Castrop-Rauxel - Stadtmagazin

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Castrop-Rauxel - Stadtmagazin

93. Ausgabe Kostenlos zum Mitnehmen

StadtMagazin

Castrop-Rauxel

November / Dez. 2013

Martkschreier mit 110 Dezibel

Nudel-Micha aus Castrop-Rauxel

Wellcome!

Praktische Hilfe nach der Geburt

Über Stock und Stein

Die Castroper Rennen


Inhalt 3

Über Stock und Stein 6

6

Planen · Bauen · Wohnen 8

Ich bin dann mal selbstständig 14

Unternehmen 18

Ratgeber 21

Junge Familien 24

Wellcome: Praktische Hilfe nach der Geburt 25

Gesundes Castrop-Rauxel 28

Gesunde Genüsse 37

Modetrends 2013 40

Die ›Castroper Pilzkinder‹ 42

Flunkerlegende: die unzufriedene Bauersfrau 44

Winterliches TheaterFeuer-Spektakel 45

Buchtipps aus der Redaktion 47

44

Blick hinter den Vorhang: Fred Ape 48

Nudel-Micha: Castrop-Rauxels einziger

›echter‹ Marktschreier 50

Dies + Das 51

Verlosungen 52

Rätselspaß 54

Termine: Hier ist was los! 55

51


4

Beste Beratung

Faire Preise

Guter Service

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Editorial 5

Das Stadtmagazin

bei Facebook

Ein Magazin

nur für Sie

Jeder soll dem anderen mit der Begabung

dienen, die ihm Gott gegeben hat. Wenn ihr

die vielen Gaben Gottes in dieser Weise gebraucht,

setzt ihr sie richtig ein.

(1. Petrus 4,10)

Termin beim Friseur: »Da haben sich ja eine

Menge grauer Haare eingeschlichen«, so die

Dame meines Vertrauens. »Welche Farbe

Impressum

Verlag und Redaktion:

Correctum Verlag Erika Killing-Overhoff

Postfach 40 08, 58426 Witten

Nolsenstraße 27, 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 58 98 99-0

Fax 0 23 02 / 58 98 99-9

eMai info@stadtmag.de, www.stadtmag.de

Herausgeber: Correctum Verlag

Redaktion: Erika Killing-Overhoff (verantw.), Antje Dittrich,

Pia Lüddecke, Alexandra Wenzel

Anzeigen:

Mediaberatung/Vertriebsleitung

Axel Sieling (verantw.)

Tel. 0 23 02 / 80 09 43

Mobil 01 63 / 5 83 37 32

eMail axelsieling@stadtmag.de

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eMail info@selisky.de, www.selisky.de

Druck:

Paffrath Print & Medien GmbH

www.paffrath-druck.de

Titelbild:

Foto/Grafik: Bernd Röttgers

Alle in dieser Zeitschrift erschienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen vorbehalten. Reproduktionen

jeder Art, auch der vom Verlag gestalteten Anzeigen, bedürfen der

schriftlichen Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandtes

Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen. Namentlich

gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Eine Gewähr für die Richtigkeit der Veröffentlichung

kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

darf’s denn sein?« »So lassen«, entscheide

ich mich ganz klar, während ich etwas gelangweilt

in einem Hochglanzmagazin vom

royalen Baby George lese und den kleinen

Wurm, der in seinem Leben millionenfach

fotografiert und aus jedem seiner kleinen

Pupse eine große Story gemacht

werden wird, etwas bedaure

und ihm starke Nerven

wünsche.

»Ich empfehle Ihnen eine

Mischfarbe, nicht zu dunkel,

vielleicht mit ein paar

Highlightern, das macht

jünger und frischt auf.«

»Sehr lieb, aber nein danke.«

Die Fachfrau schaut

mich etwas irritiert an,

und ich stelle fest: Nicht-

Färben ist unnatürlich.

Egal, ich bleib dabei, Spitzen

schneiden und föhnen,

als Extra gönne ich mir eine

Kopfmassage – oh, tut

das gut! Meine grau gewordenen

Haarpartien

sind meine Aufblitzer in

dem ›Straßenköterbraun‹,

ich finde sie toll. Geschmack

ist eben sehr individuell.

Das ist auch gut

so. Mal gegen den Strom

schwimmen, ist zwar etwas

anstrengend, aber effektiv.

Wenn alle machen

würden, was (fast) alle machen,

ich gehe jetzt mal ein

paar Schritte weiter und

Erika Killing-Overhoff

Verlagsleitung

Antje Dittrich

stellv. Verlagsltg.

bleibe nicht an dem Kopfputz kleben, dann

sähe unsere Welt um einiges ärmer aus. Sich

was trauen, heraus aus dem Trott, aus dem

manchmal lähmenden Alltag, der uns so

gern verschleißt. Was macht uns Spaß, was

erfüllt uns, worin gehen wir auf, bei welcher

Tätigkeit sind wir so ganz im Hier

und Jetzt, was begeistert uns?

Manchmal ist es nützlich,

ganz still in sich zu gehen

– wenn es da auch nur öde

ist, ist mit Sicherheit etwas

falsch gelaufen. Was

sind Ihre Träume, Wünsche,

Ziele? Haben Sie

nicht? Doch, denken Sie

ganz ruhig darüber nach,

es wird sich schon was finden.

Auch Sie haben etwas

ganz Besonderes für Ihr

Leben auf dieser Erde geschenkt

bekommen. Der

nächste Schritt ist dann,

intensiv und positiv den

Weg zu ebnen, um das Ziel

zu erreichen, auch wenn

noch einige Umwege gemacht

und Höhen und Tiefen

überwunden werden

müssen.

Es lohnt auf jeden Fall!

Ihnen gutes Gelingen dabei

und einen wunderschönen

bunten Herbst.

Correctum-Verlag

E. Killing-Overhoff


6

Castrop-Rauxel historisch

Über Stock und Stein

»Und blieb auch auf Castrops altem Geläuf

manch Renner und Reiter liegen,

wir sehen die Felder in wilder Jagd

am Wald noch vorüberfliegen.«

Heinrich Haslinde, Castroper Heimatdichter

Eine Kulisse wie gemalt. Das sanft abfallende

Gelände mit seinen mannshohen

Hecken, Sträuchern und Bäumen in

herbstlichem Grün, Karmesin, Ocker, Rubin

und Haselnussbraun. Im Hintergrund

die Kirchtürme von St. Lambertus und

Lutherkirche, der Förderturm Erin sowie

einige wenige verbliebene Industrieschornsteine.

Ein Hauch Fantasie und

schon verwandelt sich das wogende Laub

in farbenfrohe Hüte, Kleider und Uniformen,

wird das Rascheln der Zweige zum

aufgeregten Gemurmel begeisterter Menschenmassen,

transformiert sich der weiße

Rauch der zwei, drei dampfenden Herner

Schlote zum rußgetränkten Brodem

des Ruhrgebiets einer vergangenen Epoche.

Vor hundert Jahren, im August 1913, fand

hier auf der Naturhindernisbahn das letzte

Castroper Rennen vor Beginn des Ersten

Weltkriegs statt. Es sollte der vorläufige,

im Nachhinein vielleicht sogar der

großartigste Höhepunkt einer bedeutenden

Ära sein, die knapp 40 Jahre zuvor begann.

Thomas Mulvany, Gründer der Zeche

Erin und begeisterter Anhänger des in

seiner irischen Heimat gefrönten Pferdesports,

brachte in den 1870er-Jahren die

Idee auf, die Gebrauchspferdeprüfungen

Nach dem Zweiten Weltkrieg: Noch dampfen die

Schlote auf Erin. Im Vordergrund die Jockeys: Seit

langem waren Offiziere durch professionelle Reiter

abgelöst worden.

des Landwirtschaftlichen Vereins um

sportliche Rennen zu erweitern. Und das

hügelige Gelände um Haus Goldschmieding

erwies sich als perfekt für die angedachten

Hindernis-Jagdrennen. Der ursprüngliche

Parcours verlief – weit

großzügiger als das heutige Landschaftsdenkmal

vermuten lässt – im ausladenden

Rund von der Cottenburger Schlucht hoch

auf den Schellenberg. Spektakuläre Hindernisse

und höchste Anforderungen an

Ross und Reiter weckten bald den Ehrgeiz

passionierter Geländereiter weit über

Deutschlands Grenzen hinaus.

James Toole, Verwalter des Gutes Goldschmieding und federführend für Gestaltung des Rennens und

Renngeländes, gibt das Startsignal. (Original Stadtarchiv)

Nahmen am ersten offiziellen Rennen am

31. Juli 1875 noch blaugekittelte Castroper

Bauern teil, so maßen sich in den Folgejahren

zunehmend Offiziere und ›Herrenreiter‹

in Disziplinen wie ›Castroper

Steeple-Chase‹ oder ›Emscher-Jagdrennen‹.

Darunter lebende Legenden wie Graf

Fritz von Metternich oder Freiherr Gisbert

von Romberg-Buldern, dessen schillernde

Figur die Vorlage zum Kinofilm

›Der tolle Blomberg‹ mit Hans Albers in

der Hauptrolle liefern sollte.


Castrop-Rauxel historisch 7

Überhaupt gemahnt die Szenerie zu dieser

Zeit an großes Kino. Einmal im Jahr stand

Castrop Kopf, verwandelte sich das Städtchen

zur Weltstadt mit Flair und Esprit.

Mann und Frau, Haus und Rabatte machten

sich fein, putzten sich heraus für das

große Volksfest. Auf den Tribünen elegant

gekleidete Damen mit Hut, Schleier und

Schirm, begleitet von nicht minder stattlich

gewandeten Herren, dazwischen der

›gemeine‹ Castroper in sorgfältig ausgebürstetem

Sonntagsanzug – Einwohner

und Besucher ließen sich begeistert auf

das Spektakel ein. Atemlos wurde innegehalten,

wenn James Toole, Verwalter des

Gutes Goldschmieding und federführend

für Gestaltung des Rennens und Renngeländes,

das Startsignal gab. Entsetzt wurde

aufgestöhnt, wenn wieder einmal Pferd

und / oder Reiter einen spektakulären

Sturz hinlegten. Lautstark wurden Chancen

der Teilnehmer diskutiert, wurden

Sieger bejubelt und gewonnene Wetten gefeiert.

Ja, gewettet wurde auch. Konnten zunächst

nur die Mitglieder des 1906 gegründeten

Rennvereins auf Sieg, Platz und

Niederlage setzen, so wurde der ›Totalisator‹,

die berühmte Pariser ›Wettmaschine‹,

bald öffentlich gemacht. In Folge nahmen

die Wetteinnahmen stetig zu und bedeuteten

zwischenzeitlich eine attraktive Einnahmequelle

für die Stadt. Da wundert es

nicht, dass der Veranstaltung ein eigenes

Denkmal gesetzt wurde. Am Vormittag des

Rennens im Jahr 1912 wurde auf dem

Marktplatz feierlich der Reiterbrunnen

enthüllt, gestiftet vom ›Verschönerungsverein

Castrop‹ und dem ›Rennverein Castrop‹.

Der Glanzpunkt eines großen Stücks

Stadtgeschichte, das durch den Ersten

Weltkrieg ein vorläufiges Ende nahm.

Erst 1928 und 1930, dreizehn Jahre nach

Kriegsende fanden erneut pferdesportliche

Veranstaltungen statt und auch zur 1100-

Die Rennen als gesellschaftliches Ereignis:

Kaffee im Schatten der Tribüne

Jahr-Feier der Stadt Castrop 1934 wurde

ein Rennen ausgerichtet, allerdings konnte

an die Erfolge früherer Veranstaltungen

nicht angeknüpft werden. Dies mag unter

anderem dadurch bedingt sein, dass mittlerweile

Parcoursspringen, teils sogar in

historischen Kostümen, immer beliebter

wurden und den ursprünglichen, naturverbundenen

rasanten ›Racings‹ den Rang

abliefen. Auch in Castrop wurde diesem

neuen Trend Rechnung getragen, allerdings

nicht mit der gewünschten Resonanz.

Also befanden die Verantwortlichen,

die alte Renntradition auf überarbeitetem

Terrain wieder aufleben zu lassen. Der

1937 neugegründete Rennverein Castrop-

Rauxel beschränkte sich allerdings nun

auf das Gelände zwischen Emschertalbahn

und Dortmunder Straße und entwickelte

einen neuen Parcours, bestehend aus einer

Jagdbahn, einer Querfeldeinbahn mit Naturhindernissen

wie Hecken und Wassergräben

sowie einer Flachbahn ohne Hindernisse.

Der Vorteil: Es entfielen die

zeitaufwendigen Hindernis-Umbauten, dafür

wurde der Schwierigkeitsgrad der Hindernisse

erhöht. Die Neuerungen zeigten

die erhoffte Wirkung: Wie früher kamen

die Besucher in Scharen, wurde der Volksfestcharakter

wiederentdeckt, zumindest

1938 und 1939. Dann brachte der Zweite

Weltkrieg die Castroper Renntradition

wieder zum Erliegen.

Bis 1950 sollte es dauern, dass wieder Rennen

gelaufen wurden und Castrop-Rauxel

abermals zum Anziehungspunkt tausender

begeisterter Pferdenarren wurde. Allerdings

ließ das Zuschauerinteresse in

den nachfolgenden Jahren stetig nach –

vielleicht lag es an der Konkurrenz naher

Rennbahnen in den Nachbarstädten, vielleicht

sogar an König Fußball, der zum

neuen Volkssport avancierte. Da nützte es

wenig, dass die Castroper Rennen die niedrigsten

Eintrittspreise der Region aufwiesen,

dass Stadt und Land, aber auch die

ortsansässige Industrie immer wieder über

Sponsoring und Zuschüsse der Veranstaltung

auf die Sprünge zu verhelfen suchten.

Am 28. Juni 1970 fand das 97. und

letzte Castroper Rennen vor nur 421 zahlenden

Zuschauern statt.

Heute ist das Gelände ein wunderschönes

Landschaftsdenkmal. Im Rahmen der Internationalen

Bauausstellung Emscherpark

1997 wurde ein umfangreiches Entwicklungskonzept

erstellt und 2004 durch

das städtische Grünflächenamt mit finanzieller

Unterstützung des Ökologieprogramms

Emscher-Lippe realisiert. So dokumentieren

weiße Poller im Bereich der

ehemaligen Tribüne und des Zieleinlaufes

den Verlauf einiger Rennbahnen. Moderne

Steingabionen stehen an Stelle ehemaliger

Hindernisse und auch der Zielturm

wurde nachempfunden und zeigt im Innern

eine kleine Fotodokumentation und

Texte zur Geschichte der Rennbahn. Fazit:

Einen Besuch unbedingt wert!

Weitere Informationen und Bilder

finden sich im Internet unter

www.castroper-rennen.de


8

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Moderne Technik verstehen und nutzen

Die Welt der Unterhaltungselektronik

wird immer komplexer.

Täglich kommen neue, ausgefeilte

Techniken auf den Markt.

Wer hier den Überblick behalten

möchte, muss viel Zeit investieren.

So wie Wolfgang Lipperheide,

der in diesem Jahr 30-jähriges

Betriebsjubiläum feiert. Seit

1983 verkauft der Informationstechnikermeister

in seinem

Elektrofachgeschäft in Ickern

topaktuelle Markenprodukte.

Und hilft seinen Kunden, diese

besser zu verstehen und zu beherrschen.

»Viele kommen vollkommen ahnungslos

zu mir«, erzählt er. »Ich höre mir dann genau

an, was gewünscht wird, und empfehle

das Gerät, das ich in dem Fall selbst kaufen

würde.« Fakt sei, dass moderne

Produkte im Bereich TV und Hi-Fi heutzutage

über viele zusätzliche Features verfügten,

mit denen nicht jeder etwas anfangen

könne. Aber: »Kleinere Spielereien wie

beispielsweise Sprachbefehlfunktionen

wirken sich meist kaum auf den Preis aus.

Trotzdem haben diese neuen Geräte in der

Regel eine höhere Qualität: Ein TV-Apparat

mit 3-D-Funktion schafft auch in 2-D

ein viel besseres Bild.«

Wolfgang Lipperheide, der vertrauensvolle

Fachhändler ›von nebenan‹, aber eben

nicht nur! Als Mitglied der Innung Ruhr

und Partner der renommierten Telering-

Kooperation kann er im Konkurrenzkampf

der Großen durchaus mithalten.

Über einen elektronischen Katalog besteht

Zugriff auf mehr als 10.000 Markengeräte,

die innerhalb von 24 Stunden geliefert

werden können. Einkaufsvorteile gibt der

Technikexperte, der sich zudem

auf Antennenbau spezialisiert hat,

direkt an seine Kunden weiter.

Das Firmenlogo IQ – immer Qualität

– verdeutlicht die Philosophie

des Meisterbetriebs.

Darüber hinaus profitieren Kunden

von jeder Menge Extras, die

anders als in den großen Fachmärkten

nicht mit weiteren Kosten

verbunden sind. »Unser Rundum-Sorglos-Paket

beinhaltet die

Lieferung ins Haus, Anschluss

und Einweisung sowie die Entsorgung

des Altgerätes.« Und auch nach dem

Kauf ist Wolfgang Lipperheide bei Fragen

oder Defekten zur Stelle: Reparaturen

werden in der firmeneigenen Werkstatt

zügig durchgeführt.

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Planen · Bauen · Wohnen 9

Weg mit der Hecke – her mit Gabionen

Der Herbst ist nicht nur eine goldene, sondern

auch eine arbeitsreiche Jahreszeit. In

Vorbereitung auf den Winter müssen wuchernde

Sträucher beschnitten und Hecken

zurechtgestutzt werden. Mühen, die

wir uns vielleicht schon im nächsten Jahr

schenken können!

von Zaun-, Tür- und Toranlagen spezialisiert.

Neben Schmuckzäunen mit individuellen

Zierelementen und modernen, teils

elektrisch betriebenen Systemen erfreuen

sich auch klassische Gabionenzäune wachsender

Beliebtheit.

Die mit Steinen gefüllten Stahlkörbe sind

ein effektiver Sicht- und Lärmschutz und

fügen sich harmonisch in jede Landschaft

ein. Das Füllmaterial, welches in der Regel

beim örtlichen Steinhändler erworben

wird, reicht von einfachem Granit oder

Kalkstein bis hin zu bunten Glasbruchsteinen.

Die aus voll verzinktem Stahl hergestellten

Käfige sind extrem widerstandsfähig

und bleiben über zwei oder drei

Jahrzehnte stabil.

Sichtschutzstreifen in Natur-Optik

»Gabionen stellen eine optisch attraktive,

naturnahe, dabei aber pflegeleichte Variante

für den Garten dar«, empfiehlt Jörg

Haller, Geschäftsführer von HFM-Scheffer.

Seit über drei Jahrzehnten hat sich die

Firma auf den Verkauf und die Montage

»Eine weitere Alternative zur Hecke sind

Sichtschutzstreifen zum nachträglichen

Einflechten in Stahlmattenzäune«, rät

Jörg Haller. Die aus formbeständigem Textil

(100 % PES) bestehenden Streifen sind

pflegeleicht, wetterfest, UV-beständig und

in verschieden Motiven erhältlich, von

Tannen über Steine und Schiefer bis hin

zu Weinlaubblättern.

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Den Spitzbuben ein Schnippchen schlagen

Einbruchschutz zur kalten Jahreszeit

Wenn die Nächte länger werden, haben Einbrecher Hochsaison. »Die Fallzahlen liegen seit 2012 auf einem

sehr hohen Niveau«, weiß Klaus Niggemeier. »Wir erwarten einen einbruchstarken Winter.«

Der Castrop-Rauxeler Tischlermeister ist

Mitglied im Netzwerk ›Zuhause sicher‹.

Die bundesweite Initiative von Kriminalpolizei,

Industrie und Handwerk berät und

begleitet Maßnahmen zum Einbruchschutz

in privaten Haushalten. »Neu ist,

dass nicht mehr nur in verlassenen Gebäuden

eingebrochen wird. Während die Bewohner

oben schlafen, gehen die Diebe unten

auf Beutezug – sauber, schnell und

unauffällig. Das hat eine deutlich erhöhte,

professionelle Qualität.«

Zudem geben die Experten einfache Tipps,

um das eigene Heim vor ungebetenen Gästen

zu schützen. »Dunkle Häuser, bei denen

das Fenster auf Kippe steht, sind ein gefundenes

Fressen. Wir raten daher, in einem

von außen nicht gut einsehbaren Raum das

Licht eingeschaltet zu lassen. Besonders

raffiniert sind LED-Leuchten, die einen

laufenden Fernseher suggerieren.« Solche

Tricks ersetzen jedoch nicht die mechanischen,

einbruchhemmenden Lösungen vom

zertifizierten Fachmann. »Sinnvoll ist ein

Nachrüsten von Fenstern und Türen mit

innenliegenden Beschlägen: ein wirksamer

und verdeckt liegender Schutz!«

Klaus Niggemeier

Sicherheitstag 2012: Die Präventionsprofis Wolfgang

Grabowski und Kai Brune beraten eine Passantin.

Bereits am 26. Oktober informierten die

Netzwerkpartner beim 5. Castroper Sicherheitstag

auf dem Altstadtmarkt zum

Thema. Nun steht der kostenfreie Themenabend

›Einbruchhemmung‹ am 29.

Oktober im BauBZ Waltrop an. Referieren

wird die Schutzgemeinschaft Recklinghausen

sowie Vertreter der kriminalpolizeilichen

Beratungsstelle. Neben ›Sicherheit

zum Anschrauben‹ geht es um die Taktiken

der Einbrecher: Wo und wann werden

die meisten Taten begangen? Welche

Schutzmaßnahmen sind effektiv? »Es wird

viel Raum für individuelle Fragen sowie

Gelegenheit zum Ausprobieren geben«,

sagt Klaus Niggemeier. So können die Teilnehmer

selbst in die Rolle der Gauner

schlüpfen und testen, wie leicht sich eine

gewöhnliche Haustür aufhebeln lässt oder

wie stabil Sicherheitsglas ist.

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Planen · Bauen · Wohnen 13

Natur-Wohntrend: Korkboden

Korkböden liegen voll im Trend. Sie schaffen Wohlbehagen, natürliche Wärme und ein gesundes Raumklima.

Anders als Teppichböden nehmen sie keinen Staub auf – das macht sie besonders für Allergiker

attraktiv. Der Gestaltungsfreiheit sind dabei keine Grenzen gesetzt – der Fachhandel wartet mit unterschiedlichen

Form- und Farbgebungen auf. Ob massiv oder edelfurniert, lackiert oder mit Hartwachs geölt

– Sie haben die Qual der Wahl! Es gibt sogar Designerkork – dieser kombiniert die Eigenschaften von

Kork mit dem Aussehen von Fliesenböden. Mit ein paar geschickten Handgriffen können Heimwerker

ihren Korkboden sogar selbst verlegen. Wichtig ist ein glatter, sauberer und trockener Untergrund. Größere

Unebenheiten können mit Spachtelmasse aufgefüllt werden. Ratsam ist zudem eine Folie als Feuchtigkeitsschutz

für den Untergrund.

Fertigparkett ›schwimmend‹ verlegen

Kork-Fertigparkett wird mittels Klick-

Technik ›schwimmend‹ verlegt, also ohne

feste Fixierung mit dem Untergrund – die

ideale Lösung gerade für Mietwohnungen,

wo vollflächige Verklebungen meist unerwünscht

sind. Die Verlegung selbst ist

spielend leicht: Klicken Sie die einzelnen

Dielenelemente einfach ineinander – fertig!

Kleiner Tipp: Beginnen Sie in einer

Ecke des Zimmers, am besten quer zur

Fensterfront! So lassen sich die Dielen genauer

ausrichten.

Kork braucht Platz!

Kork ist ein Naturprodukt – bei Wärme

dehnt es sich minimal aus. Lassen Sie also

ausreichend Platz für die Dehnungsfugen.

So verhindern Sie, dass sich Ihr Boden

später wölbt. Ratsam ist ein Abstand von

mindestens ca. acht bis zehn Millimetern

zwischen Boden und Mauerwerk. Am besten

fügen Sie kleine Keile ein, die am

Schluss wieder entfernt werden. Als Letztes

bringen Sie die Sockelleisten an.

