben. Zu 100 Prozent

›made in Germany‹ überzeugen sie durch

ihren unverwechselbaren Used-Look: Sie

sehen aus wie getragen, sind aber brandneu!

»Secondhand-Optik kannte man bislang

nur bei Kleidung, Schuhen oder Möbeln«,

so die Optikerin. »Aber warum nicht auch

bei Brillen? Absichtlich versehen mit kleinen

Kratzern, Schrammen und Altersspuren,

gleicht kein Modell dem anderen. Jede

Brille ist ein Unikat und absolutes

Must-have für Trendsetter mit Modegespür!«

Handgefertigt und bearbeitet mit

Sandpapier, gebürstet und poliert, erhalten

die Kunststofffassungen eine farbechte

Patina, die den antiken Look glaubwürdig

macht. »Stylishes Extra: ein exklusives

Echtlederetui – eben typisch Kowalski! Dazu

die kleinen ›Flicken‹ am Brillenbügel –

eine detailgetreue Reminiszenz an Großvaters

Zeiten, als Brillenfassungen tatsächlich

noch ›geflickt‹ wurden!«

Brillenphantasien Hagemann

Am Markt 15 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 2 26 05

www.brillenphantasien.de


Kulinarisches 45

›Pro Person ein Ei und eins dabei!‹

Bei uns heißen sie Eier- oder Pfann(e)kuchen, die Franzosen lieben ihre Crêpes und Galettes, bei den

Italienern kommen Crespelle auf den Tisch und dann gibt’s da noch Palatschinken, Plinsen, Blini, NaleÊniki,

Poffertjes und, und, und. Die Welt is(s)t rund! Pfannkuchen sind auf dem gesamten Globus beliebt

– schnell gemacht, nahrhaft, günstig und einfach nur lecker.

Die einen nehmen Weizenmehl, die anderen

bevorzugen Buchweizen-, Hirse-, Reisoder

Kichererbsenmehl – je nachdem, was

Feld und Speisekammer hergeben. Und so

finden sich je nach Region entsprechend

unterschiedliche Rezepturen. Das gilt

auch für die Bei- bzw. Einlagen. Hier ist

von Äpfeln und Bananen über deftigen

Speck und Käse bis zu edlem Kaviar alles

möglich.

So wird der ungarische Palatschinken besonders

gern mit Marillenmarmelade,

Topfen (Quark), gerösteten Walnüssen,

aber auch mit Schokolade und Eis gefüllt.

Mit dem gemeinen Schinken hat diese

Spielart übrigens so gar nichts zu tun.

Vielmehr entstammt die Bezeichnung

dem tschechischen ›palacinka‹ ˇ (lat. ›Placenta‹

= Kuchen). Wobei Palatschinken

durchaus auch mit herzhaften Genüssen

kompatibel ist, wie beispielsweise die Variante

– Achtung, bitte ganz langsam lesen!

– ›Hortobágyi húsos palacsinta‹: mit

Hackfleisch gefüllte Palatschinken, die

mit einer Paprikasoße und etwas Sauerrahm

serviert werden.

In japanischen ›Dorayaki‹ finden wir süße

Bohnenpaste, vietnamesische Banh Xeo

werden mit Reismehl und Kokosmilch zubereitet,

nordindische ›Poodas‹ bestehen

aus Weizenmehl und Joghurt und die

America Pancake überzeugen neben Zutaten

wie Ahornsirup oder Blaubeeren

vor allem durch ihr XXL-Format. Ganz

anders Monsieur Crêpe, der zierliche

Franzose.

Aber zurück in die heimische Region: Unser

Pfannkuchen, wie ihn schon Muttern

und Oma zubereitet haben, besteht traditionell

aus Weizenmehl, Eiern und Milch.

»Pro Person ein Ei und eins dabei!«, so lautete

der Standardspruch meiner Großmutter,

wenn sie nach ihrem Erfolgsgeheimnis

gefragt wurde. Und die anderen Zutaten?

»Das hat man im Gefühl!«, antwortete sie

stets. Sollten Sie hinsichtlich Ihrer Gefühle

nicht ganz sicher sein, wir haben für Sie

dann aber doch einmal ein Standardrezept

herausgesucht, mit dem das Gelingen ein

Klacks sein sollte.

Tipp: Sollten wider Erwarten Pfannkuchen

übrig sein – abgekühlt und in Haushaltsfolie

gewickelt halten sie zwei bis drei

Tage im Kühlschrank. Sie lassen sich übrigens

auch hervorragend als Suppeneinlage

für Flädlesuppe verwenden, mit Pfirsichspalten,

Ricotta und Amaretto zu

einem süßen Gratin oder überbacken mit

Käse oder Béchamelsauce zu einem Auflauf

verarbeiten.

© Foto: knipseline / pixelio.de

Muttertag 2013 im Hotel Raj Mahal

Kommen Sie mit Ihrer Familie und Ihren Freunden in unserem Restaurant Himalaya zusammen

und entdecken wahre Gaumenfreuden der südindischen Küche!

Öffnungszeiten Muttertag 2013

von 12:00 bis 14:00 Uhr sowie

von 18:00 bis 22:00 Uhr

(Gerichte à la carte)

Gerne können Sie am

Muttertag im Zeitraum von

07:00 bis 11:00 Uhr ausgedehnt

in unserem Haus frühstücken.

