Die komplette aktuelle Ausgabe als PDF-Datei ... - Stadtmagazin

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74. Ausgabe

StadtMagazin

Lünen

Dez. 2013 / Jan. 2014

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74. Ausgabe Kostenlos zum Mitnehmen

StadtMagazin

Lünen

Dez. 2013 / Jan. 2014

Listen, Lügen und Affären

Blick hinter ›die Kulisse‹

Die Münsterstraße

Ochsen, Bier und Blechwaren

Gesegnete Weihnachten

und ein ganz tolles 2014!

›Biao-zhi‹

Selbstbehauptung durch Verteidigung


2 Inhalt

Lünen wird zur Sternengasse 6

Die Münsterstraße:

Ochsen, Bier und Blechwaren 8

Ratgeber 11

Junge Familien 13

Weihnachten in der ›Sternschnuppe‹ 13

Gesund in Lünen 15

›Biao-zhi‹ – Selbstbehauptung

durch Verteidigung 19

Neue und erneuerbare Energien 20

Unternehmen im Portrait 24

6

19

Kulinarisch 26

Blick hinter ›die Kulisse‹ 28

Dies & Das 29

Rätselspaß 30

Termine: Hier ist was los! 31

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Editorial 5

Das Stadtmagazin

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Und der Engel sprach zu ihm: »Binde deinen

Gürtel um, und zieh deine Sandalen an,

nimm deinen Mantel, und folge mir!«

Apostelgeschichte 12,8

Weihnachten ist nicht zuletzt die Zeit der

Engel. Es gibt sie aus Wachs, Tüll, Ton,

Metall und noch so mancherlei. Wie ist es

Verlag und Redaktion:

Correctum Verlag Erika Killing-Overhoff

Postfach 4008, 58426 Witten,

Nolsenstraße 27, 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 58 98 99-0

Fax 0 23 02 / 58 98 99-9

info@stadtmag.de · www.stadtmag.de

Herausgeber: Correctum Verlag

Redaktion: Erika Killing-Overhoff (verantw.),

Antje Dittrich, Pia Lüddecke,

Alexandra Wenzel

Anzeigen:

Mediaberatung/Vertriebsleitung

Axel Sieling (verantw.)

Tel. 0 23 02 / 80 09 43

Mobil 01 63 / 5 83 37 32

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Druck:

Paffrath Print & Medien GmbH

www.paffrath-druck.de

Titelbild:

Es weihnachtet (Foto: fotolia)

Impressum

Alle in dieser Zeitschrift erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen vorbehalten. Reproduktionen

jeder Art, auch der vom Verlag gestalteten Anzeigen, bedürfen der

schriftlichen Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandtes

Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen. Namentlich

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wieder. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Veröffentlichung

kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

Ein Magazin

nur für Sie

Erika Killing-Overhoff

Verlagsleitung

Antje Dittrich

stellv. Verlagsltg.

aber, einem leibhaftigen Engel zu begegnen?

Ich hatte am Wochenende Besuch. Wir

sprachen über dies und das, Gott und die

Welt, wie wir so schön sagen. Irgendwann

kamen wir zu einer Geschichte, die ein

Freund während seiner Studienzeit erlebt

und die sein Leben nachhaltig beeinflusst

hat. Friedhelm erzählt: »Ich saß in meiner

kleinen Studentenbude an meinem

Schreibtisch. Es war recht kalt draußen,

und ich fühlte mich in meinem muckelig

warmen Zimmer recht wohl. Plötzlich

wurde ich unruhig. So sehr, wie ich es

nicht kannte und nie zuvor erlebt hatte.

Ich weiß nicht warum, aber es zog mich

raus aus dem Haus. Ich konnte mich

überhaupt nicht dagegen wehren. Ich

ging durch den Garten, hinüber auf das

Grundstück des Nachbarn, wo ich noch

nie vorher war, ich kannte die Leute auch

nicht, denn ich war erst vor kurzer Zeit

nach Berlin gekommen. Auf diesem

Grundstück befand sich ein Teich, er zog

mich quasi magisch an. Dort sah ich etwas

aufgeblähtes Blaues schwimmen, einen

Anorak. Ohne zu überlegen, zog ich

ihn mitsamt einem kleinen vierjährigen

Jungen heraus, der nach kurzen Wiederbelebungsmaßnahmen

wieder zu sich

kam. Mit einer kleinen Unterkühlung

wurde er in ein Krankenhaus geschafft

und hat alles nach kurzer Zeit wohl überstanden.«

Friedhelm lächelt: »Die Eltern

haben mich immer als ›unseren Engel‹

bezeichnet.« Zur Hochzeit des kleinen

Jungen, der inzwischen ein ausgewachsener

Mann ist, wurde Friedhelm als Ehrengast

eingeladen, denn ohne ihn hätte

diese Hochzeit schließlich nicht stattfinden

können.

Wir saßen still um den Tisch herum und

waren sehr beeindruckt. Auf meine Frage,

wie ihn dieses Ereignis nun so nachhaltig

beeindruckt habe, antwortete

Friedhelm, inzwischen 69 Jahre alt und

viele Male als Zahnarzt ehrenamtlich in

Entwicklungsländern tätig: »Ich weiß definitiv,

dass es etwas gibt, das unendlich

viel größer ist als wir. Ich fühle mich geführt

und begleitet – was auch immer das

ist, Gott, Engel? Auf jeden Fall etwas, das

wir nicht mit dem Verstand, nur mit dem

Herzen wahrnehmen können.«

Ich wünsche Ihnen in dieser Gewissheit

und in diesem Sinn ein wunderschönes

Weihnachtsfest und ein zufriedenes, erfolgreiches

2014.

Correctum-Verlag

E. Killing-Overhoff


6

Weihnachten

Knusper, knusper Knäuschen …

Lünen wird zur Sternengasse

Bei C.S. Lewis gelangen die Kinder durch einen alten Kleiderschrank in das verschneite Zauberland

Narnia. In Lünen genügt derzeit schon ein Besuch der Innenstadt, um ins magische Reich der Fantasie

einzutauchen. Seit dem 25. November hat sich die City wieder in eine märchenhafte Sternengasse verwandelt

– Feuer, Eis und Lebkuchen inklusive!

Wie es die Tradition verlangt, schnitt Bürgermeister

Hans Wilhelm Stodollick zur

Eröffnung im Sternenpavillon ein großes

Lebkuchenherz an und verteilte die Stücke

an die Besucher, die ihre ergatterten

Leckerbissen genüsslich bei einer ersten

Tasse Punsch verknusperten. Noch bis

zum 23. Dezember öffnet der Weihnachtsmarkt

täglich von 12 bis 20 Uhr seine

Pforten. Von der Persiluhr im Norden über

die Weihnachtsinsel am alten Markt bis

zum Christinentor im Süden besteht jetzt

wieder reichlich Gelegenheit zum gemütlichen

Bummeln und Flanieren unter freiem

Himmel.

Nachdem der dritte Bauabschnitt in der

Fußgängerzone abgeschlossen ist, gibt es

in Lünens ›Guter Stube‹ darüber hinaus

viel Neues zu entdecken. Eine besondere

Attraktion für kleine Gäste sind natürlich

die neugestalteten Spielbereiche mit den

kleinen beleuchteten Mini-Weihnachtshütten.

Auch eine Fahrt im Karussell gehört

für die Kleinen unbedingt dazu. Mittwochs

ist Familientag mit vielen Aktionen zum

Mitmachen, Mitsingen, Zugucken, Zuhören

und Staunen.

An den Wochenenden spielt sich das weihnachtliche

Geschehen auf der Bühne der

›Sternengasse 7‹ am Lippezentrum gegenüber

dem Tobiaspark ab.

Das Kulturbüro hat gemeinsam mit dem

CityRing, den Lüner Geschäftsleuten und

den Weihnachtsmarkthändlern wieder ein

buntes Programm für alle Altersklassen

aus dem Ärmel gezaubert. Tipp: Mit etwas

Glück kann man hier sogar dem Weihnachtsmann

und seinen Engeln persönlich

begegnen!

Neben festlich geschmückten und beleuchteten

Hütten, in denen allerlei Geschenkartikel

und in liebevoller Handarbeit gefertigtes

Kunsthandwerk feilgeboten

werden, lockt der Duft nach heißen Maronen,

gebrannten Mandeln und Glühwein.

Was gibt es Schöneres, als den Tag gemütlich

bei einem Plausch mit Freunden und

einer Tasse heißer Schokolade mit Sahne

ausklingen zu lassen?!


Weihnachten 7

Unsere Veranstaltungstipps

Zauber der Zarenzeit

Eine verträumte Winterlandschaft, ›Väterchen Frost‹ und seine

Enkelin Snegurotschka, bunte Gaukler, Artisten und ein original

russisches Orchester zur Untermalung: Die opulent ausgestattete

Weihnachtsrevue ›Ivuschka‹ lässt den Zauber der Zarenzeit

wiederauferstehen.

Über 40 Akteure auf und hinter der Bühne erschaffen lebendige

Bilder mit rasanter Musik, Tanz und Akrobatik. Scheinbar unerschöpflich

ist die Vielfalt der überlieferten Lieder und Geschichten:

Sie handeln von Liebe und Leid, Arbeit und Frohsinn, großen

Festen und Jahrmärkten, auf denen Händler ihre Waren feilbieten,

Musikanten zum Tanz aufspielen und Narren ihre Possen

reißen. Natürlich darf auch der Tanzbär nicht fehlen!

›Ivuschka‹ · Die Russische Weihnachtsrevue

12.12., 20 Uhr · Heinz-Hilpert-Theater

Traumreise mit Feuer und Eis

Ein besonderer Glanzpunkt kurz vor dem Fest ist das ›Feuer und

Eis‹-Spektakel am Samstag den 21. Dezember: Wie jedes Jahr gestalten

Eisbildhauer Skulpturen aus großen Klareisblöcken. Stelzenläufer

ziehen auf ihrem Weg zu den eisigen Gebilden durch die

Sternengasse, wo eine Show mit Musik, Gauklern und Feuermenschen

die Krönung des Abends bildet. Lassen Sie sich entführen

auf eine Traumreise in das Reich aus Feuer und Eis!

›Feuer und Eis‹

21.12., 14.30–19 Uhr · Lippebrücke und Lippekaskade

Flammende Lichter auf der Lippe

Respekt! Rund 150 Taucherinnen und Taucher werden sich am

14. Dezember in die eiskalten Fluten der Lippe stürzen. Gemütlich

ist anders, selbst mit Trockentauchanzug. Wenigstens können

sich die tapferen Teilnehmer im Anschluss mit heißem

Punsch aufwärmen.

Die 30. Ausgabe des großen Fackelschwimmens wartet mit einigen

ganz besonderen Überraschungen auf. Wenn der illuminierte

Floßkorso über das Wasser ›schwebt‹, werden wir viele schräge

und fantasievoll gestaltete Fuhrwerke zu sehen bekommen. Zum

Abschluss des ›feuchtfröhlichen‹ Vergnügens taucht ein farbenprächtiges

Feuerwerk den Fluss in märchenhaften Glanz. Absolut

erlebenswert!

30. Fackelschwimmen auf der Lippe

14.12., 18 Uhr · Fußgängerbrücke und Lippe

Gefühle!!!

Keine berührt ihr Publikum so

wie Gaby Albrecht! Da sind sich

ihre Fans einig. Mit ihren Liedern

entfacht die Sängerin ein

einzigartiges Feuerwerk der

Gefühle. Dies ist auch das Motto

ihrer wunderschönen Weihnachtstournee,

bei der sie von

ihrer Showband ›Harlekin‹ und

Henry Arland begleitet wird.

»Seit 15 Jahren bin ich nun mit

meiner Tournee zur Weihnachtszeit

unterwegs, und es

ist für mich noch immer die

schönste Zeit des Jahres«, erklärt die Künstlerin. Neben den bekannten

Erfolgstiteln stehen am 14. Dezember im Heinz-Hilpert-

Theater auch Ausflüge in andere musikalische Genres auf dem

Programm. Die Zuschauer erwarten große Emotionen, gesungen

von einer einzigartigen Stimme.