Klebekork von innen nach außen verlegen

Klebekork verlegen Sie am besten in der

Raummitte beginnend – arbeiten Sie sich

nach außen vor. Der Korkkleber wird hierzu

dünn auf dem Boden aufgetragen. Benetzen

Sie jeweils nur die Fläche, die Sie

innerhalb von zehn Minuten belegen können.

Positionieren Sie schließlich Diele für

Diele und drücken Sie sie an. Achten Sie

auch hier auf eine Dehnungsfuge – zwei

Millimeter zu allen Seiten hin ist ausreichend.

›Waldbodeneffekt‹ schont Gelenke

und Rücken

Fertigparkett ist aufgrund seiner Oberflächenbehandlung

nach der Verlegung sofort

begehbar. Es kann mit Ausnahme von

Nass- und Feuchträumen Kork im gesamten

Wohnbereich verlegt werden. Er ist

trittelastisch – sein ›Waldbodeneffekt‹

schont Gelenke und Rücken –, fußwarm,

schall- und wärmedämmend, zudem strapazierfähig

und geeignet für Fußbodenheizung.

Besonders beliebt ist Kork auch bei

Kindern. Der glatte, weiche und immer

warme Boden eignet sich als idealer Spielplatz

für die Kleinen.

Reinigung und Pflege

Versiegeltes Fertigparkett sollte unmittelbar

nach seiner Verlegung einer Erstpflege

mit speziellen Pflegemitteln unterzogen

werden. Diese sind im Fachhandel erhältlich.

Danach können ohne Probleme die

Möbel eingeräumt werden. Benutzen Sie

zur täglichen Reinigung einen Staubsauger

oder Besen. Wischen Sie alle ein bis

zwei Wochen mit einem nebelfeuchten

Tuch über das Parkett. Naturbelassenes

Klebeparkett ist ein wenig pflegeaufwendiger.

Versiegeln Sie es frühestens zwölf

Stunden nach seiner Verlegung dreimal

mit einem speziellen Lack. Bei bereits vorversiegelten

Dielen genügt eine einmalige

Behandlung. Geölte Korkböden sollten

nach der Verlegung mit einem speziellen

Hartwachs-Öl behandelt werden. So wird

die Oberfläche besonders elastisch und

strapazierfähig.

© Fotos: HARO


14

Existenzgründung

Ich bin dann mal selbstständig

Chance, Alternative, Risiko

Die einen träumen seit Jahren davon, der eigene Chef, die eigene Chefin zu sein. Andere hingegen sehen

im eigenen Unternehmen die optimale Möglichkeit, ihre Ideen und Träume zu realisieren. Für viele

bedeutet es eine Alternative zu bestehender oder drohender Arbeitslosigkeit, und manche verwirklichen

sich damit zusätzlich, neben bestehender Berufstätigkeit oder Schule. Gründe, den Schritt in die

Selbstständigkeit zu wagen, gibt es so manche. Doch gleich, was die Motivation ausmacht – allen potenziellen

Existenzgründerinnen und -gründern stellen sich die gleichen Fragen. Ist mein Konzept wirklich

überlebensfähig? Gibt es für mein Produkt, meine Dienstleistung eine entsprechende Klientel? Was

muss steuerlich, wirtschaftlich, organisatorisch beachtet werden? Kann ich Förderungen und Existenzgründerdarlehen

in Anspruch nehmen? Wie gut und wie wichtig ist es, hier kompetente Ansprechpartner

und Ansprechpartnerinnen an seiner Seite zu wissen! Wir sprachen mit Petra Bauer (STARTER-

CENTER Kreis Recklinghausen) und Bärbel Wattenberg (Wirtschaftsförderung Castrop-Rauxel).

und jedem Kunden offen, aber außerordentlich verantwortungsbewusst

in den Prozess der Wegfindung«, betont auch Petra Bauer.

Dazu gehört durchaus, eventuell auf die Bremse zu treten, ein

Vorhaben kritisch zu hinterfragen und auf noch nicht erkannte

Hürden und Schwachstellen des Konzeptes aufmerksam zu machen,

an denen noch gearbeitet werden muss. Entsprechend unterschiedlich

gestalten sich die individuellen Abläufe. »Ein Drittel

gründet zeitnah, innerhalb von anderthalb Monaten nach dem

ersten Beratungsgespräch. Ein weiteres Drittel benötigt oder

nimmt sich mehr Zeit bis zur Konkretisierung, und das letzte

Drittel springt sogar ab: endgültig oder aber, um das Vorhaben

noch einmal in Ruhe zu überdenken«, so Petra Bauer.

Petra Bauer (li.) und Bärbel Wattenberg kooperieren seit mehr als zehn Jahren.

Enge Kooperation zwischen Stadt und Kreis

Bärbel Wattenberg ist bei uns vor Ort insbesondere für den Bereich

Standortberatung zuständig: für die Vermittlung von Gewerbeobjekten

und -immobilien sowie nicht zuletzt für die Knüpfung

wertvoller Kontakte und Netzwerke. Petra Bauer ist Leiterin

des STARTERCENTERs im Kreis Recklinghausen und berät und

betreut mit ihrem Team Gründungsinteressierte bei allen Fragen

zur Unternehmensgründung und -führung. Doch gleich, ob Sie

sich direkt in Castrop-Rauxel oder im STARTERCENTER Kreis

Recklinghausen informieren möchten, bei beiden sind Sie an der

richtigen Stelle. »Wir kooperieren mittlerweile schon über zehn

Jahre hervorragend miteinander und wissen von daher, wer in

welchem Fall optimal weiterhilft: durch ein Beratungsgespräch,

via Coaching, Seminar oder Workshop«, erklärt Bärbel Wattenberg.

Lotsendienst in die Selbstständigkeit

Diese Begleitung kann in jedem Fall anders aussehen. Einige haben

ihr Konzept schon von A bis Z komplett durchgeplant, andere

haben erst eine vage Idee im Kopf und möchten sich schon im

frühen Vorfeld orientieren. »Manchmal reicht ein Telefongespräch,

um offene Fragen zu klären, andere begleiten wir über einen

längeren Zeitraum«, erklärt Bärbel Wattenberg. »Dabei nehmen

wir jede Frage, jede Idee ernst.« »Wir gehen mit jeder Kundin

Termin

Gründerwoche Deutschland

18.–22.11.

Themen und Angebote (Auszug)

Internetrecht und Social Media

STARTER-Frühstück

Ideenreise-STARTER on Tour

Gründungs Slam

Finanzierung von Gründungsvorhaben

Steuerrechtliche Aspekte bei der Existenzgründung

www.gruenderwoche-vest.de

Das STARTERCENTER Kreis Recklinghausen

bietet Hilfestellung

in unterschiedlichsten Bereichen, z. B.

• Gründungsberatung

• Fördermittelberatung

• Beantragung von Förderprogrammen

• Seminare, Workshops, Sonderveranstaltungen

• Finanzierungsberatung

Petra Bauer

Tel. 0 23 61 / 53 46 11 · www.startercenter.com

Die Wirtschaftsförderung Castrop-Rauxel

ist u.a. zuständig für

• Betreuung der örtlichen Unternehmen

(Bestandspflege + Bestandsentwicklung)

• Akquisition und Ansiedlung neuer Unternehmen/Standortberatung

• Vermittlung von Gewerbeimmobilien und -grundstücken

• Unterstützung und Begleitung von Existenzgründungen

in Zusammenarbeit mit dem STARTERCENTER,

der Handwerkskammer und der Industrie- und Handelskammer

Bärbel Wattenberg

Tel. 0 23 05 / 106-22 75 · www.castrop-rauxel.de


Existenzgründung 15

Gefahr des Scheiterns halbiert

Wie essenziell eine intensive Bereuung ist, zeigen Statistiken eindrucksvoll

auf. »Wir wissen aufgrund unserer Zahlen, dass unsere

Begleitung auf dem Parcours in die Selbstständigkeit die Gefahr

des Scheiterns nahezu halbiert«, erläutert Petra Bauer.

»Daher hören wir oft das Fazit: ›Es war eine harte Schule bei Ihnen,

aber es hat geholfen!‹« Und auch im Anschluss sind STAR-

TERCENTER und Wirtschaftsförderung wichtige Anlaufstellen.

»Die ersten drei bis fünf Jahre nach Unternehmensgründung unterstützen

wir Jungunternehmer auf ihrem weiteren Weg.«

Schlau machen zahlt sich aus

Welche grundsätzlichen Empfehlungen würden Sie geben, fragen

wir. »Ganz wichtig ist uns, dass bei der Existenzgründung die Zielgruppe,

also die zukünftigen Kundinnen und Kunden, im Vordergrund

stehen und nicht die bloße Idee. Natürlich ist die Begeisterung

für ein Vorhaben eine sehr bedeutende Voraussetzung und

bildet sozusagen die Basics. Mindestens genauso entscheidend,

wenn nicht gar ausschlaggebend für den letztendlichen Erfolg ist

jedoch, dass möglichst alle Grundbedingungen stimmen. Nehmen

Sie sich die nötige Zeit und machen Sie sich schlau. So manche

vorschnelle Gewerbeanmeldung kann bedeuten, dass wertvolle

Fördermöglichkeiten nicht mehr genutzt werden können. Von daher

sollten Sie sich umfassend informieren und sich nicht zuletzt

auch darüber im Klaren sein, was eine Selbstständigkeit in der

vollen Tragweite bedeutet. Dazu gehört auch, dass Familie und

Partner hinter dem Schritt stehen und bereit sind, ihn mitzutragen.

Suchen Sie den Kontakt zu anderen Gründern, beispielsweise

in den von uns angebotenen Seminaren und Workshops. Dieser

Austausch von Menschen mit ähnlichen Visionen, aber vielleicht

unterschiedlichen Kenntnisständen, Einsichten und Erfahrungen

ist ungemein hilfreich.«

Eine hervorragende Gelegenheit, solche Kontakte zu knüpfen,

bietet die Gründerwoche Deutschland mit vielen interessanten

Angeboten, die am 18. November übrigens hier in Castrop-Rauxel

eröffnet wird.

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Gesund, wirtschaftlich und ästhetisch

Infrarot-Wohlfühlwärme für Körper und Seele

Expertenmeinungen zufolge steht uns

der kälteste Winter aller Zeiten bevor.

Das kann teuer werden! »Doch es gibt Lösungen

für Energieprobleme«, weiß Jörn

Tenbrink. Er hat sich vor einiger Zeit mit

dem Vertrieb und Verkauf von Infrarotheizelementen

selbstständig gemacht

und berät Privat- und Geschäftskunden.

»Infrarot-Heizungen liefern eine äußerst

kostengünstige, gesunde und attraktive

Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen.«

Ob als Einzelstück im Hobbyraum oder

in der Leseecke, als Ersatz für den Nachtspeicherofen

oder als Gebäude-Komplettlösung

– immer mehr Bauherren setzen

auf Infrarotwärme. Selbst das wohl bekannteste

Traumschiff Deutschlands

wurde auf die innovative Technik dieses

Herstellers umgerüstet. »Aus gutem

Grund«, betont Jörn Tenbrink. »Schon in

der Anschaffung rechnen sich diese Infrarotheizelemente. Sie benötigen

weder einen Heizraum noch Brenner, Kessel oder Kamin.

Ein Vorteil für private Nutzer: Die Installation ist kinderleicht

und mit nur geringem handwerklichen Geschick selbst durchführbar;

Thermostatsteuerungen sind möglich.«

So funktioniert’s: Das Heizelement wird wie ein Bild einfach an

die Wand gehängt oder an den Wunschort gestellt. Stecker in die

Steckdose – fertig! Die Wärme ist sofort verfügbar, ganz so, wie sie

benötigt wird. »Die Geräte sind derart effizient, dass sie sich sogar

dann rechnen, wenn sich der Strompreis vervierfachen sollte.

Vor allem fallen keine weiteren Folgekosten wie Wartung oder

Schornsteinfeger an. Ferner entfallen mit dieser Heiztechnik teure

Dämm- und Trocknungsmaßnahmen für die Gebäude und die

Werterhaltung der Gebäude steigt.«

Dabei bietet Infrarot auch gesundheitliche Vorteile: »Bei der Wärmeerzeugung

bleibt die Luftfeuchtigkeit weitgehend konstant –

ein wichtiges Kriterium für Rheumapatienten und Wohnräume,

Jörn Tenbrink: »Die Infrarotgeräte sind auch in attraktiven

Dekorvarianten, z. B. ›Kaminfeuer‹ erhältlich.«

Natürliches Wärmegefühl

Ideal und individuell … für Wohnhäuser,

Fabrikhallen, Wintergarten und Ferienwohnung

In Kombination mit Photovoltaik & BHKW

maximale Unabhängigkeit möglich!

Ersetzt Nachtspeicherheizungen

schnell, sauber und kostengünstig!

denn Schimmelbildung gehört der Vergangenheit

an. Somit können auch Asthmatiker

und Allergiker aufatmen: Es

wird kaum Staub aufgewirbelt, denn der

Effekt der Luftzirkulation ist wesentlich

weniger stark ausgeprägt als bei herkömmlichen

Heizsystemen.« Und schick

sind die Objekte auch: Neben der schlicht

weißen oder schwarzen Basisvariante

sind die Heizkörper in allen RAL-Farben,

mit Bildmotiven (Unikate), als Schreibtafeln

und Spiegel erhältlich. Jörn Tenbrink:

»Gern berate ich Sie vor Ort über

die vielen Vorteile und Varianten und erstelle

eine auf Ihre individuellen Anforderungen

abgestimmte Planung.«

Jörn Tenbrink

– BT GbR –

Tel. 0 23 05 / 4 38 95 76

Infrarotheizung

• modern und effizient

• wohltuende natürliche Wärme

• unabhängig von Öl und Gas

• wartungsfrei, sparsam und

extrem langlebig

• gesunde Raumluft

• einfachste Installation

• zeitlos schön

BT GbR – Jörn Tenbrink – Kompetente Beratung und Information

Tel. 0 23 05 / 4 38 95 76 – E-Mail: fragen@derfinder.de


16

Existenzgründung

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Modernes Wohnambiente mit Licht

und Farben

Castrop-Rauxel hat einen neuen Lichtpunkt: Am 30. Juni eröffnete Julie von Obstfelder im ehemaligen

Doherr-Haus am Biesenkamp ihr ›Lichthaus am Markt‹. Das Geschäft ist seitdem gut angelaufen, die

großen Schaufenster am Tor zur Altstadt ziehen nach wie vor viele neugierige Blicke auf sich. »Das Gebäude

eignet sich aufgrund der tollen Glasfassaden perfekt«, strahlt die stolze Besitzerin mit ihren

Leuchten um die Wette.

»Am liebsten würden wir das ganze Haus

neu einrichten«

Wer ein Faible für das Besondere hat, ist

im Lichthaus gut aufgehoben. So wie die

zwei Damen, die gerade das Ladenlokal betreten.

»Bei so vielen schönen Sachen würden

wir am liebsten das ganze Haus neu

einrichten«, lächelt die eine. Tatsächlich

lädt das umfangreiche Sortiment an Lampen

und Dekorationsartikeln ein zu einem

Streifzug durch die Wohnkultur, angefangen

beim schlichten, minimalistischen Design

bis hin zum strassbesetzten Kronleuchter.

Hingucker: Lampen mit farbigen Linsen

»Licht bringt Gemütlichkeit in die dunkle

Jahreszeit«, findet sie. »Darüber hinaus

sind Lampen eine schöne Möglichkeit, stilvoll

Akzente zu setzen und ein stimmungsvolles

Ambiente zu schaffen. Ob ein einziger

opulenter Kronleuchter über dem

Esstisch oder viele kleine Lichtspender im

ganzen Zimmer verteilt, gleißend hell, behaglich

gedimmt oder klar und geradlinig:

Das empfindet jeder Kunde unterschiedlich.«

Ihr Geheimtipp: »Lampen mit farbigen

Linsen als Hingucker!«

Lichtkegel an der Fassade

Deckenleuchten, Stehlampen und Tischlampen

– inklusive der entsprechenden

Leuchtmittel – werden im Lichthaus für

alle Räume angeboten, vom Bad über Küche

und Wohnzimmer bis hin zur Terrasse.

»Während Außenleuchten früher meist

rein funktional gestaltet wurden, gibt es

inzwischen eine ganze Reihe an schicken,

filigranen Varianten in stromsparender

LED-Technik, die wunderschöne Lichtkegel

an die Fassade werfen«, weiß die Fachfrau.

Julie von Obstfelder lässt das alte Doherr-Haus am

Biesenkamp in neuem Glanz erstrahlen.

Zarte Naturtöne

Vielfalt ist auch bei den Accessoires garantiert.

Deko-Artikel aus Keramik, Holz und

Metall, Vasen aus hochwertigem mundgeblasenen

Glas, Kissen und Kerzenständer

verleihen dem Haus eine besondere Note.

Zarte Naturtöne wie Flieder, Lila, Braun,

Beige, Grau, Weiß und Taube passen ideal

zur herbstlichen Saison und fügen sich

harmonisch in jede Inneneinrichtung. Die

beiden Kundinnen sind mehr als fündig

geworden – und sie kommen wieder, wenn

die Weihnachtszeit anbricht.

Qualität ›made in Germany‹

Rund 25 verschiedene Markenhersteller

werden im Erdgeschoss auf 300 Quadratmetern

präsentiert. Qualität ›made in Germany‹!

Julie von Obstfelder, die ihre Artikel

auf Messen persönlich auswählt, setzt

vorwiegend auf deutsche, teils sogar auf

regionale Hersteller. »Diese garantieren eine

hohe Wertigkeit.« Das weiß die Hernerin

aus Erfahrung. Ehe sie vor zehn Jahren

– der Liebe wegen – ins Ruhrgebiet

zog, war sie bereits in Spanien in der Glasund

Leuchtenbranche tätig.

Lichthaus am Markt

Biesenkamp 1 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 9 77 68 60

www.lichthaus-am-markt.de


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Planen · Bauen · Wohnen 17

Wunderbar wandelbar: Glas!

Was ist zurückhaltend und lässt Raum für

Ideen? Setzt sich aber – wenn gewünscht –

als attraktiver Blickfang durchaus selbst in

Szene? Passt nach außen und nach innen –

im Wohnbereich, im Bad und in der Küche?

Ist praktisch und pflegeleicht? »Glas ist eines

der facettenreichsten Materialien«,

weiß Glasermeister Oliver Frese.

Der Glasereibetrieb am Westring hält das

komplette Spektrum parat: »Ob Bleiverglasungen,

Sandstrahlarbeiten, ausgefallene

Glasduschen oder -türen – von der persönlichen

Beratung und Planung über den

Entwurf bis zum fertigen Produkt stehen

wir Ihnen mit unserem Know-how zur

Verfügung.« Dazu gehören neben allgemeinen

Reparatur- und Neuverglasungen mit

Einfachglas, ausgefallenen Ornamentgläsern

und modernen Isolierglasscheiben

auch individuelle Glasgestaltungen. Übrigens:

Bei Frese wird auch ausgebildet!

Tipp: Mit Küchenrückwänden aus Glas

lässt sich jede Küche individuell gestalten.

»Als farbiges Glas in allen erdenklichen

Nuancen oder mit Fotomotiv – hier sind

dem Ideenreichtum keine Grenzen gesetzt.

Besonderer Vorteil: Auch aus hygienischer

Sicht ist die fugenfreie, leicht zu reinigende

Glasfläche einfach nur perfekt!«

Glaserei Frese

Westring 210c · 44579 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 2 36 55

www.glaserei-frese.de

• Neu- und Reparaturverglasungen

• Wärmeschutz-Isolierglas

• Spiegel nach Maß

• Individuelle Glastüren

• Duschabtrennungen • lackierte Glasrückwände für Küchen

… mehr unter www.glaserei-frese.de

Tel. 0 23 05 / 2 36 55

Westring 210 c · 44579 Castrop-Rauxel

Mobil 0172 / 23 23 641

• Treppen • Geländer • Blechverarbeitung

• Strahlarbeiten

• Vordachanlagen • Lampen / Briefkästen

• Schweißverfahren für Sonderstähle

• Verkauf von Edelstahlmaterialien und Zubehör

– auch in Kleinstmengen

Westring 223c · 44579 Castrop-Rauxel

Telefon 0 23 05 – 1 86 64 · www.edelstahl-boesche.de

Innendekorations- und Geschenkartikel

im Herzen von Castrop-Rauxel

Unsere Öffnungszeiten:

Mo–Fr. 09.30–18.00 Uhr

Samstag 09.30–14.00 Uhr

Am Biesenkamp 1

44575 Castrop-Rauxel

Telefon 02305 - 9776860

info@lichthaus-am-markt.de

www.lichthaus-am-markt.de


18

Unternehmen

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1913 bis 2013

Ein Jahrhundert Elektrotechnik in Castrop-Rauxel

100 Jahre sind oft länger als ein Menschenleben. Unter dem Dach

des Familienbetriebs Elektro Schrammen haben vier Generationen

in dieser Zeit viele verschiedene Aufgaben gemeistert, angefangen

mit dem Aufbau der öffentlichen Stromversorgung in Castrop-Rauxel

über die Ausbildung von über hundert Mitarbeitern bis hin zur

modernen Gebäudeinstallation an Schauplätzen von Großveranstaltungen

wie der 1LIVE Krone. Doch der Reihe nach!

Thilo Schammen

Strom für Castrop-Rauxel

Am 15. November 1913 legte der damals

37-jährige Otto Schrammen den Grundstein

für das inzwischen überregional bekannte

Traditionsunternehmen. Davon

zeugt noch die bis heute erhaltene Gewerbeanmelde-Urkunde.

»Mein Urgroßvater

stammte ursprünglich aus Düsseldorf und

hatte in Magdeburg als Werkmeister gearbeitet,

ehe er sich zum Sprung in die

Selbstständigkeit entschloss«, erzählt Geschäftsführer

Thilo Schrammen. »Hier in

Castrop-Rauxel erschien ihm die Chance

für einen Neuanfang in der damals noch

jungen Branche günstig.« Zunächst betrieb

Otto Schrammen einen Einzelhandel

für elektrische Geräte und Leuchten an

der Oberen Münsterstraße. Parallel installierte

er eine private Freileitung, die vom

alten Rathaus an der Ringstraße über sein

Geschäft bis hin zum alten evangelischen

Krankenhaus an der Denkmalstraße verlief.

Den Anwohnern entlang dieser Strecke

bot er die Möglichkeit, ihre Häuser

ebenfalls mit elektrischer Energie zu versorgen

– der erste Schritt zur Errichtung

eines öffentlichen Stromnetzes, welches

im Laufe der folgenden Jahre immer weiter

ausgebaut wurde. Auch das Thema

Ausbildung fand von Anfang an große

Wertschätzung. »In hundert Jahren haben

wir weit über hundert Mitarbeiter für den

eigenen Bedarf ausgebildet, und noch heute

hat ein Großteil der Kräfte bei uns gelernt.«

Die Firma heute

Große Industriebetriebe werden

›elektrifiziert‹

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges

übernahm Otto Schrammen Junior 1949

die Leitung. »Durch die Schäden des Krieges

war der Wohnraum knapp, die Baubranche

boomte«, weiß Thilo Schrammen.

1954 verlagerte die Firma ihren Sitz für

die nächsten zwölf Jahre an den Marktplatz,

ehe sie ihr Quartier 1966 am jetzigen

Standort in der Lönsstraße aufschlug.

Mit Wolfgang Schrammen bestimmte nun

die dritte Generation den Kurs. Da in jenen

Jahren noch viele Industrieunternehmen

im Ruhrgebiet ansässig waren, zählten

große Firmen wie die Chemischen

Werke Gewerkschaft Victor (später BASF),

die Bölling Sandgruben, die Bundespost

und die Rohrbeschichtungsfirma Blome zu

den wichtigsten Kunden. »Viele Gebäude,

die bis heute das Stadtbild prägen, wurden

damals durch uns elektrifiziert, ebenso das

City Center Herne, eine Textilfabrik in

Dortmund oder das Bochumer Polizeipräsidium.«

Mittlerweile war das Geschäft der

elektrischen Nachtspeicherheizung immer

weiter angewachsen, »ein Geschäftszweig,

der mittlerweile fast völlig zum Erliegen

gekommen ist, jedoch eventuell durch

neue Arten der Stromerzeugung wieder eine

Renaissance erleben könnte.«

Ladenlokal am Markt 1962

Ein Teil der Monteure und Azubis


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Unternehmen 19

Thilo Schrammen: »Fortschritt macht

unseren Beruf so spannend!«

Auch andere Techniken entwickelten sich

in rasantem Tempo und machten das Aufgabengebiet

des Elektroinstallateurs immer

umfangreicher. So entstanden Anfang

der 80er-Jahre die ersten Computernetzwerke.

