Die komplette aktuelle Ausgabe als PDF-Datei ... - Stadtmagazin

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88. Ausgabe Kostenlos zum Mitnehmen

StadtMagazin

Witten

Dez. 2013 / Jan. 2014

Die Geschichte unseres

Rathauses

Teil I

Harkortschule Stockum

Die Welt begreifen mit Kopf, Herz und

Hand

Gesegnete Weihnachten

und ein ganz tolles 2014!

Als Synodalpfarrerin ist

Annette Krüger gemeindeübergreifend

aktiv.


2

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Das Stadtmagazin

bei Facebook

Editorial 3

Panta Rhei

Ein Magazin

nur für Sie

Und der Engel sprach zu ihm: »Binde deinen

Gürtel um, und zieh deine Sandal en an,

nimm deinen Mantel, und folge mir!«

Apostelgeschichte 12,8

Weihnachten ist nicht zuletzt die Zeit der

Engel. Es gibt sie aus W achs, Tüll, Ton,

Metall und noch so mancherlei. Wie ist es

aber, einem leibhaftigen Engel zu begeg -

nen?

Ich hatte am W ochenende Besuch. W ir

sprachen über dies und das, Gott und die

Welt, wie wir so schön sagen. Irgendwann

kamen wir zu einer Geschichte, die ein

Freund während seiner Studienzeit erlebt

und die sein Leben nachhaltig beeinflusst

hat. Friedhelm erzählt: »Ich saß in mei -

ner kleiner Studentenbude an meinem

Schreibtisch. Es war recht kalt draußen,

und ich fühlte mich in meinem muckelig

warmen Zimmer recht wohl. Plötzlich

wurde ich unruhig. So sehr , wie ich es

nicht kannte und nie zuvor erlebt hatte.

Ich weiß nicht warum, aber es zog mich

raus aus dem Haus. Ich konnte mich

überhaupt nicht dagegen wehren. Ich

ging durch den Garten, hinüber auf das

Impressum

Verlag und Redaktion:

Correctum Verlag Erika Killing-Overhoff

Postfach 4008, 58426 Witten,

Nolsenstraße 27, 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 58 98 99-0

Fax 0 23 02 / 58 98 99-9

eMail info@stadtmag.de · www.stadtmag.de

Herausgeber: Correctum Verlag

Redaktion: Erika Killing-Overhoff (verantw.), Antje Dittrich,

Pia Lüddecke, Alexandra Wenzel, Prof. Dr. Manfred H. Wolff,

Lutz Quambusch, Christian Steinacker, Jürgen Appelhans

Anzeigen:

Mediaberatung/Vertriebsleitung

Axel Sieling (verantw.)

Tel. 0 23 02 / 80 09 43

Mobil 01 63 / 5 83 37 32

eMail axelsieling@stadtmag.de

(gültige Anzeigenpreisliste 2008)

Satz und Layout:

Selisky Design, Stahlbaustr. 8

44577 Castrop-Rauxel

Tel. 0 23 05 / 35 30 30

www.selisky-design.de

Druck:

Paffrath Print & Medien GmbH

Auf dem Knapp 33-53. 42855 Remscheid

www.paffrath-druck.de

Titelbild:

Es weihnachtet (fotolia)

Alle in dieser Zeitschrift er schienenen Beiträge sind urheberrechtlich

geschützt. Alle Rechte, auch Übersetzungen vorbehalten. Reproduktionen

jeder Art, auch der vom Verlag gestalteten Anzeigen, bedürfen der

schriftlichen Genehmigung des Verlages. Für unverlangt eingesandtes

Bild- und Textmaterial wird keine Haftung übernommen. Namentlich

gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der Redaktion

wieder. Eine Ge währ für die Richtigk eit der Veröffentlichung

kann trotz sorgfältiger Prüfung nicht übernommen werden.

Erika Killing-Overhoff

Verlagsleitung

Grundstück des Nachbarn, wo ich noch

nie vorher war, ich kannte die Leute auch

nicht, denn ich war erst vor kurzer Zeit

nach Berlin gekommen. Auf diesem

Grundstück befand sich ein T eich, er zog

mich quasi magisch an. Dort sah ich et -

was aufgeblähtes Blaues schwimmen, ei -

nen Anorak. Ohne zu überlegen, zog ich

ihn mitsamt einem kleinen vierjährigen

Jungen heraus, der nach kurzen W iederbelebungsmaßnahmen

wieder zu sich

kam. Mit einer kleinen Unterkühlung

wurde er in ein Krankenhaus geschafft

und hat alles nach kurzer Zeit wohl überstanden.«

Friedhelm lächelt: »Die Eltern

haben mich immer als ›unseren Engel‹

bezeichnet.« Zur Hochzeit des kleinen

Jungen, der inzwischen ein ausgewachsener

Mann ist, wurde Friedhelm als Eh -

rengast eingeladen, denn ohne ihn hätte

diese Hochzeit schließlich nicht stattfin -

den können.

Wir saßen still um den Tisch herum und

waren sehr beeindruckt. Auf meine Fra -

ge, wie ihn dieses Ereignis nun so nach -

haltig beeindruckt habe, antwortete

Friedhelm, inzwischen 69 Jahre alt und

viele Male als Zahnarzt ehrenamtlich in

Entwicklungsländern tätig: »Ich weiß de -

finitiv, dass es etwas gibt, das unendlich

viel größer ist als wir. Ich fühle mich geführt

und begleitet – was auch immer das

ist, Gott, Engel? Auf jeden Fall etwas, das

wir nicht mit dem Verstand, nur mit dem

Herzen wahrnehmen können.«

Ich wünsche Ihnen in dieser Gewissheit

und in diesem Sinn ein wunderschönes

Weihnachtsfest und ein zufriedenes, er -

folgreiches 2014.

Correctum-Verlag

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Inhalt 5

Weihnachten in Witten 6

Junge Familien 22

Unternehmen 26

Planen · Bauen · Wohnen 30

Auto / Technik 39

Rechtstipp aus der Kanzlei

Schauwienold · Daniel · Ziental 35

Ratgeber 44

Gesundheit / Leben im Alter 69

Schönheit 65

Kulinarisches 68

Sportliches 76

Rosi Wolfstein –

Ein Leben in der Arbeiterbewegung 79

Das Wittener Rathaus

Die unruhige Geschichte des

Verwaltungsgebäudes 80

›Was bleibt‹ – Weihnachten im Saalbau mit

der Martin-Luther-Kirchengemeinde 82

Hans Steinacker: Funkenflug 83

Buchtipps aus der Redaktion 84

6

Volle Power für bessere Noten:

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Das Promiinterview: Jürgen Becker 86

Europäische Identität – Identitäten in Europa

Prof. Dr. Peter Brandt in Witten 87

Interview mit Synodalpfarrerin

Annette Krüger 88

Dies & Das 90

Rätselspaß 93

Termine: Hier ist was los! 94


6

Weihnachten in Witten

Witten wird zum Winterwald

Bei C.S. Lewis gelangen die Kinder durch einen alten Kleiderschrank in das verschneite Zauberland

Narnia. In Witten genügt derzeit schon ein Besuch der Innenstadt, um ins magische Reich der Fantasie

einzutauchen. Seit dem 21. November hat sich die City wieder in einen märchenhaften Winterwald verwandelt

– Sterntaler und Hexenhäuschen inklusive!

Eröffnet wurde der Weihnachtsmarkt wie

immer mit einem traditionellen Laternenumzug.

Neben festlich geschmückten und

beleuchteten Hütten, in denen allerlei Geschenkartikel

und in liebevoller Handar -

beit gefertigtes Kunsthandwerk feilgeboten

werden, lockt der Duft nach heißen

Maronen, gebrannten Mandeln und Glühwein.

›Klein aber fein‹ – das Motto des vorweihnachtlichen

Treibens ist eine glatte

Untertreibung. Denn das Stadtmarketing

hat mit Unterstützung der Geschäftsleute

Auf dem Rathausplatz befindet sich neben

der beliebten Eisbahn eine ganz besonde -

re Attraktion für kleine Besucher: eine

wundersame Winterszenenlandschaft mit

Tieren, Engeln und anderen märchenhaften

Gestalten. Mit etwas Glück kann man

hier sogar dem Mädchen Sterntaler begegnen.

Auch in der W eihnachtsbäckerei

herrscht reger Betrieb. Samstags von 14

bis 17 Uhr ist ›offenes Backen‹ für Kinder

angesagt – Naschen erlaubt! Fleißige Helfer

dürfen ihre leckeren, selbst gemachten

Plätzchen mit nach Hause nehmen. Am

Stall zu Bethlehem auf dem Berliner Platz

bringen Geschichtenerzähler Kinderaugen

zum Strahlen.

Im benachbarten Wiesenviertel kommen

Wer oder was ist der ›Quastenför‹?

Pauline hat es nicht leicht. Sie kann mor -

gens ihre Socken nicht finden, tritt auf

dem Schulweg in Hundehaufen, stolpert

die Treppe hinauf und wird von anderen

gehänselt. Dahinter, so glaubt sie, kann

nur ein fieser Quastenför stecken, der ihr

all diese Missgeschicke einbrockt. Auf der

Suche nach Hilfe gelangt sie in den Besitz

einer geheimnisvollen Kiste, die erst in einem

besonderen Moment geöffnet werden

darf. Als Paulines Schwierigkeiten eskalieren,

öffnet sie die Kiste frühzeitig … ein

interaktives Theaterstück für Kinder ab

sechs Jahren über Misserfolge und Selbstvertrauen.

30.11., 15 Uhr, Rathausplatz

Knusper, knusper

wieder ein ebenso umfang- wie abwechs -

lungsreiches Begleitprogramm für die

ganze Familie aus dem Ärmel gezaubert.

Das Repertoire reicht von W alk-Acts,

Jonglage und Akrobatik über Comedyund

Musikshows, Theater, Puppenspiele

und Gospelchöre bis hin zu Kutschfahrten

durch die Fußgängerzone.

die Menschen ebenfalls zusammen: Zwei

Bochumer Designerinnen haben die Bäu -

me mit hunderten Lampenschirmen be -

leuchtet. Am Brunnen in der Wiesenstraße

sorgen ein beheiztes Eventzelt mit Sitzgelegenheiten

und Glühweinausschank für

Wohnzimmeratmosphäre. Der ideale Ort,

um den T ag nach getaner Arbeit oder

stressigem Weihnachtsshopping gemütlich

ausklingen zu lassen.

Adventstipps:

Swinging Christmas

Frank Sinatra, Dean Martin, Bing Crosby

… All die großen Namen vereinigen sich in

Jens Dreesmann, ›the Voive of Swing‹. Am

28. November und dann noch einmal am

19. Dezember will der W ittener Vollblutmusiker

sein Publikum mit Keyboard und

Live-Gesang begeistern. Die speziell für

die Weihnachtszeit konzipierte Show umfasst

auch aktuelle Künstler wie Michael

Bublé oder Roger Cicero.

28.11. + 19.12., je 17 Uhr,

Rathausplatz

Servus Peter!

Österreich-Fans aufgemerkt: Am 1. De -

zember bekommen wir hohen Besuch aus

Steyr. Mit heiterem W itz und österreichischem

Dialekt spielt sich Peter Grimberg

als ›Oberkellner Peter‹ von der ersten

Minute an in die Herzen der Zuschauer. In

seinem bunten Programm verbindet er

mühelos Rock’n’Roll, Swing, Jazz und

deutschsprachige Popmusik.

01.12., 17 Uhr, Rathausplatz

Maritime Weihnacht

Kein Weihnachten ohne den W ittener

Shanty Chor! Die 1982 gegründete Formation

ist weit über die Grenzen der Ruhr -

stadt hinaus bekannt und hat ihr Können

bei zahlreichen Auftritten unter Beweis

gestellt. Bis heute überzeugen die leiden -

schaftlichen Sänger bei Veranstaltungen

aller Art, so auch beim diesjährigen Weihnachtsmarkt

unter dem Motto ›Maritime

Weihnacht‹.

12.12., 17 Uhr, Rathausplatz

Hexenkuss und Zaubermus

Mirakula, die größte Hexe im ganzen

Land, hat seit 175 Jahren ihre Ruhe. Bis


Weihnachten in Witten 7

14.12., 15 Uhr, Rathausplatz

Schwitzen beim Weihnachtslauf

Turnschuhe an und los! Am Sonntag den

15. Dezember veranstaltet der PV-Triathlon

Witten seinen 23. W ittener Weihnachtslauf.

Ab zehn Uhr werden mehr als

1.000 große und kleine Läufer auf den

Rundkurs durch die City geschickt – angefeuert

von mehreren hundert Zuschauern!

15.12., ab 10 Uhr, Innenstadt

eines Morgens, das Zaubermus ist gerade

angesetzt, die tägliche Hausarbeit verrichtet,

Serpentina hereinplatzt. Sie stammt

aus einem anderen Hexenreich, wo es lauter,

bunter und chaotischer zugeht. Gelingt

es den beiden grundverschiedenen

Damen, miteinander auszukommen? Ein

Theaterstück für Kinder ab vier über

Fremdsein, Migration, Integration, Streit,

Freundschaft und Hexerei.

Knäuschen …Ü

Bühne frei für Lars Vegas

Seine Live-Shows gelten als unvergesslich:

Lars Vegas überzeugt durch Qualität und

pure Leidenschaft zur Musik. Sein Repertoire

ist nahezu unerschöpflich. Dazu ge -

hören sowohl eigene Hits, die regelmäßig

ihren Platz in den deutschen Hitparaden

finden, wie auch Coverinterpretationen internationaler

Stars von Elvis bis R obbie

Williams. Auf dem Wittener Weihnachtsmarkt

präsentiert Lars Vegas als Premiere

seine neue CD.

15.12., 17 Uhr, Rathausplatz

Foto: Brille-Theater

Gänse, Marsch!

Am Samstag vor Heiligabend ist es wieder

so weit: Dann startet die einzigartige Gänseparade

durch die City mit viel Geschnatter,

Gewatschel und Musik. Im R ahmen

der Parade laden die Wittener Markthändler

zur traditionellen V erlosung von fri -

schen Puten, Enten und Gänsen ein. Lose

sind auf dem Wochenmarkt erhältlich.

21.12., 10 Uhr, Wochenmarkt

›Wenn Engel fliegen lernen‹

Auf der Erde geschehen seltsame Dinge:

Die Menschen hängen Schnüre mit klei -

nen Lämpchen auf, essen Süßigkeiten, bis

ihnen schlecht ist, und packen lauter Sa -

chen in buntes Papier ein. Der kleine Engel

Bauz versteht das alles nicht und be -

gibt sich auf die Suche nach dem Sinn von

Weihnachten. Ein witziges und besinnli -

ches Theaterstück für Kinder ab vier.

21.12.,15 Uhr, Rathausplatz


8

Weihnachten in Witten

Frei Parken!

Bis einschließlich Silvester darf an den

Parkautomaten in der City montags bis

freitags ab 16 Uhr kostenfrei mit P arkscheibe

geparkt werden. An den Samsta -

gen vor Weihnachten gilt das sogar ganztägig.

Die Parkdauer variiert je nach Standort.

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Gemütlicher Adventsstricktag

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weihnachtlicher Musik – 30.11., 15–18 Uhr

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Öffnungszeiten:

Mo-Fr, 9.30–13 Uhr & 15–18 Uhr

Sa, 9.30–13 Uhr

Mittwoch Ruhetag


Weihnachten in Witten 9

Auch in diesem Jahr hoffen die Organisatoren

wieder auf reichhaltige Spenden.

Kleidungsstücke sind übrigens ebenso

willkommen wie Spielsachen. Beim Ad -

ventsmarkt am 30. November können die

verpackten Gaben (mit Altersangabe und

Markierung für Jungen bzw . Mädchen)

unter den Weihnachtsbaum gelegt werden,

so dass sie rechtzeitig vor Weihnachten in

Ungarn eintreffen.

Mit der Initiative soll der Gedanke des Teilens

›wie bei St. Martin‹ verstärkt werden.

30.11., 16 – 20 Uhr, Kindergarten

St. Pius Rüdinghausen

Haus Herbede im Lichterglanz

Mehrere hundert Meter Luftlinie von der

Innenstadt entfernt weihnachtet es ebenfalls

sehr. Mit seinen altehrwürdigen Mauern

bietet das historische Haus Herbede

einen festlichen Rahmen für winterliche

Aktivitäten. Diese starten am 30. November

und 1. Dezember mit einem kleinen

Adventsmarkt. Am 8. Dezember um 16

Uhr laden die ›Schlossherren‹ dann zum

Weihnachtskonzert im R estaurant. Den

Abschluss bildet die Weihnachtslesung mit

Petra Afonin und Joachim H. Luger am 22.

Dezember um 19 Uhr im Rittersaal.

Leuchtende Kinderaugen

Im vergangenen Jahr rief der Kindergar -

ten St. Pius Rüdinghausen eine besondere

Geschenkaktion ins Leben: Neues und gut

erhaltenes gebrauchtes Spielszeug wurde

gesammelt und nach Ungarn geschickt,

um rund 100 Kindern der Partnergemeinde

eine kleine Weihnachtsfreude zu bereiten.


10

Weihnachten in Witten

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Streichelzarte Mode für die schönste Zeit des Tages

Seit sieben Jahren steht die Lingerie

aqua marin in Witten für exklusive Dessous,

Tag- und Nachtwäsche sowie Bademoden.

Namen wie Marie Jo, Prima-

Donna, La Perla oder Hanro sprechen

für sich: hochwertige Wäsche, die auch

in größeren Größen überzeugt. »Mir

liegt die Symbiose von Schönheit, Qualität

und Tragekomfort am Herzen.

Feinste Fasern und erlesene P assformen,

in denen Sie sich rundum wohl -

fühlen und die Ihre Stimmung zum

Ausdruck bringen – verführerisch, mädchenhaft,

feminin, zurückhaltend, ex -

travagant«, erklärt Inhaberin Anette

Rasche. Wir baten sie um ihre persönlichen

Geschenktipps.

Hauchzarte Wäschemode

von Zimmerli – auch in

Champagner erhältlich.

»›Escora‹ hingegen verheißt Verführung pur mit hinreißenden Akzenten,

übrigens auch in 85 D und E. Nie habe ich gleichermaßen

erotische und exklusive Dessous gesehen. Faszinierend finde ich,

dass Escora nunmehr seit 1862 die Wünsche und F antasien von

Frauen aufzuspüren und umzusetzen vermag – hautnah, stilvoll

und sinnlich.«

»Ganz klassisch, fast casual sind die Cup-Blusen vom Hemden-

Traditionshaus van Laack. Aufgrund der oben weit gearbeiteten

Passform finden Frauen mit einer schlanken T aille und weiblicher

Körbchengröße endlich ihr perfektes Basic für die aktuelle

Damenmode.«

Tipp für Ihn: aqua marin führt

auch hochwertige Herrenunterwäsche.

»Spontan fallen mir drei außergewöhnliche Labels ein, die übri -

gens alle schon weit über 100 Jahre Mode für die schönste Zeit

des Tages kreieren. Wann nun genau diese schönste Zeit ist, muss

wohl jeder für sich entscheiden«, erzählt sie mit einem charmanten

Lächeln.

»›Zimmerli of Switzerland‹ arbeitet die wohl feinste Unterwäsche

der Welt mit einem unvergleichlichen Touch – seit 1871! Ein diskretes

Understatement aus erlesenen Naturfasern mit scheinbar

schlichten Schnitten, die dabei höchst raffiniert mit Natürlich -

keit und einem Hauch Sex-Appeal spielen.«

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Marie Jo gehört zu den beliebtesten Linien

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Gerade die Vorweihnachtszeit, die doch an sich von besinnlichen

Momenten geprägt sein sollte, entpuppt sich oftmals als die hek -

tischste Zeit des Jahres. Unsere Empfehlung: Gönnen Sie sich und

Ihren Lieben doch mal eine Ruhepause und genießen ein exklusives

Wellnessprogramm für Körper, Geist und Seele. Im idyllisch

gelegenen Parkweg bietet die kleine, feine Wellnessoase BAAN SA-

BAI traditionelle thailändische Ganz- und Teilkörpermassagen an.

»Unser Haus, 2007 eröffnet, ist mittlerweile etabliert und weit

über Wittens Grenzen bekannt: für das angenehme, authentischasiatische

Ambiente, aber insbesondere für unseren hohen Qua -

litätsstandard«, erzählt Sonjai Jangkhanipha Krumm, die ihre

Kenntnisse an den renommiertesten Massageschulen Südost -

asiens erworben hat. Und so haben auch Lek und Pui, die neuen

Mitarbeiterinnen des fünfköpfigen Teams, nach ihrer Ausbildung

in Thailand noch die hauseigene Schulung absolviert. »Schließ -

lich wissen unsere Gäste, darunter immer mehr Paare, viele Ärzte,

Therapeuten und KrankenpflegerInnen, unser hohes Niveau

zu schätzen. Bitte buchen Sie Ihre Termine frühzeitig!«

Für das kommende Jahr soll das Angebot nochmals ergänzt werden.

»Geplant ist die Erweiterung der Außenanlage durch einen

kleinen Sauna- & Ruhebereich«, erklärt Peter Krumm. »Hier können

Sie den herrlichen Park-Ausblick genießen und in ruhiger

Atmosphäre den Alltagsstress hinter sich lassen. Des W eiteren

werden wir auf Kundenwunsch hin freitags und samstags ›Wellnesspakete‹

mit verschiedenen Massagen und thailändischen

Köstlichkeiten anbieten.«

Stichwort Pakete: Die Wellness-Angebote von Baan Sabai lassen

sich als Gutschein – auch für zwei Personen – verschenken! Auch

Wittener Geschäftsleute haben dies inzwischen als Geschenkidee

für ihre Angestellten entdeckt ...

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Weihnachten in Witten

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Lichterglanz, Kerzenschein und unzählige glitzernde

Sterne, die die vielen K ostbarkeiten und Kleinode

in besonderem Glanz erstrahlen lassen ... Alle

Jahre wieder verwandelt sich ›Living by Pippi-Lotta‹

in ein märchenhaftes Weihnachtswunderland.

›Unter funkelnden Sternen‹ – so lautet das diesjährige

Thema des beliebten Candle-Light-Shopping.

»Am 28. November öffnen wir unsere Schatztruhe

und zeigen die wunderbaren Neuheiten unserer

Schmucklinien«, erzählt Monika Schemmann. »Das

Schöne ist, dass von jedem Label R epräsentanten

vertreten sein werden, die ihr besonderes Fachwissen

an unsere K undinnen und Kunden weitergeben.«

Endless Jewelry

Obwohl erst seit März in Deutschland –

und von Anbeginn auch bei Living by

Pippi-Lotta – präsent, hat die Dänische Linie

›Endless Jewelry‹ die Herzen von

Schmuckliebhaberinnen im Sturm er -

obert. »Es handelt sich um herrlich leich -

te, einfach, doppelt oder dreifach geschlungene

Lederarmbänder in unterschiedlichsten

Farben, die von den Trägerinnen

individuell bestückt werden können. Die

dazugehörigen Charms sind edel, witzig,

lässig und kapriziös zugleich, z. B. Herz,

Stern und Leopardenkopf aus massivem

Sterlingsilber – auch vergoldet in Gelbund

Roségold – oder Edelsteinornamente

wie Saphir, Amethyst oder Onyx. Der

hochwertige und handgemachte Sammel -

schmuck inspiriert durch seine fast gren -

zenlose Vielfalt an Farben und Formen.

Während unseres Candle-Light-Shopping

bieten wir übrigens unseren K undinnen

die Möglichkeit, sich die in drei unter -

schiedlichen Längen verfügbaren Armbänder

millimetergenau anpassen zu lassen.«

Unter funkelnden Sternen

Living by Pippi-Lotta lädt ein zum Candle-Light-

Shopping

Mit Sekt, kulinarischen Kleinigkeiten und ausgesuchten

Schmuckpräsentationen

28.11., 17–22 Uhr

An diesem Abend gibt es 10 % Nachlass auf die gesamte

Kollektion

Neues von Noosa

Gürtel, Armbänder, Taschen, Sandalen –

der Trendschmuck aus Amsterdam überzeugt

durch Lässigkeit und Laissez Faire.

»Aktuelle Highlights der Noosa Winterkollektion

sind die neuen Farben Chocolate

Brown, Dusk Blue und Wine Red. Ein absoluter

Hingucker ist die schimmernde

Xmas-Collection ›Lumus‹ aus natürlich gegerbtem

bronzefarbenen Metallic-Leder –

ultraweich und sehr angenehm zu tragen!

Monika Schemman mit Brigitte Kolb (re.) und Sabine

Hemmerling (li.)

Dazu gibt es drei Noosa-Chunks als Special

Edition.«

Stylish: Pandora, Thomas Sabo & Charlotte

Rechtzeitig zum Wunschzettelschreibtermin

haben auch Pandora und Thomas Sabo

ihre Kollektionen um zauberhafte Innovationen

bereichert. »V erspielt mit

einem Hauch Nostalgie sind die Pandora-


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Weihnachten in Witten 13

Schmuck, Schmuck, Schmuck – und die größte Pandora-Auswahl der Stadt

Charms Weihnachtsmann und Zucker -

stange, Glöckchen, Rentier und Schlitten –

Weihnachtsträume mit einem Hauch Nostalgie.

Edel und zart dagegen der funkelnde

Weihnachtszauber mit Schneekristallen

und eisblauen Glastropfen, deren Lichter

in unzähligen Facetten erstrahlen. Thomas

Sabo hat uns richtiggehend über -

rascht! Schmale Sammelringe in Silber ,

Gold und Roségold – mal schlicht, mal opulent

gehalten mit Zirkonia oder Perle – lassen

sich immer wieder aufs Neue zu auf -

regenden Kreationen zusammenstellen.«

Die Schmuckmacher von Charlotte stellen

ihre Weihnachtskollektion unter das ro -

mantische Motto ›Fly me to the Moon!‹ –

eine edle Ringkollektion aus Silber im

Spiel mit K eramik und zartgetöntem

Rauch- oder Roséquarz.

Trendy und lässig – Noosa

My iMenso – die moderne Version

des Medaillons

Schon in der Antike haben Menschen Er -

innerungen an liebgewonnene Menschen

und Momente in F orm eines Medaillons

bei sich getragen. Diese Idee wird von My

iMenso aufgegriffen und modern interpretiert.

»My iMenso ist ein Medaillon aus

925er Sterling-Silber, in das sich persönliche

Insignien einlegen lassen, z. B. ein Naturedelstein,

eine persönliche Gravur, eine

Kamee, eine Münze oder sogar ein persönliches,

in Silber geprägtes F otomotiv. Dabei

lassen sich die Motive einfach austau -

schen – ganz nach Gusto, Stimmung und

Anlass!«

Apropos Stimmung: Allein die zauberhafte

Atmosphäre ist es wert, Living by Pippi-

Lotta einen vorweihnachtlichen Besuch

abzustatten. »Lassen Sie sich inspirieren

und überraschen – wir freuen uns auf Sie!«

Living by Pippi-Lotta

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Weihnachten in Witten

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Inspiration durch Farbe

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viele andere wunderschöne Kapriolen der Natur , die durch Farbe,

Tiefe und Ausstrahlung verzaubern. »Wir begeistern uns immer aufs

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»Ob Amethyst, Turmalin, Karnoel, Achat oder Lapislazuli – die

Vielfalt an Steinen und Mineralien ist schier unerschöpflich und

bringt jedwede Farbnuance durch individuelle Maserungen, Schattierungen

und außergewöhnlichen Schliff immer wieder neu zum Vorschein.

Eine endlose Quelle der Inspiration für unsere Goldschmie -

din Marina Frielinghaus.«

›Discostar‹ – ein Amethyst mit facettenreicher

Wölbung

und unten mit einer Wahnsinnstiefe.«

Tipp: Statten Sie dem Wittener Traditionsjuwelier

doch einmal einen kleinen Besuch

ab, und lassen sich in die faszinierende

Welt der Farbedelsteine einführen!

Diese lässt jeden Stein auf sich wirken, bis

sich – fast wie von selbst – die F orm der

Verarbeitung für sie herauskristallisiert.

»Bei manchen Exponaten wissen wir so -

fort, in welche Fassung, welche Form sie

eingebettet werden. Wenn Sie so wollen,

sprechen die Steine mit uns und teilen uns

mit, in welcher Art Schmuckstück sie ih -

ren Charakter vollends entfalten. Andere

hingegen brauchen so ihre Zeit.«

Lichtfänger-Ring mit dem ›Oregon Sunstone‹

Jedes Jahr fahren Christian Spittler und

Marina Frielinghaus auf internationale

Messen, immer auf der Suche nach neuen,

besonderen Edelsteinen, die zu der künstlerischen

›Handschrift‹ der Gerling’schen

Schmuckkollektion passen. »Da kann es

durchaus mal vorkommen, dass wir unverrichteter

Dinge heimfahren. Durchschnitt

kommt uns nicht ins Haus!« Auf einer dieser

Messen geschah es, dass die beiden einen

außergewöhnlichen F ang machten.

»Es handelt sich um einen sogenannten

›Oregon Sunstone‹, der überhaupt nur in

zwei Minen – und zwar in den USA – ge -

wonnen wird. Der Name spiegelt sein faszinierendes

Farbspiel wider: ein gelblichrötliches

Feuer in grandiosen Spektren,

eben genau wie die Sonne selbst.« Der perfekte

Stein unter anderem für die hauseigene

Linie ›Lichtfänger‹: filigrane Ringe,

die den Protagonisten aus Amerika perfekt

in Szene setzen.

»Ein absolutes Unikat und eine kostbare

Rarität«, begeistert sich Christian Spittler.

Genauso wie der aufgrund seiner F arbintensität

herausragende Zirkon oder der

Amethyst mit dem zunächst ein wenig ungewöhnlich

anmutenden Namen ›Disco-

Star‹. »Auf den ersten Blick erinnert er an

eine glitzernde, glänzende Diskokugel«, erklärt

Christian Spittler mit kleinem Lä -

cheln. »Oben gewölbt mit vielen Facetten

Geschenktipp für Sie und Ihn

X by Trollbeads: Vier Jahrzehnte, nachdem das

Kult-Label Trollbeads mit der Erfindung des ›Bettelarmbands‹

die Landschaft des Schmuckdesigns

revolutionierte, sorgt eine neue, völlig eigenständige

Serie wiederum für Aufsehen: jung, frech,

modern, funktional und elegant zugleich!

Jeder X by Trollbeads X-Link besitzt seine ganz

eigene, unwiderstehliche Persönlichkeit – von

Rock-Chick-Symbolen wie Gitarren und Musiknoten

über ultramoderne, von Pixeln und Skylines

inspirierten X-Links bis hin zu persönlichen und

kreativen Symbolen aus den Themenbereichen

Liebe und chinesische Tierkreiszeichen. Die überraschenden

Kombinationen erzählen jeweils die

ganz individuelle Geschichte ihrer ›X by Trollbeads‹-Trägerin

und ihres -Trägers. Sie haben

richtig gelesen: Die Serie wendet sich nicht nur an

weibliche Schmuckliebhaberinnen, sondern begeistert

auch

Männer. (Starterband

mit einem

X-Link ab

76 Euro)

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13.01.2014


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Weihnachten in Witten 17

Löwenstarker Advent

Wenn Engel durch die festlich beleuchtete Mall schweben, es verführerisch nach Plätzchen duftet und

Eltern beim Schaufensterbummel mit ihren Kindern um die Wette strahlen, dann weihnachtet es sehr

in der StadtGalerie. Immer mittendrin: Maskottchen Witti. Der fröhliche Löwe hat bei vielen Programmpunkten

seine Tatzen im Spiel.

Den Auftakt macht die Aktion ›HappyHands‹ am 30. 11. Unter

fachkundiger Anleitung werden Hände in W achs gegossen: Vom

bunten Peace-Zeichen über die bei Rockern beliebte ›Pommesgabel‹

bis hin zur schwarzgelben F aust gibt es unzählige kreative

Möglichkeiten, die sich gut unter dem Christbaum machen. Am

Nikolaus-Tag präsentiert Kinderliedermacher Christian Fuchs

seinen neuen Hit ›Löwenstarke Weihnachten‹. Bei der anschließenden

Autogrammstunde verteilt Witti Tatzenabdrücke an seine

Fans.

Am 7. 12. verwandelt sich das Shopping-Center mit Unterstüt -

zung der Firma Löscher in eine Weihnachtsbäckerei. Weiter geht

es am 14. 12. mit einem Ballonmodellierkünstler, der kleine Weihnachtsmänner

quasi aus der Luft zaubert. Der ›echte‹ W eihnachtsmann

lädt am letzten Wochenende vor Heiligabend zum

kostümierten Fotoshooting ein. »Wer sich als Elfe, R entier oder

Engel knipsen lässt, bekommt ein Foto gratis«, verrät Center-Managerin

Kerstin Huttanus. Ein weiteres Highlight lockt am vierten

Advent (verkaufsoffener

Sonntag): Von 14

bis 17 Uhr laden junge

Profimusiker, u. a. bekannt

aus der TV-Show

›The Voice‹, zur ›Wintersession‹

im Obergeschoss.

Darüber hinaus bietet

die StadtGalerie natürlich

auch in diesem

Winter optimale Bedingungen

für den ent - Ballonmodellierkünstler Jan Franke

spannten Adventsbummel.

So gelten ab dem

21.11. werktags verlängerte Öffnungszeiten bis 20 Uhr , Heiligabend

und Silvester haben die Geschäfte bis 14 Uhr geöffnet.

Tipp für alle Unentschiedenen: Center-Gutscheine (10, 20 oder 50

Euro) können am Automaten im Erdgeschoss (neben der Post) im

verschenkfertigen Kuvert gezogen werden.

Kerstin Huttanus (li.) mit Witti und Kinderliedermachern

Wintersession

StadtGalerie Witten

Hammerstr. 9–11 · Adresse für Navigation: Poststr. 11 · 58452 Witten

www.StadtGalerie-Witten.de


18 Weihnachten in Witten

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Wünsche werden wahr

Weihnachtszeit in der GALERIA Kaufhof

Lichterglanz, Tannengrün, Engel und Elche, Weihnachtsmänner und

Wichtel – auch in diesem Jahr hat sich die GALERIA Kaufhof für die

Weihnachtszeit feingemacht und präsentiert festlich dekoriert

Geschenkinspirationen für Groß und Klein: preiswerte, kostbare,

süße, verspielte, praktische und, und, und.

Die GALERIA Kaufhof Geschenkkarten – einlösbar

in jeder Niederlassung in Deutschland – gibt es in

vier Motiven.

Charity-Baum

Die aber wohl schönste Idee zeigt sich

gleich im Erdgeschoss. Hier steht der liebevoll

dekorierte Charity-Baum mit seinem so

besonderen Schmuck: Wunschkarten von

Kindern, mit denen es das Schicksal nicht

ganz so gut meint. »W ie schon in den ver -

gangenen Jahren haben das Kinderheim

Egge ›Waisenheimat‹ und das Kinderhospiz

Ruhrgebiet Witten Wünsche von kleinen

Wittenern an uns weitergeleitet. Unsere

Kunden können sich einfach eine oder mehrere

dieser Karten im Wert bis 15 Euro vom

Baum nehmen, das Geschenk besorgen und

bei uns abgeben. Wir überreichen die Päckchen

dann am 15. Dezember. Dabei werden

alle nicht verwirklichten Wünsche von uns

erfüllt«, erzählt der neue GALERIA-

Geschäftsführer Norbert Gros.

»In diesem Jahr sorgen unter dem Motto Alpenzauber

vor allem Rot, Silber und Grün für eine

festliche Atmosphäre«, weiß Beate Mikat, verantwortlich

für die stimmungsvolle Weihnachtsabteilung.

Wünsch dir was!

Eine weitere, nicht minder

schöne Aktion ist das Ge -

winnspiel ›Wünsch werden

wahr‹. Jeder – ob Privat -

person oder Verein – kann

einen Wunsch bis 10.000

Euro auf einem Zettel no -

tieren und in den dafür

vorgesehenen großen, tannenbaumgrünen

Briefkasten

werfen. »An allen vier

Adventssamstagen ziehen

wir einen dieser W unschzettel

und beschenken den

Gewinner mit 100 Euro«,

berichtet Norbert Gros.

»Schließlich werden alle Wunschzettel an

eine zentrale Stelle übermittelt, wo dann

die Hauptgewinne im Gesamtwert von

70.000 Euro ausgelost werden.«

Geschenkebummel

Jetzt aber los! Höchste Zeit für einen ausgiebigen

Geschenke-Einkaufsbummel.