Preis: 9,50 € p.P. (Wasser, Säfte,

Kaffee inklusive)

Um Reservierung wird gebeten

unter Tel. 0 23 05-44 55 100 oder unter info@raj-mahal.de

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

www.raj-mahal.de


46

Kulinarisches

Grundrezept

5 Eier

1 Prise Salz

1 TL Zucker

500 ml Milch

300 g Mehl

Das Mehl zunächst mit

der Milch und dann

erst mit den Eiern zu

einem glatten Teig verrühren,

damit der Teig

keine Klümpchen bekommt. Die Eigelbe in ein hohes Rührgefäß

geben und mit dem Schneebesen verquirlen. Salz und Zucker gut

unterrühren, die Eiweiße steif schlagen und behutsam unterheben.

Pfannkuchenteig mindestens 15 Minuten quellen lassen.

© Foto: w.r.wagner / pixelio.de © Foto: Egon Häbich / pixelio.de

Crespelle alle Fiorentina

Crespelle-Teig

200 g Mehl

3 Eier

275 ml Milch

30 g flüssige Butter

1 El gehackte Petersilie

Salz, Pfeffer

Zutaten zu einem glatten Teig verrühren, 30 Minuten quellen lassen

und mit etwas Butter vier große Crespelle backen.

Füllung 1

450 g TK-Blattspinat

2 fein geschnittene Knoblauchzehen

Salz

2 EL Olivenöl

Knoblauch in einem Topf mit Öl anschwitzen. Den gefrorenen

Blattspinat dazugeben und so lange bei mittlerer Hitze schmoren

lassen, bis dieser gut aufgetaut bzw. heiß ist. Das Ganze mit Salz

abschmecken.

Füllung 2

250 g Ricotta

100 g Crème fraîche

60 g Parmesan

1 EL Petersilie gehackt

1 EL Basilikum gehackt

Salz, Pfeffer, Muskat

Zutaten vermengen und mit Gewürzen und Kräutern abschmecken.

Béchamelsauce

30 g Butter

30 g Mehl

250 ml Milch

Salz, Pfeffer, Muskat

40 g Parmesan

Butter in einem Topf zerlassen und das Mehl hinzufügen. Dann

die Milch hinzugeben und gut verrühren, damit es keine Klumpen

gibt. Mit Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Fondor würzen. Die Soße

einmal kurz aufkochen lassen.

Die Crespelle nun jeweils mit der Spinat- und Ricottamasse bestreichen

und aufrollen. Die fertigen Rollen in eine Auflaufform

legen und mit der Béchamelsauce übergießen. Zum Schluss den

restlichen Parmesan drüberstreuen. Nun das Ganze bei 200 Grad

(Ober-Unterhitze) für ca. 25 min. goldbraun backen. Guten Appetit!

Blaubeerpfannkuchen

500 g Blaubeeren

250 g Mehl

125 ml Milch

20 g Vanillezucker

4 Eier

für die Sauce

100 g Zucker

50 g Butter

50 ml Sahne

Puderzucker

Eier und den Zucker schaumig rühren. Das Mehl nach und nach

dazugeben und mit der Milch zu einem glatten Teig verarbeiten.

Den Teig eine Stunde ruhen lassen. Die Blaubeeren unterziehen

und in einer Pfanne mit etwas Butter portionsweise zu Pfannkuchen

backen.

Für die Sauce den Zucker goldgelb karamellisieren, mit der Sahne

ablöschen und so lange rühren, bis der Zucker sich wieder gelöst

hat. Die Pfannkuchen mit der Sauce anrichten und mit dem

Puderzucker bestäuben.


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Kulinarisches 47

Der etwas andere Grillimbiss

Passend zum schönen Wetter weht ein herzhafter Grillduft über den

Parklatz des Edeka-Marktes an der Dortmunder Straße. Einige Kunden

bleiben mit ihren Einkaufswagen stehen und schnuppern neugierig.

Es dauert nicht lange, da hat sich vor der Rütershoffer Imbissbude

eine kleine, hungrige Schlange gebildet.

NEUERÖFFNUNG

RÜTERSHOFFER

Grillimbiss

bei Edeka Gronemann

(Parkplatz)

Öffnungszeiten:

Mo–Fr 11.30–18.30 Uhr

Sa ab 10 Uhr

Gutbürgerlicher

Mittagsimbiss:

Seit Mitte April serviert das für seine abwechslungsreiche

westfälische Küche bekannte

Brauhaus seine Köstlichkeiten direkt

vor der Tür von Edeka-Gronemann

am Rande der Altstadt. »Mit dem Inhaber

Jens Gronemann verbindet uns eine mehrjährige

Kooperation, er bietet Produkte

unseres Hauses wie das hausgebackene

Treberbrot oder unser Flaschenbier bereits

seit 2010 in seinem Sortiment an«, erzählt

Elmar Bök. »Über diesen guten Kontakt

entstand jetzt die Idee für den neuen

Scheunengrill.«

Für das Geschäft auf dem Parkplatz hat

sich der kreative Gastwirt einen raffinierten

kulinarischen Clou einfallen lassen:

Neben den typischen Leckereien (Wurstspezialitäten,

Frikadellen, Gyrosteller vom

Grillspieß, XXL-Schnitzel u.v.m.) gibt es

die ›Currycup‹ zum Mitnehmen, eine Currywurst

mit Brauhausfritten im Pappbecher.

Darüber hinaus steht täglich ein

Hausmachergericht in Restaurantqualität

auf dem Speiseplan: Montags kommen halbe

Knusperhähnchen auf den Tisch bzw.

die Hand, dienstags hausgemachte Wirsingrouladen,

mittwochs Sauerkrautstampf

mit Blutwurst und Donnerstag ist

Reibekuchentag. Sämtliche Speisen und

Saucen werden vom Küchenchef Joey Durrey

täglich frisch zubereitet.