»Damals noch mit sehr aufwendigen,

speziellen Leitungen und Steckmechanismen

ausgestattet, war diese Technik

zunächst den größeren Betrieben vorbehalten«,

erklärt Thilo Schrammen.

»Jedoch konnten wir bereits erste Erfahrungen

sammeln und spezielle Qualifizierungen

des dominierenden Herstellers

erwerben.« 1993 errichtete die Castrop-

Rauxeler Fachfirma für einen innovativen

Dortmunder Bürger die erste Fotovoltaik-

Anlage im Umkreis und nahm mit den entsprechenden

Zähleinrichtungen die Anbindung

an das öffentliche Versorgungsnetz

vor – zum damaligen Zeitpunkt ein absolutes

Novum! Gegen Ende der 90er-Jahre

stieg Thilo Schrammen ins Unternehmen

ein. »Natürlich hatte ich schon als Kind

auf dem Gelände gespielt und als Jugendlicher

in den Ferien für meinen Vater gejobbt.«

Seit 2005 führt der Diplom-Ingenieur

für Elektrotechnik den Betrieb

alleinverantwortlich. »Mittlerweile ist die

Branche so vielschichtig geworden, dass

sich allein drei unterschiedliche Ausbildungsberufe

gebildet haben und der Fortschritt

durch ständige Weiterentwicklungen

im Bereich Informationstechnologie

immer weiter vorangetrieben wird. Gerade

das macht unseren Beruf so spannend!«

Intelligente Sicherheitstechnik

+ Energiewende

Ein wichtiges ergänzendes Geschäftsfeld

ist seit einigen Jahren die Sicherheitstechnik.

Die Zukunft liegt dem Experten zufolge

in der intelligenten Gebäudeinstallation,

möglich gemacht durch hochentwickelte

Computertechnik, die inzwischen

auch für den Laien bedien- und bezahlbar

ist, das Leben komfortabler gestaltet und

den Energieverbrauch senkt. »Die Steuerung

der Haustechnik per Smartphone,

die Weiterleitung des Klingelsignals aufs

Handy im Spanienurlaub oder die Begrüßung

der Bewohner mit dem Lieblingslied

– wobei der Computer natürlich genau erkennt,

ob Vater, Mutter oder Kind nach

Hause kommt – sind heutzutage kein Problem

mehr.« Im Hinblick auf die anstehende

Energiewende rechnet der Fachmann

mit weiteren großen Umstrukturierungen.

»Um den Strom überwiegend regenerativer

Energien zu den Haushalten transportieren

zu können, wird sich die komplette

Versorgung umstellen müssen. Doch dem

sehen wir gelassen entgegen. Durch die

stetige Weiterbildung und Spezialisierung

der Mitarbeiter sind wir mit den aktuellen

Technologien vertraut und passen uns

dem Entwicklungsfortschritt an.«

Vor 100 Jahren wurde der Elektrohandel an der

Oberen Münsterstraße eröffnet.

Blick in die Zukunft: »Wir freuen uns

auf neue Aufgaben!«

Mit Einführung eines Qualitätsmanagementsystems

nach DIN ISO 9001 im

vergangenen Jahr wurde zudem ein Instrument

zur Optimierung von Betriebsabläufen

und besseren Kundenorientierung

eingeführt. Weiterhin wurde das

Unternehmen 2013 durch den TÜV

Rheinland für die Errichtung von Brandmeldeanlagen

mit Aufschaltung auf die

Feuerwehr zertifiziert. Vor Kurzem folgte

die VdS-Anerkennung für Einbruchmeldetechnik

durch den Verband der Sachversicherer

(VdS), die das Unternehmen befähigt,

auch sensibelste Bereiche wie Banken

und Juweliere mit Sicherheitstechnik auszustatten

– eine in Castrop einzigartige

Qualifizierung! Gemeinsam mit seinen aktuell

35 Mitarbeitern freut sich Thilo

Schrammen nun auf das anstehende Jubiläum,

welches Mitte November mit Geschäftspartnern

und Freunden gefeiert

werden soll. Eine schöne Gelegenheit, zurückzublicken

und die Vergangenheit Revue

passieren zu lassen. »Es ist unglaublich,

dass wir heute Kunden betreuen,

deren Vorfahren schon mit meinem Urgroßvater

im Geschäft waren. Kürzlich haben

wir in unseren Unterlagen sogar eine

alte Rechnung an das Castroper Federnwerk

gefunden«, strahlt der Chef. Und was

wünscht er sich für die nächsten 100 Jahre?

»Die Branche ist im Umbruch. Es wird

daher garantiert nicht langweilig. Wir

freuen uns auf neue Aufgaben und Herausforderungen!«

Auf dem Gelände der Bochumer Jahrhunderthalle hat Elektro Schrammen in der Turbinenhalle, der

Dampfgebläsehalle und dem Puppenhaus die Gebäudeinstallation durchgeführt. U. a. fanden hier Clubkonzerte

im Rahmen der 1LIVE Krone statt.

Elektro Schrammen

Lönsstraße 39 · Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 92 32 40

www.elektro-schrammen.de


20

Unternehmen

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Alles fürs Büro

Das Thema Bürobedarf hört bei Druckerpatronen

und Briefumschlägen noch lange

nicht auf. Auch die Kaffeemaschine und

der Teller mit den Süßigkeiten dürfen

heutzutage auf keinem Schreibtisch fehlen.

Die Firma Lach bietet seinen gewerblichen

Kunden das volle Programm für den

Arbeitsplatz.

»Bei uns können Sie alles auf einen Schlag

bestellen und müssen nicht noch einmal

extra jemanden losschicken«, so Christian

Lach. Der Onlineshop sowie ein Katalog

geben Überblick über rund 15.000 Artikel,

die innerhalb von 24 Stunden geliefert

werden: vom Druckerpapier über Handtücher

und Reinigungsmittel bis hin zum Catering-Geschirr

inklusive Kaffee und

Plätzchen.

Bürostühle gibt es in zahlreichen Varianten:

mit verstellbaren Sitztiefen, ergonomischen

Rückenlehnen sowie speziellen

Rollen für unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten.

Probesitzen im Geschäft wird

empfohlen!

Cornelia Lach sitzt Probe.

Schreibwarenhandel Lach

Münsterstraße 1a · Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 2 42 42

Wir von Mues & Sternemann empfehlen:

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oder Nähe. Bis sph ± 6 dpt, cyl -2 dpt. Abbildungen

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Tel. 0 23 05 / 7 33 22

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Ratgeber 21

Gelegenheit verpasst?

Bis zum 30. November können die meisten

Autofahrer entscheiden, ob sie ihre Kfz-

Versicherung kündigen und zu einem anderen

Anbieter wechseln. Ein Vergleich,

beispielsweise im Internet, lohnt sich,

denn es lassen sich durchaus ein paar hundert

Euro pro Jahr einsparen. Doch

Vorsicht: Nicht immer berücksichtigt ein

Portal alle Anbieter, weshalb ein wechselwilliger

Kunde in mehreren Portalen

gleichzeitig recherchieren und dieses Ergebnis

noch einmal mit der Berechnung eines

günstigen Online-Anbieters vergleichen

sollte.

»In der Regel läuft«, so Björn Möhlenbröck,

HUK-COBURG, »ein Kfz-Versicherungsvertrag

vom 1. Januar bis zum 31.

Dezember eines Jahres. Wird der Vertrag

nicht gekündigt, verlängert er sich automatisch

um ein Jahr. Wer fristgerecht kündigen

will, muss dies spätestens einen Monat

vor Ablauf schriftlich tun. Wichtig zu

wissen: Entscheidend für die Gültigkeit ist

nicht der Tag des Verschickens, sondern

dass die Kündigung dem Versicherer fristgerecht

vorliegt.«

Kündigung nach dem Stichtag

Doch was ist, wenn die Rechnung nach

dem Stichtag kommt und der Versicherte

erst dann erfährt, dass die Kfz-Versicherung

im kommenden Jahr teurer wird?

»Hier kommt das Sonderkündigungsrecht

ins Spiel: Darum sollte die Rechnung sehr

genau gelesen werden. Falls es besteht,

muss der bisherige Versicherer seinen

Kunden klar und deutlich darauf hinweisen.

Dem Wechsel zu einem günstigeren

Kfz-Versicherer steht dann auch nach dem

Stichtag nichts mehr im Weg.«

HUK COBURG

Kundendienstbüro Björn Möhlenbrock

Obere Münsterstraße 8 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 9 78 91 45

© Foto: Hans-Peter-Reichartz; pixelio.de

Zukunftssicher investieren

Die Preise für Erdgas und Erdöl steigen.

Wer heute neu bauen oder sein Haus modernisieren

will, hat zahlreiche Alternativen

für die Strom- und Wärmeversorgung.

Was wirklich zukunftstauglich und umweltfreundlich

ist und vor allem unabhängig

von großen Energiekonzernen und deren

Preispolitik macht, erklärt das neue

Buch ›Strom und Wärme für mein Haus‹

aus der Ratgeberreihe

der Stiftung Warentest.

In diesem Ratgeber

werden umweltfreundliche

Anlagen vorgestellt,

die sich schon

nach wenigen Jahren

rechnen. Welche Anlage

zu welcher Wohnsituation passt, mit welchen

Kosten Häuslebauer und Modernisierer

für Anschaffung, Betrieb und Wartung

rechnen müssen und welche Fördermöglichkeiten

es für die verschiedenen Systeme

gibt, darüber bietet das Buch einen detaillierten

Überblick.

Der Ratgeber ›Strom und Wärme für mein

Haus‹ ist zum Preis von 24,90 Euro im

Buchhandel erhältlich oder kann online unter

www.test.de/stromundwaerme bestellt werden.


22

Ratgeber

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SEPA im Überblick

Eine Information der Dortmunder Volksbank eG

Mit SEPA wird der Zahlungsverkehr in Europa einheitlich und einfach.

Seit Anfang 2008 werden nach und nach europaweit einheitliche

Standards für Überweisungen, Lastschriften sowie Kartenzahlungen

umgesetzt.

Eine wichtige Nummer: die IBAN

Die wichtigste Neuerung für Bankkunden

ist eine Kennziffer, die künftig alle nationalen

Kontoangaben (in Deutschland Kontonummer

und Bankleitzahl) ersetzt: die

IBAN (International Bank Account Number,

internationale Bankkontonummer).

Die IBAN ist je nach Land unterschiedlich

lang – in Deutschland hat sie immer 22

Stellen –, vom Prinzip her aber immer

gleich aufgebaut: Sie besteht aus einem internationalen

Teil, der sich aus einem Länderkennzeichen

und einer Prüfziffer zusammensetzt,

und einem nationalen Teil,

der individuelle Kontodetails enthält. In

Deutschland sind das die Bankleitzahl und

die Kontonummer.

Einheitlichkeit im Zahlungsverkehr –

dank SEPA

Die Welt wächst mehr und mehr zusammen.

Im Zahlungsverkehr dominieren jedoch

nach wie vor nationale Verfahren.

Selbst im Euro-Raum sind Überweisungen

und Lastschriften derzeit noch unterschiedlich

geregelt. Um dieser Aufsplitterung

ein Ende zu bereiten, haben Politik

und Kreditwirtschaft einheitliche Regelungen

für den nationalen und europäischen

Zahlungsverkehr eingeführt. SEPA

heißt dieses Projekt. Das Wort steht für

Single Euro Payments Area (Einheitlicher

Euro-Zahlungsverkehrsraum) und hat die

Vereinheitlichung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs

in Europa zum Ziel. Die

neuen einheitlichen Verfahren sind für

Euro-Zahlungen in den 27 EU-Staaten, Island,

Liechtenstein, Norwegen sowie Monaco

und der Schweiz nutzbar.

Der BIC: vorübergehend noch

unverzichtbar

Bei inländischen Überweisungen und

Lastschriften voraussichtlich bis Februar

2014 und bei grenzüberschreitenden Zahlungen

bis Februar 2016 muss noch eine

weitere Kennzahl angegeben werden: der

BIC (Business Identifier Code). Das ist ein

international standardisierter Bank-Code

– vergleichbar mit der Bankleitzahl in

Deutschland –, mit dem Zahlungsdienstleister

weltweit eindeutig identifiziert werden.

Eine andere Bezeichnung für den BIC

ist SWIFT-Code (Society for Worldwide Interbank

Financial Telecommunication).

Weitere Informationen erhalten Sie unter

www.dovoba.de/sepa


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Ratgeber 23

Allianz Hauptvertretung Kopschek

Versicherungstipp

zum Herbst

Viele können sich noch an den 20.

Juni 2013 erinnern. Dunkle Wolken

brachten eine Menge Regen. So viel

Regenwasser sorgte für überflutete

Straßen und vollgelaufene Keller.

Die Bilder zeigten Autos unter Wasser

und in den Häusern kam das

Wasser durch Türen, Fenster oder

durch die Rohrleitungen.

Tatsache ist, dass Starkregen und Überflutungen in den letzten

Jahren immer mehr zugenommen haben, ebenso wie gewaltige

Schneemassen oder extrem starke Stürme. Betroffen sind nicht

nur Besitzer von Immobilien sondern auch Mieter die Hausrat in

Kellern lagern. Sorgen Sie

rechtzeitig vor und prüfen Sie

Ihren Versicherungsschutz.

Hausrat und Immobilienversicherung

sollten aktuell sein

und sollten ggf. den Baustein

gegen Elementarschäden enthalten.

Sichern Sie Ihr Hab &

Gut!

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24

Junge Familien

Wellcome-Engel im Anflug

Praktische Hilfe nach der Geburt

Mit dem Wunschkind beschert uns der ›Klapperstorch‹ nicht nur alles Glück der Welt, sondern auch jede

Menge Stress und Verantwortung: Plötzlich ist da dieses kleine, zerbrechliche Wesen, das rund um

die Uhr behütet, gestillt und getröstet werden will. Gut, wenn man hilfsbereite Angehörige in der Nähe

hat. Wenn nicht, springen die Wellcome-Engel ein.

Anika Gebhardt

Mütter stehen oft ganz allein da

»Dass Familien für den Beruf umziehen

müssen, ist heutzutage keine Seltenheit

mehr«, so Wellcome-Koordinatorin Anika

Gebhardt. »Wenn dann der Urlaub des Vaters

ausläuft, steht die Mutter oft ganz allein

da. Hier setzen wir an.« Die Initiative

für praktische Hilfe nach der Geburt ist

bundesweit an über 200 Standorten vertreten

und steht unter der Schirmherrschaft

von Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Seit dem Sommer wurde das mehrfach

ausgezeichnete Projekt unter Trägerschaft

der Lebenshilfe sowie in Kooperation mit

dem Familienbüro auf Schwerin auch in

Castrop-Rauxel aufgebaut. Am 11. November

ist offizieller Start, gebucht werden

können die ›Engel‹ aber schon jetzt.

Engel statt Oma

»Unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

kommen an ein bis zwei Tagen in der Woche

für ein paar Stunden ins Haus, um die

Mutter praktisch zu unterstützen – so, wie

es die Oma oder die nette Nachbarin tun

würde«, erläutert Anika Gebhardt. »Dazu

gehört nicht nur die Betreuung des Babys.

Sie kümmern sich auch um die Geschwister,

begleiten beim Gang zum Kinderarzt

oder übernehmen Einkäufe. Dies alles

dient dazu, der Mutter eine Auszeit zu geben,

in der sie einfach mal durchatmen,

zum Friseur gehen oder sich mit Freundinnen

treffen kann.« Dass solche kleinen

Pausen verdammt wichtig sind, weiß die

staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin

und Studentin der Sozialen Arbeit

aus eigener Erfahrung: Bei der Geburt ihres

Kindes steckte sie mitten in den Abiturvorbereitungen.

»Ich habe erlebt, wie

es ist, wenn der Nachwuchs drei Nächte

durchschreit. Damals hätte ich mir ein Angebot

wie Wellcome gewünscht. Als ich

dann davon hörte, konnte ich mich sofort

mit dem Projekt identifizieren.«

Unbürokratische Unterstützung

für jedermann

Wichtig: Die praktischen Hilfen können

unabhängig von der finanziellen oder sozialen

Situation in Anspruch genommen

werden. Ausschlaggebend ist allein das

subjektive Gefühl der Hilfsbedürftigkeit,

egal ob es sich um das erste oder das dritte

Kind handelt, die Mutter alleinerziehend

ist oder den Vater an ihrer Seite hat.

»Nicht nur überforderte Teenie-Mütter,

auch ›ganz normale‹ Paare bekommen von

uns individuelle und unbürokratische Unterstützung.«

Pro Stunde wird eine kleine

Gebühr von fünf Euro berechnet. »Wenn

Sie diesen Beitrag jedoch nicht aufbringen

können, soll es nicht daran scheitern.

Sprechen Sie mit uns!«

Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen gesucht!

Da es sich um eine Art moderner Nachbarschaftshilfe

handelt, werden die Wellcome-

Engel nicht speziell qualifiziert. Voraussetzung

ist allerdings eine gewisse Erfahrung

im Umgang mit Neugeborenen. Weiterbildungen

wie ›Erste Hilfe für Säuglinge‹

oder ›Fingerspiele U 3‹ werden punktuell

auf besondere Nachfrage hin angeboten.

Anika Gebhardt berät bei allen fachlichen

Fragen und steht als vertrauensvolle Ansprechpartnerin

sowohl für die Familien

als auch für die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen

zur Verfügung. »Aktuell haben

wir drei Engel, die nur darauf warten, endlich

loszulegen«, so die Wellcome-Koordinatorin.

»Gerne möchten wir das Team

mit weiteren Kräften aufstocken!«

Familienbüro auf Schwerin

Sprechzeiten: Do 10–12 Uhr

Oder nach Vereinbarung

wellcome-Koordination

Anika Gebhardt

Tel. 01 72 / 80 80 116

www.wellcome-online.de

© Fotos: wellcome gGmbH Hamburg, Frederika Hoffmann


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Junge Familien 25

Tipps für einen guten Start in den Tag

Der frühe Vogel kann mich mal!

Guten Morgen, liebe Sorgen, seid ihr auch schon wieder da? Für viele

Familien – Eltern und Kinder gleichermaßen – verspricht der morgendliche

Alltag Stress pur. Das erste Mal wecken. Das zweite Mal

wecken. Das dritte Mal wecken – und nichts passiert. Und wenn die

Sprösslinge dann endlich aufstehen, geht es im Schneckentempo weiter.

Da wird getrödelt. Da will unbedingt noch mit dem Lieblingsspielzeug

gespielt werden. Da muss der Tornister noch gepackt werden.

Ich will Nutella – nein, doch nicht – ach doch! Wenn ich mein

Lieblings-T-Shirt nicht anziehen kann, gehe ich nicht in die Schule!

Dumm nur, dass es für das Shirt erstens viel zu kalt ist und es sich

dummerweise in der Wäsche befindet.

Der eine Vater oder die andere Mutter wird

sich hier vermutlich wiederfinden. Das ein

oder andere Kinder aber auch: Mit Eltern,

die vom ersten Augenaufschlag an drängeln,

ungeduldig sind und – selbst wenn sie

versuchen, es sich nicht anmerken zu lassen

– kurz vor der Explosion stehen.

Fest steht: Der gelungene Start in den Tag

braucht seine Zeit. Da will kein kleiner

und auch kein großer Mensch unter Stress

stehen. Fest steht auch, dass insbesondere

jüngere Schulkinder ihren Schlaf brauchen.

Für viele Eltern stellt sich daher die

Frage: Sollten wir sie nicht möglichst lange,

bis zum letzten Moment schlafen lassen?

Möglichst lange – ja! Bis zum letzten

Moment – nein!

Im Schnitt benötigen Grundschüler zehn

bis zwölf Stunden Schlaf, um die vielen

aufregenden und neuen Erlebnisse des Tages

verarbeiten zu können. Allerdings liegt

die Lösung nicht darin, die Kinder die erforderlichen

Schlafeinheiten bis zur letzten

Minute auskosten zu lassen. Versuchen

Sie lieber, das Zubettgehen nach vorn

zu verlegen, damit am nächsten Morgen

vor Schulbeginn genügend Luft zum Waschen,

Anziehen, Frühstücken, Aufwachen

und Aufgeweckt-Sein bleibt.

Tipps: Finden Sie heraus, wann die optimale

Schlafenszeit Ihres Kindes ist. Verlegen

Sie sanft, aber energisch das Zubettgehen

eventuell etwas nach vorn.

Packen Sie mit Ihrem Sprössling schon

abends den Tornister und suchen die Kleidung

gemeinsam heraus. Auch die Butterbrot-Variante

oder Müsli-Version können

Sie vorab besprechen. Diese Vorbereitungen

lassen sich übrigens hervorragend in

das Schlafritual integrieren.

© Foto: Fotolia

Nicht jeder ist ein ausgiebiger ›Frühstücker‹.

Manchen Minis, die nach dem Aufstehen

wenig Appetit haben, empfiehlt

sich die Alternative ›Milch oder Kakao zu

Hause und ein gutes (!) Pausenbrot in den

Tornister für den ersten Hunger‹.

So schwer es Ihnen fallen mag: Stellen Sie

Ihren eigenen Wecker ein Viertelstündchen

nach vorn! So können Sie das Frühstück

in Ruhe vorbereiten und die ›Kindwecken-Aktion‹

ohne Hektik angehen.

Damit gönnen Sie nicht nur Ihrem Kind

ein entspanntes Aufwachen, sondern auch

sich selbst wichtige Minuten, den Tag positiv

zu beginnen.

CDtipp

Peterchens Mondfahrt

2 CDs · 2 Stunden, 54 Minuten

tacheles · 16,99 Euro

Einmal Mond

und zurück

mit Katharina Thalbach

Maikäfer Sumsemann will mit seinen beiden Freunden Peterchen

und Anneliese sein sechstes Beinchen zurückholen, das vor langer

Zeit auf den Mond gezaubert wurde. Seit vielen Jahren wird es dort

vom finsteren Mondmann bewacht. Auf ihrer Reise erleben die drei

Freunde spannende Abenteuer und lernen viele wunderliche Gestalten

kennen: die liebenswerte Königin der Nacht, die wilde Blitzhexe,

den ewig tropfenden Wassermann und natürlich den strengen

Sandmann, der sie über die Milchstraße am Großen Bären vorbei

durch diese aufregende Nacht begleitet.

BUCHtipp

In der Nacht · Helga Bansch

Wendebilderbuch · 14,90 Euro

Manchmal schnarcht ein Eisbär

in der Hundehütte ... Für die einen

ist er im hohen Gras, für die

anderen im Nest und für einige im

Bett – der ideale Schlafplatz.

Wenn es Nacht wird, legen sich

fast alle schlafen, auf ganz individuelle und eigene Weise, Abend

für Abend. Doch was wäre, wenn alles einmal anders ist?

In diesem Wendebilderbuch wird die ganze Nacht im wahrsten Sinn

des Wortes ›auf den Kopf‹ gestellt. Dabei entsteht ein anregendes

Spiel von Richtig und Falsch, das Lust macht, sich gemeinsam weitere

›Verkehrtheiten‹ auszudenken. Und dabei wimmeln die Bilder

von Helga Bansch nur so von Details und kleinen Nebengeschichten

– denn, wenn es Nacht wird, schlafen bei Weitem nicht alle und

auch der Mond ruht sich wahrlich nicht aus.