Schmuck, Bücher, Spiele, weihnachtliches

Spieleparadies für Groß und Klein

Naschwerk, Deko und Küchenutensilien

sowie natürlich Mode von K opf bis Fuß –

bei dem facettenreichen Angebot und mit

den sachkundigen Tipps des GALERIA-

Teams werden Sie bestimmt fündig. Und

sollte Ihnen doch die zündende Idee feh -

len, so empfehlen sich die GALERIA Kaufhof

Geschenkkarten. V ier verschiedene

Motive mit dem von Ihnen gewählten Guthaben

werden garantiert für leuchtende

Augen bei den Beschenkten sorgen, die

sich dann ihr persönliches Präsent selbst

aussuchen können. »Bundesweit! Unsere

Geschenkkarten können in jeder GALE -

RIA Kaufhof Niederlassung eingelöst werden

– von München bis Hamburg und natürlich

hier in Witten!«

Geschenketipps aus der GALERIA Kaufhof

Uhren und Schmuck

»In diesem Jahr geht es nach wie vor in Richtung

Silber und Stahl«, verrät Norbert Gros. »Neben

den tollen Uhren von Swatch, Casio, Esprit, Pandora

oder Swarowski liefert der Goldschmuck von

Mon Cara mit seinen lupenreinen Diamanten einen

besonderen Blickfang.

Taschen

»Bei den Damen bilden die Taschenkolletionen

von Picard, El Credi, S.Oliver und Esprit die Favoriten.

Die Herren schätzen Geldbörsen von Fossil,

S.Oliver und Camel“«

Mode

»In der weiblichen Top Ten weit vorn: hochwertige

Cashmere-Artikel und kuschelige Strickpullover.

Bei den Herren sind klassische Krawatten

und Hemden in dezentem Weiß und großem Karomuster

der Renner.«

Düfte

»Maskuline Trenddüfte sind u. a. ›One Million‹

von Hugo Boss und ›The Game‹ von Davidoff. Bei

den Damen stehen ›Si‹ von Giorgio Armani sowie

›Down Town› von Calvin Klein hoch im Kurs.«

Spiele

»Auf den Mädchen-Wunschzetteln steht dieses

Jahr ›Lego Friends‹ ganz oben. Die Jungen freuen

sich auf Star Wars und Lego Technic. Und immer

wieder gefragt ist das Spiel des Jahres ›Hanabi‹.«

Bücher

»Mit Autoren wie Karen Rose, Jussi Adler Olsen

und Arne Dahl können Sie bei Krimifans nichts

falsch machen. Für Kinder empfehlen wir ›Drache

Kokosnuss‹, für Jugendliche ›Die Tribute von Panem‹.


20

Geschenketipps

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Allrounder für ambitionierte

Hobbyköche

»Wir nennen die Küchenmaschine Bosch

Mum 54 W 41 liebevoll ›unseren Acker -

gaul‹«, erzählen Rolf und Leif Hoffmann,

Haushaltwaren Hoffmann. »Sie ist kraft -

voll, vielseitig, belastbar und stemmt auch

echte Herausforderungen.«

Ein extra starker 900-Watt-Motor verarbeitet

mit Schlag- und Rührbesen oder

Knethaken selbst anspruchsvolle Teige bis

zu 2 kg. Dazu gehören ein Durchlauf -

schnitzler mit vier Scheiben zum Raspeln,

Reiben, Schneiden sowie ein zusätzlicher

Mix-Aufsatz und eine Zitruspresse. »Das

Beste: Die Bosch Mum 54 ist einfach und

sicher zu bedienen und dabei äußerst

leicht zu reinigen. So machen Backen und

Kochen Spaß!« (329 Euro inkl. allem Zu -

behör).

Haushaltswaren Hoffmann

Bodenborn 24 · Tel. 0 23 02 / 37 57

Ganz schön scharf!

Wenn alle mit Spannung das Anschneiden

der Festtagsgans erwarten, sind gute Messer

echtes Gold wert. Scharf müssen sie

sein und durch Fleisch, Gemüse und Co.

sanft hindurchgleiten – wie die hochwertigen

Klingen des W ittener Messerprofis

Gorbahn.

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Bei der X-Line-Serie der Marke Wüsthof

verbinden sich Griff und Klinge auf dynamisch

geformten Linien zu einem X – eine

ergonomische Formengestaltung, die

selbst in der Automobilbranche zum Ein -

satz kommt. Ergänzt wird das fortschrittliche

Design durch eine transparente K e-

ramikbeschichtung – der perfekte Schutz

vor Korrosion und Kratzern!

Erhältlich in sechs verschiedenen Klingenvarianten

erledigen Sie jede Schäl- oder

Schneidearbeit mit ›links‹. Ob Gemüse,

Schinken, Steak oder Brot – so wird

Schneiden zum Erlebnis!

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Einfach himmlisch

Eine wunderbare W eihnachtsgeschichte

voller Tiefgang, Witz und festlichen Liedern

findet sich auf der kürzlich erschie -

nen CD ›Die Himmelskinder-Weihnacht‹,

u.a. mit der charismatischen Stimme von

Armin Rohde.

Die u. a. durch viele Zuckowski-CDs und

Bilderbücher bekannte Illustratorin Julia

Ginsbach hat der Produktion mit ihren

Bildern das passende Äußere verliehen.

Mit ihren zarten und fantasievollen Zeichnungen

begleitet sie die Geschichte in ei -

nem 28-seitigen beigelegten Bilderbuch-

Heftchen als Bestandteil der hochwertigen

CD-Ausstattung.

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In Stockum 21

Harkortschule Stockum

Die Welt begreifen mit

Kopf, Herz und Hand

Wie funktioniert ein Magnet? Was ist Reibungskraft? Und wodurch

entstehen optische Täuschungen? Könnten Sie das auf Anhieb er -

klären? Die Grundschüler der Harkortschule Stockum mit Sicher -

heit! Zwei Wochen lang – vom 4. bis 15. November – hatten sie die

Möglichkeit, sich als kleine Forscher zu beweisen. An einem erlebnisreichen

Experimentierparcours konnten sie physikalisch-technische

Phänomene eingehend unter die Lupe nehmen. Da wurde getüftelt,

rumprobiert und angefasst, Lerneifer entwickelt und Neugierde geweckt.

Möglich machte dies das bundesweit agierende Grundschul -

projekt ›Miniphänomenta‹ – auf spielerische Weise will es Naturwissenschaft

und Technik für Kinder (be-)greifbar machen.

Selbst entdecken statt einfach nur

konsumieren

Unter Trägerschaft des Märkischen Ar -

beitgeberverbands e.V. (MAV) wurden der

Grundschule in Stockum 25 Experimen -

tierstationen zur Verfügung gestellt. Die

Lehrkräfte erhielten zudem eine entspre -

chende Fortbildung, um didaktisch auf das

Projekt vorbereitet zu sein. »Den Schülern

wurde nicht einfach etwas Fertiges vorgesetzt,

das sie nur noch zu konsumieren

brauchten«, so die Wittener Grundschullehrerin

Sabine Steinke. »Vielmehr sollten

sie sich selbst ausprobieren und experi -

mentieren, beobachten und Schlussfolge -

rungen ziehen. Führten diese in die Irre,

versuchten sie es erneut.«

»Die Schüler inspirierten sich

gegenseitig.«

Tatsächlich gab es zu den aufgeführten

Experimentierstationen weder Erklä -

rungstexte noch Erläuterungen. Diese sollten

die Kinder selbst finden – allein oder

in der Gruppe. »In einen Beobachtungsbogen

trugen die Schüler ein, was dargestellt

und beobachtet wurde, wie sich die Phänomene

erklären ließen«, erläutert Elke Hasenohr,

Konrektorin der Harkortschule.

»Im Unterricht wurde dann über das Be -

obachtete gesprochen. Angeregte Diskus -

sionen förderten unterschiedliche Erklä -

rungsversuche zutage. Die Schüler

inspirierten sich gegenseitig.«

Eifriges Herumprobieren mit ›starker Luft‹

Anfassen erlaubt: An 25 Experimentierstationen

konnten die Schüler physikalisch-technischen Phänomenen

auf den Grund gehen.

›Starke Luft‹ und ›Vasenklang‹

Und die Wissbegier der Kinder war groß.

Vor allem die Wasser-Exponate hatten es

den Kleinen angetan. Da wurde gespritzt,

geplätschert und getröpfelt, es schwappte,

es sprudelte und floss. In Scharen sammelten

sie sich um Stationen wie die ›Starke

Luft‹. Mit eifrigen Händen und neugieri -

gen Blicken versuchten sie zu ergründen,

warum der kleine Ball von der mit Wasser

gefüllten Flasche angesaugt wurde. Magie?

Fehlanzeige! Schnell begriffen sie, dass es

der Luftdruck in der Flasche war . Für

Dritt- bis Viertklässler eine ziemlich be -

achtliche Leistung! Die neunjährige Romina

zog es immer wieder zum ›Vasenklang‹.

Kein Wunder: Mit dem Finger über den

Rand des Glases zu streichen und dabei je

nach Wasserpegel unterschiedlich hohe

Töne zu erzeugen, war eine echt spannende

Sache!

Schüler werden zu Lehrern

Spannend wurde es auch am 15. Novem -

ber, als die Grundschüler selbst in die Rolle

der Lehrer schlüpften. Zu Besuch waren

Eltern, Freunde und Interessierte, die sich

selbst an den einzelnen Experimentiersta-

Neu und exklusiv in Witten: die atemberaubenden

Kunststoff-Fassungen von ›Coco Song‹

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Gronau · Hörder Straße 340 · 58454 Witten

Tel. 0 23 02 / 94 12 94 · www.gronau-witten.de

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Tel.: 0 23 02 / 94 13 72 · www.stockum-optik.de


22

Junge Familien

Viel zu sehen gibt’s am ›Kinorad‹.

tionen versuchten und dabei neugierig den

Erläuterungen der Kinder lauschten – so

manch einer war am Ende ganz schön baff!

»Die ›Miniphänomenta‹ ist eine tolle Sa -

che«, so die Einschätzung einer Besuche -

rin. »Mit Kopf, Herz und Hand lernen die

Kleinen, die Welt zu begreifen. So macht

Lernen Spaß!«

... den Motor am Laufen halten!

Nachhaltigkeit erlangen solche Projekte

Was ist wohl der ›längste Weg‹?

erst, wenn sie langfristig und dauerhaft im

Schulalltag integriert sind. Die Harkort -

schule Stockum hofft daher auf die Unterstützung

seitens der Eltern. »W ir freuen

uns über tatkräftige Helfer, die bereit sind,

selbst Experimentierstationen nachzubauen

und diese der Schule zu überlassen«, so

der Appell Elke Hasenohrs. »Auf diese

Weise können sich die Kinder auch nach

der ›Miniphänomenta‹ weiterhin for -

schend betätigen und so zu neugierigen

Eine echt spannende Sache – der ›Vasenklang‹

und kreativ denkenden Menschen heran -

wachsen. Die ›Miniphänomenta‹ war ein

Startschuss – wir wollen versuchen, den

Motor am Laufen zu halten!«

www.harkortschule-witten.de

www.miniphaenomenta.de

Englisch lernen, als wäre es die Muttersprache

Wie erlernen Kinder ihre Muttersprache? Ganz einfach: mühelos, intuitiv und ungezwungen! Gerade in

den ersten Lebensjahren sind sie in der Lage, Unmengen an Wörtern aufzunehmen, sie zu speichern und

auszuprobieren. Wie von selbst eignen sie sich den Dialekt ihres sprachlichen Umfeldes an und beherrschen

diesen akzentfrei.

Harriet Weber: »Englisch lernen: spielerisch, praxisnah

und ohne Druck!«

Was bei der Muttersprache funktioniert,

klappt auch bei einer Fremdsprache. Der

Mortimer English Club in W itten bietet

daher Englischkurse bereits für Kinder ab

zwei Jahren. In Kleingruppen, so erklärt

uns die Inhaberin Harriet Weber, werden

die Kinder an die Sprache herangeführt

und entwickeln so unbewusst ein Gefühl

für deren Grammatik.

»Gelernt wird nach muttersprachlichem

Prinzip: spielerisch, praxisnah und mit allen

Sinnen, frei von Druck und mit jeder

Menge Spaß! Auf dem ›Stundenplan‹ ste -

hen Spiel, Gesang, Bewegung und Malen.

Altersgerechte Themenbereiche sollen den

Wortschatz nach und nach erweitern. Vordergründig

geht es um Verstehen und freies

Sprechen. Auf trockene Grammatik -

übungen und Vokabelpauken wird bei uns

verzichtet!«

Auch Schüler ab der ersten Klasse und Erwachsene

profitieren vom ›Mortimer‹-

Lernkonzept. Das Unterrichtsprogramm

Der Mortimer English Club unterrichtet nach dem

Franchise-Prinzip Kinder und Erwachsene in

mehr als 20 Ländern. Bereits 1990 wurden erste

Lerngruppen ins Leben gerufen. Allein in

Deutschland gibt es derzeit über 300 Filialen. Mit

eigens von ›Mortimer‹ entwickelten Lehrmaterialien

werden die Schüler über Jahre hinweg aufbauend

unterrichtet.

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umfasst Anfänger-,

Fortgeschrittenen- und

Business-English-Kurse,

Nachhilfe- und Förderprogramme

sowie

›Ready for T ake-Off‹-

Kurse, ein spezielles

Programm zur geziel -

ten Vorbereitung auf

den Wechsel zur wei -

terführenden Schule. »Angeboten werden

auch externe Kurse in Kitas, Seniorenre -

sidenzen und Firmen. Geplant für 2014 ist

ein Eltern-Kind-Kurs für Kinder ab einem

Jahr. Schauen Sie doch einfach zu einer

kostenlosen Probestunde vorbei!«

Mortimer English Club

Hörder Straße 360 · 58454 Witten

Tel. 0 23 02 / 2 78 41 35

www.mortimer-english.de


Junge Familien 23

Wichteln für Witten

Weihnachten steht vor der Tür. Und damit der alljährliche ›Geschenkestress‹

– schließlich möchte jeder das passende Präsent für seine

Lieben finden. Doch was viele beim Flanieren durch die Shopping-

Arkaden vergessen: Nicht jeder kann mit großen Geschenken auf -

warten. Bei manch einem reicht der Geldbeutel nur für kleine Auf -

merksamkeiten – wenn überhaupt! Aus diesem Grund hat die

Arbeiter-Samariter-Jugend in Witten (ASJ) das ›Wichteln für Witten‹

ins Leben gerufen. Selbst bedürftigen Kindern kann so an Heiligabend

ein strahlendes Lächeln ins Gesicht gezaubert werden.

Die ASJ bietet jungen Menschen tolle Möglichkeiten,

sich sozial zu engagieren. Hier wurde für eine

Übung ein Unfallszenario möglichst realitätsnah

nachgestellt.

»Es fehlt an Winterkleidung!«

»Vor zwei Jahren gab es allein in W itten

3.200 bedürftige Kinder unter 15 Jahren«,

beschreibt Astrid Meyer , Koordinatorin

der ASJ, die traurigen Fakten. »Ihnen fehlt

es an Dingen, die für uns selbstverständ -

lich sind, vor allem an warmer Winterkleidung.

Deshalb sammeln wir Spenden aus

der Bevölkerung, um diese als Weihnachtspäckchen

an die Kinder weiterzugeben.

Unterstützt werden wir dabei von den

›Ruhrtalengeln‹, die für die Verteilung der

Pakete zuständig sind.«

Auch in diesem Jahr hofft die ASJ auf rege Beteiligung

bei ihrer Wichtelaktion. (Foto: Ruth Rudolph /

pixelio.de)

Die ASJ bei der Geschenkübergabe an die Ruhrtalengel

im letzten Jahr.

Spenden noch bis zum 13. Dezember

Noch bis zum 13. Dezember werden Spenden

für das W eihnachtswichteln gesammelt.

Ob gut erhaltene Kleidung, Spielwaren

oder Geldbeträge – aus allem lässt sich

ein Geschenk zaubern! »Unverpackte

Sachgegenstände können direkt bei uns in

der Westfalenstraße 43 abgegeben wer -

den«, so Astrid Meyer. »Für Geldspenden

gibt es ein entsprechendes K onto. Wir

freuen uns über jede Spende, und sei sie

auch noch so klein!« Allein im letzten Jahr

konnten auf diese Weise 80 Weihnachtspäckchen

an bedürftige Kinder in W itten

verteilt werden, entsprechend ausgezeichnet

mit Altersempfehlung und Geschlecht.

Das sind 80 Jungen und Mädchen, deren

Augen an Heiligabend zum Leuchten ge -

bracht wurden! In diesem Jahr freuen sich

die Ruhrtalengel und die W ittener Tafel

über die Weihnachtsgeschenke für bedürftige

Kinder.

Helfen macht Spaß!

Aber auch über die Weihnachtszeit hinaus

bietet die Arbeiter-Samariter-Jugend für

junge Menschen bis 27 Jahren zahlreiche

Möglichkeiten, sich sozial zu engagieren.

Angeboten werden unterschiedliche

Gruppen: darunter die realistische Un -

falldarstellung, die Jugendeinsatzeinheit

sowie der Schulsanitätsdienst. »Bei der

realistischen Unfalldarstellung geht es

darum, Verletzungen möglichst originalgetreu

zu schminken und Schauspieler

für Übungen der Feuerwehr oder anderer

Hilfsorganisationen zu stellen«, erklärt

Astrid Meyer. »In der Jugendeinsatzeinheit

wird der Ernstfall schließlich durchgespielt.

Im Zentrum der Arbeit steht dabei

der Katastrophenschutz, also

Szenarien, bei denen viele Verletzte auftreten

können.« Aber auch in der Schule

ist das Thema Unfallschutz von großer

Bedeutung – denn wie schnell kann es

passieren, dass Mitschüler sich verletzen?

Im Rahmen einer Schulsanitäterausbildung

wird daher notwendiges Wissen zur

Wundversorgung vermittelt. »Regelmäßig

kommen die Gruppen zu gemeinschaftlichen

Unternehmungen zusammen: Ob

Fackelwanderung oder Geocaching – bei

uns wird es niemals langweilig! Wir freuen

uns über jeden, der uns bei unserer Arbeit

unterstützen will. Schauen Sie doch

einfach zu einer Schnupperstunde vor -

bei!«

al

Arbeiter-Samariter-Jugend

Westfalenstraße 43 · 58453 Witten

Tel. 0 23 02 / 91 08 84 44

Spendenkonto:

Sparkasse Witten

BLZ 45250035

Kontonummer 69 68 80


24

Feuilleton


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Junge Familien 25

Körper und Seele

gehören zusammen

Wer bin ich? W ie funktioniert mein Körper? W ie nehme ich mich

selbst wahr, und wie sehen mich andere? W ie gehe ich mit fremden

Erwartungen um? Die Pubertät ist ohnehin eine Phase des Umbruchs

und der Verunsicherung. Kommen dann noch äußere Belastungen

wie Mobbing, die Trennung der Eltern oder der Tod eines Angehörigen

hinzu, kann dies eine tiefgreifende Identitätskrise auslösen.

verzerrte Selbstwahrnehmung geradezurücken.

In Rollenspielen lernen die jungen

Teilnehmerinnen, sich in schwierigen Si -

tuationen zu behaupten, ›Stopp‹ zu sagen.

Negative Gefühle wie Trauer , Wut oder

Angst werden zugelassen und in Bewe -

gung und Tanz ausgedrückt.

»Mädchen ziehen sich bei Problemen eher

zurück, während Jungen häufiger aggressive

Verhaltensmuster aufweisen«, weiß

die Pädagogin, die bei Bedarf auch junge

männliche Patienten in Einzelsitzungen

betreut. »Durch Erfahrung der eigenen

Kräfte und Grenzen gelangen die Jugendlichen

zu neuem Selbstbewusstsein.«

Arbeiten eng zusammen: Dr. med. Sabine Nobbe

(re.) und Körpertherapeutin Monika Wolfrum

»Betroffene Jugendliche wenden sich

meist mit psychosomatischen Symptomen

wie Kopf- oder Rückenschmerzen, Verdauungsbeschwerden,

Anspannung, Konzentrationsschwierigkeiten,

Panikattacken

oder Essstörungen an uns«, so Dr . med.

Sabine Nobbe. »In der Körpertherapie lernen

sie, ihre Emotionen zu verstehen und

wieder mehr auf sich selbst achtzugeben.«

2011 hat sich die Fachärztin für Kinderund

Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

(bis 21 Jahre) in W itten niedergelassen.

Das Spektrum ihres multidisziplinä -

ren Teams umfasst unterschiedlichste

Schwerpunkte, von heilpädagogischen

Programmen über F amilientherapie bis

hin zur klassischen Psychologie. Die Körpertherapie

ist ein Einzel- und Gruppen -

angebot für Mädchen im Alter zwischen 15

und 19 Jahren. »Neueste Erkenntnisse der

Neurowissenschaft ergeben, dass Körper

und Seele zusammenhängen«, erklärt Körpertherapeutin

Monika W olfrum. »Hier

setzen wir an.«

Methoden wie die ›Spiegelexposition‹ oder

das ›Bodyscanning‹ können helfen, den eigenen

Körper neu zu erspüren und eine

Junge Teilnehmerinnen beim ›Kissenkampf‹

Dr. med. Sabine Nobbe

Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie

und Psychotherapie

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für Sie!

Ȇberlassen Sie Ihre steuerlichen

Sorgen einfach uns!«

Ob Unternehmen, Freiberufler, Existenzgründer oder Privatperson

– steuerliche bzw. betriebswirtschaftliche Probleme haben in der Regel

mehrere Ursachen. So können sie mit familiären Gründen ein -

hergehen, mit gesundheitlichen Erschwernissen sowie anderen persönlichen

Widrigkeiten. Die Person des Steuerberaters ist dabei weit

mehr als nur neutraler Ansprechpartner in Sachen Einkommensteuererklärung,

betriebswirtschaftliche Planung und Co. Er ist persönlicher

Ratgeber, mehr noch: ein Vertrauter.

Aber dies muss er auch sein, findet Dipl.-

Finanzwirt Carsten Bröckelmann, seit

2006 Inhaber einer Steuerberaterkanzlei

in Witten. »Um dem Mandanten konkrete

Lösungsvorschläge zur Steueroptimierung

unterbreiten zu können, ist es erforder -

lich, auch mit seinen individuellen Lebensumständen

vertraut zu sein.« Die Philosophie

der Kanzlei, alle Mandanten

gewissenhaft und mit Sachverstand ganzheitlich

zu betreuen, wird vom gesamten

Team getragen. Im Vordergrund steht dabei

das persönliche Gespräch. »W ir nehmen

uns die Zeit, sämtliche relevanten

Sachverhalte praxisnah und verständlich

zu erklären. Wir stärken Ihnen den Rü -

cken – überlassen Sie Ihre steuerlichen

Sorgen einfach uns!«

Hinweis: »Ab Mitte Februar des kommenden

Jahres finden Sie uns in der Hörder

Straße 350«, so die Ankündigung Carsten

Bröckelmann. »Die dort zur V erfügung

stehenden Räumlichkeiten sind nicht nur

ebenerdig und deutlich größer. Auch die

Parkplatzsituation ist um einiges günsti -

ger.« Nicht ganz unerheblich auch für seine

Mandanten! So mussten doch viele bisher

in der Innenstadt teure Parkgebühren

in Kauf nehmen. Wem der Weg bis nach

Stockum jedoch zu weit ist, dem sei versichert:

»Nach wie vor garantieren wir unseren

Mandanten einen kostenfreien Abholund

Bring-Service. So kommen Ihre Belege

pünktlich und sicher bei uns an.«

Steuerberater

Carsten Bröckelmann

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Unternehmen 27

Gülich Gruppe Abteilung Sicherheitstechnik

Rundum-Sorglos-Paket für Sicherheit

Wir leben in unsicheren Zeiten. Selbst der Ort, an dem wir uns rundum geborgen fühlen – unser Zuhause

– wird zunehmend Ziel von Übergriffen. Allein im vergangenen Jahr stieg im Vergleich zum Vorjahr

die Zahl der Wohnungseinbrüche deutschlandweit um 8,7 Prozent. »Dabei können Sie sich gegen Ein -

brüche mit einer angemessenen Sicherheitstechnik effektiv schützen. Fast 40 Prozent aller Einbruchsversuche

scheitern bereits an geeigneten Maßnahmen«, weiß Michael Sems, Leiter der im März neu eingerichteten

Gülich Gruppe Abteilung Sicherheitstechnik.

Einbrechern ›einen Riegel vorschieben‹

So verhindern Zusatzschlösser sowie ein -

bruchhemmende Fenster und Türen das

Öffnen einer T errassentür mit einem

Schraubendreher – ein Vorgang, für den

Einbrecher sonst nur wenige Sekunden

benötigen. Alarmanlagen – vor allem bei

schwer einsehbaren Privat- und Gewerbegrundstücken

– tragen dazu bei, die Ein -

brecher zu verjagen oder zu schnappen.

Durch moderne Sicherheitstechnik lässt

sich das eigene Heim zudem bequem von

unterwegs mit dem Smartphone kontrol -

lieren. »Investitionen, die sich lohnen!«, so

Michael Sems. »Schließlich zeigen Statis -

tiken der Kriminalpolizei, mit der wir eng

zusammenarbeiten, dass in mehr als der

Hälfte der Fälle, in denen ein Einbruch

über eine Alarmweiterleitung an einen Sicherheitsdienst

verhindert wurde, der oder

die Täter in flagranti erwischt werden.«

Fachgerechte Installation entscheidet

Allerdings spielt nicht nur die Auswahl der

Schutzvorkehrungen eine entscheidende

Gülich Gruppe

Abteilung Sicherheitstechnik

• mechanische Fenster- und Türsicherungen

• mechanische und elektronische Sicherheitszylinder

• Einbruchmeldeanlagen inkl. VdS Klasse A-C

und VdS Home

• Brandmeldeanlagen nach DIN 14675

• Heimrauchmelder nach DIN 14676

• Funkeinbruchmeldeanlagen

• Tresore

• Freilandüberwachungen

• Videoüberwachung

• 24h-Notruf- und Serviceleitstelle

• 24h-Service

Rolle, sondern auch die entsprechende Anbringung.

»Hier hat so mancher Heimwerker

nach dem Einbau an sich durchaus geeigneter

mechanischer Sicherungen eine

böse Überraschung erlebt. Daher unsere

Empfehlung: Nutzen Sie das Know-how

der Profis vor Ort! Wir beraten Sie kostenfrei,

welche Maßnahmen die für Sie indi -

viduell optimale Lösung darstellen, und

sorgen für die fach- und sachgerechte In -

stallation sowie die dazugehörigen Dienstleitungen

wie beispielsweise die Aufschaltung

zu einer 24-Stunden-Notruf - und

Serviceleitstelle. Somit bieten wir ein

Rundum-Sorglos-Paket für Ihre Sicher -

heit.«

Rauchmelder ist nicht Rauchmelder

Zu diesem umfassenden Service gehören neben

dem Einbruchschutz weitere wichtige

Einsatzgebiete. »Rund 400 Menschen ster -

ben jährlich in Deutschland an Bränden, die

Mehrheit davon in Privathaushalten. Ursache

für die etwa 200.000 Brände im Jahr ist

aber im Gegensatz zur landläufigen Mei -

nung nicht nur Fahrlässigkeit. Sehr oft lösen

technische Defekte Brände aus«, erläutert

Michael Sems. »Denn auch hier gilt:

Rauchmelder ist nicht R auchmelder. Manche

vermeintlich günstige Lösung entpuppt

sich im Nachhinein durch den nötigen Austausch

von Batterien als wesentlich teurer

und – noch wichtiger! – störungsanfälliger

als die entsprechend zertifizierten Quali -

tätsprodukte unseres Hauses.«

Für ein sicheres eigenständiges Leben

Neben Rauchmeldern gehören auch Gasund

Wassermelder zum Portfolio der Gülich

Sicherheitstechnik, ebenso wie der

Personenhilferuf. »Es handelt sich um mobile,

in Form eines Umhängers oder Armband

getragene, oder fest installierte Auslösegeräte,

die in einem Notfall eine

Telefonverbindung zu einer Notrufservicestelle

oder einer vertrauten Person (Nachbarn,

Verwandte) herstellen. Insbesondere

für ältere und/oder hilfebedürftige

Personen ist unser Personenhilferuf ein segensreicher

Service, der ein eigenständi -

ges, dabei aber sicheres Leben ermög -

licht«, betont Michael Sems.

Michael Sems

Tipp: Im hauseigenen Showroom können

Sie Einblick in das facettenreiche Spek -

trum der Sicherheitstechnik nehmen. Hier

finden sich Beispiele aus unterschiedlichsten

Bereichen: Einbruchmelde-, Brand -

melde- und Videoanlagen sowie mechanische

und elektronische Sicherungen,

Hausnotruf und sogar Türspione mit in -

nenliegenden Monitoren. Wählen Sie die

›Nummer sicher‹ Tel. 0 23 02 / 9 47 00, und

vereinbaren Sie einen persönlichen Bera -

tungstermin mit Michael Sems. »Wir beraten

Sie gern: kostenlos und unverbind -

lich!«

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auf das komplette Angebot an Sicher -

heitstechnik, Einbruch- und Brandmeldeschutz.

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English for Job

How do you do? Fine, äääh, well .... Wie gut

ist Ihr Englisch? R eicht es auch für den

Beruf? Schließlich erwarten heute manche

Unternehmen von ihren Mitarbeitern fließendes

Business English oder zumindest

die Fähigkeit, sich am Telefon oder in der

Teambesprechung im Ausland einigermaßen

zu verständigen.

Die vhs Witten / Herdecke bietet Ihnen die

Möglichkeit, sich mit Englischkenntnis -

sen, die im beruflichen Umfeld gefragt

sind, vertraut zu machen. Vorgestellt und

geübt werden die ersten Schritte für ein sicheres

Telefonieren; für ein erfolgreiches

Präsentieren; für ein zeitgemäßes

Schreiben von Brie -

fen und E -Mails. Darüber

hinaus werden Sie erleben,

wie Meetings auf Englisch

ablaufen können. Die Veranstaltung

dient auch der Wiederholung und

Vertiefung und ist besonders geeignet für

Schülerinnen und Schüler, Auszubildende,

Studierende, Young Professionals und solche,

die neue Herausforderungen vor sich

haben. Was Sie mitbringen sollten: lhr

Englisch aus der Schule. That’s all!

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Unternehmen 29

Hier kopiert die Zukunft

Copyshop-Witten.de

Ob es um die neuen Flyer für die geplante Werbekampagne, Broschüren,

Baupläne oder die ›auf den letzten Drücker‹ fertig gestellte Bachelorarbeit

geht: In Drucksachen muss plötzlich immer alles ganz

schnell gehen. So herrschte im Copyshop an der Augustastraße (ehemals

Kopierdienst-Strewe) in der Vergangenheit daher oft rege, wenn

nicht hektische Betriebsamkeit. »Seit ich das benachbarte Ladenlokal

angemietet und zur W erkstatt umgebaut habe, haben wir im

Hauptgeschäft wieder mehr Platz und Ruhe, um schnell und effek -

tiv zu arbeiten«, freut sich Inhaber Karsten Schade.

Karsten Schade hat sich mit seinem Copyshop auf

zwei Ladenlokale ausgebreitet.

Vor drei Jahren hat der gelernte F achinformatiker

das alteingesessene Geschäft

von Ulrike Strewe übernommen und seitdem

stetig modernisiert. Dank des gut ausgestatteten

Maschinenparks gehören neben

Farbdrucken und Laminierungen (bis

DIN A0) auch großformatige Leinwand -

drucke sowie Textilveredelungen aller Art

zum Leistungsspektrum. »Handtücher, T-

Shirts, Kissen und andere T extilien werden

bei uns nicht nur bedruckt und be -

flockt, sondern auch bestickt.« V ielleicht

die Idee für ein persönliches Mitbringsel

im Advent! Ebenso können T assen und

Puzzle durch Bild und Schrift in eine be -

sondere Aufmerksamkeit verwandelt werden.

Viele Aufträge wickelt Karsten Schade inzwischen

auf dem digitalen Wege ab. »Die

Kunden senden ihre Daten einfach per E-

Mail und können das fertig gedruckte und

gebundene oder laminierte Ergebnis dann

zum vereinbarten T ermin abholen«, er -

zählt er. Noch mehr Zeit sparen lässt sich

durch die im Copyshop ansässige Poststelle.

»Bei Bedarf können Sie Ihre fertigen

Unterlagen vor Ort eintüten und direkt

abschicken.«

Copyshop-Witten.de

Augustastraße 1 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 2 33 25

www.copyshop-witten.de

Rechtsanwalts- und Notarkanzlei

Dr. Rath-Kröger

Veronika Atuahene

Rechtsanwältin

Tätigkeitsschwerpunkte:

Sorge- und Umgangsrecht

Strafrecht

Verkehrsrecht

Dr. Ursula Rath-Kröger

Rechtsanwältin und Notarin

Fachanwältin für Erbrecht

Fachanwältin

für Familienrecht

Dr. Ursula Färber

Rechtsanwältin

Tätigkeitsschwerpunkte:

Familienrecht

Erbrecht

Arbeitsrecht

Gerichtsstr. 3 · 58452 Witten · Tel. 0 23 02 / 5 70 71 · kanzlei@rath-kroeger.de


Amling Bedachungen

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Telefon: 02302 / 593 47

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Planen · Bauen · Wohnen 31

Der E-Check

Sicherheit bei Mietobjekten

Intelligente Sicherheitssysteme mit automatischer Beleuchtung und

Videoüberwachung, Hightech-Küchen, moderne Heizungsanlagen

und hoch entwickelte Computernetzwerke … Die Immobilie des 21.

Jahrhunderts ist komplett ›verdrahtet‹ – doch was bedeutet der technische

Fortschritt für unsere Sicherheit?

Manfred Riehl mit Elektromessgerät …

Ärger und Kosten sparen

»Jahr für Jahr entstehen durch veraltete

Elektroinstallationen in Wohnungen, Büros

und Gewerbeobjekten Milliardenschäden«,

berichtet Elektromeister Manfred

Riehl, Geschäftsführer der Elektro R oesler

GmbH. »Die alten Anlagen sind den

heutigen Ansprüchen nicht mehr gewachsen,

es kommt zu Überlastungen, K urzschlüssen,

Stromschlägen und elektrisch

gezündeten Bränden. Wer seine Immobilie

in regelmäßigen Abständen prüfen lässt,

spart sich viel Ärger und hohe Kosten.«

Experten geben auch Energiespar-Tipps

Seinen Kunden legt er daher den E-Check

nach VDE ans Herz. Es handelt sich um

eine international anerkannte Prüfung,

die nur von qualifizierten Innungsfachbetrieben

durchgeführt werden darf . Als

›Elektro-TÜV‹ umfasst der E -Check die

Beurteilung von Installationen und Geräten

im Hinblick auf ihre Funktionsfähig -

keit, ihren sicherheitstechnischen Stan -

dard, eventuelle Mängel sowie unsachgemäße

Veränderungen. Darüber

hinaus entlarven die Experten ›Stromfresser‹

und geben Tipps zum Energiesparen.

Ein gefragter Service, den immer mehr

Wohnungsbaugenossenschaften, Betriebe

und private Hauseigentümer in Anspruch

nehmen.

Für private Vermieter

In Sachen Risikominimierung ist der E -

Check ein absolutes Must-have für alle

Vermieter und sollte nach jedem Mieter -

wechsel wiederholt werden: Ist die W ohnung

aus elektrotechnischer Sicht mängelfrei?

Hat der bisherige Mieter unerlaubte

Veränderungen vorgenommen – wenn ja,

welche? »Es geht darum, unnötige Schä -

den zu vermeiden«, so Manfred Riehl.

»Und wenn doch etwas passiert, beweist

die Plakette der Versicherung, dass Sie Ihre

Sorgfaltspflicht erfüllt haben.«

Für gewerbliche Vermieter

Im gewerblichen Bereich ist die regelmä -

ßige Überprüfung elektrischer Anlagen gesetzlich

vorgeschrieben – egal, ob es sich

um Produktionsstätten, Büros oder La -

denlokale handelt. Der Vermieter sichert

sich durch den E-Check gleich doppelt ab:

Zum einen kann er den einwandfreien Zustand

seiner Installationen im Schadens -

fall belegen, zum anderen werden sämtli -

che Veränderungen im Prüfprotokoll

dokumentiert. »Gerade in gewerblichen

Was muss wie oft geprüft werden?

• Elektrische Anlagen und ortsfeste Betriebsmittel:

alle vier Jahre

• Elektrische Anlagen und Betriebsmittel in Betriebsstätten,

Räumen und Anlagen besonderer

Art: jährlich

• Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel:

mindestens jährlich

• FJ-Schutzschalter in vorübergehend stationären

Anlagen: monatlich

• Fehlerstrom-, Differenzstrom- und Fehlerspannungsschalter

in nicht stationären Anlagen: arbeitstäglich

… und beim Telefonat mit einem Kunden

Objekten kommt es ständig zu Neuerun -

gen, die kein Außenstehender überblicken

kann«, weiß der Elektromeister . »Der

Mietvertrag sollte Veränderungen an elektrischen

Anlagen daher nur bei Genehmigung

des Vermieters erlauben.«

Mieterpflichten

Auch der Mieter hat seine Pflicht zu erfüllen:

Er ist für den Zustand der eingebau -

ten und aufgestellten Geräte (z. B. Arbeitsmaschinen,

IT-Anlagen) verantwortlich.

Darüber hinaus wird die Verantwortung

für die Gebäudeinstallation und die Ein -

haltung der regelmäßigen Wiederholungsprüfungen

bei gewerblicher V ermietung

mit der Übergabe des Objektes an den

Mieter übertragen.