Snack im Sitzen, Stehen oder Gehen

»Das Programm wollen wir beibehalten, so

dass sich Reibekuchenfans schon am Anfang

der Woche auf ihren Tag freuen können«,

so Elmar Bök. Er ist glücklich über

den gelungenen Start, ebenso wie Imbiss-

Leiterin Katharina Brost. Vor Ort hat sie

die positive Resonanz der Kunden direkt

miterlebt. »Die Leute sind begeistert über

den neuen Grillimbiss und kommen sogar

extra aus der Stadt, um sich in ihrer Mittagspause

oder nach dem Shoppen bei uns

zu stärken.«

Tipp: Firmen können größere Mengen unter

der Telefonnummer des Brauhauses

vorbestellen.

Brauhaus Rüterhoff

Schillerstr. 33 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 2 49 23

www.brauhaus-ruetershoff.de

www.castroper-brandloeschzug.de

Öffnungszeiten

Mo–Fr 11.30–18.30 Uhr

Sa ab 10 Uhr

MONTAG:

Knuspriges halbes

Hähnchen

DIENSTAG:

Hausgemachte

Wirsingroulade mit

Petersilienkartoffeln

MITTWOCH:

Sauerkrautstampf

mit Blutwurscht

DONNERSTAG:

›Reibekuchentag‹

Frische Reibekuchen

aus der Gusspfanne,

3 Stück mit Apfelmus

Bei uns im Angebot, z.B.:

Schnitzelgerichte, Currywurst,

Frikadellenspezialitäten,

Gyros-Teller-Pita u.v.m.

in Restaurant-Qualität!

Tel. Vorbestellung unter

0 23 05 / 2 49 23


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Kulinarisches 49

›Kuh-linarische‹ Versuchung

›Pina-kuh-lada‹, ›Kuh-tti-frutti‹ oder ›K-nuss-perkuh‹ – was nach einem witzigen Wortspiel klingt, umschreibt

eine der delikatesten und facettenreichsten Speisen der Welt: Eiscreme! Kaum jemand, der ihrem

schmelzend-erfrischenden Charme nicht schon einmal mit allen Sinnen erlegen wäre. Wie auch? Bietet

sie mit ihren unterschiedlichen Geschmacksrichtungen von sahnig-schokoladig über nussig-kross

bis fruchtig-süß stets das Richtige für jeden Gaumen. Ihren ›Dessert‹-Charakter hat die kühle Köstlichkeit

längst verloren – für Fans avanciert sie mehr und mehr zur Hauptspeise. So auch in der Castrop-

Rauxeler Kuhbar.

Kuh-Tipps

Als eine von insgesamt 19 bundesweit

agierenden ›Franch-Eis‹-Filialen hat die

für ihr ausgefallenes Sortiment berühmte

Eisdiele schon unzähligen Besuchern ein

›kuh-linarisches‹ Aha-Erlebnis beschert.

»Wir bieten täglich rund 18 unterschiedliche

Sorten an«, erklärt Franchise-Nehmerin

Bärbel Krolik. »Neben beliebten Klassikern

wie ›Scho-kuh-lade‹, Vanille und

Erdbeere gibt es immer eine Reihe ausgefallener

Neukreationen: ›Kuh-nterbuntes‹

(Sahneeis mit Smarties), ›Kuh-Kie‹ (Keks-

Eis mit Schokolade) oder ›Haferflocke‹.«

Zusätzlich dürfen sich die Kunden jeden

Sonntag auf den sogenannten Kuh-Tipp

freuen – saisonale Eisspezialitäten wie beispielsweise

›Möhrchen‹ (regelmäßig zu

Ostern), ›Donauwelle‹ oder ›Mohnquarktasche‹.

Die aktuelle Sommer-Empfehlung

›Key West‹ lockt mit Sahneeis, Jo-kuh-rt

und Aperol.

Luises Eis-Hitparade

Immer dabei: Maskottchen Luise. Auf der

Homepage (www.kuhbar.de oder www.facebook.com/kuhbar)

des Unternehmens

präsentiert die freundliche Milchkuh jeden

Monat ihre ›Eis-Hitparade‹ – eine Auflistung

potentieller Eisvariationen, die mit

etwas Glück für mehrere Wochen ins Sortiment

aufgenommen werden. Wer originelle

Geschmackserlebnisse wie ›Mozart-

Kuh-gel‹ oder ›Veilchen‹ erleben möchte,

kann per Mausklick abstimmen. »Die Sorte

mit den meisten Klicks schafft es in unsere

Theke – so wie aktuell ›Erdnuss-Karamell‹.«

Eis wird nach traditionellem

Verfahren ›gekocht‹

In der Manufaktur in Schwerte werden die

kalten Versuchungen unter Beachtung hoher

Hygiene- und Qualitätsstandards auf

traditionelle Weise zubereitet. Dabei kommen

ausschließlich naturbelassene Zutaten

wie Milch, Sahne und frisches Obst

zum Einsatz. »Ganz klar: Unser Bananeneis

wird aus Bananen hergestellt«, betont

Bärbel Krolik. »Dafür schält unser Azubi

morgens die Früchte!« Auf Konservierungsstoffe,

künstliche Aromen oder Farbstoffe

werde dagegen gänzlich verzichtet.

»Wir schütten die Zutaten nicht einfach

nur zusammen, sondern kochen sie schonend

bis 89 Grad auf – bei dieser Temperatur

können sich die natürlichen Aromen

optimal entfalten. Nicht das günstigste

Verfahren, aber das beste!« Viele der angebotenen

Eissorten sind übrigens glutenoder

laktosefrei und für Allergiker geeignet.