›Weihnachten mit Gaby Albrecht‹

14.12., 20 Uhr · Heinz-Hilpert-Theater


8

Straßen in Lünen

Die Münsterstraße

Ochsen, Bier und Blechwaren

Mit dem Auto ist man heute ruckzuck in Münster. Wie muss es dagegen unseren Vorfahren ergangen

sein, die zu Fuß, mit Ochsenkarren oder Pferdekutschen auf schlecht befestigten Straßen unterwegs

waren, während hinter jeder Ecke Wegelagerer oder Soldaten lauern konnten …

Schon um 1901 wurde auf der Münsterstraße Fahrrad gefahren, wie hier vor

dem Haus Nummer 15.

›Checkpoint‹ Lippe

Wir erinnern uns: Zur Blütezeit des Mittelalters kam der kleinen

Bauerschaft Lünen an der Grenze zweier um die Vorherrschaft

ringender Bistümer strategische Bedeutung zu. Gleichzeitig war

der Lippeübergang ein wichtiger ›Checkpoint‹ jener berühmten

Fernhandelsstraße, die von der Nord- und Ostsee über Bremen,

Osnabrück, Münster, Werne, Lünen und Dortmund bis nach Köln

führte. Noch heute erinnern drei Bronzeochsen an der Münsterstraße

an die alten Zeiten.

Im Jahr 1908 war der Gastwirt Köster mit Kutsche unterwegs.

Straße zeichnet ein Stück des alten Walls nach

Um 1215 hatte man Lünen mit Burg, Wall und Graben gesichert.

»Die heutige Münsterstraße von der Lippebrücke bis zur Persiluhr

kennzeichnet einen Teilverlauf der ehemaligen Befestigungsanlagen

rund um die Altstadt«, erzählt Stadtarchivar Fredy Niklowitz.

»Auf der Innenseite des Walls verlief ein Straßenring, zu

welchem die heutige Marienstraße, die Gartenstraße und der

westliche Teil der Münsterstraße gehörten.« Nachdem die Stadt

1336 durch den Grafen von der Mark aus strategischen Gründen

auf das Südufer der Lippe verlegt worden war, verloren die alten

Verteidigungsanlagen ihre Funktion. »Die Gräben wurden aufgefüllt,

die Wälle nach und nach eingeebnet. Einzig der Stadtteich

zwischen Lippebrücke und heutiger Persiluhr blieb als Überbleibsel

des alten Stadtgrabens rund um die Altstadt bestehen. Als Abkürzung

entstand ein Trampelpfad, der außen um den Teich herumführte,

es gab damals also quasi zwei Wege Richtung Werne

und Münster in diesem Bereich.« Im 19. Jahrhundert wurde der

Stadtteich zugeschüttet, die beiden Wege wurden zu einem vereinigt.

Dies ist der Grund, warum die Münsterstraße an dieser Stelle

so breit angelegt ist.

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Straßen in Lünen 9

›Dänischer Ochsenweg‹ führte

mitten durch Lünen

Die Kaufmannswagen, die damals

hier verkehrten, transportierten

hauptsächlich Bier,

Korn, Käse, Wein und Eisen.

Auch Rinder, Schweine oder

Pferde aus dänischen und norddeutschen

Viehzuchtgebieten

passierten die aufstrebende

Hansestadt Lünen, wenn Sie

über den sogenannten ›Dänischen

Ochsenweg‹, die damals

wichtigste Nord-Süd-Verbindung,

bis ins Rheinland getrieben

wurden. So sollen Kaufleute

aus Münster im Jahr 1622

899 Rinder über Lünen nach

Köln gebracht haben. Im Oktober

wurde das Vieh auch vor

Ort zur ›Lünermiß‹ feilgeboten.

Seit 1990 veranschaulicht der

insgesamt 450 Kilogramm

schwere Ochsenzug des Bildhauers

Ernemann Sander die

Szenen der Vergangenheit.

So sah die Münsterstraße in den 1980er-Jahren aus.

Blechwarenfabrik

am Lippehafen

Vom Handelsstädtchen entwickelte

sich Lünen langsam,

aber sicher zu einem gefragten

Industriestandort. 1838 ließ

sich der Klempner Gottfried

Philipp Quitmann in der Lippestadt

nieder und gründete hier

ein Jahr später die Metalldruck-

und Lackierwaren-Fabrik

Quitmann, die größte von

drei Blechwarenfabriken in Lünen.

1876 zog das Unternehmen

ans Nordufer der Lippe.

Ein Jahrhundert lang wurden

auf dem ehemaligen Packhof

des Lippehafens Backformen,

Brotkästen, Gieskannen und

viele andere nützliche Haushaltsartikel

produziert. Zwischen

den beiden Weltkriegen

beschäftigte die Fabrik 250 Arbeitskräfte.

Die großen Gebäude

mit den Dampfkesseln und

dem 25 Meter hohen Schornstein

waren ein auffälliger

Blickfang an der Münsterstraße.

1976/77 wurden die alten

Werkshallen nach dem Umzug

der Firma Quitmann an die

Kupferstraße abgebrochen. Auf

dem historischen Gelände entstand

das ›neue‹ Lippezentrum.

Weiße Dame des ›Nordens‹

Ein weiteres Markenzeichen der

Münsterstraße ist natürlich die


10

Straßen in Lünen

Blick Richtung Werne

Persiluhr. 1928 erhielt die erste grüne Säule mit Waschmittel-Reklame

ihren Ehrenplatz in der nördlichen City. Im Zweiten Weltkrieg

1942 wurde die Uhrensäule durch Bomben zerstört, doch ihr

Name lebte weiter. Fredy Niklowitz erinnert sich: »In meiner Jugend

verabredete man sich mit Freunden ›an der Persiluhr‹, obwohl

diese gar nicht mehr stand.« Schließlich erklärte sich die Firma

Persil bereit, eine neue Standuhr zu stiften. 1983 wurde die

zweite ›weiße Frau‹ feierlich enthüllt. Im selben Jahr fand die Einweihung

der nördlichen Münsterstraße als Fußgängerzone statt.

Quellen und historische Fotos: Stadtarchiv.

Wir danken für die freundliche Unterstützung!

Die Blechwarenfabrik Quitmann 1975 (Foto: Semrau)

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Ratgeber 11

Neue Regelungen bei

Betriebsveranstaltungen

von Steuerberater Dipl.-Finanzwirt Jürgen Skok, Partner bei Skok

& von Bohlen, Steuerberater- und Anwaltskanzlei, mit Kanzleistandorten

in Selm und Lünen

Immer wieder stehen Unternehmen vor

der Frage, welche steuerrechtlichen Regelungen

bei Betriebsveranstaltungen zu beachten

sind. Über diesen Veranstaltungen

schwebt ja für gewöhnlich das Damoklesschwert,

wonach die Teilnahme unter Umständen

für die Arbeitnehmer zu steuerpflichtigem

Arbeitslohn führt.

Auch in diesen Tagen, kurz vor der betrieblichen

Weihnachtsfeier, handelt es

sich daher um eine sehr aktuelle Frage,

wobei der Bundesfinanzhof (BFH) vor dem

Hintergrund neuerer Rechtsprechung am

09.10.2013 eine Pressemitteilung veröffentlicht

hat. Im Kern ist festzuhalten,

dass die Rechtslage sich zugunsten der Arbeitgeber

und deren Arbeitnehmer verbessert

hat:

Eine weitere Voraussetzung für die Annahme

steuerpflichtigen Arbeitslohns ist,

dass die Teilnehmer durch die Betriebsveranstaltung

objektiv bereichert sind. Dies

ergibt sich aus dem BFH-Urteil vom

16.05.2013, VI R 94/10, mit welchem der

BFH von seiner bisherigen, gegenteiligen

und pro-fiskalischen Rechtsprechung Abstand

genommen und eine Änderung der

Rechtsprechung herbeigeführt hat, die zu

einer Verbesserung der Rechtslage für die

Betroffenen führt.

Nach Ansicht des BFH führen fortan nämlich

nur noch solche Leistungen zu einer

objektiven Bereicherung und damit zu

steuerpflichtigem Arbeitslohn, die von den

Teilnehmern unmittelbar konsumiert werden

können, wie etwa Speisen, Getränke

oder künstlerische Darbietungen.

Hingegen sind fortan Aufwendungen des

Arbeitgebers für die allgemeine Ausgestaltung

der Betriebsveranstaltung, also Aufwendungen,

die beim Arbeitnehmer nur

zu einem mittelbaren Vorteil führen, keine

Bereicherung mehr und demzufolge bei

der Berechnung außer Acht zu lassen. Hierunter

fallen zum Beispiel Kosten für Miete

oder einen Eventveranstalter.

3. Anreisekosten der Mitarbeiter nunmehr

irrelevant

Die Anreisekosten der Mitarbeiter, um

überhaupt zur Betriebsveranstaltung zu

gelangen, werden oft vom Arbeitgeber

übernommen. Bislang waren diese übernommenen

Anreisekosten in die Berechnung

der 110-Euro-Grenze einzubeziehen.

Auch insoweit hat sich nunmehr die

Rechtslage zugunsten der Betroffenen geändert,

da fortan diese übernommenen

Anreisekosten nicht mehr in die Berechnung

der 110-Euro-Grenze eingerechnet

werden dürfen. Zwar geht dies nicht unmittelbar

aus der BFH-Pressemitteilung,

jedoch eindeutig aus der zitierten neuen

BFH-Rechtsprechung hervor.

4. Verfahrensrechtliche Überlegungen

Wer als Arbeitgeber momentan eine Lohnsteueraußenprüfung

durchläuft, bei der

das Überschreiten der 110-Euro-Grenze

thematisiert wird, sollte sich auf die vorgenannte

neue Rechtslage berufen. Auch ist

zu prüfen, ob Lohnsteueranmeldungen, die

i.d.R. gemäß §§ 164,168 AO unter dem Vorbehalt

der Nachprüfung stehen, nicht nach

§ 164 Abs. 2 AO geändert werden können,

wenn dort Lohnsteuer angemeldet wurde,

die nach den neuen Grundsätzen gar nicht

zu deklarieren gewesen wäre.

1. Arbeitslohn nur bei unmittelbarer Bereicherung

der Arbeitnehmer

Grundsätzlich sind Zuwendungen eines

Arbeitgebers anlässlich einer Betriebsveranstaltung

bei Überschreiten einer Grenze

von 110 Euro pro Jahr und Mitarbeiter

als steuerpflichtiger Arbeitslohn zu qualifizieren.

Die Kosten einer solchen Veranstaltung

sind allen Teilnehmern zu gleichen

Teilen zuzurechnen (BFH, Urteil

vom 12.12.2012, VI R 79/10).

© Foto: hhs; pixelio.de

Die Kosten für den äußeren Rahmen einer

Betriebsveranstaltung bleiben damit in

Zukunft außen vor, wenn es darum geht zu

berechnen, ob die 110-Euro-Grenze überschritten

ist oder nicht.

2. Keine Zusammenrechnung von Arbeitnehmer

und dessen Begleitung

Bislang wurden bei der Berechnung der

110-Euro-Grenze und der Verteilung der

Kosten einer Betriebsveranstaltung die

anteiligen Kosten auf den einzelnen Arbeitnehmer

umgerechnet; auch der Anteil

der Begleitperson wurde dem Anteil zugeschlagen,

der auf den jeweiligen Arbeitnehmer

entfiel.

Fortan entfällt die Zusammenrechnung, so

dass bei der Berechnung der 110-Euro-

Grenze nur noch die auf den Arbeitnehmer

direkt entfallenden anteiligen Aufwendungen

maßgeblich sind. Der

Kostenanteil, der auf die Begleitperson

entfällt, ist also entgegen der bisherigen

Rechtsprechung in Zukunft irrelevant.

Steuerberater Dipl.-Finanzwirt Jürgen Skok

Die Kanzlei Skok & von Bohlen bietet neben der

allgemeinen Steuerberatung auch die Beratungsleistung

der Qualitätssicherung an. Frau

Dipl.-Finanzwirtin Andrea von Bohlen ist als

Steuerberaterin zusätzlich geprüfte zertifizierte

Risk-Managerin. Herr Dipl.-Finanzwirt Jürgen

Skok ist als Fachberater für Sanierung und

Insolvenzverwaltung (DStV e.V.) Experte in allen

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12

Junge Familien


Junge Familien 13

Weihnachten in der ›Sternschnuppe‹

Schule, Hausaufgaben, Freunde treffen, gemeinsames Abendbrot, Turnen im Sportverein … Auf den

ersten Blick unterscheidet sich Saras* (11) und Klaras* (9) Alltag gar nicht so sehr von dem ihrer Klassenkameraden.