Kosten

Manfred Riehl: »Die K osten für den E -

Check werden individuell nach Aufwand

berechnet und sind unter bestimmten Voraussetzungen

als Betriebskosten umlagefähig.

Hierfür muss der Mietvertrag eine

entsprechende Formulierung enthalten.

Wir beraten Sie gern!«

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Josefstraße 7

www.saw-genossenschaft.de

Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft

Herbede eG 7 32 33

Otto-Hue-Straße 13 www.wohnungsbau-herbede.de

Gartenstadt Hüttenau eG 0 23 24/96 30-0

Thingstraße 15, Hattingen

www.gartenstadt.de

Siedlungsgesellschaft Witten mbH 9 10 70-0

Lutherstraße 28

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Castorffstraße 20, Schwelm

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Planen · Bauen · Wohnen 33

Natur-Wohntrend: Korkboden

Korkböden liegen voll im Trend. Sie schaffen Wohlbehagen, natürliche Wärme und ein gesundes Raumklima.

Anders als Teppichböden nehmen sie keinen Staub auf – das macht sie besonders für Allergiker

attraktiv. Der Gestaltungsfreiheit sind dabei keine Grenzen gesetzt – der Fachhandel wartet mit unterschiedlichen

Form- und Farbgebungen auf. Ob massiv oder edelfurniert, lackiert oder mit Hartwachs geölt

– Sie haben die Qual der Wahl! Es gibt sogar Designerkork – dieser kombiniert die Eigenschaften von

Kork mit dem Aussehen von Fliesenböden. Mit ein paar geschickten Handgriffen können Heimwerker

ihren Korkboden sogar selbst verlegen. Wichtig ist ein glatter, sauberer und trockener Untergrund. Größere

Unebenheiten können mit Spachtelmasse aufgefüllt werden. Ratsam ist zudem eine Folie als Feuchtigkeitsschutz

für den Untergrund.

Fertigparkett ›schwimmend‹ verlegen

Kork-Fertigparkett wird mittels Klick-Technik ›schwimmend‹ verlegt,

also ohne feste Fixierung mit dem Untergrund – die ideale

Lösung gerade für Mietwohnungen, wo vollflächige Verklebungen

meist unerwünscht sind. Die Verlegung selbst ist spielend leicht:

Klicken Sie die einzelnen Dielenelemente einfach ineinander –

fertig! Kleiner Tipp: Beginnen Sie in einer Ecke des Zimmers, am

besten quer zur Fensterfront! So lassen sich die Dielen genauer

ausrichten.

Kork braucht Platz!

Kork ist ein Naturprodukt – bei Wärme dehnt es sich minimal

aus. Lassen Sie also ausreichend Platz für die Dehnungsfugen. So

verhindern Sie, dass sich Ihr Boden später wölbt. Ratsam ist ein

Abstand von mindestens ca. acht bis zehn Millimetern zwischen

Boden und Mauerwerk. Am besten fügen Sie kleine Keile ein, die

am Schluss wieder entfernt werden. Als Letztes bringen Sie die

Sockelleisten an.

Klebekork von innen nach außen verlegen

Klebekork verlegen Sie am besten in der Raummitte beginnend –

arbeiten Sie sich nach außen vor . Der Korkkleber wird hierzu

dünn auf dem Boden aufgetragen. Benetzen Sie jeweils nur die

Fläche, die Sie innerhalb von zehn Minuten belegen können. Positionieren

Sie schließlich Diele für Diele und drücken Sie sie an.

Achten Sie auch hier auf eine Dehnungsfuge – zwei Millimeter zu

allen Seiten hin ist ausreichend.

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Planen · Bauen · Wohnen 35

›Waldbodeneffekt‹ schont Gelenke

und Rücken

Fertigparkett ist aufgrund seiner

Oberflächenbehandlung nach der

Verlegung sofort begehbar. Es kann

mit Ausnahme von Nass- und

Feuchträumen Kork im gesamten

Wohnbereich verlegt werden. Er ist

trittelastisch – sein ›Waldbodeneffekt‹

schont Gelenke und Rücken –,

fußwarm, schall- und wärmedämmend,

zudem strapazierfähig und

geeignet für Fußbodenheizung. Besonders

beliebt ist K ork auch bei

Kindern. Der glatte, weiche und

immer warme Boden eignet sich als

idealer Spielplatz für die Kleinen.

Reinigung und Pflege

Versiegeltes Fertigparkett sollte

unmittelbar nach seiner Verlegung

einer Erstpflege mit speziellen

Pflegemitteln unterzogen werden.

Diese sind im Fachhandel erhältlich. Danach können ohne Pro -

bleme die Möbel eingeräumt werden. Benutzen Sie zur täglichen

Reinigung einen Staubsauger oder Besen. Wischen Sie alle ein bis

zwei Wochen mit einem nebelfeuchten Tuch über das Parkett. Naturbelassenes

Klebeparkett ist ein wenig pflegeaufwendiger. Versiegeln

Sie es frühestens zwölf Stunden nach seiner V erlegung

dreimal mit einem speziellen Lack. Bei bereits vorversiegelten

Dielen genügt eine einmalige Behandlung. Geölte Korkböden sollten

nach der Verlegung mit einem speziellen Hartwachs-Öl be -

handelt werden. So wird die Oberfläche besonders elastisch und

strapazierfähig.

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Planen · Bauen · Wohnen 37

›Willkommen zu Hause!‹

Erfolgreiche Wohnungsvermietung seit mehr als 100 Jahren

In Witten und Umgebung zählt die Grundstücksverwaltung Mühlenbroich GmbH & Co. KG zu einer festen

Größe im Bereich der Wohnungsvermietung. Mittlerweile ist mit den Geschwistern Heinrich und Dorothee

Mühlenbroich die vierte Generation am Ruder: tradierte Erfahrung mit einem präzisen Blick auf

heutige Anforderungen!

Lebensqualität auf dem alten

Stadtbadgelände

Lebensqualität im Alter

»Im Laufe der Jahre haben sich die

Prioritäten auf dem Wohnungsmarkt

gewandelt«, berichtet Heinrich Mühlenbroich.

»War es früher wichtig,

schnell günstigen W ohnraum zu

schaffen, liegt heute der Fokus stärker

auf Lebensqualität: Gefragt sind

Wohnungen mit Balkon, größere

Wohnungsschnitte sowie besserer

Schall- und Wärmeschutz. Daher

wurde in den letzten Jahren der Bestand

stetig modernisiert. Ebenfalls stieg die Nachfrage, beson -

ders bei der Generation 60+, nach citynahen, seniorengerechten

Wohnungen mit Betreuung. Diese Wohnform ermöglicht es älteren

Menschen, solange wie möglich ›in den eigenen vier Wänden‹

zu verbleiben.«

Betreutes Wohnen mit Komfort

in der Beethovenstraße

Citylage mit Komfort

Seit 2006 bietet die Grundstücksverwaltung

Mühlenbroich mit dem Neubau

auf dem ehemaligen Stadtbadgelände

altengerechte Wohnungen für

Betreutes Wohnen an. Aufgrund der

starken Nachfrage wurden zusätz -

lich zwei weitere Neubauten mit insgesamt

22 Wohnungen in der Beethovenstraße

gebaut. »Alle Häuser

wurden in barrierefreier Bauweise

mit gehobener Ausstattung erstellt:

Parkett, großer Balkon, hochwertige Armaturen und rutschhemmende

Verfliesung im Bad, ebenerdiger Einstieg in die große Dusche,

Gäste-WC, Notrufanlage mit 24-Stunden-Rufbereitschaft,

Klingel mit Gegensprechanlage und Monitorüberwachung etc.«,

erläutert Dorothee Mühlenbroich.

Sicherheit und Selbstständigkeit

Zudem erhalten die Bewohner ein an den individuellen Bedürf -

nissen orientiertes Servicepaket, durch das ein hohes Maß an Sicherheit

bei weitgehender Selbstständigkeit ermöglicht wird. Im

Erdgeschoss aller drei Häuser befindet sich ein Gemeinschafts -

raum, der für Feierlichkeiten sowie für die Kommunikation untereinander

wie das gemeinsame wöchentliche Kaffeetrinken genutzt

wird. Zur persönlichen Kontakthaltung mit den Bewohnern stehen

regelmäßig gemeinsame Unternehmungen auf dem Pro -

gramm. Für Dezember lädt die Grundstücksverwaltung Mühlenbroich

ihre Senioren zum diesjährigen traditionellen

Weihnachtskonzert des Männerchors ›Lyra‹ in die Johanniskir -

che ein, um sich gemeinsam vorweihnachtlich einstimmen zu lassen.

Bei Interesse oder Vormerkung zu einer Anmietung stehen Ihnen Dorothee

und Heinrich Mühlenbroich montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr telefonisch

oder nach Absprache in den Büroräumen zur Verfügung.

»Wir sind für unsere Mieter da!«

»Für uns spielt Vertrauen eine

große Rolle«, betont Dorothee

Mühlenbroich. »Unsere Mieter –

ob normale Mietwohnung oder

Betreutes Wohnen – wissen zu

schätzen, dass sie immer mit

denselben erfahrenen Ansprechpartnern

zu tun haben.« Ihr

Bruder ergänzt: »Durch die Zusammenarbeit

mit unseren

Stammhandwerkern aus Wittener

Betrieben sind wir in der Lage,

anfallende R eparaturen

schnellstmöglich auszuführen.«

Dorothee und Heinrich Mühlenbroich

Grundstücksverwaltung Mühlenbroich GmbH & Co. KG

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Auto · Technik 39

Auffahrunfälle und Einparkrempler

Kleiner Schaden – große Wirkung!

»Die kleine Beule in der Heckklappe – die ist ja kaum zu sehen!« Mit diesen W orten versucht so mancher

Autofahrer, den Schaden, den er beim Vordermann durch sachtes Touchieren verursacht hat, geschickt

herunterzuspielen. »Es ist doch gar nichts passiert«, tönt er beschwichtigend – doch der Schein

trügt! Denn, so erklären Wolfgang und Anja Born vom Kfz- Team Born in Witten: »Der ›intelligente‹

Kunststoff, aus dem Stoßstangen heutzutage gefertigt sind, bewirkt, dass Dellen, die durch Einpark -

rempler oder leichte Auffahrunfälle hervorgerufen werden, einfach in ihren Ursprungszustand zurückkehren.

Rein optisch ist von dem Zusammenstoß kaum noch etwas zu erkennen.« Dennoch könnte sich

die Karosserie des Fahrzeugs – für den Laien meist nicht sichtbar – durch den Aufprall verzogen haben.

Der tatsächliche Schaden wäre somit um einiges beträchtlicher.

Anspruch auf volle Kostenerstattung

Grundsätzlich kann sich der Unfallgeschädigte

die durch den Schaden verursachten

Kosten von der gegnerischen Versicherung

erstatten lassen – und das in vollem Um -

fang! Hierzu empfiehlt es sich, einen zertifizierten

Kfz-Sachverständigen mit der Begutachtung

des Unfallfahrzeugs zu

beauftragen. Dieser ermittelt das tatsächliche

Ausmaß des entstandenen Schadens

sowie eine damit einhergehende Wertminderung.

»Bringen Sie Ihr Fahrzeug – mitsamt

polizeilichem Unfallbericht – einfach

zu uns in die Werkstatt«, so der R at von

Wolfgang Born. »Bei verunfallten Leasing-

Ein Unfall ist geschehen – wie verhalte ich mich

richtig? Ob großer Zusammenstoß oder kleiner

›Rempler‹: Sichern Sie in jedem Fall die Unfallstelle

mittels Warndreieck und rufen Sie die Polizei –

auch wenn kein Personenschaden vorliegt! Wenn

doch: Alarmieren Sie sofort einen Krankenwagen

und leisten Sie Erste Hilfe! Haben Zeugen den Vorfall

beobachtet – dann sprechen Sie sie an! Lassen

Sie sich für die Schadensregulierung die notwendigen

Daten des Unfallgegners aushändigen!

Transparentes Arbeiten: Wolfgang Born (li.) im Gespräch

mit einem Kunden

fahrzeugen müssen Sie zunächst Ihre Leasingbank

kontaktieren. Bezüglich der

Werkstattwahl gelten hier besondere Vorgaben.«

Seit mehreren Jahren schon arbeitet

das Wittener Kfz-Team Hand in Hand

mit dem Sachverständigenbüro Wagener

aus Schwerte. Eine gutachterliche Untersuchung

des Unfallfahrzeugs kann daher

meist noch am selben Tag erfolgen. »Sorgfältig

und genau wird jeder einzelne Schadenspunkt

aufgelistet und evaluiert. Be -

reits am nächsten T ag wird Ihnen das

Kfz-Gutachten übergeben. Ein weiteres

Exemplar geht automatisch an die V ersicherung

des Unfallverursachers.«

Maximaler Schadensersatz durch

juristischen Beistand

Was die wenigsten wissen: Wenn zweifelsfrei

geklärt ist, dass Sie den Unfall nicht

verursacht haben, haben Sie Anspruch auf

juristischen Beistand – selbst bei fehlender

Rechtsschutzversicherung! Daher die

Empfehlung: Machen Sie in jedem Fall Gebrauch

von Ihrem R echt! »Noch von der

Werkstatt aus kann ein entsprechender

Kontakt hergestellt werden«, betonen Anja

und Wolfgang Born. »Wir kooperieren

diesbezüglich mit der Wittener Anwältin

für Verkehrsrecht Dorchanaj Pohanyar sowie

der R echtsanwaltskanzlei Voigt aus

Dortmund. Kostenfrei kümmern sie sich

um die komplette Abwicklung der Schadensregulierung.

Das spart Ihnen Zeit und

nervenden ›Papierkrieg‹. Zudem können

Sie sicher sein, von der gegnerischen Versicherung

nicht ›über den Tisch‹ gezogen

zu werden. Die Rechtanwälte erzielen für

Sie einen maximalen Schadensersatz.« Ein

weiterer Vorteil: Die Wartezeiten bleiben

gering – die Werkstatt kann umgehend mit

der Reparatur beginnen. Wolfgang Born:

»Spätestens nach einer Woche – gerechnet

vom Tag des Unfalls – ist der Schaden behoben,

und Ihr Fahrzeug steht zur Abholung

bereit.«

Kfz-Team Born

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… und damit im 6. Jahr in Folge!

Die Werkstatt mit Fachwissen für jeden PKW

Auch in diesem Jahr stellten wir uns wieder der härtesten Jur y:

Ihnen als unseren Kunden! Sie haben uns bescheinigt,dass wir gute

Arbeit zu überaus fairen Preisen leisten – der Beweis dafür, dass

sich Qualität durchsetzt. Wir sind begeistert und möchten uns an

dieser Stelle herzlichst bedanken! Stellen Sie uns auf die Probe! Wir

wollen erneut all unser Wissen und Können an Sie weitergeben.


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Auto · Technik 41

Sicher durch den Winter

Dunkle Winterabende haben ihre Tücken, nicht nur weil viele noch

mit Sommerreifen unterwegs sind. Denn falsch eingestellte Scheinwerfer

bergen ein hohes Risiko – wie jeder weiß, der sich schon einmal

bei Nacht von gleißend hellem Licht geblendet sah.

»Sind die Scheinwerfer zu hoch oder zu

niedrig eingestellt oder Leuchtmittel ver -

dreht eingesetzt, gefährdet dies nicht nur

den Gegenverkehr, es verringert auch Ihre

eigene Sicht«, weiß Heinz-Werner Mittler.

»Aus diesem Grund empfehlen wir, Fahrzeuge

in Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit

diesbezüglich überprüfen zu lassen.«

Seit 1994 steht der Sachverständige und

Leiter der W ittener KÜS-Prüfstelle als

Ansprechpartner in allen Fragen zum

Thema Straßenverkehrstauglichkeit pa -

rat. Neben den vom Gesetzgeber vorge -

schriebenen Hauptuntersuchungen (HU),

Sicherheitsprüfungen sowie Oldtimer- und

Änderungsabnahmen der KÜS-Prüfstelle

Witten werden durch das Kfz-Sachverständigenbüro

Mittler Unfall- und Scha -

densgutachten sowie Kfz-Bewertungen angeboten

– auch ohne Termin! »Wir können

vier Fahrzeuge parallel untersuchen und

sind in der Regel zeitnah mit der Untersuchung

fertig. Die W artezeit können Sie

sich mit einer kostenlosen T asse Kaffee

verschönern.«

Nach Absprache finden Untersuchungen

auch in verschiedenen Werkstätten statt,

größere Fuhrparks der öffentlichen Hand

und mehrerer Speditionen werden direkt

beim Kunden bedient. Egal, ob privat oder

gewerblich, eine faire Beurteilung auf Augenhöhe

liegt den Prüfingenieuren der

KÜS in jedem Fall am Herzen. »Wir halten

nichts vom erhobenen Zeigefinger und

nehmen uns die Zeit, Ihnen das Untersu -

chungsergebnis bzw. eventuelle Mängel

ausführlich zu erläutern«, so Heinz- Werner

Mittler. »Selbst wenn wir aus Sicher -

heitsgründen mal keine Plakette vergeben

können, sind die meisten Autofahrer ein -

sichtig.«

Prüfingenieur Marcel Ruhnau am Scheinwerfereinstellgerät

Reparaturen dürfen die Prüfer selbst nicht

vornehmen. »Bei Kleinigkeiten wie dem

Auswechseln eines defekten Leuchtmittels

helfen wir aber gern weiter.«

KÜS-Prüfstelle Witten

Frankensteiner Straße 18 · 58454 Witten

Tel. 0 23 02 / 96 30 63

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*Hauptuntersuchung nach §29 StVZO, durchgeführt durch externe Prüfingenieure der amtlich anerkannten Überwachungsorganisationen

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Tel. 0 23 02 / 9 14 60 90 und 39 95 39


42

Ratgeber

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Das Sparbuch im Erbfall

Negative Anlageentwicklungen vor allem im Bereich der Aktienmärkte haben dazu beigetragen, dass die

klassische Anlageform des Sparbuches nach wie vor gefragt ist. Dabei ist die Spareinlage bei einer im Gegensatz

zu den immer beliebter werdenden T agesgeldkonten vor allem bei älteren Anlegern gefragt.

Dies führt dazu, dass fast in jedem Nachlass wenigstens ein Sparbuch zu finden ist. Mit dem Sparbuch

sind aber auch vielfältige rechtliche Fragen verknüpft, die der vorliegende Beitrag anhand von konkreten

Beispielen näher beleuchten will.

Fall 1 (Ermittlungen des Gläubigers):

Herr Schmidt legt ein Sparbuch über

5.000 Euro bei der Bank auf den Namen

seiner Nichte Thea an. Das Sparbuch be -

hält Herr Schmidt in seinem Besitz. Spä -

ter möchte er auf das Kapital zurückgrei -

fen.

Der Auszahlungsanspruch gegenüber der

Bank steht dem jeweiligen Gläubiger der

Spareinlage zu. Auch wenn im Sparbuch

die Nichte Thea als Begünstigte genannt

ist, bedeutet dies nicht, dass Herr Schmidt

nicht sein eigenes Gläubigerrecht behalten

will. Ihm steht daher nach wie vor das

Gläubigerrecht zu, so dass er jederzeit auf

das Kapital zurückgreifen kann.

Fall 2 (Widerrufliches Auszahlungsrecht

im Deckungsverhältnis):

Herr Müller legt auf den Namen seines

Neffen Otto ein Sparbuch über 5.000 Euro

bei der Bank an. Diese soll den Neffen Otto

hierüber nach seinem Ableben informieren.

In der Sparanlage ist vermerkt: ›Diese

Vereinbarung kann vom Gläubiger zu

Lebzeiten widerrufen werden. Der Widerruf

erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber

der Bank; ein W iderruf durch

Testament oder Erbvertrag is t ausgeschlossen.

Für den Fall des Widerrufs der

Vereinbarung gelten auch ein darin liegendes

Schenkungsversprechen bzw. Schenkungsangebot

an den Begünstigten sowie

ein etwaiger Auftrag zur Weiterleitung dieses

Versprechens/Angebots an ihn als wi -

derrufen.‹ Nach einigen Jahren gerät Herr

Müller in finanzielle Schwierigkeiten und

begehrt die Auszahlung des Sparbetrages.

Das Sparbuch wird aufgelöst. Als Herr

Müller später verstirbt, ist Otto empört

und ›verlangt die Sparsumme‹ von der

Bank.

Otto hat zu keinem Zeitpunkt einen Aus -

zahlungsanspruch auf die Sparsumme von

5.000 Euro gegen die Bank erworben. Der

Anspruch scheitert hier an der vorzeitigen

Auflösung des Sparbuchs und der Auszahlung

der Sparsumme an Herrn Müller .

Dieser behielt als unmittelbarer Vertragspartner

der Bank weiterhin die Befugnis,

den Vertrag zu widerrufen. In seinem Auflösungsantrag

ist ein solcher Widerruf zu

erblicken. Otto steht damit auch kein

Schadensersatzanspruch gegenüber der

Bank zu, da sich diese nicht pflichtwidrig

verhalten hat.

Fall 3 (Unwiderrufliches Auszahlungsrecht

im Deckungsverhältnis):

Frau Eckhardt trug ihre Schwiegertochter

Dorothea als Begünstigte auf den T odesfall

einer bei der Bank geführten Spareinlage

ein. Unter Nr. 3 (Widerrufbarkeit) des

Mustertextes wurde die Alternative angekreuzt:

Die Vereinbarung ist nicht widerruflich.‹

Nr. 4.2 des Textes lautete: ›Das

Recht des Gläubigers, zu seinen Lebzeiten

frei über das Konto / die Konten – den/die

Sparkassenbrief(e) zu verfügen, wird von

dieser Vereinbarung nicht berührt.‹ Unter

Nr. 5 (Information des Begünstigten) wurde

angekreuzt: ›Der Gläubiger hat den Begünstigten

über die Vereinbarung bereits

informiert.‹ Die Vereinbarung wurde von

Frau Eckhardt, der Bank, aber auch von

Dorothea unterzeichnet. Später hob Frau

Eckhardt durch Erklärung gegenüber der

Bank die Begünstigung von Dorothea auf

und setzte ihre Tochter Eva als Berechtigte

und Alleinerbin ein. An diese wurde die

Sparsumme nach dem Tod von Frau Eckhardt

ausgezahlt.

Dorothea begehrte nunmehr von der Bank

(und der T ochter) Schadensersatz. Ein

derartiger Anspruch wäre nur dann gegeben,

wenn die Bank mit der Auszahlung

der Sparsumme an die Tochter eine Pflicht

gegenüber der Nichte Dorothea verletzt

hätte. In diesem Fall hätte der Bank der

Vorwurf gemacht werden können, nicht

schuldbefreiend an die Tochter Eva geleistet

zu haben.

Die Rechtsposition von Dorothea leitete

sich ausschließlich aus der vertraglichen

Vereinbarung mit der T ante, Frau Eckhardt,

ab. Die zwischen den Beteiligten getroffene

Vereinbarung stellt einen sog. Vertrag

zugunsten Dritter von T odes wegen

dar (§ 331 BGB). Nach dieser Gesetzesregelung

steht allerdings Dorothea, also der

Nichte, zu Lebzeiten von Frau Eckhardt

noch kein eigenes Forderungsrecht gegenüber

der Bank zu. An diesem Ergebnis ändert

sich auch nichts etwa durch die V ereinbarung

der ›Unwiderruflichkeit‹. Damit

sollte lediglich verhindert werden, dass

Frau Eckhardt oder ihre Erben die Offerte

zum Abschluss eines Schenkungsvertrages

einseitig widerrufen. Dementspre -

chend konnte die Bank mit befreiender

Wirkung die Auszahlung an die T ochter

Eva als Alleinerbin vornehmen (OLG

Saarbrücken, ZEV 2013, 275).

Fall 4 (Herausgabestreit mit den Erben):

Herr Schneider hat bei der Bank ein Sparbuch

über 10.000 Euro auf den Namen seiner

Nichte Doris angelegt. Nach seinem

Tod wollen die beiden Kinder Samuel und

Timo das in den Unterlagen von Herrn

Schneider aufgefundene Sparbuch nicht

Der Verfasser ist seit 1970 in Witten als Rechtsanwalt

zugelassen. Er wurde im Jahre 1980 zum

Notar ernannt. Außerhalb der Anwalts- und Notariatstätigkeit

war er seit 1998 mehrere Jahre

ständiger Dozent der Deutsche Anwalt Akade -

mie mit Sitz in Berlin. Er ist u. a. auch Dozent

der Volkshochschule Witten und dort vor allen

Dingen als Referent im Familien- und Erbrecht

aufgetreten.

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Ratgeber 43

an die Nichte Doris herausgeben. Die

Bank will aber ohne V orlage des Spar -

buchs keine Auszahlung vornehmen.

Hier stellen sich folgende Fragen:

1) Wer ist Inhaber des Auszahlungsan -

spruchs?

2) Muss das Sparbuch zur Auszahlung vorgelegt

werden?

3) Wer ist Eigentümer des Sparbuchs?

4) Haben die Erben auch hier die Möglichkeit

zu widerrufen?

5) Welche Folgen hat ein solcher Widerruf?

6) Ist ein Widerruf relevant für das He -

rausgabeverlangen?

Um den Auszahlungsanspruch geltend zu

machen, muss die Nichte Doris der Bank

das Sparbuch vorlegen (§ 808 Abs. 2 S . 1

BGB). Als Begünstigte aus dem V ertrag

zugunsten Dritter hat die Nichte Doris mit

dem Ableben von Herrn Schneider einen

eigenen Auszahlungsanspruch gegen die

Bank erworben (§§ 328, 331 BGB). Diesem

Anspruch folgt das Eigentum am Spar -

buch.

Von der Eigentumslage zu unterscheiden

ist aber die weitere Frage, ob nicht etwa

im Verhältnis zwischen Herrn Schneider

bzw. den Erben und der begünstigten

§

Nichte ein Rechtsgrund zum Behalten des

Sparbuchs fehlt. Dies wäre dann nicht der

Fall, wenn mit dem Erblasser , Herrn

Schneider, ein Schenkungsvertrag wirk -

sam zustande gekommen wäre. Soweit die

Nichte nicht bei der Anlage des Sparbuchs

z. B. in den Räumen der Bank anwesend

war, ist zwischen ihr und dem Erblasser ,

Herr Schneider, ein unmittelbarer Schenkungsvertrag

jedenfalls nicht zustandegekommen.

In rechtlicher Hinsicht stellt sich

der Fall vielmehr so dar, dass im Fall des

Ablebens von Herrn Schneider die Bank

als Botin anzusehen ist, die die Willenserklärung

auf Abschluss des Schenkungsvertrages

an die Nichte weiterreicht. Mit der

Bekanntgabe an die Nichte wäre alsdann

die Schenkungsofferte von Herrn Schnei -

der wirksam angenommen worden. Bis dahin

können allerdings die Erben die auf

dem Weg befindliche Schenkungsofferte

bis zu deren Zugang an die Nichte wider -

rufen. Im letzteren Fall wäre dann das Herausgabeverlangen

der Nichte gegenüber

den beiden Kindern Samuel und Timo unbegründet

(treuwidrig).

Zusammenfassung:

Wenn ein im Nachlass befindliches Spar -

buch auf einen Dritten lautet, muss streng

zwischen dem Auszahlungsanspruch, den

der Dritte mit dem T od des Sparbuch-Inhabers

erwirbt, und der Schenkung im

Verhältnis zu den Erben differenziert werden.

Für die Erben ergeben

sich regelmäßig

noch Wege, den W illen

der Erblasser zu durch -

kreuzen. Allerdings ist

rasches Handeln ange -

sagt.

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Ratgeber

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Steuerberatung Bonnermann

›Allround-Experten‹ für Steuerfragen

Für den Laien gleicht das deutsche Steuerrecht einem Buch mit sieben Siegeln. Gut, wenn man sich auf

fachkundige Hilfe verlassen kann. Die Kanzlei von Ulrich Bonnermann unterstützt private und gewerbliche

Mandanten in allen Steuerfragen.

Von Existenzgründung bis Erbschaftssteuer

»Unsere Arbeit umfasst weit mehr als das

Schreiben von Steuererklärungen«, so der

Steuerberater und Diplom-Finanzwirt. In

Zeiten, in denen die Bereiche des Steuer -

rechts immer differenzierter werden, sind

er und sein sechsköpfiges Fachteam echte

›Allrounder‹. »Wir machen alles: von der

Unterstützung von Existenzgründern in -

klusive Hilfestellung bei der Entwicklung

von kompletten Businessplänen über die

betriebswirtschaftliche Finanzplanung

und Finanzbuchhaltung für Unternehmen

unterschiedlichster Branchen bis hin zur

Beratung in Erbschafts- oder Schenkungsangelegenheiten

sowie Fragen der Unternehmensnachfolge

und des Steuerstraf -

rechts.«

»Wir kennen unsere Mandanten!«

Als Ulrich Bonnermann im Januar 2010

mit seiner seit 2003 allein geführten Pra -

xis aus Herbede nach Annen an die Westfalenstraße

zog, kamen seine langjährigen

Mandanten mit. Denn bei ihm sind sie

mehr als nur eine ›Nummer‹. »Die Men -

schen wissen es zu schätzen, dass sie bei

uns feste Ansprechpartner haben«, erklärt

er. »Ein Mitarbeiter übernimmt alle Belange

von A bis Z, von der Lohnbuchhaltung

bis hin zum Jahresabschluss. Spezielle

Problematiken werden selbstverständlich

im Rahmen persönlicher Gespräche ge -

klärt, was dazu führt, dass wir unsere

Mandanten und ihre individuellen wirt -

schaftlichen und steuerrechtlichen Voraussetzungen

sehr gut kennen und uns auf sie

einstellen.«

Erinnerungsanruf und private Checkliste

Das beginnt schon mit dem ›Erinnerungsanruf‹

im Herbst, wenn sich die Frist für

die Steuererklärung ihrem Ende zuneigt.

»Wir wissen, welche Leistungen im V orjahr

in Anspruch genommen wurden, und

haken nach: Wie sieht’s dieses Jahr aus?

Haben Sie Ihre Unterlagen schon zusam -

mengestellt?« Er schmunzelt. »Die meis -

ten Menschen sind froh über diesen An -

stoß.« Wer möchte, erhält eine private

Checkliste. »Sollte jemand den Weg nach

Annen aus gesundheitlichen Gründen

nicht mehr schaffen, holen wir die benö -

tigten Papiere auf Wunsch beim Mandanten

zu Hause ab.«

Mit dem Blick des ehemaligen

Betriebsprüfers

Mithilfe neuer Technologien zur digitalen

Archivierung sowie einer modernen, spe -

ziell für Steuerberater entwickelten Soft -

ware ermittelt die Kanzlei das für den je -

weiligen Mandanten optimale K onzept

und findet auch in komplexen Fragen konstruktive

Lösungen. Dabei schöpft Ulrich

Bonnermann, der vor der Gründung sei -

nes Unternehmens viele Jahre in der

Finanzverwaltung tätig war, u. a. als Be -

triebsprüfer, aus einem reichen Erfah -

rungsschatz. »Ich habe einen guten Überblick

und kann mich in die Denkweise

meiner ehemaligen Kollegen hineinversetzen,

was sich vorteilhaft auf die Beratung

auswirkt, insbesondere im gewerblichen

Bereich.«

Persönlich und fachkompetent: die Steuerprofis

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Gesundheit · Leben im Alter 45

Grippe oder Erkältung?

Was tun?

Öffnungszeiten:

Mo–Fr 8–19 Uhr

Sa 9–14 Uhr

Das Team der Salvator-Apotheke

»Ich habe die Grippe!« Ein Ausspruch, der vor allem im Herbst häufig zu hö -

ren ist! »Meistens handelt es sich jedoch«, so Karoline W iegmann, Mitinhaberin

der Salvator-Apotheke, »um eine harmlose Erkältung, die sich deutlich

von einer Grippe unterscheidet. Eine Erkältung kommt schleichend und kann

sich hartnäckig, aber meist mit harmlosem V erlauf, bis zu drei Wochen mit

Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen, Halsweh, Husten, verstopfter

Nase und erhöhter Temperatur halten. Eine Grippe hingegen kommt plötz -

lich mit einem extremen Krankheitsgefühl und hohem Fieber. Die komplette

Genese kann sich über mehrere Monate hinziehen.«

Aber wie kann das Immunsystem gestärkt werden, damit weder Erkältung

noch Grippe eine Chance haben? »Oft reicht es, einfache Hygieneregeln wie

häufiges Händewaschen oder das Niesen und Husten in die Armbeuge zu be -

folgen. Auch Stofftaschentücher sollten gegen P apiertaschentücher ausgetauscht

werden.« Da die Vitaminaufnahme durch die Nahrung oft nicht aus -

reicht und weitere Faktoren wie Stress und Schlafmangel das Immunsystem

schwächen, empfiehlt Karoline Wiegmann die Einnahme von hoch dosierten

Vitaminpräparaten, vor allem solche mit hohem V itamin-C- und Zinkgehalt.

Älteren und immungeschwächten Personen rät die Apothekerin eine Grippeschutzimpfung

durch den Hausarzt an.

Das Jahr 2013 neigt sich dem Ende zu, und auch in diesem Jahr möchte sich

das Team der Salvator-Apotheke bei allen K unden für ihre Treue bedanken.

Daher lädt es am Freitag, den 29. No -

vember, ab 17.30 Uhr zum gemütlichen

Beisammensein in vorweihnachtlicher

Stimmung mit Glühwein und Plätzchen

ein. »Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches

Erscheinen!«

Salvator-Apotheke OHG

Kreisstraße 117 · 58454 Witten

Tel. 0 23 02 / 8 09 50

www.salvator-apotheke-witten.de

Einhorn-Apotheke

Apotheker Michael Teubner

Bahnhofstr. 52 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 27 39

www.einhorn-apotheke-witten.de

Mo–Fr 8.30–18.30 Uhr · Sa 9–14 Uhr

Elefanten-Apotheke

Apotheker Michael Teubner

Theodor-Heuss-Str. 3 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 9 82 75 50

www.elefanten-apotheke-witten.de

Mo, Di, Do 8.30–18.30 Uhr

Mi + Fr 8.30–17.30 Uhr · Sa 9–13 Uhr

Arztrufzentrale des Notfalldienstes

0180 / 50 44 100

Apotheken-Notdienst

0800 00 22 8 33

Dr. Erol Yilmaz

Hörder Str. 8

58455 Witten

Tel: 02302 57611 · Fax: 02302 24951

info@central-apotheke-witten.de

www.central-apotheke-witten.de

Nikola Bechthold-Herrmann

Apothekerin für Offizin-Pharmazie

Hörder Straße 352 · 58454 Witten

Telefon (0 23 02) 4 74 87

Telefax (0 23 02) 4 72 21

Info@westfalen-apo-witten.de

Rathaus-

Apotheke

Diplom-Gesundheitswissenschaftler

Apotheker

Burkhard Waimann e.K.

Fachapotheker für Allgemeinpharmazie

– Ernährungsberatung –

Marktstraße 1 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 - 5 35 00 · Fax 0 23 02 – 5 35 05

www.apowi.de · E-Mail: info@apowi.de

Dr. Erol Yilmaz

Bebelstr. 4

58453 Witten

Tel. 02302 2825240 · Fax: 02302 2825244

info@sonnen-apotheke-witten.de

www.sonnen-apotheke-witten.de


46

Gesundheit · Leben im Alter

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Die Stimme als Werkzeug

Der Legende nach benutzte Demosthenes Kieselsteine, um damit seine

›Sprachschwäche‹ zu beheben. Logopädin und Stimmtrainerin

Silvia Grünitz kennt viel elegantere, nicht minder effektive Metho -

den für die Entwicklung einer wohlklingenden Stimme.

Vor 25 Jahre hat sie die erste logopädische

Praxis in Witten mitbegründet, im Februar

eröffnete sie ihren neuen Standort am

Bodenborn. Neben den gängigen logopädischen

Behandlungen bietet Silvia Grünitz

Sprachförderungs-Fortbildungen für Erzieherinnen

sowie professionelles Stimm -

training in Einzelcoachings und Gruppenworkshops.

»Das Stimmtraining empfiehlt

sich prophylaktisch für alle V ielsprecher

bei Beschwerden wie Heiserkeit oder

Überbelastung. Eine Therapie hingegen

wird vom Arzt bei chronischen Beschwerden

oder einer kranken Stimme verord -

net.«

Eine ›runde‹ Stimme setzt sich aus meh -

reren miteinander harmonisierenden Modulen

zusammen: Neben Stimmlage und

Artikulation spielen auch Körperspan -

nung, Atmung sowie die Intention eine

Rolle. »Ich werde oft nach der idealen

Stimmlage gefragt – dafür gibt es keine

Pauschalantwort«, erklärt die Expertin.

»Vielmehr sollte die Stimme authentisch

sein, zum Sprecher und seiner Situation

passen.« Am Anfang steht daher die Er -

mittlung des persönlichen Wohlfühltons.

Beim Schaukeln oder dem Gedanken an

die Lieblingsschokolade entweicht so manchem

ein wohliges ›Mmmm‹ – das Sprungbrett

zur individuellen Sprechstimme.