Aber wie steht es eigentlich mit Bärbel

Krolik selbst – mögen Sie privat überhaupt

noch Eis? »Ich liebe es«, verrät sie und

schmunzelt. »Mein absoluter Favorit: Haselnuss!«

Kuhbar

Obere Münsterstraße 1 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 5 90 86 70

www.kuhbar.com


50

Kultur

In der Mitte

der Stadt

Unser kleines Städtchen hat es manchmal nicht ganz leicht in der Konkurrenz mit größeren Nachbarn.

Dabei neigen wir gern dazu, eigene Schätze zu übersehen. »Warum in die Ferne schweifen, sieh das Gute

liegt so nah«, meinte schon der alte Goethe. Wir korrigieren das berühmte Zitat mal und sagen: Es liegt sogar

mitten drin! Das Forum in Castrop-Rauxel mit Europa- und Stadthalle und dem dazugehörigen Europaplatz

ist als Veranstaltungszentrum Anziehungspunkt für Menschen weit über das Ruhrgebiet hinaus.

Feiern im Forum

»Leider werden wir oftmals unterschätzt,

wir stehen längst nicht nur für Atze Schröder

und Trödelmarkt«, sagt Geschäftsführer

Peter Breuer. »Dabei müssen wir uns

nicht verstecken, im Gegenteil! Wir werden

gezielt angefragt: für Kulturveranstaltungen

jeglicher Couleur, als Location für

Konferenzen oder Unternehmensfeiern

mit mehreren tausend Gästen oder private

Events wie runder Geburtstag oder die

Hochzeitsfeier. Unsere großen Vorteile

sind natürlich die zentrale Lage im Herzen

des Ruhrgebiets und hervorragende

Anbindung. Näher dran an der Autobahn

geht’s nicht! Aber mindestens genauso

wertvoll sind die große Variabilität unserer

Räumlichkeiten und nicht zuletzt unser

erfahrenes, flexibles Team.« 23 feste

Mitarbeiter sorgen für den reibungslosen

Ablauf von Auf- und Abbau, Technikeinrichtung

und -bedienung sowie Rundumbetreuung

der jeweiligen ›Mieter‹. »Das ist

schon eine tolle Mannschaft « bestätigt Peter

Breuer. »Bei uns schaut keiner auf die

Uhr, sondern ist da, wenn er gebraucht

wird. Da wird auch schon mal nachts um

zwei angefangen.« Und so verweist das Forum

bei der Akquise von Großveranstaltungen

das ein oder andere Mal selbst Mitbewerber

aus Oberhausen und Düsseldorf

auf die Plätze.

Die Mischung macht’s

Gesundheitsmesse, CaRaBau, Internationale

Hundeschau – auch für Tagungen

und Kongresse ist das Forum ein beliebter,

weil kompetenter Veranstaltungspartner.

Mindestens genauso wichtig ist seine

Funktion als Kulturstätte der Europastadt.

Ob Lokalmatadoren wie Seven Cent

oder – Kontrastprogramm! – die Egerländer

Musikanten sowie Comedians und Kabarettisten

wie Schmickler, Nuhr und

Lichter, auch die Künstler wie sie unterschiedlicher

nicht sein können unterstreichen

die Vielseitigkeit von Castrops Mitte.

»Die Mischung macht’s«, weiß Peter Breuer.

Dabei ist so mancher Auftritt auf ihn

zurückzuführen. Er hat das Näschen und

den Mut, noch unbekannteren Newcomern

eine Bühne zu geben – ein Gespür,

das sich oftmals durch eine beeindruckende

Karriere bestätigt. Was würden Sie sich

noch wünschen, fragen wir. »Ganz pragmatisch:

eine deutlichere Auszeichnung

der Parkplätze«, erläutert er mit einem

kleinen Lächeln. »Besonders am Herzen

liegt uns jedoch, dass die Castrop-Rauxeler

uns weiterhin als Anbieter toller kultureller

Highlights wahr- und annehmen

und dass sie unsere Räumlichkeiten auch

in Zukunft verstärkt als Rahmen für eigene

private Veranstaltungen nutzen. Und

wir würden uns freuen, wenn das Forum

mehr mit Leben gefüllt wird – so wie beim

Hollandmarkt Ende April. Hier konnte

man sehen, welches Potential das Areal

doch bietet.«

www.forum-cr.de

Die nächsten Veranstaltungen

auf dem Forum-Gelände

09.05., Trödelmarkt

20.05., Spielzeugmarkt

23.-26.05, Das Aschaffenburger Kasperle

18.10., Ernst Hutter & Die Egerländer

Musikanten

27.10., Internationale Weltsiegerschau

für Hunde aller Rassen

31.10. Seven Cent

05.11., Dave Davis – Live und in Farbe

20.11., Horst Lichter

14.12., Wilfried Schmickler

17.12., Frank Goosen


Kultur 51

»Ein Stück mit Gewalt«

WLT-Jugendclub probt Bühnensturm

Normalerweise wirkt das Gelände der Janusz-Korczak-Gesamtschule

nach dem letzten Gong wie ausgestorben, doch an diesem späten

Mittwochnachmittag gehen hinter den Türen des kleinen Pavillons

merkwürdige Dinge vor sich: Acht äußerlich ganz normale Jugendliche

verhalten sich überhaupt nicht normal, sie hüpfen, klatschen

und schütteln wild Arme und Beine. So sieht es also aus, wenn der

Jugendclub des WLT seine Inszenierungen probt.