Aber eine Besonderheit gibt es dann doch: Die beiden Schwestern leben nicht bei ihren

Eltern, sondern in der Kinderwohngruppe ›Sternschnuppe‹ in Niederaden. »Seit drei Jahren und acht

Monaten«, erklärt Sara wie aus der Pistole geschossen und bekräftigt: »Uns gefällt es gut!« Klara grinst

schelmisch. »Wir haben jetzt sogar ›Brüder‹. Obwohl die manchmal auch ganz schön nerven.«

Ausflüge und Feste bis hin zur Gutenachtgeschichte.

Wenn danach jemand nicht

einschlafen kann oder Heimweh hat, ist

immer ein Betreuer zur Stelle.«

Laura Pape

Wie eine große Familie

Aktuell sind sechs Mädchen und zwei Jungen

zwischen sechs und zwölf Jahren im

ländlich gelegenen Haus der Ev. Stiftung

Overdyck untergebracht, betreut von neun

Beschäftigten, die sich in 24-Stunden- oder

Zwischendiensten abwechseln. »Natürlich

können wir Mama und Papa nicht ersetzen,

dennoch wollen wir den Kindern Stabilität

und einen strukturierten Tagesablauf

wie in einer richtigen Familie bieten«,

erzählt Erzieherin Laura Pape. »Das beginnt

morgens mit dem gemeinsamen

Frühstück und reicht über Hausaufgabenbetreuung,

kreative Freizeitaktivitäten,

Das Christkind kommt schon

am 23. Dezember

Heimweh? Sara und Klara wissen, was das

ist – und wie man damit umgeht. »Nicht

dran denken! Ablenken! Spielen!« Das fällt

den Schwestern zum Glück leicht, denn sie

haben viele Interessen – und dank engagierter

Mitarbeiter auch viele Möglichkeiten.

»Wir mögen Fahrradfahren und

Schwimmen und Eislaufen und Lesen und

Blinde Kuh und Stopptanzen und alle Tiere,

sogar Spinnen«, strahlt Klara. Jetzt

freuen sich die beiden auf Weihnachten.

Das wird in der ›Sternschnuppe‹ übrigens

schon am 23. mit allen Kindern und Mitarbeitern

gefeiert. »Wir machen immer irgendwas

Schönes: gehen ins Kino, rodeln

oder auf den Weihnachtsmarkt. Wenn wir

zurückkommen, gibt es leckeres Essen:

Braten, Knödel, Rotkohl und Nachtisch im

Glas. Danach gehen wir hoch und singen,

und ich sage ein Gedicht auf – auswendig«,

erzählt Sara. Im Anschluss ist Geschenke-

Auspacken angesagt. »Jedes Kind hat eine

Bezugsbetreuerin, die den Wunschzettel

ans Christkind weiterreicht«, verrät Laura

Pape mit einem Augenzwinkern. »Manchmal

bekommen wir zusätzliche Spenden.«

© Foto: Rainer Sturm / Pixelio.de

Bunt und freundlich

Ein bisschen wie Hogwarts

Sara hat ihren Wunschzettel schon geschrieben:

»Ein 3-D-Puzzle vom Brandenburger

Tor, Barbies und Bücher!« Ihre

kleine Schwester muss länger überlegen.

»Ich hätte gern ein Star-Wars-Lichtschwert«,

verkündet die Neunjährige

schließlich. »Und auch Bücher – von Harry

Potter lese ich gerade den ersten Teil,

Sara ist schon bei Teil drei!« Die Geschichten

über die großen Abenteuer des kleinen

Zauberers, der als Waisenjunge aufwächst,

haben es den Mädchen angetan. Irgendwie

ist es auch in der ›Sternschnuppe‹ ein bisschen

wie in Hogwarts: gemütlich und bunt

und – trotz aller persönlichen Schwierigkeiten,

die die Kinder mitbringen – voller

Leben.

Kontakt zur leiblichen Familie ist wichtig

Etwas ruhiger wird es nur am 24. Dezember.

»Da die Kinder den Bezug zu ihrer

Herkunftsfamilie nicht verlieren und

wenn möglich irgendwann zu ihr zurückkehren

sollen, wird der Kontakt in Absprache

mit dem Jugendamt aufrechterhalten«,

so Laura Pape. Den Heiligabend

verbringen einige der jungen Bewohner

daher bei ihren leiblichen Eltern. Nicht so

Sara und Klara. Die beiden Schwestern

bleiben in der ›Sternschnuppe‹.

* Namen von der Redaktion geändert, und

zwar ganz ›demokratisch‹: Die Mädels

durften sich ihre Fantasienamen selbst

aussuchen.

www.stiftung-overdyck.de


14

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bei Diabetes vorbeugen

Klinik am Park bietet Betroffenen breites Unterstützungspaket

Mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland sind nach aktuellen Schätzungen an Diabetes Mellitus

erkrankt, bei mehr als 30.000 von ihnen wird jährlich eine Amputation vorgenommen. Erschreckende

Zahlen nannte Dr. Marcus Rottmann, Chefarzt der Klinik am Park Lünen, in seinem Vortrag zum Weltdiabetestag.

Mit konsequenter Vorsorge und optimaler

Therapie aber könne viel gegen solche

Schrecken getan werden. Dass die optimale

Blutzuckereinstellung ein zentraler Bestandteil

der Diabetestherapie und der Vorsorge

gegen Folgeerkrankungen ist, war ein

Schwerpunktthema des Aktionstages. Einen

konkreten Beitrag boten die Diabetesberaterinnen

der Klinik am Park Lünen. Sie

führten im Foyer des Hauses kostenlose

Blutzuckerbestimmungen durch. Als Beispiel

für eine gesunde Ernährung präsentierten

sie zudem frisches Obst und Gemüse

samt leckerer Dips. Mancher Besucher

nahm die Beruhigung mit, dass seine Blutzuckerwerte

völlig im Normbereich seien.

Andere bekamen den Rat, sich für weitere

Prüfungen in ärztliche Betreuung zu begeben.

Die Diabetesberaterinnen führten im Foyer des

Hauses kostenlose Blutzuckerbestimmungen

durch.

Zur bestandenen Abschlussprüfung und der

Übergabe der Zertifikate gratulierten Klinikleiter

Christian Scholz (li.) und der ärztliche Leiter

Marcus Rottmann (re.).

Dr. Marcus Rottmann warnte derweil im gut

gefüllten Vortragssaal vor den Folgeerkrankungen,

die sich bei Diabetes Mellitius einstellen

können. Augen, Nieren und das

Herz-Kreislauf-System können in Mitleidenschaft

gezogen werden. Nerven- und

Durchblutungsstörungen können vor allem

in Kombination miteinander zu schwer wiegenden

Folgen führen wie dem diabetischen

Fuß mit schwer heilenden offenen

Wunden und im schlimmsten Fall Teilamputationen.

Nervenstörungen erschweren die Wahrnehmung

von Wunden, Entzündungen und sogar

tief reichender Gewebezerstörung, weil

Schmerzen als Alarmzeichen fehlen. Diabetiker

sollten schon auf kleine Verletzungen

achten, konsequente Kontrolle sei dafür unverzichtbar.

Wichtig sei zudem, auf Rauchen und Alkohol

zu verzichten, so Dr. Rottmann. Die Einnahme

von Medikamenten müsse im Blick

auf die Erkrankung abgestimmt werden.

Eine kompetente medizinische Diagnose

und Therapie sei heute möglich, so Dr. Rottmann,

im Miteinander von Hausärzten,

Schwerpunktpraxen und Einrichtungen wie

Chefarzt Dr. Marcus Rottmann

der Klinik am Park als zertifiziertem Diabeteszentrum

und Wundzentrum in Verbindung

mit hoher Kompetenz im Umgang mit

Gefäßerkrankungen.

Die Versorgungssituation für Patienten mit

Diabetes Mellitus während des Aufenthaltes

im Krankenhaus will das Klinikum Westfalen

weiter verbessern. Das jetzt erstmals

an der Klinik am Park durchgeführte Fortbildungsprogramm

zur ›Diabetes Nurse Klinikum

Westfalen‹ soll Pflegefachkräfte in die

Lage versetzten, betroffene Patienten besonders

kompetent zu betreuen. 38 Pflegekräfte

der Klinik am Park absolvierten jetzt

die von den Diabetesberaterinnen Silvia

Hinrichs und Ilknur Bostanci organisierte

Fortbildung.

Klinik am Park

Brechtener Straße 50

44536 Lünen

www.klinikum-westfalen.de


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Gesundheit · Leben im Alter

Kreisverband Lünen e.V.

Spormeckerplatz 1a in Lünen

www.drk-luenen.de

Gut leben im Heim

Leitfaden für Wahl und Finanzierung

Steht zur optimalen Versorgung für einen

pflegebedürftigen Angehörigen der Umzug

in ein Pflegeheim an, stehen die Suche einer

bedürfnisgerechten Einrichtung und

eine sichere Finanzierung an erster Stelle.

Ein lohnender Leitfaden für Pflegebedürftige

und Angehörige ist der Ratgeber ›Gut

leben im Heim‹ (9,80 Euro) der Verbraucherzentrale

NRW.

Das Buch hilft bei der

Suche nach der richtigen

Betreuungsform,

zeigt, woran sich gute

Pflegequalität erkennen lässt, und durchleuchtet

die Konditionen und Klauseln eines

Heimvertrages. Hilfreiche Checklisten

sorgen dafür, dass Orientierungswillige bei

der Suche eines Heimplatzes den Überblick

behalten. Das Buch informiert auch, wie die

Finanzierung der notwendigen Pflege gesichert

wird und auf welche Details im Umgang

mit Pflegeversicherung, Krankenkasse

oder Sozialamt geachtet werden sollte.

Bestellmöglichkeiten:

Versandservice der Verbraucherzentralen

Himmelgeister Straße 70 · 40225 Düsseldorf

www.vz-nrw.de/shop


Anzeige

Gesundheit · Leben im Alter 17

Wenn die ›Bibliothek‹

leer geräumt wird

Leben mit Demenz

»Stellen Sie sich Ihre Erinnerungen als Bibliothek vor. Jedes Buch

umfasst ein Kapitel Ihres Lebens, von der frühen Kindheit über

Schulzeit, erste Liebe, Berufsausbildung und Familiengründung bis

heute. Stellen Sie sich nun vor, dass jemand diese Bibliothek von hinten

leer räumt. Zuerst werden jüngste Ereignisse wie etwa die letzte

Urlaubsreise ›aussortiert‹, während Sie auf lang Vergangenes aus

ihrer Jugend noch prima zugreifen können. Doch nach und nach verschwinden

auch diese Erinnerungen.«

›Lieblingsstücke‹ helfen beim Erinnern

Neben den pflegerischen Maßnahmen und

den gemeinsamen Mahlzeiten tragen vielseitige

Beschäftigungsangebote zur Tagesstrukturierung

bei. Dem Musizieren

kommt hier ein besonderer Stellenwert zu.

»Je nach Generation singen wir nicht nur

Volkslieder, sondern auch vermehrt ältere

Radiohits etwa aus den 70ern«, weiß Thomas

Brandt. Beliebt ist auch das gemeinschaftliche

Kochen. Beim anregenden Duft

nach frisch gebackenen Waffeln oder selbst

gehegten Gartenkräutern besinnt sich

manche Hausfrau auf ihr einstiges Lieblingsrezept.

»Es gibt 1.000 Arten, Reibekuchen

zu backen«, lächelt Peter Boeckel.