An deren Ausdruck feilen die Teilnehmenden

mit kleinen Übungen: aufrechte, elastische

Haltung, Sprechen ›aus dem Bauch‹

im Rhythmus der Atmung mit angepassten

Satzlängen, deutliche Lippenbewegungen.

»Natürlich müssen auch die räumli -

chen Voraussetzungen berücksichtigt

werden: In einem Saal vor großem Publi -

kum spricht es sich naturgemäß anders als

in einem kleinen Raum.« Das Ergebnis ist

mehr als eine Entlastung der Stimme.

»Wenn Sie als Lehrer merken, dass Ihre

Schüler nicht aufpassen oder Sie im Ge -

schäftsmeeting nicht die gewünschte Aufmerksamkeit

erhalten, liegt es vielleicht

an Ihrem stimmlichen Ausdruck. Bei mir

lernen Sie, Ihre Stimme in K ombination

mit Ihrer Körpersprache gezielt als Werkzeug

einzusetzen.«

Praxis für Logopädie & Stimme

Bodenborn 68 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 1 78 27 47

www.logopaedie-und-stimme.de

Angora-Wäsche

Flauschig weich und kuschelig warm

Wenn es draußen stürmt, regnet oder

schneit, verkriechen sich viele lieber dick

eingepackt aufs Sofa. Doch auch kalte Tage

lassen sich im Freien genießen – es

kommt nur auf die richtige Kleidung an!

Das weiß auch Rainer Winzbeck, Inhaber

des Wittener Sanitätshauses Richter. Neben

passgenauen Hightech-Komponenten

aus den Bereichen Orthopädie- und Reha-

Technik, Prothetik, Orthetik und Hörgeräte-Akustik

bietet er seinen K unden ein

umfangreiches Sortiment an Sanitätsartikeln,

darunter Marken-Funktionswäsche

des Herstellers Medima – selbst Spitzen -

sportlerin Anni Friesinger trotzt in ihr der

Kälte auf dem Eis.

»Voll im Trend liegt kuschelige Wäsche

aus Angora«, so der F achmann. »Sie ist

weich und angenehm zu tragen und hält

dabei noch richtig schön warm – eben ein

echter Wunderwärmer der Natur!« Zu

verdanken ist dies der Struktur der Angorahaare.

In ihrem Inneren wirken kleine

Luftkammern wie Isolierpolster, die die

warme Luft am Körper speichern – kalte

Luft von außen bleibt fern. »Als Pulswärmer

kann Angora sogar Ihren Kreislauf

auf Trab halten«, betont R ainer Winzbeck.

»Die Wärme sammelt sich direkt am

Handgelenk, wo über den Puls die Blut -

zirkulation reguliert wird. Selbst bei eisigen

Temperaturen breitet sich so ein wohliges

Wärmegefühl im ganzen Körper

aus.«

Und das Produktangebot ist vielfältig: Ob

Langarm- oder Halbarm-Shirt, Panty, Legging,

Puls- oder Rückenwärmer – erhält -

lich in unterschiedlichen Größen und Farben

kann die Wäsche sowohl drunter als

auch drüber getragen werden. »Besonders

schön ist sie in Winterweiß«, findet Rainer

Winzbeck. »Klassisch schlicht und doch

elegant!«

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Die freundlichen Medizinprodukte-Beraterinnen

des Sanitätshauses Richter: (v. li.) Dagmar Kirchmann,

Christel Ilievski und Lotte Hartmann

Empfiehlt sich Angora-Wäsche auch für

Kinder? »Und ob«, so der Sanitätshaus-Inhaber.

»Die Wäsche ist frei von chlorhaltigem

Bleichmittel oder Weichmachern. Alle

Produkte werden regelmäßig geprüft

und zertifiziert. Sie sind nachweislich

schadstoffarm.«

Sanitätshaus Richter

Beethovenstraße 5 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 58 09 50

www.sanitaetshausrichter.de


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Gesundheit · Leben im Alter 47

Wenn ›mehr‹

dahintersteckt

Ergotherapeutin Silke Beyer vertritt

ganzheitlichen Ansatz

Silke Beyer (re.) mit Ergotherapeutin Daniela Hartmann und Therapiehund Jerry

Ob Lernstörungen oder Depressionen, ob nach einem Schlaganfall

oder bei chronischen Gelenkerkrankungen: In der modernen Medizin

ist die Ergotherapie ein bewährtes Mittel, um die eigene

Handlungsfähigkeit zu verbessern. Doch es gibt Fälle, in denen

eine rein funktionell ausgerichtete Behandlung nicht ausreicht.

»Wir schaffen Anreize, die dann zu Hause fortgeführt werden sollen,

weshalb die Einbeziehung der F amiliensituation ungemein

wichtig für den Erfolg ist«, so Silke Beyer.

Die Wittenerin ist sowohl Ergotherapeutin als auch zertifizierte

Familientherapeutin und hat in Annen ihre Praxis mit neuem

Konzept eröffnet. Die Ergotherapie wird ärztlich verordnet und

von den Krankenkassen bezahlt.

»Die systemische, ganzheitliche Denkweise wirkt sich positiv auf

die ergotherapeutische Diagnostik und Behandlung aus.« Sie erläutert:

»Wenn ein junger Patient wegen Konzentrationsschwierigkeiten

zu uns kommt, können wir ihm helfen, seine K ompetenzen

zu verbessern. Doch wenn ›mehr‹ dahintersteckt, kommen

wir mit herkömmlichen Ansätzen allein manchmal nicht weiter.«

Die Systemische Familientherapie interpretiert Verhaltensauffälligkeiten

als Symptome, die Unstimmigkeiten im sozialen Umfeld

des Patienten signalisieren, welche dann in Gesprächen oder Spielen

gemeinsam aufgedeckt werden. »Dieses Wissen hilft uns auch

in der Ergotherapie weiter«, so Silke Beyer . »Wir können so

schneller Erfolge herbeiführen und die Behandlungsdauer ver -

kürzen. Dies findet bei den Patienten großen Anklang.«

Unterstützung auf vier Pfoten bekommt ihr Team durch Therapiehund

Jerry: Der Golden-Retriever-Mischling kann Socken ausziehen,

durch Reifen springen, rutschen und schaukeln. Er wird

von Frau Beyer ehrenamtlich in der Behandlung der P atienten

eingesetzt. »Da geht vielen Menschen das Herz auf.«

Silke Beyer

Ergotherapie und Familientherapie

Westfeldstraße 56 a · 58453 Witten

Tel. 0 23 02 / 176 61 60

www.ergotherapie-in-witten.de


48 Gesundheit · Leben im Alter

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Zentrum für Haut- und Fußgesundheit

Ein ambitioniertes, ganzheitliches K onzept

schreibt Erfolgsgeschichte. »Neben

der medizinischen Fußpflege auf höchstem

Niveau moderner Behandlungskonzepte

möchten wir unseren K unden auch eine

Anlaufstelle für Schönheit und Wohlbefinden

bieten«, erklärt Podologin und Heilpraktikerin

für Podologie Sonia Lechtenbörger.

»Aus diesem Grund gehören zu

unserem Angebot podologisch-naturheilkundliche

Verfahren, ebenso wie Pediküre

und Massagen.« Eine Philosophie, der

auch optisch Rechnung getragen wird: Puristisches

Weiß mit zartem Grün visuali -

siert den hohen ZFF-Hygienestandard und

vermittelt doch eine äußerst angenehme

Wohlfühlatmosphäre.

Kernkompetenz Fußgesundheit

»Als Krankenkassen-Vertragspartner behandeln

wir insbesondere Diabetiker, die

unter der krankheitsbedingten Polyneuropathie

leiden. Diese Nervenschädigung

kann zur völligen Gefühllosigkeit der Fü -

ße führen, so dass Wunden von den Betroffenen

selbst oft nicht wahrgenommen werden.«

Als Diabetesberaterin DDG weiß

Sonia Lechtenbörger um vorbeugende und

therapeutische Maßnahmen. Ein weiteres

Schwerpunktthema ist die Volkskrankheit

Nagelpilz. »Wir tragen das erkrankte Nagelmaterial

Schicht für Schicht mit dia -

mantbelegten Feilen behutsam ab. Hier

verzeichnen wir hinsichtlich der nachhaltigen

Beseitigung dieser lästigen Erkran -

kung bemerkenswerte Erfolge. Doch auch,

wenn Sie aufgrund von eingewachsenen

Nägeln womöglich schon jahrelang mit

Schmerzen und Entzündungen zu kämp -

fen haben, können wir leicht und vor al -

lem schmerzlos mit einer winzigen Zehennagelspange

Abhilfe schaffen.«

Fußschön für den nächsten Sommer

Daneben sind es oft kleinere Beschwerden

wie schmerzende Hühneraugen oder

Schwielen, die dafür sorgen, dass ›uns der

Schuh drückt‹. »Ergänzend zur klassi -

schen medizinischen Fußpflege bieten wir

auch hier schnelle und fachkompetente

Hilfe – und mehr! So wirken etwa unsere

beliebten Fußmassagen wie ein K urzurlaub

vom hektischen Alltag. Und für den

optischen Feinschliff bietet sich ein schö -

nes, dezentes Nageldesign an. Mein Tipp:

Machen Sie schon jetzt den ersten Schritt

auf dem Weg zu gesunden, natürlich schönen

Füße für den nächsten Sommer!«

ZFF-Akademie

Seit einiger Zeit gibt Podologin Sonia Lechtenbörger

ihr Wissen weiter: in der 1. ZFF-Fachschule

für Fußpflege in Witten. »Tatsache ist, dass wir

vor allem in Anbetracht des zunehmenden Bedarfs

aufgrund des demografischen Wandels zu

wenige gute FußpflegerInnen haben. Des Weiteren

möchten wir jungen Menschen den Start in eine

erfolgreiche Zukunft ermöglichen. Ob als Vollexistenz

oder als zweites Standbein – es ist ein Beruf

mit sehr guter Perspektive.

Innerhalb von Kleinstgruppen und mit einem

wohl einmaligen Lehrkonzept vermitteln wir ein

profundes Wissen. Aufgrund des intensiven Praxisübungsanteils

sind die Teilnehmer gleich in der

Lage, auf einem hohen Niveau kompetent und sicher

zu arbeiten. Nach bestandener Abschlussprüfung

begleiten wir die Absolventen dann durch ihr

erstes Arbeitspraktikum in langjährig bestehenden

Instituten und Praxen.

Für die Ausbildung sowie für die Zusatzqualifikation

›Diabetes-Lehrgang‹ bietet die ZFF-Akademie

verschiedene Möglichkeiten an. Für offene Fragen

steht Ihnen unser Ausbildungsleiter jederzeit gerne

zur Verfügung. Oder Sie informieren sich über

die Videos auf unserer Homepage.«

ZFF®-Zentrum

für Haut- und Fußgesundheit

Sonia Lechtenbörger

Podologin DDG

Annenstraße 156 · 58453 Witten

Tel. 0 23 02 / 9 84 86 98

www.gesundheitszentrum-fuss.de

Informationsfilm: ZFF-Akademie


50

Gesundheit · Leben im Alter

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Gemeinschaft erleben in den Häusern

der Boecker-Stiftung

Besonders beliebt zur kalten Jahreszeit –

gemeinsames Backen! Im Bild Heimbewohnerin

Ursula Jakobowski.

Die Boecker-Stiftung

wurde 1970 aus dem

Nachlass der Wittener

Textilkaufleute Emilie

und Gregor Boe -

cker errichtet. Die

kinderlosen Stifter

wollten ihr Vermögen

anderen zugutekommen

lassen. Dabei

dachten sie an jene,

die durch ihre Kauf -

entscheidungen dieses

Vermögen letztendlich

schufen: die Bürger

der Stadt Witten. Deshalb

verfügten sie, ein

Altenwohn- und Pflegeheim

zu errichten

und das Sorgen für alte

Menschen in den

Mittelpunkt zu stellen.

Heute betreibt die

Boecker-Stiftung das

Stammhaus ›Leben

im Alter‹ an der Brei -

te Straße und das

›Haus am V oß’schen

Garten‹ an der Ruhrstraße.

Dipl.-Sozialpädagogin Peggy Heiligers-Schade (mi.) berät Sie gern vor Ihrem

Einzug.

Beide Einrichtungen befinden sich in zentraler Lage. Das Haus

›Leben im Alter‹ verfügt über 94 Plätze mit einem breit gefächerten

Angebot an sozialer Betreuung. Im ›Haus am Voß’schen Garten‹

bietet die Boecker-Stiftung acht Wohngemeinschaften mit je

zehn Einzelzimmern für Menschen mit Demenz. Auf der Basis eines

Gesamtkonzeptes werden die Einrichtungen durch ein Gästehaus

für Kurzzeitpflege, 41 Seniorenwohnungen sowie ein Bistro

ergänzt. Rund um die Uhr sorgt ein Team aus qualifizierten Mitarbeitern

für pflegerische Versorgung, hauswirtschaftliche Unterstützung,

geselliges Miteinander sowie menschliche Wärme.

»Im Mittelpunkt steht der Mensch mit seinen individuellen Be -

dürfnissen, und das bis ins hohe Alter!«, so Michael Schillberg,

Geschäftsführer der Boecker-Stiftung. Die Rückmeldungen belegen:

Die Zufriedenheit der Bewohner ist groß. »Viele unserer Gäste,

die bereits die Kurzzeitpflege in Anspruch genommen haben,

kommen später auch für die Langzeitpflege wieder auf uns zu.

Dies spricht für die Qualität unserer Einrichtungen und das Vertrauen,

das die Wittener auch nach über 40 Jahren noch immer in

uns setzen.«

Boecker-Stiftung gGmbH

Breite Straße 30 · 58452 Witten · Tel. 0 23 02 / 2 07-0

www.boecker-stiftung.de


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Gesundheit · Leben im Alter 51

RANOVA-Praxis für Radiologie

Modern und menschlich

Wer beim Stichwort R adiologie an dunkle Röhren und unnahbare

Mediziner denkt, wird in der Wittener RANOVA-Praxis im Evangelischen

Krankenhaus positiv überrascht. Die zu einem Verbund aus

insgesamt sieben Standorten gehörende, nach dem ISO -Qualitätsmanagement

zertifizierte Niederlassung präsentiert sich ›mit W issen,

Herz und Verstand‹.

»Die Zeit nehmen wir uns!«

»Als Patient werden Sie in der R egel von

Ihrem Haus- oder Facharzt überwiesen«,

erläutert Leiter Dr. Oliver J. Wolf. »Schon

bei der Terminvereinbarung informieren

unsere Mitarbeiterinnen Sie über eventuell

nötige Vorbereitungen. Im Anschluss

an die Untersuchung erhalten Sie Ihre

Bild-Daten auf CD zum Mitnehmen und

auf Wunsch erklärt Ihnen ein R adiologe

den Befund – die Zeit nehmen wir uns! Der

zuweisende Arzt wird spätestens am F olgetag

per Fax informiert und kann jeder -

zeit telefonisch Rücksprache halten.«

die Vernetzung im RANOVA-Verbund enorme

Vorteile. Jede Praxis hat ihre eigenen

fachlichen Schwerpunktthemen, so dass

wir uns bei komplexen Fragestellungen an

die entsprechenden Spezialisten wenden

können.«

Dr. Oliver Johann Wolf bereitet eine Patientin auf

die Computertomographie vor.

Vernetzung im Verbund birgt viele Vorteile

In der Ruhrstadt ist RANO VA sowohl am

EvK als auch am Marienhospital vertreten.

An beiden Standorten werden rund 80.000

Patienten pro Jahr betreut. »Ihre Meinung

liegt uns sehr am Herzen, weshalb es regelmäßig

Patientenbefragungen und eine

Feedback-Option im Internet gibt«, so der

Mediziner. Auch in fachlicher Hinsicht genügt

die ISO 9001 zertifizierte Gemein -

schaftspraxis höchsten Qualitätsansprü -

chen. Das radiologische Programm umfasst

die gesamte Bandbreite moderner Diagnose

und Therapieverfahren, vom klassischen

Röntgen über Mammographie, Ultraschall

und MRT bis hin zur CT-gesteuerten, minimalinvasiven

Schmerztherapie. »Hier birgt

Auszubildende Filiz Korkmaz

Hightech-Geräte verringern

Strahlenbelastung

Darüber hinaus verfügt RANOVA über einen

hochmodernen ›Fuhrpark‹ aus leis -

tungsstarken, strahlungsarmen Geräten.

Der ›besondere Stolz‹ des Wittener Leiters

sind ein Multi-Slice-Spiral-CT der neues -

ten Generation, ein modernes 1,5 T esla-

MRT-Gerät sowie ein von der deutschen

Gesellschaft für Osteologie zugelassener

Knochendichte-Messplatz. »Durch neue

Detektortechniken erreichen wir beim

Röntgen eine bis zu 40 % geringere Strahlenbelastung

als noch vor zehn Jahren.«

Nach Unna, Hagen und Werne sollen auch

die Wittener Praxen im nächsten Jahr mit

modernsten ›übergroßen‹ MRTs speziell

für adipöse und klaustrophobische Patienten

ausgestattet werden.

Enger Austausch mit EvK-Experten

Schwerpunkte der RANO VA-Radiologie

am EvK sind Erkrankungen der Gelenke

und der Wirbelsäule, neuroradiologische

Fragestellungen sowie die moderne Tu -

mordiagnostik. Hier besteht ein enger

Austausch mit den Kollegen der Klinik: In

Dr. Oliver Johann Wolf bei der digitalen

Befundanalyse

regelmäßig stattfindenden Tumorkonfe -

renzen treffen sich die Radiologen mit den

Ärzten der klinischen Fachabteilungen um

Fälle von Patienten mit Tumorerkrankungen

zu besprechen und um sich gegenseitig

über aktuelle medizinische Erkenntnis -

stände zu informieren. Die unmittelbare

Nähe der Radiologie zum EvK hat für die

Patienten weitere Effekte. »Im akuten

Notfall, etwa bei einer Fraktur , müssen

wir Patienten nicht erst wieder zurück

zum Hausarzt schicken, sondern können

sie, nach Rücksprache mit dem zuweisenden

Kollegen, direkt an die chirurgische

Ambulanz weiterleiten. Das heißt, kurze

Wege und geringere Wartezeiten für unsere

Patienten.«

Radiologie Witten

RANOVA-Praxis

Pferdebachstr. 27

(im Ev. Krankenhaus)

58455 Witten

Tel. 0 23 02 / 70 78 200


Medizin und Therapie unter einem Dach

Centrovital 1

Georg Van Beeck Heilpraktiker

Körperorientierte Psychotherapie,

Paarberatung, Heilhypnose

Tel. 0 23 02 · 169 49 14

www.ganzheitlich-gesunden.de

Hausärztliche Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Leisch-Kampschulte & Röhrens

Hausärzte, Geriatrie, Sportmedizin

Tel. 0 23 02 · 67 21

Gemeinschaftspraxis

Dr. med. Eveline Daub-Amend

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Tel. 0 23 02 · 69 09 72

www.daub-amend.de

Dr. med. Katharina Liederwald

Fachärztin für Allgemeinmedizin und Homöopathie

Tel. 0 23 02 · 6 02 63

Gemeinschaftspraxis für Orthopädie

und Unfallchirurgie

Dr. med. Dirk Nase · Facharzt für Orthopädie,

Rheumatologie, Manuelle Medizin

Dr. med. Bernhard Schul · Facharzt für Orthopädie,

Unfallchirurgie, Manuelle Medizin, Sportmedizin,

Akupunktur, H-Arzt

Dr. med. Dirk Fennes · Facharzt für Orthopädie,

Manuelle Medizin, Sportmedizin, Akupunktur

Tel. 0 23 02 · 97 89 60

Hautarztpraxis

Dr. med. Matthias Hoffmann

Facharzt für Dermatologie, Allergologie, Venerologie, Ambulante

Operationen, Lasermedizin, Kinderdermatologie, Medikamentöse

Tumortherapie, Ernährungsmedizin, Naturheilverfahren,

Akupunktur, Berufsdermatologie, Neurodermitistrainer

Tel. 0 23 02 / 5 60 60 · www.hautarzt-dr-hoffmann.de

Praxisgemeinschaft für Heilpädagogik

und Mototherapie

Petra Süss, staatl. anerk. Heilpädagogin, BHP

Ellen Janssen, staatl. Gepr. Motopädin / DBM

Ina König, staatl. Gepr. Motopädin / DBM

Tel. 0 23 02 · 1 31 57

www.mototherapie-witten.de

www.heilpaedagogik-witten.de

Heike Möller-Gerke – Praxis für Krankengymnastik

Bobath-Therapie für Säuglinge/Kinder/Erwachsene, PNF, Manuelle

Therapie, CMD, Krankengymnastik, Gerätegestützte Krankengymnastik,

SRT-Zeptor, Massage, Fango, Heißluft, Lymphdrainage,

Kinesio-Taping, Beckenbodengymnastik, Schlingentisch

Tel. 0 23 02 · 96 37 08 / www.moeller-gerke.de

Dr. med. Stefan Bruski · Hals-Nasen-Ohrenarzt

Das gesamte Leistungsspektrum der Hals-Nasen-Ohrenkunde wie

Hörprüfungen, Schwindeldiagnostik, Allergiediagnostik, Tinnitustherapie,

Frühdiagnostik von Krebserkrankungen, Behandlung von

Geruchs- und Geschmacksstörungen

Tel. 0 23 02 / 6 85 25

Milan-Apotheke

Filiale der Adler-Apotheke, Witten-Annen

Dr. rer. nat. Harald Werner · Apotheker, e. Kfm.

Dörthe Koryciak · Apothekerin, Filialleiterin

Tel. 0 23 02 / 2 77 61 77

Kostenloses Service-Tel. 0800 · 584 53 01

www.milan-apotheke-annen.de

Mobiles Pflegeteam

Ambulante Senioren- & Krankenpflege

Lamik & Taubitz GbR

Tel. 0 23 02 / 91 22 55

www.mobilespflegeteam.de

Wortlaut – Praxis für Sprachtherapie

Andrea Bresser

Dipl.-Pädagogin / Sprachheiltherapeutin

Sophia Weber

Dipl.-Pädagogin / Sprachheiltherapeutin

Tel. 0 23 02 / 9 73 53 66

www.wortlaut.net

Centrovital 2

radiologie-ennepe-ruhr - Centrovital 2

Diagnostik in Witten, Ennepetal und Dortmund

Norbert Thor · Facharzt für Radiologie

Michael Kampschulte · Facharzt für Diagnostische Radiologie

Dr. med. Ralph-Alexander Meyer · Facharzt für Radiologie

Dr. med. Heino Wichmann · Facharzt für Radiologie

Tel. 0 23 02 · 93 60 40

www.radiologie-ennepe-ruhr.de

Optik Schmidt · Augenoptikermeister

Brillen · Optische Geräte · Gläser · Sonnenbrillen

Kontaktlinsen · vergrößernde Sehhilfen

Tel. 0 23 02 / 6 04 24

www.optik-georg-schmidt.de

Dr. med. Richard Luchs

Facharzt für Augenheilkunde

ZFF ® – Zentrum für Haut- und Fußgesundheit

Praxis für Podologie

Sonia Lechtenbörger Podologin, Heilpraktikerin für Podologie

Med. Fußpflege, Diabetikerfußpflege,

Behandlung bei eingewachsenen Nägeln und Nagelpilz

Tel. 0 23 02 · 98 48 698

www.gesundheitszentrum-fuss.de

Tel.: 0 23 02 / 60 11 8

www.augenarzt-witten.de

dentovital

Dr. med. dent. Claudina Wöntz · Zahnärztin

Halitosis-Sprechstunde · Parodontitisbehandlung mit Laser

Tel. 0 23 02 / 1 79 85 00

www.dentovital.de


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Gesundheit · Leben im Alter 53

Die gerätegestützte Krankengymnastik

in der Physiotherapie

Ein Beitrag von Physiotherapeutin Heike Möller-Gerke

Die gerätegestützte Krankengymnastik /

KGG gehört seit vielen Jahren zu unserem

Praxiskonzept. Sie ist ein unverzichtbarer

Bestandteil der Rehabilitation, vor allem

nach Gelenkverletzungen, Knochenbrü -

chen und Operationen. Außerdem wird

das Muskelaufbautraining zur Entlastung

geschädigter Strukturen, zum Ausdauertraining

und zur Verbesserung von Koordination

und Gleichgewicht genutzt, auch

besonders im neurologischen Bereich. KG-

Gerät wird vom Arzt verordnet.

Das Training findet in Kleingruppen

statt (maximal drei Personen) und wird

von Physiotherapeuten, die speziell dafür

ausgebildet sind, betreut. Für jeden

Patienten wird ein individueller Trai -

ningsplan erstellt. KG-Gerät ist eine optimale

Verbindung von krankengymnastischen

Techniken mit Erkenntnissen der

Sport- und Trainingswissenschaft. Im

Vordergrund stehen die Erarbeitung

funktioneller Bewegungsmuster sowie die

Automatisierung von Bewegungsabläu -

fen.

Für uns Physiotherapeuten ist wichtig,

dass die Patienten optimale Trainings -

bedingungen haben, sowie eine persönli -

che Anleitung, um so den Umgang mit

den Trainingsgeräten zu lernen. Nur

dann ist gewährleistet, dass ein weiterer

Aufbau an eigenen Geräten zu Hause, im

Bereich der Prävention und in den Sportvereinen

oder Studios weitergeführt werden

kann.

Zusätzlich besteht bei

uns die Möglichkeit,

muskuläres Training

mit dem V ibrationstherapiegerät

SRT zu

optimieren. Das Training

auf zwei Vibrationsplatten

ist aber

keine Kassenleistung,

sondern muss von den

Trainierenden selbst

bezahlt werden. Weitere

Infos über das

SRT-Training erhalten

Sie jederzeit in

unserer Praxis.

Praxis für Krankengymnastik

Heike Möller-Gerke

Annenstraße 151 · 58453 Witten

Tel. 0 23 02 / 96 37 08

www.krankengymnastik-witten.de

Anzeige

Wortlaut

Ene, mene, miste …

… lirum, larum, Löffelstiel! Wir alle kennen

vermutlich diese Wortspielereien aus unserer

Kindheit. Aber wussten Sie, dass zum Bei -

spiel dieser natürliche Umgang mit R eimen

und Liedern sehr wichtig in der Entwicklung

eines Kindes ist?

Um erfolgreich Lesen und Schreiben zu ler -

nen, muss ein Kind bei der Einschulung be -

stimmte Fertigkeiten haben. Diese Fähigkeiten

erwerben Kinder im Laufe der

Vorschulzeit. Es gibt jedoch Kinder, bei denen

diese Entwicklung nicht ungestört abläuft.

Bei Defiziten im Erwerb dieser V orraussetzungen

bilden sich mit hoher W ahrscheinlichkeit

Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten

aus. Die sogenannte phonologische

Informationsverarbeitung und speziell die

phonologische Bewusstheit ist eine dieser voraussetzenden

Fähigkeiten mit besonderer

Bedeutung. Es handelt sich dabei um die Fähigkeit,

Sprache wahrzunehmen und zu verarbeiten.

»Bereits im Alter von drei bis vier Jahren bildet

sich bei Kindern ein erstes Gespür für

den Klang und den Rhythmus von Sprache

aus. Sie erfahren die Silbengliederung oder

auch den Rhythmus von Sprache spielerisch

und rein intuitiv anhand von wiederkehrenden

Liedern, Fingerspielen oder Reimen«, erklären

die Sprachtherapeutinnen Andrea

Bresser und Sophia Weber.

Das ändert sich mit etwa fünf Jahren. In diesem

Alter entwickelt sich diese phonologische

Bewusstheit weiter. Die Kinder beginnen –

losgelöst vom Inhalt – wahrzunehmen, dass

Sätze aus Wörtern, Wörter aus Silben und

Sopiha Weber und

Andrea Bresser (v.li.)

Silben wiederum aus Lauten bestehen. Sie

erkennen ähnlich klingende Wörter, fangen

selber an zu reimen, merken, dass Wörter unterschiedlich

lang sind und erkennen Wörter

mit gleichem Anfangsbuchstaben. »Dieser

spielerische Umgang mit Sprache entwickelt

sich nunmehr stetig in dem Kind und ist eine

wichtige Fähigkeit, um erfolgreich Lesen und

Schreiben zu lernen«, erläutern die beiden

Diplompädagoginnen.

Prinzipiell verfügt jedes Kind über diese Anlage,

allerdings muss sie auch angeregt und gefördert

werden durch zum Beispiel jene Kin -

derlieder und -reime, die die meisten von uns

von klein auf kennen. »Leider fehlt in jungen

Familien für diese Spieltradition immer häufiger

die Zeit oder auch das Wissen um ihre Bedeutung.

Glücklicherweise wird heute in Kindergärten

verstärkt auf eventuelle Defizite

geachtet und reagiert. Treten Schwierigkeiten

auf, kommen wir ins Spiel. Wir begleiten und

fördern gefährdete Kinder auf ihrem W eg zu

einer altersgerechten sprachlichen und pho -

nologischen Kompetenz. In gezielten Übungen

lernen sie zum Beispiel, Laute, W ortlängen,

aber auch Tonhöhen und Lautstärken zu er -

kennen und zu unterscheiden sowie den

Klang und den Rhythmus von Sprache zu entdecken«,

so die Sprachheilpädagoginnen.

wortlaut

Praxis für Sprachtherapie

Centrovital · Annenstraße 151 · 58453 Witten

Tel. 0 23 02 / 9 73 53 66 · praxis@wortlaut.net


54

Gesundheit · Leben im Alter

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Schnell und schonend

Neues Therapieverfahren bei Herzmuskelschwäche

Herzmuskelschwäche zählt bei uns in Europa noch immer zu den

gefährlichsten Erkrankungen überhaupt. Je eher die Symptome erkannt

und medizinische Maßnahmen ergriffen werden, desto besser

stehen die Chancen, ernsthafte Folgen zu vermeiden oder diese wenigstens

hinauszuzögern. Ein aufwendiger chirurgischer Eingriff ist

selbst in schweren Fällen nicht immer nötig.

Der Eingriff erfordert erfahrene Hände.

in der Vergangenheit gar nicht operiert

werden«, erzählt Prof. Dr. Martin Bergbauer.

Chance für Risiko-Patienten

Die Kardiologische Klinik des Marien Hospitals

hat sich bei der Diagnose und Therapie

von Herzmuskelschwächen einen Na -

men gemacht. Seit Oktober nutzen die

Spezialisten ein neues, minimalinvasives

OP-Verfahren, von dem insbesondere Risiko-Patienten

profitieren, die vorher nicht

operiert werden konnten. »Das sogenannte

›Mitraclipping‹ wird bei mittlerer und

schwerer Undichtigkeit der Mitralklappe

angewendet und erfordert sehr erfahrene

Kardiologen«, erklärt Chefarzt Prof . Dr.

Martin Bergbauer.

Anhand der dreidimensionalen Aufnahme des Herzens

wird die Position des Mitralclips kontrolliert.

v. li.: Chefarzt Prof. Dr. Martin Bergbauer, Oberärztin

Dr. Christina Launhardt und der leitende Oberarzt

Dr. Andreas Pflaumbaum wenden das neue

Therapieverfahren bei Herzmuskelschwäche an.

Herzmuskelschwäche und deren Folgen

Die Mitralklappe dient als Ventil innerhalb

des Herzens. Bei einer Herzmuskelschwäche

mit Erweiterung der Herzhöhlen wird

der Ansatz der Klappe gedehnt, was zu einer

Undichtigkeit führen kann. Das Herz

pumpt nicht mehr genug Blut durch den

Körper. Die F olge sind Symptome wie

Luftnot, Müdigkeit und verminderte Be -

lastbarkeit bis hin zu lebensbedrohlichen

Wasseransammlungen in der Lunge.

Bisherige Option: aufwendige OP

Die einzige Möglichkeit der Behandlung

bestand bis jetzt in einer aufwendigen OP

mit einer Rekonstruktion oder einem kompletten

Ersatz der Herzklappe. Dabei wurden

der Einsatz einer Herzlungenmaschine

und eine Öffnung des Brustkorbes

sowie des Herzens notwendig. Besonders

für ältere Menschen und jene mit schwe -

ren Begleiterkrankungen stellt ein solcher

chirurgischer Eingriff aber ein hohes Risiko

dar. »Einige Patienten konnten daher

Mitraclipping als minimal-invasive Alternative

Dank des Mitralclippings können große

OPs nun oftmals vermieden und auch vorbelastete

Patienten erfolgreich behandelt

werden. »Ein Katheter wird über eine Vene

in der Leiste zuerst in den rechten und

dann – über ein kleines Loch in der V orhofscheidewand

– in den linken Herzvor -

hof geschoben. Über diese Schleuse wird

dann ein weiterer Katheter eingebracht,

an dessen Ende der Mitralclip sitzt. Hier -

bei handelt es sich um eine winzige Klammer,

welche die beiden undichten Segel der

Mitralklappe fasst und aneinanderheftet«,

veranschaulicht Dr. Andreas Pflaumbaum,

Leitender Oberarzt in der Kardiologie.

›Millimeterarbeit‹ erfordert erfahrene

Hände und moderne Technik

Bei dem komplexen Eingriff ist die milli -

metergenaue und räumlich korrekte Position

des Clips von entscheidender Bedeu -

tung. Hier sind erfahrene Hände gefragt.

Zudem wird die Mitralklappe permanent

per Ultraschall in verschiedenen Ebenen

und dreidimensional auf dem Monitor dargestellt.

»Der gesamte Vorgang dauert ca.

ein bis zwei Stunden und wird unter Narkose

vorgenommen«, so Prof. Dr. Martin

Bergbauer. »Anschließend wird der Patient

bei uns für einen Tag auf der ›Intermediate

Care‹-Station überwacht. Der gesamte

stationäre Aufenthalt umfasst in der R e-

gel fünf Tage. Danach ist der Patient wieder

voll mobil.«

Marien Hospital Witten

Marienplatz 2 · 58452 Witten

www.marien-hospital-witten.de


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Gesundheit · Leben im Alter 55

Gut zu Fuß

Podologische Praxis Britta Boueke

Unsere Füße tragen uns im Laufe des Lebens alles in allem dreimal

rund um den Globus. Von daher sollten wir diesen unseren treuen

Kameraden regelmäßig ein Wohlfühlprogramm verordnen, beispielsweise

bei Podologin Britta Boueke. Seit mehr als 22 Jahren ist für sie

das Thema medizinische Fußpflege weit mehr als ein bloßer Beruf ,

seit zwei Jahren bietet sie nunmehr in der eigenen podologischen

Praxis ›Gut zu Fuß‹ die Gesunderhaltung und Prophylaxe bei krankheitsbedingten

Problemen, aber auch die W ohlfühlpflege mit komplettem

Verwöhnprogramm.

»Zu meinen Kunden zählen Diabetiker mit

Durchblutungsstörungen oder Nerven -

schädigungen am Fuß, die meine Leistungen

über eine ärztliche V erordnung mit

der Krankenkasse abrechnen, ebenso wie

Selbstzahler, die sich einfach nur etwas

Gutes gönnen möchten.« Mittlerweile hat

sich die Körnerstraße 26 zu einem richtiggehenden

kleinen Gesundheitszentrum

entwickelt. »Vor einigen Monaten haben

meine Praxisräumlichkeiten ›Zuwachs‹

durch den Physiotherapeuten André G .

Afonso und Masseurin Jennifer Klenke bekommen,

die unsere zentrale ebenerdige

Lage und das angenehme Ambiente zu

schätzen wissen.«

Wer einmal ganz unverbindlich einen Blick

in die Praxisräume werfen möchte, sollte

sich den 13. Dezember ab 18 Uhr vormerken.

»Dann öffne ich wie schon im letzten

Jahr meine Praxis im Rahmen des lebendigen

Adventskalenders des Wiesenviertels.

Passend zum Datum – es ist der T ag der

heiligen Lucia, der vor allem in Schweden

mit Lichterfesten begangen wird – lautet

mein Thema ›schwedische Weihnachten‹:

mit Apfelpunsch, Glögg, vielen Kerzen und

natürlich meinen selbst gebackenen Fuß -

keksen.«

Gesunder Geschenketipp: Insbesondere Diabetiker

kennen den Vorteil gut sitzender, nicht einengender

Strümpfe. Britta Boueke führt seit einiger

Zeit spezielle Diabetiker-Socken mit besonders

elastischem Bündchen sowie hochwertige Stützstrümpfe,

die sich Menschen mit vornehmlich sitzender

Tätigkeit, aber auch Vielreisern aufgrund

des hohen Tragekomforts empfehlen.

Gut zu Fuß

Podologische Praxis

Britta Boueke

Körnerstraße 26 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 9 83 45 14

www.praxis-gutzufuss.de


56

Gesundheit · Leben im Alter

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»Geben Sie unserer Pflege Ihr Gesicht!«

Ausbildung beim DRK

Spaß, Herzlichkeit, Kreativität. Attribute, die nur wenige auf Anhieb mit der Stellenbeschreibung ›Altenpfleger/in‹

verbinden würden. Und doch bietet gerade dieser Beruf viele erfüllende und spannende

Aufgaben. Wir sprachen mit zwei jungen Frauen, die ihre Ausbildung zur examinierten Altenpflegerin

beim Deutschen Roten Kreuz in Witten absolvieren.