Vier Premieren in drei Tagen

»Beim ›Warm-up‹ werden schauspielerische

Grundlagen wie Ausdruck, Bewegung,

Stimme und Bühnenpräsenz trainiert,

erst danach steigen wir in die

Szenenarbeit ein«, erklären die Theaterpädagoginnen

Sabine Eschen und Franziska

Rieckhoff. Seit September entwickeln

die verschiedenen WLT-Spielclubs ihre

Produktionen. Beim Bühnensturm-Festival

vom 24. bis zum 26. Mai 2013 werden

die Gruppen erstmals an einem Wochenende

auf der Studiobühne stehen. Geplant

sind vier Premieren in drei Tagen.

»Was auf der Bühne passiert,

ist nicht echt«

Nach ›Alice im Wunderland‹ 2012 präsentiert

uns der Jugendclub in dieser Saison

verhältnismäßig schwere Kost: In dem

Stück ›NICHTS- Was im Leben wichtig ist‹

nach dem umstrittenen Roman von Janne

Teller geht um Sinnsuche, Gruppenzwang

und ein makaberes Kunstwerk. Warum

dieses ernste Thema? »Wir mögen Stücke

mit Gewalt«, ruft einer der passionierten

Jung-Darsteller und fügt augenzwinkernd

hinzu: »Was auf der Bühne passiert, ist ja

nicht echt!« Doch Gefühle wie Angst, Wut

oder Trauer haben sie alle schon erlebt.

»Und die Suche nach dem Sinn des Lebens

ist eine Frage, die nie aufhört. Anders als

bei einer verspielten Komödie ist die Umsetzung

viel intensiver. Wir wollten diese

Herausforderung!«

›NICHTS- Was im Leben wichtig ist‹

»Nichts bedeutet irgendetwas. In demselben Moment,

in dem ihr geboren werdet, fangt ihr an zu

sterben.« Mit diesen Worten verlässt Pierre Anthon

die Klasse. Seine Mitschüler wollen beweisen,

dass das Leben einen Sinn hat und legen einen

Berg aus Bedeutung an. Die Opfer werden

immer schmerzhafter. Am Ende eskaliert die Spirale

der Gewalt.

Bühnensturm-Festival im WLT-Studio

WLT-Generatiös: ›Rotkäppchen und die grünen

Klöße‹, 24.5., 20 Uhr

Teenclub: ›Kalte Wut‹, 25.5., 18 Uhr

Kinderclub: ›Von Entweder Oder‹, 26.5., 15 Uhr

Jugendclub: ›NICHTS- Was im Leben wichtig ist‹,

26.5., 18 Uhr

Stück wird gemeinsam entwickelt

Vom absoluten Anfänger bis hin zum ›ausgebufften‹

Laiendarsteller heißt der Jugendclub

traditionell jeden willkommen,

der Lust hat, sich schauspielerisch auszuprobieren

und beim gemeinsamen Auftritt

das Rampenlicht zu erobern. Einige Teilnehmer

haben schon als Knirpse Bühnenluft

geschnuppert. »Doch auch wer keine

Erfahrung mitbringt, bereichert die Gruppe«,

betont Sabine Eschen. ›Learning by

doing‹ lautet die Devise. »Dass bei uns keine

Profis am Werk sind, ist gerade das

Spannende an der Sache, weil es die Arbeit

besonders spontan und lebendig macht.

Wir entwickeln das Stück gemeinsam und

bauen individuelle Stärken aus, z. B. indem

wir Rollen anpassen.« So wurde aus

Pierre-Anthon, der Hauptfigur des Romans,

kurzerhand Lea-Marie.

»Welche Ausdruckskraft

in einem schlummert«

Kurz vor der Premiere geben die Akteure

noch mal richtig Gas. Für das Wochenende

ist ein Workshop im Bühnenkampf angesetzt:

Boxen und Treten will gekonnt sein,

Foto Volker Beushausen

und was wild aussieht, ist in Wahrheit eine

perfekt einstudierte Choreografie. Dabei

kennen die jungen Akteure so gut wie

keine Hemmungen. »Wenn man sich erst

einmal besser kennengelernt hat, ist es

leicht, aus sich herauszukommen. Dann

wundert man sich, welche Ausdruckskraft

oder Lautstärke in einem schlummern.«

Manchmal, so die Theaterpädagoginnen,

offenbarten sich große Entwicklungen anhand

von Kleinigkeiten. »Wenn eine

schüchterne Person plötzlich etwas wagt

oder ein lieber Mensch abgrundtief böse

spielt, dann wissen wir: Jetzt hat er oder

sie einen Sprung gemacht!«


52

Dies & Das

Varieté et Cetera

Witzig-spitzige

Sommershow

Vielleicht kann sich der ein

oder andere noch an Gastspiele

am Europaplatz erinnern:

Die Melange aus Artistik,

Charme, Humor und einer Prise

Nostalgie sorgte dafür, dass

die Vorführungen des Varietés

Et Cetera regelmäßig ausverkauft

waren. Mittlerweile hat

das vormalige Tournee-Unternehmen

seit Jahren seinen festen

Spielplatz in der Nachbarstadt

Bochum und begeistert

dort mit den wechselnden Programmen

Zuschauer aus dem

gesamten Ruhrgebiet.

›Witze, Witze, Witze‹ lautet der Titel

der neuen Sommershow vom 3. Mai bis

16. Juni. Moderator ist Comedian, Poet

und Liedermacher Christian Hirdes.

Und der Gewinner namhafter Kabarettpreise

(Tegtmeiers Erben, Prix Pantheon)

kennt sich aus mit Witzen.

Schließlich sind Pointen auch für den

Bochumer Musikkabarettisten das Salz

in der Suppe. Und wortwitzig ist er ja.

Aber kann so einer auch Witze erzählen?

So richtige Kracher? Schenkelklopfer?

Unter oder über der Gürtellinie?