Familienfotos und vertraute ›Lieblingsstücke‹

wie die Kuckucksuhr aus dem

Schwarzwald oder der aus Indien mitgebrachte

Salzstreuer helfen ebenfalls beim

Erinnern. »Solche Dinge erzählen Geschichten,

daher bitte nicht auf den Sperrmüll

werfen!«

V. li.: Peter Boeckel, Jutta Schleume, Thomas

Brandt und Karin Glietz

»Je fortgeschrittener die Demenz, desto

›jünger‹ wird der Mensch«

Es ist ein ergreifender Vergleich, mit dem

Peter Boeckel uns den Verlauf einer der gefürchtetsten

Krankheiten des 21. Jahrhunderts

verdeutlicht. »Je fortgeschrittener

die Demenz, desto ›jünger‹ wird der

Mensch«, fährt Karin Glietz, Sozialer

Dienst ›der Alten Gärtnerei‹ in Brambauer

fort. »Am Ende verlernen Sie sogar das

Sprechen, Kauen und Schlucken. Durch

eine sensible Betreuung auf Basis ihrer

persönlichen Biografie können wir den betroffenen

Patienten aber ein gewisses Maß

an Selbstständigkeit und Lebensqualität

erhalten.«

Biografiearbeit: Traubensaft im Weinglas

serviert

Von 120 Bewohnern des ›Seniorenzentrums

Minister Achenbach‹ werden 61

durch die Pflegekassen als dement eingestuft.

»In der Praxis betreuen wir allerdings

80 Personen mit mehr oder weniger

Frau Teutenberg und Betreuungsassistentin Helena

Störmer bei der Vorbereitung der Adventsdekoration

ausgeprägten Symptomen«, erzählt Thomas

Brandt (Sozialer Dienst). Für die Behandlung

gibt es kein Patentrezept. Jeder

Bewohner wird da abgeholt, wo er steht,

entsprechend seiner individuellen Verfassung.

Jutta Schleume und Thomas Brandt

vom Sozialen Dienst der Residenz ›Minister

Achenbach‹ erinnern sich an eine Seniorin,

die sich bei Dunkelheit unter dem

Bett verkroch. »Als wir herausfanden, dass

Kriegserinnerungen ursächlich waren, ließen

wir zum Schlafen einfach das Licht

an.« Die Biografiearbeit spiegelt sich auch

in ganz alltäglichen Abläufen wider. »Eine

Dame, die sich mit dem so wichtigen Trinken

schwertut, kann man dazu animieren,

indem man ihr roten Traubensaft im

Weinglas anbietet – wenn man weiß, dass

sie in ihrem Leben eine Weinliebhaberin

war. Und wer früher Haustiere hatte, taut

beim Besuch unserer Therapiehunde auf.«

Auf die Welt des Patienten einlassen

Viele Angehörige können es nicht akzeptieren,

wenn sie vom eigenen Vater oder

Ehepartner nicht mehr erkannt werden.

»Druck zu machen und auf der Realität zu

bestehen, ist jedoch der falsche Weg, denn

dies verunsichert die Betroffenen nur umso

mehr.« Besser solle man sich auf die

Welt des Patienten einlassen. Die Mitarbeiter

des Sozialen Dienstes geben ihre Erfahrungen

an die Familien weiter. Jutta

Schleume: »Selbst wenn der Kopf weiß,

dass die Krankheit schuld ist, im Herzen

schmerzt die Entfremdung trotzdem. Wir

unterstützen Sie gerne!«

AWO Bezirksverband

Westfälisches Westfalen e.V.

www.awo-ww.de


18

Auto · Freizeit

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Rüschkamp gewinnt ›Goldenen Opel Service-Pokal‹

»Besser geht’s nicht!«

Sie kamen ohne Vorwarnung und brachten ein mit versteckten Mängeln

präpariertes Fahrzeug mit. Doch das Team des Autohauses

Rüschkamp an der Viktoriastraße blieb beim unangekündigten

Werkstatt-Test durch die DEKRA-Profis absolut ›cool‹, meisterte alle

Aufgaben mit Bravour und erreichte so die Maximalpunktzahl.

»Besser geht es nicht!«, freut sich Geschäftsführer Michael Wilke.

Früh übt sich: Jessica Mihm, Auszubildende

seit jeher größten Wert auf Kundenzufriedenheit

und überdurchschnittlichen Service.

Kein Wunder, dass auch die Standorte

in Lüdinghausen, Dortmund, Selm und

Werne mit dem ›Goldenen Opel Service-

Pokal‹ ausgezeichnet worden sind. »Topservice

und hervorragende Qualität sind

für uns kein leeres Versprechen, sondern

eine Selbstverständlichkeit und die Basis

für eine langjährige, vertrauensvolle Beziehung

zu unseren Kunden«, sagt Rainer

Sülberg, Gesamt-Serviceleiter in den fünf

Rüschkamp-Filialen. »Wir freuen uns sehr

über die Auszeichnungen, die uns in unserer

Arbeit bestätigen.«

»Unsere Mitarbeiter geben immer

100 Prozent!«

Ende Oktober wurde der ›Goldene Opel

Service-Pokal‹ 2013 für beeindruckenden

Kundenservice und herausragende Qualität

im Werkstattbereich überreicht. Damit

gehört der Lüner Vertragspartner nun offiziell

zu den besten Opel-Händlern

Deutschlands. »Unsere Mitarbeiter geben

immer 100 Prozent«, so Michael Wilke.

»Wir sind daher sehr stolz auf die prestigeträchtige

Auszeichnung. Dieser Preis

belohnt die vorbildliche Arbeit und motiviert

zu weiteren Höchstleistungen, von

denen auch unsere Kunden profitieren.«

V. li.: Henrike Pentrop, Ulrich Witte und Jochen

Bruns vom Lüner Autohaus Rüschkamp mit Rainer

Sülberg (Gesamt-Serviceleiter), Thorsten Schulz

(Distriktleiter Opel) und Wolfgang Kampmann (Firmenkundenbetreuer

Autohaus Rüschkamp) bei der

Preisverleihung

Fehlersuche am Fahrzeug

Seit 1999 führen Prüfer der unabhängigen

Sachverständigenorganisation DEKRA regelmäßig

unangemeldete Werkstatt-Tests

bei Opel-Händlern durch. Dabei wird der

besuchte Betrieb nicht nur in fachlicher

Hinsicht auf die Probe gestellt. Stimmen

muss der gesamte Serviceprozess wie bei

einer echten Inspektion – von der Terminvergabe

über die Fehlersuche und -behebung

am Wagen bis hin zur Erläuterung

der Rechnung. Für das Autohaus Rüschkamp

gehört dies alles ohnehin zum Tagesgeschäft.

Die Mitarbeiter des Familienunternehmens

erkannten und reparierten

in Absprache mit dem ›Kunden‹ sämtliche

Fahrzeugmängel, von der defekten Glühlampe

über mangelhaften Fülldruck des

Reserverads bis hin zur gelösten Halteklammer

am Handbremsseil. Auch für den

optimal abgestimmten Kundendienst gab

es die Bestnote ›sehr gut‹. Das Gesamtergebnis:

Bestanden mit Auszeichnung!

Service und Qualität sind kein leeres

Versprechen

Der Erfolg des Lüner Betriebs ist kein Einzelfall:

Die Rüschkamp-Autohäuser legen

Die Kfz-Mechatroniker Olaf Zerwer (li.) und Eugen

Helmel bei der Fehlerortung

Autohaus Rüschkamp

Viktoriastraße 73 · 44532 Lünen

Tel. 0 23 06 / 20 20 30

www.autohaus-rueschkamp.de


Sportliches 19

›Biao-zhi‹

Auf einem Bein stehen, das andere

anmutig ausstrecken,

gleichzeitig fließende Bewegungen

mit den Armen vollführen …

Wie soll das gehen? Doch für die

elf Sportler, die in einem kleinen

Raum über dem Fitness-Center

Liedtke ihrem ganz besonderen

Hobby nachgehen, stellen Balance

und Beweglichkeit kein Problem

dar.

Mit einfachen Mitteln zur Wehr setzen

Was aussieht wie ein Mix aus Tanz und Yoga,

nennt sich Wing Chun, ist eine Stilrichtung

des Kung-Fu und äußerst wirksam

zur Selbstverteidigung. »Wir treten nicht

im Ring gegeneinander an und schlagen

auch keine Holzbretter durch«, erklärt

Trainer und Lehrbuchautor Sven Engler.

»Vielmehr geht es darum, Selbstsicherheit

zu erlangen und sich mit einfachen Mitteln

zur Wehr zu setzen. Das Ganze ist so

praxisnah, dass selbst Anfänger schon vieles

anwenden können.«

Gegner, desto besser – wenn man dies auszunutzen

weiß. Dann kann sich sogar ein

kleines Mädchen gegen einen erwachsenen

Mann behaupten.«

»Da stehe ich jetzt drüber!«

Jana (14) ist erst seit rund einem Jahr dabei

und spürt schon den positiven Effekt, nicht

nur in der Turnhalle, sondern auch im Klassenzimmer.

»Die Fitness und die gerade

Körperhaltung wirken sich auf die innere

Einstellung aus. Dadurch bin ich in stressigen

Momenten wie Prüfungen jetzt viel relaxter.

Und wenn die ›Idioten‹ aus der Nachbarklasse

mal wieder eine blöde Bemerkung

machen, stehe ich da einfach drüber.«

wie sie ruhig bleiben, Streit entschärfen

und Handgreiflichkeiten abwenden können.

Denn dies ist der größte ›Sieg‹ beim

Wing Chun. Ihre Verteidigungstechniken

setzen die Sportler nur im absoluten Notfall

ein.

Papa Thorsten und Sohn Leon tragen ihre ›Familienkonflikte‹

beim Sparring aus.

Die ehrenamtlichen Trainer Sven (re.) und Rieko in

Aktion

Von einer Nonne entwickelt

›Biao-zhi‹ – der Name des gemeinnützigen

Vereins, der im Februar sein fünfjähriges

Jubiläum feiert, bedeutet ›geradlinig wie

ein Pfeil‹, was symbolisch für die vermittelten

Verteidigungsstrategien steht. Der

Legende nach entwickelte die Nonne Ng

Mui zu Beginn des 19. Jahrhunderts ein

neues Kampfsystem speziell für körperlich

unterlegene Menschen, welches mit der

kraftvollen Kampfkunst der Shaolin-Mönche

konkurrieren konnte. »Beim Wing

Chun, dem ›schönen Frühling‹, werden

Angriffe nicht abgeblockt, sondern umgelenkt.

Statt starre Techniken anzuwenden,

reagieren wir individuell mit schnellen, angepassten

Bewegungen. Je stärker der

Klein, aber zäh: Jana und Stefan

Den Kampf vermeiden ist der größte ›Sieg‹

Genau dies versucht Sven Engler schon

seinen Knirpsen (ab fünf Jahren) zu vermitteln:

Wer selbstsicher durchs Leben

geht, wird seltener zum Opfer. »Als Junge

war ich meist derjenige, der in den

Schwitzkasten genommen wurde«, verrät

der Trainer schmunzelnd. »Als ich dann

1998 begann, mich mit asiatischer Kampfkunst

zu befassen, blieben solche Reibereien

plötzlich aus: Da ich selbstbewusster geworden

war, geriet ich gar nicht mehr ins

Visier von Rabauken.« In der Kindergruppe

werden Konfliktsituationen aus dem

Alltag gezielt simuliert. Die Kids lernen,

Im Ernstfall: schreien und rennen

»Allerdings hängt viel davon ab, riskante

Situationen richtig einzuschätzen. Wenn

dich jemand mit dem Messer bedroht, hast

du als Kind keine Kontrolle mehr. Dann

solltest du deinen Geldbeutel abgeben und

rennen, so schnell du kannst!« Dass Sven

Engler seine Schützlinge auch auf solche

Extreme vorbereitet, hat einen traurigen

Grund: Vor Jahren wurde seine Tante in

Lünen Opfer eines Gewaltverbrechens.

»Viele Menschen sind wie gelähmt, wenn

sie Fäuste auf sich zufliegen sehen. Wer

bei uns lernt, kann reagieren, sich wehren,

laut schreien und weglaufen.«

Um neue Mitglieder zu gewinnen, möchte

der Trainer demnächst ›Kneipenseminare‹

anbieten. Auch Projekte mit Jugendlichen

sind lose in Planung. Trotz aller Ernsthaftigkeit

kommt der Spaß dabei nicht zu kurz!

Biao-zhi – Selbstbehauptung

durch Verteidigung e.V.

www.selbstbehauptung-durch-verteidigung.de


20

Neue Energien

Aufbruch in die Zukunft

Die Sonne soll Experten zufolge noch rund 500 Millionen Jahre scheinen, auf den Wind ist ebenfalls

Verlass, und das Wasservorkommen unserer Erde beläuft sich auf unvorstellbare 1,5 Milliarden Kubikkilometer.