V. li.: Janina Althaus (Auszubildende),

Gabriele Zuber (Pflegedienstleitung),

Eva Höbling (Assistenz

der Pflegedienstleitung),

Thomas Voß (DRK-Vorstand) und

Rebecca Bojara (Auszubildende)

»Wir bekommen viel Dankbarkeit

zurück!«

»Wir erleben täglich so viele moti -

vierende Kleinigkeiten, die uns zeigen,

dass wir den richtigen Job ge -

wählt haben«, schwärmt R ebecca

Bojara, 1. Ausbildungsjahr. Bereits

im Rahmen eines freiwilligen sozialen

Jahres konnte sie einige praktische

Erfahrungen sammeln. »Die

Freude am Umgang mit Menschen

ist natürlich oberste Voraussetzung

für den Beruf . Zudem stimmen

beim DRK die Bedingungen: Das

Arbeitsklima ist super , und uns

steht immer eine erfahrene F achkraft

zur Seite. Da fühlt man sich

gut aufgehoben, selbst wenn es

schwierig wird. Und wir bekommen

viel Dankbarkeit von unseren P a-

tienten zurück!«

Günter Sönding fühlt sich sichtlich Wohl im Kreise seiner Pflegefachkräfte.

Teilzeitausbildung für junge Mutter

Kollegin Janina Althaus (2. Lehrjahr) erinnert sich an einen Außeneinsatz:

»Eine ältere Dame feierte ihren 102. Geburtstag. Wir

haben ihr einen Blumenstrauß und einen Muffin mit Kerze überreicht.

Darüber hat sie sich so gefreut, dass mir die Tränen ge -

kommen sind.« Die alleinerziehende Mutter führt eine sogenannte

Teilzeitausbildung im Wittener Kreisverband durch. Die dauert

dreieinhalb statt der üblichen drei Jahre, dafür werden täglich

nur sechs statt acht Stunden gearbeitet. »Das erlaubt mir , Kind

und Beruf zu vereinbaren.«

+ Häusliche Pflege

+ Hausnotrufdienst

+ Menüdienst

+ Wählen Sie aus Wittens längster

Speisekarte an 7 Tagen in der Woche

Deutsches Rotes Kreuz

Annenstr. 9 · 58453 Witten

☎ 0 23 02/16 66

✉ info@drk-witten.de

Viele Extras

Die Sparte Altenpflege ist für junge Menschen auch deshalb interessant,

da sie in Zeiten des demografischen Wandels größtmögliche

Zukunftssicherheit birgt. Das Pflegeteam des DRK sucht ständig

Verstärkung und lockt den Nachwuchs mit vielen Extras –

angefangen bei der möglichen Führerscheinfinanzierung bis hin

zur garantierten unbefristeten Übernahme. Auch die W eiterbildungsmöglichkeiten

sind zahlreich: So können sich die Absolventen

zu Wundmanagern oder Qualitätsbeauftragten qualifizieren,

als Praxisanleiter die nächste Azubi-Generation betreuen oder

zur Pflegedienstleitung aufsteigen – so wie Gabriele Zuber , die

einst selbst beim Wittener DRK gelernt hat.

Vertrauensvolle Gespräche und kreative Lösungen

»Uns allen blüht das gleiche Schicksal, daher sollten wir dem Alter

mit Herz, Respekt und Einfühlungsvermögen begegnen. Unsere

Pflegefachkräfte sind vertrauensvolle Bezugspersonen, die

sich Zeit für Gespräche nehmen und gemeinsam mit den Senioren

kreativ werden, um für die unterschiedlichen Herausforderungen

im häuslichen Umfeld individuelle Lösungen zu finden.« Die Pflegedienstleiterin

schmunzelt: »In seltenen Fällen werden wir auch

wieder abbestellt. Kürzlich erklärte uns ein älterer Herr, dass er

nun keinen Pflegedienst mehr brauche, da er eine neue Freundin

habe. Einfach schön!«

DRK-Kreisverband Witten e.V.

Annenstraße 9 · 58453 Witten · Tel. 0 23 02 / 16 66 · www.drk-witten.de

Achtung: Bewerbungen für das Ausbildungsjahr ab Oktober 2014

sind ab sofort möglich!


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Gesundheit · Leben im Alter 57

Pflegetraining am Krankenbett

Unterstützung für pflegende Angehörige

Wer einen geliebten Menschen zu Hause pflegt, stößt dabei oft an die Grenzen der seelischen und kör -

perlichen Belastbarkeit. Im neuen Projekt ›F amiliale Pflege‹ am Evangelischen Krankenhaus W itten

stehen Pflegetrainerinnen den Angehörigen während des Krankenhausaufenthaltes und nach der Entlassung

mit Rat und Tat zu Seite.

Viele Angehörige wissen nicht, was auf

sie zukommt

Eine von ihnen ist Dagmar Koffinke, Pflegebereichsleitung

Geriatrie. »Wenn ein Patient

nach einem Schlaganfall oder einem

Oberschenkelhalsbruch in die häusliche

Umgebung zurückkehrt, wissen die we -

nigsten Angehörigen, was dies für sie be -

deutet. Dann heißt es meist: ›Das schaffen

wir schon irgendwie.‹ Wir wollen den Familien

dabei helfen, dieses ›irgendwie‹ gemeinsam

zu stemmen, und sie auf ihre

neue, anstrengende Aufgabe vorbereiten.«

Kostenfreies Angebot

Selbst wenn ein ambulanter Pflegedienst

für eine Stunde ins Haus kommt, bleiben

immer noch 23 Stunden übrig, die strukturiert

werden müssen. »Pflege umfasst viel

mehr, als den Patienten zu waschen und

anzuziehen«, so Dagmar Koffinke. »Viele

Familien müssen erst einmal verstehen,

dass ›Opa‹ nicht mehr selbstständig aus

dem Bett kommt oder allein mit dem Rollstuhl

durchs Haus flitzen kann.« Das von

der Universität Bielefeld ins Leben geru -

fene Projekt wird von der AOK NordWest

unterstützt und ist für alle Interessierten

kostenfrei, unabhängig von der Krankenkassenzugehörigkeit.

Aktuell nehmen 310

Krankenhäuser in NR W, Hamburg und

Schleswig-Holstein teil. Bis Ende 2013 sollen

rund 40.000 Angehörige erreicht wor -

den sein.

Dagmar Koffinke (li.) trainiert mit Angehörigen.

Praktische Anleitung und Austausch

Erste Handgriffe werden bereits am Bett

auf der Station trainiert, für individuelle

Fragen kommen die erfahrenen, speziell

qualifizierten Krankenschwestern auch

ins Haus. Denn hier werden die Angehö -

rigen oft mit ganz neuen Problemen konfrontiert:

Was in der Klinik machbar er -

schien, ist daheim unter geänderten

Voraussetzungen plötzlich nicht mehr so

einfach. In Pflegekursen erfahren die

Teilnehmer darüber hinaus mehr zu Themen

wie Demenz oder Diabetes, erlernen

u. a. Prophylaxemaßnahmen, Lagerungstechniken

und Mobilisation, üben den

Umgang mit Hilfsmitteln und können

sich mit anderen Betroffenen austau -

schen.

Aufgaben in der Familie verteilen

Unterstützt werden die Angehörigen aber

nicht nur fachlich, sondern auch in organisatorischen

Fragen. Anja Klostermann,

wissenschaftliche Mitarbeiterin der F a-

kultät für Erziehungswissenschaften an

der Universität Bielefeld: »Aus unserer

Erfahrung gibt es in den F amilien meist

eine Person, die sich aufopfert – bis zur

völligen Erschöpfung. Dagegen wurde die

›Familiale Pflege‹ als Familienprojekt entwickelt.

Um einer Überbelastung vorzu -

beugen, raten wir pflegenden Personen,

sich von Anfang an ein Helfernetzwerk zu

schaffen und Aufgaben zu delegieren.

Vielleicht haben die Enkelkinder ja Lust,

V. li.: Pflegedienstleiterin Ingeborg Drossel, EvK-

Verwaltungsdirektor Joachim Abrolat, Anja Klostermann

von der Fakultät für Erziehungswissenschaften

der Universität Bielefeld, Dagmar

Koffinke (Pflegebereichsleitung Geriatrie) sowie

Marc Hengstmann (Regionaldirektor der AOK

NordWest in Schwelm)

einkaufen zu gehen oder zu kochen.« Sie

versichert: »Die meisten Menschen sind

hilfsbereit und freuen sich, wenn sie ge -

fragt werden.«

Ziel ist es, die pflegenden Angehörigen für

die ungeheuren Anforderungen der neuen

Situation zu stärken. Denn davon profi -

tieren alle Beteiligten. Heinz-Werner Bitter,

Geschäftsführer des Ev. Krankenhauses,

erklärt: »Wir fühlen uns auch nach

der Entlassung unserer Patienten für ihre

Versorgung verantwortlich und möchten

ihnen ihren wichtigsten W unsch erfüllen:

in vertrauter Umgebung alt zu

werden!«

Evangelisches Krankenhaus

Witten gGmbH

Pferdebachstraße 27 · 58455 Witten

www.evk-witten.de

Pflegetraining

Dagmar Koffinke & Sylvia Kröger

Tel. 0 23 02 / 1 75 63 01

pflegetraining@diakonie-ruhr.de


58

Die Pflegende Hand

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Tel. 0 23 02 / 78 09 30

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stehen wir Ihnen kompetent zur Seite!


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Gesundheit · Leben im Alter 59

Zahnkunstwerk – mehr

als nur Zahnersatz!

Wussten Sie dass Zähne nicht nur unser Aussehen und Sprechen prägen,

sondern sogar unser Verhalten gegenüber Mitmenschen? Dass

ein Zahnverlust neben Störungen des Kausystems zu ernsthaften

Erkrankungen führen kann? Dass Zähne selbst Schmerzen in Rü -

cken- und Schulterbereich verursachen können? W ussten Sie, dass

bei Fragen zum Zahnersatz Sie auch direkt mit einem Zahntechni -

ker sprechen können? Wir besuchten Petru Mermeze und sein Team

im Dentallabor ›Zahnkunstwerk‹ in Witten Herbede.

nicht nur der Patientenkontakt zum Zahnarzt,

sondern auch zum Zahntechniker ,

der Ihren Zahnersatz herstellt, möglich!

Vor Ort können Sie individuelle Wünsche,

wie Zahnfarbe, -stellung oder -form mitbestimmen

und wir als Zahntechniker kön -

nen diese V orstellungen unkompliziert

umsetzen. Daher bildet meiner Meinung

nach die enge Zusammenarbeit von Zahnarzt,

Zahntechniker-Meisterlabor und Patienten

die optimale Voraussetzung für einen

perfekten Zahnersatz von höchster

Qualität und Ästhetik.«

»So ist die Totalprothetik nach der R egel

der heutigen Zahnmedizin und Zahntechnik

nur in absoluter T eamarbeit erfolgreich

durchführbar«, führt Petru Mermeze

aus. »Die Harmonie von künstlichen Zähnen

und Zahnfleisch muss an Alter, Persönlichkeit,

Geschlecht und Funktionalität

angepasst werden. Deshalb ist meines

Erachtens der persönliche K ontakt zum

Patienten unabdingbar, um das R esultat

abzusehen, aber auch für die Auswahl des

Verfahrens und Materials. So bietet sich z.

B. ›Zirkonoxid hervorragend für diverse

metallfreie Zahnersatz-Lösungen an. Es

ist optimal verträglich auch für Allergie-

Patienten, überzeugt durch lange Haltbarkeit,

hohe Stabilität, Tragekomfort und

Ästhetik und bietet eine echte, preisgünstige

Alternative zu einer Goldlegierung.«

»Uns ist es ein großes Anliegen, Menschen

über die vielen Möglichkeiten von Zahnersatz

aufzuklären, ihnen Vor- und Nachteile

aufzuzeigen und gemeinsam die indivi -

duell optimale Lösung zu finden«, erklärt

Zahntechnikermeister Petru Mermeze.

»Vor allem unsichere Patienten lassen sich

gern hier in entspannter Atmosphäre von

uns unverbindlich beraten. Schließlich ist

Petru und Petra Mermeze: »Der Weg zum richtigen

Zahnersatz ist für uns eine kreative Herausforderung,

um für Sie ein individuelles Unikat, ein

Kunstwerk zu erschaffen.«

Seine Empfehlung: »Gleich, ob Sie erstmalig

das Thema angehen oder bereits Zahnersatz

nutzen und lediglich über eine Op -

timierung des Tragekomforts oder der

Ästhetik nachdenken – besuchen Sie uns

vor Ort, um uns kennen zu lernen, oder

machen Sie einen persönlichen Beratungstermin

mit uns aus. Unser Ziel ist die

nachhaltige Verbesserung Ihrer Lebens -

qualität, indem wir (Behandler, Techniker

und Sie als Patient) zusammenarbeiten.«

Zahnkunstwerk

Petru Mermeze

Vormholzer Str. / 58456 Witten-Herbede

Tel. 0 23 02 / 2 79 41 83

www. Zahnkunstwerk.de

Sabine Fischer - seit 1981

Ihre persönliche

Hörberaterin in Witten

Hörgeräte Steneberg

GmbH

Bahnhofstraße 55

58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 47 91

informiert

„Seit dem 1.11. 2013 bekommen Sie

mehr Leistung zum Festbetrag!

Somit bekommen Sie zuzahlungsfrei mehr Qualität und erhalten bereits

bei einer geringeren Eigenbeteiligung Hörsysteme der Spitzenklasse.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern!“

„Gutes Hören

ist Vertrauenssache.“

Öffnungszeiten: Mo.-Fr. 09.00-13.00

und 14.00-18.00

www.hoergeraete-steneberg.de

Andreas Kosch

Ihr persönlicher

Hörberater in Herbede

Hörgeräte Steneberg

GmbH

Vormholzer Straße 2

58456 Witten

Tel. 0 23 02 / 9 73 08 55


60

Gesundheit · Leben im Alter

Gut leben im Heim

Leitfaden für Wahl und Finanzierung

Steht zur optimalen Versorgung für einen

pflegebedürftigen Angehörigen der Umzug

in ein Pflegeheim an, stehen die Suche einer

bedürfnisgerechten Einrichtung und

eine sichere Finanzierung an erster Stelle.

Bestellmöglichkeiten:

Versandservice der Verbraucherzentralen

Himmelgeister Straße 70 · 40225 Düsseldorf

www.vz-nrw.de/shop

Ein lohnender Leitfaden für

Pflegebedürftige und Angehörige

ist der Ratgeber ›Gut

leben im Heim‹ (9,80 Euro)

der Verbraucherzentrale

NRW. Das Buch hilft bei der

Suche nach der richtigen

Betreuungsform, zeigt woran

sich gute Pflegequalität

erkennen lässt und durch -

leuchtet die K onditionen

und Klauseln eines Heim -

vertrages. Hilfreiche Checklisten

sorgen dafür, dass Orientierungswillige

bei der

Suche eines Heimplatzes

den Überblick behalten. Das

Buch informiert auch, wie

die Finanzierung der not -

wendigen Pflege gesichert

wird und auf welche Details

im Umgang mit Pflegeversicherung,

Krankenkasse

oder Sozialamt geachtet

werden sollte.

Neue Zähne statt Zahnersatz.

Ästhetisch · Natürlich · Funktionell · Hochwertig · Präzise

Wir sorgen dafür, dass Sie sich mit Ihren ›Neuen‹ rundum wohl fühlen!

Sprechen Sie uns an, wir beraten und unterstützen Sie auf Ihrem Weg zu einem neuen Lächeln.

Zahntechnikermeister

Gerd Ude

www.der-ude.de

Tel. 02 34 / 1 20 89


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Gesundheit · Leben im Alter 61

Wittener Traditionsunternehmen bietet

Spitzentechnik zum Festbetrag

Moderne Hörgeräte werden nicht nur immer

unauffälliger, sondern auch immer intelligenter.

Doch kann ich mir solchen ›Luxus

am Ohr‹ als Otto Normalverbraucher

überhaupt leisten? »Ja«, verkündet Hörgeräteakustiker-Meisterin

Sabine Fischer ,

seit 1981 Leiterin der Hörgeräte Steneberg

GmbH in der Wittener City. Ab November

bietet das Traditionsunternehmen Spit -

zentechnik zum Festbetrag.

Hintergrund ist die erhöhte K ostenübernahme

durch die gesetzlichen Kranken -

kassen. Von ursprünglich 360 bis 410 Euro

stieg der Festbetrag auf rund 770 Euro.

»Unsere Kunden können mit einer deut -

lich geringeren Eigenbeteiligung ein Hörsystem

der Spitzenklasse erwerben«, er -

klärt die Expertin. »T op-Geräte mit

Komfortmerkmalen wie Blue Tooth-Fähigkeit,

oder ultrakleine Mikrobauformen

werden somit erschwinglich. Und auch

zum Nulltarif bekommen Sie nun eine

qualitativ hochwertige Versorgung.«

An der sehr persönlichen K undenbetreuung

bei Steneberg hat sich derweil nichts

verändert. Das ›all inclusive-Paket‹ reicht

von der ersten Beratung über die individuelle

Anpassung und das ausgiebige Probetragen

bis hin zur Nachsorge. Das gilt für

sämtliche Standorte der 1981 gegründeten

GmbH, die inzwischen in sechs Städten

der Umgebung vertreten ist. In Witten besteht

neben dem Geschäft an der Bahnhofstraße

eine weitere Niederlassung in Herbede.

»Wichtig ist uns, P artner und

Berater des Kunden zu sein. Gemeinsam

mit ihm erarbeiten wir die für ihn beste

Lösung und bieten einen ganzheitlichen

hörtherapeutischen Ansatz – deswegen

nehmen wir uns viel Zeit für unsere Kunden«,

sagt der dort zuständige Hörgeräteakustiker-Meister

Andreas Kosch.

Laut einer Kundenbefragung wird gerade

die Betreuung durch langjährig vertraute

Ansprechpartner besonders geschätzt.

»Niemand ist begeistert, ein Hörsystem zu

benötigen, daher ist unsere Arbeit eine Sache

des Vertrauens«, weiß Geschäftsführerin

Nina Steneberg. »Wer zu uns kommt,

muss sich öffnen und wohlfühlen. Wir wollen

uns durch individuell zugeschnittene

Sabine Fischer

Leistungen von der Anonymität der Großfilialisten

absetzen – da gehören das Zuhören

und der Kundenwunsch unbedingt dazu!«

Hörgeräte Steneberg GmbH

Bahnhofstr. 55 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 47 91

Vormholzer Str. 2 · 58456 Witten

Tel. 02302 / 97 30 855

Beethovenstraße 5 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 80 95-0

Helfen ist unser Handwerk


62

Gesundheit · Leben im Alter

»Lach, und die Welt lacht mit dir ...

... wein, und du weinst allein.« Dieses Zitat

verdanken wir dem wunderbaren Charles

Chaplin. Ob er aber wohl wusste, dass uns

das Lächeln angeboren ist? Selbst Men -

schen, die von Geburt an blind sind, lä -

cheln als Ausdruck von Glück und Freude.

Daneben gibt es es aber auch das so ge -

nannte soziale Lächeln, das wir bereits als

Säugling von Gesichtern wichtiger Bezugspersonen

kennen und intuitiv nachzuah -

men versuchen. Übrigens lassen wir uns

durch ein falsches Lächeln selten täu -

schen. Ein echtes Lächeln lässt das ganze

Gesicht erstrahlen und spiegelt sich auch

in der Augenpartie wieder.

© Foto: Julia Chulia; pixelio.de


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Gesundheit · Leben im Alter 63

Neue Wege bei Allergien, Asthma und COPD

Immer mehr Menschen leiden unter Asthma bronchiale, wie überhaupt allergische Erkrankungen stetig

zunehmen. Rund sechs Prozent der erwachsenen Bevölkerung sind derzeit davon betroffen. Bei Kindern

– mit einem Anteil von zehn Prozent – gehört Asthma bronchiale mittlerweile zu den häufigsten

chronischen Erkrankungen. Glücklicherweise gibt es immer wieder neue Behandlungsmethoden und

Medikamente, die verursachende Allergien erfolgreich therapieren und Symptome wirksam lindern können.

»Wir gehen mit Freude diese neuen Therapiewege und können so Betroffenen immer besser hel -

fen«, erklärt Dr. med. Rolf Dichmann, Allergologe und Facharzt für Lungen- und Bronchialerkrankungen.

»Doch obwohl es sich um offiziell zugelassene Therapien und Arzneimittel handelt, deren

therapeutische Wirksamkeit und Unbedenklichkeit überprüft und evidiert wurden, sperren sich man -

che Krankenkassen leider dagegen. Regelmäßig werde ich zur Prüfungskommission geladen und muss

Behandlungen rechtfertigen. Vielleicht ist dies der Grund dafür, dass manche Ärzte konservative Methoden

bevorzugen, allein der Prüfungsantrag ist für einige Kollegen abschreckend. Dabei sind viele Therapien

so ungemein segensreich.«

Allergien bekämpfen – ohne Spritze

Eine dieser neuen Therapiewege – die so -

genannte sublinguale spezifische Immuntherapie

(SLIT) – bietet sich insbesondere

bei Kindern an. »Herkömmlicherweise

wird eine Allergie-Immunisierung über

Spritzen vorgenommen. Verständlich, dass

eine entsprechend unangenehme Behandlung

über einen längeren Zeitraum oft -

mals abgelehnt wird. Bei der SLIT erfolgt

die Zuführung der Allergene hingegen

über Tropfen, Tabletten oder einem Spray

in der Mundhöhle völlig schmerzfrei. Die

Behandlung empfiehlt sich bei P atienten

ab drei Jahren und ist derart einfach zu

handhaben, dass sie von Schulkindern sogar

selbst durchgeführt werden kann. Übrigens

lassen sich auch die jeweiligen individuellen

Allergene ganz ohne Piekser ,

mittels eines Allergiestempels, auf der

Haut bestimmen. Ein V orteil, den nicht

nur Kinder zu schätzen wissen.« W ichtig

ist jedoch, dass die ca. drei Jahre andau -

ernde SLIT-Behandlung konsequent und

kontinuierlich durchgeführt wird. In An -

betracht der Tatsache, dass eine leichte Allergie

durchaus zu schwerem Asthma mutieren

kann, ist nach Ansicht Dr .

Dichmanns der Aufwand in Relation zum

gesundheitlichen Gewinn verschwindend

gering.

Luft bedeutet Leben

Menschen, die unter schwerem chroni -

schem Asthma leiden, würden vermutlich

viel darum geben, wenn bei ihnen eine

rechtzeitige Hyposensibilisierung durchgeführt

worden wäre. Für sie ist aufgrund

der starken Atemnot ein normales Leben

kaum noch möglich. »XOLAIR – ein moneklonaler

Antikörper – hat eine segensrei -

che Wirkung auf das schwere allergische

Asthma.« COPD-(Chronisch-obstruktive-

Lungenerkrankung)-Patienten, bei denen

vor allem die Ausatmung (Exspiration) behindert

ist, stellen ein zunehmendes ge -

sundheitspolitisches Problem dar. Neben

allgemeiner Luftverschmutzung und genetischen

Anlagen gilt vor allem Rauchen als

Hauptursache dieser Lungenerkrankung,

die sich sogar bis zur vollständigen Bewegungseinschränkung

ausweiten kann und

nicht selten auf Muskeln, Herz und Gefäße

übergreift. »Hier gibt es mittlerweile

neu entwickelte Substanzen, die wesent -

lich deutlichere Atemerleichterung bringen

als viele herkömmliche Präparate und

somit ein wichtiges Stück Lebensqualität

ermöglichen.«

Patientenschulung

Mit dem richtigen Medikament allein ist

es allerdings nicht getan. Eine große Rolle

spielt auch eine auf die Krankheit abge -

stimmte Lebensführung. »W ir betreuen

und schulen chronisch Erkrankte inner -

halb des sogenannten Desease Manage -

ment Programm (DMP). Abgesehen da -

von, dass es uns die Verlaufskontrolle der

Erkrankung erleichtert, können wir unsere

Patienten beim Umgang mit ihrer Er -

krankung effektiv unterstützen. Grundlage

bildet eine individuelle Aufklärung: Wie

sieht die Erkrankung genau aus? Mit welchen

Symptomen, welchen Schwierigkeitsgraden

haben wir es zu tun? Dabei werfen

wir einen detaillierten Blick darauf , welche

Medikamente wie und wann genutzt

werden, und können so zu einer Optimie -

rung der Therapie beitragen. Daneben

weisen wir konkrete Möglichkeiten auf ,

Symptome zu mildern bzw. das Fortschreiten

der Erkrankung einzudämmen. So

lässt sich über eine V ermeidung von

Schadstoffen, aber auch über eine ver -

mehrte Bewegung der Lunge durch gezielte

Übungen viel erreichen. Natürlich bie -

ten wir auch R aucherentwöhnung an,

ebenso wie eine individuelle Ernährungs -

beratung. Schließlich hat ein starker Raucher

wenig damit gewonnen, wenn er mit

dem Rauchen aufhört, parallel dazu jedoch

zehn Kilogramm zunimmt und infolgedessen

wiederum Atemprobleme bekommt –

ein Kreislauf, den wir durchbrechen wollen.«

Dr. med. Rolf Dichmann

Facharzt für Lungen- und

Bronchialerkrankungen

Facharzt für Innere Medizin

Allergologe und Männerarzt

Theodor-Heuss-Straße 3 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 2 10 49

www.praxisdrdichmann.de


64

Podologische Praxis

Gabriele Künzel

Inh. Heike Kuhn

Podologin

Meesmannstr. 67

58456 Witten-Herbede

Telefon: 0 23 02 / 7 11 65

Mitglied im ZFD

Verband der

Fußpfleger und

Podologen

Kernöffnungszeiten: Mo–Do 9–13 Uhr + 15–18 Uhr; Fr 9–16.30 Uhr

ZENTRUM FÜR

NATURHEILVERFAHREN

BEATE BERG Heilpraktikerin

☎ 0 23 02 / 7 22 19

Meesmannstr. 72

58456 Witten-Herbede

• Allergiebehandlung

• Homöopathie • Akupunktur

• Ozon-/Sauerstoff-Therapie

• Gewichtsreduzierung

• Bioresonanz- und

Laser-Therapie

• Magnetfeld-Therapie

• Heilfasten

• Mykotherapie

www.naturheilzentrum-berg.com

Naturheilzentrum.Berg@t-online.de

Praxis für Ergotherapie · Beate Brück & Renate Specht

25 Jahre Ergo Haus Witten

Neben den klassischen Behandlungen der Ergotherapie, wie z.B. Behandlungen

von Multipler Sklerose und Schlaganfallpatienten oder Behandlungsmöglichkeiten

in der Pädiatrie, wie z.B. V erhaltensstörungen, Entwicklungsverzögerungen

oder Konzentrationsstörungen, haben wir uns

auch in den Bereichen Psychiatrie mit unserem Fachwissen spezialisiert.

Zusätzlich bieten wir viele Kurse an wie Yoga für Erwachsene und Kinder,

Feldenkrais u.v.m.

Informieren Sie sich auf unserer Seite www .ergobrueck.de über unsere

aktuellen Angebote.

Beate Brück · Renate Specht

Praxis für Ergotherapie

Beate Brück & Renate Specht

Gartenstr. 17 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 02 02

E-mail : b.brueck@ergobrueck.de

Unsere persönlichen Ansprechzeiten

Mo. 7.30–13.00 Uhr, Di. 8.30–10.30 Uhr, Do. 8.30–13.00 Uhr


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Schönheit 65

Heiße Beauty-Tipps für kalte Tage

»Der Winter ist keine Katastrophe, sondern eine Aufgabe!«

»Gegen Kälte sollte man gut gerüstet

sein«, so der Rat der Anti-Aging-Meso-Spezialistin

Maryam Bafahmie, Inhaberin des

Wittener Zentrums für medizinische Kosmetik

›Haut und mehr‹. »Zuerst müssen

die Spuren des Sommers beseitigt werden

– Sonne, Umweltschmutz und Hausstaub.

Denn neben dem normalen Alterungsprozess

hinterlassen vor allem sie deutliche

Spuren auf die Haut. Der T eint wird borkig,

trocken und welk.« Um die Atmungsaktivität

und Aufnahmefähigkeit der Haut

für Sauerstoff und Nährstoffe zu verbes -

sern, empfiehlt die Expertin gezielte Maßnahmen,

wie etwa Bio-Dermabration,

Aquabration oder ein Intensivpeeling.

»Verhornungen und Ablagerungen auf der

Haut werden so gelöst. Der T eint wird

fein, frisch und ebenmäßig. Ihre Haut

wirkt glatter und jünger.«

Hautfreundliche Ernährung und Aktivität

Ein frostiger Wintertag kann den Pflege -

erfolg eines gesamten Jahres zunichtemachen.

Kälte und Heizungsluft zerren unermüdlich

an der Haut. Gefährdet sind

besonders empfindliche Hauttypen, die

trocken und schlecht durchblutet sind.

»Um dennoch ohne Schaden durch die kalte

Jahreszeit zu kommen, empfiehlt es

sich«, so Maryam Bafahmie, »die Haut mit

ausreichend Nährstoffen zu versorgen, wie

Hyaluron, Vitaminen, Eiweißen und Mineralien.

Diese setzen die tägliche Durchblutung

in Gang und aktivieren Energiezy -

klen. Verwenden Sie hierzu eine

reichhaltige Wintercreme!«

Mikozirkulation steigern!

»Inaktive Hautregionen lassen sich durch

eine Bio-Lift-Maske, Needle-Punktur, Meso-Lift,

Sauerstoff-Lifting, Beauty-Laser

oder Radio-Frequenz vitalisieren.«

Tipp: Gerade jetzt zur W interzeit ist die

Belastung durch UV-Strahlung geringer.

Gute Voraussetzungen also für tiefgreifende

Anti-Aging-Behandlungen. »Jede Frau

ist nur einmal jung«, betont die Beauty-

Expertin. »Bei uns bleibt sie es noch län -

ger! Gern stehen wir Ihnen für eine per -

sönliche Beratung zur V erfügung.

Vereinbaren Sie doch einfach einen T ermin!«

Maryam Bafahmie

Haut und mehr

Berliner Straße 5 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 2 60 33

www.kosmetikstudiowitten.de


66

Schönheit

›Schlafende Schönheit‹, Johann Baptist Reiter

Sleeping Beauty

vorher

nachher

Es handelt sich um Originalbilder.

FIND YOUR STYLE!

In der `Style Suite´ bekommen Sie

eine persönliche Beratung –

ganzheitlich, mit dem geschulten

Auge und der Liebe zum Detail.

Der Blick in den Spiegel ist nach einer langen

Nacht nicht unbedingt erfreulich: Augenringe,

blasser Teint, trockene Haut …

Hier hilft keine Schminke der W elt. Was

uns fehlt, ist der berühmte ›Schönheits -

schlaf‹.

Bei Nacht schaltet der Körper in den

›Stand by Modus‹: Atmung und Puls verlangsamen

sich, die Körpertemperatur

sinkt, die Muskeln entspannen sich.

Gleichzeitig arbeitet unser Immunsystem

auf Hochtouren. Energiereserven werden

aufgetankt, Stoffwechselprodukte abgebaut,

neue Hautzellen gebildet. Und als

wäre das noch nicht genug, verarbeitet unser

Gehirn im Traum die Erlebnisse des

Tages. Ein besseres Entspannungspro -

gramm gibt es nicht.

Doch Vorsicht: Auch zu viel Schlaf kann

krank machen. Erwachsene ruhen durchschnittlich

sieben bis acht Stunden, wobei

die optimale Dauer ganz individuell vari -

iert.

KOSMETIK, MAKE-UP

FARB-, STIL- UND

TYPBERATUNG

BEAUTIFUL CHRISTMAS

bei uns erhalten Sie auch

Geschenkgutscheine!

Inh. Stefanie Reimann

Make-up-Artist

Fashion-Stylistin

Kosmetikerin

Ardeystr. 27

58452 Witten (am Boni)

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Sich wohler fühlen –

trotz Krebs

Kostenloses Wohlfühlseminar

bei Dipl. Kosmetikerin -BDK-

Michaela Behrens

· Wie schminke ich mich typgerecht und natürlich?

· Wie gleiche ich Augenbrauen- oder Wimpernverlust aus?

· Wie pflege ich meine Haut – während der Therapie und danach?

Die nächsten Termine: 28.11.2013, 15.01.2014 & 27.02.2014 · jew. um 15 Uhr

Anmeldungen bei:

oder beim Team des

Dipl. Kosmetikerin -BDK-

Michaela Behrens

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Gästehaus Lukas-Zentrum

Pferdebachstr. 39 · Witten

0 23 02 / 175-26 16

info@lukaszentrum-witten.de


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Schönheit 67

Glamouröse Festtage

Besondere Anlässe erfordern besondere

Frisuren. Frank Wappler und sein Team

haben sich auf Hochzeitsfrisuren und Make-ups

spezialisiert: Im saloneigenen

Brautzimmer kann sich die Frau am wichtigsten

Tag ihres Lebens nach allen Regeln

der Friseurkunst verwöhnen lassen – Sekt,

Frühstück und Fotosession auf Wunsch inklusive.

Aber auch für die ›normalen‹ Feiertage

stehen die Profis ihren Kunden mit

Rat und Tat zur Verfügung.

»Im Advent haben wir immer gut zu tun«,

erzählt Frank Wappler. »Jetzt gönnen sich

viele unserer Kunden einen neuen Schnitt,

frische Farben oder festliche Echthaarverlängerungen!«

Aus diesem Grund hat der

Salon im ganzen Dezember auch montags

geöffnet. Am 24.12. sowie am 31.12. grei -

fen die Styling-Experten bis um 13 Uhr zu

Kamm und Schere: Letzte Chance, um

sich romantische Wellen oder eine glamouröse

Hochsteckfrisur für den Heiligabend

oder die Silvesterparty stylen zu lassen.

Aber auch wer einfach nur die Spitzen

schneiden lassen möchte, ist beim W appler-Team

gut aufgehoben. Ab dem nächsten

Jahr können Termine sogar ganz unkompliziert

übers Internet vereinbart werden.

»Wir wünschen allen Lesern ein schönes,

gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten

Rutsch und viel Gesundheit im neuen

Jahr«, so Frank Wappler.

Tipp für alle Herren, die ihre Liebste mit

einem außergewöhnlichen Geschenk überraschen

wollen: Gutscheine für einen Friseurbesuch

oder hochwertige Pflegepro -

dukte und Zubehör (z. B. Hairstyler von

GHD) machen sich ausgesprochen gut unterm

Tannenbaum.

© Foto: Thomas Witte

»Selbstbewusste Looks definieren den Modewinter

2013 / 2014«, weiß der Friseur -

meister und Loreal-Colorationsspezialist.

»Bei den Herren verzeichnen wir eine

Rückkehr zum Gentleman à la Cary

Grant. Für modische Damen gibt es neu

die so genannten Feather Hair Extensions:

wunderschöne, handgefertigte Federn, die

ruckzuck ins Haar geclipt werden und für

atemberaubende Farbspiele sorgen. Ein

echtes Highlight und absoluter Hingu -

cker!« Den letzten optischen Schliff ver -

leiht Kosmetikerin Mehtap Cagliyan im

Nebenzimmer nach Terminvereinbarung.

Wappler cosmetics stellt vor:

Le Visage by Mehtap Cagliyan

professionell angewandte Biokosmetik

von Dr. Rolf Eckstein

Termine nach Vereinbarung

Tel. 01 52 / 07 49 38 53

Wappler Hairstyling & Cosmetics

Crengeldanzstr. 15 · 58455 Witten

Tel. 0 23 02 / 2 66 37

www.wappler-team.de/

Crengeldanzstr. 15

58455 Witten

Tel.: 02302 / 26637

www.wappler-hairstyling.de


68

Kulinarisches

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Italienischer Genuss in urigem Ambiente

Ein wenig abseits der Hauptstraße, idyl -

lisch verborgen im Schatten zweier mächtiger

Platanen, lädt der Wengerner Hof zu

kulinarischen Genüssen ein. Doch wer

zünftig-deutsche Kost erwartet, der irrt.

»Hier wird italienisch gekocht«, betont Inhaber

Alessandro Brandino, »und das nach

original Familienrezept! Neben einer fes -

ten Menükarte warten wir mit regelmäßig

wechselnden Tagesgerichten auf, besonderen

Empfehlungen des Hauses, die nicht

unversucht bleiben sollten!«

Bereits seit 1986 ist seine Mutter Ana, Köchin

und Mitinhaberin des R estaurants,

als Gastronomin in Wetter-Wengern beheimatet.

Nur wenige Meter vom Wengerner

Hof entfernt, etablierte sie mit ihren Söhnen

die ›Spaghetteria‹. Noch immer wer -

den die Gäste dort mit Pasta, Pizza und Insalata

beköstigt. Ergänzend dazu sorgt der

familiengeführte Traditionsbetrieb auch

im Wengerner Hof für kulinarische Genüsse

à la Italia. »Die Eröffnung fand am 25.