Auf jeden Fall freuen wir uns auf schöne

Akkorde, schräge Reime und ein

grandioses Ensemble: Herr Kasimir

mit seiner clownesken Pantomime,

Trapezkünstlerin Samira, Diabolo-

Rocker Phil OS, die charmante Antipoden-Weltmeisterin

Laura von Bongard,

Rola-Rola-Routinier Maxim und Duo

Krims, das elegante Kraftpaket im

Doppelpack.

Achtung: Wir verlosen 3 x 2 Karten

für Sonntag, den 26.05.2013. Showbeginn

19 Uhr. Einfach bis zum 15. Mai

eine E-Mail schicken an info@stadtmag.de

mit dem Betreff ›Et Cetera‹.

›Witze, Witze, Witze‹

Sommershow des Varieté Et Cetera

03.05.–16.06.2013

www.variete-et-cetera.de

Stage-School-Workshop für Tanz,

Gesang und Schauspiel

Sprungbrett zur

Showkarriere

Anna Loos war da, Lucy von den No Angels und

Susan Sideropoulos auch – die Stage School Hamburg

ist Deutschlands größte private Schule für

Performing Arts. Seit 25 Jahren werden hier junge

Talente in einer intensiven dreijährigen Ausbildung

zu Vollprofis des Showbusiness gemacht.

Anfang Juni nun wird ein Intensiv-Workshop für Tanz, Gesang

und Schaupiel in Dortmund durchgeführt. Am ersten Tag findet

eine Audition statt, in der sich die Dozenten ein genaues Bild von

den vorhandenen Kenntnissen der einzelnen Talente machen. Der

dreitägige Workshop beinhaltet bei entsprechender Vorbildung

zusätzlich Gesang-Einzelunterricht, Liedinterpretation und ein

auf die Teilnehmer individuell abgestimmtes Programm. Zum Abschluss

wird das Erlernte vor Eltern und Freunden präsentiert.

Besonderes Bonbon: Bei entsprechender Qualifikation kann der

Workshop die Aufnahmeprüfung für die dreijährige Profiausbildung

zum Allroundkünstler ersetzen!

Stadtmagazin verlost Workshop-Platz!

Wir verlosen einen Workshop-Platz

im Wert von

285 Euro an junge Talente

zwischen 16 und 26

Jahren. Schreibt uns einfach

eine Mail – mit Foto,

Altersangabe, Adresse

und Telefon-Nummer –

an info@stadtmag.de

mit dem Betreff ›Stage

School‹ und begründet

kurz, warum ihr den

Workshop gewinnen solltet

und was ihr an Erfahrung

mitbringt. Im

nächsten Stadtmagazin

berichten wir über den

Workshop. Viel Glück!

Workshop für Tanz, Gesang

und Schauspiel

07.–09.06. im Dortmunder Taburin

Der Workshop kostet 285 Euro.

Teilnahmealter: 16 bis 26 Jahre

www.stageschool.de

© Foto: Damon Jah © Foto: Frank Linke


Dies & Das 53

Open Air

Geiern bis zum Abwinken! 14.

bis 16. Juni schlägt das Comedy-Open

Air des Geierabends

mit einer vollen Breitseite aus

Kabarett, Satire und Klamauk

in bester Ruhrpott-Tradition im

Biergarten ›Tante Amanda‹ auf.

Für das zweistündige Sommer-

Special bringen die Geier neben vielen Klassikern und den besten

Nummern der vergangenen Session auch einige brandneue

Sketche auf die Freiluft-Bühne.

Nach den Vorstellungen am Freitag und Samstag wird wieder bis

in die Nacht gefeiert. Gemeinsam mit Bassist Milla Kapolke von

Grobschnitt heizen die Geier ihrem Publikum mit einer großen

Rock’n’Roll Live-Show ein.

Wir verlosen 3 x 2 Karten für Sonntag, den 16.06. Einfach bis zum

15.05.2013 eine Mail schicken an info@stadtmag, Stichwort ›Geierabend‹.

Geierabend

14. und 15.06., 19 Uhr, 16.06, 18 Uhr

Tante Amanda

Bühne raus!

Leckerbissen

Der wohl größte Biergarten

des Ruhrgebiets lockt bereits

zum 23. Mal mit einer Riesenauswahl

an leckeren Speisen

und Getränken sowie jeder

Menge Live-Action.

Musikalischer Höhepunkt der

fünf Veranstaltungstage:

Schlagersänger Achim Petry

mit seiner Partyband – im Gepäck

hat er all die Superhits

seines Vaters, Schlagerstar ›Wolle‹ Petry! Aber auch das übrige

Programm kann sich sehen lassen: Neben ›Seven Cent‹ rocken

weitere heimische Musikgruppen die Bühne auf dem Altstadtmarkt

– darunter ›Sundayclub‹, ›Bob & Dylan‹ sowie ›Here comes

Johnny‹ –, die Ballett- und Jazztanzschule ›Die Tanz-Etage‹ präsentiert

eine bunte Show mit Jazz- und Musicaldance, Hip-Hop,

Modern Dance und Klassischem Ballett. Mit dabei natürlich auch

wieder ein großartiges Feuerwerk – am Mittwochabend direkt

nach dem Live-Programm!

Castrop kocht über‹

29.05.–02.06., Marktplatz Castrop-Rauxel

Und dann?

Alle Jahre wieder heißt es: ›Bühne raus‹. Das Westfälische Landestheater

spielt vom 14. bis 16. Juni unter freiem Himmel auf

dem Castroper Markt. Im Gepäck: zum einen der Kinderbuchklassiker

›Urmel aus dem Eis‹ aus der Feder von Max Kruse – erzählt

wird die erste von elf Geschichten.