Für uns Menschen ergeben sich daraus schier unerschöpfliche Energiequellen.

© Foto: Stefan Heerdegen / Pixelio.de

Anders als die fossilen Brennstoffe (Erdgas,

Öl, Kohle) stehen die erneuerbaren

Energien unbegrenzt zur Verfügung. Neben

Solar-, Wind- und Wasserkraft spielen

Bioenergie und Geothermie (Erdwärme)

eine immer bedeutendere Rolle. Kritiker

mögen den berechtigten Einwand vorbringen,

dass die modernen Technologien noch

lange nicht für jedermann erschwinglich

seien. Langfristig gesehen führt an ihrer

breiten Nutzung dennoch kein Weg vorbei.

Clever kombiniert sollen sie in Zukunft die

Umwelt schonen und uns zuverlässig mit

Strom, Wärme und Kraftstoff versorgen.

Bereits jetzt decken alternative Ressourcen

im Stromsektor rund 20 Prozent des

Verbrauchs ab – Tendenz steigend. Zu Beginn

des 21. Jahrhunderts steht die Welt

an der Schwelle zu einem neuen Energiezeitalter.

Auch die Stadtwerke Lünen haben

dies schon früh erkannt. Mittlerweile

werden rund ein Drittel der Haushaltsabgaben

aus regenerativen Ressourcen erzeugt.

In 2012 produzierten die Stadtwerke

Lünen über 50.000 Megawattstunden

an ›grünem‹ Strom.

Sonne

Mithilfe der Solartechnologie kann das

grenzenlose Potenzial der Sonne zur umweltgerechten

Erzeugung von Strom (Fotovoltaik)

und Wärme (Solarthermie)

nutzbar gemacht werden. Fördermaßnahmen

der Bundesregierung sowie das Erneuerbare-Energien-Gesetz

(EEG) von

2000 haben den Ausbau von Fotovoltaik-

Anlagen auf Deutschlands Dächern in der

Vergangenheit vorangetrieben. Wie effizient

eine Solaranlage arbeitet, hängt

nicht nur vom jeweiligen technischen System,

sondern auch von den individuellen

Standortbedingungen ab. Inzwischen betreiben

die Stadtwerke Lünen 31 Photovoltaikanlagen,

mit deren jährlich erwirtschaftetem

Betrag rund 500 Haushalte ein

Jahr lang mit Strom versorgt werden können.

Wind

Schon unsere Vorfahren nutzten die Kraft

des Windes zum Betrieb von Getreidemühlen

und Wasserpumpen. Moderne Windkraftanlagen

sind allerdings wesentlich effizienter.

1990 wurden in Deutschland die

ersten kommerziellen Windräder errichtet.

Mittlerweile gibt es bei uns 23.030 solcher

Anlagen, die mit rund 40 Prozent den

größten Teil des regenerativ erzeugten

Stroms produzieren. Dank der auf See vorherrschenden

höheren Windgeschwindigkeiten

gelten die sogenannten ›offshore‹-

Anlagen als besonders leistungsstark.

Doch auch an der Lippe kann man Windräder

sichten. Aktuell planen die Stadtwerke

Lünen zwei weitere in Form von

Bürgerbeteiligungsmodellen.

Wasser

Das nasse Element stellt weltweit die am

häufigsten genutzte alternative Energiequelle

dar. Mühlen, Sägen und Pumpen

werden von den Menschen schon seit vie-


Neue Energien 21

Der Stadtwerke-Windpark (Foto: AREVA Wind / Trianel)

Die Photovoltaik-Anlage der Stadtwerke Lünen im Siepen (Foto: SWL)

len Jahrhunderten mit Wasser betrieben.

Aktuell existieren in Deutschland rund

7.500 Wasserkraftanlagen mit einer Gesamtleistung

von rund 4,8 Gigawatt. Gegen

einen weiteren Ausbau der Wasserkraft

sprechen vor allem Argumente des

Naturschutzes. Eine Chance sehen Experten

hingegen in der Modernisierung der

bestehenden, teils über 50 Jahre alten Anlagen.

Bioenergie

Bei der Wärmegewinnung ist die Bioenergie

die wichtigste und älteste Säule: Schon

die Höhlenmenschen wärmten sich am

Holzfeuer. Neben festen Brennstoffen wie

z. B. Pellets kommen heutzutage flüssige

und gasförmige Stoffe (Biogas, Biodiesel

etc.) zum Einsatz. Sie alle gelten als klimaneutral:

Beim Verbrennen der Biomasse

wird nur so viel Kohlendioxyd freigesetzt,

wie die Pflanze durch Photosynthese aufgenommen

hat. Seit 2009 betreiben die

Stadtwerke Lünen eine moderne Biogasanlage

auf dem Gelände des Stadthafens.

Hier wird aus nachwachsenden Rohstoffen

elektrische und thermische Energie erzeugt,

welche dann zu 100 bzw. 94 Prozent

ins örtliche Verteilernetz eingespeist wird.

Erdwärme

Beachtung schenken wir meist nur der

Sonne am Himmel, doch auch unter unseren

Füßen steht eine Energiequelle jederzeit

und unbegrenzt zur Verfügung. In

Mitteleuropa nimmt die Temperatur in

der Erde um etwa drei Grad Celsius pro

100 Meter Tiefe zu. Die Geothermie nutzt

diese im Grundwasser oder im Erdinneren

gespeicherte Wärme. Über Wärmepumpen

gelangt sie aus unterschiedlichen Tiefen

von bis zu 5.000 Metern in die Haushalte.

Hier wird sie nicht nur zur Heizung, sondern

teils auch zur Kühlung von Gebäuden

verwendet, wobei man überschüssige

Wärme für den Winter aufspart.


22

Neue Energien

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Kein Leben ohne Phosphor

Ein Beitrag von Falko Lehrmann, INNOVATHERM GmbH Lünen

Wussten Sie, dass ohne Phosphor kein Leben möglich ist? Phosphor ist ein Element, das für das Zellwachstum

aller Pflanzen und Tiere zwingend erforderlich ist. Ein natürlicher Phosphorkreislauf besteht

z. B. in einem Wald, wo die Blätter im Herbst von den Bäumen fallen, am Waldboden zu Humus

werden und die Nährstoffe von den Pflanzen wieder aufgenommen werden. Auch in der ursprünglichen

Landwirtschaft wurde ein solcher Kreislauf genutzt. Die Pflanzen nehmen Phosphor und andere Nährstoffe

aus dem Ackerboden auf und werden später von Tieren und Menschen verzehrt. Die Exkremente

werden als Gülle oder Mist wieder auf den Ackerboden aufgebracht und damit auch ein großer Teil

des Phosphors.

Klärschlamm-Verbrennungsanlage der INNOVATHERM GmbH in Lünen

Die moderne Landwirtschaft soll aber nicht nur den Bauern und

seine Familie ernähren, sondern umfasst eine leistungsfähige

Produktion, die die weltweit wachsende Bevölkerung in den

Städten ernähren muss. Dadurch werden große Mengen Pflanzen

und tierische Produkte von landwirtschaftlichen Produktionsbetrieben

exportiert und in weit entfernten Städten verzehrt.

Dort fallen die Verdauungsreste an und gelangen über die Kanalisation

in die Kläranlagen, die das Abwasser mit aufwendigen

Verfahren so gut reinigen, dass es unbedenklich in die jeweiligen

Gewässer eingeleitet werden kann. Bei diesem Reinigungsprozess

müssen unzählige verschiedene organische Verbindungen

aus dem Wasser entfernt werden, die unter anderem

Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor enthalten. Dazu sind in

den Kläranlagen zahllose Bakterien und andere Mikroorganismen

tätig, die sich von den Verunreinigungen im Abwasser ernähren

und diese verdauen, um zu leben und zu wachsen. Ein

Teil des Kohlenstoffes und des Stickstoffes wird von den Bakterien

an die Luft abgegeben. Der Phosphor wird jedoch vollständig

in die Zellstruktur eingebaut. Letztendlich, wenn alles verdaut

ist, sterben die Mikroorganismen ab. In den Klärbecken

wird das saubere Wasser durch einen Absetzvorgang von den Mikroorganismen

getrennt. Sie sinken in den Klärbecken zu Boden

und werden zum sogenannten Klärschlamm. Das klare Wasser

läuft am oberen Beckenrand ab.

Klärschlammasche-Deponie

Der Klärschlamm enthält den Nährstoff Phosphor, aber je nach

Belastung des ursprünglichen Abwassers auch Schadstoffe wie

Schwermetalle und Medikamentenreste. Die Klärschlämme, die

die Grenzwerte der Klärschlammverordnung einhalten, dürfen

als Dünger auf landwirtschaftliche Flächen ausgebracht werden.

Damit wäre ein Kreislauf wie früher auf dem Bauernhof erreicht.

Leider sind die meisten Klärschlämme so stark verunreinigt, dass

sie dafür ungeeignet sind. Ohnehin gibt es nicht genügend geeignete

Flächen. In vielen Gegenden gibt es durch intensive Tierhaltung

ein Überangebot an Nährstoffen für die Ackerflächen. Die

Gefahr der Grundwasserbelastung durch Medikamentenreste ist

ungenügend erforscht. Heute geht nur noch ein Anteil von unter

30 Prozent der Klärschlämme in die landwirtschaftliche Verwertung.

Der größere Anteil wird verbrannt, um die organischen

Schadstoffe zu zerstören und den Energiegehalt zu nutzen. Der

im Klärschlamm enthaltene Phosphor landet also in der Verbrennungsasche.

Die Asche wird heute hauptsächlich deponiert, so

dass der Phosphor dem Kreislauf entzogen wird.

Deutschland hat keine natürlichen Phosphorvorkommen, so dass

wir Phosphaterze importieren müssen. Der Verbrauch allein für

mineralische Phosphordünger beträgt in Deutschland etwa 105.000

Tonnen pro Jahr. Zum Vergleich: In den Klärschlämmen sind ca.

57.000 Tonnen Phosphor enthalten. Phosphatvorräte findet man


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Neue Energien 23

Nachklärbecken einer Kläranlage

in Israel, Marokko, der Westsahara, Jordanien, Südafrika, China

und den USA. Deutschland importiert hauptsächlich aus Israel.

Es gibt in den letzten Jahren verstärkt Forschungen und Entwicklungen,

den Phosphor aus dem Abwasser, dem Klärschlamm oder

der Klärschlammasche zurückzugewinnen. Dabei ist die Verbrennungsasche

besonders geeignet, da hier die höchste Konzentration

vorliegt und die organischen Schadstoffe bereits beseitigt sind.

Zusammensetzung von Klärschlammaschen

Auslauf der Kläranlage

Das Ziel ist es, den Phosphor, der den landwirtschaftlichen Produktionsflächen

durch die Nutzpflanzen entzogen wird, über das

kommunale Abwasser, die Kläranlagen und die Klärschlamm-Verbrennungsanlagen

schadstofffrei wieder in die Landwirtschaft zurückzubringen.

www.innovatherm-gmbh.de

Bestandteile

Anteil [Gew.-%]

Siliciumdioxid SiO2 35–40

Aluminiumoxid Al2O3 15–20

Eisenoxid Fe2O3 10–20

Calciumoxid CaO 15–25

Phosphat P2O5 10–25

Die INNOVATHERM GmbH verbrennt jährlich ca. 230.000 Tonnen

Klärschlamm, davon allein 160.000 Tonnen von Emschergenossenschaft

und Lippeverband. Dazu gehören auch die Klärschlämme

von der Kläranlage Seseke-Mündung in Lünen. Dabei

fallen als Reststoff ca. 50.000 Tonnen Aschen an, die bis zu 3.000

Tonnen Phosphor enthalten. Die Asche wird heute mangels Verwertungsmöglichkeiten

deponiert.

Phosphor ist ein knapper Rohstoff, mit dem wir sparsam umgehen

sollten. Die mineralischen Phosphorvorkommen liegen in Krisenländern

und sind mit fortschreitender Ausbeutung der Lagerstätten

zunehmend mit Schadstoffen wie Cadmium und Uran belastet.

Aus der Klärschlammasche kann man sauberen Phosphor

gewinnen. Die heutigen Verfahren sind noch nicht wirtschaftlich.