Mai statt«, so Alessandro Brandino. »Das

rustikale Interieur der ehemaligen Brauerei

unterzogen wir dafür einer ›V erjüngungskur‹.

Den urigen Charakter des al -

ten Gebäudes behielten wir jedoch bei.«

Seitdem erstrahlt das Ristorante in neuer

Frische. Angegliedert sind ein Biergarten

sowie ein großzügiger F estsaal. »Dieser

kann für Festivitäten jeglicher Art gebucht

werden«, erklärt der Inhaber. »Ob Hochzeiten,

Geburtstage, Jubiläen oder Taufen

– bis zu 50 Gäste finden problemlos Platz.«

Auch für eigene Veranstaltungen soll der

Sie suchen eine Räumlichkeit für Ihre Weihnachtsfeier?

Der Wengerner Hof verfügt noch

über einige freie Termine. Aber seien Sie schnell!

Gerade zur Adventszeit ist die Nachfrage meist

groß.

Saal künftig genutzt werden. Angedacht

sind Weinproben, Tanzabende und vieles

mehr.

Wengerner Hof bei Ana

Elbscheweg 6

58300 Wetter-Wengern

Tel. 0 23 35 / 9 71 53 42

www.wengerner-hof.de

Willkommen bei Ana im Wengerner Hof

Ein Stück Italien im Ruhrtal

Pizza · Pasta · Antipasti

Meeresfrüchte · Carne

Pesce · Dolce

Wengerner Hof

Elbscheweg 6

58300 Wetter-Wengern

Tel. 0 23 35 · 9 71 53 42

info@Wengerner-hof-de

www.wengerner-hof.de

Übernachtungen Tagungen Seminare

Lukas-Zentrum GbR

Pferdebachstraße 39a

58455 Witten

Telefon 0 23 02 / 175- 26 16

Telefax 0 23 02 / 175- 26 05

E-Mail: info@lukaszentrum-witten.de

www.lukaszentrum-witten.de


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Kulinarisches 69

Hong Kong

Feine Genüsse aus dem Reich der Mitte

»Wir sind noch da!«, sagt Xuan-Thanh Mai

und lächelt zufrieden. Vor 18 Jahren öff -

nete das China-Restaurant Hong Kong im

damaligen City-Center (Poststraße/Ecke

Berliner Straße) auf dem heutigen Stadt -

Galerie-Terrain. Seit mittlerweile fünf

Jahren sind Xuan- Thanh Mai und sein

Team nun in Stockum beheimatet. »In den

90ern wurden in Witten mehrere China-

Restaurants gegründet, wir sind als einzige

übrig«, freut sich der Inhaber. »Sogar

unsere zwei steinernen Löwen gibt es immer

noch, sie stehen hier wieder am Ein -

gang Spalier.«

Das frühere Lokal auf der Poststraße

Anzeige

Seit Juni gibt es in der

Oberstraße eine neue

Adresse für Kaffeegenießer,

Zeitungsleser, Frühstücker,

Mittagstischler, Tortenträumer

und Cocktail-Dreamer:

Sebo’s Café ! »Hier kann ich

endlich meine eigenen Vorstellungen

verwirklichen:

von einem gemütlichen Szene-Café

mit persönlicher Atmosphäre und

kleinen Köstlichkeiten«, erzählt Sebastian

›Sebo‹ Schreiber.

Gaumenfreuden

Ob deutsch, italienisch, französisch oder

norwegisch, bei Sebo’s findet jeder sein

Lieblingsfrühstück samt einer großen Auswahl

an Tagszeitungen und Illustrierten.

Auch die wechselnde Mittagskarte hat

längst ihre Stammkunden gefunden.

Und zur Freude hat er allen Grund. »W ir

sind hier mit offenen Armen empfangen

worden, auch unsere Stammkunden sind

uns treu geblieben.« Nach wie vor setzt er

gezielt auf den klassischen Stil: eine ab -

wechslungs- und traditionsreiche asiati -

sche Küche in ruhigem Ambiente. »Der

Gast soll bei uns entspannt genießen und

darf sich von uns bedienen und verwöhnen

lassen«, sagt Xuan-Thanh Mai. »Das ist

unser Verständnis einer guten Esskultur –

fernab von Buffet und Massenabferti -

gung.«

Kein Wunder also, dass das ›Hong K ong‹

auch bei Familien- oder Firmenfeiern sehr

gefragt ist. Im Sommer lädt zudem der

Biergarten zum Schlemmen an der fri -

schen Luft ein. Neben dem Mittagstisch-

Angebot (dienstags bis samstags von 12 bis

15 Uhr) lockt die Speisenkarte mit einer

großen Auswahl. Darf es Ente sein? Oder

doch lieber der Klassiker Chop-Suey? Traditionelle

chinesische Gerichte sowie die

kreativen Spezialitäten des Chef -Kochs

versprechen feinste Genüsse aus dem

Reich der Mitte – ausgesprochenen

Sebo’s Café

Klein, gemütlich und himmlisch lecker

Tipp: Immer wieder werden auch besondere

Events veranstaltet wie kürzlich der skandinavische

Brunch mit Livemusik oder der Tangoabend.

Es lohnt sich daher, regelmäßig einen Blick auf die

Homepage zu werfen. Übrigens bietet das Sobo’s

auch für Feiern bis zu 35 Personen einen sehr

schönen Rahmen.

»Nichts spektakuläres, aber

lecker und frisch!«, betont

Sebastian Schreiber. »Bei

uns wird jedes Schnitzel von

Hand geklopft, jedes Dres -

sing selbst angerührt. Das

kommt an! Vor allem schätzen

unsere Gäste, dass es

flott geht und sie in ihrer

Pause auch noch Zeit für einen

Espresso haben.«

Fast nahtlos geht es dann zu Kaffee, K u-

chen und Torten. Für letztere, wie über -

haupt für sämtliche Gaumenfreuden,

zeichnet seine Lebensgefährtin Yvonne mit

viel Kreativität verantwortlich. Ganz wichtig

ist für das T eam die Kaffee-Qualität.

»Barbera, ein richtig guter ›Italiener‹ mit

einem tollen Röstaroma. Und glauben Sie

mir, Cappuccino-Trinker kennen den Unterschied!«

Ab 17 Uhr kommen dann viele

Kunden, um bis 19 Uhr bei Knobeln und

Klönen den Arbeitstag ausklingen zu las -

sen.« Freitags und samstags darf es dann

gern auch später werden. »Von 18 bis 22

Uhr haben wir Cocktail-Happy-Hour und

die Küche ist bis 21 Uhr geöffnet!«

Schlemmern empfehlen sich übrigens die

Spezial-Menüs (bis zu sechs Personen). Fazit:

Wer asiatische Küche liebt, ist hier genau

richtig.

Seit fünf Jahren ist das Hong Kong in Stockum beheimatet.

Hong Kong

Hörder Straße 355 · 58454 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 61 40

www.hongkongrestaurant.de

Weihnachtszauber

In den kommenden

Wochen verwandelt

sich die Kaffeestube

in ein kleines Weihnachtsparadies.

»Romantisch mit

kleinen kulinarischen

Specials und

viel Atmosphäre –

wie im Film!« Dann

übrigens wird das

Sebo’s bis 21 Uhr

geöffnet sein mit

durchgehend warmer Küche. »V ielleicht

haben die Weihnachtsmarktbummler ja im

Anschluss noch Lust auf einen Abstecher

in die Oberstraße«, freut sich das gutge -

launte Team auf eine stimmungsvolle

Weihnachtszeit mit vielen bekannten und

noch unbekannten Gesichtern.

Sebo’s Café

Oberstraße 6 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 1 76 59 06

www.sebos-witten.de


70

Kulinarisches

Ein guter Start – Neujahrsbrunch

Der beste Start ins neue Jahr ist immer noch ein leckeres spätes

Frühstück! Mit der ganzen Familie, mit Freunden oder roman -

tisch zu zweit. Wir haben für Sie und Ihre Lieben einige Rezepte

zusammengestellt, bei denen jeder auf seine K osten kommt, ob

großer oder kleiner Hunger.

Natürlich wird niemand erwarten, dass Sie nach einer durchfei -

erten Nacht ein riesiges Brunchbuffet auf den Tisch zaubern.

Konzentrieren Sie sich lieber auf ausgewählte Highlights: Der

Duft nach gebratenem Frühstücksspeck beispielsweise wird selbst

hartnäckige Schlafmützen aus den Federn locken. Familienangehörigen

oder Gästen mit einem empfindlichen Magen sollte zu

den deftigen Leckerbissen immer auch ausreichend Brot gereicht

werden. Ebenso wichtig sind Getränke wie magenfreundliche

Tees, Wasser oder Saftschorle, die den Flüssigkeitshaushalt ausgleichen.

Fetter Fisch enthält viele Mineralstoffe und gilt als Geheimwaffe

gegen Brummschädel. Frische (Obst-) Salate lassen

sich eventuell schon am Vortag vorbereiten und sorgen für den

nötigen Vitaminkick. Lassen Sie sich von unseren Rezeptideen inspirieren!

© Foto: Rainer Sturm; pixelio.de

Öffnungszeiten:

Mo, Di, Do 08–18 Uhr

Mi 08–14.30 Uhr

Fr 08–16 Uhr

Nähere Informationen zum

Brunch & weitere Termine

auf www.cafe-medicus.de

„Advents-Brunch“

Sonntag 01., 08., 15. & 22. Dezember

Reservieren Sie jetzt Ihren Tisch

und genießen Sie mit uns die Adventszeit

mit ihren weihnachtlich-winterlichen

Leckereien ...

Wittener Str. 4 · 58456 Witten · Tel.: (0 23 02) 9 88 88 39 · www.cafe-medicus.de

Einmalig in Witten

Blockhaus

Zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert …

Minigolfanlage in reizvoller Waldlandschaft, ganzjährig geöffnet.

Speisen in angenehmer Atmosphäre: In den Räumlichkeiten wird nicht geraucht.

Feiern jeglicher Art richten wir gerne aus. Sämtliche Speisen auch außer Haus Verkauf.

Feiern Sie ein letztes Mal mit uns Silvester!

Mehr Informationen finden Sie auf Seite 74.

Zahlung mit EC-Karte möglich!

Öffnungszeiten:

ab 1.11.: Mo–Mi geschlossen, Do + Fr ab 11 Uhr, Sa + So ab 10 Uhr

Waldstraße/Ecke Ardeystraße · Telefon (0 23 02) 6 49 92 · Ardeyer-Golfhuette@gmx.de


Kulinarisches 71

›Weitermachen, wo man

abends aufgehört hat‹:

Bier-Walnuss-Brot

350 g Dinkelmehl

75 g Roggenvollkornmehl

75 g Walnusskerne

0,25 Tl Trockenhefe

2 Tl Salz

150 ml helles Bier

Mehl zum Bearbeiten

Öl zum Einfetten

© Foto: Rainer Sturm; pixelio.de

Walnüsse grob hacken, mit Mehl, Trockenhefe und Salz in eine

Schüssel geben. 200 ml lauwarmes Wasser und das Bier dazugeben,

den Teig mit einem Rührlöffel schnell glatt rühren. Mit Klarsichtfolie

abdecken und bei Zimmertemperatur 18 Stunden gehen

lassen.

Den weichen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit bemehlten

Händen vorsichtig kneten.

Backpapier in eine runde Backform (24 cm Durchmesser) legen

und den Teig draufgeben. Klarsichtfolie auf einer Seite mit Öl bestreichen

und den Teig mit der geölten Folienseite nach unten abdecken.

Bei Zimmertemperatur weitere zwei Stunden gehen lassen.

Einen gusseisernen Bräter mit Deckel (24 cm Durchmesser) auf

einem Rost auf die unterste Schiene in den Ofen stellen. Auf 250

Grad vorheizen. Folie vom Teig nehmen. Den T eig mit einem

scharfen Messer kreuzweise einschneiden und mit dem Backpa -

pier in den heißen Bräter setzen. Zugedeckt 30 Minuten backen,

dann den Deckel vom Bräter nehmen und das Brot weitere 15 Minuten

backen. Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Besonderer Brotaufstrich:

Orangen-Vanille-Butter

125 g Butter

1 Orange (unbehandelt)

1 Vanilleschote

Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, damit sie weich

ist. Mit der abgeriebenen Orangenschale und dem Saft der Orange

verrühren. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, das

Mark herauskratzen und zugeben. Köstlich!

Nach einer kalten Nacht: Grüne Petersilienwurzelsuppe

mit Granatapfelkernen (4 Portionen)

400 g Petersilienwurzeln

4 Schalotten

China-Restaurant

Hong

Kong

Seit 1995 in Witten!

Hörder Straße 355

58454 Witten

Tel.: (0 23 02) 5614-0

Fax: (0 23 02) 9 88 59 04

Di–Sa 12.00–15.00 Uhr und 17.30–23.00Uhr · Sonntag und

Feiertage 12–00 Uhr–22.30 Uhr: durchgehend geöffnet

Montag Ruhetag · www.hongkongrestaurant.de


72

Kulinarisches

Essen, genießen und feiern!

Butter zum Braten

100 ml Weißwein

800 ml Gemüsebrühe

200 ml Schlagsahne

Frische Petersilie

1 Tl Dijon-Senf

2 El Zitronensaft

Muskat

Salz, Pfeffer

2 El Mandelblättchen

1 kleiner Granatapfel

200 g Doppelrahmfrischkäse

1/2 Bund Dill

1/2 Zitrone (unbehandelt)

frisch geriebener Muskat

Salz, Pfeffer

© Foto: fotolia

Witten feiert Silvester

Galabuffet mit Saxophonist

und Tanzshow

Aftershowparty mit DJ

80s-/90-Charts · Sektempfang

& Feuerwerk

Beginn 19.00 Uhr

VVK 45 €

Reservierungen

– auch für Ihre Weihnachtsfeier

– unter

Tel. 0 23 02 / 9 64 13 06

www.ratskeller-witten.com

Warme Küche

auch am Freitag

und Samstag

bis 22.30 Uhr

Laktoseund

glutenfreie

Gerichte

Täglich wechselnder

Mittagstisch

Montag bis Freitag

ab 6,90 EUR

Öffnungszeiten:

So–Mi 11.00–23.00 Uhr

Do 11.00–23.30 Uhr

Fr–Sa 11.00 Uhr – open end

Unsere Küche ist täglich

von 12.00–22.30 Uhr geöffnet.

Marktstraße 16, 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 9 64 13 06

www.ratskeller-witten.com

Petersilienwurzeln schälen und in ca. ei -

nen halben Zentimeter dicke Scheiben

schneiden. Schalotten fein würfeln.

Butter in einem T opf erhitzen und die

Schalotten darin bei mittlerer Hitze glasig

dünsten. Die Petersilienwurzeln zugeben

und weitere zwei Minuten dünsten. Mit

Weißwein ablöschen. Mit Brühe auffüllen,

etwas pfeffern und zugedeckt bei mittlerer

Hitze 15 bis 20 Minuten kochen.

Inzwischen Mandelblättchen in einer

Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Granatapfel

halbieren und die Kerne herauslösen.

Petersilie grob hacken.

Petersilie und Sahne zur Suppe gießen und

das Ganze pürieren. Noch einmal kurz

aufkochen und mit Senf , Zitronensaft,

Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.

Suppe mit Granatapfelkernen und Man -

deln bestreuen und sofort servieren.

Gesunde Muntermacher:

Räucherlachs-Rollen (4 Portionen)

250 g Räucherlachs

225 g Blattspinat (TK)

4 Eier

Klasse statt Masse!

Sicherheit statt Anonymität!

Rindfleisch aus eigener Schlachtung

Unsere vielen Wurstsorten werden stets frisch

nach eigenen Rezepten selbst hergestellt.

Witten

Breitestraße 111

Tel. + Fax 5 41 41

© Foto: fotolia

(vom Bauern lebend gekauft und nach

der Schlachtung in unsere Fleischerei)

Mitglied der Kreishandwerkerschaft, Fleischerinnung.

Aufgetauten Spinat fein hacken. Eier trennen.

Eigelbe mit dem Spinat sowie einer

Prise Muskat, Salz und Pfeffer mischen.

Eiweiße mit einer Prise Salz steif schlagen

und unter die Spinatmasse heben. Das

Ganze dünn auf ein mit Backpapier ausgelegtes

Blech streichen. Bei 200 Grad 10 bis

12 Minuten backen. Backpapier vorsichtig

abziehen. Den Spinatboden mit einem Küchentuch

bedeckt auskühlen lassen.

Inzwischen Dill abbrausen und fein ha -

cken. Mit Frischkäse, Zitronensaft und

-schale verrühren, salzen und pfeffern.

Frischkäsemasse auf dem Boden verstreichen.

Mit Lachs belegen und von der

Längsseite her fest einrollen. Mit einem

scharfen Messer in Scheiben schneiden.

Deftiges Katerfrühstück:

English Breakfast im Glas (4 Portionen)

4 Einkochgläser (500 ml Inhalt mit De -

ckel)

1 kl. Dose Baked Beans in Tomatensauce

1 kl. Dose gestückelte Tomaten

250 g Champignons

1 Zwiebel

8 Scheiben Bacon

Öl zum Braten

4 Eier

1 Tl süßes Paprikapulver

Apfelessig

Salz, Pfeffer

Schnittlauch

Ob Rind, ob

Schwein ...

... von Otto

muß es sein!

Ihr

Fleischfachmann

Otto Schluck


Kulinarisches 73

Tomaten und Bohnen in einem Topf kurz aufkochen. Mit Paprikapulver,

Salz, Pfeffer und Essig abschmecken. In die Gläser ge -

ben.

Champignons putzen und vierteln. Zwiebel würfeln. Bei starker

Hitze circa fünf Minuten anbraten. Baconscheiben kurz anbra -

ten. Beides in die Gläser verteilen.

Eier einzeln aufschlagen und vorsichtig obenauf gleiten lassen.

Deckel schließen (ohne Klammern) und im Backofen bei 200 Grad

ca. zwölf Minuten garen lassen.

Schnittlauch hacken. Vor dem Servieren die Eier leicht salzen,

pfeffern und mit Schnittlauch bestreuen. Dazu schmeckt T oastbrot!

Frische Vitaminbombe: Grüner Obstsalat

2 grüne Äpfel

2 reife Avocados

2 reife Kiwis

2 Stangen Staudensellerie

Frisches Basilikum

2 Limetten (unbehandelt)

2 EL hochwertiges Olivenöl

1 EL Honig

Salz, Pfeffer

Äpfel und Kiwis würfeln, Staudensellerie in dünne Scheiben

schneiden, Basilikum hacken, Avocadofleisch würfeln und mit einem

Schuss Limettensaft säuern. Alles zusammen in eine Schüssel

geben.

Für das Dressing den restlichen Limettensaft, Schalenabrieb, Öl,

Honig, Salz und Pfeffer verquirlen. Den Salat anmachen und sofort

servieren.

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Zu Fuß nach Spanien …

»Endlich eine gemütliche Bar, die man zu Fuß erreichen kann«,

mögen sich im September viele Bommeraner über die Eröffnung

des Tapashofes am Bodenborn gefreut haben. Und auch aus anderen

Stadtteilen strömten die Gäste zahlreich herbei, um ihren

Wein nebst leckeren Kleinigkeiten im Biergarten des frisch renovierten

Hauses zu genießen. »Tapas schmecken aber nicht nur an

warmen Spätsommerabenden«, lächelt Inhaber Uwe Kadenbach,

der sich inzwischen auf die W intersaison vorbereitet. »Weihnachtsfeiern

sind bei frühzeitiger R eservierung bis 60 Personen

möglich.«

Bei Kerzenschein in urigem Ambiente kommen nicht nur F ans

mediterraner Genüsse auf ihre Kosten. Neben Oliven und Tortilla,

gegrillter Chorizo und frittierten Sardellen etc. bietet der Gastronom

auch ›deutsche T apas‹ wie Rheinischen Sauerbraten,

Westfälische Panhas oder Currywurst auf Kartoffelspalten im

Glas. Die Leckereien werden

möglichst frisch zubereitet

und nach typisch spanischer

Art peu à peu gereicht. »Ge -

nau das ist das Schöne an Tapas«,

schwärmt Uwe Kadenbach.

»Man hat alle Zeit der

Welt um ganz in Ruhe zu genießen.

Im Schnitt bleiben

meine Gäste zwei bis drei

Stunden hier – selbst dann,

wenn sie einfach nur gemütlich

ein Glas Wein trinken.«

Dank des überdachten, mit Heizstrahlern und Decken ausge -

statteten Außenbereichs geht das selbst im Winter hervorragend

an der frischen Luft. Passend zur Jahreszeit werden dann auch

Lumumba und geräucherte Forelle serviert. Uns interessiert:

Was sollte man als hungriger Gast unbedingt probieren? »Absoluter

Highlights sind unsere Gambas in Knoblauchöl sowie die

marinierten Lammkoteletts vom Lavasteingrill und natürlich

unser Alioli.« Er grinst: »Bald duftet es in ganz Bommern nach

›Knobi‹.«

Tapashof

im Reesenhof · Bodenborn 64–66 · 58452 Witten-Bommern

Tel. 0 23 02 / 9 82 53 52 · www.tapashof.de


74

Kulinarisches

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Das Ende einer Ära

Die ›Ardeyer Golfhütte‹ schließt im nächsten Jahr ihre Pforten

Über vier Jahrzehnte wurde an der W aldstraße / Ecke Ardeystraße Minigolf -Geschichte geschrieben.

Unzählige Wittener haben auf dem grünen Platz die Schläger geschwungen, frisch gezapftes Fassbier und

deftige Hausmannskost im gemütlichen Blockhaus genossen. Nun neigt sich diese Ära ihrem Ende zu.

Inhaber Jürgen Treiber will seine ›Ardeyer Golfhütte‹ schweren Herzens aufgeben.

Betrieb läuft noch bis Oktober 2014 weiter

»Meine Frau ist im Februar gestorben, ich

selbst bin nicht mehr der Jüngste, dazu

fehlt mir ein Arm«, erklärt der 73-Jährige.

»Es war eine schöne Zeit, aber die Küchenarbeiten

und die Pflege des 4.000 Quadratmeter

großen Areals wachsen uns langsam

über den Kopf.« Ende Oktober 2014 soll

der Vorhang fallen – bis dahin wollen Jürgen

Treiber und Marion Cytronowski den

Betrieb mit vereinten Kräften aber wie gewohnt

weiterführen. Letzte Chance, dem

rustikal-charmanten Anwesen mit Bay -

ern-Flair einen Besuch abzustatten. Die

traditionellen Grünkohlessen, W eihnachtsfeiern

und die beliebte Silvesterparty

werden in diesem W inter zum letzten

Mal veranstaltet.

Jürgen Treiber und Marion Cytronowski

»Wir würden uns freuen, wenn jemand unser

Lebenswerk übernehmen würde.«

Da sich kein Nachfolger findet, möchte

Jürgen Treiber sein Gelände als Bauland

verkaufen – wenn nur die Politik mitspielen

würde. Doch SPD und Grüne fordern

den Erhalt des Minigolf-Platzes. Für den

gebürtigen Erfurter ein unverständlicher

Sinneswandel: Bereits im V ertrag von

1972 sei festgelegt, dass bei V erkauf des

Grundstücks als Bauland der Wertsteigerungsbetrag

zwischen ihm und der Stadt

geteilt werde – ein klares Signal, dass man

eine solche Möglichkeit in Betracht gezo -

gen habe. Und auch im etwa zwei Jahre alten

Flyer ›Gemeinsam in Witten‹ sei für eine

Bebauung des T errains geworben

worden. »Natürlich würden wir uns freu -

en, wenn jemand unser Lebenswerk übernehmen

würde. Allerdings suchen wir

schon lange einen Pächter oder Käufer –

ohne Erfolg. Selbst die Bürgermeisterin

hat es aufgrund knapper Kassen abge -

lehnt, den Platz zu übernehmen.« Er for -

dert: »Wenn es SPD und Grünen so wichtig

ist, den Golfplatz zu erhalten, sollten

sie sich dafür einsetzen, einen geeigneten

Pächter zu finden – wir helfen gern bei der

Einarbeitung – oder das Gelände als Bauland

genehmigen!«

TV-Team der ›Expedition Deutschland‹

zu Gast

Eines steht fest: Für die Bevölkerung wäre

der Abriss der Golfhütte ein Riesenverlust

– auch wenn man sich die Freizeiteinrichtung

kaum ohne das sympathische Betreibergespann

vorstellen mag: Selbst Papagei

Niko gehört hier fest zum Inventar.

Bereits in den 60er-Jahren eröffnete Jür -

gen Treiber seinen ersten Minigolf -Platz

am Neuen Weg, seit 1972 führte er die 18-

Bahnen-Anlage an der Waldstraße gemeinsam

mit Ehefrau Veronika. Marion Cytronowski,

die das Paar im Australienurlaub

kennengelernt hatte, stieg 1998 ein. ›Ne -

benbei‹ machten sich die Treibers als er -

folgreiche Bundesliga-Spieler einen Na -

men in der Minigolf-Szene. Bis heute ist

die grüne Oase am R ande des Herrenholzes

ein beliebter Treffpunkt für Familien,

Wanderer und Hobbygolfer. Sogar ein TV-

Team der ›Expedition Deutschland‹ klopfte

im vergangenen Jahr an die Tür der

Blockhütte, um begleitet von der Kamera

ein paar Bälle einzulochen.

Glühwein, Grog und Hausmannskost

»Und wer beim Minigolfen im Winter kalte

Hände bekommt, kann sich in unserer

guten Stube mit Glühwein und Grog,

selbst gemachten Frikadellen, echten Thüringer

Würstchen und vielen anderen Le -

ckereien aufwärmen.« Jürgen Treiber lä -

chelt wehmütig. »Unsere Gäste fragen

ständig: ›Wollt ihr nicht doch weiterma -

chen?‹ Wenn ich halb so alt wäre, würde

ich das liebend gern. Aber wir schaffen es

einfach nicht mehr.«

»Jetzt werden wir das Leben genießen!«

Nach der Schließung seines Betriebs hält

den 73-Jährigen nichts in der Ruhrstadt.

»Ich werde zurück nach Erfurt gehen, viel

Liegerad fahren, reisen und das Leben genießen.«

Auch Marion Cytronowski spielt

mit dem Gedanken, in ihre alte Heimat

Berlin zurückzukehren. Einer verbleibt

aber auf jeden Fall in Witten: Papagei Niko

ist mit stolzen 67 Jahren zu alt für ei -

nen Umzug und wird in gute Hände übergeben.


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Kulinarisches 75

›Zum Scheunentor‹

Mediterrane und internationale Küche in gemütlichem Ambiente

»Gutes bleibt!« So lautet die Devise von Frano Udovicic. Im August übernahm der erfahrene Gastronom

das gemütliche Restaurant ›Zum Scheunentor‹ in den Räumlichkeiten der Sport-UNION Annen auf

dem alten Hof Ostermann. Und so möchte er das bewährte Konzept gern beibehalten.

Das Restaurant verfügt über vier Bundeskegelbahnen,

die nach Absprache zur Verfügung stehen.

»Eine qualitativ gute internationale Küche

mit kroatischen Spezialitäten und argen -

tinischen Steaks. Dazu aber auch kleine

Schlemmereien, knackige Salate und Ge -

müse, Lamm, Fisch und Meeresfrüchte –

angereichert durch saisonale Schmankerl

wie demnächst die winterliche Wildkarte.

All das, was die Stammgäste seit Jahren

im Restaurant Zum Scheunentor schätzen,

wird auch in Zukunft geboten. Es ist

für jeden Geschmack etwas dabei, und

auch Vegetarierer kommen bei unseren frischen

Gemüsezubereitungen garantiert

auf ihre Kosten.«

Die Mitglieder der SUA, aber auch die Annener

selbst sowie viele Gäste aus W itten

und Umgebung fühlen sich nach wie vor zu

Hause in dem urigen Lokal. Und so ist der

Terminkalender für die nächsten W ochen

und Monate prall gefüllt: F amilien- und

Weihnachtsfeste, Konfirmations- und

Kommuniongesellschaften haben sich bereits

ihre Reservierung bestätigen lassen.

»Wir haben aber auch für Ihre Feier auf jeden

Fall noch Kapazität. Schließlich verfügen

wir über mehrere Räume für V eranstaltungen

von 20 bis

100 Personen, beispielsweise

auch den Pavillon

neben der Tennisanlage,

wo die Gäste mit eigener

Zapfanlage ganz unter

sich sind.« Ob Buffet,

Menü oder große Platten

– jedes Fest kann nach

Absprache höchst individuell

ganz nach Wunsch

gestaltet werden.

Tipp: »Verschenken Sie

zu Weihnachten doch einen

Schlemmergutschein bei uns.«

Restaurant zum Scheunentor

Kälberweg 2-4 · 58453 Witten

Tel. 0 23 02 / 69 09 77

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Festliche Delikatessen von Westfalen bis Burgund

Ob Gänsekeule nach Großmutters Art, rheinischer Sauerbraten, Saltimbocca alla romana oder französisches

Bœuf bourguignon: An den Festtagen packt uns nicht selten der Ehrgeiz. Für unsere Gäste möchten

wir etwas ganz Besonderes auf den Tisch zaubern. »Das Geheimnis guten Geschmacks liegt nicht nur

in der Qualität des Fleisches, sondern auch in der K unst des richtigen Zuschneidens«, weiß Fleischer -

meister Otto Schluck.

Seit 1881 versorgt der alteingesessene Familienbetrieb

seine Kunden mit frischem

Rind, Schwein und Geflügel direkt von einem

Münsterländer Bauernhof . Artgerechte

Tierhaltung, hochwertiges Futter

und kurze Transportwege sind hier ent -

scheidende Gütefaktoren. Darüber hinaus

hat Otto Schluck immer den einen oder

anderen Zubereitungstipp parat.

»Der absolute Weihnachtsklassiker ist natürlich

der Sauerbraten. Meine Empfeh -

lung: Den Braten etwa drei Stunden in

Pfeffer, Salz und Zwiebeln schmoren las -

sen und für das süßsäuerliche Aroma mit

Zucker und Rübenkraut abschmecken.«

Neben den typisch deutschen Spezialitä -

ten kennt der Experte zahlreiche internationale

Rezepte – nicht weniger deftig,

aber genauso lecker.

Otto Schluck und Birgit Kauer

Eine Alternative zum traditionellen

Schweizer Fondue ist das aus Asien stammende

›Fondue Chinoise‹, bei dem das heiße

Fett durch Brühe ersetzt wird. Italienische

Spezialitäten wie Involtini oder

Saltimbocca schaffen Abwechslung auf

dem Speiseplan und erfreuen sich gerade

bei der jüngeren Generation wachsender

Beliebtheit. »Mit unserem Fleisch werden

Ihnen diese Gerichte wie im Urlaub munden«,

verspricht Otto Schluck. Ebenfalls

auf dem Vormarsch: Bœuf bourguignon.

Der Erfolg dieser burgundischen Delika -

tesse steht und fällt mit der Qualität des

von der Hüfte geschnittenen Rindfleisches

sowie des verwendeten Rotweins.

Wer die Bewirtung einer größeren Runde

plant und den K ochlöffel nicht selbst

schwingen mag, kann ein individuelles

Buffet (ab 6 Personen) beim hauseigenen

Partyservice ordern: italienisch, bayrisch

oder ›wie bei Muttern‹.

Fleischerei und Partyservice

Otto Schluck

Breite Str. 111 · 58452 Witten

Tel. 0 23 02 / 5 41 41


76

Sportliches

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Ihr Fun-Center in Witten

Ob Bowling, Billard, Dart

oder Kicker:

Jeder kommt auf seine Kosten.

Bowling verbindet!

Wenn der Opa mit dem Enkel zur Höchstform aufläuft, Studentin

Gabi unter dem Jubel ihrer Mädels zehn Pins auf einen Streich ab -

räumt und aus Herrn Weber aus der Finanzabteilung Sebastian wird,

dann ist vielleicht eine bunte K ugel im Spiel. Im Bowlorado findet

das actionreiche Vergnügen gleich auf 16 Bahnen statt.

Bowlorado

Dortmunder Straße 19 · 58455 Witten

Reservierungs-Hotline: (0 23 02) 9 78 60 48

www.bowlorado.de

Von der Kids-Party bis zum

Rentnerpärchen

»Bowlen ist eine tolle Freizeitbeschäfti -

gung für jedermann unabhängig von Alter

oder Beruf: Man trifft sich in lockerer Atmosphäre,

kann Musik hören, etwas essen

oder trinken und dabei jede Menge Spaß

haben«, schwärmt Inhaber Björn Fiedler,

der viele seiner Stammgäste persönlich

kennt. »Das beginnt mit den Kids, die seit

fünf oder sechs Jahren ihren Geburtstag

bei uns feiern, und reicht über die hier

trainierenden Vereinsspieler bis hin zum

netten Rentnerpärchen, das sich inzwi -

schen schon bei mir abmeldet, wenn es

montags ausnahmsweise einmal nicht

kommen kann.«

»Aktiv Zeit mit Freunden verbringen«

An ruhigen Abenden wirft der junge Ge -

schäftsmann und gelernte Zerspaner ger -

ne eine Kugel mit – der Vorteil, wenn man

sein Hobby zum Beruf gemacht hat. Dabei

ist Björn Fiedler ein echter Spätzünder .

»Kaum zu glauben, aber bei meinem ers -

ten Besuch auf einer Bowling-Bahn war

ich schon 25«, erzählt er schmunzelnd.

»Das Fieber hat mich sofort gepackt. Endlich

eine Möglichkeit, aktiv Zeit mit Freunden

zu verbringen – vier Stunden beim

Kaffee still sitzen und reden können wir

Männer ja bekanntlich nicht so gut. Fortan

haben wir uns jede Woche zum Bowlen

getroffen.«

Key West übernimmt Verpflegung

Als stolzer Besitzer einer eigenen Bowling-

Arena fehlt dem gebürtigen W ittener dafür

inzwischen meist die Zeit. Doch seinen

Geburtstag feiert er jedes Jahr im Bowlo -

rado. Überhaupt ist das 1.500 Quadratmeter

große Fun-Center, in dem übrigens

auch gekickert, gedartet und Billard ge -

spielt werden kann, ein beliebter V eranstaltungsort

für Firmenfeiern, V ereinstreffs

sowie Geburtstagspartys aller Art.

Für das kulinarische Wohl der Besucher

sorgt das benachbarte K ey West, dessen

Speisekarte an der Sportsbar ausliegt. Wer

eine Weihnachtsfeier auf der Bowlingbahn

plant, sollte rasch reservieren. »Am ersten

und zweiten Feiertag sowie in den gesamten

Ferien herrscht bei uns immer viel

Remmidemmi.«

Bowlorado

Dortmunder Straße 19 · 58455 Witten

Tel. 0 23 02 / 9 78 60 48 · www.bowlorado.de


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Sportliches 77

Powersports Witten

Kampfsport, Fitness und Spaß

für die ganze Familie

Während der Fünfjährige sich bei den ›Lil’ Dragons‹ auf der großen schwarzen Matte austobt, hat Mama

schon den ersten Kilometer auf dem Laufband hinter sich. Der Papa kommt auch gleich noch. Er wird

die neuen TRX-Bänder ausprobieren: ein Trend aus Amerika. Beim neuen Studio ›Powersports‹ an der

Dortmunder Straße 19 werden nicht nur fünf Kampfsportarten, sondern auch jede Menge Fitness an -

geboten.

Studioleiter Stefan Steffen

»Unsere Trainer sind alle lizenziert«, be -

tont Studioleiter Stefan Steffen und fügt

hinzu: »Es ist alles da, was man braucht.«

Denn: Wichtig ist den V erantwortlichen

nicht das ›Pumpen mit dem Eisen‹. Ganz

im Gegenteil: »Jeder ist bei uns willkom -

men«, sagt Tim Dekowski. »W ir bieten

Sport für die ganze F amilie an.« Dabei

können die kleinsten Sportler bereits mit

vier Jahren mitmachen. ›Lil’ Dargon‹ ist

ein Kinderprogramm, welches aus dem

Kampfsport-Bereich kommt. Neben diesen

Elementen stehen jedoch turnerische

Übungen, Gefahrensituationen im Stra -

ßenverkehr und auch die Vermittlung von

Respekt und Disziplin mit im V ordergrund.

Aufgebaut wird dann in den K ursen

für 10- bis 14-Jährige und 14- bis 18-

Jährige.