Zum anderen steht Richard O’Brien’s ›The Rocky Horror Show‹

auf dem Programm: Das frisch verlobte Paar Brad Majors und

Janet Weiss sucht nach einer Reifenpanne an einem verregneten

Herbstabend im Schloss des exzentrischen Wissenschaftlers Dr.

Frank N. Furter nach Hilfe und erlebt dabei die Nacht seines Lebens.

In der ganzen Welt ist dieses Werk das Nonplusultra der

Musicals, unvergleichlich in seiner Faszination und der Wirkung

auf das Publikum.

›Bühne raus‹ · Open-Air-Theaterfestival

14.–16.06., Altstadtmarkt

›Und sie lebten vergnügt bis an ihr seliges Ende …‹… Tja, aber

dann hüllen sich die Märchen in Schweigen: Was kommt danach,

wenn der ganze Hype um die Rettung aus dem Wolfsbauch verklungen

oder die Hochzeit königlich gefeiert ist? Wie geht es weiter?

Dieser Frage geht eine zänkische Theatergruppe in einem skurrilen

Märchenspiel nach Stefan Heym auf den Grund. Unter Leitung

von Katrin Kleine-Onnebrink spielen die Mitglieder der

Gruppe Generatiös: Beate Caßau, Rainer Gotzian, Birgitt Klotz,

Georg Kuthning, Ruth Kuthning, Rita Netthöfel, Michael Rupieper

und Svenja Steiniger.

Generatiös

›Rotkäppchen & die grünen Klöße‹

24.05., 20 Uhr, WLT-Studio

© Foto: Jürgen Jotzo / Pixelio.de


54

Rätselspaß

Sudoku

einfach

2 3 5

7 4 8

8 5 7

9 7 1 8

6 1 8 9

8 2 4 3

8 2 6

3 9 2

1 7 3

schwierig

5 8 1

7 9 2

1 4 3

4 3 7

2 9 5

8 2

4 8 6

6 8 5

9 5 4

7 2 6 4 1 5 3 8 9

5 3 4 8 9 6 1 2 7

9 1 8 2 7 3 6 5 4

8 6 3 9 4 7 2 1 5

1 9 7 5 8 2 4 3 6

4 5 2 6 3 1 7 9 8

3 8 9 7 2 4 5 6 1

2 4 5 1 6 9 8 7 3

6 7 1 3 5 8 9 4 2

Sudoku einfach

Auflösung aus Ausgabe 89

2 6 5 3 4 1 7 8 9

3 1 9 7 8 5 6 2 4

4 8 7 2 6 9 3 1 5

5 2 1 6 3 7 4 9 8

6 4 8 5 9 2 1 7 3

9 7 3 4 1 8 2 5 6

7 5 6 8 2 3 9 4 1

8 9 4 1 7 6 5 3 2

1 3 2 9 5 4 8 6 7

Sudoku schwierig

Auflösung aus Ausgabe 89

Schmunzelecke

Hans-Dieter wacht im Krankenhaus auf. Seine Frau sitzt am Bett.

Er fragt: »Was ist denn passiert?« Antwortet seine Frau: »Gegen

zwei Uhr nachts hast du auf einmal das Fenster geöffnet und wolltest

mir zeigen, wie die Vögelein im Frühling fliegen«. Fragt er weiter:

»Wieso hast du mich nicht zurückgehalten?« Darauf sie: »Ich

hatte gedacht, dass du es könntest«.

Zwei Feministinen am Frühstückstisch. Sagt die eine: »Michaela,

gibst du mir mal bitte die Salzstreuerin.«

Geht ein Mann in die Pizzeria und bestellt eine Pizza. Fragt der

Kellner: »Soll ich die Pizza in fünf oder zehn Stücke teilen?« Sagt

der Mann: »Machen Sie bitte nur fünf Stücke. Zehn schaffe ich niemals!«

Berichtet die Frau eines Morgens begeistert ihrem Mann: »Stell dir

vor, ich habe über ein Kilo abgenommen! Freust du dich nicht?«

Darauf ihr Gatte: »Schatz, du hast dich noch nicht geschminkt.«

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Bilden Sie aus folgenden Buchstaben

ein Wort:

H H I

A B G

E C L

Auflösung aus Ausgabe 89:

KARTOFFEL

PREISrätsel

Schreiben Sie Ihre Lösungen auf eine Postkarte (mit Ihrem Absender

und Ihrer Telefonnummer) und senden Sie diese bis zum 12. Juni

2013 an den

Correctum Verlag,

Postfach 40 08, 58426 Witten

oder per E-Mail an info@stadtmag.de

Sollte mehr als eine richtige Lösung eingehen, entscheidet das Los.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle

MitbürgerInnen, ausgenommen MitarbeiterInnen des Verlages und

deren Angehörige.

Rätselfragen

1. Wie heißt der ›Pferdeflüsterer‹ des Reitvereins Castrop-Rauxel?

2. Welche Schule besuchte Jakob Maas?

3. Wie heißt die Hauptfigur im neuen Stück des WLT-Jugendclubs?

Gewonnen

Unser letztes Preisrätsel gewann Johannes Grimmenstein.

Sein Gewinn geht ihm per Post zu.