Es wird jedoch intensiv an der Verfahrensoptimierung gearbeitet.

Übergangsweise soll die Klärschlammasche zwischengelagert

werden, um zukünftig auf den darin enthaltenen Phosphor zurückgreifen

zu können. Die erforderlichen Rahmenbedingungen

werden vom Gesetzgeber in Form der Phosphor-Rückgewinnungsverordnung

geschaffen. Damit soll die Phosphorrückgewinnung

zukünftig vorgeschrieben werden. Klärschlamm-Verbrennungsanlagen

wie die der INNOVATHERM GmbH in Lünen sind die

Voraussetzung für die angestrebte Phosphor-Kreislaufwirtschaft.

Die INNOVATHERM beteiligt sich gemeinsam mit Emschergenossenschaft

und Lippeverband an mehreren Forschungsprojekten

zum Phosphor-Recycling.


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Unternehmen

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Das Felixhaus in Brambauer

Geballte Fachkompetenz unter einem Dach

Am 15. November wurde das Felixhaus und damit ein neues Schmuckstück an der Waltroper Straße der

Öffentlichkeit übergeben. Moderne Architektur in einer klaren Formsprache, die sich hervorragend in

Brambauers Hauptgeschäftsstraße mit ihren Jugendstil- und Gründerzeitfassaden eingliedert. Die Bauherren

Ulrike Schroeder und Michael Ristovitch feierten die Eröffnung des Wohn- und Geschäftshauses

gemeinsam mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik – und natürlich mit den Unternehmern, die fortan

an der Waltroper Straße 23 ihren Firmensitz haben: Rechtsanwaltskanzlei Schroeder und Kollegen,

Steuerbüro Schollbrock, das Zentrum für Therapie und Pädagogik sowie die Felix-Seniorengemeinschaft.

Rechtsanwaltskanzlei Schroeder und Kollegen

An erster Stelle sei das Unternehmen der Bauherrin selbst vorgestellt.

Schließlich gab der Wunsch, mithilfe größerer Räumlichkeiten

den Anforderungen der stetig wachsenden Kanzlei gerecht

zu werden, den Ausschlag für den Bau des Felixhauses.

1992 ließ sich Ulrike Schroeder als Rechtsanwältin in Brambauer

nieder. Stand ihr zunächst lediglich Bürovorsteherin Kornelia

Manz zur Seite, so wurde das Team sukzessive erweitert. 1995 trat

Rechtsanwalt Guido Grolle der Kanzlei bei, es folgten Rechtsanwältin

Heidrun Steglich (2001) sowie Rechtsanwältin Daniela Heidemann

(2007) und in diesem Jahr schließlich Rechtsanwältin Heike

Echterhoff. »Aufgrund unserer zahlreichen Fachanwaltschaften,

aber auch infolge besonderer Fortbildungen in speziellen Interessensgebieten

sind wir befähigt, unsere Mandanten in nahezu allen

Lebenslagen und allen wichtigen Bereichen – auch bei komplizierten

Rechtslagen – kompetent und fachsicher zu vertreten«, betont

Ulrike Schroeder. Dazu gehören insbesondere die Gebiete Familienrecht

und Arbeitsrecht, aber auch Erbrecht, Strafrecht, Verkehrsund

Vertragsrecht, Sozial- und Rentenrecht, Ausländerrecht, Arzthaftungs-

und Transportrecht sowie Steuerrecht.

Als Mediatorin legt sie ein besonderes Augenmerk auf die außergerichtliche

Begleitung. »Wir wissen, dass die beste Wahrnehmung

Ihrer Interessen nicht erst mit dem Tätigwerden vor Gericht,

sondern oftmals schon viel früher beginnen muss. So ist

unser Bestreben, durch qualifizierte Beratung gerichtliche Auseinandersetzungen

zu vermeiden. Unser Schwerpunkt liegt daher

Namensgeber des Hauses ist Ulrike Schroeders Sohn Felix (lat. ›der Glückliche‹).

Gleichzeitig soll der Name Glück verheißen: dem Haus und insbesondere

allen Menschen, die hier leben, arbeiten und ein- und ausgehen.

ebenfalls in der außergerichtlichen Beratung und Mediation, sowohl

von Rechtsfragen aus dem unternehmerischen Bereich als

auch für Privatpersonen, insbesondere in dem Bereich von Familien-

und Erbrecht.«

Bei der Eröffnung des Felixhauses: die Steuerberater Jens Kurella und Arnd

Schollbrock sowie die Rechtsanwälte Guido Grolle, Ulrike Schroeder, Daniela

Heidemann und Heike Echterhoff (v. li.) (Foto: ski)

Steuerbüro Schollbrock

Das Leistungsportfolio umfasst die klassischen Bereiche Buchführung,

das Erstellen von Jahresabschlüssen sowie Lohn- und Gehaltsabrechnung.

»Unser Logo – das Pferd als Schachfigur – steht

für unseren Anspruch: Wir überspringen Hürden!«, erläutern

Arnd Schollbrock und sein Partner Jens Kurella. »Dabei versuchen

wir, jeden Euro Steuer, den der Mandant zu viel zahlt, obwohl

die Gesetzeslage eigentlich anderes möglich macht, zu retten.

Das ist nur möglich, wenn man eine fundierte juristische

Ausbildung anwendet und keine Scheu vor dem Finanzamt hat.«

Arnd Schollbrock – Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht sowie

Master of Laws in Taxation – ist seit dem Jahre 2000 steuer-


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Unternehmen 25

beratend selbstständig tätig. Jens Kurella – Steuerberater, Rechtsanwalt

sowie Diplom-Finanzwirt – besuchte die Fachhochschule

in Nordkirchen und hat zudem insgesamt acht Jahre lang den Umgang

mit Steuerfällen aus Sicht des Finanzamtes kennengelernt.

»Mit unserem Fachwissen und unserer Erfahrung – auch aus unterschiedlichen

relevanten Perspektiven – möchten wir unsere

Mandanten so beraten und unterstützen, dass das für sie optimale

Ergebnis und die größtmögliche Steuerersparnis erzielt werden.«

Zentrum für Therapie und Pädagogik

Bereits 1999 machte sich Sabine Wisniewski

als Ergotherapeutin und systemische

Familientherapeutin selbstständig.

2003 eröffnete sie eine

zweite Praxis in Brambauer und

gründete hier das Zentrum für Therapie

und Pädagogik. Standen zunächst

Ergotherapie für Kinder und

Erwachsene, systemische Familientherapie

sowie Schülernachhilfe im

Fokus, so bewirkten Veränderungen

im Wandel der Zeit, dass Sabine Wisniewski

weitere Ausbildungen zur Ergotherapeutin und systemische

Familientherapeutin Sabi-

Systemischen Traumatherapie, Heilpraktiker

Psychotherapie, Tanz- und ne Wisniewski

(Foto: ski)

Gestaltungstherapie sowie als Kinderschutzkraft

absolvierte und ihr

Leistungsspektrum erheblich erweiterte.

Ergotherapie für Kinder und Erwachsene u.a. bei

• Wahrnehmungs- und Entwicklungsstörungen

• Konzentrationsstörungen

• neurologischen Erkrankungen

• Legasthenie / Dyskalkulie

Weitere Leistungen:

Elternberatung

systemische Einzel-/Paar-/

und Familientherapie

Sabine Wisniewski

Ergotherapeutin, syst. Familientherapeutin

Zentrum für Therapie und Pädagogik

Waltroper Straße 23

44536 Brambauer

Tel. 0231 / 8 82 06 88

www.therapie-und-paedagogik.de

Heute bieten sie und sechs weitere Ergotherapeutinnen Ergotherapie

für Kinder (Schwerpunkte Entwicklungs-, Verhaltens- und

Lernstörungen) und Erwachsene (nach einem Schlaganfall sowie

bei Demenz und neurologischen Erkrankungen). Dazu kommen

die Bereiche Legasthenie und Diskalkulietherapie, Systemische

Familientherapie und Paartherapie, Erziehungsberatung, Psychotherapie

nach HpG sowie Coaching.

»Wir arbeiten eng mit Schulen, Kindertageseinrichtungen und

Behörden, z. B. dem Jugendamt, zusammen. Neben Behandlungen

in unseren Praxen in Waltrop und Brambauer führen wir aber

auch Hausbesuche durch oder sind direkt in sozialen Einrichtungen

vor Ort.«

Seniorengemeinschaft Felix

Der neue Lebensmittelpunkt für Senioren: Mit einer ambulant

betreuten Wohngemeinschaft wird für pflegebedürftige Menschen

eine vertraute, ihrer häuslichen Wohnsituation ähnliche Atmosphäre

geschaffen. Diese erlaubt es ihnen, im Herzen von Brambauer

ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben zu führen,

das ihren Möglichkeiten und Bedürfnissen entspricht.

Felixhaus

Waltroper Straße 23 · 44536 Lünen

Ulrike Schroeder & Kollegen

Tel. 02 31 / 8 79 30 · www.schroeder-grolle.de

Steuerbüro Schollbrock

Tel. 02 31 / 99 36 59 12 · www.steuerberater-schollbrock.de

Zentrum für Therapie und Pädagogik

Tel. 02 31 / 88 20 68 · www.ergotherapie-waltrop.de

Seniorengemeinschaft Felix

Tel. 0 23 89 / 98 66 50

Schroeder & Kollegen Rechtsanwaltskanzlei

Ulrike Schroeder

Rechtsanwältin

Mediatorin

Fachanwältin für Familienrecht

Fachanwältin für Arbeitsrecht

Guido Grolle

Rechtsanwalt

Fachanwalt für Verkehrsrecht

Daniela Heidemann

Rechtsanwältin

Heike Echterhoff

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

Fachanwältin für Verkehrsrecht

Heidrun Steglich

Rechtsanwältin

Fachanwältin für Familienrecht

Tätigkeitsschwerpunkte

Familien, Erb- und Arbeitsrecht

Interessenschwerpunkte

Arzthaftungs- und Transportrecht

Tätigkeitsschwerpunkte

Strafrecht, Verkehrs- u. Vertragsrecht

Interessenschwerpunkte

Bau- und Gesellschaftsrecht

Tätigkeitsschwerpunkte

Arbeits- und Steuerrecht

Interessenschwerpunkte

Mietrecht/Vertragsrecht

Tätigkeitsschwerpunkte

Familien- Sozial- und Verwaltungsrecht

Interessenschwerpunkte

Wettbewerbs- und Urheberrecht

Tätigkeitsschwerpunkte

Familien-, Sozial- und Rentenrecht

Waltroper Straße 23 · 44536 Lünen · Tel. (02 31) 8 79 30

Fax (02 31) 8 79 39 · Büro Mobil 0172 231 44 40 · Mobil 0172 270 08 87

www.schroeder-grolle.de · schroeder-grolle@t-online.de


26

Kulinarisches

Festliche Genüsse

Lecker soll es sein, vielleicht sogar etwas ganz Besonderes – dabei aber möglichst gut vorzubereiten und

stressfrei auf den Tisch zu bringen. Wir schlagen Ihnen heute ein Rezept vor, das am Heiligabend, am

ersten und am zweiten Weihnachtstag, aber auch zu Silvester hervorragend mundet.

Hirschgulasch

(für vier Personen)

1 kg Gulasch vom Hirsch

3 Zwiebeln

1 Glas Wildfond

3 Esslöffel Preiselbeeren

aus dem Glas

200 ml Rotwein

5 Wacholderbeeren

1 Becher süße Sahne

Rapsöl oder Butterschmalz

Salz und Pfeffer

Das Fleisch waschen, trockentupfen und

herzhaft pfeffern. Butterschmalz oder Öl

in der Pfanne erhitzen und das Gulasch

bei hoher Hitze kräftig anbraten.

Tipp: nicht zu viel Fleisch auf einmal,

sonst verliert es an Saft – also lieber in

mehreren Portionen anbraten und zur Seite

stellen.

Zum Schluss die klein geschnittenen Zwiebeln

im Fett glasig dünsten und zusammen

mit den Wachholderbeeren und dem

Fleisch in einem Schmortopf geben. Wildfond,

Rotwein sowie einen Schuss Sahne

zufügen und bei geschlossenem Deckel eine

knappe Stunde sanft schmoren.