Auf der beeindruckenden Kampfsportflä -

che von 300 Quadratmetern gibt es auch

für die Großen einiges auszuprobieren –

von Boxen, Krav Maga, Grappling bis hin

zu Combat Fitness, MMA oder auch Thaiboxen

(auch nur für Frauen). »So viel

Kampfsport in einem wird in W itten nur

hier bei uns angeboten«, erklärt Inhaber

Tim Dekowski ein Alleinstellungsmerk -

mal. Und: »Wir bieten etwa 200 Kursstunden

im Monat an.« Neben Zumba, Pilates,

Yoga gehören auch Step-Aerobic oder BOP

dazu. Selbst Kettelbells sind im riesigen

Kursraum zu finden. »Uns ist dabei eine

altersnahe Bewegung wichtig«, erklärt der

ehemalige Ringer Stefan Steffen. »Jeder

soll für sich und auf seine Art fit werden.«

Alternativen auf den insgesamt 1.000 Quadratmetern

bietet der Cardiobereich (mit

Laufbändern, Ergometern und Crosstrai -

nern) sowie der Krafttrainigsraum. Auf

Wunsch gibt es auch einen Trainings- und

Ernährungsplan. Eine Sauna ergänzt das

Angebot inmitten des hellen und strahlend

grünen Ambientes. »Wir bieten ein familientaugliches

ganzheitliches Konzept an«,

betont das Team. »Uns ist ein faires Miteinander

wichtig, jeder wird umsorgt, und es

gibt keine Massenabfertigung.«

Tipp: Sein sportliches Paket kann sich jeder

selbst schnüren. Neben Neueröff -

nungsrabatten gibt es auch einen attrak -

tiven Familienbonus. Und: ein kostenloses

Probetraining.

tas

Powersports

Dortmunder Straße 19 · 58455 Witten

Tel. 0 23 02 / 8 78 74 24

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Witten historisch 79

Rosi Wolfstein –

Ein Leben in der Arbeiterbewegung

Am 27. Mai 1888 erblickte Alma R osalie Wolfstein in Witten das

Licht der Welt. Sie war die Tochter des Kaufmanns Samuel Wolfstein

und seiner Frau Klara. Die kleine jüdische F amilie wohnte

zunächst in der Poststraße, später hatte sie ein Haus in der Nordstraße.

Rosi besuchte das Mädchen-Lyzeum – das heutige Schiller-

Gymnasium – und machte anschließend eine Lehre als Kauffrau.

Es war die Zeit des Kaiserreichs; eine aufstrebende Sozialdemo -

kratie wollte die obrigkeitshörige Klassengesellschaft abschaffen.

Rosi Wolfsteins Einsatz für die Arbeiterbewegung und für die Befreiung

der Frau beginnt mit ihrem Beitritt zur SPD im Jahre

1908. Bereits zwei Jahre später hielt die zierliche Frau kämpferische

Reden vor Wittener Bergarbeiterfrauen. Im selben Jahr lernte

sie die große Vordenkerin des Marxismus, R osa Luxemburg

(1871–1918), kennen. Die Wittenerin zeigte sich sehr erstaunt:

»Weil sie so klein, sehr klein von Gestalt war und weil man sie

sich so anders vorgestellt hatte.« Auf der P arteihochschule der

SPD in Berlin wurde sie Luxemburgs Schülerin und Freundin.

1917 schrieb Rosa an Rosi: »Von Ihren Schicksalen bin ich fortlaufend,

wenn auch nur kurz, informiert. Ich hoffe Sie stets eben so

forsch, munter und unverzagt, wie ich Sie von früher kenne.«

Doch auch die Staatsmacht

hatte Rosi Wolfstein im Auge.

In einem geheimen Polizei-Bericht

vom 10. Mai 1917 wird sie

als ›fanatische Persönlichkeit‹

beschrieben. Sie und ihr Duis -

burger Mitstreiter würden offen

als ›feindliche Agenten‹ bezeichnet.

Im Bericht lesen wir

weiter: ›Die Ermittlungen an

den verschiedensten Orten wiesen

immer wieder auf die ver -

hetzende, agitatorische Tätigkeit

dieser beiden P ersonen

hin, die bei fast allen Streiks

und Unruhen ihre Hand im

Spiel gehabt hatten‹. Als sich

1919 die radikalen Linken zur

Kommunistischen Partei

Deutschlands zusammenschlossen,

wurde R osi Wolfstein

zur Schriftführerin des

Gründungsparteitags und zur

Kandidatin des Zentralkomi -

tees gewählt, dem sie von 1921 Rosi Wolfstein, etwa 1921

bis 1923 angehörte.

Doch das lauteste Signal zum Aufstand für die ›Verdammten dieser

Erde‹ kam aus Sowjetrussland. Im Sommer 1920 gelangte Rosi

Wolfstein durch die Wirren des russischen Bürgerkriegs in Männerkleidung

und mit gefälschtem P ass zum 2. Weltkongress der

Kommunistischen Internationalen nach Petrograd und Moskau.

Zusammen mit einem anderen Delegierten der KPD hatte sie ein

Gespräch mit dem Revolutionsführer Wladimir Iljitsch Lenin über

die Situation in Deutschland. Von 1921 bis 1924 saß Wolfstein im

Preußischen Landtag und war Fraktionsvorsitzende ihrer Partei.

1924 trat sie aus Protest gegen die ›ultralinke‹ Führung der KPD

von ihren Ämtern zurück, fünf Jahre später wurde sie als ›Rechtsabweichlerin‹

aus der Partei ausgeschlossen.

Mit ihrem späteren Mann, dem Marxismus-Forscher Paul Frölich,

ging sie zunächst zur Kommunistischen Partei Opposition (KPO),

danach zur Sozialistischen Arbeiterpartei Deutschlands (SAP).

Diese Kleinparteien wollten angesichts des bedrohlichen Aufstiegs

des Faschismus die Spaltung der Arbeiterbewegung überwinden.

Nach der Machtergreifung Hitlers im Jahr 1933 floh das P aar

über Brüssel nach Paris. 1941 gelang es Rosi Wolfstein und Paul

Frölich, in die USA zu emigrieren. 1951 kehrten sie nach Deutschland

zurück und ließen sich in Frankfurt am Main nieder . Rosi

Wolfstein trat wieder der SPD bei, da unter den gegebenen historischen

Bedingungen der ›dritte Weg‹ zwischen Kommunismus

und Kapitalismus nur mit dieser Partei zu verwirklichen sei. Darüber

hinaus engagierte sie sich in der IG Druck und Papier und

der Deutschen Journalistenunion. W illy Brandt, der mit R osi

Wolfstein seit SAP-Zeiten befreundet war und sie noch im März

1987, wenige Monate vor ihrem Tod, im Altenheim besuchte, lobte

ihr »Engagement für einen kämpferischen und freiheitlichen

Sozialismus.«

cs

Eine Karte von Rosa Luxemburg

Fotos dieser Seite aus: Wittener. Biografische Portraits, Band 1,

Ruhrstadt Verlag, hrsg. von Frank Uhland und Matthias Dudde

in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Witten


80

Witten historisch

Das Wittener Rathaus

Die unruhige Geschichte des Verwaltungsgebäudes

Rathausneubau im Juli 1922

Bildautor: unbekannt, Quelle: Stadtarchiv Witten,

Fotosammlung

Teil I 1862–1924

Von vielen Seiten sieht man ihn – unseren

Rathausturm! Er begrüßt uns freundlich,

wenn wir aus dem Urlaub kommen, ein

paar Wochen oder auch nur wenige T age

fort waren – und immer wieder vermittelt

er das Gefühl, wieder angekommen zu

sein.

Im nächsten Jahr feiern wir unser 800-jähriges

Stadtjubiläum, allerdings bekam die

Stadt erst 1862 ihr erstes R athaus – ein

Privathaus, das mehrfach für die jeweils

notwendigen Zwecke und Gegebenheiten

umgebaut wurde. 45 Jahre später wurde

der Beschluss gefasst, ein neues R athaus

zu errichten.

Wir wissen alle, dass das Gebäude inzwi -

schen ziemlich marode ist und dringend

saniert und modernisiert werden muss.

Doch wie kam es überhaupt zu dem Bau,

wann wurde er geplant und verwirklicht?

Wir haben recherchiert:

Die Stadt Witten wuchs zu Beginn des 19.

Jahrhunderts recht stürmisch. Ebenso wie

in ihren Nachbargemeinden siedelten sich

immer mehr Industriebetriebe an. Eisen -

verarbeitung, Kohleabbau und der damit

verbundene Handel zogen zunehmend

neue Einwohner an. Der Stadtrat be -

schloss daher, das Provisorium – die Amtsgeschäfte

wurden in einer Gaststätte getätigt

– aufzugeben und sich ein geeignetes

Gebäude zu kaufen. Es bot sich der Brinkmann’sche

Hof an, der perfekt zentral gelegen

war – Marktstraße / Ecke Bredde -

straße – und über genügend große Räume

verfügte. Am 1. Mai 1862 kaufte die Stadt

Witten das Privathaus an, welches dann

im Laufe der Zeit öfters erweitert und umgebaut

wurde.

Zunächst diente es auch als Sitz der Ge -

richtskommission, was aber bald den Platz

im Rathaus zu sehr einschränkte. So be -

zog das Gericht im Jahre 1878 ein Gebäude

an der Kampstraße.

Dennoch waren gegen Ende des Jahrhunderts

die Platzverhältnisse zu beengt. So

wurde 1891 ein dritter Stock aufgesetzt

und ein Balkon angefügt.

Die Stadt Witten wuchs aber weiter und

der Stadtrat erkannte bald, dass ein Neubau

unausweichlich geworden war und

auch zweckmäßiger wäre als eine erneute

Erweiterung. So wurde bis 1910 viel dis -

kutiert und dann 1912 ein Architekten -

wettbewerb ausgeschrieben. Otto K uhlmann

ging zwar als Sieger daraus hervor,

aber der Entwurf von Heinrich Jennen

wurde zur Ausführung ausgewählt.

Für den Neubau mussten zwei Häuser abgerissen

werden, und auch die Marktstraße

wurde um eine Straßenbreite verlegt.

Jedoch, als man mit dem Bau beginnen


Witten historisch 81

wollte, brach der Erste Weltkrieg aus. Damit

wurde auch der V ertrag mit Jennen

beendet.

Während des Krieges überarbeitete Stadtbaurat

Georg Bewig die Baupläne mehr -

fach, die dann 1919 nach den Schrecken

des Krieges vom Berliner Stadtbaurat

Ludwig Hoffmann begutachtet wurden. Er

brachte einige dem Zeitgeschmack ange -

passte Veränderungen ein. Die Ausfüh -

rung sollte dann Stadtarchitekt Püschel

übernehmen.

Im Laufe der Jahre waren immer mehr

Verwaltungsräume hinzuerworben wor -

den, aber sie lagen über die ganze Stadt

verstreut und das Publikum fand sich

kaum noch zurecht, welche Ämter es wo es

aufsuchen konnte. Der Neubau war also

zwingend erforderlich.

Die gewaltigen Ausschachtungsarbeiten

begannen im Jahre 1921. Der Erdaushub

wurde von der Westfälischen Straßenbahn

abtransportiert. 1922 folgten die Funda -

ment- und Betonarbeiten. Der R ohbau

wurde 1923 fertig und schrittweise wurde

dann endlich das neue R athaus zwischen

1923/24 bezogen.

Zu den Kosten – und damit schlagen wir

schon einen Bogen zur gegenwärtigen Diskussion

– schreibt Gerrit Haren in seinem

großen Werk ›Die Geschichte der Stadt

Witten, von der Urgeschichte bis zur Ge -

genwart‹: »Die Kosten des monumentalen

Baues, der dem Orte zur Zierde, der V erwaltung

und der Bürgerschaft zur Bequemlichkeit

gereicht, sind bei der unge -

heuren Entwertung des Geldes auch nicht

annähernd festzustellen.« laqua

Altes Rathaus mit erster Straßenbahn 1898

Bildautor: unbekannt, Quelle: Stadtarchiv Witten,

Fotosammlung

Fortsetzung in der nächsten Ausgabe des

Stadtmagazins.


82

Kirchliches

›Was bleibt‹

– Weihnachten im Saalbau mit der Martin-Luther-Kirchengemeinde

Der Weihnachtschor

Seit nunmehr 16 Jahren feiert die Martin-

Luther-Kirchengemeinde (mlkg) das Weihnachtsfest

am Heiligen Abend im Saalbau.

Jedes Mal konnte sie etwa 1.600 feierlich

gestimmten Besuchern damit ein ganz besonderes

Weihnachtserlebnis schenken.

Diese Tradition, die sich auch in dem diesjährigen

Motto widerspiegelt, soll auch in

diesem Jahr wieder eine ganz besonders

intensive Prägung erhalten. Um die 100

ehrenamtlichen Helfer aus der Gemeinde

gestalten die Gottesdienste mit ihren Ideen,

ihren schauspielerischen, musikali -

schen, organisatorischen und technischen

Gaben und Fähigkeiten.

Bei dem Thema ›Was bleibt‹ denken wir alle

an die Ereignisse, die im Laufe des Jahres

an uns vorbeirauschen, denken an die

Klänge im Ohr, die Bilder vor den Augen,

die Fußspuren, die im Sand verlaufen. Was

bleibt? Auf der Suche danach wollen uns

die Feiern im Saalbau begleiten. Es wird

Keine Weihnachtsoase ohne Andromeda

Mut gemacht zum Mitmachen, Mitfreuen,

zum Mitnehmen von besinnlichen, lebensnahen

und geistlichen Impulsen – positive

Anregungen für das kommende Jahr.

Die Plätze im Saalbau sind äußerst be -

gehrt. Es schmerzt immer sehr, wenn Besucher

wegen Überfüllung abgewiesen

werden müssen. Deshalb rät die mlkg

frühzeitig zu erscheinen. Eine Stunde vor

Beginn ist Einlass und in der Reihenfolge,

wie die Besucher kommen, werden die

Karten ausgegeben.

Im Übrigen hat die mlkg im diesjährigen

bundesweit ausgeschriebenen Wettbewerb

der Zeitschrift ›Chrismon‹ in der Kategorie

›Der besondere Gottesdienst‹ mit ihren

Saalbaugottesdiensten den 2. Platz er -

reicht! In der Gesamtwertung hat sie un -

ter 135 Gemeinden den R ang 22 belegt!

Darauf kann die Gemeinde mit Recht stolz

sein und sieht diesen Erfolg auch als He -

rausforderung für die Zukunft. laqua

Gottesdienste am Heiligen Abend im Saalbau:

14.30 Uhr ›Weihnachtsoase‹

sie spricht vor allem Familien mit Kindern und

Jugendliche an

16.30 Uhr ›Weihnachtsgalerie‹

sie ist für die ganze Familie und alle Altersgruppen

gedacht.

Gottesdienst am Heiligen Abend im Martin-

Luther-Zentrum, Ardeystraße 138

23.00 Uhr Mitternachtsgottesdienst

ein spirituelles Angebot mit Abendmahl zum Ausklang

des Heiligen Abends.

Die Aufwendungen für die beiden Feiern im Saalbau

sind beträchtlich.

Trotz der vielen ehrenamtlichen Helfer, Sänger,

Schauspieler und Techniker entstehen nicht unerhebliche

Kosten – Saalbaumiete, Flyer, Bewirtung,

kleine Geschenke für die Kinder, Herstellung der

Bühnendekorationen, Personal, Technik und Sicherheit.

– Deswegen sei der Hinweis auf das

Spendenkonto erlaubt:

Sparkasse Witten Nr. 7635071, BLZ 45250035

Stichwort WP2013

http://www.mlkg.de

http://www.facebook.com/weihnachtsprojekt

http://chrismon.evangelisch.de/gemeinde2013

Gemeindepädagoge Peter Unger, Pastor Dirk Schuklat,

Dr. York Tüchelmann, verantwortl. für Fundraising


Kultur 83

Hans Steinacker: 100 anzündende Texte

Wir haben schon mehrfach im Stadtmagazin Werke des Witteners Hans Steinacker, Autor, Publizist und

Literaturexperte, vorgestellt. Fast jedes Jahr erscheint von ihm ein neues Buch, entweder als Autor oder

Herausgeber. Inzwischen feiert der vielfach Ausgezeichnete bereits in diesem Jahr zum 81. Mal das

Weihnachtsfest, ist dabei frisch, agil, ungebeugt, klar und geradlinig wie eh und je. Ein sympathischer,

intelligenter Denker mit viel Humor und einem unerschütterlichen Gottesglauben.

In diesem Jahr nun präsentiert uns Hans Steinacker ›Brandgefährliche Denkzettel‹, 100 ausgesuchte

Anekdoten, Aphorismen, Zitate und Gebete. In vielen Jahren hat er ein Mehrfaches dessen zusammengetragen,

geordnet und jetzt daraus eine Essenz an Denkanstößen erstellt, die herausfordern, provozieren,

aber auch ermutigen sollen. Kleiner Tipp am R ande: Sollten Sie demnächst mal eine R ede halten

müssen – hier werden Sie sicher fündig, um das ein oder andere Aha-Erlebnis hervorzurufen.

Morgengebet

Lieber Gott,

bis jetzt lief der Tag wirklich gut!

Ich habe noch nicht getratscht

und auch nicht meine Beherrschung verloren.

Ich war noch nicht gehässig,

fies, egoistisch oder zügellos.

Ich habe noch nicht gejammert, geklagt,

geflucht oder Schokolade gegessen.

Geld habe ich auch nicht sinnlos ausgegeben.

Wir zitieren:

Einfalt

Eine Mutter brachte ihren Jungen zum

Rabbi und sagte: »Mein Junge ist nicht

klug.«

Da fragte der Rabbi den Jungen: »Ich gebe

dir einen Gulden, wenn du mir sagst, wo

Gott wohnt.«

Der Junge antwortete: »Und ich gebe dir

zwei Gulden, wenn du mir sagst, wo er

nicht wohnt.«

Glück

... oder warum der Schäfer jedes W etter

liebt.

Ein Wanderer: »Wie wird das Wetter heute?«

Der Schäfer: »So, wie ich es gerne habe.«

»Woher wisst Ihr, dass das Wetter so sein

wird, wie Ihr es liebt?«

»Ich habe die Erfahrung gemacht, mein

Freund, dass ich nicht immer das bekommen

kann, was ich möchte. Also habe ich

gelernt, immer das zu mögen, was ich be -

komme. Deshalb bin ich ganz sicher. Das

Wetter wird heute so sein, wie ich es mag.«

Was immer geschieht, an uns liegt es,

Glück oder Unglück darin zu sehen.

Aber in ungefähr einer Minute werde ich

aus dem Bett aufstehen, und dann brauche

ich wirklich deine Hilfe.

Worte

Drei Dinge möchte ich heute gern sagen: 1.

Während Sie heute Nacht geschlafen ha -

ben, sind 30.000 Kinder verhungert – ge -

storben an den F olgen von Unterernäh -

rung. 2. Die meisten von Ihnen interessiert

das einen Scheißdreck. Und das

Schlimmste ist 3., dass Sie sich mehr daran

stören, dass ich ›Scheißdreck‹ gesagt

habe, als daran, dass heute Nacht 30.000

Kinder gestorben sind.

Tony Campolo, evangelikaler Soziologie-

Professor

Nachbarschaft

Ein Mann wollte ein Bild aufhängen. Den

Nagel hat er, nicht aber den Hammer. Der

Nachbar hat einen. Also beschließt unser

Mann, hinüberzugehen und ihn auszuborgen.

Doch da kommen ihm Zweifel: Was, wenn

der Nachbar mir den Hammer nicht leihen

will? Gestern grüßte er mich nur so flüchtig.

Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht

war die Eile nur vorgetäuscht, und er hat

was gegen mich. Und was? Ich habe ihm

nichts getan; der bildet sich da etwas ein.

Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen

wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum

er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen

einen so einfachen Gefallen abschlagen?

Leute wie dieser Kerl vergiften einem

das Leben. Und dann bildet er sich noch

ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil

er einen Hammer hat. Jetzt reicht’s mir

wirklich.

Und so stürmt er hinüber , läutet. Der

Nachbar öffnet, doch bevor der ›Guten Tag‹

sagen kann, schreit ihn unser Mann an:

»Behalten Sie Ihren Hammer, Sie Rüpel!«

Kirchgänge

Ein französischer Geistlicher hat folgendes

Plakat an seine Kirchentür angeschlagen:

Eines Tages hat Ihre Mutter Sie hierhergebracht,

später Ihre zukünftige Frau.

Eines noch späteren T ages werden Ihre

Freunde Sie trauernd hierhergeleiten.

Versuchen Sie doch auch einmal allein zu

kommen!

Funkenflug

Hans Steinacker (Hrsg.)

100 anzündende Texte

Mit Cartoons

Von Waldemar Mandzel

Brendow

144 Seiten · 12,95 Euro


84

Kultur

BUCHtipps

aus der Redaktion

Andreas Knuf

Ruhe, ihr Quälgeister

arkana

224 Seiten · 14,99 Euro

Nach seinem erfolgrei -

chen Buch ›Ruhe da

oben‹ zeigt Andreas

Knuf den Weg zu einem

heilsamen Umgang mit

unseren Gefühlen. Unsere

Gefühle können wie

Quälgeister sein: W ir sind süchtig nach

den schönen, wie Freude und Ausgelassenheit,

und drücken die unangenehmen –

Traurigkeit oder Angst – am liebsten weg.

Doch weder das W egdrücken noch das

Rauslassen bringen Erlösung. Einzig hilfreich

ist ein anderer W eg: der Weg der

Achtsamkeit.

Achtsam mit Gefühlen umzugehen bedeutet,

wahrzunehmen und sich ganz zu öff -

nen für das, was ist. Es heißt, die Gefühle

kommen zu lassen, sie zu fühlen und sie

wieder gehen zu lassen – ohne zu bewer -

ten oder verändern zu wollen. Der Ge -

winn: Wir fühlen uns lebendiger und entspannter.

Wir werden offener für das, was

uns begegnet, und mutiger, weil wir uns

nicht mehr vor unserer inneren W elt

fürchten. Dieses Buch zeigt auf , wie das

gelingen kann.

Ernst Pöppek &

Beatrice Wagner

Dummheit

Riemann Verlag

351 Seiten · 17,99 Euro

In Zeiten der rasanten

Zunahme von Informationen

gewinnt der einzelne

Mensch nicht et -

wa an Wissen, sondern

verliert es dramatisch. Intuitives W issen,

die Fähigkeit zur Selbstkontrolle, das Wissen

um das menschliche Maß, Handlungswissen

– was über Generationen überle -

benswichtig war, werfen wir zugunsten

von ›immer mehr‹ und ›immer schneller‹

über Bord.

In sieben Exkursen veranschaulichen

Ernst Pöppel und Beatrice W agner, warum

wir in so vielen Bereichen so wenig

wissen, und plädieren für die Intelligenz

der Langsamkeit, der Pausen, des Unperfekten.

Anhand von prägnanten Beispie -

len entlarven sie größenwahnsinnige

Projekte, aber auch individuelle Dumm -

heiten. Die Dummheit ist nicht zu vermeiden,

sie gehört zu unserem biologischen

Erbe. Ihre Fallen zu kennen, kann aber

helfen.

Matthias Stolz & Ole

Häntzschel

Männer und Frauen

Knaur

160 Seiten · 18,00 Euro

Wohin reisen Frauen

am liebsten, wohin

Männer? Zu welcher

Mordwaffe greift sie

am ehesten, welche zieht er vor?

Wie wären die Bundestagswahlen seit

1954 ausgegangen, wenn nur Männer oder

nur Frauen abgestimmt hätten? Welches

sind seine und ihre größten Lügen beim

Online-Dating?

Die Macher der Deutschlandkarte, Matthias

Stolz und Ole Häntzschel, haben unge -

wöhnliche statistische Daten und F akten

zusammengestellt und diese in kreativen

Infografiken über die grundverschiedenen

(und manchmal verblüffend ähnlichen) Welten

von Mann und Frau aufbereitet. Perfekter

Small-Talk-Stoff für die nächste Party.

Werner Bartens

Glückliche Kinder

Droemer

336 Seiten · 19,99 Euro

Dr. med. Werner Bartens,

renommierter Wissenschaftsjournalist

der

›Süddeutschen Zeitung‹,

ist selbst fünffa -

cher Vater und kennt

die Unsicherheiten, mit denen sich besorgte

Eltern unter Druck setzen. Und gerade

dadurch verhalten sich viele falsch.

Werner Bartens gibt einen leichtverständlichen

Überblick über neueste Forschungsergebnisse

aus unterschiedlichen Disziplinen.

Er trägt zusammen, was Kinder zu

starken, an Körper, Seele und Geist gesunden

Menschen heranreifen lässt, die in der

Lage sind, jahrzehntelang den Stürmen des

Lebens zu trotzen. R obustheit gegenüber

Stress, psychischen und körperlichen Er -

krankungen, eine optimistische Grundeinstellung

und Lebensfreude wurzeln sehr

oft in einer glücklichen Kindheit. Nach den

Bestsellern ›Körperglück‹ und ›Glücksmedizin‹

wendet sich W erner Bartens den

›Glücklichen Kindern‹ und ihren Eltern zu.

Martin Wehrle

Bin ich hier der Depp?

Mosaik

400 Seiten · 14,99 Euro

Überlastung, angehäufte

Überstunden und keine

Chance, sie jemals

abzubauen – muss ich

mir das wirklich gefal -

len lassen? Das fragen

sich Millionen Mitarbeiter jeden Tag aufs

Neue. Der Karriereberater und Bestsellerautor

Martin Wehrle kennt den Wahnsinn

in deutschen Firmen. Er zeigt auf, mit welchen

Tricks Mitarbeiter ausgebeutet werden.

Warum gibt es keinen F eierabend

mehr? Warum beschleunigt Multitasking

die Burn-out-Quote, aber nicht die Arbeit?

Martin Wehrle weist Wege aus dem Hamsterrad.

Der Arbeitnehmer erfährt unter

anderem, wie er Grenzen um sein Privat -

leben ziehen kann. Nie wieder Depp sein

und auf in ein selbstbestimmtes, glückli -

ches Berufsleben!

Boyd Morrison

Die Roswell

Verschwörung

Goldmann

416 Seiten · 9,99 Euro

Roswell: Schauplatz

der größten Verschwörung

der amerikani -

schen Geschichte. Und

Ausgangspunkt einer

tödlichen Jagd nach der Wahrheit.

Roswell 1947: Seit dem vermeintlichen

Ufo-Absturz ranken sich zahllose Legen -

den und Verschwörungstheorien um die

kleine Stadt in New Mexiko. Fay Turia hat

das Flugobjekt als kleines Mädchen gese -

hen – und nicht nur das, sie konnte auch

eines der Wrackteile an sich nehmen. Dieses

mysteriöse Artefakt droht ihr 60 Jahre

später zum Verhängnis zu werden, denn

eine russische Söldnertruppe hat die bri -

sante Spur aufgenommen. In letzter Se -

kunde gelingt es Tyler Locke, die alte Dame

in Sicherheit zu bringen, doch dies ist

erst der Anfang einer rasanten V erfolgungsjagd

um Leben und Tod.

Scott Pratt

In böser Absicht

Goldmann

416 Seiten · 8,99 Euro

Desillusioniert von sei -

nem Job, beschließt

Strafverteidiger Joe Dillard,

auf die Seite der

›Guten‹ zu wechseln. In

der Nacht vor seinem

ersten Arbeitstag bei der

Staatsanwaltschaft im ländlichen Tennessee

wird er von seinem neuen Boss zu ei -

nem Tatort beordert. Eine vierköpfige Familie

ist auf bestialische Weise ermordet

worden. Die Täter, die der satanistischen

Szene zugerechnet werden, sind bald ge -

fasst, doch sie scheinen jemanden zu

schützen, von dem eine noch viel größere

Gefahr ausgeht.

Tom Wood

Blood Target

Goldmann

440 Seiten · 9,99 Euro

Victor, ein brillanter Auftragskiller im

Dienst der CIA, steht vor seinem bisher ge-


Kultur 85

fährlichsten Einsatz: Bei

einem kürzlich ermordeten

Berufskollegen

Victors fand man Hin -

weise auf dessen bevor -

stehendes Treffen mit

einem mysteriösen

Schweizer. Victor soll

nun in die Rolle des Getöteten

schlüpfen und

herausfinden, um was für einen Job es dabei

gehen sollte. Nach Rom beordert, trifft

Victor dort auf eine ganze Gruppe von Killern,

die offensichtlich auf einen spektakulären

Einsatz vorbereitet wird. Niemand

darf erfahren, dass Victor für die CIA ar -

beitet – doch das ist nicht sein einziges

Problem. Als er herausfindet, was in Rom

geplant wird, läuft es selbst ihm eiskalt

den Rücken hinunter.

James Craig

Letzte Rache

Goldmann

384 Seiten · 9,99 Euro

Die politische Aktivisitin

Alice Mills wird in ih -

rem Apartment nahe

des British Museums

tot aufgefunden. Als Inspector

John Carlyle

den Fall übernimmt, glaubt er zu -

nächst an eine schnelle Lösung: Alles deutet

darauf hin, dass Alice’ Mann Henry der

Täter ist, auch wenn er sich weigert zu gestehen.

Doch als Carlyle schließlich eine

Verbindung zu Morden aus den 1970er-

Jahren entdeckt, merkt er, dass er in ein

Wespennest gestochen hat – denn mit ei -

nem Mal werden ihm bei seinen Ermitt -

lungen von ganz oben Steine in den W eg

gelegt.

Wolf Schreiner

Bußpredigt

Goldmann

384 Seiten · 8,99 Euro

Baltasar Senner, katholischer

Pfarrer und

Spürnase mit göttlichem

Beistand, wird

von irdischen Sorgen

geplagt: Der Dachstuhl

der Gemeindekirche ist marode und

der Klingelbeutel nur spärlich gefüllt. Hilfe

naht in Gestalt eines alten Freundes,

der die Pfarrgemeinde mit einem großzü -

gigen Geldbetrag bedenkt. Doch die Freude

über das himmlische Geschenk währt

nur kurz, denn der Wohltäter wird tot auf

einer Parkbank gefunden, in der Brust eine

Art Eiszapfen aus Glas. Hochwürden

sieht es als seine heilige Pflicht an, den

Mord aufzuklären, und macht sich mit seinen

Ermittlungen schnell Feinde.

Aleanor Prescott

Alice Browns Gespür für

die Liebe

Goldmann

512 Seiten · 8,99 Euro

Alice Brown hat ein besonderes

Talent dafür,

die richtigen Leute miteinander

zu verkup -

peln. Sie selbst ist die

graue Maus in der Londoner Dating-Agentur

›Table for Two‹, von ihrer herrischen

Chefin verachtet, von ihren K olleginnen

weitgehend ignoriert. Doch unbeirrt ist sie

im Auftrag ihrer Klienten auf der Suche

nach dem Liebesglück. Ihr jüngster Fall ist

wahrlich nicht einfach: Workaholic Kate

will den perfekten Mann und hat dabei

sehr klare Vorstellungen. Leider fände sie

sogar an George Clooney etwas auszuset -

zen und würde Johnny Depp einen K orb

geben. Da ist von Alice ganzer Einsatz gefordert.

Doch was ist eigentlich mit ihr

selbst? Kann Alice vielleicht auch für sich

die große Liebe finden?

Micaela Jary

Das Bild der

Erinnerung

Goldmann

416 Seiten · 9,99 Euro

Einem Münchner

Auktionshaus wird ein

Bild des berühmten

impressionistischen

Malers Leo Reichenstein angeboten.

Die junge Kunsthistorikerin Anna Falkenberg

hat Zweifel an der Echtheit des Gemäldes.

Ihre Nachforschungen führen sie

zur Galerie Richardson in London. Der at -

traktive Oliver Richardson, der die Galerie

leitet, rät Anna, sich an seinen Großvater

Henry zu wenden, einem R eichenstein-Experten,

der in Cornwall lebt. Oliver begleitet

Anna auf ihrer Reise, und die beiden kom -

men sich rasch näher. Doch als Anna mit

Henrys Großvater spricht, ist sie zutiefst irritiert.

Denn die Geschichte des Bildes führt

in das besetzte Berlin der Nachkriegszeit

zurück und scheint eng mit ihrer eigenen

Geschichte verbunden zu sein.

Margaret Dilloway

Die Liebe zu Rosen

mit Dornen

Goldmann

448 Seiten · 8,99 Euro

Die 36-jährige Lehrerin

Galilee Garner führt

ein zurückgezogenes

und streng organisiertes

Leben. Am wohls -

ten fühlt sie sich in ihrem Garten, wo sie

Rosen züchtet und hofft, eines T ages mit

der Kreation einer eigenen Sorte einen

Preis zu erringen. Doch dann brechen

plötzlich zwei Menschen in ihr Leben ein,

die ihren geregelten Alltag aus dem Tritt

bringen: der neue Chemielehrer George

Morton und ihre pubertierende Nichte Riley,

die bei Gal einzieht. Die verschlossene

Gal muss sich ganz neuen Herausforde -

rungen stellen – und womöglich einige

Dornen ablegen, wenn sie sich selbst und

andere nicht verletzen will.

Fanny Schönau

Liebesglück und

Beerenkipferl

Goldmann

352 Seiten · 9,99 Euro

Schlimmer kann es für

die zielstrebige PR-

Agentin Karla Fischer

nicht kommen: Nachdem

sie ihren Job verliert,

schickt das Arbeitsamt die W ienerin zur

Schuhmanufaktur Gosauer nach Hinter-

Russbach, ans gefühlte Ende der Welt. Nur

ihr Kontostand und der biedere Bankberater

Paul Lenz können Karla überzeugen,

die Strafexpedition zur Schuhfabrik ins

tiefste Salzkammergut anzutreten. Ein

Alptraum für die hübsche Stadtpflanze.

Doch zum Glück gibt es ihre temperamentvolle

und kreative Kollegin Eva, deren rustikale

Tante Mirli mit ihren himmlischen

Beerenkipferln und den Erdnüsse futternden

Dackel Guido. Nach und nach lernt

Karla das Dorfleben und seine exzentri -

schen Einwohner zu lieben, bis die Schuh -

manufaktur unerwartet pleitegeht. Und

nur Banken-Paul scheint helfen zu können.

Maggie O’Farrell

Der Sommer als der

Regen ausblieb

Manhattan

352 Seiten · 19,99 Euro

Es ist der heißeste Sommer,

den die Menschen

in England je erlebt haben.

Seit Monaten hat

es nicht mehr geregnet,

in den Gärten verdorrt das Gras,

und schon morgens liegt die Julihitze bleiern

über London, als R obert Riordan wie

jeden Tag das Haus verlässt, um die Zei -

tung zu holen. Doch er kehrt nicht zurück.

Die Suche nach ihm zwingt die drei Kin -

der von Robert und Gretta zur Rückkehr

in ihr Elternhaus: die seit Jahren zerstrittenen

Schwestern Monica und Aoife sowie

ihren Bruder Michael Francis. Alle drei

haben mit privaten Krisen zu kämpfen,

und die Sorge um den V ater sowie das

plötzliche Aufeinandertreffen spitzen die

Probleme und ihre Konflikte untereinander

zu. Sie ahnen nicht, dass Gretta eine

Erklärung für Roberts Verschwinden haben

könnte, aber ihr Geheimnis nicht einmal

jetzt preisgeben kann.


86

Prominente in Witten

Kunst-Crashkurs mit Jürgen Becker

Die Kleinkunst hat gegenüber der bildenden Kunst einen Nachteil: Kabarettisten kann man nicht übers

Sofa hängen. Dennoch kann auch die Kleinkunst überaus bildend sein, wie Jürgen Becker in seinem

neuen Programm mit feinsinnigem Humor und vielen lehrreichen Fakten veranschaulicht: ›Der Künstler

ist anwesend‹ – am 10. Dezember auch bei uns in der Wittener Werkstadt.

Nach diesem Streifzug durch die Kunstgeschichte werden die Zuschauer

wissen, was über Gotik und R omanik zum Barock mit

Rubens üppigen Frauen führte und warum Marcel Duchamp zum

Fluch der Keramik wurde. Sie werden sich nie mehr auf einer Vernissage

blamieren und rufen: »Die rote Skulptur finde ich am besten.«

Gefolgt von der niederschmetternden Bemerkung des Galeristen:

»Das ist unser Feuerlöscher!«

Wir haben den Kölner Kabarettisten und Hobby-Kunstdozenten

im Rahmen unseres Promi-Interviews befragt.

Jürgen Becker: ›Der Künstler ist anwesend‹

10.12., 20 Uhr, Werkstadt

Wir verlosen 2 x 2 Karten für Jürgen Becker . Schicken Sie ein -

fach bis zum 04.12.2013 eine E-Mail mit dem Betreff ›Becker‹ an

info@stadtmag.de. Viel Glück!

Promi-Interview

Name?

Jürgen Becker

Alter?

54

Schule / Studium / Beruf?

Sozialarbeit / Graphischer Zeichner

Haarfarbe / Augenfarbe / Größe?

Grau / Blau / 1,75

Familienstand / Kinder

Verheiratet / ein Kind

Beruf?

Kabarettist

Hobby?

Alte Motorräder

Was lesen Sie zurzeit?

Nix!

Bei welcher Musik können Sie am besten entspannen?

J.J. Cale

Liebstes Urlaubsziel?

Mecklenburg-Vorpommern. Dort habe ich das Gefühl, ich bin im

Ausland, aber ich kann die Sprache.

Welches Land möchten Sie kennen lernen?

Amerika

Wo und was essen Sie am liebsten?

In Holland an der Frittenbude Kroketjes mit Sate-Sauce

Das Ruhrgebiet ist …

Currywurst, auch lecker!