Termine 55

02./03.05., 9+11 Uhr

WLT-Studio

›Alk. Außer Kontrolle‹

03.05., 10+12 Uhr

Castrop-Rauxel Schulen

›The boy next door‹

Englischsprachiges

Klassenzimmerstück

02.05., 19 Uhr

Café Residenz

›Von Frau zu Frau

und umgekehrt‹

Chanson-Kabarett

mit Kriszti Kiss

04.05., 10 Uhr Rampe zwischen Haus der Wirtschaft

und WLT

Versteigerung von Fundsachen

07.05., 20 Uhr

WLT-Studio

08.05., 11 Uhr

›Clavigo‹

Stück für alle

ab 15 Jahren

09.05., 11 Uhr Rathausforum Europahalle

Jahrmarkt

09.–12.05. Castroper Altstadt

Frühlingsmarkt

11.05., 7–16 Uhr Hallenbad

Jubiläumsfest · 50 Jahre Hallenbad

26.05., 11+15 Uhr Wiesenfläche Europahalle

Das Aschaffenburger Kasperle

26.05., 18 Uhr WLT-Studio

Jugendclub · NICHTS – Was im Leben wichtig ist

28.05., 9 Uhr

WLT-Studio

›Fegefeuer in Ingolstadt‹

Marieluise Fleißer

Für alle ab 15 Jahren

29.05., 10 Uhr ASG

›Julie au chemin perdu‹

Für alle ab 12 Jahren

29.05.–02.06. Marktplatz Castrop-Rauxel

Castrop kocht über‹ · Stadtfest

Visuell

Attraktiv dekoriert, zählen Schaufenster für

den Einzelhandel und Warenhäusern zu den

wirksamsten Werbemitteln. Vom Informations-

und Unterhaltungswert der Schaufensterauslagen

leitet sich auch der Begriff ›window

shopping‹ ab. Schaufensterpuppen spielen vor

allem in der Mode eine große Rolle, da sie üblicherweise

als Werbeträger für Kleidung,

Schuhe und Accessoires genutzt werden.

Manfred Pirch und Peter G. Schäfer haben

Schaufenster in Wien, Helsinki, Brüssel, Düsseldorf,

Oberhausen, Essen, Recklinghausen

und Castrop-Rauxel fotografiert. Die sieben

Jahreszeiten in der Schaufenstergestaltung

sind: Frühling, Ostern, Sommer, Herbst,

Weihnachten, Winter und Karneval. Premiere

ist am 24. Mai 2013!

© Foto: Peter Bast / Pixelio.de

Schaufenster im Spiegel der sieben Jahreszeiten

25.06., 19 Uhr ASG-Aula

11.05., 20 Uhr Stadthalle

›Was ihr wollt‹

12.05., 11 Uhr Lange Straße

Trödelmarkt

14.05., 9+11.30 Uhr

WLT-Studio

›Andorra‹

Max Frisch

Für alle ab 13 Jahren

20.05., 11 Uhr Europahalle

Spielzeugmarkt

23.–25.05., 16 Uhr

Wiesenfläche Europahalle

Das Aschaffenburger Kasperle

24.05., 20 Uhr WLT-Studio

›Generatiös: Rotkäppchen & die grünen Klöße‹

Nach Stefan Heyms ›Märchen für kluge Kinder‹

25.05. Gemeindeplatz Henrichenburg

Henrichenburger Kirmes

25.05., 18 Uhr WLT-Studio

Teenclub · Stückentwicklung zum Thema Amoklauf

26.05., 11 Uhr Schloss Bladenhorst

›Maienglanz – Kunstgeflüster, Design und Handwerk‹

Künstlermarkt

26.05., 15 Uhr WLT-Studio

WLT-Kinderclub · Vom Entweder und Oder

Ihr Stadtmagazin liegt bei allen

unseren Anzeigenkunden und vielen

öffentlichen Stellenfür Sie bereit!

09.06., 18 Uhr WLT-Studio

›Zigeuner-Boxer‹

Rike Reiniger · Für alle ab 13 Jahren

14.–16.06., 19.30 Uhr

Marktplatz Castrop-Rauxel

Richard O’Brien’s

›The Rocky Horror Show‹

16.06., 11 Uhr Lange Straße

Trödelmarkt

16.06., 14 Uhr

Marktplatz Castrop-Rauxel

›Urmel aus dem Eis‹

Für alle ab 5 Jahren

20.06., 10+12 Uhr Castrop-Rauxel Schulen

›Zigeuner Boxer‹

Rike Reiniger · Für alle ab 13 Jahren

23.06., 11 Uhr Europahalle

Modellspielzeugmarkt

25.06., 19 Uhr ASG-Aula

Schaufenster im Spiegel der sieben Jahreszeiten

Diaporama von Manfred Pirch und Peter G. Schäfer

AUSSTELLUNGEN

26.05. Bürgerhausgalerie

›Vom Festhalten und Loslassen‹

Bilder von Anna Werheid und Andreas Mischke

Frauenzimmer

Wie kann ich meine kompakte Figur in kürzester

Zeit in eine begehrenswerte Rubens-

Tonne verwandeln? Und wie kann sich mein

vielbewundertes Doppelkinn mit spielerischen

Gaumenübungen zauberhaft verdreifachen?

Wie kann ich es erreichen, mich mit

dekorativen Schwangerschaftsstreifen zu

schmücken, ohne diese schöne Welt mit einem

schreienden Balg zu beglücken? Und mit

welchen Sprüchen kann ich alle meine sogenannten

Freunde aus dem Haus scheuchen?

Schauspielerin und Chansonsängerin Kriszti

Kiss stellt Fragen, die tief in jeder Frau auf

Antworten warten. Von Frau zu Frau und

umgekehrt, doch auch der Mann ist hier begehrt.

Ein respektloses Seminar, das dem Leben

der Teilnehmerinnen und Teilnehmer

neue, gewichtige Inhalte beschert.

›Von Frau zu Frau und umgekehrt‹

02.05., 19 Uhr Café Residenz

Das nächste Stadtmagazin erscheint Ende Juni. Redaktionsschluss ist am 12. Juni 2013.

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