Tipp: Je besser der Rotwein, umso besser

der Geschmack!

© Foto: fotolia

Die Preiselbeeren und die restliche Sahne

hinzufügen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Evtl. die Sauce mit etwas

Mehlbutter binden. Dazu schmecken Klöße

und Rotkohl.

Übrigens: Verlängert mit einem guten Liter

Gemüsebrühe schmeckt das Ganze

auch hervorragend als Mitternachtssüppchen

zu Silvester.

Apfelgratin – die etwas andere Beilage

4 große Äpfel (z. B. Elstar)

1 Becher Crème fraîche

etwas Zitronensaft

Kerngehäuse der Äpfel ausstechen, die Äpfel

schälen und in nicht zu dünne Scheiben

schneiden. Ziegelförmig in einer Auflaufform

schichten und mit Zitronensaft beträufeln.

Die Cème fraîche darüber verteilen

und im Ofen bei 180° ca. 20 Minuten

überbacken.

Geschl. Gesellschaftszimmer bis 34 Personen

Unvergessliche

Weihnachtsfeier

Weihnachten & Silvester

geöffnet

Reservierung erbeten

Dortmunder Straße 1

44536 Lünen

Tel.: 0 23 06 / 1 22 38

Äpfel, Birnen,

Kartoffeln und Gemüse

hausgemachtes Gebäck


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Kulinarisches 27

Portugiesische Spezialitäten ›an Deck‹

›Carlos‹ eröffnet im FAZ

Von ihren abenteuerlichen Fernreisen brachten die portugiesischen Seefahrer orientalischen Einfluss,

brasilianisches Gold und neue Gewürze mit in die Heimat. Davon profitierte insbesondere die Küche

Portugals, die Jahrhunderte lang vielen fremden Einflüssen unterworfen war. Bei ›Carlos‹ in Lünen

können die Gäste auf den Spuren der alten Seeleute selbst zu kulinarischen Entdeckern werden und in

die Vielfalt landestypsicher Spezialitäten eintauchen. Im Oktober hat der Kult-Portugiese am Facharztzentrum

Mersch (FAZ) ›angelegt.‹

Restaurant ist in Dortmund bereits ›Kult‹

»Die neue Gastronomie rundet das Angebot des FAZ perfekt ab«,

freuen sich die Bauverein-Geschäftsführer Friedhelm Deuter und

Andreas Zaremba. Auf vier Etagen mit insgesamt 4.800 Quadratmetern

Nutzfläche sind in dem unmittelbar an Lippe und City gelegenen

Komplex verschiedenste Ärzte und Dienstleister aus dem

Gesundheitssektor untergebracht. Das frisch eröffnete Lokal

schürt jedoch sicher nicht nur den Appetit und die Neugier der

Patienten. In der Nachbarstadt Dortmund genießt Carlos Couto

bereits einen so exzellenten Ruf, dass seine Tische meist Wochen

im Voraus ausgebucht sind, selbst Borussia-Spieler wurden dort

schon gesichtet. Das Erfolgsrezept guter, hausgemachter Kost

wird allerdings nicht einfach kopiert, in Lünen erwartet uns ein

ganz besonderes Erlebnis!

Seefahrerromantik aus Holz

Bemerkenswert ist das aufwendige Interieur des rund 450 Quadratmeter

großen Innenraums. Im Fokus steht ein Holzschiff, das

pure Seefahrerromantik verströmt. Die Gäste werden über alte Eichendielen

zu ihrem Platz geführt und speisen wie an Deck, teils

mit Blick auf die offene Küche. Hier schwingen die Familienmitglieder

des Chefs den Kochlöffel, kreieren landestypische Delikatessen

wie Tapas, Fisch und Fleisch vom Holzkohlegrill nach alten

Rezepten. Mama Maria, die in Dortmund das Regiment führt, unterstützt

ihre Crew zur Mittagszeit gewohnt temperamentvoll. Und

auch Ehefrau Carminha steht mit am Herd – wenn sie nicht gerade

eines ihrer köstlichen Desserts zaubert.

Lecker: Oliven, Bacalhau

und ›Piri-Piri-Hähnchen‹

»In einem Land, in dem das gemeinsame

Essen Tradition hat, gehört

man am Tisch zur ›grande familia‹«,

so Carlos Couto. Und so herzlich und

reichlich werden die Gäste dann

auch bewirtet. Von Oliven und Käse

über Tintenfischringe, Gambas in

Knoblauchsauce und frittierte Sardellen

bis hin zum traditionellen

›Bacalhau‹ (Stockfisch) oder dem in

Portugal so beliebten mit ›Piri-Piri-

Gewürz‹ marinierten Hähnchen locken

unzählige vertraute und unbekannte

Genüsse – Probieren geht

über Studieren! Selbstverständlich

dürfen leckere portugiesische Weine

auf der abwechslungsreichen Karte

nicht fehlen.

Biergarten mit Lippeblick

Sanitärbereich und Außenterrasse stehen ebenfalls im Zeichen

der Seefahrt: Auf dem ›stillen Örtchen‹ überraschen Soundeffekte

wie Kanonendonner und Meeresrauschen. Geplant ist zudem

ein Biergarten in Form eines Holzpiers, mit einem Boden aus Muschelsand.

»Unsere Besucher können beim Essen aufs Wasser

schauen und über einen Steg direkt zum Flussufer gelangen«, verrät

Carlos Couto. »Außerdem wollen wir im Sommer Cocktails

servieren.«

Fotos: ›Lichtblick Fotografie‹

Thomas Haubrich Lünen

www.carlos-dortmund.de · www.bauverein.de


28

Kultur

Blick hinter ›die Kulisse‹

Listen, Lügen und Affären

Pontanac liebt es, den Frauen nachzusteigen. Doch das Objekt seiner Begierde, ein tugendhaftes Mädchen

namens Lucienne, würde niemals einen Seitensprung wagen – es sei denn, ihr Gatte Vatelin gebe ihr

Grund zur Rache. In einem Hotel soll Lucienne den abtrünnigen Ehemann auf frischer Tat ertappen …

In der Maske

Verwechselungskomödie im Stil

des Vaudeville

So beginnt ›Der Gockel‹, die Verwechslungskomödie

des französischen Dramatikers

George Feydeau von 1910. Im Januar

wird ›die Kulisse‹ das turbulente Gesellschaftsstück

im Heinz-Hilpert-Theater auf

die Bühne bringen. Drei Jahre lang hat

Spielleiter Michael Gresch am Text gefeilt,

ihn auf publikumsfreundliche gut zwei

Stunden gestrafft. Entstanden ist ein dramatisches

Feuerwerk aus pointiertem

Wortwitz und furioser Situationskomik.

Mit fünf erstmals Bühnenluft

geschnuppert

Seit 1949 sind die Inszenierungen der Lüner

Laienspieltruppe ein Garant für gute

Unterhaltung auf hohem darstellerischen

Niveau. »Wir leben zum größten Teil von

unseren Eintrittsgeldern«, erklärt Michael

Gresch, im ›echten‹ Leben Finanzbeamter.

»Schon aus diesem Grund müssen wir

Qualität abliefern.« Nicht zu vergessen der

persönliche Ehrgeiz eines Mannes, der ›auf

den Brettern, die die Welt bedeuten‹ quasi

aufgewachsen ist. Sein Vater Heinrich-Otto

Gresch leitete ›die Kulisse‹ von 1953 bis

1999, der Junior schnupperte im zarten

Alter von fünf Jahren erstmals Bühnenluft.

In Frack und Rüschenkleid

Inzwischen agiert Michael Gresch eher

hinter den Kulissen. Wenn sich der Vorhang

im Januar hebt, werden 23 Akteure

von 14 bis 73 Jahren im Rampenlicht stehen.

Schüler, Studenten, Handwerker und

Akademiker blühen in authentischen

Fracks und Rüschenkleidern zur Höchstform

auf. »Wir haben in unseren Reihen

einige wahre Talente«, verrät der Spielleiter.

»Die müssen kein Wort sagen und kassieren

schon Szenenapplaus.« Für den einen

oder anderen soll ›die Kulisse‹ in der

Vergangenheit sogar als Sprungbrett für

eine Profikarriere gedient haben.

»Wenn 700 Zuschauer mit der Bonbontüte

rascheln«

Michael Gresch ist der ›Trainer‹, der jedes

Stück akribisch plant und sein Ensemble

zu Höchstleitungen anspornt. Neben den

einzelnen Szenen werden Bewegung und

Artikulation trainiert. Schließlich sollen

die Witze selbst in den hintersten Rängen

ankommen. »Keine leichte Aufgabe, wenn

700 Zuschauer lachen oder mit ihren Bonbontüten

rascheln«, schmunzelt der Spielleiter.

Damit sich die Darsteller besser in

ihre Rolle im leichtlebigen Paris des frühen

20. Jahrhunderts einfühlen können,

hat er für jeden Charakter eine eigene Vita

entwickelt.

Szenen aus ›Die spanische Fliege‹

Wenn sich ein 20-Jähriger in einen Greis

verwandelt

»Insbesondere für unsere Damen ist es ungewohnt,

Jeans und Turnschuhe gegen

hochgeschlossene Kleider und Korsagen

einzutauschen«, verrät Gewandmeisterin

und Maskenbildnerin Therese Gresch. Seit

vielen Jahren schneidert sie den Schauspielern

die Kostüme auf den Leib. »1984

habe ich meinen Mann kennengelernt. Im

Januar ’85 stand ich bei ›Der wahre Jacob‹

hinterm Vorhang und bekam von Michaels

Vater gleich einen Schminkkoffer in die

Hand gedrückt.« Inzwischen hat auch sie

ihr Handwerk perfektioniert: Mit geübter

Hand verwandelt sie einen 20-Jährigen in

Nullkommanix in einen Greis.

»Wenn die Öffentlichkeit ein Stück zu sehen

bekommt, haben wir uns meist schon

ein Dreivierteljahr amüsiert«, lächelt Michael

Gresch. »Und dieser Spaß am Spiel

überträgt sich auf das Publikum!«

Die Kulisse‹

Studio-Bühne Lünen e.V.

diekulisse.com

Tel. 02 31 / 1 37 37 33

›Der Gockel‹ im Heinz-Hilpert-Theater

11.01., 19.30 Uhr

12.01., 16 Uhr

25.01., 19.30 Uhr

26.01., 16 Uhr

09.02., 16 Uhr

15.02., 19.30 Uhr

16.02., 16 Uhr


Dies & Das 29

›Verrückte‹ Welt

Die Gesellschaft steht

unter großem Einfluss

der Wirtschaft. Jeder

Mensch muss Tag für

Tag hart um sein Dasein

kämpfen. Doch was passiert,

wenn die Energie

des Menschen ausgeschöpft

ist und er völlig

eskaliert? Der gesunde

Mensch verwandelt sich

in einen Verrückten. Irre,

Narren und Verrückte

werden ganz typisch

mit einer Zwangsjacke

gekleidet und mit einem

Trichter auf dem Kopf

dargestellt. Doch vielleicht

trügt der Schein und nicht jeder befindet sich in solch einer

Situation? Welches Individuum ist nun verrückt und welches ist

vernünftig? Kann man dies völlig auseinanderhalten?

Turgut Özakmans Theaterstück beschreibt aus sozioökonomischer

Hinsicht die damalige und jetzige Situation in der Türkei,

dramatische und tragische Momente einer Gesellschaft. Den Wendepunkt

des Lebens versucht er auf humorvolle Art und Weise

den Zuschauern auf der Bühne darzulegen.

›Deli Bayrami‹ · Türkisches Theater

14.12., 20 Uhr, Lükaz

›Alles nur Show!‹

Mehr geht nicht! Höchstens

anders. Jörg Knör ist

rekordverdächtig, wenn es

um die Anzahl der Gags,

das Tempo und die Stars

geht, die man in seiner

Theatershow erlebt. Er

singt, parodiert, karikiert

und spielt diverse Instrumente

– und das alles an

nur einem Abend! ›Alles

nur Show!‹ heißt sein aktuelles Programm – alles, was sich aktuell

im Promiland tut, wird darin zur Parodie!