Ein ganz schön verdrehtes Gute-Nacht-Wendebilderbuch für Kinder

ab zwei Jahren


26

Junge Familien


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Junge Familien 27

SPIELtipp

aus dem Spielwarenfachgeschäft

Schnettelker

›Dreht clever am Besteck, dann ist die Kakerlake weg!‹

Alaaaarm! Die Kakerlaken sind los! Flink

saust eine durch die Küche und verbreitet

Angst und Schrecken. Jetzt ist die ganze Familie

gefragt. Zusammen nehmen Eltern und

Kinder die Verfolgung auf …

›Kakerlakak‹ von Ravensburger ist das ›beste

Spielzeug des Jahres 2013‹ und schon jetzt ein

Dauerbrenner in vielen Haushalten. Ein kleiner

batteriebetriebener Kakerlakenroboter

wuselt durch ein Labyrinth aus Gängen und wird mithilfe von Besteckteilen

in die Falle manövriert. Der Würfel verrät den Mitspielern

zwischen 5 und 99 Jahren, ob an Gabel, Messer oder Löffel gedreht

werden darf. Für jedes gefangene Ungeziefer gibt es einen

Chip. Mit fünf Chips ist man Gewinner der Jagd nach den lichtscheuen

Krabbeltieren. Rasante Action für clevere Fallensteller!

›Kakerlakak‹ von Ravensburger

Für 2–4 Spieler von 5–99 Jahren · 27,99 Euro

Conni kommt!

Ach so, Mama fährt weg. Oh, für 4 Tage!

Alles klappt gut. Nur der Hals piekt. Und

die Nase läuft … Und es ist so heiß …

und …

Zum Glück ist Papa da und Mau und

Jakob auch.

Wieder gesund soll es endlich Pizza geben.

Simon, Connis Kindergartenfreund,

kann nämlich richtige Pizza backen!

Oder nicht? Doch, klar. Mit viel Tatendrang

geht’s an die Arbeit. Ja – selbst kochen

macht Spaß!

Das Mülheimer Puppentheater erzählt zwei Bilderbuchgeschichten

aus der bekannten ›Conni-Reihe‹ für kleine Menschen ab fünf

Jahren.

06.11., 15 Uhr, Stadtbibliothek

Wodo Puppenspiel · ›Conni kommt‹

Computerkids

Spielen, chatten, aber auch Hausaufgaben

am Computer? Ohne PC geht es

heutzutage weder in der Schule noch

später im Beruf. Verständlich, dass viele

Eltern ihr Kind schon früh an den

Umgang mit dem Computer heranführen

wollen.

© Foto: erysipel, pixelio.de

Doch welche Chancen und welche Risiken gibt es? Was sollten

Kinder beachten für den persönlichen (Daten-)Schutz? Ab wann

ist Ihr Kind reif dafür und wie machen Sie beim Umgang mit dem

PC alles richtig? Diese und andere Fragen werden im Kurs ›Mein

Kind am Computer – Gefahren, Chancen, Risiken‹ besprochen.

Einige Programme werden vorgestellt und können online erprobt

werden.

VHS-Elternkurs:

Mein Kind am Computer – Gefahren, Chancen, Risiken

BBZ, Westheide 63 EDV-Raum

Sa 09.11.13, 10–15 Uhr · Gebührenfrei

Wir wissen, was gespielt wird

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28

Gesundheit · Leben im Alter

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Bettenwelt Schülken

Schlafen Sie (sich) gesund!

›Schlaf ist für den Menschen, was das Aufziehen für die Uhr.‹

Arthur Schopenhauer (1788–1860)

›Je härter, je besser‹? Das war einmal. Heute zählt bei Matratzen

das Stichwort ›Punktelastizität‹! »Wichtig ist, dass sich die Matratze

der Körperform optimal anpasst«, erklärt der Inhaber von

Bettenwelt Schülken. »Hier empfehlen sich Kaltschaum-, Tonnentaschenfederkern-,

aber auch viscoelastische Matratzen: Sie

weisen die notwendige Elastizität auf und eignen sich von daher

für jeden Schläfertyp.«

Tatsache ist jedoch, dass jede Matratze nur so gut ist, wie der Lattenrost

darunter. »Ist dieser einmal durchgebogen, bleibt der Matratze

nichts anderes übrig als nachzugeben – mit äußerst unangenehmen

und eventuell sogar gesundheitsschädlichen Folgen.«

Andreas Schülken und sein Team arbeiten mit unterschiedlichen

Bettsystemen, wie zum Beispiel dem Röwa Ecco2 Bettsystem. »Es

wird nach einer genauen Messung Ihrem Körper individuell angepasst

– unter Berücksichtigung der Größe, aber auch Gewicht,

Körperbau und Schlafgewohnheiten. Wichtig ist dabei die ergonomisch

richtige Liegeposition. Die Wirbelsäule muss sowohl in

Seiten- als auch in Rückenlage ihre natürliche Form behalten.«

Besonders komfortabel: Motorlattenroste, deren Fuß- und Kopfteil

sich bequem verstellen lassen. »Ein erhöhtes Kopfteil bietet

insbesondere Asthmatikern, aber auch Menschen mit Refluxproblemen

große Vorteile. Hingegen wissen Personen mit Rückenproblemen

die zwischenzeitliche Entlastung der Bandscheibe

durch hochgelagerte Beine und die so genannte Würfellagerung

zu schätzen.«

Eine große Auswahl und die entsprechende Fachberatung zeichnet Betten

Schülken aus.

Im Schnitt benötigen wir sechs bis neun Stunden Schlaf pro

Nacht, um ausreichend zu regenerieren. Und fest steht: Je besser

wir liegen, desto besser erholen wir uns. »Falsches Liegen führt

bei vielen Menschen zu Rückenschmerzen und Verspannung von

Nacken oder Rückenmuskulatur«, weiß Bettenspezialist Andreas

Schülken. »Ihre Wirbelsäule muss optimal gelagert werden und

so ihre natürliche Form behalten.«

Gleich, welcher Schlaftypus Sie sind, Andreas Schülken rät, sich

für die Auswahl des Schlafsystems ausreichend Zeit zu nehmen.

»Bei uns werden Sie umfassend beraten und unser umfangreiches

Sortiment ermöglicht auch das so wichtige Probeliegen!«

Tipp: Zum Service von Betten Schülken gehört auch die kostenlose

Lieferung und Entsorgung von Altmatratzen.

Trendige Alternative: Die angesagten Boxspring-Betten arbeiten anstelle eines

Lattenrostes mit einer zweiten Matratze.

Bettenwelt Schülken

Wittener Straße 37–39 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 97 39 74-0 · www.bettenwelt-schuelken.de


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Gesundheit · Leben im Alter 29

Parodontitis: Kampf den Bakterien

›Schützt vor Karies und Parodontitis‹, heißt es auf vielen Zahnpastatuben. Die fiesen ›Zahntrolle‹ Karius

und Baktus, die sich mit Hammer und Meißel über unseren Zahnschmelz hermachen, sind für die

meisten von uns keine Unbekannten. Aber Parodontitis? Was genau ist das eigentlich?

Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt

»Eine Entzündung des Zahnfleisches, ausgelöst durch Bakterien im

Zahnbelag«, erklärt Dr. Guido Szostak. »Die bakteriellen Giftstoffe

zerstören das Gewebe, was über kurz oder lang zum Zahnverlust

führt. Darüber hinaus belegen wissenschaftliche Studien ein gesteigertes

Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko. Rheuma und Diabetes

werden verschlimmert, bei Schwangeren besteht die Gefahr einer

Frühgeburt. Tückisch: Im Gegensatz zu Karies verläuft die Parodontitis

anfangs schmerzfrei und wird daher häufig zu spät erkannt.

Man nimmt meist anfangs nur kleine Blutungen wahr. Der Prozess

des Knochen- und Zahnfleischabbaus geschieht meist schleichend.«

Früherkennung

Tatsächlich leiden mehr als die Hälfte aller Erwachsenen an Parodontitis.

Selbst bei guter Mundhygiene können sich mit der Zeit

Beläge bilden, die einen Nährboden für krankmachende Keime

bieten, insbesondere an Stellen, die mit der Bürste schwer zu erreichen

sind. Und dies sind die meist sehr vernachlässigten Zahnzwischenräume.

Faktoren wie Rauchen, Stress oder genetische

Vorbelastungen erhöhen das Risiko zusätzlich. Dr. Guido Szostak

rät: »Selbst wenn Sie keine Anzeichen wie Schwellungen oder

Zahnfleischbluten feststellen, kommen Sie zur Früherkennung.

Mit verschiedenen schmerzfreien Verfahren wie digitalen (strahlungsarmen)

Röntgenbildern oder bakteriellen Tests können wir

Ihnen Sicherheit verschaffen.«

PZR und Lasertherapie

Bei diagnostizierter Zahnfleischentzündung bieten die Mediziner

ein großes Behandlungsspektrum an modernen Verfahren. Zunächst

werden weiche Beläge und Zahnstein im Rahmen einer

Professionellen Zahnreinigung (PZR) beseitigt. Die PZR, als Prophylaxe-Maßnahme

ohnehin ein- bis zweimal jährlich empfohlen,

dient in diesem Fall als Vorbereitung auf die Hauptbehandlung:

Mit speziellen Instrumenten wird die Bakterienflora von den Wurzeloberflächen

und aus den Zahnfleischtaschen eliminiert. Auf

Wunsch kommt ein moderner Dentallaser zum Einsatz, der selbst

hartnäckigen Keimen den Garaus macht.

Nachsorge

»Wer seine Lebensgewohnheiten nicht ändert, wird mit Sicherheit

wieder eine Zahnfleischerkrankung bekommen«, weiß Dr.

Guido Szostak. Die Nachsorge-Termine inklusive der PZR finden

in der Regel alle drei bis sechs Monate statt. Um den langfristigen

Erfolg zu sichern, dokumentieren die Zahnprofis die individuelle

Mundsituation ihrer Patienten, geben Hinweise zur Ernährung

und zur richtigen Zahnpflege.

Tipp: »Ergänzend empfiehlt sich eine Analyse der Mundgesundheit

Ihres Lebenspartners, um eine Reinfektion auszuschließen.«

Gemeinschaftspraxis Dr. Caroline & Dr. Guido Szostak

Castroper Straße 387 · 44627 Herne · www.dr-szostak.de

Altersgruppen

... wir behandeln Säuglinge,

Kleinkinder, Kinder, Jugendliche

und Erwachsene ...

Behandlungsspektrum

... mit sämtlichen Formen von

Sprach-, Sprech-, Stimm-, Hörund

Schluckstörungen.

Zusatzangebot

Lese- & Rechtschreibtherapie

Diplom-Sprachheilpädagogin

LRS-Fachtherapeutin(bvl®)

Katharina Worm

Merklinder Str. 222

44577 Castrop-Rauxel

www.sprachtherapie-castrop.de

Termine unter:

Telefon: 0 23 05/63 82 376


30 Gesundheit · Leben im Alter

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Beste Voraussetzungen für eine optimale

Patientenversorgung – Dr. Michael Glaßmeyer

(Ärztlicher Direktor, li.), Dr. Christian Szymanski (Chefarzt

der Inneren Medizin) und Ramona Korte (Leiterin der ZAD).

St. Rochus-Hospital stellt Weichen für die Zukunft

Bei uns steht der Patient im Mittelpunkt

Zwölf Millionen Euro hat das St. Rochus-Hospital investiert, um seinen Patienten in der neuen Zentralen

Aufnahme- und Diagnostikabteilung (ZAD) sowohl eine optimierte medizinische Versorgung als auch

einen deutlich erhöhten Komfort und Service in einem ansprechenden Ambiente zu bieten.

»Um kranke Menschen muss man sich

kümmern – dieser einfache Gedanke ist

das Leitmotiv für die Patientenversorgung

am katholischen Krankenhaus in Castrop-

Rauxel«, erläutert der ärztliche Direktor,

Dr. Michael Glaßmeyer, anlässlich der Eröffnung

des neuerrichteten Gebäudeteils.

»Um kranke Menschen

muss man sich kümmern!«

Wer hierher kommt, wird in großzügigen,

freundlichen Räumlichkeiten empfangen.

Das Aufnahmepersonal ist geschult, auf

die Bedürfnisse der Patienten einzugehen

und eine zügige und zielführende Behandlung

in die Wege zu leiten. Die interdisziplinäre

Versorgung durch alle Fachrichtungen

an einem Ort erspart dem Patienten

umständliche Erklärungen, lange Wege

und unnötige Wartezeiten.

Zwei Jahre hat es gedauert, bis der Neubau

fertiggestellt war. Die Planungen begannen

bereits 2006. Sie lagen in den Händen

des Düsseldorfer Architekturbüros

HDR/TMK, das Erfahrungen mit der Einrichtung

entsprechender Abteilungen in

den anderen Häusern der Kath. St. Lukas

Gesellschaft in die Zentrale Aufnahmeund

Diagnostikabteilung am Castroper

Krankenhaus einbringen konnte. Der

Kerngedanke, das komplette Spektrum

der Möglichkeiten zusammenzuführen,

das die moderne Medizin für Erstversorgung

und vorstationäre Untersuchungen

benötigt, konnte so auf optimale Weise

umgesetzt werden.

ZAD-Leiterin Ramona Korte setzt sich seit

Jahren dafür ein, dass der Servicegedanke

in der Patientenversorgung einen hohen

Stellenwert haben muss. »Bei uns geht der

Arzt zum Patienten«, sagt die medizinische

Fachangestellte. Sie ist es gewohnt,

ein Ohr für die Nöte und Ängste der Menschen

zu haben, die ins Krankenhaus kommen.

Es ist ihre Aufgabe, dafür zu sorgen,

dass die Mitarbeiter aus den verschiedenen

Fachbereichen alle gemeinsam an einem

Strang ziehen, damit dem Patienten

möglichst schnell die erforderliche Hilfe

zuteil wird.

»Der Neubau hat es uns ermöglicht, auf einer

Gesamtquadratmeterfläche, die so

groß ist, dass über 20 Einfamilienhäuser

darauf Platz hätten, eine klare, an den

Versorgungsbedürfnissen ausgerichtete

Strukturierung zu etablieren«, erklärt Klinikgeschäftsführer

Thomas Tiemann.

Reibungslose Abläufe

in angenehmer Atmosphäre

Es gibt einen Bereich für Patienten, die

auf Termin zu Untersuchungen, Aufklärungsgesprächen

oder zur stationären

Aufnahme kommen. Zeitfenster für die

einzelnen medizinischen Fachgebiete erlauben

reibungslose Abläufe ohne große

Verzögerungen. »Wir legen Wert darauf,

dass unsere Patienten in angenehmer Atmosphäre

und ohne große Umstände versorgt

werden«, betont die ZAD-Leiterin.

»Der Empfangsbereich ist mit einem Praxisbetrieb

vergleichbar und der Wartebereich

ist nach dem Vorbild einer Hotellobby

eingerichtet, so dass die Zeit für

niemanden lang wird.«


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Gesundheit · Leben im Alter 31

Der Neubau am St. Rochus-Hospital beherbergt die Zentrale Aufnahme-

und Diagnostikabteilung, in der das komplette Spektrum

der Möglichkeiten zusammengeführt ist, das die moderne Medizin

für Erstversorgung und vorstationäre Untersuchungen benötigt.

High-End-Diagnostik auf kurzen Wegen

Den zweiten Bereich bildet die Notfalleinheit.

»Die Zusammenführung von Liegendanfahrt,

Erstversorgungsräumen

und radiologischer Diagnostik in einem

ganz engen Kernbereich auf einer Ebene

stellt eine neue Qualität in der Gesundheitsversorgung

in Castrop-Rauxel dar«,

stellt Tiemann fest. Dr. Glaßmeyer unterstreicht

in diesem Zusammenhang die neu

gewonnenen Vorteile: »Neben den Aufnahmeräumen

mit hochwertigen Ultraschallgeräten

haben wir jetzt auf kurzen

Wegen Zugriff auf eine High-End-Diagnostik

mit Computertomographen und

Kernspingeräten der neuesten Generation.

Damit sind wir in der Lage, auch komplizierte

Fälle innerhalb kürzester Zeit abklären

zu können.«

Das St. Rochus-Hospital ist – wie die anderen

Krankenhäuser der St. Lukas Gesellschaft

– Notarztstandort. »Damit tragen

wir dazu bei, dass die Versorgung von

Notfällen für die Bevölkerung flächendeckend,

rund um die Uhr und 365 Tage

im Jahr gewährleistet ist«, sagt der Chefarzt

der Inneren Medizin, Dr. Christian

Szymanski. Zum räumlich und optisch

separierten Notfallbereich gibt es einen eigenen

Zugang. »In den modernen Untersuchungs-

und Behandlungsräumen werden

alle technischen Voraussetzungen für

die Erstversorgung vom Knochenbruch bis

zum Herzinfarkt, inklusive Wiederbelebung,

Narkosevorbereitung und Patienten-Monitoring

bereitgehalten«, so Dr.

Szymanski.

»Von der ZAD versprechen wir uns eine

bessere vor- und nachstationäre Versorgung

unserer Patienten«, stellt Dr. Glaßmeyer

heraus. »Im Notfallbereich sind wir

mit der Einrichtung der neuen Räume auf

dem absoluten technischen Stand der medizinischen

Notfallversorgung. Hier werden

auch schwerstverletzte Patienten eine

ausgezeichnete interdisziplinäre Erstversorgung

erhalten.«

Kurzer Draht zum Hausarzt

Auch Patienten von niedergelassenen Ärzten,

die zur Untersuchung in die Radiologie

geschickt werden, können von der

strukturellen Nachbarschaft zur neuen

Aufnahme- und Diagnostikabteilung profitieren.

»Wenn die Radiologen den Verdacht

auf einen akuten Befund wie eine

Lungenembolie, eine schwere Herzschwäche

oder gar einen manifesten Tumor haben«,

so der Chefarzt der Inneren Medizin,

»dann besteht nach Rücksprache mit dem

Hausarzt die Möglichkeit, dem Patienten

ohne unnötige Zeitverzögerung direkt eine

klinisch-fachärztliche Stellungnahme

zu geben und nötigenfalls unverzüglich diagnostische

und therapeutische Maßnahmen

einzuleiten.«

»Wir haben bei unseren Investitionen auch

in die Zukunft gedacht«, erklärt Klinikgeschäftsführer

Tiemann. »Langfristig haben

wir die Möglichkeit, die Operationssäle

in das Obergeschoss des Neubaus zu

verlagern und dabei unsere Kapazitäten

um einen Operationssaal zu erweitern.«

Erst kürzlich, Ende 2012, ist die neue Radiologie

im alten Bestand des Krankenhauses

und in direkter Nachbarschaft zur

ZAD eröffnet worden. Und noch in diesem

Jahr erfolgt der Baubeginn zur Verlagerung

und Erweiterung der Kreißsäle, die

ebenfalls an den Neubau angegliedert werden.

Große Schritte in Richtung Zukunft

Castrop-Rauxels Bürgermeister Johannes

Beisenherz ließ es sich nicht nehmen, der

Einweihung der neuen Zentralen Aufnahme-

und Diagnostikabteilung beizuwohnen.

Anlässlich des Festaktes bestätigte er

dem St. Rochus-Hospital, einen großen

Schritt bei der Sicherstellung der bestmöglichen

Versorgung für die Bevölkerung von

Castrop-Rauxel und Umgebung geleistet

zu haben.

St. Rochus-Hospital

Glückaufstraße 10

44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 2 94-0

E-Mail info.rochus@lukas-gesellschaft.de

www.rochus-hospital.de


32

LOGIsch gut abnehmen!

LOGI steht für Abnehmen mit

weniger Kohlenhydraten und mehr Eiweiß.

Wer sich also LOGIsch ernährt, meidet

hohe Blutzucker- und Insulinwerte und fördert

somit den Fettabbau.

Fettarm war gestern, heute ist LOGI:

• LOGI schmeckt und macht satt

• LOGI kommt ohne Kalorienzählen aus

• LOGI funktioniert (bestätigt durch das weltweit

anerkannte Zentrum für evidenzbasierte Medizin)

Einzel- und Gruppenberatung möglich

Kostenbeteiligung durch die meisten Krankenkassen

Sie wollen mit der LOGI-Methode

abnehmen? Rufen Sie mich an!

Dr. med. Sonia Tomaszewski

Ärztin für Allgemeinmedizin,

Ernährungsmedizin

Hangweg 17, 44575 Castrop-Rauxel

Tel.: 02305/96760

E-Mail: tomaszewski@praxishaus.de

Unsere Angebote:

• Stationäre Pflege

• spezielle Betreuungsangebote für Menschen mit

Demenz und Pflegekonzepte für schwerstkranke

und sterbende Menschen

• Probewohnen

• Kurzzeitpflege

• Beratung in Fragen der Pflege & Betreuung

• Offener Mittagstisch / Café

• Kulturelle Angebote

Haus am Ginsterweg

Ginsterweg 31

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 02305.92340-0

Fax 02305.92340-15

E-Mail: hag@johanneswerk.de

Qualifizierte

häusliche

Senioren- und

Krankenpflege

seit 20 Jahren in Ickern

von Menschen – für Menschen

Hannelore Michels

Ickerner Straße 56

44581 Castrop-Rauxel

Telefon (0 23 05) 8 09 00

Telefax (0 23 05) 54 62 14

info@pflegendehaende.de

www.pflegendehaende.de

Öffnungszeiten:

Mo–Fr 8.00–12.30 Uhr

Mo, Di u. Do 15.00–17.00 Uhr

Gerne sind wir auch außerhalb

dieser Zeiten nach vorheriger

Terminabsprache für Sie da.


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Gesundheit · Leben im Alter 33

Wissenswertes um Pflege & Co.

Tipps von der AOK

Immer mehr Menschen werden immer älter, und viele von ihnen werden irgendwann pflegebedürftig.

Betroffenen und Angehörigen stellt sich dann häufig eine Reihe von Fragen, und die Verunsicherung ist

groß. Wir sprachen mit Carsten Dietrich, Teamleiter bei der Pflegekasse der AOK Recklinghausen/Bottrop/Gelsenkirchen,

über Wissenswertes rund um die Pflege.

Wie erhält man Leistungen aus der Pflegeversicherung,

wenn man einen Pflegefall

in der Familie hat?*

Durch eine schriftliche Antragstellung.

Den Antrag schicken wir auf Wunsch gerne

zu.

Wer entscheidet über diese Leistungen?

Nach den gesetzlichen Vorgaben ist zwingend

der Medizinische Dienst der Krankenversicherung

(MDK) einzuschalten.

Der MDK beurteilt in einem Hausbesuch

die Pflegebedürftigkeit und teilt seine

Feststellungen der Pflegekasse in einem

Pflegegutachten mit. Die Entscheidung

trifft die Pflegekasse und informiert die

Versicherten entsprechend.

Nach welchen Kriterien werden die einzelnen

Pflegestufen festgelegt und welche

Leistungen werden dann bewilligt?

Voraussetzung für Leistungen nach der

Pflegestufe I ist ein Hilfebedarf von 90 Minuten,

darin enthalten mindestens 46 Minuten

für die Grundpflege. Dazu gehören

die Bereiche Körperpflege, Ernährung

und Mobilität. Die Pflegestufe II setzt einen

Pflegebedarf von 180 Minuten voraus,

darin enthalten mindestens 120 Minuten

Grundpflege. Die Pflegestufe III erhält

man bei einem Pflegebedarf von 300 Minuten,

darin enthalten mindestens 240

Minuten Grundpflege. Die Leistungen umfassen

je nach Wahl: Geldleistungen, Sachleistungen,

Tagespflege oder vollstationäre

Pflege.

Wer entscheidet, ob eine ambulante oder

stationäre Pflege sinnvoll ist?

Die Entscheidung obliegt dem Versicherten.

Dabei sind gewisse Voraussetzungen

zu beachten. So muss z. B. bei einer ambulanten

Versorgung diese sichergestellt

sein, bei einer stationären Heimpflege

muss eine Heimnotwendigkeit vorliegen.

Diese bestätigt ggf. auch der MDK.

Wie findet man einen guten Pflegedienst

oder ein Pflegeheim?

Informationen bietet die AOK über die Internetseite:

www.pflege-navigator.de. Dort

werden Prüfergebnisse der MDKs von den

einzelnen Pflegediensten dargestellt. Auch

die bei den Städten des Kreises angesiedelten

BIPs (Beratungs- und Infocenter Pflege)

und die jeweilige Pflegekasse beraten

gerne.