Wem möchten Sie gern einmal Ihre Meinung sagen?

Mir!

Wem möchten Sie gern einmal begegnen?

Karl Lagerfeld

Welche Charaktereigenschaften mögen Sie gar nicht?

Egomanie

Welche Charaktereigenschaften sind Ihnen wichtig?

Gepflegte Haare

Ihre Stärke:

Entspanntheit

Ihr Schwachpunkt:

Faulheit

Was treibt Sie an?

Humor

Was macht Ihnen Angst?

Feuchtes Laub in einer Kurve

Was macht Sie wütend?

Wichtigtuer

Was macht Sie glücklich?

Die Liebe

3 Wünsche haben Sie frei:

1. Peter Fondas legendärer Chopper aus Easy Rider

2. Damit quer durch Amerika und:

3. Anhalten nur an holländischen Frittenbuden und trotzdem

nicht zunehmen!


Prominente in Witten 87

Europäische Identität –

Identitäten in Europa

Prof. Dr. Peter Brandt in Witten

Traditionsgemäß lädt der Lions Club W itten Rebecca Hanf allmonatlich

eine Referentin/einen Referenten zum Vortrag ein. Im No -

vember übernahm dieses ›Amt‹ Prof. Brandt, ältester Sohn von Willy

und Rut Brandt. Auch wir W ittener sind schließlich Europäer,

inwieweit und wie wir uns damit identifizieren ist sehr unterschiedlich

geprägt.

Prof. Dr. Peter Brandt, Dr. Cornelia Mattern (re.),

Kollegin an der Fernuniversität Hagen und Vizepräsidentin

des Lions Clubs und Gabriele Schulte-Ebner,

Präsidentin Lions Club Witten Rebecca Hanf

Hier Auszüge aus dem Vortrag, dem eine

lebhafte Diskussion folgte:

Neben der subjektiven Identität, die ver -

standen wird als subjektives Gefühl der inneren

Einheit, ist der Begriff der sog. kollektiven

Identität nicht unumstritten. Sie

lässt sich ethisch und national verstehen,

ist wesentlich für moderne Gesellschaften

und wird bestimmt durch die alltägliche

Kommunikation, durch politische Ereig -

nisse und gesellschaftliche Erinnerungen.

Sie ist nicht statisch, sondern ständigem

Wandel unterworfen. Bei der Europäi -

schen Union ist es schwierig, eine kollektive

Identität zu bestimmen. Entscheidend

und bestimmend sind die kulturelle V ielfalt

und das Offenhalten für fremde K ulturen.

Entwickelt hat sich die Europäische

Identität seit dem späten 19. Jahrhundert

bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Ein europäisches

Volk ist allerdings nur ansatz -

weise vorhanden. Dies bleibt bis heute erkennbar

bei den Umfragen zum sog.

Euro-Barometer, bei dem in den 70er-Jahren

zwei Drittel der Befragten ihr Land/ihre

Region eindeutig dem europäischen Ansatz

vorzogen. In den 80er- und 90er-Jahren

hat diese Tendenz wenig Änderung erfahren.

Europa als Identität wurde von

weniger als 5 % anerkannt. In diesen Jahren

ist jedoch die Doppelidentifikation als

Angebot angenommen worden, mehr als

50 % der Befragten fühlten sich ihrem

Land und zugleich Europa verbunden.

Schwierigkeiten zur Bildung einer Euro -

päischen Union, einer Einheit, lagen nach

Auffassung Brandts auch in der Konstruktion

der Staaten begründet, die oft nicht

hinreichend souverän waren, um als

gleichberechtigte Partner in der Union

aufzutreten.

Kern für ein Europäisches Identitätsbe -

wusstsein sind zum einen die physische

Geographie sowie die kulturellen Inhalte.

Dabei ist nach den spezifischen W urzeln

zu fragen. Prof. Brandt merkt dazu an,

dass inzwischen dabei auch die Schoah,

das heißt die Vernichtung der Juden, die

von deutschem Boden ausging, als gesamteuropäischer

Vorgang angesehen wird

ebenso wie der Heimatverlust der Vertriebenen,

beginnend bei den Armeniern im 1.

Weltkrieg. Die Aufarbeitung dieser sog.

›schwarzen Linien‹ wirkt nach Auffassung

Prof. Brandts eher integrierend.

Weiter habe die Industrialisierung, beginnend

in Großbritannien, zur Europäischen

Indentität beigetragen sowie der vor allem

in Europa nahezu flächendeckend geltende

Grundsatz uneingeschränkten Privateigentums.

Ebenso sei prägend die Gel -

tung der Freiheitsrechte, basierend auf der

geistigen Freiheit des Christenmenschen

und der Geltung der Gleichheit der Men -

schen, beruhend auf der Gleichheit vor

Gott.

Weiter sei das Erfordernis der Selbstbe -

hauptung in der Welt ein wesentliches Motiv

für den Zusammenhalt Europas etwa

gegenüber den USA, Asien, Latein-Amerika.

Dabei ist Europa mehr und mehr friedlich

und wird zu einem kooperativen, integrativen

und reflexiven Staatenbund.

Institutionen wie der Europa Rat oder die

OSZE entspringen völkerrechtlichen Verträgen,

sodass insoweit von einer R echtsgemeinschaft

gesprochen werden kann.

Europa verstehe sich nicht als exklusiver

Club, sei in erster Linie christlich geprägt,

wie auch jüdisch und inzwischen auch islamisch.

Der Zwang zu Kompromissen sei die Kehrseite

der Zukunftstauglichkeit des Mo -

dells. Die Mitgliederharmonisierung wer -

de Zeit beanspruchen, um sich von einem

Europa der Vaterländer zu einem Vaterland

Europa zu verändern.

Die Nationalstaaten seien zu verstehen als

›Bausteine des europäischen Hauses‹. Nur

vereint habe Europa die Chance, sich ge -

gen einen uneingeschränkten Kapitalis -

mus zu verteidigen und sich weiterzuent -

wickeln und auf die voranschreitende

Globalisierung Einfluss zu nehmen.

Prof. Dr. Brandt, geb. 1948 in Berlin, hat unter anderem

Geschichte, Politik und Volkswirtschaft studiert,

ist als Historiker für Neuere und Neueste

Geschichte an der Fernuniversität Hagen tätig. Bekannt

wurde er zunächst, als er sich während seiner

Studienzeit in der Studentenbewegung politisch

aktiv engagierte – nicht immer im Einklang

mit seinem Vater. 1973 promovierte er an der Freien

Universität mit einer Dissertation über den

›Wiederaufbau der deutschen Arbeiterbewegung

nach dem Zweiten Weltkrieg am Beispiel Bremens‹.

Es folgten Forschungstätigkeiten, Lehraufträge

sowie Arbeiten als freier Publizist. Seine unzähligen

Veröffentlichungen und Engagements an

dieser Stelle zu benennen, würde hier den Rahmen

sprengen. Deshalb haben wir uns auf den Vortrag

konzentriert, nachzulesen in ›Europäische Identität

– Identitäten in Europa, Perspektiven der Unionsgrundordnung‹,

Berlin 2013, S. 107–123.


88

Menschen in Witten

Guten Morgen, Frau Pfarrerin!

Welches Szenario schwebt Ihnen bei diesem Morgengruß vor? Nun, vermutlich denkt man doch zunächst

an die eigene Gemeinde, einen bestimmten Altar, ein bestimmtes Kirchenportal, oder? Es gibt aber Pfarrer,

die gar keine eigene Gemeinde haben, sozusagen heimatlos sind. Wobei, das stimmt nun so nicht. Unsere

Gesprächspartnerin heute Morgen mag nicht fest mit einem einzigen Kirchturm verbunden sein,

eine Heimat hat sie durchaus. Die Rede ist von Synodalpfarrerin Annette Krüger.

Synodalpfarrerin Annette Krüger

Ihr Werdegang verlief zunächst ganz normal:

Studium, Vikariat, Probedienst in

St. Georg Hattingen, dann schließlich die

erste eigene Gemeinde. Mit ihrem Mann

teilte sie sich ab 1987 die Pfarrstelle in

Bommern. »Offengesagt hätte ich es mir

gar nicht anders vorstellen können. Ich

fand die Gemeindearbeit toll, mit all ih -

ren Facetten«, erzählt Annette Krüger .

Und doch freute sie sich, als ihr zwei Jahre

später eine weitere halbe Stelle im

Frauenreferat des ev. Kirchenkreises Hattingen-Witten

angeboten wurde. »Eine

spannende Aufgabe: Diese Art Frauenarbeit

stand in den Anfängen, es war das

zweite Frauenreferat überhaupt in unserer

Landeskirche. Natürlich haben Frauen

in den Gemeinden mitgewirkt – nahezu

100 Prozent aller ehrenamtlichen

kirchlichen Aktivitäten wurde auch da -

mals schon von Frauen getragen –, allerdings

nicht unbedingt auf Entscheidungsebene.

Zu dieser Zeit hatte unsere Arbeit

große Relevanz, auch kirchen- und strukturpolitisch.«

Nach der Geburt ihrer ersten Tochter gab

Annette Krüger die Pfarrstelle dann ganz

auf, beziehungsweise an ihren Mann ab.

»Die Arbeit als Pfarrerin verlangt einem

eine große Präsenz und Flexibilität ab.

Mit meiner Stelle im Frauenreferat ließen

sich Familie und Beruf besser vereinba -

ren.« Und hier gab es nach wie vor eini -

ges zu tun. »Selbst wenn sich inzwischen

vieles verändert hat und immer mehr

Frauen in Presbyterien und Leitungsor -

ganen aktiv sind, so entdecken und erle -

ben sie Kirche doch anders als Männer .

Spiritueller, ganzheitlicher. Zu meinen

Aufgaben gehörte daher neben der Unterstützung

und Vernetzung der Arbeit von

und für Frauen im Kirchenkreis auch,

theologische und kirchenpolitische Themen

aus der Frauenperspektive zu be -

leuchten – mithilfe von Seminaren, Le -

sungen, Ausstellungen aber auch

meditativen Angeboten. Nach wie vor

schlägt hier mein Herz.«

Mittlerweile ist aus der halben Stelle ei -

ne ganze geworden. Als Synodalpfarrerin

ist Annette Krüger gemeindeübergreifend

für alle evangelischen Wittenerinnen und

Wittener aktiv. »Man kann sagen, es sind

Aufgaben, die über das normale Pfarramt

hinausgehen, beispielsweise die Organisation

der landeskirchlichen Visitation, die

Durchführung des Tauffestes an der Ruhr

oder die Planung eines Stadtkirchentages

anlässlich der 800-Jahrfeier 2014. Mein

Hauptpart besteht darin, mit anderen gemeinsam

Ideen für Projekte zu entwi -

ckeln und durchzuführen. Schön ist, dass

wir so gut zusammenarbeiten und so viele

Möglichkeiten haben. Doch vom Prin -

zip her ist mein Arbeitsbereich gar nicht

so anders als zuvor in Bommern. Die Aufgaben

überschneiden sich durchaus, nur

dass sie nicht gemeindegebunden sind.«

Taufen, Trauungen, seelsorgerische Gespräche

– diese ›ganz normalen‹ Tätigkeiten

gehören nach wie vor zu Annette Krügers

Alltag, ebenso wie Predigten.

Allerdings mit dem kleinen Unterschied,

dass ihr nicht nur Gemeindemitglieder

zuhören, sondern Menschen im gesamten

Sendegebiet des WDR. »Irgendwann kam

die Anfrage vom WDR und ich habe die

Herausforderung angenommen: Verkündigung

in dreieinhalb Minuten.« Seitdem

hält sie eine Woche im Jahr die Morgen -

andachten im WDR – zu hören zu unter -

schiedlichen Zeiten auf WDR 3, 4 und 5 –

und gestaltet einmal jährlich die ›Sonn -

tagskirche‹. »Wichtig ist es mir aufzuzeigen,

dass Gott durchaus mit meinem, mit

unserem Alltag zu tun hat. Ich möchte

den Hörern einen Zugang zu Geschichten

aus der Bibel ermöglichen, vielleicht verbunden

mit der Erkenntnis: ›Genau das

habe ich so oder so ähnlich auch schon erlebt‹.«

Wie lässt sich eine solche V ielzahl von

Aufgaben unter einen Hut bringen, fra -

gen wir. »Es erfordert neben Flexibilität

und Kreativität vor allem die Fähigkeit,

strukturiert zu arbeiten. Und das kann

ich wirklich sagen: Ich bin sehr struktu -

riert und habe ein gesundes Chaos.« V or

allem aber ist es wohl die Freude an ihrer

Aufgabe, die sie trägt, sowie die Kraft, die

sie in ihrem Glauben findet. »Gott ist

mein Begleiter – jeden Tag! Daneben fasziniert

mich das Spektrum, das die Kirche

bietet – ein Spektrum, an dem ich Anteil

habe und mitwirken kann. Und es ist ei -

ne wichtige Arbeit, die wir leisten: unse -

ren Glauben weiterzugeben, als Gemeinschaft

füreinander da zu sein. Dabei treffe

ich auf so viele Menschen, die genau die

gleiche Begeisterung spüren und aus -

strahlen. Sie tun das, weil sie auf dem Boden

des Glaubens stehen, der ihnen Stärke

gibt. Übrigens überall in der Kirche!

Es wird in keiner Gemeinde altbacken

Kirche erlebt, auch wenn sich die Bin -

dung an die Ortsgemeinde selbst verän -

dert hat. Die Menschen sind flexibler ge -

worden, gleichzeitig ist aber auch das

Angebot von Kirche enorm gewachsen

und vielfältiger geworden. Und so erlebe

ich heute Kirche als Partnerin von Menschen,

von Stadt und Gesellschaft.«

Termin

Sonntagskirche · WDR 4

01., 08. und 15.12.2013 um

8.55 Uhr


Menschen in Witten 89

Zappenduster

ZADU steht für ›zappenduster‹. Seit 1997 präsentieren die Frauen

der Schwarzlichttheatergruppe jährlich eine Inszenierung in

der evangelischen Kirchengemeinde in Herbede. Anlässlich des

Kirchenjubiläums wird die ›Blackbox‹ auf geweihtem Boden aufgestellt.

›Josef‹ lautet der Titel des ›düsteren‹ Bühnenstücks, das mit viel

Engagement in unzähligen kreativen Bastelstunden entstanden

ist – sogar Kulissen und Kostüme haben die Akteurinnen selbst

gestaltet. Nun wird es in einer überarbeiteten V ersion gezeigt,

allerdings nicht wie üblich im

November im Markuszen -

trum, sondern am 26. Januar

in der Kirche. Das nächste

Schwarzlichttheaterstück für

November 2014 ist schon in

Planung!

Schwarzlichttheater

ZAppen DUster

›Josef‹

26.1., 15 Uhr

ev. Kirche Herbede

Märchenhaft

Pünktlich zu Weihnachten kommt eines der beliebtesten Ballett-

Aufführungen nach Witten: Tschaikowskys ›Nussknacker‹, aufgeführt

vom St. Petersburg Festival Ballet & Samara Staatsbal -

lett, verspricht russische Ballett-K unst für Groß und Klein in

zauberhaften Kostümen und vor märchenhafter Kulisse.

Darum geht’s: Klärchen bekommt am W eihnachtsabend von ihrem

Patenonkel Drosselmeyer einen Nussknacker geschenkt. Als

sie sich schlafen legt, träumt sie von einer Schlacht der vom Nussknacker

angeführten Spielzeugsoldaten gegen das Heer des Mäusekönigs.

Mit ihrer Hilfe siegt der Nussknacker, der sich danach

in einen Prinzen verwandelt. Der Prinz reist mit Klara in das

Reich der Süßigkeiten. Dabei geht es über den Tannenwald zum

Schloss Zuckerburg, wo die dort residierende Zuckerfee zu Ehren

ihrer Gäste ein Fest veranstaltet.

Der Nussknacker · Ballett

04.12.2013, 19.30 Uhr, Saalbau Witten

Achtung: Wir verlosen 3 x 2 Tickets. Einfach bis zum 30.11.2013

eine Email schicken an info@stadtmag.de, Betreff ›Nussknacker‹.

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Dies & Das 91

Die Karriere des Homo sapiens

Vor rund 3,5 Milliarden

Jahren entstand die erste

Lebensform in einem öligschleimigen

Tümpel. Seitdem

haben wir uns gegen

Dinosaurier, Säbelzahntiger

und Pestviren durchgesetzt,

Mondraketen,

Nuklearwaffen und Antibiotika

erfunden. Selbst

die Lehmann-Brothers

und diverse TV -Köche

konnten uns nicht aus der

Bahn werfen. Inzwischen

hat der Mensch keine natürlichen

Feinde mehr – bis auf die eigene Verwandtschaft. Was ist

der Schlüssel zur einzigartigen Karriere des Homo sapiens?

Vince Ebert kommt mit seinem brandneuen Programm nach Witten.

›Evolution‹ beschäftigt sich mit dem größten Thema über -

haupt: dem Geheimnis des Lebens! Der Wissenschaftskabarettist

erklärt, warum die Natur den Sex erfunden hat, ob wir jemals unsterblich

werden können und ob der Musikantenstadl mit der

Evolutionstheorie vereinbar ist. Immer naturwissenschaftlich

fundiert und gnadenlos komisch!

Vince Ebert · ›Evolution‹

05.12., 20 Uhr, WERK°STADT

›I am, what I am …

… und was ich bin ist ungewöhnlich.‹

Ungewöhnlich

ist auch der Mann, der

dies singt: Albin alias ›Za -

za‹, in die Jahre gekommener

Revuestar und die

männliche ›Lebenspartnerin‹

von George, dem Besitzer

des glitzernden Nachtclubs

›La Cage aux Folles‹

in St.Tropez.

Als sich Georges Sohn ankündigt, um seine Verlobte in die Familie

einzuführen, ist Phantasie gefragt, denn der Schwiegervater

in spe möchte die Eltern des zukünftigen Schwiegersohnes ken -

nen lernen. Er ist genau jener Politiker und erzkonservative Sittenwächter,

der alle Nachtclubs schließen möchte.

3. Geierabend ...

Zum Lachen in die Grube

Olle Kamellen werfen andere – die Geier schleudern dem Publi -

kum Pointe um Pointe um die Ohren! Am 9. Januar startet die

anarchische Gegenveranstaltung zum Karneval auf Zeche Zollern

II/IV.

Von Januar bis März lädt das 13-köpfige Ensemble an 38 Abenden

zum ›Späßchen in der Grube‹. Das verspricht drei Stunden beste

Unterhaltung: bissige Satire und mitreißende Musik, Karnevalsklamauk

und jede Menge Ruhrpott-Humor . Verstärkung bekommt

der Geierabend durch den Kabarettisten Murat Kay.

Steilvorlagen lieferte das Jahr 2013 en masse: »Die Extravagan -

zen des Bischof Tebartz-van Elst oder die Machenschaften der

NSA sind für uns natürlich ein gefundenes Fressen«, so R egisseur

Günter Rückert. In der Politik ließen sich die Geier vom Raucherschutzgesetz

inspirieren, in den Medien vom Sozial-Voyeurismus

im Trash-TV. Die Zuschauer dürfen außerdem gespannt sein

auf die Ruhrpott-Version von Ravels ›Bolero‹, a-capella dargeboten

in einer überfüllten Bochumer U-Bahn.

Wir verlosen für den 21.01.2014 2 x 2 Karten! Einfach eine Mail

mit dem Betreff ›Geierabend‹ an info@stadtmag.de senden!

Termine Geierabend

im LWL Industriemuseum

Zeche Zollern II/IV Dortmund

09.–12.01. · 17.–19.01. · 23.–26.01. · 29.01.–02.02. · 05.–09.02.

12.–16.02. · 19.–23.02. · 26.02. - 04.03.

Beginn: 19.30 Uhr (So 18.30 Uhr)

www.geierabend.de

© Foto: StandOut

Eine biedere Fassade muss her! Mit viel Witz und Charme spielt

Zaza die leibliche Mutter und bringt die ›untadelige‹ F amilie an

den Rande des Wahnsinns.

Frisch, frivol, herzergreifend! ›Ein Käfig voller ›Narren‹ zählt zu

den erfolgreichsten Musicals aller Zeiten – und ist eine der schönsten

Liebesgeschichten, die das Theater zu bieten hat.

Ein Käfig voller Narren - La Cage aux Folles

14.+15.01., 20 Uhr, Saalbau

Veranstalter: Theatergemeinde Volksbühne


92

Dies & Das

APASSIONATA

Zeit für Träume

Im ›gestreckten Galopp‹ strebt

die neue APASSIONATA-Show

›Zeit für Träume‹ in die Hallen.

Seit November nimmt das fantasievolle

Spektakel Zuschauer in

insgesamt 28 europäischen

Städten mit auf eine unvergessliche

Reise in bunte Traumwelten.

Die Geschichte beginnt mit den

britischen Studenten Tanya und

Michael, denen im Urlaub ein

außergewöhnliches Buch in die

Hände fällt – Titel: ›Zeit für

Träume‹. Als die Männer es aufschlagen,

werden sie fortgetra -

gen, die Grenzen von Zeit und

Raum verschwimmen …

An einem sonnigen Strand werden

Tanya und Michael von

fröhlichen Trickreitern auf Surfbrettern

und W asserskiern

Achtung: Wir verlosen 3 x 2 Tickets für den 15. Dezember.

Senden Sie bis zum 20.11.2013 eine E-Mail mit dem Betreff

›Apassionata‹ an info@stadtmag.de

(Equipe Voltigeurs du Monde) empfangen. Von dort führt der Zauber

des Buches in eine magische Unterwasserwelt. Hier tauchen

die Freunde ein in die Romantik eines gerittenen Pas de Deux von

Meereswesen (Equipe Sebastián Fernández). Weiter geht es ins

verschneite London, wo die beiden Zeuge einer ›Eistanz-Dressur‹

werden und die ›neue Ungarische P ost‹ miterleben: Der R eiter

steht auf den Rücken zweier Cremello-Hengste und vollführt mit

weiteren Pferden am Zügel anspruchsvolle Manöver.

Im zauberhaften Reich über den Wolken bewegen sich die Hengste

des Italieners Alex Giona völlig frei durch die Arena – gelenkt

durch das unsichtbare Band des Vertrauens. Freuen darf sich das

Publikum außerdem auf elegante Lusitanos (Equipe Luis Valença)

und prächtige Friesen (Equipe Petra Geschonneck), die Dressurlektionen

auf höchstem Niveau präsentieren. Für Stimmung

sorgen temporeiche Westerneinlagen. Pfiffige Esel (Equipe Lau -

rent Jahan) und vorwitzige Ponys (Equipe Brynjas Flying Shet -

tys) sind für die Lacher zuständig.

Untermalt mit farbenprächtigen Bühnenbildern, gefühlvoller Musik

und mitreißenden Tanzeinlagen zeigt APASSIONATA auch in

der Saison 2013/14 wieder viele magische Begegnungen zwischen

Mensch und Pferd.

APASSIONATA

14.12., 15 + 20 Uhr · 15.12., 15 Uhr

Westfallenhalle Dortmund

Weiter Infos und Termine: www.apassionata.com

Et Cetera präsentiert den Ruhrstadtschnüffler

»Wir hatten wir einen unvergesslichen

Abend, den wir voll genossen haben« und

»Wir waren begeistert, die Show ist rich -

tig klasse. Vielen Dank, das ›Et Cetera‹ hat

einen neuen Fan«, so lauteten die begeis -

terten Rückmeldungen der Leser, die bei

der letzten Et-Cetera-Kartenverlosung jeweils

zwei Tickets gewonnen haben. Das

freut uns natürlich sehr. Und noch mehr

freut es uns, dass wir wieder 2 x 2 Karten

verlosen dürfen.

Darum geht’s: Ein Super-Auftrag erreicht

Detektiv, Singlescout und ›Ruhrstadt-

Schnüffler‹ Robert Woitas. Denn Superheld

Archie Clapp will heiraten! Nur fehlt

ihm dazu noch die passende Frau. Archies

Bedingung: Sie kommt aus dem Revier. Im

Auftrag der Liebe begibt sich der Ruhr -

stadt-Schnüffler somit an verschiedensten

Orten des Ruhrgebiets auf eine mehr als

unterhaltsame Suche nach Archies Ruhr -

pott-Wonderwoman. Bei der Suche unterstützt

ihn ein motiviertes T eam von echten

Freunden und internationalen

Spezialisten: Mr. Dyvinetz (Cyr-Ring), Alexey

Chaynikov (Hula-Hoop), Katrina (Vertikalseil,

Trapez), Jean-Marc Lehmann

(Jonglage) und Duo Laos (Partnerakrobatik).

Eine herrlich komische und doch zu

Herzen gehende Geschichte über Liebe,

Freundschaft & Superhelden.

Achtung: Wir verlosen 2 x 2 Karten für

Sonntag 24.12.2013 (4. Advent). Einfach

bis zum 10.12.2013. eine E -Mail schicken

an info@stadtmag.de, Stichwort ›Ruhrpott-Schnüffler‹

Der Ruhrpott-Schnüffler

Winter im Varieté Et Cetera

01. Nov. 2013 bis 26. Jan. 2014

www.variete-et-cetera.de

Anzeige


Rätselspaß 93

Sudoku

einfach

6 8 9

8 6 5 1

4 3 8

7 4 1 3

5 3 4

8 5 2

7 3 9

5 9 2 7

2 7 4

schwierig

8 7

3 7 5

2 6 8

1 2 3

7 4 6

3 9 7 5

6 5 1

3 1 9

2 7

5 9 7 3 6 8 4 1 2

3 6 2 4 1 7 8 5 9

4 8 1 9 2 5 6 3 7

1 5 6 7 3 4 2 9 8

7 2 8 6 9 1 3 4 5

9 3 4 5 8 2 7 6 1

2 3 4 1 7 9 5 8 6

6 7 9 8 5 3 1 2 4

8 1 5 2 4 6 9 7 3

Sudoku einfach

Auflösung aus Ausgabe 87

5 7 3 2 1 4 9 6 8

4 8 2 9 6 5 3 1 7

6 1 9 7 8 3 5 2 4

7 3 8 1 2 9 6 4 5

9 4 5 8 3 6 1 7 2

2 6 1 4 5 7 8 9 3

8 5 7 6 9 2 4 3 1

1 2 6 3 4 8 7 5 9

3 9 4 5 7 1 2 8 6

Sudoku schwierig

Auflösung aus Ausgabe 87

Bilden Sie aus folgenden Buchstaben

ein Wort:

R R M

D T A

O O E

Schmunzelecke

Sagt der Pessimist: »Schlimmer geht es nicht!«

Darauf der Optimist: »Doch!«

Was ist ein Kreis? Ein rundes Viereck.

Auflösung aus Ausgabe 87:

INGENIEUR

Mann beim Arzt: »Herr Doktor, bitte helfen Sie mir.

Ständig zittern meine Hände.«

Fragt der Arzt: »Trinken sie viel?«

Darauf der Patient: »Nein, das meiste verschütte ich!«

An Board eines Riesen-Jets feiert die Besatzung froh und munter.

Nach dem siebten Scotch sagt der Pilot: »So, nun muss ich mal langsam

aufhören. Ich habe unten am Flughafen mein Auto stehen.«

PREISrätsel

Schreiben Sie Ihre Lösungen auf eine Postkarte (mit Ihrem Absender

und Ihrer Telefonnummer) und senden Sie diese bis zum 13. Januar

2014 an den

Correctum Verlag,

Postfach 40 08, 58426 Witten

oder per E-Mail an info@stadtmag.de

Sollte mehr als eine richtige Lösung eingehen, entscheidet das Los.

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind all e

MitbürgerInnen, ausgenommen MitarbeiterInnen des Verlages und

deren Angehörige.

Rätselfragen

1. Wann wurde Rosi Wolfstein geboren?

2. Wer ist die Koordinatorin der ASJ?

3. An welcher Universität ist Peter Brandt derzeit tätig?

Gewonnen

Unser letztes Rätsel gewann Ute Reberg.

Der Preis geht ihr per Post zu.

Steuerberater

Bebbelsdorf 83 · 58454 Witten

Tel.: 02302 / 6788 o. 6789

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- Erbfolge

Beatrix Kraft


94

Termine & Veranstaltungen

MUSIK · THEATER

KLEINKUNST

08.12., 17 Uhr Saalbau

›Drei Haselnüsse für Aschenbrödel‹

Theatergemeinde Volksbühne

08.12., 17 Uhr Schloss Steinhausen

Duo Taktlos · ›Balladen vor Weihnachten‹

08.+09.12., 19 Uhr WERK°STADT

›Gut gegen Nordwind‹ · Theater

27.11. Haus Witten

›Best of NRW‹ · Alexej Gerassimez

27.11., 20 Uhr Knuts Studiobühne

›Leonce & Lena‹ · Theater

27.11., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Andreas Großmann · Fingerstyle Acousticgitarrist

28.11., 20 Uhr Saalbau

Die Heirat – von Gogol‹ · Theater

in rumänischer Sprache mit dt. Untertiteln

28.11., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Theo Schleiermann und Hilje Harding

lesen ›Robert Gernhardt‹

29.11., 20 Uhr Maschinchen Buntes

Unknown Bluesband · Konzert

29./30.11., 17.30 Uhr Saalbau

›Bartimäus – ein wunderbarer Augenblick‹

Kinderbibelmusical

29.11., 19.30 Uhr WERK°STADT

The Next + Resignation Superstars

Konzert

30.11., 20 Uhr Maschinchen Buntes

KLAATXT · Konzert

30.11., 20 Uhr Saalbau

Herr Holm · ›Alle Achtung‹

30.11., 20 Uhr WERK°STADT

›6 Zylinder‹ · A-capella-Kunst

01.12., 16 Uhr Haus Witten

Adventskonzert

02.12., 19.30 Uhr UWH

Großes Nikolauskonzert

Helge Antoni und Studierende am Klavier

04.12., 19.30 Uhr Saalbau

›Nussknacker‹

05.12., 16 Uhr Saalbau

Die drei ??? – Der Weihnachtsdieb‹

05.12., 20 Uhr WERK°STADT

Vince Ebert · ›Evolution‹

07.12., 16.30 Uhr Friedenskirche

›Weißt du, was Weihnachten ist?‹

Christian Fuchs & Nati Miebs

Familientheater und -konzert

08.12., 16 Uhr Haus Herbede

Weihnachtskonzert

08.12., 15 Uhr WERK°STADT

›Der kleine Weihnachtsmann‹

Theater ab 4

09.12., 20 Uhr VHS

›reiten schwimmen lesen – zu Weihnachten‹

Konzert

09./10.12., 20 Uhr Saalbau

The Original USA Gospel Singers & Band

Theatergemeinde Volksbühne

10.12., 20 Uhr WERK°STADT

Jürgen Becker · ›Der Künstler ist anwesend‹

11.12., 16 Uhr Saalbau

›Weihnachten bei Tiger und Bär‹

12.12., 19 Uhr UWH

›Paul Hindemith zum 50. Todestag‹

Vortrag und Konzert mit Alexander Jakobidze-Gitman

13.12., 19.30 Uhr WERK°STADT

›Gehacktes – die Talentbühne‹

14.12., 20.30 Uhr Saalbau

Elvis Rock’n’Roll-Show mit Shaky Everett

15.12., 16 Uhr Saalbau

Weihnachtskonzert des Männerchores Lyra Witten

Ihr Stadtmagazin liegt bei allen

unseren Anzeigenkunden und vielen

öffentlichen Stellen für Sie bereit!

= Tipps für Kids und Familien

15.12., 19 Uhr Haus Herbede

Dinner Musical · ›Magie der Melodie‹

16.12., 19.30 Uhr Saalbau

›Don Quichote‹ · Ballett

19.12., 20 Uhr WERK°STADT

›Stille Nacht bis es kracht‹

mit Tina Teubner und Ben Süverküp

19.12., 20 Uhr Werkstadt

Poetry Slam

21.12., 18.30 Uhr WERK°STADT

›Metal für Mercy X-Mas Special‹

Konzert

22.12., 19 Uhr Haus Herbede

Weihnachtslesung

26.12., 15 Uhr Marienkirche

Weihnachtskonzert · Zum Mitsingen!

31.12., 19 Uhr Saalbau

Silvester

04.01., 19.30 Uhr Saalbau

›Wiener Blut‹ · Neujahrsoperette

05.01., 19.30 Uhr Saalbau

Thüringer Philharmonie Gotha

Neujahrskonzert

10.01., 20 Uhr Saalbau

Herbert Knebel · ›Der Letzte macht dat Licht aus‹

11.01., 19 Uhr Haus Herbede

Tatort-Dinner · ›Der Dallas Mord‹

11.01., 19 Uhr Saalbau

Symphoniekonzert

das junge orchester NRW

12.01., 15 Uhr WERK°STADT

›Glück liegt in der Luft‹

Kindertheater ab 3

14./15.01., 20 Uhr Saalbau Witten

›Ein Käfig voller Narren / La cage aux folles‹

Theatergemeinde Volksbühne

16.01., 20 Uhr WERK°STADT

Poetry Slam

17.01., 19.30 Uhr Saalbau

›Der Spieler‹

17.01., 20 Uhr Saalbau

O. Welke & D. Wischmeyer lesen ›Frank Bsirske

macht Urlaub auf Krk‹

18.01., 20 Uhr Saalbau

Original Prager Neujahrsgala

Theatergemeinde Volksbühne

Das nächste Stadtmagazin erscheint Ende Januar. Redaktionsschluss ist am 13. Januar 2014.


Termine & Veranstaltungen

18.01., 20 Uhr UWH

›Erlkönigs Tochter‹ – Sarah Kirsch, Gedichte und

Prosa

Lesung

20.01., 15.30 Uhr Saalbau

›Pinoccio‹ · Kinderstück

21.01., 19 Uhr Saalbau

›Schwanensee‹

Fantasievolle Inszenierung des populären Ballettklassikers

22.01., 16 Uhr Saalbau

›In 80 Tagen um die Welt‹

08.12., 14 Uhr WERK°STADT

Familiensonntag

11.12., 17 Uhr WERK°STADT

›Tyrannen in Turnschuhen‹

Familienkurs Jugendliche

12.12., 19.30 Uhr WERK°STADT

Weihnachts-Rudelsingen

13.12., 19.30 Uhr Saalbau

›Nacht des Schicksals

Ziehungsgala der Sparlotterie der Sparkassen

15.12., 11 Uhr WERK°STADT

Familientrödelmarkt

Für Schnäppchenjäger und Raritätensammler!

17.12., 15 Uhr Stadtteilbibliothek Annen

Vorlesestunde · Für Kinder ab 4

18.12., 17 Uhr WERK°STADT

›Tyrannen in Turnschuhen‹

Familienkurs Jugendliche

19.12., 15 Uhr Zentralbibliothek

Vorlesestunde · Für Kinder ab 4

19.12., 18 + 20 Uhr Haus Witten

›Quartett‹ · Kino

24.12., 14.30 + 16.30 Uhr Saalbau

Gottesdienst · ›Was bleibt!‹

07.01., 17 Uhr WERK°STADT

›Tyrannen in Turnschuhen‹

Familienkurs Jugendliche

23.01., 20 Uhr Saalbau

Johann König · ›Feuer im Haus ist teuer ...‹

23.01., 20 Uhr WERK°STADT

Volker Diefes · ›Ein Bauch ist schon mal ein Ansatz‹

23.01., 20 Uhr unikat(club)

Lesung: ›Love-Attack‹

26.01., 20 Uhr Saalbau

›3 Musketiere‹ · Das Musical on Tour

DIES & DAS

Lfd.–23.12.

City

Weihnachtsmarkt

30.11./01.12., 14–18 Uhr Haus Herbede

Weihnachtlicher Kunsthandwerkermarkt

01.12., 18 Uhr Saalbau

Himmelwärts – der Stadtgottesdienst

12.01., 14 Uhr WERK°STADT

Familiensonntag

14.01., 15 Uhr Stadtteilbibliothek Annen

Vorlesestunde · Für Kinder ab 4

17.01., 19 Uhr WERK°STADT

Nachttrödelmarkt

WISSEN · SEMINARE

27.11., 19.15 Uhr VHS

›Alles eine Frage der Haltung‹

Seminar zum Thema Stress und Rückenschmerzen

27.11., 20 Uhr Familienzentrum Lebenshilfe

›Haltungsschäden bei Kindern‹

Infoveranstaltung

02.12., 20 Uhr Haus Witten

›Brustkrebs – Amputation als Prophylaxe?‹

Vortrag im Rahmen der Bürgeruniversität

08.12., 11 Uhr UWH

›KUNST – GELD – WAGNER‹

Vortrag von Dr. Nike Wagner, Urenkelin von Richard

Wagner

AUSSTELLUNGEN

bis 19.01.2014

Märkisches Museum

Gustav Deppe – Aufbruch zwischen Abstraktion

und Figuration

05.12., 18 + 20 Uhr Haus Witten

›Das Mädchen Wadjda‹ · Kino

06.12., 16 Uhr WERK°STADT

Adventscafé ›inklusive‹

für Menschen mit und ohne Handicap

07.12., 11 Uhr Saalbau

Kulturentwicklungsplanung

Open-Space-Werkstatt

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