Reiner Calmund singt ›Tausendmal geflogen …‹, Udo Lindenberg

schmettert: ›Man will mich wiedersehen‹, Mario Barth geht in den

Witze-Wettstreit mit Otto Waalkes. Helmut Schmidt lässt Bettina

Wulffs Buch in Rauch aufgehen. Angela Merkel landet per Rettungsschirmchen

auf Mykonos. Karl Lagerfeld lispelt erstmalig

zu seinem Sexualleben.

Was die Zuschauer aber neben den über 30 Promi-Parodien besonders

überrascht, ist die Musikalität des Bambi-Preisträgers.

Knör gibt seinem Programm mit Songs und musikalischen Einlagen

Launigkeit und Sentiment.

Jörg Knör: ›Alles nur Show‹

23.01., 20 Uhr, Heinz-Hilpert-Theater

Kuh im Schneegestöber

Die Kuh Lieselotte hat kurz vor Weihnachten gut zu tun, denn sie

hilft dem Briefträger beim Verteilen der vielen Päckchen und Pakete.

Dann fängt es auch noch an zu schneien. Auf dem Heimweg

verirrt sich Lieselotte im Schneegestöber. Wird sie es trotzdem

schaffen, pünktlich zur Bescherung wieder zu Hause zu sein?

Irish-Dance-Sensation

›The Spirit of Ireland‹ – die unvergessliche Irish-Dance-Sensation!

Rasant, temporeich, pulsierend und sexy! Eine großartige Mischung

aus energiegeladener Tanzshow und ursprünglich-keltischer

Livemusik. Die live getanzte Show vereint die besten irischen

Stepptänzer, herausragende Musiker und erstklassigen

Gesang. Die Show – eine Visitenkarte Irlands mit natürlichen und

ursprünglichen Elementen, die die Zuschauer seit vielen Jahren

weltweit begeistert. Vollendete Körperbeherrschung und synchrone

Tanzperfektion in einer Schnelligkeit, die für das menschliche

Auge kaum nachvollziehbar ist. Außerdem mitreißende Percussionseffekte

im Wechselspiel von Stepptanz und Trommel.

Anlässlich des Familienmittwochs verlegt die Stadtbücherei ihr

Bilderbuchkino auf den Weihnachtsmarkt. Zwischen 16 und 18

Uhr finden vier Lesungen im halbstündigen Rhythmus statt. ›Lieselotte

im Schnee‹ wurde vom Illustrator Alexander Steffensmeier

verfasst und erschien 2007 im Sauerländer-Verlag. Eingeladen

sind alle Kinder ab vier Jahren sowie deren Eltern und Großeltern.

›Lieselotte im Schnee‹ · Bilderbuchkino

18.12., 16–18 Uhr, Sternenpavillon Alter Markt

In ›The Spirit of Ireland‹ lebt der Geist Irlands – ein außergewöhnliches

Showerlebnis! Ob Jung, ob Alt – für jeden ein Fest für

alle Sinne!

›The Spirit of Ireland‹

28.01., 20 Uhr, Heinz-Hilpert-Theater


30

Rätselspaß

Sudoku

einfach

schwierig

6 8 9

8 6 5 1

4 3 8

7 4 1 3

5 3 4

8 5 2

7 3 9

5 9 2 7

2 7 4

Bilden Sie aus folgenden Buchstaben

ein Wort:

R R M

D T A

O O E

Auflösung aus Ausgabe 73:

INGENIEUR

8 7

3 7 5

2 6 8

1 2 3

7 4 6

3 9 7 5

6 5 1

3 1 9

2 7

Schmunzelecke

Sagt der Pessimist: »Schlimmer geht es nicht!«

Darauf der Optimist: »Doch!«

Was ist ein Kreis? Ein rundes Viereck.

5 9 7 3 6 8 4 1 2

3 6 2 4 1 7 8 5 9

4 8 1 9 2 5 6 3 7

1 5 6 7 3 4 2 9 8

7 2 8 6 9 1 3 4 5

9 3 4 5 8 2 7 6 1

2 3 4 1 7 9 5 8 6

6 7 9 8 5 3 1 2 4

8 1 5 2 4 6 9 7 3

Sudoku einfach

Auflösung aus Ausgabe 73

5 7 3 2 1 4 9 6 8

4 8 2 9 6 5 3 1 7

6 1 9 7 8 3 5 2 4

7 3 8 1 2 9 6 4 5

9 4 5 8 3 6 1 7 2

2 6 1 4 5 7 8 9 3

8 5 7 6 9 2 4 3 1

1 2 6 3 4 8 7 5 9

3 9 4 5 7 1 2 8 6

Sudoku schwierig

Auflösung aus Ausgabe 73

Mann beim Arzt: »Herr Doktor, bitte helfen Sie mir. Ständig zittern

meine Hände.«

Fragt der Arzt: »Trinken Sie viel?«

Darauf der Patient: »Nein, das meiste verschütte ich!«

An Board eines Riesen-Jets feiert die Besatzung froh und munter.

Nach dem siebten Scotch sagt der Pilot: »So, nun muss ich mal langsam

aufhören. Ich habe unten am Flughafen mein Auto stehen.«

Winterurlaub. Zwei Männer, die jeweils ein Gipsbein haben, begegnen

sich. Fragt der eine: »Abfahrtslauf?« Antwortet der andere:

»Barhocker.«

PREISrätsel

Ein kompetenter Partner seit 30 Jahren!

Unsere Leistungsschwerpunkte

• WEG-Verwaltung

• Mietverwaltung

• Sonderverwaltung

Setzen Sie auf einen erfahrenen, fachkundigen und

verantwortungsbewussten Partner, wenn es um die

professionelle und individuelle Verwaltung Ihres Eigentums geht.

Vertrauen Sie auf die Robbe und Pott GmbH.

Robbe und Pott GmbH

Zum Pier 73 · 44536 Lünen

Tel. 02 31 / 98 73 27-0

E-Mail info@robbe-und-pott-gmbh.de

www.robbe-und-pott-gmbh.de

Mitglied im

Schreiben Sie Ihre Lösungen auf eine Postkarte (mit Ihrem Absender

und Ihrer Telefonnummer) und senden Sie diese bis zum 31. Januar

2014 an den

Correctum Verlag,

Postfach 40 08, 58426 Witten

oder per E-Mail an info@stadtmag.de

Sollte mehr als eine richtige Lösung eingehen, entscheidet das Los.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle

MitbürgerInnen, ausgenommen MitarbeiterInnen des Verlages und

deren Angehörige.

Rätselfragen

1. In welchem Jahr wurde die zweite Persiluhr aufgestellt?

2. Was bedeutet ›Biao-zhi‹?

3. Wer ist bei der ›Kulisse‹ für Maske und Garderobe verantwortlich?

Gewonnen

Unser letztes Rätsel gewann G. Wiemann.

Der Preis wird per Post zugeschickt.


Termine & Veranstaltungen 31

12.12., 16 Uhr Stadtbücherei

Bilderbuchkino · ›Mama Muh feiert Weihnachten‹

12.12., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

›Ivuschka‹ · Die Russische Weihnachtsrevue

14.12., 18 Uhr Fußgängerbrücke und Lippe

30. Fackelschwimmen in der Lippe

14.12., 20 Uhr Lükaz

›Deli Bayrami‹ · Türkisches Theater

14.12., 20 Uhr Biker’s Home

›Acoustic Night‹

Benefiz-Veranstaltung für Sude (7)

14.12., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

›Weihnachten mit Gaby Albrecht‹

15.12., 11 Uhr Lükaz

Dance Presentation

15.12., 16 + 19 Uhr Alte Kaffeerösterei

›Advent, Advent …!‹

Impro-Show mit ARTE flessibile

18.12., 16–18 Uhr

Sternenpavillon

Alter Markt

›Lieselotte im Schnee‹

Bilderbuchkino

18.12., 19 Uhr Hansesaal

Tatort Dinner · Dinner Musical

20.12., 20 Uhr Lükaz

Lakmann · Konzert

21.12., 20 Uhr Lükaz

Onkel Tom · Konzert

21.12., 14.30–19 UhrLippebrücke und Lippekaskade

›Feuer und Eis‹ · Show

21.12., 20 Uhr Greif

›The Mayas Strike back!‹ · Konzert

21.12., 20 Uhr Biker’s Home

›Lünen rockt‹ · Konzert

23.12., 21.30 Uhr Lükaz

Big Band Lünen · ›Swing in den Heiligen Abend‹

26.12., 16 + 19 Uhr Alte Kaffeerösterei

›Weihnachtswahnsinn‹

Impro-Show mit ARTE flessibile

31.12., 18 Uhr Hansesaal

Diana Stern & Band

03.01., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

Neujahrskonzert · Musik der Familie Strauss

07.01., 9–16 Uhr VHS-Zentrum

Winterliche Wanderung

auf dem Emscher-Park-Weg

11.01., 19.30 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

12.01., 16 Uhr

›Der Gockel‹ · Komödie

13.01., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

›Ein Mann geht durch die Wand‹ · Musical

14.01., 18 Uhr Verbraucherzentrale

›Gute Reise! – Ihr Recht beim Reisen‹

Info-Veranstaltung

15.01., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

Tenors of Rock

17.01., 20 Uhr Hansesaal

Henryk Böhm & Jan Philip Schulze

Schuberts ›Winterreise‹

21.01., 16 Uhr Stadtbücherei

›Auf Entdeckerreise‹ · Bilderbuchkino ab vier

21.01., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

›Ladies Night – ganz oder gar nicht‹ · Komödie

23.01., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

Jörg Knör

›Alles nur Show!‹

25.01., 19.30 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

16.01., 16 Uhr

›Der Gockel‹ · Komödie

28.01., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

›The Spirit of Ireland‹ · Irish Dance Show

30.01., 20 Uhr Heinz-Hilpert-Theater

›Buddy in Concert‹ · Die Rock’n’Roll-Show

AUSSTELLUNGEN

lfd.–14.12.

Neuerscheinungen im Advent

lfd.–03.01.

Künstlergruppe ›Offenes Atelier‹

Jahresausstellung

Stadtbücherei

Hansesaal

lfd.

Museum der Stadt Lünen

›Zeichnung und Aquarelle‹ von Hermann Hamme

3. Geierabend ...

Zum Lachen in die Grube

Olle Kamellen werfen andere – die Geier

schleudern dem Publikum Pointe um

Pointe um die Ohren! Am 9. Januar startet

die anarchische Gegenveranstaltung zum

Karneval auf Zeche Zollern II/IV.

Von Januar bis März lädt das 13-köpfige

Ensemble an 38 Abenden zum ›Späßchen

in der Grube‹. Das verspricht drei Stunden

beste Unterhaltung: bissige Satire und

mitreißende Musik, Karnevalsklamauk

und jede Menge Ruhrpott-Humor. Verstärkung

bekommt der Geierabend durch den

Kabarettisten Murat Kay.

Steilvorlagen lieferte das Jahr 2013 en

masse: »Die Extravaganzen des Bischof

Tebartz-van Elst oder die Machenschaften

der NSA sind für uns natürlich ein gefundenes

Fressen«, so Regisseur Günter Rückert.

In der Politik ließen sich die Geier

vom Raucherschutzgesetz inspirieren, in

den Medien vom Sozial-Voyeurismus im

Trash-TV. Die Zuschauer dürfen außerdem

gespannt sein auf die Ruhrpott-Version

von Ravels ›Bolero‹, a-capella dargeboten

in einer überfüllten Bochumer U-Bahn.

Wir verlosen für den 23.01.2014 2 x 2 Karten!

Einfach eine Mail mit dem Betreff

›Geierabend‹ an info@stadtmag.de senden!

Termine Geierabend

im LWL Industriemuseum

Zeche Zollern II/IV Dortmund

09.–12.01. · 17.–19.01. · 23.–26.01. · 29.01.–

02.02. · 05.–09.02. · 12.–16.02. · 19.–23.02.

26.02.–04.03.

Beginn: 19.30 Uhr (So 18.30 Uhr)

www.geierabend.de

© Foto: StandOut

Für Kinder von 3 Monaten bis 18 Jahren

Spielgruppen, Coaching, Birthdayparties, Kurse,

Workshops u.v.m.

Silke Becker

Merschstr. 23a · 44534 Lünen · Tel. 0 23 06 / 7 35 09

Das nächste Stadtmagazin erscheint Mitte Februar. Redaktionsschluss ist am 28.01.2014.

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