Wann ist die Unterbringung eines Pflegebedürftigen

in einem Heim sinnvoll? Wer

trägt die Kosten dafür?

Wenn die Pflege zu Hause nicht mehr ausreicht

oder nicht mehr sichergestellt werden

kann (z. B. wegen fehlender oder

Überforderung der Pflegeperson). Daran

beteiligt die Pflegekasse sich monatlich

wie folgt: bei Pflegestufe I mit 1.023,00

Euro, Pflegestufe II mit 1.279,00 Euro,

Pflegestufe III mit 1.550,00 Euro und bei

Härtefällen bis 1.918,00 Euro. Bei zusätzlicher

Demenzerkrankung sind die Leistungen

noch höher. Die darüber hinausgehenden

Aufwendungen trägt der

Pflegebedürftige selbst. Ggf. muss auch

der Sozialhilfeträger in Anspruch genommen

werden.

Welche anderen Probleme tauchen

häufig auf?

Probleme gibt es vor allem bei der Frage

einer korrekten Pflegeeinstufung sowie

der geeigneten Versorgung. Aus diesem

Grund ist auch die Beratung der Versicherten

so wichtig. Daher bietet die AOK

z. B. ihren Versicherten eine Pflegeberatung

im eigenen Haushalt kostenfrei über

unseren Pflegeberater an.

Wie viele Pflegebedürftige gibt es in der

Region, und wie hoch sind die Kosten für

deren Pflege ungefähr?

Alleine für die AOK NW gibt es für den

Kreis Recklinghausen ca. 4.159 Leistungsempfänger.

Diese Zahl setzt sich wie folgt

zusammen: 2.865 ambulante Pflegebedürftige

(Geldleistungsempfänger 2.062,

Sachleistungsempfänger 106 und Kombileistungsempfänger

697) und 1.294 vollstationäre

Pflegebedürftige. Die Kosten

sind individuell verschieden. Viele Versicherten

nehmen über den gesetzlichen

Leistungsanspruch noch weitere Leistungen

der Pflegeeinrichtungen in Anspruch.

Empfiehlt sich der Abschluss einer Pflege-

Zusatzversicherung, die vom Staat mit fünf

Euro monatlich bezuschusst wird (Sog.

Pflege-Bahr)?

Zuerst ist es zu begrüßen, dass nun die

Möglichkeit geschaffen wurde, sich privat

für eine etwaige Pflegebedürftigkeit abzusichern.

Jedoch muss jeder individuell prüfen,

ob er den sogenannten Pflege-Bahr

abschließen möchte. Gleichzeitig sollte

man aber mehrere Angebote der privaten

Versicherungen einholen und vergleichen.

* Diese Frage zielt auf das Antragsverfahren

ab.

Weitere Informationen zum Thema:

www.aok.de/nw

AOK Kundencenter

Obere Münsterstraße 6 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 9 73 20-0

© Foto: Gerd-Altmann; pixelio.de


34

Gesundheit · Leben im Alter

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Traumurlaub – von

Spanien bis Bulgarien

Wie in den vergangenen Jahren bietet das Deutsche Rote Kreuz auch

2014 wieder Seniorenreisen ins Ausland an. Zu den verschiedenen

Reisezielen zählen unter anderem Mallorca, Spanien an der Costa

de la Luz sowie Lanzarote und Bulgarien.

spanische Costa de la Luz. In Islantilla laden

herrliche Dünenlandschaften und eine

Promenade mit Strandlokalen und Geschäften

zu langen Spaziergängen ein.

Zudem werden Trips nach Lagos und Sagres

angeboten.

Mahlzeitendienst – kleiner Urlaub

für die Sinne

Wer im sonnigen Süden auf den Geschmack

gekommen ist, kann sich auch,

zurück in den heimatlichen Gefilden, weiter

verwöhnen lassen. Der Mahlzeitendienst

des DRK bietet täglich acht verschiedene,

frisch zubereitete Menüs – ein

kleiner Urlaub für die Sinne. Zwischen

Rinderrouladen, Seezunge und Apfelpfannkuchen

kommt jeder Geschmack auf

seine Kosten. Der kostengünstige Service

empfiehlt sich daher nicht nur für Senioren,

die aus gesundheitlichen Gründen

nicht mehr selbst kochen können, sondern

auch für jene, die sich einfach mal bedienen

lassen oder etwas Neues ausprobieren

möchten!

Service, Sicherheit und Liebe zum Detail

»Unsere Hotels liegen alle in erster Reihe

am Strand und verfügen über einen Zugang

zur Strandpromenade mit den dort

ansässigen Geschäften, Cafés und Restaurants«,

erzählt Gisela Müller, Mitarbeiterin

der Mobilen Sozialen Dienste. Unter

dem Motto ›Mit Service, Sicherheit und

Liebe zum Detail‹ garantiert das DRK seinen

Reisegästen einen Rundum-Service, so

dass diese sich um nichts kümmern müssen

und sich entspannt auf ihren Urlaub

freuen können. »Unser Fahrpersonal holt

Sie mit Ihrem Gepäck ab und bringt Sie

zum Flughafen.« Dort übernimmt eine erfahrene

DRK-Reisebegleiterin das Einchecken.

Da eine Reisegruppe in der Regel aus

maximal zehn Personen besteht, kann sie

sich um jeden Einzelnen kümmern. »Wir

hören häufig von unseren Senioren, dass

Die Mahlzeiten-Kuriere

sie die Reise ohne diesen Service nicht

mehr schaffen würden«, so Gisela Müller.

Silvester unter Palmen

Zum Jahreswechsel und dann noch einmal

im Mai 2014 geht es nach Cala Millor auf

Mallorca, wo Sandstrand, Palmen, türkisblaues

Wasser und eine teils parkähnliche

Promenade warten. Vom 21.2. bis zum 4.3.

können die Reisegäste das Urlaubsparadies

Puerto del Carmen auf Lanzarote

kennenlernen, durch tropische Gärten flanieren

oder bei einem Bummel am Hafen

fangfrischen Fisch kosten. Im Mai 2014 locken

der Sonnenstrand in Bulgarien und

die historische Altstadt von Nessebar, die

seit 1983 zum Weltkulturerbe gehört. Bei

Interesse kann vor Ort eine Minikreuzfahrt

dazu gebucht werden. Die Reise vom

11. bis zum 25.10. führt schließlich an die

Confortel Islantilla

Klassiker und Exoten

Die DRK-Kuriere liefern den Kunden ihre

Bestellung verzehrheiß ins Haus. »Viele

Senioren stehen dann schon voller Vorfreude

an der Tür – nicht nur weil ihnen

der Magen knurrt«, berichtet Gisela Müller.

»Wer ohne Angehörige ist, freut sich,

vertraute Gesichter zu treffen und ein

paar nette Worte auszutauschen!« Neben

regionalen Klassikern, die viele Senioren

seit ihrer Kindheit kennen, steht immer

auch die eine oder andere exotische Spezialität

auf der Speisekarte. Dazu kommen

›Mini-Menüs‹ für den kleinen Hunger und

Diabetiker gerechte Mahlzeiten. Nachtisch

inklusive! »Manchmal lasse ich mir eines

unserer Gerichte selbst in der Mittagspause

schmecken«, verrät Gisela Müller. Sie

strahlt: »Die sind richtig lecker zubereitet!«

DRK-Kreisverband

Recklinghausen e.V.

Mobile Soziale Dienste

Geschäftsstelle Castrop-Rauxel

Neptunstr. 10

Tel. 0 23 05 / 3 56 20-0

Reisedaten auf einen Blick

21.12.–04.01. und 10.–24.05.

Mallorca, Cala Millor, Hotel Playa del Moro

21.02.–04.03.

Lanzarote, Puerto del Carmen,

4 Sterne Hotel La Geria

Mai 2014

Sonnenstrand Bulgarien

11.–25.10.

Spanien, Costa de la Luz, Islantilla,

Hotel Confortel


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Soziales 35

Internetsuchtberatung

Betroffene aus ihrer Isolation locken

Online-Spiele oder das Chatten auf Facebook sind im ›WWW-Zeitalter‹

weit verbreitet, mit den Risiken beschäftigt sich dagegen kaum

jemand. »Gerade Rollenspiele bergen ein hohes Suchtpotenzial: Wer

Held sein will, muss Stunden im Netz zubringen«, weiß Sozialpädagogin

Simone Thörner-Klein (B. A.) von der Diakonie in Castrop-

Rauxel.

Im Rahmen ihres praxisorientierten Studiums

in den Niederlanden hat sie viele

Erfahrungen im Bereich Suchtberatung

gesammelt. Gefördert durch den Fachverband

für Suchtkrankenhilfe der Diakonie

Rheinland-Westfalen-Lippe startet sie nun

ein niederschwelliges Projekt zum Thema

›problematische Internetnutzung‹. »Die

Hemmschwelle der Betroffenen, sich Hilfe

zu suchen, ist meist hoch. Aus diesem

Grund beginnen wir mit einer – auf

Wunsch anonymen – E-Mail-Beratung sowie

wöchentlichen Telefonsprechstunden.

So wollen wir die Menschen aus ihrer Isolation

herauslocken.«

Das kostenfreie Angebot richtet sich auch

an Angehörige. Doch wann kann man

überhaupt von problematischer Internetnutzung

sprechen? »Die Grenze zwischen

normalem Konsum und Sucht verläuft

fließend und hängt natürlich von der individuellen

Situation ab. Bei täglich über

sechs Stunden freizeitmäßigem Gebrauch

– dazu zählt nicht die Recherche für die

Klassenarbeit – sollten die Alarmglocken

aber schrillen, vor allem wenn andere Lebensbereiche

wie die Schule, das soziale

Umfeld oder die eigene Körperhygiene vernachlässigt

werden.«

Sozialpädagogin Simone Thörner-Klein und

Dipl.-Sozialarbeiter Jochen Weickert

Von Nutzungsverboten hält Simone Thörner-Klein,

die sich in die Welt der Computerspiele

eingearbeitet hat, jedoch wenig.

Beratungsziel ist vielmehr ein bewusster

Umgang. Bei Bedarf werden die Betroffenen

an ambulante oder stationäre Therapieeinrichtungen

vermittelt. Vielleicht genügen

aber auch schon ein paar Gespräche

unter vier Augen. »In jedem Menschen

steckt eine große Stärke. Wir helfen, sie zu

aktivieren.«

Diakonie Castrop-Rauxel

Biesenkamp 24 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 9 21 33 32

s.thoerner-klein@diakonie-castrop-de

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44579 Castrop-Rauxel

www.josefshaus-altenheim.de

Telefon: (0 23 05) 70 20

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• Mahlzeitendienst

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Kreisverband Recklinghausen e.V.

– Geschäftsstelle Castrop-Rauxel

Neptunstraße 10 · 44575 Castrop-Rauxel

Fon: 0 23 05 / 3 56 20-0 · Fax: 3 56 20-66

www.kv-recklinghausen.drk.de


36 Gesundheit

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Professionelles Ernährungs-Konzept am EvK

Castrop-Rauxel fördert Genesungsprozess

»Die Ernährung ist ein so wichtiger Baustein im Genesungsprozess eines Patienten, dass wir darauf allergrößte

Aufmerksamkeit verwenden«, sagt Stefanie Conradi, Oberärztin für Gastroenterologie und

Diabetologie am Evangelischen Krankenhaus Castrop-Rauxel und Vorsitzende des Ernährungs-Ausschusses

am EvK. Deshalb wurde Anfang des Jahres beschlossen, für alle Patienten ein Ernährungs-

Screening einzuführen. Ziel ist es, möglichst bereits vor Beginn der Behandlung festzustellen, ob bei einem

Patienten eine Mangelernährung bereits vorliegt oder ob dieser gefährdet ist.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin

(DGEM) hatte im Rahmen

einer Studie veröffentlicht, dass

vor allem der alte Mensch stark gefährdet

ist. In deutschen geriatrischen

Einrichtungen wurde festgestellt,

dass 56,2 Prozent aller

Patienten unter Mangelernährung

leiden. Darüber hinaus galten gastroenterologische

und onkologische Patienten,

die aufgrund ihrer Erkrankungen

mit starkem Gewichtsverlust

zu kämpfen haben, als besonders gefährdet.

Vor diesem Hintergrund hatte

die Ernährungskommission der Ev.

Krankenhausgemeinschaft Herne |

Castrop-Rauxel beschlossen, ein flächendeckendes

Ernährungs-Screening für alle

Patienten bei der Aufnahme einzuführen.

Bei Patienten, die einen schweren chirurgischen

Eingriff vornehmen lassen müssen und deshalb

über einen längeren Zeitraum nicht auf normalem

Wege Nahrung zu sich nehmen können, werden

schon im Vorfeld Vorkehrungen getroffen, damit es

zu keiner Mangelernährung kommt.

Wer nach dem Screening als gefährdet gilt,

steht sofort unter besonderer Beobachtung.

Isst ein solcher Patient besonders

wenig, so wird gleich das Team der Ernährungsberatung

mit einbezogen, das engmaschig

überprüft, ob der Patient

während des stationären Aufenthalts abnimmt.

»So können wir frühzeitig die Ernährung

individuell anpassen oder vollbilanzierte

Zusatznahrung verordnen. Ist eine

orale Nahrungsaufnahme nicht möglich,

wird eine enterale oder parenterale

Ernährung angepasst«, sagt Monika Herbrich,

Diätassistentin und Ernährungsberaterin

(DGE). Sie gehört zu einem

sechsköpfigen Team aus Diabetologin, Diabetesberaterin

und Diätassistentinnen.

Eine Ernährungsergänzung kann

nicht nur für ältere, sondern auch

für jüngere Patienten wichtig werden

– wenn sie aufgrund häufiger

gastroenterologischer Untersuchungen

nichts essen dürfen oder sie einen

schweren chirurgischen Eingriff

haben, nach dem sie eine längere

Zeit nichts essen können oder dürfen.

Dann ist eine höher kalorische

Nahrung erforderlich. »Denn nur

wenn die Ernährung stimmt und es

zu keiner Mangelernährung kommt,

ist eine optimale Wundheilung gewährleistet«,

sagt Oberärztin Conradi.

Durch eine optimale Ernährung

kann es auch gelingen, ein Wundliegen zu

vermeiden beziehungsweise ein schnelleres

Abheilen eines bestehenden Dekubitus

herbeizuführen.

EvK Castrop-Rauxel

Ernährungsberatung

Tel. 0 23 05 / 102-22 80

www.evk-castrop-rauxel.de

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Gesunde Genüsse 37

Gesunde Genüsse: Grünkohl und Co.

Die kalte Saison hat auch ihre guten Seiten. Ich denke da insbesondere an Gänsebrust mit Kartoffelklößen,

Grünkohl, Goulasch und Linsensuppe … Lecker! Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber sobald die

Temperatur auf dem Thermometer dem Nullpunkt entgegensinkt, wächst bei mir die Lust auf Deftiges.

Ein Phänomen, das bis in die Steinzeit zurückreicht und somit

quasi in den Genen verankert ist: Schon unsere Vorfahren ließen

keine Gelegenheit aus, um sich wärmenden Winterspeck anzufuttern.

Nun ist das Überleben seitdem deutlich einfacher geworden.

Der Appetit hingegen blieb. Statt Müsli und Salat kommen im

Winter nach wie vor ordentlich Kalorien auf den Tisch. Doch kann

das, was meine Oma (eine weise Frau) als ›gute Hausmannskost‹

bezeichnet, wirklich so falsch sein? Versorgen uns die klassischen,

saisonalen Lebensmittel wie Grün- und Rotkohl, Wirsing und

Sauerkraut, Linsen und Kartoffeln nicht sogar mit wichtigen Vitaminen

und Mineralstoffen?

Die Antwort lautet: Ja! Nehmen wir beispielsweise den Grünkohl:

Das krause Wintergemüse enthält mehr Vitamin-C als Orangen,

mehr Calcium als Milch und mehr Eisen als Schweinefleisch. Aufgrund

des hohen Anteils an wertvollen Ballaststoffen liefert es jede

Menge Energie, wirkt verdauungsfördernd und stärkt zudem

die Abwehrkräfte. Dabei hat eine Portion Grünkohl – vorausgesetzt,

dass man ihn ohne Riesenmengen an Schmalz, Speck oder

Mettwurst zubereitet – viel weniger Kalorien als beispielsweise

ein Teller Pasta. Genuss verspricht das grüne Gemüse, dem der

erste Frost seinen charakteristischen, herb-süßlichen Geschmack

verleiht, aber auch in der ›abgespeckten‹ Version.

Für all diese hervorragenden Eigenschaften wird dem Grünkohl

in Norddeutschland, den Niederlanden und Skandinavien, aber

auch in vielen Teilen Westfalens eine ganz besondere Ehre zuteil:

Hier haben die sogenannten ›Kohlfahrten‹ Tradition. Reisten die

reichen Bürger von einst mit der Kutsche oder dem Schlitten zum

gesellschaftlichen Grünkohlessen, steht heute vor dem gemütlichen

Abschluss meist eine Wanderung durch die Natur, gerne mit

Bollerwagen.

Zu guter Letzt noch einige Tipps für den gesunden Genuss: Um

die Vitamine optimal zu erhalten, sollte man selbst Kohlsorten

nicht verkochen lassen. Besser: kleiner schneiden und kürzer

dünsten. Als herzhafte Einlage machen sich Kassler oder magere

Schinkenwürfel genauso gut wie fette Wurst. Falls Sie ein klassisches

Menü mit Fleisch, Grünzeug und Stärkebeilage planen: Ente

ist fettärmer als Gans, die Kartoffel gesünder als der Kloß!

Bioladen

Löwenzahn

Vollwertige Lebensmittel aus

kontrolliert-biologischem Anbau

Brot + Backwaren

Milch – Obst – Gemüse

Alles täglich frisch!

Greenbag Di. + Do. ab 9.00 Uhr

Lönsstraße 18 · 44575 Castrop-Rauxel

Telefon: (0 23 05) 1 41 18 · Telefax: (0 23 05) 1 21 22

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9.00-18.30 Uhr · Sa 9.00-14.00 Uhr

Frische saisonale Küche mit westfälischen Akzenten

Ob in unserem Restaurant, in unserer Festscheune oder

durch unser Catering – lassen Sie sich von uns verwöhnen!

Gut Mausbeck

Kornweg 36 · 44805 Bochum · info@mausbeck.de · www.mausbeck

Tel. 02 34 / 97 61 67 00 · Öffnungszeiten täglich ab 11 Uhr · Dienstag Ruhetag


38

Gesunde Genüsse

Gebratener Lachs auf knackigem Grünkohl

mit Zitronensenfsauce (4 Personen)

1 kg Grünkohl

4 Lachsfilets

2 EL Zitronensaft

60 g Butter

Salz

Sauce:

60 g Butter

1 EL körniger Senf

1 TL scharfer Senf

3 EL Zitronensaft

1 EL geriebene Zitronenschale

3 Eigelb

6 EL Schlagsahne

1 TL Honig

Salz

Grünkohl putzen, gründlich waschen und

in Streifen schneiden. In kochendem Salzwasser

2 Minuten blanchieren und in einem

Sieb abtropfen lassen. Lachsfilets mit

Salz und Zitronensaft marinieren.

Für die Sauce Butter schmelzen. Senf, Zitronensaft

und die Zitronenschale dazugeben.

Das Eigelb mit der Schlagsahne verquirlen

und unterrühren. Langsam

erhitzen, bis die Sauce dickt. Mit Honig

und Salz würzen.

Den Lachs in der Hälfte der Butter sanft

von beiden Seiten ca. vier Minuten braten.

Den Grünkohl im Rest Butter wenden und

erhitzen.

Den Grünkohl mit Lachs auflegen und

Sauce auf Tellern anrichten.

Grünkohl ›Norddeutsch‹ (4 Personen)

1 kg Grünkohl

300 ml Gemüsebrühe

3 Zwiebeln (ca. 150 g)

20 g Schweineschmalz

Tipps für eine gesunde Winterküche

Fette

So lecker Grünkohl und Wirsingrouladen auch

sind, die Auswahl und natürlich auch die Menge

des Fettes hat großen Einfluss darauf, wie gesund

die Winterküche ist. Nun ist Fett einmal ein hervorragender

Geschmacksträger, zweitens können

viele Vitamine nur in Kombination mit Fett ihre

segensreiche Wirkung entfalten. Dennoch sollten

Sie darauf achten, mit was genau und mit wie davon

viel Sie kochen. Meiden Sie alle gehärteten

oder teilweise gehärteten Fette sowie raffinierte

Öle. Achten Sie hingegen darauf, dass der Anteil

an mehrfach ungesättigten Fettsäuren möglicht

hoch sind.

Schmalz: eine leckere, aber nicht unbedingt

gesunde Kalorienbombe

600 g Kassler Rücken

2 EL Haferflocken

700 g kleine festkochende Kartoffeln

1EL Öl

Salz, Pfeffer, Muskat

1 EL brauner Rohrzucker (ca. 20 g)

Zwiebeln fein würfeln und in einem großen

Topf im Schweineschmalz glasig dünsten.

Grünkohl und Gemüsebrühe dazugeben

und aufkochen. Kassler auflegen und alles

bei mittlerer Hitze zugedeckt etwa 40 Minuten

garen. Inzwischen Kartoffeln gründlich

waschen und etwa 20 Minuten kochen.

© Foto: Rolf Handke / pixelio.de

Für viele Köche bildet vor allem Schmalz die perfekte

Grundlage für deftige Eintöpfe, insbesondere

Grünkohl. Doch Obacht: Schmalz besteht zu

fast 100 % aus reinem Fett und enthält außerdem

besonders viele gesättigte Fettsäuren. Eine Ausnahme

von dieser Regel ist das sogenannte vegetarische

Schmalz: Weil es aus Pflanzenölen hergestellt

wird, unterscheidet es sich zwar beim Fettund

Kaloriengehalt nicht wesentlich von Schweine-

oder Gänseschmalz. Bei den für die Gesundheit

günstigen ungesättigten Fettsäuren kann es

aber dafür richtig punkten.

Vitamine, Mineralstoffe

Gerade in den kalten Monaten sollten wir Körper

und Immunsystem mit allen wichtigen Nährstoffen

versorgen, damit er optimal vor Erkrankungen

geschützt ist. Achten Sie insbesondere auf eine

ausreichende Zufuhr an Zink, Selen, Vitamin

C, Vitamin E, essentiellen Fettsäuren und sekundären

Pflanzeninhaltsstoffen. Diese so wichtigen

Nährstoffe sind übrigens in einer vollwertigen Ernährung

mit ausreichend Vollkornprodukten, Gemüse,

Obst, Nüsse und Pflanzenölen zu finden.

Tipp: Vor allem traditionelles Wintergemüse wie

Rote Rüben, Kohl, Kraut, Kürbis, Lauch und

Zwiebeln liefern notwendige Vitamine und stärken

die Abwehr.

Wasser abgießen, Kartoffeln abschrecken,

pellen und etwas abkühlen lassen.

Öl in einer Pfanne erhitzen und die Kartoffeln

bei mittlerer Hitze ca. 5 bis 10 Minuten

rösten. Salz und Pfeffer darüber

streuen, mit Rohrzucker goldbraun karamellisieren.

Kassler aus dem Topf nehmen und warm

halten. Haferflocken in den Grünkohl rühren

und kurz aufkochen. Mit Salz, Pfeffer

und Muskat abschmecken.

Kassler in Scheiben schneiden und auf dem

Grünkohl mit den Röstkartoffeln anrichten.

Brauhaus · Hotel · Partyservice

RÜTERSHOFF

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Wir hau’n den Herbst

in die Pfanne!


Gesunde Genüsse 39

Geschmorte Wirsingpfanne (4 Personen)

1.2000 g Wirsing

600 g Kartoffeln

400 g Tartar

4TL Öl

500 ml Fleischbrühe

4 EL Creme Fraiche

Salz, Pfeffer, Muskat, Kurkuma

Kartoffeln schälen, waschen und stückeln.

Wirsing waschen und in Streifen schneiden.

Öl in einem großen Topf erhitzen und

das Hackfleisch darin kurz anbraten. Kohl

und Kartoffeln hinzufügen und kurz mitdünsten.

Mit Brühe aufgießen, eine Prise

Kurkuma dazugeben und ca. 20 Minuten

garen. Mit Gewürzen und Crème Fraîche

abschmecken, fertig.

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Westfälischer Landhaus-Charme,

jung interpretiert

Idylle pur vor den Toren Castrops: Gut Mausbeck verführt mit Landhaus-Charme sowie einer klassischen,

jung interpretierten Küche. Seit September 2011 bieten Jürgen Löring und sein Team hier ihren

Gästen frische saisonale Produkte mit westfälischen Akzenten. Das Ambiente: hell, freundlich, leicht mit

historischem Flair.

Genießen – derzeit finden sich auf der

Speisenkarte herrlich herbstliche Highlights.

Unser Menüvorschlag: Ruccola mit

Sherry-Walnussdressing mit Pfifferlingen,

Geschmorte Lammhüfte auf Rosmarinpolenta

mit Ragout von Schalotten, Champignons

und grünen Bohnen und Schokoladentarte

auf Caramelsauce mit weißem

Moccaeis – Hochgenüsse an grauen Novembertagen!

Aber natürlich kommen

auch Fisch- und Wildfreunde auf ihre Kosten.

Die Preise sind übrigens in Anbetracht

des hohen Qualitätsanspruchs äußerst

moderat!

Feiern – neben dem aus dem Jahre 1714

stammenden, liebevoll wiederhergestellten

Fachwerkhaus bietet die Festscheune eine

stilvolle Atmosphäre für Hochzeiten, Geburtstage,

Bankette und Seminare mit bis

zu 120 Gästen. Bei schönem Wetter lockt

zudem der großzügige, gepflegte Außenbereich.

»Aber natürlich bieten wir unsere

Küche und unseren Service auch außer

Haus an. Alles, was Sie wünschen und wo

Sie wollen«, betont Jürgen Löring.

Tipp: Sonntags lädt Gut Mausbeck zum

3-Gang-Menü – die perfekte Gelegenheit,

das Repertoire des Küchenchefs ausgiebig

zu testen. Eine Reservierung wird dringend

empfohlen. Sehr empfehlenswert ist

auch eine nachmittägliche Stippvisite zu

Kaffee und Kuchen!

Gut Mausbeck

Kornweg 36 · 44805 Bochum

Tel. 02 34 / 97 61 67 00

www.mausbeck


40 Modetrends 2013

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Ausgefallen, charmant ...

... und tragbar von Größe 36 bis 48

›Die Boutique‹ überzeugt mit großen Kollektionen –

bis zu jeweils 150 verschiedene Teile der oben genannten

Modelabels pro Saison.

Wieder einmal statteten wir der Castroperin

Birgit Germesin in ihrer Dattelner

›Boutique‹ einen Besuch ab und ließen uns

von der ausgefallenen und dabei unbedingt

tragbaren Damenmode renommierter

Layering-Labels

wie Hebbeding, Vetono, Barbara

Speer, Black Label, Cut

Loose, Masai oder Nook inspirieren.

Was ist neu, möchten

wir wissen.

»Aktuell setzen neben den

traditionellen Basics Schwarz,

Weiß, Grau, Braun und Nude

warme Beerentöne den

Herbst wirkungsvoll in Szene.

Ein besonderer Trendsetter

ist die Berliner Designschmiede

Yoko mit federleichtem

Strick aus superfeinem Merinogarn

mit Leicra. Unwahrscheinlich

angenehm zu tragen,

wahre Figurschmeichler und dabei

herrlich pflegeleicht«, erklärt Birgit Germesin.

Hinweis für Individualistinnen: Alle

Yoko-Modelle können auf Wunsch im

Einzelfall auch in veränderter Länge und

Farbe geordert werden – kurzfristig, ›Made

in Germany‹ macht’s möglich!

Ein Newcomer, der bereits jetzt bei

Stammkundinnen ganz oben rangiert:

»Tomo begeistert durch ausgefallene

Schnittführung in zierlichen, aber auch in

größeren Größen.« Ergänzt werden die

durch und durch femininen Kreationen –

die sich übrigens hervorragend untereinander

kombinieren lassen – durch Schuhmode

von Rundholz und Trippen sowie

passende, dabei ebenfalls außergewöhnliche

Accessoires. Charmante Pendants wie

die Boa in Felldesign, aber auch Taschen

von ›Zwei‹ oder die Schmuckserie Ring

Ding machen den Look schließlich perfekt.

Daneben hat Birigt Germesin aber auch

immer die ein oder andere Überraschung

parat, wie jetzt – exklusiv für ihre Kundinnen

aus dem letzten Kroatien-Urlaub mitgebracht

– die schlichten, dabei ungemein

edlen Ringe in Altsilber-Optik.

Tipp: Am 22. November öffnet ›Die Boutique‹

im Zuge von ›Datteln im Licht‹ bis

22 Uhr ihre Pforten und am 22. Dezember

lockt ein verkaufsoffener Sonntag.

DIE BOUTIQUE

Hohe Straße 9 · Datteln

Tel. 0 23 63 / 5 61 69

Glosse

So wird ein Schuh draus!

Also, es gibt so einige Sachen, die kann

und will ich nicht mehr hören: Frauen

können nicht einparken, haben kein räumliches

Vorstellungsvermögen, keinen Orientierungssinn

– geschenkt! Wo ist das

Problem? Abgesehen davon, dass ich selbst

natürlich hervorragend einparken kann,

was ist so bemerkenswert daran, dass die

Jäger und Sammler anders gestrickt sind

als wir? Sollen sie, find’ ich sogar gut – es

lebe der Unterschied!

Von daher brauche ich auch keine ›Venus –

Mars‹-Ratgeber, keine Frauenquote um jeden

Preis, keine in ausverkauften Olympiastadien

hin- und herlaufenden Comedians,

die satte 90 Minuten lang über die

Eigenarten der Freundin lamentieren.

Mir san mir! Und – ja, ihr habt recht – wir

lieben Schuhe. Also ich liebe Schuhe. Damit

entspreche ich keinem bloßen Klischee,

sondern bin Teil der statistisch aufbereiteten

bundesdeutschen Weiblichkeit.

Rund 25 Paar befinden sich in meinem

Schrank (und unterm Bett, unterm Sofa,

in der Ecke, im Bad, im Keller, im Auto),

von denen ich – stimmt auch! – eigentlich

nur fünf Paar regelmäßig anziehe. Absatzhöhentechnisch

kann ich allerdings nicht

ganz mit dem BRD-Durchschnitt mithalten.

Der liegt nämlich laut Angabe eines

© Foto: Katrin Schindler / Pixelio.de

Blasenpflasterherstellers – das ist jetzt

kein Witz! – bei 6,9 Zentimetern. Die

schaffe ich nicht. Bin wohl eher der Typus

Flachtreterin.

Nichtsdestotrotz: Ich liebe Schuhe, sagte

ich ja schon. Und mir ist auch glasklar, warum.

Weil es nichts Schöneres gibt, als in

einem Laden die Verkäuferin zu fragen:

Wo haben Sie denn die kleinen Größen?

Weil es ein wunderbares Gefühl ist, auch

noch nach 20 Jahren locker in die Ballerina

schlüpfen zu können, ohne dass irgendwo

der Schuh drückt.

Und wissen Sie was? Ich weiß intuitiv in

jeder mir noch so fremden Stadt, wo der

nächste Schuhladen ist. Und jetzt soll noch

mal einer sagen, wir Frauen hätten keinen

Orientierungssinn ...

ad


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Friedhofskultur 41

Ein Denkmal für ein Leben

Abschied bereitet nicht nur seelischen

Kummer, er stellt uns

auch – insbesondere im hohen

Alter – vor organisatorische

Probleme. Und nicht immer

sind helfende Familienangehörige

in der Nähe. »Wir betreuen

viele Senioren, die über keinen

Führerschein verfügen oder

sich nicht mehr ans Steuer trauen«,

erzählt Manuel Wulfers, Filialleiter

von Grabmale Rüttershoff

in Merklinde. »Aus diesem

Grund haben wir eine zusätzliche

Außendienstmitarbeiterin

eingestellt, die nicht mobile

Kunden zum Gespräch abholt und wieder

nach Hause fährt oder direkt auf dem

Friedhof berät.«

So wird sichergestellt, dass der Hinterbliebene

genau das bekommt, was er braucht,

um Trost zu finden und seinen Verlust zu

verarbeiten: ein Grabmal, welches den

Charakter des Verstorbenen, seine Bedeutung

für die trauernden Angehörigen,

bestmöglich widerspiegelt. »Um den Gedenkstein

individuell gestalten zu können,

müssen wir viele persönliche Fragen stellen,

die sich nicht ›mal eben‹ am Telefon

klären lassen«, so Manuel Wulfers. »Was

war der Verstorbene für ein Mensch? Welche

Bild- und Schriftelemente könnten seinen

besonderen Charakter symbolisieren?

Ergebnis ist ein Denkmal für ein Leben.«

Die Vor-Ort-Beratung auf dem Friedhof

hat den weiteren Vorteil, dass auch die Gestaltung

bestehender Nachbargräber berücksichtigt

werden kann. Die Grabbepflanzung

übernimmt auf

Wunsch ein Dortmunder Gärtner,

mit dem Manuel Wulfers

schon seit Längerem erfolgreich

kooperiert. Neben verschiedensten

Grabmalen aus Naturstein

oder poliertem Granit können

in der Merklinder Ausstellung

daher auch einige Mustergräber

besichtigt werden. Ausgewählter

Grabschmuck wie kleine Engel

oder Madonnenstatuen verleihen

der letzten Ruhestätte

eine noch persönlichere Note.

»Bei Skulpturen aus Edelmetall

besteht leider eine sehr hohe

Diebstahlgefahr«, bedauert Manuel Wulfers.

»Deshalb werden selbst Lampen oder

Vasen auf Kundenwunsch inzwischen vermehrt

aus Granit hergestellt.«

Rüttershoff Grabmale e.K.

Kupferstraße 4

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 2 75 27

www.flora-findlingspark.de

Je schöner und voller die Erinnerung, desto schwerer ist die

Trennung. Aber die Dankbarkeit verwandelt die Qual der Erinnerung

in eine stille Freude. Man trägt das vergangene Schöne nicht

wie einen Stachel, sondern wie ein kostbares Geschenk in sich.

Dietrich Bonhoeffer

• Grabmale

• Rasenreihengrab-Kombinationen

• Grablaternen • Grabvasen

• Einfassungen

• Reparaturen

• Bildhauerarbeiten


42

Friedhofskultur

Ein schwarzer Tag in der Lokalgeschichte

Die ›Castroper Pilzkinder‹

Vermutlich kennen viele Castroper das im großen Halbrund gestaltete Grabsteinrelief auf dem katholischen

Friedhof St. Lambertus. Und die meisten werden um das traurige Ereignis wissen, für das es steht. Im September

1918 starben 31 Castroper Jungen zwischen 6 und 14 Jahren während eines Ferienaufenthaltes in

Posen an einer Pilzvergiftung. Noch heute, nach 95 Jahren, löst die traurige Geschichte der ›Castroper Pilzkinder‹

Betroffenheit aus. Nach wie vor hinterlassen die Nachkommen der betroffenen Familien zu Allerheiligen

Kerzen auf ihrem Grab. Wie konnte es zu der Tragödie kommen? Wer trug Schuld? Handelte es sich

nicht vielmehr um eine tragische Verkettung von Ereignissen? Wir werfen einen Blick zurück.

Im Frühjahr 1918 beherrschten Hunger

und Elend das Ruhrgebiet. Der Erste Weltkrieg

hatte die letzten Reserven aufgezehrt,

so beschloss man, die Kinder zur

besseren Versorgung aufs Land zu schicken.

Insgesamt 40 Knaben aus der Augustaschule

in Obercastrop, der Franziskusschule

auf Schwerin sowie der

Viktoria- und der Altstadtschule in Castrop

begaben sich mit ihrer Lehrerin Frau

Exner auf die viermonatige Reise. Ziel war

die Kinderkolonie Bierschlin in Wreschen.

Dort sollten die Jungen nicht nur Unterricht

erhalten, sondern gegen eine kleine

Entlohnung auch bei den anfallenden Hofarbeiten

mithelfen.

Es klingt wie eine grausame Ironie des

Schicksals, dass sich das Unheil nach einem

anscheinend glücklichen Sommer

kurz vor der geplanten Rückreise und wenige

Wochen vor Kriegsende ereignete. Am

Sonntag, den 8. September, hatten die Kinder

noch einen Gottesdienst besucht. Auf

dem Heimweg stießen sie im Wald auf die

Pilze, die ihnen zum Verhängnis werden

sollten. Zurück im Gutshof präsentierten

sie ihren Fund stolz der Köchin. Diese

ignorierte die Einwände der Lehrerin –

erst wenige Tage zuvor waren in der Nachbarschaft

zwei Personen an einer Pilzvergiftung

gestorben – und bereitete den jungen

Gästen aus Castrop am 9. September

gutgläubig ein Abschiedsmahl aus den mitgebrachten

Waldfrüchten zu.

Ein fataler Fehler. Noch in derselben

Nacht bekamen die ersten Jungen heftige

Magenkrämpfe. Spätere Untersuchungen

würden ergeben, dass sich auch grüne

Knollenblätterpilze im Kochtopf befunden

hatten. Doch daran glaubte der herbeigerufene

Arzt zunächst nicht, er diagnostizierte

lediglich eine leichte Magenverstimmung.

Erst als in der Nacht auf Mittwoch,

den 11. September, zwei Kinder starben,

ordnete der Mediziner die Verlegung ins

Krankenhaus an. Vergeblich. Trotz sofortiger

Bluttransfusionen konnte man den

jungen Patienten nicht mehr helfen: Von

den 33 Jungen, die von dem Pilzgericht gekostet

hatten, überlebten nur zwei.

Das Telegramm mit der tragischen Nachricht

erreichte den damaligen Castroper

Bürgermeister Wynen in den frühen Morgenstunden

und verbreitete sich wie ein

Lauffeuer. Drei Familien hatten sogar zwei

Kinder verloren. Der Jüngste, Hermann

Laumann, war gerade einmal sechs Jahre

alt. Doch richtig begreifen konnten die

Einwohner das Unglück erst, als die 31

Leichname am 15. September in drei Waggons

am Bahnhof eintrafen. Den Berichten

von Zeitzeugen zufolge spielten sich

herzzerreißende Szenen an den Gleisen ab.

Kein Ort wie jeder andere – ein Friedhof vereint

ganz verschiedene Funktionen in sich. Er ist ein

Ort lebendiger Erinnerung: Hier trauern Angehörige

und Freunde um einen geliebten Menschen,

hier finden sie einen geschützten Ort, an dem sie

ihren Gefühlen Ausdruck verleihen können.


Friedhofskultur 43

Schon in Wreschen hatten die Menschen

großen Anteil genommen, so dass die Kindersärge

unter Bergen von Kränzen verschwanden.

Die Trauerfeier fand am 17.

September in der Turnhalle des städtischen

Realgymnasiums im Beisein der gesamten

Bevölkerung statt. Als der Trauerzug

zum zwei Kilometer entfernten

Friedhof marschierte, bildeten die Menschen

zu beiden Seiten ein Spalier.

Die Kinder, so hieß es in einem Gedicht,

das am Tag der Bestattung in der Castroper

Zeitung veröffentlicht wurde, starben

›als ein Opfer dieses Krieges‹. Doch nachdem

der erste Schock überwunden war, begann

die Gerüchteküche zu brodeln. Nach

und nach wurden immer massivere Beschwerden

laut. Womöglich war die Zeit im

Ferienlager längst nicht so sorgenfrei verlaufen,

wie von den Eltern angenommen.

Hinter vorgehaltener Hand wurde von

armseligen Verhältnissen und fragwürdigen

Erziehungsmethoden der Lehrerin getuschelt.

Stimmte es, dass die Kinder beengt

auf Stroh hatten schlafen müssen,

dass Bettnässern Prügel angedroht worden

war? Wo waren die Lebensmittel geblieben,

die sich die Jungen durch ihre Arbeit

verdient hatten? Warum hatten

Lehrerin und Köchin das Pilzgericht nicht

angerührt?

Fragen, die nie geklärt wurden. Der Lehrerin

jedenfalls war keine Schuld nachzuweisen,

sie unterrichtete noch bis in die 50er-

Jahre. Was mit der Köchin geschah, ist unbekannt,

da die polnischen Behörden jegliche

Zusammenarbeit verweigerten. Ob es

nun eine tragische Wendung des Schicksals,

Leichtsinn oder gar ein Verbrechen

war – wir werden es niemals erfahren.

Doch die traurige Geschichte hat das Jahrhundert

überlebt, so wie die Gruft an der

Wittener Straße. 1922 wurde vor Kopf des

Grabes ein Relief des Dortmunder Bildhauers

Friedrich Bagdons aufgestellt. 2008

restaurierte man die Gedenkstätte zum

90. Jahrestag. Seit Herbst 2009 finden hier

zweimal jährlich auch Bestattungen für

Tot- und Fehlgeburten statt.

seit

1901

Vorsorge

DER LETZTE ABSCHIED

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WIE DER MENSCH,

DER GEHT.

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Wartburgstraße 245

44579 Castrop-Rauxel

Telefon 0 23 05 | 9 78 89 10

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Telefon 0 23 09 | 24 03

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Grabschmuck

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44

Kultur

Die unzufriedene Bauersfrau

Flunkerlegende von Jule Springwald

Es lebte einmal in Henrichenburg ein Bauer, der hatte, wie er meinte, zu seinem Glück die jüngste Tochter

eines Großbauern in Recklinghausen zu seinem Eheweib bekommen. Da er ein stattlicher Mann war

und sie eine hübsche Frau, schwärmte die ganze Gegend von dem schönen Paar. Aber wie das manchmal

so ist, trog der Schein.

Ja, hübsch war die junge Bäuerin, und aus

gutem Hause kam sie, aber das Wort Arbeiten

kannte sie nur aus den Berichten

ihrer Freundinnen, die sie sehr bedauerte,

denn als verwöhntes Nesthäkchen auf dem

elterlichen Gut hatte sie

nicht gelernt, ihre Hände

zu etwas anderem zu

gebrauchen als dazu,

sich schön zu kleiden

und herzurichten. Nicht

mal mit Nadel und Faden

konnte sie umgehen,

und Kochen oder Abwaschen

waren Fremdworte

für sie. Aber ihr Mann

hatte einen kleinen Hof,

und Knechte waren

schwer zu bekommen,

weil sie auf den großen

Höfen mehr verdienen

konnten. So war der

Mann eigentlich auf die

Hilfe seiner Frau angewiesen.

Anfangs sagte er

sich noch, sie sei jung

und unerfahren, aber

das werde sich mit der

Zeit schon ändern. Und

er machte die ganze Arbeit allein, ja er

kochte und wusch sogar, damit die Nachbarn

nicht anfingen zu reden.

Da der Hof etwas abseits lag, fiel das wohl

lange Zeit niemandem auf, aber so langsam

begann die Frau, sich zu langweilen.

Sie war es gewohnt, dass sich alles nur um

sie drehte und war tief enttäuscht, dass

das nicht mehr so war. Sie bat ihren Mann,

ihre Freundinnen besuchen zu dürfen. Der

Mann hoffte, dass sie sehen würde, wie das

Leben auf dem Bauernhof wirklich war,

und brachte sie selbst mit seiner Kutsche

zu ihrer besten Kindheitsfreundin, die auf

einem Hof in Behringhausen verheiratet

war. Diese hatte inzwischen vier Kinder

und war eine gute Bäuerin, die ihr Haus in

Ordnung hielt und ihren Teil der Arbeiten

auf dem Hof tat. Auch die Kinder halfen,

so fütterten sie die Hühner und halfen gerne

bei der Kartoffelernte.

Aber die unzufriedene junge Frau sah nur

die rissigen Hände und die Arbeitskleidung

ihrer Freundin und dachte: »Arbeiten

auf dem Hof werde ich niemals, aber

ein Kind möchte ich schon haben«. Dabei

hatte sie allerdings an eines nicht gedacht,

nämlich dass ihr Ehemann früh morgens

schon in den Stall ging, um die Tiere zu

versorgen, und den ganzen Tag beschäftigt

war, damit sie sich pflegen konnte, so dass

er abends ins Bett fiel und sofort in tiefen

Schlaf versank. Nach einer Weile wurde

aber ihre Sehnsucht nach einem Kind so

groß, dass sie begann, ihren Lebenswandel

zu ändern. Der Bauer war ganz erstaunt,

als er eines Morgens aus dem Stall in die

Küche kann und dort ein Frühstück stand,

das seine Frau für ihn zubereitet hatte.

Zwar war der Kaffee nicht ganz nach seinem

Geschmack, weil sie einfach kaltes

Wasser auf die Bohnen gekippt hatte und

auch das Brot war viel zu dick geschnitten.

Aber es war für ihn das beste Frühstück,

was er jemals gegessen hatte.

Nach und nach erklärte er ihr Verschiedenes,

und bald standen sie morgens gemeinsam

auf, um nach dem Frühstück ihre verschiedenen

Arbeiten zu erledigen. Der

Bauer fiel abends nicht mehr todmüde ins

Bett, und bald stellte sich heraus, dass die

junge Frau ein Kind erwartete. Fünf Jahre

später tummelten sich drei Kinder auf

dem Hof, und die Bäuerin hatte rissige

Hände und meistens Arbeitskleidung an,

aber ihr Mann sagte ihr jeden Tag, dass sie

für ihn die Schönste sei.


Kultur 45

›Prometheus‹ bringt das Feuer nach Ickern

Winterliches TheaterFeuer-Spektakel im Amphitheater

»Mein Gott, sind die geil geworden!«, gratuliert Athene Prometheus zur Erschaffung der Menschen.

Jetzt fehlt nur noch der Funke, der die unbeweglichen Gestalten zum Leben erweckt. Im Winter soll sich

dieser Funke auf dem AGORA-Gelände zu einem flammenden Theater-Feuerwerk ausweiten!

Sage wird das Feuer von Prometheus, dem

Schöpfer und Rebell, auf die Erde gebracht«,

erläutert Sabine Eschen. »Als

›Urkraft‹ ermöglichte es viele kulturelle

Entwicklungen wie das Kochen, Kunsthandwerken

und die Industrialisierung.

Durch die Stahlerzeugung und Kohleförderung

ist das Element Feuer eng mit der

Geschichte des Ruhrgebiets verknüpft.«

Raus aus dem WLT ...

Am 15. Dezember werden die jungen Akteure

des WLT-Teenclubs gemeinsam mit

rund 80 Laiendarstellern im Alter von 7

bis 77 Jahren auf der Bühne stehen und

das Amphitheater in eine rauschend Sagenwelt

verwandeln. »Wir planen ein klassisches

Stationentheater, drinnen und

draußen, bei dem bis zu 200 Zuschauer

teils in kleineren Gruppen über das Gelände

geführt werden«, erzählen die Theaterpädagoginnen

Erika Römer (AGORA) und

Sabine Eschen (WLT), die das winterliche

TheaterFeuer-Spektakel rund um den

griechischen Sagenmythos mit Bürgerinnen

und Bürgern inszenieren. Die Gemeinschaftsaktion

der griechischen

Gemeinde und des Westfälischen Landestheaters

wird durch den ›amarena Innovationspreis‹

2013 des Bundes Deutscher

Amateurtheater (BDAT) gefördert.

... rein ins Amphitheater!

»Ich habe mir schon immer gewünscht, einen

antiken Mythos im Amphitheater aufzuführen,

und was passt besser als eine

Feuer-Performance an einem kalten dunklen

Winterabend?«, freut sich Erika Römer.

Bei lodernden Flammen und Schattentheater,

Tanz und Trommeln sollen die

Besucher näher zusammenrücken. »In der

Erste gemeinsame Probe: die Frauentheatergruppe

›Odysseus Schwestern‹ der AGORA und der

WLT-Teenclub

Ganz bewusst stellt das gemeinsam entwickelte

Konzept der Theaterpädagoginnen

daher den historischen Ort und die hier lebenden

Menschen in den Mittelpunkt:

Schulklassen, Vereine, Musik- und Laienspielgruppen,

Feuerkünstler, aber auch

Mitglieder der griechischen Gemeinde,

welche – hier schließt sich der Kreis – zum

Teil früher selbst als ›Gastarbeiter‹ auf der

Zeche tätig waren. »Da wir nicht mit professionellen

Schauspielern arbeiten und

zudem an die örtlichen Gegebenheiten gebunden

sind, wird es keine klassischen

Handlungsstränge geben«, so Sabine

Eschen. »Vielmehr wollen wir die vorhandenen

Potenziale der Darsteller nutzen:

Hier kann sich der ehemalige Bergmann

mit Erzähltalent genauso einbringen wie

das kleine Mädchen, das Kunststücke aufführt

oder die griechische Großmutter, die

einen Text in ihrer Sprache vorträgt.

Durch die Vernetzung der verschiedenen

Maskenprojekt Xenos 2011

Gruppen und Einzelkünstler entsteht ein

buntes Kaleidoskop aus Szenen, Bildern,

Chören, Geräuschen, Choreografien und

vielen Überraschungen.«

Tipp: Kurzentschlossene können noch jetzt

einsteigen. Einfach melden bei WLT-Theaterpädagogin

Sabine Eschen, Tel. 0 23 05 /

97 80 26

Heiß!

›Prometheus‹

Winterliches TheaterFeuer-Spektakel

auf dem AGORA-Gelände

Generalprobe 14.12., 17 Uhr

Premiere 15.12., 17 Uhr


46

Kultur

Dead of alive – Poetry Slam

Wettstreit der Poeten beim WLT

Im November findet in Kooperation mit dem Westfälischen Literaturbüro

ein Dichterwettstreit der besonderen Art im Castroper WLT-

Studio statt. Nur hier können drei bekannte Poetry Slammer aus

NRW gegen drei verstorbene westfälische Literaten antreten!

Wie nach den Regeln eines klassischen

Poetry Slams üblich, hat jeder Wortkünstler

– ob lebendig oder tot – sechs Minuten

Zeit, mit seinem vorgetragenen Text das

Publikum für sich zu begeistern. Am Ende

Mehr als Bücher!

Volles Programm

»Wir veranstalten regelmäßig Musikauftritte,

Lesungen und Kinderworkshops«, erzählt

Angela Schulten, Filialleiterin in Castrop-Rauxel.

»Letztere sind besonders

beliebt: Während sich die Eltern umschauen,

können die Kids basteln. Viele wollen

danach gar nicht mehr weg.« Zum Glück ist

der nächste Kinderkurs schon geplant: Am

16. November (12–13.30 Uhr) lernen die

Sprösslinge (ab acht Jahren) die Kunst des

Origami-Faltens. Thema: ›Star Wars‹.

Hobbyköche kommen am 9. November auf

ihre Kosten. Zwischen 11 und 16 Uhr werden

winterliche Wohlfühlrezepte präsentiert.

Eine Expertin zeigt, wie sich Stress

und Tristesse durch meditatives Schnippeln

und Brutzeln vertreiben lassen – inklusive

mentaler Übungen für das innere Gleichgewicht.

Am 23. November (11–14 Uhr) ist

schließlich ist eine Tarot-Beraterin zu Gast.

© Fotos: Volker Beushausen

tritt der beste Slam Poet gegen den besten

Literaten an. Moderiert wird dieser Wettstreit

von dem erfolgreichen Poetry Slammer

Sebastian23, der für einen fairen

Kampf zwischen seinen quicklebendigen

Kollegen und Literaten wie z. B. Annette

von Droste-Hülshoff sorgen wird.

Leseratten lieben die Mayersche, weil sie hier zwischen Neuerscheinungen,

bekannten Bestsellern und alten Klassikern nach Herzenslust

stöbern können. Doch die in NRW beheimatete Traditionsbuchhandlung

bietet weit mehr als Lesestoff in Hülle und Fülle. Seit

Langem engagieren sich die Teams der Niederlassungen vor Ort

durch unterschiedlichste Aktionen.

Kostenlose KultKarte

Weiter geht es mit der Weihnachtspäckchenaktion:

Bis Mitte Dezember sammelt

Abend für Abend stellt sich die spannende

Frage, wer die Emotionen der Zuschauer

stärker erreicht: Die zeitgenössischen

Wortzauberer oder die Übermittler literarisch

großartiger klassischer Gedichte vergangener

Jahrhunderte.

Termine

Dead of alive – Poetry Slam

WLT-Studio

10.11., 18 Uhr

16.11., 20 Uhr

23.11., 20 Uhr

24.11., 18 Uhr

25.11., 18 Uhr

die Mayersche gebrauchte Bücher für das

Castrop-Rauxeler Frauenhaus. Gefragt ist

gut erhaltenes Lesefutter für Kinder und

Erwachsene. Im Dienste der guten Sache

steht auch die kostenlose KultKarte, die

dem Inhaber dauerhafte und wechselnde

Rabatte gewährt, während zehn Cent des

Einkaufs an eine gemeinnützige Organisation

innerhalb der eigenen Stadt gespendet

werden. Im Internet haben die Nutzer

für 2013 die Martin-Luther-King-Schule in

der Bahnhofstraße in Castrop-Rauxel ausgewählt.

Am Ende des Jahres wird hier die

gesammelte Spendensumme in Form von

Büchern verteilt.

»Durch unsere Aktivitäten vor Ort haben

wir schon viele neue Stammkunden dazugewonnen«,

freut sich Angela Schulten.

»Selbst in meiner Freizeit treffe ich ständig

bekannte Gesichter – zuletzt sogar im

Londonurlaub!«

Tipp: Die Mayersche verlost einen Büchergutschein

im Wert von 25 Euro. Einfach

bis zum 25.11.2013 eine E-Mail an

info@stadtmag.de schicken, Betreff ›Lesen!‹

Mayersche Buchhandlung

Münsterplatz 5 · 44575 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 9 29 93 30


Kultur 47

BUCHtipps

aus der Redaktion

Elke Krüsmann

Endlich Lady!

Mosaik

288 Seiten

19,99 Euro

Wie kluge Frauen

älter werden: Was

sie tun und was sie

lassen. »Manchmal

kommt es mir vor, als

wäre mein Badezimmer eine Autowerkstatt«,

seufzte die Schauspielerin Iris Berben

einmal in einem Gespräch. »Auf allen

Töpfen und Tuben steht ›Repair‹.«

Stilvoll älter werden – wie gelingt das? Die

Frage hat sich fast jede Frau über 40 schon

mal gestellt. Iris Berben gibt mit ihrem

Bonmot auch gleich einen Hinweis darauf,

welche Eigenschaft dabei sehr hilfreich

sein kann: die Fähigkeit zu Humor und

Ironie.

Max Bentow

Die Totentänzerin

Page & Turner

384 Seiten

14,99 Euro

Ein Mann und eine

Frau, entkleidet und

in einer engen Umarmung

vereint, die

Körper mit einer

Schnur aneinandergefesselt. Das Bett, auf

dem sie liegen, ist blutdurchtränkt, davor

auf bizarre Weise drapiert die Nachtwäsche

der beiden Opfer. Dieser schaurige

Anblick bietet sich Nils Trojan und seinem

Team, als sie in der Wohnung eintreffen,

in der sich das grauenhafte Verbrechen ereignet

hat. Welcher kranke Geist hat hier

gewütet? Wie weit geht Hass, dass er einen

Menschen zu einer solchen Tat verführt?

Trojan ist schockiert, als ausgerechnet

Theresa Landsberg, die Frau seines Chefs,

in den Kreis der Verdächtigen gerät. Er

will nicht an ihre Schuld glauben, und

doch weiß er, dass er jede Spur verfolgen

muss. Denn soeben wurde ein weiteres

Liebespaar tot aufgefunden ...

Robert Wilson

Stirb für mich

Page & Turner

544 Seiten · 14,99 Euro

Alyshia D'Cruz, Tochter des indischen

Großindustriellen Frank D'Cruz, führt ein

sorgenfreies Leben

im Luxus. Aufgewachsen

in Mumbai

und London, besuchte

sie die besten

Schulen und arbeitet

nun zielstrebig an ihrer

vielversprechenden

Karriere. Eines

Abends feiert sie mit

Freunden in einem

angesagten Londoner Club. Und steigt am

Ende in das falsche Taxi.

Als Frank D'Cruz die erste ominöse Nachricht

von den Entführern seiner geliebten

Tochter erhält, verlässt er sich nicht auf

die Hilfe der Polizei. Er heuert den Besten

an, den der freie Markt hergibt: Charles

Boxer, Exmilitär, Expolizist und mittlerweile

angesehener Spezialist für die ganz

hochkarätigen Entführungsfälle. Ein einsamer

Wolf mit einzigartigem kriminalistischen

Gespür, kompliziertem Privatleben

und dem Ruf, manche Schuld auf ganz eigene

Weise zu ahnden.

Dieter Gurkasch

Leben Reloaded –

Wie ich durch Yoga im

Knast die Freiheit

entdeckte

256 Seiten

18,99 Euro

Dieter Gurkasch sitzt

25 Jahre im Gefängnis,

nachdem er bei

einem Raubüberfall einen Menschen auf

grausame Weise tötet, aus dem Knast ausbricht,

eine Revolte in dem berüchtigten

Gefängnis Santa Fu anzettelt und anschließend

mehrere Jahre in Isolationshaft verbringt.

Eine Schießerei mit der Polizei

überlebt er nur aufgrund der Massage seines

freigelegten Herzens im Krankenhaus.

Wie durch ein Wunder bekommt er sein

Leben zum zweiten Mal geschenkt.

Doch erst als ihm im Gefängnis durch Zufall

ein Buch über Yoga in die Hände fällt,

eröffnet sich ihm ein unerwarteter Weg

der Versöhnung und des Neuanfangs.

Trotz der Häme und des Spotts beginnt er

mit der ›Mädchengymnastik‹ und entdeckt,

dass seine Wut und der Hass in ihm

schwinden. Er lernt, sich zu öffnen, Trauer

zu empfinden und sich auch seiner gewalttätigen

Vergangenheit zu stellen.

Matthias Brandt liest

›Robert Enke. Ein allzu kurzes Leben‹

Hörbuch · tacheles

6CDs

12,95 Euro

Als Robert Enke am 10. November 2009

starb, berührte sein Schicksal Deutschland

weit über die Welt des Fußballs hinaus.

Denn an seinem Leben hatte die Öffentlichkeit

in ganz besonderer Weise Anteil

genommen: Nur wenige Monate vor seinem

Selbstmord war er nach dem Tod seiner

ersten Tochter zum zweiten Mal Vater

geworden. Acht Monate später hätte er bei

der Weltmeisterschaft in Südafrika im Tor

der deutschen Nationalmannschaft stehen

sollen.

Wie Robert Enke gegen seine Depression

kämpfte, wie er es auf seinem Lebensweg

von der Arbeitslosigkeit ins Tor der Nationalmannschaft

schaffte und wie er zu denen

stand, die ihn beruflich und privat

umgaben – davon erzählt diese Biografie.

Entstanden in enger Zusammenarbeit mit

Robert Enkes Witwe Teresa, zeichnet Ronald

Reng darin das Bild eines Mannes,

der nie vergaß, dass auch für einen großen

Torwart Demut kein schlechter Wesenszug

ist.

»Der Gedanke, einmal in einem Buch von

seinem Leben zu erzählen, bedeutete Robert

sehr viel. Er hoffte, seine Autobiografie

gemeinsam mit Ronald Reng schreiben

zu können. Nun hat Ronald Reng dieses

Buch allein geschrieben. Er erzählt darin

von Roberts sportlicher Karriere, von den

Extremen seiner Laufbahn, und sieht dabei

immer auch den Menschen, den Ehemann

und Vater. Er schreibt von unserem

Kampf gegen die Depression und vergisst

nicht die vielen Glücksmomente, die es

gab.« Teresa Enke


48

Kultur

Portrait Fred Ape

Blick hinter den Vorhang

Seit elf Jahren öffnet dieser Mann im Dezember Tag für Tag das jeweilige

Türchen des satirischen Adventskalenders. Doch mehr, auch

für die ›Füllung‹ ist er zuständig und damit für die Vielfalt und Qualität

an humoristischen Highlights, die das Zelt auf dem Marktplatz

längst zu einem Anziehungspunkt weit über Castrop-Rauxels Grenzen

hinaus hat werden lassen. Klartext: Ohne Fred Ape – Liedermacher,

Kabarettist, Programmchef, Song-Poet, Ruhrgebietler – würde

es das satirische Adventsprogramm gar nicht geben. Wir sprachen

mit ihm über 40 Jahre Bühne, über Höhen und Tiefen, Träume,

Trauer und Freundschaft – und natürlich über den satirischen Adventskalender

in unserem Städtchen.

Zäsuren

Eins vorab: Seine 60 Jahre sieht man ihm

nun hinten und vorne nicht an! Der Mann

ist sportlich, durchtrainiert und fit wie ein

Turnschuh. Sympathisches Lächeln,

strahlende Augen – ein echter Sunnyboy?

Nein! In Fred Apes Leben lief längst nicht

alles rund. Immer wieder gab es Zäsuren,

Einschnitte, die ihn geprägt, beeinflusst,

aber auch tief getroffen haben. »Mich hat’s

oft erwischt«, erzählt er, »von klein auf! In

der Kindheit war es die schwere Krankheit

meines Bruders, die uns, meine Eltern,

Geschwister und mich, ständig begleitet

und belastet hat. Auch meine Eltern selbst

sind recht früh gestorben. Dann der Tod

meiner Frau vor drei Jahren und kaum einen

Monat später eine eigene Krebsdiagnose

– man wird nachdenklich!«

»Ich werd’ Fußballprofi!«

Dabei führte er als Jugendlicher ziemlich

genau das Leben, von dem tausende Jungen

träumen. »Ich war ein guter Torwart,

hab’ mich eigentlich nur durch die Schule

durchgemogelt, weil mir klar war: Ich

werd’ Fußballprofi.« Das sah zunächst

auch gar nicht so schlecht aus. »Dann

hat’s aber doch nicht zum großen Sprung

gereicht. Ich tingelte von Verein zu Verein,

verdiente damals – zumindest für das Alter

– gar nicht schlecht, fing eine Lehre an,

brach sie wieder ab. Die Gitarre war eher

Beiwerk, sagen wir mal so: Bei den Mädchen

kam sie recht gut an«, erinnert er

sich schmunzelnd. »Das ging eine Zeitlang

so weiter, doch irgendwann gab es einen

Riss. Es waren unterschiedliche Ereignisse

und Begegnungen, die meinem Leben

Seit 1987 (mit achtjähriger Pause) bildet Fred Ape mit Guntmar Feuerstein das Musik-Kabarett-Duo ›Ape &

Feuerstein‹. Auch in diesem Jahr werden die beiden wieder im Satirischen Adventskalender dabei sein.

damals eine entscheidende Wende gaben.«

Fred Ape machte sein Fachabi, absolvierte

eine Ausbildung zum Krankenpflegehelfer.

Es folgten das Studium der Sozialarbeit

und parallel dazu – nicht zuletzt geprägt

durch damals populäre Barden wie Hannes

Wader und Reinhard Mey – die Entwicklung

zum politischen Liedermacher.

Erfolge in der Folk-Rockszene

In dieser Zeit lernte er Klaus Beck und Peter

Brinkmann kennen und gründete

schließlich mit ihnen 1979 die Gruppe Ape,

Beck und Brinkmann, die bis 1987 mit ihren

sozial- und umweltkritischen Texten –

Autor größtenteils Fred Ape – beachtliche

Erfolge in der alternativen deutschen Folk-

Rockszene feierten. »Es war eine tolle Zeit,

aber es war auch ein anstrengendes Leben:

das ständige Touren für vergleichsweise

wenig Geld. Nach der Trennung habe ich

mich – bis auf die Zusammenarbeit mit

Guntmar Feuerstein, die mit einer achtjährigen

Pause bis heute andauert – auf

mein Soloprojekt konzentriert.«

Texte mit Haltung

Solo, das bedeutet jetzt Ape durch und

durch: humorvolle, pointierte, manchmal

sogar philosophische und auf jeden Fall

poetische Lieder. »Ich bin ein nachdenklicher

Mensch. Wenn ich lustige Texte erarbeite,

dann mit Haltung. Das bedeutet

jetzt nicht den ständig erhobenen moralischen

Zeigefinger. Aber ich möchte mit

meinen Lieder etwas ausdrücken: Gefühle,

Situationen oder Erinnerungen an Menschen,

die mir etwas bedeuten, die eine für

mich wichtige Aussage haben. Ich kann

mit der Pseudolyrik des heute angesagten

Deutschpop nichts anfangen. Wenn man

so will empfinde ich mich als einen Songpoeten,

als einen Musikkabarettisten, der

mit Lyrik spielt.« Mittlerweile hat er gut

3.000 Auftritte absolviert und auch das ein

oder andere Mal gemeinsam mit den früheren

Helden auf der Bühne gestanden.


Kultur 49

Wobei mittlerweile die Veranstaltungstätigkeit

den Hauptpart seiner Arbeit ausmacht.

Fred Ape zeichnet mit verantwortlich

für Programme – mit Namen wie

Pispers, Knebel und Becker – vom Dortmunder

Spiegelzelt (RuhrHOCHdeutschfestival/das

Montagsprogramm), Cabaret

Queue bis hin zu besagtem Satirischen Adventskalender.

Erfolgsmodell Castrop

»2001 kam Peter Breuer in seiner damaligen

Funktion als Citymanager der Castroper

Altstadt auf mich zu. Es gab seit zwei

Jahren das Adventszelt auf dem Altstadtmarkt,

allerdings nicht mit dem erhofften

Erfolg und Zulauf«, erinnert sich Fred

Ape. »Und so fragte er mich, ob ich nicht

vielleicht eine Idee hätte. Ich weiß noch

ganz genau, wir saßen zusammen in einem

Café, überlegten laut vor uns hin und

schon stand das grobe Konzept: ein Adventskalender,

hinter dessen Türchen sich

Comedians und Kabarettisten als Überraschungsgäste

versteckten. 2002 fand dann

der erste Adventskalender statt – zunächst

durchaus mit Kinderkrankheiten. Anfänglich

wurde kein Eintritt genommen, es war

unwahrscheinlich laut, auch während der

Auftritte. Ich erinnere mich gut, dass ich

zwischenzeitlich richtig sauer war, dass die

Künstler derart respektlos behandelt wurden.

Mittlerweile wird ein symbolisches

Eintrittsgeld erhoben, eine wichtige Sache,

schließlich haben Kunst und Kultur ihren

Wert. Und ich selbst bin in der Auswahl

konsequenter geworden und engagiere nur

noch Künstler, die ich selbst kenne, von

denen ich weiß, dass sie die entsprechende

Qualität und Erfahrung aufweisen und

die vor allem mit der doch sehr speziellen

Atmosphäre umgehen können. Inzwischen

hat das Zelt einen exzellenten Ruf und

wird auch in der Comedy-Szene super besprochen.

Von daher habe ich keine Probleme,

wirkliche tolle Leute, die in die Liga

gehören, zu gewinnen. In diesem Jahr

beginnen wir mit dem Programm übrigens

erst um 19.30 Uhr. Der Wunsch wurde insbesondere

von Beschäftigten und Unternehmern

aus dem Castroper Einzelhandel

geäußert, die uns jetzt auch erleben können.«

Er steht im Tor!

Jetzt kommen wir aber doch noch mal auf

diese Zahl zurück – 60! Denkt man mit 60

– wir wiederholen es bewusst , weil wir es

partout nicht glauben wollen – so langsam

an ›ruhiger treten‹, vielleicht sogar Rente

oder Ruhestand? »Nein, auf keinen Fall,

zumindest jetzt noch nicht«, betont Fred

Ape. »Ich genieße meine Arbeit. Und ich

genieße meinen Sport. Ich spiele Tennis

und stehe nach wie vor im Tor. Daneben

bin ich noch als Torwarttrainer in der

Westfalenliga aktiv, eine Aufgabe, die mir

unwahrscheinlich wichtig ist. Vielleicht

finde ich diesen Job auch so toll, weil ich

den Draht zur Jugend halte. Und ich bin

eitel genug, dass es mich freut, mit ihnen

mithalten zu können«, erzählt er mit einem

kleinen Lächeln. Gibt es Träume, besondere

Ziele? »Ganz praktischer Art: das

Haus abbezahlen, das Alter finanzieren

und die Sportlichkeit noch ein wenig ernster

nehmen. Wichtig sind Freundschaften.

Ich habe mein Leben lang in Wohngemeinschaften

gelebt, das prägt: Ich lege Wert

auf Freundschaft! Ansonsten: Weitermachen!

Ich stehe jeden Tag voller Demut

auf, sortier mich und weiter geht’s!«

Ab ins Zelt

Der Satirische Adventskalender startet

am 01. Dezember.

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt 6 Euro inkl. Getränk

Mit dabei: Barbara Ruscher, Johannes Flöck,

Ausbilder Schmidt, Chris Kramer, Sascha Korf,

Peter Vollmer, Nils Heinrich, René Steinberg,

Christoph Brüske und viele andere.

Weitere Informationen unter

www.ab-ins-zelt.de

Mehr zur Fred Ape findet sich unter

www.fred-ape.de

Zum Titelbild

In der letzten Ausgabe stellten wir Bernd Röttgers und seine Pott-

Denkmale vor. Auf der Suche nach einer außergewöhnlichen

Herbstimpression stießen wir jetzt auf seine stimmungsvolle Ansicht

des Erin-Förderturms. Perfekt! Genau so hatten wir uns unser

Titelbild vorgestellt.

Tipp: Die Castrop-Rauxeler Grafiken sind jetzt auf Leinwand und

als Postkarte, ebenso wie die von Andy Warhol inspirierten Erinbilder

exklusiv in der Castroper LeseLust erhältlich und lassen

sich zudem in weiteren Formaten und Materialien bestellen.

Castroper LeseLust

Münsterstraße 14 · 44575 Castrop-Rauxel · www.castroper-leselust.de

Mehr Info über Bernd Röttgers findet sich unter www.berndroettgers.de

›Farb.Schicht!‹

Das Ruhrgebiet mit seinen alten Zechenhalden, den umfunktionierten

Fördertürmen und qualmenden Schornsteinen hat seinen

ganz eigenen Charme und ist alles andere als grau. Erika Trimborn

malt ihre Heimat in satten Farben!

1964 in Bochum geboren,

verbrachte die

Hobbykünstlerin ihre

ersten Lebensjahre im

Pott. Nach einer längeren

Zeit in Süddeutschland

kam sie

zurück und lebt nun

schon seit vielen Jahren

in Castrop-Rauxel.

Ihre zum Teil gegensätzlichen

Eindrücke

von Landschaften und Industrie, Menschen und Emotionen

bringt sie in farbenfrohen Darstellungen auf die Leinwand. Teils

gegenständlich real, teils abstrakt symbolhaft, zeigen die Bilder

ihre liebevolle Beziehung zum ›Revier‹ und seiner vielschichtigen

Wirklichkeit.

›Farb.Schicht!‹

Acryl auf Leinwand von Erika Trimborn

10.11., 11 Uhr, Bürgerhausgalerie

Ausstellungseröffnung

www.erik-art.de


50

Menschen in Castrop-Rauxel

›Pastafarie‹ in 110 Dezibel

Nudel-Micha ist Castrop-Rauxels einziger ›echter‹ Marktschreier

Er ist Bergmannssohn und Stammgast im Rauxeler Stübchen, hat lange Haare und eine ›große Klappe‹.

Dem ersten Eindruck nach ist dieser Nudel-Micha ein waschechter Ruhrpott-Junge. Dass er regelmäßig

mit Salbeitee gurgelt, will nicht so recht ins Klischee passen. »Meine Arbeit geht auf die Stimmbänder«,

erklärt er. »Besonders jetzt im Herbst, wenn die Luft feucht ist.«

Man merkt: Der Kerl ist vom Fach. Als

Einzelhandelskaufmann veräußerte Michael

Schlüter einst Eier, Milch und Käse,

schnappte später als Bühnentechniker bei

der Comödie Bochum unter Jochen Schröder,

bekannt aus der TV-Serie ›Schwarzwaldklinik‹,

die wichtigen Schauspieltricks

auf. Seine charakteristische Reibeisenstimme

ist sicher eine gute Voraussetzung,

aber nicht der einzige Grund, warum der

Castrop-Rauxeler im Konzert der Krachmacher

die Nase so weit vorn hat. »Ich

klinge nicht von Geburt an so kratzig, mit

19 hatte ich eine Kehlkopfverletzung beim

Sport«, erzählt er. Bei Marktschreiern

komme die Lautstärke aber – wie bei Sängern

oder Theaterschauspielern – ohnehin

nicht aus der Kehle, sondern aus dem

Bauch.

Weil Michael Schlüter das drauf hat, nennt

er sich Nudel-Micha und verkauft seine

Penne, Farfalle und Macaroni – echte Qualitätsware

aus der Pasta-Hochburg Apulien

– deutschlandweit. Allerdings: »Zu

Hause im Ruhrgebiet kommen deftige Sachen

wie Fisch und Salami oft besser an.

Für mich völlig unverständlich. Wenn ich

die Aale vom Axel ess’, krieg’ ich Pickel!«

Tipp: Wer wissen will, wie es ist, sich beim

Bummeln anbrüllen zu lassen, hat am

Osterwochenende 2014 (19.–21. April) die

Chance. Dann lassen die Marktschreier

auf dem Ickerner Markt die Würste, pardon,

die Fetzen fliegen.

Es kann nur einen Champion geben! Im Wettstreit um den besten Marktschreier Deutschlands ist den Profi-

›Schreihälsen‹ (oben rechts Nudel-Micha) jedes Mittel recht.

Nudel-Micha alias Michael Schlüter ist

hauptberuflich Marktschreier und ruhmreiches

Mitglied der 1970 in Berlin gegründeten

Echten Gilde der Marktschreier mit

derzeitigem Hauptsitz in Sprockhövel. An

45 Wochen im Jahr zieht die Truppe quer

durch die Bundesrepublik, um ihre Ware

mit schlagkräftigen Argumenten und derber

Show an den Mann zu bringen. Da wären

beispielsweise Aal-Axel, Käse-Rudi,

Bananen-Joe, der Holländer mit den

Blumen oder auch Wurst-Achim, laut

Guinnessbuch der Rekorde das lauteste

Lebewesen der Welt und siegreich hervorgegangen

aus dem Duell gegen einen

Brüllaffen.

Seit nunmehr fünf Jahren mischt Nudel-

Micha aus Castrop-Rauxel in dieser schrägen

Welt der Profi-›Schreihälse‹ kräftig

mit: Im Wettkampf um den besten Marktschreier

des Jahres liegt er nach aktuellem

Stand auf Platz zwei knapp hinter seinem

›Erzfeind‹ Wurst-Achim. »Ich bringe es auf

sage und schreibe 110 Dezibel – vergleichbar

mit einem startenden Flugzeug«,

grinst er stolz. Doch nicht nur die Lautstärke

zählt, wer die Gunst des Publikums

gewinnen und am Ende eines Markttages

die meisten Stimmen zählen will, braucht

dazu jede Menge Streitlust und Gerissenheit.

»Die Leute wollen sehen, wie wir uns

gegenseitig fertig machen.« Dabei greifen

die wortgewandten Radaubrüder bisweilen

zu ausgebufften Tricks. »Ich bin ein

großer Kinderfreund«, verrät Nudel-Micha

augenzwinkernd. »Manchmal schenke ich

den Kids ein Paket Spaghetti. Dafür müssen

sie dann am Stand vom Wurst-Achim

vorbeischlendern, mit meiner Pasta durch

die Luft wedeln und abfällig ›nänä-nänänänä!‹

rufen. Wenn sie das gut machen, bekommen

sie noch einen Euro.«

www.gilde-der-marktschreier.de


Dies & Das 51

Freak-Show in der Manege

Was für ein Zirkus! Wenn Seven

Cent am 31. Oktober unter

dem Motto ›Circus of

Freaks‹ zur großen Halloweenparty

laden, vewandelt sich die

Europahalle in eine Manege

des Grauens. Und hier gehören

böse Clowns und alte

Schrumpelhexen noch zu den

sympathischeren Gestalten …

Nach dem ausverkauften Auftritt

mit 2.500 partywütigen

Schwarzer Humor

Als Dave Davis 1973 in Köln geboren wurde,

ahnten seine aus Uganda stammenden

Eltern nicht, dass ihr Spross einmal mit

schwarzem Humor und farbig-frohem

Wortwitz in der neuen Heimat Karriere

machen würde. Im Oktober 2012 feierte

das zweite Soloprogramm ›Live & in Farbe‹

des Comedians Premiere.

Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?

Niemand! Und das ist auch gut so! Aber

Deutschland fragt: Gibt es außer Clowns

tatsächlich noch andere farbige Menschen?

Darf die politisch korrekte Domina

Blues!

Bereits zum fünften Mal findet Ende November

das Castroper Bluesfestival statt –

mittlerweile längst eine feste Größe im

Castrop-Rauxeler Musikgeschehen. Ort

des Geschehens ist erneut der über 100

Jahre alte Saal im Haus Oestreich auf

Schwerin, der immer wieder für eine einzigartige

Stimmung sorgt.

In diesem Jahr wartet auf die Besucher ein

echtes Highlight: Mithilfe des Kulturbüros

ist es gelungen, den bundesweit bekannten

Harp-Virtuosen und Blues-Entertainer

Gästen im vergangenem

Jahr können sich die Zuschauer

nun auf eine

Wahnsinnnsshow freuen,

die das Spektakel von

2012 noch toppen soll.

Feuer, Pyrotechnik und

Nebeleffekte inklusive!

Als Support holt sich die

Castrop-Rauxeler Coverrockband

die befreundeten

Musiker von Gun-Fire

schwarze Kunden auspeitschen? Und warum

fürchten wir ein Wort, dass rückwärts

gelesen ›Regen‹ erzeugt?

Dave Davis gibt Antwort. Er zertrümmert

und bestätigt mit erfrischender Leichtigkeit

viele Vorurteile, schlüpft in verschiedene

Rollen, erzählt Unglaubliches und singt

nie Gehörtes. Der Träger des Deutschen

Comedypreises 2010 und zweifache Prix-

Pantheon-Gewinner 2009 interagiert auch

in seinem neuen Programm gekonnt mit

dem Publikum und lässt uns verstehen, warum

er von ›Klasse statt Rasse‹ spricht.

05.11., 20 Uhr, Europahalle

Dave Davis · ›Live und in Farbe‹

sowie die Deutschrocker Sebel aus Herne

dazu. Eine Jury kürt die besten Grusel-

Outfits im Publikum. Nach den Live-Konzerten

wird bei der After-Show-Party mit

DJ weiter gefeiert.

›Circus of Freaks Show‹

Halloween-Show mit Seven Cent,

Sebel & Gun-Fire

31.10., 19.30 Uhr, Europahalle

Crazy Chris Kramer zu verpflichten, der

unbestritten zur ersten Liga der deutschen

Bluesmusiker gehört.

Wenn der ›Ruhrgebeatler‹ auf die Bühne

kommt, macht er sofort klar, dass weder

Lachmuskeln noch Tränendrüsen verschont

werden. Auch als Entertainer mit

ungeheurem Wortwitz kann er sein Publikum

perfekt unterhalten – und gleichzeitig

zutiefst berühren. Ebenfalls an Bord: die

Dortmunder Band ›Dirty Blue‹ sowie die

›Blind Chicken Blues Band‹.

23.11., 19 Uhr, Haus Oestrich

5. Castroper Bluesfestival

www.friseur-laudwein.de


52

Verlosung

APASSIONATA

Zeit für Träume

Im ›gestreckten Galopp‹ strebt

die neue APASSIONATA-Show

›Zeit für Träume‹ ihrer Premiere

entgegen. Ab November

nimmt das fantasievolle Spektakel

Zuschauer in insgesamt 28

europäischen Städten mit auf eine

unvergessliche Reise in bunte

Traumwelten.

Die Geschichte beginnt mit den

britischen Studenten Tanya und

Michael, denen im Urlaub ein

außergewöhnliches Buch in die

Hände fällt – Titel: ›Zeit für

Träume‹. Als die Männer es aufschlagen,

werden sie fortgetragen,

die Grenzen von Zeit und

Raum verschwimmen …

(Equipe Voltigeurs du Monde) empfangen. Von dort führt der Zauber

des Buches in eine magische Unterwasserwelt. Hier tauchen

die Freunde ein in die Romantik eines gerittenen Pas de Deux von

Meereswesen (Equipe Sebastián Fernández). Weiter geht es ins

verschneite London, wo die beiden Zeuge einer ›Eistanz-Dressur‹

werden und die ›neue Ungarische Post‹ miterleben: Der Reiter

steht auf den Rücken zweier Cremello-Hengste und vollführt mit

weiteren Pferden am Zügel anspruchsvolle Manöver.

An einem sonnigen Strand werden

Tanya und Michael von

fröhlichen Trickreitern auf Surfbrettern

und Wasserskiern

Achtung: Wir verlosen 3 x 2 Tickets für den 15. Dezember.

Senden Sie bis zum 20.11.2013 eine E-Mail mit dem Betreff

›Apassionata‹ an info@stadtmag.de

DIE TANZSCHULE, DIE SPASS MACHT

Im zauberhaften Reich über den Wolken bewegen sich die Hengste

des Italieners Alex Giona völlig frei durch die Arena – gelenkt

durch das unsichtbare Band des Vertrauens. Freuen darf sich das

Publikum außerdem auf elegante Lusitanos (Equipe Luis Valença)

und prächtige Friesen (Equipe Petra Geschonneck), die Dressurlektionen

auf höchstem Niveau präsentieren. Für Stimmung

sorgen temporeiche Westerneinlagen. Pfiffige Esel (Equipe Laurent

Jahan) und vorwitzige Ponys (Equipe Brynjas Flying Shettys)

sind für die Lacher zuständig.

Neue Kurse

ab 10. Januar 2014

TANZSCHULE

FRANK SCHMIDT-HUTTEN

Anmeldungen ab sofort von Di.–Fr. von 16.00–18.00 Uhr

Castrop-Rauxel · Obere Münsterstraße 26 · Tel. (0 23 05) 1 37 16

www.schmidt-hutten.de

Untermalt mit farbenprächtigen Bühnenbildern, gefühlvoller Musik

und mitreißenden Tanzeinlagen zeigt APASSIONATA auch in

der Saison 2013/14 wieder viele magische Begegnungen zwischen

Mensch und Pferd.

APASSIONATA

14.12., 15 + 20 Uhr

15.12., 15 Uhr

Westfallenhalle Dortmund

Weiter Infos und Termine

www.apassionata.com


Verlosung 53

Zwirbel-Schnäuzer im Anmarsch

Horst Lichter: ›Jetzt kocht er auch noch!‹

Seit Herbst 2012 ist Horst Lichter auf großer Tour durch die Bundesrepublik. Im November macht

Deutschlands sympathischster Zwirbel-Schnäuzer mit seiner mobilen Küche Station in der Castrop-

Rauxeler Europahalle.

Nach ›Sushi ist auch keine Lösung!‹

und ›Kann denn Butter

Sünde sein?‹ heißt es in der neuen

Live-Show ›Jetzt kocht er

auch noch!‹. »Bei meinen letzten

beiden Programmen war es immer

so superschön mit den Leuten

in der Halle, da hab ich mich

schnell verquatscht, und dann

blieb nur noch wenig Zeit fürs

Kochen«, gestand der TV-Koch

zu Tourneebeginn. »Aber das ändert

sich jetzt!«

Gesagt, getan: Ab sofort geht’s

heiß her auf der Bühne. Das Publikum

darf sich auf einen bunten

Mix aus spannenden Storys

und Lichter-typischen Kocheinlagen

freuen, immer gepfeffert

mit einer Prise Humor. Denn der

lustigste Koch im deutschen

Fernsehen will seine Zuschauer

nicht nur mit leckeren Gerichten,

sondern auch mit seinen Geschichten

verzaubern. So wirft

Horst Lichter einen Blick hinter

die Kulissen der Gastronomie,

plaudert über seine Erfahrungen

als Koch und Restaurantbesitzer,

erzählt von Kellnern oder gibt

Anekdoten über das Essen zum

Besten.

»Ich habe schon so viel erlebt

und ein paar spezielle Gerichte

aus meiner ›Rezepte-Schatztruhe‹

mitgebracht, die mich an die

tollsten Abschnitte meines Lebens

erinnern. Die möchte ich

zum Anlass nehmen, zusammen

mit dem Publikum eine kleine

kulinarische Reise anzutreten.«

Achtung: Wir verlosen drei

›Überraschungspakete‹ mit kleinen

Accessoires von Horst Lichter.

Einfach bis zum 15.11.2013

eine E-Mail mit dem Betreff

›Jetzt kocht er auch noch!‹ an

info@stadtmag.de schicken.

Horst Lichter

›Jetzt kocht er auch noch!‹

20.11., 20 Uhr Europahalle

www.horst-lichter.de

Anzeige

Et Cetera präsentiert den Ruhrstadtschnüffler

»Wir hatten wir einen unvergesslichen

Abend, den wir voll genossen haben« und

»Wir waren begeistert, die Show ist richtig

klasse. Vielen Dank, das ›Et Cetera‹ hat

einen neuen Fan«, so lauteten die begeisterten

Rückmeldungen der Leser, die bei

der letzten Et-Cetera-Kartenverlosung jeweils

zwei Tickets gewonnen haben. Das

freut uns natürlich sehr. Und noch mehr

freut es uns, dass wir wieder 2 x 2 Karten

verlosen dürfen.

Darum geht’s: Ein Super-Auftrag erreicht

Detektiv, Singlescout und ›Ruhrstadt-

Schnüffler‹ Robert Woitas. Denn Superheld

Archie Clapp will heiraten! Nur fehlt

ihm dazu noch die passende Frau. Archies

Bedingung: Sie kommt aus dem Revier. Im

Auftrag der Liebe begibt sich der Ruhrstadt-Schnüffler

somit an verschiedensten

Orten des Ruhrgebiets auf eine mehr als

unterhaltsame Suche nach Archies Ruhrpott-Wonderwoman.

Bei der Suche unterstützt

ihn ein motiviertes Team von echten

Freunden und internationalen

Spezialisten: Mr. Dyvinetz (Cyr-Ring), Alexey

Chaynikov (Hula-Hoop), Katrina (Vertikalseil,

Trapez), Jean-Marc Lehmann

(Jonglage) und Duo Laos (Partnerakrobatik).

Eine herrlich komische und doch zu

Herzen gehende Geschichte über Liebe,

Freundschaft & Superhelden.

Achtung: Wir verlosen 2 x 2 Karten für

Sonntag 01.12.2013 (1. Advent). Einfach

bis zum 10.11.2013. eine E-Mail schicken

an info@stadtmag.de, Stichwort ›Ruhrpott-Schnüffler‹

Der Ruhrpott-Schnüffler

Winter im Varieté Et Cetera

01. Nov. 2013 bis 26. Jan. 2014

www.variete-et-cetera.de


54

Rätselspaß

Sudoku

einfach

9 6 2

6 4 5

4 2 6

1 7 4 2 9

8 9 3

3 4 5 1

3 7 6

7 3 2

8 4 7

schwierig

7 2 6

4 6 3

3 2

7 2 5

9 8 3 2

2 7 3

5 6

6 4 9

9 1 8

9 6 4 1 3 2 8 7 5

3 5 8 6 7 4 9 1 2

7 1 2 8 9 5 4 6 3

5 2 3 7 8 8 1 4 9

1 9 7 5 4 3 2 8 6

8 4 6 2 1 9 3 5 7

2 3 1 4 6 7 5 9 8

6 8 9 3 5 1 7 2 4

4 7 5 9 2 8 6 3 3

Sudoku einfach

Auflösung aus Ausgabe 92

2 9 1 7 3 8 4 5 6

8 3 5 9 6 4 7 2 1

7 4 6 1 2 5 3 9 8

4 7 3 5 8 6 2 1 9

1 6 8 2 4 9 5 7 3

5 2 9 3 7 1 6 8 4

6 5 4 8 1 2 9 3 7

3 1 2 6 9 7 8 4 5

9 8 7 4 5 3 1 6 2

Sudoku schwierig

Auflösung aus Ausgabe 92

Schmunzelecke

Was sagt das Blatt zur Eichel? »Kumpel, setz’ mal deinen Helm

ab!«

Kommt ein Häschen im Herbst zum Gärtner: »Haddu lose Blätter?«

Antwortet der Gärtner: »Massenhaft.« Darauf das Häschen:

»Muddu Buch binden lassen.«

Zwei Bären sitzen zu zweit in ihrer Höhle und schauen zu, wie im

Herbst das Laub von den Bäumen fällt. Meint der eine der Bären:

»Eines kann ich dir sagen, irgendwann lasse ich den Winterschlaf

noch mal ausfallen und sehe mir den Typen an, der im Frühling

immer die Blätter jedes Mal aufs Neue wieder an die Bäume klebt!«

Sagt der Pessimist: »Schlimmer geht es nicht!« Darauf der Optimist:

»Doch!«

Was ist ein Kreis? Ein rundes Viereck.

Mann beim Arzt: »Herr Doktor, bitte helfen Sie mir. Ständig zittern

meine Hände.« Fragt der Arzt: »Trinken Sie viel?« Darauf der Patient:

»Nein, das meiste verschütte ich!«

An Board eines Riesen-Jets feiert die Besatzung froh und munter.

Nach dem siebten Scotch sagt der Pilot: »So, nun muss ich mal

langsam aufhören. Ich habe unten am Flughafen mein Auto stehen.«

Bilden Sie aus folgenden Buchstaben

ein Wort:

PREISrätsel

Schreiben Sie Ihre Lösungen auf eine Postkarte (mit Ihrem Absender

und Ihrer Telefonnummer) und senden Sie diese bis zum 25. November

2013 an den

Correctum Verlag,

Postfach 40 08, 58426 Witten

oder per E-Mail an info@stadtmag.de

Sollte mehr als eine richtige Lösung eingehen, entscheidet das Los.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle

MitbürgerInnen, ausgenommen MitarbeiterInnen des Verlages und

deren Angehörige.

Rätselfragen

1. Wann fand das letzte Castroper Rennen statt?

2. Wie heißt die Koordinatorin von ›Wellcome‹?

3. Auf wie viel Dezibel bringt es Nudel-Micha?

Gewonnen

R I I

U E G

E N N

Unser letztes Preisrätsel gewann Karin Hetzel.

Ihr Gewinn geht ihr per Post zu.

Auflösung aus Ausgabe 92:

PROPHETIE


Termine & Veranstaltungen 55

31.10., 19.30 Uhr

Europahalle

Seven Cent

›Circus of Freaks Show‹

Halloween-Show

13.11., 16 Uhr Stadtbibliothek

Theater der Dämmerung · ›Freut euch des Lebens‹

musikalisch-literarischer Reigen

15.11., 20 Uhr Mythos

Live-Musik mit ›Deep Black‹

07.12., 15 Uhr

Stadthalle

☺ ›Peter Pan‹

Kindertheater ab 6

Premiere

31.10., 20 Uhr Mythos

Hubi’s Halloween Party

01.11., 20 Uhr Mythos

Live-Musik mit Stingray Police Cover Band

03.11., 11–18 Uhr Marktplatz Ickern

Jahrmarkt

03.11., 17 Uhr ASG

›Jive at Five‹ · Jazzkonzert

04.11., 9 Uhr WLT-Studio

☺ ›Käpten Knitterbart und seine Bande‹

Kindertheater ab 5

05.11., 20 Uhr Europahalle

Dave Davis · ›Live und in Farbe‹

06.11., 15 Uhr Stadtbibliothek

☺ Wodo Puppenspiel · ›Conni kommt‹

Puppentheater ab 5

07.11., 19 Uhr

Café Residenz

›Tauben vergiften im Park‹

Kopp spielt Kreisler

Kulinarischer Literaturabend

08.11., 20 Uhr Mythos

Live-Musik mit ›here comes Johnny‹

09.11., 10-15 Uhr BBZ

›Mein Kind am Computer – Gefahren, Chancen, Risiken‹

Elternkurs der VHS

10.11., 11–18 Uhr Lange Straße

Trödelmarkt

10.11., 18 Uhr

WLT-Studio

›Dead Or Alive‹

Poetry Slam

12.11., 19 Uhr ASG

›Magisches Lappland‹ · Diaporama

Die verflixte Sieben

16.11., 20 Uhr WLT-Studio

›Dead Or Alive‹ · Poetry Slam

16.11., 20 Uhr Mythos

Travestie Show

17.11., 10 Uhr Café Antik

Jazz-Brunch

Mit Heinrich Altemeier (Gitarre) und Kerstin Fabri

(Saxofon)

20.11., 11.30 Uhr

WLT-Studio

☺ ›Kleiner Werwolf‹

Kindertheater ab 6

20.11., 20 Uhr Europahalle

Horst Lichter · ›Jetzt kocht er auch noch!‹

21.11.–31.12. Altstadt

Weihnachtsmarkt

23.11., 19 Uhr Europahalle

›Tanz unterm Regenbogen‹ · Aids Gala

23.11., 19 Uhr Haus Oestrich

5. Castroper Bluesfestival

23.11., 20 Uhr WLT-Studio

24.11., 18 Uhr

25., 20 Uhr

›Dead Or Alive‹ · Poetry Slam

28.11., 9 + 13.30 Uhr WLT-Studio

›Kabale und Liebe‹

Schauspiel nach Schiller

29.11., 20 Uhr WLT-Studio

›Loriots Gesammelte Werke‹

30.11., 20 Uhr Mythos

CaRaMel Konzert

01.12., ab 14 Uhr Agora

Weihnachtsbasar

01.12., 17 Uhr Kirche Sankt Barabara

Adventssingen des MGV Castrop-Rauxel Nord

01.12., 18 Uhr WLT-Studio

›Dead Or Alive‹ · Poetry Slam

04.12., 15 Uhr Stadtbibliothek

☺ Theater Seifenblassen

›Befana und die heilige Nacht‹

Stabmarionettenstück ab 5

05.12., 19 Uhr Café Residenz

›Haben Sie’s eilig?‹ · Satirische Weihnachten

Kulinarischer Literaturabend

05.12., 19.30 Uhr Stadtbibliothek

›Erzähl mir von der Weihnachtsfreude‹

Literarisch-musikalischer Abend

08.12., 11–16 Uhr Europahalle

Modellspielzeugmarkt

08.12., 17 Uhr St. Lambertuskirche

›J. S. Bach-Weihnachtsoratorium Teil 1–3‹

Chorkonzert

10.12., 9 + 11.30 Uhr Stadthalle

☺ ›Peter Pan‹ · Kindertheater ab 6

11.12., 15 Uhr Stadtbibliothek

☺ Theater Blaues Haus

›Ritter Rost feiert Weihnachten‹

Figurenmusical ab 4

11.+12.12., 9 + 11.30 Uhr Stadthalle

☺ ›Nils Holgersson‹ · Kindertheater ab 5

((Foto?))

14.12., 17 Uhr Agora

›Prometheus‹ · Winterliches TheaterFeuerspektakel

Premiere

14.12., 20 Uhr Stadthalle

Wilfried Schmickler · ›Ich weiß es doch auch nicht‹

16.+17.12., je 11+20 Uhr WLT-Studio

›Maria und der Zauberer‹

Klassiker nach Thomas Mann

AUSSTELLUNGEN

10.11.–15.12. Bürgerhausgalerie

›Farb.Schicht!‹

Acryl auf Leinwand von Erika Trimborn

Eröffnung 10.11., 11 Uhr

Ihr Stadtmagazin liegt bei allen

unseren Anzeigenkunden und vielen

öffentlichen Stellen für Sie bereit!

☺ = Tipps für Kids und Familien

Wieder einmal haben wir in ein Bild, es handelt sich dabei übrigens um ein Plakatmotiv der Castroper Rennen aus dem Jahr 1934, diverse Fehler

eingearbeitet. Vielleicht finden Sie ja heraus, wie oft und an welcher Stelle wir eingegriffen haben. Auflösung aus Ausgabe 92

Das nächste Stadtmagazin erscheint in der zweiten Dezemberwoche. Redaktionsschluss ist am 25.11.2013.

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